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WAS IN DER ­BRANCHE LÄUFT | AUSGABE 06/2012 | D58282 | EUR 4,50

Wendel GmbH & Co. KG • Schuhproduktionen International • Sinalcostraße 1 • D-32758 Detmold


„Sechzig Jahre. Sechzig Seiten.“ Die Dokumentation einer ungewöhnlichen Erfolgsgeschichte.

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EDITORIALAKTUELL03

Missverständnis

ROT

Haben einige unserer Schuheinzelhändler den Wahlerfolg von Hannelore Kraft bei der NRW-Landtagswahl falsch verstanden und glauben die Farbe ROT sei eine Gewinnerfarbe? Man könnte den Eindruck haben, wenn man kurz vor Pfingsten durch die deutschen Fußgängerzonen geht und einen Blick in die Schaufenster der großen Filialisten wirft. Man sieht nur…ROT! Da werden alle möglichen und unmöglichen Gründe bemüht, um den Rabattstift anzusetzen: „Gentlemen’s Days“, „Ladies Days“, „Mid-Season-Offers“ und so weiter und so weiter. Die Görtzens, Leisers und Karstadts in unserem Land werden schon ihren Grund für solche Aktionen haben. Aber wie der auch ausschauen mag – er bringt letztlich eine ganze Branche in Unordnung. Ähnliches ist im Textilbereich zu beobachten, und so scheint die gesamte Modebranche auf dem besten Wege, zu einer Off- und Best-Price Branche zu verkommen. Noch herrscht nicht einmal eine Woche lang am Stück richtiges Frühjahr-/Sommer-Kauflaune-Wetter – und schon gibt es alles, was nach Mode aussieht, irgendwo und irgendwie günstiger. Da hilft es leider auch einigen Vernünftigen in der Branche nicht, wenn diese Ruhe bewahren und versuchen, sich über Dienstleistung, Ambiente und ausgeklügelte Sortimente zu profilieren. „Man muss wohl mit den Wölfen heulen“, so die resignative Erkenntnis eines engagierten Schuhhändlers, der wohl weiß, dass er sich mit solch frühen Rabattaktionen jetzt für die Cholera entschieden hat, „aber wenn man nicht mitspielt, stirbt man halt an der Pest“. Allerdings sollten die Verursacher bei der Schuldzuweisung über die schlechte Abverkaufssituation im Handel nicht auf das Internet und die Großen im Online-Handel zeigen, denn die gehören sicherlich nicht zu denen, die die Mode zum Preisobjekt verkommen lassen. Im Gegenteil, da gibt es mindestens einen, der den Schuh wieder etwas mehr in den Mittelpunkt der modischen Begierde gerückt hat. Warendruck, Überläger, schlechter Saisonstart sind alles Argumente, die sicherlich betriebswirtschaftlich zu berücksichtigen sind, aber die versteht nun mal kein Endverbraucher – und schon gar nicht der, der im stationären Handel kauft. Dieser möchte mit Sicherheit kein Produkt kaufen, das nach kürzester Zeit schon einen roten Preis hat. Wer das einmal erlebt hat, wird kaum je zu überzeugen sein, künftig regulär zu kaufen. Treibt der Einzelhandel also selbst seine Kunden in die Hände von Discountanbietern? Die zumindest verfügen über ein Angebot mit einem enormen Preisleistungsverhältnis und reduzieren dann, wenn die Saison vorbei ist, womit sie zumindest deutlich zuverlässiger und preiswürdiger erscheinen. Was ist zu tun, wer kann hier noch etwas retten? Die Lieferanten, die gerne eingreifen würden, denen aber die Hände durch das Kartellamt gebunden sind, schon mal nicht. Die Verbundgruppen? Ob es reicht, wenn der Mittelstand bei diesem Selbstmordversuch nicht mitmacht, ist zu bezweifeln. Die BigPlayer im Handel? Sprach nicht erst vor kurzem ein Großer der Branche von einer ungerechten Risikoverteilung zwischen Handel und Industrie? Über die Verantwortung für eine ganze Branche erwähnte er leider nichts. Ob das Rot der Hannelore Kraft die Lösung für Nordrhein-Westfalen ist, können und wollen wir an dieser Stelle nicht kommentieren. Ganz sicher sind wir aber, dass das Dauerrot im Schuhhandel unserer Branche mehr als nur eine Saison schadet. Die Großen sind gefordert und sollten fünf vor zwölf Verantwortungsbewusstsein zeigen.

Nadine L'Allemand SHOEZ 06/2012


04AKTUELLInhalt

SHOEZ

06/2012 Brigitte KommunikationsAnalyse

08 Marken im Aufwind

Die neue Brigitte KommunikationsAnalyse zeigt auf: Immer mehr Verbraucherinnen kennen Schuhmarken. Auch diesmal am bekanntesten: Adidas.

12 Special: Systempartner

Wir zeigen am Beispiel Cordes ein gelungenes Beispiel für eine Systempartnerschaft und fragen Ecco-Managerin Nadina Pellegrino nach den vertikalen Plänen des Unternehmens.

27 Gesunde Schuhe für

einen starken Rücken Eine bundesweite Aktionsoffensive haben der GMS Verbund gemeinsam mit dem Schuhverband HDS und der „Aktion Gesunder Rücken“ gestartet.

03 06 05 08 10 12 15 22 24 25 26 27 30 32 33 37 38 35

SHOEZAKTUELL

Editorial Top-News

SHOEZFASHION

What’s In? Neue Brigitte KommunikationsAnalyse vorgestellt Presse-Guide

SpecialSystempartner

Cordes GmbH: Win-Win mit Herz und Verstand Interview mit Ecco-Retail-Managerin Nadina Pellegrino News

SHOEZbusiness

Schuhdesigner Georg Janzen und sein Label G&I Quick-Schuh-Gesellschafterversammlung in Freiburg HDS-Symposion in Offenbach Aktionsoffensive zum Thema Rückengesundheit Handel Köpfe Messen Marktplatz Vermischtes Impressum

06/2012SHOEZ


What’s in?

WHAT's InFASHION05

Back to the 60s

In Shape

Mit der Avignon bringt adidas Originals eyewear ein Stück Film-Geschichte in unseren Alltag zurück. Die Sonnenbrille mit dem femininen Frontrahmen weckt Erinnerungen an die Audrey Hepburn-Movies der 60er Jahre und vereint klassische Elemente mit modernem Design. Ganz klar: Diese Brille hat das Potential zum Lieblingsteil. In fünf Farbvarianten, black/yellow, white/originalsblue, red/union jack, brown mud und milky green, ist das Nostalgiestück erhältlich, zwei davon zeigen dezente Prints auf der Innenseite der Bügel. Frühstück bei Tiffany? Nur mit der Avignon!

Um der Figur im Sommer die vollendete Form zu geben, hat die Marke La Perla eine neue Beachwear-Kollektion mit figurmodellierendem Shape-Effekte lanciert. Die neue Kollektion ShapeCouture Beachwear wurde aus einem leichten Stoff mit einem angenehm seidigen Gefühl auf der Haut und einem unglaublichen Leistungsvermögen hergestellt. Dank der Präsenz der Faser xtra life Lycra sind diese Badeanzüge gegenüber Sonnenölen, Körperlotionen, UV-Bestrahlung und Chlor sehr resistent und bieten dauerhafte, hervorragende Modellierung. Willkommen in der Zukunft der Bademode!

Mode studieren bei Condé Nast Colour-Blocking

Tamaris

Die Laufstege der großen Designer-Schauen haben es bereits propagiert: Colour-Blocking ist absolut en vogue! Kaum ein Designer, der nicht auf kontrastreiche Farbspiele setzt. Je gewagter, desto besser! Immer nur Pastell ist auch keine Lösung: Manchmal muss es einfach Farbe sein. Und zwar satt! Auch bei Tamaris geht der Colour-Blocking-Trend in die nächste Runde und sorgt zwischen den soften Candy Colours des Sommers für einen willkommenen Frischekick mit Plateau!

Zum Januar 2013 eröffnet in London das Condé Nast College of Fashion & Design eine eigene „Uni“ in Sachen Mode. Der Verlag ist mit Magazinen wie der Vogue, GQ, Myself oder Glamour eine der wichtigen Instanzen in Sachen Mode. Davon sollen nun auch Studierende profitieren, die sich für einen Job im PR-Bereich, als Stylisten, Art-Direktoren oder Mode-Journalisten interessieren. Bereits jetzt kann man sich für einen zehnwöchigen Grundlagenkurs oder einen Jahreskurs bewerben. Infos zum Studiengang und Bewerbungen unter condenastcollege.co.uk.

Erwachsen, smart, minimalistisch Das Berliner Street- und Mode-Label German Garment um Schauspieler Matthias Schweighöfer und Moderator Joko Winterscheidt überrascht auf ganzer Linie. Neben der neuen Kollektion zeigt sich das Label „Made in Germany“ in neuem, minimalistischem Brand-Look und baut die nachhaltige Produktion in Deutschland konsequent und beispielhaft aus. Brand-Look und neue Kollektion konzentrieren sich auf das absolut Wesentliche und verlieren dabei weder an Coolness noch an Charme: reduzierte Designs und neue, bis ins letzte Detail ausgearbeitete Schnitte sowie eine perfekte Verarbeitung für eine Kollektion, die sich inhaltlich mit dem Thema „Digital Age“ beschäftigt – wie gewohnt in kritisch-ironischer Manier. SHOEZ 06/2012


06AKTUELLTOP-NEWS MBT meldet Konkurs an Der Gesundheitsschuhhersteller MBT hat Konkurs beantragt. Als Gründe wurden die Überschuldungssituation und der erhebliche Wettbewerbsdruck genannt, unter den die Marke in den letzten Jahren geraten sei. Das Gesuch um Konkurseröffnung wurde am 7. Mai gestellt, der Konkurs am 9. Mai eröffnet. Thomas Wenzel, erst seit dem 27. April CEO der Masai Marketing & Trading AG, bestätigte, dass die Geschäftsführung der Masai Group International (MGI) sowie der Verwaltungsrat der Masai Marketing & Trading AG (MMT) beschlossen hätten, die Konkurseröffnung für beide Unternehmen beim Bezirksgericht Winterthur zu beantragen. Der Deutsche Thomas Wenzel hatte den Posten des Dänen Jan Stig Andersen übernommen, der seit Februar 2010 im Amt war. Ein Turnaround im Rahmen der aktuellen Finanzstruktur der Gruppe sei nicht mehr möglich, so dass in den letzten Monaten eine intensive Suche nach einem neuen Investor durchgeführt worden sei, teilte das Unternehmen mit. Potenzielle Investoren hätten nach eingehender Prüfung der marktseitigen Risiken in der Woche vom 1. Mai entschieden, kein Kaufangebot abzugeben. Damit seien die Geschäftsführung von MGI und der Verwaltungsrat von MMT verpflichtet gewesen, das Gesuch um Konkurseröffnung zu stellen. Die 1996 vom Ingenieur Karl Müller gegründete Marke MBT war Innovator im Bereich des neuen Marktsegments der „physiological footwear“. 2004 stieg Müller aus – er verkaufte an die beiden ehemaligen österreichischen Skirennfahrer und Minderheitsaktionäre Klaus Heidegger und Hermann Oberschneider. Müller entwickelt weiter Systeme für eine gesunde Haltung, Karl Müller junior gründete die Schuhmarke Joya, eine direkte Konkurrentin von MBT. Heidegger und Oberschneider verkauften MBT 2011 an den Minderheitsaktionär Berkshire Partners, eine Private-EquityFirma aus Boston. Rund zwei Millionen Paar Schuhe produziert MBT jährlich, liefert in über 50 Länder und beschäftigt 440 Mitarbeiter weltweit.

Lumberjack wird türkisch

Theresia Muck schließt Produktion in Deutschland

Das türkische Schuhunternehmen Ziylan hat die Marke Lumberjack vom italienischen Schuhhersteller 3A Antonini gekauft. Der neue Sitz der Marke, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 31 Millionen Euro erzielte, soll Mailand sein. Hier soll auch ein neues Designteam angesiedelt werden. Die Ziylan-Gruppe wurde von Ahmet Ziylan in den 60er Jahren in der Türkei gegründet. Nach eigenen Angaben produziert die Gruppe 20 Millionen Paar Schuhe pro Jahr und erzielt damit einen Umsatz von 400 Millionen Euro. Außerdem betreibt das Unternehmen, das über 5000 Mitarbeiter beschäftigt, 239 eigene Schuhgeschäfte. Angeboten werden Marken wie Flo, Polaris und Kinetix. Mehmet Ziylan, Vorsitzender des Board of Directors, kündigte weitere Übernahmen in der Modebranche an. Mit Lumberjack will er in fünf Jahren einen Umsatz von 250 Millionen Euro erzielen.

Die Theresia Muck GmbH wird ihre Produktion am Standort Bruchweiler-Bärenbach aus wirtschaftlichen Gründen ins europäische Ausland verlagern. Insgesamt sind 26 Mitarbeiter von der Schließung betroffen. Mit dem Betriebsrat wurden Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan vorgenommen. Bedingt durch die Auslandsproduktion anderer Marken und weiter steigender Material- und Personalkosten sei eine wirtschaftlich sinnvolle Produktion in Deutschland nicht mehr darstellbar, teilte das Unternehmen mit. Wie Geschäftsführer Erik Illig erklärte, sollen durch die deutliche Kostenreduzierung die verbleibenden Arbeitsplätze und der Bestand der Marke Theresia M. gesichert werden. Die Theresia Muck GmbH ist die Produktionsgesellschaft von Theresia Muck und gehört seit 2007 zu 95 Prozent der Naama Naot Germany GmbH, einer Tochter der Naot Holding, des größten israelischen Schuhherstellers. Die Naot-Gruppe will künftig noch rund 75 Mitarbeiter in Deutschland beschäftigen, davon 20 in der Europa-Zentrale in Bruchweiler. Die Naama Naot Germany GmbH vertreibt die Marken Naot in Europa und Theresia M. weltweit.

AstorMueller übernimmt Daniel Hechter-Schuhlizenz von Rohde Die AstorMueller group hat die Schuhlizenz der Marke Daniel Hechter übernommen. Lizenznehmerin ist die Daniel Hechter Shoes AG, eine von AstorMueller-Chairman Tim T. Müller für diesen Zweck gegründete Gesellschaft. Die Lizenzvereinbarung umfasst Damen- und Herrenschuhe sowie Lederwaren und erstreckt sich auf Europa, den Nahen Osten, Nordamerika, China und Indien. Die Marke soll im gehobenen Preissegment angesiedelt werden. Die AstorMueller group ist seit zehn Jahren weltweiter Schuhlizenznehmer der Marke Bugatti. Daniel Hechter wird sich zum Jahresende 2012 vom bisherigen Lizenznehmer, der Schwalmstädter Erich Rohde GmbH, trennen. Diese hatte 15 Jahre lang Daniel Hechter-Schuhe produziert und vertrieben. Die Kollektion Herbst/Winter 2012 ist damit die letzte Schuhkollektion, die von Rohde hergestellt wird. Beide Firmen hätten sich entschlossen, verschiedene Strategien zu verfolgen und die Weiterentwicklung getrennt voneinander fortzusetzen, heißt es in einer Mitteilung. Die Erich Rohde GmbH will sich künftig ausschließlich auf die Eigenmarke Rohde konzentrieren, mit der mehr als 90 Prozent des Umsatzes erzielte wurde. Dieser lag 2010 bei 60,4 Millionen Euro. 06/2012SHOEZ


TOP-NEWSAKTUELL07 Schuhfachhandel verliert weiter Marktanteile Schuhe gehören zum Outfit und müssen zum individuellen Style Entwicklung der Vertriebswege für Schuhe im Jahr 2011 passen. Zunehmend suchen Verbraucher und Verbraucherinnen auch am Point-of-Sale Vorschläge für einen kompletten Look. Dieses verhältnismäßig neue Bedürfnis der Konsumenten trifft auf nach wie vor spezialisierte Schuhfachhändler, die immer mehr vor der Herausforderung stehen, dem Outfitgedanken entgegenzukommen. Diesen Trend bekommt der Schuhfachhandel letztlich auch in den Umsätzen zu spüren. Während der Schuhmarkt 2011 insgesamt leicht um 0,5 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro gewachsen ist, hat der Fachhandel deutlich unter der Marktentwicklung abgeschlossen und musste einen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent hinnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Branchenfokus der IFH Retail Consultants. Die Treiber des Trends sind vor allem die großen Modelabels, die mit eigenen Schuhlinien im Bekleidungshandel den Outfit-Gedanken vorantreiben. Mit 3,7 Prozent Umsatzzuwachs gehört der Bekleidungsfachhandel zu den Gewinnern des Jahres 2011. Grund für die insgesamt schwache Entwicklung des Marktes 2011 war das Wetter. Während zum Jahresstart der Winter schon fast vorüber war, ließ dieser gegen Ende des Jahres lange auf sich warten. Hinzu kommt, dass das modische Interesse an klassischen Winterschuhen wie beispielsweise höherpreisigen Stiefeln zurückgegangen ist. Neben dem Wetter und neuen Verbraucheranforderungen hat der Fachhandel vor allem mit der Konkurrenz aus dem Internet zu kämpfen. 113,20 Euro hat jeder Bundesbürger 2011 für Schuhe ausgegeben, knapp 90 Cent mehr als noch 2010. Davon werden online Schuhe im Wert von mehr als 900 Millionen Euro an Endverbraucher verkauft. Internet-Pure-Player wie Zalando oder Javari konnten sich 2011 über 54,5 Prozent Umsatzzuwachs freuen. „Die Entwicklung der Vertriebswege zeigt ganz eindeutig, dass sich der Schuhfachhandel den neuen Herausforderungen stellen muss. Innovative Multi-Channel-Konzepte und ein Umdenken hin zu stylischen, outfitorientierten Ladenkonzepten gewinnen immer weiter an Bedeutung“, kommentiert Hansjürgen Heinick, Senior Consultant bei den IFH Retail Consultants die Ergebnisse des Branchenfokus.

