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Nr. 5 / Juni 2013 CHF 5.50

Sonnenstunden

Tipps für Genuss ohne Reue

Beinwell

«Eine der vornehmsten Wundarzneien»

... 831,

832, ...

Wenn Schafe zählen nicht mehr hilft


12 editorial Liebe Leserin, lieber Leser Was gibts Schöneres, als sich nach einem anforderungsreichen, erfüllten Tag in die Kissen zu kuscheln und wohlig einzuschlafen. Schlafe ich ausnahmsweise einmal schlecht oder unvernünftig wenig, quäle ich mich am nächsten Morgen müde aus dem Bett und komme den ganzen Tag nicht richtig in Fahrt. Vermutlich haben auch Sie schon erfahren, dass ein erholsamer Schlaf nicht selbstverständlich ist. Jede dritte Person in der Schweiz leidet gar an kurz- oder langfristigen Schlafstörungen. Was hat es mit dem Schlaf auf sich? Wie wirkt er sich auf unsere Gesundheit aus? Was kann man selbst gegen Schlafstörungen tun und wann gilt es, den Rat einer Fachperson einzuholen? Das umfangreiche Dossier zum Thema «Schlafen» in diesem Vista gibt Antworten auf diese Fragen. Auch wenn wir ein Drittel des Lebens unserer Gesundheit zuliebe «verschlafen müssen»: Zwei Drittel können wir wachend geniessen und gestalten. Beispielsweise indem wir an schönen Sommertagen in die Badi gehen oder einen kleinen Küchenkräutergarten anlegen, wozu sich auch ein Balkon hervorragend eignet. Auch zu diesen beiden Themen – neben vielen anderen – finden Sie in diesem Vista wertvolle Hinweise und Tipps.

17 inhaltsverzeichnis

8   Nr. 5 / Juni 2013

Vista Dossier 17 – 27 Energiequelle Schlaf Wenn Schafe zählen nicht mehr hilft

Gesundheit aktuell 12 – 14 Auf in die Badi!

Badespass mit der ganzen Familie

35 – 37 Sonnenstunden

Tipps für Genuss ohne Reue

Gesundheitspolitik

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Sommeranfang … und schlafen Sie gut.

30 – 32 Faire Preise

Isabelle Mahrer Verlagsleitung

Gesunde Ernährung 8 – 9 Küchenkräuter

Wie teuer sollen Medikamente sein?

Duftende Speiseveredler vom Balkon

Heilpflanzen 4 – 5 Beinwell

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«Eine der vornehmsten Wundarzneien»


Badewannen-

Lifte Das Original vom

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WANNENLIFT-SPEZIALISTEN

So einfach kann es sein, in die Wanne hinein und heraus zu kommen!

Vista Life 46 – 47 Liebe, Leben, Laster Frauen sind anders, Männer sowieso

• Mietkauf

möglich

zinslos

• Auch

mit Akkubetrieb

Rundum gesund

41 Die Preiselbeere

42 – 43 Trink Wasser!

Starkes Früchtchen für schwache Blasen Mehr Wissen zum köstlichen Nass

In jedem Vista

• Schnelle

und saubere Installation

• Alle

Funktionsteile aus Edelstahl

Endlich wieder

16 Gesundheits-News

44 Kreuzworträtsel

Freude beim Baden!

48 Marktinfos

Prospekte anfordern

48 Impressum / Vorschau

50 – 51 gesundgekauft

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Nr. 5 / Juni 2013

Heilpflanzen

Er durfte in keinem Kloster- und Bauerngarten fehlen: der Beinwell, auch Wallwurz genannt. Denn vielseitig konnte die beliebte Heilpflanze eingesetzt werden. Heute spielt Beinwell seine Trümpfe vor allem bei Sportverletzungen aus.  Jürg Lendenmann

Beinwell

«Eine der vornehmsten Wundarzneien» Süsse Blüten, schleimige Wurzel Beinwell, auch Wallwurz genannt, gehört zu den Borretschgewächsen, deren Blüten und Blätter meist stark behaart sind. Die bis zu einem Meter hoch ­werdenden Stauden wachsen in den gemäs­sigten Zonen von Europa und Asien und lieben feuchte, humusreiche und lehmige Böden. Im Kanton Aargau wird die Pflanze auch Imbelichrut (Bienenkraut) genannt, da ihre nektarreichen Blüten Hummeln – sie sind für die Bestäubung wichtig – ebenso zahlreich anziehen wie Bienen. Doch der süsse Nektar hat noch andere Liebhaber:

Bild: © Teamarbeit, Fotolia.com

Den Titel «Königin der Heilpflanzen» macht nur die Aloe dem Beinwell streitig. Schon sein althochdeutscher Name Beinwella oder Beinwelle weist darauf hin, wozu die Pflanze vor allem eingesetzt wurde: um Knochen (bein) zusammenwachsen (wallen) zu lassen. Auch im lateinischen Namen des Arznei-Beinwells, Symphytum officinalis, steckt das Zusammenwachsen (griech. symphyein); zudem weist officinalis darauf hin, dass die Beinwelldrogen bei Beinbrüchen und bei offenen Wunden schon vor Jahrhunderten als Arznei (Offizin = Apotheke) verwendet wurden.

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«Auch Kinder», schreibt der Biologe und Sekundarlehrer Dr. Walter Höhn-Ochsner, «saugen mit Vorliebe den Honigsaft aus den losgerissenen Blüten.» Der Wurzelstock des Beinwells kann bis 50 cm lang werden. Beinwellwurzeln sind aussen purpur-braun bis schwarz (ein weiterer Name der Pflanze ist Schwarzwurz), innen weiss und schleimig. Ihren zähen Schleim nutzten früher Gerber, Weber und Spinner, um Leder geschmeidig und Fasern weich zu machen. Ein Liebling der Volksmedizin Erstmals wird der Beinwell vom griechischen Militärarzt Padanios Dioskurides, dem berühmtesten Pharmakologen des Altertums, erwähnt; er empfahl Beinwell u. a. als Wundauflage gegen Entzündungen. Paracelsus und Hildegard von Bingen nannten die Pflanze Consolida (lat. consolidare = zusammenfügen). Im 16. Jahrhundert lobte der deutsche Adam Lonitzer (Lonicerus) Beinwell mit den Worten: «Ein jeder Wundarzt / soll ihme Wallwurtz zielen / die ist zu allen Wunden / Beinbrüchen und Schäden sehr heilsam und bequem.» Johann Schröder (1600 –1664) lobte in seiner Chymischen Apotheke die Pflanze gar als «eine der vornehmsten Wundarzneien». Der englische Arzt und Apotheker Nicholas Culpeper (1616 –1654) schreibt begeistert: «Der Beinwell hat eine solche Kraft zu heilen und zusammenzufügen, dass zerteilte Fleischstücke wie-


der zusammenwachsen, wenn man sie mit Beinwell in einem Topf kocht.» Auch zum Analogiezauber diente Beinwell: Bei Beinbrüchen wurde eine Beinwellwurzel ausgegraben, in zwei Teile zerbrochen, die Teile bandagiert und in eine Ecke gestellt. Wegen seiner vielseitigen medizinischen Einsatzmöglichkeiten durfte Beinwell in keinem Kloster- und Bauerngarten fehlen. In der Volksmedizin wurde die Pflanze bei einer Vielzahl weiterer Krankheiten verwendet: äusserlich bei Schleimbeutel-, Knochenhaut- und Venenentzündung, Drüsenschwellung, schlecht heilenden Wunden und Krampfadern; innerlich bei Blutungen, blutigem Durchfall, Magenund Darmgeschwüren, bei Husten und Lungenleiden wie Tuberkulose, Lungenentzündungen und Bronchitis, bei Blutergüssen und Ödemen. Problematische Kulinarik Doch Beinwell war mehr als ein Heilkraut. Seine Blätter werden noch heute als Gewürz verwendet, als Salat gegessen, wie Spinat zubereitet oder – wie Salbeiblätter (Müüslichruut) – im Bierteig gebacken (Chuechi-Chruut). Die Wurzeln wurden geraffelt, roh oder gedünstet als Gemüse gegessen.

In Hungersnöten dienten Wurzeln und Blätter – sie enthalten viel hochwertiges Eiweiss – als Kartoffelersatz. Von häufigem Verzehr bzw. innerlicher Verwendung ist allerdings abzuraten. Denn heute weiss man, dass vor allem die Blätter Pyrrolizidinalkoloide (PA) enthalten, die sich in hohen Dosen in Tierversuchen als krebserregend und leberschädigend erwiesen haben. Aus diesem Grund wurden Arzneimittel mit Beinwell in den 1990er-Jahren nur für den äusserlichen Gebrauch zugelassen. Moderne Arzneipräparate Mittlerweile sind aber Arzneien aus Beinwell-Sorten mit extrem geringem Gehalt an PA erhältlich sowie Präparate, bei deren Aufbereitung diese giftigen Substanzen entfernt werden. Solche PA-armen oder freien Heilmittel können auch z. B. bei offenen Wunden eingesetzt werden. Zur Herstellung von Heilmitteln werden nach der Ernte getrocknete Blätter (Symphyti herba) sowie im Herbst oder im Frühjahr vor der Blüte gesammelte Wurzeln (Symphyti radix) verwendet. Als Wirkstoffe beschrieben wurden u. a. Asparagin, Schleimstoffe, Rosmarinsäure, Gerbstoffe (keimhemmend), Cholin (durchblutungs­ fördernd), B-Vitamine, Kieselsäure und

Allantoin. Allantoin ist ein Harnstoffabkömmling und wirkt granulationsfördernd, wundsekretsteigernd und wundreinigend. Zusammen mit der Kieselsäure regt es die Bildung des Kallus – von neu gebildetem Knochengewebe an. Beinwell wird heute eingesetzt bei Knochen- und Knochenhautverletzungen, Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen sowie bei Gelenkarthrose, Sehnenscheidenentzündung, Tennis- und Golfer­ ellenbogen; die Wirksamkeit bei diesen Anwendungsgebieten wurde in klinischen Studien belegt. Die entzündungshemmenden Eigenschaften zeigten sich in mehreren klinischen Studien denen von synthetischen Entzündungshemmern ebenbürtig. Ebenso zeigte eine Doppelblindstudie für ein PA-freies Präparat neben abschwellenden, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkungen auch eine beschleunigte Wundheilung.

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Dolsan AG informiert

Ursache des Schnarchens sind oft trockene Nasen- und Mundschleimhäute. snoreeze befeuchtet sie lang anhaltend und macht sie geschmeidig. Nacht für Nacht. Das kommt, wie Studien zeigen, auch Partnerinnen und Partnern zugute.

Schnarchprobleme Lösungen für einen ruhigen Schlaf Dies kann die Beziehung auf eine harte Probe stellen. Ohrenstöpsel oder getrennte Schlafzimmer können als Notlösung das nächt­ liche Lärmproblem entschärfen. Langfristig gilt es aber, die Ursachen des Schnarchens ausfindig zu machen und gezielt anzugehen. Wenn das Schnarchen mehrmals in der Nacht von längeren Atemstillständen (Apnoen) im Schlaf begleitet wird, sollte es ärztlich abgeklärt werden. Bei «normalem» Schnarchen können ausgewählte und aufeinander abgestimmte Wirkstoffe, die Feuchtigkeit spenden und die Geschmeidigkeit der Gewebe erhöhen, die ersehnte Nachtruhe wiederbringen.

Rund ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer haben Probleme mit dem Schnarchen. Ursache des Schnarchens ist meist eine Erschlaffung des Gewebes im hinteren Rachen. Wenn die einströmende Atemluft diese Stelle passiert, beginnen Halszäpfchen, Gaumensegel und Rachenwände zu schwingen. Sind die Schwingungen genügend gross, werden sie als Geräusch hörbar. Schnarchen ist der Hauptgrund für einen unruhigen Schlaf. In einer Partnerschaft können die Schnarchgeräusche die Partnerin bzw. den Partner Nacht für Nacht um den für die Gesundheit so wichtigen erholsamen Schlaf bringen. 6

snoreeze: lange Wirkdauer dank Sphärolit-Technologie Der entscheidende Erfolgsfaktor für die Wirksamkeit eines Produktes, welches das Schnarchen ausschalten soll, ist die lang anhaltende Wirkdauer. Um diese zu gewährleisten, nutzen die drei snoreeze Produkte – Rachenspray, Gaumenblättchen und Nasenspray – eine raffinierte, patentierte Technologie: Die Wirkstoffe werden in Mikrokügelchen eingeschlossen und daraus die grösseren Sphäroliten hergestellt. Diese haften gut an der Schleimhaut und setzen die Wirkstoffe allmählich frei; dies ist auf die enzymatische Wirkung der in den aufeinanderfolgenden Schichten angeordneten Mikrokügelchen zurückzuführen. Die Sphäroliten gewährleisten so

eine verzögerte Wirkstofffreisetzung über die gesamte Schlafdauer und wirken nachweislich bis zu acht Stunden lang. Studien zur Wirksamkeit Zwei klinische In-vivo-Studien untermauerten mit ihrem Ergebnis die Wirksamkeit der snoreeze Gaumenblättchen. Die erste Studie mit der Teilnahme von 102 Paaren im Alter zwischen 40 und 65 Jahren bestätigte eine nennenswerte Minderung sowohl in der Lautstärke als auch bei der Häufigkeit des Schnarchens. An der zweiten Studie nahmen 50 Versuchspersonen teil. Die Studie wurde randomisiert, placebokontrolliert und nach den Richtlinien der Good Clinical Practice (GCP, Gute klinische Praxis) durchgeführt. Die Studie zeigte: Mit den snoreeze Blättchen trat das Schnarchen weniger häufig auf, die Schläfer konnten problemloser atmen und bei Partnern zeigte sich erheblicher beiderseitiger Nutzen: Es stand beiden mehr Energie zur Verfügung und sie hatten weniger Stress. Auch alle fünf klinischen In-vivo-Studien, die mit snoreeze Rachenspray durchgeführt wurden, haben die Wirksamkeit des Rachensprays gezeigt. Bei der aktuellsten Untersuchung handelte es sich um eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie, an der 50 freiwillige Versuchspersonen mit nachweislichen Schnarchgewohnheiten teilnahmen. Auch diese Studie wurde nach GCP-Richt­


Für einen ruhigen Schlaf: snoreeze Anti-Schnarch Blättchen, snoreeze Anti-Schnarch Rachenspray und   snoreeze Anti-Schnarch Nasenspray.

linien durchgeführt. Die Untersuchung bestätigte die Wirksamkeit des Rachensprays bezüglich Häufigkeit und Lautstärke des Schnarchens, problemloserem Atmen und geringerer Belastung für den Partner. Eine Studie mit snoreeze Nasenspray kam zu vergleichbaren Ergebnissen im Hinblick auf die Wirksamkeit des Produktes bezüglich Häufigkeit, Lautstärke des Schnarchens und bessere Lebensqualität für den Partner. Drei Lösungen für einen ruhigen Schlaf! snoreeze Anti-Schnarch Blättchen Vor dem Einschlafen, z. B. im Flugzeug, entnehmen Sie ein Blättchen, legen es am oberen Gaumen an und lassen es langsam zergehen. Es wirkt durch die aktive Schmierung der weichen Rachengewebe und hilft bei der Reduzierung dieser Schwingungen. Der Inhalt (14 Strips) reicht für 14 Anwendungen.

snoreeze Anti-Schnarch Rachenspray Der snoreeze Rachenspray wirkt durch die aktive Schmierung des weichen Rachengewebes und hilft bei der Redu­ zierung der Schwingungen. Vor dem Schlafengehen drei Sprühstösse in den Gaumen sprühen. Der Inhalt (22 ml) reicht für ca. 50 ruhi­ ­ge Nächte. snoreeze Anti-Schnarch Nasenspray Ca. 30 Prozent der Betroffenen schnarchen durch die Nase. Der snoreeze ­Nasenspray wirkt durch die aktive Ölung der Nasenschleimhäute und reduziert das Schnarchen, das auch aufgrund einer verstopften Nase entsteht. Vor dem Schlafengehen zwei Sprühstösse in jedes Nasenloch sprühen. Der Inhalt (10 ml) reicht für ca. 25 ruhi-  ­ge Nächte.

Schnarchprobleme – Lösungen für einen ruhigen Schlaf snoreeze ist eine einzigartige Mischung   mikroskopisch eingekapselter, natürlicher   Wirkstoffe mit Langzeitwirkung bis zu   8 Stunden. Das betroffene Gewebe wird   geschmeidig gemacht, was Schwingungen   vermeidet, die das Schnarchen verursachen. Snoreeze ist in in Apotheken und Drogerien   erhältlich. Oder jetzt direkt bei   www.gesund-gekauft.ch mit Spezialangebot, Bestelltalon siehe Seite 51.

