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Die erste steirische Città Slow mit den

schönsten

Aus fl üg en und Touren

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„Komm“, sagte Adam zu Eva, „lass uns nach Hartberg gehen, die Äpfel sind dort ungefährlich und ein Paradies ist es sowieso!“ „Stimmt“, antwortete Eva, „das wissen König und Löwe im Karner auch schon seit ewig!“

Der Löwe, der König und der Apfel. Detail aus dem romanischen Karner

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Läden mit Aussicht Klein, gut sortiert mit viel persönlicher Beratung, gibt es in der Città Slow von Hartberg zahlreiche. In einem schaut sogar der Eisbär zu.

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Klangwolken

in höchst virtuosen Nuancen wabern jährlich mehrmals durch den Park von Schloss Hartberg, etwa bei den Konzerten der weithin bekannten „ClariArte“, oder der „Schlosshofserenade“. 7


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Römisch oder romanisch? Beides findet sich in Hartberg. So steht die barocke Stadtpfarrkirche auf den Grundmauern eines römischen Gutshofes. Gleich daneben wurde 1000 Jahre später der romanische Karner erbaut.

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Des M端llers Lust


... ist das Backen besten Brotes. Mit Leidenschaft von Hand gemacht und regionalen Zutaten. Zumindest ist das unsere Idealvorstellung. Beim Hermann Radl ist das tats채chlich noch so. Seine B채ckerei sei hier stellvertretend f체r die zahlreichen Handwerksbetriebe in Hartberg genannt.

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I believe I can fly Nicht nur glauben kรถnnen Sie das, wenn Sie vom 5-Meter-Turm im Freibad vom HERZ springen.

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Alle miteinander: Lebenslust am Tanzplatz beim j채hrlichen Winzerfest 14


Si nn e s lust u n d a l l e Z ei t d e r We l t! Hartberg ist die Stadt der Sinne und eine Stadt mit viel Sonne: Sie ist umgeben von den sanften Hügeln der Oststeiermark, das Wetter ist angenehm mild und die Sonne scheint reichlich, viele Stunden im Jahr. Sie wärmt die Weinreben auf den Hängen des Ringkogels, das wogende Korn auf den Äckern rund um Hartberg

ihren Schätzen behutsam um, wir schonen die Ressourcen der Region und stärken ihre Vielfalt. Wir leben möglichst bewusst und achten auf die Sinne. Ja, bei uns in Hartberg fühlt sich das Leben noch gut an. Guat leben – gestern, heit und morg’n!

Spannende Alltagsgeschichte(n) u. a. von den Kelten und Römern im Museum

und die roten Backerl der Äpfel auf den knorrigen Obstbäumen. Das Leben wird hier noch gelebt und der Zeit schlägt man gerne ein Schnippchen: man entschleunigt sie. Die Zeit ist eine seltsame Sache: sie umfließt uns ständig und lässt sich trotzdem nicht greifen. In Hartberg kommt man ihrem Geheimnis auf die Spur, denn die Stadt ist seit 2009 eine Città Slow und das bedeutet: wir bewahren die Schönheit der Altstadt, wir gehen mit der Natur und

Dass es sich in Hartberg gut leben lässt, weiß man schon lange: seit einigen tausend Jahren. Denn bereits die Kelten haben sich hier angesiedelt: am Ringkogel, dem Hausberg der Hartberger. Dass die Region Hartberg im Laufe der Geschichte immer wieder umkämpft war, zeigt der mächtige Ringwall, den sie um ihre Siedlung zogen. Er gab dem Hartberger Hausberg übrigens seinen Namen und auch der 30m hohen Ringwarte, dem Wahrzeichen von Hartberg: Wie ein Leuchtturm steht 15


sie im Meer der Hügel, stolz bewacht sie die Stadt zu ihren Füßen. Neben den Kelten begegnet man in Hartberg auch den Römern. Die Stadtpfarrkirche steht auf römischen

binger Turm zeugen davon, wie umkämpft Hartberg zu jenen Zeiten war. Die verschiedenen Zeiten haben überall ihre Spuren hinterlassen: der Ringkogel ist Keltenland, im Stadtpark begegnen Sie einem Löwen, der

Am Ringkogel bauten einst die Kelten eine gewaltige Höhensiedlung

Grundfesten, die Wallfahrtskirche Maria Lebing auf einem römischen Grabfeld, dem Lebern, in Löffelbach haben die Römer ein Landhaus, eine sog. Villa Rustica, erbaut und am Ringkogel Wein kultiviert. So kommt es, dass Hartberg nicht nur das nördlichste, sondern auch erste Weinbaugebiet der Steiermark ist. Zu allen Zeiten umkämpft Hartberg wurde 1286 erstmals als Stadt erwähnt – doch gegründet wurde es schon früher: Leopold I., damals Markgraf der Steiermark, hat es in der Zeit von 1125 bis 1128 anlegen lassen. Hartberg war damals eine Grenzfestung – Teile des Schlosses, das damals noch eine Burg war, die Wehrmauer im oberen Stadtpark, der Reckturm und Schöl16

ursprünglich ein Römergrab in der Gegend rund um Löffelbach bewacht hat. Die Romanik ist im Hartberger Karner verewigt, die Gotik findet sich im Sternrippengewölbe in der Stadtpfarrkirche wider, der Arkadengang des Schlosses stammt aus der Renaissance und der Barock zeigt sich an so mancher Hausfassade und wieder bei der Stadtpfarrkirche – in der prächtigen Innenstadt und beim malerischen Kirchturm. Zur Zeit von Markgraf Leopold I. war Hartberg der Zentralort der Steiermark und auch wenn das heute nicht mehr ganz so gilt, eines ist geblieben: In Hartberg fühlt man si‘ guat. Des wor gestern so, des gült heit und des wird a morg’n noch so sein.


Pr a c h t k e r l e

w o m a n hi n s c h a u t Hartberg ist eine historische Stadt, in der jede Zeit Spuren hinterlassen hat. Besonders am Hauptplatz, er ist weit und offen und war bereits in der Römerzeit besiedelt – das verraten römische Fundamente, die man in der Stadtpfarrkirche fand, als man eine Fußbodenheizung einbauen wollte. Die Kirche zeigt überhaupt viel Geschichte. Über dem römischen Fundament wurde vermutlich zwischen 1150 und 1200 eine romanische Kirche erbaut und auch der Kirchturm war ursprünglich romanisch und ein freistehender Wehrturm, an dem das Kirchenschiff später angebaut wurde. Heute trägt er einen der schönsten Turmhelme in der gesamten Steiermark. Ihre barocke Form erhielt die Stadtpfarrkirche im 18. Jahrhundert. Nach dem großen Brand im Jahr 1715, wo Hartberg bis auf wenige Häuser abbrannte, wurde die stark beschädigte Kirche im großen Stil umgebaut, und trotz der Umbauten über die Jahrhunderte schaut die Stadtpfarrkirche ausgesprochen harmonisch – was sagen wir: echt guat – aus! Geschichte und erzählte Geschichten Hinter der Stadtpfarrkirche versteckt sich ein architektonisches Kleinod: der romanische Karner von Hartberg. Den schönsten Blick auf seinen Doppelrundbau mit den Kegeldächern haben Sie von der Michaeligasse aus. Hier spürt man Hartbergs Historie

besonders stark und dasselbe gilt auch beim Reckturm; er war Teil der Wehrmauer und wurde auch als Gefängnis genutzt. Damals gab es in Hartberg noch eine Burg, die vermutlich Ende des 11. Jahrhunderts gebaut und im 16. und 17. Jahrhundert in eine stolze Schlossanlage umgebaut wurde – ein Renaissancebau mit einem schönen Arkadengang ist bis heute erhalten und ein stimmungsvoller Ort für viele Veranstaltungen. Schloss Hartberg versteckt sich ein wenig: am Ende der Herrengasse, hinter einem Teil der alten Schlossmauer.

A n d i e s e n Pl ätz e n s c h a u t ’s g u a t a us Hartberger Karner „Karn“ ist mittelhochdeutsch und heißt „trauern“. Dementsprechend der Verwendungszweck: Im Unterhaus des Karners wurden Totengebeine gelagert und darüber feierte man das Leben, denn der Karner wurde später auch als Taufkapelle verwendet. Der Karner ist romanisch – er wurde im 12. Jahrhundert aus MuschelkalkQuadern, die aus den Steinbrüchen von Schildbach bei Hartberg stammen, gebaut. Besonders schön sind die Fresken – versenken Sie sich in die Bilder, die biblische Geschichten erzählen. Mehr Infos zum Hartberger Karner finden Sie auf Seite 30/31.

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Pause vor dem Reckturm nach der historischen Stadtführung mit den Nachtwächtern

Schloss Hartberg mit Skulpturenpark Hier begegnen Sie der Zeit: die Ursprünge des Hartberger Schlosses reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als das Schloss noch eine befestigte Burg war – 1147 wurde sie erstmals erwähnt; die mittelalterliche Stadtmauer, die den Schlosspark umgibt, berichtet von dieser Zeit. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Burg dann in ein Schloss umgebaut – ein Renaissancebau mit einem schönen Arkadengang ist bis heute erhalten. Die Skulpturen aus dem Schlosspark stammen aus dem Jetzt. Sie sind im Rahmen von 10DAYS10ARTISTS entstanden – einem Projekt, in dem sich 10 Künstler an 10 Tagen damit auseinander gesetzt haben, wie sich die Zeit darstellen lässt.

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Stadtmuseum in Hartberg Das Stadtmuseum ist im Steinpeißhaus beherbergt, einem Hartberger Herrenhaus, das – nomen est omen – in der Herrengasse liegt. Es wurde bereits 1406 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1412 von seinem damaligen Besitzer Seifried Steinpeiß den Namen. Eine Dauerausstellung führt in die Geschichte Hartbergs, jährliche Sonderausstellungen bereichern das museale Angebot. Die Tour mit dem Bürgermeister und der Schnecke Mit dem 8-StädteGuide haben Sie auch Hartbergs Geschichte in der Hand – mit GPSRouting führen wir Sie durch die Stadt. Mehr auf Seite 52.


K op f ü b e r i n s Glü c k

Wir sind im Keltenland: Am Ringkogel, dem Hausberg der Hartberger, bauten die Kelten eine große Siedlung und zogen für ihren Schutz einen mächtigen Ringwall um sie. Er gab dem Kogel seinen Namen und auch der Ringwarte, dem Wahrzeichen von Hartberg, die seit 1906 hier steht und 30m hoch ist. Den Kelten sagt man ein besonders gutes Gespür für Plätze mit Kraft und Erdung nach. Das bestätigt sich auch in Hartberg. Denn wer die 99 Stufen der Ringwarte erklimmt und den weiten Blick über die Oststeiermark genießt, wird spüren: so viel Aussicht gibt viel Kraft, und das fühlt sich so richtig guat an. Orte mit Kraft und Aussicht, mit Erdung und Glück Gut fühlt man sich auch in der

Brühl – einem Naturschutzgebiet am Ringkogel –, und am Masenberg, der ein geomantisch ausgewiesener Kraftort ist. Kraft gibt vor allem die Glückskapelle, die auf ungewöhnlichem Weg dorthin kam: sie wurde auf ebay ersteigert, an ihrem Ursprungsort behutsam abgetragen und am Masenberg wieder originalgetreu aufgebaut. Kehren Sie ein, halten Sie inne, spüren Sie das Glück. In der Altstadt von Hartberg erwartet Sie auch ein Ort mit unverhofft viel Kraft: der Rochusplatz mit der Pestsäule, dem ehemaligen Badhaus und dem Anterlteich wie man bei uns sagt. Wenn man nach einer ausgiebigen Einkaufstour oder einem langen Tag den Enten beim Planschen zuschaut, fühlt man sich erfrischt und gleich wieda guat.