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08FASHIONSTUDIEN

Markenbewusstsein nimmt zu

Aktuelle Brigitte KommunikationsAnalyse vorgestellt Frauen und Marken. Seit drei Jahrzehnten untersucht die „Brigitte“-Forschung diese besondere Beziehung. Seit Mai liegt die 15. Brigitte KommunikationsAnalyse vor. Im Zwei-Jahres-Rhythmus gibt sie Auskunft darüber, wie Marken aus Sicht der Frauen aufgestellt sind. Markenpositionen lassen sich über den Markendreiklang aus Bekanntheit, Sympathie und Verwendung in Verbindung mit einer Vielzahl relevanter Zielgruppeninformationen analysieren. Die Untersuchung thematisiert das Segment Urlaub und Reisen ebenso wie Einstellungen zu Geldanlagen und Versicherungen. Ein großes Thema bildet auch der Bereich Mode. Die Interviews zu dieser Studie fanden Ende 2011 statt. Die KA 2012 weist den Markendreiklang für über 1100 Marken aus den Bereichen Mode, Kosmetik, Food, elektrische Haushaltsgeräte, Pharma sowie Handels- und Reiseunternehmen aus, darunter auch 50 Schuhmarken. Insgesamt wurden 5026 Frauen im Alter von 14 bis 70 Jahren befragt. Die bekannteste Schuhmarke kommt wieder aus dem Sportbereich: 91 Prozent der befragten Frauen kennen Adidas gefolgt von Puma. Auch Nike und Reebok gehören zu den sechs bekanntesten Schuhmarken. Salamander führt seit Jahren die Liste der bekanntesten Schuhmarken an, hier folgen Birkenstock und Gabor. Den größten Sprung nach vorn machte die Wortmann-Marke Tamaris, die um 15 Prozentpunkte auf einen Bekanntheitsgrad von 66 Prozent wuchs. Auch Ecco, Boss, Skechers, Rieker und Converse konnten beim Bekanntheitsgrad deutlich zulegen. Wie überhaupt zu konstatieren ist, dass fast alle Marken gegenüber der Erhebung vor zwei Jahren bei der Bekanntheit zulegten. Auch bei den Sympathiewerten und der Kaufbereitschaft liegt Adidas vorn. Während bei den Sympathiewerten Salamander und Tamaris folgen, sind es bei der Kaufbereitschaft Tamaris sowie Rieker und die Deichmann-Marke Graceland. Bei den Bekanntheitswerten ist zu berücksichtigen, dass zahlreiche Textilmarken auch in der Schuhrangliste mit hohen Werten auftauchen, die Bekanntheit daher, wie auch bei den Sportmarken, eher über die Markenbekanntheit im Textilbereich herrührt. So gaben immerhin 34 Prozent der Befragten an, die Marke Betty Barclay als Schuhmarke zu kennen, obwohl diese seit Jahren keine Schuhe mehr anbietet. Mit hohen Bekanntheitswerten wartet Europas größter Schuhfilialist Deichmann. Mit Graceland, Victory, 5th Avenue, Medicus und Janet D. tauchen gleich

Markendreiklang Schuhe Bekanntheit Sympathie Kaufbe2012 2010 reitschaft Adidas

91 %

(90) %

47 %

37 %

Puma

85 %

(81) %

29 %

20 %

Salamander

82 %

(82) %

36 %

25 %

Nike

82 %

(79) %

33 %

23 %

Birkenstock

81 %

(80) %

31 %

23 %

Reebok

77 %

(72) %

23 %

14 %

Gabor

70 %

(64) %

30 %

22 %

Geox

69 %

(67) %

25 %

16 %

Tamaris

66 %

(51) %

34 %

29 %

Rieker

65 %

(57) %

32 %

27 %

Görtz

63 %

(59) %

26 %

20 %

Graceland

61 %

(57) %

30 %

27 %

s.Oliver

60 %

(54) %

22 %

15 %

Ecco

54 %

(43) %

21 %

15 %

Buffalo

54 %

n.e.

13 %

7 %

Romika

53 %

(49) %

18 %

12 %

Diesel

49 %

(43) %

9 %

4 %

Boss

48 %

(37) %

7 %

3 %

Mephisto

45 %

(40) %

11 %

6 %

Rohde

44 %

(38) %

14 %

9 %

Sioux

44 %

(39) %

10 %

6 %

Mexx

44 %

(39) %

9 %

5 %

Victory

43 %

(36) %

15 %

13 %

Ara

42 %

(38) %

14 %

11 %

Clarks

38 %

(33) %

8 %

5 %

5th Avenue

36 %

(32) %

12 %

9 %

Skechers

36 %

(27) %

9 %

6 %

Marc O’Polo

36 %

(35) %

7 %

4 %

Betty Barclay

34 %

(28) %

6 %

4 %

Scholl

31 %

(29) %

6 %

4 %

Joop!

31 %

(27) %

5 %

2 %

Converse

30 %

(23) %

11 %

9 %

Asics

30 %

(28) %

7 %

5 %

Görtz 17

29 %

(26) %

10 %

7 %

Medicus

29 %

(27) %

7 %

5 %

FinnComfort

29 %

(23) %

6 %

4 %

Camper

23 %

(19) %

4 %

2 %

Janet D.

22 %

(22) %

6 %

5 %

K-Swiss

22 %

(18) %

6 %

4 %

Papilio

18 %

n.e.

4 %

3 %

Belmondo

18 %

n.e.

3 %

2 %

Think!

15 %

(13) %

5 %

4 %

Birki’s

15 %

n.e.

3 %

2 %

Ganter

15 %

(14) %

2 %

1 %

Josef Seibel

14 %

n.e.

5 %

3 %

Caprice

13 %

n.e.

3 %

2 %

Janet & Janet

13 %

(11) %

4 %

3 %

Högl

13 %

(10) %

3 %

1 %

MBT

8 %

n.e.

2 %

1 %

Donna Carolina

7 %

(6) %

2 %

2 %

n.e. = nicht erhoben

06/2012SHOEZ


studienfashion09 fünf Deichmann-Marken im Ranking auf. Mit 61 Prozent Bekanntheitsgrad ist Graceland die zwölfbekannteste Schuhmarke. Mit Abstand beliebteste Einkaufsstätte von Schuhen ist bei den Frauen das kleinere Fachgeschäft, das mehrere Marken führt. 76 Prozent der Befragten gaben an, dort zu kaufen. Mit großem Abstand folgen Warenhäuser und größere Warenhäuser. Das Internet nutzen fünf Prozent der befragten Frauen für ihre Schuheinkäufe. Die Markentreue ist bei Frauen relativ stark ausgeprägt, wobei sie in der Regel nicht eine bestimmte Marke bevorzugen, sondern aus einem ganzen Markenpool auswählen. So kaufen nur sieben Prozent der Befragten aus Überzeugung immer die gleiche Marke. 40 Prozent wählen hingegen zwischen mehreren Marken je nach Lust und Laune, weitere 37 Prozent achten darauf, welche ihrer Marken gerade besonders preisgünstig ist. Nur 16 Prozent der weiblichen Verbraucherinnen achten grundsätzlich nicht auf die Marke, sondern kaufen dort, wo es am preisgünstigsten ist. Die beste Nachricht der Studie: Drei von vier Frauen können sich für schöne Schuhe begeistern. Für 73 Prozent der Befragten trifft diese Aussage voll und ganz bzw. überwiegend zu. Nur acht Prozent sind Schuhmuffel –  sie sind mit Schuhen nicht zu begeistern. Georg Kamnakis

Einstellungen zur Mode (Angaben in Prozent) Diese Aussage trifft auf mich persönlich ...

voll und ganz zu

überwiegend zu

weniger gar nicht zu zu

Ich interessiere mich sehr für die neuesten Modetrends

12

35

36

17

Ich unterhalte mich häufig über Mode

10

30

42

19

Für schöne Schuhe kann ich begeistern

28

45

20

8

Kleidung einzukaufen macht mir Spaß, ich tue das gern

28

46

20

6

Es macht mir Spaß, mit Accessoires meinen eigenen Stil zu unterstreichen

24

42

23

10 15

Für schöne Handtaschen kann ich mich begeistern

19

37

29

In der Mode probiere ich gern etwas Neues aus

11

37

36

17

Ich kaufe gern Accessoires wie Gürtel, Tücher und Taschen von Modemarken

12

30

34

23

Für Mode gebe ich ziemlich viel Geld aus

9

25

43

23

Ich trage gern exklusive Unterwäsche, Dessous

9

29

37

24

Ich kaufe gern Parfüms von Modemarken

10

32

32

26

Ich orientiere mich am Kleidungssteil von Prominenten

4

14

31

51

Ich gehöre zu den Ersten, die eine neue Mode tragen

4

17

36

44

Mode ist für mich ein Stück Selbstinszenierung, eine art zu zeigen, wer ich bin

13

35

32

20

Meist kaufe ich meine Kleidung ganz spontan

17

42

32

10

Wenn ich mich in ein Kleidungsstück verliebe, dann kaufe ich es, ohne auf den Preis zu achten

10

28

36

25

Ich habe meinen eigenen Stil und weiß genau, was mir steht

36

51

11

3

Der Preis ist ein guter Hinweis auf die Qualität eines Kleidungsstücks

7

37

42

14

Beim Bekleidungskauf lege ich großen Wert auf gute Beratung

12

35

37

17

Marken erleichtern es mir, passende Kleidungsstücke zu kombinieren

10

33

38

19

Bei der Kleidung ist mir die Marke sehr wichtig

9

29

41

21

Meine Kleidung ist mir viel zu wichtig, als dass ich mich mit Billigangeboten zufriedengäbe

8

25

41

26

Bei Mode gönne ich mir gern etwas Luxus

7

30

39

23

Hauptsächliche Einkaufsorte für Schuhe (in Prozent, mehrere Antworten möglich)

Mir gefällt es, wenn andere bemerken, dass ich bestimmte Marken trage

10

25

35

30

Kleineres Fachgeschäft, das mehrere Marken führt

76 %

Es beunruhigt mich, dass ich oft nicht weiß, was eigentlich in Textilien enthalten ist

13

33

37

18

Warenhaus mit großem Warenangebot

17 %

Ich trage am liebsten Kleidung aus natürlichen Materialien

20

43

25

11

54

22

6

10 %

Ich achte beim Kleidungskauf sehr auf die Qualität des Materials

18

Größeres Bekleidungshaus, das nur eigene Marken führt

26

40

26

6 %

Ich möchte wissen, unter welchen Bedingungen ein Kleidungsstück hergestellt wurde

8

Internet Versandhandel

5 %

39

25

8

4 %

Ich kaufe mir Bekleidung häufig im Sommer- und Winterschlussverkauf

27

Sportgeschäft Geschäft einer Modemarke

3 %

Bei Mode suche ich gezielt nach günstigen Sonderangeboten

14

29

39

19

Factory-Outlet/Fabrikverkauf

3 %

34

33

25

3 %

Über aktuelle Modetrends informiere ich mich in Frauenzeitschriften

8

Supermarkt/Verbrauchermarkt Textildiscount

3 %

7

34

41

18

Discountgeschäft

3 %

Bei Mode bekomme ich häufig Anregungen durch Freunde, Verwandte und Bekannte

Kaufhaus mit begrenztem Angebot

2 %

Bei Mode frage ich häufig andere um Rat

5

23

46

26

Größeres Bekleidungshaus mit großem Markenangebot

2 %

Bei Mode werde ich häufig von anderen um Rat gefragt

6

25

43

25

Über aktuelle Modetrends informiere ich mich im Internet

4

19

26

51

Ich suche im Internet häufig Kommentare und Bewertungen anderer zu Marken und Produkten

3

14

21

62

Ich kommentiere/bewerte im Internet häufig Marken und Produkte aus dem Modebereich

2

9

18

72

Ich kommuniziere im Internet häufig direkt mit Modemarken

2

7

15

76

Boutique

2 %

Kleineres Bekleidungshaus, das nur eine Marke führt

1 %

Second-Hand-Shop

1 %

Anderes Geschäft

1 %

SHOEZ 06/2012


6 5 4

3 1

2

2

3

ultra-flach bis ultra-hoch

Top 10 * Exklusiv

1. Rupert Sanderson 2. Louis Vuitton 3. J immy Choo 4. Gucci 5. Yves Saint-Laurent 6. Christian Louboutin 7. Salvatore Ferragamo 8. Miu Miu 9. Unützer 10. Fratelli Rossetti

0

IN CH

Natur, Flecht-Wedges, filigrane Riemchensandaletten, Espadrilles, Sneakers oder weiße Dandy-Schnürer –­ viele Trends bestimmen die Schuh-Themen in den Juni-Ausgaben der Fashion-Magazine. Dabei sind sexy-glamouröse Outfits ebenso wichtig wie sportlich-bequeme.

0

INCH

1

Von

4

10fashionpresse-guide

Myself

instyle

(Juni 2012)

(Mai 2012)

Natur pur heißt hier das Motto des neuen MyselfTrendthemas. Lässige Keile in Bast-Optik oder flache Espadrilles mit frischen Optiken sorgen für richtiges Sommer-Feeling. Die Bandbreite reicht vom Espadrille von New Yorker für 15 Euro bis zum Bastkeil-Modell von Louis Vuitton für 630 Euro.

Schnürschuhe in Weiß in klassischer Oxford- oder Derby-Form setzen im Sommer mit oder ohne Lochungen neue Akzente. Besonders raffiniert als Stilbruch zu langen, zarten Kleidern, Miniröcken oder frechen Short.

Konsum

1 . Buffalo 2. Converse 3. Deichmann 4. Nike 5. Vagabond 6. Navyboot 7. Adidas 8. Görtz 9. H&M 10. Asos

*Anzahl der redaktionellen Abbildungen

Life & Style

ELLE

(No. 21, 2012)

(Juni 2012)

Sneakers sind noch immer ein mega Modethema – sie müssen nur neu und cool sein. Die trendigsten Modelle zeigt die Life & Style – hier reicht die Bandbreite von knallbunten Pop-Art-Typen über glamouröse GlitzerModelle bis hin zu den neuen Keil-Sneakern.

Wie setzt der richtige Nagellack die trendige Sommersandale perfekt in Szene? Die Elle-Styleexperten haben raffinierte Kombinationen entdeckt und zeigen, dass der Look nicht immer Ton-in-Ton sein muss. 06/2012 SHOEZ


presse-guidefashion11

Hey Girls

LAVIVA

Brigitte

(No. 2, 2012)

(Juni 2012)

(No.12, 2012)

Wer sagt denn, dass Sneakers out sind? Über 20 neue Sneaker-Modelle zeigt das Mädchen-Magazin Hey Girl. Dabei sind nicht nur lässige Straßen-Sneaker, wie zum Beispiel von s.Oliver, Converse, Tom Tailor, Keds oder Kangaroos, sondern auch echte Laufschuhe von Nike, Adidas oder Skechers modisch absolut angesagt.

Sie sind nicht neu, die vielen Wedges, Sneakers und Flats des Sommers 2012, aber brandneu sind die trendigen Farben, die vielfältigen Materialien und die vielen Details, die den Schuhen erst die richtige Optik verleihen. Wichtige Themen: Natur, Sport und Leichtigkeit.

Ein ganzes Special widmet die Brigitte der neuen Sommermode zum Bestellen, und natürlich gehören auch Schuhe mit dazu. Hier geht es um die besten Wedges des Sommers auf ganz hohem Niveau. Zu bekommen in Online-Shops wie Zalando, Saenza, Görtz, Roland-Schuhe oder aber direkt über Anbieter wie Massimo Dutti, Rupert Sanderson oder Gaastra.

Tipp

Madame

GLAMOUR

(Juni 2012)

(Juni 2012)

Flache, filigrane Sandalen in stylishem Gold oder in edlen Naturtönen sind in diesem Sommer mega-angesagt. Ob in der City, am Pool oder bei der Sommerparty sind sie nicht nur cool und bequem, sondern auch besonders schick. Gezeigt werden Modelle zwischen 200 und 850 Euro.

Espadrilles avancieren zum Trendthema für den Sommer – das meint auch die GlamourModeredaktion und zeigt klassische, aber auch sehr designorientierte Modelle in dem so typischen look mit textilem Obermaterial und Hanf- oder Bastsohle. Von H & M für 10 Euro, bei Valentino darf das Designer-Teil aber auch schon mal 340 Euro kosten.

SHOEZ 06/2012

„Der neue Sport-Style mit Hosen, die an Trainingshosen erinnern, erobert zunehmend auch die Büro-Etagen. Dazu bitte aber immer nur feine Accessoires wie klassisch-edle Brogues oder sexy spitze Pumps kombinieren“, raten die Glamour-Styling-Experten.


