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November 2020

DAS KOSTENLOSE WINTERSPORTMAGAZIN

WINTER UND CORONA PISTENKLASSIKER SKI THE EAST KARWENDEL DSV skiTEST ÃœBERSICHT TOURENSKI HINTER DEN KULISSEN: ISCHGL, ELAN

WINTER

2020/21 1


HANS KRISTIAN KROGH-HANSSEN

WINTER

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Believe in Tomorrow. Explore Today.


STRANDA – unsere nachhaltigste Skikollektion Die STRANDA Skikollektion wurde in Zusammenarbeit mit We aReSpinDye® für aktive Alpinskifahrer und Freerider entworfen. Bei der Entwicklung wurde die optimale Balance zwischen Produktionstechniken, technischer Funktionalität und Langlebigkeit gefunden. Die gesamte Stranda Kollektion ist aus einem Garn gefertigt, das aus 100% recyceltem Polyester besteht und mittels eines speziellen Prozesses mit stark reduziertem Einsatz von Wasser und Chemikalien mit der SpinDye® Färbetechnik gefärbt wurde. Ausgestattet mit 4-Wege-Stretch für optimale Bewegungsfreiheit, Recco® Reflektor und mit PrimaLoft®Gold Insulation Active+ gefüttert.

STRANDA INSULATED HYBRID JACKET & STRANDA INSULATED PANTS

RECYCELTE RESSOURCEN 100 % recycelter Polyester. 100 % recycelte Daunen von Re:Down. GERINGERER WASSERVERBRAUCH 75% weniger Wasserverbrauch durch die Nutzung der SpinDye® Technologie. SAUBERE FARBEN von We aRe SpinDye® 90 % weniger Chemikalien während der Produktion.

bergans.com

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KEEP ON RACING

H I GH T EC H M A D E W H E R E W E L I V E A N D S K I: B AVA RI A , GE R M A N Y VOELKL.COM

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E D I T O R I A L SKIPRESSE AUSGABE SAISON 2020/2021

Es wird wieder Winter. Und seit nun fast schon einem Jahr ist nichts mehr so, wie es einmal war. Die Veränderungen und Einschränkungen, die mit dem neuen Coronavirus kamen, haben vieles verändert, sorgen für Verwirrung, Angst, Wut, Trauer, Unsicherheit... Und so war es ein langes Hin und Her: Machen wir die SkiPresse, machen wir sie nicht? Können wir sie überhaupt stemmen? Klappt der Vertrieb? Können wir diesen Winter überhaupt skifahren gehen? Aber ja, wir können! Natürlich machen wir das Heft! Als positives Zeichen, als Aufruf, sich den Winter nicht komplett von der Pandemie vermiesen zu lassen. Denn bereits der Sommer hat gezeigt: Die Natur ist etwas, das uns nicht genommen werden kann. Sie bietet frische Luft und Freiräume, die wir im Home Office und beim Social Distancing auf dem Sofa nicht haben. Sie bringt uns Ruhe und Inspiration, sorgt für wertvolle Momente und Abwechlsung, stärkt unser Immunsystem und hält uns fit. Also sollten wir den Kopf nicht in den Sand (oder Schnee) stecken, sondern hinausgehen, um uns zu bewegen. Jeder weiß, dass man beim Skifahren jede Menge Glückshormone ausschüttet – und die brauchen wir zur Zeit mehr denn je! In diesem Moment, zwei Tage vor Drucklegung und gut drei Wochen bevor diese Zeilen zum ersten Mal gelesen werden, beginnt in Deutschland der zweite Lockdown, einen Tag darauf in Österreich. Ähnliches passiert in Frankreich, Italien und vielen anderen Ländern. Während hierzulande Gastronomie und Hotellerie schließen müssen und Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen erst einmal untersagt sind, bleibt der Handel zunächst geöffnet. Die Wintersporthändler sind neben den Anzeigenkunden die wichtigste Säule für die SkiPresse. Daher unsere Bitte: Unterstützen Sie Ihren lokalen Laden, gehen Sie in den Skishop statt online einzukaufen! Nur beim Verkäufer aus Fleisch und Blut bekommt man eine richtig gute Beratung. Und alle Händler folgen strikten Hygieneauflagen, also ist man dort – wenn man sich selbst auch an die Regeln hält – sicher. Und auf dem Weg zum Händler kommt man an die frische Luft, also ein mehrfacher Nutzen. Wir wissen nicht, ob wir diesen Winter weite Strecken zurücklegen können, um skifahren zu gehen. Eine Reise an die kanadische Ostküste, wie in diesem Heft beschrieben, wird höchstwahrscheinlich erst einmal ein Wunschtraum bleiben, den wir uns für ein anderes Mal aufheben. Aber wir müssen gar nicht weit weg, um Spaß zu haben. Die heimischen Mittelgebirge und die Alpen haben alles, was man sich wünschen kann, und laut ersten Vorhersagen soll unser Winter kalt und schneereich werden. Wie es in den Alpenländern mit den Corona-Regeln und -Maßnahmen aussieht, haben wir auf ein paar Seiten in diesem Heft zusammengefasst. Allerdings sind wir uns bewusst, dass sich alles schlagartig ändern kann. Daher geben wir keinerlei Garantie für die Angaben. Die wichtigsten Informationsquellen sind die offiziellen Regierungsseiten im Netz, die laufend aktualisiert werden. Und die wichtigsten Mittel, um gesund und sicher zu bleiben, sind Vernunft, Verstand und Rücksicht. In diesem Sinne – bleiben Sie gesund und genießen Sie den Winter! Wolfgang Greiner, Herausgeber SkiPresse

Warum in die Ferne schweifen... Hochwurzen, Schladming-Dachstein © Steiermark Tourismus/Photo-austria.at


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© istockphoto

CORONA UND DER WINTER

ÖSTERREICH Lockdown bis Ende November: Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen sind nicht möglich, Hotellerie und Gastronomie sind geschlossen.

• 1 Meter Mindestabstand und Maskenpflicht beim Anstehen an Bahnen und Kassen

• Maskenpflicht in allen Bahnen, auch bei 2 Personen im Schlepplift • Die Auslastung der Lifte wird auf circa 80% reduziert • Schlauchtücher (Buff etc.) sind als Maske zulässig • Auf den Pisten soll es festgelegte Routen geben • Skischulgruppen möglichst unter 10 Schülern • Beachtung der österr. Corona-Ampel, um kurzfristige Änderungen oder Einschränkungen zu erkennen • Kein Après-Ski, strikte Sitzplatzpflicht auch im Außenbereich der Gastronomie • Viele Skigebiete bereiten sich auf einfache Systeme für das Contact Tracing vor • Einige Skigebiete haben eigene Hygienekonzepte, einige verlängern die Öffnungszeiten zur Entzerrung des Gästestroms. Gäste sollten sich vor der Anreise informieren! • Risikoanalyse und Regulierung der Besucherzahl bei Weihnachtsmärkten

WIE WIRD DER WINTER 2020? WIE SEHEN DIE HYGIENEKONZEPTE DER SKIGEBIETE AUS? SIND HOTELS UND GASTRONOMIE VORBEREITET? BLEIBEN DIE GRENZEN GEÖFFNET? FRAGEN ÜBER FRAGEN, DIE DERZEIT NUR ZUM TEIL BEANTWORTET WERDEN KÖNNEN. EIN ÜBERBLICK... Eigentlich ist nur eines sicher: Die Situation kann sich jederzeit schlagartig ändern. Während wir diesen Text schreiben, bereitet sich Deutschland auf einen „teilweisen Lockdown“ vor. Ab 2. November sind Gastronomie und Kultur erneut stillgelegt, die Menschen sollen Reisen vermeiden und zuhause bleiben. Ähnliches hört man aus Österreich, deutlich strenger gehen die Franzosen und Italiener im Kampf gegen die zweite Welle der Pandemie vor. Wenn dieses Heft Ende November bei den bis dahin hoffentlich geöffneten Skihändlern eintrifft, kann alles besser, aber auch schlechter sein. Wer weiß es schon? Covid-19 ist unberechenbar, ebenso die Geduld und Launen der Menschen. Eines hat sich über den Sommer bereits gezeigt: Draußen in der Natur ist man eigentlich am sichersten. Frische Luft und viel Abstand zu anderen sind nicht nur ein gutes Mittel gegen eine Ansteckung, sondern auch eine willkommene Abwechslung. Für den Skisport ist Voraussetzung, dass die Skigebiete vernünftige Hygienekonzepte haben. Zu vermeiden sind Szenen wie die aus den Gletschergebieten Ende Oktober: Lange, dicht gedrängte Schlangen an den Liften. Abstand? Weder vorhanden noch möglich. Erst wenn es die Gebiete schaffen, die Besucherströme zu entzerren und zu kanalisieren, wird es auch möglich sein, ohne große Ansteckungsgefahr im Resort Skifahren zu gehen. Doch das ist nur die halbe Miete. Auch die Gäste müsen vernünftig sein und ihren gesunden Menschenverstand einschalten. Ein bezahltes Ticket und eine lange Anreise sind diesen Winter keine Garantie für Vorfahrt oder Sonderrechte. Geduld und vielleicht sogar Verzicht sind angesagt. Wir müssen miteinander und füreinander handeln, nicht egoistisch oder gar gegeneinander. Wem das nicht möglich ist, oder wer jedes vermeintliche Risiko in den großen und be-

liebten Skigebiet vermeiden möchte, dem bleiben nur unbekanntere, kleine Gebiete oder Skitouren fernab der Bergbahnen und Pisten. Doch auch im Backcountry wird diesen Winter ein Ansturm befürchtet. Auch werden Stimmen laut, die erwarten, dass viele unerfahrene Skifahrer auf Tour gehen, was im schlimmsten Fall zu einem Anstieg der Verletzungen und Lawinenauslösungen führen könnte. Auch hier gilt: Nachdenken, abwägen, vernünftig sein. Erfahrung und Respekt vor der Natur sind ein Muss, ebenso wie die richtige Ausrüstung. Hat man keine oder nur wenig Erfahrung, wäre es durchaus ratsam, sich einen Guide zu nehmen.

Wir haben uns umgehört und Informationen aus den Nachbarländern zusammengetragen (Stand 31.10.2020). All dies kann sich jederzeit ändern. Updates zu Reisebestimmungen und Lockdowns gibt es im Netz, z.B. auf www.bundesregierung.de unter „Reisen in der EU - diese Regeln gelten“.

ITALIEN Laut Dekret des italienischen Ministerpräsidenten dürfen Skigebiete zunächst nicht vor dem 24. November 2020 öffnen.

Während des Lockdowns bis Ende November sind private Reisen zu vermeiden. Gastronomie, Kultur- und Sporteinrichtungen sind geschlossen.

FRANKREICH

• 1,5 Meter Abstand (Empfehlung) • Mund-Nasen-Schutz, wo kein Abstand möglich • Regelmäßige Reinigung von Flächen und Gegenständen • Kontaktloses Zahlen empfohlen • Trennscheibe zwischen Gast und Verkaufspersonal • Räumliche Trennung zwischen einsteigenden und ausstei-

Lockdown bis vorerst Dienstag, 1. Dezember. Strikte Ausgangsbeschränkungen im ganzen Land. Bars, Cafes, Restaurants, Hotel und Pensionen etc., Freizeiteinrichtungen, Sehenswürdigkeiten und nicht unentbehrliche Geschäfte sind geschlossen.

• Maskenpflicht in Sesselliften, Gondeln, Warteschlangen • Lifte werden regelmäßig gesäubert

genden Gästen bei Bergbahnen

Was zunächst vielleicht rigoros klingt, ist leider notwendig – und teilweise vielleicht sogar noch zu wenig. Fest steht: Ohne Regeln wird diesen Winter nichts gehen. Die ersten Skigebiete haben angeblich bereits in Betracht gezogen, überhaupt nicht aufzusperren. Das kleine Schweizer Gebiet Fideriser Heuberge

© TVB Stubai Tirol, Gerhard Berger

© TVB Stubai Tirol, Gerhard Berger

DSV SKITEST 2020

SLALOMCARVER

SLALOMCARVER

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SLALOMCARVER: Könige der Kurven

Welche Slalomcarver die Helden des diesjährigen DSV skiTEST sind, hat die 14-köpfige Profi-Testcrew beim Test in Obergurgl herausgefunden. Auf der perfekt präparierten, kompakten Piste unterhalb des 3.038 Meter hohen Festkogels fanden die Testerinnen und Tester optimale Voraussetzungen vor, um die Ski in den verschiedenen Pistenabschnitten und nach vorgegebenen Fahrformen eingehend zu testen. „Die Slalomcarver sind für sportliche bis sehr sportliche Skifahrer, die über eine sehr gute und präzise Skitechnik verfügen, optimal geeignet“, erklärt Arwed Raab, langjähriges Mitglied des Profi-Testteams, „wenn sie auch über die entsprechende Kraft verfügen, denn die Ski wollen stets aktiv auf der Kante gefahren werden.“

Schon gewusst…? Der Klassiker unter den Pistenskimodellen ist die Sandwichkonstruktion mit einem vielschichtigen Holzkern, in dem unterschiedliche Holzarten parallel miteinander verleimt werden. Diese Konstruktion wird auch bei den hochwertigen Slalommodellen angewandt. Rund um den Holzkern werden Glas- oder Kohlefasern gewickelt und mit Harz verklebt. Auch hier sorgen Titanalgurte für die Torsionssteifigkeit. Im Vergleich zu den Racecarvern erfordert ein Slalomcarver aufgrund der kürzeren Skilänge jedoch eine geringere Biegesteifigkeit. Dies wird durch flexiblere Platten unter der Bindung und besondere Glasfaserwickelungen erreicht. Die stärkere Taillierung (sprich breitere Schaufel) der Slalomcarver sorgt aufgekantet für mehr Selbststeuerkräfte, was kleinere Kurvenradien bedeutet.

Ein variabler und sportlicher Ski für den ambitionierteren Fahrer, der sich bevorzugt in kurzen, bis mittleren Radien auf der Kante bewegt. Spielt in der oberen Liga mit und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Präsentiert sich durchweg harmonisch mit sauberer Führung und lässt sich präzise steuern.

TESTLÄNGE: 165 cm  153, 159, 165, 171 cm

TESTLÄNGE: 165 cm

TESTLÄNGE: 163 cm  158, 163, 168, 173 cm

 118-68-104 mm

Eine ausladende Schaufel, eine recht schmale Taille und ein breites Skiende sind charakteristisch für einen Slalomcarver. Der geringe Radius zwischen 12 und 14 Metern begünstigt das Spiel mit der Kante und den Gravitationskräften. Neben der Taillierung der Ski, die sich bei den einzelnen Herstellern in dieser Kategorie kaum unterscheidet, „sorgt die Abstimmung von Längs- (Flex) und Quersteifigkeit (Torsion) für die feinen Unterschiede bei der Fahrperformance jedes einzelnen Skis“, so Testleiter Andreas König. Wie bei den Racecarvern werden auch bei den Slalommodellen Erkenntnisse aus dem Weltcup direkt in die Serienproduktion umgesetzt. „Ziel ist es dabei“, so Helge Kravatzky aus dem ProfiTestteam des DSV skiTEST, „in der Kategorie Slalom einen optimalen Ski für Skifahrer zu bauen, die das ultimative Kurvenerlebnis bei mittlerem bis hohem Tempo lieben.“

Ein harmonischer Ski, der in allen Schwungradien angenehm stabil liegt und seinem Fahrer Sicherheit vermittelt, wenn es nicht in absoluter Höchstgeschwindigkeit dahingeht. Auch gerutscht und gedriftet problemlos und mit wenig Kraftaufwand fahrbar. Ein schön agiler Ski, der auch Fahrfehler verzeiht.

Bemerkenswert war aus Sicht der Tester das Gesamtpaket der Modelle Atomic Redster S9 und Völkl Racetiger SL, die zurecht als Alleskönner prämiert wurden. Kaum weniger breitbandig, aber noch eine Prise performanceorientierter präsentierten sich die Modelle Head Worldcup Rebels e-SL und Nordica Dobermann SLR RB, die dafür die SportTIPP-Auszeichnung einheimsten. Aber auch viele der anderen im Test befindlichen Ski haben je nach Fahrertyp und Vorlieben das Zeug dazu, einem traumhafte Skitage zu bescheren. Insgesamt wurden in dieser Kategorie zwölf Modelle gestestet.

 121-68-104 mm

 150, 155, 160,

 12,7 m € 899,99 € (UVP)

 121-68-105 mm

 121-67-105 mm

 12,5 m

 12 m

€ 900,00 € (UVP)

€ 929,99 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

FISCHER RC4 WC SC PRO M/O PLATE

HEAD WORLDCUP REBELS E-SL

TESTLÄNGE: 165 cm

Ein recht kompromissloser und sportlicher Ski, der sein volles Können auf der Kante entfaltet. Hier liegt er stets stabil und souverän und fordert deutliche Impulse von seinem Fahrer. In mittleren und langen Radien sehr präzise steuerbar. Für ambitionierte Fahrer, die gerne mit den Fliehkräften spielen.

Ein sehr harmonisch abgestimmter Ski, der sich in allen Radien wohl fühlt. Liegt stets sehr stabil und lässt sich mit relativ wenig Kraftaufwand fahren. Schön präzise steuerbar und stets angenehm laufruhig. Schafft den perfekten Kompromiss aus Breitbandigkeit, Dynamik, Flexibilität und Sportlichkeit.

 155, 160, 165, 170 cm

TESTLÄNGE: 165 cm

 mit Bindung

ELAN SLX FUSIONX

TESTLÄNGE: 165 cm  150, 155, 160, 165, 170 cm

165, 170 cm

 12,8 m € 849,95 € (UVP)

 119-66-104 mm

 mit Bindung

 13 m

 123-68-108 mm  12,3 m € 950,00 € (UVP)

€ 899,99 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

© DSV Ski & Berge

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NEWS: PRODUKTE

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AUSPROBIERT

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DIE NEUESTEN PRODUKTE FÜR WINTERSPORTLER

UNSERE (SUBJEKTIVE) MEINUNG ZU NEUEN PRODUKTEN UND TECHNOLOGIEN

KLASSIKER

DIESE PISTEN MÜSST IHR KENNEN

ES GIBT ABFAHRTEN, DEREN RUF EINFACH LEGENDÄR IST UND DIE OFT BEKANNTER SIND ALS DAS DAZUGEHÖRIGE SKIGEBIET. STRECKEN, DIE AUF JEDE WUNSCHLISTE EINES AMBITIONIERTEN SKIFAHRERS GEHÖREN UND AUCH DURCH IHRE GESCHICHTE ZUM KLASSIKER WURDEN. Text und Fotos: Stefan Herbke

SKI THE EAST

ner heutigen Form 1991 von Intrawest erschlossen, einem großen Konzern, dessen Skigebiete in der Regel nicht natürlich gewachsen sind, sondern auf dem Zeichenbrett entwickelt wurden. Entsprechend erinnert der Ort Mont-Tremblant am Fuße des gleichnamigen Berges einer großen, autofreien Ferienanlage, was allerdings für einen Urlaub nicht von Nachteil ist: Alles ist zu Fuß erreichbar. Wohnt man nicht in einem der Ski-in/Ski-out-Hotels im oberen Ortsteil, steigt man einfach in die Cabrio-Gondelbahn, die von der Talstation quer durch den Ort zu den Parkplätzen führt. Der historischen Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass Intrawest das Resort 2018 an ein anderes Unternehmen, Alterra Mountain, verkauft hat. Alterra besitzt 14 Skigebiete in Nordamerika, ist Herr über CMH Heliskiing und Herausgeber des „IKON“ Verbundskipasses.

Manchmal ist die tiefschwarze Abfahrt sogar ein Tiefschneeparadies. Zwar präpariert die Schmittenhöhebahn nach nächtlichen Neuschneefällen gleich in der Früh ihre Pisten, doch die Trass bleibt unberührt. Erst wenn der Powder komplett durchpflügt wurde, wird die Strecke frisch gewalzt.

EINE SKISAFARI DURCH QUÉBEC von Wolfgang Greiner Keine Corona-Schutzmaske: Temperaturen von -30 Grad sind keine Seltenheit in Québec. Es gilt, jedes Stückchen Haut gut zu bedecken. © Wolfgang Greiner

Mit dem Winter kommt auch der Wunsch nach Skiabenteuern in fernen Ländern. Wenn wir eines Tages wieder reisen können, die Grenzen wieder geöffnet sind und die Ansteckungsgefahr gesunken ist, wird aus dem Wunsch sicherlich auch wieder Wirklichkeit. Ein denkbare Alternative zu den langen Flügen in die Rocky Mountains ist dann die Ostküste Kanadas. Der Flug von Frankfurt nach Montréal dauert gerade einmal 8 Stunden. Zum Vergleich: nach Calgary oder Vancouver sind es gut 3 Stunden mehr. Natürlich bietet die Ostküste bei weitem nicht das hochalpine Ambiente der Rockies, doch Wintersportler kommen auch hier auf ihre Kosten: Piste, Tour, Langlauf, Schneeschuh, Snowmobil und sogar Heliskiing sind durchaus auch zwischen Mont-Tremblant und der Gespésie-Halbinsel möglich. Genau dorthin zog es uns vergangenen Februar, kurz bevor der Corona-Wahnsinn losging. Ein Skisafari durch Québec, die eines Tages vielleicht im Katalog eines Reiseveranstalters zu finden sein ist. Denn an der Ostküste Kanadas gibt es neben viel Schnee und Spaß auch jede Menge Kultur und Gastfreundschaft, die einen Urlaub perfekt machen.

Bienvenue au Quebec! Es ist Mitte Februar, im Jahr 2020. Die Medien berichten seit einigen Tagen verstärkt von einem neuen Virus aus China. Gerade waren wir noch auf der großen Sportartikelfachmesse ISPO in München. Alles schien wie immer, niemand war sonderlich besorgt. Nach einem angenehmen Flug mit Air Canada sammeln wir unser Gepäck ein und gehen vor die Tür. Es ist 19 Uhr und hat knackige -18 Grad. Willkommen im Winter, willkommen in Montréal, der zweitgrößten Stadt des Landes nach Toronto, gelegen am Sankt-Lorenz-Strom im südlichen Teil der Provinz Québec. Obwohl die Multikultistadt viel zu bieten hat, haben wir dieses Mal keine Zeit für sie. Unser für die Skisafari gemieteter Kleinbus wartet bereits, um uns in das 130 km entfernte Mont-Tremblant zu bringen. Der Skiort gleich neben dem gleichnamigen Nationalpark ist die erste Station unserer etwas ungewöhnlichen Reise: Einer Skisafari quer durch Québec. Ob die Provinz hierfür die richtige Destination ist, werden wir in der nächsten Woche herausfinden. Eines ist sicher: Es ist kalt und hat jede Menge Schnee. Vorbei an haushohen Schneehalden geht es über verschneite Landstraßen durch die Nacht Richtung Norden. Mont-Tremblant Nach rund eineinhalb Stunden erreichen wir Mont-Tremblant. Der Ort, in den schon Ende der 1930er Jahre Skifahrer pilgerten, wurde in sei-

Infos: www.schmitten.at

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DER DSV SKITEST

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DIESE PISTEN MÜSST IHR KENNEN

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SKI THE EAST

Tremblant ist das größte Skigebiet in ganz Québec. Im Mittelpunkt steht der Mont-Tremblant, der mit insgesamt 14 Liften erschlossen ist. Von 102 markierten Pisten sind 49 als „very difficult“ eingestuft, 31 sind „difficult“ und 22 „easy“. Grundlegend ist das ganze Gebiet aber ein Traum für Pistencarver. Wenn es frisch geschneit hat, sollte man früh aufstehen und die unpräparierten schwarzen Pisten an der Nordseite fahren. Trotz seiner überschaulichen Höhe von gerade einmal 968 Metern macht der Berg einiges her. Und das nicht nur skifahrerisch: Neben den vielen Restaurants und Bars im Ort, die von der Talstation aus alle fußläufig zu erreichen sind, gibt es am Gipfel ein typisch nordamerikanisches Selbstbedienungsrestaurant. Ein kleines Juwel ist die versteckt im Wald neben der schwarzen Abfahrt namens Laurentienne gelegene „Le Refuge“, eine urige Berghütte, in der es jeden Tag ein anderes kleines, feines Speisenangebot gibt. Nicht selten greift hier auch der Wirt

© KL motionmedia Mont-Tremblant Cabriogondel durch Tremblant © Wolfgang Greiner

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BACKLINE GEAR REVIEW

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WENN DAS FRÜHJAHR KOMMT

TOURENSKI AB 100 MM

KÄSTLE

MAJESTY

MOVEMENT

OGSO

OGSO

SALOMON

Wayback 106

TX 103

Havoc

Go Reverse Titanal 109

Couturier 100

Couturier 100 W

QST 106

Längen: 162, 171, 180, 189 cm

Längen:

172, 179, 186 cm

Längen: 165, 173, 181, 189 cm

Längen:

Längen:

183, 189 cm

Längen: 162, 170, 178, 186, 194

Längen: 162, 170, 178, 186, 194

Längen: 167, 174, 181, 188 cm

Taillierung: 135-105-125 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 25,0 cm

Taillierung: 136-106-124 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 138-103-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

166, 171, 176, 181, 186, 191 cm Taillierung: 143-110-127 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Taillierung: 138-109-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 26,0 cm

Taillierung: 142-108-125 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 29,0 cm

Taillierung: 133-102-119 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 29,0 cm

Taillierung: 134-102-121 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 12,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 18,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Fläche: 2.043 cm² Gewicht: 1.940g | 0,95 g/cm²

Fläche: 2.133 cm² Gewicht: 1.613g | 0,76 g/cm²

Fläche: 2.023 cm² Gewicht: 1.620g | 0,80 g/cm²

Fläche: 2.188 cm² Gewicht: 1.850g | 0,85 g/cm²

Fläche: Gewicht:

2.170 cm² 1.840 | 0,85 g/cm²

Fläche: 2.287 cm² Gewicht: 1.700g | 0,74 g/cm²

Fläche: 1.798 cm² Gewicht: 1.250g | 0,69 g/cm²

Fläche: Gewicht:

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 14,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,9 cm Öffnungspunkt vorne: 43,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 22,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,7 cm Öffnungspunkt vorne: 39,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,0 cm Öffnungspunkt vorne: 79,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,8 cm Öffnungspunkt vorne: 36,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,6 cm Öffnungspunkt vorne: 36,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,2 cm Öffnungspunkt vorne: 38,0 cm

Höhe 5% von hinten: 0,7 cm Öffnungspunkt hinten: 20,0 cm

Höhe 5% von hinten: 0,6 cm Öffnungspunkt hinten: 23,0 cm

Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

Höhe 5% von hinten: 0,3 cm Öffnungspunkt hinten: 17,0 cm

Höhe 5% von hinten: 1,3 cm Öffnungspunkt hinten: 72,0 cm

Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 15,0 cm

Höhe 5% von hinten: 0,3 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

Höhe 5% von hinten: 0,7 cm Öffnungspunkt hinten: 28,0 cm

TOURENSKI AB 100 MM

K2

Kore 105

UVP

800,00 EURO 1.000

UVP

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649,00 EURO 1.000

Mit seinem Powder-orientierten Shape ist der K2 Wayback 106 ein waschechter FreerideTourenski: Federleichte Konstruktion trifft auf zahlreiche Performance-Features. Wie alle K2 Tourenski ist er mit Titanal ausgestattet. Beim Freeriden ein voller Genuss.

UVP

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749,00 EURO 1.000

Die neue innovative KarbonGlasfaser-Konstruktion mit Dual Rise-Technologie sorgt für spielerische Abfahrten im Powder. Der robuste TX103 überzeugt bei der Abfahrt durch maximalen Auftrieb, im Aufstieg durch sein optimiertes Gewicht. Als zusätzliches Highlight bietet das neue leuchtende Hollowtech 3.0 mehr Sicherheit auf nächtlichen Skitouren.

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799,00 EURO 1.000

Leichtbau kombiniert mit Backcountry-Technologie sorgt beim Havoc für großartige Manövrierfähigkeit, während die Quadrax-Glasfaser, CarbonAramid-Fasern und ein leichter Holzkern aus Paulownia und Pappel hohe Performance und perfekten 3D-Flex ermöglichen. Der neue 4R-Sidecut und der widerstandsreduzierende 4R-Rocker erleichtern die Schwungauslösung und bieten maximale Kontrolle in jedem Terrain.

UVP

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700,00 EURO 1.000

Dieser Ski wurde gemeinsam mit Aurelien Ducroz entwickelt. Die neue Geometrie und die Doppel-Titanal-Konstruktion performt bei allen Konditionen. Das spielerische Verhalten öffnet ein breites Einsatzspektrum. Die gesamte Movement Go Linie ist sowohl für Pros als auch für Einsteiger geeignet.

700,00 EURO

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NEWS: GEBIETE & CORONA

WAS GEHT AB, WIE GEHT ES WEITER?

DIE NEUESTEN SKI AUS 7 KATEGORIEN

© Tremblant

HEAD

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ELAN FEIERT 75 JAHRE

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Die Talabfahrt führt direkt ins Herz des Skiortes © Tremblant

BACKLINE REVIEW

Der Kore 105 ist ein abfahrtsorientierter Freetourer. Er fährt sich ruhig und direkt, bleibt immer wendig und agil. Seine leichte Konstruktion mit den Hightech-Materialien Koroyd, Graphene und Karubaholz lassen den Ski vor allem in kurzen bis mittellangen Aufstiegen seine volle Performance zeigen.

HINTER DEN KULISSEN

So breit und perfekt präpariert wie heute war die Trass natürlich nicht immer. Früher war die bis zu 70 Prozent steile Strecke eine schmale, mit meterhohen Buckeln gespickte Schneise durch den Bergwald. Schlüsselstelle war der steile, häufig vereiste Schlusshang, der unten im eiskalten Bach endete. Gleich geblieben ist eine Challenge, bei der man die Trass möglichst schnell abfährt – um unten wieder in genau die Kabine zu steigen, mit der man gerade eben auf die Schmittenhöhe gefahren ist.

Mont-Tremblant aus der Luft. © Wolfgang Greiner

Mont-Tremblant liegt in den Laurentiden, einer Bergkette nördlich von Montréal, die Teil des Kanadischen Schildes ist – raues, felsiges Gelände, das durch mehrere Eiszeiten geformt wurde. Aufgrund der vielen Berge befinden sich in den Laurentiden bis zu 40 kleinere Skigebiete. Vielen bekannt als Austragungsort des Freestyle Ski Moguls World Cup, ist das größte Gebiet der Region, Tremblant, auch Heimat des kanadischen Alpinskirennläufers Erik Guay und seit 2001 Bühne des vom ehemaligen Formel 1-Fahrer Jacques Villeneuve ins Leben gerufenen Wohltätigkeitsrennens „24h Tremblant“. Abgesehen vom Skigebiet ist der Ort aber auch wegen des benachbarten Parc national du Mont-Tremblant bekannt. Er ist der älteste Nationalpark in Québec und mit 1.510 km² der größte in der Provinz. Um die Umgebung besser zu überblicken, gönnen wir uns einen kurzen Flug mit Héli-Tremblant. Im viersitzigen Hubschrauber, der auf einem zugefrorenen See auf uns wartet, geht es einmal über das Resort, die Pisten und Saint-Jovite, den größten und ältesten, ursprünglichen Teil der Gemeinde. Für rund CAN$ 100 pro Person ist man gerade einmal 10 Minuten in der Luft, aber die Pisten, die Orte und den Nationalpark einmal aus der Vogelperspektive zu sehen, ist diesen kleinen Luxus wert. Nach der Rückkehr geht es zum Entspannen in das Skandinavische Spa, bevor wir uns im Restaurant des Hotels Fairmont Tremblant mit exzellenter Québecer Küche für den nächsten Tag stärken. Auf dem Weg zurück ins Zimmer diskutieren wir, was es wohl mit diesem neuen Virus auf sich hat. Nur wenig nachdenklich gehen wir schlafen. Noch ist sich keiner in der Gruppe bewusst, dass dies wohl die letzte Reise für eine lange Zeit sein könnte...

stelle für Skifahrer ist, startet die eigentliche Trass, die von Anfang an exakt dem Bergrücken folgt. Lediglich an einer Stelle unterbricht eine kurze Querung den Abfahrtsrausch über gut vier Kilometer und rund 1.000 Höhenmeter. Beim Trasslauf, einer Veranstaltung, zu der sich jeder anmelden kann und die Hermann Maier vor seiner Weltcupkarriere mit Streckenrekord gewann, verwandelt sich die Strecke jedes Jahr im Januar in einen Riesentorlauf mit 110 Toren.

Sportliches Aushängeschild des Skigebietes ist bis heute die im Jahr 1938 angelegte Trass, die quasi in direkter Linie von der Schmittenhöhe (1.955 m) zur Talstation (945 m) führt und reichlich Standvermögen erfordert. Eine Abfahrt, wie man sie schöner kaum bauen könnte: Nach einem sanften Start über einen aussichtsreichen Rücken mit Traumblick auf das Kitzsteinhorn folgen die wunderbaren Skihänge der Breiteckalm, ehe es ans Eingemachte geht. Gleich unterhalb der beliebten Einkehrstation, die seit dem Jahr 1942 Anlauf-

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Der Ski will von seinem Fahrer von Beginn an aktiv auf der Kante gefahren werden. Gerne mit Tempo und in seinem vorgegebenen Radius. Gerutscht und gedriftet erfordert er Kraft und Konzentration. Er gibt seinem Fahrer vor, wo es lang geht: mit hoher Geschwindigkeit auf der Kante ins Tal, das ist sein Ding.

 155, 160, 165, 170 cm

Neben Agilität und präzisen Steuereigenschaften sind es aber auch Faktoren wie ein bissiger Kantengriff und eine saubere Führung, die darüber entscheiden, ob der Ski zum Helden oder nur zur Nebenrolle taugt. Skimodelle, die über diese Eigenschaften verfügen, ermöglichen dem Fahrer wahrhaft magische Momente: Das Spiel mit den Fliehkräften, der Schwerkraft trotzend gnadenlos in der Kurve liegend. Dies mag für Außenstehende und staunende Beobachter oft wie von übernatürlichen Mächten gesteuert aussehen, wird aber durch die speziellen Konstruktionen und Geometrien der Slalomcarver möglich.

Die baumfreie Wiesenkuppe der knapp 2.000 Meter hohen Schmittenhöhe hoch über dem malerischen Zeller See ist eine Aussichtsloge erster Klasse. Sogar Kaiserin Elisabeth (Sissi) oder Kaiser Franz Josef I. kamen einst hier herauf, um den Sonnenaufgang samt Blick auf die Hohe Tauern und das Kitzsteinhorn zu genießen. Mit der Eröffnung der Schmittenhöhebahn am 31. Dezember 1927 – übrigens die erste Seilbahn in Salzburg und die fünfte in Österreich – wurde ein regelrechter Besucheransturm ausgelöst. Zwei Jahre später wurden die ersten Abfahrten markiert, wobei diese wild durchs Gelände führten. Der Seilbahnbetreiber war nur für das Bergauf verantwortlich.

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BLIZZARD FIREBIRD SRC DYNASTAR SPEED OMEGLASS MASTER SL

ATOMIC REDSTER S9 Ein sehr stabiler, laufruhiger und sportlicher, ausgeglichener Ski, der einen aktiven Fahrer braucht, diesen dann aber auch mit einem sehr hohen Maß an sportlicher Fahrperformance belohnt. Lässt sich durch nichts so leicht aus der Ruhe bringen und geht auch gerutscht und gedriftet noch gut.

ZELL AM SEE: TRASS EINE ECHTE DIRETISSIMA

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INHALT

Digitales Corona Gästebuch Elf Ferienregionen in Tirol und Salzburg haben die Registrierungspflicht in ihren Bundesländern genutzt, um ein digitales Tool zu entwickeln, das 100% datenschutzkonform sein soll. Für das „Digitale Corona Gästebuch“ scannen Gäste in Gaststätte, Sportgeschäft, Skischule oder Supermarkt einen QR-Code und sind nach einer kurzen Bestätigung schnell und unkompliziert registriert. Wer ohne Handy unterwegs ist, nutzt vor Ort zur Verfügung gestellte Geräte, um sich

• Abstandsregeln beachten • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Seilbahnen • Regelmäßige Desinfektion von Gondeln • Schutzabtrennungen zwischen Gast und Personal • Erhöhte Taktfrequenzen von Skibussen

DEUTSCHLAND

Kabinen • In einzelnen Wintersportregionen kann es zusätzliche Regelungen oder besondere Hygienekonzepte geben. Manche Gebiete verkaufen die Liftkarten nur noch online. Gäste sollten sich vor der Anreise informieren!

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Coronatests für Personal und Angestellte Damit verunsicherte Gäste ihren Skiurlaub besser genießen können, bieten einige Regionen und Länder kostenlose Coronatests für das Personal der Betriebe im Resort an. So können sich zum Beispiel in ganz Tirol MitarbeiterInnen von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben regelmäßig freiwillig auf Covid-19 testen lassen. Diese Maßnahme hat sich bereits in der Sommersaison bewährt. Das Angebot wird im Winter auf Skilehrer, Reisebegleiter und Fremdenführer ausgeweitet. Die Testmöglichkeiten stellt die Österreichische Bundesregierung allen Betrieben kostenlos zur Verfügung, um eine sichere Gastfreundschaft zu ermöglichen. „Generell gilt, dass die Eigenverantwortung und das Einhalten der Spielregeln von Gästen, MitarbeiterInnen und Tourismus-UnternehmerInnen essentiell sind, um einen gelungenen Winterurlaub zu gewährleisten,“ so der Tiroler Tourismusverband. Tirol hat unter www.tirol.at/informationen-coronavirus eine FAQ-Seite im Internet eingerichtet, die ständig aktualisiert wird.

SCHWEIZ • 1,5 Meter Abstand • Mund-Nasen-Schutz, wo kein Abstand möglich • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Seilbahnen, außer in Sessel- und Schleppliften • Infotafeln auf Sonderregelungen beachten • Maskenverweigerern drohen Strafen oder Skipassentzug

Doch wie haben sich die Skigebiete vorbereitet? In unserem Interview mit Andreas Steibl, dem Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun, auf Seite 30/31 gibt es den ein oder anderen Hinweis, dass sowohl Regierung und Gemeinden als auch Tourismusverbände, Bergbahnen und Einzelbetriebe bemüht sind, ein möglichst risikoloses Urlaubserlebnis zu ermöglichen.

• Durchlüftung und Kapazitätsbegrenzung von (Groß-)

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in Graubünden wird laut Betreiber zum Beispiel definitiv geschlossen bleiben.

1.000

Ein breiter, extrem leichter Powderski für Tourengeher und Freerider. Er ist extrem vielseitig und für alle Schneearten und Geländeformen geeignet. Sein geringes Gewicht macht ihn spritzig, vielseitig einsetzbar und spart Kraft im Aufstieg. Durch das lange Camber bleibt er auch bei hoher Geschwindigkeit stabil. Die lange, hohe Nose bietet viel Auftrieb und Kontrolle für maximales Surf-Feeling.

SKI & BIKE KARWENDEL

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700,00 EURO 1.000

Ein breiter, extrem leichter Powderski für Tourengeherinnen und Freeriderinnen. Extrem vielseitig und für alle Schneearten und Geländeformen geeignet. Sein geringes Gewicht macht ihn spritzig, vielseitig einsetzbar und spart Kraft im Aufstieg. Durch das lange Camber bleibt er auch bei hoher Geschwindigkeit stabil. Die lange, hohe Nose bietet viel Auftrieb und Kontrolle für maximales Surf-Feeling.

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Fotos: © Ortovox / Max Draeger

DREI PISTEN-IKONEN IN DEN ALPEN

SKISAFARI DURCH QUÉBEC

2.032 cm² 2.080g | 1,02 g/cm²

649,99 EURO

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Der QST 106 ist Salomons ultimativer Freeride-Ski und mittlerweile fast schon legendär. Er meistert alle Bedingungen und Hindernisse und ist der vielseitigste Ski, den die Marke jemals hergestellt hat. Eine neue Carbon-verstärkte C/FX-Einlage von Skispitze bis Skiende sorgt für mehr Power und Kantengrip. Die in Tip und Tail eingearbeitete Cork Damplifier-Technologie garantiert Stabilität.

WENN DAS FRÜHJAHR KOMMT...

PRODUKTBERATUNG TOURENSKI

EINE SKITOUR IM KARWENDEL

...dann hat sich hoffentlich nicht nur die Corona-Situation entspannt, sondern wir können auch späten Powder oder frühen Firn auf unseren Hausbergen genießen. Oder bereits erste Strecken mit dem Mountainbike fahren. Für Hendrik Reschke und Tobi Zehetmaier, die beide bei der Sportartikelfirma Ortovox in Süddeutschland arbeiten, sind die wilden, schroffen Berge des Karwendels die Hausberge. Wie ein gewaltiger Brocken liegt das Massiv zwischen Bayern und Tirol und präsentiert furchige Flanken, wunderschöne Weiten und grandiose Wände. Hendrik und Tobi nehmen uns mit auf eine Skitour zur Grubenkarspitze – eine zehrende und lange, aber absolut lohnende Tour.

sack geschnallt. Es stimmt schon: Viele Teile ihrer heimatlichen Alpen sind überlaufen. Doch hier, in den Tiefen des Karwendels, das weder mit Straßen noch mit Liften erschlossen ist, könnte es einsamer kaum sein.