Aussicht vom Masenberg über die Wallfahrtskirche von Pöllauberg

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A n d i e s e n Pl ätz e n f ü h l t m a si ‘ g u at Im Herzen von Hartberg Wer den Pulsschlag so richtig spüren will, kommt ins HERZ: dem Hartberger Erholungs- und

Wunderbarer Wanderweg am Brühl-Bach

Freizeitzentrum. Beim Köpfeln vom 5-Meter-Brett dem Kirchturm entgegenspringen, im Wasserlauf der Riesenrutsche hinunterflitzen oder in der Sauna den Stress rausschwitzen? Wo auch immer: im HERZ spüren Sie Ihre Kraft und das tuat guat. Keramik aus Hartberg Aus der Erde beziehen sie ihre Kraft und mit ihren Händen formen sie das Leben von Gegenständen: Eva Mayer und Petra Saurugg, zwei Keramikerinnen, die in Hartberg leben und arbeiten. Petra Saurugg in der Kirchengasse, weil sie sich gerne von der Hartberger Innenstadt inspirieren 20

lässt. Und Eva Mayer in ihrem Atelier am Ringkogel, inmitten eines großen Gartens. Beide Keramikerinnen schaffen feine schöne Dinge und haben offene Werkstätten. Besuchen Sie doch ihre Welt. Nähere Infos dazu auf Seite 61. In der Brühl Der Brühlbach ist der Stadtbach von Hartberg, und trotzdem wissen nur wenige von seiner Existenz, denn er verschwindet vor den Toren der Stadt im Untergrund, fließt unter dem Hauptplatz und der Wiener Straße hindurch und kommt erst wieder am anderen Ende der Stadt zum Vorschein. Am Ringkogel entfaltet der Brühlbach seine große Kraft: früher trieb er zwei Sägen und elf Mühlen an, heute vertreibt er Kummer und Sorgen. Wer in der Brühl unter dem schattigen Blätterdach spazieren geht und dem munteren Plätschern des Baches zuhört, fühlt sich schnell erquickt. Tipp: Der oberste Teil der Brühl – er ist landschaftlich am schönsten. Die Tour mit Glück und Segen Wo viel Glück, da auch viel Segen. In Hartberg gibt es viele Orte, wo man ihn erbitten kann. Mehr auf Seite 28.


Da t ön t ‘s

du a, du a g a r s o n ett Das Zuhören ist heutzutage eine seltene Gabe geworden, dabei gibt es so viel Schönes zu hören: im Hartberger Gmoos zum Beispiel. Bis ins 15. Jahrhundert war dort ein See, der sich mit der Zeit in ein Flachmoor verwandelt hat. Heute ist das Gmoos ein 70 Hektar großes Naturschutzgebiet und eine landschaftliche Rarität mit seltenen Pflanzen und Tieren: das Große Mausohr, die größte Fledermausart, die es in Österreich gibt, lebt dort und über 140 Vogelarten – sie werden an einer Vogelwarte beobachtet und beringt. Am schönsten ist es aber, wenn man ihnen zuhört. Hear amol, scheinen sie zu zwitschern und: hear amol in di eini. Die Seiten des Lebens – in Hartberg klingen sie guat In si‘ eini hearn und die Seiten des Lebens zum Schwingen bringen – das geht gut, wenn man zum Hartberger Kalvarienberg hinaufsteigt und vom Kirchlein ins Weite der Oststeiermark blickt. Oder wenn man in der Wallfahrtskirche Maria Lebing innehält. Der Sage nach wurde sie gemeinsam mit Burg Neuberg in Schildbach von zwei Riesen gebaut. Sie hatten nur einen Hammer, den sie sich über die Felder zuwarfen – daher die vielen Mulden in dieser Gegend. Ebenfalls sagenumwoben ist die Muttergottesstatue von Maria Lebing: 1532 soll sie mit zornigem Blick und bestimmender Gebärde die Türken

in die Flucht geschlagen haben. Wer nach der geistigen Stille und inneren Erbauung wieder laute Töne braucht, ist in der Tierwelt Herberstein gut aufgehoben. Wenn Ihnen die Löwen was brüllen, klingt das Leben stark und so richtig guat!

A n d i e s e n Pl ätz e n k l i n g t ’s g u a t Wallfahrtskirche Maria Lebing und Lebing Au Der Name verrät ihre Geschichte, denn die Wallfahrtskirche steht auf einem römischen Grabfeld, dem Lebern. Hinter der Kirche mit ihrem reichen Rokokoschmuck aus dem 18. Jahrhundert beginnt die Lebing Au: ein schöner Park mit alten Linden und Kastanienbäumen. Hier dreht sich die Geschichtsuhr weiter, denn auch das ist ein wichtiger Platz in Hartbergs Historie. Als die Pest im 17. Jahrhundert in Hartberg wütete, wurden hier die vielen Toten bestattet. Auch die Rosalienkapelle, die gegenüber des Pfarrhofes bei der Wallfahrtskirche angebaut ist, erinnert an die Pest: die steinernen Fratzen, die vom Dachgesims herunterglotzen, sollten den schwarzen Tod erschrecken und vertreiben.

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Ökopark Hartberg Der Erlebnispark im Süden von Hartberg hat sich ganz dem ökologischen Denken verschrieben: es gibt Sonderausstellungen zu Themen aus der Natur, ein Experimentarium, eine Mineralienwelt und Sternwarte, einen Klimaturm und im MAXOOM

Gelände erweitert, auf dem heute nun rund 130 Tierarten aus Afrika, Australien, Amerika und Europa leben und tönen: da wird geschnattert und gegrunzt, geheult und gejault, gebrüllt und geknurrt, gepiepst, gezwitschert und gesummt – und das klingt guat, schaut und hört Euch das an!

Am Ökopark: innovative Betriebe, mit Maxoom-Kino, Da-Vinci-Schule, Ausstellungen u.v.m

mit 400 m² die größte Kinoleinwand Österreichs. Auf ihr laufen Naturfilme, die auch so richtig guat klingen – dafür sorgt die 20.000 WattTonanlage. Tipp: ein Ausflugsort für die ganze Familie. Tierwelt Herberstein Tiere haben im Schloss Herberstein eine lange Tradition: Bereits im 17. Jahrhundert hielt man auf den steilen Hängen der Feistritzklamm Wildtiere. Im 19. Jahrhundert wurde das 22

Die jüngste Tour Hartberg ist auch eine Stadt für Familien – der kleine Kinderstadtführer Leopold Saurugg zeigt sie Euch. Mehr auf Seite 48.


Wo Na s e n

l ä c h e l n k önn e n Wo’s guat riacht, da bleibt man gern: Im 5.000 m² großen Schaugarten von bellabayer zum Beispiel. Gemeinsam mit ihrem Mann Karl Lueger, einem begeisterten Pflanzensammler, öffnet sie mehrmals im Jahr ihr Gartenparadies. Über 40 verschiedene Magnolien entfalten darin im Frühling ihre Blüten, im Sommer leuchten

lange, denn bereits die Römer haben am Ringkogel wegen des milden Klimas Wein kultiviert. Und so ist Hartberg nicht nur das nördlichste, sondern auch das erste Weinbaugebiet der Steiermark. Wie ausgezeichnet der Hartberger Wein mundet und wie anmutig sein Bukett duftet, erfahren Sie in den vielen Buschen-

Kraftplatz und Wallfahrtskirche St. Pongratzen

rund 3.000 Taglilien in der Sonne und beeindrucken zig Funkien auf ihren Schattenplätzen. Und wie gut es erst duftet, wenn Blauglockenbaum, Flieder und Wisterien blühen oder Beeren, Feigen und Weintrauben ihre Fruchtaromen entfalten. Wenn Blüten sich entfalten und das Weinbukett duftet Weintrauben gibt es in Hartberg schon

schenken rund um den Ringkogel. Vergeistigen kann man sich auch am Pankratius-Weg, der durch die Hartberger Weinberge beim Wallfahrtskirchlein St. Pongratzen vorbei führt – einem magisch schönen Ort mit gewaltigem Ausblick bis weit ins Pannonische hinein. Da sollten Sie mal so richtig tief durchatmen: Poah! Do riacht das Leben gewaltig guat! 23


Auf den Spuren von Blüten, Gräsern und Gärten am Kalavarienberg vorbei

A n d i e s e n Pl ätz e n ri a c ht ’s g u a t Formbacher Rundwanderweg Der Rundwanderweg führt zu den Schlössern Aichberg, Reitenau und Kirchberg am Walde. Man kommt unter anderem bei alten Mühlen, römischen Gutshöfen, keltischen Grabhügeln und schönen Aussichtsplätzen vorbei. Tipp: der Bacherlweg nach Reibersdorf – ein Naturkleinod. Finnenlaufstrecke St. Johann Die Finnenlaufstrecke in St. Johann in der Haide, nur wenige Autominuten von Hartberg entfernt, ist mit einer dicken Schicht Rindenmulch gepolstert. Der weiche Boden schont die Gelenke, Bänder und Sehnen und der würzig-herbe Duft entspannt beim Laufen oder Gehen: im Hartbergerland riacht’s afoch guat! 24

Weinbukett im Buschenschank Die Winzer sind ja Poeten. Von Lindenblüten, Zitronen und duftendem Heu schwärmen sie, von schwarzen Ribiseln, Stachelbeeren und Trüffeln. Auch in den Buschenschenken von Hartberg erwartet Sie ein reichhaltiges Bukett: die vielfältigen Duftaromen unserer Weine. Und ob Sie wollen oder nicht, Ihre Mundwinkel werden sich in Richtung Ohren ziehen: lächeln Sie dem Wein zu und genießen Sie das Leben – Prost und wohl bekomm‘s! Die Tour im Garten Österreichs Die Oststeiermark ist der Garten Österreichs. Diese duftende Tour zeigt Ihnen, wie schön es dort ist. Mehr Infos auf Seite 40.


