Page 1

Dein Magazin f眉r Ausbildung und Studium Ausgabe 22 路 Auflage: 10.000 Exemplare 路 Mai 2013

Jetzt

Deine Karriere pimpen


VORSPANN

Mit Wischmopp & Blaumann

3

IMPRESSUM Verlag WochenSpiegel Sachsen Verlag GmbH Geschäftsstelle Magazine Heinrich-Lorenz-Straße 2-4 09120 Chemnitz Telefon 0371 5289390 Fax 0371 5289391 Anzeigen/Gesamtherstellung Kathleen Donath Telefon 0371 5289233 STREBER-Team Stefanie Heinz, 3. Lehrjahr Judith Scharmacher, 2. Lehrjahr Redaktion Stephanie Ihle, Elisabeth Panzner Telefon 0371 5289388 Satz/Layout WS Medienservice Chemnitz GmbH Heinrich-Lorenz-Straße 2-4 09120 Chemnitz Telefon 0371 5289270 Druck Frankenpost Verlag GmbH Schaumbergstraße 9 · 95032 Hof

Foto: Falko Schwarz

Der Frühjahrsputz ist erledigt und Stefanie und Judith haben sich sehr viel mit typischen Männer- und Frauenberufen beschäftigt. Aber das Heft bietet noch viel mehr.  Von Stefanie Heinz

Vertrieb WVD Mediengruppe GmbH Heinrich-Lorenz-Straße 2-4 09120 Chemnitz Titelfoto: ©Olga Ekaterincheva/istockphoto Ein Gemeinschaftsprojekt mit den Partnern:

Nach einem langen Winter mit anhaltender Kälte hat uns nun der Frühling mit einer neuen STREBER Ausgabe bereichert. Mit Sommerfrische starten wir in unsere 22. Ausgabe, die diesmal das Titelthema „Typische Jungs- und Mädelsberufe“ bzw. die untypischen Berufe für Mädels und Jungs beinhaltet. Vom viel gefragten Kfz-Mechatroniker bis zur Friseurin stellen wir die unterschiedlichsten Berufe vor. Steven ist Altenpfleger im Katharinenhof und zeigt uns, dass auch Jungs ein wichtiger Bestandteil in der Altenpflege sind. Die 17-jährige Tanja lernt den Beruf des Kfz-Lackierers. Wer meint, dass nur Mädels Friseurin oder Jungs Industriemechaniker werden können, der irrt sich. Dass das jeweils andere Geschlecht Berufe ausüben kann, die im Alltag eher untypisch sind und Spaß machen, davon berichten wir in diesem Heft. Natürlich gibt es auch wieder reichlich Informationen rund um Ausbildung und Studium. Ein Thema, welches sehr aktuell ist, ist die schulische Ausbildung. Informative Fakten dazu haben wir für Euch recherchiert. Wissenswertes über

Digital- oder Print-Bewerbungen, und was besser bei Unternehmen ankommt, haben wir ebenfalls in petto. Infos zum Assessment Center erwarten Euch zudem. Außerdem zeigen wir Euch, wann und wie Ihr nach Eurem Studium das erhaltene BAföG zurückzahlen müsst. Der gebürtige Chemnitzer Chris arbeitet in Murnau als Restaurantleiter im Alpenhof. STREBER sprach mit Ihm über seinen Erfolg. Ins Ausland hat sich diesmal Anne Kristin getraut. Als Au Pair war sie in den USA. Sie berichtet uns von Ihren Erfahrungen dort. Außerdem haben wir Miriam Spranger in Ihrem Tonstudio besucht. Die Chemnitzerin ist Musikerin mit Leib und Seele und erzählt uns, was sie alles so macht. Der Klassiker „STREBER testet“ ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Seid auf die schönsten und spaßigsten Sportarten im Sommer gespannt, die STREBER für Euch getestet und bewertet hat. Wie immer gibt es wieder tolle Gewinnspiele. Mitmachen lohnt sich. Also dann Ihr fleißigen Leser: Viel Spaß beim Durchstöbern der tollen Themen. Euer STREBER-Team

Den Kopf laden für gute Noten Nachhilfe nur für Sitzenbleiber war gestern. Du willst Deine Noten N verbessern ve um den angestrebten Abschluss perfekt zu meistern? Je nachdem, wie lange Du Dein „Problemfach“ schon vor Dir herschiebst, he wirst Du Nachhilfestunden benötigen. Jedenfalls musst D bei uns nicht länger antreten, als notwendig. Wir stärken Dir den Du R Rücken ohne zur Dauerbelastung zu werden. D kannst entscheiden, ob Du lieber allein lernen willst oder in einer Du kl kleinen Gruppe. Vielleicht geht es Deinen Freunden ähnlich und ihr w wollt zusammen lernen?

L Lass uns gemeinsam den für Dich besten W finden, damit auch Du Dein Ziel schaffst. Weg

Industrie- und Handelskammer Chemnitz

HANDWERKSKAMMER CHEMNITZ

Barbarossastr. 71 · 09112 Chemnitz

Die Nachhilfe

Yvonne Auerswald Barbarossastraße 71 09112 Chemnitz Telefon: 0371 4007784 Telefax: 0371 4007786 E-Mail: info@kopf-laden.net Internet: www.kopf-laden.net


4 STREIFZUG Koc h

Sozialpädagoge

ist

r

Ju

Friseur

Büro kau ffrau

Lehrer

t

Ve rkä u fe rin

ungsn a p s r Ze iker n a h c me

is r o l

F

Kindergärtner, Kfz-Mechatronikerin, Friseur, Fleischerin, all das scheinen in unser Umgebung eher Ausnahmen zu sein. Nicht des Berufs wegen, sondern vielmehr des Geschlechts. Uns allen kommen gleich bestimmte klischeehafte Berufe in den Sinn, die typisch männlich oder typisch weiblich sind. Doch das es auch anders geht, zeigen wir Euch auf den folgenden Seiten. Und eines sei Euch gleich zu Beginn gesagt: Vergesst Stereotypen und startet in einer Ausbildung durch, die Euch Spaß macht. Ganz egal, ob typisch männlich oder weiblich.

Me

atr

on

ike

r

Inf

orm

ati

ke r

ch

Von Elisabeth Panzner & Stephanie Ihle

Puzzle Dir Deine Zukunft selbst... Die Rolle der Frau war noch vor Jahrzehnten klar umrissen: Hausfrau und Mutter. Doch mit beginnender Emanzipation wurden auch die Mädchen flücke und traten aktiv in das Berufsleben ein. Der Mann als Ernährer und Alleinverdiener verlor immer mehr an Gültigkeit. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die ehemaligen Klischees typischer Männer- und Frauenberufe veraltet sind. Immer mehr von Euch schnuppern auch mal in Jobs des jeweilig anderen Geschlechts hinein. Und wie unser Heft zeigen soll, ist das durchaus eine Chance richtig durchzustarten. Es heißt immer: Mädchen sind kreativer und kommunikationsfreudiger, dass ist doch typisch! Oft scheinen Jungs die besseren Techniker und Bastler zu sein! Typisch Jungs, typisch Mädchen oder auch nicht? Bei der Betrachtung des Themas fiel uns auf, dass klischeehaft Mädels gerne medizinische und soziale Berufe ergreifen. Jungs hingegen stürzen sich gern in das Feld der Technik,

des Handwerks und der Naturwissenschaften. Nun stellte sich aber die Frage: Schlagen Mädchen wirklich eher den Beruf der Einzelhandelskauffrau, der Friseurin oder der Krankenpflegerin ein? Sind Jungs die besseren Berufskraftfahrer, Industriemechaniker und Floristen? Eine Frage, die uns im STREBER-Team auch sehr beschäftigt hat. Also haben wir uns mal schlau gemacht, ob das immer so ist. Wir haben festgestellt, dass es immer wieder „Unikate“ gibt, die erfolgreich den Beruf des jeweils anderen Geschlechts gewählt haben. Und dabei haben sie keine Nachteile. Mädchen können auch handwerklich begabt sein und zum Beispiel eine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer machen. Wieso sollten nicht auch Jungs den Beruf des Altenpflegers einschlagen? Eigenschaften wie Feinfühligkeit können Mädchen auch bei technischen und handwerklichen Berufen nutzen. Auch das vermeindlich starke Geschlecht hat in der Frauendomäne durchaus Potential.

Eine Möglichkeit für Euch in Berufe des jeweilig anderen Geschlechts hineinzuschnuppern bietet der Girls und Boys Day. Der jedes Jahr stattfindende Orientierungstag war Ende April wieder ein voller Erfolg. Vielleicht seid Ihr auch unterwegs gewesen und habt den Arbeitern mal über die Schultern geschaut. Jungs, die in typischen Mädchenberufen arbeiten, sind immer mit bestimmten Klischees behaftet. Davon solltet Ihr Euch nicht einschüchtern lassen und diese vor allem nicht zusätzlich stützen. Entscheidend bei der Berufswahl sind die persönlichen Interessen und die Motivation bzw. das Engagement, mit dem Ihr an die Arbeit geht. Ganz egal, ob Jungs als Friseur, Florist oder in medizinischen Berufen wie Altenplfeger richtig durchstarten oder bei Mädchen die Wahl auf einen handwerklich-technischen Beruf wie Zerspanungsmechaniker fällt. Wichtig ist, dass Ihr Spaß habt an dem, was Ihr tut.

Ab August 2013 suchen wir

Auszubildende/n zur/zum examinierten Altenpfleger/in für unser Seniorenheim oder den ambulanten Pflegedienst Wir bieten Dir eine fundierte und qualifizierte Ausbildung in einem sehr interessanten und vielseitigen Beruf. Du bist tätig in einem motivierten Team und wirst in der praktischen Ausbildung durch eine Praxisanleiterin begleitet. Wenn Du Freude am Umgang mit älteren Menschen hast, gewissenhaft und zuverlässig arbeitest, möchten wir Dich gern kennen lernen. Wir erwarten einen guten Realschulabschluss oder qualifizierten Hauptschulabschluss sowie die Bereitschaft, die Ausbildung mit sehr guten Ergebnissen abschließen zu wollen. Bei Interesse sende uns Deine aussagefähigen Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail oder Post an: BSVS Pflege- und Betreuungs gGmbH Schloßstr. 17 · 09328 Lunzenau OT Rochsburg · Tel. 0373 83830 · E-Mail: kontakt@sh-schlossblick.de

B BSVS Pflege- und Betreuungs gGmbH Seniorenheim Schlossblick Rochsburg S Ambulante Pflege „Pflege zu Hause“ A


STREIFZUG

5

Männer

Foto: Christiane Krögel-Ladwig

gern gesehen Typisch Jungs, typisch Mädchen heißt es immer. Doch warum sollten bei der Berufswahl immer derartige Sterotypen mit berücksichtigt werden? Steven Schellenberg ist 23 Jahre und hat seinen Traumberuf gefunden. Er arbeitet als Altenpfleger im Katharinenhof in Reinsdorf. STREBER sprach mit dem jungen engagierten Mann, der mit seinen persönlichen Eigenschaften sehr gut in den Beruf passt.  Von Stephanie Ihle

Steven Schellenberg bei seiner täglichen Arbeit mit Irmtraut Wintermann.

Viele Jungs träumen von einem Job in der Kfz-Branche, im Ingenieurwesen usw., also einem typischen Männerberuf. Was hat Dich dazu bewogen aus dem „Prinzip“ auszubrechen und stattdessen Altenpfleger zu werden? Ich habe vor der Ausbildung zum Altenpfleger eine Ausbildung zum Sozialassistenten absolviert und hatte so durch Praktika einen Einblick in die Arbeit des Altenpflegers erhalten. Als Mann in einer Frauendomäne zu arbeiten wird scheinbar immer beliebter. Was sind Deine Eindrücke dazu? Ist man(n) eher Exot oder gibt es doch noch nennenswerte Unterschiede? Ich finde, es gibt keine Unterschiede im Beruf des Altenpflegers zwischen Frau und Mann. Männer sind meiner Meinung nach gern gesehen, sowohl unter den Mitarbeiterinnen als auch bei den zu Pflegenden. Einfühlungsvermögen und dennoch eine gewisse Robustheit muss man in Pflegeberufen an den Tag legen. Worin siehst Du die Vorteile als Mann gegenüber den Frauen in dem Job?

Bei körperlich anstrengender Arbeit hat der Mann Vorteile, da es ihm leichter fällt als einer Frau. Der Anteil der weiblichen Altenpfleger ist recht hoch und die Heimbewohner haben sich sicher auch an diesen Umstand gewöhnt. Wie reagieren die Bewohnerinnen und Bewohner auf Dich, als Altenpfleger? Ich finde aus eigenen Erfahrungen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner gut auf mich als Altenpfleger reagieren. Die Bewohnerinnen hatten am Anfang noch eine gewisse Hemmschwelle, aber dies hat sich sehr schnell gelegt. Was würdest Du den STREBER-Lesern sagen: Lohnt es sich, mal über den Tellerrand hinauszusehen und in der Berufswelt des jeweilig anderen Geschlechts zu schnuppern? Klar – warum nicht. Viele werden sich sagen: „Hey, das ist gar nicht so schlecht und macht mir Spaß“, wenn sie es mal ausprobieren. Zum Beispiel mit einem Praktikum zum reinschnuppern, da ja viele voreingenommen sind. Aber warum nicht mal etwas anderes ausprobieren. Vielen Dank für das Gespräch!

die wilden Alten suchen Nachwuchs Wir bieten: • intensive Begleitung mit klaren Ausbildungsstrukturen • anspruchsvolle Aufgaben in der Ausbildung • Bonussystem bei guten Leistungen Wir würden uns freuen, Sie kennen zu lernen und Ihnen die Zukunftschancen unserer Häuser und unserer Teams vorzustellen! Der KATHARINENHOF sTIFT HARTENsTEIN und der KATHARINENHOF AN dER WIEsENAuE bieten zum 1.8.2013:

Ausbildung zur Pflegefachkraft w/m Ausbildung Koch w/m

KATHARINENHOF ®

Ein gutes G efü hl

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: KATHARINENHOF AN dER WIEsENAuE Straße der Befreiung 114, 08141 Reinsdorf Telefon: 0375 2713390 E-Mail: an-der-wiesenaue@katharinenhof.net www.katharinenhof.net

KATHARINENHOF sTIFT HARTENsTEIN Stiftstraße 11, 08118 Hartenstein Telefon: 037605 7690 E-Mail: stift-hartenstein@katharinenhof.net


6 STREIFZUG

Eine HAARige Angelegenheit



Foto: flaivoloka/sxc.hu

Du bist die Königin der Dauerwellen und Turmfrisuren. Du bist die Herrscherin der Scheren und Glätteisen. Du bist die Gebieterin der Föne und Farben. Du bist Macherin, Handwerkerin und Künstlerin. Du bist Friseurin aus Leidenschaft und Haare sind Dein Elixier. Von Elisabeth Panzner

So vielzählig es Frisuren gibt, so vielseitig ist der Friseurberuf. Waschen, färben, föhnen, schneiden, verlängern, frisieren. Der Friseur setzt Mode gekonnt in Szene - bis ins Detail. Dabei ist der Friseurberuf ein typischer Frauenberuf. Denn rund 90 Prozent der Auszubildenden und Erwerbstätigen sind weiblich. Das liegt vor allem daran, dass der Lifestyle-orientierte Modeberuf eine große Anziehungskraft auf junge Frauen ausübt. Schon in jungen Jahren ist für Mädchen besonders die Puppe die beste Freundin. Sie wird eingekleidet, frisiert und geschminkt. Und auch während des Erwachsenwerdens sind für Mädels Mode, Frisuren und Make-up Thema Nummer eins auf dem Schulhof oder zu Hause. In der Regel reicht ein guter Hauptschulabschluss für eine Ausbildungsbewerbung. Aber Du kannst Dich auch mit einem Realschulabschluss bewerben. Als Friseur musst Du vor allem kommunikativ und kundenorientiert sein sowie sorgfältig arbeiten können. Handwerkliches Geschick sollten ebenfalls zu Deinen Stärken zählen. Du vermittelst in Deinem Beruf aktuelle Trends und Styles und berätst Kunden bei der Wahl einer passenden Frisur. Waschen, schneiden, pflegen und frisieren gehören

Für das Ausbildungsjahr 2013 sucht die Essanelle Hair Group AG für Ihre Salonkonzepte engagierte Auszubildende (m/w) zum Friseur in Riesa, Döbeln, Freiberg, Chemnitz, Zwickau und Plauen Sie sind - begeisterungsfähig - zuverlässig - teamfähig - lerngierig + interessert an Mode - handwerklich geschickt - haben gute Umgangsformen - haben ein gepflegtes Äußeres Wir bieten an - 3-jährige Ausbildung im Salon - externe Seminare - professionelle Fachtrainer - Interne Vorbereitung auf die Gesellenprüfung - Ausbildungsgehalt + Provision Sie sind interessiert? Dann rufen Sie JETZT an Kathrin Hofmann Tel. 0172 / 4 38 05 26 oder bewerben Sie sich direkt in einem unserer Salons. Wir freuen uns auf Ihre Unterlagen!

zu Deinen Hauptaufgaben. Neben dem Damenhaarschnitt musst Du auch Männer bedienen, indem Du ihre Bärte rasierst, pflegst und formst. Kinder jeglichen Alters gehören ebenfalls zu Deinen Kunden. Drei Jahre dauert Deine Ausbildung, bei der Du im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule ausgebildet wirst. Während der ersten Hälfte Deiner Lehrzeit lernst Du unter anderem, wie man den Zustand von Haut, Händen und Nägeln beurteilt, man die Haut reinigt, Tages-Make-up gestaltet und Nägel behandelt. Außerdem lernst Du mit welchen verschiedenen Substanzen das Haar wie auch die Kopfhaut gereinigt und gepflegt werden. Unterschiedliche Haarschneidetechniken, bei denen z.B. Haaransatz, Wuchsrichtung und Fall zu beachten sind, werden Dir ebenfalls vermittelt. Dein erlerntes Wissen wendest Du nach der ersten Hälfte Deiner Ausbildung in einer Zwischenprüfung an. In dieser musst Du Dein Wissen und Können, welches Du Dir in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb angeeignet hast, anwenden. In der zweiten Hälfte Deiner Ausbildung geht es darum, wie man Kunden bei Friseur- und Kosmetikdienstleistungen individuell berät, dabei beispielsweise deren Kopf- und Gesichtsform sowie die Haarbeschaffenheit und aktuelle Modetendenzen einbezieht. Das Gestalten von Hochsteckfrisuren, das Einarbeiten von Haarteilen plus Styling- und Finishtechniken sind gleicherweise Bestandteil Deiner Lehre. Die Ausbildung schließt Du mit einer Gesellenprüfung ab. Da die meisten Friseursalons allerdings nicht nur Kopf-Arbeit leisten, sondern auch kosmetische Anwendungen von Kopf bis Fuß anbieten, ist eine ständige Weiterbildung unablässig für diesen Beruf, um gerade in Sachen Trends immer auf dem neusten Stand zu sein. Sobald Du nach Deiner Ausbildung Deine Berufung gefunden hast, kannst Du einen Meister machen. Der Friseurmeister ermöglicht Dir einen Friseursalon zu leiten, Arbeitsabläufe zu koordinieren, Mitarbeiter anzuleiten und Nachwuchsfriseure auszubilden. Die Ausbildung zum Friseur kann zudem die Eintrittskarte für einen erfolgreichen Einstieg in eine Reihe spannender Berufsfelder sein. Neben der Arbeit in einem Salon bietet der Friseurberuf jede Menge individuelle Entfaltungsmöglichkeiten. So arbeiten viele Friseure zum Beispiel als Haarstylist hinter den Kulissen von Modenschauen oder Fotoshootings, als Farb- und Stilberater, auf Kreuzfahrtschiffen, in Urlaubsressorts oder als Theater- und Filmfriseur. Wenn Du also bereit bist, in einem spannenden und vielseitigen Beruf zu arbeiten, machst Du die Menschen mit Deinem Können eine Idee schöner.

Haare im Fokus n Haare bestehen wie Finger- und Fußnägel aus Horn, also abgestorbenen Zellen. n Von Biologen werden Haare, da sie keine Blutgefäße und Nerven besitzen, auch „Hautanhanggebilde“ genannt. n Rund fünf Millionen Haare hat der Mensch auf dem Körper, davon sind ca. 100.000 bis 150.000 Haare die wohl wichtigsten, nämlich die, die er auf dem Kopf trägt. n Blonde Menschen haben im Schnitt feinere, dafür aber auch die meisten, nämlich volle 150.000 Haupthaare. Schwarzhaarige und Brünette tragen auf dem Kopf dickere Haare, rund 100.000, während sich Rothaarige mit etwa 90.000 Haaren „pro Kopf“ begnügen müssen. n Am Tag verlieren wir zwischen 60 und 100 Haare. n Das Haar wächst jeden Tag um etwa 0,35 Millimeter, also ca. einen Zentimeter pro Monat. n Auf einem Quadratzentimeter haben wir im Schnitt 100 Haare.


STREIFZUG

Von A nach B auf Achse

7

Für die drei Jahre dauernde Ausbildung brauchst Du in der Regel einen Haupt- oder Realschulabschluss. Berufskraftfahrer sind im Personenverkehr zum Beispiel als Busfahrer im Linienverkehr oder im Reiseverkehr tätig. Im Güterverkehr sind sie hauptsächlich mit dem Lkw unterwegs. Du solltest deswegen für diesen Beruf Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Flexibilität, Zuverlässigkeit, Umsicht und Belastbarkeit mitbringen. Weiterhin sind Mobilität, körperliche Fitness und die Bereitschaft an Wochenenden zu arbeiten ebenfalls Aspekte, die Du für diesen Beruf mitbringen solltest. Du bist während Deiner Lehrzeit zum einen im Ausbildungsbetrieb, zum anderen in der Berufsschule. Während der ersten 18 Monaten lernst Du in der betrieblichen Ausbildung vor allem die technischen Funktionsweisen der Fahrzeuge kennen, zum Beispiel wie ein Motor arbeitet oder wie das Fahrwerk funktioniert. Darüber hinaus wird Dir gezeigt, wie Du die Verkehrssicherheit durch Sichtkontrolle beurteilst oder wie man Unfallstellen, Gefahrenstellen und Fahrzeuge absichert. Des Weiteren bekommst Du beigebracht, wie Du Fahrten unter wirtschaftlichen Aspekten planst und organisierst sowie Arbeitsaufträge unter Beachtung betrieblicher Vorgaben in Arbeitsschritten umsetzt. Die ersten erlernten Fähigkeiten und Kompetenzen musst Du in einer Zwischenprüfung zur Ermittlung des Ausbildungsstandes anwenden. In der anderen Hälfte Deiner Ausbildungszeit wird Dir die Übernahme- und Abfahrtkontrolle gezeigt und wie Du das Transportgut oder Gepäck bei der Annahme nach Art und Menge sowie hinsichtlich offener Mängel prüfst und welche Maßnahmen Du bei Beanstandungen einleitest. Des Weiteren lernst Du die Vorschriften kennen, die bei der Beförderung zu beachten sind sowie welche Rechtsvorschriften im Straßenverkehr im In- und Ausland einzuhalten sind, so dass die Fahrgastsicherheit gewährleistet ist. Während Deiner Ausbildung erlangst Du den Lastwagenführerschein. In der Berufsschule lernst Du den eigenen Betrieb zu repräsentieren, Nutzfahrzeuge zu pflegen, zu warten sowie Güter zu verladen. Es gehören ebenfalls das Planen und Durchführen von Routen und Touren in ausländische Zielgebiete zu Deiner schulischen Ausbildung. Die Abschlussprüfung zum Berufskraftfahrer legst Du vor einem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer ab. Sie besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. In beiden Prüfungsabschnitten musst Du Deine in der Ausbildung erlernten Kenntnisse abrufen und umsetzen können. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung arbeitest Du in einem Transportunternehmen des Güter- und Personenverkehrs, z.B. bei Speditionen, kommunalen Verkehrsbetrieben oder bei Bus-Reiseunternehmen. Wenn Du als Berufskraftfahrer arbeitest, musst Du regelmäßig zur Weiterbildung, um Deine körperliche Verfassung und Fähigkeiten zu kontrollieren und zu erweitern.

Rico Wirsing ist Auszubildender zum Berufskraftfahrer im dritten Lehrjahr bei Getränke Pfeiffer. Foto: Falko Schwarz

Den Menschen Gutes liefern und sie von einem Ort zum Anderen bringen. So könnte man die Tätigkeiten des Berufskraftfahrers grob beschreiben. Doch sie fahren nicht nur durch das Land, sondern haben noch andere vielseitige Aufgaben, die neben technischem Verständnis auch das Verstehen von wirtschaftlichen und logistischen Abläufen erfordert. 

