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Ruckhofer

Nr. 10 | November 2012

D A S M O N AT S M A G A Z I N F Ü R D I E B E Z I R K E M U R TA L U N D M U R AU

Zitat William Shakespeare: „Macbeth shall never vanquish‘d be.“

Laßnitz wird nie besiegt mACBeTH-VerFILmuNG GeWINNT INdepeNdANT-OsCAr IN L.A. Seiten 20/21

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Nr. 4 | November 2012

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Lachen oder weinen? Auf in den Kampf gegen

den „Winterblues”.

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KETTLEBELL-TRAINING

Für wen ist Kettlebelltraining geeignet? Unter Kampfsportlern, Elite- oder Spezialeinheiten der Polizei und des Millitärs wird Kettlebelltraining als „geheime” Fitnesswaffe angesehen. Es verbessert vor allem die Schnellkraft, Kraftausdauer (Durchhaltevermögen) und die mentale Stärke, also genau das, was in diesen Berufen gefordert wird. Doch eigentlich eignet sich das Training für jeden, der gesünder, kräftiger, ausdauernder und allgemein „fitter” werden möchte. Mittlerweile trainieren Leistungssportler sämtlicher Disziplinen, aber auch Fitnesssportler, Manager und Hausfrauen mit Kettlebells und der Boom lässt nicht nach. Neben dem kraft- und audauersteigernden Effekt wird vor allem mit der großen Fettverbrennungsrate dieses Trainings gearbeitet... Ist Kettlebelltraining auch für Frauen geeignet? Absolut!! Mehr noch, den es ist besonders für alle Frauen geeignet, die mittelmäßige Trainingserfolge endgültig leid sind und endlich Ergebnisse sehen und spüren wollen. Kettlebelltraining ist hierfür ideal, da es den Körper formt, festigt, kräftiger und ausdauernder macht, ohne das dabei die Muskeln nennenswert dicker werden.

Beim Training mit Kettlebells geht es um eine gute Körperbeherschung und eine exakte, bewusste Bewegungsausführung. Die durchschnittliche Frau möchte vor allem eine Figur, mit der sie auch noch nackt vorm Spiegel zufrieden ist, gefolgt von einem Ganzkörpertrainingsprogramm, welches den Körper harmonisch strafft und festigt und zusätzlich das Herz-Kreislaufsystem stärkt. Schließlich sollte das alles nach Möglichkeit mit wenig Zeitaufwand verbunden sein. Mit einer Kettlebell hat man praktisch ein komplettes Fitnessstudio in der Hand und spart viel Zeit, da die Trainingseinheiten aufgrund der effektiven Übungen kurz bleiben können. Kurzum: Der Körper wird fester, ausdauernder und verbrennt jede Menge Fett! In unserem Kursprogramm immer Dienstag von 18.30-19.30

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as steirische Reformprogramm basiert ein wenig auf Phrasen, kümmert sich nur scheinbar um jene außerhalb der Zentren. Frei nach dem Motto: Dort, wo sich schon ein Speckgürtel angesetzt hat, darf gerne weiter zugenommen werden, hier, wo das magere Elend herrscht, setzen wir die Hungerkur fort. Quasi ein Konzept der negativen Entwicklung. Das Gefühl, der Landesspitze sind Infrastrukturprogramme in (gewissen) Teilen des Landes nicht wichtig, setzt sich zusehends fest. Dagegen wirken PR-Auftritte der herrschenden PolitReformpartner nur wenig.

Hinhören oder weghören? Wie Landespolitiker in diesem Kontext zu denken scheinen, wurde beim ersten Wirtschaftsstammtisch des Pölstales kurz umrissen. Der referierende Wirtschaftslandesrat meinte sinngemäß, es gäbe kein Abwanderungsproblem im Murtal, es würden dort bloß zu wenige Kinder das Licht der Welt erblicken. Ja, Herr Landesrat, es wird hierorts weniger gezeugt als andernorts, das ist richtig, und es mag kein Abwanderungsproblem geben – doch verzichten wir zu diesem Thema auf die Realität verklärende semantische Zuspitzungen. Liegt der Grund für die Auszehrung der Provinz nicht viel tiefer, ist er nicht wesentlich erdrückender? Fehlt nicht schlicht und ergreifend vorausschauende Politik? Und: Kann es sein, dass g’standene Murtaler/Murauer, die mit pfiffigen Ideen in der Grazer Burg anklopfen, zumeist nicht intensiv und aufmerksam genug gehört werden? Wollen wir uns in diesem Zusammenhang die Frage stellen, warum das so ist? Kann es sein, dass die Landespolitik und deren Stab mit dem Spirit, der aus den Regionen der Benachteiligten kommt, schon längere Zeit nicht mehr mithalten können? Kommuniziert man zuhören und meint weghören? Übrigens: Die Suizidrate ist im Raum Graz geringer als z.B. im Bezirk Murau. Wie sich dieser „statistische Wert“ auf das Zeugungsverhalten niederschlägt, müsste getrennt untersucht werden.

druck macht programm

Läuft es so?

Zur Ehrenrettung gibt es Ausnahmen. Etwa die Initiative „Kraft. Das Murtal“. Diese wird seit rund drei Jahren auch vom Land Steiermark unterstützt, bringt was weiter, bereitet den Boden auf für die weitere und notwendige wirtschaftliche Entwicklung. Doch darf man aus der offenen Haltung des Landes zu genanntem Projekt etwas herauslesen? Etwa den Druck einer starken Lobby aus Industrie und Gewerbe, die ordentlich Dampf macht? Und gilt der Umkehrschluss, wenn Lobbys nicht so kraftvoll sind, dass Initiativen versanden? Darf man den Eindruck gewinnen, dass sich das so verhält? Etwa bei Gesundheit und Pflege – die Reform scheint inhaltlich mehr auf Polemik aufgebaut, denn auf Rücksicht auf Kranke oder Gebärende. Gleiches gilt für das Stichwort Kultur, nicht nur, weil die Regionale gekippt wurde, aber auch. Zugegeben, Kulturinitiativen in der Provinz sind oft zu seicht angedacht, jedoch nicht immer. Gibt es also für jene, die das Seichte verlassen, mehr Unterstützung aus öffentlichen Töpfen? Mitnichten – auch wenn für den „Mittelbau“ zur „Bespielung der Regionen eine Million mehr“ reserviert ist, wie im Budgetpaper des Landes zu lesen ist. „Mittelbau“ in der Kultur, was ist das? Der zu fördernde Durchschnitt, um mit Sicherheit keine Profilierung durch Akzente zu erarbeiten? Mittelbau, Mittelschicht, Mittelmaß… Begrifflichkeiten der Politik, wohl nicht mehr als Mittel zum (Selbst-)Zweck.

Vielleicht, doch nicht wirklich wahrnehmbar. Bürgermeister sind derzeit ziemlich unglückliche Politiker. Nicht nur, dass die Gemeindebudgets immer intensiver angezapft werden, nicht nur, dass es kaum finanzielle und gestalterische Spielräume gibt, darf man sich zu allem Überfluss noch mit einer Gemeindestrukturreform herumschlagen, der es an Struktur mangelt. Die Vorlagen „des Landes“ sind spärlich, man suggeriert Diskussions- und Entscheidungsfreiheit, doch zieht man im Hintergrund die Daumenschrauben an. Kein Wunder also, dass sich in vielen Gemeinden keine qualifizierte Diskussion etabliert, im Gegenteil, es werden wenig inhaltsvolle „Bürgerbefragungen“ durchgeführt, deren Ergebnis nicht schlauer macht als der Stand vor der Umfrage. Was hilft eine Bürgerbefragung, ob die Gemeinde A nach B oder C tendiert, wenn die Rahmenbedingungen nicht geklärt sind? Große Themen wie der künftige Ablauf des Zusammenlebens, die Organisation von Verwaltungsverbesserungen, die Angleichungen der derzeit sehr verschiedenen Kosten für Kanal und Müll je Haushalt und Gemeinde oder die gar nicht banale Frage nach (politischen) Vertretungen in jenen Teilen größerer Gemeinden, die zuvor noch eigenständig waren. Weiters: Funktionieren gesellschaftlich wie ökonomisch sinnvolle Mikrosysteme auch in größeren Einheiten? Beispiele: Schneeräumung, Wegerhaltung, Förderung des Blumenschmucks, etc.

ein rückblick Diese Kritik mag überraschen, denn Murtal1 unterstützt grundsätzlich Reformgedanken, jedoch unter der Vorgabe der inhaltlichen Differenzierung und der Stärkung der Regionen als festen Parameter. Einerlei, ob infrastrukturelle Maßnahme, wirtschaftliche Entwicklung, soziale Verbesserung oder kulturelle Anspruchsoptimierung Thema sind. Oder Gemeindezusammenlegungen. Die Devise: Erst prüfen, was vernünftig ist, mit den Betroffenen den größten gemeinsamen Nenner erarbeiten, schließlich entscheiden. Mit diesem Ansatz geht es nicht ausschließlich darum, große Einheiten zu schaffen, sondern relevante! Also: Wenn groß passt, dann gerne, wenn nicht, dann nicht.

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Höchste zeit? Ja, es ist Zeit für positive Veränderungen, vor allem für eigenständige Regions-Profile, die aus den Regionen heraus formuliert werden – ohne Kompromisse, mit weitem Blick, fernab von Kirchturm- und ParteiPerspektiven. Einzig die Murtaler Wirtschaft scheint diesbezüglich einen Pfad gefunden zu haben. Es ist höchste Zeit. Stehen wir auf! Ihr ernst Wachernig


Inhalt 5

Du, Kathi, nehm‘ ichs grüne oders rote …? Des Gilet, kein Schmäh, is wirklich fesch! Egal ob grün oder rot, bei Dir wirkt beides superflott!

SALONMURTAL

Das LKH Stolzalpe wird zum Zentrum für Bewegungsmedizin. 8/9

Klein und fein – die regionalen Feinkostläden. 10/11

Preiskrieg der Murauer Fahrschulen. 14/15

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HalloLeute

Neue Gesichter unter altehrwürdiger Haube. 18/19

Murtalerin baut Schule in Kenia. 22/23

Zeltweger Eishockey-Stars mischen Bundesliga auf. 24

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Nomen est omen.

Die wichtigsten Termine des Murtales.

Vorweihnachtliches Einkaufsvergnügen.

Horst Pirker beherbergt Touristen in Norduganda.

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Impressum: Murtal1, Hauptplatz 17/1, 8750 Judenburg Tel.: 03572/42222-0 Fax: 03572/42222-4 E-Mail: office@murtal1.at Homepage: www.murtal1.at Geschäftsführer: Ernst Wachernig Chefredaktion: Ernst Wachernig Redaktionelle Mitarbeiter: Michael Cencic, Angelika Rosina Fritz MA, Bakk. phil. Isabella Planitzer, Marie-Christine Romirer, Sarah Ruckhofer, Esther Stering, Alfred Taucher PR-Redaktion/ Anzeigen: Patrick Macedo-Neves, Julia Steiner, Harald Wachernig, Doris Zechner Assistentin der Geschäftsführung: Katharina Seebacher Grafik/Layout: Claudia Koschak Eigentümer/Verleger: Mag. Dieter Gall, Grünhüblgasse 25, 8750 Judenburg Vertrieb: Österreichische Post AG Hersteller: Niederösterreichisches Pressehaus Druck-Verlagsges.m.b.H Medium: Gratis-Monatsmagazin (außer August) für die Bezirke Murtal und Murau Auflage: 51.000 Coverfoto: kk

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POLITIK UND WIRTSCHAFT IN DER REGION

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VP-„Polizistin“ Manuela Khom

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Simon Pletz, Siegfried Schafarik, Bruno Aschenbrenner und Günter Reissner.

Entwicklung für Knittelfeld

Nach dem Abgang des bisherigen Bezirkspolizeikommandanten Martin Kargl in den Bezirk Murtal bekommt Murau nun doch einen eigenen Polizeichef und wird nicht in das Kommando Murtal eingegliedert. Dafür stark gemacht hat sich LAbg. Manuela Khom, die mit Bundes-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner rasch eine gemeinsame Linie gefunden hat. Die Ausschreibung für den neuen Job läuft.

neueR BÜRGeRMeisteR

Gegründet 2009, konstituiert 2010, auf den Weg gebracht 2012 – die Kleinregion (Bezirk) Knittelfeld hat nun ihr Entwicklungskonzept verabschiedet. Von insgesamt 206 Stimmberechtigten votierten 141 dafür und haben damit eine Erhebung von Infra-

struktur, Finanzen, Stärken und Schwächen in den Gemeinden und einen Klima-Check verabschiedet. Mit der Erstellung dieses Konzeptes will man die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinaus stärken und die Zukunft der Region absichern.

Der Pölser Langzeitbürgermeister Ernst Korp hat das politische Staffelholz an seinen bisherigen Kronprinzen Gernot Esser übergeben. Esser eilt für dieses Amt ein erstklassiger Ruf voraus, er gilt als kommunikativer und an Inhalten interessierter Lokalpolitiker.

staMMtisCH 1: WiRtsCHaFt taGt in oBeRKuRZHeiM

staMMtisCH 2: JuGend unteRHäLt siCH in MuRau

Keine GeMeindeReFoRM

Gut besucht war der 1. Pölstaler Wirtschaftsstammtisch im Saal des Gemeindeamtes Oberkurzheim. Bgm. Christian Czerny begrüßte Landesrat Christian Buchmann, Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk und Murtal-Kammerchef Bernhard Hammer. Inhaltlich referierte man zum Schmerzzentrum Pusterwald, vorgestellt wurden auch die Aktivitäten des Projektes Spielberg.

Zu einem Gedankenaustausch mit JugendLandesrätin Elisabeth Grossmann hat der Murauer SP-Abgeordnete Max Lercher gebeten. VertreterInnen von regionalen Jugendorganisationen diskutierten über Abwanderung der Jugend, aber auch die Neuordnung des Jugendschutzes war Thema. Ein Thema, das Lercher steiermarkweit bearbeitet und entsprechend durch das Land reist.

Lamm, kk

Christian Czerny pokert noch um das Schmerzzentrum Pusterwald.

Max Lercher kümmert sich um SP-Jugend und das SPParteiprogramm.

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Es passt schon so wie es ist – die Bürger von St. Lorenzen bei Knittelfeld haben der steirischen Kommunalreform in einer Befragung die Gurke gegeben und diese glattweg abgelehnt. Ähnliche Töne hört man auch aus Laßnitz bei Murau, wo Bauernvertreter schon vorab festgelegt haben, dass Stadt und Land nicht zusammenpassen würden.

einstiMMiGes FoHnsdoRF Viele Gemeinsamkeiten finden sie nicht, die Gemeinderäte in Fohnsdorf, bei der Erweiterung der defizitären Therme scheint man sich einig – man suchte beim Land in Form einer Resolution um einen Zuschuss für die Erweiterung des Außenbereiches an.


Bundesheer (1), Ruckhofer( 5)

Hunderte Liter Wasser ergießen sich über den simulierten Brand.

Die Seilbahn steckt – kein ungewöhnliches Szenario.

Klappen soll’s, wie am Schnürchen deR BLaCK HaWK KReiste niCHt uMsonst ÜBeR deM KReisCHBeRG: aM austRaGunGsoRt deR WM 2015 Fand anFanG oKtoBeR eine GRossanGeLeGte ÜBunG deR einsatZKRäFte statt.

