Page 1

6. Oktober 2011 touring 17 www.touring.ch AZA 1214 Vernier

Die Zeitung für Mobilität

Leserreise 2012

Peking–Moskau im «Zarengold» 38

Spezial Suisse Caravan Salon 2011

Freiheit und Natur erleben

Dank Franken-Hausse

6, 49–57

Occasionen werden billiger 31

Wettbewerb: Drei Nächte in ausgezeichnetem Wellness-Hotel in Bayern Chauffeure: gelbe Karte Taxifahrer schneiden in Euro-Test oft mies ab 16

Der Kombi aus Korea Gute Noten für den Hyundai i40, 1.7 CRDi Automat 26

69

Französisch in Paris Ein spezieller Sprachkurs in der Stadt der Liebe 60


6. Oktober 2011 | touring 17 | Editorial und Inhalt

3

Inhalt Spezial Caravan Salon 6 Im Wohnmobil unterwegs

Drei Familien mit Kleinkindern berichten über ihre mobilen Ferien. 49 Was bringt der Modelljahrgang 2012?

In Kürze das Neueste bei zwölf Wohnmobilen und Wohnwagen. 54 Camper machen mit im Club

Die folgende Situation sollte vielen bekannt vorkommen: Ein Geschäftstermin im Raum Zürich. Obschon frühzeitig in Bern losgefahren wird, schnappt die Staufalle auf der A1 zu und der Termin fällt ins Wasser. Die A1 wird zum Synonym für Staus und den Nerventod vieler Pendler. Die neusten Statistiken des Bundesamt für Strassen (Astra) lassen kaum Hoffnung aufkommen. 2010 waren die Staustunden auf Schweizer Strassen einen Drittel höher als im Vorjahr. Die Lenkerinnen und Lenker verbrachten insgesamt 15 910 Stunden in einem Stau. Rechnet man mit einem Stundenansatz von 70 Franken, entsteht dabei ein volkswirtschaftlicher Schaden in der Höhe von 1,1 Mio. Franken. Grund Nummer eins für die Staus ist die Verkehrsüberlastung. Das erstaunt nicht, hat sich doch die Fahrleistung auf Autobahnen seit 1990 verdoppelt. 2010 wurden auf den Autobahnen 25,2 Mia. Kilometer zurückgelegt. Was ist zu tun? Einerseits setzt das Astra auf ein verbessertes Verkehrsmanagement, andererseits werden, wie zwischen Morges und Ecublens, auf der A1 die Pannenstreifen als Einfahrspur umgenutzt. Da und dort sollen auch Engpässe beseitigt werden, trotzdem wird immer öfter der generelle Ausbau der Autobahnen gefordert. Um Land zu sparen, taucht sogar die Idee auf, beispielsweise die A1 doppelstöckig auszubauen. Oder müssen wir in Zukunft unsere Mobilität drosseln? Felix Maurhofer, Chefredaktor

Titelbild Fotograf: Thomas Vogel

57 Suisse Caravan Salon auf einen Blick

Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Park- und Stellplätze, Gutschein.

Mensch und Mobilität 16 Taxifahrer unter der Lupe

Ein Euro-Test weist auf wunde Punkte hin – auch in Genf und Zürich.

38 Leserreise mit dem Zarengold-Zug

Eine betörende Bahnfahrt von Peking nach Moskau. 43 Das besondere Museum in Corbeyrier

Sprengstoff und Feuerwerk als Thema in einer ehemaligen Schützenfestung. 47 Die Sache mit dem Billettlösen

Auch in den Fernverkehrszügen ziehen Kondukteure die Schraube an.

Club und Mitglied 60 Französisch lernen an der Seine

Mit Boa Lingua Business-Kurse in authentischer Umgebung besuchen. 63 Mit Feuer und Flamme

Stéphane Riesen, TCS-Instruktor in Genf, über die Schulter geguckt.

19 CO2-Abgabe auf Treibstoffen

Erst das neue Parlament wird über umstrittene Vorlage entscheiden.

Test und Technik 26 Hyundais neuer Mittelklassenkombi

Der «Touring»-Test zeigt, was der i40, Version 1.7 CRDi Automat, taugt.

70 Nachgefragt

Christoph Siegrist, Meteorologe und Präsentator auf dem Studio-Dach. 65 TCS-Dienstleistungen 69 Leserbriefe, Wettbewerb, Impressum

31 Occasionsautos werden günstiger

Der starke Franken bringt Bewegung in den Gebrauchtwagen-Markt. Fahrberichte und Neuheiten 33 Peugeot 3008 Hybrid4 33 Porsche Panamera Hybrid

Das etwas andere Patrouillenfahrzeug

Mathias Wyssenbach

Weniger Staus mit doppelstöckigen Autobahnen?

Informationen zu TCS-Campingclubs und -plätzen gibts am TCS-Stand.

Freizeit und Reisen

TCS-Patrouilleur Mario Keller ist, zusammen mit seinem Vater, leidenschaftlicher Sammler von VW-Käfern. Dieses jüngste Modell trimmte er auf den TCS-Look und sorgt nun überall, fernab offizieller Strassen, für Aufsehen. Später möchte Mario Keller diesen Käfer auf einen Herbie XXS umgestalten, in Anlehnung an den berühmten Kino-Käfer von Walt Disney.


Eine Ferienregion noch zu entdecken

Scuol im Unterengadin Eine Landschaft in «Nationalpark-Qualität», das Schloss Tarasp, das Bogn Engiadina mit dem Römisch-Irischen Bad, echte Engadiner Feriendörfer, eine reiche romanische Kultur, das abwechslungsreiche Skigebiet, Winterwanderwege, Schlittelwege und vieles mehr: Dies ist das Unterengadin. Ein inneralpines Tal, südlich ausgerichtet, nicht von Tagestouristen überschwemmt und für viele «noch zu entdecken». Entdecken auch Sie die verspielte Grosszügigkeit der Belle Epoque, verschmilzt mit modernem Design im Hotel Belvédère, mitten in Scuol. Die Besitzerfamilie Baumgartner sorgt seit über einem Jahrzehnt für eine sehr persönliche Atmosphäre: Das Belvédère hat seinen guten Namen aber auch dem berühmten Engadin Bad Scuol zu verdanken, mit dem es über eine gläserne Passarelle direkt verbunden ist. Hotelgäste geniessen zeitlich unbeschränkten Eintritt ins Wohlfühlparadies auf 13 000 m2, seine Aussen- und Innenbäder und die riesige Saunalandschaft. Profitieren Sie auch von unserem einmaligen Angebot: im Sommer und Herbst sind die Bergbahn Motta Naluns und Sessellift in Ftan, PostAuto in der ganzen Region Engiadina Bassa mit Samnaun, Livignio und Münstertal sowie die 3-Länder-Fahrt Scuol–Nauders–Mals–Zernez– Scuol, Rhätische Bahn bis Zernez (in Mai und November bis St. Moritz), ein Besuch auf Schloss Tarasp und ins Nationalparkmuseum in Zernez für unsere Gäste inklusive. Im Winter, ab 10.12.11 bis 15.4.12, schenken wir Ihnen den Skipass (auch für Nicht-Skifahrer).

Kulinarik • Welcome-Apéro • Alpine Schlemmerbuffets zum Brunchen bis 11.00 Uhr • Jeden Abend köstliches leichtes 5-GangDinner, zusammengestellt aus unserer täglich wechselnden Karte Wellness & Baden • Engadin Bad Scuol: ganzjährig täglich unbeschränkte Eintritte ab 8.00 bis 22.00 Uhr in die Bäder- und Saunalandschaft des 13 000 m2 grossen Mineralbades – komfortabel direkt vom Zimmer im Bademantel über die Passarelle erreichbar • «Vita Nova: bellezza alpina» SPA: im Hotel mit Saunen, Dampfbad, Whirlwannen, Kneippbecken, Ruheraum mit Bergpanorama • Fitness Center Andor: inklusive Sportkursen (Aquagym, Aerobic usw.) Bereits ab einer Übernachtung ist unser Angebot «aktiv & attraktiv» (15. Mai bis 9. Dezember 2011 und 2012) inklusive • PostAuto in der Region Engiadina Bassa

• • • •

mit Samnaun und Val Müstair mit Livigno, Ortsbus Scuol. Inkl. Dreiländerfahrt bis Scuol–Nauders–Mals–Val Müstair– Zernez–Scuol Rhätische Bahn bis Zernez, bzw. St. Moritz (15. bis 31.5. und 24.10. bis 9.12.) Bergbahn Motta Naluns und Sessellift in Ftan vom 1.6. bis 1.11. Schloss Tarasp Nationalparkmuseum in Zernez

Skipass geschenkt! 10. Dezember 2011 bis 15. April 2012 Benutzung aller Bergbahnen und Lifte im Skigebiet Motta Naluns-Ftan-Sent inbegriffen Und zusätzlich für die Zeit Ihres Aufenthaltes bei uns • Eine gefüllte Badetasche mit Bademänteln, Badetüchern und Schlappen • Ein Wanderrucksack in Ihrem Zimmer • Tee-Ecke mit einer schönen Teeauswahl • Frische Früchte in der Lobby • Kostenloser Transfer bei An- und Abreise zum Bahnhof Scuol • Tiefgaragenplatz im @-center • Teilnahme an verschiedenen Aktivitäten laut unserem Wochenprogramm • Mehrwertsteuer, Service und sämtliche gesellschaftlichen Anlässe • Kurtaxe exklusive auf alle unsere Preise und Pauschalen: CHF 2.50, resp. CHF 2.90 ab 1.12. pro Person und Nacht Exklusivangebot für TCS-Mitglieder: • 3 Übernachtungen in einem schönen Doppelzimmer Kategorie D* mit Kulinarik,

• • • •

Wellness & Baden, Sport mit dabei, «aktiv und attraktiv» und «Skipass geschenkt» 1 Körperpeeling Morgentau im SPA Vita Nova: 30 Min. 1 Alpenbachrauschen Bad im SPA Vita Nova: 25 Min. 1 Römisch-Irisches Bad im Engadin Bad Scuol: 150 Min. 1 Mittagessen im «Nam Thai»

Gültig vom 24.10.2011 bis 22.12.2011 Zum Preis von CHF 460.– statt CHF 670.– pro Person (zwischen Sonntag und Freitag)** Gültig vom 20. Mai bis 21. Juli 2012 Zum Preis von CHF 490.– statt CHF 700.– pro Person (zwischen Sonntag und Freitag)** * Aufpreis Kat. B 120.– p.P./Kat. A 210.– p.P. ** Wochenendzuschlag CHF 40.– pro Person

Reservationen und Informationen (Mo–Sa) bitte ausschliesslich über: Private Selection Hotels Telefon 041 368 10 05 info@privateselection.ch


Créationen zum Wohlfühlen

UNSER WILLKOMMENSANGEBOT DIE JERSEY STRICKJACKE = HALBER PREIS

jetzt schon ab

1745

100% Acryl 10 Farben

zur Auswahl

.

Fr.

Porzellanblau

Beige

SIE SPAREN Fr. 17.45!

Porzellanblau

+ +

Kirschrot Marine

Viola Schwarz Himbeer

GRATIS VERSAND Sie sparen zusätzlich Fr. 6.90!

GRATIS HAUPTKATALOG

260 Seiten Mode und Wohlfühl-Komfort Azurblau

Lassen Sie sich verführen: von den aktuellsten Trends, innovativen Materialien,

Gelb

leuchtenden Farben und exklusiven Kombinationen. Naturelle

BESTELLEN SIE GLEICH HEUTE WICHTIG: Bitte vollständig ausfüllen, sonst kann Ihre Bestellung nicht bearbeitet werden. Vorteilscode: (1)

Frau

Herr

(1)

Bitte ankreuzen und in Grossbuchstaben schreiben.

Name

B0911

Vorname

Strasse+Hausnr.

Npa

Ort

Ihre Grösse: 34/36, 38/40 42/44, 46/48 50, 52, 54, 56, 58 Menge

Achtung SOLANGE VORRAT REICHT!! Bestellen Sie heute noch mit Ihrem Vorteilscode B0911:

Tel. 071 274 68 60 www.damart.ch/willkommen Da am ma arrtt S Sw wiissss A AG G,, P Po ossttffa acch h,, 9 90 02 29 9 S Stt.. G Ga alllle en n D ax x 0 07 71 1 2 27 74 4 6 68 8 6 63 3 FFa

Vorher: Fr. 34.90 Fr. 39.90 Fr. 44.90

Farbe

porzellanblau beige kirschrot marine viola schwarz himbeer azurblau gelb naturelle

Jetzt: Fr. 17.45 Fr. 19.95 Fr. 22.45

Bestellnummer

Sie sparen Fr. 17.45 Sie sparen Fr. 19.95 Sie sparen Fr. 22.45 Grösse

Einzelpreis

Gesamt

M5875.053 M5875.016 M5875.041 M5875.004 M5875.089 M5875.077 M7798.074 M7798.086 M7798.050 M7798.025

Anteil Porto, Versicherung und Versandpesen Fr. 6.90 Als Mitglied des Verbandes des Schweizerischen Versandhandels (VSV) verpflichtet sich Damart Swiss Gesamt: AG, den Ehrencodex einzuhalten, der Ihnen einen seriösen Einkauf garantiert. Jeder einzelne Artikel unterliegt strengsten Qualitätskontrollen. Sie kaufen auf Probe mit Rückgabe- und Umtauschrecht innerhalb 10 Tagen, sollte ein Modell nicht voll und ganz Ihren Erwartungen entsprechen.

GRATIS

Bitte senden an

- Postfach 9029 St. Gallen


6

Fokus | touring 17 | 6. Oktober 2011

Das rollende Familienparadies › «Wohnmobil, Wohnmobil», hörten Clau-

dia (31) und Pascal Bernet (34) aus Fehraltorf ZH noch lange, nachdem die Ferien bereits Geschichte waren. Der zweijährige Nevio lag den Eltern in den Ohren und fragte immer wieder «gömer wieder hei?», meinte damit aber nicht etwa die elterliche Wohnung, sondern das Wohnmobil. Das bekräftigte das Paar darin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, als sie zum ersten Mal ein Wohnmobil mieteten.

Wie zu Hause | Sie zogen mit einem 6,6 Meter messenden Gefährt mit Alkoven – also einer Zwei-Personen-Schlafnische oberhalb der Fahrerkabine – und einem Kajütenbett im Heck, zehn Tage durch Südeuropa, «einem idealen Grundriss», wie Claudia Bernet sagt. Denn auch die Eltern waren begeistert: «Man fühlt sich mit dem Womo einfach frei», erzählt Pascal Bernet. Und man sei örtlich ungebundener als im Hotel. «Wenns nicht gefällt, fährt man einfach weiter.»

Eine Aussage, die auch Lena (36) und Gennaro Bevacqua (37) aus Hinteregg ZH nur bestätigen können: «Es ist ein gutes Gefühl, mit den Kindern das Haus immer dabei zu haben», sagt Vater Gennaro. Sie mieteten ein 6,4 Meter langes Alkoven-Wohnmobil mit einem längsliegenden Kajütenbett und durchstreiften eine Woche lang die Provence. «Für unsere vierköpfige Familie war das die ideale Grösse», so Lena Bevacqua. «Genug Stauraum, eine gute Küche mit einem grossen Kühlschrank, eine kleine Stube mit Fenster, fast wie zu Hause», schwärmt sie. So gestaltete sich auch das Abendritual im rollenden Heim wie zu Hause: «Abends fuhren wir jeweils zu einem Stellplatz oder auf einen Campingplatz», sagt die Mutter der zwei Knaben Alessio (11) und Sergio (8). «Wir machten es uns gemütlich, mit feinem Znacht und einer guten Flasche Wein sowie einem anschliessenden Spaziergang. Die Kinder liessen wir austoben.» Jeweils zurück in ihrem temporären Heim, hatten die Kinder ein Ritual wie zu Hause: «Pyjama,

Der zweijährige Nevio Bernet aus Fehraltorf fühlte sich so wohl im Wohnmobil, dass er am liebsten das Steuer selber übernehmen wollte.

Bilder Thomas Vogel

Freizeitfahrzeuge sind beliebt. Vor allem Familien bevorzugen das rollende Ferienhaus, weil es praktisch ist und man immer alles dabei hat. Drei Familien, die mit Miet-Wohnmobilen unterwegs waren, erzählen von ihren Erlebnissen.

Für die Kinder war die Woche im Wohnmobil ein richtiges Highlight: Lena und Gennaro Bevacqua mit den Kindern Alessio und Sergio im Miet-Wohnmobil.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Fokus

7

Ob im Wohnwagen oder im grossen Reisemobil: Kinder haben auf Campingplätzen ihren Spass und geniessen das freie Rumtoben auf dem Areal.

Zähne putzen und ab ins Bett», so Gennaro Bevacqua. «Natürlich durften sie länger aufbleiben», fügte Lena verschmitzt hinzu und erklärte gleich noch die Schlafordnung: «Mein Mann und ich im Alkoven und die Kids in den Stockbetten.»

Keine Billigferien | Die zwei Familien lie-

Loris (6, rechts) und Sedrin (4) Vogel (Söhne des Autors) lieben es, im Wohnmobil unterwegs zu sein.

gen ganz im Trend. Denn wie Nadine Lauenstein, Pressesprecherin der führenden deutschen Vermietplatform Erento aufgrund einer Studie bestätigt, sind zwei Drittel der angefragten Wohnmobile solche mit einem Alkoven. «Da diese Fahrzeuge oft von Familien gemietet werden, kann man davon ausgehen», so Lauenstein, «dass ungefähr zwei Drittel aller Vermietungen auf das Konto von Familien gehen.» Das schätzt auch Christoph Hostettler, Präsident des Schweizerischen Caravangewerbe-Verban-

des caravaningsuisse. «Eine Umfrage bei unseren Mitgliedern ergab einen geschätzten Wert von 70 bis 90 Prozent Familienanteil.» Und dies trotz nicht wirklich familienfreundlichen Ferientarifen. So sind für zwei Wochen im Wohnmobil in den Sommerferien zwischen 2500 und 5000 Franken Miete fällig, je nach Grundriss, Fahrzeugtyp und sonstigem Zubehör. Das schlägt sich in Kommentaren in einschlägigen Internetplattformen nieder, in denen sich User mokieren, dass Wohnmobilanbieter Mondpreise für ihre Fahrzeuge verlangen würden. «Wohnmobil-Ferien sind sicher nicht günstig», so Claudia Bernet, «aber trotzdem sind solche Urlaube ein Erlebnis für die ganze Familie.» Fortsetzung auf Seite 9


10% Spezialrabatt für TCS-Mitglieder

Spanische Hofreitschule wien nntag, eitag bis So llungen von Fr STC r fü n rte Für die Vorste Ka ber 2011 sind 00 705 507 09 2. – 4. Dezem er m m Nu serviert. n, TCSMitglieder re tztarif) wähle inute, Festne Rabatt % 10 n vo (CHF 1.19/M und mer nennen ch um no rn s et de lie ck Mitg Ihre Ti cher n Sie sich iert! nt ge in profitieren. Si nt ko t cketanzahl is heute! Die Ti

Freitag, 2. Dezember 2011, 20.00 Samstag, 3. Dezember 2011, 20.00 Sonntag, 4. Dezember 2011, 15.00 St. Jakobshalle Basel SPANISCHE HOFREITSCHULE

BUNDESGESTÜT PIBER

VIP-Package erhältlich bei Ticketcorner.

www.srs.at

Ich bestelle «Spanische Hofreitschule Wien»-Tickets (Ticketbestellung in verschlossenem Couvert einsenden an: Good News Productions AG, «Spanische Hofreitschule Wien», Thurgauerstrasse 105, 8152 Glattpark)

Tickets mit 10% Spezialrabatt für TCS-Mitglieder:

Absender:

Datum

Name:

Kategorie Anzahl*

Preis/Ticket Total

02.12

03.12

04.12 1. Kat.

à CHF 112.50

02.12

03.12

04.12 2. Kat.

à CHF 90.00

02.12

03.12

04.12 3. Kat.

à CHF 67.50

Preise inkl. Vorverkaufs- und Systemgebühren

Vorname:

Strasse: PLZ/Ort: Tel. tagsüber:

* Maximale Ticketbestellmenge pro Coupon: 6 Tickets Ich wünsche eine Rechnung

Sollte das TCS-Kontingent aufgebraucht sein, bestelle ich Tickets zum Normaltarif.

Meine TCS-Mitgliedsnummer:

0900 800 800 CHF 1.19/min., Festnetztarif

Eurocard/Mastercard

Kreditkarten-Nr.:

Versand- und Bearbeitungsgebühren pro Bestellung gegen Rechnung CHF 14.80 (inkl. MwSt.) mit Kreditkarte CHF 9.80 (inkl. MwSt.)

Kreditkarten:

CVC:

Gültig bis:

Datum:

Unterschrift:

www.goodnews.ch

VISA


6. Oktober 2011 | touring 17 | Fokus

9

Fortsetzung von Seite 7

Das sehen auch Bevacquas so: «Günstige Ferien sind es nicht.» Man müsse sich auch bewusst sein, dass man selber einkaufen und kochen muss. Dennoch ist für Lena Bevacqua klar: «Man bekommt auch etwas fürs Geld.» So sieht das auch Hostettler: «Camping ist nicht billig, aber auch nicht teurer als andere Ferien mit vergleichbarem Komfort und Erlebniswert.» Und man braucht sich nie zu schämen: «Regentage kann es von Tunesien bis zum Nordkap geben», so Hostettler, «aber wenn die Kinder mit Regenstiefeln durch das Fünf-SterneHotel watscheln, ist das einfach nicht dasselbe wie auf einem Campingplatz, wo 30 andere Kinder das Gleiche tun.»