Eine kombinierte Anwendung von z. B. Nasenspray und Rachenspray ist möglich, meist auch empfehlenswert. 7


Nr. 5 / Juni 2013

Gesunde Ernährung

Wer gerne kocht, liebt frische Kräuter: Sie sind gesund und verwandeln jedes Allerweltsgericht in einen raffinierten Gaumenschmaus. Besonders viel Vergnügen bereiten sie, wenn man sie eigenhändig aufzieht, pflegt und erntet.  Nadja Belviso

Küchenkräuter

Photo: © Daniel Ernst, Fotolia.com

Photo: © Cora Müller, Fotolia.com

Duftende Speiseveredler vom Balkon

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In Grossmutters Kochbüchern wird vor allem mit Bohnenkraut, Majoran, Petersilie und Schnittlauch hantiert. Unter dem wachsenden Einfluss internationaler Küche hat sich die Ernährung der Schweizer jedoch verändert. Im Zuge dieser Entwicklung haben wir mit Kräutern aus allen Kontinenten eine tolle Ergänzung zu den einheimischen entdeckt. Heute ist die Liste an Küchenkräutern lang und die Auswahl im Garten oder auf dem Balkon gross. Für die Verwendung bedeutet das: viel Raum für Kreativität und Experimente, aber auch für kulinarische Unfälle. Ungeübte, die kein Risiko eingehen wollen, kombinieren Kräuter aus dem Mittelmeerraum mit mediterranen Gerichten, asiatische Kräuter mit asiatischen und Grossmutters Lieblingskräuter mit Schweizer Gerichten. So ist zum Beispiel Basilikum ein beliebter Aufpepper für diverse ­Antipasti, während Schnittlauch gerne für Salate, Eier und Suppen verwendet  wird und Zitronengras südostasiatischen ­Gerichten Frische verleiht. Inzwischen sind viele ausländische Kräuter den Schweizern so vertraut, dass sie auch hier zu Klassikern geworden sind. Thymian und Lorbeer sind aus vielen Fleischgerichten nicht mehr wegzudenken. Auf Basilikum und Oregano in unseren Tomatensaucen wollen wir nicht verzichten. Und der mit Curry angereicherte Riz Casimir hat sich sogar als typisches Schweizer Gericht einen Namen gemacht.

Gesundes aus aller Welt Nicht nur die geschmackliche Palette hat sich erweitert, auch von der gesunden Wirkung vieler Pflanzen können wir seit der Kräuterglobalisierung profitieren. Basilikum, Peterli, Estragon, Oregano und Dill helfen bei Verdauungsbeschwerden, Schnittlauch wirkt harntreibend, und Estragon kurbelt den Stoffwechsel an. Als Tee stärkt Rosmarin die Nerven und wirkt anregend bei tiefem Blutdruck, Salbei ist als Mittel gegen Halsschmerzen beliebt, Thymian wird bei Husten und Erkältung eingesetzt. Es gibt kaum etwas, wogegen kein Kraut gewachsen wäre. Kein Wunder greifen viele Menschen beim Kochen gerne auf die gesunden und geschmacklich intensiven Würzpflanzen zurück. Viele Grossverteiler füllen ganze Kühlregale mit frischen Kräutern aus aller Welt. Das Angebot ist vor allem dann praktisch, wenn man für ein spezielles Rezept auf ein selten benötigtes Kraut angewiesen ist. Schöner ist es jedoch, Kräuter vom eigenen Balkon oder Garten zu verwenden: Man muss nur so viel pflücken, wie man tatsächlich braucht, und der Rest bleibt haltbar. Balkonpflanzen sind anspruchsvoller Es lohnt sich also, die Lieblingskräuter selbst anzupflanzen. Ein Kinderspiel, wie Beat Graf, Inhaber der Staudengärtnerei Frikarti in Grüningen ZH, erklärt: «Die meisten Kräuter brauchen nicht viel


mehr als ein sonniges Plätzchen. Nur mit genügend Wärme können sich die ätherischen Öle und die darin enthaltenen Aromen voll ausbilden.» Besonders wer die Kräuter im Garten zieht, hat kaum Arbeit damit: Es sind genügend Nährstoffe vorhanden, und die Erde kann ausreichend Wasser speichern, um die Kräuterpflanzen auch während trockenen Perioden versorgen zu können. Nur bei grosser Hitze und wochenlanger Trockenheit ist giessen nötig. In Balkonkistchen brauchen gerade mehrjährige Pflanzen etwas mehr Pflege, da die Erde irgendwann ausgelaugt ist. «Man sollte alle paar Jahre die Erde wechseln und zwischendurch mal düngen», empfiehlt Gärtner Graf.

Wer sich ein bisschen auskennt, kann bei einem Grossverteiler oder beim Fachmann Saatgut kaufen und die Pflanzen selber grossziehen. Allerdings dauert es deutlich länger bis zur Ernte, als wenn man Setzlinge kauft. Wer lieber mit Setzlingen beginnt, sollte sich beim Gärtner eindecken: «Die Pflanzen aus den Grossverteilern sind für den raschen Verzehr gedacht und gehen nach einer Weile meist ein. Unsere Pflanzen hingegen sind abgehärtet und vertragen das Umtopfen in den Garten oder das Balkonkistli.» Bei Salbei, Thymian und Rosmarin rät Beat Graf grundsätzlich dazu, Setzlinge zu kaufen. Diese allein aufzuziehen, sei kaum möglich: «Es braucht Wärme, gespannte Luft und viel Wissen.»

Schädlinge nicht bekämpfen Abraten würde er hingegen von Pflanzenschutz – sowohl im Garten als auch auf dem Balkon. Denn was die Schädlinge vernichtet, ist auch für Menschen nicht gesund. «Abgesehen davon sind Kräuter kaum anfällig für Schädlinge», sagt der Profi. «Und wenn es doch einmal passiert, dann reicht es, die befallenen Teile aus der Pflanze rauszuschneiden.»

Wald- und Wiesenkräuter Spannend – und vor allem bei Familien ein beliebter Freizeitspass – ist auch das Sammeln von Wildkräutern. Diese sind oft noch aromatischer als Kulturpflanzen. Im Frühling sind Wälder und Wiesen geradezu ein Schlaraffenland: Löwenzahnund Schafgarbenblätter, weisse Taubnessel, Brennnessel und Gänseblümchen werden gerne als Salat verwendet, Bär-

lauch und Vogelmiere zu Pesto verarbeitet, Sauerampfer wie Spinat gekocht oder als Suppe gegessen, aus Spitzwegerich lässt sich ein Hustensirup brauen, und in einem grünen Smoothie kann man die Wildkräuter beliebig kombinieren. Sauerampfer (Mai bis August), Löwenzahn (April / Mai) und Schafgarbe (Juni bis September) findet man auf Wiesen, Gänseblümchen (April bis September) auf Rasenflächen, die Weisse Taub­ nessel (April bis Oktober) an Weg- und ­Wiesenrändern, die Vogelmiere (ganzes Jahr) in Äckern, Weinbergen und an Wegrändern, die Brennnessel (Juli bis September) in Gärten und an Wegrändern, Spitzwegerich (Mai bis September) in Äckern und Bärlauch (Frühling) auf schattigen Waldhängen. Da letzterer mit giftigen Pflanzen wie dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlose verwechselt werden kann, sollte man beim Sammeln die Geruchsprobe machen. Nur Bärlauch riecht nach Knoblauch.

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PUBLIREPORTAGE

In die Pedale treten – egal in welchem Alter

Velofahren als Generationensport C

arpe diem ist das Lebensmotto von Peter Nell aus Dällikon und er geniesst jeden Tag in Bewegung. Denn der 71-jährige ist leidenschaftlicher Velofahrer und unternimmt am liebsten ausgedehnte Fahrradtouren entlang der malerischen Schweizer Flüsse. Trotz oder gerade wegen seines Alters gehört für ihn Bewegung einfach zum Alltag! Zwar hat sich die Motivation für das Velofahren in den Jahren etwas verändert, aber es sind immer noch der Kontakt zu anderen Menschen und der innere Antrieb aktiv zu sein, die ihn immer wieder zurück auf das Rad bringen. «Früher galt: Desto mehr Höhenmeter, desto besser und selbstverständlich war die benötigte Zeit für die Strecke entscheidend. Heute lasse ich es ruhiger angehen und geniesse die Landschaft, die ich durchquere. Wenn mir etwas besonders ins Auge sticht oder auch mal der Schnauf beinahe ausgeht, pausiere ich kurz und schwinge mich danach mit neuer Energie wieder auf den Sattel. So laufe ich nicht Gefahr, auf halber Strecke stehen zu bleiben,» so Peter Nell.

Motivation ist alles!

Wie ist es Peter Nell gelungen, auch heute noch so viel Freude an Bewegung zu haben? Sein Tipp: Eine Sportart auswählen, die Spass macht, gegebenenfalls Verabredungen mit anderen Bewegungsfans treffen und nichts überstürzen. Gerade für Wiedereinsteigerinnen und -einstei-

«Bewegung ist Gold wert für Gesundheit und Gelenke. Ein aktives Leben steigert das Wohlbefinden, lässt keine Zeit für schlechte Laune und ist eine tolle Möglichkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.» Peter Nell, Sportleiter esa ger ist es wichtig, sich langsam wieder an die Bewegungsabläufe zu gewöhnen. Es kommt ja auch nicht mehr auf die Bestzeit an. In jungen Jahren ist der Dällikoner beispielsweise abenteuerlicheren Sportarten wie Mountainbiken nachgegangen. Mit steigendem Alter hat er die entspannte Form des Velofahrens für sich entdeckt und lieben gelernt. Ihm ist es sogar gelungen, etwas von seinem ursprünglichen Beruf als Lehrer beizubehalten. Er engagiert sich als Ausbilder für Veloleitende im Erwachsenensport Schweiz (esa). Zudem ist er Fachverantwortlicher für das Velofahren unter dem Dach der Pro Senectute Kanton Zürich und im Leitungsteam einer Velogruppe. Wissen und Können weitergeben – dieser Philosophie geht der 71-jährige auch heute noch «mit Leib und Seele» nach. Aber warum gerade Velo?

Auf den Sattel, in die Pedale und los!

Für Peter Nell ist diese Sportart einfach eine ganz tolle, faszinierende Fortbewegungsmöglichkeit – nicht zu langsam, nicht zu schnell und es lässt sich voraus-

schauend planen. Und das Besondere am Zweiradfahren: Das ganze Gewicht ist immer auf dem Sattel. Dadurch eignet sich diese Sportart besonders auch für Menschen mit Gelenkbeschwerden. Denn regelmässige Bewegung stärkt Bänder, Sehnen und Muskeln und verringert die Belastung auf die Gelenke. So lassen sich 70 bis 80 Kilometer lange Velo-Touren auch im Alter noch gut bewältigen – nur in einem anderen Tempo. Selbstverständlich lässt der 71-jährige das Velo auch mal stehen – bei Minusgraden – , doch die Freude an der Bewegung und die aufregenden Erkundungstouren animieren ihn jeden Tag aufs Neue. Er selbst sagt von sich, er ist neugierig und naturliebend, offen und dynamisch. Beim Zweiradfahren kann er all diese Eigenschaften ausleben. Es wird nie langweilig und es gibt noch so vieles zu entdecken, dass sich am besten auf dem Velo erkunden lässt. Noch ein Tipp an Menschen in seinem Alter: «Einfach mal das Auto stehen lassen, dafür auf das Velo steigen und der Umgebung mehr Aufmerksamkeit schenken. Und wer weiss, vielleicht entdecken die einen oder andern alt vergessene Plätze wieder oder erfreuen sich sicher an bis dahin Unbekanntem. Viel Spass bei der nächsten Tour!»


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Nr. 5 / Juni 2013

Gesundheit aktuell

Sommerliche Temperaturen locken Gross und Klein vermehrt ins kühle Nass. Um mit der Familie einen unbeschwerten Tag in der Badi zu verbringen, sollten Badeutensilien, Essen und Getränke sowie eine Notfallapotheke nicht fehlen.  Athena Tsatsamba Welsch

Auf in die Badi!

Badespass mit der ganzen Familie

Was gibt es Schöneres, als den Tag bei sommerlichen Temperaturen mit Fa­ milie und Freunden in der Badi oder  am See zu verbringen! Für eine unbeschwerte Zeit am und im Wasser sind einige Vorbereitungen zu treffen und Verhaltensregeln zu beachten, damit der Badespass nicht baden geht. Gut gerüstet in die Badi gehen Meist fällt einem erst ein, was man vergessen hat, wenn man bereits in der Badi 12

oder am See angekommen ist. Denn es bedarf weit mehr als nur Kleingeld und der entsprechenden Badekleidung. Gerade wer mit Kindern baden gehen möchte, sollte eine grosse Decke oder ein Handtuch zum Daraufliegen, Handtücher zum Abtrocknen und Badekleidung zum Wechseln einpacken. Bei ­kleineren Kindern gehören neben den normalen Feuchttüchern und Windeln auch Schwimmwindeln in die Badetasche. Duschgel, Après Soleil und natür-

lich ausreichend Sonnenschutz für Erwachsene und speziell für Kinder mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) dürfen ebenso nicht fehlen. Für eine schützende Wirkung sollte die Sonnencreme bereits eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad aufgetragen und regelmässig nachgecremt werden, vor allem nach dem Aufenthalt im Wasser.


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NEU − NEU − NEU Alle, die die richtige Lösung noch nicht gefunden haben...

Wichtige Verhaltensregeln Wer mit Kindern in die Badi geht, sollte bereits zu Hause einige Verhaltens- und Baderegeln besprechen. Nach dem Lösen des Eintritts gilt es, erst mal einen geeigneten Platz zu suchen und nicht sofort zum Wasser zu rennen. Bevor es endlich ins Wasser geht, ist es wichtig, sich beim Duschen abzukühlen und langsam ins Becken zu gehen, damit sich der Körper an den Temperatur­ unterschied gewöhnen kann. Der plötzliche Sprung ins kühle Wasser wäre für

den Körper ein Schock. Ins Wasser darf überdies nur gesprungen werden, wenn es ausdrücklich erlaubt und das Wasser frei ist, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Wer nicht schwimmen kann, sollte nur bis zum Bauchnabel ins Wasser gehen und Schwimmhilfen verwenden. Eltern sollten ihre Kinder im Wasser nicht aus den Augen lassen, sondern immer bei ihnen im Wasser sein, denn Kinder können auch in flachem Wasser ertrinken. Gummitiere oder eine Luftmatratze bieten keine ausreichende Sicherheit und sollten von Nichtschwimmern weder alleine noch in tiefen Gewässern verwendet werden. Kinder vergessen im Wasser die Zeit. Sobald ein Kind friert, sollte es das Wasser verlassen und sich gut abtrocknen. Um eine Blasenentzündung zu vermeiden, ist es wichtig, die nasse Badekleidung rasch zu wechseln. Das Sitzen auf kalten Steinen ist nicht zu empfehlen; besser ist es, ein trockenes Badehandtuch als Schutz unterzulegen. Nach dem Mittagessen ist erst mal Ruhe im Schatten angesagt, denn mit vollem Magen sollte nicht gebadet werden, weil der Körper mit dem Verdauen beschäftigt ist. Darüber hinaus ist das Baden auch mit leerem Magen nicht sinnvoll, da der Köper nicht genügend Energie hat. Wenn ein Sommergewitter aufzieht, ist das Baden lebensgefährlich und das Wasser daher umgehend zu verlassen.

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Das heisst aber nicht, dass man den ganzen Tag in der prallen Sonne verbringen kann. Denn vermehrtes Eincremen verlängert nicht die Schutzzeit! Gerade zur Mittagszeit ist es wichtig, eine Pause an einem schattigen Plätzchen oder unter einem grossen Sonnenschirm einzulegen, um einen Sonnenbrand oder Sonnenstich zu vermeiden (mehr dazu siehe Artikel «Sonnenstunden» auf Seite 35). Sonnenhüte oder -kappen mit integriertem UV-Schutz sowie Sonnenbrillen und Badeschuhe gehören zur Standardausrüstung für einen Badibesuch. Beim Spielen ausserhalb des Wassers ist es sinnvoll, wenn Kinder UV-Schutzkleidung wie z. B. ein T-Shirt und eine Hose anstelle der gewöhnlichen Badekleidung tragen. Für Nichtschwimmer sind geeignete Schwimmhilfen (Schwimmflügel oder Schwimmreifen) wichtig. Je nach Alter und Interessen dürfen ein Eimer mit Förmchen zum Spielen und ein Buch oder eine Zeitschrift, um eine möglichst ruhige Mittagspause zu verbringen, nicht fehlen. Natürlich sollte auch eine kleine Notfallapotheke für Mückenstiche, Durchfall und Fieber eingepackt werden, die auch Pflaster, Desinfektionsspray und eine Zeckenzange enthält. Zu guter Letzt gehört der richtige Proviant mit einer leichten, erfrischenden Kost ebenso dazu. In einer Kühltasche halten sich selbst gemachte Sandwiches mit Salat sowie klein geschnittenes Gemüse, wie z. B. Gurken, Rüebli und Peperoni und natürlich auch Obst wie etwa Ananas, Äpfel, Trauben und Melone besonders frisch. Gerade bei warmen Temperaturen ist es wichtig, genügend zu trinken. Ungesüsste Tees, Mineralwasser oder Saftschorlen sind ideale Durstlöscher für Gross und Klein.