Das Karwendelmassiv liegt noch im Dämmerlicht, als Hendrik und Tobi lostreten. Die ersten 18 Kilometer bis zum Rossloch legen die beiden auf dem Bike zurück, die Ski sind an den Ruck-

Am Gipfel der Grubenkarspitze angekommen reicht der Blick zurück ins Hinterautal. Auf der anderen Seite fallen die schroffen Nordwände steil hinab. Das Timing ist perfekt: Die Sonne

Das Rossloch ist der höchst gelegene Teil des Hinterautals. Es ist umzingelt von imposanten Gipfeln und liegt so fast den kompletten Winter im Schatten – und bietet dadurch unzählige Skitourenmöglichkeiten. Hier im Talschluss fellen Hendrik und Tobi deshalb auch auf und starten hinauf auf das Plateau und weiter in den riesigen Kessel südlich der Grubenkarspitze.


IMPRESSUM HERAUSGEBER die denkbar, München CHEFREDAKTION Wolfgang Greiner (V.i.S.d.P.) REDAKTIONELLE MITARBEIT Stefan Herbke, Martin Fiala, Florian Schmidt, Sandra Wilderer, Felix Kreuzer FOTOGRAFEN Stefan Herbke, Martin Fiala, Max Draeger, Wolfgang Greiner, Hersteller, Tourismusverbände und wie im Bildnachweis angegeben GRAFIK, LAYOUT UND ILLUSTRATIONEN Suny Mayer REDAKTIONSANSCHRIFT SkiPresse c/o die denkbar Wolfgang Greiner Jensenstr. 5, D-81679 München eMail: greiner@skipresse.de

ANZEIGEN Wilderer Marketing Agentur, Scheffelstr 57, D-70193 Stuttgart, Tel. +49 172 7631939, mail@wilderer-marketing.de und über die Verlagsadresse Es gilt die Anzeigenpreisliste SkiPresse 2020/21, zu beziehen über die Redaktionsanschrift. SkiPresse ist eine unabhängige, kostenfreie Zeitschrift und erscheint bei die denkbar Wolfgang Greiner, München. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Alle in SkiPresse veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Ge­ nehmigung des Herausgebers erlaubt. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. Für Preis-, Datums- und Produktangaben keine Gewähr. SkiPresse wird online unter www.skipresse.de auch als Plattform-übergreifende App angeboten. SkiPresse, www.skipresse.de und die denkbar übernehmen keinerlei Haftung für die im Magazin oder im Internet angegebenen Links. Sollten diese gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen, ist die denkbar nicht verantwortlich, sondern die Urheber der jeweils verlinkten Seite. SkiPresse ist ein geschützter Titel von die denkbar Wolfgang Greiner. © 2020 die denkbar.

November 2020

DAS KOSTENLOSE WINTERSPORTMAGAZIN

WINTER UND CORONA PISTENKLASSIKER SKI THE EAST KARWENDEL

SkiPresse (Print) wird einmal pro Jahr in Deutschland, Österreich und Südtirol kostenfrei ausschließlich über den ausgewählten Sportfachhandel, Hotels, Tourismuspartner und Fitnessstudios vertrieben.

PRODUKTION die denkbar, München

Ebenfalls bei die denkbar erscheint das Reise-eMagazin RoadTrip. Mehr Informationen unter www.roadtrip.cc. Instagram: @roadtrip_mag

DRUCK Westermann Druck GmbH, D-Braunschweig

Das SkiPresse ePaper ist kostenfrei erhältlich auf www.skipresse.de und www.issuu.com

DSV skiTEST ÜBERSICHT TOURENSKI HINTER DEN KULISSEN: ISCHGL, ELAN

WINTER

2020/21 1

SkiPresse auf Facebook: www.facebook.com/SkiPresse

TITEL: Fahrer Marvin Kärle, Foto © Ma.Fia.Photography

HELLYHANSEN.COM

WATERPROOF. BREATHABLE. RESPONSIBLE.

The Odin Mountain Infinity Shell Jacket is built with LIFA INFINITY PRO™, the next level of responsible waterproof/breathable technology with no added chemical treatments. Developed for ski touring in the most extreme conditions, it’s professional grade, responsibly made.

AURÉLIEN DUCROZ / PROFESSIONAL SKIER

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PRODUKT NEWS WARREN MILLER

Der aktuelle Warren Miller Skifilm steht erstmals digital zum Anschauen im eigenen Wohnzimmer bereit. „Future Retro“ heißt der 71. Streifen aus der amerikanischen Kultfilmreihe. Das „Warren Miller Home Kino Event“ startet am 14. Dezember 2020. Wer auf der Website warrenmiller.eu ein Ticket zum Preis von 14,99 Euro bucht, kann den mitreißenden Skifilm am 14. Dezember oder an einem der folgenden sechs Tage jederzeit einmalig anschauen. „Weil Skifahrer und Snowboarder wegen der Corona-Pandemie leider nicht wie sonst zu uns in die Kinos kommen können, kommen wir mit dem Warren Miller Film zu ihnen“, erklärt Tournee-Veranstalter Armin Blöchl. Mit an Bord sind das Utah Office of Tourism Germany & Switzerland und der Heliski-Spezialreiseveranstalter Travelzone, der unter den Warren Miller-Fans eine Heliskireise verlost. „Future Retro“ begeistert mit atemberaubenden Action-Aufnahmen, gigantischen Landschaften, coolen Athletinnen und Athleten sowie generationenübergreifende Stories. Der Film schlägt die Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft des Skifahrens und Snowboardens. Gedreht wurde in Alaska, Utah, Montana, Vermont, Island, der Antarktis und in der Schweiz. Dort entdecken die jungen Skifahrerinnen Lexi duPont und Amie Engerbretson die tief verwurzelte Skikultur der Schweizer. Die Freeskier Baker Boyd und Victor Major zeigen spektakuläre Runs von mystischen Gipfeln in Island. Das Trio der Weltklasse-Snowboarder Elena Hight, Danny Davis und Nick Russell erlebt Abenteuer in der Antarktis. Außerdem im 71. Warren Miller Film: Skilegenden wie Scot Schmidt und die Egan-Brüder sowie Szenen vom Ski Weltcup in Killington und atemberaubendes BigMountain-Skiing in Alaska. 

www.warrenmiller.eu

TRUETAPE

TAPES ZUR SELBSTANWENDUNG Truetape sind praktische vorgeschnittene Kinesio- und Crosstapes zur Selbstanwendung. Auch wenn man bei Beschwerden immer erst einen Arzt konsultieren sollte, kann man mit der professionellen Step-by-Step-Anleitungsplattform von Truetape jederzeit auch selbst die unterstützenden Klebestreifen am Körper anbringen. Truetape wird für eine Vielzahl an Alltagsbeschwerden, Sportverletzungen und Überlastungserscheinungen eingesetzt. Es kann unter anderem bei Muskelverspannungen, Entzündungen, Sehnenreizungen, Schwellungen, Schmerz- und Triggerpunkten und mehr angewendet werden. Konkrete Anwendungsbeispiele sind der Tennisarm, das Läuferknie oder Nackenverspannungen. Führende Sportmediziner und ausgewählte Athleten und Teams, darunter zum Beispiel auch Felix Neureuther oder der Swiss Ski Verband, sind bereits Teil der Truetape Familie und repräsentieren die Produkte offiziell. Der Preis: Ab 5,95 Euro für 6 Kinesiostreifen à 25 cm x 5 cm oder ab 6,95 Euro für 42 medikamentenfreie Crosstapes (Größe small).  www.truetape.de

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© High Mind Studios

FUTURE RETRO FÜR ZUHAUSE


BERGANS OF NORWAY

HIGHTECH-WINTERPARKA Extrem warm, nachhaltig – und derselbe coole Look für Frau und Mann: Der Oslo Unisex Down Parka ist eine HightechWinterjacke, die mit 100% recycelter Daune gefüllt ist. Wasserabweisendes, atmungsaktives Bergans Element Active bedeckt Kapuze, Schultern und Oberkörper sowie den Rücken von der Taille abwärts. Auf den Schultern wird die Daune von einer zusätzlichen, synthetischen Isolationsschicht, der PrimaLoft® Gold Insulation mit Cross Core, geschützt. Der Grund: Die Schultern sind besonders stark Regen und Schneefall ausgesetzt und die PrimaLoft®-Füllung fällt bei Nässe nicht zusammen. Die Materialkombination und der lange Schnitt machen den Parka zu einem extrem warmen Kleidungsstück, ohne das man im Winter nicht mehr aus dem Haus möchte. Der Parka ist Teil der modisch-funktionalen Oslo-Kollektion von Bergans, bei der besonderer Wert auf den Einsatz nachhaltiger Materialien und Produktionsprozesse gelegt wird. Preislich liegt der Oslo Unisex Down Parka von Bergans of Norway bei 450 Euro (UVP).  bergans.no

SKOTTI

EINFACH ÜBERALL GRILLEN Grillen wo und wann man möchte. Mit SKOTTI, dem ersten zerlegbaren Gasgrill der Welt, gilt das jetzt auch für alle Wintersportler und Bergfans. Der praktische Grill wiegt nur rund 3 kg und passt dank seines Stecksystems in fast jeden Rucksack. Seine robusten Einzelteile sind aus langlebigem Edelstahl gefertigt, mit wenigen Handgriffen werden sie zum fertigen Grill zusammengesteckt. Ein drehbarer Regulator am Gasschlauch steuert die Gaszufuhr und damit die Temperatur auf dem 3 mm dicken Grillrost. Der bietet mit 30 cm x 21 cm ausreichend Platz für eine Gruppe hungriger Skifahrer. Ist die Gaszufuhr wieder abgedreht, kühlt SKOTTI innerhalb weniger Minuten so weit ab, dass er auseinandergenommen und in seiner Tasche aus abwaschbarer Plane verstaut werden kann. Zurück in den Rucksack und fertig! Am einfachsten und umweltfreundlichsten funktioniert der kleine mobile Grill mit Gas, ihm kann aber ebenso mit Kohle eingeheizt oder sein Korpus als kleine Feuerschale genutzt werden. SKOTTI ist so gebaut, dass er ein Leben lang hält. Und geht im Gelände doch mal eines der neun Teile verloren, bietet der Hersteller Ersatz. SKOTTI kostet inklusive Grill, Schneidebrett, Grillzange und Gaskartusche 225 Euro (UVP). Weitere Informationen zum Grill und praktischem Zubehör unter:  www.skotti-grill.eu

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PRODUKT NEWS THULE

MIT ROUNDTRIP SICHER AUF REISE Als winterliches Pendant zur gleichnamigen Gepäckserie für Radfahrer bietet die schwedische Marke Thule mit RoundTrip auch eine spezielle Serie für Skifahrer an. Sie umfasst eine geräumige Skitasche und zwei unterschiedlich große Boot Backpacks für die Skistiefel. Der Thule RoundTrip Ski Bag hat Platz für ein Paar Alpinski oder zwei Paar Langlaufski bis 193 cm Länge. Im Innenfach sind gut gepolsterte Innenhüllen, die dafür sorgen, dass die Ski nicht zerkratzt oder anderweitig beschädigt werden. Ein weiteres separates Innenfach schützt die Skistöcke. Mit den außen angebrachten Kompressionsgurten bleibt der Inhalt immer an seinem Platz und verrutscht nicht. Besonderer Clou: Der S-förmige Reißverschluss an der Skitasche erleichtert das Be- und Entladen, da man nie die ganze Tasche öffnen muss, um nur kurz hineinzusehen oder etwas dazuzupacken. Ergänzt wird die Skitasche durch zwei unterschiedliche Stiefeltaschen. Zur Auswahl stehen der Thule RoundTrip Boot Backpack mit 60 Litern Volumen und dessen „kleiner Bruder“ mit 45 Litern. Beim großen Rucksack werden die Skisteifel von hinten in den Rucksack geladen. Feuchtigkeit oder Wasser an den Stiefeln wird durch Drainagen nach außen geleitet. Die Klappe des Stiefelfaches kann beim An- und Ausziehen als Standunterlage genutzt werden, damit die Socken trocken bleiben bzw. nicht schmutzig werden. In das große obere Fach passt der Skihelm, darauf befindet sich das bruchfeste SafeZone Fach für Goggle, Sonnenbrille, iPhone oder andere empfindliche Sachen. Zusätzlich gibt es zwei Seitentaschen. An den externen Befestigungsgurten kann man Ski, Snowboard, Stöcke, Helm oder Kleidungsstücke befestigen.

Während der kleinere Boot Backpack mit 45 Litern Volumen ebenfalls das Stiefelfach an der Rückseite mit Wasserdrainage hat, dessen Klappe als Standfläche beim An- und Ausziehen benutzt werden kann, gibt es aufgrund des geringeren Volumens ein paar Unterschiede zum größeren Modell. So hat er zwar auch eine gepolsterte Tasche für Goggle, Sonnenbrille, iPhone oder andere kleine Gegenstände, dafür aber nur eine zusätzliche Seitentasche. Auf das Befestigen von Ski oder Snowboard muss man verzichten, Befestigungsschlaufen für den Helm oder die Jacke sind außen am Rucksack aber vorhanden. Alle drei Taschen haben Reißverschlüsse, die mit separat erhältlichen Schlössern gesichert werden können. Selbstverständlich sind der Ski Bag und die Boot Backpacks mit gut gepolsterten, bequemen Tragegurten ausgestattet. Der Thule RoundTrip Ski Bag und der RoundTrip Boot Backpack 60 L kosten rund 98 Euro (UVP), der RoundTrip Boot Backpack 45 L ist für 78 Euro (UVP) erhältlich. 

www.thule.com

ODLO

STRICKJACKE MIT VOLLER OUTDOORFUNKTION Mit der Blackcomb Futureknit 3L Jacket bringt Odlo eine Revolution in der Bekleidungstechnik: eine gestrickten Membranjacke. Sie ist wind- und wasserdicht sowie atmungsaktiv, wie man es von konventionellen Outdoor-Jacken kennt, hat aber eine gestrickte, nahtlose Konstruktion, die die unterschiedlichen Temperaturzonen des menschlichen Körpers berücksichtigt. Die komfortable 3-Lagen-Jacke mit viel Stretch setzt auch ökologisch einen neuen Maßstab: Jedes Teilelement wird passgenau gestrickt, wodurch so gut wie keine Schnittabfälle übrig bleiben, was wiederum gut für die Umwelt ist. Statt Klett befindet sich am Ärmelabschluss ein neuartiges Fixiersystem mit kleinen Kunststoff-Noppen. Es ist einfach zu bedienen und hält sicher. Preis: 449,95 Euro (UVP)  www.odlo.com

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ELAN

HOCHSPORTLICHER KURVENKÜNSTLER Der SCX Fusion X ist Elans „Neuer“ im Race-Segment und nimmt laut Hersteller kurze sowie lange Kurven mit Präzision und Leichtigkeit. Der Ski soll gerade die Skifahrer ansprechen, die ihrem Material nichts anderes als die allerhöchste Performance abverlangen – und das in jedem Radienbereich. Vom knackigen Slalomturn bis hin zu langen, schnellen Carvingschwüngen ist der Ski bereit für abwechslungsreiche Runs, die Kombinationen jeglicher Radien- und Geschwindigkeitsbereiche erlauben. Möglich macht das die Arrow Technologie, kombiniert mit einem aggressiven Sidecut, RST-Seitenwangen, doppelten Titan-Layern und dem neuen R² FRAME Woodcore. Das in die Fusions-X-Bindung integrierte Power Rebound System ist ein weiteres wichtiges Element für die außergewöhnliche Leistung dieses Skis. Den SCX Fusion X gibt es in den Längen 168, 174, 174 und 180 cm. Preis: 949,95 Euro (UVP).  www.elanskis.com

REUSCH

„Im Winter fahre ich gerne Ski, am liebsten bergab.

NEUE RECYCLINGKOLLEKTION

Aber das bedeutet auch oft: hochlaufen. Besonders

Die Reusch Handschuhkollektion für diesen Winter besteht bereits zu über 25% aus Modellen mit recycelten Materialien sowie zu 10% aus komplett PFC-freien Produkten. Diesen Ansatz will Reusch in Zukunft weiter intensivieren und stellt nun die neue mo:re Linie vor. Das erste Modell heißt „Explorer“ und kommt in drei unterschiedlichen Ausführungen als Finger- oder Lobster-Variante und als Fäustling. Gemeinsam haben alle Versionen das PFC-freie, robuste 3-Lagen Softshell-Obermaterial, das PFC- und chromfreie Leder, eine zu 100 % aus Recyclingmaterial bestehende, PFC-freie Membrane, die ebenfalls zu 100 % aus Recyclingmaterial bestehende und biologisch abbaubare PrimaLoft® Silver Bio™ Isolation sowie das zu 85% aus Recyclingmaterial bestehende Innenfutter. Die Handschuhe sind sehr warm, wasserdicht und robust – so, wie man es von Reusch erwartet, nur um einiges besser für die Umwelt. Die Preise für den Explorer beginnen bei rund 150 Euro (UVP).  www.reusch.com

genieße ich die Momente oben am Gipfel mit meinen Freunden, während wir darauf warten, dass die Hänge auffirnen. Durch meine Outdoor-Aktivitäten tanke ich frische Luft und gewinne an Weitblick dazu.” BEN REUTER, SCHNEEFORSCHER UND BERGFÜHRER MIT DEM FREERIDER PRO 34+

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PRODUKT NEWS SUPERFOOD FACTORY

DEUTER

GESCHMACKVOLLE STÄRKUNG FÜR STIMMUNG UND SYSTEM Jeden Tag ein kleines bisschen „Super” fühlen, das ist die Mission des jungen StartUps Superfood Factory aus München. Super fit, super entspannt, super gut gelaunt – etwas, das gerade zurzeit ziemlich wichtig sein kann. Mit den Kräften ausgewählter Superfoods stärken die Super-Shots das Immunsystem und liefern eine simple Lösung für alle, die sich täglich mit hilfreichen Nährstoffen, vegan, kalorienarm und ohne Zuckerzusatz in wenigen Schlucken versorgen möchten. Die SuperShots kommen im praktischen 60 ml Glasfläschchen und kosten gut verträgliche 1,99 Euro (UVP).  www.superfoodfactory.com

HOUDINI

NACHHALTIG UND SELBSTLOS Das Mono Air Houdi von Houdini mit Polartec® Power Air™ ist gleich mehrfach nachhaltig, denn die glatte, reibungsarme Oberfläche punktet durch eine lange Lebensdauer, außerdem besteht der Stoff zu 73% aus recycelten PETFlaschen, wird nur aus einem Garn gefertigt und kann selbst wieder recycelt werden. Auch verliert er messbar mindestens fünfmal weniger Mikrofasern als andere hochwertige Midlayer-Textilien. Mit seiner schlanken und elastischen Passform, einer enganliegenden Kapuze mit hohem Kragen und verlängerten Ärmeln mit Daumenschlaufen eignet sich das Mono Air Houdi als perfekter Midlayer oder bei wärmeren Temperaturen als Außenjacke. Erhältlich für Damen und Herren für 200 Euro (UVP). Ach ja, und der Mono Air Houdi ist nicht nur bequem und nachhaltig: Houdini und Polartec haben sich mit dem Kapuzenpulli auch dazu entschlossen, ihr Knowhow öffentlich zur Verfügung zu stellen. Der gesamte Entwicklungsprozess ist als Open Source im Netz veröffentlicht, damit auch andere Hersteller ökologischer produzieren können.  houdinisportswear.com

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PRAKTISCHE REISETASCHE MIT ROLLEN UND NFC-CHIP Der praktische AViANT Duffel Pro Movo hat zwei Rollen und lässt sich mit dem leichten, herausziehbaren Griff bequem schieben oder ziehen. Das Hauptfach kann komplett aufgeklappt werden, was einen ausgezeichneten Überblick bietet und das Ein und Auspacken erleichtert. Die beiden größeren Modelle (Duffel Pro Movo 60 und 90) lassen sich dank des verstaubaren Contact Rückensystems ganz bequem auf den Schultern tragen. Die kleinste Größe (Duffel Pro Movo 36) ist handgepäcktauglich, sollte in absehbarer Zeit doch wieder einmal eine Flugreise auf dem Programm stehen. Alle Modelle sind frei von PFC und mit einem NFCChip ausgestattet, auf dem nicht nur Produktinformationen gespeichert sind, sondern der auch bei Verlust helfen kann, dass das Gepäck wieder zu Besitzer oder Besitzerin zurückfindet. Hierfür muss man es lediglich registrieren, was Deuter sogar mit einem kleinen Geschenk honoriert. Liest man den Chip mit einem kompatiblen Smartphone aus, kann man neben den Produktdaten und Informationen zum Besitzer auch Produktbewertungen nachlesen oder den Hersteller kontaktieren. Der Deuter AViANT Duffel Pro Movo kostet je nach Größe zwischen 169,95 und 249,95 Euro und ist in drei Farben erhältlich.  www.deuter.com


ORTOVOX

POC

DER SKITOURENRUCKSACK FÜR ALLE FÄLLE

DER OPTIMIERTE ALLMOUNTAIN-KLASSIKER

Der Haute Route von Ortovox ist ein vielseitiger, technischer und bequemer Skitourenrucksack für Mehrtagestouren. Der neue Rucksack mit 40 Litern hat innenliegende Hüftflossen und ein spezielles Rückensystem mit ergonomischer Passform und S-förmigem Stabilisator, der das Gewicht auch über längere Zeit ausgewogen zwischen Hüfte und Schultern verteilt. Das sorgt für durchgehend optimalen Sitz, auch auf langen Strecken. Das Hauptfach ist von oben und vom Rücken zugänglich. Befestigungsmöglichkeiten für Ski, Seil oder Pickel sind selbstverständlich. Der Haute Route ist auch noch in den Modellversionen 38 S bzw. 30 S erhältlich, die ein verkürztes Rückensystem haben und speziell für kleinere Personen konzipiert sind. Alle Modelle sind PFCfrei. Preis (40 L): 190,- Euro (UVP)  www.ortovox.com

Der Fornix, ein Klassiker von POC, wurde diesen Winter überarbeitet, um den Schutz auf der Piste, im Park oder im Gelände weiter zu verbessern. Der leichte, gut belüftete Helm verfügt über eine optimierte Innenauskleidung mit erweiterter PCSchale und Aramidverstärkungen, um die strukturelle Stabilität zu erhöhen. Die Belüftungskanäle wurden für einen nahtlosen Sitz mit einer POC-Goggle entworfen und ebenfalls optimiert. Belüftung und Passform sind vollständig einstellbar, wodurch eine optimale Temperatur- und Passformkontrolle möglich ist. Der Helm ist mit der POC Silikonpolstertechnologie SPIN (Shearing Pad INSide) ausgestattet, ein fester Brillenclip sorgt für zusätzliche Sicherheit. Erhältlich in sieben Farben für 180 Euro (UVP).  pocsports.com

ISCHGL OPENING

Schneegarantie 100% sorgenfreier Urlaub


PRODUKT NEWS ELHO

DIE AUFERSTEHUNG DES NEONFARBENEN OVERALLS Grell gleißt es im galaktischen Dunkel. Im roten Mondstaub stehen drei Kosmonauten in neonfarbenen Outfits. Ein Déjavu? Eine Auferstehung? Eine gefühlte Ewigkeit war die Marke elho vom Markt verschwunden. Wer alt genug ist, erinnert sich an die 1980er, als Neonfarben, Nenas Luftballons und das Nightmare on Elm Street mega angesagt waren. Nun, elho ist zurück, und mit der Marke auch eine neue elho 1989 Heritage Kollektion. Wie es dazu kam? 2018 flog eine Gruppe guter Freunde gemeinsam zum Skifahren in die kanadischen Rockies. Einer der Freunde hatte eine 32 Jahre alte elho Jacke dabei. Das leicht abgenutze Teil schickte die anderen unmittelbar auf eine mentale Reise in die Vergangenheit. Auch wurden sie in den Bergen Kanadas immer wieder von Skifahrern aus Amerika, Japan, China und Neuseeland auf die Jacke angesprochen. elho Freestyle kannte einfach jeder. Wieder zuhausen in Deutschland,

recherchierten die Jungs und sicherten sich die weltweite Markenlizenz. Die Mission „Relaunch“ war geboren. Die Originalschnitte wurden in mühevoller Kleinarbeit digitalisiert. Die neuen elho-Designer überarbeiteten Passform, Materialen und Verarbeitung und optimierten sie für die Kunden von heute. Die Vorlagen wurden so wenig wie möglich verändert, denn die Strahlkraft und Energie der Kollektionen von damals sollte auf keinen Fall verloren gehen. Als Artikelbezeichnungen wählten die Designer die Originalnamen von 1989: Vom Ski-Overall „Les Gets“ bis zur Beanie „La Grave“. Der Overall ist dabei das Highlight der Heritage Kollektion. Verfügbar als Damen- und Herrenmodell, bietet der neue wasserdichte, winddichte und atmungsaktive Overall das Look und Feel aus den 80ern in einem modernen Funktionskleidungsstück. Die wenigsten wissen übrigens, dass die Marke elho eine beeindruckende Historie hat: 1948 gegründet, Patent für die ersten Jet Pants, erste Daunenkollektion auf dem deutschen Markt, zweimal offizieller Ausrüster olympischer Winterspiele.

elho 1988 (links) - elho 2020 (rechts)

Zum Marken-Relaunch gibt es nun zunächst eine limitierte Edition mit 15 Produkten für Piste und Straße. Die weltweiten Lizenzrechte sind gesichert, und wenn die HeritageKollektion ankommt, ist eine schrittweise Expansion der Marke geplant.  elho.de

KOMPERDELL

FAST UNSICHTBAR GESCHÜTZT So stylisch und bequem war Schutz wahrscheinlich noch nie. Der neue, 30% leichtere Cross Flex Protektor macht das lässige Hoody Shirt von Komperdell extrem flexibel, ohne dabei einen Kompromiss bei der Sicherheit einzugehen. Das Oberteil aus extrem weichem Fleece ist angenehm zu tragen und die Dual-Density Schäume des Protektors am Rücken schmiegen sich beim Tragen durch die Körperwärme an die Wirbelsäule an. Der stufenlos verstellbare, innenliegende Nierengurt gewährt optimale Passform und besseren Halt. Durch den Frontreißverschluss lässt sich das Hoody Shirt schnell an- und ausziehen und bietet Sicherheit zum Wohlfühlen.  www.komperdell.com

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VERLOSUNGEN

MITMACHEN & GEWINNEN! Nur wer mitmacht, kann gewinnen: Eine eMail an gewinne@skipresse.de mit dem jeweiligen Betreff reicht. Einsendeschluss für alle Gewinnspiele ist der 30.11.2020. Die Gewinner werden per Zufallsgenerator aus allen Einsendungen zum jeweiligen Produkt gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Detailliertere Produktinfos auf www.skipresse.de.

2) Je einen Deuter Freerider Pro für Damen und Herren. Der neue Rucksack ohne schädliches PFC bietet jede Menge Platz, viele Befestigungsmöglichkeiten und ein Rolltop für zusätzliche 10 Liter Volumen. Der Wert pro Rucksack: 179,95 Euro. Betreff: „Deuter Freerider Pro“

1) 20 Tickets für für den digitalen Zugang zum neuen Film „Future Retro“. Die Gewinner erhalten einen Code, mit dem sie auf www.warrenmiller.eu das Ticket herunterladen und den Film einmalig zwischen 14. und 20. Dezember online ansehen können. Wert pro Ticket: 14,99 Euro. Betreff: „Warren Miller“

3) 1 x Thule Upslope 35L (ohne Lawineneinheit). Der komfortable Rucksack hat ein gesondertes Fach für die Lawinenrettungsausrüstung und bietet optional die Möglichkeit, mit dem Mammut Removable Airbag System 3.0 verwendet zu werden. Wert: 233,90 Euro. Betreff: „Thule Upslope“

4) 3x SKOTTI, der Gasgrill für unterwegs. Damit kann man so gut wie immer und überall grillen, denn SKOTTI passt in jeden Rucksack und ist auch im Winter mit wenigen Handgriffen einsatzbereit. Wert: 225 Euro. Betreff: „SKOTTI“

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AUSPROBIERT

AUSPROBIERT

AKTUELLE PRODUKTE, DIE UNSERE REDAKTION BEREITS ENDE LETZTER SAISON MIT AUF DEN BERG NEHMEN KONNTE. UNSER „AUSPROBIERT“ UNTERLIEGT KEINEN GENORMTEN VORGABEN ODER TESTBEDINGUNGEN, SONDERN ZEIGT LEDIGLICH UNSERE GANZ PERSÖNLICHEN ERFAHRUNGEN BEIM GEBRAUCH AUF ODER ABSEITS DER PISTE. DIESES MAL GING ES WENIGER UM EIN PRODUKT, SONDERN UM EINE NEUE TECHNOLOGIE...

Helly Hansen LIFA INFINITY PRO™ UMWELTFREUNDLICH, WASSERDICHT UND ATMUNGSAKTIV

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sich in der Vergangenheit erfolgreich allen Vergleichen mit anderen wasserdichten/atmungsaktiven Technologien stellen konnte. Mit Lifa Infinity Pro™ bringen die Norweger nun eine Technologie, die neben ebenbürtiger Atmungsaktivität und Robustheit auch einen dauerhaften wasserabweisenden Schutz bietet, der allerdings niemals chemisch nachimprägniert werden muss. Sprich: Lifa Infinity Pro™ ist und bleibt wasserdicht. Und das ist nicht das einzig umweltbewusste an dem neuen Material: Lifa®-Fasern belasten die Umwelt außerdem um 16% weniger als herkömmlicher Polyester und in der Produktion wird einiges an CO 2 eingespart. Außerdem werden bereits die Fasern unauslöslich spinndüsengefärbt, sprich kein Bekleidungsstück aus Lifa Infinity Pro™ wird später noch einmal nachgefärbt, wodurch schädliches Abwasser vermieden wird. Die neue Technologie kommt zur Einführung diesen Winter in der Elevation Infinity Shell Jacket, Teil der ULLR-Kollektion, die für Freeride-Fahrer entwickelt wurde, und in der Odin Mountain Infinity Shell Jacket (Bild rechts), Teil der für Backcountry-Skitouren entwickelten Odin-Kollektion, zum Einsatz. Leider ist in der ersten Saison noch kein Damenprodukt verfügbar. Auch eine Hose sucht man in der Kollektion derzeit noch vergebens. Helly Hansen überließ der SkiPresse eine Odin Mountain Infinity Shell Jacket, damit wir uns ein Bild machen konnten. WASSERDICHT? Erste Priorität hatte für uns tatsächlich, herauszufinden, wie wasserdicht die Jacke ist. Dafür ging es mangels Regen in der Testphase als erstes – ganz unkonventionell – in die Wanne. T-Shirt, Midlayer, Odin Mountain Infinity Shell Jacket, so der menschliche Versuchsaufbau für 15 Minuten bei lau-kaltem Wasser unter der heimischen Dusche. Es ist nicht das erste Mal, dass wir auf diese Art des Testens zurückgreifen. Sicherlich nicht wissenschaftlich einwandfrei, doch das hier ist SkiPresse Ausprobiert! Und hier machen wir, was wir für richtig halten. Mit etwas Übung ist der Duschversuch durchaus aufschlussreich. Die allerersten Versuche vor einigen Jahren resultierten noch darin, dass die getesteten Jacken zwar dicht gewesen wären, doch der Duschstrahl schaffte es immer wieder über Ärmel oder Hals ins Innere. Nicht so dieses Mal. Der 15-Minuten-Heimtest mag nicht allzu viel aussagen, doch es ist ein guter Hinweis darauf, dass man im Falle der Odin den Aussagen des Herstellers trauen darf.

Als Helly Hansen vor Jahren die Notwendigkeit einer schweißtransportierenden Basis-Textilschicht für das Wohlergehen von Arbeitern oder Sportlern erkannte, kam es 1970 mit Lifa ® auf den Markt. Seither hat sich die Faser für Funktionsunterwäsche dramatisch weiterentwickelt – allein in den letzten zehn Jahren wurde Lifa® über 50 Mal modifiziert und verbessert.

Für all anderen Funktionseigenschaften – vor allem die Atmungsaktivität – verließen wir die Wanne wieder und gingen in die freie Natur, genauer gesagt in die bayerischen Voralpen rund um den schönen Tegernsee. Doch bevor es bergauf geht, erst einmal zu den Details der Odin Mountain Infinity Shell Jacket.

Nun tritt die Lifa®-Faser erneut ins Rampenlicht: Als Basis für neue, funktionale Oberstoffe. Unter Verwendung der Lifa®-Technologie, die leicht und hydrophob (also wasserabweisend, was den Feuchtigkeitstransport begünstigt) ist, besteht das brandneue Lifa Infinity Pro™ Material aus der neuen Lifa Infinity™ Membran, die eine dauerhaft wasserabweisende Leistung liefert. Durch die Kombination der neuen Membran mit dem hydrophoben Lifa® erfüllt Lifa Infinity Pro™ laut Helly Hansen die extreme Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität der bekannten Helly Tech ® Professional-Konstruktion, die

DESIGN UND FUNKTIONEN? Aus der Schachtel geholt, fallen gleich zwei Dinge auf: Die Odin Mountain Jacket ist vom Gewicht her angenehm leicht, wenn auch nicht die leichteste Skitourenjacke, die wir bisher in den Händen halten durften. Die zweite Auffälligkeit, rein haptisch: Das Material erscheint etwas steif. Dies bestätigt sich beim Anziehen: Die Jacke raschelt – nicht stark, nicht störend, aber sie raschelt. Ein Preis, den wir gerne zahlen, wenn die Umwelt geschont wird. Und das Gewicht? Das mag auf die Austattung zurückzuführen sein: Die


ungefütterte Jacke kommt mit insgesamt sechs Taschen – zwei große Außentaschen an den Seiten (gut platziert, um auch mit Rucksack erreichbar zu bleiben), eine geräumige Brustaußentasche links, eine Brustinnentasche rechts, groß genug für normale Smartphones (alle bisher genannten Taschen mit Reißverschluss), eine Netztasche innen links für Mütze oder leichte Handschuhe (jedoch zu klein für Felle) sowie ein kleine Lasercut-Skipasstasche in der Netztasche. Alle Reißverschlüsse sind wasserdicht, so auch die beiden Belüftungen unter den Armen, die ohne Innennetz auskommen. Die große Kapuze (Helm-kompatibel) kann vertikal und horizontal verstellt werden und hat eine beschichtete, steife, aber form-

bare Krempe. Der Kragen ist sehr hoch und bei geschlossenem Reißverschluss sehr eng am Hals anliegend, was zusätzlichen Windund Wasserschutz garantiert. Ein Highlight ist der bei Skitourenjacken nicht unbedingt selbstverständliche Schneefang. Für alle, die es lieber ohne mögen, ist er abnehmbar. Bemerkenswert ist sein Verschluss: Statt Druckknöpfen oder gar Reißverschluss sind es zwei Metallhaken, die im jeweils gegenüberliegenden „Schneefangflügel“ in fünf unterschiedlichen Positionen eingehakt werden können. Bei Nichtgebrauch wird der Schneefang damit auch sicher am Jackeninneren befestigt, sodass er nicht unkontrolliert herumfliegt. Die Schneefangkonstruktion mag für das subjektiv gefühlte geringe Mehrgewicht sorgen, ein klein wenig vielleicht auch der ebenfalls in der Jacke eingenähte RECCO®-Reflektor. ATMUNGSAKTIVITÄT? Natürlich ist die Odin Mountain Infinity Shell Jacket fürs Tourengehen entwickelt worden. Leider hatten wir im Oktober noch keine echten Skibedingungen und gingen deswegen früh zu Fuß in die Berge rund um den Tegernsee, um bei Morgentemperaturen um 5 Grad ein wenig

ins Schwitzen zu kommen – also so nah wie möglich am eigentlichen Einsatzbereich. Der Vorteil: Je wärmer, desto schwitziger – und desto mehr darf sich das Lifa Infinity Pro™ beweisen. Die gewählten Schichten: Lifa® Unterwäsche, ein leichter Polartec® Fleece und die Odin. Bei anspruchsvoller Steigung durch den leicht dampfigen Wald ließ der Schweiß nicht lange auf sich warten. Der gesamte Aufstieg dauerte 75 Minuten, die letzten 15 bei einsetzendem Sonnenschein und geschätzen 8 bis 10 Grad Lufttemperatur. Die beiden unteren Schichten leiteten verlässlich die Feuchtigkeit von der Haut nach außen. Es entstand keinerlei Feuchtigkeitsstau, im Inneren der Jacke blieb keine Kondensation stehen, was klar darauf hindeutet, dass auch das Lifa Infinity Pro™ seinen Job verlässlich verrichtet hat. Als die Sonne schließlich richtig durch den herbstlichen Nebel stach, war es Zeit, sich einer Lage zu entledigen und schließlich den Heimweg anzutreten.

FAZIT! Die Odin Mountain Infinity Shell Jacket von Helly Hansen kann richtig viel, trägt sich angenehm und schont die Umwelt. Eine Jacke, die man für viele Jahre anschaffen sollte, denn das ist im Sinne des Umweltgedankens und relativiert auch den nicht gerade schnäppchenhaften Kaufpreis von 600,- Euro (UVP). Vergleicht man das mit anderen, ähnlich ausgestatteten und umweltbewusst hergestellten Jacken, ist dies allerdings nicht übertrieben. Immerhin ist die Jacke robust und es enfällt das lästige Nachimprägnieren, was nicht nur Geld spart, sondern ebenfalls gut für die Umwelt ist. Funktioniert Lifa Infinity Pro™? Ja, es funktioniert. Manchmal kann man vielleicht einfach dem Hersteller vertrauen... Nicht umsonst heißt Helly Hansens neue Kampagne für diesen Winter „Trust Takes you Further“.

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© Klemen Razinger

© Klemen Razinger

100% handmade in the Alps 75 JAHRE INNOVATION

SEIT 75 JAHREN WERDEN BEI ELAN IN DEN JULISCHEN ALPEN NICHT NUR SKI PRODUZIERT, SONDERN AUCH DIE WERTE TRADITION, INNOVATION UND HANDWERKSKUNST GEPFLEGT UND IN JEDES EINZELNE PRODUKT MIT EINGEBRACHT. DIE FIRMENGESCHICHTE IST SEIT JEHER GEPRÄGT VON DER VISION, JEDES JAHR NOCH BESSERE PRODUKTE AUF DEN MARKT ZU BRINGEN, JEDOCH NIE DIE EIGENE GESCHICHTE AUS DEN AUGEN ZU VERLIEREN.

© elan

© elan

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Glen Plake © Aljosa Rebolj

Ingemar Stenmark © elan

© Klemen Razinger


1945

hatte Rudi Finžgar die Vision, die besten Ski der Welt zu bauen, um Freunden und seiner Familie noch bessere und dauerhafte Erinnerungen in den Bergen zu ermöglichen. Schließlich lebten viele seiner engsten Mitmenschen den Ski-Lifestyle, der auch ihn stets vorantrieb, seine Vision zu verwirklichen. In den letzten 75 Jahren ist diese Vision Stück für Stück Realität geworden, und noch heute treibt elan die Grenzen der Innovation immer weiter voran. Mittlerweile ist die Firma zu einem weltbekannten Hersteller und Lieferanten von Skiprodukten, Yachten, Sportgeräten und technologisch fortschrittlichen Verbundwerkstoffen herangewachsen und beschäftigt fast 700 Mitarbeiter. „Im Laufe der Jahre hat sich das Skifahren verändert. Alles hat sich den Bedürfnissen moderner Wintersportler angepasst,“ erklärt Leon Korošec, Senior Vice President elan group. „Es werden neue Disziplinen entwickelt, aber der rote Faden bleibt derselbe: die einzigartige Erfahrung in den Bergen, unter der Sonne und im Schnee. Hier werden schöne Erinnerungen mit Familie und Freunden geboren. Diese Gefühle inspirieren die Innovation und Entwicklung unserer Marke. Wir glauben aufrichtig daran, dass jeder ein guter Skifahrer werden kann.“ Dies ist der Grund für die ständigen Bemühungen von elan, neue innovative Produkte zu schaffen. INNOVATION IN DER DNA elan hat bisher als einziges Unternehmen weltweit einen funktionierenden Faltski hergestellt, den Ibex Tactix. Darüber hinaus führte die Marke vor 10 Jahren die AmphibioTechnologie ein, die erste funktionelle Technologie mit separaten, asymmetrischen linken und rechten Skiprofilen. elan erfand auch die Carvingski, die größte Innovation in der Skiindustrie der letzten Jahrzehnte. Heute benutzt praktisch jeder, der Ski fährt, irgendeine Art von elan-Erfindung, um den Skisport zu genießen. elan hat mehr als 300 internationale Auszeichnungen für seine innovativen Produkte und andere Leistungen erhalten. MADE IN THE ALPS Die elan group hat ihren Sitz in Begunje in der slowenischen Region Gorenjska. Bei der Jubiläumsfeier sagte Leon Korošec, Senior Vice President elan group: „Es ist optimal, wenn man alles, was man braucht, direkt vor der Haustür hat. Bei elan wissen wir genau,

dass es wichtig ist, schnell zu reagieren und sich Veränderungen anzupassen.“ Korošec hob die zwei Hauptsäulen des Unternehmens hervor: Zunächst die Marke, die auf Innovation, Qualität und Vertrauen basiert. Und dann die Mitarbeiter, die seit jeher stolz sind, für solch eine innovative und über Sloweniens Grenzen hinaus bekannte Marke zu arbeiten. „elan wurde von unseren Vorfahren und deren Vorfahren aufgebaut, und wir sind heute hier, damit auch die zukünftigen Generationen weitermachen können. Die heutige Zeremonie ist eine Hommage an all unsere Mitarbeiter.“

ELAN STEHT FÜR „ALWAYS GOOD TIMES“ – UND DIE BESTE ZEIT IST DIE, DIE MAN MIT FAMILIE UND FREUNDEN IN DEN BERGEN VERBRINGT. OB MIT KIND UND KEGEL IM LIEBLINGSSKIGEBIET ODER MIT DEN BESTEN KUMPELS IM BACKCOUNTRY – ES SIND IMMER AUSSERGEWÖHNLICHE MOMENTE, WENN MAN DIE ABENTEUER GEMEINSAM ERLEBT.

