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S Ăœ D W E S T S A C H S E N

Geheimtipp Vogtland Diskutiert: Mindestlohn korrigieren!

S. 20

Empfohlen: AuĂ&#x;ergerichtliche Einigung S. 22 Besiegelt: Neuer Weg zum Berufsabschluss

S.40

06 2 0 1 4

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Vorwort

Das Vogtland – eine kompakte Wirtschaftsregion Wenn in den vergangenen Jahren über die Wirtschaft im Vogtland berichtet wurde, dominierten meist Negativ-Schlagzeilen: die Textilindustrie vom Niedergang bedroht, Philips verabschiedet sich, die ruhmreiche Plamag- bzw. manroland-Ära neigt sich dem Ende entgegen. Es sind, wie so oft, die großen Konzerne, die die mediale Stimmung prägen. Dabei ist der Kammerbezirk Plauen fast vollständig mittelständisch aufgestellt. Und diesem Mittelstand geht es von Jahr zu Jahr besser. Mein Unternehmen, die Theodor Kiessling Fachgroßhandel KG, vertreibt als Großhändler mit 20 Mitarbeitern Werkzeuge und Betriebsausrüstungen an Industrie und Handwerk der Region. Wenn die Wirtschaft investiert, weil sie auf den Standort Vogtland vertraut, spüre ich es an steigenden Umsätzen. Und unsere regionalen Unternehmen wachsen und gedeihen: Der Philips-Nachfolger vosla etwa. Die Plauener Stahltechnologie. Der Sonnenschutzhersteller erfal in Falkenstein, die Bierbrauer von Wernesgrüner, die Hochbauer von Goldbeck, der Präzisionswerkzeughersteller Dr. Güring, der aktuell in drei Jahresscheiben 90 Millionen Euro in Treuen investiert. Die Neumarker SGB – Sächsisch-Bayerische Starkstrom-Gerätebau GmbH, die GK-Software in Schöneck mit 300 Mitarbeitern, die Auerbacher Automotive-Entwickler EAO oder EControl-Glas in Plauen, die sich selbst dimmende Fenster herstellt. Die Gewerbegebiete, die vor Jahren für Investoren aus der ganzen Welt gebaut wurden, sind heute zu einem guten Teil mit einheimischen Unternehmen gefüllt. Das spürt man im Zusammenhalt der Region und das spürt man auch in Zahlen: Die Arbeitslosenquote im Vogtlandkreis ist seit längerem

Herzlichst Ihr

einstellig und damit eine der niedrigsten in ganz Sachsen. Längst ist das Vogtland auch ein attraktiver Arbeitsort: den 20.000 Auspendlern aus dem Landkreis stehen inzwischen bereits 11.000 Einpendler gegenüber. Unsere Unternehmen haben eine Sogwirkung auch über das Vogtland hinaus. Doch es soll gar nicht zu euphorisch klingen: Schließlich macht sich der demografische Wandel stark bemerkbar, die Fachkräfte werden immer knapper. Viele Unternehmen stehen 25 Jahre nach der Wiedereinführung der Marktwirtschaft vorm Wechsel an der Führungsspitze – das ist eine Herausforderung auch für unsere Regionalkammer. Die Schienenanbindung über die Sachsen-Franken-Magistrale ist eine elektrifizierte Sackgasse, ein unzumutbarer Umstand, auf den wir die Verkehrsplaner in Politik und bei der Bahn immer wieder hinweisen müssen. Unsere kleinen Städte müssen um ihre Attraktivität kämpfen – und mit ihnen unsere Einzelhändler. Die sächsische Tourismusstrategie 2020 setzt mit ihren Vorgaben die Destination Vogtland unter Druck. Doch das Vogtland bewegt sich. Hier wird nach Lösungen gesucht. Im längst ausgerufenen „Wettbewerb der Regionen“ versuchen wir, es in unserer Region, in unserem Kammerbezirk gut hinzubekommen – und vielleicht die eine oder andere Sache auch besser zu machen als andere, konkurrierende Regionen. Anders als unser Ruf es behauptet, sind wir dabei nicht das „zänkische Bergvolk“, sondern kooperativ und aus der Historie heraus gewerbefleißig und beharrlich. Unsere Ergebnisse, unsere Lösungen sind oft originell – und geprägt von Heimatstolz und Heimatverbundenheit.

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Unsere Unternehmen haben eine Sogwirkung auch über das Vogtland hinaus.

Theodor Kiessling, Präsident der IHK Region Plauen

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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Inhalt

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Foto: Ellen Liebner

Namen und Nachrichten

Gewerbefleiß und ein Hauch von Starrsinn IHK aktuell

Besuch bei MENNEKES Titelgeschichte Elektrotechnik Sachsen GmbH

Für die Praxis

Deutsche Wirtschaft vertritt Interessen in China

Ratgeber Recht

Die Wirtschaftsjunioren Annaberg-Erzgebirge besichtigten das Unternehmen in Sehmatal-Neudorf, das Ladesteckvorrichtungen für Elektrofahrzeuge herstellt.

Unser Autor Volker Tzschucke hat sich auf Spurensuche in der mittelständischen Wirtschaft zwischen Plauen und Klingenthal, zwischen Falkenstein und Bad Elster im Vogtland gemacht.

Bei Geschäften deutscher Unternehmen in und mit China gibt es immer noch erhebliche Probleme. Darauf hat DIHK-Präsident Eric Schweitzer in Peking hingewiesen.

Bei der IHK Chemnitz arbeitet eine Einigungsstelle für wettbewerbsrechtliche Streitigkeiten, die gewerbliche Streitfälle schnell, kostengünstig und unbürokratisch entscheidet.

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Forum Personalmanagement

Die VogtlandVereinigung

Offensive gegen Verödung der Innenstädte

Menschen mit Behinderung als Fachkräfte?-Ja!

Der Fokus des Forums Personalmanagement am 19. Juni in Chemnitz liegt auf der Unternehmenskommunikation. Referent ist Klaus Schmidbauer.

In der Titelgeschichte berichten wir über die geplante Vereinigung der touristischen Destinationen Thüringisches und Sächsisches Vogtland zum 1. Januar 2015.

Der Arbeitskreis Innenstadtentwicklung/Einzelhandel der IHK Region Erzgebirge beschäftigte sich am 2. April mit der Initiative Buy local. Gast war Ilona Schönle.

Zu einer demografiefesten Personalpolitik gehört es auch, dass die Erwerbspotenziale verschiedener Gruppen – so auch Menschen mit Behinderungen – berücksichtigt werden.

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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Inhalt

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Foto: Fotolia_Kzenon

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Foto: Fotolia_scusi

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Aus- und Weiterbildung

IHKTerminkalender

IHKWeiterbildungsprogramm

Die Industrie- und Handelskammer bietet zahlreiche Veranstaltungen und Seminare sowie Beratungstermine und Sprechtage an. Alle Termine für Mai und Anfang Juni auf einen Blick.

Gute Aufstiegschancen haben Teilnehmer von IHK-Weiterbildungen. Wir bieten an unseren IHK-Standorten eine große Auswahl von Weiterbildungsveranstaltungen an.

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Verkaufstraining für Händler

Neuer Weg zum Berufsabschluss

Die IHK Chemnitz bietet Workshops „Aktiv-Verkauf“ an, die praxisnahe Tipps und Werkzeuge zur aktiven Verkaufsgestaltung vermitteln. Melden Sie sich an!

Die sächsischen IHKs und die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit bieten über Teilqualifikationen einen neuen Weg zum Berufsabschluss an.

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Autohaus Möckel Händler für PKW und Transporter Gewerbegebiet Nord-West 23 · 08228 Rodewisch Tel. 03744/35175-0 · Fax: 03744/35175-29 www.autohaus-moeckel.fiatprofessionalpartner.de Finden Sie uns – dann finden Sie uns gut!

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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Namen und Nachrichten

Besuch bei der MENNEKES Elektrotechnik Sachsen GmbH Foto: WJ

Eines sollte seit der Fernsehwerbung klar sein: Strom kommt aus der Steckdose und ist „gelb“. Doch was ist mit dem Stecker? Um dieser Frage nachzugehen besuchten wir die Mennekes Elektrotechnik Sachsen GmbH in Sehmatal (Neudorf). Paulinus Pauly, Geschäftsführer Mennekes Elektrotechnik Sachsen GmbH und langjähriges Mitglied der Rotarier Annaberg, bot den Wirtschaftsjunioren (WJ) Annaberg-Erzgebirge die Besichtigung des Unternehmens an. Selbstverständlich ließ er es sich nicht nehmen, uns persönlich durch die Räume

des Unternehmens zu führen. Für ihn war es nicht nur wichtig die Produkte und Abläufe vorzustellen, sondern uns speziell als Jungunternehmern auch aufzuzeigen, dass nachhaltige Investitionen in unsere Region Erfolg haben. Entscheidungen für die Zukunft des Familienunternehmens zeigen sehr deutlich, dass nicht nur betriebswirtschaftliche Fakten, sondern auch die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft ein Kriterium waren. Ein Zitat unseres Landrates anlässlich der Einweihung des neuen Lagersystems im Hause Mennekes, traf es auf den

Punkt: „Die Investition am Standort Neudorf ist ein klares Bekenntnis des Unternehmens zur Region und sichert Arbeitsplätze. Auch vor dem Hintergrund der nicht optimalen Verkehrsinfrastruktur ist dieses Engagement besonders wertzuschätzen.“ Die Firma investierte im Zeitraum von 2008-2012 8 Mio. Euro und ist damit perfekt gerüstet für die Zukunft der Elektromobilität. Die bei Mennekes entwickelten Ladesteckvorrichtungen wurde bereits Anfang 2013 von der EU-Kommission als gemeinsamer Standard für den Einsatz in ganz Eu-

ropa empfohlen. Somit werden ab 2015 bei Mennekes in Neudorf die sogenannten „Home Charger“ gefertigt, welche für jedes Elektrofahrzeug auf der Welt für die Ladung benötigt werden. Am Ende des Rundganges war der „Akku“ nahezu aller Gäste auf „Low“, doch unser Gastgeber verstand es auch hier die passende „Ladung“ zu finden und verwöhnte uns mit Hilfe seiner Angestellten bei netter Unterhaltung bis in den späten Abend. WJ Annaberg-Erzgebirge

Start-up-Paket an Chemnitzer Gründer Zum Unternehmertag der Industrie- und Handelskammer Chemnitz am 24. April wurde das „Start-up-Paket“ der Volksbank Chemnitz eG, der TCC Technologie Centrum Chemnitz GmbH, der CWE Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft sowie der C³ Chemnitzer Veranstaltungs GmbH an einen Chemnitzer Gründer übergeben. Auf dem Foto: Ulrich Geissler, Geschäftsführer der CWE, und der Preisträger Michael Stecher, Inhaber der Firma SIGMAPLANT. •

Foto: IHK


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Namen und Nachrichten

Freiberger Wirtschaftsjunioren zu Gast bei Sarrasani

Foto: M. Borrmann

Am 11. März waren die Wirtschaftsjunioren (WJ) Freiberg zu Gast bei André Sarrasani und durften hinter die Kulissen blicken. „Die Spielsaison war seit gut zwei Wochen vorbei. So hatten wir Gelegenheit, das Zelt, die Küche, die Garderobe und sogar das Zuhause der Tiger Kaya und Khan unter die Lupe zu nehmen“, so WJ-Mitglied Thomas Pilz. Auch einige Dresdner Wirtschaftsjunioren waren der Einladung gefolgt und konnten dem Magier persönlich nicht nur Fragen zur Show, zum neuen Standort, zu den Künstlern stellen, sondern auch hautnah

einige seiner Illusionen bewundern. In der vergangenen Saison wurde das Jubiläum „10 Jahre Sarrasani Trocadero in Dresden“ gefeiert. „Die dafür kreierte Show Animagus war eine faszinierende Zusammenstellung von Tanz, Akrobatik, Illusion und gutem Essen“, gestand Kreissprecherin Bianca Fijas-Seger, die zusammen mit einigen Wirtschaftsjunioren bereits in der Spielsaison zu Gast war. Umso faszinierender war der Blick hinter die Kulissen und die Wirtschaftsjunioren kommen wieder – versprochen.  Bianca Fijas-Seger

Forum Personalmanagement Der Fokus des 12. Forums Personalmanagement am 19. Juni liegt auf der Unternehmenskommunikation. Unter der Überschrift „Miteinander + Kommunikation = Unternehmenskultur“ möchten wir konkrete Ansätze für die Umsetzung in kleinen und mittleren Unternehmen geben. Das Forum ist kostenlos und richtet sich an Inhaber von Unternehmen, Geschäftsführer,

Führungskräfte, und Personalverantwortliche. Das Forum beginnt um 10 Uhr, im Kammersaal der Industrie- und Handelskammer, in Chemnitz. Klaus Schmidbauer erläutert Grundlagen und gibt Hinweise zur Kommunikation mit Konzept. Praxisbeispiele untermauern die Bedeutung von interner Kommunikation für das Unternehmern und konkret für die Förderung

von Auszubildenden. Weiterhin werden Kommunikation im Führungsalltag, Sprache als Transportmittel und das Thema digitale Kommunikation vertieft. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. (Online-Anmeldung unter www.chemnitz.ihk24.de, Dok.-Nr. 12367607). Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Sabine Kunze, Tel. 0371/6900-1215

Reife Leistung: 78 Lenze, 63 Berufsjahre, 25 Jahre selbstständig Rente mit 63? „Schön wär’s“, winkt Gottfried Wunderlich ab. Nicht, dass der 78-jährige Schrotthändler sein Geschäft gern zuschließen würde. Seit 25 Jahren sammelt und sortiert er auf seinem Wohnund Geschäftsgrundstück in ZwickauMarienthal wertvolles Altmetall, holt von Betrieben Kunststoffe und Kartonagen ab, bringt Haus- und Sperrmüll zu großen Entsorgern. Gottfried Wunderlich ist einer, der gern zupackt. Und doch hat er keine Wahl: Er muss weiter arbeiten. Die private Krankenversicherung „frisst“ drei Viertel seiner Rente auf. Gottfried Wunderlich ist gern sein eigener Chef. 1989 bot ihm sein Vorgesetzter im VEB Sekundärrohstoffe an, sich selbstständig zum machen. Dem gelernten Kraftfahrer kam das gerade recht. Als die Mauer fiel, brummte das

Geschäft. Seitdem haben sich die Preise für Metallschrott vervielfacht. Und zu entsorgen gibt es immer irgendwas – ob beim Dachdecker, Fleischer, im Hotel oder der Kfz-Werkstatt. Zwei Transporter hat der drahtige Kleinunternehmer stets im Einsatz. Falls es bei einer Wohnungsauflösung einmal richtig dicke kommt, wird eine Aushilfskraft beschäftigt. Rente mit 63? Gottfried Wunderlich bringt es auf 63 Berufsjahre – zunächst im Konsum, später bei der Wismut und 45 Jahre in der Entsorgungsbranche. Derzeit gibt es keine Aussicht auf Veränderung. Auch übers Jubiläumsjahr hinaus werden Geschäfts- und Privatkunden auf den freundlichen und zuverlässige Dienstleister bauen können. Kathrin Buschmann

Vom Kupferdraht über Messingteile bis zum Eisenträger sammelt, sortiert und säubert Gottfried Wunderlich das wertvolle Altmetall, um es wiederverwenden zu können. Foto: IHK


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Namen und Nachrichten

Foto: IHK

100 Jahre Berggasthof »Heiterer Blick« Zum 100-jährigen Jubiläum Berggasthof „Heiterer Blick“ am Oberen Berg in Markneukirchen konnten Klaus und Tina Pfretzschner die Glückwünsche der IHK entgegennehmen. Unter dem Slogan „Das Haus der vogtländischen Gastlichkeit im Musikwinkel“ wird die seit über 200 Jahren beliebte Rast- und Einkehrstätte am alten Handelsweg zwischen Sachsen und Böhmen in nunmehr vierter Generation ge-

führt. Vom Urgroßvater Friedrich Pfretzschner 1914 erworben, von Großvater Adolf Pfretzschner 1952, von Vater Heinz Pfretzschner 1974 sowie von Klaus Pfretzschner 2010 übernommen, präsentiert sich die bereits in den siebziger Jahren weithin bekannte Regionalgaststätte heute als moderner Gasthof mit Bergrestaurant, Regionalstube, Biergarten und gemütlichen Gästezimmern mit typisch vogtländischem

Speise- und Getränkeangebot in einem unvergleichlich musikalischen Ambiente. Ganz im Sinne der Familientradition Musik-Handwerk-Tradition wird auch das 100-jährige Jubiläum mit einer Festwoche vom 16. bis 20. Juli im Festzelt mit Biergarten und viel Drumherum begangen. Feiern Sie mit! Regina Windisch

Fachkräfte-Portal Erzgebirge hat sich etabliert

IHK gratuliert: WIRTSCHAFTS FÖRDERUNG ERZGEBIRGE

Mehr als eine halbe Million Nutzer haben die Seite www.fachkraefteerzgebirge.de seit dem Livegang im August 2008 besucht. Die Entwicklung der Seitenaufrufe verläuft seit einiger Zeit rasant. In den letzten 12 Monaten stieg die Zahl der Nutzer um 160.000. Ebenso verhält es sich mit den eingestellten Jobangeboten. Derzeit befinden sich regelmäßig etwa 160 Inserate im Fachkräfte-Portal Erzgebirge. •

Firma Grundmann & Söhne, Brand-Erbisdorf zum 60-jährigen Firmenjubiläum, Ernst Hermann Fritzsche, Inhaber Bernd Fritzsche, Zwickau zum 135-jährigen Firmenjubiläum, Armaturen- und Metallwerke Zöblitz GmbH zum 25-jährigen Firmenjubiläum, Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK), Freiberg zum 125-jährigen Firmenjubiläum, Raumausstattung JUP, Inhaberin Ute Polster, Jahnsdorf zum 25-jährigen Firmenjubiläum, Fuhrunternehmen Peter Hoyer, Adorf, zum 60-jährigen Firmenjubiläum

Herzlichen Glückwunsch!


Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Namen und Nachrichten

Zukunftsfabrik eröffnet

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In der »gläsernen Leitzentrale« fließen die Daten über alle benötigten Ressourcen, wie bspw. Druckluft, Wasser, elektrische Energie sowie Maschinen- und Prozessdaten auf Fabrikebene zusammen. Die transparenten Glasmonitore erinnern an »Holodecks« und sind über Gestensteuerung bedienbar. Foto: Ines Escherich /Fraunhofer IWU

ANZEIGE Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat am 15. Mai in Chemnitz die erste E3-Forschungsfabrik eröffnet, in der die FraunhoferGesellschaft an Lösungen für die energie- und ressourceneffiziente Produktion von morgen forscht. Die Anlage ist einer realen Produktionslinie nachempfunden, um möglichst nah an der Praxis forschen und entwickeln zu können. Roboter bauen Autotüren in einem der Schwerpunktforschungsbereiche der Fabrik, dem Karosseriebau, zusammen. Zwei weitere Forschungsbereiche beschäftigen sich mit ultrakurzen technologischen Prozessketten sowie einem ganzheitlichen Energie- und Ressourcenmanagementsystem. Auf über 1600 Quadratmetern erproben Forschung und Industrie Technologien für die Fabrik der Zukunft in der praktischen Anwendung. Die drei »E« stehen für die Entwicklung neuer Maschinen, Technologien und Prozesse, die helfen, Energie und Ressourcen einzusparen, eine Emissionsneutrale Fabrik zu gestalten und die Einbindung des Menschen in die Fertigung der Zukunft neu zu denken. Insgesamt 20 Mio. Euro haben die EU, der Bund und der Freistaat Sachsen in die neue Fabrikhalle auf dem Gelände des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz investiert. Auch Industriepartner haben sich an der Maschinenausstattung beteiligt. Die E3-Forschungsfabrik am Fraunhofer IWU in Chemnitz ist das erste von vier Demonstrationsprojekten, die bis 2016 außerdem an den Fraunhofer-Instituten für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart, für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund und für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK in Berlin geplant sind. www.e3-fabrik.de


GewerbefleiĂ&#x; und ein Hauch Starrsinn Geheimtipp Vogtland

Von Volker Tzschucke


Titelgeschichte: Gewerbefleiß und ein Hauch Starrsinn

Heimatstolz und Heimatverbundenheit, aber auch

ein engagierter Verfechter für die Interessen der

„Gewerbefleiß und ein Hauch Starrsinn“ prägen

Wirtschaft im Landkreis. Schlechte Nachrichten

den Vogtländer, sagt einer, der es wissen muss.

ärgern ihn: „Die werden den vielen engagierten

Theodor Kiessling, Großhändler für Werkzeuge

Menschen hier nicht gerecht“, sagt er. Vieles, was

und Betriebsausstattungen in Auerbach, ist eng

im Kammerbezirk geschieht an Zusammenarbeit,

mit seiner Heimatstadt verbunden und seit gut

Projekten und gemeinsamen Initiativen, könnte

20 Jahren auch im Ehrenamt für die Region tätig

durchaus als Vorbild dienen für andere ländliche

– und deshalb kennt er die Menschen des Vogt-

Regionen, davon ist er überzeugt. Wirtschaft Süd-

lands genau. Seit 2011 ist er auch Präsident der

westsachsen besucht die Vorbilder und begibt

Regionalkammer Plauen in der Industrie- und

sich auf eine Spurensuche zwischen Plauen und

Handelskammer Chemnitz und damit erst recht

Klingenthal, zwischen Falkenstein und Bad Elster.