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ine Doppelweltmeisterschaft – das ist ein Novum. Mit der FIS Snowboard und Ski-Freestyle Weltmeisterschaft wird 2015 erstmals eine doppelte WM über die Bühne gehen. Und das nicht irgendwo, sondern quasi vor der Haustür des Murtalers. „Der Kreischberg bietet mit seiner perfekten Infrastruktur und der großen Erfahrung beste Voraussetzungen für eine solche Großveranstaltung“, tönt es zuversichtlich seitens der Kreischberg-Seilbahnen-Betriebsgesellschaft. Tatsächlich hat man mit der Snowboard WM 2003 und der Telemark-Weltmeisterschaft im Jahr 2009 wichtige Erfahrungen sammeln können. „Sicherheitskonzepte gibt es selbstverständlich auch für jedes kleinere Weltcup-Rennen, diese werden dann adaptiert und an die neue Größenordnung angepasst“, erklärt Karl Schmidhofer, Wir sind gerüstet! Geschäftsführer des Kreischbergs. Zentral für jedes SicherheitskonKreischberg-Chef Karl zept sei das reibungslose ZusamSchmidhofer freut sich auf die Doppel-WM. menspiel aller Verantwortlichen und Einsatzorganisationen. „Eine enge Kooperation zwischen den Einsatzorganisationen, insbesondere dem Roten Kreuz, der Bergrettung und den Vereinen ist die wichtigste Säule für das Gelingen jeder Großveranstaltung.“ Wie dieses Zusammenspiel im Optimalfall abläuft, konnten Schmidhofer und sein Team kürzlich hautnah erleben.

der Blick gen 2015 Nicht die Murauer Doppel-WM, sondern die alpine Schladminger SkiWM im kommenden Jahr war konkreter Anlass für eine zweitägige Einsatzübung des Bundesministeriums für Inneres, der österreichischen Landeswarnzentralen, des Bundesheeres und der steirischen Einsatzor-

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ganisationen. Am und um den Kreischberg probte man Anfang Oktober – erstmals in der Steiermark – den Ernstfall, sprich Assistenzeinsätze bei der Durchführung von Großveranstaltungen. Zufällig war der diesjährige Austragungsort aber nicht gewählt: Zum einen finden mit Ski-WM und Airpower 2013 gleich zwei Großveranstaltungen in der Grünen Mark statt, zum anderen ist Organisator Oberstleutnant Gerhard Köstner gebürtiger St. Egidier. Mit ihm schielte so mancher regionaler Verantwortlicher auch in Richtung Doppel-WM. „Natürlich ist diese Übung für uns als Vorbereitung optimal. So praxisnah am Ort des Geschehens zu proben ist einzigartig“, sammelte etwa der St. Lorenzener Fritz Seidl, Landesleiter der Bergrettung, praktische Kenntnisse. Und Schmidhofer pflichtet bei: „Eine Übung in dieser Größenordnung vor Ort zu haben, ist toll.“ Die Ohren spitzten auch Kurt Kalcher, Leiter der Landes-Katastrophenschutzabteilung und der Murauer Bürgermeister und regionale Katastrophenschutzbeauftragte Thomas Kalcher. Ob Löscheinsatz, Brückenbau oder Seilbahnbergung – abwegig war keines der geprobten Szenarien. Freuen sich auf die Doppel-WM 2015: Bürgermeister Thomas Kalcher und Oberstleutnant Gerhard Köstner.


Eine so praxisnahe Übung direkt vor Ort ist einzigartig.

Geglückte Leistungsschau 1.940 PS mal zwei: Mit dieser Motorleistung ist der S 70 Black Hawk, der „schwarze Falke“ des Bundesheeres unterwegs. Gemeinsam mit ausgewählten Medienvertretern schwang sich auch Murtal1 in luftige Höhen und rotorte mit dem Mehrzweckhubschrauber zur Übung an. Betonung auf Mehrzweck, denn: „Viele Leute glauben, der Black Hawk ist ein Kampfhubschrauber. Tatsächlich wird er aber vielfältig eingesetzt, etwa bei Bergungen aus unwegsamen Gelände“, so Oberst Christian Fiedler. Bis zu 25 Personen können im Notfall mit dem Fluggerät, das auch als Löschhubschrauber dient, transportiert werden. Sein Können demonstrierte der S 70 bei einem simulierten Waldbrand am Fuße des Kreischbergs. Mehrere Tonnen Wasser schafft der über 5.000 Kilogramm schwere Hubschrauber in Rekordzeit zum Brandort. Vergleichbare Helikopter gibt es in Österreich übrigens nicht. Ebenso einzigartig ist die „fliegende Intensivstation“ des Agusta Bell 212, die als Unterstützung für die gängigen ÖAMTC-Rettungshubschrauber vor allem bei Großveranstaltungen zum Einsatz kommt. Demonstriert wurden in St. Lorenzen des Weiteren ein Not-Brückenbau der Pioniere und der ABC-Abwehrtruppe sowie eine Hubschrauberwindenbergung aus dem Sessellift der Kreischbergbahnen. Man sieht, es braucht keine große Katastrophe: Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Organisationen muss auch in alltäglichen Situationen perfekt klappen.

Bergretter Fritz Seidl über den „Workshop mit Heimvorteil“.

inFoBox Fritz Seidl ist seit 30 Jahren Bergretter, 19 davon als Landesleiter der steirischen Bergrettung. Der praktischer Arzt, Allgemeinmediziner und Notarzt wohnt in St. Lorenzener ob Murau. Ganz „nebenher“ ist Seidl noch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und sitzt im Ausschuss des Roten Kreuzes. Der gebürtige St. Egidier Oberstleutnant Gerhard Köstner vom Streitkräfteführungskommando ist Gesamtleiter und Organisator des Workshops am Kreischberg. Karl Schmidhofer ist Chef der Urlaubsregion Murtal, Obmann der Murtaler Skiberge sowie der Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer, sitzt im Aufsichtsrat des Steiermark Tourismus und leitet seit zehn Jahren die Geschicke des Kreischbergs.

Kreischberg ist bereit Was demgegenüber eine „große Katastrophe“ sein kann, erklärte Herbert Brandstätter, WM-Sicherheitsbeauftragter des Schladminger Organisationskomitees und Bezirkspolizeikommandant in Liezen: „Wir planen alle möglichen Szenarien genauestens durch, auch jene, deren Eintreten sehr unwahrscheinlich ist.“ Terrordrohungen, Unfälle mit hunderten Verletzten, Virenbefall. Immerhin sei der Blick der (Sport-) Welt 2013 auf Österreich gerichtet, ein reibungsloser Ablauf ist unbedingte Voraussetzung für den guten Ruf der Alpenrepublik als Austragungsort großer Sportevents. Ein solcher ist auch das erklärte Ziel des Organisationskomitees der Doppel-WM. Für ein konkretes Sicherheitskonzept ist es noch zu früh, Ideen sammelt man aber schon jetzt. Etwa im nächsten Frühjahr, wenn das Kreischberg-Team im norwegischen Voss bei der Freestyle-WM zu Gast ist. „Wir schauen, wie’s dort läuft und bringen hoffentlich gute Ideen für Murau mit“, so Schmidhofer. Auch Schladming ist als „Vorbild“ nicht uninteressant, wobei: „Die Relation zu Schladming ist in etwa eins zu zehn“, betont BergrettungsChef Seidl. Der alpine Ski-Sport lockt bekanntlich mehr Zuseher als die Nischensportarten. Nicht zu unterschätzen seien aber die zahlreichen Sideevents – „da kann man Schladming durchaus mit Murau messen.“ Gerade diese kleineren Veranstaltungen, die parallel zu den eigentlichen Events laufen, bergen viele Gefahren. Siegerehrung, Konzert, Abendveranstaltungen – „die Massen an Menschen müssen gelenkt werden, es darf zu keinen Engstellen kommen, die gastronomische Versorgung muss geregelt sein.“ Viel Planungsarbeit, die da auf die regionalen Verantwortlichen zukommt. Schmidhofer blickt dem positiv entgegen: „Wir verfügen schon jetzt über eine hervorragende Infrastruktur und müssen nur mehr Kleinigkeiten adaptieren. Wir sind gerüstet!“ Sarah Ruckhofer

Mit maximal 360 km/h ist der S 70 Black Hawk unterwegs.

Der Kreischberg in St. Lorenzen als Schauplatz der Übung.

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orweg zur nicht unberechtigten Irritation in der Region Murau, die bereits einige Jahre andauert. Deren Inhalt: Die Bettenstation der internen Abteilung wird geschlossen und damit fallen nicht nur wesentliche Arbeitsplätze, sondern vor allem die lebensrettende Versorgung bei Akutfällen. Konkret: Herzinfarkt, Schlaganfall, Darmverschluss – quo vadis? Hierzu die gute Nachricht: Selbstverständlich bleibt im LKH Stolzalpe die Intensiv-Erstversorgung durch eine hervorragende Ambulanz erhalten, nachbehandelt wird im Gegensatz zum bisherigen Modell anderswo. Etwa in weiteren Schwerpunktkrankenhäusern wie Bruck an der Mur, Leoben oder auch Knittelfeld oder in der Universitätsklinik Graz.

Was bringt die Zukunft? Die Stolzalpe ist demnach in der jüngsten Vergangenheit neu aufgestellt worden und wird künftig als Zentrum für Bewegungsmedizin positioniert. Werner Leodolter, Vorstand der Steirischen Krankenanstalten Gesellschaft (KAGes) definiert dafür die Teilbereiche Orthopädie, physikalische Medizin sowie das Gesundheitszentrum. Daran werde inhaltlich nach wie vor gefeilt. Im Grunde nichts bahnbrechend Neues, die Leistungen von Primarius Reinhard Graf und seinem Team sind vielen in diamanten klarer Erinnerung. Doch gibt es eine weitere Spezialisierung. Begründete einst die Graf’sche Sonografie einen Teil des Weltrufes der Stolzalpe, so knüpft man an diese orthopädisch wegweisenden Erfolge nun das Thema


Barbara Maafe Rudpichi (li.) und Sven Ziegler (re.) sind nun Teil der „Stolzalpen-Sinfonie“.

Kontakt Prim. Dr. Gerald Fugger Ärztlicher Leiter Prim. Dr. Roman Radl Leiter Orthopädie Prim. Dr. Barbara Maafe Rudpichi Leiterin Anästhesiologie und Intensivmedizin Dr. Sven Ziegler Departementsleiter Wirbelsäule www.lkh-stolzalpe.at

Wirbelsäule. In diesem Zusammenhang darf freilich nicht unerwähnt bleiben, dass hier, bei den „Wilden auf dem Berg“ (Zitat Graf) bereits vor vielen Jahren die erste künstliche Bandscheibe eingesetzt wurde. Nicht in Wien, nicht in Innsbruck – nein, auf der Stolzalpe!

Säule für die Zukunft! Und exakt in dieser Nische setzt man das Skalpell an. Degenerative Wirbelsäulenchirurgie und Bandscheibenprothetik sollen das herausragende Image der Stolzalpe festigen, mit bahnbrechenden medizinisch-chirurgischen Leistungen für kommende Jahrzehnte untermauern. Dieses „neue System“ der Stolzalpe bedeutet jedoch nicht nur, dass der Patient erst zerlegt und anschließend wieder zusammengebaut wird, fortan bleibt er auf dem Berg der Sonne, bis alles wieder vollkommen rund läuft. Ein Konzept mit Weitblick – und damit ist bei Gott nicht die Aussicht in die Niederen und Hohen Tauern gemeint, aber auch.

Neue Führungskräfte Um nun diese Philosophie auf höchstem medizinischen Niveau umzusetzen, hat Primarius Gerald Fugger, ärztlicher Leiter des Hauses, zwei neue Führungskräfte begrüßt. Eine davon ist eine alte (versierte und beliebte) Be-

kannte – Primaria Barbara Maafe Rudpichi ist nach 10 Jahren im LKH Wagna zurückgekraxelt auf die Stolzalpe, als Leiterin für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Flott übersetzt ist sie damit zuständig für das koordinierte Einschlafen des Patienten vor Operationen, für ein komplikationsfreies Stand-by währenddessen und das erhoffte, möglichst schmerzfreie Erwachen danach. Mit ihr den Berg erklommen hat Sven Ziegler, der als führender Wirbelsäulenoperateur gilt und seit Jänner 2013 als Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie agiert. Ein Spezialist für und mit Rückgrat, zudem ausgebildet als Kinderund Neuroorthopäde.

eine exakte Checklist für Operationen. Damit soll ausgeschlossen werden, dass z.B. anstelle des kranken linken Knies das gesunde rechte operativ verändert wird. Oder Namensgleichheiten. Angenommen ein Hans Moser liegt auf 213, dessen Namensvetter auf

214. Den einen plagt der Halswirbel, der andere kämpft mit einem entrückten Lendenwirbel. Fatal alleine die Vorstellung, Hans 214 würde anstelle des 213 operiert. Zwei Beispiele, die den Sinn dieses Reporting-Systems spiegeln. Ernst Wachernig

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Eins für Patientensicherheit So was läuft neben allen Standortdiskussionen und im Hintergrund, Patienten oder deren Besucher registrieren es nicht – die Erhöhung der Sicherheit im Zuge eines Spitalsaufenthaltes. Ein Thema, dem man sich auf der Stolzalpe in den vergangenen Jahren gewidmet hat, das Ergebnis ist eine Auszeichnung für Patientensicherheit, wie sie nur drei weitere Krankenhäuser der Steiermark herzeigen können. Dieses Learning & Reporting System wird seit dem Jahr 2008 entwickelt und beinhaltet etwa

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Darf‘s ein bisserl mehr sein? Einkaufen mit Charme und Saisonalität bei Feinkost Leitner & Magnet in Judenburg.

Manchmal liegt das Glück im Kleinen GauMenFReuden BeWusst Geniessen LieGt iM tRend. ReGionaLität von pRoduKten eBenFaLLs. die KoMBination daRaus Fand MuRtaL1 Bei eineM einKauFsBuMMeL deR ReGionaLen aRt.

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chte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener“, sagte einst Carl Hilty, Schweizer Laientheologe. Also auf zu kleinen, feinen Geschäften mit regionalen Produkten. Erste Station: Feinkost Leitner und Magnet in Judenburg. Bereits seit elf Jahren verwöhnen Manfred Leitner und Manfred Magnet ihre Kunden mit preislich erschwinglichen, regionalen Produkten. „Guten Tag, die Damen, was kann ich für Sie tun?“ Mit diesen Worten berüßt Manfred Magnet seine Kundinnen, während Manfred Leitner hinter der Theke eine Joghurt-Sauerrahm-Basis für seine selbstgemachten Aufstriche anrührt, die täglich im Geschäft angeboten werden. Ihre Philosophie ist, alles, was möglich ist, aus der Region zu beziehen, aber auch andere Sachen anzubieten, die die Kundschaft haben will.

der preis ist heiß Immer ein Thema: Der Preis und die Schönheit. Nicht die der Verkäufer, nein, die der Produkte. „Die Kunden wollen einen schönen Apfel haben, der billig ist, auch wenn das heißt, dass er gespritzt ist. Das Auge isst eben mit.“ Aber speziell bei Lebensmitteln sollten doch die inneren Werte mehr zählen, oder? Seckauer Lebkuchen, Wildspezialitäten wie Hirschwurst vom Strohmaier, das berühmte „Zirberl“ aus dem steirischen Zirbenland, Bauernbrot aus Oberweg, steirisches Kürbiskernöl neben Öl und Essig der Ölmühle Hartlieb, oder hausgemachte Aufstriche und Salate, alles findet seinen Platz. In der Kühlvitrine liegen Freilandeier der Familie Herk, die je nach Wunsch selbst abgepackt werden können. Sechs oder zehn Stück, jeder kann nehmen, so viel er braucht. Und genau zu diesen Freilandhendln führt der nächste Besuch.

Getreide aus dem Sack gibt‘s bei Claudia Koller in „Claudia‘s Naturladen“.

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Ein Stückchen weiter im Murtal, in Kobenz bei Knittelfeld, gibt es einen Hofladen, in dem der Kunde König ist – „Herk Hofladen“. Begonnen hat es vor 17 Jahren mit einer kleinen Direktvermarktung der eigenen Eier und des Krautes. Mittlerweile findet sich im Hofladen unter anderem „Gutes vom Bauernhof“, Murtaler Kernöl, Brot und Gebäck von umliegenden Bauern, Tees und Kräuter des Vereins Domenico aus St. Lambrecht oder Schnapserl von Gölles aus Riegersburg und unter der Schirmherrschaft des Genusspartnerhandels auch Produkte der Wachauer Marille. „Wir beliefern auch Kunden zu Hause. Das ist ein besonderer Service, den sie auch zu schätzen wissen“, sagt Chefin Burgi Herk. Ein weiteres Schmankerl sind Geschenkkörbe, entweder fertig arrangiert oder individuell gestaltet. Sie bieten alles, was das Herz begehrt. Zumindest alles, was an regionalen Produkten im Herk Hofladen zur Verfügung steht. „Regionalität wird den Kunden immer wichtiger. Und bei uns, wo die Hendln frei herumlaufen, sehen sie das auch. Besonders Kinder sind immer sehr angetan, wenn sie direkt vom Geschäft ins Freigehege schauen können. Das ist Faszination und Natur pur“, lacht Burgi Herk.

„Hier kaufe ich direkt vom Bauern“ Das ist der Leitspruch und die Philosophie des „Bauernladen Murau“. Der 1995 gegründete Verein, der diesen Laden betreibt, bietet saisonale Produkte von Bauern aus der Umgebung an. Christine Unterweger, Heidi Lindner und Hermine Leitner sind die guten Seelen im regionalen Schmuckkästchen. „Die Kunden verstehen, dass es manche Produkte nur saisonal gibt“, so Heidi Lindner. Plötzlich ein Trubel, Hektik, ein Mann mit einer großen Schachtel voll Käse rennt herein, stellt sie ab, ruft „Danke, pfiat eich“ und verschwindet wieder. „Ja“, lacht Unterweger, „das war die Käselieferung.“ Im fein geführten Laden gibt es Schnäpse vom Moar in Bichl aus St. Georgen/Murau, Liköre der Familie Pöltl aus Pöllau bei Hartberg, Murtaler Bienenhonig, gemacht von Familie Moder aus Scheifling, Getreide von Alexander Preiß aus Greith, Eier der Familie Edlinger aus St. Georgen/Murau und noch vieles mehr. Außerdem bieten die Damen Geschenkkörbe ab 20 Euro an, richten Brötchen oder Buffets auf Bestellung. Rundumservice, sozusagen. Ein Stück weiter in Murau trifft man Inhaberin Claudia Koller in „Claudias Naturladen“. Neben vielen natürlichen Kosmetikprodukten, unterschiedlichen Tees oder homöopathischen Kräutern finden sich einige regionale Produkte wie Eier von Biobauer Müller aus der Probst, Mehl vom Biobauernhof Stelzl in Mariahof, Brot und Gebäck von unterschiedlichen Bauern aus der Region oder Ziegenkäse der Familie Tockner aus Schöder. „Es muss ein Bewusstsein bei den Kunden geschaffen werden, dass es wichtig ist, zu wissen, was man isst“, meint Claudia Koller.

