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aktuell Die Kundenzeitschrift von SWICA 3– 2017

Schäfchen zählen Hilfe für Patienten mit Schlafproblemen

Solidarität in Pink Wir laufen bei Pink Ribbon mit

Gesunde Snacks fürs Hungerloch


EDITORIAL

Wie erreiche ich SWICA? Sie wählen den Kanal; wir sind für Sie da. Persönliche Beratung An einem unserer rund 50 Standorte: www.swica.ch/standorte Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr sante24 – für telefonische Gesundheitsberatung und medi­zinische Notfälle im Ausland Telefon: +41 44 404 86 86 Kundenservice 724 – für sämtliche Fragen und Meldungen an unseren Kundendienst Gratisnummer 0800 80 90 80 oder Telefonnummer der zuständigen Agentur auf Ihrer Versichertenkarte Kontaktaufnahme via Onlineformular www.swica.ch/melden für sämtliche administrativen Meldungen an unseren Kundendienst inkl. Adress­ änderungen

Solidarität Jeder kennt sie, die rosa Schleife (Pink Ribbon), das Symbol für den Kampf gegen Brustkrebs. Als Sponsor des Pink Ribbon Charity Walk zeigen wir Solida­r ität mit den Betroffenen und leisten einen kleinen Beitrag zum grossen Ziel der Sensibilisierung und besserer Heilungschancen dank Früherkennung. Solidarität ist auch ein Kernelement der obligatorischen Grundversiche­ rung. Dank dieser hat die Schweiz eines der besten Gesundheits­ systeme der Welt. Möchten Sie mehr darüber erfahren? Dann werfen Sie einen Blick auf die neue Plattform www.thema-krankenversicherung.ch, eine Initiative des Branchen­ verbands santésuisse, bei dem auch SWICA Mitglied ist. Sie finden dort u.a. Antworten auf zahlreiche Fragen. Und falls doch etwas unbeantwortet bleibt, so stellen Sie diese einfach uns. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

Dr. Reto Dahinden CEO IMPRESSUM aktuell – Die Kundenzeitschrift von SWICA. Erscheint 4  pro Jahr Herausgeber: SWICA Gesundheitsorganisation, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur Redaktion: Silvia Schnidrig, Gioia Zogg, Martina Ruoss, Claudia Brüngger Übersetzungsdienst: Véronique Decoppet Konzept und Gestaltung: Wirz Brand Relations, Zürich Fotografie/Illustrationen: Kilian Kessler, Lea Hepp, Anja Denz, istockphoto, Getty Images Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch Auflage: 400 000 Exemplare Korrektorat und Druck: Stämpfli AG, Bern

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NEWS Challenge

«Ready Steady Golf!»

Vom 11. bis zum 15. September 2017 golft das Schweizer Radio und Fernsehen mit zwei Teams quer durch die Schweiz. SWICA bringt ihr medi­ zinisches Know-how ein – schliesslich gilt es fünf Tage lang 20 Kilometer zu golfen, sprich zu laufen. Welches der beiden Teams um die SRF 3Moderatoren Anic Lautenschlager und Julian Thorner schafft es zuerst vom Genfer- an den Bodensee? Verfolgen Sie das Abenteuer auf Radio SRF 3, in der abendlichen Fernsehsendung auf SRF zwei und online auf srf3.ch. Copyright SRF

Neuer Auftritt

Krankenversicherung ganz einfach

bfu-Bergwanderkampagne

santémed wird zu Medbase

Hätten Sies gewusst?

Bereit für den Berg?

Quiz, Fragen und Antworten, Spar­ tipps, Aufgaben der Versicherer usw.: Die neue, vom Branchenverband santésuisse ins Leben gerufene Plattform ist den Versicherten gewidmet. Als Mitglied von santésuisse unter­ stützen wir diesen einfachen Zugang zu nützlichen Informationen voll und ganz. www.thema-krankenversicherung.ch

Um Wandernde für Unfallgefahren beim Bergwandern zu sensibilisieren, führt SWICA gemeinsam mit der Beratungsstelle für Unfall­verhütung (bfu) die Kampagne «Bergwandern – aber sicher» durch. Besonders vorsichtig sein sollten Wanderfans bei vereisten Passagen und Schnee­ feldern, beim Abstieg und an exponierten Lagen. www.sicher-bergwandern.ch

In den nächsten Wochen und Monaten werden die Medbase und santémed Gesundheitszentren ein neues Kleid erhalten. Im gleichen Zug werden künftig alle Standorte unter dem Namen Medbase für unsere Versicherten da sein. Der Leistungs­ umfang bleibt unverändert.