Die Marke versorgt seit jeher Skifahrer aller Facetten mit optimal auf deren Bedürfnisse abgestimmtem Material. Egal, ob Familien, Freerider oder Topathleten – alle finden im elan-Sortiment den perfekten Ski. Dabei profitiert die slowenische Marke gerade von der Zusammenarbeit mit WeltklasseAthleten – und das bereits seit Generationen. Skilegenden wie Ingemar Stenmark oder Glen Plake geben seit jeher wertvollen Input bei der Entwicklung neuer Modelle. Und auch die Erfahrungen aus Nachwuchsprogrammen spielen eine große Rolle in der Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Grundsätzlich hat sich elan auf die Fahne geschrieben, so viele Menschen wie möglich vom Skisport zu begeistern, egal ob Profi oder Einsteigerin und Einsteiger. Und genau das schwingt im Firmen-Slogan mit: Always Good Times! Und zwar für alle. DAS JUBILÄUMSJAHR 2020 - CORONA ALS GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG? Eigentlich ist ist ein Dreivierteljahrhundert ein Grund, richtig groß zu feiern, doch Corona

machte den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Und so blieb es bei einer internen Feier und einer Pressekonferenz in Begunje im Alpinen Skimuseum von elan, das übrigens für jeden Skifahrer einen Besuch wert ist. Wir nahmen die Situation zum Anlass, dem Geschäftsführer Deutschland und Österreich von elan Central Europe, Marc Hasenstein, ein paar Fragen zur aktuellen Situation zu stellen: SkiPresse: Ist Corona eine Gefahr für die Skiindustrie? Marc Hasenstein: Ohne Zweifel dominieren gerade aktuell die wirtschaftlichen und medizinischen Herausforderungen unser Denken und Handeln. Vielleicht findet gerade deshalb vielfach ein Umdenken statt, das zum Ziel hat, mit der Situation umzugehen. Das fordert und fördert unsere Kreativität und unseren Mut. Outdoor-Sportarten erreichen und unterstützen Menschen auf emotionaler Ebene. Das macht sich insbesondere in der aktuellen Pandemie bemerkbar. Wintersport ist Outdoorsport und gehört damit nicht zu den eigentlichen Risikosportarten für COVID-19. Mit dem Sport verbundene Ansammlungen beim Après-Ski, in Skischulen, in Unterkünften, bei Veranstaltungen und beim Transport sind die zu lösenden Herausforderungen. Eigenverantwortliches Verhalten, Beschränkungen und neue Organisationsformen werden unabdingbar sein. Gemeinsam müssen wir den Menschen die nötige Ernsthaftigkeit im Umgang mit COVID-19 vermitteln, ohne ihnen den Spaß am Skifahren zu nehmen. Mit den entsprechenden Maßnahmen und entsprechenden Schneeverhältnissen kann die Saison durchaus noch gut werden. SkiPresse: Konzentriert sich elan gerade mit Blick auf eventuelle Sperrungen von Liften und Gondeln in Zukunft mehr auf Tourenski? Marc Hasenstein: Schon vor Corona haben wir uns dem Thema intensiv gewidmet. Der Trend zum Skitourengehen und Freeriden hat ja bereits lange vor Corona begonnen. Die Zuwächse in diesem Marktsegment sprechen eine deutliche Sprache. Wir haben mit unseren Ripstick- und IbexLinien ein breitgefächertes Angebot, das vom Skitouren-Einsteiger bis hin zum BigMountain-Experten alle Bedürfnisse des Marktes abdeckt. Am besten, man überzeugt sich bei einer der vielzähligen On-Snow Testveranstaltungen selbst, welches Elan Modell zu einem passt. Alle Infos zu den Terminen gibt es unter www.elanskis.com. ■


AUS DEN SKIGEBIETEN TIROLER ZUGSPITZ ARENA

SIEBEN GEBIETE FÜR VIEL ABWECHSLUNG UND ABSTAND

© TVB Osttirol-Armin Zlöbl © TVB Osttirol/BergimBild

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@ Tiroler Zugspitz Arena-Christoph Jorda

Sieben charmante Skigebiete bringen den Gast in der Tiroler Zugspitz Arena weit weg vom Massentourismus. 56 Bergbahnen und 142 Pistenkilometer klingen dabei nicht nach einem Rekord, dennoch hat man hier immer ausreichend Abstand. Die ganz Schlauen sehen sich am Morgen durch die Webcam an, wo am wenigsten los ist. Denn die Wege sind kurz, und mit der Top Snow Card hat man stets die freie Wahl. Bei den Ehrwalder Almbahnen und den Ehrwalder Wettersteinbahnen stehen Spaß und Abwechslung im Vordergrund. Die beiden zertifizierten Familien-Skigebiete sind u. a. mit Family Park, Snowcastle, Lernparcours mit Hinderniswald und KidsNaturhalfpipe ausgestattet. Die Toplage an den Westwänden des Wettersteinmassivs sorgt in beiden Skigebieten für Sonne satt. Im benachbarten Biberwier vergnügen sich kleine und große Cruiser auf den zwölf Kilometern Abfahrten am Marienberg. 60 % der Pisten dort sind blau. Gegenüber in Lermoos, am Grubigstein, finden dagegen auch Freunde von steileren

Pisten und erfahrene Tiefschneetaucher ideales Terrain. Auf Anfänger wartet hier mit der knapp zehn Kilometer langen Blueline XXL eine der längsten blauen Pisten Österreichs. Keine halbe Autostunde vom Autobahnende der A7 am Füssener Grenztunnel entfernt locken die durch eine Skischaukel verbundenen Skigebiete Berwang und Bichlbach mit 36 Kilometern an vorwiegend leichten und mittelschweren Pisten. Richtig nostalgisch wird es dann am Karlift in Heiterwang. Der 730 Meter lange Schlepplift ist vor allem bei Anfängern beliebt.  www.zugspitzarena.com

OSTTIROL

FREIRAUM, NICHT NUR FÜR FREERIDER Wer hätte gedacht, dass eine Tourismusregion einmal stolz darauf sein würde, den Massentourismus verschlafen zu haben. Nun, Corona schreibt die Regeln neu, und deswegen nutzt Osttirol nun den potentiellen Nachteil zum Vorteil: Die Bergregion südlich des Alpenhauptkamms ist echt, wahrhaft und ursprünglich geblieben, die Skigebiete sind beschaulich und doch hochmodern und bieten mehr Freiraum als anderswo. Nirgendwo sonst in den Alpen, so der Tourimusverband Osttirol, hat ein Skifahrer im Schnitt zehntausend Quadratmeter Skipiste für sich alleine. Das ist rund hundert Mal so viel Platz wie in so manchem bekannten Megaresort. Dass dafür die Anreise für manche Gäste etwas länger ist, wird nicht nur durch Platz auf den Pisten, sondern auch durch kurze Wege vor Ort und freie Parkplätze an den Liften aufgewogen. Ohne den Ansturm von Reisebussen und Tagesgästen stehen die 150 Pistenkilometer – verteilt auf sieben weitläufige Skigebiete – exklusiv den Osttirol-Urlaubern und Einheimischen zur Verfügung. Immer im Hintergrund: 266 Dreitausender – inklusive der beiden Osttiroler Charakterköpfe Großglockner und Großvenediger. Absolute Highlights: Die Adlerlounge im Großglockner Resort Kals/Matrei mit 360-Grad-Blick auf über 60 Dreitausender; oder das Skizentrum St. Jakob mit leichtem Powder, den man so sonst nur aus Nordamerika kennt; oder aber die zertifizierten Familienskigebiete von Sillian und Lienz. Und das ist noch lange nicht alles...  www.osttirol.com


© Tourismus Information Kühtai

@ StorytellerLabs EGGENTAL

SKIFAHREN IM SCHATTEN DES ROSENGARTENS Die beiden Dolomiti Superski-Gebiete Obereggen-Ski Center Latemar (1.550-2.500 m) und Carezza Dolomites (1.1702.337 m) bieten insgesamt rund 90 Kilometer bestens gepflegte Pisten, top-moderne sowie umweltfreundliche Liftanlagen und 100-prozentige Schneesicherheit ab Anfang Dezember. Während das Obereggen-Ski Center Latemar mit Genuss und Architektur auf der Piste sowie sportlichen Abfahrten punktet, positioniert sich Carezza Dolomites als Familienskigebiet mit vielen Angeboten für die Kleinen und Kleinsten. Ein Highlight: Die neue Kabinenbahn König Laurin am Rosengarten mit unterirdischer Bergstation. Ab Mitte Dezember pendeln Skibusse zwischen beiden Skigebieten, so dass ein Wechsel problemlos möglich ist. Die Skisaison geht im Eggental bis in den April hinein. Carezza Dolomites ist übrigens das erste italienische Skigebiet und das erste privat geführte Skigebiet weltweit, das dem Klimaneutralitätsbündnis 2025 beigetreten ist. Damit soll der CO2-Fußabdruck innerhalb von maximal drei Jahren klimaneutral werden. 

www.eggental.com

KÜHTAI

NEUE 6ER-SESSELBAHN Im Skigebiet Kühtai auf 2.020 Metern Höhe liegen die Pisten vor der Hoteltüre. Als höchstgelegener Ski-Weltcup-Ort Österreichs lädt das Resort seine Gäste ab dem 27. November zum Start in den Winter. Schneesicherheit bis Mitte April macht das sympathische, überschaubare Skigebiet zum perfekten Urlaubsziel. 12 Seilbahnanlagen erschließen die breiten Pisten von Kühtai. Auf den 48 Pistenkilometern kommen alle Wintersportler auf ihre Kosten – leichte Abfahrten für Familien, mittelschwere und schwere Abfahrten für genussorientierte ebenso wie sportlich ambitionierte Ski-Fans stehen zur Verfügung. Neben einer 8er-Gondelbahn sind es Sessel- und Schlepplifte, deren Pisten fast alle direkt ins Tal führen. Ganz neu in diesem Winter ist die 6erGaisKogel-Sesselbahn, die einen Schlepplift ersetzt und die Gäste in nur vier Minuten äußerst komfortabel auf beheizten Sitzen auf über 2.300 Meter Seehöhe bringt. Urlaubsgäste profitieren von den vielen Zugängen ins Skigebiet ganz besonders, denn in Kühtai lautet die Devise Ski-in/Ski-out: Das Auto bleibt stehen, denn von jedem Hotel aus geht es in wenigen Schritten zum Lifteinstieg oder direkt auf die Piste. Und natürlich ist das Gebiet auch ein besonderer Tipp für Freerider.  www.kuehtai.info

SKI WM 2025

SAALBACH IST BEREIT Unter normalen Umständen wäre die Entscheidung bereits im Mai beim FIS Kongress in Thailand gefallen. Doch die aktuelle Situation lies eine Durchführung nicht zu, weshalb sich die FIS schlussendlich auf einen Online-Kongress einigte, um unter anderem die FIS Alpine Ski WM 2025 zu vergeben. Mit Saalbach Hinterglemm brachte der ÖSV den lang erhofften Zuschlag mit dem Konzept „Ein Berg – Alle Bewerbe“ nach Österreich. Der Zwölferkogel in Hinterglemm wird Austragungsort für alle Disziplinen. Die zentrale Lage mit nur einem Zielraum erleichtert die Koordination zwischen Sport und Besuchern. Die bereits vorhandene Infrastruktur wird bestmöglich genutzt. Was die Sportstätten betrifft, wurden diese nach deren Adaption aufgrund der neuesten sportlichen Erkenntnisse bereits in diversen Rennen erprobt. Mit dem Umbau der Zwölferkogelbahn, der unmittelbar nach Saisonende

im März 2019 in Angriff genommen wurde, erhält das Zielgelände einen neuen Charakter und bietet für den Sport künftig erhebliche Vorteile und Arbeitserleichterung.  saalbach2025.com

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PROMOTION

LANGLAUFURLAUB IN RADSTADT DIE LOIPEN SIND DEIN ZUHAUSE? DANN WIRST DU DICH IN RADSTADT IN DER SALZBURGER SPORTWELT GARANTIERT WOHLFÜHLEN. HIGHLIGHTS DER REGION SIND DIE HERRLICH UNBERÜHRTE SCHNEELANDSCHAFT, DAS EINZIGARTIGE PANORAMA UND DAS TOP AUSGEBAUTE LOIPENNETZ. MIT ZWEI HÖHENLOIPEN, EINER NACHTLOIPE UND DER BEKANNTEN TAUERNLOIPE GIBT ES HIER SO EINIGES ZU ENTDECKEN. © TVB Radstadt / Christian Schartner

gleich in der Nähe der Papageno-Bergstation auf 1.600 m Höhe. Bei LANGLAUFURLAUB IN RADSTADT Das Langlauf-Angebot in Radstadt kann sich wirklich sehen lassen. Kaspressknödel-Suppe und Kaiserschmarren kann man seine EnergieEs gibt 180 km gespurte Loipen, die von Klassikern und Skatern ge- reserven wieder auffüllen und den Langlauftag am Rossbrand ausnutzt werden können. In unmittelbarer Nähe gibt es zusätzlich zwei klingen lassen. Höhenloipen: Eine auf der Gnadenalm auf 1.300 m und eine am Rossbrand auf 1.600 bis 1.760 m Seehöhe. Beide sorgen für Schneesicher- AUF DER TAUERNLOIPE DURCH DIE SALZBURGER SPORTWELT heit und ein unvergessliches Langlauferlebnis. Besonders interessant Die Tauernloipe ist ein weiteres Langlauf-Highlight in Radstadt. Sie ist 60 km lang und verbindet sechs verschiedene für Langläufer ist auch die 60 km lange TauernOrte in der Salzburger Sportwelt miteinander. loipe. Sie verbindet die verschiedenen Regionen Von jedem dieser Orte aus gibt es Einstiegsder Salzburger Sportwelt miteinander – darunter möglichkeiten in die Loipe, was bedeutet, dass auch Radstadt. Alle, die dann noch immer nicht REGIONSINFO sie auch in einzelnen Etappen gelaufen werden genug haben, machen sich auf der beleuchteten www.radstadt.com kann. Alle regionalen Ortsloipen sind außerKaswurm-Loipe die Nacht zum Tag. LANGLAUFHOTEL dem mit der Tauernloipe verbunden. Entlang Hotel zum Jungen Römer der Strecke gibt es gemütliche EinkehrmögDIE HÖHENLOIPE ROSSBRAND www.roemer.at lichkeiten. Die Loipe ist darüber hinaus sehr Die Luft ist kristallklar. Der Atem formt kleine LANGLAUFURLAUB MIT CROSS abwechslungsreich, geht über leicht hügeliges Wölkchen. Die schneebedeckte Landschaft rundCOUNTRY SKI HOLIDAYS Terrain und bietet sowohl leichte als auch mitherum glitzert im Sonnenschein. Rhythmisch spurt www.langlauf-urlaub.com telschwere Passagen. Es gibt also Abschnitte ein Langläufer durch die Loipe am Rossbrand auf für jede Kondition und Technik. Die Tauernloipe 1.600 m Seehöhe. Für einen kurzen Moment jedoch hält er inne und bewundert die verschneite Landschaft um ihn herum. ist wohl die beste Möglichkeit, um die Landschaft in Salzburg besser Der Ausblick vom Radstädter Hausberg fesselt wie kein anderer. Nicht kennenzulernen. umsonst zählt er zu den schönsten Aussichtsbergen Österreichs. Die Langlaufloipe am Rossbrand ist eine der schönsten der Region. DIE BELEUCHTETE KASWURM-LOIPE Das hat sie vor allem dem herrlichen Panorama zu verdanken. Die Die Kaswurm-Loipe in Radstadt ist das perfekte Terrain für alle Route startet bei der Kabinenbahn Papageno. Von der Bergstation Nachtschwärmer. Sie wird täglich bis 21 Uhr beleuchtet. Wer abends geht es in Serpentinen weiter in Richtung Panoramakurve. Nach einem noch eine kleine Einheit einlegen möchte, ist hier bestens aufgehoWaldstück gelangt man zur Radstädter Hütte und schließlich zum Gip- ben. Und auch für den Energienachschub danach ist gesorgt. Radfelkreuz. Der Spruch, der am Gipfelkreuz prangert – „Herrgott, die Hei- stadt in der Salzburger Sportwelt hat wirklich für jede Art von Langmat ist schön!“ – könnte nicht passender sein. Von dort oben genießt läufer das ideale Angebot. Hier kommen sowohl Ausdauersportler und man nämlich die Aussicht auf Niedere und Hohe Tauern. Am Rückweg Genussläufer als auch Skater und Liebhaber des klassischen Stils ■ hat man die Möglichkeit, bei der Schörgi Alm einzukehren. Sie liegt voll und ganz auf ihre Kosten.

INFO

© TVB Radstadt / Christian Schartner

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© TVB Radstadt

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AUS DEN SKIGEBIETEN CROSS COUNTRY SKI HOLIDAYS

DER NEUE KATALOG IST DA Mit tollen Neuheiten, neuen Partnerregionen und neuen Hotels ist er endlich da: der neue „Cross Country Ski Holidays“-Katalog. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie die Neuheiten der Saison. Für den Winter 2020/21 finden Wintersportfreunde die perfekten Hotels und Alpendestinationen zum Langlaufen und Skitourengehen. Was gibt es Neues bei Cross Country Ski Holidays? Für den Winter 2020/2021 gibt es nicht nur den neuen Katalog, sondern auch gleich 11 neue Hotels und 3 neue Urlaubsregionen. Alle erfüllen die Kriterien der Gruppe und verschreiben sich voll und ganz den Winterthemen Langlauf und/oder Skitouren. Drei neue Regionen Mit Osttirol, dem Bayrischen Wald und der Seiser Alm erweitern indessen drei Regionen in drei Ländern die Angebotsvielfalt. Neben unbegrenztem Langlaufvergnügen, fantastischen Ausblicken im verschneiten Winterwunderland und kulinarischen Hochgenüssen wird der nächste Urlaub sicherlich zum vollen Erfolg. Elf neue Hotels für Langläufer & Skitourengeher Gleich 11 neue Hotels können dieses Jahr bei Cross Country Ski Holidays begrüßt werden. Wer seinen Wintersporturlaub gerne in Saalfelden-Leogang verbringen möchte, wählt am besten aus den drei Mitgliedshotels in der Region. Neben dem Elite-Partner Hotel und Spa am See Ritzenhof stehen ab sofort auch das Hotel Gasthof Schörhof und das Vitalhotel Saliter Hof zur Auswahl. In Tirol, dem wohl bekanntesten Wintersport-Bundesland Österreichs, gehen das Hotel Garni Tirol, das gemütliche Haus Anemone und das Hotel Hubertushof an den Start. Weiters zählen

BRUCKMANN VERLAG

LEICHTE SKIHOCHTOUREN Aufgrund der derzeitigen Situation ist zu erwarten, dass sich noch mehr Skifahrer dazu entschließen, die sozial distanzierten Vorzüge des Skitourengehens auszukosten, vermeintlich weit weg von überfüllten Pisten und Liften. Passend dazu hat der Bruckmann Verlag den Guide „Leichte Skihochtouren“ von Michael Pröttel herausgebracht. Der neue Führer stellt 35 leichte bis mittelschwere Skihochtouren ohne Kletterpassagen und

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nun auch der Ramsau Hof am Dachstein, das Dolomitengolf Hotel & Spa im wunderschönen Osttirol sowie das Hotel Böhmhof und das Hotel Hammerhof in Bodenmais zu den Mitgliederhotels. Auf Europas größter Hochalm, der Seiser Alm in Südtirol, warten das Hotel Steger-Dellai und das Hotel Ritsch, um ihren Gästen einen Urlaub der Sonderklasse zu bieten. Wie bekomme ich den neuen Katalog? Wer aus seinem nächsten Winterurlaub etwas Besonderes machen möchte, kann den „Cross Country Ski Holidays“Katalog einfach auf www.langlauf-urlaub.com oder per Mail an info@langlauf-urlaub.com anfordern. So steht dem nächsten Traumurlaub nichts mehr im Weg.  www.langlauf-urlaub.com

Steilrinnen am Alpenhauptkamm vor, in den Hohen Tauern, Tuxer, Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen – für großartigen Abfahrtsgenuss. Mit enthalten sind auch Tipps zur Einkehr, Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr und für mehrtägige Verlängerungen und sonstige Aktivitäten im Tourengebiet. Der Autor Michael Pröttel, Verfasser zahlreicher Wander- und Bergführer, ist Vorsitzender der Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness Deutschland und Verfechter naturverträglichen Bergsports. Preis: 19,99 Euro (UVP). 

www.verlagshaus.de


© Eberhard Grossgasteiger/Unsplash

SCHWEIZ

KAMPAGNE FÜR COVID-SICHEREN WINTERSPORT

Seilbahnen Schweiz hat zusammen mit Swiss Snowsports und der Fluggesellschaft Swiss in einer privaten Aktion mit über 50 Bergbahnen und Wintersportorten die Aktion „Die Schweiz fährt Ski!“ lanciert. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Schweizer Wirtschafts- und Tourismusministers Guy Parmelin. Dazu engagieren sich neben zahlreichen Skisport-Akteuren wie Bergbahnen, Hotels und Skilehrern auch zahlreiche Parlamentarier sowie aktuelle und ehemalige Weltmeister und Olympioniken. Hauptbotschaft der Aktion: Auch dieses Jahr können Wintersportler in den Schweizer Bergen Schneesport betreiben; die Saison startet planmässig. Im Sommer haben Bergbahnen und Tourismusorte bewiesen, dass ihre Schutzkonzepte funktionieren. Die Aktion soll auch ein Signal im In- und Ausland sein, dass man getrost die Winterferien buchen kann. Sollte es zu lokalen Corona-Ausbrüchen kommen, können die Gäste ihre Buchungen ohne Kostenfolgen stornieren. Als Botschafterinnen und Botschafter gewinnen konnten die Organisatoren Skicross-Weltmeisterin Fanny Smith, Olympiasieger Dider Défago oder Doppelweltmeister Mike von Grünigen.  www.dieschweizfaehrt.ski

© Kottersteger / Brixen Tourismus BRIXEN / PLOSE

KLEIN, ABER OHO! Um ein großartiges Skierlebnis zu genießen, braucht man kein großes Skigebiet. Vielleicht möchten viele Urlauber und Wintersportler in diesem Jahr mehr denn je abgelegene Destinationen wiederentdecken, lange Warteschlangen an den Liften vermeiden und die Skipisten ohne viel Trubel genießen. Dann lohnt es sich, die Plose in die engere Auswahl zu nehmen: Ein übersichtliches Skigebiet mit breiten Pisten, schnellen Liften zur Verkürzung von Warteschlangen und Fahrtzeiten, einer längeren Saison als in den Vorjahren (5.12.2020 bis 5.4.2021), regelmäßiger Desinfektion der Anlagen, OnlineVerkauf von Skipässen und Tageskarten mit Abholung an den 24-Stunden-Abholboxen, eine neue Dolomiti Superski App mit Anzeige der Besucherfrequenz an den einzelnen Liften sowie die Online-Buchung von Skiverleih und Ausrüstung sind nur einige der Aspekte, die dafür sprechen. Die Plose bietet mehr als 40 km gut präparierte Pisten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Neben den Pisten für Könner gibt es zum Beispiel die Piste Nr. 2, die ideal für Anfänger und leicht Fortgeschrittene ist. Sie wurde optimiert, um das Beste aus ihrer Südlage herauszuholen. Die Breite und die Neigung der Piste erlauben es, in völliger Sicherheit Ski zu fahren und gleichzeitig das Panorama zu genießen. Es ist eine der schönsten blauen Pisten im Skigebiet. Wer Nervenkitzel pur erleben möchte, kann sich auf die bereits legendäre Trametsch, die mit 9 km längste schwarze Abfahrt

Südtirols, und die 2019 neu eröffnete Crazy Horse-Piste, die dem ehemaligen italienischen Nationalmannschaftsskiläufer und Brixner Skilegende Erwin Stricker gewidmet ist, wagen. Auf der Plose haben aber nicht nur die Skifahrer Spaß: Der Brixner Hausberg bietet sowohl Anfängern als auch erfahrenen Rodlern ein einzigartiges Erlebnis. Oder man geht mit oder ohne Schneeschuhen auf den Winterwegen wandern und genießt an sonnigen Wintertagen die herrlichen Panoramen des UNESCO-Weltnaturerbes Dolomiten. Vom 8. Januar bis zum 5. März ist die Plose Kabinenbahn wieder jeden Freitagabend im Rahmen der Plose Nights geöffnet und man kann unter winterlichem Sternenhimmel in den Hütten einkehren, winterwandern oder die 9 km lange Rodelbahn RudiRun herunterrodeln. In den Plose Nights können auch Skitourengeher von 18 bis 23 Uhr die 1.000 Höhenmeter der Trametsch von St. Andrä bis nach Kreuztal begehen und am Berg einkehren. An diesen Abenden sind hier bis 23.00 Uhr extra keine Pistenfahrzeuge unterwegs.  www.plose.org

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AKTUELL

CORONA UND DER WINTER

WIE WIRD DER WINTER 2020? WIE SEHEN DIE HYGIENEKONZEPTE DER SKIGEBIETE AUS? SIND HOTELS UND GASTRONOMIE VORBEREITET? BLEIBEN DIE GRENZEN GEÖFFNET? FRAGEN ÜBER FRAGEN, DIE DERZEIT NUR ZUM TEIL BEANTWORTET WERDEN KÖNNEN. EIN ÜBERBLICK... Eigentlich ist nur eines sicher: Die Situation kann sich jederzeit schlagartig ändern. Während wir diesen Text schreiben, bereitet sich Deutschland auf einen „teilweisen Lockdown“ vor. Ab 2. November sind Gastronomie und Kultur erneut stillgelegt, die Menschen sollen Reisen vermeiden und zuhause bleiben. Ähnliches hört man aus Österreich, deutlich strenger gehen die Franzosen und Italiener im Kampf gegen die zweite Welle der Pandemie vor. Wenn dieses Heft Ende November bei den bis dahin hoffentlich geöffneten Skihändlern eintrifft, kann alles besser, aber auch schlechter sein. Wer weiß es schon? Covid-19 ist unberechenbar, ebenso die Geduld und Launen der Menschen. Eines hat sich über den Sommer bereits gezeigt: Draußen in der Natur ist man eigentlich am sichersten. Frische Luft und viel Abstand zu anderen sind nicht nur ein gutes Mittel gegen eine Ansteckung, sondern auch eine willkommene Abwechslung. Für den Skisport ist Voraussetzung, dass die Skigebiete vernünftige Hygienekonzepte haben. Zu vermeiden sind Szenen wie die aus den Gletschergebieten Ende Oktober: Lange, dicht gedrängte Schlangen an den Liften. Abstand? Weder vorhanden noch möglich. Erst wenn es die Gebiete schaffen, die Besucherströme zu entzerren und zu kanalisieren, wird es auch möglich sein, ohne große Ansteckungsgefahr im Resort Skifahren zu gehen. Doch das ist nur die halbe Miete. Auch die Gäste müsen vernünftig sein und ihren gesunden Menschenverstand einschalten. Ein bezahltes Ticket und eine lange Anreise sind diesen Winter keine Garantie für Vorfahrt oder Sonderrechte. Geduld und vielleicht sogar Verzicht sind angesagt. Wir müssen miteinander und füreinander handeln, nicht egoistisch oder gar gegeneinander. Wem das nicht möglich ist, oder wer jedes vermeintliche Risiko in den großen und be-

liebten Skigebiet vermeiden möchte, dem bleiben nur unbekanntere, kleine Gebiete oder Skitouren fernab der Bergbahnen und Pisten. Doch auch im Backcountry wird diesen Winter ein Ansturm befürchtet. Auch werden Stimmen laut, die erwarten, dass viele unerfahrene Skifahrer auf Tour gehen, was im schlimmsten Fall zu einem Anstieg der Verletzungen und Lawinenauslösungen führen könnte. Auch hier gilt: Nachdenken, abwägen, vernünftig sein. Erfahrung und Respekt vor der Natur sind ein Muss, ebenso wie die richtige Ausrüstung. Hat man keine oder nur wenig Erfahrung, wäre es durchaus ratsam, sich einen Guide zu nehmen. Doch wie haben sich die Skigebiete vorbereitet? In unserem Interview mit Andreas Steibl, dem Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun, auf Seite 30/31 gibt es den ein oder anderen Hinweis, dass sowohl Regierung und Gemeinden als auch Tourismusverbände, Bergbahnen und Einzelbetriebe bemüht sind, ein möglichst risikoloses Urlaubserlebnis zu ermöglichen. Wir haben uns umgehört und Informationen aus den Nachbarländern zusammengetragen (Stand 31.10.2020). All dies kann sich jederzeit ändern. Updates zu Reisebestimmungen und Lockdowns gibt es im Netz, z.B. auf www.bundesregierung.de unter „Reisen in der EU - diese Regeln gelten“.

DEUTSCHLAND Während des Lockdowns bis Ende November sind private Reisen zu vermeiden. Gastronomie, Kultur- und Sporteinrichtungen sind geschlossen.

• 1,5 Meter Abstand (Empfehlung) • Mund-Nasen-Schutz, wo kein Abstand möglich • Regelmäßige Reinigung von Flächen und Gegenständen • Kontaktloses Zahlen empfohlen • Trennscheibe zwischen Gast und Verkaufspersonal • Räumliche Trennung zwischen einsteigenden und aussteigenden Gästen bei Bergbahnen

• Durchlüftung und Kapazitätsbegrenzung von (Groß-) Kabinen

• In einzelnen Wintersportregionen kann es zusätzliche Regelungen oder besondere Hygienekonzepte geben. Manche Gebiete verkaufen die Liftkarten nur noch online. Gäste sollten sich vor der Anreise informieren! © TVB Stubai Tirol, Gerhard Berger

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© istockphoto

ÖSTERREICH Lockdown bis Ende November: Kultur-, Sport- und Freizeitveranstaltungen sind nicht möglich, Hotellerie und Gastronomie sind geschlossen.

• 1 Meter Mindestabstand und Maskenpflicht beim Anstehen an Bahnen und Kassen

• Maskenpflicht in allen Bahnen, auch bei 2 Personen im Schlepplift

• Die Auslastung der Lifte wird auf circa 80% reduziert • Schlauchtücher (Buff etc.) sind als Maske zulässig • Auf den Pisten soll es festgelegte Routen geben • Skischulgruppen möglichst unter 10 Schülern • Beachtung der österr. Corona-Ampel, um kurzfristige Änderungen oder Einschränkungen zu erkennen

• Kein Après-Ski, strikte Sitzplatzpflicht auch im Außenbereich der Gastronomie • Viele Skigebiete bereiten sich auf einfache Systeme für das Contact Tracing vor • Einige Skigebiete haben eigene Hygienekonzepte, einige verlängern die Öffnungszeiten zur Entzerrung des Gästestroms. Gäste sollten sich vor der Anreise informieren! • Risikoanalyse und Regulierung der Besucherzahl bei Weihnachtsmärkten SCHWEIZ • 1,5 Meter Abstand • Mund-Nasen-Schutz, wo kein Abstand möglich • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Seilbahnen, außer in Sessel- und Schleppliften • Infotafeln auf Sonderregelungen beachten • Maskenverweigerern drohen Strafen oder Skipassentzug ITALIEN Laut Dekret des italienischen Ministerpräsidenten dürfen Skigebiete zunächst nicht vor dem 24. November 2020 öffnen.

• Abstandsregeln beachten • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Seilbahnen • Regelmäßige Desinfektion von Gondeln • Schutzabtrennungen zwischen Gast und Personal • Erhöhte Taktfrequenzen von Skibussen

in Graubünden wird laut Betreiber zum Beispiel definitiv geschlossen bleiben. Coronatests für Personal und Angestellte Damit verunsicherte Gäste ihren Skiurlaub besser genießen können, bieten einige Regionen und Länder kostenlose Coronatests für das Personal der Betriebe im Resort an. So können sich zum Beispiel in ganz Tirol MitarbeiterInnen von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben regelmäßig freiwillig auf Covid-19 testen lassen. Diese Maßnahme hat sich bereits in der Sommersaison bewährt. Das Angebot wird im Winter auf Skilehrer, Reisebegleiter und Fremdenführer ausgeweitet. Die Testmöglichkeiten stellt die Österreichische Bundesregierung allen Betrieben kostenlos zur Verfügung, um eine sichere Gastfreundschaft zu ermöglichen. „Generell gilt, dass die Eigenverantwortung und das Einhalten der Spielregeln von Gästen, MitarbeiterInnen und Tourismus-UnternehmerInnen essentiell sind, um einen gelungenen Winterurlaub zu gewährleisten,“ so der Tiroler Tourismusverband. Tirol hat unter www.tirol.at/informationen-coronavirus eine FAQ-Seite im Internet eingerichtet, die ständig aktualisiert wird. Digitales Corona Gästebuch Elf Ferienregionen in Tirol und Salzburg haben die Registrierungspflicht in ihren Bundesländern genutzt, um ein digitales Tool zu entwickeln, das 100% datenschutzkonform sein soll. Für das „Digitale Corona Gästebuch“ scannen Gäste in Gaststätte, Sportgeschäft, Skischule oder Supermarkt einen QR-Code und sind nach einer kurzen Bestätigung schnell und unkompliziert registriert. Wer ohne Handy unterwegs ist, nutzt vor Ort zur Verfügung gestellte Geräte, um sich

FRANKREICH Lockdown bis vorerst Dienstag, 1. Dezember. Strikte Ausgangsbeschränkungen im ganzen Land. Bars, Cafes, Restaurants, Hotel und Pensionen etc., Freizeiteinrichtungen, Sehenswürdigkeiten und nicht unentbehrliche Geschäfte sind geschlossen.

• Maskenpflicht in Sesselliften, Gondeln, Warteschlangen • Lifte werden regelmäßig gesäubert Was zunächst vielleicht rigoros klingt, ist leider notwendig – und teilweise vielleicht sogar noch zu wenig. Fest steht: Ohne Regeln wird diesen Winter nichts gehen. Die ersten Skigebiete haben angeblich bereits in Betracht gezogen, überhaupt nicht aufzusperren. Das kleine Schweizer Gebiet Fideriser Heuberge

© TVB Stubai Tirol, Gerhard Berger

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AKTUELL © TVB Stubai Tirol, Gerhard Berger

Corona-Apps Wer sich unterwegs über eventuelle Risikobegegnungen informieren möchte, kann sich die jeweiligen Corona Apps auf das Smartphone laden: Deutschland: www.bundesregierung.de/breg-de/themen/ corona-warn-app Österreich: www.stopp-corona.at Schweiz: bag-coronavirus.ch/swisscovid-app/ Italien: Deutsche App funktioniert hier seit Oktober Frankreich: bonjour.stopcovid.gouv.fr/index-en.html Tipp: In einigen Apps, die von Skigebieten angeboten werden, werden zwar keine Risikobegegnungen registriert, aber die aktuellsten Corona-Maßnahmen kommuniziert.

elektronisch ein- und wieder auszuloggen. Derzeit nutzen das Tool die Regionen Alpbachtal, Wildschönau, Hohe Salve, Kitzbueheler Alpen - Brixental, Kitzbühel, St. Johann in Tirol, Pillerseetal, Wilder Kaiser, Kufsteinerland, Saalbach Hinterglemm und Saalfelden-Leogang. Sicherheitskurse für Backcountry & Skitouren SAAC: www.saac.at SnowHow: xhow.info Check your Risk: www.jdav.de/Check-Your-Risk/Winter Risk'n'Fun: www.alpenverein.at/risk-fun Infos zu Stornierungen von Urlaubsbuchungen Die Regeln sind leider extrem unterschiedlich. Viele Reiseveranstalter und Hoteliers haben ihre Stornierungsmöglichkeiten jedoch der aktuellen Pandemiesituation angepasst. Erkundigen Sie sich am besten schon vor der Buchung, welche Stornobedingungen für den Fall, dass Hotels, Skigebiete oder Grenzen aufgrund Covid-19 kurzfristig zum gebuchten Termin geschlossen werden, im Vertrag stehen. Dies gilt auch bei Reisewarnungen des Auswärtigen Amts für den gebuchten Urlaubsort. Bei vielen Reiserücktrittversicherungen sind Pandemie-Ereignisse übrigens von den Leistungen ausgeschlossen, also nicht darauf vertrauen, sondern nachfragen!

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Websites der Gebiete Es lohnt sich auf jeden Fall, auf den Internetseiten der Skigebiete nach Corona-Informationen zu suchen. So bleibt man immer auf dem Laufenden, welche Regeln gerade am Urlaubsort gelten oder ob es massive Einschränkungen gibt. Einige Beispiele: 5 Tiroler Gletscher: bit.ly/3kLWHur Eggental/Südtirol: bit.ly/2HKrb1U Dolomiti Superski: bit.ly/3kMqpiW Nassfeld: bit.ly/3kMqq6u St. Anton/Arlberg: bit.ly/3kLyW5Q Schladming: bit.ly/3kLKMwR Warth-Schröcken: bit.ly/31ZDPAS Innsbruck: bit.ly/31XjiNu Ischgl: bit.ly/382mE5t Weitere nützliche Links: Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de Robert Koch Institut: www.rki.de Deutsche Tourismuszentrale: bit.ly/2HIkDRq Corona Ampel Österreich: corona-ampel.gv.at Österreich Tourismus: www.austria.info Schweiz Tourismus: bit.ly/2GdDp22 IDM Südtirol: www.suedtirol.info Atout France: bit.ly/3edEofb © TVB Stubai Tirol, Gerhard Berger


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"Wir haben viel gelernt." Der vergangene Winter endete nicht unbedingt angenehm für den österreichischen Skiort Ischgl, der neben seinen Skipisten bisher vor allem auch für Après-Ski und Megakonzerte bekannt war. Im Frühjahr, als das Virus endgültig seinen Weg nach Europa gefunden hatte, wurde Ischgl zu so etwas wie der europäischen Corona-Drehscheibe. Laut österreichischen Fernsehen konnten bis zu 11.000 Infektionen auf den Ort mit 1.600 Einheimischen und 12.000 Gästebetten zurückgeführt werden, laut einer im Oktober eingesetzten Expertenkommission ausgelöst durch eklatante Fehler von Politik und Behörden. Wer hat also Schuld, wo lagen die Fehler? Wir werden es irgendwann erfahren, doch zunächst beginnt eine neue Wintersaison. Neben dem Drang der Skifahrer, ihrem Sport in der freien Natur nachzugehen, hängen weltweit auch unzählige Existenzen an diesem Winter und damit an unserem Sport. Wie geht Ischgl damit um, wenn Ende November die Lifte wieder anlaufen sollen? Wir sprachen mit Andreas Steibl, dem Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun. SkiPresse: Herr Steibl, als wir uns letzten Winter im Rahmen Ihrer Promo-Tour getroffen hatten, war „Relax if you can“ der Ischgler Werbeslogan. Rückt nun aufgrund von Social Distancing auch in Ischgl die Erholung wieder in den Vordergrund? Andreas Steibl: Hauptbuchungskriterium für einen Aufenthalt in Ischgl ist laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts IMAD ganz klar das außergewöhnliche Skifahrerlebnis und nicht das „Partymachen“. Die Natur und unser weitläufiges, modernes Top-Skigebiet mit einer täglich präparierten Pistenfläche von 500 Hektar zieht Gäste aus aller Welt an. Dabei gilt Schneegarantie von Ende November bis Anfang Mai im größten klimaneutralen Skigebiet der Alpen. Unsere bestens präparierten Pisten, einzigartige Freeride-Strecken und Skitouren beweisen jedes Jahr aufs Neue, warum Ischgl so beliebt ist. Das spiegeln auch die zahlreichen Auszeichnungen wider, die wir bisher erhalten hat. Ob Einsteiger, Fortgeschrittener oder Experte: Pisten und Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade sind die ideale Umgebung für jeden Skifahrer und Snowboarder, dazu kommen Funparks und Freeridegebiete. Neben dem einzigartigen Skifahrerlebnis kann man hoch oben auf über 2.000 Metern Seehöhe auch noch ausgezeichnete Kulinarik genießen – Tiroler Spezialitäten ebenso wie internationale Köstlichkeiten. Wir bieten unseren Gästen vielfältigste Erlebniswelten. Ischgl ist es gewohnt, in den Medien präsent zu sein. Der letzte Winter sorgte jedoch für ganz andere Schlagzeilen. Wie war die Stimmung, wie gehen Sie mit dem Aufruf des österreichischen Verbraucherschutzvereins und der Amtshaftungsklage um? Der Zusammenhalt in Ischgl ist groß. Gemeinsam mit Experten, den Behörden, der Silvrettaseilbahn AG und der Gemeinde haben wir in den letzten Monaten intensiv an umfangreichen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen gearbeitet. Natürlich ist uns bewusst, dass wir diesen Winter im Schaufenster der Welt stehen. Wir haben aus den Erfahrungen des vergangenen Winters viel gelernt und ein Gesundheitsmanagement entwickelt, das maximale Gesundheit gewährleisten kann. Wir wollen

jetzt einen Impuls setzen und zeigen, dass wir das, was wir erlebt haben, ernst nehmen, und die Gesundheit unserer Gäste, der Mitarbeiter und der Einheimischen oberste Priorität hat. Die angesprochene Sammelklage richtet sich gegen die Republik Österreich und das Land Tirol. Aus meiner Funktion als Geschäftsführer des Tourismusverbandes Paznaun-Ischgl kann ich die Sammelklage weder beurteilen noch kommentieren. Wir haben im März versucht, vor allem unsere Aufgaben bestmöglich zu erfüllen und den Anordnungen der Behörden immer sofort nachzukommen. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal klar sagen: Es tut uns um jeden einzelnen sehr leid, der im vergangenen Winter krank geworden ist – Gäste, Mitarbeiter und Einheimische. Ischgl stand bisher immer für unbeschwerten Winterurlaub, daher ist es uns enorm wichtig, alles zu unternehmen, um im kommenden Winter eine der sichersten Destinationen zu sein. Inwiefern geht Ihr Gesundheitskonzept über die Vorgaben der Regierung hinaus? Sind Sie auch auf unvorhergesehene Veränderungen vorbereitet? Ein wesentlicher Teil unseres vielschichtigen Gesundheitsmanagements sind u.a. umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen. Alle Seilbahnkabinen werden laufend mittels Kaltvernebelungsgeräten desinfiziert. Skibusse, Sport Shops, Skidepots, WC-Anlagen, Aufzugskabinen und Erste-HilfeStationen ebenso. Außerdem wird auf umfangreiche Mitarbeitertests gesetzt. So werden etwa alle Mitarbeiter der Silvrettaseilbahn AG zum Beginn der Wintersaison – sprich vor der erstmaligen Aufnahme ihrer Tätigkeit – auf Covid-19 getestet. Wir empfehlen auch allen Beherbergungsbetrieben, die Mitarbeiter vor dem Start der Wintersaison zu testen. Während der Wintersaison können sich dann alle Tourismusmitarbeiter laufend vor Ort testen lassen, um sowohl Gäste als auch Arbeitskollegen bestmöglich zu schützen. Unseren Gästen empfehlen wir beim Checkin, bereits einen negativen Covid-19 Test vorzulegen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich bei der örtlichen Gäste-Screeningstation täglich testen zu lassen. Zusätzlich empfehlen wir die Nutzung der Stopp-Corona App

alle Fotos © TVB Paznaun - Ischgl

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des Österreichischen Roten Kreuzes. Eine weitere Maßnahme, auf die wir bei uns setzen, ist das Abwassermonitoring, eine landesweit eingesetzte Initiative des Landes Tirol in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck. Die ständigen Abwassertests sollen mit hoher Genauigkeit die Früherkennung von potenziellen Infektionen ermöglichen. Welche Veränderungen gilt es diese Saison zu beachten? Wintersportler müssen bei Fahrten mit Sesselbahnen, Liften sowie in neuralgischen Bereichen in jedem Fall einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Hierfür stellt die Silvrettaseilbahn AG Multifunktionstücher beim Kauf eines Skipasses kostenlos zur Verfügung. Ebenso werden alle Bediensteten mit Kundenkontakt MNS tragen. Weiters werden die Anstehbereiche unabhängig von den aktuellen rechtlichen Vorgaben technisch so organisiert, dass eng zusammenstehende Personengruppen möglichst vermieden werden.