„Riechen, schmecken, fühlen“ Regionale Produkte, anders aufbereitet, findet man in Knittelfeld im neu eröffneten „LebensArten – Die Greißlerei“. Schon beim ersten Schritt hinein fühlt man sich willkommen und daheim. „Darf ich Ihnen

Ott

Was war zuerst da? das ei!

Herk Hofladen – Verbindung von Tradition und Moderne.

einen Tee anbieten?“, ist die erste Frage von Verkäuferin Astrid Schlapschi. Dann wandelt man durch die Greißlerei, Gerüche von Preiselbeeren und Tee und die zarte Musik im Hintergrund lassen das Alltagsleben ein bisschen vergessen. Inhaberin Silke Wastian strahlt vor Glück: „Das ist genau das, was ich mir immer vorgestellt habe.“ Es ist bereits das zweite Geschäft der Zeltwegerin, jetzt mit Konzentration auf riechen, schmecken, fühlen – Köstlichkeiten und besondere Accessoires dazu stehen im Mittelpunkt. Passend zu all dem, der Mini-Guglhupf im LebensArten, auf dem es heißt: „Das Glück darf auch klein sein.“ Marie-Christine Romirer

Haben Sie Ihre

Weihnachtsfeier schon gebucht?“

Das NEUE Donnersmarck bietet tolle Räumlichkeiten und festliche Menüvorschläge für Sie und Ihre Gäste - mitten in Zeltweg:

Alle Sinne verwöhnen Silke Wastian und Astrid Schlapschi in der neuen Greißlerei „LebensArten“.

Bahnhofstraße 36 (im 1. Stock), Zeltweg - Tel.: 0357725300 Öffnungszeiten: MO-DO 9.00-22.00, FR & SA 9.00-23.00 www.donnersmarck.at

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ONLINE-PLATTFORM FÜR LANDMASCHINEN

Kein steirischer Kernölstatus: Das Murtaler Kürbiskernöl.

kk

Murtaler Kernöl ist kein steirisches!

Im Internet findet man bekanntlich alles – aber wie lange muss man suchen, und wie viel muss man dafür bezahlen? Die Plattform „www.die-landmaschinen.at“ ist eine brandneue Online-Börse für Geräte und Maschinen – vom Traktor bis zum Rasenmäher.

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ns Leben gerufen wurde die neue Online-Plattform von den beiden Steirern Markus Gogg und Manfred Trummer. „Online-Shopping ist doch längst etwas ganz Normales. Aber anscheinend ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass Landwirte genauso moderne, internet-affine Menschen sind wie alle anderen“, meint Trummer. Und Gogg ergänzt: „Unsere neue Online-Plattform, ‚www.die-landmaschinen. at‘ bietet zwei wesentliche Vorteile: Zum einen hat man hier Landmaschinen von verschiedensten Herstellern auf einen Blick und zum anderen ist die Börse einfach praktisch: Wo soll ein Landwirt, der einen neuen Traktor kauft, den alten loswerden? Bisher war er auf Mundpropaganda im regionalen Raum angewiesen – jetzt steht ihm ganz Österreich offen.“ Suachn & Findn Damit „www.die-landmaschinen.at“ vom Start weg ein breites Angebot bieten kann, arbeitet man von Beginn an mit möglichst vielen gewerblichen Anbietern zusammen. So hat jeder Kunde einen guten Überblick darüber, welche Maschinen es gibt und wo er von Angeboten profitieren kann. Gleichzeitig verfügt er über die Möglichkeit, Gebrauchtes an den Mann zu bringen. Die Plattform konzentriert sich einerseits auf Maschinen aus dem land- und forstwirtschaftlichen Bereich. Andererseits findet auch Verwandtes Platz – kommunale Maschinen, Kleintransporter, Aufsitzmäher, Häckselmaschinen etc. Einfach und günstig Wichtig ist Trummer und Gogg die einfache Handhabung. Um als privater Verkäufer zu agieren genügt eine Registrierung, für Profi-Händler hat man eigene Pakete entwickelt. Mit dem Kaufakt selbst hat das Unternehmen nichts mehr zu tun. Der Kaufinteressent nimmt einfach mit dem Händler Kontakt auf. Das heißt, dass für den Suchenden – und wohl auch Findenden – keine Gebühren anfallen. Nähere Informationen: www.die-landmaschinen.at

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Die regionalen bauern kümmert‘s wenig.

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er Klimawandel hat auch seine positiven Seiten. So gedeihen im Murtal seit einigen Jahren auch Kürbisse. „Der Großteil der Kürbisse wird für SaatgutZwecke gezüchtet“, erklärt Peter Rothwangl, der sich auf den Anbau dieser wertvollen Feldfrucht spezialisiert hat. Die Pressung der Murtaler Kürbiskerne erfolgt meist in südsteirischen Kürbiskernmühlen. Dennoch darf das daraus gewonnene Öl nicht den offiziellen Namen „Steirisches Kürbiskernöl“ tragen. Ein Umstand, der bei vielen Verwunderung auslöste. Die Namenseigenheit liegt an der Tatsache, dass die traditionellen Kürbisanbaugebiete bereits 1996 im Rahmen eines EU Verfahrens festgelegt wurden. Dazu musste in den entsprechenden Anbau- und Verarbeitungsgebieten, zu denen die Obersteiermark nicht gehörte, eine langjährige Tradition nachgewiesen werden. „Sowohl der Anbau, die Verpressung als auch die Machart des Kürbiskernöls mussten historisch nachgewiesen werden“, erklärt der Geschäftsführer der Gemein-

schaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A., Andreas Cretnik. Für die Murtaler Kürbisbauern spielt dieses Namensproblem keine große Rolle. „Die Anbauflächen im Murtal sind ohnehin zu klein und die Bauern vermarkten ihr Kürbiskernöl vorwiegend regional“, unterstreicht der Kürbisbauer Anton Trettenbrein. Da im Murtal eine langjährige Tradition fehlt, ist an das „Steirische Kürbiskernöl“auch in Zukunft nicht zu denken. Dennoch spielt der Anbau der Feldfrucht eine große Rolle. „Die g.g.A. hat nach Flächen gesucht, in denen sortenreine Kürbisse gezüchtet werden können“, erzählt Cretnik. „Und das geht nur in Regionen, wo keine anderen Kürbisse angebaut werden, wie im Murtal“. Will heißen: Während es in den traditionellen Kürbiskerngebieten von verschiedenen Anbauflächen nur so wimmelt, ist in unserer Region genug Platz für die Zucht von sortenreinen Kürbissen, deren Kerne in den „echten“ Kernölregionen als Saatgut Verwendung finden. Michael Cencic

„Genehmigte Kernölgebiete Österreichs“ Steiermark: Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Graz – und Graz Umgebung, Hartberg, Leibnitz, Radkersburg, Voitsberg und Weiz Niederösterreich: Hollabrunn, Horn, Mistelbach, Melk, Zistersdorf und Korneuburg-Stockerau Burgenland: Jennersdorf, Güssing und Oberwart


Von Mandeln und Honig Der Seckauer Lebkuchen ist der Exportschlager des Murtals. Mit dem Weihnachtsgeschäft erreicht die Produktion ihren Höhepunkt.

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enn der englische Fernsehsender BBC ins Murtal kommt, ist das schon etwas Besonderes. Vor allem, wenn er es nur wegen eines einzigen Betriebes macht: Der Seckauer Lebkuchen ist seit dem Vorjahr 5,5 Millionen Briten als „österreichische Spezialität“ bekannt. Was steckt dahinter? „Wir setzen in unserem Familienbetrieb auf Regionalität, Handarbeit und hochwertige Zutaten“, erklärt Michael Regner, der das 1660 gegründete Unternehmen seit 26 Jahren führt. Aktuell beschäftigt man 32 Mitarbeiter, davon drei Lehrlinge. Bekannt ist „der Regner“ für Feines aus der Kuchenecke, Hauptgeschäftszweig ist aber der „Seckauer Lebkuchen“. 25 Sorten werden in dem kleinen Ort auf 1.000 m2 produziert, verpackt und versandt. Neben ausgewählten Feinkost- und Bioläden sowie Vinotheken in Österreich beliefert Regner das exklusive „Kipferl Limited“ in London und Geschäfte in Deutschland und Südtirol. Interesse an den steirischen Leckereien bekundet man auch aus dem arabischen Raum – „aber das ist für uns momentan kein Thema“. In der Seckauer Backstube wird seit Kurzem eine weitere regionaltypische Köstlichkeit produziert: Die Josef Kern ist mit seiner Zirbenkugel-Produktion eingezogen, führt das Unternehmen aber bis zur Pensionierung im Ein-Mann-Betrieb weiter. Mangels Nachfolge wird auch dieser süße Geschäftszweig dann an Regner übergehen: „Wir wollen diese typi-

Bei „Lebkuchenmann“ Michael Regner herrscht in der kühlen Jahreszeit Hochbetrieb.

sche Murtaler Spezialität auf alle Fälle weiter produzieren.“ Die regnersche Nachfolge ist mit den ausgezeichneten Töchtern Johanna und Andrea sowie Sohn Gregor, Weltmeister von 2009, jedenfalls gesichert.

Hochbetrieb im Gange Das Lebkuchen-Geschäft ist saisonabhängig, der Jahresbedarf wird von August bis Dezember produziert. Pro Woche werden nun bis zu 9.000 Eier aus der Region verarbeitet, die Produktion erreicht im November ihren Höhepunkt. Eine dreiviertel Tonnen Bio-Lebkuchen liefert Regner dieser Tage an den stei-

Sarah Ruckhofer

Forschung im Holzinnovationszentrum

Schule auf der Alm

Das Engineering Center Wood im Holzinnovationszentrum Zeltweg feierte nicht nur den ersten Geburtstag, sondern auch zeigenswerte Erfolge. In enger Zusammenarbeit mit Forst- und Holzbetrieben werden hier Prototypen auf höchstem Niveau gefertigt. Die vom Holzcluster Steiermark initiierte und finanzierte Einrichtung könnte sich zu einer fixen Forschungs- und Versuchsanstalt im oberen Murtal mausern.

Nicht alleine Wandern, nein viel mehr erledigen die Pädagogen und Schüler der Neuen Naturpark-Mittelschuleschule Neumarkt. Da geht es zum Beispiel auf die „Weite Alm“ auf dem Zirbitzkogel, um das Thema Almwirtschaft dort kennen zu lernen, wo es stattfindet. Zwischen Kuhfladen und Wacholderbeeren unterrichten der Ökologe Peter Hochleitner gemeinsam mit dem Almexperten Michael Machatschek im Auftrag des Vereines Naturpark Grebenzen, eingebettet in das EU-Projekt ALPA. Neben dem pädagogischen Aspekt ist für Hochleitner vor allem die Einbindung der Grundeigentümer essenziell, um auf diese Weise „altes Wissen neu zu entfachen“.

Die Meisterstraße Steiermark hat seine Guides 2012 herausgebracht. Das Netzwerk herausragender Handwerker und Meisterbetriebe bewirbt in diesen die Themen „Bauen, Wohnen, Garten, Restaurierung“, „Kulinarik und Tischkultur“, „G’wand, Schmuck und Accessoires“. Gratis zu beziehen sind die lesenswerten Nachschlagwerke unter www.meisterstrasse.at

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Katalog der Meister

geopho.com

rischen Schoko-Guru Zotter, der daraus seine „Weihnachtschokolade“ fertigt. Aufs Fest bereitet man sich auch bei Regner vor, mit saisonabhängigen Produkten: „GingerbreadBoy“, Lebkuchensterne, Nikolaus und Krampus, Lebkuchenbaum und –engel verlassen im Oktober zuhauf die Backstube. Dazu kommen Geschenkpackungen und „Lebkuchensackerl“ für betriebsinterne Weihnachtsgeschenke. Die genauen Stückzahlen weiß nicht einmal der Meister selbst, nur so viel: „Das Weihnachtsgeschäft macht ein Drittel unseres Jahresumsatzes aus.“

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Ungebremst in den Preisabgrund

Die Wirtschaft und ihre „Kraftprotze“ „KRaFt. das MuRtaL“ initiieRt tHeMentaG ZuM „FaKtoR MensCH“.

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inter der Initiative „Kraft. Das Murtal“ stehen mittlerweile 64 regionale Betriebe mit rund 6.500 Mitarbeitern, davon 300 Lehrlingen. Demographische Entwicklungen wie Bevölkerungsabwanderung und der Mangel an Fachkräften machen es nötig, stärker als bisher den „Faktor Mensch“ in den Vordergrund zu rücken. Sechs verschiedene Ansätze und Projekte wurden kürzlich im Holzinnovationszentrum Zeltweg der Öffentlichkeit präsentiert. Heinz Gach, Sprecher der Initiative betonte die enorme Wichtigkeit des „Faktor Mensch“ für jedes Unternehmen. Der Kontakt mit der Wirtschaft müsse frühzeitig erfolgen, führte Katja Polz vom Verein „BEN“ aus. Im Rahmen des Projekts „Wirtschaft zum Angreifen“ nimmt die Berufsorientierungspädagogin Volksschüler mit in heimische Betriebe und zeigt ihnen Ausbildungsmöglichkeiten auf. Stahl-Judenburg-Geschäftsführer Ewald Thaller präsentierte Ansätze, um potenzielle Mitarbeiter zu gewinnen. „Über 350 Ferialjobs und 300 Praktika werden jährlich an Schüler vergeben.“ Im Zuge der Zentralmatura müssen künftig auch Schüler berufsbildender höherer Schulen eine praxisorientierte Diplomarbeit verfassen. „Das gesamte Potenzial der Maturanten steht dann der Wirtschaft zur Verfügung“, betonte Landesschulinspektorin Christine Pichler. „Kraft. Das Murtal“ hat ein Diplomarbeitenportal ins Leben gerufen, das eine Art „Marktplatz zur Vernetzung von Schule und Wirtschaft“ sein soll. Mit der regionalen Lehrlingsstrategie befasste sich Eduard Lackner von Sandvik: „Die Lehre soll als attraktiver Karriereweg etabliert werden.“ 2.300 Schüler, 500 Eltern und 200 Lehrer wurden diesbezüglich informiert. Barbara Reichhold vom steirischen Holzcluster erklärte die „regionale Branchenweiterbildung“, die auf eine Verbesserung des Bildungs- und Schulungsangebotes abzielt – auch für kleinere Unternehmen. Zu guter Letzt stellte Christine Bärnthaler die „Lernende Region“ vor. Ziel ist es, die Rückwanderung junger Qualifizierter zu unterstützen.

pReissCHLaCHt deR MuRaueR FaHRsCHuLen Kann ausBiLdunGsQuaLität GeFäHRden.

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Sarah Ruckhofer

Josef Bärnthaler, Christine Bärnthaler, Barbara Reichhold, Ewald Thaller, Heinz Gach, Katja Polz, Christine Pichler, Eduard Lackner (v. li.).

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eiz ist geil? Was selbst bei einer großen Handelskette der Vergangenheit angehört, hat im Sommer des Jahres eine neue Murauer Fahrschule mit Vollgas eingeführt. „Gery“ heißt das Unternehmen, offeriert den Führerschein der Klasse B um (Selbstdefinition) wahnsinnige 499 Euro. Doch nicht alles ist dabei so klar, wie es auf den ersten Blick scheint. Geben wir erst Johann Alexander Matzhold das Wort. Er ist Fahrschulbesitzer im südoststeirischen Kirchbach, Kenner seines Fachs und vor allem Vorsitzender der Fachvertretung der Fahrschulen in der Wirtschaftskammer Steiermark. Murtal1 konfrontiert den Unternehmervertreter mit dem Murauer FührerscheinSchnäppchen, von dem er bislang noch nichts gehört hat. Matzhold fühlt sich sofort an Graz erinnert, wo solche Preis-Mätzchen seit Jahren die Branche ins Schleudern bringen. Bis auf 399 Euro ist der Schulungspreis in Graz gedrosselt worden, für den einen und den anderen Betrieb ist danach nur noch der Exit Richtung Konkurs geblieben.

