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Namibia TRAVEL NEWS

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VOLUME 26 No 2 | DEUTSCHE SONDERAUSGABE 2018

DAS NAMIBIA

ERLEBNIS


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Venture Media ist der Vorreiter der Namibia-Tourismuswerbung. Wir sind führend wenn es darum geht, Namibia touristisch rund um die Welt bekannt zu machen. In Druckform, in den sozialen Medien, im Internet und über mobile Apps verbreiten wir regelmäßig akkurate, glaubwürdige und aktuelle tourismusbezogene Informationen. Im Laufe von mehr als zwei Jahrzehnten haben wir Hunderttausende erreicht. Seien Sie Teil unserer Gemeinschaft und machen Sie mit.

DIE ZEITSCHRIFTEN VON VENTURE MEDIA

TRAVEL NEWS NAMIBIA ist ein hochwertiges Reise- und LifestyleMagazin, das den Zweck hat, weltweit für Namibia zu werben. Travel News Namibia erscheint vierteljährlich in Englisch und einmal pro Jahr in Deutsch. NAMIBIA HOLIDAY & TRAVEL ist ein jährliches Tourismusverzeichnis mit mehr als 200 Seiten aktueller Informationen über Land und Leute, die Regionen, Aktivitäten und die Tierwelt. NAMIBIA TRADE DIRECTORY vermarktet Namibias Handelsund Industriesektoren. Die jährliche Publikation gilt als Säule der Informationsverbreitung für den Privatsektor.

WWW. TRAVELNEWSNAMIBIA.COM TNN online ist das Zuhause der redaktionellen Inhalte von mehr als 20 Jahren. Wir sind seit 1995 online und halten Leser rings um die Welt auf dem Laufenden, was sich in Namibia alles tut. Besuchen Sie uns gleich heute – die schönsten Fotos, packende Geschichten und umfassende Informationen über alles Namibische warten auf Sie!

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Paul van Schalkwyk


2018 INHALT

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NTB GRUSSWORT

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DAS LAND IN FAKTEN

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LANDKARTE

DAS NAMIBIA ERLEBNIS 16

Für Abenteuerlustige

24

Für Genießer

30

Für den Wildtierfreund

40

Für den Feinschmecker

46

Für Fotografen

50

Für Naturliebhaber

56

Für gesellige Menschen

62

Für die Generation der Wanderlustigen

66

Für den Entdecker

72

Gute Fahrt

Travel News Namibia Postfach 21593, Windhoek, Namibia Tel +264 (0)61 42 0500 www.travelnewsnamibia.com

Herausgeber Chefredakteurin Produktion Anzeigen Übersetzung Druck Titelbild

Venture Media Riéth van Schalkwyk Elzanne Erasmus Janine van der Merwe Christina Rockstroh John Meinert Printing, Windhoek Nina van Schalkwyk


Namibia

EIN LAND VOLLER

Anja Denker

KONTRASTE

Liebe Namibia-Freunde, wie Sie wissen, ist Namibia ein Land voller Kontraste und begeistert Reisende aus aller Welt. Die MammutDünen der Namib-Wüste treffen direkt auf die raue Küste des Atlantiks, schroffe Canyons wechseln sich mit wilden Savannen- und grünen Flusslandschaften ab, Küstenstädtchen mit verwunschenen Diamantenstädten. In zahlreichen Nationalparks und Schutzgebieten lässt sich eine unvergleichbare Artenvielfalt beobachten – natürlich inklusive der berühmten „Big Five“. Namibia erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit bei Reisenden aus Europa, was sich deutlich in den Besucherzahlen zeigt.

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Mitverantwortlich für die positive Entwicklung der europäischen Besucherzahlen ist die kontinuierliche und ganzheitliche Presse-, Marketing- und Endkonsumentenarbeit des Namibia Tourism Board (NTB) in Europa. Diese wäre nicht möglich ohne die sehr gute und langjährige Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern und der Reiseindustrie in Europa sowie vor Ort in Namibia. Das Namibia Tourism Board wurde am 2. April 2001 gegründet und von der namibischen Regierung mit dem Mandat betraut, die Tourismusindustrie des Landes national und international zu vermarkten. Das NTB agiert international und verfügt über eigene Büros in Windhoek, Frankfurt und Kapstadt.


NTB GRUSSWORT

Das Büro in Frankfurt ist als Europa-Büro des Namibia Tourism Board mit der Vermarktung Namibias als Reiseland in den europäischen Schwerpunktmärkten Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien und den nordischen Ländern sowie Osteuropa beauftragt. Wir sind somit Ansprechpartner, Berater und Kooperationspartner für Endkonsumenten, Reisebüros, Reiseveranstalter, MICE-Agenturen, Industrie-, Wirtschaftsund Medienvertreter in ganz Europa. Um das namibische Tourismusprodukt innovativ und nachhaltig in einer breiten Zielgruppe von Endkonsumenten zu bewerben, arbeiten wir eng mit Entscheidern aus der europäischen Tourismusindustrie, Wirtschaft und den europäischen Medien- und Meinungsmärkten zusammen. Unsere wichtigsten Ziele bestehen darin, positive Aufmerksamkeit für das Reiseland Namibia zu erregen und Buchungen von Endkunden zu motivieren. Damit tragen wir dazu bei, dass sich die Besucherzahlen aus dem europäischen Markt weiterhin positiv entwickeln. Den Fokus unserer Arbeit bildet die Initiierung und Durchführung strategischer Medien- und Marketingkooperation mit starken Partnern, um Endkonsumenten für das Reiseland Namibia zu begeistern. Wir stehen in kontinuierlichem Kontakt mit den wichtigsten Medienvertretern im Print-, Radio-, TVund Online-Bereich sowie Meinungsmachern im Social Web, um traditionelle und neue Zielgruppen über renommierte und glaubwürdige Multiplikatoren zu erreichen. Wir beantworten Medienanfragen, informieren über spannende Themen und Produktneuheiten in Pressemeldungen und Newslettern und bieten Medienvertretern individuelle Geschichten an. Durch die Initiierung von Pressereisen in Kooperation mit zahlreichen Partnern ermöglichen wir Journalisten und Bloggern ein direktes Produkterlebnis und fördern dadurch eine authentische und persönliche Berichterstattung. Durch die Kreation von reichweitenstarken, crossmedialen Medienkooperationen in Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Veranstalter- und Luftfahrtbereich schaffen wir positive Aufmerksamkeit für das Reiseland Namibia in den relevanten Zielgruppen. Ein Call-to-Action-Element bildet dabei einen direkten Buchungsanreiz. Wir arbeiten zudem eng mit starken Markenpartnern aus strategisch relevanten Industriebereichen zusammen, um innovative MarketingAktionen durchzuführen, von dem Renommee populärer und reichweitenstarker Marken zu profitieren und neue Zielgruppen zu erschließen. Reisebüros und Reiseveranstalter stellen unentbehrliche Partner im Destinationsmarketing dar. Durch die Schulung von Reisebüromitarbeitern sowie die Durchführung von Studienreisen fördern wir kontinuierlich die Steigerung von Produktwissen und -affinität.

Selbstverständlich informieren wir zudem Endkonsumenten persönlich wie telefonisch und stehen bei der Reiseplanung beratend zur Seite – und das nicht nur in Frankfurt: Wir reisen über das Jahr quer durch Europa, um auf zielgruppenaffinen Reise- und Special Interest Messen über Namibia zu informieren. Wer von zuhause aus mitreisen möchte, findet zahlreiche Informationen auf unserer Website und sollte unbedingt auf unserer deutschsprachigen Facebook-Seite vorbei schauen. Hier berichten wir regelmäßig über Neuigkeiten, Produkte, Hintergründe und viele weitere spannende Themen. Wir hoffen, Sie bald wieder in Namibia willkommen heißen zu dürfen. Herzlichst Ihre

Maureen Posthuma Head Marketing, Namibia Tourism Board Schillerstr. 42-44, 60313 Frankfurt/ Main Tel +49 (0)69 1337 360 info@namibia-tourism.com www.namibia-tourism.com

Von links nach rechts: Marc Claydon (Marketing Assistant), Susanne Schmidt (Admin and Finance), Maureen Posthuma (Head Marketing), Jürgen Goetz (Marketing Executive Europe), Matthias Lemcke (Marketing Manager Europe).

TRAVEL NEWS NAMIBIA DEUTSCHE SONDERAUSGABE 2018

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ALLGEMEINES Fläche: 824.268 km² Hauptstadt: Windhoek Unabhängig seit: 21. März 1990 Präsident: Hage Geingob Mehrparteienparlament Demokratische Verfassung Gewaltenteilung zwischen Exekutive, Legislative und Judikative Säkularer Staat mit Religionsfreiheit (90% Christen) Presse- und Medienfreiheit

UMWELT Naturschutzgebiete: 15% der Gesamtfläche Höchster Berg: Brandberg Andere markante Berge: Spitzkoppe, Moltkeblick, Gamsberg Ganzjährige Flüsse: Oranje, Kunene, Okavango, Sambesi und Kwando/ Linyanti/Chobe Periodische Flüsse: Fischfluss, Kuiseb, Swakop, Ugab und viele mehr

FLORA 14 Vegetationszonen 120 Baumarten 200 endemische Pflanzenarten 100 und mehr Flechtenarten Lebende fossile Pflanze: Welwitschia mirabilis

WIRTSCHAFT Hauptsektoren: Bergbau, Fischerei, Tourismus & Landwirtschaft Größter Arbeitgeber: Landwirtschaft (46%) Größte Wachstumsbranche: Tourismus Bergbau: Diamanten, Uran, Kupfer, Blei, Zink, Magnesium, Cadmium, Arsen, Pyrit, Silber, Gold, lithiumhaltige Minerale, Nutzgesteine (Granit, Marmor, blauer Sodalit) und zahlreiche Halbedelsteine

INFRASTRUKTUR Straßen: 5.450 km Teer; 37.000 km Schotter Häfen: Walvis Bay, Lüderitz

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Flughäfen: Hosea Kutako Internationaler Flughafen, Eros Flughafen, 46 Flugfelder Eisenbahnnetz: 2.382 km Schmalspurgleise 6.2 Telefonanschlüsse pro 100 Einwohner Direktwahl in 221 Länder Mobilfunkstandard: GSM Verträge mit 117 Ländern, 255 Netzen Postdienst: Mitglied im Weltpostverein

SOZIALE INFRASTRUKTUR Ein Arzt pro 3.650 Einwohner In Windhoek drei Privatkrankenhäuser mit Intensivstation Ärzteschaft entspricht Weltstandard Rettungsdienste rund um die Uhr

BEVÖLKERUNG 2.3 Millionen Dichte: 2,2 Einwohner pro km² Windhoek: 400.000 Einwohner (15% der Gesamtbevölkerung) Amtssprache: Englisch 14 Regionen, 13 Volksgruppen 16 Sprachen und Dialekte Alphabetisierungsgrad: 85% Bevölkerungswachstum: 2,6% Bildungseinrichtungen: mehr als 1.700 Schulen, diverse Berufsschulen und tertiäre Einrichtungen

FAUNA Großwild: Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel, Gepard, Leopard, Giraffe 20 Antilopenarten 240 Säugetierarten (14 endemische) 250 Reptilienarten 50 Froscharten 676 Vogelarten Endemische Vögel: Namibschnäpper, Damara-Felsenspringer, Damaraseeschwalbe, Monteirotoko und andere

AUSLÄNDISCHE VERTRETUNGEN Mehr als 50 Länder unterhalten eine Botschaft oder ein Konsulat in Windhoek.

STEUERN UND ZOLL Die Preise aller Waren und Dienstleistungen enthalten 15% Mehrwertsteuer (VAT). Touristen können die Rückerstattung von VAT beantragen. Nachfragen beim Finanzministerium Tel. (+264 61) 23 0773 in Windhoek

GELDSACHEN Währung: Der Namibia Dollar (N$) ist an den Südafrikanischen Rand (ZAR) gekoppelt und hat den gleichen Wert. Der ZAR wird in Namibia als Zahlungsmittel akzeptiert. Die gängigen Kreditkarten sind Visa, Mastercard, American Express und Diners Club.

TRINKWASSER Leitungswasser ist fast immer aufbereitet und kann bedenkenlos getrunken werden. Vorsicht ist in den ländlichen Gegenden angebracht.

TRANSPORT Viele Touristenziele in Namibia sind NICHT mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Private Busunternehmen pendeln zwischen Windhoek und Swakopmund sowie Kapstadt, Johannesburg und den Victoriafällen. Windhoek ist der Mittelpunkt eines ausgedehnten regionalen und internationalen Flugnetzes. Chartergesellschaften fliegen alle Inlandsziele an.

ZEITZONEN Sommerzeit: GMT + 2 Stunden vom 1. Sonntag im September bis zum 1. Sonntag im April. Winterzeit: GMT + 1 Stunde vom 1. Sonntag im April bis zum 1. Sonntag im September.

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Im freien Fall Fallschirmspringen über der ältesten Wüste der Welt.

Sterngucken für die Seele Verlieren Sie sich im sternübersäten Nachthimmel, wo Lichtverschmutzung ein Fremdwort ist.


LANDKARTE

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Tanken Sie Kultur Im Lebenden Museum der Ju/’HoansiSan machen Sie mit Namibias ältester Kultur Bekanntschaft.

Die wildere Seite erkunden Kampieren Sie bei Olifantsrus im westlichen Teil des Etosha Nationalparks und beobachten Sie Wild aus einem Unterstand an einer Wasserstelle. Sundowner mit Geschichte Zum Sonnenuntergang ein Cocktail auf der Hotelterrasse der 100 Jahre alten Heinitzburg mit weitem Blick über Windhoek.

Uralte Geheimnisse Die Weiße Dame, die rätselhafteste Felszeichnung des Landes, finden Sie im Brandberg Massiv, und auch den höchsten Berggipfel in Namibia.


DAS NAMIBIA ERLEBNIS

Chris Botha

Für ABENTEUERLUSTIGE


Mountainbiking, Tigerfisch-Angeln, Felsklettern, Wüsten-Ausflüge im Geländewagen, Reiten. Um nur einige der vielen Aktivitäten zu nennen, die Abenteuer verheißen. Namibia ist dazu wie geschaffen. Abenteuer erwartet Sie um jede Ecke. Wenn Adrenalin durch die Adern braust und die Schönheit unseres Landes das Herz erwärmt, bleibt die Verzauberung nicht aus.


Chris Botha

Unsere natürlichen Strecken machen das Abenteuer Mountainbiking zu etwas Besonderem.

