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Das sinnvolle Stadtmagazin

Frühlingserwachen Was war.

Was ist.

Was kommt.

Genusstempel. Auch heuer wurde das Restaurant Puss­ wald mit einer Haube geehrt. Näheres über die Philosophie des Meisterkochs erfahren Sie auf Seite 16.

Feiertage. Ostern steht unmit­ telbar vor der Tür. Auf welchem Markt Sie mit Ihren Kindern auch in diesem Jahr nicht nur Ostereier finden können, ver­ raten wir auf Seite 35.

Aufbruch. Ein Hartberger Haudegen plant ein unge­ wöhnliches Abenteuer. Wohin die bis ins kleinste Detail geplante Reise führt, lesen Sie auf Seite 18.

Amtliche Mitteilung. Zugestellt durch Österreichische Post.

im Frühling 2013


Inhalt

Was Sie diesmal erwartet.

Hartberger

t k r a m r e t s O g n lu l e t s s u a n e t r a G t i m 22. bis 24. März • Handgefertigte Dekorationen • Traditioneller Osterschmuck • Kunsthandwerk n • Neue Trends für Haus & Garte

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Editorial

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Endlich Frühling!

Aufbruchstimmung

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er Frühling steht vor der Tür, und damit beginnt wieder die Zeit, in der Hartberg – mit einer Vielzahl an Freiluft-Aktivitäten – aus dem „Winterschlaf“ erwacht. So erwarten Sie, neben den traditionellen Hausmessen der Hartberger WirtDir. Karl Pack, schaft, große kirchliche Festtage und, Bürgermeister damit zusammenhängend, der sich von Hartberg einer immer größeren Beliebtheit erfreuender Hartberger Ostermarkt im Stadtpark. Dass Hartberg die Heimat von echten Abenteurern ist, haben wir in den vergangenen Ausgaben des Hartberg Magazins schon des Öfteren dokumentiert. Und auch in dieser Ausgabe berichten wir über einen weiteren Hartberger Haudegen, nämlich über Werner Mucknauer, der in einem Alter, wenn andere längst ans Aufhören denken, ein weiteres großes Abenteuer in Angriff nimmt, um auf dem Rücken seines Pferdes von Hartberg aus in Richtung Rumänien zu reiten. Nach langen, anstrengenden Strapazen freut man sich – wieder gesund zu Hause angekommen – bekanntlich auf ein gutes Essen: Besonders gut kann man dies in den heimischen Wirtshäusern und Restaurants genießen. Diesmal werfen wir daher einen Blick in Hartbergs einziges Hauben-Restaurant, wo die Gäste seit Jahren mit regionalen und internationalen Köstlichkeiten verwöhnt werden. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Die langersehnte Jahreszeit lässt die Stadt erblühen.

Sinnvolle Kooperation

Zwei regionale Baufirmen arbeiten am Projekt Alleegasse.

Küchen nach Maß

Wo gehobelt wird, entstehen Pläne.

Stadtgeflüster Worüber gesprochen und getratscht wird. Haubengastronomie

Über regionale & internationale Köstlichkeiten.

Hartberger G’sichter

Porträts von Persönlichkeiten, Gruppen und Vereinen. Gartensaisonauftakt

Der gelungene Start beginnt in der Gärtnerei.

Stadtnachrichten

Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartberg. Fit fürs Leben

Wenn Kraft und Ausdauer das Ziel sind.

G’schäftliches

Neuigkeiten und Berichte rund um die Wirtschaft. Nachbarschaftspflege

Die Wohngemeinschaft Parkring feiert Jubiläum.

Sportstadt

Sportlich und gesund in Hartberg. Karrieresprung

Ein junger Hartberger bläst ins richtige Horn.

Dir. Karl Pack, Bürgermeister Bei freiem Eintritt finden der Ostermarkt und die Gartenausstellung von 22. bis 24. März im Hartberger Stadtpark statt. Geöffnet ist am Freitag von 13 bis 18 Uhr und am Samstag bzw. Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr. Waffeln mit frischen Früchten der Saison, selbstgemachtes Softeis, Kunsthandwerk, kulinarische Köstlichkeiten, musikalische Unterhaltung u. v. m. sorgen für österliches Flair im Grünen.

www.hartberg.at

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Was war, was kommt

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Termine

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Eine Vorschau auf Hartberger Veranstaltungen.

Wo man unbedingt dabei sein sollte.

Persönliches und Impressum

Umwelttipps. Ihre Meinung und Impressum. Hartberg im Frühling 2013

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Wohin man im Frühling blickt: überall beginnt die Stadt aufzublühen.

Endlich Frühling! Wenn die Kälte aus dem Hartbergerland auszieht und der Wintermantel in den Kleiderschrank wandert, füllen sich Hartbergs Straßen. Gemeinschaft, Kultur und Bewegung werden gepflegt.

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Text: Stefanie Simon, FotoS: Bernhard Bergmann

icht der Wecker katapultiert uns aus dem Schlaf, sondern die ersten Sonnenstrahlen des frühen Tages. Man geht den Weg zum Auto oder in die Arbeit, nicht, weil man muss, sondern weil man will. Nach getaner Arbeit gibt es plötzlich so viele Dinge zu erleben, nicht, weil der Tag länger ist, sondern weil der Tag länger erscheint. So vieles, bei dessen Ausführung wir uns in den kalten Monaten wie von einer Gewichtsjacke zurückgehalten fühlten, geht plötzlich wie von selbst. Wenn nicht der Wille über den Körper gesiegt hat, ist es spätestens der Frühling, der den müden Knochen sagt: „Gehen wir’s an!“ Sonnenstrahlen fördern die Gesundheit und sind sozusagen die natürlichen Medikamente der Natur. Plötzlich hat man ohne viel Zutun gute Laune, man will sich bewegen und die Leistungs­ fähigkeit steigt. Kurz: Der Körper befindet sich in Aufbruchstimmung. Die Stadt Hartberg tut es ihm nach und bietet für die Bevölkerung und Besucher ein vielfältiges Rahmenprogramm aus traditionellen Feiern, abwechslungsreicher Kultur und neuen Events der geistigen Schöpfung. Das Wichtigste: Bleiben Sie in Bewegung! ➸

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Hartberg im Frühling 2013

Hartberg im Frühling 2013

Plötzlich hat man ohne viel Zutun gute Laune, man will sich bewegen, und die Leistungsfähigkeit steigt. Kurz: Der Körper befindet sich in Aufbruchstimmung.

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Nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen begegnen dem Frühling mit Aktivität.

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Hartberg im Frühling 2013

Hartberg wird die Kommunion normalerweise auf drei Erstkommunionssonntage aufgeteilt, wobei heuer mit dem 28. April der Startschuss sehr früh fällt. Weitere Termine sind Christi Himmelfahrt am 9. Mai und Muttertag am 12. Mai. Bereits in der darauffolgenden Woche betreten am Pfingstsonntag traditionell die Firmlinge die Stadtpfarrkirche. In diesem Jahr werden zwischen 110 und 120 junge Menschen gefirmt werden. Das Sakrament, das man frei nach seinen eigenen Vorstellungen planen und umsetzen kann, ist das der Ehe. Durchschnittlich dreißig verliebte Paare gehen in Hartberg pro Jahr diesen gemeinsamen Weg. Gerade der Frühling ist daher geprägt von Vorbereitungen und Gesprächen, sei es im Zuge eines Tanzkurses oder Eheseminars. Die erste Trauung findet heuer am 11. Mai statt. Ein Niederländer und eine Grazerin geben sich in Maria Lebing das Jawort. Sie lassen sich außerdem von einem auswärtigen Priester trauen. Jedes Paar hat seine ganz persönliche Vorstellung einer perfekten Hochzeit. Wenn das bedeutet, dass die Stadt Hartberg lediglich als malerische Kulisse dienen soll, dann ist das ohne weiteres möglich und eine besondere Ehre. Gesellschaftliche Tuchfühlung

Prädestiniert ist die Frühlingszeit natürlich dazu, wieder aktiv zu werden und den sogenannten Winterspeck loszuwerden. Wer kennt das nicht? Neben Zumba und Yoga ist besonders Nordic-Walking aufgrund seiner Naturverbundenheit beliebt. Außerdem kann man sich infolge des moderaten Tempos noch entspannt in der Gruppe unterhalten, was einen tollen Ausklang für den Tag bieten kann. Als Motivationsschub und um die verschiedenen Techniken zu erlernen, werden in Hartberg Kurse mit kompetenten Trainern angeboten. Ob Radfahren ins „Gebirge“ auf den Ringkogel oder eine Genusstour in ➸ Hartberg im Frühling 2013

Feldbach | Fürstenfeld | Gleisdorf | Gnas | Hartberg www.moderoth.at | www.facebook.com/moderoth

Foto: www.ana-alcazar.com

Im Kirchenjahr ist der Frühling ganz klar mit der Osterzeit verknüpft. Die wiederkehrenden Feiern bieten Orientierung und sind Teil der gelebten Gemeinschaft. Besonders bei Familien mit Kindern ist die Palmweihe beliebt, bei der vom Stadtpark in Richtung Hauptplatz das Evangelium vom Einzug in Jerusalem nachgespielt wird. An den vier Tagen zwischen Karfreitag und Ostermontag wird der Kreuzweg nachempfunden. Ein Kreuz, das auf einem Teil des Weges von Kindern getragen wird, wird an der Kalvarienbergkirche abgestellt. Am Tag der Grabesruhe am Karsamstag bringen die Kinder den rauchenden Ostergruß in die Häuser und Wohnungen, und auch die Osterspeisensegnung ist sehr beliebt. Besonders nach der vierzigtägigen Fastenzeit schmeckt diese Jause besonders gut. Bereits um 5.30 Uhr am Ostermorgen wird auf dem Kalvarienberg ein Auferstehungsweg begangen. Ein schönes Erlebnis ist die dort gefeierte Ostermesse, während der langsam die Sonne über den Menschen aufgeht und sie mit den ersten wärmenden Strahlen des Tages umhüllt. Neben diesen gegebenen Aktivitäten rund um die Pfarre wird durch individuelle Ergänzungen jedes Einzelnen das Kirchenjahr zu etwas ganz Persönlichem. Angefangen bei der Taufe, bei der durchschnittlich hundert Kinder jährlich in Hartberg im Mittelpunkt stehen. Vor allem die Gemeinschaftstaufe verdeutlicht die Bedeutung des Zusammenhalts in der Kirche. Auch durch die Erstkommunion werden die vielen Seiten der Kirchengemeinschaft für die jungen Menschen greifbar. Die Erstkommuniongruppen werden von zirka vierzig Müttern ehrenamtlich bei sich zu Hause abgehalten. Obwohl die geburtenstarken Jahre zurückliegen, rechnet Pfarrsekretärin Christine Reisinger heuer mit etwa neunzig Kindern. In

Foto: Boss Orange

Christliche Frühlingsboten

Frauen steht Roth besonders gut


Auch im Frühjahr werden in Hartberg die Traditionen, wie Maibaumaufstellen und Osterfeuer, feierlich gepflegt.

Nach einer körperlichen Betätigung braucht der Körper eine Regenerationszeit. Hervorragend eignet sich dazu der Besuch einer Buschenschank.