Sc hm e c k t

schrecklich gua t In den Buschenschenken rund um Hartberg geht es ganz schön hoch her: Ruckwurst, Kümmelbraten, Surbrüstl und Haussulz rangeln am Schneidbrett mit Streichbarem. Die Aufstriche aber – Liptauer, Kräutertopfen, Kürbiskern & Co – wollen auch schnell zu Gabel und Messer, mindestens gleich schnell wie die Käferbohnen, Zwiebelringe, Gurkerl,

Als Unterlage für die Köstlichkeiten passt übrigens das Hartberger Bauernbrot am besten – man kriegt es z. B. am Bauernmarkt oder beim Burgl Markt, einem Bauernladen in der Wiener Straße: dort gibt es außerdem Bauernbutter, Räucherkas, Hirschbirn-Essig, Kürbiskernöl aus eigener Erzeugung und viel Gutes mehr. In der Vinothek Pusswald

An den Rieden des Ringkogels gibt es erstklassige Buschenschenken

Bauerneier und Tomaten. Ein, zwei, drei … Schluck Wein dazwischen und als Abschluss noch ein Edelbrand aus alten Apfelsorten wie Maschanzker oder Gravensteiner. So lässt sich‘s guat leben! Wo es gut schmeckt, ist das Leben am schönsten

wiederum in der Grazer Straße herrscht die wahre Lust am Kochen: hier wechseln sich herzhafte steirische Schmankerln mit mediterraner Küche ab. Und wer sich auch den süßen Verführungen und edlen Tropfen hingibt, spürt am eigenen Gaumen: Wo’s guat schmeckt, ist das Leben am schönsten! 25


A n d i e s e n Pl ätz e n s c hm e c k t ’s g u a t Am Hartberger Bauernmarkt Am Kernstockplatz – vor den ehrwürdigen Mauern des Kapuzinerklosters und unter dem grünen Dach der Kastanienbäume – bieten die Hartberger Bauern viele Köstlichkeiten an: knackigen Salat und frisches Gemüse, Holzofenbrot, Geselchtes, Würste, Aufstriche, selbst gemachten Käse, Pflanzen für den Nutzgarten und viel Süßes: Äpfel, Birnen, Pfir-

der Hausfassade des Cafés Anneliese in der Wiener Straße. Dort, oder in den Cafés am Hauptplatz, tritt der Kaffee am liebsten mit seinen treuen Begleitern auf: den süßen Sachen aus der Kuchenvitrine. Gönnen Sie sich was – so werden Ihre Sinne wach! Schau- und Getreidemühle Posch Roman Posch ist ein Müller wie aus dem Bilderbuch. In Führungen zeigt er die Maschinen seiner Mühle und erklärt, wie aus Korn Mehl wird. Doch seine Mühle ist kein Museum, hier wird täglich gewerkt, gemahlen, gesiebt und gebacken: das Hartberger Bauernbrot zum Beispiel, das auch hier auf Vorbestellung erhältlich ist. Sein Inhalt: 100% oststeirischer Roggen, 100% Natursauerteig, lokale Gewürze und im Hartbergerland hergestellt – nach alter Tradition und mit neuem Bewusstsein dafür, was guat tuat und guat schmeckt! Aus der Tradition der Mohren: malerische, enge Gassen, interessante Boutiquen, behagliche Cafés mit bestem Kaffee

siche, Fruchtsäfte, Marmeladen und Mehlspeisen. Die Öffnungszeiten des Hartberger Bauernmarktes finden Sie auf Seite 56. Duftender Kaffee in der Altstadt Den Mohren sagt man ja nach, dass sie uns den Kaffee gebracht haben. Zumindest zeigt das ein Gemälde an

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Die Tour mit dem Steaz Das Mahlen ist des Müllers Lust … in dieser Tour mahlen Sie Mehl und „verbacken“ es. Mehr Infos auf Seite 36.


Der Hauptplatz einer Altstadt ist meist ihr Herz. Hier finden Märkte, Konzerte und mehrere Brauchtumsveranstaltungen über das Jahr statt. An einem lauen Sommerabend reicht für das Glück indessen ein heimeliges Treffen mit Freunden für ein Plauscherl im Café

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Die Tour mit Glück und Segen Karte: siehe Umschlag Innenteil

4,5 km langer Fußweg, Dauer ca. 2 Stunden Sie können die Orte der Stille auch mit dem Auto abfahren, Ausnahmen: das Gmoos ist nur zu Fuß und per Rad, der Kalvarienberg nur zu Fuß zu erreichen.

Wo viel Glück, da auch viel Segen. In Hartberg gibt es stille Orte, wo man ihn erbitten kann. Wer Segen erbitten will, braucht Stille. In der Hartberger Bahnhofsstraße – einer lebendigen Verkehrsader – findet man unverhofft so einen Ort: die Rotkreuzkapelle .

berg ist kein gerades Langhaus, wie bei kirchlichen Gebäuden oft üblich, sondern ein sogenannter Drei-Konchen-Bau. Eine Konche (lateinisch für „Muschel“) ist eine halbrunde Nische, die an drei Seiten des quadratischen Grundrisses angebaut ist. Dies ergibt die Grundform eines dreiblättrigen Kleeblattes. Möge die Einkehr Ihnen Glück und Segen bringen. Gehen Sie nun links hinter dem Einkaufszentrum (bei Schnitzl & Co) vorbei, wenn Sie dem Fußweg folgen, sehen Sie nach ca. 150 Metern rechts den schlichten Bau der evangelischen : Das von Jesus-Christus-Kirche August Raidl gestaltete, raumhohe Fenster in Richtung Osten zeigt Jesus als Herrscher der Welten und macht die Kirche sehr hell – hier lässt es sich gut still werden und dem Glück nachspüren. Das passt hier auch deshalb

Gleich am Stadtrand liegt das Naturschutzgebiet Gmoos

Ihr Kreuzaltar stammt von 1762 und wird auch Fieberkreuz genannt, weil man in der Kapelle früher oft um Heilung von hohem Fieber gebetet hat. Die Rotkreuzkapelle von Hart28

so gut, weil sich die evangelische Gemeinde Hartberg den Psalm „Gott nahe zu sein, ist mein Glück“ (73, 28) als Leitsatz auserkoren hat.


Der nächste Segensort. Biegen Sie bei der Jesus-Christus-Kirche nach links ab und gehen Sie beim Stadion und den Schulen vorbei. Nach ca. 100 Metern biegen Sie rechts nach den Tennisplätzen zur Hartberghalle ein. Biegen Sie davor links ab und gehen Sie an der Kletterhalle und den Beachvolleyballplätzen vorbei entlang der Parkplätze zum Hartberger Gmoos : es ist ein Naturjuwel, das Ihr Herz ruhig und die Sinne wach

das Landeskrankenhaus Hartberg mit seiner klaren, zeitgenössischen Architektur und einer sehenswerten Kapelle im Erdgeschoss. Queren Sie die Straße und folgen Sie dem Weg, am Kindergarten linkerhand vorbei, bis Sie zur nächsten Querstraße kommen – hier biegen Sie links ab. Die Wallfahrtskirche Maria Lebing ist seit über 600 Jahren ein Platz, an dem Menschen

Spätgotische Wallfahrtskirche Maria Lebing

werden lässt. Nehmen Sie die Route nach rechts – vorbei am Hartberger Erholungs- und Freizeitzentrum und den Tennisplätzen gehen Sie in Richtung Naturteiche und kommen an eine Aussichtsplattform. Von dort ist der Blick besonders schön. Sie queren nun eine Brücke, biegen links ab und queren gleich die nächste Brücke. Folgen Sie dem Weg und gehen bei den Fischteichen linkerhand gerade aus vorbei. Beim Schild „Europaschutzgebiet Hartberger Gmoos“ biegen Sie links und nach ca. 150 Metern vor einem eingezäunten Parkplatz nach rechts ab. Vor Ihnen liegt

Kraft und Stille suchen, denn die Kirche wurde bereits 1409 erbaut: auf einem römischen Grabfeld, dem Lebern, wie ihr Name verrät. Da sich auch heute noch in der Nähe der Friedhof befindet, treten viele Hartberger von hier aus ihren Weg zur letzten Ruhe an. Im 18. Jahrhundert wurde die einst gotische Kirche barockisiert. Die Gewölberippen wurden abgetragen, die Fenster verkleinert oder zugemauert; dafür erhielt die Kirche einen prachtvollen barocken Innenraum. Geweiht ist sie der Gottesmutter Maria, viele Votivgaben zeugen davon, dass sie die Klagen der Pilger erhörte. 29


Wenn Sie dem Lindenweg folgen und rechts in den Parkweg einbiegen, gelangen Sie zum Hartberger Friedhof. Von dort geht es geradeaus zur Innenstadt: auf der Hauptstraße queren Sie den Zebrastreifen vor dem Kreisverkehr und gelangen in die Grazer Straße, die Sie bis Pusswald - Restaurant & Vinothek entlang gehen. Zum Kalvarienberg . Hier können Sie entscheiden, ob Sie der Grazer Straße in Richtung Kapuzinerkloster und Innenstadt folgen oder einen Abstecher zum Kalvarienberg machen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, biegen Sie vor dem Hotel Pusswald links ab: Sie kommen in die Steinfeldgasse und biegen gleich rechts in die Untere Brühlgasse ab. Gehen Sie die schmale Alleestraße entlang, bis Sie beim Buschenschank Pusswald vorbei in die Sackgasse biegen und einem Feldweg folgen. Nach einem Hühner-Gehege biegen Sie rechts ab und folgen dem Weg bis zur Hauptstraße. Hier beginnt der Aufstieg zum Kalvarienberg: 14 von Adolf Osterrider gestaltete Stationen laden Sie ein, den Erlösungsweg von Jesus Christus mitzugehen. Dankbarkeit erfüllt viele Menschen, die auf diesem Weg innehalten und beim Kirchlein oben den Blick über die oststeirische Landschaft genießen. Folgen Sie dem Glück. Gehen Sie nun um die Kalvarienbergkirche herum und der Straße entlang neben der Brühl in Richtung Altstadt. Bei der Kreuzung biegen Sie links ab und kommen nach ca. 150 Metern bei der Getreide- und Schaumühle Posch und der Bäckerei Radl vorbei. Bei der nächsten Kreuzung biegen Sie rechts ab und gehen in den Stadt30

park – wenn Sie den roten Schildern „Hartberg Zentrum“ folgen, kommen Sie wieder auf die Grazer Straße. Wenn Sie nach rechts schauen, sehen Sie bereits die Mauern des Kapuzinerklosters . Die Geschichte der Kapuziner in Hartberg ist bewegt: Der Grundstein für den schlichten Ordensbau wurde 1654 gelegt, doch die Errichtung war schwierig und konnte nur aufgrund der Unterstützung von vielen Wohltätern abgeschlossen werden. In der NS-Zeit wurden die Kapuziner vertrieben und Kloster und Kirche als Altenheim und Militärdepot genutzt. Nach dem Krieg kehrten die Kapuziner wieder zurück, 2016 verlassen sie Hartberg endgültig, weil es zu wenige Brüder gibt. Vor den Klostermauern, die übrigens eine schöne gotische Kreuzigungsgruppe beherbergen, findet das Treiben des Hartberger Bauernmarktes statt, dahinter herrschen Demut und Stille: Kehren Sie ein! Wenn Sie wieder auf der Grazer Straße sind, gehen Sie über die Kirchengasse zum Zentrum. Nach ca. 100 Metern sehen Sie die Stadtpfarrkirche und den Hartberger Karner . Beide Orte sind erfüllt mit der Kraft von Menschen, die hier seit vielen Jahrhunderten ihren Glauben feiern. Der Karner ist romanisch: sein markanter zweigeschossiger Doppelrundbau mit den Kegeldächern stammt aus dem 12. Jahrhundert. Er wurde aus Muschelkalkquadern gebaut, die aus den Steinbrüchen von Schildbach bei Hartberg stammen. Der Karner ist ein Ort des Todes und des Lebens. Im Untergeschoß wurden früher Totengebeine gelagert, darüber fanden vermutlich von Beginn an Taufen


Mittelalterlicher Comic-Strip im romanischen Karner

statt. Herausragend am Karner sind nicht nur die Architektur, sondern auch die Fresken im Inneren. Sie stammen aus der Zeit um 1200, wurden aber erst Ende des 19. Jahrhunderts freigelegt (mehr dazu auf Seite 17). Der Bilderreigen ist überwältigend – versenken Sie sich und genießen Sie diesen stillen Ort. Abschluss-Segen. Die Stadtpfarrkirche Hartberg ist dem Heiligen Martin geweiht und wurde 1157 erstmals erwähnt. Ihre Fundamente sind noch älter: sie stehen auf den Resten eines römischen Bauwerks aus der Zeit um 200 n. Chr. Der Kirchturm war ein ursprünglich romanischer Wehrturm, an den man später die Kirche angebaut hat. In der Stadtpfarrkirche Hartberg sind also viele Zeiten versammelt: die Römer im Fundament, die Romanik im Turm, die Gotik ist mit dem schönen Sternrippengewölbe unterm Dach und der Barock im Innenleben. Als 1715 in Hartberg ein verheerender Brand ausbrach, der viele Häuser zerstörte und die Kirche stark beschädigte, entschied man sich 1751 für einen Umbau: dabei wurden unter anderem

die romanischen Seitenschiffe abgebrochen und neu aufgebaut sowie der ebenfalls romanische Wehrturm zum barocken Kirchturm umgebaut – heute trägt er einen der schönsten Turmhelme der Steiermark. Barockisiert wurden auch das gotische Kreuz im Altarraum und der Innenraum. Trotz der Umbauten ist die Stadtpfarrkirche Hartberg ein ausgesprochen harmonischer Ort: Hier lässt es sich zum Abschluss gut um Glück und Segen bitten. Die Orte in Hartberg sind erfüllt mit der Kraft von Menschen, die hier seit vielen Jahrhunderten ihren Glauben feiern. Mag. Fritz Polzhofer, (links) Leiter des Pfarrgemeinderates Mag. Andreas Pichlhöfer, Pastoralassistent

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Die Tour mit dem Drahtesel Karte: siehe Seite 35

auch: entlang der Route gibt es viele kulinarische Orte.

