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SPORTMEDIENVERLAG

Nr. 05/2013

Tirol vs Wien

Duell zwischen Adrian Platzgummer (links) und Wikinger Philip Stojaspal.

A F B Ö

w w w. k i c k o f f - m a g a z i n . a t

Das österreichische Football-Magazin

AB O

Bowls

sic he rn !

Silver, Iron & Challenge

Die Endspiele in den Divisions

Das Duell

Vikings vs. Raiders und ihr Fight um zwei Titel

Die US-Musketiere der Wiener & die Taktik der Tiroler

School’s Out!

Vorschau auf die Junioren-EM in Deutschland

Innsbruck & Wien: Schulfootball blüht nach US-Vorbild auf

Foto: Christian Hofer

O f f i z i e l l e s

P a r t n e r m a g a z i n

d e s

Jet zt


Wenn’s um die Profis von morgen geht, ist nur eine Bank meine Bank. Jeder fängt einmal klein an. Aber um im Sport über sich hinauswachsen zu können, braucht es neben Talent, Fleiß und Ehrgeiz auch ideale Rahmenbedingungen. Raiffeisen engagiert sich darum seit Jahrzehnten aktiv in der Sportförderung und unterstützt viele österreichische Vereine im Breiten- und Spitzensport. Damit die Kleinen von heute schon morgen zu den ganz Großen zählen.


inhalt

Bei der WM 2011 zelebrierten die Fans im Happel-Oval ein tolles Football-Fest.

4 Foto-Flash Fliegende Wikinger und zu

allem entschlossene Drachen. Football League 8 Austrian Jetzt geht’s ans Eingemachte! Raiders und Vikings als Favoriten im Zielsprint.

editorial

Jäger 10 Die Tirol will heuer unbedingt einen Titel. Die Chancen stehen in Eurobowl wie in Austrian Bowl nicht schlecht.

Liebe Football-Freunde!

US-Musketiere 14 Drei Die grandiosen Vikings-Im-

W

ir sind EM!“ Das klingt einigermaßen abgedroschen. „Wir sind Bowl!“ hatscht ordentlich. Trotzdem Tobias Oberzeller, Manfred Schlitzer, treffen die beiden Phrasen Anzeigenleiter und Chefredakteur und die  österreichische FootballHerausgeber Herausgeber Gegenwart ziemlich gut. Soeben bekam Österreich hochoffiziell die Austragung der EM 2014 zugesprochen. Da werden natürlich Erinnerungen an die so fantastische und mitreißende WM von 2011 wach, als weit über 20.000 Fans den Finaltag im Happel-Stadion zelebrierten. Die nächste EM steigt allerdings in Deutschland. In Düsseldorf und Köln wollen Österreichs Junioren den Titel aus dem Jahr 2011 verteidigen. Lest mehr darüber auf den Seiten 26/27. Unmittelbar stehen uns allerdings die Endspiele in den vier heimischen Ligen bevor. Es geht um Challenge-, Iron-, Silverund Austrian Bowl. Bowling Times also, von Wien (Division 3) über St. Pölten (AFL und Division 2) bis Hohenems (Division 1). Wir wünschen euch spannende und mitreißende Endspiele. Und wir sehen uns in den Stadien!

Kick Off 05/2013

18 Divisions Am 7. Juli geht es in Wien, St. Pölten und Hohenems zur Sache. Die Endspiele in vier Ligen stehen an!

22 Szene Neue Klubs, fesche Stadien und eine Menge Seitenblicke auf Österreichs Football.

26 Junioren-EM Wie Österreichs Nachwuchs den Titel von 2011 verteidigen will – und das beim Erzrivalen Deutschland.

28 Schule In Tirol und Wien geht Fotos: Kratky (2), Hofer (3)

Impressum: Medieninhaber und Verleger: SMV SportMedienVerlag (Schlitzer/Oberzeller), Kölgengasse 43, 1110 Wien, Tel.: 0043/1/347 05 44, office@sportmedienverlag.at, www.kickoff-magazin.at Herausgeber: Tobias Oberzeller & Dr. Manfred Schlitzer Chefredaktion: Dr. Manfred Schlitzer Redaktion: Laura Hedbawny, Irina Salewski, Helmut Salzwimmer, Lisa Strebinger Grafik: No Budget Productions/©KAISA, Claudia Fritzenwanker Korrektur: Rupert Höttinger Fotos: Christian Hofer, Herbert Kratky Anzeigenleitung: Tobias Oberzeller Druck: Stiepan & Partner Druck GmbH, 2544 Leobersdorf Anzeigen/Marketing: Tobias Oberzeller (anzeigen@ sportmedienverlag.at). © 2010 by SMV SportMedienVerlag, 4. Jahrgang Hinweis: Zugunsten einer besseren Lesbarkeit wurde auf die geschlechterspezifisch korrekte Anrede verzichtet. Selbstverständlich sollen nicht nur KICK OFF-Leser, sondern auch -Leserinnen angesprochen werden.

ports Mike Zweifel, Tillman Stevens und Jesse Lewis in Nahaufnahme.

König Football mit Feuereifer in die Schule. Und lernt dabei eine ganze Menge!

32 Auto Testpilot Dominik Kraihammer fährt diesmal den neuen Ford Tourneo Custom.

34 Termine 3


Flash

Michael Zweifel, Receiver der Raiffeisen Vikings, ist der Herr der Lüfte!

D

as bewies der 24-jährige Receiver aus Wisconsin besonders eindrucksvoll im Eurobowl-Schlager gegen die Berlin Adler. Gleich die ersten drei Touchdowns gingen auf sein Konto. Und ein Catch (zwischen 18 und 32 Yards) war schöner als der andere. Besonders beeindruckend war, wie er einen Longpass von Chris Gross Zentimeter vor der Oulinie herunterpflückte. Die Vikings siegten 41:17 und treffen nun im Finale auf die Swarco Raiders. ●

Ein Catch aus dem Le 4

Kick Off 05/2013


Zum zweiten Mal gibt es ein rein รถsterreichisches Endspiel um die Eurobowl (6. Juli, 20:45, Tivoli). Die Raiders besiegten den Titelverteidiger Calanda Broncos 37:7.

hrbuch Kick Off 05/2013

5


Flash Auch die Formkurve von Star-Runningback Tunde Ogun (im Foto gegen die Swarco Raiders) verzeichnete heuer arge Schwankungen.

Play-offs gesichert! Aber in Stadlau ist nicht alles paletti!

L

etztlich sicherten sich die Danube Dragons durch ein 38:10 bei den Prag Black Panthers doch noch den sicheren Einzug in die Play-offs – das erklärte Minimalziel der Saison. Dennoch macht sich in Stadlau Unzufriedenheit breit. Hinter den Kulissen hört man sogar Kritik an Headcoach Ivan Zivko. Dabei holte der mit dem Meistertitel von 2010 den bisher größten Erfolg in der Klubgeschichte. ●

Foto: Herbert Kratky

Drachen doch gerettet

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Kick Off 05/2013


AFL

Die Wiener Wikinger fixierten in Graz eine perfekte Regular Season: 10 Spiele, 10 Siege.

Alles wie gehabt

QB Dally und die Dragons schafften die Play-offs.

D

er letzte Spieltag in der Regu­ lar Season der Austrian Foot­ ball League zementierte die Posi­ tionen der sechs Teams ein. Wobei Änderungen ohnehin nur bei den Rängen vier und fünf möglich ge­ wesen wären. Doch da behaup­ teten die Danube Dragons mit einem souveränen 38:10 bei den Prague Black Panthers den vierten Tabellenrang. Die Stadlauer müss­ sen daher wie im Vorjahr im Halbfinale um die Austrian Bowl bei den Raiffeisen Vikings auf der  Hohen respektive „Heiligen“ Warte antreten. Am unteren Tabel­ lenende blieben die tapferen AFC Rangers nach dem bitteren 7:41 in Innsbruck auch heuer sieglos.