Oberfahrlehrer der Steiermark nicht Unrecht hat. Bei einem Anruf in genannter Fahrschule gibt sich eine Murtal1-Mitarbeiterin als potenzielle Kundin aus, erkundigt sich nach den exakten Kosten und erntet Stottern. Erst hieß es nur, „diverse Kosten“ kämen dazu, ehe Fahrschul-Mitarbeiter Heimo Putz auf Nachfrage etwas konkreter wird und „über den Daumen geschätzt“ 100 Euro Mehrkosten veranschlagt. Ein vager Kostenvoranschlag, bedenkt man, dass der Schnitt der Fahrschüler rund 16 Fahrstunden, also vier mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 12 konsumiert. Macht bei „Gery“, nimmt man den Stundentarif von 60 Euro – übrigens höher als der Branchendurchschnitt, hier liegt man zwischen 49 und 58 Euro – gleich um 240 Euro mehr für die Fahrstunden. Dazu kommen weitere Kosten, etwa für die Erteilung der Lenkberechtigung, die praktische und die theoretische Prüfung und schließlich für den Erhalt des Führerscheins bei der Behörde. Preistransparenz sieht anders aus! Die Mehrkosten sammeln sich auf rund 300 Euro.

Fehlende transparenz

Was tut der Mitbewerb?

Fachvertreter Matzhold irritiert aber bei dem Murauer Angebot nicht nur der Preis, er moniert auch, dass es dabei, so seine Erfahrung, sehr oft zu vorerst nicht genannten Nebenkosten komme, spricht am Telefon ganz offen von „Betrug am Kunden“. Womit der

Nach einer Schrecksekunde macht man gute Miene zu bösem Spiel und hat den Motor wieder in Schwung gebracht. Hannes Gladik, in dessen Kfz-Unternehmen die Fahrschule Youdrive sitzt, hat gemeinsam mit Inhaber Herbert Würz ebenfalls die


Kurskosten gesenkt – auf PS-schwache 599 Euro (Vollausbildung inklusive). Zeitlich begrenzt ist dieses Angebot jedoch mit 31. 12. 2012, danach nimmt man bei Youdrive wieder volle Fahrt auf. Alles andere würde auf Dauer möglicherweise den Fortbestand des Betriebes gefährden, weiß man bei Youdrive. Doch die flotte Fahrschule aus dem Hause Gladik hat einen Trumpf im Ärmel – ihren tadellosen Ruf. Die tolle Ausbildung lässt die Schüler so manchen kleinen Preisnachteil vergessen. Diesen ist es wichtiger, gut für den Straßenverkehr ausgebildet zu sein und nicht nur, den Führerschein billig in Händen zu halten, um an der ersten Kreuzung beim Linksabbiegen zu scheitern.

Warum in Judenburg mehr? In dieselbe Kerbe schlägt ein Judenburger Mitbewerber von Gerfried Schweinberger, alias „Gery“, alias „Fahrschule Arena“. Be-

sagter Fahrschulbesitzer stellt vor allem die kaufmännische Frage und rechnet vor: 32 Stunden Theorie und 12 Stunden Praxis ergeben 44 Lektionen. Worauf er die Zahl 499 in seinen Taschenrechner tippt und diese durch die Anzahl der Lehreinheiten dividiert. Stundenlohn: 11,34 Euro. Für jeden klar Denkenden ist damit offensichtlich, dass die Unternehmerkosten auf diese Weise keineswegs gedeckt sind. Dazu kommt, dass Fahrschullehrer Schweinberger als „Gery“ 499 Euro veranschlagt, als „Arena“ rund 700 Euro – Basispreis, wohlgemerkt. Vielerorts interpretiert man das als „feindliche Aktion“ gegen den jungen Murauer Fahrschulanbieter Youdrive, der in den vergangenen Jahren einen fulminanten Start hingelegt hat.

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Kammer kämpft gegen dumping Seit mittlerweile zwei Jahren arbeitet eine Gruppe an mehr Preistransparenz und Angebotsklarheit. Noch im November soll allen FahrschülerInnen von offizieller Seite klar mitgeteilt werden, was in der Ausbildung inkludiert zu sein hat. Ein Teil dieses Tools soll alle Fahrschulen motivieren, die Angebote klipp und klar ins Internet zu stellen. Eine Murtal1-Recherche hat ergeben, dass die Kosten für die Erlangung des Führerscheines der Kategorie B etwa in Oberösterreich und in weiten Teilen der Steiermark im Schnitt bei knapp über 1.000 Euro liegen. Ernst Wachernig


Lachtal

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Die konstituierende Sitzung der neuen GmbH.

Unter „Lieblings-Steirer“ sind Lachtal und Kreischberg im Internet.

LeBensBeRatunGsZentRen unteR neueR FÜHRunG

Kreischen im Lachtal

Die Beratungszentren für psychische und soziale Lebensberatung stehen unter neuer Führung. Die ursprünglich als Verein organisierte Institution beschäftigt 190 Mitarbeiter an 16 Standorten. Jetzt hat man sich entschlossen, die Einrichtung in eine gemeinnützige GmbH umzuwandeln. Ihr gehört auch die bestehende Friedas Gmbh an, wo Menschen mit psychischer Beeinträchtigung einen Arbeitsplatz finden. Dem neuen „Psychosozialen Netzwerk “stehen Jörg Knauer und Michael Truschnig vor, die Fachbereichsleitung unterliegt Waltraud Knaus und Gregor Hoffmann.

KaRL sCHMidHoFeR HoLt siCH „sein“ LaCHtaL ZuRÜCK und KoopeRieRt Mit „seineM“ KReisCHBeRG.

FRauen KäMpFen uM GeReCHte entLoHnunG Steiermarkweit verdienen Frau durchschnittlich um 23,9 Prozent weniger als Männer in gleichen Positionen, im Murtal sind es gar 28 Prozent. Auf diese sich zusehendes öffnende Einkommensschere macht LAbg. Helga Ahrer mit dem „Steirischen Equal Pay Day“ aufmerksam.

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s gibt sie noch, jene Entwicklungen, mit denen selbst Insider nicht rechnen. So geschehen im Lachtal, von dem sich Karl Schmidhofer vor Jahren abwendete, um gemeinsam mit seinen Partnern Erich Moser und Harald Fritzer den Kreischberg zu kaufen und zum Schiberg Nummer 1 im oberen Murtal zu entwickeln. Nun ist in St. Georgen ob Murau alles am Kreischen, die Lifte laufen wie geschmiert, die Großveranstaltungen stehen Schlange wie anderswo Kinderrennen. Im Sommer 2012 holt Karl Schmidhofer einmal mehr sein Wirtschaftslasso aus dem Tresor, um sich jenes Lachtal zurückzuholen, in dessen Gesellschaftsvertrag er nach wie vor fix verankert ist. Lediglich operativ hat Schmidhofer seine wirtschaftliche Heimat für wenige Jahre links liegen gelassen. Es bedurfte zweier Beutezüge und einem Nachschlag von einer knappen Euromillion, ehe die Lan-

desanteile an dem Schigebiet ob Oberwölz überschrieben worden sind. Mit im Schmidhofer-Skidoo fährt übrigens auch Hello Haas, Enkel des Lachtal-Pioniers Karl Haas senior. Insgesamt beträgt der Kaufpreis von 2,12 Millionen Euro, dazu kommen, laut Information von Karl Schmidhofer, rund 5 Millionen Bankschulden und 6 Millionen an stillen Beteiligungen. Betrieben wird das Schigebiet Lachtal weiterhin als eigenständige Gesellschaft. Die Gruppe um Karl Schmidhofer hält über 80 Proezent der Anteile in der KG und 100 % in der Lachtal Lifte GmbH, die den operativen Betrieb führt. Vermarket werden Kreischberg (300.000 Tageszutritte) und Lachtal (130.000 Tageszutritte) gemeinsam. Unter www.dielieblingssteirer.at gibt es jene eiskalten Informationen, die Schifahrer so schätzen, dazu ZweibergeEW karten mit echtem Preisvorteil.

Durchwachsene Erntebilanz im Murtal

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Cencic

ie Murtaler Bauern können sich in diesem Jahr über eine eher durchschnittliche Ernte bei traditionellen Kulturen freuen. Anhaltende Niederschläge während der Abreife der Ackerkulturen – und hier vorwiegend dem Wintergetreide – führten zu geringeren Erträgen und auch zu entsprechenden Qualitätsverlusten. Der Silomais hat sich zwar vom Spätfrost Mitte Mai relativ gut erholt, doch reichte es auch hier nur für eine mittelmäßige Ernte. Währenddessen begünstigen die klimatischen Veränderungen langsam den Anbau von Feldgemüse, Kürbissen und

Saatgetreide. „Im heurigen Jahr lag die Durchschnittstemperatur im Murtal um 1,7 Grad über dem langjährigen Schnitt, was das Wachstum dieser Kulturen förderte“, erklärt der Obmann der Landwirtschaftskammer Knittelfeld, Matthias Kranz. Auch bei den Murtaler Speisekartoffeln ist man mit der heurigen Ernte durchaus zufrieden. „Wir konnten rund 25 Tonnen Erdäpfel pro Hektar einfahren“, erklärt der Kammerobmann. Die höheren und qualitativ hochwertigeren Erträge bei den für unsere Region eher unüblichen Ackerkulturen sind jedoch nicht allein auf ein zunehmend wärmeres Klima zurückzuführen. „Der

Fruchtwechsel, also der Anbau verschiedener Pflanzen im Verlauf mehrerer Jahre, führte mittelfristig insgesamt zu einer ergiebigeren Ernte und auch die enorm gute Wasserqualität in und um Knittelfeld begünstigt den langfristigen Ernteertrag“, unterstrich Kranz bei der Präsentation der Erntebilanz in den Räumlichkeiten des Stadt Land Impulszentrums Knittelfeld. In Zukunft wollen die heimischen Bauern verstärkt auf Ackerkulturen setzten, die vor dem Klimawandel nur in den südlichen und östlichen Regionen der Steiermark gut gediehen, wie eben verschiedene MC Sorten von Feldgemüse.

Setzten auf Murtaler Agrarprodukte – das Team des Stadt-Land Impulszentrums Knittelfeld mit Kammerobmann Matthias Kranz. (2. v. re.).

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Taucher

pErchtEn: bEvöLkErn JudEnburg am 17. novEmbEr wandErFührEr: 11 nEuE im naturpark grEbEnZEn

Pepo Puch (3. v. li.) mit Gold-Gratulanten.

Regionale zeigt Katalog Rathaus Murau – Intendantin Maren Richter, Geschäftsführerin Barbara Binder und das r12-Team präsentierten vor einer Handvoll Kulturinteressierter den Katalog zur Murauer Regionale 12. Ein umfassendes Werk, reich betextet und bebildert, bisweilen etwas an der gezeigten Realität vorbeigeschrieben. Die Veranstaltung selbst gedieh zu einem „Begräbnis erster Klasse“, hatte doch Landesrat Christian Buchmann

goLdEnE gratuLation Pepo Puch, der querschnittgelähmte GoldReiter bei den Paralympics, wurde von über 500 Fans frenetisch gefeiert. Prominenz aus Sport, Wirtschaft und Politik applaudierte dem Ausnahmesportler, die Knappenkapelle Oberzeiring intonierte den Radetzkymarsch, als Geschenke gab es einen Zeiringer-Janker und ein Bild von Arthur Redhead.

künftige Regionalen aus Budgetgründen gekippt. Da konnten auch aufmunternde Parolen von Holzwelt-Obmann Johann Gruber kaum Lächeln in die Gesichter zaubern. Als Dank für die Arbeit überreichte man Richter und Binder das preisgekrönte Kochbuch „So schmeckt Pucher“ – der Haubenkoch hat darin gemeinsam mit Ernst Wachernig (Text) und Tom Lamm (Fotografie) die besten Geschmäcker der Region verewigt.

rESidiErEndE künStLEr Judenburg versucht seinen Weg als Stadt der Kunst zu gehen. Derzeit sind mit Eva Chytilek, Wendelin Pressl und Hubert Hasler gleich drei geladene Künstler vor Ort, um in ihren Künstlerlofts zu arbeiten. Eine Vernissage mit dem in den nächsten Wochen produzierten ist für 3. Dezember im Atelier der Kaserngasse 16 geplant – Beginn ist um 19 Uhr.

Johann Gruber (6. v. re.) und Harald Kraxner (3. v. li.) mit dem Regionale-Team.

„bEhindErtES“ trEFFEn

Geißler

Die Simultania als internationale Drehscheibe – bei einem Treffen mit Hakan Sari, einem Vertreter des Ministry of Education in der Türkei, wurden Erfahrungen in der Arbeit mit Behinderten ausgetauscht. Reinhold Kollmann und Helmut Ploschnitznigg vereinbarten gleich einen Gegenbesuch, um die dort ansässige Delfintherapie kennenzulernen.

hErZigES Für kindEr

Und Bildung trifft Kultur: Unter diesem Motto präsentiereten kürzlich die Ausbildungsteilnehmer des Schulungszentrum Fohnsdorf ihre Werke. Von der Vielfalt und Kreativität der Künstler zeigte sich neben SZF-Geschäftsführer Edmund Müller auch die AMS-Geschäftstellenleiter Günther Kaltenbacher und Robert Kalbschedl begeistert. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Barbara Heibl.

Lisa Valentin, Murauer Schlager- und Musicalsängerin, präsentierte ihre erste Kinder-Hörbuch-CD. „Kleine Feder auf großer Mission“ ist der Titel einer Umwelt-Abenteuergeschichte. Anna und Leo, die beiden Hauptdarsteller, reisen in das Innere von Mutter Erde, um diese vor dem Untergang zu retten. Wie diese „Operation“ ausgegangen ist, wird hier nicht verraten, fest steht mit Sicherheit, dass es sich um eine heiße Angelegenheit handelt. Bebildert wurde das Erstlingswerk von der St. Blasener Zeichnerin Dominika Kalcher.

Ruckhofer

Edmund Müller (li.) mit Vernissagegästen.

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g‘SchmackigE botSchaFtEr Im Zuge des Kulinariums Steiermark, initiiert von LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, wurden Botschafter des guten Geschmacks ausgezeichnet. Die Murtaler Vertreter sind Schloss Gabelhofen, Restaurant Passhöhe, Schlosstaverne Farrach, Schönberghof und das Restaurant Stigenwirth. Schützenhöfer mit Veronika und Franz Haas.

Land Steiermark

kuLtur triFFt biLdung


Einfach etwas Gutes bieten

Mitteregger

haubenköche Restaurant Steirerschlössl Hauptstraße 100 8740 Zeltweg Tel.: 03577/226010 www.projekt-spielberg.at Küche: Johannes Marterer 15

Es tut sich was, denn Neue sind unter die Haube gekommen. Rassige Typen, denen die Region wichtig ist und die Feinheiten aus einfachen Bauernstuben „Kapern“.

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hnen geht es ums Kochen und Garen und Schmoren und Sautieren. Und ihnen geht es um spezielle Schwingungen aus der Verbindung von Kochgenie und Zutaten. Sie schnüffeln nach Regionalität wie Trüffelschweine, um schließlich jenen fatal unnachahmlichen Geschmack zu entwickeln, den nur wenige von sehr wenigen in einen Leckerbissen zu konzentrieren vermögen. Und ihnen geht es in erster Linie nicht um die Haube, sondern um Zufriedenheit, um stumm nickende Gäste, denen es gegeben ist, zeitgleich still mit der Zunge zu schnalzen und laut mit der Seele zu juchzen. Zwei Unterredungen mit Köchen, die quasi deckungsgleiche Ergebnisse herausschälen. Beide sind Provinzler, Johannes Marterer ein Bayer, Philipp Prodinger ein Murauer. Beide sind neben weichen Kuhfladen und mit kernigem Bauernbrot aufgewachsen und beide haben ihren Job von der Rindsuppe und dem Braterdapfel weg erlernt. Im persönlichen Gespräch sind beide vollkommen locker, mit Sicherheit liebenswert, erinnern jeder auf seine Art an jene guten Gerüche, die Mamas oder Omas Kochkunst früher produzierte. Männer, gehüllt in die Aura des Kochens, bekleidet mit

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Schloss-Taverne Farrach Schlossweg 13 8740 Zeltweg Tel.: 03577/25257 www.schlossfarrach.at Küche: Alexander Stöhr

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Alpengasthof Maler Brands Stolzalpe 6 8850 Murau Tel.: 03532/4420 www.brands.at Küche: Renate Brands

Schloss Gabelhofen Schlossgasse 54 8753 Fohnsdorf Tel.: 03573/55550 www.gabelhofen.at Küche: Wolfgang Vollmann

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K&K Wirtshaus Judenburgerstraße 13 8741 Weißkirchen Tel: 03577/82255 www.kuk-wirtshaus.com Küche: Johann Bauer

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Gasthof Zum Bergmann Turracher Höhe 3 8864 Turracher Höhe Tel.: 03533/275 Küche: Georg Meier

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Restaurant Passhöhe Hohentauern 110 8785 Hohentauern Tel.: 03618 / 219 www.passhoehe.at Küche: Franz Haas

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Lupi Spuma für Kastner & Öhler

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Szene 1, Steirerschlössl Zeltweg 100. Die Zahl 100 steht für die Hausnummer des Steirerschlössls, auch für die Performance des Küchenchefs. Josef Marterer kocht hier, im bis dato nobelsten Haus das Herr Mateschitz, Herr Dietrich Mateschitz ins Murtal gebaut hat. Seit Mai 2011 ist der gebürtige Bayer hier im Aichfeld, zupft Karotten, testet Kräutermischungen, entwickelt eigene Käse… Warum tut das so einer, so ein Glatzerter mit Tatoos, der, artikulierte er sich nicht auf bayrisch sondern auf plattdeutsch, sofort zurückgeschickt würde in eine Hamburger Hafenkneipe? Rote Grütze, sie wissen schon! Warum tut das Josef Marterer

Philipp Prodinger: französisch – steirisch – kärntnerisch.