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Kleine Verletzungen selbst versorgen Auch wenn Eltern gut auf ihre Kinder aufpassen, kann es trotzdem vorkommen, dass sich ein Kind ungewollt verletzt. Gerade am Beckenrand kommt es immer wieder vor, dass Kinder auf dem harten Boden ausrutschen, weil die Platten glitschig sind. Dabei können sie sich leichte Schürfwunden zuziehen. Diese können selbst versorgt werden, sofern eine Notfallapotheke eingepackt wurde, ansonsten hilft das Badepersonal weiter. Bei leichten Schürfwunden sollte die Wunde mit fliessendem Leitungswasser von Schmutz gereinigt und mit einem

Fortsetzung auf Seite 14

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Bild: © Sandra van der Steen, Fotolia.com

Fortsetzung von Seite 13

Wunddesinfektionsspray desinfiziert werden, das mindert die Infektionsgefahr und fördert den Heilungsprozess. Wenn Steinchen oder gar Glassplitter tiefer in die Wunde eingedrungen sind, sollte ein Arzt die Fremdkörper entfernen, die Wunde reinigen, desinfizieren und mit einem Pflaster oder Verband abdecken. Der Tetanus-Impfschutz sollte überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden. Wenn Kinder beim Toben mit dem Fuss umknicken und ihn sich verstauchen, dann hilft es, den Fuss hochzu­ lagern und das verstauchte Gelenk mit Wasser oder einem Kältekissen zu kühlen. Beim Fussball- oder Volleyballspielen kann eine Zerrung entstehen, wenn ein Muskel durch abruptes Abbremsen

oder Lossprinten überdehnt wird. Eine Zerrung äussert sich durch einen ziehenden Schmerz. Eine Prellung kann entstehen, wenn der Ball beispielsweise auf den Oberschenkel knallt. Meist äussert sich eine Prellung durch einen blauen Fleck, zudem schwillt die geprellte Stelle an. Auch hier ist Kühlung als Sofortmassnahme wichtig. Neben Verletzungen ist man in der Badi oder am See auch vor Insektenstichen nicht gefeit, daher ist gerade beim Essen von Süssem, wie z. B. Kuchen oder Glace, und auch beim Trinken von Saft Vorsicht geboten. Bienen- und Wespenstiche sind sehr schmerzhaft und werden sofort bemerkt. Während die Wespe ihren Stachel nach dem Stich wieder he-

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rauszieht, lässt die Biene ihren Stachel in der Haut zurück. Der Stachel sollte möglichst schnell und vorsichtig mit einer Pinzette oder einer Zeckenkarte entfernt werden. Die Haut wird an der Einstichstelle rot und schwillt an. Daher ist es wichtig, die Einstichstelle zu kühlen, damit die Schwellung wieder zurückgeht. Gefährlich sind Wespen- und Bienen­ stiche für Allergiker, daher sollten Allergiker immer ein Notfallset (Antihistaminikum, Adrenalin und Kortison) bei sich tragen, damit Angehörige rechtzeitig handeln können. Bei Anzeichen eines anaphylaktischen Schocks, wie z. B. Erbrechen, Übelkeit oder Atemnot, sollte sofort der Notruf (144) angerufen werden. Dieser gibt Anweisungen über Erste-Hilfe-Massnahmen, um gegebenenfalls die Wartezeit auf den Rettungsdienst zu überbrücken. Aus hygienischen Gründen ist es sinnvoll, in den Umkleidekabinen und in den Nasszellen Badeschuhe zu tragen. Das beugt lästigem und juckendem Fusspilz vor, der sich oft in den Zehenzwischenräumen ansiedelt. Daher ist es empfehlenswert, am Ende des Badetages auch die Füsse gründlich mit Duschgel zu ­waschen und gut abzutrocknen. Da die Haut nach dem Badetag von der Sonne beansprucht ist, sollte der Körper nach dem Duschen mit einem Après Soleil eingecremt werden. Das kühlt und spendet der Haut die nötige Feuchtigkeit. Wer diese Tipps beherzigt, dem steht für einen entspannten Badetag mit Familie und Freunden nichts mehr im Wege.


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den im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert und perfektioniert. Neben den bekannten, nicht operativen Behandlungsformen wie Kompressionstherapie und Verödungsbehandlungen bietet die Venenklinik die ganze Breite operativer Verfahren an. Dank der frühen Spezialisierung auf dem Gebiet der Venenerkrankungen verfügen die hoch spezialisierten Fachärzte der Venenklinik heute über eine immense Erfahrung, von der unsere Patienten tagtäglich profitie­ren. Mit rund 40 Mitarbeitenden ist die

Wann sollen Krampfadern behandelt werden? Noch zu Beginn der Ära der Venenklinik ist man davon ausgegangen, dass Krampf­ adern in erster Linie ein kosmetisches Problem darstellen. Seither konnte aber gezeigt werden, dass die schweren Veränderungen an der Haut – bis hin zum offenen Bein – in der Hälfte aller Fälle alleine durch Krampfadern bedingt sind. Dank dieser Erkenntnis werden heute Krampfadern früher und konsequenter behandelt. Dies hat dazu geführt, dass die durch Venenleiden verursachten offenen Beine viel seltener geworden sind. Besuchen Sie auch unsere Homepage: www.venenklinik.ch 15


L-Carnitin im Fokus Wurstwaren und rotes Fleisch gelten als ungesund. Denn Studien weisen darauf hin, dass bei zu grossem Verzehr insbesondere das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Bei Wurstwaren gelten vor allem der hohe Salzgehalt, Nitrite und Nitrate als ungesund. Beim roten Fleisch ist nun L-Carnitin als möglicher ungesunder Inhaltsstoff be-

schrieben worden. Laut der Analyse des Teams um Robert Koeth von der Cleveland Clinic wird L-Carnitin von Darmbakterien in eine Substanz umgewandelt (Trimethylamin-N-oxid, abgekürzt: TMAO), die die Arterienverkalkung fördert. Jene Darmbakterien, die L-Carnitin umwandeln können, finden sich in grösseren Mengen nur bei Personen, die regelmäs­ sig Fleisch essen. Quelle: Spiegel online Mit Meditieren Körpertemperatur erhöhen Mit Meditationstechniken kann die Kerntemperatur des Körpers, die durch das Gehirn gesteuert wird, erhöht werden. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung der National University of Singapore. Die Forscher hatten bei tibetischen Nonnen, die mit G-Tummo-Meditation ihre Körpertemperatur erhöhten, die Temperatur mittels Elektroenzephalografie gemessen. Wie Zen-Lehrer Thomas Kabierschke betonte, sei es unwahrscheinlich, dass ein Anfänger diese Methode innerhalb kurzer Zeit erlernen könne. Um einen Selbstheilungsprozess des Körpers zu mobilisieren, sei es wesentlich, dass die Achtsamkeit in der Gegenwart bleibe und die Meditierenden nicht unachtsam in die Vergangenheit oder Zukunft abschweifen. Quelle: pressetext.com

GESUNDHEITS-NEWS

Koffein wirkt auch bei Bienen In Pflanzen wie Zitrusgewächsen und Kaffeebäumen findet sich Koffein, ein Alkaloid, das wegen seines bitteren Geschmacks als Frassschutz wirkt. Kleine Mengen an Koffein sind auch im Blütennektar der Pflanzen enthalten. Anders als zu erwarten wäre, meiden Bienen diese Blüten nicht, sondern kehren gar überdurchschnittlich häufig zu ihnen zurück. Wie das Team von Geraldine Wright von der Newcastle University herausfand, ist dies nicht nur für die Fortpflanzung der Pflanzen von Vorteil, da die Bienen die Pollen von Blüte zu Blüte tragen und sie so bestäuben. Es scheint, das Koffein erhöht die Gedächtnisleistung der Bienen. Versuche mit Nektaren mit und ohne Koffein zeigten: Nach einem Tag konnten sich dreimal mehr Bienen an den koffeinhaltigen Nektar erinnern als an den Nektar ohne das Alkaloid. Quelle: Süddeutsche

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Der Schlaf

Warum wir ihn brauchen

Die Schlafforschung ist ein faszinierender, junger Zweig der Medizin. Vor zwanzig Jahren erst wurden bisher unbekannte, lichtempfindliche ­Nervenzellen in der Netzhaut entdeckt, über die das Schlafhormon ­Melatonin gesteuert wird. Jürg Lendenmann

Bild: Jürg Lendenmann

Schulalter benötigen Kinder noch 10 Stunden Schlaf, und im Alter zwischen 14 und 17 Jahren 8 Stunden. «Vor dem Ersten Weltkrieg hatten die Leute durchschnittlich zwischen 8 und 9 Stunden pro Nacht geschlafen», sagt PD. Dr. med. Jürg Schwander. «Heute liegt die mittlere Schlafdauer in Europa bei 7 Stunden – vermutlich darum, weil wir versuchen, mehr in unserem Alltag unterzubringen.»

PD. Dr. med. Jürg Schwander, Internist FMH, Endokrinologe und Schlafspezialist SGSSC, ist Leiter der Klinik für Schlafmedizin (KSM) Luzern und Bad Zurzach.

Der Schlaf gehört zum Menschsein. Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir schlafend – allerdings nicht schon gleich nach der Geburt. Neugeborene schlafen ca. 16,5 Stunden in kleineren Abschnitten über 24 Stunden verteilt. Ein durchgehender Nachtschlaf bildet sich im 2. Lebensmonat aus, und bis zum 4. Monat hat sich ein SchlafWach-Rhythmus entwickelt. Ab dem  6. Monat bis zum 5. Lebensjahr schlafen die Kinder nachts 11 Stunden, wobei die zusätzlichen Schlafphasen tagsüber zunehmend kürzer werden. Im

Wann wir am besten schlafen können «Der Schlaf-Wach-Rhythmus gibt an, wann wir am besten schlafen können. Der beste Zeitpunkt, um zu Bett zu gehen, ist individuell verschieden und kann vor oder nach Mitternacht liegen», erklärt der Schlafspezialist. «Der Schlaf seinerseits kann diesen Rhythmus nicht beeinflussen. Wir können heute den Schlaf-Wach-Rhythmus gut bestimmen, beispielsweise über die Messung der Konzentration des Schlafhormons Melatonin im Speichel sowie der Körpertemperatur.» Am Abend sei die Körpertemperatur relativ hoch, am Morgen tiefer, wie uns dies auch vom Fiebermessen her bekannt sei. «Beginnen wir zu schlafen, erweitern sich die Blutgefässe – der Körper gibt Wärme ab und seine Temperatur sinkt», erklärt der Mediziner. «Wir schlafen dann am besten, wenn die Temperatur abfällt. Daher ist es wichtig, dass der Schlaf-Wach-

Dossier-Übersicht S. 17 –19 Der Schlaf Warum wir ihn brauchen S. 20 – 21 Schlafstörungen Mit Know-how   zur richtigen Diagnose S. 22 – 23 Schlafmittel Oft geht es auch ohne S. 24 – 25 Rund ums Bett Wie man sich bettet,   so liegt man S. 26 – 27 Gut zu wissen Wege zu gesundem Schlaf

Rhythmus am richtigen Ort ist, wenn wir schlafen gehen». Schlafhormon Melatonin Gesteuert bzw. fixiert werde diese Rhythmik durch das Licht. Dr. Schwander: «Die Steuerung erfolgt dabei nicht über die für das Sehen zuständigen Stäbchen und Zapfen auf der Netzhaut, sondern über eine spezielle, dritte Art von lichtempfindlichen Zellen (Fotorezeptoren), die erst vor 20 Jahren entdeckt worden sind. Melatonin ist das «Schlafhormon», das bei Dunkelheit von der Zirbeldrüse, einem Teil des Zwischenhirns, produziert wird.»

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Lichteinfall bewirke, dass über die Fotorezeptoren die Ausschüttung von Melatonin aus der Zirbeldrüse gehemmt werde. Schichtarbeit, Fernreisen (Jetlag) aber auch die Wechsel Winter-/Sommerzeit können zu Verschiebungen in der 24-Stunden-Rhythmik führen – und damit auch zu Schlafstörungen. Lerchen und Eulen Wo in unserem Schlaf-Wach-Rhythmus die günstigste Einschlafzeit liegt, werde nicht nur durch das Licht als Taktgeber bestimmt. Dr. Schwander: «Auch die Erbanlagen können einen Teil dazu beitragen. Es gibt Leute, die im Rhythmus vorverschoben und solche, die nachverschoben sind.» Menschen, die ihr Leistungshoch am Morgen haben, nennt der Volksmund «Lerchen», jene, die abends besonders produktiv sind, «Eulen». Manchmal gelte es, zu grosse Verlagerungen des Schlaf-Wach-Rhythmus zu korrigieren. «Wir können dies heute mit Licht, Melatonin oder Melatonin-Analoga – Wirkstoffen, die chemisch anders aussehen, aber eine dem Melatonin vergleichbare Wirkung haben – machen», sagt der Schlafmediziner. Warum Schlaf wichtig ist Doch warum brauchen wir den Schlaf? «Der Schlaf bestimmt entscheidend unsere Gesundheit mit», sagt Dr. Schwander. «Er ist ein ganz enorm wichtiger Prozess, der uns die Erholung ermöglicht, die wir brauchen – sowohl für die Psyche wie für den Körper. Ein gesunder Schlaf macht, dass wir am nächsten Tag bis in die Abendstunden hinein leistungsfähig sein können.» Schlafmangel wirke sich auf vielfältige Weise aus: Man werde unkonzen-

triert, das Erinnerungsvermögen sei eingeschränkt, die Stimmung verschlech­-  tere sich. Bei länger andauernden Schlafstörungen komme es vermehrt zu Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen, erhöhtem Blutdruck sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Was im Schlaf geschieht Was passiert beim Einschlafen? «Wir werden von der Welt weggeholt», erklärt Dr. Schwander. «Die Leistung des Gehirns wird reduziert und wir geraten in einen Zustand, in dem äussere Reize vermindert wahrgenommen werden.» Je tiefer der Schlaf werde, desto weniger würden wir die Welt wahrnehmen. «Der Schlaf ist ein aktiver, sehr geordneter Prozess. Was jedoch auf der Ebene der Zellen genau passiert, wissen wir noch nicht.» Erwiesen ist, dass sich während des Schlafs die Körperzellen regenerieren und dadurch das Immunsystem gestärkt wird. Endscheidend für  die Erholung während des Schlafs, so Dr. Schwander, sei die Schlaflänge – falls keine Störungen im Schlaf eintreten. Eine weniger wichtige Rolle für die Erholung würden die Längen der verschiedenen Schlafstadien spielen. Hirnmüll oder Königsweg? Erst in den 1950er-Jahren wurde entdeckt, dass im Schlaf verschiedene ­Zyklen ablaufen: Nach dem Einschlafen gelangen wir über verschiedene Stufen in eine erste Tiefschlafphase. Ihr folgt eine Phase von leichtem Schlaf: die REM-Phase. Sie wurde nach den charakteristischen schnellen Augenbewegungen (Rapid Eye Movements) benannt, die in ihr auftreten. Während des

Bild: © Africa Studio, Fotolia.com

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Schlafs folgen sich drei bis fünf Tiefschlaf- und REM-Phasen, wobei mit zunehmender Schlafdauer die Tiefschlafphasen kürzer und die REM-Phasen länger werden. In der Nacht erwachen wir in der Regel mehrmals kurz, können uns meist aber daran nicht mehr erinnern. Vorwiegend träumen wir in der REM-Phase, in der die Muskeln – mit Ausnahme von Herz-, Zwerchfell- und Augenmuskeln – gelähmt sind. Die Lähmung verhindert, dass wir das Traum­ geschehen körperlich ausagieren. Zwischen dem Wachbewusstsein und dem Traumbewusstsein gibt es keine abso-

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Vista Dossier Energiequelle Schlaf

Schüsslersalze

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• Eidg. dipl. Drogist • Naturheilkunde­ spezialist • Internationaler Schüssler-Referent

lute Grenze. Dies zeigen die Klarträume (luzide Träume), bei denen Träumende wissen, dass sie träumen und das Traumgeschehen auch willentlich beeinflussen können. Ob Träume nur Hirnmüll sind, der Verarbeitung der Informationen des Vortages dienen oder gar ein Weg zur Selbsterkenntnis sein können, darüber gehen die Meinungen auseinander. Unbestritten ist, dass Albträume den Schlaf empfindlich stören können. Um Patienten von ihren Albträumen zu befreien, wird in der Klinik für Schlafmedizin das Muster dieser Träume genau analysiert. «Indem man den Leuten Aufgaben gibt, die sie am Tag lösen müssen, kann das Muster verändert werden», sagt Dr. Schwander. «So können die Personen beispielsweise die Fähigkeit entwickeln, sich im Traum zu wehren, was ihre Albträume zum Verschwinden bringen kann.» Genügend schlafen zahlt sich aus Lohnt sich ein Nickerchen über Mittag? «Mittagsschlaf ist dann sinnvoll, wenn er einen gut erholt», sagt Dr. Schwander. «Doch warum ein Schlaf von nur 15 bis 20 Minuten einen so guten Erholungseffekt zeigt, wissen wir noch nicht.» Es gebe allerdings auch Leute, die schon bei einer so kurzen Schlafdauer mit

Schlafträgheit reagieren würden – die das Gefühl hätten, alles täte weh und sie seien nicht erholt. Für diese Leute sei es besser, sich einfach hinzulegen und ohne zu schlafen zu entspannen. «Es ist kein Mass für die Leistungsfähigkeit, mit nur vier, fünf oder sechs Stunden Schlaf auskommen zu können», sagt Dr. Schwander. «Leistungsfähig sind wir dann, wenn wir erholt sind; dazu gehört genügend Schlaf. Allerdings kann man die eigene Leistungsfähigkeit schlecht abschätzen, wie eine Studie gezeigt hat: Kurzschläfer (vier Stunden Schlaf) wie Langschläfer (acht Stunden Schlaf) hatten beide ihre eigene Leistungsfähigkeit bei Tests als gut beurteilt. Die objektiven Messungen zeigten aber, dass die Leistung der Kurzschläfer schlechter war als die der Langschläfer. In einer anderen Studie, bei der die Teilnehmer nichts anderes zu tun hatten als zu schlafen und zu essen, schliefen Kurzschläfer länger als Langschläfer. Dies lässt vermuten, dass Kurzschläfer ein ähnlich grosses Schlafbedürfnis wie Langschläfer haben, aber ein Schlafdefizit besser überspielen können. Fazit: Die Zeit, die wir zusätzlich ins Schlafen investieren, macht sich am nächsten Tag mehr als bezahlt, da wir konzentrierter arbeiten können, bessere Ideen haben usw.»

