__MAIN_TEXT__

Page 1

GESCHÄFTSBERICHT 2016/17 2017/18


2


INHALT VORWORT 4 ÜBER UNS

5

ZENTRALVORSTAND 8 GESCHÄFTSSTELLE 9 VERBAND 11 SPORT 14 NATIONALLIGA

16

REGIONALLIGA 17 MARKETING & EVENTS

19

ETHIK 20 DISZIPLINARKOMMISSION 21 FINANZEN & PERSONAL

23

BILANZ 2016 & 2017

24-25

ERFOLGSRECHNUNG 2016 & 2017

26-28

BERICHT DER REVISIONSSTELLE

30-31

WINNER TABLEAU

34-35

RESULTATE

38-39

AWARDS & EHRUNGEN

40-41

Bilder von: Fabian Trees & Thomas Lüthi

3


VORWORT Liebe swiss-unihockey-Mitglieder Erneut hat swiss unihockey und der Unihockeysport in der Schweiz in den letzten Jahren einen grossen Schritt nach vorne gemacht. Erstmals konnten die Playoffs unserer höchsten Herren-Nationalliga im TV bestaunt werden. Und werden auch in Zukunft dort zu sehen sein. Als grosses Highlight der vergangenen zwei Jahre darf die Resonanz und die Ausstrahlung des Superfinals und der TV-Spiele auf SRF zwei gesehen werden. Der Herren-Superfinal 2017 fand am Samstagabend zur Primetime statt, was den Final erstmals einem breiteren Publikum näherbrachte. Die TV-Bilder aus den Playoffs, die 2018 erstmals auf SRF zwei übertragen wurden, brachten den Beweis, dass swiss unihockey und die Vereine fähig sind aus den infrastrukturell schwierigen Sporthallen professionelle TV-Bilder zu produzieren. Unihockey entwickelt sich zur TV-Sportart und schreitet an der Spitze der Hallensportarten voran. Dies hat auch die SRG bemerkt – und den TV-Vertrag um weitere fünf Jahre verlängert. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Schweizer Unihockeys!

Weniger erfolgreich war die Einführung des Online-Spielberichts. Die Lancierung an sich ist zwar zukunftsweisend, das Programm selber sorgt aber noch für Probleme, die so schnell wie möglich behoben werden müssen.

ohne Energie in interne Grabenkämpfe zu verschwenden. Zusammen mit den Sponsoren gebührt ihnen der grosse Verdienst, dass unsere Sportart weiterwächst und je länger je stärker in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird.

Sportlich lieferte die erstmalige Teilnahme an den World Games in Polen einen Höhepunkt. Einerseits präsentierte sich die Sportart Unihockey dort als valable Olympia-Sportart. Andererseits trat die Herren-Nationalmannschaft als starke Einheit auf und lieferte beachtliche Leistungen. Das Team von David Jansson besiegte Finnland und brachte die Schweden im Final an den Rand einer Niederlage. Dieses Erlebnis brachte das nötige Selbstvertrauen in die Mannschaft, um später im Jahr mit dem ersten Schweden-Sieg Historisches zu erreichen.

In diesem Sinne danke ich euch allen für euren Einsatz und euer Herzblut zu Gunsten des Unihockeys!

Immer wieder fällt mir auf, dass Unihockey stärker als andere Verbände von seinen Vereinen, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden profitiert. Dieses Engagement der Basis hilft der Sportart enorm, sich weiterzuentwickeln

4

Daniel Bareiss, Zentralpräsident


ÜBER UNS Schnell, dynamisch, spektakulär. Unihockey bietet gewaltige Emotionen, technische Leckerbissen und taktische Kabinettstücke. Doch was trägt eigentlich der Verband dazu bei? Für eine nachhaltige, gesunde Entwicklung des Unihockeysports bauen wir auf ein solides Fundament mit unseren Vereinen und deren Spielerinnen und Spielern. Die ganzen Verbandsstrukturen werden deshalb konsequent auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder ausgerichtet. Unser Zentralvorstand als Führungsgremium entwickelt die strategische Ausrichtung des Unihockeysports in der Schweiz. Unsere Kommissionen haben ihrerseits die Aufgabe, die notwendigen Rahmenbedingungen in Form von Reglementen, Weisungen und

Planungsgrundlagen zu schaffen, um einen geordneten Spielbetrieb zu ermöglichen. Unsere Geschäftsstelle sorgt schliesslich für die operative Umsetzung dieser Vorgaben und unsere Judikative stellt sicher, dass die Nichteinhaltung der vorgegebenen Regelungen Konsequenzen hat. Das Bestehen dieser Gefässe dient dem Ziel, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit der dynamische, emotionsreiche Unihockeysport in einem definierten und kontrollierten Umfeld gespielt, gelebt und erlebt werden kann. Der Schweizerische Unihockeyverband besteht seit 1985, ist seit 1989 Mitglied der Swiss Olympic Association und entwickelt sich immer weiter. Mit über 32 000 Lizenzierten hat sich Unihockey zu einer der beliebtesten

5

Teamsportarten der Schweiz entwickelt. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Lizenzierten stetig gewachsen, heute hat sich swiss unihockey nachhaltig in den Top-3 der Teamsportverbände der Schweiz etablieren können. Im Leistungssport bewegt sich das Schweizer Unihockey mit hoher Beständigkeit auf internationalem Spitzenniveau. Die Schweizer Teams mitsamt Auswahlen spielen regelmässig um die Medaillenränge. Im Breitensport fördern und pflegen wir die Freude am fairen Spiel. Mit der Organisation von Schülermeisterschaften fördern wir den Nachwuchs und streben eine nachhaltige Entwicklung des Unihockeysports an.


ZENTRALVORSTAND Der Zentralvorstand von swiss unihockey setzt sich als Führungsgremium für eine gesunde und nachhaltige Entwicklung des Unihockeysports ein. Das sechsköpfige Gremium positioniert das Unihockey nach aussen in den Gefässen Politik, Wirtschaft, Sport und Medien. Innerhalb des Verbandes sorgt der Vorstand für die strategische Ausrichtung von swiss unihockey. Der Zentralvorstand inklusive Geschäftsführer (v.l.n.r.): Anton Britschgi, Markus Bürki, Andreas Landolt, Daniel Brunner, Daniel Bareiss, Jörg Beer und Michael Zoss.

Zentralpräsident Daniel Bareiss

Geschäftsführer Michael Zoss

Präsident Regionalliga Anton Britschgi

Präsident Nationalliga Andreas Landolt

Regionalligapräsidentenkonferenz

Nationalligakomitee

Regionen 1 – 7

NLA

NLB

Chef Sport & Technik Daniel Brunner

Auswahl- & SportausLeistungsschuss sportkommission ANK

8

Chef Finanzen Markus Bürki

Kontrollausschuss

TK

SK

Chef Marketing Jörg Beer


GESCHÄFTSSTELLE Die lebendige Geschäftsstelle in Ittigen (BE) ist das operative Organ von swiss unihockey und kümmert sich um das Tagesgeschäft des Verbandes.

Geschäftsführer ist Michael Zoss, zudem fungiert er als Bindeglied zum Zentralvorstand und dem internationalen Verband IFF. In den drei Bereichen Sport, Marketing & Events sowie Administration beschäftigt swiss unihockey 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Geschäftsführer Michael Zoss

Sport Reto Balmer (80%)

Marketing & Events Daniel Kasser (80%)

Finanzen & Services Christine Fischer

Spielbetrieb Carla Scheidegger

Marketing & Events Reto Gyger

Sekretariat Marcella Käsermann (50%)

Spielbetrieb Stephan Studer

Marketing & Events / Nationalliga Simon Stettler

Cup/Lizenzen/Transfers/ Admin RL/Buchhaltung Nina Schürch

Spielbetrieb Benjamin Keller (80%)

Marketing & Events Barbara Furer (50%)

IT Curdin Kasper

Ausbildung Clemens Strub (60%)

Kommunikation Petra Kropf

Softwareentwickler Yannick Gafner (80%)

Nachwuchs Lukas Schüepp (60%)

Praktikantin Marketing & Events Selina Steiner

Spitzen-SR/SR-Ausbildung Thomas Erhard (70%)

Schiedsrichter Jonas Uebersax (50%)

Auswahlen Remo Manser

Auswahlen Christelle Wohlhauser (80%)

9


ZAHLEN & FAKTEN 2016/17

2017/18

32‘324

33‘072

19‘886

20‘254

2‘183

2‘195

schaften

schaften

Lizenzierte

Spiele Mann-

403 Vereine

Lizenzierte

Spiele Mann-

400 Vereine

1‘533

1‘557

richter

richter

Schieds-

Schieds-


VERBAND «Unihockey hat in den letzten Jahren viel investiert und beginnt nun zu ernten. Die Anerkennung sowie die Wahrnehmung steigen, die finanzielle Unterstützung nimmt zu und die Professionalisierung der Spieler, Trainer und Vereine schreitet zügig voran.»

