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7. Juli 2011 touring 12 www.touring.ch AZA 1214 Vernier

Die Zeitung für Mobilität

Bauarbeiter auf den Autobahnen

Hochrisiko-Job

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Mobilität mit Haustieren

Sicher und stressfrei

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Als «Unterwasserlehrling» im Roten Meer

Der Weg zum Tauchbrevet 30 Wettbewerb: Halbtaxabos und Erstklass-Tageskarten Ein Mittel gegen den Stau Der Bund managt in Emmen den Autobahnverkehr 10

Optimiertes Erfolgsmodell Der neue Ford Focus bietet viel Fahrvergnügen 20

53 Weg zur guten Occasion Technische Zentren TCS machens möglich 46


7. Juli 2011 | touring 12 | Editorial und Inhalt

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Inhalt Freizeit und Reisen

Fokus

30 Tauchen lernen

4 Unter Einsatz des Lebens

Autobahn-Bauarbeiter leben gefährlich und werden gar angepöbelt.

38 Genuss-Safari im Oberengadin

Mensch und Mobilität

Würste, Kaffee, Whisky, Torten und ein Besuch bei Dani Bumann.

9 Umstrittene Autobahnvignette

Was der TCS zur geplanten Preiserhöhung meint.

Sind Reisen in ferne Länder mit Kindern sinnvoll?

10 Mit Intelligenz gegen den Stau

Kürzlich konnte ich eine Diskussion unter Eltern mitverfolgen, die ihre nächsten Reiseziele mit ihren etwa drei- bis fünfjährigen Kindern besprachen. Ehrlich gesagt traute ich dabei meinen Ohren kaum. Die Rede war da von Destinationen wie Bali, Südafrika oder Kalifornien. Aber Hand aufs Herz: «Ist es wirklich sinnvoll, mit Kleinkindern eine so weite Reise in Angriff zu nehmen oder gehts da nur ums Ego der Eltern?» Wenn man sich so umhört, stellt man fest, dass solche Fernreisen mit Kindern keine Seltenheit sind. Und man kann sich fragen, was die Kinder denn tatsächlich von so einer Reise haben. Man stelle sich vor: X Stunden im engen Flugzeug, dann die Ankunft in einer völlig fremden Welt mit teils extremen Klimabedingungen und so weiter und so fort. Für mich ist klar, Fernreisen sind erst sinnvoll, wenn die Kinder ein gewisses Alter haben, man mit ihnen im Reiseland mehr unternehmen kann als bloss am Strand zu liegen und sie auch die fremde Kultur verstehen können. Deshalb plädiere ich für Kleinkinderferien in der doch so vielfältigen Schweiz. Da macht es Spass, mit dem Auto, der Bahn oder dem Schiff zu reisen und es gibt viel zu entdecken. Das Angebot an kindergerechten Ferien reicht von Reka-Familiendörfern über idyllische Alphütten bis zum Schlafen im Stroh auf dem Bauernhof. Und läuft mal etwas schief, ist man schnell wieder in der gewohnten Umgebung. Felix Maurhofer, Chefredaktor

15 Umfangreiches Facelifting

Titelbild Fotograf: Christian Bonzon

Während einer Woche im Roten Meer das Tauchbrevet erwerben.

Club und Mitglied 46 Occasionauto auf Nummer sicher

Nationale VerkehrsmanagementZentrale wird schrittweise aufgebaut.

In den Technischen Zentren des TCS vor dem Kauf den Wagen abchecken. 49 TCS-Hotel Schloss Ragaz

13 Mobil mit Haustieren

Auch Hunde und Katzen müssen im Auto gesichert sein. Das Museo Nazionale dell’Automobile in Turin erstrahlt in neuem Glanz.

Test und Technik 20 Sicherer Fahrspass

Die dritte Generation des Ford Focus setzt Akzente in Sachen Sicherheit.

Das Kleinod im St. Galler Rheintal ist auch ein «Relais du Silence». 54 Nachgefragt

Brigitte und Ivo Jost (Matten BE), Abenteuer-Radler. 52 TCS-Dienstleistungen 53 Leserbriefe, Wettbewerb, Impressum

25 Ungewöhnlich attraktiv

Der Hyundai i40 Kombi setzt sich kühn über die Mittelklasse hinweg. 27 Erster Italo-Amerikaner

Die Familienkarosse Fiat Freemont bietet Platz und Komfort.

Land

Anzahl Logiernächte 2010 15'765'304

Tagesausgaben in Franken 170.–

Deutschland

5'816'520

150.–

Vereinigtes Königreich

1'853'557

220.–

Schweiz

Vereinigte Staaten/USA 1'506'435

220.–

Frankreich

160.–

1'449'278

Schweizer machen gerne Ferien in der Schweiz, wie die 44% aller Logiernächte im vergangenen Jahr zeigen. Die restlichen 56% fallen zu 41% auf Europa und 15% auf nicht europäische Länder. Briten und Amerikaner sind die Ausgabefreudigsten (ohne An- und Abreisekosten) – abgesehen von den Besuchern aus den Golfstaaten, die 500 Fr./Tag ausgeben.

Grafik Hanspeter Hauser

Schweizer lieben die Schweiz


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Fokus | touring 12 | 7. Juli 2011

Respektlos und rücksichtslos Die mit dem Autobahnunterhalt betrauten Arbeiter verrichten eine undankbar-gefährliche Aufgabe. Hinzu kommt, dass sie die Beleidigungen der über die Temporeduktion Verärgerten erdulden müssen. Ein Augenschein vor Ort.

› «Bei 30 Zentimetern Abstand zu den Autos

ist alles gefährlich», weiss Joao Rodriguez. Seit zwei Stunden arbeitet er mit seinen beiden Kollegen eifrig an der Wiederinstandsetzung einer eingedrückten Schutzplanke. Die Reifenspuren am Boden zeugen von der Wucht des Fahrzeugaufpralls. Es herrscht ein Höllenlärm. Zu den Hammerschlägen gesellt sich das beständige Grollen der Autos auf der freien Autobahnhälfte. Es ist fast unmöglich, sich inmitten dieses Getöses zu verständigen, umso mehr, als die Arbeiter Helm und Gehörschutz tragen. Um in einer solchen Umgebung zu arbeiten, braucht es robuste Kerle.

Gefährliches Versehen | Wir befinden

uns auf der Autobahnumfahrung Lausanne: «Der Lärm ist aufreibend», bestätigt Tiziano Monti, «man versteht sich kaum. Daher organisieren wir die Arbeit vorab so genau wie möglich». Die Routine in den millimetergenauen Bewegungen der «Männer in Gelb» ist spürbar. Hochkonzentriert

gehen sie bei ihrer Arbeit methodisch vor und achten jede Sekunde darauf, nicht zu stolpern oder auszurutschen. Im Moment läuft alles gut, aber dem ist nicht immer so. Denn trotz einer extrem auffälligen, 500 Meter vor der Baustelle eingerichteten Signalisierung tritt nicht selten das Unwahrscheinliche ein: Ein Autofahrer verirrt sich auf die für den Verkehr gesperrte Spur und bemerkt sein Versehen erst wenige Meter vor dem als Schutzpuffer dienenden Lastwagen. «Einmal gelangte ein Auto auf die Fahrbahnhälfte, wo wir arbeiteten, und raste auf uns zu. Was für ein Schreck!», erzählt Joao aufgebracht. «Der Lenker trat knapp vor unserem Lastwagen auf die Bremse und konnte gerade noch ausweichen. Zum Glück fuhr im selben Moment kein anderes Fahrzeug vorbei.»

Kollision mit Leuchtgiraffe | Weniger

gut – aber doch letztlich glimpflich – endete kürzlich ein Vorfall auf der A9 bei Lutry (VD): Ein Lieferwagen prallte mitten am

Unterhaltsarbeiten werden vorwiegend während der verkehrsarmen Zeit, von 9–15 Uhr, durchgeführt, um den Pendlerverkehr nicht zu behindern.

An den für den Autobahnunterhalt eingesetzten Fahrzeugen wurden zusätzliche reflektierende Streifen angebracht, um deren Sichtbarkeit zu erhöhen.


7. Juli 2011 | touring 12 | Fokus

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Die Arbeiter sind unermüdlich damit beschäftigt, eine infolge eines Unfalls beschädigte Schutzplanke zu reparieren.

Tag mit voller Wucht auf die Leuchtgiraffe, und dies bei trockenem Wetter und strahlendem Sonnenschein. Ein solcher Unfall ereignet sich jeden Monat ein Mal auf dem Netz der Gebietseinheit 2 des Bundesamtes für Strassen: «Die Erklärung der Falschfahrer lautet fast immer gleich», so Denis Rohrbasser, Betriebsleiter des Instandhaltungszentrums La Blécherette: «Ich habe sie nicht gesehen.»

Rasieren am Steuer | Angesichts solcher

Bei gewissen Arbeiten ist die unmittelbare Nähe zum Verkehr nicht zu vermeiden.

Gefahren bleiben die Behörden nicht tatenlos. Die Arbeiter erhalten weit sichtbare Kleidung, und die Fahrzeuge wurden mit zusätzlichen reflektierenden Streifen ausgestattet (unser Bild). Bei schlechtem Wetter werden die Interventionen nach Möglichkeit bis zur Rückkehr günstigerer Bedingungen aufgeschoben. Nötigenfalls

finden die heikelsten Phasen mit Unterstützung der Polizei statt. Auch wurde ein LED-«Fahrspurleitsystem» beschafft, das 500 Meter vor einer Baustelle auf diese aufmerksam macht. Das System zieht den Blick durch ein intensives Licht und ein anhaltendes Blinken auf sich. Man muss blind sein, um es zu übersehen… oder schrecklich unkonzentriert: «Wenn man sieht, wie sich Leute am Steuer rasieren, schminken oder die Zeitung lesen, sagt man sich, dass eigentlich noch recht wenig Unfälle passieren», findet Marc-André Luy, stellvertretender Betriebsleiter. Auf nationaler Ebene hat das Bundesamt für Strassen (Astra) durch seinen Beschluss, den begrünten Mittelstreifen auf dem gesamten schweizerischen Autobahnnetz durch Betonblöcke Fortsetzung auf Seite 6


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Fokus | touring 12 | 7. Juli 2011

Fortsetzung von Seite 5

zu ersetzen, ebenfalls das seinige zur Erhöhung der Sicherheit beigetragen. Vorbei das jährlich mehrmalige Schneiden der Sträucher, vorbei die komplizierten Eingriffe nach einem Unfall. Die Massnahme kommt auch den öffentlichen Mitteln zugute, denn sie bringt erhebliche Einsparungen mit sich. Doch die Anstrengungen des Bundesamts für Strassen kollidieren manchmal mit widersprüchlichen Erfordernissen. Um den Verkehr möglichst wenig zu behindern, hat das Astra die Nachtarbeit ausgedehnt – obwohl das Sicherheitsrisiko für die Arbeiter dabei beträchtlich ist: «Nachts fahren die Leute schnell. Sie gehen in die Diskothek oder kommen von einem fröhlichen Abendessen zurück», erklärt Denis Rohrbasser. «Oft sind es Lenker, die ihr Auto unter der Woche selten benutzen, und denen es folglich an Routine mangelt. Unser Personal ist also einer hohen Gefahr ausgesetzt.»

beschädigten Schutzplanke nehmen die drei «Männer in Gelb» die letzten Überprüfungen vor, bevor sie ihr Material auf den Lastwagen laden und wegfahren. An diesem Dienstagmorgen ist alles gut gelaufen, doch wie gewöhnlich haben die Autofahrer wenig Rücksicht gezeigt: «Oft werden wir mit Hupsignalen oder gar Stinkefingern und Beschimpfungen bedacht», ärgert sich José Rodriguez und schliesst mit einer persönlichen Statistik, die nachdenklich stimmt: «Höchstens 50% der Autofahrer geben auf uns acht.» Jacques-Olivier Pidoux

Bilder Christian Bonzon, zvg

Stinkefinger | Bei der seit mehreren Stunden

«Ich habe sie nicht gesehen», erwidern gewöhnlich die Autofahrer, die auf die Leuchtsignalisierung prallen (oben). Die Instandsetzung der Schutzplanke ist sehr anstrengend (unten).

Nun stellt ein «intelligentes» Fahrzeug die Warnkegel Städler in Holland ein Fahrzeug ausfindig gemacht, das die WarnEine der gefährlichsten Aufgaben auf einer Baustelle ist die Sikegel mittels Gelenkarm automatisch platziert und nach beendecherung der für den Verkehr gesperrten Bereiche: Der Arbeiter ten Bauarbeiten wieder einsammelt. Der Vorgang wird von der muss entlang der Fahrspur Warnkegel aufstellen und bewegt sich geschützten Fahrgastzelle aus per Computer gesteuert, und der dabei nur Zentimeter neben den vorbeifahrenden Fahrzeugen. Arbeiter braucht sich nicht mehr der Gefahr des Verkehrs auszuDasselbe wiederholt sich, wenn der Baustellenbereich wieder setzen. Das Fahrzeug wurde in aufgehoben wird: Der Arbeiter der Region Winterthur getestet sammelt die Kegel wieder ein und hat die Verantwortlichen und setzt sich erneut dem nahen überzeugt. «Es erhöht die SiVerkehr aus.Trotz aller Vorsichtscherheit unserer Mitarbeiter massnahmen ist dies eine höchst massiv», stellt Städler fest. Die gefährliche Aufgabe: «Früher Neuanschaffung des Fahrzeugs oder später geschieht ein Unkostet 600 000 Fr. Gut investierfall», meint Beat Städler, Betes Geld, denn das Fahrzeug bietriebsleiter Strasseninspektorat tet noch einen weiteren Vorteil: beim Tiefbauamt des Kantons Es bringt 150 Meter vor der BauZürich. stelle drei Warnschwellen aus Der Kanton Zürich ist fest dazu Kunstoff an, bei denen der Autoentschlossen zu handeln, bevor mobilist eine Erschütterung das Schlimmste passiert, und wahrnimmt und damit auf die sucht nach Lösungen, um diese Baustelle aufmerksam gemacht Arbeit sicherer zu machen. Nach Dieses Fahrzeug wird eventuell bald in der Schweiz eingesetzt. wird. jop langen Untersuchungen hat Beat


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Die Jubiläumsausgabe der farbigsten und schrillsten Parade der Schweiz findet am 13. August rund um das Zürcher Seebecken statt. Touring verlost 5x2 exklusive VIP-Packages! Diese TouringVIP-Packages beinhalten je 2 Tickets für das Love Mobile «crazy electronic circus» mit Boy George und DJ Réne S., 2 Tickets für die Jubiläums-VIP-Zone, 2 Tickets für die Megaparty Energy 11 und 1 CD «Street Parade official Compilation mixed by Remady». Einzige Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einhaltung des Dresscodes sowie absolute Tanz- und Feierlaune! Geniesse die Street Parade aus einzigartiger Perspektive und danach die Megaparty Energy11 mit den Superstars David Guetta, Armin van Buuren, DJ Antoine, Remady und weitere 150 DJ’s! Ein Partyerlebnis der Extraklasse ist garantiert! * Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preise können nicht bar ausbezahlt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des TCS und deren Familienangehörige sind nicht teilnahmeberechtigt.


