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Geschäftsbericht 2018 / 19 2019 / 20


Mit Matthias Hofbauer trat 2020 die Schweizer Unihockey-Legende nach 23 Jahren zurück.

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Inhaltsverzeichnis Vorwort4 Über uns5 Zentralvorstand8 Geschäftsstelle9 Verband11 Sport14 Nationalliga17 Regionalliga18 Marketing & Events20 Ethik23 Disziplinarkommission24

Finanzen & Personal26 Bilanz 2018 & 2019

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Erfolgsrechnung 2018 & 2019

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Bericht der Revisionsstelle

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Resultate35 Winner Tableau38 Awards & Ehrungen42

Herausgeber swiss unihockey   Erscheinung Juni 2020   Gestaltung FRESCH Identity GmbH Bilder Fabian Trees, Claudio Schwarz, Fabrice De Gasperis, Michael Peter, Deuring Photography

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Vorwort Liebe Unihockeyfreunde In den letzten zwei Jahren konnte der Aufwärtstrend fortgesetzt werden: Die Zahl der Lizenzierten steigt weiterhin, die Professionalisierung nimmt zu und in der Bevölkerung wie auch medial erhält Unihockey eine immer grössere Bedeutung. Was war dies für eine unglaubliche Frauen Heim-WM letzten Dezember in Neuenburg! Die Dimensionen, die wir bisher gekannt hatten, wurden alle übertroffen. Die sensationelle Wende des Schweizer Frauen Nationalteams im Halbfinal gegen Tschechien löste in der Schweiz ein solch grosses Echo aus, wie noch nie im Unihockey. Vom «Wunder von Neuenburg», von «Drama-Wende», von «Sensationssieg», vom «epischen Erfolg» war in den Medien die Rede. Mit ihrer Einstellung, ihrem Kampfgeist, ihrem Durchhaltewillen, ihrer Offenheit spielten sich die Frauen in die Herzen der Schweizerinnen und Schweizer und wurden zu Vorbildern für die ganze Schweizer Sportwelt. Für ihre Leistung gebührt ihnen und dem Trainerstaff rund um Headcoach Rolf Kern grosser Respekt. Noch heute kriege ich Gänsehaut, wenn ich an die Atmosphäre in der ausverkauften Patinoires du Littoral zurückdenke. Am Ende fehlte das Tüpfchen auf dem i, doch die Frauen des Schweizer National-

teams werden immer als WM-Silberheldinnen in Erinnerung bleiben. Dass diese WM zu einem solchen Erfolg wurde, ist auch der reibungslosen Organisation zu verdanken. Die sprachlichen Barrieren waren schnell überwunden und das lokale Organisationskomitee FSG Corcelles-Cormondrèche scheute keine Mühe, um zusammen mit swiss unihockey ein Unihockeyfest auf die Beine zu stellen und das Unihockeyvirus ganz nach dem Motto «floorballized» zu verbreiten. Die WM wird das Schweizer Unihockey noch lange begleiten. Gleichzeitig war sie nur der Anfang. Der Aufwind muss nun genutzt werden, um das Frauenunihockey noch weiter zu fördern und die Expansion des Unihockeys in der Westschweiz – ebenso wie im Tessin – weiter voranzutreiben. Ziele, die wir in der Strategie 2019–2023 so definiert haben. Sämtliche Spiele der Heim-WM wurden live im Schweizer Radio und Fernsehen übertragen, einige davon sogar erstmals auf RTS Deux. Die Zusammenarbeit mit der SRG konnte bereits ein Jahr zuvor ausgebaut werden. Zusätzlich zu den Playoff-Spielen wurde unter anderem die Männer-WM 2018 in Prag ab dem Viertelfinal live im Fernsehen gezeigt, die Gruppenspiele gab es im Webstream. 2019 kamen nebst dem Superfinal erstmals die Cupfinals live im Fernsehen.

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Auch in den letzten Jahren ist es uns gelungen, die gesunde finanzielle Grundlage aufrecht zu erhalten, uns in allen Bereichen weiterzuentwickeln und kontinuierlich zu wachsen. Ende April 2020 zählt swiss unihockey fast 34  000 Mitgliederinnen und Mitglieder sowie 2203 Teams. Zum Vergleich: In der Saison 2015  /  16 waren es 31  716 Lizenzierte und 2151 Teams. Dieses Wachstum ist alles andere als selbstverständlich und es ist nur dank dem Einsatz der Vereine, der zahlreichen Ehrenamtlichen und der Mitarbeitenden möglich. Zusammen mit den Sponsoren seid ihr für die positive Entwicklung mitverantwortlich. An dieser Stelle möchte ich euch ganz herzlich für euer Engagement danken. Die Coronakrise stellt uns vor zusätzliche Herausforderungen. Ich bin überzeugt, dass wir gestärkt aus dieser Situation herausgehen werden, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl noch grösser wird und dass auch der zwischenmenschliche Kontakt wieder viel mehr Wert erhält.

Daniel Bareiss, Zentralpräsident


Über uns Unihockey inspiriert, hat eine positive Ausstrahlung und entfacht die Leidenschaft beim Fan, bei den Besuchenden und bei den Sportlerinnen und Sportlern. swiss unihockey setzt sich als Verband aktiv dafür ein, dass diese Werte erhalten und weiterentwickelt werden. Für eine nachhaltige und gesunde Entwicklung im Unihockey baut der Verband auf ein solides Fundament. Dieses bilden die 392 Vereine mit ihren Spielerinnen und Spielern. Die Verbandsstrukturen werden folglich konsequent auf die Bedürfnisse der Mitglieder ausgerichtet. Innerhalb dieser Strukturen entwickelt der Zentralvorstand als Führungsgremium die strategische Ausrichtung des Unihockeysports in der Schweiz nach innen nachhaltig und positioniert diese nach aussen in den Gefässen Politik, Wirtschaft, Sport und Medien. Die Kommissionen wiederum haben die taktische Aufgabe, die für einen geordneten Spielbetrieb notwendigen Rahmenbedingungen in Form von Reglementen, Weisungen und Planungsgrundlagen zu schaffen und die Geschäftsstelle von swiss unihockey sorgt für die operative Umsetzung der Vorgaben. Ausserdem braucht es die Judikative, welche sicher-

stellt, dass bei einer Nichteinhaltung der vorgegebenen Regelungen die Fehlbaren in die Schranken gewiesen werden. Das Bestehen all dieser Gefässe dient dem Ziel, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit der Unihockeysport in einem definierten und kontrollierten Umfeld gespielt und gelebt werden kann. Am 20. April 1985 wurde der schweizerische Unihockeyverband (swiss unihockey) gegründet und ist seit 1989 Mitglied der Swiss Olympic Association (SOA). Heute spielen über 500  000 Menschen in der ganzen Schweiz regelmässig Unihockey. Fast 34  000 davon sind lizenziert. Damit ist swiss unihockey der zweitgrösste Teamsportverband der Schweiz. Im Breitensport wird die Freude am fairen Spiel gepflegt. Mit der Organisation von Schülermeisterschaften und Jugendcamps fördert swiss unihockey den Nachwuchs und strebt eine nachhaltige Entwicklung des Unihockeysports an. Den Unihockey-Talenten in der Schweiz sollen auf ihrem Weg zur Weltklasse bestmögliche Voraussetzungen geboten werden.

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International spielen die Schweizer Nationalteams an der Spitze: Regelmässig gewinnen sie eine Medaille an einer Weltmeisterschaft. Auch in den Vereinswettbewerben gehören die Schweizer Teams zu den Besten. swiss unihockey zeichnet sich durch eine breite Event-Landschaft aus: internationale und nationale Spitzenevents mischen sich mit etablierten Anlässen aus dem Breitensportbereich. Wiederkehrende Events wie der Superfinal, die Cupfinals oder der Supercup definieren das Profil, dazu gesellen sich in unregelmässigen Abständen einmalige Grossanlässe wie die Weltmeisterschaft, die U19-WM, die Euro Floorball Tour sowie der Champions Cup. Ganz nach dem Motto «Wir zeigens dir!», ist es auch dank diesen Events gelungen, Unihockey als schnelle, dynamische, spektakuläre Sportart bekannt zu machen. Und die nächsten internationalen und nationalen Highlights werden kommen. Eines davon ist die Männer-WM 2022 in Zürich.


Die Zahl der Unihockey-Lizenzierten stieg in den letzten Jahren stets an.

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Geschäftsstelle Die lebendige Geschäftsstelle in Ittigen (Bern) ist das operative Organ von swiss unihockey und kümmert sich um das Tagesgeschäft des Verbandes.

Geschäftsführer ist Michael Zoss, zudem fungiert er als Bindeglied zum Zentralvorstand und zum internationalen Verband IFF. In den drei Abteilungen Sport,

Marketing & Events sowie Finanzen & Services beschäftigt swiss unihockey per Ende April 2020 31 Mitarbeitende (inkl. Trainerinnen und Trainer).