MOUNTAINBIKING

endlos ausdehnt, sind die Teilnehmer intensiver Hitze und starken Winden ausgesetzt, nachts folgt Kälte und möglicherweise Nebel. Es gibt vier Kategorien: mindestens 140 km für Vierermannschaften, 200 km für Zweierteams, anspruchsvolle 340 km für Einzelteilnehmer; und auch Tandems können an den Start gehen.

KAVANGO & SAMBESI

Die Vielfältigkeit des Geländes und der nahezu garantierte Sonnenschein in Namibia haben dazu geführt, dass die Popularität von Mountainbiking und Radfahren in den letzten Jahren steil zugenommen hat – bei der einheimischen Bevölkerung ebenso wie bei internationalen Gästen. Das zentrale Hochland liegt 1000 bis 2000 Meter über dem Meeresspiegel und fällt nach Westen zur Namib ab. In den rauen Berglandschaften des Steilabbruchs finden Geländeradsportler mehr als genug Gelegenheit, ihre Ausdauer und Geschicklichkeit zu erproben. Der Spaß beginnt gleich westlich von Windhoek, im hügeligen Khomashochland.

Besondere Anziehungskraft übt die Namib aus – selbst auf Radfahrer, oder vielleicht findet gerade die Radlerzunft die Herausforderungen der Wüste besonders attraktiv. Deshalb sind Fatbikes groß in Mode gekommen: Fahrräder mit dicken Reifen, die dafür sorgen, dass dem Radfahrer nicht einmal in den Dünen die Luft ausgeht. Mountainbiker lassen sich von schwierigem Gelände bekanntlich ohnehin nicht abschrecken, sondern bevorzugen anspruchsvolles Terrain. Radfahrer – und alle, deren Spielplatz die Natur ist – lassen nichts als ihre Spuren zurück. Wobei gar keine Spuren bleiben, wenn es ordentlich über Stock und Stein geht. Und Spuren im weichen Dünensand deckt der ruhelose Wind bald wieder zu. Anderswo im Land werden einspurige Strecken gerne vom Wild vereinnahmt oder im Sommer werden die Spuren vom Regen weggespült. Den einzigen Beweis, dass Radler in der Gegend waren, haben die Radler selbst, und zwar in der Bildergalerie in ihrem Gedächtnis. Wenn Sie gerne in wilder Natur unterwegs sind, die Ihnen nichts vormacht, dann sind Sie in Namibia genau richtig. Unsere natürlichen Strecken sind es, die das Abenteuer Mountainbiking zu etwas Besonderem machen.

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TIGERFISCH-ANGELN Ganz oben auf jeder Angler-Wunschliste steht zweifellos der temperamentvolle Tigerfisch. Gönnen Sie sich einen entspannten, spannenden Tag auf dem Wasser: sie werfen Ihre Leine hinter dem Boot aus, und während Sie langsam dahingleiten beobachten Sie, wie Mokoros (Einbäume) geschickt vorbeigestakt werden. Dann plötzlich strafft sich die Angelleine und die Ruhe weicht heller Aufregung, denn es gilt, den wildesten aller Fische an Bord zu holen – den Tigerfisch des Sambesi. Die großen Flüsse im äußersten Nordosten, in der ehemals als Caprivi bekannten Sambesi-Region, sind neben dem Sambesi der Chobe, Kwando, Linyanti und Okavango. In dieser wundersamen Wasserwelt sind mehr als 84 Fischarten heimisch. Ein Angler-Paradies par excellence und das perfekte Ziel für ein namibisches Angel-Abenteuer.

FELSKLETTERN Namibia ist zum Klettern ideal geeignet: kein Schnee, kein Eis, keine Minusgrade. Stattdessen hohe Temperaturen. Deshalb empfiehlt es sich, diesem Hobby in der milderen Jahreszeit nachzugehen. Das Unternehmen Urban Friction arrangiert Klettertouren zu den berühmten Felsformationen im ganzen Land. Erfahrung ist keine Voraussetzung, jeder kann mitmachen, ob Amateur oder Profi. Im Winter veranstaltet der namibische Bergsteigerclub MCSA (Mountain Club Namibia) regelmäßige Exkursionen zur Spitzkoppe.


FÜR ABENTEUERLUSTIGE ZU PFERDE Eine aufregende Art und Weise, Namibias Weite zu spüren und die Eigenheiten der Natur hautnah zu erleben, ist aus dem Sattel. Zum Beispiel im Namib-Naukluft Park.

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der Königstein im Brandberg Massiv, 2 574 m der Moltkeblick in den Auas-Bergen, 2 480 m der Bismarckfelsen südlich von Windhoek, 2 419 m der Gamsberg, “Namibias Tafelberg”, 2 347 m die Spitzkoppe, 1 728 m

Es gibt keinerlei Beschränkungen: die große Freiheit kann zusammen mit dem Naturerlebnis in vollen Zügen ausgekostet werden. Dieser Teil des Landes ist eines der landschaftlich schönsten Fleckchen der Erde. Wobei „Fleckchen“ sehr bescheiden ausgedrückt ist, denn mit 40 000 km2 ist der weitläufige Namib-Naukluft Park das

Eine aufregende Art, Namibias Weite zu spüren, ist aus dem Sattel.

Chris Botha


größte Naturschutzgebiet in Afrika. Der Artenreichtum von Fauna und Flora kann sich sehen lassen. Und das besonders Reizvolle ist, wie Reiter wissen, dass Wild sich kaum stören lässt wenn Menschen hoch zu Pferde anrücken. Im Namib-Naukluft Park gibt es festgelegte Reitwege, auf denen man über Berge und Dünen in die weiten Flächen und zu den Trockenflussläufen gelangt. Gemsböcke und geruhsam äsende Springböcke sind fast zum Greifen nah. Reitausflüge werden als Frühstücksausritt und zum Sundowner angeboten oder als Ausflug mit Übernachtung im Freien. Je nach Veranstalter können Sie bis zu sechs Tage lang zu Pferd unterwegs sein. Dabei werden pro Tag Strecken von 20 bis 50 km zurückgelegt. Üblicherweise kümmert sich um das Wohl der Reiter ein VorhutTeam, das am Tagesziel mit einem fertig aufgeschlagenen Lager und allem Drum und Dran aufwartet. Der Abend wird unter dem funkelnden Sternenhimmel verbracht, der nirgends so eindrucksvoll und überwältigend schön ist wie in Namibia. Ausritte und Reit-Safaris gibt es für Anfänger ebenso wie für Reiter, die im Sattel zu Hause sind. Jeder Ritt wird auf die Fähigkeiten des Teilnehmers zugeschnitten. Doch eine gewisse Erfahrung sollte man schon mitbringen. Damit tut man sich selbst einen Gefallen, weil man den Ausritt ungehindert genießen kann, wenn man durch die Begrenzung der eigenen Fähigkeit nicht eingeschränkt wird. Fitness und eine gute gesundheitliche Verfassung sind verständlicherweise eine Voraussetzung für diese Art von Abenteuer.

Unternehmen, die Reit-Safaris veranstalten: • Desert Homestead & Horse Trails • Die Namibia Horse Safari Company bietet mehrere Exkursionen an:

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Namib Desert Ride Greater Fish River Canyon Ride Damara Elephant Ride Ausritte von der River Crossing Lodge, 3 km außerhalb von Windhoek Gästefarm BüllsPort in den Naukluft Bergen Klein-Aus Vista am Rande der südlichen Namib bei Aus Okapuka Horse Safaris Equitrails Namibia Okakambe Trails

GELÄNDEFAHREN IM 4x4 Wahnsinnig steile felsige Steigungen im Namib-Naukluft Park, sandiges Vergnügen in den gewaltigen Dünen der Namib, oder schlitternd über rutschige Lehmpisten im Etosha Nationalpark: in Namibia gibt es garantiert eine Route, die speziell zu Ihren Interessen und Ihrem Geschicklichkeitsniveau als Geländefahrer passt. An Gelegenheiten, das Land abseits der üblichen Straßen zu erkunden, fehlt es wahrlich nicht. Im Osten locken die abwechslungsreichen Landschaften der Kalahari, im Nordwesten die raue Weite und Leere des Kaokolandes und an der Küste die großartige Dünenwelt der Namib. Namibia hält die größten Herausforderungen für abenteuerlustige Geländefahrer bereit. Zwar eignen sich viele Gegenden im ganzen Land für spannende Geländefahrten, doch mit Abstand am schönsten und zugleich am anspruchsvollsten ist die 1 570 km lange Atlantik-Küste mit ihren gewaltigen Dünen und unerforschten

Chris Botha

An Gelegenheiten, das Land abseits der üblichen Straßen zu erkunden, fehlt es wahrlich nicht.

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Landstrichen nach Osten. Im Dorob Nationalpark stehen zahlreiche ausgewiesene Routen zur Wahl. Für kurze Tagesexkursionen eignen sich mehrere markierte Strecken im Dünengürtel zwischen Swakopmund und Walvis Bay. Zwei der beliebtesten 4x4-Routen an der Küste befinden sich bei Sandwich Harbour und im Skelettküstenpark. Für Sandwich Harbour ist eine Genehmigung erforderlich. Sie wird vom Umwelt- und Tourismusministerium ausgestellt. Der Skelettküsten-Nationalpark kann nicht auf eigene Faust erkundet werden, sondern ausschließlich im Rahmen einer geführten Tour mit einem Unternehmen, das die erforderliche Konzession hat.

WASSERSPASS Wasserratten können sich im und am Atlantik austoben. Die berühmten links brechenden Wellen ziehen Surfer aus aller Welt an die namibische Küste. Und der starke Wind in Lüderitz setzt den Maßstab für den jährlichen Speed Challenge, einem internationalen Wettbewerb, bei dem die besten Wind- und Kitesurfer Geschwindigkeitsrekorde brechen. Als Surfer-Ziel wurde Namibia erst 2008 bekannt, als eine amerikanische Surf-Zeitschrift über eine zwei Kilometer lange Supertube-Riesenwelle berichtete, die sich bei Walvis Bay vor der Landzunge am Pelican Point bildet. Noch genauer: bei Donkey Bay, seither auch als Skeleton Bay bekannt. Dort hat der Atlantik vor noch nicht allzu langer Zeit den Verlauf der Küste verändert und damit die Voraussetzung für enorm lange Röhrenwellen geschaffen. Supertubes sind nur für absolute Profis. Alle anderen Surf-Fans finden viele geeignete Plätze zwischen Walvis Bay und Swakopmund, überall dort, wo sich abgehärtete Einheimische unverzagt in den kalten Ozean stürzen. Bekannte Surf-Spots in der Nähe von Swakopmund sind Guns, Thicklip, Wreck, Lockjoint und Tiger Reef. Sehr beliebt ist auch Cape Cross, weiter nach Norden gelegen und bei nicht-surfenden Besuchern wegen seiner riesigen Robbenkolonie bekannt. Die Robben stören sich nicht an den Menschen auf Brettern. Sie schauen sich das Ganze nur neugierig an, wenn sie zufällig in der Nähe aus dem Wasser emportauchen. Cape Cross ist jedoch ein Naturschutzgebiet und es empfiehlt sich, im Parkbüro eine Eintrittskarte zu lösen, bevor das Wellenreiten beginnt. Im fernen Süden, in Lüderitz, schafft der berühmtermaßen fast ständig wehende kräftige Wind ideale Bedingungen zum Wind- und Kitesurfen. Jedes Jahr steht die entlegene Küstenstadt sechs Wochen lang im Mittelpunt des sportlichen Interesses, wenn der erwähnte Lüderitz Speed Challenge ausgetragen wird. Seit dem ersten Wettkampf 2007 wurden zwölf Weltrekorde verbessert. Gleich sieben Teilnehmer brachen 2012 durch die magische Grenze von 50 Knoten. Die Große Bucht und die Große Lagune sind zum Windsurfen besonders geeignet.


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DAS NAMIBIA ERLEBNIS

Für

Paul van Schalkwyk

GENIEßER


“Abenteuer findet aus der Luft statt. Über den Dünen oder über der donnernden

Brandung schweben, an der untergehenden Sonne vorbeigleiten – in Namibia ist

Fliegen für diejenigen, die das Abenteuer suchen. Innerhalb weniger Stunden ist man

in der Sambesi-Region und kann hunderte von Elefanten die Flüsse überqueren sehen,

danach das enorme Ausmaß und die Schönheit der Salzpfanne im Etosha National Park bestaunen und abends rechtzeitig an der Küste landen, um zu beobachten wie die Sonne im Ozean versinkt.“ – Ginger Mauney, Filmemacherin und Autorin

Eine Flug-Safari ist mit Abstand die beste Art und Weise, in relativ kurzer Zeit einen umfassenden Eindruck von Namibia zu gewinnen. In diesem weiten, menschenleeren Land verbringt man viele Stunden im Auto, um entlegene Ziele zu erreichen. Die Abstände von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten sind groß, und meist liegt vor allem viel großartige Natur dazwischen. Eine Flug-Safari ist zweifellos komfortabler als langes Fahren. Und nicht nur das, viele Ziele sind ausschließlich mit dem Flugzeug erreichbar und bleiben den meisten Besuchern deshalb verborgen. Davon abgesehen vermittelt allein die Perspektive aus luftiger Höhe, wo die Linie zwischen Erde und Himmel verschwimmt, ganz andere Eindrücke. Die atemberaubende Sicht wird Ihnen unvergesslich bleiben. Das Erlebnis, zwischen den Wolken zu schweben, ist unbeschreiblich. Der nördliche Abschnitt des Skelettküstenparks ist Besuchern nur im Rahmen einer Flug-Safari zugänglich. Diese ferne Gegend liegt wirklich abseits der üblichen Besucherpfade und die Einflüsse von außen halten sich immer noch in Grenzen. Ein einmaliges Erlebnis ist Ihnen gewiss. Nur wenige Besucher haben die Möglichkeit, dieses geheimnisvolle Stückchen Namibia zu erkunden. Die nördliche Küste, die einen großen Teil des Skelettküstenparks bildet, ist ein gutes Beispiel für die dramatischen landschaftlichen Gegensätze in Namibia. Die Jahrmillionen

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alten Felsformationen und majestätischen Dünen der Namib erscheinen wie aus einer anderen Welt, erst recht, wenn man sie aus der Luft betrachten kann. Flug-Safaris gehören zu den beliebtesten AbenteuerAngeboten in Namibia. Erleben Sie das Kaokoland, den Kunene und den Skelettküstenpark aus der Luft. Das immer noch relativ unerforschte Kaokoland verspricht unzählige Abenteuer: Flug-Safari-Teilnehmer besuchen halbnomadische Himba-Gemeinschaften, spüren die seltenen, dem Leben in der Wüste angepassten Nashörner und Elefanten auf oder erkunden die raue, geheimnisvolle Landschaft. Flug-Safaris in den Nordwesten beginnen üblicherweise in Windhoek. Die Route führt über die Namib an die Küste. Aus der Vogelperspektive blicken Sie auf Swakopmund, Wlotzkasbaken und Henties Bay, Schiffswracks und orange leuchtende Flechtenfelder, während es immer weiter nach Norden geht. Der Kunene ist das nördlichste Ziel Ihrer Safari. Etliche Unternehmen veranstalten Flug-Safaris und Charterflüge, u.a. Skeleton Coast Fly-in Safaris, Westair Aviation, Wilderness Safaris, Scenic Air und African Profile Safaris.


