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DAS MAGA ZIN FÜR DIE INNERE STADT|HERBST 2020

MAG im gespräch wir haben mit Lucia Grabetz und Mireille ngosso über die wahl und die zukunft des 1. Bezirk gesprochen

Anrainerparken

MAG

endlich sind die bewohnerparkplätze in der inneren stadt zurück. neue schilder wurden bereits angebracht

Tagesbar im 1. im „Everybody‘s darling“ werden cocktails und spritzwein auch gerne tagsüber getrunken.

t l h ä w n e i W hl!

SPÖ WIEN

Am 11. Oktober haben sie die Wa


Abschied leben.

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MAG INHALT WIR HABEN MIT STADTRAT PETER HANKE ÜBER DIE ZUKUNFT DER WIENER WIRTSCHAFT UND DEN HERAUSFORDERUNGEN DER KOMMENDEN JAHRE GESPROCHEN.

16 DIE WAHL

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AM 11. OKTOBER 2020 FINDEN DIE WIENER GEMEINDERATS- UND LANDTAGSWAHLEN STATT. JEDE STIMME ZÄHLT UND AUCH SIE HABEN DIE WAHL.

08 RELAXZONE

20 IM GESPRÄCH

DIE SCHWIMMENDEN GÄRTEN AM DONAUKANAL SIND ENDLICH ERÖFFNET. NUN GIBT ES EINE NEUE RELAXZONE MIT VIEL GRÜN MITTEN AM DONAUKANAL. HIER KÖNNEN JUNG UND ALT OHNE KONSUMZWANG VERWEILEN.

LUCIA GRABETZ IST SPITZENKANDIDATIN DER SPÖ INNERE STADT FÜR DIE KOMMENDE WAHL. MIREILLE NGOSSO IST BEZIRKSVORSTEHER STV. WIR HABEN MIT BEIDEN ÜBER DIE ZUKUNFT DER INNEREN STADT GESRPOCHEN.

14 PARKRAUM

34 TAGESBAR

DIE BEHARRLICHKEIT HAT SICH AUSGEZAHLT: ENDLICH IST DAS BEWOHNERPARKEN ZURÜCK IM ERSTEN. DIE NEUEN SCHILDER WURDEN BEREITS AUFGESTELLT UND DIE PARKPLÄTZ IN DEN BEWOHNERZONEN VON 20% AUF 30% AUFGESTOCKT.

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DIE NEUE TAGESBAR „EVERYBODY‘S DARLING“ BIETET ALLES, VOM FRÜHSTÜCK BIS ZU COCKTAILS. IN GEMÜTLICHER ATMOSPHÄRE KANN MAN HIER BEREITS AM NACHMITTAG DEN ERSTEN WEIN GENIESSEN

Impressum Medieninhaber und Herausgeber: starfish communications gmbh, 1010 Wien, Annagasse 3a/35, Geschäftsführer und Chefredaktion: Robert Neiger, Redaktion und Autoren: Thomas Anger, Thomas Kollaczia, Marie-Sophie Putz, Produktion: designstudio druckfrisch medien gmbh, Kontakt: office@druckfrisch.media, Tel.: 0664/550 50 64

AMOKLV, WALTER FEJTEK

04 BESUCH


POLITIK IN 1010

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Die im Wirtschaft Grätzel stärken GERADE IN HERAUSFORDERNDEN ZEITEN SETZT MAN IN WIEN, UM ARBEITSPLÄTZE ZU SCHAFFEN UND ABZUSICHERN, AUF BESONNENHEIT UND FÖRDERUNG DES WIRTSCHAFTSSTANDORTS.

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or kurzem haben die Mandatarinnen und Mandatare der SPÖ Innere Stadt gemeinsam mit Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke verschiedene Unternehmen in den Grätzeln der Inneren Stadt besucht und mit den Geschäftstreibenden und Angestellten geplaudert. Das Feedback war klar und deutlich: Verkehrspolitik darf man nicht nur ankündigen, man muss sie klar definieren! Wir kämpfen weiter für einen Bezirk, der Lö-

sungen für alle anbietet. Wichtig war den Unternehmerinnen und Unternehmern auch der angekündigte Wien-Bonus: Dabei werden Wiener Betriebe bei Auftragsvergaben der Stadt künftig stärker berücksichtigt. Ziel ist dabei, eine verstärkte Beschaffung gesunder und nachhaltig produzierter regionaler und saisonaler Produkte. „Das ist gut für die Umwelt und für die Wiener Betriebe“, so Peter Hanke. Die Innere Stadt muss für seine Einwohnerinnen und Einwohner lebenswert blei-

Die lokalen Wirtschaftstreibenden sind der Garant für die Nahversorgung. LUCIA GRABETZ


CHRISTIAN JOBST

ben. Die Wiener Innenstadt darf nicht zu einem Museum verstauben, sondern soll das pulsierende Herz unserer Stadt sein. „Wir wollen die lokale Wirtschaft in den Grätzeln stärken, nachbarschaftliche Solidarität fördern und den innerstädtischen Lebensraum erhalten“, so Lucia Grabetz. Pilotprojekt Ausbildungsbetriebe, die auf Grund von Corona bedingten Problemen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind,

können die Lehrausbildung nicht aufrechterhalten. Da springt jetzt die Stadt ein: „Die Stadt vermittelt Lehrlinge für vier Monate in die Schulungseinrichtungen der Überbetrieblichen Lehrausbildung (ÜBA) und die Stadt übernimmt die Lehrentschädigung. Großer Bedarf besteht vor allem in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und beim Lehrberuf Bürokaufmann/-frau. Somit können die Jungen ihre wichtige Ausbildung fortsetzen“, so Grabetz.


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Ausbildungsplätze sind jetzt wichtiger denn je. GEORG NIEDERMÜHLBICHLER

Joboffensive 50+ Mit der Joboffensive 50Plus werden vor allem ältere Langzeitarbeitslose unterstützt, die ansonsten kaum Chancen haben, wieder in Beschäftigung zu kommen. Durch eine einjährige Förderung erhalten sie eine neue Beschäftigungschance im Bereich der Gemeinde Wien, bei gemeinnützigen Einrichtungen, aber auch in der privaten Wirtschaft. Kraftpaket für Wien Wien hat schon bisher erfolgreich Coronahilfen geleistet. Insgesamt wurden mehr als 150 Millionen Euro in die Hand ge-

nommen und zum überwiegenden Teil schon an die Betroffenen und die Betriebe ausbezahlt. Jetzt gibt es ein weiteres Corona-Hilfspaket, das rund 40 Millionen Euro schwer ist und Hilfen für die Tourismusbranche und die Nachtwirtschaft umfasst. So soll der Neustart des Wien-Tourismus




POLITIK IN 1010

Die Stadt fördert die Unternehmen der Stadt gezielt und innovativ. PETER HANKE

CHRISTIAN JOBST

konzepte mit jeweils 30.000 Euro. Die besten zehn Projekte erhalten zusätzlich eine Anschubfinanzierung in gleicher Höhe. Mit einem eigenen „Kabarett-Paket“ von drei Millionen Euro werden jene Bühnen unterstützt, die sich bisher immer selbst finanziert haben. „Viele KleinkunstBühnen gehören zu unserer Stadt und sie sollen nicht in Konkurs gehen. Denn vor allem die Wiener Kunst- und Kulturszene sorgt mit viel Engagement und innovati-

und der Hotellerie mit einer Anschubfinanzierung gestützt und so Arbeitsplätze erhalten werden. Um auch die Zukunft der von der Corona-Krise besonders schwer getroffenen Wiener Clubszene zu sichern, prämiert die Stadt innovative Projekte für Corona-sichere Veranstaltungs-

ven Ideen dafür, dass auch wirklich jeder in dieser Stadt einen Zugfang zu kulturellen Veranstaltungen hat. Und schließlich fließt jeweils eine Wachstumsmillion in die Bereiche Klimaschutz, Digitalisierung und Standortbelebung“, ergänzt Peter Hanke abschließend.