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die Thermenregion Bad Waltersdorf – Hartberg ist für jedes sportliche Bedürfnis der perfekte Ausgangspunkt. Die Broschüre „Genussradeln im Steirischen Thermenland und in der Oststeiermark“ umfasst eine Radkarte sowie Informationen zu Gastwirten und Unterkünften, erhältlich im Tourismusverband am Rochusplatz. Vor allem in den warmen Monaten bietet sich das Schwimmen als ganzheitliches und gelenkschonendes Training an. Im Frühling kann das HERZ mit seinem Hallenbad als Trainingsareal dazu genutzt werden, seine Technik zu verbessern, beispielsweise im Kraulschwimmen. Kurse werden laufend angeboten, denn wie in jeder Sportart bestimmen auch hier Haltung und Technik das Endresultat. Bei umfangreicher sportlicher Betätigung braucht der Körper aber auch regelmäßige Regenerationszeiten. Hervorragend dazu geeignet ist ein Besuch in einer Buschenschank, sei es beim Pöltl, Schmallegger oder Pusswald. Wer das wohlduftende Bauernbrot in seiner Wandelbarkeit mit Aufstrich, Belag oder als Beilage zum Wurst- oder Käferbohnensalat kennt und liebt oder kennenlernen möchte, ist bei den regionalen Wirten gut aufgehoben. Ein gestärkter Körper unterhält sich gerne, und nicht selten erhält man dadurch wertvolle Tipps zur abendlichen Freizeitgestaltung. So gibt es den Kulturverein Backwood, der wegen seiner unkonventionellen Auswahl der Singer/ Songwriter über die Grenzen des Hartbergerlandes hinaus bekannt ist. Unter dem Titel „Magic Brass“ vereint sich Magie mit Musik oder – besser gesagt – entsteht ein Kräftemessen der beiden Kunstformen. Ist es eine Zaubershow oder ein Konzert? Das Publikum hat seinen Spaß dabei und verfolgt mit Augen und Ohren das Treiben auf der Bühne. Die jungen Musiker der Volksmusik­ ensembles aller Klassen der Musikschule

Hartberg lassen das Brauchtum bei ihrem Konzert aufleben, und in einem Gitarren-Solistenkonzert musizieren Gitarrenensembles und Preisträger des „Prima la musica“-Wettbewerbs 2013. Das Frühjahrskonzert der Jugendkapelle unter der Leitung von Mag. Herbert Monsberger wird auch in diesem Jahr sein Publikum mit einem außergewöhnlichen Programm überraschen. Am Ostermarkt im Stadtpark, der von 22. bis 24.März bei freiem Eintritt stattfindet, wird dekoratives Handwerk und österliche Handarbeit zum Verkauf angeboten. Dort haben Sie die Möglichkeit neben regionalen Schmankerln und zünftiger Musik ein Stück Hartberger Osterfreude mit nachhause zu nehmen. Der Start in den Radfrühling soll einen Vorgeschmack auf das sportliche Großereignis 2013 liefern: die Hartbergerland Radrundfahrt, die von 16. bis 25. August in Hartberg veranstaltet wird. Wirtschaftliches Zusammenspiel

Die Kaffeehäuser und Restaurants breiten sich in die Fußgängerzone aus und laden Passanten dazu ein, es sich in den Sonnenstrahlen mit einem Kaffee oder vielleicht auch dem ersten Eis des Jahres gemütlich zu machen. Mit einem guten Buch oder der Tageszeitung in der Hand lassen sich so einige Mußestunden verbringen. Immer wieder für einen längeren Aufenthalt sorgen auch die zahlreichen Modegeschäfte, die den gepflasterten Weg flankieren. Schaufenster sind schon ein genialer Einfall, da sie mit wenig Aufwand die Passanten mit den Modetrends des Frühlings anlocken. Bunt ist die Auslage – und vielleicht auch bald Ihr Kleiderschrank. Vor allem gemusterte Hosen und Tops sind bei den Damen angesagt, unter den Farben dominieren Grün- und Blautöne. Auch eine Schwarz-Weiß-Kombi lässt sich in vielen Varianten tragen, von Karo bis zu dicken Streifen erleben das HolzHartberg im Frühling 2013

fällerhemd und den Matrosenlook ein Revival, sollten für den dezenteren Auftritt allerdings besser mit einem einfärbigen Gegenstück kombiniert werden. Bei den Männern sind Farben wie im vergangenen Jahr absolut im Trend, so Fritz Hehn, Filialleiter vom Modehaus Roth. Hier vor allem die Farbe Grün, die sich in all ihren Facetten sowohl in Hose als auch Sakko und Jacke wiederfindet. Die Chinohose mit ihren schrägen Taschen liegt nach wie vor im Trend. Hehn empfiehlt den Herren, sich auf jeden Fall eine färbige Hose mit einem lässigen Shirt in den Kleiderschrank zu holen. Abseits der Altstadt Hartbergs bereiten sich die Wirtschaftsbetriebe darauf vor, die Menschen auf ihre Neuerungen aufmerksam zu machen und ihr umfangreiches Angebot vorzustellen, vielleicht auch zu einem Blick hinter die Kulissen einzuladen. Das Lagerhaus und die Firma Grabner laden zusätzlich andere Firmen dazu ein, sich auf ihrem Areal zu präsentieren, und machen das Angebot für ihre Besucher noch vielfältiger. Neben einem Animationsprogramm für Kinder, dem begehrten Frühschoppen und der traditionellen Verköstigung sind sie ein idealer Treffpunkt von Konsument und Wirtschaft. Der Frühling findet sich in zahlreichen Facetten der Stadt Hartberg wieder, die sich über die gesamte Sommerzeit legen. Viel Gelegenheit also, neue Bekanntschaften zu machen und heimische Talente zu entdecken. Die Stadt Hartberg ist außerdem bemüht, über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Größen einzuladen. Das durchdachte, von vielen Händen und Köpfen zusammengestellte Veranstaltungsprogramm direkt vor der Haustür freut sich auf Sie als Besucher. Hartberg im Frühling 2013

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Das Projekt Alleegasse zählt zu den größeren Baustellen beider Firmen. Für Lackner scheint es, als habe die Stadt schon lange auf ein solches Projekt gewartet. Um für das 21. Jahrhundert fit zu sein, sei es für eine Bezirkshauptstadt unumgänglich, die bisherigen Schwierigkeiten der Parkmöglichkeiten und Erreichbarkeit auszumerzen. Auch für Steiner ist die Umgestaltung der Alleegasse zu einem ansehnlichen Stadtteil ein notwendiger

liegt man mit den Arbeiten im Zeitplan. Für Lackner ist die Aufwertung der Innenstadt durch dieses Projekt besonders lobenswert, da es schließlich leichter wäre, auf einer grünen Wiese am Stadtrand und in verkehrsgünstiger Lage ein großes Einkaufszentrum zu errichten. Für einen Bau in der Innenstadt müssen Anrainergespräche geführt und denkmalgeschützte Bauten begutachtet werden, bevor der Startschuss gegeben werden kann. Die Er-

Termingerechtes Abliefern der Arbeit mit der entsprechenden Qualität ist für die Firmen oberstes Gebot, auch wenn die Wintermonate naturgemäß eine Herausforderung darstellen.

Internationales Niveau Zwei regionale Firmen haben sich für das Projekt Alleegasse zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen­geschlossen und sorgen mit hohem Einsatz für den Fortschritt auf der Baustelle.

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Text: StEfanie Simon, Fotos: Bernhard Bergmann

ür die Errichtung des Parkdecks und des Hochbaus sind die regionalen Firmen Sterlinger und Singer als Bauträger in einer ARGE zusammengefasst. Die Firma Sterlinger übernimmt dabei die Bauleitung, die Firma Singer den kaufmännischen Part, was allerdings reine Formsache ist. Die Aufgaben wie auch der Personaleinsatz sind gleichmäßig verteilt, und die Unternehmen halten untereinander Rücksprache. Jede Firma bringt ihre Erfahrungen mit ein. Das Verhältnis zwischen den beiden Firmen ist gut, man kennt sich aufgrund der vergangenen Zusammenarbeit bei der Sanierung der Schule am Kernstockplatz. Mag. Michael Steiner ist Geschäftsführer der Firma Sterlinger. Beispielhaft für ihr

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Entscheidungsträger der ARGE Baumeister II (v. l. n. r.): Mag. Michael Steiner, Ing. Christian Schachner, Hermann Wagner, GF Andreas Lackner.

Schaffen in Hartberg sind die Errichtung der Tiefgarage, die Generalsanierung und der Umbau am Alten Krankenhaus, das Hatric sowie Sanierung und Umbau der Fachschule St. Martin. Geschäftsführer Ing. Andreas Lackner von der Firma Singer ist Bereichsleiter im Großraum Hartberg. Zu den Projekten in der Stadt zählen unter anderem die Aufschließungs- und Erdarbeiten beim städtischen Bauhof, der Zu- und Umbau am Schloss Hartberg, und derzeit werden einige Wohnungen der Stadt umgebaut. Als zweites Standbein nennt Lackner den Bau von massiven Fertigteilhäusern, die überregional aufgestellt werden, mit Schwerpunkt Großraum Wien. Hartberg im Frühling 2013

Schritt. Die Baustelle direkt in Hartberg ermöglicht es der Firma, ihre Mitarbeiter vor Ort zu beschäftigen, und das Mitwirken an diesem Hartberger Leitprojekt ist besonders interessant. Termingerechtes Abliefern der Arbeit mit der entsprechenden Qualität ist für die Firmen oberstes Gebot, auch wenn die Wintermonate naturgemäß eine Herausforderung darstellen. Arbeiten bis spät in die Nacht bei niedrigen Temperaturen oder Schneefall waren dabei keine Seltenheit. Zusätzlich erfordern die Veranstaltungen in der Innenstadt organisatorisches Feingefühl, um eine entspannte Verkehrssituation und genügend Parkplätze zu gewährleisten. Trotz dieser Faktoren und durch den Willen zum Einsatz Hartberg im Frühling 2013

wartungen an das Projekt sind sehr hoch, dementsprechend professionell muss von allen Beteiligten gearbeitet werden. Eine entspannte Parkmöglichkeit, neue Geschäftsflächen und Wohnungen sollen die Stadt Hartberg für die künftigen Anforderungen und Generationen wappnen. Durch den Einsatz moderner Materialien und Technik ist das Projekt auf dem neuesten Stand. Die Gestaltung und Einbindung in das Umfeld des aus einem Wettbewerb hervorgegangenen Projekts sorgen für eine stimmige Optik. Die Planung, Organisation und Projektabwicklung erfolgen professionell. Wenn die Akzeptanz unter der Bevölkerung und den Wirtschaftsbetrieben anhält, werden die Bemühungen der Stadt Früchte tragen.

✆ Bauhotline:

03332/603-130

Kontakte für Interessenten: Wohnungen, Büroräume oder Geschäftsflächen: WEGRAZ, Gesellschaft für Stadt­erneuerung und Assanierung m.b.H. T: 0316/38 49 09-0 bzw. office@wegraz.at Anmietung von Parkplätzen: Ing. Mag. Rainer Bruchmann T: 03332/603-190 bzw. rainer.bruchmann@hartberg.at


Von Möbeln, Küchen und Garagen Wo gehobelt wird, entstehen Pläne: Die Möbel­manufaktur Faustmann nennen wir einen oststeirischen Vorzeigebetrieb. Text: Gerd Hofer, Fotos: Bernhard Bergmann

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Erwin Faustmann begann, mit einem klaren Ziel ausgestattet, in einer kleinen Werkstatt: Heute beschäftigt sein Unternehmen hundert Mitarbeiter.

rwin Faustmann befindet sich in den besten Mannesjahren, wie man diesen bestimmten und besondere Abschnitt des Lebens gern nennt. Er darf sich erlauben, getrost zurückzublicken, denn was anderes gibt’s da zu sehen als schöne Jahre stetig ansteigenden Erfolgs, und zwar bis heute. Wendet er den Blick nach vorn, tut sich eine ebenso erfolgreiche Zukunft auf, und wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, kommen die richtig starken Zeiten erst. Alles hoch verdient und hart erarbeitet übrigens. Immer hat Herr Faustmann das Wesentliche im Blick: die Wahrung und Gewährleistung höchster Qualität. Hartberg im Frühling 2013

Aber gehen wir ein wenig zurück in der Zeit, um alles klar von den ersten Anfängen an zu erfassen … Erwin Faustmann steht in einer kleinen Garage, im oststeirischen Eichberg, wo er herkommt. Fünfzig Quadratmeter beträgt die Wirkungsfläche, im engen Umkreis finden sich eine Abrichte, eine Dickhobelmaschine und eine Kreissäge. Erwin, junger Tischlermeister, schreitet zu Werke, von Anfang an ganz und gar selbständig und unabhängig, eine starke One-Man-Show. Klar stehen große Ziele vor Augen, und so kommt’s, dass 1994 ein Werkstättengebäude errichtet wird, im Jahr 2000 wird für die neue Zeit aufgerüstet und ein computergesteuertes Hartberg im Frühling 2013

Bearbeitungszentrum eingerichtet, ohne eine gewisse Automatisierung lassen sich die eingehenden Aufträge nicht mehr bewältigen. Das Unternehmen expandiert, die verschiedenen DAN-Küchenstudios kommen hinzu, und alles in allem beträgt die Produktionsfläche heute viereinhalbtausend Quadratmeter. Wir zählen knapp einhundert Mitarbeiter. Wir erlauben uns abschließend eine Frage: Erfasst Sie da ein gewisser Stolz, wenn Sie auf Ihr Lebenswerk blicken, Herr Faustmann? Erwin Faustmann: „Ich weiß vor allem, wie viel Arbeit in und hinter allem steckt. Natürlich bin ich stolz, aber das ist kein Zustand, es gilt ja, jeden Tag höchste

und beste Qualität zu bringen. Das allein zählt. Auch unser neues Zentrallager und Logistikzentrum in Hartberg, will heißen in St. Johann in der Haide, das alles passiert nicht von selbst, perfekter Einsatz aller Beteiligten ist, worum es in Wahrheit geht. Aber klar: Es ist schon auch ein prickelndes Gefühl, dem eigenen Betrieb lenkend und unternehmerisch mit aller Verantwortung vorzustehen, keine Frage.“

Faustmann Küchen Studio Hartberg Ferdinand-Leihs-Straße 14, 8230 Hartberg T: 03332/616 00 55

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Stadtgeflüster

Worüber in Hartberg gesprochen und getratscht wird.