Schüsslersalze statt Schäfchen zählen Es gibt tolle Erfahrungen mit Schüss­ lersalzen bei Schlafstörungen. Dabei spielt die Nr. 7 Magnesium phos. eine grosse Rolle. Die «Heisse 7» (10 Tablet­ ten in heissem Wasser) hilft bei ver­ schiedenen Schlafstörungen. Folgende Spezialtipps sind wahre Wundermittel: Kann jemand am Abend nicht abschalten, probiert man 5 bis 10 Tabletten von Nr. 5 Kalium phos. Einschlafmittel. Erwacht man immer nachts zwischen Mitternacht und ca. 3.00 Uhr, helfen häufig die Lebermittel Nr. 6 Kalium sulf. und Nr. 10 Natrium sulf. Je 5 Tabletten am Abend vor dem Schlafengehen einnehmen. Nützt alles nichts, dann lohnt sich ein Versuch mit Nr. 14 Kalium brom. Verlangen Sie

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Schlafstörungen

Mit Know-how zur richtigen Diagnose

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Schlechter Schlaf über längere Zeit schadet der Gesundheit. Alarmierend: Im Verlauf ihres Lebens entwickeln zehn Prozent der Schweizerinnen und Schweizer eine länger anhaltende Schlafstörung, die professionell behandelt werden sollte.  Jürg Lendenmann

«Schlecht geschlafen?» Fast alle haben schon einmal erlebt, was es heisst, unausgeruht zu erwachen und tagsüber nicht wie gewohnt «gut drauf» zu sein. Rund ein Drittel aller Schweizerinnen und Schweizer leidet kurz- oder langfristig unter Schlafstörungen. «Hält eine Schlafstörung länger als drei Monate an, dann ist sie behandlungsbedürftig», sagt PD Dr. med. Jürg Schwander, Leiter der ­Klinik für Schlafmedizin (KSM) Luzern und Bad Zurzach. Dies sei bei jeder zehnten Person in der Schweiz der Fall. 20

Unter den Patienten, die Hilfe in der Klinik für Schlafmedizin suchen, befinden sich vor allem Männer und Frauen im mittleren Alter. Daneben kommen auch sehr viele junge Personen, aber nur ­wenige sehr alte Leute. «Im Arbeitsabschnitt unseres Lebens sind wir in einen klaren Fahrplan gezwängt», erklärt Dr. Schwander diese Tatsache. «Nach der Pensionierung können wir mehr auf ­unser Schlafbedürfnis Rücksicht nehmen und uns auch zwischendurch erholen.»

Störfaktoren Es gibt viele Faktoren, die den Schlaf negativ beeinflussen können. Manche sind von kurzfristiger Natur und Teil des Lebens. Dazu gehören belastende Ereignisse (Tod einer geliebten Person, Streit, Geldsorgen, Stress bei der Arbeit) ebenso wie freudige Vorkommnisse (Hochzeit, Geburt eines Kindes). Klagen wegen störender äusserer Einflüsse am Schlafort wie Lärm (auch durch schnarchende Partner), Temperatur, Licht oder Bettzustand (siehe Artikel «Rund ums Bett» Seite 24 und Seite 26) hört Dr. Schwander von Patienten nur selten. «Schon die alten Griechen wussten, wie eine optimale Umgebung für den Schlaf aussieht», lacht der Schlafspezialist. «Hypnos, der Gott des Schlafs, wohnte am Rand der Erdscheibe; alles war ruhig, nur ein Bächlein plätscherte; im Schlafraum gab es Kissen, alles war schön weich.» Übrigens: Von Gott Somnus, dem römischen Gegenstück zu Hypnos, leitet sich der Ausdruck Somnologie – Schlafforschung – ab. Vielfältige Ursachen von Schlafstörungen Zu den häufigsten Faktoren, die zu einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung führen, zählen: • Psychische Faktoren. Eine (psychophysiologische) Schlafstörung kann sich auch als Reaktion auf eine kurz dauernde Anspannung entwickeln.


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• Psychiatrische Faktoren. Depressionen wirken sich in der Regel negativ auf den Schlaf aus. • Körperliche Faktoren. Verbreitet sind Atemstörungen und Beinbewegungsstörungen (s. unten). Bei Parasomnien – im Schlaf auftretende unerwünschte Verhalten – schläft ein Teil des Hirns weiter, wenn Schlafstörungen wie Schlafwandeln, Reden im Schlaf, REM-Verhaltensstörung, Zähneknirschen, Essen in der Nacht u. a. auftreten. • Neurologische Faktoren. Narkolepsie (Schlafkrankheit, Schlummersucht) und andere Formen der Hypersomnie (Schläfrigkeit, Schlafsucht). 88 Schlafstörungen Es werden 88 verschiedene Schlafstörungen unterschieden. Am häufigsten, so Dr. Schwander, sind: • Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnien). • Atemstörungen (Schlafapnoe-Syndrom). Bei bis zu vier Prozent der Männer und bei zwei Prozent der Frauen  um die vierzig kommt es während des Schlafes wiederholt zu vorübergehenden Atemstillständen, die mindestens zehn Sekunden dauern und die zum ­Erwachen und anschliessendem Luft­ holen meist unter lautem Schnarchen ­führen. Durch das häufige Erwachen wird ein zusammenhängender Schlaf sowie der für die Erholung wichtige Tiefschlaf verhindert. Übergewicht ist ein ­Risikofaktor für eine Schlafapnoe. • Periodische Beinbewegungen (Restless-Legs-Syndrom). Bei rund fünf Pro-

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zent der Personen bewegen sich die Beine periodisch im Schlaf; rund die Hälfte der Fälle sind behandlungs­ bedürftig. Schlafklinik Auch in der Schlafmedizin trägt eine richtige Diagnose massgeblich zum Behandlungserfolg bei. Nach dem Abklären der Vorgeschichte der Erkrankung wird eine Vermutungsdiagnose erstellt, die körperliche, psychische und psychiatrische Erkrankungen mit einschliesst. «Der weitere Verlauf der Abklärung richtet sich nach Ergebnis dieser Voruntersuchung», erklärt der Schlafspezialist. Ein grosser Vorteil der Abklärung in der Schlafklinik sei, dass durch das interdisziplinäre Team vor Ort die Wege kurz gehalten würden; zudem gebe es fast keinen Informationsverlust. «Bei Patienten mit Atemstörungen etwa muss die Art und Ausprägung der Erkrankung abgeklärt werden – ambulant oder im Schlaflabor.» Abklärung im Schlaflabor Im Schlaflabor werden während einer Nacht verschiedene Körperfunktionen aufgezeichnet: Hirnströme, Augenbewegungen, Herzfrequenz, Atmung und Muskelspannung. Zudem wird die Person mit einer Infrarotkamera gefilmt und ein

Eingeschlafene Füsse?

Mikrofon nimmt allfällige Schnarchgeräusche auf. Das Resultat der Untersuchung, das sogenannte Polysomnogramm, liegt bereits am nächsten Tag vor. «Patienten mit Ein- und Durchschlafstörungen geben wir in der Regel einen Bewegungsmesser (Aktometer) mit und ein Schlaftagebuch», erklärt Dr. Schwander. «Anhand der Bewegungen sehen wir, ob der Patient nachts wiederholt aufsteht oder im Bett liegen bleibt, und ob die Ruhezeit zu kurz oder genügend lang ist. Die gleichen Abklärungen machen wir bei Patienten, die eine erhöhte Schläfrigkeit am Tag haben, da wir bei ihnen ausschliessen müssen, dass sie zu wenig schlafen.» Bei Patienten mit erhöhter Tagesschläfrigkeit, die genügend lang schlafen, wird im Schlaflabor die Schlafqualität untersucht. «Anschliessend messen wir die Schläfrigkeit am Tag. Wir schauen, wie stark sich die Personen gegen das Einschlafen wehren können. Dazu machen wir zusätzliche Tests – andere Schläfrigkeitstests, Reaktionstests, psychomotorische Tests zur Bestimmung des Wachheitsgrades. Ebenso die Pupillometrie, die auf dem Prinzip basiert, dass sich die Pupille bei zunehmender Schläfrigkeit immer stärker rhythmisch öffnet und schliesst.»

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Schlafmittel Oft geht es auch ohne

Bei der Therapie von Schlafstörungen sind in den letzten Jahren vor ­allem dank der kognitiven Verhaltenstherapie gros­se Fortschritte erzielt worden. Zur Behandlung leichter Schlafstörungen bieten sich auch komplementärmedizinische Präparate an.  Jürg Lendenmann

«Wichtig für den Behandlungserfolg ­einer Schlafstörung ist eine klare Dia­gnose», sagt PD Dr. med. Jürg Schwander, Leiter der Klinik für Schlafmedizin Luzern und Bad Zurzach. Liege der Störung ein organisches Leiden wie ein Schlafapnoeoder Restless-Legs-Syndrom zugrunde oder eine psychiatrische Erkrankung wie eine Depression, müsse diese vorgängig behandelt werden. «In den letzten Jahren sind bei der Therapie von Ein- und Durchschlafstörungen grosse Fortschritte erzielt worden», erklärt der Schlafspezialist. «Diese grosse Gruppe der Ein- und Durchschlafstörungen hat viel kognitive, das heisst das Denken und Wahrnehmen betreffende Anteile, die man früher nicht so stark behandelt hat.» Einstellungen und Schlafverhalten ändern Zunächst gelte es, die falschen Vorstellungen der Patienten zu korrigieren, beispielsweise was einen gesunden Schlaf ausmache und wie viel Schlaf sie brauchen. Ebenso müsse das Verhalten der Patienten in Bezug auf das Schlafen angeschaut und wenn nötig korrigiert werden. Besonders wichtig zu beurteilen, so Dr. Schwander, seien die Zeitpunkte fürs Schlafengehen und Aufstehen sowie die Dauer des Einschlafens und des Liegenbleibens im Bett (siehe Artikel «Gut zu wissen» Seite 26). Gerade bei älteren Patienten sollte versucht werden, Schlafstörungen zuerst mit solchen nicht 22

medikamentösen Massnahmen zu behandeln. Denn verhaltenstherapeutische Massnahmen, das haben Studien gezeigt, können bei chronischer Schlaflosigkeit ebenso gut wirken wie Schlafmittel (Benzodiazepine und Benzodiazepine-Analoga). Komplementärmedizin Zur Behandlung von Schlafstörungen werden auch komplementärmedizinische Präparate und Methoden eingesetzt. Die heute am häufigsten verwendeten Arzneidrogen wurden von der Kommission E – eine selbstständige wis­senschaftliche Sachverständigen­kom­­mission für pflanzliche Arzneimittel des heutigen Deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte – als positiv bewertet: • Baldrianwurzel (bei Unruhe und nervös bedingten Einschlafstörungen), • Hopfenzapfen (bei Schlafstörungen), • Lavendelblüten (bei Einschlafstörungen), • Melissenblätter (bei nervös bedingten Einschlafstörungen) und • Passionsblumenkraut (bei nervösen Unruhezuständen). «Extrakte oder Extraktkombinationen aus Baldrianwurzeln, Hopfenzapfen, Melissenblättern und Passionsblumenkraut hatten in klinischen Studien eine sedierende (beruhigende) oder anxiolytische (angstlösende) Wirkung, verkürzten die Einschlafzeit und verbesserten die Schlafund Lebensqualität», schreibt PD Dr. Matthias Unger vom Institut für Pharmazie

und Lebensmittelchemie der Uni Würzburg (Pharmuz. 2007; 36: 206–212). «Während die Wirkmechanismen von Zubereitungen aus Hopfen, Melisse und Passionsblume noch im Dunkeln ­liegen, wurden in Baldrianextrakten Sub­stanzen identifiziert, die in tierexperimentellen Studien eine sedative und schlaffördernde Wirkung besitzen.» Oft werden Baldrianwurzeln mit anderen der oben genannten Heilpflanzen kombiniert. Da Baldrianpräparate teilweise erst nach einigen Tagen ihre volle Wirkung entfalten, sind sie weniger für kurzfristige Schlafstörungen geeignet. Der Vorteil der auch als Spagyrika eingesetzten Heilkräuter: Sie wirken sanft, haben kaum Nebenwirkungen und machen nicht abhängig. Allerdings sollten auch pflanzliche Schlafmittel nicht unbedacht verwendet werden. «Baldrian kann beispielweise auch paradoxe Schlaflosigkeit hervorrufen», so Dr. Schwander. Von paradoxen Reaktionen spricht man bei einer Arznei, wenn das Gegenteil der erwarteten ­Reaktion auftritt – in diesem Fall eine Schlafstörung, ohne dass objektive Hinweise vorhanden sind. Als sanfte Schlummerhelfer werden neben den erwähnten fünf Heilkräutern auch beruhigende und entkrampfende Pflanzen wie Kava-Kava, Johanniskraut, Grünes Haferkraut, Kamillenblüten und Orangenblüten, ätherische Öle verschiedener Pflanzen in der Aromatherapie sowie auch Bachblüten, homöopathische Mittel und Schüsslersalze eingesetzt.


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Synthetische Medikamente Einen rascheren Wirkungseintritt als komplementärmedizinische Präparate haben «alte» Antihistaminika, die ursprünglich zur Behandlung von Allergien (insbesondere Heuschnupfen) entwickelt wurden. Wegen ihrer beruhigenden und schlaffördernden Wirkung werden sie heutzutage fast ausschliesslich bei gelegentlichen Schlafstörungen wie bei einer Umstellung auf Reisen und bei Schichtarbeit angewendet. Diese Schlafmittel verkürzen die abendliche Einschlafzeit und verbessern subjektiv die Schlafqualität; sie sind gut verträglich und rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Ein klassischer Wirkstoff dieser Gruppe ist Diphenhydramin. Rezeptpflichtige Schlafmittel stammen aus der Gruppe der Benzodiazepine und der Benzodiazepin-Analoga – Arzneistoffe, die eine mit Benzodiazepinen vergleichbare Wirkung

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zeigen. In neuerer Zeit kommen vermehrt auch schlaffördernde/sedierende Antidepressiva, seltener Neuroleptika (Nervendämpfungsmittel) zum Einsatz. Alle stark wirksamen Schlafmittel gehören wegen ihres meist grossen primären Abhängigkeitspotenzials und des ReboundEffekts – bei einem plötzlichen Absetzen des Präparates tritt die Schlafstörung in erhöhtem Mass auf – in die Hand eines erfahrenen Arztes. Schlafstörungen, die durch Angststörungen und Depressionen mitbedingt sind, lassen sich durch Medikamente günstig beeinflussen. Bei andern Formen von Ein- und Durchschlafstörungen werden diese durch die Behandlung durch Schlafmittel nur abgedeckt, nicht aber verändert. Beim Absetzen der Medikamente kommen die Störungen wieder zum Vorschein. Sie brauchen also eine zusätzliche wirksame Behandlung.

Die Therapie muss umsetzbar sein Wichtig sei, so Dr. Schwander, für jeden Patienten eine Therapie zu finden, die dieser auch im Alltag umsetzen könne – eine, die seinem Verhaltensmuster entspreche und dem äusseren Druck angepasst sei. Beispielsweise habe sich zur Behandlung der Schlafapnoe die Überdruckbeatmung mit einem CPAP-Gerät bewährt. Allerdings sei es sehr gewöhnungsbedürftig, nachts eine Maske zu tragen. Da gelte es, abzuklären, welcher Maskentyp sich am besten eignet, oder ob allenfalls alternative Therapien infrage kämen. Dr. Schwander: «Wir müssen stets eine individualisierte Lösung haben, sonst ist der Erfolg viel zu klein.»

