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Für Menschen im Sport

Magazin von SRS Pro Sportler | September 2018 Nr. 121

Trainer — WERT(E)volle Förderer Ausbildung Sportarena 2018 «WERTEN – richtig oder falsch?» . . . . . . . . 5 Betreuung Vom Athleten zum Trainer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Persönlich Neuer SRS Leiter und neue Mitarbeiter. . . . . . . . . . . . . . . . 12


2 News von SRS Pro Sportler | September 2018

Editorial

Inhalt Timeout – Sport und Glaube Trainer – WERT(E)volle Förderer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Ausbildung

Liebe SRS Freunde Ein Trainer* managt den Sportler oder die Mann­ schaft strategisch, taktisch, technisch und konditio­ nell. Als ehemaliger Leistungssportler ist mir** die Wichtigkeit eines Trainers vertraut. Er hat einen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsentwicklung. Dabei vermittelt er aber auch Werte und prägt den Sportler. Dies hat Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung und die Wertvorstellungen des Sportlers. Deshalb ist, nebst der Fachkompetenz, eine hohe Sozialkompetenz für den Trainer essentiell, damit er den Sportler ganzheitlich fördern und fordern kann. Hat er diese Fähigkeit, kann der Trainer mit Herausforderungen präventiv umgehen. «Herausforderungen präventiv zu begegnen ist empfehlenswerter als Probleme lösen zu müssen!» Entstehen trotzdem Schwierigkeiten, dies wird sicherlich auch der Fall sein, braucht der Trainer die Kompetenz, um die «richtigen» Massnahmen einzuleiten, damit die gesteckten Ziele trotzdem erreicht werden können. In dieser SRS News setzen wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema «Trainer – WERT(E)volle Förderer» auseinander.

Sportarena November 2018: «WERTEN – richtig oder falsch?». Leistung oder Liebe? Eltern als WERT(E)volle Förderer. . . . . Sportlergottesdienst: «Alles für den Sieg». . . . . . . . . . . . . . . . Treffs für Wettkampfsportler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Betreuung Vom Athleten zum Trainer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Massage-Einsätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 SRS Apero in Büsingen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Sportangebot Zwei Trainerkarrieren im Fokus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Rückblick SRS Sportwoche Schwarzwald . . . . . . . . . . . . . . . 10 Rückblick SRS Tischtenniscamp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 30 Jahre SRS Lauftreff Schaffhausen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 SRS Langlaufwoche: Der Winter kommt bald!. . . . . . . . . . . . 11 SRS Trainingsgruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Persönlich Neuer SRS Leiter und neue Mitarbeiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Unterstützung SRS Shop . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . SRS Gebets­­anliegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . SRS Agenda. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Finanzen «Hilfst Du mit, das Sommerloch zu stopfen?» . . . . .

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Auch der Sportler prägt sein Umfeld und bringt damit auch WERTE in unsere Gesellschaft. Dabei wird oft GEWERTET! Dieser Thematik stellen wir uns in der Sportarena vom 3.–4. Erfahrungen von «Special Guests» die interessante und her­ ausfordernde Frage «WERTEN – richtig oder falsch?» vertiefen (Seite 5). Es würde mich sehr freuen, wenn du dich mit uns dieser Frage stellen wirst. Bist du dabei? Nun wünsche ich dir aber zuvor beim Lesen der SRS News die Offenheit, Neues zu lernen und bei Bedarf den Mut, Verände­ rung anzugehen. Herzlich Ivan Brunner Leiter SRS

* z ur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Form ver­ wendet. ** Meine persönliche Vorstellung findest Du auf Seite 12.

Impressum

November 2018. Wir werden mit Referaten, Diskussionen und SRS News ist das Informationsmagazin des Vereins SRS Pro Sportler, einer gemeinnützigen christlichen Sportlerorganisation. SRS Pro Sportler fördert Menschen im Sport seit über 35 Jahren mit dem Ziel, Durchschnittlichkeit zu überwinden und entscheidende Potentiale freizusetzen. Zahlreiche Ehrenamtliche und Angestellte helfen mit, die Ausbildungs-, Betreuungs- und Sportangebote auf allen Leistungs­stufen umzusetzen. SRS orientiert sich am christlichen Glauben mit seinen Werten und respektiert die Ethik Charta von Swiss Olympic.

Herausgeber: SRS Pro Sportler, Bernstrasse 133, 3613 Steffisburg www.srsonline.ch | info@srsonline.ch Telefon +41 (0)33 438 01 81, Mo/Di/Do 9–11 Uhr Postkonto: 84-9731-4 | IBAN: CH24 0900 0000 8400 9731 4 Spenden an SRS sind steuerabzugsberechtigt. Redaktionsleitung: Andrea Jenzer, Tom Mayer Redaktionsschluss News 4/2018: 1. November 2018 Grafik: Tom Mayer, Citrusmedia, Belp Druck: Jordi Medienhaus, Belp Auflage 1300 Ex. | Erscheint 4x jährlich Bildquellen, falls nicht anders angegeben: SRS Pro Sportler, Fotolia, Wikimedia Commons, Shutterstock (Titelbild), zvg


News von SRS Pro Sportler | September 2018

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Timeout – SPORT und glaube

Trainer – WERT(E)volle Förderer Liebe, Beziehung, Ganzheitlichkeit – drei essentielle Trainer-Werte, die Leistung ermöglichen, Potenziale freisetzen und positive Wirkung erzielen.

Intersport, Pro Touch

Jon Gnehm | Letztes Jahr berichteten diverse deutsche Medien, wie Heiko Herrlich, Bundesligatrainer bei Bayern Leverkusen, Werte aus der Bibel in den Traineralltag einfliessen lässt. Als er 2017 noch bei Regensburg in der 2. Liga engagiert war, stand er in einer Situation, wo er einen Spieler eigentlich hätte suspendieren müssen. Doch er besann sich auf die Bibel. «Ich habe den Spielern aus dem Johannes-Evangelium vorgelesen und gesagt: Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Ich habe mich entschieden, dass der Spieler anstelle einer Suspension die Mannschaft zweimal zum Essen einladen muss.» (Sport1.de, 2017) Diesen Wert der Vergebung, den Heiko Herrlich als Trainer vorlebt, erreicht Millionen von

fussballbegeisterten Menschen weltweit. Was Trainer machen und welche Werte sie als Basis haben, wird beachtet. Auch Trainer in der Schweiz wirken vorbildlich, insbesondere im Breitensport, dem Fundament des Schweizer Vereinssports (siehe Kasten Statistik). Wie kann ich als Trainer positive Werte in den Trainingsalltag integrieren, damit Menschen im sportlichen, beruflichen und sozialen Umfeld zur besten Version von sich selber werden? Drei Werte dienen als Kompass im herausfordernden Trainerleben: Liebe Das primäre Bedürnis eines jeden Menschen und somit der König aller Werte ist Liebe. Trainer und Athlet sehnen sich nach bedingungsloser Liebe, die nur eine Beziehung mit