«Unihockey hat durch die Zusammenarbeit der Vereine mit dem Verband schon Grosses erreicht, ist aber noch lange nicht am Zenit: Der Superfinal führte als Türöffner zu den TV-Spielen, die Nationalmannschaften feiern regelmässig WM-Medaillen, die Anzahl der Lizenzierten steigt, die Vereine arbeiten immer besser.»

Daniel Bareiss, Zentralpräsident

Michael Zoss, Geschäftsführer

Durch die erstmalige TV-Übertragung der Playoffspiele und dem schon etablierten Superfinal geniesst Unihockey eine erhöhte Medienpräsenz. An etlichen Fronten konnte sich der Verband stabilisieren, gibt sich damit aber nicht zufrieden. Wiederum darf swiss unihockey auf zwei erfreuliche Jahre zurückblicken. Die Zusammenarbeit mit Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport konnte erfolgreich vorangetrieben werden. Auf der Geschäftsstelle ist personelle Stabilität eingekehrt, trotz teilweise negativen Budgetierungen bleiben die Finanzabschlüsse positiv. Das Verbandsbudget konnte von 5,8 auf rund 7,3 Millionen Franken gesteigert werden. Die günstigen Voraussetzungen sorgten für positive Outputs: So konnten etwa die Events wie der Superfinal oder auch der Cupfinal weiterentwickelt werden und befinden sich auf einem sehr hohen Niveau. An der in Kirchberg durchgeführten Euro Floorball Tour im Herbst 2017 konnte

die Männer-Nationalmannschaft ihren ersten Sieg gegen Schweden seit der Gründung von swiss unihockey feiern. Zuvor gewann das Team an den World Games die Silbermedaille. Sportlich befindet sich swiss unihockey damit in den Top 3 der Welt und kann durch die kontinuierliche Zunahme der Lizenzierten weiterwachsen. Als Vorzeigeverband von Swiss Olympic profitiert Unihockey von seiner homogenen und loyalen Community. Der Unihockeyverband und seine Mitglieder sind flexibler und dynamischer als andere Sportverbände. Unihockey wächst weiterhin relevant und ist komplett frei von Skandalen. In den vergangenen Jahren konnte der Verband den Online Spielbericht (OSB) einführen und etablieren. Die neue swiss-unihockeyApp konnte eingeführt werden. Insgesamt vermochte der Verband die Informatikabteilung zu stabilisieren, das gewünschte Niveau ist

11

aber noch nicht erreicht. Für die Schlussphase der Saison wurde beispielsweise der OSB wegen Fehleranfälligkeit vom Netz genommen, jedoch stehen die Fehlerbehebungen und eine erneute Optimierung kurz vor dem Abschluss. Mit der Stabilisierung gibt sich swiss unihockey allerdings nicht zufrieden, eine Steigerung an allen Fronten ist erstrebenswert. In der nahen Zukunft stehen weitere Herausforderungen an, die es zu meistern gibt. Die Lizenziertenanzahl soll durch eine bessere Vermarktung weiter steigen. Die internationale Konkurrenzfähigkeit soll zunehmen, ein Sieg über Schweden soll nicht mehr zu den Ausnahmen gehören. Die Übertragung der Playoffs sorgten für Präsenz in der Medienwelt, nicht nur die SRF ist auf den Unihockeyzug aufgesprungen. Der Grundstein für noch mehr ist gelegt.


SPORT «Die grossen Schritte der vergangenen zwei Jahre dürfen nicht als Benchmark für die Zukunft genommen werden. Eine Phase der Konsolidierung ist notwendig, um Prozesse und Qualität zu sichern und nachhaltige Erfolge zu ermöglichen. Die Weichen sind gestellt.»

«Der Sport entwickelt sich auf allen Ebenen rasant weiter. Wir sind gefordert und müssen dynamisch bleiben, um weiterhin der Weltspitze anzugehören.» Reto Balmer, Leiter Sport

Daniel Brunner, Mitglied Zentralvorstand und Chef Sport & Technik

Swiss Way Seit Beginn der Saison 2016/17 trainieren die Auswahlteams von swiss unihockey nach der neuen Schweizer Spiel- und Ausbildungsphilosophie «Swiss Way». Die einheitlich verwendete Sprache bildet die Spielerinnen und Spieler nach den definierten Spielprinzipen aus. In einem nächsten Schritt gilt es den Swiss Way stärker in die Trainerausbildung einfliessen zu lassen, um die Vereine noch besser zu erreichen. Herren-Nationalmannschaften Mit der gewonnen Bronze-Medaille an der WM in Riga 2016 hat die Herren-Nati das Minimalziel erreicht und ist in die Medaillenränge zurückgekehrt. Seit der Verpflichtung von David Jansson sind stetige Fortschritte und ein klarer Weg zu erkennen. Die Art und Weise, wie das Team zusammenarbeitet und auftritt, macht grosse Freude. Die Spieler stossen jeweils hochmotiviert zur Nationalmannschaft und kehren mit neuer Inspiration in ihre Klubs zurück. An der Euro Floorball Tour in Kirchberg vom November 2017 erreichte die Equipe von Jansson gar Historisches: Im 66. Anlauf konnte erstmals Schweden bezwungen werden. Der 7:5-Sieg vor heimischem Publikum war hochverdient und die logische Folge der positiven Entwicklung in den letzten Jahren. Im Dezember 2018 stehen in Prag die nächsten Weltmeisterschaften an. Die U19-Junioren-Nati erreichte an der WM in Växjö, nach der Silbermedaille 2015, nur den enttäuschenden vierten Rang. Das harte Verdikt: drei Niederlagen und zwei Siege in fünf Spielen. Alle drei Partien gegen die Referenz-Nationen gingen verloren. Jedoch

scheiterte die U19-Nati im Halbfinal am späteren Weltmeister Finnland nur knapp. Im vermutlich besten Spiel eine Schweizer Junioren-Nati aller Zeiten führten die Schweizer im letzten Drittel zwischenzeitlich mit 6:3, mussten sich aber in der Verlängerung geschlagen geben.

Spieler auf der Leistungsschiene entstanden. Als positiver Nebeneffekt sind durch diese Leistungszentren auch bezahlte Trainerstellen entstanden. Die Liga-Strukturen im Grossfeld-Bereich werden laufend optimiert. So wurden zuletzt bei der U14/U17-Meisterschaft zwei Stärkeklassen eingeführt.

Damen-Nationalmannschaften Erneut holte sich die Damen-Nati an der WM in Bratislava die Bronzemedaille. Das Team hat unter dem neuen Trainer-Staff spielerisch und taktisch grosse Fortschritte erzielt und konnte sich damit innerhalb der Weltspitze behaupten. Im Dezember 2019 steht nun die Heim-WM in Neuchâtel an. Mit weiter gesteigertem Trainingsaufwand und zusätzlichen Zusammenzügen soll die Basis für den nächsten Schritt gelegt werden.

Der Nutzungsvertrag zwischen swiss unihockey und der Win4 Management AG für die Nutzung des Sportzentrums in Winterthur wurde gegengezeichnet. swiss unihockey darf den Sportkomplex über 15 Jahre als Nationales Leistungszentrum verwenden.