Auch mit Kleinkindern | Dass selbst ein Baby kein Hinderungsgrund für Wohnmobil-Ferien ist, beweisen Nicole Schär und André Probst aus Oetwil am See. Sie bereisten mit dem sieben Monate alten Yannic drei Wochen lang Spanien. Klar sei es im Vergleich zu der eigenen Wohnung eng. Aber das kann auch ein Vorteil sein: «Man muss ein Baby nie weit tragen», wie die 41Jährige bemerkt. Für die «Maxi cosi»-Babyschale montierten sie eine Basisstation auf der hinteren Bank. «So konnten wir den Kindersitz problemlos ein- und ausklicken und der Sitz war immer sicher befestigt.» Die Oetwiler mieteten ein sieben Meter langes Fahrzeug mit Alkoven und Doppelbett über der Heckgarage. Da schlief die Mutter zusammen mit dem Kleinen, da das

Freiheit total: Frühstück vor der historischen Kulisse von Avenches.

Baby nachts nach einer Mahlzeit verlangte. Vater André (37) hatte den Alkoven für sich allein. «Das Stillen im hinteren Teil des Wohnmobils war sehr bequem», sagt Nicole Schär. «Eigentlich wie im Bett zu Hause.» Und in der Garage hatten sie sogar Platz für den Kinderwagen. Dennoch ist das Wohnmobil nicht für jeden die richtige Wahl, denn wer mit Kindern reist, soll auch für Kinder reisen. «Nordkap in sieben Tagen ist machbar», so Hostettler, «aber es ist keine Kinderreise.» Seiner Ansicht nach dürfen sich das Erwachsene antun, aber mit Kindern sei dies

unvernünftig. Für Bernets war zum Beispiel die schwierige Parkplatzsituation ein Ärgernis und Lena Bevacqua störte sich an der Kassettentoilette: «Das Entsorgen der Toilette müsste doch irgendwie anders gelöst werden können.» Dennoch, so verschieden die Familien auch sind, in einem sind sie sich einig: «Wir werden wieder mit dem Wohnmobil in die Ferien fahren.» Eine Gelegenheit, in die Caravaning-Welt einzutauchen, bietet der Suisse Caravan Salon in Bern vom 27. bis 31. Oktober; siehe Spezialseiten 49 bis 57 in dieser Ausgabe.

Thomas Vogel

Wohnmobil-Tipps von Eltern für Eltern  Ausflugsziele gut planen und die Machbarkeit mit Wohnmobil (Parkplätze am Ausflugsziel) im Voraus abchecken.  Eine Selbstbehalt-Garantieversicherung abschliessen, da mit einem so ungewohnt grossen Auto schnell mal was passiert ist – und Reparaturen werden meist teuer.  Vor allem mit Kleinkindern genügend Kleider mitnehmen – auch wenn es auf vielen Campings eine Waschmaschine hat, ist diese nicht immer frei, teilweise defekt und kostspielig. Auch trocknet die Wäsche bei Regen nicht oder es ist kein Tumbler vorhanden.  Bei der Miete auf Sicherheitsnetze an den Betten achten.  Nicht zu viele Spielsachen mitnehmen, aber je nach Alter etwas für die Unterhaltung während der Fahrt (DVD-Spieler, iPod, Spielkonsole).  Wie für jede längere Autofahrt den Kindern eventuell ein Mittel gegen Reiseübelkeit geben.

 Passen Sie das Reiseziel den Kindern an! Bereits Reisedistanzen von mehr als einer Stunde können für unter fünfjährige sehr lange sein.  Kleine Kinder interessieren sich nur beschränkt für Geschichte und Kultur. Darum sollte man das Programm nicht überfrachten und Kinderdestinationen einbauen.  Mieten Sie ein Fahrzeug in Ihrer Nähe, damit Sie mehr Ferienzeit und weniger Organisationszeit haben.  Heute hier, morgen dort: Was für uns Erwachsene spannend ist, kann für Kinder Stress bedeuten, darum auch gerne mal einen Ruhetag ohne Reise einplanen.  Nicht alle Campingplätze sind kinderfreundlich eingerichtet. Vor einer Buchung abklären: Hat es Spielplätze, einen Pool, einen Aufenthaltsraum oder sonstige Unterhaltungsmöglichkeiten? Literaturtipp: Conrad Stein, «Ratgeber rund ums Wohnmobil», Conrad Stein-Verlag, 2011, ISBN 978-3-86686-332-3, 14.50 Fr.


H A L L E N S TA D I O N Z Ü R I C H

Platzkategorien Normalpreis TCS-Spezialpreis

Business Stirnseite Seats Süd Kat.1 198.– 198.– 168.– 188.– 188.– 158.–

2. B I S 5. F E B R U A R 2 0 12

Kat. 2 138.– 128.–

Kat. 3 108.– 98.–

Kat. 4 88.– 78.–

Preise inklusive 10 % Vorverkaufsgebühr. Exklusive Bearbeitungsgebühr CHF 8.–/Bestellung. Preise in CHF.

Reservations-Coupon für Art on Ice 2012 in Zürich Ich bestelle

Eintrittsticket(s) zum Spezialpreis (TCS-Mitglieder)

Name

Vorname

Adresse

PLZ/Ort

E-Mail

Telefon (tagsüber)

Kat. 5 68.– 58.–

VIP-Packages: Verwöhnen Sie sich und Ihre Gäste mit einem unserer VIP-Packages. Informationen unter www.artonice.com oder bei Tarzis Bono, Tel. 044 315 40 24.

h Datum … 2. Feb. 2012, 20 Uhr … 4. Feb. 2012, 14 Uhr … 5. Feb. 2012, 13 Uhr

… 3. Feb. 2012, 20 Uhr … 4. Feb. 2012, 20 Uhr … 5. Feb. 2012, 19 Uhr

h Gewünschte Kategorie … Business Seats … Stirnseite Süd … Kat.1 … Kat. 2 … Kat. 3 … Kat. 4 … Kat. 5 h Falls meine gewünschte Kategorie ausverkauft ist, bin ich mit der … nächsthöheren oder der … nächsttieferen Kategorie einverstanden

Bitte einsenden an: Art on Ice Production AG, Breitackerstrasse 2, 8702 Zollikon, Fax: 044 315 40 29, Internet: www.artonice.com


t angebo l a i z e p S er ! ing-Les für Tour

TOUR 2011 Alain Clark (NL)

Avery Sunshine (US)

Johannes Oerding (DE)

Saint Lu (AT)

Myron (CH)

Phil Dankner (CH)

DIENSTAG, 25.10.2011, ZUG Chollerhalle www.chollerhalle.ch

MITTWOCH, 26.10.2011, ZÜRICH DONNERSTAG, 27.10.2011, ZÜRICH X-TRA www.x-tra.ch

FREITAG, 28.10.2011, BERN Restaurant Kreuz www.kreuz-belp.ch

SAMSTAG, 29.10.2011, BASEL Stadtcasino www.stadtcasino.ch

DIENSTAG, 1.11.2011, ST. GALLEN MITTWOCH, 2.11.2011, ST. GALLEN Einstein www.einstein.ch

DONNERSTAG, 3.11.2011, LUZERN Hotel Schweizerhof www.schweizerhof-luzern.ch

FREITAG, 4.11.2011, AARAU

TITELSPONSOR

Kultur- und Kongresszentrum www.kuk-aarau.ch

SAMSTAG, 5.11.2011, GENF Halle Sécheron www.halle-secheron.ch Special guest: Tweek (CH)

Detaillierte Informationen und das Line-Up unter : www.seatmusicsession.ch

MEDIENPARTNER

PARTNER

TÜRÖFFNUNG 19.00 UHR. BEGINN 20.00 UHR. (BASEL BEGINN 19.00 UHR) VORVERKAUF Spezialangebot für Touring-Leser nur über www.touring.ch CHF 50.– statt CHF 55.–, inkl. MwSt., exkl. Bearbeitungsgebühren.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Mensch und Mobilität

Zu Fuss, per Velo auf der Autobahn

Ratgeber Verkehr Urs-Peter Inderbitzin

Nicht selten gerät ein Fussgänger oder Velofahrer auf die Autobahn. Manchmal ist Alkohol im Spiel, aber manchmal sind es auch verirrte Touristen oder Autostopper.

› «Achtung Fussgänger auf der Autobahn:»

Nicht selten hört man als Automobilist derlei Warnungen in den Verkehrsmeldungen am Radio. Die ungewöhnliche und gefährliche Situation trifft denn auch regelmässig ein. 224 Meldungen dieser Art sind allein im Kanton Bern seit Anfang 2011 bei der Polizei eingegangen. «Im Allgemeinen sind es Touristen, verwirrte Personen oder Autostopper», stellt Heinz Pfeuti, Kommunikationsverantwortlicher bei der Berner Kantonspolizei, fest. In Genf ist die Polizeibrigade Verkehrssicherheit dieses Jahr bereits 35 Mal ausgerückt: «Vor allem im Zusammenhang mit mechanischen Defekten und wegen Benzinpannen», so Marschall Dominique Schweizer. Und: «Alkohol und geistige Verwirrtheit sind weniger häufig.»

Gebüsst oder angezeigt | Solche Situa-

in Sicherheit gebracht werden. Wenn die Polizei ausrücken muss, dann eilt es, denn das Leben einer solchen Person hängt bloss an einem dünnen Faden. «Ein Fussgänger überlebt auf dem Pannenstreifen durchschnittlich nur 20 Minuten», präzisiert Olivia Cutruzzolà, Pressesprecherin der Waadtländer Kapo. Nötigenfalls sorgen die Beamten für eine spezielle Verkehrsführung mit Geschwindigkeitsbeschränkung und Bodenmarkierungen. Ein Fussgänger, der sich unberechtigterweise auf der Autobahn befindet, wird mit einer Busse von 20 Fr. bestraft, während ein Velofahrer mit einer Anzeige rechnen muss.

Notrufsäulen benützen | Bei der Mehrheit der Fälle handelt es sich um Automobilisten, die nach einer Panne unterwegs sind, um Hilfe anzufordern. Ihnen rät die Polizei, eine Leuchtweste zu tragen und sich dem Verkehr entgegen zur nächsten Notrufsäule zu begeben (die Abstände zwischen den Säulen beträgt einen Kilometer): «Die Notrufsäule ist dem Handy vorzuziehen, denn so kann Sie der Operateur leicht lokalisieren. Mit dem Handy haben die Leute oftmals Mühe anzugeben, wo sie sich befinden», erklärt Olivia Cutruzzolà. jop

Keystone

tionen gehen manchmal schlimm aus, so zum Beispiel bei jenem 43-jährigen Fussgänger, der von einem Auto erfasst wurde, als er in Zürich die A1 überqueren wollte. Oder etwa bei der 40-jährigen Frau, die unter Alkoholeinfluss auf die A9 bei Montreux (VD) geraten und ums Leben gekommen ist. In anderen Fällen konnte die Person dank Polizeieinsatz rechtzeitig aufgegriffen und

Zum Beispiel Juli 2003, A3: Ein unbekannter Mann befährt die Autobahn.

15

Sicherheitsgurt am Rotlicht und Hupen im Stehen Gelegentlich fällt unser oberstes Gericht Urteile, die der Bürger nur schwer nachvollziehen kann. Man fragt sich, wo der gesunde Menschenverstand geblieben ist. In letzter Zeit hat das Bundesgericht auch einige Urteile im Strassenverkehr gefällt, die zu Diskussionen Anlass gegeben haben. Letztes Beispiel ist der Fall eines Lastwagenchauffeurs, der – erlaubterweise – in der Fussgängerzone der Winterthurer Altstadt unterwegs war. Der Chauffeur wurde mit 100 Franken gebüsst, weil ein bekiffter Fussgänger in den stillstehenden Sattelschlepper lief (6B_272/2011). Der Chauffeur, so die Richter in Lausanne, hätte hupen und die unaufmerksamen Fussgänger auf die besondere Verkehrssituation aufmerksam machen müssen! Nicht weniger kurios ist ein weiteres Urteil des Bundesgerichts, das einen Taxichauffeur betrifft (6B_5/2011). Das Taxi musste vor einem Rotlicht anhalten. Dabei löste der Chauffeur kurz die Sicherheitsgurte, um in der Schublade unter dem Fahrersitz eine Visitenkarte zu behändigen, die er dem Fahrgast übergeben wollte. Die Luzerner Justiz büsste den Taxichauffeur wegen Nichttragens der Sicherheitsgurte zu Recht mit 60 Franken, wie das Bundesgericht festgestellt hat. Die Gurte müssen während der Fahrt, d.h. solange man am Verkehr teilnimmt, immer getragen werden. Ob die Pflicht zum Tragen der Sicherheitsgurte auch in einem längeren Stau gilt, liess das Bundesgericht offen. Hingegen dürfte die Tragepflicht auch bei einem Halt vor einem Bahnübergang gelten. Bleibt noch anzumerken, dass die hohen Richter nicht stets gegen Autolenker entscheiden: So wurde ein Automobilist vom Vorwurf der Verletzung von Verkehrsregeln freigesprochen, der im Stau in den Phasen des Stillstands eine Zeitung las und diese jeweils beim Vorrücken um einige Meter auf seinen Oberschenkeln liegen liess (6P.68/2006).

Der Autor ist Jurist und Bundesgerichtskorrespondent.


16

Mensch und Mobilität | touring 17 | 6. Oktober 2011

Ernüchternder Taxitest Der Taxi-Vergleichstest von 16 Autoclubs inklusive TCS, in 22 europäischen Städten, zeigt ziemlich ernüchternde Ergebnisse: Insgesamt ist jede vierte Einzelfahrt durchgefallen. Schuld daran war meist der Taxifahrer.

› Üble Gerüche im Fahrzeug, ein ungepfleg-

ter Fahrer, eine schier endlose Fahrt und ein stetig tickender Taxameter. Dazu kommen Verstösse gegen die Strassenverkehrsordnung und zu guter Letzt muss auch noch der Koffer eigenhändig aus dem Kofferraum gehievt werden. Praktisch jeder Mensch hat schon mal eine unangenehme Taxifahrt erlebt. In einer fremden Stadt, mit einer unverständlichen Landessprache wird das Unterfangen noch ungemütlicher. Um herauszufinden, ob das Taxigewerbe wirklich so schlecht wie sein Ruf ist, wurde in Zusammenarbeit mit 17 Automobilclubs erstmals Taxifahrten in 22 Grossstädten Europas getestet. Wichtigstes Ergebnis dieses Euro-Tests: Ob eine Taxifahrt gut oder schlecht ist, hängt vom Fahrer ab.

Viele Ärgernisse | Umwege von bis zu

Euro-Test-Experten vor allem über das schlechte Englisch der Taxifahrer, fehlende Tarifübersichten in den Taxis und über mangelnde Kenntnisse über Sehenswürdigkeiten und Restaurants in den jeweiligen Städten. Abzug gab es ausserdem, wenn nicht mit Kreditkarte bezahlt werden konnte. Ein weiteres Kriterium, das beurteilt

So wurde getestet Der europaweite Taxitest wurde diesen Sommer in 22 Städten durchgeführt. In jeder Stadt waren die Tester während zehn Fahrten auf fünf typischen und vergleichbaren Routen unterwegs. Alle Fahrten wurden entweder tagsüber ausserhalb der Hauptverkehrszeit oder nachts gemacht. Die Checkliste der Tester umfasste die Kategorien Fahrer (Gewichtung 40%), Fahrzeug (20%) und Routentreue (40%). Während des Tests führten die Tester ein GPS-Gerät mit, um die gefahrene Strecke aufzuzeichnen und mit der Referenzroute der Taxizentrale zu vergleichen. nr/tg

Bilder Keystone

213%, Geschwindigkeitsüberschreitungen von bis zu 42 km/h innerorts, Rotlichtver-

stösse und eine agressive Fahrweise waren die schwerwiegensten Defizite im Test. Dies alles schlug auf dem Konto des Fahrers negativ zu Buche. So kam es auch, dass die Kategorie Fahrer im Test mit mehr als der Hälfte mangelhafter und sehr mangelhafter Wertungen am schlechtesten abgeschnitten hat. Daneben ärgerten sich die

Das Image des Taxigewerbes in 22 getesteten europäischen Städten ist durchzogen – auch Zürich und Genf schnitten mässig ab.


wurde, war die Routentreue. Nur 138 der insgesamt 220 Testfahrten waren ganz frei von Umwegen. Die meisten Umwege wurden nachts auf Kurzstrecken in der Innenstadt gefahren. Zu guter Letzt wurde auch der Zustand des Fahrzeugs von den Testern bewertet: Beulen, Rost und Schmutz innen und aussen am Fahrzeug schlugen negativ zu Buche. Zu den einzelnen Resultaten: Ein «sehr gut» gab es nicht. Sieben Mal griffen die Tester zum Urteil «gut»: Den ersten Platz belegt Barcelona, gefolgt von München, Köln, Mailand, Berlin, Paris und Lissabon. Mit «ausreichend» wurden Salzburg, Oslo, Rotterdam, Hamburg, Genf, Brüssel, Zagreb und Zürich ausgezeichnet. Den Städ-

ten Madrid, Prag, Wien, Amsterdam, Luxemburg und Rom wurde ein «mangelhaft» verpasst. Das Schlusslicht mit der Note «sehr mangelhaft» bildet Ljubliana. Hauptgründe: Zwei Fahrer weigerten sich, den Tester zu befördern mit der Begründung, das Ziel sei auch zu Fuss zu erreichen, sowie lange Umwege von bis zu 150%.

Genf und Zürich | Auf den Fahrten in Zürich schlug vor allem ein Umweg von 68,8% negativ zu Buche. Ausserdem missachtete ein Fahrer eine rote Ampel, ein anderer telefonierte während der Fahrt ohne Freisprechanlage. Ein Testfahrer wurde sogar 200 m vom Ziel entfernt auf der falschen Strassenseite ausgeladen. In Genf betrugen die Umwege 28,3, 16,7 und 16%. Zwei Fahrer telefonierten und weitere zwei verlangten unbegründete Aufschläge für den Transport eines Laptops. Dafür waren die Fahrer in Genf und Zürich gepflegt, freundlich und hilfsbereit und auch das Fahzeug machte einen guten Eindruck. Trotzdem reichte es für die zwei Schweizer Städte leider nur für ein «ausreichend». nr/tg

Die Taxifahrer kamen im Euro-Test überdurchschnittlich schlecht weg.

Was für Erfahrungen machen Sie als Benützer von Taxis? Stichworte dazu: Qualität, Fahrzeug, Taxifahrer, Preise. Schreiben Sie uns kurz und bündig. An touring@tcs.ch oder per Post an Redaktion «Touring», Taxi, Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern.

Euro-Test 2011: Taxiservice in 22 europäischen Städten Stadt

Fahrer

Fahrzeug

Routentreue/ Total Tarif

Gesamtbewertung

Barcelona



München



++

+

84.61%

+

+

++

82.89

Köln

+



+

++

82.38

+

Mailand

+

++

81.34

+

Berlin





+

81.30

+

Paris



+

+

80.96

+

Lissabon

+

++

80.96

+

Salzburg





++

79.22



Oslo

+

++

79.17



Rotterdam

+

++

78.46



Hamburg

+

+

76.99



Genf



+

73.53



Brüssel

+

+

73.12



Zagreb

——

++

72.78



Zürich

++

+

72.72



Madrid

——

++

+

69.98

Prag

+



67.76

Wien

——



+

67.57

Amsterdam

——

+

+

67.49

Luxemburg

+



67.38

Rom

——



+

65.98

Ljubljana

——

53.08

——

Legende: ++ sehr gut

+ gut  ausreichend — mangelhaft —— sehr mangelhaft

17

Reklame

6. Oktober 2011 | touring 17 | Mensch und Mobilität


6. Oktober 2011 | touring 17 | Mensch und Mobilität

19

Weiser CO2-Entscheid des Nationalrats Der Nationalrat hat der CO2-Abgabe auf Treibstoffen eine Absage erteilt. Ein definitiver Entscheid fällt nach den Wahlen. Die Autofahrenden können hoffen.

nalrat gegen eine CO2-Abgabe auf Benzin und Diesel ausgesprochen. Dies im Gegensatz zum Ständerat, der dies dem Bundesrat erlauben wollte. Wie der «Touring» berichtete, hätte dies zur Folge, dass der Treibstoff um bis zu 30 Rp. pro Liter teurer würde. Eigentlich sollte danach der Ständerat gleich über die Differenzen zur Volkskammer befinden. Aus praktischen Gründen (notwendige Bereinigung des Gesetzestextes) wurde die Behandlung der CO2Revision aber ausgesetzt. Nun wird erst das neue Parlament nach den Wahlen in der Wintersession über Sein oder Nichtsein der CO2-Abgabe entscheiden. Damit sind die Chancen intakt, dass die CO2-Abgabe auf Treibstoffen nicht kommt. Wie der TCS immer wieder darauf aufmerksam gemacht hatte, brächte eine CO2Reklame

Keystone

› In der Herbstsession hatte sich der Natio-

Nach den Wahlen wird der Ständerat über Sein oder Nichsein der CO2-Abgabe auf Treibstoffen befinden.

Abgabe der Umwelt nichts und wegen Ausbleibens der Tanktouristen entgingen Einnahmen in der Höhe von jährlich etwa 350 Mio. Fr. – ohne den Verlust der dann im Ausland tankenden Schweizer mitzuberechnen. Dabei könnte mehr als eine halbe Mrd. Fr. verloren gehen. Betroffen wäre vorab die Finanzierung der Infrastruktur von Strasse und Schiene. Der Nationalrat behandelte ferner eine weitere Massnahme, welche verheerende Mehrkosten für die Autofahrenden bringen könnte: die Kompensation bei Treibstoffen. Diese Nachfolge-Massnahme des Klimarappens war im Gesetzestext ursprünglich so offen formuliert, dass ein grosses Risiko einer zusätzlichen hohen Abgabe auf Treibstoffe bestand. Der Nationalrat setzte auch hier klare Schranken, indem er einen maximalen Kompensations-Aufschlag auf Treibstoffe von 5 Rp./l beschloss. Des TCS wird die Behandlung im Ständerat eng verfolgen, und ist im Extremfall bereit, das Referendum zu unterstützen. hwm/tg


Reduzierte Preise für die neue Tournee

Special Guest:

TCS-Mitglieder erhalten pro Ticket sFr. 8.- Reduktion (max. 2 Tickets zum reduzierten Preis, weitere Tickets zum Normalpreis). Bei der Bestellung unbedingt den TCS-Code "1850" für die Aktion angeben.

