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SPÖ Aufbruch SPÖ zugestellt durch Post AT

SPÖ MAUTHAUSEN

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Hauptschule Mauthausen

Mauthausen braucht einen neuen Fußballplatz Viele haben schon gar nicht mehr daran geglaubt. Aber seit dem 30. Juni 2011 steht nun endgültig fest: Wir können mit den Bauarbeiten für die neue Fußballanlage beginnen.

Funktionäre benötigt auch die entsprechenden Rahmenbedingungen. Diese können wir an der derzeitigen Anlage nur mit Abstrichen und durch große Bemühungen bieten.

Der Abschied von unserem einzigartigen „Felsenstadion“ wird sicherlich sehr schwer sein. Die bestehende Anlage entspricht jedoch leider bei

Wir werden den neuen Fußballplatz bauen, ohne Schulden dafür zu machen. Möglich ist dies nur, wenn wir den „alten“ Fußballplatz verkaufen. Den entsprechenden Kaufvertrag mit der Wohngenossenschaft „Neue Heimat“ haben wir in der Gemeinderatssitzung am 30 Juni beschlossen. Natürlich steht uns der alte Fußballplatz noch so lange zur Verfügung, bis die neue Anlage fertiggestellt ist.

weitem nicht mehr den heutigen Anforderungen. Vor allem für die vielen jungen Menschen ist es wichtig, dass sie in einer entsprechenden Umgebung aufgehoben sind und Fußballspielen können. Sportliche Betätigung und die gute umfassende Betreuung durch die

Es wird trotz des Verkaufes des alten Fußballplatzes eine große Herausforderung werden, dieses Projekt umsetzen zu können. Eine gewaltige Aufgabe werden vor allem die Eigenleistungen, die beim Bau von freiwilligen Helerinnen und Helfern eingebracht werden müssen. Ich bin überzeugt, dass, wie bei anderen großen Projekten in der

Gemeinde, die Mauthausenerinnen und Mauthausener ihre Solidarität beweisen werden. Als Bürgermeister und Präsident des ASKÖ Mauthausen darf ich Sie bereits jetzt um Ihre Unterstützung bitte. Ich bedanke mich bei all jenen, die zum Gelingen des Projektes „Mauthausen braucht einen neuen Fußballplatz“ beitragen. Bürgermeister Thomas Punkenhofer

Die SPÖ-Mauthausen wünscht Euch/Ihnen einen schönen Sommer

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Faulspiele der Finanzindustrie Wer sind die wirklich Faulen? Private Ratingagenturen entscheiden über das Schicksal von Staaten. Die Ratingagentur geht einfach her und sagt der oder der Staat ist nicht oder nur mehr eingeschränkt kreditwürdig. Demzufolge steigen die Zinsen für aus-

können. Stellen Sie sich vor, Sie planen die Finanzierung einer Anschaffung mit einem Darlehen. Ursprünglich zahlen Sie dafür 5% Zinsen. Von einem Tag auf den anderen steigen die Darlehenszinsen von 5 auf 25%. Der Ruin ist vorprogrammiert. Für die eine private Ratingagentur ist Griechenland bankrott. Danach nehmen sie sich Portugal vor. Welcher Staat ist der nächste? Die Ergebnisse sind immer massiver Sozialabbau und die Privatisierung insbesondere von Infrastruktureinrichtungen. Zum Schnäppchpreis sind in Griechenland jetzt die Wasserversorgung, die Stromversorgung oder die öffentlichen Häfen zu erwerben.

geliehenes Geld rapide an. Hinter den Ratingagenturen stehen Banken und diese machen zusätzliche Gewinne mit den gestiegenen Zinsen. Kaum zu glauben wie Banken Staaten, ja ganze Kontinente manipulieren und steuern