Hart Berg Predigt

„Gib deinem HERZ einen Ruck“: so lautet das Frühlingsmotto.

Dechant Dr. Josef Reisenhofer

Alles, was dein Herz begehrt Neu. Das Hartberger Erholungs- und Freizeitzentrum, kurz HERZ genannt, startet mit einem neuen Auftritt in die bevorstehende Frühjahrssaison. Neben einem überarbeiteten Design erwartet die Erholungsuchenden eine Vielzahl an neuen sportlichen und kulinarischen In- und Outdoor-Freizeitangeboten. Detaillierte Informationen über das bevorstehende Frühjahrsprogramm können direkt beim HERZ-Serviceteam telefonisch angefordert werden. HERZ – Hartberger Erholungs- und Freizeitzentrum Wiesengasse 16, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo bis Sa 9 – 22 Uhr, Sonn- und Feiertag 9 – 20 Uhr T: 03332/603-603, www.hartberg.at

Smartes Service Der einladende Schanigarten des Kaffeehauses ist ein beliebter Innenstadt-Treffpunkt.

Gastronomen aus Leidenschaft

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Juri und Michaela Huszar-Käfer führen ein Kaffeehaus mitten im Zentrum der Altstadt. un ist es auch schon wieder dreizehn Jahre her, dass Juri und Michaela Huszar-Käfer den ehemaligen Stall im Stibor-Haus am Hartberger Hauptplatz zum Café „Cappuccino“ umgebaut haben. Juri, der in Bad Waltersdorf aufgewachsen ist, war – was die Gastronomie betrifft – damals ein Quereinsteiger. Michaela hingegen hat das Handwerk von der Pike auf im Thermenhotel Paierl in Bad Waltersdorf und danach beim Steigenberger in Bad Tatzmannsdorf gelernt. Heute führen sie gemeinsam das Kaffeehaus, in dem sie – beginnend beim Frühstück über die nachmittäglichen Mehlspeisen bis hin zum abendlichen Gläschen Wein der besten regionalen Winzer – alles, was des Kaffeehausbesuchers Herz begehrt, anbieten. Jetzt im Frühjahr wird wieder der beliebte Schanigarten eröffnet, und in Kürze werden die hauseigenen Eisspezialitäten, bestehend aus vierzehn verschiede-

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nen Sorten, wieder angeboten. Was derzeit die wenigsten wissen, ist, dass die beiden darüber hinaus mit viel Engagement ein Catering-Service betreiben. „Wir sind ein echter All-Inclusive-Anbieter“, erklärt Juri, „wir bieten unseren Kunden alles, vom Zelt über Tische, Geschirr und Personal bis hin zu den ausgefallensten Speisevariationen aus einer Hand an. Egal ob Hochzeit, Seminar oder Großveranstaltung. Wir haben bereits Veranstaltungen, wo 300 Personen zu bedienen waren, zur größten Zufriedenheit unserer Kunden durchgeführt.“ Gerüstet für große Veranstaltungen

Kein Wunder, dass schon vor Jahren die Betreuung des VIP-Bereichs beim Hartberger Oktoberfest in ihre Hände gelegt wurde. Infolge der zentralen Lage des Kaffeehauses – direkt neben der Hartberger Kirche – konnten sie im vergangenen Jahr schließlich auch noch über dreißig

Kostenloses Internet. Für die meisten Menschen ist das Internet aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Daher war die Errichtung eines gratis WLANHotspots am Hartberger Hauptplatz, dem meistfrequentierten Ort in der Bezirkshauptstadt, ein logischer Schritt auf dem Weg Hartbergs hin zur modernen Smart-City. Vor allem Jugendliche freuen sich über das kostenlose Angebot und nutzen über Handy, Laptop oder Tablet-PC den schnellen Zugang ins Netz; aber auch für unsere Touristen ist die Errichtung des WLAN-Hotspots ein weiteres kleines, zeitgemäßes Zeichen von herzlicher Gastfreundlichkeit.

Agapen für diverse Hochzeitsgesellschaften ausrichten. „Uns macht die Arbeit unwahrscheinlich viel Spaß“, berichtet Michaela, „und wenn unsere Kunden mit unserem Service zufrieden sind, erfüllt uns das mit riesiger Freude“. Dass die leidenschaftlichen Gastronomen auch im Winter die Arbeit nicht scheuen, beweisen sie schlussendlich beim jährlichen Hartberger Weihnachtszauber, wo sie ebenfalls mit vollem Einsatz einen der vielen Weihnachtsstände betreuen. Und wenn am Ende des Tages die Türen im Cappuccino abgeschlossen werden, dann widmen sie in der verbleibenden Zeit ihre gesamte Aufmerksamkeit ihrem Sohn Alexander. Café Cappuccino Konditorei – Eissalon – Catering Hauptplatz 1, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo bis Sa 7 – 19 Uhr, So und Feiertag ab 9 Uhr, Catering-Info: T 0664/886 200 99 Hartberg im Frühling 2013

Endlich Sushi auch in Hartberg genießen

Sushi-Bar Osaka Öffnungszeiten: täglich (Mi Ruhetag) 11 – 20 Uhr Michaeli-Passage, 8230 Hartberg, T: 03332/639 78 oder 0660/474 53 35 Hartberg im Frühling 2013

Japanische Spezialitäten. Ab sofort müssen sich Freunde der japanischen Küche nicht mehr ins Auto setzen, um in den Genuss der gesunden Fisch- und Gemüsespezia­litäten zu kommen. Denn seit kurzem bereitet Xu Wenfeng in seinem „Osaka“ in der Hartberger Michaeli-Passage herrliche Sushi- und Maki-Kombinationen direkt vor den Augen seiner Kunden zu. Sushi ist kalorien- und fettarm und zählt zu den gesündesten und nahrhaftesten Lebensmitteln. Im Osaka reicht das – auch für das Auge sehenswerte – Speisenangebot von Meeresfrüchten und Fischen bis hin zu köstlichen Gemüsevaria­ tionen. Die kleinen japanischen Snacks gibt es natürlich auch zum Mitnehmen.

Frühling und Ostern

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rühling, so lautet das Leitthema der aktuellen Ausgabe. Wenige Tage nach dem kalendarischen Frühlingsanfang beginnt heuer die Karwoche, an deren Ende mit dem Osterfest das Frühlingsfest christlichen Glaubens gefeiert wird. Schon die Datierung des Osterfesttermins hängt mit der Frühlingszeit zusammen: Ostern wird am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Auch Brauchtum und Liturgie enthalten Momente des Frühlings: wenn etwa unzählige Menschen mit bunt geschmückten Zweigen den Palmsonntag gleichsam als Ouvertüre zur Frühlingssinfonie kirchlicher Festtage feiern; wenn bunt bemalte Ostereier, schön geschmückte Ostersträuche und schmackhaftes Osterfleisch nach der Osterspeisensegnung die lebensfrohe Osterstimmung prägen; wenn am Ostermorgen bei aufgehender Sonne in der aufblühenden Frühlingsnatur am Kalvarienberg Auferstehung gefeiert wird. Überall frühlingshafte Spuren zum Geheimnis der Osterzeit. Wie der Frühling die Kälte des Winters beendet, wie der Ostermorgen die Nacht des Karfreitags aufhellt, so mögen die Menschen die frühlingshafte Kraft des Neuanfangs und die österliche Hoffnung in ihren Herzen erfahren. Der Autor Jürgen F. Israel verknüpft die frühlingshafte mit der österlichen Sehnsucht der Menschen:

Irgendwann sieht jeder zum ersten mal in kirschblüten weißhaar des alters. einmal beginnt für jeden der tod. ob auferstehung beginnt, wenn im haar der alten wir kirschblüten sehen? ❧

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Konstant kreativ Mit der Vielfalt am Teller und der Gastlichkeit als Rahmen bietet das Hotel & Restaurant Pusswald seinen Gästen laufend Neues bei anhaltender Qualität.

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Text: Stefanie Simon, Foto: Bernhard Bergmann

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Hartberg im Frühling 2013

Hannes und Elisabeth Pusswald verwöhnen ihre Gäste mit köstlichen HaubenGerichten.

as wäre eine Bezirkshauptstadt ohne ihr Haubenrestaurant? Na gut, es ist nicht unbedingt eine Bedingung für eine Stadt, eine Haube vorzuweisen, aber es hebt das Image doch enorm. In Hartberg ist es das Hotel & Restaurant Pusswald, das diese Erwartungen der Gäste seit über zehn Jahren erfüllt. Für Hannes Pusswald ist es die Art, wie die Speisen präsentiert werden, die gelebte Gastlichkeit und Leidenschaft, die dem Gast in einem Haubenrestaurant vermittelt wird. Der Gast soll im Restaurant „Wohlfühlstunden“ erleben. Die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten verstärken dieses Gefühl. Der Aufenthalt soll ihm wie Urlaub vorkommen. Die mediterranen und asiatischen Einflüsse auf der Speisekarte unterstützen dieses Gedankenspiel. Er soll spüren, dass hier mit Leidenschaft ans Werk gegangen wird, sei es durch die Kompetenz der Kellner oder durch die Kreativität am Herd, die sich von den Jahreszeiten leiten lässt. Man nehme das, was Natur und Markt hergeben, vermenge es mit verschiedenen Kochtechniken und verfeinere es mit einem Schuss Mut und Herzblut. So werden in der Hauben­ küche täglich neue Gerichte kreiert. „Die Sache ist nicht so schwierig, wie es scheint“, meint Hannes Pusswald. Wer selbst einmal diese Leichtigkeit der Haubenküche erleben möchte, kann das in einer Gruppe, als Familie oder Firma tun. Einmal im Monat wird die Vielfalt der Kulinarik hautnah erlebt. Was passiert, wenn verschiedene Komponenten in einen Kochzyklus kommen? Wie schmeckt es? Wie riecht es? Auch eine Weinkunde verfeinert die Gaumensensibilität der Teilnehmer.

Pusswald engagiert sich auch für den Nachwuchs in der Gastronomie. Vor allem erfahren die Lehrlinge bei ihm, dass dieses Betätigungsfeld auch eine Sache von Kreativität, Professionalität und Überzeugung bedeutet. Geregelte Arbeitszeiten und wenige Überstunden lassen die Arbeit leichter von der Hand gehen. Hartberg ist für Pusswald die schönste Bezirkshauptstadt Österreichs mit einem Top-Naherholungsgebiet. Mit der historischen Altstadt, der Schlösserstraße oder den Thermen ist das Angebot breit gefächert und für Besucher und Urlauber besonders interessant. Mit seinem integrierten 4-Sterne-Hotel und mittlerweile 20 Betten ist es Pusswald möglich, verschiedenste Packages aus Kulinarik und Kultur zusammenzustellen.

Den Gästebüchern entnimmt man bekannte Namen aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Diese Vielfalt der Region spiegelt sich auf der Speisekarte und in den Aktionen wider, die laufend erneuert werden und von der Kreativität des Teams profitieren. Auch in Zukunft ist vieles geplant, für die Gäste mehr oder weniger sichtbar, aber immer spürbar. Beim Pusswald wird nicht stillgestanden, denn „der Konstante haftet auch immer eine gewisse Langeweile an“, ist Pusswald überzeugt.

Hotel & Restaurant Pusswald Grazer Straße 18, 8230 Hartberg T: 03332/625 84, www.restaurant-pusswald.at Öffnungszeiten: Di bis Sa 10 – 24 Uhr, So nach Reservierung

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Hartberger G’sichter . Porträts unserer Persönlichkeiten, Gruppen und Vereine

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HartbergEr Pfarrer Ulrich I.