Von Elisabeth Panzner

Wir

Wenn Du also gern viel Zeit hinter dem Steuer verbringst, viele Pferdestärken liebst, gern auf Achse bist, mit Menschen gut umgehen kannst und Dich im Straßenverkehr auskennst, ist eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer ideal für Dich!

s! au en

bild

Bachelor of Arts (BA) w/m - Handel Kauffrau/-mann Groß und Außenhandel Kauffrau/-mann im Einzelhandel Berufskraftfahrer Güterverkehr (m/w) Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) Koch/Köchin Restaurantfachfrau/-mann

ationen Weitere Inform unter: und Bewerbung Foto: Zlatko Kostic (iStock)

» » » » » » »

Wenn Du allerdings eine Karriere als Bus-, Straßenbahn- oder U-Bahnfahrer anstrebst, so kannst Du alternativ die Berufsausbildung Fachkraft im Fahrbetrieb absolvieren. Dort geht es neben dem Führen von öffentlichen Personennahverkehrsmitteln hauptsächlich um kaufmännische Tätigkeiten, technische und Dienstleistungsqualifikationen. Diese Ausbildung wird bei Verkehrsunternehmen zunehmend beliebter und mittlerweile häufiger angeboten als die Ausbildung zum Berufskraftfahrer.

www.unternehmensgruppe-pfeifer.de WEIN & SPIRITUOSEN


8 STREIFZUG

Woman@work Noch vor wenigen Jahren war wohl der Traumberuf jeder Schülerin Friseurin, Tierärztin, Tänzerin, Sängerin usw. Doch das sich dies einem Wandel unterzieht, lässt sich an der zunehmenden Zahl an Mädchen in typischen Männerberufen erkennen. Auch die 17-jährige Tanja Friedrich aus dem Vogtland gehört dazu. Sie ist im ersten Ausbildungsjahr der Lehre zur Kfz-Lackiererin. Sie erzählt Euch, welche Erfahrungen sie gemacht hat und wie sie sich in den Beruf eingearbeitet hat.  Von Stephanie Ihle Schrauben, Schleifen und Lackieren sind eigentlich die Steckenpferde der Jungs. Hattest Du schon immer „Benzin“ im Blut und wolltest in der KfzBranche tätig sein, oder war es eher ein Zufall? Ich hatte schon immer „Benzin“ im Blut. Als kleines Kind habe ich mich schon für Autos aller Art interessiert. Und ja, ich wollte schon immer in der Kfz-Branche tätig sein. Durch viele Praktika hat mir der Beruf des Fahrzeuglackierers immer mehr Spaß gemacht. Somit habe ich mich dann auch entschlossen mich für den Beruf zu bewerben und kann jetzt in der NEOPLAN Bus GmbH diesen Beruf erlernen. Welche Erfahrungen hast Du mit Deinen männlichen Kollegen oder in der Berufsschule gemacht? Wie reagiert das vermeintlich „starke“ Geschlecht auf Dich? Bis jetzt habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Meine männlichen Kollegen sind freundlich, hilfsbereit und haben mich gut aufgenommen. In der Berufsschule habe ich bis jetzt auch nichts Negatives erlebt. Das „starke Geschlecht“ reagiert ganz normal auf mich, es wird jeder gleich be-

handelt. Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen gibt es in der Ausbildung nicht. Kannst Du unseren STREBER-Lesern einen kleinen Abriss über Deine Tätigkeit und die Ausbildungsinhalte geben? Das Aufgabenfeld des Kfz – Lackierers ist sehr umfangreich. Man muss viel schleifen, denn ohne schleifen gibt es keine Lackierung. Außerdem lernen wir spachteln, abkleben und füllern, lackieren sowie polieren. Was ist für Dich an dem Job das Besondere und was macht Dir am meisten Spaß? Das Besondere an meiner Ausbildung ist, dass ich hier kreativ sein kann. Bis jetzt machen alle Tätigkeiten Spaß, vor allem jedoch das Lackieren, aber alle anderen Tätigkeiten bereiten mir auch Freude. Den Mädchen, die jetzt vor der Berufswahl stehen, was würdest Du denen raten? Mädchen sollten den Beruf ausüben können, welchen sie auch wirklich machen

Top 10 der beliebtesten Ausbildungsberufe

Foto: Neoplan wollen – auch wenn es sich hier um einen Männerberuf handelt. Außerdem sollte man sich nicht gleich von der ersten Absage entmutigen lassen, sondern dranbleiben. Wenn Euch das Berufsbild zusagt, ent-

scheidet Euch für den Männerberuf, es lohnt sich auf jeden Fall. Bei mir hat es schließlich auch geklappt und ich bin froh, dass ich mich für diesen Beruf entschieden habe. Vielen Dank für das Gespräch!

Erfolg in der Nachhilfe Mathematik, Deutsch, Physik und Co. Viele graut es vor einigen Fächern. Die Angst zu Versagen und der Leistungsdruck lassen auch manchmal die Noten einbrechen. Aber auch andere Gründe gibt es, dass der ein oder andere von Euch in manchen Fächern nicht so gut ist. Eine Möglichkeit, die Defizite in diesen Fächern zu überwinden, ist zur Nachhilfe zu gehen. Dort erhaltet ihr fachkundige Betreuung und Unterstützung bei der Verbessung der Notendurchschnitte. STREBER sprach mit Yvonne Auerswald, Chefin der Nachilfeeinrichtung Kopf-Laden.  Von Kathleen Donath

1. Kfz-Mechatroniker PKW 2. Mechatroniker 3. Zerspanungsmechaniker 4. Industriemechaniker

Wie wird Ihre Nachhilfe bei Schülern angenommen? Sehr gut. Viele kommen freiwillig und die Schüler, die von den Eltern „geschickt“ werden und merken, dass ihnen die Nachhilfe etwas bringt, kommen dann auch gern.

5. Koch 6. Kaufmann Einzelhandel 7. Verkäufer 8. Fachinformatiker Systemintegration 9. Elektroniker Energie-/Gebäudetechnik 10. Maler/Lackierer Quelle: Agentur für Arbeit Chemnitz

Was ist Ihre Erfahrung, lernen Schüler in einer Gruppe oder einzeln besser? Das kommt sowohl auf den Leistungsstand des Schülers, das Fach und den Schüler selbst an. Unsere Gruppen sind mit regulär drei Schülern sehr klein, so dass keiner zu kurz kommt. Wenn ein Schüler aber sehr viel aufzuholen hat und sehr viel Erklärung bedarf, empfehlen wir vorerst Einzelnachhilfe. Es gibt aber auch Schüler, die Einzelnachhilfe nicht mögen, weil es sie zum Beispiel stört, wenn sie das Gefühl ha-

ben, dass jemand die ganze Zeit über die Schulter schaut. Wie hoch ist der Erfolg der Verbesserung mit einer Nachhilfe? Auch hier kommt es darauf an, ob im betreffenden Fach viel aufzuholen ist, u.a. Stoff aus den Vorjahren und nichtzuletzt den Willen und die Mitarbeit des Schülers. Aber wir können schon auf schöne Erfolge verweisen: Viele Schüler weisen bereits nach drei bis sechs Monaten regelmäßiger Nachhilfe deutlich bessere Noten in dem jeweiligen Fach auf. Außerdem hatten wir Schüler, die in der 8. Klasse fast vom Gymnasium gegangen wären und in der 12. Klasse sich auf Note eins haben prüfen lassen. Wir sind ganz stolz und freuen uns über alle Erfolge der Schüler. Vielen Dank für das Gespräch!


Streifzug

9

Es gibt Angestellte, bei denen man nicht merkt, dass sie fehlen. Und es gibt Angestellte, bei denen man merkt, wenn sie fehlen – der Industriemechaniker ist eine solche Fachkraft. Er gewährleistet, dass die Produktion reibungslos funktioniert, dass die Maschinen gewartet und die Produktionsanlagen repariert werden. Kurz: Ohne sie geht nichts! Von Elisabeth Panzner

Der Antrieb in jedem technischen Unternehmen Industriemechaniker sind Fachkräfte, die besonders auf dem deutschen Arbeitsmarkt sehr gefragt sind. Sie sind die Art von Angestellten, ohne die der ganze Betrieb nicht mehr laufen würde. Sie sorgen dafür, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Sie stellen Geräteteile, Maschinebauteile und -gruppen her, montieren diese zu Maschinen und technischen Systemen. Sie richten diese anschließend ein, nehmen sie in Betrieb und prüfen ihre Funktionen. Zu ihren Aufgaben gehört zudem die Wartung und Instandhaltung der Anlagen. Sie ermitteln Störungsursachen, bestellen passende Ersatzteile oder fertigen diese selbst an und führen Reparaturen durch. Nach Abschluss der Montage- und Prüfarbeiten weisen sie Kollegen oder Kunden in die Bedienung und Handhabung der Maschinen ein. Ein sehr anspruchsvoller aber auch interessanter Beruf. Wenn Du den Beruf des Industriemechanikers erlernst,

arbeitest Du im Maschinen- und Fahrzeugbau oder in der Elektronindustrie. Die Textilindustrie oder die holzund papierverarbeitenden Industrien können ebenfalls Dein Arbeitsplatz sein. Die Ausbildung zum Industriemechaniker dauert dreieinhalb Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule statt. Sorgfalt, mathematisches, physikalisches und technisches Verständnis sowie Informatikkenntnisse und die Bereitschaft, sich jeden Tag neuen Herausforderungen zu stellen, sollten Deine Steckenpferde sein. Üblicherweise nehmen Ausbildungsbetriebe Schulabgänger mit einem mittleren Bildungsabschluss oder Abitur. Die Ausbildung gliedert sich in Kernqualifikationen, bei denen Du Grundaspekte Deines Berufes kennenlernst. Hier hast Du zum Beispiel die Möglichkeit Werkstoffeigenschaften und deren Veränderungen zu beurteilen und Werkstoffe nach ihrer Verwendung auszuwählen

Foto: VW/Auto-Reporter.NET

und zu handhaben. Neben den wichtigen Kernqualifikationen eignest Du Dir auch berufsspezifische Fachqualifikationen an. Grundlegende Kompetenzen in Fertigungsverfahren für Maschinensysteme, das Steuern, Regeln und Überwachen der Arbeitsbewegungen und wie man Maschinen und Systeme wartet, inspiziert, instand setzt oder verbessert, werden Dir in diesem Bereich beigebracht. Außerdem spezialisierst Du Dich während Deiner Ausbildung in den Bereichen Feingerätebau, Instandhaltung, Maschinen- und Anlagenbau oder Produktionstechnik. Nach der erfolgreichen Gesellenprüfung kannst Du zwei weitere Qualifikationen anstreben. Zum einen den staatlich geprüften Techniker und zum anderen den Industriemeister in der Fachrichtung Metall. Weiterhin kannst Du Dich in Bereichen der CNC-Technik, der Schweißtechnik und der Elektrontechnik weiterbilden.

More Than a Job. Für alle, die ein bisschen mehr wollen. Zum Beispiel Begeisterung statt Dienst nach Vorschrift. Ein echtes Team statt einfach nur Kollegen. Und eine Berufung statt einfach nur einen Beruf. Sie wollen? Dann sollten Sie weiter lesen.

Wir bei Behr sind davon überzeugt, dass ein Job genau das sein sollte: mehr als einfach nur ein Job. Bei Behr zu arbeiten, heißt Freiräume zu genießen, in denen Gestalten möglich ist. Eine Aufgabe zu haben, die passt, fordert und fördert. Und eine langfristige Perspektive mit der Chance, schnell und gerne auch international voranzukommen.

Wenn Sie mehr wollen als nur einen Job: Den nächsten, erfolgreichen Schritt auf der globalen Karriereleiter? Spannende Entwicklungschancen für Berufseinsteiger? Den Grundstein für interessante Berufsperspektiven durch die qualifizierte Unterstützung Ihrer Studienabschlussarbeit oder ein Praktikum an der richtigen Stelle? Dann sollten wir uns kennenlernen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die Sie bitte an Frau Kathrin Vogel-Tritschler senden. Fragen vorab: Frau Vogel-Tritschler beantwortet sie gerne unter: 037602 68-1215.

Kirchberg GmbH – eine 100%ige Tochter im Behr-Konzern – ist spezialisiert auf Fahrzeugklimatisierung und produziert mit rund 300 Mitarbeitern Klimaanlagen, Serviceteile, Anschlussrohre und Kältemittelleitungen. Damit ist Behr Kirchberg einer der größten Arbeitgeber der Region. Mehr über unser Unternehmen erfahren Sie unter www.behrgroup.com. BEHR Kirchberg GmbH, Personalabteilung Frau Kathrin Vogel-Tritschler, Bahnhofstraße 26, 08107 Kirchberg, 037602 68-1215, kathrin.vogel-tritschler@behrgroup.com


10 STREIFZUG

Kann ich Ihnen

behilflich sein?

Selbstbewusst und kundenorientiert als Einzelhandelskauffrau

Foto: Benjamin Thorn/pixelio.de

Du hast schon als Kind immer Kaufmannsladen gespielt? Du konntest schon immer gut rechnen und kalkulieren? Du berätst Deine Freunde gern bei Kaufentscheidungen? Deine Soft-Skills sind Aufgeschlossenheit, Höflichkeit, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit? Dann schlage eine Laufbahn als Einzelhandelskauffrau ein! Von Elisabeth Panzner

GENAU DICH WILL //JEANS LIVE // ALS

AZUBI Als erfolgreiches Unternehmen in der Modebranche sind wir immer auf Expansionskurs und hierfür brauchen wir engagierte Mitarbeiter. Eben genau Dich! Ab sofort stehen wieder freie Ausbildungsplätze zur Verfügung: Kauffrau/mann im Einzelhandel Verkäufer/in

Weitere Informationen gibt es im Web oder in einem unserer Stores.

Laut Statistischem Bundesamt stand die Kauffrau im Einzelhandel 2011 auf Platz eins der zehn häufigsten Ausbildungsberufe bei Frauen. Und wenn man sich das recht überlegt, so fällt auf, dass man in den meisten Geschäften kaum einen Mann vorfindet. Aber auch bei den Männern scheint dieser Beruf beliebt zu sein. Denn bei den zehn häufigsten Ausbildungsberufen stand 2011 der Kaufmann im Einzelhandel auf Platz zwei. Nichtsdestotrotz dominiert die weibliche Riege klar dieses Berufsfeld. Eine Einzelhandelskauffrau ist eine fachkundige Person, die verschiedenste Konsumgüter in Einzelhandelsgeschäften, in Kauf- und Modehäusern, Supermärkten sowie Fachgeschäften aller Art verkauft. Für die dreijährige Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau benötigst Du einen mittleren Bildungsabschluss. Es können sich aber auch Absolventen mit einem guten Hauptschulabschluss oder Abitur bewerben. Meist sind bereits absolvierte Praktika im kaufmännischen Bereich hilfreich. Des Weiteren sind mathematische und wirtschaftliche Kenntnisse sowie Kommunikationsvermögen für Deine Ausbildung wichtig. Im ersten Jahr der Ausbildung lernst Du alle elementaren Kenntnisse im Bereich der Kundenberatung und des Ein- und Verkaufs von Waren kennen. Darüber hinaus spielt das Erlernen von Verkaufsgesprächen eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang lernst Du auch den Umgang mit möglichen Konfliktsituationen kennen. Ebenso erfährst Du in dieser Zeit alles Wichtige über die Umtausch- und Reklamationsrechte der Kunden. Die Auszubildenden werden in die verschiedenen Prozesse rund um den Kassenbereich eingeführt, sodass

Du im Anschluss daran erfolgreich verschiedene Zahlungsmittel entgegennehmen und Kassenabrechnungen durchführen kannst. Das Informieren der Kunden über aktuelle Werbemaßnahmen und Serviceleistungen ist ein weiterer Bestandteil des Ausbildungsinhalts. Schließlich lernst Du, was bei der Erfassung von Warenflüssen zu beachten ist, wie Du Bestellungen durchführst, Warenlieferungen annimmst und kontrollierst, Waren lagerst und Inventuren durchführst. Das zweite Ausbildungsjahr ist dadurch gekennzeichnet, dass Du weitere Kenntnisse über eine bestimmte Wahlqualifikationseinheit erwirbst, die Du aus Warenannahme und -lagerung, Beratung und Verkauf, Kasse oder Marketingmaßnahmen auswählen kannst. Im letzten Ausbildungsjahr spezialisierst Du Dich auf weitere Wahlqualifikationseinheiten. Du kannst zwischen Beratung, Ware, Verkauf, beschaffungsorientierter Warenwirtschaft, warenwirtschaftlicher Analyse, kaufmännischer Kontrolle und Steuerung, Marketing, IT-Anwendungen, Personal oder Grundlagen unternehmerischer Selbstständigkeit wählen. In der Berufsschule lernst Du das Einzelhandelsunternehmen angemessen zu repräsentieren, Verkaufsgespräche kundenorientiert zu führen, Kunden im Servicebereich Kasse zu betreuen und zu informieren sowie Waren ansprechend zu präsentieren und diese sachgerecht anzunehmen. Du schließt Deine Ausbildung mit einer theoretischen und praktischen Prüfung ab. Weiterbilden kannst Du Dich danach zum Handelsfachwirt, um selbst eine Filiale leiten zu können.

Top 10 der beliebtesten Ausbildungsberufe 1. Kauffrau Einzelhandel 2. Verkäuferin 3. Bürokauffrau 4. Medizinische Fachangestellte 5. Mediengestalterin Digital/Print 6. Industriekauffrau

www.jeans-live.de/ jobs jobs@jeans-live.de

7. Sozialversicherungsfachangestellte 8. Immobilienkauffrau 9. Gestalterin für visuelles Marketing 10. Verwaltungsfachangestellte Komunalverwaltung Quelle: Agentur für Arbeit Chemnitz


STREIFZUG

Stopp mit Klischees Sie sind schon länger nicht mehr eine seltene Pflanze: Die Männer im Beruf des Floristen. Immer mehr leben ihre künstlerisch-handwerkliche Ader im Job aus. Auch David Gehrisch ist einer dieser ambitionierten Floristen. Im Gartenfachmarkt Richter hat er seine Ausbildung zum Facharbeiter absolviert und 2006 legte er seine Meisterprüfung ab. Doch auch vorher war er bereits erfolgreich. 2002 nahm er als Landesmeister beim Bundesausscheid der „Goldenen Rose“ teil und wurde prompt fünfter. „Ich war zu diesem Zeitpunkt wohl der jüngste Teilnehmer und musste mich mit gestandenen Floristen aus ganz Deutschland messen“, erklärt David. Außerdem belegte er während seiner Lehre beim Juniorcamp den fünften Platz. Mit 22 Mädchen in der Berufsschulklasse und den meist unverständlichen Kommentaren der Kumpels im Nacken musste sich David behaupten und durchsetzen. „Nach eineinhalb Jahren Ausbildung war ich an dem Punkt alles hinzuschmeißen, doch wenn man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, dann macht der Job richtig Spaß. Ihr solltet Euch als Jungs nicht verstecken, wenn Ihr Florist werden wollt. Es ist eine sehr interessante Berufswahl, aber man muss als Mann mehr tun, als andere. Sich stetig weiterentwickeln gehört genauso dazu, “ so der erfolgreiche Florist. Namhafte Floristen in Deutschland und aus anderen Nationen sind Männer. Bei den Wettbewerben herrscht ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern. „Das liegt vor allem daran, dass der Bildungsweg der Männer meist geradliniger verläuft, als bei Frauen. Die Zeit, die letztere in Familienplanung, Schwangerschaft und Erziehung des Nachwuchses investieren, wirkt sich auf die Karriere der Frauen aus. Diese Realität muss im Auge behalten werden“, erklärt Andreas Richter. Vor allem die Öffentlichkeit muss mit dem Klischeedenken aufhören. Die Vorstellung, als Mann die Familien zu ernähren, sollte grundsätzlich abgelegt werden. Als Florist kann man nur mit unglaublich viel Engagement ein höheres Einkommen erzielen.

Keine reine

11

Frauensache Lass‘ Blumen sprechen. Sie sind schön anzuschauen, wir bekommen sie zum Geburtstag, zum erfolgreichen Abschluss eines Abschnitts, z.B. der Jugendweihe oder auch nur mal zwischendurch. Wolltest Du schon immer mit Blumen zu tun haben und anderen mit tollen Sträußen oder Gestecken eine Freude machen? Dann wäre der Beruf des Floristen der Richtige für Dich.  Von Stephanie Ihle

David Gehrisch ist als Florist sehr erfolgreich und zeigt immer wieder aufs Neue seine Kreativität. Foto: Ingolf Müller Der Demografische Wandel macht nicht halt. Für Euch ist das sehr positiv. Ihr könnt aus einer Vielzahl an Ausbildungsstellen den geeigneten Platz suchen. Auch die Floristikbranche hat damit zu kämpfen. Geeigneter Nachwuchs fehlt an allen Enden. Doch woran erkennt Ihr, ob der Beruf des Floristen der Richtige für Euch ist? Voraussetzungen Neben Kreativität wird auch handerwerkliches Gestaltungsvermögen sowie Kontaktfreudigkeit verlangt. Susan Leichsenring vom Gartenfachmarkt Richter in Chemnitz erklärt: „Florist ist weniger ein Beruf als Berufung. Ich habe mein Hobby und Leidenschaft zum Beruf gemacht.“ Die junge Frau ist neben David Gehrisch das Aushängeschild des Gartenfachmarktes auf dem Kaßberg. Beide haben ihre Ausbildung im Unternehmen absolviert und sind mittlerweile mehrfach ausgezeichnet worden. Dies ist natürlich nur mit viel Engagement möglich, eine der Grundvoraussetzung für den Beruf. Natürlich ist es außerdem wichtig, ihr naturverbunden seid. Ob für Euch der Job das Richtige ist, könnt Ihr in Schülerpraktika testen. Denn nur einen Bruchteil der Arbeiten seht Ihr beim Gang durch das Blumenfachgeschäft. Die Routinearbeiten bleiben im Verborgenen. Jeder Beruf hat seine Licht- und Schattenseiten. Neben den meist langen Arbeitszeiten (auch Samstag und Sonntag) müsst Ihr Euch auch darauf einstellen, dass in der Floristikbranche die Löhne meist gering sind. Das sollte Euch aber dennoch nicht abschrecken. Mit viel Fleiß, Engagement und Kreativität könnt Ihr auch in diesem Job gut verdienen. Ausbildungsinhalte Floristen haben eine der schönsten Aufgaben. Sie zaubern Menschen mit ihren Arrangements ein Lächeln ins Gesicht. Eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die viel Kreativität und Geschick bedarf, ist es allemal. Während der dreijährigen dualen Ausbildung lernst Du im ersten und zweiten Jahr die Pflanzen, deren schonende Behandlung, den Umgang mit gestalterischen Werkstoffen, die Techniken im Binden von Sträußen und Erstellen von Gestecken, kaufmännische und logistische Grundkenntnisse im Bereich Verkauf und Beschaffung kennen. Im letzten Ausbildungsjahr erfährst Du eine Vertiefung Deiner Kenntnisse in allen Bereichen. Vor allem

Sonderthemen, wie Hochzeits- und Trauerfloristik werden in diesem Zyklus näher beleuchtet. Speziell beim Thema Trauerfloristik benötigst Du Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Trauernden. Neben dem Gestalten von Blumensträußen kreieren die Floristen Trockengestecke zu bestimmten Themen, wie Jahreszeiten und Farbkonzepten. Ein wichtiger Faktor dabei ist, den Kundenwunsch mit den eigenen Fähig- und Fertigkeiten zu kombinieren, um so kreative und einzigartige Kunstwerke zu schaffen. Denn als Florist ist man in erster Linie Künstler. Beruflicher Einstieg Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung wartet eine Anstellung in Blumenfachgeschäften, Gartencentern, im Blumengroßhandel, in Gärtnereien und Bestattungsunternehmen mit eigenen Blumenläden. Für eine gute Integration ins Berufsleben empfiehlt es sich, während der Ausbildung Zusatzqualifikationen zu erwerben. Und auch danach besteht die Möglichkeit einer Weiterbildung zum Floristmeister. Durch genügend Engagement könnt Ihr Euch auch bei landes-, bundesweiten und internationalen Wettbewerben einen guten Ruf verschaffen. Aktueller Ausbildungsstand Derzeit absolvieren in Südwestsachen rund 40 Azubis ihre Ausbildung zum Floristen. Dass der Beruf keine reine Frauensache ist, zeigt die zunehmende Zahl der männlichen Auszubildenden. „Grundsätzlich haben wir mit rückläufigen Ausbildungszahlen zu kämpfen“, erklärt Andreas Richter, Geschäftsführer des Gartenfachmarktes Richter in Chemnitz und Präsident des Landesverbands Sachsen vom Fachverband Deutscher Floristen e.V. Vor allem aktuelle Debatten um Standortschließungen bei den drei verbliebenen Berufsschulen, stimmen Andreas Richter nachdenklich. Dies hätte für die Auszubildenden lange Anfahrtswege in die Berufsschule zur Folge und würde somit zu weiter sinkenden Auszubildendenzahlen führen. „Doch Euch erwarten schöne Seiten und diese solltet Ihr mit den Arbeitszeiten aufwiegen. Informiert Euch aktiv und trefft Eure Entscheidung bewusst. Mit einem Blick hinter die Kulissen könnt Ihr einen ersten Eindruck vom Beruf des Floristen bekommen,“ so Andreas Richter.

MAXIMALE QUALIFIZIERUNG FÜR MAXIMALEN ERFOLG Altenpfleger/in: - Vorauss.: Realschul- od. Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen zehnjährigen allgemeinen Schulbildung abgeschlossener Ausbildungsvertrag mit einem Träger d. prakt. Ausbildung - Beginn: 1. September - Dauer: 3 Jahre - Berufsfachschulausbildung - Bewerbung per Post

Staatlich geprüfter/e Krankenpflegehelfer/in: - Vorauss.: Hauptschulabschluss - Beginn: 1. September - Dauer: 2 Jahre - Berufsfachschulausbildung - Bewerbung per Post Weitere Informationen finden Sie unter

www.maxq.net

Unternehmen für Bildung.