Welche Maßnahmen werden in der Gastronomie getroffen? Alle Betriebe bereiten sich intensiv auf den Start der Wintersaison am 26. November vor. Dabei obliegt die individuelle Handhabung – unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben – den Betrieben. Dazu zählt etwa die Einhaltung der Mindestabstände von Tischen und Sitzmöglichkeiten sowie die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht für Angestellte in der Gastronomie. Auch für Gäste gilt es, einen MNS – bis zur Sitzplatzeinnahme – zu tragen. Speisen und Getränke dürfen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich nur am Sitzplatz konsumiert werden. Darüber hinaus wurden neue Abtrennungen in den Sitzbereichen angebracht und die Hygienemaßnahmen in den Free-Flow-Bereichen adaptiert und ausgebaut. Um die Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes zu gewährleisten, werden – abhängig von der Auslastung – auch die Zutritte zu den Gastronomiebetrieben limitiert. Mit Beginn der Wintersaison steht unseren Gästen auch eine neue App zur Verfügung. Diese funktioniert mittels einer einmaligen Registrierung. Dabei erhält jeder registrierte Nutzer einen personalisierten QR-Code. Das sichert den einfachen und schnellen Eintritt in die Gastronomiebetriebe im Paznaun/ Samnaun im Falle einer eventuell eintretenden Registrierungspflicht.

"Unser Ziel ist es, der sicherste Urlaubsort zu sein. Insofern blicken wir mit großer Vorfreude in Richtung Wintersaisonstart."

Ischgl ist weltweit für die Top Of The Mountain Konzerte und AprèsSki bekannt. Welche Alternativ-Aktivitäten werden Sie diesen Winter zentral bewerben und wie sieht das Après der Zukunft aus? Im Mittelpunkt steht bei uns das auAndreas Steibl, Geschäftsführer Tourismusverband Paznaun Wie ist Ihre persönliche Vorhersage ßergewöhnliche Skifahrerlebnis, das schon immer ein Hauptbuchungskriterium für unsere Gäste war. Après- für den kommenden Winter? Was möchten Sie Ihren Stammgästen, Ski in der bisherigen Form ist diesen Winter nicht möglich. Die gesetz- aber auch neuen Gästen mitteilen? lichen Vorgaben regeln, dass Speisen und Getränke in der Gastronomie Dass eine herausfordernde Saison für uns alle ansteht, ist eine Tatsaund Bars nur am eingenommenen Sitzplatz konsumiert werden dürfen che. Aber die Menschen wollen weiterhin in Urlaub fahren. Skifahren in – indoor wie outdoor. Gleichzeitig überlegen wir uns mit den Betreibern, unserem Top-Skigebiet ist und bleibt ein schönes Erlebnis. Dabei ist es wie eine gehobene Après-Ski-Kultur in Zukunft aussehen kann, um auch für uns ganz zentral, unseren Gästen ein maximal sicheres Urlaubserin diesem Segment langfristig qualitative Maßnahmen zu setzen. Die lebnis zu ermöglichen. Deshalb haben wir ein Gesundheitsmanagement beliebten Top Of The Mountain Konzerte sollen nach der Krise wieder ausgearbeitet, das weit über den behördlichen Auflagen liegt. Unser Ziel stattfinden. Momentan steht die Gesundheit aller im Vordergrund und ist es, der sicherste Urlaubsort zu sein. Insofern blicken wir mit großer Vorfreude in Richtung Wintersaisonstart am 26. November. dazu gehört, große Menschenansammlungen zu vermeiden.

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© Grüner Thomas

PROMOTION

DOLOMITENREGION

ZINNEN

LANGLAUFEN INMITTEN EINES UNESCO WELTERBES IM WINTER IST DIE DOLOMITENREGION 3 ZINNEN IN SÜDTIROL EIN PARADIES FÜR LANGLÄUFER. OB GENUSS-LANGLAUFEN DURCH IDYLLISCHE DOLOMITENTÄLER ODER ANSPRUCHSVOLLE WELTCUP-LOIPEN, IN DIESER REGION IN ITALIEN IST FÜR ALLE BEDÜRFNISSE GESORGT. Die Dolomitenregion gilt als Langlaufgebiet Nummer 1 in Italien und ist von Dezember bis März eine Top-Destination für Langläufer. Nicht nur Wanderer oder Bergläufer kommen hier auf ihre Kosten, sondern auch Freizeitsowie Profi-Langläufer finden alles, was für einen gelungenen Winterurlaub wichtig ist: 200 Loipenkilometer auf 1.130 bis 2.200 Metern durch Täler und Hochplateaus, mit grandiosen Aussichten, gemütlichen Hütten, einer wunderschönen Winterlandschaft plus einer hohen Schnee- und Sonnenscheingarantie. Was braucht man mehr?

LANGLAUFZENTRUM NORDIC ARENA Das Langlaufzentrum in Toblach in der Dolomitenregion 3 Zinnen ist einzigartig in ganz Europa. Hier, im Herzen der Dolomiten, sind klassische Langläufer und Ska-

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ter – egal ob Anfänger oder Profi – herzlich willkommen. Dort, wo jedes Jahr der Langlaufweltcup Halt macht, kannst auch Du die nordische Sportart ausüben und einen einmaligen Winterurlaub erleben. Die Langlaufhochburg Toblach verfügt über ein 120 km langes Loipennetz. Die bereits ab Dezember bestens präparierten Loipen sind sowohl für Aktive als auch Genießer befahrbar. Ob Du nun für Langlaufmarathons trainierst, Deine Grenzen testen möchtest oder lieber zu später Stunde auf den beleuchteten Nachtloipen dahingleitest – hier findest Du garantiert die passende Loipe. Die Nordic Arena ist auch der ideale Ausgangspunkt für die landschaftlich sehr attraktive Loipe durch das wildromantische Höhensteintal, vorbei am berühmten Toblacher 3 Zinnen Blick, bis hin zur ehemaligen Olympiastadt Cortina.

DIE SCHÖNSTEN LOIPEN Besonders schön ist die Höhenloipe bei Prags. Der 6 km lange Rundkurs auf dem Hochplateau Plätzwiese ist besonders für Einsteiger und Genießer geeignet. Die Loipe schlängelt sich auf einem weißen Hochplateu mitten im Naturpark, wo sich schon mancher Langlaufstar auf olympisches Gold vorbereitet hat. Auf dem Plateau hast Du einen umwerfenden Blick auf die berühmten Dolomiten-Gipfel wie Hohe Gaisl, Monte Cristallo und Tofane. Wenn auch noch die Sonne scheint, ist die Plätzwiese ein MUSS. Dank ihrer schneesicheren Lage ist die Loipe bereits ab November gespurt. Sie ist über eine Zubringerloipe von Brückele erreichbar. Von dort bringt Dich ein Shuttledienst zum Hochplateau. Ein Ort, an dem die Zeit stehen bleibt. Zum Einkehren nach dem Langlauf lädt ein uriges Gasthaus zu einer gemütlichen Verschnaufpause ein. Bei Sexten führt eine Rundloipe (4,5 km, leicht) durch das romantische Fischleintal und eröffnet Dir einen Blick auf die wunderschöne Sextner Sonnenuhr. Auf der Rundschleife Drei-Zinnen-Blick (2,8 km, leicht) bei Toblach kannst Du, wie der Name schon vermuten lässt, den Ausblick auf das Wahrzeichen des UNESCOWelterbes genießen. Suchst Du eine längere Loipe, ist die 21,5 km lange Drei-Zinnen-Blick Runde perfekt. Sie führt vom Langlaufstadion in Toblach am Fluss entlang durch das Höhlensteintal, vorbei am Toblacher See und dem Krie-


© Wolfgang Greiner Die Nordic Arena © wisthaler.com

gerfriedhof bis zum Drei-Zinnen-Blick. Zurück gleitest Du durch den verschneiten Wald.

LANGLAUF- UND BIATHLONEVENTS IN SÜDTIROL

INFO REGIONSINFO Drei Zinnen Marketing www.drei-zinnen.info HOTEL-TIPPS Hotel Union www.hotelunion.it Apparthotel Germania www.apparthotel-germania.com Hotel Hirben www.hirben.it WEITERE INFOS & TIPPS FÜR DEINEN NÄCHSTEN LANGLAUF-URLAUB: „Cross Country Ski Holidays“ www.langlauf-urlaub.com

Mit bestens präparierten Loipen, modernsten Infrastrukturen, Trainingsloipen, Rundloipen, Höhenloipen und neuzeitlichen Langlaufzentren ist Südtirol Jahr für Jahr Austragungsort internationaler Langlaufveranstaltungen. Bei den zahlreichen Wettbewerben treten die besten Langläufer im Skating und Klassisch gegeneinander an. 45. Pustertaler Ski-Marathon: Der Pustertaler Ski-Marathon „Classic“ am 16.01.2021 wird auf einer Distanz von 62 km von Sexten nach Niederdorf ausgetragen. Über Innichen geht es nach Toblach durch das Langlaufstadion der Nordic Arena. Am Ende des Höhlensteintals am Drei-Zinnen Blick befindet sich die Wende. Danach führt der Weg weiter nach Niederdorf in das wohlverdiente Ziel. 2021 mit vielen Neuigkeiten und Highlights!

Toblach © wisthaler.com

44. Volkslanglauf Toblach-Cortina 2021: Der Volkslanglauf Toblach-Cortina am 23.01.2021 & 24.01.2021 ist der zweitgrößte Volkslanglauf Italiens. Seit 2016 gehört das Rennen in der klassischen Technik der prestigereichen Rennserie Visma Ski Classics an. Die 42 km lange Classic-Strecke verläuft auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke der Dolomiten, inmitten des UNESCO-Welterbes. Highlights sind die zwei beleuchteten Tunnel, die während des Rennens durchlaufen werden. Des Weiteren befinden sich in der Dolomitenregion 3 Zinnen drei Hotels, die sich auf Langläufer spezialisiert haben sowie Mitglied bei „Cross Country Ski Holidays“ sind. Sie liegen direkt am Loipeneinstieg und bieten TOP Leistungen für einen unvergesslichen Langlaufurlaub. In den gemütlichen Stuben servieren sie Dir kulinarische Erlebnisse der besonderen Art. Wenn Du Dir eine erholsame Pause gönnen willst und nach einem Tag auf den Loipen entspannen möchtest, findest Du im großzügigen Wellnessbereich den perfekten Platz. ■

© Grüner Thomas

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DSV SKITEST 2020

DER DSV skiTEST 2020 / 21 COVID-19 HATTE LETZTEN WINTER FÜR EIN VORZEITIGES ENDE DER SKISAISON IM GESAMTEN ALPENRAUM GESORGT. GLÜCKLICHERWEISE KONNTE DER ALLJÄHRLICHE DSV SKITEST NOCH IN DER LETZTEN SKIWOCHE DES WINTERS ERFOLGREICH DURCHGEFÜHRT WERDEN. DIE TESTCREW NAHM BEI PERFEKTEN BEDINGUNGEN RUND 80 PAAR SKI IM ÖSTERREICHISCHEN SKIGEBIET OBERGURGL UNTER DIE LUPE UND BIETET DAMIT ALLEN SKIFAHRERN EINE WICHTIGE UND FUNDIERTE ENTSCHEIDUNGSGRUNDLAGE, DIE WIR UNSEREN LESERN AUCH DIESES JAHR WIEDER IN DER SKIPRESSE PRÄSENTIEREN KÖNNEN. Das Angebot der diesjährigen Ski ist ebenso vielfältig, wie die persönlichen Vorlieben. Wichtig ist letztendlich für jeden einzelnen Skifahrer, dass er den für sich passenden Ski unter den Füßen hat. Ein Ski, der Freude bereitet, uns bestmöglich beim Skifahren unterstützt und sicher von A nach B bringt. Doch welcher Ski ist der Richtige? Diese Frage zu beantworten, ist bei der Vielfalt an Kategorien, Modellen und Skilängen gar nicht so einfach. Damit Sie bei dem breit gefächerten Angebot den Überblick behalten, bieten wir Ihnen mit dem DSV skiTEST eine optimale Entscheidungshilfe. Die Vorarbeiten für den Test, der in diesem Jahr aufgrund der COVID19-Situation unter besonderen Voraussetzungen stattfinden sollte, begannen bereits viele Wochen vor dem eigentlichen Teststart auf Schnee in Obergurgl. Anfang Dezember 2019 wurden die Skihersteller über die Testkategorien des Tests informiert und meldeten bis zur Internationalen Sportartikelmesse in München ihr Testfeld, wo die Skimodelle mit der Testleitung nochmals besprochen wurden. Ende Februar kam schließlich eine Skilieferung nach der anderen im Haus des Ski in Planegg an. Hier wurden die Testmodelle inventarisiert, überprüft und mit neutralem Klebeband abgeklebt. Der Grund dafür: das Design des

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Skis zu verbergen, um etwaige Beeinflussungen der Tester durch die grafische Gestaltung zu verhindern. So sieht es die Deutsche Industrie Norm (DIN ISO 8783, die eine Anleitung zur Durchführung von Fahrtests für Alpinski gibt) vor. Wie seit Jahren bewährt, konnte die Skiindustrie in jeder der insgesamt acht Testkategorien jeweils ein Testmodell im Auslieferungszustand anliefern. Die Skihersteller entscheiden hierbei eigenständig, ob sie am DSV skiTEST teilnehmen, und wenn ja, welche Kategorien sie mit welchem Skimodell bestücken. Kosten entstehen für die Skihersteller, außer für die Anlieferung der Testski, keine. Insgesamt standen bisher 81 Paar Ski in 7 Testkategorien bereit, um von den 14 Profi-Testern auf dem perfekt präparierten Testhang unterhalb des 3.035 Meter hohen Festkogels in Obergurgl eingehend beurteilt zu werden. Die Kategorien: Racecarver, Slalomcarver, Sportcarver, Genusscarver, Allountain-Ski, Lady-Sportcarver und Lady-Genusscarver. Die Testcrew setzt sich aus ehemaligen Weltcupfahrern wie Barbara Müller (geb. Wirth), aus Skilehrern, aktiven Trainern und Freeridern zusammen. Seit diesem Jahr sind mit den ehemaligen Skicross-Weltcup-


© DSV Ski & Berge

athleten Paul Eckert und Florian Eigler zwei weitere Skiprofis erstmalig dabei gewesen. Optimale Arbeitsbedingungen und eine perfekt präparierte Piste – hier gebührt den Mitarbeitern der Bergbahnen Obergurgl/ Hochgurgl, dem Tourismusverband Gurgl und dem Hotel Edelweiss ein besonderer Dank – waren die Grundvoraussetzung für die Tester, um den standardisierten Testablauf nach DIN/ISO 8783 bei möglichst konstanten und somit aussagekräftigen Pisten- und Witterungsverhältnissen durchzuführen. Die eigentlich neu eingeführte Kategorie der Allterrain-Ski, die die bisherige Offpiste-Kategorie ablöst, konnte bislang aufgrund des vorzeitigen Abbruchs des DSV skiTEST noch nicht getestet werden, soll aber im Frühwinter noch nachgeholt werden und kann dann bei den Kollegen des Magazins Ski & Berge des DSV nachgelesen werden. Leider nicht die einzige Konsequenz, die die abrupte Beendigung des diesjährigen Skitests aufgrund der Pandemie mit sich brachte. Denn nachdem am 15. März 2020 alle Skigebiete in Tirol ihren Betrieb einstellen mussten, bedeutete dies auch für den DSV skiTEST das verfrühte Ende – ohne dass 18 DSV aktiv-Mitglieder sowie ausgewählte Sportfachhändler als Vergleichsgruppe in der ursprünglich geplanten zweiten Testwoche anreisen konnten. „Dennoch ist der DSV skiTEST 2020 gültig, da die Basis für die Ergebnisse aus dem Profitest resultieren“, so der Statistiker des Instituts für Outdoor-Sport und Umweltforschung der Deutschen Sporthochschule Köln, die als wissenschaftliche Instanz seit Jahren den Test fachlich begleiten und auswerten. Entsprechend finden Sie in dem Test, den wir erneut in der SkiPresse

abbilden können (vielen Dank an Ski & Berge – Das DSV Magazin) klare Zielgruppenzuordnungen in den Testbriefen. So ausgestattet und im Sportfachgeschäft gut beraten, können Sie sich auf den Skikauf und die ersten Tage im Schnee freuen. Wir wünschen viel Freude und einen hoffentlich möglichst sorgenfreien Winter. Die SkiPresse dankt dem DSV Magazin Ski & Berge sowie Chefredakteur Flroian Schmidt (Testleitung und Texte dieser Übersicht) für die gute Zusammenarbeit. Alle Testbeurteilungen laut DSV skiTEST, alle technischen Daten laut Hersteller.

DIE KATEGORIEN:

1. GENUSSCARVER 2. SPORTCARVER 3. SLALOMCARVER 4. RACECARVER 5. ALLMOUNTAIN 6. DAMEN GENUSSCARVER 7. DAMEN SPORTCARVER

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DSV SKITEST 2020

GENUSSCARVER

© DSV Ski & Berge

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GENUSSCARVER: Nicht nur für Genießer, Neu- oder Wiedereinsteiger

Die Ski der Genuss-Klasse sind erste Wahl für Genießer, Neu- bzw. Wiedereinsteiger und beweisen dabei auch sportlicheren Fahrern, wie vielseitig und leichtgängig das Skifahren sein kann. 10 Modelle zum Verlieben im DSV skiTEST. Genusscarver schaffen es in den meisten Fällen vom ersten Schwung an, den Fahrer mit ihrer Gutmütigkeit, Leichtigkeit und der Eigenschaft, auch einmal einen Fehler zu verzeihen, in ihren Bann zu ziehen. Und so haben auch die Genusscarver in den vergangenen Jahren beim DSV skiTEST eine stetige Entwicklung durchgemacht. Dies liegt natürlich auch darin begründet, dass der empfohlene Verkaufspreis der Ski über die Jahre von anfangs 399 Euro über 449 Euro auf nun 499 Euro inklusive Bindung angestiegen ist. „Alleine deshalb ist es schon logisch, dass sich die Fahrperformance der Genusscarver im Vergleich zu den Vorjahren kontinuierlich verbessert hat“, konstatiert Peter Schmidl, langjähriges Mitglied des Profi-Testteams beim DSV Skitest. Mittlerweile bestechen die Ski durch ihr breites Einsatzspektrum, das je nach Modell die Bandbreite vom Einsteiger bis zum Genießer abdeckt, oder sogar vom Genießer

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über den Allrounder bis hin zum Skifahrer mit leicht sportlichen Ambitionen. „Entscheidend ist in dieser Kategorie aber weiterhin, dass die Ski den Fahrer bestmöglich unterstützen und ihm auch den einen oder anderen Fahrfehler verzeihen“, schildert Florian Schmidt, einer der beiden Testleiter des DSV skiTEST die Kernkriterien. Eigenschaften, die die Mitglieder der Profi-Testcrew während des diesjährigen Tests in Obergurgl anhand von fi x vorgegebenen Fahraufgaben überprüft haben. Das Testfeld der Genusscarver ist breit. Vom genussvollen Cruisen über weiche Pisten bis hin zu knackigen Carvingturns auf härteren Hängen ist hier alles möglich. Das angenehme dabei: es kostet den Fahrer kaum Kraft. „Die Ski ziehen leicht in die Kurve, überfordern einen nicht, vermitteln Sicherheit und machen einfach Spaß“, findet Bettina Kürmeier aus dem Profi-Testteam. Den bleibendsten Eindruck hinterlassen haben die Modelle Head VShape V4, K2 Disruption 76X, Rossignol React 6 Compact und Völkl Deacon XTD. Sie schaffen es im Besonderen, was eigentlich allen Genusscarvern beim diesjährigen DSV skiTEST gelingt: Dass sich Fahrer und Ski füreinander begeistern.


GENUSSCARVER ATOMIC REDSTER X5 Schon gewusst…? Auch bei den Genusscarvern haben wir es im Test – hauptsächlich aufgrund des oben bereits beschriebenen angehobenen Verkaufspreises – mit Skimodellen zu tun, die über eine Sandwich-Seitenwangen-Konstruktion verfügen. Sandwich bedeutet, dass der Ski Lage für Lage aufgebaut wird. Während in den Top-Skimodellen mit einem kompletten, durchgehenden und voll profilierten Holzkern gearbeitet wird, kommen bei den Modellen der Genusscarver-Kategorie häufig geteilte, schmalere, dünnere oder kürzere Holzkerne, die mit Schäumen aufgefüllt beziehungsweise ergänzt werden, zum Einsatz. Titanal-Einlagen sind deutlich reduziert, da diese das Biegeverhalten des Skis zu sehr beeinflussen würden. Glasfaserwickelungen oder Carbon-Einlagen verleihen den Genusscarvern die notwendige Torsionssteifigkeit für den spritzigen Touch auf der Piste. Die oft breitere Skimitte sorgt für mehr Standsicherheit. Die meisten Genusscarver sind im Schaufelbereich gerockt, was die Drehbarkeit der Ski erleichtert, somit Kraft spart und den einen oder anderen Fehler verzeiht.

DYNASTAR SPEEDZONE 7 XPRESS Ein charaktervoller Ski, der von seinem Fahrer eine aktive Fahrweise einfordert und gerne in mittleren Radien auf der Kante gefahren werden will. Präsentiert sich sehr lebendig mit etwas wenig Einzug über die Schaufel. Braucht einen Fahrer, der schon über etwas Vorerfahrung verfügt.

TESTLÄNGE: 167 cm  153, 160, 167, 175 cm  120-73-104 mm  15 m € 499,99 € (UVP)  mit Bindung

Ein schön sportlicher Ski für Skifahrer, die bereits über eine bessere Technik verfügen und gerne auf der Kante fahren. Hier liegt er in allen Radien sehr stabil und lässt sich vor allem in mittleren und langen Schwungradien präzise steuern. Könnte etwas leichtgängiger sein. Fast zu sportlich für diese Kategorie.

TESTLÄNGE: 168 cm  147, 154, 161, 168, 175 cm  119,5-70,5-115,5 mm  14 m € 499,99 € (UVP)  mit Bindung

ELAN AMPHIBIO GTI PS

FISCHER RC ONE 74

Ein schön agiler und drehfreudiger Ski, der sich mit sehr wenig Kraftaufwand rutschen und driften lässt. Unterstützt auch Fahrer mit noch nicht so guter Skitechnik angenehm harmonisch, solange es nicht zu schnell und sportlich dahin geht. Perfekt für genussvolle Schwünge und zum unbeschwerten Dahincruisen.

Ein sportlich orientierter Ski für den anspruchsvollen Genießer, der bereits in der Lage ist, auch gecarvte Schwünge zu fahren. Funktioniert aber auch gerutscht und gedriftet, allerdings mit etwas Einsatz. Angenehm laufruhig und spurtreu, selbst wenn es mal etwas sportlich rasant dahingeht.

TESTLÄNGE: 168 cm

TESTLÄNGE: 167 cm  153, 160, 167, 174 cm

 152, 160, 168, 176 cm

 122-74-104 mm

 127-76-104 mm

 14 m

 14,4 m

€ 499,99 € (UVP)

€ 499,95 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung


DSV SKITEST 2020

GENUSSCARVER HEAD V-SHAPE V4

K2 DISRUPTION 76X

NORDICA SPITFIRE CA

Ein sehr harmonischer und agiler Ski, der sich mit angenehm wenig Kraftaufwand sehr gut in allen Schwungradien bewegen und präzise steuern lässt. Deckt ein sehr breites Spektrum ab und verzeiht gutmütig den einen oder anderen Fahrfehler. Vermittelt viel Sicherheit, liegt stabil und macht viel Freude.

Ein schön vielseitiger und harmonischer Ski, der ein wenig Initiative vom Fahrer benötigt, dann aber in allen Radien gut liegt und sich präzise steuern lässt. Lässt sich problemlos driften und rutschen, ohne viel Kraft zu kosten. Harmonisch, variabel und mit einem breiten Einsatzspektrum.

Ein schön vielseitiger und harmonisch abgestimmter Ski, der etwas Initiative vom Fahrer benötigt, dann aber in allen Radien gut liegt. Lässt sich auch rutschen und driften, braucht hier aber stets eine aktivere Fahrweise. Ein guter Ski für fortgeschrittene Fahrer mit etwas sportlicheren Ambitionen.

TESTLÄNGE: 170 cm

TESTLÄNGE: 170 cm

 149, 156, 163, 170,

 156, 163, 170, 177 cm

177 cm

 132-73-113 mm  12,5 m € 450,00 € (UVP)  mit Bindung

ROSSIGNOL REACT 6 COMPACT Ein agiler und fehlerverzeihender Ski, der sich mit wenig Kraftaufwand angenehm leicht rutschen und driften lässt. Schön harmonisch und gut bis mittlere Radien und mittleres Tempo. Wenn es schneller dahingeht, fehlt etwas die Führung. Seine spielerische Leichtigkeit sorgt für hohes Fahrvergnügen.

TESTLÄNGE: 163 cm

 15 m

€ 449,95 € (UVP)

€ 499,99 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

SALOMON S/MAX 6

VÖLKL DEACON XTD

Ein sehr dominanter und sportlicher Ski, der einen Fahrer braucht, der ihm klare Ansagen macht und ihn aktiv auf der Kante fährt. Hier liegt er super stabil und macht Spaß, vor allem in mittleren und langen Radien. Für diese Kategorie insgesamt aber recht sportlich und aggressiv.

Der Ski vereint Harmonie mit Agilität und einer angenehmen Prise Sportlichkeit. Kostet kaum Kraft, verzeiht Fahrfehler und lässt sich schön präzise steuern – egal ob man ihn auf der Kante fährt, rutscht oder driftet. Deckt ein sehr breites Spektrum ab und sorgt für ein hohes Maß an Fahrspaß.

TESTLÄNGE: 170 cm

TESTLÄNGE: 168 cm

 155, 160, 165, 170,

 154, 161, 168, 175 cm

175 cm

 126-73-110 mm

 mit Bindung

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 14,4 m

 15 m

€ 459,99 € (UVP)

174 cm

 121-71-101 mm

 121-73-104 mm

 13 m

 150, 156, 162, 168,

 126-76-110 mm

 149, 156, 163, 170, 177 cm

TESTLÄNGE: 168 cm

€ 459,99 € (UVP)  mit Bindung

 124-76-105 mm  15,7 m € 450,00 € (UVP)  mit Bindung


SPORTCARVER

2.

SPORTCARVER: Rennsportgefühl für jedes Alter

Dank ihrer großen Vielseitigkeit haben die Sportcarver das Zeug dazu, von fast jedem Skifahrer ins Herz geschlossen zu werden. 12 aktuelle Modelle im DSV skiTEST. Sportcarver auf der Piste sind eine Mischung aus Vollgas-Action, wie man es von einem Racecarver gewohnt ist, und agilem Kurvenvergnügen auf höchstem Niveau, wie es sonst nur Slalomcarver möglich machen. „Die Sportcarver sind vor allem für den Pisteneinsatz ausgelegt, da sie die Fahreigenschaften – die Agilität eines spritzigen Slalomcarvers und die rennsportlichen Gene eines Racecarvers – miteinander vereinen“, erläutert Florian Schmidt, einer der beiden Leiter des DSV skiTEST. Auf der Piste sorgen die Ski, trotz der im Vergleich zu den hochsportlichen Race- und Slalomcarvern häufig etwas breiteren Geometrie, aufgrund ihrer Vielseitigkeit für enorm viel Fahrspaß. „Und da die Ski mit den aktuellsten Materialien und Technologien ausgestattet sind, bieten die Sportcarver auch bei höherem Tempo und längeren Kurven Sicherheit und Tempofestigkeit“, erläutert der neu zum Profi-Testeam des DSV skiTEST gestoßene, ehemalige Weltcup-Skicrosser Florian Eigler seine Fahreindrücke. „Die Skifahrer, die sich für einen Sportcarver der aktuellen Generation entscheiden, bekommen ein extrem hochwertiges Produkt, mit dem sie von morgens bis abends bei kurzen, mittleren und langen Turns enorm viel Freude haben.“ Und das Schöne dabei ist, dass sich diese Fahrfreude mit deutlich weniger Kraftaufwand als bei den Race- und Slalomcarvern genießen lässt. Daher sind die Sportcarver der aktuellen Generation prädestiniert für all diejenigen, die es etwas gemütlicher an-

gehen lassen, aber nicht auf das packende Kurvenfeeling der hochsportlichen Race- oder Slalomcarver verzichten möchten. „Die Abstimmung der Ski in Bezug auf Geschmeidigkeit/Steifigkeit und Flex ist inzwischen so weit, dass damit auch einem relativ genussvollen Skitag nichts im Wege steht“, bestätigt der zweite Testleiter, Andreas König. „Wenn man es allerdings darauf anlegt, wird man durch große Zuverlässigkeit und nahezu kompromisslose Führungsstärke belohnt.“ Sportcarver sind aufgrund ihrer Kombination aus Tempofestigkeit, Gutmütigkeit und vor allem Breitbandigkeit ideal für einen Großteil der Skifahrer, egal welchen Alters. Am meisten überzeugt in sportlicher Hinsicht haben die Tester des Profi-Testteams beim diesjährigen DSV skiTEST die Modelle Atomic Redster X9 und Salomon S/Max Blast, die daher mit dem SportTIPP ausgezeichnet wurden. Noch breitbandiger und variabler präsentierten sich die Modelle Head Supershape e-Speed, Nordica Dobermann Spitfire Pro 70 und Völkl Deacon 74, die folglich als Alleskönner in dieser Kategorie ausgezeichnet wurden.

Schon gewusst…? Auch bei den aktuellen Sportcarver-Modellen gilt: Der Holzkern ist das wichtigste Bauteil in einem hochwertigen Ski und hat massiven Einfluss auf die Fahrperformance und die dämpfenden Eigenschaften des Skis. Zwischen der Oberfläche beziehungsweise dem Belag des Skis sowie dem Holzkern liegen Laminate aus Glasfaser-, Titan- oder Carbon- Einlagen für den in dieser Kategorie erforderlichen Mix aus Torsionssteifigkeit, Dämpfungseigenschaften und Reaktionsfreudigkeit. Kombiniert mit einer flexibleren Platte unter der Bindung lassen sich die Sportcarver somit noch geschmeidig flexen, ohne groß an Laufruhe einzubüßen.

© DSV Ski & Berge

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DSV SKITEST 2020

SPORTCARVER ATOMIC REDSTER X9 Ein sehr sportlicher Ski, der sich vor allem in mittleren und langen Radien und in höheren Geschwindigkeiten zu Hause fühlt. Liegt stets sehr souverän und lässt sich in allen Radien präzise steuern. Überzeugt durch seine Breitbandigkeit, die harmonischen Fahreigenschaften und seine Race-Gene.

TESTLÄNGE: 175 cm  169, 175, 181 cm  114-65,5-99,5 mm

BLIZZARD QUATTRO RS 70 DYNASTAR SPEEDZONE 12 TI KONECT Ein ebenso harmonischer wie sehr sportlicher Ski, der auf die Kante will, denn hier weiß er in allen Schwungradien zu überzeugen. Fordert von seinem Fahrer eine aktive Fahrweise ein, belohnt ihn dann aber auch mit viel Laufruhe, präzisen Steuereigenschaften und vermittelt ein hohes Maß an Sicherheit.

Der charaktervolle Ski fordert von seinem Fahrer eine gefühlvolle und nicht zu schnelle Fahrweise. Will auf die Kante, benötigt hier dann aber konsequente Steuerimpulse über den kompletten Kurvenverlauf. Gut in kurzen bis mittleren Radien und bei moderaten Geschwindigkeiten.

TESTLÄNGE: 175 cm

TESTLÄNGE: 174 cm

 160, 165, 170, 175,

 158, 166, 174, 182 cm

180 cm

 15,4 m

 121-70-102 mm

€ 999,99 € (UVP)

 15,5 m

 mit Bindung

€ 1.000,00 € (UVP)  mit Bindung

 15 m € 699,99 € (UVP)  mit Bindung

ELAN AMPHIBIO 18 FUSION X

FISCHER RC4 WC CT M/O PLATE

HEAD SUPERSHAPE E-SPEED

Der Ski will von seinem Fahrer stets aktiv gefahren werden und präsentiert sich über den gesamten Schwungverlauf lebendig. Gewinnt mit zunehmendem Schaufel- und Kantendruck an Stabilität. Gut in mittleren Radien auf der Kante – hier liegt er angenehm stabil und lässt sich harmonisch steuern.

Ein hochsportlicher Ski, der einen Fahrer sucht, der sich bevorzugt in mittleren bis langen Radien auf der Kante austoben möchte. Hier liegt er souverän und lässt sich durch nichts aus dem Konzept bringen. Will stets aktiv gefahren werden und präsentiert sich mit viel Race-Potenzial kompromisslos auf der Kante.

Äußerst ausgewogener sportlicher Ski, der sowohl kurze als auch lange Radien mag. Überzeugt durch seine Harmonie und die präzise Abstimmung. Vermittelt in jeder Fahrsituation ein hohes Maß an Sicherheit. Wer bereit ist, etwas zu investieren, bekommt von dem Ski enorm viel Fahrperformance zurück.

TESTLÄNGE: 175 cm

 156, 163, 170, 177,

TESTLÄNGE: 178 cm  160, 166, 172, 178 cm  121-73-104 mm

 165, 170, 175, 180, 185 cm

TESTLÄNGE: 177 cm 184 cm

 122-68-104 mm

 17 m

 113-65-98 mm

 15,3 m

€ 849,95 € (UVP)

 15,5 m

€ 850,00 € (UVP)

 mit Bindung

€ 999,99 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

40

 121-72-106 mm


SPORTCARVER K2 DISRUPTION MTI

KÄSTLE MX75

Der Ski fordert eine aktive Fahrweise von seinem Fahrer und fühlt sich vor allem in mittleren und langen Radien auf der Kante sehr wohl. Zieht präzise aus der Kurve heraus, könnte insgesamt aber etwas agiler sein. Gut für sportliche Fahrer, die bereit sind, auch mal ein paar Körner zu investieren.

Der Ski fordert seinen Fahrer vom ersten Schwung an und muss sehr konzentriert und mit Bedacht gefahren werden. Geht in mittleren Radien ganz gut, wenn es nicht zu schnell dahingeht. Ansonsten präsentiert er sich bei hohen Geschwindigkeiten und im gerutschten Zustand recht nervös und charaktervoll.

TESTLÄNGE: 175 cm  165, 170, 175, 180 cm  118-74-103 mm

TESTLÄNGE: 172 cm  151, 158, 165, 172,

NORDICA DOBERMANN SPITFIRE PRO 70 Ein durchweg harmonischer Ski, der sich in allen Radien schön präzise steuern lässt, trotzdem aber über ein hohes Maß an Sportlichkeit verfügt. Top in mittleren und langen Radien. Der Ski präsentiert sich aber insgesamt angenehm variabel. Verzeiht auch den ein oder anderen Fahrfehler und macht richtig Spaß.

TESTLÄNGE: 175 cm

179 cm

 160, 165, 170, 175 cm

 18,2 m

 124-75-103 mm

 121-70-101 mm

€ 799,95 € (UVP)

 15,4 m

 15,5 m

 mit Bindung

€ 949,00 € (UVP)

€ 699,99 € (UVP)

 ohne Bindung

 mit Bindung

ROSSIGNOL REACT 10 TI

SALOMON S/MAX BLAST

VÖLKL DEACON 74

Der Ski will von seinem Fahrer konzentriert, am liebsten nah an seinem vorgegebenen Radius und bei nicht zu hohen Geschwindigkeiten gefahren werden. Er liegt auch bei gerutschten und gedrifteten Schwüngen recht problemlos. Insgesamt ein braver, gutmütiger Ski – mit nicht zu sportlicher Ausrichtung.

Ein sehr sportlicher und kompromissloser Ski, der einen kräftigen Fahrer braucht, der bereit ist, ihn konsequent auf der Kante zu fahren. Hier lässt er sich in mittleren und langen Radien auch bei hohem Tempo durch nichts aus der Ruhe bringen. Extrem laufruhig und in allen Radien präzise steuerbar.

Ein angenehm leicht zu fahrender, harmonisch abgestimmter Ski, der sich einfach rutschen und driften lässt, aber auch sportlich auf der Kante alles ganz entspannt mitmacht. Verzeiht durchaus auch den ein oder anderen Fahrfehler. Vermittelt viel Fahrspaß und lässt sich in allen Radien sehr präzise steuern.

TESTLÄNGE: 176 cm

TESTLÄNGE: 175 cm

TESTLÄNGE: 173 cm

 160, 168, 176, 182 cm

 160, 165, 170,

 163, 168, 173, 178 cm

 124-75-110 mm  15 m € 679,99 € (UVP)  mit Bindung

175, 180 cm

 121-72-106 mm  16 m € 899,99 € (UVP)  mit Bindung

 125-74-104 mm  16 m € 880,00 € (UVP)  mit Bindung

41


DSV SKITEST 2020

SLALOMCARVER

3.

SLALOMCARVER: Könige der Kurven

Welche Slalomcarver die Helden des diesjährigen DSV skiTEST sind, hat die 14-köpfige Profi-Testcrew beim Test in Obergurgl herausgefunden. Auf der perfekt präparierten, kompakten Piste unterhalb des 3.038 Meter hohen Festkogels fanden die Testerinnen und Tester optimale Voraussetzungen vor, um die Ski in den verschiedenen Pistenabschnitten und nach vorgegebenen Fahrformen eingehend zu testen. „Die Slalomcarver sind für sportliche bis sehr sportliche Skifahrer, die über eine sehr gute und präzise Skitechnik verfügen, optimal geeignet“, erklärt Arwed Raab, langjähriges Mitglied des Profi-Testteams, „wenn sie auch über die entsprechende Kraft verfügen, denn die Ski wollen stets aktiv auf der Kante gefahren werden.“

Schon gewusst…? Der Klassiker unter den Pistenskimodellen ist die Sandwichkonstruktion mit einem vielschichtigen Holzkern, in dem unterschiedliche Holzarten parallel miteinander verleimt werden. Diese Konstruktion wird auch bei den hochwertigen Slalommodellen angewandt. Rund um den Holzkern werden Glas- oder Kohlefasern gewickelt und mit Harz verklebt. Auch hier sorgen Titanalgurte für die Torsionssteifigkeit. Im Vergleich zu den Racecarvern erfordert ein Slalomcarver aufgrund der kürzeren Skilänge jedoch eine geringere Biegesteifigkeit. Dies wird durch flexiblere Platten unter der Bindung und besondere Glasfaserwickelungen erreicht. Die stärkere Taillierung (sprich breitere Schaufel) der Slalomcarver sorgt aufgekantet für mehr Selbststeuerkräfte, was kleinere Kurvenradien bedeutet.

