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21. April 2011

Die Zeitung für Camping und Caravaning

TCS-Camping «Steinibachried», Horw

Grillplausch und mehr Annette und Jean-Romain Carroz aus Sitten

Unermüdliche Caravaner Globecar von Pössl im Test

Preiswerter Van

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4 Mobile Rentner-Camper

Zu welcher Leidenschaft Camping werden kann, erstaunt immer wieder. Ein gutes Beispiel sind die beiden Walliser Camper, die auf Seite 4 vorgestellt werden. Das Rentnerehepaar reist jedes Jahr ins südliche Afrika, um die berühmten Wildparks und die unendlichen Weiten von Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe zu erkunden. Ihre Geschichte steht für jene vieler Menschen, die in späten Jahren Geschmack am Camperleben gefunden haben. Alles begann im Jahr 2000 mit einer organisierten Reise nach Südafrika. Fasziniert vom Zauber der Gegend, wollten sie ihre Entdeckungsreise durch die atemberaubenden Landschaften fortsetzen. Aber eine herkömmliche, geführte Reise genügte ihnen nicht mehr. Sie wollten mehr Selbständigkeit, mehr Nähe zur einheimischen Bevölkerung, mehr Flexibilität bei der Organisation. Seit sich die beiden Schweizer im Jahr 2006 einen Wohnwagen kauften, haben sie im südlichen Afrika rund 30 000 Kilometer zurückgelegt und stellten dabei fest, dass die dortigen Campingplätze den hiesigen in nichts nachstehen. Vor allem machte es ihnen ihre Bewegungsfreiheit möglich, an besonders schönen Orten zu verweilen oder die Pläne nach Lust und Laune zu ändern. Die spontane, weltoffene Lebensweise schenkt eine zweite Jugend. So erstaunt es kaum, dass eine zunehmende Zahl von Menschen im reifen Alter – zum Beispiel nach der Pensionierung – auf den Geschmack des Campens kommen und es zu ihrem Lebensinhalt machen. Jacques-Olivier Pidoux

23 Ein Camping nicht wie jeder andere

Ein bisschen speziell ist er schon, der Camping «Bois de Finges» in Siders. Idyllisch, individuell, naturnahe, persönlich – dies die typischen Attribute des Platzes.

Inhalt 7 Reifen von Freizeitfahrzeugen prüfen: Im Frühjahr, wenn Wohnwagen und

Reisemobile wieder zum Einsatz gelangen, sollten auch die Reifen begutachtet werden.

8 Einer von mehreren: Er reiht sich nahtlos in die Reihe der kompakten Vans, der Globecar Globescout von Pössl – zu einem äusserst attraktiven Preis.

12 Für zwei Erwachsene und zwei Kinder: Für diese Besetzung entpuppt sich der Wohnwagen Sterckeman Romance 480 CP als ideale mobile Behausung.

16 Stelldichein der TCS-Campingleiterinnen und -leiter: Sie wurden nicht geschont, die 29 Campingleiterinnen und -leiter an ihrem jährlichen Seminar. Ein Augenschein.

18 Mit Autobahnanschluss: Trotz naher Autobahn in absoluter Ruhe: Der TCS-Camping «Steinibachried» im luzernischen Horw.

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Als Camper den zweiten Frühling erleben

Nicht im Ruhe-, sondern eher im Unruhestand sind Annette und Jean-Romain Carroz. Die beiden sind regelmässig mit dem Caravan im südlichen Afrika unterwegs.

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Impressum Titelbild Mathias Wyssenbach

CampCar Herausgeber: Touring Club Schweiz (TCS), Postfach 820, 1214 Vernier (GE). Redaktion: Felix Maurhofer (fm, Chefredaktor), Peter Widmer (wi). Layout: TCS Visuell. Redaktionsassistenz: Karin Graniello (D), Sylvie Fallot (F). Korrespondenzadresse: Redaktion Touring, Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern, Tel. 031 380 50 00, Fax 031 380 50 06. E-Mail: touring@tcs.ch. Verlag/Medienmarketing: Reto Kammermann (Leitung), Gabriela Amgarten. Inserate: Publicitas Publimag, Alfred Blaser (Anzeigenleiter), Seilerstrasse 8, 3001 Bern, Telefon 031 387 21 16, Fax 031 387 21 00. Auflage: Deutsche Ausgabe: 18 000, Totalauflage: 24 000.


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Bei einem Besuch des Kafue-Nationalparks gesellt sich eine Gruppe von Lehrern aus dem Nachbardorf zu Jean-Romain und Annette Carroz.

Im Caravan quer durch Südafrika Annette und Jean-Romain Carroz hat das Afrika-Fieber gepackt. Zweimal jährlich besuchen die Rentner aus dem Wallis mit ihrem Wohnwagen das südliche Afrika.

«Welcome to Zimbabwe: Das sind die ersten Worte, die der Polizist an der Grenze an Sie richtet.» Jean-Romain und Annette Carroz haben sich in das südliche Afrika verliebt, begeistert zweifellos von den grandiosen Landschaften, aber auch von der überaus gastfreundlichen Bevölkerung. Zweimal im Jahr bricht das Walliser Rentnerpaar dorthin auf, um vier bis sechs Wochen herumzureisen. In vier Jahren haben sie so rund 30 000 km in Südafrika, Namibia und Botsuana zurückgelegt – alles in ihrem

Namibia: Durchquerung einer Furt, um zum Xaragu-Camp zu gelangen (links). Ein Campingplatz an der Strasse nach Süden.


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In Sambia, am Ufer des Sambesi (links). Ein Rehabilitationszentrum für Elefanten in Südafrika.

wagen stehen und entschieden sich stattdessen für ein Dachzelt, das auf dem Dach des Fahrzeugs montiert wird und in welches man mittels einer Leiter gelangt: «In armen Ländern wie Sambia ist das diskreter. Und wenn Tiere in der Nähe zu hören sind, schläft es sich in der Höhe ruhiger.»

photos ldd

Wohlwollender Polizist | Auf seinen

Wohnwagen. Auch wenn ein solches Gefährt hier fehl am Platz scheinen mag, ist es doch für diesen Teil des afrikanischen Kontinents, der über ein hervorragendes Strassennetz und gute Geländewege verfügt, genau richtig. Der Wohnwagen bietet sogar den Vorteil zusätzlicher Mobilität, denn man kann ihn gegen Bezahlung auf einer Farm stehen lassen und so ein Stück Wegs nur im Auto zurücklegen. «Manche Hausbesitzer lassen einen sogar gratis auf ihrem Grund parkieren.» Einziger Nachteil: Auf den Geländewegen ist es kaum zu verhindern, dass Staub eindringt.

Ein Zelt auf dem Dach | Jean-Romain Carroz schwärmt von seinem Zugfahrzeug, einem unverwüstlichen Toyota LandCruiser, mit dem er schon 60 000 km gefahren ist. Ausgestattet mit einem 90-Liter-Reservetank, fasst der Wagen insgesamt 180 Liter Benzin. Eine Menge, um auch in entlegenen Gebieten kein Risiko einzugehen. Wenn das Ehepaar in der Schweiz weilt, ruhen Fahrzeug und Wohnwagen auf einem Einstellplatz am Flughafen von Johannesburg. Als Jean-Romain und Annette Carroz im Februar 2011 das letzte Mal das südliche Afrika bereisten, liessen sie den Wohn-

Reisen stellte Jean-Romain Carroz fest, dass die Verkehrssicherheit auch in diesen Breitengraden zum Alltag gehört. Dies zeigt sich besonders an einer Unzahl von Radaren und an Geschwindigkeitsbegrenzungen, die sogar einen Schweizer aus dem Konzept bringen können. Wie zum Beispiel eine Tempolimite von 60 km/h auf einer langen geraden Strecke, wo keine ersichtliche Gefahr droht und das nächste Dorf rund 500 Meter entfernt liegt. Jean-Romain Carroz machte diese bittere Erfahrung in Botsuana, wo er geblitzt wurde, als er das Land gerade in Richtung Südafrika verlassen wollte: «Ich habe eine Busse von ungefähr 100 Franken kassiert, weil ich zu schnell fuhr. Da ich kein botsuanisches Geld mehr hatte, wollte ich die Busse in Dollar oder Rand bezahlen, doch der Polizist lehnte ab. Schliesslich liess er mich ohne Bezahlung weiterfahren. Das fand ich sehr fair.» Und man solle, verdeutlicht er, im Gegensatz zu den gängigen Vorurteilen vor allem keine Bestechungsgelder anbieten, sondern das Gespräch suchen. Aber nicht nur auf die Radargeräte gilt es zu achten, sondern auch auf Tiere, die zuweilen unvermittelt die Strasse queren, wie insbesondere das Vieh, das die Bauern oft unbeaufsichtigt lassen: «Eine ständige Beaufsichtigung ist auch nicht nötig, da es nur wenig Autos gibt. Bei unserem letzten Aufenthalt wurden wir auf 800 Kilometer nur ein einziges Mal überholt.» Die schönsten Reiseerinnerungen sind aber ganz klar mit menschlichen Begegnungen verbunden, wie an jenem Tag, als sich das Schweizer Ehepaar in einem abgelegenen Winkel von Botsuana verirrte: «Ein Mann näherte

sich uns und fragte, wo wir hin wollten. Zu den Baines Baobas, antwortete ich. Okay, ich bringe Sie hin. Er war auf der Stelle bereit, uns auf einer 300 km langen Reise zu begleiten. Es ist unglaublich, wie hilfsbereit die Menschen sind!»