Für die talentiertesten Schweizer Juniorinnen begann die Vorbereitung auf die U19-HeimWM 2018 bereits im Sommer 2015. Unter dem Titel «18-Karat-Gold» wurde ein Förderprojekt lanciert, um Talente früher zu erfassen und enger zu betreuen. Die Entwicklung im internationalen Unihockey verläuft auch auf Stufe der Damen U19 rasch und steil. Will die Schweiz weiterhin konkurrenzfähig bleiben, müssen Vereine, Verband und Spielerinnen noch enger zusammenarbeiten. Nur wenn genügend Athletinnen zur Verfügung stehen, diese durch gute Trainer/innen und mit ausreichendem Trainingsumfang ausgebildet werden, kann das investierte Geld seine Wirkung erzielen. Nachwuchsbereich, Leistungszentren Seit der Einführung der Regionalen Leistungszentren vor zwei Jahren sind in vielen Regionen Trainingsangebote für Spielerinnen und

14

Trainer Neben dem massiven Ausbau des Kursangebots und der Anpassung der Ausbildungsstruktur darf das im Herbst eingeführte Trainertool als Innovation genannt werden. Das Tool wird bereits von über 2500 Trainern genutzt und enthält über 250 qualitativ hochstehende Übungen und Spielformen. Die Optimierung der Trainerbildung stellt in den nächsten Jahren die grösste Herausforderung dar. Ein Verband mit der Reichweite von swiss unihockey muss in diesem Bereich noch grosse Schritte machen, um eine Trainerkultur zu entwickeln. Dank neuen Geldern von Seiten des Bundes sowie geschickter Lobby-Arbeit innerhalb des neu zusammengesetzten Swiss-OlympicExekutivrats, kommt swiss unihockey in den Genuss von finanzierten Traineranstellungen. Seit dem 1. Januar 2018 stehen dem Verband 400 Stellenprozent zur Verfügung, welche nun nach und nach besetzt werden können.


Schiedsrichter Die Anpassung der Qualifikationsstufen ist eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre. Dadurch können die Ressourcen bei der Organisation und der Ausbildung noch besser gebündelt werden. Zudem wird die Einsatzplanung flexibler und die Juniorenligen erhalten mehr Gewicht. Die Ausbildung wurde mit der Schaffung einer 50%-Stelle «Fachleiter Ausbildungskoordination» weiter gestärkt. International ist insbesondere der Einsatz von Corina Wehinger und Sandra Zurbuchen an U19-WM der Herren in Växjö herauszuheben.

15


NATIONALLIGA «Der Sport entwickelt sich rasant, durch die Übertragung im TV konnte ein sehr grosser Sprung gemacht werden. Unihockey wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Zusammenarbeit unter den Vereinen ist sehr gut, alle arbeiten im Sinne der Weiterentwicklung unseres Sports.»

«Mit den TV-Spielen haben wir den endgültigen Beweis erhalten, dass Unihockey telegen ist. Die Vereine, die Nationalliga und swiss unihockey haben den hohen Ansprüchen von TV-Produzenten und Sponsoren gerecht werden können. Nun müssen auch die Heimspiele der NLA als einzelne Events weiterentwickelt werden.»

Andy Landolt, Nationalliga-Präsident

Simon Stettler, Verantwortlicher Nationalliga

swiss unihockey ist stolz, können die Saisonhöhepunkte mit den Superfinals und den Cupfinals vor ausverkauftem Haus stattfinden. Zudem wurden in der letzten Saison erstmals Playoff-Spiele im öffentlichen TV übertragen. Die positive Entwicklung des Sports in allen Bereichen der Nationalliga hat mehrere Ursprünge. Die Livestreaming-Plattform swissunihockey.tv trug erheblich dazu bei, dass Unihockey in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird. Auf der Webseite wurden in der Spielzeit 2016/17 2.6 Millionen Interaktion gezählt. Die Arbeitsgruppe Livestream arbeitet sehr professionell, bei allen Vereinen konnte Stufe 2 mit Kommentar und Resultateinblendungen eingeführt werden und gilt nun als Standard. Die Qualität der Bilder ist teils beachtlich und findet sogar Zugang in Struktursendungen von SRF. Der Livestream soll aber weiter verbessert werden. Vor allem dank der erfolgreichen Zusammenarbeit im Rahmen des Superfinals konnten in der Saison 2017/18 erstmals Playoff-Spiele auf SRF zwei ausgestrahlt wurden. In insgesamt sechs Playoffviertel- und Playoffhalbfinalspielen meldete das SRF über 300‘000 Zuschauer. Die Vereine und der Verband haben bewiesen, dass sie mit Ihrer professionellen Arbeit ein valabler Partner der SRF sind. Der TV-Vertrag mit der SRG konnte deshalb um weitere fünf Saisons bis 2022/23 verlängert werden. Nach den rückläufigen Zuschauerzahlen in der Saison 2016/17 konnten diese im Folgejahr sowohl bei den Herren als auch bei den Damen wieder gesteigert werden. Ein Tiefpunkt der vergangenen Jahre liegt bei der

Infrastruktur der Hallen, bei denen keine Fortschritte verzeichnet werden konnten. Viele Vereine können sich nicht weiterentwickeln, weil die Sporthallen keinen höheren Ansprüchen genügen. Sportlich gestaltete sich sowohl die Herren- als auch die Damenliga ausgeglichen. Bei den Herren liegt kein Team mehr abgeschlagen am Tabellenende, an der Spitze sind keine grossen Vorsprünge zu erkennen. Dies gestaltet die Saisons ausgeglichen und lässt jederzeit überraschende Resultate zu. Immer mehr Schweizer Spieler befinden sich athletisch und technisch auf Weltklasse-Niveau. Bei den Damen hatte die Ligaaufstockung auf zehn Teams keinen negativen Einfluss auf die Höhe der Resultate. Zudem konnte das Nationalligakomitee der Damen mit neuen motivierten Leuten besetzt werden. Insgesamt wurde die Nationalliga innerhalb der Verbandsstrukturen gestärkt. Wichtige Anträge in den vergangenen zwei Jahren: ∞∞ Die NL wird an Gewinnen aus dem Superfinals beteiligt. Die Verteilung ist Sache des NLK. ∞∞ Die Nationalliga begleitet den Reformprozess innerhalb des Verbandes aktiv. Die Nationalligapräsidenten-Konferenz hat den Antrag gutgeheissen, weitere Schritte zur Stärkung der Nationalliga sind bestätigt. ∞∞ Die Vereine beteiligen sich an den Personalkosten des Nationalliga-Verantwortlichen. ∞∞ Der Modus «Superfinal» anstelle einer Finalserie wurde bis 2023 festgelegt.

16

Die Nationalliga soll in den kommenden Jahren mit den Vereinen die Infrastruktur professionalisieren. Mittelfristig müssen alle Spiele der Herren auf mobilen Unihockeyböden gespielt werden. Damit soll die sportliche Attraktivität gesteigert werden, so dass die Zuschauerzahlen und die öffentliche Wahrnehmung weiter steigen kann. An einem Workshop arbeiten die Nationalliga-Vereine zudem an einer 5-Jahresstrategie. Ziel ist es eine Grundlage zu schaffen, dass alle Vereine diese Entwicklung mitgehen können.


REGIONALLIGA «Die Entwicklung der Ligen ist positiv, der Sport erregt Aufsehen und entwickelt sich rasant. Die Kantonalverbände müssen gefördert werden, um die Zukunft in ihrer Umgebung mitzugestalten.» Anton Britschgi, Präsident Regionalliga & Mitglied Zentralvorstand

Die Entwicklung der verschiedenen Kantonalverbände schreitet voran, der Austausch unter den Vereinen hat sich auch überkantonal verbessert. Die Zahl der Lizenzierten in den Regionalligavereinen ist konstant, in vielen Kategorien gar wachsend. Die Regionalliga blickt auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Die regionalen Spitzenligen haben grosse Fortschritte erzielt, so ist beispielsweise die 1.Liga GF der Herren nahe am Niveau der NLB. Belege dafür sind die Auf- & Abstiegsplayoffs, welche jeweils mit knappen Resultaten ausgingen. Auch die 2.Liga hat sich seit der Ligareform 2016 stark verbessert. Die Spielqualität konnte ebenso wie die Organisation der Spiele konnte optimiert werden, so dass eine attraktive Liga mit engen Spielen entstanden ist. Weniger schön sind die Regelungen für die Wahrung der Vereinsdurchmischung, die zugunsten einer möglichst grossen Breite eingeführt werden mussten. In Zukunft dürfen keine zweiten Mannschaften eines Vereins in der 1. Liga GF antreten. Ebenfalls wurde eine Einschränkung definiert für Vereine, welche zwei Teams in der 2.Liga GF haben. Auch hierfür wurde eine Übergangsregelung gefunden, die den Vereinen eine gewisse Planungssicherheit ermöglicht.