Das Semifinale gegen die Wi­ kinger wird für die Drachen ein schwerer Gang, schließlich legte der Wiener Rekordmeister mit dem finalen 41:27 bei den JCL Graz Giants eine perfekte Regular Season hin: Zehn Spiele, zehn Sie­ ge, das kann sich sehen lassen! Dass die Giants im Semifinale nach Innsbruck reisen müssen, stand ohnehin schon vor dem letz­ ten Spieltag fest. Die Heimnieder­ lage in der stattlich gefüllten UPC­ Arena mit über 3000 Fans spielte da keine Rolle mehr. Giants und Vikings sind aber schon seit Jahr­ zehnten Erzrivalen und führen auch die Statistik an Meistertiteln

Fotos: Herbert Kratky

Die AFL 2013 ist ein Spiegelbild der letzten Saison. Stellt sich die Frage, ob und was sich in den Play-offs ändert? Text: Manfred Schlitzer

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an (zehn bzw elf). Da hätte den Mannen von Headcoach Nick Johansen ein Sieg schon sehr gutgetan. Ein weiterer Wermutstropfen für die Steirer war die kurzfristige Absage der Live­Übertragung ih­ res Spiels durch den ORF. Dabei hatte man sogar Schlagerstar Flo­ rian Silbereisen als Opening Act engagiert und in der Halbzeit rockte die formidable Band Frame Saw das Stadion. Offiziell ließ der

des Spiels hielt sich dementspre­ chend in Grenzen. Mag sein, dass der ORF ein ähnliches Szenario für Graz befürchtet hat, wo Vi­ kings und Giants ihre Positionen für den Titelkampf ja längst fixiert hatten. Allerdings versäumten die TV­Zuschauer ein durchaus un­ terhaltsames Spiel mit insgesamt 68 Scorerpunkten. Nun gehen logischerweise die Vikings und die Raiders als klare Favoriten in ihr jeweiliges Heim­

spiel im Semifinale. Die Wikinger feierten im Grunddurchgang ge­ gen die Danube Dragons zwei glasklare Siege (27:12 bzw. 62:35). Und auch die Raiders ließen ihrem Grazer Kontrahenten zweimal keine Chance (31:21 bzw. 54:28). Aber die Favoriten sollten auf der Hut sein und sich an die Saison 2010 erinnern. Da pirschten sich die Dragons still und heimlich in die Austrian Bowl – und schossen die favorisierten Raiders dann mit 28:21 vom Tivoli. ●

ALLE AUSTRIAN BOWLS AUF EINEN BLICK

Die Raiders gönnten den Rangers keinen Sieg.

Foto: Florian Schellhorn

ORF verlauten, dass man anstatt der Partie Giants versus Vikings die Eurobowl am 6. Juli übertra­ gen würde. Als Ersatzprogramm bot der Sender seinen Sehern übri­ gens eine Konserve von der Rad­ rundfahrt 2012. Stellt sich die Frage, ob die Herren vom Küniglberg vielleicht auch die Lehren vom vorletzten Spieltag in Wien gezogen haben. Da traten die Swarco Raiders Tirol nämlich mit einer halben Rumpftruppe gegen Leader Raiff­ eisen Vikings an. Die Spannung

CRUZE

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I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII XIII XIV XV XVI XVII XVIII XIX XX XXI XXII XXIII XXIV XXV XXVI XXVII XXVIII

20. Oktober 1984, Salzburg 28. Juni 1986, Salzburg 5. Juli 1987, Wien/Schmelz 3. Juli 1988, Wien/Schmelz 1. Juli 1989, Salzburg 1. Juli 1990, Linz 7. Juli 1991, Graz-Eggenberg 5. Juli 1992, Wien/Schmelz 3. Juli 1993, Südstadt 4. Juli 1994, Schwechat 15. Juli 1995, Schwechat 13. Juli 1996, Schwechat 12. Juli 1997, Schwechat 18. Juli 1998, Südstadt 20. Juli 1999, Schwechat 22. Juli 2000, Wien/Hohe Warte 21. Juli 2001, Eisenstadt 20. Juli 2002, Wien/Hohe Warte 12. Juli 2003, Wien/Hohe Warte 17. Juli 2004, Salzburg 16. Juli 2005, Südstadt 14. Juli 2006, Wien/Hohe Warte 14. Juli 2007, Wien/Hohe Warte 27. Juni 2008, Wolfsberg 18. Juli 2009, Graz-Eggenberg 9. Juli 2010, Innsbruck/Tivoli 23. Juni 2011, Wien/Happel-Stadion 28. Juli 2012, Wien/Hohe Warte

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Salzburg Lions vs. Graz Giants Giants vs. Vienna Vikings Giants vs. Lions Giants vs. Vikings Lions vs. Giants Giants vs. Klosterneuburg Mercenaries Giants vs. Vikings Giants vs. Schwarzenau Rangers Feldkirch Dinos vs. Salzburg Bulls Vikings vs. Giants Giants vs. Vikings Vikings vs. Giants Giants vs. Mercenaries Giants vs. Vikings Vikings vs. Giants Vikings vs. Tyrolean Raiders Vikings vs. Raiders Vikings vs. Giants Vikings vs. Giants Raiders vs. Vikings Vikings vs. Raiders Raiders vs. Vikings Vikings vs. Giants Giants vs. Raiders Vikings vs. Giants Danube Dragons vs. Raiders Raiders vs. Vikings Vikings vs. Raiders

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27:10 31:12 20:0 33:15 34:0 59:7 38:7 28:13 45:10 45:23 26:20 41:35 35:14 43:3 37:35 34:28 24:14 52:21 56:42 28:20 43:14 43:19 42:14 31:21 22:19 28:21 23:13 48:34

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Raiders

Die Jäger

Drei Offense-Stützen der Raiders: Erlsbacher, Taylor Spears und Hoffmann (von links).

Jagdsaison für die Swarco Raiders Tirol: Die Innsbrucker Cracks und ihr Coach Shuan Fatah wollen heuer unbedingt einen Titel. Text: Manfred Schlitzer

in zweites Jahr hintereinander so ganz ohne nationalen oder internationalen Titel, das passt so gar nicht ins Konzept der erfolgsorientierten und -verwöhnten Swarco Raiders Tirol. Zur Erinnerung: Im Vorjahr setzte es für die Innsbrucker im Halbfinale um die Eurobowl gegen die Calanda Broncos aus dem Schweizer Chur (später auch Europa-Champion)

eine bittere 3:35-Klatsche – und das vor den eigenen Fans am heimischen Tivoli! Wenige Wochen später musste man auch den Traum von der Austrian Bowl begraben: Auf der Hohen Warte in Döbling fanden die Tiroler in den Raiffeisen Vikings Vienna ihren Meister (34:48). So weit darf es heuer

Der Rachefeldzug gegen Calanda für die Heimniederlage von 2012 ist geglückt. 10

keinesfalls kommen. Diesem Ziel ordnen Headcoach Shuan Fatah und sein Team alles andere unter. So verzichtete man beim prestigeträchtigen und finalen Regular Season Game auf der Hohen Warte auf eine ganze Reihe von Stammkräften – offensichtlich, um sie für die bevorstehende Eurobowlschlacht gegen die Vikings zu schonen und den Wienern we-

Der Schweizer Ex-Champion lief am Tivoli in ein bitteres 7:37-Debakel. Kick Off 05/2013

Fotos: Herbert Kratky, Schellhorn (3)

E


nig von einem möglichen Gameplan für das große Endspiel zu verraten. So „durfte“ in Wien der gerade erst 18-jährige EigenbauQuarterback Adrian Platzgummer als Starter aufs Feld. Standardspielmacher Kyle Callahan entspannte sich derweil auf der Bank. Receiver und Kicker Clemens Erlsbacher war aus gesundheitlichen Gründen gleich zu Hause geblieben. „Junge Spieler wie Platzgummer brauchen die Chance, sich in der AFL zu beweisen“, erklärte Fatah im Interview mit KICK OFF. „Er hat in diesem Spiel zweifellos mehr gelernt als in einer Unzahl von Trainings.“ Schon am 7. Juli steigt vor heimischer Kulisse am Tivoli das Spiel gegen die

Vikings um die Eurobowl. Bei den Calanda Broncos haben sich die Raiders für die Vorjahresniederlage bereits revanchiert (37:7), jetzt sollen die Wiener Wikinger dran glauben. „Dieses Ziel hat oberste Priorität“, sagt Fatah. Ob es nicht ein Betrug an den Fans sei, wenn man mit einer halben Nachwuchsmannschaft zu einem Schlager-

spiel antritt? „Sorry“, kontert Fatah. „Die Fans auf der Hohen Warte bezahlen nicht meine Miete. Das tun die Swarco Raiders. Ihnen bin ich verpflichtet.“ Außerdem wäre das Spiel in Wien sowohl für Eurobowl wie Austrian Bowl ohne jede Bedeutung, der erste Tabellenplatz in der AFL unerreichbar gewesen: „Wir hätten

Die Offense der Tiroler war gegenüber dem Vorjahr nicht wiederzuerkennen. Vor allem aber lieferte die Abwehr der Raiders im Halbfinale um die Eurobowl eine nahezu makellose Performance.