MAYA WIRZ

061/717 11 11

Preise: sFr. 79.-/69.-/59.- (Nachmittag minus sFr. 10.-, KKL plus sFr. 10.- pro Kat.). Der TCS-Rabatt wird automatisch von Ihrer Bestellung abgezogen. Gebühr pro Bestellung mit Kreditkarte sFr. 6.50 oder mit Rechnung sFr. 9.50.

11.11. Trimbach bei Olten - 13.11. Wettingen - 19.11. Huttwil - 20.11. Luzern - 25.11. Suhr - 26.11. Landquart - 27.11. Cham 1.12. Winterthur - 3.12. Solothurn - 4.12. Zürich - 9.12. St. Gallen - 10.12. Interlaken - 11.12. Bern - 15.12. Biel - 17. & 18.12. Basel 21.12. Jona - 8.1. Emmenbrücke - 12.1. Schaffhausen - 13.1. St. Gallen - 15.1. Bern www.bokatzman.ch


E-Lakmus-Test Wer auf Nummer Sicher gehen und vor dem E-Autokauf wissen möchte, ob die eigenen Mobilitätsbedürfnisse und zurückgelegten Tagesdistanzen mit dem Elektroauto vereinbar sind, kann bei der Mobilitätsakademie ein «eMotionKit» beziehen. Dieses Gerät (unser Bild) wird in das eigene Auto gelegt und zeichnet über zwei Wochen das individuelle Mobilitätsprofil auf. Der Nutzer weiss danach genau, wie viel er fährt, auf welchen Wegen er am meisten Energie verbraucht und wo und wie lange das Auto steht. So erhält er alle notwendigen Informationen, um sich für oder gegen den Kauf eines Elektroautos zu entscheiden. Infos: Schweizer Forum Elektromobilität, Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern. www.emotionkit.ch tg

Aufgefallen

Alle Ehre für die «Holzklasse» Einst hiess sie Touristenklasse, heute vornehm Economy. Und im Volksmund zutreffend «Holzklasse»: Gemeint ist die günstigste SitzplatzKategorie in den Flugzeugen. Logisch ist, dass die mehr Bezahlenden auch in den Genuss eines besseren Services kommen, was primär auf Langstreckenflügen zum Tragen kommt: Das beginnt bei den Sitzen, die sich quasi in Betten verwandeln lassen und endet bei den Mahlzeiten. Auch bei der Swiss, die im Windschatten des deutschen Kranichs zur Blüte kommt, ist dies nicht anders: Business-Passagiere etwa, die im Normalfall gut und gerne viermal mehr bezahlen als Eco-Kunden, bekommen auf Langstreckenflügen im Rahmen des Programms «Taste of Switzerland» kulinarische Künste von Schweizer Küchenchefs aufgetischt. Und auch das Morgenessen wird dort, und erst recht in der First Class, zelebriert: Frisches Birchermüesli, Käse, und Fleisch im Porzellangeschirr, mit gepflegtem Besteck. Krass dazu ist der Gegensatz in den hinteren Reihen, die in einem Airbus

A340 immerhin zwei Drittel aller Passagiere ausmachen: Wer sich nach der langen Nacht auf ein halbwegs schönes Frühstück freut, bekommt den Holzklassen-Tarif im Massstab 1:1 voll zu spüren: Zackig wird den verdutzten Passagieren eine lieblose Kartonschachtel vor die Nase gestellt. Inhalt: Butter, 08.15-Konfi, hermetisch verpackter Käse, Low-Fat-Joghurtbecher, der kaum geöffnet werden kann, ohne dass es nicht Flecken gibt, Orangensaft und dazu einen Löffel und ein Messer aus Plastik. Kaffee gibts im Pappbecher. Immerhin servieren die Flight Attendants ein Gipfeli und ein Brötchen. «Manchmal müssen wir uns schon schämen, was wir den Eco-Passagieren auftischen», seufzt eine routinierte Fluggast-Begleiterin. Vielleicht, vielleicht gelangen die Marketing-Strategen der Swiss irgend einmal zur Einsicht, dass mit mehr Liebe beim «Zmorge» in der Holzklasse für etwas bessere Stimmung gesorgt werden könnte, was sich letztlich auszahlen würde. Gewisse KonkurrenzAirlines haben das längst erkannt.

Heinz W. Müller

Anzeige

21

mw

6. Oktober 2011 | touring 17 | Mensch und Mobilität


Gewinnseite & Tipps 9/2011 Gewinnen Sie 2 Übernachtungen für 2 Personen im 5* Deluxe Hotel Villa & Palazzo Aminta & Spa direkt am See in Stresa am schönen Lago Maggiore! 5 4 9

8

3 8

9 1 1

2 7

2

7

9

2 5 8 8 9 3

5

4 2

4 1

Das Paradies liegt am Lago Maggiore, in Stresa direkt am See. Im Hotel Villa & Palazzo Aminta finden Sie elegante Italianità, eine gesunde Prise Luxus und viel authentische Romantik. Der atemberaubende Blick zu den Borromäischen Inseln, das exklusive Dekor, herzliche Gastfreundschaft und hervorragende italienische Küche machen die Villa Aminta zu einem der schönsten Plätze am Lago Maggiore. Ideal für Golf-Safaris mit 5 Golfplätzen innerhalb von 30 Autominuten.

Das können Sie gewinnen: 2 Nächte für 2 Personen inkl. reichhaltigem Frühstücksbuffet täglich und zwei Eintritten in den Privat-Spa «La Grotta» mit Thermarium, Türkischem Bad, EisWasserfall, Aromarium, Schottische Duschen, Whirlpool und Ruheliegen. Benutzung des Fitness Centers mit Technogym Geräten. Tennisplatz. Preissponsor: www.privateselection.ch

So geht es: Sudoku lösen. Wenn Sie die roten Felder gelöst haben, SMS mit tm17 und den 3 Zahlen an 543 (CHF 1.50/SMS) schicken. Die Gewinner werden unter den richtigen Einsendungen verlost. Es wird keine Korrespondenz geführt. Teilnahmeschluss ist der 10. November 2011.

Gewinn en Sie ein iPad 2 von Apple!

touring lesen und gewinnen 1 iPad 2 von Apple im Wert von Franken 629.–. In dieser Zeitung finden Sie einen Artikel über die Entwicklung der Occasionspreise. Auf welcher Seite? Schicken Sie ein SMS mit tm18 x oder xx (x = Seitenzahl) an 543 (CHF 1.50/SMS). Mit etwas Glück gewinnen Sie das iPad 2 von Apple mit WLAN, 3G und 16 GB. Teilnahmeschluss ist der 10. November 2011.

Mit noch raffinierterem, super-elegantem Design setzt das iPad 2 die Erfolgsstory von Apple fort. Es ist dünner, leichter, schneller und ausdauernder als das Vorgängermodell iPad 1. Zusätzlich verfügt es über zwei Kameras für Video-Telefonie.

Die Teilnahme an den Gewinnspielen ist auch per Post möglich. Schicken Sie die jeweilige Lösung an: touring mobile, touring Verlag, Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern. Teilnahmeberechtigt sind alle Leserinnen und Leser des Touring in der Schweiz und Liechtenstein, ausgenommen sind Mitarbeiter des TCS und deren Familienangehörige. Gewinner der Wettbewerbe der «touring mobile»-Gewinnseite & Tipps werden ausgelost und benachrichtigt. Zu den Wettbewerben wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Anzeige


26

Test und Technik | touring 17 | 6. Oktober 2011

Komfortabler und eleganter Kombi Hyundai probt den Aufstieg: Der Mittelklassekombi i40 vereint Eleganz und hochwertiges Material mit ganz viel Raum. Test der Version 1.7 CRDi Premium Automat. der Hyundai i40. Stromlinienförmig von der Front bis zum Heck, wirkt der 4,77 m lange Kombi wie aus einem Guss. Die Ausstattungslinie Premium führt das elegante Design auch im Innenraum weiter, wo hochwertige Materialien verwendet wurden. Motorisiert mit einem 1,7-l-Turbodiesel ist der Hyundai i40 spritzig unterwegs, vorausgesetzt sein riesiger Kofferraum bleibt leer. Hohe Zuladung vermindert den Vorwärtsdrang des Koreaners ein bisschen. Hyundai will mit diesem schicken Mittelklassekombi mit oberklasseähnlichen Standards nicht nur Familien, sondern auch Firmenkunden ansprechen.

Klare Linien | Mit dem Design des i40 setzt Hyundai auf eine neue, eigene Formensprache. Perfekt auf den europäischen Gusto abgestimmt, dominieren klare Linien die nach hinten ansteigen und in ein coupéähnliches Heck münden. Die Front wird dominiert von den langgezogenen Scheinwerfern, die sich perfekt in die Designlinien einfügen. Die Windschutzscheibe ist sehr flach gehalten, was dem Kombi zusätzliche Dynamik verleiht. Besonders elegant wirken ausserdem die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen der Ausstattungslinie Premium. Die Heckscheinwerfer fügen sich ebenfalls schön in das Gesamtdesign des Kombis ein, der Heckspoiler verleiht ihm einen Touch Sportlichkeit. Das Interieur des Hyundai i40 Premium lässt keine Wünsche offen. Die hochwertigen Materialien sind sowohl schön anzusehen wie auch anzufassen. Silbrigglänzende Metallleisten und schwarzglänzende Materialien sorgen für die nötige Eleganz im Innenraum. Die Ledersitze mit Sitzlüftung und -heizung der Premium-Ausstattungslinie sind sehr bequem und bieten guten Seitenhalt und das ebenfalls lederne und beheizbare Lenkrad ist angenehm griffig. Die Primäranzeigen sind in beruhigendem

Blaulicht gehalten und übersichtlich gestaltet. Die Bedienung des Bordcomputers inklusive Navigationsgerät und Soundsystem gelingt auf Anhieb problemlos. Leider lässt sich die Helligkeit des grossen Bildschirms nicht dimmen, was bei Nachtfahrten blendend wirkt. Das Panorama-Glasdach sorgt für ein offenes Raumgefühl und lässt viel Licht ins Fahrzeug. Die Platzverhältnisse hinten und vorne sind fürstlich, bei den grossen Abmessungen des Kombis aber auch nicht weiter verwunderlich. Einzig die geringe Kopffreiheit kann für grosse Menschen etwas unangenehm werden. Viele Ablagefächer runden das ansonsten perfekte Wohlfühl-Ambiente des i40 ab.

Bequem beladbar | Bei so viel Stromlinienförmigkeit und der stattlichen Länge des Fahrzeugs leidet natürlich die Übersicht. Die A-Säule schränkt den seitlichen Blick nach vorne etwas ein und auch der Blick nach hinten ist alles andere als frei. Die optionale Rückfahrkamera schafft Abhilfe und der Parkassistent leistet hervorragen-

+ –

Fortsetzung auf Seite 29

Kurzbilanz

Bilder Fabian Unternährer

› Wie ein eleganter Silberpfeil sieht er aus,

Elegantes Design und schöne Innenausstattung, sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, umfangreiche Komfortund Sicherheitsausrüstung, grosszügige Platzverhältnisse, viel Ladevolumen, angenehmer Fahrkomfort. Schlechte Übersicht, knappe Motorleistung bei voller Zuladung, unebene Ladefläche, eingeschränkte Kopffreiheit vorne und hinten, hohes Fahrzeuggewicht, etwas gefühllose Lenkung, geringe Sitzhöhenverstellung.

Das Armaturenbrett ist schick und ordentlich.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Test und Technik

27

Der Hyundai i40 wirkt vom Design her wie aus einem Guss kreiert. Auch das Interieur des neuen Koreaners ist sehr elegant.

TCS-Vergleich Preis (Fr.) Hubraum (cm3) Leistung (kW/PS) Max. Drehmoment (Nm/min) Verbrauch (l/100 km) Innenlärm bei 120 km/h (dBA) Betriebskosten (Fr./km)3 Wartungskosten4 Test «Touring»

Hyundai i40 Kombi Peugeot 508 SW 1.7 CRDi 2.0 HDi Premium Aut. Allure Aut.

Skoda Superb Combi 2.0 TDi Elegance Aut.

VW Passat Variant 2.0 TDi Highline Aut.

47490.– 1685 100/136 325/2000 6,2 A2 69 –.85 11111 17/2011

49 680.– 1968 103/140 320/1750 6,01 B2 696 –.88 11113 6/20106

50 700.– 1968 103/140 320/1750 5,2 A2 68 –.89 11133 5/2011

48 900.– 1997 120/163 340/2000 5,71 A2 685 –.88 11133 11/20115

Wert laut Importeur 2 Energieeffizienz laut Importeur 3 Bei 15 000 km/Jahr 4 Gesamtkosten auf 180 000 km bei 15 000 km/Jahr 5 Peugeot 508 SW GT 2.2 HDI Aut. 6 Skoda Superb 2.0 TDi 44

1

Das grosse Panoramadach lässt viel Licht ins Fahrzeug.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Test und Technik

Fortsetzung von Seite 26

Technische Daten

 



147 cm

m 2c –9 68







cm 11 –1 89 





99 cm



99 cm

Radstand 277 cm



Länge 477 cm (Breite 182 cm)



Innenbreite: vorne 150 cm, hinten 148 cm Kofferraum: 553–1719 Liter Reifen: 225/45 R 18, min. 215/50 R 17

TESTFAHRZEUG Hyundai i40 1.7 CRDi Premium Aut.; 5 Türen, 5 Plätze; Fr. 47 490.– (wie getestet: Fr. 51 980.–) Varianten: 1.6 GDi Comfort (Fr. 30 990.–) bis 1.7 CRDi Premium (Fr. 44 990.–) Optionen: Metallic-Lackierung (Fr. 790.–), Sublime Pack mit Navigationsystem, Rückfahrkamera, Panoramadach und Soundsystem mit Verstärker (Fr. 3700.–) Garantien: 5 Jahre Werk, 5 Jahre Mobilität; 12 Jahre Rostschutz (Auflagen) Importeur: Hyundai Suisse, 8305 Dietlikon, www.hyundai.ch TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN Motor: 4 Zylinder Diesel 1.7 Turbo, 136 PS; Frontantrieb, 6-Stufenautomatik Gewichte: 1725 kg (wie getestet), zulässiges Gesamtgewicht 2150 kg, Anhängelast 1500 kg

de Arbeit. Der Kofferraum des i40 ist mit 553 bis 1719 l mehr als angemessen. Die Rücksitze lassen sich leicht umklappen, wodurch die Ladefläche nahezu eben wird. Ein Gepäckhaltersystem auf Schienen sorgt im Kofferraum für sicheres verstauen von Gegenständen. Der Laderaum ist dank der tiefen Ladekante bequem beladbar. Die Federung des i40 ist nicht zuletzt dank des langen Radstandes (2,77 m) sehr komfortabel. Besonderes Lob verdient die ausgezeichnete Geräuschedämmung des Fahrzeugs. Zusammen mit dem Fahrkomfort zeichnet sie den i40 zum perfekten Langstreckenkombi aus. Die Motorisierung mit dem 1,7-l-Turbodiesel-Aggregat bietet insgesamt gute Fahrleistungen. Einige Pferdestärken mehr würden dem Kombi

aber gut tun. Das Triebwerk läuft kultiviert und ist sparsam im Verbrauch. Mit dem 70-l-Tank ist gar eine Reichweite von 1000 km möglich. Die 6-Stufenautomatik schaltet sehr weich. Das Fahrwerk ist gut abgestimmt. Die Lenkung dürfte satter und direkter sein. Die Sicherheitsausrüstung des Hyundai i40 ist umfangreich. Ein Mangel bilden lediglich die hinteren Kopfstützen, die sich zu wenig verstellen lassen. Die Bremsen sind wirkungsvoll und standfest. Trotz neuer Designoffensive, hochwertiger Technik und gediegenen Materialien hält Hyundai am guten Preis-/Leistungsverhältnis fest. Hinzu kommen grosszügige Leistungen wie fünf Jahre Werkgarantie und fünf Jahre oder 100 000 km Gratisservice. Insgesamt also ein hübscher, komfortabler und preisgünstiger Koreaner.

11113 11113

SICHERHEIT Bremsweg (100–0 km/h): 36,1 m Übersicht Ausstattung

11111 11133 11111

Die Passagiere auf den Rücksitzen haben viel Beinfreiheit. Im Kofferraum sorgt ein Gepäckhaltersystem für Stabilität. Der Heckspoiler verleiht dem Kombi einen Touch Sportlichkeit.

11,1 s 6,5 s 8,3 s 11,6 m

KOSTEN SERVICE Gratisservice 5 Jahre/100 000 km Wartung (km/Mte)

30 000/24 60 000/48 Gesamtkosten für 15 000 km/Jahr

Stunden

Arbeitskosten (Fr.)

1,4 1,7 Wartung 8,4

203.– 247.– auf 180 000 km: 2453.–

BETRIEBSKOSTEN km/Jahr

Rp./km

Fr./Monat feste variable

Hyundai i40 1.7 CRDi Premium Aut.: Detailübersicht

15 000 30 000

85 57

697.– 697.–

INNENRAUM 11112 Mit Ausnahme der geringen Kopffreiheit gute Platzverhältnisse. Der Kombi überzeugt mit einem grosszügigen Ladevolumen und ist gut beladbar, trotz unebener Ladefläche. Die sauber verarbeiteten Materialien sind hochwertig.

368.– 736.–

Stundenansatz für TCS-Berechnungen: Fr. 145.– (BFS), Hyundai-Händler von Fr. 90.– bis Fr. 176.–

NORMVERBRAUCH AUF PRÜFSTAND (80/1268/EWG) Städtisch

Ausserstädt. Gesamt

TCS 8,1 5,1 Werk 7,6 5,1 CO2-Emissionen: CO2-Durchschnitt CH: EnergieEtikette (A–G): TESTVERBRAUCH 6,6 l/100 km

6,2 6,0 164 g/km 159 g/km A

Tankinhalt: 70 Liter



11113

Reichweite 1061 km

TCS TUW: Robert Emmenegger

KOMFORT 111122 Federung ist sehr komfortabel. Die schönen Ledersitze verfügen über Sitzbelüftung und Sitzheizung und sind gut konturiert. Der niedrige Geräuschepegel und der gute Fahrkomfort machen den i40 zu einem angenehmen Langstreckenkombi. AUSSTATTUNG 11111 Die schon reichhaltige Ausstattung wird bei der Version Premium noch durch ein Leder-Interieur, beheizbarem

Nadia Rambaldi

TCS-Exklusiv FAHRDYNAMIK Beschleunigung (0–100 km/h): Elastizität: 60–100 km/h (Fahrstufe D) 80–120 km/h (Fahrstufe D) Wendekreis: Innengeräusch: 60 km/h: 59 dB (A) 120 km/h: 69 dB (A)

29

Lenkrad und elektrisch verstellbarer Fahrer- und Beifahrersitz ergänzt. Weitere Optionen sind nur als Gesamtpackete erhältlich, aber preisgünstig. FAHRLEISTUNG 11123 Der 1,7-l-Turbodiesel ist durchzugsstark, kommt bei voller Zuladung aber an seine Grenzen. Dank dem grossen 70-l-Tank sind Reichweiten über 1000 km möglich. Die 6-Stufenautomatik ist gut auf den Motor abgestimmt und bietet weiche Schaltvorgänge. FAHREIGENSCHAFTEN 11113 Das Fahrwerk ist gut abgestimmt, die Lenkung arbeitet nicht schlecht, dürfte aber satter sein. SICHERHEIT 11113 Die Sicherheitsausstattung ist gut, die Bremsen sehr wirksam. Die Übersicht leidet an der schnittigen Form.


Die phantastische Weihnachtsshow mit über 130 Top-Stars aus aller Welt!

NGEBOT SPEZIALA R ING-LESE R U O T R FÜ

. 0 1 F H C

www.weihnachts-show.ch Magic Christmas, die grösste Weihnachts-Show mit über 130 Stars, Top-Artisten, WeltklasseTänzern und Entertainern feiert mit der neuen Weihnachtsshow Schweizer Premiere!

Platzkategorien Magic Christmas VIP* Normalpreis 198.Touring Spezialpreis 188.*VIP mit Apèro Riche

UKTION PREISRED ET PRO TICK

Kat. 1 Kat. 2 Kat. 3 Kat. 4 138.- 118.- 88.68.128.- 108.- 78.58.-

Preise inklusive 10% Vorverkaufsgebühren, exklusive Bearbeitungsgebühr 14.50 pro Bestellung. Preise in CHF. Nach Eingang Ihrer Reservation erhalten Sie eine Bestätigung mit Einzahlungsschein. Sobald Ihre Zahlung eingegangen ist, erhalten Sie per Post die Tickets. Bei rechtzeitiger Bestellung haben Sie die beste Chance, Ihren Lieblingsplatz zu erhalten.

RESERVATIONS-COUPON FÜR MAGIC CHRISTMAS-TICKETS Ich bestelle _____________ Eintrittsticket(s) zum Spezialpreis für Touring-Leser. Name

Vorname

Adresse

PLZ / Ort

Email

Tel/Handy (tagsüber)

Bitte bis 31. Oktober 2011 einsenden an: Magic Christmas, Postfach 4055, 6004 Luzern

Oder per Fax an: Fax 041 368 02 04

Stadthalle Sursee

Donnerstag 8. Dezember 2011 (Maria Empfängnis), 19.00 Uhr Gewünschte Kategorie VIP

Kat.1

Kat. 2

Kat. 3

Kat. 4

Falls meine gewünschte Kategorie ausverkauft ist, bin ich mit der nächsthöheren oder nächsttieferen Kategorie einverstanden.