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Ott

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philipp – Das Restaurant Schlosshotel Seewirt 8864 Turracher Höhe 33 Tel: 04275/8234 www.schlosshotel-seewirt.com 14 Küche: Philipp Prodinger

dem Wissen großer Köche, umweltnah unterwegs nach erfrischenden Möglichkeiten des anders Verwöhnens. In diesem Zusammenhang noch eine Schlussbemerkung vor dem möglichen Beginn dieser Geschichte: Die Guten tun, was ihnen aus vollem Herzen Zufriedenheit bringt – und sie haben Erfolg damit. Oder anders: Es tut sich was in den Murtaler Küchen, denn neben einigen Arrivierten zeigen sich aufreizende Neue unter der Haube von Gault Millau. Geil.

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Nun zu den Karotten, von denen Meister Silmbroth schwärmt. Sieben Varianten kommen da als Vorspeise auf den Tisch – als Gelee, roh, als Schäumchen, violett und auch in schwarz und wieder und sofort.

Szene 2, Philipp im Schloss

Mitteregger

Schlosshotel Seewirt, Turracher Höhe. Die erste Haube für den Berg mit den schönsten Hotels in der Region Murau und in den Nockbergen, bewertet mit überaus schmackhaften 14 Punkten, erkocht sich Philipp Prodinger. Er pendelt altersmäßig so zwischen 27 und 28, zählt damit zu den Rookies, also den Jüngeren unter Österreichs Haubenköchen. Philipp ist einer jener Typen, die vieles sehr lange in sich tragen, ehe sie es herauslassen, preisgeben, zum Köcheln bringen, zu guter letzt auf Teller legen. Ein Gespräch mit ihm ist nicht wirklich leicht, wenngleich auch nicht schwer. Doch zugegeben, telefonieren ist ein wenig besser – der junge Haubenkoch ist „indirekt“ kommunikativer, sozusagen. Schlosshotel Seewirt, ein Familienbetrieb. Großartige Küche für die Hotelgäste seit den späten 1990er Jahren, bis heute gekocht von Küchenchef Alois Tranninger, Mama Elke an der Rezeption oder beschwingt an der Theke mit den Gästen, Papa Richard immer irgendwo im Einsatz und trotzdem greifbar. Nicht umsonst ist das Schlosshotel eines, das überaus beliebt ist, überwiegend von Stammgästen lebt und das auch der Einheimische für einen Absacker an der Bar besucht. Rar, diese Spezies eines Gastronomiebetriebes.

Die Philosophie? Sehr schräg und verdammt gut: Josef Marterer, Christian Silmbroth.

also? Weil er durch die Welt gekommen ist, weil er mit Spitzenköchen gearbeitet hat und weil er mittlerweile selber einer ist. Zuletzt in der Schweiz. Zwischenfrage: Kasespätzle auf Haubenniveau? Antwort: Ding, dang, dong – klar, alles gemacht. Apropos Karotten, Käse und Co. Um den Gästen „was Schönes zu bieten“ hat man zu probieren, zu entdecken, manchmal auch in sich neue Gedanken und Geschmäcker wach zu küssen. Da gibt es diese Bäuerin über der Ebene von Zeltweg, die Zeit ihres Lebens zum Frühstück eine grandiose Sauerrahmbutter auf ihr Frühstücksbrot schmiert. Immer nur für sich und die Familie. Dann wird diese Spezialität – Spezialität?, fragte die Bäuerin – von Josef Marterer entdeckt und forthin im Steirerschlössl kredenzt. So sieht RegionalScouting aus! Stichwort Scouting, bevor wir zu den Karotten kommen: Josef Marterer lebt mit einem Schatten, der den Namen Christian Silmbroth trägt. Dieser, ein Oberösterreicher

aus dem gastronomisch nicht allzu verwöhnten Salzkammergut, ist sein Freund, vor allem aber der Direktor aller Küchen, die zum Mateschitz’schen Gastro-Imperium des oberen Murtales zählen. Das bedeutet, das gerade dieser Mann viel herumkommt, schnüffelt, kostet, frägt, um damit seinen Küchenchefs, in diesem Fall eben Josef Marterer, das Beste in die Küchen zu bringen.

Karotten mal 7 Was er gekocht hat, als Gault Millau im Hause war? Das weiß Marterer nur zu genau, obwohl er zum Zeitpunkt des Zubereitens die Haubentester nicht peilte. Nun, erst eine Tomatensuppe, jedoch aktionsreich. Hergerichtet wie eine Teezeremonie, selbst zum „zusammensetzen“, zum Einstieg das Mark, dann die Flüssigkeit, später Kräuter und soweiterundsofort. Kam gut an, wie auch der Babysaibling, das Milchkalb, schließlich die Erdberren und die Himbeeren mit Schoko. Ja, so leicht gibt’s zwei Hauben ;-)

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Die Frage nach der Philosophie von „philipp – Das Restaurant“ beantwortet der Junge unter der Haube verhalten fröhlich und zielsicher ausweichend. Er wäre noch auf der Suche nach dieser… Nun, so ist er, dieser P. Prodinger. Er will nicht herauslassen, was er schon weiß. Trotzdem hier die Antwort: So eine wirkliche Philosophie wird er sich nie erkochen. Weil er mit dem, was er erarbeitet und erdacht hat, nie zufrieden sein wird. Es wird immer einen nächsten Schritt geben, wohl wird auch ein Rückschritt nicht zu vermeiden sein. Wiewohl, einer von diesen würde ihm reichen, denn nach vor ist’s allemal besser. Worauf er trotz allem setzt? Auf das Regionale, jedoch kombiniert mit Internationalem, Exotischem, auf das gekonnte „Mischmasch“ verschiedener Esstraditionen. Worauf er nicht steht? Auf den klassischen Küchenschmäh, das Wildlachs feilgeboten ist, der keiner ist. Seine Zukunft? Zufriedene Gäste, immer besser Kochen, vielleicht einmal sogar jenes Hirschragout, mit jenem Stäubchen Curry, der es zum Klassiker macht. Ernst Wachernig


Produzent Mike Berenger pendelt beruflich und privat zwischen London und Steirisch Laßnitz.

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Hannah Taylor Gordon und Marek Oravec, die Hauptdarsteller des preisgekrönten Filmes.

Auf nach Hollywood! Produziert in lassnitz bei murau wird „The Tragedy of Macbeth“ zum Abräumer des gröSSten unabhängigen Filmfestivals in Los Angeles.

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or knapp zwei Jahren veröffentlicht Murtal1 einen umfassenden Bericht über die Dreharbeiten zu einer Shakespeare-Verfilmung im Bezirk Murau. Bündig zusammengefasst steht darin zu lesen, dass das Thema „Shakespeare“ auf Grund eines jährlichen Theaterfestivals im obersteirischen Städtchen bereits eine gewisse Tradition erreicht hat. Wie man weiß, findet Sommer für Sommer in der Kulisse des Schlosses Murau ein Aufführungsreigen statt, welcher die Stücke des englischen Schreibergenies in das Zentrum rückt. Vor einer erlesenen Publikumsschar beweisen vorwiegend junge englischsprachige Talente beseelt und euphorisch ihr Können. Doch in den besagten Wintermonaten des Jahres 2010 bewegen sich die Darsteller von der Bühne weg und verlagern ihr Spiel an historische Orte in der nahen Umgebung. Die Burg Grünfels dient genauso als Schauplatz wie ein Waldstück in Steirisch Laßnitz oder Stein Schloss, die höchstgelegene Burgruine der Steiermark. Mit dabei sind eine professionelle britische Filmcrew und eine Heerschar an regionalen Statisten, Komparsen und Helfern, die sich allesamt hauptsächlich an den Anweisungen des Wahllaßnitzers Mike Perengers orientieren.

Rückblende ins Jahr 2009 Es ist bitterkalter Winter und die Landschaft ist mit einer Schicht aus Frost und Schnee bedeckt. Hoch über Mariahof ruht, unbeeindruckt von Wind und Wetter, die Ruine Stein Schloss. Plötzlich bricht die friedliche Stimmung und aus dem nahe gelegenen Wald ertönt aufgeregtes Geschrei und Gebrüll. Pferde galoppieren daher, in Kutten und Felle gekleidete Soldaten prallen aufeinander, kreuzen die Schwerter und

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liefern sich eine wilde Schlacht. Augenblicklich färbt sich das jungfrauliche Weiß des Schnees in ein dunkles blutiges Rot. Mindestens genauso brachial wie die Bilder ist die Musik, die diese Szenen untermalt. Schonungslose Heavy Metal-Hämmer verleihen der Brutalität von „The Tragedy of Macbeth“ zusätzliches Gewicht.

Erfolgreich in L.A. Zwanzig Monate nachdem diese Sequenzen gedreht wurden und die Erinnerung bei den Lesern unseres Magazins als auch bei den hiesigen Beteiligten schon weitgehend verblasst sind, trudelt in der Redaktion von Murtal 1 über Umwege die Nachricht ein, dass das fertige Produkt zum Abräumer des La Indie Filmfestivals avanciert ist. Insgesamt kann der Streifen nach seiner Präsentation in Los Angeles die drei wichtigsten Auszeichnungen für sich verbuchen. Mike Perenger, Produzent des Dramas, erntet den Preis für den besten Film. Daniel Coll wird als bester Regisseur bestätigt und Marek Oravecs Leistung als Hauptdarsteller und Macbeth-Mime findet ebenfalls höchste Beachtung. Kein Wunder also, dass es der Film, wie sich bei weiterer Recherche herausstellt, tatsächlich zu einer breiten Fangemeinde gebracht hat. Speziell in höheren Schulen wird „The Tragedy of Macbeth“ gerne als Unterstützung und Auflockerung des Englisch-Unterrichts herangezogen. Die rockig-zeitgemäße Interpretation des Klassikers der Literaturgeschichte findet auch bei rasch gelangweilten Jugendlichen Anklang und Aufmerksamkeit.

Made in Steirisch Laßnitz Nachgefragt bei einigen der vielen heimischen Beteiligten, wird einem


hing‘Schaut

Im LA-Indie-Center kam der Laßnitzer Film zu goldenen Ehren.

Schlafpille

bewusst, dass der Erfolg tatsächlich nicht von ungefähr kommt. Riesengroß ist die Begeisterung darüber, aktiver Teil eines Filmprojektes sein zu dürfen und entsprechend beherzt nimmt man sich im Winter 2010 der Herausforderungen an. Fritz Köck, Kapellmeister des Laßnitzer Musikvereins, spricht von einem besonderen Spirit und Ausnahmenzustand, den die Bevölkerung durch die Anwesenheit des Teams erfasst. „Das halbe Dorf und alle Vereine von den Blasmusikern bis zur Feuerwehr waren dabei und haben mit voller Kraft mitgearbeitet“, sprudelt es aus dem Profi-Musiker, der ebenfalls in eine kleine Rolle schlüpft und den König von Schweden mimt, heraus. Ohne konkrete vorhergehende Planungsarbeit reagiert man spontan auf die Wünsche des Produzenten und des Regisseurs und macht fast Unmögliches möglich. „Waren Pferde notwendig, haben wir sie auch innerhalb kürzester Zeit aufgetrieben“, ist er heute noch stolz auf den Zusammenhalt seiner Landsleute, die während der Dreharbeiten sogar von der Arbeit fernbleiben und Urlaubstage opfern. Auch die Murauerin Susanne Schweiger verbringt einiges an Zeit an den Schauplätzen. Sie erledigt das sogenannte Set-Design, organisiert Requisiten und zaubert damit in die muffigen Räume der Burg Grünfels die Atmosphäre von mittelalterlichen Königsgemächern. „Mein Budget war gleich null, dank vieler Spenden und Leihgaben ist es dennoch gelungen die notwendigen Ausstattungen aufzutreiben“, denkt sie an diese chaotische Aufgabe zurück. Die eindrucksvollen darstellerischen Leistungen, besonders die der beiden Hauptakteure Marek Oravec und Hannah Taylor Gordon, faszinieren Lukas Wachernig. Er selbst tritt auch auf der Leinwand in Erscheinung. „Verkleidet als Bote, bin ich stundenlang nur mit ein paar losen Fetzen umhüllt in der Eiseskälte gestanden und habe gewartet bis mein Part kommt“, kramt der Schauspielstudent in seinen Erinnerungen. Wie auch immer die Leistungen der zahlreichen Beteiligten aussehen, sie alle handeln vollkommen ehrenamtlich und unentgeltlich. „Ohne Kosten, Mühen oder Zeit zu scheuen legten wir uns ins Zeug“, fasst Fritz Köck zusammen. Umso mehr freut er sich, dass die Arbeit nun Früchte abwirft und in Hollywood ein Hauch von Steiermark weht.

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as Putzi ist schon vier Monate alt. Diese durchaus erquickliche Tatsache eignet sich gut, die vergangenen 120 Tage Revue passieren zu lassen. Obwohl das Baby mehr als zwei Drittel dieser Zeitspanne verschlafen hat, dennoch circa 1.000 Windeln verbraucht und bereits drei Mini-Konfektionsgrößen hinter sich gelassen, standen zur Auflockerung des geordneten Alltages einige Ausflüge am Programm. Speziell Murau war schon des Öfteren ein gern angestrebtes Ziel. Nicht nur weil dort die nahe Verwandtschaft wohnt. Auch die Tatsache, dass sich ebenda ein Kulturfestival ereignete, lockte uns in die Bezirkshauptstadt. Wir erinnern uns an einen brütend heißen Juli-Tag, der Sprössling hatte gerade einmal drei Lebenswochen am Buckel, an dem wir durch das Städtchen schlenderten und schon von der Ferne eine mächtige schwarze Pyramide, das Informationszentrum der Regionale, erspähten. Weiter Lust wandelnd beobachteten wir einen portugiesischen Künstler bei der Arbeit, er verflieste einen Torbogen, zählten Stühle, die an Bäumen hängten und passierten die übertunnelte Rindermarktbrücke. Doch spätestens jetzt war beim Putzi die Luft draußen. Wie gut, dass wir nun die Markthalle am Leonhardiplatz erreichten. In ei-

vergessene anerkennung Schade nur, dass man es nicht der Anstrengung wert befindet, die einstigen Mitwirkenden über den sich einstellenden Erfolg zu informieren. Anscheinend bedarf es einer kleinen sanften Auffrischung bei Produzent und Regisseur, denn ohne die leidenschaftliche Unterstützung vieler Laßnitzer und Murauer wäre dieses Filmprojekt nie zur Umsetzung gelangt und wohl im Stadium der Idee stecken geblieben. Angelika Fritz

„thE tragEdy oF macbEth“ gEwinnt: • Bester Schauspieler (Marek Oravec) • Beste Regie (Daniel Coll) • Bestes Drehbuch

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ner der Hängematten rastend, diskutierten wir die noch so frischen Eindrücke und bedauerten, dass das Festival schon zur Neige geht und wir Vieles versäumten. Umso gelegener kommt es, dass kürzlich ein zusammenfassender Katalog erschienen ist. Selbstverständlich haben wir uns bereits einen besorgt, um Verpasstes nachzuholen und an einer atmosphärischen Reflexion des Festivals teilhaben zu können. Gespannt blättern wir das Taschenbuch

durch und sind in erster Linie mit unwahrscheinlich viel Text konfrontiert. Tapfer beginne ich zu lesen, natürlich laut, damit das Putzi auch was davon hat. Bereits das Vorwort entfaltet seine Wirkung. Das Kindlein nickt ungeniert ein, ich halte noch ein paar Seiten durch, doch spätestens bei der namentlichen Auflistung der Regionale-Stammtischteilnehmer ist es auch um meine Aufmerksamkeit geschehen. Was es außer der einschläfernden Wirkung sonst noch über das Schriftwerk zu sagen gibt? Auf jeden Fall ist es umsonst also gratis und abzuholen im Murauer Tourismusbüro sowie im Office der Holzwelt an der Bundesstraße.