Geschäftsführer Michael Zoss

Sport Reto Balmer (80%)

Spielbetrieb Carla Scheidegger

Ausbildung Pascal Haab (80%)

Finanzen & Services Mike Bracher (90%)

Marketing & Events Daniel Kasser (80%)

Spielbetrieb Denise Amstutz

Finanzen & Services Nina Schürch (90%)

Marketing & Events Reto Gyger

Spielbetrieb Benjamin Keller (80%)

IT Curdin Kasper

Marketing & Events  / Nationalliga Valeria Schmid

Spielbetrieb Sina Beer

Marketing & Events Barbara Furer (50%)

Ausbildung Philippe Burkhard (40%) Marketing & Events Simon Dillier

Nationalteams Remo Manser

Trainer Männer A David Jansson

Nationalteams Doris Berger

Trainer Männer U23 Simon Linder (50%)

Spitzen-SR  / SR-Ausbildung Thomas Erhard (70%) Schiedsrichter Jonas Uebersax (50%) Nachwuchs Lukas Schüepp (70%) Athletik Luca Nussbaumer (40%)

Kommunikation Marion Kaufmann

Kommunikation Sandra Christen

Trainer Männer U19 Olli Oilinki (50%)

Organigramm per 30. April 2020 Trainer Männer U17 Simon Meier (50%)

Trainer Frauen A Rolf Kern (50%)

Trainer Frauen U19 Amos Coppe (50%)

Trainerin Frauen U17 Sarah Renggli (50%)

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Zentralvorstand Der Zentralvorstand von swiss unihockey mit dem Präsidenten Daniel Bareiss wurde in den letzten zwei Jahren um zwei Bereiche erweitert und drei Mitglieder sind neu dazugestossen. An der Delegiertenversammlung 2018 wurden Roger Lötscher und Markus Vetsch für den zurücktretenden Daniel Brunner gewählt. Brunners Aufgabe wurde neu in zwei Bereiche aufgeteilt: Leistungssport & Auswahlen sowie Sport & Technik. Mitte November 2019 wurde André Vils als Chef IT in den Zentralvorstand gewählt. Da die Automatisierung und Digitalisierung swiss unihockey in Zukunft vermehrt beschäftigen wird, wurde diese neue Stelle geschaffen.

Der Zentralvorstand inklusive Geschäftsführer (v.l.n.r.): Markus Bürki, Andreas Landolt, Roger Lötscher, Daniel Bareiss, Jörg Beer, Markus Vetsch, Peter Zingg, Michael Zoss (es fehlt André Vils)

Geschäftsführer Michael Zoss

Zentralpräsident Daniel Bareiss

Präsident Regionalliga Peter Zingg

Präsident Nationalliga Andreas Landolt

Chef Sport & Technik Markus Vetsch

Chef Finanzen Markus Bürki

Regionalligapräsidentenkonferenz

Nationalligakomitee

Sport­ ausschuss

Kontroll­ ausschuss

Regionen 1–7

NLA

NLB

ANK

TK

Chef Marketing Jörg Beer

SK

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Chef Leistungssport & Auswahlen Roger Lötscher

Auswahlkommission

Chef IT André Vils


Zahlen & Fakten 2018 / 19

2019/20

33 523

33 976

2188 Teams

2203 Teams

Lizenzierte

Lizenzierte

395 392 Vereine

Vereine

1406 1427 Schiedsrichter Schiedsrichter 19 856 Spiele

16 902* Spiele

* 2697 Spiele mussten aufgrund des Coronavirus abgesagt werden.

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Verband «Die Frauen-WM in Neuenburg hat eindrücklich gezeigt, was im Sport möglich ist: Durch unbändigen Willen und den Glauben an den Erfolg können Berge versetzt und kann Grosses erreicht werden. Das Gleiche gilt für unseren Verband, dem es immer wieder gelingt, Berge zu versetzen.»

«Unihockey hat mit den TV-Spielen medial noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht, dieser positive Trend soll weitergeführt werden. Die Stärkung der Vereine muss weiter gefördert werden, hier stehen wichtige Herausforderungen an, die den Unihockeysport weiterbringen werden.»

Daniel Bareiss Zentralpräsident swiss unihockey

Michael Zoss Geschäftsführer swiss unihockey

Die Entwicklung im Unihockey geht weiter voran. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, müssen vor allem bei der (Hallen-)Infrastruktur Fortschritte erzielt werden. Sportlich wie auch organisatorisch ist der Verband sehr gut aufgestellt. Die neue Strategie, ein wichtiger Pfeiler für swiss unihockey, wurde erarbeitet und eingeführt. Die Budgets sind stabil, auch wenn im Jahr 2019 – bedingt durch die Frauen-WM in Neuenburg – wieder einmal ein Verlust ausgewiesen werden musste. swiss unihockey hat sich in den letzten Jahren in vielen Feldern weiterentwickelt: Die TV-Spiele, die Digitalisierung in der Kommunikation, der Ausbau der Community auf Social Media, die Einführung der Disziplinarkommission-App, die hart erarbeiteten Erfolge der Nationalteams, die Fortschritte in der Trainerund Schiedsrichterausbildung sowie die erhöhte Stabilität im Spielbetrieb mit fast 20  000 Spielen pro Jahr sind dabei besonders erwähnenswert.

Es gelingt je länger je besser, die Sportart Unihockey in ein grösseres Interesse zu stellen. Die Anzahl Lizenzierte steigt

wie auch für die Entwicklung der Nationalliga durch das Fehlen von genügend Eventhallen. Da gibt es noch viel Poten-

weiterhin laufend an und die Fernsehspiele haben sich im Schweizer Sport etabliert. Events wie die Cupfinals oder der Superfinal finden vor ausverkaufter Kulisse statt. 2019 organisierte der Verband erstmals das Unihockey-Symposium in Arosa und auch bestehende Events wie die swiss unihockey Games wurden weiterentwickelt. Zudem konnten auf der Geschäftsstelle Prozesse optimiert und digitalisiert werden.

zial. Ein weiteres Thema bleibt die Informatik, die immer noch nicht auf dem gewünschten Niveau ist. Der OnlineSpielbericht konnte z. B. nicht erfolgreich eingeführt werden.

Die Weiterentwicklung ist nicht zuletzt dem guten Zusammenhalt innerhalb der Community zu verdanken. Im Unihockey konzentrieren sich die Vereine und der Verband auf die Weiterentwicklung der Sportart, ohne sich in unnötige Machtund Grabenkämpfe zu verstricken. Jedoch wird die Entwicklung noch immer durch die ungenügende oder gar fehlende Infrastruktur behindert. Dies gilt sowohl für die fehlenden Trainingszeiten des Breiten- und Juniorensports

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Eine Herausforderung für die Zukunft sieht der Verband bei der Übernahme der Dienstleistungsfunktion der Vereine, wie beispielsweise bei der Unterstützung im Ehrenamt oder bei Infrastrukturprojekten. swiss unihockey muss als Zugpferd im Unihockey sicherstellen, dass die Vereine den Anschluss halten können.


WM-Final 2019: Die Bündnerinnen Flurina Marti, Seraina Ulber und Corin Rüttimann (v.l.n.r.) bejubeln den Ausgleich im Final gegen Schweden, der zur Verlängerung führte.

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Sport «Mit dem Fokus auf die sieben Nationalteams und der Rekrutierung von Spezialisten in den Themen Skills, Athletik und Goalie gehen wir Schritt für Schritt in Richtung Professionalisierung.»

«Es wird viel getan, damit Unihockey immer wie professioneller wird. Wir dürfen aber nicht vergessen, was unsere Sportart gross gemacht hat: Fronarbeit und Leidenschaft.»

Roger Lötscher Mitglied Zentralvorstand und Chef Leistungssport & Auswahlen

Markus Vetsch Mitglied Zentralvorstand und Chef Sport & Technik

Im Leistungssportbereich wurden diverse Massnahmen ergriffen, um noch professioneller arbeiten zu können. Die Trainerausbildung wird stetig weiterentwickelt und auch im Schiedsrichterwesen laufen diverse Projekte. Frauen Nationalteam Das Frauen Nationalteam zeigte an der Heim-WM in Neuenburg den erhofften Exploit und wurde erst in der Verlängerung des Finals von Schweden in die Knie gezwungen. Das Team von Rolf Kern spielte eine hervorragende WM, die im Halbfinale gegen Tschechien beinahe ein jähes Ende fand. Zwei magische Minuten am Ende dieses Spiels machten jedoch diese WM nicht nur sportlich, sondern auch medial zum Erfolg. Was diese WM für ein positives Echo erzeugte, kannte man so im Unihockey und im FrauenTeamsport noch nicht. Das dies so eintrifft, konnte aufgrund der Niederlagen zuvor an den internationalen Spielen nicht unbedingt erwartet werden. Allerdings wurden sowohl im Spiel mit als auch im Spiel ohne Ball grosse Fortschritte erzielt. Die Zeiten des defensiven Konterspiels ohne Ballbesitz gegen die Topnationen sind vorbei, die Schweiz gestaltet heute aktiv das Spiel und spielt in den entscheidenden Phasen aggressives Pressing. Zudem darf beobachtet werden, dass das Rücktrittsalter der Nationalspielerinnen deutlich ansteigt.