Oder per E-Mail als pdf an: info@magic-christmas.ch

www.weihnachts-show.ch


6. Oktober 2011 | touring 17 | Test und Technik

31

Occasionen bald mit Rabatt Die Stärke des Frankens wird schon bald auch Auswirkungen auf den Occasionsbestand haben. Gemäss TCS werden die Garagisten gezwungen, die Preise zu senken, damit ein genügender Abstand zu den neuen Autos erhalten bleibt.

› Die blühende Gesundheit des Schweizer

Frankens und der daraus folgende Druck auf die Neuwagenpreise müssten logischerweise Auswirkungen auf den Markt der Occasionsfahrzeuge haben. Auch wenn die Garagisten versuchen werden, die Eintauschpreise nach unten zu drücken, können versierte Konsumenten in den nächsten Monaten zu günstigeren Konditionen an Occasionsfahrzeuge kommen. Eine Recherche der Abteilung Beratung & Begutachtung des TCS ergab übrigens, dass ein vor vier Jahren neu erworbenes Auto etwa 60% seines Werts einbüsst, wenn man es gegen ein anderes Fahrzeug eintauschen will. Nach dem Beispiel in der untenstehenden Grafik verliert ein VW Golf 1.4 TSI, der 2007 für 30 890 Fr. gekauft wurde, fast 19 000 Fr. an Wert, da sein Eintausch-Richtwert (EurotaxGlass’s) noch bei etwa 12 000 Fr. liegt. Ausserdem zeigt die Grafik, dass die Preisunterschiede beim Wiederverkauf stark variieren, vor allem auf dem Internet, wo das höchste Angebot bei 19 900 Fr. lag.

ben, deren Preise deutlich sinken dürften. Vor allem weil dem Käufer eines neuen Modells modernste Technik und auch die Farbe und Ausstattung seiner Wahl angeboten wird. Ausserdem profitiert er von einer Werksgarantie und, bei gewissen Modellen, von kostenlosem Service, was die Kosten beträchtlich vermindert. Ausser dem Aspekt des starken Frankens lastet auch ein anderes Phänomen auf den Occasionspreisen: Die konstante Abnahme des Treibstoffverbrauchs. Im Fall des erwähnten VW Golf 1.4 TSI ist der Benzinver-

brauch von 7,0 auf 6,2 l/100 km gesunken, was ein Gewinn von rund 13% ist. Dabei handelt es sich um rein theoretische Daten, aber der TCS erwartet, dass der Verbrauch in den nächsten 4 bis 5 Jahren im gleichen Verhältnis sinkt. Dies, weil viele, auch grössere Autos demnächst in den Verkauf gelangen, die weniger als 6 l Benzin auf 100 km, respektive 5 l Diesel verbrauchen. Mit einem Schnitt von 8 l und mehr verlieren die Occasionen ihren Glanz. Noch ein Argument, das die schlauen Autokäufer ins Spiel bringen können. MOH/TCS B+B

Empfehlungen für Käufer und Verkäufer Angesichts der vielen Rabatten und zeitlich beschränkten Aktionen sollte sich ein Automobilist, der sich für den Kauf eines Vorführwagens oder einer jungen Occasion interessiert, auch nach dem Preis eines Neuwagens erkundigen. Normalerweise sind die Rabatte in den Preislisten nicht enthalten. Deshalb ist es wichtig, eine Offerte einzuholen. So erkennt man rasch Occasionen, die fast gleich viel kosten, wie im Werk bestellte Neuwagen. Beim Privatverkauf hat sich als Verhandlungsbasis der Mittelwert zwischen den beiden Eurotax-Richtwerten «Ankauf» und «Verkauf» bewährt. Es ist ratsam, den Zustand und Wert des Fahrzeugs in einem technischen Zentrum des TCS überprüfen zu lassen. Es lohnt sich, den Verkaufs-Zeitpunkt gut auszuwählen. Der Cabriomarkt blüht im Frühling, Autos mit Allradantrieb und günstige «Winterautos» lassen sich im Herbst besser verkaufen. Silber und Anthrazit sind auch bei Occasionen beliebter als leuchtendes Hellblau, Gelb oder Orange. tg

Es lebe der Franken | Wegen der Frankenstärke haben die Autoimporteure in den letzten Wochen die Preisabschläge, Rabatte, Euro-Boni und kostenlosen Mehrausstattungen vervielfacht. Dieser Druck auf die Neuwagenpreise wird nicht ohne Auswirkungen auf die Occasionspreise blei-

Occasionsautos: Markante Preisunterschiede

Neupreis: 30 890 Fr. (Golf 1.4 TSI Leader 2007)

Eurotax-Richtwert 09/11 (Spanne An-/Verkauf)

Internet-Angebote: 13 Beispiele (09/11) 5000

10000

15000

20000

25000

30000 Fr.

Diese Grafik zeigt die Entwicklung des Restwertes eines VW Golf 1.4 TSI von 2007. Die grüne Säule gibt den aktuellen Wert gemäss Eurotax an. In Blau sieht man die Angebote aus dem Internet, die den Eurotax-Richtwert um mehrere tausend Franken übersteigen.

SZ Photo

0

Demnächst dürften die Preise auf dem Occasionsmarkt deutlich sinken.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Test und Technik

33

Elegantes Hybrid-Kraftpaket Für seine Klasse ist der Porsche Panamera Hybrid mit 7.1 l/100 km recht sparsam unterwegs. Fahrspass ist trotzdem gegeben.

Bilder zvg

› Ob Hybrid oder nicht ist beim Porsche Panamera Hybrid auf

Der Peugeot 3008 Hybrid4 mit typischem Kühlergrill und LED-Leuchten. Infolge der zusätzlichen Batterien ist das Kofferraumvolumen etwas geringer.

Der erste DieselHybrid-Crossover Der Peugeot 3008 Hybrid4 eröffnet den Reigen der Diesel-Hybrid-Modelle. Kräftig und sparsam, bietet er noch Allradantrieb.

› Da sie ursprünglich für die USA und Japan bestimmt waren,

verfügten die Hybridautos bisher über Benzinmotoren. Als überzeugter Diesel-Verfechter kombiniert nun der PSA-Konzern (Peugeot-Citroën) den Elektromotor mit einem Selbstzünder. Eine weitere Besonderheit dieser mit dem Peugeot 3008 Hybrid4 eingeführten Technologie ist die getrennte Anordnung des Verbrennungsmotors (vorne) und des in die Mehrlenkerhinterachse integrierten Elektroaggregats. Diese Modulbauweise hat den Vorteil, dass sie sich bei anderen Modellen verwenden lässt und dem 3008 zusätzlich Allradantrieb beschert. Der Verbund des Zweiliter-Diesels mit dem 37 PS-Elektromotor ergibt einen Gesamtverbrauch von 3,8 l/100 km (99 g CO2/ km). Ein vergleichbarer Wert wie beim Toyota Prius, aber bei höherer Leistung (200 PS) und vier angetriebenen Rädern. Mittels Drehknopf können beim Peugeot-Crossover vier Fahrprogramme angewählt werden. Im Automatikmodus kombiniert die Elektronik die zwei Motoren auf harmonische Weise. Das aus dem Stand wirksame Drehmoment des Elektromotors bietet echtes Fahrvergnügen und schwächt das verzögerte Ansprechen des automatisierten Schaltgetriebes ab. Im reinen Elektrobetrieb erreicht der 3008 60 km/h und kommt theoretisch 3 bis 4 km weit. Im Sportmodus entfaltet der sehr fahrsichere, aber schwere (1,7 t) Crossover seine volle Kraft. In der Stellung 4WD fliessen bis zu 40% des Drehmoments auf die Hinterräder, und der 3008 wird zum Freizeit-44. Auf langen Strecken ist der Verbrauch wenig spektakulär, aber in der Stadt sind unter 5 l/100 km realistisch. Der 3008 Hybrid ist kein Discountangebot, aber er bewahrt die Modularität der Basisversion. MOH

die Ferne nicht feststellbar. Einziger Designunterschied zum normalen Gran Tourismo sind die Hybrid-Schriftzüge. Die Innenausstattung weicht auch kaum vom herkömmlichen Panamera ab, ausser das auf dem grossen Display die Energieflüsse nachverfolgt werden können. Erst beim Losfahren wird einem bewusst, dass da nicht der 3-Liter-V6-Kompressormotor brummt, sondern der Elektromotor die Limousine leise antreibt, dies bis zu einer Geschwindigkeit von 85 km/h. Die Reichweite des E-Motors ist bei voll geladenen Akkus hingegen auf zwei Kilometer beschränkt. Doch keine Angst, der kraftvollen Fahrleistung ist dies keinesfalls abträglich. Wie von Porsche gewohnt, schiebt das 333 PS starke Aggregat (380 PS Systemgesamtleistung) mächtig an und beschleunigt den Vollhybriden in bloss 6 Sekunden auf 100 km/h. Der Panamera S Hybrid ist als Novum mit der aus den Cayenne-Modellen bekannten Achtgang-Tiptronic S Geriebe ausgestattet. Gemäss Werksangaben schluckt der Porsche-Hybrid 7,1 Liter pro 100 Kilometer. Sprit gespart werden kann mit dem sogenannten «Segeln». Dabei wird bei Geschwindigkeiten von bis zu 165 km/h beispielsweise auf Autobahnen in Phasen ohne Antriebsleistung der Verbrennungsmotor vom Antriebsstrang abgekuppelt und abgeschaltet. Damit wird nicht nur Benzin gespart, sondern auch der Fahrkomfort verbessert, welcher beim Panamera ausgezeichnet ist. Auf Langstrecken sorgt die adaptive Dämpferregelung für sanftes Gleiten auf kurvenreichen Strecken wird mit dem Sportmodus das Fahrwerk straff. Auch die Ausstattung lässt sich sehen: Serienmässig sind beispielsweise eine Teillederausstattung, elektrisch verstellbare Sportsitze sowie Zweizonen-Klimaautomatik dabei. fm

Fahrzeug: Hybrid-Sportlimousine; 5 Türen, 4 Plätze; Länge: 4,97 m; Kofferraum: 335 l Motoren: 3.0-L-V6-Kompressorbenziner (333 PS), E-Motor (47 PS), 580 nm bei 1000 U/min, Verbrauch: 7,1 l/100km; Preis: 164 500 Fr.

Technik: Crossover; Länge: 4,37 m; Kofferraum: 377 l Motorisierung: 2-LiterTurbodiesel 163 PS und Elektromotor 37 PS; Gesamtleistung 200 PS, 450 Nm; automat. 6-Gang-Getriebe, Allradantrieb (hinten Elektromotor); 0 bis 100 km/h 8,5 s; Anhängelast 500 kg Verbrauch (Werk): ab 3,8 l/100 km Preis: 46 500 Fr. (99 g CO2/km) bzw. 49 500 Fr. (104 g); Auslieferung: Anfang 2012.

Dynamisch und sparsam ist der Panamera Hybrid unterwegs. Die ausgeklügelte Technologie erlaubt das sogenannte «Segeln».


SONDERANGEBOT FÜR TCS MITGLIEDER

WELTKLASSE LIVE MIT FEDERER, DJOKOVIC, RODDICK ETC.

MONTAG, 31. OKTOBER 2011 DIENSTAG, 1. NOVEMBER 2011 MITTWOCH, 2. NOVEMBER 2011

Basel

ATP World Tour 500 Hotline: 0900 552 225 (CHF 1.19/Min., Festnetztarif)

Erleben Sie die Tennisweltklasse live an den Swiss Indoors Basel. Im 2011 kommt es beim grössten nationalen Sportanlass zum Showdown mit 32 Weltklasse-Spielern im Hauptturnier und 16 Top-Spielern in der hart umkämpften Qualifikation. Profitieren Sie jetzt vom TCS Sonderangebot und sichern Sie sich Ihre Karte(n) mit 10 Franken Reduktion. Limitiertes Angebot.

Ich profitiere von diesem exklusiven Angebot und bin bei den  JA! Swiss Indoors Basel live dabei und bestelle folgende Tickets: Mo, 31.10.

Di, 1.11.

Mi, 2.11.

(Bitte Anzahl eintragen. ?¾dla_kgdYf_]NgjjYl&)

Ticket(s) Kat. Rot à CHF 84.– klYll;@>1,& Ticket(s) Kat. Gelb à CHF 129.– klYll;@>)+1& KATEGORIE  AUSVERKAUFT 

KATEGORIE Premiumcard(s) à CHF  AUSVERKAUFT Vorzugsplatz mit Sitzkissen

219.– klYll;@>**1&

C]af]CYjl]fj¾[c_YZ]Z]aKha]dYmk^Yddg\]jHjg_jYee©f\]jmf_.Rr_d&:]YjZ]almf_mf\Hgjlg2;@>)-&hjg:]kl]ddmf_&



BESTELL-COUPON SONDERANGEBOT FÜR TCS-MITGLIEDER FYe]'NgjfYe] KljYkk] HDR'Gjl L]d]^gflY_k¾Z]j <Ylme'Mfl]jk[`ja^l =%EYad

Talon ausfüllen und einsenden an: Swiss Indoors Basel, «TCS-Sonderangebot», Bettenstrasse 73, 4123 Allschwil


Anzeige


Anzeige


38

«Touring»-Leserreise | touring 17 | 6. Oktober 2011

Im Zarengold-Zug Kultur erfahren Von Peking nach Moskau 8000 km durch Wüste, Steppe und Taiga zurücklegen. Die «Touring»-Leserreise mit dem Zarengold-Zug ist eine Fahrt voller kultureller Schätze, Naturwunder und Lebensfreude.

Die Landschaft der Mongolei besticht durch satte Wiesen und skurrile Felsformationen. Die Jurten des Camp Buuveit ragen wie Pilze aus dem Boden.

Folkloristischen Darstellungen sind ein wichtiger Bestandteil des Reiseprogramms. Hier zeigen mongolische Tänzerinnen ihr Können.

Dieser mongolische Reiter versucht, ein wildes Pferd einzufangen. Die mongolischen Pferde sind kleine, aber sehr robuste Tiere.


6. Oktober 2011 | touring 17 | «Touring»-Leserreise

› Die Strecke der Transsibirischen Eisen-

bahn von Peking nach Moskau scheint auf Europäer eine grosse Faszination auszuüben. Viele Reisende bezeichnen die Bahnfahrt als «lang gehegten Lebenstraum, der nun endlich in Erfüllung geht.» Vielleicht sind es die 7923 km und die bezaubernden Landschaften, die am Fenster vorbeirauschen. Oder einfach die Vorstellung, mit dem Zug auf der längsten Bahnstrecke der Welt von Asien nach Europa zu reisen. Diese Erlebnisreise vermittelt atemberaubende Eindrücke aus drei Kulturen, wunderschöne Naturreiche und viele neue Bekanntschaften. Ausserdem ist die Fahrt mit dem Zarengold-Zug die komfortabelste Art und Weise, die Weite Chinas, der Mongolei und Russlands zu erfahren: Die Zugabteile sind schön verarbeitet und versprühen Zaren-Romantik, das Personal ist sehr freundlich und das Essen ausgezeichnet.

Der Sonderzug Zarengold fungiert während der 17-tägigen Reise als Hauptquartier.

Eine «grüne Wüste» | Die «Touring»Leserreise führt während 17 Tagen von Peking in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator und danach über die russischen Städte Ulan Ude, Irkutsk am Baikalsee, Nowosibirisik, Ekaterinenburg, Kasan nach Moskau. Nach eindrücklichen Tagen in Peking führt der Sonderzug seine Gäste durch die Wüste Gobi, um kurz darauf in die grüne Hügellandschaft und die weiten Steppen der Mongolei einzutauchen. Die Mongolei ist ein riesiges Land, dreimal so gross wie Deutschland. Von den insgesamt 2,7 Mio. Einwohner leben mehr als eine Million in der Hauptstadt Ulan Bator, wo der Zarengold-Zug einen Halt einlegt. Die Stadt wirkt wie ein Flickteppich und jeder Einwohner fügt einen bunten Flick dazu. In den Ausläufern der Stadt reihen sich weisse Jurten neben klapprigen Holzhäuser. Doch rund um das Parlamentsgebäude am Suchbaatar-Platz sind auch einige neue, moderne Glashäuser zu bewundern. An dieser Top-Lage wurde letztes Jahr gar ein Louis-Vuitton-Laden eröffnet. Die Stadt ist im Aufschwung, überall herrscht geschäftiges Treiben. Die Tempelanlagen, wie zum Beispiel die Hallen des Winterpalastes des Bogd Ajan oder das Gandan-Kloster, bilden darin Oasen der Ruhe inmitten des Verkehrs- und Alltagslärms. Nur die gurrenden Tauben sind zu hören. Wie es die Tradition will, gehen die Besucher im Uhrzeigersinn um den Tempel und stossen dabei die Gebetstrommeln an. In diesen befinden sich heilige Schriften, die durch das Drehen in den Himmel gelangen sollen. Wer vor

39

einem wichtigen Lebensabschnitt steht, krank ist oder jemandem helfen will, lässt durch die Mönche die heiligen Schriften rezitieren. Jede Schrift ist für etwas gut. Wer auf den holprigen Strassen aus der Stadt hinaus fährt, sieht am Strassenrand die Nomaden Pilze, Erdbeeren, vergorene Stutenmilch, getrockneten Quark, frittiertes Brot und Käse verkaufen. Dazu gibts gesalzenen Milchtee. Es sind viele Autos unterwegs, vornehmlich Occasionsfahrzeuge aus Japan. Wer hier Auto fährt, muss zugleich auch Mechaniker sein; einen Pannendienst gibt es in der Mongolei nicht. Kaum ausserhalb der Stadt, erhebt sich eine atemberaubende Landschaft ins Blickfeld des Betrachters. Das Gebiet trägt den Namen «mongolische Schweiz», weil die Felsen und Berge hier der Schweizer Landschaft ähneln sollen. Die Wiesen sind von sattem Grün, gesprenkelt mit rosa, gelben und violetten Blüten, soweit das Auge reicht. Unter den Blüten sind zahlreiche Edelweisse zu entdecken. Unzählige Tiere, Pferde, Rinder, Ziegen, und Schafe sind zu sehen. Alle werden früher oder später mal auf dem Teller landen, die Mongolen ernähren sich hauptsächlich von Fleisch. Schliesslich müssen sie auch sehr kalte Winter mit bis zu –40 Grad Celsius überstehen. Im Sommer ist es aber angenehm warm. Die Nomaden ziehen das ganze Jahr hoch zu Ross mit ihren Rinder,- Ziegen- und Pferdeherden über das Land. Reiten kann hier jeder, bereits ab Kindesalter.

Kerzenschein-Romantik | So gross das Land auch ist, die Ströme von Touristen sorgen in der mongolischen Schweiz, 90 Minuten südlich von Ulan Bator, für eine stetig dichtere Besiedelung. Unzählige Touristen-Camps erstrecken sich links und rechts der Strassen. Sogar ein Golfplatz wurde gebaut. Dafür hat nun der Nachbar-Nomade zu wenig Weidefläche für seine Pferde und muss im Winter teures Heu hinzukaufen, wie er anlässlich eines Besuchs in seiner Jurte erzählt. Trotzdem: Die Nomaden profitieren massgeblich vom Tourismus. Viele konnten sich dadurch eine bessere Existenz ermöglichen. Das Touristen-Camp Buuveit in der mongolischen Schweiz ist wunderschön und weckt Pfadfinder-Erinnerungen. Gegessen wird in einer grossen Jurte, geschlafen in kleineren Zweier-Jurten, ohne Strom und fliessend Wasser, dafür mit einer gehörigen Fortsetzung auf Seite 40


40

«Touring»-Leserreise | touring 17 | 6. Oktober 2011

Von Mitte Mai bis Ende September rattern die Zarengold-Züge von Moskau nach Peking und zurück. Zwölf Züge sind während den Sommermonaten unterwegs, je sechs in jede Richtung. Jeder Zug hat maximal 21 Waggons, 15 Reisewaggons für die Gäste, vier Speisewagen, einen Gepäckwagen und einen Personalwagen, insgesamt über 200 Passagiere und 30 bis 35 Mitarbeiter. Die Gäste kommen vornehmlich aus Europa, zunehmend aber auch aus Übersee. Chefreiseleiter Bernd Klaube hat schon 60 Reisen begleitet, und ist immer noch fasziniert vom Mythos Transsibirische Eisenbahn. Während der 17-tägigen Reise unterhält er die Passagiere über das Bordradio täglich mit spannenden historischen Vorträgen über die jeweiligen Orte entlang der Strecke. Als Russland-Kenner ist er natürlich auch vertraut mit der Geschichte der Zarengold-Züge: «Einige Wagen des Sonderzuges sind bis zu 25 Jahre alt und authentische Nachbildungen der Original-Wagen aus dem Jahre 1958. Damals wurden die Waggons auf Wunsch von Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, dem Parteichef und späteren Regierungschef der KPdSU, hergestellt», erzählt er. Regierungsmitglieder des ganzen Staatsapparates Chruschtschows, aber auch der Mitarbeiterstab späterer Regierungsschef wie Breschnew, Gorbatschow, Jelzin und viele Politiker und Intellektuelle liessen sich in diesen Waggons durch Russland kutschieren. Die Regierungschefs reisten allerdings nie im Zug mit. nr

Bilder Nadia Rambaldi

Sonderzug für den Staatstross der Sowjetunion

In Russland steht die Besichtigung zahlreicher Kathedralen auf dem Reiseprogramm. Die BasiliusKathedrale in Moskau und die Blutkirche in Jekaterinenburg gehören natürlich auch dazu.