Die Entwicklung der Kantonalverbände hat die Regionalliga stark beschäftigt. In der Romandie wurden neue Kantonalverbände gegründet, damit Unihockey in der Westschweiz verstärkt wahrgenommen und weiterentwickelt werden kann. Die ersten Erfolge sind bereits sichtbar, diverse Vereine erzielten in der vergangenen Saison schon positive Meisterschaftsresultate und der Austausch im Bereich der Juniorenförderung hat sich verbessert. Hinsichtlich der Juniorenentwicklung der Stufe D hat sich die Regionalliga stark für die Wünsche und Anliegen der Vereine eingesetzt. Die geplanten Anpassungen wurden daraufhin zurückgestellt. Ebenso konnten diverse Anträge der Vereine zum Schiedsrichterwesen der zuständigen Schiedsrichterkommission unterbreitet werden. Die Anliegen der Vereine werden nun genauer geprüft. Der Zeitplan bezüglich der Regionalisierung konnte aufgrund spät auftauchender Schwierigkeiten nicht befolgt werden. Jedoch wurde in der Zwischenzeit an einer Lösung für die Zukunft gearbeitet. In den kommenden Monaten soll die Umsetzung ein klares Bild über die Verantwortung und Kompetenzen liefern. Deswegen wird es hinsichtlich der DV 2018 nur geringe Anpassungen geben.

17

Die grösste Veränderung erfährt die Regionalliga intern: Anton Britschgi tritt aus dem Zentralvorstand zurück und wird sich stärker als Schiedsrichter engagieren. Als Regionenpräsident der Region IV (Zentral) will sich Britschgi erneut wählen lassen. Seinem Nachfolger wünscht Britschgi viel Erfolg und spannende Herausforderungen im Zentralvorstand. Durch die Dynamik im Verband und die erhöhte Medienpräsenz steigen die Ansprüche an die Vereine und die Verbandsführung. Nun geht es darum, mit der nächsten Entwicklungswelle mitzureiten. Die Kantonalverbände müssen aktiv werden und sich ihrer Verantwortung und Rolle bewusstwerden. Hierfür werden die Kantonalverbände in den kommenden Monaten besucht und zu verschiedenen Themen offen befragt werden. Wenn die Ligen sportlich näher zusammenrücken, muss in Zukunft noch mehr Aufwand betrieben werden. So sollen auch Spiele der höchsten Regionalliga zu Events umfunktioniert werden.


ZAHLEN & FAKTEN Nur Regionalliga

2017/18

Teams

63/100 62 231/1000 221

Lizenzierte

3258/10 000 3139 63 64 330 335 4835 5004

Region 3 Nord

82 81 397 403 5334 5501

Region 4 Zentral

32 32 178 183 2854 2954

Region 5 Zürich

52 47 335 305 4944 4537 58 59

Region 6 Ost Region 7 Süd

100%

Vereine

Region 2 Bern

Region 1 West

2016/17

267 279 4007 4078 16 15 37 38 612 593

18


MARKETING & EVENTS «swiss unihockey hat unermüdlich darauf hingearbeitet, die Bekanntheit von Unihockey zu erhöhen. Mit der langfristigen Zusammenarbeit mit der SRG und dem Interessen von weiteren nationalen Medienhäusern und Sponsoren zahlt sich dieser Einsatz nun aus. Wir setzen alles daran, diese Arbeit konsequent weiter zu führen.»

«Die Professionalisierung des Marketings ist Resultat von grossem Engagement der Vereine, der Nationalliga und des Verbandes. Unihockey geniesst heute eine nie dagewesene Popularität und steht bezüglich Ausstrahlungskraft klar an der Spitze aller Hallensportarten.» Jörg Beer, Mitglied Zentralvostand & Chef Marketing

Daniel Kasser, Leiter Marketing & Events

swiss unihockey konnte den eingeschlagenen Weg auf Ebene der Events und deren Vermarktung beibehalten. Das mediale Interesse an Unihockey hat insgesamt zugenommen, was sich positiv auf die Vermarktung auswirkt. Die Qualität der durchgeführten Events konnte durch eine mediale Begleitung gesteigert werden. Insbesondere die Bewirtschaftung der Social-Media-Kanäle und die Produktion von Videocontent wurde ausgebaut. Sämtliche Veranstaltungen von swiss unihockey, inklusive Ligacupfinals, konnten via Livestream oder sogar live am TV mitverfolgt werden. Die Reichweite konnte damit massiv gesteigert werden. Ebenfalls konnte durch grossen Einsatz der Vereine und Zusammenarbeit zwischen swiss unihockey und der Nationalliga das Webstreaming der NLA-Partien grosse Fortschritte erzielen. Für die erstmaligen TV-Spiele und die EFT in Kirchberg wurden die Hallen TV-tauglich gemacht. Damit jeder NLA-Verein die Möglichkeit hatte, ein TV-Spiel auszutragen, investierte swiss unihockey in massgeschneiderte Wandabdeckungen, die nun bei sämtlichen Heimspielen eingesetzt werden können. Des Weiteren wurden für die TV-Spiele TVLicht, LED-Banden, TV-Podeste und spezielle Unihockeyböden eingebaut.

Durch die Kampagne «Wir zeigens dir!» während den Playoffs 2018 ist es gelungen, dem interessierten Zuschauer Unihockey näher zu bringen. Die Medienpartnerschaft mit Blick brachte starke Reichweite, die Einbindung der Vereine stärkte das «wir»-Gefühl. Nach dem geknackten Stadionrekord mit dem Superfinal 2017, stellte sich swiss unihockey im Folgejahr eine grosse Herausforderung: Die SWISS-Arena war durch eine Eishockeyveranstaltung am Samstag besetzt. Deshalb wurde der Superfinal auf Sonntag verschoben, die Aufbauarbeiten konnten erst am selben Morgen starten. Die U19-WM liess sich erfolgreich vermarkten, die Medienpräsenz in der Ostschweiz war gross und die Zusammenarbeit mit der Stadt St. Gallen konstruktiv. Gleichzeitig schaffte die Organisation der Juniorinnen-WM eine gute Grundlage für die im nächsten Jahr anstehende Damen-WM in Neuchâtel. Die Efforts der letzten Jahre trugen dazu bei, dass swiss unihockey bei den bestehenden wie auch potentiellen Partnern als aufsteigender, innovativer und professioneller Verband wahrgenommen wird. Die Vermarktung der TV-Spiele verlief kostendeckend erfolgreich, die Partnerschaften mit der Mobiliar sowie Gast Reisen konnten verlängert werden. Als Goldsponsor konnte Waldis Tresore AG (Som-

19

mer 2017) und Concordia (ab Sommer 2018) dazugewonnen werden. Erfreulicherweise hat sich die SRG dazu entschieden, Unihockey langfristig als TV-Sportart zu etablieren. Seit 2017 zählt swiss unihockey zudem auf folgende Partnerschaften: ∞∞ Ochsner Sport (Ausrüster Schiedsrichter/ Funktionäre und Auswahlen OFF COURT) ∞∞ Sportagon mit FAT PIPE (Ausrüster Auswahlen ON COURT) ∞∞ Sport Mind (Vermarktungspartner Zweijahresvertrag) ∞∞ Die Mobiliar (Sponsor Webstreaming) ∞∞ Xtendx (Sponsor Webstreaming) Die Akquise eines zweiten Hauptsponsors hingegen ist nach wie vor nicht gelungen. Das Potential für zwei weitere Goldsponsoren besteht ebenfalls. Die geschaffenen Supportervereinigungen «Golden Circle» und «Swiss Floorball Friends» haben noch Steigerungspotenzial. Die Events von swiss unihockey nehmen erfreulicherweise qualitativ und mengenmässig zu. Umso wichtiger ist es, den Bedürfnissen gerecht zu werden und die Strukturen auch im Bereich Vermarktung immer wieder neu anzupassen.