Politisches Wunder | Als Senioren geniesst das Paar besondere Achtung: «Die Schwarzen sind älteren Menschen gegenüber sehr respektvoll. Sie nennen mich Old Man und meine Frau Mam.» Die mit der Bevölkerung geknüpften Bande gründen auch in der Geschichte Südafrikas, das jahrelang im Hexenkessel der Apartheid schmorte und seit 1994 eine neue Wende erfahren hat. Laut unseren Reisenden hat die Fussball-WM diese Entwicklung gefestigt und sie irreversibel gemacht. «Wir fühlen uns solidarisch mit dieser Bevölkerung, die ein politisches Wunder vollbringt.»

Jacques-Olivier Pidoux

Bewunderung für die Big Five Seit ihrer Pensionierung teilen sich Annette Carroz, Grafikerin, und JeanRomain Carroz, Tierarzt, ihre Zeit zwischen ihrem Wohnsitz in Sitten und dem südlichen Afrika ein, das sie zweimal im Jahr bereisen. Als grosse Tierliebhaber besuchen sie gerne Wildparks, um die Big Five zu bewundern: Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel. Obschon ihnen der berühmte Krüger-Park in Südafrika gefiel, fanden sie die Tiere im Kalahari-Park an der namibischen Grenze bei besserer Gesundheit vor. Ihr Lieblingstier ist die Oryxantilope mit ihren riesigen geraden Hörnern. Ihr nächstes Reiseziel: Tansania, von Johannesburg aus in fünf Tagesreisen zu erreichen. Den Sommer verbringen sie in Sitten, um vom schönen Wetter zu profitieren, im Winter nehmen sie Kurs auf das südliche Afrika. jop


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Ratgeber Camping

Urs-Peter Inderbitzin

Bilder zvg

Reifen vor kleiner und grosser Fahrt kontrollieren

Für Familien Zu Beginn der Campingsaison 2011 können sich besonders familienfreundliche Campingplätze der Marke «Happy Family Camping» anschliessen. Alle Markenpartner müssen dabei Mindest-Qualitäts-Kriterien erfüllen. Insbesondere die Lage und Sicherheit, der Familien-Service, der Sanitär-Komfort und die Animations-Freizeitangebote werden vom Kölner Unternehmen genau unter die Lupe genommen. Nach bestandenem Check-up wird dann ein «Gütesiegel für familienfreundliche Campingangebote» verliehen. Derzeit sind 19 Campingplätze aus sieben europäischen Ländern als Markenpartner registriert. Jeder Platz behält seine betriebliche Unabhängigkeit und seinen individuellen Charme. Weitere Infos: www.happy-family-camping.de. pd

Associazione camperisti Svizzera italiana

Campingstuhl Samos von Frankana

WoMo-Stellplätze

Tolle Sitzgelegenheit

Der Reisemobil-Club der italienischen Schweiz hat im März das erste StellplatzAreal für Wohnmobile in Bellinzona eröffnet. Es stehen insgesamt sieben Stellplätze mit komplettem Camperservice zur Verfügung, wie Vorstandsmitglied Danilo Dotesio mitteilt. Die Plätze bei der Autobahn eignen sich ausgezeichnet für einen Übernachtungsstopp auf der Ferienfahrt in den Süden. Weitere Infos: www.camperisti.ch. wi

Das Campingstuhl-Modell Samos ist eine der zahlreichen Neuheiten im 2011erFrankana-Sortiment. Der Stuhl ist in den beiden Farben grau und dunkelblau erhältlich. Der bis zu 120 kg belastbare hat eine pflegeStuhl ha leichte Polyester-Sitzfläche. Beim bloss 4,8 kg hten Modell lässt leichten h die Rüc Rücklehne sich abnehmen, was kmass ein Packmass von 80�60� 10 cm ergibt. CC

Infos: www. frankana.de.

Die langen Wochenenden zu Ostern oder Pfingsten nahen. Die Wohnmobile und Wohnwagen werden wieder flottgemacht. Ein besonderes Augenmerk ist dabei den Reifen zu widmen. Selbst wenn sie noch wie neu aussehen: Reifen altern und nach sechs bis höchstens zehn Jahren ist ihre Lebensdauer am Ende. Die Gummimischung verliert einen Teil ihrer Fähigkeiten; Reifen werden im Alter porös und brüchig. Bei Wohnwagen und Wohnmobilen kommt oft hinzu, dass sie nicht regelmässig bewegt und die Reifen einseitig belastet werden. Risse sind die mögliche Folge. Auch Hitze und Sonneneinstrahlung macht den Reifen zu schaffen. Die Pneus von Caravans sollten nach etwa sechs, spätestens acht Jahren ausgewechselt werden, auch wenn noch ausreichend Profil vorhanden ist. Ähnliches gilt für die Reifen von Wohnmobilen, insbesondere bei geringen Kilometerleistungen. Nicht vergessen: Auch Reservereifen altern und sollten im gleichen Rhythmus ersetzt werden. Nach längeren Standzeiten und vor Reiseantritt ist es Pflicht, die Reifen auf Alter, Risse und auf ihre Funktionstauglichkeit hin zu überprüfen. Luftdruck nicht vergessen. Das Alter der Reifen ist leicht an der DOT-Nummer am Reifenrand zu erkennen. Steht hinter DOT und ein paar Buchstaben beispielsweise 1605, bedeutet dies, dass der Reifen in der Kalenderwoche 16 im Jahre 2005 hergestellt worden ist. Wer mit einem Fahrzeug oder einem Anhänger mit mangelhaften Reifen unterwegs ist, kann mit mehreren hundert Franken gebüsst werden. Vor einiger Zeit entzog das Bundesgericht einem Lenker wegen Reifen mit ungenügendem Profil gar den Führerausweis für einen Monat (6A_89/2006). Passiert ein Unfall, weil die Reifen nicht genügend Profil hatten oder uralt waren, muss mit Kürzungen der Versicherungsleistungen gerechnet werden.

Der Autor ist Jurist und Bundesgerichtskorrespondent.


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Prädikat günstig Kompakte Vans liegen im Trend, Pössl markierte in diesem Segment viele Spuren. Der Globecar wird bei Dethleffs gebaut und ist preislich sehr attraktiv.

Mit Campingbussen inklusive festem Hochdach hat Pössl vor rund 20 Jahren die Szene aufgemischt. Heute hat fast jede grössere Wohnmobilmarke das Pössl-Prinzip im Programm, häufig hat Pössl irgendwie die Finger drin. Bei Globecar ist die Sache klar, das ist eine oberhalb der ursprünglichen Marke angesiedelte Modellreihe, welche bei Dethleffs im allgäuischen Isny gefertigt und auch über die DethleffsHändler vertrieben wird. Im Globecar-Angebot stehen fünf verschiedene Grundrisse auf Fiat Ducato-Basis (5,4 bis 6,4 m lang), während der Globecar Fortscout (5,65 m lang) auf dem Ford Transit aufbaut. Der Globecar Globescout misst in der Länge exakt sechs Meter. Mit diesem Fahrzeug kommt man also noch vergleichsweise problemlos in die Innenstädte rein. Wer für die heutzutage so beliebten Längsbetten im Heck optieren will, muss zum 6,35 m langen Campscout greifen (zusätzlich etwa 3000 Franken). Zuvorderst sind alle Globecar ziemliche Blender. Geschickt haben die Designer fast alle Fensterflächen mit schwarzen Applikationen optisch vergrössert, suggerieren so riesige Ausblicke. Die Scheiben sind aber bestenfalls durchschnittlich gross, und die fummeligen Vorhänge schränken die Sicht weiter ein.

silien dort leichter unterbringen. Die Klappe ist gar nicht nötig, eine offene Ablage mit Rüttelkante würde ausreichen.

man ihn als ausgesprochen günstig bezeichnen. Die Autarkie ist mehr als ausreichend, die Nutzlast von rund 500 Kilo ist es auch. Nur der Kleiderkasten dürfte etwas höher und beleuchtet sein. Das Bettenmass (quer im Heck) von 196� 140 cm genügt für die meisten Zweierbeziehungen. Das zusätzliche Notbett in der Dinette misst 180�88 cm und reicht für ein heranwachsendes Patenkind oder eine Enkelin aus. Die einteilige Sanitärzelle engt kaum ein, und sie ist mit Spiegeln und Ablagen gut ausgestattet. Wir wünschten uns allerdings eine satter schliessende Türe, damit kein Wasser in die gute Stube rinnen kann. Ein weiteres typisches Pössl-Leiden haben wir beim Staufach über dem Fahrerhaus ausgemacht: Mit einer grösseren Klappe liessen sich raumgreifendere Uten-

Pro und Kontra | Für runde 50 000 Franken stellt der Globescout mit grosser Autarkie, Fahrwerk mit Reserven und potentem Turbodieselmotor einen guten Kompromiss dar. Einiges stimmt nicht ganz, aber das muss man angesichts des Verkaufspreises akzeptieren. Man sollte dabei nicht vergessen, dass allein schon das Basisfahrzeug in der Schweiz für 44 000 Franken in Rechnung gestellt wird. So betrachtet ist der Pössl-Mehrwert beachtlich. Wer mehr verlangt, wird im weiten Spektrum der PösslKopien ebenfalls fündig, nur muss er dafür auch mehr bezahlen. Je nach Sicht des Betrachters angenehm oder beschwerlich ist, dass inzwischen bei fast jedem Caravaninghändler ein Pössl oder eine Pössl-Kopie steht. Kompakte Van-Fahrzeuge wie der Globecar liegen im Trend und machen die Wahl zur Qual. Jürg Wick

Auf einen Blick GRUNDRISS 1133 Enger, aber logischer Grundriss mit Halbdinette. Schmale Durchreiche zum Transport langer Gegenstände.