FÜR GENIEßER

Erleben Sie die weiten Landschaften.

Chris Botha

Flug-Safaris gehören zu den beliebtesten Abenteuer-Angeboten.

TRAVEL NEWS NAMIBIA DEUTSCHE SONDERAUSGABE 2018

Elzanne Erasmus

Paul van Schalkwyk

Fliegen Sie bis zum grünen Norden, um den Sambesi zu entdecken.

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EXPLORE

EXPLORE ERKUNDEN Einige der großartigsten Landschaften der Welt befinden sich in Namibia. Aber es gibt noch viel mehr zu...

Namibia has some of the world’s most magnificent landscapes but there’s more…

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DAS NAMIBIA ERLEBNIS

Annabelle Venter

Für den WILDTIERFREUND


Etosha ist das Flaggschiff der namibischen Nationalparks.


Annabelle Venter

Der Etosha Nationalpark ist weltweit ein Begriff. Dieses ausgedehnte Naturschutzgebiet ist berühmt wegen seines Reichtums an Wild und seiner Artenvielfalt. Im Laufe seiner mehr als hundertjährigen Geschichte wurden mit großem Erfolg Rehabilitations- und Schutzmaßnahmen durchgeführt. Nirgendwo werden Sie Wild in solcher Vielzahl erleben wie in Etosha. Im Rahmen der Naturschutzbemühungen wurden Tierarten wiedereingeführt, die ehemals in dieser Gegend heimisch waren. Die Maßnahmen erwiesen sich als derart erfolgreich, dass mit der Zeit Tiere in andere geeignete Gegenden mit geringeren Wildbeständen umgesiedelt werden konnten.

Etosha ist das Flaggschiff der namibischen Nationalparks und eine der wichtigsten Tourismus-Destinationen des Landes. Angesichts der legendären Fülle an Wild sind Ihnen TierAbenteuer gewiss, egal, ob Sie als Selbstfahrer oder mit einer Reisegruppe unterwegs sind. Es gibt verschiedene Richtlinien, die bei Ihrem Etosha-Abenteuer zu beachten sind. Mit Ausnahme der Wasserstellen in den Rastlagern findet die Beobachtung des Wildes vom Auto aus statt: am Straßenrand, auf den Ebenen und Pfannen und an den zahlreichen Wasserstellen. Die fünf Rastlager, von Ost nach West, heißen Onkoshi, Namutoni, Halali, Okaukuejo und Dolomite. Alle verfügen über Läden, Restaurant und Tankstelle. Wasserstellen sind zur Wildbeobachtung besonders gut geeignet, insbesondere in der trockenen Jahreszeit, wenn das Wasser in den Senken und Pfannen verdunstet ist. Besucher

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können ihre Wildsichtungen in Bücher eintragen, die in den Parkbüros bereitliegen. Informieren Sie sich dort oder sprechen Sie mit einem Naturschutzbeamten. Achten Sie an den Wasserstellen auf das Verhalten der Tiere – es kann Hinweise auf die Anwesenheit von Raubtieren geben. Wenn Antilopen beispielsweise zusammengedrängt auf einer Seite stehen und auf das Gebüsch oder den Baumbestand gegenüber starren, liegen dort vermutlich Raubtiere im Schatten. Denken Sie daran, dass die verschiedenen Arten zu unterschiedlichen Zeiten zum Trinken kommen. Aufschlussreiche Handbücher über die Wildbeobachtung an den Wasserstellen von Etosha gibt es in den Läden. Die beste Zeit zur Beobachtung sind der frühe Morgen und der Spätnachmittag. Machen Sie sich bald nach Tagesanbruch auf die Socken und nehmen Sie sich viel Zeit, damit Sie möglichst auch Löwen, Elefanten, Nashörner und eventuell sogar Leoparden zu Gesicht bekommen.


DIE

In Etosha sind vier der Großen Fünf zu Hause. Insgesamt sind an die 500 verschiedene Wirbeltierarten vertreten – Säugetiere, Reptilien und Vögel – die es zu entdecken und auf Ihrer Liste abzuhaken gilt. Bei einem Aufenthalt von drei Tagen können Sie das berühmte Königreich der Tiere in Etosha geruhsam erforschen. Noch mehr Freude haben Sie, wenn Sie sich fünf Tage Zeit nehmen. Bleiben Sie auf den für Parkbesucher markierten Wegen. Während der Regenzeit werden manche Wege gesperrt, wenn sie für gewöhnliche PKW zu nass und matschig werden. Halten Sie sich stets an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Überhöhtes Tempo auf Sand- und Schotterstraßen ist in Etosha ebenso riskant wie anderswo im Lande, und obendrein müssen Sie im Wildpark damit rechnen, dass die Straße unerwartet von Tieren blockiert wird.

Die Geschöpfe der Namib Im prallen Sonnenlicht mag sie völlig leblos erscheinen, aber bleiben Sie ein bisschen in der Stille – die man hören kann, wie es gerne heißt – und die verborgenen Lebewesen der Namib werden zum Vorschein kommen. Die Schotterebenen der zentralen Namib gehören zu den trockensten ÖkoSystemen der Erde. Stellen Sie sich vor, dass die übliche Regenmenge höchstens 20 mm pro Jahr beträgt. Eine große Ausnahme war 2011, als stellenweise 100 mm gemessen wurden. Im Vergleich zu anderen hyperariden Wüstengebieten zeichnet sich die Namib jedoch als der Lebensraum einer erstaunlichen Vielfalt von Kreaturen aus. Zahlreiche Arten von Käfern, Silberfischchen, Spinnen, Skorpionen und Eidechsen existieren in dieser lebensfeindlichen Umgebung. In der Sahara kommen vier Arten von Dunkelkäfern vor, in der Namib sind es mehr als 40 Arten an einer einzigen Stelle. Die meisten sind endemisch, das heißt, sie sind nur in der Namib zu finden. Ihr Überleben wird durch die Feuchtigkeit ermöglicht, die vom Atlantik landeinwärts weht. Nebel kondensiert auf Steinen und Pflanzen, befeuchtet den Boden. Die Käfer der Namib sind durch ihre Fähigkeit, den Nebel zu nutzen, berühmt geworden. Der Nebeltrinkerkäfer (Onymacris), von dem es nur zwei Arten gibt, erklimmt nachts die Dünen und macht auf dem Kamm Handstand, so dass er die Feuchtigkeit aufnehmen kann, die an seinem Körper hinunterrinnt. Auf diese Weise trinkt er mit einem Mal eine Menge, die einem Achtel seines Körpergewichts entspricht. Käfer der Art Lepidochora wiederum legen kleine Gräben an, um Nebelfeuchtigkeit zu sammeln. Eine erstaunliche Anpassung ermöglicht Käferlarven die Aufnahme von Luftfeuchtigkeit. Andere Bewohner der Namib decken ihren Wasserbedarf mit der Feuchtigkeit, die sich auf Pflanzen und Flechten sammelt. Manche von ihnen, wie Vipern und PalmatoGeckos lecken Nebeltröpfchen vom eigenen Körper. Blaugrüne Algen (cyanobacteria) sind lebende Fossilien, die unter dem Quarzgestein der Wüste perfekte Lebensbedingungen finden. Dort sammelt sich Feuchtigkeit und es ist genügend Licht und zugleich Schutz vor UV-Strahlen vorhanden. Anderen Organismen dienen die Algen als Nahrung. Und so überlebt eine Vielzahl winziger Kreaturen auf findige Art und Weise in einer der lebensfeindlichsten Landschaften der Welt.

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Tarry Butcher

Gerhard Thirion

Lรถwen sind die einzigen wirklich sozial gearteten Katzen.


FÜR DEN WILDTIERFREUND Elzanne Erasmus

Tausende Elefanten ziehen durch die Kavango- und die Sambesi-Region im Nordosten.

Die Großen Fünf!

Der Begriff „die Großen Fünf“ wurde von Großwildjägern geprägt und bezieht sich auf die fünf Tierarten in Afrika, die zu Fuß am schwierigsten zu jagen sind. Mittlerweile bezeichnet der Begriff eine Art Wunschliste, die sich Besucher bei ihrem Aufenthalt im südlichen Afrika zu erfüllen hoffen, das heißt: Löwen, Leoparden, Nashörner (schwarze und weiße), Elefanten und Büffel zu sehen. Wie steht es mit Ihrer Liste?

Elefant

Namibia ist insbesondere wegen seiner „Wüstenelefanten“ berühmt. Die Zahl der Dickhäuter, die sich den trockenen Bedingungen im Damaraland und in der Kunene Region angepasst haben, ist inzwischen auf 600 angewachsen. Weiter östlich, im Etosha Nationalpark leben große Herden, und tausende von Elefanten ziehen durch die Kavango- und die Sambesi-Region im Nordosten, und durch Namibias Nachbarländer, vor allem Botswana und Sambia. Nebenbei bemerkt: Der Elefantenrüssel besteht aus 150 000 Muskeln und gehört zu den vielseitigsten Organen im Tierreich – so feinfühlig, dass eine Erdnuss aus der Hand eines Menschen aufgenommen werden kann, und stark genug, um Baumstämme mit einem Gewicht von mehreren hundert Kilogramm zu heben. Der Rüssel dient als Trinkhalm, als „Periskop“ zur Witterungsaufnahme, als Waffe und als Instrument im Sozialverhalten.

Nashorn

Namibia verfügt über den weltweit größten Bestand an frei lebenden Nashörnern außerhalb von Wildparks. Mehr als 90 Prozent der südwestlichen Unterart des schwarzen Nashorns leben in Namibia. Südafrika und Namibia sind sozusagen die letzte Nashorn-Bastion in Afrika. Unser Bestand an weißen Nashörnern nimmt ebenfalls zu. In Namibia war diese NashornArt zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgerottet. Weiße Nashörner aus Südafrika wurden in jüngerer Zeit in Nationalparks, privaten Wildreservaten und auf Farmen ausgesetzt.

Afrikanischer Büffel

Namibias Büffel halten sich in der Sambesi-Region (früher Caprivi genannt) und im Waterberg Plateau Park auf. Diese Tierart wird sorgsam überwacht, denn im Zuge strenger

Nutztierhaltungsbestimmungen wird ihre Verbreitung eingeschränkt. Büffel gehören zur Familie der Rinderartigen (Bovidae) und sind Rindern, mit Ausnahme ihrer Hörner, recht ähnlich. Es sind wuchtige Tiere: Bullen bringen bis zu 800 kg auf die Waage, Kühe bis zu 750 kg. Kälber wiegen bei der Geburt rund 40 kg. Bullen erreichen ihr volles Gewicht mit etwa sieben Jahren, Kühe bereits mit fünf Jahren. Bemerkenswerterweise sind die Vorderhufe deutlich grösser als die Hinterhufe, vermutlich um den höheren Gewichtsanteil von Vorderviertel, Kopf und Nacken auszugleichen.

Löwe

König Löwe, Panthera leo, braucht nicht groß vorgestellt werden. Löwen zählen zu den Hauptattraktionen der namibischen Tierwelt. Doch ist zu erwähnen, dass Löwen die einzigen wirklich sozial gearteten Katzen sind. Sie in freier Wildbahn zu sehen gehört zu den unglaublichsten Momenten einer Safari. Löwen sind nicht nur im Etosha Nationalpark anzutreffen, sondern auch im Khaudum Nationalpark weiter nach Osten – und in der Kunene Region im kargen Westen. Wie die Elefanten sind auch Löwen in der Lage, sich den extremen Bedingungen der Wüste anzupassen.

Leopard

Wenngleich nur selten zu sehen, hat der Leopard die weiteste Verbreitung aller Großkatzen. Von Namibia zur Arabischen Halbinsel, quer durch Asien bis nach Korea: wo immer genügend Deckung vorhanden ist, schleichen Leoparden umher, vorzugsweise des Nachts. Mit Ausnahme der Skelettküste sind Leoparden in ganz Namibia anzutreffen. Sie sind meistens Einzelgänger und können als Meister der Unauffälligkeit unbemerkt in der Nähe von Menschen leben. Zahlen über den Gesamtbestand in Namibia wurden zuletzt 2012 veröffentlicht. Damals bewegten sich die Schätzungen zwischen 13 356 und 22 706 Tieren. Der erhebliche Unterschied macht deutlich, wie schwierig es ist, eine akkurate Leopardenzählung durchzuführen.

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Nashörner – Namibias ganzer Stolz

Ein majestätischer Koloss trottet über eine ausgedörrte Ebene. Das graue Tier fügt sich harmonisch in die Schönheit der Umgebung ein. Es lebt im Einklang mit der Natur, es gehört hierher. Es ist Teil des Erdbodens und der Felsen und des vereinzelten Grüns, das aus der trockenen Erde sprießt. Es gehört zum Pulsschlag dieses Landes. Von Ferne verfolgen aufmerksame Augen das Nashorn. Die Beobachter bewundern die Kreatur und die Landschaft ringsum. Ihr frohes Lächeln entspringt dem Wissen, dass der Anblick, den sie vor sich haben, die natürliche Ordnung der Natur widerspiegelt. Sie lächeln, weil sie das Glück haben, diesen großartigen Augenblick zu erleben.

Wie sich schwarze und weiße Nashörner unterscheiden:

Weiße Nashörner sind meist größer als schwarze und haben einen stärker ausgeprägten Nackenbuckel. Auch ihre Ernährungsweise ist verschieden. Weiße Nashörner grasen, schwarze Nashörner sind Laubfresser. Dieser Unterschied findet in mehreren physischen Merkmalen Ausdruck: das schwarze Nashorn hat einen kleineren Kopf und eine hochgezogene Oberlippe, die sich zum Laubfressen eignet. Das weiße Nashorn hat ein gerades breites Maul. Ein farblicher Unterschied besteht nicht. Die Bezeichnung „weiss“ kam durch eine Verwechslung englischer Begriffe zustande.