Gott erfüllen kann. In das Trainerleben übersetzt heisst dies, bekannt als die goldene Regel: «Behandle deine Athleten in allem so, wie du selbst von ihnen behandelt werden möchtest.» (Die Bibel – Matthäus 7,12) Beziehung Das nächsthöhere menschliche Bedürfnis ist der Wunsch nach Beziehung. Wie die Liebe, kann Beziehung nicht von mir alleine befriedigt werden. Es braucht dazu mindestens einen zusätzlichen Menschen. Jede zwischenmenschliche Beziehung >>>


4 News von SRS Pro Sportler | September 2018

Photo: Redbull Salzburg / Wikimedia Commons CC

Timeout – SPORT und glaube

lebt vom Vertrauen, oder bildlich ausgedrückt, aus einem Beziehungskonto. Dieses Konto kann vielseitig aufgestockt werden. Sei es bei Gesprächen, durch emotionale Unterstützung nach Niederlagen, Ermutigungen usw. Will ich mich hingegen als Trainer selber verwirklichen, indem ich den Erfolg meiner Athleten mir selber zuschreibe und es einem primär nur um den Sieg geht, überziehe ich das Beziehungskonto – möglicherweise bis zum Bankrott.

Sportvereine in der Schweiz Die Schweiz ist ein Land der Sportvereine. Ein Viertel der Bevölkerung ist Mitglied in einem Verein; Sport-Treibende gibts natürlich noch viel mehr.

34+31+2312r Anzahl Sportvereine: 19’000

Aktivmitglieder: 2 Mio (25% der Bevölkerung) Alter der Vereinsmitglieder:

Kinder/ Jugendliche 60+ bis 20

41—60

21—40

Quelle: Lamprecht, M., Bürgi, R., Gebert, A. & Stamm, H.P. (2017): Sportvereine in der Schweiz: Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven. Magglingen: Bundesamt für Sport BASPO.

Ganzheitliche Förderung Die Chance, einmal Fussball-Profi zu werden, ist verschwindend klein. Der Schweizerische Fussballverband SFV setzt sich zum Ziel, schweizweit pro Jahrgang 15 Profi-Fussballer zu formen. Damit stehen die Chancen eines U13 oder U14-Juniors, einmal eine Profikarriere starten zu können, bei etwa einem Prozent (SFVNachwuchsförderungskonzept, 2014). Also ist eine gesamtheitliche Förderung viel bedeutender als der reine Leistungssportgedanke. Deshalb sollte sich die ganzheitliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber auch mit Erwachsenen, nicht auf die rein technischen, taktischen und physischen Fertigkeiten beschränken. Vielmehr soll der Umgang mit dem Leben als Ganzes (Familie, Schule und Ausbildung, Persönlichkeitsentwicklung und Freizeitgestaltung) insgesamt durch den Sport erleichtert werden. Ganzheitliche Förderung berücksichtigt Körper, Seele und Geist. Der Wert der ganzheitlichen Förderung stützt sich auch auf den Verhaltenskodex für Trainerinnen und Trainer von Swiss Olympic (2014): «Trainer treffen Massnahmen zur Vorbeugung von Überbelastungen und Verletzungen im Trainings- und Wettkampfalltag. Ein klares Ja zur Leistung, aber nicht um jeden Preis!» Das heisst, Athleten werden durch den Trainer in jedem Training und Spiel an ihrer Leistung gemessen. Die Unterstützung liegt darin, sie technisch, taktisch und physisch weiterzubringen und Lösungen zu bieten, um im Ernstkampf bereit zu sein. Leistung hängt von vielen Faktoren ab. Top Leistungen sind nur möglich, wenn auch andere Bereiche im Leben (Schule, Beruf, soziales Umfeld, etc.) harmonieren und funktionieren.

Dabei kann helfen, dass man gemeinsam ein schriftliches Statement am Anfang der Saison erstellt. Es beinhaltet Ziele im technischen, taktischen und konditionellen Bereich, dann auch im mentalen Bereich und ragt auch über den Tellerrand der jeweiligen Sportart hinaus, z.B. in die Schule und die Freizeit. Der wichtigste Player neben Körper und Seele ist der Geist. Er ist der Zugang zu unserem primären Bedürnis und zum Wert über allem, der Liebe. Trainer, die mit Gott unterwegs sind, haben eine zusätzliche Fähigkeit oder einen «achten Sinn», mit welchem sie ihr fühlen, denken und handeln als Trainer bestmöglichst steuern können. Dies wiederum hat eine positive Wirkung auf Athleten, die ihnen anvertraut werden. Liebe und vertrauensvolle Beziehungen werden aktiv gelebt. Darauf aufbauend werden bestmögliche Leistungen gezeigt. Athleten und Trainer beginnen, diese Werte zu integrieren und werden zur besten Version von sich selber. Das prägt das Leben jedes einzelnen. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet.


News von SRS Pro Sportler | September 2018

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Ausbildung

SRS Sportarena November 2018: «WERTEN – richtig oder falsch?» Unbewusst und schnell werten wir täglich – uns selber, andere, das Weltgeschehen. Und natürlich wird im Sport permanent gewertet!

Special Guest Sonntag: Alina Ring, Elite-Sportkletterin

Was ein NLA-Schiedsrichter, ein Scout und eine Spitzen-Kletterin dazu sagen? Hier die Vorschau auf die SRS-Sportarena im November. Special Guest Samstag: Jonas Brunner, Schieds­ richter Unihockey NLA

Alter: 31 | verheiratet, 1 Kind | ­Beruf: Ressortleiter Jugend Evangelisches Gemeinschaftswerk; Sportmentor (siehe auch Seite 13) | Schiedsrichter seit: 2011 | Niveau: Stufe G1 (NLA) | Matches pro Jahr: ca. 30.

Special Guest Samstag: Stéphane Chapuisat, Ex-Fussballprofi, heute Scout bei YB

Ausbildungsweg bis zum Schiedsrichter: Besuch des Schiedsrichterkurses, Regeltest bestehen und los geht es mit der ersten Saison auf der tiefsten Stufe. Danach den jährlichen Schiedsrichterkurs. Je höher die Stufe, desto mehr Meetings während der Saison und Sporttest. Aufgaben und Funktion als Schiedsrichter: Das Spiel leiten nach den Weisungen des Verbandes und den Regeln. Den Teams möglichst gute Leitplanken geben, damit ein hochstehendes und trotzdem faires Spiel entstehen kann. Die Regeln im Griff haben, klare Kommunikation mit Spielern und Trainern. Das fordert mich besonders als Schiedsrichter: Dass man es nie allen recht machen kann.

Als Scout hat «Chappi» dauernd mit Wertungen zu tun. Er wird uns an der Sportarena etwas «hinter die Kulissen» seiner Arbeit schauen lassen.