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Rund ums Bett

Wie man sich bettet, so liegt man Wir verbringen fast einen Drittel unseres Lebens im Bett. Idealerweise erholen wir uns im Schlaf. Wer jedoch mit Rückenschmerzen, einem verspannten Nacken oder Kopfweh aufwacht, sollte sein Bett einmal genauer unter die Lupe nehmen.  Athena Tsatsamba Welsch

Ein gesunder Schlaf ist wichtig, weil sich der Körper nachts regeneriert. Das passende Bett samt Bettinhalt bietet die Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf. Betten sind in verschiedenen Grössen und Breiten erhältlich. Für die Bewegungsfreiheit ist jedoch empfehlenswert, dass die Bettlänge ca. 20 cm länger als die eigene Körpergrösse ausfällt. 24

Es gibt ganz unterschiedliche Schlafsysteme. Neben dem klassischen Bettgestell mit Lattenrost und Matratze sind Wasserbetten immer beliebter. Ein Wasserbett bietet einen sehr hohen Liegekomfort, weil sich das Wasser dem Körper optimal anpasst und dadurch der Körper gleichmässig abgestützt wird. Eine Alternative zu Wasserbetten sind

Luftbetten. Der Härtegrad bei Luftkernmatratzen kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Matratze und Lattenrost Bei einem klassischen Bettgestell ist die Wahl der richtigen Matratze elementar. Es gibt Matratzen aus unterschiedlichen Materialien wie z. B. Schaumstoff, Latex,


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Federkern oder aus hochwertigerem Taschenfederkern, bei dem zylindrische Stahlfedern einzeln in Stoffsäckchen ­eingenäht sind. Eine Alternative zu herkömmlichen Materialien sind Matratzen aus Tempur. Dabei handelt es sich  um ein offenporiges, viskoselastisches, ­druckentlastendes und temperaturempfindliches Material, das sich der Körperform exakt anpasst. Matratzen aus elsa Mineralschaum reagieren ebenso auf Körpergewicht und -temperatur und passen sich dem Körper druckfrei an. In der Regel werden Matratzen in unterschiedlichen Härtegraden angeboten. Während weiche Matratzen eher für leichte und ältere Menschen bestimmt sind, eignen sich Matratzen einer mittleren Härte für ein Körpergewicht bis 80 kg und harte Matratzen für schwerere Menschen. Heute haben viele herkömmliche Matratzen drei bis sieben unterschiedlich harte Liegezonen, um den Körper beim Liegen durch härtere und weichere Bereiche gezielt zu stützen und zu entlasten. Allerdings ist zu ­bedenken, ob eine kleinere Person überhaupt alle sieben Zonen abdecken kann. Eine hochwertige Matratze sollte Milben fernhalten und vor Allergien schützen. Aus hygienischen Gründen sollte der Matratzenbezug abnehmbar und waschbar sein und die Matratze nach etwa zehn Jahren ausgetauscht werden. Auch beim Lattenrost gibt es viele Qualitätsunterschiede. Empfehlenswert ist, dass sich der Lattenrost individuell einstellen lässt. Hochwertige Lattenroste sind im Kopf- und Beinbereich höhenverstellbar. Ausserdem gibt es Einlege­ rahmen mit einer Punktfederung. Flexible und einzeln gelagerte Teller stützen den Körper dabei punktgenau. Kissen und Duvet Neben Schlafkomfort spielen auch Hygiene und ein warmes und trockenes Bettklima eine zentrale Rolle. Ein Duvet sollte Wärme spenden aber einen nicht zum Schwitzen bringen. Daunendecken können Nachtschweiss schneller aufnehmen und abtransportieren als Duvets mit künstlichen Füllungen. Es gibt auch Daunen-Doppelduvets, die aus zwei einzelnen Duvets bestehen und unterschiedlich gefüllt sind. Je nach Jahreszeit

Vista Dossier Energiequelle Schlaf

können sie einzeln oder kombiniert verwendet werden. Der Verband Schweizer Bettwarenfabriken (VSB) empfiehlt auch für Allergiker Bettfüllungen mit natürlichen Daunen und Federn, da sie im Gegensatz zu synthetischen Bettwaren ein angenehmes Schlafhöhlenklima für den Menschen schaffen und gleichzeitig ­einen ungünstigen Lebensraum für ­Milben. Waschbare Daunenduvets und ­Federkissen sollten gemäss Waschanlei­-  tung auf dem Etikett mindestens einmal jährlich gewaschen und im Tumbler getrocknet werden. Nicht waschbare Duvets sollten nach drei bis fünf Jahren fachmännisch gereinigt werden. Da Kissen stärker beansprucht werden, sollten sie nach drei Jahren ersetzt werden. Es ist empfehlenswert, die Bettwäsche einmal pro Woche, spätestens aber nach zwei Wochen, zu wechseln und bei  60 Grad zu waschen. Auch das Kissen erfüllt eine ergonomisch wichtige Funktion und sorgt wie die Matratze für die richtige Lagerung der Wirbelsäule. Die Wahl des Kissens hängt daher von der Schlafposition ab. Es gibt schlauchförmige Seitenschläferkissen, welche die Last von der Wirbelsäule nehmen. Bauchschläfer hingegen benötigen eher ein flaches Kissen, um die Halswirbelsäule nicht zu stark zu strecken. Für Rückenschläfer eignen sich z. B. Nackenstützkissen. Es gibt aber auch ganz normale Kissen in verschiedenen Grössen mit Daunen- oder Federfüllungen. Alternativen zum Federkissen sind Füllungen aus Wolle, Kaschmir, Wildseide sowie aus Hirse, Dinkel und aus Tempur oder elsa Mineralschaum. Fazit Ein gesunder Schlaf entlastet die Wirbelsäule und wirkt sich positiv auf die Vitalität und das eigene Wohlbefinden aus. Die grosse Herausforderung liegt in der Auswahl des passenden Bettes samt Bettinhalt. Wer ein neues Bett kaufen möchte, sollte sich Zeit nehmen und in einem Fachgeschäft ausführlich im Hinblick auf die persönlichen Bedürfnisse beraten lassen. Ein Probeliegen ist sinnvoll, gegebenenfalls kann auch ein Probeschlafen vereinbart werden. Nicht ­zuletzt senkt ein guter, erholsamer Schlaf die Gesundheitskosten.

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Gut zu wissen Wege zu gesundem Schlaf

Ein guter Schlaf ist für die Gesundheit von Körper und Seele wichtig. Personen mit Schlafstörungen finden auf dieser Doppelseite Ratschläge für eine gute Schlafhygiene, Tipps und Links zu informativen Websites und Dokumenten.

Manche schwören auf die schlaffördernde Wirkung von   heisser Milch mit Honig, oder von Schokolade oder einer   Banane. Alle diese Nahrungsmittel enthalten die Aminosäure L-Tryptophan, die im Gehirn eine Rolle bei der Schlafregulation spielt.   Und: Das Bettmümpfeli kann   auch Bestandteil eines schlaf-  fördernden Zubettgehrituals sein.

Chinesische Organuhr Die Geschichte der Chronobiologie im Abendland ist noch jung. Dass Körperfunktionen rhythmisch ablaufen können, war in China bereits in der Song-Dynastie (960 –1279) bekannt. In der Organuhr der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Vorstellung zusammengefasst, dass die verschiedenen Organsysteme (Funktionskreise) in einem 24-Stunden-Zyklus jeweils während zweier Stunden eine Leistungsphase haben.* Beschwerden, auch Schlafstörungen, die gehäuft oder   regelmässig zur gleichen Tageszeit auftreten, können   darauf hinweisen, dass die Energie (Qi) im betreffenden «Organ» gestört ist.

Buchtipps Schlafen für Aufgeweckte. Mehr Lebensenergie durch guten Schlaf. Michael Feld. Südwest Verlag. 2012.   ISBN: 978-3-517-08815-0. In einer immer mehr global vernetzten Welt müssen Schlaf- und Erholungszeiten   bewusst und aktiv geplant und gestaltet werden. Nur wer seinen Organismus (also Körper,   Geist und Seele) effektiv (wieder) aufzuladen versteht, kann die heute geforderten Leistungen mittel- und langfristig bringen und durchhalten. Der Schlafmediziner Dr. med. Michael Feld zeigt in diesem Buch, warum erholsamer Schlaf für unseren Organismus so wichtig   ist und wie Sie gut schlafen lernen können.

Umfangreiche Informationen rund um Schlafstörungen www.schlafgestoert.de www.medix.ch/guidelines/schlafstörungen.pdf

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10 9 8 7 6

Magen

Milz Pankreas

Dickdarm

5

11

12 Herz

13

14

Dünndarm

15 Blase Niere

16 17 18

Kreislauf 19 Sexualität Drei20 facher Leber Erwärmer Gallen21 blase 22 2 1 24 23

Lunge

4 3

*Quelle: Dr. med. Anna Szacky, sclerodermie.ch

Was es mit dem Bettmümpfeli auf sich hat

Tests Bin ich eine Lerche oder eine Eule? Auf dieser Website können Sie Ihren Chronotyp   berechnen lassen: www.bioinfo.mpg.de/mctq Schlafapnoe-Risikotest Der Online-Risikotest von Lunge Zürich gibt Ihnen   innert weniger Minuten Aufschluss über Ihr Risiko,   an Schlafapnoe zu leiden: www.lunge-zuerich.ch/wissen/schlafapnoe/risikotest


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SchlafhygieneTipps • Regelmässiger Rhythmus. Halten Sie regelmässige   Aufsteh- und Zubett-  gehzeiten auch am   Wochenende ein. • Tagsüber höchstens ein Powernap. Mit Ausnahme eines Nickerchens/Powernaps   von 20 Minuten nach dem Mittagessen   sollten Sie tagsüber nicht schlafen oder dösen. • Nicht zu lange im Bett liegen bleiben. Zu lange Bettliegezeiten können erheblich dazu beitragen, dass eine Schlafstörung bestehen bleibt. • Kein Alkohol drei Stunden vor dem Zubettgehen. Alkohol verschlechtert die Schlafqualität und führt oft zu Durchschlafproblemen. • Kein Koffein vier bis acht Stunden vor dem Zubettgehen. So lange können Kaffee, schwarzer Tee, Cola und Energiedrinks wirken. • Kein Nikotin nach 19 Uhr. Nikotin stört den Schlaf, wie Koffein. • Drei Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr viel trinken und essen. Dass ein voller Bauch bzw. eine volle Blase dem Schlaf nicht zuträglich ist, erklärt sich von selber. Ein Bettmümpfeli kann aber hilfreich sein. • Keine körperliche Überanstrengung nach 18 Uhr. Während regelmässiges sportliches Training am Tag den Schlaf verbessern hilft, putscht Sport kurz vor dem Zubettgehen auf. • Schaffen Sie zwischen Alltag und Zubettgehen eine Pufferzone. Widmen Sie zwei Stunden vor dem Schlafen ruhigen Tätigkeiten   und vermeiden Sie solche, die geistig stark anregen (Krimis usw.). • Legen Sie sich ein Zubettgehritual zu. Regelmässige, in der gleichen Reihenfolge durchgeführte Handlungen können helfen, den Körper auf die Schlafenszeit einzustimmen. • Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie müde sind. Im Bett sind nur Schlafen und Sex erlaubt; verboten sind Lesen, Surfen u. Ä. • Gestalten Sie Ihre Schlafumgebung angenehm. (Siehe Artikel «Rund ums Bett» Seite 24). • Nichts essen, wenn Sie aufwachen. Sonst wird Ihr Körper nachts von selbst wach, weil er erwartet, von Ihnen «gefüttert» zu werden. • Nachts kein helles Licht. Setzen Sie sich keinem hellen Licht aus, wenn Sie aufstehen müssen, es wirkt als «Wachmacher». • Schauen Sie nachts nicht auf den Wecker. Der Blick zur Uhr kann Reaktionen auslösen, die den Schlaf stören können. • Am Morgen raus ans Tageslicht! Es hilft, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren und hat eine stimmungsaufhellende Wirkung. Quelle: www.schlafgestoert.de/site-48.html

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Internetlinks Schweizer Zentren für Schlafmedizin Eine Liste mit den akkreditierten Zentren für Schlafmedizin in der Schweiz sind auf der Website der Schweizerischen Gesellschaft für Schlaf­ forschung, Schlafmedizin und Chrono­biologie (SGSSC) downloadbar: www.swiss-sleep.ch/dokumente/Centers.pdf Schweizerische Narkolepsie Gesellschaft SNaG Die SNaG informiert auf ihrer Website umfassend über die Schlafkrankheit Narkolepsie und weist auf Aktuelles rund ums Thema Narkolepsie hin. www.narcolepsy.ch Selbsthilfe/Patientenvereinigungen Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS) Der 1993 gegründete Verein organisiert den Erfahrungs- und Informationsaustausch für Betroffene in Regionalgruppen sowie in der Angehörigengruppe. www.verein-me-cfs.ch Schlafapnoe Die Schlafapnoe-Selbsthilfegruppe Deutschschweiz hat sich drei Ziele gesetzt:   1. Die Aufklärung von Hausärzten und Öffentlichkeit, 2. die Begleitung der diagnostizierten Apnoikerinnen und Apnoiker durch kollegiale Beratung selbst Betroffener in therapeutischen und lebenspraktischen Belangen und 3. patientenseitiges Testen von Produkten für die Apnoe-Diagnose und -Therapie. www.schlafapnoe-selbsthilfe.ch

Tipps für Schichtarbeitende 20 Prozent der Erwerbstätigen   in der Schweiz arbeiten in   Schichten, ein Grossteil davon   auch in der Nacht. Die Broschüre   des Staatssekretariats für   Wirtschaft SECO enthält wert-  volle Tipps für Schicht­arbeitende   zu den Themen Schlaf, Ernäh-  rung, Arbeitsweg sowie Familie,   Freunde und Freizeit.

Tipps für Schichtarbeitende

SECO | Arbeitsbedingungen | Publikation

www.seco.admin.ch > Dokumentation > Publikationen und Formulare > Broschüren > Arbeit

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Airlux International AG informiert

Der 17-jährige Nelson Braillard konnte nach einer Rückenoperation nicht mehr schlafen, weil er immer noch Rückenschmerzen hatte. Was ihm fehlte, holten die Eltern von zu Hause.

Schlafen auf Luft Endlich wieder durchschlafen

Interview mit: Nelson Braillard, 17 Jahre alt, Schüler und E-Hockey-Spieler (ElektrorollstuhlHockey). Nelson, ein aufgestellter   junger Mann, leidet seit Geburt an einer Muskel­erkrankung; seit einigen ­Jahren sitzt er im Rollstuhl.

Wie muss man sich deinen Alltag vorstellen? Ich gehe wie alle anderen zur Schule, lerne, gehe meinen Hobbys nach. Der Unterschied ist, dass ich die ganze Zeit im Rollstuhl sitze. Gibt es einen Körperteil, der dir besondere Mühe bereitet? Längere Zeit litt ich unter Rückenschmerzen. Deshalb wurde bei mir letzten Herbst eine grosse Rückenoperation gemacht, wonach ich fast drei Wochen im Bett bleiben musste. Das stelle ich mir schwierig vor: Als 17-Jähriger drei Wochen nur im Bett liegen. Die Langeweile war das eine. Das andere waren die Schmerzen im Rücken, die mich vom Schlafen abhielten. Zuerst schrieb ich sie der Operation zu. Aber als sie in der zweiten Woche nach der Intervention immer noch nicht besser wurden, schlugen mir die Ärzte verschiedene Matratzen vor. Nach mehreren Versuchen, die keine Besserung mit sich brachten, holten meine Eltern meine Airlux-Matratze von zu Hause. Am selben Abend habe ich das erste Mal in zwei Wochen richtig durchgeschlafen. 28

Nelson Braillard vertraut seit vielen Jahren auf die Schlafunterlagen von AIRLUX® und würde sie nicht mehr hergeben. Weshalb setzen immer mehr Menschen auf AIRLUX®-Schlafunterlagen? Wichtig bei ergonomischen Matratzen ist eine gleichmässige Druckverteilung, damit exponierte Körperteile wie Schulter oder Hüfte entlastet werden können. Nur zwei Medien können eine gleichmässige Druckverteilung ermöglichen: Wasser und Luft. Im Gegensatz zu Wasserbetten benötigen Luftschlafsysteme keine Heizung. Zudem leitet Luft keine Bewegungsenergie weiter und lässt den Partner nicht jede Bewegung mitspüren. AIRLUX® ist das einzige Luftschlafsystem mit integriertem Druckausgleich ohne Motor und Strom und kann individuell eingestellt werden. Durch die optimale Unterstützung können sich Rückenmuskeln entspannen und die Bandscheiben werden entlastet. Speziell bei orthopädischen Krankheiten wie degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und Hüftarthrosen, aber auch nach Operationen wie Nelson eine hatte werden damit Schlafdauer und -qualität verbessert. Bezugsquellen AIRLUX® Land of Sleeping 8951 Fahrweid, Brunaustrasse 185, Tel. 043 5000 200 3011 Bern, Gerechtigkeitsgasse 55, Tel. 043 5000 222 4052 Basel, Dufourstrasse 9, Tel. 043 5000 221 1870 Monthey, Avenue du Simplon 23, Tel. 021 533 28 28 Weitere Bezugsquellen siehe www.airlux.ch AIRLUX® gewährt Ihnen beim Kauf eine Erfolgsgarantie: Entweder gewinnen Sie mit dem neuen Bett Lebensqualität – oder Sie erhalten Ihr Geld zurück. Weitere Infos auf www.airlux.ch


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Nr. 5 / Juni 2013

Gesundheitspolitik

Heute werden die Preise von Medikamenten in der Schweiz vor allem von ausländischen Regulierungen und Währungen bestimmt. Ist das richtig? Vista auf der Suche nach besseren Lösungen.  Hans Wirz

Faire Preise

Wie teuer sollen Medikamente sein?

Bild: zVg

und Erforschung des Medikamentes von heute weit über einer Milliarde Franken sowie für die Vermarktung abzugelten. Auf welchen Grundlagen wird dieser Preis heute festgelegt? Warum soll was geändert werden? Wir haben mit Walter P. Hölzle das Gespräch gesucht.