Verwöhnt beim Fahren | Dafür ver-

VERARBEITUNG 1133 Schlichte aber saubere Machart. Teilweise scharfe Kanten. Sauber verfugte Nasszelle, stabile Metallbeschläge, grobe Spaltmasse. Automotives Schlüsselsystem mit Zentralverriegelung.

+ –

AUSSTATTUNG 1113 Ausreichende Wohnausstattung. Automotive Ausstattung inkl. Klimaanlage und ASR.

Kurzbilanz

WOHNEN 1133 Gute Autarkie, aber nicht winterfest. Logische Bedienung; enge, aber gut ausgestattete Nasszelle. Fahrerhaussitze drehbar. Die Ablage über dem Fahrerhaus ist schlecht genutzt. Beengte Atmosphäre. Viele kleine Stauräume.

Wendiger Kastenwagen für zwei Personen mit Querbett-Einteilung. Vernünftig motorisiert, ausgewogenes Fahrverhalten, sehr guter Geradeauslauf, ausreichende Nutzlast. Günstiger Preis. Knapper Durchstieg nach hinten. Der Küchenblock reicht weit in den Schiebetürausschnitt. Kleiner Kleiderkasten. Klappergeräusche beim Fahren.

Bilder Jürg Wick

wöhnt der Globescout beim Fahren. Leise und mit stoischem Geradeauslauf, gutem Fahrkomfort und akzeptablem Verbrauch kann man mit ihm Europa fast so locker bereisen wie mit einer bequemen Reiselimousine, dies mit einem Durchschnittsverbrauch knapp über 10 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Ausserorts lässt sich das Meiste im sechsten Gang fahren. Leider stören verschiedene Aufbaugeräusche den Fahrgenuss. Da muss – wie häufig bei Reisemobilen – vom Händler nachgebessert werden. Bei der Ausstattung dürfte dies später der Besitzer tun, denn Kleiderhaken oder Handtuchhalter fehlen. Dass dafür Platz vorhanden ist, beweisen viele Pössl-Kopien. Ansonsten erwartet den Globescout-Interessenten eine durchschnittliche Ausstattung, was viel bedeutet, denn mit einem Preisschild von knapp 50 000 Franken darf

FAHREN 1111 Leider ist der Aufbau während der Fahrt nicht geräuschfrei, denn das Fahrzeug fährt sonst sehr leise. Handliches Fahrverhalten, stoischer Geradeauslauf, gute Fahrleistungen. Akzeptabler Verbrauch.


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Die schwarzen Flächen sind teilweise Fenster-Attrappen.

Steckbrief Globecar Globescout Masse und Gewichte: 600�205�265 cm (L�B�H), Radstand 404 cm, Stehhöhe 191 cm, Innenbreite 185 cm, Leergewicht 2750 kg, Gesamtgewicht 3300 kg. Antrieb: Turbodiesel-Motor, direkt eingespritzt, Common Rail, 4 Zyl. 2287 cm3, 88 kW (120 PS) bei 3600/min, 330 Nm bei 2000/min, Vorderradantrieb, 6-Gang-Getriebe, Tankinhalt 120 l. Messwerte: Beschleunigung von null auf 80 km/h in 14,5 sec. Höchstgeschwindigkeit über 140 km/h; Verbrauch 10,3 l/100 km. Ausrüstung Wohnkabine: Check-Control-System, autom. Ladegerät, Bord-Batterie 95 Ah; Gasflaschenbox 2�11 kg, 2-Flamm-Kocher, Kühlschrank 80 l, Heizung Truma Combi 4; elektr. Druckwasserpumpe, Frischwassertank 100 l, Abwassertank 92 l; einteilige Nasszelle mit Dusche, Thetford-Kassettentoilette. Preis: Globecar Globescout/Fiat Ducato 2.3 Multijet, 2 + 1 Schlafstellen Fr. 49 270.–. Lieferant: Caravanes Treyvaud SA, 1580 Avenches, Tel. 026 676 94 49. www.treyvaud.com. Heckbett hinten quer, Kofferraum darunter.

Der Essbereich für drei Personen.

Der Küchenblock als Insel im Wohnabteil.


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CampCar 3 | 21. April 2011

Vor 56 Jahren

zvg

In dieser Ausgabe ein Blick in frühere Camper-Zeiten: Aus der «Revue der Campeure und Kanufahrer des TCS», März 1955.

25. Genfer Autosalon «Die Schau der Zelte und Wohnwagen belegte am 25. Genfer Autosalon einen derart ansehnlichen Platz, dass man schon die Zeiten kommen sieht, wo – gleiche Weiterentwicklung vorausgesetzt – eine besondere Halle nur für diese Sparte des Autotourismus reserviert werden muss.» Zelte und Zubehör «Die Firma Bantam-Camping in Bern, die übrigens dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern kann, zeigte als Hauptausstellungsobjekt das neue Pentagon-Zelt. Einem Kreis ein Fünfeck einzuschreiben, ist bekanntlich nicht eine sehr einfache Sache, doch hier wurde sie so gelöst, dass der Betrachter den Eindruck der absoluten Gleichmässigkeit der Seiten erhält. Die Fünfeckformel wurde natürlich nicht aus Freude an mathematischen Spielereien gewählt, sondern einzig aus dem Grunde, weil sich aus dieser Basis ein Zelt ergibt, das bei minimaler Stangenzahl trotzdem ein Maximum an Festigkeit und Wohnlichkeit (aufrechtes Stehen im ganzen Zeltraum) besitzt. Neben dem Pentagon fabriziert Bantam natürlich noch die ganze Serie an bereits bekannten Zelten wie Canadienne, Vagabund, Mutzli, Itisa, Veranda, Touring, Familie, Bungalow usw. Besonders reichhaltig war am diesjährigen Salon die Schau der Wohnwagen. Dabei ist allerdings zu sagen, dass eine Reihe von ausländischen Konstruktionen ein bedeutendes Gewicht aufweisen, so dass es nicht immer leicht sein wird, die von Gesetzes wegen erforderliche Abstimmung zwischen Zugwagen und Trailer herzustellen.»

Im Jubiläumsjahr von Dethleffs läuft auch zufällig das 80 000ste Wohnmobil ab Band.

Jubeljahr für Dethleffs Der Allgäuer Campingfahrzeug-Hersteller Dethleffs hat Grund zum Feiern: Er feiert dieses Jahr das 80. Firmenjubiläum und produzierte das 80 000ste Wohnmobil.

Für Dethleffs-Geschäftsführer Thomas Fritz hat das doppelte Jubiläum eine besondere Bedeutung: «Dieser enorme Zufall, dass gerade im 80. Geburtsjahr auch das 80 000ste Reisemobil produziert wird, hat uns dazu inspiriert, das Zusammentreffen beider Ereignisse auch in besonderer Weise zu würdigen. Aus diesem Grund werden wir das 80 000ste Wohnmobil zugunsten der Dethleffs-Family-Stiftung versteigern. Der Erlös soll die Basis legen für eine Aufstockung des Stiftungsvermögens um beachtliche 80 000 Euro.»