ETHIK «swiss unihockey engagiert sich bei ethischen Fragen mit ganzem Herzen, erledigt in diesem Bereich seine Hausaufgaben pflichtbewusst und erfüllt die Vorgaben von Swiss Olympic. Dennoch muss die Sensibilisierung für das Thema Ethik weiter vorangetrieben werden.» Michael Zoss, Geschäftsführer

Die Einhaltung ethischer Grundsätze ist swiss unihockey ein grosses Anliegen. Der Unihockeysport zeichnet sich auch dadurch aus, dass der Umgang auf und neben dem Feld stets fair und respektvoll bleibt. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Da der Verband ausserhalb des Spielbetriebs keinen direkten Einfluss auf die Vereine oder deren Mitglieder hat, setzt er lediglich die Grenzen oder in unserem Wortjargon: die Banden dafür. Dabei werden die Vorgaben von Swiss Olympic vollumfänglich umgesetzt. Bei der Umsetzung unserer Events achten wir auf die Einhaltung des nachhaltigen Eventprofils von Swiss Olympic. Ausserdem basiert die nun gerade eingeführte Funktionärsvereinbarung auf der Ethik-Charta. Grobe Verstösse gegen diese Ethik-Charta gab

es in den vergangenen Jahren keine. Diverse kleinere Fälle konnten gelöst werden, ohne dass grösserer Schaden für die Betroffenen entstanden sind. Bei den wenigen auftretenden Ethik-Fällen konnte jeweils schnell und professionell reagiert werden. swiss unihockey wirkt bei solchen beratend und unterstützend.

swiss unihockey entwickelt sich in punkto Ethik immer weiter und plant fleissig weitere Projekte. Die Einführung der Funktionärsvereinbarung steht bevor, die Einführung der Spielervereinbarung mit den Nationalspielern ist geplant. Die Sensibilisierung «Gegen sexuelle Übergriffe» muss immer wieder aufgegriffen werden.

In den letzten Jahren konnten die Projekte «Cool&Clean» sowie «Respekt gegenüber Schiedsrichtern» erneut erfolgreich durchgeführt werden. Die Auswahl- und Leistungssportkommission (ALK) mit zwei Athleten wurde gegründet und eigeführt. Alle Funktionäre und Mitarbeiter des Verbands haben swiss unihockey ihre Interessenkonflikte offengelegt. Tritt ein solcher auf, kann dieser bereits früh transparent gelöst werden.

swiss unihockey ist gewillt ethischen Grundsätzen weiterhin ein Schwerpunkt einzuräumen und steht für einen sauberen und fairen Sport.

20


DISZIPLINARKOMMISSION

«Durch das neue System für die Abhandlung von Disziplinarverfahren erhoffen wir uns mehr Transparenz und bei allen Beteiligten weniger Aufwand.» Beat Haberthür, Disziplinarkommission

In den letzten beiden Jahren weist die Disziplinarkommission erneut hohe Fallzahlen aus. Wiederum hat aber der grösste Teil der Verfahren mit den Gegebenheiten während den Spielen nichts zu tun. Insgesamt wurden in den Saisons 2016/17 und 2017/18 1250 Fälle behandelt, 75% von diesem Total beziehen sich auf Verfahren abseits der Spiele. Aufgrund dieser statistischen Werte kann davon ausgegangen werden, dass sich unsere lizenzierten Spielerinnen und Spieler diszipliniert und vorbildlich verhalten. Beispielsweise machen Verfahren nach Matchstrafen nur etwa 12% der Fälle der Disziplinarkommission aus. Ein differenzierter Blick über die verschiedenen Fälle liefert einen Überblick: ∞∞ Matchstrafen III (16/17: 76 Fälle, 17/18: 83 Fälle) ∞∞ Verstösse gegen das Wettspielreglement (WSR) (152, 126) ∞∞ Nichtteilnahme an Spielen (95, 84) ∞∞ Verstössen gegen die Spielorganisation (bspw. Zeitmessung) (33, 21) ∞∞ Mannschaftsrückzüge (10, 13) ∞∞ Verstösse gegen das Schiedsrichterreglement (SRR) (300, 378) ∞∞ Kontingentsfälle (202, 204) ∞∞ Nichtbefolgen von Schiedsrichter-Aufgeboten (80, 90)

Werden die Fallzahlen der Matchstrafen III und Verstösse gegen das Wettspielreglement in Relation zu Anzahl Spielen und Spielerinnen & Spieler gesetzt, können wir beruhigt feststellen, dass wir uns disziplinarisch auf einem sehr hohen Niveau bewegen. Der Organisationsgrad ist bei den meisten Vereinen sehr gut, das Verhalten der meisten Spielerinnen und Spieler vorbildlich. Als besonderes Problem im Disziplinarwesen wurde in den letzten beiden Jahren der kontinuierlich steigende Aufwand für ein einzelnes Verfahren und die ungenügende Transparenz des Verlaufs von Verfahren erkannt. Vom Feststellen eines regelwidrigen Verfahrens (bspw. fehlerhafte Zeitmessung) bis zum Abschluss des Verfahrens (Ausstellen des Entscheids) und einer eventuellen Nachbearbeitung (Wiedererwägung/Rekurs) wurde immer mehr Zeit beansprucht. Insbesondere der unstrukturierte Mailverkehr und teilweise sogar postalisch eingereichte Schriftstücke erschwerten die transparente und zügige Abwicklung der Verfahren. Damit die Lage in Zukunft entschärft wird hat swiss unihockey ein System entwickelt, welches den betroffenen Vereinen von Anfang an vollkommene Transparenz über den gemeldeten Regelverstoss, das eingeleitete Verfahren und dessen Stand gibt. Durch das einheitliche System wird der Verlauf eines

21

Verfahrens exakt vorgegeben. Die involvierten Stellen werden nach jedem Schritt elektronisch informiert, ein- und ausgehende Informationen werden strukturiert sichergestellt. Die Disziplinarkommission erhofft sich dadurch den Aufwand für die Bearbeitung von E-Mails und Telefonaten erheblich zu reduzieren, damit ein Verfahren jeweils zeitnah abgeschlossen werden kann. Das System wird zu Beginn der Saison 2018/19 eingeführt werden.


FINANZEN «Der Verband ist finanziell sehr gesund, die vorhandenen Gelder wurden bedarfsgerecht für die stetige Entwicklung des Unihockeys eingesetzt. Diesen Weg gilt es auch in den kommenden Jahren konsequent weiterzugehen.»

«Die Finanz- & HR-Prozesse konnten wir deutlich vereinfachen und sind damit effektiver geworden. Der durchgängige ersichtliche Datenfluss hat für swiss unihockey und auch für die Vereine eine hohe Transparenz geschaffen.»

Markus Bürki, Mitglied Zentralvorstand & Chef Finanzen

Christine Fischer, Leiterin Finanzen & Services Geschäftsstelle

Der Verband ist finanziell gut abgestützt, die Zahlen stimmen positiv. Im Personalbereich konnten die stetigen Wechsel der letzten Jahre eingestellt werden. Auf der Geschäftsstelle konnte die Fluktuation des Personals während längerer Zeit erfolgreich gestoppt werden. Um dagegen anzugehen wurde vermehrt darauf geachtet, passende Personen für die zu besetzenden Stellen zu rekrutieren. Zudem wurden die Praktikantenstellen mehrheitlich in Fixstellen umgewandelt. Dies soll mehr Kontinuität schaffen, da der jährliche Personalwechsel in den Abteilungen jeweils schwierig zu bewältigen war. Die durchgeführten Erweiterungen im Verbandsportal erleichtert in Zukunft die Arbeit der Vereine. Auf dem Portal ist der durchgängige Datenfluss und damit jede Buchung gegenüber den Vereinen sofort ersichtlich.

