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22. März 2012 touring 5 www.touring.ch AZA 1214 Vernier

Die Zeitung für Mobilität

Medizinische Assistance ETI-Med

Die Ambulanz der Lüfte 56

TCS-Sommerreifentest

2012 ist ein guter Jahrgang 22 Phänomen «Stau aus dem Nichts»

Selbstgemachter Stillstand 6 Wettbewerb: Ein Langstreckenflug für zwei Personen Kinder im Verkehr Die Verkehrserziehung senkt das Unfallrisiko

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Opel Zafira Tourer Ein attraktiver Familienvan mit guten Fahrleistungen 28

67 Lieber Bus statt Flug Im Luxusbus wie in der Business Class reisen

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22. März 2012 | touring 5 | Editorial und Inhalt

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Inhalt Fokus 6 Der «Stau aus dem Nichts»

Die Ursache für stockenden Verkehr ist oft selbstverschuldet.

Mensch und Mobilität 11 Eigener Blastest im Auto

Fahrzeuglenker müssen in Frankreich einen Alkohol-Nachweistest mitführen.

Elefantenrennen einen Riegel schieben

Die Verkehrserziehung leistet einen wichtigen Beitrag an die Sicherheit. 15 Pro und Kontra Motorradinitiative

Was ein Befürworter und ein Gegner zu sagen haben.

Test und Technik 22 Fast alle sind «empfehlenswert»

Der TCS-Sommerreifentest attestiert den Reifen ein hohes Qualitätsniveau. 25 Fürs Gelände eher ungeeignet

Sommerreifen für Kompakt-SUV erreichen im Gelände schlechte Noten.

42 Wachauer Leckerbissen

In der Wachau fühlen sich Geniesser wie Bewegungsfanatiker wohl. 45 Skulpturenschau in Bad Ragaz

80 Künstler aus 17 Ländern zeigen in Bad Ragaz mehr als 400 Skulpturen. 48 Busreisen immer beliebter

Reisen in Luxusbussen finden bei Schweizern immer mehr Anklang.

Club und Mitglied 56 Rückführung im Helikopter

Ein ETI-Schutzbriefinhaber wird per Helikopter in die Schweiz geführt. 61 Attraktives Versicherungsangebot

Mit dem TCS-«Kombirechtsschutz» sind Mitglieder rundum gut versichert. 68 Nachgefragt

Claudio Rossetti, Direktor des SportFeriencenter in Fiesch.

28 Hübscher Verwandlungskünstler

Der neue Opel Zafira Tourer setzt mit Ausstattung und Technik Akzente. Fahrberichte und Neuheiten 31 Opel Astra GTC Coupé 33 Porsche Boxster 33 Mercedes-Benz ML

61 TCS-Dienstleistungen 67 Leserbriefe, Wettbewerb, Impressum

Frösche vor dem sicheren Tod bewahren

Jean-Paul Guinnard/Edipresse

Zugegeben, Lastwagenfahrer sind wahrlich nicht zu beneiden. Sie müssen ihr Frachtgut möglichst schnell von A nach B transportieren, was bei der heutigen Verkehrssituation auf den Hauptverkehrsachsen kein leichtes Unterfangen ist. Tatsache ist aber auch, dass die Trucks selbst oft Ursache eines Staus sein können. Nämlich dann, wenn sie Zeit aufholen wollen und sich dabei gegenseitig mit 80 km/h überholen. Diese im Volksmund «Elefantenrennen» genannten Überholmanöver sind ein Ärgernis, aber auch ein Gefahrenherd. Denn wer mit 80 km/h auf der Überholspur fährt, provoziert Auffahrunfälle. Nun kommt aber Bewegung in die Sache: Der Bundesrat hat eine Motion, welche ein Überholverbot für Lastwagen fordert, gutgeheissen. Allerdings lehnt er ein flächendeckendes Verbot ab. Immerhin hat die Landesregierung festgestellt, dass gewisse Abschnitte des Nationalstrassennetzes für zeitlich oder örtlich beschränkte Überholverbote geeignet sind. Zudem verlief ein Versuch auf einer Teststrecke bei Morges (VD) positiv. Auch der TCS vertritt die Meinung dass, wo sinnvoll, solche Verbote eingeführt werden sollen. Übrigens sind nicht nur die Elefantenrennen ein Ärgernis. Auch die notorischen Linksfahrer, welche ewig lange auf der Überholspur verweilen, gehen an die Nerven und sind ein Unfallrisiko. Felix Maurhofer, Chefredaktor

12 Die Tücken des Strassenverkehrs

Freizeit und Reisen

Titelbild Fotograf: Fabian Unternährer

Um Kröten und Frösche vor dem sicheren Tod auf der Strasse zu bewahren, wurde in der Nähe von Chabrey (VD) ein 400 m langes Fangnetz installiert. Das Netz dirigiert die Frösche in eine sichere Zone, von wo aus sie von Freiwilligen sicher über die Strasse Richtung See getragen werden, wo sie ihre Eier legen können.


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Fokus | touring 5 | 22. März 2012

Jeder kann einen Stau verursachen In der Schweiz wurden 2010 15 910 Staustunden erfasst. Das Hauptproblem dabei ist die Verkehrsüberlastung. Aber auch das Fahrverhalten jedes einzelnen Menschen kann bewirken, dass der Verkehr ins Stocken gerät.

«Stau oder stockender Verkehr auf folgenden Strecken: Auf der A1 Richtung Zürich vor dem Gubristtunnel und vor dem Limmattaler-Kreuz. Weiter zwischen Lausanne-Crissier und Autobahndreieck Verzweigung Ecublens, linker Fahrstreifen gesperrt…» Jeden Tag erreichen uns solche Meldungen. Wer gerade an besagten Stellen

im Auto sitzt, muss viel Geduld aufbringen. Kein Automobilist ist vor einem Stau gefeit und es wird immer schlimmer: Seit 1990 hat sich die Fahrleistung auf den Autobahnen verdoppelt. Das Bundesamt für Strassen (Astra) geht davon aus, dass bis 2030 rund 400 km des Nationalstrassennetzes regelmässig überlastet sein werden. Nach neus-

ten Schätzungen seien auf 263 km gar «gravierende» Überlastungen zu erwarten. Bereits 2010 wurden in der Schweiz insgesamt 15 910 Staustunden erfasst. Tendenz steigend. Rund zwei Drittel dieser erfassten Staustunden lassen sich auf Verkehrsüberlastung zurückführen. Während 206 Stunden war die Stauursache Unfälle, und 1894 Staustunden konnten 2010 direkt auf Baustellen zurückgeführt werden.

Der «Stau aus dem Nichts» | Doch nicht nur Verkehrsüberlastung, Unfälle oder Baustellen verursachen Stau. Das Fahrverhalten jedes einzelnen Menschen trägt dazu bei, dass der Verkehr ins Stocken gerät oder fliessend läuft. Die Automobilisten fahren seit den letzten 30 Jahren zwar effizienter. Mit der höheren Verkehrsdichte bekommen Fahrfehler aber eine viel grössere Wirkung. Laufend muss der Automobilist Sinnesein-


Bilder bw media/mauritius images, Keytstone

22. März 2012 | touring 5 | Fokus

drücke aus der sich ändernden Umwelt in Handlungen umsetzen und sein Fahrverhalten anpassen. Diese Handlungen und Reaktionen sind von menschlichen Urängsten geprägt, welche sich nicht unterdrücken lassen. Die Reaktionen der Autolenkenden fallen dadurch manchmal heftiger aus, als es eigentlich nötig wäre. So treten viele Menschen unbewusst auf die Bremse, wenn sie beispielsweise in einen Tunnel reinfahren oder vor ihnen eine Einfahrt in die Fahrbahn mündet. Sobald ein Auto bremst, muss aber auch das folgende Auto bremsen. Und auch das dritte Auto, und so weiter und so fort. So kann es sein, dass sich einige hundert Meter hinter dem ersten Auto, welches gebremst hat, ein Stau bildet. Dieser sogenannte «Stau aus dem Nichts» entsteht durch das Aufschaukeln vieler kleiner Unaufmerksamkeiten sowie zu heftigen Reaktionen: Sobald ein Autofahrer zu stark bremst oder beschleunigt, muss der folgende Autofahrer reagieren und der dritte wird unter Umständen gar überreagieren: «Die Störung schaukelt sich so lange auf, bis der Verkehrsfluss zurückgeht und es zu einem ‹capacity drop› kommt», erklärt Kay W. Axhausen, Professor am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme an der ETH Zürich. So könne die Geschwindigkeit der Autos auf der Autobahn innerhalb Sekunden um 20 km/h sinken.

Der Fahrer als Passagier | Diese Fehleinschätzungen der Automobilisten wie beispielsweise zu starkes Abbremsen, sind zwar durchaus vernünftige Angstreaktionen, vermindern aber leider auch die Kapazität einer Strasse und bringen den Verkehrsfluss ins Stocken. Ebenso bringen zu

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nahes Auffahren, Drängeln und häufige Spurwechsel eine Kettenreaktion mit sich, die zu spontanen Staus führen kann. Bei hoher Verkehrsbelastung treten solche «stauverursachende» Verhaltensweisen der Automobilisten eher auf, was zusätzlich störend auf den Verkehrsfluss wirkt. «Ein steter Verkehrsfluss bei hoher Verkehrsdichte ist nur bei konstanter Geschwindigkeit möglich. Jede Variation bedeutet, dass die Autofahrer reagieren müssen», sagt Axhausen. Genau in diese Richtung arbeiten Fahrassistenzsysteme: Sie entlasten den Fahrer und bewirken ein konstanteres Fahrverhalten. «Wenn wir die Kapazität auf unseren Strassen weiter erhöhen möchten, müssten wir den Fahrer zum Passagier machen», ist Kay W. Axhausen überzeugt. Bestrebungen in diese Richtung sind bereits im Gange. Ein Beispiel dafür ist der «Driverless Car» von Google (siehe Kasten unten), ein Projekt aus den USA.

Die Geometrie der Strasse | Aber nicht nur der Faktor Mensch ist entscheidend bei der Bildung spontaner Verkehrsstaus. Auch die Geometrie der Strasse hat Einfluss auf den Verkehrsfluss. Die als Direktorin der Gruppe «Strassenverkehrstechnik» am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme tätige Monica Menendez untersuchte in ihrer Doktorarbeit unter anderem, warum es an gewissen Strassenabschnitten vermehrt zu sogenannten «capacity drops» kommt. Resultat: Strassenabschnitte mit häufigen Einmündungen, Ausfahrten, Tunneln, sich trennende Spuren Fortsetzung auf Seite 9

Sobald einer bremst, müssen alle bremsen. Dabei können spontane Staus entstehen.

Pilotversuch in Bern

Strassenabschnitte mit vielen Tunneln und Einfahrten begünstigen sogenannte «capacity drops».

Mit einer Abgabe von 5 Franken pro Tag könnten die Strassen um 15 bis 20 Prozent entlastet werden. Bei einer Tagespauschale von 9 Franken innerhalb des Roadpricing-Gebiets würde sich der Verkehr um fast 30 Prozent verringern. Das geht aus der Studie von Kanton und Stadt Bern sowie der Regionalkonferenz Bern-Mittelland hervor, die vor zwei Wochen publiziert wurde. Die Mehreinnahmen aus dem Road-Pricing könnten für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs eingesetzt werden und somit zusätzlich zur gewünschten Verkehrsentlastung führen. Allerdings fehlten zurzeit noch die Voraussetzungen im Bundesrecht. Der Kanton, die Region und die Stadt Bern fordern deshalb den Bund auf, als nächstes die notwendigen gesetzlichen Grundlagen für die Durchführung von Pilotversuchen zu schaffen. nr


Bilder Prisma/McPHOTO, zvg

22. März 2012 | touring 5 | Fokus

Sich überholende Lastwagen sind «fahrende Engpässe» und können Staus verursachen.

Fortsetzung von Seite 7

oder weiteren Irregularitäten bewirken, dass Automobilisten reagieren müssen und dies wiederum kann zu spontanen Staus führen. Auf der Strasse führt also jede Aktion zu einer Reaktion der Verkehrsteilnehmer. Häufige Spurwechsel, Drängeln, dichtes Auffahren und starkes Abbremsen oder auch Überholmanöver sind solche Aktionen. Gerade sich überholende Lastwagen sind dem Verkehrsfluss alles andere als förderlich: Ein durch das Bundesamt für

Strassen (Astra) lanciertes punktuelles Lastwagen-Überholverbot hat im Ständerat und im Nationalrat bereits Zustimmung erhalten und soll schon bald umgesetzt werden. «Das Problem ist, dass Lastwagen viel Platz benötigen und langsam überholen», erklärt Monica Menendez. Wenn sie die Spur wechseln, hinterlassen sie auf der alten Spur eine grosse Lücke und beanspruchen auf der neuen Spur viel Raum. Alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen also entweder beschleunigen oder abbremsen, was der Kapazität der Strasse nicht förderlich ist. «Lastwagen sind im Prinzip ‹fahrende

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Engpässe›, sie wirken sich im Allgemeinen schlecht auf den Verkehrsfluss aus.» Weitere durch das Astra vorgeschlagene Massnahmen zur Erhöhung des Verkehrsflusses sind die temporäre Reduktion der Geschwindigkeit auf 80 km/h sowie die Umnutzung des Pannenstreifens als Fahrspur bei hoher Verkehrsdichte. Letzteres ist für Jean-Marc Thévenaz, Leiter Verkehrssicherheit TCS, eine gute Sache: «Die Erfahrungen in Morges-Ecublens sind durchaus positiv, was sicher auch der klaren Signalisation zu verdanken ist». Auch Tempo 80 sei aus Sicht der Verkehrssicherheit zu begrüssen, aber nur temporär bei hohem Verkehrsaufkommen: «Wenn alle die gleiche Geschwindigkeit haben, kann die Strasse mehr Verkehr absorbieren.»

Strassengebühren als Lösung? | Wissenschaftlich gesehen gibt es laut Kay W. Axhausen drei Möglichkeiten, mit erhöhtem Verkehrsaufkommen umzugehen: Entweder man erhöhe die Kapazität, reduziere die Nachfrage oder lasse den Verkehr an sich selbst ersticken und warte die Reaktion der Bevölkerung ab. Da der Ausbau der Kapazitäten eine langfristige Angelegenheit ist, seien mittelfristig neue Mobilitätskonzepte gefragt: Ausbau von Fuss- und Fahrradwegen und öffentlichem Verkehr, sowie die Einführung von Strassengebühren, um die Nachfrage nach motorisiertem Individualverkehr zu senken und zu lenken. Beispiele dafür seien in London oder Singapur zu finden: «Wer mit dem Auto in die Stadt will, muss bezahlen.» Nadia Rambaldi

Google möchte den Fahrer zum Passagier machen nes Sicherheits-Fahrers und eines Google-Ingenieurs auf dem Es gibt sie schon, die Autos ohne Fahrer und einige Testfahrzeuge Beifahrersitz. Über 224 000 km wurden laut Sebastian Thrun kurven bereits seit 2010 auf den Highways in California (USA) bereits zurückgelegt. Ausserdem arbeitet Google eng mit rum. Die Rede ist von Googles «Driverless Car». Mit diesem den örtlichen Polizeien und lobbyert bei den zuständigen Projekt will Google die «Autobahn-Züge von Morgen» kreieBehörden für die nötigen Gesetzesänderungen. Für eine komren, und so die Unfallzahlen minimieren sowie die Kapazität merzielle Nutzung der Technologie müssten nämlich erst der Strasse erhöhen. Wie Sebastian Thrun, Direktor des Proeine Reihe von Gesetzesanpasjektes, in seinem Blog schreibt, sungen vorgenommen werden. soll das führerlose Auto aber Zudem bleibt fraglich, ob die auch die Car-Sharing-Mobilität Automobilindustrie auch wirkrevolutionieren und den Gelich Interesse an einem führerbrauch von Autos reduzieren. losen Auto haben wird: EinerDer «Driverless Car» findet seiseits fehlen die rechtlichen nen Weg dank Videokameras, Grundlagen für ein führerloses Sensoren und Laser-EntferFahren, andererseits könnten nungsmesser sowie detaillierten die Hersteller die Risiken kaum Strassenkarten in Verbindung versichern. Ausserdem verkaumit einer von Google entwickelfen die Autohersteller Freude ten intelligenten Steuerungsam Fahren. Wo bleibt da der Software. In der noch andauernSpass, wenn der schicke Sportden Testphase fahren die sieben wagen die Kurven ohne Fahrer führerlosen Testfahrzeuge der Googles «Driverless Car» findet seinen Weg auch ohne Fahrer. meistert? Google-Flotte unter Aufsicht einr


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22. März 2012 | touring 5 | Mensch und Mobilität

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Ratgeber Verkehr Urs-Peter Inderbitzin

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Kinder als Sozius auf dem Motorrad: ja, aber…

Solche oder ähnliche Einweg-Alkoholtester sind bald ein Muss in Frankreich.

Frankreich mit Alkoholtester Der Amtsschimmel wiehert auch in unserem westlichen Nachbarland laut: Ab 1. Juli müssen Schweizer Fahrzeuglenker ein Alkohol-Nachweisutensil mitführen.

› Zwar schüttelt halb Europa den Kopf ob

der Verfügung aus dem Hause Sarkozy, aber es ist kein Aprilscherz: Ab 1. Juli müssen Fahrzeuglenker in Frankreich definitiv zusätzlich zum Pannendreieck und der Leuchtweste ein Gerät oder Utensil vorweisen, mit welchem ein rudimentärer Alkoholtest ausgeführt werden kann. Dieser Tester muss den Vorschriften der Behörden entsprechen und das Haltbarkeitsdatum muss stimmen. Ausgenommen von dieser Regelung sind nur Mofafahrer sowie Fahrzeuglenker, deren Auto mit einem eingebauten Gerät ausgerüstet ist; dieses verhindert, dass bei einem alkoholisierten Autofahrenden der Motor überhaupt anspringt.

