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PRÄSENTIERT VON

DAS FESTIVAL AM 2. JULI Die Deutsch-Amerikanische Freundschaft wird an einem Tag in Göppingen gefeiert. SEITE 21 ERINNERUNG » Zeitzeugen berichten über ihre Zeit in den Cooke Barracks. Seite 12 ENTWICKLUNG » Von der US-Airbase zum modernen Stadtteil. Seite 5 WIRTSCHAFT » Unternehmen stellen sich vor. Seite 37

REMEMBER COOKE BARRACKS – 1


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2 – REMEMBER COOKE BARRACKS


DIE COOKE BARRACKS UND DER STAUFERPARK

Inhalt Ein Blick zurück: Beim Festival „Remember Cooke Barracks“ soll an die frühere Zeit erinnert werden. Aber auch der Wandel hin zum modernen Stadtquartier Stauferpark wird dargestellt – so auch in unserem Magazin. 25 JAHRE NACH DEM ABZUG DER US-ARMY AUS GÖPPINGEN

Der Flugplatz unter dem Hohenstaufen  Geschichte des Stauferparks

PRÄSENTIERT VON

REMEMBER

COO K E B A R RA CK S

Vielfalt der zivilen Nutzung  Der Stauferpark heute

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25 Y E A R S OF I N A CT I V A T I O N

DAS DEUTSCH-AMERIKANISCHE

FREUNDSCHAFTSFESTIVAL

2. JULI UHR

11-19

Stauferpark Göppingen WWW.REMEMBER-COOKE-BARRACKS.DE

EINTRITT FREI

Alle Infos zum Event ab Seite 21.

Live dabei  Seite 12 Zeitzeugen

Remember Cooke Barracks  Das Festival

Seite 21

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Zeitzeugen

Gestern und heute  Seite 37 Firmen stellen sich vor

Cypress Club 

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Stohrer Zaun- und Metallbau GmbH 

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Druckerei Frey 

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Gielissen 

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Respofit

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Die Geschichte

Golfpark Göppingen  Seite 42 Freizeit in den Cooke Barracks 

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Chapel – Fabrik für Kunst und Kultur e.v.

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CINTEG AG 

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CT Kran-Service 

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OSG GmbH 

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Häfele – Bad und Wärme 

Seite 47

AVS Autovermietung Staufen GmbH 

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Klug Laser GmbH 

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Lambert GmbH 

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Business-Park Göppingen GmbH 

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Staufen Plus –  Agentur für Kommunikation und Werbung GmbH 

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Freizeit damals

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Wirtschaft

Vielen Dank an Horst Müller, Hansjörg Hüttig† und die zahlreichen Zeitzeugen, die uns wertvolle Informationen rund um die Cooke Barracks geben konnten. REMEMBER COOKE BARRACKS – 3


4 – REMEMBER COOKE BARACKS

Foto: Stadtarchiv Göppingen


GESCHICHTE DES STAUFERPARKS

Der Flugplatz unter dem Hohenstaufen Für die Amerikaner waren die Cooke Barracks ein wichtiger Stützpunkt. Der Flugplatz wurde noch vor dem Zweiten Weltkrieg auf private Initiative gegründet – und von den Nationalsozialisten ausgebaut. Die militärische Nutzung ist seit 1992 Vergangenheit. Heute ist der Stauferpark ein buntes Stadtquartier mit vielen Firmen und Wohnungen. REMEMBER COOKE BARACKS – 5


V

OR 25 JAHREN haben sich die US-Streitkräfte verabschiedet – ein Meilenstein in der Stadtgeschichte. Doch der heutige Stauferpark hat schon viel erlebt: Früher schlicht als Viehweide genutzt, hat er sich über einen – meist militärisch genutzten – Flugplatz hin zu einem eigenen Stadtteil entwickelt. 21 Meter breit und 769 Meter lang war die Start- und Landebahn des Flugplatzes, der fast fünf Jahrzehnte lang beansprucht wurde und auch das Herzstück der Cooke Barracks, der Militärkaserne der Amerikaner, darstellte. Auch heute noch sind Teile der großen Asphaltfläche zu entdecken, auch wenn viel davon bereits in den vergangenen Jahren überbaut wurde – Flugzeuge können hier nicht mehr starten und landen. Der Namensgeber:

Charles H. Cooke Am 18. August 1949 erhält die Göppinger „Luftwaffen Kaserne“ von der europäischen Zentrale der US-Streitkräfte (EUCOM), den Namen Cooke Barracks – zu Ehren von Captain Charles H. Cooke Jr. Geboren wurde er am 8. April 1912 und starb am 11. Juli 1943 in Italien bei einem Einsatz, für den er posthum mit diversen militärischen Auszeichnungen dekoriert wurde. Das Grab von Charles H. Cooke befindet sich auf einem Soldatenfriedhof bei Rom, auf dem rund 8000 Kreuze an die gefallenen amerikanischen Soldaten erinnern.

DIE GESCHICHTE des Flugplatzes begann 1926. Da hatte der Göppinger Busunternehmer Carl Hommel die Idee, in der Hohenstaufenstadt einen Flugplatz zu errichten. Die plateauartige Fläche am Rande der Stadt schien dafür genau richtig. Bis dahin feierten die Göppinger hier auf der „Großen Viehweide“ ihren Maientag und die Landwirte nutzten das weitläufige Gelände als Weide für ihre Tiere. Für Carl Hommel war die Fläche aber mehr: In seinen Gedanken starteten, flogen und landeten hier Flugzeuge, und er gründete mit einigen Verbündeten anno 1929 eine „Flug- und Arbeitsgruppe Göppingen im Deutschen Luftfahrtverband“. Die zehn Hektar Ackerland, da waren sich alle sicher, würden genügen, damit dies realisiert werden konnte. Die Viehweide gehörte der Stadt und sie unterstützte Hommels Vorhaben. Mehr noch – sie setzte große Hoffnungen in einen

Der Beginn: Gründung als Privatflugplatz mit dem Restaurant Lerche.

Flugplatz. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt sollte dadurch verbessert werden. Auch der Tourismus konnte damit angekurbelt werden. Keine Frage, die innovative Idee von Carl Hommel sollte in die Tat umgesetzt werden. Sogleich war daran gedacht, mit Veranstaltungen den Flugplatz zu beleben, was mit dem ersten Flugtag am 29. Juni 1930 auch geschehen war. BEREITS ZUVOR gab es erste Rundflüge vom Göppinger Flugplatz aus – insbesondere Sportfliegern war die Start- und Landebahn vorbehalten. Zur Einweihung des Flugplatzes kamen zahlreiche prominente Gäste und ließen es sich nicht nehmen, mit dabei zu sein, wenn ein so bedeutender Meilenstein in der Stadtgeschichte gesetzt wurde. Zwei Jahre später kamen bereits 50 000 Besucher zu einem Flugfest, bei dem auch das Luftschiff Graf Zeppelin vorfuhr. Zur Anlage gehörte unter anderem eine einfache Wellblechhalle als Hangar und das bekannte und beliebte Flugplatz-Restaurant „Zur Lerche“, das die ehemalige Göppinger Rad- Brauerei betrieben hatte. Um die Flugzeuge kümmerten sich die Bürger der Stadt, beispielsweise der Schwager von Carl Hommel und selbst begeisterter Flieger, Eugen Kopp. Sie bauten in Eigenarbeit zwei Gleitflugzeuge und die Firma Hommel kaufte ein Klemm-Sportflugzeug – die Geschichte eines privaten Flugplatzes in Göppingen hatte begonnen. Doch die zivile Luftfahrt war schnell vorbei – die Schattenseite der Geschichte um den Flugplatz begann. Denn bald schon sollten Soldaten und nicht mehr die Hobbyflieger hier starten und landen.

DIE NATIONALSOZIALISTEN zogen auf die Große Viehweide und bauten das Areal zu einem Fliegerhorst um. Künftig hatte die Reichsluftwaffe hier das Sagen. Anfangs, 1933, noch getarnt als Zweigstelle der „Deutschen Verkehrsfliegerschule“. Der Vertrag zwischen Stadt und der Firma Hommel wird gekündigt, die Umbauarbeiten auf dem Flugplatzgelände beginnen. 1934 ordnet das Reichsluftfahrtministerium an, in Göppingen ein Nahaufklärungsgeschwader zu stationieren. Zu dieser Zeit entstehen große Teile der Gebäude, die bis heute im Stauferpark genutzt werden. Arbeitsund Wohngebäude für die Truppen sowie Flugzeug-Werfthallen. DIE NOCH HEUTE erkennbare Größe der Anlagen zeigt, wie bedeutend die Pläne für eine militärische Nutzung des bis dahin privaten Flugplatzes waren. Zu diesen Gebäuden zählen vor allem die Hangarhallen, die bis heute bestehen. Offiziell kamen die Soldaten erst im September 1935 in die Stadt – mit einer großen Parade wurde dies angekündigt und gefeiert. Ab sofort sind hier fünf Aufklärerstaffeln mit jeweils zwölf Flugzeugen und 200 Soldaten auf dem Göppinger Flugplatz stationiert. Die Flüge gingen anfangs vor allem nach Österreich, Spanien und in Richtung Tschechoslowakei. Ab 1939 wurden die Piloten von Göppingen aus zu allen erreichbaren Zielen losgeschickt. Mit den Flugzeugen wurden die Einheiten an der Front versorgt, so dass der Göppinger Stützpunkt vor allem ein Versorgungslager war. Vereinzelt wurden hier auch Verwundete untergebracht – das ehemalige Lazarett steht heute noch. In diesem Gebäude im nördlichen Teil des heutigen Stauferparks war ein Sicherheitsunternehmen untergebracht – nicht zu verwechseln mit der so genannten „Clinic“, die erst später von den Amerikanern als solche genutzt wurde. Parallel zu dem eigentlichen Fliegerhorst wurde in Bezgenriet ein Scheinflughafen zur Ablenkung errichtet – mit Lichtern für die Start- und Landebahn, Flugzeugattrappen, Positionslichtern und Schienen. Bis Kriegsende blieb der Fliegerhorst der Reichsluftwaffe auf der ehemaligen Viehweide in Göppingen in Betrieb. WIR SCHREIBEN APRIL 1945. In diesen Tage dringen die Amerikaner nach Göppingen vor und besetzen die Stadt. Die Göppinger ergeben sich weitgehend kampflos, wichtiges Hab und Gut sicher vergraben, um vor Plünderungen der Amerika-

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Das Airfield mit Tower. ner verschont zu bleiben. Captain John A. Holbrook – nach ihm ist heute eine Straße im westlichen Teil des Stauferparks benannt – übernimmt als Gouverneur die Militärregierung im Kreis Göppingen. Christian Eberhard, der bis dahin Amtmann der Stadt war, wird kommissarischer Bürgermeister. Die Bevölkerung empfindet – so ist es überliefert – zunächst ein gewisses Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber den Besatzern, da diese nach Belieben über Lebensmittelrationierungen und Wohnraumbeschlagnahmungen entscheiden. Mit den Jahren werden die Besatzer aber Freunde und Mitbürger – das beginnt schon 1947 mit der so genannten „Hoover-Speisung“, einem Hilfsprogramm für Kinder, das der damalige US-Präsident Herbert Hoover ins Leben ruft. „Die Kinder bekommen sehr abwechslungsreiche Kost, obwohl derzeit nur Haferflocken, Mehl und Zucker in ausreichender Menge vorhanden sind. Das Speiseprogramm sieht zweimal wöchentlich Haferflockenbrei, einmal Hülsenfrüchte, einmal

Nudeln mit Dörrobst, einmal Tomatennudeln und einmal Kakao vor“, heißt es in einem NWZ-Bericht aus dieser Zeit. In den nachfolgenden Jahrzehnten bekommen die Göppinger viel von der Kultur der Amerikaner mit. Das Nachtleben und die Gastronomie werden von den stationierten Truppen geprägt: Musik, Clubs und Kneipen haben einen amerikanischen Einschlag, auch wenn die „Besatzermusik“ freilich nicht bei allen beliebt ist. Über die Jahre hinweg entstehen viele Deutsch-Amerikanische Freundschaften, auch Familien gründen sich – manch junger Soldat hat bei seinem Auslandseinsatz auch die Liebe fürs Leben gefunden, manchmal aber auch nur für die Zeit seines Aufenthalts in den Cooke Barracks, so wird das Militärgelände rund um den Flugplatz von den US-Streitkräften genannt. Namenspatron war Charles H. Cooke, ein amerikanischer Veteran, der sich 1943 bei einem Angriff gegen die deutsche Division „Hermann Göring“ im italienischen Gela (Sizilien) verdient

Die Einweihung der Sporthalle der Amerikaner. Heute ist hier das TV-Studio des Südwestrundfunks, der hier regelmäßig unter anderem die ARD-Sendung Tigerenten Club aufzeichnet.

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Bowlingbahn oder eine Sporthalle.

Das Eingangstor zu den Cooke Barracks.

gemacht hat und so posthum mit hohen militärischen Ehren ausgezeichnet wird. Die Cooke Barracks – seit 1951 Divisionshauptquartier – sind ein wichtiger Standort für das US-Militär. Wo einst 200 Soldaten der Reichsluftwaffe untergebracht waren, sind nunmehr rund 2000 Soldaten mit ihren Familien eingezogen. So entsteht ab 1950 bereits die „Housing-Area“, die mit zahlreichen Wohngebäuden zwischen der Hohenstaufenstraße und dem Flugplatz auch heute noch unter dem Namen „Bürgerhölzle“ in weiten Tei-

Der Letzte macht das Licht aus – und schließt ab. 1992 war es soweit. 8 – REMEMBER COOKE BARRACKS

len vorhanden ist. 1952 erweitern die Amerikaner die Militärkaserne – der Kalte Krieg ist in vollem Gange. Die Start- und Landebahn wird asphaltiert, zuvor ist diese nur eine befestigte Wiese. Auch der Kontrollturm, der heute noch steht, wird in diesem Jahr errichtet. Ebenso die Chapel, die Kirche, in der heute ein Kulturverein seine Räume hat. In den folgenden Jahren nutzen immer wieder wechselnde Einheiten den Stützpunkt Cooke Barracks. Ständig kommen neue Gebäude hinzu – auch Freizeiteinrichtungen wie eine

MIT DEM ENDE des Kalten Kriegs ging auch die Geschichte der Cooke Barracks zu Ende. Die Soldaten wurden aus der Hohenstaufenstadt abgezogen – im Schnitt waren ständig rund 3000 Amerikaner vor Ort gewesen. Am 8. März 1991 verabschiedete der damalige Oberbürgermeister Hans Haller die Soldaten der „1st Infantry Division Forward“ mit einem feierlichen Akt. 80 000 Soldaten der US-Army hatten bis dahin hier ihren Dienst getan. Fortan blieben nur noch rund 30 Militärangehörige in der Kaserne, um die endgültige Schließung des Flugplatzgeländes vorzubereiten. Am 27. Februar 1992 hatten sie hier ihren letzten Arbeitstag. Oberstleutnant Jon Goodman übergab – als letzter US-Kommandeur – einen Tag später das Gelände offiziell an das Bundesvermögensamt, in dessen Eigentum das ehemalige Militärgelände nach dem Truppenabzug übergegangen war. Die Wohnbaugesellschaft der Stadt Göppingen konnte 1994 den Teil der Housing- Area, die Wohnanlagen („Bürgerhölzle“), vom Bund erwerben und modernisieren. Erst 1996 konnte dann das insgesamt rund 128 Hektar große Gelände samt Flugplatz und Militäranlagen von der Stadt Göppingen gekauft werden – für rund 8,2 Millionen Mark (rund 4,2 Millionen Euro). Der „Stauferpark“ entsteht – ein neuer Stadtteil von Göppingen. Am „Standort mit Weitblick“, in dem die drei Schlagworte Wohnen, Arbeiten, Freizeit zusammengefasst werden, will man künftig auf die fliegerische Nutzung verzichten. Der Flugplatz ist damit endgültig Vergangenheit. Künftig sollen hier weiter neue Firmen angesiedelt werden, Wohnungen entstehen und auch für Kunst und Kultur eine Plattform geboten werden. Die bewegte Geschichte des Stauferparks bis zum gewachsenen Stadtteil wird noch lange nicht zu Ende sein.  CONSTANTIN FETZER


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Im Stauferpark wird Fernsehen gemacht.

