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2 18 KUNST - FORSCHUNG - TECHNOLOGIE

PROGRAMM


Vortr a sprachgse

EN

JULIAN STADON

eXploring bio-digital conVergence in art Mi. 04.04.2018 ¡ 18:00 linkedin.com/in/julianstadon | vimeo.com/julianstadon


TALK This talk introduces a range of projects that focus on how art can better our understandings of biological augmentation, post-biological identity and the relationship between embodied data, data bodies and the Anthropocene. Studying Marine Biology, Fine Arts and a Master of Electronic Art, Stadon’s current PhD research focuses on how art can better our understandings of identity, augmentation, post-biological identity, the relationship between embodied data and data bodies and the Anthropocene and this talk will focus on these more recent projects.

SPEAKER Julian Stadon is a UK based Australian artist/designer/curator/researcher/educator, Head of Digital Media Design at the University of Hertfordshire, Subject Leader in Innovative Media Practice at London College of Fashion, Lecturer at Fachhochschule Salzburg and Director of marart.org. His projects have been published and exhibited by organisations including Ars Electronica, ISEA, NASA, Symantech, BMW, IEEE, ARToolkit, The Bosnian National Archive, Residenz Galerie, Wikitude, Intel, IBM, Lumen, Pachube, BNMI, Fukuoka City Museum, The Royal Science Institute Australia, HITLab NZ, The BNMI, Media Art Histories, NOMAD Australia, The House of Vans, The Tate, Gucci and Stella McCartney. linkedin.com/in/julianstadon vimeo.com/julianstadon julianstadon.net Bildcredit: Julian Stadon


TALK Warum wir in einer Welt der fortlaufenden Technologisierung verlernen Nichts zu tun und wie technologische Innovation vor allem als vielseitiges Werkzeug zu verstehen ist.

SPEAKER Emanuel Gollob (*1991) ist selbstständiger Industriedesigner und lebt in Wien. Seit 2012 studiert er Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo er sich 2016 und 2017 auch als Forschungsassistent im „Robotic Woodcraft Programme“ tätig war. Zu seinen jüngsten Referenzen zählen eine Smartphone Videoselfie Station im Österreich-Pavillon der EXPO 2017 in Astana, Kasachstan sowie das Medienkunstprojekt „Robot, Doing Nothing“, das 2017 im ARS Electronica Center Linz und beim ARS Electronica Festival in Linz ausgestellt wurde. emanuelgollob.com Video: bit.ly/robotdoingnothing Bildcredit: Emanuel Gollob


Vort r spra agsche

DE

EMANUEL GOLLOB

Von eXponentieller technologie und deM produktiVen nichts-tun

Mi. 18.04.2018 ¡ 18:00

emanuelgollob.com | Video: bit.ly/robotdoingnothing


strag Vor rache sp

EN

PEDRO LOPES

What if interfaces would share part of our body? Mi. 06.06.2018 ¡ 18:00 plopes.org | a-parasite.org


TALK Pedro’s work asks the question: what if interfaces would share part of our body? Pedro has materialized these ideas by creating interactive systems and artworks based on electrical muscle stimulation. These devices use part of the wearer’s body for output, i.e., the computer can output by actuating the user’s muscles with electrical impulses, causing it to move involuntarily. The wearer can sense the computer’s activity on their own body by means of their sense of proprioception. Pedro’s wearable systems have shown to increase realism in VR, provide a novel way to access information through proprioception, and serve as a platform to experience and question the boundaries of our sense of agency.

SPEAKER Pedro Lopes is a PhD graduate from Prof. Baudisch’s Human Computer Interaction Lab at the Hasso Plattner Institute, Germany. Pedro’s work is published at top-tier conferences (ACM CHI &UIST) and demonstrated at venues such as ACM SIGGRAPH and IEEE Haptics. Pedro has received the ACM CHI Best Paper award for his work on Affordance++, Best Talk Awards and several nominations. As part of his research, Pedro has exhibited at Ars Electronica 2017, Science Gallery Dublin and World Economic Forum in San Francisco. His work also captured the interest of media, such as MIT Technology Review, NBC, Discovery Channel, NewScientist or Wired. plopes.org a-parasite.org Bildcredit: Arthur Silber


TALK Seit spätestens den 1960er Jahren ist der Kanon kunstwürdiger Stoffe gesprengt worden: Kunstausstellungen gleichen seither bisweilen Materiallagern voller Holzstapel, Erdhaufen, Altkleidersammlungen und Schaumstoffaufschäumungen. Auch organische Materialien von tierischen und menschlichen Körpern, wie Haare, Blut oder Knochen kommen in der zeitgenössischen Kunst vermehrt zur Anwendung. Die Verwendung von “Kunst-Stoffen” bringt jeweils bestimmte Konnotationen für das Kunstwerk mit sich, die sich aus den haptischen und ästhetischen Qualitäten, aus der Verwendungsgeschichte und den sich immer wieder verändernden Bedeutungszuschreibungen der Materialien ergeben.