Schweiz betroffen | Wer über diesen Husarenstreich in Frankreich lächelt, darf sich nicht zu früh darüber mokieren: Von dieser Massnahme sind nämlich auch Schweizer Autofahrerinnen und Autofahrer betroffen, welche das Land der Gallier befahren. Auch sie müssen ab Juli ein entsprechendes Alkohol-Messutensil vorweisen können. Nebst teuren Geräten, die ins Geld gehen, genügen aber auch sehr einfache, aber geprüfte Blassäcke, die nur etwa zwischen 1 und 4 Euro kosten. Die franzö-

sischen Behörden hoffen, dass Autolenker, die nicht sicher sind, ob sie zuviel getrunken haben, nach dem eigenen Blastest je nachdem auf eine Fahrt verzichten. Auf diese Weise sollen die Anzahl alkoholbedingter Verkehrsunfälle reduziert werden. Erhältlich sind die auch «Alcotest» genannten Säcke in Frankreich in Apotheken und Supermärkten. In der Schweiz dürfte dies ebenfalls der Fall sein, wobei derzeit diese Einweg-Alkoholtester noch kaum erhältlich sind. Es ist anzunehmen, dass am ehesten Shops und Apotheken kurz vor dem Stichtag nahe der Grenze solche Produkte anbieten werden. Die Abteilung Verkehrssicherheit des TCS bezweifelt übrigens die Zuverlässigkeit besagter Blassäcke. Nichtsdestotrotz werden einige TCS-Sektionen die Alkoholtester vermitteln (näheres in den Sektionszeitungen).

Ab 1. November Busse | Ab dem Stichdatum werden aber noch keine Vergehen gegen diese neue Regelung geahndet: Wie die französischen Behörden mitteilen, wird erst ab 1. November gebüsst, wenn der entsprechenden Alcotest bei einer Polizeikontrolle nicht vorgewiesen werden kann. Die Busse ist übrigens bescheiden: sie beträgt lediglich 11 Euro. hwm

Bald beginnt sie wieder, die MotorradSaison. Auch für Kinder ist es ein Riesenspass, mal auf Vaters Motorrad mitzufahren. Doch wie ist das? Dürfen Kinder überhaupt als Sozius auf die grosse Tour? Und welche Vorschriften müssen eingehalten werden? Für das Mitnehmen eines Kindes auf dem Motorrad – dies gilt auch für Roller – hat das Gesetz an sich keine Altersgrenze festgesetzt. Damit ein Kind jedoch mitfahren darf, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Vorab dürfen laut Artikel 63 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung nur Personen – und dies gilt auch für Kinder – auf dem Motorrad mitfahren, die rittlings sitzen können und deren Füsse komfortabel bis hinunter auf das Trittbrett bzw. die Fussrasten reichen. Zudem darf ein Kind unter sieben Jahren Fahrten auf dem Motorrad nur mitmachen, wenn es auf einem durch die Zulassungsbehörde bewilligten Kindersitz mitgeführt wird. Mit andern Worten: Wer einen Kindersitz auf einem Motorrad oder Roller verwenden will, muss sich an das Strassenverkehrsamt seines Kantons wenden. Dieses prüft das Fahrzeug mit dem Kindersitz. Gibt es nichts zu beanstanden, erfolgt der Eintrag «Kindersitz bewilligt» im Fahrzeugausweis. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Sitz generell, sondern nur in Verbindung mit dem jeweiligen Motorrad bewilligt ist. Es versteht sich des weitern von selbst, dass auch Kinder – wie Erwachsene – auf dem Motorrad einen Schutzhelm tragen müssen. Verantwortungsvolle Eltern achten zudem darauf, dass das mitfahrende Kind richtig und dem Vorhaben angemessen bekleidet ist. Ohne geeignete Schutzkleidung – sprich abriebfeste Hose und Jacke sowie Handschuhe und Stiefel, allenfalls lichtreflektierende Weste – sollten keine Kinder auf dem Sozius mitgeführt werden. Dies ist auch zu beachten, wenn nur eine kurze Strecke zurückgelegt wird.

Der Autor ist Jurist und Bundesgerichtskorrespondent.


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Mensch und Mobilität | touring 5 | 22. März 2012

Der Chef des Polizeiinspektorates der Berner Agglomerationsgemeinde Ostermundigen, Daniel Glutz, klagt: «Wir finden die Freiwilligen, die bereit sind, als VerkehrsLotsinnen und Lotsen an den Fussgängerstreifen bei den Schulhäusern zu arbeiten, überhaupt nicht mehr.» Die Eigenverantwortung der Eltern lasse zu wünschen übrig. Auch Jean-Claude Pittier, Verkehrsinstruktor in Cheseaux-sur-Lausanne, bedauert, «dass immer weniger Mütter und Väter freiwillig mitmachen», dabei sei es doch klar: «Wenn es die Lotsinnen und Lotsen nicht gäbe, käme es zu viel mehr Unfällen.»

Bus zu Fuss | In Ostermundigen stand bis vor kurzer Zeit noch ein sogenannter Pedibus zur Verfügung, ein «Schulbus zu Fuss». Die Kinder gingen begleitet durch Erwachsene Hand in Hand gemeinsam sicher zur Schule. Ähnlich wie bei einer Buslinie bestanden gekennzeichnete «Haltestellen», wo die Kleinen warteten. Ernüchtert stellt Daniel Glutz fest: «Mit der Zeit stand gerade noch ein Kind bei einer Pedibus-Station.» Jetzt habe man den Pedibus abgeschafft. Anders in der Stadt Lausanne: Hier boomt der Pedibus regelrecht. Audrey Delmonico koordiniert die Angebote des Kantons Waadt: «Die Kleinen lieben diesen Bus, er ist laut den Organisatoren ein unverzichtbares Erlebnis für die Eltern und Kinder geworden. Von Jahr zu Jahr nehmen mehr Eltern mit ihren Kindern teil.» Lehrpfad mit dem Velo | Die Verkehrsschulung der Kinder wird durch den TCS, die Beratungsstelle für Unfallverhütung und die kantonalen Polizeien stark gefördert. Für jede Schulstufe bestehen dem Alter entsprechende Verkehrslehrmittel zur Verfügung, es gibt für die Kleinsten Malbücher, Kartenspiele und Leuchtwesten, bereits zum ersten Tag des Kindergartens. Nicht mehr wegzudenken ist der Unterricht in der Schulstube und im Verkehr. Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizeien leisten die wichtige Arbeit. So unterrichtete beispielsweise Kornel Fahrni von der Kantonspolizei Bern an einem Herbstmorgen des vergangenen Jahres sechs Kinder der vierten Klasse des Primarschulhauses Bigenthal (im Emmental). Sie mussten am Schluss des Kurses wissen, wie ihr Rad ausgerüstet ist oder wie man als Radfahrer korrekt abbiegt (Blick zurück, Handzeichen, Einspuren, Vortritt beachten und abbiegen). Die Schülerinnen und Schüler erfuhren unter anderem auch, dass ein Velofahrer im Kreisel immer in der Mitte fahren muss, um nicht überholt zu werden.

Kornel Fahrni erklärt einer Schülerin die Ausrüstung ihres Fahrrades. Verbunden per Funk (r).

Sicherheit ja, mitmachen nein Die Kleinsten lernen erste Schritte im Verkehr. Die älteren Kinder kurven mit dem Verkehrsinstruktor auf den Strassen: ein ständiges Lernen. Schade nur, dass kaum noch freiwillige Lotsen mitmachen. Eine Reportage.

Kantonspolizist Jean-Claude Pittier instruiert vier- und sechsjährige Kinder in der Schule.


22. März 2012 | touring 5 | Mensch und Mobilität

Ein paar Tage später sass im Schulhaus von Cheseaux-sur-Lausanne Kantonspolizist Jean-Claude Pittier im Schulzimmer auf einem grossen Teppich zusammen mit 16 zwischen vier- und sechsjährigen Kindern einer «classe enfantine». Was denn da so auf den Strassen daher komme, wollte er von den Kleinen wissen, die sofort eifrig die Hand aufhielten. Dann gings hinaus zu einem Fussgängerstreifen, mit dem Instruktor und der Lehrerin. «Warten, schauen, nach links nach rechts und dann erst gehen», galt es zu lernen. Jedes Kind querte einzeln den Streifen, unter dem strengen Blick von Claude Pittier. Verkehrserziehung ist unabdingbar: Zahlen des Bundesamtes für Statistik stimmen wenig optimistisch: Täglich werden im Strassenverkehr mehr als fünf Kinder im Alter bis 14 Jahren verletzt. Jeder vierte Unfall bei Kindern ereignet sich auf dem Schulweg.

Bigenthal (BE): Korrektes und sicheres Einbiegen in die Hauptstrasse will geübt sein.

Bilder Kurt Venner

Der TCS-Leuchtgürtel ist nicht mehr aus dem Strassenverkehr wegzudenken.

Mit Lehrerin Joanna Besson und dem Instruktor erfolgt vor Ort die Verkehrsinstruktion.

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Druck auf Behörden wächst | In einem Infobulletin des Tiefbauamtes des Kantons Bern wird festgehalten: «Besonders gefährlich sind die Hauptstrassen, vorab das Queren der Fahrbahn wird vielen Kindern zum Verhängnis.» Dabei seien es vor allem «ihre geringe Körpergrösse, ihr entwicklungsbedingtes Unvermögen den Verkehr richtig einzuschätzen sowie das typische kindliche, spontane Verhalten, die sich mit den Bedingungen der Strasse und des Verkehrs häufig nicht vereinbaren lassen». Das Tiefbauamt weist darauf hin, dass die Schulwege immer länger werden, während der motorisierte Verkehr zunehme: «Dadurch steigt das Unfallrisiko der Schulkinder und wächst der Druck auf die zuständigen Behörden, den Gefahren der Strasse mit baulichen oder betrieblichen Massnahmen beizukommen.» Pascal Regli vom Verband Fussverkehr Schweiz bedauert, dass die Kosten für bauliche Massnahmen «viele Gemeinden davon abhalten, in grösserem Umfang entsprechende Projekte zu starten». Fussverkehr Schweiz vertrete die Ansicht, dass die Schulwegsicherheit neben einer fundierten Verkehrserziehung möglichst mit einer durchgängig sicheren Infrastruktur gewährleistet werden solle, «damit die Kinder ihre Schulwege selbständig zurücklegen können». Der TCS findet es wichtig, dass die Kinder wenn immer möglich zu Fuss zur Schule gehen, denn der soziale Effekt, das SichKennenlernen seien sehr wertvoll. «Die Eltern müssen mit den Kindern zusammen den Schulweg üben, vor dem Schulanfang, und sie mit den Gefahren vertraut machen», sagt Jean-Marc Thévenaz, Leiter der Abteilung Verkehrssicherheit. Kurt Venner


22. März 2012 | touring 5 | Mensch und Mobilität

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Bahn frei für die Motorräder › In

letzter Zeit wurden Motorrad- und Rollerfahrer vorab in Agglomerationen zurückgedrängt und etwa in der Bundesstadt das spezifische Parkplatzangebot beschnitten. Die Interessengemeinschaft Motorrad, welche seinerzeit mit Erfolg gegen eine Plombierung der Motorräder kämpfte, lanciert nun eine eidgenössische Volksinitiative. Danach soll in der Verfassung folgender Passus stehen: «Der Bund fördert das motorisierte Zweirad als effizientes und platzsparendes Verkehrsmittel. Insbesondere erlaubt er motorisierten Zweirädern das langsame Vorbeifahren an stehenden Fahrzeugkolonnen und die Mitbenut-

zung von Busspuren. Er sorgt innerorts für die Schaffung von Roller- und Motorradparkzonen.» Die Initiative fordert auch eine Verflüssigung des Verkehrs in Städten, vorab die grüne Welle und das Recht auf die freie Wahl des Verkehrsmittels. Der TCS hat Verständnis für die Anliegen. Nach seiner Auffassung enthält die Initiative einige positive Elemente (Verkehrsverflüssigung, Parkplätze etc). Gewisse Forderungen sind jedoch noch auf ihre Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit kritisch zu prüfen (zum Beispiel links Vorbeifahren). Zudem sind laut TCS nicht alle Anliegen auf Verfassungsstufe anzubringen. hwm/tg

Keystone

Für eine Verflüssigung des Strassenverkehrs und weniger Stau lanciert die IG Motorrad eine Volksinitiative. Die Forderungen enthalten reichlich Zündstoff.

Die Interessengemeinschaft Motorrad fordert mehr Privilegien im Strassenverkehr.

PRO Entlastende Wirkung auf den Strassenverkehr

KONTRA Ein wenig durchdachter Vorschlag

Einige der geforderten Veränderungen sind in anderen europäischen Ländern längst etabliert und mögen mit Hilfe der Volksinitiative auch in der Schweiz endlich eingeführt werden. Denn wem soll es nützen, wenn Motorradfahrer bei sommerlicher Hitze, ReHagen gen und Wind hinter gestauten FahrzeugkolonZimmermann nen Abgase und Feinstaub inhalieren müssen? Diese Frage stellen sich auch hierzulande die Ordnungshüter, wenn sie in vielen Fällen ein Auge zu drücken und den Zweiradfahrer am Stau vorbeiziehen lassen. Vielleicht zwickt den einen oder anderen Autofahrer der Neid, doch gönnt er in aller Regel dem Biker den Vorteil, weil auch er letztendlich sein Ziel schneller erreicht. Unbestritten ist auch die entlastende Wirkung auf den Strassenverkehr, wie sie durch die Mitbenützung von Busspuren durch Motorräder und Roller erzielt wird. Im aargauischen Baden hat man vor Jahren den Vorstoss der IG Motorrad umgesetzt und zunächst einige Busspuren für Motorräder versuchsweise freigegeben. Von Anfang an fuhren alle mit dieser Regelung sehr gut. Die Verkehrsplaner sind mit der mittlerweile dauerhaften Lösung hoch zufrieden und die Polizei hat keine einzige Kollision zu vermelden. Das Badender Modell wünscht sich die IG Motorrad für die gesamte Schweiz, weil es etwa Berufstätige dazu ermuntert, öfter mal mit Töff oder Roller zur Arbeit zu fahren, wie es in den letzten Jahren verstärkt zu beobachten ist. Dass diese Verkehrsteilnehmer zu einer grünen Welle auch Parkraum benötigen, liegt auf der Hand, weswegen der Wunsch nach mehr Abstellflächen den Forderungskatalog der IG Motorrad abrundet.

Die Volksinitiative tönt interessant, ist aber wenig durchdacht: Warum der Bund in der Verfassung das motorisierte Zweirad als effizientes und platzsparendes Verkehrsmittel fördern soll, das nicht motorisierte jedoch nicht, ist kaum nachvollziehbar. DaJean-François mit wird auf der höchsten Rechtsstufe eine Steiert Diskriminierung des Fahrrades (und auch des E-bikes sowie leichter Mofas) festgeschrieben, statt eine sinnvolle Förderung des Zweiradverkehrs im allgemeinen. Das generelle Recht auf Überholen stehender Kolonnen würde vielerorts und vorab in Städten eine Verbreiterung der heute oft sehr engen Fahrspuren bedingen. Gerade in begrenzten Raumverhältnissen sollte jedoch die Priorität an den ressourcenschonendsten Verkehr gehen. Die Benutzung der Busspuren kann da und dort sinnvoll sein, als systematisches Recht jedoch wird sie insbesondere bei Knotenpunkten den öffentlichen Verkehr behindern. Die flächendeckende Umsetzung der grünen Welle tönt sympathisch: Ich würde sie als Radfahrer auf ein Durchschnittstempo von rund 25 km/h ausrichten, natürlich so, dass ich für die letzten 100 Meter als Fussgänger nicht lange vor einer Ampel warten muss. Selbstverständlich müsste diese grüne Welle blitzschnell auf Tempo 50 umstellbar sein, wenn ich mal mit dem Auto unterwegs bin. Etwas ernster: solche allgemeinen Forderungen streuen den Betroffenen nur Sand in die Augen. Motorräder und Roller können insbesondere im Stadt- und Agglomerationsverkehr vor allem dann ressourcenschonend wirken, wenn sie Autofahrten ersetzen. Das verdient durchaus politische Unterstützung – aber nicht auf Kosten des nicht- oder leicht motorisierten sowie des öffentlichen Verkehrs, die punkto Ressourcen noch ein Stück effizienter sind.

»

«

Hagen Zimmermann (48), Mediensprecher IG Motorrad. Geisteswissenschaftler, Journalist, Texter. Fährt seit seinem 18. Lebensjahr Motorrad, zurzeit eine Ducati 1200.

»

«

Jean-François Steiert (51), Präsident Pro Velo Schweiz, Nationalrat (SP, FR).