AKTUELLES IN 1010

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Neuer Park im Wasser JETZT SIND DIE „SCHWIMMENDE GÄRTEN“ AM DONAUKANAL FERTIGGESTELLT. AUS UNZUGÄNGLICHER BETONWÜSTE MITTEN IN SDER STADT WURDEN 1500 M² BEGRÜNTE ERHOLUNGSFLÄCHE.

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ine neue „Chill-Area“ und Erholungszone zur kostenlosen Nutzung mitten in der Stadt. Das war das Ziel der „Schwimmenden Gärten“. „Wir schaffen – im Gegensatz zu anderen Bundesländern – ganz bewusst weitere Frei-Flächen direkt am Wasser, an denen nicht konsumiert werden muss, sondern an denen man sich einfach entspannen kann. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen! Aus einer unzugänglichen Betonwüste haben wir hier 1500 m² begrünte Erholungsfläche gemacht, und das wirklich mitten in der Stadt,“ so die Initiatorin des Projektes, Umweltstadträtin Ulli Sima, Herausfordernde Baustelle In nur drei Monaten Bauzeit hat die Stadt Wien dieses komplett neue, begrünte Erholungsareal zwischen Augartenund Salztorbrücke geschaffen. Martin Jank, Geschäftsführer der Wiener Gewässer Management GmbH, und oberster Bauherr: „Das Projekt war technisch wie räumlich eine Herausforderung. Der Bauplatz am Kai war äußerst begrenzt, gleichzeitig wollten wir unbedingt die innerstädtisch wichtige Radroute offen halten. So wurden die Brückenbauteile etwa mit dem Schiff am Donaukanal angeliefert und eingehoben, um eine Sperre des

Radweges und teilweise auch des FranzJosef-Kais zu vermeiden. Erholungsraum Da gerade in diesem Abschnitt des Donaukanals kaum Grünflächen, sondern viele Betonflächen das Bild prägten, ist der neue innerstädtische Grün- und Erholungsraum besonders wertvoll. Für die Erschließung der Schleuseninsel wurden zwei großzügige Überplattungen geschaffen. Diese bieten auch zusätzlichen, frei begehbaren Erholungsraum: Die Fläche des neuen Grünraumes am und im Wasser wurde durch die breiten Zugangsrampen von rund 900 m² (Fläche der Schleuseninsel) auf 1500 m² erhöht. Stauden- und Gräserpflanzungen wechseln sich bei den Schwimmenden Gärten


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mit Großsträuchern und Bäumen ab. Dazwischen gibt vielfältige Sitz- und Liegemöglichkeiten für alle Alters- und Nutzergruppen. Was das Cooling an Hitzetagen betrifft, so sind Entsiegelungen von betonierten Flächen das Gebot der Stunde. Durch eine Entsiegelung und Begrünung der Kaiserbadschleuse wird der einströmende Luftstrom entlang von Donau und Donaukanal gefördert und beschleunigt, die Kühlluftschneise am Donaukanal verstärkt. Das Projekt trägt somit auch zur lokalen Abkühlung bei. Die Stadt Wien setzt in der ganzen Stadt auf CoolingMaßnahmen der unterschiedlichsten Art, das Aufbrechen und Begrünen von versiegelten Flächen gehören genauso dazu wie Fassadenbegrünungen. Historische Elemente Wichtige historische Elemente wie das Eisentor der Kammerschleuse oder historische Treppen wurden bewusst freigehalten, ebenso die Randbereiche der Schleuseninsel. Die transparente Gestaltung der

AKTUELLES IN 1010

Absturzsicherungen ermöglicht unmittelbare Blickbeziehungen zum Wasser. Speziell die Enden der Schleuseninsel eröffnen heute spannende Blicke über den Donaukanal aus einer völlig neuen Perspektive. Die Kaiserbadschleuse, die im Donaukanal auf Höhe des Ringturms situiert ist, wurde zwischen 1904 und 1908 errichtet. Der Name bezieht sich auf das Kaiserbad, das sich ursprünglich an dieser Stelle befand und 1899 abgebrochen wurde. Die Kaiserbadschleuse sollte ursprünglich den Betrieb eines ganzjährigen, innerstädtischen Umschlaghafens im Donaukanal ermöglichen. Deshalb sollten außer der Schleuse Nussdorf, die bis heute besteht, noch drei weitere Staustufen gebaut werden. Als einzige der drei geplanten Staustufen wurde jedoch nur die Kaiserbadschleuse realisiert. Obwohl die Schleuse nie in Betrieb ging, blieb das auf der gegenüberliegenden Seite situierte Schleusengebäude von Otto Wagner, das so genannte Schützenhaus, erhalten.


PROJEKTE IN 1010

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Bezirks-Klimaplan wird Realität

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AN DER ECKE SEILERSTÄTTE/SINGERSTRASSE ENTSTEHT EINE „GRÄTZELINSEL“ MIT BÄUMEN UND SITZMÖGLICHKEITEN.

nter der Leitung von Mobilitätsdesigner SPÖ-Innere Stadt Bezirksrat Laurentius Terzic hat die Bezirksvertretung im Frühjahr fraktionsübergreifend einen strategischen Klimaplan erarbeitet. Der Schwerpunkt lag auf der Planung von Begrünungsmaßnahmen, um die Umgebung zu kühlen und CO2Emissionen zu binden. Die Arbeitsgruppe hat einen Umsetzungsplan für 36 klimarelevante Projekte erstellt. Dabei handelt es sich vorwiegend um neue Baumpflanzungen und Fassadenbegrünungen. Wenige Monate später sind bereits die ersten Ergebnisse in den Straßen der Inneren Stadt zu sehen. In der Eschenbachgasse wurden bereits im Frühsommermehrere Bäume gepflanzt. Im September wurden

nun weitere Baumscheiben in der Himmelpfortgasse und Ecke Schellinggasse / Weihburggasse errichtet. Die Pflanzung der Bäume erfolgt in Kürze. Neuer Freiraum Ein gänzlich neuer Freiraum entsteht gerade auf Initiative der SPÖ Innere Stadt an der Ecke Seilerstätte / Singerstraße. Wo bis vor kurzem noch grauer Asphalt dominierte, wird schon bald eine „Grätzelinsel“ mit drei Bäumen und mehreren Sitzgelegenheiten für eine ganz neue Atmosphäre sorgen. Die Bauarbeiten sind bereits in vollem Gange.  Voraussichtlich ab November wird der neugestaltete Platz den InnenstädterInnen zur Verfügung stehen.