Grossprojekt starten | Mit der Geld-

spritze will Dethleffs der Family-Stiftung die Möglichkeit verschaffen, im Jubiläumsjahr ein neues Grossprojekt zu starten. Dazu Sylke Roth, Verantwortliche der Stiftung: «Seit der Gründung vor sieben Jahren unterstützen wir Kinder, Familien und soziale Einrichtungen. Das geht vom Urlaub, den wir bedürftigen Familien im Wohnwagen ermöglichen, über Nikolausbesuche in Spitälern und Waisenhäusern bis hin zur Herstellung von Inneneinrichtungen für Kindergärten, Schulen und Heimen. Im Jubiläumsjahr wollen wir nun ein Grossprojekt starten, das dem Stiftungszweck ei-

ne neue Dimension verleiht.» Derzeit prüft die Stiftung noch verschiedene Ideen, aber spätestens im Herbst dieses Jahres will man sich für eines der in die engere Wahl genommenen Projekte entscheiden und einen ersten Teil der 80 000 Euro investieren. Mit dem Verkauf des 80 000sten Reisemobils lässt sich anvisierte Spendenbetrag aber alleine nicht erreichen. Dethleffs wird deshalb bis zum Herbst Partner und Kunden des Unternehmens um Unterstützung des Projektes bitten. Die zentrale Aktion mit dem höchsten Einzel-Spendenbetrag bleibt jedoch die Versteigerung dieses 80 000sten Wohnmobils. Der finale Zuschlag an den Höchstbietenden soll auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf im August erfolgen. Interessenten der Versteigerung können sich ab Mitte April auf der Homepage www.dethleffs.de über den Ablauf informieren. Dethleffs ist der traditionsreichste Hersteller von Freizeitfahrzeugen in Europa und kann sich die Erfindung des Wohnwagens im Jahr 1931 durch Firmengründer Arist Dethleffs auf die Fahne schreiben. pd

CampCar-Info www.dethleffs.de


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Sterckeman Romance – ein starker Auftritt Die Baureihe Romance von Sterckeman zeigt sich von aussen modern und stylish, innen wirkt der Caravan teilweise etwas bieder. Doch der Franzose kann auch mit einigen Überraschungen aufwarten. aus Polyester gefertigte Karosserie des Sterckeman Romance 480 CP ist sehr elegant und kann mit anderen Fabrikaten optisch ohne weiteres mithalten. Besonders die neu gestaltete Bugwand, das tief hinunter gezogene Fenster im Schlafbereich und die schicke Dekoration – rote Wellenstreifen auf weissem Grund – geben dem Romance einen edlen Touch. Betritt man den Innenraum durch die zweigeteilte Türe, fällt sofort das Kirschbaumdekor auf, das sich durch den ganzen Wohnwagen zieht. Rechts im Bereich des Eingangs eine Überraschung: Die elektrische Schalt- und Kontrolltafel zeigt nicht nur Wasser-, Batterieund andere Stände an, sondern ist gleichzeitig auch eine Uhr und ein Barometer.

Dinette relativ klein | Auffallend ist der breite Gang, der ein grosszügiges Platzgefühl vermittelt. Die Dinette hingegen mit dem Hubtisch bietet zwar für vier Personen ausreichende Platzverhältnisse. Wird sie aber zum Schlafen umgewandelt, ergibt sich lediglich eine Liegefläche von 125/ 110�210 cm, was für zwei erwachsene Personen schlichtweg zu gering ist. Den Caravan für vier erwachsene Personen anzubieten, geht deshalb etwas weit. Die Polster im Essbereich sind sehr bequem; das Motiv mit den Blumen kommt allerdings etwas altbacken herüber. Hübsch ist das kleine Sideboard direkt vis-à-vis des Eingangs, in dem die Trumatic-Heizung untergebracht ist. Dort befindet sich auch der TV-Anschluss. Praktisch erweist sich auch die Service-Klappe, die ermöglicht, dass zumindest ein Teil des Stauraumes unter der Sitzbank auch von aussen zugänglich ist. Praktische Küche | Die Küche ist wenig

spektakulär, bietet mit dem sehr grossen Edelstahl-Spülbecken und dem 3-Flammenkocher aber ausreichend Komfort. Etwas klein geraten ist die Arbeitsfläche; wer ein grösseres Menü vorbereiten will, muss entweder den Tisch der Dinette oder das kleine Sideboard oberhalb der TrumaticHeizung in Beschlag nehmen. Sonst sorgen zahlreiche Schubladen und Hängeschränke auch in der Küche für genügenden Stau-

sertank fasst 30 Liter. Eine elektrische Thetford-Banktoilette ist ebenso vorhanden wie zwei grosse Spiegel, zwei Handtuchhalter und zahlreiche Abstellflächen und Staufächer für die Badzimmerutensilien. Dank eines grossen Fensters und einer AbluftVorrichtung im Dach sollte dampfende Luft im kleinen Bad kein Problem sein. Ein weiteres Highlight ist zweifelsohne der Schlafbereich. Ein bequemes Mittelbett ermöglicht einen beidseitigen Zugang. Das lästige Übereinandersteigen fällt weg. Der Lattenrost und die Komfortmatratze lassen sich durch eine Gasdruckfeder leicht heben. Darunter findet sich viel Stauraum. Auf jeder Seite des Mittelbettes steht ein schmaler, bis zur Decke reichender Wandschrank, in dem sich Kleider und Schuhe ideal versorgen lassen. Rund um den Schlafbereich sind zahlreiche, teils tiefe Hängeschränke angebracht. Sehr hübsch sind die beiden doppelstöckigen, fein ausgearbeiteten Ablageflächen auf Kopfhöhe, die auch einer teuren Yacht gut anstehen würden. Zwei Design-Lampen sorgen für das notwendige Leselicht. Beidseits der Schlafstelle findet sich zudem ein Schalter zur Bedienung der Lichtelemente. Urs-Peter Inderbitzin

raum für Geschirr, Lebensmittel oder Getränke. Ideal sind die beiden Tuchhalter an der Ausgangstüre, welche nicht nur für Küchentücher Anwendung finden dürften. Zu erwähnen ist auch die schicke, indirekte LED-Beleuchtung in der Küche. Eine Dunstabzugshaube ist optional erhältlich. Ein 93-Liter-Kühlschrank mit Gefrierfach rundet das letztlich positive Bild der Küche ab.

Nasszelle – klein aber fein | Alle Sterckeman-Caravans der Romance-Reihe warten mit einer eingebauten Dusche auf. Als Duschbrause dient dabei der Hahnen des Lavabos, der aus der Halterung gezogen werden kann. Ein 40-Liter-Tank und eine Truma-Warmwasser-Therme sorgen dafür, dass man auch warm duschen kann. Der rollbare, von aussen zu bedienende Abwas-

Auf einen Blick

+ –

EINRICHTUNG 1113 Der Grundriss ist gut gelungen. Für zwei Personen und zwei Kinder, nicht aber für vier Erwachsene, bietet er ausreichend Platz. Die Einrichtung genügt hohen Anforderungen, wenn auch in gewissen Bereichen – Dinette, Nassraum und Küche – etwas mehr Pfiff möglich wäre.

Kurzbilanz

Optisch überzeugend und für eine Familie mit zwei Kindern wie geschaffen. Moderater Preis in Bezug auf serienmässige Ausstattung und hohen Komfort. Dank seines Gewichts lässt er sich auch von einem nicht allzu hubraumstarken PW ziehen. Nasszelle klein geraten und mit Plastikteilen, die inzwischen aus der Mode gekommen sind. Arbeitsfläche in der Küche lässt keine allzu grossen Menüs zu. Störend das Dekor der Hängeschränke oberhalb der Küchenzeile, welches vom übrigen Dekor abweicht.

FERTIGUNG 1111 Entgegen dem, was man sonst zu Sterckeman hört, gibt es beim Romance zur Fertigung nichts zu beanstanden. Im Gegenteil: Stoff (etwas altbacken) und Möbel machen einen guten Eindruck, besonders der Schlafbereich überzeugt. Bilder Urs-Peter Inderbitzin

› Die

AUSSTATTUNG 1111 Ein Pluspunkt bei der Ausstattung sind die serienmässigen Dusche und Umluftanlage. Auch ein Reserverad und Leichtmetallfelgen sowie die TVVorbereitung und die TV-Antenne sind im Grundpreis bereits inbegriffen.


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Der Sterckeman Romance 480 CP ist ein gelungener Caravan, der nicht nur optisch überzeugt.

Steckbrief Sterckeman Romance 480 CP Masse und Gewichte: 673�230�258 cm (L�B�H). Aussenlänge (ohne Deichsel) 558 cm, Innenlänge/Nutzlänge 500 cm, Stehhöhe 195 cm. Bettenmass im Bug 140�195 cm, Liegeplatz im Wohn-/Essbereich 125/110�210 cm. Leergewicht in fahrbereitem Zustand 1 230 kg, zulässiges Gesamtgewicht 1400 kg, Auflastung auf 1500 kg gegen Aufpreis möglich. Ausstattung aussen: Alko-Achse mit Stossdämpfern, AKS-Schlingerdämpfung, Alu-Felgen, Deichselabdeckung, Sicherheits-Buglaufrad, Serviceklappe, Gasflaschenkasten, GFK-Polyesterdach, senkrechter Heckleuchtenträger mit integr. Leuchten, 3. Bremsleuchte, Vorzeltleuchte. Ausstattung innen: 3-Flammen-Kocher und Spülbecken in Edelstahl mit Glasabdeckung, Trumatic 3002 Gasheizung, Umluftanlage 12 V, Warmwasser-Truma-Therme, Kombirollos, Moskitotüre, Heki-Dachhaube, elektronisches Kontroll-Panel, TV-Vorbereitung, TV-Antenne und Mast, Kühlschrank 93 l, elektr. Thetford-Toilette, Duschwanne und ausziehbare Duscharmatur, 6 Steckdosen, Umformer 230V/12V mit Abschalter und Ladegerät. Preis: Fr. 25 900.– (+ Fr. 400.– MFK). Testfahrzeug: Caravan ARAR, Hauptstr. 100, 5212 Hausen b. Brugg, 056 442 44 63, www.arar.ch. Die beiden Spiegel machen die Nasszelle grösser.

Die Arbeitsfläche der sonst praktischen Küche ist etwas klein geraten.

Ein Plus: Der Schlafbereich mit beidseitigem Zugang und grossen Schränken.