Fortsetzung von Seite 39

Portion Kerzenschein-Romantik. Wanderund Reitausflüge zwischen bizarren Felsformationen über satte Wiesen bieten ein einmaliges Naturerlebnis. Eine schöne Abwechslung zum Alltag im Zarengold-Zug. Sobald der Sonderzug in Richtung Sibirien weiterrollt, verändert sich die Landschaft massgeblich. Die Weiten der Mongolei werden durch die Taiga abgelöst: Sie ist weitgehend flach, es gibt Nadelwälder mit Fichten, Kiefern, Lärchen, aber auch Birken prägen das Landschaftsbild. An der russisch-mongolischen Grenze erfolgen die Grenzmodalitäten, danach wird, ganz zur Freude der Männer, die Lok rangiert.

Zahlreiche Ausflüge | Im gemächlichen Tempo rattert der Zug Richtung Europa. In der südostsibirischen Stadt Ulan Ude sind die Menschen, die Burjaten, noch eher asiatisch. Doch der russische Einschlag ist bereits zu sehen. Dieser wird in den Städten

Irkutsk, Nowosibirisik, Ekaterinenburg, Kasan noch viel ausgeprägter. Auf der «Touring»-Leserreise werden auf den weiteren 4400 km nach Moskau zahlreiche Ausflüge mit lokalen Reiseleitern geboten, um Land und Leute kennenzulernen. Der komfortablen Unterbringung zum Trotz: Die Abteile haben keine europäischen Masse. Und das monotone Knattern der Räder ist ein ständiger Begleiter. Aber das gehört eben fast zu einer solchen einzigartigen Zugreise. Ein weiteres Highlight auf dem Weg nach Moskau ist die Schifffahrt auf dem Baikalsee. Wer Lust hat, kann im tiefsten und ältesten Süsswassersee der Erde auch baden. Das abendliche Barbecue lässt Raum für Gespräche mit Mitreisenden, Musik und Tanz und den Besuch in einem echten Kosakendorf. Aber Achtung: Wer Wodka angeboten bekommt, darf nicht kneifen!

Nadia Rambaldi Touring-Info Weitere Fotos auf Flickr, Link auf www.touring.ch

Gut zu wissen

Die rot-goldenen Waggons sind Nachbildungen der Originalwagen von 1958.

Steckbrief: Erlebnisreise mit dem Sonderzug Zarengold. Die Strecke Peking–Moskau beträgt 7923 km. Die Reise führt durch China, die Mongolei und Russland. Anreise: Ab 11. Februar 2012 fliegt die Swiss täglich von Zürich nach Peking. Temperaturen: In Peking sind im Sommer durchschnittlich 30 Grad, in Ulan Bator 20 Grad und in Moskau 23 Grad warm. Kleidung: Im Zug ist Freizeitkleidung am bequemsten. Eine Wind- und Regenjacke ist Pflicht, genauso wie stabiles Schuhwerk. Geld: Am besten Euros und amerikanische Dollars mitnehmen und diese vor Ort wechseln. Kreditkarten werden in den Städten oft akzeptiert. Infos/Buchungen: Kontiki Saga, Tel. 056 203 66 77, www.reisen-tcs.ch/transsibirien – detaillierte Auschreibung Seite 41. Sechs Wochen vor Abreise lädt der TCS zu einem ausführlichen Infoabend ein. nr


RUSSLAND Kasan Moskau

Ekaterinburg

Baikalsee Nowosibirsk Irkutsk

Ulan Ude

Ulan Bator MONGOLEI

orter 2i0l11 v r e d e i Mitgl zum 31. Dezemsbigeung von

Peking CHINA

ie bis rmäs Wenn S ibt es eine E F 7100.–) g H , n C e b h a buc 0.– (= CHF 25

1000 km

Transsibirische Eisenbahn: im Sonderzug Zarengold von Peking nach Moskau 13.8. Stadtrundfahrt zu bekannten SehensVon der Verbotenen Stadt bis nach Moskau führt Sie diese einmalige Discovery »Touring»-Leserreise im Zarengold. Eine Übernachtung in einer Jurte sowie zahlreiche würdigkeiten. Rückreise in die Schweiz. (F) Begegnungen mit Einheimischen machen die Reise einzigartig – steigen Sie ein! Zu beachten: Einzelheiten zur Leserreise sowie MIT NOCH MEHR LEISTUNGEN TCS-Reisebegleitung ab/bis Schweiz  Referat von Peter Achten in Peking  Besuch einer chinesischen Familie in den Hutongs  Übernachtung in einem mongolischen Jurtencamp  Tschojdschin-Lama-Tempel in Ulan Bator  Besuch einer religiösen Zeremonie im buddhistischen Gandan-Kloster  Mittagessen bei einer Familie in Irkutsk  Besichtigung des Obelisken Europa-Asien  Mittagessen in einem Spezialitätenrestaurant in Moskau  Referat eines in Moskau lebenden Schweizers 28. JULI BIS 13. AUGUST 2012 PROGRAMM 28.7.–29.7.2012 Nachtflug ab Schweiz nach Peking. Ankunft am Morgen. Am Nachmittag geführte Besichtigung der Verbotenen Stadt. Willkommensessen abends. (A) 30.7. Morgens Besuch des Himmelstempels, des Platzes des Himmlischen Friedens und der traditionellen Wohnviertel. (FMA) 31.7. Teilbegehung der 6000 km langen Chinesischen Mauer. Danach schauen Sie sich die Allee der Tiere und die Ming-Gräber an. Weiterreise nach Datong. (FMA) 1.8. Morgens Fahrt zum Hängenden Felsen. Sie durchfahren kleine Dörfer und erleben chinesisches Landleben. Nachmittags Besuch der buddhistischen Yungang-Grotten. (FMA) 2.8. Zugwechsel vom chinesischen auf den russischen Zug. Freizeit auf dem Markt von Erlian. Fahrt durch die Ausläufer der Wüste Gobi und den weiten Steppen der Mongolei. (FMA) 3.8. Morgens Ankunft in Ulan Bator. Busfahrt in die «Mongolische Schweiz». Picknick im Jurten-Camp. Mongolische Reiterschau und

Vor-/Nachprogramm Yangtse und St. Peterstraditioneller Ringkampf. Besuch einer Nomadenburg siehe Detailprogramm auf www.reisenfamilie. Übernachtung im Jurten-Camp (FMA) tcs.ch/transsibirien. Die Reise wird von Kontiki4.8. Nach Ankunft in Ulan Bator, Stadtrundfahrt Saga Reisen AG organisiert und durchgeführt. mit Besuch des Tschojdschin-Tempels und des Wir empfehlen den TCS-ETI-Schutzbrief Welt. Gandan-Klosters. (FMA) Inbegriffene Leistungen 5.8. Fahrt durch mongolische Steppen und Flug Schweiz–Peking/Moskau–Schweiz in Y-Kl. Weiterreise ins Tal der Selenga. Nachmittags  Flughafen- + Sicherheitstaxen CHF 248.– Ausflug zu den Altgläubigen Sibiriens. Weiter(Stand 9/2011)  1 Übern. im chinesischen fahrt nach Ulan Ude. Stadtrundfahrt. (FMA) Schlafwagen  8 Übern. im Zarengoldzug  1 6.8. Vormittags Fahrt entlang des Baikalsees. Übern. im Jurten-Camp  5 Übern. im Hotel  In Port Baikal kleine Bootsfahrt. Bei gutem TCS-Reisebegleitung  D-sprachige RL ab Wetter Abendessen als Picknick am Seeufer. Peking bis Moskau  Ausflüge + Besichtigungen Weiterfahrt nach Irkutsk. (FMA) gem. Programm  Alle Transfers  Gepäckträ7.8. Morgens Ankunft in Irkutsk. Stadtrundfahrt. gerservice an Bahnhöfen  Mahlzeiten gemäss Mittagessen bei einer einheimischen Familie. Programm  Ausführliche Reisedokumentation. Optionaler Besuch des Freilichtmuseums «Leben (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen) und Arbeiten im alten Sibirien». Besuch des Dekabristenmuseums + Sektempfang. (FMA) Nicht inbegriffen 8.8. Zugfahrt durch die Berglandschaften Visumkosten (Stand 9/11): China CHF 80.–, Ostsibiriens mit klaren Flüssen und grünen Mongolei CHF 90.–, Russland CHF 58.– zzgl. Hängen. Landeskundliche Vorträge an Bord. Bearbeitungsgebühr für 3 Visa CHF 150.–; Kaviar- und Wodka-Probe an Bord. (FMA) Getränke und nicht erwähnte Mahlzeiten. 9.8. Ankunft in Nowosibirsk, grösste Stadt Sibiriens. Begrüssung mit Brot und Salz. Kontakt: Kontiki-Saga Reisen AG, WettingerStadtrundfahrt. (FMA) str. 23, 5400 Baden, Tel. +41(0)56 203 66 77, 10.8. Kurzer Halt in Ekaterinburg, Schauplatz info@kontiki.ch, www.kontiki.ch oder der Ermordung der letzten Zarenfamilie. Kurze www.reisen-tcs.ch/transsibirien Stadtrundfahrt und Besuch des Preise pro Person 17 Tage/16 Nächte ab/bis Schweiz in CHF Europa-Asien-Obelisk. (FMA) Zuschl. Zuschl. 11.8. Morgens Ankunft in Kasan, EZ in Zugabteil zur alte Tatarenhauptstadt an der DZ Hotels Alleinbenützung Wolga. Stadtrundfahrt und Besuch des Kremls. Wolga-Flussfahrt mit Kat. I Standard* 7350.– 640.– – Mittagessen. (FMA) Kat. II geh. Standard 9250.– 640.– 1660.– 12.8. Ca. Mittags Ankunft in Kat. IV Bolschoi 15 250.– 1420.– 6140.– Moskau. Nachmittags Besuch des Kat. V Bolschoi Platinum 17 950.– 1420.– 6400.– Kreml-Geländes (Kathedrale, Rüstkammer). Abends Vortrag. (FMA)

*Zug: 4-er Belegung


SCHWARZWALD

Ferien in Österreich

Ligurien

 5HQGH]9RXV1U

,P1XLQ3DULV 6SLHOHQ6LHPLWXQGJHZLQQHQ6LHMHGH:RFKH KH HLQH+LQXQG5¾FNUHLVHQDFK3DULV 63,(/ %LVEDOGLQ)UDQNUHLFK 6,(0, (1 *(:,1

7

ZZZVR 1(16,( IUDQFHF K

 


6. Oktober 2011 | touring 17 | Freizeit und Reisen

43

Aufgefallen Christian Bützberger, Redaktor

jop

Von Nettorenditen, Kreditkarten und privaten Betten

Explosives Museum Mit der Eröffnung des Museums für Sprengstoff und Feuerwerk erwacht die seit 2002 stillgelegte Schützenfestung Corbeyrier (VD) zu neuem Leben. Das eben eröffnete Museum stellt auf lebendige und spielerische Art die Techniken zur Sprengstoffherstellung vor, deren Anwendungsgebiet von Feuerwerk bis zum Bau von Raketen reicht. Wer sich zudem für Weltraumforschung interessiert, wird an einem Vulkan-Motor der Ariane-Rakete seine Freude haben und die Videoanimation von deren Start mitverfolgen können. Das Museum erinnert ebenfalls daran, dass Sprengstoff auch für alltäglichere Zwecke wie etwa zur Herstellung von AutoAirbags, 1.-August-Feuerwerk oder für Lawinendispositive eingesetzt wird. Nach dem Besuch sollte man es sich nicht versäumen, das Labyrinth von unterirdischen Gängen der ehemaligen Festung zu erkunden und dabei der Soldaten gedenken, die hier widrigsten Lebensbedingungen ausgesetzt waren. Das Museum ist bis Ende Oktober jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag geöffnet. (www.pyromin.ch). jop

Das «Kurhaus Bergün» ausgezeichnet

Eine garantiert nachhaltige Geschenkidee

Historische Hotels bieten Zeitreisen an

Einen Tag Wellness im Day Spa schenken

Die einen mögen designte, supermoderne Hotels mit allem Schnickschnack, andere stehen auf alte Gemäuer. Wie dem auch sei, die alten, auch Tourismus-Geschichten erzählenden Hotels und Restaurants, erfreuen sich vermehrten Zuspruchs. Wer seinen Hotelaufenthalt gleichzeitig mit einer Zeitreise verbinden will, hat diverse Möglichkeiten. Eben ist das «Kurhaus Bergün» in Bergün (www.kurhausberguen.ch) zum «Historischen Hotel 2012» gekürt worden. Die «Besondere Auszeichnung» erhielt das «Restaurant zum goldenen Schäfli» in St. Gallen. Der Spezialpreis «Berggasthaus des Jahres 2012» geht an das «Aescher-Wildkirchli» in Weissbad. Mehr Infos unter www.icomos.ch. und www.swiss-historic-hotels.ch. Bü

Der Morgen beginnt mit einer elektronischen Messung der Körper-Übersäuerung und anschliessendem Analysegespräch mit dem Fachmann. Dabei erfahren Teilnehmer mehr über ihre Dynamik und Energiereserven und erhalten Tipps für Ernährung, Bewegung, ideale Trainingszeiten und vieles mehr. Mittags steht ein leichtes, basisches Dreigang Wellnessmenü auf der Speisekarte. Den Rest des Tages geniessen Besucher in der Wellnesswelt des Hotels. Teilnahme am Aktivprogramm ist je nach Tagesprogramm des Hotels mit inbegriffen. Ob als Gutschein oder einfach zum Geniessen. Preis: 170 Fr. pro Person. Infos, Bestellungen und Reservationen: Telefon 041 368 10 08, www. wellnessplus.ch. Bü

Die Schweiz als Tourismusland wird derzeit arg gebeutelt. Tiefer Dollar, tiefer Euro, schlechtes Sommerferienwetter – vielen graut vor dem kommenden Winter. Frau und Herr Schweizer hingegen kümmert das wenig, fahren sie doch rekordhohe 2,7-mal in die Ferien pro Jahr. Als «Ferien» gelten Reisen mit mindestens drei Übernachtungen. Auch das Reisebudget bleibt bei 75% gleich hoch oder wird gar leicht erhöht, hat der Schweizerische Reisebüro-Verband (SRV) ermittelt. Laut Geschäftsführer Walter Kunz hat die Umfrage auch ergeben, dass die Reisebranche eine äusserst magere Nettorendite von 1% erwirtschaftet. Die Meinung also, dass der Detailhandel mit einer solchen von 2,5% die margenschwächste Branche im Lande sei, gilt es schleunigst zu revidieren. Und auch die weitverbreitete Ansicht, dass die Internet-Generation ihre Ausflüge, Reisen und Ferien konsequent im Netz bucht, stimmt so nicht. Der Grund dafür liegt im finanziellen Bereich: Die Kreditfähigkeit für eine solche Karte wird nicht wenigen abgesprochen. Und eine solche braucht es im Internet nun mal. Das Fazit zur Situation im Tourismus zieht Christian Lässer, Professor am Institut für Systemisches Management an der Uni St. Gallen: «Reisen ist das globalisierteste Geschäft überhaupt. Der Druck auf die Preise in diesem transparenten Markt wird weiter zunehmen.» Auf die Margen natürlich auch. Dem weltweiten Reisemarkt fehlt es aber wenigstens nicht an witzigen Ideen und Innovationen. Vom heissen Tipp des erlebnishungrigen Rucksackreisenden an seine Kollegen, zusammengetragen im Bestseller «Lonely Planet», hat sich eine neue aufgeschlossene Community im Internet etabliert. Und dieser Markt funktioniert, finden doch private Gastgeber mit Millionen von Betten ihre Gäste. Und umgekehrt. Das alles bei stimmigen Preisen. Reisen erweitert den Horizont. Vielleicht lohnt sich mal ein Blick unter www.traveldodo.com, www.wimdu.de, www.wayn.com oder www.travbuddy.com.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Freizeit und Reisen

45

Elektrovelo bringts › Am Fuss der Pässe Marchairuz und Mol-

lendruz, nicht weit von Vallorbe (VD), erstreckt sich das Vallée de Joux mit seinem 12 Kilometer langen kristallklaren See, den Uferwegen und einladenden Terrassen. Rund herum führt ein weitläufiges Netz von asphaltierten Nebenstrassen, die zu den auf 1100 bis 1400 Metern Höhe liegenden Alpbetrieben oder etwa zum Gipfel der legendären Dent de Vaulion führen. Da gibt es doch kaum ein praktischeres Fortbewegungsmittel als ein Elektrovelo, Neudeutsch E-Bike, um die Gegend bequem zu erkunden. Für den bescheidenen Betrag von 50 Fr. pro Tag oder 35 Fr. pro Halbtag kriegt man im Centre sportif von Le Sentier (siehe Adresse) ein Elektrovelo, mit dem

Reklame

Claude Jaccard/vaud-photos.ch

Nutzen Sie die prächtigen Herbsttage für einen Ausflug ins Vallée de Joux. Mit dem Elektrovelo am Seeufer entlang und durch grüne Alpweiden streifen – was gibt es denn Schöneres?

Das Elektrovelo ist das perfekte Fortbewegungsmittel, um die Idylle am Lac de Joux zu erkunden.

dank dreistufiger Tretunterstützung auch starke Steigungen überwunden werden können. Dank Ersatzbatterie auf dem Gepäckträger geniesst man rund 80 km totale Unabhängigkeit. Da steht schönen Ausfahrten, gekrönt von einem Imbiss in einer der gastlichen Alpwirtschaften wie etwa

Les Croisettes oberhalb von L’Abbaye oder Le Chalottet in den Höhen über Les Charbonnières, nichts im Wege. jop

Touring-Info E-Bike-Miete im Centre sportif Le Sentier (VD). Reservationen unter Tel. 021 845 17 77 oder übers Internet, www.rentabike.ch. Informationen zum Vallée de Joux unter www.myvalleedejoux.ch.


Ihre Gäste fühlen sich wohl

Die MANHATTAN-Barmöbel sind ein Blickfang! r-A - Le se

ngeb

ot

batt a R 40%

in Tour

g

BARHOCKER – Der drehbare Hocker hat ein stabiles, verchromtes Metallgestell – Stufenlos höhenverstellbar durch Sicherheitsgasdruckfeder (63 bis 85 cm) – Bequemer Sitz mit schwarzem Kunstlederpolster – Verchromtes Metallgestell – Grosser, stabiler Standfuss (Ø 45 cm) – Masse: 110/88 x 52 cm (H x Ø) – Gewicht: 7,8 kg

BARTISCH – Verchromtes Metallgestell – Grosser, stabiler Standfuss (Ø 50 cm) – Sicherheitsglasplatte (60 cm) – Höhe: 110 cm

Bestellcoupon Ich bestelle zum Vorzugspreis zuzüglich Versandkosten. Stk. Stk.

MANHATTAN-Barsessel Fr. 89.40/Stk. MANHATTAN-Bartisch Fr. 77.40/Stk.

Einsendeschluss: 29. Dezember 2011 Lieferung solange Vorrat

statt Fr. 149.–/Stk.

(Art.-Nr. 90124.01)

(Versandkosten 14.50 pro Stk.)

statt Fr. 129.–/Stk.

(Art.-Nr. 90124.02)

(Versandkosten 14.50 pro Stk.)

Name:

Vorname:

E-Mail-Adresse:

Adresse:

PLZ/Ort:

Tel. (tagsüber):

TCS-Mitgliedernummer:

Ort/Datum:

Unterschrift:

Coupon einsenden an: TCS, «Touring Shop», Maulbeerstr. 10, 3001 Bern, Fax 031 380 50 06, touringshop@tcs.ch. Für Fragen: TCS, «Touring Shop», Tel. 031 380 50 15 (keine telefonische Bestellannahme). Vertragspartner/Auslieferung durch: Max Versand, 8340 Hinwil per Post oder Camion in die Schweiz und nach Liechtenstein.


47

Reklame

6. Oktober 2011 | touring 17 | Freizeit und Reisen

Ein Auge wird doch zugedrückt Auch auf den Fernverkehrszügen besteht ab Fahrplanwechsel die Billettpflicht. Nach Kritik gibts einige Korrekturen.

FSBB

Im Juni wurde entschieden, per 11. Dezember auch im Fernverkehr die Billettpflicht einzuführen. Wie im regionalen und städtischen Verkehr üblich, muss die Kundschaft künftig auch im Fernverkehr ihre Billetts vor Reiseantritt lösen – wer ohne gültiges Billett reist, bezahlt neben dem Fahrpreis einen Zuschlag von mindestens 90 Fr. Gemeinsam mit den Personal- und Kundenvertretern wurden nun die Details festgelegt. Dabei wurde auf Kritiken eingegangen. Reisende mit Behinderung und verwirrte Personen zahlen weiterhin keine Zuschläge. Bei Irrfahrten wird wie bisher kein erhöhter Zuschlag verrechnet, sondern ein «Servicezuschlag» von 10 Fr. Klassenwechsel können weiterhin ohne Gebühr im Zug gekauft werden. Der Mindestpreis steigt jedoch im Fernverkehr von 5 auf 10 Fr. Streckenwechsel können ohne Servicezuschlag im Zug gelöst werden. Wer sein persönliches Abo vergisst, bezahlt nach wie vor nur 5 Fr. tg

Nur noch der Klassenwechsel kann in Fernverkehrszügen gelöst werden.