Das liebe ich am Schiedsrichter-Job: Die Möglichkeit, mit einer guten eigenen Leistung das Spiel noch besser zu machen – ein richtig tolles und faires Spiel zu ermöglichen.

Herausforderungen beim Werten «richtig oder falsch» als Schiedsrichter: Die Grenze beim Werten zwischen «richtig» und «falsch» kann manchmal ganz dünn sein. Das ist das Spannende aber auch das Herausfordernde. Als Schiedsrichter ist man verantwortlich, nach besten Wissen und Gewissen dauernd Entscheidungen zu treffen. Und diese können natürlich auch mal falsch sein. Ein wichtiges Element ist ein gesundes Selbstvertrauen, denn man ist von verschiedenen Bedeutung des Wertens als Schiedsrichter: Man ist eigentlich Non-Stop Situationen am werten. Ob Foul oder nicht, ob Tor oder nicht etc. Die Bedeutung kann sehr stark sein, je nach dem, wie der Spielstand ist oder was die einzelne Bewertung einer Szene für einen Einfluss auf das Spiel hat.

Seiten in der Gefahr, beeinflusst zu werden. Spieler oder Trainer würden die Situationen nicht immer gleich werten wie ich als Schiedsrichter. Eine weitere grosse Hilfe empfinde ich darin, dass man im Unihockey auf dem Grossfeld immer zu zweit ein Schiedsrichterteam bildet. Da kann man sich gegenseitig unterstützen.

Alina ist am Sonntag als Interviewgast und in der Kletterhalle dabei. Sie erzählt darüber, wie sie sich selber bewertet und wie sie mit Fremdeinschätzungen umgeht. Im Anschluss kannst du dich gegen sie in der Halle messen… Alter: 19 | Wohnort: Zürich | Beruf: Studentin (Theologie) | Sportart: Sportklettern, «es gibt drei Disziplinen: Lead, Speed und Bouldern. Im Lead bin ich am besten.» | Schwierigkeitsgrad: 8b | Kader: Nationalmannschaft Elite und Olympiapool | Palmares: 2017: 2. Platz Gesamtwertung Jugendeuropacup Lead U20, Elite Schweizermeisterin Lead — 2016: Finale 9. Platz Lead Elite WM, 2. Platz Lead Jugend EM U20. 2018: leider die ganze Saison verletzt.

Sportarena 2018 – Jetzt anmelden Wann: 3.–4. November 2018, jeweils ab 9.30 Uhr | Wo: Steffisburg Was: Samstag, 3. November 2018, «Andere WERTEN»: Tiefgründige Inputs, Interviews, Workshops, Sport / Sonntag, 4. November 2018, «mich WERTEN»: Brunch, Inputs, Einzel-/Gruppenarbeiten, Klettern Zielpublikum: Sportler/innen aller Leistungsstufen, Eltern, Trainer, Mitarbeitende, Freunde und Interessierte Anmeldeschluss: 21. Oktober 2018 Infos/Anmeldung: www.srsonline.ch/sportarena2018 oder an info@srsonline.ch


6 News von SRS Pro Sportler | September 2018 Ausbildung

Leistung oder Liebe? Eltern als WERT(E)volle Förderer Knackige Fragen, gute Diskussionen und viele aufbauende Tipps für den Alltag – das war unser Podiumsgespräch für Eltern von Jugendlichen im Leistungssport. Andrea Jenzer | Eltern von Jugendlichen im Leistungssport stehen manchmal in Situationen, die andere nicht immer verstehen können. Unser Spezialanlass in Form eines Podiumsgespräches zu diesem Thema ergab rege Diksussionen, viele persönliche Fragen und Einblicke. Der Abend war intensiv und hätte auch länger gehen dürfen… Hier ein paar Punkte, die wir festgehalten haben: • Gottes geschenkte Talente können im Sport gezeigt werden wie in Schule und Beruf auch. Auch im Sport wird also die Beziehung zum lebendigen Gott erlebt und gelebt. Und vorgelebtes Christ sein im Sport braucht es dringend! • Dienen als Ausdruck gelebter Liebe zeigt sich

in verschiedenen Formen: Essen zubereiten bis spät in die Nacht, von Ämtli zu Hause entlasten oder grosszügiger planen, Auto zur Verfügung stellen, zuhören, die freien kurzen gemeinsamen Zeiten schätzen und nutzen (schweigend oder sprechend), selten einmal Tipps für den Sport (da ist aber weniger = mehr). • Auch sensible Themen wie Alkohol, Drogen, Erholung etc. thematisieren und den Umgang damit klären. Wir müssen unsere Kinder stärken, dass sie ihre Werte mitten in ihrem Sportsystem leben. Auch wenn es manchmal eine rauhe Welt ist, sollten wir unsere Kinder nicht übereilig aus dem Sport nehmen. • Kindern und Jugendlichen den Entscheid überlassen, ob und wann sie den Leistungs-

«Meine Eltern immer im Rücken zu wissen, unabhänig von meinen Leistungen und Ent­ scheidungen, ist die grösste Unterstützung, die sie mir in meinem Leben als Spitzen­ sportlerin bieten.» Sarina Brunner sport beenden, ob und wann sie sich erholen, etc. • Gemeinschaft mit anderen Christen pflegen ist wichtig. Da der zeitliche Aufwand im Leistungssport gross ist, ist es sinnvoller, sie von anderen Aufgaben (z.B. in einer Kirche) freizustellen oder zu reduzieren. • Eltern sind dann emotional zu stark eingebunden, wenn sie nach einer Niederlage, schlechten Rängen mit ihren Kindern nicht zufrieden sind und bessere Leistungen einfordern. Leistung oder Liebe? Die Antwort kam unisono: Liebe als Fundament für Top-Leistungen!

Sportlergottesdienst: «Alles für den Sieg» In unserem Juli-Sportlergottesdienst, mitten in der WM, gings natürlich auch um Fussball: Einblicke ins Leben eines aufstrebenden Torwartes, WM Quiz, tiefgründige Predigt und dann «Public Viewing». «Alles für den Sieg» war das Thema. Siegen wollen alle. In der Realität gibt es scheinbar viel mehr Verlierer als Gewinner. Wie gehen wir mit Niederlagen um? Interviewgast Joshua Neuenschwander (18), U21 Torwart bei YB und in der CH-Nati, spielt seit seinem vierten Lebensjahr Fussball. Heute sieht er Niederlagen als Chancen. «Niederlagen

machen mich besser, weil ich daraus lerne.» Eine Niederlage richtig einzuordnen hilft, damit umzugehen. Mit wem vergleiche ich mich? Unsere Ergebnisgesellschaft verleitet einen dazu, sich dauernd mit anderen zu vergleichen. Unser Selbstwert kann dadurch leiden, z.B. wenn wir Wettkampfsportler uns an der Leistung eines Spitzensportlers messen. Hilfreicher ist es, seine eigenen Möglichkeiten und Fortschritte in den Fokus zu nehmen. Gottes Idee ist Gleichwertigkeit. Alle Menschen haben den gleichen Wert, egal was sie leisten. Nach einer Niederlage darf ich wissen: Ich bin von Gott geliebt, angenommen und wertvoll. Wenn Jesus im Zentrum steht, kommt mein Selbstwert viel weniger stark ins Schwanken. Res Brand brachte es in seiner letzten Predigt als SRS Angestellter auf den Punkt: «Wer auf