Neben Agilität und präzisen Steuereigenschaften sind es aber auch Faktoren wie ein bissiger Kantengriff und eine saubere Führung, die darüber entscheiden, ob der Ski zum Helden oder nur zur Nebenrolle taugt. Skimodelle, die über diese Eigenschaften verfügen, ermöglichen dem Fahrer wahrhaft magische Momente: Das Spiel mit den Fliehkräften, der Schwerkraft trotzend gnadenlos in der Kurve liegend. Dies mag für Außenstehende und staunende Beobachter oft wie von übernatürlichen Mächten gesteuert aussehen, wird aber durch die speziellen Konstruktionen und Geometrien der Slalomcarver möglich. Eine ausladende Schaufel, eine recht schmale Taille und ein breites Skiende sind charakteristisch für einen Slalomcarver. Der geringe Radius zwischen 12 und 14 Metern begünstigt das Spiel mit der Kante und den Gravitationskräften. Neben der Taillierung der Ski, die sich bei den einzelnen Herstellern in dieser Kategorie kaum unterscheidet, „sorgt die Abstimmung von Längs- (Flex) und Quersteifigkeit (Torsion) für die feinen Unterschiede bei der Fahrperformance jedes einzelnen Skis“, so Testleiter Andreas König. Wie bei den Racecarvern werden auch bei den Slalommodellen Erkenntnisse aus dem Weltcup direkt in die Serienproduktion umgesetzt. „Ziel ist es dabei“, so Helge Kravatzky aus dem ProfiTestteam des DSV skiTEST, „in der Kategorie Slalom einen optimalen Ski für Skifahrer zu bauen, die das ultimative Kurvenerlebnis bei mittlerem bis hohem Tempo lieben.“ Bemerkenswert war aus Sicht der Tester das Gesamtpaket der Modelle Atomic Redster S9 und Völkl Racetiger SL, die zurecht als Alleskönner prämiert wurden. Kaum weniger breitbandig, aber noch eine Prise performanceorientierter präsentierten sich die Modelle Head Worldcup Rebels e-SL und Nordica Dobermann SLR RB, die dafür die SportTIPP-Auszeichnung einheimsten. Aber auch viele der anderen im Test befindlichen Ski haben je nach Fahrertyp und Vorlieben das Zeug dazu, einem traumhafte Skitage zu bescheren. Insgesamt wurden in dieser Kategorie zwölf Modelle gestestet.

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© DSV Ski & Berge


SLALOMCARVER ATOMIC REDSTER S9 Ein sehr stabiler, laufruhiger und sportlicher, ausgeglichener Ski, der einen aktiven Fahrer braucht, diesen dann aber auch mit einem sehr hohen Maß an sportlicher Fahrperformance belohnt. Lässt sich durch nichts so leicht aus der Ruhe bringen und geht auch gerutscht und gedriftet noch gut.

BLIZZARD FIREBIRD SRC DYNASTAR SPEED OMEGLASS MASTER SL Ein variabler und sportlicher Ski für den ambitionierteren Fahrer, der sich bevorzugt in kurzen, bis mittleren Radien auf der Kante bewegt. Spielt in der oberen Liga mit und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Präsentiert sich durchweg harmonisch mit sauberer Führung und lässt sich präzise steuern.

Der Ski will von seinem Fahrer von Beginn an aktiv auf der Kante gefahren werden. Gerne mit Tempo und in seinem vorgegebenen Radius. Gerutscht und gedriftet erfordert er Kraft und Konzentration. Er gibt seinem Fahrer vor, wo es lang geht: mit hoher Geschwindigkeit auf der Kante ins Tal, das ist sein Ding.

TESTLÄNGE: 165 cm

TESTLÄNGE: 163 cm

 155, 160, 165, 170 cm

 158, 163, 168, 173 cm

 121-68-105 mm

 121-67-105 mm

 12,5 m

 12 m

€ 900,00 € (UVP)

€ 929,99 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

FISCHER RC4 WC SC PRO M/O PLATE

HEAD WORLDCUP REBELS E-SL

TESTLÄNGE: 165 cm

Ein recht kompromissloser und sportlicher Ski, der sein volles Können auf der Kante entfaltet. Hier liegt er stets stabil und souverän und fordert deutliche Impulse von seinem Fahrer. In mittleren und langen Radien sehr präzise steuerbar. Für ambitionierte Fahrer, die gerne mit den Fliehkräften spielen.

Ein sehr harmonisch abgestimmter Ski, der sich in allen Radien wohl fühlt. Liegt stets sehr stabil und lässt sich mit relativ wenig Kraftaufwand fahren. Schön präzise steuerbar und stets angenehm laufruhig. Schafft den perfekten Kompromiss aus Breitbandigkeit, Dynamik, Flexibilität und Sportlichkeit.

 155, 160, 165, 170 cm

TESTLÄNGE: 165 cm

 121-68-104 mm

 150, 155, 160,

TESTLÄNGE: 165 cm  153, 159, 165, 171 cm  118-68-104 mm  12,7 m € 899,99 € (UVP)  mit Bindung

ELAN SLX FUSIONX Ein harmonischer Ski, der in allen Schwungradien angenehm stabil liegt und seinem Fahrer Sicherheit vermittelt, wenn es nicht in absoluter Höchstgeschwindigkeit dahingeht. Auch gerutscht und gedriftet problemlos und mit wenig Kraftaufwand fahrbar. Ein schön agiler Ski, der auch Fahrfehler verzeiht.

 12,8 m

165, 170 cm

€ 849,95 € (UVP)

 119-66-104 mm

 mit Bindung

 13 m € 899,99 € (UVP)  mit Bindung

TESTLÄNGE: 165 cm  150, 155, 160, 165, 170 cm

 123-68-108 mm  12,3 m € 950,00 € (UVP)  mit Bindung

43


DSV SKITEST 2020

SLALOMCARVER K2 DISRUPTION STI

KÄSTLE RX12 SL

Ein variabler und harmonischer Ski, der stabil liegt und sich mit geringem Druck präzise steuern lässt – vor allem in mittleren und langen Radien. Geht auch gerutscht und gedriftet gut und verzeiht den ein oder anderen Fahrfehler. Gut, wenn es nicht um die letzten Hundertstelsekunden geht.

Ein sehr charaktervoller Ski, der mit höchster Konzentration gefahren werden will. Fühlt sich in seinem vorgegebenen Radius und auf der Kante gefahren am wohlsten – wenn das Tempo nicht zu hoch ist. Alles andere bedeutet Aufmerksamkeit und erfordert viel Einsatz, um ihn aus seiner Komfortzone herauszuholen.

TESTLÄNGE: 165 cm

Ein sehr dynamischer Ski, der seinem Fahrer stets ein hohes Maß an Sicherheit vermittelt und sich in allen Radien schön präzise steuern lässt. Er verzeiht gleichsam den ein oder anderen Fahrfehler und fordert von seinem Fahrer nicht zu viel Kraft und Einsatz. Geht auch gerutscht und gedriftet noch gut.

 155, 160, 165, 170 cm

TESTLÄNGE: 165 cm

 125-72-107 mm

TESTLÄNGE: 165 cm

 155, 165 cm

 155, 160, 165, 170 cm

 13,6 m

 118,5-66-100 mm

 120-69-104 mm

€ 749,95 € (UVP)

 12,5 m

 13 m

 mit Bindung

€ 749,00 € (UVP)

€ 899,99 € (UVP)

 ohne Bindung

 mit Bindung

ROSSIGNOL HERO ELITE ST TI

SALOMON S/RACE RUSH SL

VÖLKL RACETIGER SL

Ein kantendominanter Ski, der von seinem Fahrer Konzentration und aktive Steuerimpulse einfordert. Wenn diese kommen, lässt er sich in allen Radien gut steuern. Am Ende des Schwungs katapultiert er den Fahrer aktiv aus der Kurve heraus. Am besten bei mittlerem Tempo und in mittleren Radien.

Ein hochsportlicher Ski, der seinem Fahrer ganz klar die Richtung vorgibt. Der Ski will bevorzugt in mittleren bis langen Radien auf der Kante gefahren werden. Hier präsentiert er sich sehr souverän, extrem laufruhig und vermittelt viel Sicherheit. Alles andere kostet Kraft und erfordert Einsatz.

TESTLÄNGE: 163 cm  157,162,167,172 cm  122-68-104 mm  13 m € 929,99 € (UVP)  mit Bindung

44

NORDICA DOBERMANN SLR RB

TESTLÄNGE: 165 cm  155, 160, 165, 170 cm  121-68-104 mm  13 m € 899,99 € (UVP)  mit Bindung

Ein durchweg harmonischer Ski, der seinem Fahrer enorm viel Fahrspaß vermittelt, ohne dabei zu viel Krafteinsatz zu fordern. Liegt sehr stabil und laufruhig in allen Schwungradien und lässt sich super präzise steuern. Präsentiert sich ebenso sportlichdynamisch wie fehlerverzeihend und vielseitig.

TESTLÄNGE: 165 cm  150, 155, 160, 165, 170 cm

 127-68-103 mm  12,6 m € 880,00 € (UVP)  mit Bindung


RACECARVER

4.

RACECARVER: Für alle, die gerne ihre Grenzen austesten

11 aktuelle Racecarver-Modelle im Test, die sich auf der Piste ebenso tempofest wie spurtreu präsentieren – und beim Fahrer für viel positive Spannung sorgen.

Bei aller Kompromisslosigkeit sowie den packenden und fesselnden Fahreigenschaften der Racecarver kann man jedoch konstatieren, dass sich in dieser Skikategorie in den vergangenen Jahren ein Wandel vollzogen hat. Vielfach etwas weg von den hochsportlichen, recht eindimensionalen kleinen Brüdern der Weltcup-Riesenslalomski und hin zu breitbandigeren, aber weiterhin sehr hochwertigen Modellen. „Die Produktionsverfahren, das Material und die Sandwichbauweise der Ski sind stets auf dem neuesten Stand der Skientwicklung und erzielen eine hohe Torsionssteifigkeit und einen härteren Flex für optimale Spurtreue und Stabilität, auch im oberen Geschwindigkeitsbereich“, erläutert der zweite Testleiter, Andreas König. Im Gegensatz zu den Weltcup-Modellen verfügen die Ski der Racecarver-Kategorie über eine stärkere Taillierung (kleinerer Radius) und sind nicht ganz so aggressiv in puncto Kantengriff. Der geringere Radius in Kombination mit einer etwas breiteren Skimitte macht die Ski daher deutlich wendiger und damit auch alltagstauglicher.

© DSV Ski & Berge

„Wer sich einen Racecarver anschnallt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass es in dieser Kategorie um Tempo, Präzision, Stabilität und ein hohes Maß an Fahrperformance geht“, erläutert Florian Schmidt, einer der beiden Testleiter des DSV skiTEST. „Damit einher geht jedoch, dass eine ausgefeilte Skitechnik und Kraft vonnöten sind, um das volle Potenzial dieser Ski komplett auszureizen“, pflichtet ihm der ehemalige Weltcup-Skicrosser Paul Eckert bei, der neu im Profi-Testteam ist. Er und seine Kolleginnen und Kollegen aus dem Profi-Testeam haben die elf Racecarver-Modelle nach standardisierten Fahraufgaben auf dem Testhang in Obergurgl bei perfekten Bedingungen eingehend unter die Lupe genommen.

Schon gewusst…? Holz und Handarbeit sind auch heute noch entscheidende Faktoren bei der Skifertigung. Die Holzkerne moderner Ski bestehen aus unterschiedlichen Holzarten und zahlreichen, miteinander verleimten Schichten. Materialien wie verstärkte Titanalgurte – 2 Stück als Ober- und Untergurt – die oft in der Skibezeichnung „Ti“ erkennbar sind, sowie der vermehrte Einsatz von Glasfasermatten in enger gekreuzter Wickelung sorgen für Torsions- und Biegesteifigkeit. Biegesteifigkeit bedeutet Laufruhe. Torsionssteifigkeit bedeutet Kantengriff. Je sportlicher der Ski, umso mehr Lagen werden verbaut. Die Seitenwangen aus Kunststoff sind für den Erhalt der Spannung im Ski mitverantwortlich. Sie verlaufen bei den Racecarvern über die komplette Skilänge, verstärken den Holzkern und gewährleisten eine perfekte Kraftübertragung. Hochwertige Platten unter der Bindung – bei den Racecarvern häufig aus Metall – sorgen für ein höheres Gesamtgewicht, unterstützen aber vor allem die Steifigkeit des Skis und somit seine Laufruhe.

Es sind nicht zwingend für jeden Fahrer nur jene Ski erste Wahl, die mit einem SportTIPP oder einer Alleskönner-Auszeichnung prämiert wurden, wie in diesem Jahr die Modelle Nordica Dobermann GSR RB beziehungsweise Atomic Redster G9, Head Worldcup Rebels e-Speed oder Völkl Racetiger GS Pro. Auch die anderen Modelle haben bei bestimmten Testkriterien ihre klaren Stärken und bestechen durch Top-Werte, die dem einen oder anderen Fahrer besonders am Herzen liegen. Was die aktuellen Racecarver aber auf jeden Fall eint, ist der Drang, sich mit seinem Fahrer an die Grenzen des sportlich Möglichen heranzutasten.

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DSV SKITEST 2020

RACECARVER ATOMIC REDSTER G9

BLIZZARD FIREBIRD WRC

Ein durchweg harmonischer Ski, der auch den einen oder anderen Fahrfehler verzeiht. Sportlich auf der Kante gefahren, spielt er in allen Schwungradien seine Stärken aus. Liegt sehr stabil, ohne dabei schwerfällig zu wirken. Nimmt die Impulse des Fahrers an und reagiert stets sehr ruhig und präzise.

Der Ski will auf die Kante, ganz egal bei welchem Tempo. Denn hier fühlt er sich zu Hause und spielt auf Zug gefahren vor allem in mittleren und langen Radien seine hohe Sportlichkeit aus. Lässt sich auch bei höheren Geschwindigkeiten durch nichts so leicht aus der Ruhe bringen – will aber aktiv gefahren werden.

TESTLÄNGE: 177 cm

Ein charaktervoller Ski, der von seinem Fahrer eine dominante Fahrweise einfordert. Braucht Platz auf der Piste, um in mittleren, bis langen Radien bei hohem Tempo gefahren zu werden. Liegt bei höheren Geschwindigkeiten stabil auf der Kante, braucht aber eine starke Hand beim Kurvenwechsel.

TESTLÄNGE: 180 cm

TESTLÄNGE: 179 cm

 170, 175, 180, 185 cm

 169, 173, 179, 183 cm

 115,5-68-98,5 mm

 115-70-97 mm

 17,5 m

 19 m

€ 900,00 € (UVP)

€ 1.109,99 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

FISCHER RC4 WC RC PRO M/O PLATE

HEAD WORLDCUP REBELS E-SPEED

TESTLÄNGE: 180 cm

Der Ski will sportlich und aktiv gefahren werden, denn auch bei höheren Geschwindigkeiten liegt er auf der Kante durchweg satt und stabil. Fordert von seinem Fahrer klare Steuerimpulse. Gut und schön laufruhig, wenn man sich nahe an seinem vorgegebenen Radius bewegt. Hier zeigt er seine Stärken.

Ein sehr breitbandiger und variabler Ski, der sich ohne übermäßig viel Kraftaufwand sehr harmonisch fahren lässt. Vermittelt auch sportlich aggressiv gefahren stets ein hohes Maß an Sicherheit und Präzision. Sehr ausgewogen und selbst gerutscht und gedriftet problemlos fahrbar und dabei noch fehlerverzeihend.

 168, 174, 180 cm

TESTLÄNGE: 180 cm

TESTLÄNGE: 180 cm

 113-67-100 mm

 165, 170, 175, 185 cm

 165, 170, 175, 180,

 16,7 m

 111-66-96 mm

€ 949,95 € (UVP)

 19 m

 mit Bindung

€ 899,99 € (UVP)

 165, 171, 177, 183 cm  110-68-96,5 mm  18,4 m € 899,99 € (UVP)  mit Bindung

ELAN SCX FUSIONX Ein recht agiler, gutmütiger und variabler Ski, der sich mit wenig Kraftaufwand harmonisch und sportlich bewegen lässt. Sicher und souverän bis zu mittlerem Tempo. Die absoluten Race-Eigenschaften fehlen. Gut für all diejenigen, die mit viel Fahrgenuss nicht im Top-Speedbereich unterwegs sein wollen.

 mit Bindung

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DYNASTAR SPEED COURSE MASTER GS

185 cm

 118-68-99 mm  18 m € 950,00 € (UVP)  mit Bindung


RACECARVER Ein recht statischer und charaktervoller Ski, der in seinem vorgegebenen Radius bewegt werden will. Alles andere erfordert einen erheblichen Aufwand und präzise Steuerimpulse über den kompletten Kurvenverlauf. Ihm fehlt es an Harmonie und Gutmütigkeit. Gut in langen Radien auf der Kante.

TESTLÄNGE: 182 cm  168, 175, 182 cm  112-68-100 mm  17,5 m € 749,00 € (UVP)  ohne Bindung

ROSSIGNOL HERO ELITE LT TI Ein charaktervoller, sportlicher Ski, der aber auch den einen oder anderen Fahrfehler verzeiht. Liegt stabil, will jedoch aktiv gefahren werden. Gut in mittleren, bis langen Kurvenradien, die nah an seinem eingebauten Radius liegen. Der Ski will aktiv mit präzisen Steuerimpulsen gefahren werden.

TESTLÄNGE: 177 cm  167, 172, 177, 182 cm  119-71-101 mm  17 m € 929,99 € (UVP)  mit Bindung

NORDICA DOBERMANN GSR RB

© Homenkol

KÄSTLE RX12 GS

Ein dynamischer und sportlich abgestimmter Ski, der stabil liegt und seinem Fahrer stets ein hohes Maß an Sicherheit vermittelt, wenn man bereit ist, etwas aktiver zu fahren. Super in mittleren und langen Radien. Auch bei hohem Tempo angenehm laufruhig und präzise steuerbar. Ein Ski mit echten RaceGenen.

TESTLÄNGE: 180 cm  170, 175, 180, 185 cm  113,5-69-96,5 mm  19,5 m € 899,99 € (UVP)  mit Bindung

SALOMON S/RACE PRO Ein hochsportlicher Ski, der von seinem Fahrer Kraft und Einsatz fordert, ihn dann aber auch sicher und sehr dynamisch durch mittlere und vor allem lange Schwungradien führt. Lässt sich durch nichts so leicht aus der Ruhe bringen. Ein Ski mit viel Race-Eigenschaften für ambitionierte Fahrer.

TESTLÄNGE: 182 cm  182 cm  115-65-101 mm  17 m € 1.049,00 € (UVP)  mit Bindung

VÖLKL RACETIGER GS PRO Ein fehlerverzeihender und agiler Ski, der auch sportlich auf der Kante gefahren noch viel Spaß macht. Kostet wenig Kraft und vermittelt viel Sicherheit. Souverän in allen Schwungradien, egal ob gedriftet oder auf der Kante gefahren. Vermittelt viel Fahrfreude und präsentiert sich sehr variabel und breitbandig.

TESTLÄNGE: 175 cm  175, 180, 185 cm  114-69-97 mm  17 m € 880,00 € (UVP)  mit Bindung

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DSV SKITEST 2020

ALLMOUNTAIN

5.

ALLMOUNTAIN: Sportlich ambitioniert mit guter Geländeeignung

Genießen Sie mit den aktuellen Allmountain-Skimodellen die große Vielseitigkeit und Freiheit. Welcher der richtige Ski für Sie ist, zeigt der DSV skiTEST. Die sehr vielseitigen Allmountain-Skimodelle sind prädestiniert für die Fahrt auf verschiedenen Schneeuntergründen. Daher muss es mit solch einem Ski nicht zwingend die perfekt präparierte Piste sein, um richtig Spaß zu haben. „Für den Test der Allmountain-Modelle sehen wir beim DSV skiTEST eine Verteilung von 70 Prozent Pisten- und 30 Prozent Geländeeinsatz als optimal an“, erläutert Andreas König, einer der beiden Testleiter, die Grundausrichtung dieser „ Kategorie. „Waren die Ski zu Beginn noch recht weich und stärker auf das Fahren im frischen Pulverschnee und im verspurten Gelände ausgerichtet, so haben sie sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu teils richtig sportlich ambitionierten Pistenski mit guter Geländeeignung weiterentwickelt“, pflichtet ihm Katharina Rest aus dem Profi-Testeam bei, die gleichzeitig auch Mitglied im Bundeslehrteam des Deutschen Skiverbandes ist.

Schon gewusst…? Ein Race- oder Slalomcarver ist explizit für den Pisteneinsatz konstruiert. Ein Freeride-Ski für coole Geländeabenteuer. Aber ein Allmountain-Ski? Der soll möglichst beides können. Dementsprechend richtet sich der Aufbau der Skimodelle auch nach dem jeweils bevorzugten Einsatzbereich. Skimodelle, die sich mehr auf der Piste zu Hause fühlen, setzen neben einem Holzkern auf die aus den sportlichen Modellen bekannten Glasfaserlagen, oft auch in Kombination mit Titanaleinlagen für eine hohe Torsionssteifigkeit. Skimodelle, die im Gelände geschmeidigen und harmonischen Auftrieb garantieren sollen, sind oft mit leichteren Holzkernen, Polyurethan (PU) und alternativen Fasergemischen ausgestattet. Diese sind leichter, verfügen über gute Dämpfungseigenschaften und bilden das optimale Gegengewicht zu Holz für einen watteweichen Schneekontakt. Für den vermehrten Einsatz im Gelände sind einige Allmountain-Modelle im Schaufelbereich meist stärker gerockt (stärkere und längere Aufbiegung der Schaufel), was im Tiefschnee und verspurten Gelände für mehr Auftrieb sorgt.

Getestet wurden die Modelle auf dem gewohnten Pisten-Parcours in Obergurgl nach streng vorgegebenen Fahraufgaben. Ergänzend wurde jeder Ski während der Abfahrt, die jeder Tester mit dem Ski absolviert, noch in einem Geländeabschnitt auf seine Offpiste-Eigenschaften überprüft. „Das Ziel bei der Entwicklung der Allmountain-Ski ist es, die Ski so abzustimmen, dass sie den Wechsel von der Piste ins Gelände problemlos mitmachen und in jeder Situation Sicherheit und Spurtreue vermitteln,“ erläutert Florian Schmidt, der zweite Testleiter des DSV skiTEST, die Ansprüche an die Skihersteller, „denn nur so werden die Ski dem vielseitigen Anspruch der Skifahrer gerecht.“ Erreicht wird dies unter anderem auch durch den Einsatz von Rocker-Technologien, Konstruktionen, die eine hohe Flexibilität schaffen, und Geometrien, die die Ski extrem vielseitig machen. „Wichtig ist dabei“, so Florian Eigler, ehemaliger Skicross Weltcup-Fahrer, „dass die Ski bei aller Leichtigkeit und Geländetauglichkeit auch auf der Piste noch die nötige Fahrperformance abliefern.“ Aber modernste Materialien, kombiniert mit den aktuellsten Shapes, sorgen dafür, dass man mit einem Allmountain-Ski unter den Füßen in fast allen Fällen bestens bedient ist.

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© DSV Ski & Berge

Am meisten Freude hatten die Tester in diesem Jahr mit den Modellen Head V-Shape V10, Salomon S/Force 11 und Völkl Deacon 84 Lowride XL, die aufgrund ihres breiten Einsatzspektrums verdient als Alleskönner prämiert wurden. Kaum weniger vielseitig, dafür aber noch einen Tick performanceorientierter und somit mit dem SportTIPP ausgezeichnet, sind die Modelle Blizzard Brahma 82 und Nordica Spitfire RB 80. Die Skimodelle vermitteln im Besonderen ein liberales, modernes Lebensgefühl. Hier ist vieles möglich und der Spaß bleibt nicht auf der Strecke.


ALLMOUNTAIN ATOMIC VANTAGE 82 TI

BLIZZARD BRAHMA 82

Ein sportlicher Ski, der einen kräftigen Fahrer braucht, der ihn auf der Kante führt. Hier liegt er vor allem in mittleren und langen Radien satt und lässt sich durch nichts so leicht so der Ruhe bringen. Im Gelände sehr sicher und stabil, wenn das Tempo etwas höher ist. Dann pflügt er durch alles souverän durch.

Ein variabler und sportlicher Ski, der sich in allen Schwungradien trotzdem angenehm leicht und harmonisch fahren lässt. Liegt stets stabil und vermittelt auf der Piste und im Gelände ein hohes Maß an Sicherheit. Schon bei geringem Tempo schwimmt die Schaufel gut auf. Schön ausgewogen und macht Spaß.

TESTLÄNGE: 181 cm

TESTLÄNGE: 180 cm

 159, 167, 174, 181 cm

 166, 173, 180, 187 cm

 122,5-82-109 mm

 121-82-105 mm

 17,5 m

 16,5 m

€ 699,99 € (UVP)

€ 550,00 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

DYNASTAR 4X4 82 PRO KONECT

ELAN WINGMAN 82 CTI FUSIONX

FISCHER RC ONE 82 GT WS

Ein charaktervoller Ski, der von seinem Fahrer konzentriert, aktiv und mit Druck gefahren werden will. Rutschen und Driften ist weniger sein Ding. Aktiv auf der Kante gefahren gut, vor allem in mittleren Radien. Im Gelände in kurzen und mittleren Radien gut mit harmonischem Auftrieb, wenn es nicht zu schnell wird.

Im Pisteneinsatz präsentiert sich der Ski mit ausgewogenen Allround-Eigenschaften und verzeiht dabei auch den ein oder anderen Fahrfehler, egal ob gerutscht oder auf der Kante gefahren. Gut in kurzen bis mittleren Radien – auch im Gelände. Agil und harmonisch, wenn es nicht zu schnell dahingeht.

Ein eher sportlich ausgerichteter Ski, der von seinem Fahrer aktiv und nah am vorgegebenen Radius gefahren werden möchte. Verzeiht auch den ein oder anderen Fahrfehler, benötigt aber eine gewisse GrundSkitechnik. Stabil und spurtreu auf der Piste, im Gelände bevorzugt er Tempo und längere Radien.

TESTLÄNGE: 179 cm

TESTLÄNGE: 178 cm

TESTLÄNGE: 180 cm

 164, 171, 179, 185 cm

 160, 166, 172,

 145, 152, 159, 166,

 129-82-112 mm

 127-82-112 mm

 15,5 m

 17 m

€ 849,95 € (UVP)

€ 599,99 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

ARMADA DECLIVITY 82TI Ein Ski, der auf der Piste von seinem Fahrer aktiv und mit Konzentration gefahren werden will, dann aber in mittleren und langen Radien recht souverän liegt. Rutschen und Driften ist nicht so sein Ding. Im Gelände braucht er Tempo, pflügt dann aber in mittleren bis lange Radien recht souverän durch alles durch.

TESTLÄNGE: 174 cm  166, 174, 182 cm  128-82-110 mm  15,9 m € 749,95 € (UVP)  mit Bindung

 130-82-112 mm  16 m € 799,99 € (UVP)  mit Bindung

178, 184 cm

173, 180 cm


DSV SKITEST 2020

ALLMOUNTAIN HEAD V-SHAPE V10

K2 DISRUPTION 82TI

KÄSTLE MX83

Variabel, harmonisch abgestimmt und präzise steuerbar in allen Schwungradien. Der Ski weiß auf der Piste in allen Situationen zu überzeugen und vermittelt stets ein sehr hohes Maß an Sicherheit. Verzeiht auch gutmütig den ein oder anderen Fahrfehler. Im Gelände gut, wenn das Tempo nicht zu hoch ist.

Der Ski liebt es, nah an seinem vorgegebenen Radius gefahren zu werden. Hier liegt er angenehm laufruhig und lässt sich präzise steuern. Gut, wenn man bereit ist, ihn etwas aktiver auf der Kante zu fahren. Im Gelände schwimmt die Schaufel gut auf und der Ski präsentiert sich bei mittlerem Tempo angenehm agil.

Der Ski braucht einen Fahrer, der ihm klar zeigt, wo es lang geht, und ihn optimalerweise in mittleren Radien auf der Kante führt. Hier liegt er stabil und lässt sich recht präzise fahren. Im Gelände schon mit wenig Tempo ganz guter Auftrieb. Nur zu schnell sollte es nicht dahingehen.

TESTLÄNGE: 177 cm

 154, 161, 168, 175,

TESTLÄNGE: 177 cm  163, 170, 177, 184 cm  139-85-121 mm  14,8 m € 650,00 € (UVP)  mit Bindung

NORDICA SPITFIRE RB 80 Ein ebenso sportlicher wie harmonisch abgestimmter Ski, der von seinem Fahrer etwas Einsatz fordert, ihn dann aber auch mit viel Fahrperformance belohnt. Liegt stets stabil und vermittelt ein hohes Maß an Sicherheit. Auch im Gelände lässt er sich durch nichts so leicht aus der Fassung bringen.

TESTLÄNGE: 174 cm  156, 162, 168, 174, 180 cm

 130-80-110 mm  16 m € 799,99 € (UVP)  mit Bindung

50

 163, 170, 177, 184 cm  125-82-111 mm  18,4 m € 849,95 € (UVP)  mit Bindung

TESTLÄNGE: 175 cm 182 cm

 126-83-112 mm  16,3 m € 949,00 € (UVP)  ohne Bindung

ROSSIGNOL EXPERIENCE SALOMON S/FORCE 11 84 AI Ein Ski für sportlich Ein Ski, der seinen Fahrer vom ersten Schwung an fordert. Braucht ein gewisses Maß an Konzentration und muss immer wieder nachgesteuert werden. Mag auf der Piste seinen vorgegebenen Radius. Im Gelände gut in kurzen, bis mittleren Radien, aber auch hier erfordert er stets eine aktive Fahrweise.

ambitionierte Fahrer, die sich sicher und aktiv auf der Kante bewegen. Sehr stabil und präzise in mittleren und langen Radien. Hier liegt er satt und sehr souverän. Im Gelände braucht er klare Führung, Tempo und mittlere bis lange Radien. Variabler Ski mit sportlicher Ausrichtung.

TESTLÄNGE: 176 cm

 163, 170, 177, 184 cm

 152, 160, 168,

TESTLÄNGE: 177 cm  128-80-112 mm

176, 184 cm

 16 m

 126-84-116 mm

€ 759,99 € (UVP)

 15 m

 mit Bindung

€ 679,99 € (UVP)  mit Bindung


ALLMOUNTAIN Der Ski hat seine Stärken im Gelände. Hier schwimmt die Schaufel schön auf und führt den Fahrer recht harmonisch durch alle Radien. Auf der Piste muss mit hoher Konzentration gefahren werden, und der Ski fordert permanente Steuerimpulse von seinem Fahrer. Gerutscht und gedriftet eher schwerfällig.

© DSV Ski & Berge

SCOTT SLIGHT 83

TESTLÄNGE: 178 cm  158, 168, 178 cm  128-84-116 mm  16 m € 599,95 € (UVP)  mit Bindung

VÖLKL DEACON 84 LOWRIDE XL Ein sehr ausgewogener Ski, der weder auf der Piste noch im Gelände Schwächen offenbart. Liegt in allen Radien sehr stabil und lässt sich schön dosiert und präzise steuern. Verleiht ein hohes Maß an Sicherheit und bereitet auch bei hohem Tempo noch viel Freude. Super Auftrieb im Gelände und stets souverän.

TESTLÄNGE: 177 cm  162, 167, 172, 177, 182 cm

 132-84-115 mm  15 m € 850,00 € (UVP)  mit Bindung

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DSV SKITEST 2020

DAMEN GENUSSCARVER DAMENSKI Im diesjährigen DSV skiTEST sorgten nach den vielen Abfahrten über die perfekt präparierte, rund 2 Kilometer lange Piste nahezu alle getesteten Damenski samt ihren belegbaren, dokumentierten und fundierten Ergebnissen für gute Laune unter allen Testerinnen. Zu ihnen zählten in diesem Jahr wieder die ehemalige Weltcupfahrerin Barbara Müller (geborene Wirth) und Katharina Rest aus dem Bundeslehrteam des DSV. Welche Ski dabei in welcher der beiden Testkategorien landeten, bestimmten eigenständig die Hersteller. Sie konnten pro Kategorie ein Testmodell im originalen Auslieferungszustand einreichen, also genau so, wie er auch für Sportgeschäfte erfolgt.

6.

ATOMIC CLOUD 9

GENUSSCARVER: Effizient und verlässlich

Gut gemixt und recht herausfordernd zeigten sich einige der Genusscarver und stellten die Testcrew vor recht knifflige Aufgaben. Denn nicht immer ließen sich die besten Pisteneigenschaften mit Breitbandigkeit, kraftsparendem, komfortablem und harmonischem Fahren sofort erfahren. Also hineinspüren, kontrollieren, Kraft einsetzen, Druck aufbauen, ohne Kraft driften und rutschen – das Ganze wieder und wieder, in unterschiedlichem Gefälle und Schnee. Solange, bis unter den Modellen dieser Klasse (mit Mittelbreiten von 68 bis 76 mm und Längen ab 142 bis 168 cm) die zuverlässigsten herauskristallisiert werden konnten. Effiziente und verlässliche Ski, die als ideale Urlaubsbegleiter einfach nur Spaß statt müde machen und die die ein oder andere Lady dabei unterstützen, sich skitechnisch auch noch weiterzuentwickeln. „In der Kategorie Lady Genuss sind die Ski tatsächlich durchweg leichter – bei guter Performance. Doch noch leichtere Gewichte bringen definitiv eine Einbuße für die Skiperformance“, so die ehemalige Weltcupfahrerin Barbara Müller nach dem diesjährigen Test.

Sie sind Vollblutsportlerin und können erst genießen, wenn Ihre Ausrüstung komplett zu ihnen passt? Bitte sehr: Der sehr dynamische und zugleich souverän laufruhige Ski bringt enorm viel sportliche Fahrperformance mit und will aktiv gefahren werden. Für Genießer etwas zu charaktervoll und kantendominant.

TESTLÄNGE: 164 cm  143, 150, 157, 164 cm  115-73-101,5 mm  15,3 m € 499,99 € (UVP)  mit Bindung

BLIZZARD ALIGHT 7.2 Mit ihm sind abwechslungsreiche Skitage garantiert: von genießerisch gecruist übers Easygoing bis hin zum knackigen Gasgeben und auf der Kante Fahren. Mit all diesem Potenzial und vertretbarem Krafteinsatz vermittelt er Sicherheit und Stabilität und lässt sich zudem gut rutschen und driften.

TESTLÄNGE: 160 cm  146, 153, 160, 167 cm  119-72-102 mm  13 m € 450,00 € (UVP) © DSV Ski & Berge

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 mit Bindung


DAMEN GENUSSCARVER DYNASTAR INTENSE 10

ELAN INSOMNIA 10 PS

Der Charakterkopf verlangt nach Kontrolle, zeigt sich damit aber vor allem bei mittleren Radien und auf der Kante gefahren recht akzeptabel. Ein insgesamt lebendiger Ski, der eine Fahrerin braucht, die schon über etwas Vorerfahrung verfügt und ihm zeigt, wo es lang geht.

Dieser drehfreudige, leichtgängige und leichtgewichtige Ski lässt sich angenehm mit wenig Kraftaufwand fahren, dazu easy rutschen und driften. Bei höherem Tempo kommt er an seine Grenzen. Mittlere Radien auf der Kante packt er gut. Für alles weitere benötigt er allerdings Kontrolle und Führung.

TESTLÄNGE: 160 cm  146,153,160,167 cm  120-73-104 mm  13 m € 499,99 € (UVP)  mit Bindung

FISCHER RC ONE LITE 68

TESTLÄNGE: 158 cm

Schmal unter der Bindung, damit agil in allen Radien. Der flotte Athlet mit sportlichem Touch bleibt stets cool und verleiht Sicherheit, selbst wenn Gelände, Schnee und Speed herausfordernd werden. Der perfekt ausgewogene Ski mit Potenzial nach oben geht gut auf der Kante und lässt sich easy rutschen und driften.

 144, 150, 158, 166 cm

TESTLÄNGE: 160 cm

 127-76-104 mm

 145, 150, 155, 160,

 13,9 m

165 cm

€ 499,95 € (UVP)

 118-68-100 mm

 mit Bindung

 13 m € 449,99 € (UVP)  mit Bindung

HEAD REAL JOY

K2 ANTHEM 76X

NORDICA SENTRA S4

Der Ski mit superbreiter Schaufel zeigt sich enorm variabel: Novizinnen unterstützt er als fehlerverzeihender Cruiser, der zudem kaum Kraft kostet und stets viel Sicherheit vermittelt. Sportlich ambitioniertere Fahrerinnen profitieren von seiner Agilität, Laufruhe und den präzisen Steuereigenschaften.

Der Ski braucht eine Fahrerin, die schon über etwas Erfahrung und gute Skitechnik verfügt, denn er präsentiert sich insgesamt sehr lebendig und möchte am liebsten im vorgegebenen Radius bewegt werden. Für Speed und große Radien fordert er Konzentration, Kontrolle und eine stets aktive Fahrweise ein.

Genießen, etwas Sportlichkeit erleben und dazulernen – der vielseitige und ziemlich leichtgängige Verwöhnski gibt sich laufruhig, steuert sicher und präzise durch kurze wie lange Radien, liebt sowohl klassische wie gecarvt-moderate bis -sportliche Fahrweisen und wertet so jeden Skiurlaub gekonnt auf.

TESTLÄNGE: 163 cm  143, 148, 153, 158,

TESTLÄNGE: 156 cm

TESTLÄNGE: 162 cm  144, 150, 156, 162,

163 cm

 142, 149, 156, 163 cm

 130-73-107 mm

 122-76-103 mm

 126-76-106 mm

 11,7 m

 14 m

 14 m

€ 500,00 € (UVP)

€ 449,95 € (UVP)

€ 499,99 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

 mit Bindung

168 cm

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DSV SKITEST 2019

DAMEN GENUSSCARVER ROSSIGNOL NOVA 6

SALOMON S/MAX W 8

VÖLKL FLAIR 76 ELITE

Ein sehr variabler und fehlerverzeihender Ski für Fahrerinnen ohne jegliche Geschwindigkeits-Ambitionen. Präsentiert sich sehr agil und leichtgängig und lässt sich mit minimalem Kraftaufwand ganz easy rutschen und driften. Perfekt für kurze und mittlere Radien und genussvolle Stunden im Schnee.

Wie der Wolf im Schafspelz, der bestimmt wo es langgeht – so gibt sich dieser etwas schwerfällige Ski: Am liebsten ist er möglichst zügig in mittleren bis langen Radien auf der Kante unterwegs. Genießen, auch mal rutschen, driften und klassisch abfahren? Hier fordert er Kraft und stetige Haltearbeit.

Dieser Ski spielt recht souverän seine variablen Eigenschaften aus: guter und harmonischer Kantengriff, geschmeidige Beweglichkeit bis hin zur Vorliebe zum moderaten Carven. Lässt sich in allen Schwungradien schön präzise steuern, liegt stabil und verzeiht auch den ein oder anderen Fahrfehler.

TESTLÄNGE: 156 cm

TESTLÄNGE: 160 cm

 147,154,161 cm

 142,149,156,163 cm

 145, 150, 155,

 126-74-110 mm  12 m € 459,99 € (UVP)  mit Bindung

TESTLÄNGE: 161 cm  124-76-105 mm

160, 165 cm

 14,2 m

 119-72-102 mm

€ 450,00 € (UVP)

 14 m

 mit Bindung

€ 499,99 € (UVP)  mit Bindung

© DSV Ski & Berge

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DAMEN SPORTCARVER

7.

DAMEN SPORTCARVER: Sportlich ambitioniert

In der Lady-Kategorie Sportcarver spürten die DSV-Testerinnen nicht nur qualitativ hervorragende Pistenski für gute bis durchaus sehr gute Fahrerinnen auf, die sich in feinsten Nuancen voneinander unterscheiden, sondern auch athletische Modelle, die sich für ambitionierte und sportliche Einsteigerinnen qualifizieren. Durchwegs zeigen die Ski dieser Kategorie, wie vielseitig sie sein können und sich auch bei hohem Tempo, steilen Abfahrten und hartem Schnee präzise und direkt steuern lassen. Die Mittelbreiten der Sportler liegen bei 68 bis 74 mm, mit einem bewusst platzierten Ski mit einer Mitte von 88 mm. Die angebotenen Längen im Handel variieren zwischen 146 bis zu ordentlichen 177 cm. „Ein sportlicher Damenski sollte harmonisch, dynamisch und sportlich sein und für echten Carvingspass sorgen“, so Katharina Rest aus dem Bundeslehrteam des DSV.

DYNASTAR INTENSE 12 Sie sind eine sportliche Allrounderin, legen nicht so viel Wert auf Hundertstelsekunden und suchen einen Begleiter, der sich in allen Radien präzise steuern lässt und verlässlich carvt? Das bietet dieser charaktervolle Ski, der bis hin zu mittleren Radien und moderatem Tempo stabil im Schnee liegt.

TESTLÄNGE: 166 cm  149,158,166 cm  121-72-106 mm  14 m € 599,99 € (UVP)  mit Bindung

ATOMIC CLOUD 12 Wird dieser supersportliche Ski von einer Lady mit etwas Führungsqualitäten gefahren, dann zeigt er sich von seiner allerbesten, rundum ausgewogenen Seite – inklusive Race-Garantie. In allen Schwungradien lässt er sich präzise steuern und schafft es souverän, sein volles Potential auszuschöpfen.

BLIZZARD BLACK PEARL 88

TESTLÄNGE: 168 cm

Trotz seiner Breite lässt sich der vielseitige Ski überraschend agil und spielerisch durch alle Schneeverhältnisse lenken. Recht präzise und mit wenig Kraft bevorzugt er speziell kurze bis mittlere Radien. Ideal für Damen, die einen vielseitigen Ski suchen und nicht auf allzu lange Radien und Speed stehen.

 147,154,161,168 cm

TESTLÄNGE: 165 cm

 114-70-99

 147, 153, 159, 165,

 15,8 m

171, 177 cm

€ 699,99 € (UVP)

 128-88-110 mm

 mit Bindung

 14 m € 550,00 € (UVP)  mit Bindung

ELAN INSOMNIA ELITE PS FISCHER RC4 THE CURV TI WS

Keine Lust auf Sporen, enorm Kraft einsetzen und harte Powerturns? Dieser harmonische Ski liebt gemütliche bis mittelschnelle Abfahrten, gibt sich spritzig und agil, ist leicht zu steuern – und damit super für weniger sportlich ambitionierte Fahrerinnen, die eher auf flüssiges Carven und Cruisen stehen.