16

Mensch und Mobilität | touring 5 | 22. März 2012

Heisse Köpfe wegen teurerer Vignette Die Absicht des Bundesrats, die Autobahnvignette zu verteuern («Touring» 3/2012), löste bei der Leserschaft ein riesiges Echo aus. Zum Abschluss nochmals einige Zuschriften. Ja, ein Autobahnvignetten-Preis von 100 Fr. beurteile ich als in Ordnung. Vor allem auch, wenn man die Preise für die Autobahnbenützung international vergleicht. Lorenz Jaggi (@)

Ich persönlich wäre sogar bereit, 200 Fr. für die Vignette zu bezahlen, wenn davon 100 Fr. für Autobahnunterhaltsarbeiten eingesetzt würden, mit 24 Stunden Baustellenbetrieb und das während sechs Arbeitstagen. Dadurch könnten die Arbeiten in kürzerster Zeit ausgeführt werden. Fritz Iseli, Brienz

auch mehr Geld zur Verfügung für die Strassen. W. Knoepfel (@)

Ich finde 40 Fr. genug, wir besteuern die Strassen schon mit dem Treibstoffrappen, Motorfahrzeugsteuern und was es sonst noch gibt. Andre Frutiger (@)

Es wäre doch viel gescheiter, für unsere Strassentunnel Gebühren zu verlangen. Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, die solch teure Bauwerke gratis zur Verfügung stellen. Der Aufwand wäre klein: eine Zahlstelle an einem Ende des Tunnels genügt.

Ich finde die Erhöhung nicht in Ordnung. Seit 1985 benutzte ich die Autobahn oft und fahre durch die ganze Schweiz. Dabei kam ich noch nie in eine Vignettenkontrolle. Die Polizei sollte mehr Kontrollen machen oder der Bund sollte eine Einheit gründen, die Kontrollen durchführt, so wie es Österreich macht. Dann hätte der Bund

Albert Berger (@)

Ich finde die geplante Erhöhung der Gebühr für die Autobahnvignette angebracht und in Ordnung. Peter Stöckli (@) Wir inländischen Autofahrer bezahlen unsere Strassengebühr bereits mit den Treibstoffabgaben. Die Autobahnvignette gehört deshalb abgeschafft. Ivo Ernst (@)

Marianne Schwarz (@) Reklame

mw

Ich finde es auch ziemlich ungerecht, dass wir als Wechselnummernbesitzer den Preis zweimal zu bezahlen haben, obwohl doch immer nur ein Fahrzeug benutzt wird!

Motorräder zahlen den gleichen Betrag, belasten aber die Strassen weniger (Anzahl gefahrene km und zwei Räder). Also sollte hier bei einer allfälligen Erhöhung eine Anpassung nach unten stattfinden. F. Zaugg (@)


22. März 2012 | touring 5 | Mensch und Mobilität

Lanze für Notnummer 112

› Mehrmals hat es der «Touring» bereits the-

matisiert: In der Schweiz herrscht punkto Telefon-Notnummern ein Durcheinander und viele wissen nicht, welche Nummer sie im Notfall bei einem Unfall, bei einem Feuer oder anderem zu wählen haben. In europäischen Ländern gilt dagegen meist die Einheits-Nummer 112. Diese kann in der Schweiz zwar auch gewählt werden, wird aber nicht propagiert. Pikant: Nur die 112 ermöglicht, dass auch bei Problemen des Handys (gesperrt, kein Gesprächsguthaben etc.) dennoch alarmiert werden kann. Nachdem bereits vor einigen Jahren Nationalrat Filippo Leutenegger vergeblich einen Anlauf in Richtung Nummer 112 unternommen hatte, versucht es nun der Schaffhauser Ständerat Thomas Minder: In einer Motion fordert er den Bundesrat auf,

Reklame

Skywork und Tessiner Pläne

Lugano–Bern: Fragezeichen

«die notwendigen Schritte zu veranlassen beziehungsweise dem Parlament zu unterbreiten, um die Notrufnummern 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr) und 144 (Sanität) nach einer adäquaten Übergangsfirst durch die einheitliche europäische Notrufnummer 112 abzulösen.» Ob der neue Anlauf zum Ziel führen wird, wird sich weisen. Mit dem Hinweis auf eigene Zentralen und möglichem Zeitverlust in Notfällen wenden sich gewisse Kantone und Einsatzkräfte noch gegen die 112. hwm

Keystone

Die Notnummern in der Schweiz sollen endlich aufs Ausland abgestimmt und vereinheitlicht werden. Dies fordert ein Bundesparlamentarier… nicht zum ersten Mal.

Einheitliche Notfallnummer: Druck wächst.

17

Nicht mehr so euphorisch wie Ende des letzten Jahres tönt es von Seiten der Berner Skywork Airlines punkto geplante Fluglinie Bern–Lugano: Diese speziell vom Tessin gewünschte Wiederaufnahme einer Flugverbindung von der Sonnenstube in die Bundesstadt ab Sommerflugplan ist alles andere als in Griffnähe: Skywork-CEO Tomislav Lang dämpfte diesbezüglich am Rande einer Veranstaltung in Bern-Belp die Hoffnungen: «Wir fliegen nur, wenn die Besteller entsprechend für die Kosten voll aufkommen», sagte er gegenüber dem «Touring». Grund zur Freude hat die Skywork aber dennoch: Sie nahm soeben zwei neue Turbopropmaschinen vom Typ Beechcraft mit vier und acht Sitzplätzen für den Bedarfsverkehr in Betrieb; hinzu kommt eine dritte 72plätzige Dash-8 für den Linienverkehr von und nach Bern. hwm


SÜDTIROL

Ligurien


12 Ressort

touring 13

9. August 2007

Die Schweiz aus der Vogelperspektive erleben Exklusiv für «Touring» bietet Scenic Air Rundflüge mit der Cessna Caravan und dem Helikopter für TCS Mitglieder an. Über den Wolken die Berg- und Gletscherwelt erleben, die sprachlos macht und das Gefühl von Freiheit nach wie vor grenzenlos scheint. Gestartet wird von verschieden Flugplätzen. Die Flüge führen uns in die eindrückliche Gletscherwelt der Berner- und Walliser Viertausender. Ab Reichenbach im Kandertal: Auf diesem Rundflug werden das weltbekannte Trio Eiger, Mönch und Jungfrau sowie der grösste Gletscherstrom Europas Sie in ihren Bann ziehen. Kurz nach dem Start folgen wir in einer lang gezogenen Rechtskurve dem im Sonnenlicht glitzernden Thunersee. Vorbei an Interlaken und über die Kleine Scheidegg tauchen wir in die Welt der Berner Oberländer Viertausender ein: Finsteraarhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau sowie der mächtige Aletschgletscher werden Sie verzaubern. Ab Sion: Auf diesem Flug erleben Sie die Superlative, Sie sehen die höchsten Gipfel der Alpen. Mont Blanc, Matterhorn und Dom werden Sie betö-

ren. Vom Rhonetal aus tauchen wir in die Welt der Walliser Viertausender ein. Ab Buochs: Kurz nach dem Start fliegen wir Richtung Titlis und weiter über Dammastock direkt zu den imposanten Berner 4000er Gipfeln. Finsteraarhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau sowie der mächtige Aletschgletscher sind zu bewundern. Der Blick über Gipfel und Gletscher lässt einen die eigene Vergänglichkeit bewusst werden. Vorbei an Interlaken, dem glitzernden Sarnersee, setzen wir in Buochs zur Landung an. Ab Saanen-Gstaad: Dieser Flug führt uns über Gstaad Richtung Lenk und Adelboden. Von dort geniesst man ei-

Anmeldung Ich melde mich für folgenden Termin an: Reichenbach Flugzeug � 25.8. � 26.8. � 1.9. � 2.9. � 22.9. � 23.9. Region Interlaken Helikopter � 5.5. � 19.5. � 26.5. Sion Flugzeug � 19.8. � 15.9. � 7.10. Sion Helikopter � 13.5. � 27.5. Buochs Flugzeug � 9.9. � 6.10. Saanen-Gstaad Helikopter � 12.5. � 2.6. � 17.6. (Bitte alle passenden Termine ankreuzen, denn die Durchführung des Fluges ist nur bei einer Mindestanzahl Teilnehmer möglich.) Name

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ne gute Aussicht auf die Berner- und Walliser Alpen. Vorbei am Wildstrubel, Wildhorn und Glacier 3000 gelangen wir zurück zum Ausgangspunkt. Wissenswertes: Preis pro Person für TCS Mitglieder: Flugzeug CHF 210.- (Normalpreis CHF 240.-); Helikopter CHF 340.- (Normalpreis CHF 430.-). Der Rundflug mit dem Flugzeug dauert ca. 3545 Minuten. und mit dem Helikopter ca. 30 Minuten. Die angegebenen Zeiten sind Durchschnittswerte. Flugdauer sowie die Route können je nach Wetter und Windverhältnissen variieren. Rundflüge eignen sich für Personen ab 8 Jahren. Pro Flug mit dem Flugzeug sind max. 9 Personen und mit dem Helikopter max. 5 Personen an Bord. Genauere Angaben wie Treffpunkt, Zeit und Anfahrt erhalten Sie nach der Anmeldung. Tandem Fallschirmsprünge ab Reichenbach: In Reichenbach bieten wir Ihnen im Sommer täglich, in der Zwischensaison von Freitag bis Sonntag, Tandem-Fallschirmsprünge aus dem Flugzeug an. Preis für TCS Mitglieder: CHF 360.- (Normalpreis CHF 395.-) Weitere Infos und Reservationen: Scenic Air AG, Postfach 412, 3800 Interlaken Tel. 033 821 00 11, Fax 033 821 64 14 E-Mail: info@scenicair.ch www.scenicair.ch


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Golfen und Jassen für Einsteiger und Könner mit TV-Jass-Star Monika Fasnacht Erleben Sie eine spezielle Ferienwoche in Davos und geniessen Sie die Gesellschaft von Gleichgesinnten. Sie werden täglich ein Golf- und Jassangebot besuchen und zwischen durch ganz nach eigenem Geschmack Ihre Freizeit auf dem Bike, in der Sauna, in der Massage, auf der Shopping-Promenade oder auf einer Wanderung gestalten. Programm Sonntag, 3. Juni 2012 Welcome Drink im Clubhaus Golf Club Davos; Training auf der Driving Range für Fortgeschrittene und Golfeinsteiger; Check in im Morosani Posthotel; Jass-Einsteigerlektion mit Monika Fasnacht Montag, 4. Juni 2012 Golftraining auf der Driving Range; Möglichkeit, die Davos-Klosters Inclusive Card

zu Nutzen mit einem Ausflug auf den Berg; zweite Lektion Jassen mit Monika Fasnacht Dienstag, 5. Juni 2012 Golftraining auf dem Platz und auf der Driving Range; Jass-Runde ohne Betreuung Mittwoch, 6. Juni 2012 Golftraining auf dem Platz und auf der Driving Range; Nachmittag zur freien Verfügung; Tipps und Tricks beim Jassen mit Monika Fasnacht Donnerstag, 7. Juni 2012 Unterricht auf dem Platz und auf der Driving Range; 9-Loch-Golfrunde mit HCD-Hockey-Stars, Scramble; Jass-Turnier und Nachtessen im Clubhaus Golf Davos

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Test und Technik | touring 5 | 22. März 2012

Bilder TCS

22

Ersten Auswirkungen des künftigen europäischen Reifenlabels: Die Leistungen auf nasser Fahrbahn sind im Aufschwung.

Sommerreifen: bestanden Die Reifen 165/70 R 14 T und 205/55 R 16 V haben den TCS-Reifentest mühelos bestanden. Mit einer Ausnahme sind alle Produkte zumindest «empfehlenswert».

› Von den insgesamt 30 untersuchten Modellen haben 10 ein «sehr empfehlenswert» erreicht. 19 kamen auf ein «empfehlenswert». Nur der Reifen Infinity bei den 165ern wurde wegen ungenügender Leistungen auf nasser Strasse mit einem «nicht

empfehlenswert» bewertet. Davon abgesehen beeindruckte das allgemeine Qualitätsniveau. Noch besser ist, dass sich ein Reifen der zweiten Garnitur, der Barum Brillantis 2, mit einem «sehr empfehlenswert» unter die etablierten Markenprodukte ein-

reihen konnte. Der Coup dieses Tests geht aber an den indischen Reifen Apollo Amazer 3G Maxx, der bei seiner Markteinführung auf Anhieb ein «sehr empfehlenswert» erzielte. Sehr überraschend, zumal exotische Produkte in den Reifentests bisher

Sommerreifen 165/70 R 14 T Reifenmarke/Typ

Trocken

Nass

Komfort/ Geräusch

Verbrauch 1 Verschleiss Schnelllauf

Gesamtnote

TCSBewertung

Continental ContiEco Contact 5 Michelin Energy Saver Pirelli Cinturato P1 Apollo Amazer 3G Maxx Barum Brillantis 2 Goodyear DuraGrip Fulda EcoControl Yokohama BluEarth Dunlop SP Streetresponse Hankook Kinergy Eco K425 Kumho Solus KH17 Firestone Multihawk Semperit Comfort-Life 2 GT-Radial Champiro Eco 2 Infinity INF – 30 3

80 78 80 78 72 80 78 82 78 78 78 78 76 62 70

60 66 64 66 60 54 50 62 56 58 64 56 60 46 6

60 58 54 36 48 58 46 54 50 52 48 46 48 56 34

84 76 70 68 68 76 70 66 74 64 60 62 64 72 64

71 69 67 64 62 67 65 64 63 62 62 61 59 58 46

1111 1111 1111 1111 1111 1113 1113 1113 1113 1113 1113 1113 1113 1113 1333

84 70 64 60 60 80 90 54 64 60 50 60 44 70 100

bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden


22. März 2012 | touring 5 | Test und Technik

eine eher schwache Figur machten. Eine weitere Feststellung ist, dass das europäische Reifenlabel – es wird in der EU im November eingeführt – erste Auswirkungen zeigte. Die geprüften Reifen zeigten beim Bremsen auf nasser Fahrbahn, einem der drei Kriterien für die Etikette, ausgeglichene Resultate. Die Kehrseite der Medaille ist, dass diese Fortschritte bei gewissen Produkten auf Kosten der Laufleistung erzielt wurden, einer Disziplin, die beim Reifenlabel nicht berücksichtigt wird. Man sieht hier den alten Zielkonflikt zwischen einer weichen Gummimischung, welche

beim Bremsen auf nasser Strasse vorteilhaft ist, und einer tendenziell härteren Auslegung, die geringeren Verschleiss garantiert. Mit der Dimension 165/70 R 14 T werden Kleinstwagen (Fiat Panda, VW Polo usw.) ausgerüstet. Die weit verbreitete Grösse 205/55 R 16 V findet man sowohl auf Kompakten (Peugeot 308, VW Golf) als auch bei Familienautos (BMW 3er, Opel Vectra). Bei den 165ern zeigte kein Reifen Schwächen auf trockener Fahrbahn. Auf nassem Belag waren 8 gut und 6 zeigten leichte Mängel. Beim Treibstoffverbrauch waren die Unterschiede angemessen. Der grösste

23

Unterschied lag bei 0,4 l/100 km. Der auf nasser Strasse zurückgestufte Infinity erreichte hier die beste Laufleistung. Unter den 205ern gab es im Trockenen keine Mängel. Das gilt für zwei Drittel der Reifen auch auf nasser Fahrbahn. Die Verbrauchsunterschiede sind ebenfalls minimal. Wie bei den 165ern ist der Konflikt zwischen Qualität im Nassen und Verschleiss offensichtlich: Fünf Reifen zeigten erkennbar weniger Laufleistung gegenüber der Gesamtgruppe. Der Beste legt mehr als doppelt so viele Kilometer zurück als der Schlechteste. MOH/TCS B + B

Unentbehrlicher TCSRatgeber und iPhone-App Der Ratgeber «Sommerreifen 2012» ist eine unumgängliche Ergänzung zum TCS-Reifentest. Er ist in elektronischer Form oder als gedruckte Version erhältlich. Letztere ist für Mitglieder kostenlos (NichtMitglieder 10 Fr.) in den Kontaktstellen des TCS oder unter der Adresse tus@tcs.ch erhältlich. Die elektronische Version findet man unter www.reifen.tcs.ch. Die detaillierten Resultate der Winter- und Sommerreifentests sind auch über die App TCS für iPhone (3G, 3 GS, 4, 4s) und auch für iPod und iPad erhältlich. Sie ist kostenlos, lässt sich im Apple Store herunterladen und enthält auch eine Suchfunktion zur Anzeige der gewünschten Reifendimension. tg

Verschleiss verschlechtert sich auf Kosten der Verbesserung des Verhaltens bei Nässe.

Sommerreifen 205/55 R 16 V Reifenmarke/Typ

Trocken

Nass

Komfort/ Geräusch

Verbrauch 1 Verschleiss Schnelllauf

Gesamtnote

TCSBewertung

Continental Conti PremiumContact 5 Goodyear OptiGrip Dunlop SP Sport Fast Response Bridgestone Turanza T0001 Semperit Speed-Life Pirelli Cinturato P7 Yokohama C drive 2 C Formula Uniroyal RainExpert Hankook Kinergy Eco K425 Maloya Lugano Fulda EcoControl HP Nokian V Nexen N8000 Kumho Ecsta HM (KH31)

82 72 82 82 78 76 82 70 74 76 72 82 80 74 80

70 60 60 64 60 56 76 54 72 56 58 46 60 66 56

40 42 44 50 50 54 54 52 40 50 42 50 48 50 46

72 68 72 70 68 76 60 72 66 76 68 72 62 54 64

69 68 68 66 63 69 68 68 64 62 62 61 61 60 59

1111 1111 1111 1111 1111 1113 1113 1113 1113 1113 1113 1113 1113 1113 1113

Legende 1 Rollwiderstand beeinflusst den Treibstoffverbrauch. 2 nur im Internet erhältlich 3 Laut Anbieter Auslaufmodell, Restbestände im Handel.

65 95 80 60 60 90 50 100 50 60 65 70 50 40 50

bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden

TCS-Bewertung Bestnote in einem Kriterium jeweils grün. Schlechteste Note in einem Kriterium jeweils rot. Die Reifen sind nach Empfehlung geordnet. Die Bewertungen werden in % angegeben. 100% entspricht dem Maximalwert also «hervorragend», 0% entspricht «nicht empfehlenswert». Die Prozentzahl ist nicht als absolute Angabe zu verstehen, sondern als «Einzelnote».