Foto: SWR/Alexander Kluge

DER STAUFERPARK HEUTE

Vielfalt der zivilen Nutzung TV-Studio, Golfplatz, Wohnungen und viele Unternehmen: Der Stauferpark verändert sich immer wieder. Von der kriegerischen Vergangenheit ist heute nicht mehr viel zu sehen und zu spüren. Und das ist auch gut so. Die Erinnerungen an die Zeiten der Besatzung durch die US-Army bleiben – egal ob sie positiv oder negativ sind. Es ist Teil der Stadtgeschichte, dass im heutigen Stauferpark Einheiten für Kriegsein-

sätze in Bereitschaft waren und der Flugplatz für die US-Army ein wichtiger Stützpunkt war. Doch das ist passé. Seit 1996 wird das Areal zivil genutzt. Panzer und Waffen gibt es hier keine mehr. Dafür hat

Spatenstich für das EVF-Rechenzentrum.  10 – REMEMBER COOKE BARRACKS

Foto: Marie-Christin Zepf

sich ein buntes Stadtquartier entwickelt, das unter der Regie der Business Park Göppingen GmbH, einem Unternehmen der Stadt und der L-Bank, vermarktet wurde. Nach dem Abzug der Amerikaner begann dort zunächst das Aufräumen: Welche Gebäude waren noch nutzbar, welche müssen abgerissen werden? Die Natur hatte in den vier Jahren, in denen die Flächen verlassen waren das eine oder andere Gebäude überwuchert und musste erst freigeschnitten werden. Auch der Boden musste auf kritische Elemente wie Waffenreste oder ähnliches untersucht und davon befreit werden. Ein großer Aufwand für die Stadt Göppingen, der sich aber gelohnt hat. Nachdem die stadtplanerische Strategie klar war und die Cooke Barracks mit „Stauferpark“ einen neuen Namen erhalten haben, konnte

die Konversion des Areals beginnen. Rasch zogen erste Pioniere in das vergleichsweise einsame und junge Gewerbegebiet. Die Vermarktung der Immobilien lief anfangs recht schleppend und nahm erst dann Fahrt auf, als 2006 die Werfthalle an den Göppinger Unternehmer Johannes Krauter verkauft wurde, der dort eine Veranstaltungslocation etabliert. Messen, Konzerte, Partys und Firmenveranstaltungen sind dort seitdem regelmäßig ein Besuchermagnet für Gäste aus nah und fern. Der Dr.-Herbert-König-Platz, der ehemalige Panzerwaschplatz direkt vor der Werfthalle, ergänzt diese Veranstaltungsmöglichkeit und ist für namhafte Zirkusfamilien ein gefragter Auftrittsort geworden. Ein weiterer Meilenstein war der Umzug des Göppinger Brecherherstellers Kleemann, der im südöstlichen


ZU DEN JÜNGSTEN Investitionen im Stauferpark zählt das „Business-Haus 2“, das in diesen Tagen seine Einweihung feiert. Dort sind weitere Büroflächen entstanden. Gleich nebenan hat die Automatisierungs-Firma CMO-Sys einen Neubau errichtet. Auch der nördliche Teil des Stauferparks wächst weiter. OSG Germany, ohnehin schon auf großer Fläche hier vertreten, will weiter wachsen. Ebenso haben weitere mittelständische Firmen Flächen gekauft und reserviert.

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gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung, solange der Vorrat reicht.

EIN WEITERER PIONIER war der Südwestrundfunk, der seit 1996 in der ehemaligen Sporthalle die Kindersendung „Tigerenten Club“ aufzeichnet. Bis heute die erfolgreichste Kindersendung in Europa und die zweitälteste nach der „Sendung mit der Maus“. Regelmäßig sind Hunderte von Kindern aus ganz Deutschland im Stauferpark zu Gast, um bei der TV-Show mit dabei zu sein. Die Nachfrage ist ungebrochen groß. Bald müssen die TV-Macher ihrem Publikum aber Absagen erteilen: Die Expansionspläne der Firma Kleemann bremsen die Fernsehleute aus: 2019 soll die letzte Sendung im Stauferpark aufgezeichnet werden. Kleemann will die Halle abreißen, um dort Lagermöglichkeiten zu schaffen.

Mit dem Spatenstich für ein neues Rechenzentrum bricht die kommunale Energieversorgung Filstal (EVF) in das digitale Zeitalter auf: Jüngst erfolgte der offizielle Spatenstich für den Neubau des ersten Colocation-Rechenzentrums der EVF im Stauferpark. Die EVF stellt die Infrastruktur und garantiert die Sicherheit und Redundanz gemäß den hohen Anforderungen nach TÜV-Klasse III und BITKOM Kategorie C. Mit diesem Projekt setzt die EVF den Aus- und Aufbau ihrer neuen Geschäftsfelder fort. Erst im Jahr 2016 hatte sie sich mit 49 Prozent an der Göppinger imos GmbH, ebenfalls einem Pionier im Stauferpark, beteiligt. Die imos GmbH versorgt bereits seit Jahren mehrere Unternehmen im Stauferpark mit schnellen Breitbandleitungen, da andere Mitbewerber in den früheren Cooke Barracks keine schnellen Datenleitungen verlegt haben. Ebenso ein Internet-Pionier vor Ort ist die Firma I-Net-Partner, die sich auf die Anbindung per Richtfunk spezialisiert hat und auch schon früh im Stauferpark zu Hause war – und sich dort erweitern konnte. „Wir sind sehr zufrieden mit der Vermarktung in den vergangenen Jahren“, freut sich Martin Maier, Geschäftsführer der Business Park Gesellschaft. Er hat, gemeinsam mit seinem Team, den Stauferpark in den vergangenen Jahren geprägt und gestaltet. Und auch wenn viele Immobilien und Flächen des früheren Flugplatzgeländes bereits einer neuen Nutzung zugeführt wurden, gibt es noch viel zu tun für Martin Maier. Schließlich soll der Stauferpark zu einem homogenen Stadtquartier werden, in dem auch noch weiterer Wohnraum entstehen soll.  CONSTANTIN FETZER

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Teil des Stauferparks eine große Fläche für seine Produktionshallen erworben hatte. Dies gilt bis heute als Leuchtturm für die Vermarktung des Areals, das weitere namhaften Firmen und Betriebe angelockt hat. Rund 1200 Arbeitsplätze sind so in dem neuen Stadtteil entstanden. Zum Vergleich: Einst waren es durchschnittlich 3000 Soldaten, die hier im Dienst waren.

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CYPRESS Das Technische Hilfswerk (THW) hat als Bundeseinrichtung einen Standort im Stauferpark – hier ein Bild vom Tag der offenen Tür, der jedes Jahr stattfindet.  Foto: Constantin Fetzer

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ZEITZEUGEN

Live dabei Die Erinnerungen sind noch frisch. Als wäre es gestern gewesen. Dabei ist doch alles schon 25 Jahre her – manches sogar noch länger. Zeitzeugen erinnern sich in Gesprächen mit Autorin Marie-Christin Zepf an die Zeit mit den Amerikanern in und um die Cooke Barracks.

Heute ist er Ehrenbürger der Stadt Göppingen: Hans Haller. 1992 war er Oberbürgermeister der Stadt Göppingen. „Es sieht schon sehr anders aus als früher“, sagt das ehemalige Stadtoberhaupt bei seinem Besuch jüngst im Stauferpark. Nostalgisch dreht er sich vor dem ehemaligen Headquarter um die eigene Achse und lässt den Blick über das Gelände schweifen. Dann fängt er an zu erzählen.

12 – REMEMBER COOKE BARRACKS

HANS HALLER 1992 OBERBÜRGERMEISTER DER STADT GÖPPINGEN 16 Jahre lang war Hans Haller Oberbürgermeister der Stadt Göppingen. Von 1981 bis 1997 machte der Baden-Badener die Hohenstaufenstadt zu seiner Wahlheimat und erlebte somit auch die Besatzung der Amerikaner in den Cooke Barracks hautnah mit. „Etwas, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, sind die Paraden, die es zu jedem Generalswechsel gab“, erzählt Haller, der mittlerweile Ehrenbürger der Stadt Göppingen ist. Obwohl er selber nie beim Militär war, bestanden die Generäle immer darauf, dass Hans

Haller mit ihnen vorne im Jeep saß, um die Parade abzunehmen. „Das war wirklich eine große Ehre für mich und ist bis heute eine tolle Erinnerung“, so Haller. Ebenfalls in

Hans Haller Ehemaliger Oberbürgermeister

Erinnerung geblieben sind ihm die regelmäßigen Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswochen, bei denen es besonders ein Highlight gab: amerikanisches Eis. „Das klingt vielleicht lächerlich, aber dieses Eis war bei allen Göppingern sehr beliebt. Viele sind nur zum Eisessen in die Cooke Barracks gekommen“, so der ehemalige Oberbürgermeister. Damit das Verhältnis zwischen den Amerikanern und Göppingen entspannt bleiben konnte, gab es den Deutsch-Amerikanischen Beratungsausschuss. Dabei handelte es sich um ein dauerhaftes Gremium, das sich um die Beziehung zwischen Bürgern und stationierten Soldaten


Ein historischer Handschlag zwischen US-Kommandeur John Godmann und Frank Richter (Bundesvermögensverwaltung) samt Schlüsselübergabe – beobachtet von Oberbürgermeister Hans Haller. Das Datum an dem das rund 128 Hektar große Gelände an den Bund übergeben wird, ist genau dokmentiert:

Erst viele Jahre später kauft es die Stadt Göppingen für rund 4,1 Millionen Euro.

kümmerte. „Dadurch konnten Störungen schnell beseitigt werden und die dauerhafte Kommunikation zwischen Stadt und Amerikanern erleichterte die Arbeit sehr“, erinnert sich Haller. Natürlich war nicht immer alles friedlich in der Stadt. Ab und an gab es Prügeleien in Bars und Kneipen und es gab auch Lokalitäten, in die amerikanische Soldaten nicht hinein gelassen wurden. „Hier wurden dann natürlich auch rassistische Gerüchte verbreitet und das war beispielsweise ein Punkt, wo der Beratungsausschuss sehr hilfreich war, um wieder für Ruhe und Ordnung zu sorgen“, blickt Hans Haller zurück. Es gab auch die

ein oder andere Situation, in der das Verhältnis eher etwas angespannt war. So kam es beispielsweise, dass der Flugplatz in den Cooke Barracks aufgrund seiner Beschaffenheit eigentlich nicht sehr gut für Flugzeuge gemacht war. „Für Hubschrauber allerdings war er ideal“, erzählt Hans Haller. Deswegen sollten dort rund 50 Kampfhubschrauber stationiert werden. Die Göppinger Bevölkerung war dagegen und so gab es Petitionen und auch Demonstrationen gegen das Vorhaben der Amerikaner. „Das war ein heikler Moment“, so Haller, „aber es war auch gut, dass die Göppinger sich nicht alles

haben gefallen lassen und so wurden letztendlich keine dieser Hubschrauber am Flugplatz stationiert.“ Im Allgemeinen allerdings seien die Amerikaner immer sehr bemüht gewesen, ein gutes Verhältnis zu den Göppinger Einwohnern zu haben und sie haben viel dafür getan, sich in die Stadt zu integrieren. „Unter US-Präsident Ronald Reagon wurden in Göppingen Kindergärten und Spielplätze gebaut und auch im ökologischen Bereich wurde viel getan“, sagt Haller. So haben die Amerikaner in den Cooke Barracks beispielsweise ihre alte Waschanlage für die Militärfahrzeuge neu gebaut, um die Umwelt zu schonen

und eine bessere Aufbereitung des Wassers zu bekommen, welches durch die Fahrzeuge voller Öl war. „Die Amerikaner haben stets den Willen gezeigt, sich zu integrieren und wollten so wenig negativ wie möglich auffallen“, erzählt Haller. Er habe die Zeit mit den Amerikanern positiv in Erinnerung, auch wenn der eigentliche Anlass eine Besatzung war. „Ich habe viel Zeit in den Cooke Barracks verbracht und war in engem Kontakt mit vielen Generälen“, sagt er. Zu den Höchstzeiten waren in Göppingen bis zu 5000 Amerikaner stationiert.

REMEMBER COOKE BARRACKS – 13


Adam Weber Schneider

DR. JÜRGEN CHRIST 1992 ERSTER BEIGEORDNETER DER STADT GÖPPINGEN Auch der damalige stellvertretende Bürgermeister der Stadt Göppingen, Dr. Jürgen Christ, erinnert sich an die Zeit der Cooke Barracks zurück. „Ich kam erst im Jahr 1974 nach Göppingen, habe die Nachkriegszeit also nicht miterlebt. Als ich stellvertretender Bürgermeister war, war das Verhältnis zwischen den Amerikanern und den Göppingern schon sehr freundschaftlich“, sagt Christ. Ihm sind ebenfalls die Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswochen in positiver Erinnenrung geblieben. „Es gab einfach interessante Aktionen. Man konnte auf einem Panzer sitzen, es gab Bull-Riding, eine Militärfahrzeugshow und auch Dunkthe-Clown war sehr beliebt“, sagt Dr. Jürgen Christ. Laut Christ war das beidseitige Ziel, eine freundschaftliche Verbindung zwischen Amerikanern und den Einwohnern der Stadt Göppingen zu schaffen. Dazu gab es viele Aktionen um den gegenseitigen Kontakt zu stärken. Zu Weihnachten wurden so beispielsweise amerikanische Soldaten von

Dr. Jürgen Christ 1. Beigeordneter a.D. 14 – REMEMBER COOKE BARRACKS

Göppingern nach Hause eingeladen und auch andersrum konnten deutsche Familien mit ihren Kindern in die Cooke Barracks gehen, um das amerikanische Weihnachtsfest und Santa Claus zu erleben. „Ebenfalls sehr gefragt bei den Amerikanern waren die Besuche in umliegenden Firmen“, erinnert sich Christ, „so hatten die Stationierten die Möglichkeit, Einblicke in unsere Industrie zu erhalten und besonders die Eisenbahnen von Märklin riefen Begeisterung hervor.“ Beim Abzug der Amerikaner 1992 gab es dann auch eine offizielle Veranstaltung in der Stadthalle. Hier wurde auf die vergangenen Jahre zurückgeblickt und die Stadt Göppingen verabschiedete sich von den Amerikanern. „Es war ein großer Einschnitt, denn plötzlich gab es ein paar tausend Einwohner weniger“, sagt Dr. Jürgen Christ. Nach dem Abzug wurden die Straßen rund um die Cooke Barracks – dem heutigen Stauferpark und dem Bürgerhölzle – nach verschiedenen Persönlichkeiten benannt, die sich zur Zeit der Besatzung verdient gemacht haben.

MICHAEL LYONS WENN DIE EIGENEN ERFAHRUNGEN ZU EINEM BUCH WERDEN Jeder verarbeitet die Erlebnisse aus seiner Kindheit auf eine andere Weise. Michael Lyons wuchs gemeinsam mit seiner Schwester in den Cooke Barracks auf. Von 1957 bis Ende der 1960er Jahre war Göppingen seine Heimat. Als kleiner Junge spielte und wanderte er mit den anderen

amerikanischen Kindern im Wald rund um die Cooke Barracks oder sie spielten Verstecken in den Bunkern des Zweiten Weltkrieges. „Ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Familie einmal während der Deutsch-Amerikanischen Freund-

Michael Lyons Autor, aufgewachsen in den Cooke Barracks schaftswoche zum Abendessen zum Göppinger Bürgermeister eingeladen war“, so Lyons. Sein Vater war als Oberstleutnant in den Cooke Barracks stationiert und es bestand ein guter Kontakt zur Familie des Bürgermeisters. Michael Lyons erlebte bereits in jungen Jahren sehr viel und verarbeitete dies nun in einem Buch mit dem Titel „Brat: Kids of Warriors“. „Es geht auch um einen Jungen, der in den Cooke Barracks aufwächst. Obwohl die Geschichte erfunden ist, so habe ich doch viele meiner eigenen Erfahrungen mit eingebaut“, erklärt Michael Lyons. Er erinnert sich gerne an seine Zeit in den Cooke Barracks zurück. Der einzige Wermutstropfen war der Bruch seiner Freundschaften beim Umzug zurück nach Amerika. „Es ging uns Kindern damals allen so. Als wir die

Cooke Barracks verlassen haben, brach ein Großteil der Kontakte ab, sowohl zu den deutschen als auch zu den amerikanischen Freunden“, so Lyons. Doch dank sozialen Medien wie Facebook hat er es im Nachhinein geschafft, wieder den Kontakt zu einigen alten und auch zu neuen Freunden wiederherzustellen. „Es gibt auf den Plattformen ja zum Glück die Möglichkeit, Leute zu finden, die ebenfalls mit den Cooke Barracks zu tun hatten, um sich gegenseitig auszutauschen und von seinen Erfahrungen zu berichten“, sagt Lyons. Diese Kontakte haben ihm auch geholfen, Bildmaterial und andere Informationen über die Cooke Barracks zu sammeln, um sie in seinem Buch zu verwenden.