Jesus baut, steht auf der Siegerseite – egal, was im Leben alles passiert». Du bist wertvoll in meinen Augen und ich habe dich lieb. Jesaja 43,4 Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1. Johannesbrief 5,4


News von SRS Pro Sportler | September 2018

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Ausbildung / Betreuung

Vom Athleten zum Trainer Ski-Trainer Sven Emmenegger erzählt uns, wie er die Wandlung vom Athleten zum Trainer erlebte. Was ihm früher schwerfiel, ist heute seine Bestimmung. «Es war keine einfache Zeit, als ich mich entschliessen musste, dem Spitzensport den Rücken zu kehren. Viele Verletzungen und ein inneres Gefühl bewegten mich damals zum Rücktritt. Gleichzeitig spürte ich aber, dass dies nicht ‹das Ende› war. Ich begann eine Lehre als Zimmermann. Doch dies brachte mir nur zum Teil die Erfüllung, die ich vorher als Athlet hatte. Ich wurde dann immer wieder von aktiven Athleten angefragt, ob ich ihnen nicht helfen könne. Daher entschloss ich mich, in meiner Freizeit als Privattrainer zu arbeiten, wovon ich sehr begeistert war. Es ging nicht lange und ich wurde im Teilpensum als Skitrainer in Zermatt angestellt. Ich spürte, dass ich ein sehr gutes Gefühl für die Athleten hatte. Dies sicher auch dank den Erfahrungen meiner Aktivzeit. Ich hatte alles erlebt, was der Skirennsport zu bieten hatte. Die Wirkung vom SRS Mentoring blieb bis heute Als Athlet konnte ich bei SRS diverse Mentorings in Anspruch nehmen. Dies half mir sehr. Ich lernte, dass es nicht nur den Spitzensport gibt. Sondern auch ein ‹Leben danach›, was sich auch bei mir herausstellte… Heute kann ich von diesen Erfahrungen zehren. Welche Prioritäten müssen zuerst erledigt werden? Wie plane ich die Saison? Wie setze ich meine Erholungszeit ein? Für mich steht ganz klar der Athlet im Mittelpunkt, und nicht etwa das Programm. Es gibt so viele Faktoren, die wichtiger sind als das Training selbst: Soziale Kontakte, Familie, Erholung, Ernährung der Glaube. Das heisst natürlich nicht automatisch, dass man weniger trainieren soll. Aber wenn eines der oben genannten Puzzleteile über die Dauer leidet, ist auch das Training nur halb so effektiv. Ein Coach braucht Coaching Heute arbeite ich zu 100 Prozent als Trainer bei Ski Valais und lebe in Zermatt. Ich betreue 17 Athleten im ganzen Mattertal. Im Sommer stehe ich etwa 35 Stunden pro Woche im Einsatz, in den Wintermonaten können es bis zu 60 Stunden werden. Das Coaching von früher ist auch heute noch präsent, nur ein bisschen in einer anderen Form. Intern besprechen

wir uns per Telefon alle zwei Wochen über verschiedene Probleme. Zusätzlich nehme ich regelmässig an Workshops teil, bei denen sich verschiedene Trainer austauschen. Mein Wunsch ist es, dass solche Coachings publiker gemacht und bei den Trainern mehr Anklang finden würden. Denn in meinen Au-

gen macht ein Coaching für den Coach definitiv Sinn. Die Wandlung vom Athleten zum Trainer ist mir schon nicht leichtgefallen. Aber ich habe nun meine Bestimmung gefunden und bin sehr glücklich darüber. Mein Traum als Athlet geht heute also weiter. Nicht so, dass ich auf dem Podest von irgendwelchen Weltcuprennen stehe. Sondern, dass ich meinen Teil zum Erfolg anderer beitrage und die Faszination Skirennsport weiterlebe.»

Treffs für Wettkampfsportler Leistungssportler/-innen einer Region treffen sich regelmässig im privaten R ­ ahmen zum Austausch über Glaube und Wettkampfsport. Wir tauschen über unsere Erfahrungen im Sport aus, behandeln verschiedene Themen wie Umgang mit Leistungsdruck, mentale Stärke, Krisenbewältigung, ethische Fragen und vermitteln hilfreiche Strategien, die uns im Sport und im Leben generell weiterbringen. Interessiert? Kontaktiere uns über info@srsonline.ch

Treffs in Winterthur und Celerina aufgelöst Der Treff für Wettkampfsportler in Winterthur wurde diesen Frühling, derjenige in Celerina diesen Sommer aufgelöst.

In Planung: Treffs für jugendli­ che Wettkampf­sportler Aktuell ist ein Treff für jugendliche Wettkampfsportler in den Regionen Bern und Winterthur in Planung.

Oberdorf BL

Wann: Alle drei Wochen Info: icf-basel.churchcenteronline.com/groups > Sportlersmallgroup Kontakt: Beat Rufer, 061 711 16 43, ruferb@gmx.ch

Steffisburg BE

Wann: Nach Absprache, jeden zweiten Monat jeweils Sonntagabend um 18 Uhr Wo: SRS Räume, Bernstrasse 133 Kontakt: Fränzi Mägert, 033 345 00 93 fraenzi.maegert@srsonline.ch

Winterthur

Oberdorf BL Bern

Steffisburg


8 News von SRS Pro Sportler | September 2018 Betreuung

Massage-Einsätze: Alle Liegen ausgebucht Im Züri-Oberland und in Schaffhausen hat das SRS Massageteam im Sommer positive Spuren hinterlassen. Ein handfester, fleissiger und sehr geschätzter Dienst im Hintergrund.

Geländelauf am Bachtel Denise Weidlein | Zum dritten Mal waren wir mit unseren Massagetischen an diesem Geländelauf – mit Rosina, Silvia und Priska. Nachdem meine Kinder von ihrem Lauf zurückkamen, boten unsere Masseurinnen den beiden eine Massage an. Dies wirkte wie ein Magnet für die anderen Kinder. Nach dem Hauptlauf waren die Erwachsenen an der Reihe. Es gab einige gute Gespräche und sogar mal eine Warteschlange. Auch das ansprechende aktuelle News wurde ab und zu mitgenommen. So verbrachten wir SRSler einen abwechslungsreichen Nachmittag im Zürcher Oberland. Danke an Stefan Trafelet, der uns immer einen guten Standort in der Mehrzwechhalle freihält.