12SPECIALSYSTEMPARTNER

Win-Win

mit Herz und Verstand

Systempartnerschaften

Erfolgreiche Systempartnerschaften am Beispiel der Cordes GmbH in Herzebrock-Clarholz

Marco Tozzi

Sie fügen sich perfekt in das harmonische Gesamtbild des Ladens ein, die Shop-in-Shops (SiS) der Markenanbieter Gabor, camel active, Ecco und Lloyd im Schuhhaus Cordes in Herzebrock-Clarholz. Das ist kein glücklicher Zufall, sondern das Ergebnis sorgfältiger Planung. Als Raimund Cordes, Inhaber des gleichnamigen Geschäftes, in den Jahren 2004/05 sein Geschäft vergrößerte, bezog er erst einen camel active-Shop und kurz darauf einen GaborShop in seine Umbaumaßnahmen mit ein. Damit wurde das Schuhhaus Cordes der erste Standort, an dem die Gabor Footwear GmbH das neu entwickelte SiS-Konzept für ihre Marke camel active realisierte. Raimund Cordes in seinem Eine Partnerschaft zwischen Herzebrocker Stammgeschäft Handel und Industrie, von der alle Beteiligten profitieren – nicht nur auf der materiellen Ebene. Es geht auch um Werte, um Vertrauen und eine enge Bindung – Aspekte, die Raimund Cordes sehr zu schätzen weiß: „Nicht nur bei den Produkten stimmt alles. Es ist enorm, was die für die Marken Gabor, Ecco und camel active verantwortlichen Teams alles leisten. Ob Merchandising, die Präsentation von Zwischenkollektionen oder die Schulung unserer Mitarbeiter – die Kontakte sind stets intensiv, effektiv und menschlich angenehm.“ Nicht jedes Unternehmen, das Flächenpartnerschaften mit dem Handel anstrebt, vermag auf dieser Ebene zu punkten. Zahlen unterstreichen die offensichtliche Erfolgsstrategie: 2007, zwei Jahre nach Einführung des Shop-in-Shop-Konzeptes für camel active, eröffnete der 100. Footwear-SiS in Deutschland. Zur Zeit sind es an die 330, und bis 2013 soll diese Zahl nach Angaben des Unternehmens auf 403 steigen. Stetiges Wachstum verzeichnet auch der Bereich Gabor-Schuhe: Zum Ende des Jahres 2011 gab es weltweit 512 Gabor-Flächen, die als Monostores oder Shop-in-Shops überwiegend von selbständigen Händlern geführt wurden. 65 Flächen wurden 2011 neu eröffnet, 60 bis 80 weitere sind für 2012 geplant. Die positiven Erfahrungen motivierten Raimund Cordes seine 2007 in Wiedenbrück eröffnete Filiale ganz auf die Marken Gabor, camel active und Ecco zuzuschneiden, Cordes: „Die Kunden kommen meistens ganz gezielt in unser kleines, aber sehr übersichtliches Geschäft. Sie genießen die Sortimentstiefe und die fachkompetente Beratung.“ Damit pflegt Cordes ein positives Image, das Freunde guter Schuhe auch von weiter entfernt in die hübsche Fachwerkstadt zieht. Klasse statt Masse – hier wie auch im Herzebrocker Stammhaus werden Schuhe in Modellvorwahl angeboten. Über 25 Mitarbeiter (Un06/2012SHOEZ


SYSTEMPARTNERSPECIAL13

ternehmen gesamt) sind für die Kunden da, mit Rat und Tat, mit Kaffee und „Stinkefüßen“, den beliebten, extra für Cordes angefertigten Keksen in Fußform. Den gut 60 Quadratmetern in Wiedenbrück stehen rund 400 Quadratmeter Verkaufsfläche in Herzebrock gegenüber. 400 höchst geschickt aufgeteilte Quadratmeter, in die der Inhaber immer wieder investiert. Erst kürzlich gestaltete er die Kinderabteilung nach eigenen Entwürfen um. Den sonst häufig üblichen Stress beim Schuhkauf mit Kindern kennt man hier (fast) nie. Damen und Herren, Kids und Jugendliche werden bei Cordes gleichermaßen fündig. Raimund Cordes reist viel, informiert sich auf führenden Messen wie der Bread & Butter in Berlin und hat in der Regel schon eine klare Erwartung in Bezug auf das, was sich ihm an modischen Neuheiten offenbaren sollte, wenn ein Außendienstmitarbeiter seinen „Koffer“ öffnet. Die Mischung in puncto Fashion, Qualität und Preis stimmt genauso wie die attraktive, junge und offene Präsentation. Letztlich ist das Unternehmen selber die „Marke“, die für Image und Umsatz sorgt. Doch zurück zu den Systempartnerschaften: Die Shop-inShops bringen neben der Sortimentstiefe klare Vorteile mit sich. Jungen Unternehmern im Schuhfachhandel erleichtern sie den Einstieg. Sie reduzieren die Kosten im Ladenbau, bieten eine

Ein erfolgreiches Markenkonzept hinter historischer Fassade von Wiedenbrück. SHOEZ 06/2012

WIR SCHAFFEN RAUM FÜR IHRE MARKE.

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14SPECIALSYSTEMPARTNER Profilierung nach außen hin und unterstützen mit Marketing- und Werbemaßnahmen den Abverkauf. ShopPartner-Treffen wie bei Gabor oder Werksschulungen bei Ecco in Dänemark tragen zum konstruktiven persönlichen Austausch bei. Hinzu kommen Aspekte wie Mitarbeiterschulungen, Rabatte bei der Abnahme größerer Stückzahlen sowie die frühzeitige modische Information und Belieferung oder die (klar reglementierte) Möglichkeit zur Rücksendung von Ware. „Wichtig ist“, so Cordes, „dass die Marken so im Geschäft positioniert sind, dass sie sich nicht gegenseitig Konkurrenz machen, sondern sich stattdessen zielgruppengerecht ergänzen. Und die Kunden sollten sich in den Markenwelten wiederfinden.“ Eine EDI-Anbindung gibt es hier bei den Shops nicht. Die Kontrolle der Warenbestände konzentriert sich auf eine monatliche Listung der Bestände sowie der verkauften Paarzahl. Nachgeliefert wird schnell, was die Kosten der Lagerhaltung für den Händler reduziert und den Abverkauf fördert. Ebenfalls finanziell interessant ist die (je nach Anbieter unterschiedlich gehandhabte) Shop-Valuta. „Ob Gabor, camel active oder Ecco – mit unseren Shop-Systemen erzielen wir jedes Jahr erneut Umsatzzuwächse“, freut sich Cordes, der aber darauf hinweist, dass eine Partnerschaft auf Geben und Nehmen basiert. „Natürlich müssen wir uns nicht nur an unsere Vertragsbedingungen halten, gewisse Standortvoraussetzungen erfüllen und unternehmerische Qualitäten aufweisen. Es sollte auch selbstverständlich sein, dass wir unsere Systeme pflegen, Prospekte, die uns die Hersteller zur Verfügung stellen, gewissenhaft distribuieren und die Kunden in puncto Marke fachkompetent beraten. Die Identifikation mit der Marke muss hoch und ehrlich sein. Ehrlich und vertrauensvoll, wie auch der gesamte Umgang mit dem Team des Systempartners. Beide Seiten müssen partnerfähig sein – wie im richtigen Leben. Ulrike Kossessa

Die SiS bieten Sortimentstiefe bei gleichzeitig bester Überschaubarkeit.

Die Shop-in-Shops fügen sich harmonisch in das Gesamtbild des Geschäftes ein.

In Wiedenbrück kommt das Shop-System von Gabor besonders gut zur Geltung.

Die Cordes GmbH Bernhard und Hildegard Cordes gründeten das Unternehmen im Jahr 1955. Bis 2007 blieb der Stammsitz in Clarholz. Heute ist das 400 Quadratmeter große Geschäft (plus Nebenräume) in Herzebrock der Hauptsitz von Cordes. 1976 erwarb Sohn Raimund Cordes hier im Zentrum das großzügige Wohnund Geschäftshaus, das in den Folgejahren immer wieder umgestaltet und modernisiert wurde. Zum Unternehmen zählen rund 25 Mitarbeiter, die auch die 1989 eröffneten Quick-Schuh-Filialen in Herzebrock und Harsewinkel (1996) betreiben. 2007 folgte die Eröffnung des Markenstores mit Gabor, camel active und Ecco in Wiedenbrück. Cordes ist ANWR-Partner.

Eine attraktive Warenpräsentation macht Lust auf Markenschuhe. 06/2012SHOEZ


systempartnerspecial15

Ecco:

Globale Expansion der Konzept-Flächen

SHOEZ-Interview mit Nadina Pellegrino Ecco, ein traditionelles Familienunternehmen, steht für fast 50 Jahre Erfahrung in der Schuhherstellung. Die Zeichen des dänischen Unternehmens stehen derzeit auf Expansion. In den letzten vier Jahren ist das Label stark mit MonomarkenStores gewachsen, sowohl gemeinsam mit Franchise-Partnern als auch in Eigenregie. Die Dynamik in Bezug auf Markenflächen ist nach wie vor sehr stark, wobei die Standortauswahl künftig noch wichtiger wird. Shoez sprach exklusiv mit Nadina Pellegrino, Retail Managerin bei Ecco für DACH, über Pläne und Visionen des Expansionskurses. Shoez: 1963 gegründet werden Ecco-Produkte heute auf knapp 4000 Konzept-Flächen weltweit vertrieben. Wie erklären Sie den Erfolg der Marke? Nadina Pellegrino: Das Geheimnis des weltweiten Erfolgs von Ecco liegt in der Unternehmensphilosophie, die besagt, dass der Fuß an erster Stelle steht. So muss die Form des Schuhs sich der Form des Fußes anpassen und nicht umgekehrt. Diese Philosophie in Verbindung mit fast 50 Jahren Erfahrung in der Schuhherstellung, innovativem Design und Technologien sowie passionierter Handwerkskunst hat sich über Jahrzehnte bewährt. Ecco steht für Leichtigkeit, Flexibilität und Qualität. Ist als einziger großer Schuhhersteller Eigner der gesamten Wertschöpfungskette und Vorreiter in speziellen Produktionsverfahren wie der direkten Sohlenanspritzung. Viele Aspekte, die auf das Erfolgskonto einzahlen.

noch wichtiger wird. Mit SIS- und SP-Projekten sind wir seit mehr als zehn Jahren im Markt präsent. Die Konzepte wurden kontinuierlich mit dem Handel weiter entwickelt und bilden ein wichtiges Standbein. Starke Markenauftritte sind wertvoll für das Markenimage, wovon auch unsere Händler profitieren. Shoez: Welche Vorteile hat das aktuelle Flächensystem und welche Automatisierungsprozesse finden statt? Nadina Pellegrino: Für Flächenpartnerschaften und die Darstellung der Marke am Point of Sale hat Ecco erst vor kurzem das „Ecco Unity-Konzept“ entwickelt. Dabei handelt es sich um Elemente zur Warenpräsentation, die in allen Vermarktungsformaten – vom Flagship-Store bis hin zur kleineren Markenfläche – zum Einsatz kommen können. Das Thema Beleuchtung spielt dabei eine große Rolle, um die Produkte hinsichtlich Qualität, Verarbeitung und Farblichkeit optimal präsentieren zu können. Handelspartnern, die sich für eine Konzeptfläche von Ecco entscheiden, wird ein umfassendes Paket mit besonderen Konditionen und Serviceleistungen angeboten. Dies reicht von POS-Materialien, Hilfen zu Warenpräsentationen auf der Fläche und in den Schaufenstern, einer „aktiven Abverkaufsunterstützung“ durch Sortimentsplanung bis hin zu Investitionen in Handelsmarketing und in die Kommunikation. Darüber hinaus werden auch Schulungsmaßnahmen angeboten sowie spezielle Regelungen hinsichtlich Rabatten,

Shoez: „Das Ziel von Ecco ist es nicht, die größte Schuhmarke zu sein, sondern die Beste“, erklären Sie auf Ihrer Homepage. Was bedeutet das und wie wollen Sie dieses Ziel erreichen? Nadina Pellegrino: Wir definieren uns nicht über den reinen Abverkauf unserer Schuhe, viel mehr wollen wir nachhaltige Produkte auf den Markt bringen, die auf unserer Unternehmensphilosophie basieren und den Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden. Ecco ist nach wie vor ein traditionelles Familienunternehmen und steht für fast 50 Jahre Erfahrung in der Schuhherstellung. Qualitativ hochwertige Produkte, die nachhaltig in unseren eigenen Gerbereien und Produktionsstätten hergestellt werden, sind – und werden es auch immer sein – der Weg zum Ziel. Shoez: Wann hat Ecco mit einer strategischen Flächenbewirtschaftung begonnen? Nadina Pellegrino: Ecco ist in den letzten vier Jahren stark mit Monomarken-Stores gewachsen, sowohl gemeinsam mit FranchisePartnern als auch in Eigenregie. Mit einem umfassenderen und dichteren Netz von Ecco-Markenflächen kann der Service optimiert und die Kundennähe erhöht werden. Die Dynamik in Bezug auf Markenflächen ist nach wie vor sehr stark, wobei die Standortauswahl künftig SHOEZ 06/2012

Ecco-Imagewerbung


16specialsystempartner lässt, wurde dieses neue Konzept in erster Linie geschaffen, um anspruchsvolle und qualitätsorientierte Kunden mit einer einmaligen Gestaltung und Präsentation der Verkaufsfläche anzusprechen.

Konditionen und Abrechnungsmodalitäten. Die genauen Details dazu werden direkt zwischen dem Handelspartner und Ecco vereinbart. Shoez: In welcher Form gestaltet sich die globale Expansion. Setzen Sie eher auf Schuheinzelhandel, Konzept-Flächen oder auf eigene Stores? Nadina Pellegrino: Die globale Expansion ist von Markt zu Markt unterschiedlich und richtet sich nach Faktoren wie Markenbekanntheit, vorhandenen Distributionskanälen, Altersstruktur und vielem mehr.

Shoez: Welche Trends im Ladenbau setzt Ecco um und in welchem Rhythmus wird die Gestaltung dem wechselnden Zeitgeist angepasst? Nadina Pellegrino: Das Ecco Unity-Ladenbaukonzept ist skandinavisch schlicht und setzt den Fokus auf das Produkt. Monatlich wechselnde Kampagnenmotive auf der Fläche und im Fenster unterstützen in den Stores die Marketingschuhe und stellen besondere Features der Schuhe oder auch Marketingaktionen wie die TV-Kampagne oder ein Gewinnspiel heraus.

Shoez: In wie vielen Ländern sind Sie präsent und gibt es länderspezifische Besonderheiten, die berücksichtigt werden müssen? Nadina Pellegrino: Ecco ist derzeit in 94 Ländern vertreten, die in drei Regionen unterteilt sind: - Europa, Mittlerer Osten und Afrika - Asien und Ozeanien - Nordamerika Insbesondere hinsichtlich der Kollektionsauswahl und den begleitenden Marketingmaßnahmen gibt es merkliche Unterschiede.

Shoez: Wie reagiert der Schuheinzelhandel auf die zunehmende globale Expansion mit Konzept-Flächen? Nadina Pellegrino: Wir haben gemeinsam mit Kunden und Franchisepartnern KonzeptFlächen umgesetzt, die beiderseitig zu wertvollen Synergien und Erfolgen geführt haben. Der Wettbewerb im Handel um die besten Flächen wird weiter zunehmen, die Schuhbranche hat in den letzten zwei Jahren eine hohe Kundenaufmerksamkeit bekommen, viele interessante Konzepte haben den Markt erobert.

Shoez: Welche Form der Flächenbewirtschaftung für Ecco-Produkte ist derzeit am erfolgreichsten? Nadina Pellegrino: Die Expansion im Retailbereich und das Wachstum mit starken Konzeptflächen befruchtet sich gegenseitig und darf nicht allein für sich betrachtet werden. In kleinen Städten macht es durchaus Sinn, auf SISs und SPs zu setzen und ergänzend in größeren Städten auf Monolabelstores. Je mehr Sichtbarkeit die Marke hat, desto mehr positive Endverbraucher-Erfahrungen wird es geben. Der Ecco-Footprint in einem Markt wird immer ein Zusammenspiel aus Retailflächen und klassischen Wholesaleflächen sein. Shoez: Welche Expansionspläne verfolgen Sie in der Zukunft? Gibt es noch interessante Wachstumsmärkte, die erobert werden können? Nadina Pellegrino: Wir werden auch weiterhin in allen Märkten dynamisch mit Konzeptflächen wachsen. Neben den reinen Monolabelstores bekommen auch Shop-in-Shops und Shop-Points eine immer größere Bedeutung.

Shoez: Wird der regional ansässige Schuheinzelhandel bei der Planung von eigenen Stores oder anderen Flächen-Konzepten informiert oder mit einbezogen? Nadina Pellegrino: Ecco führt Monomarken-Stores sowohl mit Franchise- Partnern als auch in Eigenregie. Vor der Eröffnung eines neuen Stores wird eine potenzielle Zusammenarbeit mit einem Franchisepartner besprochen und das Umfeld über die Neueröffnung informiert, um mögliche Konflikte mit bestehenden Kunden zu vermeiden. Modelle aus der neuen Ecco-Kollektion für Herbst/Winter

Shoez: Wie gestaltet sich der Point-of-Sale in den globalen Flächenkonzepten? Gibt es spezifische Vorgaben? Folgt diese einer bestimmten Philosophie entlang des Corporate Design? Nadina Pellegrino: Das Ecco Unity-Konzept ist die konsequente Fortführung und Optimierung des bisherigen Arena-Konzepts, das bereits in zahlreichen Ecco-Stores, Shop-in-Shops und Shop-Points die Ecco-Produkte ins richtige Licht gerückt und für eine optimale Präsentation gesorgt hat. Das Unity-Konzept wurde aus dem Handel heraus entwickelt. Die gesammelten Erfahrungen wurden in ein funktionales und zeitgemäßes System umgesetzt. Wie der Name bereits vermuten

Shoez: Der Vertrieb über den OnlineHandel nimmt stetig zu. Verfolgen Sie diesbezüglich Pläne? Nadina Pellegrino: Ecco betreibt nach Dänemark, Schweden, den Niederlanden, England und Polen seit Beginn des Jahres auch für den deutschen Markt einen offiziellen Onlineshop. Ausgewählte Produkte von Schuhen bis zu Taschen und Accessoires stehen dem User zur Ansicht und auch natürlich zum Kauf zur Verfügung. Mit Hilfe des Store-Locators kann das ausgewählte Modell unkompliziert auch direkt im nahegelegenen Geschäft gekauft werden. Shoez: Welchen Stellenwert hat Nachhaltigkeit bei Ecco? Nadina Pellegrino: Nachhaltigkeit spielt bei Ecco eine sehr große Rolle. Wir sind der einzige große Schuhhersteller, der im Besitz der 06/2012SHOEZ


systempartnerspecial17 gesamten Wertschöpfungskette ist. So können wir alle Prozesse auf optimale Weise hinsichtlich der Umwelt-, Gesundheit- und Sicherheitsaspekte optimieren und diese Prinzipien in alle Vorgänge im Unternehmen integrieren. Ecco verpflichtet sich im Code of Conduct zu strengen Selbstauflagen, was die Herkunft und Weiterverarbeitung des verwendeten Leders betrifft. Die Auditierung der Zulieferer wird jedes Jahr bei allen Ecco-Gerbereien und -Schuhfabriken sowie bei den externen Produktionen in China und Indien und bei wichtigten Lieferanten durchgeführt. Sie beinhaltet neben zahlreichen Arbeitsschutzmaßnahmen – die beispielsweise den sicheren Umgang mit Chemikalien streng regeln – auch Umweltauflagen hinsichtlich der schonenden Verwendung von Ressourcen sowie der Abwasserentsorgung. Wo immer wir aktiv sind nutzen wir dieselben Richtlinien für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit (EHS – Environment, Health and Safety). Unsere Zulieferer müssen sich mit den ethischen, sozialen und umweltbezogenen Richtlinien des Ecco-Verhaltenskodex einverstanden erklären, um mit uns in ein vertragliches Verhältnis zu treten. Weltweite Prüfungseinrichtungen kontrollieren vor Ort, ob die Arbeitsplatzbedingungen eingehalten werden, überprüfen die Aufzeichnungen und führen persönliche Gespräche mit den Mitarbeitern. Die aktuellen Leistungen werden genauestens beobachtet und die Umsetzung geplanter Verbesserungen verfolgt. Wir ergänzen unsere eigenen Bemühungen mit externen Spezialisten, die unabhängige Prüfungen durchführen und unser eigenes System bewerten.