Geschäftsführer Jörg Erler und Mitarbeiterin Monika Schott im Präsentationsraum von erfal. Foto: Ellen Liebner

Das gestiftete Unternehmen Jörg Erler hat eine der Erfolgsgeschichten im Vogtland geschrieben. Schon zu DDR-Zeiten, 1984, gründete er gemeinsam mit seinen Eltern eine Drechslerei: Sein Name und der Standort in Falkenstein verschmolzen zur Firmierung: erfal. Fünf Beschäftigte waren es 1989, die vor allem Gardinenstangen produzierten. Mit der Wende traf das Überangebot an westlichen Gardinenstangen auf östlichen Nachholbedarf – für Erler ein Zeitpunkt, um die Produktion einzustellen und sich auf den Handel zu beschränken. „Doch dann haben wir gemerkt, dass die Produktion von Sonnenschutz Zukunft hat“, erklärt er. Und so wurden die alten Maschinen entstaubt und kräftig in neue investiert. 1995 entstand in Falkenstein das erste große Unternehmensgebäude, erfal 1. Inzwischen ist der fünfte Gebäudekomplex entstanden und das Unternehmen beschäftigt fast 400 Mitarbeiter. erfal ist vorn dabei beim

Sonnen- und Blendschutz, beliefert Deutschland, Österreich, die Schweiz und streckt die Fühler in weitere europäische Länder aus. Eine wichtige Entscheidung hat Erler vor kurzem getroffen: „Das Unternehmen kann nicht vom Schicksal einer Person abhängen.“ Und weil er das so sieht, hat er seinen Status als eingetragener Kaufmann aufgegeben, erfal in eine GmbH & Co. KG umgewandelt und die Geschäftsanteile der GmbH zu 100 Prozent einer neu gegründeten Stiftung bürgerlichen Rechts übertragen. Ein gut zweistelliger Millionenbetrag wechselte per Unterschrift den Eigentümer – und das unumkehrbar: „Ich treffe die Entscheidung bei voller Geisteskraft“, sagt Erler: „Ich will das Unternehmen vor einer Übernahme bewahren, ich will es weiter wachsen sehen und ich will es weiter begleiten.“ So ist er zunächst Geschäftsführer der GmbH und Vorstand der Stif-

tung, ein Beirat aus drei in der Region verankerten Menschen unterstützt ihn. Die Stiftung soll sicherstellen, dass erfal auch in den nächsten Jahrzehnten im Vogtland produziert. Sie soll das Unternehmen strategisch beraten, sie soll die Säulen der Firma im Vogtland halten, Mitarbeiter unterstützen. „Unsere Firma hat von der Region profitiert, wir wollen auch etwas an die Region zurückgeben“, erklärt Erler. Sichere Arbeitsplätze zum einen, aber auch eine Zukunft: Die Stiftung soll in Forschung und Entwicklung vorangehen: „Irgendwann wird man mit einem Sonnenschutz auch Strom erzeugen können“, ist sich Erler sicher. Das Stiftungsmodell hält er für die beste Lösung. Und nicht nur für sich: „Der Stiftungszweck ist so formuliert, dass unter die Flügel der Stiftung auch andere Unternehmen der Region schlüpfen könnten“, gibt er sich offen: „Aber das ist eher eine Generationenaufgabe.“

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Titelgeschichte: Gewerbefleiß und ein Hauch Starrsinn

Die Vogtland-Vereinigung Nicht ganz so lange soll es bei einem anderen Projekt dauern, das im Vogtland zurzeit vorangetrieben wird: Die Vereinigung des sächsischen Teils mit dem thüringischen. Zumindest als touristische Destination wird es künftig eine gemeinsame Vermarktung geben. „Die Vogtländer diesseits und jenseits der Landesgrenze haben eine gemeinsame Geschichte. Sie fühlen sich nicht so sehr als Sachsen oder Thüringer“, erklärt Bärbel Borchert, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Vogtland. Die Tourismusverbände in Auerbach und Greiz arbeiten deshalb zielstrebig an einer Vereinigung – mit Zustimmung der zuständigen Landesministerien in Erfurt und Dresden. Eine gemeinsame Dachmarke ist schon entstanden, Produktlinien sind entwickelt: Die heißen „Natur spüren“ oder „Musik fühlen“ und setzen auf Wanderer, Wasserfans und mit den zwei Staatsbädern in Bad Elster und Bad Brambach auch auf Gesundheitstouristen. Aktuell arbeiten vier Arbeitsgruppen an der Vereinigung der Verbände, zum 1. Januar 2015 sollen sie verschmelzen: „Das Vermarktungsgebiet verdoppelt sich flächenmäßig. Und die gemeinsamen Übernachtungszahlen betragen mehr als 1,5 Millionen im Jahr“. 1,5 Millionen – das ist die Mindestzahl, die die Tourismusstrategie 2020 des Freistaates Sachsen für Destinationen vorsieht, die das Höchstmaß an Förderung erhalten wollen – mit der Vereinigung ist sie übersprungen. „Tourismus ohne Förderung geht bei uns noch nicht“, weiß Thomas

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Jahn, Direktor des IFA Ferienparks Schöneck: Mit etwa 200.000 Übernachtungen trägt der Ferienpark nicht unwesentlich zu den Zahlen des Vogtlands bei. 1.140 Betten hat das Flaggschiff im Vogtland-Tourismus zu belegen. Jährlich schafft der Riesentanker neue Attraktionen, um Urlaubsgäste aus einem Umkreis von 300 Kilometern in die Kleinstadt Schöneck zu locken: Kegelbahn, Erlebnisbad, Skiwelt, Saunalandschaft, eine „Space-Welt“: „Wir müssen etwas bieten. Als deutsches Mittelgebirge sind wir ein klassisches Zweiturlaubsziel“, so Jahn. Das wirkt sich aus auf die Verweildauer, die wiederum vergleichsweise hohe Kosten verursacht: Im Durchschnitt 3,5 Tage bleiben die Gäste – überwiegend Familien mit Kindern – im Ferienpark, wegen der großen Rotation ist der Akquiseaufwand hoch. Die Vereinigung der Tourismusverbände gefällt Jahn, am liebsten würde er bayerische und tschechische Vogtländer gleich noch einbeziehen: „Das bringt uns zusätzliche Attraktionen, eine größere Schlagkraft und den Status als touristische Destination.“ Eine Förderung des Tourismus sei auch Mittelstandsförderung, die nicht nur den Übernachtungsbetrieben nutze: „Eine Ferienanlage in unserer Dimension bedarf einer täglichen technischen Sicherstellung und Belieferung mit Lebensmitteln“, erklärt er: „Als Ferienpark zum Beispiel haben wir bundesweit 378 Lieferanten. 170 Betriebe sitzen im Vogtland, davon allein 33 in Schöneck.“

Wir müssen etwas bieten. Als deutsches Mittelgebirge sind wir ein klassisches Zweiturlaubsziel.

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Bärbel Borchert, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Vogtland

Thomas Jahn, Direktor des IFA Ferienparks Schöneck Fotos (3): Ellen Liebner


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Titelgeschichte: Gewerbefleiß und ein Hauch Starrsinn

Die Mutmach-Konferenzen Kontinuierliche Kundschaft, darüber freuen sich auch die Händler im Vogtland. Gut 236.000 Menschen leben im Vogtlandkreis. Es gibt 39 Gemeinden, 17 davon sind Städte – von Mylau mit knapp 2.700 Einwohnern über Auerbach und Reichenbach mit jeweils um die 19.000 bis zu Plauen mit 64.000 Einwohnern. „In den meisten Kleinstädten geht es für die Händler immer um die gleichen Themen: Wie bekommt man die Innenstadt belebt?“, weiß Gabriele Seifert, die in Bad Elster eine Confiserie betreibt und dem Einzelhandelsausschuss der IHK Plauen vorsitzt. Auch wenn in den Städten viel getan wurde, die alten Märkte saniert, hübsche Gässchen restauriert wurden – die große Zahl an Einzelhandelsflächen, die Abwanderung von Kunden zu Märkten auf der grünen Wiese oder ins Inter-

net macht den Städten zu schaffen. So diskutiert Markneukirchen über einen neuen Drogeriemarkt, Bad Elster über zusätzliche Supermärkte: „Die Kunden erwarten alle Angebote am liebsten direkt vor der Haustür – gehen dann aber nicht hin“, hat Seifert beobachtet. Diskutiert wird dies auch in Regionalkonferenzen, die die IHK seit Jahren veranstaltet: In Markneukirchen fand jüngst eine statt, in Klingenthal, in Elsterberg. Hier reden sich die Händler die Köpfe heiß über einheitliche Öffnungszeiten, Parkmöglichkeiten oder kommunale Auflagen für die Außengastronomie. Vor allem aber seien die Regionalkonferenzen ein Forum für die Zusammenarbeit der örtlichen Gewerbetreibenden: „Wir müssen den aktiven Händlern immer wieder den Rücken stärken“, ist Seifert sicher. So gibt es hier

Anregungen für alle Seiten: „In Klingenthal haben wir eine Studie vorgestellt, die gemeinsam mit der Universität Pilsen das Einkaufsverhalten tschechischer Touristen in Sachsen untersucht hat“, berichtet Seifert: „Sie kommen zu fast drei Vierteln wegen Lebensmitteln und Benzin, schauen aber auch nach anderen Sachen, wenn sie schon mal hier sind.“ Mit Angebot und Service seien die Gäste aus dem Nachbarland überwiegend zufrieden, lediglich die Sprache sei zuweilen ein Problem. Doch angebotene Sprachkurse für Einzelhändler seien nicht angenommen worden, so Seifert. Andererseits wüssten die sächsischen Händler nicht genau, wo und wie man um tschechische Kundschaft werben kann: „Da muss man vielleicht auch mal auf die IHK zugehen, da gibt es Tipps“, wirbt Seifert.

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Da muss man vielleicht auch mal auf die IHK zugehen, da gibt es Tipps.

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Gabriele Seifert, Confiserie, Bad Elster


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Titelgeschichte: Gewerbefleiß und ein Hauch Starrsinn

Die Sound-Tüftler Seine Krise hinter sich hat der vogtländische Instrumentenbau: Nah an der tschechischen Grenze hat sich rund um Klingenthal und Markneukirchen der „Musikwinkel“ neu aufgestellt. In Klingenthal sitzt der Mundharmonikahersteller C.A. Seydel & Söhne GmbH, der im Jahr 1847 gegründet wurde. Heute nennt er sich stolz die älteste Mundharmonika-Manufaktur der Welt. „Wir stellen den Porsche unter den Mundharmonikas her“, sagt Geschäftsführer Lars Seifert selbstbewusst. Ausgeliefert werden davon einige 10.000 im Jahr. „Das reicht von Spitzenmodellen in C-Dur mit mehreren 1.000 Stück bis zur Einzelanfertigung von Sondermodellen in ungewöhnlichen Tonarten“, so Seifert: „Wir geben jedem Spieler seinen eigenen Sound.“ In Europa bedient das Unternehmen ein Händlernetzwerk, in den USA

hat C.A. Seydel eine eigene Repräsentanz, hier ist der derzeit wichtigste Markt für C.A. Seydel. Noch vor zehn Jahren war der heutige Erfolg kaum absehbar: Die Firma stand kurz vor dem aus, acht Mitarbeiter vor der Arbeitslosigkeit. Dann kam Seifert, vorher bei der Sparkasse Vogtland tätig, und setzte auf Qualität: „Wir haben in die Entwicklung investiert.“ Heute nutzt C.A. Seydel als einziges Unternehmen weltweit Edelstahl für die Herzstücke jeder Mundharmonika – die Tonzungen. Sie halten länger und klingen brillanter als herkömmliche Messingtonzungen. Die Instrumente werden in einer Mischung aus Tradition auf der einen und „modernem Harmonika Engineering“ auf der anderen Seite hergestellt: Eine 130 Jahre alte Waagerecht-Presse steht gleichberechtigt neben hochmodernen CNC-

Uwe Weidlich ist als Stimmer und Durchspieler in der Fertigmontage tätig.

Maschinen. Vor allem aber setzt Seifert auf Erfahrung und Handarbeit: Jedes Instrument wird hier mehrfach geprüft, bevor es das Haus verlässt. Das braucht verlässliche Manpower – 30 Mitarbeiter zählt C.A. Seydel inzwischen wieder. Auch Quereinsteiger wie ein ehemaliger Schlosser und Mundharmonikaenthusiast, der in einer abgeschirmten Tonkabine Tonleitern und Harmonien hoch und runter spielt. „Es macht wenig Sinn, mit chinesischer Massenproduktion im Billigsektor konkurrieren zu wollen – wir müssen uns als Manufaktur am Standort Klingenthal im hochqualitativen Bereich positionieren.“ Und das gelingt zunehmend besser: Bei der letzten Grammy-Verleihung, dem wichtigsten Musikpreis weltweit, waren drei von vier Nominierten in der Kategorie Blues Endorser der vogtländischen Marke SEYDEL.

Lars Seifert, Geschäftsführer C.A. Seydel & Söhne GmbH, Klingenthal Fotos (2): Ellen Liebner


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bewegt die Wirtschaft

DIE FORD TRANSIT FAMILIE ECOnetic Technology

Unsere vielseitigen Transit-Modelle packen gerne mit an. Leistungsfähige Motoren, beeindruckende Ladekapazitäten, verlängerte Wartungsintervalle und nicht zuletzt niedrige Betriebskosten sind nur vier Gründe, die vier sofort zu rekrutieren. Dass nicht nur wir das so sehen, beweisen die Auszeichnungen zum Van of the Year* und 5 Sterne beim Euro NCAP*.

Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung): 9,1–4,0 (kombiniert). CO2 -Emissionen: 239–105 g/km (kombiniert). * Quelle: euroncap.com 12/2012: Ford Transit Custom; van-of-the-year.com: Ford Transit Custom 09/2012 & Ford Transit Connect 09/2013.


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Magazin

Gesellschaftliches Engagement in der

Region Chemnitz

„Kinderwelt ist Bewegungswelt“, lautet der Grundsatz des Betriebskindergartens ADMEDINO an der Planitzwiese in Chemnitz. Dieser Grundsatz ist besser zu verstehen, wenn man weiß, dass die ADMEDIA Reha GmbH, ein ambulantes Rehabilitationszentrum, dahinter steht. Das Unternehmen beschäftigt 150 Angestellte in Chemnitz. Zusammen mit den Standorten in Freiberg und Plauen arbeiten insgesamt 250 Frauen und Männer bei ADMEDIA, rund 80 % davon sind weiblich. Im Jahr 2005 wagte sich der Geschäftsführer Dirk Neumann an das Abenteuer Betriebskindergarten. In einem ersten Schritt nahm er Kontakt zum Jugendamt der Stadt Chemnitz auf, um sich über die Voraussetzungen der Aufnahme in den Bedarfsplan der Stadt Chemnitz zu informieren. Im Juli 2007 wurde ein sanierungsbedürftiger Kindergarten mit 40 Plätzen übernommen. Im Herbst 2006 ging es los mit den Planungsund Bauarbeiten am Standort Planitzwiese, im September 2008 konnten die Kinder und Erzieherinnen den neuen Kindergarten beziehen. Die Anstrengungen haben sich mehr als gelohnt: 70 Kinder haben nun ein Paradies an der Planitzwiese mit unzähligen Bewegungs- und Aktivitätsmöglichkeiten. 10 Kindergartenplätze sind integrative Plätze. Eine Krippengruppe und drei Kindergartengruppen werden im ADMEDINO von neun Erzieherinnen und einer Leiterin betreut. Die unmittelbare Nähe zum Rehazentrum ist nicht nur ein Vorteil für die ADMEDIA-Mitarbeiter, deren Kinder bei den ADMEDINOS betreut werden. Vor allem die sportlichen und therapeutischen Angebote kommen den Kindern zu Gute. Kita ADMEDINO

Bewegung macht Spaß! Die NINERS zu Besuch in der Kita ADMEDINO. Foto: Uwe Becker



Ralf Alex Fichtner

Buchtipp: Marktsegmentierung Werner Pepels (Hrsg.): Marktsegmentierung. Methoden zur erfolgreichen Marktsegmentbearbeitung. – 3. akt. u. erw. Aufl. 2013, 282 S., geb., mit Freischaltcode für E-Book, 49,00 EUR, Symposion Publishing GmbH, Düsseldorf, ISBN 978-3-86329-616-2. – In Zeiten übersättigter Gesamtmärkte wird es für Unternehmen geradezu überlebenswichtig, vielversprechende Teilmärkte und relevante Käufergruppen zu identifizieren und konzentriert zu bearbeiten. Wie das gelingt, zeigt dieses bewährte Sammelwerk. Darin geben akademisch wie berufspraktisch ausgewiesene Experten systematisch-analytische und praxisorientierte Antworten auf die zentralen Fragen zu diesem Thema. Die nunmehr 3. Auflage besteht aus zwei Teilbänden, die zusammen die volle Breite und Tiefe des Themas erschließen. Der vorliegende Methoden-Band 1 befasst sich dabei mit folgenden Aspekten: Was sind die Grundlagen der Marktsegmentierung? Wie lassen sich Marktsegmente identifizieren und messbar machen? Nach welchen Kriterien können Zielgruppen segmentiert werden? Welche formalen Segmentierungsverfahren gibt es? Wie führt man eine mikrogeografische Segmentierung durch? Was sind die Besonderheiten der Marktsegmentierung im Dienstleistungsbereich, in Industriegütermärkten und im internationalen Bereich? Damit bietet das Werk wertvolle Unterstützung für eine effektive und erfolgreiche Marktsegmentierung.


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Neues aus Berlin & Brüssel Deutsche Wirtschaft vertritt Interessen in China Berlin/Peking. Bei Geschäften deutscher Unternehmen in und mit China gibt es immer noch erhebliche Probleme. Darauf hat DIHKPräsident Eric Schweitzer während seiner Chinareise hingewiesen. In Peking erläuterte er im Beisein von Wirtschaftsminister Gabriel, dass deutsche Unternehmen beim Thema Patentschutz nicht mehr ausschließlich über Raubkopien klagten, sondern zunehmend auch über kuriose Übertreibungen. „Erst hatten die Chinesen gar kein Patentrecht, jetzt überziehen sie es.“ Auch der JointVenture-Zwang erschwert den Handel deutscher Unternehmen mit China: So können deutsche Anbieter beispielsweise in der Automobilindustrie nur zusammen mit einem chinesischen Partner agieren. Positiv wertete Schweitzer das vermehrte Engagement chinesischer Firmen in Deutschland: Die guten Bedingungen, die sie in Deutschland vorfänden, könnten dann auch zu Fortschritten in China führen. Julia Arnold, DIHK

22.04.2014, China, Beijing, v.l.n.r.: Dr. Eric Schweitzer (DIHK-Präsident), Julia Arnold (DIHK, internationale Märkte), Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Foto: Frank Ossenbrink

Kürzere freiwillige Praktika vom Mindestlohn ausgenommen

Bundestag gibt Gelder für den Mittelstand frei

Berlin. Freiwillige Praktika bis zu 6 Wochen sollen vom Mindestlohn ausgenommen werden. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Eine Verbesserung, die nicht zuletzt auf Drängen des DIHK vorgenommen worden ist. Ursprünglich sollten freiwillige Praktika vom ersten Tag an mit dem Mindestlohn vergütet werden. DIHK-Präsident Eric Schweitzer drängt zugleich auf weitere Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren: „Viele Praktika dauern länger als sechs Wochen. Und kaum ein Unternehmen wird jungen Leuten, die praktische Erfahrungen sammeln wollen, 1.500 Euro monatlich zahlen können.“ Die Folge, so befürchtet Schweitzer: Das Angebot an freiwilligen Praktika wird sinken - zu Lasten der Berufseinsteiger. Der DIHK hält es deshalb für sinnvoll, dass freiwillige Praktika von bis zu sechs Monaten mindestlohnfrei bleiben. Oliver Heikaus, DIHK

Berlin. Gute Nachricht für kleine und mittlere Unternehmen: Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) erteilt trotz der derzeit vorläufigen Haushaltsführung wieder Bewilligungsbescheide, der Bundestagshaushaltsausschuss hat die entsprechenden Mittel vorzeitig freigegeben. Dafür hatten sich der DIHK in Berlin und die IHKs bei den Bundestagsabgeordneten in den Regionen eingesetzt. Allein für ZIM werden nun 350 Millionen Euro veranschlagt. ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen, die mit diesen zusammenarbeiten. 2014 wurden von ZIM bisher rund 150 Millionen Euro an Fördermitteln ausgezahlt. Michael Liecke, DIHK


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IHK in Sachsen Forderungen der Wirtschaft zur Landes- und EU-Förderung berücksichtigt Im Auftrag der Landesarbeitsgemeinschaft der sächsischen Industrie- und Handelskammern übergab die IHK Chemnitz am 6. Mai die Stellungnahme der sächsischen Wirtschaft zur Weiterführung der Landes- und EU-Förderung an das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA). In den Entwürfen der Richtlinien zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Tourismuswirtschaft im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) (RIGA) wird deutlich, dass Sachsen die Möglichkeiten der neuen EU-Förderperiode 2014-2020 in vollem Maße ausschöpfen möchte, keine weiteren Einschnitte vornimmt und versucht, die Richtlinie transparenter zu gestalten. Auch wenn Letzteres noch nicht vollständig gelungen ist, beurteilen die sächsischen IHKs die Entwürfe positiv. Im Bereich der Tourismusförderung wurde angemerkt, dass insbesondere im ländlichen Raum auch 3-Sterne Einrichtungen förderfähig sein sollen.

Verbesserungen konnten erreicht werden bei der Begrenzung der Fördervorhaben auf nunmehr fünf Vorhaben innerhalb der letzten 10 Jahre, der stärkeren Berücksichtigung von Aufwendungen für Forschungund Entwicklung neben dem Kriterium zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen sowie der weiteren Förderfähigkeit von Unternehmen, welche das KMU-Kriterium nicht mehr erfüllen. Neben dem GRW-Zuschuss mit maximalen Fördersätzen bis 35 % für kleine Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe können GRW-förderfähige Unternehmen auch ein Nachrangdarlehen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragen. Verbesserung in diesem Programm ist, dass auch die Sicherung bestehender Arbeitsplätze als Fördervoraussetzung anerkannt wird. Die Mindestinvestitionsvolumen sollen unverändert bei 70.000 Euro für den GRW-Zuschuss und bei 100.000 Euro für das GRW-Nachrangdarlehen bestehen bleiben.