Verstärktes Engagement von Kuoni

Helvetic Airways bleibt der Bundesstadt treu Die Helvetic Airways wird auch im nächsten Jahr Ferienflüge ab Bern-Belp mit einer 100-plätzigen Fokker 100 anbieten. Frühzeitig kommunizierte dies Finanzchef Tobias Pogorevc. Nachdem das Reisebüro Aaretal Reisen als wichtiger Kunde wegfällt, weil es von der Skywork Airlines übernommen wurde, herrschte für kurze Zeit Unsicherheit. Nicht zuletzt dank dem zusätzlichen Engagement des Reisebüros Kuoni baut Helvetic Airways das Angebot 2012 ab Bern gar noch aus: Nebst bereits heuer bedienten Destinationen wie unter anderem Kreta und Kos fliegt die Airline für Kuoni neu auch nach Korfu und Saïda an Marokkos Mittelmeerküste. In eigener Regie bedient Helvetic nebst Brindisi neu auch Catania. hwm


SÜDTIROL


6. Oktober 2011 | touring 17 | Spezial Suisse Caravan Salon

49

Campingferien beginnen am Suisse Caravan Salon Für eingefleischte Camper ist der jährliche Suisse Caravan Salon, welcher vom 27. bis 31. Oktober in Bern stattfindet, das Jahres-Ereignis schlechthin. CampingNovizen tasten sich vorsichtig ans Angebot heran – und lassen sich begeistern.

› Wofür soll ich mich entscheiden: Wohn-

Peter Widmer

Begriffliches und Begreifliches zu den Wohnmobilen

Bilder mw, zvg

mobil oder Wohnwagen? Was ist besser? Diese Frage stellt sich wohl mancher Caravaning-Einsteiger, bevor er sich ins Camping-Abenteuer stürzt. Die Antwort vorweg: Eine allgemeine Regel gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse und die finanziellen Möglichkeiten. Legt jemand Wert aufs Wohnen und die finanziellen Ressourcen sind beschränkt, ist er mit einem Wohnwagen gut beraten. Den gibts bereits ab zirka 25 000 Fr., ganz im Sinne von «viel Platz für wenig Geld», was besonders von jungen Familien geschätzt wird. Nachteil: Es braucht dazu ein Zugfahrzeug und das Manövrieren ist nicht jedermanns Sache. Steht die Mobilität im Vordergrund und über Geld wird kaum gesprochen, dann darfs ein Wohnmobil sein (siehe auch Kasten), ab etwa 65 000 Fr. wirds möglich. Empfehlenswert ist aber, vor einem Kauf ein solches Fahrzeug mal für zwei Wochen zu mieten.

Rund 260 Aussteller präsentieren am 44. Suisse Caravan Salon in Bern ihre Produkte.

Innenleben wie ein «echtes» Wohnmobil: Rapido-Vans Der französische Hersteller tritt mit Vertretungen in 17 Ländern international stark auf (in der Schweiz bei Grandevasion, Vernier GE, www.grandevasion.ch, und Lexa Wohnmobile, Langenthal BE, www.lexa.ch). Die im September 2010 lancierten beiden ersten Van-Modelle V53 und V56 waren europaweit überaus erfolgreich und werden nahtlos auch in der Kollektion

Super Sonic von Adria: Sound des Besonderen Das integrierte Wohnmobil Super Sonic des slowenischen Herstellers Adria fällt auf durch sein modernes, Design mit silber-metallicfarbener Aluminium-Aussenhaut und der unempfindlichen GfK-Dachhaut. Die Sonic-Serie bietet Sicherheit beim Fahren durch breite Spur, grosse Aussenspiegel und ein besonders grosses Sichtfeld des Fahrers. Grosse Garagen

sind sowohl von aussen als auch vom Innenraum des Fahrzeugs zugänglich. Das schicke Möbeldesign in zwei Farbtönen im Inneren sowie die modernen Polster werden durch die LED-Ambientebeleuchtung ins richtige Licht gerückt. Das Hubbett im vorderen Bereich bietet besonders komfortable Nachtruhe und wird bei Nichtgebrauch völlig in die Decke über der geräumigen Sitzgruppe integriert. Halle 2.2, Stand A001 Weitere Infos: www.adria-mobil.com

Ob Camper, Wohnmobil, Reisemobil oder Motorhome: Bei diesen Begriffen handelt es sich stets um motorisierte Campingfahrzeuge – im Gegensatz zum Wohnwagen. In Stichworten folgende unterschiedliche Typen: � Kastenwagen/Van 1. Gruppe: Kompaktmodelle (z.B. VW-Bus) mit Klappsitzbank, die zum Bett umfunktioniert wird. Kleine Küchenzeile, Kühlschrank, keine Nasszelle. 2. Gruppe: Oft mehr als fünf Meter lang, Hochdach garantiert Stehhöhe, Nasszelle. � Alkoven-Wohnmobil Typischer Buckel über dem Fahrerhaus, wo ein Doppelbett platziert ist. Alkoven = Bettnische. � Teilintegriertes Wohnmobil Fahrerhaus und Wohntrakt relativ direkt verbunden. Über dem Fahrerhaus entsteht kleines Volumen als Stauraum. Geeignet für Paare. � Integriertes Wohnmobil Eigentliches Fahrerhaus total in Wohnraum integriert. Komfortables Festbett im Heck.

2012 weitergeführt. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass die dämmende Innenauskleidung der Fahrgastzelle genau den Formen der äusseren Blechhaut des Vans folgt, wodurch ungleich viel Platz gewonnen wird. Der V56 besitzt ein Bett in Längsrichtung (in Fahrtrichtung), was beeindruckend viel Wohnraum frei macht. Im Klartext: Der V56 hat ein Innenleben wie ein «echtes» Wohnmobil. Halle 3.0, Stand C006 Weitere Infos: www.rapido.fr


das neue Modell

SUPER SUISSE CARAVAN SALON BERN, 27.-31.10-2011 Stand A001 Halle 2.2

der Sound des Besonderen esonderen de

Kaufen Sie ADRIA in der Schweiz. iz.. ch! Es lohnt sich! Unter dem Strich sind die Pakete kete und die Preise unschlagbar! bar!

www.adria-mobil.ch w adria-mobil ch Importeur: ADRIA MOBIL Schweiz GmbH Via Luserte Sud, 6 路 6572 路 QUARTINO 路 tel. + 41.91.780 83 81


6. Oktober 2011 | touring 17 | Spezial Suisse Caravan Salon

Komfort in die Kompakten: Karmann-Mobil In der Wohnmobilsaison 2012 überrascht Karmann-Mobil mit einer breiten Markt- und Produktoffensive bei den Campingbussen. Mit der neuen Baureihe Dexter und der Erweiterung der bekannten Davis-Baureihe deckt KarmannMobil künftig das komplette Marktsegment bei den Kastenwagen ab. Allen Neuheiten gemeinsam ist die ganz auf Komfort ausgelegte Raum-

aufteilung. Beide Modelle verfügen über Einzelbetten, grosse Waschräume und Küchen mit Arbeitsflächen. Zur Serienausstattung gehören AES-Kühlschrank, Rahmenfenster, Klimaanlage, elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung. Bei der Baureihe Davis verleiht ein dunkleres Holzdekor dem Innenraum einen noch eleganteren Auftritt. Preislich liegen beide Baureihen zwischen 52 000 und 60 000 Fr. Halle 3.0, Stand C010 Weitere Infos: www.euramobil.de

Wendig, sportlich, kompakt: Globecar von Pössl Mit dem Globecar verbindet der deutsche Hersteller Pössl Freizeit und Sport GmbH nach eigenen Angaben «die Vorteile eines geräumigen Personenwagens mit dem hochwertigen Komfort eines Wohnmobils». Mit zwei Jahrzehnten Erfahrung im Ausbau von Kastenwagen weiss das Unternehmen, worauf es ankommt: Praxisorientierte Grundrisse, liebevolle Details und

Superlanges Basis-Mobil von La Strada Kastenwagen von über sechs Metern Länge waren vor einigen Jahren noch undenkbar. «Aber unsere Kundschaft wählt gezielt das superlange Basisfahrzeug», schreibt der Fahrzeugbauer La Strada aus dem deutschen Echzell. La Strada stellt daher auch in dieser Fahrzeugklasse etwas Besonderes vor: Der Avanti Comfort bekommt als einer der ersten Kasten-

Halle 1.1, Stand B006 Weitere Infos: www.globecar.de

Halle 3.0, Stand B002 Weitere Infos: www.lastrada-mobile.de

Der italienische Reisemobilhersteller Laika kommt zur Saison 2012 mit neuen integrierten Wohnmobilen der Baureihe Kreos. Unter dem kreativen Namen steckt ein ebenso kreatives wie auch innovatives Konzept an Integrierten. Die neuen Integrierten von Laika sind im oberen Marktsegment angesiedelt und für besonders anspruchsvolle Kunden konzipiert. Raffinierte

Es begann mit dem Kundenprojekt Family Caravan. In dessen Rahmen formulierten mehrere Familien ihre Vorstellung eines idealen Familien-Caravans. Heraus kam ein schnittiger, familientauglicher Reisewohnwagen mit vielen guten Ideen und enorm viel Stauraum, der schliesslich als Aero Style Einzug in das Dethleffs-Modellprogramm hielt. Zum Modelljahr

intelligente Lösungen. Den Globecar gibts in zwei Baureihen: D-Line mit sieben Grundrissen (Globescout, Globescout Style, Roadscout, Campscout, Familyscout, Familyscout-L und Fortscout) und H-Line mit vier Grundrissen (Concorde Compact, Scouty, Scouty Vario und Globescout Vario). Die meisten Globecar-Modelle fahren auf Citroën Jumper- oder Fiat Ducato-Chassis.

wagen im Markt einen durchgehenden, beheizten Doppelboden. Ein Küchenblock mit dreiflammiger Koch-/Spülkombination und 80Liter-Kühlschrank lässt das Herz jedes Kochs/ jeder Köchin höher schlagen! Der Wohnraum lässt sich mittels Schiebetür vom Bad trennen. Die Keramik-Toilette sitzt gerade in Richtung Duschwanne, und diese befindet sich im hinteren Bereich. Üppig das Festbett 145197 cm.

Im oberen Marktsegment: Neue Integrierte von Laika

Aero Style – EinsteigerWohnwagen von Dethleffs

51

2012 überarbeitet der Allgäuer Hersteller Dethleffs die Aero Style-Baureihe grundlegend. Augenscheinlichste Neuheit ist die Fahrzeugform: Das Aero Style-Markenzeichen, die rundlich geschwungene Front, wurde beibehalten, sie geht nun aber in ein gerade verlaufendes Dach über, statt in ein gewölbtes. Die Familiengrundrisse haben klassische Stockbetten im Heck und ein französisches Doppelbett im Bug. Halle 2.0, Stand C008 Weitere Infos: www.dethleffs.de

Technik, kombiniert mit echtem italienischem Design der Luxusklasse zeichnen die Wohnmobile aus. Ästhetik und Exklusivität von der Front bis zum Heck ziehen sich durch. Angefangen von den Frontscheinwerfern über den Aluminium-Kühlergrill bis hin zum Interieur. Die neue Integrierten-Baureihe Laika Kreos setzt sich aus insgesamt acht Modellen zusammen, davon sechs auf Fiat Alko- und zwei auf Iveco-Chassis. Halle 3.2, Stand B002 Weitere Infos: www.laika.it


Spende Blut â&#x20AC;&#x201C; Rette Leben!


6. Oktober 2011 | touring 17 | Spezial Suisse Caravan Salon

In der Mittelklasse: Sporting Style von Hymer Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf präsentierte der Hersteller Hymer aus Bad Waldsee der Öffentlichkeit erstmals die komplett neu konzipierten, besonders komfortablen Wohnwagen-Modelle Sporting Style. Vervollständigt wird die gesamte Sporting-Baureihe durch zwei weitere, überarbeitete Modelle Sporting Jive, die als so genannte Kinderzimmer-Wagen

eher Familien ansprechen sollen. Die neuen Modelle Hymer Sporting Style 465 und 485 wurden intensiv auf gehobenen Komfort getrimmt. So hat das Modell 465 im Bug ein französisches Bett, eine Waschgelegenheit und den Toilettenraum. Im Heck lädt eine grosszügige Rundsitzgruppe zum gemütlichen Verweilen ein. Das Modell 485 besitzt die gleiche Raumaufteilung, hat aber einen 150-Liter-Hochkühlschrank. Halle 3.2, Stand C002 Weitere Infos: www.hymer.com

Musica von LMC, der Wohnwagen mit Kaffeemaschine Zum Modelljahr 2012 wertet der Sassenberger Produzent LMC die beliebte Musica-CaravanBaureihe weiter auf. Insgesamt 13 Grundrisse und ein attraktives Sondermodell sind im Angebot. Die Kunden haben die Wahl zwischen fünf Doppelbett-, sechs Einzelbett- und drei Familiengrundrissen. Der absolute Hingucker ist das Sondermodell Musica 463 D «Brazil» mit einer

Der kleine Wendige: Der Travelbird 390 vom T.E.C. «Von Caravanern für Caravaner», dies der Leitsatz für den Wohnwagen Travelbird 390 des deutschen Herstellers T.E.C. Kompakte Aussenmasse von 5,81 m Länge und 2,23 m Breite machen den Kleinen wendig und ideal für die Nutzung als Reise-Wohnwagen und für den Einstieg in die Campingwelt. Dank des geringen Gewichtes von 877 kg ist der Reiseprofi pro-

Halle 2.0, Stand B004 Weitere Infos: www.lmc-caravan.com

Halle 2.0, Stand A002 Weitere Infos: www.tec-caravan.de

Analog zur Automobilindustrie optimiert die Premium-Wohnwagen-Marke Tabbert (zur Knaus Tabbert GmbH gehörend) seine Baureihen von oben nach unten. Für das Modelljahr 2012 stehen die Baureihen Vivaldi und da Vinci an, nachdem im letzten Jahr der Puccini komplett neu entwickelt wurde. Während der familienfreundliche da Vinci mit neuer Farbgebung an den

Der Wohnwagen Averso von Bürstner GmbH, Kehl, besetzt die Mittelklasse ebenso wie der Averso Plus. Eine neue Innenraumoptik ist in der Saison 2012 das Kennzeichen des AversoProgramms. Das Möbeldekor Amarant schafft Behaglichkeit, neue, solide Griffe und harmonisch geformte Stauschrankklappen tragen ebenso dazu bei. Das Mehr beim Averso Plus

cremefarbigen Aussenoptik sowie weiteren exklusiven Ausstattungsmerkmalen. Dazu zählt beispielsweise die ganz neue fest installierte Dometic-Kaffeemaschine mit verschiedenen Funktionsmöglichkeiten. Im Inneren wählen die Kunden aus drei Stoffvarianten aus. Tische und Abdeckungen ziert ein hochwertiges Echtholzprofil. Zur Serienausstattung gehört u. a. ein rollbarer Abwassertank.

blemlos für viele – auch kleine – Zugfahrzeuge geeignet. Äusserlich überzeugt ein sportliches Design. Ein besonderer Clou ist die serienmässige Garagentür, die das Beladen der grosszügigen Stauräume im Innenraum kinderleicht werden lässt. Es ist die Bettenlösung, die den Travelbird auszeichnet: Das 85 cm breite Einzelbett ist variabel und wird mit wenigen Handgriffen zu einem breiten Doppelbett.

Premium-Marke Tabbert stark optimiert

Mit Augenmass erneuert: Der Averso von Bürstner

53

bezieht sich nicht auf die Aufbaulänge, sondern auf den Gewinn an Schlafplätzen. Die Idee des Hubbetts im Wohnwagen kommt all’ jenen Campern entgegen, die nicht unbedingt einen grossen Caravan verlangen, sondern ein kompaktes Fahrzeug suchen, das mit dem Hubbett über der Sitzgruppe ein vollwertiges, zusätzliches Bett für zwei Personen bietet. Das Bett kann manuell oder optional elektrisch abgesenkt werden. Halle 3.2, Stand A001 Weitere Infos: www.buerstner.com

Heckfendern und Seitenschürzen dem einheitlichen Markenauftritt angepasst wurde, ist der Vivaldi sowohl innen als auch aussen neu konzipiert worden. Ein neues Möbelkonzept und eine verbesserte Raumaufteilung sind die signifikanten Neuerungen bei dieser Modellreihe. Extra stark und optimiert im Aufbau, bietet das innovative und von Tabbert entwickelte Dach beim Vivaldi einzigartigen Witterungsschutz. Halle 3.2, Stand B006 Weitere Infos: www.tabbert.de


54

Spezial Suisse Caravan Salon | touring 17 | 6. Oktober 2011

TCS-Camping Natur grenzenlos Wer sich über die Mitgliedschaft bei einem TCS-CampingClub oder über die 29 TCS-Campingplätze orientieren will, erhält garantiert die richtige Auskunft.

› Camping ist eine klassische Ferienform,

die nahezu jeder einmal in seinem Leben ausprobiert. Sei es, dass man als Jugendlicher zeltet oder als Erwachsener mit der Familie ein Wohnmobil mietet oder kauft. Camping und Caravaning sind also bedeutende Wirtschaftszweige im Tourismus.

Hoher Komfort | Lange galt Camping als «Tourismus zweiter oder gar dritter Klasse». Doch längst ist mit luxuriösen Wohnmobilen und geräumigen Wohnwagen, mit moderner Infrastruktur auf den Campingplätzen der Komfort eingezogen. Der Bedarf an grösseren Stellflächen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Auf seiReklame

nen derzeit 29 Campingplätzen in der Schweiz generiert der TCS insgesamt 1,1 Millionen Übernachtungen und ist damit Marktführer. Er verbessert permanent an vielen Fronten, hier einige Beispiele: Auf dem TCS-Platz Flaach am Rhein im Zürcher Weinland wird in einem Millionenprojekt der gesamte Camping erneuert. Das neue Mehrzweckgebäude, das Schwimmbad und das neue Restaurant mit Naturzentrum wurde im August bereits eröffnet. In Scuol ist in diesem Sommer eine moderne Sanitäranlage mit Aufenthaltsraum eingeweiht worden, in Sempach nehmen sechs neue Bungalows Gäste ohne eigene mobile Be-

Am grossen TCS-Stand erhalten alle eine Antwort: Ob zum Campingclub oder zu den Campingplätzen.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Spezial Suisse Caravan Salon

Bilder mw

hausung auf, in Bern wurde in Kooperation mit der Stiftung Cerebral der erste barrierefreie Bungalow für behinderte Gäste in Betrieb genommen. Alle TCS-Plätze sind mit Internetzugang ausgerüstet: InternetCorner, WiFi. Die meisten der 29 TCS-Campings befinden sich an privilegierter Lage und bieten buchstäblich Panoramablick auf Berge, Seen oder Flüsse. Und auch die Mobilität kommt nicht zu kurz: Mehrere Plätze vermieten neben Fahrrädern auch E-Bikes, womit sich Aussichtspunkte mühelos erklimmen lassen.

Der TCS mit 29 Campingplätzen und 18 Campingclubs ist fester Bestandteil des Caravan-Salons.

Camper im Club | Die Zeichen der Zeit erkannt haben auch die 18 regionalen TCSCampingclubs, die auf die ganze deutsche und französische Schweiz verteilt sind. TCS-Campingmitglieder profitieren für bloss 55 Franken im Jahr von zahlreichen Vorteilen, so zum Beispiel bis zu 30% Rabatt auf den 29 TCS-Campingplätzen (Hochsaison 10%, Zwischensaison 20%, Nebensaison 30%) sowie 5 bis 25% auf den Partnerplätzen in Frankreich und Italien für Aufenthalte mit eigener Ausrüstung. Kinder unter sechs Jahren campieren im allgemeinen gratis, bis 15 Lenze 50%

55

des Personenbetrages. Auf Saisonplätzen haben TCS-Campingmitglieder Vorrang, Nicht-Mitglieder bezahlen 100 Franken mehr. Die weit bekannte internationale Campingkarte (CCI) wird von den meisten europäischen Campingplätzen als Ausweis akzeptiert und ist oft auch mit Ermässigungen und Vorteilen verbunden. Für TCS-Campingmitglieder ist diese Karte gratis, muss aber verlangt werden. Die Campingmaterial-Versicherung beinhaltet eine Deckung von bis zu 5000 Franken (Wohnwagen ausgeschlossen) und den Beratungsdienst Helpline. Die Camping-Haftpflichtversicherung deckt Sachund Personenschäden an Drittpersonen bis zu 2,5 Mio. Franken. Kauft ein TCS-Campingmitglied sein Camping-Zubehörmaterial bei einem der zurzeit zehn Caravaning-Fachhändler, welche TCS-Campingpartner sind, geniesst es 10% Rabatt. Weitere Vorteile der Camping-Mitgliedschaft erfahren Sie bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen am TCS-Stand; es lohnt sich! wi

Touring-Info Der TCS-Stand befindet sich in der Halle 1.2, Stand-Nr. H001 (Campingclub) und gleich nebenan F002 (Campingplätze).


57

6. Oktober 2011 | touring 17 | Spezial Suisse Caravan Salon

Auf einen Blick Datum 27. bis 31. Oktober 2011 Ort Messegelände der BERNEXPO AG Mingerstrasse 6, 3000 Bern 22

Tageskarten Erwachsene: 15 Fr. Erwachsene mit Gutschein: 10 Fr. Erwachsene mit Libero-Abo, GA, AHV, IV, Studierende, Lernende (mit Ausweis), Militär in Uniform: 10 Fr. Kinder bis 16 Jahre in Begleitung Erwachsener haben freien Eintritt. Anreise mit öffentlichem Verkehr Profitieren Sie mit dem SBB-RailAwayAngebot. Weitere Infos: www.suissecaravansalon.ch Parkplätze/Stellplätze Parkplätze auf dem Messegelände ober- und unterirdisch. Bitte Fahrzeug nicht im angrenzenden Wohnquartier parkieren. Behindertenparkplätze an der Mingerstrasse sowie im Parking (kostenpflichtig). Stellplätze für Wohnmobile ab 26.10., 15 Uhr, bis 1.11., 10 Uhr. 1.50 Fr./Std. und Fahrzeug (24 Std. gebührenpflichtig), 6 Fr. Mindestgebühr (4 Std.) Keine Reservation möglich. Wasseranschluss zentral, Toiletten, Duschmöglichkeit, Restaurant Henris auf dem Messegelände (abends offen).