„Ich bin stolz, dass wir mit dem Klimaplan konkrete Projekte auf den Weg bringen konnten.

MANUEL DOMNANOVIC

LAURENTIUS TERZIC / VERKEHRSPLANER UND SP-BEZIRKSRAT

PROJEKT KLIMAPLAN

STATT ASPHALT WIRD SCHON BALD EINE GRÄTZELINSEL MIT BÄUMEN UND SITZGELEGENHEITEN FÜR EINE NEUE ATMOSPHÄRE AN DER ECKE SEILERSTÄTTE/SINGERSTRASSE SORGEN.


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POLITIK IN 1010

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StoppSpekulation der UM DEN ERWERB VON IMMOBILIEN ZU SPEKULATIONSZWECKEN ZU ERSCHWEREN KÜNDIGTE BÜRGERMEISTER MICHAEL LUDWIG VOR KURZEM EINEN „WIENER SPEKULATIONSSTOPP“ AN.

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ahinter steckt eine geplante Novelle des Wiener Ausländergrunderwerbsgesetzes. Damit wird geregelt, unter welchen Voraussetzungen Angehörige von Drittstaaten in Wien Grund und Boden erwerben können. Nicht-EUBürger, die in Wien eine Wohnung kaufen wollen, brauchen dafür eine Genehmigung. Im Wohnbereich ist Wien insgesamt in einer guten Lage. Mehr als 60 Prozent der WienerInnen leben im Gemeindebau oder im geförderten Wohnbau. Dort profitieren sie von stabilen, leistbaren und lebenswerten Konditionen. „Damit das auch in Zukunft

so bleibt, läuft unsere Wohnbauoffensive auf vollen Touren. Bis Ende 2020 werden rund 4.000 Gemeindewohnungen NEU auf Schiene gebracht. Zusätzlich sind aktuell rund 24.000 geförderte Wohnungen

Wir wollen einer spekulativen Nutzung von Wohnraum einen Riegel vorschieben. GEORG NIEDERMÜHLBICHLER

in Bau oder Planung. Deswegen sagen wir mit Nachdruck: Unser Wohnbau ist in sozialen Händen“, so der Bürgermeister. Mit der Einführung der Widmungskategorie „Geförderter Wohnbau“ in der Bauordnung wurde sichergestellt, dass es


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Probleme. Kreativer mussten jene sein, die ihren Lebensmittelpunkt nicht nach Wien verlegen wollen, sondern die Wohnung nur als Kapitalanlage kaufen, aber nicht wirklich nutzen wollen.

Kapitalanlage Wer in Wien seinen Hauptwohnsitz begründen will, hatte damit bisher keine

ISTOCKPHOTO, NEIGER

auch in Zukunft genug Grund und Boden für den sozialen Wohnbau gibt. „Und mit dem neuen Wiener Spekulationsstopp/ Spekulationsschutz setzten wir im Interesse aller WienerInnen einen weiteren Schritt, indem wir der spekulativen und missbräuchlichen Nutzung von Grund und Boden einen Riegel vorschieben“, erklärte der Bürgermeister.

Bedingungen Denn bisher konnten nicht-EU-Bürger in einem EU-Land, sehr oft Malta, eine Gesellschaft gründen, die die Immobilie in Wien kaufte – und waren somit nicht mehr auf eine Genehmigung angewiesen. Diese Gesetzeslücke will die SPÖ schließen. Künftig sollen die wirtschaftlichen Eigentumsverhältnisse auch bei Gesellschaften durchleuchtet werden, Umgehungsgeschäfte bzw. Schachtelkonstruktionen werden erschwert. Weiters will der Bürgermeister strengere Bedingungen für eine Genehmigung. Vorgeschlagen wird beispielsweise, dass Käufer künftig mindestens fünf Jahre einen Hauptwohnsitz in Österreich haben müssen und nur ein Grundstück pro Familie gekauft werden darf. Straffällige Personen, die in Österreich eine Haftstrafe verbüßt haben, sollen vom Erwerb zudem ausgeschlossen werden.


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Anrainerparken im Ersten ES ZEIGT SICH MAL WIEDER, DASS SICH BEHARRLICHKEIT AUSZAHLT. NACH ÜBER ZWEI JAHREN SIND DIE ANRAINERPARKPLÄTZE IM 1. BEZIRK WIEDER GÜLTIG.

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ie SPÖ Innere Stadt hat in der Bezirksvertretung lange für diese Lösung gekämpft. Die ersten Zusatztafeln für die Bewohnerparkplätze wurden bereits angebracht. Die gekennzeichneten Plätze sind nun wieder für Bewohnerinnen und Bewohner reserviert. Es gilt, wie in allen anderen Bezirken, dass an Werktagen in der Zeit von 8.00 – 16.00 Uhr auch Betriebe und soziale Dienste diese Zonen nutzen können. Ein Erfolg für die Bewohner Da Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) sich seit dem Beschluss im Jahr 2017 zur Öffnung der Bewohnerparkplätze für die Wirtschaft im Zeitraum von 8.00 – 16.00 Uhr geweigert hatte entsprechende Zusatztafeln anzubringen, waren die Bewohnerparkplätze bis jetzt ungültig. „Die Weigerung des Bezirkvorsteher war damals schon nicht nachvollziehbar, seit zwei Jahren haben wir bei fast jeder Bezirksvertretungssitzung Anträge gestellt. Diese wurden immer abgeschmettert, zu Lasten der Bewohnerinnen und Bewohner. Umso mehr freut es mich, dass nun endlich die Vernunft gesiegt hat und das Anrainerparken wieder gilt.“ so Karl


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POLITIK IN 1010

DIE ANRAIN ERPARKPLÄTZE SIND ENDLICH W IEDER ZURÜC K!

Mehr Anrainerparkplätze Die SPÖ Innere Stadt hat sich in den vergangenen Jahren vehement für die neue Beschilderung und damit für die Aktivierung der Anrainerparkplätze eingesetzt. Im Zuge der Diskussionen rund um das Bewohnerparken im ersten Bezirk, kam es auch zu einer Prüfung durch die Volksanwaltschaft. Bei der Überprüfung hat sich herausgestellt, dass die neue Verordnung und auch die Beschilderung rechtlich gültig ist. Die Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt: „ Es ist ein Erfolg für die Bewohnerinnen und Bewohner, dass wir jetzt im ersten Bezirk endlich wieder Anrainerparkplätze haben. Das ist auch eine wichtige Maßnahme zur Verkehrsberuhigung, weil so Parkplätze für die Besucher reduziert werden, ohne den Bewohnerinnen und Bewohnern Parkplätze wegzunehmen.“ so Lucia Grabetz. Auch eine Erhöhung der für Bewohnerinnen und Bewohner reservierten Parkplätze von 20 auf 30 Prozent, wurde in der Bezirksvertretungssitzung beschlossen. Somit wurde eine lange Forderung der SPÖ Innere Stadt endlich umgesetzt.