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F ok u s

Pinke Schleife gegen Brustkrebs Mit rund 37 000 jährlichen Neuerkrankungen ist Krebs in der Schweiz längst zur Volkskrankheit geworden. Bei Frauen ist Brustkrebs die mit Abstand am meisten vorkommende Krebsart. Der hierzulande übliche schnelle Zugang zu neuen Therapiemöglichkeiten, Medikamenten sowie Spezialisten und Spitälern erhöht die Überlebenschancen.


Länderübergreifendes Projekt mit Deutschland Pink Ribbon Schweiz ist seit zehn Jahren aktiv und hat bisher mehr als eine Million Franken für Brustkrebsprojekte und die Forschung gesammelt. Der erste Charity Walk fand 2008 statt: Mit dem jährlichen Solidaritätslauf wird ein sichtbares Zeichen im Kampf gegen Brustkrebs gesetzt. «Am Lauf können maximal 5000 Teilnehmende mit­ machen – letztes Jahr waren wir erstmals ausgebucht», sagt Nicole Zindel, Verantwortliche von Pink Ribbon Schweiz. «Für eine unbeschränkte Anzahl Teilnehmende haben wir letztes Jahr deshalb ein neues, nationales Projekt lanciert: die Pink-Ribbon-Schleifenroute.» Die Schleifenroute ist eine länder­ übergreifende Aktion mit Pink Ribbon Deutschland: Mit der 4500 Kilometer langen Möchten Sie sich ebenfalls solidarisch zeigen und Route durch die Schweiz am 24. September 2017 am Charity Walk im Stadion und Deutschland soll die Letzigrund teilnehmen? Für den Anlass in Zürich haben wir Bevölkerung motiviert zweimal zwei Tickets reserviert. Wer kostenlos mit­laufen werden, eine der über 100 möchte, kann eine E-Mail mit dem Betreff vorgeschlagenen Etappen «Pink Ribbon» und den persönlichen Koordinaten an zwischen Genf bzw. aktuell-wettbewerb@swica.ch oder per Postkarte Lugano und Hamburg mit an Redaktion aktuell, SWICA Gesundheits­ dem Velo oder zu Fuss organisation, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur, zurückzulegen. Die gesamte schicken. Teilnahmeschluss ist Strecke soll von April bis am 10. September 2017. ­Oktober abgedeckt werden – das Viel Glück. dabei gesammelte Geld fliesst in Jährlich erkranken die Brustkrebsprävention. in der Schweiz über 5700 Frauen an Brustkrebs, 1400 sterben daran. Brustkrebs ist die Solidarität im Vordergrund häufigste Krebserkrankung und zugleich auch Krebstodesursache Nummer 1 bei Der zehnte Pink Ribbon Charity Walk findet am Sonntag, Schweizer Frauen. 1992 rief Evelyn Lauder, 24. September 2017, im Stadion Letzigrund in Zürich statt. Schwiegertochter der Gründerin des Kos­ Erwartet werden auch dieses Jahr 5000 Läuferinnen und metikunternehmens Estée Lauder, die rosa Läufer. Es wird keine Zeit gemessen, da nicht das G ­ ewinnen, Schleife «Pink Ribbon» ins Leben und sondern die Solidarität mit den Betroffenen im Vorderengagierte sich weltweit gegen Brustkrebs. grund steht. Die vier Kilometer können gemütlich walkend Heute sind Pink-Ribbon-Organisationen, oder joggend absolviert werden. Ein vielseitiges Rahmen­ die alle eigenständig arbeiten, in über programm begleitet den Jubiläumsevent. Der Erlös aus den 30 Ländern auf allen Kontinenten tätig, Startgebühren geht an die Krebsliga Zürich und wird für die sodass die rosa Schleife weltweit als unver­ Prävention sowie die Unterstützung von Brustkrebspatien­ kennbares Symbol für die Gesundheit der tinnen eingesetzt. Als Sponsor von Pink Ribbon Schweiz ist Brust steht. Pink Ribbon will die Sensibilität SWICA im Letzigrund mit einem Stand vor Ort. für Brustkrebs stärken, da bei kaum einer anderen Krebserkrankung die Früherken­ nung so wichtig für die Heilungs­chancen ist.

