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Nr. 24 (339) 29.11.18 I.P. 14 Jg.

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Inhalt

Vinschgerwind 24-18

/INHALT/ 3

Das Wochenende der Jugend im Vinschgau

Foto: Andreas Waldner

Foto: Barbara Gambaro

Kommentar

Seite 6

Alexander Agethle sagt: „Ein Nebeneinander funktioniert nicht.“ Seite 4

Schlanders/Bozen: Der schnellste Weg einer Bauleitplanänderung

Seite

4

Vinschgau/Bozen: „Sepp Noggler soll Landesrat werden“

Seite

5

Mals: Die Ochsentour des VizeBM

Seite

5

Naturns:

Seite

5

Martell: Biathlon startklar

Seite

8

Prad: Offenen Wasserrechnungen

Seite 10

Leserbriefe und Stellungnahmen

Seite 12

Aus dem Gerichtssaal: Der BM als Hundefänger

Seite 16

Porträt: Luis Riedl - Zwischen Backstuben und Ratsstube

Seite 17

Laatsch: Spektakuläre Tierrettung

Seite 23

Sonderthema: Ich wünsch’ mir vom Christkind...

ab Seite 39

Nationalpark Stilfserjoch: Der Wald - Schutz, Nutz und vieles mehr

Seite 46

Vinschgerwind Impressum info@vinschgerwind.it | redaktion@vinschgerwind.it grafik@vinschgerwind.it

Dantestraße 4, 39028 Schlanders, Tel. 0473 732196, Fax 0473 732451 Bürozeiten: Mo. bis Fr. von 9.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr Anzeigen, Sekretariat, Werbung: Edwina Oberthaler: 0473 732 196 Richard Spechtenhauser: 0473 732 196 Gerti Alber: 0473 732 196 Chefredakteur: Erwin Bernhart (eb) Stellvertreterin: Magdalena Dietl Sapelza (mds) Grafik: Hartwig Spechtenhauser, Marion Fritz Kultur: Hans Wielander; Gianni Bodini Sport: Sarah Mitterer (sam), Leonardo Pellissetti (lp) Redaktion: Ludwig Fabi (lu), Klaus Abler (klab), Angelika Ploner (ap), Monika Feierabend (mo), Karin Thöni (klf), Philipp Trafojer (jan), Maria Gerstgrasser (ria), Andreas Waldner (aw), Barbara Wopfner (bw), Heinrich Zoderer (hzg), Cornelia Knoll (ck), Anna Alber (ana), Claudia Gerstl (cg), Emanuel Abertegger (ea) Druck: Fotolito Varesco, Auer, Nationalstraße 57 Zustelldienst: EMT Transporte, Kaltern

Preise: Einzelnummer Euro 1,00; Jahresabonnement im Vinschgau: Euro 25; außerhalb des geografischen Bezirkes Vinschgau Euro 50; restl. Italien: Euro 100; Auslandsabonnement: Euro 165 (Inkl. Porto); Schweiz: Sfr 95.Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Zeitung wieder. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sich sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Leserbriefe unter Umständen zurückzuweisen. Für die Inhalte der Werbeinserate und die damit zusammenhängenden Werbe-

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von Chefredakteur Erwin Bernhart

SVP+Lega = Legierung Die Südtiroler Volkspartei wird nun mit der Lega Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Lega, die von Matteo Salvini in Rom national und xenophob eingepeitscht ist, hat in Südtirol seit Oktober 2018 4 Sitze im Landtag. Der Südtiroler Lega-Ableger soll, so die SVP, sich zuerst zu den Grundwerten (wesentlich ist dabei ein friedliches Zusammenleben), zur Autonomie und zu Europa bekennen. Irgendwie erinnert mich das an die Präambel des Regierungsabkommens, die die ÖVP-FPÖ-Regierung im Jahr 2000 auf Geheiß des damaligen Bundespräsidenten Thomas Klestil unterzeichnen musste. Die FPÖ war vielen europäischen Staatsmännern und vielen europäisch denkenden Bürgern nicht geheuer und damals kam sie mit Hilfe von Wolfgang Schüssel an die Regierung. Der Vergleich hinkt natürlich, Südtirol ist kein Nationalstaat und Kompatscher ist kein Schüssel. Tatsache ist aber, dass die Lega vielen Südtirolern nicht geheuer ist. Vor allem jenen Südtirolern, für die Buntheit, Meinungsverschiedenheiten, Widersprüche zum elementaren Grundverständnis von Demokratie gehören. Realpolitik geht also vor Wertepolitik. Ein Wendepunkt in der Südtirolpolitik. Denn eines ist sicher: Es gibt in der öffentlichen Wahrnehmung nicht die Südtiroler Lega auf der einen und die Lega eines Matteo Salvini auf der anderen Seite. Dem aggressiven römischen National-Populismus wird mit einer Zusammenarbeit zwischen SVP und Lega die Tür nach Südtirol geöffnet. Man kann gespannt sein, wie sich diese Bozner „Legierung“, eine neue Landes-Legierung auf die lokale Politik, auf das lokale Denken auswirken wird: bei den Europawahlen, bei den Gemeinderatswahlen, bei den Landtagswahlen in 5 Jahren.

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4 /POLITIK/

Vinschgerwind 24-18

Die Süd-Tirol Freiheit fordert, dass eine der Bedingungen zur Regierungsbeteiligung der Lega die Abschaffung der faschistischen Ortsnamen-Dekrete sein sollte.

Schlanders/Bozen

Hurtiger Vorgang

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s gibt kaum eine Gemeinde, die ein derart großes Areal mit einem Wurf städtebaulich umpflügen will: Die Gemeinde Schlanders hat mit dem Kasernenareal Großes vor. Möglichst rasch wollen die Gemeindeväter das Areal bespielen lassen. Um die urbanistische Sachlage auf Schiene zu bringen, hat die Landesregierung den „Plan für die städtebauliche Umstrukturierung (PSU)“ auf einem Kurzweg beschlossen. Angelehnt an den Artikel 55bis des Raumordnungsgesetzes, bekannt geworden als „Lex Benko“, hat die Landesregierung für das rund 4 Hektar große Areal am 9. Oktober 2018 die genau Verwendung definiert: Zwischen 50 bis 60 Prozent sollen für den Wohnbau genutzt werden, zwischen 15 und 25 Prozent für Gewerbe, Dienstleistungen und Detailhandel und zwischen 25 und 30 Prozent für öffentliche Einrichtungen. Gleichzeitig werden auch die Bauvorschriften für das Areal detailliert festgeschrieben. Das Web-Portal Salto hat kürzlich unter dem Titel „Schlanderser Ve r s u c h s b a l lon“ darauf hingewiesen, dass die Sache nicht koscher und wohl auf „rechtlich mehr als nur wackeligen Beinen“ stehe. In Schlanders freut man sich über die hurtige Vorgangsweise. Die Unterlagen, heißt es aus dem Gemeindesekretariat, waren schon im Juni beschlussreif. (eb)

Wind - online

Umfrage auf www.vinschgerwind.it

Soll in der Latschander für den Zug eine Galerie gebaut werden? Neue Umfrage: Sind Sie enttäuscht darüber, dass die SVP mit der Lega eine Koalition bilden will?

96,7% JA 3,3 % NEIN

B-Probe entscheidet Schleis/Bozen - Der Biobauer Alexander Agethle hat ein Problem: Im Heu einer seiner Wiesen wurde ein Rückstand vom Fungizid Captan gefunden. Die Laimburg hat Agethle die Probenergebnisse vor gut einem Monat zugeschickt - und kürzlich hat Agethle in der Öffentlichkeit Alarm geschlagen. von Erwin Bernhart

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arum geht Alexander Agethle, der nach EU-Bio-Richtlinien wirtschaftet, erst nach mehr als einem Monat mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit? Muss Agethle sein Heu entsorgen? Ist wirtschaftlicher Schaden entstanden? Oder ist es ein grundsätzliches Problem? Es türmen sich ein Haufen Fragen auf, nachdem Alexander Agethle in einem RAI-Südtirol Gespräch mit Wolfgang Mair, bekanntgegeben hat, dass in einer Heuprobe das Spritzmittel Captan entdeckt worden ist. Die Heuprobe, sagt Alexander Agethle, wurde von der Laimburg Anfang August in einer seiner Wiesen gezogen, an der eine Apfelanlage grenzt. Die Laimburg macht auf Antrag von Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler seit 3 Jahren eine Studie, indem Heuproben von an Obstwiesen angrenzendem Grünland auf Pestizidrückstände hin untersucht werden, mit dem Ziel auch, abdriftmindernde Maßnahmen zu optimieren. Die Bauern konnten sich melden, wenn sie bei dieses Studie mitmachen wollten. Agethle hat im Frühjahr zugesagt. Um Golli herum, also um den 16. Oktober, sagt Agethle, ist er von den Ergebnissen in Kenntnis gesetzt worden. Die Rückstände sind doppelt so hoch, wie im Bio-Anbau erlaubt. Dazu muss man wissen, dass Bio in Italien wohl am strengsten in der EU geregelt ist. Die Nachweisgrenze von 0,01 Mi-

krogramm pro Kilogramm gilt als Richtwert im Bioanbau, also so gut wie nichts darf drinnen sein. Bei Agethle wurden 0,019 Milligramm/Kilogramm Heu gefunden. „Das Heu lagert auf einem separaten Heustock. Ich habe die Ergebnisse meiner Kontrollstelle ABECERT gemeldet und diese wird eine Untersuchung einer BProbe veranlassen, sofern es eine B-Probe in der Laimburg gibt. Ist auch die positiv, werde ich wohl das Heu entsorgen müssen“, sagt Agethle. Warum er erst so spät an die Öffentlichkeit gegangen ist, begründet Agethle damit, dass es eher ein Zufall war, dass die Sachlage öffentlich geworden sei, nämlich im Zuge eines Interviews mit Wolfgang Mair. Aber, sagt Agehtle, es sei ein grundsätzliches Problem. Denn der konventionell wirtschaftende Nachbar sei sehr vorsichtig, technisch bestens ausgerüstet und bedächtig beim Spritzen. Agethles Fazit ist, dass das Nebeneinander von konventionellem Obstbau und Biogrünlandwirtschaft nicht funktioniere. „Für mich stellt sich die Frage, wie lange wir uns noch belügen wollen, wie lange wir die Situation schönreden wollen. Ich will keinem Obstbauern ans Bein pinkeln, aber es ist einfach so, dass es nicht funktioniert“, sagt Agethle. Der Mitarbeiter in der Laimburg, der Biologe Klaus Marschall, zuständig für die Laimburg-Studie, drückt den Sachverhalt anders aus: „Aus der Studie zum Einsatz abdriftmindernder Technik gehen

Foto: Andreas Waldner

Ortsnamen-Dekrete

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Alexander Agethle: „Wie lange wollen wir uns noch belügen?“ bisher sehr ermunternde Ergebnisse hervor, allerdings gibt es Situationen, wo noch Verbesserungsbedarf bei den abdriftmindernden Maßnahmen notwendig ist. B-Proben sind in der Studie nicht vorgesehen, denn es handelt sich um eine Studie und um keine Zertifizierung.“


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/POLITIK/ 5

Vinschgau/Bozen

„Unruheherd Vinschgau“ D

Geht Sepp Noggler bei der Verteilung der Macht in Bozen und in Trient leer aus, wird der Vinschgau zum „Unruheherd“

Foto: Erwin Bernhart

en Noggler Sepp aus taktischen Gründen in Zukunft als Regionalassessor ausscheiden? Den amtierenden Landesrat Richard Theiner nicht mit einem Vinschger in der Landesregierung ersetzen? Die SVP beginnt sich offensichtlich in Bozen zu zentralisieren, die Peripherie, explizit der Vinschgau, wird damit möglicherweise abgehängt. Dagegen stemmt sich der SVP-Bezirk Vinschgau mit Vehemenz. SVP-Bezirksobamnn Albrecht Plangger hat kürzlich in einem Brief sowohl dem Parteiobmann Philip Achammer als auch Landeshauptmann Arno Kompatscher die Gründe dargelegt, warum der Vinschgau einen Landesrat benötigt und diesen Brief in der letzen Woche medial breit gestreut. Plangger schreibt: „Die Arbeitsgruppe „Landtagswahlen“ in der Vinschger Bezirksleitung hat sich getroffen und einstimmig unseren Vinschger Mandatar Sepp Noggler für die zukünftige Landesregierung vorgeschlagen.“ Und:

„Der Bezirk Vinschgau und seine Bürger/-innen brauchen unbedingt einen direkten Ansprechpartner vor Ort und im Tale, um auch an der gestaltenden Politik der Landesregierung teilnehmen und genügend politischen Einfluss nehmen zu können, um die Vinschger Anliegen angemessen weiter zu bringen. Neben den gesetzlichen Quoten ist das Vertretungsrecht der Bezirke sicherlich politisch unabdingbar. Eine Nicht Berücksichtigung unseres Bezirkes und numerische Über-

Mals/Bozen

berücksichtigung der Bezirke im Osten und Zentrum würde den Vinschgau unweigerlich in eine große Krise stürzen und zu einem Unruheherd machen.“ Tatsächlich sind es auch einige Vinschger Themen, die einen Noggler in der Landesregierung mehr als rechtfertigen. Beginnend beim Nationalpark Stilfserjoch, über die möglichen Zuganschlüsse, Straßenbauten, das Vinschgauer Energiekonsortium... Wenn der Vinschgau in der Landesregierung nicht mehr vertreten ist, wer wird

dann Vinschger Interessen vertreten? Natürlich müssen Landesräte die Interessen im gesamten Land vertreten, so die Theorie. Aber die Wirklichkeit der politischen Sozialisation und der politische Prägung sagt in Detail- und Strukturfragen etwas anderes. Nur Polit-Träumer glauben etwas anderes. Mittelfristig wäre eine Abwesenheit des Vinschgaus in der Landesregierung sehr bedauerlich, langfristig - auch für die Südtiroler Volkspartei auf Bezirksebene - katastrophal. Gerade die Tatsache, dass LH Arno Kompatscher - wie schon vor 5 Jahren - in der SVPWählerschaft des Vinschgaus nicht als Nummer 1 bei den Vorzugsstimmen hervorgegangen ist, müsste in der Bozner ParteiZentrale die Alarmglocken läuten lassen. Auch für die Vorbereitungen auf die kommenden Gemeinderatswahlen dürfte eine Vinschger Lücke in der Landesregierung nicht gerade förderlich sein. (eb)

Bozen/Vinschgau

Die Ochsentour des VizeBM Tarife schonend erhöhen zeBM vulgo genannt wird: „Es stimmt, von außen mag der kleine Anbau am Wirtschaftsgebäude aussehen wie ein Wohnhaus.“ Das sei er aber nicht. Heute sagt Josef Thurner: „Ich habe meinen Hof seit dem Frühjahr 2018 schließen lassen bzw. geschlossen, ein eingereichtes Varianteprojekt ist genehmigt, ebenso ist die Benutzungsgenehmigung erteilt. Mittlerweile habe ich meinen Wohnsitz an die Hofstelle verlegt.“ Thurner hat sich also nachträglich saniert. Gelassen sieht er dem Gerichtsverfahren dennoch nicht entgegen. „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand“, sagt Thurner. (eb)

I

n Sachen Trinkwassertarife hat die Landesregierung reagiert und ist zurückgerudert. LH Arno Kompatscher hatte vor gut einem Jahr ein Dekret zur Regelung der Trinkwassertarife erlassen und dabei die Abschreibungen in den Gemeinden in die Tarife miteinberechnet. Hätten die Gemeinden das Dekret für das Jahr 2019 anstandslos angewendet, wären die Trinkwassertarife explodiert. Es gab Proteste von mehreren Gemeinden (sh. Vinschgerwind Nr. 23 „Malser Protest in Richtung Bozen“), so dass der Gemeindenverband die Landesregierung ersucht hat, „die Abschreibungen in den Tarifberechnungen schrittweise zu berücksichtigen“. Dem Wunsch ist die Landesregierung am 20. Oktober 2018 nachgekommen. Die Details sollen nun im Rahmen des Abkommens zur Gemeindenfinanzierung festgelegt werden. So wird die Tariferhöhung beim Trinkwasser wohl schrittweise kommen. (eb)

Foto: „Wind“-Archiv

er Malser VizeBM Josef Thurner gerät in die Mühlen der Justiz. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren. Ein erster Termin findet im Jänner 2019 statt. Ende September hat der Voruntersuchungsrichter entschieden, ein ordentliches Verfahren einzuleiten. Beschuldigt wird Thurner, ein Wohngebäude an seiner neuen Hofstelle errichtet zu haben. Weil dies nur erlaubt ist, wenn es sich um einen geschlossenen Hof handelt, und Thurner seinen Hof (noch) nicht hat schließen können, wäre ein Wohnhaus nicht legal. Im September 2015 hatte das Wochenmagazin ff die Thematik aufgegriffen. Damals sagte der „Sattler Josef“, wie der Vi-

Foto: Erwin Bernhart

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„Endlich Wochenende!“

und dann

Für die meisten Jugendlichen stellt sich jedes Wochenende meist dieselbe Frage. Was könnten wir tun und vor allem wo ist was los? Der Vinschgau hat sicherlich so einiges zu bieten, doch was Lokale, Discos oder gemütliche Bars betrifft, ist die Auswahl eher begrenzt. Wohin treibt es also die jungen Leute und wie verbringen sie die heiß begehrten Wochenenden im Vinschgau? von Barbara Gambaro

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ie Jugendlichen von heute, egal ob 14 oder 25, haben vor allem an den Wochenenden immer ein und dasselbe Problem: „Was ist wo los?“ „Wohin könnten wir gehen?“ „Was könnten wir machen?“. Das Wochenende ist endlich da, man hat Zeit für Freunde und Spaß, endlich Zeit, die anstrengende Schul- bzw. Arbeitswoche hinter sich zulassen. Aber was kann man als Jugendlicher im Vinschgau am Wochenende eigentlich machen? Die Antwort ist meist sehr eindeutig; es gibt fast gar nichts zu tun, was allen Ansprüchen gerecht wird. Für den typischen jugendlichen Nachtschwärmer beginnt der Abend meistens in einer gemütlichen Runde. Dabei kann jedes Dorf den Feierbegeisterten mindestens eine gesellige Bar bieten. Doch angesehene Bars, mit Konzerten und Veranstaltungen gibt es nur vereinzelt. „TakaTuka“ in Schlanders und „Loki“ in Schluderns sind unter den jugendlichen Vinschgern besonders angesehen. Dabei spielt auch die Jahreszeit eine nicht unbedeutende Rolle. Im Sommer ist es einfacher einen Platz zu bekommen, im Winter schwieriger, da durch die Kälte die Plätze im Freien wegfallen. Die Sitzmöglichkeiten in diesen Bars sind nämlich schnell vergeben. Hat man es sich einmal gemütlich gemacht, so verbringt man den restlichen Abend am selben Tisch. Ganz nach dem Motto: „Wer friaher kimp, mohlt zearsch.“ Jene die die Kälte nicht aushalten wollen oder können, müssen auf andere Lokale ausweichen. Ist das Verlangen nach Feiern noch nicht gestillt, entscheiden sich viele für ei-

nen Lokalwechsel in die Diskothek. Aber in welche? Die Diskotheken vor Ort könnten unterschiedlicher nicht sein. Enzo hoch im Norden hat nur zur Wintersaison geöffnet und ist für viele Vinschger zu weit entfernt, weshalb sie fast ausschließlich für Obervinschger in Frage kommt. Die ehemalige Perle Vinschgaus, wie sie auch heute noch von den älteren Generationen bezeichnet wird, Ladum, hat ihren Höhepunkt schon längst überschritten. Zu alt ist das Lokal, zu speziell ist wahrscheinlich die Musik. Musik, die bei wenigen Menschen Anstoß findet, weshalb die Besucher zum Großteil auch ausbleiben. Trotzdem wird Ladum bei speziellen Veranstaltungen mit Live-Bands doch noch gerne und regelmäßig besucht. Die jüngste Diskothek Fix, hat vor allem den Neueinsteigern im Nachtleben etwas zu bieten und ist in jungen Jahren sehr beliebt. Im Alter verliert Fix jedoch seinen Reiz. Trotz großer Bemühungen Seitens des Inhabers, wöchentlich Themenabende zu veranstalten, halten sich die Besucherzahlen in Grenzen. Obwohl das Angebot recht vielfältig und abwechslungsreich ist, bleibt das „ältere Publikum“ – sprich 25 + - meist aus. Dann gibt es noch die Hölle in Schlanders. Für viele Nachtschwärmer eine gute Alternative zum Fix. Es ist das einzige Lokal mit zwei unterschiedlichen Musikräumen, in denen auch ältere Junggebliebene zu einem Fox ihr Tanzbein schwingen können. In der Hölle treffen Generationen aufeinander und sie ist das einzige Lokal, das bereits am Donnerstag seine Türen öffnet. Immer öfter ist in der Hölle, höllisch viel los, oftmals zu viel für das kleine Lokal.

Über die Anzahl der Diskotheken im Mittel- und Obervinschgau darf man sich nicht beklagen, doch richtig attraktiv wirkt keine. Viel zu oft fällt der Satz: „Bleibm mr drhuam eppes trinkn“. Nach dem Feiern treten zu viele Besucher der Diskotheken gleichzeitig die Heimreise an und stellen die Taxifahrer vor eine Herausforderung und einer Geduldsprobe. Besucher von abgelegeneren Ortschaften müssen hoffen, dass sie irgendwie nach Hause kommen und nehmen nicht selten stundenlanges Warten in Kauf. So ärgert sich auch Marie (21) aus Taufers, die absolut keine Lust mehr darauf hat, stundenlang im Winter in der Kälte auf ein Taxi zu warten. Sicher ist es nicht leicht, mit angetrunkenen Jugendlichen in den frühen Morgenstunden ein zivilisiertes Gespräch zu führen, aber trotzdem sollte das Taxi-Unternehmen auch weitere, längere Fahrten in abgelegenere Orte in Kauf nehmen um die Partygänger sicher nach Hause zu bringen. Um sich die Taxi-Suche und das lange Warten zu ersparen, greifen jene Jugendliche, die bereits im Besitz des Führerscheins sind, zum Auto und bilden Fahrgemeinschaften, und – verzichten deshalb zumindest auch auf Alkohol. Am Samstag erleichtert der Nightliner den Diskobesuchern, das Leben. Dass der Service bei den Jugendlichen gut ankommt, sieht man an der Nutzung des Dienstes. Es wäre daher keine schlechte Idee, diesen Service auch freitags anzubieten. Mit Beginn der Schulzeit starten auch die zahlreichen Maturabälle, bzw. Maturafeten, die im Vinschgau generell gut besucht sind. Für viele ist es eine willkommene Abwechslung, auf gehobenere Art


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des Jahr im hluderns ist je Sc in e et hf ac taltung, um Die Be beliebte Verans hr se ne ei er m Som umachen oder ley-Turnier mitz ol hv ac Be im be feiern. auch nur um zu

Der Auftritt von Jo sh mit dem Hit „Cordula Grün“ in der Disco Fix hat am vergangenen Wochenenden für großen Ansturm ge sorgt.