Triathlon Schaffhausen Jon Gnehm | Mit zwei Massagetischen im Kofferraum sind Ivan und ich um 7.15 Uhr unterwegs zum ältesten Schweizer Triathlon in Schaffhausen. Für uns beide ist es der erste Besuch in Büsingen am Rhein. Als wir ankommen, ist der 35. Schaffhauser Triathlon längst lanciert. Ralph Bosshard empfängt uns herzlich, indem er uns entgegen läuft und sofort beim Schleppen anpackt bis zum SRS-Massagezelt, das wenige Meter vom Ziel aufgebaut ist. Die Wettkampfatmosphäre ist mitreissend. Ab 10.30 Uhr sind alle fünf Liegen bis um 12.45 Uhr ohne Pause dauerbesetzt. Einer der Masseure ist Adrian Nagel, der selber eine Physiopraxis führt. Zum dritten Mal steht er heute für SRS und zur Ehre Gottes im Einsatz.

In der Situation, wo die Nachfrage für eine wohltuende Massage immer grösser wird, aber alle Liegen komplett ausgebucht sind, wird Achtsamkeit und Nächstenliebe ganz konkret. Ein routinierter Athlet überlässt einer mit Schmerzen in der Wade geplagter Frau seinen Platz: «Sie hat es wohl nötiger als ich.» Schön, darf SRS am Triathlon in Schaffhausen

seit über 10 Jahren exklusiv kostenlose Massagen anbieten und Nächstenliebe in die Sportlerwelt heraustragen. Dieses Jahr profitierten über 50 der insgesamt 1’000 Teilnehmer/-innen von unserem Angebot.

SRS Apero in Büsingen Der jährliche SRS Apero ist eine locke­ re Runde, wo SRS den ehrenamtlichen Helfern einfach DANKE sagt. Jon Gnehm | Nach dem Einsatz am Schaffhauser Triathlon (siehe links) fahren wir ein paar Minuten nach Büsingen, an ein wunderschönes Plätzli eines B&B mit lauschigem Garten direkt am Rhein. Andrea und Christophe Jenzer sind schon dort, bald kommen weitere Freunde von SRS Schaffhausen dazu. Wir sind nun dabei, als Andrea den Stab – buchstäblich, es ist ein Staffettenstab aus Holz – an den neuen SRS Leiter Ivan Brunner übergibt. Nach ein

paar Worten von Ivan gehts dann ins Apero, beginnend mit seinem mitgebrachten Nidlechueche aus Kerzers. Die Zeit vergeht wie im Fluge, es wird viel geredet und gelacht. Ich muss schon sagen, SRS Schaffhausen hat viel Humor – mit ihnen kann man hemmungslos lachen! Glücklich und sehr erfüllt von den vielen wertvollen Begegnungen machen wir uns auf der ungewohnt ruhigen A1 auf den Heimweg.


News von SRS Pro Sportler | September 2018

Sportangebot

Zwei Trainerkarrieren im Fokus Jürg Matti (45) aus Saanen und Jon Gnehm (26) aus Bern geben uns Einblick in ihr Leben als Trainer. Jürg war früher Skirennfahrer im B-Kader, Jon war Fussballgoalie in der Erstliga. Fränzi Mägert hat sich mit den beiden unterhalten. Wie wurdet ihr eigentlich Trainer? Jon: Ich habe erst vor zwei Jahren begonnen, beim SV Lyss (2. Liga reg.). Zudem darf ich beim YB-Nachwuchs (Stufe U10–14) im Junioren-Spitzenfussball und seit dieser Saison beim FC Breitenrain (Promotionligue) eine neue Herausforderung wahrnehmen. Vor kurzem schloss ich die zweithöchste TorhüterTrainerausbildung des schweizerischen Fussballverbandes in Magglingen ab. Jürg: Ich absolvierte die Swiss Olympic Trainerausbildung. Von 1994–2003 war ich Nationaltrainer des Swiss Snowboard Teams. Seither arbeite ich als Personal Trainer sowie Skicoach des Regionalen Leistungszentrums RLZ im Saanenland. Jon und Jürg waren davor selber auch Spitzen­ sportler. Als Trainer auch die Seite der Athleten zu kennen, ist mit keiner Ausbildung wett zu machen.

Jon Gnehm

Studiert in Magglingen Sportmanagement und arbeitet bis Ende September 2018 als Praktikant bei SRS. Engagements als Goalietrainer beim YB Nachwuchs und FC Breitenrain, 1. Mannschaft: Warmup, Filmen, Feedback und Coaching am Spiel. Insgesamt ca. 10 Stunden pro Woche und 520 Stunden pro Jahr in Training und Wettkampf im Einsatz. Beide Anstellungen bei YB und FC Breitenrain werden monatlich entlöhnt.

Welche Wirkung hast du als Trainer auf den Athleten? Jon: Weil mich vorallem die Persönlichkeit der Goalies interessiert, setze ich mich in meiner Bachelorarbeit im Rahmen des Sportstudiums Magglingen derzeit mit der Sportpsychologie auseinander. Meine Mission als Trainer sehe ich darin, Sportler gesamtheitlich zu fördern. Jürg: Das Ziel meiner Tätigkeit als Trainer ist es, die nötigen physischen Reize zu setzen, um die Person zu fordern und nicht zu überfordern. Als Trainer bin ich Motivator und Förderer der persönlichen Begabungen. Dadurch möchte ich das Vertrauen in den eigenen Körper fördern und Talente entwickeln. Bei den beiden Trainern zählt nicht nur die Leistung. Sie lieben es die Persönlichkeit hinter dem Athleten/Kunden weiterzubringen. Ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor, der aber bei vielen Trainern leider nicht berücksichtigt wird.

Jürg Matti

Seit 2003 selbständiger Personal Trainer (100%). In den Winter- und Sommersaisons 6-Tage-Woche, wird in den Zwischensaisons kompensiert. Das RLZ-Skitraineramt hat sich in den letzten 2 Jahren auf 6 Stunden pro Woche reduziert.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Jon: Kurz nach 13 Uhr laufe ich mit Ballsack, darin ein paar Springseile, auf den Platz. 15 Minuten später sind 11 YB-Goalies der U10 und U11 auf Platz. Zusammen mit meinem Kollegen trainieren wir in zwei Gruppen während 45 Minuten. Ich esse kurz eine Banane, bevor um 14:30 Uhr für mich das zweite Training mit 6 Goalies der U13 beginnt. Nach 90 Minuten ist mein Arbeitstag bei YB vorbei. Bevor ich mich aufs Velo schwinge, wechsle ich ein paar Worte mit anderen Trainern und mache mich später auf den Weg in Richtung Spitelacker, wo eine 75-minütige Einheit ansteht. Um 20 Uhr ist mein Arbeitstag als Trainer zu Ende. Jürg: Als Personal Trainer biete ich meinen Kunden vorwiegend Einzelstunden an. Dabei besuche ich den ersten Kunden um 8.15 Uhr zu Hause, um dort ein Pilates Training zu geben. Danach fahre ich ins Fitness-Center in Gstaad, um dort weitere 3 Lektionen zu geben. Danach warten die Kids auf der Ski-Piste und ich trainiere diese in den Slalom Stangen. Ab 16.45 Uhr stehen noch zwei weitere Kunden auf der Turnmatte, um von mir betreut zu werden. Im Trainerberuf gibt es viele po­ sitive Erlebnisse, aber wie über­ all ab und zu auch negative. Jon freut sich über wertschätzende Worte und mag es gar nicht, wenn es zu unversöhnlichen Enden z.B durch Nichtselektio­ nen kommt. Jürg durfte erleben, wie seine 86-jährige Kundin durch das Fitnesstraining mit ihm wieder 3 Stunden nonstop Skifahren konnte. Danke, habt ihr euch Zeit genommen, über eure Trainer­arbeit zu berichten.