TCS-Bewertung 1111 sehr empfehlenswert 1113 empfehlenswert 1133 bedingt empfehlenswert 1333 nicht empfehlenswert


22. März 2012 | touring 5 | Test und Technik

Im Gelände ungeeignet

den Sava Intensa SUV gegenüber. Paradoxerweise ist der Letztgenannte der langlebigste und überzeugt zusammen mit dem Hankook als einziger im Gelände. Mit der geprüften Dimension sind kompakte 4�4 wie der Honda CR-V, der Nissan Qashqai sowie Allroader wie der Volvo XC70 ausgerüstet. Diese fast nie neben der Strasse benutzten Reifen weisen zumindest auf trockener und feuchter Fahrbahn befriedigende Ergebnisse auf. Einzig der Sava-Pneu erhält wegen offensichtlicher Schwächen bei Nässe schlechte Noten. Ein völlig anderes Bild zeigt die Disziplin «Traktion auf nassem Gras», welche die Qualitäten im Gelände wiedergeben soll.

Ein Vergleichstest von sieben Sommerreifen für kompakte SUVs zeigte folgendes Ergebnis: Auf der Strasse sind sie effizient, im Terrain fallen sie ab. Nur zwei Produkte erfüllen hier die Erwartungen.

› Durchzogene Bilanz dieses Tests von Rei-

fen der Grösse 215/65 R 16: Zwei «sehr empfehlenswert» und vier «empfehlenswert» stehen der Note «nicht empfehlenswert» für

Diese Freizeit-4�4 werden nämlich oft als Zugfahrzeuge benutzt, zum Beispiel für Wohnanhänger. Mit Ausnahme der Reifen von Sava und Hankook vermochte keines der getesteten Produkte zu überzeugen. So empfiehlt es sich sogar, mit dem Schlusslicht (Pirelli) rutschiges Terrain unbedingt zu meiden. In Sachen Verbrauch sind die Unterschiede gering. Der sparsamste Pneu verspricht nur eine Einsparung von 3%. Markanter fallen hingegen die Differenzen punkto Verschleiss aus. Die Produkte von Hankook und Vredestein erreichen gerade mal die halbe Laufleistung des Goodyear-Reifens. MOH/TCS B+B

Sommerreifen 215/65 R 16H Reifenmarke/Typ

Trocken

Nass

Komfort/ Traktion Geräusch (nasses Gras)

Verbrauch 1 Verschleiss Schnelllauf

Gesamt- TCS note Bewertung

Continental Cross Contact UHP Pirelli Scorpion Verde Goodyear EfficientGrip SUV 4�4 Vredestein Sportrac 3 Hankook Dynapro HP Bridgestone Dueler HP Pro Sava Intensa SUV

80 78 80 82 2 80 76 64 3

70 64 52 74 58 56 4

42 50 58 44 54 50 48

72 70 70 66 64 68 74

67 65 70 67 62 61 50

Legende 1 Rollwiderstand beeinflusst den Treibstoffverbrauch.

Reklame

2

54 40 50 50 64 54 64

Bestnote in einem Kriterium jeweils grün.

3

60 64 100 54 54 60 100

25

bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden bestanden

Schlechteste Note in einem Kriterium jeweils rot.

1111 1111 1113 1113 1113 1113 1333


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Ferien in Italien

Adria

Schifffahrt, F채hren


28

Test und Technik | touring 5 | 22. März 2012

Der Opel Zafira Tourer kann sich von aussen und innen sehen lassen.

TCS-Vergleich Preis (Fr.) Hubraum (cm3) Leistung (kW/PS) Max. Drehmoment (Nm/min) Verbrauch (l/100 km) Innenlärm bei 120 km/h (dBA) Betriebskosten (Fr./km)3 Wartungskosten4 Test «Touring» 1

Weitblick mit der Panorama-Frontscheibe.

4

Opel Zafira Tourer 2.0 CDTI Cosmo

Renault Grand Scénic 2.0 dCi 160 Privilège

Toyota Verso 2.2 D-CAT Linea Sol

VW Touran 2.0 TDI Highline

44 300.– 1956 121/165 350/1750 5,4 A2 69 0.86 11333 5/2012

41 100.– 1995 118/160 380/2000 6,61 D2 68 0.84 11133 13/2009

45 300.– 2231 130/177 400/2000 6,01 C2 705 0.87 11133 16/20095

46 100.– 1968 103/140 320/1750 5,31 B2 706 0.85 11113 14/20036

Wert laut Importeur 2 Energieeffizienz laut Importeur 3 Bei 15 000 km/Jahr Gesamtkosten auf 180 000 km bei 15 000 km/Jahr 5 Toyota Verso 1.8 147 PS

6

VW Touran 2.0 TDI 136 PS


22. März 2012 | touring 5 | Test und Technik

29

Familienvan nahe an der Oberklasse Der Opel Zafira Tourer ist optisch eine Augenweide und ein Verwandlungskünstler. Fahrleistung und –komfort sind top. Test der Version 2.0 CDTI Cosmo.

› Es hat sich mit den neuen Modellen des

Bilder Fabian Unternährer

Corsa, Astra, Meriva oder Insignia bereits abgezeichnet, dass Opel punkto Design, Ausstattung und Technik Akzente setzt. Der neuste Wurf aus Rüsselsheim ist der Kompaktvan Opel Zafira Tourer. Was im Vergleich zum Vorgängermodell sofort auffällt, ist die schnittige Karosserie, die frechen Frontscheinwerfer und der wertig gestaltete Innenraum. Zudem ist der Van im Vergleich zum alten Zafira 19 Zentimeter länger und 11 Zentimeter breiter, die Gesamtlänge beträgt 4,66 Meter. Beim getesteten Opel Zafira Tourer Cosmo 2.0 CDTI Turbodiesler fielen die guten Fahrleistungen und der angenehme Fahrkomfort sowie die ans Geniale grenzende Variabilität auf, mehr dazu aber später. Eines ist klar, der Zafira Tourer kann es locker mit der Konkurrenz im Segment der Kompaktvans aufnehmen.

Innenraum als Wohlfühloase | Das Modell Cosmo wartet mit einige Extravaganzen auf. Die Exklusivität beginnt bei der Panoramafrontscheibe und endet mit dezent roter Innenbeleuchtung an den Türen.

+ –

Kurzbilanz Eigenständiger, eleganter Van, top Raumkonzept und Variabilität, gutes Platzangebot, viele Ablagemöglichkeiten, Fahrleistungen mit dem kräftigen Turbodiesel, angenehme Fahreigenschaften und hoher Fahrkomfort. Motor ab 3000 U/min brummig, überladene Mittelkonsole, nur zwei Jahre Werksgarantie, Aufpreispolitik der Pakete, hohes Leergewicht und Breite, Blendewirkung durch Panorama-Frontscheibe.

Die Mittelkonsole wirkt etwas überladen.

Der Innenraum ist wertig, modern und angenehm gestaltet. Vor allem das grosse Dachfenster trägt zur freundlichen Atmosphäre bei. Die Ledersitze sind gut konturiert und lassen sich in allen Richtungen verstellen. Etwas umständlich ist nur die Bedienung. Gut ablesbar sind die drei Hauptinstrumente sowie das in Rot gehaltene Display. Gewöhnungsbedürftig ist die Instrumenten-Mittelkonsole. Sie ist stark überfrachtet und eine Orientierung ist nicht so einfach. Clever hingegen ist die Mittelkonsole zwischen den Frontsitzen: Sie ist multifunktional und dient als Armlehne, Getränkehalter und Stauraum. Apropos Staufächer, im Tourer sind über 20 verschiedene Ablagen platziert.

Clevere Variabilität | Der Kompaktvan wird serienmässig als Siebensitzer ausgeliefert. Die beiden zusätzlichen Sitze sind im Kofferraumboden versenkt und können simpel einfach mit ein paar Handgriffen hochgeklappt werden. Die Rücksitze bilden das Herz der Verwandlungskunst. Jeder Sitz ist separat verschiebbar, ebenso können die Rücklehnen einzeln heruntergeklappt werden. Eine Überraschung bietet der Mittelsitz, er kann zu einem Mitteltisch umfunktioniert werden. Steht die Rückbank in Normalstellung, fasst der Kofferraum 710 Liter, was für eine ausgedehnte Ferienreise mit fünf Passagieren an Bord absolut ausreichend ist. Wer nach dem Shoppen sperrige Kaufbeute nach Hause transportieren muss, klappt einfach die Rücksitze herunter, hat 1860 Liter Platz und schon wird die Miete eines Möbeltransporters überflüssig.

Zügiger Motor | Der Turbodiesler mit 165 Pferdestärken macht seine Sache sehr gut und bringt den 1,9 Tonnen schweren Van ordentlich ins Rollen. Immerhin beschleuFortsetzung auf Seite 30


30

Test und Technik | touring 5 | 22. März 2012

Fortsetzung von Seite 29

Technische Daten �

91 cm

105 cm 100 cm

Radstand 276 cm

� �

169 cm

m cm 3c m –7 14 6c –1 –9 � 50 8 87 � 6 �

Länge 466 cm (Breite 188 cm)

Innenbreite: vorne 150 cm, mitte 148 cm, hinten 124 cm Kofferraum: 710–1860 Liter Reifen: 235/45 R 18, min. 225/50 R 17

TESTFAHRZEUG Opel Zafira Tourer 2.0 CDTI Cosmo; 5 Türen, 7 Plätze; Fr. 44 300.– (wie getestet: Fr. 54 710.–) Varianten: 1.4 Turbo (120 PS (Fr. 33 000.–) bis Cosmo 2.0 CDTI Ecotec (165 PS) (Fr. 45 800.–) Optionen: Lederausstattung (Fr. 1900.–), FlexRide Fahrwerk (Fr. 1300.–) Garantien: 2 Jahre Werk, ein Autoleben lang Mobilität; 12 Jahre Rostschutz (Auflagen) Importeur: General Motors Suisse SA, Stelzenstrasse 4, 8152 Glattbrugg, www.opel.ch

nigt er in 9,9 Sekunden auf 100 km/h. Beim Beschleunigen macht sich der Diesler zwar brummig bemerkbar, doch einmal hochgeschaltet ist er kaum aufdringlich. Nicht ganz optimal gelungen ist die Gangabstufung, der zweite Gang ist etwas kurz, hingegen der sechste zu lang ausgefallen und sie könnte etwas präziser sein. Beim Komfort gibt es absolut nichts auszusetzen. Die Federung glättet Unebenheiten locker weg. Das adaptive Fahrwerk namens «FlexRide» (Option 1300 Fr.), welches die Dämpfer elektronisch regelt, macht seine Sache gut, zudem kann zwischen den Modi Sport und Tour ausgewählt werden. Im Modus Sport entwickelt sich der Familienvan zu einem kleinen Sportler. Es bleibt also dem Fahrer überlassen mit

welchem Fahrwerktyp er unterwegs sein will. Die Dimensionen des Vans haben keinen Einfluss aufs Handling, das erstaunlich agil ist.

Van mit Loungecharakter | Der Zafira Tourer hat ein gefälliges und eigenständiges Aussen- und Innendesign. Der neue Van passt zwar wegen seiner Masse nicht mehr ganz ins Kompaktvansegment, bietet dafür viel Platz im Innen- und Kofferraum. Absolut spitze ist das Raumkonzept und die Variabilität, welche vom Siebensitzer bis zum Transporter reicht. Der kräftige Turbodiesel zieht gut an und der Komfort sowie die Fahreigenschaften sind hoch. Im Unterhalt gehört der Tourer nicht zu den kostengünstigsten Modellen, dafür beruhigt die Energieetikette A das umweltsensible Gewissen. Felix Maurhofer

Der Zafira Tourer brilliert nicht nur mit der Variabilität im Kofferraum, sondern bietet den Insassen zahlreiche Staufächer. Auch das Heck macht eine gute Figur.

TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN Motor: 4 Zylinder Diesel 2.0 Turbo, 165 PS; Frontantrieb, 6-Gang-Getriebe Gewichte: 1915 kg (wie getestet), zulässiges Gesamtgewicht 2430 kg, Anhängelast 1450 kg

TCS-Exklusiv FAHRDYNAMIK Beschleunigung (0–100 km/h): Elastizität: 60–100 km/h (4. Gang) 80–120 km/h (4. Gang) Wendekreis: Innengeräusch: 60 km/h: 59 dB (A) 120 km/h: 69 dB (A)

11113 11113

SICHERHEIT Bremsweg (100–0 km/h): 36,6 m Übersicht Ausstattung

11111 11133 11111

9,9 s 6,6 s 7,3 s 11,6 m

KOSTEN SERVICE Wartung (km/Mte)

15 000/12 30 000/24 Gesamtkosten für 15 000 km/Jahr

Stunden

Arbeitskosten (Fr.)

1,2 1,5 Wartung 23,3

174.– 218.– auf 180 000 km: 6816.–

BETRIEBSKOSTEN km/Jahr

Rp./km

Fr./Monat feste variable

Opel Zafira Tourer 2.0 CDTI Cosmo: Detailübersicht

15 000 30 000

86 59

671.– 671.–

INNENRAUM 11113 Die Stärken des Zafira sind das leicht zu bedienende Sieben-Sitzsystem, das grosszügige Platzangebot und der gut zugängliche Kofferraum. Für Gütertransporte entsteht beim Umklappen der Rückbank eine ebene Fläche mit 1860 Liter Ladevolumen. Zahlreich vorhanden sind geräumige Ablagen. AUSSTATTUNG 11111 Der neue Zafira ist bereits in der Basisversion (ESP, Flex7-Sitzsystem, oder Bremsassistent gut ausgestattet. FAHRLEISTUNG 11113 Trotz 1,9 Tonnen Gewicht sind die gebotenen Fahrleistungen beachtlich. Der Turbodiesel ist kräftig, durchzugsstark und drehfreudig aber kein Leisetreter. Die Schaltung ist leichtgängig aber nur ausreichend präzise.

404.– 808.–

Stundenansatz für TCS-Berechnungen: Fr. 145.– (BFS), Opel-Händler von Fr. 82.– bis Fr. 179.–

NORMVERBRAUCH AUF PRÜFSTAND (80/1268/EWG) Städtisch

Ausserstädt. Gesamt

TCS 6,8 4,5 Werk 6,2 4,6 CO2-Emissionen: CO2-Durchschnitt CH: EnergieEtikette (A–G): TESTVERBRAUCH 6,5 l/100 km

5,4 5,2 142 g/km 159 g/km A

Reichweite 892 km

Tankinhalt: 58 Liter

11113

TCS TUW: Robert Emmenegger

FAHREIGENSCHAFTEN 11113 Mit der optionalen, elektronischen Dämpferegelung überzeugt der Zafira bereits im Normalmodus mit einem agilen Handling. Die Sporttaste strafft Fahrwerk und Lenkung und erlaubt zügige Kurvenfahrten. SICHERHEIT 11111 Umfangreiche Ausrüstung, standfeste Bremsen und zahlreiche optionale Sicherheits-Assistenten. KOMFORT 11113 Guter Federungskomfort mittels dem adaptiven Dämpfersystem. Die optionalen Ledersitze überzeugen durch gute Konturierung und viel Seitenhalt. Der Dieselmotor ist beim Beschleunigen akustisch präsent, hingegen bei Autobahngeschwindigkeiten nicht aufdringlich.


22. März 2012 | touring 5 | Test und Technik

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Opel GTC 1.6 Turbo Sport Obschon der Opel Astra GTC zu den wenigen Coupés zählt, die von einer Kompaktlimousine abgeleitet sind, fehlt es ihm keineswegs an Eigenständigkeit. Sein Design wirkt zugleich bullig und raffiniert. Überdies kommt am Lenkrad wirklich Freude auf, lechzt er doch förmlich nach kurvenreichen Strassen. Dank der stark überarbeiteten Vorderachse reagiert der GTC spontan und agil auf Lenkbefehle, fliegt förmlich von Kurve zu Kurve und lässt sich präzis dirigieren. Das tolle Fahrgefühl wird noch verstärkt durch das gute Feedback am Lenkrad. Ein echtes Spassmobil, einzig der 180 PS starke Turbomotor dürfte etwas lockerer hochdrehen. Schuld daran ist das beträchtliche Gewicht und in geringerem Masse die recht lange Getriebeabstufung. Zum Glück verbessert das optionale Flex-Ride-Fahrwerk im «Sport»-Modus das Ansprechverhalten. Darüber hinaus steckt in diesem verspielten Coupé viel Polyvalenz. Ansprechender Federungskomfort, ausreichend Platz auf den Rücksitzen und der praktische Kofferraum machen Reklame

zvg

Ein Coupé mit viel Biss

Auffällig, aber nicht übertrieben: Das Coupé Opel Astra GTC mit eleganten Kanten und Wölbungen.

den Astra GTC voll alltagstauglich. Krönung des Ganzen ist die gepflegte Verarbeitung. MOH

ger dynamisch und charaktervoll, Wendekreis, Öffnen der Heckklappe nur mit Fernbedienung.

Vorteile: Attraktives Design, sehr spontanes Fahrwerk, polyvalentes Coupé (Fahrkomfort, Platzangebot hinten), komplette Serienausstattung Nachteile: Sicht nach hinten, Motor weni-

Technik: Coupé; 3 Türen, 5 Plätze; Länge: 4,47 m; Kofferraum: 380 l; 1.6-l-Benziner Turbo, 180 PS, 230 Nm bei 2200 U/min; 6-Gang-Getriebe; 0 bis 100 km/h in 8,3 s Testverbrauch: 9,3 l/100 km, Reichweite 602 km Preis: Fr. 36 800.– (1.6 Turbo Sport).