Raiders längst entwachsen und zählen zu den Stützen des Teams und den Hoffnungen der österreichischen Nationalmannschaft für die 2014 anstehende Heim-EM. „Hinter diesen Jungs“, verspricht Fatah, „kommt noch eine Menge nach.“ Wie in Tirol fiebert man auch in  Wien der Eurobowl entgegen (6. Juli, 20.45 live auf ORF Sport plus). „Die Raiders haben uns in den letzten Wochen nicht ihr wahres Gesicht gezeigt“, sagt Chris Calaycay, Headcoach der Vikings. „Aber wir wissen ziemlich gut, was da auf zukommt.“

die Vikings nach unserer Heimniederlage vom April mit 35 Punkten Differenz schlagen oder auf einen unrealistischen Umfaller der Wiener im letzten Spiel in Graz hoffen müssen.“ Es kam, wie es kommen musste. Die Vikings besiegten ihren Jäger souverän mit 24:6 und gehen nun als Nr. 1 ins österreichische Titelrennen. „Auch das spielt keine Rolle“, relativiert Fatah. „Das Endspiel findet sowieso auf neutralem Boden in der NV-Arena von St. Pölten statt. Aber vorerst konzentrieren wir uns einmal voll

auf die Eurobowl am Innsbrucker Tivoli.“ Dort hoffen die Veranstalter auf einen ähnlichen Publikumsandrang wie beim Halbfinale gegen Calanda (8200). In Innsbruck will der Berliner Fatah seinem Weg treu bleiben und einheimische Talente fördern („Gerade ihr Österreicher fordert das ja immer“). Das ist ihm bereits in den letzten Jahren bemerkenswert gut gelungen. Runningback Andreas Hofbauer, Receiver Clemens Erlsbacher oder O-Liner Michael Habetin sind dem Talentstatus trotz ihrer jungen Jahre

Vor allem ist da neben den drei Standardlegionären Kyle Callahen (QB), Talib Wise (RB) und Jaycen Taylor Spears (WR) noch Linebacker Chris James, der als amerikanisch-jamaikanischer Doppelstaatsbürger nach EFAFStatuten nicht unter die Importregelung fällt. Der stets strahlende und gut gelaunte James, der früher auch für die Wiener aktiv war: „Ich spiele unglaublich gern gegen die Vikings. Diese Burschen sind allesamt meine Freunde. Aber beim Match sind sie die härtesten Gegner, denen man in Europa begegnen kann.“ ●

8200 begeisterte Fans wohnten dem Kantersieg über die Calanda Broncos am Tivoli bei.

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Kick Off 05/2013

Fotos: Herbert Kratky, Schellhorn

Receiver/Kicker Clemens Erlsbacher bei seiner höchst erfolgreichen Arbeit.


Mittendrin

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Tirol / Herz der Alpen


Vikings

Drei Musketiere aus 1

, 7 und 28: Zwar nicht die Zahlen der aktuellen Lottoziehung, aber dennoch Glückszahlen. Zumindest, wenn es um das Team der Raiffeisen Vikings Vienna geht. Denn diese drei Nummern werden von den US-Imports Tillman Stevens, Michael Zweifel und Jesse Lewis getragen, die als Spezialwaffen der Wikinger gel-

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ten. Mit ihnen sollen Siege in Austrian Bowl und Eurobowl möglich gemacht werden. Gerade mal sieben Jahre jung waren Stevens und Lewis, als sie das erste Mal auf ein Footballfeld traten, um zu fangen, zu werfen, zu sprinten und zu tackeln. Schon damals war klar: Sie wollten ProfiFootballer werden. „Meine Mutter, mein Stiefvater, mein Bruder, sie alle waren riesige Footballfans und spielten Football, das steckt an“, so der 23 Jahre alte New Yorker Jesse Lewis. Auch Tillman Stevens (24), gebürtiger Texaner, erinnert sich an seine Jugend: „Ich habe seit damals nie eine Footballsaison verpasst. Ich habe zwar

auch Basketball probiert, aber das war nicht das Gleiche.“ Alle drei Spieler wohnen als Nachbarn im selben Wohnhaus, gleich um die Ecke vom Trainingsplatz im elften Wiener Gemeindebezirk. Praktisch, denn zum dreimaligen wöchentlichen – sehr harten – Training ist es dann nur mehr ein Katzensprung. Die Sonntage sind für Spiele reserviert. Was Freizeitgestaltung betrifft, unterscheiden sich die amerikanischen Jungs kein bisschen von uns Österreichern. Bei schönem Wetter genießen sie die Sonnenstrahlen an der Donau, gönnen sich ein kühles Blondes unter freiem HimKick Off 05/2013

Foto: Christian Hofer

Bei den Vikings baut man traditionell auf den Nachwuchs. Den Unterschied im Kampf um Titel & Trophäen machen aber dennoch oft die Imports aus den USA. Text: Lisa Strebinger


nach Budapest und Bratislava. Dort soll es besonders schön sein“, schwärmt Lewis. Mit seinem bulligen Äußeren, der dunklen Hautfarbe und den Flinserln im Ohr wirkt er eher wie ein amerikanischer Gangsta-Rapper als ein Liebhaber der europäischen Architektur.

Runningback Jesse Lewis (#28) und Receiver Michael Zweifel (#7) sind die Speerspitzen im Angriff der Wikinger.

USA mel oder nutzen die Gelegenheit, durch Österreich und das restliche Europa zu reisen. „Ich war schon in Rom und Prag und unheimlich begeistert. Als Nächstes will ich

Aber Stevens behält nun einmal recht, wenn er sagt: „Don’t judge a book by it’s cover.“ Denn auch über Michael Zweifel kann man schnell einmal ein falsches Urteil fällen. Das Harry-Potter-Double wirkt auf den ersten Blick mehr wie ein Computer-Nerd als ein Top-Receiver. Sein Nachname wird in den USA „Zwiefel“ gesprochen, was ihm unter den Viking-Fans den Spitznamen Mike „The Evil“ Zweifel einbrachte. Aus den USA und direkt zu den Vienna Vikings kamen Tillman und Lewis aufgrund einer Anfrage von Jordan Neumann, OffensivKoordinator der Vikings. Er wusste von den amerikanischen Talenten und holte sie nach Österreich: „Ich bekam eines Tages ganz unerwartet ein E-Mail von Neumann, der mich fragte, ob ich bei

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Zweifel (#7), Lewis (#28) und Stevens (#1) mit den Vikings-Officials Leitner (l.) und Cravalho in Schwechat. Kick Off 05/2013

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Vikings den Wikingern spielen wolle. Da ich in den USA keine Chance als Profispieler bekam und die Vikings europaweit eine wirklich gute Mannschaft sind, war die Entscheidung leicht für mich“, sagt Tillman. Ähnlich war es bei Zweifel und Lewis.

Stevens und Lewis schließen nicht aus, kommendes Jahr wieder in Simmering am Trainingsplatz zu erscheinen und für die Vikings zu spielen. Aber auch andere Optionen gibt es. Stevens etwa fehlt noch ein Semester zum

Der vielseitige Mister Stevens brilliert als Defensive Back, Returner und bei Bedarf auch als pfeilschneller Receiver.

Abschluss seines Studiums. Lewis hat bereits einen Abschluss in Marketing und kann sich vorstellen, die Footballkarriere zu beenden und Bürohengst zu werden.