7. Juli 2011 | touring 12 | Mensch und Mobilität

Kein Mehrwert

Ratgeber Verkehr

Urs-Peter Inderbitzin

Der TCS lehnt die Preiserhöhung der Autobahnvignette auf bis zu 100 Fr. aus drei triftigen Gründen ab.

› In seiner Vernehmlassung lehnt der TCS

fällige Preiserhöhung der Vignette zu prüfen, wenn die Reserve der Strassenkasse von ca. 2,8 Mia. Fr. aufgebraucht sei und der Bund auf jede neue Querfinanzierung der Schiene durch die Strasse endgültig verzichte. Drittens müsse für die Automobilisten im Falle einer zusätzlichen Erhebung von Abgaben ein klarer Mehrwert vorhanden sein, was bei diesem Vorschlag eindeutig nicht zutreffe, findet der TCS. Was die geplante E-Vignette betrifft, plädiert der Club aus Datenschutzgründen dafür, das bewährte System der selbstklebenden Vignette beizubehalten. tg

Keystone

die vom Bund vorgesehene Verteuerung der Autobahnvignette von 40 auf bis zu 100 Fr. ab. Erstens sei es inakzeptabel, dass die Automobilisten vom Bund zur Kasse gebeten werden sollten, um die Unterhalts- und Betriebskosten von bestehenden 400 km Strassen zu finanzieren, für die bisher die Kantone zuständig gewesen seien. Der TCS kritisiert, dass dieses Kompetenzgerangel zwischen Bund und Kantonen auf dem Buckel der Automobilisten ausgetragen werden soll. Zweitens stellt sich der TCS auf den Standpunkt, erst dann sei eine all-

9

Bundesrätin Doris Leuthard (links Rudolf Dieterle vom Bundesamt für Strassen/Astra) erläuterte Ende März ihre Pläne betreffend Verteuerung der Autobahnvignette.

Umstrittener Beschluss

Raserinitiative eingereicht

Kein Billettverkauf mehr im Fernverkehr

Offene Türen werden eingerannt

Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2011 besteht in den Fernzügen (Intercity- und Interregio-Züge) Billettpflicht. Im Klartext: Von da an können beim Zugpersonal keine Billette mehr gekauft werden. Wer in diesen Zügen kein Ticket besitzt, wird gebüsst. Gerade ausländische Fahrgäste dürften damit düpiert werden und die Kritik an diesem Beschluss ist generell gross. Immerhin wollen die Verantwortlichen mit dem Zugpersonal eine Lösung finden, in welchem Rahmen Ausnahmen dennoch gestattet werden. hwm

Kürzlich wurde die Raserinitiative eingereicht. Der Verband des Strassenverkehrs (FRS), dem der TCS angehört, erachtet es «als nicht zielführend, auf Verfassungsstufe einen detaillierten Massnahmenkatalog zur Bekämpfung von Rasern bzw. Geschwindigkeitsexzessen zu verankern». Handlungsbedarf bestehe aber durchaus auf Gesetzesstufe. Dort sollen im Rahmen von «Via sicura» schärfere Regelungen eingeführt werden. Das Volksbegehren rennt somit laut FRS offene Türen ein und sei deshalb abzulehnen. tg

Auf Seen gilt es Verkehrsregeln zu beachten Nun rudern und paddeln sie wieder. Und sind mit Luftmatratzen und Gummibooten auf unseren Seen unterwegs. Ein Riesenplausch. Doch Achtung: Auch für Schwimmhilfen und Bade- und Vergnügungsgeräte gibt es Vorschriften. Solche Strandboote – wie sie im offiziellen Jargon heissen – brauchen zwar keine Bootsnummer, sie dürfen jedoch nur in der inneren Uferzone von 150 m oder im Abstand von höchsten 150 m um sie begleitende Schiffe herum verkehren. Eine Seeüberquerung mit einem kleinen Gummiboot oder einer Luftmatratze ist dementsprechend nicht erlaubt, wenn nicht ein immatrikuliertes Boot mitfährt. Unzulässig ist es auch, Bestände von Wasserpflanzen wie Schilf, Binsen oder Seerosen zu befahren. Für die Schifffahrt gesperrte Wasserflächen sind mit gelben, kugelförmigen Schwimmkörpern gekennzeichnet. Motorboote dürfen die Uferzone von 150 m nur befahren, um an- oder abzulegen, stillzuliegen oder Engstellen zu durchfahren. Sie haben jeweils den kürzesten Weg zu nehmen. Das Tempo ist auf 10 km/h beschränkt. Schliesslich hat, wer auf einem Gewässer unterwegs ist, die allgemeinen Sorgfaltspflichten einzuhalten: Es darf niemand gefährdet, kein fremdes Gut beschädigt und die Umwelt nicht gestört werden. Auf Kursschiffe und Fischer ist Rücksicht zu nehmen. Zusätzliche Einschränkungen aufgrund anderer Vorschriften sind möglich. Auf dem Baldeggersee – der See gehört Pro Natura – ist etwa jegliche Bootsfahrt verboten. Wer Vorschriften missachtet, erhält nicht eine Ordnungsbusse wie im Strassenverkehr, sondern wird beim Richter verzeigt, was erheblich teurer wird, weil zusätzlich zur Busse noch Gerichtskosten anfallen. Verstösse auf Seen oder Flüssen können mit Haft oder Busse, in schweren Fällen – wenn Personen gefährdet werden – gar mit Gefängnis bis zu drei Jahren geahndet werden.

Der Autor ist Jurist und Bundesgerichtskorrespondent.


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Mensch und Mobilität | touring 12 | 7. Juli 2011

Dem Stau zu Leibe rücken Lange Zeit wurstelten die Kantone in eigener Regie, wenn es um den Verkehr auf den Nationalstrassen ging. Seit 2008 wird in Emmenbrücke versucht, das Problem in der Verkehrsmanagement-Zentrale national zu lösen. Aber man steht erst am Anfang.

› Bis Ende 2007 dominierte auf den stark befahrenen gut 1800 Kilometer des schweizerischen Nationalstrassennetzes punkto Verkehrsmanagement tendenziell der Kantönligeist: Jede Polizeikommandozentrale dirigierte den Verkehr auf der Autobahn mehr oder weniger in eigener Regie. Es fehlte da und dort die nationale Optik. Das führte mitunter zu unkoordinierten Massnahmen, welche vorab bei Staus bei kantonsübergreifenden Verkehrsanlagen alles noch schlimmer machten.

dessprache. Der TCS gehört übrigens zu den Mitbegründern und Trägern von Viasuisse; TCS-Generaldirektor Bruno Ehrler ist Verwaltungsratspräsident.

Viele Quellen | Nicht nur die Spezialisten

von Viasuisse, welche auch auf die Informationen von Staumeldern zurückgreifen (0800 888 123), sondern auch die Operatoren der Verkehrsmanagementzentrale in Emmenbrücke sind nach wie vor auf die Angaben der jeweiligen Polizeikorps angewiesen; mit ihnen wird auch dauernd kommuniziert. Hinzu kommt ein komplexes System zur Darstellung der aktuellen Verkehrslage. Wichtigstes Instrument sind 310 Online-Zähler, welche detaillierte Daten zum Verkehrsgeschehen liefern. Mittels Live-Videobildern von 450 Kameras entlang der Strecke werden die gewonnenen Daten abgesichert. Alles dient dazu, die aktuelle Verkehrssituation auf den Nationalstrassen zu erfassen, zu analysieren und

Bilder hwm, zvg

Zentralisierung | Seit die Nationalstrassen im Zuge der «Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen» (NFA) vom Bund verantwortet werden, gehts in Sachen Koordination langsam vorwärts. Äusseres Zeichen dafür ist die am 1. Februar 2008 in Emmenbrücke eröffnete Verkehrsmanagementzentrale (VMZ-CH) in Emmenbrücke (LU) des Bundes. Von hier aus sollen dereinst die

Nationalstrassen zentral dirigiert werden, womit sich vermehrt Staus vermeiden oder zumindest verkleinern lassen. Im futuristischen Zweckbau, welcher mit einem Aufwand von 10 Mio. Fr. erstellt wurde, arbeiten derzeit 20 Personen im DreischichtenBetrieb (Wochenenden zwei Schichten). Noch ist der Bau längstens nicht ausgenützt, der Einbau weiterer Arbeitsplätze wird vorbereitet. Dennoch sind die Mitarbeiter der Verkehrsmanagement-Zentrale nicht etwa arbeitslos, im Gegenteil: Im Rahmen der Möglichkeiten koordinieren sie bereits jetzt den Verkehr auf den Nationalstrassen, managen den Schwerverkehr auf der Nord-SüdAchse, insbesondere beim Gotthard-Tunnel, stimmen Baustellen ab (derzeit sinds 263) und arbeiten mit der nationalen Verkehrsinformationszentrale Viasuisse in Biel zusammen. Die dortige Redaktion redigiert und verbreitet Verkehrsmeldungen für die ganze Schweiz in der jeweiligen Lan-

Gruppenleiter Mario Frei verfolgt via die Monitore die Verkehrssituation auf den Nationalstrassen und reagiert, wenns angezeigt ist.


7. Juli 2011 | touring 12 | Mensch und Mobilität

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33 Millionen Staustunden in der Schweiz

In diesem architektonisch ansprechenden Gebäude im Luzernischen wird der Verkehr gemanagt.

entsprechende Massnahmen (Umleitungen, Temporeduktionen etc.) anzuordnen. Wobei Michael Müller, Bereichsleiter Information und Kommunikation, welcher den «Touring» beim Besuch der Zentrale in Emmenbrücke begleitete, vor Illusionen warnt: «Verkehrsmanagement stösst an seine Grenzen, wenn es keine Alternativen gibt.» Im Klartext heisst dies: Derweil die Platzverhältnisse im Ausland meist viel generöser sind und es viele Alternativrouten gibt, sind in der kleinen, dichtbesiedelten Schweiz die Möglichkeiten eingeschränkt.

Direkt eingreifen | Umsomehr kommt der flexiblen Signalisierung auf den Nationalstrassen grosse Bedeutung zu. Ein wichtiges Instrument sind etwa Wechseltextan-

zeigen oder dynamische Geschwindigkeitsanzeigen. Seit kurzem können die AstraMitarbeiter von Emmenbrücke aus im Rahmen eines Pilotbetriebs erstmals selber Verkehrsmanagement-Anlagen schalten, dies im Dreieck der A1, A2 und A3. Bis es soweit ist, dass die Mitarbeitenden der VMZ-CH von Emmenbrücke aus landauf, landab direkt eingreifen können, wirds noch eine Weile dauern. Die entsprechenden Instrumente können nämlich nur im Rahmen der normalen Erhaltungsmassnahmen entsprechender Autobahnabschnitte eingebaut werden. So dürfte es gut und gerne bis mindestens 2020 dauern, bis die 2008 eröffnete Verkehrsmanagementzentrale ihren Wirkungskreise voll entfaltet haben wird. Heinz W. Müller

Den Verkehrsteilnehmenden gehen auf dem Nationalstrassennetz pro Jahr 33 Mio. Stunden im Stau verloren. Dies verursacht volkswirtschaftliche Kosten von etwa 1,2 Mia. Fr. Dies geht aus dem «Verkehrsflussbericht 2009» des Bundesamts für Strassen (Astra) hervor. Die Verkehrsüberlastung ist die häufigste Stauursache. Rund zwei Drittel (8029 Stunden) aller registrierter Staus sind auf Verkehrsüberlastung (vorab in Agglomerationen) zurückzuführen. Andere Ursachen sind Unfälle und Baustellen. Der Grossraum Zürich bleibt der Stauschwerpunkt der Schweiz. Die Anzahl der Staustunden auf der Nordumfahrung Zürich–Winterthur (3512 Std.) hat sich seit 2003 praktisch verdoppelt. Das ist fast ein Drittel der Staustunden auf dem gesamten Nationalstrassennetz. Die Eröffnung des Westrings Zürich auf der A3 hat leider keine Entlastung gebracht – im Gegenteil. Gross sind die Pendlerstaus in den Räumen Basel, Bern, Lausanne und Genf. Die A1 zwischen Bern und der Verzweigung Wiggertal ist wegen des starken Verkehrs oft überlastet. Luft gibts zwischen Härkingen und Wiggertal dank zusätzlichen Spuren. Die A2 zwischen Erstfeld und Biasca (Gotthard-Tunnel) produziert pro Jahr 13% aller Staustunden auf den Nationalstrassen. Diese fallen primär auf Wochenenden und Ferienzeiten. hwm/pd

«Den Polizeien wird die Arbeit nicht ausgehen» » Die Zentrale sieht noch unternutzt aus. Ändert sich das?