Lamm

ANGELIKA FRITZ


Schule unter heißer Sonne 80 km nördlich von Mombasa (Kenia) befindet sich die Stadt Kilifi – Dort hat man unter Mitwirkung der Spielbergerin Waltraud Eibegger eine öffentliche Schule ausgebaut.

Über 1.000 Schüler werden an der Primary School in Kilifi von nur wenigen Lehrern unterrichtet.

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ie rund 31.000 Einwohner zählende Stadt Kilifi ist bei Kenia Reisenden als beliebtes Urlaubsziel bekannt. Dort weilte im Jahr 2006 auch die Spielbergerin Waltraud Eibegger und wurde dabei auf die Schattenseiten des Reiseziels, abseits der Traumstrände, aufmerksam. Vor allem die desolaten Zustände an

der dortigen Schule stachen ihr ins Auge. Ende des Vorjahres konnte die engagierte Murtalerin mit Hilfe von Spendengeldern ein Hilfsprojekt für die notwendigste Ausstattung der so genannten Mkwajuni Primary School in Kilifi sammeln. Die Schule finanzierte damit Tisch-Bank-Kombinationen sowie zwei Toiletten.

Jetzt gibt es wieder Neuigkeiten aus dem fernen Afrika. „Man hat mir geschrieben, dass sogar zwei neue Klassenzimmer gebaut werden konnten und dass es schön wäre, wenn man die Spendenaktion fortsetzten könnte“, erzählt die eifrige Helferin, die nun bestrebt ist, das Projekt so lange es geht weiter zu führen.

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Die Produktion der Schulmöbel schreitet langsam voran. Bald sollen weitere folgen.

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Erneut Reise nach Kenia Für den kommenden Januar hat sie eine weitere Reise nach Kilifi geplant, um vor Ort wieder Hilfe bereit zu stellen. „Ich weiß leider nicht, wie oft ich mir diesen Aufenthalt dort noch leisten kann und möchte deshalb so viel wie möglich auf einmal organisieren.“ Im Januar will Eibegger


Die „armen Sünder“ im Birkachwald der galgen gibt auskunft über Gerichtsbarkeit im Mittelalter.

Schlicht, aber ein Ort der Bildung: Das Schulgebäude von Kilifi.

für zumindest drei Wochen in den Norden Kenias reisen. In der Zwischenzeit werden dort bereits 50 Tisch-Bank-Kombinationen vorproduziert und 30 weitere sollen während ihres Aufenthalts im heißen Afrika folgen. „Falls noch Geld übrig bleibt, wird es für Schul- und Schreibmaterialien verwendet.“

„Minischule“ im Busch In der besagten Schule werden rund 1.100 Schüler von 20 Lehrern in zwei Schichten unterrichtet. Vormittags führt man die jüngsten Schüler in die Grundlagen des Lesens und Schreibens ein und am Nachmittag wird die „Oberstufe“ unterrichtet. Die Schüler kommen dabei nicht nur aus Kilifi selbst sondern auch aus den umliegenden Dörfern.

Noch viel Arbeit Dass es in Kilifi noch viel zu tun gibt, weiß die tatkräftige Helferin, deren Schwester mehrere Monate in Afrika lebte und die sie ursprünglich auch auf die miserablen Zustände an den dortigen Schulen aufmerksam gemacht hat. „Die Zustände in der Schule waren nicht tragbar. Es gab lediglich zwei Toiletten, durch unsere Hilfsaktion sind es zumindest

vier geworden und wir hoffen, dass wir auch diesmal wieder helfen können, die Schule für den Unterricht möglichst adäquat einzurichten.“ Welche Hilfe am dringendsten benötigt wird, erkennt die Projektinitiatorin dann meist vor Ort und aus diesem Grund nimmt sie auch diesmal wieder die strapaziöse Reise nach Afrika auf sich. Die Möbelproduktion für die Schule ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Rund 25 Euro kostet eine derartige Tisch-Bank Kombination, die den Unterricht für die zahlreichen Schüler erleichtert. Für diesen Zweck wurde mittlerweile ein Spendenkonto eröffnet. Ursprünglich gab es auch die Idee, gebrauchte Fahrräder zur weiteren Verwendung nach Kilifi zu transportieren, doch dieses Projekt ließ man jedoch aufgrund zu hoher Transportkosten wieder fallen.

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ächtig ragen sie empor, die beiden schweren steingemauerten Säulen des alten Galgens in Oberkurzheim. Weithin sichtbar liegt die einstige Richtstätte, an der über Jahrhunderte hinweg die Verurteilten des Landgerichts Offenburg/Reifenstein zu Tode gebracht wurden, in der friedlichen Landschaft des Pölstales. Nun wurden wissenschaftliche Grabungen, direkt am Fuße der gewaltigen Steinsäulen vorgenommen. „Bemerkenswerte Ergebnisse haben wir zu Tage gefördert, Grund genug für weitere Untersuchungen“, so der Grabungsleiter Wolfgang Artner. Gefunden wurden mehrere Schädel und zahlreiche andere Knochenteile, auch ein vollständig erhaltenes Skelett. Neben den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Knochen wurden aber überraschend auch prähistorische Tonscherben entdeckt. Die ausgegrabenen Skelettteile werden am Institut für gerichtliche Medizin an der Uni Graz anthropologisch untersucht, um umfassendere Erkenntnisse über die hingerichteten „Malefizpersonen“ (= die ganz Schlechten...) zu erlangen. Geprüft wird in Hinblick auf Alter und Geschlecht, sowie den Gesundheitszustand der Hingerichteten. Auch über möglicherweise stattgefundene Folter und die angewandten Tötungsarten erhofft man sich neue Erkenntnisse. An Galgenorten wie diesen wurde nicht nur gehenkt, man starb auch anders. Hinweise auf vorzeitige Verstümmelung der Leichen, wie durch Tierfraß oder Entwenden von Körperteilen zu Zauber- und Heilzwecken durch die abergläubische Bevölkerung, sind nicht auszuschließen. Die „armen Sünder“, die im finsteren Kerker des Gerichtsgebäudes, dem heutigen Katzlinger Wirt, ihres Urteils und der Vollstreckung harrten, wurden über die Wiese zur ArmeSünder-Kapelle gebracht, wo sie ein letztes Mal Buße tun und Abschied von Angehörigen nehmen konnten. Danach traten sie ihren letzten Weg an. Die Todgeweihten wurden gerne mit Blick auf das nahebei stehende Kreuz gehenkt, damit sie im „Übergang“ das Antlitz des Herrgotts sahen. Wer wurde via Galgen ins Jenseits befördert? Hexen, Zauberer, Sodomiten, Mörder, oft aber auch unglückliche Mägde, die aus bitterer Not ihre neugeborenen Kinder getötet hatten. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen Eingang in eine von Projektleiter Ingo Mirsch geplante Publikation finden. Des Galgenortes Bürgermeister, Christian Czerny und die Wissenschaftler erwarten sich, dass durch dieses Projekt das Interesse der Bevölkerung für die Geschichte ihrer Heimat gestärkt wird. Die Einheimischen jedenfalls nahmen rege Anteil an den Grabungen. Eine Fortsetzung der Grabung ist laut Bundesdenkmalamt beabsichtigt.

Michael Cencic

Spendenkonto Sparda Bank Eibegger Waltraud Projekt Kilifischool KTO Nr. 500 000 12979 BLZ 46660

Der Bau der Sanitäranlagen war vorrangig.

Esther Stering

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Puck als (liebstes) Spielzeug michaEL SchiEchL, StEphan und manuEL gEiEr StürmEn in dEr bundESLiga und im nationaLtEam. titel und als European Trophy Champion bei Red Bull Salzburg hat der 23-Jährige heuer bei den Vienna Capitals angeheuert. „Es hat sich für mich auf jeden Fall rendiert. Ich hab eine neue Herausforderung gesucht, wurde gut aufgenommen und hab wieder Spaß am Eishockey“, erzählt Schiechl. Die GeierZwillinge beschreiben ihn als geradlinigen und robusten Spieler mit viel Kämpferherz und enormen Zug zum gegnerischen Tor. Im ersten Zeltweger-Duell in der diesjährigen Bundesligasaison blieben die Vienna Capitals gegen KAC mit 4:3 siegreich, wobei Schiechl mit dem alles entscheidenden vierten Treffer als Matchwinner gefeiert wurde.

Purgstaller (3)

manuel und Stephan geier

Manuel Geier, erfolgreicher Eishockey-Zwilling, im Einsatz.

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n der höchsten österreichischen Eishockeyliga weht aktuell durch den „NHL-Lockout“ nicht nur nordamerikanische, sondern wie schon gewohnt auch ein Hauch von Zeltweger-Eishockeyluft. Das Trio Michael Schiechl (Vienna Capitals), Manuel und Stephan Geier (beide KAC) hat sich in der rot-weiß-roten Szene sowohl auf nationaler Ebene, als auch im Nationalteam einen Namen gemacht. Seit ihrer Kindheit beim EV-Zeltweg ist der Puck ihr liebstes Spielzeug. Als Stürmer gibt es für die drei Freunde nur eine LieblingsbeZwei Meistertitel hat Michael Schiechl, hier mit Freundin Romy, in der Tasche.

schäftigung die da heißt die Scheibe so oft wie möglich ins gegnerische Tor zu jagen. Gemeinsam sind die „Drei“ nach ihren Lehrjahren vom Löwenkäfig in der Aichfeldhalle ausgebrochen um sich zunächst in Schweden den Schliff für eine Profikarriere anzueignen. Seit vier Jahren sind sie Fixbestandteil in der Erste Bank Eishockeyliga und man darf zu ihnen auch schon „Meister“ sagen.

nationalteam Während Schiechl und die Geier-Zwillinge im Meisterschaftsbetrieb harte Gegner sind, lebt im Nationalteam die Freundschaft, die bis zur Kindheit zurückgeht, wieder auf. Dementsprechend träumen die drei Sturmtanks davon, dass sie vielleicht schon bei der Euro Ice Hockey Challenge in Laibach in den Duellen gegen Frankreich (8. 11.), Italien (9. 11.) und Slowenien (10. 11.) wie in EVZ-Nachwuchszeiten in einer gemeinsamen Angriffslinie stürmen dürfen.

michael Schiechl Nach einer Saison bei den Graz 99ers und drei Jahren inklusive zwei Meister-

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Wie sein Zwillingsbruder jagt Manuel Geier bereits die fünfte Saison für den österreichischen Rekordmeister dem Puck nach und hat auch schon einen Meistertitel am Buckel. „Mit dem bisherigen Saisonverlauf bin ich nicht ganz zufrieden. Es fehlt noch die Konstanz und es gibt immer wieder Höhen und Tiefen“, so der 24-Jährige. In der bisherigen Scorerliste scheinen bei der Nummer 21 drei Punkte auf. Bruder Stephan hat es bisher auf vier Punkte gebracht und läuft in Klagenfurt mit der Nummer 19 auf. „Den Saisonstart hätte ich mir etwas besser vorgestellt. Die Abstimmung passt noch nicht so richtig. Ich werde alles versuchen damit ich da so schnell wie möglich wieder rauskomme”, ist Stephan selbstkritisch. Schiechl attestiert dem Brüderpaar, dass es nie aufgibt und echte Löwen-Mentalität auf das Eis bringt. Fredi Taucher

KAC, Nummer 19: Stephan Geier.


kuLtur

Ruckhofer

cornEr

Silke Wastian (Mitte) umringt von Sohn, Team und Gratulanten.

mit biSS und braSS

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m August des Vorjahres absolvierten Jürgen Brunner, Christian Moser, Gert Rackel, Christoph Lassacher, Gernot Mang und Florian Regger ihren ersten gemeinsamen Auftritt – namenlos. Die fünf Blechbläser bilden ein klassisches Brass-Quintett, unterstützt durch einen Schlagzeuger. „Mit Brass gibt es viele Wortspiele, bei uns hat wohl das Mittagessen den Ausschlag gegeben“, schmunzelt Brunner, musikalischer Leiter der Truppe. Spaghetti gab’s, und „BRASStaasciutta“ war geboren. Heute kann die noch junge Band auf eine stolze Riege an Auftritten zurückblicken, wobei „nicht die Masse zählt, sondern die Qualität.“ Auf die wird größter Wert gelegt, das professionelle Auftreten steht im Mittelpunkt der Bemühungen. Heißt: „Kein nervöser Blick auf die Noten, kein Bier zwischendurch.“ Das Programm soll reibungslos ablaufen, ohne unnötige Pausen. Hohe Ansprüche, die für die sechs Musiker aus dem Bezirk Murau jedoch selbstverständlich sind. Fast alle haben sie auch beruflich mit Musik zu tun, spielen in der Militärmusik oder unterrichten an Musikschulen. Obwohl „Blechbläserformation“ im ersten Moment angestaubt wirkt, wollen „BRASStaasciutta“ ein junges Publikum erreichen. „Wir spielen Arrangements, die wir zum größten Teil selber schreiben. Ob jazzig, modern oder Musical, wir experimentieren gerne.“ Ein äußerst gelungenes Experiment war etwa „Brass am See“, ein Open-Air-Konzert gemeinsam mit Sängerin Lisa Valentin. Ähnliche Kooperationen mit Bands und Sängern strebt man auch in Zukunft an. Aktuell steht aber Proben am Programm: Die Murauer Combo hat den Landeswettbewerb der „Musik in kleinen Gruppen“ gewonnen und startet als Steiermark-Vertreter beim Bundeswettbewerb. „Wir haben den Biss, mehr aus uns zu machen“, bringt Brunner die ambitionierten Pläne auf den Punkt. Wer sich den kulinarischen Ohrenschmaus selber zu Gemüte führen will, hat am 19. November im Kunsthaus Graz Gelegenheit dazu. In der Region spielen die sechs am 9. Dezember beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche Schönberg auf.

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Hausgemachte Kekse, edle Schokolade, feine Spirituosen und pikante Spezialitäten – nur ein Bruchteil des Angebots von Silke Wastian. Die Unternehmerin eröffnete vor kurzem in der Knittelfelder Frauengasse die Lebensarten-Greißlerei. Einkaufen wie damals ist das Motto, neben kulinarischen Köstlichkeiten gibt’s ausgefallene Papierwaren und Kerzen. Geführt wird der liebevolle Laden von Helga Tafner und Astrid Schlapschi, zur Eröffnung gratulierte unter anderem Bürgermeister Siegfried Schafarik.

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kLEin, abEr übErauS FEin

Kulinarisches gab‘s für rund 100 Gäste in der Fachschule Großlobming.

„gEFräSSigE“ SchuLE Unter dem Motto regional und saisonal haben die Schülerinnen der Fachschule Großlobming aufgekocht und ihre Gäste damit appetitlich eingekocht. Kredenzt wurden ausschließlich biologische Produkte aus der Region, etwa Beiriedspießchen, Räucherforelle, Spinatcrepes und Käseerdäpfel, dazu Süßes wie Hollerzwetschken und Apfelkuchen.

auSStELLung mit kLaSSE Zum 40er der Zeltweger Volkskunstgilde zelebrierte man eine Ausstellung der schönsten Stücke, ein vielseitiges Allerlei an bewundernswerten Kunstwerken. Von naturgetreuer Holzbildhauerei und einfallsreichen Kerbschnitzereien, über vielfältige Töpferarbeiten bis hin zu Gemälden in verschiedenen Stilen und Techniken präsentierte man viele Einblicke.

Stering

Sarah Ruckhofer

braSStaasciutta Jürgen Brunner Tel.: 0664 / 40 333 49 brunner.juergen@hotmail.de www.brasstaasciutta.at

Volkskunstgilde-Obmann Erich Egger vor einem seiner Bilder.

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JERUSALEM: DNA-TESTS BEI HUNDEN GEGEN LÄSTIGE HAUFERLN IN DEN STRASSEN SUPER-LASER: LÄSST METALLE EINFACH VERDAMPFEN

NIE WIEDER ANGST VOR NADELN

GROSSRAUMBÜROS FÜR MEHR PRODUKTIVITÄT

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Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die sich an ihrem Arbeitsplatz einsam fühlen, weniger produktiv sind. Großraumbüros, in denen niemand einen festen Arbeitsplatz hat, sollen Abhilfe schaffen. Im Büro von morgen schaut man sich vor Dienstbeginn erst einmal nach einem freien Platz, ganz an die Aufgaben des Arbeitstages angepasst, um. Den eigenen Laptop und ein Handy hat jeder Mitarbeiter immer dabei, wodurch räumlich flexibles Arbeiten erst möglich wird. Temperierte Stellwände, Schall absorbierende Materialien und die richtige Beleuchtung sorgen dafür, dass sich jeder wohl fühlt.