Wer kann sich das leisten, wem nützt es? Dieser von außen herbeigeführte Totalausverkauf dient wieder nur den Superreichen und Spekulanten. Die breite Masse der Bevölkerung wird dadurch nur noch abhängiger und ärmer. Denn der private Besitzer der Was-

serversorgung hat nur ein Ziel, seinen Gewinn zu maximieren. Die Interessen der Menschen sind ihm dabei egal. Zurecht wehren sich die Griechinnen und Griechen gegen eine einschneidende Verschlechterung ihrer Lebenssituation. Einer Lebenssituation die ohnehin nicht so rosig ist. Liegt doch das durchschnittliche Einkommen der Griechen bei weitem unter jenem der Österreicher. Zeit auch für uns sich zu wehren und aufzustehen. Aufstehen gegen die Spekulanten, aufstehen für eine Besteuerung von Supergewinnen und Supervermögen. Ein Beitrag dazu: jetzt unterschreiben für eine Finanztransaktionssteuer. Wirklich faul sind nicht die Griechen oder Portugiesen oder wer weiß auch einmal die Österreicher, nein wirklich faul ist dieses System. GV. Walter Hofstätter Ortsparteiobmann

Aufruf: Richtungswechsel in Europa dringend gefordert! Die Antwort auf die Krise im Euroraum lautet bis jetzt: Verschärfung der neoliberalen Gangart. Soziale Gerechtigkeit droht immer mehr einer blinden Spar- und Privatisierungspolitik zum Opfer zu fallen. Es ist höchste Zeit, das Ruder endlich herumzureißen und den wirtschaftlichen und sozialen Niedergang Europas zu stoppen. „Richtungswechsel in Europa“ bedeutet daher: produktive öffentliche Investitionen, ein faires Steuersystem, bei welchen die Steuerlast auf Arbeitseinkommen gesenkt und auf Kapitaleinkommen erhöht wird und eine Besteuerung von Finanztransaktionen. Sozialdemokraten und Grüne im EU-Parlament haben daher diesen Appell gestartet, der bereits von einer Reihe von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gewerkschaft unterstützt wurde. Dazu gehören u.a. der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, die Bundesvorsitzende der Grünen in Deutschland Claudia Roth, die EGB-Generalsekretärin Bernadette Ségol, der Leiter des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung Gustav Horn, der Herausgeber der Homepage nachdenkseiten.de Albrecht Müller und nicht zuletzt auch der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jacques Delors. Wir laden euch ein, diesen Aufruf auf http://www.changeforeurope.eu/de auch aus Österreich kräftig zu unterstützen.

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Schluß mit der Spekulation geg. Staaten! Finanzjongleure haben die größte Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren verursacht und damit die Staaten in ungeheure Schulden getrieben. Kaum haben die Steuerzahler mit ihrem Geld das Wirtschafts- und Finanzsystem vor dem Untergang gerettet, verlangen die, die die Schulden verursacht haben, von den Staaten Privatisierungen und massive Kürzungen bei Sozialleistungen.

mitziehen, weil die Wirtschaft international zu verflochten ist. Die konservative Mehrheit in der EU rund um Merkel und Barroso macht die Situation durch ihr ständiges Zögern bei der Absicherung dieser Länder nur noch schlimmer und will ihnen jetzt auch noch ihr wichtigstes demokratisches Recht, die Budgethoheit nehmen! Demonstrationen, Streiks, Aufstände – die Menschen, die zuerst mit ihren Steuern das Finanz-

am Schuldenabbau – z.B. durch eine internationale Bankenabgabe - beteiligt werden. Um die wirtschaftlichen Ungleichgewichte abzubauen, müssen Länder wie Griechenland oder Portugal die Zeit bekommen, sich wirtschaftlich wieder zu erholen und ihre Industrie auszubauen. Exportstarke Länder mit großen Überschüssen im Außenhandel wie Deutschland, brauchen zum Ausgleich eine stärkere Inlandsnachfrage durch bessere Löhne, öffentliche Investitionen in Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur und hochwertige öffentliche Dienstleistungen. Die Länder Europas werden nur miteinander erfolgreich sein und eine menschliche und demokratische Zukunft haben. Eine Politik, wie sie in Österreich vor allem die Freiheitlichen betreiben und einen Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone fordern, zielt darauf ab, Europa zu destabilisieren und Konflikte heraufzubeschwören , um daraus politisches Kapital zu schlagen. Das ist verantwortungslos und würde ins Chaos führen.