Finanziell konnte swiss unihockey die letzten beiden Jahre erfreulicherweise besser abschliessen als budgetiert. Für das Jahr 2016 wird ein Gewinn von CHF 5‘552 ausgewiesen, im Folgejahr steht ein Gewinn von CHF 72‘483 zu Buche. Die erfreulichen Gewinne kamen durch gute Kostenkontrollen und Mehreinnahmen zu Stande. Auch der überarbeitete und transparente Budgetprozess trug zu diesem Ergebnis bei. Per 31. Dezember 2017 beträgt das Eigenkapital von swiss unihockey CHF 501’431. Zusammen mit den Rückstellungen betragen die Rücklagen von swiss unihockey CHF 830’981 oder 23 Prozent der Bilanzsumme. Für das Budget 2018 werden die zusätzlichen Gelder von Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport helfen, den Verband und das Unihockey in der Schweiz weiter zu professionalisieren und voranzutreiben.

swiss unihockey organisiert in den kommenden Jahren mit der Damen-U19-WM 2018 in St. Gallen & Herisau sowie der Damen-WM 2019 in Neuchâtel zwei Grossanlässe. Diese beiden Anlässe wirken sich stark auf die kommenden Budgets aus. Leider muss bei beiden Veranstaltungen von einem Defizit ausgegangen werden, welches grösstenteils durch das ordentliche Budget gedeckt werden muss. Dementsprechend wird swiss unihockey in den kommenden Jahren gefordert sein, die notwendigen Mittel zu generieren, um die erwarteten Defizite der Grossanlässe zu decken. Ebenfalls fordern werden uns in Zukunft die neuen Investitionen in die Weiterentwicklung unserer IT-Verbandslösung. Die komplette Jahresrechnung für die Geschäftsjahre 2016 & 2017 sind online verfügbar unter: www.swissunihockey.ch/downloadcenter

Gewinne/Verluste 2011 - 2017 72‘483 CHF

5‘552 CHF

-30‘564 CHF

643 CHF 2‘096 CHF

-117‘169 CHF

23

-200‘000

-100‘000

-50‘000

-20‘000

-10‘000

-5‘000

-2‘000

-1‘000

-500

0

500

1‘000

2‘000

5‘000

10‘000

20‘000

50‘000

100‘000

200‘000

24‘156 CHF


JAHRESRECHNUNG: BILANZ 2016 & 2017 Bezeichnung

31.12.2017

%

31.12.2016

%

Abweichung

AKTIVEN Flüssige Mittel Kassen Bankguthaben Total Flüssige Mittel

1’524.85

1’709.95

-185.10

2’725’129.75

2’437’552.99

287’576.76

2’726’654.60 76.0%

2’439’262.94 68.0%

287’391.66

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Debitoren Vereine und Dritte

378’436.34

437’142.00

Wertberichtigung Forderungen

-46’000.00

-46’000.00

Total Forderungen aus Lieferungen und Leistung

332’436.34

9.3%

391’142.00

-58’705.66 – 10.9%

-58’705.66

Übrige kurzfristige Forderungen Kontokorrent Verein Events

11’239.91

11’239.91

Travel Cash Cards Teamchefs

3’752.03

7’003.84

-3’251.81

15’602.39

-15’602.39

übrige kurzfristige Forderungen

Total Übrige kurzfristige Forderungen

14’991.94

0.4%

33’846.14

0.9%

-18’854.20

Vorräte Drucksachen

1.00

1.00

PR-/Merchandise-Artikel

8’000.00

11’000.00

Total Vorräte

8’001.00

0.2%

11’001.00

– -3’000.00 0.3%

-3’000.00

Aktive Rechnungsabgrenzung Aktive Rechnungsabgrenzungen

301’560.40

Total Aktive Rechnungsabgrenzung

301’560.40

UMLAUFVERMÖGEN

524’622.94 8.4%

3’383’644.28 94.3%

524’622.94

-223’062.54 14.6%

-223’062.54

3’399’875.02 94.8%

-16’230.74

Finanzanlagen Anteilscheine IDS

1’000.00

Total Finanzanlagen

1’000.00

1’000.00 0.0%

1’000.00

– 0.0%

Mobile Sachanlagen Mobiliar Maschinen und Geräte Spielmaterial (Banden / Boden) Fahrzeuge Total Mobile Sachanlagen

1.00

1.00

500.00

1’000.00

-500.00

22’000.00

42’000.00

-20’000.00

1’500.00

5’000.00

-3’500.00

24’001.00

0.7%

48’001.00

1.3%

-24’000.00

Immaterielle Sachanlagen Software

180’000.00

Total Immaterielle Sachanlagen

180’000.00

5.0%

137’000.00

3.8%

43’000.00

ANLAGEVERMÖGEN

205’001.00

5.7%

186’001.00

5.2%

19’000.00

3’588’645.28

100%

3’585’876.02

100%

2’769.26

TOTAL AKTIVEN

24

137’000.00

43’000.00


JAHRESRECHNUNG: BILANZ 2016 & 2017 Bezeichnung

31.12.2017

%

31.12.2016

%

Abweichung

PASSIVEN Verbindlichkeiten aus Lieferungen / Leistungen Kreditoren

320’913.86

Total Verbindlichkeiten aus Lieferungen / Leistungen

320’913.86

262’962.84 8.9%

262’962.84

57’951.02 7.3%

57’951.02

Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Schiedsrichterpool

276’892.80

259’604.50

17’288.30

Kapital Aktionsfonds Nationalliga Herren

20’988.90

18’488.90

2’500.00

Kapital Aktionsfonds Nationalliga Damen

13’044.45

12’044.45

1’000.00

Durchlaufkonto / Abklärungskonto

20’972.40

8’190.70

12’781.70

übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

37’766.58

102’605.70

-64’839.12

Total Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

369’665.13

10.3%

400’934.25

11.2%

-31’269.12

Passive Rechnungsabgr. / kfr. Rückstellungen Passive Rechnungsabgrenzungen

1’553’084.70

1’698’980.80

Rückstellung Steuern

15’000.00

15’000.00

Rückstellungen Ferien / Überzeit

55’000.00

50’000.00

-145’896.10 – 5’000.00

Total Passive Rechnungsabgr. / kfr. Rückstellungen

1’623’084.70 45.2%

1’763’980.80 49.2%

-140’896.10

KURZFRISTIGES FREMDKAPITAL

2’313’663.69 64.5%

2’427’877.89

-114’214.20

67.7%

Langfristiges Fremdkapital Depotgelder Vereine

444’000.00

445’000.00

-1’000.00

Rückstellungen

329’550.00

284’050.00

45’500.00

Total Langfristiges Fremdkapital

773’550.00

21.6%

729’050.00 20.3%

44’500.00

LANGFRISTIGES FREMDKAPITAL

773’550.00

21.6%

729’050.00 20.3%

44’500.00

3’087’213.69 86.0%

3’156’927.89 88.0%

-69’714.20

FREMDKAPITAL

Verbandskapital Verbandskapital Jahresergebnis

428’948.13

423’396.40

5’551.73

72’483.46

5’551.73

66’931.73

Total Verbandskapital

501’431.59

14.0%

428’948.13

12.0%

72’483.46

EIGENKAPITAL

501’431.59

14.0%

428’948.13

12.0%

72’483.46

3’588’645.28

100%

3’585’876.02

100%

2’769.26

TOTAL PASSIVEN

25


JAHRESRECHNUNG: ERFOLGSRECHNUNG 2016 & 2017 Bezeichnung

Rechnung 2017

Rechnung 2016

Abweichung

%

2017/2016 BETRIEBLICHER ERTRAG Betrieblicher Ertrag Beiträge Mitglieder

5’034’710.00

5’048’782.00

-14’072.00

-0.3%

352’315.00

239’251.00

113’064.00

32.1%

1’153’105.27

819’074.80

334’030.47

29.0%

583’680.85

613’119.46

-29’438.61

-5.0%

Erträge aus Aus- und Weiterbildung

198’361.75

179’497.85

18’863.90

9.5%

Div. betriebliche Erträge (inkl. Bussen)