Bilder zvg

Öffnungszeiten Do bis Mo: 9.30–18 Uhr Fr bis 20 Uhr (ab 18 Uhr freier Eintritt)

Einige lassen sich inspirieren, andere kommen mit festen Kaufabsichten an den Salon.

Viel versprechend Die fünf Tage Suisse Caravan Salon sind für Camper das Herbst-Highlight und für Einsteiger der Appetitanreger.

› Die Vorzeichen

zum 44. Suisse Caravan Salon in Bern könnten nicht besser sein, Campingferien sind begehrt wie nie zuvor. Zu diesem Schluss kommt Christoph Hostettler, Präsident des Schweizer Caravangewerbe-Verbandes caravaningsuisse: «Bis Ende Juli 2011 wurden praktisch gleich viele Wohnmobile zum Strassenverkehr zugelassen wie im ganzen Jahr 2010.»

In neuen Messehallen | Von diesem nach wie vor wachsenden Interesse an Caravaning hofft auch die Messeleitung zu profitieren: «Wir konnten im Vorjahr – notabene während einer Umbauphase – einen absoluten Besucherrekord verzeichnen. Da wir den Suisse Caravan Salon nun erstmals in

den neuen Messehallen durchführen, erwarten wir daran anknüpfen zu können», ist Messeleiterin Andrea Kerschbaum überzeugt. Dies umso mehr, als dass auch die Aussteller positive Signale aussenden. Das nochmals gestiegene Interesse der Aussteller am Salon erstreckt sich von Herstellern von Wohnmobilen und Wohnwagen über Anbieter von Campingzubehör bis zu Campingplätzen, Erlebnisreisen, Elektround Trekkingbikes, Fitness und Wellness. So wird die Vielfalt der von den rund 260 Ausstellern gezeigten Produkte noch grösser; die Qual der Wahl! wi

Touring-Info Mehr Details unter www.suissecaravansalon.ch



Name/Nom Vorname/Prénom Strasse, Nr./Rue, N° PLZ/NP

Ort/Lieu

www.suissecaravansalon.ch Verwendung fotografischer Aufnahmen von Messebesuchern/Ausstellern für Werbezwecke vorbehalten. Sous réserve d’utilisation des photographies de visiteurs ou d’exposants à des fins publicitaires.

Gutschein/Bon

Oktober – Salonzeit: Treffen der Camper.

Überreicht durch/Présenté par:

Dieser Gutschein berechtigt zum Bezug einer vergünstigten Eintrittskarte für Erwachsene (CHF 10.– statt CHF 15.–). Die Gutscheine sind nicht kumulierbar und werden nicht bar ausbezahlt.

Ce bon donne droit à une réduction de prix sur l’entrée pour adults (CHF 10.– à la place de CHF 15.–). Ces bons ne sont pas cumulables et ne seront pas remboursés.

Öffnungszeiten Donnerstag bis Montag: 9.30–18 Uhr Freitag bis 20 Uhr (ab 18 Uhr freier Eintritt)

Heures d’ouverture Du jeudi au lundi: de 9 h 30–18 h Vendredi jusqu’à 20 h (entrée libre à partir de 18 h)


Anzeige


60

Club und Mitglied | touring 17 | 6. Oktober 2011

Das Französisch in Paris auffrischen In einer kleinen Klasse eine Fremdsprache verbessern, bei einer Familie wohnen, die Freizeit aktiv gestalten: Das Business-Class-Angebot des Sprachschulvermittlers Boa Lingua ist ein Volltreffer. Clubmitglieder erhalten Rabatt. dem Intensivsprachkurs an der Ecole de Langue Française pour Etrangers (ELFE) in der Villa Ballu, an der gleichnamigen Strasse gelegen. Nach einem schriftlichen Test, den man alternativ schon vorgängig zu Hause ausfüllen konnte und einer mündlichen Unterhaltung, stuft einem die Lehrerin in eine kleine Klasse ein. An der ELFE unterrichten alles Lehrpersonen weiblichen Geschlechts. Die Klassenkameradinnen und Kameraden stammen aus Brasilien, Japan, Spanien und Deutschland. Der Altersunterschied ist enorm, beläuft sich auf volle 37 Jahre. Interessante Begegnungen, differenzierte Ansichten ergaben spannende Diskussionen und bereicherten den täglichen Unterricht. Paris, Filme, das Quartier, geschriebene Zeitungsartikel auf Inhalt und Aussage besprechen, die heissgeliebte Grammatik, eigene Erlebnisse einfliessen lassen – der Unterrichtsstoff ist so abwechslungsreich wie spannend. Zwei bis drei Lehrkräfte pro Kleinklasse sorgen zudem dafür, dass keine Routine oder Eintönigkeit während dieser Woche Einzug halten. Wenn es beim einen oder andern auch schon ein paar Jahre her sein mögen seit dem letzten Sprachaufenthalt in einer Stadt, an der Ecole de Langue Française pour Etrangers in Paris gibt es keinerlei Hemmschwellen zu überwinden. Jeder Neue spürt sofort die kollegiale, hierarchiefreie Zusammenarbeit innerhalb des Schulteams.

Business Class | Dass an der Ecole de Langue Française pour Etrangers professionell gearbeitet wird, suggeriert nicht nur der Name des Kurses, Business Class, es ist tatsächlich so. Die vom Schweizer Sprachschulvermittler Boa Lingua (siehe Kasten) versprochenen «sprachlichen Quantensprünge im Ausland» sind halt auch in der Villa Ballu nicht gratis zu haben. Bei nur sechs Schülern ist eine permanent hohe Konzentration angesagt, weil man ja jederzeit angesprochen werden kann. Nach je-

weils drei Stunden Unterricht am morgen und zweimal individuell drei Stunden am Nachmittag im Einzelunterricht sind nachmittags um fünf Uhr die Aufnahmekapazitäten restlos erschöpft. Keine Bange, die Ecole de Langue Française pour Etrangers kümmert sich auch nach den offiziellen Stunden um ihre Studenten, indem sie attraktive Angebote auflegt. Etwa ein ausführlicher Rundgang mit einem Kenner durchs Marais-Quartier mit der schönen Place des Vosges über eine lehrreiche Weindegustation bis zu einem Kochkurs ist vieles zu haben. Auch eigenen Ideen und Vorschlägen sind die Verantwortlichen der Schule nicht abgeneigt.

Gastfamilie | Das Angebot des BusinessClass-Intensivkurses schliesst auch das Wohnen bei einer Gastfamilie ein. Ein hervorragender Ansatz, sind doch Teilnehmer so auch nach dem Unterricht gezwungen, französisch zu sprechen. Und auch das soziale Verhalten in einer Gastfamilie ist ein anderes, als wenn man im Hotel wohnt. Ein abendliche Diskussion mit dem Hausherrn über den verflossenen Tag oder beim Frühstück die Pläne des neuen Tages besprechen zu können, macht Spass. Wer diese Gelegenheiten bewusst nutzt, profitiert enorm, werden doch alle brennenden Fragen von den Gastgebern aus erster Hand beantwortet. Schade bloss, den unzähligen Gratistipps können aus Zeitmangel eh nicht allen nachgegangen werden. Auch bei der Auswahl der Gastfamilie können Wünsche angebracht werden. Will man in eine solche mit Kindern, mit Haustieren, in der Nähe der Schule?

Am Montmartre | Der Schreibende hat sich seine Gastfamilie möglichst in der Nähe der Schule gewünscht. Einfach, weil es bequemer ist, nach einem fünfminütigen Spaziergang in die Schule gleich loslegen zu können. Zudem liegt diese im Quartier Montmartre, das sich laut der Lehrerin Veronique langsam zu einem Bobo-Viertel

Bilder Christian Bützberger, zvg

› Montag morgen um 9 Uhr geht es los mit

(Bohème/Bourgeois) entwickelt. Zu einem Aufenthalt in Paris gehört eh ein Besuch dieses Quartiers und der Place Pigalle. Die Quartierbewohner sind überzeugt, dass ihr 130 Meter hoher Hügel, eben «La Butte», der berühmteste der Welt ist. Die Sacré-Coeur ist sowieso Ziel aller Touristen, ebenso wie der Place du Tertre und die Häuser, wo Picasso, Dali, Brague gearbeitet haben. Am Montmartre liegt auch der einzige Rebberg in Paris und drehen die Windmühlen, wobei das Moulin Rouge die berühmteste ist. In der Brasserie «Les deux Moulins» an der rue Lepic wurde der Film «Amélie» gedreht. Aber in der Brasserie «A La Pomponette» an derselben Strasse stehen noch klassischere Gerichte auf der Speisekarte.

Christian Bützberger Touring-Info Boa Lingua - Gubelstrasse 15, Zug, Telefon 041 726 86 96, www.businessclass.ch, www.boalingua.ch.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Club und Mitglied

61

Lisana, Nao, Timo und Iria vertiefen sich in die französische Sprache. Das Moulin Rouge gehört zum Montmartre wie die Treppe hinauf zum Place du Tertre.

Boa Lingua – ein Schweizer Qualitätsprodukt Jahren dabei sind und die Schulen selber kennen, sind natürlich Gold «Boa Lingua ist mehr als ein Sprachvermittler. Wir bieten unseren wert.» Das wirkt sich vorab in der seriösen und umfangreichen BeraKunden auch eine beruflich und sozial bereichernde Bildungszeit in tungsqualität aus, die jeder potentielle Kunde bei Boa Lingua erfährt. einem fremden Land mit all seinen Tücken», beschreibt Kurt KrumKunden bezahlen bei Boa Lingua immer die Originalmenacher seine Boa Lingua, die er 1989 in Zug gepreise, das heisst nicht mehr als die Schule selber vor gründet hat. Heute ist Boa Lingua mit 50 MitarbeitenOrt verlangt. den in acht Schweizer Städten sowie in Istanbul und Boa Lingua pflegt langjährige Partnerschaften mit Lyon präsent. Boa Lingua ist auch Gründungsmitglied Verbänden, Institutionen und Firmen, die nach Kurt von Salta, dem Verband Schweizer Sprachreise-AnKrummenacher «kein anderer Sprachschulanbieter bieter. Salta-Mitglieder garantieren für grösstmöglivorweisen kann». Tatsächlich: von der FH Schweiz, che Sicherheit bezüglich Qualität und Seriosität der die Post bis zum KV Schweiz ist alles im Boa Linguaangebotenen Sprachschulen. Portefeuille zu finden – natürlich auch der TCS. AchStolz ist Kurt Krummenacher auf den LTM Star tung: Alle Mitglieder erhalten einen Spezialrabatt von Award, den er 2007, 2008 und 2009 vom renommier6% auf den Kurskosten sowie der Unterkunft in einer ten «Language Travel Magazine» als beste SprachGastfamilie (Hotels, Studios sind nicht rabattberechschulagentur Europas erhalten hat. «Das ist ein Zeitigt) auf Buchungen für die ELFE in Paris, die bis zum chen der Wertschätzung unserer Arbeit». Was macht 31.12.2011 bei Boa Lingua eintreffen, Telefon 041 Boa Lingua besser als die Mitbewerber? KrummenKurt Krummenacher, 726 86 96, www.boalingua.ch. Bü acher: «Unsere erfahrenen Mitarbeitenden die seit Geschäftsleitung Boa Lingua


N채chste Ausgabe 27.10.2011 17.11.2011 08.12.2011

Inseratenschluss 17.10.2011 07.11.2011 28.11.2011


6. Oktober 2011 | touring 17 | Club und Mitglied

63

Instruktor aus Leidenschaft Stéphane Riesen, Leiter des Fahrtrainingszentrums Plantin (GE), bemüht sich um ein vielfältiges Kursangebot und will den TCS durch Anlässe besser bekannt machen. Der erfahrene Stuntman stellt seine Talente in den Dienst der Verkehrssicherheit.

› «Ich habe es nicht auf eine höhere Stelle

abgesehen», schmunzelt Stéphane Riesen, Leiter des Fahrtrainingszentrums Plantin (GE). Eine Bemerkung, die verrät, dass ihn menschliche Erfahrungen und reizvolle neue Projekte mehr interessieren als ein hierarchischer Aufstieg. Davon zeugt seine Laufbahn innerhalb des Clubs, die vor 23 Jahren im Betreuungsteam der JuniorenLager der Sektion Waadt ihren Anfang nahm. Begeistert von allem, was rollt, entfaltete er danach seine Talente als TCS-Instruktor für Autos und Motorräder, bevor er in Genf eine eigene Fahrschule eröffnete. Vor drei Jahren kehrte er zum Club zurück und übernahm die Leitung des an «Test und Training TCS» angegliederten Fahrtrainingszentrums Plantin. Er meistert diese anspruchsvolle Aufgabe, indem er auf Pragmatismus und Teamgeist setzt, fern von wirklichkeitsfremden Unternehmenstheorien: «Ich versuche, einen sympathischen Ort zu schaffen, an den alle gerne kommen – Kunden genauso wie meine Mitarbeiter.»

stattfinden. So brüstet man sich mit 20 Tennisstunden, schämt sich aber für 20 Autofahrstunden.»

Faktor Mensch | Eine andere von Stéphane Riesen bemerkte Entwicklung ist die wachsende Tendenz der Verkehrsteilnehmer, sich auf Assistenzsysteme zu verlassen. Eine Erscheinung, die mit den Werbekampagnen zu tun hat, welche die Vorzüge eines bestimmten technischen Verfahrens, Fahrzeugtyps oder einer gewissen Reifenmarke anpreisen, die angeblich absolut sicher sein sollen: «Die Leute denken, dass ihnen nichts passieren kann. Wenn sie dann an unseren Kursen feststellen, dass das Auto sogar mit einem ESP bei unangemessenem Tempo auf dem Dach landen kann, sind sie völlig erstaunt.» Als Mann im Dienste der Sicherheit vergisst Stéphane Riesen auch bei seinem Hobby, dem Stunt,

die Vorsichtsregeln nicht. Früher nahm er mit seinem Vater an Akrobatik-Shows teil: «An einer Show in Genf waren 4000 Zuschauer anwesend», erinnert er sich. Aber diese Zeit ist vorbei; heute wirkt er in Massnahmen zur Verkehrsprävention als Stuntman mit. So drehte er Unfallszenen in den von TCS-Sektionen produzierten Videoclips. Die spektakulären Bilder sollen daran erinnern, wie schnell ein Unfall passiert ist und dass nicht nur der Lenker, sondern auch die Familie und die Angehörigen von den Folgen betroffen sind.

Jacques-Olivier Pidoux

Zur Person Stéphane Riesen (43) ist Leiter des Fahrtrainingszentrums Plantin. Dort bestreitet er alle vom TCS angebotenen Kurse. Er ist Vater zweier Kinder und wohnt in Saint-Cergue (VD). Der begeisterte Segler hat schon mehrere Titel gewonnen und segelt in seiner Freizeit immer noch. Gelegentlich amtet er auch als Experte für den Bootsführerschein.

treibende Kraft seines Engagements bleibt der Spass. Ein wichtiger Bestandteil, den er bei der Zweiphasen-Ausbildung, den Check-up- und Eco-Drive-Kursen sowie den Kursen «Autofahren im Winter» am Grossen St. Bernhard zur Genüge vorfindet. Mit seinem Sinn für Pädagogik wendet er gerne eine dem jeweiligen Publikum angepasste Unterrichtsform an: «Es ist illusorisch, Jugendlichen theoretische Erklärungen aufzwingen zu wollen. Es ist besser, sie das richtige Verhalten am Steuer durch die praktischen Erfahrungen auf unserer Piste selber entdecken zu lassen. Senioren hingegen sind hoch motiviert und überhäufen einen mit Fragen.» Die obligatorischen Zweiphasen-Kurse geben Aufschluss über den Ausbildungsstand der Neulenker. Die Mehrheit besitzt zwar die verlangten technischen Fähigkeiten, doch bei gewissen Teilnehmern ist das Niveau ungenügend: «Die wahre Herausforderung ist nicht, ihre Technik zu verbessern, sondern ihnen die Folgen einer unangemessenen Distanz oder Geschwindigkeit bewusst zu machen und an ihrem Verhalten zu arbeiten. Das ist sehr spannend, und der Austausch mit den Teilnehmern bereichernd. Aber es muss auch ein Umdenken

Jacques-Olivier Pidoux

Die eigene Erfahrung zählt | Doch die

Stéphane Riesen leitet das technische Zentrum Plantin am Stadtrand von Genf.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Club und Mitglied

65

TCS-Dienstleistungen Telefon 0844 888 111 oder www.tcs.ch

ETI TCS www.eti.ch Europa motorisiert «Familie» Fr. 103.– Europa motorisiert «Einzelperson» Fr. 75.– Europa nicht-motorisiert «Familie» Fr. 77.– Europa nicht-motorisiert «Einzelp.» Fr. 65.– Erweiterung Welt «Familie» Fr. 88.– Erweiterung Welt «Einzelperson» Fr. 70.– Heilungskosten Europa Fr. 32.– Heilungskosten ausserhalb Europa Fr. 45.– Firmenkarte TCS www.tcs.ch/firmen Für Firmenwagen, Pannenhilfe ab Fr. 134.– Verkehrs-Rechtsschutz ab Fr. 111.– Card Assistance www.cardassistance.tcs.ch für die ganze Familie Fr. 28.– 20% Rabatt für Inhaber des ETI TCS ASSISTA TCS www.assista.ch Rechtsschutzversicherung Verkehr «Einzelp.» Fr. 66.– «Familie» Fr. 96.– Privat (ohne Verkehrs-Rechtsschutz) «Familie» Fr. 245.– «Einzelperson» Fr. 225.– Privat (mit Verkehrs-Rechtsschutz) «Familie» Fr. 215.– «Einzelperson» Fr. 192.– Gebäude Fr. 60.– Auto TCS www.autotcs.ch Haftpflicht, Teilkasko, Kollisionskasko, Unfallversicherung, Bonusschutz, Parkschadenversicherung. 0800 801 000 Zweirad www.versicherungentcs.ch Velo-Assistance mit Rechtsschutz, Beistandsleistungen und KaskoDeckungs-Variante bis Fr. 2000.– Fr. 25.–* od. Kasko-Deckungs-Variante bis Fr. 5000.– Fr. 80.–* Moto-Assistance (Pannenhilfe und Beistandsleistungen) Fr. 41.–* Für Motorräder in der Schweiz und im Ausland * Preis für TCS-Mitglied TCS Kreditkarten TCS MasterCard Gold TCS MasterCard TCS MasterCard Load&Go TCS MasterCard COOLDOWN CLUB TCS MasterCard drive TCS American Express drive Gold

Fr. 100.– Fr. 50.– Fr. 25.– Fr. 0.– Fr. 50.– Fr. 100.–

Infotech www.infotechtcs.ch Der TCS testet Fahrzeuge und Zubehör und stellt die kompetent und neutral erarbeiteten Informationen den TCS-Mitgliedern zur Verfügung. Test&Training www.test-und-trainingtcs.ch Preisermässigung auf das Kursangebot in den Verkehrssicherheitszentren Betzholz (ZH) und Stockental (BE) und Fahrtrainingszentren Lignières (NE), Plantin (GE) und Emmen (LU). Zweiphasenausbildung www.2phasen.tcs.ch Obligatorische Weiterbildungskurse zum definitiven Führerausweis. Reisen und Freizeit www.reisen-tcs.ch Reisen 0844 888 333 Camping www.campingtcs.ch 022 417 25 20 Hotels Schloss Ragaz, www.hotelschlossragaz.ch 081 303 77 77 Bellavista, www.hotelbellavista.ch 091 795 11 15 Velo und Freizeit www.rad.tcs.ch

TCS

Mitgliedschaft www.tcs.ch Motorisiert (Automobilisten je nach Sektion und Motorradfahrer) und pro rata Partner-/Jugendkarte Fr. 44.– Nicht-motorisiert Fr. 32.– COOLDOWN CLUB MEMBERCARD Fr. 66.– Velofahrer (mit Velo-Assistance und Haftpflicht) Fr. 37.– Junioren (mit Velo-Assistance und Haftpflicht) je nach Sektion Camper (Nur für motorisierte oder nicht-motorisierte TCS-Mitglieder) Fr. 55.– (Camping-Club AG: + Fr. 7.–; ZH: + Fr. 5.–)

Die TCS MasterCard ist vielseitig einsetzbar und «schenkt» erst noch ab dem ersten Franken ein.

Schon an der Spitze Spitzenplatzierung für die neue TCS MasterCard in den Vergleichen bei comparis.ch.

› Mitte August in Zusammenarbeit mit der

GE Money Bank AG auf den Markt gebracht, steht die TCS MasterCard in den vier Standardprofilen der Comparis-Ranglisten Durchschnittsnutzer, Shopper (Vielnutzer), Auslandnutzer und Seltennutzer bereits an der Spitze. Martin Scherrer, Bankexperte von Comparis, betont: «Das neue TCS-Angebot ist vor allem wegen des Umsatzbonus interessant.» So wird den Inhabern der normalen TCS MasterCard 0,5% des Umsatzes direkt auf der Monatsabrechnung gutgeschrieben,

Kombi-Angebot der Assista TCS

Umfassender Rechtsschutz Assista TCS vertritt die Rechte ihrer Versicherten in allen Rechtsstreiten, sei es im Verkehrsbereich, im Berufs- oder Privatleben. Mit der Wahl einer Kombi-Rechtsschutzversicherung können nun 33 Fr. eingespart werden. Auf der Website www. recht.tcs.ch können die beiden Assista-Versicherungen «Verkehr» und «Privat» nämlich um Spezialpreis von 258 Fr. statt 291 Fr. abgeschlossen werden. Online und kostenlos kann ausserdem der kompakte TCSRechtsratgeber rund um das Arbeits- und Mietsrecht, das Leasing, das Kauf- und Verkaufsrecht sowie das Vertragsrecht bestellt werden. tg

während die Inhaber der TCS MasterCard Gold gar 1% erhalten. Nebst diesen beiden Karten mit einer Jahresgebühr von 50 bzw. 100 Fr. bietet der TCS auch zwei Kreditkarten mit Auflade-Funktion: die «Load&Go» (25 Fr.) und die Karte ohne Jahresgebühr für Cooldown Club-Mitglieder (unter 25 Jahren). Alle Kreditkarten sind gleichzeitig auch Mitgliedskarten. tg

Info Touring Online-Vergleich: www.comparis.ch > Finanzen > Kreditkarten. Einzelheiten: www.mastercard.tcs.ch.


ue on Ne rsi Ve

Befeuchtet und reinigt Ihre Luft einfach und ökologisch!