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Mi. & Do. 19.30 Uhr, Sa. 14.30 Uhr, So. 14.00 Uhr Kategorie 1: CHF 87.20 statt 109.00 Kategorie 2: CHF 79.20 statt 99.00 Kategorie 3: CHF 63.20 statt 79.00 Kategorie 4: CHF 47.20 statt 59.00 Premium Seat: CHF 91.20 statt 114.00 PARTNER

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22. März 2012 | touring 5 | Test und Technik

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Eine Neuauflage voller Hochachtung Der neue Porsche Boxster ist leichter und sparsamer geworden. Die hohe Steifigkeit des Roadsters garantiert Fahrspass pur.

Bilder MOH, zvg

› Der

Das Design des Mercedes-Benz ML wirkt nicht radikal anders, aber ein bisschen vornehmer. Dafür sorgen u.a. diverse LED-Leuchten.

Der Inbegriff der Oberklasse-SUV Mehr denn je verkörpert der Mercedes-Benz ML den grossen Reise-SUV. Test des vor Technik strotzenden und polyvalenten 4�4.

› Die Luxuslimousinen müssen sich Sorgen machen. Wie ver-

gleichbare Oberklasse-SUVs verfügt auch die dritte Generation des Mercedes-Benz ML über beeindruckende Fahreigenschaften. Eine Unmenge von Assistenzsystemen lässt nämlich sein kolossales Gewicht von 2,2 Tonnen glatt vergessen. So vermittelt das durch eine aufpreispflichtige Luftfederung ergänzte adaptive Fahrwerk das Gefühl, als würde man über den Asphalt schweben. Obwohl eine Spur zu straff abgestimmt, ist der grosse Geländewagen ausgesprochen komfortabel, insbesondere auf langen Fahrten zahlt sich die effiziente Geräuschdämmung aus. Kurvenreiche Strassen meistert er ohne Untersteuern und mit hoher Präzision. Mit dem «On&Offroad»-Paket, das ein Reduktionsgetriebe und eine Differenzialsperre beinhaltet, ist der ML dank seiner hohen Bodenfreiheit (28 cm) echt geländetauglich. Motorenseitig vereint der V6-Diesel des ML350 Geschmeidigkeit und gewaltige Durchzugskraft. Die progressive Beschleunigung verleiht dem mächtigen SUV fast sportliches Temperament, aber auf so sanfte Art, dass man es kaum wahrnimmt, was zum gediegenen Ambiente des alles andere als hemdsärmligen Offroaders passt. Nach einer kurzen Angewöhnungsphase schätzt man die Funktionalität der Mercedes-typischen Bedienelemente. Die Passagiere im Fond verfügen über verschwenderisch viel Platz und verstellbare Sitzlehnen, zudem ist der Laderaum gigantisch. Ein weiterer Beweis seiner Vielseitigkeit. MOH

Porsche Boxster ist erwachsener geworden: Die dritte Generation erfuhr nicht nur eine sanfte Erneuerung, sondern bekam nebst einer eigenständigeren Designsprache auch eine komplett neue Leichtbau-Karosserie und ein vollständig überarbeitetes Fahrwerk. Dieser Generationenwechsel zeigt deutlich, dass die Bedeutung des «Einstiegs-Porsches» in Zuffenhausen seit seiner Einführung 1996 markant gestiegen ist. Der Radstand des Boxsters ist um 6 cm gewachsen, gleichzeitig sind die Überhänge kürzer geworden. Die serienmässig spendierten 18-Zoll-Räder und die nach vorn versetzte Frontpartie lassen das Fahrzeug flach und sportlich erscheinen. Das elektrische Stoffverdeck schliesst und öffnet sich in 9 Sekunden und kommt dank dem stabilen Dachmittelteil aus MagnesiumDruckguss ohne Verdeck-Deckel aus, was Gewicht spart. Insgesamt hat der Boxster 35 kg abgespeckt. Er wird wahlweise von einem 2,7 Liter oder 3,4 Liter-Sechszylinder-Boxermotor angetrieben, neu mit Benzin-Direkteinspritzung. Der Boxster (265 PS) verfügt über 10 PS mehr als sein hubraumgrösserer Vorgänger, der Boxster S (315 PS) gewann 5 zusätzliche PS. Der Mittelmotor wird mit manuellem Sechsganggetriebe oder optional mit dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit 7 Gängen angeboten. Dank Leichtbau, PDK und serienmässigen Start/Stopp-System konnte Porsche die Verbrauchswerte um rund 15% senken. Der Fahrdynamik sehr förderlich sind zudem das optionale dynamische Getriebelager, die mechanische Hinterachssperre mit variabler Antriebsmomentverteilung wie auch die elektromechanische Lenkung. Resultat: Ein knackig-puristischer Leichtbau-Sportwagen, der dank seiner sehr hohen Steifigkeit viel Fahrspass garantiert, ohne dass man auf den «Oben-ohne» Genussfaktor verzichten muss. nr

Technik: Roadster; 2 Plätze; Länge: 4,37 m; Kofferraum: vorne 150 l, hinten 130 l Motoren: Benziner 265/315 PS; Verbrauch (Werk): 7,7 l/100 km (Boxster), 8 l/100 km (Boxster S) Preise: Fr. 65 300.– (Boxster), Fr. 78 900.– (Boxster S). Erhältlich ab 5. Mai 2012.

Vorteile: Komfortabler und fahrsicherer SUV, extrem drehmomentstarker Diesel, guter Einschlag, innovative Ausstattung, Platz im Fond, riesiger Kofferraum Nachteile: Hohes Gewicht, Preis der High-TechOptionen, schmales Drehzahlband, Ergonomie der Bedienelemente. Technik: SUV; 5 Plätze; Länge: 4,80 m; Kofferraum: 690 l; V6 3-l-Turbodiesel, 258 PS, 620 Nm bei 1600 U/min; 7-Stufen-Automatik, permanenter Allradantrieb; 0 bis 100 km/h in 7,4 s; Anhängelast 3500 kg Testverbrauch: 10,6 l/100 km, Reichweite: 660 km Preis: Fr. 79 900.– (ML 350 BlueTec 4M.).

Der markante Einlass im Fondseitenteil zeigt an, wo das Herz des Roadsters schlägt. Die Silhouette ist flacher, das Heck kantiger geworden.


22. März 2012 | touring 5 | Test und Technik

Seat setzt auch auf E-Mobilität

VW will 120 g/km

Der Autohersteller Seat testet zwei Fahrzeuge mit alternativem Antrieb und investiert auch in die Optimierung der E-Infrastruktur. Seat Schweiz will den Marktanteil steigern.

› Mit

den sparsamen Ecomotive-Motoren manifestiert der spanische Autohersteller Seat seine Effizienz-Strategie. Nun will der Hersteller auch bei der E-Mobilität und den Hybriden Zeichen setzen. Dabei ist nicht zu vergessen, dass Seat bereits 1991 mit dem Elektro-Marbella diese Technologie eingeläutet hatte. Nun hat der Hersteller zwei alternativ angetriebene Fahrzeuge am Start, die vorerst aber nur im Flottenbetrieb getestet werden. Einerseits ist das der Altea XL Electric Ecomotive (115 PS) als reines Elektrofahrzeug. Der E-Altea hat eine Reichweite von 135 Kilometern und soll mit seinem üppigen Platzangebot die Mobilitätsbedürfnisse einer Familie erfüllen. Andererseits testet Seat den Leon Twindrive Ecomotive (163 PS). Der Plug-in-Hybrid hat eine rein

fm

E-Mobility-Projekte | Seat begnügt sich nicht mit der Weiterentwicklung von alternativen Antrieben, sondern geht auch die gesamte für die E-Mobilität unabdingbare Infrastruktur an. Dafür hat Seat ein komplementäres Projekt für die E-Mobilität ins Leben gerufen. Bei diesem für Spanien wichtigen Projekt engagieren sich führende Technologieunternehmen sowie Universitä-

CO2-Emissionen Die Volkswagen-Gruppe gibt sich nicht damit zufrieden, bis 2018 den Platz 1 in der Weltrangliste anzustreben. Am Genfer Salon hat ihr CEO Martin Winterkorn angekündigt, die durchschnittlichen CO2Emissionen der Gruppe ab 2015 auf 120 g/km absenken zu wollen. 2013 werde ein «elektrisches Jahr», mit einer Offensive von Elektro- und Hybridmodellen. Im Übrigen will die Gruppe durch Verstärkung der nachhaltigen Entwicklung und der sozialen Verantwortung gegenüber ihren Angestellten wachsen.

ten und weitere Forschungseinrichtungen. Ziel dieses Projekts ist die Erforschung und Industrialisierung von Technologien für die Produktion von E-Fahrzeugen in Spanien und den Ausbau der nötigen Infrastruktur. Mit dieser Technologie will der Hersteller die Nachhaltigkeit seiner Flotte kontinuierlich verbessern.

Mehr Marktanteil | Seat-Markenchef Ronald Ziegler zeigte sich mit dem vergangenen Jahr zufrieden: «Wir konnten den Marktanteil in der Schweiz mit 8314 verkauften Autos bei 2,6%

Der neue Seat Ibiza (vorne) und Mii umrahmen die beiden im Flottentest stehenden E-Autos des spanischen Konzerns.

elektrische Reichweite von 52 Kilometern, zusammen mit dem Verbrennungsmotor ergibt sich eine maximale Reichweite von 900 Kilometern. Seat will bis im Jahr 2018 gemäss den Zielen des Volkswagen Konzerns weltweit führend bei der Elektromobilität sein. Laut James Muir, Vorstandsvorsitzender der Seat S.A., sollen E-Autos dann serienmässig angeboten werden, wenn der Markt und die Infrastruktur dafür reif sind.

35

halten und fungieren bei den Marken auf Rang 16.» Den Erfolg der spanischen Marke aus der VW-Gruppe begründet der Markenchef einerseits mit der attraktiven Modellpalette und andererseits mit dem optimierten Händlernetz. Das Vertriebsnetz habe Seat von einst 188 Händlern auf 116 reduziert. So verkaufe ein Seat-Händler durchschnittlich 68 Autos pro Jahr, was ein gutes Volumen sei. Auch im laufenden Jahr sei Seat gut unterwegs, habe bereits 10% mehr Autos als im Vorjahr verkaufen können. Mit diesem Resultat zeigt sich Ziegler aber noch nicht zufrieden. Bis 2015 will er rund 10 000 Einheiten in der Schweiz absetzen und damit den Marktanteil auf 3,5% erhöhen. Erreichen will die Marke dieses Ziel unter anderem mit emissionsarmen Autos. In diesem Jahr bringt Seat den neuen Ibiza, den Mii und ein Facelifting des Exeo sowie den neuen Leon auf den Markt. fm

Touring-Info www.seat.ch

Preiswertes E-Auto Renault Zoe Das speziell als Elektrofahrzeug entwickelte Stadtauto soll für alle erschwinglich sein: Sein Preis wurde auf 22 800 Fr. festgesetzt. Dazu kommt die monatliche Miete für die Batterien von 95 Fr. (Basis: 12 500 km/Jahr). Ab Herbst im Verkauf verfügt dieses Modell mit 88 PS über eine Reichweite von 210 km und eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h. Das Elektroangebot von Renault umfasst die Limousine Fluence, das Freizeitauto Kangoo und den Stadt-Zweisitzer Twizy.

Auto des Jahres 2012 Chevrolet Volt/Opel Ampera Nicht überraschend wurde dem Duo von General Motors mit Reichweitenverlängerer der zum ersten Mal in Genf verliehene Titel «Auto des Jahres» zugesprochen. Mit 330 Punkten hat er den VW Up (281) und den Ford Focus (256) geschlagen.

Picknick mit Stil Concept Bentley Exp 9 F Die britische Marke hat sich bei ihrer in Genf enthüllten SUVStudie einen Scherz erlaubt. Dabei geht es nicht um sein martialisches, um nicht zu sagen elefantenhaftes Aussehen, sondern seine ungeahnte Modularität: Durch umklappen der Heckklappe erhält man eine schick bezogene Bank für zwei Personen. Diese finden im Kofferraum Porzellan und Silberbesteck für ein prunkvolles Picknick. Aber ernsthaft, dieser SUV könnte ab 2015 auf Basis des neuen Audi Q7 verwirklicht werden.


CZ Livorno D Schlögen

Rosignano Marittimo Vada

Jenbach

Wiener Neustadt

Cecina Mare

San Martino HR

Villach 100 km

Volterra Casino di Terra Casale Marittimo

Marina di Bibbona

Zell am See

Krimmlerfälle I

Montecatini Val di Cecina

Castellina Marittima

SK

Leopoldsberg

San Vincenzo Campiglia Marittima

SLO

VELO-PANORAMATOUR DURCH GANZ ÖSTERREICH

Castagneto Carducci Sassetta Suvereto 20 km

GESCHICHTE UND KULTUR

Vom Wasserfall zur Traumhafte itgliedervorteil M Donaumetropole Toskana

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REISEDATUM SA, 12.–SA, 19.5.2012

(D/F)

PROGRAMM 1. Tag: Schweiz–Jenbach–Wörgl– Zell am See. Fahrt ab den Einsteigeorten in der Schweiz über Innsbruck bis Jenbach. Start zur Einfahrtour Richtung Wörgl. Danach Busfahrt zum Hotel in Zell am See. Velostrecke ca. 26 km. 2. Tag: Zell am See–Krimmlerfälle–Zell am See. Busfahrt zu den Krimmler-Wasserfällen und zum Startort der Etappe. Auf Naturstrassen werden Velostrecken der Salzach entlang gefahren. Velostrecke ca. 38 resp. 66 km. 3. Tag: Zell am See–Möllbrücke– Spittal an der Drau–Villach. Busfahrt nach Möllbrücke. Weiterfahrt per Velo nach Spittal und Paternion. Velofahrt nach Villach. Nach Ankunft, kurze Stadtführung. Velostrecke ca. 29 resp. 54 km. 4. Tag: Villach–Feistritz im Rosental–Seidendorf–Wiener Neustadt. Velofahrt entlang dem Drau-Ufer nach Seidenberg. Weiter per Bus nach Wiener Neustadt. Velostrecke ca. 49 resp. 77 km. 5. Tag: Wiener NeustadtSollenau–Schwechat–Wien. Busfahrt nach Sollenau. Velofahrt nach Schwechat und Simmering. Nachmittag zur freien Verfügung. 6. Tag: Wien–Leopoldsberg–Wien. Am Morgen geführte Stadtbesich-

tigung. Rest des Tages frei oder Velotour zum Kahlenberg und den Weinbergen. Velostrecke 15 km. 7. Tag: Wien–Wilhering–Schlögen. Busfahrt nach Wilhering. Velofahrt nach Aschach. Weiterfahrt entlang der Donau zur Schlögenerschlinge. Velostrecke ca. 45 km. 8. Tag: Schlögen–Schweiz. Die Heimreise führt über Passau, München und Bregenz zu Ihren Aussteigeorten.

Preis pro Person in CHF Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer: 1975.– Zuschlag Einzelzimmer: 215.–

REISEDATUM SO, 9.– SO, 16.9.2012 PROGRAMM So, 1. Tag: Schweiz–Marina di Bibbona. Fahrt im Edelliner nach Marina di Bibbona. Ankunft im Hotel am späteren Nachmittag.

Inbegriffen Fahrt im Luxusbus mit D/F-sprechendem Chauffeur/Reiseleiter � kleine Velogruppen (max. 12 Personen) mit eigenem Veloleiter � 2�Übern./HB Sporthotel**** in Zell am See � 1�Übern./HB Hotel Holiday Inn Villach**** in Villach � 1�Übern./HB Hotel Corvinus**** in Wiener Neustadt � 2�Übern./ BB Hotel Arcotel**** in Wien � 1�Übern./HB Hotel Donauschlinge**** in Schlögen � Ausflüge gem. Prog. � Reisedokumentation

Mo, 2. Tag: Velotour «Sassetta». Velofahrt vorbei an CastagnetoCarducci nach Sassetta. Rückfahrt via Bolgheri zum Hotel. Velostrecke ca. 59 km.

Einsteigeorte Kerzers, Industriestrasse 13 Bern, Schützenmatte Aarburg, Bahnhof Zürich, Flughafen (Bus-Terminal) St. Gallen, Bahnhof

Wir empfehlen den ETI-Schutzbrief Europa. Die Reisen werden von Edelline Reisen AG im Auftrag von TCS Reisen organisiert und durchgeführt.

Zu beachten Einzelheiten der Veloreisen siehe Reiseprogramm auf www.reisen-tcs.ch/velo Reservieren Sie jetzt bei Edelline Reisen AG, Telefon 031 750 55 00 oder auf www.reisen-tcs.ch/velo

Di, 3. Tag: Velotour «I Tre Comuni». Kreuz- und Querfahrt vorbei an Casale-Marittimo, Guardistallo und Montescudaio. Velostrecke ca. 57 km. Mi, 4. Tag: Velotour «Colline Livornesi».