MANUEK DOMNANOVICH

Grasser, Bezirksrat der SPÖ Innere Stadt im Gespräch mit der city info. In den vergangenen Jahren hatten die Bewohnerinnen und Bewohner der Inneren Stadt immer wieder mit einer Parkplatznot zu kämpfen. Vor allem zu Zeiten von Veranstaltungen wie etwa den Christkindlmärkten, war die Parkplatzknappheit deutlich spürbar.


POLITIK IN 1010

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Wien sicher! wählt „VORWÄHLEN“ MIT BRIEFWAHL IM WAHLREFERAT, MEHR PERSONAL UND UMFASSENDE SCHUTZMASSNAHMEN AM WAHLTAG

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m 11. Oktober 2020 finden die Wiener Gemeinderatsund Bezirksvertretungswahlen statt. Bei der Gemeinderatswahl werden 1.133.010 Personen, bei den Bezirksvertretungswahlen 1.362.789 Personen wahlberechtigt sein. Für sie stehen am Wahltag 1.494 Wahllokale in der Zeit zwischen 7 und 17 Uhr zur Verfügung. Das Wiener Wahlservice (MA 62) hat umfassende Maßnahmen für eine sichere Wahl am und vor dem Wahltag erarbeitet.

Wer am Wahltag zum Beispiel wegen Ortsabwesenheit, etc.nicht im zuständigen Wahllokal wählen kann, hat schon jetzt die Möglichkeit mit Wahlkarte zu wählen: • Mit einer Wahlkarte per Briefwahl direkt im zuständigen Wahlreferat. Für die Stimmabgabe stehen mobile Abgabesäulen mit einem Sichtschutz zur Verfügung. In den Wahlreferaten besteht die Pflicht, Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Wahlberechtigten werden ersucht, einen eigenen Kugelschreiber mitzunehmen.


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POLITIK IN 1010

• Mit einer Wahlkarte kann schon jetzt per Briefwahl im In- und Ausland oder am Wahltag in einem beliebigen Wiener Wahlkarten-Wahllokal die Stimme abgegeben werden.

tigen müssen zur Wahl einen Mund-Nasen-Schutz mitnehmen und diesen ab dem Gebäudeeingang tragen. Auch das Wahlpersonal trägt im Gebäude und im Wahllokal einen Mund-Nasen-Schutz.

Maßnahmen vor dem Wahltag • In kritischen Einrichtungen wie z.B. Pflegeheimen wählen nur mehr Menschen, die dort wohnen. Wahlberechtigte von außerhalb wurden auf andere Sprengel aufgeteilt. • Das Personal für die Ausstellung der Wahlkarten wurde aufgestockt, um für das erhöhte Interesse an Wahlkarten gerüstet zu sein: Gegenüber der Nationalratswahl 2019 sind 163 Personen mehr in den Wahlreferaten im Einsatz.

• Eigener Kugelschreiber oder desinfizierter Kugelschreiber. Die Wahlberechtigten werden ersucht, einen eigenen Kugelschreiber zur Wahl mitzunehmen. Falls nicht, stehen desinfizierte Kugelschreiber im Wahllokal zur Verfügung.

Maßnahmen für eine sichere Wahl Alle Schutzmaßnahmen wurden mit dem medizinischen Krisenstab der Stadt Wien abgestimmt. • Tragen eines mitgebrachten MundNasen-Schutzes sowie Einhaltung des Ein-Meter-Abstandes. Die Wahlberech-

• Plakate und zusätzliche OrdnerInnen weisen auf die Pflicht, einen MundNasen-Schutz zu tragen, und die Einhaltung des Ein-Meter-Abstandes hin. Je nach Situation im Wahllokal können flexibel zusätzliche OrdnerInnen abgestellt werden. • Desinfektion des Wahlmobiliars und der Kontaktstellen im Wahllokal. Zusätzlich zur Grunddesinfektion des Wahlmobiliars, wie Wahlzellen, Wahlurnen, Tische werden am Wahltag, unmittelbar


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vor Beginn der Wahlzeit um 7.00 Uhr, alle Kontaktstellen mit denen die Wahlberechtigten in Berührung kommen, wischdesinfiziert. Die Desinfektion der Kontaktstellen wird am Wahltag in weiterer Folge alle zwei Stunden vorgenommen. • Lüften des Wahllokales. Das Wahlpersonal wird angewiesen, das Wahllokal vor Beginn der Wahl und im weiteren Tagesverlauf zumindest stündlich für mindestens drei Minuten zu lüften, sofern nicht eine mechanische Be- und Entlüftung des Wahllokales erfolgt. • „Identifikationsparavent“ aus Plexiglas. Da zur Überprüfung der Identität der Wahlberechtigten die das Gesicht verdeckende MNS-Maske kurz abgenommen werden muss, kommen für die sichere Durchführung dieses Vorganges Identifikationsparavents aus Plexiglas in jedem Wahllokal zum Einsatz. • Testung des Wahlpersonals: Die Stadt bietet für alle an der Wahl und an der Auszählung beteiligten städtischen Bediensteten wie auch den BeisitzerInnen, ErsatzbeisitzerInnen (sowie Vertrauens-

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personen und WahlzeugInnen) eine freiwillige Testung an. In Summe werden ca. 12.000 Personen zur Teilnahme am Screening eingeladen. Fliegende Wahlbehörden, auch für COVID-Einsätze: • Wahlberechtige, denen der Besuch eines Wahllokales nicht möglich ist, können am Wahltag von besonders ausgerüsteten fliegenden Wahlbehörden besucht werden. Dies gilt auch für Wahlberechtigte, die an COVID-19 erkrankt sind oder als Verdachtsfälle eingestuft wurden. In diesen speziellen Fällen wird die Schutzausrüstung durch das Anlegen von FFP2Masken ohne Ausatemventil, Gesichtsvisieren, Einmalkitteln und Handschuhen nochmals verstärkt. Ebenso werden bei COVID-Einsätzen die fliegenden Wahlbehörden von SanitäterInnen unterstützt. Voraussetzung für die Stimmabgabe vor einer fliegenden Wahlbehörde ist jedoch eine Wahlkarte, welche bis spätestens Mittwoch, 7. Oktober 2020, schriftlich beantragt werden muss! Wenn eine bevollmächtigte Person die Wahlkarte abholen kann, ist dies bis Freitag, 9. Oktober 2020, 12 Uhr möglich.