Jesse Lewis

Tillman Stevens

Michael Zweifel

Nummer: 28 | Position: Runningback | Wikinger seit: 1. Saison | Alter: 23 Jahre | Größe: 170 cm | Gewicht: 85 kg | Geburtsort: Long Island, New York | Studium: Marketing, Colorado State University of Pueblo | Freundin: ja | Spielt Football seit: 11 Jahren

Nummer: 1 | Position: Defensive Back | Wikinger seit: 2. Saison | Alter: 24 Jahre Größe: 180 cm | Gewicht: 80 kg | Geburtsort: Houston | Studium: Businessadministration, Eastern New Mexico University (1 Semester fehlt zum Abschluss) | Freundin: ja | Spielt Football seit: 12 Jahren

Nummer: 7 | Position: Wide Receiver | Wikinger seit: 1. Saison | Alter: 25 Jahre Größe: 182 cm | Gewicht: 81 kg | Geburtsort: Whitewater, Wisconsin | Studierte: Gesundheitswissenschaften, University of Dubuque, Iowa | Freundin: ja | Spielt Football seit: 12 Jahren

16

Zweifel dagegen, ausgebildet in Gesundheitswissenschaften, will kommenden Herbst als Physiotherapeut zu arbeiten beginnen. „Aber“, so die Vikings-Verantwortlichen, „da ist das letzte Wort hoffentlich noch nicht gesprochen.“ Der Receiver begeistert nämlich nicht nur mit tollen Catches, sondern schafft nach dem Fang auch immer wieder eine Menge zusätzlicher Yards. Schon an der Uni in Iowa zauberte er 463 Karriere-Catches auf den Rasen und stellte damit einen absoluten Rekord über alle CollegeDivisions hinweg auf. So wurde er auch ins Trainingscamp der Green Bay Packers eingeladen, verpasste aber schlussendlich den entscheidenden Cut für das NFL-Team. „Warum?“, fragten wir ihn. Coole Antwort: „Ich war halt nicht gut genug.“ ● Kick Off 05/2013

Fotos: Kellner Holly Thomas (3), Christian Hofer

Ganz nach dem Motto „Einer für alle und alle für einen“ kämpfen die drei Amerikaner nun vereint für den Sieg ihrer Mannschaft, wie einst die drei Musketiere für ihr Königreich. Wie es nach dieser Saison für sie weitergehen wird, steht noch in den Sternen. Fest steht jedoch, dass es erst mal nach Hause in die USA geht, wo auf jeden der Jungs eine bildhübsche Freundin und die Familie warten.


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Silver Bowl 2013

Knights-Präsident Hany Razi bringt es auf den Punkt: „Favorit sind sicher die Blue Devils. Mit ihrem Budget und ihren starken Imports befinden sie sich auf AFL-Niveau.“

Ungleiches Duell Die Cineplexx Blue Devils gehen gegen die Raiffeisen Vikings II als hoher Favorit in die Silver Bowl. Text: Helmut Salzwimmer ie Blue Devils aus Hohenems haben die Regular Season nach Belieben dominiert, nur die Vienna Knights konnten beim 35:41 daheim mithalten. Doch die Ritter scheiterten im Semifinale an den „kleinen“ Wikingern (6:32), während die Vorarlberger die Carinthian Lions mit 46:0 aus dem Herrenried-Stadion schossen. Genau dort müssen nun die jungen Vikings als klarer Underdog ihren Mann stehen. Headcoach Georg Zivko schätzt die Situation so ein: „Das Erreichen des Finales mit dieser jungen Truppe ist der Wahnsinn. Doch Bowls haben eigene Gesetze. Darauf bauen wir.“ Schon beim 18:54 in der Regular Season hätten sie nicht so schlecht gespielt, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Außerdem: „Wir haben uns seither sukzessive gestei18

gert“, glaubt Zivko. Was bei den Youngsters aus Wien fehlt: die Physis. Zwar sind die Wiener ein athletisches, schnelles Team, aber wenn sie auf einen körperlich dominanten Gegner treffen, dann bekommen sie Probleme. Physisch sind die Hohenemser also deutlich im Vorteil. Für die spielerische Qualität sorgen die

Bereits im Mai bejubelten die Devils einen 54:18-Sieg.

beiden Imports: Quarterback Harrison Daniels und Runningback Dayron Campos. Aber das ist nicht ausschlaggebend. Das findet zumindest Blue-Devils-General-Manager Christoph Piringer: „Bei uns stimmt die Mischung aus jungen und arrivierten Spielern.“ Die Ergänzungsspieler könnten Ausfälle qualitativ optimal auffangen. Und 2014 will man es sowieso ohne Imports in die AFL schaffen. In der Defense sind die Vorarlberger ebenfalls gut aufgestellt, profitieren von der Erfahrung der Mannschaft. Aber Vorsicht, in der Offense haben die Vikings zwei Optionen: Alexander Thury wirft präzise Pässe, bleibt aber in der Pocket, Walerie Teplyi ist mit seinem Laufspiel sehr gefährlich! Wenn sie die Quarterbacks rotieren, dann sind sie unberechenbar. ● Kick Off 05/2013

Fotos: Fotojopa

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Iron Bowl 2013 Im Mai setzten sich die Invaders gegen ersatzgeschwächte Steelsharks daheim mit 42:6 durch. Das Retourspiel gewannen die Oberösterreicher 16:13.

Auf Augenhöhe Das Duell zwischen den Generali Invaders und den Steelsharks Traun hat das Potenzial zum Hitchcock-Thriller. Text: Helmut Salzwimmer

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Fotos: FMphotography

hne Schwierigkeiten setzten sich die beiden Topteams der Division II, die Generali Invaders St. Pölten (45:0 gegen Amstetten) und die Steelsharks Traun (49:7 gegen die Red Lions) im Semifinale durch. Und wenn die gezeigten Leistungen halten, was sie da versprachen, dann steht den Fans am Ottakringer Field eine extrem spannende, ausgeglichene Iron Bowl bevor. Steelsharks-Coach Gabriel Toth bringt es auf den Punkt: „Die Tagesverfassung wird entscheidend sein.“ Im direkten Vergleich habe sich gezeigt, dass die Sharks den besseren Football spielen. Doch die Oberösterreicher rufen ihre Top-Leistungen – wie beim 16:13-Sieg gegen die Invaders – zu selten ab. St. Pölten war in dieser Saison konstanter Kick Off 05/2013

in seiner Leistung. An ein Duell auf Augenhöhe glaubt auch Alfred Alfreider, sportlicher Leiter der Red Lions Hall: „Die Steelsharks haben einen hohen Gamespeed und sind eine routinierte Truppe mit tollen Einzelspielern, die Partien entscheiden können.“ Insgesamt harmoniert das Team sehr gut miteinander und

Invaders-QB Andreas Jungblut spielt eine „Wahnsinnssaison“.

besitzt tolle Athleten. Und genau diese wollen die Invaders kontrollieren, etwa RB Felix Stadler oder QB Jürgen Punzenberger. Außerdem baut Headcoach Mario Hörhager auf seinen Quarterback Andreas Jungblut („Der spielt eine Wahnsinnssaison!“) und Import George Robinson. Neben der gewohnt starken Defense zeigt auch die Offense ungeahnte Qualitäten. Das hat seine Gründe: „Die Mannschaft ist jetzt das dritte Jahr zusammen. Es sind viele Quereinsteiger dabei, die den Sport erst jetzt verstehen.“ Ein kleiner Faktor könnte laut Amstetten-Funktionär Joachim Bürger am Ende den Ausschlag geben: „Die vier Trommeln hinter der gegnerischen Endzone – die sind schon sehr laut.“ ● 19


Challenge Bowl 2013

Wiener Meisterklasse

Der Osten dominiert die Division 3: Die Vienna Warlords und die Danube Dragons 2 kämpfen um die Challenge Bowl. Text: Helmut Salzwimmer

Aber dennoch gehen die Warlords als Favorit in die Partie: Sie sind körperlich sehr stark, haben einen guten Gamespeed, sind im Blocking sehr gut und besitzen eine dominante D-Line. Um zu gewinnen, brauchen die Dragons einen sehr guten Tag. Pokorny weiß: „Wir müssen die Warlords vom Scoreboard fernhalten. Besser gesagt: Wenn wir gewinnen, dann ist es ein Lowscore-Game.“ So haben die Dragons etwa zuletzt gegen die Rangers 2 mit 3:0 gewonnen.