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CampCar 3 | 21. April 2011

Clubmitteilungen Aargau 21. Mai: Wohnwagen- und Anhänger–Manövrierkurs. Auf dem Areal des Strassenverkehrsamtes in Schafisheim. Erfahrene Instruktoren sowie der Vorstand des TCS-Camping Club Aargau stehen Ihnen für theoretisches Wissen und praktische Übungen zur Verfügung. Schriftliche Unterlagen werden Ihnen am Ende des Kurses abgegeben. Sie benötigen lediglich ein Fahrzeug mit Anhängerkupplung, die entsprechenden Rückspiegel sowie einen Wohnwagen oder Anhänger. Für Teilnehmer ohne Anhänger stellen wir ein entsprechendes Gefährt (in beschränkter Anzahl) zur Verfügung. Kurs 1 dauert von 8.00–11.30 Uhr Kurs 2 dauert von 13.30–17.00 Uhr Kurskosten für TCS- und Camping-Mitglieder: 60 Fr. Kurskosten für Nichtmitglieder 100 Fr. Ihre Anmeldung wird Ihnen mit dem Kursprogramm schriftlich bestätigt. Zusatzangaben bei Anmeldung: Kurs 1 oder 2 und Anhängertyp. Anmeldeschluss: 2. Mai, die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldungen und Auskünfte bei Markus Steiner, Bäbenmattweg 9, 5727 Oberkulm, Tel. 062 776 00 86 E-Mail: markus.steiner @bluewin.ch oder www.cca-aargau.ch. 1.–5. Juni: Auffahrtstreff in Le Landeron. Die Feiertage verbringen wir in Le Landeron auf dem Camping «des Pêches» direkt am Bielersee. Auch dieses Jahr wird für Gross und Klein einiges geboten. Lasst euch überraschen, das genaue Programm wird auf dem Platz bekannt gegeben. Es besteht die Möglichkeit, die Wagen gegen Gebühr bis Pfingsten stehen zu lassen. Weitere Auskünfte und Anmeldung bis Montag, 23. Mai, an: Markus Steiner, Bäbenmattweg 9, 5727 Oberkulm, Tel. 062 776 00 86, E-Mail: markus.steiner@ bluewin.ch oder www.cca-aargau.ch. 10.–13. Juni: Pfingsttreff in Le Landeron. Der Pfingsttreff findet ebenfalls auf dem Camping „des Pêches“ in Le Landeron statt. Das Programm wird auf dem Platz bekannt gegeben. Weitere Auskünfte und Anmeldung bis Montag, 23. Mai an: Markus Steiner, Bäbenmattweg 9, 5727 Oberkulm, Tel. 062 776 00 86, E-Mail: markus.steiner@bluewin.ch oder www.ccaaargau.ch.

Öffnungszeiten Sekretariat: Unser Sekretariat ist jeweils donnerstags zwischen 18.00 und 20.00 Uhr geöffnet. Zu diesen Zeiten stehen wir Ihnen für sämtliche Auskünfte zur Verfügung. Tel. 061 712 02 40, Fax 061 599 34 18, Hauptstrasse 76, 4153 Reinach, E-Mail: buero@tcscampingbasel.ch,www.tcscampingbasel.ch. Präsident: François Golay-Vranic, Mattweg 159, 4144 Arlesheim, Tel. P 061 701 84 24, Natel 079 644 72 27, E-Mail: fgolay@intergga.ch

Bern 10.–13. Juni: Pfingsttreffen in Kirchzarten. Das Pfingsttreffen findet wieder auf dem Campingplatz in Kirchzarten (D) statt (www.camping-kirchzarten.de). Die Platzzahl ist beschränkt. Preis fu ̈ r 3 Nächte inkl. Taxen, Bonuskarte und Freibadbenu ̈ tzung: 90 Fr. (Stellplatz, 1 Erw.); 120 Fr. (Stellplatz, 2 Erw.) 130 Fr. (Stellplatz, 2 Erw. + 1 Kind); 140 Fr. (Stellplatz, 2 Erw. + mehrere Kinder) 55 Fr. (Zusatzperson CCB-Mitglied ohne Stellplatz) Strom (0,50 €/kWh) und Hundetaxen (4,50 €) direkt mit dem Campingplatz abrechnen. Diese Preise gelten nur fu ̈ r die uns zugeteilten Stellplätze. Anmeldung bis am 8. Mai an Franz Degen, Riedweg 24, 3628 Uttigen, Tel. 033 345 46 72, E-Mail: franz. degen@hispeed.ch. Überweisung auf unser Veranstaltungskonto PC 30-453847-5 bis am 13. Mai (Vermerk Pfingsttreffen Kirchzarten). Präsident: Ernst Grossenbacher, Pfisternstr. 10, 3414 Oberburg, Tel. 034 422 34 83, Natel 079 560 25 68, E-Mail: ernstgbacher@vtxmail.ch, www.tcs-ccb.ch

Freiburg 15. Mai: Rund um Belfaux. Auskunft und Anmeldung bis 10.5.2011: 079 401 76 16. 9.–13. Juni: Europa-Rallye in Neumarkt, Oberpfalz. 11.–13. Juni: Rallye Romand à Genève. Auskunft und Anmeldung bis 15.5.2011: 026 664 03 03. 3.–4. September: Jahresausflug der Sektion. Weekend im TCS-Camping «Les Iles» in Sitten. Auskunft und Anmeldung bis 26.8.2011: 079 401 76 16. 25. September: Besuch der Baustelle der PoyaBrü ̈ cke. Auskunft und Anmeldung bis 20.9.2011: 026 664 03 03.

Präsident: Markus Steiner, Bäbenmattweg 9, 5727 Oberkulm, Tel. 062 776 00 86, Natel 079 690 04 55, E-Mail: markus.steiner@ bluewin.ch, www.cca-aargau.ch

Präsident: Gérald Caboussat, ch. des Roches 12, 1470 Estavayer-le-Lac, Tel. 026 664 03 03, E-Mail: caboussat@bluewin.ch

Beider Basel

Graubünden

2.–5. Juni/10.–13. Juni: Auffahrts- und Pfingstrallye. Das Auffahrts- und Pfingstrallye findet auf dem Camping «Reussbrücke» in 8913 Ottenbach statt. Der Vorstand wird wiederum für ein interessantes und abwechslungsreiches Programm besorgt sein. Für diesen Anlass benötigen wir eine schriftliche Anmeldung bis spätestens 24. Mai. Die Anmeldung gilt als definitiv nach Eingang der Zahlung. Weitere Infos auf unserem Sekretariat oder unter www.tcscampingbasel.ch. Später eingehende Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden. Aktiv-Mitglieder erhalten wie immer für alle Anlässe eine persönliche Einladung resp. den Newsletter. Alle anderen Interessierten melden sich bitte auf unserem Sekretariat oder informieren sich auf www.tcscampingbasel.ch.

9.–13. Juni: Pfingst-Rallye. Auf dem Campinghof Salem in Salem/Neufrach/D. Kosten 170 Fr. pro Einheit. Anmeldung bis 14. Mai an Cla Gisep, Tel. 081 651 27 75/078 707 27 75, E-Mail: cla@daddys-page.ch. 29. September bis 3. Oktober: Herbst-Rallye. Auf dem Camping Sonnenberg, Nüziders/Voralberg. Kosten 170 Fr. pro Einheit. Anmeldung bis 31. August an Cla Gisep, Tel. 081 651 27 75/078 707 27 75, E-Mail: cla @daddys-page.ch. Wichtig: Kostenanteile sind mit der Anmeldung zu bezahlen an Raiffeisenbank Calanda, Zizers: Postkonto 70-165-7; Konto Nr. 1048/6527281, Vermerk, um welches Rallye es sich handelt, nicht vergessen.

Präsident: Fredi Burkhalter, Luxgasse 8a, 7206 Igis/GR, Tel. 081 322 1740, Natel 079 221 33 62, E-Mail: igis.burki@bluewin.ch

Schaffhausen 3. Mai: Höck. Um 19.30 Uhr im Restaurant Schützenhaus, Schaffhausen. 2.–5. Juni: Auffahrtstreffen 2011. «Camping Wirtshof» in Markdorf, nähe Bodensee, auch für Familien geeignet. Anmeldung bis 15. Mai an katja.item@bluewin.ch, Tel. ab 19.00 Uhr, Tel. 052 643 38 66. 19. August: Grillabend Opfertshofen (SH) «Schweizer Familie». 18.00 Uhr, Anmeldung bis 15. August an Willi Meier, Tel. 052 649 45 49. Ersatzdatum: 26. August, 18.00 Uhr. 6. September: Höck. Um 19.30 Uhr im Restaurant Schützenhaus, Schaffhausen. Weitere Infos auf: www. tcs-ccsh.ch. Vorstandsmitglied gesucht: War es auch schon Ihr Wunsch, sich aktiv in unserem Club zu engagieren? Wir suchen 2–3 aktive Mitglieder als Aktuar oder Beisitzer. Interessiert? Präsident Hanspeter Weder oder ein anderes Vorstandsmitglied geben Ihnen gerne Auskunft. Präsident: Hanspeter Weder, Weinsteig 176, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 625 37 11, www.tcs-ccsh.ch

