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november // 2010

Behind the Illustrations of

CĂŠline Quadri Breathe Festival Brazil with

Anne-Flore Marxer Whiteout Swiss Snowboard Awards

Stars of the Night A Swiss Surf Sensation

Renate Bickel


© JEROME TANON


Urska Pribosic


Team Riders Natasza Zurek, Rana Photographed by Vincent Skoglund

Okada, Yuki Furihata and Linn Haug BURTON.COM/WOMENSCOLLECTION


content

publisher: Whiteout GmbH Forchstrasse 228 8032 Zürich

whiteout sister #6 www.whiteoutsister.ch

editorial & advertising sales: Moritz Frey frey@whiteout.ch +41 (0) 79 620 07 09 Luc Kämpfen luc@whiteout.ch art direction & design: Evelyn Ferrari webdesign: Laurent Schütz schuetz@whiteout.ch editing: Patricia Welti permanent staff: Moritz Frey, Ahriel Povich, Luc Kämpfen, Evelyn Ferrari, Patricia Welti CONTRIBUTORs: Céline Quadri, Sonja Delz, Natalia Gianinazzi, Elena Könz, Corinne Suter, Anne-Flore Marxer, Andrea Huber, Sabine Bremermann, Maude Richon, Daniela Koller, Renate Bickel, Lara photographers: Alfonso Smith, Vanessa Andrieux, Eric Kiss, Cyrill Müller, Etienne Messikommer, Roman Eggenberger, Ian Rithner, Oskar Enander, Matthias InderMühle, Dom Daher, Marc Weiler, Kirfa copyright: Alle im Whiteout Sister Magazine abgedruckten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder anderweitige Verwendung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Verlages. liability: Für den Fall, dass Beiträge oder Informationen unzutreffend oder fehlerhaft sind, haftet der Verlag nur bei Nachweis grober Fahrlässigkeit. Für Beiträge die namentlich gekennzeichnet sind, ist der jeweilige Autor verantwortlich. Für unverlangt eingesandtes Text- oder Bildmaterial übernimmt der Verlag keine Haftung.

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10 // Editorial

Light up the sky

14 // Products

Gadgets

22 // TheChat Illustration: Céline Quadri

28 // Creative Grüsli: Natalia Gianinazzi

32 // Showroom

Photo gallery

44 //

Project

46 //

Charity

48 //

Circus

Movie: Ready to Robin

Breathe with Anne-Flore

Ladies Challenge, Award Night

54 // Fashion Up in the air – dress fly & stay dry

68 // CheckOut

Surf Trip: Renate Bickel


nixonnow.com


// AFM // Photo: Vanessa Andrieux //

editorial

hey Sisters! Text: evelyn ferrari

Wir alle wissen, wie schwierig es ist, sich selbst stets neu zu erfinden, sich weiter zu entwickeln und sich dabei doch immer treu zu bleiben. Mit der vorliegenden sechsten Ausgabe des neuen Whiteout Sister Magazine erscheinen wir in neuem Kleid und setzen die Segel für eine spannende Reise an exotische Destinationen: Angefangen mit der Illustratorin und Künstlerin Céline Quadri – der Macherin des wunderschönen Covers – sowie der Designerin Natalia Gianinazzi, welche man als «Mamma Grüsli» rund um die Welt kennt. Weiter gehts zu einem Checkout mit Reni Bickel, eine der besten Surferinnen der Schweiz, die momentan in Peru weilt, dann machen wir zusammen mit Anne-Flore Marxer einen Abstecher in den Dschungel von Brasilien und landen schlussendlich bei einem abgehobenen Fashion Shooting mit den neuesten Trends der kommenden Wintersaison. Kurz, dieses Sister beinhaltet alle Eigenschaften, welche sich jede von uns wünscht, um ausgeglichen und selbstbewusst durchs Leben zu reisen: Vielseitigkeit, Kreativität, Beauty und die nötige Portion Toughness, um alle dunklen Wolken zu verteiben und der Sonne Platz zu machen! Euer Whiteout Sister Team

«Give us a secret, show us the light, strike up the music, light up the sky.» «Sister Moonshine» by Supertramp

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Nikita Clothing For Girls Who Ride

Julia Baumgartner

HlĂ­Ă°arfjall - Iceland www.nikitaclothing.com


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perfume // love-ette lesettes.com

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Mit ein wenig Glück rollst du schon bald auf deinem selbst zusammengebauten Slalomskateboard von Gorilla durch den Grossstadtdschungel. Der Bausatz besteht aus einem hochwertigen Skateboard-Rohling sowie einer ausführlichen Bauanleitung mit hilfreichen Fotos und Tricks. Ausserdem sind darin eine Schablone für die Definition der eigenen Slalomskateboardform, Tracker Achsen, Wing Wheels, Kugellager, Schrauben, Keile etc. enthalten – einfach alles was man zum Bau eines eigenen Slalomskateboards benötigt. Für das zusätzlich benötigte Baumaterial wie Werkzeuge, Pinsel, Farben etc. liegt zudem noch als zusätzliches Extra ein CHF 20.– Gutschein von Coop Bau+Hobby bei.