Wettbewerb: 2 x 2 Tickets für den

Charity Walk

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ges u nd h eit

Ohne Sorgen bis zum Morgen Jeder Vierte kämpft mit Schlafproblemen. Das ist schlecht für die Gesundheit und erhöht die Unfallgefahr. Ein neues Programm der integrierten Versorgung unterstützt Betroffene optimal.

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störung zu erkennen, gilt als Faustformel die Dreierregel: Schlafen Sie über mehr als drei Wochen während mindestens dreier Nächte pro Woche schlecht oder wenig, könnten Sie davon betroffen sein.

Jahre – so lange schlafen wir in unserem gesamten Leben durchschnittlich. Und das aus gutem Grund: Während wir in unsere Traumwelten abtauchen, laufen in unserem Körper lebenswichtige biologische Regenerationsprozesse ab. Tatsächlich leidet aber jeder vierte Schweizer unter Schlafproblemen und/oder Schlafmangel. Jeder zehnte kämpft sogar mit einer chroni­ schen Insomnie. Die Ursachen dafür sind vielfältig und die Folgen können gravierend sein: Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen oder zu frühes Erwachen über längere Zeit verringern das Wohlbefinden sowie die ­Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Zudem bestehen Zusammenhänge zwischen Schlafmangel und Diabetes, chronischen Schmerzen, Depressionen oder Herzerkran­ kungen. Auch ein erhöhtes Unfallrisiko ist eine Folge. Laut Suva sind bis zu 20 Prozent aller Berufsunfälle auf Schlaf­ probleme zurückzuführen.

Patienten gezielt behandeln Damit Patienten mit einer Schlafstörung an die richtige Stelle gelangen, arbeitet SWICA mit mehreren Partnern aus dem Gesundheitswesen zusammen, was eine optimale Triage ermöglicht. Dabei werden die Gesundheits­ plattform BENEVITA, die tele­fonische Gesundheitsberatung sante24, das OnlineCoaching-Programm Mementor Somnium (siehe Kasten), das SWICA Care Management, Hausarztpraxen, Apothekennetzwerke, Spezial­ ärzte und Schlafzentren miteinbezogen. So können Versicherte mit weniger schweren Symptomen bereits frühzeitig professionell betreut werden. Schlaf­zentren wiederum können sich auf Personen mit schwer­wiegenden Schlaf­ störungen konzentrieren und Folgeerkrankungen gezielt therapieren oder gar verhindern. Zusammen mit der Klinik für Schlafmedizin RehaClinic Zurzach führt SWICA zudem eine Studie zum Zusammenhang zwischen Schlaf­apnoe und Schlaganfällen durch. Bei Fragen hilft unser 7 24-Kunden­ service unter der Telefonnummer 0800 80 90 80 gerne weiter – auch mitten in der Nacht.

Wie viel ist zu wenig Schlaf? In Europa schlafen wir durchschnittlich sieben Stunden pro Nacht. Doch das Schlafbedürfnis ist sehr individuell. Manche brauchen mindestens acht, anderen reichen sechs bis sieben oder gar weniger Stunden Schlaf. Auch wer manchmal nicht auf die optimale Schlafdauer kommt, muss sich keine Sorgen machen. Obwohl man die Folgen solcher Nächte am nächsten Tag deutlich spürt, gesundheits­schädigend sind sie nicht. Dauerhafter Schlafmangel kann jedoch das komplexe Zusammenspiel von lebenswichtigen Körperfunk­tionen aus dem Gleichgewicht bringen. Um eine allfällige Schlaf­ SWICA aktuell 3–2017

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ung? einer Schlafstör t. Leiden Sie an ementor.ch den Tes ww w.m Ma chen Sie unter

Online-Coaching für besseren Schlaf Das deutschsprachige OnlineCoaching-Programm Mementor Somnium wurde zusammen mit der Universität Zürich erarbeitet und hilft Betroffenen, ihr Schlafproblem ein­zuordnen und eigenverantwortlich ­anzugehen. Die erste, kostenlose Sitzung bietet verschiedene Infor­ mationen zum Thema Schlaf sowie einen wissenschaftlich validierten Fragebogen, mit dem die Schlaf­ störung genauer identifiziert wird. Ab der zweiten, kostenpflichtigen Sitzung

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kann der Nutzer das Programm entsprechend der individuellen Empfehlung starten. SWICA-Versicherte erhalten einen Rabatt auf die Programmkosten von Mementor Somnium und bezahlen lediglich 75 statt 89 Franken für das Coaching. Kunden mit den Zusatzversicherungen COMPLETA PRAEVENTA und OPTIMA erhalten bis zu 95 Prozent Rabatt.