Wie verhält man sich, wenn eine ganze Tierart am Rande eines Abgrunds steht und jeden Moment darin verschwinden könnte? Sieht man zu und wartet ab oder schreitet man zur Rettung? Zwischen 1970 und 1992 schrumpfte der Bestand an schwarzen Nashörnern um 96 Prozent. Zuletzt waren nur noch 2400 Tiere übrig. Dank intensiver Bemühungen zu seinem Schutz und dem höchst erfolgreichen Treuhänder-Programm des Umwelt- und Tourismusministeriums wurde das Nashorn knapp vor der Ausrottung gerettet. Mit der Unterstützung von Stammesführern, ländlichen Gemeinschaften und deren Wildhütern sowie innovativen Entwicklungen im Tourismus konnte die Wilderei drastisch eingedämmt werden. In den letzten Jahren hat sich der Nashornbestand mehr als verdoppelt.

Gerhard Thirion

Wenn es um Nashorn-Schutz geht, kann Namibia mit vielen Erfolgsgeschichten aufwarten. Im Jahr 2014 fielen 22 Nashörner der Wilderei zum Opfer, 2016 wurde nur ein Nashorn gewildert. Die Hegegebiete werden bei diesen Zahlen nicht berücksichtigt.

NASHORN FAKTEN: • Schwarze Nashörner haben zwei Hörner, die während der gesamten Lebensdauer des Tieres kontinuierlich wachsen (wie Fingernägel beim Menschen). • Die Form des Nasenhorns kann je nach Gegend wechseln, ebenso die Größe. • Auch zwischen den Geschlechtern unterscheiden sich die Hörner: bei den Bullen sind sie meistens dicker, bei den Kühen länger und dünner. • Das Horn des Nashorns besteht aus tausenden von komprimierten, haar-ähnlichen Keratin-Strähnen; sie machen es äußerst hart, aber bei Kämpfen kann das Horn dennoch brechen oder splittern. • Das vordere Horn wird im Durchschnitt etwa 50 cm lang und ist stets länger als das hintere Horn.


FÜR DEN WILDTIERFREUND

CHECKLISTE FÜR DIE TIERWELT IN NAMIBIA: DIE SÄUGETIERE VON NAMIBIA

Halten Sie Ausschau nach diesen endemischen oder fast endemischen Arten: Schwarznasenimpala Hartmann Bergzebra Damara Dik-dik Felsenratte Damara Borstenhörnchen 
 Schwarze Schlankmanguste Kaokoveld Klippdachs Kalahari Rennmaus Westliche Klippen-Elefantenspitzmaus

Kleine Säugetiere

Wüstengoldmull Kap-Igel Kurzohr-Elefantenspitzmaus Kurzrüssel-Elefantenspitzmaus Westliche Klippen-Elefantenspitzmaus Trockenland-Rüsselspringer
 Erdferkel Schuppentier
 Kap-Hase
 Buschhase
 Wollschwanzhase Kap-Erdhörnchen Damara-Erdhörnchen Gestreiftes Baumhörnchen
 Baumhörnchen 
 Afrikanischer Felsenbilch Afrikanischer Waldbilch Springhase
 Damara-Graumull Stachelschwein Große Rohrratte Felsenratte Beutelmaus Fettmaus Klippdachs

Große Säugetiere

Elefant Angola-Giraffe Weißes Nashorn Schwarzes Nashorn Flusspferd

Primaten

Tschakma Pavian
 Vervet-Meerkatze Bushbaby

Raubtiere


Kapfuchs
 Löffelhund
 Schabrackenschakal
 Honigdachs 
Bandiltis
 Zebramanguste
 Kaokoland-Schlankmanguste (schwarze Manguste) Große Kapmanguste
 Schlankmanguste 
 Zwergmanguste 
 Fuchsmanguste
 Surikate
 Kleinfleck-Ginsterkatze Zibetkatze Tüpfelhyäne Braune Hyäne Erdwolf Afrikanische Wildkatze Afrikanischer Wildhund Schwarzfußkatze Karakal Gepard Löwe Leopard Kap-Pelzrobbe 


Steppenwild

Gerhard Thirion

Eland Großer Kudu Gemsbock Hartmann Bergzebra Steppenzebra Hirschantilope Streifengnu Kuhantilope Schwarznasenimpala Springbock Damara Dik-dik Klippspringer Steinböckchen Ducker

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DAS NAMIBIA ERLEBNIS

Für den FEINSCHMECKER Auf Ihrer Reise durch Namibia werden Ihnen interessante Kulturen verschiedenster Art begegnen, Sie werden durch ständig wechselnde Landschaften fahren und Abenteuer erleben, die das Adrenalin in Wallung bringen. Ihr Gaumen wird es Ihnen danken, wenn Sie bei alledem auch den einheimischen Gerichten und Spezialitäten Beachtung schenken und ungeahnte Köstlichkeiten entdecken. In jeder der namibischen Regionen gibt es eine Gaumenfreude, die sich als Wegzehrung eignet. Unsere Reise geht von Nord nach Süd.

Gewürze und getrocknete Lebensmittel auf einem lokalen Markt.

Starten Sie im nordöstlichen Zipfel, der sich wie ein Finger in das feuchtere, subtropische Innere des Kontinents streckt. Dort ist der Boden fruchtbar, frisches Obst und Gemüse taucht auf Ständen am Straßenrand auf. Wecken die kugeligen Affenorangen Ihre Neugier? Kosten Sie ruhig mal eine: das Fruchtfleisch in der harten Schale wird Sie mit einem völlig ungewohnten, aber sehr angenehmen Geschmack überraschen. Doch Vorsicht vor den ungenießbaren großen Kernen. Weiter nach Westen bildet das Owamboland einen guten Teil des namibischen Nordens. Dort werden Marula-Bäume ganz besonders geschätzt. Ihre Früchte werden neuerdings für kosmetische Zwecke genutzt, und die Kerne werden zu Öl verarbeitet. Berühmt wurden die Früchte des Marula-Baums jedoch durch den einzigartigen Amarula Cream Likör. Im Owamboland können Sie den fermentierten Saft ganz ohne jegliche Zutaten probieren, oder die frischen Früchte essen. Ebenso beliebt wie Marula-Früchte ist eine spinatartige Pflanze namens ombidi. Nun geht die Fahrt weiter, auf der Fernstraße B1 nach Süden, Richtung Windhoek. Am Fuße von Termitenhügeln neben der Straße werden Ihnen möglicherweise enorme Pilze auffallen. Sie werden omajova genannt und sind eine echte Delikatesse, die nur für kurze Dauer nach ergiebigen Regenfällen aus dem Boden sprießt. Bei einigen Restaurants stehen dann OmajovaSpezialitäten auf der Speisekarte. Nutzen Sie die Gelegenheit, falls sie sich bietet!

Elzanne Erasmus

Die Hauptstadt ist das nächste Ziel. Dort gibt es viel Neues zu kosten, wenn Sie kulinarisch ein bisschen abenteuerfreudig sind. Steuern Sie den offenen Markt bei den einstigen JunggesellenUnterkünften in Katutura an, der eigentlich schon lange kein Geheimtipp mehr ist. Kapana ist die große Attraktion, man könnte fast von Namibias Nationalimbiss sprechen. Dabei handelt es sich lediglich um köstlich gewürzte Fleischstreifen, die auf dem Grill gegart werden. Bisweilen bilden sich längere Schlangen an den Verkaufsständen – schließlich ist Namibia ein Land, in dem mit Vorliebe Fleisch verspeist wird. Derweil Sie auf dem Markt in Katutura sind, können Sie auch Wambo-Kuchen probieren, ein einfaches süßes Hefegebäck. Oder die berühmten Mopane-Raupen, falls Ihnen nicht schon bei der bloßen Vorstellung schlecht wird.

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Interessieren Sie sich für typisch namibische Gerichte? Die leckersten Rezepte und traumhafte Bilder finden Sie in Life on a Table, einem Kochbuch von Antoinette de Chavonnes Vrugt. Das Buch ist beim Büro von Venture Media erhältlich. Kontaktieren Sie Bonn zwecks weiterer Informationen: bonn@venture.com.na

Hentie Burger

Gegrilltes Fleisch, in Namibia auch als Braai bekannt.


Annabelle Venter

Pilze am Fuße von Termitenhügeln werden omajova genannt.

Östlich von Windhoek liegt Gobabis. Dieser Teil des Landes ist Rinderzuchtgelände par excellence. Aber wer braucht schon einen Vorwand, um sich heimisches Freilandrind schmecken zu lassen! Kein Wunder, dass namibisches Rindfleisch auch außerhalb des Landes begehrt ist, beispielsweise in Europa. Zum Glück bleibt trotz aller Exporte immer genug für uns selbst übrig. Gobabis liegt mitten in der Kalahari, nicht zu verwechseln mit der berühmten Namib, die sich im Westen an der gesamten Küste entlangzieht. Die Kalahari birgt einen eigenen kulinarischen Schatz: Trüffeln. Sie sind ebenso schwer zu finden wie die europäischen, aber längst nicht so teuer. Doch wie die Omajova-Pilze an den Termitenhügeln wachsen auch die Trüffeln der Kalahari nur kurze Zeit. Dafür können sie eine Zeitlang aufbewahrt werden. Auf zur anderen Seite des Landes, an den Atlantik! Der kalte Benguela-Strom vor der Küste bringt genügend Nahrung für Fische aller Art mit – was die namibischen Strände bei Anglern sehr beliebt macht, insbesondere Henties Bay, etwa eine Stunde nördlich von Swakopmund gelegen. Swakopmund selbst strahlt immer noch eine gediegene deutsche Atmosphäre aus. Dort

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haben Sie Gelegenheit, Eisbein zur Abwechslung mal am Rande einer Wüste zu essen. Und dazu Bier, das auch im Südwesten Afrikas nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird. Rund 500 km weiter die Küste hinunter liegt das Städtchen Lüderitz. Allerdings könnte man, selbst wenn man wollte, nicht auf direktem Weg dorthin gelangen, man muss einen Schlenker durch das Inland fahren. Lüderitz wiegt seine abgelegene Lage mit Austern auf und mit einer Landschaft, die durch Kargheit bezaubert. Nehmen Sie sich Zeit für den Abstecher durch den Süden. Genießen Sie die landschaftlich schöne Route, die Fernstraße, Kaffeepausen am Straßenrand oder bei einem der Stände oder Lädchen mit Farmprodukten, an denen Sie unterwegs vorbeikommen. Die Landschaft ist ausgedörrt und menschenleer, aber sie kann dennoch mit einigen kulinarischen Überraschungen aufwarten: bestes Schaffleisch von den umliegenden Farmen, hausgemachtes Biltong (Trockenfleisch) oder der berühmte Apfelstrudel des Cafés an der Tankstelle von Solitaire.


EIN GUTER SCHLUCK ZUM SONNENUNTERGANG

Namibier lieben Sundowners, den guten Schluck zum Sonnenuntergang. Denn jeder Sonnenuntergang ruft festliche Gefühle hervor. In Namibia ist es geradezu unmöglich, keinen Ehrfurcht einflößenden Sonnenuntergang zu erleben. Während sich die Sonne zum Horizont neigt, nimmt das Blau des Himmels eine leichtere Tönung an. Dann die Dramatik: orange und rosa. Geschichtet, falls man sich in der Regenzeit befindet. Wolken sorgen für ein Licht- und Schattenspiel. Dann das Feuerwerk, wenn die Sonne versinkt: leuchtend rot über staubiger Landschaft, mit grünen Funken über dem Ozean. Und fast genauso schnell wie das Schauspiel begonnen hat, ist es wieder vorbei. Die Farben verblassen, verschwinden hinter dem Horizont, Dunkelheit senkt sich herab.

Ein Prost in jedem Viertel: Biergärten, Strandbars, Shebeens, Cuca Shops

In Namibia wird erstklassiges Bier gebraut. Allein das ist ein Grund, weshalb wir Bier so schätzen. Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Brauerei eine der wenigen außerhalb von Deutschland ist, die das Reinheitsgebot von 1516 befolgt. Ein Braai ohne ein Bier in der Hand ist unvorstellbar. Eine Fahrt durch Namibia ohne sich in einigen der zahlreichen Shebeens, Biergärten oder Strandbars umzusehen, wäre echt eine Schande. Sie werden erleichtert feststellen, dass Sie keinen Durst leiden brauchen so heiß es auch sein mag. Und dann mal ehrlich: was löscht denn mitten im Sommer den Durst besser als ein eisgekühltes Bier?

Biergärten – das ist doch was Deutsches!

Klaro, in Deutschland wurden sie sozusagen erfunden. Und weil Namibia einmal eine deutsche Kolonie war, haben Biergärten ihren festen Platz bei uns gefunden. Es gibt sie überall im Land. Hier ist eine kleine Liste, damit Sie nicht lange suchen müssen. • Joe’s Beerhouse in Windhoek • Andy’s Pub in Windhoek • Brauhaus Swakopmund • The Raft’s Bar in Walvis Bay • Casa Forno in Otjiwarongo • Farmhouse in Outjo • Omaruru Souvenirs & Kaffeestube in Omaruru • Bar und Biergarten der Sossusvlei Desert Lodge • Acasia Biergarten der Sossusvlei Desert Lodge

Strandbars

Auch an der Küste muss Ihre Kehle nicht darben, schon gar nicht in der heißen Ostwind-Stimmung. Der dichte Nebel, der sich bisweilen über die Küste senkt, hält uns allerdings auch nicht davon ab, unser Bier eisgekühlt zu trinken.

In Namibia produzieren wir unser eigenes Bier nach dem ursprünglichen Reinheitsgebot.

Hier finden Sie ein kühles Blondes am Strand: • Solitude Beach Bar & Restaurant in Henties Bay • Skubbe Bar in Henties Bay • Pirate’s Cove Sports Bar und Pizzeria in Henties Bay • Tiger Reef in Swakopmund • Wambu Beach in Walvis Bay

Shebeen alias Cuca Shop – Was das ist?

Eine farbenfrohe Ansammlung von Shebeens, auch als Cuca Shops bekannt, verteilt sich über das ganze Land. Ihre einfallsreichen Namen verleihen der Umgebung Humor und Charakter. Der Name „Cuca Shop“ beruht auf einer portugiesischen Biermarke, die es früher in Angola gab. Diese Shops verkauften außer Bier auch die wesentlichsten Lebensmittel. Gebräuchlicher ist mittlerweile die Bezeichnung Shebeen. Shebeens waren einst meist illegale, informelle kleine Bars, in denen man zusammenkam, um Neuigkeiten auszutauschen und Musik zu hören. Inzwischen sind sie längst legalisiert und in allen Ortschaften anzutreffen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in entspannter Umgebung unter die Einheimischen zu mischen und sich über die lokale Musikszene unterrichten zu lassen. Häufig werden in Shebeens auch einfache Speisen verkauft. Delikatessen wie die bereits erwähnten Mopane-Raupen werden mit einem steifen Brei serviert, entweder aus Mais oder Mahangu (Perlhirse aus den nördlichen Regionen). Dazu gibt es den oftmals sandigen Ekaka-Spinat, verschiedene Sorten von gekochten Bohnen, Eembe-Datteln und Makalani-Nüsse, und ein körniges Getränk namens omaluvu.