20 km lang, gut befestigt, zum Teil asphaltierte Wege, Dauer ca. 4 Stunden Für Radler, Familien und Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Wer sein Rad liebt, der führt es aus. Am schönsten geht das im Hartbergerland: hier geht es angenehm eben dahin und entlang der Tour gibt es viele Einkehrstellen. Das Glück der Erde? Am Sattel der Drahteseln kann man es schon finden, aber wenn der Bauch hohl ist, wird das trotzdem nichts. Auf dieser 20 Kilometer langen Radtour haben die Wadeln ihre Freude und Ihr Gaumen

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Die Drahteseltour beginnt beim , dem Hartberger ErholHERZ ungs- und Freizeitzentrum in der Wiesengasse. Es hat einen kostenlosen Parkplatz und ist von allen Stadteinfahrten leicht zu finden. Wenn Sie mit der Bahn kommen, biegen Sie vor dem Bahnhof links zum Bundesschulzentrum ab und fahren zwischen den Fußballplätzen durch; vor sich sehen Sie schon die Hartberghalle, hinter der sich das HERZ befindet. Drahteseln und Gezwitscher. Wenn Sie vom HERZ in Richtung Süden fahren, kommen Sie gleich am Beginn Ihrer Tour in ein Naturjuwel: das Hartberger Gmoos, ein 70 Hektar großes Naturschutzgebiet, in dem 140 Vogelarten leben und zwitschern. Die Teiche und Sümpfe sind Überbleibsel von vergangenen Zeiten, denn das Gmoos war bis ins 15. Jahrhundert ein großer See. Folgen Sie dem Gmoos-Rundweg entlang der Bahn-

Per Velo vorbei an den Teichen im Gmoos


gleise bis zum Tennishaus in Safenau und biegen auf die Safenauer Straße nach links ab. Wenn sich der Magen schon meldet, gibt es in Safenau zwei Buschenschänken. Danach geht es die Safenauer Straße entlang geradeaus, bis Sie zu einem Bahnübergang kommen. Vor den Gleisen geht es nach rechts auf den Radweg – bleiben Sie auf der Route bis nach Hopfau, wo Sie die Bahngleise überqueren.

nem Jahrhundert gibt. Zum Friedrich kommen Sie, wenn Sie vor dem Bahnübergang nach rechts abbiegen und die Autobahnunterführung durchfahren. Bei der nächsten Kreuzung biegen Sie links ab, nach wenigen Metern sehen Sie schon das Wirtshaus auf der rechten Straßenseite. In die Pedale. Nach dem Essen sollst Du ruhen oder ordentlich in die Pe-

Die Natur beobachten und Seele baumeln lassen mitten im Ökopark

Folgen Sie der Straße auf der gegenüberliegenden Seite der Bahngleise: nach wenigen Metern entdecken Sie links eine Sitzecke im Grünen, die zu Rast und Jause einlädt. Halten Sie sich nun an die Drahtesel-Schilder – sie leiten sie nach Buch. Hier haben Sie die Hälfte Ihrer Ausfahrt geschafft, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das Knurren von weiter unten zu erhören. Kehren Sie dafür ins Gasthaus Falk (auf der rechten Straßenseite) oder ins Wirtshaus ein, wo es steirische Friedrich Ess- und Trinkkultur seit über ei-

dale treten. Wenn Sie das tun, kommen Sie mit Ihrem Drahtesel entlang der Landesstraße L401 nach Geiseldorf. Biegen Sie nach dem Ort rechts auf den Ritter-Hofweg ab, fahren Sie durch einen kleinen Wald bis nach Unterdombach und entlang der Straße bis – einem zum Ökopark Hartberg Erlebnispark mit Ausstellungen zur Natur, einem Experimentarium, einer Mineralienwelt, einem Klimaturm und der größten Kinoleinwand Österreichs. Auf der L401 geht es nun ca. 1,7 km weiter zur Wallfahrtskirche – sie ist auf einem Maria Lebing 33


römischen Grabfeld, dem Lebern, erbaut und hat erstaunliche Geschichten zu bieten: der Sage nach soll sie gemeinsam mit Burg Neuberg in Schild-

Sie wieder im Hartberger Gmoos : folgen Sie mit Ihrem Drahtesel dem Gmoos-Rundweg, bis Sie beim HERZ, dem Hartberger Erholungs-

Lauer Sommerabend im Gastgarten vom Gasthof Pack

bach bei Hartberg von zwei Riesen erbaut worden sein, die jedoch nur einen Hammer hatten, den sie sich über die Felder zuwarfen – daher die Mulden in der Gegend. Sagenumwoben ist auch die Statue der Gottesmutter Maria: mit Blick und Gebärde soll sie die Türken in die Flucht geschlagen haben. Die Fratzengesichter wiederum, die vom Dachgesims der Rosalienkapelle herunterschauen, sollten die Pest vertreiben. Bei so viel Aufregung braucht es Rast und Pause: im Gasthof „Zur der Familie Pack gibt Lebing Au“ es hausgemachte Mehlspeisen, eine vortreffliche gutbürgerliche Küche und einen Weinkeller, der Hoffnung verspricht. Mit Herz und Genuss. Von der Lebing Au fahren Sie ein kurzes Stück zurück, biegen nach rechts auf den Weg zum LKH ab und überqueren die L401 über den Zebrastreifen. Nun sind 34

und Freizeitzentrum, ankommen. Jetzt ist es Zeit, dem Drahtessel das Geschirr abzunehmen und die Wadel hochzulegen: das geht im Freibad, auf der Riesenrutsche, bei guter Sportlichkeit auch am Springturm, am angenehmsten aber vermutlich in Mary’s Restaurant – dort wird auch Ihr Gaumen hochzufrieden sein! Auf dieser 20 Kilometer langen Radtour haben die Wadeln ihre Freude und Ihr Gaumen auch. Andreas Friedrich, Obmann Oststeiermark-Tourismus


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Die Tour mit dem Steaz Karte: siehe Umschlag Innenteil

1 km langer Fußweg, Dauer ca. 4 Stunden Für Gruppen ab 5 Personen Anmeldung: posch@bioflour.at, T: 03332/62661

Das Mahlen ist des Müllers Lust: ganz besonders wenn er aus Hartberg kommt und Posch heißt. Bei dieser Tour mahlen Sie Mehl in der Schaumühle von Roman und Veronika Posch und verbacken es. Roman Posch ist ein Müller wie aus dem Bilderbuch. Das fängt schon damit an, dass seine Mühle am Brühlweg steht. Der Brühlbach ist nämlich nichts anderes als der Hausbach von Hartberg – er kommt vom Ringkogel und trieb früher entlang seines fröhlich plätschernden Laufs zwei Sägen und elf Mühlen an. Die Winklermühle war eine davon. Sie wurde bereits im 17. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Josef Posch, der Großvater von Roman, hat sie nach dem Ersten Weltkrieg gekauft. Die Mühle am Brühlweg hat also Tradition, aber ein Museum ist sie nicht. Hier wird täglich gemahlen, gesiebt, gebacken und verkauft. Wie das Hartberger Bauernbrot zum Beispiel, das auf Bestellung erhältlich und ein fast 100%iger Oststeirer ist: 100% oststeirischer Roggen ist darin verbacken, 100% Natursauerteig ist 36

seine Basis und auch seine Gewürze kommen fast ausschließlich aus der Region. Gebacken wird es in der Schaumühle Posch nach alter Tradition und mit neuem Bewusstsein dafür, was gut tut und gut schmeckt. Damit das klappt, muss man sich mit dem Mehl gut auskennen und ein paar Tricks wissen, aber bevor Ihnen Roman Posch davon erzählt, müssen Sie überhaupt mal hinfinden. Das ist der Weg zur Getreide- und Schaumühle Posch : Wenn Sie mit dem Auto von der A2 nach Hartberg kommen, fahren Sie durch die Stadt durch und nehmen beim Kreisverkehr LKH Hartberg die Ausfahrt zum „Zentrum“. Folgen Sie der Straße bis zur zweiten Abzweigung, hier geht es links bergauf zum Ringkogel. Fahren Sie beim Parkplatz „Kloster“ (links) und Schloss Hartberg (rechts) vorbei und biegen Sie bei der nächsten Kreuzung links ab. Nach ca. 150 Metern sehen Sie schon auf der rechten Straßenseite die Schaumühle Posch – stellen Sie Ihr Auto am Parkplatz ab. Wenn Sie mit dem Zug anreisen, fahren Sie mit dem City-Bus vom Bahnhof zum Hauptplatz. Wenn Sie mit dem Bus kommen, müssen Sie zuerst zum Hauptplatz, von dort aus halten Sie sich an die Schilder des Wanderweges „Brühlweg“: er führt zur Schaumühle Posch. Mehl und Müller. Wer war schon mal in einer Mühle? Eben. Heutzutage sind die meisten Mühlen ja eher Industriebetriebe, groß, kaum überschaubar, unpersönlich. Bei den Poschs ist das ganz anders. Hier gibt es Müller, Mehl und Mahlwerk zum Anfassen. Das zeigt sich am Beginn der Tour, wenn Roman Posch durch


Frisches Biomehl, Steirisches Kernöl “extra vergine”, Bauernbrot ... in der Posch-Mühle

die Mühle führt und von seinem Handwerk erzählt: Welchen Weg legt das Getreide zurück, bis es zu Mehl wird? Welches Korn wird wie gemahlen? Und welche Maschinen braucht man dafür? Wenn man mit Roman Posch durch die Mühle geht, hört man viel über’s Handwerk und sieht viel Freude am Beruf. Das verrät auch die Mühle selbst: Mit Holz, Leder, Metall und alten Gegenständen, die hier eine neue Verwendung finden, haben die Poschs der alten Mühle zu einem neuen Leben verholfen. Hände in die Schüssel. Wenn Sie Roman Posch gut zugehört haben, sind Sie schon fast ein halber Müller. Jetzt geht es ans Ganze, oder besser: ins Weiße, denn nun mahlen Sie selbst, und zwar Buchweizen in Heidemehl – die Poschs gehen Ihnen dabei zur Hand und helfen, damit alles so geht wie es gehört. Zwischen dem Mahlen und dem Backen steht das Entdecken. Nun holen Sie noch weitere Zutaten in die Backstube. Schlendern Sie dafür auf den Hartberger Bauernmarkt : unter dem grünen Dach der Kastanienbäume und vor den altehrwürdigen Mauern des Kapuzinerklosters bieten Bauern aus un-

serer Umgebung viele Köstlichkeiten an. Das tun sie auch am Burgl Markt , einem kleinen, feinen Bauernladen in der Wiener Straße, auch hier kriegt man Gutes aus der Region und alles, was wir zum Backen brauchen. Zurück in der Backstube kommt nun der letzte Teil der Tour: Sie verbacken Ihr selbst gemahlenes Heidenmehl. In süße Heiden-Crêpes zum Beispiel oder einen Kaiserschmarrn. Oder wenn man es lieber deftig mag, zu einem richtig steirischen Heidensteaz mit Speck. Was zum Abschluss kommt? MAHLZEIT – im doppelten Wortsinn! Region und Tradition sind uns sehr wichtig. Mit Zutaten frisch vom Bauern, Mehl aus unserer Mühle und ganz viel Liebe gelingt ein köstlicher Steaz. Veronika Posch, Getreide- und Schaumühle Posch

Der Umbau und die Instandsetzung der historischen Mühle wurde durch das Projekt Slow (Food) Travel ermöglicht: ein Leader-Projekt der Stadt Hartberg und der Region Oststeirisches Kernland.