Kontakt: Berufsfortbildungswerk GmbH Frau Just · Petriplatz 1a · 09599 Freiberg Tel. 03731-26 65 - 0 · Fax: 03731-26 65 13 · E-mail: freiberg@maxq.net

Partner für Kompetenz und Qualität im Netzwerk Gesundheit und Soziales


12 KOMPASS

Grüner Daumen Der Natur ganz nah, in welchen Berufsbild würde man dies eher unterschreiben als bei der Ausbildung zum Gärtner. Zu sehen wie aus einem Samen oder Setzling eine große und starke Pflanze wird, die Pflege dieser übernehmen, in der Erde buddeln oder auch der Kreativität freien Lauf lassen, all das vereint der Beruf des Gärtner. Von Stephanie Ihle Gärtner ist aber nicht gleich Gärtner. Den Schrebergarten der Oma und des Opas kennen die meisten nur zu gut. Unkraut ziehen, häkeln, düngen, gießen, im Sommer ernten, was man gepflanzt hat und im Herbst Laub rechen. Ein Garten bedarf viel Zeit und Liebe. So ist es auch bei der Arbeit als Gärtner. Die dreijährige duale Berufsausbildung vermittelt zunächst die Grundkenntnisse, die für den Gärtnerberuf notwendig sind. Dazu zählen in den ersten beiden Phasen der Lehre Pflanzenkunde, -pflege, -vermehrung und Gartengestaltung. Erst im dritten Ausbildungsjahr erfolgt die Spezialisierung in einer der sieben Fachrichtungen: Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüse- und Obstbau, Staudengärtnerei oder Zierpflanzenbau. Gerade die Friedhofsgärtnerei bedarf sicherlich einer gewissen Standfestigkeit. Den ganzen Tag von Tod und Trauer umgeben zu sein, ist nicht für jeden das Richtige. Aber die anderen Bereiche bieten dann die nötige Gestaltungs- und Entfaltungsfreiheit. Speziell die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau benötigt sehr viel Kreativität. In der Neu-/Anlegung von Parks und Gärten kann man so seinen Vorstellungen vom schönen Garten fast freien Lauf lassen. Auch das Anlegen von Teichen und Pflastern gehört zu den Aufgaben der Garten- und Landschaftsbaugärtnerei. In Baumschulen lernt man die Anzucht, den Verschnitt, die Veredelung und organisiert den Zuchtbetrieb.

Foto: Stefan Bayer/pixelio.de Gärtner im Gemüse-, Obst,- Zierpflanzenbau und der Staudengärtnereien beschäftigen sich im dritten Lehrjahr mit ihren jeweiligen Spezialisierungen, wie es der Name schon hergibt. Sie ziehen Jungpflanzen, bauen Obst bzw. Gemüse an, Pflegen und Düngen die wachsenden Pflanzen. Aber auch die Pflanzen an den Mann oder die Frau zu bringen, obliegt den Gärtnern. Dazu gehören Kundenakquise, -beratung und der Vertrieb der Pflanzen und Bäume. Die Kalkulation von Aufträgen, d.h. die Berechnung des Materials, des Zeitaufwands und der Kosten fällt gleichfalls in den Aufgabenbereich. Zugangsbeschränkungen für die Ausbildung gibt es in der Regel keine. Ein abgeschlossener Hauptschulabschluss wird in den meisten Fällen mindestens vorausgesetzt. Die

Bewerber sollten Freude am Umgang mit Pflanzen und der Natur mitbringen, kaufmännisches und technisches Verständnis besitzen und handwerkliches Können aufweisen. Während und nach Eurer Ausbildung wachst Ihr sinnbildlich mit Euren Aufgaben. Denn nicht nur Ihr werdet während Eurer Ausbildung an Größe gewinnen, sondern auch Eure ersten kleinen Pflänzlein. Nicht nur eine Ausbildung im Gartenwesen ist möglich, sondern auch ein Studium zum Landschaftsarchitekten, Ingenieur im Gartenbau und B.A./M.A.-Garten- und Landschaftsbau. Wer also den Umgang mit der Natur liebt und sich gern an der frischen Luft aufhält, für den wäre die Gärtnerausbildung wohl ideal. Abwechslung ist garantiert und es ist für jeden die richtige Fachrichtung dabei.

Fashion

made bei TUC

Mit stolz geschwellter Brust präsentierten junge Menschen modische Shirts, Accessoires, Jacken und Sweatshirts. Der Grund für ihren Auftritt ist die Eröffnung des Merchandising-Shops der TU Chemnitz in der Galeria Kaufhof in der Innenstadt. Die Technische Universität Chemnitz in die Welt zu tragen, dass kann man bereits seit zehn Jahren. Mit dem Shop im Kaufhaus können nicht nur die Studenten und Mitarbeiter der Uni die Fashion made bei TUC tragen, sondern auch alle Chemnitzer ein Statement für die Uni setzten. Aber auch ehemalige Studenten

können sich so ein Stück Vergangenheit zurückholen und erhobenen Hauptes zeigen, wo sie studiert haben. Sowohl für Frau als auch für Mann ist das Passende dabei. Geplant ist das Sortiment in Zukunft weiter auszubauen. „Wir freuen uns, mit der Galeria Kaufhof einen renommierten Partner gefunden zu haben, um noch mehr potenzielle Interessenten als ImageTräger unserer Uni zu erreichen,“ erklärt David Laux, Bereichsleiter Marketing/Öffentlichkeitsarbeit der TU Chemnitz, am Tag der Einweihung des Unishops.

Foto: Falco Schwarz

Von Stephanie Ihle

Stolz auf sein Studium und die Uni kann meist jeder Absolvent der Hochschule sein. Zahlreiche Hochschulen bieten ihren Studenten, Mitarbeitern und Freunden ein breites Sortiment an Merchandising-Artikeln an. Dazu zählt auch die TU Chemnitz. Doch jetzt können auch Chemnitzer, Touristen und ehemalige Studenten die „heiße“ Ware ganz legal und ohne Probleme in der Galeria Kaufhof kaufen. 


KOMPASS

13

Maßarbeit statt Massenware:

Die Altenpflege im Wandel Seit einigen Jahren befindet sich die Altenpflege im Wandel. Vor einigen Jahren noch war es üblich, Senioren in Seniorenheimen unterzubringen, in denen sie oft noch jahrelang stationär versorgt und betreut wurden. Zwei wichtige Gründe sind dafür verantwortlich, dass sich dieses Muster verändert hat. Zum einen ist die Erkenntnis ein wichtiges Argument, dass sich das geistige Wohlbefinden auch direkt auf das körperliche Wohlbefinden auswirkt. Gerade auch das Umfeld, in dem sich ein Mensch befindet, trägt zum Wohlbefinden bei und kann großen Einfluss darauf haben, ob und wie schnell man sich von Krankheiten oder anderen Leiden erholt. Wer sich in seinem Umfeld wohlfühlt und entsprechend gefördert wird, hat eine echte Chance, sich bald auch körperlich wieder besser zu fühlen und vitaler zu werden. Zum anderen ist es immer selbstverständlicher, sich als Individuum zu verstehen und sich als solches zu verhalten, indem man in einer Wohnung lebt, die man selbst eingerichtet hat, indem man jeden Tag nach seinen Wünschen gestaltet und auch mal spontan ist.

Foto: advita

Das Gefühl der Selbständigkeit und die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen und selbstbestimmt zu leben, sind heute wichtiger als je zuvor. Die vielen Möglichkeiten in der ambulanten Altenpflege bieten für jedes Bedürfnis eine passende Lösung. Daher hat die ambulante Altenpflege in all ihren Facetten in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen, und was vor einigen Jahren noch undenkbar erschien, ist heute längst normaler Alltag. Ein Beispiel: Menschen mit Demenz oder auch beatmete Patienten, die ohne die Unterstützung ihrer Beatmungsgeräte noch vor einigen Jahren eine Klinik nicht hätten verlassen dürfen, leben in betreuten Wohngemeinschaften zusammen, treffen sich im Gemeinschaftszimmer zum Plaudern und machen

gemeinsam sogar Ausflüge in die Stadt, wenn ihnen der Sinn danach steht. Sie gehen jeden Tag ihren individuellen Interessen nach, genießen das Leben in der Gemeinschaft und sind gleichzeitig stets bestens durch Fachpersonal betreut. Ob die Menschen nun allein in einer eigenen Wohnung leben oder in einer Gemeinschaft, ob sie eine Tagespflege besuchen oder eine spezielle Einzelversorgung benötigen: Die Altenpflege ist inzwischen weit mehr, als für das körperliche Wohlbefinden der Patienten zu sorgen, welches lediglich die Grundlage für ein glückliches Leben ist. Altenpflege ist heute die Unterstützung der Patienten beim Leben ihres eigenen Lebens, indem man ihre Einschränkungen ausgleicht. Quelle: advita


14 INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER CHEMNITZ

Erste Adresse für Karrieremacher Erfolgreicher Berufsstart in Südwestsachsen mit der IHK Chemnitz Wer die Wahl hat, hat die Qual – diese Weisheit würden mindestens 90 Prozent der Jugendlichen unterschreiben, die sich aktuell mit ihrer beruflichen Zukunft beschäftigen. Allein in unserem Kammerbezirk werden 198 Berufe in 19 Branchen ausgebildet. Eine Fülle von Möglichkeiten, die schnell überfordert. Deshalb wird die IHK Chemnitz den Schülern künftig noch intensiver zur Seite stehen. Mit der neuen Ausbildungsinitiative „Die Karrieremacher“ forcieren wir einen Dialog auf Augenhöhe und gehen mit einer eigenen Webseite für den Berufsnachwuchs an den Start. Der Karriere-Klick Unter www.karriere-rockt.de finden die Schüler und künftigen Azubis eine jugendgemäße Informationsplattform, die Berufsorientierung leichter, ständig verfügbar und interessanter macht: Mit Informationen über jeden Ausbildungsberuf, mit Ausbildungsmöglichkeiten, mit Aktionen und Videos aus dem Berufsalltag. Denn die Fachkräftesituation in der Region erfordert, dass „Die Karrieremacher“ mehr denn je für die Karrierechancen in Chemnitz und Umgebung werben. Die Karriere-Kampagne Zusammen mit der Stadtstreicher | Werbe-

agentur wurde deshalb eine Kampagne entwickelt, die den Einsatz der IHK bei der Fachkräftesicherung für die Mitgliedsbetriebe unterstreicht und zugleich auch Ansporn für die eigene Arbeit ist. So bauen wir nicht nur den Kontakt zu Haupt- und Realschülern aus, sondern schaffen auch einen unkomplizierten Erstkontakt mit Studienabbrechern oder Schülern von Gymnasien, die keinen akademischen Abschluss anstreben. Darüber hinaus wollen wir im Vorfeld noch besser informieren, was die einzelnen Berufe abverlangen und wie der Arbeitsalltag in den verschiedenen Branchen aussieht, um die Zahl der Ausbildungsabbrüche deutlich zu senken. Kurzum: Wir laden alle Jugendlichen ein, mal selbst www.karriere-rockt.de zu entdecken und auch gern durch Ideen oder Anregungen mitzuhelfen, die Seiten zum angesagten Begleiter in der Berufswahl zu machen.

IHK-Tag der Ausbildungschance – Ein Besuch lohnt sich! Am 17. Juni 2013 findet in den IHKs bundesweit der „Tag der Ausbildungschance“ statt. Interessenten wird die Möglichkeit der umfassenden Beratung zu allen Fragen rund um die Ausbildung geboten. Die Berater Berufliche Bildung stehen für Hinweise zu Berufswünschen und Alternativen in der Zeit von 9.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung. In der Lehrstellenbörse der IHK Chemnitz sind zurzeit ca. 2200 freie Ausbildungsplätze in allen denkbaren Berufen registriert. So einfach wie gegenwärtig war

es lange Zeit nicht, bei entsprechenden Voraussetzungen, seinen „Wunschberuf“ zu erlernen. Frage die IHK vor Ort: IHK Chemnitz Straße der Nationen 25 09111 Chemnitz RK Plauen Friedensstraße 32 08523 Plauen RK Zwickau Äußere Schneeberger Str. 34 08056 Zwickau


ARBEITSAGENTUR CHEMNITZ

15

Mitgestaltung

erwünscht

Ein einzigartiges Projekt ist in der heißen Phase. Die Arbeitsagentur Chemnitz, die Stadt Chemnitz und das Jobcenter Chemnitz möchten mit dem im September eröffenenden „Haus der Jugend” eine zentrale Anlaufstelle ohne Amtscharakter schaffen.  Von Stephanie Ihle

Foto: Falko Schwarz Die Planung des neuentstehenden „Haus der Jugend“ läuft schon eine geraume Zeit. Ziel dieser Einrichtung ist die Berufsberatung für Jugendliche sowie Freizeitgestaltung zu verknüpfen. Wenn es aber um Belange Jugendlicher geht, was liegt da näher als sie selbst zu fragen, was sie sich für die zukünftige Anlaufstelle wünschen? Um den Schülern der Stadt Chemnitz eine Plattform für diese und andere Themen zu geben, fand im März im Rathaus eine Jugendkonferenz statt. Neben Diskussionsrunden zu relevanten Themen, wie Übergang von Schule in die Ausbildung und der anschließende Wechsel ins Berufsleben, standen auch Freizeitangebote auf der Tagesordnung der Konferenz. Darüber hinaus war auch das „Haus der Jugend“ ein Schwerpunkt. In zwei Gruppen erarbeiteten Jugendliche aus den unterschiedlichen Schulen der Stadt ihre Vorstellung hinsichtlich Gestaltung und Ausrichtung der künftigen Anlaufstelle. Michaela Barthel von der Arbeitsagentur Chemnitz schwärmte im Gespräch mit STREBER: „Uns hat das Engagement und die Begeisterung der Jugendlichen, mit der sie sich in die Diskussionen eingebracht haben, gefallen.“ Nach den Diskussionsforen stellten die Jugendlichen ihre Ideen und Anregungen im Plenum der Jugendkonferenz vor. In einem

waren sich alle Schüler einig: Das neue „Haus der Jugend“ sollte keinen typischen Amtscharakter aufweisen. Dazu gehören neben der Einrichtung und Gestaltung der Räume auch das kompetente und freundliche Personal. Außerdem wünschen sich die Jugendlichen in dem Haus auch einen Ort für die Freizeit zu finden. Einigkeit herrschte auch bei der Namensfindung. Ziel der Konfernz war es, dem „Haus der Jugend“ eine neue Bezeichnung zu geben. Doch die Schüler wollten stattdessen den Namen bis zum Umzug in das endgültige Domizil in der Stadt beibehalten. Das „Haus der Jugend“ zieht im September zunächst im Erdgeschoss der Agentur für Arbeit in der Heinrich-Lorenz-Straße ein. Der Amtscharakter wird dort allerdings keinen Platz finden, versicherte Michaela Barthel. Der Zugang erfolgt über einen separaten Eingang. Außerdem soll auch die Gestaltung dazu beitragen, den Anschein einer Behörde zu verschleiern. Bereits die Schüler der Jugendkonferenz wünschten sich eine freie Gestaltung, an der sie aktiv teilhaben können. Und die drei Partner um die Arbeitsagentur nehmen diese Anliegen ernst. Wie Michaela Barthel betont, wünschen sich alle Beteiligten die aktive Mitgestaltung der Räumlichkeiten, um so eine Wohlfühlatmosphäre für die Jugendlichen zu schaffen.

Jetzt entscheiden & bewerben Ihr seid noch auf der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle? Dann solltet Ihr jetzt loslegen und Euch für den Start im September einen Platz im Traumberuf sichern. Auch für die Schüler der neunten Klasse gilt es sich jetzt schon umzuschauen und zu bewerben. Denn der frühe Vogel fängt den Wurm. Von Stephanie Ihle Der Arbeitsmarkt hat sich gewandelt. Noch vor wenigen Jahren war die Zahl der freien Ausbildungsstellen geringer als Bewerber. Doch mittlerweile sieht die Situation anders aus. Auf jeden Bewerber kommen zwei Lehrstellen. Im März waren rund 1000 freie Ausbildungsplätze bei der Arbeitsagentur gemeldet. Zwar waren es weniger als im Vorjahr um die gleiche Zeit, doch kommen auf diese Auswahl nur etwa 530 Jugendliche. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass von den gemeldeten Bewerbern schon 200 eine Ausbildungsstelle für September haben. Noch immer sind 700 Plätze frei und warten auf Dich. Ihr habt heute mehr denn je die Chance, Euren Traumberuf zu ergattern. Vor allem die Chemnitzer Schüler sollten sich beeilen, denn viele Unternehmen aus der Stadt berücksichtigen auch Bewerber aus dem Umland. Wer sich jetzt noch nicht beworben hat, sollte dies schnell tun. In Chemnitz ist der Ausbildungsstandart sehr gut. Vor allem der Dienstleistungssektor und das verarbeitende Gewerbe bieten ein breites Angebot an Ausildungsstellen. Der Ruf nach Fachkräften in unser Region ist laut, daher sind die Unternehmen auf jeden von Euch angewiesen. Sie bieten

daher auch lernschwachen Schülern eine Chance richtig durchzustarten. Die Arbeitsagentur Chemnitz hilft Euch nicht nur bei der Vermittlung der Lehrstellen, sondern auch bei der Suche nach dem geeigneten Job. Wichtig ist, dass Ihr Euch vorstellen könnt, ein Leben lang in dem Beruf tätig sein. Spaß und Motivation spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Berufsberater der Arbeitsagentur sind wieder in den Schulen unterwegs und informieren über die noch freien Ausbildungsstellen. Außerdem klären sie Euch über die aktuelle Nachfrage nach Arbeitskräften auf. Scheut Euch also nicht, die Beratung der Arbeitsagentur in Anspruch zu nehmen. Eine weitere Möglichkeit ist die Lehrstellenbörse in der Arbeitsagentur. Dort habt ihr die Möglichkeit vor Ort mit Unternehmen in Kontakt zu kommen und einen ersten positiven Eindruck zu hinterlassen. Ihr könnt Eurem potentiellen Chef von Morgen Eure Bewerbung direkt in die Hand drücken. Die nächste Börse findet im August statt, pünktlich zum finalen Countdown bei der Lehrstellenvergabe. Lasst Euch gesagt sein: Unsere Region braucht jeden von Euch. Und die Unternehmen wollen Euch, denn Ihr seid die Fachkräfte von Morgen.

AUFRUF! Wenn Ihr tolle Ideen habt zur Gestaltung, selbst kreativ seid oder auch schon Bilder, Skulpturen gefertigt habt, dann seid Ihr dazu aufgerufen, Euch aktiv an der Gestaltung der Räume zu beteiligen. So könnt Ihr Eurer neues Haus mitgestalten und dazu beitragen, dass es belebt wird und zum Wohlfühlen einlädt. Meldet Euch einfach mit kreativen Vorschlägen und Ideen bei: Arbeitsagntur Chemnitz Michaela Barthel Tel.: 0371 567-2037 Michaela.Barthel@arbeitsagentur.de

ICH KANN MEHR, ALS MAN

MIR ZUTRAUT. MIT MEINEM TEAM BEWEISE ICH DAS JETZT IM BERUFSLEBEN.

Auch mit schlechten Noten kann man einen guten Berufsstart schaffen. Wir unterstützen dich dabei als Teampartner. Gemeinsam mit dir sind wir das Team Zukunft. Zusammen finden wir heraus, wo deine Stärken liegen und welche Ausbildung dazu passt.

NS K OM M I

TEAMT

UNUFT.DE ZUHK -BIN -G IC

DIE BE RUFSBE R ATUNG

Vereinbare unter der 01801/ 555 111* einen Termin mit dem Berufsberater. Chemnitz@arbeitsagentur.de * 3,9 Ct./min.; mobil 42 Ct./min.


16 HANDWERKSKAMMER CHEMNITZ

Hier könntest Du nach erfolgreicher Ausbildung stehen!

Freisprechungsfeier

Foto: Maxi Rudolph Nach einer heißen Phase der Gesellenabschlussprüfung wurden in den Berufen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Metallbauer und Elektroniker am 3. März 2013 70 junge Gesellinnen und Gesellen im Hotel Chemnitzer Hof freigesprochen. Damit endet offiziell die Lehrzeit mit dem Gesellenabschluss. Die Freisprechung von Gesellen geht auf einen historischen Brauch der früheren Zünfte ab dem Mittelalter zurück und wird in den heutigen Innungen noch gern zelebriert. Die historische Freisprechung beginnt mit dem Öffnen der Lade. Zur Begrüßung

spricht der Innungsobermeister oder Kreishandwerksmeister ein paar Worte. Nach der Auswertung der Prüfungsergebnisse, der Zeugnisübergabe und der Ehrung der Besten endet eine Freisprechung oft mit dem Gesellentrunk, einem Toast und dem Schließen der Lade. Das Erinnerungsfoto von diesem emotionalen Moment zeigt, dass Handwerk vielen Jugendlichen eine berufliche Zukunft bietet, wie auch der Spruch der Imagekampagne des deutschen Handwerks: „Wir setzen auf nachwachsende Ressourcen: Azubis.“ deutlich macht.

Du kennst Deine persönlichen Stärken und Talente? Wir haben den passenden Ausbildungsberuf für Dich! Von A wie Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik über M wie Mechatroniker/in für Kältetechnik bis Z wie Zahntechniker/in – in der Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Chemnitz kannst Du aus über 600 Ausbildungsplätzen der Region wählen. Die aktuelle Top 10 der am häufigsten inserierten Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse zeigt: Bei uns findest Du viele Betriebe, die die begehrten Berufe ausbilden! Oder soll es ein ganz ausgefallener Beruf

Top 10 der Lehrlingsberufe Platz 1: Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik Platz 2: Mechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Platz 3: Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk, Fleischerei Platz 4: Kfz-Mechatroniker/in, Schwerpunkt PKW Platz 5: Friseur/in Platz 6: Metallbauer/in, Fachrichtung Konstruktionstechnik Platz 7: Dachdecker/in Platz 8: Elektroniker/in für Maschinenund Antriebstechnik Platz 9: Zahntechniker/in Platz 10: Bürokauffrau/-mann Quelle: Handwerkskammer

sein, der nur selten ausgebildet wird? Entdecke Exoten wie z. B. einen Ausbildungsplatz als Ofen- und Luftheizungsbauer/in und Mechaniker/in für Reifenund Vulkanisationstechnik in unserer Lehrstellenbörse! Du bist noch unsicher, ob Du Deinen Traumberuf wirklich gefunden hast? Dann empfehlen wir drei Schritte: 1. Ausführlich über die Berufe informieren z. B. bei www.handwerk.de 2. Beratung zur Berufsorientierung in der Handwerkskammer Chemnitz wahrnehmen 3. Ein Schnupperpraktikum in den Ferien absolvieren – interessante Praktikumsangebote gibt es unter www.hwk-chemnitz.de/Praktikumsboerse oder 4. Direkt auf Anfrage beim Team der passgenauen Vermittlung Patricia Schmidt 0371 5364-269 p.schmidt@hwk-chemnitz.de Yvonne Wollschläger 0371 5364-264 y.wollschlaeger@hwk-chemnitz.de

„CamP“ Projekt bereitet Schüler auf einen erfolgreichen Schulabschluss und Berufsstart vor Mit dem neuen Schuljahr soll ein innovatives Projekt der Handwerkskammer Chemnitz in die zweite Runde gehen. Ab der ersten Herbstferienwoche werden lernschwache Schülerinnen und Schüler, die vor dem Schulabschluss stehen, unterstützt. Das Projekt „CamP – Chance auf meinen Prüfungserfolg“ setzt auf die Stärkung des Selbstbewusstseins, die Steigerung der Lernmotivation und fördert das Erkennen von Stärken und Schwächen. Begleitet werden die Teilnehmer bis zur dualen Ausbildung. In den beiden Campwochen werden in Workshops die Themen Selbstbewusstsein und Lernmotivation aufgegriffen, in den Projektarbeiten das praktische und handwerkliche Geschick getestet und beim stimmungsvollen Lagerfeuer der erste Kontakt zum potentiellen Ausbildungsunternehmen, je nach Wunschberuf der Schüler passend, hergestellt. Die dabei entstandenen Patenschaften mit den Unternehmen entwickeln sich über das gesamte Schuljahr. Nach absolvierten Praktika in den Winterferien treffen die Teilnehmer in den Osterferien erneut zu einer Campwoche in der Handwerkskammer Chemnitz zusammen. Hier werden Sie auf den Endspurt zur erfolgreichen Prüfung fit gemacht, um gut gerüstet die Prüfung zu meistern und anschließend eine Ausbildung im gewünschten Beruf zu beginnen. Schüler mit Lernschwierigkeiten in der Theorie können im Handwerk oft mit Engagement, Wille und ausgeprägtem praktischen Talent bei den Unternehmern punkten. Du möchtest auch ins Handwerk, brauchst Unterstützung beim Endspurt in die Abschlussprüfungen und bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsunternehmen? Dann bewirb Dich um einen Platz. Fragen beantwortet Susanne Schneider telefonisch unter 0371 5364-161 oder per E-Mail unter s.schneider@hwk-chemnitz.de. Für das Projekt werden Mittel des Europäischen Sozialfonds beantragt.