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Gemeinsam die Zukunft gestalten WIR HABEN MIT MIREILLE NGOSSO UND LUCIA GRABETZ ÜBER DIE ZUKUNFT DER INNEREN STADT SOWIE WÜNSCHE UND VERÄNDERUNGEN DES ERSTEN BEZIRKS GESPROCHEN.

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it Mireille Ngosso als derzeitiger BezirksvorsteherStellvertreterin und jetzt Kandidatin für den Wiener Gemeinderat und Lucia Grabetz als Spitzenkandidatin bei der Bezirksvertretungswahl schickt die SPÖ Innere Stadt zwei junge engagierte Frauen ins Rennen. Ihr wollt Hand in Hand den Weg für eine lebenswerte Innere Stadt, in der der soziale Zusammenhalt großgeschrieben wird, bestreiten. Was kann man sich darunter vorstellen?

Mireille: Die letzten Jahre und vor allem das letzte halbe Jahr haben gezeigt, dass Veränderung möglich ist. Auf diesem Weg haben wir schon einiges erreicht. Wir haben ein Eltern-Kind-Café am Salzgries geschaffen, über 300 Bäume im Bezirk gepflanzt und die rechtlichen Voraussetzungen zum Verbot von Airbnb in Wohnhäusern geschaffen. Außerdem wurde mit der Neugestaltung der Rotenturmstraße, unter Miteinbeziehung der Bevölkerung, dem Bedürfnis der BewohnerInnen nach mehr Platz für FußgängerInnen, mehr Bäumen und Wasser Rechnung getragen.


POLITIK IN 1010

WALTER FEJTEK

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Die letzten Jahre und vor allem das letzte halbe Jahr, haben gezeigt, dass Veränderung möglich ist. MIREILLE NGOSSO

Lucia: Mireille konnte bereits viele wichtige Projekte im Bezirk umsetzen. Diesen Weg möchte ich fortsetzen, ergänzt durch neue Ideen und Themen. Denn auch die BewohnerInnen der Inneren Stadt haben ein Recht auf leistbare Mieten, gemütliche Grätzl und eine lebendige Nachbarschaft. Bei vielen Punkten ist der Bezirk auf eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Stadtregierung angewiesen. Daher ist eine gute Abstimmung absolut erforderlich. Welche Punkte müssen eurer Ansicht nach gemeinsam gelöst werden? Mireille: Das Wiener Gesundheitssystem ist schon eines der besten der Welt, wir wollen es aber noch besser machen. Als Ärztin in einem öffentlichen Krankenhaus erwarte ich mir einen weiteren Ausbau der Primärversorgung und mehr niedergelassene KassenärztInnen, vor allem Kinderärzte. Nur so können das Angebot und die Qualität gewährleistet werden. Dies

würde ich mir auch für die Innere Stadt dringend wünschen. Lucia: Dem kann ich nur zustimmen. Aber auch die in letzter Zeit vielfach diskutierte Verkehrsberuhigung in der Inneren Stadt kann nur auf Basis eines durchdachten Konzepts mit den anderen Bezirken und der Stadt umgesetzt werden. Genauso wie die Neugestaltung von Plätzen und Straßenzügen, siehe Beispiel Rotenturmstraße, nur in enger Abstimmung mit der Stadt realisiert werden kann, vor allem da die Finanzierung der Projekte nur teilweise vom Bezirk getragen wird. Lucia, du machst dich stark für die Aufwertung der Grätzl im Bezirk und engagierst dich etwa bei einem Nachbarschaftsprojekt im Börseviertel. Mireille, du hast österreichweit Bekanntheit durch die #blacklivesmatter-Demonstration im Juni erlangt. Warum sind euch gerade diese Themen so wichtig?


WALTER FEJTEK

Lucia: Ich will die Grätzl stärken, da sie die kleinste und wichtigste Einheit des sozialen Zusammenhalts sind. Den Charakter der Grätzl machen ganz stark die kleinstrukturierten Betriebe aus, die die BewohnerInnen der Inneren Stadt so schätzen. Vor allem während der derzeitigen Corona-Krise müssen diese Unternehmen gefördert werden. Sonst geht wieder ein Stück der Identität verloren. Für das soziale Leben im Grätzl brauchen wir auch mehr attraktive öffentliche Räume in den Wohnvierteln. Besonders wichtig ist das für jene Menschen, die den öffentlichen Freiraum als „erweitertes Wohnzimmer“ dringend brauchen. Auch im 1. Bezirk gibt es BewohnerInnen, die in kleinen Wohnungen leben, oder Kinder, die Platz für Bewegung brauchen. Daher haben wir etwa den Vorschlag präsentiert, den Concordiaplatz in einen Wasserspielplatz umzugestalten. Mireille: Ich bin in der Demokratischen Republik Kongo geboren. Im Alter von 3 Jahren floh meine Familie vor der Diktatur nach Österreich. In Wien begegneten mir viele Menschen mit Offenheit und

Unterstützung, aber zu oft war ich im Laufe meines Lebens auch mit Rassismus und Gewaltandrohungen konfrontiert. Es kann nicht sein, dass Menschen noch immer auf Grund ihrer Hautfarbe diskriminiert, beleidigt, angegriffen oder sogar getötet werden. Die #blacklivesmatterDemonstration mit 50.000 Menschen Anfang Juni hat uns gezeigt: Die Menschen wollen Veränderung. Gestärkt durch diese großartige Unterstützung werde ich gegen Diskriminierung and Ungerechtigkeit ankämpfen. Ihr beide seid Mütter. Mireille, dein Sohn wird im Herbst 4 Jahre alt. Lucia, dein Sohn ist knapp ein halbes Jahr alt. Was wünscht ihr euch in den kommenden Jahren für eure Kinder? Mireille: Ich wünsche mir, dass mein Sohn aufgrund seiner Hautfarbe niemals mit Rassismus konfrontiert wird. Lucia: Mein Sohn soll in einem lebendigen und weltoffenen Bezirk aufwachsen, in dem der Zusammenhalt groß geschrieben wird.

Für das soziale Leben im Grätzl brauchen wir auch mehr attraktive öffentliche Räume LUCIA GRABETZ


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AKTUELLES IN 1010

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Dieim Aufgaben Grätzel stärken DIE BÜRGERINNENBETEILIGUNG UNSERER STADT FINDEN IN DEN BEZIRKEN, GENAUER GESAGT IM GRÄTZL STATT.