Die feiernde Meute in der Disco Fix in Laas – für Jugendliche unter 20 eine beliebte und stark besuchte Location – perfekt zum Abfeiern und Tanzen.

und Weise zu feiern, eine der wenigen Gelegenheiten auch einmal den Anzug aus dem Schrank zu holen. Gleichzeitig sind Maturabälle ein guter Treffpunkt, um alte Schulfreunde und Bekannte wieder zu sehen und gemeinsam zu feiern. Im Sommer ist die Situation völlig anders, die Diskotheken gehen in die Sommerpause und es vergeht kein Wochenende, ohne ein Fest in irgendeinem Dorf. Die Jahreszeit erlaubt lange, warme Abende im Freien und fördert die Feierlaune. Schüler und Studenten haben Sommerferien und die Vinschger Nachtkultur blüht auf. Dutzende Veranstaltungen, im ganzen Tal verstreut, machen es möglich jedes Wochenende voll auszukosten. Veranstaltungen wie das Eyrser Zeltfescht, die Beach-Fete in Schluderns oder das

Ob zu einem Disco-Fox oder zu mod ernen Hits – wer tanzen will geht in die Höll e. Hier treffen Jung und Alt aufeinander und es ist immer etwas los.

Country-Fest in Prad sind jedes Jahr fix eingeplant. Neben Jugendlichen, locken diese „Feschtlen“ auch junggebliebene Erwachsene an. Nicht selten trifft man auf Kollegen und Freunde, die das ganze Jahr im Ausland arbeiten und studieren. Veranstalter der Sommerfeste sind fast immer ehrenamtliche Vereine. Die Besucher dieser Feste unterstützen somit auch die Vereine vor Ort, nicht selten sind die Veranstaltungen die Haupteinnahmequelle der Vereine und deshalb auch nicht wegzudenken. Für die Veranstalter dieser Events, wird es aber jedes Jahr schwieriger. Behörden legen Organisatoren durch neue Auflagen und Bestimmungen immer wieder Steine in den Weg, zum Glück lassen sich viele nicht davon abschrecken.

Es scheint, als wäre feiern ohne Alkohol für die heutige Jugend kaum noch vorstellbar. Der gesellschaftliche Druck hat zur Folge, dass Alkohol und Zigaretten bereits in jungen Jahren in hohem Maße konsumiert werden und bedenklich ist die Tatsache, dass der Alkohol aus dem Nachtleben im Vinschgau kaum noch wegzudenken ist. Recht viel mehr Lokale - Bars und Discos - würde es hier also gar nicht brauchen, bedenkt man auch die bescheidene Einwohnerzahl die der Vinschgau eigentlich zu bieten hat. Und auch trotz der vielen Nachteile die das Nachtleben im Vinschgau mit sich bringt, kommt es schlussendlich nicht nur auf das Lokal, auf die Veranstaltung oder auf die Jahreszeit an, sondern auf die Freunde mit denen man den Abend verbringt.


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von Albrecht Plangger

Südtirol in Sport und Bild

Rom Info ins Tal

Das Südtiroler Sportbuch der Edition Raetia ist ein Muss für jeden Sportbegeisterten im Land: Es ist die erste umfassende Sportgeschichte Südtirols und zugleich das Abbild der aktuellen Sportlandschaft und deren Protagonisten. Alfred Dissertori und J.

Die 5 Sterne/Lega Regierung erleidet die erste Abstimmungsniederlage im Parlament: 239 zu 284 Stimmen. Die Opposition konnte durchsetzen, dass ein Korruptionsvergehen zu einer Art Amtsmissbrauch degradiert wird. Dies dürfte auch im Interesse vieler Lega-Abgeordneter gewesen sein, die als Lokalpolitiker in den Regionen Lombardei und Piemont etwas „lasch“ mit den Fraktionsgeldern umgegangen sind und jetzt Gerichtsverfahren wegen Korruption am Halse haben. Das kann sein und der Verdacht liegt nahe, es kann aber auch sein – wie von der Lega propagiert – daß die „orthodoxen“ Grillini ein Zeichen geben wollten, in Hinblick auf das Flüchtlings- und Sicherheitsdekret von Vize-Premier Salvini, welches in den nächsten Tagen unbedingt ohne Änderungen über die Bühne gehen müsse. Bei Geheimabstimmungen ist alles möglich. Das wird auch der erfolgsverwöhnte Salvini lernen müssen. Jetzt ist wirklich alles möglich und wir müssen uns auf alles gefasst machen. Das Verhältnis zwischen den zwei Regierungsparteien wird zunehmend schlechter. Man provoziert und in meiner Kommission sitzen die einen ganz links und die Anderen ganz rechts, als ob sie nicht miteinander zu tun hätten. Es liegt aber auch die Vermutung nahe, daß man nur ein „Schauspiel“ macht um Zeit zu gewinnen, da die Regierung noch nicht auf die ca. 700 Abstimmungen zum Bilanzgesetz vorbereitet sei. Unserer Minderheitengruppe hat man letztendlich 10 Abänderungsvorschläge zugestanden und zwar neben der allgemeinen Sicherheitsklausel des Autonomiestatutes zur Steuerregelung von Urbanistikverträgen und bei Wellness-Zusatzdienstleistungen in Beherbergungsbetrieben, für 1% zweisprachige Beamte bei der Aufstockung von Sicherheitskräften, Steuerregelung wie bei Sportvereinen für Musikkapellen, Maßnahmen zur Unterbindung von Etikettenschwindel bei landwirtschaftlichen Produkte, Maßnahmen zugunsten der vom Unwetter geschädigten Waldbesitzer, Erhöhung Fond für Opfer von Arbeitsunfällen und Maßnahmen bzgl. Politikkosten. Heuer sind wir in der Opposition. Mal schauen was letztendlich Positives für Südtirol erreichbar sein wird. Die Erfahrung ist für uns neu.

Christian Rainer, Das Südtiroler Sportbuch, Hardcover | 272 Seiten | 21 × 28 cm | ISBN 978-88-7283-649-1 Euro 29,90

Martell startet Martell - Neuigkeiten gibt es im Langlauf/Biathlonzentrum in Martell. Vor allem dank des aufwendigen Schneedepots gilt das Zentrum als schneesicher und ist mittlerweile auch international zu einem verlässlichen Fixpunkt für viele Sportgruppen und Veranstaltungen geworden.

Südtiroler Landeskader im neuen Dress von Emanuel Abertegger

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thleten aus Südkorea nutzen das Trainingsgebiet in Martell als Basis für ihre Europasaison in den verschiedensten Klassen, neben vielen anderen Nationalmannschaften, welche die Schneesicherheit für ihren frühestmöglichen Trainingsauftakt nutzen. Auch die weithin bekannte Langlauf und Biathlon Kaderschmiede, das Skigymnasium Oberhof, kommt mit seinen Sportlern gerne zum Training nach Martell. Nicht zu vergessen die Wettkampftruppen der Carabinieri, des italienischen Heeres, der Biathlonverein Antholz und natürlich der Südtiroler Landeskader, welcher im Rahmen der Pressekonferenz erstmalig das neue Dress für die Wintersaison 2018/19 präsentierte. Geleitet wird der Landeskader von Isabella Braunhofer, welche den bekannten Luigi Ponza nach 20 Jahren an der Spitze des Südtiroler Landeskaders ablöst. Ebenso sollen der Hobbyläufer, der Einsteiger und vor allem die Jugend und Kinder für den Langlauf/Biathlonsport in Martell begeistert werden. Umgeben von Spitzenathleten zeigen auch die Kleinsten schon Gespür für den Sport, begleitet von Barbara Moriggl, eine der wenigen Südtiroler Instruktoren

im Langlauf und Biathlonsport, dem höchsten Trainerstatus den man erlangen kann. Kontinuierlich werden Schnupperkurse für Erwachsene oder zum Beispiel auch der Weihnachtskurs für Kinder angeboten, um die Langlaufwelt einem breiten Publikum zu eröffnen. Alexander Mair als Präsident der Regionalentwicklung und einer der fünf Skilehrer führte durch die Pressekonferenz und stellte die Vinschgauer Loipencard vor, welche federführend von Martell aus verwaltet wird. Nicht weniger als 109 km Loipe in Schlinig, Reschen, Langtaufers, Sulden und, gegen einen kleinen Aufpreis auch in Münster, warten darauf entdeckt zu werden. Georg Altstätter, Bürgermeister der Gemeinde Martell, gab dann einen spannenden Einblick in den Rennkalender 2018/19 (siehe Kasten), angefangen mit zwei Sprintbewerben des Italienpokals, welche den Auftakt der Saison und die Wiedereröffnung des Gastbetriebes beim Biathlonzentrum einläuten, über den offiziellen Start des Deutschlandpokals in Martell bis zum Saisons Highlight, dem Finale des IBU CUP im März, ein Vertrauensbeweis des mächtigen internationalen Biathlonkomitees, welches Martell die Verantwortung für das Abschlussevent mit bis zu 40 vertretenen Nationen überträgt.


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Schlanders/Kulturhaus

Handarbeitsausstellung der Bäuerinnen I

Mehr als 30 Ausstellerinnen präsentierten im Kulturhaus Schlanders ihre verschiedenen Arbeiten. Organisiert wurde die Handarbeitsausstellung vom Bezirk Vinschgau der Südtiroler Bäuerinnenorganisation.

Foto: Heinrich Zoderer

m Pustertal gibt es schon seit langer Zeit Handarbeitsausstellungen der Bäuerinnen. Im Vinschgau wurde vor zwei Jahren die erste Ausstellung in Prad organisiert. Am Samstag, den 17. November gab es im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders von 10 bis 17 Uhr eine große Ausstellung mit verschiedenen Handarbeiten von mehr als 30 Ausstellerinnen aus dem gesamten Bezirk. Ausgestellt und zum Verkauf angeboten wurde eine bunte Palette verschiedener Produkte: Arbeiten aus Holz, Stein, Wolle, Papier, Ton, verschiedenen Stoffen und Naturmaterialien. Gestricktes, Gehäkeltes, Gefilztes, Geklöppeltes und Gemaltes gab es zu bewundern. Neben Bildern, gab

es Taschen, Kerzen, Schmuck, Uhren, Adventskränze, Hausschuhe, Socken, Schürzen, Kinderpatschen und viele andere Sachen. Wie die Bezirksbäuerin Ingeborg Rainalter Rechenmacher erläuterte, geht es der Bäuerinnenorganisation darum, die alten Handwerkstraditionen

und die handwerklichen Fertigkeiten zu bewahren und zu fördern. Deshalb werden landesweit verschiedene Kurse angeboten. Dabei können die Bäuerinnen ihre Kreativität entwickeln und die verschiedenen Techniken im Umgang mit Naturmaterialien erlernen.

So werden die Bäuerinnen zu Hüterinnen alter Handwerkstraditionen und können bei den Ausstellungen zeigen, dass die Landwirtschaft nicht nur gesunde Nahrungsmittel produziert und die Landschaft gestaltet, sondern auch mit dem Handwerk und kunsthandwerklichen Techniken tief verwurzelt ist. Mit einem eigenen Stand war auch der bäuerliche Notstandsfond präsent. Es wurden freiwillige Spenden gesammelt und Weihnachtskarten verkauft. Bei der Ausstellung gab es auch Kaffee und hausgemachte Kuchen. (hzg) Weitere Fotos in der Fotogalerie: www.vinschgerwind.it

Buchvorstellung

Peppi Tischler und 25 Jahre Schnauzer M

it dem Hubert-von-GoisernLied „Heast as nit wia die Zeit vergeht“, begrüßten Peter und Lukas Augschöll die über 100 Geladenen zur Buchpräsentation „25 Jahre Schnauzer“ im stimmungsvollen SixtusSaal der Spezial-Bier-Brauerei FORST in Algund. Rudi Gamper erinnerte daran, dass der Schnauzer vor einem Vierteljahrhundert auf Anregung des bekannten Journalisten Robert Asam entstanden ist; er hatte Peppi Tischler vorgeschlagen, eine Art Hofnarr zu erfinden, der den Lesern unverblümt die Wahrheit sagen könnte. Tischler kreierte daraufhin den kleinen

Mann mit Tschöggelberger Hut, Riesenschnauzer und schwerem Schuhwerk. Über 20 Jahre lang erschien der Schnauzer mit Texten der Redakteure in den „Dolomiten“, und seit ein paar Jahren ist er Haus- und Hof-Narr der „Südtiroler Tageszeitung“, aber auch im Fernsehen beim „sdf“ und auf facebook zu sehen. Rudi Gamper unterstrich die Besonderheit des Erfolges nicht nur des Schnauzers, sondern Tischlers Karikaturen im Allgemeinen: Peppi Tischler ist nie gehässig oder zynisch. Er hält sich an die alte Spruchweisheit: „Wenn du den Pfeil der Wahrheit abschießen willst, vergiss nicht,

die Spitze in Honig zu tauchen.“ Robert Asam verlas dann einige Texte, die er den 9 Kapiteln mit den über 200 Karikaturen des Buches vorangestellt hat. Und meinte treffend: „Das Männlein mit dem hintersinnigen Blick und den etwas zu kurzen Beinen ist eine Südtiroler Erfolgs-

25 JAHRE

DER SCHNAUZER

Foto: „Wind“-Archiv

Das erste Schnauzerbuch, jetzt erhältlich in allen Südtiroler Buchhandlungen.

v.l.: Heinz Tappeiner, Robert Asam, Barbara und Peppi Tischler und Othmar Thaler

geschichte.“ Für einen vollen Erfolg der Buchpräsentation sorgten abschließend die großzügigen Gastgeber mit einem typischen Jausenteller und edlen FORST-Biersorten. Peppi Tischlers gelungene Rückschau auf 25 Jahre Schnauzer ist in den Buchhandlungen erhältlich.


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Prad

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as Trinkwasser in Prad ist Inhalt der Masterarbeit von Simon Wallnöfer. Der Student der Umweltwissenschaften an der Uni Innsbruck hat kürzlich seine Studie in Prad einem interessierten und sensibilisierten Publikum vorgestellt. Zusammenfassend kommt Wallnöfer zum Schluss, dass sich die Qualität des Trinkwassers in Prad innerhalb der Grenzwerte bewege, dass eine Verbesserung der Qualität mit relativ geringem Aufwand und Kosten möglich sei, dass dabei bestehende Konzessionen nicht eingeschränkt würden. Die Überwachung müsse verbessert, ein digitales Leitunsgskataster ausgearbeitet und alte Verteilungsleitungen ausgetauscht werden. Die Schlussfolgerungen belegt Wallnöfer mit gesammelten Daten von allen Wasserquellen, die derzeit in Prad genutzt werden. Inhaltlich auffallend ist, dass der Trinkwasserverlust in Prad mit 35 bis 43 Prozent zwar im italienischen Durchschnitt aber im Vergleich zum österreichischen Richtwert von 16 Prozent sehr hoch ist. In Lichtenberg beträgt der Verlust um die 20 Prozent. Auffallend ist auch, dass das Trinkwasser in Prad im Mittel mit 18-19 Grad französischer Härte viel Kalk enthält, was aber gesundheitlich nicht problematisch ist. Auffallend ist auch, dass der Tiefbrunnen Lichtenberg mit 18,4, die Schwefelquellen mit 18,2 und der Tiefbrunnen in der Kultur mit 28,4 Mikrogramm pro Liter Uran enthalten. Allerdings werden sämtliche Grenzwerte eingehalten, weil die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Grenzwert von 30 Mikrogramm pro Liter vorschlägt und Italien seit 2014 diesen Vorschlag als Richtwert festgelegt hat. Während Wallnöfer für seinen souveränen Vortrag Lob erntete, hagelte es Kritik gegenüber dem zuständigen Referenten Udo Thoma. Zum einen dafür, dass erst im Laufe des Vortrages bekannt wurde, dass aus dem Tiefbrunnen in der Kul-

tur morgens und abends Trinkwasser ins Netz gepumpt wird. Das sorgte für Empörung. Denn es sei, so eine Wortmeldung, eine Form der Bürgernähe, dass man die Leute informiere, damit jeder Bürger damit umgehen könne. Lothar Burger forderte die Gemeindeverwlater auf, sich für das gute Wasser auf der Stilfser Alm und in Lichtenberg einzusetzen. Auch sollten die Gemeindeverwalter und jeder Einzelne berücksichtigen, dass es in Zukunft wohl nicht mehr so einfach sein werde, Wasser

für die Gartenbewässerung zu entnehmen. SVP-Ortsobmann Paul Prugger warf dem zuständigen Referenten Thoma Tatenlosigkeit vor. Seit drei Jahren sei in der Frage des Trinkwassers nichts passiert. Als Oppositioneller, giftete Prugger, habe Thoma gesagt, es gehe mit einem Klacks, mit a bissl guten Willen könne man den Hahn am Lichtenberger Berg umdrehen. Nun solle er mal machen. Sogar Alt-BM Hubert Pinggera ließ seine Stimme in der Diksussion vernehmen. Man sei in der Vergangenheit mit den Werten in Ordnung gewesen. Die Inbetriebnahme des Tiefbrunnens bei Lichtenberg

Simon Wallnöfer hat seine Masterarbeit über das Trinkwasser in Prad sachlich und souverän vorgetragen. Das Trinkwasser in Prad erhitzt seit Jahren die Gemüter, auch politisch - so war es auch am 9. November 2018 im Prader Gemeindehaus

Foto: Erwin Bernhart

Offene Wasserrechnungen

sei eine gute Lösung gewesen. Das Wasser vom Tiefbrunnen sei gut, genauso gut, wie das Wasser, das vom Berg herunterkomme. Er hätte sich damals nicht getraut, drei Jahre lang erhöhte Arsenwerte im Wasser den Bürgern anzubieten. (Zur Erklärung: Mit dem Tiefbrunnen in Lichtenberg wurde ein Wasserproblem gelöst: Weil die Untervernairquelle 120 Mikrogramm pro Liter Arsen führte und weil seit 2003 die EU den Grenzwert für Arsen im Trinkwasser mit 10 Mikrogramm pro Liter festgelegt hatte, wurde 2006 die Untervernairquelle vom Trinkwassernetz und der Tiefbrunnen in Lichtenberg in Betrieb genommen).

Das Wasser sei das wichtigste Thema in einer Gemeinde, so begann eine andere Wortmeldung. Ob denn die Gemeinde finanziell für schnellste Maßnahmen für das Trinkwasser gerüstet sei. Rudi Maurer legte nach und forderte die Gemeindevwerwalter auf, diversen „Firlefanz“ wegzulassen und massiv ins Trinkwasser zu investieren. Auch Ralf Brenner forderte auf, bereits Geldmittel im Haushalt für 2019 für das Trinkwasser vorzusehen. Udo Thoma verwies darauf, dass mit der Masterarbeit von Simon Wallnöfer eine Grundlagenarbeit vorliege, die für die Gemeindeverwalter eine Entscheidungsfindung darstelle. Ziel sei es, eine bessere Qualität und Versorgungssicherheit beim Trinkwasser herstellen zu können. Man wolle keine Hau-Ruck Aktion. Man sei, musste Thoma zugeben, immer schon mit den Grenzwerten in Ordnung gewesen. Und zum Firlefanz-Vorwurf von Rudi Maurer sagte Thoma: „Zuerst braucht es Daten, dann Entscheidungen.“ BM Karl Bernhart griff zum Schluss moderierend in die Diskussion ein. Er finde es nicht gut, dass in Sachen Trinkwasser parteipolitisch agiert werde. Es sei jetzt wichtig, dass man sich gemeinsam des Problems annehme. Es sei Konsens im Gemeinderat, auch dass vor der Vorstellung der Masterarbeit keine Daten an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Kurzfristig mögliche Lösungsvorschläge werde man sofort umsetzen. (eb)


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pr-info VEK/VION

Zwei neue Mitarbeiter beim VEK M Robert Telser: „Mein Arbeitsplatz ist überwiegend am VEK-Hauptsitz in Prad. Meine Aufgabe ist es, einmal über das Leitsystem das Stromnetz zu überwachen, um die Netzsicherheit garantieren zu können. Die Netzfernsteuerung, das Auslesen von Zählerdaten, überhaupt die Messdatenaufbereitung gehören dazu. Die Messdatenaufbereitung ist komplex aber notwendig, um die gesetzlichen Anforderungen und Normen als kleiner Netzbetreiber erfüllen zu können.“ Jürgen Thurin, seit 1. September 2018 bei VION, hat Erfahrungen in der Malser Touristik&Freizeit und dort in der E-AG sammeln können. Seine Aufgabe bei VION

Robert Telser aus Tartsch und Jürgen Thurin aus Laatsch ergänzen seit kurzem das VEK-Team Foto: Erwin Bernhart

it Robert Telser und Jürgen Thurin verfügt das Vinschgauer Energiekonsortium VEK mit dem Stromanbieter VION über zwei neue Mitarbeiter, die sich in die bisherige Stammmannschaft bereits eingefügt haben. Mit der wachsenden Anzahl von Kunden, die zu VION wechseln, wachsen auch die Datenverarbeitung, die Aufgaben am Stromnetz, die Kundenbetreuung. Mit der Personalaufstockung begegnet man bei VION den Herausforderungen. Robert Telser ist gelernter Elektriker und hat einige Erfahrung im Bereich Stromtechnik. Seit 1. Oktober 2018 ist er bei VION. Was sind seine Aufgaben bei VION?

beschreibt Jürgen Thurin: „Ich bin im Stromverkauf tätig, in der Fakturierung. Ich betreue vordergründig das Dienstleistungsprojekt Schlanders und befasse mich ab 1.1.2019 mit den Stromrechnungen der Schlanderser Kunden. Die Vorbereitungen für die Zählerauslesung in der

Gemeinde Schlanders, für die Fakturierung und für die Messdatenaufbereitung laufen. Das Stromnetz bleibt auch nach dem 1. Jänner 2019 in der Hand der Gemeinde Schlanders. VION erledigt für Schlanders alles, was mit der Kundenfakturierung zusammenhängt.“

VION - INFO

Kontakt / Erklärung VEK/VION - Das Vinschgauer Energie Konsortium, kurz VEK, ist der lokale Netzanbieter Vorort und die Strommarke nennt sich, Vinschgau On, kurz VION. Sie erreichen uns während den Bürozeiten unter 0473 057300. Gerne könnenAbfallend Sie uns jederzeit mit Ihren Anliegen eine Mail an info@vion.bz.it senden. Wir bemühen uns, die Anliegen und Wünsche der Kunden möglichst rasch zu behandeln und zu bearbeiten.

32 statt 08/15

»Studio 32«, die Praxis für Dentalhygiene, eröffnet in Naturns mit zahlreichen Dienstleistungen rund ums Thema Prävention und Zahngesundheit

„Vorbeugen statt nach­ behandeln“ – nach diesem Prinzip arbeitet dott. Philipp Egger in seiner neu eröffneten Praxis für Dentalhygiene. Dort dreht sich alles um die Gesund­ heit Ihrer 32 Zähne: von der Paradontalbehandlung über Früherkennungstests für Zahnfleischerkrankungen bis hin zu Kariesprävention. Gründer des »Studio 32« ist der gebürtige Latscher Philipp Egger. Nach seinem

Abschluss des Laureats­ studiengangs für Dental­ hygiene im Jahr 2010, sammelte er freiberuflich in verschiedenen ange­ sehenen Praxen wertvolle Erfahrungen. Diese nutzt er jetzt in seinem neu eröff­ neten Studio, um die Zähne seiner Kunden ein Leben lang gesund zu halten. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den sogenannten Zahnfleischerkrankungen und deren Behandlung. Damit größere Probleme,

Schmerzen und Erkran­ kungen der allgemeinen Gesundheit, ausgelöst durch ungesunde Zähne, vermieden werden. „Wir sind keine klassische Zahnarztpraxis, arbeiten aber in engem Kontakt mit verschiedenen Zahnärzten und anderen Spezialisten zusammen, denn uns geht es um die bestmögliche und umfassendste Versorgung Ihrer Zähne“, ergänzt dott. Philipp Egger.