Zum Entwurf der sächsischen Mittelstandsrichtlinie wurden bereits im Frühjahr 2014 Anmerkungen gegenüber dem SMWA abgegeben. Im Wesentlichen bleiben die bewährten Fördergegenstände erhalten bzw. werden sogar noch geringfügig ausgeweitet, z. B. elektronischer Geschäftsverkehr um den Bereich IT-Sicherheit. Erleichterungen sollen sich aus der Umstellung von prozentualen Fördersätzen in feste Pauschalen ergeben. Die Pauschalen entsprechen dabei meist der bisherigen Förderhöhe. Nach unserem Kenntnisstand sollen alle Richtlinien zum 1. Juli 2014 zur Verfügung stehen. Die IHK Chemnitz hat zur Neuausrichtung der künftigen Förderung am 24. März eine erste Informationsveranstaltung durchgeführt. Die Vorträge sind einsehbar auf unserer Homepage unter Dok.-Nr. 117373. Es ist geplant, weitere Veranstaltungen im Kammergebiet durchzuführen. Lutz Müller, Tel. 0371/6900-1221

Sächsische IHKs äußern sich zum Gesetzentwurf »Bildungsfreistellung« Parlamentarischer Abend der sächsischen IHKs

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern im Freistaat Sachsen lädt die Mitglieder des Sächsischen Landtages und Vertreter aus dem Ehrenamt der sächsischen Kammern zum Parlamentarischen Abend am 19. Juni auf den historischen Elbe-Raddampfer „Dresden“ ein. Gemeinsam wollen wir über wichtige Zukunftsthemen der sächsischen Landespolitik ins Gespräch kommen. Dr. Ulf Spanke

Die Fraktion DIE LINKE im sächsischen Landtag berät derzeit einen Gesetzentwurf mit dem Titel: „Gesetz über die Weiterbildung und das lebenslange Lernen im Freistaat Sachsen (SächsWBG)“. Als Gesamtinteressenvertretung der sächsischen Wirtschaft haben wir hierzu Stellung genommen, im Ergebnis dessen ein gesetzlicher Anspruch auf Bildungsfreistellung von fünf Arbeitstagen aus folgenden Gründen grundsätzlich abgelehnt wird: Die Verantwortung der beruflichen Bildung liegt bei der Wirtschaft und beim Mitarbeiter selbst. Der Staat soll für die Rahmenbedingungen sorgen, dass die Wirtschaft diese Aufgabe leisten kann, nicht selbst reglementieren. Freistellungsgesetze unterlaufen die Freiheit unternehmerischer Entscheidungen, weil sie in den kontinuierlichen Personalentwicklungsprozess im Unternehmen von außen eingreifen. Den sächsischen Unternehmen ist dabei die Bedeutung von Weiterbildung, auch im Hinblick auf die

Fachkräftesicherung, durchaus bewusst. So gaben laut einer IHK-Umfrage 33 % der Unternehmen an, ihr Engagement im Bereich der Weiterbildung zu verstärken. Fast 2/3 der Betriebe geht von einem gleichbleibenden Engagement aus. Wichtig für eine Erhöhung der Weiterbildungsinvestitionen sind aus Sicht der Unternehmen bessere Geschäftserwartungen. Unter dieser Voraussetzung würden 34 % der Unternehmen mehr in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass sich in Sachsen die bestehenden Möglichkeiten der Förderung beruflicher Fort- und Weiterbildung bewährt haben. Dazu gehören das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, das Meister-BAföG, die Bildungsprämie, der Weiterbildungsscheck Sachsen sowie das „Einzelbetriebliche Förderverfahren“. Dr. Ulf Spanke, Tel. 0375/814-2120


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AnnabergBuchholz

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IHK vor Ort

Plädoyer für moderne Wettbewerbspolitik

IHK-Präsident Franz Voigt, IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Wunderlich und Festredner Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. Foto: W. Schmidt

In seiner Rede zum Jahresempfang der IHK Chemnitz am 5. Mai vor mehr als 250 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Verwaltung widmete sich Präsident Franz Voigt zunächst dem Jahresthema der IHK-Organisation „Deutschland im Wettbewerb – Gutes sichern. Neues wagen“. „Wir wollen aufzeigen, auf welche Stärken Deutschland - aber auch der Freistaat Sachsen - setzen können und wie sich diese bewahren lassen. Zugleich wollen wir für Reformen werben, die helfen, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auszubauen“, so Voigt. Mit einer Vielzahl an Aktivitäten will sich die IHKOrganisation u. a. bei der Energiewende für eine Richtungsänderung zu mehr Markt und Wettbewerb einsetzen, zur Schaffung eines innovationsfreundlichen Umfeldes beitragen sowie bei der Steuerpolitik und dem Bürokratieabbau die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen wieder in den Fokus rücken.

„Wir müssen raus aus der Wohlfühlpolitik und weg vom Verschenken sozialpolitischer Wohltaten, die dann die zukünftigen Generationen bezahlen müssen“, richtete der IHK-Präsident seinen Appell insbesondere an die anwesenden Abgeordneten des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und des Sächsischen Landtages. Er wünsche sich, dass die Unternehmerschaft ihre Erwartungen und Vorschläge dahingehend noch deutlicher formuliert, um die Forderungen und Erwartungen sehr viel deutlicher als bisher auf den Tisch zu legen. „Trotz aller Probleme weltweit liegt das größte Konjunkturrisiko in der Frage, wie sich die Konjunktur im Euroraum erholt, wie wir die Energiewende meistern und wie wir Wachstumskraft und Beschäftigungsdynamik der deutschen Volkswirtschaft sichern können“, so Voigt weiter. Im Folgenden nannte er

Beispiele für eine falsch verstandene „WohlfühlPolitik“, wie die abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren sowie der undifferenziert vor der Einführung stehende Mindestlohn, der allein in Sachsen zu einer Erhöhung der Arbeitslosigkeit um 1 %, also 15.000 Arbeitslosen mehr, führen würde. Er verurteilte die damit einhergehenden kaum überschaubaren Haftungsprobleme für die Unternehmen und die Einschränkung der Flexibilität am Arbeitsmarkt als weitere Instrumente, mit denen an dem Ast gesägt werde, auf dem wir sitzen. „Freiheit in der Gesellschaft und Freiheit in der Wirtschaft, das sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Wer eine freiheitliche Gesellschaft möchte, muss sich für Markt und Wettbewerb einsetzen“, leitete der IHK-Präsident zur Festrede von Andreas Mundt über. Der Präsident des Bundeskartellamtes sprach in seinem Vortrag zur „Modernen Wettbewerbspolitik als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit“ . Internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sei keine Selbstverständlichkeit, sie müsse „jeden Tag neu erkämpft werden“, stellte Mundt an den Anfang seines Vortrages. Wettbewerb bedeute auf Seiten der Politik nichts Anderes, als das Offenhalten von Märkten. Was passiert, wenn Abgeordnete und Beamte Märkte planen, könne man am Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ablesen, dessen Kosten explodieren. Die Energiewende könne nur gelingen, wenn die Politik stärker auf den Markt setzt. Unberechenbare, steigende Energiekosten schaden dem Standort Deutschland, machte Mundt deutlich und forderte: „Wir sollten endlich die marktwirtschaftlichen Chancen des Energiemarktes nutzen!“ Am Beispiel von Abfallentsorgung, Wasserversorgung und des Breitbandausbaus beschrieb er negative Folgen des Außerkraftsetzens von Marktmechanismen. Mundt schloss mit dem Fazit: „Wir müssen in Deutschland weiter an einer echten Wettbewerbskultur arbeiten. Wettbewerb sichert Arbeitsplätze, Wachstum, Innovation und Qualität der Produkte.“ Angela Grüner, Marion Fiedler


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Offensive gegen Verödung der Innenstädte Der Arbeitskreis Innenstadtentwicklung/Einzelhandel der IHK Chemnitz Region Erzgebirge, in dem regionale Händler und Gewerbevereine des Erzgebirgskreises involviert sind, beschäftigte sich am 2. April intensiv mit der Entwicklung des Handels in den Innenstädten sowie deren kultureller Belebung. Als besonderer Gast wurde Ilona Schönle, Geschäftsführerin des Vereins BUY LOCAL e.V., aus Ravensburg herzlich begrüßt. Sie stellte sehr anschaulich die Arbeit des Vereines vor, zeigte mit ehrlicher Nüchternheit die Austauschbarkeit und Tristesse unserer Innenstädte auf und überzeugte mit provokanten Argumenten, warum es wichtig ist gegen Verödung und Monotonie der Einzelhandelssituation anzukämpfen. Die Initiative „Buy local“ (kaufe lokal) stammt aus den USA und wurde 2012 nach Deutschland gebracht. Der Verein hat seinen Sitz in Ravensburg und bundesweit bereits über 400 Mitglieder. BUY LOCAL ist eine bundesweite Qualitätsoffensive von inhabergeführten Fachgeschäften. Der Verein hat ein Güte- bzw. Qualitätssiegel für lokales Marketing entwickelt und setzt sich für regionales Einkaufen ein … auch im Internet. Wichtig ist es BUY LOCAL, nicht als Gegner des Internets gesehen zu werden.

Viele Innenstädte werden heutzutage immer austauschbarer durch die immer gleichen Filialisten und der zunehmende Einkauf bei anonymen Internetversendern führt zu einem massiven Verdrängungswettbewerb und entzieht dem ortsansässigen Einzelhandel die notwendigen Umsätze. Eines der Hauptanliegen von BUY LOCAL ist es, bei den Käuferinnen und Käufern das Bewusstsein dafür zu wecken, dass sie mit ihrem Einkauf beim Einzelhändler vor Ort bzw. beim Kauf von regionalen Produkten die Region stärken. Ebenso kann man dieses Käuferverhalten auch auf die heimischen Handwerker und Gastronomen beziehen. Jeder Euro, der in der Region verbleibt, sorgt für den Erhalt von Arbeitsplätzen und erhöht die Lebensqualität aller Menschen. Kindergärten, Schulen, soziale Einrichtungen, Vereine, die Infrastruktur einer Region profitieren von einem bewussten regional unterstützenden Käuferverhalten. Die Notwendigkeit, attraktive und unverwechselbare Innenstädte zu schaffen, wurde an diesem Nachmittag allen Teilnehmern des Arbeitskreises bewusst. Umso wichtiger ist das im Erzgebirge, wo zahlreiche Städte über überdurchschnittlich viel Verkaufsfläche verfügen. Bert Rothe präsentierte die Ergebnisse der IHK-Studie zur „Situation im Einzelhandel

2014“. Ausgehend vom Konsumverhalten in ganz Deutschland, ging er besonders auf die Einzelhandelssituation im Regierungsbezirk Chemnitz, speziell in den erzgebirgischen Städten und die daraus abgeleiteten Trends und Entwicklungen ein. Die überdurchschnittlich hohe Verkaufsfläche stehe im totalen Gegensatz zu der vorliegenden einzelhandelsrelevanten Kaufkraft je Einwohner und Jahr im Erzgebirgskreis, die deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Abschließend kam es zu einer regen Diskussion und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer des Arbeitskreises, die bestimmte Lösungsansätze mit viel Interesse sowie unter den Gesichtspunkten der Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit bewerteten. Das nächste Treffen des Arbeitskreises Innenstadtentwicklung/Einzelhandel wird im September in der Großen Kreisstadt Marienberg zusammen mit dem dortigen Gewerbeverein stattfinden. Andrea Nestler

Handelsausschuss Zwickau: Mindestlohn bedarf Korrekturen

Bernd Fritzsche (l.) freut sich über die Gratulation zum 135-jährigen Bestehen seines Unternehmens. Foto: IHK

Mit Glückwünschen zum 135-jährigen Firmenjubiläum überraschte Zwickaus Handelsausschuss einen froh gestimmten Bernd Fritzsche, Inhaber des Büro- und Presseshops Fritzsche in Zwickau. Für wenig Freude sorgte dagegen Punkt 2 der Tagesordnung – der ab Januar 2015 gesetzlich geltende „Mindestlohn“ von 8,50 Euro pro Stunde. „Für unser Haus bedeutet das eine Netto-Mehrbelastung von etwa 35.000 Euro pro Jahr“, rechnete Monika Twitting (Hotel Meerane) dem CDU-Bundestagsabgeordneten Carsten Körber vor. „Nur lässt der Markt keine höheren Preise zu. Auch Politiker wollen ihr Schnitzel weiter für das gleiche Geld essen.“ Als „viel zu kurz“ kritisierte Ulla Reichel, Präsidentin der Regionalkammer Zwickau, den Zeitraum zwischen Inkrafttreten und Wirksamwerden des Gesetzes.

Unternehmer würden gezwungen, langfristige Beschäftigungsverhältnisse und Immobilienverträge auf den Prüfstand zu stellen. Die Industrie- und Handelskammer hat ein Schreiben an die regionalen Bundestagsabgeordnete gesendet und dabei u.a. zu folgenden Problemen Stellung bezogen: der Branchenbezug muss erhalten bleiben, die Altersgrenze ist von 18 auf 25 Jahre anzuheben, die Haftung des Auftraggebers (für Werk- oder Dienstleistungen eines anderen Unternehmers) und die generelle Überstundenvergütung sind zu streichen. IHK-Informationsveranstaltungen zum Thema Mindestlohn sind in Vorbereitung. Die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben. Kathrin Buschmann


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Geschichte der Zukunft Unter diesem thematischen Ansatz stand der Jahresempfang 2014 der Regionalkammer Plauen. Rund 200 Gäste aus dem IHK-Ehrenamt, Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren der Einladung gefolgt. Präsident Theodor Kiessling und Vizepräsident Lars Luderer nutzten zunächst die Gelegenheit, einen Blick auf die aktuelle Arbeit der IHK und die wirtschaftliche Lage im Vogtland zu werfen. Besonders lobende Worte fanden beide für die rund 700 Unternehmerpersönlichkeiten, die ehrenamtlich in verschiedenen Gremien der Regionalkammer Plauen arbeiten. Vizepräsident Luderer betonte die Notwendigkeit der Klärung von Nachfolgefragen in den Unternehmen und bezeichnet diese als „Chefsache“. Die IHK hat dementsprechend mehrere erfolgreiche Veranstaltungen zum Thema Unternehmens-Nachfolge durchgeführt. Zur Investitionstätigkeit in der Region führte er aus, dass 2013 immerhin rund 200 Mio. Euro im Rahmen der einzelbetrieblichen Investitionsförderung von der Wirtschaft in die Hand genommen wurden. Damit wurden rund 2.200 Arbeitsplätze gesichert und ca. 500 neu geschaffen. Sehr ausführlich widmete sich Vizepräsident Lars Luderer sodann dem Thema Bildung: Vielfältige Berufsorientierungsaktivitäten der IHK in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und den Unternehmen haben dazu geführt, dass den Jugendlichen der Region ansprechende und vor allem zielgruppenorientierte Angebote gemacht werden können. Der anschließende Festvortrag von Erik Händeler, studierter Wirtschaftspolitiker und Volkswirtschaft-

Präsident Theodor Kiessling (l.), Referent Erik Händeler (M.) und Geschäftsführer Michael Barth freuen sich über den gelungenen Jahresempfang. Foto: Ellen Siebner

ler, widmete sich den politischen Konsequenzen der Kondratieff-Theorie. Nach seiner Prognose könnten die nächste Jahre „sehr ungemütlich“ werden. Die Gesellschaft stecke mitten im Strukturwandel hin zu einer Wissensgesellschaft, in der andere Erfolgsmuster gelten und in der wir andere Arbeitsabläufe benötigen. Kernaussage von Händeler ist die Notwendigkeit einer Arbeitskultur, die es uns erlaubt, gesund im Beruf alt zu werden. Je eher und je besser dies gelinge, umso mehr werden die psychosomatischen Leiden zurückgehen. Nach seiner Auffassung war die Vorstellung von Zukunft bislang dadurch geprägt, dass ein paar Computer mehr oder weniger auf den Schreibtischen stehen. Doch, so formulierte er deutlich: „Eine Rückkehr zu den Strukturen der Industriegesellschaft wird es nicht mehr geben.“ Bei seiner Analyse der Weltwirtschaftslage ging Erik Händeler weit in die Geschichte zurück: Die Dampfmaschine, die Eisenbahn, das Auto, der Computer… all das habe unsere Welt revolutio-

när umgekrempelt. Händeler vertritt die Auffassung, dass dahinter ein sich wiederholendes System „langer Wellen“ stehe. Die Konsequenzen daraus: Heute sind die Informationsarbeiter die wahren Wertschöpfer. Gesundheit ist der Produktionsfaktor. Daher ist er auch der Meinung, dass man Gegenwärtiges nicht 1 : 1 auf die Zukunft übertragen könne. Künftig würden Erwerbsbiografien aufbrechen. „Wir müssen weniger arbeiten, um länger arbeiten zu können. Und wir müssen ständige hinzulernen. Bildung bekommt einen ganz neuen Stellenwert. Je mehr Arbeit von Gedankenarbeit abhängt, umso mehr sind wir auf das Teilwissen anderer angewiesen. Das zwinge zur Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Transparenz, Versöhnungsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit.“ Das Impulsreferat von Erik Händeler wurde von den Anwesenden am Ende mit einem lang anhaltenden, kräftigen Applaus quittiert. Michael Barth

Mittelsächsische Wirtschaftsförderer informieren sich zur Unternehmensnachfolge Zweimal jährlich laden in Mittelsachsen die IHK Chemnitz und das Landratsamt gemeinsam zum Treffen der kommunalen Wirtschaftsförderer ein. Am 7. Mai stand das Thema „Unternehmensnachfolge“ auf der Agenda des Arbeitskreises, der bei der Sächsisches Metallwerk GmbH in Freiberg zu Gast war – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie in einem Unternehmen die Staffelstabübergabe gelingen kann. „Die nachhaltige Entwicklung der regionalen Wirtschaft hängt ganz maßgeblich davon ab, ob für die zukünftig zur

Übergabe anstehenden Unternehmen gute Nachfolgelösungen in der Region gefunden werden können“, erläutert Annette Schwandtke, Geschäftsführerin der IHK Chemnitz Region Mittelsachsen. Doch Familienmitglieder oder auch Externe hätten schließlich nur dann Interesse an der Übernahme, wenn das Unternehmen wirtschaftlich gut aufgestellt ist. Häufig verkennen Unternehmer Zeit und Aufwand eines solchen Nachfolgeprozesses. IHK und Wirtschaftsförderung möchten die Unternehmen hierfür sensibilisieren und

haben sich deshalb die kommunalen Wirtschaftsförderer als Multiplikatoren mit ins Boot geholt. Werner Neubert, einer der beiden Firmengründer der Sächsisches Metallwerk GmbH, hatte Anfang der 90er Jahre das ehemalige DDR-Unternehmen als ManagementBuy-out übernommen. Vor etwa sechs Jahren begann er, über seine Nachfolge nachzudenken und ist ganz sicher: „Als erstes muss man sich selbst fragen: Was will ich eigentlich? Veräußerung, um Geld zu verdienen? Oder primär dafür sorgen, dass die Unternehmens-

fortführung gewährleistet wird?“ Erst nachdem hierüber Klarheit bestand, hat er über die verschiedensten Plattformen und Netzwerke nach dem passenden Nachfolger gesucht – und er wurde fündig. Für die etappenweise Übergabe an seinen Nachfolger, Knut Ebert, gab es einen genauen Plan. Neubert hat sich rechtzeitig zurückgenommen und dem „Neuen“ das Feld überlassen. „Das war nicht einfach und tat auch manchmal weh. Aber es ist der einzig richtige Weg“, so sein Resümee. Dr. Annette Schwandtke


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Für die Praxis

Ratgeber Recht Einigungsstellenverfahren sind kostengünstig Wer sich als Unternehmer wettbewerbswidrig verhält, kann auf Unterlassung und Schadensersatz in Anspruch genommen werden. Dies gilt beispielsweise bei der Werbung mit irreführenden Aussagen oder fehlerhaften Preisangaben. In diesen oder ähnlichen Fällen kann ein Mitbewerber seine Ansprüche gerichtlich verfolgen. Dabei ist der Weg zum Gericht oft langwierig und mit hohen Kosten verbunden. Weniger bekannt ist eine zweite Möglichkeit der Rechtsverfolgung: Ein Einigungsstellenantrag bei der Einigungsstelle für wettbewerbsrechtliche Streitigkeiten.

festgehalten. Ist keine Einigung möglich, bleibt dem Antragsteller der Weg zum Gericht.

Im Vergleich zum gerichtlichen Verfahren sind Einigungsstellenverfahren kostengünstig und schnell. In aller Regel ist die Angelegenheit ohne aufwendigen Schriftwechsel und mit einer einmaligen Verhandlung vor der Einigungsstelle erledigt. Denn Ziel der Einigungsstelle ist es stets, eine außergerichtliche und gütliche Einigung zwischen den Parteien zu erreichen. Kommt eine Einigung zustande, wird das Ergebnis in einem Vergleich

Die Einigungsstelle wird nur auf Antrag tätig. Antragsbefugt sind vor allem Mitbewerber, die in einem Konkurrenzverhältnis zum Antragsgegner stehen, aber auch rechtsfähige Verbände zur Förderung gewerblicher oder selbstständiger beruflicher Interessen, qualifizierte Einrichtungen (wie z.B. die Wettbewerbszentrale) sowie die Handwerksammer oder die Industrie- und Handelskammer selbst.

Die Einigungsstelle der IHK Chemnitz existiert seit 1993. Die Durchführung der Einigungsstellenverfahren wird für die gesamte IHK Chemnitz durch die Regionalkammer Plauen organisiert. Örtlich zuständig ist die Einigungsstelle der IHK Chemnitz, wenn der Antragsgegner hier seine gewerbliche oder selbstständige Niederlassung oder in Ermangelung einer solchen seinen Wohnsitz hat bzw. die relevante Handlung im IHK-Bezirk begangen wurde.

Die Einigungsstelle entscheidet in der Besetzung mit einem Vorsitzenden (ein wettbewerbsrechtlich erfahrener Jurist) und zwei Beisitzern (sachverständige Unternehmer bzw. in relevanten Fällen auch Verbraucher). Die Liste wird jährlich bekannt gegeben oder kann bei der IHK angefordert werden. Die Durchführung des Einigungsstellenverfahrens ist nur mit Zustimmung des Antragsgegners möglich. Die Verhandlung ist nicht öffentlich. Zur Förderung der gütlichen Einigung sollten die Parteien persönlich anwesend sein. Trotz ihrer offensichtlichen Vorteile sind die Einigungsstellen bei der Unternehmerschaft nur zum Teil bekannt. In der Zukunft wird ihre Bedeutung gleichwohl wachsen. Der Grund dafür sind steigende Gerichtskosten und die lange Verfahrensdauer bei Wettbewerbsprozessen. Für viele Unternehmen wird nicht zuletzt deshalb Wirtschaftsmediation und außergerichtliche Streitbeilegung immer attraktiver. Karla Bauer, Tel. 03741/214-3120

Kostenfreier Telefonbucheintrag unter Geschäftsbezeichnung Gewerbetreibende können verlangen, dass sie kostenlos unter ihrer Geschäftsbezeichnung in das Teilnehmerverzeichnis „Das Telefonbuch“ und seiner Internetausgabe „www.dastelefonbuch.de“ eingetragen werden. So entschied der Bundesgerichtshof am 17. April 2014 in drei Fällen (Az.: III ZR 87/13). Der Anspruch besteht gemäß § 45m Abs. 1 Satz 1 des Telekommunikationsgesetzes. Die Kläger - Betreiber von Kundendienstbüros einer Versicherung - hatten von den Telefondienstanbietern verlangt, sie ohne zusätzliche Kosten unter ihrer Geschäftsbezeichnung X. (= Name der Versicherung) Kundendienstbüro Y.Z. (= Vorna-

me und Nachname der Kläger)“ in die genannten Verzeichnissen einzutragen. Diese meinten jedoch, die Kläger haben nur einen Anspruch auf einen kostenlosen Eintrag unter ihrem Nach- und Vornamen gefolgt von der Angabe „Versicherungen“ (= Z., Y., Versicherungen) und verlangten für die gewünschte Eintragung einen Aufpreis. Laut Gericht zählt zum „Namen“ im Sinne dieser Vorschrift auch die Geschäftsbezeichnung, unter der ein Teilnehmer ein Gewerbe betreibt, für das der Telefonanschluss besteht. Diese Angabe sei erforderlich, um den Gewerbetreibenden, der als solcher – und nicht als Privatperson – den An-

schluss unterhalte, als Teilnehmer identifizieren zu können. Dies gelte nicht nur für juristische Personen, Kaufleute, die einen handelsrechtlichen Namen (Firma) führen oder in die Handwerksrolle eingetragene Handwerker, sondern auch für sonstige Gewerbetreibende, die eine Geschäftsbezeichnung führen. Entscheidend sei, dass ein im Verkehr tatsächlich gebrauchter Geschäftsname bestehe, dem für die Identifizierung des Gewerbetreibenden ein maßgebliches Gewicht zukomme. (Quelle: juris GmbH, www.juris.de)

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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Für die Praxis

Widerrufsrecht nach Online-Kauf nur für Verbraucher Kleinkinder im Modegeschäft Ein Modegeschäft verletzt dann seine Verkehrssicherungspflicht, wenn es seine Auslagen auf einem Warenständer präsentiert, der von einem vierjährigen Kleinkind mit geringem Kraftaufwand gekippt werden kann und der dann die Gefahr erheblicher Verletzungen begründet (OLG Hamm, Az. 6 U 186/13, vom 06.03.2014).