ZWISCHENZEIT

17

Soziales Engagement

ist Herzensangelegenheit

Als Kreisschülerratsvorsitzender in der Stadt machst Du Dich stark für Schüler und deren Probleme. Wie bist Du zu dieser Tätigkeit gelangt? In der zehnten Klasse wurde ich zum ersten Mal in meiner Schulzeit zum Klassensprecher gewählt. Dadurch wurde ich auch im Schülerrat der Schule aufgenommen und dort prompt zum Schülersprecher unserer Schule gewählt. Von da aus ging es in den Kreisschülerrat. In der ersten Sitzung wurde ich gleich als Vorstandsmitglied eingesetzt. Als im April vergangenen Jahres der Vorsitzende zurücktrat, musste eine Neuwahl erfolgen. Die Entscheidung fiel auf mich. Es kam zu diesem Zeitpunkt alles zusammen. Die Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr, die Arbeit als Mentor, der Vorsitz im Kreisschülerrat und zusätzlich noch die Ausbildung. Apropos Zeit, wie viel Energie investierst Du in Deine Tätigkeit als Ehrenamtler und was bleibt dann noch für andere Sachen übrig? Ich habe kaum noch Zeit für was anderes. Gerade die Jugendkonferenz im März bedurfte fünf Monate Planung. Das Ehrenamt ist meine Freizeit. Für andere Sachen habe ich mehr oder weniger Zeit. Ich schraube gern mit meinem Kumpel an Autos herum, aber meist fällt das flach. Die Ausbildung bleibt bei mir nicht auf der Strecke, die entscheidet ja über meine spätere Zukunft. Was müssen sich die STREBER-Leser unter den Aufgaben eines Kreisschülerratsvorsitzenden vorstellen? Ich plane unter anderem Projekte, wie beispielsweise die Jugendkonferenz. Außerdem stehe ich für Fragen von

Freiwillige Feuerwehr, Mentor für Lese-Lern-Hilfe und Vorsitzender des Kreisschülerrates in Chemnitz – sind an sich schon tagesfüllende Aufgaben und zusätzlich noch eine Ausbildung? Der 17-jährige Toni Schönheider engagiert sich neben seiner Ausbildung zum Gießereimechaniker ehrenamtlich für soziale Projekte. STREBER sprach mit dem jungen Mann über seine Tätigkeiten und Erfahrungen. Von Stephanie Ihle Schülern zur Verfügung. Eigentlich bin ich eine Art Vertreter und Verbindungsglied zwischen Schüler und Schule. Egal ob rechtliche Belange oder auch ein Problem innerhalb der Schule, ich versuche Streite und Konflikte zu schlichten. Wie können Schüler, die Probleme haben, an Dich herantreten bzw. kontaktieren? Sie können uns per Facebook, per Mail oder auch telefonisch kontaktieren. So erreichen sie uns immer. Natürlich besteht auch jeder Zeit die Möglichkeit eines persönlichen Gespräches. Dafür vereinbaren wir einen Termin. Was sind eigentlich Deine Ambitionen ehrenamtlich tätig zu sein? Ich helfe gern Menschen. Wenn jemand ein Problem hat, möchte ich denjenigen unterstützen. Außerdem mag ich keinen Streit und schlichte demnach auch Konflikte. Vor allem die sozialen Aspekte sind für mich ausschlaggebend für die Tätigkeit. Das soziale Engagement ist für mich eine Herzensangelegenheit.

Deine Ausbildung Deine Ausbildung

im Erzgebirge im Erzgebirge

Altenpfleger /in Altenpfleger/in Krankenpfle gehelfer/in Krankenpflegehelfer/in

Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge

gGmbH

Foto: Steffi Hofmann

In unserer heutigen Gesellschaft haben Soft skills bei Bewerbungen einen hohen Stellenwert. Hat die Arbeit als Ehrenamtler Dir bei dem Finden einer Ausbildungsstelle geholfen? Das kann ich bestätigen. Es ist von Vorteil solche Zusatzqualifikationen vorweisen zu können. Mir hat es bei der Bewerbung und Suche um einen Ausbildungsplatz geholfen. Im Vorstellungsgespräch war es ein zentrales Thema. Es vermittelt wichtige menschliche Charakterzüge, wie Teamarbeit, Aufgabenteilung und Kameradschaft. Was würdest Du Schülern abschließend raten, wenn sie ein Ehrenamt ausüben möchten? Wichtig ist, dass Ihr Zeit, Wille und Engagement mitbringt. Ihr könnt Euch einfach mal in der Nähe umschauen. Fragt bei Verwandten und Bekannten nach. So bin ich zum Beispiel zur freiwilligen Feuerwehr gekommen. Ihr könnt auch einfach mehreres ausprobieren, um das Optimale herauszufiltern. Vielen Dank für das Gespräch!


18

KOMPASS

Suche nach der

schönen Aussicht

Anja und Chris in traditioneller Arbeitsbekleidung. Foto: Jürgen Meinert

Welche Gründe gibt es, Chemnitz-Gablenz zu verlassen, um in Oberbayern glücklich zu werden? Für Chris war es die Suche nach der schönen Aussicht und die berufliche Zukunft, die Ihn aus Sachsen fortgingen ließen. Ist die Berufswahl zu Gastronomie und Dienstleistung noch gefragt? Die Zahlen der Berufseinsteiger im Gastgewerbe und der Hotellerie zeigen, dass die Ausbildungen in diesen Zweigen immer noch zu den beliebtesten gehören. Und auch unsere Region kann mit anderen Teilen Deutschlands mithalten. Die Qualität der Ausbildung wird stetig optimiert. Auszeichnung für Unternehmen auf der einen und die weltweite Anstellung der ehemaligen Azubis auf der anderen Seite, geben dem Recht. Doch nicht nur nach der Ausbildung hat man eine Chance. Chris ist ein gutes Beispiel dafür. Als Jugendlicher kehrte er Chemnitz den Rücken und startete fernab der Heimat eine steile Karriere. Viele Leser kennen den Name wohl eher nicht - die ehemalige Gaststätte „Zur schönen Aussicht“, gelegen in Chemnitz-Gablenz an der Clausstraße. Heute steht an dieser Stelle ein Lebensmitteldiscounter. Chris begab sich damals auf die Suche nach einer neuen schönen Aussicht und erlernte zunächst im niedersächsischen Celle den Beruf des Restaurantfachmanns. Mit all den damit verbundenen Schwierigkeiten wie Internat, große Entfernung zu Chemnitz, neuen Kollegen und

Das Berufsbild Restaurantfachmann/-frau ist gekennzeichnet von großer Vielfalt und hat den Begriff „Kellner“ längst abgelegt. Neben der Arbeit im Gastraum, der Warenkunde, dem richtigen Erkennen und Benennen der eingesetzten Rohstoffe und der wirtschaftlichen Abläufe in Küche und Service, gehört dazu natürlich die besondere Arbeitszeit. Immer genau dann, wenn andere Menschen Wochenende oder Freizeit haben zu arbeiten und zu bedienen, stellt sicher für manchen jungen Menschen ein schwieriges Entscheidungskriterium für oder gegen den Beruf dar. Chris Junghans hat diesen Weg gewählt.  Von Jürgen Meinert

Freunden. Nach Abschluss der Ausbildung zum Restaurantfachmann verblieb Chris vorerst noch in Celle. Seine Freundin, die er in der neuen Heimat kennengelernt hat, bewarb sich als Mitarbeiterin für den Empfang in einem renommierten Fünfsterne-S-Hotel in Murnau. Nur wenige Hotels in Deutschland sind mit der höchsten Kategorie eingestuft. Am Anfang war Pendeln angesagt, wobei der Entschluss in ihm reifte, es ebenfalls mit einer Bewerbung in diesem Hotel zu versuchen. Klar war ihm allerdings auch, dass seine Chancen vergleichsweise gering waren. Vor allem die Konstellation familiärer Verbindungen sind in der Branche nicht gern gesehen. Doch er sagte sich: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Wie sich zeigte, waren die Bedenken unbegründet. Das Hotel in Murnau entschied sich für den jungen Sachsen. Die Geschäftsleitung war von den Fähigkeiten Chris‘ recht angetan und bot ihm nach kurzer Einarbeitungszeit an, die Stelle des Restaurantleiters zu übernehmen. Eine Herausforderung, die gut überlegt sein will, vor allem für einen jungen Mann mit gerade einmal Mitte 20. Er bat sich Bedenkzeit aus, gleichzeitig freute er sich über das Vertrauen durch die Hotelleitung. Das insgesamt 20-köpfige Serviceteam des Hauses, vom Auszubildenden bis hin zur gestandenen Restaurantfachfrau unter-

stützten ihn jedoch und so wuchs das Team zusammen. Seit nunmehr eineinhalb Jahren leitet er als verantwortlicher Restaurantleiter dieses Team und kann auf das Erreichte stolz sein. Heimatverbunden ist und bleibt Chris. Chemnitz hat einen besonderen Platz in seinem Herzen. Dafür sorgen auch die regelmäßigen Besuche bei der Familie. Im Gespräch mit ihm zeigt sich, dass er mit der Gastronomieszene in Chemnitz vertraut ist. Die Frage, ob es ein Zurück in die Heimatstadt gibt, kann er schnell beantworten. Seine „neue“ Heimat ist Murnau. Dennoch denkt er gerne an die Zeit in Chemnitz zurück. Er hat Wurzeln in Bayern geschlagen. Glücklich und erfolgreich wirkt er allemal. Mit dem Job als Restaurantleiter ist er jetzt schon auf der obersten Sprosse der Karriereleiter angekommen. Und nun schließt sich der Kreis: Sein Weg begann bei der „schönen Aussicht“ und endet mit einer. Am Fuße der Alpen hat er nicht nur dem Namen nach eine gefunden. Trotz dieser tollen Geschichte bietet auch Sachsen eine Vielzahl schöne Aussichten, wie sie Chris bekommen hat. Die Karriereleiter kann man auch hier hinaufklettern. Das Beispiel zeigt: Mit viel Fleiß, Engagement, Ausdauer, Wille und teilweise Entbehrungen könnt Ihr Eure Zukunft positiv beeinflussen. Macht Euch einfach auf die Suche nach Eurer eigenen schönen Aussicht.

Ausbildungsangebote 2013

QR-Code mit Deinem Smartphone einscannen und weitere Infos über Deine Zukunft erfahren.

Alle Infos unter: www.druckerei-vetters.de Druckerei Vetters GmbH & Co. KG · Gutenbergstr. 2 · 01471 Radeburg

Foto: Alpenhof Murnau


ZWISCHENZEIT

Geht’s nicht noch etwas

LAUTER?

„Frisch verliebt zu Musik von MADSEN(!) möchten Sebastian Höhlig und Rhonda Bartuschies am 02.02.2013 zu zweit in der Stadthalle Zwickau allen Frust und alle Lust raus lassen.“  Von Rhonda Bartuschies und Sebastian Höhlig Foto: Stephanie Ihle Und tatsächlich, ein paar Tage später bekamen wir die frohe Nachricht. Wir hatten die zwei Freikarten für das LAUTER! Musikfestival gewonnen! Und getanzt wurde nicht nur zu Musik von MADSEN, denn an diesem Abend waren auch Silbermond, Laing, Dustlane und Herrenmagazin am Start. Rund 2800 Gäste warteten an diesem Samstagnachmittag auf den Einlass um 15:30 Uhr. Wir konnten uns das lange Anstehen jedoch sparen, da wir auf der Gästeliste standen. Zwei Stunden später eröffnete die Nachwuchsband Dustlane den Abend und rockte gleich zu Anfang die Halle. Moderator Julian von Energy Sachsen begrüßte das Publikum und leitete diesen fantastischen Abend. Kurz darauf folgte dann auch der zweite Act: Herrenmagazin. Der Sänger der Band, Deniz Jaspersen, fragte, von der Menschenmasse überrascht, ob Zwickau die heimliche Hauptstadt Sachsens sei. Durch die dezente Beleuchtung herrschte eine entspannte, relaxte Atmosphäre. Das Highlight zwischen ihren Titeln war eine Jamsession. Nach einer kurzen Pause zeigte dann Laing, was sie drauf hatten. Natürlich performten die vier Mädels auch ihren Hit „Morgens immer müde“ und lieferten eine überragende Bühnenshow ab. Nach ihrem Auftritt gaben sie noch eine Autogrammstunde und natürlich wollten zahlreiche Fans eines ergattern. Für die, die ihr Autogramm in der Tasche hatten, gab es noch viele andere Möglichkeiten die Pausen zwischen

den Acts zu nutzen. In den Gängen rund um die Konzerthalle war eine große Fun Area aufgebaut. Die vielen Partner des Festivals hatten sich so Einiges einfallen lassen. Unter anderem konnte man sich im „heimischen Wohnzimmer“ von der GGZ fotografieren lassen, seine Fahrkünste an den Fahrsimulatoren des Volkswagen Sachsen und Volkswagen Bildungsinstitutes beweisen oder ein Styling in der Styling Lounge der ZEV genießen, bevor man zum gratis Fotoshooting in der Green Box der AOK Plus posierte. Wer sich zwischen den verschiedenen Auftritten jedoch ausruhen wollte, konnte das in den Chillout-Bereichen. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt. Um 20:00 Uhr dann endlich der große Auftritt von MADSEN! Wir standen natürlich ziemlich weit vorne, gleich an der Box, um die Musik nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren. Das Bein im Rhythmus und der Arm in der Luft, mit dem Kopf nicken und springen, bei MADSEN geht es nicht anders, da muss man einfach mit. Die Welt hat sich zu dieser Zeit viel zu schnell gedreht, trotzdem wurde Geschichte geschrieben, wie sie auch in zwei ihrer Lieder bestätigten. Silbermond als letzer Act des Abends, ein rockiger, aber auch ruhiger und entspannter Abschluss. Bei „Symphonie“, „Das Beste“ und „Ja“ konnte man den Abend noch einmal Revue passieren und ausklingen lassen. Vielen, vielen Dank für diesen unvergesslichen Abend, liebes STREBER-Team!

Fotos (3) : Kultour Z.

19


20 KOMPASS

Anzeige

Was erwarten Arbeitgeber vom künftigen Azubi? Arbeitsagentur-Chefin Dr. Regine Schmalhorst klärt auf

Foto: Agentur für Arbeit Zwickau „2013 wird für Schulabgänger, die eine betriebliche Ausbildung machen wollen, wieder ein gutes Jahr“, bringt es Dr. Regine Schmalhorst, die Chefin der Zwickauer Arbeitsagentur, auf den Punkt. Die Unternehmen allerdings müssten sich aufgrund der Demografie und des anhaltenden Ansturms auf die Hochschulen weiterhin auf niedrige Bewerberzahlen einstellen. Sie sollten weiterhin auch schwächeren Jugendlichen eine Chance geben, da nur so dem Fachkräfteengpass entgegen getreten werden könne. „Arbeitgeber haben oftmals nur Augen für den Bestschüler mit dem Einser-Durchschnitt – dadurch gestaltet sich die Suche nach Auszubildenden nicht immer einfach.“ Auf die Frage, ob Arbeitgeber einfach zu viel von ihren künftigen Auszubildenden erwarten, antwortet die Agentur-Chefin: „Seit drei Jahren hat sich das Bild gewandelt – es gibt mehr Ausbildungsplätze als Jugendliche. Wir sagen unseren Arbeitgebern, dass sich ein Wechsel der Blickrichtung lohnt und dass auch Jugendliche ohne Einsen sehr gute Nachwuchskräfte werden können – man muss ihnen nur die Chance geben.“ Was erwarten Arbeitgeber denn nun eigentlich von ihren künftigen Nachwuchskräften? „Dass sie über das gewählte Berufsbild gut informiert sind“, zählt Schmalhorst auf. Dass sei wichtig, um bei Gesprächen mit künftigen Arbeitgebern schon mit Wissen über den gewünschten Job punkten können. „Da werden teilweise schon ganz konkrete Fachfragen gestellt, wenn Arbeitgeber wissen wollen, warum man diesen oder jenen Beruf erlernen will und was man schon alles darüber - möglichst mit Bezug zum gewünschten Ausbildungsbetrieb - weiß“, erzählt die Chefin der Zwickauer Arbeitsagentur, „schließlich

sucht der Arbeitgeber ja einen Azubi, der auch wirkliches Interesse für den Beruf und die Tätigkeit in seinem Unternehmen mitbringt.“ Natürlich legen Arbeitgeber Wert auf die Noten. „In Metallberufen beispielsweise sollten die Mathe- und die Physikzensur nicht allzu schlecht sein, schließlich müssen dort ja Formen und anderes berechnet werden“. Generell kommt man fast in keinem Beruf an der Mathematik vorbei. Daneben spielten auch die Verhaltensnoten, Ordnungssinn, das Einhalten von Regeln und Vorschriften einschließlich Flexibilität eine nicht zu unterschätzende Rolle, weiß Regine Schmalhorst aus vielen Gesprächen mit den Netzwerkpartnern rund um die Berufsorientierung. Und sie hat auch einen Tipp für die Ausbildungssuchenden parat: „Wird man nach den Ursachen für die eine oder andere schlechte Note gefragt, sollte man nicht die Schuld im Lehrer suchen. Gerade über Verhaltensnoten entscheidet der Jugendliche selbst.“ In Bereichen mit Kundenkontakt, wie z.B. im Handel oder im Dienstleistungssektor, kommt es vor allem auf ein angenehmes und gepflegtes Erscheinungsbild an. „Dabei sollten Sie kontaktfreudig und freundlich sein und auf andere Menschen zugehen können. Und den Kunden so behandeln, wie Sie sich selbst gern behandelt wüssten“, rät die Agentur-Chefin. Bei Handwerksbetrieben, weiß Schmalhorst, werden gern die Eltern zum Vorstellungsgespräch mit eingeladen, um auch das soziale Umfeld der Jugendlichen kennen zu lernen. „Hier nicht im Schatten der Eltern stehen, sondern Eigeninitiative, Selbstständigkeit und die Bereitschaft zeigen, auch Neues lernen zu wollen.“ Begrüßt wird es außerdem, wenn der Jugendliche bereits ein Praktikum im künftigen Ausbildungsbetrieb absolviert hat. „So hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, sich unabhängig von Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräch ein Bild von der Arbeitsweise des Jugendlichen zu machen“, so Regine Schmalhorst. Dazu könnten nicht nur Schülerpraktika, sondern auch Feri-

enjobs oder Schnuppertage wie die „Woche des offenen Unternehmen - Schau rein“, die nächste Woche stattfindet, genutzt werden. „Auch die Jugendlichen haben mit Praktika und Co die Möglichkeit herauszufinden, ob der Ausbildungsberuf die richtige Wahl ist“, rät Schmalhorst und wünscht allen Ausbildungssuchenden und Arbeitgebern ein gutes Zueinanderfinden. An die Jugendlichen richtet sie die Bitte, sich nicht nur auf einen Beruf festzulegen und auch offen für andere Ausbildungen zu sein. „Damit erhöhen Sie Ihre Chancen deutlich“, ist sie sich sicher.

Gewinnspiel Das Spiel mit dem Tod

STREBER verlost 5 Exemplar mit Garantie zur Gänsehaut Von Kathleen Donath Christian ist zu einem Einzelgänger geworden. Kein Wunder, denn sein Zwillingsbruder ist bei einem Unfall gestorben. Seitdem verbringt er am liebsten Zeit auf dem Friedhof. Dort lernt er die „Blassen” kennen – Alexia, Robert und Lorena. Sie schminken sich weiß, kleiden sich schwarz und verbringen die Nächte auf dem Friedhof. Christian ist von Alexia völlig fasziniert und nimmt sogar an einem Aufnahmeritual einer Nacht allein auf dem Friedhof – teil. Er gehört nun zu dieser Gruppe, die sich „Retrum“ nennt. Doch er taucht damit in eine Welt voller dunkler Schatten, denn schnell wird aus Spaß Ernst und er spielt mit dem Tod. Wer wissen will, wie Christians gruseliges Abenteuer ausgeht, der schickt uns einfach bis 05. Juli 2013, 24 Uhr, eine E-Mail an: streber@wochenspiegel-sachsen.de mit dem Betreff „Retrum“ sowie Euren Namen und Eure Adresse. Wir verlosen 5 Exemplare des Buches. Unter allen Einsendern, die den richtigen Betreff nennen, ziehen wir die Gewinner der Preise.


KOMPASS

21

Assessment Center Foto: djd/MBA Würzburg

Assessment Center – Schon wieder ein neumodischer Begriff, der bestimmt aus den USA eingeführt wurde. Nein, ganz falsch! Die Deutschen haben dieses Auswahlverfahren vor beinahe hundert Jahren eingeführt, um für die Armee geeignete Leute auszuwählen. Rund 60 Jahre später haben es die Briten und US-Amerikaner übernommen. Heute dient das Assessment Center hauptsächlich zur Auswahl von Bewerbern. Von Elisabeth Panzner

Personalauswahlverfahren im Bewerbungsprozess

Assessment kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet so viel wie einschätzen, beurteilen und ist im Prinzip nichts anderes wie ein Auswahlverfahren durch Einstellungstests. Diese finden in speziellen Einrichtungen, den Assessment Centern, statt. Die Assessment Center ermöglichen, besonders größeren Unternehmen, potentielle Anwärter auf ausgeschriebene Stellen zu bewerten, auszusuchen und schließlich abzuschätzen, inwiefern sie geeignet für die zu besetzende Position sind. Das Assessment Center soll über die Bewerber tiefgehende Einblicke in Bezug auf soziales Verhalten, Konzentrationsfähigkeit, Fach- und Allgemeinwissen sowie Problemlösungskompetenz geben. Des Weiteren werden besondere Merkmale und Fähigkeiten wie Führungs- und Teamfähigkeit, Initiative, Kreativität, Planung, Kontrolle, Flexibilität, Entscheidungsfähigkeit, Verhalten in Stress-Situationen, mündliche und schriftliche Kommunikationsfä-

higkeit und interpersonelles Verhaltensrepertoire getestet. Andere geprüfte Kompetenzen und Fähigkeiten können Durchsetzungsfähigkeit, Systematisches Denken, Unternehmergeist/Wettbewerbsorientierung, Soziale Kompetenz, Lernfähigkeit, Ausdrucksfähigkeit und Optimismus sein. Solche Tests laufen ganz unterschiedlich ab. Einige gehen nur einen Tag, andere finden an mehreren Tagen statt. Wesentliche Methoden von Assessment-Centern sind unter anderem strukturierte Interviews, Gruppendiskussionen, Postkorbübungen (Verfahren, bei dem es um Entscheidungsfindung im Sinne der Aufgabenpriorität geht), Helicopter-View (Befragung, in der der Kandidat seine einzelnen Entscheidungen hinsichtlich der Papierkorbübung begründen muss), Rollenspiele, Präsentationsaufgaben, Fragebögen und Abschlussgespräch mit Auswertung. Einzel- und Gruppenarbeit wechseln sich hierbei ab. In

jeder Situation werden die Teilnehmer von der Begrüßung bis zum Abschied von geschulten Mitarbeitern der Personalabteilung beobachtet. Fast alle Bestandteile des Assessment Centers sind unter Zeitvorgaben zu erfüllen. Die Leistungstests sind allerdings so konzipiert, dass kaum alle Aufgaben erfüllt werden können. Sinn und Zweck ist die Prüfung des Bewerbers, wie er in einer Stresssituation arbeitet. Assessment Center können für verschiedenste Stellenbesetzungen verwendet werden. Dazu gehören Führungspositionen, vor allem in großen Unternehmen, aber auch Trainee-Stellen und Volontariate. Die Verfahren zur Personalauswahl sollen die Diagnose der Gesamtpersönlichkeit ermöglichen und somit die Chancengleichheit und Gerechtigkeit, unabhängig von sozialer Stellung oder der Bewerbung, bei der Bewerber-Auswahl gewährleisten.

Ich mache dir ein Angebot, das kannst du

nicht ablehnen!

Berufsstart 2013

Soziale Berufe mit Zukunft Berufsfachschule für Altenpflege Ausbildungsberuf: Altenpfleger/in Berufsfachschule für Sozialwesen Ausbildungsberuf: Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in für Realschüler für Abiturienten Fachschule für Sozialwesen Ausbildungsberuf: Staatlich anerkannte/r Erzieher/in Ausbildungsberuf: Staatlich anerkannte/r Heilerziehungspfleger/in

Euro Schulen gemeinnützige Gesellschaft für berufliche Bildung und Beschäftigung Sachsen mbH Antonstraße 4 • 09337 Hohenstein-Ernstthal Tel. 03723 - 66339, 66336, 66333, 66250 info@es.hohenstein.eso.de • www.eso.de

Start: 26.08.2013 Dauer: 2 Jahre Dauer: 1 Jahr

Start: 26.08.2013 Dauer: 3 Jahre Start: 26.08.2013 Dauer: 3 Jahre * inkl. Nebenkosten, zzgl. Kaution

Wir beraten Sie gern!

Start: 01.09.2013 Dauer: 3 Jahre

g finden. Bequem die neue Wohnun Play le og Im App Store, bei Go ngen und lwb.de: LWB-Wohnu 0341 - 99 20 Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Prager Straße 21, 04103 Leipzig www.lwb.de, mieten@lwb.de


22 KOMPASS

Anzeige

Beste Aussichten für Macher – mit dem Abiturientenprogramm bei REWE Du wolltest schon immer mal hoch hinaus? Der Umgang mit Menschen liegt Dir, Du besitzt Teamgeist und Du wolltest schon immer mal etwas mit Lebensmitteln zu tun haben? Dann ist die Abiturientenausbildung bei Rewe genau das Richtige für Dich. Welche Erwartungen Du an die Ausbildung und an Rewe stellen kannst bzw. stellst, dass haben wir Dir hier zusammengefasst.

