miniverse

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miniverse Jeden Tag ein groĂ&#x;es Abenteuer der klitzekleinen Leute!

Ulrich Nottrodt



miniverse – jeden Tag ein großes Abenteuer der klitzekleinen Leute! 365 Tage – 365 Ideen – 365 Fotos

© 2013 Ulrich Nottrodt, Bremen Auflage 1, Januar 2014 Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Vervielfältigung o. ä. nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

www.miniverse.de


Ulrich Nottrodt: Grafiker und Künstler Meine Wahlheimat habe ich vor über 20 Jahren gefunden: Bremen, die kleine, grüne Großstadt an der Weser. Hier ist nicht nur der Ort meines freiberuflichen ­S chaffens als Grafiker, auch gut leben lässt es sich im Bremer Viertel. Meine künstlerische Entwicklung ist vielfältig und doch von Anfang an beständig. So folgt nach dem Abitur eine solide Ausbildung als Schriftsetzer, danach ein ­Studium zum Grafik-­D esigner, mit Festanstellungen bei Werbe­agenturen und im ­Januar 1997 der Schritt in die Selbständigkeit. Heute ist die Werbegrafik mein „Standbein“, die Kunst – die mich in all den Jahren begleitet – mein „Spielbein“. Kurse zu Malerei und Holz­ bild­hauerei, zum Teil bei ­namhaften Künstlern, ­b ereichern mein Schaffen. Mich kreativ auszudrücken, einer Idee Form zu geben, das ist die Herausforderung, die ich suche. Mit meinem ­Fotoprojekt ‚miniverse‘ habe ich mich dieser ­A ufgabe Tag für Tag gestellt.

„Meistens entsteht die Idee spontan, der Tageszufall bestimmt das Motiv.“


miniverse: Bildideen die begeistern Der Kosmos des Kleinen – Der Bremer Künstler Ulrich Nottrodt setzt winzige F­ iguren in seiner Alltagsumgebung aus – Jeden Tag erfindet er eine andere M ­ iniaturwelt

Die Idee H0-Modellbaufiguren zu fotografieren ist nicht neu. Auch Fotoprojekte, deren Ziel es ist ein Jahr lang jeden Tag ein Foto mit beliebigem Motiv zu schießen, gab es schon. Neu ist, ich kombiniere beides: 365 Tage, 365 Ideen, 365 Fotos! Jeden Tag ein großes ­A benteuer der klitzekleinen Leute.

Weser-Kurier, Sara Sundermann

Ein Riese und sein Miniversum – Jeden Tag schafft er ein Motiv in dem winzige Modellfiguren Abenteuer in 87-mal größerer Normalität erleben – Da wird ein Stück Käse zur Skipiste oder eine Raupe zum riesigen Monster buten un binnen, Radio Bremen T V

Am ersten Januar 2013 fiel der Startschuss. In diesem Buch gibt es jetzt die ganze Foto­s erie mit allen Szenerien zu sehen, abgerundet durch unveröffentlichtes Material – Variationen die ­erst einmal unter den Tisch fielen. Übrigens: Der Name ‚miniverse‘ setzt sich zusammen aus Miniatur und Universum (engl. universe), denn die kleinen Figuren stehen immer im ­Kontext mit ­unserer großen Welt und sprechen eine Bild­sprache, die weltweit verstanden wird. Bei Facebook und Flickr (Online-Foto­community) haben sie Fans über sprachliche Grenzen hinaus.


Fotografie, Malerei und Holzbildhauerei Das Foto-Projekt ‚miniverse‘ dominierte 2013 mein künstlerisches Schaffen: Ich ­präsentierte auf Kunstmärkten (u. a. Offene Ateliers in der ­Bremer Neustadt, Kunstmarkt Bremen, ­Breminale) ausgewählte Motive – fertig auf Holz aufgezogen für die Wand oder den Schreibtisch. Am Ende des Jahres gingen zwei Kalender in Kleinauflage in den Druck. Meine abstrakten Acrylgemälde und die Holzskulpturen, mit denen ich bei Ausstellungen und im Rahmen von „Kunstwerk im Viertel“ ­vertreten bin, sind nun wieder Mittelpunkt meiner ­künstlerischen Arbeit. Mich vielfältig künstlerisch zu betätigen, ­fördert auch stets meine Kreativität im grafischen ­B ereich; kein Standbein ohne Spielbein. Ulrich Nottrodt


Miniaturkünstler aus Bremen ­erfindet täglich neue Mini-Welten – Ohne Kamera und Mini-Figuren geht der Grafik-Designer nicht mehr vor die Tür, denn es könnten sich ja überall großartige Miniwelten auftun Sat.1 regional, Norddeutschland

Einblicke in winzige Welten: Daumennagelgroße Taucher dippen in Schokoküsse ein, Jäger erlegen Stubenfliegen, Sportler stemmen Wattestäbchen … Weser-Kurier, Sara Sundermann


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Wie beginnt man ein 365-Tage-Projekt? Mit Naheliegendem: Dem Weihnachtsbaum, der noch ein paar Tage mit seinem Schmuck ­glänzen darf … und dem Bremer Marktplatz.

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Was du schon immer wissen ­ wolltest, aber dich nie getraut hast zu fragen: Wie wird eigentlich „Eau de Toilette“ gemacht?

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Das Regenradar zeigt heute ­D auerpiesel … öhm … Dauerniesel, da kann man nur abtauchen!

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„Wo die wilden Kerle wohnen“ ist der deutsche Titel des Bilderbuchs „Where the Wild Things Are“ des US-amerikanischen Illustrators und Autors Maurice Sendak, das 1963 erschienen ist.

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Jetzt geht es ans ­E ingemachte. Man nehme: Pulver- oder BlattGelatine, löse diese in Wasser auf, fülle schrittweise kleine Leute ein, Gelatine­fl üssigkeit kurz im ­Kühlschrank fest werden lassen, weiterbefüllen …


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Kirche, Tod und Teufel – Modelleisenbahn­fi guren gibt es für jede Lebenslage. Totenkopf-Illustration aus: The Arrival, Shaun Tan 019

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Großwild- oder Kammer­jäger? Schon vor dem Foto-Shoot ­endete das Fliegenleben auf natürliche Weise auf der Fensterbank.


Hardcover, DIN A5, 240 seiten, 2 cm dick, 590 g schwer: 39,- â‚Ź www.miniverse.de 023