Interview mit: Walter P. Hölzle, Präsident der vips Vereinigung Pharmafirmen   in der Schweiz. «Wir sollten   uns auf die schweizerischen   Gegebenheiten stützen.»

Der Medikamentenmarkt ist in der Schweiz unter den Titeln Sicherheit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit hochgradig reguliert: Damit neue Medikamente eingesetzt und von den Krankenkassen vergütet werden können, sind seitens der Behörden in der Hauptsache zwei Hürden zu nehmen. Die Zulassungsbehörde Swissmedic befindet auf der Grundlage von umfassenden Unterlagen und Studien darüber, ob ein neues Medikament wirkt und sicher ist. Aufgrund dieser sehr aufwendigen und umfangreichen Überprüfung wird bei positivem Befund das neue Medikament für die Vermarktung zugelassen. Damit kommen wir zur zweiten Hürde, nämlich zur Festlegung eines fairen Preises für das neue Medikament. Der Hersteller stellt einen entsprechenden Antrag an das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Das Amt prüft dann, ob das Medikament zweckmässig und wirtschaftlich ist und in Zukunft von den Krankenkassen in der Grundversicherung vergütet werden muss und zu welchem Preis. Eine heikle Sache, die Festlegung eines fairen Preises, der wirtschaftlich sein, aber auch erlauben soll, die sehr hohen Kosten für die Entwicklung 30

Bundesrat Alain Berset führt zurzeit «runde Tische» mit den interessierten Kreisen zur Erarbeitung eines neuen Preisbildungssystems für Medikamente durch. Um was geht es? Der kostenmässige Druck auf alle Teilnehmer im Gesundheitswesen – Patienten, Ärzte, Pharma, Apotheken und andere – wächst stetig. Dabei gibt es eine allgemeine Übereinstimmung darüber, dass das Gesundheitssystem mit seinen Mechanismen reformiert werden muss. Auch das Preisfestsetzungs­ system für Medikamente. Die heutigen Grundlagen für die Gestaltung der Preise sind überholt und werden den Anforde-  ­run­gen nicht mehr gerecht. Wo happert es? Es geht um vier hauptsächliche Problembereiche. Der Konsumentenschutz, die Versicherer und die Behörden (die die Preise bestimmen) stellen bei der Preisfestsetzung der ­Medikamente immer wieder den Auslandpreisvergleich ins ­Zentrum. Damit werden ausländische Regulierungen in das Schweizer System importiert und es werden Kostenfaktoren als Basis genommen, die bei uns ganz anders aussehen. Beispielsweise das allgemeine Lohnniveau, die Grösse des Marktes oder die Qualitäts- und Sicherheitsansprüche. Man vergleicht also, um es bildlich zu sagen, Äpfel mit Birnen. Das ist der erste Faktor: Den landesspezifischen Gegebenheiten wird kaum Rechnung getragen. Der zweite Problembereich … … ist die Währungsdynamik. Die massiven Währungsschwankungen führen dazu, dass die Medikamentenpreise allein des-


wegen gesenkt werden, obschon die Kosten in der Schweiz, die mindestens 60% des Preises ausmachen, gleich hoch geblieben sind. Der dritte Problembereich ist, dass «Krankheit» in der Regel nur als Kostenverursacher wahrgenommen wird; die volkswirtschaftliche Gesamtbetrachtung fehlt, also der Nutzen eines Medikamentes zum Beispiel zur Reduktion der Spitalkosten oder zur Verkürzung einer Abwesenheit vom Arbeitsplatz. Hinzu kommt, dass bei einem Auslandpreisvergleich völlig ­ausser Acht gelassen wird, dass die Pharmaindustrie dank ihrer Einnahmen einen erheblichen Beitrag an den Wohlstand in unserem Land leisten. So beschäftigt die Pharmaindustrie in der Schweiz direkt und indirekt über 150 000 Menschen. Ausländische Regulierungen und fremde Währungen bestimmen also die Preise in der Schweiz. Dennoch stört es, dass die Medikamente in der Schweiz noch immer teurer sind als im Ausland. Originalmedikamente sind in der Schweiz im Vergleich zu wirtschaftlich vergleichbaren ausländischen Ländern nur noch zwölf Prozent teurer. Im Jahr 2006 waren es noch 34 Prozent. «Nur», weil die Preise übriger Produkte und Dienstleistungen und der Einkauf unserer Leistungen gegenüber dem Ausland 30 bis 40 Prozent höher sind. Übrigens werden die Preise für

Medikamente weiterhin beträchtlich sinken, stehen doch zwei weitere Preissenkungsrunden an, die vom Bundesrat beschlossen worden sind. Der Preisunterschied wird also in Zukunft tendenziell noch geringer werden. Zurück zum Thema Preisfestsetzung. Möchten Sie den Auslandpreisvergleich abschaffen? Der Auslandpreisvergleich ist ein Faktor eines Preisfestsetzungssystems, Teil einer Betrachtung, aber er darf nicht mehr dominieren. Und muss einem ausgewogenen, auf die Bedingungen und Faktoren in der Schweiz bezogenen System weichen. Welche weitere Kriterien sollen denn noch in die Preisfestsetzung und Preisüberprüfungen einbezogen werden? Für die Therapie ist der Nutzen eines Medikamentes entscheidend. Dieser Nutzen muss für die Preisfestsetzung klar mitbestimmend sein.

Fortsetzung auf Seite 32

Schicken Sie Magenbrennen in die Ferien. Ein starkes Team hilft.

Säurebeseitigung

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

Therapie an der Basis

Takeda Pharma AG, Freienbach 2012-PAC-007

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Fortsetzung von Seite 31

Welche Rolle spielen die vor gut einem Jahr eingeführten Fallpauschalen in Spitälern, genannt DRG? Ich nenne es «Silo-Denken», wenn sich die Leistungserbringer (Ärzte, Spitäler, Rehakliniken, Pharma, Apotheker usw.) isoliert auf ihr eigenes Geschäft konzentrieren und eine ganzheitliche Betrachtung zu kurz kommt. Ein solches «Silo-Denken» wird mit DRG gefördert, weil alle Leistungserbringer ihre Aufwendungen – etwas holzschnitzartig gesagt – minimalisieren. Das heisst, dass beispielsweise der Anreiz gross ist, nicht die wirksamsten, sondern die billigsten Medikamente einzusetzen. Der nachhaltige Nutzen der Therapien für die Patienten und letztlich auch für die Leistungserbringer gerät dann aus dem Fokus. Für alle von Vorteil wäre auch eine bessere Kosten- und Qualitätstransparenz. Mit einer Gesamtnutzenbetrachtung im Zentrum. Denn: Wir sollten nicht die Qualität unseres Gesundheitssystems verschlechtern, sondern die Effizienz steigern. Also müssen für die Medikamente systematisch neue Nutzenberechnungen angestellt werden, wie zum Beispiel in Schweden, Frankreich oder Grossbritannien. Schweden macht tatsächlich eine Gesamtnutzenbetrachtung, inklusive volkswirtschaftlichen Überlegungen. Solche sind schwierig zu definieren und zu gewichten, aber es gibt bereits eine ganz Reihe von entsprechenden Beurteilungskriterien. Beispielsweise in der Krankenpflege-Leistungsverordnung.

Besteht am «runden Tisch» auch wirklich die Bereitschaft der verschiedenen Leistungserbringer und Organisationen, das heutige System zu verbessern? Ja, alle haben realisiert, dass das heutige System der Preisfestlegung und Preisüberprüfung an seine Grenzen gestossen ist und sorgfältig, aber gründlich verbessert werden muss. Sind Sie demnach optimistisch, dass die Gespräche zu einem guten Ergebnis führen werden? Wir haben signalisiert, dass wir klare Erwartungen an ein neues Preisfestsetzungssystem haben. Die zwei für uns wichtigsten Punkte sind die rascheren Zulassungszeiten – was die Effizienz im Gesundheitswesen steigert und die Schweiz keinen Rappen kostet – und der stärkere Einbezug des Nutzens in die Preisfestsetzung. Wir haben auch klar zum Ausdruck gebracht, dass wir weiter dazu beitragen wollen, dass unser Gesundheitssystem finanzierbar bleibt. Dazu haben wir in den letzten Jahren erheblich mehr als jeder andere Bereich im Gesundheitswesen beigetragen. Wir vertrauen Bundesrat Alain Berset, dass er die verschiedenen, zum Teil sehr unterschiedlichen Positionen sorgfältig prüfen und in seine Überlegungen die Bedürfnisse der Patienten einerseits und die Bedeutung der Pharmaindustrie für die schweizerische Volkswirtschaft und den Wohlstand in unserem Land anderseits miteinbeziehen wird. Ich hoffe also, dass die angestrebten Reformen die Qualität unseres Gesundheitssystems fördern werden.

Diese aufzuzählen, wäre an dieser Stelle zu aufwendig … Ich will damit nur sagen, dass die Festsetzung der Medikamentenpreise nach echten Kosten- und Nutzenkriterien keine Revolution bedeuten würden, sondern eine Evolution. Eine anspruchsvolle allerdings, aber notwendige. Wollen die Behörden denn die heutigen Verfahren verbessern? Eine sinnvolle Evolution wäre, vor der Aufnahme von neuen Medikamenten in die «Spezialitätenliste» – eine Voraussetzung zur Kostenvergütung in der Grundversicherung – die Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Therapie verkürzt, pragmatisch zu prüfen. Anschliessend findet in den nächsten drei Jahren (des Einsatzes von Therapien in der Praxis) eine umfassende, fortlaufende Nutzenbewertung statt – wie gesagt: ausschliesslich in Bezug auf den medizinischen Nutzen. Dieses Vorgehen erlaubt eine beschleunigte Vergütung von neuen, innovativen Medikamenten, was wegen dem hohen Nutzen solcher Medikamente für die Gesundheitsversorgung von grossem Vorteil wäre. Darüber und über andere Ansätze sprechen wir zurzeit mit den Behörden. Konkret läuft was? Bundesrat Alain Berset hat die erwähnten «runden Tische» zwecks Reform der Preisfestsetzung und Preisüberprüfung geschaffen. An diesen können alle Leistungserbringer und angesprochenen Organisationen ihre Vorstellungen und Wünsche einbringen. Es ist natürlich nicht einfach, alle Anforderungen aller Leistungserbringer und Organisationen unter einen Hut zu bringen; der Prozess ist entsprechend anspruchsvoll. 32

Schreiben Sie uns! Sehen Sie es auch als richtig an, dass die Preisfestsetzung in unserem Land den schweizerischen Gegebenheiten angepasst werden muss? Schreiben Sie uns bis am 17. Juni 2013 an:   Sanatrend AG, Vista Leserbrief 2, Zürcherstrasse 17,   8173 Neerach, oder schicken Sie eine E-Mail an:   contact@sanatrend.ch. Ein Auszug der ersten Einsendungen wird nach   Möglichkeit ab Juli auf www.vistaonline.ch veröffentlicht. Absender nicht vergessen.


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verwertet und weniger dickmachende Kalorien aufgenommen werden. Quellstoffe wie Konjakmehl erhöhen zudem das Stuhlgewicht und regen die Darmperistaltik an – die Darmpassage des Speisebreis wird beschleunigt und eine gesunde Verdauung gefördert.

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Nr. 5 / Juni 2013

Gesundheit aktuell

Sonnenbrand, Mallorca-Akne, Sonnenstich: Wer sich unvorbereitet in ein Sonnenbad stürzt, riskiert unangenehme oder gar gefährliche Konsequenzen. Dabei lassen sich solche Beschwerden mit wenigen Verhaltensregeln vermeiden.  Nadja Belviso

Sonnenstunden Tipps für Genuss ohne Reue Es ist einfach zu verlockend: Wenn es endlich warm genug ist, um im Bikini in der Sonne zu liegen, dann tun wir das auch. Und weil wir mittlerweile genug davon haben, auszusehen wie ein Gritti­ bänz vor dem Backen, tun wir es ohne allzu grosse Vorbereitung. Sprich: Wir setzen uns ohne oder ohne ausreichenden UV-Schutz der prallen Sonne aus. Wir denken, dass wir den richtigen Zeitpunkt, nach Hause zu gehen, schon erwischen und dass die Sonne ja noch nicht so heftig brennt. Dass wir uns etwas vorgemacht haben, merken wir erst nach ein paar Stunden, wenn wir nicht goldbraun wie der Grittibänz nach dem Backen, sondern eher rot wie der Hummer nach dem Kochen aussehen. Oder noch schlimmer: mit Kopfschmerzen, Schwindelanfällen und brennenden Augen nach Hause taumeln. Seit in den 80er-Jahren bekannt wurde, dass die Ozonschicht über der Antarktis jährlich für ein paar Monate stark ausgedünnt ist und mehr UV-B-Strahlung zum Erdboden durchlässt, hat sich einiges im Verhalten der Menschen geändert. Nicht nur wurde weltweit der Einsatz von FCKW verboten. In Australien, wo die negativen Auswirkungen auf Haut und Augen besonders stark sind, lernten selbst Kinder bald: T-Shirt überziehen, Hut aufsetzen, Sonnencreme einschmieren. Auch die Schweizer sind sensibilisiert. Kinder, die ohne Sonnenschutz im Strandbad herumrennen, sind kaum noch anzu-

treffen. Auf sich selbst achten die Erwachsenen aber deutlich weniger. Aktuelle Zahlen darüber, wie viele sich mindestens einmal pro Jahr verbrennen, existieren zwar nicht. Vor ein paar Jahren waren es noch 25 Prozent. Alarmierend, wenn man bedenkt, dass jeder Sonnenbrand das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, erhöht.

Sonnenbrand beschädigt die DNA Doch was genau ist ein Sonnenbrand? Zunächst reagiert die Haut auf die Bestrahlung, indem ihre Pigmentzellen den Farbstoff Melanin bilden. Durch die so entstandene Bräune schützt sich die

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Haut vor Schäden. Dauert die Strahlung länger an, reicht dieser Schutz nicht mehr aus, und es kommt zu einer Hautentzündung. Die Symptome reichen von einer geröteten, berührungsempfindlichen oder gar brennenden Haut bis hin zu Blasenbildung. Bei einem ausgeprägten Sonnenbrand ist ein Arzt aufzusuchen. Ansonsten kann die Haut mit Après Soleil befeuchtet und gekühlt oder mit entzündungshemmendem und schmerz­stillendem AloeVera-Gel behan­delt werden. Bei einem Sonnenbrand entstehen auch unsichtbare Schäden an der DNA. Obwohl der Körper sie grösstenteils selbst reparieren kann, können beschädigte Hautzellen zurückbleiben, die sich später zu Krebszellen entwickeln. Mit Sonnencreme kann man sich zwar gegen Sonnenbrände schützen. Doch es ist umstritten, ob damit auch das Krebs­ risiko vermindert wird. Langzeitstudien in Australien haben gezeigt, dass mehr Menschen erkranken, seit die Hautärzte vermehrt zu Sonnencreme raten. Man

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geht davon aus, dass sie sich in falscher Sicherheit wiegen und sich der Sonne mehr aussetzen als noch vor ein paar Jahrzehnten. Eine Garantie, vor Hautkrebs verschont zu bleiben, gibt es allerdings selbst dann nicht, wenn man die Sonne komplett meidet. Hartnäckige Sonnenallergie Zu den weniger gefährlichen, dafür umso unangenehmeren Sommerbeschwerden, gehört die Sonnenallergie. Der Begriff bezeichnet eine ganze Reihe durch UVStrahlung ausgelöste Hauterkrankungen. Im Volksmund ist damit meist die polymorphe Lichtdermatose gemeint. Wie es dazu kommt, dass die Haut mit Jucken, Bläschenbildung oder Flecken reagiert, ist nicht restlos geklärt. Man geht davon aus, dass der Körper unter UV-Bestrahlung freie Radikale bildet, worauf Histamin ausgeschüttet wird, das für die Al­ lergiesymptome verantwortlich ist. Oft dauert es mehrere Wochen, bis sich das Hautbild wieder normalisiert hat.

Als vorbeugende Massnahme wird oft die Einnahme von Calcium empfohlen. Dass es dadurch tatsächlich zu einer Hemmung der Histaminproduktion kommt, ist allerdings nicht erwiesen. Sinnvoll ist jedoch eine langsame Gewöhnung an die Sonne. Ist die Allergie erst einmal ausgebrochen, helfen oft Antihistaminika, die auch bei Heuschnupfen und anderen Allergien zum Einsatz kommen, juckreizstillende Salben oder homöopathische Mittel. Für jede Behandlung sollte eine fachmännische Beratung in Anspruch genommen werden. Die erste und wichtigste Massnahme ist, jeden weiteren Aufenthalt an der Sonne zu vermeiden, bis die Symptome abgeklungen sind. Haut- und Hitzeschäden Nicht selten leiden Menschen im Sommer an Acne aestivalis, auch MallorcaAkne genannt. Vor allem unter jungen Frauen ist sie berüchtigt. Der Ausschlag mit Bläschenbildung vor allem an Dekolleté und Oberarmen, sieht nicht nur

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Hauttypen Typ 1

Typ 2

Typ 3

Typ 4

Typ 5

Typ 6

Sehr helle Haut, rötliche oder hellblonde Haare; blaue, grüne oder graue Augen; Sommersprossen.

Helle Haut, blonde oder braune Haare; blaue, graue oder grüne Augen; oft mit Sommersprossen.