Frauen U19-Nationalteam Das Frauen U19-Nationalteam hat seit der letzten WM in St. Gallen & Herisau 2018 eine schwierige Zeit hinter sich. Anfangs 2019 wurde der Staff weitgehend erneuert. Dieser Wechsel schien dem Team gut getan zu haben, die spielerische Entwicklung stimmt seither, die Resultate sind jedoch nach wie vor ein Auf und Ab. Die erneute Verschiebung der U19-WM vom September in den Mai 2021 bringt einige organisatorische Herausforderungen mit sich. Während fast einem Jahr laufen nun zwei WM-Kampagnen parallel: Uppsala 2021 und Neuseeland 2022. Männer Nationalteam Das Team von David Jansson spielte in Prag eine weitgehend gute WM, in der sich Licht und Schatten abwechselten. Die Spieler waren aber im entscheidenden Moment voll da und zeigten im Halbfinale gegen Schweden das vielleicht beste Spiel der Männer-Nati seit der Heim-WM in Zürich. Leider ging das Spiel im Penaltyschiessen verloren. Entsprechend hoch einzustufen ist die Leistung im kleinen Final gegen Tschechien, in dem das Team Bronze holen konnte. Die Schweiz hat sich in den letzten zwei Jahren mitten in der Weltspitze etabliert und sich spielerisch auf ein Level entwickelt, das es dem Team erlaubt, in je-

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«Das Schweizer Unihockey ist auf Kurs. Dafür gebührt allen engagierten Menschen in den Vereinen und beim Verband ein herzliches Dankeschön!»

Reto Balmer Leiter Sport

dem Spiel gegen jeden Gegner g ­ ewinnen zu können. Dies hat sicherlich viel mit der einheitlichen Spiel- und Ausbildungsphilosophie «Swiss Way» zu tun, die es neuen Spielern ermöglicht, schnell und ohne Probleme in der Nati Fuss zu fassen und das Spiel zu adaptieren. Um den nächsten Schritt machen zu können, braucht es nun eine Teilprofessionalisierung der Nationalspieler. Das aktuelle Team dürfte in den nächsten Jahren auf dem Zenit seiner Leistungsfähigkeit sein. Männer U19-Nationalteam Das Männer U19-Nationalteam erreichte an der WM 2019 in Halifax den vierten Platz. Aufgrund der Resultate während der Kampagne musste damit gerechnet werden, dass es für eine Medaille eng werden könnte. Die Mannschaft war vor allem in Punkto Intensität nicht auf internationalem Spitzenniveau und auch der Teambuilding-Prozess verlief nicht nach Wunsch. Dass nur zwei Spieler zum Zeitpunkt der WM regelmässig in der NLA zum Einsatz kamen, war ein Indiz für einen eher schwächeren Jahrgang. Das Ziel der laufenden Kampagne lautet: Mehr Spieler frühzeitig auf ein Niveau zu bringen, welches es den Vereinen erlaubt, sie früher in der NLA einzusetzen. Diverse Spieler sind auf gutem Weg und der Staff konnte mit Goalietrainer Martin Hitz und Athletiktrainer Luca Nussbaumer optimal ergänzt werden.


Corina Wehinger und Sandra Zurbuchen hatten bei ihrem Einsatz an der Männer-WM in Prag 2018 beim Spiel Finnland gegen Dänemark sichtlich Spass.

Auswahlen allgemein Im Bereich der Auswahlen konnten diverse wichtige Projekte verwirklicht werden, welche das Arbeiten im Leistungssportbereich professioneller machen: Zum einen gehört dazu das Büro im WIN4 in Winterthur, welches die Nationaltrainer benutzen und als Treffpunkt für Workshops dient. Ein weiterer Meilenstein war die Anmietung einer fixen Hallenzeit für Nationalteam-Trainings unter der Woche. In der Sporthalle Stighag in Kloten gehen seit Mitte 2019 regelmässig Trainings verschiedener Nationalteams über die Bühne. Ebenfalls zu einer deutlichen Qualitätssteigerung führten die Anstellung von Luca Nussbaumer als Athletikverantwortlicher sowie das Engagement von je einem Athletiktrainer pro Nationalteam. Neu wurde Oscar Lundin als Skills-Coach engagiert. Er vermittelt den Nationalspielerinnen und -spielern, wie sie noch mehr aus ihren stocktechnischen Fähigkeiten herausholen können. Etabliert haben sich die neu formierten Nationalteams auf den Stufen U17 (Frauen & Männer) und U23 (Männer). In allen Teams wird professionell gearbeitet. Dass diese Entwicklung in die richtige Richtung geht, zeigen die Tendenzen in den Referenznationen, ebenfalls solche Teams zu gründen, um sich mit der Schweiz messen zu können.

Nachwuchs Die Regionalen Leistungszentren sind aus der Unihockeylandschaft in der Schweiz kaum mehr wegzudenken. Bereits sieben Kantonalverbände führen an insgesamt 27 Standorten Trainings für Nachwuchsathletinnen und -athleten durch. In den Trainings wird vor allem Wert auf die individualtaktische und technische Ausbildung gelegt. Dank den RLZs gibt es vermehrt auch Verdienstmöglichkeiten für Trainerinnen und Trainer. Eine Entwicklung, die positiv stimmt. Trainerausbildung Die Trainerausbildung machte in den letzten Jahren grosse Veränderungen durch: Einerseits durch personelle Wechsel und andererseits durch Vorgaben von J+S, dem grössten Partner im Bereich der Sportförderung. Das Planungstool erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit. Über 4000 Personen verfügen über ein Login. swiss unihockey ist laufend daran, die Übungssammlung auszubauen. Aktuell sind ca. 700 Übungen verfügbar. Auf der Geschäftsstelle konnte eine zusätzliche Person für die Trainerausbildung angestellt werden, welche sich unter anderem um den weiteren Einbau des Swiss Way in die Ausbildungsinhalte sowie um das E-Learning kümmert. So kann sichergestellt werden, dass die Ausbildung auch künftig auf die Bedürfnisse der Trainerinnen und Trainer in der Schweiz ausgerichtet ist.

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Schiedsrichterwesen Das Projekt «Faszination Schiedsrichter» wird laufend ausgebaut. Die Spitzenschiedsrichterinnen und -schiedsrichter leisten unentgeltlich einen zusätzlichen Einsatztag. Ausserdem besuchen sie Teamtrainings, machen Werbung für das Schiedsrichteramt und animieren die Teams, die Rolle des Schiedsrichters im Training aktiv einzubauen. Des Weiteren existiert ein Götti /  G otte-System, bei dem die erfahrenen Unparteiischen die unerfahrenen begleiten und betreuen. Wertvolle Erfahrungen können so weitergegeben werden. Seit letztem Jahr ist das Schiedsrichterwesen ein fester Bestandteil im J+S-Grundkurs. Mit dieser Massnahme sollen die Trainerinnen und Trainer sensibilisiert und soll Verständnis für das Schiedsrichteramt geweckt werden. International sind die Einsätze von Corina Wehinger und Sandra Zurbuchen lobend zu erwähnen. Sie durften 2018 als erste Frauen an einer Männer-WM Spiele leiten.


Die im Herbst 2018 eröffnete Heimarena des HC Rychenberg Winterthur ist ein Publikumsmagnet.

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Nationalliga «Wir hoffen alle, dass die nächste Saison in einem geordneten Rahmen und mit vielen Emotionen bestreitet werden kann. Wir wollen zudem unsere Schweizer Spielerinnen und Spieler fördern, weshalb wir am AusländerAgreement festhalten und alle Vereine bestärken wollen, dieses umzusetzen.»

«Nachdem in den letzten zwei Saisons die Konsolidierung der erreichten Ziele im Mittelpunkt stand, muss die Nationalliga jetzt den Fokus darauf legen, wie die Aufmerksamkeit maximal genutzt und nachhaltig zu den Vereinen in die Halle gebracht werden kann. Gerade bei den Frauen ist grosses Potential vorhanden.»

Andreas Landolt Mitglied Zentralvorstand & Nationalliga-Präsident

Die Zuschauerzahlen in den Hallen und auf swissunihockey.tv sind so gut wie noch nie. Ein einheitlicher NL-Auftritt wurde letzte Saison vorangetrieben, nun gilt es, diesen weiter zu fördern. In allen Ligen konnten Höchstwerte bei den Zuschauerzahlen in den Hallen erreicht werden. Ein Grund für die Zunahme sind die Eventspiele. 2018  /  19 stellte Chur Unihockey in der Eishalle einen tollen Event auf die Beine, der auch live auf SRF zwei verfolgt werden konnte, ein Jahr später tat es ihnen der UHC Waldkirch-St. Gallen nach. Eventspiele sollen auch während der Qualifikation gefördert werden. Deshalb können Vereine seit letzter Saison bei der Nationalliga einen Antrag zur finanziellen Unterstützung eines solchen Spiels einreichen. Auch auf swissunihockey.tv nahm die Anzahl Zuschauer pro Spiel zu, insbesondere bei der NLA Frauen (+127%) und der NLB Männer (+39%). Dass die Frauen neu mehr als doppelt so viele Zuschauende pro Spiel hatten, ist grösstenteils dadurch zu erklären, dass in der Saison 2019  /  20 zwölf Spiele gestreamt wurden, in der Vorsaison nur ein Spiel. Für die nächste Saison wurden auf swissunihockey.tv die Voraussetzungen geschaffen, damit alle NLA-Frauenteams die Möglichkeit haben, Spiele zu streamen.