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G es u nd h eit

Schlaftipps Keinen Kaffee oder Alkohol vor dem Schlafengehen, ein leichtes Nachtessen, keine Haustiere oder Smartphones im Schlaf­zimmer … Diese Empfehlungen sind allgemein bekannt.­ Tipps, die Sie vielleicht noch nicht kennen:

Nicht erzwingen Wenn es mit dem Schlaf nicht klappt: aufstehen und etwas Ermüdendes oder Entspannendes tun, bis sich die Schläfrigkeit zurückmeldet.

Kein Licht ins Dunkel Kleinste Lichtquellen können den Schlaf stören: ausschalten oder Schlafmaske verwenden.

Einschlafritual schaffen Wie wärs mit einem Beruhigungstee, etwas Musik hören oder einem Kräuterschaumbad?

Rauchen aufgeben Nikotin ist wie Koffein ein Stimulant und hält wach.

Cool bleiben Die ideale Temperatur zum Schlafen liegt bei 15 bis 19 Grad Celsius.

Wenns im Kopf dreht Halten Sie Gedanken schriftlich fest, um sie mental loszulassen.


W I ssenswertes

Wenn der Muskel klemmt

Verspannungen sind schmerzhaft und beeinträchtigen unser Wohlbefinden. Sie entstehen bei langem Sitzen in gleicher Haltung (am Computer oder beim Lesen) oder bei ungünstigen Schlafpositionen. Auch Fehlhaltungen, Stress und übermässig viel Sport können zu Verhärtungen führen. Um einen Muskel wieder zu entspan­ nen, gibt es verschiedene Methoden. Zum Beispiel helfen Sportsalben und Wärmekissen dabei, die Durchblutung an der betroffenen Stelle zu fördern. Ausserdem wirkt ein heisses Bad oft entspannend und regt die Blut­ zirkulation im ganzen Körper an. In vielen Fällen verschafft auch eine Massage Abhilfe. Um zu verhindern, dass der Muskel erneut steif wird, sollte man der Ursache auf den Grund gehen. Wiederkehrende Muskel­ver­spannungen führen oft zu Schonhaltungen, was weitere Verhärtungen auslösen kann.

Hautpflege nach den Ferien Im Sommer wird unsere Haut jeweils besonders beansprucht, denn die Sonne entzieht ihr Feuchtigkeit. Zusätzlich verdickt sich durch die UV-Strahlung unsere Hornhaut, und es bildet sich eine sogenannte Lichtschwiele: Diese macht unsere Haut zwar braun, aber auch rau. Nach den Ferien ist sie deshalb oft schuppig und benötigt reichhaltige Pflege. Die abgestorbenen Schuppen können Sie ablösen, indem Sie zwei Mal pro Woche ein Ganz­ körperpeeling in der Dusche machen. Cremen Sie sich danach mit einer Bodylotion ein oder verwenden Sie ein After-Sun-Produkt – dies beruhigt die Haut zusätzlich, selbst wenn Sie sich nicht mehr an der Sonne aufhalten.

Öle sind weniger geeignet, da sie wie ein Film auf der Haut liegen und schlecht einziehen. Tragen Sie auch im Spätsommer oder Herbst weiterhin Sonnenschutz auf, wenn Sie nach draussen gehen: Gebräunte Haut ist nicht UV-resistent.

Antibiotika-Coaching via App Bei der Behandlung ­bakterieller Infektionen kommen oft Antibiotika zum Einsatz. Dabei ist es ­wichtig, dass das Medikament genug lange und in der richtigen Dosierung ein­ genommen wird: Bei einem vorzeitigen Abbruch werden nicht alle Bakterien abgetötet und die noch vorhandenen können Resistenzen bilden. Um Patienten im richtigen Umgang mit Antibiotika zu unterstützen, hat TopPharm eine App (auf Deutsch) entwickelt.