Griechenland, Irland, Portugal – ein Staat nach dem anderen wird von den internationalen Finanzmärkten als Schuldensünder an den Pranger gestellt und an den Rand des Ruins getrieben! Spanien, Italien ja sogar Japan und USA sind als Nächste bedroht. Sie werden von den Ratingagenturen in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft, sodass sie nur mehr zu Wucherzinsen – bei Griechenland schon 25 Prozent und mehr – Kredite aufnehmen können und die Finanzanleger verdienen wieder kräftig daran. Die dramatischen Sparmaßnahmen, die ihnen dann vom internationalen Währungsfonds und der EU auferlegt werden, damit sie günstiger dringend benötigtes Geld aufnehmen können, würgen die Wirtschaft ab und nehmen den betroffenen Menschen jede Perspektive. Das wird in die wirtschaftliche und menschliche Katastrophe in diesen Ländern führen und sie wird auch uns

system gerettet haben und nun von diesem in den Ruin getrieben werden, wehren sich zu Recht! Wir brauchen einen europäischen Währungsfonds, der Kredite aller EU-Länder garantiert, gemeinsame EU-Anleihen aufnimmt und zu günstigen Zinsen ausgibt. Dann können die Länder nicht mehr als Einzelstaaten von den Finanzmärkten angegriffen werden. Der ungezügelte Finanzkapitalismus hat auf Kosten der Beschäftigten in den Betrieben zu einer Schicht von Reichen und Superreichen geführt. Diese ungerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen ist eine wesentliche Ursache für die Finanzkrise. Es ist hoch an der Zeit für Steuern auf Finanztransaktionen und Millionenvermögen. Sie können Spekulationen eindämmen und helfen, dringend nötige Investitionen zu finanzieren. Der Bankensektor, insbesondere Investmentbanken, muss stärker

SozialdemokratInnen, Gewerkschaften und andere fortschrittliche Kräfte müssen international Druck aufbauen, um die konservative Übermacht in Europa zu einer Politik im Interesse der Menschen und nicht der Finanzindustrie zu zwingen. Ein wichtiger Schritt sind die internationalen Aktivitäten für eine europaweite Finanztransaktionssteuer und die Internet-Aktion „change for europe“ , die die europäischen SozialdemokratInnen initiiert haben. LA Mag.a Gerti Jahn

Beteiligen Sie sich mit Ihrer Unterschrift für: • • •

ein soziales Europa ein Europa für die Menschen gegen die Gier der Spekulanten

http://www.changeforeurope.eu/de

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VBgm . Gudrun Leitner zur Bildung in

„Die Schulen sind, so wie sie heute sind, weder den Bedürfnissen des jungen Menschen, noch denen unserer jetzigen Epoche angepasst."

Was kann ein Kind dafür, dass es in einem Umfeld geboren wurde, das ihm einen erfolgreichen Bildungsweg oft finanzbedingt erschwert oder gar versperrt? Bildung in Österreich hängt ab von sozialem und kulturellem Milieu des Elternhauses, gesellschaftlichem Umfeld, Kosten, regionalem Angebot und schließlich nicht zuletzt von individuellen Fähigkeiten und Bildungsinteressen. Zahlreiche Untersuchungen bescheinigen Österreich ein hochselektives Bildungswesen. Eine amerikanische Studie, bei der 13 Länder verglichen wurden, ergab, dass in keinem anderen untersuchten Land Bildung so stark „vererbt“ wird wie in Österreich. Die SPÖ OÖ hat daher das Jahr 2011 ins Zeichen „Bildung mit Zukunft“ gestellt, weil es um gleiche Bildungschancen für alle, unabhängig vom Einkommen der Eltern, geht, weil Bildung eine der wichtigsten Grundlagen unseres Zusammenlebens ist. Weil es darum geht, den Kindern zu vermitteln, dass Bildung auch bedeutet, in unserer Gesellschaft Verantwortung füreinander zu übernehmen.