Solothurn 20.–22. Mai: Saisonstart – Eincampen mit Frühstücksbrunch. TCS-Campingplatz «Lido», 4500 Solothurn. Das einfache Campingtreffen fur Jung und Alt, kombiniert mit «Tag der offenen Tür» TCS-Campingplätze. Achtung: Es besteht die Möglichkeit, sich nur für den Brunch am Sonntag anzumelden (Beginn 10.00 Uhr. Anmeldung an Beat Zimmermann, Tel. 062 212 25 17, E-Mail: beat.zimmermann@jasibezi.ch bis am 8. Mai. NEU Restaurant Casablanca, GlutzBlotzheim-Strasse (vom CSI ca. 100 m Richtung Osten). 10.–13. Juni: Pfingsttreffen im Markgräflerland. Campingplatz «Sulzbachtal», D-79295 Sulzburg «Markgräflerland Su ̈ dschwarzwald». Anmeldung durch Einzahlung bis 22. Mai auf Postkonto 45-3142-9 (TCS-Camping-Club Solothurn), Internet: www.campingsulzbachtal.de. Spätsommertreffen TCS–Campingplatz «Buochs Ennetbü ̈ rgen». 31. August bis 7. September: Langzeitrallye, 2. September bis 4. September: Kurzzeitrallye. Anmeldung an Beat Zimmermann bis 13. August. 30. September bis 3. Oktober: Herbsttreffen im Bodenseeraum. Camping- und Ferienpark Orsingen, D78539 Orsingen. Anmeldung an Beat Zimmermann bis 17. September, Internet: www.camping-orsingen.de. 5. November: «Marroni ganz heiss» in Derendingen. Ab 15.00 Uhr, im Blockhaus an der Emme, Derendingen. Mit anschliessendem Grillen. 5. Mai, 2. Juni, 7. Juli, 4. August, 6. Oktober, 3. November, 1. Dezember: Clubhöcks. Restaurant «Lido», TCS-Campingplatz «Lido», Solothurn. Fahrkurs mit Anhänger (Wohnwagen) in Planung. Gemäss Ausschreibung in der Zeitung der TCS-Kantonalsektion Solothurn oder auf www.tcs-ccso.ch.


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Präsident: Beat Zimmermann, Chrüzmatt 8, 4612 Wangen, Tel. 062 212 25 17, Natel 076 303 83 90, E-Mail: beat.zimmermann@jasibezi.ch

Thurgau 2.–5. Juni: Auffahrtsteffen. 11.–13. Juni: Pfingsttreffen. In diesem Jahr werden wir unser Auffahrts- und Pfingsttreffen im nahe gelegenen Ausland durchführen. Die Treffen finden im Schwarzwald auf dem Campingplatz Kirchzarten in der Nähe von Freiburg im Breisgau statt. Kosten: 1 Erwachsener inkl. Stellplatz = 15,80 € / Übernachtung, 2 Erwachsene inkl. Stellplatz = 24,00 € / Übernachtung, 2 Erwachsene + 1 Kind inkl. Stellplatz = 28,20 € / Übernachtung, 2 Erwachsene + Kinder inkl. Stellplatz = 32,20 € / Übernachtung, Hunde = 2,00 € pro Hund und Übernachtung, Strom nach Verbrauch = 0,60 € pro kWh. Der Vorstand freut sich, viele seiner Mitglieder im Schwarzwald begrüssen zu dürfen. Weitere Informationen zum Campingplatz unter www.camping-kirchzarten.de. Anmeldungen bitte schriftlich bis 21. Mai. 2. Juli: Voranzeige Grillabend. In der SATUS-Hütte in Schaffhausen. Anmeldungen bitte schriftlich bis 11. Juni an: Michael Schmid, Hauptstrasse 46A, 8546 Islikon oder www.tcs-cctg.ch, E-Mail: info@tcs-cctg.ch. Präsident: Michael Schmid, Hauptstrasse 46 a, 8546 Islikon, Tel. 052 366 55 47, E-Mail: michael.r.schmid@bluewin.ch, www.tcs-cctg.ch

Waldstätte 22.–25. April: Ostertreffen. In Hinterkappelen, Eymatt, Bern. Wir hoffen auf ein paar sonnige Tage. Die Anmeldefrist ist abgelaufen. 14. Mai: Besichtigung Lisibach AG. Anmeldung bei Sepp Setz, Tel. 041 490 16 10, E-Mail: jsetz-imbach @bluewin.ch oder unter www.cc-waldstaette.ch. Anmeldeschluss ist der 1. Mai. Weitere Einzelheiten erfahren Sie nach der Anmeldung. Kostenbeteiligung 20 Fr. für das Nachmittagsprogramm. 11.–13. Juni: Pfingsttreffen. Auf dem Waldcamping Feldkirch. Anmeldung bei Margrit Studer, Tel. 041 741 45 67, E-Mail: vm.studer@bluewin.ch oder unter www. cc-waldstaette.ch. Anmeldeschluss ist der 22. Mai. Präsident: Beat Bachmann, Längmattweg 2, 6218 Ettiswil, Tel. 041 980 00 32, Natel 079 302 17 99, E-Mail: be-ba@bluewin.ch.

Wallis 7. und 8. Mai: Fahrkurs. 11.–14. Juni: Rallye Romand. 23.–26. Juni: Walliser Ausflug. 27. August: Grillen. 1. Oktober: Ausflug mit dem Auto. 19. November: Winterausflug. Mitteilung: Der Club hat für die Mitglieder eine Internetseite erstellt. Besuchen Sie die Seite und erhalten Sie nützliche Informationen zum Club, sie wird schrittweise weiterentwickelt: www.campingclubvs.ch.

Präsident: Plaschy Beat, Chemin de la forêt de l’évêque 15, 1991 Salins, Tel. 027 207 21 60, Natel 079 570 51 75, planetch@bluewin.ch

Zürich 11.–13. Juni: Pfingsttreffen. Auf dem CP Trin in Trin-Mulin. Anmeldungen bis 8. Mai, Kosten je Einheit 120 Fr. Anmeldungen bis 28. Mai, Kosten je Einheit 150 Fr., Hunde 10 Fr. Anmeldungen an: veranstaltungen@tcs-ccz.ch. 21. Mai: Grillplausch auf dem CP Maurholz. Ab 14 Uhr. Preis für Erwachsene 10 Fr., Kinder gratis. Beschränkte Übernachtungsmöglichkeiten. Reservation nach Anmeldungseingang. Anmeldungen bis 12. Mai an: veranstaltungen@tcs-ccz.ch. Gruppe Senioren des tcs camping club Zürich 8. Mai: Höck im Restaurant Schlachthof. Um 14.30 Uhr. 22. Mai bis 5. Mai Ferientage auf dem Camping «Bannwaldsee» in Schwangau/Allgäu (Anmeldung erforderlich) Obmann: Marco Picenoni, Tel. 044 431 59 31, senioren@tcs-ccz.ch. Gruppe Unterland des tcs camping club Zürich 11. Mai: 30 Jahre CCZU. Jubiläums-Carfahrt; Besichtigung Camperwerk Bürstner, D-Kehl. Obmann: Hans Messmer, Tel. 044 860 05 38, unterland@tcs-ccz. Präsident: Hans-Ulrich Etter, Kleinzelglistr. 6, 8952 Schlieren, Natel 079 438 34 44, E-Mail: hans-ulrich.etter@tcs-ccz.ch

Internationales Rallye in der tschechischen Kapitale 5.–14. August: 77. Weltrallye 2011 der FICC in Prag/ Tschechien. Die Anmeldefrist des Touring Club Schweiz

(TCS) vom 11. April ist abgelaufen, Nachmeldungen können jedoch immer noch gegen einen Aufpreis von 20% getätigt werden. Die Details der Ausschreibung können unter http://www.ficc2011.cz/1326/d-e-u-t-s-c-h/eingesehen werden. Eine Kurzfassung der Ausschreibung sowie das TCS-Anmeldeformular sind auf der TCS-Homepage unter Camping http://www.reisentcs.ch/travel/de/home/camping.html veröffentlicht.

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Die offiziellen Broschüren sind vorhanden und können beim entsprechenden Delegierten des TCS angefordert werden. Beachten Sie bitte, dass keine individuellen Anmeldungen möglich sind. Alle Anmeldungen haben über den TCS-Delegierten der FICC (Fédération Internationale de Camping et Caravanning) zu erfolgen. TCS-Delegierter bei der F.I.C.C.: Dr. Eric Adam, Drosselstrasse 59, 4059 Basel, Tel. 061 361 76 61, E-Mail: eadam@dplanet.ch


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CampCar 3 | 21. April 2011

TCS-CampingLeiter im Tessin Wie jedes Jahr, zogen sich die Leiterinnen und Leiter der 29 TCS-Campingplätze in Klausur zurück, um sich zu schulen und optimal auf die bevorstehende Saison vorzubereiten. zur Tradition gewordenen viertägigen TCSCampingleiter-Seminars war das TCS-Hotel «Bellavista» in Vira Gambarogno, oberhalb des Lago Maggiore. Nach vier Tagen brummte der Schädel – nicht nur wegen des Tessiner Abends –, sondern wegen des happigen Themen-Mixes. Indes, die geballte Ladung vermochte die gute Stimmung nicht zu schmälern.