Marc Wijnhoff: Bis das nationale Verkehrsmanagement voll funktionsfähig ist, wird es noch einige Zeit dauern. Das hat vor allem technische Gründe. Die bestehenden Anlagen sind historisch bedingt sehr dezentral ausgerichtet und technisch wenig kompatibel. Deshalb werden die meisten Verkehrsmanagement-Anlagen weiterhin von den kantonalen Leitzentralen aus angesteuert. Die Zentrale in Emmenbrücke wird diese Aufgaben schrittweise von den Kantonen übernehmen. Wird den Polizei-Verkehrszentralen nicht mittel- und langfristig Arbeit weggenommen? Die Koordination der Einsatzkräfte, die Entgegennahme von Notrufen und das Ergreifen von Massnahmen zur Bewältigung von ausserordentlichen Situationen infolge von Verkehrsunfällen, Pannenfahrzeugen, etc. bleiben Sache der Polizei. Zudem wird der Abstimmungsbedarf zwischen dem Verkehrsmanagement auf den Autobahnen und dem übrigen Strassennetz in den kommenden Jahren erheblich zunehmen. Auf diesen Strassen bleiben die Polizeien auch für das operative Verkehrsmanagement zuständig. In der Summe wird den Poli-

zeien die Arbeit also auch bei einer voll funktionsfähigen VMZ-CH nicht ausgehen, sie wird sich aber verschieben. Besteht die Absicht, die Verkehrsinfozentrale Viasuisse in die Zentrale in Emmenbrücke zu integrieren? Davon kann keine Rede sein. Wir wollen uns auf das operative Verkehrsmanagement konzentrieren. Wir haben uns deshalb früh entschieden, die redaktionelle Aufbereitung und Verbreitung der Verkehrsinformationen an die Viasuisse auszulagern. Die Viasuisse verfügt in diesem Bereich über eine langjährige Erfahrung und eine ausgewiesene Fachkompetenz. Im Weiteren verfügt sie über einen direkten Zugang zur SRG idée suisse sowie zu weiteren Abnehmern von Verkehrsinformationen. Der permanente Datenaustausch ist über technische Systeme jederzeit sichergestellt. Interview: hwm

«

Marc Wijnhoff, Leiter Verkehrsmanagementzentrale (VMZ-CH), Emmenbrücke


7. Juli 2011 | touring 12 | Mensch und Mobilität

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Schutz für Hund und Herrchen Damit Hund und Katz im Auto ihre Herrchen nicht ablenken und gefährden, müssen sie gut gesichert sein. Der TCS hat mehrere Systeme unter die Lupe genommen.

› Der Hund fährt heute als praktisch voll-

wertiges Familienmitglied und Freizeitbegleiter bei zahlreichen Autofahrten mit. Aber auch Katzen kommen nicht daran vorbei, sei es auch nur für den jährlichen Besuch beim Tierarzt. Damit die Vierbeiner und auch ihre Herrchen ausreichend geschützt sind und die Fahrten möglichst stressfrei verlaufen, müssen die Tiere im Auto ausreichend gesichert sein. Nicht zuletzt gilt es auch, die gesetzlichen Vorschriften zu beachten (siehe Kasten). Für die Mobilität mit Haustieren gibt es verschiedene Sicherungssysteme, die mittels Crash-Tests auf ihre Sicherheit und in ihrer Handhabung getestet wurden.

Kaum Überlebenschancen | Die CrashTests zeigten, dass die Überlebenschancen für einen ungesicherten Hund bei einem Unfall mit 50 km/h sehr gering sind. Der Hund prallt mit dem 25-fachen Gewicht nach vorne in die Windschutzscheibe oder gegen die Kopfstütze und Rückenlehne der vorderen Passagiere. Die Folgen für Fahrer und Beifahrer sind bei einem solchen Unfall erheblich. Auch eine Schutzdecke, die für den Transport des Hundes auf der Rückbank verwendet wird, kann daran nicht viel ändern. Sie dient lediglich als Schutz vor Verschmutzung. Besser schneiden Hundesicherheitsgurte ab. In Kombination mit einem Geschirr für den Hund

schützt ein solcher Sicherheitsgurt die Menschen, weil der Hund bei einem Unfall nicht nach vorne katapultiert wird. Die Gurte werden entweder am Sicherheitsgurt, am Gurtschloss oder bei neueren Produkten an den Isofix-Befestigungen verankert. Hundesicherheitsgurte mit Plastikverschlüssen bieten aber bei einer Kollision oder Vollbremsung keine Sicherheit, da sie schnell brechen. Crash-geprüfte Systeme mit Metallverschlüssen und doppelter Anbindung an das Gurt-System haben sich gut bewährt, aber sie schützen in erster Linie den Menschen und nicht den Hund: Dieser prallt nämlich dennoch in die Rückenlehne und zieht sich schwere Verletzungen zu.

Transportboxen | Weitere Sicherungs-

systeme sind Trennnetze oder Trenngitter, die den Fahrzeuginnenraum abtrennen. Da es viele unterschiedliche Netze und Gitter aus verschiedenen Materialien gibt, kann dieses System nicht abschliessend beur-

teilt werden. Material und Befestigung müssen aber für mehrere 100 Kilo ausgelegt sein, nur dann kann bei einer Kollision ein Vorschiessen des Hundes verhindert werden. Idealerweise werden stabile Laderaumgitter verbaut, die vom Dach bis zum Boden reichen. Transportboxen aus Kunststoff bieten, wenn sie optimal platziert und gut verankert sind, einen guten Schutz für Hund und Passagiere. Je stabiler die Box, desto sicherer. Bei der Platzierung ist es wichtig, dass die Box nach vorne abgestützt ist. Kleine Boxen am besten im Fussraum hinter dem Beifahrersitz platzieren, grosse Boxen quer zur Fahrtrichtung im Laderaum direkt an der Rückenlehne. Das aus Sicht des TCS sicherste System für den Transport von Vierbeinern ist die fest installierte Metallbox im Laderaum. Der Hund kann niemanden beeinträchtigen und ist durch die stabile Verankerung bei Kollisionen gut geschützt. nr/TCS B+B

Beim Transport von Tieren müssen die Vorschriften der Tierschutzverordnung und des Strassenverkehrsgesetz (SVG) eingehalten werden. Die Tierschutzverordnung schreibt vor, dass Tiere während des Transports genügend Platz haben müssen und keine Schäden erfahren. Laut SVG müssen Tiere so gesichert sein, dass sie niemanden gefährden oder belästigen und nicht herunterfallen können. Das selbe Recht gilt auch in den meisten europäischen Ländern. Bei Reisen ins Ausland ist ein von der EU anerkannter Heimtierausweis zwingend. Ausserdem sollte man sich beim Bundesamt für Veterinärwesen (BVet) über aktuelle Einreisebestimmungen erkundigen. TCS B+B

TCS

Transport von Tieren

Eine fest installierte Transportbox bietet besten Schutz für Hund und Herrchen.


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Nadia Rambaldi

7. Juli 2011 | touring 12 | Mensch und Mobilität

Italienische Automobilkunst der späten 20er Jahre: Die Isotta Fraschini mod. 8 A.

Die ganze Welt des Automobils Das Museo Nazionale dell’Automobile in Turin wurde für 33 Mio. Euro renoviert und vergrössert. Seit März können die neuen Ausstellungsräume besichtigt werden.

Sogenannte Faceliftings sind in der Automobilbranche nichts Aussergewöhnliches. Doch nicht nur Autos können aufgefrischt werden, auch in die Jahre gekommene Museen. So auch das Museo Nazionale dell’Automobile im norditalienischen Turin, gegründet 1932 als Biscaretti-Museum und damit eines der ältesten Automobil-Museen der Welt. Ganze vier Jahre dauerten die Umbauarbeiten, im März wurde das Museum wiedereröffnet. Es ist eines der wenigen Museen, dass weltweiten Verkehrsmitteln gewidmet ist. 200 Modelle von 85 Herstellern aus acht Ländern befinden sich in den neuen Ausstellungsräumen. Sie dokumentieren die Entwicklung der Automobile ab ihrem Entstehen in den 1880er Jahren bis heute.

Grössere Ausstellungsfläche | Das Facelifting war alles andere als oberflächlich: Das ursprüngliche Museumsgebäude wurde entkernt und neu ausgebaut. Dazu folgte ein grosser Anbau und eine vollkommen neue Innenraumgestaltung. Die Ausstellungsfläche verdoppelte sich dabei nahezu und beträgt heute 19 000 m2. Insgesamt kosteten der Umbau und die Neugestaltung der Ausstellung rund 33 Millionen Euro – die Kosten trugen die Stadt Turin,

die Provinz Piemont sowie der italienische Automobilclub. Das neue Museum hat drei Etagen, der Rundgang beginnt ganz oben im zweiten Stock mit den ältesten Autos. Man sieht den Dampfwagen von Cugnot, die MiniaturModelle anderer Frühfahrzeuge und den hölzernen Wagen von Leonardo da Vinci aus dem Jahr 1478. In 21 Räumen wird gezeigt, wie das Automobil geboren wurde und im 20. Jahrhundert langsam die Welt eroberte. Dabei wird die Weltgeschichte miteinbezogen und als historischer Hintergrund thematisiert. Die Ausstellung wagt auch einen Blick in die Zukunft und zeigt auf, was diese bringen könnte. Der erste Stock steht im Zeichen von Pferdestärken und automobiler Ästhetik. Dazu gehört die Schönheit nackter Motoren, die Stärke spritziger Rennboliden aber auch die Wirkung unterhaltsamer Auto-Werbefilme. Die letzten Räume im Erdgeschoss widmen sich dem Design und der Planung und Realisations eines Autos. Namhafte zeitgenössische Designer erzählen, was sie inspiriert und wie sich ihre Arbeit in den letzten Jahren verändert hat. nr

Touring-Info Museo Nazionale dell’Automobile, Corso Unità d'Italia 40, Turin. www.museoauto.it, Eintritt 8 Euro.


Exklusiv-Angebot für TCS-Mitglieder

Suonen-Wanderwochen im Wallis Crans-Montana, der sonnigste Ferienund Sportort der Schweiz erstreckt sich auf einer Hochebene über dem Rhonetal. Hier ist das Panorama der Alpen vom Simplon im Osten über das Matterhorn bis zum Mont-Blanc im Westen einfach grandios! In diesem atemberaubenden Dekor begleitet Urs Benz, Direktor des Hotels Helvetia Intergolf und begeisterter Wanderer, die Mitglieder des TCS auf unvergesslichen Ausflügen entlang der Suonen; der berühmten «heiligen Wasser», welche die Wiesen und Weinberge des Wallis, dieses zentralalpinen Trockentals, mit dem kostbaren Nass versorgen. Das Hochplateau von Crans-Montana und Umgebung bietet zu jeder Jahreszeit eine aussergewöhnliche Landschaft und eine reine Bergluft, die Körper und Geist reinigt und für den Rest des Jahres stärkt!

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Dieses Angebot ist nicht kumulierbar mit anderen Ermässigungen.

Vor allem aber wird Sie unsere herzliche Gastf t reundschaft f und die gemütliche Atmosphäre in unserem Haus begeiste t rn! Crans-Montana bietet 280 km ausgeschilderte abwechslungsreiche Spazier- und Wanderwege. Einige führen entlang von Suonen, die man in der Schweiz nur im Wallis findet. Das atemberaubende Panorama, unzählige Sonnenstunden und das erholsame, regenerierende Kurortklima sind die weiteren echten Trümpfe unseres schönen Ferien- und Sportorts! Reservieren Sie Ihre Suonen-Wanderwochen direkt beim Hotel per Telefon, E-Mail oder mit dem Anmeldeschein!

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Test und Technik | touring 12 | 7. Juli 2011

Focus verkörpert Dynamik pur Die dritte Generation des Ford Focus setzt Akzente in den Bereichen Design, Fahrdynamik, Sicherheit und Sparsamkeit. Test des Ford Focus 1.6 TDCi Titanium. ist bestimmt nicht einfach, ein Erfolgsmodell ständig zu verbessern. Doch Ford ist mit der dritten Generation des Modells Focus dies durchaus gelungen. Ein Auto, das viel Fahrvergnügen mit einer guten Portion Sportlichkeit verspricht. Kam das Vorgängermodell noch eher bieder daher, ist die neue Form eleganter und pfiffiger. Besonders augenfällig ist die modern ausgefallene Heckpartie. Und tatsächlich, nicht nur die Optik, sondern auch die Fahreigenschaften des getesteten Ford Focus 1.6 TCDi Titanium mit 115 PS sind bestechend. Hier haben die Ford-Ingenieure ganze Arbeit geleistet. Denn der Focus liegt satt auf der Strasse, meistert Kurven mit Bravour, gibt gute Rückmeldungen und fühlt sich topsicher an. Das sportlich aber nicht zu straffe und stabile Fahrwerk sowie die direkte Lenkung garantieren ein hohes Potential an Fahrvergnügen. Die dritte Focus-Generation verkörpert Fahrspass in Reinkultur und setzt mit vielen nützlichen Fahrassistenzsystemen in dieser Fahrzeugklasse Akzente.

den Sensoren weit in die Frontscheibe hinein, was gewöhnungsbedürftig ist. Überhaupt ist die Sicht beim Focus nach hinten und seitlich stark eingeschränkt. Da werden Parksensoren obligatorisch. Der Kofferraum mit einem Volumen von 365 Litern ist für diese Klasse geräumig. Hinderlich ist einzig die hohe Ladekante. Wer mehr Volumen benötigt, erreicht bei umgeklappten Rücksitzlehnen 1148 Liter.