So funktionierts: • Der Arzt verschreibt Ihnen ein Antibiotikum. • Sie holen das Medikament in der TopPharm-Apotheke ab. • Sie erhalten vom Apotheker eine E-Mail und öffnen diese auf Ihrem Mobilgerät. Sie laden die App «antibiotika.coach» herunter (erhält­ lich im App Store und auf Google Play). Danach öffnen Sie erneut die E-Mail und klicken auf «Jetzt App aktivieren». • Über die App begleitet Sie der Coach während der gesamten Antibiotikatherapie. er: Mehr Informationen unt tika-coac www.toppharm.ch/antibio

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P ers ö nlic h

Besser essen, besser Leben Den Kampf gegen die Kilos führte Barbara Uebersax bereits seit Jahren. Doch nach den letzten Weihnachtstagen war Schluss: Sie erreichte ihre Limite und startete das Ernährungsprogramm ­ My Coach – eine Erfolgsstory.


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gewohnheiten konnte sie ihre Ernäh­ rung in Eigenregie optimal ge­stalten. «Ich habe gelernt, wie viele Möglich­ keiten wir beim Essen haben und dass man diese bewusst wahr­nehmen soll. Dabei darf es auch Ausnahmen geben – sie sollten einfach auch Ausnahmen bleiben.» Sie geht das Programm sehr locker an. «Wenn man sich noch enger daran hält und nicht so viele Pausen macht wie ich, könnte man sicherlich noch etwas mehr Gewicht verlieren», schätzt sie. «Aber mir hat die gesamte Ernährungs­ umstellung schon In Zusammenarbeit mit sehr geholfen.» der Schweizerischen Diabetes­ Ein bisschen mehr gesellschaft und den Ernährungsdürfen die Kilos spezialisten von Oviva und aber bei ihr My Coach bietet SWICA ihren trotzdem noch Versicherten mit erhöhtem purzeln. Als zu­Diabetesrisiko oder Prädiabetes sätzliche Bewe­ unterschiedliche Programme zur gungsmotivation nachhaltigen Änderung ihres haben sie und ihr Lebensstils an. SWICA beteiligt Ehemann sich sich aus den Zusatzversiche­rungen nun zwei E-Bikes mit Beiträgen bis zu 800 Franken angeschafft. pro Jahr an den Programmen. Bei Fragen zur Deckung steht der Kundenservice 7  24 zur Ver­ fügung: 0800 80 90 80. Gerne beraten wir Sie auch am Standort in Ihrer Nähe. Bei Fragen zur Gesundheit hilft die telefonische Gesundheitsberatung *My Coach ist ein sante24 rund um die Uhr Programm zur nach­ unter der Telefonnummer haltigen Ernährungsumstellung. Es be+41 44 404 86 86.

ls Barbara Uebersax nach den USA-Ferien nach Weihnachten wieder zu Hause war und auf die Waage stand, hatte sie ihre Schmerzgrenze erreicht. Die Handarbeitslehrerin aus ­Wittinsburg (BL) haderte schon lange mit ihrem Gewicht. Neben vier Kindern, die es grosszuziehen galt, einem immer vollen Terminkalender und einem ausfüllenden Arbeitsleben hatte das Thema gesunde Ernährung schlicht nicht immer Priorität, erinnert sie sich. «Und eine Ausrede, um das Problem zu ignorieren, fand sich immer schnell», weiss sie. Doch nach zehn Tagen mit amerikanischem Essen fühlte sie sich schlicht nicht mehr wohl in der eigenen Haut: «Der Zeitpunkt war gekommen, an dem ich etwas ändern musste.» Sie begann mit My Coach*. Von Bekannten hatte sie gehört, dass das Programm funktio­ niere. «Bei meiner Recherche zum Thema habe ich dann gesehen, dass SWICA das Programm unterstützt, und bin so auf den Diabetesrisiko-Test auf der SWICAWebsite gestossen», erinnert sich Barbara Uebersax. Der Test ergab ein erhöhtes Risiko für Diabetes – eine erschreckende Vorstellung für die sonst so gesunde 52-Jährige. «Es war aber auch eine zusätzliche Motivation. Auch dass SWICA sich an den Programm­ kosten beteiligt, fand ich interessant.» Gleichzeitig hatte sie bereits Gelegen­ heit, einige Rezepte von My Coach auszuprobieren, und war positiv überrascht. «Neben viel Gemüse und Früchten enthalten sie Linsen, Quinoa oder Kichererbsen. Zutaten, die ich eigent­ lich früher schon immer zu Hause hatte, aber nie gekocht habe», lacht Barbara Uebersax. «Doch zum Glück probiere ich gerne Neues aus, und durch My Coach habe ich verschiedene tolle Rezepte und Zubereitungsarten kennengelernt.» Anders als bei einer radikalen Diät, die man wieder abschliesst, half ihr das Programm, ihre Ernährungsgewohnheiten langfristig umzu­ stellen. Zu diesem Zeitpunkt ging Barbara Uebersax auch schon länger ins Fitnessstudio. Dank viel Bewegung und der neuen Einstellung gegenüber dem Essen klappte es endlich mit dem Abnehmen: «Ich habe fünf Kilo verloren, und das ohne Jo-Jo-Effekt», sagt sie stolz.