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10 News von SRS Pro Sportler | September 2018 Sportangebot

SRS Sportwoche: Den Wald vor lauter Bäumen doch gefunden Jürg Käser | Über 40 Personen – vom Kleinkind bis zum rüstigen Rentner, vom ambitionierten Marathonläufer bis zur Gelegenheitssportlerin – haben im Juli an der SRS Sportwoche in Bad Wildbad teilgenommen. Bei schönstem Wetter haben sie die Gegend im Nordschwarzwald per Bike, Rennrad, laufend oder wandernd unsicher gemacht. Dabei mussten die Biker erkennen, dass die wirklich interessanten Trails den Wanderern gehören… die Läufer und Wanderer sahen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr… und

die Rennradfahrer suchten vergeblich nach Flachstücken… Aber als Belohnung für alle Anstrengungen warteten am Vorabend jeweils die Wassersprudel der Vital Therme. Beim Nachtessen wurden dann auch die hungrigsten Mägen satt. Meistens. Ich habe die Lagerstimmung als sehr angenehm entspannt erlebt und bin sehr dankbar,

SRS Tischtenniscamp: Dankbarkeit, Training mit dem Schweizer Meister und Muskelkater Das Tischtenniscamp war von A bis Z ein Grund zum Danken. Raffael Schüürmann | Inspiriert vom SRS Thema 2018 startete unser Auffahrtscamp mit dem Motto «Dankbar feiern». Die 27 jugendlichen Teilnehmenden liessen sich schnell anstecken von der wertschätzenden Atmosphäre. Die Leiter ermutigten die Teilnehmenden, dankbar durch das Leben zu gehen, schön erspielte Punkte zu feiern und Gott die Ehre zu geben. Es war eine

grosse Freude zu sehen, wie die Teilnehmenden die Impulse aufnahmen und einander in den Trainings lautstark ermutigten. Res Brand als Special Guest hielt am Freitag einen Input zum Thema mit vielen Bezügen aus der Bibel. Die täglichen Trainingseinheiten unter der Hauptleitung vom mehrfachen Schweizer Meister Lionel Weber waren wie gewohnt

Save the date

Sportwoche 2019 Serfaus-Fiss-Ladis Wann: 20. – 27. Juli 2019 Infos/Anmelden: srsonline.ch/ sportwoche2019

dass es «höchstens» ein blaues Auge gegeben hat, nicht mehr. Bist Du nächsten Sommer in Fiss-Serfaus-Ladis dabei? Ich würde mich freuen!

intensiv. Sie brachten gute Fortschritte – und Muskelkater. Trotzdem spielten die Teilnehmenden zwischendurch auch immer wieder Fussball. Am Sonntag gabs ein Tischtennis-Mannschaftsturnier, der Höhepunkt des Camps. Es wurde um jeden Punkt gekämpft und dankbar gefeiert, inklusive Pokale und Medaillen.

30 Jahre SRS Lauftreff Schaffhausen: Herzliche Gratulation Ivan Brunner | Zum 30-jährigen Jubiläum des SRS Lauftreffs Schaffhausen gratulieren wir dem Leiterteam und den Läufern von ganzem Herzen. Auf der eigenen Website steht: «Wir sind eine Gruppe aufgestellter Läuferinnen und Läufer, die sich gerne in der Natur bewegen.» Also auch nach 30 Jahren keine Müdigkeit, sondern Freude an Bewegung! Dabei pflegt man auch Gemeinschaft und Freundschaften und ist

ganz einfach für Menschen da. Einfach toll! Macht weiter so, mit Freude und gemeinsam in der Vielfalt eures Trainings, vom Dauerlauf bis hin zum Treppentraining… Wir wünschen euch weiterhin viel Freude, Ausdauer und gute Gemeinschaft unter dem Segen Gottes. Herzlichen Dank für euer Engagement!


News von SRS Pro Sportler | September 2018

Sportangebot

Der Winter kommt bald! Kühlere Morgen und Abende machen bei den Schneesportbegeisterten Lust auf den Winter. Mitte Oktober ist Anmeldeschluss für die SRS Langlaufwoche. Andrea Jenzer | Im letzten Winter führten wir die SRS Langlaufwoche das erste Mal unter der neuen Leitung von Fritz Inniger im Engadin durch. Es war eine in jeglicher Hinsicht zufriedenstellende Woche. Bist Du im Januar 2019 auch dabei? In unserer Langlaufwoche gibts unterschiedliche Trainings, für Anfänger wie auch Fortgeschrittene. Im 2019 werden wir das noch ausbauen, es soll auch Leistungsgruppen für Klassisch und Skating geben. Wir vergrössern deshalb auch das Trainerteam. Es sind auch andere Wintersportler in unserem Lager willkommen. Skifahren, Schneeschuhlaufen, Schneewandern – auch das hat Platz! Nebst dem körperlichen Training gibt es das freiwillige Angebot, sich im christlichen Glauben in den morgendlichen Inputs zu stärken. Nebst diesem jeweils tiefgründigen Gedankenanstoss bietet die Woche auch eine tolle und aufbauende Gemeinschaft, persönliche Gespräche und viel Spass. Nicht zuletzt ist es die verschneite Natur im Oberengadin, die naturbegeisterte Menschen fasziniert.

SRS Langlaufwoche

Wann 19. – 26. Januar 2019 | Anmeldeschluss: 14. Oktober 2018 (rasch anmelden wird empfohlen, da regelmässig ausgebucht) Wo Pontresina, Engadin WAS Sport, Natur, Erholung, Inputs. Infos / Anmeldung: srsonline.ch/langlaufwoche2019

«Sehr angenehme, ungezwungene Aktivferien.» — «Hier kommen alle auf ihre Rechnung!»