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berraschend machen sich Ostklubs den Titel in der Division 3 aus. Denn die höher eingeschätzten Fürstenfeld Raptors patzten gegen die Dragons 2 und verloren knapp 19:20. Bowl-Gegner Vienna Warlords besiegte den Giants-Nachwuchs mit 40:20. Ganz so überraschend war für Headcoach Stefan Pokorny der Finaleinzug seiner Dragons aber nicht: „Unser Saisonziel war ursprünglich die Meisterschaft.“ Aber nach der Auftaktniederlage am 20. April daheim gegen die Warlords (7:21) machte sich Unsicherheit breit. „Doch nachdem wir seither nicht mehr verloren haben, gehen wir selbstbewusst in die Challenge Bowl“, vertraut Pokorny seinen Schützlingen vorbehaltlos. Wie kann man die War-

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lords schlagen? „Mit dem Passing Game kann man sie knacken“, meint Christian Knes, Headcoach des Halbfinalgegners aus Graz. „Auch über außen zeigen sie Schwächen. Die Linebacker kann man mit Schnelligkeit ‚überrennen‘. Offensiv läuft viel über den Tight End.“

Ähnlich beurteilt auch RaptorsCoach Martin Schmalzer den ehemaligen Halbfinalgegner: „Die Dragons spielen eine aggressive Runverteidigung und sind sehr gefährlich beim Blitzen.“ Offensiv sollten die Warlords vor allem auf die Insidespieler und den Left Guard aufpassen. Am anfälligsten sind die Dragons über die Flügel: „Outside sind sie langsam.“ ● Die Warlords gehen als Favorit in die Challenge Bowl.

Fotos: Georg Cutka

Die Offensive ist das eine, doch entscheidend ist die Defensive. Dragons-Coach Pokorny: „Wir müssen die Warlords vom Scoreboard fernhalten. Besser gesagt: Wenn wir gewinnen, dann ist es ein Lowscore-Game.“

Kick Off 05/2013


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Kaprun die ersten Salzburger Landesmeistertitel der Schulen.

B

Szenesplitter

ei brütend heißen Temperaturen kämpften 170 Schüler in zehn verschiedenen Teams um den Titel. In den Finalspielen der Gruppen „Boys“ und „Mixed/ Girls“ konnte sich jeweils die Sporthauptschule Kaprun knapp gegen die HIB Saalfelden durchsetzen. Bei den Burschen sah es lange nach einem Sieg der HIB Bears aus. Doch mit dem letzten Spielzug konnten die Kaprun Devils durch einen sehenswerten Touchdowncatch von Philip Bosnjak das Spiel doch noch gewinnen. Im Mixedfinale sorgte Christof Klinkan mit einem Touchdown gegen das starke Mädchenteam aus Saalfelden kurz vor Schluss für die Entscheidung. ●

Das Wichtigste: Kein Spieler hat sich verletzt. Die Partie ging mit 51:0 an die Lions (schwarz). VILLACH

Kärntner Derby zur Premierenfeier Die Villacher Eagles forderten in ihrem ersten Spiel die Klagenfurter Lions.

D

as neueste Mitglied der rotweißroten Football-Familie, die Carinthian Eagles aus Villach, absolvierten gegen den Lokalrivalen aus Klagenfurt ihr erstes Match. Die Eagles, die zuvor nur einen Monat in Ausrüstung trainiert hatten, verloren im Premierenspiel gegen den Division-IChampion 2012 klar 0:51. Doch das Ergebnis war Nebensache: Headcoach Peter Werginz war glücklich, dass sich keiner seiner jungen Schützlinge verletzt hat – die Lions gingen auch nicht mit allerletzter Konsequenz in die Zweikämpfe. Künftig soll dieses Duell jährlich stattfinden und der

EM 2014

UNITED WORLD GAMES

Stadionvisite

Große Show

In St. Pölten empfing Gastgeber Michi Hatz u. a. Teamspieler Walch, LR Bohuslav und AFBÖ-Boss Eschlböck.

Bei den United World Games in Klagenfurt sorgten die Milleniumdancers für Unterhaltung und begeisterten

Karawanken-Cup ausgespielt werden. Bereits ab Herbst geht es als Spielgemeinschaft in der Juniorenmeisterschaft um eine Playoff-Teilnahme. Für die Eagles war dieses Duell gleichzeitig ein Qualifikationsspiel vor dem Ligaeinstieg in die Division III 2014. ● Fotos: @Carinthian Eagles (2)

Meisterschüler In Saalfelden gewinnt die SHS

Ab 2014 soll es um den Karawankencup gehen.

auch „Eat the Ball“-Repräsentant Christian Kerschdorfer (Bild). Für die Dancers ging es dann gleich weiter nach Glasgow, wo sie bei den European Cheerleading Championships um den Titel tanzten.

Herausgeber Tobias Oberzeller euer Lieblingsmagazin, während sich Neugierige an der Wurfwand von Eat the Ball austoben konnten (play-football.at).

DONAUINSELFEST

Football am Sand

KICK OFF und Eat the Ball waren gemeinsam auf der Donauinsel vertreten. Auf der Sportinsel präsentierte 22

Kick Off 05/2013


Austrian Flag Cup

Schoolbowl Tirol INNSBRUCK

WIEN-FLORIDSDORF

Steirer Cupsieg Die Styrian Studs gewinnen die Foto: Schellhorn

dritte Auflage des AFC.

Foto: Straub

I

m Finale ließen die Styrian Studs den Indians aus Klosterneuburg mit 46:12 keine Chance und holten sich damit den sechsten Titel in eineinhalb Jahren. MVP des AFC 2013 wurde mit Thomas Pronnegg natürlich ein Spieler der Styrian Studs. Max Hillebrand (Dark Angels) bekam den Pokal für die meisten Interceptions, Benedikt Hackauf

Sind die Styrian Studs der letzte AFC-Gewinner?

Die NMS Reichenau dominiert die Tiroler Meisterschaften.

(Panthers) den für die meisten Sacks. Leider nahmen nur sechs Teams am AFC 2013 teil. Der Veranstalterverein Barracudas stellt deshalb eine Fortsetzung des Turniers infrage. ●

Schülermeister Die Sportmittelschule Reichenau

Pink Bowl III MÖDLING

durch. In souveräner Manier wurde nicht nur der Titel zurückerobert, zum MVP wurde Bei der dritten Auflage der Pink Furies-Akteurin Dagmar Labes Bowl ist gegen die Flag Furies gekürt, die in Defense wie in kein Kraut gewachsen. Offense glänzte und mit einer Pink-Bowlie Rangers Ladies Kette belohnt wurde. luden wieder zum Auf Platz drei lande„Damentag“ in Mödten die Vikings Laling. Bei heißen Temdies, die im Platzieperaturen setzten sich rungsspiel mit den am Ende die Flag Fuersten eigenen Punkries, 2012 Finalverlieten die Vorjahressiererinnen, gegen das gerinnen B. B. Bandits Überraschungsteam ● der Vipers Ladies Platz drei für die Vikings Ladies. bezwangen.

Damentag

Foto: Zrim/Straub

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ERZBERG RODEO

Ereignisreiches Wochenende

Unsere Sieger des Gewinnspiels aus Heft 02/2013 (Bild: Linus Pohl) haben ein unvergessliches Wochenende beim härtesten EnduroRennen der Welt genossen. Egal, ob eingefleischter Fan, Extremsportler oder abenteuersüchtig, für jeden war etwas dabei. Kick Off 05/2013

gewinnt drei von vier möglichen Titeln bei der Landesmeisterschaft.