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Die Tour ohne Grenzen Karte: siehe Umschlag Innenteil

Länge 1,1 km Besonders geeignet für Menschen mit Mobilitätseinschränkung.

Eine Stadt, die sich ganz den Sinnen verschrieben hat, kann mit Grenzen wenig anfangen. Diese Tour zeigt Ihnen, wie Sie Hartberg ohne Barrieren erleben. Drehen wir den Tag einmal um und hören nicht mit der Erholung auf, sondern fangen gleich in der Früh damit an: Wir beginnen die Tour im Hartberger Erholungs- und Freizeit-

der Sinne würdig, denn bei ihr werden die Speisen stets frisch und gesund zubereitet – die Zutaten dafür kommen aus der Region: Salat und Gemüse sind vom Biohof Lebenbauer, die Säfte von Knöbl und das Fleisch von Buchberger. Nach dem herzerfrischenden Start sind Ihre Sinne gewiss so richtig wach. Nun geht es in Richtung Innenstadt. Wenn Sie mit dem Auto kommen, parken Sie am Parkplatz Kloster oder am Parkplatz Post am Fritz-Stachel-Platz. Folgen Sie den Schildern und Sie kommen ins Zentrum von Hartberg: die Altstadt. In der Fußgängerzone in der Wiener Straße herrscht stets geschäftiges Treiben. Es locken hübsche Sachen in den Auslagen oder Kaffeehäuser mit gut gefüllten Kuchenvitrinen. Beim Burgl Markt, einem kleinen Bauernladen, gibt es köstliche Mitbringsel für Sie selbst oder Ihre Liebsten: Räucherkas, Hirschbirn-Essig, Kürbiskernöl aus eigener Erzeugung und viel Gutes mehr.

Wegen der Heizung wurden die Römer gefunden. Am Blütenpracht am Hauptplatz: Hochsaison für die Gärtner der Stadt Hauptplatz von Hartberg lohnt sich ein Abstecher in zentrum (HERZ) – es hat einen kostenlosen Parkplatz und barrieredie Stadtpfarrkirche mit barfreien Zugang. Lächeln Sie in die rierefreiem Zugang. Sie ist dem HeiMorgensonne, lassen Sie sich am ligen Martin geweiht und hat eine Massagebett durchkneten oder gebewegte Geschichte: 1157 wurde sie hen Sie es mit einem Frühstück in erstmals erwähnt, doch ihre FundaMary’s Restaurant gemütlich an: mente sind viel älter. Sie stehen auf Marie Luise De Bettin ist einer Stadt den Resten eines römischen Bau38


werks, die man gefunden hat, als man eine Fußbodenheizung einbauen wollte. 1715 hat es in Hartberg einen verheerenden Brand gegeben, viele Häuser wurden zerstört, die Kirche stark beschädigt und so entschied man sich 1751 für einen großen Umbau: die Seitenschiffe wurden abgebrochen und neu aufgebaut und der romanische Wehrturm zum barocken Kirchturm umgebaut. Barockisiert hat man auch den Innenraum, doch wenn Sie nach oben schauen, sehen Sie noch Spuren anderer Zeiten: das gotische Sternrippengewölbe wurde trotz Umbau beibehalten. Und das ist auch gut so, denn gerade diese unterschiedlichen Elemente machen die Stadtpfarrkirche Hartberg zu einem besonders harmonischen Ort. Das Lob der Pause. Nun ist es Zeit für eine Rast: den Hauptplatz kann man sich auch gemütlich von einem der Gastgärten rund um die Kirche anschauen. Haben Sie schon den schön geformten und verzierten Turmhelm der Stadtpfarrkirche gesehen? Die eindrucksvollen Fassaden vom Rathaus und der Stadtapotheke bewundert? Und ist Ihnen aufgefallen, wie gütig die Gottesmutter Maria von der Mariensäule auf all das blickt?

reits 1406 urkundlich erwähnt wurde. Bei so viel Geschichte bietet es sich an, dass hier Geschichtliches zu Hause ist: eine Dauerausstellung führt in Hartbergs Historie und jährlich wechselnde Sonderausstellungen bereichern das museale Angebot. Was früher war, gilt in Hartberg immer noch: der Ringkogel ist das genussvollste Beispiel. Schon die Römer haben seine sonnigen Hänge und die guten Böden zu schätzen gewusst und Wein kultiviert. Und weil das bis heute so geblieben ist, finden Sie rund um den Ringkogel viele Buschenschänken. Für die Tour ohne Grenzen empfehlen wir Ihnen den Schirnhofer in Flattendorf oder den Retter-Kneissl in Löffelbach, da geht es auf den Schneidbrettln hoch her und der Geschmack ist ganz gewiss grenzenlos! Bei dieser Tour erleben Sie das Herz der Altstadt aus einem ganz besonderen Blickwinkel. Leo Pürrer, Fachabteilung Energie und Wohnbau. Barrierefreies Planen & Bauen

Jetzt führt die Tour über die Kirchengasse in die Herrengasse, wo das Stadtmuseum liegt. Es ist im Steinpeißhaus beherbergt, das be-

An folgenden Orten gibt es Toiletten für Personen mit Mobilitätseinschränkung: Restaurant des Hartberger Erholungs- und Freizeitzentrums (HERZ); Hauptplatz Hartberg (zwischen Blumen Andrea und dem Geschäft Tavola durch den Torbogen hindurch); öffentliches WC in der Alleegasse; Café-Restaurant Pick am Rochusplatz; Buschenschank Schirnhofer (Flattendorf) und Buschenschank Retter-Kneissl (Löffelbach)

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Die Tour im Garten Österreichs Karte: siehe Seite 43

Tagestour Für Garteninteressierte und Kunstliebhaber. Gruppen bitte um Voranmeldung bei den jeweiligen Gärten und Ateliers. Nähere Infos auf Seite 59, 60

Die Oststeiermark ist der Garten Österreichs. Diese Tour zeigt Ihnen, wie schön es dort ist und wie es geht, dass Träume zu Wirklichkeit werden.

In der Keramikwerkstatt von Eva Mayer

Im Hartbergerland gibt es viele Paradiese, die Gegenwelten sind: die Privatgärten und Kunstateliers, so unterschiedlich sie sind, sie alle verbindet der Wunsch, Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Und so haben sich Gartenmenschen und 40

Künstler zusammengetan. Zusammen machen Sie ein gemeinsames Programm und laden Sie hiermit zu ihrem Paradiesen ein. Schönster Schaugarten. Manche sagen, der Garten von Isabell Bayer und Karl Lueger sei der schönste Schaugarten der Steiermark. Es gibt 100 Jahre alte Bäume, eine Magnoliensammlung aus dem Tessin, einen Senkgarten mit 3.000 Taglilien, viele exotische Pflanzen, einen alten Troadkasten mit einer Rosenhaube, einen Schwimmteich, lauschige Schattenplätze und inspirierende Kunstwerke dazwischen. Mit 5.000 m² ist der Garten eigentlich ein Park und groß genug, um Stunden darin zu verbringen. Denken Sie dabei auch

immer daran, ihre Nase in die duftenden Blüten zu stecken, denn Sie wissen ja: wenn’s guat riacht, ist man im Paradies angekommen. Wenn Sie mit zum Schaugarten bellabayer dem Auto fahren, starten Sie beim Hartberger Busbahnhof am Fritz-


Faszination Natur im Garten von bellabayer

Stachel-Platz in Richtung RaimundObendrauf-Straße. Wenn Sie rechts das China-Restaurant sehen, biegen Sie links in den Sonnleitenweg ab, nach ca. 150 Metern sind Sie da. Nomen ist hier übrigens omen: An der Sonnleit’n am Ringkogel, die sich nach Süden ausrichtet, gibt es viele schöne Gärten. So wie auch den Familiengarten Gigler. Sie erreichen ihn mit dem Auto über die Ringstraße oder zu Fuß über den Laternderl-Weg (vom Hartberger Hauptplatz einfach dem Leitsystem folgen). Mehr als nur ein grüner Daumen. Theresia und Hermann Gigler haben mit viel Freude am Schönen ihr ganz privates Paradies geschaffen: einen prächtigen Garten hoch über Hartberg am Südhang des Ringkogels. So prächtig ihre grüne Welt ist, so prächtig ist auch der Ausblick: von hier sieht man weit ins oststeirische Hügelland hinein. Das Paar hat mehr als nur einen grünen Daumen, denn ihr Garten verrät ein besonders großes Gespür für alles, was grünt und blüht. Ihr Paradies teilen Theresia und Hermann Gigler gern – gemeinsam mit bellabayer haben sie

vom 1. - 3. Mai 2015 von 10 - 18 Uhr die Tür zu ihrem Garten offen. Die Kunst des Tao im Grünen. Für das nächste grüne Paradies verlassen Sie den Ringkogel und fahren ein Stück weiter in den Süden: über die A2 von Hartberg nach Sebersdorf/Bad Waltersdorf oder über die Fürstenfelder Straße und L401. Nach einer guten Viertelstunde sind Sie da, im Skulpturengarten von Rudi Pichler . Er ist Bildhauer, Energetiker und Gärtner: mit seiner Frau Sari hat er einen Garten angelegt, der ein Gesamtkunstwerk ist. Auf 1.700m² wachsen Bäume, Sträucher und Pflanzen, von denen viele aus Asien stammen. Dazwischen begegnen Sie seiner Kunst: Skulpturen aus Bronze, Stein, Holz und Nirosta. Wohin Sie auch immer blicken, überall im Garten begegnet Ihnen die Kunst des Tao: das Prinzip des Wandels und Wachsens, aber auch der Ruhe und Stille. Gemeinsam mit bellabayer halten Sari und Rudi Pichler vom 4. - 7. Juni 2015 von 10 - 18 Uhr die Türe zu ihrem Garten offen. Isabell Bayer tut das auch in der Zeit vom 27. Juni bis 19. Juli 2015, von 10 - 20 Uhr. 41