SRS Trainingsgruppen Lauftreff Thun

Jeden 3. Dienstag im Monat: 16.10./20.11./18.12.2018 jeweils 19 — ca. 20 Uhr Treffpunkt: Manorplatz vor PostFinance (Bhf Thun) Infos: Armando Balzer, 079 695 53 24, mountaingoat@bluewin.ch

Lauftreff ­Schaffhausen

Montags, 18:30 Uhr Infos: Ralph Bosshard, 079 555 05 65, 052 685 34 40, ralph.bosshard.srs@gmx.ch, www.srs-lauftreff-sh.ch

Biketreff Aarau

NEU

Alle Bike-Niveaus sind willkommen! Alle 14 Tage mittwochs: 26.9./10.10./24.10. Zeit: 18.30 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden Treffpunkt: Brunnen bei der Keba Aarau Infos: Claudia Kunze (076 505 58 45) oder Regula Wyssen (076 462 55 11), rwyssen@hotmail.com WhatsApp Chat Gruppe

Fit- & Lauftreff Innerschweiz (Alpnach) Montags, 18:45 Uhr Treffpunkt: Schulhaus Wald, Alpnach Infos: Anja und Markus von Rotz, Alpnach-Dorf, 078 806 23 75, anja.vonrotz@bluewin.ch

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12 News von SRS Pro Sportler | September 2018 Persönlich

Neuer SRS Leiter und neue Mitarbeiter für Projekte, Mentoring, Events und Back-Office SRS geht diesen Herbst durch einen grösseren personellen Wechsel. Andrea Jenzer gibt die Leitung an Ivan Brunner ab, Jonas Brunner ist neuer Mentor für Jugendliche und Beat Ritter engagiert sich im Back-Office und an Events.

Ivan Brunner: Ein ehemaliger Zehn­ kämpfer wird neuer SRS Leiter «Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!» (Römerbrief 11,33) … Als ich vor über 20 Jahren von SRS als Interviewgast zu einem Sportlergottesdienst eingeladen wurde, hätte ich nie geahnt, dass mir einmal die Leitung von SRS anvertraut wird. Wie es dazu kam? Es waren verschiedene Faktoren: Da ist zum Beispiel der Wunsch, in einer Organisation zu arbeiten, die direkt dem Menschen dient. Dann kam eine angekündigte Veränderung bei meinem Arbeitgeber, und schliesslich eben die Stellenausschreibung «Leiter SRS». Ich begann also, eine mögliche Anstellung bei SRS zu prüfen. Über ein Jahr lang wurde ich Schritt für Schritt zu einem JA geführt. Heute bin ich zu 60% bei meinem bisherigen Arbeitgeber und 40% bei SRS angestellt. In meinem Leben wurde ich im Glauben, Sport und Beruf gefördert, gefordert und somit für diese neue Aufgabe bei SRS trainiert: • In bin in Kleinlützel (SO) aufgewachsen und habe bereits als Jugendlicher in der katholischen Kirche zum christlichen Glauben gefunden. Seit über 20 Jahren bin ich Mitglied der Freien Evangelischen Gemeinde Murten und war über 9 Jahre in deren Leitungsteam. • Ich war aktiver Leistungssportler in der Leichtathletik und Mitglied des schweizerischen Zehnkampfkaders. Als 24-jähriger Athlet siegte ich überraschend in einem

bedeutenden Zehnkampf-Meeting. Dieses Erlebnis vertiefte meinen Glauben und führte mich zudem zu SRS Pro Sportler. • Als Elektro- und Wirtschaftstechniker war ich in verschiedenen Leitungspositionen tätig. Heute arbeite ich als Leiter der Logistik bei der Saia-Burgess Controls AG in Murten. Leider hat mich meine Frau verlassen. Heute lebe ich zusammen mit meinen drei Töchtern Sarina (21), Alisa (19) und Jael (16) in Kerzers (FR). Alle drei betreiben leidenschaftlich Wettkampfsport. Dies ist der Grund, dass ich auch noch heute oft auf dem Sportplatz oder in der Sporthalle mit grosser Freude und als Fan anzutreffen bin! Was mich am SRS Slogan «Für Menschen im Sport» motiviert Als aktiver Leistungssportler besuchte ich regelmässig einen Sportler-Treff. Nach einem Unfall beim Stabhochsprung habe ich den Wert des SRS Mentorings selber erfahren. Die Betreuung durch ausgebildete Mitarbeiter und der Besuch von Anlässen wie der Sportlergottesdienst haben mich als Mensch und Sportler geprägt und motiviert, mit Jesus im Sport unterwegs zu sein. Ich bin sehr motiviert, nun als Leiter von SRS

Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen gemeinsam daran arbeiten, dass auch in Zukunft Sportler, Trainer, Eltern oder Sportbegeisterte vom Angebot von SRS profitieren und ganzheitlich in «Körper-Seele-Geist» gefördert werden können. Ich freue mich, DICH an einer unserer Anlässe oder bei der Zusammenarbeit kennenzulernen!

Ivan Brunner


News von SRS Pro Sportler | September 2018

Persönlich

Jonas Brunner: Neue SRS Angebote für Jugendliche aufbauen Ich soll mich in wenigen Adjektiven beschreiben… hier mal ein Anlauf: Aufgestellt, offen, ehrlich, direkt, beziehungsorientiert, farbig und sportbegeistert. Das führt dann auch irgendwie zu meinen Hobbies: Freundschaften pflegen, Unihockey, Töff fahren, Sport schauen und machen und kochen. Ich bin verheiratet mit Rahel, wir haben einen Sohn: Matteo, eineinhalb Jahre jung. Als ich mich in meinen Teenager-Jahren für ein Leben mit Jesus entschied, entfachte sich in mir ein Feuer, den Wunsch, dass alle anderen Teenager auch diese geniale Entscheidung treffen können. So fing ich an, in der Jugendarbeit in der Gemeinde mitzuhelfen und schon bald auch in verschiedenen Ferienlagern. Immer mehr merkte ich, wie viel Freude und Leidenschaft mir Gott gegeben hat, um mich in Teenager und Jugendliche zu investieren. Mein

Hauptberuf ist heute Ressortleiter Jugend im Evangelischen Gemeinschaftswerk. Sport war schon immer etwas, das mich begeisterte. So spielte ich sehr viel Fussball und Street Hockey mit den Nachbarskindern im Quartier. Schon bald begann ich dann mit Unihockey im Verein. Es ging dann weiter in der «Karriere», aktuell bin ich als Schiedsrichter ambitioniert in der National­liga A. Glaube und Sport sind zwei der wichtigsten Dinge in meinem Leben.

Umso mehr begeistert mich, dass ich bei SRS beides zusammen verknüpfen kann! Meine Schwerpunkte bei SRS (20 Stellenprozente) sind die Sportangebote und der Aufbau eines Angebotes im Bereich der Ausbildung und Betreuung für Jugend­liche.