Mittlere Hautfarbe; braune, selten auch schwarze oder blonde Haare; braune, selten auch grüne, blaue oder graue Augen; kaum Sommersprossen.

Bräunliche oder oliv­ farbene Haut; braune Augen; braune oder schwarze Haare; keine Sommersprossen.

Dunkle bis hellbraune Haut; schwarze Augen; schwarze Haare; keine Sommersprossen.

Dunkelbraune bis schwarze Haut; schwarze Augen; schwarze Haare; keine Sommersprossen.

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Eigenschutz: über 90 Minuten

unschön aus, sondern kann auch jucken und brennen. Im Unterschied zur Sonnenallergie lösen die freien Radikale bei der Mallorca-Akne nicht eine genetisch bedingte Unverträglichkeit aus, sondern gehen eine Verbindung mit Fetten ein, die entweder von Sonnencreme oder aus der hauteigenen Talgproduktion stammen. Genau genommen handelt es sich um eine Erkrankung der Haarfollikel. Die Behandlung ist weitgehend dieselbe wie bei einer polymorphen Lichtdermatose. Doch an heissen Tagen drohen nicht nur Hauterkrankungen, sondern auch Hitzeschäden. Am verbreitetsten ist der Sonnenstich: Wer Kopf und Nacken zu lange direkter Sonnenbestrahlung aussetzt, riskiert eine Irritation der Hirnhaut und des

Hirngewebes. Es kommt zu einer Entzündung oder sogar zu einem Ödem. Bemerkbar macht sich ein Sonnenstich durch Schwindel, Kopf- und Nackenschmerzen, Übelkeit, Ohrgeräusche und einen erhöhten Puls. Der beste Schutz ist eine Kopfbedeckung. Nach einem Sonnenstich können feuchte, kühle Tücher Linderung bringen. Ausserdem sollte der Patient Wasser trinken und sich ausruhen. Wochenlange Genesungszeit wegen ein paar Sonnenstunden lohnt sich nicht. Mit diesen Verhaltensregeln lassen sich Sonnentage ohne Reue geniessen: Die Haut langsam an die Sonne gewöhnen, die Sonne über Mittag und in den frühen Nachmittagsstunden meiden, Kopfbedeckung tragen, Sonnencreme mit pas-

sendem Faktor verwenden, genügend Wasser trinken. Welchen Sonnenschutz brauchen Sie? Die Haut verfügt über einen Eigenschutz, der je nach Hauttyp unterschiedlich lange anhält (siehe Kasten). Der Lichtschutzfaktor (LSF) einer Sonnencreme multipliziert diese Zeit in Minuten. Die Haut des Typs 1 etwa kann sich maximal 10 Minuten lang selber vor Sonnenbrand schützen. Mit LSF 15 eingerieben, ist sie theoretisch 150 Minuten lang ­geschützt. Man empfiehlt jedoch, die errechnete Zeit zur Sicherheit um einen Drittel zu kürzen. Hauttyp 1 dürfte sich also mit LSF 15 100 Minuten lang sonnen.

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Die Universität Zürich schafft einen neuen Lehrstuhl für Geriatrie und Altersforschung. Frau Prof. Dr. med. Heike A. Bischoff-Ferrari wird gleichzeitig auch Leiterin der neuen Klinik für Geriatrie am UniversitätsSpital Zürich.

Neuer Lehrstuhl Altersmedizin rückt ins Zentrum

Lehrstuhl soll entscheidend dazu beitragen, die Vorbeugung von chronischen, mit dem Alter zusammenhängenden Erkrankungen und deren Behandlung zu verbessern.

Interview mit: Frau Prof. Dr. med. Heike A. Bischoff-Ferrari, DrPH, wurde auf den 1. Mai 2013 zur ausser­ ordentlichen Professorin für Geriatrie und Altersforschung ernannt.

Wir gratulieren Ihnen herzlich zur Ernennung zur ausserordentlichen Professorin für Geriatrie und Altersforschung. Warum wurde der neue Lehrstuhl geschaffen? 2030 wird jeder dritte Mensch 65 und älter sein. Das Alter wird damit zum zentralen Anliegen. Auf der Ebene Mensch wünscht man sich, möglichst gesund und mit einer hohen ­Lebensqualität älter zu werden und seine Unabhängigkeit ­bewahren zu können. Der Erfolg eines Landes, auch insbesondere der Schweiz, hängt zunehmend vom älteren Menschen ab, weil es weniger jüngere Menschen gibt. Die Gesundheitspolitik ist besorgt, wie die enorme Zunahme chronischer Erkrankungen durch die demografische Verschiebung finanziert werden kann. Für alle drei Anliegen steht die Gesundheit älterer Menschen im Vordergrund. Wer gesund ist, kann seine Unabhängigkeit bewahren und kann aktiver Teil der Gesellschaft sein. Zudem ist eine bessere Gesundheit der beste Weg, um im Gesundheitswesen zu sparen. Der neue 38

Welches sind die konkreten Aufgaben des Lehrstuhls? Der Lehrstuhl wurde für die Bevölkerung geschaffen mit dem Ziel, das Fach Geriatrie (Altersmedizin) voranzubringen und die Gesundheit und die Unabhängigkeit des älteren Menschen zu fördern und zu erhalten. Der Lehrstuhl soll insbesondere Lücken in der Altersmedizin schliessen und Motor sein für eine optimale klinische Versorgung älterer Menschen. Hier ist die praxisnahe Altersforschung wichtig. Um diese zu ermöglichen, wurde 2008 das Zentrum Alter und Mobilität gegründet. Dieses Forschungszentrum hat bereits wichtige Erkenntnisse geliefert. Sie leitet nun die grösste Altersstudie Europas (DO-HEALTH, s. Kasten), wird jetzt als Teil des neuen Lehrstuhls dauerhaft erhalten und von der Universität Zürich und der Stadt Zürich weiterhin unterstützt und gefördert. Der neue Lehrstuhl hat aber auch die Aufgabe, zu bewirken, dass neue Erkenntnisse der Forschung in die Klinik übertragen werden. Dazu gehört auch die Förderung und Unterstützung der Zusammenarbeit aller Strukturen in der Stadt Zürich, die für die Behandlung älterer Menschen wichtig sind. Dazu gehören neben dem UniversitätsSpital, die Akutgeriatrie am Waidspital, die Alters- und Pflegeheime der Stadt Zürich, die Übergangspflege, die Spitex und, ganz wichtig, auch die Hausärzte. Ein zentrales Thema Ihrer bisherigen Forschungs­ tätigkeit ist die Sturzprävention. Welche Ergebnisse liegen bereits vor? Fakt ist: Im Alter von 65 stürzt jeder Dritte einmal im Jahr, bei 80-Jährigen ist es jeder Zweite. Neun Prozent der Gestürzten landen in der Notfallstation, sechs Prozent erleiden einen ­Knochenbruch. Dies zeigt: Der Sturz ist ein häufiges Schlüssel­ ereignis, das man präventiv angehen muss. Ältere Menschen schränken nach einem Sturz, auch ohne Verletzung, oft ihre Mo-


bilität ein, weil sie Angst haben, erneut zu stürzen. Dies schränkt ihre Lebensqualität ein. Die schlimmste Folge eines Sturzes ist der Hüftbruch und 40 Prozent aller Pflegeheimeintritte (Verlust der Unabhängigkeit) sind durch Stürze bedingt. Dabei gibt es belegte Strategien, das Sturzrisiko zu senken. Vitamin D ist hier die einfachste Strategie. Wir konnten in einer ersten Studie, die 2003 publiziert wurde, zeigen, dass Vita­min D bei älteren Menschen in der Langezeitpflege das Sturzrisiko um 49 Prozent vermindert. Seither wurde dieser Nutzen in vielen weiteren Studien auch bei gesunden älteren Menschen belegt. Basierend auf diesen Ergebnissen, könnte man mit Vitamin D in einer Dosierung von 800 IU am Tag jeden dritten Sturz und jeden dritten Hüftbruch vermeiden. Diese Beweislage hat dazu beigetragen, dass das BAG in den neuen Empfehlungen von 2012 ab dem sechzigsten Lebensjahr 800 IU Vitamin D am Tag empfiehlt. Das Wertvolle an dieser Empfehlung ist, dass Vitamin D als günstige, gut verträgliche Strategie belegt ist und eine wichtige Doppelwirkung auf Muskeln und Knochen hat. Welche Forschungsprojekte sind am Laufen oder geplant? Ein zentrales Projekt ist DO-HEALTH (s. Kasten), an dem sich schweizerische (Zürich, Basel, Genf) Universitäten wie solche der EU (Charité, Innsbruck, Toulouse, Coimbra) beteiligen. Die Leitung des Grossprojektes liegt beim Zentrum Alter und Mobilität der Universität Zürich und des Stadtspitals Waid. DO-HEALTH wird von der EU unterstützt und soll klären, ob drei einfache Strategien – eine davon ist Vitamin D – die Funktionalität im Alter in nahezu jedem Organsystem verbessern und damit beitragen, das physiologische Altern zu verzögern und die gesunde Lebenserwartung zu verlängern. Die moderne Altersforschung zielt darauf ab, die gesunde Lebenserwartung zu verlängern. Gelänge es, die gesunde Lebenserwartung um sieben Jahre zu verlängern, könnten wir das Risiko aller chronischen Erkrankungen wie Herz-KreislaufEreignisse, Krebs und Osteoporose halbieren. DO-HEALTH soll hier einen Beitrag leisten.

DO-HEALTH: Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer gesucht Wir suchen Studienteilnehmer im Alter von 70 Jahren oder älter, mobil, die selbstständig zu Hause wohnen.   Die Studiendauer beträgt drei Jahre. In diesem Zeitraum werden die Teilnehmenden 1× pro Jahr für eine klinische Untersuchung ins Studienzentrum eingeladen. Zudem werden sie alle drei Monate für ein Interview von   ca. 30 Minuten Dauer telefonisch kontaktiert. Fahrkosten werden zurückerstattet. Für die medizinische Betreuung ausserhalb der Studie bleibt weiterhin die Hausärztin oder der Hausarzt verantwortlich. Für weitere Informationen rufen Sie bitte an: • für Zürich: Zentrum Alter und Mobilität, Universität Zürich   und Stadtspital Waid, Tel. 044 366 27 41 • für Basel: Geriatrische Universitäts­klinik, Felix Platter Spital,   Tel. 061 326 47 51 • für Genf: Universitätsspital Genf HUGE, Tel. 022 372 99 74 • oder www.do-health.eu

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nicht immer müssen! Preiselbeeren können einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Blase leisten.

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Nr. 5 / Juni 2013

Rundum gesund

Hilfe, ich muss schon wieder. Trösten Sie sich: Sie sind nicht die Einzige. Blasenentzündungen treffen jede vierte Frau, aber auch viele Männer. Es juckt, es brennt. Jetzt aber ganz schnell: Wo ist die nächste Toilette? Manuel Lüthy

Die Preiselbeere

Starkes Früchtchen für schwache Blasen

Schaffen wir es diesmal noch rechtzeitig? Oder gelingt es uns doch nicht und wir kommen auf den letzten Metern zu spät? Eine schwache Blase ist ein Reiz­ thema, das buchstäblich in die Hose geht. Etwas Lästiges und Peinliches, das wir am liebsten verschweigen. Dabei kann wirklich jeder mitreden: Mit einer Blasenentzündung befinden Sie sich das ganze Jahr über in bester Gesellschaft. Die zweithäufigste Infektionskrankheit trifft jede vierte Frau. Viele Frauen können dreimal oder mehr im Jahr ein (Klage-)Lied davon singen. Die Erreger einer Blasenentzündung klettern in die Harnröhre und manchmal auch

weiter bis zu den Nieren. Spätestens dann, wenn die Infektion von Fieber, Rückenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen begleitet ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Mit zunehmendem Alter und jeder durchgemachten Harnwegsinfektion steigt das Risiko, erneut daran zu erkranken. Ein Teufelskreis. Sogar das vermeintlich starke Geschlecht ist mitunter schwach auf der Blase. Aber anatomisch bedingt eben nicht so oft wie Frauen. Dabei reagiert unsere Blase meistens dann gereizt, wenn es überhaupt nicht passt: in aufregenden Situationen, bei Prüfungsangst, wenn wir gestresst sind oder verkühlt.

Kleine Beeren, grosse Wirkung Es stimmt: Ja, es ist gegen alles ein Kraut gewachsen. Fördern Sie Ihre Blasengesundheit mit Preiselbeeren! Die knackigen Früchte habens auch wirklich in sich. Forscher haben herausgefunden, dass Preiselbeeren echte Beschützer sind. Bestimmte Substanzen verhindern das Einnisten von Kolibakterien an den Schleimhäuten der Blase und hemmen die Ausbreitung dieser schädlichen Bakterien. Damit gelten Preiselbeerprodukte als sinnvolle Mittel zur Vorbeugung von Harnblasenentzündungen. Und wenn sich die Blase bereits öfter meldet, als Ihnen lieb ist, sind sie die Helfer in der Not. Preiselbeerprodukte helfen sanft und schonend, lassen die empfindliche Vaginal-Keimflora intakt und können auch zusammen mit Antibiotika eingenommen werden. Gerade nach Abschluss einer meist nur kurzen Therapie mit Antibiotika ist es sinnvoll, Preiselbeerprodukte während mindestens drei bis vier Wochen einzunehmen, da in dieser Zeit das höchste Risiko für eine erneute Infektion besteht. Und nicht vergessen: Wichtige Unterstützung ist eine reichliche Flüssigkeitszufuhr, sodass Nieren und Blase gut «durchgespült» werden. Damit Sie in Zukunft nur noch «müssen», wenn Sie wollen. Lassen Sie sich bei Blasenbeschwerden von einer Fachperson beraten.

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Nr. 5 / Juni 2013

Rundum gesund

Der Körper kann nur funktionieren, wenn genügend Wasser alle Substanzen transportiert und das System flexibel hält. Man weiss das, und Wasser ist als Alltagsgetränk weitverbreitet, leider aber zu wenig bei Kindern und Jugendlichen. Hans Wirz

Trink Wasser!

Bilder: zVg

Mehr Wissen zum köstlichen Nass

Hahnenburger direkt ab Leitung – was gibt es Erfrischenderes?

Hahnenburger ist nicht nur ein Genuss, sondern wird vom Körper auch dringend benötigt – fast so kurzfristig wie die Luft zum Atmen. Der unentbehrliche Stoff Wasser ist eine Kombination von Wasserstoff und Sauerstoff und bedeckt 71 Prozent der Erdoberfläche. Interessanterweise besteht auch der Mensch ungefähr im selben Mass aus Wasser. Hat er zu wenig Wasser in sich, trocknet er aus und 42

der dehydrierte Körper kann seine Kreislauffunktionen nicht mehr ausüben. Mit spürbaren Folgen wie etwa Schwindel. In solchen Stressmomenten übernimmt die Intelligenz des Körpers und rationiert das Wasser. Vorrang haben die Gehirnfunktionen. Das Hirn wiegt zwar nur ein Fünfzigstel des Körpergewichtes, erhält jedoch ein Fünftel des zirkulierenden ­Blutes. Tee, Kaffee, Alkohol und Getränke aus der Industrie brauchen wir natürlich aus gesundheitlichen Gründen nicht. Sie

enthalten sogar Wasser entziehende Anteile und erfüllen lediglich gewisse Genussbedürfnisse. Wogegen nichts einzuwenden ist, solange der Konsum von natürlichem, unbehandeltem Wasser darunter nicht leidet. Wasser, das alles zielgenau dorthin transportiert, wo es die Körperorgane brauchen. Fehlen gewisse Stoffe, wird man unpässlich oder krank. Manchmal sind also nicht Organe krank, sondern es fehlt nur an Wasser. Gar chronischer Wassermangel ist bei älteren Menschen nicht selten – offenbar können Menschen ihr Durstgefühl verlieren. Es macht deshalb Sinn, sich häufiges Wassertrinken früh anzugewöhnen und eisern beizubehalten. Trinkgewohnheiten Wer Sport treibt, schätzt Wasser und ­bedient sich entsprechend auf kostengünstige und gesunde Art. Erwachsene wissen um den Nutzen einer regelmäs­ sig hohen Wasserzufuhr; ob alle tatsächlich zwei Liter täglich zu sich nehmen, ist allerdings fraglich. Das eigentliche Problem liegt bei Kindern und Jugendlichen, die lieber Süssgetränke und Energy Drinks konsumieren. Mit negativen Folgen auf das Körpergewicht und mit der Tendenz, nach flüssigem Zucker süchtig zu werden. Aber schlechte Gewohnheiten bilden sich bereits im Baby- und Kleinkindalter: Sehr negativ wirkt sich beispielsweise das ständige Nuckeln an Schoppen aus, die mit einem gesüssten


Getränk «zur Beruhigung» bereitstehen. Besser wäre, die Schoppenflaschen mit Hahnenburger zu füllen. Damit würden nicht nur schwere Kariesschäden vermieden, sondern würde eine ­erfreuliche Gewohnheit aufgebaut – Wasser als natürlichen Durstlöscher zu etablieren. Die Kampagne Die nationale Stiftung «Gesundheitsförderung Schweiz» (und mit ihr die meisten Kantone; siehe Kastentext) hat letztes Jahr ein Schwerpunktthema gestartet, das mindestens während vier Jahren durchgezogen werden soll. Zielpublikum sind Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern und beispielsweise Lehrkräfte in Schulen. «Trink Wasser!» heisst der Slogan der Kampagne. Mehr Wasser heisst weniger Süssgetränke und damit ein gesünderes Körpergewicht. Man will mit dem Themenschwerpunkt auf eingängige Art informieren und Wasser zu einem trendigen «Markenprodukt» machen – das erst noch sehr kostengünstig und eigentlich eine Köstlichkeit ist. Das Schwerpunktthema ist typisch

für Gesundheitsförderung Schweiz, der es schweizweit gelingt, immer wieder als Plattform für Prävention und Wohlbefinden zu wirken. Vernetzt werden Gesundheitsbehörden (wie etwa die kantonalen Gesundheitsdirektionen), Or­-  ga­nisationen (wie beispielsweise die Krebsliga), Schulen, Unternehmen und Vereine. Jede und jeder von uns steuert via Krankenkassenprämie pro Jahr CHF 2.40 an die Wirksamkeit von Gesundheitsförderung Schweiz bei. Mit nur positiven Nebenwirkungen. Werden Sie bezüglich Wassertrinken sofort aktiv unter www.hahnenburger.ch. Was machen die Kantone? In Sachen Förderung der Gesundheit und Prävention arbeiten 20 Kantone eng mit der Gesundheitsförderung Schweiz zusammen, die Konzepte erarbeitet, Beratungen für Aktivitäten bietet, Anschubfinanzierungen leistet, vernetzt und Informations- und Wissensaustausch gezielt fördert. So können für die Bevölkerung nützliche Aktionsprogramme effizient multipliziert und nachhaltig umgesetzt

werden. Die vierjährige Kampagne «Trink Wasser!» wird von zahlreichen Kantonen übernommen und in geeigneten Formen vor Ort umgesetzt. Beispielsweise im Kanton Aargau an Schulen, in AppenzellAusserrhoden mit «Guet druf-Tagen» für Familien, im Jura und an vielen anderen Orten mit «slowUp», im Kanton Luzern mit «Purzelbaum» in Kindergärten und so weiter – die Palette von unterstützenden Hilfsmitteln ist enorm breit. Zur Verfügung stehen etwa Informationsmaterial, grosse und kleine Anlässe, ein Quiz, Give aways und Social-Media-Massnahmen. Nebst den Kantonen sind auch Städte und die Wirtschaft involviert. Denn der Gedanke der Gesundheitsförderung leuchtet ein – und gesünder leben macht Spass! Mehr interessante Informationen via www.gesundheitsfoerderung.ch.