TESTLÄNGE: 164 cm

Sportliche Fahrerinnen, die gut Gas geben, Kante zeigen aber auch mal rutschen wollen, setzen auf Ski, die wie dieses Modell all das und noch mehr mitbringen: Der ausgewogene Sportler dreht spurtreu bei kurzen bis langen Carvingturns auf und gleitet zudem schön laufruhig durch unterschiedlichste Schneebeschaffenheiten.

 146, 152, 158, 164 cm

TESTLÄNGE: 164 cm

 121-71-102 mm

 150, 157, 164, 171,

 14,6 m

178 cm

€ 749,95 € (UVP)

 121-68-102 mm

 mit Bindung

 13 m € 599,99 € (UVP)  mit Bindung

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DSV SKITEST 2020

DAMEN SPORTCARVER HEAD POWER JOY Nomen est Omen – seine geballte Ladung an Power spielt der sportliche Ski beim moderaten bis hochsportlichen Carven in kurzen bis langen Turns aus und sorgt so für Glücksgefühle. Er gibt sich griffig, beweglich, ist gut zu steuern, angenehm laufruhig und damit perfekt für sportlich ambitionierte Fahrerinnen.

NORDICA SENTRA SL 7 100 Prozent sportlich, 100 Prozent spurtreu, dazu top-harmonisch, top-laufruhig und mit relativ wenig Kraftaufwand fahrbar – dieser souveräne Ski ist wie gemacht für ambitionierte Sportlerinnen, aber auch für Fahrerinnen, die sich skitechnisch noch den letzten Schliff und jede Menge glückliche Skitage holen möchten.

TESTLÄNGE: 168 cm

Der variable Ski cruist mit seiner Fahrerin dank spezieller Dämpfung durch dick und dünn, gibt sich moderat statt spritzig, schön stabil statt spielerisch. Durch mittlere bis lange Radien lässt er sich recht geschmeidig, sogar leicht sportlich steuern und kommt ganz gut ohne einen hochsportlichen Kick aus.

 153, 158, 163, 168,

TESTLÄNGE: 167 cm

 150, 155, 160, 165 cm

 146, 153, 160, 167 cm

 120-69-104 mm

 115-72-103 mm

 13 m

 16,2 m

€ 749,99 € (UVP)

€ 679,95 € (UVP)

 mit Bindung

173 cm

 122-68-102 mm  13,9 m € 700,00 € (UVP)  mit Bindung

ROSSIGNOL NOVA 14 TI

TESTLÄNGE: 165 cm

 ohne Bindung

SALOMON S/MAX W BLAST

VÖLKL FLAIR SC CARBON

Sein recht sportlicher Ansatz blitzt dann auf, wenn es um Stabilität geht. Laufruhig und leicht pflügt er in mittleren bis langen Radien auch auf der Kante gefahren mit seiner technisch versierten Fahrerin durch den Schnee. Geht es an kurze Radien und schnelles Umkanten, verlangt er Krafteinsatz.

Mit sicherem Fahrfeeling, harmonischem, breitbandigem Setup und stabilem Grip auf jedem Schnee garantiert dieser Ski ambitionierten Fahrerinnen und solchen, die es werden wollen, tolle Skitage. Super variabel und stets präzise steuerbar lässt er sich in allen Schwungradien top auf der Kante fahren und macht viel Freude.

 153, 160, 167 cm

TESTLÄNGE: 162 cm

TESTLÄNGE: 165 cm

 123-74-109 mm

 148, 155, 162, 169 cm

 150, 155, 160, 165 cm

 14 m

 120-73-103 mm

 123-70-103 mm

€ 929,99 € (UVP)

 14 m

 13 m

 mit Bindung

€ 699,99 € (UVP)

€ 780,00 € (UVP)

 mit Bindung

 mit Bindung

Ein Ski für sportliche Allrounderinnen, die mit ein wenig Ansage alle Radien laufruhig und spurtreu bewältigen. Recht problemlos, wenn es nicht über mittlere Radien und mittelschnelles Tempo hinausgeht. Damit lassen sich durchaus beschaulich-schöne, abwechslungsreiche Skitage erleben.

TESTLÄNGE: 167 cm

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K2 DISRUPTION MTI ALLIANCE


DSV-Skiversicherung

• 30 € pro Jahr (DSV aktiv-Mitgliedschaft inkl. Versicherung) • Für Bruch, Beschädigung und Diebstahl von eigenen und gemieteten Ski, Snowboards und Skihelme • Inklusive Bergungskosten • ON TOP: Das DSV-Magazin SKI & BERGE

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REISE

KLASSIKER

DIESE PISTEN MÜSST IHR KENNEN

ES GIBT ABFAHRTEN, DEREN RUF EINFACH LEGENDÄR IST UND DIE OFT BEKANNTER SIND ALS DAS DAZUGEHÖRIGE SKIGEBIET. STRECKEN, DIE AUF JEDE WUNSCHLISTE EINES AMBITIONIERTEN SKIFAHRERS GEHÖREN UND AUCH DURCH IHRE GESCHICHTE ZUM KLASSIKER WURDEN. Text und Fotos: Stefan Herbke

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ZELL AM SEE: TRASS EINE ECHTE DIRETISSIMA Die baumfreie Wiesenkuppe der knapp 2.000 Meter hohen Schmittenhöhe hoch über dem malerischen Zeller See ist eine Aussichtsloge erster Klasse. Sogar Kaiserin Elisabeth (Sissi) oder Kaiser Franz Josef I. kamen einst hier herauf, um den Sonnenaufgang samt Blick auf die Hohe Tauern und das Kitzsteinhorn zu genießen. Mit der Eröffnung der Schmittenhöhebahn am 31. Dezember 1927 – übrigens die erste Seilbahn in Salzburg und die fünfte in Österreich – wurde ein regelrechter Besucheransturm ausgelöst. Zwei Jahre später wurden die ersten Abfahrten markiert, wobei diese wild durchs Gelände führten. Der Seilbahnbetreiber war nur für das Bergauf verantwortlich. Sportliches Aushängeschild des Skigebietes ist bis heute die im Jahr 1938 angelegte Trass, die quasi in direkter Linie von der Schmittenhöhe (1.955 m) zur Talstation (945 m) führt und reichlich Standvermögen erfordert. Eine Abfahrt, wie man sie schöner kaum bauen könnte: Nach einem sanften Start über einen aussichtsreichen Rücken mit Traumblick auf das Kitzsteinhorn folgen die wunderbaren Skihänge der Breiteckalm, ehe es ans Eingemachte geht. Gleich unterhalb der beliebten Einkehrstation, die seit dem Jahr 1942 Anlauf-

stelle für Skifahrer ist, startet die eigentliche Trass, die von Anfang an exakt dem Bergrücken folgt. Lediglich an einer Stelle unterbricht eine kurze Querung den Abfahrtsrausch über gut vier Kilometer und rund 1.000 Höhenmeter. Beim Trasslauf, einer Veranstaltung, zu der sich jeder anmelden kann und die Hermann Maier vor seiner Weltcupkarriere mit Streckenrekord gewann, verwandelt sich die Strecke jedes Jahr im Januar in einen Riesentorlauf mit 110 Toren. Manchmal ist die tiefschwarze Abfahrt sogar ein Tiefschneeparadies. Zwar präpariert die Schmittenhöhebahn nach nächtlichen Neuschneefällen gleich in der Früh ihre Pisten, doch die Trass bleibt unberührt. Erst wenn der Powder komplett durchpflügt wurde, wird die Strecke frisch gewalzt. So breit und perfekt präpariert wie heute war die Trass natürlich nicht immer. Früher war die bis zu 70 Prozent steile Strecke eine schmale, mit meterhohen Buckeln gespickte Schneise durch den Bergwald. Schlüsselstelle war der steile, häufig vereiste Schlusshang, der unten im eiskalten Bach endete. Gleich geblieben ist eine Challenge, bei der man die Trass möglichst schnell abfährt – um unten wieder in genau die Kabine zu steigen, mit der man gerade eben auf die Schmittenhöhe gefahren ist. Infos: www.schmitten.at

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REISE

DOLOMITEN: LAGAZUOI SKIFAHRERISCHES AUSHÄNGESCHILD DER DOLOMITEN

einmalige Travenanzestal wurden nie gebaut. Von Cortina d’Ampezzo aus soll die bestehende Lücke in diesem Winter endlich geschlossen werden – rechtzeitig vor den Alpinen Skiweltmeisterschaften 2021, so zumindest der Plan.

Die außergewöhnliche Lage des Lagazuoi hat zwei Seiten. Die negative: Im Ersten Weltkrieg verlief auf diesem unübersehbaren Felsklotz oberhalb des Falzaregopasses die Front zwischen den Österreichern (die den Gipfelkamm sicherten) und den Italienern (die sich durch den Berg nach oben gruben). Die positive Seite: Der Rundblick über die Dolomitenwelt mit den Tofanen vis-à-vis ist selbst für die an landschaftlichen Höhenpunkten reichen Dolomiten außergewöhnlich. Das wussten auch Ugo Pompanin und seine Freunde, wobei hinter ihrem Plan einer Seilbahn – die im Februar 1964 eröffnet wurde – eine Vision stand: Neben der Attraktivität als Ausflugsziel erkannten sie, dass man von hier aus gleich in mehrere Täler abfahren konnte. Jahre vor der Gründung von Dolomiti Superski und einem tälerübergreifenden Skikarussell in den Dolomiten sahen sie bereits den Lagazuoi als verbindendes Element zwischen den Gebieten Cortina d’Ampezzo, Alta Badia und Cinque Torri.

Abgesehen davon sind die mehrmals verbreiterten Pisten von der Bergstation am Lagazuoi (2.732 m) zurück zum Falzaregopass (2.105 m) und Richtung Armentarola ein skifahrerisches Aushängeschild von Dolomiti Superski. Kein Wunder, denn auf der knapp neun Kilometer langen Piste Armentarola begeistert oben die Weite einer faszinierenden Schneedünenlandschaft; mit der Scotonihütte und dem legendären Grillteller wartet ein Pflichtstopp am Pistenrand; dann schwingt man direkt an Felswänden und gefrorenen Wasserfällen entlang; und unten im Fanestal lässt man die Ski laufen, bis im Flachstück die Pferdegespanne warten, die einen gegen Gebühr zum nächsten Lift und damit ins Skigebiet von Alta Badia ziehen. Ein Traum, vor allem in der Früh. Wer etwa im Rifugio Lagazuoi (www.rifugiolagazuoi.com) kurz oberhalb der Bergstation übernachtet – die Hütte wird auch heute noch von der Familie Pompanin bewirtschaftet – darf sich über außergewöhnliche Stimmungen beim Sonnenunter- und -aufgang sowie eine perfekt präparierte Abfahrt freuen. Denn wer vor neun Uhr (und damit vor der ersten Seilbahn) startet, hinterlässt mit Sicherheit als erster seine Spuren auf dem frisch ausgerollten Pistenteppich.

Die Pläne waren groß, so dass Pompanin am Lagazuoi auch eine Hütte baute. Doch verwirklicht wurden nur Teile des Plans. Von Alta Badia muss man selbst heute noch mit Bus oder Taxi zum Falzaregopass fahren, und auch die geplanten Abfahrten über die Forcela Col dei Bos und durch das

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Infos: www.lagazuoi.it, www.dolomitisuperski.com


SEXTEN: HOLZRIESE FÜR KÖNNER EIN TRAUM, FÜR ANDERE EINE MUTPROBE Manchmal sollte man besser gut zuhören. Denn wenn Skikenner von der Holzriese sprechen, man aber Holzwiese versteht und dabei an eine wunderbar leichte, blaue Piste denkt, wird man schnell von der Realität eingeholt. Denn bei der Holzriese im Skigebiet 3 Zinnen Dolomiten handelt es sich um eine durch und durch schwarze, also schwere Abfahrt, die als steilste täglich präparierte Piste Italiens gilt. Dabei hat der Name Holzriese mit Skifahren gar nichts zu tun. Eine Holzriese war einst für die Bauern Mittel zum Zweck, um die auf vier Meter Länge gekürzten Baumstämme auf schnellstem Weg ins Tal zu transportieren. Nachdem im Jahr 1966 das Skigebiet Rotwand oberhalb von Bad Moos bei Sexten eröffnet wurde – damals ging es noch mit einem Korblift bergauf, der für die Bergfahrt über eine halbe Stunde benötigte – und man in der zweiten Ausbauphase eine anspruchsvolle Strecke suchte, nutzte man kurzerhand den vorhandenen, engen Kanal, fällte links und rechts noch ein paar Bäume und schon hatte man eine Abfahrt. Die war an der breitesten Stelle vielleicht 25 Meter breit, teilweise aber nur acht Meter schmal und mit der damaligen Ausrüstung nur etwas für echte Könner. Anfangs versuchte man, die Piste einzutreten, doch die meisten Helfer kamen nur bis zur Hälfte, bevor sie – am Beginn des eigentlichen Steilstücks – wieder abrutschten. Kein Wunder, immerhin weist die mittlerweile unter dem Namen Holzriese 2 bekannte Strecke (der obere, Holzriese 1 genannte Teil wurde erst im Jahr 2005 gebaut) ein Gefälle von bis zu 72 Prozent auf. Daher war die Holzriese früher nach Neuschnee eine Tiefschneeabfahrt (für die ersten Skifahrer), am zweiten Tag war alles durchgefroren und bockhart, und danach wurden die Buckel mit jedem Tag größer.

Schlüsselstelle war ein kleiner Absatz auf der Hälfte, den viele übersahen. Wer hier zu schnell war, den hat es regelrecht herauskatapultiert. Dennoch suchten viele die Herausforderung und fuhren oft schneidig in den Steilhang ein. Die älteren Liftler können sich an so manch lustige Anekdote und einige spektakuläre Stürze erinnern. Doch das ist Schnee von gestern. Nachdem in einer Nachtund Nebelaktion die am Helm vorhandene Pistenraupe mit Winde „ausgeliehen“ wurde – die Skigebiete gehörten damals noch nicht zusammen und waren Konkurrenten – und die versuchsweise Präparierung des Steilhangs erfolgreich war, wurde die Holzriese schließlich ausgebaut. Dank Beschneiung und täglicher Präparierung präsentiert sie sich heute in einem Top-Zustand. Geblieben ist allerdings die Steilheit, sodass die Holzriese viele immer noch Überwindung kostet und eine echte Herausforderung ist. Infos: www.dreizinnen.com

MEHR ... ... legendäre Skiabfahrten zum Nachlesen gibt es in dem neuen Buch „111 Skipisten, die man gefahren sein muss“. Die Autoren Christoph Schrahe, Thomas Biersack und Stefan Herbke haben sich im deutschsprachigen Alpenraum umgeschaut und spannende Geschichten zu den Abfahrtsklassikern zusammengetragen.

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REISE

SKI THE EAST EINE SKISAFARI DURCH QUÉBEC von Wolfgang Greiner Keine Corona-Schutzmaske: Temperaturen von -30 Grad sind keine Seltenheit in Québec. Es gilt, jedes Stückchen Haut gut zu bedecken. © Wolfgang Greiner

Mit dem Winter kommt auch der Wunsch nach Skiabenteuern in fernen Ländern. Wenn wir eines Tages wieder reisen können, die Grenzen wieder geöffnet sind und die Ansteckungsgefahr gesunken ist, wird aus dem Wunsch sicherlich auch wieder Wirklichkeit. Ein denkbare Alternative zu den langen Flügen in die Rocky Mountains ist dann die Ostküste Kanadas. Der Flug von Frankfurt nach Montréal dauert gerade einmal 8 Stunden. Zum Vergleich: nach Calgary oder Vancouver sind es gut 3 Stunden mehr. Natürlich bietet die Ostküste bei weitem nicht das hochalpine Ambiente der Rockies, doch Wintersportler kommen auch hier auf ihre Kosten: Piste, Tour, Langlauf, Schneeschuh, Snowmobil und sogar Heliskiing sind durchaus auch zwischen Mont-Tremblant und der Gespésie-Halbinsel möglich. Genau dorthin zog es uns vergangenen Februar, kurz bevor der Corona-Wahnsinn losging. Ein Skisafari durch Québec, die eines Tages vielleicht im Katalog eines Reiseveranstalters zu finden sein ist. Denn an der Ostküste Kanadas gibt es neben viel Schnee und Spaß auch jede Menge Kultur und Gastfreundschaft, die einen Urlaub perfekt machen.

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Bienvenue au Quebec! Es ist Mitte Februar, im Jahr 2020. Die Medien berichten seit einigen Tagen verstärkt von einem neuen Virus aus China. Gerade waren wir noch auf der großen Sportartikelfachmesse ISPO in München. Alles schien wie immer, niemand war sonderlich besorgt. Nach einem angenehmen Flug mit Air Canada sammeln wir unser Gepäck ein und gehen vor die Tür. Es ist 19 Uhr und hat knackige -18 Grad. Willkommen im Winter, willkommen in Montréal, der zweitgrößten Stadt des Landes nach Toronto, gelegen am Sankt-Lorenz-Strom im südlichen Teil der Provinz Québec. Obwohl die Multikultistadt viel zu bieten hat, haben wir dieses Mal keine Zeit für sie. Unser für die Skisafari gemieteter Kleinbus wartet bereits, um uns in das 130 km entfernte Mont-Tremblant zu bringen. Der Skiort gleich neben dem gleichnamigen Nationalpark ist die erste Station unserer etwas ungewöhnlichen Reise: Einer Skisafari quer durch Québec. Ob die Provinz hierfür die richtige Destination ist, werden wir in der nächsten Woche herausfinden. Eines ist sicher: Es ist kalt und hat jede Menge Schnee. Vorbei an haushohen Schneehalden geht es über verschneite Landstraßen durch die Nacht Richtung Norden. Mont-Tremblant Nach rund eineinhalb Stunden erreichen wir Mont-Tremblant. Der Ort, in den schon Ende der 1930er Jahre Skifahrer pilgerten, wurde in sei-


ner heutigen Form 1991 von Intrawest erschlossen, einem großen Konzern, dessen Skigebiete in der Regel nicht natürlich gewachsen sind, sondern auf dem Zeichenbrett entwickelt wurden. Entsprechend erinnert der Ort Mont-Tremblant am Fuße des gleichnamigen Berges einer großen, autofreien Ferienanlage, was allerdings für einen Urlaub nicht von Nachteil ist: Alles ist zu Fuß erreichbar. Wohnt man nicht in einem der Ski-in/Ski-out-Hotels im oberen Ortsteil, steigt man einfach in die Cabrio-Gondelbahn, die von der Talstation quer durch den Ort zu den Parkplätzen führt. Der historischen Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass Intrawest das Resort 2018 an ein anderes Unternehmen, Alterra Mountain, verkauft hat. Alterra besitzt 14 Skigebiete in Nordamerika, ist Herr über CMH Heliskiing und Herausgeber des „IKON“ Verbundskipasses. Mont-Tremblant liegt in den Laurentiden, einer Bergkette nördlich von Montréal, die Teil des Kanadischen Schildes ist – raues, felsiges Gelände, das durch mehrere Eiszeiten geformt wurde. Aufgrund der vielen Berge befinden sich in den Laurentiden bis zu 40 kleinere Skigebiete. Vielen bekannt als Austragungsort des Freestyle Ski Moguls World Cup, ist das größte Gebiet der Region, Tremblant, auch Heimat des kanadischen Alpinskirennläufers Erik Guay und seit 2001 Bühne des vom ehemaligen Formel 1-Fahrer Jacques Villeneuve ins Leben gerufenen Wohltätigkeitsrennens „24h Tremblant“. Abgesehen vom Skigebiet ist der Ort aber auch wegen des benachbarten Parc national du Mont-Tremblant bekannt. Er ist der älteste Nationalpark in Québec und mit 1.510 km² der größte in der Provinz. Um die Umgebung besser zu überblicken, gönnen wir uns einen kurzen Flug mit Héli-Tremblant. Im viersitzigen Hubschrauber, der auf einem zugefrorenen See auf uns wartet, geht es einmal über das Resort, die Pisten und Saint-Jovite, den größten und ältesten, ursprünglichen Teil der Gemeinde. Für rund CAN$ 100 pro Person ist man gerade einmal 10 Minuten in der Luft, aber die Pisten, die Orte und den Nationalpark einmal aus der Vogelperspektive zu sehen, ist diesen kleinen Luxus wert. Nach der Rückkehr geht es zum Entspannen in das Skandinavische Spa, bevor wir uns im Restaurant des Hotels Fairmont Tremblant mit exzellenter Québecer Küche für den nächsten Tag stärken. Auf dem Weg zurück ins Zimmer diskutieren wir, was es wohl mit diesem neuen Virus auf sich hat. Nur wenig nachdenklich gehen wir schlafen. Noch ist sich keiner in der Gruppe bewusst, dass dies wohl die letzte Reise für eine lange Zeit sein könnte... Tremblant ist das größte Skigebiet in ganz Québec. Im Mittelpunkt steht der Mont-Tremblant, der mit insgesamt 14 Liften erschlossen ist. Von 102 markierten Pisten sind 49 als „very difficult“ eingestuft, 31 sind „difficult“ und 22 „easy“. Grundlegend ist das ganze Gebiet aber ein Traum für Pistencarver. Wenn es frisch geschneit hat, sollte man früh aufstehen und die unpräparierten schwarzen Pisten an der Nordseite fahren. Trotz seiner überschaulichen Höhe von gerade einmal 968 Metern macht der Berg einiges her. Und das nicht nur skifahrerisch: Neben den vielen Restaurants und Bars im Ort, die von der Talstation aus alle fußläufig zu erreichen sind, gibt es am Gipfel ein typisch nordamerikanisches Selbstbedienungsrestaurant. Ein kleines Juwel ist die versteckt im Wald neben der schwarzen Abfahrt namens Laurentienne gelegene „Le Refuge“, eine urige Berghütte, in der es jeden Tag ein anderes kleines, feines Speisenangebot gibt. Nicht selten greift hier auch der Wirt

Mont-Tremblant aus der Luft. © Wolfgang Greiner

Die Talabfahrt führt direkt ins Herz des Skiortes © Tremblant

© Tremblant

© KL motionmedia Mont-Tremblant Cabriogondel durch Tremblant © Wolfgang Greiner

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REISE zur Gitarre und sorgt für Stimmung. An manchen Tagen werden Fondue-Abende angeboten. Zur Wahl stehen die bequeme Fahrt mit dem Pistenbulli oder der Aufstieg mit Guide und Schneeschuhen. Apropos Guide: Tagsüber sind überall im Skigebiet freiwillige Einheimische anzutreffen, erkennbar am großen Fragezeichen auf dem Rücken. Wer sich verfahren hat oder die besten Pisten sucht, kann sich jederzeit an sie wenden. Ein toller Service, den man sich auch in den Alpen vorstellen könnte... Nach zwei angenehmen Skitagen packen wir unsere Sachen und verabschieden uns – nicht ohne ausgiebige Bierprobe in der Microbrasserie La Diable am frühen Abend – von Mont-Tremblant. Unser nächstes Ziel heißt Québec City. Müde vom Skifahren, Craft Beer und Poutine, dem wohl bekanntesten Québecer Gericht bestehend aus Pommes, Käse und Bratensoße, lassen wir uns vom Fahrer unseres Busses in die rund dreieinhalb Stunden entfernte Hauptstadt der Provinz kutschieren. Québec City Die Lage von Québec City an einer Flussenge des Sankt-Lorenz-Stroms und an den Ausläufern der Laurentinischen Berge, aus denen wir gerade kamen, ist geradezu perfekt für die unterschiedlichsten Aktivitäten zu jeder Jahreszeit. Dazu kommt die Geschichte der Stadt, die vor allem von den Machtkämpfen zwischen den Franzosen und den Engländern im 17. und 18. Jahrhundert geprägt ist. Neben den berühmten Plains of Abraham, auf denen 1759 die entscheidende Schlacht stattfand, den von der UNESCO als Welterbe anerkannten Befestigungsanlagen, der Altstadt Vieux Québec oder dem ikonischen Hotel Château Frontenac, hat Québec City vor allem viel Kunst und eine hervorragende Küche zu

Wahrzeichen der Hauptstadt: Das Château Frontenac © Wolfgang Greiner

Jede Abfahrt in Le Massif führt scheinbar direkt in den Sankt-Lorenz-Strom © Wolfgang Greiner

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bieten. Apropos Hotel: Wer auf jeglichen Luxus verzichten kann und das Besondere sucht, der sollte das Hôtel de glace ausprobieren. Von Januar bis März bietet das aus mehreren Zehntausend Tonnen erbaute Eishotel Unterkunft, Bar und sogar eine Hochzeitskapelle an. Québec City ist der ideale Ausgangspunkt, um zwei der wichtigsten Skigebiete der Umgebung zu besuchen: Mont-Sainte-Anne, gut 35 km nördlich der Stadt gelegen, und Le Massif du Charlevoix, noch einmal rund 50 Kilometer weiter Richtung Norden. Natürlich gibt es auch Unterkünfte in den Orten rund um die beiden Skistationen, doch tagsüber Skifahren und abends die Stadt erleben ist ein Plan, der durchaus Sinn und Spaß macht. Unsere Gruppe genießt das luxuriöse Ambiente des ehrwürdigen Château Frontenac, in dem nicht nur Céline Dions Karriere begann, sondern neben zahlreichen Royals und Filmstars auch schon Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill genächtigt haben. Ob sie alle in auch in den Genuss des Carnaval de Québec kamen, wissen wir nicht. Wir sind zufälligerweise an einem der letzten Tage dieser seit 1894 veranstalteten Feier in der Stadt und erkunden die Eisresidenz des „Bonhomme“, dem offiziellen Botschafter des größten Winterkarnevals der Welt, üben Zielwurf mit Äxten, lutschen an gefrorenem Ahornsirup am Stiel („Tire d'érable“) und lauschen Livebands, die – ob der eisigen Temperaturen von locker -20° C – auf beheizten Bühnen hinter Glas spielen. Für das Publikum gibt es heiße Getränke und ein Mini-Eishockeyfeld zum Aufwärmen. Es ist ein unbeschwerter Abend in Québec City, der seine Fortsetzung am Tag darauf auf der Piste findet. Da unsere Skisafari mit nur sechs Tagen extrem knapp bemessen ist, lassen wir Mont-Sainte-Anne links liegen und fahren noch weiter hinein in die Region von Charlevoix. Le Massif de Charlevoix Aufgrund ihrer zahllosen Berge, zweier Nationalparks, vieler reizvoller Dörfer und der Lage am mächtigen St. Lawrence River kann man leicht verstehen, warum Charlevoix vor allem im Sommer ein sehr beliebtes Reiseziel für Einheimische wie auch internationale Besucher ist. Im Winter dagegen ist die Region international eher noch ein Geheimtipp, doch der Bau einer großen Club Med-Anlage am Fuß des Skigebiets von Le Massif de Charlevoix direkt am Ufer des Flusses lässt erahnen, dass man sich erhofft, in Zukunft auch im Winter bekannter zu werden. Gründe hierfür gibt es genug: Als UNESCO Weltbiosphärenreservat steht hier die Natur im Vordergrund und mit ihr die unterschiedlichsten Outdoor-Aktivitäten für jeden Geschmack. Angekommen am Parkplatz der „Talstation“, fragen wir uns, wo denn hier die Berge sind, und merken schnell: Le Massif ist „upside down“, verkehrt herum. Man steigt ganz oben in das Skigebiet ein und fährt zunächst den Berg hinunter zum Flussufer des Sankt-Lorenz. Und genau das macht Le Massif so speziell: Die allgegenwärtigen Ausblicke auf den teilweise gefrorenen Strom, der langsam nach Süden fließt und auf seinem Weg Eisschollen am Ufer ablädt, die sich dann zu gefrorenen Wellen türmen. Dazu kommen 57 Pisten, die wie Bänder durch den Wald führen, und fünf Lifte, darunter eine 8er Gondel (nicht mitgezählt: ein Übungshang am Parkplatz). 18 der Pisten sind schwarz („Diamond“), sechs mit „Double Diamond“ bewertet, eine sogar mit „Triple Diamond“. Dies liegt am teilweise wirklich steilen Gefälle und vielleicht sogar an der schnellen Bildung von Buckeln, wenn einmal


zwei oder mehr Tage kein Neuschnee gefallen ist. Im letzteren Fall sollte man auch die Glades meiden – die Offpiste-Routen („Secteur Hors-Piste“) durch den Wald zwischen dem Skigebiet und der 7,5 km langen Rodelpiste an der Nordgrenze des Resorts. An Powdertagen sind diese allerdings ein wahrhaftiger Traum für Freunde des Tree Skiings. Nach einigen schneelosen Tagen kann man aber nur noch die eigene Buckel-Baum-Koordination austesten. Le Massif bietet übrigens sogar einen Rekord für alle Skigebiete östlich der Rocky Mountains: Mit 770 Metern den größten Höhenunterschied, der von einem Lift bedient wird. Nicht schlecht für einen Berg mit gerade einmal 806 Metern Höhe. Und allen Zweiflern zum Trotz: Ja, zugegebenermaßen wird man hier nicht eine ganze Woche verbringen wollen. Ein Tag in Le Massif hinterlässt aufgrund des außergewöhnlichen Panoramas jedoch einen Eindruck, den man sein Leben lang garantiert nicht vergisst. Und sollte es gerade Neuschnee haben, bleibt man gerne auch noch den ein oder anderen Tag länger... Nach unzähligen Fotos, vielen Bindungsauslösungen in den extrem buckligen Glades und jeder Menge langer Carvingschwünge belohnen wir uns mit einem Bier an der Bar der Lodge am Parkplatz und steigen dann wieder in unseren Bus zurück nach Québec City. Es wird ein kurze zweite Nacht in der Haupstadt, denn am Tag darauf geht es am Südufer des Sankt Lorenz gut 500 Kilometer nach Osten auf die GaspésieHalbinsel, der letzte Skistopp auf unserer Tour durch Québec. Gaspésie & Les Monts Chic-Chocs Es ist eisig kalt, als wir um 5 Uhr morgens in den Bus steigen. Winzige Schneeflocken rieseln vom Himmel, der Himmel ist grau und liegt

Im Winter schwimmen auf dem Sankt-Lorenz-Strom dicke Eisschollen. © Wolfgang Greiner

schwer über Québec City. Nach einem kurzen Anruf in Deutschland ist klar: Covid-19 wird langsam zu einem ernstzunehmenden Thema. Es gibt bereits Infizierte in Deutschland, alle wurden isoliert und sind in Behandlung. Auch werden erste Maßnahmen an den Flughäfen umgesetzt, noch betreffen sie allerdungs nur Reisende aus China. Während unser Kleinbus über den schneebedeckten Highway Richtung Gaspésie fährt, sprechen wir zum ersten Mal darüber, ob man sich Sorgen machen sollte. In ein paar Tagen am Flughafen in Montréal vielleicht, aber nicht für den Moment: Die nächsten Tage werden wir sozial extrem distanziert sein, ja fast isoliert: In den Chic-Chocs, einem nördlichen Ausläufer der Appalachen, der sich über die gesamte Halbinsel erstreckt, gibt es gerade einmal zwei Unterkünfte. Hat man die Uferstraße in dem kleinen Ort Sainte-Anne-des-Monts an der Nordküste der Gaspésie verlassen und taucht in die Berge, den Parc national de la Gaspésie und die Réserve faunique des Chic-Chocs ein, ist man ganz weit weg vom Weltgeschehen. Im Carounde Ski Shop in Sainte-Anne leihen wir uns breite Tourenski mit Pin-Bindung, neueste Dynafit-Tourenschuhe und LVS-Ausrüstung, denn ab jetzt heißt es „Earn your turn“. In den Chic-Chocs gibt es so gut wie keine Lifte. Zwar werden an einigen Orten Cat Skiing und sogar Heliskiing angeboten, doch nicht im Nationalpark. Während die Schneeberge links und rechts der Straße immer höher werden und die Sonne langsam wieder untergeht, kommen wir endlich an der Gite du Mont Albert am Eingang zum Nationalpark an. Sie ist neben der Auberge de montagne des Chic-Chocs die einzige Möglichkeit, direkt in den Bergen zu nächtigen. Der nächste Morgen ist kalt, kälter als je zuvor. Das Thermometer im Besucherzentrum des Parc national de la Gaspésie zeigt -26 Grad –

Am Südufer des Sankt-Lorenz auf der Gaspésie-Halbinsel © Roger St-Laurent / Québec Maritime

Natur pur: Social Distancing, Chic-Chocs-Style © Éric Deschamps / Québec Maritime

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REISE

Die tief verschneite Gite du Mont Albert © Wolfgang Greiner

Skitour bei Eiseskälte © Wolfgang Greiner

Windchill nicht mit eingerechnet. Unsere einheimischen Guides, Guillaume und Philip, geben uns eine erste Einweisung in die Region und ihre Besonderheiten. Vielleicht sehen wir Elche, wenn wir unterwegs sind. Immerhin gibt es hier statistisch 3,5 der mächtigen Tiere pro Quadratkilometer. Und vielleicht müssen wir unsere Lawinenausrüstung benutzen. Die Gruppe ist sich der Gefahr bewusst und weiß, wie man mit dem LVS, Sonde und Schaufel umgeht. Schnell bekommt jeder noch eine Thermoskanne mit Tee und ein paar Heat Pads für die Handschuhe. Dann geht es aufs Schneemobil. Der Einstieg zu unserer ersten Tour liegt in einer alten Minengegend, den Mines Madeleine, gut 40 Minuten entfernt. Es ist windig geworden. Mit dem zusätzlichen Fahrtwind schätzt Guillaume, dass es -40 Grad hat. Die Batterie der GoPro quittiert nach 10 Minuten ihren Dienst. In den Mines Madeleine angekommen, sind wir steifgefroren. Eine Hütte macht Hoffnung auf einen warmen Ofen, doch Philip muss uns enttäuschen: Sie ist übers Wochenende privat vermietet. Da hilft nur Bewegung. Der Schritt vom Snowmobil in den Schnee stellt sich als Fehler heraus: Sofort versinke ich bis zum Bauchnabel. Auf dem Gipfel des Blanche Lamontagne (940 m), mit Blick auf die Hochebene des Mont Albert © Steve Deschênes

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Powdern abseits der Zivilisation © Jeff Bartlett / Québec Maritime

Guillaume und Philip beschließen, die Tour zu canceln. Zwar sehen die Berge rund um die Mine mit ihren breiten Hängen und Bowls über der Baumgrenze einladend aus, doch das Lawinenrisiko ist hoch und es ist vor allem zu kalt. Die Guides beschließen, zu einem anderen Spot zu fahren. Von dort können wir mehrere Aufstiege durch den Wald machen und haben dennoch einigermaßen lange Runs. Es geht zurück aufs Schneemobil, noch einmal 20 Minuten auf eingeschneiten Wegen durch den Wald. Endlich angekommen, sind nicht nur unsere Knochen gefroren. Selbst die Felle bekommen wir kaum auseinander. Endlich fertig und aufgefellt, steigen wir auf. Es geht gut zweieinhalb Stunden durch den Wald, dann über eine alte Lawinenschneise, dann weiter durch die Bäume. Dann sind wir endlich oben angekommen. Obwohl der Wind im Wald deutlich abgeschwächt wird, ist es immer noch frostig. Es ist ein einmaliges, beeindruckendes Erlebnis, auch wenn wir keinen Elchen begegnen. Nach einer kurzen Pause am höchsten Punkt des namenlosen Berges ziehen wir schnell die Felle ab und schließen die Bindungen. Der Wind frischt wieder auf. Gullaume schätzt, dass es nun unter -45° hat.


Die ersten Schwünge verheißen Gutes: Leichter Powder, keinerlei Spuren. Ich schreie vor Freude, auch wenn die tiefgefrorenen Haare meines Bartes dies kaum ermöglichen. Auf der Hälfte der Abfahrt hole ich die Kamera unter der Jacke hervor. Nach vier Fotos geht nichts mehr. Game over für den Akku. Ich erwäge kurz, die Ersatzakkus auszupacken, doch es ist kalt, der Schnee ist tief, das Risiko hoch. Ich beschließe widerwillig, einfach nur zu genießen und schiebe wieder an. Vier Minuten später stehe ich bereits an den Schneemobilen. Es war eine kurze Abfahrt, aber sie war wie kaum eine zuvor. Einer nach dem anderen kommt die Gruppe unten an. Wir geben High Five und sind zufrieden. Guillaume sieht auf sein Thermometer, dann auf die Uhr. Das war's. Wir schaffen keine zweite Tour, es ist zu kalt und es wird bereits spät. Ich weiß nicht, ob ich mich freuen oder ärgern soll. Zurück im Hotel feiern wir im Schatten des mächtigen Mont Albert einen außergewöhnlichen Tag und eine insgesamt gelungene Skisafari. Wir hätten uns mehr Touren gewünscht, mehr Zeit, weniger schlechte Nachrichten aus der Welt. Aber es war etwas Neues, nicht ganz Alltägliches. Wir sind echte Fans des Ostens geworden, seiner Berge, seiner Menschen, seiner Küche. Vielleicht steht unsere Reiseroute ja eines Tages in einem Katalog. Bis dahin bleibt sie unser Geheimtipp – ganz sicher bis zu jenem Tag, an dem wir endlich wieder reisen dürfen. Denn als wir zwei Tage später in Deutschland am Flughafen stehen, werden wir mit der Realität konfrontiert. Bald darauf geht es in den ersten Lockdown. Den Rest der Geschichte kennen wir alle...

INFOBOX Québec ist die flächenmäßig größte Provinz Kanadas. Mit ihrer Sprache, Kultur und Institutionen stellen die Frankokanadier eine eigenständige nationale Gemeinschaft dar. Die Hauptstadt ist Québec City, die größte Stadt Montréal. Mit Englisch kommt man in den Touristenzentren, Hotels, Läden und Skistationen gut über die Runden, Französisch ist natürlich von Vorteil. Reiseinformationen: www.bonjourquebec.com Regionale Informationen: Skigebiet Mont-Tremblant: www.tremblant.ca Region Laurentiden: www.laurentides.com Héli-Tremblant: www.heli-tremblant.com Québec City: www.quebec-cite.com Region Charlevoix: www.tourisme-charlevoix.com Skigebiet Le Massif: www.lemassif.com Fairmont Hotels: www.fairmont.com Chic Chocs: www.quebecmaritime.ca/en/chicchocs/ Gaspésie Nationalpark: www.sepaq.com/pq/gas/

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BACKLINE GEAR REVIEW

KAUFBERATUNG

TOURENSKI

SKITOUREN SIND BELIEBTER DENN JE. GERADE IN ZEITEN VON CORONA ZIEHT ES DIE MENSCHEN NOCH MEHR IN DIE VERMEINTLICHE EINSAMKEIT DER BERGE. WER DIESEM TREND FOLGEN MÖCHTE, BRAUCHT GRUNDLEGENDE KENNTNISSE ÜBER DIE GEFAHREN AM BERG, RESPEKT VOR MUTTER NATUR UND DIE RICHTIGE AUSRÜSTUNG. WAS LETZTERES ANGEHT, IST DIE NEUE PRODUKTÜBERSICHT DES BACKLINE MAGAZINS DER PERFEKTE RATGEBER. Gern hätten die Tester des Magazins BACKLINE die vielen neuen Tourenskimodelle wie im vergangenen Jahr ausprobiert und die Testergebnisse mit den Lesern des eigenen Magazins und der SkiPresse geteilt. Nur leider hat Corona dem Testteam im Frühjahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zu den festgelegten Terminen war es aufgrund der Auflagen und des ersten Lockdowns unmöglich, die Tests wie geplant durchzuführen. Stattdessen präsentieren wir nun auf den folgenden Seiten die aktuellen Modelle für 2021 in einer Produktübersicht. Wie gewohnt, findet dies in den folgenden Kategorien statt: 1.) Abfahrtsorientierte Ski (100 mm Mittelbreite und mehr), 2.) Allrounder (90-100 mm) und 3.) Aufstiegsorientierte Ski (80-90 mm). Die meisten Informationen zu den neuen Skimodellen sind selbsterklärend, so die Unterteilung in Damen-, Herren- und Unisex-Modelle, die verfügbaren Längen oder die Taillierungen. Die Fahreigenschaften (Drehfreudigkeit, Laufruhe, Balance) der Ski werden vom Zusammenspiel vieler Faktoren beeinflusst. Dazu gehören neben der Taillierung sowie deren Längenverteilung auch die Art des Rockers, die Härte-Abstimmung und die Torsionseigenschaften der Ski. BACKLINE hat sich die Mühe gemacht, einige der interessanten Kenngrößen zu erfassen. Die Entfernungen der breitesten Stellen der Taillierung vorne von der Skispitze und hinten vom Skiende sind die ersten Angaben. Sie geben unter Berücksichtigung der Gesamtlänge des jeweiligen Modells und seiner Taillierung einen Hinweis auf seine Drehfreudigkeit und Laufruhe. Eine kürzer abgestimmte Taillierung im Verhältnis zur Gesamtlänge des Skis wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eher zu einem drehfreudigeren, aber auch unruhigeren Fahrverhalten führen.

