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Von Oona

Echter Schweizer Kaviar Von Schweizer Kaviar hört man nicht jeden Tag. Es ist also etwas ganz Besonderes, was das Team von Oona Caviar geschaffen hat: feinster Kaviar von Sibirischen Stören, hergestellt direkt in den Berner Alpen. Eine echte Rarität. Bereits seit 2011 wird im Tropenhaus Frutigen neue Geschichte Schweizer Delikatessen geschrieben. Nachhaltig und in feinster Handarbeit hergestellt, das ist der Oona Caviar, einzigartig aus der Schweiz.

der Suche nach dem Außergewöhnlichen und dem Einzigartigen wurde der Name ‚Oona‘ dem Frutiger Kaviar verliehen. Die klangvolle Nennung lässt die Perfektion jedes einzelnen Kaviar-Korns erahnen und führt zum Gesamterlebnis rund um diesen puren Genuss.“

TEXT: MARILENA STRACKE  I  FOTOS: TROPENHAUS FRUTIGEN

Tropisches Ambiente, Fischzucht und alpine Umgebung – diese weltweit einzigartige Kombination findet man nur im Tropenhaus Frutigen. Ganz nach der Philosophie der Produktionsstätte im Kandertal, und basierend auf der Nutzung des Lötschberg-Bergquellwassers tritt der erste Schweizer Kaviar auf: natürlich, nachhaltig und in feinster Handarbeit gewonnen. Geschlossene, ressourcensparende Stoffkreisläufe und erneuerbare Energien sind bei diesem innovativen Konzept fast selbstverständlich. „Der erste und einzige Schweizer Kaviar von Stören, welche in Schweizer Berg30  |  Issue 64  |  July 2018

quellwasser aufgewachsen sind, trägt den eigens dafür ausgesuchten und gestalteten Markennamen ‚Oona‘ und ist Botschafter für eine neue Genusswelt“, erklärt die Leitering für Marketing Beate Makowsky. „Abgeleitet aus dem Keltischen bedeutet ‚Oona‘ das Einzige, das Außergewöhnliche.“ „Vielfache Zeugen beweisen, dass Frutigen schon in Urzeiten besiedelt war“, fährt sie fort. „Die Flussnamen selbst erzählen das Vorhandensein einer keltischen Bevölkerung, die wohl romanisiert und sich später mit den Germanen zu einer deutschsprechenden Bevölkerung vermischt hat. Auf

Entstanden ist das Tropenhaus Frutigen eher aus einem Zufall heraus. Mit der Realisierung des NEAT-Basistunnels stellte sich die Frage: Wohin mit 70 Litern glasklarem Wasser, das pro Sekunde auf der Nordseite bei Frutigen ungehindert aus dem Tunnel fließt? Das 18 Grad warme Wasser direkt in die Gewässer abzuleiten, hätte die einheimischen Fischbestände, insbesondere die Seeforelle, gefährdet. „Statt das Tunnelwasser kostspielig und energieverschlingend abzukühlen, kann die Wärme im Tropenhaus Frutigen sinnvoll und nachhaltig genutzt werden: Das Tropenhaus züchtet Fische und Pflanzen,