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Schick uns deine Koordinaten an: wettbewerb@whiteout.ch oder Whiteout GmbH, Forchstr. 228, 8032 Zürich Vergiss deine Postanschrift, E-Mailadresse und den Betreff «Gorilla» nicht. Viel Glück! Es: 01. Februar 2011

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“HATTEST DU SCHON MAL DAS GEFÜHL, DASS DU DEINE PIZZA AUF DEM STILLEN ÖRTCHEN FUTTERST, ODER DICH ÜBER DIE KERZEN AUF DEINEN GEBURTSTAGSKUCHEN SO LANGE FREUST, BIS DEIN GANZES HAUS ABFACKELT, ODER DU WÄHREND EINES ERDBEBENS NACKT MIT FREUNDEN TANZT, NUR WEIL JEMAND ANDERS DICH STEUERT? ICH AUCH!” SPIELE SCHICKS L NEU AUF KONSOLE. JETZT IM HANDEL

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© 2010 Electronic Arts Inc. EA, the EA logo, The Sims, and The Sims 3 logo are trademarks of Electronic Arts Inc. Microsoft, Xbox, Xbox 360, Xbox LIVE and the Xbox logos are trademarks of the Microsoft group of companies and are used under license from Microsoft. Wii and Nintendo DS are trademarks of Nintendo. “PlayStation” and the “ ” Family logo are registered trademarks and “PS3” is a trademark of Sony Computer Entertainment Inc. The PlayStation Network logo is a service mark of Sony Computer Entertainment Inc. All other trademarks are the property of their respective owners. Available on Nintendo Wii November 2010.


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urbanears Wettbewerb Gewinne ein paar «Plattan» Headphones von URBANEARS! Eigentlich für die Ohren, aber genauso gut für die Augen. Ozeangrün, schokoladenbraun, schreiend pink und leuchtend gelb: die Kopfhörermarke aus dem Heimatland Astrid Lindgrens setzt neben bestechender Musikqualität auf ein kunterbuntes Farbkonzept, immer passend zu den aktuellen Modetrends in zwölf verschiedenen Farbtönen und das zweimal jährlich!

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Actionshot Lisa: ELAN / Sami Tuoriniemi, Actionshot Silli: Crispin Cannon, Lifestyleshot Eero: OAKLEY


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SANTIGOLD

LITTLE BOOTS

Mit ihrer unerschütterlichen Stimme und den coolen 80ies Outfits rockt Santigold die Bühnen der Welt! Wir sind gespannt, wie sich Santi neben weiteren Musikern, Sportlern und Künstlern wie Mos Def, Tony Hawk, Jenny Jones & Co. als neue Botschafterin in der Nixon Family macht! Werbung in Form von neuen Songs wäre natürlich ganz erfreulich!

Auch die wunderbare Singer/Songwriterin «Little Boots», alias Victoria Hesketh, machte dieses Jahr nicht nur mit ihrem zauberhaften Elektropop von sich reden. Diverse Fashionmagazine wurden auf den Look der 25-jährigen aufmerksam. Vor allem passt der Stil der wandelbaren Dame auch sehr gut zum Sortiment von Nixon, dessen Accessoires Little Boots repräsentiert.

santigold.com

littlebootsmusic.co.uk


Brazil Dist / www.brazil.ch /info@brazil.ch

view the entire fall 2010 collection at elementeden.eu


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GAME // sims 3 DIESIMS.DE

tank-top/ t-shirt // logo gummilove.com

underwear // MO IKONE pull-in.com

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T-SHIRT // IS ALL WE NEED gummilove.com

SURFSHIRT // zimtstern lYCRA suddenrush.com

maybe Baby? Schwanger? Das kann frau jetzt jederzeit und 100% diskret herausfinden. Der maybe-baby Schwangerschaftstest ist ab sofort an den roten Selecta-Automaten erhältlich. «Ein bisschen schwanger» geht bekanntlich nicht. «Vielleicht schwanger» geht schon. Aber «vielleicht schwanger» ist mit Ungewissheit verbunden. Damit macht maybe-baby Schluss: Schnell, einfach und mit einer Sicherheit von mehr als 99 Prozent. Spätestens nach drei Minuten erscheint das Ergebnis auf dem Display. Wenn es pressiert, kann der Test schon einen Tag vor der erwarteten Regel angewendet werden.

«maybe-baby ist rund um die Uhr an den bekannten roten Selecta-Automaten verfügbar.»

Das Beste daran: Es darf zu jeder Tages- und Nachtzeit pressieren, an sieben Tagen in der Woche. maybe-baby ist rund um die Uhr an den bekannten roten Selecta-Automaten verfügbar, 3000-mal in der Schweiz, an den meisten Bahnhöfen und auch unterwegs an anderen Standorten. Dieses Angebot nehmen viele Frauen gerne an, wie eine ausgiebige Testphase gezeigt hat. Der maybe-baby Schwangerschaftstest kostet im Automatenverkauf 15 Franken. Ein guter Preis, wenn es darum geht, wieder ruhig schlafen oder – je nachdem – sich auf das Baby freuen zu können. In einigen Grossstädten und deren Agglomerationsgebieten ist der Bezug teilweise bereits mit Handy oder Kreditkarte möglich. maybe-baby ist die moderne Art, über den Zustand «vielleicht schwanger» schnell und zuverlässig Gewissheit zu bekommen. Die Verteilung von maybe-baby an den Selecta-Automaten erfolgt nach den Qualitätskriterien des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic. Mehr unter: www.maybe-baby.ch www.facebook.com/maybebaby.ch

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HOW ABOUT SOME WAX?

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JUNE BHONGJAN RIDES DISTORTIA photo: Ben Rice Shape distribution gmbH

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HELMET // TSG LOTUS CIRCLE ridetsg.com

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HELMET // Trophy Star zimtstern.com

beanie // mena eleven.ch

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Snowboard // biddy dcshoes.com

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binding // triology wht unionbindingcompany.com

binding // triology bb unionbindingcompany.com

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Pipeglove // Snatch zimtstern.com

boots // Sapphire burton.com

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baby-g Verlosung Die stylischen Baby-G Uhren von Casio. New colors, same attraction. Und Du kannst eine gewinnen! wettbewerb@whiteout.ch oder Whiteout GmbH, Forchstr. 228, 8032 Zürich Deine Postanschrift, E-Mailadresse, Betreff «Baby-G» nicht vergessen. Viel Glück!! Einsendeschluss: 01. Februar 2011 casio-watch.ch


Photos: Dominic Zimmermann

Carmen rides the A-Team Jacket of the Zimtstern A BC collection Carmen Beccaro

www.zimtstern.com


the chat

C-LINE AKA CELINE QUADRI

céline Quadri portrait: Eric Kiss

Céline Quadri aka C-Line ist eine 28-jährige Künstlerin, die zwischen Zürich und Berlin pendelt. Sie hat ihre Werke schon in verschiedenen Gallerien, DesignStores und Ausstellungen in der Schweiz und in Deutschland präsentiert. Sie hat den «Passion ist Fashion Contest» gewonnen und ist auch für verschiedene T-Shirts von Carhartt verantwortlich.