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Einen weiteren Einblick in den Charakter der Modelle geben Angaben zur Art des Rockers. Wir haben bewusst auf die gängigen Begriffe wie Full Rocker oder Semi Rocker usw. verzichtet, weil diese nicht markenübergreifend standardisiert sind. Bei allen Modellen hat BACKLINE den Rocker vorne und hinten ausgemessen. Dafür ist jeder Ski auf einer planen Auflagefläche in der Mitte belastet worden, bis die Mitte des Skis Kontakt zu der Auflagefläche bekommen hat. Es wurden dann die Öffnungspunkte vermessen, an denen sich der Ski von der planen Auflagefläche in Entfernung von der Skispitze und vom Skiende erhebt. Zusätzlich wurden die Höhen der Aufbiegung von der planen Auflagefläche zum Belag an zwei fest definierten Punkten erhoben – jeweils 10% der Skilänge von der Skispitze und 5% der Skilänge vom Skiende entfernt. Ein größerer Rocker im Hinblick auf die Höhe sowie auf die Länge der Aufbiegung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eher zu einem drehfreudigeren, aber auch unruhigeren Fahrverhalten führen. Die Erhebung der Daten zu Härte, Torsionsstabilität und Aufbau der Ski wäre hoch technokratisch und im Hinblick auf den Nutzen zu aufwändig. Wir hoffen, dass die vorhandenen Angaben dennoch einen soliden Überblick über die umfassende Auswahl der diesjährigen Tourenskimodelle geben und die Kaufentscheidung erleichtern können. Aus Platzgründen sind hier nur die Tourenskimodelle der BACKLINE Produktübersicht abgebildet. Tourenskischuhe und -bindungen, Lawinenrucksäcke, Stöcke, Helme und LVS-Geräte sind in der Gesamtübersicht im BACKLINE GEAR REVIEW und auf www.backline-magazin.com zu finden.


© www.mafia-photography.com

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BACKLINE REVIEW ARMADA

ATOMIC

ATOMIC

Trace 108

Tracer 108

Backland 107

Backland 107 W

156, 164, 172 cm

Längen: 164, 172, 180, 188 cm

Längen:

Längen:

Taillierung: 133-108-122,5 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 26,0 cm

Taillierung: 134-108-126 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 137-107-124 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 24,0 cm

Taillierung: 136-107-123 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 15,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 17,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 16,0 cm

Fläche: 1.951 cm² Gewicht: 1.650g | 0,85 g/cm²

Fläche: 2.054 cm² Gewicht: 1.750g | 0,85 g/cm²

Fläche: 2.064 cm² Gewicht: 1.550g | 0,75 g/cm²

Fläche: 1.993 cm² Gewicht: 1.450g | 0,73 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,3 cm Öffnungspunkt vorne: 33,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,6 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,7 cm Öffnungspunkt vorne: 37,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 16,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,0 cm Öffnungspunkt vorne: 37,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 20,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,0 cm Öffnungspunkt vorne: 38,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,6 cm

TOURENSKI AB 100 MM

ARMADA

Längen:

Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm UVP

0

649,95 EURO 1.000

Der Kern dieses Skis wurde für dieses Jahr auf Carubaholz umgerüstet und der Ski so noch leichter gemacht. Gleichzeitig verbessern Adaptive Mesh und Ti-Bindungsverstärkungen die Dämpfung und die Gesamtstabilität. Der 108er kann seinen BackcountryCharakter nicht verbergen und ist ein idealer Ski für alle Freerider.

70

UVP

0

649,95 EURO 1.000

Der Ski performt dank des dämpfenden Adaptive Mesh, der Titanalverstärkungen unter der Bindung und der AR 75 Seitenwangenkonstruktion noch besser – egal ob beim Freeriden oder Tourengehen. Er bietet eine perfekte Balance aus geringem Gewicht und Stabilität. Ein noch leichterer Pappel-/Caruba-Kern sowie größere Fiberglas-Stränge sorgen für eine weitere Gewichtsreduzierung und höhere Robustheit.

UVP

0

175, 182, 189 cm

699,00 EURO 1.000

Mit 107 mm unter der Bindung ist er einer von Atomics breitesten Freeride-Tourenski, aber immer noch sehr leicht. Verantwortlich dafür sind die Carbon Backbone, verteilt über die gesamte Länge des Skis, und der Ultra Power Holzkern. Ein Powder Rocker und die HRZN Tech in der Schaufel sorgen für mehr Auftriebsfläche und lassen den Ski im Tiefschnee noch besser obenauf gleiten.

159, 167, 175 cm

Öffnungspunkt hinten: 23,0 cm UVP

0

699,00 EURO 1.000

Mit 107 mm unter der Bindung ist er einer von Atomics breitesten Freeride-Tourenski für Frauen, aber immer noch sehr leicht. Verantwortlich dafür sind die über die gesamte Länge des Skis verteilten Carbon Backbones sowie der Ultra Power Holzkern. Der Powder Rocker und die HRZN Tech in der Schaufel sorgen für mehr Auftriebsfläche und lassen den Ski im Tiefschnee noch besser obenauf gleiten.


TOURENSKI AB 100 MM BLACK CROWS

BLACK DIAMOND BLIZZARD

DECATHLON

Ferox

Helio Carbon 104

Zero G 105

Slash 500

Längen: 170, 176, 181, 186 cm

Längen: 166, 172, 178,184 cm

Längen: 164, 172, 180, 188 cm

Längen:

Taillierung: 136-110-126 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Taillierung: 131-104-118 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 22,0 cm

Taillierung: 134-105-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,0 cm

Taillierung: 133-100-124 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 15,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 15,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 18,0 cm

Fläche: 2.108 cm² Gewicht: 1.900g | 0,90 g/cm²

Fläche: 1.976 cm² Gewicht: 1.450g | 0,73 g/cm²

Fläche: 2.159 cm² Gewicht: 1.650g | 0,76 g/cm²

Fläche: Gewicht:

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,1 cm Öffnungspunkt vorne: 51,0 cm Höhe 5% von hinten: 1,7 cm Öffnungspunkt hinten: 27,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,3 cm Öffnungspunkt vorne: 32,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 19,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,8 cm Öffnungspunkt vorne: 40,0 cm Höhe 5% von hinten: 1,5 cm Öffnungspunkt hinten: 31,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 33,0 cm Höhe 5% von hinten: 1,5 cm Öffnungspunkt hinten: 32,0 cm

UVP

0

849,95 EURO 1.000

Der Ferox ist aus der Notwendigkeit heraus entstanden, einen Twintip Double-Rockered Tourenski für Tiefschnee anzubieten, der trotzdem auf der Kante fahrbar bleibt. Der Ski besitzt eine alpine Charakteristik, wodurch er sich auch an verschiedenste Bedingungen beim Bergaufgehen anpasst. Durch den modernen Shape vereint er Auftrieb und Drehfreudigkeit.

UVP

0

750,00 EURO 1.000

Für alle Tiefschneebegeisterten, die sich einen Ski mit starker Performance und Präzision in weichem Schnee wünschen, bietet der vielseitige Helio 104 eine Prepreg-Karbonkonstruktion mit Paulowina-Holzkern für verbesserte Dämpfung und weiches Fahrverhalten. Der leichte Ski besitzt einen ausgewogenen Flex und extrem gute Kantenkontrolle.

UVP

0

800,00 EURO 1.000

Der Zero G 105 liefert Leichtigkeit beim Aufstieg sowie uneingeschränkte Performance bei der Abfahrt. Mit einer Mittelbreite von 105 mm erfüllt er alle Anforderungen Freeride-orientierter Skitourengeher. Der Carbon Drive 2.0, ein Carbonframe über dem Holzkern, macht ihn zu einem leichten und gleichzeitig stabilen Ski mit verlässlichem Kantengriff und garanantierter Kontrolle bei der Abfahrt.

UVP

0

174, 183 cm

2.043 cm² 1.969 | 0,96 g/cm²

299,99 EURO 1.000

Für erfahrenere Skifahrer, die sich einen Freeride-Tourenski mit spielerischem Charakter wünschen. Der Slash kommt mit jeder Schneebeschaffenheit klar, bietet guten Pop und ist ideal für alle BackcountryFreestyler: wendig, leicht zu fahren und gut für Tricks geeignet.

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BACKLINE REVIEW DPS

DYNAFIT

ELAN

Slash 500 W

Pagoda Tour 106 C2

Beast 108

Ripstick 106

165, 176 cm

Längen: 155, 163, 171, 179, 184

Längen: 173, 181, 188, 194 cm

Längen: 164, 172, 180, 188 cm

Taillierung: 133-100-124 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Taillierung: 132-106-119 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Taillierung: 135-107-125 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 143-106-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 22,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 15,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 17,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 14,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 14,0 cm

Fläche: Gewicht:

1.940 cm² 1.805 | 0,93 g/cm²

Fläche: 2.006 cm² Gewicht: 1.440g | 0,72 g/cm²

Fläche: Gewicht:

2.061 cm² 1.660 | 0,81 g/cm²

Fläche: 2.141 cm² Gewicht: 1.790g | 0,84 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,8 cm Öffnungspunkt vorne: 36,0 cm Höhe 5% von hinten: 1,5 cm Öffnungspunkt hinten: 30,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 1,0 cm Öffnungspunkt hinten: 30,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 2,1 cm Öffnungspunkt vorne: 40,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 27,0 cm

TOURENSKI AB 100 MM

DECATHLON

Längen:

UVP

0

299,99 EURO 1.000

Von Mädels für Mädels entwickelt - durch seine Bauweise ist der Ski gut ausbalanciert. Für erfahrenere Skifahrerinnen, die sich einen FreerideTourenski mit spielerischem Charakter wünschen. Der Slash bietet guten Pop und ist ideal für Backcountry-Freestyle: wendig, leicht zu fahren und gut für Tricks geeignet.

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UVP

0

1.299,00 EURO 1.000

Der neue Pagoda Tour 106 C2 ist ein perfekter Allrounder: Er surft, sobald es die Bedingungen zulassen, beißt aber auch gerne, wenn es hart wird. Der Ski ist ultraleicht bergauf, präzise und ruhig bergab. Außerdem verleiht das neue C2 Shape ein stabiles Fahrgefühl und viel Sicherheit.

UVP

0

700,00, EURO 1.000

Der neue Freetouring-Ski wurde für Powderspezialisten entwickelt. Der Holzkern ist nochmals gewichtsoptimiert (-100 Gramm), und die Oberfläche wurde komplett neu entwickelt. Dank NanoTechnologie sorgt sie für reduzierte Schneeansammlung auf dem Ski und dadurch für weniger Gewicht im Aufstieg. Die durchgehende ABS Seitenwange und der Holzkern aus Esche sorgen für Kantenstabilität und Torsionssteifigkeit bei Powder-Abfahrten.

UVP

0

699,95 EURO 1.000

Der Ripstick 106 ist der ultimative Freeride-Ski für jedes Gelände und sämtliche Bedingungen. Die Amphibio Carbon Line Technologie vereint perfekten Grip mit maximalem Auftrieb, die Carbon-Röhren und SST Seitenwangen sorgen für Leichtigkeit, Manövrierfähigkeit und Präzision.


TOURENSKI AB 100 MM ELAN

FACTION

FACTION

FISCHER

Ripstick 102 W

Agent 3.0

Agent 3.0X

Hannibal 106

Längen: 154, 162, 170, 178 cm

Längen: 164, 172, 180, 188 cm

Längen:

Längen:

Taillierung: 143-104-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 134-106-124 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 134-106-124 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 22,0 cm

Taillierung: 138-106-122 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 14,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 12,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,5 cm

Fläche: 2.036 cm² Gewicht: 1.650g | 0,81 g/cm²

Fläche: 2.052 cm² Gewicht: 1.720g | 0,84 g/cm²

Fläche: 1.956 cm² Gewicht: 1.540g | 0,79 g/cm²

Fläche: 2.007 cm² Gewicht: 1.540g | 0,77 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 36,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 25,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,6 cm Öffnungspunkt hinten: 20,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 32,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 20,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,4 cm Öffnungspunkt vorne: 41,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 10,0 cm

UVP

0

649,95 EURO 1.000

Der Ripstick 102 W wurde von Frauen für Skifahrerinnen entwickelt, die gerne ihre Grenzen ausloten. Die Amphibio Carbon Line Technologie von Elan im neuen asymmetrischen Design mit dem „Tip-to-Tail“ TubeLight Holzkern und den zusätzlichen Carbon-Röhren verbessert den Kantengriff, somit gelingt jeder Schwung mit Leichtigkeit in Perfektion.

UVP

0

699,00 EURO 1.000

Der neue Agent 3.0 mit 106 mm Mittelbreite ist etwas schwerer als andere Ski seiner Klasse, aber dadurch im Tiefschnee leistungsstärker. Abgesehen davon bietet er die gleiche Vielseitigkeit wie sein schmalerer Bruder (Agent 2.0). Ein längerer Radius sorgt dafür, dass der Ski sowohl bei Skitouren als auch im Skigebiet einsetzbar ist.

UVP

0

164, 172, 180 cm

699,00 EURO 1.000

Der Agent 3.0x ist Factions leichter und breiter FreerideSki für alle Skifahrerinnen, die einen verlässlichen und präzisen Allrounder für jedes Terrain suchen. Dank leichtem Karuba-Holzkern mit Vollcarbon-Geflecht ist er im Aufstieg leicht und bei der Abfahrt stabil und ruhig. 106 mm Mittelbreite, 4 mm Camber und Tip- und Tail-Rocker garantieren beste BackcountryPerformance und sorgen zugleich für Spaß auf der Piste.

UVP

0

171,178,185 cm

699,99 EURO 1.000

Der Hannibal 106 Carbon bietet dank seiner Breite und optimalem Shape besonders guten Auftrieb und unvergleichliche Abfahrtsperformance. Sein geringes Gewicht macht den Ski sehr drehfreudig und sorgt gleichzeitig für mühelose Aufstiege.

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BACKLINE REVIEW K2

KÄSTLE

MAJESTY

Kore 105

Wayback 106

TX 103

Havoc

Längen: 162, 171, 180, 189 cm

Längen:

172, 179, 186 cm

Längen: 165, 173, 181, 189 cm

Längen:

Taillierung: 135-105-125 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 25,0 cm

Taillierung: 136-106-124 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 138-103-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

166, 171, 176, 181, 186, 191 cm Taillierung: 143-110-127 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 12,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Fläche: 2.043 cm² Gewicht: 1.940g | 0,95 g/cm²

Fläche: 2.133 cm² Gewicht: 1.613g | 0,76 g/cm²

Fläche: 2.023 cm² Gewicht: 1.620g | 0,80 g/cm²

Fläche: 2.188 cm² Gewicht: 1.850g | 0,85 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 14,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,7 cm Öffnungspunkt hinten: 20,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,9 cm Öffnungspunkt vorne: 43,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,6 cm Öffnungspunkt hinten: 23,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 22,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,7 cm Öffnungspunkt vorne: 39,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,3 cm Öffnungspunkt hinten: 17,0 cm

TOURENSKI AB 100 MM

HEAD

UVP

0

800,00 EURO 1.000

Der Kore 105 ist ein abfahrtsorientierter Freetourer. Er fährt sich ruhig und direkt, bleibt immer wendig und agil. Seine leichte Konstruktion mit den Hightech-Materialien Koroyd, Graphene und Karubaholz lassen den Ski vor allem in kurzen bis mittellangen Aufstiegen seine volle Performance zeigen.

74

UVP

0

649,00 EURO 1.000

Mit seinem Powder-orientierten Shape ist der K2 Wayback 106 ein waschechter FreerideTourenski: Federleichte Konstruktion trifft auf zahlreiche Performance-Features. Wie alle K2 Tourenski ist er mit Titanal ausgestattet. Beim Freeriden ein voller Genuss.

UVP

0

749,00 EURO 1.000

Die neue innovative KarbonGlasfaser-Konstruktion mit Dual Rise-Technologie sorgt für spielerische Abfahrten im Powder. Der robuste TX103 überzeugt bei der Abfahrt durch maximalen Auftrieb, im Aufstieg durch sein optimiertes Gewicht. Als zusätzliches Highlight bietet das neue leuchtende Hollowtech 3.0 mehr Sicherheit auf nächtlichen Skitouren.

UVP

0

799,00 EURO 1.000

Leichtbau kombiniert mit Backcountry-Technologie sorgt beim Havoc für großartige Manövrierfähigkeit, während die Quadrax-Glasfaser, CarbonAramid-Fasern und ein leichter Holzkern aus Paulownia und Pappel hohe Performance und perfekten 3D-Flex ermöglichen. Der neue 4R-Sidecut und der widerstandsreduzierende 4R-Rocker erleichtern die Schwungauslösung und bieten maximale Kontrolle in jedem Terrain.


TOURENSKI AB 100 MM MOVEMENT

OGSO

OGSO

SALOMON

Go Reverse Titanal 109

Couturier 100

Couturier 100 W

QST 106

Längen:

183, 189 cm

Längen: 162, 170, 178, 186, 194

Längen: 162, 170, 178, 186, 194

Längen: 167, 174, 181, 188 cm

Taillierung: 138-109-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 26,0 cm

Taillierung: 142-108-125 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 29,0 cm

Taillierung: 133-102-119 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 29,0 cm

Taillierung: 134-102-121 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 18,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Fläche: Gewicht:

2.170 cm² 1.840 | 0,85 g/cm²

Fläche: 2.287 cm² Gewicht: 1.700g | 0,74 g/cm²

Fläche: 1.798 cm² Gewicht: 1.250g | 0,69 g/cm²

Fläche: Gewicht:

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,0 cm Öffnungspunkt vorne: 79,0 cm Höhe 5% von hinten: 1,3 cm Öffnungspunkt hinten: 72,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,8 cm Öffnungspunkt vorne: 36,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 15,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,6 cm Öffnungspunkt vorne: 36,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,3 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,2 cm Öffnungspunkt vorne: 38,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,7 cm Öffnungspunkt hinten: 28,0 cm

UVP

0

700,00 EURO 1.000

Dieser Ski wurde gemeinsam mit Aurelien Ducroz entwickelt. Die neue Geometrie und die Doppel-Titanal-Konstruktion performt bei allen Konditionen. Das spielerische Verhalten öffnet ein breites Einsatzspektrum. Die gesamte Movement Go Linie ist sowohl für Pros als auch für Einsteiger geeignet.

UVP

0

700,00 EURO 1.000

Ein breiter, extrem leichter Powderski für Tourengeher und Freerider. Er ist extrem vielseitig und für alle Schneearten und Geländeformen geeignet. Sein geringes Gewicht macht ihn spritzig, vielseitig einsetzbar und spart Kraft im Aufstieg. Durch das lange Camber bleibt er auch bei hoher Geschwindigkeit stabil. Die lange, hohe Nose bietet viel Auftrieb und Kontrolle für maximales Surf-Feeling.

UVP

0

700,00 EURO 1.000

Ein breiter, extrem leichter Powderski für Tourengeherinnen und Freeriderinnen. Extrem vielseitig und für alle Schneearten und Geländeformen geeignet. Sein geringes Gewicht macht ihn spritzig, vielseitig einsetzbar und spart Kraft im Aufstieg. Durch das lange Camber bleibt er auch bei hoher Geschwindigkeit stabil. Die lange, hohe Nose bietet viel Auftrieb und Kontrolle für maximales Surf-Feeling.

UVP

0

2.032 cm² 2.080g | 1,02 g/cm²

649,99 EURO 1.000

Der QST 106 ist Salomons ultimativer Freeride-Ski und mittlerweile fast schon legendär. Er meistert alle Bedingungen und Hindernisse und ist der vielseitigste Ski, den die Marke jemals hergestellt hat. Eine neue Carbon-verstärkte C/FX-Einlage von Skispitze bis Skiende sorgt für mehr Power und Kantengrip. Die in Tip und Tail eingearbeitete Cork Damplifier-Technologie garantiert Stabilität.

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BACKLINE REVIEW SALOMON

SCOTT

STÖCKLI

QST Stella 106

Stance 102

Superguide Freetour

Edge 100

Längen:

Längen:

Längen:

178, 185 cm

Längen: 159, 168, 177, 186 cm

TOURENSKI AB 100 MM

SALOMON

159, 167, 174 cm

Taillierung: 138-106-124 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 24,0 cm

Taillierung: 140-106-126 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 24,0 cm

Taillierung: 134-104-122 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 15,0 cm

Taillierung: 136-100-125 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 12,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 5,0 cm

Fläche: 1.978 cm² Gewicht: 1.800g | 0,91 g/cm²

Fläche: Gewicht:

2.187 cm² 2.190g | 1,00 g/cm²

Fläche: 1.991 cm² Gewicht: 1.580g | 0,79 g/cm²

Fläche: 1.976 cm² Gewicht: 1.750g | 0,89 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,3 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 1,3 cm Öffnungspunkt hinten: 26,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,6 cm Öffnungspunkt vorne: 42,0 cm Höhe 5% von hinten: 1,5 cm Öffnungspunkt hinten: 32,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 28,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 11,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 29,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,0 cm Öffnungspunkt hinten: 8,0 cm

UVP

0

649,99 EURO 1.000

Der QST Stella 106 meistert alle Bedingungen und Hindernisse und ist der vielseitigste Damenski, den Salomon jemals hergestellt hat. Eine neue Carbon-verstärkte C/ FX-Einlage von Skispitze bis Skiende sorgt für mehr Power und Kantengrip. Die in Tip und Tail eingearbeitete Cork Damplifier-Technologie garantiert Stabilität.

76

176,183,190 cm

UVP

0

749,99 EURO 1.000

Zwei Titanalplatten laufen über die gesamte Länge des Skis und sorgen gemeinsam mit dem Racing-inspirierten Sidecut für zuverlässigen Kantengriff, egal ob auf der Piste oder im Gelände.. Die Metal Twin Frame-Technologie sorgt gemeinsam mit C/FX und dem doppelten Ti-Laminat für einen gut gedämpften und schnellen Ski, der bei jedem Tempo und Gelände und bei allen Bedingungen ein sicheres Fahrgefühl gibt.

UVP

0

649,95 EURO 1.000

Der Superguide geht bei technischen Anstiegen und auch Abfahrten keine Kompromisse ein, ist mit Carbon/AramidFasern über die ganze Länge verstärkt. Diese geschickt platzierten Streifen verleihen dem Ski mehr Torsionssteifigkeit. Er ist mit einem neuen Paulownia/ Buche-Kern ausgestattet, der für Stabilität, Stärke und eine optimal gedämpfte Fahrt sorgt.

UVP

0

899,00 EURO 1.000

Dank diverser eingebauter Technologien wie LightCore, Super-Light-Edge und dem Thin-Glass-Laminat ist dieser Tourenski ein sicherer Begleiter im Aufstieg und ein perfekter Performer für alle Abfahrten abseits der Piste. Stabile Fahreigenschaften und Torsionssteifigkeit trotz geringem Gewicht werden dem ambitionierten Skitourengeher in allen Bereichen gerecht.


TOURENSKI AB 100 MM VALHALLA

VÖLKL

VÖLKL

ZAG

Smoc 104

Blaze 106

Blaze 106 W

Bakan 112

163, 175, 185 cm

Längen: 165, 172, 179, 186 cm

Längen:

Längen:

Taillierung: 126-104-113 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 25,0 cm

Taillierung: 146-106-128 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 13,0 cm

Taillierung: 146-106-128 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 13,0 cm

Taillierung: 144-114-132 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 24,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 16,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,9 cm

Fläche: 1.911 cm² Gewicht: 1.530g | 0,80 g/cm²

Fläche: 2.194 cm² Gewicht: 1.830g | 0,83 g/cm²

Fläche: 2.017 cm² Gewicht: 1.670g | 0,83 g/cm²

Fläche: 2.272 cm² Gewicht: 1.640g | 0,72 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,3 cm Öffnungspunkt vorne: 47,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,7 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 44,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,6 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 34,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,6 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,1 cm Öffnungspunkt vorne: 50,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm

Öffnungspunkt hinten: 21,0 cm

Öffnungspunkt hinten: 25,0 cm

Öffnungspunkt hinten: 23,0 cm

Öffnungspunkt hinten: 30,0 cm

Längen:

UVP

0

1.250,00 EURO 1.000

Ein leichter alltagstauglicher Freetouring-Ski. Im Powder zu Hause, geht er dennoch gut auf die Kante und lässt sich auch auf der Piste angenehm fahren. Der früh ansteigende Rocker, eine softe Schaufel und ein angenehmer Radius sorgen für ein surfendes, wendiges Fahrgefühl. Der moderate Camber und der steifere Flex unter der Bindung geben guten Kantengripp. Handcrafted in Freiburg.

UVP

0

720,00 EURO 1.000

Eine 0,3 mm starke TitanalBindungsplattform liefert direkte Kraftübertragung und schnellen Druckaufbau. Der 3D Radius Sidecut erhöht die Lebendigkeit und Wendigkeit des Skis, der durchgehende Hybrid Multilayer Holzkern sorgt für ein breites Einsatzspektrum. Die neue Suspension Tip wirkt gerade im windverblasenen und verspurtem Gelände wie ein Stoßfänger und sorgt für mehr Laufruhe.

UVP

0

158, 165, 172 cm

720,00 EURO 1.000

Eine 0,3 mm starke Titanal-Bindungsplattform liefert direkte Kraftübertragung und schnellen Druckaufbau. Der 3D Radius Sidecut dieses Damenskis erhöht seine Lebendigkeit und Wendigkeit, der durchgehende Hybrid Multilayer Holzkern sorgt für ein breites Einsatzspektrum. Die neue Suspension Tip wirkt gerade im windverblasenen und verspurtem Gelände wie ein Stoßfänger und sorgt für mehr Laufruhe.

UVP

0

176, 184 cm

749,00 EURO 1.000

Der großzügige Sidecut und die langen Double Rocker in Kombination mit überraschend wenig Gewicht ergeben einen stabilen, fehlerverzeihenden und komfortablen Ski mit viel Auftrieb für alle Freerider, die sich ihre Schwünge erst selbst verdienen wollen.

77


BACKLINE REVIEW ARMADA

ARMADA

ATOMIC

Ubac 102

Trace 98

Tracer 98

Backland 100

156, 164, 172 cm

Längen: 164, 172, 180, 188 cm

Längen: 164, 172, 180, 188 cm

Taillierung: 135,5-102-119 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 25,0 cm

Taillierung: 130-98-121 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 132-98-123 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 129,5-100-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 12,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 15,0 cm

Fläche: 2.040 cm² Gewicht: 1.590g | 0,78 g/cm²

Fläche: 1.838 cm² Gewicht: 1.550g | 0,84 g/cm²

Fläche: 1.958 cm² Gewicht: 1.575g | 0,80 g/cm²

Fläche: Gewicht:

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 25,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,0 cm Öffnungspunkt hinten: 10,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 27,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,5 cm Öffnungspunkt vorne: 25,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 16,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 31,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 20,0 cm

TOURENSKI AB 100 MM

TOURENSKI 90-100 MM

ZAG

Längen:

UVP

0

176, 184, 188 cm

719,00 EURO 1.000

Die breite Taille des großen Bruders des UBAC 95 fällt beim Aufstieg dank der Leichtbauweise des Skis kaum ins Gewicht. Durch die 102 mm unter dem Fuß garantiert der verspielte Ski jedoch deutlich mehr Leistung und Selbstvertrauen im Tiefschnee und bei hohen Geschwindigkeiten.

78

Längen:

UVP

0

599,95 EURO 1.000

Der Trace 98 kombiniert geringes Gewicht mit hoher Wendigkeit. Er ist für Backcountry-Liebhaberinnen gebaut und kommt mit metallverstärkten Bindungs-Pads, die Schläge und Vibrationen schlucken.

UVP

0

599,95 EURO 1.000

Das Flaggschiff und der wahre Alleskönner der Tracer Series. Eine Schicht Adaptive Mesh liefert Dämpfung und Stabilität, die abgeschrägten Kanten auf der Oberseite verringern das Gewicht. Die Kombination aus dem superleichten Kern aus 100% Carubaholz und einer robusten Fiberglas-Konstruktion macht den Ski noch leichter und widerstandsfähiger.

UVP

0

1.939 cm² 1.295g | 0,67g/cm²

649,00 EURO 1.000

Der Backland 100 ist einer der vielseitigsten Ski aus Atomics Backland Kollektion und zeigt bei den unterschiedlichsten Schneebedingungen und in jedem Terrain erstklassige Performance. Sein Ultra Power Holzkern und die durchgehende Seitenwange liefern bei sämtlichen Abenteuern am Berg maximalen Support und bieten den perfekten Mix aus leichter Touring-Effizienz und vielseitiger FreerideFunktionalität.


TOURENSKI 90-100 MM ATOMIC

BLACK CROWS

BLACK DIAMOND BLIZZARD

Backland 98 W

Camox Freebird

Helio Carbon 95

ZERO G 95

Längen:

Längen:

Längen: 162, 169, 176, 183 cm

Längen: 164, 171, 178, 185 cm

Taillierung: 128,5-99-119 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 18,0 cm

160, 166, 172, 178, 183, 188 cm Taillierung: 133-96-114 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Taillierung: 124-95-113 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 21,0 cm

Taillierung: 127-95-111 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 15,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 15,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Fläche: Gewicht:

1.836 cm² 1.210g | 0,66g/cm²

Fläche: 1.805 cm² Gewicht: 1.500g | 0,83 g/cm²

Fläche: 1.828 cm² Gewicht: 1.400g | 0,77 g/cm²

Fläche: Gewicht:

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 20,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,5 cm Öffnungspunkt vorne: 33,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 16,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,0 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 19,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,2 cm Öffnungspunkt vorne: 33,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 25,0 cm

UVP

0

156, 164, 172 cm

599,00 EURO 1.000

Der Atomic Backland 98 W ist einer der vielseitigsten Damenski aus Atomics Backland Kollektion und zeigt bei den unterschiedlichsten Schneebedingungen und in jedem Terrain erstklassige Performance. Er wurde speziell für weibliche Tourenfans entwickelt und mit Ultra Light Holzkern und breitem Shape versehen. Dadurch bietet der 98 W den perfekten Mix aus leichter Touring-Effizienz und Freeride-Performance.

UVP

0

699,95 EURO 1.000

Der Camox Freebird ist ein Tourenski mit mittlerer Breite. Er ist lebendig, spritzig und leicht und erfüllt alle Erwartungen an einen Ski, dessen Besitzer schnell ganz oben ankommen möchte, um dann sein gesamtes Potenzial bei der Abfahrt auszuspielen. Sportlicher Flex, klassischer Camber und Double Rocker – für das volle Vergnügen abseits der Piste mit einem Tourenski.

UVP

0

700,00 EURO 1.000

Der Helio Carbon 95 kombiniert einen traditionellen Tourenski mit einem modernen Shape und bietet starke Performance bei der Abfahrt. Eine überarbeitete Prepreg-Karbonkonstruktion mit Paulownia-Holzkern sorgt für bessere Dämpfung und weiches Fahrverhalten. Der ausgewogene Flex sorgt bei weiten Schwüngen für großes Fahrvergnügen im Tiefschnee und bietet auch bei härteren Bedingungen verlässliche Performance.

UVP

0

1.950 cm² 1.310g | 0,67g/cm²

700,00 EURO 1.000

Für Skitourengeher, die sowohl Aufstieg als auch Abfahrt gleichermaßen genießen. Vielseitig einsetzbar und ebenso funktionierend in tiefem Pulverschnee wie in verspurten Hängen. Der Carbonframe Carbon Drive 2.0 macht den Ski besonders leicht und dennoch sehr stabil. Die Konstruktion führt zu einer besseren Energieübertragung, Stabilität und uneingeschränkter Kontrolle in allen Bedingungen.

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BACKLINE REVIEW DPS

DYNAFIT

DYNAFIT

MT 90

Pagoda Tour 100 RP

Beast 98

Beast 98 W

162, 170, 178 cm

Längen: 153,163,171,179,184

Längen:

Taillierung: 129-90-113 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 16,0 cm

Taillierung: 126-100-115 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Taillierung: 125-97-116 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 21,0 cm

Taillierung: 124-96-115 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 19,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 15,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 14,0 cm

Fläche: 1.831 cm² Gewicht: 1.575g | 0,86 g/cm²

Fläche: 1.725 cm² Gewicht: 1.280g | 0,74 g/cm²

Fläche: 1.868 cm² Gewicht: 1.450g | 0,78 g/cm²

Fläche: 1.716 cm² Gewicht: 1.340g | 0,78 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 38,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 27,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,5 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 19,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,8 cm Öffnungspunkt vorne: 37,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 12,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 2,0 cm Öffnungspunkt vorne: 39,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 14,0 cm

TOURENSKI 90-100 MM

DECATHLON

Längen:

UVP

*649,99 EURO

0

1.000

UVP

0

1.299,00 EURO 1.000

UVP

0

170, 177, 184 cm

650,00 EURO 1.000

Längen:

UVP

0

163, 170, 177 cm

650,00 EURO 1.000

*inkl. Felle & Bindung

Der MT90 ist ein Allrounder mit Karuba-Holzkern und Carboneinlagen, dessen Leichtigkeit und Reaktivität beim Aufstieg und in der Abfahrt überzeugen. Das Setup ist so abgestimmt, dass der Ski auch im anspruchsvollen Gelände Kontrolle und Sicherheit bietet.

80

Der Pagoda Tour 100 RP ist ein Rundum-Talent mit neuer Holzkern-Seitenwangenkonstruktion. Der Ski kommt spielerisch, wenn er darf, oder ernst, wenn er muss. Er lässt sich mit seinem 15 m Radius und leichter Vorspannung unter der Bindung voll ausfahren – im Powder, auf der Piste oder im zerfahrenen Gelände.

Der neue Ski von Dynafit für abfahrtsorientierte Skitourengeher, die Abfahrtsperformance im Gelände, kombiniert mit einem handlichen Ski für den Aufstieg suchen. Im Vergleich zu seinem Vorgänger punktet die neue Version mit einem gewichtsoptimierten Holzkern (-70 Gramm) und einer komplett neuen Oberfläche, die dank NanoTechnologie für reduzierte Schneeansammlung auf dem Ski und dadurch für weniger Gewicht sorgt.

Der neue Ski von Dynafit für abfahrtsorientierte Skitourengeherinnen, die Abfahrtsperformance im Gelände, kombiniert mit einem handlichen Ski für den Aufstieg suchen. Im Vergleich zu seinem Vorgänger punktet die neue Version mit einem gewichtsoptimierten Holzkern (-70 Gramm) und einer komplett neuen Oberfläche, die dank Nano-Technologie für reduzierte Schneeansammlung auf dem Ski und dadurch für weniger Gewicht sorgt.


TOURENSKI 90-100 MM DYNASTAR

ELAN

ELAN

FACTION

M-Tour 99

Ripstick 96

Ripstick 94 W

Agent 2.0

Längen: 162, 170, 178, 186 cm

Längen: 164, 172, 180, 188 cm

Längen: 146, 154, 162, 170, 178

Längen: 163, 171, 179, 187 cm

Taillierung: 127-99-117 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Taillierung: 136-96-110 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 22,0 cm

Taillierung: 136-94-110 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 127-96-117 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 14,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 14,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Fläche: 1.907 cm² Gewicht: 1.300g | 0,68 g/cm²

Fläche: 1.978 cm² Gewicht: 1.650g | 0,83 g/cm²

Fläche: 1.881 cm² Gewicht: 1.570g | 0,83 g/cm²

Fläche: 1.837 cm² Gewicht: 1.590g | 0,87 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,5 cm Öffnungspunkt vorne: 32,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,3 cm Öffnungspunkt hinten: 14,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 27,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 36,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 25,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 34,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 20,0 cm

UVP

0

849,99 EURO 1.000

Der Hybridkern aus Paulownia/PU mit Basalteinbindung sorgt für einzigartige Absorptionseigenschaften und gibt dem energiegeladenen, stabilen und leichten Ski den letzten Schliff. Der M-Tour 99 bewahrt das Beste aus dem bekannten Modell Mythic und steigert gleichzeitig sein Potenzial als Alleskönner.

UVP

0

649,95 EURO 1.000

Der Ripstick 96 hat eine optimale Abstimmung aus Leichtgewicht und Performance und stellt seine ultimativen Freeride-Eigenschaften bei allen Schneeverhältnissen unter Beweis. Die Amphibio Carbon Line Technologie bietet eine dynamische Kraftübertragung mit hoher Präzision, und die neue verjüngte „Tip-Tail“Form erleichtert die Kontrolle.

UVP

0

599,95 EURO 1.000

Der Ripstick 94 W ist perfekt für jedes Abenteuer – egal, ob Steilhang, Rinnen oder bewaldetes Gebiet. Optimiert durch die asymmetrische Amphibio Carbon Line Technologie (strategisch platzierte Carbon-Verstärkungen über den Innenkanten), bietet der Ski ein präzises Fahrverhalten, wobei die in den extrem leichten Holzkern eingesetzten Carbon-Röhren für zusätzlichen Rebound sorgen.

UVP

0

699,00 EURO 1.000

Der Agent 2.0 ist dank leichtem Karuba-Holzkern und Vollcarbon-Geflecht ein idealer Allrounder für alle, die einen vielseitigen Touren- und Freerideski suchen, der im Aufstieg leicht und in der Abfahrt stabil und leistungsstark ist. Mit 96 mm Mittelbreite, 4 mm Camber und Tip- und Tail-Rocker garantiert der 2.0 sicheren Kantengriff, mühelose Kantenwechsel und sogar präzise Carvingschwünge.

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BACKLINE REVIEW FISCHER

HEAD

HEAD

Hannibal 96

Transalp 90 Carbon

Kore 99

Kore 93 W

Längen:

Längen: 155,162,169,176,183

Längen: 162, 171, 180, 189 cm

Längen:

Taillierung: 126-96-114 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,5 cm

Taillierung: 125-89-108 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 11,0 cm

Taillierung: 134-99-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 130-91-120 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 12,0 cm

Fläche: 1.906 cm² Gewicht: 1.450g | 0,76 g/cm²

Fläche: 1.842 cm² Gewicht: 1.320g | 0,72 g/cm²

Fläche: 1.895 cm² Gewicht: 1.860g | 0,98 g/cm²

Fläche: 1.782 cm² Gewicht: 1.600g | 0,90 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 31,5 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 10,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,1 cm Öffnungspunkt vorne: 25,5 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 10,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 25,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,3 cm Öffnungspunkt hinten: 16,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 16,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

TOURENSKI 90-100 MM

FISCHER

UVP

0

162,169,176,183 cm

649,99 EURO 1.000

Der Hannibal ist der ideale Freeride-Tourer. Mit seinem niedrigen Gewicht ist er einer der Leichtesten seiner Kategorie und sorgt damit für mühelose Aufstiege, auf die dann die perfekte Abfahrt dank optimalem Shape folgt.

82

UVP

0

649,99 EURO 1.000

Der Transalp 90 Carbon bietet höchste Stabilität und garantiert optimale Performance auch bei schwierigen Abfahrten. Carbon Tex macht diesen Tourenski leicht und zugleich robust, Vibrationen werden auf ein Minimum reduziert.

UVP

0

750,00 EURO 1.000

Der Allrounder schlechthin in der Kore Familie. Im tiefen Powder und in schwierigen Passagen gibt der Ski Auftrieb, bleibt steif und ist gleichzeitig wendig. Er bietet eine richtig starke Abfahrtsperformance und ist im Aufstieg dank seiner Bauweise aus Carbon, Koroyd und Karubaholz immer noch leicht genug.

UVP

0

153, 162, 171 cm

750,00 EURO 1.000

Die Mittelbreite des Kore 93 W ist ein perfekter Kompromiss zwischen Aufstieg und Abfahrt: Breit genug für idealen Auftrieb im Tiefschnee und schmal genug, um beim Aufstieg die maximale Leistung entfalten zu können. Seine leichte Konstruktion aus Carbon, Koroyd und Graphene macht den Ski zu einem starken Allrounder.


TOURENSKI 90-100 MM K2

K2

KÄSTLE

MAJESTY

Talkback 96

Wayback 96

TX 93

Superwolf Carbon

Längen:

Längen:

172, 179, 186 cm

Längen: 162, 170, 178, 186 cm

Längen:

Taillierung: 128-96-115 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,0 cm

Taillierung: 128-96-115 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,0 cm

Taillierung: 129-93-115 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 21,0 cm

148, 154, 160, 166, 172 , 178, 184 cm Taillierung: 139-91-110 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 22,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 9,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 9,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 6,5 cm

Fläche: 1.803 cm² Gewicht: 1.332g | 0,74 g/cm²

Fläche: 1.897 cm² Gewicht: 1.473g | 0,78 g/cm²

Fläche: 1.857 cm² Gewicht: 1.335g | 0,72 g/cm²

Fläche: 1.763 cm² Gewicht: 1.250g | 0,71 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 31,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 14,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 21,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 12,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,9 cm Öffnungspunkt vorne: 38,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 20,0 cm

UVP

0

156, 163, 170 cm

599,95 EURO 1.000

Der K2 Talkback 96 bietet Alpin-Performance in Form eines federleichten Skis – die perfekte Mischung aus Aufstiegs- und Abfahrtsski. Der frauenspezifische Tourenski wurde mit der T3-Technologie verstärkt. Dabei sorgt strategisch platziertes Metall für zusätzliche DownhillFunktionalität.

UVP

0

599,95 EURO 1.000

Dank der T3-Technologie bietet der Wayback 96 TopDownhill-Performance bei dennoch geringem Gewicht. Egal, ob man Höchstleistungen anstrebt oder eine schnelle Feierabendtour nach der Arbeit plant: Bei diesem Ski profitiert man von einem idealen Verhältnis von Stabilität zu Gewicht.

UVP

0

749,00 EURO 1.000

Die neue innovative KarbonGlasfaser-Konstruktion mit Dual Rise-Technologie sorgt für maximale Stabilität und angenehmen Auftrieb. Der TX93 überzeugt durch Abfahrtsperformance bei minimalem Gewicht und ist der vielseitigste Tourenski in der Kästle Linie. Als zusätzliches Highlight bietet das neue, leuchtende Hollowtech 3.0 mehr Sicherheit beim nächtlichen Tourengehen.

UVP

0

749,00 EURO 1.000

Spezieller, ultraleichter Tourenski, der dynamische Reaktionsfähigkeit und Agilität bei allen Geländebedingungen bietet. Der neue Ski hat vorne Rocker, hinten leicht aufgebogene Skienden und eine Semi-Cap-Konstruktion mit Paulownia-Holzkern, Vollcarbon-Layup und CarbonAramid-Fasern. Ein reinrassiger Ski für Skibergsteiger, der auch bei hohen Geschwindigkeiten stabil und auf engen Abfahrten manövrierfähig bleibt.