Stimmiger Innenraum | Von aussen betrachtet wirkt der neue Focus kompakt. Dieser Eindruck täuscht, denn der sportlich gestaltete Innenraum ist geräumig. Nur bleibt im Fonds wegen der coupéähnlichen Heckpartie nicht viel Kopffreiheit. Bereits beim Öffnen der Türen kommt im doppelten Sinne Stimmung auf: der Innenraum wird in rotes Licht getaucht, dass dann beim Schliessen der Türen in blau wechselt. Auch in blau gehalten sind die Zeiger der Hauptinstrumente, welche gut platziert und ablesbar sind. Dann ist aber im Cockpit bereits Schluss mit der Übersichtlichkeit. Eine Vielzahl an Schaltern und Bedienelementen bevölkern die Mittelkonsole und das Lenkrad. Es ist beinahe wie in einem Raumschiff. Beim Innenspiegel in der Mitte der Frontscheibe (Assistenz-Zentrale) ragt ein Kunststoffkeil mit

Fortsetzung auf Seite 23

Kein Schnellstarter | Sobald der 1.6

Turbodiesel auf Touren ist, geht es mit dem Focus flott voran. Das Aggregat ist durchzugsstark und läuft kultiviert und, was heute zählt, sehr sparsam. Doch bis es soweit ist, dauerts seine Zeit. Nach kurzer Anfahrschwäche schiebt er willig an und beschleunigt in ansprechenden 10,9 Sekunden auf 100 km/h. Fallen die Drehzahlen unter 1500 u/min, muss runtergeschaltet werden, sonst bringt der Motor den Wagen nicht ordentlich vom Fleck. Die Schaltung ist leichtgängig und recht präzise, die Schaltwege sind aber lang. Absolut gelun-

Kurzbilanz

Bilder Mathias Wyssenbach

› Es

+ –

Top Fahrwerk mit entsprechenden Eigenschaften, moderater Verbrauch, gutes Platzangebot (Kofferraumvolumen), reichhaltige Komfort- und Sicherheitsausstattung, gutes Preis-/ Leistungsverhältnis. Eingeschränkte Übersicht nach vorne, hinten und seitlich, hohe Ladekante, Bedienerfreundlichkeit, teilweise noch nicht ausgereifte Assistenzsysteme, spürbare Anfahrschwäche, Kopffreiheit hinten.

Störender Kunststoffkeil auf der Frontscheibe.


7. Juli 2011 | touring 12 | Test und Technik

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Die dritte Generation des Ford Focus glänzt mit schnittigem Design und sportlich-komfortablem Fahrwerk.

TCS-Vergleich Preis (Fr.) Hubraum (cm3) Leistung (kW/PS) Max. Drehmoment (Nm/min) Verbrauch (l/100 km) Innenlärm bei 120 km/h (dBA) Betriebskosten (Fr./km)3 Wartungskosten4 Test «Touring»

Ford Focus 1.6 TDCI Titanium

Alfa Romeo Giulietta 1.6 JTDM Distinctive

Citroën DS4 1.6 HDi SO Chic

Opel Astra 1.7 CDTi Cosmo

38 350.– 1560 85/115 270/1750 4,3 A2 70 –.76 11333 12/2011

35 450.– 1598 77/105 280/1500 4,41 A2 705 –.71 11133 18/20105

37 150.– 1560 82/112 270/1750 4,71 A2 696 –.75 11133 1/20116

36 000.– 1686 92/125 280/2000 4,61 A2 707 –.76 11333 5/20107

Wert laut Importeur 2 Energieeffizienz laut Importeur 3 Bei 15 000 km/Jahr 4 Gesamtkosten auf 180 000 km bei 15 000 km/Jahr 5 Alfa Romeo 1.4 MA Distinctive 6 Citroën C4 2.0 HDi 7 Opel Astra 1.6 T Sport

1

Das Cockpit mit einer Vielzahl an Schaltern.


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7. Juli 2011 | touring 12 | Test und Technik

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Technische Daten �

148 cm

m 8c –8 61 �

Radstand 265 cm

cm 13 –1 89

95 cm

107 cm

Länge 436 cm (Breite 182 cm)

� �

Innenbreite: vorne 146 cm, hinten 143 cm Kofferraum: 365–1148 Liter Reifen: 215/50 R 17, min. 205/55 R 16

TESTFAHRZEUG Ford Focus 1.6 TDCi Titanium; 5 Türen, 5 Plätze; Fr. 38 350.– (wie getestet: Fr. 44 563.–) Varianten: 1.6Ti-VCT Ambiente (Fr. 24 400.–) bis 2.0 16 V Duratorq TDCi Titanium (Fr. 40 850.–) Optionen (Auszug): Driver Assistant Pack (Fr. 1600.–), Metallic-Lackierung (Fr. 1150.–) Garantien: 2 Jahre Werk, 1 Jahr Ford ExtraGarantie; 12 Jahre Rostschutz (Auflagen) Importeur: Ford Motor Company SA, Geerenstrasse 10, 8304 Wallisellen, www.ford.ch TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN Motor: 4 Zylinder Diesel 1.6 Turbo, 115 PS; Frontantrieb, 6-Gang-Getriebe Gewichte: 1455 kg (wie getestet), zulässiges Gesamtgewicht 1900 kg, Anhängelast 1200 kg

gen ist das ausgewogene Fahrwerk, welches viel Sportlichkeit zulässt ohne Einbussen im Komfort zu erleiden. Fast wie bei einem Go-Cart lenkt der Focus präzise ein, untersteuert kaum und bleibt wie auf Schienen stabil in der Spur. Gelungen sind die Sitze, welche gut kontuiert sind und ordentlich Seitenhalt bieten.

Viele Assistenten | Gross geschrieben wird beim Focus der Faktor Sicherheit und Assistenzsysteme. Serienmässig ist der Focus Titanium für seine Klasse bereits sehr gut ausgestattet: so unter anderem mit Lichtautomatik, Regensensor, Tempomat oder Berganfahrhilfe. Was an preisgünstigen Optionen erhältlich ist, übertrifft in dieser Klasse die Konkurrenz. Unter ande-

ren waren in der getesteten Version Fernlich-, Spurhalte-, Toterwinkel-Assistenten, ein Auffahrschutzsystem oder Verkehrszeichenerkennung eingebaut (Driver Assistant Pack ab 1600 Fr.). Noch nicht ganz optimal einjustiert waren die Systeme für Verkehrszeichenerkennung und der Toterwinkel-Assistent. Die Bremsen greifen schnell und der Wagen steht nach 36,7 Metern still. In Bezug auf die Sicherheit punktet der Focus bereits in der Grundausstattung. Wie die Vorgänger wird auch die dritte Focus-Generation wegen der sportlichen Form, den leistungsstarken und sparsamen Motoren und insbesondere wegen der dynamischen Fahreigenschaften auf viele Fans stossen. Die Version Ambiente mit einem 105 PS starken 1.6 Benziner ist bereits ab 24 400 Fr. erhältlich.

Felix Maurhofer

Fondspassagiere müssen beim Einsteigen über eine hohe Schwelle. Die Sicht nach hinten ist eingeschränkt. Die gefällige, neu gestaltete Heckpartie.

TCS-Exklusiv FAHRDYNAMIK Beschleunigung (0–100 km/h): Elastizität: 60–100 km/h (4. Gang) 80–120 km/h (4. Gang) Wendekreis: Innengeräusch: 60 km/h: 60 dB (A) 120 km/h: 70 dB (A)

11113 11113

SICHERHEIT Bremsweg (100–0 km/h): 36,7 m Übersicht Ausstattung

11111 11133 11111

10,9 s 7,4 s 8,7 s 11,6 m

KOSTEN SERVICE Wartung (km/Mte)

20 000/12 40 000/24 Gesamtkosten für 15 000 km/Jahr

Stunden

Arbeitskosten (Fr.)

0,6 1,2 Wartung 26,2

87.– 174.– auf 180 000 km: 6048.–

BETRIEBSKOSTEN km/Jahr

Rp./km

Fr./Monat feste variable

Ford Focus 1.6 TDCi Titanium: Detailübersicht

15 000 30 000

76 52

608.– 608.–

INNENRAUM 11113 Insgesamt geräumiger Innenraum, wegen der coupéähnlichen Heckpartie ist das Platzangebot im Fonds etwas eingeschränkt. Mit 365 Liter Kofferraumvolumen ist der Focus bei den Leuten, allerdings ist die hohe Ladekante störend. Viele Ablagen vorhanden.

346.– 693.–

Stundenansatz für TCS-Berechnungen: Fr. 145.– (BFS), Ford-Händler von Fr. 125.– bis Fr. 185.–

NORMVERBRAUCH AUF PRÜFSTAND (80/1268/EWG) Städtisch

Ausserstädt. Gesamt

TCS 5,3 3,7 Werk 5,1 3,7 CO2-Emissionen: CO2-Durchschnitt CH 2009: EnergieEtikette (A–G): TESTVERBRAUCH 5,5 l/100 km

4,3 4,2 111 g/km 167 g/km A 11113

Reichweite 964 km

Tankinhalt: 53 Liter

TCS TUW: Robert Emmenegger

KOMFORT 11113 Die Feder-/Dämpferabstimmung ist ein gelungener Kompromiss zwischen straff und genügend Komfort. Gut kontuierte Sportsitze mit anständigem Seitenhalt. Eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigt die Bedienung der zahlreichen Knöpfe in der Mittelkonsole und am Lenkrad. AUSSTATTUNG 11111 Top Ausstattung der Version Titanium mit Zweizonen-Klimaautoma-

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tik, Tempomat, Sony-Audiosystem, Lichtautomatik und Regensensor. FAHRLEISTUNG 11113 Der Turbodiesel macht seine Sache insgesamt gut. Nach spürbarer Anfahrschwäche ist das Durchzugsvermögen erstaunlich und verhilft dem Focus zu ansprechenden Fahrleistungen. Der Motor ist durchzugsstark und auch sparsam. FAHREIGENSCHAFTEN 11111 Der neue Focus verfügt über ein Top-Fahrwerk. Er lenkt präzise und direkt ein, untersteuert wenig und bleibt stabil in der Spur. Gelungenes, agiles Handling. SICHERHEIT 11112 Bereits bei der serienmässigen Sicherheitsausrüstung schneidet der Focus sehr gut ab. Optionen sind top.


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7. Juli 2011 | touring 12 | Test und Technik

Kein gewöhnlicher Kombi Der Hyundai i40 Kombi ist um Welten attraktiver als der frühere Sonata. Zum koreanischen Preis-Leistungs-Verhältnis gesellen sich hochwertige Technik und Materialien. dai i40 Kombi soll den steten Aufstieg der koreanischen Marke zusätzlich ankurbeln. Das Fahrzeug bietet erstmals oberklassenähnliche Standards zu günstigen Preisen. Seine schnittige Karosserieform mit dynamischen Sicken und coupéähnlichem Heckabschluss setzt sich kühn über die in der Mittelklasse üblichen stilistischen Regeln hinweg. Das Pünktchen auf dem i bilden eigenständig geformte LED-Tagfahrlichter. Aber dieser Imageträger begnügt sich nicht mit Stylingeffekten. Hochwertige Materialien im Interieur und ergonomische Bedienelemente rücken ihn in die Nähe von Premium-Modellen. Dies gilt auch für innovative Ausstattungselemente wie belüftete Sitze, Einparkhilfe oder Navigationssystem bei der teureren Version. Und im Gegensatz zur Konkurrenz ist alles serienmässig. Punkto Kofferraumvolumen kann es der Kombi fast mit den Platzhirschen der Kategorie aufnehmen, zudem erleichtert der tiefe Boden das Laden. Die Rücksitze bieten reichlich Beinfreiheit, allerdings lassen sich die Füsse nicht unter den Vordersitzen verstauen. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr die Geräuschdämmung und das Fahrwerk. Letzteres lässt sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen, hinterlässt jedoch einen eher sterilen Eindruck. Bemerkenswert ist der moderate Wendekreis.

Bilder zvg

› Der speziell für Europa entwickelte Hyun-

Die Designer des Hyundai i40 inspirierten sich an moderner Kunst, und das merkt man auch!

Der 1,7-Liter-Benziner mit 177 PS und Direkteinspritzung ist kein Ausbund an Temperament, verrichtet aber brav seine Arbeit. Der 136 PS starke 1700er Diesel wirkt spritziger, und seine 115-PS-Variante gehört zu den sparsamsten Motoren des Segments. In Verbindung mit einem StartStopp-System verspricht sie bescheidene 4,3 l/100 km und 113 g CO2 pro km. Nicht nur sein Preis ist heiss, sondern der Hyun-

dai i40 Kombi bietet zudem ohne Kostenfolge premiumverdächtige Dienstleistungen wie Fünfjahres-Garantie und Gratisservice während fünf Jahren bzw. 100 000 km.

MOH Technik: Kombi; 5 Plätze; Länge: 4,77 m; Kofferraum: 553–1719 l; Motorisierung: Benziner 135/ 177 PS, Diesel 115/136 PS Preis: 30 990 Fr. (1.6 GDi Comfort) bis 44 990 Fr. (1.7 CRDi Premium), Verkaufsstart am 26. August; viertürige Limousine Ende 2011.