Wie lange widmest du dein Leben schon der Kunst? Ich zeichne seit ich kann, dh. schon als kleines Kind. Aber ob man das damals schon als Kunst bezeichnen konnte, weiss ich nicht…

WARST du IN DEINER JUGEND in der Sprayerszene aktiv? Ich habe selber nie wirklich gesprayt, aber bewege mich auch in dieser Szene und bewundere die Techniken.

Was bedeutet für dich Streetart? Streetart ist ein sehr weitläufiger Begriff. Meine Arbeit wird auf unterschiedlichste Weise von verschiedensten Einflüssen geprägt. Grundsätzlich lasse ich mich nicht gerne kategorisieren und bezeichne mich nicht als «Street Artist».

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// Big Brothers // 1.60m x 2.4m // acryl, markers on carton & canvas //

Ihre Bilder zeigen Kreise und Figuren mit starken Farben, die sie über Leinwände zieht und dabei in klaren Linien immer wieder zusammenfügen lässt. Sie wirft mit ihrer spannenden und eigenen Malart einen anderen Blick auf den menschlichen Körper und die Tierwelt.


// «live painting» Urban Explosion // VBZ Werkstätte // 1.2m x 1.4m // Mai 2010 //

Wie bezeichnest du deine Kunst und was für Aussagen willst du damit machen?

«Aber ob man das damals schon als Kunst bezeichnen konnte, weiss ich nicht…»

Meinen Stil würde ich irgendwo zwischen Caracter Design und Post Pop Surrealism einordnen. Die Aussage überlasse ich lieber dem Betrachter.

Kannst du davon leben? Je länger desto besser.

Welches Werk hatte bis anhin den grössten Erfolg? Dieses Jahr habe ich viele Life Paintings gemacht, die wohl am meisten Aufmerksamkeit erregt haben.

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the chat

// Triptychon // 60cm x 1.30m // acryl, markers on canvas // Sept. 2010 //

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Hast du ein eigenes Atelier?

Irgendwelche Vorbilder?

Ich habe schon an den unterschiedlichsten Orten gearbeitet, aber zurzeit wohne und male ich am selben Ort, was gut funktioniert, da ich keine Distanz zu meiner Arbeit brauche und auch noch zwei Hunde habe.

Vorbilder habe ich in dem Sinne keine, dafßr Inspiration, und die finde ich fast täglich, mal in einem Menschen, mal in der Natur, auf der Strasse...


«Meinen Stil würde ich zwischen Caracter Design und Post Pop Surrealism einordnen.»

Wo kann man deine Kreationen bewundern? Zurzeit stelle ich ein paar Arbeiten bei USMWohnbedarf aus. Neuigkeiten auf meinem Blog: celine-quadri.ch

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creative

natalia Gianinazzi

The world of grüsli Ein Grüsli kauft man nicht, man adoptiert es! Inmitten der heutigen Konsumgesellschaft – wo fast ausschliesslich produziert wird um Geld zu verdienen – wo wir immer mehr nur noch als Nummer und nicht mehr als menschliches Wesen behandelt werden, waren die ersten Grüsli geboren. Jeder Grüsli ist einzigartig, wie wir alle, mit eigenen Charakterzügen und Fehlern. Allen Grüslis ist eine ID Karte mit Geburtsurkunde, Name und Unterschrift von Mamma Grüsli beigelegt.

// For the love of Damien // Born: 2007 //

Portrait: Nadine Ottawa Text: Luc Kämpfen

// Tapiruz wrongly went to market instead of staying at home // Born: 2007 //

«Ziemlich skurril war der Augenblick als ich im Rockefeller Center in New York City in der Auktion sass und neben einigen

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«Mamma Grüsli», Natalia Gianinazzi, geboren und aufgewachsen in der Sonnenstube der Schweiz, dem Tessin. Mittlerweile wohnhaft in Zürich und als Grafikdesignerin für Zimtstern tätig. In den letzten sieben Jahren hauchte Natalia rund 900 «Grüslis» Leben ein. Neben den «Grüslis» sowie der grafischen Arbeit bekocht Natalia gerne ihre Freunde und träumt von einer Reise in die Antarktis!

Wann und wie wurde der erste «Grüsli» geboren? Die ersten zwei «Grüslis», «El Pinche» und «El Cabron» sind im März 2003 in Zürich entstanden, als spezielle Geschenk für die neugeborene Tochter meines besten Freundes.

Woher nimmst du die Inspiration für die «Grüslis» und dein gestalterisches Schaffen? Aus meinem täglichen Umfeld schöpfe ich viel Inspiration. Sei es aus Filmen, Musik oder verrückten Geschichten, welche mir zu Ohren kommen. Diese Eindrücke und Erlebnisse erwecken die «Grüslis» zum Leben! Doch die ergiebigste Ideenquelle ist mein grösstes Hobby: Das Beobachten und Analysieren meiner Mitmenschen.

Oft findet sich ein Spiegel der Gesellschaft in den «Grüslis» wieder und verleiht jedem seinen besonderen Charakter!