STUDIO32 Praxis für Dentalhygiene Hauptstraße 16 39025 Naturns

Termine nach Vereinbarung Tel. +39 347 883 60 15 E-mail studio32@dentalhygiene.bz www.dentalhygiene.bz


12 /LESERBRIEFE/ Steuergerechtigkeit Das Streitgespräch zwischen Sepp Noggler und Hans Peter Staffler, das im „Vinschgerwind“ vom 31.10.2018 zu lesen war, sorgte in den Reihen der Lohnabhängigen für sehr großen Unmut und wurde daher in der letzten Sitzung der SVPArbeitnehmer Vinschgau ausgiebig diskutiert. Sepp Noggler zeigt mit seinen Aussagen, dass seine Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit sehr einseitig und aus Sicht eines gewöhnlichen Steuerzahlers nicht nachvollziehbar sind. Er rechtfertigt die massive Steuerbegünstigung mit der Argumentation: „Der Weinbau geht nicht sonderlich gut und bei der Obstwirtschaft gibt es auch Schwierigkeiten.“ Das klingt wie Hohn und Spott in den Ohren des hart arbeitenden und steuerzahlenden Großteils der Bevölkerung. Er stößt damit alle Arbeitnehmer/innen und Wirtschaftstreibenden, die gemäß ihrem Einkommen Steuern zahlen, vor den Kopf. Auch dass die Bergbauern als Feigenblatt missbraucht werden, um die Privilegien der angeblich „wenigen“ Apfel- und Weinbauern zu rechtfertigen, ist kurz gesagt eine bodenlose Frechheit. Da gibt es nichts zu beschönigen! Sepp Noggler entpuppt sich als reiner Interessensvertreter der Obstbauern, jedenfalls fühlen wir uns so in keiner Weise von ihm vertreten und geben auch zu bedenken, dass seine einseitige Haltung den sozialen Frieden gefährdet. Kunhilde von Marsoner Die Vorsitzende der SVPArbeitnehmer/innen im Vinschgau

Prader Trinkwasser und die Geister, die ich rief... Das ganze Szenario um das Prader Trinkerwasserthema erinnert ein wenig an Johann Wolfgang von Goethes Zauberlehrling: Die Geister die ich rief, werd ich nun nicht los. Aber alles von Anfang an. Vor den letzten Gemeinderatswahlen hatte die Liste für Prad keine Gelegenheit ausgelassen, um stets vehement auf die an-

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geblich bedenklichen Uran und Arsenwerte im Prader Trinkwasser hinzuweisen, wobei der ehemalige Bürgermeister Dr. Hubert Pinggera stets betonte, dass alle Vorgaben erfüllt würden und sich das Prader Trinkwasser in der gesetzlichen Norm befinde. Seit der letzten Gemeinderatswahl 2015 stellt die Liste den Bürgermeister und zwei Referenten im Prader Gemeindeausschuss und leitet jetzt zusammen mit dem Koalitionspartner SVP maßgeblich die Geschicke der Gemeinde. Es wurde nun als erster Schritt eine Studie in Auftrag gegeben, um endlich alle Fakten zum Prader Trinkwasser zu erhal-

der Studie abwarten müsse, um irgendwelche Maßnahmen ergreifen zu können. Auch als im Herbst 2017 bekannt wurde, dass unterhalb der oberen Suldenbrücke ein großes Trinkwasserleck war, vertröstet die Gemeindeverwaltung darauf, dass man dies bei Gelegenheit reparieren werde. Diese Gelegenheit ergab sich dann schließlich heuer nach mehr als einem Jahr anfangs November, als starker Dauerregen einsetzte und der Boden kein Wasser mehr aufnehmen konnte und die Straße aufgrund des Lecks überflutet wurde. Nun reagierte man gezwungenermaßen sofort und reparierte

gierungsbank aus beschwichtigt und schön geredet werden. Dieser Zick Zack Kurs hat aber dazu geführt, dass die Prader Bevölkerung beim Thema Trinkwasser noch immer verunsichert ist. Faktum ist, die schlechteste Wasserqualität, (aber noch im Normbereich), hat derzeit der Tiefbrunnen in der Prader Kultur, der ebenfalls noch sporadisch ins Trinkwassernetz eingespeist wird. Hier muss eine Lösung gefunden werden. Langfristig ist aber eine zusätzliche Trinkwasserversorgung sowie ein neues Trinkwasser- Überwachungssystem und ein Kataster für Trinkwasserleitungen anzustreben. Und eines ist ebenfalls gewiss: In Prad bleibt das Trinkwasser auch weiterhin ein Dauerbrenner. Die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit in Prad Dr. Alfred Theiner Ronald Veith

Populist Andreas Pöder

ten. Jedoch förderten die ersten Zwischenergebnisse der Studie ein vollkommen neues Problem ans Tageslicht. Der Trinkwasserverlust in Prad ist mit 40% überdurchschnittlich hoch, wobei Verluste bis zu 20% noch als akzeptabel eingestuft werden. Nachdem ein halbes Jahr vergangen war, erlaubten sich die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit Ronald Veith und Alfred Theiner nachzufragen, was denn nun gegen den hohen Wasserverlust unternommen wird. Darauf konnte die aktuelle Gemeindeverwaltung aber keine zufriedenstellende Antwort geben. Man verteidigte sich aber damit, dass man erst das Ende

innerhalb weniger Tage den Wasserschaden. Unverständlich bleibt aber, warum man sich dafür mehr als ein Jahr Zeit gelassen hat. Als kürzlich die Endergebnisse der Studie vorgestellt wurden, konnte wiederum bestätigt werden, dass alle gesetzlichen TrinkwasserParameter zurzeit in Ordnung sind und sogar die Experten der Universität Innsbruck kein aktuelles Qualitätsproblem erkennen. Die Sachlage ist nun so, dass die gleichen Trinkwasser- Parameter, die früher von der Oppositionsbank aus immer heftig kritisiert und als gesundheitsgefährdend bezeichnet wurden, heute nach drei Jahren im Amt von der Re-

Im Pro und Contra auf Rai Südtirol vom 13. November biedert sich der ehemalige Abgeordnete Andreas Pöder dem Populisten Matteo Salvini an und stellt damit eindeutig unter Beweis, wes Geistes Kind er ist. Der Innenminister nämlich hatte, ohne die Ermittlungen der Polizei abzuwarten, behauptet, dass ein Asylant in Brixen eine Frau vergewaltigt habe. Mit solchen Falschmeldungen betreibt er Politik auf Kosten der Schwächsten unserer Gesellschaft. Dass Salvini durch negative Meldungen Hass in der Bevölkerung schürt, ist für Pöder anscheinend nicht tragisch. Auch in der unsäglichen Zeit des Nationalsozialismus und Faschismus wurden Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt und auf deren Kosten Stimmung für die eigenen Ziele gemacht. Wohin dies geführt hat, ist hinlänglich bekannt. Dass Pöder den Einzug in den Landtag nicht geschafft hat, ist für unser Land kein Nachteil. Aber wer weiß, vielleicht finden wir ihn im nächsten Landtag wieder - in den Reihen der Lega. Hanns Fliri, Naturns


Requiem für den Wald. Nie hat mich ein Bild so viel Energie und Trauer gekostet, wie dieses. Am Schönblickweg im Karerforst und Umgebung hat ein Windsturm in wenigen Minuten eine verwüstete Landschaft hinterlassen, die das Bild nur annähernd wiedergeben kann. (Insgesamt sollen 100.000 ha Wald niedergewalzt worden sein, im Vergleich: die Fläche der ganzen Äpfelplantagen in Südtirol macht „nur“ 20.000 ha aus.) Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Krippenausstellung in Tabland

Tanas

Schul-Kindheit am Berg

Auch heuer waren in Tabland wieder eifrige Krippenbauer am Werk. Im neuen Widum von Tabland eröffnet die Krippenausstellung am 8. Dezember mit der Segnung um 9.30 Uhr, anschließend werden die Krippen bis 19 Uhr präsentiert. Für Interessierte bietet sich zudem auch die Möglichkeit die Krippen am Sonntag, 09.12. von 10 -18 Uhr anzusehen und an der Verlosung einer Krippe teilzunehmen. Mit den Spenden und aus dem Erlös des Losverkaufes werden heuer die „Schmetterlingskinder“ und „MOMO- Förderverein Kinder-Palliativ“ unterstützt. (ria)

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rinnerung an die eigene Kindheit nehmen einen besonderen Wert im Leben ein und es sollen immer wieder Möglichkeiten geschaffen werden, diese gemeinsam auszutauschen“ stellte Reinhard Zangerle bei seiner Begrüßungsrede der Veranstaltung „Kindheit am Berg – Ausstellung von Schulfotos der Grundschule von Tanas“ in den Mittelpunkt. In den Räumlichkeiten der Grundschule Tanas wurden eine Vielzahl an Fotos ausgestellt, auf denen der Schulalltag, Schulsausflüge aber auch andere Kindheitserlebnisse am Berg über einen längernen Zeitraum zu sehen sind. Zahlreich waren die Tanaser gekommen, um Erinnerungen an

Kohorte der Venosten Vinschgau/Prad - Der erste Teil der CHRIS-Studie im Vinschgau ist abgeschlossen. Rund 13.000 Freiwillige aus dem Vinschgau haben an der Studie teilgenommen und damit der internationalen Wissenschaft eine riesige Datenmenge zur Verfügung gestellt. Die Wissenschaftler sind begeistert.

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ie Begeisterung der Wissenschaftler war regelrecht spürbar. Bei der Tagung am 10. November 2018 in Aquaprad wurden die Vinschger gelobt, auch die Initiatoren und Organisatoren der CHRIS-Studie von der Eurac, der Sanitätsbetrieb, das Land als Finanzier. Was für die mehr als 13.000 Teilnehmer in den vergangenen 7 Jahren ein ausführlicher Gesundheitscheck war, ist für die Wissenschaft eine immense und besondere Fundgrube für Forschungen. Die Befragungsbögen, die Blutwerte, andere medizinische Daten, die DNA... die Vinschger haben ein Daten-Pool abgeliefert, aus dem sich die internationale Forschergemeinschaft lange bedienen wird können. „In der biomedizinischen Hochburg Kalifornien ist die CHRIS-Studie aus dem Vinschgau angekommen“, sagte etwa der Leiter des Zentrums für System-Biomedizin an der Uni Luxenburg, Rudi Balling. Es sei von wissenschaftlicher Seite aus angebracht, mit der Bevölkerung zu besprechen, was eigentlich beforscht werden solle. „Citizen-Science“ also BürgerWissenschaft nenne sich das. Mit der gleichen Begeisterung referierten der Studienleiter von CHRIS Cristian Pattaro (über chronische Nierenerkrankung), der Bioinformatiker von Eurac-Reserch Christian Fuchsbrugger (über Diabetes Typ 2 und über das weltweite Aufse-

Fotos: Erwin Bernhart

ihre Kindheit aufzufrischen, als in Schulklassen bis zu sechzig Schüler gezählt wurden. Derzeit sind es fünf Schüler, welche die Grundschule Tanas besuchen. Musikalisch wurde die Ausstellung vom Eyrser Viergesang umrahmt und der Pfarrgemeinderat organiserte köstliche Suppen und Kuchen. So konnten die Erinnerungen an die Schulzeit am Berg, aber auch aktuelle Themen rund um Tanas in gemütlicher Runde vertieft werden. Alle ausgestellten Fotos sind digital gespeichert und in der Bibliothek in Laas einsehbar. Für die Organisation zeichnete der Bildungsausschuss Laas, welcher sich immer wieder für Themen im Zusammenhang mit dem Dorf Tanas stark macht. (lu)

Rudi Balling und Christian Fuchsbrugger bei ihren Vorträgen im gut besuchten Raiffeisensaal von aquaprad

von Erwin Bernhart

Foto: Ludwig Fabi

Freuten sich über den Erfolg der Ausstellung: v.l. Raimund Niederfriniger, Reinhard Zangerle, Verena Tröger

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hen, welches die CHRIS-Studie in Forscherkreisen verursacht), der Leiter der inneren Medizin I an der Uni Innsbruck Herbert Tilg (über die unglaubliche Anzahl genetischer Information in Bakterien, die den menschlichen Körper besiedeln). Renate Zimmer, Professorin für frühkindliche Entwicklung und Sportwissenschaft an der Uni Osnabrück referierte über psychosoziale Ressourcen. Die medizinischen Daten der Vinschgerinnen und Vinschger, gesammelt in der Kohortenstudie CHRIS, sind an der internationalen Spitze der Forschung angekommen. Die Moderation der Tagung hatte Josef Bernhart von der Eurac über. Für die Bewegung zur Teilnahme an der CHRIS-Studie hatten viele Organisationen im Vorfeld geworben. Unter dem Dach „Tu’s einfach“ hat sich eine Gesundheitsinitiative gebildet an der der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS), der katholischen Verband der Werktätigen (KVW), der Alpenverein Südtirol (AVS), der Südtiroler Wirtschaftsring (SWR), die katholischen Familienverband (KFS) (alle Bezirk Vinschgau), das Krankenhaus Schlanders, das Institut für Biomedizin (Eurac Research) und die Vinschgauer Hausärzte beteiligt sind.

Foto: „Wind“-Archiv

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Gelungener

Eventnachmittag Alexa dimmt das Licht und dreht die Lieblingsmusik auf: Das Haus von morgen ist intuitiv und intelligent und stand kürzlich beim Eventnachmittag von Mobiliar und dem Einrichtungshaus De Stefani im Mittelpunkt. Schaukochen vom Abluft-Primus Bora und Spritztouren mit BMW reihten sich nahtlos ins Programm ein und boten einen Vorgeschmack auf den Abend, wo ein Dinner den Event gebührend ausklingen ließ. (ap)

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Marienberg

Aus dem Gerichtssaal

Silvesterkonzert 2018

Der Bürgermeister als Hundefänger

Am Montag, den 31.12.2018 um 15.00 Uhr findet im Kloster Marienberg ein Jahresausklang der besonderen Art statt, mit rhythmischen Klängen und besinnlichen Texten. Mit Christine Hübner an der Harfe und Viktoria Gögele an der Geige.

Begrenzte Teilnehmerzahl Karten unter 0473 831190 oder info@ferienregion-obervinschgau.it Freiwillige Spende Nach dem Konzert laden wir herzlich zum Umtrunk in den großen Saal des Museums ein.

Schade, dass die 25 Schafe, welche Ende Oktober auf dem aufgelassenen Zerminighof am Eingang zum Schlandrauntal zu Tode kamen, erst nach den Landtagswahlen gerissen wurden. Denn sonst wäre diese Untat sofort und zielgerichtet wieder dem blutrünstigen Wolf in die Schuhe geschoben worden. Außerdem hätte sie sich mit Sicherheit positiv auf den Popularitätswert des Landesrates Schuler ausgewirkt und in einem zusätzlichen Schub an Vorzugsstimmen niedergeschlagen. Doch auch für den Meister Isegrim gilt die Unschuldsvermutung! Und tatsächlich erbrachten die vom Forstamt in Auftrag gegebenen DNA-Proben das Ergebnis: die Schafe waren von streunenden Hunden gerissen worden oder in Panik zu Tode gestürzt! Der erste Verdacht richtete sich gegen Jagdhunde, doch die Jäger wiesen alle Anschuldigungen entrüstet zurück. So blieben als Täter nur

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mehr ausgerissene Haushunde übrig. Und damit fangen die rechtlichen Probleme an. Denn wenn der Wolf nachweislich als „Übeltäter“ ausscheidet, dann können sich die Schafbauern den Verlust der Tiere auch nicht als Wildschaden vergüten lassen. Eine Identifizierung des Hundes dürfte mit Hilfe der DNA-Proben nicht möglich sein, womit die Haftung des Tierhalters ausscheidet. Man könnte in dieser rechtlich eher vertrackten Situation eine andere Form der Haftung andenken. Zu den Aufgaben der Gemeinden gehören nämlich auch jene, streunende Hunde einzufangen. Dafür ist im Stellenplan zumindest der größeren italienischen Kommunen bzw. der Sanitätseinheiten ein eigener Dienstposten vorgesehen, nämlich der des „accalappiacani“ oder „acchiappacani“, also des Hundefängers oder Wasenmeisters. Daraus ließe sich bei etwas „schöpferischer“ Auslegung eine Verantwortung der Ge-

meinde dahingehend konstruieren, dass sie es unterlassen hat, ihr Territorium von herumstreifenden Kötern frei zu halten. Eine Dienstanweisung des Bürgermeisters an seine Polizisten, anstatt technisch hochgerüstet und wegelagernd Verkehrssündern aufzulauern sollten sie lieber ab und zu auch mal herumstreunende Hunde einfangen. Dies würde von der Bevölkerung, zumindest von den Schafzüchtern, sicher positiv aufgenommen! Peter Tappeiner Rechtsanwalt P.S. Übrigens: wussten Sie, dass laut amtlichen Angaben heuer von den ca. 70.000 (!) in Südtirol auf die Hochweiden aufgetriebenen Schafen und Ziegen ganze 50 (fünfzig!) vom Wolf gerissen und dass den betroffenen Bauern dafür eine Entschädigung von durchschnittlich 200 Euro pro Stück ausbezahlt wurde? Mein Eindruck: “poco lupo e molto arrosto!“


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Zwischen Backstube und Ratsstube Am späten Vormittag treffe ich mich im „Café Konditorei Eisdiele Riedl“ mit Alois Riedl, dem Bäcker, Konditor und langjährigen Bürgermeister der Stadt Glurns. Bereits um drei Uhr in der Früh stand er in der Backstube. Riedl erzählte über seine Familie, seine Zeit als Bürgermeister, die Stadtsanierung und von Paul Flora, der in Glurns begraben wurde. von Heinrich Zoderer

Foto: Heinrich Zoderer

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is, Kuchen und Brot, Engadiner Torten, Strudel, Topfentaschen und Glurnser Mäuse werden im Café Riedl in der Malsergasse angeboten, alles Eigenproduktion, natürlich und hochwertig. Vor rund 14 Jahren wurde das Lokal umgebaut, heute ist es ein beliebter Treffpunkt. Glurns, das kleine mittelalterliche Städtchen, wurde vor rund 40 Jahren aus einem Dornröschenschlaf aufgeweckt und wird heute von vielen bewundert und gerne besucht. Aber der Weg dahin war lang und steinig und hat viel mit Alois Riedl zu tun. Sein Großvater, ein Bauer und Gastwirt in Schlanders, starb im Ersten Weltkrieg. Mit seinem Vermögen wurden Kriegsanleihen gekaufte, die nach dem verlorenen Krieg wertlos waren. So war sein Erbe verloren. Sein Vater arbeitete in der Bäckerei seines Onkels in Mals. Später übernahm er eine Bäckerei in Glurns. Alois Riedl wurde auch Bäcker und Konditor. In der nahen Schweiz lernte er das Handwerk. Später arbeitete er als Konditor im bekannten Kaffee König in Meran und plante mit einem Arbeitskollegen nach Kalifornien zu gehen, um dort zu arbeiten. Der plötzliche Herzinfarkt seines Vaters zwang ihn, im heimischen Betrieb einzusteigen, anstatt in Amerika zu arbeiten. Sein Vater war auch Mitglied im Gemeindeausschuss, interessierte sich für die Heimaltpflege und was in der Welt passierte. Mit seinem Vater besuchte der junge Riedl Lichtbildervorträge der Urania in Glurns. Im Jahre 1969 wurde Alois Riedl erstmals in den Gemeinderat gewählt und mit 24 Jahren zum Vizebürgermeister bestellt. Glurns war damals eine tote Stadt: es gab Abwanderung, kaum Arbeitsplätze, viele landwirtschaftliche Kleinbetriebe und verlotterte Häuser ohne Bad und WC. Die Familien hatten kein Geld, außerdem gab es eine dreifache Einschränkung für alle, die etwas aufbauen wollten. In der Stadt verhinderte das Denkmalamt mit Nicolò Rasmo jede Bautätigkeit, außerhalb der Stadt gab es Verbote durch den Landschaftsschutz, außerdem gehörte das südliche Umland zum Nationalpark und war damit nochmals unter Schutz gestellt. Um auf diese untragbare Situation aufmerksam zu machen, verlas Riedl

Alois Riedl, geboren 1945, Bäcker, Konditor und Altbürgermeister, erhielt die Ehrennadel in Gold wegen seiner Verdienste um die Stadtsanierung von Glurns. bei der SVP Landesversammlung in Meran ein zweiseitiges Schreiben. Bei einer stürmischen Bürgerversammlung am Anfang der 70er Jahre mit dem damaligen Landesrat Alfons Benedikter in Glurns gab es ganz unterschiedliche Forderungen. Nicht alle waren von einer Sanierung der Stadt überzeugt. Einige wollten die Stadtmauern und viele alte baufällige Gebäude niederreißen und alles neu aufbauen. „Nicht sanieren, sondern bombardieren“, so brachte es damals ein Glurnser auf den Punkt. In Glurns wurde 1973 ein Sanierungsplan erstellt und vom Land ein Sondergesetz verabschiedet. Der Tauferer Fotograf Martin Fliri Dane gründete einen Verein zur Sanierung der Stadt. Es gelang ihm dafür bekannte Persönlichkeiten wie Paul Flora, Karl Plattner und Gustav

Thöni zu gewinnen. In Glurns wurde ein Sanierungsbüro eingerichtet, Walter Fingerle und später Arch. Plankensteiner waren die beratenden Architekten. Schnell und unbürokratisch wurde alles abgewickelt. Riedl erzählt, dass Bürger, welche am frühen Vormittag das Auszahlungsgesuch einreichten, bereits am Mittag in Mals das Geld abholen konnten. Am Anfang war der Höchstbeitrag 3 Millionen, später 12 Millionen Lire. Das Land stellte mehrere Millionen zur Verfügung und wenn das Geld aufgebraucht war, suchte die Stadtverwaltung um einen neuen Beitrag an. Diese schnelle Abwicklung und Auszahlung war ganz entscheidend für den Erfolg. Ab 1978 gab es über Glurns mehrere Fernsehberichte des ORF. Außerdem kamen Architekturstudenten nach Glurns, um alles zu vermessen und damit wertvolle Grundlagen für die Sanierung zu schaffen. Beides wurde von Paul Flora vermittelt und unterstützt. Die am Anfang schwierigen Beziehungen mit dem Denkmalamt änderten sich mit Karl Wolfsgruber und Helmut Stampfer. Beide Denkmalpfleger waren regelmäßig in Glurns präsent, haben mit den Leuten gesprochen und sind auf ihre Wünsche eingegangen. So ist die Stadtsanierung in Schwung gekommen und kann heute als vorbildhaft bezeichnet werden. Riedl, der von 1978 bis 2000 Bürgermeister von Glurns war, musste zwischen den Landesämtern, den Architekten und den Bürgern vermitteln. Eine große Herausforderung für Alois Riedl war 1983/84 der Bau der ganzen Leitungen in der Stadt. Die Trinkwasser-, Abwasser- und Regenwasserleitung, sowie das Telefon- und Stromnetz wurden neu gebaut bzw. in die Erde verlegt. Später bekam Glurns die Kläranlage und die Mülldeponie. Riedl war dabei jeden Tag auf der Baustelle. Und überall war die Zeit zu kurz. Er war unterwegs zwischen der Backstube, der Ratsstube und den Baustellen. Viele Anregungen holte sich Riedl auch bei den internationalen Städtetagungen „Forum Stadt“, einem Netzwerk historischer Städte in Esslingen. Auf Grund seiner Zielstrebigkeit und der großen Verdienste um die Stadtsanierung erhielt Alois Riedl am 28. Oktober bei einem Festakt im Stadtsaal von Glurns die Ehrennadel in Gold. Die Festansprache hielt der ehemalige Landeskonservator Helmut Stampfer.