Valeria Schmid Verantwortliche Nationalliga

Auf die Saison 2019  /  20 hin trat das NLAgreement in Kraft. Dieses sieht vor, dass pro Verein nur noch vier ausländische Spielerinnen und Spieler in einer Partie zum Einsatz kommen, in der Saison 2020  /  21 sogar nur noch deren drei. So soll die Nachwuchsarbeit noch einmal gestärkt werden. Leider haben zwei Vereine das Agreement nicht unterzeichnet. Ein weiteres zentrales Thema war der Aufbau eines Nationalliga-Auftritts. Einerseits wurden die Vereine motiviert, in der Sporthalle für ein einheitlicheres Erscheinungsbild zu sorgen. Anderseits wurde online eine News-Plattform für die Nationalliga geschaffen. Auf wirzeigensdir.ch haben die Nationalligavereine die Möglichkeit, selber Beiträge zu veröffentlichen. Der Start ist gut gelungen, nun gilt es, den NL-Auftritt weiter auszubauen und durchgängig bei allen Vereinen umzusetzen. Zudem wurde eine Hallenbewertung durchgeführt, die als Anstoss dienen soll, das Bestmögliche aus der bestehenden Infrastruktur herauszuholen. Erste Verbesserungen konnten dadurch bereits erreicht werden. Ein grosser Gewinn für die Liga ist die im Herbst 2018 eröffnete Heimarena des HC Rychenberg Winterthur. Sie ist ein Publikumsmagnet und die gute Infrastruktur vereinfacht swiss unihockey die Umsetzung eines TV-Spiels enorm.

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Mit SU Mendrisiotto spielte erstmals ein Tessiner Verein in der höchsten Liga. Leider zog sich das Frauenteam Ende Saison 2019  /  20 zurück, weshalb die FB Riders DBR am grünen Tisch aufstiegen. Nun sind nur noch zwei Tessiner Männerteams in der NLB vertreten. Der abrupte Meisterschaftsabbruch am 13. März 2020 hatte zur Folge, dass es in der Saison 2019  /  20 weder Schweizer Meister noch sportliche Auf-  /  Absteiger gab. Auch die Planung für die kommende Saison findet unter erschwerten Bedingungen statt und die Vereine stehen vor grossen Herausforderungen. Im Frauen-Unihockey gibt es nach wie vor Handlungsbedarf. Es fehlen eigenständige Projekte und Visionen, auch die Frauen-WM wurde von der NL nicht zu den eigenen Vorteilen genutzt. Für das Frauen-Nationalligakomitee werden neue Vertreterinnen gesucht, die sich dem Thema Förderung Frauen-Unihockey annehmen sollen. In Zukunft beschäftigt die Nationalliga weiterhin die Umsetzung der NL-Strategie, die zu einem professionelleren Auftritt und höherem Zuschauer- und Medieninteresse führen soll. Dazu ist u.a. der Salary Key als Guideline zur Entschädigung von Spielerinnen und Spieler und die dadurch vertretbare Reduktion der Arbeitszeit zugunsten zusätzlicher «Unihockeyzeit» in Ausarbeit.


Regionalliga «Näher zu den Vereinen!»

Peter Zingg Mitglied Zentralvorstand & Präsident Regionalliga

Die Regionalliga hat in den letzten zwei Saisons die Überarbeitung der Strukturen in Angriff genommen, mit dem Ziel die Kantonalverbände stärker zu integrieren. Über die Kantonalverbände können die Vereine ihre Interessen ­direkter in den Verband einbringen. Gemäss den Statuten fördert und organisiert die Regionalliga den Unihockeysport in den Regionen. Zudem vertritt sie die Interessen des regionalen Leistungs- und Breitensports und bringt Ideen zuhanden des Zentralvorstandes, des Verbandsrates, des Sportausschusses und der bestehenden Fachkommissionen ein. Die Regionalliga ist heute in sieben Regionen unterteilt. Die Präsidien der Regionen bilden zusammen die Regionalligapräsidentenkonferenz (RLPK). In den meisten Kantonen sind die Vereine bereits heute in Kantonalverbänden organisiert. Die Kantonalverbände betreiben beispielsweise U13- und U15-Auswahlen, führen regionale Leistungszentren etc. Mit den Kantonalverbänden findet eine direkte Zusammenarbeit statt und sie sind somit für die Vereine sicht- und spürbar aktiv. Die Kantonalverbände sind in der aktuellen Struktur von swiss unihockey nicht integriert, obwohl in den Statuten steht, dass jeder Verein Mitglied eines Kantonalverbands sein muss. Das soll sich mit der Verbandsstruktur 2020 ändern. Es war denn auch dieses Projekt, welches die RLPK seit der letzten Delegiertenversammlung stark beschäftigt hat.

Konkret wurde ein erster Entwurf der Statuten durch den ZV verabschiedet und ein Entwurf des künftigen Regionalligareglements erstellt. Nach einer in dieser Form erstmalig durchgeführten Vernehmlassung waren zahlreiche Rückmeldungen eingegangen. Diese Antworten hat der ZV analysiert und kam dann zum Entschluss, das Projekt weiterzuverfolgen. Und auch die RLPK will das Projekt auf Ebene Regionalliga weiter vorantreiben. Konkret ist vorgesehen, dass die Vereine künftig nicht mehr über die Regionen und die jeweils vor der Delegiertenversammlung stattfindenden Mitgliederversammlungen einbezogen werden. Stattdessen sollen an die Stelle der Regionen die Kantone bzw. die Kantonalverbände treten. Sie sind näher an den Vereinen und können so deren Interessen besser im Verband einbringen. Nebst der Verbandsstruktur setzte sich die Regionalliga mit der Anpassung des Playoff-Modus 1. Liga Männer Grossfeld auseinander. An einer Sitzung wurde mit allen Vertretern der 1. Liga Grossfeld Männer über dieses Thema diskutiert. Die RLPK hat sich schlussendlich für eine Kompromisslösung entschieden. Terminliche Zwänge und ein Vergleich mit der NLB und 2. Liga Grossfeld führten zu diesem Entscheid: Der Modus der 1. Liga Grossfeld Männer wird so angepasst, dass künftig die Viertel- und Halbfinals als Best-of-3-Serien gespielt werden. Die Finalserie wird als Best-of-5-Serien ausgetragen.

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Ein weiteres Thema war die Ausarbeitung von möglichen Szenarien für eine Saisonverlängerung. Ein sistierter Antrag wurde beim Sportausschuss eingereicht, erste Abklärungen wurden getätigt und Gespräche geführt. Eine Schwierigkeit bei der Saisonverlängerung sind die Schnittstellen zur Nationalliga, sprich die Auf- und Abstiegsspiele. Sie bilden heute einen Fixpunkt in der Spielplanung. Würde auf Auf- / Abstiegsplayoffs verzichtet und stattdessen ein direkter Aufbzw. Abstieg eingeführt, ergäbe dies mehr Flexibilität beim Erstellen des Spielplans. Eine Problematik, mit welcher sich die RLPK ebenfalls beschäftigt hat, ist die Verbundenheit von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern mit den Vereinen. Die Schiedsrichtereinteilung gestaltet sich dadurch komplexer. Die RLPK hat deshalb bei der Schiedsrichterkommission beantragt zu prüfen, ob die Unparteiischen nicht zu Verbandsfunktionären gemacht und damit von den Vereinen gelöst werden könnten. In den kommenden Jahren wird es in erster Linie darum gehen, die neuen Strukturen – sofern diese von der Delegiertenversammlung genehmigt werden – umzusetzen. Daneben wird sich die Regionalliga wie bisher den ihr gegenüber geäusserten Anliegen der Vereine annehmen.


Zahlen & Fakten Nur Regionalliga

2018/19

2019/20

Region 1 West

Vereine

61 / 100 62

Teams

100 1000 10 000

196 / 1000 195

Lizenzierte

2850 / 10 000 2815 63

Region 2 Bern

66 335 310 4790 4601

Region 3 Nord

78 79 405 406 5395 5538

Region 4 Zentral

33 34 190 198 3118 3286

Region 5 Zürich

47 47 302 314 4471 4749 57

Region 6 Ost

59 250 268 3752 3907

Region 7 Süd

16 13 34 31 517 503 Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  19


Marketing & Events «In den vergangenen zwei Jahren konnte das Unihockey mächtig an Selbstbewusstsein zulegen und an Ausstrahlung gewinnen. Dank innovativen Konzepten in verschiedenen Bereichen des Marketings müssen wir uns gegenüber anderen, etablierten Sportarten nicht mehr verstecken. Die zunehmend professionelle Inszenierung unserer Sportart half uns nicht nur weiter an Akzeptanz bei den Medien zu gewinnen, sondern ganz allgemein bei der sportinteressierten Öffentlichkeit, der Wirtschaft und auch den Behörden in der Schweiz.»

«In den letzten zwei Jahren hat Unihockey riesige Schritte Richtung Mediensportart gemacht. Die Heim-WM 2019 hat gezeigt, dass Unihockey die Schweizerinnen und Schweizer berühren und mobilisieren kann. Es ist alles angerichtet, um in den nächsten drei Jahren – mit dem Fernziel Heim-WM 2022 – noch einmal erheblich an Bekanntheit und Reichweite zuzulegen.»