Zeichnungen von Andy Warhol und einer Jacke von Elvis auch fünf meiner «Grüsli» versteigert wurden!»

Achtest du bei den verwendeten Materialien auf Nachhaltigkeit? Jeder «Grüsli» wird mit viel Liebe und Handarbeit von mir in Einzelarbeit kreiert, genäht, geklebt und gestopft. Die «Grüslis» sind in keiner Weise mit einem Massenprodukt der heutigen Wegwerfgesellschaft zu vergleichen. Und ich hoffe, dass der eine oder andere Besitzer sogar eine freundschaftliche Bindung zu seinem «Grüsli» aufbaut! Weiter gibt es in meiner Kollektion eine Recyclingserie. Als Material werden alte Kleidungsstücke verwendet und der «Grüsli» schenkt auf diese Weise einem LIeblingskleidungsstück ein zweites Leben.

Was sind die Zukunftspläne der «Grüslis» und insbesondere der «Mamma Grüsli»? Im Dezember werde ich an einer Kollektivausstellung des Bürodiscount mitwirken und unter anderem auch vier Stühle der Traditionsfirma «Horgenglarus» (klassische Schweizer Schul-

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creative

wettbewerb@whiteout.ch oder Whiteout GmbH, Forchstr. 228, 8032 Zürich Eure Postanschrift, E-Mailadresse, Betreff «Grüsli» und Namensvorschlag nicht vergessen! Es: 01. Februar 2011

Welches war bis anhin dein freudigstes «Grüsli»-Erlebnis? Von den «Grüslis» bereiten mir die beiden Aquarien am meisten Freude. Vor kurzem habe ich selbst ein paar Schuhe geschustert, was lange ein Traum von mir war !

Welches war bis anhin dein freudigstes «Grüsli» Erlebnis ? Einzigartig war sicher als ich von «Christies Pop Culture Auction» angefragt wurde. Die «Grüslis» sind weltweit die ersten Plüschfiguren, welche dort versteigert worden sind. Auch mit dem Sieg des Salomon-Artwork Contest ging für mich ein Traum in Erfüllung. Ein Snowboard zu fahren welches meine Grafiken ziert!

Du hast deine Werke schon an verschiedenen Ausstellungen gezeigt. Schildere uns doch einige Eindrücke, die dir besonders in Erinnerung geblieben sind. Ziemlich skurril war der Augenblick, als ich im Rockefeller Center in New York City in der Auktion sass und neben einigen Zeichnungen von Andy Warhol und einer Jacke von Elvis auch fünf meiner «Grüslis» versteigert wurden! Jedoch wichtiger als Ausstellungen sind die zum Teil herzzerreissenden Geschichten, welche jeder einzelne «Grüsli» zu erzählen hat.

// Swiss Banker // Born: 04.08.08 //

Schickt eure Namensvorschläge an:

stühle) gestalten. Zudem zeichne ich Holzspielzeug, und ein Kinderbuch möchte ich auch gerne noch verwirklichen.

// Ganesh // Born: unknown //

Name gesucht! Dieses herzige, schlaue Kerlchen könnte bald dein treuer Begleiter sein. Doch wie soll das Sister-Grüsli nur heissen? Unter den lustigsten und kreativsten Namen verlosen wir dieses extra für euch ins Leben gerufene Sister-Grüsli!

// Ringo the skater // Born: 26.01.09 //

grüsli Gewinnspiel

Bis jetzt habe ich 936 «Grüslis» gemacht und Nummer 1000 wird 2011 mit Sicherheit das Licht der Welt erblicken. Es wird also definitiv das Jahr der «Grüslis»! natalia-gianinazzi.ch gruesli.com

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// BPs last try to close the oil spill //

Wird 2011 das Jahr der «Grüsli»?


showroom足

sina Candrian

//足 32

bs boardslide // Flachauwinkl by cyrill M端ller


showroom足

ursina Haller

Layback // engadin by Etienne Messikommer


showroom足

helen Nadig

Tailgrab // laax by roman eggenberger


showroom足

lea Laveau

bs boardslide // cossonnay by Ian rithner


showroom

sandra Marti

spray // Engelberg by oskar enander


SIGNATURE SERIES:


project

ready to Robin elena könz & corinne suter

// Rider: Corinne Suter // Trick: rock to fakie // Location: Gotthard //

Text: corinne suter photos: Matthias Indermühle

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Was: Schnee als Zukunftsvision im Filmformat Wieso: Snowboardprojekt CEMaschine Lieblingsdestinationen: Zuoz, Flüela, Diavolezza, Corvatsch, Samnaun, Hintertux, Gotthard, Furka, Susten, Grimsel, Saas Fee, Zermatt, Zürich, Ascona Geburtsdatum: Herbst 2010 Wer: Elena Könz, Corinne Suter Musik: The Famous Goldfinger Brothers Wir fahren gerade im Zug von Zürich nach Zermatt, durch eine knallgrüne Landschaft. Die zweitägige Snowboardpause zum Filmschneiden war gar nicht schlecht. Nun sind wir super motiviert, endlich wieder Schnee und frischen Wind um die Ohren. Was für ein Glück dass wir nicht den ganzen Sommer in der Badi verbringen müssen. gut! Mai und Juni waren speziell grau, und jetzt haben wir einen Hitzesommer und obwohl der Schnee sichtlich wegschmilzt, können wir fast jeden Tag snowboarden, wie gut ist das denn? Bei diesem häufig schlechten Wetter wars uns ab und zu schon Angst und Bange wegen dem Film. Alles hat so harmlos angefangen, und auf einmal kamen Zeitdruck und Verpflichtungen dazu, was eigentlich super war, denn mit jedem kleinen Schritt kommen wir näher ans Ziel. Die Reise selber ist uns aber am allerwichtigsten, viel wichtiger als das Endprodukt. Erlebnisse wie unseren Bus auf der Furka oder einen kleinen Stein mitten im Gletschersee zu jibben, werden wir nie vergessen. Die Gotthard Kickersession war auch witzig, wir konnten gar nicht mehr aufhören. Aber auch Situationen, die im Moment total mühsam sind, werden im Nachhinein geschätzt. Manchmal vermasseln dir Schlechtwettertage, Sulzschnee oder Schmerzen beinahe alles, aber in diesen Situationen gilt es, kreativ zu sein. Ansonsten kann man es nicht geniessen. So haben wir auch oft spontane Sachen unternommen und – wenn wir nicht gerade weinen mussten – sehr viel gelacht. Skaten im Tessin, Stühle und Tische jibben im Nebel, beängstigende Minidrops, slacklinen, Brücken springen; egal was, Hauptsache Action. Und immer wieder der Glaube daran, dass wir unseren eigenen Film wirklich machen können. Nächstes Jahr fahren wir zur Feier ans Schwarze Meer. Vielleicht den heiligen Gral suchen oder eine Kokosnuss. Wie in der Animation! Denn oft hat aller Anfang auch ein Ende und manchmal ist das Licht am Ende des Tunnels ein brennender Lastwagen. Aber wieso hat unser Zug ausgerechnet jetzt eine Panne? Ah, schon geht es weiter, ein neues Abenteuer beginnt. Im Sommer auf der Jagd nach Schnee. Ready to Robin cemmaschine.ch

«Das Wichtigste an einem No-BudgetProjekt ohne fremde Hilfe ist es, einfach rauszufahren und etwas zu riskieren.»

// Rider: Elena Könz // Trick: 180 indy // Location: Gotthard //

Das kann aber auch ganz lustig sein, nein im Ernst. Verstehen die Leute die Message von «Ready to Robin»? Mhhh… im Trailer vielleicht noch nicht ganz, da könnte man auch meinen wir sind eine aussterbende Tierart oder so, aber im Film wird es sicher einigermassen ersichtlich. Wir hoffen das Beste. Eigentlich geht es wirklich nur ums Sommer-Snowboarden, so ganz ohne Pulver, aber mit vielen selbstgebauten Obstacles. Und einfach Spass haben am Snowboarden, rausgehen, sich von Wind und Wetter überraschen lassen und nicht sofort aufgeben, wenn man auf die Schnauze fällt. Und als nächstes machen wir einen Film über Sommer-Snowboarden in der Gobiwüste! Oder vielleicht doch eher mal Powder? Ein bisschen Sehnsucht nach dem Winter haben wir manchmal schon. Und wir wissen auch nicht, wie lange Sommer-Snowboarden in der Schweiz überhaupt noch möglich sein wird. Aber zuerst machen wir dieses Projekt fertig und erst danach reissen wir das neue an. Ja ja, im Ideen sammeln sind wir schon ziemlich gut, haha. Im Durchziehen eigentlich auch, obwohl wir nicht viel Erfahrung haben…learning by doing eben! Das Wichtigste an einem No-Budget-Projekt ohne fremde Hilfe ist es, einfach rauszufahren und etwas zu riskieren. Die letzten Wochen waren super, immer unterwegs, jeden Tag was Neues ausprobieren und vor allem Snowboarden. Filmen und Filmschneiden haben wir auch noch ein bisschen gelernt. Ein bisschen ist gut, zum Teufel mit Animationen und Final Cut Pro, aber irgendwie klappts dann doch immer. Einfach nicht zu viel überlegen, sondern in die Welt rausgehen und loslegen, halt bei allem «Ready to Robin» sein. Wie die Woche im Kaunertal, unser erster wirklicher Trip und immer war schlechtes Wetter. Wir konnten nichts tun, ausser im Regen Feuer machen und Weltrettungskonzepte entwerfen. Hintertux war da bei gleich miesem Wetter schon luxuriöser, jeden Tag skaten und dann ins 4-Stern Wellness snaken, uhh. Das war richtig

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charity

breathe Festival photos: dom daher text: luc kämpfen

Mit Hilfe von Crème Skateboards wurde anlässlich des «Breathe Festivals» in Itacaré, Brasilien, ein alter, längst vergessener und mit Schutt aufgefüllter Swimmingpool direkt am Surfbeach zu einem prächtigen Skatebowl ummodeliert. Besonders die kleinsten Bewohner des ehemaligen Fischerdorfes waren mit grosser Freude am Werk, den Betonfleck in ein fröhliches, farbenfrohes, skatebares Kunstwerk zu verwandeln. Swatch’s AnneFlore Marxer war vor Ort und hat mit den Kindern die Pinsel geschwungen.

«Kleine Dinge machen den Unterschied.»

Inwiefern hat dich das BreatheFestival beeindruckt? Wir sind Teil einer Industrie, welche stark von den Wogen der Natur und des Klimas abhängig ist. Wir alle hinterlassen unsere Spuren in der Bergwelt, daher bewundere ich Leute, die sich für unsere Umwelt einsetzen, Aktionen wie das Breathe Festival auf die Beine stellen, Organi-

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sationen gründen und die Gesellschaft zum Umdenken anregen. Welche Auswirkungen hat die Skateanlage auf die Jugend des Städtchens Itacaré? Viele Ortschaften Brasiliens sind von Armut und Kriminalität geprägt. Aktivitäten wie Capoeira, Surfen oder Skaten gibt der Jugend eine neue Perspektive um ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

Was hat der Tag, an welchem ihr für die Kinder in den Slums gekocht habt, in dir ausgelöst? Dies war für mich wohl der emotionalste Tag meines Brasilienaufenthaltes. Wir besuchten eine Schule um mit den Kindern zu kochen. Team Swatch füllte ihre Einkaufstaschen randvoll mit Esswaren und Toilettenartikeln und besuchte eine der ärmsten Grundschulen in den Favelas von Itacare. Der Nachmittag mit den Kindern war freudig und aufwühlend zugleich.


