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IMPULSE FÜR DEN WIRTSCHAFTSSTANDORT Österreichs Wettbewerbsfähigkeit ist gesunken. Der Börsianer wollte deshalb wissen, mit welchen Konzepten für den Standort Österreich die Parteien in die Nationalratswahl im September gehen. TEXT DANIEL NUTZ
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iele Gespräche, die der Börsianer in letzter Zeit mit Vertretern von börsennotierten Unternehmen führte, kamen schnell zu einem Thema: dem Standort und
den damit verbundenen Sorgen. Das ist zwar nichts Neues – man erinnere sich an den unglücklichen Kommentar des ehemaligen Wirtschaftskammerpräsidenten Christoph Leitl über den „abgesandelten“ Wirtschaftsstandort. Der Unmut wird jedoch derzeit durch wenig ermutigende Statistiken verstärkt. Im Standort-Ranking des IMD ist Österreich beispielsweise unter 67 bewerteten Ländern auf den 26. Platz zurückgefallen. Welche Antworten hat die Politik darauf? Die Senkung der Lohnnebenkosten oder Unternehmensabgaben finden sich beispielsweise von jeher auf diversen Forderungslisten. Doch geschehen ist wenig. Wo kann man noch ansetzen? Manche setzen ihre Hoffnung auf die Transformation der Wirtschaft, in der Österreich eine Führungsrolle spielen möchte. Doch kann das allein durch nationale Anstrengungen gelingen, oder bedarf es eines europäischen Zusammenspiels? Die Parlamentsparteien bieten hierzu unterschiedliche Lösungsansätze an.
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