WOLFGANG KLEIN DEUTSCHLEHRER GESUCHT Dass eine Zeitungsannonce der Türöffner zu einer unvergesslichen Zeit sein kann, das zeigt die Geschichte von Wolfgang Klein. Er war gerade einmal 16 Jahre alt und Schüler am Göppinger Hohenstaufen-Gymnasium, als er eine Annonce in der Zeitung sah, in der eine amerikanische Familie in den Cooke Barracks einen Deutschlehrer für ihre Kinder suchte. „Meine Mitschüler dachten ich hätte keine Chance auf den Job, weil ich noch so jung war, aber ich habe trotzdem angerufen und mich bei der Familie vorgestellt“, erzählt Klein. Da es der amerikanischen Mutter sehr wichtig war, dass ihre beiden Kinder den neuen Lehrer auch mögen, durften sie selber entscheiden, wer es werden


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„Das amerikanische Eis war ein besonderes Highlight“

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Hans Haller

soll. „Zu meinem Glück haben sie sich sofort für mich entschieden“, erinnert sich der heutige freischaffende Schauspieler und Regisseur zurück und lächelt. Da die Mutter französische Wurzeln hatte, konnte Wolfgang Klein auch gleich seine Französischkenntnisse verbessern. Ein weiterer Vorteil dieses Nebenjobs war die gute Bezahlung der Amerikaner, was für den damaligen Schüler viel Geld war. „Ich habe mit den Kindern nicht nur zu Hause gelernt, sondern bin mit ihnen auch auf Ausflüge gegangen, damit sie die deutsche Sprache auch in der Praxis anwenden konnten“, erzählt Klein. Mit der Zeit sprach es sich bei den amerikanischen Familien in den Cooke Barracks herum, dass der junge Mann ein toller Lehrer war und so hatte Wolfgang Klein bereits kurz darauf drei Familien, bei denen er den Kindern Deutsch beigebracht hat. „Insgesamt zwei Jahre habe ich die Kinder unterrichtet und konnte so auch meine eigenen Englischkenntnisse verbessern, was mir wiederum in der Schule weitergeholfen hat“, so Klein. Außerdem kam er so zum ersten Mal mit Halloween in Berührung und lernte viel über die amerikanische Kultur. Als er von seinen Privilegien in den Cooke Barracks Wolfgang Klein Schauspieler

erzählt, leuchten seine Augen auf: „Nicht jeder durfte einfach so durch das Tor gehen. Aber ich war bei den Wachen bekannt wie ein bunter Hund, so konnte ich immer problemlos die Cooke Barracks betreten.“ Allgemein habe er die Amerikaner eher als befreundete Schutzmacht in Erinnerung und er denkt gerne an die Zeit als privater Deutschlehrer zurück. Eines bedauert er jedoch schon: „Ich habe es leider nicht geschafft, über die Jahre hinweg Kontakt zu halten zu meinen ehemaligen Schülern.“

ADAM WEBER DIE BESTEN ANZÜGE WEIT UND BREIT Die amerikanischen Soldaten erkannte man sofort an ihrer Kleidung. Uniformen mit unzähligen Abzeichen – Einheitskleidung aber trotzdem individuell. Der deutsche Adam Weber war Schneider in den Cooke Barracks und sorgte mit seinen vier Mitarbeitern dafür, dass die Generäle und Offiziere immer bestens gekleidet waren. Egal ob Zivilkleidung oder Uniformen – mit seiner Arbeit war der gebürtige Ungar auch über die Grenzen der Cooke Barracks bekannt. „Es hieß immer, wenn man die besten Anzüge will, dann soll man zum Adam Weber gehen“, erinnert sich der Schneider stolz. Er wurde sogar mit einer Ehrenmünze für „Outstanding Duty Performance“ von den Amerikanern ausgezeichnet. Adam Weber denkt gerne an die Zeit der Cooke Barracks zurück. „Ich hatte ein sehr gutes Verhältnis zu den Soldaten. Wenn ein General befördert wurde, dann war ich immer mit auf der Party eingeladen. Ich konnte immer mit allen Belangen oder Problemen zu den Offizieren gehen. Das war wirklich toll.“ Mit

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Dirk Biniek Unternehmer

seinen Anzügen erschien Adam Weber sogar mal in einer Fachzeitschrift. Als die Amerikaner dann aus Göppingen abzogen, brach für Weber eine kleine Welt zusammen. „Es war komisch, plötzlich nicht mehr von lauter Amerikanern umgeben zu sein. Da hatte ich zu Beginn schon leichte Entzugserscheinungen“, so Weber. Von 1964 bis 1992 war Adam Weber Schneider in den Cooke Barracks, nach dem Abzug der Amerikaner ging er in den wohlverdienten Ruhestand. „Ich habe noch lange Zeit Kontakt gehalten zu den Generälen, die hier stationiert waren“, sagt Weber und fügt traurig hinzu, „mit der Zeit hat sich dies allerdings verlaufen.“

ARND WOLETZ FÜR 45 MINUTEN IM GEFÄNGNIS Eine etwas andere Geschichte erzählte Arnd Woletz. Der NWZ-Redakteur wurde kurz vor dem Abzug der Amerikaner in der Wache festgehalten, weil er Fotos vom Gelände machte. Diese wohl bis dahin längsten 45 Minuten seines Lebens, hatte Woletz im August 1991. Der damals 19-jährige Praktikant der NWZ sollte abends noch schnell zu den Cooke Barracks fahren und ein Foto machen, denn kurze Zeit zuvor war bekannt geworden, dass die Amerikaner Göppingen endgültig verlassen würden. Der junge Journalist packte also seine Kamera ein und fuhr zum heutigen Stauferpark. Er parkte sein Auto am Straßenrand und machte aus einiger Entfernung 16 – REMEMBER COOKE BARRACKS

Fotos von der Wache am Eingang zu den Cooke Barracks. „Plötzlich ging das Tor auf und ein Militärjeep mit zwei Soldaten kam rausgefahren“, erinnert sich Woletz, „Sie wollten, dass ich einsteige und dann fuhren wir gemeinsam zurück durchs Tor.“ Bald darauf fand er sich in einem Verhörraum in der Wache wieder, den Film aus seiner Kamera und seinen Ausweis hatte man ihm abgenommen. „Ich saß auf diesem Stuhl und war ziemlich eingeschüchtert“, so Woletz. Die amerikanischen Soldaten befragten ihn nach seinen Absichten, warum er Fotos gemacht habe und was er damit anfangen wolle. „Ich habe dann versucht, ihnen zu erklären, dass ich Journalist bei der Lokalzeitung sei und wir soeben von ihrem geplanten Abzug erfahren hätten“, erzählt Arnd Woletz. Erst als einer der Soldaten dann bei Manfred Grüninger, dem damaligen Chef der Lokalredaktion, angerufen hatte und dieser ihm versicherte, dass Woletz wirklich Praktikant bei der NWZ sei und bestimmt nichts Böses im Schilde führe, wurde der junge Journalist erlöst. „Das waren wirklich die längsten 45 Minuten meines Lebens“, sagt Woletz, obwohl er keine Sekunde wirklich Angst vor den Amerikanern hatte. „Ich konnte die Nervosität der US-Soldaten verstehen. Sie hatten damals gerade den zweiten Golfkrieg hinter sich und es galten auch in Göppingen erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Es ist eben Militärgelände gewesen.“

DIRK BINIEK SPORT VERBINDET „Eigentlich hat alles mit einer Urlaubsreise in die USA begonnen“, erzählt Dirk Biniek. Dort war er im Jahr 1991 auf seinem ersten Baseballspiel und von der Atmosphäre und dem Sport begeistert. „Wir haben uns dann noch im Urlaub Handschuh und Ball gekauft und als wir wieder in Deutschland waren, haben wir uns regelmäßig auf einer Wiese getroffen und versucht Baseball zu spielen“, so Biniek. Mit der Zeit seien dann immer mehr interessierte Hobby-Sportler hinzugekommen. Durch Freundschaften mit hier stationierten amerikanischen Soldaten, hatten die Baseballer auch die Möglichkeit, auf dem Feld in den Cooke Barracks zu trainieren. „Unsere amerikanischen Freunde haben uns erst mal die Spielregeln erklären müssen“, erinnert sich Dirk Biniek. Relativ schnell kam dann aber auch der Kontakt zum Baden-Württembergischen Baseball- und Softballverband zustande. Von da an waren die Green Sox geboren, denn der Verband wollte, dass das Team ab der kommenden Saison mit in der Verbandsliga spielte. „Wir hatten zum Glück gute Verbindungen zu den Amerikanern und konnten oft auf ihrem Feld trainieren“, so Biniek. Und auch nach dem Abzug der Amerikaner waren die Green Sox mit den Cooke Barracks verbunden. „Wir haben uns darum bemüht, den Platz weiterhin nutzen zu dürfen, was anfangs gar nicht so einfach war“, sagt Biniek, „außerdem mussten wir den

Platz selber umbauen, da es eigentlich ein Softballfeld war.“ Die Green Sox wurden immer erfolgreicher und vor allem auch immer beliebter im Kreis Göppingen. Zu den Spielen kamen immer mehr Fans und wollten zusehen, doch das Problem war, dass auch nach dem Abzug der Amerikaner nicht jeder das Gelände der Cooke Barracks betreten durfte. Dirk Biniek erinnert sich noch

Arnd Woletz Redakteur


gut an die aufregende Zeit: „Wir mussten das Feld absperren und selber für Security sorgen, damit die Zuschauer nicht alleine durchs Gelände laufen oder sogar in die Gebäude hineingehen konnten.“ Gemeinsam mit dem Golfclub, waren die Green Sox die einzigen Göppinger, die ohne Probleme Zugang zu den cooke Barracks hatten. Bei bis zu 1500 Gästen pro Spiel war das eine ganz schöne Herausforderung. In Erinnerung an einen ganz besonderen Freund, wurde das Spielfeld nach Abzug der Amerikaner das Joshua-Nebelkopf-Feld genannt. "Joshua war ein amerikanischer Soldat und in den Cooke Barracks stationiert. Er hat uns viel beigebracht und oft mit uns trainiert", so Biniek. Und auch so gab es bei den Baseballspielen immer ein amerikanisches Feeling, denn es gab Musik, kaltes Bier, einen Stadionsprecher und natürlich auch amerikanische Burger. „Wir wollten eben alles so amerikanisch wie möglich gestalten.“

HANSJÖRG HÜTTIG † VON 1972 BIS 1979 PRESSEOFFIZIER IN DEN COOKE BARRACKS Als Presseoffizier hat Hansjörg „George“ Hüttig viel in den Cooke Barracks miterlebt. In Mannheim geboren, wanderte er als junger Mann in die USA aus und wurde

dort dann zum Militärdienst gerufen. Während seiner militärischen Laufbahn war Hansjörg Hüttig an vielen Orten stationiert und war sogar zweimal in Vietnam mit der Presseeinheit und war dort für die Tageszeitung der Soldaten zuständig. Im Jahr 1972 kam er schließlich nach Göppingen in die Cooke Barracks und war als Presseoffizier direkt dem kommandierenden General unterstellt. „Ich war auch zuständig für die Freizeitgestaltung der Soldaten und für deren Familien in Göppingen und Schwäbisch Gmünd“, erzählt Hüttig. Auch bei den Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswochen war für Hansjörg Hüttig immer viel zu tun. Durch sein Amt als Presseoffizier war er in stetigem Kontakt zum Deutsch-Amerikanischen Beratungsausschuss und konnte so Spannungen oder unangenehme Vorfälle direkt kommunizieren, um die Sachverhalte zu klären. Sein Büro hatte Hansjörg Hüttig im Erdgeschoss des Headquarters, beim Entlanglaufen der Gänge heute bleibt er andächtig vor seinem früheren Büro stehen und lächelt. „Ich habe nur gute Erinnerungen an meine Zeit hier“, sagt er, „es war eine ausfüllende und auch sehr fordernde Zeit, aber wenn ich so zurückdenke, dann kommen keine negativen Erinnerungen auf.“ Im Jahr 1979 schied Hansjörg „George“ Hüttig aus seinem Dienst als

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„Das waren die längsten 45 Minuten meines Lebens“ Arnd Woletz

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Horst Müller Fotograf

Presseoffizier aus, übernahm dann für einige Monate die Leitung des Golfclubs, bevor er dann nach Stuttgart ging, wo er bis zum Jahr 1994 für die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit zuständig war. Nach seiner Amtszeit ließ er sich mit seiner Frau in Faurndau nieder, um den Ruhestand zu genießen. „Ich komme manchmal hierher und laufe durch den Stauferpark. Dann kommen immer sehr viele Erinnerungen hoch und ich finde es so erstaunlich, wie sich das Gebiet seit dem Abzug der Amerikaner verändert hat“, sagt Hüttig. Künftig muss der Stauferpark leider ohne die Spaziergänge des ehemaligen Presseoffiziers auskommen. Hansjörg Hüttig ist kurz nach unserem Gespräch im Alter von 76 Jahren gestorben.

HORST MÜLLER FOTO-INSTRUCTOR Einer der engsten Weggefährten von Hansjörg Hüttig ist Horst Müller, der einst Photo-Instructor in der Kaserne war. Gemeinsam haben die beiden als engagierte Zeitzeugen viel Zeit in die Vorbereitungen und die Aufarbeitung der Geschichte des Stauferparks und auch in das Festival „Remember Cooke Barracks“ investiert. Zahlreiche Bilder von Horst Müller, die er in seiner aktiven Zeit für die US-Army bei den verschiedensten Veranstaltungen aufgenommen hat, sind heute wichtige Zeitdokumente – auch in dieser Beilage und auf der Veranstaltung am 2. Juli sind viele seiner Bilder zu sehen. Seine Hauptaufgabe war es jedoch, als Fotograf vor allem auch private Bilder der Familien zu machen. Sein eigens eingerichtetes Fotostudio samt hauseigenem Labor 18 – REMEMBER COOKE BARRACKS

Hansjörg Hüttig Presseoffizier

innerhalb der Kaserne war Kulisse für viele Familienbilder, die sicher heute noch in zahlreichen Alben in Amerika eingeklebt sind. Die Farben damals seien bunt, schrill und intensiv gewesen – typisch amerikanisch eben. Der ausgebildete Repro-Fotograf ging nach seiner Ausbildung nach Amerika, um dort auf Tabakplantagen zu arbeiten – zu langweilig schien ihm der Job, Fotos zu reproduzieren. Nach dem gut einjährigen Abenteuer in Amerika kam er wieder nach Göppingen zurück und bat seinen Vater, der ebenfalls in den Cooke Barracks arbeitete, ihm einen Job zu vermitteln – und bekam einen im Fuhrpark. Als er einen ranghohen Funktionär nach Stuttgart chauffierte, habe er dann recht unvermittelt das Angebot bekommen, das Studio einzurichten. Fortan war er in den Cooke Barracks mit der Kamera unterwegs. *** Zeitzeugen etwas anderer Art sind all jene, die selbst nicht viel von den Cooke Barracks mitbekommen haben. Auch das gehört zur Geschichte der Militärkaserne und zum Zusammenleben der Göppinger und der Amerikaner. Die zahlreichen Liebesbeziehungen zwischen den „German Girls“ und den smarten amerikanischen Soldaten. Manche sind für ihre große Liebe in die USA ausgewandert. Manche haben in Göppingen ihr gemeinsames Zuhause eingerichtet. Aber manchmal waren die Liebschaften nur von kurzer Dauer. Zu kurz jedenfalls, dass einige Kinder aus der Region ihren Vater kennen lernen konnten, der nach einer kurzen Liaison mit der Mutter unter dem Hohenstaufen wieder in die Heimat Amerika zurückkehr-

ten. Viele haben sich auf die Suche nach ihren Vätern gemacht, von denen sie oft nur einen Vornamen, eine Einheit oder ein Foto hatten. Stellvertretend für die zahlreichen Kinder der stationierten Soldaten, wollen wir an dieser Stelle Ramona Jahoda-Koch und Thomas Jones vorstellen.