«Der Zeitpunkt war gekommen, an dem ich etwas ändern musste.»

Ein weiterer Erfolg war für Barbara Uebersax auch, dass sie während der letzten Ferien – dieses Mal ging es nach Thailand – nicht mehr zugenommen hat. Dank ihren neuen Ess­

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inhaltet eine Starterbox mit allen wichtigen Informationen und wöchentliche Pakete mit Menüplänen, Einkaufslisten, Rezeptkarten, Bewegungstipps und Wochenchallenges. Auch Ernährungscoachings mit diplomierten Ernährungsberatern und Check-ups werden angeboten.

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W ett b ewer b

Mediterraner Charme in Ascona Direkt am Ufer des Lago Maggiore liegt ein kleines ­Paradies – das Hotel Eden Roc in Ascona. Das Luxushotel bietet seinen Gästen alles, was es für ein mediterranes Feeling braucht: einen privaten Badestrand mit PanoramaBootssteg, Zimmer und Suiten in individuellem, buntem und modernem Design, kulinarische Vielfalt in vier Restaurants sowie eine grosse Spa-Landschaft. Nehmen Sie an ­unserem Wett­bewerb teil und gewinnen Sie Kurzferien im Tessin.

Das erwartet Sie und Ihre Begleitung • Zwei Übernachtungen im Hotel Eden Roc für zwei Personen im Doppelzimmer inklusive Frühstücksbuffet • Ein Abendessen für zwei Personen im Restaurant Marina • Entspannung im Eden Roc Spa mit zwei Swimmingpools, einem Hydropool und einer grossen Saunawelt • Shuttleservice vom/zum Bahnhof Locarno oder ein Aussenparkplatz • Ticino Ticket* sowie Fahrrad- und Vespaverleih • Willkommensgetränk

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* Freie Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr im gesamten Kanton sowie Vergünstigungen auf Bergbahnen, Schifffahrten und Hauptattraktionen des Tessins.

6. 1. Wie heissen die santémed Gesundheitszentren künftig?  2. Gegen welche Krankheit setzt sich Pink Ribbon mit dem Charity Walk ein?  3. Wie heisst ein Ernährungsprogramm, mit dem man gesund und nachhaltig die eigenen Essgewohnheiten umstellen kann?  4. Welche Medikamente kommen bei der Behandlung bakterieller Infektionen oft zum Einsatz? 5. Das Online-Coaching-Programm bei Schlaf­problemen heisst Mementor ...?  6. Was kann bei einer Verspannung Abhilfe verschaffen?

Hinweis: Der Gutschein kann an Wochenenden nur nach Verfügbarkeit eingelöst werden. Während der Hochsaison (22. 06.–25. 08. 2018) und an Feiertagen ist er nicht gültig. Und so machen Sie mit Um teilzunehmen, senden Sie das Lösungswort zum Wettbewerb bis zum 30. September 2017 per E-Mail an aktuell-wettbewerb@swica.ch oder auf einer Postkarte an: Redaktion aktuell, SWICA Gesundheitsorganisation, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur. Alle Antworten auf die Fragen finden Sie in diesem Heft. SWICA aktuell 3–2017