83


BACKLINE REVIEW MOVEMENT

OGSO

SALOMON

Session 95

Session 95 W

Thor 90

MTN Explore 95

Längen: 161, 169, 177, 185 cm

Längen:

154, 161, 169 cm

Längen: 160, 168, 176, 184, 192

Längen:

Taillierung: 132-95-116 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 18,0 cm

Taillierung: 126-95-114 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Taillierung: 128-95-113 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 28,0 cm

Taillierung: 130-95-116 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 9,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 9,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,5 cm

Fläche: 1.886 cm² Gewicht: 1.450g | 0,77 g/cm²

Fläche: 1.765 cm² Gewicht: 1.280g | 0,73 g/cm²

Fläche: 1.685 cm² Gewicht: 1.200g | 0,71 g/cm²

Fläche: 1.887 cm² Gewicht: 1.520g | 0,81 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 27,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 10,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 29,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 10,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,6 cm Öffnungspunkt vorne: 31,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 26,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 25,0 cm

TOURENSKI 90-100 MM

MOVEMENT

UVP

0

750,00 EURO 1.000

Die verbesserte 5-AchsenCarbon-Konstruktion bringt noch mehr Komfort, gepaart mit optimalen Fahreigenschaften bei schwierigsten Bedingungen. Leichtes Gewicht, Robustheit und Leistung mit der in der Session-Linie neuen Mittelbreite von 95 mm.

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UVP

0

730,00 EURO 1.000

Die verbesserte 5-AchsenCarbon-Konstruktion bringt noch mehr Komfort, gepaart mit optimalen Fahreigenschaften bei schwierigsten Bedingungen. Leichtes Gewicht, Robustheit und Leistung mit der in der Session-Linie neuen Mittelbreite von 95 mm.

UVP

0

700,00 EURO 1.000

Ein ultraleichter Ski für lange, anspruchsvolle Touren und steile Backcountry-Abfahrten. Er ist mühelos kontrollierbar und extrem vielseitig bei allen Schneeverhältnissen. Dank Carbon ist er leicht im Aufstieg und kraftvoll und stabil in der Abfahrt. Das lange Camber erlaubt die nötige Präzision, die vor allem im steilen Gelände unverzichtbar ist. Die hohe, lange Nose sorgt für jede Menge Auftrieb.

UVP

0

169, 177, 184 cm

559,99 EURO 1.000

Während sein geringes Gewicht für mühelose Aufstiege sorgt, ermöglicht die stabile und zuverlässige Konstruktion uneingeschränkten Fahrspaß in der Abfahrt. Der Mtn Explore 95 bietet einen gelungenen Mix aus 3D-SpaceframeKonstruktion und C/FXVerstärkung.


TOURENSKI 90-100 MM SCOTT

SCOTT

STÖCKLI

VÖLKL

Superguide 95

Superguide 95 W

Edge 88

Rise Beyond 98

Längen: 162, 170, 178, 185 cm

Längen:

160, 168 cm

Längen: 156, 165, 174, 183 cm

Längen: 156, 163, 170, 177, 184

Taillierung: 130-95-115 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 15,0 cm

Taillierung: 128-95-113 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 10,5 cm

Taillierung: 123-88-111 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 16,0 cm

Taillierung: 133-98-116 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 7,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 5,3 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Fläche: Gewicht:

1.875 cm² 1.440g | 0,77g/cm²

Fläche: 1.752 cm² Gewicht: 1.270g | 0,72 g/cm²

Fläche: 1.727 cm² Gewicht: 1.480g | 0,86 g/cm²

Fläche: 1.989 cm² Gewicht: 1.500g | 0,75 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 28,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 11,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 23,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 9,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 24,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,0 cm Öffnungspunkt hinten: 8,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,84 cm Öffnungspunkt vorne: 44,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 11,0 cm

UVP

0

599,95 EURO 1.000

Der komplett neue, leichte Paulownia/Buchen-Kern mit Karbon/Aramid sorgt für Leichtigkeit und Wendigkeit, zugleich aber auch für noch mehr Standfestigkeit. Der optimierte 3Dimension Touring Sidecut garantiert Stabilität beim Aufstieg sowie lockeres Gleiten bei der Abfahrt.

UVP

0

599,95 EURO 1.000

Ein Update mit allen FreerideFeatures und zusätzlicher Touring-Performance. Der komplett neue, leichte Paulownia/Buchen-Kern mit Karbon/Aramid sorgt für Leichtigkeit und Wendigkeit, doch zugleich für noch mehr Standfestigkeit. Der optimierte 3Dimension Touring Sidecut garantiert Stabilität beim Aufstieg sowie lockeres Gleiten bei der Abfahrt.

UVP

0

849,00 EURO 1.000

Der Powderrocker sowie der Tail Rocker verkürzen die Auflageflächen des Skis und machen ihn spielerisch und wendig. Die Schaufelkonstruktion sorgt für Stabilität und gibt dem Fahrer Sicherheit. Das speziell für das Tourenfell gefräste Skiende und die Polywall-Seitenwange machen den Edge 88 zum zuverlässigen Partner auf Tour.

UVP

0

650,00 EURO 1.000

Der Rise Beyond 98 ist das breiteste Modell in der neuen Touring-Kollektion von Völkl. Der Tip Rocker liefert maximalen Auftrieb, selbst in den weichsten Powder-Abfahrten. Der bewährte Tourlite Holzkern in Kombination mit der Carbon Tip Schaufel ermöglicht eine sehr leichte und belastbare Bauweise. Perfekt für lange, weite Powderturns, gleichzeitig ein verlässlicher Partner in langen Aufstiegen.

85


BACKLINE REVIEW ARMADA

ARMADA

ATOMIC

Ubac 95

Trace 88

Tracer 88

Backland 85 UL

TOURENSKI 80-90 MM

TOURENSKI 90-100 MM

ZAG

Längen:

158, 164, 170, 174, 178, 184 cm Taillierung: 129,5-95-116 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

Längen:

162, 172, 182 cm

Längen: 158, 165, 172, 179 cm

Taillierung: 116-88-108,5 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Taillierung: 117-88-109,5 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Taillierung: 118-85-106,5 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 12,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 12,0 cm

Fläche: 1.864 cm² Gewicht: 1.360g | 0,73 g/cm²

Fläche: 1.660 cm² Gewicht: 1.225g | 0,74 g/cm²

Fläche: 1.769 cm² Gewicht: 1.325g | 0,75 g/cm²

Fläche: Gewicht:

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,8 cm Öffnungspunkt vorne: 35,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 15,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,1 cm Öffnungspunkt vorne: 20,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 11,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,1 cm Öffnungspunkt vorne: 22,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 11,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 25,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 14,0 cm

UVP

0

689,00 EURO 1.000

Die überarbeitete, neue Version von ZAGs leichtem Bestseller UBAC 95 ist noch leistungsstärker und stabiler bei allen Schneearten geworden. Dieser Tourenski ist einfach zu handhaben und bietet durch seinen spezifischen 5-Punkt-Shape und den kurzen Radius die gleichen Fahreigenschaften wie sein Vorgänger.

86

UVP

0

152, 162, 172 cm

549,95 EURO 1.000

Mit überarbeitetem Sidecut und vergrößertem Radius bietet der Ski nun mehr Stabilität. Das Profil des Holzkerns wurde für einen ausgewogeneren Flex verfeinert. Durch seine geringe Breite in Kombination mit dem langen Kurvenradius, dem EST All-Mountain Rocker und einem Kern aus 100% Carubaholz liefert der Ski bemerkenswerte Performance in der Abfahrt.

Längen:

UVP

0

549,95 EURO 1.000

Für 20/21 wurde der Tracer 88 vollständig überarbeitet. Um die Fahrstabilität zu verbessern, wurde der Sidecut neu modelliert und der Radius etwas vergrößert. Auch das Kernprofil wurde für einen ausgewogeneren Flex verfeinert. Dazu gibt es eine Kombination aus EST All-Mountain Rocker, Carubaholzkern und schneeabweisendem Topsheet für unbeschwerte Gipfelstürme und starke Abfahrten.

UVP

0

1.709 cm² 1.147g | 0,67g/cm²

749,00 EURO 1.000

Der Atomic Backland 85 UL ist ein überaus vielseitiger Ski fürs Tourengehen, der mit der leichten, Weltcuperprobten Konstruktion des rennspezifischen Backland 65 UL ausgestattet wurde, aber mit 85 mm unter der Bindung mehr Mittelbreite hat. Die UL Modelle sind die leichtesten Ski, die es von Atomic gibt. Dank Ultra Light Holzkern garantieren sie superleichtes, müheloses Aufsteigen sowie zuverlässige Performance und Stabilität bei der Abfahrt.


TOURENSKI 80-90 MM BLACK CROWS

BLACK DIAMOND BLIZZARD

DECATHLON

Ova Freebird

Cirque 84

Zero G 85

MT 85

Längen: 162, 170, 175, 180 cm

Längen: 157, 164, 171, 178 cm

Längen: 150, 157, 164, 171, 178

Längen: 154, 161, 168, 176 cm

Taillierung: 124-85-106 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 16,0 cm

Taillierung: 115-84-104 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 16,0 cm

Taillierung: 117-85-101 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 15,0 cm

Taillierung: 122-85-108 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 18,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 9,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Fläche: 1.715 cm² Gewicht: 1.100g | 0,64 g/cm²

Fläche: 1.627 cm² Gewicht: 1.035g | 0,64 g/cm²

Fläche: 1.700 cm² Gewicht: 1.180g | 0,69 g/cm²

Fläche: 1.724 cm² Gewicht: 1.441g | 0,84 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 27,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 13,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,1 cm Öffnungspunkt vorne: 20,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 12,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,8 cm Öffnungspunkt vorne: 30,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 23,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,0 cm Öffnungspunkt vorne: 34,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 14,0 cm

UVP

0

549,95 EURO 1.000

UVP

0

600,00 EURO 1.000

UVP

0

600,00 EURO 1.000

UVP

0

*374,99 EURO 1.000

*ohne Felle & Bindung. Im Paket 569,99.

Der Ova Freebird ist ein moderner, reiner Tourenski, der leicht und einfach zu fahren ist. Der Kern besteht aus Paulowina-Holz und einem Fiberglas-/Carbon-Mix. Der Ski hat ein progressiv ansteigendes Tail, einen geschmeidigen Sidecut und einen toleranten Flex. Dadurch ist er auch auf hartem Schnee ohne Leistungseinbußen extrem wendig.

Die Breite des leichten und vielseitigen Skis ist sowohl zum anspruchsvollen Skibergsteigen und steile Abfahrten als auch für tiefe Rinnen geeignet. Er besitzt eine ultraleichte Prepreg-Karbonfaserkonstruktion mit Paulowina-Holzkern und garantiert trotz seines geringen Gewichts ein weiches Fahrverhalten.

Der Zero G 85 steht für maximale Performance beim Aufstieg. Sowohl seine Leichtigkeit als auch seine Stabilität erlangt der Tourenski durch die Carbon Drive 2.0 Technologie. Der Carbonframe liefert Torsionssteifigkeit sowie optimalen Flex, daher überzeugt das Leichtgewicht auch bei der Abfahrt. Für bessere Kraftübertragung und mehr Sicherheit hat Blizzard im Bindungsbereich zwei CarbonVerstärkungen verbaut.

Der MT 85 ist ein Allrounder, der durch seine Wendigkeit überzeugt und mit jeder Art von Schnee klarkommt. Der als Komplett-Tourenpaket erhältliche Ski ermöglicht ohne viel Aufwand den sofortigen Start ins Tourenerlebnis. Ab Januar 2021 ist der MT 85 dann auch ohne Bindung und Felle bei Decathlon erhältlich.

87


BACKLINE REVIEW DYNAFIT

DYNAFIT

DYNAFIT

Blacklight 80

Seven Summits Young Star Ski

Tour 88

Tour 88 W

Längen: 158, 165, 172, 178 cm

Längen: 120, 130, 140, 150, 160

Längen: 158, 166, 174, 182, 189

Längen: 151, 158, 166, 174 cm

Taillierung: 116-80-100 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 14,0 cm

Taillierung: 113-80-98 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 14,0 cm

Taillierung: 123-88-107 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,5 cm

Taillierung: 122-87-106 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 21,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 7,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,3 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,2 cm

Fläche: 1.575 cm² Gewicht: 1.070g | 0,68 g/cm²

Fläche: 1.365 cm² Gewicht: 1.220g | 0,89 g/cm²

Fläche: 1.708 cm² Gewicht: 1.320g | 0,77 g/cm²

Fläche: 1.597 cm² Gewicht: 1.210g | 0,76 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,5 cm Öffnungspunkt vorne: 21,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 10,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,8 cm Öffnungspunkt vorne: 21,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 9,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,8 cm Öffnungspunkt vorne: 23,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 10 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 22,5 cm Höhe 5% von hinten: 0,3 cm Öffnungspunkt hinten: 10,5 cm

TOURENSKI 80-90 MM

DYNAFIT

UVP

0

600,00 EURO 1.000

UVP

*300,00 EURO

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1.000

UVP

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550,00 EURO 1.000

UVP

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550,00 EURO 1.000

*Setpreis UVP 550,00 Euro

Der neue Speed-Ski bringt ein Gewicht von weniger als einem Kilogramm auf die Waage. Der Ski aus Carbon und Paulownia-Holz wurde für Wettkampfathleten entwickelt, die in anspruchsvollem, alpinem Gelände Bestleistungen erreichen wollen. Der Fokus liegt auf einem möglichst kraftsparenden, schnellen Aufstieg. Hohe Griffigkeit und Halt auch bei eisigen Bedingungen. Er verspricht Wendigkeit und Agilität in forderndem Gelände.

88

Beim neuen Seven Summits Youngstar Ski steht der Nachwuchs im Fokus. Der Kinder- und Jugendski ist bereits ab einer Länge von 120 cm erhältlich. Das Modell punktet mit fehlerverzeihenden Fahreigenschaften und Rockerkonstruktion an Tip und Tail für einfache Schwungeinleitung. Der Ski wird auch als komplett vormontiertes Skitourenset inklusive Ski, Bindung und Fellen angeboten.

Der neue Tour 88 ist das vielseitigste Modell von Dynafit und für klassische Skitourengeher entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahresmodell konnten die Skitourenexperten das Gewicht um weitere 50 Gramm mit optimiertem Holzkern, verbesserter Oberfläche und neuer Fellfixierung verringern. Der Ski steht für Wendigkeit, stabiles Fahrverhalten und unkomplizierte Handhabung in jedem Gelände.

Der neue Tour 88 ist das vielseitigste Modell von Dynafit und für klassische Skitourengeherinnen entwickelt. Im Vergleich zum Vorjahresmodell konnten die Skitourenexperten das Gewicht um weitere 50 Gramm mit optimiertem Holzkern, verbesserter Oberfläche und neuer Fellfixierung verringern. Der Ski steht für Wendigkeit, stabiles Fahrverhalten und unkomplizierte Handhabung in jedem Gelände.


TOURENSKI 80-90 MM DYNASTAR

ELAN

ELAN

FISCHER

M-TOUR 87 Ca

Ripstick 88

Ripstick 88 W

Transalp 82 Carbon

Längen:

Längen:

Längen: 146, 154, 162, 170, 178

Längen: 155, 162, 169, 176 cm

Taillierung: 127-87-103 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 23,0 cm

148, 156, 164, 172, 180, 188 cm Taillierung: 130-88-105 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 22,0 cm

Taillierung: 130-88-105 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Taillierung: 117-81-107 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 9,2 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 20,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 14,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 14,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,0 cm

Fläche: 1.754 cm² Gewicht: 1.250g | 0,71 g/cm²

Fläche: 1.867 cm² Gewicht: 1.550g | 0,83 g/cm²

Fläche: 1.788 cm² Gewicht: 1.470g | 0,82 g/cm²

Fläche: 1.674 cm² Gewicht: 1.050g | 0,63 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,8 cm Öffnungspunkt vorne: 39,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,0 cm Öffnungspunkt hinten: 5,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 35,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,4 cm Öffnungspunkt hinten: 27,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 36,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,5 cm Öffnungspunkt hinten: 25,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,1 cm Öffnungspunkt vorne: 25,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,0 cm Öffnungspunkt hinten: 8,0 cm

UVP

0

171, 179 cm

599,99 EURO 1.000

Durch die Kombination der Leistungskraft von Holz und der Dämpfungseigenschaften von PU entstand ein stabiler und gleichzeitig leichter Ski mit viel Charakter. Der M-Tour 87 ist von Natur aus vielseitig, leicht im Anstieg und lebhaft, griffig und präzise in der Abfahrt.

UVP

0

549,95 EURO 1.000

Der Ripstick 88 ist eine Mischung aus Vielseitigkeit, Agilität und Performance für alle in den Bergen anzutreffenden Bedingungen und ein ausgewogener Ski mit ausgezeichneter Laufruhe. Die Amphibio Carbon Line Technologie sorgt für schnelles Ansprechverhalten und ein lebendiges Fahrgefühl, während die SST Seitenwangen in Verbindung mit dem TubeLite Holzkern direkte Kraftübertragung und besten Kantengriff bieten.

UVP

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549,95 EURO 1.000

Der von Frauen, die Wert auf Vielseitigkeit und Fortschritt legen, entwickelte Ripstick 88 W ist das Bindeglied zwischen On- und Off-Piste und bietet absolute Laufruhe. Dafür sorgt die Amphibio Carbon Line Technologie, die für ein schnelles Ansprechverhalten und ein lebendiges Fahrgefühl sorgt, während die SST Seitenwangen in Verbindung mit dem TubeLite Holzkern direkte Kraftübertragung und besten Kantengriff bieten.

UVP

0

549,99 EURO 1.000

Sehr vielseitiger Tourenski, der sich auch auf schwierigen Abfahrten ruhig und stabil fahren lässt. Mit seinem leichten Holzkern und hoher Verschleißfestigkeit von Kanten und Belag ist der Transalp 82 Carbon ein starker Partner am Berg.

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BACKLINE REVIEW FISCHER

FISCHER

HEAD

Transalp 82 Carbon WS

Transalp 86 Carbon

Transalp 86 Carbon WS

Kore 87

TOURENSKI 80-90 MM

FISCHER

Skiende

Längen:

Längen: 148,155,162,169,176

Längen: 153, 162, 171, 180, 189

Taillierung: 117-81-107 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 8,0 cm

148,155,162,169, 176,183 cm Taillierung: 123-86-107 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,5 cm

Taillierung: 123-86-107 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,5 cm

Taillierung: 130-87-110 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 17,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 7,8 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 12,0 cm

Fläche: Gewicht:

1.524 cm² 940g | 0,62 g/cm²

Fläche: 1.759 cm² Gewicht: 1.180g | 0,67 g/cm²

Fläche: 1.759 cm² Gewicht: 1.180g | 0,67 g/cm²

Fläche: 1.810 cm² Gewicht: 1.700g | 0,94 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,1 cm Öffnungspunkt vorne: 21,5 cm Höhe 5% von hinten: 0,0 cm Öffnungspunkt hinten: 8,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 32,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 12,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 32,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 12,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 22,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,3 cm Öffnungspunkt hinten: 16,0 cm

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UVP

148,155,162,169 cm

549,99 EURO 1.000

Sehr vielseitiger DamenTourenski, der sich auch auf schwierigen Abfahrten ruhig und stabil fahren lässt. Mit seinem leichten Holzkern und einer hohen Verschleißfestigkeit von Kanten und Belag ist der Transalp 82 Carbon ein starker Partner am Berg.

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Längen:

UVP

0

599,99 EURO 1.000

Besticht durch Vielseitigkeit und Stabilität bei allen Bedingungen. Hohe Torsionssteifigkeit und Leichtigkeit machen den Ski zum idealen Begleiter bei allen Verhältnissen. Ein Ski für Touren-Enthusiasten mit Fokus auf Performance, aber auch für Pistengeher.

UVP

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599,99 EURO 1.000

Besticht durch Vielseitigkeit und Stabilität bei allen Bedingungen. Hohe Torsionssteifigkeit und Leichtigkeit machen den Ski zum idealen Begleiter bei allen Verhältnissen. Ein Ski für Touren-Enthusiastinnen mit Fokus auf Performance, aber auch für Pistengeherinnen.

UVP

0

750,00 EURO 1.000

Der Kore 87 ist der schmalste Powder-Ski von Head und der bisher leichteste Kore. Sein geringes Gewicht wird durch Materialien wie Graphene, Carbon oder Karubaholz erreicht und macht den Ski zu einem starken Partner im Aufstieg. Bei der Abfahrt bietet er die bekannte Kore-Performance, Laufruhe und Agilität, die einen in allen Verhältnissen unterstützt und mit Selbstvertrauen fahren lässt.


TOURENSKI 80-90 MM K2

K2

KÄSTLE

MAJESTY

Talkback 88

Wayback 88

TX 87

Superscout Carbon

Längen:

156, 163, 170 cm

Längen: 160, 167, 174, 181 cm

Längen: 150, 169, 166, 174, 182

Taillierung: 121-88-109 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 16,5 cm

Taillierung: 121-88-109 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 16,5 cm

Taillierung: 124-87-111 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Längen: 146, 154, 162, 170, 176, 182 cm Taillierung: 125-85-105 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 20,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 9,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 9,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 11,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 6,5 cm

Fläche: 1.597 cm² Gewicht: 1.154g | 0,72 g/cm²

Fläche: 1.729 cm² Gewicht: 1.347g | 0,78 g/cm²

Fläche: 1.727 cm² Gewicht: 1.260g | 0,73 g/cm²

Fläche: 1.714 cm² Gewicht: 1.250g | 0,73 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 34,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 11,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 26,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 11,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 19,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,0 cm Öffnungspunkt hinten: 10,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 32,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 14,0 cm

UVP

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549,95 EURO 1.000

Das Flaggschiff der K2 Tourenski-Kollektion: Der Talkback 88 ist ein starker BackcountrySki mit 88 mm Mittelbreite, Carbon-Verstärkungen und strategisch platziertem Metall unter der Bindung. Der Ski lässt sich beim Aufstieg ganz einfach steuern und fährt sich auf dem Weg ins Tal zuverlässig und stabil.

UVP

0

549,95 EURO 1.000

Der K2 Wayback 88 wurde mit Titanal verstärkt, zeigt sich beim Aufstieg kraftsparend und pflügt bei der Abfahrt selbst durch schwierigen Schnee.

UVP

0

749,00 EURO 1.000

Mit neuer Karbon-GlasfaserKonstruktion und Progressive Rise-Technologie überzeugt der TX87 mit maximaler Abfahrtsperformance trotz minimalem Gewicht. Als zusätzliches Highlight bietet das neue, leuchtende Hollowtech 3.0 mehr Sicherheit beim beliebten Night-Touring.

UVP

0

749,00 EURO 1.000

Der Superscout Carbon mit flachem Tail, Auto Rocker, Semi-Cap-Konstruktion und einem Paulownia-Holzkern mit Carbon-Aramid-Fasern bietet ultraleichte, progressive Performance, die lange Anstiege kürzer erscheinen lässt, während er bei der Abfahrt maximal kontrollier- und berechenbar bleibt. Der für fortgeschrittene Tourengeher geeignete Ski bietet eine ausgewogene Mischung aus Aufstiegs-und AbfahrtsPerformance.

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BACKLINE REVIEW MOVEMENT

OGSO

ROSSIGNOL

Axess 92

Axess 90 W

Jeager 80

Blackops Alpineer

Längen: 161, 169, 177, 185 cm

Längen:

154, 161, 169 cm

Längen: 156, 164, 172, 180, 188

Längen: 154, 162, 168, 176, 182

Taillierung: 129-92-118 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Taillierung: 127-90-116 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,5 cm

Taillierung: 123-86-107 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 28,0 cm

Taillierung: 122-86-108 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 18,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 10,0 cm

Fläche: 1.861 cm² Gewicht: 1.440g | 0,77 g/cm²

Fläche: 1.758 cm² Gewicht: 1.290g | 0,73 g/cm²

Fläche: 1.881 cm² Gewicht: 1.350g | 0,72 g/cm²

Fläche: 1.734 cm² Gewicht: 1.250g | 0,72 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 27,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 12,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 31,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 12,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,2 cm Öffnungspunkt vorne: 32,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 14,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 1,0 cm Öffnungspunkt vorne: 36,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 14,0 cm

TOURENSKI 80-90 MM

MOVEMENT

UVP

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600,00 EURO 1.000

Der Axess hat eine ultramoderne Geometrie. Die neue Schaufelform sorgt für schnelleren Auftrieb und bei schwierigem Gelände für extrem stabile Führung. Die leichte 2-Achsen-Carbon-Konstruktion sorgt für Vielseitigkeit im Hochgebirge. Der Ski ist ideal für den Tourengeher auf der Suche nach Performance, Komfort und Sicherheit bei allen denkbaren Verhältnissen.

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UVP

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590,00 EURO 1.000

Der Axess hat eine ultramoderne Geometrie. Die neue Schaufelform sorgt für schnelleren Auftrieb und bei schwierigem Gelände für extrem stabile Führung. Die leichte 2-Achsen-Carbon-Konstruktion sorgt für Vielseitigkeit im Hochgebirge. Der Ski ist ideal für den Tourengeherinnen auf der Suche nach Performance, Komfort und Sicherheit bei allen denkbaren Verhältnissen.

UVP

0

700,00 EURO 1.000

Ultraleichter Allrounder für Tourengeher und Freerider. Der lange Camber gibt Sicherheit in Kurven, bei Geschwindigkeit Stabilität und Halt im Steilen. Dank Carbon ist er leicht, spritzig, kraftvoll und extrem vielseitig bei allen Verhältnissen. Durch die Breite fährt er sich sehr gut auf hartem Schnee und auf Pisten. Die hohe Nose bietet viel Auftrieb.

UVP 499,99 EURO

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1.000

Der nachhaltig produzierte Ski verbindet eine federleichte Konstruktion inklusive bewährter Air Tip Technology mit schwingungsdämpfender Technologie für verbesserte Manövrierbarkeit und progressive Downhill-Leistung mit einem schnellen und leichten Gefühl beim Aufstieg.


TOURENSKI 80-90 MM SALOMON

SALOMON

SCOTT

SCOTT

MTN Explore 88

MTN Explore 88 W

Superguide 88

Superguide 88 W

Längen: 161, 169, 177, 184 cm

Längen:

153, 161, 169 cm

Längen: 162, 170, 178, 184 cm

Längen: 144, 152, 160, 168 cm

Taillierung: 125-88-111 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 19,0 cm

Taillierung: 121-88-107 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 18,0 cm

Taillierung: 125-88-110 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 15,0 cm

Taillierung: 107-88-109 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 13,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 6,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 5,5 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,0 cm

Fläche: 1.790 cm² Gewicht: 1.370g | 0,77 g/cm²

Fläche: 1.584 cm² Gewicht: 1.200g | 0,76 g/cm²

Fläche: 1.774 cm² Gewicht: 1.340g | 0,76 g/cm²

Fläche: 1.666 cm² Gewicht: 1.350g | 0,81 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,3 cm Öffnungspunkt vorne: 23,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 11,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,2 cm Öffnungspunkt vorne: 21,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,0 cm Öffnungspunkt hinten: 7,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,7 cm Öffnungspunkt vorne: 28,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 9,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,5 cm Öffnungspunkt vorne: 24,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 9,0 cm

UVP

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559,99 EURO 1.000

Während das geringe Gewicht des Mtn Explore 88 für mühelose Aufstiege sorgt, ermöglichen die stabile 3D-Spaceframe-Konstruktion und die C/FX-Verstärkung uneingeschränkten Fahrspaß bei der Abfahrt.

UVP

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559,99 EURO 1.000

Während sein geringes Gewicht für mühelose Aufstiege sorgt, ermöglicht die stabile und zuverlässige Konstruktion uneingeschränkten Fahrspaß bei der Abfahrt. Der Mtn Explore 88 W bietet einen gelungenen Mix aus 3DSpaceframe-Konstruktion und C/FX-Verstärkung.

UVP

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549,95 EURO 1.000

Der neue Superguide 88 ist leicht im Aufstieg, zeigt aber seine wahre Stärke in der Abfahrt. Eine Kombination aus ultraleichtem Paulownia-Kern mit harten Buchenholzstreben sorgt für stabile und dynamische Fahreigenschaften. Karbon/Aramid-Fasern und ein präziser 3Dimension Touring Sidecut sorgen schlussendlich für maximale Kontrolle und Stabilität.

UVP

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549,95 EURO 1.000

Leicht im Aufstieg und stabil in der Abfahrt; das ist der neue Superguide 88 W. Die einzigartige Konstruktion kombiniert einen ultraleichten Paulownia-Kern mit harten Buchenholzstreben für stabile und zugleich dynamische Abfahrten. Dazu noch Karbon/ Aramid-Fasern und ein präziser 3Dimension Touring Sidecut, und schon hat man einen leichten Freetourer.

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BACKLINE REVIEW VÖLKL

VÖLKL

ZAG

Rise Above 88 W

Rise High 88

Ubac 89

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PHOTOS

TOURENSKI 80-90 MM

RIDERS

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STORY

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MAGAZIN

E ains | Zillert Kluane & al Alps | St. Elias Mount ains | Mont Mountains of Epirus Ming Poon Blanc | Berne | Darvoz | Range | Käsiva se Alps | Alexander Tom Klocker | Albert Olympic MacKay | Mountains rren Erämaa | Flåmsd Ben Tibbet o Sciamplicotti | Anton | Rossland Cody Towns alen | Rocky ts | Christ ella Molina Range ian Pennin end | Marku Mountains ri | Max Krone Joi Hoffm g | Jason s Ascher | Dolomites an Hummel ck | Fabian Lentsc | Christoph | Mikko Lampinen Collin Collins| Simon Thussbas h | Roman | Max Kronec Johann | | Fredrik Rohrm Martin Schenholm Colin Haley | Wilbur Drake | k oser | Fiala | Sabrina Joe St. Onge Antte Lauham | Vince Shuley Beber | Albino aa | Camill Jeff Ashton | André Hauschke | Anna Segal | Anton Brey a Antonsson | Chris Beber | Albert | Simon Hillis | Jeff Thom | Rikard Andre | Orion HumpKohler | Christian as | Rene o JAHRGA NG: #10 Barth | Eva Paul | Tino asson | ChristoOsti Guerrazzi | hreys | Haley Wintersaison Lindsey Dolan Walkner Lipp | Jonath Schiffer | Mauro 2020/2021 | Alex Armst ffer Axelsson | Soregaroli – D, A: 10,Per Jonsso an Rollins rong | Ryan EUR | CH: | Jack | Hanna Charti Stuart | Claude n 15,- CHF h Stepha er | Carl | ITA: 12,90 n | Pierre Simpson Vallier EUR | SWE: Lucianaz 140,- SEK | Alice Russol o

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FREESK

JAHRGANG:

#02

AUF DER SUCHE NACH BOOTS, BINDUNGEN, RUCKSÄCKEN, STÖCKEN, HELMEN ODER LVS-GERÄTEN? Längen: 149, 156, 163, 170, 177,

Längen:

160, 170, 180 cm

Längen: 156, 164, 171, 176, 183

Taillierung: 131-88-111 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 14,0 cm

Taillierung: 131-88-111 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 12,0 cm

Taillierung: 123-89-108 mm Entfernung breiteste Stelle vorne von Skispitze: 21,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 7,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 7,0 cm

Entfernung breiteste Stelle hinten von Skiende: 8,5 cm

Fläche: 1.734 cm² Gewicht: 1.190g | 0,69 g/cm²

Fläche: 1.831 cm² Gewicht: 1.160g | 0,63 g/cm²

Fläche: 1.744 cm² Gewicht: 1.270g | 0,73 g/cm²

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 32,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,1 cm Öffnungspunkt hinten: 10,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 31,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 12,0 cm

Rocker Höhe 10% von vorne: 0,6 cm Öffnungspunkt vorne: 29,0 cm Höhe 5% von hinten: 0,2 cm Öffnungspunkt hinten: 15,0 cm

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600,00 EURO 1.000

Der neue Rise Above 88 W mit 3D Radius Sidecut ist Völkls vielseitigster DamenTourenski mit ausgewogener Balance zwischen Aufstiegsund Abfahrts-Performance. Der Hybrid Tourlite Holzkern sorgt für geringes Gewicht, Stabilität und Laufruhe. Insbesondere bei windverblasenen Verhältnissen punktet die äußerst störungsunanfällige Schaufel. Die Taillierung sorgt für erhöhte Kontrolle und erfordert weniger Krafteinsatz.

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600,00 EURO 1.000

Der neue Rise High 88 mit Full Carbon Jacket bietet exakt den richtigen Mix aus sportlicher Fahrleistung und niedrigem Gewicht bei optimaler Haltbarkeit. Trotz seines geringen Gewichts ist der Ski auch für starke Beanspruchung auf langen, fordernden Touren im hochalpinen Gelände ausgelegt und empfiehlt sich somit für jeden versierten Skialpinisten.

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649,00 EURO 1.000

Die exklusive, leichte Version des UBAC 95 mit 89 mm Mittelbreite. Trotz des leichten Paulownia-Kerns bleibt dieser Ski bei allen Bedingungen, insbesondere auf hartem Schnee, stabil und leicht zu handhaben. Mit einem mittleren Radius, progressiver Aufbiegung und kürzerem Rocker ist er noch vielseitiger als der UBAC 95. ABS-Seitenwände erhöhen die Stabilität des Skis.

DIE GESAMTE ÜBERSICHT GIBT ES IM BACKLINE GEAR REVIEW MAGAZIN. Während das Team des BACKLINE Photo & Story Magazins im Jahr davor noch einen aufwändigen Test aller Tourenprodukte auf die Beine gestellt hatte, beendete die Covid-19 Pandemie den letzten Winter leider noch bevor der Test über die Bühne gebracht werden konnte. Dennoch ließen es sich die Verantwortlichen rund um Martin Fiala nicht nehmen, die gesammelten Daten und Fakten genauer unter die Lupe zu nehmen, um neben den hier in der SkiPresse gezeigten Skimodellen auch Tourenskistiefel, -bindungen und -stöcke, Helme, Airbag-Rucksäcke und Lawinenverschüttetensuchgeräte in einer Produktübersicht zusammenzufassen. Diese wahrscheinlich umfassendste Kaufberatung im Segment Skitourenmaterial gibt es als gedrucktes Magazin gemeinsam mit dem Photo & Story Magazin sowie als Online-ePaper im Internet. Mehr Informationen dazu auf www.backline-magazin.com/

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TOUR

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SKI & BIKE KARWENDEL

WENN DAS FRÜHJAHR KOMMT... Fotos: © Ortovox / Max Draeger

...dann hat sich hoffentlich nicht nur die Corona-Situation entspannt, sondern wir können auch späten Powder oder frühen Firn auf unseren Hausbergen genießen. Oder bereits erste Strecken mit dem Mountainbike fahren. Für Hendrik Reschke und Tobi Zehetmaier, die beide bei der Sportartikelfirma Ortovox in Süddeutschland arbeiten, sind die wilden, schroffen Berge des Karwendels die Hausberge. Wie ein gewaltiger Brocken liegt das Massiv zwischen Bayern und Tirol und präsentiert furchige Flanken, wunderschöne Weiten und grandiose Wände. Hendrik und Tobi nehmen uns mit auf eine Skitour zur Grubenkarspitze – eine zehrende und lange, aber absolut lohnende Tour.

sack geschnallt. Es stimmt schon: Viele Teile ihrer heimatlichen Alpen sind überlaufen. Doch hier, in den Tiefen des Karwendels, das weder mit Straßen noch mit Liften erschlossen ist, könnte es einsamer kaum sein.

Das Karwendelmassiv liegt noch im Dämmerlicht, als Hendrik und Tobi lostreten. Die ersten 18 Kilometer bis zum Rossloch legen die beiden auf dem Bike zurück, die Ski sind an den Ruck-

Am Gipfel der Grubenkarspitze angekommen reicht der Blick zurück ins Hinterautal. Auf der anderen Seite fallen die schroffen Nordwände steil hinab. Das Timing ist perfekt: Die Sonne

Das Rossloch ist der höchst gelegene Teil des Hinterautals. Es ist umzingelt von imposanten Gipfeln und liegt so fast den kompletten Winter im Schatten – und bietet dadurch unzählige Skitourenmöglichkeiten. Hier im Talschluss fellen Hendrik und Tobi deshalb auch auf und starten hinauf auf das Plateau und weiter in den riesigen Kessel südlich der Grubenkarspitze.

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HINTER DEN KULISSEN TOUR

verwandelt den harten Schnee langsam in perfekten Butterfirn. Die beiden fahren ab und ziehen ihre Spuren in den Schnee. Die vollkommene Einsamkeit, die Schroffheit der Berge, die Weite des Karwendels: Das bedeutet Heimat.

HENDRIKS 5 TIPPS FÜR SICHERE FRÜHJAHRSTOUREN

kann der Pickel in anspruchsvollen Passagen unterstützend eingesetzt werden.

Harscheisen einpacken Am Morgen ist die Schneedecke meist hart gefroren, teilweise sogar vereist. Häufig finden Felle allein so nur noch schwer Halt. Daher sollte man immer Harscheisen mitführen und diese anlegen, bevor man in eisige und TOURENFAKTEN: steile Passagen einsteigt.

ART: Bike- und Skitour

Früher Aufbruch DAUER: 6 Stunden Flüssigkeit & Sonnenschutz Frühjahrsskitouren sind nichts für HÖHENMETER: 1.784 Höhenmeter Mit erhöhten Temperaturen sollte man Langschläfer. An Firnhängen und SCHWIERIGKEIT: schwer im Frühjahr natürlich an ausreichend Gletschern steigen die Temperaturen Flüssigkeit denken (je nach Länge der im Tagesverlauf rasch an. Der hart Tour 2 bis 3 Liter im Trinksystem). Ebengefrorene Schnee firnt zunächst auf so unverzichtbar ist Sonnenschutz in und wird dann sulzig. Die Gefahr der Selbstauslösung von Gleitschneelawinen steigt erheblich. Daher Form einer Kappe und Sonnencreme (UPF 50+). ist ein früher Aufbruch ratsam. Bike & Ski Spätestens im Mai sind die Zuwege in die Täler frei und man Schaufel & Eispickel Vielseitig einsetzbare Ausrüstung auf Skitour hilft dabei, Ge- erreicht die letzten befahrbaren Hänge mit dem Rad. Wichtig ist wicht zu sparen. Praktisch ist zum Beispiel eine Schaufel, deren auch hier, die aktuellen Bedingungen zu beachten. Womöglich Schaft zum Eispickel umfunktioniert werden kann. Bei Bedarf sind Wege noch wegen Lawinengefahr gesperrt.

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Das schwedische SUV. Mit Sicherheit weitergedacht. Der Volvo XC60. Der Volvo XC60 ist erneut in der Kategorie „Beste Technologie“ zum Familienauto des Jahres gewählt worden.1 Nicht zuletzt aufgrund seiner vielen serienmäßigen Sicherheitsfeatures. Erleben Sie den Volvo XC60 und viele andere aktuelle Modelle bei SVENSCAR und profitieren Sie von attraktiven Leasingkonditionen. Mehr für Sie bei der SVENSCAR Neustart-Aktion PILOT ASSIST INKL. ABSTANDTEMPOMAT UND TEILAUTONOMEM FAHREN | KOMPLETTE SICHERHEITSAUSSTATTUNG INKL. BLIS, CTA, HECKAUFPRALLABSCHWÄCHUNG UND SPURHALTE-ASSISTENT | PARKASSISTENZ-PAKET MIT RÜCKFAHRKAMERA | STANDHEIZUNG | LENKRADHEIZUNG | SITZHEIZUNG AUF ALLEN PLÄTZEN | ELEKTRISCHE LEDERKOMFORTSITZE | INDUKTIVES SMARTPHONE-LADEN

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41.500 € (Netto)3

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Kraftstoffverbrauch Volvo XC60 B4 AWD, 145 kW (197 PS), Hubraum 1969 cm3, in l/100 km: innerorts 6,5, außerorts 5,0, kombiniert 5,6, CO₂-Emissionen kombiniert 188-162 g/km, CO₂-Effizienzklasse: A. Quelle: Auto Straßenverkehr am 24.06.2020 Ein Gewerbe-Leasing-Angebot der Volvo Financial Car Services - ein Service der Santander Consumer Leasing GmbH (Leasinggeber), Santander Platz 1, 41061 Mönchengladbach - für einen XC60 B4 Diesel Momentum Pro AWD 8-Gang Geartronic Automatikgetriebe, 197 PS, monatliche Leasingrate 395,00 Euro netto, bei einer Laufzeit von 36 Monaten, 10.000 km Laufleistung pro Jahr, einer Leasingsonderzahlung von 0,00 Euro. Ausgenommen sind spezielle Kundengruppen wie z. B. Taxis, Fahrschulen und Mietwagen. Bonität vorausgesetzt. 3 Angebot zzgl. Überführungskosten, Zulassungskosten und gesetzlicher Umsatzsteuer. Gültig für Volvo Gewerbekunden bis 31.12.2020, mit Nachweis der Selbständigkeit. Beispielfoto eines Fahrzeugs der Baureihe, die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeugs sind nicht Bestandteil des Angebots. 1

2

100

93055 Regensburg, Straubinger Str./Lagerstr. 12, Tel. 0941 785150

83527 Haag-Winden, Kolbingerstr. 1, Tel. 08072 370700

92318 Neumarkt, Rettichstr. 8, Tel. 09181 47420

82065 Baierbrunn, Wolfratshauser Str. 64, Tel. 089 74481423

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SkiPresse November 2020 mit BACKLINE Gear Review und DSV skiTEST  

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