Jörg Beer Mitglied Zentralvorstand & Chef Marketing

Sämtliche Events von swiss unihockey haben sich als erfolgreiche Plattformen für das Unihockey als Premium-Produkt weiterentwickelt. Das neue Vermarktungskonzept soll bei der Akquise von neuen Sponsoren helfen. 2019 wurden bis auf den Supcercup alle Events auf den Plattformen der SRG live übertragen. Total 1.3 Millionen Zuschauende verfolgten die 15 TV-Spiele. Zum ersten Mal wurde auch ein Playoff-Spiel der Frauen gezeigt. Spitzenwerte erreichten die Spiele des Frauen-Nationalteams an der Heim-WM im Dezember: 30% Marktanteil und mehr als 200  000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Die WM war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg: Mit 44  513 Zuschauenden vor Ort stellte Neuenburg einen neuen Rekord bei allen Unihockey Frauen-WMs auf. Erstmals wurden Spiele im Westschweizer Fernsehen RTS übertragen. Weltweit wurden die Spiele in 19 Ländern im Fernsehen gezeigt, insgesamt 7.5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer liessen sich die WM nicht entgehen. Die Cupfinals 2019 und 2020 waren ebenso wie der Superfinal 2019 ausverkauft. Bei allen drei Events wurde der Fokus darauf gelegt, das Zuschauerer-

Daniel Kasser Leiter Marketing & Events

lebnis mit einer verbesserten Inszenierung sowie digitalen Angeboten zu optimieren. So wurden beispielsweise die bisherigen gedruckten Matchprogramme mit einem Online-Matchcenter ersetzt, in welchem Informationen und (Video-)Contents bequem und live konsumiert werden können. Die Zugriffszahlen übertrafen die vorherigen Printauflagen um rund das Dreifache. Getrübt wurde die Saison 2019  /  20 mit dem vorzeitigen Saisonabbruch und den damit verbundenen Ausfällen von mindestens sechs TV-Spielen und dem Superfinal. Engagements mit bestehenden Partnern konnten mit neuen Projekten wie beispielsweise den TV-Spielen sowie dem Livestreaming erheblich ausgebaut werden. Leider ist es weiterhin nicht gelungen, einen zweiten Hauptsponsor dazuzugewinnen. Dies soll sich auch dank des neuen Vermarktungskonzepts, welches zusammen mit der Agentur Reflection Marketing erarbeitet wurde und seit anfangs 2020 angewendet wird, ändern. Nebst der Bestrebung, neue Sponsoren zu gewinnen, laufen u.a. Vertragsgespräche mit der Mobiliar, Concordia sowie Ochsner Sport, mit dem Ziel, die im Sommer 2021 auslaufenden Verträge zu verlängern.

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  20

Der Aufbau eines Medienhubs sowie der Ausbau des Videocontents führten 2019 gegenüber 2018 zu einem Zuwachs der Zugriffe auf der Website von fast 18%. Erstmals konnte im Durchschnitt über eine Million Zugriffe pro Monat verzeichnet werden. Zunehmend sind auch die Beitritte zu den beiden Supportervereinigungen: Per Anfang Mai 2020 zählt swiss unihockey 39 swiss floorball friends (2019 +29) und zehn Golden-Circle-Mitglieder (+5). In Zukunft liegt der Fokus auf drei Punkten: Das Zuschauererlebnis an den Events soll in den Bereichen Komfort und Catering optimiert und der Videocontent ebenso wie die TV-Produktionen sollen weiter ausgebaut werden. 2022 steht mit der Männer-WM in Zürich der nächste internationale Grossanlass in der Schweiz an. 2019 wurden Gespräche mit der öffentlichen Hand hinsichtlich Unterstützungsbeiträge geführt und basierend darauf wurde das Budget von rund sieben Millionen erstellt. Seit dem 1. Mai 2020 hat Daniel Kasser seine Tätigkeit als Geschäftsführer der WM 2022 aufgenommen.


Kommunikation 2019/20 2603 –10 %

156 +47 %

Print-Artikel

Medienmitteilungen

743 +29 % Online-Artikel

Youtube

230 +62 %

5320 +10 %

Videos

Abonnenten

8876,6 h +62 % Wiedergabezeit

Facebook

15 994 +5 %

8138 +31 %

Fans

Durchschnittlich erreichte Personen

25 500 +42 %

24 000 +150 %

Follower

Höchste Reichweite

Instagram

swissunihockey.ch

11 542 680 +2 % 517 +33 % Seitenaufrufe auf Website

News auf Website

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  21


Total 1.3 Millionen Zuschauende verfolgten 2019 die 15 TV-Spiele im Schweizer Radio und Fernsehen.

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  22


Ethik «In den letzten Jahren wurde swiss unihockey glücklicherweise von grösseren Ethikverstössen verschont. Dies ist unter anderem dem Umgang des Verbandes mit Verstössen geschuldet, der auch künftig im Rahmen der Nulltoleranz erfolgen soll. Unser Sport soll geschützt werden und sauber bleiben.»

Michael Zoss Geschäftsführer swiss unihockey

swiss unihockey setzt sich engagiert für die Einhaltung ethischer Grundsätze ein. In den letzten zwei Jahren geschahen keine gravierenden Verstösse gegen die Ethikregeln – es gilt aber, wachsam zu bleiben. swiss unihockey anerkennt die EthikCharta des Schweizer Sports sowie das Doping-Statut von Swiss Olympic und verbreitet die Ethik-Prinzipien an seine Mitgliedvereine. Der Umgang mit den Menschen und insbesondere den Kindern ist im Unihockey zentral. Fairplay, der gegenseitige Respekt voreinander und der Schutz von Schutzbedürftigen müssen dabei im Vordergrund stehen. Der vom Zentralvorstand definierte Grundsatz der Nulltoleranz bei Verstössen hat sich bewährt: In den letzten beiden Jahren sind keine grösseren Verstösse aufgetaucht, die

einen Eingriff erfordert hätten. Swiss Olympic bestätigte swiss unihockey erneut, dass der Verband sich diesbezüglich vorbildlich verhält. In den vergangenen zwei Jahren beschäftigte sich swiss unihockey mit dem Thema Antidoping. Auch wenn Antidoping im Unihockey in der Öffentlichkeit kein zentrales Thema ist, müssen insbesondere die Spitzenspielerinnen und -spieler gut informiert sein. Weiter wurde die Darlegung der Interessenskonflikten von allen Mitarbeitenden und Funktionären erneut sichergestellt. Somit kann garantiert werden, dass die Eigeninteressen von Funktionsträgern transparent sind. Es wurden zudem Spielervereinbarungen erarbeitet, welche von sämtlichen Auswahlspielerinnen und -spielern unterzeichnet werden. Darin sind die gegenseitigen Rechte und Pflichten schriftlich festgehalten.

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  23

Mit Unterstützung von Swiss Olympic erarbeitet swiss unihockey eine Massnahmenplanung für die vierjährige Periode der Leistungsvereinbarung. Diese enthält die wichtigen Punkte der Ethikbemühungen: Nebst der Spieler- und Funktionärsvereinbarung, sind das Vorgehen gegen sexuelle Übergriffe, Zielsetzungen bezüglich «Cool&Clean», Antidoping und Themen der Nachhaltigkeit aufgeführt. Im Grundsatz kann man nie genügend tun, um den Sport und die Sportlerinnen und Sportler zu schützen und den Sport sauber zu halten. swiss unihockey bewegt sich auf einem guten Niveau, ohne Bereiche wie die Suchtprävention oder die Sensibilisierung auf das Thema Antidoping aus den Augen zu lassen.


Disziplinarkommission «Mit der DK-App konnten Transparenz und Effizienz der DK-Verfahren gesteigert werden, jedoch ist sie technisch noch nicht auf dem gewünschten Stand.»

Roman Keller Disziplinarkommission

Die Disziplinarkommission hatte in den letzten zwei Saisons 992 Fälle zu behandeln. Das sind 258 weniger als in den vorherigen beiden Saisons, allerdings ist ein Grund für den Rückgang der vorzeitige Meisterschaftsabbruch. Die Disziplinarkommission startete mit vier neuen Disziplinarrichtern in die Amtszeit 2018–2020. Obwohl es nach kurzer Zeit bereits einen Rücktritt gab, konnten die zu erledigenden Fälle zu dritt gut bewältigt werden. Da die Disziplinarkommission jedoch vermehrt auch ausserhalb der eigentlichen Verfahrenserledigung – insbesondere in der Überarbeitung der vorhandenen Reglemente – tätig war und es auch zukünftig sein wird, ist ein Mindestbestand von vier Disziplinarrichtern anzustreben. Die zu Beginn der Saison 2018  /  19 neu eingeführte DK-App schuf für die Mitgliedervereine die langersehnte Transparenz. Neu sind die relevanten Verfahren sowie der ak tuelle Verfahrensstand für die Vereine online einsehbar. Seitens der Disziplinarkommission waren diesbezüglich grosse Vorarbeiten – insbesondere für die Ausarbeitung von Entscheidvorlagen – nötig. Leider hatte die DK-App öfters mit technischen Ausfällen oder Unzulänglichkeiten zu kämpfen, die mit einem für alle Vereine rechtsgleichen und reglementskonformen Verfahrensablauf nicht zu vereinbaren sind. Diesbezüglich besteht Aufholbedarf. Ebenfalls Verbesserungspotenzial besteht im Be-

reich der layoutmässigen Darstellung der Entscheide. Leider diktieren da des Öfteren technische Vorgaben das äussere Erscheinungsbild der Entscheide anstatt umgekehrt. Ebenso ist die Übersetzung der Entscheide ins Französische sowie ins Italienische aktuell nicht zufriedenstellend gelöst. Darauf liegt zukünftig das Hauptaugenmerk der Disziplinarkommission. Insgesamt wurden 992 Fälle in den Saisons 2018  /  19 und 2019  /  20 behandelt:

› Matchstrafen: 18  /  19: 72 19  /  20: 73 › Verstösse gegen das Wettspielreglement: 18  /  19: 27 19  /  20: 49 › Nichtteilnahme an Spielen (Meisterschaft und Cup): 18  /  19: 62 19  /  20: 60 › Verstösse gegen die Spiel­ organisation (bspw. Zeitmessung): 18  /  19: 21 19  /  20: 32 › Mannschaftsrückzüge: 18  /  19: 11 19  /  20: 13 › Verstösse gegen das Schiedsrichterreglement: 18  /  19: 6 19  /  20: 4 › Schiedsrichter-Kontingentsfälle: 18  /  19: 225 19  /  20: 196 › Nichtbefolgen von Schieds­richterAufgeboten: 18  /  19: 102 19  /  20: 39

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  24

Auffallend ist der deutliche und erfreuliche Rückgang der Fallzahlen bezüglich des Nichtbefolgens von SchiedsrichterAufgeboten. Dies lässt sich zumindest teilweise und auch relativierend mit dem vorzeitigen Saisonabbruch aufgrund des Coronavirus erklären. Ebenso denkbar ist, dass die Sanktionen in der Vorsaison eine präventive Wirkung gezeigt haben. Die Verstösse gegen das Wettspielreglement erfuhren hingegen eine Zunahme. Diese lässt sich dadurch erklären, dass der Disziplinarkommission ab der Saison 2019/20 durch die Schiedsrichter vermehrt Unzulänglichkeiten bei der Organisation einer Meisterschaftsrunde mitgeteilt wurden. In der Vorsaison wurde hingegen nicht ein einziger solcher Fall gemeldet. Ebenso fällt auf, dass leider weiterhin rund 50% der Mitgliedervereine von swiss unihockey das Schiedsrichterkontingent nicht erfüllen. Die Disziplinarkommission hat in den letzten zwei Jahren enorm viel geleistet und erreicht. Dabei hat sie sich auch nicht gescheut, Dinge anders zu machen, als noch ihre Vorgänger. Dies alles war nur dank der grossen Leistungsbereitschaft, der speditiven und effizienten Arbeitsweise aller Kommissionsmitglieder sowie einem ausserordentlichen Teamgeist möglich.


Der Schweizer Torhüter Pascal Meier wurde an der WM in Prag 2018 zum «Most Valuable Player» MVP gewählt. Er ist der erste Schweizer, der diese Auszeichnung erhielt.

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  25


Finanzen & Personal «swiss unihockey steht trotz einem Minus im Jahr 2019 finanziell gesund da und setzt die vorhandenen Gelder bedarfsgerecht ein. Der Verband wird in Zukunft in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld finanziell noch mehr gefordert sein.»

Die Bekanntheit von Unihockey in der Schweiz steigt stetig, was wir unter anderem auch unserem top motivierten und eingespielten Team zu verdanken haben. swiss unihockey hat in den vergangenen Jahren vieles richtig gemacht, doch wir sind noch lange nicht am Ziel.»

Markus Bürki Mitglied Zentralvorstand & Chef Finanzen

Die personelle Situation auf der Geschäftsstelle hat sich äusserst positiv entwickelt. Finanziell konnte das Jahr 2018 deutlich besser abgeschlossen werden als budgetiert.

Mike Bracher Leiter Finanzen & Services

Verlauf des Jahres 2018 erhielten alle Headcoaches eine Festanstellung. Dem Verband ist es ein Anliegen, bestmögliche Bedingungen für sein Personal zu schaffen und es zu fördern. Momentan ist die Geschäftsstelle gut aufgestellt und es gibt keine Bestrebungen, den Personalbestand noch weiter zu vergrössern.

Die Stimmung auf der Geschäftsstelle ist sehr gut, was sich auch in der im Jahr 2019 durchgeführten Mitarbeiterumfrage wiederspiegelt. Zwar kam es zum einen oder anderen Personalwechsel, jedoch konnten die offenen Stellen ausnahmslos wieder mit den bestmöglichen Personen besetzt werden. Dies zeigt, dass swiss unihockey von aussen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Ein wichtiger Schritt war zudem die Professionalisierung des Trainerstaffs: Im

Finanziell war das Jahr 2018 äusserst positiv, es konnte mit einem Gewinn von CHF 9786 abgeschlossen werden, obwohl mit einem Defizit von CHF 149  913 gerechnet wurde. Dieses Ergebnis konnte hauptsächlich auf Grund zusätzlicher Mittel von Swiss Olympic und durch den

deutlich geringeren Verlust der Frauen U19-WM in St. Gallen & Herisau erreicht werden. Das Jahr 2019 schliesst ziemlich genau wie budgetiert mit einem Verlust von CHF 140  012 (Budget CHF –129  989) ab. Der Hauptgrund für das Minus ist die Frauen-WM in Neuenburg. In den vergangenen Jahren konnten immer erfreuliche Resultate erzielt werden, was darauf zurückzuführen ist, dass der Budgetprozess sehr ernst genommen wird und auch unter dem Jahr mit den ISTZahlen abgeglichen wird. Für das Budget 2020 hat der Zentralvorstand zusätzliche Mittel für die neue ITStrategie gesprochen. Diese dienen dazu, die IT-Infrastruktur von Grund auf

Gewinne  /  Verluste 2013  –  2019 –140  012 CHF

72  483 CHF

5552 CHF

30 565 CHF

635 CHF 2096 CHF

–100  000

–50  000

–20  000

–10  000

–5000

–200  000

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  26

–2000

–1000

–500

0

500

1000

2000

5000

10  000

20  000

50  000

100  000

200  000

9786 CHF


UHT Semsales holte 2019 den ersten Cuptitel für die Romandie. Ein Jahr später wiederholten sie den Triumph in Bern.

zu überdenken und zu gegebener Zeit entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Dieses Thema wird swiss unihockey auch über das Jahr 2020 hinaus beschäftigen. Zudem wird das Coronavirus das Budget 2020 komplett auf den Kopf stellen und es ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar, wie sich das auswirken wird. Die komplette Jahresrechnung für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 sind online verfügbar: www.swissunihockey.ch/downloadcenter

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  27


Jahresrechnung: Bilanz 2018 & 2019 BE ZEICHNUNG

31 . 1 2 . 2019

%

31 . 1 2 . 2018

%

ABWEICHUNG

Aktiven

Flüssige Mittel 3 479.30

1 750.20

1 729.10

Bankguthaben

Kassen

3 719 971.88

3 310 847.86

409 124.02

Total Flüssige Mittel

3 723 451.18

80.8%

3 312 598.06

82.2%

410 853.12

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Debitoren Vereine und Dritte Wertberichtigung Forderungen Total Forderungen aus Lieferungen und Leistung

491 160.60

370 253.95

–34 000.00 457 160.60

120 906.65

–46 000.00 9.9%

324 253.95

12 000.00 8.0%

132 906.65

Übrige kurzfristige Forderungen übrige kurzfristige Forderungen

Total Übrige kurzfristige Forderungen

–500.00 0.0%

–500.00

500.00 0.0%

500.00

Vorräte Drucksachen

1.00

Total Vorräte

1.00

1.00 0.0%

1.00

– 0.0%

Aktive Rechnungsabgrenzung Aktive Rechnungsabgrenzungen

340 837.30

Total Aktive Rechnungsabgrenzung

340 837.30

Umlaufvermögen

279 139.00 7.4%

4 521 450.08 98.1%

279 139.00 3 915 492.01

61 698.30 6.9% 97.1%

61 698.30 605 958.07

Finanzanlagen Bank Mietkaution Darlehen IFF Anteilsscheine IDS Total Finanzanlagen