Eine Schule ohne Stress, ohne Hausübungen und ohne Nachhilfe. Eine Lehrund Lernkultur, bei der das Stärken von Fähigkeiten, Begabungen, Talenten und Interessen wesentlich ist. Das sind nicht nur Wünsche der Schülerinnen und Schüler. Auch Eltern beklagen sich in den letzten Jahren vermehrt über den Aufwand und Stress, der für sie im Rahmen des Schulbesuchs ihrer Kinder entsteht. Laut Erhebung der AK OÖ sind 77 % der österreichischen Eltern in ihrer Freizeit HilfslehrerInnen für ihre Kinder. 27 % der SchülerInnen, darunter zunehmend auch Volksschulkinder, brauchen private Nachhilfe, die sich Österreichs Eltern 127 Millionen Euro jährlich kosten lassen. 70 000 Kinder mit Nachhilfebedarf müssen aus finanziellen Gründen darauf verzichten! Daher die Forderung nach mehr Ganztagsschulen ohne regionale Benachteiligung! Dem mehrmals täglichen Wechsel zwischen Unterricht, Lernzeit und Freizeit gibt die SPÖ dabei Vorrang gegenüber einer reinen Nachmittagsbetreuung. Wiederholen, Üben und Förderung findet in der Schule statt. Kommt das Kind nach Hause (Schulschluss normal um 16.00 Uhr), kann die restliche Zeit stressfrei genutzt werden. Klar, dass nicht jede(r) sein Kind dort hingeben will, daher wahlweise. Die Anzahl jener Eltern(teile), die über die Möglichkeit verfügen, ihr Kind am Nachmittag selbst zu betreuen und ihm auch noch beim Lernen zu helfen, nimmt jedoch stetig ab. Schulische Nachmittagsbetreuung wird im Übrigen in den Privatschulen und Gymnasien schon länger praktiziert als an den öffentlichen Pflichtschulen, soviel wieder zur Chancengleichheit.

Ein weiterer Kampagnenschwerpunkt ist die Forderung nach einer ersten Weichenstellung über den Bildungsweg erst mit 14 Jahren nach eingehender Beratung. Auch das fördert die Chancengleichheit, zudem zeichnet sich in diesem Alter das Begabungspotential viel deutlicher ab als am Ende der Volkschulzeit. Die Gesellschaft hat sich verändert. Anstatt auf die Bildungsbremse zu treten, ist das Bildungssystem schleunigst anzupassen und mit den notwendigen Finanzmitteln auszustatten. Gerade die nicht spezialisierten Hauptschulen im Zentralraum verkommen sonst zu Schrumpfschulen. Gelingt es beispielsweise in Mauthausen trotz offensichtlicher Bemühungen seitens der Pädagoginnen und Pädagogen nicht, dem Trend entgegenzusteuern, gibt es in der Hauptschule in zwei Jahren nur noch vier Klassen. Das wäre ein großer Verlust im örtlichen Gesellschaftsleben und natürlich auch ein finanzieller Schaden für Gemeinde. Das Eingangszitat stammt übrigens von der heute noch anerkannten Pädagogin Maria Montessori aus dem Jahr 1939. Wenn Sie diese Meinung teilen, unterstützen Sie die Forderungen der SPÖ OÖ. Viele davon finden Sie auch bei dem für Herbst 2011 geplanten Bildungsvolksbegehren. Setzen Sie sich damit auseinander. Wenn Sie nicht ohnehin bereits zu den UnterstützerInnen gehören, unterschreiben Sie im Herbst und verleihen Sie damit ua der Forderung nach Förderung der Talente und Unterstützung bei Schwächen, der Trennung der Kinder nach ihren Interessen und Begabungen erst am Ende der Schulpflicht und der Forderung nach einem flächendeckenden Angebot an Ganztagsschulen Nachdruck.