RAMONA JAHODA-KOCH MUT MUSS MAN HABEN Ihr Vater war von 1952 bis 1955 in den Cooke Barracks stationiert und verliebte sich in dieser Zeit in Ramonas Mutter, eine junge Frau aus Göppingen. Doch bereits nach kurzer Zeit zerbrach die Beziehung und Ramona Jahoda-Koch wuchs ohne Vater in Göppingen auf. Als Erinnerung bleiben ihr nur Liebesbriefe von ihrem Vater an ihre Mutter. Nach über 50 Jahren ohne Kontakt, findet sie ihn jedoch über eine Internetseite wieder. „Eigentlich hat alles angefangen, als ich einen Film gesehen habe, der sich mit afroamerikanischen Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg befasste“, erinnert sich die Göppingerin. In diesem Film wurde unter anderem die

Geschichte einer Frau erzählt, die über eine Internetseite ihren Vater wiedergefunden hat. „Ich habe zu dieser Zeit viel über meine eigene Lebensgeschichte nachgedacht und habe dann selber auf einer Internetseite angefangen zu recherchieren. Und tatsächlich: nach wenigen Wochen hatte sie einen Umschlag im Briefkasten, der viele Informationen über ihren leiblichen Vater enthielt. „Darin stand, dass er verheiratet ist, zwei Töchter hat, in Maryland lebt und dass er im Jahr 1969 aus der Armee entlassen wurde“, sagt Jahoda-Koch. Die Schwäbin war davon überzeugt, dass ihr Vater tot sei. „Eigentlich wollte ich nur wissen, wo er begraben ist. Doch dann habe ich gesehen, dass er noch Rente bekommt.“ Also durchstöberte sie die Telefonbücher von Maryland und fand tatsächlich einen Eintrag, bei dem drei der ihr bekannten Namen übereinstimmten. „Ich habe allen Mut zusammengenommen und dort angerufen“, berichtet Ramona Jahoda-Koch aufgeregt. Die Freude war groß, alle in den USA lebenden Familienmitglieder wussten, dass es noch ein Kind in Deutschland gab, sie hatten bereits sehnsüchtig auf ein Lebenszeichen von ihr gehofft. „Ich bin zweimal in die USA geflogen und habe meine amerikanische Familie besucht“, erzählt die Göppingerin. Obwohl ihr Vater im Veteranenheim lebte und leicht dement war, so konnte er sich doch an seine deutsche Tochter erinnern. „Es war ein unglaublich toller Moment, meinen Vater zum ersten Mal in die Arme schließen zu können“, sagt Jahoda-Koch. Doch all das Glück wird mittlerweile auch von Trauer überdeckt, denn Anfang 2017 starb ihr Vater. „Es war, als hätte er nur darauf gewartet, mich wieder zu sehen, bevor er gehen konnte.“

Ramona Jahoda-Koch gemeinsam mit ihrem Vater


THOMAS JONES EINE USA-REISE MIT ERFOLG Das Jahr 2011 beschreibt für Thomas Jones eine ganz besondere Reise. Er ging gemeinsam mit einem Freund in die USA, jedoch nicht nur um Urlaub zu machen, sondern um besonders eines zu finden: seinen Vater. „23 Jahre lang hatte ich keinen Kontakt zu ihm. Nur einen Namen und eine Postfach Adresse“, erzählt Thomas Jones. Diese Adresse führte allerdings nicht zu einem Haus, sondern zu einer Reihe von Briefkästen, irgendwo auf einer ländlichen Straße. „In einem Post Office versuchten wir dann herauszufinden, welches Haus zu diesem Briefkasten gehört“, erinnert sich Thomas Jones und erzählt weiter: „Ich habe dann einen Sheriff Deputy gefragt und er hat dann herausgefunden, dass der Führerschein

meines Vater bereits seit einem halben Jahr abgelaufen war und es noch einen sechs Jahre alten Strafzettel gab.“ Doch der Deputy schien die richtige Anlaufstelle zu sein, denn auf Nachfrage übergab er Thomas Jones die Adresse, die zuletzt in der Datei hinterlegt war. Als sie bei der genannten Adresse ankamen, fanden sie allerdings nur noch einen abgebrannten Trailer vor. Die Enttäuschung war groß, doch ans Aufgeben wollte hier keiner denken. „Ich war fest entschlossen meinen Vater zu finden“, sagt Thomas Jones. Nach vier langen Tagen und Nächten der Recherche und Fahrt quer durchs Land, stießen sie dann schließlich auf die Adresse eines anderen Verwandten, nämlich die seiner Großmutter. Sie fuhren zu der Adresse und klopften an die Tür. „Ich fragte mich, ob sie

„Meinen Vater wiederzusehen war unglaublich schön“ Ramona Jahoda-Koch

Thomas Jones gemeinsam mit seinem Vater

wohl weiß wer ich bin“, so Thomas Jones, „als ich ihr aber sagte wer ich bin, kam nach einem verdutzen Blick ein Lächeln und eine Umarmung.“ Sie konnte Thomas Jones zwar nicht mit einer Adresse weiterhelfen, gab ihm aber eine Telefonnummer. „Als wir dann im Auto saßen und es darum ging meinen Vater anzurufen, raste mein Herz wie verrückt“, lächelt Thomas Jones. Das erste Telefonat sei recht praktisch und eher wenig emotional, wie Thomas Jones berichtet. „Ich fragte ihn, ob wir uns treffen sollen und er bejahte sofort.“

Das erste Aufeinandertreffen fand an einem Parkplatz an einer Tankstelle statt. „Es war einfach irre. Diesen Moment werde ich nie vergessen“, sagt Thomas Jones mit einem Leuchten in seinen Augen. Die Ähnlichkeit mit seinem Vater sei verblüffend gewesen: Gesicht, Mimik, Gestik – ein Spiegelbild seiner selbst. Den Rest des Urlaubes verbrachten Thomas Jones und sein Reisekumpane im Hause seines Vaters. „Wir hatten uns viel zu erzählen“, so Thomas Jones.   

AUFGEZEICHNET VON MARIE-CHRISTIN ZEPF

REMEMBER COOKE BARRACKS – 19


Eine Webseite, die verbindet.

COOKEBARRACKS.COM

Erinnerungen festhalten Lange bevor es Facebook gab, hat David „Ski“ Wisniewski mit einem umfangreichen Gästebuch auf seiner Seite cookebarracks.com eine Möglichkeit geschaffen, sich zu vernetzen und alte Kameraden zu suchen – oder auch den eigenen Vater. ES GAB EINE ZEIT vor Facebook und Google. Zu jener Zeit war David „Ski“ Wisniewski auf der Suche nach seinem alten Freund und Weggefährten Tom Weis. Darum hat er die Webseite cookebarracks.com geschaffen – eine Mischung aus Gästebuch und Bildarchiv, das die alten Zeiten in Erinnerung rufen sollte. Im Gästebuch kann man bis heute Fragen stellen. Wer kennt Ronald Jenkins? Oder wer erinnert sich an jenes? Immer mehr Leute haben auf diesem Weg nach Menschen gesucht, die sie ein Stück des Weges im Einsatz für die US-Army begleitet haben. Der Einsatz im fernen Germany, dort in Europa, schweißt zusammen. Das spürt man in vielen Texten auf der Seite. Die Bilder, die dort in zahlreichen Galerien gespeichert sind, zeugen von einer sehr bewegenden Zeit. Einer Mischung aus Kaltem Krieg und durchaus der einen oder anderen Party, die auf den Zimmern in den Barracken oder den Wohnungen stattgefunden haben müssen. Maggies Schnitzel, der 20 – REMEMBER COOKE BARRACKS

Hohenstaufen, das Café Weigle, die Göppinger Innenstadt oder auch der eine oder andere Imbiss aus den 70er- und 80er Jahren sind dort verewigt, weil sie in den Erinnerungen der vielen einst stationierten Soldaten sind. Haben anfangs vor allem die Amerikaner Bilder eingestellt, so sind es heute viele Deutsche, die immer wieder einen aktuellen Stand geben, was aus der ehemaligen Militärkaserne geworden ist. Welche Gebäu-

de blieben erhalten, welche sind längst einem Neubau gewichen? Für die ehemaligen US-Soldaten, zu Hause in Amerika, sind das sicher beeindruckende Bilder mit vielen Erinnerungen. Die Freundschaft zu den Amerikanern zeigt sich in vielen Dialogen und Bildern – bis heute. Viele Freundschaften waren sehr eng, wie zahlreiche Nachrichten im Gästebuch zeigen. Kinder, die ihre Väter suchen und gefunden haben, weil die Mütter vielleicht nur eine

sehr, sehr kurze Liaison mit einem der smarten US-Amerikaner hatte. Alles sind Geschichten und vielleicht auch Schicksale, die sich hinter den Gästebucheinträgen verbergen, in denen der Mythos „Cooke Barracks“ spürbar wird. Übrigens: Zehn Jahre nach Gründung der Webseite und 41 Jahre nach dem Start seiner Suche hat David Wisniewski seinen alten MP-Patrol-Partner Tom Weis gefunden – ein Happy End.  CONSTANTIN FETZER

Beeindruckende Bilder, die auf cookebarracks.com konserviert sind – ein großes Fotoalbum.


DAS DEUTSCH-AMERIKANISCHE

FREUNDSCHAFTSFESTIVAL

VERANSTALTUNG

Eine eindrucksvolle Zeitreise Einen Tag lang wird die Deutsch-Amerikanische Freundschaftswoche, die es früher gegeben hat, wiederbelebt: „Remember Cooke Barracks“ heißt das Spektakel. DA WERDEN ERINNERUNGEN wach: 1992 wurden die Cooke Barracks in Göppingen geschlossen – die ehemalige Air-Base der US-Army. Das Festival „Remeber Cooke Barracks“ soll die Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswochen wieder aufleben lassen – an einem Tag. Waren einst die Amerikaner bei den Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswochen die Gastgeber, so sind es heute viele ansässige Firmen und Vereine, die das Festival mit einem bunten Programm gestalten und die Besucher mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit nehmen wollen. Zentraler Veranstaltungsort ist der Dr.-Herbert-König-Platz mit der Werfthalle.

EINTRITT FREI Juli

2. Juli 2017 11-19 Uhr

Werfthalle Göppingen Manfred-Wörner-Straße 104 73037 Göppingen

Anreise mit dem Bus

Göppingen ZOB - John-F. Kennedy-Str. (ehem. Housing-Area) ca. 8 min Fußweg zum Festgelände

Linie 13 ab ZOB Göppingen 9.45 Uhr / 12.05 Uhr / 14.20 Uhr / 16.20 Uhr

P Bierzeltstimmung bei den GA-Weeks.

Kostenfreie Parkplätze im Stauferpark

2. JULI 2017 – 11 BIS 19 UHR – STAUFERPARK GÖPPINGEN REMEMBER COOKE BARRACKS – 21


GRUSSWORTE

Guido Till

Mario Bayer

Oberbürgermeister Stadt Göppingen

Liebe Leserinnen, liebe Leser, können Sie sich noch daran erinnern, dass vor über 25 Jahren die Cooke Barracks in Betrieb waren? Vielleicht sind Sie als Kinder oder Jugendliche bei den Deutsch-Amerikanischen Freundschaftstagen über das Kasernengelände gestreift, haben Original Hamburger genossen, beim Bullriding oder Dunk the Clown mitgemacht oder einfach die Atmosphäre des üblicherweise geschlossenen Areals am Fuße unseres Hohenstaufen in sich aufgesogen. Wie auch immer – den 25. Jahrestag des endgültigen Abzuges der US-Streitkräfte aus Göppingen wollen wir zum Anlass nehmen, gemeinsam auf die bewegten Zeiten zurückzublicken und zu feiern. Ich freue mich daher sehr über die Idee der Agentur Staufen Plus, einen „Remember Cooke Barracks“-Tag zu gestalten. Als Stadt wie auch als Business-Park-Gesellschaft (BPG) haben wir uns selbstverständlich an den Vorbereitungen beteiligt. Und ich freue mich über unsere hochrangigen amerikanischen Gäste, den letzten Befehlshaber in den Göppinger Cooke Barracks, Brigardegeneral a.D. William J. Mullen, und den Kommandeur der amerikanischen Streitkräfte in Europa, Generalleutnant Ben Hodges. Herzlich willkommen! Lassen Sie uns gemeinsam in die Zeit vor über 25 Jahren eintauchen und gemeinsam einen unbeschwerten, fröhlichen Tag im Stauferpark genießen. Ihr

Geschäftsführer Staufen Plus

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher, lassen Sie sich ein auf eine Zeitreise in die Vergangenheit, als die amerikanischen Soldaten in den Cooke Barracks bis 1992 zu Hause waren. Erleben Sie, wie sich das ehemalige Militärgelände zu einem interessanten Stadtteil und Aushängschild für die ganze Region entwickelt hat. Viele Menschen in der Stadt und der Region denken gern an die Zeit zurück und haben herzliche Erinnerungen an die Begegnungen mit den amerikanischen Soldaten und Offizieren, die hier unsere Freiheit und unser friedliches Leben nach 1945 beschützt haben. Bei allen politischen Herausforderungen, die es damals wie heute gab, sollen bei diesem Fest die vielen Freundschaften im Vordergrund stehen – und all die schönen Erinnerungen, die die Göppinger an die US-Amerikanischen Freunden haben. Der Dialog war früher wie heute wichtig. Wir danken allen, die sich mit vielen Ideen und Erinnerungen in die Vorbereitungen der vergangenen Monate eingebracht haben. Auch jenen, die am 2. Juli aktiv mit dabei sind gilt unser Dank – allen voran die Unternehmen, die einen Tag der offenen Tür veranstalten. Ebenso die Firmen und Vereine, die sich rund um die Werfthalle und den Dr.-Herbert-König-Platz präsentieren. Sie alle machen das eintägige Festival lebendig. Mit großer Unterstützung der Stadt Göppingen und der Business Park Gesellschaft sowie zahlreichen weiteren Sponsoren und Partnern, kann so die Deutsch-Amerikanische Freudschaftswoche an einem Tag aufleben. Wir wünschen Ihnen viele Eindrücke – egal ob kulinarisch, historisch oder auf dem Rummelplatz. Ihr

Guido Till

GERMAN-AMERICAN WEEK

Das große Volksfest-Revival Eiscreme, Dunk the Clown, German Beer, Sportevents und Paraden: Die Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswochen waren ein großes Volksfest auf dem Gelände der Cooke Barracks. Für die Göppinger Bevölkerung war es eine der wenigen Gelegenheiten, den amerikanischen Flugplatz und Army-Stützpunkt zu entdecken. Viele dieser Programmpunkte sollen nun beim Festival „Remember Cooke Barracks“ ebenfalls stattfinden – wenn auch in etwas anderer Form. Der Sport wird eine Rolle spielen: Base-

ball- und Football-Teams sind mit dabei. Es gibt zwar keine Turniere wie einst, aber man kann sich durchaus ausprobieren. Für Bierzeltstimmung sorgt ein großer Food-Court mit FoodTrucks, die hauptsächlich amerikanische Speisen anbieten. Nicht ganz so groß wie einst ist der Rummelplatz – aber dennoch gibt es vom Karussell, Autoscooter bis hin zum Bullriding viele unterhaltsame Attraktionen, bei denen die ganze Familie einen Tag lang Spaß haben kann.

TAG DER OFFENEN TÜR:

Mehrere Firmen im Stauferpark haben für Sie geöffnet.

Mario Bayer

2. JULI 2017 – 11 BIS 19 UHR – STAUFERPARK GÖPPINGEN

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BACKSTAGE

SWR: Blick hinter die TV-Kulissen

ATTRAKTIONEN

Dunk the Clown und viel mehr Eine Umfrage bei Göppingern hat gezeigt: „Dunk the Clown“ war eine der beliebtesten Attraktionen bei den Deutsch-Amerikanischen Freundschaftstagen. Das darf am 2. Juli natürlich nicht fehlen. Vor allem in der Handballhauptstadt sollte die Wurfsicherheit doch kein Problem sein? Die Deutsch-Amerikanische

Freundschaftswoche (GA-Week) war regelmäßig ein beliebter Treffpunkt. Wie damals ist auch heute die Schausteller-Familie Roschmann aus Eislingen mit Fahrgeschäften und Buden dabei – so kann man Autoscooter fahren oder mit dem Karussell seine Runden drehen. Viele weitere Aktionen runden das Programm ab.

An der Decke sind die Basketballkörbe nur weggeklappt und die Fangnetze ebenfalls: Dort wo heute die Kindersendung Tigerenten Club aufgezeichnet wird, haben die Soldaten früher Sport gemacht. In der Henslick-Sporthalle, die in den 1980er-Jahren gebaut wurde, wurden die verschiedensten Sportarten angeboten, um sich fit zu halten. Der SWR bietet Führungen durch die Kulissen und hinter die Kulissen an – denn an vielen Stellen ist die amerikanische Vorgeschichte

noch deutlich zu erkennen. Die ehemaligen Racquetball-Courts sind heute Garderobenräume für große und kleine Stars. Im früheren Fitness-Raum werden zur TV-Aufzeichnung viele Kinder aus ganz Deutschland regelmäßig begrüßt und auf die Sendung eingestimmt.