Unser Partner edelline AG Christoph Bührer Industriestrasse 13 CH-3210 Kerzers www.edelline.ch info@edelline.ch BB=Frühstück/HB=Halbpension

Vorbei an Cecina Mare hinauf nach Rosignano-Marittimo. Fahrt dem Meer entlang nach Vada Velostrecke ca. 55 km. Do, 5. Tag: Velotour «La Strada Meravigliosa». Fahrt vom Badeort San Vincenzo hinauf nach Campiglia-Marittima und weiter nach Suvereto. Rückfahrt über Castagneto–Carducci. Velostrecke ca. 61 km. Fr, 6. Tag: Velotour «Volterra». Velofahrt von Casino di Terra nach Montecatini, Ihr Tourziel. Besuch des «Centro Storico». Velostrecke 59 km. Sa, 7. Tag: Velotour «Lago di Santa Luce». Vorbei an San Martino im Val di Cecina nach Castellina-Marittima und weiter vorbei am Lago di Santa Luce nach Vada an der Meeresküste. Velostrecke 65 km. So, 8. Tag: Marina di Bibbona– Schweiz. Rückfahrt mit dem Edelliner in die Schweiz zu Ihren Aussteigeorten.

Preis pro Person im Doppelzimmer Einzelzimmerzuschlag

1780.– 245.–

Inbegriffen: Fahrt im Edelliner-Luxusbus mit D-sprechendem Chauffeur/Reiseleiter � Kleine Velogruppen (max. 12 Personen) mit eigenem Veloleiter � 7�Übern. mit HB im Hotel Marinetta**** in Marina di Bibbona � Mineralwasser zum Abendessen � Zwischenverpflegung während den Velotouren � Ausführliche Reisedokumentation


URUGUAY Buenos Aires

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Puerto Varas San Carlos de Bariloche

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D F

AB CHF 7690.– AB CHF 7690.–

PROGRAMM 1. Tag, Abends Flug Schweiz–Buenos Aires (via Madrid). 2. Tag, Ankunft, Transfer zum Hotel + Stadtrundfahrt. 3. Tag, Buenos Aires, Tag zur freien Verfügung. Entdecken Sie die Stadt auf eigene Faust oder Teilnahme an optionalen Ausflügen: a) Halbtagesausflug ins Tigre Delta b) Tagesausflug in die Pampa; GauchoVorführungen + Grillmahlzeit 4. Tag, Morgens Flug nach Trelew. Schifffahrt ab Puerto Piramides. Weiterfahrt nach Punta Delgada. 5. Tag, Besuch der See-Elefanten und der Magellan-Pinguin-Kolonie bei Punta Delgada. Weiterfahrt nach Puerto Madryn.

6. Tag, Vormittags frei. Nachmittags Fahrt nach Trelew, Besuch des Museo Paleontologico. Abends Flug von Trelew nach Ushuaia. 7. Tag, Morgens Schiffsausflug auf dem Beagle Kanal. Besuch der Vogel-/und Seelöweninseln + Leuchtturm. Nachmittag frei. 8. Tag, Halbtagesausflug in den Nationalpark Lapataia. Nachmittags Flug von Ushuaia nach El Calafate. 9. Tag, Tagesausflug zum Perito Moreno Gletscher. Bootsfahrt entlang der Gletscherwand. 10. Tag, Tag zur freien Verfügung oder Teilnahme am optionalen Ausflug: Bootsausflug auf dem Lago Argentino: vorbei an im See treibenden Eisbergen. 11. Tag, Fahrt quer durch die Patagonische Landschaft zum Torres del Paine Nationalpark in Chile. 12. Tag, Fahrt von Torres del Paine nach Punta Arenas danach Flug nach Puerto Montt. Weiterfahrt nach Puerto Varas. 13. Tag, Puerto Varas–San Carlos de Bariloche, Seen-Überquerung nach San Carlos de Bariloche. 14. Tag, San Carlos de Bariloche–Buenos Aires. Morgens Ausflug in die See-/Berglandschaften. Mit dem Sessellift auf den Cerro Campanario. Abends Flug von San Carlos de Bariloche nach Buenos Aires. Optionales Abendprogramm: Tango-Show inkl. Abendessen + Transfers. 15. Tag, Buenos Aires–Madrid, Vormittag frei, Nachmittags Flug in die Schweiz via Madrid.

16. Tag, Ankunft in der Schweiz.  WEITERE INFORMATIONEN Gruppengrösse: min. 25 Personen. Diese Reise wird von Dorado Latin Tours AG im Auftrag von Reisen TCS organisiert. Inbegriffen Linienflüge mit Iberia Airlines in der Economyclass ab/bis Zürich/Genf inkl. Taxen � Flüge innerhalb Argentinien/Chile in der Economyclass inkl. Taxen � Rundreise gem. Programm mit klimatisiertem Bus � Unterkunft in Mittelklassehotels � Frühstück von Tag 2–15; Mittagessen an den Tagen: 2/4/5/7/9/11/13 � Alle im Programm erwähnten Ausflüge, Besichtigungen und Eintritte � Lokale deutsch oder französisch sprechende Reiseleitung � TCS-Reiseleitung ab/bis Schweiz � Ausführliche Reisedokumentation Optionale Ausflüge: Halbtagesausflug ins Tigre Delta CHF 45.–, Tagesausflug in die Pampa (Viehzuchtgebiet) inkl. LU CHF 115.–, Bootsausflug Lago Argentino (1 Tag) CHF 245.–, Tango-Show inkl. DI CHF125.–. Bei Buchung anzugeben. LU = Mittagessen, DI = Abendessen. Preis- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Preisstand August 2011. Kontakt und Anmeldung: Dorado Latin Tours AG, Albisstrasse 33, 8134 Adliswil Tel. 058 702 60 45, Fax 058 703 63 49, E-Mail: info@dorado-latintours.ch. Weitere Infos unter: www.reisen-tcs.ch/Argentinien


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Freizeit und Reisen | touring 5 | 22. März 2012

Treffpunkt für Geniesser Die romantische Wachau, Österreichs schönstes Flusstal, zieht Radfahrer wie Kulturfreaks, Feinschmecker und Weinliebhaber, gleichermassen an.

Liebliche Dörfer wie Weissenkirchen (unser Bild), Spitz oder Dürnstein an der Donau, tragen viel zum unvergleichlichen Charme der Wachau bei.

› Dass Menschen von der Natur prächtig

geformte Flusslandschaften veredeln können, zeigt sich in der Wachau. Die 33 Kilometer zwischen den Städtchen Krems und Melk lösen als harmonisches Ganzes Bewunderung aus. Alte Burgruinen wie die von Aggstein, stolze Schlösser, liebliche Winzerdörfer, die weltbekannten Stifte Melk und Göttweig, terrassierte Rebhänge – die Wachau ist einfach schön. Das sieht auch die Unesco, welche die Wachau 2000 ins Welterbe aufgenommen hat.

Weine und Marillen | In der Wachau gedeihen aufgrund der speziellen Bodenverhältnisse die weissen Trauben besonders gut. Die Weissweine von hervorragender Qualität sind weltweit begehrt. Zu den besten Weingütern in der Wachau zählt die Domäne Wachau in Dürnstein. Die Genossenschaft mit dem wunderschönen Kellerschlösschen wird önologisch von Roman Horvath, einem Master of Wine, geleitet. Es gibt aber auch private Weinbauern mit internationalem Bekanntheitsgrad wie Sepp Moser in Rohrendorf. Nebst dem Wein steht die Wachau aber auch für die Marille. Marillen heissen in

unserem Sprachgebrauch Aprikosen. Die Marillenblüte Anfang April ist eine Augenweide und lockt die ersten Touristen an. Sehens- wie laufenswert ist auch der 4,5 km lange Marillen-Erlebnisweg. Harald Aufreiter, ein 43-jähriger, dynamischer Obstund Weinbauer, hat diesen kreiert und mit Freunden gestaltet. Während dreier Stunden wandern Interessierte durch alte Marillengärten und erfahren alles über die edle Frucht. Und deren Produkte erst: Feine Konfitüren, Marillenschokolade, süsse Liköre und klare Brände. Für einen Liter Marillenbrand benötigt Aufreiter zirka 15 Kilo Aprikosen.

Wandern und Velofahren | Die Gegend rund 80 Kilometer vor Wien bietet auch Bewegungsfreaks ein interessantes Terrain. Da drängt sich als erstes der neue Welterbesteig auf. Der total 180 km lange Weitwanderweg verbindet auf historischen Pfaden die 13 Gemeinden des Unesco-Weltkulturerbes. Empfohlen sei hier die Etappe von Spitz, wo zuerst ein Blick in das Schifffahrtsmuseum mit 400 Exponaten einen Blick in die Donauschifffahrt gewährt, nach Weissenkirchen. Dreieinhalb Stunden durch

die mühevoll von Menschenhand terrassierten Rebberge, über lichte Waldwege und kreten zu wandern, und dabei immer mal wieder den Blick auf die im Tal fliessende Donau zu werfen, schafft nachhaltige Erholungswerte.

Velo oder E-Bike | Die wie ein silbrigblaues Band ruhig durch die herrliche Landschaft fliessende Donau krönt die Genussregion Wachau. Ein Begegnungsort erster Güte. Die meisten Touristen lassen auf einer Schifffahrt die herrlichen Landschaftskulissen bei eifrigem Klicken ihrer Kameras vorbeiziehen. Und die Freizeitradler lieben den Donauradweg, der zu den schönsten Radrouten Europas zählt. Die rund 1200 Kilometer lange Strecke vom deutschen Donaueschingen bis nach Budapest generiert in der Wachau höchste Frequenzen. Velos und E-Bikes können auch für einen halben Tag gemietet werden. Kunst und Genuss | Zum Etikett Genussregion gehören auch kulturelle Angebote. Auch diesbezüglich setzt die Wachau Akzente. Die Römer brachten die Weinkultur. Die Benediktinerstifte Melk prägten später


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Bilder Donau Niederösterreich/Steve Haider, Bü, Karte TCS Visuell

Historisches von Baden bei Wien bis Zell am See

Zur Marillenblüte im April reisen die ersten Touristen in die Wachau. Im glanzvollen Innern des weltbekannten Stifts Melk. Ein Wachauer Gasthaus mit Tradition, das «Alte Schiffmeisterhaus» in Spitz.

das kulturelle Leben. Noch heute sind beide touristische Treffpunkte kulturelle Zentren. Die barocken Stadttürme und das älteste Postgebäude Österreichs zeugen von der reichen Vergangenheit des Städtchen Melk. Für die vorbildliche Altstadtsanierung wurde auch die «Hauptstadt» der Wachau, das Städtchen Krems international ausgezeichnet. In der Kunsthalle sind Ausstellungen internationaler Ausrichtung zu sehen. Und das Karikaturenmuseum verlässt jeder Besucher schmunzelnd. Sportliche Aktivitäten und kulturelle Herausforderungen zehren an den Kräften und machen Hunger. Vom klassischen Heu-

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Krems SK Dürnstein Melk Wien

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rigen bis zum dekorierten Haubenrestaurant ist alles zu haben. Jeder Besucher sollte aber einmal ein Laberl essen. Das runde Gebäck wurde in der Bäckerei Schmidl in Dürnstein kreiert und gehört zur Wachau wie die Donau. Christian Bützberger

Gut zu Wissen Anreise: Mit dem Auto, Zug oder Flugzeug (Wien, Salzburg). Zwei alte Damen: Die 32 000 Jahre alte Venus vom Galgenberg und die 7000 Jahre jüngere Venus von Willendorf sind Österreichs bekannteste Fundstücke. Hotel: Das Dreisternhotel Altes Schiffmeisterhaus in Spitz bietet eine ausserordentliche Leistung zum Preis – www.gasthausprankl.at Infos: www.donau.com, www.wachau.at, www.marillenweg.at, www.welterbesteig.at, www.domaenewachau.at, www.donauradweg.at, www.leihradl.at, www.stiftmelk.at, www.kunsthalle.at, www.donau-fischwein.at. Bü

Es gibt unzählige Gründe, Österreich zu bereisen. Wen etwa die Geschichte unseres östlichen Nachbarlandes näher interessiert, kann dies ideal mit dem Besuch von kleinen historischen Städtchen verbinden. 17 sind es an der Zahl, die Besuchern gerne Einblick in ihre Geschichte vermitteln, beispielsweise Bad Ischl (www.badischl.at). Jedermann weiss, dass Kaiser Franz Joseph und Kaiserin «Sissi» untrennbar mit Bad Ischl verbunden sind. Von der Kaiserbis zur Lehar-Villa und dem legendären Café Zauner ist Geschichte denn auch auf Schritt und Tritt spürbar. Petra Wieder vom städtischen Tourismusverband erzählt dabei voller stolz, dass Bad Ischl seit mehr als 175 Jahren ein Kurort für Atemwege, Herz- und Kreislaufprobleme ist. Mitten im Salzkammergut gelegen, ist Bad Ischl idealer Ausgangspunkt für Ausflüge, etwa an den Wolfgang- oder Attersee. Der Name Karl Ganzner sagt vielen kaum etwas, aber zumindest in der Deutschschweiz ist die Melodie seines Kufsteinliedes ein Ohrwurm. Weniger melodiös ist die ereignisreiche Geschichte des alten Städtchens «am grünen Inn» über die Bühne gegangen. Imposantester Zeuge davon ist die gewaltige Festungsanlage, die heute für kulturelle Events einen prächtigen Rahmen bietet. Kufstein (www.kufstein.at) lebt als kleines historisches Städtchen aber nicht von der Vergangenheit. In Kufstein stellt die Familie Riedl in der 11. Generation wahre gläserne Kunstwerke her. Allein die Weingläser werden von Winzern wie Weinkritikern ihrer Qualität wegen in den höchsten Tönen gelobt. Dasselbe gilt auch für verschiedene Köche in Kufstein, die mit feiner, gutbürgerlicher Küche ihre Gäste verwöhnen. Damit von dieser keine allzu sichtbaren Souvenirs hängen bleiben, ist am besten wandern angesagt. Bü

Der blaugrüne Inn und die Festungsanlage gehören untrennbar zu Kufstein.


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Ostern aktiv geniessen

Bilder zvg, swiss-image.ch/Christian Perret, Visipix.com

Skifahren, Wandern Ostern steht vor der Tür. Endlich ein paar freie Tage, an denen man etwas unternehmen kann. Sei es, um sich noch einmal im Schnee zu vergnügen oder das Frühlingserwachen auf den ersten Wanderungen des Jahres zu erleben. Schweiz Tourismus präsentiert auf MySwitzerland.com/ostern eine Kiste von Ideen für unbegrenzten Schneespass mit attraktiven Pauschalangeboten, genussreichen Frühlingswanderungen und zahlreichen spannenden Events für die ganze Familie.

Der Künstler Georg Seibert ist mit einer autoaffinen Skulptur in Bad Ragaz vertreten.

«Wellness Selection»

400 Skulpturen zieren Bad Ragaz

37 Topangebote «Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen», meinte Sir Winston Churchill einmal. Wellness war zu Churchills Zeiten noch kein Begriff, aber heute trifft seine Aussage dafür voll ins Schwarze. Von den 50 privat geführten Ferienhotels von Private Selection Hotels bieten 37 feinste Wellnessangebote an. Und in allen Hotels kommen auch die lukullischen Genüsse nie zu kurz – www. privateselection.ch, Telefon 041 368 10 05.

80 Künstler aus 17 Ländern verwandeln Bad Ragaz mit Hunderten Skulpturen in einen Kunstpark unter freiem Himmel. Mittendrin steht das TCS-Hotel Schloss Ragaz.

› Wer

der Kunst im wahrsten Sinne des Wortes auf Schritt und Tritt begegnen will, der reist nach Bad Ragaz. Im Bäderort mit den heilenden Quellen ist vom 12. Mai bis 4. November unter dem Motto «Werte sehen – Sehenswert» Europas grösste Skulpturenschau gratis unter freiem Himmel zu sehen. 80 Künstler aus 17 Ländern wollen auch diesen Sommer für Verblüffung und Verwunderung sorgen, Stoff für Gespräche und Gedanken bieten. Aus der Kunst sollen so bleibende Werte geformt werden in einer Welt, in der Wertewandel und die Vernichtung von Werten schnell voranschreiten.

Umgebung – Wirkung | «Es ist unser Ziel, mit der 5. Triennale den Zeitgeist zu treffen und dort künstlerisch weiterzudenken, wo andere aufhören», sagt der Arzt und Kunstmäzen Rolf Hohmeister, der zusammen mit seiner Frau Esther und Freunden die Skulpturenschau inszeniert. Grosser Wert wird dabei auf die Wirkung der Skulptur in ihrer unmittelbaren Umgebung gelegt. Jede Skulptur soll ein Intermezzo für Wandelnde sein, den Augenblick geniessend. Die Wirkung von Kunst im sozialen Raum und in der Natur wirkt wechselseitig, der Übertritt auf dem zehn

Kultur in Österreich Leidenschaft für Traditionen «Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche», soll Gustav Mahler einst gesagt haben. Alte Bräuche, Handwerk und Kunst sind Bereiche, die einem auf einer Kulturreise durch Österreich auf Schritt und tritt begegnen. Der Star 2012 im östlichen Nachbarland ist übrigens Gustav Klimt, der diesen Jahres 150 Jahre alt geworden wäre. Die Kunstwelt ehrt ihn mit hochkarätigen Ausstellungen – www.austria.info.

Kilometer langen Ragazer Skulpturenweg vom Dorfkern in die Erholungszone wird spielerisch gestaltet.

Der TCS ist dabei | Erwartet werden an der 5. Triennale der Skulpturen Hunderttausende Kunstfreunde aus aller Welt – an der letzten 2009 wurden mehr als 400 000 Gäste gezählt. Dabei hoffentlich auch viele Clubmitglieder, «steht doch das TCS-Hotel Schloss Ragaz mitten im Skulpturenpark», erzählt Patrick Zettel, der mit seiner Frau Barbara das Haus seit Jahren führt. Vom 14. Juni bis Ende September bieten die Zettels Hotelgästen jeden Donnerstag um 10.30 Uhr eine zweistündige Führung durch die Ausstellung. Der anschliessende Aperitif ist ebenso eingeschlossen wie der Kunstführer. Einbezogen in die 5. Triennale der Skulptur sind auch Vaduz, wo in der Innenstadt 21 Kunstwerke zu sehen sein werden, und am Festival der Kleinskulpturen im Alten Bad Pfäfers warten weitere Werke auf Betrachter. Bü

Touring-Info Das Angebot des TCS-Hotels finden Clubmitglieder unter: www.reisen-tcs.ch/schlossragaz oder Telefon 081 303 77 77, www.hotelschlossragaz.ch.