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Kolping im Vinschgau

Nachhaltigkeit – Kolping Teil 2 Der Aufbau von Kolpingverbänden und Familien ist ein zentrales Ziel um zu einer lebendigen Zivilgesellschaft beizutragen .Nur gemeinsam können wir nachhaltig wirken .Menschen, die auf einem gemeinsamen Wertefundament stehen und das Gemeinsame im Blick haben, bringen ihre Talente und Ressourcen ein, um Strukturen zu schaffen, die jene am meisten begünstigen, die gesellschaftlich am schlechtesten gestellt sind. Denn gerade sie besitzen selber meist keine Stimme. Kolping ist ihre Stimme! Wo starke Kolpingsfamilien auftreten, müssen sich der Staat und seine angeschlossenen Verwaltungen mit deren Forderungen auseinandersetzen. Sie müssen ihr Tun rechtfertigen und ihre Gemeinwohlorientierung auf den Prüfstand stellen – zum Beispiel, wenn Kolpingmitglieder als Wahlbeobachter für faire, gleiche und geheime Wahlen agieren. Oder wenn Kolpingsfamilien bei ihren Bürgermeistern Transparenz einfordern, wie die zur Verfügung stehenden Steuermittel vergeben werden. Und auch dort, wo Kolpingmitglieder Streikmaßnahmen gegen Konzerne unterstützen, die ganze Regionen durch ihr umweltschädliches Verhalten vergiften, ist ihre geballte Stimme stärker als die Stimme Einzelner. Mit Hilfe verschiedenster Projektaktivitäten, die durch Förder- und Spendengelder aus Europa und damit auch aus Südtirol finanziert werden, arbeitet Kolping International weltweit daran, Menschen dazu zu befähigen, ihren eigenen Weg aus der Armut zu finden. Also: sich gemeinsam mehr Gehör zu verschaffen! Otto von Dellemann

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No Name - Just Music Am Donnerstag, den 29. November 2018 organisiert die Klasse 4 C des Sozialwissenschflichen Gymnasiums mit Landesschwerpunkt Musik ein Konzert im Josefshaus von Laas. Beginn des Konzertes ist um 19.30 Uhr. Am Freitag, den 30. November 2018 wird das Konzert ein weiteres Mal aufgeführt und zwar im Pfarrsaal von Tscherms. Beginn ist ebenfalls um 19.30 Uhr. Alle sind herzlich eingeladen.

50-Jahrfeier

der Wirtschaftsfachoberschule Schlanders - Mit kurzen Ansprachen, einem lebendigen Schülertheater, Liedern vom Schulchor und einem Buffet, das die Lehrpersonen hergerichtet haben, feierte die Schulgemeinschaft der Wirtschaftsfachoberschule in Schlanders am 24. November ihr 50-jähriges Bestehen

Zur 50-Jahrfeier der Wirtschaftlichen Fachoberschule in Schlanders kamen nicht nur die Schulgemeinschaft, sondern auch Gäste, ehemalige Schüler, Lehrpersonen und Angestellte. von Heinrich Zoderer

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or zwei Jahren feierte das Lyzeum in Schlanders und vor einem Jahr das Oberschulzentrum in Mals das 50-jährige Bestehen. Armin Schönthaler, Lehrperson an der WFO berichtete, dass es ganz und gar nicht selbstverständlich war, neben Mals eine zweite Handelsschule in Schlanders aufzubauen. Es fehlten nicht nur Räumlichkeiten und Lehrkräfte, viele zweifelten auch an der Sinnhaftigkeit. Doch der damalige Schulassessor Karl Pobitzer und BM Erich Müller setzten sich durch. Vor 50 Jahren gab es im Tal wenige Arbeitsplätze, erst mit dem Aufkommen des Tourismus und dem Wirtschaftswachstum entstanden auch Arbeitsplätze und der Ruf nach Betriebssekre-

tären, Verwaltern und Steuerberatern. BM Dieter Pinggera betonte, dass die drei Oberschulen im Vinschgau den Grundstein für eine gute Ausbildung darstellen und zum wirtschaftlichen Aufschwung im Tal beitragen. LR Richard Theiner, ehemaliger Absolvent und Lehrkraft an der Schule, erzählte über seine Erinnerungen, appellierte aber auch an die Schüler, Sprachen zu lernen und internationale Erfahrungen zu sammeln. Neben der Allgemeinbildung sind besonders auch die Sozialkompetenz und die Herzensbildung wichtig, so Theiner. Kurze Grußworte an die Festgäste richtete auch Sarah Viola, Inspektorin für die Zweite Sprache. Nach den Ansprachen gab es ein Schülertheater, das die beiden Lehrpersonen Franz Steiner und Maria Kofler mit den

Schülern vorbereitet haben. Zur großen Schulfeier kam nicht nur die Kaiserin, sondern auch eine alte Truhe wurde vom Dachboden heruntergeholt. Aus der Truhe kramten die Schüler eine alte Rechenmaschine und andere Dinge hervor. Erinnerungen an vergangene Schulzeiten kamen hoch. Die Direktorin Verena Rinner dankte allen, die aktiv zur Gestaltung der Schulfeier beigetragen haben und freute sich, dass auch ehemaligen Schüler, Lehrpersonen und Mitarbeiter, sowie die früheren Direktoren Herbert Raffeiner und Barbara Pobitzer Stampfl gekommen sind. Gekonnt moderiert wurde die Schulfeier von Thea Hofer, den Schulchor leitete Hannes Ortler. Am Ende der Feier wurde eine 40-seitige Festschrift verteilt.


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Müstair - LICO

„Tag der offenen Tür“ ist ein voller Erfolg as Interesse am „Tag der offenen Tür“ am Samstag, den 10. November 2018 in der Firma LICO in Müstair war groß. Anlass war das 20-jährige Jubiläum des Unternehmens in diesem Jahr. „Es sind mehr Besucher gekommen, als wir uns erwartet haben“, sagt Alfred Lingg Mitinhaber des Unternehmens. Die Chefs Edwin, Alfred und Paul Lingg sowie drei Mitarbeiter führten die Gästegruppen durch den laufenden Betrieb . Dieser hat eine Produktionsfläche von 26.000 Quadratmetern (Gelände insgesamt 42.000 Quadratmeter). Erklärt wurden die Arbeitsabläufe bei der Produktion der unterschiedlichsten Böden, die Lagerhallen, die betriebseigenen Heizanlagen, die auch umliegende Betriebe mit Energie beliefern. Für Staunen sorgte das große Sortiment an Böden

Foto: „Wind“-Archiv

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Die Führungen durch die Firma LICO reihten sich aneinander Im Bild: ein Gruppe mit Firmengründer Edwin Lingg aus unterschiedlichsten Materialien, Formen und Farben in den Ausstellungsräumen. LICOBöden werden in über 40 Länder der Welt geliefert. Aufgezeigt wurden auch die Berufe, die im Unternehmen Platz finden.

Laufend werden qualifizierte Mitarbeiter gesucht in den Bereichen Digitaldruck, Grafik, Elektrotechnik, Mechatronik, IT-Fachkräfte, Fachkräfte für Fräs- und Verpackungsanlagen sowie Mitarbeiter in Ver-

waltung, Einkauf und Verkauf. „Wir wollten bewusst machen, dass unser Unternehmen anspruchsvolle Betätigungsfelder zu bieten hat“, so Alfred Lingg. Nach einem bescheidenen Start 1998 in kleinen Hallen ist das Unternehmen LICO in Müstair stetig gewachsen. Es musste einige Male erweitert werden. Heute sind im Werk in Müstair 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon sind der Großteil Grenzpendler aus dem Vinschgau. Weitere 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den Tochter-Gesellschaften in Österreich, Belgien, USA, Indien und Italien. Groß geschrieben wurde am „Tag der offenen Tür“ bei LICO auch die Geselligkeit bei einem Umtrunk mit köstlichem Appetithäppchen, mit Süßem und edlen Tropfen. (mds)


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Kortsch

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ie Kortscher Bauern werden allgemein mit Apfelmonokulturen identifiziert, was eigentlich stimmt. Aber es gibt auch andere Aspekte, die vielleicht weniger bekannt sind. Bereits zum zweiten Mal hat der Ausschuss des Schafe- und Ziegenvereines von Kortsch zu einem wunderbaren Mittagessen in das örtliche Kulturhaus geladen. Den roten Faden im 5-gängigen Degustationsmenü bildete das Lamm. Bemerkenswert ist, dass die Lammgerichte von Artischocken, Brot, Käse, Hanfsamen, Kürbis, Latschenkiefer, Erdäpfel, Ziegenkäse, Birnen, Kastanien, Apfelmost usw. begleitet wurden. Mit sehr viel Fantasie und überraschenden Kombinationen wurden die Gänge serviert und zwar von den Schülerinnen der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Kortsch. Auch die Tisch-Dekorationen haben die

Schülerinnen liebevoll gestaltet. Selbstverständlich wurden einheimische Weine dazu kredenzt. Jeder Gang wurde angekündigt und jede Zutat den jeweiligen Produzenten und Höfen zugeordnet. Alle verwendeten Produkte (mit Ausnahme des Reises) stammten aus der unmittelbaren Umgebung. Die zahlreichen Gäste, rund 100, nicht nur aus Kortsch sondern auch aus den umliegenden Gemeinden, eine Gruppe ist sogar aus dem Trentino gekommen, haben die Veranstaltung gelobt. Zwischen den Gängen wurden Bilder von der Transhumanz, also vom Übertrieb der Kortscher Schafe ins Ötztal, gezeigt und von Live-Musik begleitet. Es ist bekannt, dass der Schafübertrieb über das Taschljöchl und über das Hochjoch ins Ötztal seit mehr als 500 Jahren historisch belegt ist. Im Ötztal weiden die Schafe im Sommer

Foto: Gianni Bodini

Kortsch, nicht nur Äpfel...

drei Monate lang an den Berghängen in freier Natur und ernähren sich von hochalpinen Kräutern, die das Fleisch besonders schmackhaft und einmalig machen. Die Schafe kehren im Herbst zurück. Mit dieser gelungenen Initiative haben die Kortscher Bauern gezeigt, dass sie nicht nur Äpfel produzieren, sondern auch viele andere landwirtschaft-

liche Produkte. Als positives Beispiel könnte diese Veranstaltung andere bäuerliche Vereine im Tal dazu anregen, ihre „verborgenen“ Schätze einer breiteren Öffentlichkeit kulinarisch zugänglich zu machen. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt hin zur Biodiversität und eine wichtige Bereicherung des Apfelparadieses Vinschgau. Gianni Bodini

ert nun eine Auswertung der vergangenen Sommersaison durch die Alphütten-PlattformBetreiberin „e-domizil“ und Schweiz Tourismus. Diese hat ergeben, dass bis Oktober 2018 mit 1,1 Millionen Franken fast 35 Prozent mehr Umsatz generiert wurde als im Vorjahr (822‘900 Sfr.). Auch die Logiernächte übertreffen die Vorjahreszahlen um 30 Prozent (27‘700 gegenüber 21‘400). Die Anzahl der buchbaren Objekte hat im gleichen Zeitraum um 2,2 Prozent zugenommen. Waren es 2017 noch 267 Alphütten, sind es 2018 bereits 273. Die wachsende Beliebtheit von Ferien in Berghütten lasse sich damit erklären, dass immer mehr Menschen den Alltag, Luxus und Verkehrslärm hinter sich lassen möchten. Eine weitere Begründung vieler Eltern sei, den Kindern zu zeigen, dass der Komfort in den eigenen vier Wänden keine Selbst-

verständlichkeit sei. Feuer im Herd und im Ofen machen und Wasser aus dem Brunnen holen gehöre bei vielen Berghütten zur Tagesordnung. Zum jetzigen Zeitpunkt seien Ferien in Almhütten hauptsächlich eine Option für den Sommer, dennoch werde ein beträchtlicher Anteil der Almhütten auch im Winter gebucht. Immer mehr Gäste möchten auch in der kalten Jahreszeit vom «Hüttenzauber» profitieren. „Ausschank und Übernachtung, also Urlaub auf der Alm sollen möglich werden. Es braucht für jede Alm Rentabilität“ so Moriggl beim Berglandwirtschaftstag 2018 in der Fürstenburg. Die Bedeutung der Arbeitsplätze auf den Almen unterstrich er mit einer Aussage von Heinrich Klier von den Stubaiern Gletscherbahnen: „Ein neuer Arbeitsplatz am Berg schafft 3 neue Arbeitsplätze in der Talsohle“. (aw)

Obervinschgau/Schweiz

Urlaub auf der Alm n seinem Referat „Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Almwirtschaft im Berggebiet“ anlässlich des Vinschger Berglandwirtschaftstages 2018 stellte Markus Moriggl, Direktor der Raika Obervinschgau fest, dass sich der Kernzweck der Almen von der Alpung von Tieren und die Rohmilchveredelung zu Käse und Butter erweitert hat: zum Verkauf von am Ort her-

gestellten landwirtschaftlichen Produkten, zum Ausschank und zu Übernachtungen auf der Alm. Diese touristischen Einkünfte sichern den Wert des Besitzes und somit auch die wirtschaftliche Entwicklung eines Gebietes. Er ermutigte die Almbesitzer, ihre Immobilien entsprechend herzurichten und winterfest zu machen und sie ganzjährig zu nützen. Seine Vision untermauMarkus Moriggl: touristische Einkünfte für die Almen

Foto: Andreas Waldner

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Bezirksservice Vinschgau Ludwig Fabi

Bahnhof Spondinig 1 | 39026 Prad a. Stj. | Tel: 0473 618166 | Fax +39 0473 618116 bezirksservice.vinschgau@gwr.it | www.provinz.bz.it/weiterbildung/dorf SA. 15.12.18 SA. 15.12.18 MI. 19.12.18 MI. 19.12.18 DO. 20.12.18 DO. 20.12.18 FR. 21.12.18 FR. 21.12.18 SA. 22.12.18 SA. 22.12.18 FR. 07.12.18 FR. 07.12.18

jetzt auch auf www.facebook.com/ vinschger.bildungszug

KVW & Seniorenclub, Joyful Singers, KVW & Seniorenclub, Joyful Singers, Andrews-music-project Andrews-music-project Bürgerkapelle Latsch, Kirchenchor Latsch Bürgerkapelle Latsch, Kirchenchor Latsch Kaufleute Latsch, Tourismusverein Latsch Kaufleute Latsch, Tourismusverein Latsch Vinzenzgemeinschaft Latsch Vinzenzgemeinschaft Latsch Sportverein Latsch - Sektion Fußball Sportverein Latsch - Sektion Fußball Volksbühne Latsch, Bürgerkapelle Latsch Volksbühne Latsch, Bürgerkapelle Latsch

jeweils ab 17 Uhr auf dem Lacusplatz in Latsch

zommkemmen und zommkemmen und helfn* helfn* jeweils ab 17 Uhr auf dem Lacusplatz in Latsch

in Latsch*

Advent Bildungsausschuss Latsch vom 01. bis zum 24. Dezember treffen wir uns täglich irgendwo im Dorf, um den Advent zu feiern Adventssingen des Kirchenchores Eyrs am So. 2. Dezember um 17 Uhr in der Pfarrkirche Eyrs

In diesem Jahr veranstaltet der Bildungsausschuss Latsch In diesem Jahr veranstaltet der Bildungsausschuss Latsch zusammen mit den Vereinen im Dorf den Latscher Advent unter zusammen mit den Vereinen im Dorf den Latscher Advent unter dem Motto „Zomkemmen und helfn“. Das Hauptanliegen dieser dem Motto „Zomkemmen und helfn“. Das Hauptanliegen dieser Initiative ist es, für einen guten Zweck zusammenzuarbeiten. Die Initiative ist es, für einen guten Zweck zusammenzuarbeiten. Die Bürger der Marktgemeinde Latsch sind dabei herzlich eingeladen Bürger der Marktgemeinde Latsch sind dabei herzlich eingeladen an sechs Abenden in der Vorweihnachtszeit auf dem in diesem an sechs Abenden in der Vorweihnachtszeit auf dem in diesem Jahr besonders weihnachtlich geschmückten Lacusplatz vorbeiJahr besonders weihnachtlich geschmückten Lacusplatz vorbeizuschauen und zusammen die schöne Adventszeit zu verbringen. zuschauen und zusammen die schöne Adventszeit zu verbringen. Der Reinerlös aller Veranstaltungen geht übrigens an die Latscher Der Reinerlös aller Veranstaltungen geht übrigens an die Latscher Vinzenzgemeinschaft, welche anonym und unbürokratisch Vinzenzgemeinschaft, welche anonym und unbürokratisch Latscher Bürger und Familien in Not unterstützt. Latscher Bürger und Familien in Not unterstützt.

Eyrser Adventkalender Bildungsausschuss Laas

3.-14. Dezember 2018 in der Raiffeisenkasse Prad

Eröffnung: 30.11.2018, 19 Uhr

Der Bildungsausschuss ist eine Arbeitsgruppe, welche aus Der Bildungsausschuss ist eine Arbeitsgruppe, welche aus gewählten Vertreter/innen der Latscher Vereine besteht. Bildungsgewählten Vertreter/innen der Latscher Vereine besteht. Bildungsund Kulturangebote werden dann gemeinsam, in kleineren Projekund Kulturangebote werden dann gemeinsam, in kleineren Projekten und Initiativen, aber auch durch Beratung und Dienstleistung ten und Initiativen, aber auch durch Beratung und Dienstleistung mit den Vereinen durchgeführt. Als Bildungsausschuss organisiemit den Vereinen durchgeführt. Als Bildungsausschuss organisieren wir daher nicht nur eine Reihe von Veranstaltungen sondern ren wir daher nicht nur eine Reihe von Veranstaltungen sondern bieten auch Unterstützung und Hilfestellung für Vereine und bieten auch Unterstützung und Hilfestellung für Vereine und Organisationen, die eigene Angebote ausarbeiten möchten. Die Organisationen, die eigene Angebote ausarbeiten möchten. Die Koordinierung erfolgt mittlerweile verstärkt anhand der modernen Koordinierung erfolgt mittlerweile verstärkt anhand der modernen Medien (Internet - www.gemeinde.latsch.bz.it ) aber auch durch Medien (Internet - www.gemeinde.latsch.bz.it ) aber auch durch viele gemeinsame Sitzungen und Gespräche. viele gemeinsame Sitzungen und Gespräche. In dieser Form wurde auch der Veranstaltungskalender „advent In dieser Form wurde auch der Veranstaltungskalender „advent in latsch“ gemeinsam entwickelt und koordiniert. Wir freuen uns, in latsch“ gemeinsam entwickelt und koordiniert. Wir freuen uns, wenn dieser Kalender Ihnen als Orientierung wenn dieser Kalender Ihnen als Orientierung während der Adventszeit dient und zur Teilnahme animiert. während der Adventszeit dient und zur Teilnahme animiert. Der Vorsitzende - Hannes Gamper Der Vorsitzende - Hannes Gamper

Dietmar Raffeiner - Jörg Reissner - Max Brenner - Patrick Zischg 4 Prader Künstler. Eine Gemeinschaftsausstellung.

Bildungsausschuss Prad

KASTELBELL/ TSCHARS

TARSCH

LATSCH

MARTELL

GOLDRAIN

SCHLANDERS

KORTSCH

LAAS

STILFS

PRAD

SCHLUDERNS

GLURNS

MALS

GRAUN

Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe im Bildungsausschuss Weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe im Bildungsausschuss Latsch: Mauro Dalla Barba – Stellvertreter, Agnes Trafoier, Gerda Latsch: Mauro Dalla Barba – Stellvertreter, Agnes Trafoier, Gerda Stolcis Pirhofer, Alma Kröll, Ilse Fleischmann, Margit Hillebrand, Stolcis Pirhofer, Alma Kröll, Ilse Fleischmann, Margit Hillebrand, Andrea Kofler. Andrea Kofler.

Bildungsausschuss Graun Eintritt: Freiwillige Spende Mitwirkende: Kirchenchor KastelbellTschars; Bläsergruppe der Musikkapelle Kastelbell; Benjamin Blaas um 18 Uhr in der Pfarrkirche Marein

am Sonntag, 2. Dezember 2018

Adventskonzert Der Bildungsausschuss Kastelbell – Tschars lädt Sie alle recht herzlich ein zum

Fragmentarische Dialoge ästhetischer Ansichten

20 Jahre Bildungsausschuss Kastelbell-Tschars

Bildungsausschuss Kastelbell/Tschars

BILDUNGSAUSSCHÜSSE VINSCHGAU

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Die Veranstaltungen beruhen auf Meldungen mit Stand 15.10.2018 – Garantie auf Die Veranstaltungen beruhen auf Meldungen mit Stand 15.10.2018 – Garantie Vollständigkeit und für kurzfristig angesetzte Veranstaltungen können wir nicht auf übernehmen. Vollständigkeit und für kurzfristig angesetzte Veranstaltungen können wir nicht übernehmen.


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Tarsch

Fotos: Emanuel Abertegger

Lesefest in Tarsch

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m Abgrund und im Himmel zuhause von Sabine Gruber und Sülzrather von Josef Oberhollenzer, dies die zwei Werke, welche am 16. November im Rahmen des zahlreich besuchten Lesefestes im Kulturgasthof Zum Riesen in Tarsch von den Autoren vorgestellt und angelesen wurden. Organisiert wurde das Event von der Regionalgruppe Südtirol der Grazer Autorenversamm-

lung vertreten von Sepp Mall und Birgit Unterholzner, welche auch durch den Abend führten. Tatkräftig unterstützt wurde die Vorbereitung der Veranstaltung von Alma Köll Svaldi von der Bibliothek Latsch. Gemeinsam ist beiden Schriftstellern nicht nur, dass ihre Bücher 2018 frisch herausgekommen sind, sondern auch, dass sie bis heute die einzigen Südtiroler Schriftsteller sind,

deren Bücher für den deutschen Buchpreis nominiert wurden. Im Gedichtband von Sabine Gruber verarbeitet die Künstlerin augenscheinlich sehr privates und entführt den Leser, bzw. den Zuhörer in eine Welt der Erinnerung und Trauer, der Sehnsucht nach Vergangenem, aber auch des Schönen und der Hoffnung. Woraus ist Erinnerung nach dem Verschwinden gemacht?