Speziell für Einsteiger mit (Fach-)Abitur bietet REWE die Abiturientenausbildung zur Führungskraft an. Sie verbindet eine verkürzte Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel mit einer Weiterbildung zum Handelsfachwirt. Sie dauert insgesamt 40 Monate. Ziel ist es, junge Mitarbeiter zu Marktmanagern auszubilden. Langfristig haben die Nachwuchskräfte die Möglichkeit, als selbstständige/r REWE Kauffrau/-mann einen eigenen Markt zu führen. Übrigens: 70 Prozent der Führungskräfte rekrutiert REWE aus den eigenen Reihen. Beste Aussichten also für engagierte Mitarbeiter. Abwechslung Ist Dir garantiert. Denn die Arbeit im Supermarkt ist vielseitig. Es gibt täglich neue Aufgaben. Nichts für jemanden, der gerne am Schreibtisch sitzt und Büroarbeit macht. Sondern für Menschen, die gerne anpacken, intuitiv helfen, kreativ und initiativ sind, schnell umsetzen. Macher eben. Verantwortung Kannst Du schnell im Markt übernehmen. Als Absolvent des REWE Abiturientenprogramms wird Dir oft schon im ersten Ausbildungsjahr die Personaleinsatzplanung oder die Verantwortung für einen Sortimentsbereich übertragen. Karriere Wird Dir bei REWE leicht gemacht. Im Abiturientenprogramm durchläufst Du zuerst über 18 Monate die verkürzte Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel. Anschließend folgt der Handelsfachwirt. Mit dem in der Tasche stehen Dir viele Wege offen und Du kannst schnell Karriere machen.

Erwartungen Wenn Du bei REWE Karriere machen willst, solltest Du Freude am Umgang mit Menschen und Lebensmitteln haben. Du solltest dabei Teamgeist und Kontaktfreude sowie Kundenorientierung mitbringen. Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass Du flexibel bist und Einsatzbereitschaft zeigst. Noten Gute Zensuren sind sicherlich wichtig, um im Auswahlverfahren in die engere Wahl zu kommen. Du kannst aber auch mit Persönlichkeit und einem positiven persönlichen Eindruck Punkte sammeln. Tipps Uns ist eine Online-Bewerbung am liebsten. Wir achten u. a. auf vollständige Bewerbungsunterlagen, natürlich auf richtige Rechtschreibung, auf Zeugnisse und Bescheinigungen, auf lückenlose Lebensläufe sowie auf ein ansprechendes Anschreiben. Nutze vor allem die Freitextfelder, um uns zu zeigen, dass Du die oder der Richtige für uns bist. Einen guten Einblick, was REWE von seinen Bewerbern im Einstellungstest erwartet, gibt der Online-Probetest unter http://rewe.persokomp.de/selfassessment/index.jsp.

Infos Neugierig geworden? Weitere Informationen sowie die Stellenbörse gibt es im Internet auf www.rewe.de/karriere und www.rewe.de/machsbesser.

Schon gewusst? Was Du bestimmt noch nicht wusstest: REWE ist 1927 als Verbund von 17 Einkaufsgenossenschaften gegründet worden. Der Name REWE steht für „Revisionsverband der WestkaufGenossenschaften“. Heute ist REWE Teil der REWE Group, welche in 13 Ländern Europas aktiv ist. Zur Unternehmensgruppe gehören Lebensmittel-, Bau- und Elektronikfachmärkte, Reiseveranstalter und Reisebüros.


23

KOMPASS

Alles über die BAföG-

Foto: Renata Jun/sxc.hu

Rückzahlung

Das Studium ist geschafft, die Ausbildung abgeschlossen! Nun geht der Ernst des Lebens los und Du stürzt Dich frisch und motiviert ins Berufsleben, bereit, die Welt zu verändern. Doch bevor Du Dich der Berufstätigkeit hingibst, solltest Du noch einige finanzielle Dinge in Angriff nehmen. Von Elisabeth Panzner Das BAföG ist eine tolle Sache, aber nur so lange, wie man gefördert wird. Denn Du musst das Staatsdarlehen schließlich wieder zurückzahlen. Aber keine Panik, in diesem Artikel erfährst Du wie, wo und wann Du aktiv werden musst. Grundsätzliches Die BAföG-Rückzahlung betrifft Studierende an Hochschulen, höheren Fachschulen und Akademien. Für die Rückforderung des Staatsdarlehens ist das Bundesverwaltungsamt in Köln zuständig, das Dir nach Ende der Förderungshöchstdauer einen Feststellungs- und Rückzahlungsbescheid zusendet. In ihm werden Dir verbindlich die Höhe des Darlehens insgesamt, die Höhe der Rückzahlungsrate und der Zeitpunkt mitgeteilt, an dem Du die erste Rückzahlungsrate leisten musst. Sollte sich Deine Anschrift ändern, musst Du das dem Bundesverwaltungsamt vor Beginn der Rückzahlungspflicht melden, damit keine Schwierigkeiten bei der Zustellung des Bescheids entstehen und Du eine kostenpflichtige Anschriftenermittlungen tragen musst. Höhe der Darlehensschuld Wenn Du nach März 2001 ein Erststudium begonnen hast, zahlst Du maximal 10.000 Euro zurück. Die-

se Summe kann jedoch variieren, je nachdem wie viel BAföG Du bezogen hast. Die genaue Summe teilt Dir das Bundesverwaltungsamt mit. Beginn der Rückzahlung und Höhe der Raten Etwa 4,5 Jahre nach Ende der Förderungsdauer (bei Bachelor/Master-Studiengängen bezogen auf den Bachelor) schreibt Dich das Bundesverwaltungsamt an und informiert Dich im Einzelnen über die Rückzahlung und die Ratenhöhe. Die erste Rückzahlungsrate wird etwa ein halbes Jahr später fällig, sprich fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer. Die monatlichen Rückzahlungsmindestraten von derzeit 105 Euro werden grundsätzlich vierteljährlich von Deinem angegebenen Konto eingezogen. Also jeweils eine Rate von 315 Euro pro Quartal. Ende der Rückzahlung Die Rückzahlungsfrist beträgt 20 Jahre. Zum Ende der Frist wird das (Rest-)Darlehen auf einen Schlag fällig. Rückzahlungsmöglichkeiten 1. Vorzeitiges Rückzahlen Wenn Du Dein Darlehen auf einen Schlag vollständig oder zumindest zu einem großen Teil zurückzahlst, kannst Du

auf Antrag einen Nachlass auf die Darlehensschuld zwischen acht und 50,5 Prozent erhalten. Dabei musst Du beachten, dass die Rückzahlung bis zum gesetzlichen Rückzahlungsbeginn, d. h. fünf Jahre nach Ablauf der Förderungshöchstdauer erfolgen muss, um den höchstmöglichen Nachlass zu erhalten. Aber bevor Du wild los überweist, solltest Du erst die Rückzahlaufforderung des Bundesverwaltungsamtes abwarten. 2. Niedriges Einkommen Übersteigt Dein Einkommen 1.070 Euro monatlich nicht, kann die Rückzahlung bis zu einem Jahr ausgesetzt werden. Dazu ist ein Freistellungsantrag notwendig. Diese Einkommensgrenze erhöht sich noch, wenn ein Ehepartner bzw. eingetragener Lebenspartner oder Kinder mit zu versorgen sind. Aber: Die Freistellung bedeutet nicht, dass Dir Schulden erlassen werden. Du wirst lediglich vorübergehend davon verschont, Raten zurückzahlen zu müssen. Weitere Informationen erhältst Du auf den Internetseiten des Bundesverwaltungsamtes (www.bva.bund.de), des Bundesministeriums für Forschung und Bildung (www.bafoeg.bmbf.de) sowie bei Deinem zuständigen Studentenwerk.

Gewinnspiel Breathe – Gefangen unter Glas „Atme, solange Du noch kannst“, so heißt der Untertitel eines wirklich mitreisenden Buches, in dem drei Jugendliche plötzlich zu Gejagten werden.

Eine Welt ohne Sauerstoff. Alles scheint tot. Unter einer Glaskuppel gibt es nur wenige Überlebende: Alina, hat sich schon vor Langem den Rebellen angeschlossen, die gegen die Allmacht von ›Breathe‹ kämpfen, und wurde nie gefasst. Bis jetzt ... Quinn, will als Sohn eines ranghohen ›Breathe‹-Direktors eigentlich nur einen harmlosen Ausflug ins Ödland machen. Bis er dort auf Alina trifft. Bea, Tochter eines Bürgers zweiter Klasse, wollte den Trip raus aus der Kuppel nutzen, um Quinn endlich für sich zu gewinnen. Doch dann taucht Alina auf ...

Die Begegnung mit Alina verändert für Bea und Quinn alles. Unversehens werden sie zu Gejagten ... Wenn Ihr mit den Dreien die Abenteuer, die sie durchstehen, erleben möchtet, dann schreibt uns einfach bis zum 05. Juli 2013, 24 Uhr, eine E-Mail an: streber@wochenspiegel-sachsen. de mit dem Betreff „Breathe“ sowie in der E-Mail Euren Namen und Eure Adresse. Wir verlosen drei Exemplare des Buches. Unter allen Einsendern, die den richtigen Betreff nennen, ziehen wir die Gewinner der Preise.  Quelle: dtv

Aufs richtige Pferd setzen und ganz vorn dabei sein. Das kann ich: als Azubi bei der AOK PLUS. Wir suchen Auszubildende für Sachsen und Thüring

en:

Gesund heitswesen, Sozialversicherungsfachangestellte, Kaufleute im ntwick lung dungse Anwen und tion integra System iker format Fachin Bewerben Sie sich jetzt online bei der größten Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen! AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Bereich Personalentwicklung Masseneier Straße 83, 04736 Waldheim

Thüringen

Mehr bewegen. Mehr erreichen. Mehr Zukunft. AOK

PLUS

aokplus- online.de/ausbildung


24 KOMPASS

Mit Brötchen seine

Brötchen verdienen David Beyer ist 18 Jahre alt, kommt aus der Nähe von Crimmitschau und spielt wahnsinnig gern Fußball. Und er ist im zweiten Lehrjahr seiner Bäcker-Ausbildung. STREBER traf Ihn und er erklärte, wie sein Leben zwischen Brötchen, Kuchen und Torten aussieht. Außerdem erzählt er, was sich durch seine Ausbildung verändert hat.  Von Judith Scharmacher

Foto: Judith Scharmacher Der Bäckerberuf bedeutet früh aufstehen und sehr anstrengende Arbeit. Warum hast Du Dich ausgerechnet für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Schon 2009 habe ich ein Praktikum absolviert. Nicht nur die Arbeit, sondern auch das Betriebsklima hat mir sehr gut gefallen. Deswegen entschied ich mich, mich als Bäcker zu bewerben. Natürlich war ich auch sehr glücklich, als ich die Ausbildungszusage erhielt. Was hat sich seit dem Ende Deiner Schulzeit verändert? Auf jeden Fall, wie jeder eigentlich wissen müsste, müssen wir zeitig aufstehen, das heißt wiederum, einfach mal auf einer Party weniger sein und zeitig ins Bett gehen. Aber der Vorteil schon gegen Mittag fertig zu sein, gibt mir Zeit mich danach nochmal hinzulegen. Und dann hab ich ja immer noch Freizeit. Und es tut gut durch harte Arbeit sein eigenes „Brot” zu verdienen. Neben dem praktischen Teil im Unternehmen, wie läuft der schulische Part ab? Meine Berufsschule ist in Wilkau-Haßlau. Dort bin ich

in unregelmäßigen Abständen, mal nach drei , sechs oder sieben Wochen Arbeit für zwei bis drei Wochen in der Berufsschule. Dort haben wir Fächer wie Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskunde, Mathematik, Sport, Praktischer Bereich sowie Fachtheoretischer Bereich. Im Praktischen Bereich sind wir jeweils in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine arbeitet in der Konditorei und die andere Gruppe in der Backstube. Dabei lernen wir neue handwerkliche Tätigkeiten. Wusstest Du vorher schon, wie man Semmeln backt? Nein, auf keinen Fall wusste ich vorher, wie das funktioniert. Das Rezept hat man einfach nach der Zeit im Kopf. Außerdem kann man sich es auch selber zusammenreimen, wenn man weiß, was und wie viel man jeweils hinzugibt. Bei uns auf Arbeit wird nur nach Rezept gearbeitet. Sonst wäre ich dort wahrscheinlich auch ein bisschen planlos. Kannst Du besser backen als Deine Mutti und was machst Du am liebsten?

Diplom-Abendstudium Betriebswirt  Informatik-Betriebswirt Verwaltungs-Betriebswirt

Bachelor of Science Bachelor of Arts in Real Estate

www.s-vwa.de

Sächsische Verwaltungsund Wirtschafts-Akademie

mit und ohne Abi

e? A r h W e V L e r Controllingn dImmobilienwirtschaft i/Sozialmanagement e d Pflegea ch a m n u Betriebsinformatik Heimleitung i d u t Und Marketing/ Vertrieb s d n Verwaltungsfachwirt/ -angestellter be Kommunikations- /Kulturmanagement A m Zu Finanz- u. Rechnungswesen Berufsbegleitende Fortbildung 



gepr. Bilanzbuchhalter

Am liebsten backe ich Pflaumenkuchen. Aber am Ende macht eigentlich alles Spaß. An meine Mutti oder Oma werde ich wohl nicht so schnell herankommen. Dazu haben sie zu viel Erfahrung und das brauche ich auch. Wenn sich jemand für eine Ausbildung als Bäcker entscheiden sollte, welche Kriterien sollte er erfüllen? Auf alle Fälle sollte man großes Durchhaltevermögen und Ausdauer besitzen. Durch das frühe Aufstehen ist es von Vorteil, wenn man sportlich fit ist, dann geht alles leichter. Man sollte Genauigkeit an den Tag legen und eine große Portion Leistungsbereitschaft besitzen. Teamfähigkeit und Kreativität ist auch nicht von Nachteil. Ein wichtiges Attribut ist, dass Du hygienisch bist und einen Sinn für Lebensmittel hast. Viel lernst Du auch in der Ausbildung, aber die genannten Anforderungen helfen Dir einfach, in eine erfolgreiche Ausbildung als Bäcker zu starten. Vielen Dank für das Gespräch!


ZWISCHENZEIT

Handmade mit Gitarre und Stimme Sie präsentiert handgemachte Musik mit Gitarre und Stimme, ist Singer und Songwriterin und hat ein eigenes Tonstudio sowie Label: Miriam Spranger. In Ihrem eigenen Tonstudio treffe ich die junge Frau, leger gekleidet empfängt Sie mich. Alles ist recht unkompliziert. Du singst deutschsprachige Lieder mit einfühlsamen Texten. Wo hast Du Deine musikalischen Wurzeln? Wo so recht meine Wurzeln liegen, kann ich gar nicht so richtig sagen. Vielleicht lag es daran, dass meine Kindergärtnerin immer Gitarre gespielt hat. In der Familie jedenfalls war ich die Erste, die sich auf dem Feld der Musik versuchte. Weder meine Eltern noch meine Großeltern hatten was mit Musik gemacht. Nur mein Opa war Schriftsteller. Natürlich habe ich auch als kleines Kind, wie wohl jeder andere, einfach gesungen. Aber richtig los ging es 2004, als ich mir selbst beibrachte Gitarre zu spielen. Songwriter und Schriftsteller liegen nicht so weit auseinander. Vielleicht hast Du ja von Deinem Großvater Deine Kreativität vererbt bekommen! In welchen Momenten fallen Dir Ideen für Deine Songtexte ein? Ja, vielleicht kommt daher meine kreative Ader. Normalerweise fallen mir meine Songtexte in sehr emotionalen Momenten ein. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich sehr glücklich, traurig oder wütend bin. Selten suche ich nach bestimmten Texten. Das, was mir gerade in den Sinn kommt, schreibe ich auf. Da kann es schon manchmal sein, dass mir ein oder zwei Zeilen einfallen und das Ganze dann wieder lange liegt. Wenn Dir Deine Ideen in emotionalen Momenten kommen, dann ist es Dir sicher auch wichtig, dass die Leute genau hinhören? Richtig, meine Texte sind zum Zuhören gedacht. Zu Beginn habe ich noch englisch-sprachige Texte geschrieben, aber die duseln am Zuhörer vorbei. Bei deutschen Texten hört man eher hin.

Außerdem kann ich sie besser singen und so mehr Gefühle transportieren. Vor allem mein älteres Publikum schätzt den Wert der Musik und das ist mir ganz lieb so. Apropos Publikum, wo kann man Dir und Deiner Stimme in der Regel lauschen? Im vergangenen Jahr war es mein Ziel 12 Konzerte zu geben und das habe ich sogar übertroffen. Bisher bin ich vorwiegend in Sachsen aufgetreten, vereinzelt aber auch mal in den Nachbarbundesländern. In den letzten Monaten habe ich mir aber selbst eine Konzertpause verordnet, weil ich vermeiden wollte, dass man mich satt hat. Gab es bei Deinen ganzen Auftritten schon mal extravagante Spielstätten? Ja, im Januar habe ich in Chemnitz im Frauengefängnis gespielt. Das war schon etwas Besonderes. Ein gewisses Vertrauen muss man dort schon mitbringen, Angst darf man keine haben, die blockiert nur. Was ist so typisch Miriam? Was zeichnet Dich am meisten aus? Ich pass mich nicht gern an und lasse mich nicht in Schubladen stecken. Das heißt nicht, dass ich beratungsresistent bin. Nur gibt es immer Menschen, die einen in eine bestimmte Richtung schicken wollen. Meinen Stil habe ich gefunden, wenn der sich natürlich auch weiterentwickelt. Das braucht nicht jedem gefallen, überhaupt nicht, aber wenn, ist es dann umso schöner. Vielen Dank für das Gespräch! Es wird sich auf jeden Fall lohnen dranzubleiben, denn eine Pause dauert nicht ewig. Mehr wird aber noch nicht verraten. Aktuelle News rund um Miriam Spranger erfahrt Ihr unter: www.miriamspranger.de www.youtube.com/miriamspranger www.facebook.com/miriamspranger www.twitter.com/miriamspranger

25

Wer kann schon als Musiker von sich behaupten, einmal in einem Gefängnis gespielt zu haben? Miriam Spranger, eine zierliche sympathische junge Frau, hatte erst Anfang dieses Jahres im Frauengefängnis in Chemnitz ihren ersten Auftritt hinter „Schwedischen Gardinen“ erfolgreich absolviert. STREBER sprach mit der Chemnitzerin über ihre Karriere.  Von Stephanie Ihle Foto: Jan Leichsenring

STREBERweisheiten (aus: NEON Unnützes Wissen, Wilhelm Heyne Verlag, 2008) Fische können an Sonnenbrand sterben. Männergehirne sind 14 Prozent schwerer als Frauengehirne. Matt Groening, der Erfinder der Simpsons, ist Linkshänder. Daher sind auch fast alle Figuren bei den Simpsons Linkshänder. Der stärkste Muskel im menschlichen Körper ist die Zunge.

Gewinnspiel

Am 28. Januar 2005 fiel in der Sahara Schnee. Jede vierte Hexe, die im Mittelalter verbrannt wurde, war eine Mann.

Deutsch-Pop aus Chemnitz Von Stephanie Ihle Einfühlsame Texte, untermalt mit schlichten Tönen von der Gitarre, sind das Markenzeichen von Miriam Spranger. Die junge Chemnitzerin macht Musik zum Zuhören. Das schätzt vor allem ein älteres Publikum, doch sollte man sich als junger Mensch nicht scheuen einmal genau hinzuhören. In emotionalen Momenten getextet, transportieren die Songs wahnsinnig viel Gefühl. Seid Ihr auch auf den Geschmack gekommen, dann nehmt an unserem Gewinnspiel teil.

Foto: Stephanie Ihle STREBER verlost zusammen mit Miriam Spranger ein Fanpaket. Schickt uns einfach bis 5. Juli 2013, 24 Uhr, eine E-Mail an: streber@wochenspiegel-sachsen.de mit dem Betreff „Muskelkater“ sowie in der E-Mail Euren Namen und Eure Adresse. Der Gewinner erhält ein Special-Pack bestehend aus drei CD`s (Punktlandung: „Neue Töne“; Miriam Spranger „Ohne Worte...“ und „Zwischen den Zeilen“), einem Poster, einer Autogrammkarte sowie zwei Ansteckern der Sängerin.

15 Gründe für den Techniker in Glauchau 4 Seit 1993 innovative, bundesw. anerk. FS

hre

20 Ja

4 Fachkompetente, teamorientierte

Dozenten 4 Enge Zusammenarbeit mit Berufs-

akademie und Unternehmen der Branche 4 Erfolgsversprechender Übergang zum

Studium an der BA Glauchau 4 überschaubare Seminargruppen 4 Teilzeitausbildung in Sachsen einmalig 4 FHR im Rahmen der Ausbildung möglich 4 Kältetechnikerabschluss in Mitteldtl. 4 4 4 4 4 4 4

nur hier in Glauchau Arbeitsaufnahme möglich in Innungsverbänden, Verwaltung, Planungsbüros Führungskraft zw. Meister und Dipl.-Ing. Abschluss europaweit anerkannt Förderfähig durch BAföG Ausgezeichnete Verkehrsanbindung Kostengünstiges WG-Wohnen kurze Wege in Glauchau

SHK / Kälte (VZ/TZ*) * beginn nur aller 2 Jahre

Beginn: September 2013

nn nbegi Studie r 2013 r e t s Talstraße 87 Näch eptembe 14 08371 Glauchau VZ S bruar 20 Tel. 03763/18481 TZ Fe info@fs-glauchau.de www.fs-technik-glauchau.de

Tag der offenen Tür & 20-Jahr-Feier Freitag, 11. Oktober 2013


26 ZWISCHENZEIT Seien wir mal ehrlich, auch wir haben uns früher gefreut als an den Aushängen im Schulgebäude ein Ausfallzettel hing und wir eher heimgehen konnten bzw. eine Verschnauf-Stunde zwischendurch hatten. Genutzt haben wir diese Zeit in den seltensten Fällen für die Schule, d.h. Hausaufgaben machen, Lernen sowie Unterricht vor- und nachbereiten. Stattdessen wurde sich über News ausgetauscht, gespielt usw.

„Y IPPIE Schulf rei”, o der doch n icht?

Von Stephanie Ihle Doch irgendwie ist es wie mit allem, es gibt immer ein „für“ und „wider“ bei der Sache. Freistunden aufgrund von Ausfall sind auf den ersten Blick gut und erfreuen sicher jeden. Doch im Nachgang könnte man so sein blaues Wunder erleben. „Yippie, schulfrei“: Das konnte ich in der 11./12.Klasse häufig sagen. Doch ist es wirklich so gut? Ich habe es selbst in meiner Schulzeit erlebt. Aufgrund von längerer bzw. immer wiederkehrender Krankheit meiner DeutschLehrerin fielen am Anfang viele Stunden in der Sekundarstufe zwei aus. Das ist natürlich immer ganz toll gewesen, aber je näher das Vorabitur rückte, desto mehr Angst ergriff uns alle. Irgendwann stellte unsere Schulleitung den Stundenplan der Lehrer etwas um, sodass unser Deutschunterricht zu mindestens ab dem ersten Halbjahr der zwölften Klasse gesichert war. Wir haben in den ersten beiden Halbjahren soviel verloren, dass an ein Aufholen des gesamten Stoffes nicht mehr zu denken war. Im Vorabitur konnten die Lehrer an unserer Schule noch ein Stück weit auf die Bedürfnisse unseres Deutsch-Grundkurses eingehen. Beim Abitur am Ende war es dann schon etwas schwierig. Bei den zentral

Montage: WS Medienservice Chemnitz GmbH entworfenen Prüfungen nahm keiner mehr Rücksicht auf eine Klasse in Chemnitz, die unter einem beträchtlichen Stundendefizit litt. Und am Ende konnte jeder von uns sagen, dass der Ausfall zu Beginn der Sekundarstufe zwei nicht förderlich war. Nahezu jeder konnte nach seiner Prüfung, sei es schriftlich oder mündlich, von Problemen berichten. Und das Traurige dabei ist, dass das nicht der Einzelfall ist. Das kurze Beispiel soll Euch nur verdeutlichen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Es gibt auch Schattenseiten. Am Ende fragt Euch nämlich niemand, ob Ihr viel Ausfall in Eurer Schulzeit hattet oder nicht. Und das Problem ist nicht erst seit kurzem bekannt, sondern besteht schon wesentlich länger. Außerdem wird es immer schlimmer. Die Gründe dafür können ganz unterschiedler Natur sein. Neben den planmäßigen Ausfall, dass heißt zum Beispiel durch Lehrermangel oder fehlende Unterrichtsräume, sind die Hauptursachen außerplanmäßige Ausfallstunden. Dazu zählen beispielsweise Krankheit, Fortund Weiterbildungen und sonstige nicht beeinflussbare Erscheinungen wie Streik usw. In vielen Fällen können bei außerplanmäßigen Ausfällen Vertretungen gefunden

werden. Aus einer Studie des Landesschülerrates Sachsen geht hervor, dass mehr als die Hälfte durch Vertretungen abgedeckt werden kann. Leider ist Ausfall von Unterrichtsstunden zur Gewohnheit geworden und der Trend zeigt nichts Gutes. In den letzten Jahren ist die Zahl deutlich gestiegen. Kritisch ist vor allem, dass häufig Klassenstufen betroffen sind, bei denen es darauf ankommt. Ab der achten Klasse ist eine deutliche Zunahme zu erkennen. Es betrifft demnach stark all jene von Euch, die gewissermaßen auf der Zielgeraden sind und bei denen es jetzt auf die Schule ankommt. Weder die zentralen Behörden noch zukünftige Arbeitgeber fragen bei Prüfungen sowie Bewerbungen nach, warum Eure Noten so schlecht sind. Deshalb mehrt sich auch der Protest, nicht nur seitens der Lehrer, sondern auch von Euch. Es ist wichtig, dass auch Ihr das nicht einfach so hinnehmt, sondern für Eure Bildung kämpft. Das sächsische Bildungssystem ist im deutschlandweiten Vergleich immer an der Spitze. Bei Pisa-Studien seid Ihr top. Doch wie lange lässt sich der Status noch aufrecht erhalten, wenn zunehmender Unterrichtsausfall die Vermittlung des Stoffes schneidet?