Gästebetreuung | Bereits zum siebten

Mal hatte der Kommunikationsberater und Trainer Raymond Fein seinen Auftritt, seit drei Jahren zusammen mit seinem Geschäftspartner Dan Wiener. Dank der langjährigen Zusammenarbeit wissen die beiden erfahrenen Profis inzwischen genau, wo der Schuh drückt, wo Mängel auszumachen sind im Verhalten der Campingleiterinnen und -leiter. Punktgenau legten sie den Finger auf die «wunden Stellen», ohne aber jemanden zu verletzen oder gar blosszustellen. Mit blitzgescheitem, schlagfertigem Humor und einnehmendem Charme vermochten die Trainer die Teilnehmenden während nahezu vier Stunden zu fesseln. Im Zentrum des diesjährigen Trainings stand die Gästebetreuung. Für die Bereiche «Prozesse, Angebot, Infrastruktur, Team, Gastgeber und Unternehmer» wurde eine lange Liste von Standards erarbeitet, die es im Alltag unbedingt zu erfüllen gilt. Da kamen denn schon mal Zwischenrufe aus der Teilnehmerschar wie «keine Zeit während der Hochsaison» oder «Praxis sieht anders aus». Auch hier könnte man von «StandardEinwänden» sprechen... Während des vergangenen Jahres spielten Dan Wiener und Raymond Fein so genannte «Mystery-Gäste», indem sie sich unter falschem Namen telefonisch bei den Campingplätzen beraten liessen. Einige Gespräche wurden am Seminar wortwörtlich vorgelesen, was zwar für Erheiterung sorgte, aber eigentlich zu Sorgenfalten führen müsste. Beispiel gefällig? Gast: «Guten Tag, ich möchte gerne auf Ihren Campingplatz kommen». Spröde Antwort am anderen En-

de: «Ja». Weiter nichts. Raymond Fein dazu: «Es fällt Ihnen kein Zacken aus der Krone, wenn Sie noch ein ‹Ja gerne, wir freuen uns› hinzufügen!» Mit wenig kann manchmal viel erreicht werden; im Alltag aber offensichtlich schwierig umzusetzen, wie das Beispiel zeigte.

Neues auf den Campings | André Gin-

zery, Leiter Camping TCS, verwies in seinem Referat auf einige Zahlen und Neuerungen auf den Campingplätzen. Der Nettoumsatz war im letzten Jahr im Vergleich zu 2009 leicht rückläufig: 18 126 000 Fr. (2009: 18 804 000 Fr. ). Allerdings gilt es zu bedenken, dass 2010 drei Plätze weniger zu verzeichnen waren als im Jahr 2009.Wurden in den letzten zehn Jahren insgesamt 16 TCSCampingplätze aufgegeben (Reduktion von 45 auf 29), so ist man heute auf dem im Campingkonzept angestrebten Stand rentabler Plätze angelangt. «Wir geben nicht nur ab, wir prüfen auch die Übernahme neuer Campings, so derzeit zum Beispiel in Genf und Kreuzlingen», stellte André Ginzery in Aussicht.

Bilder Peter Widmer

› Austragungsort des diesjährigen, bereits

Roger Schober, TCS-Direktor Division «Business». Dan Wiener und Raymond Fein im Element.


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Diesen Ausblick vom TCS-Hotel «Bellavista» in Vira Gambarogno konnten die Teilnehmenden wegen des gedrängten Programms nur selten geniessen.

In seinem letzten Auftritt vor den Campingleiterinnen und -leitern präsentierte Camping-Architekt Martin Lindgren – er ist seit Ende Februar 2011 im Ruhestand – die zahlreichen kleineren und grösseren Investitionen auf den TCS-Plätzen. Mit der Schweizerischen Stiftung für das cerebral gelähmte Kind ist Camping TCS eine Partnerschaft eingegangen: Auf den TCS-Campings in Sempach und Bern werden noch dieses Jahr je ein Bungalow für invalide Gäste eingeweiht. Ebenfalls in der Saison 2011 startet auf den Plätzen Bönigen, Sitten, Thun, Interlaken und Muzzano ein Pilotversuch mit dem Elektroauto AlpMobil, wo Campinggäste für 70 Franken pro Tag mit dem umweltschonenden Gefährt die Gegend erkunden könnten; die Reichweite beträgt zirka 120 Kilometer. Frohgemut: Regionalleiter Tiziano (hinten) und Mattia Galli, Katharina Fiebiger, Camping TCS.

Peter Widmer


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Frauenpower auf dem TCS-Camping in Horw Der Vierstern-TCS-Campingplatz «Steinibachried» im luzernischen Horw liegt in der Agglomeration der Stadt Luzern. Von einem städtischen Platz zu sprechen wäre indes fehl am Platz. Absolute Ruhe und eine prächtige Umgebung charakterisieren diesen Camping.

Gute Zufahrtsmöglichkeiten, optimale Verkehrslage und eine grandiose Landschaft kennzeichnen den TCS-Camping «Steinibachried» in Horw.

Wo man sich trifft: Gartensitzplätze vor der Buvette, Tischtennis und Grillstelle.

An dieser «Wetterstation» werden täglich zur Erheiterung der Gäste originelle Sprüche zur Wetterlage angebracht.


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› Das

ist das Besondere an diesem TCSCamping: Er liegt bloss wenige Kilometer von der Stadt Luzern entfernt, in unmittelbarer Nähe der Autobahn-Ausfahrt Horw, und doch befindet er sich keineswegs in urbanem Gebiet. Im Gegenteil: Mitten im Grünen, direkt am Vierwaldstättersee, umsäumt von einem Schilfgürtel an einem romantischen Spazierweg, ist dieser Platz eine Oase der absoluten Ruhe. Die Sicht auf See und Berge lässt so richtig das Urlaubsgefühl aufkommen.

Bilder Mathias Wyssenbach

Fest in Frauenhand | Maya Wyss, die

Der direkte Seeanstoss ermöglicht den Campern ein erfrischendes Bad im See. Diese Schildkröte symbolisiert die Schwäche von Campingleiterin Maya Wyss für die gepanzerten Tiere.

Campingleiterin, führt den Platz seit 27 Jahren. Auf den Geschmack für Campingferien kam sie durch die vielen Reisen mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann. «Wir fuhren früher zweimal im Jahr mit unserem VW-Bus durch viele Länder», blickt Maya Wyss zurück. «Als wir wieder etwas sesshafter wurden, suchten wir eine Arbeit, welche mit Natur, Vielseitigkeit, Unabhängigkeit und Menschen zu tun hat.» Das Ehepaar stiess dabei auf die Idee mit der Campingplatz-Leitung. «Wir malten uns aus, nach Saisonschluss wieder auf Reisen gehen zu können.» Die beiden richteten eine Blindbewerbung an den TCS und verreisten dann für ein Jahr nach Indien. Nach der Rückkehr der Bescheid, die Stelle des Platzverwalters in Horw sei vakant. Das Ehepaar packte die Chance und stürzte sich in «das Wagnis Platzleitung», wie Maya Wyss heute schmunzelnd erzählt. Dass sie das Zeug zur idealen Campingleiterin hat, beweist das langjährige Engagement der gelernten Pharmaassistentin. Was motiviert sie heute immer noch? Maya Wyss zögert nicht lange: «Der Kontakt zu den Menschen, die vielen Nationalitäten und Kulturen, die Abwechslung der Arbeit, die von Bürotätigkeiten über die Betreuung der Buvette bis hin zum Rasenmähen reicht.» Seit kurzem wird die langjährige Campingchefin von Carmen Gehrig assistiert, ebenfalls ausgebildete Pharmaasisstentin. Diese Kenntnisse kommen den beiden in ihrer täglichen Arbeit zugute, müssen sie doch dann und wann jemanden behelfsmässig verarzten und Erste Hilfe leisten. Was hat denn Carmen Gehrig dazu veranlasst, den erlernten Beruf an den Nagel zu hängen und auf einem Campingplatz zu arbeiten? «Ich lebe seit einiger Zeit ganzjährig im Wohnwagen, im Sommer in Horw und Fortsetzung auf Seite 21


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im Winter in Alpnachstad. Diese Wohnsituation stellt für mich eine Art Lebensphilosophie dar», sinniert die junge Frau. «So wie ich lebe, möchte ich auch arbeiten: unabhängig, frei, in der Natur, nahe an den Menschen.» So kamen Maya Wyss und Carmen Gehrig ins Gespräch, und eine Mitarbeiterin, die überall anzupacken weiss, konnte die Campingleiterin eigentlich gut gebrauchen. Für beide eine ideale Situation; Frauenpower auf dem Camping in Horw!