„Voi super“ - Die Volksschule am 20.6.2011

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Demokratie für die arabischen Länder Die Revolution in den arabischen Ländern kam zum einen überraschend und zum anderen mit einer Strategie, welche sowohl die despotischen Machthaber in den jeweiligen Ländern, als auch deren Förderer in den westlichen Demokratien nicht wirklich erwartet hatten. Sie begann zum Jahreswechsel in Tu-

nesien und dauert bis heute an. Während die Diktatoren in den Nordafrikanischen Staaten die verschiedensten islamistischen Strömungen mit Gewalt im Zaum zu halten versuchten, übersahen sie die eigentlich sträkste revolutionäre Gruppe - ihre eigene Jugend. Sie war es auch, welche sich mit den menschenunwürdigen Lebensumständen, den triesten Zukunftsperspektiven und dem ständigen Meinungsverbot nicht mehr abfinden wollten. Daher gingen Sie auf die Straße. Nicht für Parteien, nicht für wahnsinnige Glaubensfanatiker, nicht gegen den Westen. Sie gingen auf die Straße, um sich für ihre Zukunft stark zu machen. „Wenn das Volk leben will, unterwirft sich ihm das Schicksal“ Dieses Zitat des tunesischen Dichters Abul Kacem Chabbi stand in arabischer Sprache auf vielen Transparenten in Tunis und den anderen großen Städten Tunesiens. Es heißt nichts anderes, als dass das Volk sein Glück selbst in die Hand nehmen muss. Weder ein Gottgewollter Herscher noch eine höhere Macht verhelfen den Menschen zu Freiheit und Wohlstand. Nur ihr eigenes Engagement und in diesem speziellen Fall die massive Kraft ihrer Jugend konnten dafür sorgen, dass einige Diktatoren fluchtartig das Land verlassen

mussten. Mit religiösen Fanatismus hat das wenig zu tun. Vielmehr ist es eine klare Absage an konservative Islamisten und ein leidenschaftliches Bekenntnis zu Demokratie und Freiheit. Die Revolution nahm ihren Ausgang in Tunesien, setzte sich dann in den Ländern Ägypten, Lybien, Syrien und Bahrein fort. Nicht in jedem dieser Länder waren die Menschen erfolgreich. Unvergesslich bleiben aber die Bilder und Eindrücke der Millionen in den Straßen der ägyptischen Metropole Kairo. Während das Regime Mubaraks am Anfang als unbezwingbar galt, war relativ schnell klar, dass nach Ben Ali in Tunesien auch Hosni Mubaraks Diktatur fallen würde. Bleibt die Frage zu stellen was aus den Umstürzen in Tunesien und Ägypten wurde? In Tunesien wurde eine so genannte „Hohe Komission“ eingestzt. Diese setzt sich aus VertreterInnen der Gewerkschaften, der Wissenschaft, der Wirtschaft, so wie führender Intellektueller der Revolution zusammen. Ihre Aufgabe besteht nun darin, den demokratischen Prozess in Gang zu bringen, um den Menschen ein lebenswertes Leben in ihrer Heimat zu ermöglichen. Erster Schritt wird die Durchführung freier Wahlen am 23. Oktober sein. Die dabei gewählte Versammlung soll dann mit Beginn des Jahres 2012 dem Land eine neue, den Werten der Menschenrechte und Demokratie verpflichteten Verfassung geben. Die sehr junge Be-