Literatur im Kulturgasthof Zum Riesen in Tarsch: Sabine Gruber und Josef Oberhollenzer lesen aus ihren Werken, Sepp Mall und Birgit Unterholzner führen durch den Abend

Auf diese Frage versucht das Buch Sülzrather von Josef Oberhollenzer eine Antwort zu geben. Der Zimmermann Vitus Sülzrather, der nach einem Sturz vom Baugerüst querschnittsgelähmt ist, beginnt mit dem Schreiben gegen das Vergessen. Facettenreich und detailversessen beschreibt der Autor seine Figur, so genau, dass man sich schwer tut zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. (ae)

pr-info Alkoholprävention

Lena

Keine Kompromisse

Komm schon, eine richtige Tirolerin trinkt!

Ich

Keine Lust, gehe morgen auf den Berg! keinekompromisse.it Schon besucht?

zukunvt

!

Die neue Ausgabe der Kampagne „Keine Kompromisse“ möchte auf einprägsame und einbeziehende Art und Weise zur Alkoholprävention in Südtirol beitragen. Neu eingeführt wird eine “Social Media Chat”-Ästhetik. Die aus der alltäglichen HandyKommunikation bekannten Symbole der Emojis sprechen das Thema verbildlich an und werben für eine inhaltliche und vertiefte Auseinandersetzung. Zentral ist auch bei dieser Kampagne die Weiterführung eines langjährigen Ziels. Der tief in der Südtiroler Gesellschaft verwurzelte Umgang mit Alkohol wird kritisch hinterfragt. Neben dem Aufzeigen von Risiken will die Kampagne auch soziale Normen verändern: Keinen Alkohol zu trinken ist eine positive Realität. „Wir nutzen mit dieser Kampagne erstmals durchgehend einen digitalen Kommunikations-Stil, auch für Anzeigen und Plakate.

Wie eine WhatsApp-Nachricht, schafft es die Kampagne Aufmerksamkeit zu wecken. Die Betrachter werden auf sympathische Art und Weise zu einer kritischen Haltung bezüglich Alkohol ermutigt,“ sagt der Direktor des Forum Prävention Peter Koler. “Die Alkoholprävention ist eine der zentralen Säulen des Landespräventionsplans. Gemeinsam mit den Experten unserer Fachdienste und dem Forum Prävention bauen wir Jahr für Jahr unsere Aufklärungskampagne aus“, begrüßt Gesundheitslandesrätin Martha Stocker die neue Aufmachung. Die Kampagne ist Teil des Landespräventionsplans, wird von der Landesabteilung Gesundheit getragen und vom Forum Prävention umgesetzt. Infos: www.keinekompromisse.it


Laatsch

Spektakuläre Hubschrauberrettung Karl und Jannik Sachsalber vom „Pramasserhof“ in Laatsch mit ihrem geretteten Kalb „Wenova“. Es erholt sich langsam von den Strapazen

Foto: „Wind“-Archiv

Poste Italiane SpA Poste Italiane SpA - Spedizione in Abbonamento - Versand in Postabonnemen Postale - periodicitá t - erscheint 14-tägig quattordicinale - D.L. 353/2003 - ges. Dekr. 353/2003 (conv. in L. 27/02/2004 (abgeändert in Ges. n° 27/02/2004 Nr. 46) art.1, comma1, NE BOLZANO 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN

2018/2019

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as einjährige Kalb „Wenova“ im Stall des „Pramasserhof“ in Laatsch ist zwar noch etwas scheu und hat nach seiner Hubschrauberbergung noch Angst vor Geräuschen, entwickelt sich aber ansonsten prächtig. „Das Kalb hat nach dem Absturz bei Minusgraden großen Überlebenswillen gezeigt und wird auch die Angst bald überwinden“, sagt der Besitzer des Tieres Karl Sachsalber. Was ist geschehen? Am 31. August 2018 stürzen im Arundatal auf 2.300 Metern Meereshöhe bei einem plötzlichen Schlechtwettereinbruch zwei Kälber über steiles Gelände ab. Eines ist sofort tot. Das andere hat Glück, bleibt im Geröll stecken und überlebt. Es ist „Wenova“ vom „Pramasserhof“. Auf seinem Rundgang findet der Hirte das Tier kurze Zeit später. Abschürfungen und blutende Wun-

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IM VINSCHGAU

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Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Ab 05. Dezember 2018 in den Tourismusbüros

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den zeigen, dass es Prellungen erlitten hat, doch es steht auf den Beinen. Es steckt aber in einer Steinhalde fest und ist gefangen. Kurz darauf sinkt es entkräftet zusammen. Der Hirte schafft es nicht, das Kalb zu befreien. Er informiert den Almmeister Albert Hutter und die Besitzer des Kalbes, Karl und Jannik Sachsalber in Laatsch. Zu dritt machen sich die drei dann sofort auf den Weg ins Arundatal. Alle Versuche das Kalb zu bergen scheitern ebenfalls. Es ist nebelig, es regnet, schneit und wird schließlich dunkel. Sie müssen aufgeben. Behutsam decken sie das Kalb mit ihren Jacken zu und steigen dann mit Stirnlampen ins Tal ab. Im Morgengrauen des 1. September machen sich Albert und Karl im Nebel erneut auf den Weg zum Kalb und nehmen auch den Schussapparat mit. Unterwegs treffen sie zwei Förster, die sie begleiten. „Sollte die Bergung scheitern, wollten wir das Kalb erlöst“, erklärt Karl. Das Kalb ist mit Schnee bedeckt, liegt aber noch so da, wie sie es verlassen haben. Trotz alle Bemühungen gelingt auch der zweite Befreiungsversuch nicht. Eine Notschlachtung wird überlegt. Doch diese kommt für Albert Hutter nicht in Frage. Man könne ein gesundes Kalb doch nicht töten, argumentierte er. „Da das Kalb beim Auffinden gestanden ist, haben wir gewusst, dass es nur Prellungen und keine Brüche erlitten hat“, erklärt Karl. Hutter setzt telefonisch alle Hebel in Bewegung- vehement und mit Nachdruck- bis schließlich ein Rettungshubschrauber startet. Dieser nutzt dann eine Nebellücke und fliegt an. In einem Netz schwebt Wenova kurz darauf über den Bergkamm nach Laatsch zum Hof, wo Jannik bereits wartet. „Der Flug hat nur wenige Minuten gedauert“, sagt er. Behutsam wird das Kalb auf die Wiese herab gelassen und von den Netzen befreit. Im Schock steht es sofort auf und wird in den Laufstall gebracht, wo es dann erschöpft zusammensackt. Es muss anschließend tagelang aufgepäppelt und mit Schmerzmittel behandelt werden. „Es hat traumatische Stunden zu verdauen gehabt“, sagt Jannik. „Doch langsam verliert es die Scheu und wird wieder zutraulich.“ (mds)

WINTE

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Buchvorstellung

„Der Rambo aus Laurein“

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Schlanders/Hammerfest

Eisbären in Tirol

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Artur Oberhofer, Die großen Kriminalfälle, „Der Rambo aus Laurein“, Band IX, Edition arob, ISBN 978-88-88396-19-4; 34 Euro

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ereits der ungewöhnliche Titel der Arunda Nummer 95 - Eisbären in Titel - lässt erahnen, welche bärigen und lesenswerten Beiträge darin enthalten sind. Eine ganze Reihe von Autoren haben unter der Federführung von Martin Trafoier, dem Präsidenten der königlichen und altehrwürdigen Eisbären-Gesellschaft an der Arunda mitgearbeitet: Peppi Feichtinger, Magdalena Dietl Sapelza, Jens Berg-Hansen, Martin Stecher, Tobias Marseiler und Andreas Sapelza. Wieviele Eisbären es in Tirol gibt? In Ziffern 0 und ausgeschrieben Null - wie man es lieber mag. Und dass man ein Buch über etwas schreibt, das es nicht gibt, findet der weltweite Präsident Martin Trafoier weiter nicht ungewöhnlich, schließlich gäbe es auch Bücher über Ufos. Eine erlesene Gesellschaft hat sich in der Bibliothek Schlandersburg zur Vorstellung der Arunda am 20. November um 20 Uhr eingefunden. Der Streifzug durch die vergangenen 15 Jahre seit der Gründung 2003 des Vinschger Eisbärenvereins - war ein heiteres Eintauchen in Land und Leute mit Fokus Hammerfest, wo die Muttergesellschaft die „Royal and Ancient Polar Bear Society“ ihren Sitz hat. Die weltweite Präsidentschaft, die Trafoier mittlerweile errungen hat, scheint gefestigt. Auch weil „er bei den Wahlen regelmäßig

Fotos: Angelika Ploner

s war einer der spektakulärsten Kriminalfälle der Südtiroler Kriminalgeschichte: Am 12. Juni 1997 überfällt ein vermummter Mann die Sparkassen-Filiale in der Gampenstraße in Meran. Der Täter flüchtet mit einer Beute von knapp 10 Millionen Lire. Ein Carabiniere, der sich zufällig in der Bank aufgehalten hat, will den Flüchtigen stellen. Es fallen zwei Schüsse. Der zweifache Familienvater Candeloro Zamperini liegt in einer Blutlache, stirbt wenige Minuten später. Dem Todesschützen gelingt die Flucht. Wochenlang jagen die Fahnder den Bankräuber und mutmaßlichen Mörder. Der scheint aber wie vom Erdboden verschluckt! Die Medien machen den Flüchtigen, der inzwischen identifiziert werden konnte, zum „Rambo aus Laurein“. Artur Oberhofer rekonstruiert nun den Fall Florian Egger. Was ist an jenem verhängnisvollen Juni-Tag in Untermais wirklich passiert? Wo hat sich der Bankräuber versteckt? Wer hat ihn „verraten“? Das rund 500 Seite starke Buch, das im Verlag „edition arob“ erscheint und ab Dienstag im Buchhandel erhältlich ist, enthält neue Fakten und unveröffentlichte Bilder. Und zum ersten Mal überhaupt kommt der inzwischen fast 50-jährige Florian Egger, der noch immer im Gefängnis sitzt, in diesem Buch selbst zu Wort.

Hans Wielander, der Ideator und Martin Trafoier, der Realisator der Arunda 95 mit dem Titel „Eisbären in Tirol“. Diese gibt es ab sofort im Buchhandel zu kaufen mit Mehrheiten, die selbst Putins Ergebnisse in den Schatten stellen“, glänzt. Doch bei allem Jux bleibt das Ziel des Vereins ein klar formuliertes: Der Eisbärenschutz. Eisbären brauchen ein hartes Eis zur Robbenjagd. Durch die Klimaerwärmung schmilzt das Eis und stellt die Eisbären vor eine große Herausforderung. Apropos Klimaerwärmung: Ein Einlenken Trumps zur Klimaerwärmung stellte Trafoier in Aussicht, spätestens wenn man selbst in den USA bei Trump vorstellig würde. (ap)


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Burgeis

Bildungsfahrt der Ortsgruppe Burgeis des Südtiroler Kriegsopfervereins A die Menschen damals unter sehr harten Bedingungen ihr Brot verdienten, trat die Gruppe wieder ans Tageslicht und siehe da, die Sonne zeigte sich. Nach dem guten Mittagessen in der Knappenstube führte die Heimreise über das Penserjoch, wenige von den Teilnehmern haben diesen Pass schon einmal überquert, ins Sarntal bis nach Kastelbell, wo eine Törggelemarende wartete. Der Verein (S.K.F.V.), der früher von den Heimkehrern aus dem 2. Weltkrieg gegründet wurde, wird unter der Obmannschaft von Toni Punt mit seinen 35 Mitgliedern weitergeführt. In Burgeis lebt kein Kriegsteilnehmer mehr. Er kümmert Foto: „Wind“-Archiv

n einem verhangenen Oktobertag lud der Ortsausschuss zu einer Bildungsfahrt in die BergbauWelt Ridnaun Schneeberg ein. Im Schaustollen wurde der kleinen Gruppe von der Museumsführerin Stephanie die Technik des Erzabbaus und Aufbereitung, von den Anfängen im Mittelalter bis zur Schließung des Bergwerkes im Jahre 1979 vorgeführt und bestens erklärt. Wie die Erze vom Gestein getrennt und zerkleinert wurden, zeigten das Pochwerk, Quetsche und Kugelmühle. Um den Lärm und die Staubentwicklung von damals vermittelt zu bekommen, wurden diese Maschinen in Betrieb gesetzt. Der Abtransport erfolgte anfänglich mit Radschleifen und Karren auf Pferdebahnstrecken, im 19. Jhdt. auf Schienen über Bremsberge bis 1925 der Bau einer Materialseilbahn erfolgte. Beeindruckt, wie

sich vor allem um die Erhaltung des Kriegerdenkmals und setzt sich für die Renovierung von Kleinoden, Kleindenkmälern, Wegkreuze usw. ein. Roland Peer

Gastkommentar

Rettet die Ortskerne 2018 hat es uns wieder gezeigt: Unsere vielen kleineren und größeren Orte in Südtirol schaffen echte Erlebnisse, und sie wirken dank ihrer Lebendigkeit und Attraktivität anziehend wie Magnete - nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für die Gäste und Touristen. Das gilt auch für den Vinschgau. Anderswo ganz eine andere Situation: So häufen sich etwa in Österreich oder Deutschland Initiativen zur Rettung von Innenstädten und Ortszentren, weil diese ver-

öden. Obwohl neun von zehn Konsumenten dort Ärzte, Handwerker und Geschäfte des täglichen Bedarfs möglichst wohnortnah haben möchten. Doch die Realität sieht anders aus. Etwa knapp die Hälfte der deutschen Bevölkerung sagt, dass sich das Angebot verschlechtert hat. Fast 90 Prozent finden es schade, dass kleine Läden von den Großen verdrängt werden. Und abschließend der Aufruf: 83 Prozent sind der Meinung, dass sich die Politik stärker mit der Verödung der Innenstädte und Orte befassen müsste. Die Vinschger Gemeinden tun gut daran,

in die Orte zu investieren. Diese sind nicht nur Lebensmittelpunkt und Treffpunkte für die Bevölkerung, sondern auch Standort für viele ortsrelevante Fachbetriebe im Einzelhandel, in der Gastronomie, in den Dienstleistungen, in der Privatvermietung und im ortsgebundenen Handwerk. Diese meist Klein- und familiengeführte Unternehmen wiederum generieren Frequenzen und schaffen Arbeitsplätze in den Vinschger Dörfern und Fraktionen - ein nicht zu unterschätzender Mehrwert. Mauro Stoffella, Handelsund Kommunikationsexperte


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Mals

„Martinifest“ im Seniorenwohnheim Mals m 11. November feiern die Christen den hl. Martin, der vor 1700 Jahren seinen Mantel teilte um einen Bettler vor dem Erfrieren zu retten. Er ist auch der Namenspatron des Martinsheimes Mals, welches diesen Ehrentag am Sonntag gebührend gefeiert hat. Von dem Team des Seniorenheimes mit großer Freude organisiert und von vielen heimischen Sponsoren unterstützt, wurde das Martinifest auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Heimbewohner, Mitarbeiter sowie unzählige Volontäre haben lange vorher in liebevoller freiwilliger Arbeit für den internen Martinimarkt gebastelt, gestrickt, gehäkelt und gebacken. Frühmorgens lud Dekan Stefan Heinz mit Diakon Piergentili Luigi die vielen Kirchgänger zur festlichen Sonntagsmesse ins Martinsheim ein. Musikalisch berührend umrahmt vom

Fotos: Cornelia Knoll

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Trio „Clara Sattler mit Freunden“. Später trafen sich Besucher, Bewohner, Freunde, Bekannte, Angehörige und Mitarbeiter zum geselligen Miteinander bei

Speise und Trank. Es wurde gelacht, erzählt, zu den bunt gestalteten Verkaufständen im Seniorenheim flaniert und kräftig für die Lieben zuhause eingekauft.

Der Erlös des kleinen internen Marktes kommt dem Martinsheime zugute, welches damit Freizeitangebote für seine Heimbewohner organisiert. Nachmittags folgte dann ein besonderer Höhepunkt dieses Patroziniumfestes: Der Auftritt der „Kindertanzgruppe Burgeis, Majorette“, welche vom Familienverband Burgeis unterstützt und von Tanzlehrerin Michaela geführt wird. 14 junge Vinschgerinnen zeigten ihrem begeisterten Publikum besonders schöne und schwungvolle tänzerische Darbietungen zu Klängen der einstudierten Formationstänze. Abends dann, verabschiedeten sich die ersten Gäste dieses gelungenen Festes hinaus in die einbrechende Dämmerung. Begleitet vom warmen Licht des Martinsheimes und voller schöner Eindrücke im Herzen. (ck)

Bozen/Vinschgau

Großartige Leistungen bei den WorldSkills orldSkills: Vinschger Installateure für Heizungsund sanitäre Anlagen überzeugen im Wettbewerb Eine großartige Leistung zeigten die beiden jungen Vinschger Installateure Michael Pföstl und Patrik Kuenrath vor kurzem beim nationalen

Leistungswettbewerb „WorldSkills Italy“. Für ihre Leistungen wurden sie mit dem zweiten und dem vierten Platz ausgezeichnet. Beide absolvieren derzeit als Lehrling das dritte Ausbildungsjahr an der Landesberufsschule Luis Zuegg in Meran. Der Sieger des Wettbewerbes Lukas

Morandell besucht die vierte Lehrlingsklasse derselben Schule. Der nationale Leistungswettbewerb der Berufe „WorldSkills“ fand vom 20. bis zum 22. September im Rahmen der Bildungsmesse Futurum in Bozen statt. Die erfolgreichen Installateure der Landesberufsschule Meran wurden während des dreitägigen Wettbewerbes von

ihren Fachlehrern Klaus Mair aus Plaus und Manfred Reinalter aus Burgeis betreut. Der Sieger des Wettbewerbes Lukas Morandell arbeitet für die Firma Pircher Erwin in Tirol. Der aus Partschins stammende zweitplazierte Michael Pföstl ist bei der Firma Alois Oberhofer in Algund beschäftigt und der Burgeiser Patrik Kuenrath arbeitet für die Firma Moriggl in Glurns.

Foto: „Wind“-Archiv

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Die Sieger des Wettbewerbes für Installateure: v.L. Der Terentner Martin Lechner, der Burgeiser Patrik Kuenrath, Michael Pföstl aus Partschins und der Sieger Lukas Morandell aus Völlan.


Laas/Tschengls

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

Gedanken und Gefühle in Acryl

Die Acrylbilder von Irene Hauser hängen in der Pizzeria Adler in Laas. Holger Vieider hat die Ausstellung möglich gemacht

V

or sechs Jahren begann Irene Stecher Hauser aus Tschengls mit der Malerei. „Es entstand aus dem Wunsch heraus, meine Gedanken und Gefühle mit Hilfe von Farben und Formen zum Ausdruck zu bringen“, erklärt sie. Das Rüstzeug holte sie sich bei Kursen

unter anderen in Neustift bei Brixen, bei denen sie sich auch regelmäßig fortbildet. Sie hat sich für die Acryl-Mischtechnik entschieden und inzwischen eine Vielzahl an abstrakten und gegenständlichen Bildern geschaffen. Diese zeigte Hauser bereits im Rahmen einer Ge-

meinschaftsaustellung in der Tschengelsburg und bei einer Ausstellung in Martell. Nun sind die Bilder in der Pizzeria Adler in Laas zu betrachten. „Holger Vieider hat mir das ermöglicht“, so Hauser. Die gegenständlichen Werke widmen sich dem Thema Berge und Landschaften. Sie sind modern gehalten und verlaufen sich in die Abstraktion. In den abstrakten Bildern dominieren Farben und Formen, die den Betrachtern freien Raum zur eigenen Interpretation geben. Jedes Bild hat einen Namen, der einen Hinweis auf die unmittelbaren Gedanken und Gefühle der Künstlerin gibt. (mds) Infos: Zu sehen ist die Ausstellung in der Pizzeria Adler in Laas bis Ende Jänner von Montag bis Samstag von 16.00 bis 23.00 Uhr.