394’843.85

420’893.84

-26’049.99

-6.6%

7’717’016.72

7’320’618.95

396’397.77

5.1%

-9’713.88

-16’113.99

6’400.11

-65.9%

7’707’302.84

7’304’504.96

402’797.88

5.2%

Aufwand WM/EM

141’760.54

129’091.08

12’669.46

Aufwand Wettkämpfe

111’505.91

111’028.40

477.51

Aufwand Training

89’399.25

83’031.30

6’367.95

557.60

329.65

227.95

343’223.30

323’480.43

19’742.87

Aufwand Junioren WM

58’009.35

81’593.34

-23’583.99

Aufwand Wettkämpfe

123’676.68

61’442.62

62’234.06

84’106.15

91’550.77

-7’444.62

405.50

3’191.65

-2’786.15

242’986.75

184’173.55

58’813.20

509’184.43

421’951.93

87’232.50

Aufwand Wettkämpfe

3’660.50

33’211.65

-29’551.15

Aufwand Training

88’127.10

102’043.40

-13’916.30

73’092.00

41’890.60

31’201.40

164’879.60

177’145.65

-12’266.05

136’014.95

85’471.99

50’542.96

136’014.95

85’471.99

50’542.96

37.2%

TOTAL DIREKTER SPARTENAUFWAND

1’153’302.28

1’008’050.00

145’252.28

12.6%

ZWISCHENERGEBNIS 1

6’554’000.56

6’296’454.96

257’545.60

3.9%

Beiträge öffentlicher Bereich Beiträge privatrechtlicher Bereich Erträge aus Veranstaltungen

Total Betrieblicher Ertrag brutto Ertragsminderung TOTAL BETRIEBLICHER ERTRAG

DIREKTER SPARTENAUFWAND Spitzensport

Aufwand Sportmedizin Total Spitzensport

5.8%

Nachwuchsleistungssport

Aufwand Training Aufwand Sportmedizin Aufwand Nachwuchsprojekte/Scouting Total Nachwuchsleistungssport