D

ie Schulen aus Innsbruck, Hall und Telfs spielten sich die Tiroler Unterstufen-Schulmeister aus. Doch wie schon bei der Innsbrucker Schülerliga wenige Wochen zuvor dominierten die Teams der NMS Reichenau, die sich die Kronen bei den U-13-Mädchen und Knaben sowie bei den U-15-Mädchen aufsetzen durften. Nur bei den U-15-Burschen war die NMS Hötting-West nicht zu knacken, dort erreichte Reichenau nicht einmal das Finale. 2014 soll die Schoolbowl Tirol auf ganz Tirol ausgedehnt werden. Dann geht es auch um einen Startplatz bei der Bundesmeisterschaft, die im Rahmen der EM in Wien Anfang Juni 2014 ausgerichtet werden soll. ●

Gewinn mit

Das neue EA Fuse für PlayStation 3 und Xbox 360

Aller guten Dinge sind vier, denn das 4-Spieler-Action-Abenteuer „Fuse“ erscheint heute für Xbox 360 und PlayStation 3. Fuse, die erste Multiplattform-Veröffentlichung von Insomniac Games, spielt in einer pulsierenden Welt, die sich durch Koop-Action und innovative Hightech-Kämpfe auszeichnet. Durch die Einführung des neuen Leap-Features rückt dabei vor allem die spielerische Freiheit in den Vordergrund. Dieses Feature erlaubt es den Spielern, jederzeit zwischen den vier Charakteren zu wechseln, und bietet somit einen neuartigen Ansatz für das gemeinsame Spiel mit Freunden. Mehr Informationen unter www.fusegame.com. Gewinnfrage: Wie viele Spieler können im Koop-Modus max. gemeinsam spielen? Schicke einfach bis 04.08.2013 ein Mail mit der Lösung unter dem Kennwort „Fuse“ an gewinnspiel@sportmedienverlag.at und hole dir ein Exemplar.


Szene Hintergrund

Word-Rap Dr. Petra Bohuslav ist niederösterreichische Landesrätin (VP) für Wirtschaft, Technologie und Tourismus.

➭ Austrian Bowl. Am 27. Juli um 20.30 Uhr steigt hier in St. Pölten die Austrian Bowl. Ich habe gehört, dass man mit mindestens 4000 Fans rechnet. Ich freu mich schon, es wird der perfekte Probelauf für die EM.

Sechs Teams, drei Stadien, eine EM! St. Pölten, Graz und Wien als Gastgeber der EM im American Football

S

eit einigen Tagen ist die Europameisterschaft 2014 auch hochoffiziell an Österreich vergeben. Und auch die Austragungsorte sind mittlerweile fixiert. Die nagelneue Arena in St. Pölten (Fassungsvermögen: 8000 Sitzplätze) wird ihre Premiere als Football-Stadion geben. Dazu kommen wie bei der letzten WM die Grazer UPC-Arena (15.400 Plätze) und das altehrwürdige Wiener Ernst-Happel-Stadion (50.800 Plätze). Bleibt der europäi-

sche Verband bei seiner bisherigen Setzliste (die endgültige Entscheidung fällt erst im Herbst), sollten auch die Gruppeneinteilungen stehen. Demnach würde Deutschland als Titelverteidiger von 2010 in St. Pölten gegen Schweden (zuletzt EM-4.) und Finnland (5.) spielen, Vizeeuropameister Frankreich in Graz gegen Österreich (3.) und den Aufsteiger aus der B-Gruppe (wird im Sommer in Mailand ausgetragen). ●

Schon bei der WM 2011 Austragungsorte: die UPC-Arena von Graz (links) und das Wiener Ernst-Happel-Stadion.

Foto-Strip

➭ Motivation. Niederösterreich versteht sich als Sportland. Wir veranstalten hier klassische Events wie Ski-Weltcuprennen, aber auch sogenannte Trendsportarten wie etwa Snowboard sind bei uns zu Hause. So in etwa sehe ich auch American Football. Eine dynamische, junge und trendige Sportart, die in Österreich immer populärer wird. Und wie ich hörte, gibt es bei uns in Niederösterreich nicht nur die St. Pölten Invaders, sondern mit den Rangers, Legionaries, Spartans und Thunder vier weitere Teams im Meisterschaftsbetrieb.

EM-STADIEN

An dieser Stelle sei noch ein Rückblick auf das Match der Swarco Raiders gegen die Helsinki Roosters gestattet. 24

Die Flugshow, die der Tiroler Linebacker Simon Hoser bot, war ja tatsächlich eine Augenweide.

Dabei bringt der Innsbrucker Abwehrkämpfer stattliche 95 Kilo auf die Waage. Kick Off 05/2013

Fotos: Christian Hofer (1), Herbert Kratky (5)

➭ Football-EM 2014. Es freut mich sehr, dass unsere wunderschöne NV Arena in St. Pölten neben Graz und Wien einer der Austragungsorte der nächstjährigen Europameisterschaft sein wird. In unserem Stadion kommt sehr schnell eine tolle Stimmung auf, das werden wir auch bei der EM erleben.

St. Pölten: ein Schmuckkasterl für die EM 2014.


www.teamrotweissrot.at

In Österreichs Spitzensport macht sich seit einigen Jahren ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl breit. Sportlerinnen und Sportler aller Disziplinen, ob Sommer- oder Wintersport, ob Teamplayer oder Einzelathlet, ob Superstar oder talentierte Nachwuchshoffnung, stehen füreinander ein. Sie alle sind im TEAM ROT-WEISS-ROT vereint und können sich auch für andere Sportarten begeistern.

Mit Ball und Faust

Dreifacher EM-Sieg für Magdalena Lindorfer?

V

iel mehr als einen Ball braucht die 21-jährige, energiegeladene Mühlviertlerin Magdalena Lindorfer nicht, um sich sportlich zu verausgaben. Die hübsche Brünette ist seit 13 Jahren Faustballerin mit Leib und Seele. „Als ich in der Volksschule war, sind die Buben Fußball spielen gegangen, die Mädels haben mit Faustball begonnen,

ich also auch“, erinnert sich die Angriffsspielerin. Einige Trainingseinheiten, viel Fleiß und Schweiß später hat sich Lindorfer zu einem Talent gemausert und kann bereits auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Mit ihrem Heimverein gelangen ihr die Siege von drei Weltcuppokalen, sieben Europacuppokalen sowie acht österreichischen Meistertiteln. Mit dem Damennationalteam konnte Lindorfer 2011 erstmals den EM-Titel nach Österreich holen, der 2012 verteidigt wurde. Von der WM

4 Damenfootball Millionen Spitzensportförderung jährlich unterscheidet sich von istdem derdesHerren. TEAM kaum ROT-WEISS-ROT der Name Spitzensportförderungssystems des Bundes. Dieses Team „Sie spielen vielleicht etwas wewird gegenwärtig von und den besten 450 mehr Sportniger aggressiv haben lerinnen und Sportlern (ca. 330 Sommer und Laufspielzüge, abergebildet. die Das Regeln 120 Winter) der Republik TEAM sind die gleichen“, ROT-WEISS-ROT wird vom erzählt Bund mit Frickey, rund vier Millionen Euro pro Jahr unterstützt. Das TEAM ein ehemaliger Spieler der RaiffeiROT-WEISS-ROT hat es sich zur Aufgabe gemacht, sen Vikings. die Leistungsfähigkeit der besten österreichischen Athletinnen und Athleten zu optimieren und durch gezielte Maßnahmen das Trainingsumfeld zu verbessern.

Das TEAM ROT-WEISS-ROT ist aber auch eine öffentliche Plattform zur Bewusstseinsbildung, um der Bevölkerung die Vorzüge des Sports in all seinen Facetten näherzubringen. Die Öffentlichkeitsarbeit des Sportministeriums definiert sich zu einem großen Teil über die Sportler, also das TEAM ROT-WEISS-ROT.

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FOTO: GEPA

Die Sportunion Arnreit im Mühlviertel kann sich Österreichs erfolgreichster Faustball-Damenverein nennen. Unterstützt wird er im Angriff von der 21 Jahre jungen Magdalena Lindorfer, deren nächstes Ziel die Verteidigung des zweifachen EM-Titels ist.

2010 in Santiago de Chile flog sie mit Bronze nach Hause. Auch bei der heurigen EM in Prelouc, Tschechien (23. bis 25.8.), sowie der WM 2014 in Dresden erwartet sich Lindorfer „wieder vorne mit dabei zu sein!“. Dass ihr Sport zu den Randsportarten zählt, findet Lindorfer schade, aber: „In den letzten Jahren ist Faustball bekannter geworden. Es ist auch ein Irrglaube, dass es ein Männersport ist, im Gegenteil, bei Arnreit spielen die Frauen sogar in einer höheren Liga“, erzählt Lindorfer und lacht. Derzeit lebt die agile Oberösterreicherin in Wien, um Sport und Geschichte auf Lehramt zu studieren. Lernstress und Training bewältigt sie problemlos.