Es wurde mir einmal mehr bewusst, was es bedeutet in der westlichen Welt aufgewachsen zu sein. Mich überkommen Schuldgefühle wenn ich daran denke, mit welchem Glück mein Leben bis anhin gesegnet war. Die Breathe Foundation setzt sich für eine bewusstere Lebensweise und nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen ein. Wie verbindest du diese Gedanken mit deinem täglichen Leben? Veränderung beginnt bereits im Alltag. Kleine Dinge machen den Unterschied. Recycling, beim Kauf von Produkten auf Herkunftsland und Verpackung achten, immer schön das Licht ausschalten, nicht überflüssig Wasser verbrauchen sowie umweltverträgliche Seifen und Putzmittel benützen sind Dinge, die für jeden drinliegen. Viele Flugreisen und das promoten von neuen Produkten gehört zu meinem Beruf, daher ist

es für mich eher schwierig dazu Stellung zu nehmen. Ich versuche jedoch bewusst und nicht verschwenderisch zu leben und meinen ökologischen Fussabdruck so klein wie möglich zu halten. Wenn alle umdenken und sich etwas Mühe geben, kann sich die Situation global ändern. We need to wake up! breathefoundation.org

STOP. BREATHE. THINK. ACT.


circus

the ladies First Challenge photos: jessica lecuyer text: maude richon

A girls only Ski & Snowboard Swiss Freestyle Tour Winter 2010-2011 «Hey guys! Ladies first, please…» Die erste Ausgabe der LADIES FIRST CHALLENGE (exNIKITA CHICKITA SWISS TOUR) wird diesen Winter in den Schweizer Alpen stattfinden. Die besten Ski- und Snowboarderinnen aus ganz Europa werden sich bei fünf Quali-Events gegenseitig pushen um die dieses Jahr ausgeschriebenen 8’000.– Preisgeld zu gewinnen. Die Serie erfolgt im Rahmen der anspruchsvollen weltweiten «Ticket To Ride Tour».    Die Contestserie wird am Samstag, 13. November in Saas-Fee mit der ersten Quali beginnen. Nachher gehts in die französische Schweiz mit zwei Daten im Januar: am Samstag den 15. Januar in Leysin (VD) und am Freitag den 21. Januar in Montreux während des MONTREUX JIB FESTIVALS. Die zweite Etappe in der deutschen Schweiz wird am Samstag den 26. Februar in Wildhaus (SG) stattfinden. Die Qualifikation endet dann am Samstag den 12. März mit dem Stopp in Anzère (VS). Die grosse Finale des LFC 10-11 wird zwei Wochen später am Samstag den 26. März in Thyon (VS) sein.

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ww

Die LADIES FIRST CHALLENGE wird aus fünf Slopestyles mit Kickern, Jib-Modulen und einer Jib-Night-Session bestehen. Jeweils die besten drei Ski- und Snowboarderinnen jedes QualiEvents kommen ins Finale, das heisst in der letzten Runde in Thyon sind nur noch die dabei, die sich bereits qualifiziert haben. Ein zusätzliches Final-Ticket gibt es noch an der RIP CURL SISTA SESSIONS (3-Star TTR Contest) zu holen. Wer diesen Contest im Vans Penken Park von Mayrhofen in Österreich vom 19. bis 22. Januar 2011 gewinnt, darf auch nach Thyon kommen. BE THERE GIRLS ! ladiesfirstchallenge.ch

w.thy onbook ing.ch


circus

night Stall6 photos: alfonso smith text: patricia welti

Whiteout Swiss Snowboard Awards 2010 – AND THE WINNER IS? Snowboard-Stars und Sternchen rauschten an der Zürcher Gessnerallee über den roten Teppich: Das «Who is who» der Szene versammelte sich – für einmal in Anzug und Krawatte bzw. Abendkleid – Ende September für die Whiteout Swiss Snowboard Awards . In insgesamt 13 Kategorien wurden die Oscars des Schweizer Snowboardens verliehen. Bei den Frauen durfte Sina Candrian als «Outstanding Sister» die Bühne stürmen.

Tausende von Usern gaben über Monate auf whiteout.ch ihre Stimme ab, um die fünf Gewinner der Public-Awards zu krönen: Best Photographer by Nixon: Dean «Blotto» Grey Best Rookie Photographer by Canon: Michael Cordey Best Swiss Brand: Gummi Love Best Park Resort Romandie:: Central Park Thyon Best Park Resort Deutschschweiz: Laax

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Die Jury-Awards wurden von Whiteout erwählt: Best Rookie: Pat Burgener Best Competitor: Iouri Podlatchikov Outstanding Sister: Sina Candrian Best Film Part: Nicolas Müller (now/here, Absinthe Films) Rockstar Award: David Bertschinger Karg


2010

WeActivis t NIC OLE L E MO I N E SHOT B Y C HE RYL DUN N w w w.wes c.co m


circus

stars of The Night photos: silvano zeiter

Drew up your life.

Flims/Laax was in tha house!

Sina «the outstanding sister»

Mein erster Schultag

Uuuh, gummi…du Hecht.

Hätte ich es selbst nicht ausprobiert, ich hätts nicht geglaubt… iPod: Hardware-on-Demand

rubbel rubbel, Aladin?

In snowboarding we trust.

Night fever, night fever.