Kunst und Konzert. Kehren Sie nun wieder nach Hartberg an den Ringkogel zurück: einen Ort mit Kraft und Sonne und wo man das Leben auch im Freien feiern kann – wie im Schaugarten bellabayer, wo es den ganzen Sommer über auch noch Programm gibt: Kunstausstellungen, Konzerte, Lesungen und Fachvorträge. Weil der Garten groß ist, können Sie zwischendurch auch nur verweilen. Haben Sie es schon bemerkt? Ja, die Seele, die kann wirklich baumeln. Schmiede, Steinbruch und Ton. Um das nächste Paradies, die Keramikwerkstatt von Eva Mayer , zu erreichen, folgen Sie den Schildern zum Buschenschank Krämer und der Villa Rustica in Löffelbach. Nach dem Buschenschank fahren Sie ca. 150 Meter weiter und biegen vor dem Pferdehof Spörk rechts ab. Ab hier ist der Weg gut beschildert. Die Werkstatt liegt am Fuße des Ringkogels: Es gibt ein Bauernhaus, eine 300 Jahre alte aufgelassene Schmiede und einen Steinbruch. Draußen duften die Kräuter, drinnen stellt Eva Mayer charismatische Dinge aus Ton her: Einzelstücke in Raku und Porzellan für Tischkultur, fürs Wohnen oder für den Garten. Am 1. und 2. August öffnet sie von 10 - 18 Uhr gemeinsam mit dem Schaugarten bellabayer Garten und Werkstatt. Der Wein kann malen. Fahren Sie über die Ringstraße in Richtung Buschenschank Postl, danach kommt nach ca. 150 Metern rechts der WeingARTen von Elisabeth und – ein verstecktes Walter Lind Blumenparadies hoch über Hartberg in Sonnenlage. Hier malt und spachtelt 42

Walter Lind kraftvolle und farbenprächtige Bilder, manchmal sogar aus und mit Rotwein. Den WeingARTen öffnet Walter Lind am 5. und 6. September von 10 - 18 Uhr gemeinsam mit dem Schaugarten bellabayer. Das Paradies ist ein Saustall. Zum Abschluss begegnen wir einem Paradies, das im Saustall zu Hause ist. Keramik Saustall , in persona Petra Saurugg, führt eine offene Werkstatt – wenn sie da ist, ist auch Besuch willkommen. Und der stellt sich gerne ein, denn ihre Figuren und ihr Schmuck sprühen vor Witz und Charme, vor frechen Anspielungen und humorvollen Perspektiven. Das Paradies ist ein Saustall, denn wie sagt die Keramikerin selbst so schön? Es ist eine Frage des Blickwinkels! Petra Saurugg öffnet gemeinsam mit dem Schaugarten bellabayer am 3. und 4. Oktober 2015 von 10 - 18 Uhr die Türen zum Paradies.

Für mich ist die Gartenwelt ein Paradies. Dieses Gefühl möchte ich jedem Gast weitergeben. DI Isabell Bayer-Lueger, Schaugarten bellabayer

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Die Tour am Ring Karte: siehe Seite 47

4,5 km langer Fußweg, Dauer ca. 4 Stunden

Die Römer mögen spinnen, aber die Kelten haben recht gehabt. Bei dieser Tour gehen Sie ihrer Geschichte nach und spüren des Ringkogels ganze Kraft. Der Ringkogel ist der Hausberg von Hartberg und die Ringwarte das Wahrzeichen der Stadt. Beide verweisen

zu kommen: über den Brühlweg, den Laternderlweg oder die Steinerne Stiege. Die Wanderung führt sie durch Wälder und Wiesen und dauert ca. eine Stunde. Wenn Sie mit dem Auto kommen, fahren Sie bis zum Parkplatz – hier steht die erder Spielstätte ste Schautafel und die Tour beginnt: sechs Tafeln führen Sie insgesamt in die Geschichte des Ringkogels. Fangen wir mit den Kelten an. Die bekanntesten Kelten sind erfunden. Es sind Asterix und Obelix – die beiden Gallier aus dem kleinen, unbeugsamen Dorf. Sie trampelten auf dem Selbstwert der Römer herum, weil ihr Druide Miraculix einen Zaubertrunk brauen konnte, der wahre Wunder erwirkte. Nur nicht bei

Querschnitt der Archäologen im verbliebenen Ringwall der einstigen Keltensiedlung

darauf, dass wir im Keltenland sind, aber die Römer auch nicht weit waren. Mit dieser Tour erkunden Sie ihre geheimnisvolle Geschichte: Starten Sie am Hauptplatz von Hartberg. Sie haben drei Möglichkeiten, um zu Fuß auf den Ringkogel 44

Troubadix, der zwar fröhlich auf seiner Lyra klimperte, aber sonst frei von Talent war. Sein Instrument ist trotzdem typisch, wie keltische Münzen, auf denen lyraähnliche Saiteninstrumente abgebildet sind, beweisen. Häuptlinge gab es bei den Kelten auch, allerdings lebten sie wie


Unvergessliche Aussichten über das oststeirische Hügelmeer: Die Ringwarte macht’s möglich

Fürsten, das verraten üppige Beigaben vieler Hallstattgräber. Dass die Kelten so wie Majestix, der Häuptling des gallischen Dorfes, Angst davor hatten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt, ist schwer vorstellbar. Sie haben sich selbst als „die Kühnen“ verstanden, was ihr Name verrät: die griechische Bezeichnung „keltoi“ heißt so viel wie „die Erhabenen, die Starken“. Die Frauen hatten bei den Kelten wenig zu melden, ihre Gesellschaft war patriarchalisch. Sie lebten nicht in einem zusammenhängenden Reich, sondern waren als Stämme auf ganz Europa verteilt. Über ihre Religion weiß man wenig Konkretes, aber eines ist sicher: den Kelten war Kult wichtig und sie hatten ein gutes Gespür für besondere Orte. Woher der Name kommt. So auch in Hartberg, wo sie auf dem Hartberger Hausberg eine Siedlung bauten, um die sie zum Schutz einen Ringwall zogen – er gab dem Ringkogel seinen Namen. Der Ringwall der Hartberger Keltensiedlung war ungefähr einen

Kilometer lang und hatte ursprünglich zwei Tore. Eines wurde zerstört, als man einen Steinbruch anlegte, das zweite ist noch gut als Zangentor erkennbar: so nennt man ein Tor, das zwischen nach innen schwenkenden Außenmauern eingebettet und nur über einen Hohlweg erreichbar ist. Wenn sich Feinde näherten, konnten diese beidseitig von der Mauer aus abgewehrt – in die Zange genommen – werden. Zwei Schautafeln auf dem Rundweg erzählen vom Steinbruch und erklären die große Toranlage der keltischen Siedlung. Murus gallicus. Die Kelten lebten von Viehzucht und Ackerbau, der Ringkogel war damals offensichtlich auch schon eine fruchtbare Gegend. Die dortige Kelten-Siedlung war vermutlich sogar eine kleine Stadt, deren Ringwall wie eine gallische Mauer – murus gallicus – gebaut war. Ihr Fundament waren Steinblöcke, dann wurden Holzstämme und Balken aufgebaut und die Zwischenräume mit Steinen und Schutt gefüllt. 45


Innen wurde die Mauer mit Holzbalken gestützt: ein Rekonstruktionsmodell auf unserer Tour zeigt die Bauweise. Wo die Kelten sind, waren auch die Römer nicht weit – so auch am Hartberger Ringkogel, hier haben sie Wein kultiviert. Eine Schautafel zeigt die römerzeitliche Bebauung. Und eine weitere erklärt die Topographie der Region, die so besonders ist, dass sich sogar Sagen um den Ringkogel ranken. Angeblich sei dort sogar einmal ein Schloss gestanden, das in der Christnacht versunken ist, weil es die Rittersleute beim Feiern zu arg trieben. Ob es wahr ist? Ritter könnte es am Ringkogel schon gegeben haben, denn wegen seiner exponierten Lage mit dem freien Blick über die Oststeiermark wurde er bis zu den Kuruzzen-Einfällen zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Beobachtungspunkt und Signalberg für Warnfeuer genutzt. 46

99 Stufen bis zum Ah. Die Geschichte des Ringkogels ist bewegt, aber die Stimmung ist heute friedlich und die Landschaft schön. Ganz besonders die Brühl, ein Naturschutzgebiet, wo man entlang des plätschernden Brühlbachs gut wandern kann. Doch bevor Sie dies tun und wieder zur Stadt absteigen, sollten Sie unbedingt noch die Ringwarte erklimmen. Sie ist bald 110 Jahre alt, 1906 wurde sie erbaut, und 99 Stufen führen hinauf. Oben erwartet Sie so viel Aussicht, dass sie ganz schön lange schauen müssen: Ah, das Hartbergerland schaut guat aus! Die Römer mögen spinnen, aber die Kelten haben recht gehabt: der Ringkogel gibt ganz viel Kraft! Dr. Reinhold Glehr, Obmann des Historischen Vereins Hartberg


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TIPP: Schatzsuche mit Geocaching Am Ringkogel begegnen Sie den Kelten und Römern und wenn Sie GPS und Glück haben, auch einem Schatz. Damit Sie diesen aufspüren, brauchen Sie ein GPS-taugliches Gerät und eine Registrierung auf www.geocaching.com. Suchen Sie nach der Tour „Vom Zentrum zur Spitze“. Viel Spaß beim Suchen und Finden!

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Die jüngste Tour Karte: siehe Umschlag Innenteil

Vorfreuen hast, verrate ich Dir aber heute schon ein bissl was:

Tagestour Für Familien mit Kindern von 4 bis 14 Jahren

In Hartberg lauert beinahe an jeder Hausecke eine aufregende Geschichte. Der kleine Kinderstadtführer Leopold Saurugg zeigt sie Kindern und ihren Familien. Ich bin Leopold Saurugg und ein Kinderstadtführer. Was das ist? Ich zeig Dir meine Stadt und erzähl aufregende Geschichten. Wenn Du nett zu mir bist, bringe ich Dich auch an Orte, wo Du viel Spaß haben kannst. Die Erwachsenen planen, deshalb ist es besser, wenn Du Dich für unsere Tour anmeldest. Damit Du was zum

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Wehrhafte Burgen. Wenn Du kommst, treffen wir uns beim Stadt: Euer Auto stellt Ihr museum am besten am Parkplatz „Kloster“ ab – er ist von allen Stadteinfahrten gut beschildert und leicht zu finden. Vom Parkplatz folgt Ihr einfach den Schildern bis zum Museum. Dort verschwinden wir gleich unter einem großen Bogen in den Stadtpark, wo ich Dich zum Reckturm bringe. Er hat eine finstere Geschichte. Welche genau, erzähle ich Dir bei der Tour. Und auch die Geschichten vom Schloss , das früher mal eine Wehrburg war und Hartberg vor Feinden schützen musste. Ein paar Schritte weiter bei Feinkost Gschiel vorbei sind wir schon am , da führe ich Dich Hauptplatz zur Stadtpfarrkirche . Sie ist ziemlich schmuck, finde ich, und hat unglaublich viel zu erzählen –

Mittelalterliche Stadtmauer um den Schlosspark


stell Dir vor, fast jedes Eck stammt aus einer anderen Zeit. Jetzt gehen wir in die Fußgängerzone, wo ein Geheimnis wartet: Was es wohl mit auf sich dem Steinernen Fluss hat? Ich sag’s Dir auf der Tour. Deine Eltern können derweil zum Burgl Markt gehen. Das ist ein Laden in der Nähe, wo man gute Sachen von

sehen? Er hat früher einem kleinen Dorf in der Nähe von Hartberg gehört. Was die mit einem Turm anfangen konnten? Du wirst staunen, der war echt nützlich, ich erzähle es Dir auf der Tour. Hinter dem Schöl, so heißt er, fängt binger Turm die Michaeligasse an. Wie im Mittelalter fühlt man sich da, oder? Wenn