SPEAKER Sebastian Hackenschmidt studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Hamburg. Seit 2005 ist er Kustos für Möbel und Holzarbeiten am MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst in Wien. Er ist Mitherausgeber des “Lexikon des künstlerischen Materials”(2002/2010) sowie des Bandes „Möbel als Medien“ (2011); zuletzt erschien sein Buch “Knochen. Ein Material der zeitgenössischen Kunst“ (2014). bit.ly/amaterialmatter Bildcredit: MAK/Mayer


Vort spra ragsche

DE

SEBASTIAN HACKENSCHMIDT Über das Material Sa. 01.09.2018 · 18:00

ORT

Schmiede Hallein Saline, Pernerinsel,

Hallein

bit.ly/amaterialmatter


strag Vor rache sp

DE

FLORIAN KĂœHNLE

Prozess als Material Der Entwurfsprozess in der digitalen Medienkunst Sa. 01.09.2018 ¡ 19:30 larifon.de

ORT

Schmiede Hallein Saline, Pernerinsel,

Hallein


TALK Künstler arbeiten mit Materialien: ob mit physischen wie die Bildhauerei, mit immateriellen wie Fluxus, oder mit technologischen wie der Film. In der gegenwärtigen Medienkunst und in verwandten Gestaltungsdisziplinen werden digitale Prozesse immer stärker zum relevanten Material. Insbesondere gilt das auch für den Entwurfsprozess: Der Prototyp, die Beta-Version, die Crowdfunding-Kampagne – das Entwurfsstadium hat heute ein anderes Standing als früher. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Materialität von Entwurfsprozessen in der digital-medialen Kunst. Welche Artefakte entstehen im Entwurfsprozess? Wann endet das Entwurfsstadium? Gerade digitale Produkte tragen oft ihre eigene Versionshistorie in sich. Wohin gelangt man, wenn man das Entwurfsstadium nie verlässt, wie manche Softwares das heute bereits machen? Das Entwerfen selbst wird zu dem Material, mit dem man arbeitet. Ganz ‚Beta’ will der Vortrag nicht nur abgeschlossene Antworten liefern, sondern auch Fragen und Bugs aufwerfen.

SPEAKER In seiner Arbeit befasst sich Florian Kühnle als Künstler und Programmierer mit räumlichen Installationen und Rauminszenierungen, die ortsspezifisch physisch-analoge und medial-digitale Elemente verbinden. Die Installationen erlauben Betrachtern multiperspektivische und interaktive Kommunikations- und Interpretationserlebnisse. Zu seinem Handwerkszeug gehören Bewegtbild und Klang genauso wie Programmcode und räumliche Konstruktion. Florian studierte DiplomTonmeister an der Filmhochschule Potsdam und anschließend Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin. Er ist derzeit Early Stage Researcher an der Kunstuniversität Linz und lebt und arbeitet in Berlin. larifon.de Bildcredit: Claudia Neuhaus


TALK Die Geschichte der Mensch-Maschine Interaktion ist mit der vollständigen Digitalisierung beinahe aller Arbeits- und Lebensbereiche verbunden. In seinem Beitrag wird Martin Kaltenbrunner am Beispiel seiner Forschung im Bereich der “Tangible User Interfaces” also Gegenständlicher Schnittstellen erläutern, dass diese einen möglichen Ansatz für ein Postdigitales Design bieten, mit dessen Hilfe bewährte Kulturtechniken auch im digitale Zeitalter ihren Stellenwert behalten könnten.

SPEAKER Martin Kaltenbrunner ist Professor am Institut für Medien der Kunstuniversität Linz. Vor seiner Rückkehr nach Österreich forschte und lehrte der Wissenschaftler an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona sowie weiteren europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen wie dem MIT Medialab Europe in Dublin. Als Mitbegründer von Reactable Systems arbeitete er vorrangig am Interaktionsdesign des elektronischen Musikinstruments Reactable, und wurde dafür unter Anderem mit dem Prix Ars Electronica für Digital Musics ausgezeichnet. Kaltenbrunner arbeitet als Musikinstrumentenbauer und Interaktionsdesigner nicht nur an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft, sondern ist auch maßgeblich an der Entwicklung neuartiger Technologien in der Mensch-Maschine Interaktion beteiligt, die heute als Grundlage für vielfältige künstlerische und wissenschaftliche Entwicklungen im Forschungsbereich der Gegenständlichen Interaktion dienen. modin.yuri.at reactable.com Bildcredit: Martin Kaltenbrunner


rags Vort ache r sp

DE

MARTIN KALTENBRUNNER PostdiGitales desiGn Mi. 26.09.2018 · 18:00 modin.yuri.at | reactable.com


strag e r o h V rac sp

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ROBERTINA SEBJANIC Aquatocene Mi. 03.10.2018 · 18:00 robertina.net


TALK Robertina Šebjanic’s project “Aquatocene / Subaquatic quest for serenity” reflects the aural underwater acoustic environment and the sound (noise) pollution produced there by human presence. The Aquatocene explores the relationship between sound, nature and society. It encourages rethinking the (invisible) human impact on the underwater habitats. Over the last few years the artist has made a number of recordings using hydrophones in different locations around the globe. Robertina Šebjanic will also present her sound compositions.