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mei n

gesunder

leser T ipp

Snack

Getrockneter Federkohl Federkohl waschen und in kleine mundgerechte Stücke zupfen. Mit wenig Olivenöl und Kräutersalz gut mischen und auf ein Backblech legen. Bei 150 Grad etwa 15 Minuten trocknen lassen. Eine gesunde Chips-Alternative! Eingesandt von: B. Stadler, Brunnen

Frozen Yogurt mit Beeren Beeren (z.B. Heidelbeeren, Brom­ beeren, Himbeeren oder Erdbeeren) in einen kleinen Behälter geben, mit Naturejoghurt bedecken und für einige Stunden tiefkühlen. Eine Vitamin- und Proteinbombe für die heissen Sommertage. Eingesandt von: W. Knecht, Schaffhausen

Nüsse mit getrockneten Beeren Verschiedene Nusssorten wie Baum­ nüsse, Haselnüsse, Mandeln oder Cashewnüsse nach Belieben zusam­ menmischen und mit getrockneten Beeren ergänzen. Kapstachelbeeren zum Beispiel sind reich an Vitamin C. Wers exotisch mag, kann getrocknete Maulbeeren ausprobieren. Sie schmecken süss und enthalten wichtige Mineralstoffe sowie zahlreiche Vitamine.

Wenn zwischen den Hauptmalzeiten der Magen knurrt, ist klar: Ein Snack muss her. Erfahren Sie hier, mit welchen gesunden Snacks unsere Leserinnen und Leser dem kleinen Hunger ein Schnippchen schlagen.

Violet ta-Spargeln mit Hummusdip Violetta-Spargeln eignen sich wunder­bar zur Rohkost: Für den Verzehr müssen sie bloss gewaschen werden. Besonders fein sind sie mit einem Hummusdip, der aus Kicher­ erbsenpüree hergestellt wird und damit reich an pflanzlichen Eiweissen ist. Eingesandt von: D. Kirin, Zürich

Eingesandt von: C. Bato, Winterthur

Grüne Schnit tchen Knäckebrot oder Vollkornbrot mit reifer Avocado bestreichen. Einen Klecks Hüttenkäse darauf und zuoberst eine Baumnuss platzieren. Fertig ist der schnelle und gesunde Snack für zwischendurch! Eingesandt von: A. Baumann, Henggart

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A nge b ot

Kundenservice 7 24

Versicherungsfragen klären, wann immer es gerade passt Der Kundenservice 724 beantwortet Ver­siche­ rungsfragen rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr. Als einzige Krankenversicherung bieten wir diesen Service seit Anfang 2016 an. Unsere Kundinnen und Kunden nutzen ihn rege. Besonders viele Anrufe erhalten wir abends und samstags.

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m letzten Jahr haben über 54 000 Versicherte und Interessierte ausserhalb der normalen Bürozeiten (8 bis 18 Uhr) unseren Kundenservice angerufen. Die deutliche Zunahme dieses Jahr um 10 bis 20 Prozent zeigt, dass ein Bedürfnis besteht, von unterwegs, häufiger aber von zu Hause aus mit allen Unterlagen vor sich und ohne fremde Zuhörer ein Thema zu besprechen. Besonders beliebt sind Samstage und unter der Woche die Zeit zwischen 18.30 und 20 Uhr. Gegen 20.30 Uhr ist es hingegen eher ruhig und die Chancen auf keine oder nur kurze Wartezeiten stehen gut. Vier von fünf Telefonaten führt der Kundenservice auf Deutsch, den Rest auf Französisch, Italienisch oder ­Englisch. Die Fragen betreffen häufig Leistungsabrechnungen, Kosten­beteiligungen, Arztrechnungen oder das B ­ ENEVITA Bonusprogramm. Die Mitarbeitenden beantworten die Fragen entweder sofort oder nehmen das Anliegen auf und leiten eine Bearbeitung in die Wege.