Wer genau hinschaut, der kann die Fangnetze und Basketballkörbe an der Decke noch erkennen.

Fotobox: Lustige Bilder zum Mitnehmen

Bullriding am Stand der NWZ – mit Überraschung

Die Volksbank Göppingen hat einen Fotobus dabei – dort kann man sich klassische US-Style-Mode anziehen und dann ein etwas ausgefalleneres Erinnerungsfoto machen. Ein Spaß für große und kleine Besucher der Veranstaltung. Und: Es werden coole Baseball-Caps mit Airbrush verschönert.

Die Göppinger Tageszeitung NWZ hat einen echten Klassiker mit dabei: Bullriding. Wie früher kann man sich als Cowboy geben und den wilden Bullen bändigen. Als Erinnerung gibt es ein ganz besonderes „Foto“. Wer weiß, vielleicht kommt man damit ja sogar auf die Titelseite der NWZ? Der Stand der NWZ ist in der Werfthalle.

REMEMBER-COOKE BARRACKS.COM

REMEMBER COOKE BARRACKS – 23


ATTRAKTIONEN & FUN

Autoscooter und Hüpfburgen P

MANFRED-WÖRNER-STRASSE

START

Was für die Erwachsenen bei den Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswochen das Bierzelt war, war für die Jugend der Rummelplatz. Von Kettenkarussell bis Schiffschaukel und vielen anderen Attraktionen war einiges geboten. Am Sonntag wird ein Autoscooter, ein Kinderkarussell und weitere Attraktionen der Schausteller-Familie Roschmann für Unterhaltung sorgen. Doch auch die Sponsoren haben einiges zu bieten:

Bungee-Run Wer rennt am schnellsten, wenn er von einem Gummiband gehalten wird? Am Stand von Barbarossa Strom kann man es herausfinden.

WERFTHALLE AUSSTELLUNGEN: DIE ZEIT VON ELVIS PRESLEY

BULLRIDING – HÜPFBURG AUTOSCOOTER – BUDEN KINDER KARUSSELL FOOTBALL – BASEBALL DUNK THE CLOWN UND MEHR

OLDTIMER MILITÄRFAHRZEUGE MOTORRÄDER US-CARS

FOTOALBUM COOKE BARRACKS

Showbühne Werfthalle

BURGER – STEAKS HOT-DOGS DONUTS

Showfläche Freigelände

UND MEHR

DR.-HERBERT-KÖNIG-PLATZ

P

FRAUNHOFERSTRASSE

Zielen. Werfen. Treffen. Freuen.

Hüpfburg Einen historischen Brecher, Informationen zur Firma und eine außergewöhnliche Hüpfburg gibt es am Stand der Firma Kleemann an der Werfthalle.

Legendär und unerreicht: Dunk the Clown. Einmal den Vorgesetzten ins Wasser schießen – das war eine kleine Sensation bei den Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswochen. Natürlich darf das bei „Remember Cooke Barracks“ nicht fehlen. Wir lassen schon mal das Wasser ein – der Clown ist auch schon startklar. Wer will als Erstes werfen?

2. JULI 2017 – 11 BIS 19 UHR – STAUFERPARK GÖPPINGEN

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SPORT

Gemeinsam aktiv Football, Baseball, Cheerleader: Die Besatzungsmacht hat die Vereinslandschaft in der Region durchaus geprägt. Die Vereinsgründer sind auf den Geschmack der typisch amerikanischen Sportarten gekommen. Und so kommt es auch, dass in der Handballhauptstadt Göppingen die Green Sox recht erfolg-

reich Baseball spielen – seit 25 Jahren. Beim Festival am Sonntag sind sie mit dabei und präsentieren sich. Mit dabei haben sie auch ihren großen Schlagkäfig, bei dem man selbst mal einen Ball schlagen kann – wenn man trifft. Aber mit etwas Übung geht das schon. Gleich mehrere Football-Mannschaften gibt es in der

Region – eine der bekanntesten sind die Kuchen Mammuts, die gemeinsam mit ihren Cheerleadern „Ivories“ bei „Remember Cooke Barracks“ mit dabei sein wollen. Auch sie werden den Besuchern ihre Sportarten näher bringen und gleichzeitig für Unterhaltung sorgen.

BASEBALL

Green Sox Ende 1991 wurde in Göppingen der erste Baseballverein, die Göppingen Green Sox gegründet. Als kleiner Verein mit ca. 25 Mitgliedern, startete man im darauffolgenden Jahr mit einer Herrenmannschaft in die erste Saison. Mit freundlicher Geneh-

migung des Landes Baden-Württembergs durfte man damals das Training und den Spielbetrieb auf dem Baseballplatz des ehemaligen US-Kasernengeländes, den Cooke Barracks, durchführen. Hier spielten die in Göppingen stationierten US-Soldaten bereits Baseball seit kurz nach dem Zeiten. Weltkrieg. Die Green Sox waren zu diesem Zeitpunkt einige der wenigen Baseballmannschaften in Baden-Württemberg mit einem „richtigen“ Baseballfeld.

Cheerleader Jüngstes Mitglied der Mammuts sind die Ivories Cheerleader, die 2015 wieder zum Leben erweckt wurden. Bei ihrer ersten Meisterschaftsteilnahme im März 2017 gelang ihnen aus dem Stand heraus die Landesvizemeisterschaft im COED Group Stunt.

FOOTBALL

Kuchen Mammuts Die Kuchen Mammuts sind eines von zwei American Football Teams aus dem Landkreis Göppingen. Ursprünglich aus den Red Hole Bombers und den Schwäbisch Gmünd Silver Eagles hervor gegangen, sind sie die direkten Nachfolger des ersten American Footballteams in den Cooke Barracks im Stauferpark – den Red Hole Bombers, benannt nach der damaligen dortigen

Bar, genannt „Red Hole“. Die Kuchen Mammuts wurden 1995 gegründet und sind somit nun im 22. Vereinsjahr. Aktuell gehen weit über 100 Sportler und Sportlerinnen bei den Mammuts dem Sport American Football und Cheerleading nach.

2. JULI 2017REMEMBER-COOKE – 11 BIS 19 UHR – BARRACKS.COM STAUFERPARK GÖPPINGEN REMEMBER COOKE BARRACKS – 25


LIVE-MUSIC

70ER JAHRE, ROCK, FUNK, SOUL

Kick The Cat Hinter der Band mit dem Namen „Kick The Cat“ stecken Geoff Atwater (Bass/Gesang), Dick Cox (Schlagzeug/Gesang) und Michael Kirsch (Gitarre/Gesang). Allesamt Amerikaner, die seit über 25 Jahren im Kreis Göppingen ihr Zuhause gefunden haben. Die in 2013 formierte Band hat sich innerhalb kürzester Zeit nach ihren ersten Auftritten in der Region als großer Insidertipp herumgesprochen. Sie treten regelmäßig

bei Stadtfesten, Kneipenabenden und auch bei Privatfeiern auf. Alle Bandmitglieder spielen in weiteren Göppinger Bands mit verschiedenen Musikrichtungen. Rock Classics aus den unterschiedlichsten Bereichen der vergangenen Musikjahrzehnten, angefangen von den Rolling Stones, Lynyrd Skynyrd, ZZ Top, Pink Floyd bis zu Black Sabbath und Metallica, zeigen die musikalische Bandbreite der Band.

COUNTRY-MUSIC

The County Boys Die County Boys wurden 2010 durch Andy Keinath gegründet und spielen originale Honky Tonk Country Music aus den Kneipen des Südens Amerikas. Sie sind die Reutlinger Country Band für jede Veranstaltung. „Back to the Roots“ in einer Dreimannbesetzung. Sie spielen die Songs, die sie bereits seit vielen Jahren in mehreren Combos schätzen gelernt haben. Schlagzeug, Bass, Lead- und Acoustic Gitarre zeichnen die Band aus. Jeder Song ist ein Song zum Tanzen, ob im Two-Step-Sty-

le, Foxtrott oder im Slow-Walz. Jeder Song ist eine Zeitreise in die Geschichte der Country Music, als Hank Williams in schwarz-weiß über die Bildfläche lief oder Willie Nelson mit Waylon Jennings in Schlaghosen auf der Bühne stand und über die kleine Poststation in Texas sangen. Gecoverte Songs von George Jones, Johnny Paycheck, Dale Watson, Willie Nelson, Ray Price, Hank Williams, Johnny Cash und eigene Songs erwarten den Zuhörer und Tänzer beim Auftritt der County Boys.

Rik Tik Rockmusik mit Rik Tik. Die Band nimmt sie mit auf eine Reise zu den schönsten Rock-Klassikern, die sich in der Welt der Musik einen Namen gemacht haben.

60ER, 70ER, BLUES ROCK, SOUL, FUNK

Pale Heart Wenn man seine Augen schließt und auf den Sound von Pale Heart hört, dann erlebt man gefühlvolle Vocals, ausdrucksvolle Gitarrensolos, psychedelische Töne, sauberes E-Piano, Hammond-Orgel, einzigartige Basslines, begleitet von groovigen Drums. Jetzt öffnen wir die Augen und wir sehen drei junge Musiker, die ihr Leben der Musik gewidmet haben. Jedes Instrument gibt jedem Lied eine

andere Farbe. Marc Bauer, sein jüngerer Bruder Nico und Sebastian Neumeier gründeten die Band im Herbst 2016. Da ihr Songwriting und Arrangements von mehreren Bands der späten 60er / frühen 70er Jahre beeinfluss wird, beinhaltet der Stil von Pale Heart von Blues Rock, Soul , R‘n‘B, Funk und Fusion vieles und wird mit modernen Elementen gemischt.

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„ELVIS PRESLEY WILL NEVER DIE“ - FANCLUB

Legendäre Musik einer Legende Mit ihrem Programm „As Times goes By“ umspannen die Mitglieder der Elvis-Show einen vielseitigen musikalischen Bogen mit einem Repertoire, das nahezu keine Wünsche offen lässt. Sie reflektieren dabei die Vielseitigkeit

von Elvis mit vielen Klassikern, aber auch gern gehörten Raritäten aus den unzähligen musikalischen Genres, die er zu seinen Lebzeiten bedient hat. Beginnend mit den „Easy Years“, den frühen 50er Jahren, 60er Movie Songs, Top Sellern

seines 1968 Comebacks, aber auch Songs aus der „Las Vegas“-Ära Mitte der 70er Jahre, bildet die Gruppe drei Jahrzente Musik- und Stilrichtungen ab. Elvis ist und bleibt unerreicht und in seiner Art einzigartig.

Boogie Woogie Boogie Woogie Show mit dem „Elvis Presley will never die“-Fanclub

STAUFEN KNIGHTS WILD BUFFALOS

Line-Dance Die Wild Buffalos tanzen vor allem auf traditionelle Country-Musik. Sie können ihre Schritte aber auch auf die aktuelle Musik aus Rock und Pock von heute übertragen.

Square-Dance Die Amerikaner gingen, der Square-Dance blieb. Seit über 20 Jahren tanzen die Staufen-Knights zur traditionellen Country-Musik und zur aktuellen modernen Musik.

Tanz und Show Die Tanzschule Bartholomay ist gleich mit vier Gruppen mit Tänzern im Alter zwischen 9 und 25 Jahren mit dabei. Freut euch auf verschiedene Tanzeinlagen von den Bambinis bis zu den Profis!

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REMEMBER

COO K E B A R RA CK S 25 Y E A R S OF I N A CT I V A T I O N

DAS DEUTSCH-AMERIKANISCHE

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FREUNDSCHAFTSFESTIVAL

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Stauferpark Göppingen

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FESTGELÄNDE

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ZEITREISE

Unterwegs im Stauferpark Der Stauferpark hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Aus den Cooke Barracks ist ein neues Stadtquartier geworden. Am Sonntag können die Besucher auf eine Zeitreise gehen und durch den Stauferpark spazieren, um die Firmen zu besuchen, die einen Tag der offenen Tür haben. Zudem fährt ein Sightseeing-Bus zur „History“-Tour, der einen guten Überblick über das Gelände und die Veränderungen gibt. Der Bus startet alle 30 Minuten an der Haltestelle Dr. Herbert-König-Platz.

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COOKE BARRACKS TODAY Entdecken Sie den Stauferpark. Zu Fuß oder mit dem History-Tourbus. OP EN

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= Tag der offenen Tür

WERFTHALLE DR.-HERBERT-KÖNIG-PLATZ

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FRÜHER: PANZERWASCHPLATZ

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BUSINESSHAUS 2

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ALFONS-FEIFEL-STRASSE

FRÜHER: WARE-CIRCLE/OFFIZIERSWOHUNGEN

RESPOFIT & GARP

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FRÜHER: LOHNBÜRO

GIELISSEN MESSEBAU FRÜHER: HANGAR, GYM

STOHRER ZAUNBAU

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FRÜHER: CONTROL TOWER

LAMBERT GMBH

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OP EN NEUES GEBÄUDE

= Nur Sightseeing

DRUCKEREI FREY

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FRÜHER: HEADQUARTER, FEUERWACHE

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TIGERENTEN CLUB (TV-STUDIO)

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FRÜHER: HENSLICK-SPORTHALLE

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GOLFPARK GÖPPINGEN

FRÜHER: GOLFCLUB & FREIZEIT-CENTER

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CYPRESS CLUB

FRÜHER: WACHE, MILITÄRPOLIZEI

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BÜRGERHÖLZLE

FRÜHER: HOUSING-AERA

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CINTEG AG

CT-KRANSERVICE

FRÜHER: AUTOCRAFT / WERKSTATT

WSD

FRÜHER: (ALTE) KRANKENSTATION

BANDHAUS

FRÜHER: VERWALTUNGSGEBÄUDE

CHAPEL

FRÜHER: CHAPEL

IN SHAPE

NEUES GEBÄUDE

HÄFELE BAD & WÄRME

NEUES GEBÄUDE

FRÜHER: NCO CLUB

IGZ

FRÜHER: VERWALTUNGSGEBÄUDE

Änderungen vorbehalten

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History-Tour 06

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Kommen Sie mit auf eine Reise durch den Erklärung Schulbus-Symbol heutigen Stauferpark und entdecken Sie mit Stadtführern bei einer Rundfahrt Historisches und Modernes. Abfahrt alle Ausstiegs30 Minuten an der Nur Rundfahrt, keine Haltestelle Dr. Herbert-König-Platz.

möglichkeit.

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STREETFOOD

American Food trifft Maultaschen DAS WIRD LECKER: 11 Food-Trucks kommen am 2. Juli zum „Remember Cooke Barracks“-Festival in den Stauferpark – und bringen original amerikanische Leckerein mit. Von hausgemachten Burgern, die frisch zubereitet werden bis hin zu Hot-Dogs und Süßspeisen zum Nachtisch. Und weil es ein Deutsch-Amerikanisches Freundschaftsfest ist dürfen auch Maultaschen natürlich nicht fehlen. Howdy – das wird lecker, liebe Deutsch-Amerikanischen Freunde.

Handgemachte Burger bei den Food-Trucks.

DONUT FACTORY Donuts

BACON BOMBER

s etc. rk, Hot Dog

DAMN BURGER

Homemade Bu

rger&Fries

Pulled Po

DAWG STOP

America

n Style H

otdog‘s

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SURF‘N‘FRIES

Natural Fries, Nu

ggets, Wings

ROLLING GRILL

FOODEVENT GRILL Rolling Steakh

ouse

es & Co.

Hamburger Pomm

FROYO 0711 Frozen Yogurt

LOUS MAULTÄ SC

MAISMANmit Butter

HLE

Maultasc hen, Kart offelsala Käsespä t, tzle

aiskolben

CLASSIC CAR

Crepes & Popc orn

Änderungen vorbehalten

gegrillter M

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AUSSTELLUNGEN

Stumme Zeitzeugen EIN RÜCKBLICK der besonderen Art ist die Fotoausstellung „Fotoalbum Cooke Barracks“, die die Zeit der US-Army in Göppingen in verschiedenen Aspekten betrachtet. Motive des Army-Fotografen Horst Müller stehen im Fokus der Präsentation, aber auch private Aufnahmen von Zeitzeugen und ehemaligen Soldaten zeigen hier den Alltag während des Kalten Kriegs.

ERGÄNZT wird die Ausstellung von Exponaten des Elvis-Presley-will-never-die-Fanclubs, die viele Dinge aus der Zeit von Elvis Presley zeigen wird. Auch der eine oder andere Originalgegenstand aus Zeiten der Cooke Barracks ist zu finden – unter anderem eine alte Uniform, die von Hermann Reiss zu Verfügung gestellt wird.