Der Schölbinger Turm vor dem einstigen Stadtbad am Rochusplatz

Hartberger Bauern kriegt – das grüne Gold zum Beispiel, wie man das Kürbiskernöl auch nennt, oder furchtbar stinkigen, aber super köstlichen Käse. Spiel mit mir. Wenn wir die FUZO weiter runterlaufen, sind wir bald beim Rochusplatz. Da gibt es einen Teich mit Enten und einen Spielplatz: wenn Du magst, rasten wir uns aus oder tollen herum. Der Teich ist romantisch, würden die Erwachsenen sagen. Hast Du eigentlich schon mal den kreisrunden Turm dahinter ge-

man die Augen zumacht, hört man schon die Pferdehufe am Pflaster und die Kutschenräder knarren. Schnell, laufen wir weiter zum Bau, er ist in Hartberg sehr ernmarkt schön: unter den Kastanienbäumen und vor den Mauern des Kapuzinerklosters schauen die guten Sachen gleich noch eine Spur köstlicher aus. Wenn Du magst, kannst Du vor dem Weiterfahren noch in den Stadtpark schauen. Dort gibt es einen Löwen. Glaubst Du nicht? 49


Regionale Kulinarik vom Feinsten findet sich zweimal die Woche am Bauernmarkt

Wo wir schon bei den Tieren sind: jetzt geht es in die Natur. Doch vorher müsst Ihr ins Auto steigen. Fahrt aus der Stadt hinaus, bis Ihr beim großen Kreisverkehr beim LKH Hartberg ankommt. Dort nehmt Ihr die Ausfahrt zum LKH Hartberg in Richtung Fürstenfeld – nach ca. 5 Minuten seid Ihr schon da. Doch bevor ich Euch mehr über den Ökopark erzähle, muss ich noch schnell den Weg mit dem City-Bus erklären. Er ist kostenlos, gut für die Umwelt und fährt außerdem stündlich: immer 16 Minuten nach der vollen Stunde fährt er beim Kernstockplatz, da wo der Bauernmarkt ist, ab. Nach ca. 5 Minuten Fahrzeit seid Ihr mit dem Bus im Ökopark. Chamäleon. Der Ökopark ist ein Erlebnispark, wo Du ganz viel ausprobieren kannst, im Experimentarium zum Beispiel. Im Aqua Terra, einem kleinen Zoo mit Fischen und Reptilien, erfährst Du, ob Piranhas wirklich so gefährlich sind wie ihr Ruf, warum 50

Schlangen züngeln und das Chamäleon seine Farbe ändert. Hast Du das gehört? Da knurrt was. Ist bestimmt Dein Magen. Steigt wieder ins Auto von Hartund kommt ins HERZ berg, es ist das Hartberger Erholungs- und Freizeitzentrum. Mit dem Auto fahrt Ihr vom Ökopark zurück in Richtung Stadt, beim Kreisverkehr

Es wird ein Wein sein ... an den Sonnenrieden vor den Toren der Stadt


beim LKH Hartberg biegt Ihr in die erste Straße rechts ab und bleibt auf der Hauptstraße, bis Ihr zur dritten Ampelkreuzung kommt. Da biegt Ihr rechts ab und seid in wenigen Minuten da. Mit dem City-Bus fahrt Ihr bis zum Hauptplatz zurück und spazi-

Sie wird es Dir beweisen. Und ich zeig Dir noch, wo Du zum Abschluss die … eh schon wissen … so richtig rauslassen kannst. Schau mal aus dem Fenster: siehst Du die Riesenrutsche und den Springturm? Jetzt geht’s erst so richtig los!

ert von dort über die Fußgängerzone bis zum Rochusplatz: biegt rechts ab, vor Euch seht Ihr die Raiffeisenbank. Nun braucht Ihr nur mehr die Straße überqueren und die Wiesengasse hinunter gehen: da ist es schon, das Hartberger Erholungs- und Freizeitzentrum.

Ein Sommer im Freibad vom HERZ

In Hartberg gibt es viel zu entdecken. Stell Dir vor, fast jedes Eck stammt aus einer anderen Zeit! Leopold Saurugg, Jüngster Stadtführer Hartbergs

Das HERZ sorgt für Deinen Bauch oder genauer gesagt: Mary De Bettin, die Chefin vom Restaurant dort. Sie kocht mit Euch Gerichte, die gut schmecken und trotzdem gesund sind. Du glaubst nicht, dass das geht? ANMELDUNG UNTER: museum@hartberg.at, T: 03332/66001 Termine 2015: Sa., 28. März, Sa. 11. Juli, Sa. 05. September, Sa. 17. Oktober Treffpunkt jeweils: 9 Uhr Museum, 14 Uhr Ökopark, 17 Uhr HERZ

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Die Tour mit dem Bürgermeister und der Schnecke Karte: siehe Umschlag Innenteil

Dauer ca. 1,5 - 2 Stunden Für alle Menschen, die sich für Geschichte interessieren! Leihgeräte: Tourismus und Stadtmarketing, Alleegasse 6

Die Tour führt Sie zur Meerjungfrau, die in der Kirchengasse gestrandet ist, zu Dörflern, die zwischenzeitlich in einen kreisrunden Turm gezogen sind und zu Jesus Christus, der in Hartberg ganz schön modisch ist. Das ist eine besondere Tour, denn hier sprechen zwei Wesen miteinander, zwischen denen ein Jahrhundert liegt. Doch keine Sorge: Sie sind hier nicht beim Tischerlrücken, sondern bei

der Audioguide-Führung durch Hartberg. Einen Bürgermeister und eine Schnecke haben wir im Titel angekündigt, mit den beiden hat es folgendes auf sich: Vor über 100 Jahren gab es in Hartberg einen Bürgermeister, der ein großes Gespür für Stadtentwicklung hatte: Josef Ressavar. Er hat in Hartberg viel bewegt und die Stadt in eine neue Zeit geführt. Die Zeit verbindet ihn mit der Schnecke, sie ist das Symbol für die „Città Slow“ – eine Auszeichnung, die wir seit 2009 stolz tragen und seitdem folgende Prinzipien hochhalten: Wir bewahren die Schönheit unserer Altstadt, gehen mit der Natur und ihren Schätzen behutsam um, schonen die Ressourcen der Region und stärken ihre Vielfalt. Der Zeit schlagen wir ein Schnippchen, wir entschleunigen sie und das bedeutet: wir leben bewusst und achten auf die Sinne! Das stinkt wie die Pest. Aber bei all der lebenswerten Langsamkeit, ein bissl auf die Touren kommen, schadet nicht. Unsere Führung beDurchgang vom Schlosspark in den Stadtpark

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Strahlendes Fassaden-Ensemble in der Fußgängerzone

ginnt am Rochusplatz und Ihr Herz flattert wenn Sie diese Worte lesen: Der schwarze Tod. 1679 hat die Pest auch in Hartberg gewütet, jeden Tag sind bis zu 5 Menschen gestorben. Um die Pest zu bekämpfen, hat man mit allem Möglichen experimentiert, zum Beispiel Kröten auf die Pestbeulen aufgelegt. Geholfen hat es nicht, die Menschen sind trotzdem gestorben. Wenn die Beulen aufbrachen, hat das schwarze Blut grauslich gestunken, deshalb sagt man heute noch: das stinkt wie die Pest. Wenn Sie die Audioguide-Tour machen, erzählen Ihnen Josef Ressarvar und die Schnecke noch mehr von dieser Zeit und dem Rochusplatz, wo die Pestsäule von Hartberg steht. Der Turm mit dem Dorf. Eine interessante Geschichte hat der runde Turm hinter dem Ententeich am Rochusplatz: er ist einem Dorf in der Nähe von Hartberg gewidmet, dessen Bewohner hier zwischenzeitlich einziehen durften. Warum? Hören Sie der Schneckes Worte, sie verrät es auf der Tour. In der Wiener Straße geht es geschichtlich weiter: Der Bürgermeister zeigt Ihnen das Tor , das früher nach Ungarn führte und er-

zählt eine Geschichte, die sich ums Bier rankt, das vermutlich damals schon das beliebteste Getränk der Österreicher war, denn man hat die Wiener Straße auch Zapfstraße genannt. Geflossen ist hier nicht nur das Bier, sondern auch ein Bach. Wo er nun ist und was es mit dem Steinauf sich hat, verrät ernen Fluss Ihnen Bürgermeister Josef Ressavar auf der Tour. Martin und Jesus. Am Hauptplatz angekommen, merken Sie an des Bürgermeisters Worten, wie stolz er auf seine Stadt ist und das zu recht, denn schließlich hat er viel dazu beigetragen. Zum Beispiel hat er das Rathaus bauen lassen: 1898 war das. Ganz schön verspielt schaut es aus. Ob es auch der Schnecke gefällt? Hören Sie sich an, was der Bürgermeister und die Schnecke einander zu sagen haben und erfahren Sie dabei auch, was es mit dem Turm der Stadtpfarrkirche auf sich hat. Denn wie Sie sicher schon bemerkt haben: der ist was Besonderes. Es war auch der Heilige Martin, dem die Stadtpfarrkirche geweiht ist. Angeblich war er noch blutjung, als er dem Bettler seinen halben Mantel schenkte. 53


Wenn Sie die Audioguide-Führung machen, erfahren Sie, dass er gar nicht so weit von Hartberg geboren wurde, und auch, was es mit dem Kreuz hinter dem Altar auf sich hat: denn es gibt eine interessante Geschichte zum Schurz von Jesus Christus – ja, auch so ein Mini-Teil ist Moden unterworfen gewesen, ob Sie’s glauben oder nicht! Gebeine sammeln. Jetzt wird’s ernster, weil wir vorm Hartberger Karstehen. Das ist ein Totenhaus, ner das wissen Sie bestimmt. Warum man eigentlich die Gebeine gesammelt hat? Weil man in der Zeit, aus der unser Karner stammt, geglaubt hat, dass man am Tag der Auferstehung seine Gebeine möglichst vollständig beisammen haben sollte. Deshalb mussten die Totengräber früher auf den Friedhöfen die Knochen einsammeln. Keine schöne Arbeit! Schön ist es dafür aber im Inneren des Karners: die Fresken sind weit über die steirischen Grenzen hinaus berühmt. Da gibt es viel zu sehen und zu erzählen. Hören Sie sich das unbedingt an. Meerjungfrau in Harberg. Wenn Sie vom Karner in Richtung Stadtmuseum gehen, begegnen Sie einer Kuriosität: bleiben Sie in der Kirchengasse beim Kaufhaus Fürbass stehen und schauen Sie aufs Portal. Haben Sie schon einmal die Meerjungfrau bemerkt? Warum sie in der Hartberger Kirchengasse gestrandet ist, erzählt Ihnen Josef Ressavar auf der Tour. Und auch, dass ein Brief von Hartberg nach Wien früher umgerechnet bis zu 75 Euro kosten konnte. Mit dem Postgewerbe ließ sich früher viel Geld machen und zwar so viel, dass es sogar zu einem Schloss reichte: 54

das Schloss in Hartberg gehörte anno dazu mal den Grafen von Paar – sie waren die Postmeister. 1772 mussten sie das Post-lehen zwar an den Habsburger Staat abtreten, aber wurden dafür gräflich belohnt. 66.000 Gulden erhielten sie jährlich als Abfindung. Sehr viel später, im 20. Jahrhundert, war ein Mitglied der Familie zu gern im Casino und so haben die Grafen von Paar das Schloss den Hartbergern zum Kauf angeboten – seit 1981 gehört es nun der Stadt. Im Mittelalter war das Schloss eine Wehrburg, das mit einem Wassergraben und einer Mauer umgeben war – Teile davon sieht man heute noch. Eine Besonderheit ist, dass es sogar eine Mauer zur Stadt hin hatte. Ob sich die Grafen vor den Bürgern fürchteten? Bürgermeister Josef Ressavar und die Hartberger Schnecke verraten es auf der Tour.