völkerung in Tunesien wird dann hoffentlich ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen können. In Ägypten ist die Lage ähnlich. Hier sollte noch ergänzt werden, dass es vor allem an finanziellen Mitteln fehlt. Den ausbleibenden Investoren steht eine in großen Teilen gut ausgebildete junge Bevölkerung gegenüber, welche keine Arbeit hat. Die Strukturen des Staates auf stabile demokratische Fundamente zu stellen wird für die ägyptische Revolution daher immens wichtig. Wenn dies gelingt, kann sich Ägypten mittelfristig zu einem ähnlichen Wirtschaftsmotor entwickeln wie die Türkei heute. Darin muss das Interesse der europäischen Staaten liegen. Starke Partner im Norden Afrikas und im Nahen Osten, welche von ihrer Bevölkerung getragen werden. Leider begehen manche Staaten dieser Tage kapitale Fehler, welche einmal mehr den falschen Machthabern gefährliche Mittel an die Hand gibt. Während die revolutionäre Bewegung in Bahrein mit Hilfe des Saudi Arabischen Militärs blutig niedergeschlagen wurde, denkt sich die deutsche Bundesregierung von CDU/CSU und FDP nichts dabei den Saudis 200 Stück Leopard 2 Kampfpanzer zu verkaufen. Sehr geehrte Frau Merkel, das Blut welches beim nächsten gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstranten in Bahrein vergossen wird, klebt dann auch an ihren Händen. Mag. Ralf Punkenhofer

Zigtausende feiern den Sieg der Revolution auf dem Tahrir Platz in Kairo

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Neues aus dem Pensionistenverband

Die große Gruppe des Pensionistenverbandes vor dem Stift Herzogenburg

Kultur – Wandern – Wein Unter diesem Motto stellten wir unsere ersten Ausflüge zusammen und die Mitglieder waren mit Eifer dabei. Jedes mal ein voller Bus. Das freut mich als Reiseleiterin besonders. Im April zum Stift Herzogenburg und im Mai zur Hohen Wand. Niederösterreich ist wunderschön. Das war unser aller Eindruck Am 13. April besuchten wir das Augustiner-Chorherrenstift in Herzogenburg und ließen uns bei einer Führung dieses prächtige Bauwerk, das nächstes Jahr 900 Jahre alt wird, erklären. Auch das Gebiet der „Kleinen Barockstrasse“ um Zagging hat herrliche Weine und das mussten wir ausprobieren. Im Weingut Diry in Zagging wurde so manches Glaserl zum vorzüglichen Mittagessen getrunken.

Anstrengende Ausflüge - gemütliche Pausen

Auch am 25. Mai ging es nach NÖ. Die Hohe Wand lockte mit seinen herrlichen Wanderwegen und ein paar Schritte auf dem neu errichteten Skywalk, hoch über dem Abgrund, jagten so manchem einen Schauer über den Rücken. Nach Hause ging es über die Wachau und jeder weiß, dass ein Fahrt durch die Wachau ohne einen Besuch eines Heurigen nicht möglich ist. Walter Denk in Weißenkirchen wartete schon mit einem herrlichen Heurigenbuffet und einem wunderbaren Ausblick über das Donautal.

Nächster Ausflug: Traunsee am 27. Juli Ingeborg Wiesinger Schriftführerin

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ASKÖ: Sonnwendfeier 2011 Großartiges Sonnwendschauturnen zum „90 Jahr“ Jubiläum der ASKÖ Sektion Turnen – Leichtathletik Obwohl es bis Mittag immer wieder regnete, das Wetter dann aber doch immer besser wurde, entschlossen sich Sektionsleiter Karl Brandstätter (Gesamtleitung) und Stellvertreter Kurt Schimpl (Technik) das Schauturnen durchzuführen und es war eine richtige Entscheidung. Die vielen Zuschauer, unter ihnen Bgm. Thomas Punkenhofer und VizeBgm. Gudrun Leitner, sahen ein abwechslungsreichen Showprogramm. Begonnen wurde mit einer musikalischen Fahnengymnastik der Damengruppe. Weiter ging es mit dem Turnen der Jüngsten in der Sektion, dem Mädchenturnen am Schwebebalken, Knabenturnen mit dem Trampolin, den gelungen Vorführungen der Mäd-