Fotograf Horst Müller in seinem Büro zu Zeiten der Cooke Barracks.

Dokumentation EINE UMFANGREICHE Ausstellung mit dem Titel „Die Amerikaner in Göppingen und Elvis als GI in der Wirtschaftswunderzeit“ läuft im Göppinger Museum Storchen noch bis zum 20. August. Zahlreiche Vortrags-Veranstaltungen begleiten diese. IN EINEM BUCH hat das Stadtarchiv zudem die Geschichte des Areals von Flugplatz auf der Viehweide bis hin zum heutigen Stauferpark dokumentiert. Dies ist erstmal beim Festival „Remember Cooke Barracks“ erhältlich.

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LIFESTYLE

Eintauchen in die Vergangenheit DAMIT AUCH das echte amerikanische Feeling beim Fest aufkommt, gibt es verschiedene Aufführungen und Attraktionen. Den wilden Westen bringen die Tombstone Marshals am 2. Juli mit in den Stauferpark. Die Truppe aus Wäschenbeuren kommt mit originalgetreuen Outfits und zeigt, wie es sich um das Jahr 1880 im wilden Westen der USA gelebt hat. HISTORISCHE FAHRZEUGE kommen ebenfalls zum Festival: Es sind unterschiedliche Fahrzeugtypen vor Ort. Von Militärfahrzeugen über Oldtimer bis hin zu Motorrädern wird alles vertreten sein.

rer“ haben an diesem Sonntag nämlich ein besonderes Ziel – das Festgelände von Remember Cooke Barracks. ATELIER OLDSTYLE Das Atelier Oldstyle hat vor drei Jahren angefangen historische Kleider (Zeit ca. 1860) anzufertigen. Da die Nachfrage sehr groß war, wurde zusätzlich die Gruppe „Friends of Old Fashion“ gegründet. Diese Gruppe besteht zwischenzeitlich aus rund 20 Personen, die alle Spaß daran haben diese historischen Kleider auszuführen.

Die Gruppe läuft auf verschiedenen Umzügen mit, besucht gemeinsam historische Bälle und Veranstaltungen, bei denen schöne Kleider gerne gesehen werden. Auch das ist freilich weit vor der Zeit der Cooke Barracks in Göppingen – aber wir freuen uns trotzdem darauf. DIESE UND VIELE DINGE MEHR lassen uns in die Vergangenheit eintauchen – und die verschiedenen Jahre der amerikanischen Geschichte erleben, auch unabhängig von den früheren Cooke Barracks.

IM BEREICH DER MILITÄRFAHRZEUGE werden unter anderem die Reservistenkameradschaft Waldhausen sowie der Military Vehicle Club Old Ironsides e.V. aus Münsingen-Magolsheim zum Festival kommen. Auch die Oldtimerfreunde Göppignen lassen sich das große Event im Stauferpark nicht entgehen und kommen mit mehreren Fahrzeugen. Eine Gruppe von Harley Davidson-Fahrern aus Donzdorf und Umgebung wird sich präsentieren. Die „Sonntagsfah-

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Sightseeing

History-Bus-Tour mit Göppinger Stadtführern DIE BUSSE Kommen Sie mit auf eine Zeitreise – mit historischen Fahrzeugen. Für Sie unterwegs ist ein original amerikanischer Schulbus sowie ein historischer Bus der Göppinger Busgesellschaft OVG.

HEUTE

Tigerenten Club

STADTFÜHRER Drei Göppinger Stadtführer nehmen Sie mit auf eine 20-minütige Rundfahrt durch den Stauferpark und erklären Ihnen was damals war und heute ist.

START Der Bus fährt an der Haltestelle Dr.-HerbertKönig-Platz ab. Alle 30 Minuten startet eine Tour (keine Zwischenstopps). Weitere Infos erhalten Sie vor Ort.

TICKETS Tickets erhalten Sie direkt am Bus. Diese können nicht reserviert werden. Erwachsene: 2,00 Euro Kinder (5-14 J.): 1,00 Euro

DAMALS DAMALS General Henslick Gym

HEUTE

HEUTE

Cypress Club

DAMALS Wache mit Arrestzelle Firma Stohrer

DAMALS r Flugplatz mit Control Towe

... und viel mehr!

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Showprogramm

Live on Stage

SHOWBÜHNE WERFTHALLE 11.30 Uhr

Offizielle Eröffnung mit Oberbürgermeister Guido Till und Ehrengästen sowie der Blaskapelle Hohenstaufen

12.30 Uhr

» Cheerleading – Ivories » Live-Band: Pale Heart 60er, 70er Jahre Blues Rock, Soul, R‘n‘B, Funk

13.30 Uhr

» Squaredance – Staufen Knights » Boogie Woogie Show » Live-Band: Riktik Rock

15.00 Uhr

Programm von 1962.

» Squaredance – Staufen Knights » Live-Band: The County Boys Countrymusic

16.30 Uhr

» Line Dance – Wild Buffalos

Änderungen vorbehalten

» Boogie Woogie Show

» Boogie Woogie Show » Live-Show: Elvis Presley will never die Fanclub Elvis Show 18.00 Uhr

» Line Dance – Wild Buffalos » Live-Band: Kick the Cat Rock 70er, Funk, Soul

SHOWFLÄCHE FREIGELÄNDE 13.30 Uhr

» Cheerleading – Ivories » TSB – Hip-Hop-Tanzgruppen

danach ca. 14.00 Uhr

Fahrzeugvorstellung der Oldtimer-Fahrzeuge

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CYPRESS

Golfpark

CLUB

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Göppingen

Danke an alle Sponsoren und Unterstützer.

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FRÜHER & HEUTE

Gestern und heute: Do you remember? In der ehemaligen Wache der Cooke Barracks ist nun eine Diskothek. Auch andere Gebäude werden neu genutzt. WER FRÜHER in der Wache am Eingang zu den Cooke Barracks in einer Arrestzelle saß, der war wahrscheinlich nicht in Partystimmung. Heute ist das anders. In dem Gebäude ist der „Cypress Club“ – und der verspricht Partystimmung pur. Schließlich sind die Arrestzellen längst abgebaut. Im Jahr 2005 kaufte Unternehmer René Nakkouzi das Gebäude und renovierte es zu einer angesagten Location, die nicht nur gerne für Abi-Partys von Schülern genutzt wird. „Man kann

hier auch Hochzeiten feiern“, so Nakkouzi. Wichtig ist dem Gastronomen auch sein soziales Engagement: „Wenn Schulen hier ihre Stufenfeste oder Abi-Partys feiern, dann stelle ich die Räumlichkeiten zur Verfügung.“ Ihm sei besonders eines wichtig: der Spaß darf nicht zu kurz kommen und außerdem soll die Jugend unterstützt werden. Auch verschiedene Vereine können den Cypress Club nutzen. Viel Platz gibt es: Auf zwei Stockwerken sind es 199 Quadratmeter.

Dort wo früher die Militärpolizei ein wachendes Auge auf Besucher und Soldaten hatte, ist heute im „Cypress-Club“ eine Tanzfläche.

Geld zurück ist einfach.

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STOHRER ZAUN- UND METALLBAU GMBH

TOWER

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Zaun in vierter Generation Die Stohrer GmbH ist ein zertifiziertes Metallbauunternehmen nach DIN EN 1090 und Schweißfachbetrieb, sowie Fachfirma für alle Arbeiten rund um Zaun, Tür und Tor im Aussenbereich.

Er war lange Zeit das Wahrzeichen des Flugplatzgeländes: Der Tower, der heute innerhalb eines Firmengeländes eingebaut ist. Dieser Beobachtungsturm ergänzte die Aussichtsplattformen auf dem Headquarter, von dem lange Zeit der Überblick behalten wurde. Vom Tower aus hat man einen sehr guten Blick über das frühere Rollfeld – und auch in die Natur übrigens. In jenen Zeiten, als er nach dem Abzug der Amerikaner noch offen dastand, war er immer wieder von Jugendlichen für Partys missbraucht worden. Heute steht er friedlich bei der Firma Stohrer im Hof.

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PLANUNG, HERSTELLUNG und Montage von Geländern, Treppen, Überdachungen, Pergolen oder auch Sichtschutzelementen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium oft in Kombination mit Holz-, Glas- oder Kunststoffelementen, gehört genauso zur Produktpalette, wie die Montage von Zaunanlagen für Industrie, Kommunen und Privathaushalte. Maßgeschneiderte Lösungen für die Objektsicherung mit Toranlagen aller Art, Zufahrts- oder Zugangsregelung durch elektrische Schrankensysteme oder Drehkreuzanlagen. 2009 wurde der Firmenstandort von Bartenbach in den Stauferpark verlegt. Der Familienbetrieb ist mittlerweile in der 4. Generation angekommen. Geschäftsführer Gun-

Die Firma Stohrer hat sich im Göppinger Stauferpark im Gebäude rund um den Tower niedergelassen. ther Anger wird tatkräftig unterstützt von seinem Sohn Christian Anger, Metallbaumeister, sowie der Tochter Mona Maichl, Betriebswir-

tin. „Gemeinsam mit tollen, meist langjährigen Mitarbeitern, kann man optimistisch und zuversichtlich in die Zukunft blicken“, so Anger.


DRUCKEREI FREY

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Mehr als nur Druck

HEADQUARTER

Die Druckerei Frey hat sich von einer klassichen Druckerei zu einem breit aufgestellten Medienunternehmen mit kreativen Lösungen entwickelt. EINE PERFEKTE KOMBINATION aus Beratung, Entwurf, Gestaltung und Druck bietet das Team der Druckerei Frey seinen Kunden. Bereits im Jahr 1932 wurde das Unternehmen in Göppingen gegründet und seit 1992 von Dieter Wagner als Inhaber geführt. Seit September 1996 hat das Unternehmen seinen Sitz im ehemaligen Headquarter im Stauferpark, damals hieß die Straße noch Rogers Avenue. Die Druckerei Frey war eines der ersten Unternehmen, die sich in den ehemaligen Cooke Barracks niedergelassen hatten. „Über die Jahre haben wir uns zu einem breit aufgestellten Medienunternehmen entwickelt“, so Wagner. Obwohl das Unternehmen Druckerei Frey heißt, so kann das Team rund um Inhaber Dieter Wagner mehr als nur Druck. Mit der Zeit entwickelte sich mit dem Pulswerk auch eine effiziente Agentur, die sich auch um die Beratung rund um die Druckvorstufe kümmert.

Das Team der Druckerei Frey bietet seinen Kunden medienübergreifende Lösungen mit viel Kreativität. DIE LEISTUNGEN des Unternehmens gehen von der Entwicklung eines Corporate Designs, über die Produktion von Printmedien bis hin zu professioneller Fotografie und

plattformübergreifendem Internetdesign. „Wir sind kreative Köpfe und bieten unseren Kunden individuelle und maßgeschneiderte Lösungen an“, sagt der Inhaber.

Die Druckerei Frey hat ihre Geschäftsräume im ehemaligen Hauptquartier der US-Army, wo einst auch die Feuerwache untergebracht war. Die Firma war einst eine der ersten Pioniere, die in den Stauferpark kamen. Firmeninhaber Dieter Wagner hat einst die Räume selbst umgebaut und Kabel für seine Maschinen gezogen. Im Keller des heutigen Bürogebäudes standen Diesel-Notstromgeneratoren – das Hauptquartier musste in jedem Fall weiter handlungsfähig bleiben. Wie oft diese tatsächlich eingesetzt werden mussten, ist nicht überliefert. Im Headquarter ist auch die Medienagentur Staufen Plus, die Werbeagentur Tinoversum und das Produktionsbüro des Südwestrundfunks für die TV-Sendung Tigerenten Club zu finden.

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GIELISSEN

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80 Jahre Tradition Die riesigen Flächen des ehemaligen Hangars im Stauferpark, bieten der Firma Gielissen reichlich Platz zur Lagerung des Messematerials – ein Muss in der Messebaubranche.

GYM Der Flugzeughangar hat eine bewegte Geschichte – auch während der Zeit der US-Amerikaner wurde sie immer wieder unterschiedlich genutzt. Tatsächlich als Flugzeug- und Hubschrauber-Hangar, aber auch als Lager und Gym. Wie die großen Wandzeichnungen von Horst Müller auf den riesigen Toren der Halle andeuten, war dort eine ganze Zeit auch das Gym untergebracht – dort haben sich die Soldaten fit gehalten. Erst als in den 1980er-Jahren die Turnhalle („Henslick Gym“) gebaut wurde, wurde dort kein Sport mehr gemacht.

SEIT GENAU ACHT Jahrzehnten wächst die Gielissen GmbH mit und für ihre Kunden, um den jeweiligen Messeauftritt zur erfolgreichen Unternehmenspräsentation zu machen. „Heute tun wir dies mit der selben Leidenschaft wie vor achtzig Jahren und freuen uns auf die nächsten Herausforderungen“, sagt Dieter Straub, einer der Geschäftsführer. DIE UNTERNEHMENSGRUPPE realisiert jedes Jahr rund 1.500 Projekte und setzt dabei auf kundenspezifische Lösungen in jeder Größe. „Mit unseren Lösungen wollen wir Menschen begeistern“, so Straub, „in Zusammenarbeit mit unseren Partnern für Kommunikation und auch in enger Absprache mit dem Kunden, entwickeln wir ganzheitliche und zielgruppenorientierte Konzepte.“ Mit eigenen Technikern, Architekten und Handwerkern bietet die Gielissen GmbH seinen Kunden Full Service-Lösun-

Seit 80 Jahren liefert Gielissen seinen Kunden individuelle Messeauftritte und zielgruppenorientierte Konzepte. gen aus einer Hand. „Hier kommt unser umfassendes Know-How, unsere langjährige Erfahrung und unsere Kontakte zum Tragen“, sagt Dieter Straub. Das Unternehmen hat neun Standorte auf der ganzen Welt verteilt und beschäftigt

Wir machen Marken erlebbar.

www.gielissen.de Manfred-WörnerStrasse 155-157 73037 Göppingen +49 7161 50390 0

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insgesamt über 300 Mitarbeiter. Seit 2008 ist Gielissen auch im Göppigner Stauferpark angesiedelt. „Die Lagermöglichkeiten und die Bedingungen sind ideal für unser ganzes Messematerial“, sagt Straub.


RESPOFIT

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Der Gesundheit zuliebe Im Respofit in Göppingen und Geislingen kümmern sich speziell ausgebildete Therapeuten darum, dass Patienten wieder schmerzfrei werden. RÜCKENSCHMERZEN sind für viele Menschen ein Dauerthema. Oft wird dann zu Physiotherapie oder sogar zu Medikamenten gegriffen. Im Respofit Gesundheitszentrum gibt es die FPZ-Therapie, welche sogar wissenschaftlich bewiesen und im Kreis Göppingen in der Form einmalig ist. „Bei 93,5 Prozent der Teilnehmer reduzieren sich die vorhandenen Rücken- und Nackenschmerzen nach dem dreimonatigen Aufbauprogramm“, erklärt Geschäftsführerin Kathrin Junker vom Respoaktiv in Göppingen, „und jeder zweite erlangt sogar völlige Beschwerdefreiheit.“

eine der Analyse smu Rumpf kulatur * GRATIS *M it t e

lefonischer Voran

rapie, wenn es im Nacken oder Rücken schmerzt, die Schmerzen immer wiederkehren oder drohen chronisch zu werden. Neben der Trainingstherapie gibt es bei Respofit auch Gesundheitskurse und Physiotherapie. Die meisten Leistungen

werden von den Krankenkassen bezuschusst. „Über den Sommer möchten wir im Göppinger Respoaktiv an- und umbauen“, so Junker. Neben der Erweiterung des Stockwerks wird auch ein Aufzug für einen barrierefreien Zutritt gebaut werden.

So eine Militärbasis ist gleichzeitig eine enorme Verwaltungsaufgabe und viele Papiertiger sitzen an den Schreibtischen. Das ist in Deutschland so – auch in Amerika. Darum waren in zahlreichen Gebäuden einst Büros von Soldaten und Zivilangestellten, die für den reibungslosen Ablauf der „Stadt in der Stadt“ sorgten. Für die Soldaten eine der wichtigsten Anlaufstellen war das Personalbüro, das in der heutigen Manfred-Wörner-Straße 143 war. Dort, wo heute das Respoaktiv Gesundheitszentrum und der Bildungsträger GARP seine Räume hat, wurden einst Einsatzpläne zusammengestellt, Krankmeldungen bearbeitet und so manche Herausforderung gelöst, die die US-Amerikaner im fremden Deutschland manchmal vielleicht hatten.