Junioren-EM

Mission Gold in Deu

QB Gubisch ist auch heuer in Deutschland dabei. 26

A

ls die rotweißrote JuniorenNationalmannschaft 2011 den Trip zur Europameisterschaft antrat, herrschte ausgesprochenes Understatement. „Wir können da unter Umständen sogar den Titel holen“, meinte Headcoach Horst Obermayer vor dem Abflug. „Wenn wir aber das Auftaktspiel gegen Titelverteidiger Deutschland verlieren, kann es sein, dass wir am Ende gegen den sechsten und letzten Platz spielen müsssen.“ Es kam anders – weil es anders kommen musste! Die blendend eingestellten Österreicher waren gegen Deutschland klar überlegen und siegten verdient, gegen Dänemark brauchte es dann ein wenig Spiel-

glück, um im Finale über Frankreich zu triumphieren. „Vor allem gegen die Deutschen sind wir richtig drübergefahren“, erinnert sich Vikings-Receiver Laurinho Walch, einer der Helden von Sevilla. Auch bei der heurigen Auflage der EM kommt es gleich zum Auftakt zum Duell zwischen Deutschland und Österreich. Aber diesmal ist Österreich der Titelverteidiger, Deutschland der Herausforderer. Unsere Nachbarn haben aber als Trumpf den Heimvorteil. Der ist ihnen quasi in den Schoß gefallen. Ursprünglich sollte das Turnier im russischen Tscheljabinsk stattfinden. Dort sorgte am heurigen 15. Februar aber ein Meteoriteneinschlag für massive Schäden. Kick Off 05/2013

Fotos: Herbert Kratky

Österreichs Junioren haben im heurigen August nur ein Ziel: den Titel von Sevilla 2011 zu verteidigen. Aber das wird ein hartes Stück Arbeit. Text: Manfred Schlitzer


NADA Austria präsentiert weltweit erstes Mobile Game für sauberen Sport Bei «Born to Run» liefern sich die Spieler jede Woche herausfordernde Rennen in der «International Roof Running League» (IRRL). Das Spiel überlässt es den Athleten, für den Erfolg hart und ausdauernd zu trainieren oder die eigene Leistung mit verbotenen Substanzen zu manipulieren. Die siegreichen Junioren von 2011 werden nächstes Jahr zu einem Gutteil im Aufgebot für die Heim-Europameisterschaft stehen.

tschland! Wegen der hohen Kosten (über 300 zerstörte Gebäude) zog sich Tscheljabinsk als Veranstalter zurück, Deutschland (bzw. Nordrhein-Westfalen) sprang kurzerhand in die Bresche (und ersparte seinen Junioren so die Mühen der Qualifikationsspiele). Ursprünglich war das Turnier wie in Sevilla für sechs teilnehmende Nationen konzipiert. Aus organisatorischen Gründen wurde das Teilnehmerfeld auf vier gekürzt, Veranstalter und Titelverteidiger sind gesetzt. In der Qualifikation für die letzten beiden Startplätze haben sich bis dato Russland, Frankreich, Schweden und Dänemark bis ins Halbfinale vorgearbeitet. ● Kick Off 05/2013

JUNIOREN-EM 2011 Rk. 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Team Österreich Frankreich Schweden Deutschland Dänemark Spanien

S 3 2 2 1 1 0

N 0 1 1 2 2 3

Spiele Österreichs vs. Deutschland 14:7 (Vorrunde) vs. Dänemark 21:16 (Vorrunde) vs. Frankreich 24:14 (Finale) JUNIOREN-EM 2013 Halbfinale (Düsseldorf, 23.8.) Deutschland vs. Österreich Sieger Schweden – Dänemark vs. Sieger Frankreich – Russland Finale & Spiel um Bronze (Köln, 25.8.)

Wie bei Leistungssportlern auch, können die Spieler überraschend zur Dopingkontrolle aufgefordert werden. Gedopte Spieler verlieren selbstverständlich ihre Punkte und müssen nach einer Sperre wieder neu beginnen. Das neuartige „Mobile Game“ wurde von den Anti-Doping Organisationen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz für iPhone und iPad entwickelte und setzt auf einen spielerischen Zugang, um Doping bei Jugendlichen zum Thema zu machen und das Wissen über die Gefahren und Folgen von Leistungsmanipulation im Sport zu fördern. Weitere Infos: www.nada.at


Football & Schule

An der EWBA sind gleich vier Ballsportarten beheimatet.

Wo Football zu Hause ist, wanderte auch der U-15-Titel bei den Burschen hin: Hötting-West.

Vorbild US-System

Football-Akademien auch in Österreich. Sportliche Höchstleistung gepaart mit einer soliden schulischen Ausbildung. Text: Laura Hedbawny

D

er Unterschied zwischen dem amerikanischen und öster­ reichischen Bildungssystem liegt darin, dass sich Talente bei uns früher oder später zwischen dem Sport und einer soliden schuli­ schen Ausbildung entscheiden müssen. Konzentriert sich ein Spieler auf seine sportliche Kar­ riere, dann bleibt die Schule oft auf der Strecke. Andererseits ist es schwer, im Sport etwas zu errei­ chen, wenn man neben der Schule kaum Zeit für das Training hat. Warum sind österreichische Foot­ baller also selten so gut wie ame­ rikanische? Weil sie es vergleichs­ weise schwer haben. Karl Wurm, seit 1994 Präsident der Raiffeisen Vikings und Mitbegründer der

28

zentration. Das wirkt sich auch positiv auf die schulischen Leis­ tungen aus. Die Initiatoren der Football­Akademien sind sich ei­ nig, dass junge Sportler auch in Österreich von einem dualen Schul­ system nur profitieren können. Wikinger Georg Zivko unterrichtet an der EWBA.

Ersten Wiener Ballsport Akademie (EWBA), ist überzeugt: „Wenn man Österreichern dieselben Chancen gibt wie den Amerikanern, sich sportlich zu entwickeln, wird es keine Unterschiede geben.“ Sport bringt außerdem nicht nur Spaß, Teamsport fördert auch Kampfgeist, Disziplin und Kon­

Erste Wiener Ballsport Akademie (EWBA) – Investition in Wissen Der Leitgedanke bei der Grün­ dung der EWBA (2012) bestand darin, jungen Sportlern die Zu­ kunft zu sichern und neue Ausbil­ dungswege zu erproben. Eine Vi­ kings­Akademie mit dem Schwer­ punkt Football hatte man schon länger ins Auge gefasst. „Der Ge­ Kick Off 05/2013


Fotos: ZVG

danke war, dass wir wie in den USA die Schüler auf Football vor­ bereiten“, so Georg Zivko, sport­ licher Leiter des Vikings­Nach­ wuchses und Headcoach der Vi­ kings II. Etwa zur gleichen Zeit wie die Vikings arbeitete auch Austria Wien an einer Akademie für ihre Jungkicker. Man tat sich zusammen. Im Endeffekt entstand ein noch größeres Kooperations­ modell. Neben Vikings­Präsident Karl Wurm und Austria­Wien­ Direktor Markus Kraetschmer stiegen auch Wolfgang Horak von den Timberwolves und SVS­Ob­ mann Karl Hanzl in das Projekt ein. Talente von Vikings, Austria Wien, Timberwolves (Basketball) und SV Schwechat (Volleyball) werden jetzt an der EWBA ge­ meinsam unterrichtet. Die EWBA ist ein Oberstufen­ realgymnasium, das allerdings nicht vierjährig, sondern fünfjäh­ rig angelegt ist. Die Spieler haben neben dem Vereinstraining drei­ Kick Off 05/2013

mal die Woche vormittags Trai­ ning. Der Unterricht beginnt an diesen Tagen erst um 12.45 Uhr. Das erklärt das zusätzliche Schul­ jahr. „Die Verdopplung der Trai­ ningseinheiten führt zu besseren sportlichen Erfolgen. Die EWBA nimmt zudem Rücksicht auf Trai­ nings­ und Spielzeiten. Spieler fal­ len dadurch nicht so oft aus und sind in Top­Form“, so Zivko. Ein Kriterium für die Aufnahme sind sehr gute sportliche Leistun­ gen. „Wir haben schon Bewerber abgelehnt. Wir schauen uns die Spieler genau an und führen Ge­ spräche mit ihren Trainern. Neue Spieler müssen sich erst einmal auf dem Feld beweisen.“ Für alle, die bei der Football­Akademie einsteigen möchten, ist außerdem die Vereinsmitgliedschaft bei den Vikings Pflicht. „Wir sind eine ge­ schlossene Gesellschaft. Das Gan­ ze war eine Idee der Vikings und wir haben in dieses Projekt extrem

viel Herz und Zeit investiert“, so Wurm. Die EWBA bietet auch ein Auffangprogramm an. Wenn ei­ ner das Leistungssportgymnasium etwa aufgrund von Verletzungen nicht schafft, kann er in einen an­ deren Zweig wechseln und z. B. eine Trainerausbildung machen. „Dem Wiener Stadtschulrat und allen Beteiligten ist die größtmög­ liche Sicherheit für die Schüler besonders wichtig. Die EWBA ist für uns alle eine Herzensangele­ genheit“, erklärt Wurm.