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ie jeweiligen BezirksmandatarInnen und --Mandatare wissen aus erster Hand, was die Bürgerinnen und Bürger wollen. Die Wiener Bezirksvertretungen sorgen mit ihrer Arbeit dafür, dass die Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener immer weiter steigt. Wichtig dafür, dass Wien funktioniert, wie es funktioniert, und dass unsere Bundeshauptstadt alljährlich in den Lebensqualitätsuntersuchungen weltweit vorderste Plätze einnimmt, ist die Dezentralisierung. Soll heißen: Es wird im Bezirk entschieden, was der Bezirk braucht – diese Entscheidungen treffen die Bezirksvertretungen, die einen direkten Bezug zur Umgebung haben, für die sie verantwortlich sind. In den einzelnen Bezirken bestehen die

Bezirksvertretung,je nach Größe, aus 40 oder 60 Mitgliedern, die direkt von der Bezirksbevölkerung gewählt werden. Ihnen steht eine Bezirksvorsteherin oder Bezirksvorsteher vor. Diese bzw. Dieser wird von den Mitgliedern der Bezirksvertretung gewählt und vertritt den Bezirk nach außen hin und unterstützt – sozusagen „nach oben hin“ – wiederum den Bürgermeister bei seiner Arbeit. Geregelt wird die Tätigkeit der Bezirksvertretungen durch eine eigene Geschäftsordnung. Aufgaben Um eine sinnvolle und konstruktive Arbeit zu ermöglichen, wählen die Bezirksvertretungen drei Ausschüsse: den Bauausschuss, den Finanzausschuss und


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den Umweltausschuss. Diese bekommen gemäß ihrer Bestimmung entsprechende Aufgaben überantwortet. So genehmigt der Bauausschuss u. a. geringfügige Abweichungen bei Bauvorhaben und erstellt den Flächenwidmungsplan, der Umweltausschuss beschäftigt sich mit Themen wie Grünraumgestaltung, Straßenreinigung, Müllabfuhr etc. Die Tätigkeit des Finanzausschusses umfasst u. a. den Bezirksbudgetentwurf und zahlreiche bezirksspezifische Ausgaben, z. B. für Kindergärten, Straßenreinigung, außerschulische Kinder- und Jugendbetreuung, kulturelle Aktivitäten etc. Ausgeklammert sind lediglich die für die Erledigung der Aufgaben notwendigen Personalkosten. Werden für einen bestimmten Bereich nicht alle dafür vorgesehenen Budgetmittel verbraucht, so kann auf Bezirksebene beschlossen werden, die Mittel für einen anderen Bereich einzusetzen. Auch die Bildung von Rücklagen oder die Belastung künftiger Budgets ist den Bezirken selbst überlassen.

AKTUELLES IN 1010

BUDGET VERWALTUNG DER BUDGETMITTEL FESTSTELLUNG...

... des Budget-Voranschlages für das kommende Jahr

BESCHLUSS...

... über den Rechnungsabschluss des letzten Jahres

GENEHMIGUNG...

... von Ausgaben, soweit nicht der Finanzausschuss oder die/der BezirksvorsteherIn zuständig ist

GRUNDSÄTZLICHE GENEHMIGUNG...

... einer in ihrer Höhe noch nicht fixen Ausgabe

GENEHMIGUNG ...

... von Überschreitungen, soweit dafür nicht der Finanzausschuss der Bezirksvertretung zuständig ist.


AKTUELLES IN 1010

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Bezirksparlament entscheidet über Anträge DIE MITGLIEDER DER BEZIRKSVERTRETUNG ENTSCHEIDEN BEI DEN REGELMÄSSIGEN SITZUNGEN DES BEZIRKSPARLAMENTS ÜBER DIE EIGEBRACHTEN ANTRÄGE DER -EINZELNEN FRAKTIONEN

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ie Bezirksvertretung entscheidet aber nicht nur selbst, sondern wirkt auch an zahlreichen Entscheidungen mit, die sie laut Geschäftsordnung nicht selbst treffen kann: Erstellung von Bezirksentwicklungskon• zepten • Mitwirkung bei Maßnahmen der Stadt-erneuerung Vorschläge zur Verbesserung der Infra• struktur des Bezirkes, v. a. zur Lösung von Verkehrsproblemen

• Mitwirkung bezüglich Errichtung und Auflassung öff. Straßen, Plätze und Wege • Vorschläge für die Standorte der Pensionistenklubs und Seniorentreffs Mitwirkung bei Maßnahmen zur Über• wachung der Instandhaltung der von der Stadt Wien verwalteten Denkmäler und Brunnen • Vorschläge für Maßnahmen im Interesse der Sicherheit der Bezirksbevölkerung • Standortvorschläge für Handels-, Gewerbe- und Industriebetriebe im Bezirk


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• Vorschläge zur Lösung bezirksspezifischer Sozialprobleme • Vorschläge über die Einrichtung von sozialen Diensten • Vorschläge und Stellungnahmen zu Vorschlägen betreffend die Benennung von öffentlichen Verkehrsflächen einschließlich Brücken sowie von städtischen Wohnhausanlagen, Parkanlagen, Sportanlagen, Schulen und Kindergärten, soweit sich solche Bauwerke für eine Benennung eignen • Erstellung von Kultur-, Bildungs- und Freizeitprogrammen für den Bezirk • Mitwirkung bei der Errichtung, Verlegung und Auflassung von Märkten • Programme zur Durchführung von -Aktionen zur Förderung des Breiten-sportes • Mitwirkung bei der Festsetzung der Wahlsprengel • Mitwirkung bei Aktionen zur Informa-tion der Bezirksbevölkerung • Abgabe von Stellungnahmen, Gutachten und Äußerungen, um welche die Bezirksvertretungen vom Gemeinderat, Stadtsenat, von einem Gemeinderatsausschuss, von der Bürgermeisterin beziehungsweise dem Bürgermeister oder vom Magistrat ersucht werden • Mitwirkung bei der Errichtung, Verlegung und Auflassung von städtischen Kindergärten, Schulen, Jugendspiel-plätzen, Bedürfnisanstalten, Familien- und Saunabädern und städtischen Musikschulen • Mitwirkung bei der Festsetzung genauer Grenzlinien zwischen den Gemeindebezirken Mitwirkung bei der Umlegung von • Bezirksgrenzen aus den Baublöcken in die benachbarten Straßen • Mitwirkung bei der Änderung in der -Abgrenzung und weiteren Abteilung der Bezirke durch Landesgesetz

AKTUELLES IN 1010

FÜR SIE IM DIENST DIE AUFGABEN DER BEZIRKSVER­ TRETUNGEN SIND BREIT GEFÄCHERT. Neben der Eigenverantwortung und der Mitwirkung besitzen die Bezirksvertretungen auch Anhörungsrechte in relevanten Fragen, die nicht in ihre Zuständigkeit fallen.

ERLASSUNG UND ABÄNDERUNG...

... der Geschäftsordnung der Bezirksvertretungen

FESTSETZUNG UND ABÄNDERUNG...

... des Flächenwidmungsund Bebauungsplanes, soweit der jeweilige Bezirk betroffen ist

VERÄNDERUNGEN...

... im Liniennetz der von der Stadt Wien betriebenen öffentlichen Verkehrsmittel

ERRICHTUNG UND AUFLASSUNG...

... von städtischen Krankenanstalten und Pflegeheimen, städtischen Bädern (ausgenommen Volks-, Warm- und Kinderfreibäder beziehungsweise Familien- und Saunabäder), städtischen Sportanlagen, Kleingartenanlagen, städtischen Büchereien sowie öffentlichen Brücken, Stegen und Stiegenanlagen, soweit diese Hauptstraßen A und Nebenstraßen und öffentliche Grünflächen fußläufig verbinden


POLITIK IN 1010

Einefür gute Wahl den ersten AN DIESER STELLE WOLLEN WIR IHNEN BIS ZUR WAHL DIE ERSTEN ZEHN KANDIDATINNEN UND KANDIDATEN DER SPÖ PRÄSENTIEREN.