WINDRÄDER AUS HOLZ

STROM AUS DEM WC

Bereits in einigen Jahren sollen Windräder rund 70 Prozent der gesamten erneuerbaren Energien erzeugen, doch wirklich schön sind die riesigen Bauten aus Stahl und Beton nicht. Deshalb wurden an der Universität Hannover Windräder aus Holz vorgestellt. Diese sollen umweltschonender sein und den Strom dadurch günstiger machen. 100 Meter hoch ist der erste „TimberTower“ und wird 1,5 Megawatt Windkraft liefern. Damit können etwa 2000 Haushalte versorgt werden. Eine hellgraue Kunststoffhülle ummantelt den Turm und schützt das Holz vor Feuchtigkeit.

Was sich etwas ungewöhnlich anhört, ist in Hamburg bereits Wirklichkeit. Dort werden in die Häuser Vakuum-Toiletten eingebaut, die das konzentrierte Absaugen menschlicher Ausscheidungen ermöglichen. Das Toilettenwasser, auch Schwarzwasser genannt, eignet sich hervorragend für die Vergärung und die Produktion von Biogas. In Kombination mit anderer Biomasse kann dadurch Energie in Form von Wärme und Strom erzeugt werden, da die Fäkalien nur mit einem Liter Wasser verdünnt werden anstatt mit sechs bis zehn Litern wie bei herkömmlichen Toiletten.

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Mit Hilfe eines laserbetriebenen Injektionsgerätes versprechen Forscher aus Südkorea eine Impfung ohne Schmerzen. Dabei durchdringt ein Medikamentenstrahl, der fast so dünn ist wie ein menschliches Haar, mit hoher Geschwindigkeit und Präzision die Haut. Für den Patienten gibt es so keine Schmerzen und keine sichtbaren Schäden. Da sich das Medikament aber erst unter der Haut verteilen muss, kann es trotz allem zu etwas unangenehmen Begleiterscheinungen kommen.

STROM AUS DEM CAMPINGKOCHER Sollte der Akku leer sein, müssen Sie auch in der abgelegensten Wildnis nicht auf Handy, Laptop & Co. verzichten. Ein neuer Campingkocher macht’s möglich. Der BioLite-Kocher funktioniert mit Reisig und Holzzweigen vom Wegesrand. Er ist wie ein kleines Lagerfeuer, an dem man sein Essen kochen kann. Am Brennraum ist jedoch ein thermoelektrisches Modul angebracht: Es wandelt die Wärmestrahlung in elektrische Energie um, die die mitgebrachten Geräte wieder auflädt.


...DENN DER ALLTAG IST COOL & EASY IM KOMMEN: UGG-BOOTS SIND WENIG ELEGANT, HALTEN ABER PERFEKT WARM IM GEHEN: WEISSE STIEFEL? IM WINTER 2012 DEFINITIV NICHT IM TREND

Spätestens seit Paris Hilton die Garderobe ihres Hundes an die aktuelle Mode angepasst hat, sind Hundekleider voll im Trend. Mit www.chihuahua-shop.at hat auch Österreich seinen eigenen Trendladen nur für Mini-Hunde. Von der Harald-Glööckler-Edition bis hin zu den neuesten Trends der internationalen Hunde-Modeschauen finden ItGirls hier die passende Kleidung, Leine und Accessoires für ihren Liebling. Aber mal ehrlich – ob pinke Designerschuhe Wuffi wirklich glücklich machen? Hunde-Buggys sind dann aber wirklich „too much“.

Nicht nur für Freizeit-Spione! Die Sonnenbrille mit MP3-Player und Videokamera ist auch für Kletterer, Wanderer, Skifahrer und andere Aktive ein sehr nützliches Accessoire. Mit der innovativen Brille kann man (natürlich) die Augen vor der Sonne schützen, aber auch seine Umgebung aufzeichnen und Musik hören. Und das Beste ist: Dabei hat man die Hände frei für Wichtigeres. Gesehen auf www.givester.de.

TRENDS IM TEST

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GUCK MAL

Kobaltblauer Nagellack? Passt das zu mir? Und die Foundation, lieber dunkler und heller? Wer sich nicht stundenlang selbst das Gesicht zukleistern will, um die neuesten Trends zu probieren, dem sei die Seite von www.marksandspencer.com empfohlen. So einfach geht es: Einfach aus über 20 Gesichtern das auswählen, das einem selbst am ähnlichsten schaut. Nun stehen hunderte Make-upProdukte verschiedenster Marken zur Auswahl, die man virtuell testen kann. Ob Foundation, Concealer, Blush oder Bronzer, schnell zeigt sich, welche Farben am besten harmonieren. Das Gleiche gilt für Nägel, Lidschatten, Lippenstift … Ein Muss für Trendsetterinnen!

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Wenn ein Gadget unverständliches Kopfschütteln auslöst, kommt es in 99 % der Fälle aus den USA. So auch die „Flashing Mouth Party Attraction“ von www.stupid.com. Die kleine Kapsel um nicht einmal fünf Dollar wird diskret am Gaumen befestigt und mit der Zunge festgedrückt. Ein leichter Druck auf die Mitte der Kapsel löste eine verrückte Farbshow aus, die direkt aus deinem Mund kommt. Giftig ist das Ganze natürlich nicht, die verbleibenden Teile werden nach deinem großen Auftritt einfach wieder ausgespuckt.

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SPUCK-FARBE!

IT’S ZIMTSTERN-TIME!

Und damit sind nicht die leckeren Kekse gemeint – zumindest nicht nur. Zimtstern ist eine absolut angesagte Snowmarke, die mit süßen Prints und bester Qualität überzeugt. Beispiel gefällig? Mit diesem kuscheligen Zimtstern Smart Fleece Jacket geht dein Stern am Snowboard-Himmel auf. Garantiert warm, garantiert weich, mit vorteilhaftem Schnitt und gemütlicher Kapuze – die Smart Jacket willst du auch nach dem Shredden nicht mehr ausziehen! Alle Zimtstern-PartnerShops findest du unter www.zimtstern.com.

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Vorbei die Zeiten, als wir lieber bibberten als uns von Mama eine Mütze aufsetzen zu lassen. Wie uncool! Heute gehören Hauben zu den Trendaccessoires jeder Herbst- und Wintersaison. In knalligen Farben und frechen Schnitten, im Tier-Design und von hippen Marken sorgen sie auch in den kältesten Nächten für warme Ohren. Den „Lolla Beani“ von Billabong haben wir bei www.blue-tomato.com entdeckt, lässige Modelle gibt’s aber auch in vielen Modegeschäften der Region.

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HEISSE OHREN

CHIHUAHUA!


SPIEL?BERG! NOMEN EST OMEN

WINTER AM RING  SCHÖNSTER WINTERSPIELPLATZ ÖSTERREICHS

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Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen immer tiefer sinken, zieht langsam der Winter am Red Bull Ring ein, aber von Winterschlaf kann am SpielBerg dennoch keine Rede sein. Im Gegenteil: Am schönsten Spielplatz Österreichs gibt es in diesem Winter erstmalig ein vielfältiges und actionreiches Angebot an Freizeitaktivitäten: 24. 11. Eröffnung der Winteraktivitäten am Spiel-Berg (Biathlon, Langlaufen, Eislaufen, Offroad-Buggyfahren, Indoor Trial, Bullenrutsche). Ab 24. 11. Red Bull Ring Wanderung (ausgenommen an Fahrerlebnis-Tagen), Indoor Trial, Biathlon im Fahrerlager, Langlaufen am Red Bull Ring (je nach Schneelage), Eislaufen und Eishockey auf der Dachterrasse der Bull’s Lane, Wintertrainings, Bullenrutsche (40 m), Offroad-Buggyfahrten, Kinderrodeln am Schönberghof (je nach Schneelage). Ab 25. 11. – jeden Sonntag: Kutschenfahren am Red Bull Ring. 30. 12. Kinderadvent am Schönberg.

Im Hauben-Restaurant Steirerschlössl warten wahre Genusstage.

Wine Maker‘s Night Samstag, 10. November und Samstag, 8. Dezember: 5 Gänge, 5 Weine und noch ein bisschen mehr… Ein kulinarischer Hochgenuss gepaart mit den edelsten Tropfen aus österreichischen Weinbaugebieten – das ist die Wine Maker‘s Night im Steirerschlössl in Zeltweg. Renommierte Winzer aus Österreich präsentieren eine Auswahl ihrer Spitzenweine und führen Sie in ungezwungener Atmosphäre von einem kulinarischen Highlight zum nächsten.

> 10. 11. > 8. 12.

Weingut Domäne Müller, Süd- & Weststeiermark Weingut Anton Bauer Preis pro Person € 89,–

Informationen & Reservierungen: Tel.: 03577/22601-0 reservierung@projekt-spielberg.at

SPEZIALITÄTEN VON ENTE, BAUERNGANSL UND DEM JUNGEN MURTAL-HAHN Passend zur Jahreszeit gibt es im Landhotel Schönberghof und im G‘Schlössl Murtal erlesene Köstlichkeiten von Ente und Gans. Als Highlight gibt es exklusiv zum ersten Mal „Tonis Junghahn“. Herbstlich natürlich auch die Desserts – von Maroni bis Zwetschke. Auf Vorbestellung: Eine im Ganzen gebratene Ente für 2 Personen, dazu Rotkraut, glasierte Maroni und Kartoffelknödel. > Landhotel

FRÜHSCHOPPEN im Landhotel Schönberghof mit steirischem Schmankerln-Mittagsbuffet.

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> Jeden

Sonntag (bis Ostern 2013). Livemusik von 11 bis 14 Uhr. Abenteuerspielplatz für Kinder. Kosten pro Person € 22,– Reservierung: Tel.: 03577/22 630, reservierung@projekt-spielberg.at

GUTSCHEINWELT > NEUE HOMEPAGE > Gutscheine rund um den Red Bull Ring online erhältlich unter: www.projekt-spielberg.at

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Schönberghof & G‘Schlössl Murtal, 1. bis 11. November Reservierung: Tel.: 03577/22 630, reservierung@projekt-spielberg.at

 CHRISTKINDLMARKT Das G‘Schlössl Murtal verspricht seinen Besuchern von 1. bis 22. Dezember jedes Wochenende das Erleben von einem Wintermärchen. Weihnachtsmarkt, Krippenausstellung in der Reithalle (bis 16. 12.), Weihnachtsgeschichten, die jeden Sonntag im Teichhaus erzählt werden, der Besuch vom Nikolaus und seinen Begleitern (6. Dezember) und eine zauberhaft dekorierte Umgebung runden das Angebot ab. www.projekt-spielberg.at information@projekt-spielberg.at Tel.: 03577/202-0


VERANSTALTUNGSTIPP Icechallenge & Ice-Gala

DONNERSTAG, 8. NOVEMBER  „Ein Glück, hier zu leben – Steirerland“, Vortrag und Buchpräsentation von Franz Josef Dorn, Knittelfeld, Kulturhaus, 19.30 Uhr  „Back to the Blues“, Konzert mit Dana Gillespie & dem Joachim Palden Trio, Spielberg, Grüner Saal, 20 Uhr FREITAG, 9. NOVEMBER  Bergfestival, Hohentauern, Volksschule, 19 Uhr  „Stermann“, Kabarett mit Stermann und Grissemann, Spielberg, Roter Saal, 20 Uhr  Ausstellungseröffnung von Richard Klammer, Scheifling, Atelier Hirt-Haus, 20 Uhr (Ausstellungsdauer bis 1. Dezember)

DIENSTAG, 13. NOVEMBER  „Nachtmusik und Zauberflöte“, Kindertheater, Knittelfeld, Kulturhaus, 15 Uhr  „Die letzte aller Türen – Suizid im Alter“, Vortrag und Diskussion der Suizidprävention Steiermark, St. Peter am Kammersberg, Zentrum für psychische Gesundheit im Alter, 18 Uhr MITTWOCH, 14. NOVEMBER  „Der gestiefelte Kater“, Kindermusical, Judenburg, Zentrum, 15 Uhr DONNERSTAG, 15. NOVEMBER  „Gartenkunst in Europa“, Diavortrag, Zeltweg, Gasthaus Donnersmarck, 19.30 Uhr FREITAG, 16. NOVEMBER – SONNTAG, 18. NOVEMBER  „Und alles auf Krankenschein“, Theater, St. Lorenzen ob Murau, Kreischberghalle, Fr und Sa um 19.30 Uhr und So um 15 Uhr FREITAG, 16. NOVEMBER  Liechtenstein, Konzert, Judenburg, Zentrum, 20 Uhr SAMSTAG, 17. NOVEMBER – SONNTAG, 18. NOVEMBER  Adventmarkt, Rachau, Thalberghof, Sa 11-18 Uhr & So 10-18 Uhr

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DIENSTAG, 20. NOVEMBER  „Die Region unsere Stärke – Mit vereinten Kräften zur Genuss-Reife“, Symposium, Fohnsdorf, Schulungszentrum, 9-17 Uhr  Christian Bakanic’s Trio Infernal, JeunesseKonzert, Judenburg, Zentrum, 19.30 Uhr  „Wei(h)nachten im Altenheim“, Kabarett mit der Ermi-Oma, Spielberg, Roter Saal, 19.30 Uhr MITTWOCH, 21. NOVEMBER  Piano Night mit Peter Tzekov, Fohnsdorf, Therme Aqualux, 18 Uhr  „Mein Testament“, Kabarett mit der Ermi-Oma, Spielberg, Roter Saal, 19.30 Uhr  „Der letzte der feurigen Liebhaber“, Theater, Knittelfeld, Kulturhaus, 19.30 Uhr

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MONTAG, 12. NOVEMBER  Bildungs- und Berufsberatung, Fohnsdorf, Gemeindeamt, 15.30-18 Uhr

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MITTWOCH, 7. NOVEMBER  „14 Jahre – was nun?“, Schulinfomesse, Knittelfeld, Kulturhaus, 16-19 Uhr  „Die Organe zählen – Heiteres und Nachdenkliches über Ernährung in Gedichtform“, Lesung von Greti Obermayer, Gasthof Neumarkterhof, 19.30 Uhr  „Kulisionen“, Kabarett mit dem Ö3 Callboy Gernot Kulis, St. Peter am Kammersberg, Greimhalle, 20 Uhr

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DIENSTAG, 6. NOVEMBER  „Leben mit verwirrten Menschen“, Vortrag, Knittelfeld, Rotes Kreuz, 18.30-20.30 Uhr

SAMSTAG, 17. NOVEMBER  Oberlandlerball, Knittelfeld, Kulturhaus, 20.30 Uhr  Perchtenlauf, Judenburg, Innenstadt, 18.30 Uhr  Licht ins Dunkel Gala, Mariahof, Volksschule, 20.30 Uhr  Bezirks-Jagaball, Obdach, Kulturzentrum, 20.30 Uhr

DONNERSTAG, 22. NOVEMBER – FREITAG, 23. NOVEMBER  „Reife Leistung & vitale Gesundheit“, Symposium, St. Lambrecht, Stift, 15 Uhr FREITAG, 23. NOVEMBER – SAMSTAG, 24. NOVEMBER  Adventausstellung, Schöder, Gasthaus Neuwirt, Fr 14.30 und Sa 10 Uhr

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SAMSTAG, 10. NOVEMBER  „Und alles auf Krankenschein“, Theater, St. Lorenzen ob Murau, Kreischberghalle, 19.30 Uhr  „Musik and Dance Night – Vol. II“ des Eisenbahner Musikvereins, Knittelfeld, Kulturhaus, 19 Uhr  „CSI – Wir klären den letzten Fall“, Maturaball der HLW Fohnsdorf, Judenburg, Zentrum, 19 Uhr  Bockbieranstich der Brauerei Murau, St. Peter am Kammersberg, Greimhalle, 20 Uhr

SAMSTAG, 3. NOVEMBER  Gesundheitstag der Frauen Power, St. Blasen, Kultursaal, 14-18 Uhr  „Wachgeküsst. Ein Traum wird wahr“, Maturaball der BAKIP, Judenburg, Zentrum, 19 Uhr

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Icechallenge: Dienstag, 6. – Samstag, 10. November, Graz, Liebenauer Eishalle, ab 8 Uhr Ice-Gala: Samstag, 10. November, Graz, Liebenauer Eishalle, 19 Uhr

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Gepa Pictures

Bei der Icechallenge nehmen mehr als 400 Sportler aus über 40 Nationen teil. Die Sieger dürfen bei dem Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung, der Ice-Gala am Samstag, ein Showlaufen aufs Eis zaubern. Durch den Abend und „In 80 Tagen um die Welt“, wie das Motto lautet, führen Olympiasiegerin Trixi Schuba und Kabarettist Martin Kosch. Karten können Sie auch bei unserem Immo-Gewinnspiel ergattern.