Haben Sie eine Frage? 4 rund um Gerne ist unser Kundenservice 72 80.  90  0 80 die Uhr für Sie da unter 080

Zahnversicherungen

Für ein schönes Lächeln Zähne können schmerzen – auch finanziell. Bei Kindern und Jugendlichen sind Zahnstellungs­ korrekturen schon fast der Normalfall und meistens leider auch sehr teuer. Mit der Zusatz­ versicherung DENTA erhalten Versicherte bis zum vollendeten 25. Altersjahr zwischen 1000 und 4000 Franken jährlich an die Korrekturen – je nach Versicherungsvariante. www.swica.ch/de/denta

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M onitor

Sélection

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N eues aus dem G esundheitswesen

Franc h ise n u r noc h alle

er sich bei der Grundver­ sicherung für die höchste Franchise von 2500 Franken entschei­ det, erhält im Gegen­ zug einen Prämienrabatt von bis zu 1540 Franken pro Jahr. 47 Prozent der SWICA-Versicherten wählen eine höhere Franchise als die Standardvariante von 300 Franken, 14 Prozent gar die höchste Franchise von 2500 Franken. Gemäss Gesetz können Versicherte ihre Franchise

PRO  «Die Höchstfranchise gewährt Versicherten, die eigen­ verantwortlich und kosten­bewusst mit der medizinischen Versorgung umgehen, einen Rabatt. Wer angesichts absehbar hoher Ausgaben die Franchise reduziert, verhält sich entgegen ­diesem Ziel. Im heutigen System profitierten gesunde Barbara Schmid-Federer, Versicherte Nationalrätin CVP mit einem Zürich begrenzten Behandlungsbedarf am meisten von einem solchen kurzfristigen und opportunistischen Wechsel. Indem die Möglichkeit dazu beschränkt wird, stärken wir das Solidaritätsprinzip. Gleichzeitig können dadurch die Verwaltungskosten bei den Krankenversicherern gesenkt werden.»

jeweils auf Anfang Jahr anpassen. Dies will das Parla­ ment nun ändern. J a h re Um zu verhindern, ä ndern dass im Vorfeld eines grösseren planbaren Eingriffs die Franchise für ein Jahr gesenkt wird, sollen Wahlfranchisen künftig für drei Jahre gelten. Ein Wechsel der Krankenversicherung wäre in dieser Zeit trotzdem möglich. Ist diese Beschränkung sinnvoll?

CONTRA  «Nein, diese Beschränkung ist nicht sinnvoll. ­Darum habe ich in der Kommission auch dagegen gestimmt und werde weiter­hin dagegen kämpfen. Es können im Leben der Versicherten Dinge passieren, die es notwendig machen, die Franchise anzupassen. Zum Beispiel dann, wenn jemand Silvia Schenker, Nationalrätin SP arbeits­los Basel-Stadt wird und sich die materielle Situation stark verschlechtert. Oder wenn eine gravierende Diagnose gestellt wird und hohe Gesundheitskosten anfallen. Die Versicherten sollen weiterhin die Freiheit haben, ihre Franchise jährlich anzupassen.»

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Verhalten belohnen In der seit 1996 jährlich durch­ geführten Umfrage «Gesundheits­ monitor 2017» sprachen sich 72 Prozent der Befragten dafür aus, dass die Krankenversicherungen gesundheitsförderndes Verhalten belohnen sollen. In den Zusatz ­versicherungen entspricht SWICA diesem Bedürfnis mit dem ­BENEVITA Bonusprogramm. Gegen Krebs In der Schweiz erkranken jährlich rund 38 500 Menschen neu an Krebs, etwa 16 200 Per­sonen ­sterben daran. Diese Zahlen ­werden in den nächsten 20 Jahren um einen Drittel zunehmen. Darum verlängern Bund und Kantone die «Natio­nale Strategie gegen Krebs 2014 bis 2017» um weitere drei Jahre, um die Projekte zur Präven­ tion und Früherkennung sowie ­Versorgung, Bildung, Forschung und Qualitäts­sicherung weiterzuführen. Integrierte Versorgung boomt In den letzten Jahren hat die Anzahl der Initiativen der integrierten Versorgung massiv zugenommen. Sie zeichnen sich durch eine grosse Vielfalt aus und vereinen im Durchschnitt fünf Gesundheitsfach- bzw. Berufsgruppen. Dies zeigt eine Erhebung des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums (Obsan). SWICA ist ebenfalls sehr aktiv und setzt sich u.a. mit ihren Programmen für eine Begleitung und koordinierte Behandlung ein.

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active4life

Ihre Vorteile auf einen Blick SWICA unterstützt Ihren aktiven und gesunden Lebensstil. Mit dem Aktivitätenprogramm active4life profitieren unsere Versicherten von über 100 gesunden und vergünstigten Angeboten. Auf der Website www.swica.ch/active4life finden Sie sämtliche Angebote.

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