Einige bekannte Shebeens: • • • • •

Oshebeena Bar (Etosha Safari Lodge) Xwama Cultural Village (Katutura) One Stop Cuca Shop (Etosha Village) Maspiri Bar (Windhoek) Wambu Beach (Walvis Bay)

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Unsere erste Reiseroute erschloss die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie den Etosha National Park, die Felsgravuren von Twyfelfontein, die Dünen am Sossusvlei, den Fish River Canyon und Küstenstädte wie Swakopmund und Lüderitz. Daraus wurde die Standardroute vieler Besucher.

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Gästefarmen statt Hotels

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Es war einige Überzeugungsarbeit nötig, bis die ersten Autovermieter unseren Kunden Allradfahrzeuge für das teils unwegsame Gelände anboten. Die praktischen Dachzelte haben ebenfalls wir eingeführt: heute der Standard in Namibia. Nach wie vor sind wir jedes Jahr einige Wochen in Namibia unterwegs: Neues wird entdeckt, Bewährtes überprüft und alles selbst ausprobiert. Mit langjähriger Erfahrung, aktuellem Wissen „von unterwegs“ und mit starken Partnern vor Ort geben wir alles, um Ihnen die Reise Ihres Lebens zu ermöglichen.

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Elzanne Erasmus

DAS NAMIBIA ERLEBNIS

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FOTOGRAFEN Ihr Atmen wird langsamer. Ganz ruhig jetzt. Nur eine klitzekleine Bewegung des Fingers. Abdrücken. Ein perfektes Bild. Das einzige Geräusch kam vom Verschluss. Ihr Motiv schaut auf, fühlt sich plötzlich gestört. Starrt direkt zu Ihnen hin. Sie, der lautlose Fremdling. Sekunden verstreichen. Während Sie zurückstarren beginnt sich die nächste perfekte Szene zu bilden. Sie sind bereit, warten nur noch auf das optimale Zusammenspiel von Sonnenlicht und Motiv. Wieder bietet sich eine goldene Gelegenheit. Und wieder. Und… wieder. Säugetiere, Vögel, Reptilien. Auch Menschen, mit staunenden Augen und scheuem Lächeln. Und manchmal richten Sie den Sucher sogar auf stumme Felsformationen. Überall ein Zauber, den Sie festhalten möchten. Das hat Namibia so an sich. Ein Paradies für Fotografen. 46

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Text Annabelle Venter

FOTOGRAFIERTIPPS

Landschaften und Formen

Jeder Fotograf möchte Bilder von schönen Landschaften nach Hause mitnehmen. Noch lange nach der Reise halten sie die Erinnerung an den Gesamteindruck und die Stimmung wach. Ständig sind Sie in Versuchung, anzuhalten und schnell eine Aufnahme von dem zu machen, was Sie gerade vor sich sehen. Es lohnt sich jedoch, einen Moment inne zu halten und die Aufnahme zu planen. Ungewöhnliche Blickwinkel verleihen Ihren Fotos Ihre ganz persönliche Note.

Linsen – Wenn Sie sich nicht mit zu viel Gepäck belasten

wollen, dürfte Ihnen ein einziges Zoom-Objektiv gute Dienste leisten, denn es bewährt sich in den meisten Situationen. Ich schlage 24 bis 200 mm vor. Aus folgenden Gründen ist es bei Landschaften gut, Auswahlmöglichkeiten zu haben: 1. Mit einer langen Brennweite (17–24 mm) lässt sich Interessantes in den Vordergrund einer großen Szene rücken. Ein- und


RAW – Aufnahmen im RAW-Format können später detailliert

bearbeitet werden und garantieren dennoch höchste Bildqualität.

Tiefenschärfe

– Eine kleinere Blendenöffnung (wie f22) verleiht der Szene zwar insgesamt Schärfe, aber sie kann die Verschlusszeit verringern und dadurch ein weniger scharfes Bild bewirken. Das lässt sich durch Erhöhung der ISO ausgleichen. Da die meisten Linsen jedoch einen idealen Punkt mit optimaler Bildschärfe zu haben scheinen, ergibt maximale Blendenöffnung selten Aufnahmen von gleichmäßiger Schärfe.

Namibia - ein Paradies für Fotografen.

Zwei-Drittel-Regel – Bei Landschaftsaufnahmen ist

sie unverzichtbar. Lassen Sie den Himmel bei spektakulärer Bewölkung zwei Drittel des Bildes einnehmen. Wenn sich Ihr Vordergrund-Motiv auf dem Boden befindet gehen Sie umgekehrt vor. Und achten Sie darauf, dass der Horizont eine gerade Linie bildet! Natürlich lässt er sich bei der Bearbeitung im Nachhinein gerade rücken, aber dabei geht auf beiden Seiten des Bildes immer ein Stückchen verloren.

Stativ – Ein Stativ ist immer gut, und noch besser wird es,

wenn Sie ein Auslöserkabel verwenden, denn damit lässt sich Bewegung verlangsamen – wie Wind in den Bäumen oder ein Wasserfall. Außerdem können Sie mit dem Stativ einen Selbstauslöser verwenden und ebenfalls auf dem Bild in Erscheinung treten!

Wetter – Lassen Sie sich nicht abschrecken, wenn der Himmel mal nicht strahlend blau ist und sich die Sonne womöglich hinter dicken Gewitterwolken verbirgt. Diffuses Licht an bedeckten Tagen eignet sich für manche Motive besser als tiefe Schatten.

Filter – Polarisationsfilter können Spiegelung im Wasser dasselbe Bild kann Gebäude, Menschen und Tiere im Vordergrund und jede Menge Einzelheiten in der Ferne zeigen. 2. Mit einer 50-mm-Linse erzielen Sie ein Bild, das dem am nähesten kommt, was Ihr Auge tatsächlich sieht. 3. Beim Teleobjektiv (mindestens 200 mm) verschwinden ablenkende Komponenten an den Seiten. Brennweiten von mehr als 200 mm verdichten den Hintergrund, so dass er verschwimmt. Das kann sehr wirkungsvoll sein, zum Beispiel wenn ein Motiv am Rande eines Berges fotografiert wird. 4. Ein Schutzaufsatz für die Linse hält unerwünschtes Sonnenlicht ab und verhindert Lichtflecken auf dem Foto.

Belichtung – In der Fotografie ist Belichtung alles!

Beschließen Sie möglichst am Tag zuvor, was Sie aufnehmen möchten. Am nächsten Morgen machen Sie sich dann schon vor Sonnenaufgang auf den Weg, damit Sie die ersten Sonnenstrahlen erwischen. In der goldenen Stunde liegt die Landschaft in Pastellfarben und sanften Konturen da, und das frühe Licht wirft interessante Schatten. Bereiten Sie sich darauf vor, den besten Aussichtspunkt zu erklimmen, den Sie finden können. Die Belohnung ist ein Blick, der Ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird. Vermutlich werden Sie auch die Kletterpartie nie vergessen!

entgegenwirken oder einen leblos erscheinenden Himmel aufbessern. Ein Neutralfilter gleicht den starken Lichtkontrast zwischen Himmel und Land aus, so dass beide eine natürlichere Farbe annehmen.

Vertikal – Machen Sie zur Abwechslung auch mal vertikale Aufnahmen. Falls Sie ein Weitwinkelobjektiv verwenden, empfiehlt es sich, so nah wie möglich an das Motiv im Vordergrund heranzugehen. Dadurch entsteht ein Gefühl von Raum und großzügiger Weite.

Tiere und Landschaften – Jeder kann ein Tierportrait

aufnehmen. Doch ein Tier in seiner natürlichen Umgebung festzuhalten erfordert etwas mehr Können, viel Geduld und eine gute Portion Glück. Selten bekommt man einen Leoparden in einem großen Baum zu Gesicht, aber sind Sie einsatzbereit, wenn Sie tatsächlich einen sehen? Sie werden mindestens eine 50-mm-Linse brauchen, denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie nah an Ihr Motiv herankommen. Versuchen Sie die Größe und Rolle des Tieres in seiner Umgebung zum Ausdruck zu bringen. Bei solchen Bildern geht es um Stimmung!

Zeit – Stimmung einzufangen erfordert Zeit. Bleiben Sie entspannt!

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ETOSHA ANDERSSON TAXI In herrlicher, menschenleerer Landschaft, mitten im Norden, liegt der ETOSHA NATIONALPARK. Die Artenvielfalt macht diesen Wildpark zu einer der führenden Touristenattraktionen in Namibia.

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Eine Wunder der Natur, der Köcherbaum, gehört zu den „Großen 5“ der namibischen Bäume.

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DAS NAMIBIA ERLEBNIS

NATURLIEBHABER In Namibia kommen Naturliebhaber voll auf ihre Kosten. Allein schon die Landschaften: hier Savanne, dort üppige subtropische Vegetation, dann Buschveld, und ganz besonders die Wüste. Dazu der Reichtum an Wild, unzählige Vogelarten und seltsame Pflanzen… das muss man alles erstmal auf sich einwirken lassen! Was immer es ist, was Sie an diesem dankbaren Land – wie Namibia häufig genannt wird – besonders fasziniert, die Wunder unserer Natur wollen erkundet werden. Und Sie werden sich verlieben! Nichts ist schöner als die winzig kleinen Körnchen des Wüstensands zwischen Ihren Zehen hindurchrieseln zu spüren. Jene Sandkörnchen, die unweigerlich in Ihre Schuhe geraten. Man braucht gar nicht erst versuchen, dem feinen Dünensand zu entkommen. Die Dünen folgen Ihnen nach Hause und bringen sich wieder in Erinnerung wenn Sie das „Sandmeer“ schon längst verlassen haben. Jedes Jahr kommen unzählige Besucher nach Namibia um die Wüste zu erleben, und doch scheinen gerade Ihre Spuren die ersten zu sein, von denen die Sandoberfläche jemals berührt wurde. Das ungeschriebene Gebot in der Natur lautet: Nur Fotos mitnehmen, nur Fußspuren hinterlassen. Ihre Spuren verschwinden über Nacht, sind wie weggewischt, als ob kein Mensch je seinen Fuß in diese uralte Landschaft gesetzt

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hätte. Doch in Ihrer Seele bleiben die Eindrücke der Wüste unauslöschbar.

NAMIBIAS FAST ENDEMISCHE VÖGEL. Für Ihre Artenliste! 1. Dünenlerche (Calendulauda erythrochlamys) 2. Namibschnäpper (Namibornis herero) 3. Rüppelltrappe (Eupodotis rueppellii) 4. Barlow-Lerche (Calendulauda barlowi) 5. Namiblerche (Ammomanopsis grayi) 6. Damaraseeschwalbe (Sterna balaenarum) 7. Rüppell-Papagei (Poicephalus rueppellii) 8. Damara-Felsenspringer (Achaetops pycnopygius) 9. Damarabaumhopf (Phoeniculus damarensis) 10. Monteirotoko (Tockus monteiri) 11. Damaratoko (Tockus damarensis) 12. Drosselwürger (Lanioturdus torquatus) 13. Nacktohrdrossling (Turdoides gymnogenys) 14. Rüppelmeise (Melaniparus carpi) 15. Hartlaub-Frankolin (Pternistis hartlaubi)


DIE „GROSSEN 5“ DER NAMIBISCHEN BÄUME

DIE BEKANNTEREN WUNDER DER NATUR

1. Baobab (Adansonia digitata) – Zwar nicht der höchste, aber vom Umfang her definitiv der größte und auffallendste Baum; wird von vielen Geschichten und Mythen umrankt. 2. Kameldorn (Acacia erioloba) – Wahrscheinlich der bekannteste und der beliebteste, sowie der am weitesten verbreitete aller namibischen Bäume. 3. Mbungu bungu / Afrikanische Sternkastanie (Sterculia africana) – Ein unübersehbarer, laubabwerfender Baum, der auf den felsigen Hügeln in den zentralen und nordwestlichen Landesteilen gedeiht; charakteristisch sind die dicken, oft gekrümmten Stämme in violett oder weiß. 4. Kiaat oder Afrikanischer Teakbaum (Pterocarpus angolensis) – im Nordosten von Namibia, in Botswana und Simbabwe verbreitet; wunderschönes Holz, das intensiv für Möbel und Schnitzereien verwendet wird. 5. Köcherbaum (Aloe dichotoma) – eine botanische Kuriosität, die zu den Monokotyledonen oder Einkeimblättrigen Pflanzen gehört; der Stamm ist außen hart, innen faserig.

Salz war einst so wertvoll wie Gold, es wurde in Gold aufgewogen. Als unsere Urahnen in nördlicheren Gefilden vor 7000-8000 v.Chr. das Jäger- und Sammler-Dasein aufgaben und stattdessen Bauern wurden und Tiere zähmten, kamen sie auch auf den Geschmack, ihr Essen mit Salz zu würzen. Doch waren nicht viele Salzablagerungen an der Erdoberfläche bekannt, oder sie waren nur schwer zu erreichen. Deshalb wurde dem Salz bald ein Wert beigemessen, der seinesgleichen suchte.

Namibia ist nicht gerade wegen seiner Hölzer bekannt, doch schöne und faszinierende Bäume gibt es auch hierzulande allemal.

Denken Sie an die berühmte Etosha-Pfanne, das Deadvlei, die Salzwerke an der Küste und die Oshanas im Norden, und es wird klar: Namibia ist ein Land, das… Salz wert ist.

Überall auf der Welt war Salz ein begehrtes Gut, so auch im südlichen Afrika. Namibia hatte keinen Mangel an Salz. Es lagerte sich in trockenen Pfannen wie Etosha und Deadvlei ab. Inzwischen sind die Zeiten, als Salz mit Gold aufgewogen wurde, längst vorbei. Es gibt mehr als genug davon und wir verwenden es großzügig, ohne viele Gedanken an seine lange verschnörkelte Geschichte zu verschwenden. Doch immerhin hält das „weiße Gold“ unser Herz in Gang und stärkt die Funktionen unseres Organismus. Deshalb wollen wir uns mit den Salzablagerungen in Namibia befassen. Die Etosha-Pfanne ist eine ausgedehnte kahle Fläche, die weiß und grünlich in der Hitze schimmert. Mit rund 4800 km2 macht sie fast ein Viertel des Etosha Nationalparks aus. Sie ist 130 km lang und stellenweise bis zu 50 km breit – so riesig, dass sie aus dem All zu sehen ist. Etosha ist die größte Salzpfanne

Der Nebrowni-Busch mit seinen leuchtend gelben Frühlingsblumen ist ikonisch für Etosha.