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Freizeit und Reisen | touring 5 | 22. März 2012

Luxusreisebus – das «bessere» Flugzeug? Der Markt für Busreisen hat sein Billig-Image abgestreift und setzt auf Luxus. Mit Ledersitzen, Unterhaltungselektronik und Cüpli-Ambiente werden mehrere neue Kundensegmente angelockt. Mit Erfolg: Immer mehr Flugreisende wechseln auf den Bus. Der Branchenführer Eurobus führt nun sogar ein Dreiklassen-System ein.

Fast wie Ölsardinen in der Büchse, Schulter an Schulter sitzend auf schmalen, verklebten Stoffsesseln. Vorne trompetet der aufgeregte Reiseleiter laut ins Mikrofon und will den Reisenden billige Wegwerfartikel verkaufen. «Dieses Bild von Busreisen wollen wir vergessen machen», sagt JeanRichard Salamin. Er leitet die Fachgruppe Car Tourisme Suisse beim Nutzfahrzeugverband Astag und bläst zur allgemeinen Qualitätsoffensive. Mit modernen und auf Luxus getrimmten Reisebussen werkelt die Branche zurzeit erfolgreich an ihrem Imagewandel. Schmuddelige Werbe- und Kaffeefahrten waren gestern, heute wird im Bus gediegen gereist. So gediegen, dass sich selbst überzeugte Flugtouristen einen Wechsel auf den Reisebus überlegen. «Wir begrüssen immer mehr Kunden an Bord, die bis vor wenigen Jahren ausschliesslich auf dem Luftweg verreisten», sagt etwa Thomas Jenzer, Leiter Pauschalreisen bei der Eurobus-Gruppe in Windisch. Beim nationalen Marktführer im Busreisesegment zählt heute ein Drittel der insgesamt 64 Reisecars zur sogenannten Deluxe-Klasse. Sein Premium-Produkt «Car

Rouge» hat Eurobus soeben mit vier ganz neuen Luxusbussen ausgebaut. Ähnlich ambitioniert rüsten andere Anbieter wie Twerenbold (Baden), Marti (Kallnach) oder Gössi Carreisen (Horw) auf. Wahre Bijoux auf Rädern sind die drei neuen Luxus-Reisebusse des kleinen Anbieters Edelline aus Kerzers (FR).

Viele Vorteile | Die Kundenreaktionen sind ähnlich wie bei Eurobus. «Viele Kunden bestätigen mir, dass sie aufgrund des klar verbesserten Angebots vom Flug auf den Reisebus umgestiegen sind», berichtet etwa Heinz Weber, Geschäftsführer beim Busreisespezialisten Twerenbold. Und auch den Edelline-CEO Christoph Bührer erreichen immer wieder Dankesbriefe von Kunden, die unter anderem auch die Vorzüge gegenüber Flugreisen loben. Für Thomas Jenzer von Eurobus liegen diese auf der Hand. Flugreisen seien oft beschwerlich, die verschärften Sicherheitsvorkehrungen für die Kunden belastend. Diese fallen bei Busreisen weg. «Man findet sich zehn Minuten vor der Abreise am Busterminal oder Bahnhof ein, steigt ohne Lei-

besvisitation ganz gemütlich ein und reist ab.» Fliegen sei für viele Kunden heute nicht mehr «sexy», bestätigt auch Heinz Weber entsprechende Rückmeldungen. Dazu kommt das Thema Umwelt. Moderne Reisecars verbrauchen auf 100 Kilometer heute rund 25 Liter Treibstoff. Bei den geräumigen Deluxe- und Premium-Bussen mit 33 Sitzplätzen mache dies noch 0,75 Liter pro Person, rechnet Thomas Jenzer vor. Mit einer derart vorteilhaften CO2-Bilanz könne die Ferienfahrt im Privatauto nicht mithalten, eine Flugreise schon gar nicht. Das gilt auch für den Preis. Siebentägige Reisen im Luxusbus inklusive Hotelübernachtungen, Vollverpflegung, zahlreichen Extras sowie Reiseleitung gibt es schon ab 1400 Franken. Da können Flugreisen kaum bestehen.

Nachfrage wächst | Auch bei der Sicherheit habe die Busreisebranche zugelegt, bestätigt Jean-Richard Salamin von Car Tourisme. Neue Fahrzeuge seien heute mit technischen Details wie Distanzmesser etc. ausgerüstet. Und auch die Qualität der Fahrer werde strenger geprüft als früher. «Bei

Ob bei einer gemütlichen Tafelrunde mit Freunden oder beim Entspannen: Im Luxusreisebus von Edelline ist höchster Komfort von A–Z angesagt.


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Bilder zvg

22. März 2012 | touring 5 | Freizeit und Reisen

Auch unter den Wolken ist die Freiheit grenzenlos: Das Panoramadach im Edelline-Bus ermöglicht auf Stadtrundfahrten freie Sicht.

Themen wie Fahrtraining, Weiterbildung oder Einhaltung von Ruhezeiten haben wir enorme Fortschritte erzielt.» Die Investitionen von Verband und Anbietern zahlen sich aus. Die Nachfrage für Busreisen wächst konsequent. Jean-Richard Salamin rechnet für das abgelaufene Jahr 2011 mit einem Wachstum von 5 bis 10 Prozent und deutlich über fünf Millionen Passagieren. Auch für 2012 sind die Reservationsbücher der Anbieter schon gut gefüllt, wie interne Umfragen von Car Tourisme Suisse belegen. Busreisen sind heute ein Milliarden-Markt.

Sorgen bereitet diese Entwicklung der Flugindustrie derweil noch nicht. Bei Swiss räumt man zwar ein, dass Busreisen durchaus eine Konkurrenz sein können. «Das trifft jedoch nur für vereinzelte Destinationen zu», relativiert die Sprecherin Myriam Ziesack. Eher werde nach wie vor die Bahn als Alternative oder Ergänzung zum Flug gebucht. Je ferner die Destination, desto grösser seien die Vorteile des Flugzeugs gegenüber der Busreise. Wichtig sei der Zeitaspekt. «Speziell im Sommer gibt es auf Autobahnen oft Staus», gibt Ziesack zu bedenken. Trotzdem anerkennt man auch bei

Qualitätsoffensive im Busreisemarkt Den Aufbruch in eine neue Liga lassen sich die 430 Schweizer Betreiber von insgesamt 1700 Reisebussen mit rund 60 000 Sitzplätzen einiges kosten. Allein im Jahr 2010 wurden 100 neue Busse in Betrieb genommen, 40 Prozent davon zählen zur Luxuskategorie. Für einen neuen Bus der Spitzenklasse blättern die Anbieter schnell 600 000 Fr. und mehr hin, können ihren Gästen dafür einiges bieten: weiche Ledersessel mit viel Bewegungsfreiheit, topmoderne Unterhaltungselektronik und allerlei Spezialeffekte. In manchen Cars funkelt an der Decke ein romantischer Sternenhimmel aus kleinen Lichtern, andere garantieren dank innovativen Glasdächern eine tolle Sicht und noch mehr Fahrspass. Getrunken wird dazu Champagner aus echten Gläsern, in der Bordküche werden warme Mahlzeiten zubereitet. row

Swiss die positive Entwicklung in der Busreisebranche. «Kooperationen mit Busreiseanbietern wären künftig durchaus denkbar», sagt Myriam Ziesack. Damit könnten Kunden von den Vorzügen beider Reisevarianten profitieren. Ein neuartiges Rundreise-Konzept, das genau in diese Richtung geht, lanciert heuer Edelline. Dank einer engen Zusammenarbeit mit den Reiseveranstaltern Kuoni und TCS Reisen offeriert Edelline in der Schweiz erstmals BusRundreisen, bei denen die Passagiere mit dem Flugzeug anreisen. Christoph Bührer ist zuversichtlich, neue Gäste zu gewinnen. Ernst mit der Bewerbung neuer Gästegruppen, die bisher eher im Flug verreisten, ist es auch Eurobus. Das Unternehmen führt zurzeit das aus dem Fluggeschäft bekannte Drei-Klassen-Konzept ein. Als erste Busgesellschaft offeriert Eurobus die Kategorien Comfort, Deluxe und Premium. Charakterisiert werden auf diese Art sowohl die Busse selbst als auch weitere Leistungsmerkmale wie Unterbringung, Mahlzeiten und Reiseleitung. Comfort- und Deluxe Reisen werden von Eurobus angeboten, Premium-Reisen werden mit der Marke Car Rouge durchgeführt. Ebenso lanciert Eurobus mit dem VIP Travel-Club neu ein Bonus- und Treueprogramm. Billigreisen sehen anders aus. Robert Wildi


22. März 2012 | touring 5 | Freizeit und Reisen

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«Der Wald der Wälder» Bayerischer Wald – da denken alle an Nationalpark, Wildnis, Luchs und Bär. Das ist aber nicht ganz alles: Abwechslung garantieren Museen, Brauchtum und viele Sportarten.

› Als

der Schreibende im Bahnhof Bayerisch Eisenstein an der Grenze zu Tschechien aus dem Pendelzug der Waldbahn stieg und zum Grossen Arber hinaufblickte, wurde ihm schlagartig bewusst, wo genau seit 1976 jeweils die Ski-Weltcuprennen von Zwiesel ausgetragen werden, in deren Siegerlisten Namen wie Maria Walliser, Erika Hess und Corinne Schmidhauser zu finden sind. Mit 1456 Metern ist der Grosse Arber nicht nur der höchste Berg des Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirges. Er liegt im Naturpark Bayerischer Wald und von seinem Gipfel aus geniessen Besucher wunderbare Panoramablicke über den Bayerischen und den angrenzenden Böhmerwald sowie hinunter in die Donauebene zwischen Regensburg und Passau. Die grossartige, den Grossen Arber umgebende Flora und Fauna mit Wasserfällen, Moorlandschaften, eiszeitlichen Seen, dem nordöstlich angrenzenden Nationalpark Bayerischer Wald, der «Glasstrasse», gemütlichen Restaurants, schattigen Biergärten und Hotels sowie ein Netz von gut 300 km markierten Wanderwegen, fast 200 km Radwegen und rund 80 km Langlaufloipen lässt das «ArberLand», von dem Teile bereits 1939 unter Schutz gestellt wurden, zu einem attraktiven Ausflugsund Ferienziel für Familien, Wanderer, Biker und Geniesser werden.

erhalten Interessierte im Bayerisch-Böhmischen Informationszentrum das im je zur Hälfte zu Tschechien und zu Bayern gehörenden Grenzbahnhof von Bayerisch Eisenstein eingerichtet ist. Von da gelangt man nordwärts mit der tschechischen Bahn nach Pilsen oder südwärts auf der Strasse oder mit der Waldbahn zum Nationalpark Besucherzentrum Falkenstein. Weiter gehts auf der «Glasstrasse» über Zwiesel nach Frauenau, dem «gläsernen Herz» des Bayerischen Waldes. Mit seinen

Glashütten, etlichen Glaskünstlerwerkstätten und dem renommierten Glasmuseum ist Frauenau sicher das lebendigste Zentrum der jahrhundertealten Kultur des Glases in der Region. Dieses Erbe neu zu befruchten, publikumswirksam zu gestalten und die zukunftsfähigen Potentiale der Glastradition zu erkennen und zu nutzen, sind die Ziele des Museums und der Gläsernen Gärten von Frauenau in denen ein Spaziergang zu einer Reise in eine faszinierende Welt wird. Bruno Bernhard

Die Glasstrasse | Detaillierte Informationen über den Natur- und den Nationalpark Bayerischer Wald sowie über den Nationalpark Sumava jenseits der Grenze

Anreise: Mit dem Auto via Lindau, München nach Regensburg oder Passau. Mit der Bahn von Zürich via München nach Regensburg. Von Regensburg mit dem ICE nach Plattling, umsteigen nach Bayerisch Eisenstein oder Zwiesel www. sbb.ch, www.bahn.de. Kostenlos unterwegs: Mit dem Bayerwald-Ticket oder der Nationalpark-Card mit Guti-Logo reist man im Bayerwald-Ticket-Tarifgebiet gratis mit Bus und Bahn – www. bayerwaldticket.com. Weitere Adressen: www.germany.travel, www.bayerisch-eisenstein.de, www.arber.de, www.nationalpark-bayerischer-wald.de. bb

Bilder zvg, Fotolia

Gut zu wissen

Ein phantastischer Ausblick auf das gegenüberliegende Dorf Bayerisch Eisenstein und den Böhmerwald (oben). Der romantische Arbersee ist bei Jung und Alt ein beliebtes Ausflugsziel.


Publireportage | touring 5 | 22. März 2012

Ein Superior-Resort mit alpenländischpersönlichem Flair Ein Refugium der Gastlichkeit inmitten einer der schönsten Landschaften Deutschlands, das ist das ParkHotel Egerner Höfe. Das privat geführte 5-Sterne-Superior Hotel in Rottach-Egern gehört seit nunmehr 20 Jahren zu den TopAdressen in Oberbayern. Die 114 Zimmer und Suiten in nobler bayerischer

Art, sind mit viel alpenländischem Charme gestaltet und bieten allen gewünschten Komfort. Auch in den vier Restaurants und dem grosszügigen Wellness-Bereich mit angeschlossenem Beauty & Spa herrscht eine behagliche und persönliche Atmosphäre, die das «Ankommen» leicht macht. In dem weit über die Grenzen des Te-

gernseer Tals hinaus bekannten Sternerestaurant «Dichterstubn» erleben Sie Gaumenfreuden auf höchstem Niveau. Bayerische Spezialitäten zum Schlemmen und Geniessen werden im Hubertusstüberl und der Egerner Alm serviert. Lassen Sie bei einer entspannenden Massage im Beauty & Spa die Seele baumeln, oder geniessen Sie unseren grosszügig gestalteten Wellnessbereich mit Pool, Saunen und Fitness. Ob Golfen, Segeln, Wandern oder Mountainbiken - Naturliebhaber finden hier ein wahres Paradies an Freizeitmöglichkeiten. Arrangement Golfen und Geniessen Geniessen Sie ein paar unbeschwerte «Golfertage» inkl. Verwöhnmomente in unserem Beauty & Spa sowie kulinarische Abende in unseren Restaurants. Inklusivleistungen: 4 ÜN, exquisites Frühstücksbuffet bis 11 Uhr, Begrüssungsdrink 2 Green-

Frühlingszauber in Südtirol…

fee unter der Woche auf einem der umliegenden Golfplätze, kleine Gesichtsbehandlung oder eine Ganzkörpermassage mit Aromaölen, 4 Abendessen in unseren Restaurants, freie Benutzung unserer Wellnesslandschaft mit Pool, Saunen und Fitness. Preise pro Person: Einzelzimmer ab € 800,00* Doppelzimmer ab € 840,00* Suite ab € 1.280,00* *Gültig im gesamten Jahr 2012, ausgenommen vom 23.12.2012– 02.01.2013 (auf Anfrage und nach Verfügbarkeit).

Park-Hotel Egerner Höfe *****S Aribostrasse 19–26 D-83700 Rottach-Egern Tel.: +49 (0) 8022/666-0 Fax: +49 (0) 8022/666-200 info@egerner-hoefe.de www.egerner-hoefe.de

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22. März 2012 | touring 5 | Publireportage

Wandern, Wellness und Genuss Erlesene Urlaubsziele in Südtirol Der Frühling kommt – man spürt es, wenn die Tage länger werden und die Sonne von Tag zu Tag mehr Kraft entwickelt. Entspannung und Erholung stehen dabei auf der Wunschliste ganz oben. Regionale Schmankerl aus Küche und Keller bilden den perfekten Ausklang für einen wunderschönen Ferientag. Mit der «Schenna Frühling Card» lässt sich bis zum 17.5.12 fast ganz Südtirol mit Zug, Bus, Seilbahnen, Museen und Ausstellungen «gratis geniessen». Die Karte bekommen Gäste ab einer Übernachtung. www.schenna.com

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Club und Mitglied | touring 5 | 22. März 2012

Glück im Unglück dank ETI-Med Nach einem Skiunfall in den Savoyer Alpen kontaktiert ETI-Schutzbriefinhaber Michael Fessler die medizinische Assistance ETI-Med. Innerhalb kurzer Zeit wird seine Auslandrückholung organisiert.

› Es ist ein strahlend schöner Wintertag,

doch für Michael Fessler aus Freiburg nimmt er ein schmerzhaftes Ende. Im Snowpark von Courchevel, im französischen Savoyen, stürzt er mit seinen Skis so unglücklich, dass er sich eine komplizierte Schlüsselbeinfraktur zuzieht. Doch Michael Fessler hat Glück: Er ist Inhaber eines ETI-Schutzbriefs und kann dadurch auf die umfassenden medizinischen Dienstleistungen des TCS zählen. Nachdem er von der lokalen Sanität versorgt wurde, ruft er die Einsatzzentrale des TCS (022 417 22 20) an und gelangt an den Medical Assistant Officer Julie-Anne Dayer. Zusammen mit ihrem Vorgesetzten, Dr. Abdel Djelill Boudemagh und weiteren Medical Assistant Officers, steht sie den ETI-Schutzbriefinhabern während 365 Tagen rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite.