Flottengeschäft ist strategisch wichtig Der Hyundai-Importeur beabsichtigt, 40 bis 45% der i40 Kombi an Firmenflotten abzusetzen. Dieses ehrgeizige Ziel ist bezeichnend für die Bedeutung des gegenwärtig von den europäischen Marken dominierten Sektors. Die auf Flottenbetreuung spezialisierte Firma Arval schätzt, dass im Jahr 2010 inklusive leichte Nutzfahrzeuge 107 000 Einheiten verkauft wurden. «Diesem Markt kommt bei den Importeuren eine strategische Bedeutung zu. Sie müssen zwar mit kleineren Margen auskommen, kompensieren dies aber mit höheren Verkaufsvolumen. Dazu kommen Erträge aus dem Kundendienst und Ersatzteilen», sagt Danilo Bertocchi, Verkaufsdirektor von Arval Schweiz. Firmenfahrzeuge werden auf verschiedene Weise angeschafft, wobei das Spektrum vom normalen Kauf bis zum «Leasing Full Service» reicht. Immer mehr Kunden entscheiden sich

für die letztgenannte Variante, eine Art Langzeitmiete, zum Beispiel über vier Jahre. Firmen, die solche Dienstleistungen anbieten, kümmern sich um alle Belange der ihnen anvertrauten Fahrzeuge (Unterhalt, Reparaturen

Für ein Flottenfahrzeug unentbehrlich: ein grosser und geräumiger Kofferraum wie beim Hyundai i40.

usw.). «So lassen sich die Kosten über die gesamte Einsatzdauer planen, der Kunde profitiert auch von Rabatten auf Verschleissteilen wie Reifen», sagt Danilo Bertocchi, dessen Firma rund 50 000 Fahrzeuge betreut. In der Regel werden den Flottenkunden zwischen 10 und 15% Rabatt gewährt, bei grossen Bestellungen sogar noch mehr. Das klassische Flottenfahrzeug für Aussendienstmitarbeiter ist der VW Passat, heute läuft ihm aber der Skoda Octavia den Rang ab. Eine steigende Zahl von Unternehmen wendet heute Richtlinien an, die umweltverträglichen Fahrzeugen den Vorzug geben. Ein Trend, der gemäss einer von Arval in Auftrag gegebenen Umfrage im Ausland noch ausgeprägter ist als in der Schweiz. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen: Schweizer Firmen sind weniger gezwungen, bei den Unkosten den Hebel anzusetzen. MOH


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7. Juli 2011 | touring 12 | Test und Technik

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Ferien mit dem Auto Wertvolle Check-Liste Eine lange Reise mit dem Auto erfordert minutiöse Vorbereitung. Der TCS hat eine Kontrollliste ausgearbeitet in der die wichtigsten Elemente aufgeführt sind, die man auf die Reise mitnimmt. Zum Beispiel Sicherheitsweste, CH-Kleber, Zweitschlüssel und Abschleppseil. Die Liste kann unter www.tcs.ch > auto-moto heruntergeladen werden. Eine Kontrolle in einem der 18 technischen Zentren des TCS bestätigt ausserdem die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs. Adressen auf www.zentren.tcs.ch.

Bilder zvg, Keystone

Beliebte Occasionen

Neue Scheinwerfer und neuer Grill: Doch den Journey sieht man dem Freemont noch an.

Fiat steht drauf, aber Dodge ist drin

Verkäufe Nicht weniger als 414 000 Occasionsautos sind im ersten Halbjahr dieses Jahres verkauft worden. Die von EurotaxGlass’s auf 9,2% geschätzte Steigerung ist auf den konjunkturellen Aufschwung zurückzuführen. Die grössten Zunahmen gab es bei den Mikrowagen (+15%), bei den Cabriolets/ Roadstern (+17%) sowie bei den Luxuswagen (+12%). Trotz einem erwarteten leichten Rückgang im zweiten Semester dürften die jährlichen Verkäufe die Grenze von 800 000 Einheiten überschreiten.

Der erste Streich aus der Fiat-Chrysler-Connection ist lanciert. Sieben weitere Italo-Amerikaner werden bald folgen und damit Fiats Modellpalette massiv vergrössern.

› Die seit 2009 bestehende Fiat-Chrysler-

Connection trägt erste Früchte. Nachdem Fiat anfangs Juni bekannt gab, nun die Mehrheit am US-Automobilkonzern Chrysler übernommen zu haben, wurde Ende Juni der erste Italo-Amerikaner vorgestellt: Der Familien-Van Fiat Freemont. Doch der 4,89 m lange Siebenplätzer ist kein richtiger Italiener, sondern ein Dodge Journey und wird jenseits des Atlantiks auch als solcher verkauft. Sieben weitere Italo-Amerikaner aus der Fiat-ChryslerVerbindung werden schon bald folgen. Fiat will damit Kosten senken und die eigene Modellpalette vergrössern. Laut Paolo Gagliardo, Marketing Direktor von Fiat, werden bis 2014 über die Hälfte der Modelle auf gemeinsamer Plattform stehen. «Der Freemont ist ein erster Pinselstrich in einem grossen Gemälde» prophezeite Gagliardo und verspricht im Hinblick auf den Freemont «innovative Fiat-Lösungen in einem starken und zuverlässigen Chrysler.» Für die europäische Ausgabe haben sich die Fiat-Ingenieure mächtig ins Zeug gelegt und dem Italo-Amerikaner einen etwas europäischeren Charakter und zwei neue Motoren verpasst. Zur Markteinführung wird der Freemont mit Frontantrieb und zwei Diesel-Motorisierungen angeboten: Der 2.0

Multijet 16V mit 140 oder 170 PS. Im Herbst werden auch 4�4-Varianten und ein 6Gang-Automatikgetriebe in Kombination mit den Diesel-Aggregaten und einem 3,6Liter-V6-Benzinmotor mit 276 PS zur Verfügung stehen. Die Italiener optimierten ausserdem die Fahrzeugaufhängung und das Lenksystem. Vibrationen und Fahrgeräusche wurden durch schalldämmende Materialien reduziert. Der Van fährt sich sehr angenehm und ist handlicher unterwegs als der Dodge Journey. 170 PS sind aber durchaus nötig, um seine knapp 1900 kg vernünftig vorwärts zu bewegen. Mit seinen 32 Konfigurationsmöglichkeiten und 20 Ablagefächern ist der Freemont ein günstiger Familien-Van und löst damit die Modelle Ulysse, Multipla und Croma im Fiat-Portfolio ab. Erhältlich ist er seit Juni in den Ausstattungsvarianten Freemont und Freemont Urban. Bereits erstere ist reich dotiert und verfügt serienmässig über Drei-Zonen-Klimaautomatik, Touchscreen, Reifendrucksensor, Alarmanlage und eingebaute Sitzerhöhungen für Kinder. nr

Technik: Familien-Van mit 7 Plätzen; 5 Türen; Länge: 4,89 m; Kofferraum: 145–1461 l Motorisierung: 2.0-l-Turbodiesel, 140/170 PS; Verbrauch (Werk): 5,3 bis 8,3 l Preis: 39 150 Fr. (2.0 140 PS Freemont) bis 42 650 Fr. (2.0 170 PS Freemont Urban).

Süsse Sonderserie Aston Martin Cygnet Der Mikrowagen, der die CO2-Emissionen der britischen Marke senken soll, wird in einer Sonderserie von 14 durch Colette überarbeiteten Exemplaren aufgelegt. Das Pariser Modehaus liess sich vom Thema «Bitterschokolade» inspirieren und schuf ein Interieur aus gestepptem braunem Leder. Blaue Verzierungen, blaue Kissen auf der Sitzbank und eine blaue Umrandung des Kühlergrills schmücken das Auto. Eine Stilübung zum Preis von 48 995 Euro!

Europäischer Satellit Konkurrenz für GPS Der Abschuss der zwei ersten europäischen Gallileo-Satelliten ist für den 20. Oktober geplant. Wenn alles läuft wie vorgesehen, sollten die ersten Dienste ab 2014 verfügbar sein. Angefangen mit einem Fahrhilfesystem für Autos, welches das amerikanische GPS konkurrenzieren wird.


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Freizeit und Reisen | touring 12 | 7. Juli 2011

Lukas wird zum Froschmann Einmal wie ein Fisch unter Wasser tauchen, ist der Wunsch vieler. Lukas hat sich entschlossen, die Tauchausbildung anzugehen und hat es nicht bereut.

› Das Tauchboot Ocean Bird stampft heftig

schaukelnd durch die Wellen des Roten Meeres, während die Taucher arg durchgeschüttelt werden. Eine Stunde dauert der Wellentanz, bis das Boot am Riff Abu Galawa Soraya vertäut werden kann und sich die Sache ein wenig beruhigt. Tauchlehrer Mostafa Abdel Mobdy hat eine Skizze des Riffs gezeichnet und erklärt Tauchlehrling Lukas, wie der Tauchgang auf einer Tiefe von 16 Metern ablaufen wird. Jedes Detail wird genau besprochen, bevor sich die Tau-

cher in den Neoprenanzug zwängen, den Bleigurt, das Tarierjacket mit der Tauchflasche, die Flossen, Taucherbrille anziehen, den Sicherheitscheck durchgehen und von der Plattform des Bootes mit einem grossen Schritt ins tiefe Blau springen.

Eine neue Dimension | Nach ein paar

Flossenschlägen an der Oberfläche gibt Mostafa das Zeichen zum Abtauchen, Lukas lässt die Luft aus dem Tarierjacket und schwebt langsam in die Tiefe. Mostafa

bleibt ständig an seiner Seite, achtet darauf, ob Lukas richtig tariert, den Druckausgleich macht und nicht zu hastig mit den Flossen schlägt. Nun eröffnet sich eine Welt, die schlicht und einfach grandios ist. Hart- und Weichkorallen in allen Farben und Formen, Schwärme von Fischen ziehen herum und Tintenfische schweben vorbei. Noch kann Lukas die vielfältige Unterwasserfauna nicht in vollen Zügen geniessen, denn er hat erst vor vier Tagen begonnen, sich mit der Materie Tauchen zu befas-


7. Juli 2011 | touring 12 | Freizeit und Reisen

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Bevor es los geht, muss Lukas einige Formulare ausfüllen.

Vor dem ersten Wasserkontakt erklärt Mostafa die Tauchausrüstung.

Tauchlehrling Lukas lernt im Freiwasser die richtige Tarierung.

sen. Es gilt, sich in der richtigen Tiefe auszutarieren, damit die sensiblen Korallen nicht berührt werden, ruhig zu atmen, damit die Luft nicht zu schnell aufgebraucht ist und die Handzeichen des Tauchlehrers strikte zu befolgen. Nach rund einer halben Stunde Tauchen am Riff steigen die Taucher nach dem obligaten Sicherheitsstopp langsam zurück an die Oberfläche. «Wow, war das genial, jetzt kann ich verstehen, weshalb viele so begeistert vom Tauchen sind», sagt Lukas. Er hätte zu Beginn des

Unter Wasser die Maske ab- und anziehen, braucht Übung und Mut.

Kurses vor ein paar Tagen nicht geglaubt, dass er so viel Spass an diesem Sport haben könnte. Doch bis es soweit war, brauchte es einiges an theoretischem Wissen und eine Vielzahl an Übungen im seichten Gewässer.

Papierkram und Theorie | Wer Tauchen erlernen will, der muss zuerst einiges an Papierkram erledigen. Angefangen beim Tauchattest beim Hausarzt bis zum Ausfüllen der Formulare zusammen mit Tauchlehrer Mostafa in der Barakuda-Tauch-

schule beim Lahami Bay Resort am Roten Meer. Fast wie beim lernen Autofahren kommt auch beim Tauchen Theorie vor Praxis. Bevor der Tauchlehrling überhaupt in die Nähe des Meeres kam, drückte ihm Tauchlehrer Mostafa das 250 Seiten dicke Manual für den «Open Water Diver-Lehrgang» von PADI (Professional Association of Diving Instructors) in die Hand. Lukas musste die ersten Kapitel zu den Themen Fortsetzung auf Seite 33


7. Juli 2011 | touring 12 | Freizeit und Reisen

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Grundlagen des Tauchens und Ausrüstung studieren. Nach einer Repetitionslektion im Theoriesaal der im Lahami Bay Beach Resort integrierten Tauchschule ging es endlich zur Sache: Lukas probierte die Mietausrüstung an, bekam deren Funktionsweise erklärt und musste unter Anleitung die Tauchflasche am Tarierjacket befestigen, den Lungenautomaten an die Flasche schrauben und mit dem Jacket verbinden. Nochmals wurden die wichtigsten Handzeichen repetiert und Mostafa schärfte dem Debütanten die wichtigste Regel ein: «Halte nie die Luft an und atme immer gleichmässig ein und aus.»

Erster Gerätetauchgang | Nun wurde es ernst: Vor dem Hausriff tauchten die beiden auf eine Tiefe von zwei Meter ab und der erste von insgesamt fünf sogenannten «Schwimmbad»-Tauchgängen konnte beginnen. Noch etwas ungelenk im Element Wasser mit der ganzen Tauchausrüstung, musste Lukas diverse Übungen wie die mit Wasser vollgelaufene Tauchermaske ausblasen, Wechselatmung oder der sichere Freiwasseraufstieg absolvieren. Nach drei Tagen im seichten Wasser und viel theoretischem Wissen vom Bestimmen der richtigen Bleimenge bis zum Riffschutz sowie einigem an Tauchpraxis konnte der Tauchlehrling die obligaten vier Tauchgänge im Freiwasser bis zu einer Tiefe von 18 Metern in Angriff nehmen. Auch die sogenannt «scharfen» Tauchgänge meisterte Lukas problemlos, so dass er reif für den Endspurt und die Brevetierung war. Lukas musste bei der Abschlussprüfung im Freiwasser diverse Szenarien durchspielen, wie etwa das Tauchen ohne

Bilder Felix Maurhofer

Fortsetzung von Seite 31

Ist das Tauchbrevet absolviert, stehen Begegnungen mit Blaupunktrochen nichts mehr im Weg.

Maske, der Aufstieg aus zehn Metern Tiefe mit einem Atemzug oder dem korrekten Einhalten der Sicherheitsstopps. Auch die Tauchtheorie wurde mit 50 Fragen getestet. Die Prüfung dauerte alles in allem einen halben Tag, danach konnte Lukas nach fünf Tagen mit Stolz das Openwater-Brevet in Empfang nehmen. Nun stand ihm die Unterwasserwelt offen, er hatte die erste Stufe zum Gerätetaucher absolviert. Bevor Tauchlehrer Mostafa ihn aber in die Freiheit der weiten Meere entliess, schärfte er ihm ein, viel zu üben, immer defensiv zu tauchen und nur dann in die Tiefe zu schweben, wenn er sich fit fühle. Denn nur so werde er immer Freude am Abenteuer Tauchen haben. Felix Maurhofer

Diese Reise wurde durch Manta-Reisen ermöglicht.

Gut zu wissen Anreise: Das ganze Jahr ab Zürich oder Genf nach Marsa Alam. Von dort Shuttlebusse ins Hotel (ca. 2 Std. Fahrzeit). Einreise/Geld: Nötig ist ein gültiger Reisepass. Einheimische Währung muss nicht gewechselt werden, alle akzeptieren Euros, Dollars oder Kreditkarten. Unterkunft: Lahami Bay Beach Resort mit integrierter Tauchschule, Arrangements Flug und Hotel ab 1090 Fr. Tauchen: Der Padi-Openwatertauchkurs kostet ab 330 Euro, ein Paket von 10 Tauchgängen 210 Euro und die komplette Mietausrüstung 30 Euro/Tag. Infos und Buchungen: www.manta.ch, www.barakuda-diving.com, www.padi. com. fm

«Wir sollten nur Luftblasen zurücklassen» » Kann jeder das Tauchen erlernen?