«Gymnastique Fantastique» am Wasser Das Eidgenössische Turnfest 2013 wird vom   13. bis 23. Juni in Biel-Bienne gefeiert. Das   «Eidgenössische» ist ohne Zweifel Höhepunkt der ungefähr 250 000 Sportveranstaltungen,   die jedes Jahr in der Schweiz stattfinden. Rund ums Bieler Seebecken und in Magglingen treffen sich gut 60 000 Athletinnen und Athleten, die zu 96 Prozent mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen werden. Aber nicht nur ökologischer Mehrwert soll geschaffen werden, sondern Nachhaltigkeit ist ganz allgemein ein Ziel. Sowie die Förderung der Gesundheit, beispielsweise mit möglichst natürlicher Verpflegung. So gibt es beispielsweise während zweier Wochen über 20 000 Bio-Zmorge für alle Turnenden, einen Tag lang Zmorge, Zmittag und Znacht in Bio-Qualität für 10 000 Turnende. In Sachen Gesundheit und Prävention ist am «Eidgenössischen» in Biel auch Gesundheitsförderung Schweiz engagiert: Die Stiftung ermöglicht allen Besucherinnen und Besuchern Zugang zu erfrischendem Leitungswasser. Denn Hahnenburger ist für Jung bis Alt der optimale Durstlöscher – für Sporttreibende sowieso! Mehr über das Eidgenössischen Turnfest 2013 unter www.etf-ffg2013.ch › 

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Nr. 5 / Juni 2013

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Echter Penner Debile Politiker und notorische Zocker sorgen für globale Schlafstörungen, nächtliche Partys im Hinterhof sind fast schon liebenswerte Lärmbelästigungen. Gegen chronischen Schlafmangel hilft ein spontanes Nickerchen, tagsüber.

Noch bevor der siebte Glockenschlag ausklingt, zerreisst ein Presslufthammer die Stille, ein ein­ samer Mann buddelt ein Loch in die Wohnstrasse und keiner weiss warum. Sind sämtliche Kampfhunde, Kinder und Rentner wach, verschwindet der Unbekannte spurlos, was bleibt ist das Loch. Kissenschlacht Baustellen sorgen problemlos für heftige Augenringe, emsige Forscher haben jedoch herausgefunden, dass das Ehebett die häufigste Ursache für Schlafstörungen ist. Was mit der zärtlichen Löffelchenstellung beginnt, entwickelt sich mit der Zeit zu traumatischen Würgegriffen, der Kampf um die Bettdecke ist nur eine beschönigende Ausrede für abgestorbene Liebesfreuden. Selbst eine rammlige Nachbarin, welche quitschend ihren kommenden Höhepunkt ankündigt und von den älteren Anwohnern lauthals unterstützt wird, ist keine Motivation für ähnlich beglückende Aktivitäten. Ohne den Griff zu rezeptpflichtigen Schlafdrogen sind ­solche lustlosen Lebensgemeinschaften extrem ­gefährdet, Soloschläfer wie wir lassen uns von der Nachbarin dankbar in süsse Träume schicken. Empfehlungen beachten Zu warmen Nächten gehört eine zünftige Party, erst mit Tagesanbruch beginnt der wohlverdiente Rauschschlaf, die Unbeteiligten versuchen derweil als ziemlich zerknitterte Verkehrsteilnehmer, ihren Arbeitsort zu erreichen. Automobilisten droht der

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berüchtigte Sekundenschlaf, Unfallexperten raten, vorsichtshalber sofort anzuhalten und ein Kraftschläfchen einzulegen. Unerwünschte Nebenwirkungen sind kilometerlange Staus, viel Arbeit für quasselnde Radiomoderatoren und Hubschrauberpiloten. Als Fussgänger sind uns solche Meldungen völlig egal, trotzdem kämpfen auch wir mit schweren Lidern, regungslos auf einer Fussgängerinsel zu stehen ist aber echt bescheuert. Wir eilen deshalb ohne zu zögern in den nächsten riesigen Supermarkt, legen uns zwei politisch korrekte Ökobananen ins Körbchen und warten, bis sich vor einer Kasse eine möglichst lange Schlange bildet. Selbstverständlich gönnen wir dabei der Pensionärin mit dem überfüllten Einkaufswagen den Vortritt, wir hoffen, sie bezahlt mit der Karte und weiss den Pincode nicht mehr. Raffiniert nützen wir die Wartezeit für ein unauffälliges Nickerchen, ohne entsprechendes Training ist jedoch ein Schläfchen im Stehen nicht ohne Risiko. Mittlerweile haben wir diese Technik perfektioniert, problemlos und mit offenen Augen schlafen wir vor sämtlichen Schaltern, Amtsstellen, Schaufensterpuppen oder Medienpräsentationen. Unser Aussehen hat sich dadurch enorm verjüngt, einzig die Krümel in den Augen verweisen auf unser heimliches Tun. Verantwortungslose ­Politiker dürfen wir ohne Strafanzeige nicht so ­bezeichnen, aber auf uns passt der Begriff hervor­ ragend, mit diesem Schlaftrick sind wir nämlich echte Penner.

Bild: © Iakov Kalinin, Fotolia.com

Andy Stuckert


Förster im Bett Frauen gehen entspannt mit menschlichen Geräuschen um; Pupsen, Kindergeschrei oder endloses Palaver sind Zeichen der Liebe. Schnarchende Partner sind der ultimative Stresstest, fiese Tricks ausprobieren verschafft Ruhe. Sandra Poller

«Gut bist du auch noch wach», brabbelt Bea und nimmt einen Schluck von meinem Tee, «weisst du zufällig, wo die Baldriantropfen sind?». Sie wühlt im Küchenschrank und deutet mit dem Daumen nach oben, «im Wachzustand ist er ja ein netter Kerl und beim Sex hält er sich auch zurück, aber fällt er ins Koma, dann startet er seine enorme Motorsäge, du hörst, was ich meine». Freiwillig sitze ich um vier Uhr morgens nicht in der Küche, «sorry Schätzchen, aber ich kann den Brocken einfach nicht auf die Seite drehen». Alles, was legal ist «Was ist besser, Rasierschaum oder Zahnpasta, gut, Schaum haben wir eh nicht, ich weiss, dass Jungs sowas früher in der Rekrutenschule gemacht haben, wenn einer die Kompanie wach gehalten hat», grinst sie kampflustig und krempelt die Bademantelärmel hoch, «du hast doch keine Hemmungen oder?». Nach einem langen Wochenende ohne Schlaf reite ich auch einen Drachen, leise schleichen wir ins Bad. «Mit Menthol oder Kräuter», kichert sie, Menthol wirkt auch bei Schnupfen, «aber nur ein bisschen in jedes Nasenloch, er soll nicht zu stark schäumen». Der korpulente Typ liegt auf dem Rücken, zieht die Luft durch die Nase ein und gibt sie schnarchend durch den offenen Mund wieder ab, wobei die Unterlippe immer leicht schlackert. Vorsichtig presst Bea ein bisschen Zahnpasta aus der Tube und klettert auf den Berg, «kannst du den Kiefer

nach oben schieben», flüstert sie, «falls er sich bewegt, renn sofort weg», «bereit, es geht los». Die Tubenöffnung passt locker in die Nüstern und Bea drückt etwas Material in die Nase. «Mist, das Zeug bleibt in den Nasenhaaren hängen, hau ab, er bewegt sich.» Der Koloss atmet ein paar Mal ruck­ artig, dann rotzt er sich in die Hand und dreht sich zur Seite. «Phoa, schweinisch», raunt Bea, «und das in meinem Bett.» Kaum Alternativen Zur Lagebesprechung gibt es frischen Tee, die Baldriantropfen sind aufgebraucht. «Immerhin eine stabile Seitenlage», murmelt Bea, «dieser Trick ist auch nur ein blöder Mythos, da kann ich ja gleich das ­Kissen ins Gesicht drücken, wenigstens sabbert er dann nicht, vielleicht gibt es im Internet ein paar gute Tipps.» Schnell findet sie ein Forum leidgeplagter Frauen, «Antischnarchring, Pflaster, Doppelkissen, Schnuller, was die nicht schon alles ausge­testet haben, scheint aber nichts wirklich zu funktionieren, hier eine Kinnbinde, sieht aus wie ein Maulkorb für bissige Hunde, mega erotisch». Fasziniert studiert sie eine Beschreibung der Gaumensegeloperation, «meinst du, der würde für mich unters Messer liegen, wohl kaum», der Schlafmangel macht sich unangenehm bemerkbar. Plötzlich strahlt sie übers ganze Gesicht, «super, endlich eine gute Alternative, hör mal, sollte der Partner nicht gewillt sein, sich dem Problem zu stellen, so tauscht Frau ihn einfach aus, ich glaube das mache ich».

Ohne Twitter und Wo-ich-geradebumse-App fühlt sich Andy Stuckert ziemlich altmodisch, muss dafür auch nicht jeden Quatsch lesen, Pumps, Popos und Polenta werden gezwitschert nicht schärfer. Zurzeit übersetzt er sexistische Witze von Mundart   auf Hochdeutsch, ein Doktortitel bringt Spass und erhöht den Rentenanspruch, wenigstens theoretisch.

Sandra Poller freut sich auf den Malkurs in den Bergen, der bezahlte   Nebenjob entlastet das vom Winter gezeichnete Haushaltsbudget.   Für die traditionelle Diätwoche sollten noch Quervergleiche der aktuellen Vorschläge gemacht werden, Hauptsache Erfolg mit geringem Aufwand, die Warnungen vor dem Jo-Jo-Effekt sind bei allen Prozeduren ähnlich.

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Nr. 5 / Juni 2013

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impressum Herausgeber / Verlag / Anzeigen Sanatrend AG Zürcherstrasse 17 Postfach 8173 Neerach Tel. 044 859 10 00 E-Mail: contact@sanatrend.ch www.sanatrend.ch Verleger Daniel M. Späni Verlagsleitung Isabelle Mahrer Fotografie Titelbild Pascale Weber Druck targetmedia GmbH

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Vorschau Redaktionsteam Nadja Belviso, Jürg Lendenmann,   Manuel Lüthy, Sandra Poller, Andy Stuckert, Athena Tsatsamba Welsch, Hans Wirz Vista Leserservice Postfach, 6002 Luzern Tel. 041 329 22 62, Fax 041 329 22 04 www.vistaonline.ch Vista Abonnement 10 Ausgaben für CHF 39.– (inkl. MwSt.)   Bestellung beim Vista Leserservice Rätsel und Leserbriefe Auflösungen der Rätsel und Leserbriefe der letzten Ausgaben auf www.vistaonline.ch

Muster AG informiert Alle mit diesem Zeichen versehenen Beiträge sind Marktinformationen. Für den Inhalt dieser Texte, Bilder und Informationen trägt das je-  weilige Unternehmen die Verantwortung. Copyright Alle Texte sowie Illustrationen sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste und Vervielfältigungen der redaktionellen Inhalte einschliesslich Speicherung und Nutzung auf optischen und elektronischen Datenträgern sind nur mittels schriftlicher Vereinbarung mit Sanatrend AG möglich. Distribution Vista gelangt mit 10 Tageszeitungen in die Haushaltungen der deutschsprachigen Schweiz. Druckauflage: 573 080 Expl. (WEMF-beglaubigt 584 039 Expl.; Erhebungsperiode 7.11. – 6.12.).

Vista Nr. 6 / 2013, erscheint ab 26. Juni 2013 • Grosses Hauptthema: Sehen und Hören • Diabetes und Sport • Die Gesellschaft des langen Lebens • Lebensquell Wasser


Spagyros AG informiert

Krankheiten entstehen auf verschiedenste Weise. Geraten Körper, Seele oder Geist aus dem Gleichgewicht, werden wir krank. Spagyrische Essenzen haben es in sich: die Kraft, dem Körper das Gleichgewicht zurückzugeben.

12 SAL-Essenzen

Natürliche Mineralsalze aus Pflanzen Schon Paracelsus hatte darauf hingewiesen, dass in jedem Lebewesen drei grundlegende Prinzipien oder Dynamiken wirken. Er nannte diese MERKUR (Lebenskraft, Geist), SULFUR (individualisierende Kraft, Seele) und SAL (formende, strukturierende Kraft, Körper). Jede dieser Kräfte manifestiert sich auf einer bestimmten Ebene, aber auch in gewissen Substanzen, welche die Spagyrik aus der Heilpflanze herausarbeitet. Spagyros, das kleine Schweizer PharmaUnternehmen aus Gümligen, das im ­jurassischen St-Brais ein einzigartiges Spagyrik-Labor betreibt, hat eine neue Generation spagyrischer Arzneimittel entwickelt, die auf der tiefgreifenden Beschäftigung mit Heilpflanzen basiert. Das besondere Augenmerk lag dabei auf dem Prinzip SAL, den Mineralsalzen der Pflanzen. Das Konzept betont die Idee, dem Körper den notwendigen Halt, die Struktur und die Kraft zu verleihen, um Krankheiten zu überwinden. Was ist das Besondere an SAL-Essenzen? Die 12 Produkte orientieren sich an bestimmten gesundheitlichen Funktionsund Beschwerdebildern, ganz ähnlich, wie es in der Mineralstofftherapie oder der Biochemie nach Dr. Schüssler üblich ist. Während jedoch die Ausgangssubstanzen für Mineralstofftherapie und Biochemie zumeist auf chemischem Weg isolierte oder synthetisierte Salze sind,

stammen die Mineralstoffe der SAL-Essenzen ausschliesslich aus den verarbeiteten Pflanzen und liegen nicht isoliert, sondern als Gefüge in ihrem natürlichen Gleichgewicht vor. Zudem werden sie u. a. durch den spagyrischen Prozess in mehrfacher Hinsicht exakt auf den Menschen zugeschnitten. Wesentlich ist auch, dass die Pflanze die anorganischen Mineralien aufgenommen und durch ihren Lebensprozess assimiliert hat. Die Pflanze «vegetabilisiert» die Mineralstoffe, bringt sie dem Lebendigen näher und erhöht damit ihr Wirkpo-

tenzial, die Bioverfügbarkeit ist wesentlich gesteigert. Jede der jeweils sieben Pflanzen in einer Kombination spielt ihre eigene, ganz bestimmte Rolle. Wie andere spagyrische Essenzen werden die neuen SAL-Essenzen als Mundspray angeboten. Die Einnahme als Spray zeigt sich als besonders effektiv und ermöglicht eine vergleichsweise tiefe Dosierung. Über die Schleimhäute werden sie rasch aufgenommen, ohne einen Umweg über das Verdauungssystem machen zu müssen.

Jetzt gratis bestellen Patrick Baumann, Spagyriker, Tobias Rutkowsky, Heilpraktiker   und Dr. Conwitha Lapke, Biochemikerin, haben eine Broschüre   zum SAL-Therapie­konzept geschrieben. Diese Broschüre ist   im Fachhandel oder unter info@sal-komplexe.ch erhältlich.

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