Schlanders

„Mary`s Land“ im Kulturhaus Kino D

Veronika Felderer Sticker lädt zum besonderen Film

bis hin zum Model und hilft den Glauben mit dem Herzen zu verstehen“, so Veronika. Zu sehen war der Film bereits mit großem Erfolg in Meran und im Passeiertal. Der Film beginnt wie ein Thriller: Ein Agent erfährt von einer mysteriösen Bewegung, deren Mitglieder an die göttliche Dreifaltigkeit und die Muttergottes glauben. Auch glauben sie, die ganze Welt gehöre diesen göttlichen Wesen und nach dem Tod gebe es eine Auferstehung. Der Agent beleuchtet die Bewegung um zu prüfen, ob diese glaubwürdig ist, oder ob deren Anhänger einem Irrtum oder einer Gehirnwäsche unterzogen worden sind. (mds)

mehr mit einem klaren Verstand zu tun hat. „Der Aufbau des Filmes gefällt mir sehr gut. Der Inhalt erzählt mit viel Tiefsinn und Humor von unterschiedlichen Menschen vom Manager

Infos: Im Kulturhaus Karl Schönherr in Schlanders wird der Film am Sonntag, dem 16. Dezember um 17.00 gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

er Film „Mary`s Land – Und wenn es doch ein Mädchen ist“ von Juan Manuel Cotelo (Spanien) hat die werdende Mutter Veronika Felderer Stricker aus Schlanders so sehr berührt, dass sie alles in die Wege geleitet hat, damit dieser Streifen auch im Kino in Schlanders gezeigt werden kann. Nach Absprache mit der Kulturhauspräsidentin Monika Holzner Wunderer und nach Einsichtnahme in die DVD konnte sie die Verantwortlichen des Katholischen Familienverbandes und der Katholischen Frauenbewegung Schlanders für die Trägerschaft gewinnen. Die DVD, zur Verfügung gestellt von der Vereinigung „Bewegung für das Leben“, überzeugte. Der Regisseur Cotelo stellt sich der Frage, ob hinter der religiösen Überzeugung zahlloser Menschen eine tiefe Wahrheit steckt, oder ob es sich dabei nur um eine aus den Fugen geratene Fantasterei handelt, die nichts


28 /JUGEND/

Vinschgerwind 24-18

Jugendtreff „fResch“ Reschen Ö Sa. 01.12.18 ab 08.00 Uhr Shoppen + Kino in Imst Ö Mi. 12.12.18 ab 16.30 Uhr 1.Klasse Mittelschultreff: Giotto – Stern – Kekse backen Jugendtreff „Juze“ St.Valentin Ö Fr. 07.12.18 ab 16.15 Uhr Mädelstreff Ö Di. 11.12.18 ab 17.30 Uhr 1.Klasse Mittelschultreff: Weihnachtskekse selbst gemacht Jugendhaus „Phönix“ Schluderns Ö Fr. 30.11.18 ab 15.00 Uhr Mädchentreff Regenbogentorte Ö Sa. 01.12.18 bis 05.12.18 bleibt der Jugendtreff geschlossen Ö Sa. 08.12.18 bleibt der Jugendtreff geschlossen Jugendtreff „La:Ma“ Laas Ö Sa. 01.12.18 Kinofahrt Info & Anmeldung bei Andy Jugendtreff „JU!P“ Explosiv Ö Sa. 01.12.18 bis 05.12.18 bleibt der Jugendtreff geschlossen Ö Sa. 08.12.18 bleibt der Jugendtreff geschlossen JuMa Jugendzentrum Mals Ö Mi. 05.12.18 bis 08.12.18 Geschlossen (Krampusswoche) Jugendtreff Revoluzzer Ö Fr. 30.11.18 bis 08.12.18 Geschlossen (Krampusswoche) Jugendtreff Tschengls Ö Sa. 01.12.18 Kinofahrt Info & Anmeldung bei Myri Jugendtreff Tarsch Ö Sa. 01.12.18 Kinofahrt Info & Anmeldung bei Myri JuZe „Freiraum“ Schlanders Ö Di. 04.12.18 Nikolausfeier Ö Mi. 05.12.18 und Sa. 08.12.18 Das JuZe bleibt geschlossen Jugendtreff „All In“ KastelbellTschars Ö Fr. 30.11.18 ab 15.00 Uhr Rüsten auf die Weihnachtszeit in Kastelbell Ö Do. 06.12.2018 Nikolaus *geschlossen* Jugendtreff „Time Out“ Schnals Ö Sa. 01.12.18 ab 16.00 Uhr Wir backen einen Schokokuchen JuZe Naturns Ö So. 02.12.18 16.00 – 20.00 Uhr JuZe-Sunntig Kosmo Plaus Ö Mi. 12.12.18 ab 15.00 Uhr Kekse backen

29.11.18

Es geht wieder rund im Jugendtreff „All In“ und das auch erstmals für 4. + 5. Klasse Nachdem der Treff nun längere Zeit verkürzte Öffnungszeiten hatte, ist Magdalena nun wieder einsatzbereit. Bis Ende des Jahres sind die gewohnten Öffnungszeiten in den Jugendtreffs und ab dem neuen Jahr wird es zeitweise eine Öffnungszeit nur für 4.+5. Klasse Grundschüler geben. Jeden Dienstag von 16.00 – 19.00 Uhr können Grundschüler in den Jugendtreff Tschars hineinschnuppern. Es gibt kein fixes Programm, denn das Programm gestalten wir flexibel vor Ort, je nach Lust und Laune. Auch die Mittelschüler dürfen sich an den Tagen blicken lassen, vorausgesetzt sie helfen fleißig mit. Genaue Öffnungszeiten und Programm sind jeweils bei den Jugendtreffs, in der Mittelschule Latsch sowie den Anschlagstafeln vor Ort aufgehängt. Wenn ihr das genaue Programm wöchentlich auf Whats app bekommen wollt, schickt einfach ne Nachricht an 327 92 25 285 Ich freu mich auf Euer Kommen, Eure Leni

Hier noch mal zur Übersicht: Jugendhaus Tschars ·D  i. 16.00 – 19.00 Uhr (nur für GS und MS die gerne mithelfen) Jugendhaus ·D  o. 16.00 – 20.00 Uhr · Im Jänner/März/Mai: Fr. 15.00 – 21.00 Uhr Jugendtreff Kastelbell ·M  i. 15.00 – 20.00 Uhr · Im Februar/April/Juni: Fr. 15.00 – 21.00 Uhr

Tanzen und Selbstverteidigen… für Mädchen und Frauen Jugendzentrum JuMa & IVHS

Der Hip hop Kurs „dance, dance, dance“ fand immer Freitags um 14 Uhr statt und gemeinsam mit der Referentin Julia Oester lernten die kids verschiedene moves und Bewegungen zur Musik. Der Yoseikan Budo-Verein setzte gemeinsam mit uns den speziellen Kurs „Selbstverteidigungskurs für Mädchen und Frauen“ aufs Programm, während welchem die TeilnehmerInnen die Grundsätze des Selbstschutzes kennen gelernt haben. Der Kurs fand 8 Mal abends statt und wurde sehr gut besucht. Beide Kurse wurden in Zusammenarbeit mit dem IVHS organisiert. Wir freuen uns schon auf unseren nächsten gemeinsamen Kurs- den Bastelworkshop „Geschenke selbst gemacht“ mit Martina Thanei. Anmeldungen jetzt schon möglich.

Am 31. Oktober, also zu Halloween, veranstaltete das Jugendzentrum Schlanders für seine Mitglieder eine Halloweenparty. Gegen 16 Uhr trafen sich einige Fleißige, um das JuZe gruselig zu dekorieren. Gleichzeitig startete im oberen Stockwerk die Schminkwerkstatt, in der sich die Jugendlichen, die sich dafür angemeldet hatten, schminken lassen konnten. Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte die Fete starten. Zu toller Musik wurde getanzt und gefeiert und um 23 Uhr endete ein schaurig schöner Abend. Jugendtreff „Juze“ Hoad

Workshop über Ernährung im „Juze“ Hoad

Im Rahmen der Oberländer Aktionstage fand am 20. Oktober 2018 auch ein Workshop für Jugendliche ab der 3. Klasse Mittelschule im „Juze“ Hoad statt, welchen die versierte Ernährungswissenschaftlerin Dr. Ivonne Daurù leitete. Bei Thema „Ausgewogene Ernährung und Gefahren von Wunderdiäten“ erfuhren die Teilnehmerinnen durch unzähliges Anschauungsmaterial, Müslizutaten und zum Thema passende Gegenstände einiges über Inhaltsstoffe von Lebensmitteln und was bei fehlenden Mahlzeiten im Körper passiert. Sogar ein leckeres Bircher – Müsli wurde gemeinsam angerührt und verkostet.

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Latsch/Neuseeland

Te Araroa - 3.000 km pures Abenteuer

Übernachtet wurde im Zelt oder in Hütten – hier in der Hope-Kiwi Lodge; rechts: Nach 4 Monaten und 13 Tagen erreichten sie ihr Ziel oft auch kerzengerade den Berg hoch führt. Die Fotos zeigten die landschaftliche Vielfalt Neuseelands: Strände, Dünen, Urwälder und Vulkane, Fjorde, schneebedeckte Berge und am Ende wieder das Meer. Lampacher erzählte nicht nur von den beeindruckenden Etappen, sondern auch von vielen hilfsbereiten und freundlichen Menschen, die sie auf ihrer Reise trafen: „Wenn man auch allein startet, ist man nie allein.“ Alles

was sie zum Überleben brauchten, inklusive Zelt, Schlafsack und Verpflegung trugen sie im Rucksack mit sich. Bei der längsten Etappe wog dieser stolze 27 kg. „Mit diesem Gewicht machst du dann 2.000 Höhenmeter!“, sagte Lampacher lachend, als ein schockiertes Raunen durch den Saal ging. Das Publikum freute sich mit, als die beiden mit Burger und Bier in die Kamera strahlten, staunte über die Wunder der Natur und litt

Foto: Gisela Hutter

u Fuß einmal durch Neuseeland wandern? Klaus Lampacher und Gisela Hutter haben es gemacht. Am Freitag 9. November, fast genau ein Jahr nach Reisebeginn, teilten sie ihr Abenteuer im CulturForum, im Rahmen der Vortragsreihe „Anders leben – anders reisen“ des Weltladen Latsch. Fast 300 Menschen waren zum Vortrag gekommen und lauschten gebannt Lampachers Erzählungen. Vier Jahre lang bereiteten sie sich auf die Reise vor, lernten die englische Sprache und erstellten eine Webseite „Dort konnten wir Fotos und Texte posten, damit unsere Verwandten miterleben können was uns bewegt.“ Der Te Araroa Trail ist mit über 3.000 km der längste Fernwanderweg Neuseelands und windet sich über beide Inseln. Orange Pfeile zeigen den Weg, der durch Wälder, über Flüsse und

Foto: Klaus Lampacher

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mit, als Lampacher von Giselas Unterarmbruch erzählte. Der Abend endete in wohlverdientem tosendem Applaus. Beim nächsten Termin am 14.12. nimmt Emanuela Nart das Publikum mit auf eine Trekkingreise nach Nepal. (cg)

Schlanders/Schlandersburg

Ausstellung von Helga Hinckfuß-Schaller I

24. November präsentierte Helga Hinckfuß Schaller ihre erste Einzelausstellung. Die rüstige und aktive Seniorin, die heuer ihren 85. Geburtstag feiert, hat in den

Foto: Heinrich Zoderer

m Eingangsbereich der Bibliothek Schlandersburg gibt es immer wieder Ausstellungen von verschiedenen Künstlern und Künstlerinnen. Vom 10. bis

Helga Hinckfuß Schaller präsentierte in der Bibliothek Schlandersburg ihre erste Einzelausstellung. Zur Ausstellungseröffnung kamen nicht nur Verwandte und Freunde, sondern auch viele Kunstinteressierte, Künstler und Künstlerinnen. Anwesend war auch Reinhold Tappeiner aus Laas, der die Hobbykünstlerin bei mehreren Kursen auf ihrem Künstlerweg begleitet hat.

vergangenen Jahren regelmäßig bei den Ausstellungen der Hobbykünstler im Kulturhaus ihre Arbeiten gezeigt und vor einigen Jahren zusammen mit Christine Wielander Schuster auch im Obstmagazin Wielander ihre Bilder ausgestellt. Wie Günther Vanzo bei der Ausstellungseröffnung ausführte, ist die Hobbykünstlerin eine Autodidaktin, die relativ spät mit dem Malen begonnen hat. Sie hat mit ihrem Mann in Deutschland gelebt und dort bei der Volkshochschule erste Malkurse besucht. Vor rund 40 Jahren ist sie nach Südtirol zurückgekehrt und hat dort ihr Hobby weiter gepflegt. Besonders bei Reinhold Tappeiner aus Laas hat sie mehrere Kurse besucht und ihr Gespür für die Farben und Formen geschult. Helga Hinckfuß Schaller malt nicht Blumen, Landschaften oder alte Häuser. Es sind keine Abbilder der Natur oder Porträts von Menschen, son-

dern Stimmungsbilder, Farbkompositionen und Farbexperimente. Die Bilder strahlen Ruhe und Harmonie aus, eine bunte Lebendigkeit, Freude und Zufriedenheit. In einigen Bildern kann man ganz verschwommen auch Menschen oder Pflanzen erkennen. Es sind Phantasielandschaften, die beim Betrachten eigene Gefühle und Erinnerungen wachrufen können. In den alten Gemäuern der Bibliothek mit den grauen Steinen bilden die Bilder von Hinckfuß Schaller einen erfrischenden Kontrast, der Eingangsbereich bunt und lebendig macht und ihm eine farbenfrohe Frische gibt. Organisiert wurde die Ausstellung vom Bildungsausschuss Schlanders in Zusammenarbeit mit der Bibliothek Schlandersburg. Zur Eröffnung spielten die beiden Musiker Enela Bono auf der Geige und Besnik Doschlani auf der Querflöte. (hzg)


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Vinschgerwind 24-18

/GESELLSCHAFT/ 33

Tschengls/Eyrs

Fasnachtsclub mit Humor und Herz A

Foto: Magdalena Dietl Sapelza

m Tag des vielerorts gefeierten Fasnachtsbeginns am 11. des 11. 2018 übergaben junge Männer aus Tschengls und Eyrs einen Scheck mit 2000 Euro an die Vertreterinnen der Krebshilfe Vinschgau Helga Schönthaler und Margareth Kurz. Die Wahl dieses Datums kam nicht von ungefähr, denn bei den Spendern handelt es sich um die Mitglieder des Fasnachtsclub Tschengls – Eyrs. Doch der Reihe nach: Bereits seit einigen Jahren sind die 10 Clubmitglieder Teil der Fasnachtsaktivitäten der Gemeinde Laas. Beim traditionellen Fasnachtsumzug in Laas zeigten sie mit ihren Fasnachtswagen in humorvoll überspitzter Form aktuelle Missstände in Politik und Gesellschaft auf, mit denen sie für viel Gesprächsstoff sorgten. Bei ihren Vorbereitungen wurden sie regelmäßig von Unternehmen aus Tschengls und Eyrs,

Im neuen Container: v. l. Thomas Tschenett, Markus Riedl, Florian Kuppelwieser, Klaus Gamper, Daniel Kuppelwieser, Nico Riedl und Peter Thurner sowie von zahlreichen Helferinnen und Helfern unterstützt. Um sich bei diesen zu bedanken, organisierten sie 2017 erstmals eine Oktoberfeier nahe der Sportzone in Eyrs. Gleichzeitig gründeten sie offiziell auch den Fasnachtsclub. Mit dem Reinerlös der Feier kauften sie einer

alten bedürftigen Eyrser Frau Holz und bezahlten ihr auch einen täglichen Capuccino. Und sie spendeten an die Familie Karnutsch in Kortsch sowie an die Krebshilfe. Am 26. Oktober 2018 fand nun die zweite Feier statt – auch diesmal zugunsten der Krebshilfe - mit Fass-An-

stich durch BM Andreas Tappeiner, mit der Eyrser Musikkapelle, der Gruppe Sauguat und DJ Don Jack, die alle unentgeltlich spielten. „Unterstützung für den guten Zweck kam von vielen Seiten, von Unternehmern, Metzgern und anderen. Und wir danken allen, speziell auch den Fraktionsverwaltungen von Tschengls und Eyrs“, sagt Klaus Gamper. Die Gäste fühlten sich im heimeligen Ambiente mit Holztischen und Bänken wohl. Die Clubmitglieder hatten viel Handarbeit und viele Stunden in die Vorbereitungen investiert. Große Aufmerksamkeit vor allem jene der Kinder galt dem neuen fahrbaren Container. Dieser könnte beim kommenden Fasnachtsumzug 2019 in Laas zu sehen sein. Das Thema steht bereits fest, doch es wird noch nichts verraten. Man kann gespannt sein. (mds)

Mals/Vinschgau

Organspende rettet Leben

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Foto: Magdalena Dietl Sapelza

eide leben mit einem Spenderorgan. Gustav Kofler aus Matsch hat eine Niere von seiner Schwester erhalten. Juliane Thialer aus Prad lebt mit der Lunge eines unbekannten Spenders. Beide haben an Lebensqualität gewonnen und stehen nach langer Leidenszeit wieder mitten im Leben. Natürlich müssen sie ihr Leben den neuen Umständen anpassen, regelmäßig Medikamente einnehmen, auf Hygiene

Juliane Thialer aus Prad und Gustav Kofler aus Matsch

und Ernährung achten. Doch sie tun das gerne und ganz bewusst, weil sie erfahren haben, wie beschwerlich das Leben ist, wenn man mehrmals wöchentlich zur Dialyse, beziehungsweise ständig an Sauerstoffgeräten angeschlossen sein muss. Der Informationsabend kürzlich in Mals mit renommierten Referenten aus den Kliniken in Innsbruck und Bozen diente dazu, die Menschen aufzuklären und ihnen nahe zu bringen, wie wichtig es ist, die Bereitschaft zur Organspende zu bekunden. Ganz klar gesetzlich definiert ist der Hirntod. Erst wenn dieser zweifelsfrei festgestellt ist, kann ein Organ entnommen und einem andern implantiert werden. Aus kirchlicher Sicht wird eine Organspende als eine lebensrettende Maßnahme befürwortet. (mds) Infos: 3393645603 www.aido.it/bolzano

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Vinschgerwind 24-18

29.11.18

Laas/Ausstellung

Schützen erinnern an Kriegsende ie Schützenkompanie Mjr. Franz Muther von Laas erinnerte in einer Fotoausstellung vom 10. bis 18. November in der St. Marxkirche an die Schrecken des Ersten Weltkrieges und das Kriegsende vor 100 Jahren. Manfred Haringer aus Schlanders und Tobias Wiesler aus Taufers i.M. haben Fotografien, Briefe, Postkarten, Zeitungsartikel, eine Liste der Gefallenen aus den verschiedenen Fraktionen von Laas, Alltagsgegenstände, Uniformen und anderes Anschauungsmaterial aus dieser Zeit zusammengetragen und eine interessante Ausstellung zusammengestellt. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen rund 80 Feldpostkarten aus dem Nachlass von Gottfried Wielander. Manfred Haringer, der sich seit Jahrzehnten besonders mit

Es gab Feldpostkarten mit vorgegebenem Text. Die Feldpost wurde von einer Zensurbehörde kontrolliert. Besonders viele junge Burschen aus Tanas starben im Ersten Weltkrieg.

Angehörigen. Der Wunsch nach Gesundheit und einem baldigen Kriegsende stehen im Mittelpunkt. Da die Feldpost einer Zensur unterlegen war, kommen die wirklichen Sorgen und Ängste nicht zum Vorschein. Es bleibt bei allgemeinen Informationen über das Essen, Krankentransporte, erlittene Verletzungen und die Freude über erhaltene Pakete aus der Heimat. In der Marxkirche konnte auch eine Filmdokumentation des ORF über die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts angesehen werden. Das „Laaser Schützenbuch“, eine umfangreiche Dokumentation über die Laaser Standschützen am Stilfserjoch, die Tiroler Landesverteidigung und die Schützenkompanie Laas, herausgegeben im Jahre 2001, konnte bei der Ausstellung erworben werden. (hzg) Fotos: Heinrich Zoderer

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dem Kriegsgeschehen an der Ortlerfront beschäftigt, hat die Feldpost transkribiert. Die Postkarten und Briefe zwischen der

Kriegsfront und den Familienangehörigen zuhause geben Einblicke in die Sorgen und Wünsche der Soldaten und der

Naturns

„Offenes Singen“ in Naturns as Offene Singen der KVW Senioren 60+ besteht seit ca. zehn Jahren. Vom Oktober bis Mai trifft sich die Singgemeinschaft 60+ einmal im Monat von 15.00 bis 16.30 Uhr im Pfarrsaal von Naturns zum „Offenen Singen“. Das Senioren Kleeblatt betreut gemeinsam diese Singgemeinschaft 60+ , welche monatlich von 20 bis 30 Personen besucht wird. Unsere Singleiterin, Martha Christanell Nock, ist eine erfahrene Sängerin und Interpretin für alpenländische Volksmusik. Viele begeisterte Senioren und Seniorinnen aus Naturns, Schnals, Kastelbell und Schlan-

ders singen mit Freude und Hingabe mehrstimmige Volksund Heimatlieder, alte Schlager aus der Jugendzeit und oft auch längst vergessenes Tiroler Liedgut aus Berg und Tal. Unsere fröhliche Runde beginnt heuer mit einer leichten Herbstwanderung und anschließender zünftiger Törggelemarende nach Partschins zum Graswegerkeller. Zu Weihnachten und Fasching gestalten wir im Pfarrsaal eine kleine Feier und als Abschluss wird ein Maiausflug mit Bahn oder Bus gemacht. Heuer fuhren wir zum Wallfahrtsort Maria Trens im Eisacktal und erlebten einen frohen, erlebnisreichen Tag.

Das Singen bringtr Menschen zusammen und erfreut Herz und Seele. Gerade ältere Menschen, die in ihrer Jugend viel und gerne gesungen haben, finden hier eine Möglichkeit ihrer Stimme Raum zu geben und sie tun es gerne und mit Begeisterung. Singen ist der beste Ausdruck von Wohlbefinden und Glücklichsein. Ab 60 Jahren ist jede/ jeder willkommen, es ist keine Anmeldung erforderlich. Info bei Emma Braun, Tel. 335 6994252 Treff: 14.00 Uhr Bahnhof Naturns.

Foto: „Wind“-Archiv

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Alle singfreudigen Senioren sind dazu herzlich eingeladen, auch mit Begleitung. Das erste Treffen der Singgemeinschaft 60+ war am Mittwoch, 24. Oktober um 15.00 Uhr mit Beginn des „Offenen Singens“ im Pfarrsaal von Naturns.