Susi

Hach wie gut, dass niemand weiss…

Ja, ich will!! see you next year… //­ 52


DER VIDEOCLIP ZUM RADIO-SONG LIVE AUF: WWW.105.CH RADIO 105 EMPFÄNGST DU AUCH IM KABELNETZ IN DER GANZEN DEUTSCHSCHWEIZ: BS 103.9, BE 105.6, LU 101.7, SG 105.3, ZH 105.1 ODER AUF UKW 93.0 FM

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dress fly & Stay Dry Photos: Alfonso Smith Assistant: Christoph Kistler Hair and Make-up: Daniela Koller Art Direction: ANDREA HUBER Sabine bremermann models: Lea Wahl(time) Cheryl Kubin (Time) Daria Rhyner (scout) Francesca Giardina (scout) special thanks to: dimitri‘s dog Lara No animals, photographers, graphic designers or models were harmed during this production!


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morning Rain

pleasure Trip

jet Stream

// rip curl jacket // rip curl pant

// BILLABONG Jenny jacket electric blue

// nikita shirt

Dienstag silverbirch

// RIP CURL Infinity jacket spectrum blue // RIP CURL Sorbet Slouch pant blazing orange // Burton Sapphire boots black/plaid // ANON Solace goggle white // DC Swiss beanie black

// eleven jacket // eleven pant // dc boots

Esley lichen-olive Guna sand Misty beige/white

Sorbet Slouch capri breeze Uptown wax yellow

// nikita Flying Saucer jacket white // nikita Lonized pant limelight // DC Search boots white/plum // BURTON jacket // BURTON pant

Tabloid royal plain Lucky bright white

// zimtstern A-Team jacket green melange // zimtstern Rifle pant grey melange // dc Misty boots blk/battleship // zimtstern Ess jacket black // zimtstern Why pant petrol // BURTON Grail boots black/white/red

space Punch

dog & Cats

night Bat

// holden Maddie Down jacket beet // holden Schoeller FTC 3-L pant canvas // dc Misty boots beige/white

// HOLDEN Lily jacket thunderstorm // HOLDEN Stella 3-Layer pant thunderstorm blue // DC Search boots blk/wht

// eleven jacket // eleven pant

// billabong Anne-Flore Marxer jacket yellow // billabong Lette pant berry // BURTON Grail boots black/white/red

// BURTON jacket // BURTON pant // Burton boots

Delirium true black Indulgence gold digger Sapphire black/plaid

// ZIMTSTERN Barney scarf brown

Cove pink berry Wispy mulitcolor www.anonoptics.com www.billabong.com/girls/eu www.burton.com snow.dcshoes.com www.eleven.ch www.holdenouterwear.com www.nikitaclothing.com www.ripcurl.com www.roxy.com www.vanssnow.com www.zimtstern.com


DARRAH REID-MCLEAN / BS. 540˚ INDIE / RIDING HER RUNAWAY BLACK 146 / photo by WELSH


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renate Bickel photos: marc weiler

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Alter: 26 Hobbies: Snowboarden, Tanzen, Yoga Surfe seit: 2004 Lieblingstrick: Snap Sponsoren: Dakine, Zimtstern, greenroom.ch Surfen ist weit mehr als eine Sportart, es ist eine Einstellung, welche das Leben Grundlegend bestimmt, verändert und jeden Tag aufs Neue lenkt. Die Sehnsucht nach dem Meer wenn ich Zuhause in der Schweiz bin oder die beinahe unerträgliche Spannung nach neuen Wellen welche mich jeweils bereits im Flugzeug überkommt lässt mich stets vom Surfen träumen. An der Küste verpüre ich eine innerliche Ruhe wenn ich auf die optimale Gezeit, die Windstille oder den Swell warte. Surfen ist für mich das grösste Abenteuer, denn jede Welle ist eine Unbekannte. Ich wünsche, dass Surfen mich noch lange begleiten wird! «Reni»

Wie kommst du als Schweizerin zum Pro Surfen? Angefangen habe ich vor sechs Jahren – wie viele Schweizer Surfer an der Westküste Frankreichs. Doch nicht wie üblich in einem Surfcamp, anfangs habe ich mir alles selber beigebracht. Ich reiste alleine nach Marokko, verbrachte viel Zeit in Indonesien und das Surfen wurde immer wichtiger in meinem Leben. Nach einiger Zeit nahmen mich dann einige der besten Schweizer Surfer mit an Contests in Frankreich, nach Italien und an die Flusswelle auf der Reuss. Ich versuchte so oft wie möglich zu surfen und dies zahlte sich aus. Einige Resultate an Surf-Contests und ein paar gute Actionshots halfen mir, Aufmerksamkeit und somit Sponsoren zu bekommen. Ich darf mich vielleicht zu den besten Surferinnen der Schweiz zählen, aber auf internationalem Niveau werde ich nicht mehr mitmischen können!

«Es macht Sinn, am Anfang mit einem grossen Brett zu surfen.»

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// Location: Playa del Carmen, Costa Rica //

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Wer sind deine Sponsoren? Kannst du vom Surfen leben? Ich bin Teamrider des DaKine National Teams und werde von Zimtstern unterstützt. Meine DVG Surfbretter bekomme ich von greenroom.ch. Mit diesen Sponsoren kann ich mich wirklich sehr glücklich schätzen, es fehlt mir an nichts. Auch hatte ich schon die Chance für Werbekampagnen zu verreisen, z. Bsp. für Tally Wejil nach Costa Rica. Aber vom Surfen kann ich nicht leben, ich verdiene kein Geld damit.

Lebst du am Meer oder in der Schweiz? Schwierige Frage! Offiziell lebe ich in der Schweiz und ich habe all diese Jahre auch hier studiert und gearbeitet. Doch jedes Jahr verreise ich mehr, weiter weg und für längere Zeit. Gerade bin ich in Peru und werde auch den kommenden Winter wieder hier sein – das erste Mal Weihnachten ohne Schnee sondern am Strand!