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DIE THERAPIE wird auf Basis einer Eingangsanalyse individuell zugeschnitten. Nach der erfolgreichen Therapie mit zwei Trainingseinheiten wöchentlich an speziellen Geräten folgt die Abschlussanalyse, die die Wirksamkeit der Therapie ermittelt. FPZ ist die richtige The-

Im Respoaktiv in Göppingen gibt es verschiedene Therapiegeräte. Eine Besonderheit ist die FPZ-Therapie, welche in Göppingen einmalig ist.

PERSONALBÜRO

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GOLFPARK GÖPPINGEN

Freizeit in den Cooke Barracks Damit es den US-Soldaten nicht langweilig wird, gab es zahlreiche Aktivitäten für die Freizeitgestaltung. Neben einer Bibliothek, Keramik-, Holz- und Autowerkstatt sowie ähnlichen Einrichtungen waren es folgende:

GOLFPARK & FREIZEITZENTRUM

Schon früh haben die Amerikaner in Göppingen Golf gespielt – seit den 1950er-Jahren gibt es die Anlage rund um das Flugfeld. Im Freizeitzentrum, in dem auch heute noch der Golfpark sein Zuhause hat waren damals verschiedene Angebote wie Spielautomaten und ähnliches zu finden. Auch eine Bowling-Anlage gab es ab Mitte der 1980er-Jahre. Diese ist kurz nach ihrem Einbau abgebrannt und wurde neu errich-

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tet. An dieser Stelle ist heute die Tanzfläche des Clubs Sens.

GYM IN DER HENSLICK-HALLE

Dort, wo heute der Südwestrundfunk die Kindersendung Tigerenten Club aufzeichnet, war einst eine Sporthalle mit Basketballfeld, Raquet. Courts und Gerätetraining. Früher war das Gym in einer Hangar-Halle untergebracht, die heute als Lagerhalle eines Messebauunternehmen genutzt wird.

Links oben: Golfplatz.Links unten: Neues Freizeitzentrum ab Mitte der 1980er-Jahre (heute: Restaurant Tresor am Golfpark). Rechts oben: Eingang zur Sporthalle (heute: TV-Studio). Rechts unten: Bowling (heute: Club Sens).

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Ein Sport für alle Der Golfpark Göppingen überzeugt nicht nur mit seiner historischen Vorgeschichte, sondern auch mit Platz und Flexibilität. Der Golfplatz liegt auf einem sonnigen Plateau oberhalb Göppingens und verfügt über ein modernes und großzügiges Übungscenter inklusive Driving-Range mit 40 Abschlagsplätzen, überdachten Abschlagsboxen, Übungsbahnen sowie Putting- und Chipping-Grüns. Eine naturunterstützende Landschaftsgestaltung ließ um den alten Baumbestand Refugien für die Tier- und Pflanzenwelt entstehen. Der Golfplatz Göppingen bietet Flexibilität ohne langfristige Bindung, maßgeschneiderte Nutzungsmodelle, die jeder persönlichen Lebenssituation gerecht werden. Eine Clubmitgliedschaft ist zur Nutzung des Golfparks nicht zwingend erforderlich. Die Anlage ist verkehrsgünstig gelegen, verfügt über ausreichend Parkplätze direkt am Clubhaus und ist ganzjährig geöffnet. Wer Lust hat, den Sport einmal unverbind-

Im Golfpark gibt es ausreichend Platz zum Üben.

lich auszuprobieren, ist im Golfpark stets willkommen, denn Golf ist ein Sport für alle.


FABRIK FÜR KUNST UND KULTUR E.V.

Konzerte und Kunst in der Chapel In der ehemaligen Kirche ist der Verein Fabrik für Kunst und Kultur eingezogen und hält die Chapel lebendig. Die ehemalige “Soldier Chapel” wurde 1953 im Auftrag der US-Armee als Kirche und seelsorgerische Einrichtung für die Soldaten und deren Angehörige erbaut. In Fortsetzung der pluralistischen Tradition und Struktur der Streitkräfte stand die “Chapel” allen vertretenen Glaubensrichtungen offen. Im Frühjahr 1998 wurde die “Chapel” durch Anmietung des Vereins “Fabrik für Kunst und Kultur e.V.” neu belebt. Der „F.K.K. Verein“ bietet seit 25 Jahren Menschen mit kreativen Interessen Arbeits-, Auftrittsund Ausstellungsmöglichkeiten. Das beinhaltet sowohl Konzerte lokaler und überregionaler Bands, als auch Kunstausstellungen bis hin zu wilden Technopartys. Der Verein hatte es sich zum Ziel ge-

setzt, das Gebäude längerfristig zu nutzen um seine Konzeption weiter zu verwirklichen. Deshalb beschloss der Verein, sich für den Erhalt des Kirchengebäudes einzusetzen. Einerseits war es wichtig, das Gebäude als Relikt des ehemaligen “Cook Barracks” Geländes zu erhalten und trotzdem mit allen modernen Elementen einer Veranstaltungsstätte auszustatten. Anfang 2014 wurde die Chapel aus Brandschutzgründen geschlossen. Nach einer langen Zitterpartie erstrahlt die Chapel seit Anfang 2017 wieder in neu-

em Glanz. Durch die Unterstützung der Stadt und der Monate langen Arbeit vieler freiwilliger Helfer des Vereins, wurde nun ein neues Kapitel in der Geschichte der Chapel aufgeschlagen, welches die Kultureinrichtung im Stauferpark nicht nur endgültig in ein soziokulturelles Projekt verwandelt, sondern auch endlich in „ruhige Fahrwasser“ aufbrechen lässt. Blick zurück: Erstkommunion in der Chapel und ein Blick ins Kirchenschiff.

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CINTEG AG

NCO CLUB Die Offiziere wussten durchaus, wie man sich eine gute Zeit macht – die NCO-Clubs waren schön eingerichtet. Zudem fanden hier offizielle Veranstaltungen statt. So zum Beispiel bei der Verabschiedung der deutschen Personalratsmitglieder kurz vor dem Truppenabzug, die unser historisches Bild zeigt. In der Zeit der Cooke Barracks gab es mehrere Clubs für Offiziere – der jüngste ist jener in der heutigen Steinbeis-Straße, in dem die Cinteg AG ihre Zentrale hat. Sehr schön: Teile der Inneneinrichtung und auch der Fassade sind noch so, wie sie einst bei den Amerikanern war.

OFFIZIERS-CLUB Ein weiterer Offiziers-Club war in der Housing-Area. Heute ist dort das Energie-Wasser-Informationszentrum der Energiesversorgung Filstal untergebracht. Immer wieder finden dort Veranstaltungen statt.

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Digitale Produkte Die CINTEG AG bietet individuelle Lösungen rund um die digitale Produktentwicklung und maßgeschneiderte Lösungen. DIE CINTEG AG ist deutschlandweit Partner für Lösungen mit Software, Hardware, Consulting und Services rund um Digitale Produktentwicklung, PLM, CAD/CAM - Lösungen, IT-Systeme, 3D-Druck, ERP und Service für den Mittelstand. „An insgesamt fünf Standorten kümmern wir uns individuell um die Anliegen unserer Kunden“, sagt Roland Sieber, Vorstandsvorsitzender der CINTEG AG. Die CINTEG Firmengruppe verfügt über Know-how für Prozessabläufe von Fertigungsunternehmen, Maschinenbauern, Zulieferern oder Dienstleistern in Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Vertrieb. Vier Geschäftsbereiche umfassen das gesamte Technologische Umfeld: AUTODESK (CAD-, PDM-,PLM-Lösungen), SYSTEMTECHNIK (IT Infrastruktur, Netzwerktechnik, Security, Storage mit HP) 3D-DRUCK (Additive Manufacturing, Prototyping) und CAM (5-Achsen-Fräsen mit OPEN MIND Software). Dazu besitzt die Gesellschaft drei 100-prozentige Tochterunternehmen:

Die CINTEG AG hat ihren Sitz im Göppinger Stauferpark. mit der GFU GmbH einen ERP-Software-Hersteller; mit der IC-Bildungshaus GmbH ein Schulungs- und Dienstleistungszentrum und mit der plmteam GmbH ein PLM-Kompetenzzentrum für komplexe Pro.File-Lösungen. „Als Systemintegrator führen wir IT-Lösungen zusammen, sorgen für durchgängigen Datenfluß im Unternehmen und optimieren dabei die Unternehmensprozesse der Kunden“, sagt Sieber.

Offiziers-Club außerhalb des Militärgeländes.

HOUSING AREA In der „Housing-Area“, dem heutigen Bürgerhölzle, haben die Familien der Soldaten gewohnt. Markant waren die rot-orangenen typischen Spielplatz-Überdachungen, von denen es mehrere gab. Unser Bild zeigt eine Grillparty – im Hintergrund die Wohnblöcke. Nach dem Abzug der Amerikaner wurden diese dort von der Wohnbau Göppingen saniert und Balkone angebaut, um hochwertigeren Wohnraum zu schaffen. Ebenso sind die Spielplätze neu aufgebaut worden. Die Schule und der Kindergarten von damals sind ebenfalls erhalten und werden von den Anwohnern genutzt.

Boden und Wandelemente sind bei der Cinteg AG noch wie früher.

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Mittelstand

Wir bieten Lösungen für: • CAD: Konstruktion, Entwicklung und Simulation • PDM/PLM Datenmanagement • ERP für Fertigungsunternehmen • CAM Fertigung • 3D-Druck Additive Fertigung • IT Hard- und Software • Consulting, Schulung und Weiterbildung

CINTEG AG • Steinbeisstraße 11 • 73037 Göppingen Tel: 07161/6280-0 • Fax: 07161/6280-199 • info@cinteg.de • www.cinteg.de 44 – REMEMBER COOKE BARRACKS


CT KRAN-SERVICE

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Hoch hinaus Mit fast 300 modernen Baukränen ist CT Kranservice einer der Marktführer der Branche. Noch dieses Jahr wird der erste CT-Kran als Eigenmarke ausgeliefert. VON SALACH ÜBER DUBAI NACH GÖPPINGEN, so lässt sich räumlich die Geschichte des 1996 von Tanja und Franz Frey gegründeten Unternehmens beschreiben. Mit anfangs acht Mitarbeitern waren es zu Beginn Servicedienstleistungen bei der Montage von Baukränen, mit denen das Ehepaar den Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens legte. Schnell wurde das Geschäftsfeld um Kranvermietungen und Kranrecycling erweitert und immer mehr Bauunternehmen wurden auf die schwäbischen Experten aufmerksam. Dubai, Oman, Holland, Spanien, Schweiz, Italien oder Portugal sind nur einige der Länder, in denen die Firma tätig war oder ist. 2009 erfolgte die Gründung eines Tochterunternehmens in Tschechien, 2015 dann die Verlegung des Firmensitzes nach Göppingen. DER STAUFERPARK IST EIN GLÜCKSFALL, bietet er doch genü-

Ehemalige Autowerkstatt – für Militärfahrzeuge, aber auch für die Privatwagen des US-Militärs. Wer wollte, konnte dort an seinen Fahrzeugen schrauben und schrauben lassen und lackieren.

Blick über das Firmengelände im Göppinger Stauferpark.

gend Platz für die fast 300 Baukräne, die das Unternehmen mittlerweile sein Eigen nennt und somit zu den ganz Großen der Branche aufgewachsen ist. Als Anbieter von Speziallösungen war es letzten Endes ein logischer Schritt in

diesem Jahr mit der Eigenproduktion von Kränen die nächste Stufe der Unternehmensgeschichte einzuläuten. In wenigen Wochen ist es dann soweit: Der erste CT-Kran wird ausgeliefert. Hoch hinaus!

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OSG GMBH

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Optimaler Standort im Stauferpark OSG Deutschland hat seinen Sitz von Ostfildern in den Göppinger Stauferpark verlegt. Die Bedingungen sind optimal und so konnte der Hersteller von Schaftwerkzeugen anund umbauen, um seine Kundenbedürfnisse ideal zu befriedigen. BEREITS SEIT ÜBER DREI Jahren hat OSG Deutschland seinen Sitz im Göppinger Stauferpark. Innerhalb dieser kurzen Zeit wurde bereits zweimal am Standort gebaut. Nach der baulichen Erweiterung um ein neues Produktions- und Verwaltungsgebäude folgte durch das stetige Wachstum des Unternehmens bereits 2016 der nächste Neubau und es entstand der Sitz des OSG Academy European Campus. Das Gelände wurde um weitere 5000 Quadratmeter erweitert. Das neue Gebäude wurde 2016 als Technologiecenter für Vorführungen inklusive Forschung und Entwicklung eröffnet. Des Weiteren ist geplant mit dem European Campus alle Schulungen und Workshops, die bislang bei Maschinenherstellern durchgeführt wurden, ebenfalls zentral nach Göppingen zu verlagern. „Um die Kundenanforderungen gemäß unserem Motto „shaping your dreams“ erfüllen

OSG Deutschland hat seinen Sitz im Stauferpark.

zu können, benötigen wir einen engen Kontakt zu unseren Kunden und Partnern“, erklärt Yasushi Suzuki, einer der Geschäftsführer von

OSG Deutschland. Weiter erklärt er: „Der Stauferpark ist das jüngste Gewerbegebiet der Stadt Göppingen. Die Möglichkeit, große zusam-

menhängende Flächen zu erwerben ist optimal, dadurch können wir die geplanten Expansionsvorhaben umsetzen.“ Außerdem sei hier die Nähe zu Maschinenherstellern und der Automobilbranche ausschlaggebend. OSG hatte bislang den Fokus auf der Automobil- und Zulieferindustrie, der Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie dem Werkzeugund Formenbau. Doch Präzision, zuverlässige Standzeiten und hohe Zerspanvolumina sind auch in anderen Märkten gefragt, wie Suzuki weiß. Deswegen ist das Unternehmen mittlerweile auch in der Energieindustrie, der Umformtechnik, IT-Branche, im Maschinenbau sowie der Optik-, Messgeräte- oder auch in der Uhrenindustrie vertreten. Mit vier Mitarbeitern wurde OSG Deutschland im Jahr 2003 in Ostfildern gegründet, mittlerweile beschäftigt das Unternehmen mehr als 70 Mitarbeiter.

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OSG GERMANY Karl-Ehmann-Str. 25 D - 73037 Göppingen Germany Tel.: +49 7161 6064 - 0 Fax: +49 7161 6064 - 444 info@osg-germany.de


HÄFELE – BAD UND WÄRME

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Mehr als 120 Jahre Erfahrung Die Firma Häfele – Bad und Wärme plant individuelle Komplettbäder und macht auch Heizungssanierungen im Privatbereich. Mit der 5-Sterne-Garantie bekommt der Kunde alles aus einer Hand und kann termingetreu und stressfrei sein neues Bad nutzen. KOMPLETTBÄDER die individuell geplant werden und auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst sind – das gehört zu den Stärken der Firma Häfele – Bad und Wärme. Dass der Umbau der Sanitärräume sauber vonstatten geht, gehört bei Häfele zur 5-Sterne-Garantie dazu. Ebenso mit der Beratung zu Hause, sowie der Termin- und Festpreisgarantie, sorgt das Team rund um Inhaber Rainer Häfele dafür, dass der Kunde planmäßig und stressfrei seinen neuen Sanitärbereich nutzen kann. Und das Team kann auch noch mehr, wie Rainer Häfele erklärt: „Wir kümmern uns auch um Heizungswartungen und machen Heizungssanierungen im Privatbereich.“ Diese werden passend zum Gebäude und auch zum Nutzungsverhalten der Bewohner individuell geplant. Dabei wird auch auf die richtige Heizungsart geachtet und es wird gerpüft, ob mit Gas, Öl, Pellets, Solar, einer Wärmepumpe oder sogar mit

park, einer großen Ausstellung und ausreichend Parkmöglichkeiten für Kunden, ist Rainer Häfele heute sehr glücklich mit dem Umzug. „Wir haben uns mit dem Neubau vergrößert und nun eine Ausstellung mit einer Gesamtfläche von 200 Quadratmetern“, so Häfele. Damit sich Kunden stets die aktuellen Trends anschauen können, werden die Show-Bäder regelmäßig ausgetauscht.