Ein Dank an alle Sängerinnen und Sänger aus Nah und Fern, besonders dem leitenden „Senioren Kleeblatt“ Martha Christanell Nock, Traudl Ortler, Emma Christanell Braun, Gottfried Spechtenhauser und Hermann Christanell für ihr Mitwirken und Dabeisein. Ein besonders herzlicher Dank gilt Dekan Rudolf Hilpold für die Benutzung des Pfarrsaales, der KVW-Leitung von Naturns und der Raiffeisenkasse Untervinschgau für die großzügige Unterstützung. (Emma Christanell Braun)

„Nutze die Talente die du hast, die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen!“ (Henry van Dyke)


Vinschgerwind 24-18

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Fotos: Claudia Gerstl

29.11.18

Latsch

Höllisches Spektakel in Latsch

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chon von Weitem kündigten sie ihr Kommen an, mit lautem Schellengeläut und loderndem Feuer. Am Samstag, 17. November fand in Latsch, nach intensiver Vorbereitung, das 6. Tuifl- & Krampustreffen statt. 30 Gruppen aus Südtirol, dem Trentino, Österreich und der Schweiz, mit rund 600 Krampussen, Perchten und Hexen, sind der Einladung der Latscher Tuifl gefolgt. Mit

verschiedensten Masken und Gewändern, Feuer und dröhnenden Höllenfahrzeugen zogen sie durch die Latscher Straßen. Natürlich durfte auch die Show der Gastgeber nicht fehlen, die ihre neuen Masken und Felle stolz den tausenden von Schaulustigen präsentierten, die sich entlang der Strecke versammelt hatten. Auf dem Lacusplatz gaben die schaurigen Kreaturen noch einmal Vollgas und begeisterten

mit ihrer Showeinlage zu lauter Musik, Feuer und Rauch: ein wahrhaft höllisches Spektakel. Der gelungene Umzug wurde im Dorfzentrum und später bei der Aftershow-Party im CulturForum gebührend gefeiert. Für die Organisation hatten sich die Latscher Tuifl einige Vereine ins Boot geholt, denn die Umsetzung eines solchen Events bedarf der Unterstützung vieler Mitwirkender und Freiwilliger. Nach

dem Treffen kamen von Seiten der Zuschauer, aber auch der teilnehmenden Gruppen viele Komplimente. „Die Gruppen haben vor allem die gute Organisation gelobt. Nach dem positiven Feedback, auch auf Facebook, sind wir sehr motiviert für 2020 einen Termin zu setzen.“, so Stefan Klammsteiner, Obmann der Latscher Tuifl. Einem 7. Tuifl- & Krampustreffen in zwei Jahren steht wohl nichts im Weg. (cg)

Europa kam es erst im 20. Jahrhundert zum Frauenwahlrecht. Finnland nahm dabei 1906 die Vorreiter-Rolle ein, es folgten Norwegen (1913), Dänemark (1915), die Niederlande (1917), Russland (1917), Deutschland und Österreich (beide 1918). Die US-Präsidentschaftswahl von 1920 war die erste US-Bundeswahl, bei der auch Frauen mit abstim-

men durften, 1928 folgte Großbritannien, 1931 Spanien, 1934 die Türkei, 1936 Frankreich, 1946 Italien und 1950 Indien. Die Schweizerinnen durften ab 1971 auf Bundesebene mitstimmen. 1984 folgten Liechtenstein und 2005 Kuwait. Am 12. Dezember 2015 durften auch Frauen in Saudi-Arabien erstmals an den Kommunalwahlen teilnehmen. (hzg)

Vom wind gefunden

100 Jahre Frauenwahlrecht Vor 100 Jahren, im November 1918 ging nicht nur der Erste Weltkrieg zu Ende, 1918 war auch das Ende der Monarchie in Deutschland und Österreich. Beide Staaten wurden Republik. Außerdem wurde in beiden Staaten das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Frauen konnten wählen und gewählt werden. Das war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte

der Demokratie und Grundlage für die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Das Wahlrecht musste von vielen Frauen erstritten und erkämpft werden. Zuerst wurde das Frauenwahlrecht auf der Pazifik-Insel Pitcairn (1838), dann in der kolumbianischen Stadt Vélez (1853) und im US-Bundesstaat Wyoming (1869) sowie in Neuseeland (1893) eingeführt. In

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Vinschgerwind 24-18

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Glurns

zwischen Churer Bischöfen und Tiroler Grafen Der Obervinschgau war über Jahrhunderte den Machtinteressen der Churer Bischöfe und der Tiroler Landesfürsten ausgesetzt. Glurns spielte dabei eine zentrale Rolle. Die Tiroler Grafen haben Glurns zur Stadt erhoben, um ihre Interessen durchzusetzen. Glurns wurde zu einem wichtigen Marktplatz und Umschlageplatz für den Salzhandel. Glurns war aber auch knapp 700 Jahre bis 1931 Gerichtssitz. Andererseits gehörte der Vinschgau über tausend Jahre, bis 1816 in kirchlicher Hinsicht zum Bistum Chur. Auch der weltliche Einfluss der Churer Fürstbischöfe war über Jahrhunderte sehr bedeutend. Seine Untertanen, die Gotteshausleute, mussten lange Zeit nur dem Churer Bischof Steuern zahlen und für ihn in den Krieg ziehen. von Heinrich Zoderer

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ei einem Symposium am 27. und 28. Oktober in Glurns, organisiert von der Stadtgemeinde Glurns und dem Südtiroler Kulturinstitut, ging es in den verschiedenen Referaten unter dem Titel „Glurns zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit“ um das Stadtwappen, die Churer Gotteshausleute, Glurns als Gerichtssitz, die Stadtplanung, den Mäuseprozess, die Denkmalpflege, die kirchliche Bautätigkeit und die Stadtpfarrkirche St. Pankratius. Es war bereits das 4. Symposium über Glurns. Zwei Themenbereiche möchte ich etwas näher beleuchten: die Churer Gotteshausleute, sowie Glurns als Gerichtssitz. Mercedes Blaas, die Historikerin aus Mals, die bereits mehrere wichtige Publikationen über die Geschichte des Obervinschgaus herausgegeben hat, hat sich in ihrem Referat vor allem mit den Gotteshausleuten im Spätmittelalter beschäftigt. Rund 20 – 50% der Bewohner im Obervinschgau gehörten zu den Gotteshausleuten und waren damit Untertanen der Churer Bischöfe. Nur ihm mussten sie Treue schwören, für ihn in den Krieg ziehen und ihm mussten sie Steuern entrichten. Aber auch die Vögte von Matsch, das Kloster Marienberg und das Kloster Müstair spielten eine große Rolle, hatten viele Besitzungen und waren sehr mächtig. Die Vögte von Matsch erwarben die Vogtei der Klöster Marienberg und Müstair, gerieten aber wegen Missbrauch der Vogteirechte mit dem Churer Bischof in Konflikt. Spä-

ter verloren sie ihre Eigenständigkeit und wurden gezwungen, die Oberhoheit der Landesfürsten anzuerkennen. Gaudenz von Matsch, der letzte der Matscher, starb 1504. Die Grafen Trapp übernahmen dann die Churburg, die sich seit 1297 im Besitz der Matscher befand. Die Machtposition der Tiroler Landesfürsten bliebt bis in die Zeit Mainhards II Ende des 13. Jahrhunderts recht bescheiden. Doch es gelang ihm durch das ausgeprägte Machtbewusstsein einflussreiche Adelsgeschlechter für sich zu gewinnen und seine Macht zu festigen.

Ein kompliziertes Nebeneinander zwischen Herrschaftsleuten und Gotteshausleuten Lange Zeit gab es ein kompliziertes Nebeneinander von Rechten und Pflichten zwischen den Untertanen der Tiroler Herrschaft, den sogenannten Herrschaftsleuten und den Gotteshausleuten, den Untertanen der Churer Bischöfe. Glurns liegt an einem wichtigen Wegkreuz. Über das Münstertal und den Umbrailpass kommt man ins Veltlintal und weiter nach Mailand. Im Sommer kommt man auch über Agums, Stilfs und den Wormisionssteig nach Bormio und ins Veltlintal. Um seine Macht im Obervinschgau auszubauen, verlieh Mainhard II im Jahre 1291 an Glurns das Marktrecht. In Müstair gab es am 8. September zu Maria Geburt einen großen, mehrtägigen fürstbischöflichen Jahrmarkt. In Glurns wurde der Marktbeginn auf den St. Bartholomäus Tag am 24. August verlegt. Er dauerte acht


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Churer durch einen Vertrag zwischen dem Tiroler Landesfürsten und dem Bischof von Chur tirolische Untertanen.

Glurns – über Jahrhunderte Gerichtssitz David Fliri, der junge Historiker aus Taufers i. M. berichtete in seinem Referat über die landesfürstliche Verwaltung und Glurns als Gerichtssitz im 16. Jahrhundert. Seit dem 13. Jahrhundert ist Glurns als Sitz eines Gerichts des Landesfürsten nachgewiesen. Im 16. Jahrhundert war Glurns nicht direkt landesfürstlich verwaltet, sondern an die Grafen Trapp verpfändet. Schon früher, seit dem 14. Jahrhundert war Glurns eine Pfandschaft. Das bedeutet, dass der Landesfürst seine lokalen Herrschaftsrechte, Amtsbefugnisse und Einkünfte an einen Pfleger übergeben hat, der ihm im Gegenzug dafür eine Summe Geld vorstreckte. Im Fall von Glurns haben das die Grafen Trapp getan. Die eigentliche Verwaltung wurde aber vielfach von einem Pflegeverwalter übernommen. Sie waren für die Aufrechterhaltung der Ordnung verantwortlich, mussten für die militärische Sicherheit sorgen und einen Richter anstellen. Der Sitz des Richters war ursprünglich auf der Fröhlichsburg in Mals, nach der Calvenschlacht wurde der Gerichtssitz aber nach Glurns verlegt. Oft ist deshalb vom Gericht Glurns und Mals die Rede, wobei es sich um ein einziges Gericht handelt, dessen Einzugsgebiet vom Langen Kreuz auf der

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Malser Haide bis nach Spondinig reichte. 1495 ging das Gericht und Amt Glurns an Jörg von Liechtenstein, der es bis zu seinem Tod 1517 innehatte. Er ließ in Glurns ein eigenes Gerichts- und Amtsgebäude erbauen. Der Gerichtssprengel von Glurns war kein homogenes Gebiet, wo gleiches Recht für alle Personen galt. Im Gerichtssprengel gab es Leute von fünf verschiedenen Herren. Neben den Untertanten des Landesfürsten, gab es die Gotteshausleute mit ihrem eigenen Gericht in Mals oder auf der Fürstenburg, die Eigen- und Bauleute des Grafen Trapp, die ihren Gerichtsstand im Gericht Matsch hatten, jene des Klosters Marienberg mit dem Gericht im Kloster oder Burgeis und schließlich jene des Benediktinerinnenklosters in Müstair. Das landesfürstliche Gericht in Glurns war ein Hochgericht. Das bedeutet, dass es über die hohe Gerichtsbarkeit verfügte, also über ein Blutgericht, d.h. über Verbrechen wie Mord, Raub, Sexualstraftaten, Hexerei und Zauberei. Strafen wie Verstümmelungen oder Hinrichtungen konnten verhängt werden. Hinrichtungen wurden auf dem Tartscher Bichl vollzogen. Der Richter wurde vom Pfleger eingesetzt. Der Stadtschreiber war gleichzeitig der Gerichtsschreiber. Daneben gab es noch einen Gerichtsdiener. Das Gericht Glurns gab es bis 1931. Unter dem Faschismus wurde die „Pretura di Glorenza“ mit jener in Schlanders zusammenlegten. Damit ging in Glurns eine lange Tradition zu Ende.

Fotos: Heinrich Zoderer

Tage. Damit begann der Aufstieg von Glurns und der Tiroler Grafen und der Abstieg des Marktes in Müstair und der Churer Bischöfe. Bereits im Jahre 1294 wird Glurns als „burgus“, als ummauertes Städtchen bezeichnet, 1304 scheint Glurns erstmals als Stadt in einer Urkunde auf. Kaiser Maximilian zwang Jahrhunderte später die Vinschger Gotteshausleute 1495 zum Kriegsdienst für den mit ihm verbündeten Herzog von Mailand. Als es am 22. Mai 1499 zur Clavenschlacht kam, gewannen die zahlenmäßig unterlegenen Bündner gegen die kaiserlichen Truppen. Im ganzen Obervinschgau und Mittelvinschgau wurde geplündert und mehrere Dörfer wurden niedergebrannt. Auch Glurns wurde zerstört. Die auf der Seite der Habsburger kämpfenden Gotteshausleute gerieten in den Verdacht, durch zu wenig Kampfgeist eine Mitschuld an der Niederlage zu tragen. Um die Anzahl der Gotteshausleute im Vinschgau zu reduzieren, wurden sie gezwungen an die Tiroler Grafen Steuern zu zahlen. Später gab es sogar ein Heiratsverbot zwischen Gotteshausmännern und Herrschaftsfrauen. So haben die Habsburger zunehmend an Einfluss im Vinschgau gewonnen, obwohl sie bei der Calvenschlacht 1499 verloren haben. Die Stadt Glurns wurde nach der Zerstörung 1499 wieder aufgebaut, die Stadt wurde erweitert, auch das frühere Dorf Glurns wurde Teil der neuen Stadt. Damit begann die Blütezeit von Glurns. Um 1665 wurden auch die letzten Untertanen der

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Glurns war im Mittelalter eine wichtige Handelsstadt mit einem eigenen Gericht. Die drei Stadttore und die Stadtmauern erinnern daran. Viele Fachleute und interessierte Bürger kamen zum Symposium nach Glurns. Erste Reihe v.l. BM Alois Frank, Waltraud Kofler Engl, Othmar Parteli, Helmut Stampfer, Christof Anstein, David Fliri, Gustav Pfeifer, Mercedes Blaas. Tagungsleiter war Herbert Raffeiner.


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Forst

Vinschgau

Weihnachtswald

Weihnachtslicht 2018

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en Forster Weihnachtswald am Hauptsitz der Spezialbier-Brauerei FORST kann man erneut vom 21. November 2018 bis zum 6. Januar 2019 in harmonischer und fröhlicher Atmosphäre, fernab aller Hektik, erleben. Wie auch in den vergangenen Jahren steht der Forster Weihnachtswald, welcher von Cellina von Mannstein ins Leben gerufen wurde, ganz im Zeichen der Nächstenliebe. Mit verschiedenen Initiativen werden dabei Spenden für „Südtirol hilft“ gesammelt, unter anderem mit der diesjährigen Aktion „FORST: Genussvoll Gutes tun“.

as Weihnachtslicht 2018: Spendenaktion im Vinschgau für Menschen in Not „Es gibt viele Menschen, denen das Schicksal schlimm mitgespielt hat und denen es nicht besonders gut geht – auch im Vinschgau“, erklärt Dietmar Spechtenhauser, der Bezirkspräsident des hds – Handelsund Dienstleistungsverband Südtirol. Mit der Spendenaktion „Vinschger Weihnachtslicht“ will der hds in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsverbänden HGV und lvh genau diesen Personen helfen und ihnen ein wenig Licht in den Alltag bringen. Als symbolisches Zeichen erstrahlt in den teilnehmenden Betrieben vom 1. Dezember bis zum 6. Jänner eine Kerze. Die einzelnen Unternehmen, die Ortsgruppen der drei Verbände sowie die Kunden und Gäste, die sich in den Betrieben aufhalten, können spenden. In

den Betrieben steht eine entsprechende Spendenbox. „Nur gemeinsam können wir etwas bewirken und ein starkes soziales Signal geben“, erklären Spechtenhauser, Karl Pfitscher, HGV-Gebietsobmann sowie die lvh-Bezirksobmänner, Hermann Raffeiner Kerschbaumer und Günther Platter.

Ende Jänner 2019 wird der Spendenbetrag in Form eines Schecks an den Spendenpartner, die Vinzenzgemeinschaft Vinschgau, übergeben. Die Spendenaktion wird in Zusammenarbeit mit der Vinzenzgemeinschaft durchgeführt und von den Raiffeisenkassen des Tales unterstützt.

pr-info Koatlacker Nikolaus

Traditioneller Koatlacker Nikolausumzug in Prad am Dienstag, 04.12.2018 – um 18.00 Uhr Winterlicher Brauchtum ist sehr vielfältig und reicht von Nikolaus, den verschiedenen Raunächten um die Advents- und Weihnachtszeit über Silvester, Dreikönig, Fasnacht bis hin zum Scheibenschlagen. Bei unseren Ahnen galt in dieser Zeit der Naturglaube, dass bei kürzer werdenden Tagen, böse Mächte und Geister die Kälte und Finsternis beherrschen. Auch in Prad hält man an vielen alten Traditionen und Bräuchen fest, wie der Koatlacker Nikolausumzug. Traditionell findet der Umzug am 4. Dezember statt und in den letzten Jahren ist dieser zu einem der größten, aufwendigsten und meist besuchten Nikolausumzügen unseres Landes geworden. Der Umzug trägt den Namen des Prader Dorfteils „Koatlack“ und hat auch da seinen Ursprung und Ausgangspunkt. Organisiert wird der Umzug vom „Koatlacker Nikolauskomitee“ und wurde in den vergangenen Jahren von einigen Tausend Schaulustigen besucht. Ziel dieses Komitees ist es diesen Brauch nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Am Tage des Umzugs werden ab 17.30 Uhr warme Getränke und kleine Imbisse am Dorfplatz verabreicht. Auch Nikolaussäckchen sind dort erhältlich. Am 05. Dezember macht der Koatlacker Nikolaus traditionell seine Hausbesuche. Koatlacker Nikolauskomitee


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Liebes Christkind ... Hanna Rechenmacher Alex Luis Moriggl

Patrick Rechenmacher

4 Jahre, Burgeis

10 Jahre, Kastelbell

I wünsch mir von Christkindl die Playmobil- Falkenritterburg mitn König und die zwei Wachen.

Als oller erstes wünsch i mir, dass die gonze Familie gsund bleib. Und untern Christbam wünsch i mir a Harvester von Lego Technik.

3 Jahre, Kastelbell

I mog a Mickey Mouse von Lego.

Sara Sapelza

4 Jahre, Schluderns

Simon Gstrein

Sophia Felderer und Julian Felderer

10 Jahre, Kastelbell

3 Jahre und 5 Jahre, St. Valentin a.d.H.

I wünsch mr zu Weihnochtn an Kletterhelm und a poor Kletterschua.

Sophia: A Rössl, a echts odr suscht mit Batterie. Julian: A Ritterburg und a Polizeistation.

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40 /KINDERTRÄUME/

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Greta Waldner 9 Jahre, Kortsch

I wünsch mr von Christkindl Lego Harry Potter Zauberschule.... und dass meine gonze Familie gesund bleib.

Lina Lingg

4 Jahre, Schluderns

Chiara Cofone

Alexander Maas 6 Jahre, Reschen

An Spielounhänger und a Autobohn.

4 Jahre, Trums

3 Jahre, Kastelbell

I wünsch mir a weißes Katzele des tuat miao.

A Trumml.

Jakob Peer

Felix Rechenmacher 7 Jahre, Kastelbell

A Annabell-Poppa mit an Kappale und an Lullflaschl. Und für dr Frieda a poor Schua.

Janik Brunner

5 Jahre, Graun

I wünsch mir von Nexo Knight vo die Gegner die Burg.

A nuie Schualtasch, an Schlisslounhänger und an nuis Ipad. Weil s olte isch hin und gsprungen.

Emma Kofler

7 Jahre, Schluderns

I wünschat mir a Barbiehaus mit der Lady Bug, in Cat noir und die Marinette.

I wünsch miar fan Christkindl für`n Treibtraktor a Schneaschaufl.

5 Jahre, Marein

Noah Luggin


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Sarah Gentilini

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Tobias und Lisa Haringer

4 Jahre, Prad

6 Jahre und 2 Jahre, Morter

An rosanen Roller, a Barbiekuch und dass die Mama nit olm schimpfn tuat.

I winsch mr von Christkindl a Lego Ritterburg und fir meiner Schwester a Biachl mit Tiere.

Sara Kofler

8 Jahre, Kastelbell

I wünsch mir die Playmobil Schule und a poor Kleider von Baby Annabelle und an Gutschein um mit der Mama und in Tata in Restaurant Essen zu gian. Carla De Filippis

Lorenz Plack

4 Jahre, Schluderns

4 Jahre, Galsaun

A Poppa, dia redn konn.

I wünsch mir a Lego City und Rakete.

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42 /KINDERTRÄUME/

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Anna Sapelza

7 Jahre, Schluderns

Max Lesina Debiasi 3 Jahre, Galsaun

An Blue Tooth- Lautsprecher unt a nuie Schualtasch.

I wünsch mr von Tati die Matorsog.

Simon Spechtenhauser 4 Jahre, Schnals

I wünsch mir a groaße Kuaschell.

Cristian Cofone 6 Jahre, Kastelbell

Magdalena Maas 3 Jahre, Reschen

I wünsch mir a Auto mit an Scholter von Christkindl.

I wünsch miar fan Christkindl a Flöte.

Timo Koch

Marie Lesina Debiasi

2 Jahre, Schluderns

I wünsch mir fir mein Poppele a Baby Born Pygiama und an Wickltisch vor Baby Born.

Schi, Guggelen und an Polli.

5 Jahre Galsaun

Hannah Renner

2 Jahre, Lichtenberg

A Spielkuch und a Poppa.


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Felix und Dominik Gemassmer 8 und 6 Jahre, Allitz

Felix: Keine Ahnung, i woas nit wos!!! I loss mi überraschn. Dominik: i mechat an Xoomy nor konni moln.

Liam Lamprecht 2 Jahre, Naturns

Ilenia Hauser

3 Jahre, Schluderns

Myriam Gstrein

A Baby mit rote Haare und a violetts Einhorn, olle groaß.

I wünsch mir von Christkindl a Lego friends, an engen Boddy zun Kunstturnen und wos fir die Barby.

8 Jahre, Kastelbell

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Es Christkindl sellat mir a Kuch und a Hondkreissäge brengen. Die sel brauchi in Keller unten zun schneidn.


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Raphael Veith

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Sofie Tappeiner

2 Jahre, Prad

7 Jahre, Schlanders

I wünsch mr von Christkindl an kleanarn Bagger und an Lostwogn fir dr Sondkist.

I wünsch mr von Christkindl a Uanzellrodl, wo lei uaner Plotz hot.

Carolin Stecher 9 Jahre, Graun

I wünsch mir a Uhr mit der ma spielan und a Schritt zeihlan konn.

Mara Federspiel 2 Jahre, Prad

An kloanen gelbn Hubschrauber und an Tip Toi Stift.

Magdalena Pirhofer 5 Jahre, Latsch

I wünsch mr a Tinkerbell, an Christbaam und an Schnea.

Vanessa Stockner

Jonas Perkmann

4 Jahre, Schlanders

4 Jahre, Tschars

A lila Poppa und a Geschenk.

I wünsch mr an elektrischen Traktor.

Johanna und Greta Lechthaler 6 und 3 Jahre, Kortsch

Johanna: I wünsch miar a Poppa wos Pippi mochn konn. Greta: I wünsch mir an echte Kotz.


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Franziska Gstrein

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7 Jahre, Kastelbell

Bastian Spechtenhauser

I wünschat mir an Bob, a Diskokugel und a Gwond für`s Kunstturnen und a Lego friends.

I wünsch mir a Harry Potter – Lego.

9 Jahre, Schnals

Alina und Marie Bachmann

Mirko Gentilini

6 und 9 Jahre, Allitz

6 Jahre, Prad

I wünsch mir Legotechnik, an Bagger, an Traktor und an Bob, wou zwoa huckn kennan.

Electro Peer Eyrs

15 SAMSTAG

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Marie: I winsch miar a Becher-Kochbuch nor konni dr Mama a bisl bon kochn helfn. Alina: I winsch mar an Sitzsock, an Radio und an Hondwärmer nor konni oniliegn und Radio lousn und wenni kolte Händ hon konni sie a nu wärmen.

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Elisabeth Maas 8 Jahre, Reschen

An Tresor und an Fotoapparat mit dein ma spielan konn.

Leo Garber

3 Jahre, Naturns

I wünsch mir a Küche wia in Kindergortn untn und an Zug mit Fernsteuerung.


46 /NATIONALPARK/

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Nationalpark Stilfserjoch

Der Wald Schutz, Nutz und vieles mehr

Foto: Tommaso Renzi

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ie Herbststürme mit Orkanstärke vom letzten Wochenende im heurigen Oktober haben in einigen Südtirolern Wäldern im Eggental, am Karerpass, in ladinischen Tälern, im Ultental und in anderen Südstaulagen riesige Schäden angerichtet. Laut ersten Schätzungen der Forstbehörde liegen 1 Million Kubikmeter Schadholz nach Windwurf und Windbruch. Der Wald hat neben der Nutz- und Erholungsfunktion im Berggebiet unseres Landes in vielen Lagen vor allem auch Schutzfunktion für die Siedlungen der Menschen, ihre Infrastrukturen und ihr Hab und Gut. Der Wald bedeckt 42% der Südtiroler Landesfläche. Mit 70% Holzvorrat ist die Fichte die Hauptbaumart in unseren Wäldern. Wälder wachsen langsam bis zu ihrer Reife. Als grobe Faustregel rechnet man für einen Fichten-Lärchenwald 100 Jahre Umtriebszeit. Zum wirtschaftlichen Schaden für die privaten und öffentlichen Waldbesitzer kommt nach den Sturmschäden vom heurigen Oktober die mancherorts auf Jahre fehlende Schutzfunktion vor Erosion, Muren und Lawinen. Die Waldpflege war, ist und bleibt im Berggebiet eine wichtige Aufgabe. Die schönen Waldbilder auf der heutigen Doppelseite stammen aus den Einsendungen 2017 zum Fotowettbewerb der vier Nationalparke, Stilfserjoch, Gran Paradiso, La Vanoise und Latium Abruzzen Molise. Die Fotos wollen den Wald in seinen vielen und wichtigen Funktionen für uns Menschen, Lebensgemeinschaften, für Tiere und Pflanzen würdigen.