Der TCS-Helikopter startet vom Landeplatz im französischen Courchevel richtung Kantonsspital Freiburg.

niger als 24 Stunden nach seinem Anruf beim TCS, wird er von Julie-Anne Dayer und zwei Rettungssanitätern mit einer Ambulanz aus Genf abgeholt und auf den Landeplatz in Courchevel transportiert, wo der TCS-Helikopter landen wird. An Bord des Helikopters sind Pilot Jürg Fleischmann der Rettungssanitäter Stephan Stroh, beide arbeiten für die Alpine Air Ambulance AAA (siehe Kasten). Stephan Stroh wird den Patienten zusammen mit Medical Assistant Officer Julie-Anne Dayer während des 45-

Ambulanz oder Helikopter? | Für JulieAnne Dayer wird schnell klar, dass der Patient möglichst rasch rückgeführt werden muss: «Eine solche Schlüsselbeinfraktur ist äusserst schmerzhaft und muss innerhalb 48 Stunden operiert werden», erklärt die angehende Ärztin. Da der Patient in Freiburg wohnhaft ist, soll er für die Operation ins dortige Kantonsspital transportiert werden. Ein Transport mit der Ambulanz kommt aber nicht in Frage: «Die Gefahr, dass der Bruch auf der fünfstündigen und auch etwas holprigen Fahrt von Courchevel nach Freiburg die Haut durchschlägt, ist einfach zu gross» erklärt Dayer. Ein offener Bruch könnte zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Hinzu kämen die durch die Vibrationen der Fahrt verursachten Schmerzen, die eine Behandlung mit Morphium nötig machen würde. Die Fachstelle für medizinische Assistance beschliesst, am nächsten Tag eine Repatriierung per Helikopter durchzuführen.

Bilder Fabian Unternährer, Nadia Rambaldi

Zwei Notfallhelikopter für Rückführungen

Gerüstet für den Notfall | Die Nacht verbringt Michael Fessler mit Schmerzmittel und unter telefonischer Betreuung durch ETI-Med. Am nächsten Morgen, we-

Pilot Jürg Fleischmann landet den Helikopter auf dem Landeplatz in Courchevel. Die Rettungssanitäter laden den Patienten Michael Fessler in den Heli.

Die Fachstelle für medizinische Assistance steht ETI-Schutzbriefinhabern rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Innerhalb eines Jahres organisierte sie über 800 Personen-Rückführungen. Der TCS verfügt dafür dank seiner Beteiligung an der zürcherischen Alpine Air Ambulance (AAA) über zwei gelbe Notfallhelikopter und zwei Fahrzeuge sowie dank der Partnerschaft mit dem Universitätsspital Genf über einen dritten Helikopter für medizinische Rückführungen und Überführungen. Ausserdem kann die Alpine Air Ambulance jederzeit Ambulanzflugzeuge wie den Airbus 320 oder den Gulfstream 100 disponieren. nr


22. März 2012 | touring 5 | Club und Mitglied

minütigen Fluges ins Kantonsspital Freiburg überwachen. Über ein Monitorsystem werden Blutdruck, Puls und SauerstoffSättigung ständig kontrolliert. Weiter stehen im Intensiv-Helikopter ein Beatmungsgerät und mehrere Perfusoren zur Verabreichung von Medikamenten zur Verfügung. Eine mobile Wärmedecke sowie auch ein Kühlungssystem sorgen im Notfall für eine Normalisierung der Körpertemperatur. Was an Bord natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein Reanimationsgerät. Doch glücklicherweise ist Michael Fessler mit seinem Schlüsselbeinbruch auf all diese lebensrettende Technik nicht angewiesen.

Als ihn die Rettungssanitäter aus der Ambulanz in den Intensivhelikopter laden, zeigt er sich guten Mutes und ist gar zum Scherzen aufgelegt. Er kann sogar selber auf die Heli-Bahre steigen, wenn auch auf wackligen Beinen. Zu viert hieven sie den nun auf der Bahre liegenden Patienten in den gelben Notfallhelikopter.

Nach 45 Minuten im Spital | Der Flug von Courchevel nach Freiburg führt über Chamonix, Bex, Leysin, Bulle und Gruyère und bietet eine einzigartige Aussicht. Doch davon bekommt Michael Fessler nichts mit. Kaum ist der Heli abgehoben, döst er ein.

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Währenddessen wachen Julie-Anne Dayer und Rettungssanitäter Stephan Stroh über den Schlaf des Patienten. Der Transport verläuft ohne Komplikationen, Michael Fessler ist dank Medikamenten weitgehend schmerzfrei. Zwischendurch erkundigt sich auch der Pilot Jörg Fleischmann nach dem Wohle des Patienten. Nach 45 Minuten landet er den Heli auf dem Dach des Kantonsspitals Freiburg. Der zuständige Arzt wartet bereits auf Michael Fessler und hilft mit, ihn auszuladen. Auf einer rollenden Bahre wird er mit dem Lift nach unten ins Spital gerollt, wo man sich auf sein Kommen schon bestens vorbereitet hat. Nach der erfolgreichen Repatriierung fliegt der TCS-Helikopter über Bern zurück zu seiner Basis in Zürich. Medical Assistant Officer Julie-Anne Dayer zeigt sich zufrieden mit dem Transport. Am Tag nach der Operation der Schlüsselbeinfraktur erkundigt sie sich bei den Ärzten in Freiburg nach deren Verlauf und telefoniert auch noch ein letztes Mal mit Michael Fessler. Dieser ist wenige Tage nach dem Eingriff bereits wieder munter: «Ich habe keine Schmerzen mehr, muss aber noch Zuhause bleiben und darf mich nicht zu viel bewegen», erklärt er. Mit den Dienstleistungen von ETI-Med zeigt er sich sehr zufrieden: «Innerhalb fünf Minuten wurde meine Repatriierung in die Wege geleitet. Ich fühlte mich sehr gut betreut.» Nadia Rambaldi

Medical Assistant Officer Julie-Anne Dayer und Rettungssanitäter Stephan Stroh begleiten die Repatriierung und übergeben den Patienten den Ärzten in Freiburg.


22. März 2012 | touring 5 | Club und Mitglied

Rechtshilfe in allen Lebenslagen

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Verkehrsunfällen und Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz; bei Kauf, Verkauf, Miete, Leasing, Reparatur und Unterhalt von Fahrzeugen; rund um Fahrzeugversicherungen und bei Verträgen rund um Reisen. Der TCS übernimmt die Prozess- und Anwaltskosten in der Schweiz und in Europa in der Höhe von bis zu 250 000 Fr. pro Fall.

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Die meisten Menschen fühlen sich bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 45% und 65% am wohlsten. Das trifft auch für teure Computeranlagen, Möbel, Vorhänge, Teppiche, Bilder und Kunstgegenstände zu. Heftige Gewitterregen oder Dauernässe können dieses klimatische Gleichgewicht in Haus oder Wohnung empfindlich beeinträchtigen. Die Folgen: vom Schimmelpilz in der eigenen Waschküche bis zu vergammelten Lebensmitteln. Aber auch nach dem Waschen, Bügeln, Kochen, Baden oder Duschen hängt zuviel Feuchtigkeit in der Luft. Der Wellcraft DC20EPT ist eine hochwirksame Massnahme gegen Feuchtigkeit und Staunässe. Sein eingebautes UV-Licht vernichtet zudem wirksam Bakterien. Das der Luft entzogene Wasser kann entweder im integrierten und 5,5 Liter fassenden Tank gesammelt oder via Schlauch abgeführt werden.

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22. März 2012 | touring 5 | Leserseite

Leserbriefe

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Wettbewerb

Ratgeber Verkehr, «Bundesamt für Strasse vollzieht Kehrtwende»

Der Praxiswechsel für den sich der Astra-Vizedirektor bezüglich Bussen für das Losfahren bei sich erhebenden Bahnschranken ausgesprochen hat, ist einer Bekannten (fast) zum Verhängnis geworden: bei der Fahrprüfung musste sie eben an einer Bahnschranke anhalten, fuhr dann aber los, bevor die Schranke wieder ganz oben war. Der Experte liess sie deswegen durchfallen, obwohl ihr der Fahrlehrer diese Praxis beigebracht hat. Nach einem Treffen zwischen Fahrlehrer und Experte änderte letzterer aber daraufhin sein «Urteil». Irene Menti (@) Fussgängerstreifen «Touring» 3/2012

Im Gespräch mit Bekannten merkte ich, dass die wenigsten die blauen Schilder vor den Fussgängerstreifen realisieren. Dabei kann man die Streifen so schon von weitem erkennen, auch wenn die Strassen nass sind oder der Streifen abgewetzt ist. Leider hat der Bundesrat gerade dieses Schild als «überflüssig» auf eine Liste genommen. Monika Baumgartner (@) Auf schnellstem Weg zur elektrischen Mobilität «Touring» 3/2012

Eine Umstellung des gesamten Privatverkehrs auf Elektromobile ist vor der Klärung der zukünftigen Stromproduktion verfrüht. Falls der dazu benötigte CO2-freie Strom dafür überhaupt vorhanden ist, würde man diesen besser ins europäische Verbundnetz schicken, dadurch soviel Kohlestrom wie möglich vermeiden. Hansulrich Hörler (@)

In dieser Rubrik gilt: Je kürzer der Leserbrief, desto grösser die Chance für den Abdruck. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und führt keine Korrespondenz. Zuschriften sind auch via E-Mail (touring @tcs.ch) möglich. Leserbriefe erscheinen ebenfalls in der Online-Ausgabe des Touring (www.touring.ch).

Edelweiss Air

«Touring» 1/2012

Zwei Tickets für Langstreckenflug Edelweiss Air bringt als die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft Passagiere an die weltweit populärsten Ferienziele. Dabei legt die Firma viel Wert auf die hohe Qualität ihrer Dienstleistungen; sie wurde dafür auch schon mehrfach ausgezeichnet. Legendär ist der TopService an Bord. 2011 hat Edelweiss Air etwa eine Mio. Passagiere an die über 60 schönsten Feriendestinationen in 31 Ländern geflogen. Praktisch ist dabei, dass fast alle Destinationen im Codeshare mit der Swiss angeflogen werden. Nebst den bewährten und bekannten Destinationen werden neu ab Sommerflugplan auf der Mittelstrecke Funchal auf Madeira und Alicante an der Costa Blanca angeflogen. Auf der Langstrecke werden mit dem modernen Airbus A330 Kanada, Vancouver und Calgary bedient, zweimal wöchentlich wird Edelweiss Air nach Tampa in Florida fliegen, dies auch im Winter 2012/13; dann figuriert auch wieder Phuket in Südthailand auf dem Flugplan. Unverändert bleiben die Flüge in die Dominikanische Republik und nach Varadero und Cancun, der Direktflug auf die Malediven und die Kombination Kilimanjaro mit Mombasa. Beantworten Sie die drei Fragen und gewinnen Sie zwei EconomyTickets von Edelweiss Air nach Tampa.

Preissponsor: Edelweiss Air, www.edelweissair.ch (auch Direktbuchungen). Die Fragen: 1. Wie lang ist der Opel Zafira Tourer? 2. Aus welchem österreichischen Flusstal ist in der touristischen Reportage die Rede? 3. Von welchem französischen Dorf brachte die medizinische Assistance ETI-Med den verletzten Patienten zurück? Antworten können per Post, SMS und im Internet www.touring.ch abgegeben werden (Absender nicht vergessen). Wettbewerb 3/2012: Das Wenger-Set gewann Riccardo Turati aus Arbedo. Teilnahmebedingungen: Zur Teilnahme am «Touring»-Wettbewerb ist jedermann zugelassen. Ausgenommen sind alle TCS-Mit-arbeiter und deren Familienangehörige. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preise werden nicht bar ausbezahlt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Redaktion Touring, Leserwettbewerb, Postfach, 3024 Bern, SMS «Touring» plus Antworten an 9988 (1.–/SMS) oder www.touring.ch. Einsendeschluss: 1. April 2012

Impressum touring Zeitung des Touring Club Schweiz (TCS). Redaktion: Felix Maurhofer (fm, Chefredaktor); Heinz W. Müller (hwm, stv. Chefredaktor); Marc-Olivier Herren (MOH, stv. Chefredaktor); Christian Bützberger (Bü), Antonio Campagnuolo (ac), Jacques-Olivier Pidoux (jop), Nadia Rambaldi (nr), Peter Widmer (wi). Layout: Andreas Waber (Leitung), Stephan Kneubühl, Mathias Wyssenbach (mw). Redaktionsassistentinnen: Karin Graniello (D), Michela Ferrari (I), Sylvie Fallot (F), Irene Mikovcic-Christen (Chefredaktion). Korrespondenzadresse: Redaktion Touring, Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern, Tel. 031 380 50 00, Fax 031 380 50 06. E-Mail: touring@tcs.ch. Herausgeber: Touring Club Schweiz, Postfach 820, 1214 Vernier (GE).

Auflage: Deutsche Ausgabe: 828 010, Totalauflage: 1325 035. Verlag/Medienmarketing: Reto Kammermann (Leitung), Gabriela Amgarten. Inserate: Publicitas Publimag AG, Seilerstrasse 8, 3011 Bern, Tel. 031 387 2116, Fax 031387 21 00. Herstellung: St. Galler Tagblatt AG, Basler Zeitung AG, CIE Centre d’impression Edipresse Lausanne S.A. Adressänderungen: Unter Angabe der Mitgliedernummer direkt an: TCS-Zentralsitz, Postfach 820, 1214 Vernier, Tel. 0844 888 111, E-Mail: service@tcs.ch. Abonnement: Für Mitglieder im Jahresbeitrag inbegriffen. Der «Touring» erscheint 20-mal jährlich. Für unverlangte Manuskripte wird jede Haftung abgelehnt.


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Nachgefragt | touring 5 | 22. März 2012

«Familienferien zu günstigen Preisen» Der Tessiner Claudio Rossetti führt das Sport- und Feriencenter in Fiesch (VS). Er fördert die Bewegung von Jugendlichen und bietet Familien günstige Aufenthalte.

» Was gibt es zur Enstehungsgeschichte

des von Ihnen geführten Sport- und Feriencenters Fiesch zu sagen?

Claudio Rossetti: Das Zentrum entstand Ende der 60er Jahre als Genossenschaft, in der Kinder und Jugendliche im Schulalter Sommer- und Wintersport treiben konnten. Die Unterkunft für Ferienlager entwickelte sich nach und nach. Seit zwei Jahren empfangen wir nicht mehr nur Klassen, Grup-

nossenschaftsmitgliedern gehört aber auch die TCS-Sektion Wallis. Wie steht es mit der Preispolitik?

Wir haben ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine Übernachtung im Einzel- oder Doppelzimmer inklusive Frühstück ist bereits ab 40 Fr. zu haben. Gruppen kommen in den Genuss ähnlicher Preise, sogar mit Vollpension. Wie ist diese Wintersaison gelaufen?

pen und Firmen, sondern auch zahlreiche Familien. Wer steht hinter der Genossenschaft und Besitzerin des Centers?

Die Genossenschaft liegt hauptsächlich in öffentlicher Hand. Sie gehört Kantonen und Gemeinden wie Bern, Genf und Zürich, die ihre Schüler zu günstigen Preisen nach Fiesch in die Ferien schicken. Zu den Ge-

Sehr gut. Die letztjährigen Übernachtungszahlen wurden auch dieses Jahr erreicht, obwohl der Tourismus in den Schweizer Alpen allgemein zurückging. Erwähnenswert ist, dass gut ein Drittel unserer Gäste aus dem Ausland kommt. Stimmt es, dass Skifahren bei den Jugendlichen wegen der hohen Ausrüstungs-, Abonnements- und Logiskosten immer weniger beliebt ist?

Spontan würde ich sagen: Ja. Aber dies ist vor allem auf die zunehmende Anzahl Schüler ausländischer Herkunft zurückzuführen, denen die Tradition des Schneesports unbekannt ist. Bei einer Detailanalyse der Statistiken stellt man jedoch fest, dass die Anzahl der Schneesportanhänger grundsätzlich gleichgeblieben ist. Welche andern Sportarten werden während des Jahres in Ihrem Center ausgeübt?

So ziemlich alle. In der Halle und im Freien. Man kann schwimmen, Tennis, Squash, Fuss-, Volley- oder Basketball spielen oder auch Inlineskaten. Es gibt eine Kletterhalle und im Juni wird ein Seilpark eröffnet. Den kleinen Gästen steht eine eigens für sie entwickelte Minigolf-Anlage zur Verfügung.

Was sind die Besonderheiten dieser Region?

Das zum Unesco-Weltnaturerbe gehörende Aletschgebiet ist der Schlüssel zu unserem Erfolg. Zu dem des Zentrums und des ganzen Goms. Die Gletscherwanderungen sind äusserst beliebt und die Region bietet unzählige Möglichkeiten für Wander- und Biketouren. Die aussergewöhnliche Naturschönheit dieser Gegend, die auch als Wiege der Walserkultur gilt, war einer der Gründe, warum ich hier arbeiten kam.

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Antonio Campagnuolo

Interview: Antonio Campagnuolo

Claudio Rossetti vor dem Berghaus auf der Fiescheralp (2220 m.ü.M.).

Zur Person Claudio Rossetti (49) wuchs in Biasca auf. Er studierte in Basel Wirtschaft und ist seit 2011 Direktor des Sport- und Feriencenters Fiesch. Vorher arbeitete er für die UBS am Filmfestival von Locarno, im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern und 10 Jahre im Kulturzentrum Monte Verità in Ascona. Hobbys: Bergsport, Kino, Lesen und Musik.


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Touring 5 / 2012 deutsch