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Text: Stefanie Simon

Tadschikistan und Kirgisien zu seinen Reisedestinationen. Den abenteuerlichen Höhepunkt seines Fernwehs erreichte Mucki jedoch nach seiner Pensionierung im Jahr 2004, als er alleine von Hartberg aus mit dem Auto in Richtung Vietnam aufbrach. In Summe war er dann acht Monate unterwegs, wobei er vor allem in Afghanistan, Pakistan und im Dezember beim Jahrhundert-Tsunami in Thailand mehrmals nur mit einer – ihm eigenen – Portion Glück seine Reise fortsetzen konnte. Das letzte Abenteuer

Den Schutzengel im Gepäck

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Werner Mucknauer plant sein letztes großes Abenteuer.

m September wird es siebzig Jahre her sein, dass Werner Mucknauer geboren wurde. Seine Jugend verbrachte er am Hartberger Ring und seine Liebe galt von frühester Jugend an den Bergen und den damit verbundenen Abenteuern. „Ich habe stets die Herausforderung gesucht, denn wenn es innen drinnen nicht prickelt, dann bringt es nichts“, so lautet auch heute noch sein Motto. Begonnen hat seine Bergleidenschaft jedoch alles andere als prickelnd: Denn als er vierzehnjährig alleine im Winter eine Hochwechsel-Tour unternahm, wäre er fast erfroren. Ein „Erlebnis“, das sich tief in seinem Gedächtnis verankert hat. Seit-

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dem werden die „Abenteuerreisen“ vom „Mucki“, der seit fünfzig Jahren mit seiner Christine verheiratet ist, minutiös und akribisch bis ins kleinste Detail geplant. Nach vielen Bergtouren, die ihn auch auf den Gipfel des Großglockners führten, überkam den langjährigen AlpenvereinsJugendwart die Lust, ferne Länder zu bereisen. Als Geographie-Lehrer war es dann auch nur eine logische Konsequenz, dass er – mit einem Fotoapparat ausgerüstet – die fernsten und natürlich gefährlichsten Länder der Welt bereiste. So zählten bald der Jemen, Syrien, Jordanien, Marokko, Ägypten, Libyen, Jordanien, die Türkei, Iran, Usbekistan,

Und nun steht anlässlich seines runden Geburtstags ein weiteres und – wie er betont – letztes Abenteuer, für das er sich bereits vor einem Jahr ein österreichisches Warmblut namens Anastasia ausgesucht hat, bevor. Gemeinsam mit der Stute hat er sich die letzten zwölf Monate auf diese strapaziöse Herausforderung vorbereitet, und im April wird es losgehen: Dann nämlich wird der Mucki reitend Richtung Rumänien aufbrechen. Seine erste Zwischenstation wird ihn an den Plattensee führen, den er hoch zu Ross umrunden und erkunden möchte. Drei Monate soll die Reise, für die er als Endziel einen Besuch bei den Huzulen, einem rumänischukrainischen Bergvolk, geplant hat, schlussendlich dauern. Denn wie sagt der Mucki so schön: „Damit man vom Trott wegkommt, muss man sich auf den Weg machen.“ Wir wünschen ihm viel Glück! Hartberg im Frühling 2013

Robert Oswald chauffiert den in unzähligen Arbeitsstunden renovierten Borgward mit spürbarem Stolz zu den diversen Oldtimertreffen.

Seltene Kostbarkeit

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In der Garage der Hartberger Feuerwehr steht ein Stück Zeitgeschichte.

ie Freiwillige Feuerwehr Hartberg hat mit ihrem Borgward B522 A/0 eine seltene und äußerst wertvolle Oldtimer-Rarität in ihrem Besitz. Die Geschichte des Fahrzeugs begann im Jahr 1957, als der damals neu angekaufte Lastwagen von der Firma Rosenbauer zu einem hochmodernen Feuerwehreinsatzfahrzeug umgerüstet wurde. 1960 wurde der Wagen in der Lebing Au vor der Kirche feierlich eingeweiht und „in den Dienst“ gestellt. Unzählige Einsätze wurden in den darauffolgenden Jahrzehnten mit dem Borgward bewältigt, der, sei 1970 mit einer Seilwinde ausgestattet, auch als Bergefahrzeug seine Dienste verrichten musste. 1993 wurde der Wagen schließlich offiziell in Pension geschickt und – auf Initiative von Kurt Böcheimer – nach Ferlach ins „Historama“ überstellt, wo er zehn Jahre lang im Museum ausgestellt wurde. 2004 kam er wieder nach Hartberg, wo er von Adam Fritz, Peter Kernbichler und Hans Prem in jahrelanger Hartberg im Frühling 2013

liebevoller Detailarbeit von Grund auf restauriert wurde. Heute sieht der Borgward aus wie neu, und der schmucke Oldtimer wird seitdem regelmäßig von Robert Oswald, der übrigens ein lesenswertes Buch über die Geschichte der Hartberger Feuerwehr verfasst hat, im Schongang ausgefahren. Aufgrund seiner außergewöhnlich tollen Verfassung avancierte der Borgward innerhalb kürzester Zeit zum Star bei den verschiedensten Oldtimertreffen. Wer das Schmuckstück einmal persönlich bewundern oder nähere Informationen über die Geschichte des Wagens erhalten möchte, der sollte sich schon heute den 21. Juni vormerken, denn da wird sich der Borgward bei der „Hartberg Historic“-Oldtimer-Rallye wieder von seiner schönsten Seite zeigen.

Oldtimer-Rallye „Hartberg Historic“ 21. und 22. Juni 2013 Altstadtkriterium 21. Juni, ab 17 Uhr am Hartberger Hauptplatz

lrich I. war 41 Jahre lang in Hartberg als Pfarrer tätig und eine bedeutende Persönlichkeit des geistigen und geistlichen Lebens in der mittelalterlichen Steiermark. Er stammte aus der Gegend um Leoben und wurde erstmals als Kaplan im Jahre 1157 urkundlich erwähnt, als er an der Weihe der Kirche von Mönichwald teilnahm. Ulrich war offenbar sehr gebildet und hinterließ dem Stift Vorau mehrere theologische Handschriften. Sein Engagement zeigte sich in der Sterbebegleitung des Herzogs Leopold V. Dieser war vom Papst aufgrund der Gefangennahme von König Richard Löwenherz exkommuniziert worden. Als Leopold sich einen Beinbruch zuzog, versprach er im Falle seiner Genesung, die Bedingungen des Papstes anzunehmen, weshalb Ulrich ihn interimistisch vom Bann löste. Ulrich wird auch der Bau des Karners und der Stadtpfarrkirche zugesprochen. Viel wahrscheinlicher ist, dass auf Basis seiner Ideen der Bau angestoßen worden sein könnte, denn die Ausführung passierte erst lange nach seinem Tod. Beweise dafür gibt es aber keine. Ulrich starb im August 1202 in hohem Alter.

Vermutlich ein Vermächtnis von Pfarrer Ulrich I.: der Karner.

Quelle: Mag. Dr. Markus Jeitler, Historiker

Auf dem Rücken seiner österreichischen Warmblutstute Anastasia möchte Werner Mucknauer bis nach Rumänien reiten.

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Oh wie blüht! Der Garten von Bella Bayer zeigt, wie man mit viel Liebe zum Detail sein eigenes Naturbiotop erschaffen kann.

Gärten bedeuten Lebenslust, seit Jahrtausenden. Herr DI Manfred Bayer gibt uns Einblicke in jüngste Entwicklungen.

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Text: Gerd Hofer, foto: Bernhard Bergmann

m Gespräch mit einer hohen Verantwortlichen der Österreichischen Bundesgärten, auch Bundesgärten Wien Innsbruck genannt, nennt Karl Ploberger, den wir alle als Gartenliebenden kennen, Österreich die Gartennation Nummer 1, und wenn es nach ihm geht, so „sollten inzwischen die Engländer nach Österreich kommen, um wahre Gartenkunst zu erleben“. Unbestritten ist, dass alles rund um die Themen Garten, Garteln, blühende Pflanzen etc. einen enormen Beliebtheitsschub erfahren hat im Laufe der letzten Jahre: Es wäre wohl auch tiefenpsychologisch interessant, woher diese landesumfassende Entwicklung – und schöne Entwicklung! – kommt, indes dafür ist hier nicht der Ort. Wohl aber um Herrn DI Manfred Bayer das Wort zu geben, jenem Mann, der sich um das Thema Garten in seiner gesamten Breite in allerhöchstem Maße verdient gemacht hat und sich täglich frisch verdient macht. Allein Herrn Bayers Werdegang: gelernt und ausgebildet sowohl in einer Baumschule als auch an der Boku auf dem Gebiet der Landschaftsplanung. Herr Bayer erklärt uns in kurzen Zügen das Gartengeschäft wie folgt: „Die allgemeine Entwicklung, das heißt, warum Gärten und Garteln heute einen so hohen Stellenwert haben, dafür gibt es manche Gründe. Für uns natürlich sehr erfreulich. Und schließt auch meinen Sohn ein, der in jüngster Generation bei GartenBayer verantwortlich mit von der Partie ist. Klar

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ist auch, dass wir uns in neue Richtungen entwickelt haben, im Zuge der Globalisierung und der großen Verkaufsketten ist es schwierig geworden, nur vom Verkauf zu leben. Daher liegt unser Hauptaugenmerk auf perfekter Dienstleistung: Planung, Konzeption und Umsetzung. Wir sind ein Team von Gartenarchitekten, auch freischaffenden, und schöpfen aus unserer umfangreichen Erfahrung, um die Gartenträume unserer Kunden individuell umzusetzen. Vor allem im Burgenland,

„Unser Wirken reicht vom Biogartl, über ultracoole Schwimmteiche zum üpigen, romantischen, klassischen Cottagegarten.“ südlichen Niederösterreich und im Raum Graz sind wir stark vertreten. Unser Wirken reicht vom Biogartl über ultracoole Schwimmteiche zum üppigen, romantischen, klassischen Cottagegarten. Immer aber geht es darum, im Gespräch von Mensch zu Mensch prächtige Naturräume zu bilden.“ Herr Bayer, herzlichen Dank und weiterhin erfolgreiches Wirken. GartenBayer GmbH Baumschulgasse 1– 4, 8230 Hartberg, T: 03332/624 21-0, www.gartenbayer.at Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9 – 18 Uhr, Sa 8 – 12.30 Uhr

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Stadtnachrichtenrg. Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartbe

Christian Brunner wagt sich auch in die höchsten Baumwipfel.

Nachschlagewerk. Im November 2011 wurde auf Initiative des Kulturreferats Hartberg die Galerie 44QM, ein nichtkommerzieller Ausstellungsraum für Kunstschaffende aus der Region, eröffnet. Zwölf Künstler präsentierten bis Ende des vergangenen Jahres auf Einladung des Kulturreferats ihre Exponate. Das Nachschlagewerk „Publikation 44QM“ über die zwölf Ausstellungen wurde vor kurzem im Rahmen einer Buchpräsentation vorgestellt. Gestaltet haben das Buch die Künstler selbst und Michaela Zingele von Styrian Summer Art. Zu beziehen ist der Kunstband beim Kulturreferat der Stadt Hartberg unter der Telefonnummer 03332/603-120 oder unter www.44qm.at.

Verwurzelte Lieblinge Christian Brunner wird nach Hartberg geholt, wenn anspruchsvolle Arbeiten in großer Höhe zu vollbringen sind.

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as Klima einer Stadt profitiert enorm von großen, alten Bäumen. Aufgrund ihrer Laubmasse binden sie bis zu 50-mal mehr Staub als junge Bäume. Säumen Bäume die Gassen, sorgen sie vor allem im Sommer für angenehme Temperaturen und bilden einen natürli­ chen Lärmschutz. Zirka 40 Prozent des Baumbestandes der Stadt Hartberg gehören zu diesem Alt­ bestand mit etlichen über hundert Jahre alten Bäumen. Die ältesten Linden finden sich laut Stadtgärtner Josef Kogler in Le­ bing sowie beim Brühleingang, aber auch die Eichen im Stadtpark gehören zu den langjährig verwurzelten Zeitzeugen. Die Betrachter schätzen sie aufgrund ihrer speziellen Aura, die nur alte Bäume ausstrahlen. Nicht selten befindet sich ge­ rade deshalb eine einladende Sitzgelegen­ heit unter diesen Schattenspendern, die gerne genutzt wird. Da ist es doch enorm beruhigend, zu wissen, dass kompetente Menschen dafür sorgen, dass einem dabei kein Ast auf den Kopf fällt.