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Im Fernabsatz haben Verbraucher ein 14-tägiges Widerrufs- und Rückgaberecht, ohne dass die Ware mangelhaft sein muss. Dieses Recht steht aber grundsätzlich nur Verbrauchern zu, es sei denn, es wurde auch Unternehmern vertraglich eingeräumt. Nunmehr hat das AG München am 10. Oktober 2013, Az.: 222 C 16325/13, entschieden, dass nur wer erkennbar als Verbraucher online Waren bestellt, dieses Recht wahrnehmen darf. Im zu Grunde liegenden Fall hat der Kläger, ein Münchner Physiotherapeut, einen Waschautomat zum Preis von 599 Euro zzgl. 39,90 Euro Versandkosten und 89 Euro Garantieverlängerung über das Internet bestellt. In der Eingabemaske gab er als Kundeninformation an „Physiotherapiepraxis“ und darunter seinen Namen mit der Adresse der Praxis ein. Als Lieferadresse gab er seine Privatadresse an. Im Rahmen der Bestellung verwendete er die E-Mail-Adresse der Physiotherapiepraxis. Die Rechnung bezahlte er per Sofortüberweisung von seinem privaten Konto. Nachdem die Waschmaschine am 13. März 2013 an die Privatadresse ausgeliefert war, erklärte der Kläger den Widerruf des Geschäfts. Er habe als Privatperson und Verbraucher die Waschmaschine online bestellt und daher ein Widerrufs- und Rückgaberecht. Die Firma wollte die

Maschine nicht zurücknehmen, da der Kläger nicht als Verbraucher agierte. Das AG München hat die Klage abgewiesen. Nach Auffassung des Amtsgerichts hat der Kläger als Kundennamen nicht seinen Namen, sondern die Physiotherapiepraxis sowie darunter seinen Namen angegeben. Dies sei im Rechtsverkehr so zu verstehen, dass der Vertrag mit der Physiotherapiepraxis abgeschlossen werden soll, deren Inhaber der Kläger sei. Hierfür spreche auch, dass die E-Mail-Adresse der Praxis für die Bestellung verwendet worden sei. Da der Kläger bei der abweichenden Lieferadresse die Namensangaben nicht geändert habe, sei für die Firma nicht erkennbar gewesen, dass es sich nicht um eine weitere Praxisadresse, sondern um die Privatwohnung des Klägers handelte. Auch durch die Bezahlung vom Privatkonto hätten keine Zweifel an dem unternehmerischen Handeln des Klägers aufkommen können. Laut Gericht komme es für die Beurteilung der Verbrauchereigenschaft auf den Zeitpunkt des Vertragsschlusses an, so dass Vorgänge nach dem Vertragsschluss, hier also die Zahlung kurze Zeit darauf, ohne Belang seien. Das Urteil ist rechtskräftig. (Quelle: www.justiz.bayern.de) Nora Mehlhorn, Tel. 0371/6900-1350 ANZEIGE

über 200 Bewerber in den letzten 3 Jahren

Sächsischer Meilenstein 2014

Am 12. Mai fiel zu den „Tagen der Unternehmensnachfolge“ der Startschuss für den „Sächsischen Meilenstein 2014 – Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge.“ Zum vierten Mal verleihen die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS) und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) den Preis in den Kategorien familieninterne, unternehmensinterne und unternehmensexterne Nachfolge sowie den Sonderpreis. Seit 2011 haben sich bereits über 200 Bewerber aus allen Branchen des Freistaates beworben. Dieser Erfolg soll in diesem Jahr fortgesetzt werden. Kleine und mittelständische Unternehmen, die in den Jahren 2009 bis 2013 eine besonders gelungene Unternehmensnachfolge organisiert haben, können sich bis zum 01.09.2014 für den „Sächsischen Meilenstein“ bewerben. Weitere Informationen unter: www.saechsischer-meilenstein.de Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.


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»Zwickau 2050«: Diskussion für lebenswerte Zukunft Ausstellung „Zwickau 2050“: 01.07. – 14.09. 2014; Eröffnung zum Tag der Architektur, am 28. Juni, 15.00 Uhr, im Kunstverein „Freunde aktueller Kunst“, Hölderlinstraße 4, Zwickau. Visualisierung: 6-15-6 büro für architektonisches design

Wie Zwickau in über 30 Jahren aussehen wird, weiß Sebastian Kriegsmann nicht. Allerdings setzt sich der Architekt im „Arbeitskreis Zwickau 2050“ mit zentralen Themen der Stadtentwicklung auseinander. Unter dem Dach der Architektenkammer Sachsen, Kammergruppe Zwickau, „baut“ er mit weiteren Architekten, Verkehrs- und Bauplanern komplexe Gestaltungsideen zu einem ganzheitlichen „Urban Village“ zusammen. Nach zweijähriger Arbeit werden erstmals Ergebnisse vorgestellt: Die Ausstellung „Zwickau

2050“ öffnet zum Tag der Architektur, am 28. Juni, im Kunstverein „Freunde aktueller Kunst“. Stadt soll städtisch bleiben – baulich dicht im Zentrum, mit erreichbaren Alltagszielen und breitem Angebotsspektrum, alternative Energien stärker nutzend. Damit dies gelingt, nehmen die Projektteilnehmer alle Lebensbereiche ins Visier. In Workshops – unterstützt von Hochschulen bzw. Verwaltungen – werden die Kategorien Verkehr, Wohnen, Grün, Energie und Gewerbe, Bildung und Kultur thematisiert. Lösungsansätze

für die Kernstadt, die Inneren und Äußeren Stadtteile sollen nicht nur auf Papier festgehalten werden, sondern in integrierte Planungen der Stadt Zwickau einfließen. Bevölkerungsrückgang, Alterungsdynamik und klimatische Veränderungen erfordern Mut zu Auseinandersetzung: Welche Straßenzüge lohnt es zu erhalten? Wo kann Wohnbebauung vernachlässigt werden? Bleibt der Nahverkehr bezahlbar? Neben einer Reihe von allgemeinen Feststellungen gibt es ganz konkrete Vorschläge. Beispiel Reichenbacher Straße: einzig Stärkung von Gewerbeansiedlungen erscheint sinnvoll. Beispiel Werdauer Straße (zwischen Crimmitschauer und Kopernikusstraße): ungenutzte Areale großflächig rückbauen und renaturieren. Beispiel Georgenplatz: durch Niveauveränderungen, Treppengestaltung bzw. Sitzmöglichkeiten kleine Wohlfühl-Inseln schaffen. Von der Veröffentlichung ihrer Ideen, der Diskussion und der Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Akteuren erhoffen sich die Mitstreiter von „Zwickau 2050“ neue Ideen, tragfähige Ergebnisse und Akzeptanz. „Wir wissen nicht alles besser. Wir möchten einfach ein positives Stadtbild, soziales Miteinander und lebenswerte Zukunft mitgestalten helfen“, fasst Sebastian Kriegsmann zusammen. Kathrin Buschmann

Bemerkenswerte Wirtschaftsdynamik in Indonesien Auf Initiative eines Unternehmers bereitet die IHK Region Zwickau für den 24. Juni einen „Handelstag Indonesien“ vor. Gerd Wagner betreibt seit 29 Jahren Handel mit Textilmaschinen in Indonesien und seit sieben Jahren in Bandung auf Java ein eigenes Unternehmen. Weshalb sich die Teilnahme an der IHK-Veranstaltung lohnen könnte, erläutert der in Wildenthal bei Eibenstock Diplom-Ökonom gegenüber „Wirtschaft in Südwestsachsen“. Was spricht für ein unternehmerisches Engagement in Indonesien? Die Demokratisierungsprozesse der Republik, die Liberalisierung von Ein- und Ausfuhrbestimmungen und eine nach Bildung strebende Nation haben eine bemerkenswerte Wirtschaftsdynamik entfacht. Der Inselstaat ist reich an Bodenschätzen, die vor Ort stärker veredelt werden sollen. Die Menschen sind gastfreundlich und aufgeschlossen. Da dieser Binnenmarkt mit 240 Millionen Einwohnern noch nicht unmittelbar im Fokus großer Konzerne steht, haben hier auch kleine Unternehmen die Chance, gutes Geld zu verdienen.

nufacturing Indonesia“ in Jakarta, im Dezember 2014. Welche Branchen können profitieren? Ausgezeichnete Potenziale bestehen beispielsweise Das Gespräch führte Kathrin Buschmann. für Produkte und Dienstleistungen aus dem Maschinenbau, dem Elektroniksektor und der Umwelttechnik. Ebenso möchten wir Unternehmer aus den Bereichen Automobil, Textil und Tourismus interessieren. Beide Seiten können gewinnen: z.B. durch Aufbau günstiger Zulieferstrukturen, Import-/Exportgeschäfte bzw. Technologietransfer. Was erwartet die Besucher zum „Handelstag Indonesien“? Mit Vorträgen und Präsentationen stellen wir Märkte, Land und Leute vor – einschließlich wirtschaftliche, rechtliche und politische Informationen. Als Gesprächspartner stehen Vertreter der indonesischen Botschaft Berlin zur Verfügung sowie indonesische Unternehmer. Sie kommen extra nach Zwickau, um deutschen Unternehmern ihre Produkte und Leistungen anzubieten. Wer sich von den Gegebenheiten vor Deutsche Unternehmer zu Gast beim Chemiefasergarnhersteller „PT. Indorama Synthetics Purwakarta“: Anja Gebhardt und Frank Tietze, Ort überzeugen möchte, ist herzlich eingeladen. Die F.A. Schurig GmbH & Co. KG Großröhrsdorf und Gerd Wagner, Fa. IHK plant einen Firmengemeinschaftsstand zur „Ma- Wagner Textilmaschinen und Zubehör GmbH. Foto: Wagner/privat


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Für die Praxis

Florierende Geschäfte trotz politischer Belastungen Nach dem guten Start in das Jahr 2014 hat sich die Stimmung in der südwestsächsischen Wirtschaft nochmals deutlich verbessert. Sowohl die aktuellen als auch die zukünftigen Geschäfte werden positiver beurteilt. Der Geschäftsklimaindex macht einen kräftigen Sprung auf eine neue Bestmarke. Dies ist das Ergebnis der Konjunkturumfrage Frühjahr 2014 der IHK Chemnitz, an der sich 657 IHK-zugehörige Unternehmen mit mehr als 43.000 Beschäftigen aus den Bereichen Industrie, Bau, Dienstleistungen, Handel und Güterverkehr beteiligten.

Risikoradar der südwestsächsischen Wirtschaft Risikoradar der südwestsächsischen Wirtschaft 49

Energiepreise

49

Arbeitskosten wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen

39

Inlandsnachfrage

39 34

Fachkräftemangel Rohstoffpreise

31

Kraftstoffpreise

31

2013

14

Auslandsnachfrage

13

Finanzierung

Großhandels steigt die Erwartungshaltung in allen Wirtschaftsbereichen. In der Industrie ist der Ausblick am positivsten. Am stärksten korrigiert das Güterverkehrsgewerbe die Prognosen nach oben. Erstmals überwiegen dort die Optimisten. Aktuell ist die südwestsächsische Wirtschaft in einer so guten Verfassung, dass die vorhandenen Risiken im In- und Ausland eine untergeordnete Rolle spielen. So planen auch wieder mehr Unternehmen neue Mitarbeiter einzustellen. Die Entwicklung der Energiepreise und Arbeitskosten, die bestehende Verunsicherungen hinsichtlich der geplanten Einführung des Mindestlohnes und die Rente mit 63 belasten dennoch die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes. Das Risikoradar zeigt, dass gerade die zunehmende Regulierung am Arbeitsmarkt eine Hypothek für das mittelfristige Wachstum in der Region darstellt. Die Arbeitskosten rangieren bereits gleichauf mit den Energiepreisen und damit ganz vorn bei den Geschäftsrisiken. Martin Witschaß, Tel. 0371/6900-1250

7

Sonstige Risiken Wechselkurs

2014

Die Binnennachfrage und die konjunkturelle Erholung im Euroraum beflügeln trotz der Spannungen in der Ukraine die Einschätzungen der Unternehmen. Viele verbuchen gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum. Die Hälfte der Befragten verweist auf eine gute Geschäftslage, nur neun Prozent sind unzufrieden. Der kräftige Anstieg des Lagebarometers ist vor allem auf das Güterverkehrsgewerbe (von -7 auf +14 Saldopunkte), die Dienstleistungswirtschaft (von +40 auf +46 Punkte) und den Einzelhandel (von +14 auf +20 Punkte) zurückzuführen. In der Industrie (+46 Punkte) und im Bau (+54 Punkte) verfestigt sich der positive Wachstumstrend mit einem Anstieg der Lagekomponente um jeweils zwei Punkte. Nach den kraftvollen ersten Monaten nehmen die Erwartungen an die zukünftigen Geschäfte weiter zu. Mehr als jedes vierte Unternehmen gibt optimistische Prognosen ab, während der Anteil der Pessimisten auf unter 11 Prozent sinkt. Damit sind die Unternehmen so zuversichtlich wie bisher nur im Boomjahr 2011. Mit Ausnahme des

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Unternehmerurteile in Prozent, Mehrfachnennungen

www.chemnitz.ihk24.de unter: Dok.-Nr. 8565

Unternehmerurteile in Prozent, Mehrfachnennungen

Ein Fuhrpark nach Bedarf – Carsharing für Unternehmen Das gemeinschaftliche Nutzen von Fahrzeugen „carsharing“ setzt sich in vielen größeren Städten als Alternative zum eigenen Fahrzeug durch. Doch nicht nur private Nutzer können vom Autoteilen profitieren, auch immer mehr Unternehmen entdecken die Vorteile des Carsharings für sich. Ein firmeneigener Fuhrpark, der sich an Auslastungsspitzen orientiert, stellt einen hohen Kostenfaktor dar, auch wenn die Autos ungenutzt sind. Carsharing kann hier als flexiblere und zudem kostensparende Alternative fungieren. Ob Kleinwagen, Kompaktklasse, Gehobener, Lieferwagen oder Transporter – je nach Bedarf kann das passende Auto reserviert werden. Die Länge einer Buchung ist dabei wesentlich variabler als bei einer herkömmlichen Autovermietung. Sie kann von einer Stunde bis zu mehreren Monaten andauern. Sofern das gewünschte Auto verfügbar ist, sind Re-

servierungen auch kurzfristig bis wenige Minuten vor Fahrtantritt möglich. Abgerechnet wird per Zeit- und Kilometerpreis. Die Kosten werden in einer monatlichen Rechnung aufgeschlüsselt und können so einfach nachvollzogen und verbucht werden. Nach Informationen des Bundesverbandes Carsharing (BCS) ist in den letzten Jahren der Anteil an Geschäftskunden stetig gestiegen. Einige davon haben sich bewusst gegen einen eigenen Fuhrpark entschieden, andere nutzen Carsharing als Ergänzung, um die Auslastungsspitzen abzudecken. Der Idee des Carsharing folgend, sind die Fahrzeuge an dezentralen Stationen im jeweiligen Stadtgebiet verteilt. Wenn der Geschäftskunde es wünscht und die Auslastung gegeben ist, sind Carsharing-Organisationen häufig auch dazu bereit, Carsharing-Stationen in Firmennähe oder direkt auf dem Firmengelände zu

errichten. Ebenfalls ist es bei allen Carsharing-Organisationen möglich, Autos für bestimmte Zeiträume fest zu reservieren. Viele bieten darüber hinaus durch die Vereinbarung von Mindestumsätzen die Möglichkeiten, Nachlässe zu erhalten und damit die Kilometerkosten zu senken. In Chemnitz wurde vor etwas mehr als zwei Jahren ein Carsharing-Projekt vom Verkehrswende e.V. initiiert. Als Carsharing-Organisation konnte ein regionaler Anbieter gewonnen und gemeinsam mit dem lokalen Verkehrsunternehmen sowie anderen Partnern in Chemnitz bereits ein agiles Netzwerk aufgebaut werden. So soll es in diesem Jahr von derzeit fünf Stationen und sechs Fahrzeugen auf dann acht Stationen und mindestens 14 Fahrzeuge mehr als verdoppelt werden. Dietmar Richter, Tel. 0371/6900-1201


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Für die Praxis

Zehn Schwellenländer in den Fußstapfen der BRICS Nach zehn Jahren außerordentlichen Wachstums verlangsamt sich der Aufschwung in den BRICS-Ländern. Coface erwartet für sie 2014 ein durchschnittliches Plus, das 3,2 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt des vergangenen Jahrzehnts liegt. Gleichzeitig beschleunigen andere Länder ihre wirtschaftliche Entwicklung. Darunter sieht Coface zehn Länder, die gute Aussichten haben, ihre Produktion zu steigern, und zudem über die finanziellen Mittel dafür verfügen. Trotz einer weiter günstigen Nachfrage der Verbraucher wachsen die BRICS langsamer. Ursachen sind zum einen erforderliche Anpassungen in Produktion

und Zulieferung, zum anderen ein deutlicher Rückgang der Investitionen. Die einheimischen Produzenten verfügen somit nicht über ausreichende Kapazitäten, um die weiter starke Nachfrage befriedigen zu können. Um Länder zu identifizieren, die den BRICS-Staaten in der Entwicklung folgen könnten, hat Coface einige Kriterien zusammengestellt. Die zwei wichtigsten sind: Länder mit starkem und beschleunigtem Wachstum, deren Wirtschaft zudem diversifiziert und robust genug ist, um Wachstumsdellen auszuhalten; Länder, die über ausreichend Kapitalressourcen verfügen, um das Wachstum zu finanzieren (Mindestreserven, um nicht von Auslandskapital abhängig zu sein), ohne

die Gefahr, Kreditblasen zu produzieren. aktuellen Bewertung A4 oder B dem der Länder, die noch keinen Kapitalmarkt BRICS-Länder vergleichbar ist. vergleichbar den OECD-Ländern haben. Kenia, Tansania, Sambia, Bangladesch und Äthiopien haben jeweils ein sehr Kolumbien, Indonesien, Peru, Philippi- (C) oder extrem problematisches (D) Genen und Sri Lanka: großes Potenzial, un- schäftsumfeld, das die Entwicklung der terlegt mit intaktem Geschäftsumfeld Länder erschweren könnte. Coface hat lediglich zehn „neue aufstre- „Natürlich wird es für die zweite Gruppe bende“ Länder identifiziert, die die Krite- schwieriger, sie dürfte länger brauchen, rien erfüllen. Diese Länder unterscheiden um ihr Wachstumspotenzial voll zu entsich in ihrem jeweiligen Geschäftsum- falten. Allerdings sind ihre Probleme mit feld. Ist es schwach, kann es Wachstum dem Geschäftsumfeld relativ zu sehen: ersticken. Deshalb unterscheidet Coface 2001 war die Governance in Brasilien, zwei Gruppen von „neuen aufstreben- China, Indien und Russland mit der heutigen in Kenia, Tansania, Sambia, Banden“ Ländern. Kolumbien, Indonesien, Peru, Philip- gladesch und Äthiopien vergleichbar“, pinen und Sri Lanka haben ein ver- sagt Julien Marcilly, Leiter Country Risk www.coface.com nünftiges Geschäftsumfeld, das in der bei Coface.  ANZEIGE

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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Für die Praxis

FrischeFISCHE, Motivation, Business-KNIGGE … Was wohl haben frische Fische und Motivation miteinander zu tun? Michael Ehlers alias Dr. Hein Hansen hat das Geheimnis gelüftet und sich bei den Fischverkäufern auf dem Hamburger Fischmarkt und dem Pike Place Fish Market in Seattle inspirieren und anstecken lassen. Die Männer, die wahrlich einen Knochenjob leisten, sind unheimlich motiviert. Michael Ehlers, Institut Michael Ehlers GmbH, hat seine fundierten wissenschaftlichen Erkenntnisse unter der „Schürze und der Mütze“ eines Fischverkäufers mit Herzblut, Esprit und Charme zum „Unternehmertag“ vorgetragen. Den Ausspruch „Der Fisch stinkt vom Kopf“, hat er zu seinem Motto gemacht. Jeder kennt dieses Zitat und doch ist es gut, wenn man sich immer wieder damit auseinandersetzt. „Fischverkäufer Hansen” hat das Thema perfekt vorgetragen und vorgeführt. Da war auch viel Lachen angesagt, was zugleich ein Motivationsfaktor für die Teilnehmer war, denn Lachen ist bekanntermaßen gesund! Der traditionelle Unternehmertag bot aber noch mehr. War es nun der Business-Knigge, vorgetragen von Antje Schindler, ASS-Seminare oder das Thema Sinn und Unsinn von Social Media im Unternehmen von Kristian Voigt,

Chemnitzer Veranstaltungs GmbH. Dr. Jenz Otto, Geschäftsführer des TCC und Vizepräsident der IHK Chemnitz, sowie Ulrich Geissler, Geschäftsführer der CWE, übergaben den Preis an Michael Stecher,

Inhaber der Firma SIGMAPLANT. Die IHK Chemnitz dankt den Teilnehmern für ihr Interesse sowie den Referenten und Partnern für ihren Beitrag zum guten Gelingen. Ilona Roth, Tel. 0371/6900-1300

Unternehmermeinungen:

Michael Ehlers alias Fischverkäufer Dr. Hein Hansen. Foto: IHK

creativ clicks GmbH - die Vorträge trafen den Nerv der ca. 100 Teilnehmer. Auch in diesem Jahr waren wieder viele Partner im Boot, so zum Beispiel Banken, Krankenkassen, Finanzamt, Rentenversicherung etc., die die TeilnehmerInnen umfassend zu deren Fragen berieten. Im Mittelpunkt stand zudem die Verleihung des „Start-up-Pakets“ der Volksbank Chemnitz eG, der TCC Technologie Centrum Chemnitz GmbH, der CWE Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft sowie der C³

Jörg Bachorz, Unternehmensberatung Wie in den Jahren zuvor ist es den Organisatoren des Unternehmertages wieder gelungen, eine erlebnisreiche und inhaltlich starke Veranstaltung zu organisieren. Für neue und gestandene Unternehmer wurden ansprechende Themenbereiche durch gut ausgewählte Referenten geboten, welche inspirierende Anregungen für das eigene Tun gaben. Das Highlight des Tages war ein virtuos agierender Michael Ehlers alias Dr. Hein Hansen. Mit so viel Energie und Esprit habe ich selten einen Vortrag erlebt. Der Begriff Impulsvortrag war hier mehr als angebracht! Indira Goldschmidt, Laufschule Chemnitz Der Unternehmertag der IHK Chemnitz war eine abwechslungsreiche, interessante und überaus kurzweilige Veranstaltung. Ob Businessknigge oder die Frage, warum und wie sinnvoll Social Media eingesetzt werden kann, alles wurde mit vielen praktischen Beispielen erläutert. Mit Hein Hansen alias Michael Ehlers kam auch Schwung in den Nachmittag. Seine Botschaft, dass nur über eine mitarbeiterorientierte Führungskultur die Mitarbeiter und auch Organisationen leistungsfähig und gesund bleiben, brachte er klar und unglaublich lustig an die Teilnehmer. Es war ein überaus gelungener Unternehmertag, der viele Impulse für meine Arbeit setzte.