KOMPASS

Studieren im

27

Ein Auslandsstudium ist eine gute Erfahrung, die nicht nur in einem Lebenslauf gut aussieht, sondern auch prägend sein kann. Neben den studentischen Tätigkeiten, kann man jede Menge über Land, Leute und Kultur erfahren und zudem Sprachkenntnisse auffrischen, anwenden oder eine neue erlernen. 

Von Elisabeth Panzner

Es gibt drei Möglichkeiten im Ausland zu studieren. Erstens: Du kannst Dein gesamtes Studium im Ausland absolvieren. Zweitens: Du legst ein oder mehrere Auslandssemester ein. Und Drittens: Du wählst ein Studium mit besonderem Auslandsbezug, zum Beispiel einen binationalen Studiengang. Wenn Du ein (Teil-)Studium im Ausland absolvieren möchtest, solltest Du Dich vorher genau über das ausländische Studiensystem, die Zulassung, Studiengebühren, Finanzierung, die Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen und gegebenenfalls über die Visaund Aufenthaltsregelungen des Gastlandes informieren. Wichtig ist zu wissen, dass Auslandsaufenthalte nur von manchen Hochschulen, vielfach private Hochschulen, organisiert werden. In den meisten Fällen musst Du Dich selbst darum kümmern. Ob Dein Schulabschluss im jeweiligen Land als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt wird, musst Du bei der Zielhochschule, einem Kulturinstitut oder Konsulat des Gastlandes erfragen. Für ein Vollstudium im Ausland benötigst Du in der Regel eine Hochschulzugangsberechtigung. Für ein Teilstudium musst Du meist schon das erste Studienjahr Deines Bachelor-Studiums bzw. das Grundstudium bei Magister- und Diplomstudiengängen abgeschlossen haben.

Du solltest gute Sprachkenntnisse des Gastlandes bzw. der Unterrichtssprache mitbringen. Wichtig ist, dass Du Dich rechtzeitig, am besten 12-18 Monate im Vorfeld, um Dein Auslandsstudium, Fördermöglichkeiten und Stipendien kümmerst. Auslands-BAföG ist der einfachste Weg ein Teilstudium im Ausland, innerhalb und außerhalb der EU, zu finanzieren. Auch wenn Du in Deutschland kein BAföG erhältst, solltest Du prüfen lassen, ob Du Anspruch auf AuslandsBAföG hast. Innerhalb der EU und in der Schweiz kann ein gesamtes Studium gefördert werden. Im restlichen Ausland liegt die Förderdauer dagegen in der Regel bei einem, maximal bei zweieinhalb Jahren. Für die Förderung eines Studienabschnitts außerhalb der EU musst Du vorher zuerst ein Jahr in Deutschland studieren. Die Studiengebühren können als Vollzuschuss für höchstens ein Jahr und maximal in Höhe von 4.600 Euro übernommen werden. Welche Leistungen während eines Teilstudiums im Ausland erbracht werden sollen und anerkannt werden, solltest Du vor Deinem Auslandsaufenthalt mit Deinem zuständigen Prüfungsamt klären. In Europa gewährleistet das European Credit Transfer System (ECTS) die Anerkennung von erbrachten Leistungen und Studienabschlüssen

Gewinnspiel PINK IS BJUTIFUL!

„Ist det Leben noch so oll, mach es einfach bjutiful“ STREBER verlost fünf mal zwei Freikarten für die neue Show von Cindy aus Marzahn in der Stadthalle Chemnitz am 14. September 2013. Et ist soweit. Det Warten hat ein Ende. Etwas großes Pinkes wird kommen und wird reden und singen und tanzen und … und … und … Will man det? Ja und Frau och… Kleenes Wortspiel. Hahahahah, lustig wa? Ick, Cindy aus Marzahn, Prinzessin der Herzen, bin wieder uff der ganzen Welt unterwegs und wenn ihr Akrobatik, Jonglage und ne tolle Lichtshow verbunden mit atemberaubenden Tieren sehen wollt, dann kommt bloß nicht vorbei. Denn dafür bin ick nicht zuständig. Wenn Ihr einen tollen Abend mit der pinken Lady aus Berlin Marzahn verbringen möchtet, dann schreibt uns einfach bis zum 26. Juli 2013, 24 Uhr, warum gerade Ihr zu der Show von Cindy aus Marzahn gehen wollt. Nennt uns tolle und kreative Gründe, warum gerade Ihr es sein sollt. Schickt dieses E-Mail an streber@wochenspiegel-sachsen.de mit dem Betreff „Cindy“ sowie in der E-Mail Euren Namen und Eure Adresse. Wir verlosen fünf mal zwei Freikarten für die Show. Unter allen Einsendern, ziehen wir die Gewinner der Preise. Text und Foto: SR Management 

Foto: Ove Tøpfe/sxc.hu

Ausland in Ländern der EU sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen. Du solltest Dich trotzdem vorher darüber informieren, ob diese Leistungen an Deiner Hochschule anerkannt bzw. wie diese gegebenenfalls umgerechnet werden. Für einen Studienaufenthalt im Ausland empfiehlt es sich, eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Frag in jedem Fall bei Deiner eigenen deutschen Krankenversicherung nach, unter welchen Bedingungen eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung angeboten wird. Ein genauer Vergleich lohnt sich in der Regel. Eine Exmatrikulation an der deutschen Hochschule für die Zeit des Auslandsaufenthaltes ist nicht zu empfehlen, da sonst der Versicherungsschutz für Studierende entfällt. Beim Einlegen eines Urlaubssemesters bleibst Du durch einen geringen Sozialbeitrag an der Heimathochschule eingeschrieben und bezahlst auch keine Studiengebühren. Wenn Du Freunde oder Bekannte hast, die selbst ein Auslandsstudium absolviert haben, kannst Du sie nach ihren Erfahrungen fragen und berichten lassen. Du bekommst dadurch einen ersten Eindruck und es ist angenehmer, mit dem Vorhaben nicht allein zu sein. Die Organisation eines Auslandsstudiums ist ein großer behördlicher und zeitintensiver Aufwand. Doch Geduld und eine gute Planung zahlen sich aus.


28 ZWISCHENZEIT

Sport frei...

Sommer, Sonne, Sonnenschein – in den kommenden warmen Monaten von Mai bis September sind wir meist draußen unterwegs. Eis essen, im Park auf Decken chillen und im Freibad faulenzen. Nicht nur die Sonnenstrahlen und Wärme genießen, sondern auch Sport im Sommer macht Spaß. STREBER hat für Euch Schwimmen, Inlineskaten und Tanzen unter die Lupe genommen. So könnt Ihr die Sonnenstrahlen genießen und gleichzeitig was für Eure Gesundheit tun. 

STREBER testet: Spaßigen Sommer-Sport Kathleen: Gemütlich cruisen

Judith: Auspowern beim Schwimmen

Stefanie: Spaß beim Tanzen

Es gibt zahlreiche sportliche Aktivitäten, um sich im Sommer auszupowern. Doch welche wählt man, damit man keinen Hitzetod erleidet oder einen Sonnenstich bekommt. Ein Freund von Rad fahren war ich noch nie, im Freibad ist es immer zu voll und der nächste Badesee ist auch zu weit weg. Nachdem ich eine Weile in Chemnitz gewohnt habe, entdeckte ich, dass es gleich um die Ecke meines Wohnhauses einen Rad- und Fußweg direkt an dem Fluss Chemnitz gibt. Dieser ist geteert und mit vielen Bäumen am Rand bestückt. Also ideal, um die tollen Kindheitserinnerungen wieder hervor zu holen. Denn ich bin als Kind oft Inlineskaten gewesen. So habe ich mir ein neues Paar geleistet und ab ging es auf die Straße. Der Platz dazu ist perfekt. Nicht zu sonnig und direkt am Wasser. Da dort alles sehr eben ist, kann man auch sehr gut auf Touren kommen und die Geschwindigkeit steigern. Allerdings ist es auch toll, wenn man nach Feierabend noch eine gemütliche Runde fährt, um den ganzen Büroalltag hinter sich zu lassen. Mein Fazit: Inlineskaten ist gut geeignet, um durch die Landschaft zu cruisen. Wenn man es richtig kann, auch um schnell und schwitzend am Ziel anzukommen.

Es ist heiß, die Sonne scheint ins Gesicht und man schwitzt. Bei diesen Bedingungen hat man wenig Lust, körperliche Spitzenleistungen zu leisten, sondern eher sich abzukühlen. Wieso also nicht ins Freibad und beides miteinander verbinden? Ich power mich am liebsten im Schwimmbad aus. Das kühle Nass bei der Hitze tut einfach nur gut. Ich war als Kind schon immer eine Wasserratte und fürs Schwimmen zu begeistern. Da ich jetzt in meiner Berufsschule statt Sport Schwimmen habe, bin ich sowieso dazu verpflichtet, an die Grenzen meiner Leistung zu gehen, um eine gute Note abzustauben. Zwischen längeren Pausen werden 400 Meter Rücken-und Brustschwimmen sowie 1000 Meter Freistil geübt. Um dies zu tun, sollte man sich entweder ein Freibad suchen, wo weniger Betrieb ist, oder in eine Schwimmhalle gehen, die außer ein Schwimmbecken nichts aufweist, sonst muss man immer auf den Schwimmverkehr Acht geben und kann nicht in Ruhe trainieren. Mein Fazit: Weil ich es nur empfehlen kann, sage ich: Auf ins kühle Nass!

Mir macht das Tanzen am meisten Spaß. Weil man dazu keine Motivation oder sonstiges braucht. Tanzen ist für mich nicht nur eine Art von Sport, sondern auch eine Leidenschaft. Ich habe einfach immer Lust, mich zu guter Musik zu bewegen. Egal ob es kalt oder warm ist. Obwohl ich meinen würde, dass es mir im Sommer noch mehr Freude und Spaß bereitet. Wenn die warme Sonne uns gute Laune bringt und die Künstler uns super SommerHits bieten, dann steht dem Tanzen doch nichts mehr im Weg. Man kann sich zu so viel unterschiedlichster Musik bewegen. Aber eins steht fest, es ist für jeden etwas dabei. Mich aber kitzelt es am meisten bei Hip Hop und Dancehall. Da das auch mehr mein Musikgeschmack ist. Egal, ob ich es im Club, Disco oder im Fitnessstudio mache. Da ja der neue Hype „Zumba“ zu einem der super Sportkurse zählt, ist auch das eine Form von Tanzen. Da ist der Spaß garantiert. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Alle anderen Aktivitäten sind mir zu anstrengend. Da einfach nicht so viel Spaß und Leidenschaft dahinter steckt. Wenn ich mir vorstelle schwimmen zu gehen, ohne wirklich viele Bahnen zu meistern, bin ich jetzt schon KO. Letztendlich geht es ja auch um den Spaßfaktor und der ist mir beim Tanzen immer gegeben.

Vordruck Leitverlag GmbH Berlin

Halsbrücker Straße 31b 09599 Freiberg

info.fg@vordruckleitverlag.de • www.vordruckleitverlag.de

Telefon Fax

Zweigniederlassung Freiberg

B

er li

n

Quittung

Überweisung / Zahlschein

Name und Sitz des überweisenden Kreditinstituts

Den Vordruck bitte nicht beschädigen, knicken, bestempeln oder beschmutzen.

Bankleitzahl

Bankleitzahl

ge

n un

113 279 09.04

nr ic dh ht ei un ts ge w n es de en s s

fü G r Ei es un

(insgesamt max. 2 Zeilen à 27 Stellen)

Kontoinhaber/Einzahler : Name, Vorname/Firma, Ort

(max. 27 Stellen, keine Straßen- oder Postfachangaben)

Zusatzurlaub f. Schichtarbeiter*

beantragte Tage

Zusatzurlaub f. Schwerbesch.*

Ko.-St. Stamm

Personal-Nr.

personenGesamturlaub gebund.Urlaub*

Resttage Urlaubsvertretung

Datum/Unterschrift Antragsteller

befürwortet

genehmigt

Fahrausweis für Bediener von Flurförderfahrzeugen

2

Firmenstempel

3 4 5 1 2 3

* Angabe erfolgt vom Betrieb

Unterweisungsbuch

Konto-Nr. des Kontoinhabers

18

I

48 Seiten Bestell-Nr. 01 447

Datum, Unterschrift

r de

n

Za

hl

un

gs

ve

rk

eh

r

fü D rH ie ns

r In

du

an tle dw is er tu k, ng se

st

in

ric

rie

ht

Verwendungszweck, ggf. Name und Anschrift des Überweisenden - (nur für Begünstigten)

arbeitsbed. Zusatzurlaub*

bereits bleiben erhalten Tage

5

Betrag : Euro, Cent

EUR noch Verwendungszweck

Betr./Abt. Grundurlaub*

bis:

4

Konto-Nr. des Begünstigten

Schreibmaschine : normale Schreibweise Handschrift : Blockschrift in GROSSBUCHSTABEN und dabei Kästchen beachten!

fü Be r Bü hö ro rd or en ga , Ve ni sa rw tio al n, tu ng en

Begünstigter: Name, Vorname/Firma (max. 27 Stellen)

Kreditinstitut des Begünstigten

Kunden-Referenznummer -

Bestell-Nr. 309/10-So Copyright Vordruck Leitverlag GmbH, Halsbrücker Straße 31b, 09599 Freiberg, Tel. 037 31/3 03-0

Datum Stempel/Unterschrift des Empfängers

am/vom:

1

Gehalts- bzw. Lohnvorauszahlung gewünscht; Datum/Unterschrift

Fr

Vo r

Ort Buchungsvermerke

Lfd.Nr.

Anschrift zu

m bH

g

G

er

eib

la g Le

ss

rla

uc k

de

dr

nie

eig

Name, Vorname Kalenderjahr

ck e

Vo r

Urlaubsantrag

% MwSt

g

er

+

Gesamtbetrag

un

itv

EUR/Cent

Nettowert

123456 Euro in Worten wie oben

dr u

Zw

03731/303-0 03731/303114

Gestaltung und Herstellung von Druckerzeugnissen auf modernen Produktionsanlagen

Umfangreiches Sortiment an Vordrucken für Büro, Industrie, Banken, Handwerk und das Gesundheitswesen.

Logistikdienstleistungen Wir bilden aus: Fachlagerist (m/w)


zusammenstehen

Ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst sind eine gute Alternative für all diejenigen, die sich für eine längere Zeit beruflich orientieren wollen oder das eigene soziale Engagement entdecken bzw. ausbauen möchten. In den sechs bis zwölf Monaten eines FSJ oder BFD kannst Du allerhand über Dein Umfeld und die Menschen, die darin leben, erfahren und ihnen durch Deine Arbeit helfen. Von Elisabeth Panzner Die Einsatzbereiche für FSJ und BFD sind vielfältig und sozial-karikativ oder gemeinnützig organisiert. Du kannst Deinen Dienst nicht nur in sozialen oder kirchlichen Einrichtungen machen, sondern auch in den Bereichen Sport, Kultur, Politik, Denkmalpflege und Ökologie. Freiwilliges Soziales Jahr Das Freiwillige Soziale Jahr wird im Jugendfreiwilligendienstegesetz geregelt und definiert. Voraussetzungen für ein FSJ sind, dass Du die Schule abgeschlossen und das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet hast. Während des FSJ arbeitest Du normalerweise Vollzeit, was etwa 40 Stunden pro Woche entspricht. Die Mindestlaufzeit für ein Freiwilliges Soziales Jahr beträgt sechs und die Maximallaufzeit 24 Monate. In der Regel entschließen sich viele FSJler 12 Monate abzuleisten. Du musst die gesamte Laufzeit Deines FSJ am Stück absolvieren, eine Aufteilung in mehrere kürzere Zeiträume ist nicht möglich. Aber Du kannst als Alternative zwei kurze FSJDienste in verschiedenen Bereichen machen. Die finanzielle Vergütung, wie Taschengeld, Verpflegung, Unterkunft und Fahrtkostenerstattung, ist von Träger zu Träger unterschiedlich festgelegt. Lediglich ein Höchstbetrag von 330 Euro für Freiwillige in Westdeutschland und 288 Euro für Freiwillige in Ostdeutschland ist definiert. Meistens kannst Du mit 150 bis 200 Euro Taschengeld pro Monat rechnen. Weiterhin Anspruch auf das gesetzliche Kindergeld hat, wer das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Du bist außerdem während Deiner FSJ-Zeit kranken- und pflegeversichert und Dein Träger übernimmt alle Sozialversicherungskosten. Ein weiterer wichtiger Aspekt des FSJ ist die pädagogische Betreuung. Während der gesamten Laufzeit wirst Du durch Deinen Träger pädagogisch betreut und Du musst mehrere Seminare besuchen, welche sich in ein Vorbereitungs-, Zwischen- und Abschlussseminar aufteilen. Insgesamt musst Du während der zwölf Monate an 25 Seminartagen teilnehmen, welche Dir jedoch als Arbeitszeit angerechnet werden.

Zudem besteht die Möglichkeit, ein FSJ im Ausland zu absolvieren. Dabei gelten nahezu die gleichen Regelungen wie beim FSJ in Deutschland und Du kannst diesen ebenfalls in nahezu allen sozialen Einrichtungen ableisten, solange sie sich an das Gemeinwohl richten und Du keine reinen Bürojobs machst. Jedoch wird das Auslands-FSJ nicht wie in Deutschland gefördert. Du musst also für die entstehenden Kosten selbst aufkommen. Die Höhe der benötigten Gelder für ein FSJ im Ausland liegt je nach Projekt und Träger meistens zwischen 2000 und 4000 Euro. Bundesfreiwilligendienst Der BFD ist im Gegensatz zum FSJ noch ein sehr junger Dienst. Er löste 2011 mit der Aussetzung der Wehrpflicht den Zivildienst ab und ergänzt damit die verschiedenen FSJ-Dienste. Du kannst ein BFD absolvieren, wenn Du die Schule abgeschlossen hast. Eine Altersgrenze gibt es nicht. Die Arbeitszeiten sind ähnlich dem des FSJ. Jugendliche bis 27 Jahre arbeiten demnach 40 Stunden Vollzeit. Die Dauer Deines Dienstes sollte mindestens sechs und maximal 18 Monate betragen. Im Allgemeinen verpflichten sich Jugendliche für ein Jahr. Da der BFD ähnlich dem FSJ organisiert ist, regelt sich die finanzielle Vergütung vergleichbar. Das bedeutet, das Taschengeld ist auf höchstens 348 Euro monatlich begrenzt. Zusätzlich zu dem Taschengeld kann Deine BFD-Stelle Dir auch eine Unterkunft, Arbeitskleidung und kostenlose Verpflegung stellen. Während des Bundesfreiwilligendienstes hast Du aber weiterhin Anspruch auf Kindergeld. Wie beim FSJ musst Du auch im BFD verschiedene Seminare besuchen. Bei der Anzahl der zu absolvierenden Seminare verhält es sich gleich. Wenn Du also gern ein FSJler oder ein „Bufdi” werden möchtest, so erkundige Dich in Deiner Heimatgemeinde. Es lohnt sich, auch mit Absolventen dieser Dienste zu sprechen, um einen Eindruck von der Arbeit zu bekommen.

Foto: pixelio/Marvin Siefke

Für die Gesellschaft


30 KOMPASS

Duale Berufsausbildung

mit Abitur Foto: djd/Steuer-Fachschule Dr. Endriss GmbH & Co KG

In vier Jahren zur Berufsausbildung mit allgemeiner Hochschulreife, das verspricht der neue Bildungsweg. An vier Standorten in Sachsen kann diese Chance ergriffen werden. Nach Leipzig und Dresden, wo die Ausbildung schon seit 2011/12 praktiziert wird, kommen mit Schuljahresbeginn 2013/14 Chemnitz und Bautzen hinzu. Am Beruflichen Schulzentrum für Technik II – Handwerkerschule Chemnitz und BSZ-III Richard-Hartmann-Schule könntet Ihr ab August eine Ausbildung zum Industrie- oder Zerspanungsmechaniker absolvieren und gleichzeitig das Abitur nachholen. Der Vorteil liegt in der Kürze des Abschlusses. Der zusätzliche Besuch eines Gymnasiums mit zwei bzw. drei Jahren Schulbank drücken wird in die berufliche Ausbildung integriert. Voraussetzungen Für dieses Jahr ist die Bewerbungsfrist leider bereits vorbei. Wenn Ihr Euch entschließt im nächsten Jahr die Ausbildung an einem der Beruflichen Schulzentren zu starten, dann habt Ihr bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Neben einem guten Realschulabschluss, das heißt eine Gesamtnote besser als 2,5 und mindestens drei Noten mit dem Prädikat „gut“ in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Physik, Chemie und Biologie, gehört auch der Abschluss der übrigen Fächer mit höchstens „befriedigend“ dazu. Auch Schüler des Gymnasiums können sich mit dem Zeugnis der

Ihr habt einen guten Realschulabschluss und überlegt Euer Abitur nachzuholen und anschließend in einem technischen Beruf tätig zu werden? Dann ist die neue Ausbildungsform „Duale Berufsausbildung mit Abitur Sachsen“, kurz DuBAS, vielleicht das Richtige für Euch. STREBER hat sich schlau gemacht und stellt Euch den im Herbst startenden Weg vor.  Von Stephanie Ihle zehnten Klasse bewerben. Für diese gilt, dass eine Versetzung in die elfte Klasse erteilt bzw. ein Realschulabschluss bescheinigt wurde. Außerdem dürft Ihr mit Schulantritt der elften Klasse das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Bewerben könnt Ihr Euch mit dem Halbjahreszeugnis der zehnten Klasse immer bis zum 31.März des laufenden Jahres. Dazu sucht Ihr Euch ein passendes Ausbildungsunternehmen oder lasst Euch bei der Suche durch die IHK und das Berufliche Schulzentrum unterstützen. Nur mit einem abgeschlossenen Ausbildungsvertrag könnt Ihr auch die DuBAS beginnen. Ausbildung Den praktischen Teil erlernt Ihr wie in einer normalen Ausbildung in einem Unternehmen, mit dem Ihr einen Ausbildungsvertrag geschlossen habt. Die Abschlussprüfung erfolgt durch die Industrie- und Handelskammer Chemnitz. Der schulische bzw. theoretische Part erfolgt im Beruflichen Gymnasium der Handwerkerschule in Chemnitz, der fachbezogene Teil wird Euch an der Richard-Hartmann-Schule gelehrt. Die betriebliche Ausbildung findet in Blöcken von drei bis sechs Wochen statt. Während der schulischen Ausbildung erhaltet Ihr eine umfassende Bereitstellung des Lerninhaltes aus der allgemeiner und berufsbezogener Sicht. Die Ausbildungsvergütung ist abhängig vom abgeschlossenen Vertrag mit dem jeweiligen Unternehmen. Der Unterricht am Gymnasium ist kostenfrei. Am Ende des 14. Schuljahres stehen für Euch die Prüfungen ins Haus. Neben der IHK-Prüfung, bestehend aus einem praktischem, schriftlichen Teil und dem Fachgespräch, absolviert Ihr drei schriftliche Prüfungen in den Leistungskursfächern (Mathematik/Technik) und einem Grundkursfach (Deutsch) sowie eine mündliche Prüfung in Geschichte oder Gemeinschaftskunde. Wenn Ihr innerhalb des ersten Schuljahres merkt, dass das nicht das Richtige für Euch ist, dann könnt Ihr problemlos eine der beiden Ausbildungsarten wählen, d.h. Berufsausbildung oder Abitur am Beruflichen Gymnasium. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Facharbeiterprüfung durch die IHK und dem Bestehen der schulischen Prüfungen könnt Ihr Eure Karriere mit zusätzlichen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Unternehmen oder durch den Eintritt in eine Hochschule pimpen.

Gewinnspiel Einfach magisch

Foto: Falko Schwarz

Zwei Stiefschwestern und eine Hexe, eine spannende und magische Geschichte, mit Happy End? Gewinnt mit STREBER eines von vier Exemplaren und lest selber, wie es aus geht.