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Die sogenannte Verkehrssicherheits­ pflicht hat für die Stadt Hartberg Herr Kogler. Er pflegt, kontrolliert und doku­ mentiert laufend den Baumbestand und reagiert gegebenenfalls. Ab einer Baum­ höhe von etwa 25 Metern übernimmt die Firma Bam1 unter Geschäftsführer Chris­ tian Brunner die Sanierungsarbeiten. Mit seiner Seilklettertechnik kann Brunner Bäume auf engstem Raum abtra­ gen, denn gerade in einer Stadt wie Hart­ berg fehlt der Platz zum Fällen. Ein 28 Me­ ter hoher Baum wird so in fünf bis sechs Stunden entfernt. Das Ziel ist der Erhalt der Bäume Seine wichtigste Aufgabe in Hartberg ist es jedoch, die Bäume möglichst lange zu erhalten, was auch seiner persönlichen Überzeugung entgegenkommt. Seine Er­ fahrung und Weiterbildungsmaßnahmen zeigen ihm die Möglichkeiten auf. Macht einem Baum seine Größe zu schaffen, kürzt Brunner dessen Krone ein, denn nimmt man einem Baum nur

Bam1-Tipp für den eigenen Garten: Schneidet man zum falschen Zeitpunkt, drohen Pilzbefall und Fäulnis. Schneiden Sie Ihre Laub- und Obstbäume daher in der Vegetation, so ist der Wundverschluss besser und auch die Gestaltung einfacher.

zehn Prozent seiner Höhe, wird seine Windangriffsfläche bereits um 40 Prozent reduziert. Die Lebenszeit eines Baumes kann so um weitere Jahre verlängert wer­ den. Und um den bereits angesprochenen abgestorbenen Ast nicht auf den Kopf zu bekommen, wird dieser bei einem an­ sonsten gesunden Baum einfach entfernt. Diese Totäste nicht zu entfernen wäre fahrlässig und Kogler im Unglücksfall haftbar. Bei all der Fürsorge und Pflege ist es dennoch irgendwann unvermeidlich, sich von einem langjährigen Begleiter zu tren­ nen. Dem ständigen Nachpflanzen der Stadt entwachsen wiederum künftige Alt­ bestände, so ist ein ausgeglichenes Mitei­ nander der Generationen gewährleistet.

Christian Brunner Beratung und Begutachtung 0664/545 35 38, www.bam1.at

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Kunst in Buchform

Die diesjährige Sonderausstellung ist dem Thema Zeit gewidmet.

Vom schnellen Leben und der Kunst des Verweilens Ausstellung. Die orangefarbene „Città Slow“-Schnecke gab den Anstoß zum Thema der nächsten Ausstellung im Stadtmuseum Hartberg: „Deine, Meine, Unsere Zeit“. Die Schnecke steht für einen besonderen Umgang mit Zeit, steht für Zeitbewusstsein, für Zeit als kostbares Gut, für Genuss, für Einmaligkeit. Sie symbolisiert vor allem aber auch nachhaltigen Fortschritt und Verantwortung. Was sich für die einen schneller und immer schneller dreht, erscheint dem anderen langsam und zäh. Was dem einen sinnvoll, erscheint dem anderen vergeudet und verloren. Das Tempo, das dem einen erstrebenswert ist und hoffnungsvoll in eine gute Zukunft weist, hält der andere für verhängnisvoll. Die Ausstellung durchquert unsere schnelle Zeit, durchmisst den vertrackten Zusammenhang von Geschwindigkeit und Überfüllung, schrammt hart an den Zeitfallen von Erlebnishunger, Jugendlichkeit und Multitasking vorbei, macht Zeitrechnungen auf, besucht Zeitspezialisten aus Philosophie, Religion und Literatur, konsultiert die Zeitapotheke mit ihrer Medizin gegen Zeitverlust, verweilt bei Zeitgeschichten und lädt ein zum Verlangsamen, Verschwenden und Verschenken von Zeit. Folgen Sie der orangefarbenen Schnecke und lassen Sie sich nachdenklich stimmen über Zeiterlebnis, Zeitverlust, Zeitgeschichte, Zeitrechnung, Zeitmessung und vieles andere bei der Sonderausstellung im Museum Hartberg. Deine, Meine, Unsere Zeit Sonderausstellung im Stadtmuseum Hartberg, Herrengasse 6 19. April bis 29. September www.museum.hartberg.at

Sebastian Gölly, Student

Alles voll real?

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ufmerksamkeitsbedürftige Möchte­ gernberühmtheiten, die durch den Konsum von Maden und ähnlichen Leckerbissen endlich zu C-Promis aufstei­ gen wollen, werden in einem australischen Dschungel ausgesetzt. Leute mit gestörter Selbstwahrneh­ mung, Aggressionsproblemen, aber ohne die Fähigkeit, auch nur einen einzigen Satz ohne „ey“, „Mann“, „Alter“ oder „geil“ zu beenden, pfercht man mehrere Wochen in Container, die bis in den kleinsten Winkel 24 Stunden am Tag videoüberwacht sind. Ehrgeizige junge Magermodels, die zwischen der großen Heulerei und erbit­ terten Zickenkriegen unter den Konkur­ rentinnen nur schwerlich Zeit haben, zu bangen, ob Heidi Klum wohl auch diese Woche ein Foto für sie hat. Mehr denn je bringen die großen Fernsehsender das sogenannte „RealityTV“ tagtäglich in unsere Wohnzimmer. Ob Casting-Show mit einer beleidigen­ den Jury, „Dokumentation“ über pro­ blemträchtige Familienverhältnisse oder Bauern, mehr oder weniger Adelige und Schwiegermütter, die für sich selbst oder ihre Kinder die große Liebe suchen – die Auswahl ist schier unüberschaubar. Doch fast all diese Shows und Serien haben et­ was gemeinsam: einen hohen „Fremd­ schäm-Faktor“ und ein ständiges „Das kann ja wohl nicht wahr sein!“-Gefühl. Und doch – oder gerade deshalb – sind diese Shows populär wie nie zuvor und unterhalten Tausende. Schließlich wird in all diesen Sendun­ gen versucht, den Leuten daheim vor dem Bildschirm weiszumachen, es werde die Realität abgebildet – wenn auch oft mit bestenfalls leidlichem Erfolg! Doch wenn man ehrlich ist: Wäre es nicht eigentlich tröstlich, zu erfahren, dass diese beschämenden Szenen bloß ge­ spielt sind?


Franz-Peter Pock entwickelt beim individuellen Fitnesscheck ein maßgeschneidertes Fitnessprogramm für jeden seiner Kunden.

Lebenselixier Bewegung Fit4Life ist der Name eines Hartberger Fitnesscenters, das eigentlich viel mehr ist: ein Ort, wo wir unsere Gesundheit wiederfinden und bewahren können.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

ranz-Peter Pock darf man einen sehr zuvorkommenden und ein­ nehmenden jungen Mann nennen, der glaubhaft höchste Ansprüche vertritt, und dies nicht nur in Be­ zug auf das Fit4Life-Studio. Was aber das Center betrifft, duldet Franz-Peter definitiv keine Halbheiten oder Nachläs­ sigkeiten: Geräte, Anmutung der Räum­ lichkeiten, Dienstleistungen in Form von individueller Trainingsbetreuung – alles perfekt und höchsten Qualitätsvorstel­ lungen entsprechend. Dass es sich beim Hartberger Fit4Life nicht annähernd um ein sogenanntes Kraftstudio handelt, wo BodybuildingKarrieren ihren Ausgang nehmen, muss nicht eigens betont werden, aber FranzPeter steht nicht an, diesen Punkt unmiss­ verständlich klarzumachen: „Mit Body­ building im althergebrachten Sinn haben wir nichts zu tun. Wir wollen einen Ort bieten, wo alle hinkommen können, egal welchen Alters oder Geschlechts, um sich wohl zu fühlen und ehrlich und mit Freu­ de für ihre Gesundheit zu arbeiten.“ Mit anderen Worten: Der absolute Schwerpunkt im Fit4Life liegt auf indi­ vidueller Betreuung. Nur im direkten persönlichen Kontakt und nach Festle­ gung der individuellen Ziele ist’s möglich, zielführende Trainingspläne zu erstellen. Denn eines ist heutzutage unwiderspro­ chen: dass ein gesunder Rücken und rich­ tig gestärkte Muskeln Gesundheit und Lebensfreude bedeuten.

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Hartberg im Frühling 2013

Wer sich allein nicht überwinden kann, regelmäßig zu trainieren, dem mag es gefallen, an Gruppentrainings teilzu­ nehmen, denn geht’s nicht in Wahrheit immer nur darum, den inneren Schwei­ nehund zu besiegen?

„Wir wollen einen Ort bieten, wo alle hinkommen können, egal welchen Alters oder Geschlechts, um mit Freude für ihre Gesundheit zu arbeiten.“ Seit Jänner werden folgende Gruppen­ einheiten angeboten: das inzwischen so populäre Zumba, Pilates, Cross Athletik, gesunder Rücken und sogenanntes funk­ tionelles Training. Gerne sei in diesem Zusammenhang auf die Fit4Life-Website verwiesen, wo man sich mühelos jeder­ zeit über laufende Angebote und Sonder­ aktionen informieren kann: www.fit4lifehartberg.at. Und wem dies alles noch nicht reicht, um die Lust auf ein gestärktes Leben zu wecken, der sei daran erinnert: Frühling ist’s, der Sommer kommt bald, und das ist bekanntlich die beste Zeit, wo man ruhig gut ausschauen darf in Badehose und Bi­ kini, ist’s nicht so? Studio Fit4Life Hartberg Wiesengasse 16, 8230 Hartberg T: 0664/163 80 05, www.fit4life-hartberg.at Öffnungszeiten: Mo bis Sa 9 – 21.30 Uhr, Sonn- und Feiertag 9 – 20 Uhr

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G’schäftliches

Neuigkeiten und Berichte rund um die Hartberger Wirtschaft. Ausg’sprochen

Obwohl die Digitalfotografie vieles einfacher gemacht hat, sollte man bei besonderen Anlässen zum Profi gehen.

Das eigene Scherflein Am 16. und 17. März kann man in Lebing die neuesten Trends am Landmaschinensektor bestaunen.

Arbeitserleichterung

Zeichnen mit Licht

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Weil er die Menschen gerne ins beste Licht rückt, entschied sich Thomas Toth für die Fotografie.

Neuer Standort Umzug. Der Street One Shop in Hartberg siedelt von der Bahnhofstraße 21 in die Wiener Straße 5, ins ehemalige Kriegsauer-Geschäftshaus. Bei der Neueröffnung des Street One Shops am Donnerstag, den 14. März 2013, um 10 Uhr wird Dechant Dr. Mag. Josef Reisenhofer mit einer Segnung den neuen Standort eröffnen.

Street One Wiener Straße 5, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 – 18 Uhr, Sa 8.30 – 17 Uhr

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ein späterer Beruf wurde Thomas Toth, der 1962 das Licht der Welt erblickte, förmlich in die Wiege gelegt: Denn bereits sein Vater und Groß­ vater übten die Profession des Fotografen aus. So trat er 1977 in den Familienbe­ trieb ein und absolvierte die Fotografen­ lehre, ehe er 1988 die Fotografenmeister­ prüfung ablegte. „Weil ich gerne unter Menschen bin, ist der Beruf des Fotografen geradezu ide­ al für mich, oder anders formuliert, ich könnte keinen Bürojob machen“, erklärt „Tothi“ und ergänzt: „Ich genieße es, auf Bällen, Hochzeiten, Firmungen, bei der Erstkommunion oder in Schulen Bilder fürs Familienalbum zu machen, denn der Event-Fotografie gilt – neben den Porträts – meine ganze Leidenschaft.“ Als er zu arbeiten begann, galten frei­ lich noch ganz andere Gesetze in der Fotografie, mussten doch die Negative im Rahmen einer stundenlangen chemi­ schen Prozedur in der Dunkelkammer entwickelt werden. So wurden seit Beste­ hen des Betriebs im Jahre 1960 abertau­ sende Fotonegative archiviert, oder wie der begeistere Motorradfahrer meint: „Ein Stück Hartberger Zeitgeschichte

liegt bei mir bis heute fein säuberlich ka­ talogisiert im Keller.“ Die mühsame Fotoentwicklung ver­ schwand jedoch schlagartig mit dem Siegeszug der Digitalkamera. Und wenn damit für Hobbyfotografen auch vieles einfacher wurde, so ist Tothi dennoch überzeugt, dass nach wie vor ein großer Unterschied zwischen den Aufnahmen von Amateuren gegenüber denen von Profis besteht. „Für private Fotos reicht eine handelsübliche Ausrüstung, aber für besondere, im Leben einzigartige Anlässe sollte man dann doch zum Profi gehen. Denn Profis verfügen nicht nur über eine professionelle Ausrüstung, sondern auch über das profunde Wissen von Belich­ tungs- und Verschlusszeiten, den richti­ gen Weiß-Abgleich etc. Und den letzten Schliff erhalten die Fotos sowieso erst am Computer bei der digitalen Nachbearbei­ tung“, erklärt uns der Meisterfofotgraf lä­ chelnd zum Abschluss des Gesprächs. Foto Toth Brunnengasse 6, 8230 Hartberg, Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr, Sa 8.30 – 12 Uhr und n. V. T/: 03332/623 10 bzw. 0660/762 53 23