Mostafa Abdel Mobdy: Im Prinzip schon, er muss fit sein, keine gesundheitlichen Probleme, insbesondere mit den Atemwegen und im Kreislauf haben. Bereits ab dem Alter von 15 Jahren kann das Openwater-Brevet gemacht werden. Auf was muss ein Tauchlehrling achten? Er muss eine Tauchschule finden, die seriös nach den internationalen Ausbildungsstandards arbeitet, über moderne Ausrüstung verfügt und ein angenehmes Lernumfeld bietet. Haben Sie ein Rezept gegen Angst? Da brauchts gutes Zureden und ein schrittweises, behutsames Vorgehen. Der erste Kontakt mit dem Wasser passiert auf jeden Fall im seichten Wasser mit einer Tiefe von maximal zwei Metern. Birgt Tauchen nicht Gefahren? Natürlich sind wir keine Fische und können nur mit technischen Hilfsmitteln unter Wasser atmen. Doch wenn alle Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden und die Taucher sich an die Regeln halten, ist Tauchen keineswegs gefährlich. Problematisch wird es,

wenn die Leute ihre Grenzen nicht kennen und dabei zu weit gehen. Wie wichtig ist Ihnen der Schutz der Unterwasserwelt? Das ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung aber auch Teil des Briefings für jeden Tauchgang. Wir sollten behutsam tauchen und nichts als unsere Luftblasen zurücklassen. Warum sind Sie Tauchlehrer geworden? Ich bin in Hurghada aufgewachsen, habe Tourismus studiert und während meinem Studium den Tauchlehrer gemacht. Es macht mir viel Freude, den Leuten die faszinierende Unterwasserwelt zu zeigen. Tauchen ist ein perfekter Mix zwischen Abenteuer und Spass. Interview: Felix Maurhofer

«

Barakuda-Tauchlehrer Mostafa Abdel Mobdy.


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7. Juli 2011 | touring 12 | Publireportage

Trumpf für den perfekten Familienurlaub Die JOKER CARD von Saalbach Hinterglemm nennt sich nicht umsonst «Trumpf für den perfekten Familienurlaub». Sie ist während eines Aufenthaltes in einem der zahlreichen ausgewählten JOKER CARD-Partnerunternehmen inkludiert und bietet kostenlosen Zugang zu den schönsten Attraktionen der Region. Damit aber nicht genug: Die Gäste kommen darüber hinaus auch in den Genuss von zahlreichen Ermässigungen. Die Joker Card umfasst zahlreiche kostenlose Leistungen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Für Familien mit Kindern besonders interessant sind dabei wohl so beliebte Attraktionen wie Montelinos Erlebnisweg am Kohlmais, der Berg Kodok am Reiterkogel, die uneingeschränkte Nutzung der Seil-

bahnanlagen, das Käpt'n Hook Freibad das Teufelswasser im Talschluss sowie derTalschluss-Zug. Vier Bergbahnen bringen mit der JOKER CARD Gross und Klein kostenlos und kräftesparend dem Himmel ein Stückchen näher direkt zum Ausgangspunkt von zahlreichen ausgeschilderten Wanderwegen. Baumzipfelweg mit Golden Gate Brücke der Alpen Die 200 Meter lange Hängebrücke auf 1.300 m Seehöhe startet direkt neben der Lindlingalm im Talschluss. Nach der Überquerung der Brücke beginnt der 650 m lange «Baumzipfelweg» – ein robuster Rundweg aus massivem Lärchenholz, der über Treppen, Türme und Brücken über mehrere Stockwerke bis 30 m über den Boden zwischen

zvg

Ein Sommerurlaub in Saalbach Hinterglemm zeichnet sich vor allem durch eines aus: Die unendliche Vielfalt an Attraktionen und Möglichkeiten für die ganze Familie.

den Baumwipfeln angelegt ist. Hier fühlen sich auch die nicht ganz so Mutigen wohl, und können den balancierenden und kletternden Besuchern des angrenzenden Hochseilparks aus nächster Nähe zusehen. Hochseilpark mit Europarutsche Nicht nur für Drahtseilakrobaten und Wagemutige, die hoch hinaus wollen: Neben Schnitza s Holzpark befindet sich Österreichs größter Hochseilpark mit Europas längster Seilrutsche wo man wie Superman über denTalschluss fliegen oder in Schwindel erregender Höhe über schmale Balken balancieren kann!

Rund 30 bewirtschaftete Almhütten sorgen nicht nur für die kulinarischen Gustostückerl bei einer

Bergtour, sie warten beim Saalbach Hinterglemmer Almsommer auch mit traditionellen Schmankerln auf: lokale Volksmusik-Gruppen spielen zünftig auf und die Hüttenwirte zaubern gschmackige Pinzgauer Spezialitäten auf den Tisch. Alle Informationen zur JOKER CARD und den Partnerunternehmen findet man unter: www.saalbach.com Tourismusverband Saalbach Hinterglemm A-5753 Saalbach / Salzburg Tel: +43 (0)6541 6800-68 www.saalbach.com contact@saalbach.com


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Freizeit und Reisen | touring 12 | 7. Juli 2011

› Gross ist die Zahl seiner Anhänger, die be-

haupten, Renato Giovanoli mache die besten Würste und die schmackhaftesten Trockenfleisch-Spezialitäten im ganzen Kanton Graubünden. Salsiz, Salami, Schinken und Speck; auch seine Coppa findet Abnehmer in der ganzen Welt. Schon sein Grossvater und Vater waren Metzger. Tradition, dass der muntere 76-Jährige seine Salsize nach alten überlieferten Rezepten herstellt. In der Rauchkammer funkeln seine Augen im bärtigen Gesicht, wenn er den Produktionsablauf erläutert. Giovanoli hängt seine Salsize von Gemse, Reh und Hirsch 24 Stunden in den Rauch von Wachholderzweigen und Sägemehl. Sind sie gepresst, hängt er sie rund zwei Monate in den Keller, bis sie seinen Vorstellungen entsprechen. Den originellen kleinen Mann mit dem markanten Charakterkopf hat das Leben im kleinen Weiler Pila am Malojapass geprägt. Wachsam, genügsam, auf die Natur hörend, seinen eigenen Weg unbeirrt weiter gehend, getreu dem anarchistisch interpretierbaren Spruch in seinem Verkaufsraum: «Der Staat negiert die Freiheit und die Freiheit negiert den Staat.»

Whisky pur | Der Pilgerort für Whiskyliebhaber aus aller Herren Länder ist das Hotel «Waldhaus» in St. Moritz mit der grössten Whiskybar der Welt. Offiziell sind es mehr als 2500 verschiedene Whiskysorten, die in den Kellern des Hauses» lagern. Inoffiziell kann man mindestens nochmals diese Ziffer dazu zählen, weil Besitzer Claudio Bernasconi seine private Sammlung ebenfalls im Keller lagert. Und da schweigt des Sammlers Höflichkeit. Angefangen hat es mit der Leidenschaft von Hotelier Bernasconi. Als seine Kollegen ihre ersten Autos gekauft haben, hat sich der vielseitig Interessierte sein erstes Fass Whisky ersteigert. Für seine Verdienste um den schottischen Whisky wurde der Whiskyliebhaber gar mit dem Titel «Keeper of the Quaich», der höchsten Auszeichnung der Scotch Whisky Society, geehrt. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Gäste müssen sich im «Waldhaus» aber nicht auf eine Marke festlegen. Bei einer Degustation können Wünsche mit den eigenen Präferenzen – lieber mild, eher ein bisschen rauchig – angemeldet werden. Und auch die Bandbreite der Preise lässt sämtliche Möglichkeiten zu: Dass günstigste Glas Whisky (Inhalt 2 cl) kostet 2.50 Fr., die exklusivste Variante stolze 9999 Fr. Na denn Prost! Bereits in der dritten Generation, genau seit 1912, röstet die Familie Badilatti Kaffee. Cafè Badilatti in Zuoz ist nicht nur die höchstgelegene Kaffeerösterei in Europa,

Renato Giovanolis Würste, Speck und weitere Bündnerspezialitäten sind begehrte Objekte.

Himmlische Düfte im Oberengadin Würste, Whisky, Kaffee und Kuchen: Begegnungen mit Menschen, die ihre heissgeliebten Produkte anbieten, sind so spannend wie bereichernd. Wer auch Zeit und Lust hat, kann den Besuch bei den Produzenten mit ausgedehnten Wanderungen verbinden.

Veronica Zender mit zwei Sorten Badilatti-Kaffee vor zwei Kaffeebäumen in der Rösterei in Zuoz.


7. Juli 2011 | touring 12 | Freizeit und Reisen

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bekannte Nusstorte, sondern die in den dreissiger Jahren von Oscar Kochendörfer kreierte Engadiner Torte. Das herrlich mundende Stück Kuchen besteht aus mehreren Mürbeteigböden, einer himmlischen Kirschcrèmefüllung mit einem caramelisierten Mandeldeckel darauf.

Claudio Bernasconi lagert im Hotel «Waldhaus» in St. Moritz Tausende Flaschen Whisky.

ca Zender unter anderem auch, dass eine Badilatti-Mischung aus sechs bis acht Kaffeesorten besteht. Diese wie andere können anschliessend im hauseigenen Café getrunken werden. Angesagt ist Kaffeegenuss auf höchster Ebene.

Engadiner Mandeltorte | Zu einem feinen Kaffee gehört auch ein Stück Kuchen. Eine heisse Adresse dafür ist die Konditorei Kochendörfer in Pontresina. Gegründet 1896 von Fritz Kochendörfer, wirkt heute in vierter Generation das Geschwisterpaar Stephanie und Claudio Kochendörfer. Stephanie ist für das Hotel zuständig, Claudio für die Konditorei. Das Paradestück des Hauses ist nicht etwa die im Bündnerland

Bilder Christian Bützberger, zvg

der derzeitige Firmenchef Daniel Badilatti zeichnet auch für ein faires Geschäftsgebaren. Den Grossteil des Rohkaffees kauft er bei kleinen Genossenschaften rund um den Äquator. Noch vor der Max-Havelaar-Stiftung hat er den Gedanken des genossenschaftlich produzierten Kaffees umgesetzt. Badilatti garantiert diesen kleinen Genossenschaften auch die jährliche Abnahme bestimmter Mengen Rohkaffees zu einem fixen und gerechten Preis. Als Mitglied der Nonprofit-Organisation «Coffeekids» unterstützt Cafè Badilatti die Kinder der Kaffeebauern, indem Schulen, Ausbildungen und medizinische Versorgung vor Ort angeboten werden. Bei einem Rundgang durch die Rösterei erfahren Besucher von Veroni-

Ingrid und Daniel Bumann, das Ehepaar verwöhnt die Gäste im «Chesa Pirani» in La Punt.

Beim Kochkünstler | Viele Wege führen zum Meisterkoch Daniel Bumann und seiner Frau Ingrid in ihr «Chesa Pirani» in La Punt. Wir haben uns auf einer rund anderthalbstündigen Wanderung von Zuoz dem jungen Inn entlang auf das Essvergnügen eingestimmt. Schilder weisen auf die anzutreffenden dynamischen Auenlandschaften und die sich je nach anfallenden Wassermassen schnell verändernden Lebensräume am Fluss entlang hin. Das Gastgeberpaar begrüsst und verabschiedet jeden Gast persönlich im Gang des 1750 erbauten Patrizierhauses. «Da hat jeder die Möglichkeit, mir zu sagen, was ihm gepasst hat und was nicht.» Typisch Bumann, gerade, direkt. So wie er seine Küche definiert: «Einfach, schlicht, klar, ohne Theater». Für jemand, der sich 18 GaultMillau-Punkte und zwei Sterne im Guide Michelin erkocht hat, wollen wir doch ein bisschen über die drei Adjektive hinaus berichten. Das Safran-Menu, das Daniel Bumann zu Ehren seiner Frau, die aus Mund stammt, dem einzigen Ort in der Schweiz, wo dieses Gewürz wächst, ist eine Meisterleistung. Der Seeteufel aus Roscoff – einem kleinen Dorf in der nördlichen Bretagne – mit Beluga-Linsen und Safran, ist ein erster Volltreffer. Dass Zitronen mit Safran bestens kombinierbar sind, zeigt sich beim Risotto mit knackigen Scampi aus Südafrika. Daniel Bumann und sein kleines Team, («wir sind ein Nischenprodukt»), kauft wenn immer möglich das Fleisch bei den Bauern aus der Nachbarschaft. Das Entrecôte vom Black Angus aus Samedan ist ein gelungenes Beispiel; hervorragend begleitet von einer Safran-Orangensauce mit Gemüse. Auch die besten Schweizer Käse vom «Chariot» halten, was Daniel Bumann verspricht. Auf die Frage, wo die Haute Cuisine in fünf Jahren stehen wird, erwidert der Meister leicht ironisch, «dass die Menschen heute darauf sensibilisiert werden, dass an jedem Stück Fleisch einmal ein Kopf dran war.» Christian Bützberger

Touring-Info Renato Giovanoli, 7516 Maloja, Telefon 081 824 31 13. Hotel Waldhaus, St. Moritz, Telefon 081 836 60 00, www.waldhaus-am-see.ch. Kaffee Badilatti, 7524 Zuoz, Telefon 081 854 27 27, www.cafe-badilatti.ch. Konditorei Kochendörfer, 7504 Pontresina, Telefon 081 838 80 40. Bumanns Chesa Pirani, 7522 La Punt, Telefon 081 854 25 15, www.chesapirani.ch.