PLATZ 1

SPÖ INNERE STADT

LUCIA GRABETZ

„Ich stehe für einen sozialen und lebenswerten 1. Bezirk, in dem man gerne und gut leben kann. Gemeinsam können wir mehr aus dem Herzen Wiens machen. Ich lade Sie ein, ein Teil dieser Veränderung zu sein.“

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POLITIK IN 1010

PLATZ 2

PLATZ 3

PLATZ 4

SPÖ INNERE STADT

SPÖ INNERE STADT

SPÖ INNERE STADT

KARL GRASSER

ÖZGE ESATBEYOGLU

KURT FOITIK

„Eine Innere Stadt mit vielen ROTEN Herzen“

„Lasst uns gemeinsam mehr konsumfreie Zonen schaffen!“

„Die Innere Stadt ist ein lebenswerter Bezirk, und das soll auch so bleiben.“

Ich stehe für eine Innere Stadt voller Leben - mit den Menschen und für die Menschen. Eine Innere Stadt in der alles Möglich ist: Leben und Wohnen, Arbeiten und Flanieren, Einkaufen und Entspannen. Eine Innere Stadt die ein Ort zum Wohlfühlen ist, für alle Menschen die hier leben und auch alle Menschen die den wundervollen Bezirk besuchen. Für eine City die alles, für Menschen die hier leben, bieten kann. Ich stehe für eine Herzliche Innere Stadt!

Konsumfreie Zonen sind ein Ort der Begegnung, die das Leben und Zusammenleben in der Inneren Stadt mitbestimmen. In Zeiten steigender Wohnkosten sind konsumfreie Zonen für Menschen, die keinen Garten oder Terrasse haben, eine wichtige Alternative zur Erholung sowie für die Freizeitgestaltung. Vor allem die Innere Stadt braucht mehr konsumfreien Raum. Egal ob alt oder jung, wir alle verdienen es, einen schönen Tag mit unseren Liebsten zu genießen, ohne gezwungen zu sein, etwas zu konsumieren.

Ich bin im Bezirk aufgewachsen und habe zahlreiche Entwicklungen miterlebt. Der 1. Bezirk muss ein lebenswerter und sicherer Bezirk bleiben und mehr Platz für die Bewohner bieten. Am Sonntag wollen wir mehr Ruhe genießen, darum soll keine Tourismuszone mit Sonntagsöffnungen entstehen! Der Individualverkehr soll auf notwendige Fahrten reduziert werden. Besonderes Augenmerk möchte ich auf die Ältere Generation – der ich auch schon angehöre – richten. Es soll mehr „Wohlfühlzonen“ mit konsumfreien Sitzgelegenheiten geben! Wichtig ist mir auch, dass Kurzzeitvermietungen auf das gesetzliche Ausmaß reduziert werden. Die vielen leerstehenden Häuser, und damit leerstehenden Geschäftslokale müssen wieder belebt werden und dürfen nicht als Spekulationsobjekte dienen.


POLITIK IN 1010

PLATZ 5

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PLATZ 6

PLATZ 7

SPÖ INNERE STADT

SPÖ INNERE STADT

SPÖ INNERE STADT

DANIELA ECKER-STEPP

LAURENTIUS TERZIC

ANDREAS MAYER

„Mobilität verant­wort­ungs­voll planen“

„Das Weltkulturerbe erhalten und bewahren, aber auch mit Leben befüllen.“

„Mehr Platz für Familien und Kinder“ Ich setze mich dafür ein, dass Familien, Kinder und Jugendliche mehr Platz in der Inneren Stadt bekommen. Denn eine bewohnte Innere Stadt braucht auch junge Menschen. Der Raum im ersten Bezirk ist begrenzt, daher braucht es kreative Lösungen, die vor allem Kindern und Jugendlichen mehr Spiel- und Aufenthaltsbereiche ermöglichen. Dazu gehört die Gestaltung der Parks, die Ausstattung der Schulen und Kindergärten, die Möglichkeiten der Nachmittagsbetreuung genauso wie die außerschulische Jugendarbeit.

Die Verkehrssicherheit muss oberste Priorität haben, ganz besonders rund um die Kindergärten und Schulen in unserem Bezirk. Verkehrsberuhigung und attraktiv gestaltete öffentliche Räume sind mir daher ein besonderes Herzensanliegen. Projekte müssen gut durchdacht sein und auch in engem Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern entwickelt werden. Nur so können nachhaltige Lösungen entstehen, die nicht nur gut klingen, sondern auch der Realität standhalten.

Als langjähriger Vorsitzender des Bauausschusses der Bezirksvertretung der Inneren Stadt ist es mir ein besonderes Anliegen, das historische Zentrum unserer Stadt zu schützen. Gleichzeitig entwickelt sich auch die Wiener Innenstadt ständig weiter, um den Bedürfnissen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner sowie den Anforderungen der Wirtschaftstreibenden gerecht zu werden. Wir wollen kein verstaubtes Museum für Touristenmassen sein sondern eine lebendige Innenstadt in der sich alle wohlfühlen.


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POLITIK IN 1010

PLATZ 8

PLATZ 9

PLATZ 10

SPÖ INNERE STADT

SPÖ INNERE STADT

SPÖ INNERE STADT

KARIN DOBERSBERGER

DENIS SAKIC

CLAUDIA BEGANOVIC

„Die Wiener City muss atmen – Inner-städt­ ische Klimamaßnahmen“

„Grünraum, Wirtschaft und Bau: In der City gibt es viel zu tun“

„Ich kämpfe für gleiche Chancen für alle Kinder!“

„Ich setze mich für ein gesamtheitliches Klimakonzept ein – ganz klar an die Bedürfnisse des innerstädtischen Bereichs angepasst, wie z.B.: Fassadenbegrünung, Dachgärten, Baumpflanzungen, Verkehrskonzepte, „coole“ Stadt – Beschattung von öffentlichen Plätzen. Diese Maßnahmen verhindern nicht nur ein Aufheizen der Stadtluft, sondern haben auch einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen in der Inneren Stadt. Bei der Neu- bzw. Umgestaltung des öffentlichen Raums sind natürlich die Interessen von allen Zielgruppen zu berücksichtigen.“

„Um Citywarming und Smog entgegenzuwirken, setze ich mich für mehr Grünflächen in der Stadt ein. Auch wirtschaftlich ist der 1. Bezirk die Nummer Eins. Mehr als 118.000 Menschen arbeiten in der Inneren Stadt. Jetzt muss alles getan werden, damit die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt. Durch meine langjährige Erfahrung im Baubereich möchte ich auch hier meine Expertise einbringen. Mir wäre es wichtig, die Gesellschaftsstrukturen des 1. Bezirkes zu erhalten, aber dennoch Möglichkeiten zu schaffen, vor allem auch jungen Menschen die Chance zu bieten, in der Inneren Stadt eine leistbare Wohnung zu bekommen.“