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Hausmesse. Am 16. und 17. März 2013 findet die bereits zur Tradition gewordene Frühjahrsmesse der Firma Grabner in Lebing statt. Mehr als 80 Aussteller präsentieren auf dem Firmengelände von Stahlbau Grabner die neuesten Trends im Landmaschinen­ bereich. Bei freiem Eintritt ist eine Vielzahl an Landmaschinen, beginnend beim simplen Rasenmäher bis hin zu den modernsten Hightech-Traktoren, zu besichtigen. Und neben einer umfassenden Information über die arbeitserleichternden Maschinen sorgt auch in diesem Jahr ein tolles Rahmenprogramm dafür, dass die Unterhaltung für Jung und Alt nicht zu kurz kommt. Schon heute können sich Interessierte unter www.stahlbau-grabner.at über das detaillierte Programm der Hausmesse informieren und – ganz nebenbei – am Online-Gewinnspiel teilnehmen. Hausmesse Stahlbau Grabner 16. und 17. März Ziegeleigasse 10, 8230 Hartberg www.stahlbau-grabner.at

Zentrifugalkräfte Kultige Frühjahrsmode. In der Hartberger FUZO finden Modeinteressierte jetzt in der Zentrifuge die neueste – und heuer sehr farbintensive – Frühjahrsmode für Jugendliche und junggebliebene Erwachsene. Die gängigsten Kultmarken von Zimtstern und Burton über Volcom und Carhartt bis hin zu Etnies werden von Hannes Kneissl in seiner kleinen, aber feinen Innenstadt-Boutique angeboten. Neben Jacken, Sweatern, T-Shirts, Backbags, Converse-Taschen, Jeans, Pants, Shorts und Accessoires wie Brillen, Gürteln, Wallets und Beanies sind auch noch rund fünfzig verschiedene Schuhmodelle von Converse, Nike, Lakai, Vans und Element im Sortiment zur Auswahl. Na dann: ab in die Zentrifuge, denn dort wartet bereits das passende Ostergeschenk auf Sie.

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an kann es nicht oft genug sagen: Hartberg ist eine schö­ ne Stadt, die nahezu alles bietet, was sich unter dem Begriff „Le­ bensqualität“ zusammenfassen lässt. Um diesen Zustand jedoch auch in Zukunft aufrecht­erhalten zu können, sind wir alle aufgefordert, unser eigenes Scherflein beizutragen. Beginnend beim sensibleren Umgang mit unseren natürlichen Res­ sourcen bis hin zur kaufkräftigen Unter­ stützung der Hartberger Wirtschaft. Denn nur wenn wir alle enger zusam­ menstehen und uns bewusst werden, wel­ ches Glück wir haben, in so einer schönen Umgebung leben zu dürfen, nur dann werden wir auch noch morgen auf die einzigartige innerstädtische Infrastruk­ tur vertrauen können, die eine Stadt wie Hartberg zu einem lebendigen Ort der Begegnung macht und auch unsere Gäste immer wieder zum Staunen bringt. Daher ist jeder gut beraten, sein Auto hinkünftig öfter stehen zu lassen, um die Stadt zu Fuß oder per Fahrrad zu erkun­ den: Das tut nicht nur der Umwelt, son­ dern auch jedem persönlich gut. Und darüber hinaus hat die Stadt noch mit unzähligen versteckten Schön­ heiten aufzuwarten, die jedoch nur dann entdeckt werden, wenn man entschleu­ nigt durch die Straßen und Gassen bum­ melt. Der Frühling ist definitiv die ideale Zeit dafür.

Zentrifuge Wiener Straße 2, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9.30 – 12.30 und 14 – 18 Uhr, Sa 9 – 17 Uhr T: 0664/455 27 70

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Hallo, Nachbar! Die Wohngemeinschaft Parkring ist gelebte Demokratie und beispielloser Zusammenhalt unter Nachbarn, die tatsächlich Mitmenschen sind. Seit nunmehr dreißig Jahren.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

n Wahrheit ist es erstaunlich, zu sehen, was in der Wohngemein­ schaft Parkring Tag für Tag ge­ leistet wird: nicht weniger als unterstützendes Miteinander. Es gab in der Geschichte der Zivilisation ja nicht wenige Versuche, die ideale Le­ bensform im Verbund zu finden, und oft und oft ist mancher Versuch gescheitert. Anders am Parkring. Hier funktioniert’s, inzwischen durch Jahrzehnte hindurch. Wir sprechen mit Herrn OSR Alois Handler, Bewohner, Chronist und, wie soll man sagen: Verantwortlicher des Parkrings. Wobei, Verantwortlicher: dies in dem Sinne, dass Herr Handler Verant­ wortung im und für den Alltag zu über­ nehmen liebt. Herr Handler, wie würden Sie das Besondere der Wohngemeinschaft Parkring erklären? Alois Handler: Wir feiern dieser Tage unser dreißigjähriges Bestehen, oder an­ ders gesagt: Seit dreißig Jahren erfreuen wir uns schönster Wohngemeinschafts­ kultur. Das heißt, dass wir in all der Zeit respektvollen Umgang pflegen, tätige Nachbarschaftshilfe ist für uns vom ers­ ten Tag an selbstverständlich. Das versuchen viele, in allen Bereichen. Was ist das Geheimnis des Gelingens? Wir leben die direkte Demokratie. Zum Beispiel haben wir Brainstorming„Stehungen“, im Gegensatz zu endlosen und fruchtlosen Sitzungen. Das ist bringt schnelle und kreative Lösungen. Der Vor­ sitz wechselt jährlich. Darüber hinaus nehmen wir wechselseitig an unserem In der Wohngemeinschaft Parkring wird „direkte Demokratie“ gelebt.

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jeweiligen Leben teil, wir unterstützen einander durch kleine und große Fälle, die das Leben so bringt. Unser Lebens­ umfeld gestalten wir freundlich, mit aller Bewusstheit, alle sollen sich wohl fühlen können, Kinder und wir alle.

„ … respektvollen Umgang und tätige Nachbarschaftshilfe pflegen ist für uns vom ersten Tag an selbstverständlich … “ Umweltbewusstsein ist in dieser Gemeinschaft wohl selbstverständlich … Ja, von den ersten Anfängen an. Im letzten Sommer haben wir die alten Öl­ heizungen gegen moderne Fernwärme aus Biomasse ausgetauscht, was nebenbei ein weiterer Schritt in Richtung gestei­ gerter Lebensqualität ist. Dann beteili­ gen wir uns für heuer an der europaweit ausgeschriebenen Energiejagd. Aber wir leisten uns auch einmal im Jahr einen ge­ meinschaftlichen Ausflug, dazu ein herr­ liches Gartenfest unter der Linde. Dass wir nicht alles falsch machen, erkennen wir erstens an unserer Lebensqualität, deren wir uns sozusagen täglich erfreuen dürfen, und zweitens, noch bedeutender, daran, dass unsere Kinder, erwachsen ge­ worden, immer gern nach Hause zurück­ kehren. Herr Handler, wir danken fürs Gespräch und wünschen weitere fruchtbare gemeinsame Jahrzehnte.

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sportstadt

Sportlich und gesund in Hartberg.

Frohe Ostern: Familientage im HERZ

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Während der Osterwoche gibt es sensationell günstige Angebote für die ganze Familie.

Über Stock und Stein

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Unzählige Meistertitel und Top-Platzierungen haben die Redneck Riders bereits „erfahren“.

Sie nennen sich Redneck Riders und haben nur ein Ziel: den Berg in einem Höllentempo hinunterzurasen.

ugegeben, die meisten Menschen überkommt wohl ein mulmiges Gefühl, wenn sie eine der steilen Mountainbike-Downhillstrecken voller Wurzeln, Schanzen und anderer Hin­ dernisse sehen, zumindest wenn sie sich vorstellen, diese mit einem Fahrrad hin­ unterzurasen. Nicht so die Redneck Ri­ ders, den vierzehnköpfigen Hartberger Mountainbike-Verein: Sie sind in diesem unwegsamen Gelände in ihrem Element, denn mit einem Höllentempo den Berg hinabzurasen ist ihre Leidenschaft. „Beim Mountainbiking lernt man viel über sich selbst, und es zeigt einem, dass Grenzen nur im Kopf existieren. Außer­ dem bringt es einen an die schönsten Plätze“, erläutert Peter Pingitzer, Ob­ mann des 2009 gegründeten Redneck Ri­ ders MTB Vereins. Neben „Downhill“, dem möglichst schnellen Bewältigen einer Bergab-Stre­ cke – der Hauptbetätigung der Redneck Riders –, bestreiten die Vereinsmitglieder

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auch andere Bewerbe wie „Enduro“ (Ren­ nen, bei denen es auch Steigungen zu be­ wältigen gilt) oder „Dirtjump“, ein Wett­ kampf, bei dem es um Style und Tricks bei hohen und steilen Sprüngen und nicht um die Geschwindigkeit geht. Um für die Dirtjump-Bewerbe besser trainieren zu können, errichtete der Verein in Alten­ berg mit Unterstützung der Gemeinde St. Johann in der Haide und seiner Sponso­ ren einen Mountainbike-Park. Dort kann sich nun das Team auf die zahlreichen Wettkämpfe vorbereiten. Grenzen ausloten „Auch wenn das Mountainbiking ein Einzelsport ist, kann man einander beim Trainieren in der Gruppe unterstützen und motivieren. Da pusht man sich ge­ genseitig und kann seine Grenzen aus­ loten. So entwickelt man sich schneller weiter und kann erfolgreicher werden“, erklärt Pingitzer die Philosophie des Ver­ eins. Und der Erfolg gibt den Redneck

Riders recht: Von einem Junioren-Vize­ staatsmeistertitel über Cup-Gesamtsiege und die Teilnahme an einer JuniorenWeltmeisterschaft bis hin zu Top-Platzie­ rungen bei anderen bekannten Rennen – der Obmann Pingitzer, das Nachwuchs­ talent Alexander Kurz und die anderen Vereinsmitglieder erringen immer wieder beachtliche Erfolge. Interessierten wird überdies die Mög­ lichkeit geboten, die Vereinsmitglieder einmal zu einer Trainingseinheit zu be­ gleiten, denn bei den meisten Mountain­ bike-Parks kann Ausrüstung ausgeborgt werden. Für diese Sportart muss man allerdings einen guten Fitnesszustand mitbringen, denn sowohl Kondition als auch Kraft und Schnelligkeit sind wichti­ ge Voraussetzungen, um beim DownhillMountainbiking bestehen zu können. Weitere Informationen unter peterpingitzer@gmx.at oder unter www.redneck-riders.at

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eben dem bewährten Angebot des Hartberger Erholungs- und Freizeitzen­ trums bestehend aus Hallenbad (und bald auch wieder Frei­ bad …), Sauna, Fitnesscenter Fit4Life, Massagefachinstitut Wieser und Restau­ rant Pack, gibt es in der heurigen Os­ terwoche ein absolutes Spitzenangebot: Von Montag bis Freitag (25. bis 29. März) sind Familientage im HERZ. In dieser Zeit können Familien (mindestens ein Erwachsener) zum normalen HallenbadTageseintrittspreis (Erwachsene 6, Kin­ der höchstens 3,50 Euro) nicht nur ins Schwimmbad gehen, sondern auch die Sauna besuchen. Doch damit nicht ge­ nug: Im Preis ist für den jeweiligen Tag auch die Benützung der E-Bikes (solange der Vorrat reicht) inkludiert, sodass man je nach Lust und Laune dem Schwimm­ bad oder Saunabesuch noch eine ent­

spannte Radtour voranstellen kann. Um den perfekten Osterferientag abzurun­ den, sind für die Erwachsenen noch ein Schnuppertag im Fitnesscenter Fit4Life (mit Ferenc Pock) und eine Schnupper­ massage im Massagefachinstitut Wie­ ser gratis dabei, während die Kinder im Restaurant einen „Kleinen Osterhasen“ (Spaghetti nach Wahl) um nur vier Euro genießen können. So steht einem actiongeladenen oder erholsamen, in jedem Fall aber unter­ haltsamen Ferientag in Hartberg nichts mehr im Wege. Und für alle, die bei die­ sem einzigartigen Angebot so richtig auf den Geschmack kommen, sich auch schon auf den Sommer freuen und zum Beispiel ein (Oster-)Geschenk suchen: Bis zum 12. Mai ist die Sommer-Saisonkarte für das HERZ zum reduzierten Vorver­ kaufspreis erhältlich. So kann man schon

ab dem unglaublichen Preis von 30 Euro (Hallenbad und Freibad für Kinder, mit Volksbankrabatt) von 1. Mai bis 8. Sep­ tember nach HERZenslust das Hartber­ ger Erholungszentrum genießen. Zudem erhält man mit der Saisonkarte viele Vorteile und Zusatzangebote von Hervis, Geox Ecco Store Peinsipp, Fit4Life, dem HERZ-Restaurant Pack und dem Massa­ gefachinstitut Wieser. Wir wünschen schon jetzt viel Spaß beim Baden, Saunieren, Trainieren, Ge­ nießen und Erholen! HERZ – Hartberger Erholungsund Freizeitzentrum Wiesengasse 16, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo bis Sa 9 – 22 Uhr, Sonn- und Feiertag 9 – 20 Uhr Weitere Informationen unter www.hartberg.at oder unter der Service-Line 03332/603-603!