Zwei Stiefschwestern, die ungleicher nicht sein könnten. Die eine unscheinbar, aber in Wohlstand aufgewachsen, die andere schön, jedoch arm: Emma und Lisette. Anfangs wirken die beiden wie beste Freundinnen, doch Lisette ist boshaft und falsch. Emma will das nicht wahrhaben und hat immer wieder Mitleid mit Lisette, die vor Kurzem ihre Mutter verloren hat und sich erst noch in ihrem neuen Zuhause einleben muss. Doch dann verliebt sich Emma zum ersten Mal in ihrem Leben. Als Lisette ihr den Freund ausspannt, erhält Emma Hilfe von Kendra – ohne zu wissen, dass dieses seltsame Mädchen eine Hexe ist und ihr Spiegel magische Kräfte hat. Wenn Ihr erfahren möchtet, was es mit dem magischen Spiegel auf sich hat, dann schreibt uns einfach bis zum 05. Juli 2013, 24 Uhr, eine E-Mail an: streber@wochenspiegel-sachsen.de mit dem Betreff „Magical“ sowie in der E-Mail Euren Namen und Eure Adresse. Wir verlosen vier Exemplare des Buches. Unter allen Einsendern, die den richtigen Betreff nennen, ziehen wir die Gewinner der Preise.  Quelle Text: Bastei Lübbe


ZWISCHENZEIT

Amerika

31

Im Land der großen Möglichkeiten

Foto: Privat

Was mache ich eigentlich, wenn ich das Abi endlich in der Tasche habe? Sicher war und bin ich nicht die Einzige, die sich diese Frage schon einmal gestellt hat. Zwar gehörte ich zu denjenigen, die schon seit der zehnten Klasse eine genaue Vorstellung davon hatten, wie es nach der Schule weitergehen sollte, da meine Wahl jedoch auf das absolute Lernstudienfach Medizin fiel, war auch für mich umso mehr klar, dass ich nach zwölf Jahren erst einmal eine Pause von all meinen Lehrbüchern brauchte.  Von Anne-Kristin Zieman

Ich habe mich damals für ein Au Pair Jahr in den Vereinigten Staaten entschieden. Da ich den festen Entschluss dazu erst im April gefasst hatte, jedoch spätestens Ende August abreisen wollte, um im nächsten Jahr rechtzeitig zu Beginn des Wintersemesters wieder da zu sein, blieb mir nur ein recht knapper Zeitraum von vier Monaten, um alle notwendigen Unterlagen und Referenzen zu sammeln. Letztendlich schaffte ich es allerdings – nicht zuletzt auch durch die engagierte Unterstützung der Au Pair-Organisation – und flog schließlich am 23. August 2010 zunächst von Leipzig nach München und von dort direkt nach Newark bei New Jersey. Dort verbrachte ich zusammen mit gut 200 anderen Au Pairs aus aller Welt die nächsten drei Tage der sogenannten «Orientation». Danach ging es dann für mich endlich weiter zu meiner Gastfamilie. Obwohl ich diese bisher nur über eine handvoll Skype-Gespräche kennengelernt hatte, konnte ich es bereits kaum erwarten, ihnen endlich persönlich zu begegnen. Und so setzte ich mich erneut für knappe sechs Stunden in ein Flugzeug und erreichte so das sonnige Orange County in Südkalifornien. Nun denkt man häufig – vielleicht gerade nach diesem letzten Kommentar – dass die Gastfamilien der Au Pairs immer unglaublich reiche Leute wären. Nun, weit gefehlt. Zwar

nagt sicher keine der Familien, die ein Au Pair bei sich aufnehmen, am Hungertuch, doch tatsächlich hat man es zum Großteil mit sehr bodenständigen Menschen zu tun. Selbstverständlich bestätigen auch hier Ausnahmen wie immer die Regel. Ich lebte in einer Familie mit drei Kindern – zwei Mädchen und einem Jungen – im Alter von zwei, drei und acht Jahren. Und natürlich meinen Gasteltern, die ich wahrlich besser nicht hätte treffen können. Man behandelte mich von Anfang an nicht wie das angestellte Kindermädchen, sondern vielmehr wie ein Familienmitglied. Ich wurde in alle Unternehmungen, Ausflüge und Feste, die im Kreise der engsten Angehörigen und Freunde stattfanden, selbstverständlich integriert und hatte – sicher gerade deshalb – nie wirklich ein Gefühl des Heimwehs. Aber natürlich machte ich auch Unternehmungen mit Freunden auf eigene Faust. Schließlich ging es mir von Anfang an nicht nur um ein Jahr Lernfreiheit, sondern auch darum, erste eigene, selbstständige Erfahrungen zu sammeln; Dinge zu erleben und zu unternehmen, auf die die Eltern keinerlei Einfluss hatten. So unternahm ich mit einem weiteren deutschen Au Pair Ausflüge ins nahegelegene Los Angeles, nach San Diego und auf eine kleine Insel vor der Küste von Long Beach.

In größeren Gruppen organisierten wir sogar mehrtägige Reisen nach Las Vegas – einschließlich des atemberaubenden Grand Canyons – und Palm Springs. Den krönenden Abschluss bildete nur vier Tage vor Ende meines Aufenthalts ein Kurztrip nach San Francisco. Kurzum, ich genoss meine Zeit in den USA in vollen Zügen und mein einziges Bedauern ist wohl, dass ich es – wenn ich schon einmal in der Nähe war – nicht auch noch nach Hawaii geschafft habe. Zwar ist es nicht nur Urlaub – was ich an dieser Stelle betonen muss, denn viele haben da ein völlig falsches Bild. Eine 45-Stunden Arbeitswoche ist auch als Au Pair nicht immer einfach. Doch im Großen und Ganzen muss man wirklich sagen, dass sich so ein Abenteuer durchaus lohnt. Man verdient eigenes Geld, steht zum ersten Mal auf eigenen Beinen, ohne den Rückhalt des „zu Hause Wohnens“ gänzlich zu verlieren und lernt eine Vielzahl von neuen Menschen aus allen Ecken der Welt kennen. Ich habe heute noch guten Kontakt zu Au Pairs aus ganz Europa, sowie Afrika und Südamerika. Wenn ich rückblickend an diese Zeit denke, war sie wohl eine der aufregendsten und manchmal sogar schier unglaublichsten meines bisherigen Lebens.

Jeder Traumberuf fängt mit einer guten Ausbildung an Seit 1992 werden in unserer Schule Physiotherapeuten, später auch Masseure und medizinische Bademeister, ausgebildet. Helmut Rödler, unser Namensgeber, veranstaltete bereits in den 1970-er Jahren Weiterbildungen in Worms am Rhein und anderen Städten. In unseren modernen Unterrichtsräumen in der Schönherrfabrik kann eine hervorragende Orientierung der Ausbildungszweige auf den theoretischen wie auch praktischen Bereich erfolgen. Unsere Lehrkräfte und Dozenten bereiten die angehenden Therapeuten auf das künftige Tätigkeitsfeld durch medizinische Kompetenz und Engagement optimal vor. Die Schüler werden nicht nur in Bezug auf das Fachwissen gut auf ihren zukünftigen Beruf vorbereitet, sondern werden bei der Entwicklung zu Persönlichkeiten mit sozialer Kompetenz durch das Team der Helmut Rödler Schule tatkräftig unterstützt.

Mit Profis lernen. Franz Schmidt

Schüler an der Helmut Rödler Schule

Die Physiotherapie ist ein fester Bestandteil medizinischer Behandlungsmaßnahmen bei zahlreichen Krankheiten und zugleich wichtiger Teil der vorbeugenden Gesundheitspflege. Physiotherapeuten behandeln Patienten und helfen ebenso gesunden Menschen, fit zu bleiben. Die Ausbildung umfasst 3 Jahre und wird als Vollzeitausbildung durchgeführt. Voraussetzung ist der Realschulabschluss, das Abitur oder ein gleichwertiger Schulabschluss. Diese Ausbildung zum Masseur und medizinischer Bademeister ist ein sehr gefragtes Berufsbild in den medizinischen Gesundheitsberufen. Die Ausbildung dauert nur 2 Jahre. Nach staatlicher Prüfung schließt sich eine 6-monatige praktische Tätigkeit an. Anschließend erhalten die Schüler die staatliche Anerkennung. Diese Ausbildung bietet auch eine besondere Chance für junge Menschen mit Hauptschulabschluss. Studium – Physiotherapie Mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge an den Hochschulen wurde auch für die medizinischen Gesundheitsberufe der Weg zur Akademisierung besser möglich. Für besonders qualifizierte Auszubildende kann bereits der erste Studienabschnitt ausbildungsbegleitend begonnen und der zweite dann berufsbegleitend abgeschlossen werden. Dieser Weg stellt eine weitere und interessante Möglichkeit im Arbeitsfeld eines Therapeuten dar. Damit bietet die Helmut-Rödler-Schule alle Erfordernisse einer modernen Physiotherapeuten-Ausbildung, gewissermaßen in einer Hand.

eginn Ausbildungsb September n! Jetzt bewerbe

Jeder Traumberuf fängt mit einer guten Ausbildung an:

• Physiotherapeut/-in

auch als Bachelor of Sciences und als Nachqualifizierung

• Masseur/-in und Med. Bademeister/-in auch für Hauptschüler möglich

schönherr.fabrik · Schönherrstraße 08 · 09113 Chemnitz Telefon: 0371.5905271 · info@roedler-schule-chemnitz.de www.roedler-schule-chemnitz.de


32 ZWISCHENZEIT

Außerirdisch gut, der

„Planet Kepler“ Jungredakteure von Morgen erhalten bei uns im STREBER eine Plattform. Die Schüler vom Johannes-Kepler-Gymnasium bringen mehrmals im Jahr ihre eigene Schülerzeitung heraus, den „Planet Kepler“.

Stolz präsentieren die Jungs (hinten v. l. Lucca Poike, Jonas Schröter, Nick Meisel, Jonas Wille; vorn v. l. Jonas van der Smissen, Fabian Stöhr und Lucas Sebastian) um AG-Leiterin Sabine Baumann die unterschiedlichen Ausgaben ihrer Schülerzeitung. Foto: Stephanie Ihle Es ist Mittwoch 14.15 Uhr am Johannes- Kepler-Gymnasium in Chemnitz und die Pausenglocke ertönt. Anschließend herrscht, wie in jeder anderen Schule, überall Wuling auf den Gängen. Die meisten haben Schluss, aber eine kleine Gruppe von Jungs denkt gar nicht daran nach Hause zu gehen oder sich mit den Freunden zu treffen. Sie treffen sich alle zwei Wochen in einem etwas chaotischwirkenden Raum im Keller des Gymnasiums. Doch ganz anders sieht es bei der Arbeit der Jugendlichen aus. Diese ist außerirdisch gut. Für STREBER beschreiben sie die Arbeit, die sie für ihre Schülerzeitung haben.

erin, Frau Baumann, ist selbst Lehrerin an unserer Schule. Sie opfert oft ihre Freizeit für unsere Arbeitsgemeinschaft, wofür wir ihr sehr dankbar sind. Unsere Zeitung besteht immer aus einem aktuellen Teil, in dem wir über das derzeitige schulische Geschehen berichten und aus einem vermischten Teil. Außerdem steht jede Ausgabe unter einem bestimmten Motto. Dieses Motto ist gleichzeitig das sogenannte Titelthema der jeweiligen Ausgabe. Darauf stößt man beim Lesen immer wieder im vermischten Teil, der aus verschiedenen Rubriken (u. a. Witze, Rätsel, Empfehlungen etc.) besteht. Unsere Ausgaben erscheinen zweimal pro Schuljahr – einmal im Juni und einmal im Dezember. Zudem „Planet betreuen wir eine Kepler“ stellt Facebookseite sich vor: und eine eigene Artikel schreiInternetseite mit ben, fotografieaktuellen News ren, interviewen und einer Kound Umfragen lumne. Auch starten – all das wenn es um sind tägliche Aufpolitische gaben eines ReEreignisse dakteurs bei der geht, lassen die Schülerzeitung des wir keins erschien Foto: 9 0 0 2 pler“. z gann. Johannes-Keplerunkome e b K t e s e n ll la Wie a sgabe des „P sium Chemnit Gymnasiums. mentiert. erste Au s-Kepler-Gyman Im September 2009 hat alles ange- Johanne Dafür haben wir fangen. Damals trafen wir uns noch speziell die Rubrik „Satire-Ecke“. in unserer kleinen, hauseigenen SchulbibLehrer kommen bei uns selbstverständliothek – da stand uns nur ein Computer lich auch zu Wort. Sei es in einem Inzur Verfügung. Daran ist heute gar nicht terview über sich selbst oder in einem mehr zu denken. Jeder hat einen eigenen fetzigen Lehrerspruch, der ihnen in der Arbeitsplatz mit Computer, an denen fleiStunde mal so herausgerutscht ist. ßig gearbeitet wird. Das schönste für uns ist nach harter, moWir treffen uns – wenn alles gut kommt – natelanger Arbeit die Ausgabe in der Hand aller zwei Wochen. Im letzten Jahr sind alzu halten und ein positives Feedback von lerdings unsere Redaktionstreffen zwecks den Lesern zu bekommen. Genau das ist Lehrermangels und durch viele Krankder Kick, der uns immer wieder dazu beheitsfälle oft ausgefallen. Unsere Betreuwegt, eine neue Zeitung zu gestalten.

Von dem Redaktionsteam des „Planet Kepler“ & Stephanie Ihle

Wan t e d... ... die Journalisten von Morgen. Jeder hat mal klein angefangen. Der eine schreibt kleine Geschichten, der andere Gedichte und wieder andere schreiben aktiv an Schülerzeitungen mit. Zahlreiche Schulen, wie beispielsweise das Johannes-Kepler-Gymnasium, bieten Euch die Möglichkeit als Jungjournalisten die Welt zu entdecken. Auf Eure unbekümmerte Art schreibt Ihr unverblümt über Sachen die Euch bewegen. Sei es Aktuelles vom Schulgeschehen, Abenteuer, die Ihr mit und außerhalb der Schule erlebt habt oder auch ganz Alltägliches. Wir wollen Euch und Eure Schülerzeitung kennenlernen. Stellt Sie uns einfach vor und gewinnt tolle Preise. Wanted, wir suchen die beste Schülerzeitung. Was Ihr dafür tun müsst ist recht einfach: Stellt Eure Schülerzeitung vor, indem Ihr angebt seit wann sie erscheint, wie oft im Jahr, welche Inhalte Ihr habt und was das Besondere an Eurer Zeitung ist. Natürlich wollen wir auch die Gesichter hinter der Zeitung kennenlernen. Also möchten wir zusätzlich wissen, wer Ihr seid. Außerdem wäre es für uns hilfreich bei der Bewertung aus den uns zugesandten Berichten, die besten Schülerzeitungen zu küren, wenn Ihr uns ein Exemplar (vorzugsweise Euer Bestes natürlich) mit-schickt. Schickt uns bis 9. August 2013 Eure Vorstellungen als E-Mail an: streber@wochenspiegel-sachsen.de oder per Post an Wochenspiegel Sachsen Verlag, Geschäftsstelle Magazine, Redaktion Streber, Heinrich-Lorenz-Str. 2-4, 09120 Chem-

nitz. Anschließend wird die Jury bestehend aus der Redaktion des STREBER und dem Chefredakteur des Wochenspiegel Sachsen Verlages die Gewinner auswählen. Unter allen Einsendungen verlosen wir als Hauptpreis einen exklusiven

? ... Die

beste Schülerzeitung Foto: Angela Pars

zyk/pixelio.de

Einblick hinter die Kulissen des STREBER sowie die Vorstellung Eurer Schülerzeitung. Außerdem erhaltet Ihr die Möglichkeit eigene Ideen einzubringen und Artikel selbst zu schreiben. Die Plätze zwei bis vier werden mit dem Buch „Journalismus für Dummies” und dem Notizbuch „Leerbuch für Dummies”, prämiert. Diese werden von der Whiley-VCH Verlag GmbH & Co.KGaA zur Verfügung gestellt. Platz zwei bis fünf erhalten außerdem hochwertige Schreibgeräte, welche von der welche von der Galeria Kaufhof Chemnitz gesponsert werden. Also Stift und Zettel zur Hand und einfach das tun, was Ihr am besten könnt: Schreiben, schreiben, schreiben.


KOMPASS

33

Foto: Michael Bührke/pixelio.de

Die richtige

Chemie im Textil

Textilien findet man fast überall. Ob in Kleidung, im Autositz, im Sofa oder in der Babywindel. Textilien gibt es aus allen möglichen Rohstoffen, in vielen Farben und mit unzähligen Eigenschaften. Damit die Qualität immer passt, testen und prüfen Textillaboranten die verschiedensten Stoffgewebe.

Textillaboranten stellen in der Prozessüberwachung, zum bereitschaft und -bewusstsein sowie eine Leidenschaft für Beispiel durch Eingangskontrollen, sicher, dass nur ein- die Chemie mitbringen. Gutes physikalisches und mathewandfreie Werk- und Arbeitsstoffe verarbeitet werden. Sie matisches Wissen sind ebenfalls Voraussetungen wie auch tragen dazu bei, dass die gesetzlichen und betrieblichen Sprachkenntnisse in Englisch. Die Lehre findet in Deinem Qualitätsrichtlinien eingehalten werden. Mit modernen und Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. In den computerunterstützen Prüfgeräten und verfahren untersu- ersten 18 Monaten Deiner Ausbildungszeit lernst Du verchen sie Stichproben, die sie während der Fertigung oder schiedene chemische und physikalische Verfahren, die zur von dem Endprodukt entnehmen. Zudem prüfen Textil- Identifizierung von Faserstoffen dienen. Das Ermitteln von laboranten Reklamationen und stellen die Ursache von pH-Werten, mechanisch-technologischen Eigenschaften Qualitätsmängeln fest. Es steht aber nicht nur das Textil im von Faserstoffen, textilen Flächengebilden und VerbundFokus, sondern Textillaboranten sind auch im betrieblichen stoffen sind ebenfalls Schwerpunkte Deiner Ausbildung. Umweltschutz, beispielsweise bei der Untersuchung von Wie Du Faserschädigungen erkennst und welcher Art Abwässern, tätig. Textillaboranten arbeiten hauptsächlich der Schädigung Du sie zuordnest, wird Dir ebenso beigein der Textil- und Bekleidungsindustrie, in Forschungsins- bracht. Die erste Hälfte Deiner Ausbildung schließt Du mit tituten, in Materialprüfungsämtern der Chemiefaser- und einer Zwischenprüfung ab. In ihr musst Du Deine erlernten Chemieindustrie als auch in der Automobil- und Luftfahr- Kenntnisse anwenden. Mit Beginn der zweiten Hälfte Deitindustrie. ner Ausbildung lernst Du das Prüfen unter Einhaltung der Die dreieinhalb Jahre dauernde Ausbildung setzt keinen Prüfnormen, wie Du Veredelungsprozesse unterscheidest bestimmten Schulabschluss voraus. Ausbildungsbetriebe und wie Du Aufgaben im Team planst, diese bearbeitest, nehmen in der Regel Bewerber mit einem Realschulab- Ergebnisse abstimmst und auswertest. Im dritten und vierschluss oder Abitur. Als angehende/r Textillaborantin/Tex- ten Lehrjahr spezialisierst Du Dich auf einen Schwerpunkt tillaborant solltest Du vor allem Sorgfalt, Verantwortungsin Textiltechnik, Textilveredelung oder Textilchemie. Anzeige_Azubi2013_FreiePresse_Zukunft.pdf 1 08.01.13 14:53:00

Von Elisabeth Panzner In der Berufsschule gehören unter anderem das Entnehmen und Vorbereiten von Proben, Untersuchen von Stoffen, ihrer Struktur und Eigenschaften, das Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen und Veredeln von Textilien zu Deinen Lerninhalten. Du schließt Deine Ausbildung vor Ende des vierten Ausbildungsjahres mit einer Abschlussprüfung ab. Sie besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil. Der praktische Teil besteht in der Regel aus einem betrieblichen Auftrag, den Du in einer vorgegebenen Zeit bearbeiten musst. Der schriftliche Teil umfawsst die Fächer Prüftechnologie, Textilchemie und Textilphysik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Nach Deiner erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung bestehen für Dich weitere Möglichkeiten einer Zusatzqualifikation. Zum einen kannst Du den staatlich geprüften Techniker mit den Schwerpunkten Textilerzeugung, Textilveredelung, Vliesstofferzeugung oder Webereitechnik bzw. den Industriemeister mit der Fachrichtung Textilwirtschaft machen. Und zum anderen kannst Du, wenn Du Abitur hast, ein Bachelorstudium in den Bereichen Textil-, Bekleidungstechnik oder Chemieingenieurwesen beginnen.


34

kompass

Ja oder Nein

zur schulischen Ausbildung?

Bei einer schulischen Ausbildung lernt man vor allem Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Pädagogik und Gestaltung. Solche Ausbildungen dauern zwischen ein und drei Jahre. In der schulischen Ausbildung wird man auf die Praxis vorbereitet und erhält viel theoretisches Wissen, um die Praxis verstehen und anwenden zu können. Letztendlich bewegen sich die Vor- und Nachteile auf einer Ebene und gleichen sich aus. Klarer Nachteil ist als erstes, dass man keine Ausbildungsvergütung bekommt. Bei manchen Schulen muss sogar Schulgeld bezahlt werden. Es gibt aber trotzdem Möglichkeiten Unterstützung zu beantragen. Zum Beispiel Schüler-BAföG. Das muss man nicht zurückzahlen und bekommt es jeweils für ein Schuljahr bewilligt. In einer schulischen Berufsausbildung hat man den Vorteil, dass die Ausbilder oder Lehrer, die meist selbst aus der Praxis stammen, ihre volle Konzentration auf die Schüler legen können. In einem Ausbildungsbetrieb, der richtig in der Praxis steckt, kann der Azubi auch verloren gehen, wenn beispielsweise sich niemand Zeit für ihn nimmt. Außerdem

ist ein Lehrling vor Krisen oder Konkursen im Unternehmen nicht geschützt. Im Gegensatz zum Schüler, der zwar keinen Praxisbezug im Unternehmen hat, aber durch Praktika an die Berufswelt herangeführt wird. Trotz alledem haben es Absolventen schulischer Ausbildungen danach in der Arbeitswelt nicht einfach. Meist bilden Unternehmen selbst aus und bevorzugen ihre eigenen Azubis. Eines ist gewiss: Eine gute Alternative ist die schulische Ausbildung auf jeden Fall. In manchen Berufsgruppen ist eine Ausbildung in der Schule sogar besser. Ich selbst habe eine schulische Ausbildung absolviert. Ich bin froh, dass ich diese gemacht habe, sonst wüsste ich viele Dinge aus der Gestaltungsbranche nicht. Ich habe viele Eindrücke aus der Medienwelt bekommen können. Ohne diese Ausbildung hätte ich mich niemals weiter in diese Branche vertieft. Da es aber mittlerweile mehr duale Ausbildungsplätze als Bewerber gibt, werden viele schulische Ausbildungen ab Sommer 2013 nicht mehr angeboten. Die Lehrzeit im Praxisbetrieb schlägt eben nichts.

Schulisch oder nicht schulisch – das ist hier die Frage. Denn bei dieser Entscheidung gibt es Einiges abzuwägen. STREBER zeigt Euch, wann es sich lohnt. Von Stefanie Heinz  Foto: djd/Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft mbH/fotolia.de/Robert Kneschke

STREBERweisheiten (aus: NEON Unnützes Wissen, Wilhelm Heyne Verlag, 2008) Der blinde Olm, ein Salamander mit durchsichtiger Haut, kann zehn Jahre ohne Futter überleben. Mark Wahlberg hat drei Brustwarzen. Knapp zwei Teelöffel Botox reichen aus, um die gesamte Weltbevölkerung zu vergiften. Die innere Uhr des Menschen folgt einem 25-Stunden-Rhythmus. Die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung enthält an keiner Stelle das Wort Unabhängigkeit. In Berlin regnet es täglich zehn Tonnen Taubenexkremente.

Finde das Studium, das zu Dir passt! Der neue ZEIT Studienführer 2013/14 mit dem aktuellen CHE-Hochschulranking beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Einstieg ins Studentenleben. Das Magazin hilft bei der Entscheidung für das richtige Fach, gibt Tipps zur Studienfinanzierung und erklärt, wie man das Wunschstudium ergattert. Jetzt mit Extraheft zum Thema »Gap-Year«

Jetzt am Kiosk!

www.zeit.de/studienfuehrer

H


KOMPASS

35

Backe, backe, Kuchen...

Wohl jeder von Euch kennt Grimms Märchen. Nahezu überall kommen Berufe vor, denen heute kaum noch Achtung geschenkt wird. Doch gerade die Tätigkeit des Müllers ist unabdingbar. Brötchen, Brot, Kuchen und Torten werden aus Mehl gemacht. Und der Müller fertigt dies aus verschiedenen Getreidearten an. Auch in Sachsen ist die Ausbildung des Müllers noch möglich. Gerade in diesen vermeintlich veralteten Berufen wird händeringend Nachwuchs gesucht. Das ist Eure Chance. Von Stephanie Ihle „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp, klipp klapp.“ So heißt es in einem bekannten Kinderlied, das wohl die Mehrzahl von Euch noch kennt. Wer noch, wie vor 100 Jahren, das Mehl mahlen möchte, der muss seine Ausbildung in einer der wenigen aktiven Mühlen absolvieren. Dort lernt Ihr von der Pieke auf das Handwerk des Müllers. Eingestaubt ist dabei aber nichts. Die meisten Mühlen arbeiten mit moderner Technik. Lästiges Schleppen schwerer Säcke wird von Maschinen übernommen. Gabelstapler übernehmen den Job spielend leicht. Und auch auf genügend Wasser oder Wind muss nicht mehr gehofft werden. Wer Glück hat, der kann neben der Mehlproduktion noch einen Beitrag für die Umwelt leisten. Einige der Mühlen produzieren Mehl auf ökologischer Basis. BioProdukte sind gefragt wie nie. In Zeiten der zunehmenden Lebensmittelskandale ist gerade diese Branche im Kommen.