Kapitel meines Lebens aufzuschlagen, worauf ich mich sehr freue. Denn ein Teil davon ist mein Arbeitsplatz bei SRS. Während meines Werdegangs im AusdauerLeistungssport (Rennrad, Duathlon, Trail-Marathon, etc.) wurde ich durch Gastpredigten in der evangelischen Freikirche im Engadin auf SRS aufmerksam. Ich war später begeisterter Besucher der SRS Sportarena und zuletzt Leiter des Treffs für Wettkampfsportler im Oberengadin. Menschen von SRS haben

mir geholfen, meinen Clinch zwischen Sport und Familie bzw. Sport und Beruf zu lösen und meine sportlichen Gottesgaben frei ausleben zu können. Im vergangenen April habe ich die SRS Sport-Mentoren-Ausbildung abgeschlossen. Ich freue mich nun sehr, als Mitarbeiter im Team von SRS dazu beizutragen, Menschen im Sport zu fördern. Ich bin im 40%-Pensum angestellt (30% Buchhaltung/ Administration, 10% Sportmentoring/Eventmitarbeit).

Beat Ritter: Vom Engadin ins Berner Oberland und ins SRS Back-Office Aufgewachsen bin ich im flachen Hägendorf (SO), dort absolvierte ich auch die Kaufmännische Banklehre. Seit 2002 und bis vor Kurzem war ich im Engadin zuhause. In dieser Zeit heiratete ich meine Denise und durfte mich über die Geburt von Jérémy (2006), Viviane (2008) und Nicolas (2010) freuen. Letzten Monat bin ich mit meiner Familie nach Wimmis gezogen, um hier das nächste

Jonas Brunner

Beat Ritter

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14 News von SRS Pro Sportler | September 2018 Unterstützung

SRS Shop

Mit SRS Kleidern und Accesoires zeigst Du, dass für Dich auch im Sport die christlichen Werte wichtig sind. Sichtbar im Logo durch das Kreuz!

Radtricot langarm CHF 99.00

Softshell-Jacke CHF 95.00

Armstulpen

Dank: > Für die gelungene und unfallfreie Sportwoche in Bad Wildbad > Für das gesegnete 30-jährige Bestehen des Lauftreffs Schaffhausen > Für den neuen SRS Biketreff in Aarau > Dass wir einen Nachfolger für Tabea Brönnimann, Back-Office, einstellen konnten (Seite 13) Fürbitte: > Dass durch den Dienst von SRS noch viele weitere Sportler begeistert, mutig und erfolgreich mit Jesus im Sport unterwegs sind > Für gute Vorbereitungen der Anlässe im Herbst und viele interessierte und motiviere Besucher/Teilnehmer > Für genügend Anmeldungen, für die Durchführung der Sport-Mentoren-Ausbildung > Für die effiziente Einarbeitung der neuen Angestellten und eine förderliche, freudige neue Teambildung

September–Dezember 2018

Gebets­­anliegen SRS Pro Sportler

NEU

CHF 35.00

Freundes­briefe und News­letter abonnieren Bist du an unserer Arbeit in der Sportwelt tiefer interessiert? Möchtest Du zu persönlichen Erlebnissen einzelner Mitarbeiter mehr erfahren? Melde dich auf srsonline.ch für den Freundes­brief oder fürs monatliche Newsmail an.

Mehr hier: srsonline.ch > SRS Shop

Steffisburg ZU VERMIETEN

2x

Büro/Atelier 50,9 m2 | süd-westlich ausgerichtet | CHF 770.–/Mt. + NK 23.9 m2 | nord-westlich ausgerichtet | CHF 360.–/Mt. + NK Bernstrasse 133, 3613 Steffisburg > Gebäude «Lumimart», 2. Stock rechts Beteiligung an gemeinsam genutzter Infrastruktur möglich (Kopierer, Kaffeeraum, etc.). Wir sind eine erweiterte Bürogemeinschaft mit je eigenen Büroräumlichkeiten auf gleicher Etage. Infos: SRS Pro Sportler, T 033 438 01 81 (Mo, Di, Do 9 – 11 Uhr) info@srsonline.ch

SRS Agenda September 14.

SRS Schwingen, Thun

Oktober

offen

Treff für Wettkampfsportler, Steffisburg

20.–21.

Sport-Mentoren-Ausbildung, Start Durchführung VIII, Steffisburg

November

Dezember

in Seminar, Wil SG Planung 3.–4.

SRS Sportarena, Steffisburg

24.–25.

Sport-Mentoren-Ausbildung – offenes Modul, Steffisburg

2.

Sportlergottesdienst, Steffisburg

offen

Treff für Wettkampfsportler, Steffisburg


News von SRS Pro Sportler | September 2018

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Unterstützung

Finanzen: Hilfst Du mit, das Sommerloch zu stopfen? Andrea Jenzer | Unser «Bei SRS hatte ich das Privileg, altbekanntes finanungezwungen über den eigenen zielles Sommerloch Schatten zu springen und mich mit erwischt uns auch in diesem Jahr wieder. Mentaltraining zu beschäftigen. Unsere treuen Spender/-innen erIch wurde dabei weder über­ möglichen zwar ein fixes stabiles rannt noch gezwungen, viel­ EinkommenParadies – herzlichen Dank. Guetshof «Gmü mehr aber out-of-comfort e Trotzdem Daniel und verliefen Jacquelinedie ErbSpenden- s – frisch u geführt. Mein Horizont nd gs und» eingänge in den drei Monaten wurde und wird stets Klostergutstrasse 1 Tel.: 052 659 32 24 unter unserem Durchschnitt. erweitert.» 8252 Schlatt E-Mail: dj.erb@bluewin.ch Das löst Unbehagen aus und stellt unsere Aussichten der Christian Wehrli «SRS Finanzen im Aufwind» (News Juni 2018) in Frage. Entsprechend hinken wir auch hinter unseren budgetierten SpenJeder Franken zählt, damit wir Menschen im Sport den her, um all unsere Auslagen unterstützen können – Merci für Deinen finanziellen tragen zu können. Beitrag!

Das unabhängige Gütesiegel der Stiftung Ehrenkodex attestiert eine umfassende Qualität der Arbeit sowie einen sorgsamen Umgang mit Spendengeldern. Spenden an SRS sind steuer­ abzugs­berechtigt.

2018

Spenden­ziel 2018 210’000 CHF

Spenden-Ziel per 31.7.2018: 122’500.— Spenden-Eingang per 31.7.2018: 105’406.—

Deine Spende bewegt ­Menschen im Sport Postkonto: 84-9731-4 ! E IBAN: CH24 0900 0000 8400 9731 4 K N A D SRS Sponsor

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Durch den Schwarzwald rauschen in unserer SommerSportwoche (Seite 10).

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SRS Pro Sportler News Ausgabe 121/2018  

Trainer - WERT(E)volle Förderer

SRS Pro Sportler News Ausgabe 121/2018  

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