Sommer saison-Eröffnung im am 11. Mai im Freibad Vor verkauf ab sofort

schon ab E 30,– Nähere Informationen erhalten Sie unter der HERZ-Service-Line 03332/603-603.


Komm, süßer Ton Aus unserer Reihe „Hartberg und die Musik“: Sebastian Löschberger gehört seit kurzem dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich an. Und eines ist gewiss: Von diesem jungen Mann werden wir noch Großes hören.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

reilich ist der Name Löschber­ ger in Hartberg durch und durch mit Musik verbunden, das haben wir schon erfahren. Und freilich könnte man leichthin Erklärungen bemühen wie jene vom Apfel und vom Stamm oder jene, die da heißt: wie der Vater, so der Sohn. Aber wahres Talent ist immer eine rätselhafte Gabe, da mag der Vater noch so sehr Musikschullehrer (und selbst begnadeter Durch-und-durchMusiker) sein. Was schon stimmt: Sebas­ tian, Jahrgang 1990, fand immer schon das reinste Umfeld vor, um sich seinen Talenten hinzugeben, auf dass diese Raum hatten, sich zu entwickeln. Niemand ver­ bot ihm, um es so auszudrücken, mit sechs Flöte zu beginnen, mit acht ernst­ haft anzufangen das Horn zu lernen und zwischen elf und sechzehn sich zusätzlich hinters Schlagzeug zu setzen. Die nachvollziehbare Folge solch ge­ steigerter Musikalität (samt ernsthaftem Üben durch die Jahre): Seit Jänner dieses Jahres findet sich Sebastian als Hornist ins niederösterreichische TonkünstlerOrchester aufgenommen, das gibt es nicht geschenkt. Erzähl uns bitte, Sebastian, wie dies alles kommt und wohin die Reise geht, insofern du es schon sagen kannst. Sebastian Löschberger: Ich lebe seit fünf Jahren in Wien, um zu studieren,

Sebastian Löschberger hat es mit viel Fleiß und Ausdauer zum Mitglied beim Tonkünstler-­ Orchester Niederösterreich gebracht.

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Hartberg im Frühling 2013

Horn, und wenn alles nach Plan geht, werde ich in eineinhalb Jahren fertig sein. Dass mir jetzt schon, als Studierender, die Chance gegeben ist, in einem so renom­ mierten Orchester mit von der Partie zu sein, ist natürlich ein Traum. Ich weiß, dass jetzt die Zeit ist, alles zu machen und alles zu geben, um den Orchesterjob per­ fekt zu erledigen. Aber weil es das ist, was ich eh immer schon wollte, werde ich es auch schaffen. Träumst du von den Philharmonikern? Ich weiß nicht, das kann ich so gar nicht sagen. So ein Engagement hängt auch von so vielen außermusikalischen Faktoren ab. Wer weiß. Ich bin absolut glücklich mit meinem jetzigen Job, wir kommen schön herum, konzertbedingt. Betreibst du Hobbys neben der Musik? Vor allem viel Sport, das war auch immer schon meins. Eishockey, Fußball, Skifahren, jetzt Laufen und Radfahren. Ja, Sport, unbedingt. Und neuerdings auch Kochen, das hab ich wohl von mei­ nem Bruder übernommen, ich koche wirklich gern. Wie oft führt dich der Weg noch in die Heimat? So drei-, viermal im Jahr, zu den großen Anlässen, komme ich heim nach Hartberg und Schildbach, wo meine Eltern wohnen, das gibt mir schon viel jedes Mal. Sebastian, danke fürs Gespräch.

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was kommt

Vorschau auf Veranstaltungen in Hartberg.

1. Hartberger

Freiluft-Autohaus

Anradeln

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Radfahren ist eine der schönsten Arten, sich in der Natur fortzubewegen.

Am 20. April beginnt in Hartberg die „offizielle Radsaison“ mit einem Tag des Fahrrads.

as Thema „Radfahren“ ist facetten­ reich. Für den einen ist es ein um­ weltschonendes Transport- und Verkehrsmittel im Alltag, für den anderen ist es eine sinnvolle Freizeitaktivität. Ob z. B. mit dem E-Bike oder dem City-Bike, die verschiedensten Modelle bieten für jede Konstitution und Ausdauer das Richtige. Am Samstag, dem 20. April, startet die Hartberger Radsaison. Der Europa-Spar­ verein John Cor organisiert an diesem Tag am Rochusplatz einen Radbazar. Dort können Radteile und Räder, überhaupt alles, was zum Rad gehört, aufgestöbert werden. Die E-Bike-Station im HERZ Hartberg hat ab April wieder geöffnet. Drehen Sie am Hartberger Radtag eine Runde mit einem gelenkschonenden EBike und testen Sie die Elektroräder. Am Hauptplatz präsentieren die Hart­ berger Radhändler ihre Produktpalette. Lassen Sie sich beraten und informieren Sie sich über interessante Fakten und Zah­ len rund um das Thema „Rad und Mobi­ lität“. Dort finden lustige Gruppenwettbe­ werbe für Jung und Alt statt, die Besuche­ rinnen und Besucher zum gemeinsamen Mitmachen animieren. Ebenso gibt es

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die Möglichkeit, mit dem eigenen Fahr­ rad beim gemeinsamen „Anradeln“ des TSV Hartberg Sektion Rad mitzufahren. Natürlich nutzt auch der Profisport das Rad. Davon kann man sich spätestens bei der Weltradsportwoche, die von 16. bis 25. August in Hartberg veranstaltet wird, überzeugen. Im August heißt Hartberg Profirennsportler aus der ganzen Welt willkommen. Am Info-Stand zur Rad­ sportwoche können Sie sich am 20. April über diese sportliche Großveranstaltung im August erkundigen. Das Programm des Hartberger Rad­ tags wird durch Geschicklichkeitspar­ cours und Show-Acts am Hauptplatz mit aufregenden Kursen und Vorführun­ gen abgerundet. Die Veranstaltung des Tourismus & Stadtmarketing Hartberg in Kooperation mit dem Umweltreferat Hartberg wird unterstützt von zahlrei­ chen Vereinen, Schulen, Radhändlern und Radinstitutionen. Feiern wir gemein­ sam dieses Hartberger Radfest! Radtag, 20. April, Innenstadt Nähere Informationen: Tourismus & Stadtmarketing Hartberg T: 03332/66 505-0, www.hartberg.at

Pferdestärken. Der Lack glänzt, die Ausstattung strotzt vor Raffinesse, und die moderne Technik sorgt für umweltbewusstes Fahren. Ob Sportflitzer oder Familienschlitten, beim Hartberger Auto­frühling ist die Auswahl groß und die professionelle Beratung zum Traumauto inklusive. Besucher können entspannt einen Caffè Latte in der Frühlingssonne genießen, durch die historischen Gassen bummeln und interessante Neuigkeiten über die aktuelle Welt des Automobils erfahren. Neben den Marktneuheiten der regionalen Autohäuser werden auch umweltschonende E-Fahrzeuge und Hybridautos präsentiert. Der Hauptplatz verwandelt sich wieder zum größten Autohaus in der Region, wenn die HartbergerlandAutohäuser in der historisch gewachsenen Stadt bei freiem Eintritt ihr Angebot präsentieren. Nützen daher auch Sie die Möglichkeit, die neuesten Automodelle der verschiedensten Hersteller zu besichtigen und Probe zu sitzen.

Hartberger Autofrühling 27. April von 10 bis 17 Uhr, Hauptplatz T: 03332/66 505-0, www.hartberg.at

Hartberg im Frühling 2013

Fahrrad-Börse Sa., 20. April, Rochusplatz, 7 bis 13 Uhr Ostermarkt & Gartenausstellung Frühlingsstimmung. Beim Ostermarkt und der Gartenausstellung im Hartberger Stadtpark kann man das einmalige Angebot und das österliche Flair im Grünen genießen. Man mag es kaum erwarten, bis endlich die warmen Sonnenstrahlen die ersten Frühlingsboten emporsprießen lassen. Was gibt es Schöneres als einen Spaziergang in der aufblühenden Natur, wenn einen das frische Grün der Blätter, das leuchtende Gelb der Himmelschlüsselblumen und das kräftige Violett der Veilchen und zudem fröhliches Vogelgezwitscher umgeben. „Holen Sie sich den Frühling nach Hause“ ist das Motto des diesjährigen Ostermarkts und der Gartenausstellung im Stadtpark. Bei freiem Eintritt erhalten Sie professionelle Beratung, Tipps und Gestaltungsideen für Ihren Garten. Am Ostermarkt erwarten Sie neben verschiedenen Kunsthandwerkern und liebevoll gestalteten Geschenkartikeln auch kulinarische Köstlichkeiten, wie z. B. Waffeln mit frischen Fürchten der Saison und selbstgemachtes Softeis. Eine Weinverkostung und der beliebte Bauernmarkt runden dabei das vielfältige kulinarische Angebot ab. Ein abwechslungsreiches Musikprogramm sorgt zusätzlich für beschwingte Stimmung. Der Ostermarkt und die Gartenausstellung sind darüber hinaus auch für Kinder ein Paradies, da sie beim Herumtollen Neues auf abenteuerliche Art entdecken können. Unter knorrigen Linden und Kastanien erlebt man daher nicht nur ein buntes, geschäftiges Markttreiben wie aus alten Tagen, sondern auch einen Ort der Begegnung, des Gesprächs und der Geselligkeit – und das alles mitten im Herzen der Altstadt von Hartberg. Ostermarkt & Gartenausstellung 22. bis 24. März, im Hartberger Stadtpark Fr 13 – 18 Uhr, Sa und So 10 – 18 Uhr Eintritt frei!

Privat an Privat – Kaufen und verkaufen Kinderräder • Jugendräder Damen- und Herrenräder Schnäppchenräder • Fundräder Abgabe der Räder von 6 bis 9 Uhr • Auszahlung bis spätestens 14 Uhr Für Fragen steht Ihnen Bernhard Scherf, T: 0664/110 19 14, zur Verfügung Veranstalter: Europa-Sparverein JOHN COR

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Termine

Wo Sie unbedingt dabei sein sollten. ✱ Musik/Party ◆ Theater/Film/Tanz ● Ausstellung/Vortrag ❤ „Città Slow“ ▲ Sport und Gesundheit

Veranstaltungen 6. 3. ✱ Konzertzyklus 2013: Magic Brass bRestBRASS Austria mit Magie-Staatsmeister Paul Sommersguter, Stadtwerke-Hartberg-Halle, Kartenverkauf im Kulturreferat im Rathaus 03332/603-120 oder kultur@hartberg.at, 19.30 Uhr 7. 3.

● Sardinien – Meisterstück der Schöpfung Gottes MAXOOM Kino, Am Ökopark Hartberg, Johannes Brudnjak zeigt die Insel von ihrer interessantesten Seite auch abseits der schier endlosen feinsten und schönsten Sandstrände des Mittelmeeres, 19.30 Uhr

◆ Frauenfilmfestival Hartberg 8.–10. 3.  MAXOOM Kino, Am Ökopark Hartberg, Kartenreservierungen sind bei der MAXOOM-Kasse unter T: 03332/622 50-151 möglich

12. 3.