H I SnCg/ rial G L O rtu te

Das SanaAIR Kombigerät reinigt die Luft auf natürliche Weise. Spezielle, rollende Waschscheiben binden Schmutz und Staubpartikel im Wasser und reinigen jeden Raum auf natürliche Art. Die Scheiben können einfach und bequem in der Abwaschmaschine gereinigt werden.

O a a Ö KKeinberWauchsm

kei

er nV

VORTEILE UND NUTZEN: s¬¬ Tabakgeruch (Zigaretten, Zigarren, Pfeife) s¬¬ Verringert die Erkältungsgefahr durch trockene Heizungsluft s¬¬ Allergieauslösende Hautschuppen von Tieren s¬¬ Hausstaub, Feinstaub s¬¬ Blütenstaub, Pollen s¬¬ Gerüche, Gase, etc.

ank is d eil! e r ort er P Sup ungs-V r Wäh Technische Daten: 1. SanaAIR ist geeignet für Räume bis zu 50m2 2. Befeuchtungsleistung: 150-200 ml/h 3. Wassertankinhalt: 6 Liter 4. Netzanschluss: 220 V AC / 50 Hz 5. Leistungsaufnahme: 20 W 6. Gesamtgewicht: 6,95 kg 7. Gesamtabmessung (unverpackt, B x T x H): 381 x 318 x 419 mm 8. 1 Jahr Herstellergarantie

BESTELLCOUPON SanaAIR snow white statt CHF 399.– nur CHF 197.–

5 1ab% att R .–– 7 9 1 99. . 3 r . r F tF lus

Exk

Der SanaAIR ist kein Verdampfer, sondern ein Luft-

r reiniger- und Befeuchter. Unabhängig davon, ob iede

tgl

i SM stativ für TC

WIE FUNKTIONIERT DER SanaAIR?

im Raum Holzböden, Teppich oder Platten verlegt sind. Die Luftbefeuchtung wird durch Befeuchterscheiben bewerkstelligt, die sich kontinuierlich drehen und vom Wasser im Sammelbehälter benetzt werden. Der Grad der Befeuchtung regelt sich dabei von selbst, abhängig von der im Raum vorhandenen Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Die maximal erreichbare relative Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 40 - 60 %, was als optimaler Wert für einen Wohnraum bei einer Temperatur von 20 - 23 °C gilt.

Porto und Versandkosten Fr. 12.50 pro Bestellung. Aktion gültig bis 31.10.2011, solange Vorrat. Anzahl:

Bitte Coupon an folgende Adresse schicken: TCS, «Touring Shop», Maulbeerstr. 10, 3001 Bern; Fax 031 380 50 06; E-Mail: touringshop@tcs.ch. Für eventuelle Fragen: TCS, «Touring Shop», Tel. 031 380 50 15 (keine telefonische Bestellannahme). Vertragspartner/Auslieferung: Colag AG, 8003 Zürich, nur in der Schweiz oder nach Liechtenstein.

Vorname:

Name:

Strasse:

PLZ / Ort:

Telefon / Handy:

E-Mail:

TCS-Mitglieder-Nr.:

Unterschrift:


ng u r e lieizfweit! : s i t Graschwe paren s Sie 1000Ăź.râ&#x20AC;&#x201C; Fr.Exklustigvlfieder t Jetz

Zeitgemäss Ükologisch

Fahren mit RĂźckenwind

mit

TCS

Mi

ALLE VORTEILE AUF EINEN BLICK:

XR1, das Elektro-Bike von Sachs

sÂŹE-Bike mit modernster

Technik â&#x20AC;&#x201C; bis 80 km Reichweite ÂŹ sÂŹ  STUFIGEÂŹ5NTER ÂŹ stĂźtzung (grosses Display)

statt Fr. 2799.â&#x20AC;&#x201C; nur *

Fr. 1799.â&#x20AC;&#x201C;

E CO - Products

sÂŹ Einfachste Bedienung und Handhabung ÂŹ sÂŹ 6 ÂŹ!HÂŹ0ANASONICÂŹÂŹ Akku â&#x20AC;&#x201C; 250W Motor ÂŹ sÂŹ ÂŹ'ANGÂŹ3HIMANOÂŹÂŹ Schaltung sÂŹ vÂŹ2Ă&#x2039;DERÂŹÂŹ4REKKINGBIKE sÂŹ RahmengrĂśsse 50 cm sÂŹ (Ă&#x161;CHSTGESCHWINDIGKEITÂŹÂŹÂŹ gesetzlich vorgeschrieben ÂŹ ÂŹKMH sÂŹ 4EKTROÂŹ3CHEIBENBREMSEN sÂŹ 3UNTOURÂŹ&EDERGABEL sÂŹ 24 kg leicht ÂŹ sÂŹ ÂŹ-ONATEÂŹ'ARANTIEÂŹÂŹ (Swiss Edition Service)

Service und Auslieferung:

XR â&#x20AC;&#x201C; Serie von Sachs

Ein kompromissloses Elektro-Bike. Funktional, robust und fĂźr alle Gelegenheiten und Altersgruppen geeignet. Das Unisex-Bike besticht mit seinem durchdachten Konzept und hochwertigen Verarbeitung. Typisch SACHS â&#x20AC;&#x201C; seit 125 Jahren Garant fĂźr Topprodukte.

Jetzt mit Gratislieferung schweizweit - 100% fahrbereit! (innert 10 Tagen nach Bestelleingang)

Mit dem Bike zur Arbeit!

* Diverse Gemeinden unterstĂźtzen den Kauf von E-Bikes, bis zu Fr. 1000.â&#x20AC;&#x201C;! www.newride.ch

BESTELLCOUPON SACHS BIKE XR1 Ă Fr. 1799.â&#x20AC;&#x201C; statt Fr. 2799.â&#x20AC;&#x201C;

Aktion gĂźltig bis 31.10.2011, solange Vorrat. Anzahl:

ERSATZAKKU Ă Fr. 499.â&#x20AC;&#x201C; statt Fr. 599.â&#x20AC;&#x201C; Bitte Coupon an folgende Adresse schicken: TCS, ÂŤTouring ShopÂť, Maulbeerstr. 10, 3001 Bern; Fax 031 380 50 06; E-Mail: touringshop@tcs.ch. FĂźr eventuelle Fragen: TCS, ÂŤTouring ShopÂť, Tel. 031 380 50 15 (keine telefonische Bestellannahme). Vertragspartner/Auslieferung: Colag AG, 8003 ZĂźrich, nur in der Schweiz oder nach Liechtenstein.

Vorname:

Name:

Strasse:

PLZ / Ort:

Telefon / Handy:

E-Mail:

TCS-Mitglieder-Nr.:

Unterschrift:


Alu-Teleskop-Klappleiter Neues Modell

Jederzeit auf der richtigen HĂśhe arbeiten â&#x20AC;&#x201C; sicher und professionell!

Extrabreite Sprossen

3ICHERERÂŹ3TANDÂŹDANKÂŹÂŹMMÂŹ TIEFENÂŹ3PROSSEN

Alu-Teleskop-Klappleiter Länge eingefahren: 100 cm Längen ausgefahren: 100, 150, 210 und 385 cm ArbeitshĂśhe: ca. 490 cm Gewicht: 14,5 kg SicherheitszertiďŹ kat: EN131

Sicherheit

)HREÂŹ&INGERÂŹSINDÂŹDANKÂŹDERÂŹ NEUENÂŹ-ECHANIKÂŹVORÂŹDEMÂŹ %INKLEMMENÂŹGESCHĂ TZT

r-A - Le se

ngeb

ot

batt a R 40%

in Tour

g

Die optimale Leiter fĂźr jeden Gebrauch

Kann als Bock- oder Anlegerleiter eingesetzt werden

Inklusive Werkzeugtasche (ohne Werkzeug) und Tragschlaufe im Wert von Fr. 40.â&#x20AC;&#x201C;

sÂŹ'ENIALESÂŹ4ELESKOPSYSTEMÂŹnÂŹVONÂŹ3PROSSEÂŹZUÂŹ3PROSSEÂŹAUSZIEHBAR sÂŹ$ESHALBÂŹAUCHÂŹAUFÂŹ4REPPENÂŹODERÂŹVERSCHIEDENENÂŹ"ODENNIVEAUSÂŹEINSETZBAR sÂŹ&Ă HRUNGS ÂŹUNDÂŹ'LEITBUCHSENÂŹFĂ RÂŹEINFACHSTEÂŹ(ANDHABUNG sÂŹ2UTSCHFESTEÂŹ+UNSTOFFFĂ SSEÂŹFĂ RÂŹEINENÂŹSICHERENÂŹ3TAND sÂŹ3PEZIELLÂŹGERIFFELTEÂŹ3PROSSENÂŹFĂ RÂŹ(ALTÂŹUNDÂŹ3ICHERHEIT sÂŹ"ESTEÂŹ1UALITĂ&#x2039;TÂŹAUSÂŹELOXIERTEMÂŹ!LUMINIUM ÂŹHOHERÂŹ6ERARBEITUNGSSTANDARD

Bestellcoupon Ich bestelle zum Vorzugspreis zuzĂźglich Fr. 14.50 Versandkosten: Stk. Alu-Teleskop-Klappleiter

Fr. 298.80/StĂźck

Einsendeschluss: 29. Dezember 2011 Lieferung solange Vorrat statt Fr. 498.â&#x20AC;&#x201C;/StĂźck (Art.-Nr. 90015.10)

Name:

Vorname:

E-Mail-Adresse:

Adresse:

PLZ/Ort:

Tel. (tagsĂźber):

TCS-Mitgliedernummer:

Ort/Datum:

Unterschrift:

Coupon einsenden an: TCS, ÂŤTouring ShopÂť, Maulbeerstr. 10, 3001 Bern, Fax 031 380 50 06, touringshop@tcs.ch. FĂźr Fragen: TCS, ÂŤTouring ShopÂť, Tel. 031 380 50 15 (keine telefonische Bestellannahme). Auslieferung durch: Max Versand, 8340 Hinwil per Post in die Schweiz und nach Liechtenstein.


6. Oktober 2011 | touring 17 | Leserseite

Leserbriefe

69

Wettbewerb schwindigkeit ist 80 km/h. Warum werden diese Geschwindigkeiten derart kleinbürgerlich festgelegt. Beides sind klar Verkehrshindernisse und verleiten wegen der kleinen Geschwindigkeitsdifferenz unter Umständen zu riskanten Überholmanövern. P. Kammermann, Bützberg

imago

Fahren mit Geduld und Anstand

Feuer im Auto: rasch raus «Touring» 15/2011

Ich bin Garagist und biete meinen Kunden Nachrüstungen für den Einsatz des Flüssiggases LPG an und betreibe eine solche Tankstelle. Ich stelle immer wieder fest, dass noch viel Unwissenheit herrscht über den Unterschied zwischen Erdgas und Flüssiggas. Erdgas wird im Fahrzeug unter einem Druck von 200–250 bar gasförmig gespeichert. Flüssiggas wird hingegen in flüssiger Form (Arbeitsdruck 4 bar) im Fahrzeug gespeichert. Der Druck im Autogastank beträgt lediglich zwischen 8–12 bar. Als Tanks werden hochstabile Stahlbehälter eingesetzt (viel stabiler als herkömmliche Treibstofftanks). Sicherheitsventile sorgen zudem im extremen Schadensfall für ein gezieltes Abblasen oder bei Hitzeeinwirkung – z.B. bei Brand eines Fahrzeuges – für ein kontrolliertes Abbrennen der Gasfüllung um damit die Gefahr von Explosionen zu verhindern. Wichtig für den sicheren Umgang mit dieser Technik ist jedoch die Einhaltung der Prüfintervalle und -richtlinien. Ein vom ADAC durchgeführter Heckcrash und Brandtest, mit einem auf Autogas umgerüsteten Auto zeigt, dass der in der Reserveradmulde untergebrachte Gastank beim Aufprall keinen Schaden nahm. Walter Debrunner (@)

Liebe PW-Fahrer, ich bin Bus-/Carchauffeur und viel auf den Strassen unterwegs. Bitte lassen Sie uns den Sicherheitsabstand, zwängen Sie sich nie hinein. Sie wissen nicht, was Sie da alles riskieren. Oft werde ich noch vor einer Autobahnausfahrt überholt, zwei Meter vor mir wird auf die rechte Fahrbahn gewechselt, um dann noch knapp die Ausfahrt zu erreichen. Was für ein riskantes Manöver. Sie gefährden die Reisenden meines Reisecars. Also, bitte etwas mehr Geduld und Anstand! Wir Berufschauffeure sind Ihnen Dankbar. Ernst Zumstein (@) Neues Swiss-Logo erinnert an Swissair «Touring» 16/2011

Wenn man nicht wüsste, welches Logo nun das neue ist, müsste man spontan auf Swissair tippen. Es wirkt mit Schwarz und Rot, der Futura-Schrift in Kleinbuchstaben und dem Parallelogramm mit dem Schweizerkreuz als stilisierte Heckflosse wesentlich moderner und spannender. René Gauch (@)

Träumen über’m Tal Sanfte Berge, grüne Matten und darüber der weissblau-bayerische Himmel. Inmitten dieses Paradieses befindet sich das AllgäuHotel Tanneck, welches im Herbst 2010 die Wellness-Aphrodite im Bereich Innovation für seine Milchwell verliehen bekam. Riesige, bodentiefe Glasscheiben im Restaurant und die völlig neuen Ruheräume machen Gäste zu Panorama-Gourmets und – Wellnessfans. Gewinnen Sie drei Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Wellnessangebot im Neurenovierten Hotel im Wert von 750 Euro. Preissponsor: AllgäuHotel Tanneck, D-Fischen, www.hotel-tanneck.de Die Fragen: 1. Wie lang ist der Hyundai i40? 2. Wieviele km hat die «Touring»Journalistin mit dem ZarengoldZug zurückgelegt? 3. In welcher Stadt findet der 44. Suisse Caravan Salon statt?

Höchstgeschwindigkeitstafeln

Es fällt mir immer wieder auf, dass an langsamen Fahrzeugen eine Tafel auf die Höchstgeschwindigkeit hinweist z.B. 45 km/h. Die Innerortsgeschwindigkeit ist 50 km/h. Dasselbe gilt für die 75 km/h-Begrenzung an Rollern. Die Ausserortsge-

In dieser Rubrik gilt: Je kürzer der Leserbrief, desto grösser die Chance für den Abdruck. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und führt keine Korrespondenz. Zuschriften sind auch via E-Mail (touring @tcs.ch) möglich. Leserbriefe erscheinen ebenfalls in der Online-Ausgabe des Touring (www.touring.ch).

Impressum touring Zeitung des Touring Club Schweiz (TCS). Redaktion: Felix Maurhofer (fm, Chefredaktor); Heinz W. Müller (hwm, stv. Chefredaktor); Marc-Olivier Herren (MOH, stv. Chefredaktor); Christian Bützberger (Bü), Antonio Campagnuolo (ac), JacquesOlivier Pidoux (jop), Nadia Rambaldi (nr), Peter Widmer (wi). Layout: Andreas Waber (Leitung), Stephan Kneubühl, Mathias Wyssenbach (mw). Redaktionsassistentinnen: Karin Graniello (D), Michela Ferrari (I), Sylvie Fallot (F), Irene Mikovcic-Christen (Chefredaktion). Korrespondenzadresse: Redaktion Touring, Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern, Tel. 031 380 50 00, Fax 031 380 50 06. E-Mail: touring@tcs.ch. Herausgeber: Touring Club Schweiz, Postfach 820, 1214 Vernier (GE). Auflage: Deutsche Ausgabe: 828 010, Totalauflage: 1325 035. Verlag/Medienmarketing: Reto Kammermann (Leitung), Gabriela Amgarten. Inserate: Publicitas Publimag AG, Seilerstrasse 8, 3011 Bern, Tel. 031 387 2116, Fax 031387 21 00. Herstellung: St. Galler Tagblatt AG, Basler Zeitung AG, CIE Centre d’impression Edipresse Lausanne S.A. Adressänderungen: Unter Angabe der Mitgliedernummer direkt an: TCS-Zentralsitz, Postfach 820, 1214 Vernier, Tel. 0844 888 111, E-Mail: service@tcs.ch. Abonnement: Für Mitglieder im Jahresbeitrag inbegriffen. Der «Touring» erscheint 20-mal jährlich. Für unverlangte Manuskripte wird jede Haftung abgelehnt.

Antworten können per Post, SMS und im Internet www.touring.ch abgegeben werden (Absender nicht vergessen). Wettbewerb 15/2011: Die Gewinner der zwei Navigationsgeräte sind Paul Pesse aus La Joux und Hans Vetsch aus Volketswil. Teilnahmebedingungen: Zur Teilnahme am «Touring»-Wettbewerb ist jedermann zugelassen. Ausgenommen sind alle TCS-Mitarbeiter und deren Familienangehörige. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Preise werden nicht bar ausbezahlt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Redaktion Touring, Leserwettbewerb, Postfach, 3024 Bern, SMS «Touring» plus Antworten an 9988 (1.–/SMS) oder www.touring.ch Einsendeschluss: 23. Oktober 2011


70

Nachgefragt | touring 17 | 6. Oktober 2011

Wetterprognostiker ohne Theatralik Christoph Siegrist ist einer der beliebtesten FernsehWetterpräsentatoren. Der bescheidene Berner über seinen Weg zum Job, Meteosendungen und Missverständnisse.

» Wie wird man überhaupt Wetterfrosch beim Fernsehen?

Christoph Siegrist: Vorerst gilt es, ein Studium abzuschliessen. Am ehesten Geografie mit Atmosphärenphysik, damit man die ganzen Hintergründe versteht und einschätzen kann, was die jeweiligen Wettermodelle ergeben. Und dann muss man etwas Talent haben. Während meines Studiums habe ich beim Fernsehen bzw. Radio

ein Praktikum absolviert. Es war der reine Zufall, da ich nichts Derartiges beabsichtigt hatte. Dann blieb ich ganz einfach hängen. Ist das Wetter am Fernsehen nicht immer mehr eine Show?

Spätestens dann, wenn schwierige Wetterphasen herrschen, sollte man nicht zu sehr auf Show setzen, zumal die Zuschauer oder

Zuhörer je nach Wetterlage und Kommentar sofort reagieren. Wir versuchen deshalb, eher neutral zu sein. Was machen Sie dann, wenn Sie das Wetter nicht präsentieren?

Zu 40% arbeite ich im Prognosendienst, ich bereite also auch das Wetter fürs Radio, für den Teletext oder die Verkehrsinfo auf. Sonst bin ich zuständig für die Informatik der Wetterredaktion. Gibt es neue, bedeutende Hilfsmittel, welche die Prognosen genauer machen?

Ja. Früher konnte man mit Computern nur sehr grob rechnen, heute kann man dies viel feiner tun, indem wir mit VierkilometerGittern rechnen. Das ist schon ein ziemlicher Fortschritt. Und dann läuft vieles aufs automatische Produzieren hin. In der kleinräumigen Schweiz mit vielen Mikroklimatas wird versucht, lokale Prognosen zu stellen. Ist das nicht schwierig?

Das ist ein grosses Problem. Die Schweiz ist mit den vielen Kammerungen sehr vielfältig. Beim Fernsehen stehen uns nur drei Minuten zur Verfügung. Bei komplizierten Wetterlagen kann man diesen gar nicht gerecht werden, man muss vereinfachen. Und wem das nicht genug präzis ist?

Wer es für seinen Punkt ganz genau haben möchte, kann auf unsere Website (www. sf.tv) gehen, wo eine lokale Wetterprognose abgerufen werden kann, inklusive Regenwahrscheinlichkeit. Wie weit beeinflusst die Klimaveränderung die Arbeit der Meteorologen?

Wetter und Klima sind nicht das selbe. Das Wetter ist, was wir jetzt gerade haben oder in den nächsten drei Tagen, das Klima ist der Mittelwert des ganzen Wetters über 30 Jahre. Was wir hingegen feststellen, ist die Tatsache, dass es häufiger Rekorde gibt, vorab punkto Wärme. Wie wichtig ist der Kontakt der Meteorologen über die Grenze hinweg?

Das ist wichtig. Nebst dem Datenaustausch, ohne den keine Prognosen möglich sind, sind persönliche Kontakte auch wichtig. Jedes Jahr treffen sich die Wetterpräsentatoren, wo man sich austauscht. Wir gehören zu den innovativeren Fernsehanstalten. Interview: Heinz W. Müller

Heinz W. Müller

«

Christoph Siegrist interessierte sich auch auf der «Touring»-Leserreise in Grönland fürs Wetter.

Zur Person Christoph Siegrist (39) schloss an der ETH Zürich als Naturwissenschaftler mit Vertiefung in Atmosphärenphysik ab. Heute führt er die Forschungsund Entwicklungs-Crew von SF Meteo. Er lebt in der Ostschweiz und reist am liebsten in den Norden. Er war auch auf der Grönland-Reise des «Touring» dabei, wo dieses Interview geführt wurde.


Touring 17 / 2011 deutsch  

Die Zeitung für Mobilität, Ausgabe vom 6. Oktober 2011 // TCS Touring Club der Schweiz