Elzanne Erasmus

Elzanne Erasmus

Der Perl-Sperlingskauz ist eine der kleinsten Eulenarten der Welt.

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in Afrika. Vor mehreren Millionen Jahren war die Pfanne ein gigantischer See. Doch tektonische Bewegungen bewirkten, dass vor allem der Kunene seinen Kurs am See vorbei änderte und in den Atlantik mündete. Gleichzeitig endete eine feuchte Klimaphase. Der See trocknete aus. Etosha bedeutet „großer weißer Platz“ auf Oshiwambo. Ursprünglich bewohnten die Hei//om San diese Gegend. Sie waren Jäger und Sammler und lebten in Harmonie mit den riesigen Wildbeständen, die ebenfalls dort heimisch waren. Erst 1851 tauchten europäische Forschungsreisende an der gigantischen Pfanne auf: die erste schriftliche Beschreibung stammt von Charles Andersson und Francis Galton. Aufwallendes Salz vermischt mit Lehm bildet kleine Wölbungen auf der Pfanne, die manchen Wildarten als Salzlecke dienen. In der Regenzeit entstehen vorübergehend Pfützen und Tümpel in Teilen der Pfanne, und in Jahren mit besonders ergiebigen Niederschlägen füllt sie sich ganz mit Wasser und ist für kurze Zeit wieder ein See, wenn auch nur etwa 10 cm tief. Dann finden sich tausende von Flamingos in der Pfanne ein. Deadvlei – der „tote Teich“ – liegt nicht weit vom Sossusvlei entfernt. Es wird vermutet, dass diese Lehmpfanne vor mehr als tausend Jahren entstand. In feuchteren Zeiten floss der Tsauchab in die Pfanne und hinterließ flache Teiche. Kameldornbäume wuchsen in dem Sumpfgelände.

und wahrscheinlich auch andere Zuflüsse von Wasser. Gleichzeitig setzte eine Trockenperiode ein. In der sengenden Hitze vertrockneten die Bäume, aber sie zersetzten sich nicht. Sie sind 900 Jahre alt. An der Küste wurden im vergangenen Jahrhundert zwei Salzwerke gegründet: das eine nördlich von Swakopmund, das andere südlich von Walvis Bay. Beide leiten Meerwasser in eine Reihe von Teichen und gewinnen Salz durch Verdunstung. Das Salz wird vor allem in der chemischen Industrie verwendet, aber es wird auch Tafelsalz hergestellt. Oshana heißt eine der vierzehn Regionen von Namibia. Oshakati ist ihre Hauptstadt. Der Begriff „Oshana” bezeichnet das prominenteste landschaftliche Merkmal der Region: die flachen Senken, die sich in der Regenzeit mit Wasser füllen und eine Stütze der örtlichen Landwirtschaft sind. Über den gesamten Süden der Oshana Region erstreckt sich Savanne. Es ist eine weite Ebene, die bis zur Etosha-Pfanne reicht. Boden und Wasser sind allerdings derart salzhaltig, dass diese Gegend weder als Weide noch zum Anbau genutzt werden kann. Namibia ist voller Etoshas – voller großer weißer Plätze. Abgesehen von ihrem Salz gehören sie zu den schönsten Zielen im Land.

Doch von Westen her breitete sich unaufhaltsam das Dünenmeer aus und blockierte schließlich den Tsauchab

Pompie Burger

Die Benguela-Langschnabellerche in der Nähe des Brandbergs ist ein fast endemischer Vogel.

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FÜR NATURLIEBHABER

Welwitschia mirabilis

Annabelle Venter

DIE LEGENDÄRE WELWITSCHIA MIRABILIS Sie wächst auf den kargen Ebenen der Namib, wo sie Wind und Sonne ausgesetzt ist, oder sie kauert sich in einen Trockenflusslauf, der sehr wahrscheinlich seit zehn oder mehr Jahren kein Wasser gesehen hat. Beim Anblick dieser erstaunlichen Pflanze wird jeder von Ehrfurcht ergriffen. Die einen beschreiben sie als „schön“, die anderen als „die hässlichste Pflanze, die es gibt“. Doch immer ruft dieses außergewöhnliche Exemplar der Flora Verwunderung hervor. Es ist schlichtweg eine sagenhafte Pflanze! Die Urahnen der Welwitschia gab es bereits als wir noch zum Superkontinent Gondwana gehörten – nicht, dass wir, die Menschheit, damals schon existiert hätten! Lebende Welwitschien sind nur im südwestlichen Afrika anzutreffen, aber in Brasilien wurden versteinerte Vorgänger gefunden. Den Wandel von Jahrmillionen scheint die Welwitschia so gut wie unverändert überdauert zu haben. Sie tritt in verstreuten Beständen vom Kuiseb-Lauf in der zentralen Namib bis nach Namibe, der südwestlichsten Provinz von Angola, auf. Die Welwitschia ist tatsächlich einzigartig. Sie wird gerne als lebendes Fossil bezeichnet, denn sie weist Merkmale

von Gymnospermen (Nacktsamern) auf, die sich vor 270 Millionen Jahren entwickelten. So befinden sich die Blütenstände nicht in einem Fruchtknoten wie bei den Angiospermen (Bedecktsamern), sondern sind halboffen in Zapfen untergebracht. Anhand der Größe und Farbe der Zapfen können weibliche und männliche Pflanzen bei der Welwitschia deutlich unterschieden werden. Eine auffallende Eigenart sind die langen ledrigen Blätter. Was oft nach einem Gewirr von zahlreichen Blättern aussieht, sind immer nur die ursprünglichen zwei breiten Blätter, die direkt aus dem kurzen holzigen Stamm wachsen. Sie bleiben der Pflanze während ihrer gesamten langen Lebensdauer über hunderte von Jahren hinweg erhalten. Das Gewirr entsteht, weil Wind und Wetter die Blätter spalten und zerfransen. Sie werden auch von manchen Tieren nicht als Nahrung verschmäht. Die Wüste Namib, in der die unglaubliche Welwitschia endemisch ist, gehört zu den trockensten Gegenden der Erde. Die Welwitschia hat eine Pfahlwurzel, die drei Meter tief reichen kann, und ein ausgedehntes unterirdisches Wurzelwerk. Es wird vermutet, dass die Blätter Nebelfeuchtigkeit aufnehmen können wie Sukkulenten. Allerdings kommt die urzeitliche Pflanze auch 60-80 km landeinwärts vor, noch ein ganzes Stück über die Reichweite der nächtlichen Atlantik-Nebel hinaus.

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Grootberg Lodge

4

Hobatere Lodge

Hoada Campsite

Ondangwa

7

Shipwreck Lodge

Etosha Möwe Bay

Terrace Bay

1

Namutoni Okaukuejo

Tsumeb

Auas Safari Lodge

Kamanjab Palmwag

Outjo Khorixas

Otjiwarongo

Uis Omaruru

Mile 108

Okahandja Henties Bay

2

Desert Breeze Lodge

Gobabis Windhoek

Swakopmund

Buitepos

Walvis Bay Rehoboth

Auas Safari Lodge

Solitaire

Desert Breeze Lodge

Sesriem

The Stiltz

Mariental

Sossusvlei Maltahöhe

Hoada Campsite Grootberg Lodge

Helmeringhausen

Hobatere Lodge

3

The Stiltz

Lüderitz

Bethanie

Keetmanshoop

Shipwreck Lodge

Aus

Fish River Lodge

Rosh Pinah

Ai-Ais

Grünau Karasburg

Noordoewer

Ariamsvlei

8

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DAS NAMIBIA ERLEBNIS

Für gesellige

MENSCHEN Was bedeutet es, Namibier zu sein? In Namibia mischen sich sehr unterschiedliche Kulturen und Sprachen. Und innerhalb der einzelnen Kulturen gibt es noch diverse Untergruppen mit ihren eigenen Dialekten, Traditionen und Trachten. Die Himba im Nordwesten sind wegen ihres nomadischen Lebensstils bekannt und auch wegen der schönen, mit rotem Ocker gepflegten Haut der Frauen (ganz zu schweigen von ihren abgefahrenen Frisuren). Die Himba sind mit den Herero verwandt, von denen sie sich vor recht langer Zeit trennten, als die Hauptgruppe in die Landesmitte weiterzog. Die Tracht der Herero-Frauen stammt aus der wilhelminischen Epoche. Die seitlichen Ecken des kunstvoll gewickelten Kopftuchs, otjikaeva genannt, symbolisieren allerdings Rinderhörner. Im zentralen Norden leben die Owambo-Völker, die zusammen die bei weitem größte Bevölkerungsgruppe bilden. Zu feierlichen Anlässen tragen die Frauen weite, vorwiegend rosafarbene Kleider, die bis über die Knie reichen. Im Süden sind die Nama zu Hause. Sie sind die Nachfahren von Khoisan, den Ureinwohnern von Südafrika. Charakteristisch für die Nama-Sprache sind Schnalzlaute. Das Volk der Damara spricht ebenfalls mit Schnalzlauten, aber die Sitten und Bräuche von Nama und Damara weisen deutliche Unterschiede auf. Auch die Sprache der San besteht aus zahlreichen Schnalzlauten. Die San bilden eine winzige Minderheit der Gesamtbevölkerung. Sie gelten als die Ureinwohner von Namibia und etliche von ihnen leben weiterhin als Jäger und Sammler wie ihre Vorfahren. Die Kavango- und SambesiVölker im Nordosten haben eine gemeinsame jüngere Geschichte und auch sonst eine Reihe von Ähnlichkeiten. Sie haben sich als geschickte Holzschnitzer einen Namen gemacht.

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Die San sind die Ureinwohner von Namibia und etliche von ihnen leben als Jäger und Sammler wie ihre Vorfahren.

Paul van Schalkwyk


Zurück in die Landesmitte: die Rehobother Baster, wie sich diese Bevölkerungsgruppe selbst bezeichnet, sollen keinesfalls übersehen werden. Sie sind aus der turbulenten Geschichte an der Südspitze Afrikas hervorgegangen. Ihre Vorfahren sind europäische Siedler, deren Sklaven aus Südostasien und auch die Khoisan, die ursprünglichen Bewohner der damaligen KapKolonie. Die Baster nahmen europäische Sitten und zumeist Afrikaans als Muttersprache an. In den Sechzigerjahren des 19. Jahrhunderts zogen sie nach Norden und siedelten sich in Rehoboth südlich von Windhoek an. Eine weitere kleine Gruppe der Bevölkerung bilden die Afrikaaner, die ebenfalls von den frühen europäischen Siedlern, vor allem Holländern, abstammen, die von der britischen Kap-Kolonie nach Norden auswichen und den Oranje überquerten. Ihre Sprache, Afrikaans, basiert auf Holländisch mit deutschen, französischen, indonesischen und afrikanischen Einflüssen. Abgerundet wird das Potpourri der namibischen Kulturen nicht zuletzt durch die Einwohner, die Deutsch, Englisch oder Portugiesisch als Muttersprache haben. Deutsche Traditionen sind seit der Kolonialzeit (1884-1915) lebendig geblieben.

LEBENDE MUSEEN Haben Sie schon einmal eine Ziege gemolken? Hat Ihr Liebster Ihnen bei seinem Heiratsantrag rote Punkte ins Gesicht gemalt? Haben Sie zum Spaß kräftig ins Horn geblasen, in ein erose genanntes Rinderhorn? Ihre Haut mit rotem Ocker eingerieben, um sie gegen die namibische Sonne zu schützen? Ein Feuer aus Stöckchen und Gras entfacht, um ihre Ehetauglichkeit zu beweisen? Sind Sie schon mit Pfeil und Bogen auf Jagd gegangen?

Annabelle Venter

Die Lebenden Museen in Namibia bieten Ihnen die Möglichkeit, diese und viele andere „alltägliche Aktivitäten“ auszuprobieren. Auf diese Weise erweitern Sie nicht nur Ihre Kenntnisse über einheimische Kulturen, sondern Sie lernen dabei auch Fertigkeiten, die sich eines Tages vielleicht als besonders nützlich erweisen.

Die sechs lebenden Museen von Namibia: • Das Lebende Museum der Ju/’Hoansi-San in Grashoek (auf dem Weg nach Tsumkwe) • Im Nordosten: Das Lebende Museum der Mbunza, 14 km westlich von Rundu (Richtung Nkurenkuru) und das Lebende Museum der Mafwe (zu erreichen von der Abzweigung bei Kongola) • Bei Twyfelfontein: das Lebende Museum der Damara • Das Little Hunter’s Museum, am Rande von Tsumkwe, bietet ein dreitägiges Programm im Hegegebiet Nyae Nyae, wo traditionelle Jagd noch gestattet ist • Das Lebende Museum der Ovahimba (40 km nördlich von Opuwo, auf dem Weg zu den Epupa-Fällen)

Ein kurzer Rückblick: Werner Pfeiffers Idee, Lebende Museen in Namibia aufzubauen, entsprang den Kontakten zu den Einwohnern des Dörfchens Grashoek, die er durch ein anderes Projekt bekam. Werner hatte Erfahrung mit einem ähnlichen Konzept in Europa, bei dem es um die Inszenierung der Steinzeit ging. Dieses Konzept erweiterte er mit entsprechenden Anpassungen auf die namibischen Kulturen, und 2004 wurde das Lebende Museum der Ju/’Hoansi-San eröffnet. Es bietet Besuchern einzigartige Einblicke in die Sitten und Bräuche der San. Zwei Jahre später gründete Werner Pfeiffer zusammen mit Sebastian und Kathrin Dürrschmidt die Living Culture Foundation Namibia. Seither sind fünf weitere Lebende Museen in verschiedenen Teilen des Landes entstanden. Ein Lebendes Museum betreten Sie als Besucher, aber Sie verlassen es mit dem Gefühl, Teil einer anderen Kultur geworden zu sein.

Die Riemvasmaker Gemeinschaft in Damaraland hat Afrikaans als Muttersprache angenommen.

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Das lebende Museum der Damara bei Twyfelfontein.

Annabelle Venter


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Elzanne Erasmus

Erklimmen Sie Big Daddy, die höchste Düne im Sossusvlei.