●  Herbert

Flois: Objekte und Graphiken Vernissage, Museum Hartberg. Ausstellungsdauer von 13. 3. bis 7. 4., Mi bis So 10 – 16 Uhr

◆ Theaterzyklus 2013: Kleine Eheverbrechen 14. 3.  Gastspiel Theater im Kürbis, Stadtwerke-Hartberg-Halle, 19.30 Uhr. Von Bestsellerautor Eric-Emmanuel Schmitt, Kartenverkauf im Kulturreferat im Rathaus unter T: 03332/603-120 oder kultur@hartberg.at

●  TransSib – Unterwegs nach Osten MAXOOM – Kino, Am Ökopark Hartberg, 19.30 Uhr

● Grabner Hausemesse 16./17. 3.  www.stahlbau-grabner.at

17. 3.

18. 3.

✱  Gitarren-Solistenkonzert der Musikschule Hartberg Rittersaal Schloss Hartberg, 17 Uhr. Es musizieren Gitarrenensembles und Preisträger des „Prima la musica“-Wettbewerbs 2013

● Montagsakademie MAXOOM Kino, Am Ökopark Hartberg, 19 Uhr

● Frankenberger & Co 21. 3.  Vernissage, Galerie 44QM, 19 Uhr. Ausstellung bis 24. 4., Di bis Fr 14 – 18 Uhr, Sa 10 – 13 Uhr

22. 3.

● Lesung mit Claudia Rossbacher Bücherei Hartberg, 19.30 Uhr

● Ostermarkt mit Gartenausstellung 22.–24. 3.  Stadtpark Hartberg, Frühlingsstimmung herrscht beim Ostermarkt mit Gartenausstellung im Hartberger Stadtpark. Fr von 13 bis 18 Uhr sowie Sa und So von 10 bis 18 Uhr kann man das einmalige Angebot und das österliche Flair im Grünen genießen

23. / 24. 3. ✱  Rocksymphonic Concert Stadtwerke-Hartberg-Halle, Rocksymphonic Orchester unter der Leitung von Hermine Pack musiziert gemeinsam mit Nina Bernsteiner, Helmut Tomschitz und vielen Gastsolisten, Karten in den Ö-Ticket-Verkaufsstellen (www.oeticket.com), im Gasthaus Pack und in der Musikschule Hartberg ● Oster-Intensivkurs – Schülerhilfe Hartberg 25.–30. 3.  schuelerhilfe-hammer@aon.at oder T: 03332/64864

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✱ Wallis Bird solo 6. 4.  Schloss Hartberg, 20 Uhr. Karten: Ö-Ticket, in allen Filialen der Steiermärkischen Sparkasse und unter T: 0699/126 370 55

14. 4.

15. 4.

✱  30. Frühjahrskonzert der Jugendkapelle Hartberg Stadtwerke-Hartberg-Halle, 17 Uhr. Unter der Leitung von Mag. Herbert Monsberger. Das vielfältige Musik­ programm beinhaltet traditionelle und originale Blas­ orchesterkompositionen sowie Bearbeitungen aus Film und Musical mit Vokalsolisten. Karten erhältlich in der Musikschule Hartberg

● Montagsakademie MAXOOM Kino, Am Ökopark Hartberg, 19 Uhr

● Meine, Deine, Unsere Zeit 18. 4.  Museum Hartberg. Eröffnung der Sonderausstellung zum Jahresthema. ● Der Paradiesgarten 19. 4.  von Georg Neugart, Gwölb am Kirchplatz, 19., 20., 21., 26., 27. Und 28. April jeweils um 19.30 Uhr

Sportliches Alle Sporttermine finden Sie hier: Fußball: www.tsv-hartberg-fussball.at Volleyball: volleyball.tsv-hb.net Eishockey: www.hchartberg.at Leichtathletik: www.tsv-hartberg.at.tf Tanzschule Kummer: www.meine-tanzschule.at Und auf www.hartberg.at

Bitte senden Sie Ihre Veranstaltungstermine an kultur@hartberg.at oder stadtmarketing@hartberg.at. Aus Platzgründen können wir nur ein gewisses Kontingent an Veranstaltungsankündigungen im Magazin berücksichtigen. Sie haben die Möglichkeit, Veranstaltungen im OnlineVeranstaltungskalender zu präsentieren. Übermitteln Sie uns dazu die wichtigsten Eckdaten Ihrer Veranstaltung mit kurzer Beschreibung und Foto (inkl. Rechten) – dies ist unbedingt erforderlich! Diese Terminübersicht gilt auch als Basis für den Newsletter, welcher vom Stadtmarketing an zirka 5.000 E-Mail-Adressen gesendet wird.

* Werden Sie Mitglied bis 30.04.13 und trainieren Sie den 1. Monat für nur 30 € Monatsbeitrag in allen teilnehmenden Mrs.Sporty Clubs. Alle Informationen zu den Angebotskonditionen für Verwaltung, zum Startpaket und zur Mitgliedschaft finden Sie unter www.mrssporty.com.

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❤ Radtag 20. 4.  Hartberger Innenstadt, Beginn der „offiziellen Radsaison“

21. 4.

❤  Zu Fuß in die Kirche Die Pfarrgemeinderäte werden Gruppen anführen und sternförmig auf die Pfarrkirche Hartberg zuwandern

24. 4.

◆ Theaterzyklus 2013: Heute: Kohlhaas Gastspiel AGORA Theater Belgien, Stadtwerke-HartbergHalle, frei nach Heinrich von Kleist, Kartenverkauf im Kulturreferat im Rathaus 03332/603-120 oder kultur@hartberg.at

25. 4.

● Gert Kragol – Fotografie Vernissage, Galerie 44QM, 19 Uhr. Di bis Fr 14 – 18 Uhr, Sa von 10 – 13 Uhr

27. 4. ● Hartberger Autofrühling Hartberger Altstadt, größtes Freiluft-Autohaus der Oststeiermark, 10 – 17 Uhr, Infos: Tourismus & Stadt­ marketing Hartberg, T: 03332/66 505-0 ✱ „Mei Fest“, 1. 5.  Lebing Au, 15 Uhr Maibaumstellen mit dem BCL und der Sing- und Spielgruppe, anschließend die Casino Band

4. 5.

✱ The Lord bless you … Kirche Maria Lebing, 19.30 Uhr. Geistliche Werke für Chor, Klavier und Saxophon, Chor des Kirchenmusik­ vereines Hartberg, Klavier: Manfred Tausch, Saxophon: Georg Kratzer, Leitung: Hannes Steinwender

✱ Volksmusikabend 5. 5.  Buschenschank Pusswald, Hartberg, 17 Uhr. Es musizieren Volksmusikensembles aller Klassen der Musikschule Hartberg

10. / 11. 5. ● Hartberger Modepräsentationen FUZO Hartberg, Freitag: 15 Uhr und 17 Uhr, Samstag: 10 Uhr und 14 Uhr 11. 5.

Sinnvolle Sommerferien! – coole Angebote

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Fußballcamp: 29. 7. – 2. 8. Kids Week I: 8. 7. – 12. 7. Adventure Week: 15. 7. – 19. 7. Beach Week: 22. 7. – 26. 7. Kids Week III: 5. 8. – 9. 8. Tenniscamp I: 8. 7. – 12. 7. Tenniscamp II: 15. 7. – 19. 7. Tenniskurs I: 22. 7. – 26. 7. Tenniskurs II: 29. 7. – 2. 8. www.sommercampus-hartberg.at

Sommer

Campus Hartberg

▲  Eröffnung der Freibad-Saison 2013 Hartberger Erholungszentrum

Hartberg im Frühling 2013

Hartberg im Frühling 2013

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persönliches

Was wir Ihnen noch sagen wollten …

Die Hartberger Energiejagd Anton Schuller über eine etwas andere Jagdgesellschaft.

v

Anton Schuller, Umwelt- und Energiereferat der Stadt Hartberg

ier Gruppen, bestehend aus insge­ samt 26 Hartberger Haushalten ha­ ben sich ein besonders ehrgeiziges Ziel gesetzt: Über einen Zeitraum von vier Monaten versuchen sie neun (!) Prozent an Strom oder Heizenergie einzusparen. Die Aussage: „Ich spare eh schon über­ all, bei mir geht nichts mehr“, hat der Selbstversuch ganz klar widerlegt. Mit kleineren Maßnahmen (z. B. Verwendung von Schaltleisten) und auch größeren (z. B. Tausch alter Tiefkühlgeräte) haben unse­ re Gruppen im Schnitt beachtliche 18,3 Prozent an Energie eingespart. Auf ein paar Highlights möchte ich besonders eingehen: Der Familienvater eines Haus­ halts entdeckte durch systematisches

Vorgehen zwei besonders heimtückische Stromfresser: Zum einen eine eingeschal­ tete alte Heizungsumwälzpumpe, welche keine Funktion mehr hatte, zum ande­ ren eine Dachrinnenheizung, welche das ganze Jahr über aktiviert war. Zusam­ mengerechnet verursachten diese einen Jahresstromverbrauch von 1.700 kWh, einem Drittel eines Haushaltsverbrauchs. Ein anderer Haushalt hat zwei halbvolle alte Tiefkühlschränke durch eine neue, nun aber ganz volle Tiefkühltruhe ersetzt und spart dadurch 700 kWh. Mit Hilfe eines Steckdosen-Energiemessgeräts wur­ de der Stand-PC als Stromfresser ausge­ macht. Mit einer Leistungsaufnahme von 200 Watt braucht dieser, immer einge­ schaltet, im Jahr beachtliche 1.800 kWh. Um auch die Kinder in die Energiejagd einzubinden, hatten zwei Haushalte eine besonders gute Idee. Die eingesparten

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Energiekosten werden gerecht aufgeteilt, und das Taschengeld für die Kinder steigt mit jeder eingesparten Kilowattstunde. Starten auch Sie den Selbstversuch. Wetten, dass auch Sie es schaffen in ei­ nem Jahr neun Prozent einzusparen! Für alle Interessierten: Als Stadtge­ meinde Hartberg unterstützen wir die Energieberatung bei Ihnen im Haus mit dem Vor-Ort-Energiecheck. Details fin­ den Sie unter www.umwelt.hartberg.at. Das Projekt Klima- und Energie-Modellregion Kleinregion Hartberg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Greinbach, St. Johann i. d. Haide, Hartberg Umgebung und Hartberg. In dem Projekt werden in den nächsten zwei Jahren Maßnahmen zu mehr Umweltschutz und Energieunabhängigkeit gesetzt. Alle Details finden Sie auch auf www.umwelt.hartberg.at. Als Servicestelle im Referat Umwelt und Energie der Stadtgemeinde Hartberg stehe ich Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung: anton.schuller@hartberg.at, 03332/603-175

Ihre Meinung ist uns wichtig! Wir freuen uns über Ihre Anregungen. Das Redaktionsteam des Hartberg-­Magazins ist sehr an Ihrer Meinung interessiert. Schreiben Sie uns einfach Ihre Eindrücke, ebenso sind wir jederzeit für Anregungen bezüglich Geschichten von oder über Hartberg und dessen Einwohner dankbar. Sie erreichen uns unter der E-Mail-Adresse stadtmarketing@hartberg.at.

Impressum Hartberg – das sinnvolle Stadtmagazin Herausgeber Stadtmarketing Hartberg, HSI – Hartberg Standortentwicklung und Immobilien GmbH Konzeption Mag. Lucas Schneider-Manns Au, marketing meets media & Michael Fürnsinn, buero8 Chefredaktion Mag. Lucas Schneider-Manns Au, Mag. Astrid Maier Artdirektion Andreas Posselt, buero8 Fotoredaktion Mag. Bernhard Bergmann Autoren dieser Ausgabe Mag. Gerd Hofer, Sebastian Gölly, Dr. Josef Reisenhofer, Mag. Astrid Maier, Saskia Hirschböck, Mag. Stefanie Simon, Dir. Karl Pack, DI (FH) Anton Schuller MBA, Mag. Lucas Schneider-Manns Au Fotos Mag. Bernhard Bergmann, Mag. Lucas Schneider-Manns Au, beigestellt Lektorat Hans Fleißner Druck Schmidbauer, Oberwart Anzeigenabteilung Stadtmarketing Hartberg, T: 03332/603-300, Anzeigentarife unter www.hartberg.at. Für unaufgeforderte Einsendungen übernehmen wir keine Haftung. Druck- und Satzfehler vorbehalten. Auflage 30.000 Stück Amtliche Mitteilung für die Stadt Hartberg

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www.hartberg.at

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Endlich Frühling, Ostermarkt

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