Markenzeichen Schildkröte | Betritt man den Campingplatz, fällt der Blick sofort auf eine Riesenschildkröte, freilich bloss aus Kunststoff. Dahinter ein Gehege mit zwei kleineren, aber lebenden Modellen. Was hat es damit auf sich? Dazu Maya Wyss: «Ich bin ein ausgesprochener Schildkröten-Fan und besitze zuhause eine ansehnliche Sammlung in verschiedensten Grössen und Materialien.» So lag es denn nahe, dass zwei Exemplare der gepanzerten Tiere den Weg auf den Campingplatz «fanden». Dies zur Freude vor allem der kleinen Gäste, die sich oft gleich bei der Ankunft nach dem Ergehen der Tiere erkundigen. Ein weiteres, auffälliges Kuriosum auf dem Platz: Die «Wetterstation» in Gestalt einer knorrigen Figur. «Die Idee zu diesem Gebilde kommt aus Malaysia. Ein Kollege hat uns dann diese Figur geschnitzt», erklärt Maya Wyss. Am «Wettermannli» hängt eine Tafel mit jeweils wechselnden, originellen Sprüchen zur aktuellen Wetterlage – dies zur Belustigung der Campinggäste. Viele Durchreisende | Maya Wyss be-

dauert, dass nicht wenige Touristen den Camping «Steinibachried» bloss für die Durchreise in den Süden berücksichtigen und meist nur eine Nacht bleiben. «Dabei ahnen sie gar nicht, was ihnen in dieser Gegend alles entgeht.» Allerdings gibts auch Camper, welche die Schönheiten und Vorzüge dieses Platzes erkennen und beteuern, dass sie auf dem Rückweg eine längere Verweildauer einschalten wollen. In der Vorsaison bevölkern vor allem Deutsche, Holländer und Engländer den Platz am Vierwaldstättersee. In der Hochsaison sind dann die Schweizer Gäste in der Mehrzahl, die in der Regel auch länger bleiben. Ab Mitte August sinds die Spanier und Italiener, die den Platz beleben. Der Camping verfügt über 100 Touristen- und 50 Saisonplätze, alle parzelliert. Erfreulicherweise seien die Saisonplätze zurzeit alle belegt, weiss Maya Wyss zu berichten. Das könne sich aber rasch wieder ändern, sagt sie aus Erfahrung. Saison-Stellplätze, die sich beim Schilf in der Nähe des Sees befinden, müssen auf Weisung der Gemeinde am Saison-

Panorama: Vorne Camping-Stellplätze, hinten Schilfgürtel, Vierwaldstättersee und Berge.

ende geräumt werden, «wahrscheinlich weil die Wohnwagen die Sicht auf den See versperren, denn im Winter ist dieser Bereich ein öffentlicher Park», mutmasst Maya Wyss über die Gründe. Auf den übrigen Saisonplätzen können die Camper ihre Behausung seit einigen Jahren stehen lassen – für diese sicher ein deutlicher Vorteil. Viele Saisonniers stammen aus Luzern und Umgebung. Einige machen ihren Saisonplatz im Sommer zum temporären Wohnsitz und fahren direkt vom Camping zur Arbeit. Die beiden Miet-Wohnwagen sind vor allem im Juli und August sehr begehrt. In dieser Zeit beträgt die Mindestmietdauer für die Caravans sieben Nächte. In der Vorund Nachsaison können sie auch an einzelnen Tagen gemietet werden.

Animationen geplant | Gegenüber der Rezeption befindet sich ein kleiner Aufenthaltsraum, der maximal 24 Gästen bei nasser Witterung einen trockenen Unterschlupf

bietet, was vor allem die Zeltler zu schätzen wissen. Der Raum ist mit Tischen, Stühlen, Cheminée und Fernsehgerät ausgerüstet. In der Buvette sind Gipfeli, Brot, Butter, Käse, Konfitüre, Joghurt, Milch und weitere Getränke erhältlich. Aber auch Salz, Zucker, Teigwaren, Reis und Toilettenartikel können erstanden werden, wenn «Not am Mann bzw. an der Frau» ist. Damit aber nicht genug: Wer nicht selber kochen und nicht den Weg ins Dorf unter die Füsse nehmen will, wird durch die beiden Frauen in der Buvette bekocht: Steaks, Pouletflügeli und -brüstli, Pommes frites und Hamburger heissen die Sattmacher. In der Planungsphase befinden sich zurzeit verschiedene attraktive Animationen im Hochsommer: Zirkusartist Velinos, Jugendtheater «Toamême», Unterhaltung mit Country- und Tiroler-Musik, Steelband, Alphornklänge und Fahnenschwingen, Spaghetti- und Risotto-Essen.

Peter Widmer

TCS-Camping «Steinibachried», Horw Adresse: TCS-Camping «Steinibachried», Seefeldstrasse, 6048 Horw LU, Tel. 041 340 35 58, Fax 041 340 35 56, E-Mail: camping.horw@tcs.ch, www.campingtcs.ch Leitung: Maya Wyss Öffnungsperiode: 1.4. bis 2.10.2011 In Kürze: Ebenes Wiesengelände mit Jungbäumen zwischen Sportplätzen und Strandbad. Gegen den Vierwaldstättersee hin breiter Schilfgürtel bzw. Naturschutzgebiet. Eintritt ins Seebad für Campinggäste unentgeltlich. Alphornbläser und Fahnenschwinger, Steelband, Jugendzirkus «Toamême», Zirkusartist Velinos. Anfahrt: Autobahn A2 Ausfahrt Luzern-Horw, Kreisel Richtung Hergiswil, Horw-Süd, beschildert. Touristisches Angebot: Stadt Luzern mit Verkehrshaus, Kapellbrücke, KKL, Rütli, Weg der Schweiz, Pilatus, Rigi, Engelberg, Titlis, Bürgenstock Infos: www.luzern.com. wi


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Der etwas andere Camping Direkt in der Natur, Romantik, mit dem Vogelzwitschern erwachen: Diese oft gehörten Camping-Klischees sind Realität auf dem Campingplatz «Bois de Finges» in Siders.

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die Vorstellung von unberührter Natur und von Ur-Camping zutrifft, dann sicher auf den Campingplatz «Bois de Finges» in Siders. Der Camping «Pfynwald» befindet sich mitten in einem Föhrenwald und ist wohl mit kaum einem anderen Campingplatz in der Schweiz vergleichbar. Der «Bois de Finges» kann für sich auch durchaus noch die Bezeichnung «Zeltplatz» beanspruchen, denn gut die Hälfte der Gäste sind Zeltler, wie Campingleiterin Gladys Eggel erzählt. Nicht verwunderlich, denn das Gelände ist nicht flach, sondern befin-

det sich auf einem stark ansteigenden Hügel mit versteckten Nischenplätzen, wo es für Caravans und Wohnmobile kein Durchkommen gibt und die nur mit Zelt erreicht werden können. Von einigen exponierten Plätzen am Waldrand geniesst der Gast eine atemberaubende Aussicht auf Siders, die Rhone und die Weinberge.

Früher Gast – heute Leiterin | Gladys Eggel führt den ehemaligen TCS-Camping dieses Jahr in der zweiten Saison. Sie kennt den Platz bereits als mehrjährige Saison-

«Bois de Finges» auf einen Blick

Bilder jop, wi

Adresse: Campingplatz «Bois de Finges», route du Bois de Finges, 3960 Siders VS, Tel. 027 455 02 84 oder 079 447 24 64, Fax 027 455 33 51, camping.sierre@bluewin.ch, www.camping-de-finges.ch Leitung: Gladys Eggel Öffnungszeit: 24.4. bis 2.10.2011 Anreise: A9 Martigny–Sion– Sierre, Ausfahrt Nr. 29, noch ca. 500 m, dann beim Kreisel rechts (beschildert). In Kürze: Natürliches Gelände mit Nadelbäumen, leicht abfallend und wellig. Vita-Parcours, Schwimmbad, Kinder-Planschbecken, zentrale Grillstelle, Laden, Buvette, Aufenthaltsraum mit TV, zwei Sanitärgebäude. Touristische Infos: www.sierre-anniviers.ch. wi

Kundin in einem Wohnwagen. Einige Zeit sah es so aus, als würde der Camping, der sich mitten in einem Naturschutzgebiet befindet, geschlossen; die Zukunft war ungewiss. «Das konnte ich nicht mit ansehen, und so entschloss ich mich, den Platz zu übernehmen», sagt die mutige Frau entschlossen. Die nächsten vier, fünf Jahre seien gesichert, erzählt sie weiter. Ihre Vorgängerin und Camping TCS stehen ihr dabei nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite, «was ich enorm zu schätzen weiss», rühmt sie die grosse Unterstützung der erfahrenen Fachleute. Auf Komfort müssen die Camper trotz Urtümlichkeit des Platzes keineswegs verzichten: Zwei Sanitärgebäude – eines bei der Rezeption und eines auf dem Hügelgipfel – sorgen dafür, dass die Anmarschdistanzen nicht allzu gross sind. Einfache Snacks in der Buvette stillen den grössten Hunger, und im kleinen Selbstbedienungsladen findet sich das Nötigste für den täglichen Bedarf. Während der Hochsaison vom 15. Juli bis 15. August ertönt am Freitagabend Musik im Pfynwald und dazu gibts ein echtes Walliser Raclette. Peter Widmer

Links: Jedem seine persönliche Nische; kein Platz ist wie der andere. Oben: Gladys Eggel leitet den Camping «Bois de Finges» bereits in der zweiten Saison. Unten rechts: Stellplatz mit Aussicht inklusive: Auf mehreren Plätzen geniesst der Gast freie Sicht, wie hier auf Siders.


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CampCar 03/2011 deutsch  

Die Zeitung für Camping und Caravaning / 21. März 2011

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