17.1%

Breitensport

Aufwand Trophy/Kantonalauswahlen Total Breitensport

-7.4%

Ausrüstung Aufwand Ausrüstung Auswahlteams Total Ausrüstung

26


JAHRESRECHNUNG: ERFOLGSRECHNUNG 2016 & 2107 Bezeichnung

Rechnung 2017

Rechnung 2016

Abweichung

%

2017/2016 INDIREKTER ADMINISTRATIVER AUFWAND Personalaufwand Löhne & Gehälter

1’578’545.80

1’500’579.45

77’966.35

Honorare & Entschädigungen Externe

1’449’300.61

1’388’602.50

60’698.11

304’859.45

273’805.38

31’054.07

übriger Personalaufwand

34’021.30

16’737.44

17’283.86

Total Personlaaufwand

3’366’727.16

3’179’724.77

187’002.39

Reiseaufwand

991’325.13

913’966.63

77’358.50

Repräsentationsaufwand

125’278.36

127’700.43

-2’422.07

55’016.65

75’799.95

-20’783.30

Verbandsorgan

199’477.20

201’350.45

-1’873.25

Internet/IT/Verbandslösung

348’409.75

335’983.52

12’426.23

1’719’507.09

1’654’800.98

64’706.11

232’735.98

195’767.93

36’968.05

Verwaltungsaufwand

119’437.72

124’944.54

-5’506.82

Sachvers. / Gebühren

123’163.85

124’514.96

-1’351.11

Rechts.- und Beratungskosten

18’756.00

15’457.45

3’298.55

Unterhaltskosten

38’313.90

57’375.94

-19’062.04

9’157.65

8’712.75

444.90

82’398.50

78’266.35

4’132.15

623’963.60

605’039.92

18’923.68

707’430.41

746’085.12

-38’654.71

707’430.41

746’085.12

-38’654.71

Abteilungen / Prämien

75’922.60

103’207.10

-27’284.50

Total Abteilungen / Prämien

75’922.60

103’207.10

-27’284.50

-35.9%

6’493’550.86

6’288’857.89

204’692.97

3.2%

7’646’853.14

7’296’907.89

349’945.25

4.6%

Sozialversicherungsaufwand

5.6%

Reise/Repräsentation/Warenaufw./IT

Warenaufwand Merchandising / Ausbildung

Total Reise/Repräsentation/Warenaufw./IT

3.8%

Sachaufwand Raumaufwand

Leasing Abschreibungen Total Sachaufwand

3.0%

Veranstaltungen Kosten Veranstaltungen Total Kosten Veranstaltungen

-5.5%

Abteilungen / Prämien

TOTAL INDIREKTER ADMINISTRATIVER AUFWAND

TOTAL BETRIEBLICHER AUFWAND

27


JAHRESRECHNUNG: ERFOLGSRECHNUNG 2016 & 2017 Bezeichnung

Rechnung 2017

Rechnung 2016

Abweichung

%

2017/2016

ERGEBNIS AUS BETRIEBLICHER

60’449.70

7’597.07

52’852.63

-75.21

-25.87

-49.34

1’259.85

1’186.56

73.29

1’184.64

1’160.69

23.95

Betriebsfremder Ertrag

13’702.40

240.00

13’462.40

Total Übriges Ergebnis

13’702.40

240.00

13’462.40

98.2%

Ergebnis vor Steuern

72’967.46

6’676.38

66’291.08

90.9%

484.00

1’124.65

-640.65

-132.4%

72’483.46

5’551.73

66’931.73

92.3%

TÄTIGKEIT

87.4%

Finanzergebnis Finanzertrag Finanzaufwand Total Finanzergebnis

2.0%

Übriges Ergebnis

Steuern Kapital und Gewinnsteuern

JAHRESERGEBNIS

28


29


BERICHT DER REVISIONSSTELLE 2016

30


BERICHT DER REVISIONSSTELLE 2017

31


32


33


WINNER TABLEAU 16/17 MEISTER HERREN

DAMEN

Grossfeld

SV Wiler-Ersigen

Grossfeld

UHC Dietlikon

Kleinfeld

Blau-Gelb Cazis

Kleinfeld

UHC Oekingen

CUPSIEGER HERREN

DAMEN

Grossfeld

Grasshopper Club Zürich

Grossfeld

UHC Dietlikon

Kleinfeld

UHCevi Gossau

Kleinfeld

UHC Oekingen

INTERNATIONALE ERFOLGE HERREN A

DAMEN A

3. Platz

Euro Floorball Tour in Växjö SWE

2. Platz

Euro Floorball Tour in Schaffhausen SUI

3. Platz

Weltmeisterschaft in Riga LAT

2. Platz

Euro Floorball Tour in Olomouc CZE

3. Platz

Euro Floorball Tour in Turku FIN DAMEN U19 HERREN U19

4. Platz

Euro Floorball Tour in Växjö SWE

1. Platz

Polish Cup in Polen

4. Platz

U19-WM in Växjö SWE

3. Platz

34

Euro Floorball Tour in Schaffhause SUI


WINNER TABLEAU 17/18 MEISTER HERREN

DAMEN

Grossfeld

Floorball Köniz

Grossfeld

piranha chur

Kleinfeld

Blau-Gelb Cazis

Kleinfeld

UHC Oekingen

CUPSIEGER HERREN

DAMEN

Grossfeld

SV Wiler-Ersigen

Grossfeld

piranha chur

Kleinfeld

Blau-Gelb Cazis

Kleinfeld

UHC Oekingen

INTERNATIONALE ERFOLGE HERREN A

DAMEN A

2. Platz

The World Games in Wroclaw POL

4. Platz

Euro Floorball Tour in Malmö SWE

3. Platz

Euro Floorball Tour in Kirchberg SUI

3. Platz

Weltmeisterschaft in Bratislava SVK

2. Platz

Euro Floorball Tour in Brno CZE

3. Platz

Euro Floorball Tour in Nurmijärvi FIN

HERREN U19 4. Platz

DAMEN U19

Euro Floorball Tour in Kirchberg SUI

35

4. Platz

Euro Floorball Tour in Malmö SWE

1. Platz

Polish Cup in Polen


36


37


RESULTATE A-NATIONALMANNSCHAFT HERREN 2016 04.11.2016

Växjö SWE

Finnland – Schweiz

9:5

Euro Floorball Tour

05.11.2016

Växjö SWE

Schweden – Schweiz

7:5

Euro Floorball Tour

06.11.2016

Växjö SWE

Schweiz – Tschechien

9:5

Euro Floorball Tour

03.12.2016

Riga LTV

Estland – Schweiz

4:8

WM-Gruppenspiel

04.12.2016

Riga LTV

Finnland – Schweiz

6:4

WM-Gruppenspiel

06.12.2016

Riga LTV

Schweiz – Deutschland

11:3

WM-Gruppenspiel

09.12.2016

Riga LTV

Schweiz – Norwegen

7:2

WM-Viertelfinal

10.12.2016

Riga LTV

Schweden – Schweiz

7:2

WM-Halbfinal

11.12.2016

Riga LTV

Tschechien – Schweiz

5:8

WM-Bronzespiel

2017 27.04.2017

Turku FIN

Schweiz – Schweden

5:6

Euro Floorball Tour

28.04.2017

Turku FIN

Schweiz – Finnland

0:6

Euro Floorball Tour

29.04.2017

Turku FIN

Tschechien – Schweiz

3:6

Euro Floorball Tour

27.07.2017

Wroclaw POL

Schweiz – USA

17:0

The World Games

28.07.2017

Wroclaw POL

Schweden – Schweiz

3:0

The World Games

29.07.2017

Wroclaw POL

Finnland – Schweiz

2:5

The World Games

30.07.2017

Wroclaw POL

Schweiz – Schweden

5:7

The World Games

03.11.2017

Kirchberg

Schweiz – Tschechien

4:5 n.P.

Euro Floorball Tour

04.11.2017

Kirchberg

Schweiz – Finnland

2:4

Euro Floorball Tour

05.11.2017

Kirchberg

Schweiz – Schweden

7:5

Euro Floorball Tour

2018 30.01.2018

Valmiera LTV

Italien – Schweiz

2:18

WM-Qualifikation

31.01.2018

Valmiera LTV

Schweiz – Island

22:3

WM-Qualifikation

01.02.2018

Valmiera LTV

Ungarn – Schweiz

0:21

WM-Qualifikation

38


A-NATIONALMANNSCHAFT HERREN 2018 02.02.2018

Valmiera LTV

Schweiz – Russland

17:3

WM-Qualifikation

03.02.2018

Valmiera LTV

Schweiz – Lettland

9:4

WM-Qualifikation

27.04.2018

Brno CZE

Schweiz – Finnland

10:6

Euro Floorball Tour

28.04.2018

Brno CZE

Tschechien – Schweiz

5:6 n.P.

Euro Floorball Tour

29.04.2018

Brno CZE

Schweden – Schweiz

11:7

Euro Floorball Tour

A-NATIONALMANNSCHAFT DAMEN 2016 04.11.2016

Schaffhausen

Schweiz – Tschechien

12:2

Euro Floorball Tour

05.11.2016

Schaffhausen

Schweiz – Schweden

4:9

Euro Floorball Tour

06.11.2016

Schaffhausen

Schweiz – Finnland

4:5 n.P.

Euro Floorball Tour

2017 28.04.2017

Olomouc CZE

Tschechien – Schweiz

3:6

Euro Floorball Tour

29.04.2017

Olomouc CZE

Schweiz – Schweden

4:5 n.P.

Euro Floorball Tour

30.04.2017

Olomouc CZE

Finnland – Schweiz

4:8

Euro Floorball Tour

03.11.2017

Malmö SWE

Schweden – Schweiz

10:1

Euro Floorball Tour

04.11.2017

Malmö SWE

Schweiz – Finnland

2:7

Euro Floorball Tour

05.11.2017

Malmö SWE

Tschechien – Schweiz

6:5 n.P.

Euro Floorball Tour

02.12.2017

Bratislava SVK

Schweiz – Polen

14:1

WM-Gruppenspiel

03.12.2017

Bratislava SVK

Deutschland – Schweiz

0:14

WM-Gruppenspiel

04.12.2017

Bratislava SVK

Schweden – Schweiz

12:3

WM-Gruppenspiel

07.12.2017

Bratislava SVK

Schweiz – Norwegen

10:1

WM-Viertelfinal

08.12.2017

Bratislava SVK

Finnland – Schweiz

3:0

WM-Halbfinal

09.12.2017

Bratislava SVK

Tschechien – Schweiz

2:3

WM-Bronzespiel

2018 27.04.2018

Nurmijärvi FIN

Schweiz – Finnland

1:5

Euro Floorball Tour

28.04.2018

Nurmijärvi FIN

Schweiz – Schweden

6:8

Euro Floorball Tour

29.04.2018

Nurmijärvi FIN

Tschechien – Schweiz

3:4 n.P.

Euro Floorball Tour

39


AWARDS & EHRUNGEN SAISON 2015/16 NLA Herren

NLA Damen

MVP

Kim Nilsson

Grasshopper Club Zürich

Michelle Wiki

UHC Dietlikon

Beste/r Trainer/in

Luan Misini

Grasshopper Club Zürich

Aldo Casanova

UHV Skorpion Emmental Zollbrück

Beste/r Torhüter/in

Pascal Meier

Grasshopper Club Zürich

Lara Heini

Piranha Chur

Bestes Schiedsrichterpaar

Corina Wehinger/Sandra Zurbuchen

Mirco Schatz/Paul Walter

Topscorer

Simon Flühmann

Michelle Wiki

UHC Grünenmatt

SAISON 2016/17 NLA Herren MVP

Tim Braillard

UHC Alligator Malans

Beste/r Trainer/in

Esa Jussila

UHC Alligator Malans

Bester Torhüter

Martin Hitz

Alligator Malans

Bestes Schiedsrichterpaar

Corina Wehinger/Sandra Zurbuchen

Topscorer

Joël Rüegger

Grasshopper Club Zürich

v.l.n.r.: Dario Pasquariello, Joël Rüegger, Andreas Landolt, Tim Braillard, Martin Hitz, Carla Spielmann, Reto Luginbühl, Urs Menzi.

NLA Damen MVP

Andrea Gämperli

UHC Dietlikon

Beste/r Trainer/in

Simone Berner

UHC Dietlikon

Beste Torhüterin

Monika Schmid

UHC Dietlikon

Bestes Schiedsrichterpaar

Andreas Manser/Thomas Lehmann

Topscorer

Andrea Gämperli

UHC Dietlikon

v.l.n.r.: Andreas Landolt, Andrea Gämperli, Simone Berner, Monika Schmid, Andreas Manser, Thomas Lehmann, Urs Menzi

40

UHC Dietlikon


SAISON 2017/18 NLA Herren

NLA Damen

MVP

Jan Zaugg

Floorball Köniz

Corin Rüttimann

piranha chur

MPP (most popular player)

Jan Zaugg

Floorball Köniz

Seraina Ulber

piranha chur

Beste/r Trainer/in

René Berliat

Floorball Köniz

Mika Strömberg

Unihockey Berner Oberland

Beste/r Torhüter/in

Pascal Meier

Grasshopper Club Zürich

Lara Heini

piranha chur

Bestes Schiedsrichterpaar

Corina Wehinger / Sandra Zurbuchen

Topscorer

Joël Rüegger

Christian Crivelli / Davide Rampoldi

Grasshopper Club Unihockey

Michelle Wiki

41

UHC Dietlikon


42


PARTNER HAUPTPARTNER

GOLDSPONSOREN

SILBERPONSOREN

AUSRÜSTER

MEDIENPARTNER

MEDICAL SUPPLIER

PRÄVENTIONSPARTNER

Profile for swiss unihockey

Geschäftsbericht swiss unihockey 2016/17 & 2017/18  

Geschäftsbericht swiss unihockey 2016/17 & 2017/18