Foto: Rike/pixelio.de; Katharina Wieland Müller/pixelio.de Eure Ausbildung zum Müller dauert drei Jahre. In dieser Zeit lernt Ihr, neben den technischen Abläufen in der Mühle auch die Produkteigenschaften kennen. Eure Arbeit bildet die Basis für wohlschmeckende Brötchen, Brote und süße Leckereien wie Kuchen und Torten. Die Produzenten aus der Region fertigen ihre Waren für den hiesigen Markt an. Zahlreiche Hersteller verkaufen die Erzeugnisse in den eignen Hof- und Fabrikläden. Die offizielle Berufsbezeichnung heißt heute Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft. Das zeigt, dass das Berufsfeld nicht nur die Herstellung von Mahlprodukten umfasst, sondern ausgebildete Müller auch in der Futtermittelindustrie eingesetzt werden können. Die Voraussetzung für die Ausbildung ist ein guter Realbzw. ein sehr guter Hauptschulabschluss. Besonders die Fächer Mathematik, Deutsch und Physik spielen eine übergeordnete Rolle. Das Erlangen der theoreti-

schen Kenntnisse findet im Blockunterricht an der Berufsschule statt. Neben der Herstellung spielt bei der Ausbildung auch der fachgerechte Umgang mit dem Naturprodukt eine wichtige Rolle. Die Einhaltung und Sicherung der Qualität der Produkte ist von großer Bedeutung. Nach der Ausbildung müsst Ihr nicht zwingend in einer Mühle arbeiten. Auch im Bereich Brauerei, Mälzerei, bei Eierteigwarenerzeugern und in Bäckereien sind ausgebildete Müller gefragt. Wie in allen anderen handwerklichen Betrieben steht Euch auch hier im Anschluss der Aufstieg offen. Eine Ausbildung zum Müllermeister, ist genauso möglich wie ein weiterführendes Studium zum Techniker. Der Beruf des Müllers wird immer gebraucht, denn gegessen wird immer und so ist die Ausbildung ein Schritt in die Zukunft. Altbacken ist etwas anderes, aber nicht der Beruf des Müllers.


36

KOMPASS

Klassisch oder

modern?

Das ist nicht nur die entscheidende Frage in der Kunst, sondern auch bei der Bewerbung. Wie Ihr Euch wo bewerben solltet, dass hängt meist vom Unternehmen ab. Es gibt bestimmte Firmen, die verlangen weiterhin von ihren Bewerbern die klassische Form der schriftlichen Bewerbung. Aber andere Chefs verlangen von Euch vielleicht eine Online- bzw. Internetbewerbung. Was Ihr dabei beachten solltet und welche kreativen Bewerbungsarten noch möglich sind, erfahrt Ihr hier.  Von Stephanie Ihle spielsweise auch handgeschriebene Lebensläufe oder Anschreiben. Dabei spiegelt die Handschrift auch etwas über den Bewerber wieder. Auch sogenannte anonyme Bewerbungen sind heute weitverbreitet. Dabei werden Geschlecht, Alter, Name und Herkunft aus den Unterlagen entfernt. Die Personaler können sich so allein auf Eure Fähigkeiten konzentrieren. Die Form der Bewerbungen wird meist bei der Ausschreibung von Jobs und weniger bei der Ausbildungssuche angewandt. Grundsätzlich gilt, in Verwaltungsberufen wird häufig eine klassische Bewerbung mit Anschreiben/Motivationsschreiben, Lebenslauf und Anlagen verlangt. Kreative Berufe können da schon aus der Reihe fallen. Die Chefs wollen manchmal auch Eure Kenntnisse und Fähigkeiten anhand der Bewerbung erkennen. Im Informatikbereich ist meist die Onlinebewerbung mit Pfiff ausschlaggebend. So sehen Eure Chefs von Morgen gleich, was Ihr könnt.

Die kreative Form der Bewerbung von Phillipe Dubost war erfolgreich. Foto: Screenshot von www.phildub.com

Egal ob über ein Internetportal, auf der Firmenhomepage oder als E-Mail. Die moderne Form der Bewerbung hält immer mehr Einzug. Sie geht schneller und kann zeitnaher verschickt werden. Doch zwischen den zahlreichen E-Mails, die täglich das Postfach des Personalers füllen, sollte der Betreff herausstechen. Mit einer einfachen Floskel „Bewerbung als ...“ geht Ihr in der Masse unter. Sucht Euch einen Kreativen Aufmacher. Dazu solltet Ihr das Unternehmen auch genauestens studieren. Vielleicht fällt Euch dabei ein echter Slogan ein, der Euch den begehrten Platz in der Firma sichert. Es gibt Beispiele, wo sich Bewerber soziale Netzwerke wie Facebook zu Nutze machten. Ein paar skurile Arten der Bewerbungen findet man im Internet. Philli-

pe Dubost „verkaufte“ sich sprichwörtlich bei Amazon.com. Nein, natürlich nicht ganz. Seine Internetbewerbung entsprach dem Portal des Onlinehandels. Darauf bot er sich als Ware an, in den Produktbeschreibungen und -details führte er seine Erfahrungen und Kenntnisse auf. Auch in der Gastronomie besteht die Möglichkeit kreativ aus der Masse hervorzustechen. Seinen Lebenslauf als Speisekarte zu verfassen wäre eine Idee. Wichtig ist bei aller Kreativität, dass Euer Wunschunternehmen auch der Bewerbungsart entspricht. Auch bei einer ausgefallenen Bewerbung gehört ein Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen dazu – in welcher Art auch immer. In diesem Sinne, STREBER wünscht Euch viel Erfolg bei der Suche nach dem geeigneten Ausbildungs- und Studienplatz.

Fotos (2). Stephanie Ihle

Im Deutschunterricht, von den Eltern oder vom Berufsberater erhaltet Ihr meist nützliche Hinweise und Arbeitsanleitungen, wie Ihr eine optimale schriftliche Bewerbung anfertigen solltet. Bewerbt Ihr Euch um eine Ausbildungsstelle sind Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und eventuelle Praktikumsbescheinigungen ein „must have“. Auch der Nachweis sogenannter „Soft Skills“ kann als Anlage angehangen werden bzw. Teil des Lebenslaufes sein. Dies sind soziale Kompetenzen, die Ihr beispielsweise bei Ehrenämtern, im Hobby oder durch andere Tätigkeiten erworben habt. Die „weichen“ Fähigkeiten wozu unter anderem Persönlichkeit, Urteilsvermögen, Mitgefühl, Durchsetzungsvermögen, Menschenkenntnis, Teamfähigkeit, Kreativität, Motivation, Fleiß, Kritikfähigkeit, Zeitmanagement, Konfliktbewältigung und Organisationstalent zählen, sind in den heutigen Bewerbungen ein wichtiges Auswahlkriterium für die Chefs. Manchmal verlangen Unternehmen bei-

Zwei Tage

für Deine Zukunft

Der Fachkräftemangel in Sachsen beschäftigt die Unternehmen und lässt sie immer mehr ungewöhnliche Wege gehen. Holzspielzeugmacher aus dem Erzgebirge locken Azubis durch lukrative Angebote in ihre Branche. Daher ist auch die Zahl der ausstellenden Firmen, Hochschulen, Universitäten, Ausbildungseinrichtungen, Institutionen, Behörden und Verbände zu den 9. „azubi- und studientagen“ wieder groß gewesen. 92 Unternehmen präsentierten den Jugendlichen die Chancen in Sachen Ausbildung und Studium. Und die Schüler nahmen das Angebot dankend an. Das zeigen die Besucherzahlen an den beiden Tagen. In diesem Jahr fanden rund 6.500 Besucher den Weg in die Messe Chemnitz. Sowohl die Aussteller als auch die Besucher zogen ein positives Resümee. David Reichold vom Edeka-Markt Görner in ChemnitzKappel erklärte uns: „Aufgrund der Nähe unseres Mark-

Die beste Möglichkeit für Euch, den Traumberuf zu finden und sich zu informieren boten die „azubi- und studientage“ in der Messe Chemnitz am letzten April-Wochenende. Die rund 90 Austeller stellten sich den Fragen der Schüler und gaben ihnen die Chance, direkt ihre Bewerbungsunterlagen an die Frau oder den Mann zu bringen. STREBER hat sich zur Messe mal umgeschaut und -gehört.  Von Stephanie Ihle

tes zur Messe stand es für uns außer Frage, dass wir uns neben den allgemeinen Angeboten der Edeka auch als Markt präsentieren. Wir suchen auch für dieses Jahr noch händeringend Azubis.“ An der Theke konnten die Schüler schon mal den gestandenen Mitarbeiter Löcher, wie in einem Schweizer Käse, in den Bauch fragen. Auch an den übrigen Ständen erkundigten sich nicht nur die Schüler, sondern auch Eltern und Lehrer über die 350 möglichen Studien- und Ausbildungsrichtungen, die die Messe bot. Die 18-jährige Schülerin Pauline Seeliger ist derzeit am Wirtschaftsgymnasium in Chemnitz und wollte sich speziell über die Studienmöglichkeiten informieren. „Einziger Kritikpunkt war, dass sich lediglich sächsische Unis präsentierten. Ich hätte mich gerne auch bei mehr Hochschulen erkundigt, die nicht aus Sachsen stammen.“ Mit mehr als zehn universitären Einrichtungen aus Sachsen und Sach-

sen-Anhalt war die Auswahl für die Abiturienten der Region jedoch gut. Wer auf der Suche nach dem Traumjob war, der konnte auch in den zwei Tagen seinen Weg für die Zukunft finden. Entweder man kam mit einem Berufswunsch, wie der 16-jährige Robert Weigel oder man ließ sich inspirieren. Der Realschüler will Industriemechatroniker werden. Er und seine Eltern waren begeistert von der Messe. „Vor allem die Vorträge waren interessant. Und auch das übrige Angebot war sehr gut und vielschichtig“, so das positive Fazit der „azubi- und studientage 2013“ in der Messe Chemnitz. Auch im nächsten Jahr könnt Ihr Euch wieder über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Sachsen informieren. Tragt Euch den Termin am besten gleich fest im Kalender oder Handy ein: 26./27. April 2014 in der Messe Chemnitz.


KOMPASS

37

Volle Kraft voraus! Wer nutzt sie nicht? Die Bahn. Ob Studenten, Schüler oder Geschäftsleute – alle werden durch die gesamte Bundesrepublik gefahren. Doch was bedeutet es wirklich, Eisenbahner/-in im Betriebsdienst zu sein? Was sind Ausbildungsinhalte? Und welche Anforderungen gibt es für diesen Beruf?  Von Judith Scharmacher Zu den Tätigkeiten des Eisenbahners zählen verschiedene Dinge, wie zum Beispiel das Kuppeln von Personen- und Güterzügen. Durch Rangierloks werden die Waggons mit dem Zug verbunden. Das Rangieren kann per Funksteuerung geschehen, oder man fährt persönlich die Lok. Man arbeitet generell eng mit dem Stellwerkspersonal zusammen. Damit bei der Fahrt nichts passiert, ist es wichtig, dass die Betriebssicherheit garantiert und eine Wagenprüfung durchgeführt wird. Dazu zählt nicht nur eine Probe der Fahrtauglichkeit und Bremsfähigkeit, sondern es muss auch darauf geachtet werden, dass Güterzüge nicht falsch beladen oder gar überladen sind. Sobald bei der Prüfung Mängel festgestellt werden, muss ein Mängelprotokoll aufgesetzt und an die dafür zuständige Stelle gemeldet werden. Bei erfolgter Abnahme darf der Zug fahren und es heißt „Volle Kraft voraus!“. In der Ausbildung wirst Du meist einem Fahrdienstleiter oder Ausbilder zugeordnet. Beim Fahren muss darauf geachtet werden,

dass das Anfahren, Bremsen und Beschleunigen vorsichtig geschieht. Wenn Fracht transportiert wird, könnte sie so sonst beschädigt werden. Jede Ladung sollte aber sicher am Ziel ankommen. Bei dieser Arbeit ist besonders auf Sicherheit zu achten, um einen einwandfreien Betriebsablauf zu gewährleisten. Deshalb gibt es verschiedene Vorschriften, die in einem Regelwerk zusammengefasst sind. Dazu zählt auch die Schutzkleidung. Eine Ausbildung zum/zur Eisenbahner/in im Betriebsdienst für Lokführer und Transport dauert regulär drei Jahre. Du wirst als Azubi in Betrieben des Personen- und Güterverkehrs, als auch in der Berufsschule ausgebildet. Natürlich gibt es auch einige Voraussetzungen, die Du haben solltest, um es in dem Beruf leichter zu haben: 1. Du solltest ein gutes technisches Verständnis haben, da Du die Züge und Waggons prüfen musst.

Festivalsommer 2013 Sommer, Sonne, Sonnenschein und laute Musik, dass sind die Merkmale eines faszinierenden Festvialsommers 2013. Bereits zum Jahresbeginn fanden eine Reihe von Großveranstaltungen statt, doch in den kommenden Monaten wird es dann richtig Laut. Egal ob Rock, Pop oder Hip-Hop, für jeden gibt es in diesem Jahr die volle Dröhnung auf die Ohren. Jetzt heißt es Karten kaufen und den großen Festivals entgegenfiebern. STREBER hat Euch die beliebtesten und größten Events aufgelistet. Juni 14.-15.06. Rock im Zwönitztal, Burkhardtsdorf 18.-20.06. Campusfest Leipzig, Leipzig 21.-22.06. Rock auf dem Berg, Pobershau 27.-30.06. With Full Force Summer Open Air, Flugplatz Roitzschjora Juli 04.-06.07. In Flammen Open Air, Torgau 12.-14.07. Stroga Festival, Stroga 18.-20.07. Umsonst & Draußen Festival, Dresden 18.-20.07. Back to Future, Glaubitz 18.-20.07. Dark Moon Festival, Pretzschendorf 25.-27.07. Rock im Betonwerk, Chemnitz-Mittelbach August 02.-04.08. Gößnitz Open Air, Gößnitz 02.-04.08. Nachtdigital 16, Bungalowdorf Organitz 09.-10.08. Endless Summer Open Air, Torgau 09.-11.08 Ancient Trance Festival, Taucha 16.-17.08. Treibsand Freiland Festival, Wechselburg 16.-18.08. Highfield Festival, Großpösna

September 06.-08.09. Nocturnal Culture Night, Deutzen 14.09. fokus Festival, Görlitz 22.09. Dresdner Drum-Bass-Festival, Dresden Bundesweite Festivals: 05.-08.06. Jazzdor, Berlin 07.-09.06. Rock am Ring, Nürnberg 07.-09.06. Rock im Park, Nürnberg 21.-22.06. Feuertanz Festival, Abenberg 21.-23.06. Hurricane Festival, Scheeßel 29.06. ruhr in love, Oberhausen 05.-07.07. Summerjam Festival, Köln 12.-14.07. splash!, Ferropolis 20.-21.07. Amphi Festival, Köln 01.-03.08. Wacken Open Air, Wacken 10.-11.08. Mera Luna Festival, Hildesheim Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns Eure Impression von Euren Festivalgastspielen und/ oder einen Bericht zu dem Festival schickt. So erhaltet Ihr möglicherweise einen Platz in einer der nächsten Ausgaben. Schreibt uns einfach eine E-Mail mit Fotos und Bericht an: streber@wochenspiegel-sachsen.de mit dem Betreff „Festival“.

Fotos(2): Judith Scharmacher 2. Teamfähigkeit ist auch ein wichtiger Punkt, da viele Mitarbeiter mit Dir arbeiten werden. 3. Flexibilität: Da Du im Schichtdienst arbeiten wirst, ist es gut, wenn Du mit den ständig wechselnden Arbeitszeiten umgehen kannst. 4. Du solltest in komplexen und schwierigen Situationen den Überblick behalten, Ruhe und einen kühlen Kopf bewahren. 5. Körperliche Fitness ist auch ein Fakt, den Du beachten solltest. Da Du schwere Arbeiten verrichtest, solltest Du gut zupacken können. Außerdem muss vorher getestet werden, ob Du eine ROT-GRÜNSchwäche hast. Auf der Fahrt ist es wichtig, dass Du die Lichtsignale unterscheiden kannst. Das sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung. Doch wie sieht es mit Aufstiegschancen aus? Nach Deiner Ausbildung kannst Du Dich zum Meister schulen lassen. Damit erhältst Du die Erlaubnis, ausbilden zu können. Des Weiteren gibt es noch verschiedene Fort- und Weiterbildungen, um einfach auf dem neuesten Stand zu sein. Da sich die Technik immer schneller und immer mehr weiterentwickelt, solltest Du diese Lehrgänge besuchen. Nach dem Abschluss Deiner Ausbildung besteht die Möglichkeit, einen Bachelorabschluss im Bahnbetriebsingenieurwesen und Infrastruktur zu absolvieren, um sich so noch weiter zu qualifizieren und mit voller Kraft voraus ins Berufsleben zu starten.

“Wir unterstützen Dich nicht bei all Deinen Verkaufstechniken!” Doch wenn Du kreativ, fleißig und freundlich bist, dann bewirb Dich zur Ausbildung als Bäckereifachverkäufer/in und starte Deine ganz eigene erfolgreiche Verkaufsstrategie!

Oberfrohnaer Straße 111 09117 Chemnitz www.schaefers-backstube.de


38 ZWISCHENZEIT

Geöffnet für jeden Jugendliche brauchen einen Ort an dem sie sich treffen können und an dem man ein offenes Ohr für sie hat. Zahlreiche soziale Einrichtungen speziell für Euch sind eine Anlaufstelle, in der man nicht nur Spaß haben kann, sondern in der auch bei Problemen geholfen wird. Eine dieser Einrichtungen ist das „Kinder- und Jugendhaus solaris Treff” im Stadtteil Kappel in Chemnitz. STREBER stellt Euch an diesem Beispiel die Möglichkeiten einer solchen Einrichtung vor.  Von Stephanie Ihle

Haus der Generationen in doppelter Hinsicht. Junge Eltern, die selbst einmal tagtäglich in dem Haus eingingen, besuchen heute mit Ihren Kindern die Einrichtung.

Die Computer sind nicht nur zum Spielen und surfen da. Für die Jugendlichen besteht auch die Möglichkeit, sich in Sachen Berufsfindung, Bewerbung und Praktikumssuche Rat und Hilfe zu suchen.

Ein Schülerpraktikum, wie es Nick absolviert, zeigt den Jugendlichen die Möglichkeiten dieses Berufes auf. Fotos(3): Stephanie Ihle Zur Jugendkonferenz im März im Chemnitzer Rathaus forderten zahlreiche Jugendliche mehr Freizeiteinrichtungen und längere Öffnungszeiten der bestehenden Anlaufstellen. Finanziell und personell ist dies kaum umsetzbar. Die Sozialarbeiter und ehrenamtlichen Helfer in den Jugendclubs der Stadt sind bereits tagtäglich für Euch da. Was sie in dieser Zeit leisten, ist bewundernswert. Viele Vorgänge und Abläufe in den Häusern sind für Euch kaum ersichtlich. Neben Organisation stehen auch Verwaltungsaufgaben auf dem täglichen Arbeitsprogramm. Und doch sind sie für jeden von Euch da, haben ein offenes Ohr für Eure Probleme und machen Eure Freizeit zu einem Erlebnis. Die Häuser sind außerdem ein Rückzugsort. Vor allem nach den häufig stressigen Schultagen bietet sich die Möglichkeit zum Verweilen und Relaxen. Offenheit für jeden beschreibt das Konzept des „Kinder- und Jugendhauses solaris-Treff“ recht treffend. Es ist nicht nur ein Treffpunkt, wie der Name schon sagt, für Kinder und Jugendliche jeglichen Alters, sondern spannt eine Brücke zwischen Generationen. Der Gebäudekomplex auf der Irkutsker Str. 15 beherbergt als Mehrgenerationenhaus „Generationentreff Chemnitz“ nicht nur Freizeiteinrichtungen für Euch, sondern bietet auch den älteren Mitbürgern mit dem „Stadtteiltreff Kappel“ einen Ort für kreative Arbeit, Fitness und Gesellschaft. Komplettiert wird das Angebot durch die Kindertagesstätte „Kappelino“. Und davon profitiert die Einrichtung imens. Mit Ehre, Achtung und gegenseitigen Respekt begegnen sich jung und alt jeden Tag. Außerdem kann man voneinander lernen und sich gegenseitig auch fördern und fordern. Getragen und finanziert wird die Einrichtung von Solaris FZU gGmbH Sachsen. In Jugendclubs stehen Euch verschiedene Freizeitbeschäftigungen zur Verfügung. Neben Billiard oder Gesellschaftsspielen könnt Ihr dort auch Sport treiben. Die Einrichtung in Kappel hat dafür einen groß angelegten Außenbereich, in dem von klein bis groß alle auf ihre Kosten kommen. Die Jungs kön-

nen ganz in Manier eines Bastian Schweinsteigers, Mario Götze, René Adler und Co. bolzen, wie es ihnen gefällt. Auch für die Mädchen gibt es zahlreiche Angebote. Apropos „kosten“, wer nach langem Toben und Spielen hungrig wird, der kann im kleinen Bistro eine Stärkung zu sich nehmen. In Zeiten von Fast Food und Co. setzen auch die engagierten Mitarbeiter um Bärbel Krauß auf gesunde Ernährung. Und wer denkt, die Jugendlichen lassen sich bekochen, der irrt. Eine Gruppe Jungs im Alter von 12 bis 15 Jahren, setzen aller zwei Wochen die Kochmützen auf und legen die Schürzen an. Nach eigenen Vorstellungen kreieren sie leckere Speisen. Gekocht und gebacken wird im Haus regelmäßig. Nicht nur dort bieten die Mitarbeiter Abwechslung, auch im täglichen Angebot ist nahezu alles drin. Wer Hilfe bei der Berufsfindung oder Praktikumssuche braucht, denen helfen die Mitarbeiter gern. „Wir gehen zwar nicht soweit zu sagen, dass wir richtiges Bewerbungstraining mit ihnen absolvieren, aber wir geben ihnen Eckdaten hinsichtlich Bewerbung, Gespräch und Hilfestellungen bei der Formulierung dieser,“ so Bärbel Krauß. Außerdem versuchen sie den Jugendlichen in allen übrigen Lebenslagen zur Seite zu stehen. Manchmal fungieren sie sogar als Vermittler zwischen den Kindern und ihren Eltern. „Vor allem die ganz Großen kommen, wenn sie Probleme haben. Wir helfen gern und die Jugendlichen nehmen unsere Angebote dankbar an. Natürlich sind wir keine Allrounder, aber wir versuchen alles, was in unserer Macht steht, um ihnen zu helfen.“ Nicht nur wer ein Praktikum in Firmen sucht, ist im Kinder- und Jugendhaus an der richtigen Stelle. Wer schon immer einmal in die Branche reinschnuppern wollte, der kann sich für ein Schülerpraktikum bewerben. Natürlich könnt Ihr Euch nicht nur dafür bewerben, sondern auch ehrenamtlich mitarbeiten. Das Angebot der Freizeitaktivitäten richtet sich grundsätzlich nach den Wünschen und Interessen der Kinder, auch was die Feriengestaltung angeht. Die Ausflüge in den Ferien sind echte Highlights für die ganze Familie.

SHT EDKI HAUSTECHNIK

GLÄNZENDE AUSSICHTEN FÜR DEINE ZUKUNFT Mit einer Ausbildung bei SHT EDKI hast du glänzende Aus­ sichten für deine Zukunft vor dir. Sei dabei und baue mit an der Welt von morgen! Als Fachgroßhandel für Haustechnik sorgen wir von der GC-GRUPPE mit über 100 Partnerhäusern in ganz Deutsch­ land tagtäglich dafür, dass Fachhandwerker innovative und

umweltfreundliche Produkte erhalten und die Welt mit jedem Tag ein Stück »grüner« wird!

GRO- UND AUENHANDELSKAUFLEUTE

Du bist kontaktfreudig, zuverlässig, teamfähig, pünktlich, ein Organisationstalent und willst aktiv mitarbeiten? Dann suchen wir genau dich. Schicke deine Bewerbung an:

FACHKRÄFTE FÜR LAGERLOGISTIK

SÄCHSISCHE HAUSTECHNIK EDKI KG | FACHGROHANDEL FÜR HAUSTECHNIK PERSONALABTEILUNG | HARTENSTEINER STRAẞE 133 | 08118 HARTENSTEIN OT THIERFELD | WWW.GC­AZUBI.DE

BERUFSKRAFTFAHRER


Das kannst du auch – mit einer Ausbildung bei REWE. Denn hier lernst du was fürs Leben und wenn du willst, ein Leben lang. Klar, dass du dafür auch mal früh aufstehen musst, aber wer will schon seine Karriere verschlafen?! Mit vielen spannenden Perspektiven hast du hier großen Freiraum für deine Pläne. Und dass der Lebensmitteleinzelhandel zu den krisensichersten Branchen gehört, macht die Sache noch besser. Bei REWE ist deine Zukunft kein Fragezeichen, sondern ein Ausrufezeichen!

bens: Mach die Ausbildung deines Le

www.rewe.de/machsbesser

1. Übernahme in Vollzeit bei guten Leistungen garantiert! 2. Hohe Ausbildungsqualität! 3. Vielfältige Karrieremöglichkeiten!

QR-Code scannen und mehr erfahren!

Martin B., Azubi zum Kaufmann im Einzelhandel, Abiturientenprogramm

Foto: Renata Jun/sxc.hu

r e d n i n o h c s l l i „Wer w , n e b e g s a G g Ausbildun e ß a r t S r e d f u um danach a zu stehen?! !“ r e s s e b ’s h c a m Ich


LL

STREIFZUG

Deine Chance

Du kannst Zukunft gestalten!

viele Zusatzangebote

Gebär densp ra

che

e f i e r l u Fachhochsch

Sozialassistent

Ergotherapeut

Erzieher

Heilerziehungspfleger

Freie Schulen Chemnitz der ASG - Anerkannten Schulgesellschaft mbH

Freie Schulen Chemnitz

der ASG - Anerkannten Schulgesellschaft mbH 09120 Chemnitz | Annaberger StraĂ&#x;e 79 Telefon 0371 530060 | www.freie-schulen-chemnitz.de

Streber_05_2013  

http://www.wochenspiegel-sachsen.de/fileadmin/portal/galerie/Magazine/E-Paper/Streber_05_2013.pdf