FRIEDRICHSHAFEN

2012

12. – 15. JULI

Interview: Heike Frömbgen

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isch skandinavisch: das

Ecco-S hop -Design.

WWW.OUTDOOR-SHOW.DE SHOEZ 06/2012


Das Erfolgsrezept für den Gesundheitsmarkt

Die Menschen werden immer älter, der Wunsch, bis ins hohe Alter körperlich und geistig gesund zu bleiben, wird immer ausgeprägter. Die Erkenntnis, dass jeder Einzelne selbst etwas dafür tun kann, hat sich auf breiter Ebene durchgesetzt. Rund um das Thema Prophylaxe ist ein riesiger Präventivmarkt entstanden, dem ein konsequentes Wachstum attestiert wird. Grund genug, um den SABU-Mitgliedern ein Rahmenkonzept zur Verfügung zu stellen, mit dem sie sich in diesem Markt erfolgreich etablieren können. Im Konzept „Laufgut“ geht es um das Thema Laufen. Um das bequeme, schnelle, sportliche, immer aber um das Thema gesundes Laufen. Nach der Devise „Prophylaxe vor Therapie“ können sich die SABU-Mitglieder, die sich für dieses Konzept entscheiden, aus den immer mehr an Bedeutung gewinnenden Bereichen Orthopädie, Einlagen, Podologie, Bequemschuhe, Laufschuhe, Aktivschuhe usw. ihr individuelles Angebotsprofil zusammenstellen. Das Rahmenkonzept gibt dem Mitglied dann die entsprechenden Marketinginstrumente an die Hand. Beratung vor Aktionismus Grundlage eines soliden Konzeptstarts ist die Beratung durch die SABU-Serviceberater. Von der Standortauswahl über die Marktanalyse bis hin zur Strategieberatung und Ladengestaltung reicht hier das Spektrum. Das Ergebnis ist eine fundierte Markt- und Chancenanalyse, die dem neuen „Laufgut“Geschäftsinhaber eine verlässliche Basis bietet, die er durch seine tiefgehende Fachkompetenz ergänzt. In der Summe die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Unternehmen. Bis ins Detail durchdacht Mit dem Rahmenkonzept „Laufgut“ stellt der SABU seinem Mitglied ein Instrumentarium an Marketingtools zur Verfügung, mit dem es sich von Anfang an am Markt etablieren und dauerhaft durchsetzen kann. In Bilderwelt und Sprachduktus sensibel auf das Thema eingehend stehen von der Eröffnungsanzeige bis hin zum saisonaktuellen Plakat eine Fülle von Werbemitteln bereit, aus der sich jedes Mitglied entsprechend seiner individuellen Anforderungen bedienen kann. Dabei stehen ihm sämtliche Formen der Individualisierung zur Verfügung, damit er sein eigenes Profil schärfen und kommunizieren kann. Mit dem Rahmenkonzept „Laufgut“ bietet der SABU den Mitgliedern, die sich im Markt des Bequemschuhs etablieren wollen, ein schlüssiges und durchdachtes Leistungsspektrum, das individuell auf seine konkreten Bedürfnisse eingeht. Eine gute Basis für ein erfolgreiches Handeln in einem zukunftssicheren Markt.

Erfolgreich in Hamburg

Laufgut Paulig etabliert sich in der Elbmetropole Angefangen hat Stefan Paulig mit seiner Schuhmacherwerkstatt in einem Kellerraum. Das war 1995. Von da an ging es steil nach oben. Zunächst, 2005, in eine neue Werkstatt in der Nachbarschaft auf 65 Quadratmetern. Aber immerhin schon zu ebener Erde. Heute arbeiten in seinem „Paulig Laufgut“-Geschäft insgesamt zwölf Personen. Und er residiert in einem großzügigen, lichtdurchfluteten Laden. Das Laufgut-Konzept war ideal, um eigene Kompetenzen und individuelle Vorstellungen zu integrieren.


Orthopädieschuhtechnik Einlagen Schuhreperatur Maßschuhe Schuhzurichtung Bequemschuhe Diabetikerversorgung Sicherheitsschuhe gem. BGR 191 Kompressionsstrümpfe und Bandagen Sport-Team-Ausstatter Schuhe für die ganze Familie

Entscheidende Schritte

Laufgut Konle entscheidet sich für neues Konzept. Läuft man durch die Höchstädter Innenstadt, so fällt sofort das Ladenschild mit den quadratischen Farbfeldern ins Auge. Das Fachgeschäft für Orthopädieschuhtechnik gibt es schon seit 1924. Das inhabergeführte Fachgeschäft für Bequemschuhe und Orthopädie-Schuhtechnik hat sich bestens entwickelt. Unter dem neuen Schriftzug „Konle Laufgut. Gute Schuhe. Gesunde Füße“ verbirgt sich eine ganze Menge Kompetenz und Qualität. Inhaber Christian Konle hat auf das SABU „Laufgut“-Konzept umgestellt: „Das passt einfach zu uns. Wir hatten immer schon einen guten Ruf, wenn es um solides Handwerk im Bereich Schuh, Fuß und auch Sport ging. Jetzt signalisiert der neue Auftritt auf den ersten Blick unser spezialisiertes Angebot.“ Mit der Umstellung auf das Laufgut-Konzept ist der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. „Die Richtung stimmt.“ sagt Christian Konle und lächelt zufrieden.

Gute Schuhe · GeSunde FüSSe

ecco · Waldläufer · Finn Comfort · Think · Ara · Caprice · Mephisto · Rohde Semler · Naturalista · Ganter · Sioux · Rieker · Seibel · Vital · Goldkrone

„Von Anfang an mehr als erwartet“ Laufgut Dachau eröffnet äußerst erfolgreich

„Mit einer konsequenten Umsetzung des Rahmenkonzeptes ist es uns gelungen, ohne aufwendige Eröffnungswerbung einen faner Neu tastischen Start hinzulegen.“ Inhaber Marcus Rössler ist mehr als zufrieden, wenn er die ersten Wochen nach der Eröffnung seines neuen „Laufgut“-Geschäftes in Dachau resumiert. „Wir haben die super Lage des Geschäftes ausgenutzt und schon während der Umbauphase massiv mit dem meiner Meinung nach äußerst stimmigen „Laufgut“ Logo die Fenster beklebt. So war der Name des neuen Geschäftes in der Stadt schon zur Eröffnung gut etabliert“. Der Name „Laufgut“, die Positionierung „Gute Schuhe – Gesunde Füße“ und die konsequente Umsetzung der vorgegebenen Farb- und Bilderwelten haben das Geschäft von Anfang an genau in der Nische etabliert, die Marcus Rössler besetzen wollte. „Vom ersten Tag an haben wir die vollste Anerkennung als der Bequemschuh-Speziliast in Dachau“ freut sich der Inhaber „das Konzept „Laufgut“ ist für uns ein voller Erfolg. Nu öff

Ng

Dachau · Bahnhofstraße 14 a · Telefon 0 81 31/6 15 08 18 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 9–13 Uhr/14–18.30 Uhr · Sa. 9–14 Uhr


20THEMASystempartner PROMOTION

Weltweit aktiv

Das Mephisto-Partnerschaftsmodell ist international erfolgreich

Shop in Zagreb

Shop in Bordeaux

Ein bedeutender Teil der Mephisto-Erfolgsstory begründet sich auf dem Partnerschaftskonzept, das die Marke weltweit mit etwa 3000 Händlern in Form von Stores, Shop-in-Shops und Corners eng verbindet. Hierbei liegt allein der Anteil der Monomarkenstores bereits bei über 800 – davon 82 in China – mit wachsender Tendenz. Mephisto kann auf eine über 25-jährige Erfahrung im Bereich Monomarkenstores zurückgreifen. Seit der Eröffnung des ersten Mephisto-Shops 1984 in Aachen wurde das Konzept stetig weiterentwickelt und den sich wandelnden Ansprüchen und Gegebenheiten seitens des Handels und der Konsumenten angepasst. Weltweit vertrauen immer mehr Händler auf die Erfahrung und Kompetenz von Mephisto und engagieren sich in einer erfolgreichen Partnerschaft. So verzeichnen die Mephisto-Stammmärkte Europa, USA und Kanada seit Jahren kontinuierliche Zuwächse. Daneben haben sich die asiatischen Märkte, allen voran China, über das Mephisto-Retail-Concept zur wachstumsstärksten Region für die Unternehmensgruppe entwickelt. Mephisto ist seit 1989 in China aktiv. 1999 eröffnete der erste Mephisto-Shop in Shanghai und seitdem wurde kontinuierlich in den Ausbau des Asiengeschäfts investiert. Heute gibt es über 80 Mephisto-Shops in 48 verschiedenen Städten der Volksrepublik. Allein 2011 wurden in Zusammenarbeit mit lokalen Fachhändlern 18 neue Monomarken-Shops eröffnet.

Die Anzahl der Mephisto-Monomarkengeschäfte wächst weiterhin in den traditionellen Absatzmärkten der Marke: Europa und die USA. Im Heimatmarkt Frankreich haben in den letzten Jahren über 90 Mephisto-Shops eröffnet. Viele Shoppartner entschließen sich nach der Eröffnung eines ersten Mephisto-Shops, weitere Mephisto-Monomarkengeschäfte in anderen Städten zu implementieren, teilweise auch über die Landesgrenzen hinaus. Beispiele hierfür sind französische Händler, die auch in Deutschland Mephisto-Shops betreiben. Auch in den USA war 2011 ein erfolgreiches Jahr für MephistoFachhändler, trotz fortschreitender Wirtschaftskrise. Der im März 2011 im legendären Trump Plaza eröffnete Mephisto-Shop New York konnte schon im ersten Geschäftsjahr die Umsatzprognosen um 37 Prozent übertreffen. Beeindruckt von diesem Erfolg eröffnete ein Fachhändler aus Washington D.C. noch im selben Jahr drei weitere Mephisto-Shops in der amerikanischen Hauptstadt und setzt damit seine Erfolgsgeschichte fort.

Shop im Trump Plaza in New York

Shop in China

Shop in Lille

Kontakt: Mephisto S.A. Prof. Dr. Rolf Konrad B.P. 50060 – Zone Industrielle F-57401 Sarrebourg Tel. +33 (0)3 87 23-30 00 E-Mail: rolf.konrad@mephisto.com 06/2012 SHOEZ


SystempartnerTHEMA21 PROMOTION

Große weite Welt

Neues Ladenbau-Konzept von camel active footwear Ab sofort startet camel active footwear den Roll-Out des neuen Ladenbaukonzepts mit dem Namen „Roadside“. Hier wird die typische Lifestylewelt von camel active über die Auswahl der Materialien im Mix mit authentischen Imagemotiven perfekt in Szene gesetzt. Die erfolgreiche Footwear-Sparte von camel active erhält im Rahmen des neuen Ladenbaukonzepts einen eigenen Auftritt in Form von Modulen, die aus 5, 10 und 15 Quadratmetern Präsentationsfläche bestehen. Rückwände in rauer Holzoptik treffen dabei auf robusten, geschwärzten Stahl. Großformatige saisonale Imagemotive sowie das camel-active-Logo weisen den Weg zum Shop-in-Shop. Verbunden mit einem umfassenden Service-Angebot und einem durchdachten Leistungsspektrum unterstützt camel active so seine Handelspartner. Im Fokus stehen für die Rosenheimer dabei immer die Erhöhung der Rentabilität sowie auch die Flächenproduktivität. Im Rahmen des bewährten camel-active-footwear-Shop-in-ShopVertriebskonzepts garantiert die Marke stabile Einkaufs- und Verkaufspreise. Diese Vorteile in Verbindung mit einer zuverlässigen Auslieferung machen das Unternehmen mitsamt seiner guten Nachlieferfähigkeit an NOS- und Saison-Artikeln zu einem verlässlichen Partner im Schuhfachhandel. Um seine Handelspart- Kontakt: ner auf möglichst vielen Ebenen zu unterstützen, übernimmt camel Gabor Footwear GmbH active bis 100 Prozent der Möbelkosten oder gewährt vier Prozent camel active Shop-in-Shop-Orderrabatt. Marc Martin

Innovatives Gesamtkonzept

Rentabilität und Flächenproduktivität stehen im Fokus des neuen Ladenbau-Konzepts von camel active footwear. Der Fachhandel wird auf vielen Ebenen unterstützt.

Tel.: 0 80 31/8 09 16 95 E-Mail: m.martin@gabor.de

PROMOTION

Moysig und Tamaris realisieren neuen Store in Rosenheim

Für die Marke Tamaris des Detmolder Schuhanbieters Wortmann entwickelt moysig retail design seit 2004 ein ganzheitliches, innovatives Gesamtkonzept für Monomarken-Stores und -Shops (Damenschuhe), in denen eine konzeptionelle und emotionale Ansprache der Zielkundin den Schwerpunkt bildet und seit dem Jahr 2005 als vertikales Systemkonzept im Markt stetig wächst. Themen wie Zeitgeist und Modernität, dezent und edel, höchste Flexibilität und Kombinierbarkeit der modularen Rückwand- und Mittelraumelementen auf kleinen und großen Flächen (vom Shopin-Shop 20 Quadratmeter bis Flagshipstore 140 Quadratmeter) und die hohe Wiedererkennung der Marke Tamaris an europaweiten Standorten zeichnen das Design des Herforder Teams aus. Unter anderem wurde vor einigen Wochen ein zum Schuhhaus Reindl gehörender Monolabel-Store in Rosenheim konzipiert, designed und umgesetzt (125 Quadratmeter), der erstmals das neue Facelift von Tamaris in seiner Vollständigkeit wiederspiegelt. Die herausragenden Merkmale des Facelift beruhen auf einer klaren Formen- und Farbensprache, die jetzt femininer und mit mehr Emotionen behaftet ist. Prägnante und flexibel einsetzbare Möbel-Module leiten den Kunden durch das Geschäft und sorgen durch das besondere „TamaKontakt: Moysig Retail Design GmbH Vilsendorfer Straße 62 32051 Herford SHOEZ 06/2012

Telefon: +49-5221-99446-28 Fax: +49-5221- 99446-928 Website: www.moysig.de

ris-Design“ für eine optimale Wiedererkennung und Orientierung für den Kunden. Dem Team von moysig retail design ist es wieder einmal gelungen, einen Tamaris-Store zu kreieren, der dem Image der Marke ideal entspricht: feminin und elegant. Highlights sind der stilisierte Kronleuchter (ein ovales Deckenelement mit silbernen Perlenketten) und ovale Sitzmöbel im Mittelpunkt des Stores, außerdem Glasvitrinen für Schmuck und eine Highlightwand aus Holz für Taschen, Tücher, Lederkleinteile.


22specialSYSTEMPARTNER/LADENBAU s.Oliver Shoes mit neuem Shopdesign Im April ging die erste Shop-in-Shop-Fläche im neuen Ladenbau der Detmolder shoe.com an den Start. Das neue Design wurde in der 25. Filiale beim Modepark Röther in Kaufbeuren eingebaut. Da vor Ort alle Segmente der s.Oliver-Lifestyle-Welt vertreten sind, wird besonders die Übereinstimmung des Ladenbaus deutlich. Die Designelemente wurden von dem Hamburger Innenarchitekturbüro Breil+Interior Design entwickelt. Das warme Grau in Verbindung mit den Oberflächen in Eiche antik wirken harmonisch und sind auf die Farbgebung von s.Oliver abgestimmt. Funktionalität und individuelle Komponenten bietet das auf den Schuhfachhandel abgestimmte flexible Rückwandsystem. Zusätzlich wird die s.Oliver-Lifestyle-Welt auf großflächigen und hinterleuchteten Visuals dargestellt. Auffällige Sitzhocker und der grautonige Vintage-Teppich runden das Konzept ab. Der Händler bewirtschaftet die Fläche auf Basis einer abgestimmten Umsatz- und Budgetplanung selbst. Sechs Kollektionen pro Jahr sorgen für die permanente Aktualisierung auf der Fläche. s.Oliver Shoes bietet darüber hinaus einen exklusiven Lagerzugriff, Lieferpriorität und eine finanzielle Beteiligung an den Ladenbauinvestitionen. Regelmäßige PoS-Unterstützung und Hilfe bei der Limitplanung durch den Außendienstmitarbeiter sind ebenso Bestandteile der Zusammenarbeit.

flip*flop-Storeeröffnung in Köln

Neuer Bäro-Hauptkatalog verfügbar

Nach Amsterdam und Berlin hat flip*flop in Köln seinen dritten Store eröffnet. Die neue Dependance mit 100 Quadratmetern Ladenfläche liegt auf der Ehrenstraße 46. Die Storekonzeption wird nicht schabloniert auf einzelne Standorte übertragen. Jede Ladenwelt trägt ihre eigene persönliche Signature und bezieht das jeweilige Umfeld mit ein. Klassiker und deutlichstes Wiedererkennungsmerkmal ist in jedem Store die patentierte Präsentation der flip*flop-Originals: Ein schlichtes, weißes Regalraster, das an einen synchronen Setzkasten erinnert, in dem strikt nach Farben und Größen geordnet ist.