Gab als Bürgermeister vor mehr als 100 Jahren der mittelalterlichen Stadt Hartberg ihr heutiges Antlitz. Josef Ressavar, Bürgermeister von 1873 - 1904


Cherub in der Decke des romanischen Karners

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Ausflüge in der Stadt der Sinne …

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Konzert im Hof von Schloss Hartberg

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Modellsportverein Puchas Bahnweg 5, 8230 Hartberg T: 0676/5348663 M: puchas.modellbau@aon.at Schießsportanlage Edelweißverein Hartberg Wiesengasse 39, 8230 Hartberg T: 0664/9384840

Im Freien unterwegs Angerpark mit Kinderspielplatz M: tourismus@hartberg.at T: 03332/603300 Bergpark mit Spielwiese M: tourismus@hartberg.at T: 03332/603300

Europaschutzgebiet Gmoos

Sporttreff Heschl Billard, Dart, etc. Grazer Str. 4, 8230 Hartberg T: 03332/63892

Familiengarten Gigler Zu Fuß über den Laternderlweg erreichbar Ring 252, 8230 Hartberg

Stadion Hartberg Stefan-Seedoch-Allee 26 8230 Hartberg T: 03332/603603 M: reservierung@hartberg.at

Fußgängerzone & Steinerner Fluss Wiener Straße, 8230 Hartberg

Stocksporthalle Augasse 20, 8230 Hartberg T: 03332/603603 M: reservierung@hartberg.at Tennishalle Augasse 24, 8230 Hartberg T: 03332/603603 M: reservierung@hartberg.at

Hauptplatz mit Mariensäule Historische Gebäude (z. B. Stadtapotheke) Europaschutzgebiet Hartberger Gmoos Erholungs- und Erlebnisraum Seit 11. Juni 2005 Europaschutzgebiet Fischteiche & Vogel-Beringungsstation T: 03332/603175 M: umwelt@hartberg.at

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Rochusplatz mit Rochussäule Enterlteich, Rochussäule und Spielwiese für Kinder Elektroladestation für E-Bikes T: 03332/603300 M: tourismus@hartberg.at Ringwarte (Aussichtswarte) mit archäologischem Rundweg & Fitnessparcours Wanderwege vom Zentrum: Brühlweg, Steinerne Stiege, Laternderlweg T: 03332/603300 M: tourismus@hartberg.at

Spirituelles Hubertuskapelle Spielstätte Ring, 8230 Hartberg Jesus-Christus-Kirche evangelische Kirche Martin Luther-Platz 1, 8230 Hartberg Kalvarienbergkirche Kreuzweg am Kalvarienberg mit spätbarocker Statue „Heilige Veronika“ Stadtpfarre Hartberg M: hartberg@graz-seckau.at T: 03332/62279

Gotische Wallfahrtskirche Maria Lebing

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Kapuzinerklosterkirche Hartberg M: hartberg@graz-seckau.at T: 03332/62279 Landeskrankenhauskapelle Krankenhausplatz 1, 8230 Hartberg Rotkreuzkapelle gegenüber dem Stibor Einkaufscenter Stadtpfarrkirche und Karner Hartberg Hauptplatz 11, 8230 Hartberg T: 03332/62279 M: hartberg@graz-seckau.at


Wallfahrtskirche Maria Lebing & Lebing Au mit prächtigem spätbarocken Innenleben und altem Baumbestand T: 03332/62279 M: hartberg@graz-seckau.at

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Von steirisch bis asiatisch: im Hauben-Restaurant Pusswald

Gasthaus Zettl Eggendorfer Straße 182, 8230 Hartberg T: 03332/65175 Hartberger Bierstube Restaurant, Pizzeria Grazer Str. 4, 8230 Hartberg T: 03332/62162 McDonald’s Hartberg Thomas Klug GmbH & CoKG Ressavarstr. 5, 8230 Hartberg T: 03332/66644 Merkur Restaurant Im Hatric 1, 8230 Hartberg T: 03332/61845-20 Pick Café-Restaurant Wiener Str. 30, 8230 Hartberg T: 0660/4640473

PUSSWALD – Restaurant, Vinothek & Shop, Kochschule Grazer Str. 18, 8230 Hartberg T: 03332/62584 M: info@restaurant-pusswald.at I: www.restaurant-pusswald.at Schnitzel & Co – Goldino Systemgastronomie Bahnhofstraße 22, 8230 Hartberg T: 03332/66270 Schreiners Berghof Restaurant & Beherbergungsbetrieb Ring 3, 8230 Hartberg T: 03332/62305-0 Sushi Bar Osaka Michaeligasse 31, 8230 Hartberg T: 03332/63978

Pizzeria Bar David Michaeligasse 12, 8230 Hartberg T: 03332/62306

Trattoria Da Angelo Restaurant, Pizzeria Presslgasse 12, 8230 Hartberg T: 0664/5088538

Pizzarie Café Polo Fritz-Stachel-Platz 3, 8230 Hartberg T: 03332/64133

Wirtsstube Grabner Neusafenauer Str. 31, 8230 Hartberg T: 03332 62110

pro mente Steiermark Café und Restaurant Leonardo Am Ökopark 10, 8230 Hartberg M: atz.hartberg@promentesteiermark.at T: 050/441290 63


Café, Bars & Imbiss ADI – Döner Kebap Herrengasse 19, 8230 Hartberg T: 0664/1516941 BB1 – Café, Imbiss Sankt Johanner Str. 4, 8230 Hartberg T: 03332/62230-30 Bottega Bar Ressavarstraße 12 - 14, 8230 Hartberg Brandy Michaeligasse 7, 8230 Hartberg T: 03332/65455 M: info@brandybar.at

Café Christian Michaeligasse 6, 8230 Hartberg T: 03332/66570 Café Konditorei Anneliese Wiener Str. 21, 8230 Hartberg T: 03332/63985 Café Merci RATH Gastro GmbH Ferdinand-Leihs-Str. 47, 8230 Hartberg T: 03332/62506 Café Musetti Ferdinand-Leihs-Str. 27 8230 Hartberg T: 0676/7257727

Irish-Pub in der Fußgängerzone

Bulli’s Imbiss Alfons-Paar-Straße 1, 8230 Hartberg T: 0664/1372866

Café Bar+Co Bahnhofstraße 21, 8230 Hartberg T: 03332/64367

Café Jägerstüberl Ressavarstraße 52, 8230 Hartberg T: 03332/61690

Café Bar – s’Eck Hauptplatz 7, 8230 Hartberg T: 03332/66610 M: cafe-eck@htb.at

Café Cappuccino Hauptplatz 1, 8230 Hartberg T: 0664/88620099 M: cappuccino.hartberg@gmail.com

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Café Imbiss Poststüberl Wiener Str. 31, 8230 Hartberg T: 03332/66556


Die steirische Kernkraft liegt im Kürbis: Kernkiefeln für das berühmte Kürbiskernöl

Chili – American Bar Preßlgasse 5, 8230 Hartberg T: 03332/61858

Minibar Michaeligasse 33, 8230 Hartberg T: 0664/9158829

GOTTHARDT’S Sonne Hauptplatz 9, 8230 Hartberg T: 0664/9335208 M: office@gotthardt.at I: www.gotthardt.at

Musikantenstandl Angerstraße 1, 8230 Hartberg

Dilan Döner Wiener Straße 18, 8230 Hartberg T: 03332/65587

Nu Chester – die Bar/Lounge Wiener Straße 10, 8230 Hartberg T: 0664/1504049

Eissalon Charly Temmel Michaeligasse 7, 8230 Hartberg

Pub Disco Das YOYO Michaeligasse 7, 8230 Hartberg T: 03332/65455

Erstes Hartberger Würstelstandl Bahnhofstraße 18, 8230 Hartberg T: 03332/63931 Euro-Café Weidenstraße 17, 8230 Hartberg T: 03332/62594

NEO Gastro OG Michaeligasse 29, 8230 Hartberg

Stadtcafé Lebenbauer Hannes Wiener Straße 3, 8230 Hartberg T: 03332/65166

John Cor – Irish Pub Wiener Straße 2, 8230 Hartberg T: 03332/66522

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Ausflüge im Land der Sinne … ABC-Park in St. Johann/Haide (neben Sportplatz), Areal des Sportzentrums St. Johann T: 03332/62882-0 M: gde@st-johann-haide.steiermark.at Bachwasser-Kneipp-Pfad Eichberg T: 03338/2550 M: gemeinde@eichberg.at Burg Neuberg mit quadratischer Schlosskapelle aus dem Jahr 1660 M: gde@hartberg-umgebung.at T: 03332/628490 Erlebnis-Wasserpark für Kinder Eichberg T: 03338/2550 M: gemeinde@eichberg.at Erro Moto Zweiradcenter Motorradverleih Josef-Teubl-Str. 1, 8230 Hartberg T: 03332/65440 Finnenlaufstrecke Im Wald in St. Johann/Haide T: 03332/62882-0 M: gde@st-johann-haide.steiermark.at Freibad Kaindorf Kaindorf 29, 8224 Kaindorf T: 03334/2208 Glückskapelle Masenberg Fam. Roman Wilfinger GmbH M: office@wilfinger-hotels.at Greinbach Racing Center Industriepark 248, 8230 Greinbach T: 03332/61841 M: office@ps-racing.at

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Römisches Hügelgrab Autobahnrastplatz bei St. Johann/Haide T: 03332/62882-0 M: gde@st-johann-haide.steiermark.at

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Regional ist genial: einer der Betriebe, die das “Hartberger Bauernbrot” backen

Schloss Aichberg Eichberg T: 03338/2550 M: gemeinde@eichberg.at Schutzhütte zum Mesnerhaus Pongrazen 16 , 8232 Stambach T: 0676/9301875 Skulpturengarten Rudi Pichler 8272 Sebersdorf 20 T: 0699/10775405 Tierwelt Herberstein Buchberg 50 8223 Stubenberg am See T: 03176/80777 I: www.tierwelt-herberstein.at Villa Rustica Römischer Gutshof aus dem 2. bis 4. Jahrhundert M: gde@hartberg-umgebung.at T: 03332/628490 Wald-Aktiv-Park Eichberg, T: 03338/2550 M: gemeinde@eichberg.at Wald- und Jagdlehrpfad mit Aussichtsturm Gemeinde Eichberg 8234 Eichberg 90 T: 03338/2550 M: gemeinde@eichberg.at Waldlehrpfad im Wald in St. Johann/Haide T: 03332/62882-0 M: gde@st-johann-haide.steiermark.at

Wald- und Sonnenbad 8295 St. Johann/Haide 164 T: 0664/9268100 Wallfahrtskirche St. Pongratzen Pankratius-Wanderweg durch die Hartberger Weinberge am Masenberg

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Sonnentanken am Aufgang zum Karner: Paradies fĂźr Radfahrer sind die vielen verkehrsarmen LandstraĂ&#x;en um Hartberg

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IMPRESSUM Herausgeber: Tourismus & Stadtmarketing Hartberg, www.stadt-der-sinne.at, tourismus@hartberg.at, T +43 3332 603-300, ein EU-Leader-Kooperationsprojekt der LAG Oststeirisches Kernland, betreut durch Helga Bauer und Barbara Stumpf, Grafik: www.grafikorange.com, Illustrationen: Kordula Brunner, Texte: Doris Lind, Fotos und Artdirektion: www.bernhardbergmann.com, Druck: Druckerei Schmidbauer Oberwart. F체r die Richtigkeit der Angaben wird keine Gew채hr 체bernommen. Stand: J채nner 2015

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