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Landtagsklub

Bozen, den 14. Mai 2018

An den Präsidenten des Süd-Tiroler Landtages Aktuelle Fragestunde Juni 2018:

Missachtet der Landesbeirat für Kommunikationswesen die Zweisprachigkeitsvorschriften? Am 3. Mai erschien ein Bürger mit deutscher Muttersprache zu einer Schlichtung mit einer Telefongesellschaft am Sitz des Landesbeirates für Kommunikationswesen. Nach Abschluss der Schlichtung, wurde ein italienischsprachiges Protokoll verfasst. Als der Bürger vor der Unterschrift bemängelte, dass das Protokoll nur in italienischer Sprache abgefasst ist, erhielt er die Antwort, dass dies so üblich sei. Wenn ein Protokoll in deutscher Muttersprache abgefasst werden soll, was natürlich möglich ist, müsste ein neuer Termin vereinbart werden. So wäre es aber einfacher. Die Gefertigten stellen folgende Fragen an die Landesregierung: 1. Warum werden die Schlichtungsprotokolle durch den Landesbeirat für Kommunikationswesen nicht zweisprachig bzw. zumindest in der Muttersprache des Bürgers abgefasst? 2. Wird sich die Landesregierung dafür verwenden, dass zukünftig alle Protokolle zweisprachig abgefasst werden? 3. Wie viele Protokolle wurden in deutsch, italienisch bzw. zweisprachig abgefasst?

L.-Abg. Myriam Atz Tammerle

L.-Abg. Sven Knoll

L.-Abg. Bernhard Zimmerhofer

Wir ersuchen um Übermittlung der Antwort an die E-Mail-Adresse anfragen@suedtiroler-freiheit.com

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af_06_2018_lb_missachtung_zweisprachigkeit  
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