Foto: Vittorio Ricci

Foto: Fabrizio Stefani

Foto: Alexandrù Amoriei

Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Katharina von Alexandrien, 25. 11.2018


Foto: Elena Solodovnikova

Foto: Samuele Parentella

Foto: Elvira Rosalia Di Leonardo

Foto: Paolo Fusacchia

Foto: Alex Baldetti

Foto: Elisabetta Faccin

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Foto: Francesco Ferruzzi

Foto: Franco Paolinelli

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Motorsport Gemeinschaft

Dank ans Team

Vinschger Liebhaber der Geschwindigkeit sind beim Verein MSGV (Motorsport Gemeinschaft Vinschgau) genau richtig. Egal ob auf Rundstrecke, Slalom oder Bergrennen, GoKarts oder Autos. Für Fans von Motorsport ist bei diesem Verein alles dabei! (sam)

Motorsport - Einen großen Anteil am Erfolg im Motorsport hat immer auch das Team eines jeden Fahrers. „Ich möchte mich bei meinen Mechanikern Kurt Schuster und Andre Trafoier bedanken. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“, sagte Markus Schuster. Im Bild: Markus Schuster (Mitte) mit seinem Team. (sam)

Foto: „Wind“-Archiv

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„Nicht nur einsteigen und Gas geben“ Er sitzt wenige Zentimeter über dem Boden in einem Kart, ist voll fokussiert, gibt Gas und versucht den schnellsten Weg durch die Schikanen zu finden. Die Rede ist von Markus Schuster aus Schlanders. Der 33-Jährige gehört zu den besten Go-Kart Fahrern des Landes und kürte sich vor wenigen Wochen zum Landesmeister im Autoslalom. Dass es in der Motorsportszene nicht bloß um „einsteigen und Gas geben“ geht, sondern viel mehr dahinter steckt, wird in seinen Erzählungen schnell klar.

Fotos: „Wind“-Archiv

Der GoKartSport ist Markus Schusters Leidenschaft

Von Sarah Mitterer

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gal ob Michael Schumacher oder der aktuelle Weltmeister Lewis Hamilton. Sie alle haben einst ihre Motorsportkarriere im Kindesalter im Go-Kart gestartet und sich dann in die Königsklasse hinaufgearbeitet. Auch Markus Schuster entdeckte bereits im zarten Alter von sieben Jahren seine Liebe zur Geschwindigkeit. Für ihn war das damals nur ein Spaß, zu jener Zeit hatte er noch nicht gedacht, dass er später einmal an verschiedenen Rennen teilnehmen und um Siege mitfahren würde. Als Jugendlicher nahm er schließlich an einigen Autoslaloms teil, doch mit 18 Jahren galt sein Interesse dem „Auto Tunning“, bei dem

er einige Erfolge feiern konnte. „Doch den Motorsport habe ich nie vergessen“, erzählt Schuster. Schließlich kehrte er mit 25 Jahren zurück zu seiner großen Leidenschaft, dem Go-Kart fahren (125 cc – höchste Rennklasse). Zunächst reiste er mehrmals nach Bozen und drehte einige Runden im Safety Park. Ein Jahr später nahm er an seinem ersten Rennen auf der Rundstrecke teil. „Viele verwechseln diesen Sport mit dem Freizeitfahren. Doch das ist nicht zu vergleichen. Denn die Freizeit Go-Karts erreichen nicht solche Geschwindigkeiten wie ein professionelles Renn-Kart, das schon einmal auf ein Tempo von über 130 km/h kommt!“ erklärt er. Dass der Motorsport zum Höchstleistungssport gehört,

merkt man auch als der Schlanderser von seinem Training erzählt: „Die meisten Leute glauben man muss nur einsteigen und Gas geben. Doch es braucht viel mehr in diesem Sport!“ Denn um mit der Spitze mithalten zu können, benötigt man einiges an körperlicher Fitness. Daher musste der Kfz-Mechaniker (Auto O.K. Schlanders) seine Ernährung umstellen, verlor an Gewicht, arbeitet mittlerweile mehrmals in der Woche an seiner Ausdauer und absolviert ein Spezialtraining mit Martin Stark (ProActive Südtirol) zur Verbesserung der Körperspannung. Da Schuster, wie er erzählt, sich unter Druck nicht richtig konzentrieren könne, suchte er nach einer Lösung und entschied sich an kleineren Wettbe-

werben mit geringeren Budgets teilzunehmen, um dort die nötige Konzentration für die Rennen auf der Rundstrecke zu erlangen. So fiel seine Entscheidung, wie bereits in seiner Jugendzeit, an Autoslaloms in Südtirol teilzunehmen. Und dieser Entschluss war goldrichtig, wie er vor wenigen Wochen bewies. Er sicherte sich den Landesmeistertitel im Autoslalom in der Klasse der GoKarts. Eines wurde im Gespräch mit dem neuen Landesmeister schnell klar: Im Motorsport gehört viel mehr dazu als nur Gas geben und bremsen. Es erfordert Mut, Reaktionsvermögen und enorme Fitness. Und genau diese Eigenschaften besitzt Schuster, weshalb sein Erfolg mehr als verdient ist.


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/SPORT/ 49

Schlinig

Schliniger Langläufer fiebern Saison entgegen ie Vorbereitungen für die neue Langlaufsaison 20182019 wurden auf mehreren Ebenen erfolgreich abgeschlossen. Um die optimalen strukturellen Voraussetzungen im Langlaufzentrum Schlinig (Loipen, Beschneiung, Mitarbeiter und Projekte) kümmert sich Lukas Gerstl als Präsident des Tourismusvereins der Ferienregion Obervinschgau. Auf der sportlichen Ebene wurden während der Sommermonate Trainings und Wettkämpfe organisiert. Der Verein ASC Sesvenna Volksbank betreut derzeit 35 Kinder und Jugendliche, die im Winter an den unterschiedlichen Langlaufrennen teilnehmen. Dabei haben einige vielversprechende Talente bei den Kindern und Schülern landesweit auf sich aufmerksam gemacht. Bei den Jugendlichen schafften Lisa Spiess und Ylvie Folie den Sprung in die Sportschule, Björn Angerer zeigt sich bereits in guter Form, Michaela Patscheider gehört der C Nationalmannschaft an und bestreitet mittlerweile schon Europacuprennen. Auch Senior Walter Schütz ist topfit und nimmt

Die Schliniger Langlaufgruppe mit Veit Angerer und Rupert Jörg (ganz links) und Klara Angerer und Walter Eberhöfer (ganz rechts); rechts unten: Björn Angerer, Michaela Patscheider und Walter Schütz an Europa- und Weltmeisterschaften teil. Klara Angerer ist die Präsidentin und ganzjährig Trainerin im Verein. Veit Angerer steht als Fachmann zur Seite, welcher bei lokalen und nationalen Langlaufrennen Rennen an vorderster Stelle mitarbeitet.

Foto: Walter Eberhöfer

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Die Ausschussmitglieder, Moser Walter, Michaela Waldner, Rupert Jörg, Lukas Peer und Walter Eberhöfer sorgen gemeinsam mit vielen fleißigen Eltern, Vereinsmitgliedern und den Sponsoren dafür, dass das umfangreiche Langlauf-

programm auch finanziell gestemmt werden kann. Darunter fällt die Organisation des „FISI Tests“ im Sommer, zwei Langlaufrennen der Volksbankserie in Schlinig, die Vereinsmeisterschaft und der Weihnachtskurs für Kinder. (lu)

Mals/Bozen/Südtirol

SZ Mals Fußball - Vizelandesmeister bei Schulmeisterschaften 2018/2019 Die Fußballmannschaft des Oberschulzentrums Mals hat sich gut geschlagen, war auch im Finale spielerisch überlegen, unterlag aber gegen die Wirtschaftsfachoberschule „Heinrich Kunter“ im Elfmeterschießen. Das Team mit Trainer Arnold Schwellensattl und Koordinator Manuel Horrer hat Kampfgeist und Mut zum Spiel gezeigt: „Ich gratuliere den Siegern und bin zugleich stolz auf meine Buben. Sie haben Einsatz und Können bewiesen, es fehlte zum Schluss das notwendige Glück.“, resümiert Schwellensattl.

Foto: „Wind“-Archiv

Herzschlagfinale – Elfmeterschießen entscheidet O

Die Fußballmannschaft des Oberschulzentrums Mals ist VizeLandesmeister bei den Schulmeisterschaften 2018/2019. stehend v.l.: David Angerer, Rajveer Singh, Hannes Kofler, Niklas Parth, Manuel Stecher, Alex Spechtenhauser, Luca Gschwendtner, Alex Marsoner, Klaus Tauferer kniend v.l.: Simon Perathoner, Daniel Tiozzo, Armando Shehi, Lukas Breitenberger, David Schwarz, Tobias Pichler, David Pitigoi


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2. Amateurliga

Kunstturnen

Mit Dreifachführung in die Winterpause

Medaillenausbeute in Brixen

Foto: Sarah Mitterer

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uf nach Brixen hieß es für den Vinschger Kunstturnnachwuchs Mitte November. Die Turnerinnen von Trainerin Carla Wieser nahmen dort an einem VSS Wettkampf teil und konnten mit tollen Leistungen glänzen. Zwei Siege, vier Mal Silber und ein Mal Bronze - so lautete die Ausbeute der Vinschgerinnen. Vanessa Mombello und Lisa Kofler sicherten sich in ihren Kategorien den Sieg. Sophia Pircher, Celine Stampfer, Christin Veith und Leonie Nischler konnten mit Silber im Gepäck die Heimreise antreten. Nadin Obexer gelang ein dritter Platz in ihrer Kategorie. Rania Frei, Claudia Pobizer und Maria Lena Gander schrammten als Vierte knapp an einer Medaille vorbei. Weiter geht es für die Turnerinnen mit ihrem Heimwettkampf am 16. Dezember in der Turnhalle von Latsch. Ausgetragen wird dort der VSS/Raiffeisen-Mannschaftswettkampf

Foto: Carla Wieser

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chluderns, Plaus, Kastelbell – so lauten die ersten drei Plätze nach der Hinrunde in der 2. Amateurliga. Schluderns stand bereits vor dem letzten HinrundenSpielszene match als HerbstmeiKastelbell ster fest, im letzten gegen Plaus Spiel wurde nur noch die Frage geklärt, ob man unbesiegt in die bell waren die drei Punkte Gold Winterpause gehen würde oder wert, denn durch diese Zähler nicht. Und ausgerechnet zum sicherte man sich den dritten Abschluss patzten die ObervinTabellenplatz vor der Pause. schger. Der neue Herbstmeister Auch Plaus, das an zweiter Powar zu Gast bei Kastelbell. Die sition überwintern wird, konnte Kastelbeller lagen bereits nach mit einem Sieg das Fußballjahr 17 Minuten mit 2:0 vorn, doch 2018 beenden. Oberland (5.) Schluderns kämpfte verbissen. und Goldrain (6.) befinden sich Am Ende konnten jedoch die nach elf Spielen in der TabellenKastelbeller sich über einen 3:2 mitte. Mals, Prad und Laas beleSieg freuen und sind somit die gen die letzten drei Positionen einzige Mannschaft, welche die und müssen in der Rückrunde Schludernser in dieser Saison voll angreifen. (sam) besiegen konnte. Für Kastel-

Carla Wieser und die erfolgreichen Vinschger Turnerinnen „Heinz Erckert-Trophäe“. Während der Bewerb für die Kategorie der Grundschülerinnen um 9.30 Uhr beginnt (Einlass 9 Uhr), bestreiten die Mittel- und Oberschüler den Wettkampf ab 13.30 Uhr (Einlass 13 Uhr). (sam)

Sulden

Zufriedene Gesichter - Test-Day in Sulden um fünften Mal in Folge hat der Bergsport-Spezialist Mountainspirit zu den „Skitouring & Freeriding Test Days“ nach Sulden geladen. In Zusammenarbeit mit der Alpinschule Ortler, der Skischule Sulden und den Bergbahnen Sulden wurde am vergangenen Wochenende Skitourenund Freeride-Material auf Herz und Nieren getestet. Trotz launischem Wetter kamen über 300 Teilnehmer nach Sulden, um kostenlos die Neuheiten bekannter Marken zu testen: 14 Aussteller stellten Ski und Skischuhe, Lawinen-Rucksäcke und LVSGeräte (Lawinenverschüttungsgeräten) zum Test zur Verfügung. Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass das Material und die Fachberatung direkt im Gelände, oder besser gesagt im Schnee, erfolgt. Zugleich wurde fachgesimpelt, Erfahrungen gesammelt und Tipps ausgetauscht. Man konnte Neues probieren, Bewährtes vergleichen und schauen welches Material am besten den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Da auch erfahren Tourengeher nie ausgelernt haben, wurde der Umgang mit der Notfallausrüstung geprobt. Dabei kamen die üblichen Fragen auf: Wie geht man

Foto: „Wind“-Archiv

Z

mit der Notfallausrüstung um? Wie wird ein LVS Gerät richtig bedient? Wie verhalte man sich im Falle eines Unglücks? Die Workshop-Teilnehmer konnten an beiden Tagen ihr Wissen rund um das Risikoma-

nagement auffrischen und verfeinern. Die erfahrenen Bergführer der Alpinschule Ortler zeigten den Teilnehmern, wie man mit der Notfallausrüstung umgeht. ,,Das Risikomanagement ist ein wichtiges Thema. Eine gute Kondition allein ist nicht immer ausreichend. Die Vorbereitung und das Equipment ist das Um und Auf“ - ist Hubert Wegmann, der Leiter der Alpinschule Ortler überzeugt. Zur Grundausrüstung gehören Sonde, Schaufel und ein LVS-Gerät. Weiters betont der Bergprofi: „Ein gewisses Restrisiko bleibt immer, deshalb sollte der Lawinenlagerbericht gut studiert und vor allem korrekt interpretiert werden“. Über die skitechnischen Feinheiten informierten die Suldner Skilehrer. „Nicht nur die Vorbereitung spielt eine wichtige Rolle, sondern auch das fahrerische Können und die korrekte Technik abseits der Piste ist von großer Wichtigkeit“ - sagte Maik Holzknecht von der Skischule Sulden. Er war zwei Tage lang mit den Skitourengeher/innen und Freeridern im Gelände und auf die Piste. Den TeilnehmerInnen zeigte er kostbare Tipps & Tricks zu Fahrtechnik und zur Ausrüstung.


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Weihnachtsbaumwettbewerb 2018 Die schönsten Bäume der eingesandten Fotos werden belohnt! Die Weihnachtsbaum-Jury, bestehend aus BM Roselinde Gunsch Koch, Pfarrer Paul Schwienbacher und Magdalena Dietl Sapelza (Vinschger Wind), wählt und prämiert die schönsten Weihnachtsbäume aus allen, bis zum 6.01.2019 an redaktion@vinschgerwind.it eingesandten Bildern. Die drei schönsten Bäume und der Sonderpreis werden im Vinschger Wind im Januar 2019 mit Bild veröffentlicht. Alle Preisgewinner werden namentlich veröffentlicht. Ab 1.März 2019 sind alle Gewinner in der Hall of Fame auf www.weihnachtsbaeume.it verewigt.

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Für alle Fälle, das ist das Motto der Mitgliederaktion 2019 des Landesrettungsvereins. Mit dem Mitgliedsbeitrag sichert sich jedes fördernde Mitglied nicht nur Vorteile bei In- und Auslandsaufenthalten, sondern unterstützt auch tatkräftig die rund 3.200 Freiwilligen des Weißen Kreuzes. Auch diesmal gibt es bei den Vorteilen für alle Mitglieder des Weißen Kreuzes Neuheiten: Es gibt im nächsten Jahr nicht sechs, sondern gleich acht kostenlosen Krankentransporte, in der gesamten Euregio und im Kanton Graubünden. Wer zudem eine Rundum-Abdeckung auch bei Auslandsreisen haben möchte, kann sich für die Mitgliedschaft WELTWEIT oder WELTWEIT PLUS mit weiteren Vorteilen entscheiden. Näheres zu den drei verschiedenen Jahresmitgliedschaften erfährt man über http://mitglieder.wk-cb.bz.it/de/ oder 0471 444 310. Man kann den Jahresbeitrag in jeder Bank, dem Postamt, im Internet oder direkt in den Sektionssitzen des Weißen Kreuzes im ganzen Land einzahlen. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine Mitgliedschaft als sinnvolles Weihnachtsgeschenk zu übergeben.

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Ihre Aufgabenbereiche: Mitarbeit im Verkaufsbüro sowie Mitarbeit bei der Verwaltung unserer Baumschulproduktion Wir bieten eine fixe Jahresstelle und eine leistungsgerechte Entlohnung. E. albert.weifner@nischler.it T. +39 / 392 9015359

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Techniker (w/m) für den Fachbereich Sicherheit Verantwortungsbereich/Aufgaben: · Ausarbeitung von Sicherheitsplänen · Bauleitung Ihr Profil: · Absolvent einer technischen Oberschule Kenntnisse/Fähigkeiten: · MS-Office · Ergebnisorientierung, Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität · Gute Kenntnisse der deutschen und italienischen Sprache Wir bieten: · Interessantes, abwechslungsreiches Aufgabenfeld · Mitarbeit in einem motiviertem Team · Weiterbildungsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven Senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte an: Ingenieure Patscheider & Partner GmbH Glurnserstraße 5/k – 39024 Mals (BZ) – Email: info@ipp.bz.it

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ERSTELLUNG VON RANGORDNUNGEN Mit gegenständlichem Schreiben wird mitgeteilt, dass Interessierten die Möglichkeit geboten wird, sich ab sofort im Öffentlichen Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste „Bürgerheim St. Nikolaus von der Flüe“ in die Ranglisten für folgende Berufsbilder eintragen zu lassen:

Du hast einen Maturaabschluss, bist technisch interessiert und möchtest den

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BerufskrankenpflegerInnen (Diplom als BerufskrankenpflegerIn)

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Sozialbetreuer/ Innen (Diplom als SozialbetreuerIn)

Vollzeit 100% Teilzeit 75%

Zweisprachigkeit „C“ FE V Zweisprachigkeit „C“ FE V

* FE = Funktionsebene Alle Interessierten, die im Besitz der entsprechenden Zugangsvoraussetzungen sind, können sich auf einem eigenen Vordruck, der von den Mitarbeitern im Büro des Bürgerheimes zur Verfügung gestellt wird, in die Rangordnungen eintragen lassen. Dort erhalten Sie auch alle weiteren Informationen: Tel. 0473 748 600; Abgabetermin für die Ansuchen ist Mittwoch, 19.12.2018, 12.00 Uhr. Bei mehreren Bewerbern wird die Rangordnung aufgrund eines Auswahlverfahrens, welches in einem Kolloquium mit Punktevergabe besteht, erstellt. Der Direktor Christof Tumler

Jahrestag/Danksagungen In dem Moment, in dem man erkennt, dass der Mutter die Kraft zu leben verlässt, wird alles still. Niemals mehr kannst du sie um Rat fragen, nie mehr dich mit ihr freuen, nie mehr mit ihr lachen. Hier fehlt ein Mensch für immer und du begreifst, dass du das Liebste verloren hast.

Theresia Wwe. Gorfer Geb. Tumler

*23.2.1926 † 7.10.2018 Katharinaberg/Schnals

Allen ein herzliches Vergelt’s Gott… - für alle Zeichen der Verbundenheit - für jeden stillen Händedruck - für alle persönlichen Worte und Briefe - für Blumen, Kerzen und Gedächtnisspenden - für jedes Gebet und die zahlreiche Teilnahme an der Beerdigung. Ein besonderer Dank gilt der Hausärztin Frau Dr. Willeboer, dem Sprengel Naturns und dem Hauspflegedienst für die liebevolle Betreuung. Dem Pfarrer Franz Messner, der Musikkapelle, dem Chor und der Feuerwehr für die Gestaltung der Trauerfeier sowie dem Bestattungsdienst Christanell Naturns. Ein weiteres Dankeschön möge alle erreichen, die unsere Mama in liebevoller Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie

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Martina Niedermair geb. Pöhli

Eyrs *17.1.1933 † 7.12.2017 Wir gedenken deiner ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, 9. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Eyrs. Wir danken allen, die daran teilnehmen. Deine Familie


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Aus unserer Mitte bist Du gegangen, aber nicht aus unseren Herzen. Ein gutmütiger Mensch liebt – ohne viele Worte Ein hilfsbereiter Mensch hilft – ohne viele Worte Ein fürsorglicher Mensch geht – ohne viele Worte und hinterlässt eine große Lücke die in Worten keiner ausdrücken kann.

1. Jahrestag

Burger Konrad * 10.4.1946 † 5.12.2017 Prad am Stilfserjoch

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Samstag, 8. Dezember um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Prad. Vergelt’s Gott allen Freunden und Bekannten für die tröstenden Worte und für die Unterstützung in dieser schweren Zeit. In Liebe deine Familie

Wenn in der Nacht die Rosen weinen und unser Herz vor Kummer bricht möchten wir dir noch einmal erscheinen und dir sagen „Wir lieben dich“ 5. Jahrestag

Irma Brunner geb. Müller

* 14.12.1940 † 3.12.2013 Naturns Ganz besonders gedenken wir Deiner bei der hl. Messe am Sonntag, den 2. Dezember 2018 in der Pfarrkirche von Naturns. Vergelt’s Gott allen, die daran teilnehmen und unsere Mama in lieber Erinnerung behalten. In Liebe dein Mann und die 5 Kinder mit Familien

1. Jahrestag

Karl Saurer

*14.2.1942 † 1.12.2017 Prad am Stilfserjoch In liebevoller Erinnerung denken wir an dich bei der hl. Messe am Sonntag, 2. Dezember 2018 um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Prad. Allen, die daran teilnehmen ein herzliches Vergelt’s Gott Deine Familie


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14.00 - 18.00 14.00 - 18.00 14.00 - 18.00 14.00 - 18.00 14.00 - 18.00

Sa.08.12. Tolles Kinderprogramm / Charlys Zugele 14:00 - 18:00 Uhr Geschichtenerzähler im Märchenwaldele 15:00 + 17:00 Uhr Stockbrotbraten 14:00 - 18:00 Uhr Sa.15. + So. 16.12. Weihnachtsmarkt 10:00 - 18:00 Uhr Die wundervolle Weihnachtshexe um 17:00 + 18:00 Uhr Stockbrotbraten 14:00 - 18:00 Uhr Sa.22. + So. 23.12. Tolles Kinderprogramm / Charlys Zugele 14:00 - 18:00 Uhr Die wundervolle Weihnachtshexe um 17:00 + 18:00 Uhr Stockbrotbraten 14:00 - 18:00 Uhr

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Brotbackkurs mit Weihnachtsüberraschung REFERENT/IN TERMIN UHRZEIT ORT KURSBEITRAG ANMELDESCHLUSS

Mike Kofler und Simone Theiner Sa, 15.12.2018 12.00 Uhr – 20.00 Uhr, insgesamt 1 Treffen OSZ Mals 65 Euro Mi, 07.11.2018

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Bahnhof Spondinig 1 – 39026 Prad am Stilfserjoch it Tel.: 0473 61 81 66 – E-mail: info@gwr.it Öffnungszeiten: Mo – Do: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr | Fr: 08.00 Uhr – 12.00 Uhr Details zu den Kursangeboten finden Sie auf www.gwr.it


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Zeitung Vinschgerwind 24-18 vom 29.11.2018 Vinschgau Südtirol  

Zeitung Vinschgerwind Ausgabe 24-18 vom 29.11.18 Bezirk Vinschgau Südtirol - Themen - Politik, Gesellschaft, Lokales, Sport, Kultur, Fotoimp...

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