Onlinehandel und E-Payment im Fokus

Vom Onlinehandel für Einsteiger bis zur Auswahl von Zahlungsverfahren für Händler, der eBusiness-Lotse Chemnitz und die Industrie- und Handelskammer Chemnitz Region Erzgebirge informierten anschaulich und aktuell zu diesen Themen in Annaberg-Buchholz und Aue. Begeistert von den Erfolgsmeldungen aus der Online Branche wird sich der eine oder andere Neueinsteiger in den Online-Handel wagen. Das Generieren von Webshops, die effektive Verknüpfung mit dem Warenwirtschaftssystem oder die Umsetzung von B2B Por-

talen können maßgeblich zum Erfolg der Geschäftsprozesse beitragen. Dennoch ist der Einstieg in den Online-Handel für Unternehmen nicht immer einfach. Zahlreiche Bereiche gilt es im Auge zu behalten und zu optimieren. Die IHK Chemnitz Region Erzgebirge bot am 19. März in Annaberg-Buchholz sowohl für Profis als auch für Neueinsteiger in Zusammenarbeit mit dem eBusiness-Lotsen Chemnitz den Workshop „Start in den Onlinehandel: Darauf sollte man achten“ an. Die Veranstaltung wurde ebenfalls in Chemnitz, Freiberg und Plauen durchgeführt. Das Wachstum des Onlinegeschäftes in den letzten Jahren war rasant. Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels ermittelte für 2013 einen Umsatz von 39,1 Mrd. Euro und prognostiziert eine weitere starke Steigerung im E-Commerce-Bereich. Nicht nur das Produkt- und Leistungsangebot und der problem-

lose schnelle Versand der Waren sind bei vielen Kunden kaufentscheidend, sondern auch die Auswahl an möglichen Zahlungsverfahren. Um Unternehmen einen Überblick über mögliche Zahlungsverfahren aufzuzeigen, deren Erfolgsfaktor bei potenziellen Käufern und bei der Auswahl unterstützend mitzuwirken, führte die IHK Chemnitz Region Erzgebirge in Zusammenarbeit mit dem eBusiness-Lotsen Chemnitz am 3. April in Aue erfolgreich einen Workshop zum Thema „Auswahl und Integration von Zahlungsverfahren – Worauf man als Händler achten sollte“ durch. Neben Informationen zu den Themen „Erfolgsfaktor Payment“ sowie „Zahlungsabwicklung im (Online)Handel – Aktuelles von E-Payment bis M-Payment“ gab es aktuelle Studien zum Käuferverhalten bei verschiedenen Zahlungsverfahren. Die Veranstaltung wurde auch in Chemnitz durchgeführt. Andrea Nestler


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Wirtschaft Südwestsachsen

Co-Working als längst gelebte Praxis Flexibel nutzbare Arbeitsräume, Internetzugänge und Konferenztechnik für alle Unternehmen, Cafés und Foyers als Begegnungsorte fürs informelle Netzwerken: Sogenannte Co-Working-Spaces sind in aller Munde. Das Co-Working gehört zu den Arbeitsformen der Zukunft – und für viele Freiberufler und kleinere Start-ups auch schon zu denen der Gegenwart. Seit über 20 Jahren gelebte Praxis ist die Bereitstellung von optimalen Bedingungen für junge Unternehmen im Technologie Centrum Chemnitz. Hier finden auch Unternehmen der Kreativbranche die besten Voraussetzungen – kleine, schicke Büros mit Nutzungsvereinbarungen, die sich der Unternehmensgröße anpassen, und eine Infrastruktur, die genau das bietet, was Co-Working ausmacht – ein kreatives Umfeld

zur flexiblen Nutzung. Mit dem Pre-Inkubator ist bereits vor Jahren sogar kostenlos nutzbare Fläche entstanden – für Unternehmer in der Vorgründungsphase, die noch an der Marktreife ihrer Idee „brüten“. Ergänzt wird dies alles durch Betreuungs- und Serviceleistungen von der strategischen Beratung bis zum Büroservice. Über 70 Unternehmen nutzen derzeit die besonderen Möglichkeiten der drei kommunalen Standorte der Gründerförderung, weit über 200 sind es seit der Gründung der TCC GmbH 1990. Etwa 30 Prozent davon sind der Kreativbranche zuzuordnen, darunter lokale und überregionale Größen wie der Lernsoftware-Hersteller chemmedia AG, die Internetagentur Creativ Clicks oder die Software-Entwickler von cape-IT. www.tcc-chemnitz.de

Bewerbung für Energy Efficiency Award endet am 30. Juni Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe können sich noch bis zum 30. Juni mit erfolgreichen Energieeffizienzprojekten für den Energy Efficiency Award 2014 der Deutschen EnergieAgentur (dena) bewerben. Den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preis vergibt die dena im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz mit freundlicher Unterstützung der Premium-Partner DZ BANK AG, Imtech Deutschland und Siemens AG bereits zum achten Mal. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Bewerben können sich Unternehmen jeder Größe und Branche, die erfolgreich Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz im eigenen Be-

trieb durchgeführt haben. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende Energieeffizienzstrategien branchenübergreifend bekannt zu machen und Unternehmen zur Umsetzung zu motivieren. Die feierliche Preisverleihung erfolgt unter Anwesenheit des Fachpublikums und vor Entscheidern aus Industrie und Gewerbe, Politik und Forschung am 11. November auf dem dena-Energieeffizienzkongress 2014. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der dena und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Alle Informationen zur Teilnahme finden interessierte Unternehmen unter: www.EnergyEfficiencyAward.de

Werbung in der IHK-Zeitschrift – Informationen unter Tel. 0371 / 52 89 178


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Für die Praxis

Foto: Fotolia_scusi

Menschen mit Behinderung als Fachkräfte? – Ja! Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns als Kammer in Bezug auf den Arbeitsmarkt annehmen. Als Interessenvertreter und Dienstleister der regionalen Wirtschaft möchten wir die Wirtschaftsunternehmen für dieses Thema sensibilisieren. Die Fachkräftesicherung ist für unsere Unternehmen zu einer beschäftigungspolitischen Herausforderung geworden. Zu einer demografiefesten Personalpolitik gehört es daher auch, dass die Erwerbspersonenpotenziale verschiedenster Gruppen, so auch die

der Menschen mit Behinderungen, in den Blick genommen werden. An dieser Stelle dockt das Projekt „Inklusionsberater“ der IHK Chemnitz an. Wir bieten den Unternehmen eine individuelle und umfassende Beratung rund um das Thema „Beschäftigung von Menschen mit Behinderung“. In enger Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen, den Integrationsfachdiensten sowie weiteren Initiativen und Einrichtungen in Südwestsachsen gibt die Inklusionsberaterin alle notwendigen Informationen aus einer Hand. Mögliche Themen können zum Beispiel die verschie-

Wer vermittelt ausländische Fachkräfte?

Branchenführer »Produkt- und Know-how-Schutz«

Bei der Suche nach Fachkräften spielt der ausländische Arbeitsmarkt eine immer größere Rolle. Um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu befördern, erstellt die Industrie- und Handelskammer Chemnitz einen Überblick zu Dienstleistern in Südwestsachsen, die Fachkräfte aus europäischen Ländern, aber auch aus sogenannten Drittstaaten vermitteln bzw. überlassen. Bitte melden Sie sich mit Ihrem entsprechenden Angebot bei Sabine Kunze, Tel. 0371/6900-1215 oder E-Mail: kunzes@chemnitz.ihk.de. •

Der VDMA führt alle zwei Jahre eine Studie zum Thema Produkt- und Markenpiraterie unter seinen Mitgliedsunternehmen durch. Die in 2014 durchgeführte Umfrage brachte erstaunliche Ergebnisse zu Tage: So sind nach Aussage des VDMA 71 % der Unternehmen von Produkt- und Markenpiraterie betroffen - der geschätzte Schaden für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau beträgt 7,9 Milliarden Euro jährlich. Als alarmierend stuft der VDMA zudem die Zahlen im Bereich

denen Fördermöglichkeiten, die Probebeschäftigung oder eine behinderungsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes sein. Diese Dienstleistung ist kostenfrei und wird für zwei Jahre vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert. Miriam Böhm, Tel. 0371/6900-1233

der sogenannten „Produktpiraterie Made in Germany“ ein. Der VDMA beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Studie, sondern gibt einen Leitfaden „Produkt- und Know-how-Schutz“ heraus, welcher eine Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen vor Produktpiraterie und Know-howAbfluss bietet. Dieser Branchenführer kann kostenfrei als PDF über den VDMA (Kontakt: Steffen Zimmermann, Tel. 069/66031978) bezogen werden. •

www.chemnitz.ihk24.de/ standortpolitik/arbeitsmarkt/ Inklusionsberater/

Deutscher Rohstoffeffizienzpreis Auch im Jahr 2014 vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wieder den mit 10.000 Euro dotierten „Deutschen Rohstoffeffizienzpreis“. Prämiert werden herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse. Bewerbungen sind möglich bis zum 24. September 2014. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite www.chemnitz. ihk24.de, Dok.-Nr. 118253 •


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Service

Terminkalender CHEMNITZ

16. Juli

Sprechtag Unternehmensnachfolge Franca Heß, Tel. 0371/6900-1310

4. August

Existenzgründerabend Tina Gey, Tel. 0371/6900-1340

6. August, ab 14 Uhr

Patentsprechstunde Bernhard Klose, Tel. 0371/6900-1231

7. August

Sprechtag Bürgschaftsbank Tina Gey, Tel. 0371/6900-1340

5. Juni

Sprechtag Bürgschaftsbank Tina Gey, Tel. 0371/6900-1340

5. Juni, 14 - 17 Uhr

E-Rechnung, E-Archivierung: So verzetteln Sie sich nicht! Dagmar Lange, Tel. 0371/6900-1211

11. Juni

Sprechtag für Freiberufler Franca Heß, Tel. 0371/6900-1310

11. Juni

Sprechtag öffentliches Auftragswesen Lutz Müller, Tel. 0371/6900-1221

ANNABERG-BUCHHOLZ

12. Juni, 1630 - 1930 Uhr

12. Juni

Sprechtag Unternehmensnachfolge Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112

Workshop: Einführung in das Datenschutzrecht – aktueller Überblick Dagmar Lange, Tel. 0371/6900-1211

24. Juni

17. Juni

Tag der Ausbildungschance Ulrich Bogun, Tel. 0371/6900-1420

17. Juni

Business trifft Afrika Birgit Voigt, Tel. 0371/6900-1242

Sprechtag Bürgschaftsbank und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112

18. Juni

Sprechtag Unternehmensnachfolge Franca Heß, Tel. 0371/6900-1310

19. Juni

Forum Personalmanagement Sabine Kunze, Tel. 0371/6900-1215

24. Juni

Unternehmerstammtisch Arabischer Raum Birgit Voigt, Tel. 0371/6900-1242

24. Juni

Workshop Aktiv-Verkauf 2014 Bert Rothe, Tel. 0371/6900-1360

25. Juni

Tag der kleinen Forscher Cindy Behr, Tel. 0371/6900-1455

26. Juni, 1630 - 1930 Uhr

Informationssicherheit im Jahr 2014 Dagmar Lange, Tel. 0371/6900-1211

3./10. Juni, 9 - 16 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113

1. Juli

Türkei-Veranstaltung Birgit Voigt, Tel. 0371/6900-1242

17. Juni, 9 - 16 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112

2. Juli, ab 14 Uhr

Patentsprechstunde Bernhard Klose, Tel. 0371/6900-1231

24. Juni, 9 - 16 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113

3. Juli

Sprechtag Bürgschaftsbank Tina Gey, Tel. 0371/6900-1340

1. Juli, 9 - 16 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113

7. Juli

Existenzgründerabend Tina Gey, Tel. 0371/6900-1340

8. Juli, 9 - 16 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112

8. Juli

Business-Like! Ihre Körpersprache Ihre Wirkung - Ihr Erfolg Sylvia Donner, Tel. 0371/6900-1322

15. Juli, 9 - 16 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113

22. Juli, 9 - 16 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112

29. Juli, 9 - 16 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113

5. August, 9 - 16 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112

9. Juli, 17 - 20 Uhr

Unternehmerabend Industrie 4.0 in Chemnitz - TU Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112

9. Juli

Sprechtag öffentliches Auftragswesen Lutz Müller, Tel. 0371/6900-1221

25. Juni

Wirtschafts- und Handelsvertretersprechtag Österreich Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112

25. Juni, 17 - 19 Uhr

Existenzgründerabend Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113

29. Juli

Sprechtag Bürgschaftsbank und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Dagmar Meyer, Tel. 03733/1304-4112

AUE


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Service

FREIBERG

17. Juni

Tag der Ausbildungschance

26. Juni

Sprechtag Unternehmensnachfolge Angelika Heisler, Tel. 0375/814-2231

1. Juli

Workshop Aktiv-Verkauf 2014 Kathrin Stiller, Tel. 0375/814-2300

8. Juli, 13 - 1630 Uhr

Existenzgründernachmittag, SAB-Sprechtag Angelika Hofmann, Tel. 0375/814-2360

19. Juni, 9 - 16 Uhr

Sprechtag Unternehmensnachfolge Christopher Runne, Tel. 03731/79865-5300

23. Juni, 13 Uhr

Workshop Aktiv-Verkauf 2014 in Rochlitz Jenny Göhler, Tel. 03731/79865-5500

30. Juni 1. Juli, 16 Uhr

IT-Recht (Schwerpunkt Onlinehandel) Jenny Göhler, Tel. 03731/79865-5500 Unternehmensnachfolge in Mittelsachsen: Gründen, übernehmen, investieren – aus der Portokasse? Christopher Runne, Tel. 03731/79865-5300

11. Juli

Ausbildungsmesse Mittelsachsen Andrea Tippmer, Tel. 03731/79865-5400

5. Juni

Sprechtag Unternehmensnachfolge Sina Krieger, Tel. 03741/214-3200

14. Juli, 14 - 16 Uhr

Existenzgründernachmittag Jenny Göhler, Tel. 03731/79865-5500

17. Juni

Tag der Ausbildungschance

16. Juni, 15 - 18 Uhr

17. Juli, 9 - 16 Uhr

Sprechtag Unternehmensnachfolge Christopher Runne, Tel. 03731/79865-5300

Workshop-Reihe Umsatzsteuer im Außenwirtschaftsverkehr: Reverse-Charge-Techniken bei grenzüberschreitenden Lieferungen Uta Schön, Tel. 03741/214-3240

17. Juni

Geschäftsführertag

18. Juni 23. Juni

SAB-Sprechtag Yvonne Dölz, Tel. 03741/214-3301 Lebensmittelhygiene-Seminar Daniela Seidel, Tel. 03741/214-3320

26. Juni

Mobiles Marketing für Handel und Dienstleistung Regina Windisch, Tel. 03741/214-3300

DÖBELN 3./17. Juni, 9 - 15 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Jenny Göhler, Tel. 03731/79865-5500

1./15. Juli, 9 - 15 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Jenny Göhler, Tel. 03731/79865-5500

29. Juli, 9 - 15 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Jenny Göhler, Tel. 03731/79865-5500

PLAUEN

1. Juli

MITTWEIDA TechnologiePark Mittweida GmbH, Leipziger Str. 27, Raum B213, 09648 Mittweida 10. Juni, 13 - 1630 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Christopher Runne, Tel. 03731/79865-5300

24. Juni, 13 - 1630 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Christopher Runne, Tel. 03731/79865-5300

8. Juli, 13 - 1630 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Christopher Runne, Tel. 03731/79865-5300

22. Juli, 13 - 1630 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Christopher Runne, Tel. 03731/79865-5300

5. August, 13 - 1630 Uhr

Sprechtag für Unternehmer und Gründer Christopher Runne, Tel. 03731/79865-5300

ZWICKAU

Sprechtag zu Bürgschaften und Beteiligungen Silke Rausch, Tel. 03741/214-3210

2. Juli

Workshop Aktiv-Verkauf 2014 Regina Windisch, Tel. 03741/214-3300

3. Juli

Sprechtag Unternehmensnachfolge Karla Bauer, Tel. 03741/214-3120

3. Juli, 1630 - 19 Uhr

in Oelsnitz, Fa. nhochdrei Mittelstand im Spannungsfeld Risiken und Chancen der Datenflut (Big Data) Dagmar Lange, 0371/6900-1211

7. Juli, 1330 - 16 Uhr

Existenzgründernachmittag Yvonne Dölz, Tel. 03741/214-3301

9. Juli

SAB- Sprechtag Yvonne Dölz, Tel. 03741/214-3301

4. August, 1330 - 16 Uhr

Existenzgründernachmittag Yvonne Dölz, Tel. 03741/214-3301

4. Juni

Sprechtag zu Bürgschaften und Beteiligungen Kathrin Stiller, Tel. 0375/814-2300

5. August

10. Juni, 13 - 1630 Uhr

Existenzgründernachmittag, SAB-Sprechtag Angelika Hofmann, Tel. 0375/814-2360

Sprechtag zu Bürgschaften und Beteiligungen Silke Rausch, Tel. 03741/214-3210

7. August

Sprechtag Unternehmensnachfolge Karla Bauer, Tel. 03741/214-3120

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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Service

Das Umfeld im Handel ist schwierig, der Wettbewerb hart und der Verkaufsdruck entsprechend hoch. Für viele Händler stellt sich daher die Frage, wie man sich trotz gleicher oder vergleichbarer Produkte mit vernünftig kalkulierten Preisen gegen die Mitbewerber behaupten kann. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die wachsenden Umsätze des Onlinehandels. Qualifiziertes Verkaufspersonal ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg im stationären Handel. Regelmäßiges Training von Verkaufstechniken sowie die intensive Schulung des Verhaltens am „point of sale“ sind dafür elementare Voraussetzungen. Die Workshops „Aktiv-Verkauf 2014“ möchten Sie mit praxisnahen, einfach umzusetzenden Tipps und Werkzeugen zum erfolgreichen Verkaufen unterstützen. Themen der Workshops sind die aktive Verkaufsgestaltung von der Begrüßung des Kunden, über die Kundenwunschergründung, das Preisgespräch und Zusatzverkäufe bis zum erfolgreichen Verkaufsabschluss. Es werden wesentliche theoretische Grundlagen erörtert und mit praktischen Beispielen untersetzt. Darüber hinaus

Foto: Fotolia_Kzenon

Verkaufstraining für Händler

wird das richtige Verhalten in Verkaufsgesprächen geübt. Referent der Veranstaltungen ist Wolfgang Gröll, Geschäftsführer der newWAY Handelsberatung GmbH. Um allen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen, werden identische Workshops am 23. Juni in Freiberg, am 24. Juni in Chemnitz, am 1. Juli in Zwickau und am 2. Juli in Plauen angeboten.

Fachkräftetagung im Erzgebirge Die 1. Fachkräftetagung „Willkommen im Erzgebirge“ wurde von rund 100 Unternehmern, Vertretern aus Politik, Verwaltung und Forschungseinrichtungen besucht. Für den 26. Juni ist nun die Folgeveranstaltung geplant. Lag der Schwerpunkt der ersten Veranstaltung noch auf der Analyse aktueller Studien zur derzeitigen Situation im Erzgebirge, so soll die 2. Fachkräftetagung mit konkreten BestPractice-Beispielen aus verschiedenen Branchen die Erfahrungen der Akteure widerspiegeln und vorhandene Unter-

Ähnliche Workshops unter dem Titel „Erfolgreich verkaufen – Schritt für Schritt zum Verkaufsprofi“ werden am 19. Juni in Annaberg-Buchholz durchgeführt. Referent dieser Veranstaltungen ist Verkaufstrainer Gerd Steinert. Nähere Informationen zu allen Workshops erhalten Sie unter www.chemnitz.ihk24.de, Dokument-Nr. 1209. •

Business trifft Afrika am 17. Juni in Chemnitz

stützungsmöglichkeiten für Unternehmen in der Fachkräfteakquise aufzeigen. Die gemeinsame Veranstaltung der IHK Chemnitz Region Erzgebirge, der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und des Regionalmanagements Erzgebirge findet am 26. Juni, ab 14 Uhr im Technologieorientierten Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg (GDZ) statt. Die Studie zum Bedarf erzgebirgischer Unternehmen an ausländischen Fachkräften finden Sie unter www.chemnitz.ihk24.de, Dok.-Nr. 117041. •

Afrika ist ein Kontinent der Potenziale mit einer jungen und dynamischen Bevölkerung, rasant wachsenden Volkswirtschaften und einem großen Reichtum an natürlichen Ressourcen. Es gibt neue Wachstumsmärkte mit interessanten Geschäftschancen und auch neue Risiken. Das afrikanische Interesse an deutschem Know-how

ist groß. Das BMZ verstärkt sein entwicklungspolitisches Engagement in Afrika. Wir möchten gemeinsam mit afrikanischen Botschaftern, dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, dem Netzwerk „German Water Partnership“ u.a. am 17. Juni mit Ihnen über Marktchancen in Afrika diskutieren.