Der Beleuchtungs-Spezialist Bäro präsentiert seinen komplett überarbeiteten, aktualisierten und optisch neu gestalteten Hauptkatalog. Darin findet sich das gesamte Leuchtensortiment des Unternehmens zur energieeffizienten, warenschonenden und verkaufsfördernden Waren- und Verkaufsraumbeleuchtung. Um die Produktauswahl übersichtlicher zu gestalten, wurde das Sortiment gestrafft, die Leuchten wurden zu Familien zusammengefasst und die Produktnamen vereinfacht. Für Lichtplaner und Architekten enthält der Katalog nun detaillierte lichttechnische Informationen zu allen Leuchten. Der neue Hauptkatalog steht unter www.baero.com zum Download bereit und kann darüber hinaus als Printversion bestellt werden.

Prime Shoes eröffnet in Köln Seit Mitte Mai 2012 ist die Kölner Innenstadt um eine neue Shopping-Adresse reicher. in der Richartzstraße 14-16 hat Deutschlands dritter Prime Shoes-Store eröffnet. Im deutschsprachigen Raum sind es mit der Neuerschließung in Köln insgesamt sechs Geschäfte. Auf 50 Quadratmetern wird das komplette Portfolio von rahmengenähten Schuhen der Marke aus Greifenberg am Ammersee angeboten. Das Kernsortiment wird durch eine Auswahl von modischen Schuhen der Marke Hamlet – die Marke gehört ebenfalls zur Prime Shoes GmbH – und einem Angebot an Gürteln von Fremdlieferanten vervollständigt. Detlef W. Stichling, Inhaber der Prime Shoes GmbH, setzt auch beim KölDetlef W. Stichling (links) mit den Franchisener Geschäft auf sein bewährtes FranchisePartnern Simone und Uwe Kröger Konzept, das bis auf den eigenen Store in München bereits in Zürich, Dresden, Wien und Weiz mit Partnern umgesetzt wurde. Partner in Köln ist Uwe Kröger, der mit der Kröger shoes Vertriebs GmbH & Co. KG bereits zehn Stores der Labels Tamaris, Geox, Ara und Lloyd in Köln, Düsseldorf und auf Sylt betreibt. Um die Markenbekanntheit weiter auszubauen, sind drei weitere Standorte in Deutschland geplant. 06/2012SHOEZ


SYSTEMPARTNER/LADENBAUspecial23 Schuhhaus Deiss bietet anspruchsvolle Schuhkultur Das Traditions-Schuhhaus Deiss am Marktplatz in Basel präsentiert sich in neu gestalteten Räumen. Das Erdgeschoß mit 200 Quadratmetern wurde komplett renoviert, die anderen drei Etagen erhielten ein Facelifting. Die Philosophie von Inhaber Guido Gretener, „Klasse statt Masse“, wurde konsequent im Ladenbau umgesetzt. Das Servicepersonal berät die Kundschaft in einem ansprechenden Ambiente, in dem qualitativ hochwertige Schuhe nach Modellen dekorativ präsentiert werden. Stefan Ober von der Firma Ober und Ober Innenarchitekten aus Kaiserslautern hat diese Philosophie mit seiner Planung auf die Ladeneinrichtung übertragen. Durch moderne, hell gestaltete Warenträger in Verbindung mit einer darauf abgestimmten Lichtarchitektur wirkt das Geschäft einladend und freundlich. Die Zusammenarbeit mit einer ortsansässigen Galerie, die Bilder moderner, zeitgenössischer Künstler in wechselnden Ausstellungen präsentiert, unterstreicht das hohe Niveau des Hauses.

Schuhmoden Griesser im neuen Look Der Kärntner Schuh-Fachhändler Griesser setzt seinen Laden in Althofen seit dem Frühjahr neu in Szene. Eine klare Zonenaufteilung, nischenartige Rückwandpräsentationen, der Einsatz von Naturtönen und ein gut dosiertes Branding prägen den 300 Quadratmeter großen Neuauftritt des Ringschuh-Händlers. Umdasch Shopfitting zeichnet für die Licht- und Ladenplanung sowie den Ladenbau verantwortlich. Mit seinen Läden in Nicht nur das Shop-Design und dessen anschließende Realisierung kommen von Althofen, St. Veit und Weitensfeld ist das Familienunternehmen Griesser Umdasch Shopfitting. Auch das Lichtkonzept wurde vom Amstettener Ladenbauer ein echter Platzhirsch in der Region. Der Schuh-Vollsortiment-Anbieter entwickelt. Bei Griesser in Althofen wird nun flächendeckend LED eingesetzt. positioniert sich mit Marken wie Ecco, Tamaris, Gabor und Desigual in der hochwertigen Mitte. Präsentiert wird nach Größen. Auf die Schuhkollektionen abgestimmte Taschen runden das Sortiment ab. Die neue Ladengestaltung nimmt sich bewusst zurück und rückt die Ware in den Vordergrund. Naturtöne dominieren, Akzente in Rot machen das Branding des Schuhhauses sichtbar. Der gesamte Verkaufsraum wird durch einen Loop erschlossen. Unterschiedliche Bodenbeläge verdeutlichen die Wegeführung. Niedrige Mittelraummöbel erleichtern zudem die Orientierung. ANZEIGE

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24BUSINESSHANDEL

Exklusivität garantiert Schuhdesigner Georg Janzen und sein Label G&I „Das Einfachste ist oft das Beste“, sagt Georg Janzen. Der Schuhdesigner sitzt in seinem Showroom im dritten Stock eines noblen Hauses in der Münchner Residenzstraße, direkt gegenüber von der Oper und der dazugehörigen Tiefgarage, was nicht unwichtig ist für seine Kundinnen und Kunden. Mit „einfach“ meint er sein Logo, G&I und die Erkennungsfarben Rot, Grau und Weiß. Die Visitenkarten sind so gestaltet und auch die Schuhkartons. Einfach bedeutet hier jedoch keinesfalls schlicht, es ist eher Ausdruck einer gewissen Noblesse. Unten im Haus ist der vornehme Uhren-Huber, zwei Tore sichern den Eingang. Die Adresse ist gut, bestens. So sind auch die Produkte von G&I. Und die Kunden. G&I ist kein Ladengeschäft, es arbeitet nur mit Terminen. Für Einzelkunden nebst Begleitung. Ein Glas Champagner gibt es immer dazu. Sie kommen von überallher. Natürlich aus München, aber auch aus Düsseldorf oder der Schweiz, der Slowakei und den USA. Wer von weither anreist, bucht nicht einfach nur einen „Termin“, sondern gleich fünf bis sechs Stunden. Zeit spielt hier eine große Rolle. Zeit in dem kleinen, höchstens 20 Quadratmeter großen Showroom, der nicht überfüllt ist und doch sehr bunt. Zahlreiche Farben und Formen stechen ins Auge. Trotzdem bleibt es übersichtlich. Links neue Frühjahrs- und Sommerschuhe, rechts Stiefelmodelle, die langsam auslaufen. In der Mitte Pumps in allen Höhen. Stiefel aus geschupptem Barschleder fallen ebenso ins Auge wie solche aus leopardengemustertem Ponyfell, Kalbleder mit gelaserten Applikationen, Aufsätze aus Wolle, glitzernde Bevor Gattin Irina einen Schuh nicht getragen hat, geht er Pfennigabsätze, Blumen auf nicht in Produktion. rotem Lackleder. Georg Janzen entwirft seine Schuhe selbst. Er zeichnet, ein Techniker setzt es um. Dabei kümmert er sich nicht um Sommer- oder Winterkollektionen. Die gibt es einfach nicht. Händler können jederzeit aus dem vorhandenen Sortiment bestellen, sich selbst eine Kollektion passend zur Jahreszeit zusammenstellen. Einen festen Rhythmus hat Janzen nicht. „Ich zeichne nach Lust und Laune“, sagt er, „mal ganz viele, mal monatelang nichts.“ Produzieren lässt er in Italien, an einem „geheimen Ort“. Er verrät nur, dass es eine kleine Manufaktur ist, dass es sich um „Schuhmacher seit vielen Generationen“ handelt. „Meine Schuhe sind zu 90 Prozent Handarbeit.“ Absätze gibt es in allen Höhen von 3 bis 13 Zentimeter, bis 11 Zentimeter ohne Plateau. Doch das Entscheidende an seinen Kreationen, betont er, seien die Leisten. Allein davon hänge der richtige Halt in seinen Schuhen ab.

Mit jeder Kollektion werden sie wieder verbessert. „Unser Neun-Zentimeter-Leisten ist unschlagbar“, sagt Janzen selbstsicher. „Ich habe sehr lange daran gearbeitet.“ Was ist das Geheimnis? „Genau das bleibt das Geheimnis“, sagt der Designer und lächelt. Auf jeden Fall seien diese Schuhe nicht nur schön, sondern tragbar. „Man kann schön sein und muss nicht leiden.“ Die Italienerinnen übrigens haben schmalere Füße, hat Irina und Georg Janzen er erfahren. Für Deutschland müssen sie breiter werden und die Innensohle muss länger sein. Die Schuherstellung ist ein „sehr langer Prozess“. Vom Entwurf bis zum Prototyp dauere es bis zu sechs Monaten. „Man muss auch sehen, wie sich das Material verhält.“ „Ich habe richtig Glück“, sagt Janzen in Bezug auf seine Frau. Und meint damit in diesem Moment ihre Schuhgröße. 37 – die, in der alle Prototypen gefertigt werden. Bevor Irina diese nicht Probe getragen hat, gehen sie nicht in die Produktion. Auch das bürgt für die Tragbarkeit. Seit 2008 ist Nina Ruge Stammkundin und tritt damit auch öffentlich auf. G&I beliefert deutschlandweit Geschäfte, weitere Showrooms in großen Städten sind denkbar, so Janzen. Die Website www.g-n-i.de hat einen speziellen Händlerzugang, er bekommt eigene Zugangsdaten und damit Zugang zum Lookbook. Man kann dann online seine Kollektion zusammenstellen. Die Produkte sind oberste Preisklasse. Im Showroom findet man Preise wie 645 Euro. Auslaufmodelle kosten um die 295 Euro. Claudia Wessel

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HANDELBUSINESS25

Quick goes online Quick-Schuh-Gesellschafterversammlung in Freiburg Am Ende der Gesellschaftersammlung der Quick Schuh Handelsgesellschaft mbH & Co. KG am 6. Mai in Freiburg drückte der neue Geschäftsführer Thomas Bast den symbolischen Startknopf: Von diesem Augenblick an waren alle 374 Quick-Schuh-Geschäfte online. Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Marketing hatte die Quick Schuh eine neue Online-Präsenz entwickelt. „Die Idee des Konzepts ist es, die Marke Quick Schuh im Internet sichtbar zu machen“, so Bast, seit Jahresanfang bei der Quick Schuh verantwortlich für die Bereiche Finanzen, IT und Verwaltung. Künftig gibt es überwiegend zentral gesteuerte Store-Websites für jedes Quick-Geschäft unter Quick-Schuh-Stadt.de mit integrierten sozialen Netzwerken wie Facebook. Die Inhalte, wie die Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Anfahrtsskizze, sind in drei zur Verfügung stehenden und wählbaren Layouts angeordnet. Zuvor hatte der zur Jahresmitte ausscheidende Geschäftsführer Jochen Obrecht das abgelaufene Geschäftsjahr Revue passieren lassen. Auch wenn der Außenumsatz der Quick Schuh sich erstmals seit Jahren wieder nach unten bewegt und sich bei 161,5 Millionen Euro einpendelt habe, seien die Händler des Franchise-Systems im Vergleich zum Schuhfachhandel insgesamt „noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagte Obrecht. Im Jahr zuvor hatten die Quicker noch 10,1 Millionen Euro mehr umgesetzt. Den Weg, weg vom reinen Discounter, hin zum preiswerten Schuhgeschäft für die ganze Familie zu gehen, sei richtig gewesen. Mehr als erfolgreich sei auch der Schritt gewesen, Marken mit aufzunehmen, für die alle Quick-Schuh-Mitglieder die gleichen Konditionen erhielten. Der Umsatzanteil mit den Topmarken der Industrie müsse noch weiter gesteigert werden, forderte Obrecht. Ende 2011 gab es 124 Rieker-, 94 s.Oliver-, 64 Tamaris-Depots in den QuickGeschäften. Exklusivmarken blieben jedoch ein wesentliches Element und die Kernkompetenz der Quick-Schuh-Geschäftspolitik. Die sogenannten M&M-Artikel, also den Franchisenehmer zugeteilte Artikel, seien in den letzten vier Saisons besser abverkauft worden als die von den Händlern selbst eingekauften Schuhe. Die Quick Schuh-Zentrale hat ihren Umsatz 2011 um 72 Prozent auf 9,65 Millionen Euro gesteigert. Diese deutliche Steigerung resultiert daraus, dass Exklusivmarken konsequent ausgebaut wurden und das Geschäft erstmals komplett in eigener Regie abgewickelt wurde. Der Gewinn erhöhte sich um 32.000 Euro auf 315.000 Euro. Dass der Gewinn nicht entsprechend dem Umsatz gestiegen sei, begründete Obrecht damit, dass die von der Quick vertriebenen Schuhe sehr knapp und gerade mal kostendeckend und ohne weitere Aufschläge kalkuliert worden seien. Außerdem habe man im vergangenen Jahr ein Konjunkturprogramm in Höhe von 377.000 Euro aufgelegt. Damit wurden pro Neueröffnung bis zu 15.000 Euro an Zuschüssen und Förderungen verteilt. Im vergangenen Jahr wurden 22 Quick-Schuh-Geschäfte neu eröffnet, 21 wurden geschlossen. Die Gesamtverkaufsfläche konnte dabei um 1500 auf über 115.000 Quadratmeter gesteigert werden. Durch Neueröffnungen kamen 8,2 Millionen Euro an Umsatz hinzu, 6,7 MilSHOEZ 06/2012

Zusätzlicher Geschäftsführer kommt im Juli

Auf der Gesellschafterversammlung stellte sich mit Alfred Pusswald der zweite neue Geschäftsführer der Quick Schuh Handelsgesellschaft mbH & Co. KG vor. Der 44-Jährige ist in Mainhausen kein Unbekannter. Bereits von 2000 bis 2003 war der Österreicher, der damals nach 16 Jahren von der Grazer Stiefelkönig-Gruppe wechselte, für das Franchise-System der Anwr-Gruppe tätig. Anschließend wechselte er zu Idana, war zuletzt Geschäftsführer der österreichischen Wortmann-Tochter.

Der scheidende Geschäftsführer Jochen Obrecht (Mitte) mit seinen beiden Nachfolgern Thomas Bast (links) und Alfred Pusswald.

lionen wurden durch die Schließungen oder Geschäftsumwandlungen verloren. „Geschäftsumwandlung ist ein Begriff, den wir vorher so nicht hatten und auch erst seit 2010 kennen“, so Obrecht. „Auch im letzten Jahr wurden von einigen unserer Filialisten Konzepte gekündigt, die nun unter einer anderen Flagge segeln.“ Neu sei auch, dass die Quick-Schuh-Zentrale im letzten Jahr zwei Lizenzen wegen „massiver und schwerwiegender Vertragsverstöße“ gekündigt habe. Der neue Geschäftsführer Thomas Bast betonte, dass ein wichtiges Ziel der Quick Schuh die Expansion bleibe: „Wir wollen neue Standorte akquirieren, bestehende Flächen erweitern und modernisieren; kurz Quick will und muss wachsen und größer werden, um damit die Marktbedeutung unseres Franchise-Systems voranzutreiben.“ Die nächste Gesellschafterversammlung wird am 25. und 26. Mai 2013 in Hannover stattfinden. Georg Kamnakis

Wechsel im Aufsichtsrat

Neues Mitglied im Aufsichtsrat der Quick Schuh ist Patrick Schweizer von der Schuh Schweizer GmbH, die in Süddeutschland 36 Schuhgeschäfte, davon 33 QuickSchuh-Filialen, betreibt. Der 28-Jährige ersetzt Stefan Bach, der aus persönlichen Gründen vorzeitig sein Aufsichtsratmandat niedergelegt hatte. In das Gremium wiedergewählt wurde Lydia Friedrich.


26BUSINESSVERBÄNDE

Werte, Wetter, Währung – HDS-Symposion in Offenbach stößt auf gute Resonanz Mehr als 120 Teilnehmer kamen am 10. Mai zum ersten vom neugegründeten Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie (HDS) veranstalteten Symposion in die Räume des Deutschen Wetterdienstes nach Offenbach. „Ort und Thema passen perfekt zu unserer, nicht zuletzt von der richtigen Witterung abhängigen Branche“, sagte der HDS-Vorsitzende Ralph Rieker zur Eröffnung des Symposions. Vor allem für die Schuhleute gebe es kaum etwas Wichtigeres als die Wettervorhersage und den Blick auf den Kalender vom letzten Jahr. Das in Anführungszeichen richtige Wetter lasse die Branche mal hoch erfreut, mal schier verzweifelt auf die Umsatzzahlen blicken. „Unsere Planungen sollten wir möglichst unabhängig vom Wetter machen. Viele weitere Anforderungen müssen erfüllt werden, damit wir, Industrie und Handel, heute und in Zukunft erfolgreich im Markt agieren können“, gab Rieker zu bedenken.

alles ist im Wandel

In der Hektik des von wirtschaftlichen Zwängen geprägten Alltags rücken menschliche und ethische Fragestellungen häufig in den Hintergrund. Aber sind es nicht auch die so genannten „weichen Faktoren“ die maßgeblich den Erfolg unseres Handelns bestimmen? Aus der Erfahrung des Ordenslebens erschließt der aus den Medien bekannte Kapuzinermönch Bruder Paulus die ethischen und geistlichen Quellen für erfolgreiches Handeln. „Der menschgemachte Klimawandel ist unbestritten“, führte Meteorologe Tobias Fuchs vom Deutschen Wetterdienst in seinem Vortrag aus. Der Wetterexperte zeigte Fakten zum Klimawandel der letzten Dekaden auf und gab einige Prognosen das Klima der nächsten Jahrzehnte betreffend ab. Mit Blick auf die bereits erfolgte Klimaerwärmung um 0,3 Grad in den letzten 50 Jahren erwartet Fuchs einen weiteren Anstieg der heißen Tage im Sommer, eine Zunahme der Niederschläge im Winter, vor allem aber mehr Starkregenfälle.