DAS NAMIBIA ERLEBNIS

Für die GENERATION DER WANDERLUSTIGEN „Die Zukunft gehört der reisenden Jugend“ – so oder ähnlich formulierten es die Experten bei einem Podiumsgespräch auf der ITB, der Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Den jüngeren Jahrgängen, deren finanzielle Mittel sich selten weit genug strecken lassen, um die großen Träume zu verwirklichen, mag es bisweilen so scheinen, als beschränke sich das Abenteuer darauf, am Wochenende Reisesendungen im Fernsehen anzuschauen und sich sehnlichst einen Rucksack von K-Way zu wünschen, derweil sie nichts lieber tun würden, als zu einem richtigen Abenteuer aufzubrechen. Wanderlust ist ein echtes Dilemma, in dem sich die meisten Menschen irgendwann in ihrem Leben wiederfinden. Jeder Mensch verspürt früher oder später den ungezügelten Drang zu reisen. Wir sind nicht dazu bestimmt, uns nur an einem

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Ort aufzuhalten. Das uns eigene Verlangen, das Nest zu verlassen, kennt niemand besser als die Jugend, und sie ist mit der „Generation der Wanderlustigen“ gemeint. So ist es nur natürlich, dass die jüngeren Jahrgänge unter den Reisenden dabei sind, die staubigen Straßen unseres geliebten Landes zu erobern. Dass sie sich vornehmen, mit einem Minibudget möglichst viel von Namibia zu erkunden und Namlish (namibisches Englisch) zu lernen, dass sie sich für ein 26,90-N$Frühstück bei Wimpy begeistern und nach einem Windhoek Bier, oder auch zwei, lachend am Lagerfeuer sitzen.


Die Top 10 Vorschläge für die Generation der Wanderlustigen: 1. Hautnah namibische Großkatzen bei einer Raubtierwanderung auf N/a’an ku sê erleben. 2. Cape Cross besuchen und tausende von Pelzrobben beobachten. 3. Als Selbstfahrer mit Zelt ein Wochenende im privaten Wildreservat Erindi oder im weltberühmten Etosha Nationalpark verbringen. 4. An der Spitzkoppe den Vollmond beobachten und den schönsten Nachthimmel bestaunen. Oder dort klettern gehen. 5. Über rote Felsen auf das Waterberg Plateau steigen und die Tierwelt zwischen üppigem Grün entdecken. 6. Am 26. Dezember in Henties Bay sein und Spaß beim jährlichen Touchies Tournament (Rugby) haben. Jede Aktivität, die mit Rugby zu tun hat, macht im südlichen Afrika viel Spaß. 7. Big Daddy, die höchste Düne im Sossusvlei, erklimmen. 8. Zum Sundowner die Tiger Reef Beach Bar am Stadtrand von Swakopmund aufsuchen. 9. Mit dem Quad-Bike oder einem Sandboard ab in die Dünen. 10. Einen Tag zum Bodyboarding an einem der wundervollen Strände oder zum Paddeln zwischen Robben und Delfinen reservieren.

Wanderlust (f) – der stete innere Antrieb, sich die Welt fern der Heimat zu erschließen.

Dirk Basson

Geradeaus wie ein langes Band die Straße, hinten wirbelt der Staub. Sonst nichts. Stille und Abgeschiedenheit. Oder: Musik dröhnt aus dem Radio und betäubt die Ohren, Wind bläst in die offenen Fenster. Freundliche Gesichter am Straßenrand, Menschen, die ihre Waren in Körben verkaufen. Anderswo einsame Verkaufsstände voller staubigem Gestein, eine rostige Blechbüchse als Kasse. Geschäftige Orte, verschlafene Orte, Zwischenstopps zum Beine vertreten, Stände mit Farmprodukten, Lodges, Hotels, Campingplätze. Sonnenuntergänge und Aussichtspunkte. Zweckdienliche Schilder und nichtssagende Hinweise. Nebenstraßen und weite Strecken. Kleine Imbisse, Getränke und Kaffeepausen Damara Dik-diks können beim Wandern am Straßenrand. Zufällige Begegnungen, neue Freunde und am Waterberg beobachtet werden. spannende Geschichten. Am Ziel angelangt, auspacken, ausruhen. Und dann alles noch mal.

Erleben Sie die Tierwelt zwischen üppigem Grün.

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... ist ein Zusammenschluss von einzigartigen und eigenständigen Erlebnissen in Namibia.

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NAMIBIA ERWARTET SIE NAMIBIA – WÜSTE, KÜSTE UND BUSCH 13-Tage-Kleingruppenreise von Windhoek in die Namib Wüste, nach Swakopmund und in den Etosha-Nationalpark HÖHEPUNKTE NAMIBIAS 14-Tage-Erlebnisrundreise in kleiner Gruppe zu den Naturwundern des Landes – Wildbeobachtungen NAMIBIA - UNTER FREUNDEN 14-Tage-Erlebnis, mit der ursprünglichen Kultur und unberührten Natur zwischen Windhoek, EtoshaNationalpark und Sossusvlei KOMFORT-EXPEDITION NAMIBIA – BOTSWANA 15-Tage-Überlandtour im Gelände-Truck mit Übernachtungen in Lodges, Camps und Gästehäusern MIETWAGEN-RUNDREISE NAMIBIA 18-Tage-Selbstfahrertour im Allrad-Mietwagen mit vorgebuchten Übernachtungen ab zwei Personen PRIVAT- UND INDIVIDUALREISEN Maßgeschneiderte Reisen auf individueller Basis, auch in die Nachbarländer Südafrika, Botswana und Zimbabwe GERNE SENDEN WIR IHNEN UNSERE SPEZIALKATALOGE KOSTENFREI ZU

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DAS NAMIBIA ERLEBNIS

Für den

Annabelle Venter

ENTDECKER


Alles was man für ein Abenteuer braucht ist genügend Zeit zum Erkunden. Steigen Sie

ins Auto und fahren Sie, bis die Teerstraße

in Schotter übergeht und Sie von nichts als

friedlicher Natur umgeben sind. Suchen Sie

sich ein geeignetes Plätzchen, wo Sie ein paar Heringe für Ihr Zelt in den Boden hämmern können. Oder breiten Sie Ihren Schlafsack

einfach unter dem weiten Himmelszelt aus und lassen Sie sich von Myriaden von funkelnden Sternen ins Reich der Träume entführen.

Das Knacken und Knistern des Lagerfeuers ist das einzige Geräusch in der nächtlichen Stille. Gehen Sie auf Tuchfühlung mit der Natur, damit Ihre wilde Seele zur Ruhe kommt. Lehnen Sie sich in Ihren Campingstuhl zurück und sinnen Sie über das Leben und die Liebe nach, und über alles was dazugehört. Es wird Ihnen vorkommen als ob Sie nirgendwo anders sein möchten. Ihr Schwimmbecken ist ein Flusslauf, Ihre Dusche ist ein Erfrischungstüchlein oder ein Wassereimer und eine großzügige Deo-Duftwolke. Wer Ihnen Gesellschaft leistet? Eine bunte Mischung diverser Kreaturen hält sich in Ihrer Nähe auf: die einen mit Schnäbeln, die anderen mit Fell und manche mit Schuppen. Oder Ihre zweibeinige Gesellschaft, die aus Freude an jedem Ausflug in die Natur dabei ist und sich deshalb als Mitfahrer qualifiziert hat. Schließlich geht es beim Campen nicht so sehr um das Ziel.

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Elzanne Erasmus

Vergessen Sie die Entfernung, denken Sie an das Erleben.

Namibia, wo die Reise das Ziel ist... Bei der Namensgebung stand die Namib Pate, die sich über mehr als 1600 km neben dem Atlantik entlang erstreckt. Der Name entstammt der Namasprache und bedeutet in loser Übersetzung „ausgedehnt“. Die Namib entstand vor 55 Millionen Jahren und gilt damit als die älteste Wüste der Welt – und als eine der größten Sandwüsten. Ihre Dünenwelt bietet den Abenteuerfreudigen und den Sportlichen ungeahnte Möglichkeiten, wie Sandboarding und auf Skiern die Hänge der enormen Sandanhäufungen hinunterflitzen. Doch die Namib ist auch der Inbegriff von Abgeschiedenheit und Stille, fern von der Geschäftigkeit des beruflichen Alltags. Genau genommen ist ganz Namibia ein Inbegriff dieser geruhsamen Beschaulichkeit. Die Abstände zwischen den einzelnen Ortschaften sind erheblich, aber die Fülle der Erlebnisse ist jede Fahrt wert. Wer in Namibia unterwegs ist, macht immer lohnende Entdeckungen. Vergessen Sie die Entfernung, denken Sie an das Erleben. Durch Namibia reisen bewegt das Gemüt, ist wie eine leise Erinnerung, ruft ein Gefühl der Verbundenheit hervor. Und dazu der endlose hohe Himmel, an dem tagsüber die Sonne strahlt und nachts die Milchstraße funkelt. Dieses große, dünnbesiedelte Land hat nur 2,3 Millionen Einwohner. Die Lichtverschmutzung ist minimal. Das beste Ziel für Sterngucker! Immer mehr Menschen sehnen sich nach Abgeschiedenheit, Stille, Weite und auf offener Straße zu reisen. Deshalb floriert das namibische Tourismusgewerbe.

Abschalten um zu sich selbst zu finden: Es gibt noch Plätze ohne Mobilfunksignal

Namibia ist in vielfacher Hinsicht außergewöhnlich. Nicht nur als eines der politisch und wirtschaftlich stabilsten Länder in Afrika, sondern beispielsweise auch wegen der technologischen

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Ausstattung. Sie ist auf dem jüngsten Stand und funktioniert. Das gilt besonders auch für die Mobiltelefonie und sonstige Verbindungen zum Rest der Welt. Dennoch gibt es in unserem weiten Land abgelegene Ecken ohne Empfang. Unser Rat? Schalten Sie ganz ab und finden Sie zu sich selbst. Eine Safari ist die beste Medizin um fern von Ihrer Alltagshektik Stress abzubauen. Sie wirkt Wunder! Und wenn Sie die Welt vom Kamm einer Düne am Sossusvlei betrachten, verliert das Mobiltelefon ganz von selbst seine überragende Bedeutung. Also auf in die Wildnis! Entspannen Sie und lassen Sie Ihr ursprüngliches Ich wieder zum Vorschein kommen. Wir versprechen Ihnen, dass es wertvollere Verbindungen gibt als zum Internet. Es ist keine Frage von Überleben sondern von Aufblühen.

Die traumhafte Kalahari

Der größte Sandkasten der Welt erstreckt sich über das südliche Afrika und reicht in die östlichen Teile von Namibia hinein. Roter Sand, auf dem Gräser golden leuchten, Kameldornbäume und andere Akazien als grüne Akzente unter dem blauen Himmel – die Schönheit dieser halbwüstenartigen Savannenlandschaft zieht jeden in ihren Bann. Die Kalahari birgt viele Schätze, die entdeckt werden wollen. Sie ist ein Lebensraum der großen Katzen, allen voran der Kalahari Löwe, der sich durch eine schwarze Mähne auszeichnet; dazu Springböcke und andere Antilopen, Strauße und hunderte von weiteren Vogelarten. Nicht zu vergessen die putzigen, als Meerkat bekannten Surikaten. Die Flora wartet ebenfalls mit Überraschungen auf, darunter Teufelskralle, wilde Melonen und Trüffeln. Die köstliche Trüffel, oder !naba, der Kalahari kann für kurze Zeit nach den ersten guten Regenfällen geerntet werden. Die Kalahari ist auch die Heimat der San, und das schon seit 60 000 Jahren. In der Weite der Halbwüste leben sie wie eh


FÜR DEN ENTDECKER und je als Jäger und Sammler im Einklang mit der Natur. Ihre Fertigkeit im Spurenlesen ist legendär. Im Lebenden Museum der Ju/’Hoansi-San bei Grashoek haben Sie die Möglichkeit, die Sitten und Bräuche dieser erstaunlichen Menschen etwas näher kennenzulernen.

Uralte Geheimnisse: Dinosaurierspuren, Meteoriten, die Rätsel der Namib

Wer nach Namibia kommt, erwartet keine mittelalterlichen Burgen und Stadtmauern, keine gotischen Kathedralen oder barocke Schlösser. Die Sehenswürdigkeiten in Namibia hat die Natur geschaffen. Dünen jeder Form und Größe, Schotterflächen so weit das Auge reicht, einsame Inselberge; Trockenflussläufe, die in der Regenzeit unerwartet Wasser führen können; uralte Landschaften wie ein offenes Buch. Das ist es, was Besucher (und Einheimische) an Namibia fasziniert, ob Fotografen, Künstler, Wissenschaftler oder Abenteuersuchende. Folgen Sie den Spuren eines Dinosauriers, der sich vor 150 bis 185 Millionen Jahren in diesem Teil der Welt auf zwei Beinen fortbewegte. Gruppierungen von mehreren flachen Abdrücken auf einer Felsplatte können auf der Farm Otjihaenamaparero in der Nähe von Kalkfeld besichtigt werden. Sie stehen seit 1951 unter Denkmalschutz. Der soweit bekannt größte Meteorit seiner Art schlug vor 30 000 bis 80 000 Jahren bei Grootfontein auf die Erde auf. Der rund 50 Tonnen schwere Besucher aus dem All besteht fast gänzlich aus Eisen und Nickel. Ringsum sind Sitzmöglichkeiten in Gestalt eines Amphitheaters angelegt worden, und es gibt auch Grillplätze zum längeren Verweilen. In der gleichen Umgebung, 46 km nordwestlich von Grootfontein, liegt der größte unterirdische See der Erde. Dragon’s Breath (Drachenatem) heißt der riesige Hohlraum, in dem sich der knapp 20 000 Quadratmeter große See befindet. Zu seinem

kristallklaren Wasser geht es 60 Meter in die Tiefe. Deshalb ist der Zugang auf professionelle Höhlenkletterer und Taucher beschränkt. Die Höhle und der See wurden 1986 entdeckt. Der Brukkaros an der Fernstraße zwischen Mariental und Keetmanshoop ist schwerlich zu übersehen. Wie der Rest eines gewaltigen Vulkankraters erhebt er sich aus der weiten Ebene. Doch ist es tatsächlich ein erloschener Vulkan? Nein! Diese geologische Illusion kam vor rund 80 Millionen Jahren zustande: Magma (geschmolzener Fels) drängte zur Erdoberfläche und kam dabei mit Wasser in Berührung. Der durch den Dampf entstehende Druck wölbte die oberen Gesteinsschichten wie eine Kuppel nach oben und führte schließlich zur Explosion. Die Kuppel wurde weggesprengt und der Hohlraum darunter stürzte ein. Die Namib gilt als die älteste Wüste der Welt. Dass sie seit mindestens 55 Millionen Jahren besteht, beweist auch der Tsondab-Sandstein der versteinerten Dünen bei Dieprivier. Die Wanderdünen und Schotterebenen der Namib ziehen sich in einer Breite von etwa 100 km an der gesamten Küste entlang. Ein feuchteres Klima herrschte bis vor rund 12 Millionen Jahren im heutigen Namibia. Zu den faszinierenden Geheimnissen der uralten Wüste gehören die sogenannten Feenkreise: große kahle runde Flecken, die in beträchtlicher Zahl am östlichen Rand der Namib vorkommen. Sie geben Wissenschaftlern seit Jahrzehnten Rätsel auf und tragen zur touristischen Anziehungskraft der Gegend bei. Der ungeklärte Ursprung prägte die Bezeichnung Feenkreise und brachte allerlei Legenden und Spekulation hervor, von Gottes Fußspuren bis zum UFO-Hotspot. Ob geklärte oder ungeklärte Rätsel, eines steht fest: in Namibia gibt es viel zu entdecken und häufig dringen Sie dabei in die Geheimnisse der Erdgeschichte ein. Sie brauchen den Feenkreisen keine magischen Kräfte beimessen, aber Sie werden immer mehr über unsere ferne Vergangenheit erkunden wollen.