Informationen: www.chemnitz.ihk24.de Barbara Hofmann, hofmann@chemnitz.ihk.de Tel. 0371/6900-1240

Business like! Ihre Körpersprache – Ihre Wirkung – Ihr Erfolg Geschäftlicher Erfolg basiert auf vielen Faktoren. Dazu zählen auch das Auftreten und die Wirkung Ihrer Körpersprache. Daher haben wir den diesjährigen Workshop aus der erfolgreichen Veranstaltungsreihe Business like! für Dienstleister und Handelsvertreter unter das Motto Ihre Körpersprache - Ihre Wirkung - Ihr Erfolg gestellt.

Im Workshop erfahren Sie u. a.: – Wie der erste Eindruck und Ihr Auftreten über Ihren Erfolg entscheiden. – Wie Sie überzeugend bei Vorträgen und Gesprächen wirken. – Wie Sie die Signale Ihrer Gesprächspartner verstehen und richtig deuten.

Als Referentin begleitet Sie auch in diesem Jahr wieder Antje Schindler, Imageberaterin & Etikettetrainerin aus Großrückerswalde. Der Workshop findet am 8. Juli, von 9 bis 12 Uhr in der IHK Chemnitz statt. Details zur Veranstaltung und Anmeldemöglichkeiten unter www.chemnitz.ihk24.de/businesslike.  Sylvia Donner, Tel. 0371/6900-1322


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Service

IHK Börsen EXISTENZGRÜNDUNGSBÖRSE/NACHFOLGEBÖRSE Sie suchen einen Nachfolger für Ihr Unternehmen, beabsichtigen eine Unternehmensnachfolge anzutreten oder suchen eine tätige Beteiligung? Dann nutzen Sie die Möglichkeit, ein kostenfreies Inserat im Internet unter www.chemnitz.ihk24.de/boerse zu schalten. Zur Beachtung: Die mit A gekennzeichneten Offerten sind Verkaufsangebote von Unternehmen. Bei der Kennzeichnung G handelt es sich um Kaufgesuche von Gründer/innen. Wir bitten Interessenten, uns Ihre Anfrage schriftlich (per Fax oder E-Mail) zu übermitteln. Über eine Kontaktaufnahme entscheidet der Inserent.

Ansprechpartner: Tina Gey Tel. 0371/6900-1340 Fax: 0371/6900-1333 E-Mail: gey@chemnitz.ihk.de

Wir bitten Interessenten, uns ihre Anfrage schriftlich (per Fax oder E-Mail) zu übermitteln. Über eine Kontaktaufnahme entscheidet der Inserent.

C-A/14/36 Hausmeisterfirma sucht zum 01.01.2016 Nachfolger. Übernahme der Aufträge (verschiedene auch schon 2014/2015) und nach Möglichkeit die vorhandene Technik mit zu übernehmen.

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Ansprechpartner: Silvia Meinhold Telefon: 0371/6900-1251 Fax: 0371/6900-19-1251 E-Mail: meinhold@chemnitz.ihk.de

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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Service

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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Aus- und Weiterbildung

Weiterbildungsprogramm Juli | August

CHEMNITZ

ZWICKAU

Straße der Nationen 25, Annette Bieckenhain, Tel. 0371/6900-1411

Äußere Schneeberger Str. 34, Rosemarie Häckel, Tel. 0375/814-2411

Juli 1.07.2014

Juli 03.07.2014 07.07. / 08.07.2014 08.07.2014

„Time to change“ - Grundlagen des Change Management 01.07./08.07./15.07.2014 Effiziente Kalkulation und Analyse mit Microsoft Excel - Aufbaukurs II 07.07. - 09.07.2014 Orientierungsseminar für Existenzgründer 10.07. / 11.07.2014 Wie aus Konfrontation Kooperation wird - Einführung in die Grundlagen der Wirtschaftsmediation 14.07. - 16.07.2014 Existenzgründung - kaufmännisches Handlungswissen 14.07.2014 Marketing von Immobilien August 18.08. - 29.08.2014 Ausbildung der Ausbilder

ANNABERG-BUCHHOLZ Geyersdorfer Straße 9a, Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113 Juli 04.07. / 05.07.2014 Management im Sekretariat 07.07. - 10.07.2014 Orientierungsseminar: Basiswissen für Existenzgründer 07.07.2014 Zollseminar für Exporteinsteiger August 25.08. - 29.10.2014 Ausbildung der Ausbilder 27.08. - 17.12.2014 Business English B 2

FREIBERG Halsbrücker Straße 34, Andrea Tippmer, Tel. 03731/79865-5400 Juli 01.07. - 03.07.2014 August 18.08. - 29.08.2014

Intensivseminar Existenzgründung Ausbildung der Ausbilder

PLAUEN Friedensstraße 32, Uwe Löscher, Tel. 03741/214-3401 Juli 01.07.2014 04.07.2014 07.07. - 09.07.2014 07.07.2014 August 25.08. - 27.08.2014

Besser verkaufen im Einzelhandel - Kundenpflege und Kundengewinnung Das Mitarbeitergespräch als Führungs- und Motivationsinstrument - Teil 2: „Praxistag zur konkreten Gesprächsführung“ Seminar für Existenzgründer Wirksam handeln in Veränderungsprozessen Seminar für Existenzgründer

16.07. - 18.07.2014 23.07. - 25.07.2014

Die Bilanz aus Sicht des Geschäftsführers WEG-Verwaltung in der Praxis Richtig Tarifieren - Einreihung von Waren in den Elektronischen Zolltarif Existenzgründung - Meine Vorbereitung auf die Selbstständigkeit Existenzgründung - Kaufmännisches Handlungswissen

August 18.08. - 29.08.2014 Ausbildung der Ausbilder 25.08.2014 - 05.05.2015 Geprüfte(r) Industriemeister(in) Metall 25.08. - 29.08.2014 Unterrichtung für das Bewachungsgewerbe Personal 29.08. - 25.10.2014 Ausbildung der Ausbilder

E-LEARNING Reinhard Stannigel, Tel. 03741/214-3441, E-Mail: stannigel@pl.chemnitz.ihk.de Beginn jederzeit Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz AGG möglich Arbeitgeberversion Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz AGG Mitarbeiterversion Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz Basiswissen für Führungskräfte Betriebswirtschaftliches Handeln Buchführung Aufbauwissen Buchführung Gesamtpaket Buchführung Grundlagen Buchführung Praxisfälle Business-Etikette Controlling Die Kunst des Präsentierens eCademy - Elektrotechnik eCademy - Elektrotechnik Prüfungsvorbereitung eCademy - Mechatronik eCademy - Mechatronik Prüfungsvorbereitung eCademy - Metall eCademy - Metall Prüfungsvorbereitung eCademy - Starter Berufsvorbereitung Fachrichtungsübergreifende Basisqualifikation Gesprächsführung GoSocial! - Social Media im Unternehmensalltag HealthCareplus - Gesundheitsförderung im Unternehmen Kommunikation Gesamtpaket Kommunikation im Beruf Konfliktkompetenz Kosten- und Leistungsrechnung


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Ausgewählte Weiterbildungsangebote Vorbereitungslehrgang auf die Ausbildereignungsprüfung

Vorbereitungslehrgang zum Geprüften Industriemeister Metall

In diesem Jahr bestehen in der mittelsächsischen Region noch zwei Möglichkeiten, einen solchen Vorbereitungslehrgang direkt bei Ihrer IHK vor Ort in Freiberg zu buchen. Geplant sind ein solcher Lehrgang „in Vollzeit“ mit Starttermin 18. August und ein weiterer berufsbegleitender Lehrgang mit Beginn 13. November. Die Lehrgänge bereiten in bewährter Form auf die nachfolgende Ausbildereignungsprüfung vor und schaffen zugleich die Voraussetzungen für eine hohe Qualität bei der Ausbildung in den Unternehmen. Für die Lehrgangsfinanzierung ist bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen die Nutzung der „Bildungsprämie“ möglich. Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Informationen dazu erhalten Sie über Tel. 0371 6900-2000. Vorbereitungslehrgänge auf die Ausbildereignungsprüfung werden auch von der IHK in Chemnitz, AnnabergBuchholz, Plauen und Zwickau angeboten.

Aufstiegsfortbildungen vor Ort, also auch an den IHKs in Freiberg und AnnabergBuchholz, gehören seit jeher zu den Markenzeichen des Zentrums für Weiterbildung der IHK Chemnitz. Das wird auch so bleiben trotz sich differenzierter gestaltender Bedarfe. Deshalb wurde auch in Annaberg-Buchholz ein im Frühjahr vorgesehener Vorbereitungslehrgang zum Industriemeister Metall auf den 23. September verschoben, dann mit einer sehr hohen Beginnwahrscheinlichkeit. Zur Information über Unterrichtszeiten und -termine sollten die Interessenten die Homepage der IHK unter www.chemnitz.ihk24.de, Button „Aus- und Weiterbildung“ nutzen oder das Gespräch mit der Lehrgangsverantwortlichen vor Ort suchen. Eine Förderung der Weiterbildung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz („Meister–BAföG“) ist möglich. 2014 sind auch an den anderen Standorten der IHK in Freiberg, Chemnitz, Plauen und Zwickau weitere Vorbereitungslehrgänge zum Industriemeister Metall geplant.

Andrea Tipper, Tel. 03731/79865-5400 Dr. Steffi Schaal, Tel. 0371/6900-1413 Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113 Uwe Löscher, Tel. 03741/214 3401 Katrin Heldt, Tel. 0375/814-2418

Das Mitarbeitergespräch als Führungsund Motivationsinstrument „Der Kontakt zu den Mitarbeitern bildet den Kern der Führungsaufgabe“, so Eva Strasser, Diplompsychologin und Trainerin. In einem zweiteiligen Seminar am 27. Juni und 4. Juli, jeweils von 9-16 Uhr, werden Möglichkeiten aufgezeigt, die in Gesprächen mit Firmenmitarbeitern stecken. Konstruktives Feedback als Beurteilung und gemeinsame Zielvereinbarung motivieren den Einzelnen und damit auch das gesamte Team. Gezielte und regelmäßige (Personal-)Entwicklung bringt weiteren Erfolg. Im Seminar werden u. a. Fragen zur Vorbereitung auf das Mitarbeitergespräch, zur Führung des Gespräches selbst und zu einem konstruktiven Feedback (Lob/Kritik) genauso behandelt, wie die Themen Zielvereinbarungs- und Krisengespräch. Die Seminarteilnehmer erfahren somit alle wichtigen Kriterien der Planung, Vorbereitung und Durchführung systematischer Mitarbeitergespräche. Im Teil 2 der Seminarveranstaltung am 4. Juli - dem „Praxistag zur konkreten Gesprächsführung“ - werden wichtige Teile systematischer Mitarbeitergespräche besprochen, trainiert und reflektiert und es werden dabei wichtige Empfehlungen und Tipps gegeben. Das Seminar findet in Plauen statt.

Cornelia Wunderlich, Tel. 03741/214-3411

Andrea Nestler, Tel. 03733/1304-4113 Andrea Tippmer, Tel. 03731/79865-5400 Dr. Steffi Schaal, Tel. 0371/6900-1413 Uwe Löscher, Tel. 03741/214-3401 Anke Schulze-Laube, Tel. 0375/814-2416

Bildung mit Weitblick - Geprüfte Handelsfachwirte Stetig wechselnde Kundenbedürfnisse, neue Vertriebsformen und -wege, eine Expansion der Sortimente und Verkaufsflächen, eine steigende Kapitalintensität – unsere Handelsunternehmen stehen ständig vor neuen Herausforderungen. Geprüfte Handelsfachwirte sind durch ihre kaufmännische Ausbildung, ihre berufliche Praxis sowie ihre breit angelegte Weiterbildung bestens geeignet, diese Herausforderungen in den Unternehmen zu meistern, Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Generalistische Kenntnisse über die wichtigsten unternehmerischen Kernbereiche – von den Instrumenten der Unternehmensführung über das Marketing bis hin zur Beschaffung – und Spezialwissen in einem für das eigene Unternehmen wichtigen Bereich machen Geprüfte Handelsfachwirte zur Idealbesetzung für Führungspositionen in unterschiedlichsten Handelsunternehmen. Der nächste Vorbereitungslehrgang auf die IHK-Fortbildungsprüfung wird in Zwickau am 23. September beginnen. Für diesen Kurs besteht die Möglichkeit, ein Förder-Programm des Bundes zu nutzen. Bei Erfüllen der Voraussetzungen erhalten Teilnehmer einen Zuschuss in Höhe von 30,5 %. Darüber hinaus ist auch die Inanspruchnahme eines Darlehens möglich. Bei bestandener IHKPrüfung werden zusätzlich 25 % des noch nicht fällig gewordenen Darlehens erlassen. Interessenten können sich zum Kurs und zu den Fördermöglichkeiten beraten lassen. Anke Schulze-Laube, Tel. 0375/814-2416


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Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Aus- und Weiterbildung

Betriebswirtschaft für Nichtkaufleute

Erhalten Sie die IHK-Zeitschrift mehrfach?

Für Fach- und Führungskräfte ist ein fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen von existenzieller Bedeutung. Gleichzeitig ist die Zahl der Führungspersönlichkeiten, die ohne eine direkte kaufmännische Ausbildung in Lehre oder Studium in eine solche Position gelangt sind, groß. Um hier vorhandene Wissenslücken zu schließen oder „erfahrenes Wissen“ zu vertiefen, hat die IHK in Chemnitz den Lehrgang „Betriebswirtschaft für Nichtkaufleute“

Um die Zahl von unnötigen Doppellieferungen nach Möglichkeit weiter zu reduzieren und damit Kosten zu sparen, bitten wir die Bezieher mehrerer Zeitschriften (mehrere Firmen angemeldet) zu überlegen, ob sie mehr als eine Zeitschrift benötigen. Falls Sie auf die Lieferung eines oder mehrerer Exemplare der Kammerzeitschrift verzichten können oder die Kammerzeitung im Internet unter www.chemnitz.ihk24.de nutzen, dann informieren Sie uns auf untenstehendem Coupon!

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Lehrgang zum Geprüften Industriemeister/Textilwirtschaft

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Füllen Sie diese Rückmeldung aus und senden diese an Fax:

An die Industrie- und Handelskammer Chemnitz Öffentlichkeitsarbeit Postfach 464 09004 Chemnitz Fax: 0371/6900-1114 Ident-Nr.

(Vorderseite Kammerzeitung - Adresseindruck)

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aufgelegt. In insgesamt 32 Unterrichtsstunden referieren erfahrene Dozenten mit Praxishintergrund berufsbegleitend u. a. zu den Schwerpunkten Finanzbuchhaltung, Bilanz, Unternehmensfinanzierung, Investitionsrechnung, Kostenstellen, Kostenarten, Unternehmensplanung und Controlling. Veranstaltungsbeginn in Chemnitz ist am 8. September, um 17 Uhr. Unterrichtet wird in der Folge immer montags und mittwochs. Sylvia Exner, Tel. 0371/6900-1412

Eine traditionelle Branche verändert ihr Gesicht. Mit innovativen Produkten erschließen sich die regionalen Unternehmen der Textilwirtschaft neue Märkte, sind heute schon Zulieferer für den Automobilbau, das Bauwesen, die Medizin oder stellen sich mit hochwertigen textilen Produkten gegen die Konkurrenz aus Fernost. Nach wie vor sind die Textilunternehmen unseres Kammerbezirkes ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Wie in anderen Branchen auch, vollzieht sich ein Wechsel von rein funktionalen hin zu prozessorientierten Produktionsabläufen. In diesem Veränderungsprozess gewinnt die Rolle des Meisters im Unternehmen weiter an Bedeutung. Seine Fähigkeit zur Kommunikation und Kooperation entscheidet letztlich über Qualität und Effizienz der Produktions- und Wertschöpfungsprozesse. Aufgabeninhalte und Anforderungen haben sich für die Industriemeister verändert, das berufliche Anforderungsspektrum ist insgesamt gestiegen. Folgerichtig wurden 2006 Lehrgang und Prüfung für den Geprüften Industriemeister/die Geprüfte Industriemeisterin der Fachrichtung Textilwirtschaft modernisiert und diesen Erfordernissen angepasst. Kern des Industriemeisterkonzepts ist es, fachübergreifende personale, soziale und methodische Kompetenzen - wie Selbststeuerungsfähigkeit, Selbstverantwortung und

Selbstlernfähigkeit - gleichwertig neben fachspezifisches Wissen und Erfahrungen zu stellen. Die Umsetzung dieses Konzepts stellt eine besondere Herausforderung für Lehrgangsträger, Dozenten und Teilnehmer dar. Für die Lehrgangsdurchführung hat sich das Weiterbildungsteam der IHK Chemnitz Regionalkammer Plauen deshalb fachkompetente Partner „ins Boot“ geholt. Mitarbeiter und Dozenten des Beruflichen Schulzentrums e. o. plauen und der Fördergesellschaft für berufliche Bildung Plauen/Vogtland e. V. bringen ihr umfangreiches Fachwissen ein. Bereits vier Industriemeisterlehrgänge in der Fachrichtung Textilwirtschaft mit den Spezialisierungen Textiltechnik und Produktveredlung wurden nach dem neuen Konzept an der IHK Chemnitz Regionalkammer Plauen erfolgreich durchgeführt. Der nächste Vorbereitungslehrgang zum Geprüften Industriemeister/zur Geprüften Industriemeisterin - Fachrichtung Textilwirtschaft beginnt am 5. September an der IHK Chemnitz Regionalkammer Plauen. Da der Unterricht ausschließlich am Freitagnachmittag und Samstag stattfindet, besteht auch für Firmen mit größerer Entfernung zum Lehrgangsort Plauen die Möglichkeit, motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihres Unternehmens zu qualifizieren. Uwe Löscher, Tel. 03741/214-3401


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Lehrgangsteilnehmer von Don Bosco sind nun Fachpädagogen für Berufliche Rehabilitation. Foto: Don Bosco GmbH

Fachpädagoge für Berufliche Rehabilitation …dürfen sich seit April 46 Ausbilderinnen und Ausbilder der Don Bosco JugendWerk GmbH Sachsen nennen. Sie haben die rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation erworben, deren Nachweis bei der Ausbildung behinderter Menschen gefordert wird. Eine Empfehlung des Bundesinstitutes für Berufsbildung und entsprechende Regelungen der zuständigen Stellen vor Ort stellten die Einrichtung vor die Herausforderung, diese qualitativ anspruchsvolle Weiterbildung im Umfang von 320 Stunden in kurzer Zeit anzubieten. Hierbei war es wichtig, dass die Mitarbeitenden ihre beruflichen Kompetenzen erweitern und befähigt werden, diese noch bewusster einzusetzen. Ebenso war es ein Anliegen, die Methodenvielfalt durch die Weiterbildung zu ergänzen. Zusammen mit einem, in der beruflichen Rehabilitation erfahrenen Weiterbildungsinstitut aus Eberswalde, konzipierten wir zwei dreimonatige Weiterbildungen, die jeweils mit einem Abschlusskolloquium endeten. Trägerspezifisch fand durch das Jugendpastoralinstitut ergänzend ein Seminar zur Pädagogik Don Boscos statt, was besonders die langjährig Beschäftigten als willkommene und sehr gelungene Auffrischung würdigten. Mit Blick auf das breite

Spektrum an Auszubildenden mit psychischen Besonderheiten wurde diesem Thema ebenfalls viel Raum gegeben. Die Mitarbeitenden beschäftigten sich mit therapeutischen Zugängen und Denkweisen zu bestimmten Krankheitsbildern genauso wie mit ihrer Rolle als pädagogische Fachkraft. Prof. Dr. Schröder (FA f. Neurol./Psychiatrie, Psychol. Psychotherapeut, Supervisor) ergänzte die Weiterbildung durch ein Praxisseminar zur Kommunikation. Am 3. April präsentierten die sehr motivierten Teilnehmer ihre praktische Anwendung des Gelernten im Kolloquium. Die Vielfalt der Themen reichte von interdisziplinärer Projektarbeit und Feedback in der Ausbildung bis zu Umgang mit Prüfungsängsten und Arbeit mit Bodenankern. Gesamtleiter Jens Klafki lobte die guten und sehr guten Leistungen der Teilnehmer und äußerte seinen Stolz, Mitarbeiter beschäftigt zu wissen, die umfassendes theoretisches Wissen bewusst praktisch einsetzen können. Mit dieser Weiterbildung verfügen alle ausbildenden Mitarbeitenden der Don Bosco Jugend-Werk GmbH Sachsen über die notwendige rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation. Syndi Winter-Stein, Ausbildungsleiterin, Don Bosco Jugend-Werk GmbH

Aufstiegsfortbildung für die Druck- und Medienbranche Im August 2014 beginnt im Ausbildungszentrum Polygrafie (AZP) e.V. in Chemnitz ein Kurs zur Vorbereitung auf die Prüfungen „Geprüfter Medienfachwirt/in“/ „Geprüfter Industriemeister/in Digital- und Printmedien“. Diese berufsbegleitenden Aufstiegsqualifizierungen werden in Kooperation mit der IHK Chemnitz durchgeführt und schließen mit einer Prüfung vor der IHK zum deutschlandweit anerkannten Abschluss Geprüfter Medienfachwirt/-in Printmedien bzw. Geprüfter Industriemeister/-in Digital- und Printmedien ab. Der

Lehrgang richtet sich an Mitarbeiter der Druck- und Medienwirtschaft sowie angrenzender Branchen wie Öffentlichkeitsarbeit, Design oder Werbung. Die Inhalte der zweieinhalbjährigen Ausbildung orientieren sich an den bundeseinheitlichen Verordnungen und beinhalten Themen wie Mediengestaltung, Datenverarbeitung, Medienproduktion, Medienrecht, Personalführung und Kostenmanagement. „Meisterstück“ ist eine Projektarbeit, bei der das neu erlangte Wissen an einer praktischen Komplexaufgabe angewandt

wird. Unterricht ist in der Regel samstags, von 8-15 Uhr, zusätzlich pro Jahr eine sogenannte Kompaktwoche. Der Basisteil findet in den Räumen der IHK Chemnitz, Straße der Nationen, statt. Der fachbezogene Teil wird praxisnah in den Räumen des AZP e.V. im TCC, Annaberger Straße, durchgeführt. Informationen zu Inhalten, Zugangsvoraussetzungen und Fördermöglichkeiten (Meister-BAföG) erhalten sie bei Birgit Cholewa, Tel. 0371/53 47 516, www.azp.de, Dr. Steffi Schaal, Tel. 0371/6900-1413. •


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Neuer Weg zum Berufsabschluss Die drei sächsischen Industrie- und Handelskammern und die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit haben mit einer Kooperationsvereinbarung einen zusätzlichen Weg zum Erwerb eines Berufsabschlusses geschaffen. Ab sofort können in Sachsen geringqualifizierte Frauen und Männer mit Teilqualifikationen berufliche Kompetenzen in 15 verschiedenen Berufen erwerben, die mit Bestehen einer Externenprüfung zu einem vollwertigen Berufsabschluss führen können.