3 500.75

3 500.75

25 000.00

25 000.00

1 000.00

1 000.00

29 500.75

0.6%

1 000.00

– 0.0%

28 500.75

Mobile Sachanlagen Mobiliar

1.00

1.00

Maschinen und Geräte

1.00

1.00

3 500.00

7 000.00

–3 500.00

1.00

1.00

Spielmaterial (Banden  /  Boden) Fahrzeuge Total Mobile Sachanlagen

3 503.00

0.1%

7 003.00

0.2%

–3 500.00

Immaterielle Sachanlagen Software

54 000.00

Total Immaterielle Sachanlagen

54 000.00

1.2%

108 000.00

2.7%

54 000.00

Anlagevermögen

87 003.75

1.9%

116 003.00

2.9%

–28 999.25

4 608 453.83

100%

4 031 495.01

100%

576 958.82

Total Aktiven

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  28

108 000.00

–54 000.00


Jahresrechnung: Bilanz 2018 & 2019 BE ZEICHNUNG

31 . 1 2 . 2019

%

31 . 1 2 . 2018

19.3%

231 559.46

%

ABWEICHUNG

5.7%

657 499.04

Passiven

Verbindlichkeiten aus Lieferungen  /  Leistungen Kreditoren

889 058.50

Total Verbindlichkeiten aus Lieferungen  /  Leistungen

889 058.50

231 559.46

657 499.04

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Vereinen

248 144.20

248 144.20

Fonds Label Kinderunihockey

372 389.00

372 705.00

–316.00

Schiedsrichterpool

204 928.24

223 339.64

–18 411.40

Fonds Regionalliga

7 600.00

7 600.00

Kapital Aktionsfonds Nationalliga Männer

37 964.90

27 336.45

10 628.45

Kapital Aktionsfonds Nationalliga Frauen

24 630.60

17 107.65

7 522.95

Rekursvorschüsse Vereine Durchlaufkonten  /  Abklärungskonten

4 049.40

6 788.80

–2 739.40

übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

91 261.28

135 997.72

–44 736.44

Total Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

990 967.62

21.5%

783 275.26

19.4%

207 692.36

Passive Rechnungsabgr.  /  kfr. Rückstellungen Passive Rechnungsabgrenzungen

1 434 671.45

1 570 892.40

–136 220.95

Rückstellung Steuern

15 000.00

15 000.00

Rückstellungen Ferien  /  Überzeit

70 000.00

41 000.00

29 000.00

Total Passive Rechnungsabgr.  /  kfr. Rückstellungen

1 519 671.45

33.0%

1 626 892.40

40.4%

–107 220.95

Kurzfristiges Fremdkapital

3 399 697.57

73.8%

2 641 727.12

65.5%

757 970.45

Langfristiges Fremdkapital Depotgelder Vereine

438 000.00

439 000.00

–1 000.00

Rückstellungen

399 550.00

Total langfristiges Fremdkapital

837 550.00

18.2%

878 550.00

21.8%

–41 000.00

Langfristiges Fremdkapital

837 550.00

18.2%

878 550.00

21.8%

–41 000.00

4 237 247.57

91.9%

3 520 277.12

87.3%

716 970.45

Fremdkapital

439 550.00

–40 000.00

Verbandskapital Verbandskapital Jahresergebnis

511 217.89

501 431.59

–140 011.63

9 786.30

9 786.30

–149 797.93

Total Verbandskapital

371 206.26

8.1%

511 217.89

12.7%

–140 011.63

Eigenkapital

371 206.26

8.1%

511 217.89

12.7%

–140 011.63

4 608 453.83

100%

4 031 495.01

100%

576 958.82

Total Passiven

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  29


Jahresrechnung: Erfolgsrechnung 2018 & 2019 BE ZEICHNUNG

RECHNUNG 2019

BUD G E T 2019

RECHNUNG 2018

ABWEICHUNG IS T  /  BUD G E T

%

Betriebliche Ertrag

Beiträge Mitglieder Beiträge öffentlicher Bereich Beiträge privatrechtlicher Bereich Erträge Supporter Erträge aus Veranstaltungen

5 102 766.00

5 155 600.00

5 258 271.00

–52 834.00

–1.0%

63 485.00

76 000.00

74 858.00

–12 515.00

–16.5%

1 877 867.80

1 919 450.00

1 830 228.60

–41 582.20

–2.2%

7 713.95

11 000.00

7 500.00

–3 286.05

–29.9%

1 869 643.15

1 556 000.00

1 154 538.28

313 643.15

20.2%

Erträge aus Aus- und Weiterbildung

183 402.40

203 350.00

167 080.00

–19 947.60

–9.8%

Diverse betriebliche Erträge (inkl. Bussen)

493 124.85

403 960.00

383 479.55

89 164.85

22.1%

9 598 003.15

9 325 360.00

8 875 955.43

272 643.15

2.9%

7 955.45

–3 500.00

–21 234.58

9 605 958.60

9 321 860.00

8 854 720.85

284 098.60

Aufwand WM  /  EM

140 062.65

107 500.00

181 699.29

32 562.65

Aufwand Wettkämpfe

162 993.75

172 000.00

194 248.22

–9 006.25

Aufwand Training

153 927.25

135 000.00

49 658.45

18 927.25

Total Betrieblicher Ertrag brutto Ertragsminderung

Total Betrieblicher Ertrag

11 455.45 –327.3%

3.0%

Direkter Spartenaufwand

Spitzensport

Aufwand Sportmedizin

14 098.80

20 000.00

3 966.50

–5 901.20

471 082.45

434 500.00

429 572.46

36 582.45

Aufwand Junioren WM

108 015.38

72 000.00

36 939.25

36 015.38

Aufwand Wettkämpfe

135 840.92

179 500.00

124 145.56

–43 659.08

Aufwand Training

164 911.60

161 500.00

84 789.50

3 411.60

Total Spitzensport

8.4%

Nachwuchsleistungssport

203.45

Aufwand Nachwuchsprojekte  /  Scouting

Aufwand Sportmedizin

307 795.95

308 000.00

267 700.05

–204.05

Total Nachwuchsleistungssport

716 563.85

721 000.00

513 777.81

–4 436.15

–0.6%

Breitensport Aufwand Wettkämpfe Aufwand Training Aufwand Trophy  /  Kantonalauswahlen Total Breitensport

4 654.00

7 500.00

3 216.55

–2 846.00

214.00

15 000.00

84 549.90

–14 786.00

51 813.10

52 900.00

70 345.95

56 681.10

75 400.00

158 112.40

–1 086.90 –18 718.90 –24.8%

Ausrüstung Aufwand Ausrüstung Auswahlteams

188 284.70

152 000.00

209 045.10

36 284.70

Total Ausrüstung

188 284.70

152 000.00

209 045.10

36 284.70

23.9%

Total Direkter Spartenaufwand

1 432 612.10

1 382 900.00

1 310 507.77

49 712.10

3.6%

Zwischenergebnis 1

8 173 346.50

7 938 960.00

7 544 213.08

234 386.50

3.0%

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  30


Jahresrechnung: Erfolgsrechnung 2018 & 2019 BE ZEICHNUNG

RECHNUNG 2019

BUD G E T 2019

RECHNUNG 2018

ABWEICHUNG IS T  /  BUD G E T

%

Indirekter administrativer Aufwand

Personalaufwand Löhne & Gehälter

2 151 898.70

2 108 670.00

1 908 700.23

43 228.70

Honorare & Entschädigungen Externe

1 489 419.76

1 563 010.00

1 354 551.37

–73 590.24

Sozialversicherungsaufwand

415 113.27

391 856.00

371 113.88

23 257.27

übriger Personalaufwand

44 922.20

36 425.00

40 015.77

8 497.20

4 101 353.93

4 099 961.00

3 674 381.25

1 392.93

1 037 115.63

964 239.00

995 577.33

72 876.63

Repräsentationsaufwand

156 963.36

126 500.00

137 053.95

30 463.36

Warenaufwand Merchandising  /  Ausbildung

100 908.90

88 200.00

60 279.48

12 708.90

91 280.80

97 100.00

209 128.70

–5 819.20

Total Personlaufwand

0.03%

Reise  /  Repräsentation  /  Warenaufw.  /  IT Reiseaufwand

Verbandsorgan Internet  /  IT  /  Verbandslösung

242 519.25

240 962.00

372 492.80

1 557.25

1 628 787.94

1 517 001.00

1 774 532.26

111 786.94

Raumaufwand

178 671.15

216 405.00

207 778.11

–37 733.85

Verwaltungsaufwand

105 124.55

112 070.00

101 726.61

–6 945.45

Sachvers.  /  G ebühren

Total Reise  /  Repräsentation  /  Warenaufw.  /  IT

7.4%

Sachaufwand

148 530.80

127 135.00

136 034.75

21 395.80

Rechts.- und Beratungskosten

29 176.00

10 700.00

35 207.70

18 476.00

Unterhaltskosten

28 679.29

27 740.00

32 926.80

939.29

Leasing

9 153.60

9 137.00

9 153.60

16.60

57 500.00

91 000.00

88 998.00

–33 500.00

556 835.39

594 187.00

611 825.57

–37 351.61

Kosten Veranstaltungen

1 967 824.38

1 756 000.00

1 431 198.24

211 824.38

Total Kosten Veranstaltungen

1 967 824.38

1 756 000.00

1 431 198.24

211 824.38

Abschreibungen Total Sachaufwand

–6.3%

Veranstaltungen

12.1%

Abteilungen  /  Prämien Abteilungen  /  Prämien

55 772.95

99 000.00

39 881.55

–43 227.05

Total Abteilungen  /  Prämien

55 772.95

99 000.00

39 881.55

–43 227.05 –43.7%

Total indirekter administrativer Aufwand

8 310 574.59

8 066 149.00

7 531 818.87

244 425.59

3.0%

Total Betrieblicher Aufwand

9 743 186.69

9 449 049.00

8 842 326.64

294 137.69

3.1%

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  31


Jahresrechnung: Erfolgsrechnung 2018 & 2019 BE ZEICHNUNG

Ergebnis aus Betrieblicher Tätigkeit

RECHNUNG 2019

–137 228.09

BUD G E T 2019

–127 189.00

RECHNUNG 2018

12 394.21

ABWEICHUNG IS T  /  BUD G E T

–10 039.09

%

7.9%

Finanzergebnis Finanzertrag

–4.87

–4.35

–4.87

Finanzaufwand

2 536.91

1 400.00

3 174.01

1 136.91

Total Finanzergebnis

2 532.04

1 400.00

3 169.66

1 132.04

Betriebsfremder Ertrag

–1 492.70

–1 627.55

–1 492.70

Total Übriges Ergebnis

–1 492.70

–1 627.55

–1 492.70

100.0%

–138 267.43

–128 589.00

10 852.10

–9 678.43

7.5%

1 744.20

1 400.00

1 065.80

344.20

24.6%

–140 011.63

–129 989.00

9 786.30

–10 022.63

7.7%

80.9%

Übriges Ergebnis

Ergebnis vor Steuern

Steuern Kapital und Gewinnsteuern

Jahresergebnis

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  32


Bericht der Revisionsstelle 2018

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  33


Bericht der Revisionsstelle 2019

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  34


Resultate A-Nationalteam Männer 2018 31.08.2018

Pardubice (CZE)

Schweiz – Finnland

6:4

3-Nationen-Turnier

02.09.2018

Pardubice (CZE)

Tschechien – Schweiz

5:4

3-Nationen-Turnier

19.10.2018

Uppsala (SWE)

Finnland – Schweiz

4:3 n. P.