chengymnastikgruppen, der Mädchenriege, die mit dem Bodenturnen und

den tollen Sprüngen über den Kasten zu begeistern wusste. Die Darbietung einst und jetzt der Gymnastikgruppe, der Rückblick der Männer, die mit ih-

ren spaßigen Einlagen von „EAV-300PS und Samurei“, „Hirtamadl“, sowie „YMCA“ viel Applaus ernteten vermittelten ein Gefühl für die 90 Jahre der Sektion Turnen - Leichtathletik. Den Abschluss der Darbietungen bestritten die Damen, die mit der tollen Tanzvorführung „La Cucaracha“ von den Zuschauern tosenden Beifall erhielten. Mit dem Entzünden des Sonnwendfeuers, dieses mal von den Hauptsponsoren der Sektion Turnen-LA, Stein&Co, Fa.Opel – Philip Wipplinger, Gasthaus Gerald Peterseil, und Sport 2000-Hannes Trauner, sowie dem Abbrennen es Sonnwendfeuers ging diese Veranstaltung zu Ende.

Sektion Fußball Die neue Aufteilung der Mannschaften in den Bezirksligen bringt für Mauthausen einige zusätzliche attraktive Gegner. Neben altbekannten früheren Gegnern wie Steyregg spielt nun auch

St. Georgen an der Gusen mit den Mauthausnern in einer Liga. Mit den Schwertbergern ist so bereits im Vorfeld dafür gesorgt, dass es einige „Kracher“ am Mauthausner Fußballplatz

Die Ära des „Felsenstadions“ geht zu Ende. Die neue Sportanlage wird für Mauthausen und seine Sportvereine aber ein riesen Qualitätssprung sein.

geben wird. Saisonauftakt ist am 20. August. Hier geht es zunächst auswärts gegen Aigen/Schlägl, bevor dann im ersten Heimpsiel gegen Steyregg am Samstag, den 27.08.2011 das erste Highlight auf die Mauthausner Fans wartet. In der letzten Saison beendete die Mauthausner Kampfmannschaft den Meisterschaftsbetrieb auf dem 8. Platz. Der mittlerweile sehr aktive Fanclub sorgte immer wieder für tolle Stimmung und wird auch in der kommenden Saison dafür sorgen, dass die Lautstärke auf dem Mauthausner Fußballplatz für die nötige Unterstützung von den Rängen sorgen wird.

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SPÖ

m i l i a e F n s t p s i e e f l SPÖ 2011 SPÖ

Sonntag, den 28.08.2011 ab 11.00 Uhr Hauptschule Mauthausen

Hüpfburg, Feuerwehr, ASKÖ-Stationen, Kinderfreunde Spielstation, uvm...

Lernferien 2011

Veranstalter: SPÖ-Frauen Ort: Volksschule Mauthausen Datum und Uhrzeit: Montag 29.08.2011 bis Freitag 02.09.2011 von 09.00 bis 12.00 Uhr Altersgruppen: Volksschüler: Mathematik und Deutsch Hauptschüler: Mathematik, Deutsch und Englisch Kosten: Euro 30,Anmeldung: Gemeindeamt oder bei Frau Angela Hackl, Tel.: 0676-7557566

Lernhilfe 2011

Linktipp

Am 22. Jänner 2011 wäre Bruno Kreisky 100 Jahre alt geworden, dieser Link Tipp widmet seinem außergwöhnlichen Leben viel Raum und bietet zahlreiche Informationen

http://kreisky100.at/

Vorschau

BENEFIZVERANSTALTUNG FÜR DEN NEUEN FUSSBALLPLATZ Kabarett „Die herrlichen Damen“ Veranstalter: SPÖ-Frauen Ort: Donausaal Mauthausen Datum und Uhrzeit:Samstag, 15.10.2011, 20.00 Uhr

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Aufbruch Juli 2011  

Parteizeitung der SPÖ Mauthausen

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