Die Referenten des HDSSymposions: (von links) Bruder Paulus, Tobias Fuchs, Günter Althaus, Rainer Lehrbach und Prof. Dr. Michael Hüther.

Das HDS-Symposion wartete mit einem interessanten, wenn auch nicht rein fachbezogenen Vortragsprogramm auf. Hochkarätige Referenten aus den Bereichen Wirtschaft, Ethik und Meteorologie beleuchteten verschiedene Themen: Wie entwickeln sich Europa und der Euro? Wie definiert sich in Zukunft die Rolle der Einkaufsvereinigungen und wie kann der Datenaustausch mit den Handelspartnern optimiert werden? Wie entwickelt sich der Euro weiter?

Welche Rolle spielen in Zukunft die Einkaufsvereinigungen im Schuhhandel? Günter Althaus, Vorstandsvorsitzender der Verbundgruppe ANWR, sieht in der Multi-Channel-Fähigkeit der Fachhändler eine Grundvoraussetzung, um langfristig erfolgreich zu sein. Die Händler müssten daher im Netz sichtbar sein; mit der Einrichtung von einheitlichen, kostenfreien Systemen unterstütze die ANWR ihre Mitglieder bei der Onlinepräsenz. Althaus‘ Credo für die Zukunft: „Ein Kooperationssystem, das nicht Märkte gestalten kann (zu klein oder ohne Einfluss) oder will (keine Ideen) ist überflüssig.“ Künftig ginge es daher zunehmend um die Schaffung vertikaler Handelssysteme gemeinsam mit der Industrie sowie die Realisierung optimierter Order- und Absatzzyklen sowie Markterschließungsansätze in den internationalen Märkten. Dass die Chancen für einen elektronischen Datenaustausch (EDI) so gut wie nie zuvor seien, zeigte sich Rainer Lehrbach von der Rieker Holding AG überzeugt. Neben einem allgemeinen Überblick über die EDI-Nachrichtenarten stellte er im Rahmen seines Vortrags die verschiedenen Geschäftsprozesse dar, die durch EDI beeinflusst werden. Dabei zeigte er das Optimierungspotenzial der Geschäftsprozesse durch EDI auf und erläuterte die Funktion und Rolle der „Clearingcenter“. Professor Dr. Michael Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln setzte sich kritisch mit dem Thema „Währung – Konvergenz – Integration“ auseinander. „Die deutsche Wirtschaft ist robust, die befürchtete Rezession hat sich in eine kleine Delle verwandelt“, konstatierte der renommierte Wirtschaftswissenschaftler. 06/2012SHOEZ


HandelBUSINESS27

Zeit, Ihre Haltung zu ändern! GMS Verbund initiiert bundesweite Aktionsoffensive zum Thema Rückengesundheit Rückenleiden sind die zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen und Arbeitsausfälle. Zurückzuführen sind die oft chronischen Schmerzen unter anderem auf falsches Schuhwerk. Der Zusammenhang zwischen Fuß- und Rückengesundheit ist aber den wenigsten Menschen bewusst. Der Kompetenzkreis „Gesunde Schuhe“, der aus bundesweit 200 Orthopädie- und Komfortschuh-Fachhändlern besteht, leistet hier wertvolle Aufklärungsarbeit. Unter dem Titel „Zeit, Ihre Haltung zu ändern – Gesunde Schuhe für einen starken Rücken“ starten die „Gesunde Schuhe“Fachhändler ab 29. Mai bis 9. Juni eine flächendeckende und bundesweite Informations- und Aktionskampagne. So können zum Beispiel Gutscheine für eine professionelle Fußanalyse in den „Gesunde Schuhe“-Fachgeschäften eingelöst werden, es lockt ein Gewinnspiel. Die teilnehmenden Fachhändler führen außerdem Haltungs- und Ganganalysen durch. Unterstützt werden sie dabei teilweise durch Mediziner, Physiotherapeuten, Podologen und/oder Osteopathen. Initiator der deutschlandweiten Kampagne ist der Kompetenzkreis „Gesunde Schuhe“ innerhalb der GMS Verbund GmbH. Die Aktion wird von den beiden unabhängigen Institutionen „Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.“ und „DSI – Deutsches Schuhinstitut“ unterstützt.

Mehr als drei Viertel aller Deutschen tragen zu große oder zu kleine Schuhe. Das belegen Studien der AGR und des DSI. Zudem werden häufig Schuhe gekauft, die hinsichtlich Abrolleigenschaften der Sohlen, Materialbeschaffenheit oder Verarbeitungsqualität das Zusammenspiel von Füßen, Muskeln und Bewegungsapparat nachhaltig stören. In der Folge führen Fehlstellungen im Fußbereich zu Rückenund/oder Kopfschmerzen. „Gesunde Schuhe tragen dagegen zur dauerhaften Stabilisierung des Bewegungsapparates bei und fördern den Aufbau der Tiefenmuskulatur“, betont Horst Purschke, Sprecher des Kompetenzkreises. Hersteller wie FinnComfort, Frisches Grün für hohe Aufmerksamkeit Ganter, Waldläufer, Joya, Chung Shi, und MBT sind nicht nur gute Vorbilder für fußgesunde Schuhe; sie unterstützen die Aktion auch als Partner. Georg Stingel, Geschäftsführer der AGR: „Auf beispielsweise harten Schuhsohlen zu gehen, ist vom

Fragen an Thomas Schulte-Huermann Shoez: Rund 200 Orthopädie- und Komfortschuh-Fachgeschäfte beteiligen sich an der Aktion. Ist es nicht so, dass die Kunden dieser Geschäfte ohnehin schon sensibilisiert sind für gesundheitsfördernde Schuhe? Thomas Schulte-Huermann: Orthopädie- und Komfortschuh-Fachgeschäfte werden häufig erst aufgesucht, wenn es bereits Probleme mit dem Fuß oder dem Rücken gibt. Dabei können entsprechend ausgebildete Händler viel zur Prävention beitragen, mit ‚gesunden‘ Schuhen Schäden vorbeugen, Rücken und Venen stabilisieren und trainieren. Das Bewusstsein für das Zusammenspiel Schuh/Rücken ist noch kaum vorhanden. Das möchten wir ändern, und zwar mit einer bundesweiten Aktion, die aufmerksamkeitsstarke Anzeigen in namhaften Publikumszeitschriften genauso umfasst wie Plakatwerbung der beteiligten Händler vor Ort. Von daher sprechen wir deutlich mehr Menschen an als nur die Klientel der Orthopädie- und Komfortschuhfachhändler. Rund 200 ‚GesundeSchuhe‘-Fachhändler machen derzeit mit. Wir wollen und werden den Kompetenzkreis ‚Gesunde Schuhe‘ weiter ausbauen. Unser Ziel sind 300 ‚Gesunde Schuhe-Partner‘. Shoez: Wie kann das Image der Orthopädie- und KomfortschuhFachgeschäfte weiter verbessert werden, so dass sie vermehrt auch jüngere Zielgruppen ansprechen? Thomas Schulte-Huermann: Das fängt mit einem neuen Namen an: Wir reden von ‚Gesunde-Schuhe‘-Fachhändlern und tragen nicht nur in der Werbung mit frischen, grünen Farben zu einer zeitgemäSHOEZ 06/2012

ßen Optik bei. So können wir auch jüngere Zielgruppen in die Geschäfte locken. Wichtig ist, dass die Händler auch eine entsprechende Ware anbieten. Namhafte Markenhersteller kombinieren zunehmend gekonnt Komfort mit modischen Aspekten. Deren jüngere Modelle müssen dann allerdings auch geordert werden. Sport und Fitness (Wandern, Walken etc.) sind hier ebenfalls generationenübergreifende Aspekte. Shoez: Mehr als Dreiviertel aller Deutschen tragen nicht passende Schuhe. Zu große oder zu kleine. Sind es nicht gerade die in der Mode stark umworbenen High Heels, die zu Haltungsschäden beitragen? Wie lassen sich Mode und Gesundheit vereinbaren? Thomas Schulte-Huermann: Nun, die Frau, die Wert auf ihr Sexappeal legt und „high heels“ liebt, wird sich nicht von diesen abbringen lassen. Wichtig ist, dass sie diese nicht den ganzen Tag trägt und für Ausgleich sorgt. Abgesehen von der Absatzhöhe sind Aspekte wie die Passform des Schuhs enorm wichtig. Viele Menschen tragen zu weite Schuhe, die nach hinten nicht stabil genug sind, oder die schlechte Abrolleigenschaften bieten, Stichworte Schlupfferse, Hallux Valgus, Fersensporn etc. In vielen rein modisch orientierten Schuhgeschäften fehlt die fachliche Beratung. Die ‚Gesunde-Schuhe‘-Fachhändler bieten hier höchste Kompetenz.


28BUSINESSHandel/industrie Prinzip her völlig unnatürlich. Ich wünschte mir von Fashionanbietern, dass sie mehr Verantwortung übernehmen und Schuhe zumindest mit einem Minimum an fußfreundlichen Komponenten ausstatten.“ Imagegewinn für Fachhändler „Die Aktion stärkt auch das Image der beteiligten Fachhändler“, so Thomas Schulte-Huermann, Vorsitzender des Kompetenzkreises und Geschäftsführer der GMS Verbund GmbH, „denn der OrthopädieFachhandel wird im öffentlichen Bild immer noch überwiegend mit kranken Füßen und klobigen Schuhen in Verbindung gebracht.“ Dabei zeichnen sich die „Gesunde Schuhe“-Fachhändler durch eine sehr hohe Beratungskompetenz aus. Hierzu gehören moderne Diagnoseverfahren für Fuß- und Rückengesundheit genauso wie eine breite Palette gesundheitsfördernder Produkte. Die meisten Menschen werden mit gesunden Füßen geboren. „Nur gutes, genau passendes Schuhwerk kann das Wachstum der Füße richtig unterstützen“, betont DSI-Geschäftsführer Manfred Junkert und weist auf das seit mehr als 40 Jahren bewährte, vom DSI ins Leben gerufene WMS-System hin. Ulrike Kossessa

Stellten die Aktion „Gesunde Schuhe für einen starken Rücken“ auf einer Pressekonferenz vor: Georg Stingel, Manfred Junkert, Horst Purschke, Thomas Schulte-Huermann (von links).

Michael Ertl von Chung Shi unterstützt die Aktion.

Wolverine kauft bei Collective Brands zu Der amerikanische Schuhanbieter Wolverine World Wide, das Mutterunternehmen von Marken wie Merrell, Sebago, Hush Puppies oder Cat, wird die Performance + Lifestyle Group (PLG) von Collective Brands übernehmen, zu der die Schuhmarken Saucony, Sperry Top-Sider, Stride Rite und Keds gehören. Wolverine zahlt für PLG 1,23 Milliarden Dollar. Seinen Jahresumsatz wird das Unternehmen damit um knapp eine Milliarde Dollar auf insgesamt 2,5 Milliarden Dollar erhöhen. Die übrigen Teile von Collective Brands, im Wesentlichen Collective Licensing International und die Schuh-Handelskette Payless ShoeSource, werden von den Investment-Firmen Blum Capital und Golden Gate übernommen. Die Übernahme soll im dritten Quartal 2012 abgeschlossen werden.

Puma führt Produkt-Recycling ein Um Abfallaufkommen und Müllberge zu reduzieren, hat das Sportlifestyle-Unternehmen Puma Recyclingbehälter in seinen Stores und Outlets in Deutschland aufgestellt. Kunden können ab sofort ausgediente Schuhe, Textilien und Accessoires aller Hersteller dort abgeben. Das neue Programm „Bring Me Back“, das Puma in Zusammenarbeit mit dem Recyclingunternehmen I:CO betreibt, soll Verbraucher durch einen bequemen und einfachen Prozess für Recycling und Wiederverwertung von Sportlifestyle-Produkten sensibilisieren: Getragene Schuhe, Textilien und Accessoires, gleichgültig welcher Marke, werden in den „Bring Me Back“-Behältern in PUMA Stores gesammelt und anschließend wieder verwendet bzw. dem Recycling zugeführt. Produkte in tragfähigem Zustand werden weiterverwendet; die anderen werden entweder in ihre Einzelteile zerlegt und für die Herstellung neuer Rohstoffe genutzt oder zu neuen Produkten recycelt. Im Oktober wird die Initiative dann in weiteren Ländern und voraussichtlich im Januar 2013 weltweit eingeführt.

Sioux: 40 Jahre Schuhe für Olympiamannschaft

Präsentation der Olympia-Kollektion in Düsseldorf

Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Spiele am 27. Juli in London werden die deutschen Athleten in Schuhen von Sioux ins Stadion einlaufen. Der baden-württembergische Schuhhersteller tritt als offizieller Ausstatter der Deutschen Olympiamannschaft auf und feiert in London sein 40-jähriges Olympia-Jubiläum. Neben dem Einmarsch werden die Athleten auch im Rahmen der Schlussfeier sowie bei allen weiteren offiziellen Anlässen speziell für Olympia designte Sioux-Schuhe tragen. Präsentiert wurde die offizielle Bekleidung der deutschen Mannschaften zu den Olympischen und Paralympischen Spielen am 24. April. Die Olympiakollektionen der Ausstatter wurden von den Sportlern selbst sowie einigen Models im Rahmen einer Modenschau im CCD Congress Center Düsseldorf Süd vorgeführt. Im Handel ist eine limitierte Edition der OlympiaModelle in Kombination mit einem Gewinnspiel für Kunden seit Mai erhältlich. 06/2012SHOEZ


INDUSTRIE/handelBUSINESS29 Tamaris startet Online-Shop Die Detmolder Wortmann-Gruppe wird mit ihrer Marke Tamaris im Herbst mit einem Marken-Shop online gehen. Der Online-Shop soll die bereits etablierten Kommunikationskanäle Print, Außenwerbung und TV ergänzen und den Markenaufbau erheblich stärken, teilte das Unternehmen mit. Das Internet habe sich mittlerweile in allen Bereichen als äußerst wichtige, zielgruppenaffine Kommunikationsplattform durchgesetzt und als internationales Markenschaufenster etabliert. „Kein Marke ohne Online-Shop oder – besser – ohne Online-Shop keine Marke! Die Möglichkeit, die gesamte Kollektionskompetenz der Marke Tamaris in all ihren Facetten zu präsentieren, stellt einen bedeutenden Mehrwert des neuen Shops dar“, so Jens Beining, Geschäftsführender Gesellschafter der Wortmann Schuh-Holding KG. „Der TamarisOnline-Shop wird zusammen mit dem kürzlich für die nächsten vier Jahre verabschiedeten Werbebudget von 100 Millionen Euro maßgeblich zur Markenstärkung und -präsenz beitragen. Die Herbst/Winter-Kollektion 2012/13 wird ab September in Deutschland und Österreich online unter www.tamaris.de bzw. www.tamaris.at erhältlich sein. Weitere Länder sollen nach und nach folgen.

Lloyd: Grundsteinlegung für automatisches Umkartonlager Der niedersächsische Schuhspezialist Lloyd Shoes hat den Grundstein für die Erweiterung des Logistikzentrums der Sulinger Firmenzentrale gelegt. Das Investitionsvolumen für die Erweiterung beträgt rund 6,5 Millionen Euro. Die neue Gesamtlogistik soll im April 2013 in Betrieb genommen werden. Die „Schuhbox“, das automatische Umkartonlager, wird das Herzstück der künftigen Logistik bilden. Das Projekt ist Bestandteil des vor eineinhalb Jahren verfassten Strategiekonzepts „Lloyd 2015+“. Der neue Gebäudeteil, mit einer Länge von 75 Metern, einer Breite von 25 Metern sowie 17 Metern Höhe, wird eine Lagerkapazität von rund 500.000 Paar Schuhen umfassen bei einer Förderleistung von 2000 Kartons reiner Auslagerung pro Stunde. Die Teilautomatisierung des Logistikprozesses wird als Grundbedingung dafür identifiziert, den stetig wachsenden Anforderungen des Handels, etwa nach einer schnellen, größenbezogenen Nachlieferung oder einer optimalen Flächenbewirtschaftung, gerecht zu werden.

Die Lloyd-Geschäftsführer Maximilian Müller, Andreas Schaller und Thomas Wahle (von links) bei der Grundsteinlegung

Teilnehmerrekord beim beim 5. Vital-Workshop

Freut sich über das gelungene Design ihres Vital-Schuhs – eine Teilnehmerin des Workshops.

Mit 80 Teilnehmern verzeichnete man bei dem diesjährigen Workshop der Firma Vital Schuhe GmbH in Fieberbrunn in Tirol einen neuen Rekord. Jeder Teilnehmer fertigte Schritt für Schritt seinen ganz eigenen, individuellen Vital-Schuh. Von der Auswahl des Leders – wobei auch zahlreiche ausgefallene Designs zur Verfügung standen – über Zuschnitt, Stepperei, Bodenverarbeitung bis hin zur Montage konnte man die Schuhproduktion hautnah miterleben. Der zweite Teil des Workshops befasste sich mit dem Thema Fußreflexzonenmassage. Die Basis aller Vital-Schuhe ist die zarte Massage des Fußes durch sanfte Noppen, welche die Durchblutung fördern, die Reflexzonen stimulieren und somit Schlacke und Lymphe abtransportieren.