Chris Botha

Wer in Namibia unterwegs ist, macht immer lohnende Entdeckungen.

Elzanne Erasmus

Das Knacken und Knistern des Lagerfeuers ist das einzige Geräusch in der nächtlichen Stille.

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Gute

FAHRT! Sicherheitstipps für Ihre Selbstfahrer-Safari Namibia verfügt über ein hervorragendes Straßennetz, das so gut wie jedes der beliebten Besucherziele erfasst. Allerdings ist die Mehrheit der Straßen nicht geteert, und in abgelegenen Gegenden werden sie zu Fahrspuren – dann ist besondere Vorsicht angesagt. Wenn Sie die Zivilisation weit hinter sich lassen, empfiehlt es sich zu Ihrer eigenen Sicherheit, mit zwei Fahrzeugen unterwegs zu sein. Aber falls Sie noch kein bewährter Geländefahrer sind, sollten Sie sich lieber einer geführten Tour oder einer organisierten Safari anschließen.

WAS FÜR EIN MIETFAHRZEUG IST AM BESTEN GEEIGNET? Im Wesentlichen ist folgende Wahl zu treffen: • Zweiradantrieb mit gutem Bodenabstand und Standardreifen mit tiefem Profil. • Vierradantrieb mit entsprechenden Reifen wie oben. • Camper oder Wohnmobil mit entsprechenden Reifen wie oben.

Zu berücksichtigende Faktoren •

• • •

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Bei vierradangetriebenen Fahrzeugen sind Mietpreis und Unterhaltskosten höher, aber sie haben guten Bodenabstand und sind üblicherweise mit Reifen ausgerüstet, die sich für Namibias Straßen besonders gut eignen. Fahrzeuge mit Zweiradantrieb haben weniger Bodenabstand und können weniger Gepäck befördern. Camper-Fahrzeuge mit Zweiradantrieb sind mit allem Zubehör ausgestattet, das zum Camping nötig ist. Camper-Fahrzeuge mit Vierradantrieb sind ebenfalls komplett ausgestattet, aber flexibler verwendbar als Camper mit Zweiradantrieb oder gewöhnliche PKW.

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Wohnmobile sind zumeist eher für Teerstraßen geeignet, da sie zu Toplastigkeit neigen und geringen Bodenabstand haben.

ZU BEACHTEN: Wenn Sie bei einem Fahrzeugverleih reservieren, der ein Mitglied von CARAN ist, vergewissern Sie sich bitte für welche der fünf Fahrzeugklassen der Kostenvoranschlag gilt. Klasse 1 umfasst die neuesten Fahrzeuge mit dem niedrigsten Kilometerstand, in Klasse 5 werden ältere Fahrzeuge mit höherem Kilometerstand angeboten. Die Preise sind entsprechend unterschiedlich. Letztendlich hängt Ihre Wahl davon ab, wohin Sie fahren möchten und wieviel Sie für den fahrbaren Untersatz ausgeben wollen.

ALLGEMEINE SICHERHEITSVORKEHRUNGEN • • •

• • • •

In Namibia fahren wir auf der linken Seite der Straße. Sicherheitsgurte sind für alle Insassen eines Fahrzeugs Pflicht. Selbstverständlich brauchen Sie einen gültigen Führerschein, und Sie müssen ihn stets zur Hand haben, wenn Sie am Steuer sitzen. Falls die Angaben auf Ihrem Führerschein nicht in Englisch vorhanden sind, bringen Sie am besten einen Internationalen Führerschein mit. Vergewissern sie sich, dass Sie umfassend versichert sind. Testen Sie die Bremsen Ihres Fahrzeugs. Überprüfen Sie den Reifendruck. Ein Ersatzreifen muss immer dabei sein; wenn möglich lieber zwei.

Elzanne Erasmus


• • •

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• • •

Jaco Venter

Für abgelegene Gegenden empfiehlt sich auf jeden Fall ein Geländefahrzeug. Packen Sie einen gut ausgestatteten Verbandskasten ein. Achten Sie bei der Planung Ihrer Fahrt darauf, dass Sie genügend Benzin für jede Etappe haben. Tanken Sie bei jeder Gelegenheit, die sich bietet, auch wenn der Tank noch lange nicht leer ist. Vergewissern Sie sich, dass Sie immer Trinkwasser dabei haben. Hinterlegen Sie Ihren Reiseplan bei Ihrem Veranstalter, beim Hotel oder bei Freunden, so dass es Anhaltspunkte über Ihren Aufenthaltsort gibt, falls Sie sich unerwarteterweise verirren sollten. Überprüfen Sie vor der Abfahrt, dass Sie eine aktuelle, amtliche Landkarte haben. Wenn Sie reguläre, auf der Karte verzeichnete Straßen verlassen, müssen Sie damit rechnen, dass die nicht vermerkte Route keine Schilder mehr aufweist und dass sich der Straßenzustand verschlechtern kann. Hören Sie sich die Sicherheitsanweisungen Ihres Fahrzeugverleihs aufmerksam an. Erkundigen Sie sich nach dem Zustand der Straßen in den Gegenden, die Sie aufsuchen wollen. Nutzen Sie zusätzliche Benzintanks oder Wasserbehälter, mit denen Ihr Fahrzeug möglicherweise ausgestattet ist. Halten Sie stets Ausschau nach Tieren, die über die Straße wechseln oder am Straßenrand weiden. Vermeiden Sie bei Dunkelheit zu fahren. Wild ist in der Dämmerung am aktivsten und entsprechend hoch ist das Risiko einer Kollision. Informieren Sie sich über die Sicherheitsbestimmungen

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wenn Sie einen Wildpark oder ein anderes Wildtier-Gebiet besuchen. Es ist gefährlich, in Wildtier-Gebieten das Fahrzeug zu verlassen. Die Entfernungen zwischen einzelnen Zielen sind groß, legen Sie deshalb regelmäßige Pausen ein.

Tipps zum Anhänger ziehen • •

• •

Vergewissern Sie sich, dass Ihr Anhänger verkehrstüchtig ist. Die Reifengröße des Anhängers sollte mit der des Zugfahrzeugs übereinstimmen, desgleichen der Reifendruck. Die Anhängerreifen müssen in guter Verfassung sein, schließlich rollen sie über dieselben Straßen wie das Zugfahrzeug. Ein Ersatzreifen für den Anhänger kann Ihnen unter Umständen viel Ärger ersparen. Nach Möglichkeit sollten Sie eine Sicherheitskupplung haben, mit der das Bremssystem des Anhängers deaktiviert werden kann, da es bei rauen Straßenverhältnissen unnötigerweise übermäßiger Belastung ausgesetzt wird. Fahren Sie stets mit einer sicheren, d.h. beherrschbaren Geschwindigkeit. Achten Sie beim Packen auf eine positive Gewichtsverteilung, so dass 30-80 kg auf den Kugelkopf des Fahrzeugs wirken.

Vorsicht vor Sturzfluten

Bekanntermaßen wird Namibia nicht mit Regen verwöhnt. Mit Ausnahme der Grenzflüsse im Norden und Süden sind die Flussläufe üblicherweise trocken. Diese Trockenflüsse führen nur nach heftigen Gewittern Wasser, wenn ausreichende Regenfälle im Auffanggebiet niedergehen.


GUTE FAHRT Was die Durchquerung betrifft, müssen alle Trockenflussläufe in der Regenzeit als riskant gelten, insbesondere wenn sich Wolken am Horizont ballen. Verheerende Sturzfluten können auftreten, vor allem zwischen dem späten Nachmittag und dem frühen Morgen. Fahren Sie deshalb in der Regenzeit nie an einem Trockenflusslauf entlang und schlagen Sie dort nicht Ihr Lager auf.

Im Sand fahren • •

• •

• • •

Schwung und Reifendruck sind die Schlüssel zur Fortbewegung im Sand. Triebkraft und Tempo verhindern, dass Ihr Fahrzeug steckenbleibt; durch die Verringerung des Reifendrucks wird der Footprint der Reifen größer, so dass sich das Gewicht des Fahrzeugs breiter verteilt und die Reifen mehr Halt finden. Denken Sie daran, dass rasante Kurven auf weichen Reifen äußerst gefährlich sind: der gesamte Reifen kann sich dabei von der Felge lösen. Starkes Abbremsen auf weichem Sand bewirkt, dass sich die Reifen eingraben und Sie ruckartig stehenbleiben. Nehmen Sie einfach den Fuß vom Gaspedal und lassen Sie das Fahrzeug von allein zum Stillstand kommen. Halten Sie immer auf abschüssigem oder ebenem Terrain. Vermeiden Sie durchdrehende Räder – sie wühlen sich nur tiefer in den Sand. Und nicht vergessen, die Reifen wieder aufzupumpen sobald Sie zurück auf festem Boden sind.

SELBSTFAHRER, BITTE BEACHTEN •

• •

Die namibische Ökologie ist sehr empfindlich. Bleiben Sie deshalb bitte stets auf ausgewiesenen Wegen und Straßen. In bestimmten Gegenden sind selbst die Spuren eines einzigen Fahrzeugs jahrzehntelang sichtbar, beispielsweise auf den Schotterflächen der Namib. Reifenspuren verschandeln nicht nur die Landschaft, sondern durch Abweichen von ausgewiesenen Wegen werden zudem Pflanzen zerstört und kleine Lebewesen getötet. Respektieren Sie die Kultur und die Bräuche der Menschen, die Ihnen auf Ihrer Reise begegnen. Respektlosigkeit ruft böses Blut und generelle Ablehnung von Touristen hervor. Denken Sie daran, dass Sie bei einer Panne in abgelegenen Gegenden womöglich tagelang auf Hilfe warten müssen. Deshalb sollten Sie mit mindestens zwei Fahrzeugen unterwegs sein. Schalten Sie auf Vierradantrieb und verriegeln Sie die Vorderradnaben (falls nötig) bevor Sie sich in schwieriges Terrain begeben oder steile Steigungen oder Abhänge anpacken. Verschaffen Sie sich ein Bild von den Hindernissen vor Ihnen, damit Sie Ihren Weg entsprechend planen können. Vermindern Sie den Reifendruck in sandigem Gelände auf etwa 1 kPa vorn und auf 1,2 kPa hinten. Falls Sie steckenbleiben, sollten Sie sich vor Augen halten, dass Sie mit Gewalt rein gar nichts bewirken – bestenfalls graben sich die Räder noch tiefer ein. Also Ruhe bewahren und

überprüfen, ob der Vierradantrieb tatsächlich eingeschaltet und die Vorderradnaben verriegelt sind. Entfernen Sie den Sand vor den Rädern – oder dahinter, wenn Sie rückwärtsfahren müssen. Legen Sie Grasbüschel oder ähnliches vor die Reifen, damit sie Griff bekommen. Falls Sie den Wagenheber benutzen können, kann etwas Festes direkt unter die Reifen gelegt werden. Noch etwas Luft ablassen kann ebenfalls helfen.

Tempolimits: Teer 120 km/h | Schotter 80 km/h | Ortschaften 60 km/h

SICHERHEIT AUF SCHOTTERSTRASSEN Nicht alle Schotterstraßen sind gleich. Das sollten Sie im Auge behalten und Ihren Fahrstil entsprechend anpassen. Gut zu wissen bevor Sie aufbrechen: • Reifenpannen sind auf Schotterstraßen keine Seltenheit, deshalb zwei Ersatzreifen mitnehmen. • Das vorgegebene Tempolimit einhalten. • Sorgfältig auf alle Straßenschilder achten, insbesondere diejenigen, die auf Kurven hinweisen, und die Geschwindigkeit entsprechend reduzieren. • Ständige Aufmerksamkeit ist umso wichtiger, weil Straßenschilder gelegentlich entfernt oder umgefahren werden. • Bei staubigen Verhältnissen ist es ratsam, die Scheinwerfer einzuschalten. • Bei Gegenverkehr die Geschwindigkeit drosseln und sich so weit links wie möglich halten. • Bei Regen oder Nässe auf Rutschgefahr, Verspülungen und stehendes oder fließendes Wasser in Senken und am Straßenrand achten. • Stets auf Tiere gefasst sein, Nutztiere ebenso wie Wildtiere. • Stets mit dem Unerwarteten rechnen, z.B. lose und sandige Stellen in der Straße, Schlaglöcher oder eine scharfe Biegung. • Beim Durchqueren von Trockenflüssen oder Senken in der Fahrbahn muss mit Erosion oder felsigem Untergrund gerechnet werden. • Überholen ist auf Schotterstraßen riskant. Per Lichthupe kann der Fahrer des vorausfahrenden Wagens darauf aufmerksam gemacht werden, dass Sie überholen möchten. • Es gibt eine einfache Regel, wenn man ins Schleudern gerät: nicht gegensteuern, sondern mit der Schleuderrichtung steuern. Und zwar sanft! Aber nicht bremsen! Nehmen Sie nur kurz den Fuß vom Gaspedal, derweil Sie das Fahrzeug wieder in Ihre Kontrolle bringen • Vorsicht bei unübersichtlichen Steigungen: häufig macht die Straße danach eine unerwartete leichte bringen. Die größten Risiken auf Schotterstraßen sind ÜBERHÖHTES TEMPO, mangelnde Konzentration und in der Staubwolke eines anderen Fahrzeugs „blind“ überholen.

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Namibia. Luxus der Weite.

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und sicher zu bereisen. Nach einem komfortablen Flug erwacht man in einer völlig anderen Welt. Spannend, fremdartig und vertraut zugleich. Bestellen Sie jetzt Ihr kostenloses Informations-Paket beim Namibia Tourism Board.

www.namibia-tourism.com

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Travel News Namibia German Special Edition 2018  

Das Namibia Erlebnis

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