„Die gute Zusammenarbeit mit den Industrieund Handelskammern (IHKs) in Sachsen macht es möglich, neue Wege zu gehen. Wir ziehen an einem Strang und verfolgen ein gemeinsames Ziel: Wir helfen, Fachkräfte für die sächsischen Unternehmen zu sichern. Menschen, die bisher von der guten Arbeitsmarktentwicklung weniger profitieren konnten, erhalten nunmehr eine zusätzliche Chance auf Bildung und damit Arbeit. Geringqualifizierte Arbeitnehmer, die keine längerfristige Qualifizierung durchlaufen können oder wollen, können künftig in mehreren Etappen einzelne Inhalte einer Berufsausbildung absolvieren und einen Facharbeiterabschluss erhalten“, sagte Jutta Cordt, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit. Die sächsischen IHKs und die Regionaldirektion Sachsen haben dafür eine Kooperationsvereinbarung zur Realisierung von Teilqualifikationen abgeschlossen. Teilqualifikationen sind ein Angebot für über 25-jährige Arbeitnehmer, die keinen Berufsabschluss haben oder durch Zeiten in ungelernter Tätigkeit wieder als geringqualifiziert gelten. Durch die Teilqualifikationen ist es nun möglich, in fünf bis acht Einheiten die Inhalte einer dualen Berufsausbildung zu vermitteln und so die Teilnehmer Schritt für Schritt zum Berufsabschluss zu führen. „Fachkräftesicherung gewinnt für die über 240.000 Mitgliedsunternehmen in Sachsen zunehmend an Bedeutung. Die duale Berufsausbildung ist der bekannteste und der wichtigste Weg in der Entwicklung von Fachkräften. Jedoch wollen die sächsischen IHKs Strategien entwickeln und umsetzen, damit Menschen mit geringeren Arbeitsmarktchancen als Fachkraft in sächsischen

Betrieben zum Einsatz kommen können. Unsere Mitgliedsunternehmen haben durch diese innovative Form der Ausbildung eine weitere Möglichkeit, um den künftigen Fachkräftebedarf aktiv zu gestalten“, sagte Franz Voigt, Präsident der IHK Chemnitz und Sprecher der drei sächsischen IHKs. Dazu wurden die Ausbildungsinhalte nach dem Berufsbildungsgesetz in einzelne Module aufgeteilt, die geringqualifizierten Menschen schrittweise hin zu einem beruflichen Abschluss führen. Diese einzelnen Module können zeitlich getrennt absolviert werden. Das bietet den Teilnehmern die nötige Flexibilität. Denn häufig sind es persönliche, zeitliche oder finanzielle Aspekte, die Menschen am Erwerb eines Facharbeiterabschlusses in herkömmlicher Art hindern. Beispielsweise ist es so möglich, dass die Teilnehmer zwischen den einzelnen Ausbildungsmodulen einer Beschäftigung nachgehen. Wurden alle einzelnen Module erfolgreich absolviert, führen Teilqualifikationen mit Bestehen der Externenprüfung zum Berufsabschluss. Die IHKs sichern mit der Prüfung der Schulungskonzepte die Qualität der Teilqualifikationen ab. Zusätzlich übernehmen sie die Kompetenzfeststellung der Teilnehmer. In Anlehnung an die qualitativen Standards einer IHK-Prüfung werden die Teilnehmer nach dem Abschluss eines jeden Modules geprüft und erhalten ein IHK-Zertifikat mit den nachgewiesenen Fertigkeiten und Kenntnissen, das die Einschätzung der erreichten Leistung darstellt. Die Kosten für die Teilqualifikationen können die Arbeitsagenturen und gemeinsamen Jobcenter übernehmen. Die Teilnehmer erhalten einen Bildungsgutschein, den sie bei einer Qualifizierungseinrichtung, die Teilqualifikationen anbietet, einlö-

sen können. Durch den Bildungsgutschein werden die Lehrgangskosten und sonstigen Kosten (zum Beispiel: Fahrkosten, Kinderbetreuungskosten, Arbeitskleidung) zu 100 Prozent übernommen. Zusätzlich können die Teilnehmer Arbeitslosengeld bei Weiterbildung oder Leistungen zum Lebensunterhalt erhalten. Eine Besonderheit wurde in der Kooperationsvereinbarung berücksichtig. Auch bereits beschäftigte Menschen in Unternehmen können durch die Teilqualifikationen zur Fachkraft aufsteigen. Für diese Interessenten übernehmen die Arbeitsagenturen und Jobcenter bis zu 100 Prozent der Lehrgangskosten und zusätzlich einen Teil des Verdienstausfalls. IHK-Berufsabschlüsse, die durch Teilqualifikationen erworben werden können: – Verkäufer/-in – Kaufmann/-frau im Einzelhandel – Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, – Fachlagerist/-in – Fachkraft für Lagerlogistik – Industriemechaniker/-in – Elektroniker/-in für Betriebstechnik – Chemikant/-in – Berufskraftfahrer/-in – Maschinen- und Anlagenführer/in – Servicekraft für Schutz und Sicherheit – Fachkraft für Schutz und Sicherheit – Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik – Kraftfahrzeugmechatroniker/-in – Servicefachkraft für Dialogmarketing Weitere Informationen finden Sie auch unter www.chemnitz.ihk24.de, Dokument-Nr. 118019.

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Zahlen-Freak macht jungen Mitschülern noch was vor Weiterbildung zahlt sich aus – durch Wissenszuwachs, neue Arbeitsaufgaben oder eine größere Lohntüte. Für Stefan Sandig war es einfach eine persönliche Herausforderung, die der 58-Jährige gern bewältigen wollte. Jetzt hat er seinen „Geprüften Bilanzbuchhalter“ (IHK) in der Tasche. „Eigentlich fehlt mir was. Es hat Spaß gemacht“, meint der Diplom-Mathematiker schmunzelnd. Auf die zweijährige berufsbegleitende Fortbildung in der IHK Regionalkammer Zwickau war der kaufmännische Angestellte eines mittelständischen Bauunternehmens im Internet gestoßen. Im Gegensatz zu Fernkursen überzeugten ihn die kurzen Wege und das Lernen in der Klasse. Auch sonst hat alles gepasst: „Es tut gut, sich mal wieder intensiv hinter die Bücher

zu klemmen. Der Unterricht ist fachlich solide, der Umgang zwischen Schülern und Dozenten angenehm, der Austausch mit Berufskollegen interessant.“ Selbst junge Kursteilnehmer können von Stefan Sandig lernen. Gleich im ersten Anlauf hat er alle Prüfungen mit guten Ergebnissen bestanden, die mündliche mit einer „Eins“. Der Obercrinitzer ist eben ein „Zahlen-Freak“. Das hat er im Studium an der TH Karl-Marx-Stadt, als EDV-Verantwortlicher in verschiedenen Unternehmen und bei seinem heutigen Arbeitgeber stets aufs Neue beweisen dürfen. Auch diese Rechnung ist für Stefan Sandig aufgegangen: Seine IHK-Weiterbildungskosten wurden zu 80 Prozent von der SAB gefördert. Kathrin Buschmann

Foto: IHK

Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Döbeln wieder aktiv Am 7. Mai traten Vertreter aus Schulen, Unternehmen, Agentur für Arbeit, Kammern und Verbänden zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Die Verantwortung im Arbeitskreis übernehmen Rainer Henoch (Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co.KG), Christa Müller (Pietsch Haustechnik GmbH) und Elke Loske (Geschwister Scholl Oberschule Roßwein).

Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft möchte u. a. die Partner der Berufsausbildung in Kontakt bringen, Probleme erörtern und konkrete Lösungen für die Berufsorientierung anbieten. Ziel ist es, den Schülern das Potenzial der Region Döbeln aufzuzeigen und ihnen die bestmögliche Unterstützung bei der Auswahl des Lehrberufes zu geben.

Die Mitglieder des Arbeitskreises freuen sich über engagierte Vertreter von Schulen und Unternehmen, die an einer Mitarbeit interessiert sind. Ansprechpartner: Frau Christa Müller Pietsch Haustechnik GmbH E-Mail: cmueller@pietsch.de •

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Transport & Logistik Mit der 2. COMMCAR bietet Chemnitz im kommenden Jahr erneut einen Treffpunkt für die Nutzfahrzeugbranche. Die einzige Ausstellung ihrer Art in Ostdeutschland findet vom 1. bis 4. Oktober 2015 in der Messe Chemnitz statt. Mit der Erweiterung auf vier Tage kommt die C3 Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH eigenen Angaben zufolge einem Wunsch vieler Aussteller und Besucher nach. Ideeller Träger der COMMCAR ist der Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes e. V. (LSV). „Die Resonanz unserer Mitglieder hat gezeigt, dass eine solche Messe gebraucht wird. Sie bietet eine effektive Möglichkeit, auf kurzem Weg den direkten Kontakt zu Fahrzeugherstellern, Händlern sowie weiteren Dienstleistern der Branche und damit zu den neuesten Entwicklungen in diesem Bereich zu finden“, sagt LSV-Geschäftsführer Dietmar von der Linde. Neben der Ausstellung von leichten und schweren Lkw, Transportern, Spezial- und Kommunalfahrzeugen, Anhängern und Aufbauten sowie Dienstleistungen für Spediteure, Logistiker, das Handwerk und die gewerbliche Wirtschaft wird auch für 2015 ein attraktives Rahmenprogramm vorbereitet. Zur 1. COMMCAR 2013 kamen mehr als 3.500 Besucher. Rund zwei Drittel vergaben mit „sehr gut“ und „gut“ Bestnoten für die Schau. Unter den Ausstellern schätzten drei Viertel das Potenzial der Messe als sehr gut bzw. gut ein. 85 Prozent wollen 2015 ganz bestimmt bzw. höchstwahrscheinlich wieder dabei sein. Die ersten Anmeldungen liegen bereits vor.  (G.B.)

Mehr als 90 Aussteller zeigten zur COMMCAR 2013 auf 12.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche innovative Fahrzeugtechnik, Zubehör und Dienstleistungen rund um Lkw, Transporter, Sonder- und Kommunalfahrzeuge sowie Anhänger und Aufbauten. Foto: C³ Veranstaltungszentren GmbH

optimaler Service – maximale Qualität ! optimax aus dem thüringischen Saalfeld ist der regional führende Anbieter für Transporte und Transportdienstleistungen von und nach England, Irland und Skandinavien. Seit über 17 Jahren sind wir in Ihren Märkten zuhause und setzten unser know-how und unsere Erfahrungen zu einem Mehrwert für Sie bei Ihren Transportaufgaben um. Der eigene Fuhrpark mit modernstem, umweltschonenden Equipement und regelmäßig geschultes Fahrpersonal sichern Ih-

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Von der Holzklasse bis zum schadstoffarmen Technikwunder: Verteilerfahrzeuge einst und jetzt „Trucks you can trust“ im Sinne von Gottlieb Daimler ist damals wie heute kein leeres Versprechen. Das zeigen besonders die Veteranen aus Urgroßvaters Zeiten. Viele funktionieren auch jetzt noch wie ein Uhrwerk. Heute stehen die modernen Mercedes-Benz Lkw unbestritten für Qualität. 118 Jahre Nutzfahrzeuggeschichte wurden von der Marke mit dem Stern entscheidend mitgeprägt: Schon die allerersten Lkw, z. B. der „DaimlerLastwagen 4 PS“ von 1899, waren im Nahbereich mit Gütern zur Versorgung des allgemeinen Lebens unterwegs. 1923 entwickelten die Benz & Cie. und die Daimler-Motoren-Gesellschaft unabhängig voneinander ihre ersten Lastwagen mit Dieselmotor. Während Daimler dabei auf den Dieselmotor mit so genannter DruckluftEinblasung setzte, wurden bei Benz die Dieselmotoren nach einem patentierten Vorkammerverfahren hergestellt. 1926 verschmolzen die zwei Fahrzeughersteller zur Daimler-Benz AG; die Marke Mercedes-Benz war entstanden. 1932 trat Daimler-Benz mit einem völlig neuen Lastwagenprogramm an, zu dem auch der kompakte Zweitonner Lo 2000 gehörte. Mit ihm gelang endgültig der Durchbruch des Dieselmotors. Unter seiner kurzen Haube steckte ein Vierzylinder mit 3,8 l Hubraum und 55 PS. Eine Flotte von Renntransportern, wie der Lo 2750 von 1936, brachten in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts die Silberpfeile punktgenau an die Grand-Prix-Strecken und stellten die Versorgungskette aus dem Werk sicher. Oft waren sie genauso umlagert wie die Silberpfeile selber. In den Kriegsjahren baute die Daimler-Benz AG vorwiegend größere Lkw – die Wirtschaft war weitgehend plangesteuert. 1950 übernahm schließlich der L 3500 die Marktführung seiner Klasse. Zusammen mit dem 1953 erschienenen L 4500 blieb er zwölf Jahre bis 1961 im Programm. Innerhalb dieser Baureihe gab es ab 1955 parallel zu den Haubenwagen die ersten so genannten Frontlenker Typ „P“ für Pullman mit ihrer typisch rundlichen Form des Bugs. Das Angebot der leichten Verteiler-Lkw wurde ab Mitte der 60er-Jahre ebenfalls mit

Frontlenker-Lkw wie mit dem begehrten LP 608 ausgebaut. Nachfolger der bis weit in die 1980er-Jahre gebauten LP-Fahrzeuge waren die LK (Leichte Klasse), intern auch LN (Leichtes Nutzfahrzeug) genannte Baureihe. Sie kam 1984 auf den Markt und wurde auf Anhieb zum „Truck of the Year“ gewählt. Sie umfasste Lkw für den Verteilerverkehr und für den leichten Fernverkehr in der Gewichtsklasse von acht bis 13 t Gesamtgewicht. Der Verteilerverkehr – die Domäne des Mercedes-Benz Atego Der Atego und seine Vorläufer in der Klasse 7,5 bis 11 t haben jeweils zu ihrer Zeit das Straßenbild charakteristisch mitgeprägt: 1998 wurde der Atego als Nachfolger der Baureihe LN eingeführt und war damals auch mit höherem Rahmen und den größeren Motoren als „schwere“ Sattelzugmaschine erhältlich. Zur NutzfahrzeugIAA 2004 kam schließlich das AtegoFacelift. Zu diesem Zeitpunkt löste der Axor die schwere Atego-Baureihe über 18 t ab. Die Motoren blieben, doch sie konnten nun mit einem neuen hydraulisch betätigten Schaltgetriebe oder der Telligent-Schaltautomatik kombiniert werden, die im Verteilerverkehr eine große Erleichterung bieten. Mit dem neuen Mercedes-Benz Atego, dem leichten Verteiler-Lkw von 6,5 bis 16 t zGG, hat Mercedes-Benz 2013 die komplette neue Lkw-Generation vervollständigt. Die neue Generation des Atego erhielt insgesamt sieben neue Euro VI-Motorvarianten, kombinierbar mit einem breiten Angebot von handgeschalteten und automatisierten Getrieben. Vier BlueTecVierzylinder-Motoren der Baureihe OM 934 sowie drei neu konzipierte Sechszylinder-Motoren OM 936 mit einem Leistungsangebot von 175 kW (238 PS) bis 220 kW (299 PS) in der Abgasstufe Euro VI ermöglichen eine genaue Anpassung an die einsatzspezifischen Anforderungsprofile im vielfältigen Verteilerverkehr.

Höchste Effizienz, Qualität und Zuverlässigkeit. Der neue Atego setzt mit Serviceintervallen von bis zu 120.000 km*, weniger Kraftstoffverbrauch und dem komfortablen Mercedes-Benz Powershift-Getriebe ab sofort neue Maßstäbe im Verteilerverkehr. Was Ihnen der neue Atego noch alles bietet, zeigt Ihnen Ihr LkwVerkäufer gerne. Wir freuen uns auf Sie.

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Die Reichweiten im Mittelstand (in Prozent) IHK-Zeitschriften

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Der Spiegel Stern Focus

9,6 8,1 7,2 6,7 5,0

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2,4

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Sicher auf der Straße unterwegs Optimale Bedingungen im Fahrsicherheitszentrum Sachsenring Extreme Witterungsbedingungen machen aus den Straßen schnell unkontrollierbare Strecken. Jeder Kraftfahrzeugfahrer hofft im Straßenverkehr diese heiklen Situationen nie erleben zu müssen. Für den Ernstfall etwas besser gerüstet ist man in jedem Fall mit einem Fahrsicherheitstraining. Während im Personenkraftfahrzeugbereich kein Zwang zu einem regelmäßigen Check besteht, sind gerade die Anforderungen an die gewerblich tätigen Lkw- und Busfahrer gestiegen. Einfach hinters Steuer setzen ist hier seit diesem Jahre nicht mehr möglich. Berufskraftfahrer müssen die Kennziffer 95 in ihrem Führerschein nachweisen. Nur mit einer Grundqualifikation und einer im Turnus von fünf Jahren stattfindenden Weiterbildung dürfen Berufskraftfahrer auf die Straßen. Optimale Bedingungen für die Schulungen und Trainings bietet das Fahrsicherheitszentrum Sachsenring. Dank des großzügigen Trainingsareals ist Sicherheit garantiert. Speziell geschultes Personal sorgen dafür, dass Berufskraftfahrer ein Stück weit siche-

rer auf den Straßen unterwegs sind. Das Training besteht jeweils aus einem praktischen und theoretischen Teil. „Ziel ist es, die Berufskraftfahrer für die heiklen Straßensituationen zu sensibilisieren. Gleichzeitig dienen die Trainings dem Kennenlernen des Fahrzeuges unter extremen Bedingungen, sowie das Vertrauen in die Sicherheit des eigenen Fahrzeugs zu stärken,“ erklärt Fahrsicherheitstrainer Thomas Schellenberger. Dabei werden auf der Teststrecke Gefahrenmomente geprobt, deren Test im normalen Straßenverkehr nicht möglich ist. „In erster Linie möchten wir mit unserem Training die Kraftfahrzeugfahrer dazu animieren, vorausschauender zu fahren und heikle Situationen zu mindern,“ so der Experte vom Fachsicherheitszentrum Sachsenring. Um in solchen Momenten dennoch gut gewappnet zu sein, ist ein Fahrsicherheitstraining für jeden motorisierten Verkehrsteilnehmer ratsam. Die Resonanz der Teilnehmer fällt durchweg positiv aus. Einig waren sich die Mitarbeiter der Landestalsperrenver-

waltung des Freistaates Sachsen: Es ist gut zu sehen, wie sich das Fahrzeug bei Extremsituationen verhält. Gleichzeitig lernt man auch die unterschiedliche Fahrweise der Lkws kennen und merkt schnell, dass sie verschiedene Bremswege haben. Mit diesen Erkenntnissen fällt es leichter, Gefahrensituationen im Vorhinein zu verhindern. (S.I.)

Auch die Mitarbeiter der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen trainierten auf der Teststrecke am Sachsenring. Thomas Schellenberger steht dank Funkgerät immer im Kontakt mit den Fahrern der Lkws, um ihnen Tipps und Fahranweisungen zu geben. Foto: Stephanie Ihle

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Wirtschaft Südwestsachsen · 06/2014 · Anzeigensonderseite

Mitarbeiterqualifizierung Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sehen in einer Weiterbildung die Möglichkeit, eine stärkere Bindung einzugehen. Neben der zusätzlichen Qualifikation von Fachkräften, spielt auch die verbesserte Arbeitsmotivation eine entscheidende Rolle. Zu den wichtigsten Gründen der Arbeitnehmer zählen auch die persönliche Weiterentwicklung, der Erhalt von neuem Fachwissen und die Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes. Daher achten Arbeitnehmer immer stärker auf Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen.

Wie reagieren Fachkräfte auf Unzufriedenheit im Job – insbesondere bei den beruflichen Aufgaben oder ihrem Gehalt?

35% Ich suche eine neue Herausforderung bei einem anderen Arbeitgeber.

47% Ich entscheide mich für eine berufsbezogene Weiterbildung, um meine Aufstiegschancen im Unternehmen zu verbessern.

Weiß nicht/k. A.

Weiterbildung liegt im Trend für Mitarbeiterbindung Qualifizierte Fachkräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen, ist nur die halbe Miete. Wer sie auch halten will, muss ihnen Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Für Unternehmen sind qualifizierte Arbeitskräfte mittlerweile zur wichtigsten Ressource überhaupt geworden. Daher geht es für Konzerne und Betriebe längst nicht mehr nur darum, neue Fachkräfte für sich zu gewinnen. Es gilt vor allem, auch die Abwanderung von bestehendem Personal zu verhindern. Doch warum wechseln Menschen ihren Job und was hält sie? Eine Studie des forsaInstitutes zusammen mit ILS Professional unter Bundesbürgern zwischen 20 und 40 Jahren und bei Personalentscheidern in Unternehmen ab 150 Mitarbeitern hat ergeben, dass 35 Prozent der Arbeitnehmer einen neuen Arbeitgeber suchen

würden, wenn sie mit ihren Aufgaben oder dem Gehalt unzufrieden sind. Doch die Studie zeigt auch, wie es möglich ist, Beschäftigte, die mit ihrer aktuellen Arbeitssituation unzufrieden sind, im Unternehmen zu halten: 47 Prozent - also wesentlich mehr als die Wechselwilligen - würden eine berufsbezogene Weiterbildung nutzen, um ihre Karrierechancen im angestammten Unternehmen zu verbessern. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig ein betriebliches Programm, das Aufstiegsmöglichkeiten durch Fortbildungen schafft, für die Mitarbeiterbindung ist: 66 Prozent aller befragten Arbeitnehmer geben an, dass ein kontinuierliches Weiterbildungsangebot ihre Bindung an das Unternehmen erhöht, bei acht von zehn Befragten wirkt sich ein solches Angebot positiv auf die Arbeitsmotivation aus.