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7. Juli 2011 | touring 12 | Publireportage

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Club und Mitglied | touring 12 | 7. Juli 2011

Occasionstest bringt Vorteile Das beste Mittel gegen böse Überraschungen beim Kauf eines Occasionswagens ist ein unabhängiger, gründlicher Test des Fahrzeugs in einem der 18 Technischen Zentren des TCS. Eine Reportage aus Fontaines (NE).

› Unter dem blankpolierten Äusseren eines

Occasionswagens verbergen sich oftmals Mängel, und ist der Kauf erst einmal besiegelt und der Wagen bar bezahlt, ist es zu spät, um eine Reparatur zu verlangen. Um das Katastrophenszenario zu verhindern, empfiehlt es sich einen unabhängigen Experten beizuziehen. In den 18 Technischen Zentren unterzieht der TCS das Occasionsfahrzeug einer Gesamtüberprüfung und schätzt dessen Wert gemäss EurotaxNorm. Wir machen die Probe aufs Exempel und fahren am Steuer eines im Jahr 2000 gekauften Toyota Picnic mit 82 000 Kilometern auf dem Zähler ins Technische Zentrum des TCS nach Fontaines (NE).

Vollbremsung | Dort werden wir von Tierri Galvan, dem Verantwortlichen für die Tests, empfangen. Und schon wird mit der Arbeit begonnen. Mit dem GPS in der Hand

setzt er sich hinters Steuer, schliesst das Gerät an und biegt in die Strasse ein. Dabei soll die Abweichung zwischen Tachoanzeige und effektiver Geschwindigkeit festgestellt werden. Bei 80 km/h auf der Anzeige beträgt die effektive Geschwindigkeit 74 km/h, bei 50 km/h sind es 46 km/h: «Wir bewegen uns im normalen Bereich», meint Tierri Galvan. Zurück im Technischen Zentrum, drückt er auf der Teststrecke entschlossen aufs Gaspedal, um dann eine Vollbremsung einzuleiten – die mit ABS einwandfrei funktioniert. Nach den Abgasmessungen vertieft er sich in die Fahrzeugpapiere und kontrolliert vorab, ob der Fahrzeugausweis und das Abgaswartungsdokument dieselbe Nummer tragen. Galvan forscht weiter und schaut sich die ChassisNummer und die Herstellerplakette unter der Kühlerhaube an: Alles stimmt überein. Die Plakette liefert noch eine weitere Infor-

mation: die maximale Achslast, das heisst die Maximallast, welcher jedes Rad ausgesetzt werden darf. Hat der Automobilist ein Radmodell montiert, das diesen Bedingungen nicht entspricht, waren seine Ausgaben umsonst. Zum Glück schafft unser Toyota diese erste Prüfserie spielend.

Marder fernhalten | Aber es wird noch unangenehm für ihn. Aufgebockt auf dem Prüftstand wird er allerlei Erschütterungen, Vibrationen und Torsionen ausgesetzt. Damit sollen Lenkgeometrie, Funktionstüchtigkeit der Stossdämpfer sowie der Bremsen getestet werden. Tierri Galvan ergreift das Testblatt, und ein Lächeln huscht über sein Gesicht: Alles in Ordnung! Nun gilt die Aufmerksamkeit des Experten dem Motor. Er öffnet die Kühlerhaube und beginnt mit der Inspektion: «Es hat Marder in Ihrer Gegend», bemerkt er und zeigt auf

Dem Experten entgeht kein Detail (links). Das Auto durchläuft den Abgastest (Mitte), danach wird auf dem Prüfstand die Lenkgeometrie überprüft.

Mithilfe des Diagnosegeräts schaut Tierri Galvan, ob Fehlermeldungen vorliegen (links). Er sucht das Chassis nach Perforationen und Lecks ab.


7. Juli 2011 | touring 12 | Club und Mitglied

die Bissspuren an den Gummimuffen. «Man kann sie mit Ultraschall oder Elektrodrähten verscheuchen, aber ein besonders raffinierter Trick ist die WC-Ente. Marder hassen diesen Duft.»

Mangelhafte Bremsen | Dann öffnet er

das Elektronikgehäuse und schliesst sein Diagnosegerät an. Dieses liefert ein beruhigendes Resultat: Keine Fehlermeldung – nicht schlecht nach elf Jahren im Verkehr. Negativ ist, dass der Garagist einen halben Liter zuviel Öl eingefüllt hat: «Das muss abgelassen werden, sonst kann es zu einem Überdruck führen», ordnet Tierri Galvan an. Noch überraschter sind wir, als die Zu-

sammensetzung der Bremsflüssigkeit geprüft wird. Mit einem Flüssigkeitsgrad von über 4% ist die Wirksamkeit der Bremsen nicht mehr gewährleistet, vorab auf längeren, stark abschüssigen Strecken: «Die Bremsflüssigkeit wird bei Erwärmung zu Dampf. Man muss sie wechseln und das ganze Bremssystem entlüften», analysiert Tierri Galvan. Bei der Überprüfung des Fahrgastraumes kontrolliert er die Befestigung der Sitze, die Greifbarkeit des Pannendreiecks und den Zustand der Sicherheitsgurten: «Darauf muss man vor allem bei Hundebesitzern achten, denn die Vierlinge knabbern gerne an den Gurten herum», bemerkt Tierri Galvan. Zum Schluss

Informieren Sie sich bei den TCS-Experten

steigt er noch in die Montagegrube, um das Chassis zu überprüfen. Die Farbe spricht eine deutliche Sprache: Der Rost ist bereits am Werk, und der Tank sollte im Auge behalten werden: «Das beste Mittel gegen Rost ist eine Chassis-Reinigung am Ende des Winters und Rostschutz». Noch ärgerlicher: Bei der Servopumpe läuft Öl aus, und das Reserverad ist platt. «Wenn Sie im Ausland ein Problem haben, bleiben Sie am Strassenrand stehen», kommentiert er. Am Ende der minutiösen Überprüfung erstellt er eine Liste der auszuführenden Reparaturen: Ölleck abdichten, Bremsflüssigkeit wechseln und neue Pneus montieren. Die Kosten dafür werden vom Verkaufspreis abgezogen. Aber wie viel ist der Wagen denn nun wert? Spannung, als Tierri Galvan aufgrund der Eurotax-Datenbank den Wert für einen Toyota Picnic ermittelt. Die Nachricht ist erfreulich: 8383 Franken. «Für ein elfjähriges Auto ist das sehr gut», meint Galvan. Fazit des Experten: Beim Kauf eines Occasionswages ist eine Gesamtüberprüfung angezeigt: «Weigert sich der Verkäufer, ist etwas faul», meint er.

Jacques-Olivier Pidoux Touring-Info Alle Infos zum TCS-Occasionstest gibt’s unter der Adresse www.tcs.ch > Auto-Moto > Occasions-Test.

Bilder Christian Bonzon

Um Ihnen dabei zu helfen, beim Kauf eines Occasionswagens die richtige Entscheidung zu treffen und Sie vor allem vor schmerzlichen Enttäuschungen zu bewahren, hat der TCS eine Internetplattform mit zahlreichen Informationen zum Wagen Ihrer Wahl eingerichtet. Zuverlässigkeit, Unterhaltskosten, Treibstoffverbrauch, energieEtikette, zu erwartende Reparaturen – die von den TCS-Spezialisten gesammelten Daten liefern Ihnen als Käufer eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage. Die Plattform liefert ebenfalls zahlreiche juristische Ratschläge für eine korrekte Kaufabwicklung. Schauen Sie sich um auf www.experten.tcs.ch. jop

Beim TCS-Occasions-Test führt Tierri Galvan eine Gesamtkontrolle aller empfindlichen Motorteile durch.

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7. Juli 2011 | touring 12 | Club und Mitglied

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Ruhe, Charme und Qualität In der Schweiz gibt es 16 Relais du Silence-Hotels. Ausgewählte Häuser, die ihre Stärken kultivieren.

Bilder Bü, zvg

› Die 16 Hotels sind in allen Landes-

Die Gastgeber Patrick und Barbara Zettel vor ihrem Hotel «Schloss Ragaz» in Bad Ragaz.

In Ruhe auftanken Das TCS-Hotel «Schloss Ragaz» ist auch Mitglied der Hotelgruppe Relais du Silence. Das Label gibt dem Hotel Profil, macht es greifbar und weist Gäste auf die Ruheoase hin.

› Nomen est omen. Lateinische Redensarten sind zwar nicht jedermanns Sache. Aber wenn eine dermassen zutrifft wie Relais du Silence auf das «Schloss Ragaz», sei es für einmal erlaubt. Das seit 1956 clubeigene Hotel liegt ja herrlich zwischen zwei Golfplätzen in gepflegter Natur. Auch was die Gästeangebote und Qualitätstandards betrifft, erfüllt das Haus sämtliche Ansprüche, die Relais du Silence-Gäste suchen. Nämlich familiär geführte, mittelgrosse Häuser, inmitten authentischer Natur gelegen (siehe auch Artikel rechts). Der Hinweis auf das ruhige Hotel trifft aber nur auf das Haus zu. «Wir sind keine Schlafmützen, wir pflegen und verkörpern die klassische Gastfreundschaft zum Wohlsein des Gastes», erzählt Gastgeber Patrick Zettel lachend, der mit seiner Frau Barbara das Hotel umsichtig führt.

In- und auswendig | Patrick Zettel kennt

das Hotel bis in den hintersten Winkel, ist es doch sein Elternhaus. Diese haben es während 32 Jahren zu einem Thermalhotel geführt. Naheliegend, stehen doch die Thermalanlagen keinen Katzensprung entfernt. Und diese Quellen sprudeln seit eh und je mit 37,2 Grad aus dem Boden und haben aus Ragaz Bad Ragaz gemacht. Seit 1997 lenken Patrick und Barbara Zettel das «Schloss Ragaz» in Richtung Wellness, Spa

und Wellbeing. «Wir sind ein idyllisch gelegener Ort zum Entschleunigen, wo man die Batterien wieder aufladen kann», preist Zettel die Vorzüge seines Hauses. Die Gäste sind zu 80% Schweizer. Ein bunter Mix aus Golfern, Bikern, Wanderern und Kurgästen. «Eine gutsituierte Mittelklassklientel, die das Dreistern-Hotel mit all seinen Qualitäten zu schätzen weiss», resümiert der Hotelier aus Leidenschaft. Beliebt ist auch die Spezialaktion für TCS-Mitglieder (Oktober/ November) sieben Tage, acht Nächte mit Halbpension ab 833 Fr. pro Person.

Das Label bringt Gäste | Die Zugehörig-

keit zur Marke Relais du Silence hat für den Hotelier eine starke Aussagekraft. «Fragt etwa ein erstmaliger Gast am Telefon, ob das Haus wirklich ruhig liegt, verweisen wir auf unsere Zugehörigkeit zu Relais du Silence. Das Argument überzeugt immer», betont Zettel. Auch weitere Dienstleistungen wie das Gutschein-Angebot der Organisation werde gut akzeptiert. Der Hotelier verweist aber auch darauf, «dass das Label Relais du Silence keinesfalls signalisiere, dass Familien mit Kindern nicht willkommen sind». Christian Bützberger

teilen präsent. Die Häuser sind mittelgross, familiär und kompetent geführt und bieten eine feine Küche. Die Hotels stehen aber auch für ein ausgezeichnetes Preis-LeistungsVerhältnis und werden gerne von Individualtouristen gebucht. Alle 18 Monate kommt der Mystery-Man vorbei und kontrolliert, ob auch geboten wird, was im Angebot steht. Der grosse Vorteil der Relais du Silence-Hotels liegt in der europaweiten Präsenz. Genau in zehn Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Spanien und Schweiz) mit 210 Hotels, wovon 70 ein Gourmet-Restaurant betreiben. Aber, so Direktor Stéphane Barrand: «Wir sind keine Hotelkette, wir sind eine genossenschaftlich organisierte Kooperative.»

Vier Hotelmarken | Die Marke Relais du Silence wiederum bildet mit den drei andern Labels P’tit DejHotels, Inter- und Qualys-Hotels eine Genossenschaft und ist in der Société Européenne d’Hôtellerie SEH zusammengefasst. Dieses Gebilde umfasst 554 Hotels mit 1 bis 4 Sternen, 19 000 Zimmern und 4800 Mitarbeitern. Eine vielleicht anstehende Ferienreise durch Europa von der gehobenen Hotellerie bis zum eher preisgünstigen Angebot ist also locker zu arrangieren. Bü

Touring-Info www.relaisdusilence.com www.qualys-hotel.com www.inter-hotel.com www.ptitdej-hotel.com

Touring-Info Hotel «Schloss Ragaz», Telefon 081 303 77 77, Fax 081 303 77 78, info@hotelschlossragaz.ch, www.hotelschlossragaz.ch.

Hotel «Waldheim» am Sarnersee, eines von 16 Relais du Silence-Hotels im Lande.


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Club und Mitglied | touring 12 | 7. Juli 2011

TCS-Dienstleistungen Telefon 0844 888 111 oder www.tcs.ch

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Infotech www.infotechtcs.ch Der TCS testet Fahrzeuge und Zubehör und stellt die kompetent und neutral erarbeiteten Informationen den TCS-Mitgliedern zur Verfügung. Test&Training www.test-und-trainingtcs.ch Preisermässigung auf das Kursangebot in den Verkehrssicherheitszentren Betzholz (ZH) und Stockental (BE) und Fahrtrainingszentren Lignières (NE), Plantin (GE) und Emmen (LU). Zweiphasenausbildung www.2phasen.tcs.ch Obligatorische Weiterbildungskurse zum definitiven Führerausweis. Reisen und Freizeit www.reisen-tcs.ch Reisen 0844 888 333 Camping www.campingtcs.ch 022 417 25 20 Hotels Schloss Ragaz, www.hotelschlossragaz.ch 081 303 77 77 Bellavista, www.hotelbellavista.ch 091 795 11 15 Velo und Freizeit www.rad.tcs.ch

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Mitgliedschaft www.tcs.ch Motorisiert (Automobilisten je nach Sektion und Motorradfahrer) und pro rata Partner-/Jugendkarte Fr. 44.– Nicht-motorisiert Fr. 32.– COOLDOWN CLUB MEMBERCARD Fr. 66.– Velofahrer (mit Velo-Assistance und Haftpflicht) Fr. 37.– Junioren (mit Velo-Assistance und Haftpflicht) je nach Sektion Camper (Nur für motorisierte oder nicht-motorisierte TCS-Mitglieder) Fr. 55.– (Camping-Club AG: + Fr. 7.–; ZH: + Fr. 5.–)

Unter www.tcs.ch gibts wichtige Tools, um die Reise mit dem Auto optimal zu planen.