Findest du es wichtig dass man als Surfer auch Snowboard fährt? Bringt es dir was fürs Surfen? Grundsätzlich denke ich nicht dass Snowboarden sehr wichtig fürs Surfen ist. Diese beiden Sportarten sind verwandt, aber technisch gesehen halt doch sehr verschieden. Fürs Surfen muss man ein guter Schwimmer sein, das Meer und die Wellen kennen, der Körpereinsatz auf der Welle ist anders. Man kann jedoch bestimmt einiges mitbringen was nützlich ist: Balance, Kraft, Ausdauer, Mut. Ich snowboarde sehr viel und trainiere ein Freestyle Nachwuchskader – ich liebe beides, die Berge und das Meer.

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// Location: Lobitos, Peru // Photo: Kirfa //

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// Location: Location: Playa del Carmen, Costa Rica //

Mit wem und wo würdest du den perfekten Tag im Wasser verbringen?

Was für einen Tipp hast du für alle Mädels, die surfen wollen?

Mit meinen besten Freundinnen, die auch surfen: Vanja Pakaski (siehe Sister Ausgabe Nr.3), Rahel Bösch aka Page, Lisa Looser, Alena Ehrenbold, Lucy Lieberherr… in Indonesien, unterwegs auf einem Boattrip!

Keine Angst, aber Respekt zu haben, körperlich fit zu sein, den Spass nie zu vergessen und sich gut vor der Sonne zu schützen! Es macht Sinn, am Anfang mit einem grossen Brett zu surfen. Falls man alleine unterwegs ist, soll man sich immer über die Eigenschaften eines Spots informieren, bevor man das erste Mal dort surft.

Momentan bist du gerade in Peru? Was hast du da schon alles erlebt? Hier lebt mein Freund und wir surfen so viel wie möglich. Zurzeit ist hier Winter, das heisst grauer Himmel und kaltes Wasser. Aber Peru ist ein Swellmagnet. Es gibt hier unglaublich viele Wellen, jeden Tag. Das Land gilt als gefährlich, Politik und Polizei als korrupt, deshalb muss man immer gut aufpassen dass man nicht ausgeraubt oder gekidnappt wird. Mir ist zum Glück noch nie etwas passiert… Ob mit 4x4, zu Fuss oder dem Motorboot, es ist immer ein Abenteuer, neue Wellen zu entdecken und zu surfen: lange Pointbreaks, massive Beachbreaks, Barrels wo man hinschaut. Oft surft man mit Robben und Delphinen. Das Essen schmeckt unglaublich gut und dieses Land hat noch viel mehr zu entdecken als nur die Wellen…

zu guter letzt: Welches Meerestier wärst du am liebsten? Ein Delphin.

// Location: Santa Teresa, Costa Rica //


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Pomp it Up Oberdorfstrasse 23 8001 Zürich

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Doodah Falknerstrasse 33 4001 Basel

Longboarder Bahnhofstrasse 14 2502 Biel

Paranoia Löwengraben 14 6000 Luzern

Pure Snowboardshop Promenade 3780 Gstaad

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Pipeline Löwenstrasse 2 4500 Solothurn

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Pipeline Hallerstrasse 11 2501 Biel

Radix Kanonengasse 12 4410 Liestal

ESKIMOS *Sports Obere Dorfstrasse 66 3906 Saas-Fee

Montemare Bahnhofstrasse 21 8750 Glarus

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Radix Kirchburgstrasse 25 3400 Burgdorf

Beach Mountain Jelmoli Seidengasse 1 8001 Zürich

Carhartt Store Niederdorfstr. 18 8001 Zürich

Beach Mountain Niederdorfstrasse 20 8001 Zürich

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Beach Mountain Steinbockstrasse 2 7000 Chur

Chopp Via Nova 7017 Flims

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Radix Pfingstweidstrasse 10 8005 Zürich

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Sports Lab Niederdorfstrasse 21 8001 Zürich

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Sports Lab Niedaugasse 26 2502 Biel

Sports Lab Bahnhofstrasse 81 8001 Zürich

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Snowboard Garage Gotthardstrasse 34 8800 Thalwil

Snowboard Garage Eichwiesstrasse 20 8645 Jona

Sports Lab Bahnhofstrasse 3 7000 Chur

Suddenrush Forchstrasse 226 8032 Zürich

Twist Zürcherstrasse 197 8500 Frauenfeld

Workshop Sports Bia dal Bagn 22 7500 St. Moritz

Snowboard Garage Merkstrasse 19 8853 Lachen

Spin Out Bahnhofstrasse 7 9470 Buchs

Sports Lab Multergasse 10 9000 St. Gallen

Tip 2 Tail Spielmatte 41 3800 Unterseen

Upper Class Spitalgasse 5 8001 Zürich

Zian Löwengraben 12 6000 Luzern

suddenrush Surfcamp

«Im Costa Rica Surfcamp wird der Hippie-Traum wahr: Vom Bett auf’s Brett.» Costa Rica – Playa Hermosa Das Surfcamp liegt in Playa Hermosa auf der Halbinsel Nicoya an der Nordpazifikküste von Costa Rica, in einer vom Tourismus noch weitgehend unentdeckter und sehr ruhigen Lage. Die Nähe der verschiedenen Surfspots macht den Wave-Check zu einer entspannten Sache und ermöglicht dir, das ganze Jahr über, unter optimalen Bedingungen zu surfen. Konstante Wellen mit Boardshort-Wassertemperaturen über 26 Grad Celsius brechen das ganze Jahr über. Hier findest du einige der schönsten, saubersten und ruhigsten Strände Costa Ricas. Gönne dir die Zeit und erlebe den Pura Vida Lifstyle. Neben Chillen und Surfen bietet dir das Land zahlreiche andere Aktivitäten wie white-water rafting, jungle und canopy tours... Surf’s up! suddenrush.com

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