Euro Floorball Tour

20.10.2018

Uppsala (SWE)

Schweden – Schweiz

5:1

Euro Floorball Tour

21.10.2018

Uppsala (SWE)

Schweiz – Tschechien

5:6 n. P.

Euro Floorball Tour

01.12.2018

Prag (CZE)

Schweiz – Lettland

7:3

WM-Gruppenspiel

02.12.2018

Prag (CZE)

Schweiz – Deutschland

13:1

WM-Gruppenspiel

04.12.2018

Prag (CZE)

Tschechien – Schweiz

6:4

WM-Gruppenspiel

06.12.2018

Prag (CZE)

Schweiz – Norwegen

3:2 n. V.

WM-Viertelfinal

08.12.2018

Prag (CZE)

Schweden – Schweiz

5:4 n. P.

WM-Halbfinal

09.12.2018

Prag (CZE)

Tschechien – Schweiz

2:4

WM-Bronzespiel

06.09.2019

Zielonka (POL)

Polen – Schweiz

1:10

Polish Open

07.09.2019

Zielonka (POL)

Schweiz – Tschechien

3:4 n. P.

Polish Open

08.09.2019

Zielonka (POL)

Schweiz – Slowakei

12:2

Polish Open

08.11.2019

Hämeenlinna (FIN)

Schweden – Schweiz

10:6

Euro Floorball Tour

09.11.2019

Tampere (FIN)

Finnland – Schweiz

3:1

Euro Floorball Tour

10.11.2019

Vantaa (FIN)

Schweiz – Tschechien

8:2

Euro Floorball Tour

30.01.2020

Poprad (SVK)

Elfenbeinküste – Schweiz

0:51

WM-Qualifikation

31.01.2020

Poprad (SVK)

Russland – Schweiz

2:11

WM-Qualifikation

01.02.2020

Poprad (SVK)

Schweiz – Belgien

26:1

WM-Qualifikation

02.02.2020

Poprad (SVK)

Schweiz – Slowakei

16:3

WM-Qualifikation

2019

2020

A-Nationalteam Frauen 2018 31.08.2018

Pardubice (CZE)

Slowakei – Schweiz

3:12

3-Nationen-Turnier

02.09.2018

Pardubice (CZE)

Tschechien – Schweiz

5:4

3-Nationen-Turnier

09.11.2018

Neuenburg

Schweiz – Finnland

5:8

Euro Floorball Tour

10.11.2018

Neuenburg

Schweiz – Schweden

2:7

Euro Floorball Tour

11.11.2018

Neuenburg

Schweiz – Tschechien

3:4

Euro Floorball Tour

2019 06.09.2019

Salo (FIN)

Finnland – Schweiz

5:4 n. P.

3-Nationen-Turnier

07.09.2019

Eerikkilä (FIN)

Schweiz – Tschechien

4:3 n. P.

3-Nationen-Turnier

18.10.2019

Prag (CZE)

Schweden – Schweiz

7:5

Euro Floorball Tour

19.10.2019

Prag (CZE)

Tschechien – Schweiz

6:5 n. P.

Euro Floorball Tour

20.10.2019

Prag (CZE)

Schweiz – Finnland

6:10

Euro Floorball Tour

07.12.2019

Neuenburg

Schweiz – Deutschland

12:1

WM-Gruppenspiel

08.12.2019

Neuenburg

Finnland – Schweiz

4:7

WM-Gruppenspiel

10.12.2019

Neuenburg

Polen – Schweiz

0:11

WM-Gruppenspiel

12.12.2019

Neuenburg

Schweiz – Lettland

10:4

WM-Viertelfinal

14.12.2019

Neuenburg

Schweiz – Tschechien

7:6 n. V.

WM-Halbfinal

15.12.2019

Neuenburg

Schweden – Schweiz

3:2 n. V.

WM-Final

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  35


Die Kloten-Dietlikon Jets holten in der Saison 2018  /  19 das Double: Sowohl im Cupfinal wie auch im Superfinal bezwangen die Zürcherinnen Piranha Chur.

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  36


Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  37


Winner Tableau 2018 / 19 Schweizer Meister

Männer

Frauen

Grossfeld

SV Wiler-Ersigen

Grossfeld

Kloten-Dietlikon Jets

Kleinfeld

Blau-Gelb Cazis

Kleinfeld

UHC Oekingen

Cupsieger

Männer

Frauen

Grossfeld

Tigers Langnau

Grossfeld

Kloten-Dietlikon Jets

Kleinfeld

Blau-Gelb Cazis

Kleinfeld

UHT Semsales

Supercup

Männer

Frauen

Floorball Köniz

Piranha Chur

Internationale Ergebnisse

Männer A

Frauen A

4. Platz

Euro Floorball Tour in Uppsala (SWE)

Bronze

WM in Prag (CZE)

Männer U19

4. Platz

Euro Floorball Tour in Neuenburg (SUI)

Frauen U19

4. Platz

Euro Floorball Tour in Uppsala (SWE)

2. Platz

Polish Cup in Polen

4. Platz

U19-WM in Halifax (CAN)

4. Platz

Euro Floorball Tour in Neuenburg (SUI)

Unihockey Tigers Langnau bezwang in einem packenden Cupfinal 2019 GC Unihockey im Penaltyschiessen.

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  38


Winner Tableau 2019 / 20 Schweizer Meister Aufgrund des Meisterschaftsabbruchs wurden keine Schweizer Meister 2019  /  20 gekürt.

Cupsieger

Männer

Frauen

Grossfeld

Zug United

Grossfeld

Piranha Chur

Kleinfeld

Blau-Gelb Cazis

Kleinfeld

UHT Semsales

Supercup

Männer

Frauen

SV Wiler-Ersigen

Piranha Chur

Internationale Ergebnisse

Männer A

Frauen A

2. Platz

Polish Open

4. Platz

Euro Floorball Tour in Prag (CZE)

3. Platz

Euro Floorball Tour in Finnland

Silber

WM in Neuenburg (SUI)

Männer U19 4. Platz

Frauen U19 Euro Floorball Tour in Finnland

3. Platz

Euro Floorball Tour in Prag (CZE)

2. Platz

Polish Cup in Polen

Piranha Chur holte sich 2020 den Cuptitel zurück.

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  39


Der SV Wiler-Ersigen gewann im Superfinal 2019 den 12. Meistertitel und schloss somit zu Rekordhalter Rot-Weiss Chur auf.

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  40


Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  41


Awards & Ehrungen Saison 2018  /  19

NLA Männer MVP

Deny Känzig

SV Wiler-Ersigen

Bester Torhüter

Pascal Meier

GC Unihockey

Bester Trainer

Luan Misini

GC Unihockey

Bestes Schiedsrichter-Paar

Corina Wehinger  /  Sandra Zurbuchen

Liga-Topscorer

Billy Nilsson

Zug United

MPP

Deny Känzig

SV Wiler-Ersigen

MVP

Corin Rüttimann

Piranha Chur

Beste Torhüterin

Monika Schmid

Kloten-Dietlikon Jets

Bester Trainer

Felix Coray

UHV Skorpion Emmental

Bestes Schiedsrichter-Paar

Christian Crivelli  /  Davide Rampoldi

Liga-Topscorerin

Corin Rüttimann

Piranha Chur

MPP

Andrea Wildermuth

UHC Laupen

NLA Frauen

v.l.n.r.: Bruno Schmutz (Unternehmensspezialist, Mobiliar Generalagentur Chur), Corin Rüttimann und Stefan Caprez (Präsident Piranha Chur)

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  42


Saison 2019  /  20 Aufgrund der abgebrochenen Saison 2019  /  20 hat das Nationalliga­ komitee entschieden, keine Auszeichnungen zu vergeben.

NLA Männer Liga-Topscorer

Michael Schiess

UHC Waldkirch-St. Gallen

Corin Rüttimann

Piranha Chur

NLA Frauen Liga-Topscorerin

v.l.n.r.: Thomas Eberle (Präsident UHC WaSa), Michael Schiess und Hanspeter Blaser (Leiter Schadendienst MobiliarGeneralagentur St. Gallen)

Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  43


T R O P S N E Z T I P S N O T R V O S G N I N I A R T S BI Swisslos

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Geschäftsbericht 2018  /  19  /  20  45

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Geschäftsbericht swiss unihockey 2018/19/20  

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