Begeisternde Szenen beim Innsbrucker Flag Football.


Schule Football-Akademie Hötting-West Ab dem Schuljahr 2013/14 be­ kommt die NMS Hötting­West eine Football­Akademie. Projekt­ leiter ist Daniel Dieplinger, Ex­ Spieler und später General Ma­ nager der Swarco Raiders. Nach Strukturänderungen trennte sich Dieplinger vom Verein. Heute ist er AHS­Lehrer und Leiter der ers­ ten reinen Football­Akademie Ös­

Champion bei den U-13-Mädchen: Reichenau.

terreichs. Zur Entstehung hat der Erfolg der „Eat the Ball ASKÖ Schoolbowl“ unter der organisa­ torischen Leitung von Dieplinger maßgeblich beigetragen. Rund 500 Schüler aus elf Mittelschulen Innsbrucks haben teilgenommen. „Aus dem Erfolg der Liga ist die Idee zur Football­Akademie ent­ standen“, erklärt Dieplinger. Anders als die EWBA in Wien steht die Akademie Hötting­West Vereins­ und Nichtvereinssport­ lern offen. Außerdem wird neben Tackle­ auch Flag Football und Cheerleading angeboten. Aufnah­ mekriterien sind gute sportliche und koordinative Fähigkeiten. Innsbruck hatte mit der neuen Football­Akademie eine pädago­ gische Neuausrichtung im Sinn. „Es geht darum, mit Sport die Leistungen der Schüler generell zu

steigern und sie auf hohem Ni­ veau auszubilden. Hauptkriterium ist die Bildung, die Leistungs­ bereitschaft wird über Sport er­ bracht.“ Werte des Footballs wie Teamgeist, Fairness und Zusam­ menhalt sollen auf den Unterricht wirken. Die Akademie verfügt über ein breites Angebot, die Schüler haben sieben Stunden Sport pro Woche. „In Anlehnung an US­Highschools legt die Inns­ brucker Football­Akademie außer­ dem großen Wert auf Corporate Identity und Branding per Akade­ mie­Logo und ­Jacken. So soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler gestärkt werden“, erklärt Dieplinger. Außerdem sei „das Dreieck aus Schule, Schülern und Erziehungsberechtigten“ entschei­ dend. Zusammen will man Top­ Leistungen erbringen. ●

Professor Ref O

b Hitze, Kälte oder Regen, un­ sere Konzentration muss auf­ recht bleiben, und das für 120 bis 150 Spielzüge. Die einzigen Ver­ schnaufpausen sind Timeouts und Halbzeit. Wobei wir dabei geistig nicht abschalten können. Play by Play müssen wir jede Menge Ent­ scheidungen treffen: „Ist die For­ mation legal?“, „Ist die neutrale Zone frei?“, „Startet kein Spieler zu früh?“, „Ist der Ball nach vorne gegangen?“, „Ist das ein Foul?“

Laut einer Studie muss ein Football­Schiedsrichter zirka 30 Entscheidungen pro Spielzug tref­ 30

fen. In fünf bis sieben Sekunden und bei vollem Tempo sind das viele. Die meisten kommen auto­ matisch aus Erfahrung und Routi­ ne. Unter diesen Bedingungen und dieser Belastung ist es verständ­ lich, dass wir in Sekundenschnelle manchmal falsch liegen. Und wenn eine falsche Ent­ scheidung getroffen wurde, dann beschäftigt uns diese manchmal auch noch Wochen nach dem Spiel. Niemand von uns möchte das Spiel beeinflussen oder gar entscheiden. Der Schlusspfiff ist mit einer Art Erlösung verbunden. Man ist froh, wenn alles gut ging,

oder nachdenklich und betrübt, wenn man das Gefühl hat, dass heute etwas schieflief. Nun ist das Spiel für uns aber noch nicht vor­ bei. Aber dazu mehr in der nächs­ ten Ausgabe. Ihr Prof. Ref. ● ProfessorRef@kickoff-magazin.at Kick Off 05/2013

Foto: xxxx

The Season – Part IV


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Termine

ENDSTAND DIV. II 1. Generali Invaders St. Pölten 2. Steelsharks Traun 3. Red Lions Hall 4. Amstetten Thunder 5. Sport 2000 Hammers Schwaz 6. Styrian Bears

Die Steelsharks Traun ließen Hall keine Chance.

7 7 4 3 2 1

1 1 4 5 6 7

HALBFINALE Generali Invaders St. Pölten – Amstetten Thunder Steelsharks Traun – Red Lions Hall

45:0 49:7

IRON BOWL Generali Invaders St. Pölten – Steelsharks Traun

7. Juli (16.00)

.875 .875 .500 .375 .250 .125

ENDSTAND AFL 1. Raiffeisen Vikings Vienna 2. Swarco Raiders Tirol 3. JCL Graz Giants 4. Danube Dragons 5. Prag Black Panthers 6. AFC Rangers

10 8 6 4 2 0

HALBFINALE Raiffeisen Vikings Vienna – Danube Dragons Swarco Raiders Tirol – JCL Graz Giants

0 2 4 6 8 10

1.00 .800 .600 .400 .200 .000

14. Juli (15.00) 13. Juli

AUSTRIAN BOWL 27. Juli, St. Pölten

ENDSTAND DIV. I 8 6 5 4 1 0

HALBFINALE Cineplexx Blue Devils Hohenems – Carinthian Lions Raiffeisen Vikings Vienna II – Vienna Knights

0 2 3 4 7 8

1.00 .750 .625 .500 .125 .000

46:0 32:6

SILVER BOWL Cineplexx Blue Devils Hohenems – Raiffeisen Vikings Vienna 2

7. Juli

Blue Devils und Vikings 2 treffen sich in der Silver Bowl.

34

Die Vienna Warlords (roter Dress) besiegten die JCL Graz Giants II.

ENDSTAND DIV. III CONFERENCE A/B 1. Vienna Warlords 2. Danube Dragons 2 3. AFC Rangers 2 4. Vienna Knights 2 5. Carnuntum Legionaries 6. Weinviertel Spartans

6 5 3 3 1 0

0 1 3 3 5 6

1.00 .833 .500 .500 .167 .000

CONFERENCE C/D 1. Atlas Raptors Fürstenfeld 6 2. JCL Graz Giants 2 4 3. Gmundner Rams 4 4. Telfs Patriots 3 5. Pinzgau Devils 1 6. Styrian Hurricanes 0

0 2 2 3 5 6

1.00 .667 .667 .500 .167 .000

HALBFINALE Vienna Warlords – JCL Graz Giants 2 Atlas Raptors Fürstenfeld – Danube Dragons 2

40:20 19:20

CHALLENGE BOWL Vienna Warlords – Danube Dragons 2

7. Juli Kick Off 05/2013

Fotos: Georg Cutka, Fotojopa, Stefan Preis

1. Cineplexx Blue Devils Hohenems 2. Raiffeisen Vikings 2 3. Vienna Knights 4. Carinthian Lions 5. Swarco Raiders Tirol 2 6. protected Bulls Salzburg


LAURINHO WALCH, NATIONALTEAM SPIELER

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Kick Off 05 2013