Den Kolonnen per Klick ausweichen Die Internetseite des TCS ermöglicht, die Ferienreise so vorzubereiten, dass man dem Stau ausweichen kann.

Fehlen nur noch wenige Tage oder sind es gar nur noch Stunden, die von den langersehnten Ferien am Meer trennen? Statt sich zu Beginn über lange Wartezeiten im Stau zu ärgern, ist es sinnvoll, vorgängig zu prüfen, wo und auf welcher Route es am besten ist loszufahren. Dazu sind bloss einige Minuten vor dem Computer nötig. Auf www.tcs.ch, unter der Rubrik «Verkehrsinfo», gibt es Verkehrsprognosen, die täglich aktualisiert werden; sie sind mit einer Karte versehen, auf der die Hauptnadelöhre mit den dazugehörigen Datumsund Zeitangaben eingetragen sind. Dank dem Programm «Reiseroute erstellen» kön-

nen Alternativrouten berechnet werden. Auf diese Weise gelangt man ohne zermürbenden Zeitverlust ans Ziel. Ebenfalls sehr hilfreich sind die Informationen, die vor Reiseantritt über das Wetter in der Schweiz und in Europa abgerufen werden können; dies unter der OnlineRubrik «Meteo». Dazu gehören der aktuelle Wetterbericht sowie mehrtägige Prognosen. Und nicht vergessen: Bevor man losfährt, die Nummer der Verkehrsinformationszentrale auf dem Handy abspeichern; die Mitarbeiter sind jederzeit behilflich. Telefon 022 417 24 24 (nur für TCS-Mitglieder zum Ortstarif). ac

Training auf der Rennstrecke bei Dijon

erfolgt ein Schnuppern auf der Rennstrecke. Es gibt drei Gruppen: Basic (Rennstrecken-Neulinge), Advanced (mit Rennstreckenerfahrung) und Open (Fahren mit Slicks). tg

Racing Days 2011: Jetzt anmelden Hatten Sie schon mal das Gefühl eines Autorenn- oder Motorradrennfahrers? Der TCS machts an den Racing Days 2011 auf dem Circuit de Dijon-Prenois (F) möglich. 12. Oktober (Autos) und 13. Oktober 2011 (Motorräder) möglich. Während eines Tages

Touring-Info Preise: Moto 390 Fr. (Nichtmitglieder 430 Fr.), Auto 450 Fr. (Nichtmitglieder 490 Fr.). www.test-und-trainingtcs.ch oder: test&training@tcs.ch. Weitere Infos: www.circuit-dijon-prenois.com.


7. Juli 2011 | touring 12 | Leserseite

Leserbriefe

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Wettbewerb ropäischen Union, weil unsere rückseitigen Kontrollschilder nämlich seit eh und je das Landeskennzeichen enthalten: Ein weisses Kreuz auf rotem Grund. Das müssten sogar des Lesens unkundige Polizisten erkennen können. Paul Jäger (@)

Test Citroën C-Zero «Touring» 10/2011

Das leichte Surren des E-Motors erzeuge ein Gefühl des Einklangs mit der Umwelt, das durch das Fehlen von Schadstoffen noch verstärkt werde, konnte man da lesen. Wer aber garantiert mir, dass der Strom, den ich aus dem Netz beziehe, mit reiner Wasserkraft erzeugt wurde und kein Kohlekraftwerk oder ähnliches mit im Spiel war bei der Stromerzeugung? Urs Sahli (@) Bahn nützt auch Autofahrenden

Der Ausbau der Bahn nützt auch den Automobilisten. Jeder, der sein Auto zuhause lässt und mit der Bahn zur Arbeit fährt, entlastet die Autobahnen. Man stelle sich vor, diese Bahnpassagiere würden wieder auf das Auto umsteigen; das Chaos und die Staus auf den Autobahnen wären noch schlimmer als heute. Robert Borer, Tobel

Warum müssen Schweizer immer Päpstlicher sein als der Papst? Auf jedem Autokennzeichen ist, neben dem Kantonswappen, sehr deutlich auch das Schweizer Wappen angebracht, es ist also ganz eindeutig als in der Schweiz immatrikuliert gekennzeichnet. Claude Piola (@) Mit gleich dimensionierten Klebern müssten eigentlich auch aus der Europäischen Union eingefahrene ausländische Fahrzeuge versehen sein. Doch die sonst so eifrigen Bussenjäger der Schweiz drücken beide Augen zu. Sie geben sich mit dem schnuckeligen Landeskürzel zufrieden, das sich bei einem fahrenden Auto kaum entziffern lässt. Hans Mink (@)

Halbtax mit Visa-Karte Mit dem neuen Halbtax mit Visa-Kreditkarte profitieren Sie gleich von zwei Vorteilen. Mit nur einer Karte fahren Sie in der ganzen Schweiz günstig mit dem ÖV und bezahlen weltweit bequem bargeldlos. Die kostenlose Kreditkarte bietet auch hervorragende Konditionen. Benutzen Sie zudem Dank der zusätzlichen Tageskarte einen Tag lang sämtliche Züge, Postautos, Schiffe und städtische Verkehrsmittel schweizweit gratis und geniessen Sie dabei den Komfort der ersten Klasse. Beantworten Sie die Fragen und gewinnen Sie eines von zwei Gewinnerpaketen mit Halbtax inkl. Visa-Karte und 1.-Klasse-Tageskarte.

Ich sehe fast nur ausländische Automobile ohne den Landeskleber. Der angebliche Ersatz durch die Beschriftung im Nummernschild ist bei weitem nicht gleichwertig. Der Kontrast von weisser Schrift auf Blau ist deutlich schlechter als Schwarz auf Weiss. Andreas Kolp (@)

Sehtest mit 50

Nicht die Sehschärfe, sondern die Früherkennung einer Gefahr bringt mehr Sicherheit. Der obligatorische Sehtest ab 50 wäre unverhältnismässig gewesen. Die echte verbesserte Beurteilung der Fahrtauglichkeit im Alter ist die gemäss «Via sicura» in Zweifelsfällen vom Hausarzt empfohlene Fahrprobe. Mit ihr lassen sich Einbussen der Fahrfähigkeit überzeugender und kostengünstiger feststellen. Hansueli Bleiker (@) Das Damoklesschwert fährt mit «Touring» 10/2011

Besonders ärgerlich für mich ist die Ungleichbehandlung der Schweizer in der Eu-

Bilder FU, mw

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Impressum touring Zeitung des Touring Club Schweiz (TCS). Redaktion: Felix Maurhofer (fm, Chefredaktor); Heinz W. Müller (hwm, stv. Chefredaktor); Marc-Olivier Herren (MOH, stv. Chefredaktor); Christian Bützberger (Bü), Antonio Campagnuolo (ac), JacquesOlivier Pidoux (jop), Nadia Rambaldi (nr), Peter Widmer (wi). Layout: Andreas Waber (Leitung), Stephan Kneubühl, Mathias Wyssenbach (mw). Redaktionsassistentinnen: Karin Graniello (D), Michela Ferrari (I), Sylvie Fallot (F), Irene Mikovcic-Christen (Chefredaktion). Korrespondenzadresse: Redaktion Touring, Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern, Tel. 031 380 50 00, Fax 031 380 50 06. E-Mail: touring@tcs.ch. Herausgeber: Touring Club Schweiz, Postfach 820, 1214 Vernier (GE). Auflage: Deutsche Ausgabe: 828 010, Totalauflage: 1325 035. Verlag/Medienmarketing: Reto Kammermann (Leitung), Gabriela Amgarten. Inserate: Publicitas Publimag AG, Seilerstrasse 8, 3011 Bern, Tel. 031 387 2116, Fax 031387 21 00. Herstellung: St. Galler Tagblatt AG, Basler Zeitung AG, CIE Centre d’impression Edipresse Lausanne S.A. Adressänderungen: Unter Angabe der Mitgliedernummer direkt an: TCS-Zentralsitz, Postfach 820, 1214 Vernier, Tel. 0844 888 111, E-Mail: service@tcs.ch. Abonnement: Für Mitglieder im Jahresbeitrag inbegriffen. Der «Touring» erscheint 20-mal jährlich. Für unverlangte Manuskripte wird jede Haftung abgelehnt.

Die Fragen: 1. Wo befindet sich die neue Verkehrsmanagement-Zentrale? 2. Welches TCS-Hotel trägt das Label «Relais du Silence»? 3. Welches Paar durchquert die Welt seit 1995 mit dem Velo? Antworten können per Post, SMS und im Internet www.touring.ch abgegeben werden (Absender nicht vergessen). Wettbewerb 10/2011: Anne-Luce Pellandini gewann die Übernachtung in Davos. Teilnahmebedingungen: Zur Teilnahme am «Touring»-Wettbewerb ist jedermann zugelassen. Ausgenommen sind alle TCS-Mitarbeiter und deren Familienangehörige. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preise werden nicht bar ausbezahlt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Redaktion Touring, Leserwettbewerb, Postfach, 3024 Bern, SMS «Touring» plus Antworten an 9988 (1.–/SMS) oder www.touring.ch Einsendeschluss: 31. Juli 2011


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Nachgefragt | touring 12 | 7. Juli 2011

Mit dem Fahrrad die Welt erkunden

schen. Wir befahren meist abgelegene Routen, wo der Tourismus kaum Fuss gefasst hat. Mit dem Velo gelten wir nicht als reiche «Westler» und Eindringlinge. Keine störende Autoscheibe trennt uns von den Menschen, wir sind so besser akzeptiert und finden rascher Kontakt.

Sie bezeichnen sich als Abenteuer-Radler und bereisen unseren Planeten seit 1995 ausschliesslich mit Velo und Zelt: Brigitte und Ivo Jost aus Matten bei Interlaken.

Wie viele Velo-Kilometer haben Sie schon zurückgelegt auf Ihren Reisen?

» Seit 16 Jahren bereisen Sie Europa, aber auch Südamerika, Madagaskar und letztes Jahr Zentralasien und die Mongolei. Welches war Ihre eindrücklichste Reise?

Wenn Sie jeweils etwa ein Jahr lang mit dem Velo unterwegs sind, nehmen Sie einige Strapazen auf sich. Es gäbe doch bequemere Verkehrsmittel, die Welt zu bereisen.

Brigitte und Ivo Jost: Es ist stets die aktuellste! In Bezug aufs Velo war es die Fahrt über einen gefrorenen See in der Mongolei bei minus 40 Grad. Das etwa 50 Zentimeter dicke, glasklare Eis ächzte und krachte; es war emotional überwältigend.

Für uns ist das Velo das bequemste Transportmittel. Man ist gerade mal ein bisschen schneller unterwegs als zu Fuss. Trotzdem findet man genügend Zeit, die unzähligen Eindrücke laufend zu verarbeiten. Mit dem Fahrrad sind wir extrem nahe an den Men-

Zu Beginn einer Reise legen wir täglich bis zu 80 Kilometer zurück, am Ende sinds dann locker deren 150. Wenn wir seit 1995 die Sommerferien und die letzten, fast einjährigen Reisen durch Südamerika und Asien rechnen, kommen wir auf etwa vier Jahre Reisezeit und zirka 60 000 Kilometer. Wie planen Sie Ihre Reisen?

Wir sammeln möglichst viele Infos über die geplanten Länder, meist im Internet. Die genauen Tagesetappen stellen wir laufend unterwegs zusammen. Wichtig ist auch das Zusammenstellen der Ausrüstung. Auch versuchen wir durch den Besuch von Kursen, uns mindestens Grundkenntnisse der entsprechenden Sprache anzueignen. So belegten wir zum Beispiel für die Reise nach Zentralasien im letzten Jahr vorher einen Russischkurs. Die Vorbereitung bis zum Reiseantritt am Beispiel der Mongolei dauerte zirka ein halbes Jahr. Was führen Sie im Gepäck und wie verpflegen Sie sich unterwegs?

Pro Velo befestigen wir vier Sacochen. Diese enthalten Zelt, Schlafsack, Kocher, Kleider, Apotheke, Wasserfilter, Fotoausrüstung und Ersatzteile. Ohne Lebensmittel schleppen wir auf diese Weise zwischen 20 und 25 Kilo mit uns. Wenn wir uns ausserhalb der Zivilisation bewegen, dann werden wir zu Selbstversorgern. In China haben wir selten selber gekocht, da gibts fast an jeder Strassenecke eine Garküche. Allerdings ist unsere Nahrung nicht immer sehr ausgewogen; manchmal helfen uns Vitamintabletten, die Mängel auszugleichen. Welches sind Ihre bevorzugten Länder?

Wir ziehen beide klimatisch kühlere Länder vor und wir lieben die Berge. Berge und Pässe sind für uns Highlights, auch wenns anstrengend ist. Wir haben die Vision, einmal von der Schweiz aus mit dem Velo zu starten und rund um die Welt zu radeln.

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Mathias Wyssenbach

Interview: Peter Widmer

Brigitte und Ivo Jost können für Live-Reportagen engagiert werden: www.fotofolio.ch.

Zu den Personen Brigitte Jost (30) ist in Schwanden bei Sigriswil aufgewachsen. Ausbildung zur Kindergärtnerin. Seit acht Jahren als Kindergärtnerin in Matten b. Interlaken tätig. Hobbys: Reisen, Lesen, gestalterisches Arbeiten. Ivo Jost (30) wuchs in einer Lehrerfamilie im Berner Oberland auf. Ausbildung als Primarlehrer und Fotograf. Hobbys: Reisen, Fotografieren, Lesen.



Touring 12 / 2011 deutsch