„Daher fordere ich für unsere Kinder und Jugendlichen: Bildung darf nicht vom Einkommen abhängen – Ganztagsschulen müssen gratis werden. Digitalisierung verändert den Arbeitsmarkt und unsere Kinder müssen fit für die Zukunft sein. Digitale Grundbildung ab der Volksschule ist ein absolutes muss. Es braucht auch mehr Unterricht fürs tägliche Leben, wie politische Bildung und Recht ab der Oberstufe.“


Betreubares Wohnen mitten in Favoriten IN DER SCHRANKENBERGGASSE 31 HAT DIE GESIBA EINE WOHNHAUSANLAGE ERRICHTET, IN DER NUR NOCH WENIGE EIN­ HEITEN FÜR BETREUBARES WOHNEN ZUR VERFÜGUNG STEHEN. Das bestehende Angebot des betreubaren Wohnens wird derzeit aufgrund der hohen Nachfrage ausgebaut. Bei dieser Wohnhausanlage handelt es sich um das Sieger­ projekt des Bauträgerwettbewerbes „generationen: wohnen ohne hindernisse“, bei dem das Zusammenleben unterschiedlicher Generationen als auch Bewohnergruppen mit besonderen Bedürfnissen in überschaubaren Nachbarschaftseinheiten im Vorder­ grund stehen. Mieter dieser Wohnungen erhalten durch Betreuungsverträge, die mit der Caritas Wien als Kooperationspartner der GESIBA abgeschlossen werden, inklu­ dierte Leistungen wie z.B. Unterstützung durch Caritas­Mitarbeiter. Diese sind mehrere Stunden pro Woche vor Ort und organisieren Seniorentreffs und gemeinsame Ausflüge für ein geselliges Miteinander. Zudem gibt es eine Beratung zu Fragen der alltäglichen Lebensführung, Vermittlung von Heimhilfe und Hauskrankenpflege.


Leistungen Folgende Leistungen können unentgeltlich in Anspruch genommen werden und sind in der Miete inkludiert.

BEZUGSFERTIG! Nur noch wenige betreubare Wohnungen verfügbar!

Enthalten ist auf Wunsch die Anbindung an das 24­Stunden­Notruftelefon der Caritas. Dadurch ist eine Erreichbarkeit des Notrufsystems gewährleistet und es kann sofort erforderliche Hilfe veranlasst werden. Es besteht weiters jederzeit die Möglichkeit, externe Dienstleistungen wie Wäscheservice, Botengänge, Fußpflege, Frisör, haustechnisches Service und vieles mehr von z.B. der Caritas vermittelt zu bekommen.

Informationen Für weiterführende Informationen sowie zu den jetzt reduzierten Kosten, der detaillierten Ausstattung und den aktuellen Energiekennzahlen kontaktieren Sie bitte Frau Seel von der Kunden­ abteilung der GESIBA unter der Telefon­ nummer 01/534 77/623 oder besuchen Sie unter www.gesiba.at die Website.


KULINARIK IN 1010

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Everybody‘s Darling BARS SIND ORTE, DIE MAN BESUCHT UM ZU SEHEN ODER GESEHEN ZU WERDEN. UM ALTE GESICHTER ZU TREFFEN UND NEUE ZU FINDEN.

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b alleine oder in Gesellschaft, eine Bar ist ein Ort der dich stets umarmt und willkommen heißt, auch wenn er nicht für immer Dein ist. Eine Momentaufnahme oder eine ganze Weile. Mit August wurde in der Tuchlauben eine neue Tagesbar eröffnet. Die Köpfe dahinter sind in der Wiener Szene bereits bekannt: Ali Pasha Ilkhanipour, Michael Böhm, Philipp Schwarzendorfer, Steve Bladeck sowie TV Koch Alexander Kumptner präsentieren mit ihrem neuen Lokal ein Konzept, das auf internationalen Vorbildern basiert und so könnte die

Tagesbar auch in New York, London oder Barcelona stehen. Lieblingslokal Der Name ist Programm – die Idee: ein Lokal, das nicht klassisch für Lunch, Bar oder Restaurant steht, sondern alle ‚Lieblingslokale‘ in einem vereint, eben Everybody’s Darling. „Viele Wiener haben ihre Lieblingsweinbar, ihre Lieblingscocktailbar, ein Lokal, in dem sie Kaffee trinken, und ein paar zum Essengehen. Aber es ist nie ein und derselbe Ort. Das Everybody‘s Darling soll ein Ort sein, der jedem das bietet was er/sie jetzt gerade am liebsten


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KULINARIK IN 1010

Unser Ziel war immer, einen Treffpunkt zu schaffen der die Konzepte Café und Bar tagesunabhängig miteinander vereint. STEVE BLADECK / EVERYBODY´S DARLING

möchte: am Vormittag eine klassische, schnelle Kaffeebar, kein Wiener Kaffeehaus, sondern eher wie man es aus Italien kennt, am Nachmittag eine Wein- oder Aperitivo-Bar und am Abend auch eine

z.B. in der ‚ZDF Küchenschlacht‘ und ab Herbst als neues Jurymitglied bei ‚The Taste‘ auf SAT1. Nach rund 10 monatiger Bauzeit eröffnet das Lokal am 30. Juli 2020. Everybody’s

Cocktailbar, erklärt Ali Pasha Ilkhanipour. Das ‚Darling‘ ist place-to-be sowohl für ein schnelles Business-Meeting, einen gemütlichen Nachmittags-Kaffee, aber auch den After-Work Cocktail. Ein Spagat, der für das Team architektonisch, kulinarisch, sowie auch musikalisch eine Herausforderung darstellt. In der Küche zeichnet sich Alexander Kumptner für die kulinarische Umsetzung des Konzepts verantwortlich. Zuletzt als Küchenchef in der Albertina Passage und aktuell laufend in verschiedenen TV Produktionen zu sehen, wie

Darling wurde vom Architektenteam The Blacksquare entworfen. Für die Corporate Identity & Branding zeigt sich Laura Karasinski verantwortlich.

Kontakt EVERYBODY’S DARLING 1., TUCHLAUBEN 22 ÖFFNUNGZEITEN: MONTAG BIS SAMSTAG, 10–1 UHR RESERVIERUNG: +43 (0) 664 10 50 550 WWW.EVERYBODYSDARLING.AT


ZUSAMMEN SIND WIR WIEN. SPÖ INNERE STADT LUCIA GRABETZ & GEORG NIEDERMÜHLBICHLER

Wir sind für Sie da!

MANUEL DOMNANOVICH

11. OKTOBER SPÖ INNERE STADT

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MAG1010  

Die spannendsten Projekte für die kommenden Jahre in der Inneren Stadt und Interviews mit den Kandidatinnen für die bevorstehenden Wahlen in...

MAG1010  

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