SAMSTAG, 24. NOVEMBER  „Und alles auf Krankenschein“, Theater, St. Lorenzen ob Murau, Kreischberghalle, 19.30 Uhr  „Route 66 – am besten Weg zum Ziel“, HBLA Maturaball, Murau, WM-Halle, 19 Uhr  „Fußball – Schlusspfiff nach acht Jahren“, BG/BRG Maturaball, Knittelfeld, Kulturhaus, 19 Uhr  „A Transatlantic Blues Summit“, Konzert mit Hans Theessink & Terry Evans, Spielberg, Roter Saal, 19.30 Uhr

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SAMSTAG, 24. NOVEMBER – SONNTAG, 25. NOVEMBER  Adventmarkt, Gaal, Sportzentrum Gaalerhof, Sa 13-18 Uhr & So 9-18 Uhr

clubtone.net

Kulturschmiede

FREITAG, 23. NOVEMBER  „Stadtteilprojekt Murdorf“, Eröffnung der Fotoausstellung, Judenburg, HAK, 16 Uhr  „Steirisch aufg‘spielt & kärntnerisch g‘sungan“, Sänger- und Musikantentreffen, Kleinlobming, Dorfstadl Hubmann, 19.30 Uhr  Adventzauber, Abendshopping, Knittelfeld, Innenstadt und Kärntner Straße, 18-22 Uhr

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FÜR MARKTGEHER: LEONHARDIMARKT AM 6. NOVEMBER IN KNITTELFELD UND MURAU FÜR MESSEGEHER: AINOVA UND CHRISTKINDLMARKT IN ZELTWEG VON 9. BIS 11. NOVEMBER

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SOUND OF JUDENBURG

Das Jeunesse-Konzert mit Zsófia Boros und Sabine Hasicka verbindet die Klassische Gitarre mit dem Step-Tanz. Wie diese beiden so unterschiedlichen Ausdrucksmittel zu einem Klang verschmelzen, können Sie bei Werken von Vicente Amigo, Quique Sinesi, Astor Piazzolla, Johann Sebastian Bach und vielen mehr hautnah erleben.

Michis Pub, Mojito, O‘Brien‘s, Rijola, Mittoni, Schorf’s Eck und das Stadtcafé – sieben Lokale mit einem Vorhaben: Möglichst viele Nachtschwärmer mit Live-Acts und DJs unter dem Motto „Sound of Judenburg“ zu begeistern.

Samstag, 17. November, 19.30 Uhr St. Lambrecht, Kaisersaal

Freitag, 9. November Freitag, 16. November Freitag, 23. November Freitag, 30. November Jeweils ab 19 Uhr

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DIENSTAG, 27. NOVEMBER  Ausstellungseröffnung von Elfriede Bilweis, Knittelfeld, Galerie im Forum Rathaus, 19 Uhr (Ausstellungsdauer bis 4. Jänner)

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DONNERSTAG, 29. NOVEMBER  „Backstage“, Kabarett mit Alf Poier, Judenburg, Zentrum, 19.30 Uhr

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Bunt gemischt: Über 80 Aussteller freuen sich auf Sie Gut unterhalten: Kinderwelt, Rahmen- und Showprogramm warten

Kunsthandwerk – immer ein tolles Geschenk.

Es weihnachtet sehr… Die Herbst-Ainova findet sechs Wochen vor Weihnachten statt – genau die richtige Zeit, um sich inspirieren zu lassen! Weihnachtsgeschenke für die ganze Familie, gute Freunde und alte Bekannte lassen sich auf der Messe und am Christkindlmarkt genug entdecken.

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Damen, aufgepasst Der Publikumshit in Zeltweg: Die vorweihnachtliche Herbst-Ainova steht vor der Tür.

Auf zur Ainova! In Kürze ist es wieder soweit: Die HerbstAinova geht von 9. bis 11. November im Sportzentrum Zeltweg über die Bühne. Wieder mit dabei ist natürlich der beliebte Künstler- und Christkindlmarkt am Vorplatz. Zwischen Punsch und Kastanien, Glühwein und Handwerkskunst lässt es sich bekanntlich besonders gut verweilen. Neben dem gewohnt bunten Branchenmix – über 80 Aussteller präsentieren ihre Waren – dürfen sich die Besucher auf ein vielfältiges Kultur- und Rahmenprogramm freuen. „Das Christkindlpostamt hat wieder geöffnet und Rudi das Rentier schaut vorbei“, verrät Messeleiter Günter Reichhold, was die kleinsten Besucher erwartet. Dazu gibt es eine lustige Kinderanimation der Kinderfreunde, damit Mama und Papa in Ruhe Weihnachtsgeschenke shoppen können. Weitere Highlights, die man nicht ver-

Was trägt Frau heuer? Mantel oder Jacke? Knallig oder dezent? Wer top modisch durch den Winter kommen will, sollte die AinovaModenschau auf keinen Fall verpassen. Die schönsten Outfits und Accessoires warten!

passen darf: Samstag und Sonntag finden ganztägig Vorführungen statt; Flöten- und Bläsergruppen, Trachtenvereine und Chöre präsentieren ihr Können. Auf die vorweihnachtliche Messe freut sich auch der Zeltweger Bürgermeister Hermann Dullnig: „Die Ainova ist ein wichtiger Wirtschaftsmotor für die Region und ein gutes Beispiel, wie Aussteller aus dem gesamten Murtal zusammenarbeiten. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!“ Gemütliches Beisammensein am Markt.

Herbst-Ainova Freitag, 9. November, 14 - 18 Uhr Samstag, 10. November, 9.30 - 18 Uhr Sonntag, 11. November, 9.30 - 18 Uhr

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Servus, alle miteinand‘ Nicht nur zum „Stöbern“ besucht man die Ainova, auch die Geselligkeit steht jedes Jahr im Mittelpunkt. Kein Wunder, trifft man bei der beliebten Veranstaltung doch eine Vielzahl an Freunden und Bekannten. Vor allem die Stände des Christkindlmarktes sind beliebte Treffpunkte für Jung und Alt.


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Messeplan & Aussteller ZELTWEG halle Feinkost Leitner & Magnet Energetik Herz Kasimir Kinderanimation Foto Mitteregger Red Zac Schein MB-Edelmetalle Hofer Spielwaren Francons KAWA – Kunstund Kreativmeile Tanzschule Dietrich ARGE Murtalcard Stadtmarketing Judenburg Zirbenland Pribas Leuchtenstudio Lifestyle Fitnessstudio Stars Store Goldschmiede Engelhard Schuhe Diethard Hubertushof Künstlermeile Volkskunstgilde

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1 Kunsthandwerk Pos 2 Ars Figura 3 Schüler helfen Schüler 4 Kinderfreunde 5 Zaubermalfarben 6 Kunsthandwerk Pappel Mineralien & Fossilien Horn 7 8 Konditorei Regner MHS-Heizsysteme Masser 9 Komed Gesundheitsprodukte 10 11 WP-Wellness 12 GioiArt Stock Fawas Gesunde 13 Lebensräume 14 Das Orangenhaus Matteo‘s Ital. Spezialitäten 15 Gemüseschneider 16 Beqirl Fadil 17 Aquavital Wasser Di Laora Marco, 18 Calzatura Pineta 19 Neuroth Hörgeräte System Partner IT Service 20 Ainet Telekommunikation 21

Physiotherm Infrarotkabinen 22 23 Weingut Elfenhot Sicherheitstechnik Freitag 24 25 K1-Kampl 26 Arsanitas Aktivwasser 27 Spar Mandl 28 Foto Hruby 29 Lederfett Biedermann Energetik & Heilpraxis Koch 30 Uhren & Schmuck 31 Eder-Ausim 32 Elektro Vidensek 33 Mode Hubmann 34 Sport 4 you Mauertrockenlegung Imo 35 36 Schicker 37 Bergkäse Beham 38 Rotes Kreuz 39 Tischlerei Kopp 40 MR-Vital 41 Resch & Frisch 42 Tischlerei Lang Goldschmuckankauf 43 Iwinjak

44 Kleine Zeitung Mediaprint Zeitungsverlag 45 Likörmanufaktur Posch 46 47 Lederwaren Salvatore 48 Sport 2000 Knausz 49 Fotostudio Marion Naturkosmetik 50 BAW Metall & Glas 51 G‘sund & Schön Klaus Gemüseschneider 52 Gmeinwieser

Aussenbereich Guschlbauer Nastl Maroni & Kartoffel Likörmanufaktur Posch Christkindlstand Ungarische Spezialitäten Fashion Pelleterie da Patty Mayer Carports Wachter Öfen Sommer WS Trading Zsolt Maroni

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WARUM SCHUHBERGER IMMER DIE RICHTIGE SCHUHGRÖSSE IST Der neue VW Golf ist im Anrollen. Am 8. November präsentiert ihn VW Audi Schuhberger in Murau. Genießen Sie diesen Abend, kommen Sie zum Fest! Der Golf. Das Auto Volkswagen ist überzeugt , von seinem Erfolgsmodell dem meistverkauften Auto rder vergangenen vier Jah t nn ne zehnte! Nicht umsonst man den neuen Golf „Das Auto“. Doch trotz dieses lf großen Wortes gibt sich Go Nr. 7 nicht protzig. Im Ge auf, genteil – klassisch tritt er rne vo ch mit frechem Blick na rn und einem Augenzwinke zu den hinter ihm Nachfahrenden. „Hasch mich“, ist kein Thema. Denn „das es Auto“ weiß, welchen Weg zu fahren hat.

KOMMEN SIE ZUM FEST! Die Premiere des VW Golf Nr. 7, dem meistverkauften Kompaktwagen der Welt, feiert Rainer Schuhbergers Team am 8. NOVEMBER im Murauer Schauraum, Beginn ist um 19 UHR. Alle sind Sie herzlich willkommen – nur eine Bitte sollten Sie erfüllen: Melden Sie sich an. Entweder unter 03532/2172 oder unter christina.schuhberger@autohaus.at

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25 Fragen an Horst Pirker wurde in Leoben geboren, aufgewachsen ist er in St. Lambrecht. Nach seiner Baumeisterprüfung in Wien war er als Bauunternehmer tätig.

Ihre intensivste Erinnerung? Als ich das erste Mal in den Regenwäldern Ugandas einem Berggorilla begegnete.

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Bücher auf Ihrem Nachttisch? Bücher über die Erforschung und Entdeckung Zentralafrikas und Verhaltensforschung über die dortige Tierwelt.

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Ihr(e) Lieblingsschriftsteller(in)? Alan Moorehad („Der weiße Nil“).

Ihre erste Lust an einem neuen Tag? Bei einer Tasse Kaffe den gestrigen Tag überdenken.

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Lieblingsessen im Lieblingslokal? 6 Stelze mit einem Krügerl Bier im Schweizerhaus des Wiener Praters. Welche Persönlichkeit beeindruckt Sie? Nelson Mandela – ein wahrer Staatsmann, der Zeit seines Lebens immer einen geraden, korrekten Weg geht.

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Welche Tugend schätzen Sie an Mitmenschen? Ehrlichkeit.

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Wann haben Sie das letzte Mal gebetet? Gestern Abend, wie jeden Tag.

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Wie stellen Sie sich das Leben nach dem Tod vor? Schön – wie im Garten Eden.

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Welcher Geruch ist Ihnen lieb? 11 Ich mag keine Gerüche, da ich allergisch bin.

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Was möchten Sie gerne können? Fliegen wie ein Vogel.

Wofür sind Sie absolut nicht zu haben? Für jedes „krumme Ding“.

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Sie sind kein Fan von ...? Von schief hängenden Bildern und Unordnung.

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Wofür geben Sie immer wieder zu viel Geld aus? Für die Entwicklung des kleinen Fischerdorfes Arra in Norduganda.

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Ihr absoluter Glücksmoment? Als ich im Mai dieses Jahres – erstmals seit ich in Uganda bin – vor meiner Lodge ein Nilpferd am Tage Gras fressen gesehen habe. Sonst hörte ich das Grunzen immer nur nachts. Nun kommt es fast täglich aus dem Nil zu einem Tagesausflug an Land.

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Was wünschen Sie sich zum nächsten Geburtstag? Gesundheit, Frieden in der Welt. Ich selbst bin bescheiden und habe keine materiellen Wünsche.

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Über Ihre Hilfe hat sich gefreut ...? Die Bevölkerung von Arra über einen Brunnen, Sportplatz, Dressen für den Fußballklub usw., welche auch mit Spenden von vielen Steirern finanziert wurden.

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Welche Hiobsbotschaft möchten Sie nie hören? Dass ein Weltkrieg (Atomkrieg) ausbricht.

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Ihre Mutter würde über Sie sagen? „Er war immer so lieb und nett zu mir, mein Sohnerl!“ (Originalzitat aus einem Telefonat zwischen Mutter, 92 Jahre, und Sohn, 67, zum heurigen Muttertag.)

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Horst Pirker Der 67-Jährige verbrachte seine Jugendzeit in St. Lambrecht. Nach Zwischenstopps in Graz und Wien wuchs die Faszination Afrika. Um das Leben der Berggorillas zu studieren, reiste er jährlich in die „Alte Welt“. Im Laufe der Jahre wurde die Idee geboren, eine Lodge für Touristen am Ufer des Albert Nil in Norduganda zu errichten. Seit seiner Fertigstellung 1999 dient sie Pirker als neue Heimat und Einkommensquelle.

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Warum sind Sie ein beliebter Mensch? Ich bin ehrlich, respektiere andere und bin offen für alle guten Dinge.

Welche ist warum Ihre Lieblingsjahreszeit? Winter in Uganda (Dezember-März). Da ist es die trockenste und wärmste Zeit des Jahres, welche meiner Gesundheit besonders gut tut, da ich an COPD leide.

Sie wären gerne für einen Tag ...? Ein Elefant, um die Welt aus dessen Perspektive zu sehen.

Worüber ärgern Sie sich immer wieder? Über die Unpünktlichkeit der Afrikaner.

Eine Marotte von Ihnen ist ...? Alte Musikinstrumente zu sammeln, obwohl ich total unmusikalisch bin.

Was mögen Sie an Ihrer Heimat Österreich besonders? Die Berge.

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Winteropening

30. november

Das einzigartige Après-Ski Lokal

Direkt bei der Talstation Kreischberg

Après-Ski mit Live DJ ab 15.00 Uhr

Ab 22. Uhr live on Stage

Coole Drinks


www.lieblingssteirer.at

NEU: Zwei Berge, ein Skipass. Die Lieblings-Steirer. er kilomet n e t s i P e 86 und Lift n e n h a b 23 Seil

Ein

Jetzt zugreifen bis 15. 12. 2012:

Günstige Saisonkarten im Vorverkauf

40 km Piste

Nr. Familien-Pakete

Nr. Geschwister-Pakete

1

2 Erw., 1 Kind

783,00

15

2

2 Erw., 2 Kinder

918,00

3

1 Erw., 2 Kinder

676,00

Einzelkarten

2 Kinder

378,00

Kinder bis 6 Jahre: 2007 und jünger

Gratis

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2 J / St / Sch / L

493,00

Kinder: 1997 – 2006

199,00

17

1 Kind, 1 J / St / Sch / L

438,00

Jugendliche: 1994 – 1996

274,00

4

1 Erw., 3 Kinder

826,00

18

3 Kinder

552,00

5

2 Erw., 1 Kind, 1 J / St / Sch / L*

948,00

19

3 J / St / Sch / L

699,00

Studenten, Schüler, Lehrlinge: 1987 – 1993 (Ausweispflicht!)

274,00

Erwachsene

375,00

6

1 Erw., 1 Kind, 1 J / St / Sch / L

721,00

20

2 Kind, 1 J / St / Sch / L

605,00

7

1 Erw., 2 Kind, 1 J / St / Sch / L

864,00

21

1 Kind, 2 J / St / Sch / L

654,00

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1 Erw., 1 Kind, 2 J / St / Sch / L

898,00

www.lac 9

2 Erw., 1 J / St / Sch / L

819,00

10

2 Erw., 2 J / St / Sch / L

974,00

11

1 Erw., 2 J / St / Sch / L

761,00

12

1 Erw., 3 J / St / Sch / L

928,00

13

1 Erw., 1 Kind

517,00

14

1 Erw., 1 J / St / Sch / L

568,00

Nr. Partner-Paket 22

2 Erwachsene

675,00

VORVERKAUF: In den Genuss der Vorverkaufspreise kommen Sie auch, wenn Sie die jeweiligen Karten bzw. Pakete bis zum 15. 12. 2012 auf unser Konto einzahlen. Die Karten können dann auch zu einem späteren Zeitpunkt mit der Zahlungsbestätigung eingelöst werden.

BANKVERBINDUNG LACHTAL: Konto: 4.001.806, BLZ 38452, Raiffeisenbank Teufenbach, IBAN: AT73 3845 2000 0400 1806, BIC: RZSTAT2G452 BANKVERBINDUNG KREISCHBERG: Konto: 7.001.050, BLZ 38238, Raiffeisenbank St. Georgen o. M., IBAN: AT46 3823 8000 0700 1050, BIC: RZSTAT2G238

*Jugendliche / Studenten / Schüler / Lehrlinge

Schneetelefon Lachtal: 03587-203, office@lachtal.at Schneetelefon Kreischberg: 03537-300, office@kreischberg.at


Murtal 1 - November 2012