Coca Cola für die Füße Die wave & motion Sport und Mode Vertriebs GmbH startet ab sofort mit dem Vertrieb des Lizenzprodukts Coca Cola Shoes im deutschsprachigen Raum. Lizenznehmer ist seit drei Jahren der brasilianische Schuhhersteller Sugar Shoes, der die Rechte in 26 Ländern hält. Die Kollektion umfasst insgesamt 80 Styles für Damen und Herren. Gemäß des Brandings des Getränkeherstellers überwiegen die typischen Farben Rot und Weiß. Die Kollektion bietet neben Slippern und Sandalen vorzugsweise Sneaker in verschiedenen Formen und Höhen. Der Look ist unisex gehalten, wird aber durch einige feminine Styles und Ballerinas ergänzt. Die EKPreise bewegen sich zwischen 28 und 49 Euro bei Sneakern und Slippern und bei 13 bis 18 Euro bei Sandalen. Neben Coca Cola Shoes vertreibt wave & motion die Kollektionen von UGG Australia, Ipanema und Rider im deutschsprachigen Raum. SHOEZ 06/2012

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30BUSINESSINDUSTRIE/handel Gore-Tex gewinnt PR-Award Bereits zum zehnten Mal wurden in Berlin die erfolgreichsten Menschen und Projekte der deutschsprachigen PR-Wirtschaft mit dem PR Report Award ausgezeichnet. Die Marke Gore-Tex hatte bei der Jubiläumsgala Grund zum Feiern: Die Gore-TexExperience-Tour setzte sich in der Kategorie „Community Communications“ durch. „Die Auszeichnung ist ein sehr großer Erfolg für die Marke und wir freuen uns sehr, dass die Experience Tour nicht nur inner- Oliver Oppermann, Jürgen Kurapkat und Doris Niedernolte (alle Gore) mit Moderatorin Barbara Schöneberger halb der Fangemeinde punktet, sondern auch die Experten der Gore-Tex-Schuhe betreten die dritte Dimension Kommunikationsbranche überzeugte“, so Projektleiterin Doris Mit Hilfe von „Augmented Reality" (erweiterte Realität) könNiedernolte. Die Gore-Tex-Experience-Tour startete im Herbst nen Konsumenten die neue Surround-Produkttechnologie von 2010 mit den ersten Projekten und hat ein ehrgeiziges Ziel: die Gore-Tex in 3D auf ihrem Smartphone erleben. Zutritt zu dieExperten und die junge Outdoor-Gemeinde zusammen zu brinsem besonderen Erlebnis gewährt eine Anzeige auf der Rückgen. Dazu hat die Marke Outdoor-Spezialisten aus ganz Europa seite eines mehrseitigen Beilegers mit den aktuellen Gore-Texmobilisiert, die ihre Erfahrungen im Rahmen von Einzelprojekten Surround-Sommerschuhen. Die Anzeige dient als sogenannter teilen möchten. Die Projekte sind weitgefächert: Neben alpinen „Marker“ für die kostenlose Surround-App, die man zuvor auf Expeditionen sind auch Abenteuer in urbanem Umfeld möglich. seinem Smartphone installiert haben muss. Der Beileger selbst Die Bandbreite ergänzen Disziplinen, die indirekt mit dem Sport erscheint in einer Auflage von über sieben Millionen in Tageszu tun haben, wie Outdoor-Photographie oder TV-Dokumentazeitungen und Magazinen wie Süddeutsche Zeitung, FAS, tionen. Outdoor-Begeisterte aus ganz Europa können sich für die Der Standard, NZZ, Brigitte, Eltern, Stern und Spiegel. einzelnen Projekte auf der Webseite bewerben.

Shoe4You expandiert weiter

Die neue Shoe4You-Filiale in Villach

I’m Walking und Joy kooperieren

Der zur Grazer Leder & Schuh AG gehörende österreichische Schuhfilialist Shoe4You ist weiter auf Expansionskurs. In Villach in Kärnten eröffnete das Unternehmen nun im neuen Einkaufszentrum Neukauf eine weitere Filiale. Angeboten werden auf 560 Quadratmetern Schuhe für Damen, Herren und Kinder. Shoe for You betreibt damit 82 Filialen, 51 in Deutschland und 31 in Österreich.

Zalando erweitert zukünftiges Lager in Erfurt Der Online-Schuhhändler Zalando wird sein neues Logistikzentrum noch um zwei Hallen erweitern. Die derzeit im Bau befindliche Halle hat eine Größe von 78.000 Quadratmetern. Die Bauarbeiten für die erste Halle haben im Oktober 2011 begonnen und sollen Mitte 2012 abgeschlossen sein. Die beiden neuen Hallen, die jetzt dazukommen sollen, haben eine Größe von gut 48.000 Quadratmetern. Der Baubeginn ist geplant für Sommer 2012, fertig sollen sie im Sommer 2013 sein. Die Gesamtinvestition für die Erweiterung wird bei rund 70 Millionen Euro liegen. Außerdem gab das Unternehmen bekannt, dass eigene Online-Shops in Belgien und Schweden gestartet wurden. Bisher ist Zalando mit eigenen Shops in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien und Italien aktiv. Betreut werden Zalando.be und Zalando.se von jeweils einem aus Muttersprachlern bestehenden Team direkt aus dem Headquarter in Berlin.

Matthias Plankl, Katharina Horst und Marco Dornbach vom SchuhSpezialisten I’m walking (von links) sind die Köpfe hinter dem neuen Joy-Schuh-Shop.

Die modeinteressierten Joy-Leser können auf der Website des Magazins nun auch Schuhe kaufen. Hierzu ist der Verlag mit dem zum Baur Versand gehörenden Online-Shop „I'm Walking“ eine Kooperation eingegangen. Die Leser finden unter schuhe.joy.de etwa 10.000 Paar Schuhe von 250 Marken. Im Sortiment sind sowohl klassische Standard-Schuhe als auch ausgefallenere Modelle. Die unbefristete versandkostenfreie Lieferung der Schuhe soll einen Kaufanreiz schaffen. Mit Bannern und redaktionellen Beiträge auf der Website macht Joy auf den Start des Schuhshops aufmerksam. 06/2012SHOEZ


HANDELBUSINESS31 Garant erhöhte ZR-Umsatz Die Düsseldorfer Garant-Gruppe hat ihren Zentralregulierungsumsatz im vergangenen Jahr um 6,3 Prozent auf 861,9 Millionen Euro gesteigert. Zur Gruppe gehörten Ende des Jahres 3416 Fachhändler (davon rund 2300 im Ausland) mit 5246 Verkaufsstellen. „Das Jahr 2011 war für die Garant-Gruppe vom Ausbau der Strukturen auf den internationalen Märkten und der Etablierung der neu gegründeten Garant Schuh + Mode Deutschland GmbH geprägt. Die gute Geschäftsentwicklung im vergangenen Geschäftsjahr ist Beleg für uns, dass wir auf einem guten Weg sind“, so Vorstandssprecher Robert Natter. Die Entwicklung des Zentralregulierungsvolumens spiegelt sich beim operativen Ergebnis wider. Bei Umsatzerlösen in Höhe von 58,5 Millionen Euro lag das Ergebnis vor Steuern leicht über dem Wert des Vorjahres von 1,9 Millionen Euro. Bedingt durch erhöhte Steueraufwendungen habe sich der Konzernüberschuss von 2,2 auf 0,9 Millionen Euro reduziert. Zum 1. Januar 2011 hatte die DZB Bank die technische Abwicklung ANWR will Garant komplett übernehmen der Zentralregulierung von der Garant Schuh + Mode AG übernommen. Dadurch reduzierte sich der FinanzierungsDie ANWR Garant International AG (AGI), Mainhausen, will die Gaaufwand für Garant deutlich, die Folgen sind eine von 118,7 rant Schuh + Mode AG, Düsseldorf, komplet t übernehmen. Der AGI auf 39,9 Millionen Euro reduzierte Bilanzsumme und ein von gehören bereits 90,42 Prozent des Grundkapitals und der Aktien an 16,0 auf 49,9 Prozent gestiegene Eigenkapitalquote für den Garant. AGI ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der AristonKonzern. Für das laufende Geschäftsjahr geht die GarantNord-West-Ring eG, Mainhausen, und hatte im April 2010 die AktienGruppe nicht von einer ähnlich guten Entwicklung aus wie mehrheit an der Garant übernommen. Die übrigen Aktionäre sollen per im Jahr 2011. Ein Grund dafür liege in der zurückhaltenden Squeeze -out-Ver fahren ausgeschlossen und mit einer Barabfindung Order des Fachhandels wegen hoher Lagerbestände. Das ausgezahlt werden. Nach Unterzeichung des Verschmelzungsvertrags Zentralregulierungsvolumen und damit korrespondierend durch die AGI- und Garant-Vorstände muss die Hauptversammlung indie Umsatzerlöse und das Geschäftsergebnis würden darunnerhalb von drei Monaten zustimmen. ter leiden, prognostiziert das Unternehmen.

GMS deutlich über Vorjahresniveau Der GMS Verbund vermeldet für das erste Quartal 2012 eine deutliche Steigerung beim Zentralregulierungsumsatz. So sei der ZR-Umsatz der angeschlossenen Fachhandelspartner im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 Prozent auf über 42 Millionen Euro gestiegen, teilte die Kölner Verbundgruppe mit. Zum Jahresende rechnet der GMS Verbund mit einem Umsatz von rund 150 Millionen Euro. Damit stemme sich der GMS Verbund mit seinen Fachhandelspartnern gegen die allgemein schlechte Stimmung im Markt. „Wir sehen uns in unserer Einschätzung bestätigt“, so Geschäftsführer Dr. Karsten Niehus, „das Geschäft machen in Zukunft immer mehr entweder die Fachmärkte oder die spezialisierten Facheinzelhändler mit guter Finanzierungsstruktur und solidem Geschäftsmodell. Ohne klares Profil hingegen wird es schwierig.“

Görtz präsentiert Schuhkollektion mit Designer Michael Sontag Nach zwei erfolgreichen Kooperationen mit den Berliner Designer-Duos Kaviar Gauche und Perret Schaad stellt Görtz jetzt seine dritte Zusammenarbeit mit einem jungen deutschen Fashion-Label vor: Mit Michael Sontag hat das Hamburger Unternehmen einen derzeit in der Modebranche hoch gehandelten Designer gewinnen können. Die gemeinsame Schuhkollektion mit dem Namen „Görtz designed by Michael Sontag“ wird erstmals im Rahmen der Mercedes Benz Fashion Week Berlin im Juli 2012 vorgestellt und kommt dann zur Frühjahr/ Sommer-Saison 2013 in die Geschäfte. Die Mercedes Benz Fashion Week Berlin ist für Michael Sontag, Absolvent der Berliner Kunsthochschule Weißensee, kein Neuland. Bereits im Sommer 2009, dem Jahr seiner Label-Gründung, schickte Sontag erste eigene Modelle auf den Laufsteg. Die Kreationen des jungen Designers entstehen in seinem Berliner Atelier und zeichnen sich durch asymmetrische Schnitte, Drapierungen und Naturtöne aus. „Meine Kollektionen entwickeln sich vordergründig über den Schnitt. Spannend war es, dies jetzt auch auf Schuhen zu adaptieren, die einerseits progressiv, gleichzeitig aber auch tragbar sein sollen“, sagt Michael Sontag. Die Kollektion, die für zwei Saisons geplant ist und zwölf Modelle umfasst, wird ab Januar 2013 in ausgewählten Görtz-Filialen und im Görtz-Webshop erhältlich sein. Auf der kommenden Mercedes Benz Fashion Week Berlin ist Görtz nicht nur Partner und Sponsor von Michael Sontag. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren stattet das Unternehmen als offizieller Ausrüster sämtliche Mitarbeiter und Helfer des Veranstalters IMG mit Schuhen aus. SHOEZ 06/2012

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»Wir sind bei GMS weil die Branche Spezialisten braucht!« Karin und Frank Tress Tresspunkt, Ulm www.GMS-Verbund.de


32newsköpfe Leidel wird Crocs-Chef in Deutschland Achim Leidel (43) hat mit Wirkung zum 1. Mai die neu geschaffene Position des Managing Director für Crocs Deutschland übernommen. Damit ist er ab sofort für die strategische Ausrichtung und die operativen Geschäfte des amerikanischen Schuhherstellers in Deutschland zuständig. Leidel zeichnete zuletzt als Country Manager DACH für die Firma Scholl Footwear verantwortlich. Zuvor war er bereits für Unternehmen wie Nike International tätig.

Dr. Werner Markert wurde 80

Dr. Werner Markert, der ehemalige Mitgesellschafter der Schuhfabrik Carl Semler, feierte am 23. April seinen 80. Geburtstag. Der Kaufmann ist eine der herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten der pfälzischen Nachkriegsära. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Bundesverdienstmedaille (1997) belegen Markerts Einsatz für die deutsche Schuhindustrie und den Wirtschaftsstandort Pirmasens. Ehrenamtlich wirkte er mehr als zwei Jahrzehnte im Vorstand des Verbandes der Schuhindustrie. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in München und der Promotion in Wien sammelte er praktische Erfahrungen bei einem Wirtschaftsprüfer und im Bankensektor. Anfang der 60er Jahre führte ihn der Weg in den Familienbetrieb. Zunächst tritt er in die Fußstapfen seines Onkels Dr. Carl Semler und übernimmt die kaufmännische Leitung. Vier Jahre später steigt er – zusammen mit seinem Vetter Horst Becker – zum geschäftsführenden Gesellschafter auf. Mehr als zwei Jahrzehnte bestimmte das Duo die Geschicke bei Carl Semler. Unter Markerts Ägide werden neue Absatzmärkte außerhalb Europas erschlossen, darunter Japan. Angesichts des Verdrängungswettbewerbs als Folge der Globalisierung schlug er ein neues Kapitel auf, suchte gezielt die Nische. Die lohn-

intensive Schaftproduktion wurde ins ungarische Pécs verlagert, die althergebrachten Bequemschuhe um modischen Chic ergänzt und mit funktionellen Elementen ausgestattet. „Qualität, Passform und Komfort haben uns das Überleben in einem schwierigen Markt gesichert”, blickt Markert nicht ohne Stolz zurück. Einen Teil des Erfolgsrezeptes führt der 80-Jährige auf die Philosophie zurück, ausschließlich den Fachhandel zu beliefern – allen Unkenrufen zum Trotz. Weil sein ältester Sohn Stefan (46) bereitgestanden habe, das Erbe anzutreten, sei ihm der Abschied nicht schwer gefallen. Anfang 1998 zog er sich vollständig aus der Geschäftsführung zurück, gab das Zepter an die fünfte Generation weiter. In Pirmasens sind heute immer noch 165 Mitarbeiter beschäftigt. Im vergangenen Jahr hat die Schuhfabrik Carl Semler nach eigenen Angaben einen Umsatz von über 25 Millionen Euro erwirtschaftet.

Wechsel an der fom-Spitze Anlässlich der 9. ordentlichen Generalversammlung des Vereins fashionorder mall (fom) am 27. April ist Hans Peter Schär aus persönlichen Gründen von seinem Amt als Vereinspräsident zurückgetreten. Schär führte während der vergangenen sieben Jahre das Präsidium des fom.

Hans Peter Schär

Adrian Wick

Philipp Marini

Puma: Neuer Leiter für den Einzelhandel

Stefan Meyrat ist neuer Leiter des globalen Einzelhandelgeschäfts des Sportlifestyle-Unternehmens Puma. Der 43-jährige Schweizer folgt damit auf Sergio Bucher, der seit 1. April die Position des Geschäftsführers Europa übernommen hat. Stefan Meyrat ist seit 2006 bei Puma tätig.

Nicht zuletzt dank seines Engagements etablierte sich die fashion-order mall in Spreitenbach zum bekanntesten Standort des Schweizer Schuhfachhandels. Der neue Vorstand besteht aus Präsident Adrian Wick, Vizepräsident Philipp Marini, Thomas Schmid und Pierre Müller.

Thomas Schmid

Pierre Müller

ANWR setzt auf Sportfashion

Simon Stechel ist bei der ANWR Schuh in Mainhausen neu im Warenteam Einkauf. Dort ist er als Einkäufer für die Bereiche Sportfashion und Herrenschuhe zuständig Der 30-Jährige war zuvor viele Jahre im Bereich Herrenschuh-Einkauf und Brandmanagement beim Schuhfilialisten Görtz in Hamburg tätig. 06/2012 SHOEZ


köpfenews33 Thomas Schrafen übernimmt Markenführung bei Sioux Thomas Schrafen hat seit Anfang Mai interimistisch die Marketingleitung und damit die Verantwortung für die strategische Neuausrichtung der Marke Sioux übernommen. Der 48-Jährige verfügt über langjährige Erfahrung in der Führung von Marken. Beispielsweise im Brand Management der Coca-Cola GmbH, als Leiter des Bereiches Marketing Communications der Sony Deutschland GmbH und als Marketing Director bei Electrolux Hausgeräte. Ebenso arbeitete Schrafen auf Agenturseite und als Marketingberater für Unternehmen wie Sennheiser und Levi’s. Seine Hauptaufgabe bei Sioux sieht Schrafen darin, „eine klare, nachhaltig wirksame Marketingstrategie zu entwickeln und mit geeigneten Maßnahmen die Marke Sioux für die Konsumenten und die Handelspartner wieder deutlich relevanter zu machen.“ „Hier ist in den letzten Jahren nicht genug passiert, daher wollen wir in diesem Bereich nun einen Schwerpunkt setzen“, so Paul Janssen, Geschäftsführer der Sioux GmbH. Das Assignment ist zunächst bis Ende des Jahres befristet. Unterstützt wird Thomas Schrafen vom Sioux-Marketingteam um Reiner Pfeiffer (Trade Marketing) und Heike Ruf (Messen & Ausstellungen, Marktforschung).