SPEAKER Robertina Šebjanic is an international exhibited artist from Slovenia. Her artistic work deals with cultural, (bio)political and ecological realities of aquatic environments. With her projects she tackles the philosophical questions at the intersection of art, technology and science. Her projects are often realized in collaboration with others, through interdisciplinary and informal integration in her work. She is a member of Hackteria Network and Theremidi Orchestra. robertina.net Bildcredit: Uros Abram


TALK Driven by an unstoppable proliferation of networked pocket computers, the dominant view of interaction between humans and machines turns towards the built environment. I want to draw special attention to these archaic, fixed structures. Sensor networks, actuators, selfregulating air conditioning, media facades, intelligent walls, cognitive radio and other embedded computational systems make buildings appear closer than ever to machines for living. Yet their deeply immutable character resists the urge to move, adapt and interact. Are we striving to change the nature of the home and the city? Or can this be a motive to rethink the notion of interaction?

SPEAKER Selena Savic is a designer and researcher. She holds a joint PhD by EPFL in Lausanne and IST in Lisbon, with a background in architecture (Faculty of Architecture, University of Belgrade) and media design (Piet Zwart Institute, Rotterdam). She is currently a postdoc fellow at the department of Architecture Theory and Philosophy of Technics, TU Vienna, Austria. Her hybrid design practice forms productive connections between the world of tangible experiences and seamless technologies and infrastructures. She publishes extensively on the role of digital technologies and infrastructures in creation and organisation of space. emperors.kucjica.org Bildcredit: Raphaela Schiefersteiner


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SELENA SAVIC

Economy of Human-Building Interaction Mi. 24.10.2018 · 18:00 emperors.kucjica.org


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SIGRID BRELL-COKCAN

Construction Robotics Mi. 28.11.2018 · 18:00 ip.rwth-aachen.de | robotsinarchitecture.org


TALK For many years, robots have been used simply to replace human labor, automating processes like welding and painting for mass-fabrication. Today, Industry 4.0 demands customization, which has been a core topic for architecture, even before the first industrial revolution. The Chair of Individualized Production in Architecture at RWTH Aachen University was founded in 2015 by Prof. Sigrid Brell-Cokcan in order to research & develop processes for the intelligent integration of robotics in the construction of architecture.

SPEAKER In the last decade Sigrid Brell-Cokcan together with Johannes Braumann has been pioneering the easy use of industrial robots for the creative industry. She is director of the new Chair for Individualized Production in Architecture (IP) at RWTH Aachen University and currently the president of the Association for Robots in Architecture (RiA) co-founded in 2010. In 2016 Sigrid Brell-Cokcan has joined forces of RiA with euRobotics and co-founded the new Topic Group for Construction Robotics within Europe´s biggest public private partnership SPARC. As one result the new Springer Journal on Construction Robotics was launched with her as chief editor at the end of 2017. ip.rwth-aachen.de robotsinarchitecture.org facebook.com/robotsinarchitecture vimeo.com/robotsinarchitecture Bildcredit: Lehrstuhl fßr Individualisierte Bauproduktion, RWTH Aachen


Kunst ist mehr als dekorativ assembliertes Material. Aber was macht Material zur Kunst? Material ist oft alles andere als naheliegend. Besonders in der Medienkunst und im Maker Movement wird dies deutlich. Oft geht es gleich nach der Idee und der Form um die Suche nach dem passenden Material. Material kann aber auch zur Idee führen. Neues Material verlangt Forschung und das Experiment um zielgerichtet und nachhaltig eingesetzt werden zu können. Und da das nur die Spitze des Eisbergs umreißt wollen wir 2018 im Material tauchen gehen bevor uns die Palette der Möglichkeiten überrollt. subnetTALK ist ein offenes Dialogformat. subnet lädt Künstler*innen und Forscher*innen ein, einen Impuls zu Themen im Spannungsfeld Kunst, Material und Forschung zu geben. Dieser Impuls ist Grundlage für den folgenden Dialog. subnetTALK wird von FS1 aufgezeichnet und gesendet. Rüdiger Wassibauer moderiert den Dialog. Ort: Center for Human-Computer Interaction der Universität Salzburg, Techno-Z, Jakob-Haringer-Straße 8, 5020 Salzburg Beginn: 18:00 Sprache: Deutsch oder Englisch (siehe Angaben) Dauer: eine Stunde - Impuls ca. 20 min, Dialog ca. 40 min. Dokumentationen subnetTALK seit 2016: bit.ly/subnettalks 2011 bis 2016: vimeo.com/subnettalk

subnetTALK ist eine Kooperation zwischen dem Center for Human-Computer Interaction (hci.sbg.ac.at) und subnet (subnet.at)

Center for Human-Computer uman-Computer Interaction University of Salzburg

Design:

subnetTALK 2018 Material Einblick und Dialog im Spannungsfeld: Kunst, Forschung, Technologie

Subnettalk 2018  
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