Im Göppinger Stauferpark hat die Firma Häfele – Bad und Wärme auf über 200 Quadratmetern eine große Ausstellungsfläche mit aktuellen Badtrends. Blockheizkraftwerken geheizt werden kann. DEN NEUEN FIRMENSITZ in den Stauferpark zu verlegen, kostete die Familie einige Überlegungen, wie Häfele eine Anekdote erzählt. „Als ich im Jahr 2010 meiner Mutter vor-

geschlagen habe den Firmensitz in den Stauferpark zu verlegen, fragte sie mich, ob ich vorhabe die Firma zu ruinieren.“ Doch mittlerweile stehe eines fest: „Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung hier her zukommen.“ Mit einem idealen Standort am Eingang zum Staufer-

DIE HISTORIE DES UNTERNEHMENS Im Jahr 1896 gründete Heinrich Häfele das Unternehmen welches mittlerweile in der vierten Generation von Rainer Häfele geführt wird. Über 120 Jahre Tradition verpflichten das Familienunternehmen jeden Tag aufs Neue dazu, seine Kunden mit Sanitär- und Heizungsanlagen nach dem neuesten Stand der Technik zu bedienen.

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Für jede Gelegenheit das richtige Fahrzeug: Die Auswahl ist groß. 

Foto: Constantin Fetzer

AVS AUTOVERMIETUNG STAUFEN GMBH

Dienstleister rund um Fahrzeuge Die Mobilitätsmanager der Autovermietung Staufen (AVS) haben ihre Zentrale im Göppinger Stauferpark. Von Kleinfahrzeugen bis zu großen Sattelschleppern kann dort alles geliehen werden – und es gibt noch mehr Dienstleistungen. FÜR DIE Autovermietung Staufen war der Stauferpark ein idealer Standort, um zu expandieren. „Hier konnten wir wachsen und fühlen uns wohl“, sagt Geschäftsführer Peter Sobottka. Als das Unternehmen vor einigen Jahren von der Innenstadt in den Stauferpark umgezogen war, entstand hier der Neubau mit Büros, Sozialräumen für die Mitarbeiter und einer hauseigenen Werkstatt. Diese wurde im Laufe der Zeit erweitert – so können vor Ort auch TÜV-Prüfungen gemacht werden. Ein Waschplatz und eine Waschanlage, die ebenfalls von jedem genutzt werden kann, wurde ebenfalls gebaut. Die Außenanlage wurde ebenfalls attraktiv gestaltet. PETER SOBOTTKA sieht sich und sein Team als „Mobilitätsmanager“. Denn die Vermietung der Fahrzeuge für einzelne Kunden und Einsätze sei das eine. Ein wichtiges Standbein sind auch Langzeitmieten und das Fuhrparkmanagement von Unternehmen. „Wir haben einen eige48 – REMEMBER COOKE BARRACKS

nen Reifenhandel, eine Werkstatt und zahlreiche Kooperationen mit Firmen auch aus dem Stauferpark, so dass wir für unsere Kunden den Service aus einer Hand bieten können“, sagt Sobottka. Egal ob es große Nutzfahrzeuge oder repräsentative Limousinen für die Geschäftsleitung sein soll – das Thema Dauermiete sei für Unternehmen interessant, weil sie kein

Kapital bindet. Bei der Miete gelten die gleichen steuerlichen Vorteile wie zum Beispiel beim Leasing. Im Gegensatz dazu bietet die Miete aber mehr Flexibilität, da sie keine langfristige Vertragsbindung erfordert und die Mietdauer nach Bedarf verlängert oder verkürzt werden kann, wie Sobottka erklärt. Dass man dabei immer die aktuellsten Fahrzeugmodelle fährt sei nur ein

angenehmer Nebeneffekt, sagt Peter Sobottka mit einem Augenzwinkern. „Wir haben qualitativ hochwertige Fahrzeuge namhafter Hersteller“, erklärt Sobottka. PRIVATKUNDEN sind bei AVS ebenfalls in den besten Händen. „Wer ein Fahrzeug zum Beispiel für einen Umzug benötigt, der kann dies zu günstigen Konditionen mieten“, erklärt Peter Sobottka. Große und kleine Transporter stehen bereit. FÜR DIE ZUKUNFT ist AVS ebenfalls bestens gerüstet. „Wir installieren bei uns Stromtankstellen und werden bald auch E-Fahrzeuge im Programm haben, die für den Stadtverkehr durchaus sinnvoll sind“, kündigt Peter Sobottka an.

Neben der Waschanlage gibt es auch eine Werkstatt.

DIE AVS Autovermietung Staufen GmbH wurde 2000 von Peter Sobottka gegründet und beschäftigt in der Zentrale in Göppingen rund 30 Mitarbeiter. Bundesweit gibt es zahlreiche Niederlassungen.


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KLUG LASER GMBH

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Individuelle Blechbearbeitung Die Klug Laser GmbH hat sich mit der Laser-Blech-Bearbeitung in den vergangenen 20 Jahren einen Namen gemacht. Durch die wachsende Auftragslage ist das Unternehmen stetig auf der Suche nach Fachkräften. ALS EINES DER ERSTEN Unternehmen hat sich Klug Laser im Göppinger Stauferpark nach dem Abzug der Amerikaner niedergelassen. Seit den Anfängen im Jahr 1997 hat sich viel getan. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen, welches sich auf die Laserbearbeitung von Blechen spezialisiert hat, rund 70 Mitarbeiter. „Seit 2009 sind wir ein nach ISO 9001 zertifizierter Betrieb“, sagt Volker Bretz, Betriebsleiter von Klug Laser. Durch den stetigen Auftragszuwachs, wurde auch die Produktionsfläche immer angepasst. Mit dem Neubau von Firmengebäuden beträgt die Fläche der Produktions- und Lagerstätte nun über 4000 Quadratmeter, weitere Anbauten sind geplant. „Wir sind ein erfolgreiches Unternehmen in der Laser-Blech-Bearbeitung und unsere Kunden schätzen die Qualität unserer Erzeugnisse, überdurchschnittliche Flexibilität und Zuver-

Das Gelände der Firma Klug Laser in der Fraunhoferstraße im Göppinger Stauferpark. lässigkeit trotz sehr hoher Teilevielfalt, auch Dank einer besonderen PPS Software“, so Bretz. Damit die Kundenbedürfnisse auch in Zukunft

befriedigt werden können, ist das Lohnfertiger-Unternehmen stets auf der Suche nach neuen Mitarbeitern, wie der Betriebsleiter erzählt: „Me-

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20

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tallfacharbeiter und andere Fachkräfte sind sehr gefragt bei uns. Wir bieten vielseitige und interessante Aufgaben und legen viel Wert auf eine gründliche Einarbeitung.“ Die Kunden von Klug Laser kommen aus den Bereichen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, sowie der Schlosserei, der Möbelindustrie, dem Gerätebau und der Handhabungstechnik. Mit dem Laserstrahl als Werkzeug, kann die Firma Klug Laser Bleche von 0,5 bis 25 Milimeter zuschneiden. „Wir können Stahl, Edelstahl, Aluminium, Messing und auch Kupfer bearbeiten“, erklärt Geschäftsführer Helmuth Klug. In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 20-jähriges Bestehen. „Durch stetige Investitionen in neue Technologien und Software, konnte sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren immer weiterentwickeln“, sagt Helmuth Klug, der Klug Laser im Jahr 1997 als Einzelunternehmen gegründet hat.


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LAMBERT GMBH

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Gut beschirmt Der Schirmhersteller Lambert war ein Pionier im Stauferpark – und hatte genug Fläche, um zu wachsen. ES HATTEN NOCH NICHT viele Unternehmen einen Bauplatz im ehemaligen Militärgelände gekauft, als der Schirmhersteller Lambert von Eislingen in den Göppinger Stauferpark gezogen war. Dort konnte das Unternehmen wachsen und gehört heute im Bereich von Marktschirmen und anderen Sonnenschutzsystemen zu den Marktführern. „Wir haben viele Kunden aus der Gastronomie – aber auch Privatleute können bei uns natürlich kaufen“, erklärt er. Die Erfahrung, die das Unternehmen beim Bau von Marktschirmen in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat, wird auch in die „normalen“ Sonnenschirme übertragen und so bietet Lambert clevere Technik und Ideen – übrigens von ganz farbenfroh bis hin zu gedeckten Farben. Alles, rund um den Sonnenschutz und weitere Designele-

Bei Paul Lambert und seinem Team ist am Sonntag geöffnet. mente rund um den Garten präsentiert das Unternehmen in seiner Ausstellung auf seinem Werksgelände im Göppinger Stauferpark –auch am 2. Juli.

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BUSINESS-PARK GÖPPINGEN GMBH

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Attraktive Flächen in Göppingen Die Gewerbeflächen im Stauferpark sind fast alle verkauft. Nun beginnt die Vermarktung eines neuen Projekts im Göppinger Westen: Aus dem teilweise denkmalgeschützten Boehringer-Areal soll ein lebendiges Quartier für Unternehmen werden. AUS DEM EHEMALIGEN Militärstützpunkt „Cooke Barracks“ ist ein moderner Stadtteil geworden, in dem die Mischung aus Arbeiten, Wohnen und Freizeit sehr lebendig ist. Die Konversion des Gebiets ist eine echte Erfolgsgeschichte: Die rund 34 Hektar Gewerbeflächen sind fast komplett vermarktet – rund 24 Millionen Euro hat die Stadt damit erlöst. 45 Kaufverträge mit neuen Grundstückseigentümern wurden abgeschlossen, die mit ihren Unternehmen die verschiedensten Bereiche abdecken: Vom Sportstudio, IT-Entwicklern, Handwerkern, Beratern und anderen Dienstleistern bis hin zu großen Industrie-Unternehmen, die hier ihre Produktion haben. Allen voran der Brecher-Hersteller Kleemann mit rund 20 Hektar, aber auch kleinere, wie die OSG GmbH, einem Hersteller von Spezialwerkzeugen, der ebenfalls auf Wachstumskurs ist. „Die Unternehmen haben im Stauferpark die Möglichkeit gehabt, zu wachsen“, berichtet Business-Park Geschäftsführer Martin Maier – und das haben sie getan. So sind es heute rund 1200 Arbeitsplätze, die entstanden sind. „Wir haben immer darauf geachtet, dass die Unternehmen hier auch Wertschöpfung betreiben und

Das „Businesshaus 2“ im Göppinger Stauferpark wurde jüngst eingeweiht – dort sind noch wenige Flächen frei, die individuell gestaltet werden können. Foto: Stefan Ruther Arbeitsplätze bieten“, blickt Martin Maier zurück. Einen Großteil der Flächen hat die Business-Park Göppingen GmbH für die Stadt bereits verkauft – einige Gebäude vermietet sie jedoch selbst. IMMER WIEDER INVESTIERT die Business-Park Göppingen GmbH

Hier soll die Erfolgsgeschichte der Business-Park Göppingen GmbH weitergeschrieben werden: Nach dem Stauferpark soll nun das ehemalige Boehringer-Areal entwickelt werden – in direkter Nachbarschaft von Märklin und Schuler. Die Vermarktung hat bereits begonnen. Foto: Michael Tilp

in den Erhalt der Gebäude, um sie langfristig für Mieter interessant zu machen. So zum Beispiel in das einstige Personalbüro der US-Army in der Manfred-Wörner-Straße, in dem heute ein Physiotherapiezentrum und eine Weiterbildungseinrichtung untergebracht sind. Für rund 900 000 Euro wird die Immobilie dort saniert und umgebaut. Auch an anderen Stellen im Stauferpark wird immer wieder umgestaltet – zum Beispiel die Renaturierung von Grünflächen samt Bachlauf. Auch die Zufahrtsstraßen und die Infrastruktur wurde und werden immer wieder modernisiert. Jüngst wurde das „Businesshaus 2“ eingeweiht – auch das ist schon zu 60 Prozent belegt. Die noch freien Flächen können von zukünftigen Mietern ganz nach ihren Wünschen zugeschnitten werden. DIE ERFOLGSGESCHICHTE, die Martin Maier und sein Team im Stauferpark geschrieben haben, soll nun im Göppinger Westen fortgeführt werden. Rund 4,8 Hektar groß ist das Areal, auf dem früher die Firma Boehringer Maschinen hergestellt hat. Im März 2016 wurde das Gelän-

de von der Business-Park Göppingen GmbH von der Firma MAG erworben und soll neu gestaltet und vermarktet werden. „Die Gewerbeflächen in der Hohenstaufenstadt sind gefragt, darum wollen wir auf dem Boehringer-Areal weiter machen“, erklärt Martin Maier. Ähnliches wie im Stauferpark soll nun auch mit dem Boehringer-Areal gelingen. Dort sollen sowohl Büroflächen entstehen, als auch produzierendes Gewerbe Möglichkeiten haben, sich zu entwickeln. Die Vermarktung läuft bereits. Interessierte Unternehmen können sich bereits bei Martin Maier und seinem Team informieren. Mit innovativen Ideen soll das historische und in Teilen denkmalgeschützte Gebäude mit modernen Elementen kombiniert werden, so dass alles hell und freundlich wirkt. So soll der Stadteingang künftig ein eindrucksvolles Quartier werden, das mit Schuler, Märklin und dem neuen Märklineum in der Nachbarschaft viele Firmen anlocken soll. Info Das „Businesshaus 2“ ist beim Festival „Remember Cooke Barracks“ geöffnet. REMEMBER COOKE BARRACKS – 53


STAUFEN PLUS – AGENTUR FÜR KOMMUNIKATION UND WERBUNG GMBH

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Die Menschen bewegen

Die NWZ-Medienagentur Staufen Plus ist seit 2007 im „Headquarter“ im Stauferpark und organisiert von dort aus verschiedene Veranstaltungen. Auch als klassische Werbe- und Medienagentur ist sie für ihre Kunden da. WIR BEWEGEN MENSCHEN ist das Motto der NWZ-Medienagentur Staufen Plus, die seit 2007 ihre Büros im Göppinger Stauferpark hat. Das ist kein Zufall, denn die Agentur organisiert zahlreiche Veranstaltungen – unter anderem in der Werfthalle. So hat die Staufen Plus 2008 die erste Messe in der Werfthalle veranstaltet, die heute weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist: „Bauen – Wohnen – Modernisieren“. „Für Messen und Veranstaltungen bietet sich die Werfthalle und der Dr.-Herbert-König-Platz bestens an“, sagt Lisa Hartleb, Geschäftsbereichsleiterin der Agentur. Staufen

Plus veranstaltet nicht nur eigene Events im Stauferpark, sondern ist auch in anderen Orten aktiv. „Wir organisieren als klassische Eventagentur die verschiedensten Firmenveranstaltungen“, erklärt Lisa Hartleb – egal wo diese geplant sind. DIE MEDIENAGENTUR hat viel Know-how im Bereich Eventmanagement, jedoch ebenso in allen anderen Bereichen, die klassische Werbe- und Medienagenturen zu bieten haben. „Wir konzipieren und gestalten Werbekampagnen, Mitarbeiter- und Kundenzeitschrif-

ten, Geschäftsberichte – und vieles mehr“, berichtet Lisa Hartleb. Fotoshootings und Videoaufnahmen für Imagefilme werden mit hauseigenen Teams und Producern komplett realisiert. DAS FESTIVAL „Remember Cooke Barracks“ ist mit Know-how der Agentur entstanden, die ein Komplettpaket aus Markenkommunikation, Organisation und Eventmanagement geschnürt hat. Auch das Fundraising für die Veranstaltung war in den Händen von Staufen Plus. Die Kommunikationskampagne mit einer reichweitenstarken Zeitungs-

beilage mit Magazincharakter – Sie halten sie in den Händen – wurde für die Veranstaltung ebenfalls erstellt. So werden am 2. Juli zum Festival im Stauferpark zahlreiche Besucher aus nah und fern erwartet, die sich für die Geschichte der Cooke Barracks interessieren.

Die Agentur Staufen Plus ist ein Tochterunternehmen der NWZ und organisiert u.a. auch den Barbarossa Berglauf in Göppingen.

Impressum Herausgeber Staufen Plus – Agentur für Kommunikation und Werbung GmbH Manfred-Wörner-Straße 148 73037 Göppingen www.staufen-plus.de Anzeigen Mario Bayer (verantwortlich)

Redaktion Lisa Hartleb (Projektleitung), Carolin Klein, Luisa Schäufele, Birgitta Zeller, (Staufen Plus) sowie Constantin Fetzer (Redaktionsleitung), Julia Fiedler, Marie-Christin Zepf, Janika Debler (Tinoversum) Druck DHO Druckzentrum Hohenlohe Ostalb, Crailsheim

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Hansjörg „George“ Hüttig *1940 – †2017 In ehrendem Andenken an Hansjörg „George“ Hüttig, ehemaliger Presseoffizier der Cooke Barracks, der uns während den Recherchen zu diesem Magazin und den Vorbereitungen des „Remember Cooke Barracks“-Festivals leider für immer verlassen hat.


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