Schuhmacherverband tagte bei Renia Am 28. April trafen die Delegierten des Zentralverbandes des Deutschen Schuhmacher-Handwerks (ZDS) in Köln zu ihrer Frühjahrs-Mitgliederversammlung zusammen. Auf Einladung von Renia – Hersteller hochwertiger Klebstoffe und anderer Produkte für das Schuhhandwerk –­ hatte man Gelegenheit, in den Räumlichkeiten der Firma zu tagen. Themen waren neben Regularien unter anderem die Betriebsentwicklung in zehn Jahren, neue Organisationsstrukturen, die neue Meisterprüfungsverordnung und Berufsbilder im Schuhhandwerk. Wichtig war der Ausblick auf die Deutschen SchuhMacherTage 2013 mit Fachausstellung „Inter-Schuh-Service (ISS)“, die im März nächsten Jahres wieder in den Rhein-Main-Hallen von Wiesbaden veranstaltet werden. Präsident Helmut Farnschläder und Geschäftsführer Peter Schulz konnten berichten, dass die ISS ein Jahr vor Beginn bereits zu 80 Prozent ausgebucht ist. Ab diesem Jahr nimmt das Schuhmacher-Handwerk am Wettbewerb „Die Gute Form im Handwerk“ teil, der parallel zum Leistungswettbewerb des Handwerks (PLW) vom ZDH, Berlin veranstaltet und durchgeführt wird. Die Schuhmacher-Versammlung bei Renia endete mit einem Ausblick auf die Herbsttagung des ZDS vom 19. bis 21. Oktober 2012 in Frankfurt am Main.

Renia-Geschäftsführer Heinz Buchholz (links) und Schuhmacher-Präsident Helmut Farnschläder bei der Versammlung des ZDS.

Erika Kuhlemann, Geschäftsführerin des LIV Niedersachen-Bremen, erhielt für ihre Verdienste aus der Hand von Helmut Farnschläder die Ehrennadel in Gold des Schuhmacher-Handwerks.

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Sebastian Wachtel

Etienne Mander

Jürgen Angele

Außendienst

SHOEZ 06/2012

Ecco Sport: Jürgen Angele (46) wird neuer Außendienstmitarbeiter der Ecco Sport Distribution für den Süden und die neuen Bundesländer (gemeinsam mit Jörg Schefe) und übernimmt damit die Position von Torsten Appel, der Ecco Ende Mai verlassen wird. Angele arbeitete zuvor als Sales Representative für Columbia Sportswear. Floris van Bommel: Der deutsche Vertrieb von Floris van Bommel ist aufgestellt: Etienne Manderveld und Sebastian Wachtel verstärken das neue Vertriebsteam. Maderveld ist als Sales Manager seit drei Jahren für Floris van Bommel in den Niederlanden tätig und war schon in den letzten Monaten interimsweise für den süddeutschen Markt Ansprechpartner. Vor seiner Tätigkeit beim niederländischen Unternehmen sammelte der 39-Jährige bei s.Oliver, Robert Ley und Wella Erfahrungen auf dem deutschen Markt. Sebastian Wachtel vertritt Floris van Bommel als Sales Manager für Norddeutschland seit Beginn der Saison. Der 32-Jährige war schon einmal im Sales-Team für die Schuhmanufaktur tätig. Weitere Stationen waren G-Star Raw Footwear, K-Swiss und Adidas. Van Bommel organisiert seit Anfang 2012 den Vertrieb für den deutschen Markt in eigener Regie.

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34newsmessen/Köpfe Termine im SOC Hannover

Wolf-Dieter Herzog gestorben

Die Brandboxx Hannover hat die SOC-Termine für das zweite Halbjahr bekannt gegeben. Den Startschuss bietet die First Step am 29. Juli mit dem DSI-Modevortrag und einem kostenlosen Verkäufer-Seminar. Die SOC-Saisoneröffnung mit einer Schuhmodenschau findet dann am 12. August statt, es folgen die Kinder-„Traum“-Schuhtage am 14. und 15. August sowie die Comfort-Schuhtage vom 19. bis 21. August. Den Abschluss bilden die Schuh-Ordertage Hannover vom 16. bis 17. September.

Der frühere langjährige Geschäftsführer der Sabu Schuh & Marketing GmbH ist am 13. April nach längerer Krankheit im Alter von 89 Jahren gestorben. 1955 trat Wolf-Dieter Herzog in die 1952 gegründete Salamander-Bund GmbH ein und schuf hier die Voraussetzungen für die Banktätigkeit der Verbundgruppe. Er wurde 1957 Prokurist und 1963 Geschäftsführer für die Bereiche Bank, Rechnungswesen und kaufmännische Verwaltung. 1973 übernahm Herzog auch die Geschäftsführung der Einkaufsvereinigung der Salamander-Alleinverkäufer eG, die heute unter Sabu Schuh-Verbund eG firmiert, und ab 1978 den Bereich Betriebsberatung und Mitgliederservice. Ab 1982 hatte er die Leitung der Sabu-Bank inne. Als Herzog 1986 nach 31-jährigem Wirken in den Ruhestand ging, hatte sich im letzten Jahrzehnt seiner Tätigkeit der Umsatz des Unternehmens annähernd verdoppelt.

Moda made in Italy mit neuem Herbsttermin

Die Herbstausgabe der Schuhfachmesse „Moda made in Italy“ in München findet fünf Tage später statt als bisher kommuniziert. Neuer Messetermin ist der 12. bis 14. Oktober 2012. Der Verband der italienischen Schuhhersteller (ANCI), der die Ordermesse jährlich zweimal im MOC Veranstaltungscenter München organisiert, kommt mit dem neuen Termin Aussteller- und Besucherwünschen nach, eine zeitliche Überschneidung der „Moda made in Italy“ mit dem Oktoberfest und der Großmesse Expo Real zu vermeiden. Die „Moda made in Italy“ geht in diesem Herbst mit der Tagesfolge Freitag bis Sonntag an den Start. Neue Öffnungszeiten: am Freitag und Samstag jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag von 9.00 bis 16.00 Uhr.

OutDoor bleibt in Friedrichshafen

Die internationale Fachmesse OutDoor bleibt auch nach 2013 am Standort Friedrichshafen. Ein entsprechender Vertrag wurde mit dem Branchenverband European Outdoor Group (EOG) abgeschlossen. Die größte europäische Outdoor-Messe findet seit 1994 in Friedrichshafen statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 890 Aussteller aus 40 Nationen sowie 21520 Fachbesucher aus 91 Ländern. Die nächste OutDoor findet vom 12. bis 15. Juli statt. „Auch in Zukunft wollen wir hier gemeinsam mit unseren Partnern der EOG ein einzigartiges Messe-Ambiente bieten, in dem die globale Outdoor-Fachwelt die Weichen für den wirtschaftlichen Erfolg stellt“, freut sich Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, über den Vertragserfolg.

highline united übernimmt Distribution von ASH Die im Jahr 2011 von Marcus Meyer gegründete Lifestyle-Gruppe „highline united europe ltd“ übernimmt mit der kommenden Frühjahr/SommerSaison 2013 die Distribution für die Trendmarke ASH in Deutschland, Österreich und der Schweiz. highline united kooperiert mit ASH bereits als Joint-Venture-Partner. Ziel ist es, die Expansion im deutschsprachigen Raum voranzutreiben. Geplant sind verstärkte Investitionen in den Aufbau und die Präsenz der Marke. Vorgesehen sind Aktivitäten betreffend das Marketing, Verkaufsförderung sowie vertikale Partnerschaften mit dem Facheinzelhandel. Marcus Meyer, Präsident und CEO, war von 2002 bis 2010 als Deutschland-Geschäftsführer für die erfolgreiche Etablierung der Marke Geox im deutschsprachigen Raum verantwortlich. Das Schuhlabel ASH wurde im Jahr 2000 von den zwei aus Florenz stammenden Designern Patrick Ithier und Leonello Calvani ins Leben gerufen. Die extravagante Marke bietet ausgefallene Schuhmode an. Die Kollektion umfasst neben Ballerinas und Pumps bietet auch weitere moderne Straßen- und Abendschuhe an, wie beispielsweise ausgefallene Stiefeletten und Stiefel. highline united ist eine Lifestyle-Unternehmensgruppe, die sich auf hochwertiges Schuhwerk im Premium-Segment spezialisiert hat. Unter der Führung von Marcus Meyer soll das Unternehmen in Europa, Afrika und im Nahen Osten als Lifestyle-Konzern aufgebaut werden. Renommiert ist highline united für die Produktion von Premium-Schuhen namhafter Unternehmen sowie für Private Labels mit eigenen Designteams, Gerbereien und Produktionsstätten. Weiterhin geht highline united Partnerschaften mit bekannten Marken ein. Das Portfolio umfasst momentan die Marken JeanMichel Cabazat, Luxury Rebel, Julian Hakes, ASH und French Connections. Die Unternehmensgruppe verantwortet hierbei den gesamten strategischen und distributiven Prozess von der Materialbeschaffung, Produktion über die Distribution und das Marketing zur Positionierung der Marken auf den Märkten. Der Vertrieb der einzelnen Marken erfolgt über den ausgewählten Facheinzelhandel, große Filialisten sowie über vertikale Partnerschaftskonzepte.

78. Expo Riva

Unterzeichneten den neuen Vertrag (von links): OutDoor-Projektleiter Stefan Reisinger, EOG-Präsident David Udberg und Messegeschäftsführer Klaus Wellmann

Vom 16. bis 19. Juni findet in Riva del Garda zum 78. Mal die Schuhmesse Expo Riva statt. Auf einer Netto-Ausstellungsfläche von 32.000 Quadratmetern werden 1200 Unternehmen ihre Kollektionen zeigen, 800 davon kommen aus dem Ausland. Gezeigt wird ein erster Blick auf die Kollektionen Frühjahr/Sommer 2013. Außerdem gibt es Nachorderangebote für die Herbst/Winter-Saison 2012/13. Zur letzten Expo Riva kamen 12.500 Besucher an den Gardasee. 06/2012 SHOEZ


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Die Fachhochschule Kaiserslautern mit den Studienorten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften und Gestaltung mit einem ausgeprägten Profil in der angewandten Forschung und Entwicklung und der akademischen Weiterbildung. Mit rund 5600 Studierenden sind wir eine der großen Fachhochschulen in RheinlandPfalz und stehen für eine über 160-jährige Tradition in der Ingenieurausbildung. Unser Angebot an Bachelor- und Masterstudiengängen deckt die Bereiche Naturwissenschaften, Technik, Informatik, Wirtschaft, Medien und Gestaltung ab. Im Fachbereich Angewandte Logistik- und Polymerwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Professur unbefristet zu besetzen:

Die Lifestyle-Marke Dockers sucht zum schnellstmöglichen Eintritt für das Bundesland Bayern einen jungen, dynamischen, freien Handelsvertreter zur Verstärkung unseres Verkaufsteams. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: Gerli GmbH · Schuhimport und Export Geschäftsleitung Höhstraße 31 · 66978 Merzalben/Pfalz oder per eMail: info@dockersbygerli.de

Lederverarbeitung und Schuhtechnik (W2) Gesucht wird eine Naturwissenschaftlerin, ein Naturwissenschaftler, eine Ingenieurin oder ein Ingenieur, die bzw. der Vorlesungen in voller Breite in der Studienrichtung „Lederverarbeitung und Schuhtechnik“ des Bachelor-Studiengangs „Produkt- und Prozess-Engineering“ und spezielle Vorlesungen in den entsprechenden noch einzuführenden Masterstudiengängen übernehmen kann. Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden tiefgehende Kenntnisse und berufliche Erfahrungen in mehreren der folgenden Themengebiete erwartet: Lederverarbeitung und Ledererzeugung Fahrzeuginterieur Produktion und Entwicklung im Bereich Schuhe und Lederwaren Lederverarbeitungs- und Schuhmaschinen Werk- und Hilfsstoffe der Lederverarbeitung und Schuhherstellung Naturwissenschaftlich-technische Grundlagen Bei Bedarf kann die W2-Stelle in zwei halbe W2-Stellen geteilt werden. Die vollständige Stellenausschreibung sowie nähere Angaben zu den Studiengängen und der Ausstattung finden Sie auf den Seiten www.fh-kl.de/bewerbung.

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Bewerbungen werden erbeten bis 19.06.2012 an den Dekan des Fachbereichs Herrn Prof. Dr. Ludwig Peetz, Fachhochschule Kaiserslautern, Campus Pirmasens, Carl-Schurz-Straße 10-16, 66953 Pirmasens. Darüber hinaus füllen Sie bitte das Bewerberprofil der Hochschule (www.fh-kl.de/bewerberprofil) aus und senden es per E-Mail an ludwig.peetz@fh-kl.de.

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Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum schnellstmöglichen Zeitpunkt Handelsvertreter für Deutschland und Österreich. Voraussetzungen: Vertriebserfahrung im Außendienst, Verhandlungsgeschick und sicheres Auftreten, kontaktfreudig und zielstrebig, EDV-Kenntnisse erwünscht Ihre Aufgabe: aktive Betreuung unserer Kunden und Gewinnung von Neukunden Ihre Bewerbung richten Sie bitte schriftlich oder per E-Mail an folgende Adresse: Stuppy Schuhfabrik GmbH • Fabrikstr. 5 • 66509 Rieschweiler-Mühlbach E-Mail: info@stuppy-reflexor.de • www.stuppy-reflexor.de

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SHOEZ 06/2012

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38NEWSVERMISCHTES Crazy Shoe Award 2012 Im Rahmen des Wiener Schuhmacherballs am 21. April wurden bereits zum fünften Mal die verrücktesten Schuhe Europas mit dem Crazy Shoe Award ausgezeichnet. Dieser Preis wird von der Landesinnung Wien der Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher jährlich für die originellsten Schuh-Kreationen vergeben. Der erste Platz ging an Christine Weichselbaum für ihr kunstvoll bemaltes Modell „Schunikat“. Den zweiten Platz belegte Theresa Gerlinger mit der farbenfrohen Kreation „Picasso“. Drittplatzierte wurde die Finnin Lotta Löfgren mit dem Modell „Duck Martens“. Sponsor des Crazy Shoe Awards ist der Schuh- und Lederpflege-Hersteller Collonil Österreich. Schuhmacher und Designer aus Österreich, Deutschland, Italien, der Slowakei, Russland und Finnland hatten insgesamt 27 Modelle zum Crazy Shoe Award 2012 eingereicht.

TV-TIPP Eins Extra, 31.5., 05:30-06:15 Uhr 45 Min – Giftige Schuhe Trotz des Verbotes bestimmter Inhaltsstoffe sind bei uns allergieauslösende und krebserregende Schuhe auf dem Markt. „45 Min“ begibt sich auf deren Fährte.

Fan-Stiletto zur Fußball-EM

BR, 5.6., 17:00-17:30 Uhr Meisterhaft! Der Haferlschuhmacher aus Schliersee In Bayern ist er ein Klassiker: der Haferlschuh. Wahre Kenner kaufen ihn nicht als Fabrikschuh, sondern handgefertigt. Vom Zuschneiden des Leders bis zum Nähen der Sohle – beim Maßschuhmacher ist alles Handarbeit. Das „Meisterhaft!“-Team besuchte den Schuhmacher Stephan Steinberger in seiner Werkstatt am Schliersee.

Zur Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine hat Marco Tozzi einen besonderen Pumps entworfen, der seit Mitte Mai für 39,95 Euro im Handel ist. Mit dem Fan-Stiletto in Schwarz-Rot-Gold kann man lässig und modisch die deutsche Mannschaft unterstützen. Alle Händler, die den Pumps geordert haben, werden kostenlos mit Dekowürfeln versorgt. Fußball ist schon lange kein Männerthema mehr. Ein Drittel aller Besucher in deutschen Stadien sind Frauen. Die Vereine haben das Potenzial längst erkannt und bieten den weiblichen Fans taillierte Trikots, Handtaschen, Geldbörsen oder sogar Bikinis an.

Österreich wählte Mrs. und Mr. Schuh Österreich hat neue Botschafter des guten Schuhgeschmacks: Im Rahmen eines Publikumsvotings, das die Initiative Österreichische Schuhwirtschaft im Februar 2012 online durchführte, wurden Schauspielerin Katharina Stemberger und Profil-Herausgeber Dr. Christian Rainer zu Mrs. bzw. Mr. Shoe 2011 gekürt. Sie treten damit die Nachfolge des Austropop-Duos Luttenberger*Klug und des ORF-Sportmoderators Rainer Pariasek an, die die Auszeichnung im Vorjahr erhielten. Mit dem Titel „Mr. & Mrs. Shoe“ werden jedes Jahr prominente Österreicher aus Kultur, Medien, Politik, Sport und Wirtschaft geehrt, die sich durch besonders gepflegtes Schuhwerk und „Schuhverstand“ auszeichnen und durch ihr elegantes Auftreten als „Botschafter des guten Schuhgeschmacks“ fungieren. Insgesamt wurde in drei Wochen 4261 Mal abgestimmt. „Mr. und Mrs. Shoe 2011“ wurde am 25. April im Rahmen eines Branchen-Events in Wien verliehen, zu dem die Initiative Österreichische Schuhwirtschaft, ein Zusammenschluss von Schuhfachhandel, Schuhindustrie, Schuhmachern, Schuhimporteuren, Einkaufsverbänden und Schuhpflegemittel-Herstellern, geladen hatte. Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Preisträger einen Edel-Schuhlöffel aus Aluminium-Guss vom Nobel-Schuh-Designer Manolo Blahnik sowie eine Ehren-Urkunde.

Botschafter des guten Schuhgeschmacks: Dr. Christian Rainer und Katharina Stemberger

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