8%

8%

Nichts davon

Ich finde mich damit ab, bis sich die Situation von alleine verbessert.

Auch für umfangreichere Qualifizierungen sind Arbeitnehmer offen: Für die Hälfte von ihnen käme auch eine mehrmonatige Weiterbildung in Frage, um das Wissen für ihren derzeitigen Job zu erweitern. Zu den wichtigsten Motiven zählen neben der persönlichen Weiterentwicklung auch der Erwerb konkreten Fachwissens sowie die Sicherung des Arbeitsplatzes. Fast ebenso viele würden darüber hinaus Zeit zum Lernen investieren, um in ihrem aktuellen Beruf weiter aufzusteigen. Und auch formale Qualifikationen, beispielsweise über staatliche oder IHKAbschlüsse, sind ein Thema: Mehr als ein Drittel würde sich weiterbilden, um dadurch die formalen Voraussetzungen für eine Beförderung zu schaffen. Gerade wenn das Lernengagement einen

forsa/ILS/Euro-FH 2013

karriereorientierten Hintergrund hat, sind Weiterbildungsangebote, die keine Unterbrechung der Berufstätigkeit erfordern, besonders attraktiv. Viele Personalentscheider haben diesen wertvollen Effekt von Fortbildungen bereits erkannt. Für 87 Prozent aller Personalverantwortlichen steht fest, dass ein attraktives Weiterbildungsprogramm die Bindung vorhandener Fachkräfte an das Unternehmen intensivieren kann. Gerade für mittelständische und kleinere Betriebe können Fernlehrgänge eine gute Lösung für die Mitarbeiterfortbildung sein: Sie kommen meist ohne oder mit nur wenigen Präsenzzeiten aus und minimieren dadurch die Abwesenheitszeiten der Arbeitnehmer. Auf diese Weise können sie problemlos in den Betriebsalltag integriert werden.  (PM/S.I.)

Fachkräfte im Focus Fachkräftesicherung gewinnt für viele KMU in der Region an Bedeutung. Wachsende Anforderungen des Marktes und die demografi sche Entwicklung stellen hohe demografische Herausforderungen für Unternehmen dar. Das Pilotprojekt des BMAS „unternehmensWert: Mensch“ unterstützt Unternehmen in diesem Spannungsfeld durch gezielte Fachberatung vor Ort. Die Erstberatung dazu ist kostenfrei. Der Zuschuss für die anschließende Fachberatung kann bis zu 80% der Kosten betragen. Dabei werden gemeinsam mit dem Fachberater u. a. Lösungen in den Bereichen strategische Personalführung, Wissens- und Kompetenzvermittlung erarbeitet. Noch bis Juli 2014 können Beratungsschecks ausgestellt werden. Aus bereits durchgeführten Mitarbeiterbefragungen ergaben sich viele positive Impulse für die Unternehmen. Potenziale wurden aufgedeckt und Veränderungsprozesse angeschoben. Weitere Informationen unter www.awu-stollberg.de und www.unternehmens-wert-mensch.de.


Chemie aus Tradition – Hochschule Fresenius Zwickau Mit ihrer mittlerweile 166 Jahre alten Bildungstradition gehört die Hochschule Fresenius zu den ältesten Bildungsinstituten in der Chemie. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnete 2013 das chemische Laboratorium Fresenius Wiesbaden, das Carl Remigius Fresenius 1848 hier gegründet hatte, als 12. Historische Stätte der Chemie aus und würdigte damit die Anfänge der Analytischen Chemie. Seit nunmehr zehn Jahren bietet die Hochschule auch an ihrem Studienzentrum in Zwickau Studiengänge im Fachbereich Chemie & Biologie an. Mit dem BachelorStudiengang Industriechemie steht besonders das Studium in berufsbegleitender Form als akademische Weiterbildung für Berufstätige im Fokus des Hochschulstandortes.

akademischen Fachkräften ausgleichen, ohne dass neues Personal eingestellt werden muss“, so Tillmann. Der Studiengang Industriechemie richtet sich an Berufstätige mit chemiespezifischer Ausbildung, die schon Berufserfahrung haben und nun ihr Fachwissen vertiefen und Führungsaufgaben übernehmen wollen. In wahlweise sechs, acht oder zehn Semestern studieren die Teilnehmer an jeweils 15 Präsenzwochenenden pro Semester. Die Studierenden können sich praktische Inhalte aus einer chemiespezifischen Berufsausbildung und berufspraktischer Tätigkeit anerkennen lassen. Sowohl in den chemischen Kernfächern anorganische, organische, physikalische und analytische Chemie als auch in angrenzenden Fachgebieten wie der Biotechnologie, Pharmakologie, Mathematik und Verfahrenstechnik erwerben sie ein breit gefächertes Grundlagenwissen. Ausgewählte Schwerpunktfächer wie etwa Toxikologie und Spurenanalytik vertiefen das Fachwissen in aktuellen Gebieten der Forschung und Entwicklung. Die Bachelor-Arbeit kann bei geeignetem Thema im jeweiligen Unternehmen angefertigt werden. Absolventen eröffnen sich vielfältige Tätigkeitsbereiche wie etwa in der Chemie-, Solar- oder Kosmetikindustrie sowie bei Behörden. Dazu gehören beispielsweise das Bundesumweltamt und das Bundeskriminalamt.

2014/2015 und führt zu einem berufsqualifizierenden Abschluss in den Fächern Biomedizin und Bioanalytik. Er richtet sich an Berufstätige aus dem medizinisch-biologischen Bereich, zu dem Biologisch-Technische Assistenten, Biologielaboranten, Biotechniker, Medizinisch-Technische Laboratoriumsassistenten oder Veterinärmedizinisch-Technische Assistenten gehören. Die Unterrichtszeiten lassen sich gut in den Arbeitsalltag integrieren und finden freitags und samstags in Zwickau statt. Die Praxisanteile werden blockweise am Studienzentrum in Zwickau sowie in Idstein absolviert. Das Studium Biomedizin und Analytik weist zahlreiche Synergien zum Bachelor Industriechemie auf: Die Teilnehmer erwerben ebenfalls neben den biologischen Kernfächern Mikrobiologie, Molekulargenetik und Immunologie sowie Physiologie oder Biochemie, Grundwissen aus angrenzenden Disziplinen wie Mathematik, Physik und Chemie. Sie beschäftigen sich außerdem mit vertiefenden medizinisch-biologischen Fachgebieten wie Bioanalytik, Histologie, Virologie oder Hämatologie sowie mit Pharmakologie oder Toxikologie. Die Absolventen arbeiten an der Schnittstelle von Medizin und Naturwissenschaften und verbinden den klinischen Bereich mit der Laboranalytik. Sie sind tätig in Kliniken, Universitäten, der Pharmazeutische Industrie, der Produktentwicklung oder dem Qualitätsmanagement.

Zum Wintersemester 2014/2015 startet der neue und ebenfalls berufsbegleitende Bachelor Biomedizin und Analytik. „Viele junge Menschen streben heute nach ihrem Schulabschluss direkt in den Beruf, um sich schnell in einem Unternehmen zu etablieren und finanziell unabhängig zu sein“, sagt Prof. Dr. Hartwig Tillmann, Professor im Fachbereich und Leiter des Studienzentrums in Zwickau. „Zusätzliche Perspektiven und Karrierechancen können sie vor allem durch die Erlangung eines akademischen Grades erreichen, deshalb ist für sie ein berufsbegleitendes Studium Deutschlandweit einzigartig: sehr attraktiv.“ Auch der Arbeitgeber profitiert – der Bachelor Biomedizin und Analytik Mitarbeiter bleibt ihm erhalten und vertieft sein Fachwissen, das er gleich gewinnbringend im Unter- Der 6-semestrige Bachelor-Studiengang Biomedizin nehmen einsetzen kann. „So lässt sich ein Mangel an und Analytik startet erstmals zum Wintersemester Mehr Infos auf www.hs-fresenius.de.

Berufsbegleitend studieren in Zwickau Biomedizin und Analytik (B.Sc.) Studienort: Zwickau Studienbeginn: September Studiendauer: 6 Semester

Industriechemie (B.Sc.)

Mehr Infos:

Studienorte: Idstein, Zwickau Studienbeginn: September Studiendauer: 6 Semester Studienzentrum Zwickau | Lothar-Streit-Str. 10 | 08056 Zwickau

zwickau@hs-fresenius.de | www.hs-fresenius.de


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Eine moderne 5-Achs-Fräsmaschine der Chemnitzer Firma Unitech ergänzt seit März die Ausstattung im bsw-Ausbildungszentrum Chemnitz. Foto: bsw/Wolfgang Schmidt

Ausbildung noch besser am Bedarf der Wirtschaft orientiert

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AZP e.V. – Bildungszentrum der Medienbranche Das Ausbildungszentrum Polygrafie in Chemnitz ist seit mehr als 20 Jahren erste Adresse für die Aus- und Weiterbildung im Medienbereich. Ausgerüstet wie eine mittelständische Druckerei können alle Kurse praxisnah durchgeführt werden, zum Beispiel Weiterbildung für Ihre Mitarbeiter in den Adobe-Programmen, zu Druckvorbereitung und Kommunikation mit Druckereien. Fragen Sie uns an!

Das Bildungszentrum Chemnitz des Bildungswerkes der Sächsischen Wirtschaft (bsw) konzentriert seine Aus- und Weiterbildungsaktivitäten künftig auf die Metall-, Elektro- und Automatisierungstechnik. Im März ging am Chemnitzer Sitz der Einrichtung ein neues CNC-Bearbeitungszentrum in Betrieb, das u. a. mit einer 5-Achs-Fräsmaschine ausgestattet ist. „Damit stellen wir uns noch besser auf den Aus- und Weiterbildungsbedarf in der hiesigen Industrie- und Handwerksregion ein. Weil wir auf hohe Qualität setzen, haben wir seit dem Vorjahr aus eigenen Mitteln 350.000 Euro in hoch moderne Maschinen- und Anlagentechnik investiert“, erläuterte Jörg Lehmann, Mitglied der Geschäftsleitung der bsw

gGmbH. Wie Peter Braumandl, Leiter des bsw-Regionalbereichs Westsachsen ankündigte, wird im September in Chemnitz eine Fachschule für Technik eröffnet: „In dieser Einrichtung ermöglichen wir Facharbeitern betriebs- und wohnortnah eine berufsbegleitende vierjährige Aufstiegsfortbildung zum Staatlich geprüften Techniker mit Schwerpunkt Mechatronik. Dabei kommen uns die Erfahrungen zugute, die wir mit Fachschulen an anderen Standorten gesammelt haben.“ Mit 300 Mitarbeitern und 25 Ausbildungseinrichtungen ist das in Dresden ansässige bsw nach eigenen Angaben einer der größten Bildungsdienstleister in Sachsen.  (G.B.)


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Wirtschaft Südwestsachsen · 06/2014 · Anzeigensonderseite

Consulting und Training

Foto: BWV Bildungsverband

Betriebe sehen Weiterbildung als wichtiges Mittel der Beschäftigtenbindung Investieren Betriebe zu wenig in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter, weil sie die Gefahr von Abwanderung befürchten? Dieser Frage ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einem Forschungsprojekt nachgegangen. Dafür wurden rund 1.200 Betriebe zur Belegschaftsfluktuation und zu den betrieblichen Weiterbildungsinvestitionen befragt. Laut BIBB konnte weder subjektiv noch objektiv ein grundsätzlich negativer Zusammenhang zwischen der Abwanderungsquote und dem betrieblichen

Weiterbildungsengagement festgestellt werden. Offenbar sehen viele Betriebe die Weiterbildung als wichtiges Mittel der Beschäftigtenbindung, hieß es. Auch würden Rückzahlungsvereinbarungen eine wichtige Rolle spielen - als Möglichkeit, betriebliche Weiterbildungserträge abzusichern. Außerdem befasste sich das BIBBProjekt mit dem Weiterbildungsverhalten von Beschäftigten. Ob und in welchem Umfang diese bereit sind, selbst Mittel für eine berufliche Weiterbildung aufzubringen, hängt dem-

nach stark vom erwarteten Nutzen der Maßnahme ab. Die Ende vergangenen Jahres veröffentlichten Ergebnisse lassen zudem darauf schließen, dass ein hoher Zeitaufwand für Erwerbstätigkeit und Betreuungsverpflichtungen bzw. fehlende zeitliche Flexibilität mitentscheiden, ob Erwerbstätige überhaupt zu einer selbstfinanzierten Weiterbildung bereit sind. Dagegen beeinflussten deren finanzielle Möglichkeiten vor allem den Umfang selbstfinanzierter Weiterbildungsaktivitäten.  (G.B.)

Neue Technologien und komplexere wirtschaftliche Aufgaben verlangen immer mehr Wissen und besseres Können im Beruf. Entsprechend positiv entwickelt sich die Weiterbildungsbranche, wie aus einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung hervorgeht. Der Wirtschaftsklima-Index der Branche stieg 2013 um zwölf Prozent. Von einer starken Nachfrage der Unternehmen profitieren überwiegend betrieblich finanzierte Anbieter. Bei Anbietern, die sich über öffentliche Mittel finanzieren, hat sich die Stimmung leicht abgeschwächt. Hohen Zuwachs verzeichnen auch die von Arbeitsagenturen bzw. Jobcentern finanzierten Einrichtungen. Der Fachkräftemangel hat hier zu deutlich mehr Förderung geführt. Ein wachsender Bereich darüber hinaus sind Trainings mit dem Ziel von mehr Erfolg und Zufriedenheit im Job. So lädt seit neuestem eine Chemnitzer Firma zu Teamwork auf dem Schiff ein, eine Dresdner Beratungsstelle versucht Menschen glücklicher zu machen und ein so genannter Lifedesigner spricht das Unterbewusstsein an.  (G.B.)

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Foto: Fotoatelier Lorenz, Zschorlau

Wirtschaft Südwestsachsen · 6/2014 · Unser Tipp

Foto: Theater Plauen Zwickau

Sommermusical auf der

Plauener Parkbühne VORSCHAU In Ausgabe 07_08/2014 lesen Sie:

In der stimmungsvollen Freiluftatmosphäre des Plauener Parktheaters bringt Regisseur Tim Heilmann vom 28. Juni bis 6. Juli das Musical Sugar (Manche mögen’s heiß) auf die beliebte Plauener Parktheaterbühne. Das Musical von Peter Stone und Jule Styne basiert auf dem oscargekrönten Film Some Like It Hot von Billy Wilder und I.A.L. Diamond aus dem Jahr 1959.www.theater-plauen-zwickau.de

IMPRESSUM Druckauflage (III/2013): 70.436 Jahrgang 2013-11-12

Gesamtherstellung und Verlag: Wochenspiegel Sachsen Verlag GmbH Geschäftsstelle Magazine Heinrich-Lorenz-Str. 2-4, 09120 Chemnitz Tel. 0371 5289200 Fax 0371 5289216

Unternehmerreise nach China Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Chemnitz PF 464, 09004 Chemnitz Straße der Nationen 25, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6900-0

Projektleitung: Roy Tippner Tel. 0371 5289178 Fax 0371 5289391 Mail: r.tippner@wochenspiegel-sachsen.de www.ihk-chemnitz-mediadaten.de

http://www.chemnitz.ihk24.de Redaktion: Marion Fiedler

Foto: IHK

Redaktionskollegium: Hans-Joachim Wunderlich, Torsten Spranger, Michael Barth, Angela Grüner Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Autors, jedoch nicht unbedingt die der Kammer wieder.

Vertriebsreklamation: Tel. 0371 5289245 Fax 0371 2785250 Mail: f.heyder@wvd-mediengruppe.de Anlieferung der Beilagen: WVD Logistikzentrum, Heinrich-Lorenz-Str. 2-4, 09120 Chemnitz Es ist die Anzeigenpreisliste Nr. 12 vom Juni 2013 gültig.

Titelbild: Ellen Liebner Erscheinungsweise: zehnmal jährlich Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Die „Wirtschaft Südwestsachsen“ ist das offizielle Organ der IHK Chemnitz. Preis für Abonnement jährlich 25,56 € zuzüglich Zustellgebühr. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Unterlagen wird keine Haftung übernommen. Die IHK Chemnitz ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008.


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r.tippner@wochenspiegel-sachsen.de www.ihk-chemnitz-mediadaten.de


Infoveranstaltung am 23. Juli 2014 Family Dental, Jahnsdorf:

„Zahnimplantate bieten festen Biss und sicheren Halt!” „Schöne und feste Zähne sind heute durch Zahnimplantate für jeden Menschen möglich”, sagt einer, der sich bestens auskennt: Dr. Dr. Andreas Pohl, Zahnarzt und Facharzt für Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie, führt zusammen mit seiner Frau, Dr. Carmen Pohl, eine überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft mit Standorten in Jahnsdorf und Zwönitz. Das Angebot umfasst die gesamte Bandbreite an hochwertigen zahnmedizinischen und implantologischen Leistungen - darunter auch anspruchsvolle Versorgungen für den zahnlosen Kiefer und Knochenaufbaumaßnahmen. Die anschließende prothetische Versorgung wird im zahntechnischen Meisterlabor gefertigt, welches sich über der Praxis befindet. Kleine Stifte mit großer Wirkung Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan, die fest mit dem Kieferknochen verwachsen. Solche Konstruktionen sind heute imstande, Kronen und auch große Brücken zu tragen. Eine Prothese abends ins Glas legen zu müssen, ist eine Situation, die heutzutage kaum noch jemandem widerfahren muss. „Das Prinzip beim Implantat ist dasselbe wie bei einem Dübel, im Grunde sogar noch besser, denn ein Dübel verwächst schließlich nicht mit der Wand”, erklärt Herr Dr. Pohl. Zahnersatz aus dem Meisterlabor Auch der Zahnersatz, mit dem die Implantate versorgt werden, wird im Meisterlabor direkt über der Praxis in Jahnsdorf hergestellt. So sorgen kurze Kommunikations- und Arbeitswege dafür, dass der Patient schnellstmöglich seinen fertigen Zahnersatz erhält. Insbesondere bei Implantatversorgungen ist

„Schöne Zähne bedeuten mehr Lebensqualität” Vier Fragen an Herrn Dr. Dr. Andreas Pohl, zertifizierter Implantotologe und Geschäftsführer der Family Dental Zahntechnik GmbH in Jahnsdorf Zahnersatz vorstellen: sichere Funktion, natürliche Ästhetik und höchster Tragekomfort. Dies und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten vom Einzelzahnersatz über die Verankerung von Brücken und Prothesen - sprechen für das Implantat.

dies von großem Vorteil. Bei der Fertigung sind höchste Qualitätsstandards ebenso maßgebend wie die individuellen Wünsche des Patienten: „Der Patient erhält von uns nur solche Zähne, die ihm auch gefallen”, so Herr Dr. Pohl. Voraussetzungen für Implantate Eine Implantation ist in vielen Fällen möglich. Allerdings sollte man bei starken Rauchern oder Parodontitis-Patienten aufgrund der Einheilchancen im Einzelfall abwägen, ob eine andere Versorgung sinnvoller ist. Ansonsten können Patienten jeden Alters all die Vorteile von Implantaten nutzen. Selbst, wenn zu wenig Kieferknochen vorhanden ist, ist nach einem Knochenaufbau auch in diesem Falle eine Implantation möglich.

Porträt Dr. Dr. Pohl Herr Dr. Pohl, das Implantat ist heute immer stärker gefragt. Wie erklären Sie sich das? Implantate können heute das leisten, was sich die meisten Patienten unter modernem

Wo sehen Sie die Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz? Im Gegensatz zu herkömmlichen Brücken müssen bei Implantatversorgungen Zähne nicht mehr beschliffen werden. Der Patient kann mit implantatgetragenem Zahnersatz lachen, sprechen und kauen wie mit natürlichen Zähnen, was einen deutlichen Gewinn an Lebensqualität darstellt.

Seit wann implantieren Sie? Vor 21 Jahren habe ich bei Implantationen an der Universität bereits mitoperiert, vor 18 Jahren habe ich meine ersten Implantate selbst gesetzt, und bis jetzt sind es mehrere Tausend geworden. Welche Neuigkeiten gibt es bei Ihnen? Bei einer computergestützten Planung der Implantationen können wir neuerdings die Brücken schon vor der Implantation herstellen und in vielen Fällen gleich während der Operation einsetzen. Dies erhöht erheblich den Patientenkomfort. Herr Dr. Pohl, vielen Dank für das Gespräch.

Patientenversorgung ist Teamleistung Dr. Dr. Pohl und Prof. Dr. Dr. Zenk, der seit September 2009 in der Gemeinschaftspraxis angestellt ist, sind für die Implantation und Chirurgie zuständig. Dr. Carmen Pohl und Dr. Anne-Kathrin Klotz sind für die Prothetik und Zahnerhaltung zuständig. Um Prophylaxe und Zahnreinigung kümmert sich die Dentalhygienerin Kathrin Meischner mit ihrem Team. Wenn Sie mehr über Implantate wissen möchten, informieren Sie sich kostenfrei auf der kommenden Patienten-Infoveranstaltung von Family Dental. Diese findet am 23. Juli 2014, 19.00 Uhr in den Räumen der Family Dental Zahntechnik, Chemnitzer Str. 61a, 09387 Jahnsdorf statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich telefonisch an unter 03721-36005.

Zahnimplantate

! Begrenzte Plätze .07. 21 s bi Sofort anmelden 5. 00 36 1 unter Tel. 0372 ! EI FR EINTRITT

Infoveranstaltung: Mittwoch, den 23. Juli 2014, 19.00 Uhr Fest zubeißen und strahlend lächeln können! Erfahren Sie alles aus zahnmedizinischer Sicht über die Möglichkeiten der modernen Implantologie! Family Dental Zahntechnik GmbH Chemnitzer Str. 61a | 09387 Jahnsdorf (neben Heyde-Keramik) Telefon: 03721 36005

Referent: Dr. Dr. Andreas Pohl FA für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie 21 Jahre implantologische Erfahrung

Family Dental Jahnsdorf

www.family-dental.de

Ihk%2006 2014 internet  

http://www.wochenspiegel-sachsen.de/fileadmin/portal/galerie/Magazine/E-Paper/IHK%2006_2014_Internet.pdf

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