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Nr. 4 | Mai 2014 CHF 5.50

Wunden Richtig behandeln ist eine Kunst

Vegisommer Fleischloser Grillspass

Stein um Stein Die Entstehung des Metabolischen Syndroms


Schl e Blut chte fettw erte

hdruck Bluthoc

Erhöhter Blutzuck e

EDITORIAL

53 r

es betont Bauch t h ic w e Überg

Liebe Leserin, lieber Leser Ausflüchte, sich nicht genügend bewegen zu können, lasse ich nicht mehr gelten. Denn klirrende Kälte, vereiste Wege und Schneestürme werden frühestens im nächsten Winter wieder ein Thema – ausgenommen Sie frönen dem Alpinismus oder reisen an die Pole. Allen anderen rate ich, das Motto «Bewegung ist das halbe Leben» ohne Wenn und Aber umzusetzen. Warum Bewegung, oder umfassender: ein gesunder Lebensstil so wichtig ist, erfahren Sie im Dossier über das Metabolische Syndrom. Dieser Begriff steht für das Zusammentreffen verschiedener Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie von einem Metabolischen Syndrom betroffen sind, beträgt rund 25 Prozent. Der wichtigste Risikofaktor des Wohlstandssyndroms, den es zu bekämpfen gilt, ist das Übergewicht – besonders dann, wenn die Bauchregion das meiste dazu beiträgt. Um die Pfunde wieder in Richtung Normbereich zu verschieben, gibt es eine wirksame Kombination: Bewegung, gepaart mit massvollem Essen. Mein Bewegungsprogramm spule ich jeden Morgen auf dem Hometrainer ab, im Freien, bei jedem Wetter. Beim Essen bevorzuge ich die gesunde Mittelmeerküche – auch deshalb, weil es sich abends beim erlaubten Gläschen Rotwein trefflich entspannen lässt. Und wie sorgen Sie für mehr Bewegung und weniger und gesündere Kalorien?

23 INHALTSVERZEICHNIS Vista Dossier 23 – 33 Stein um Stein

8 – 9 Venenprobleme

Wie müde Beine munter werden

46 – 47 Wunden

Richtig behandeln ist eine Kunst

53 – 55 Apotheke im Haus

Was drin sein sollte

Gesundheitspolitik 12 – 14 Selbstmedikation

Sparen und Lebensqualität gewinnen

Gesunde Ernährung 40 – 41 Vegisommer

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Die Entstehung des Metabolischen Syndroms

Gesundheit aktuell

Einen schönen Sommeranfang wünscht Ihnen Daniel Späni Verleger

Nr. 4 | Mai 2014

Fleischloser Grillspass


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4 Heilpflanzen 4 – 5 Melisse

Ein Kraut nicht nur für Bienen

Vista Life 36 – 37 Liebe, Leben, Laster Frauen sind anders, Männer sowieso

Rundum gesund 50 – 51 Diabetes-Folgen

Mit Pflanzen die Gefässe schützen

In jedem Vista 19, 44, 45 Markt-Infos 43 Kreuzworträtsel 57 Gesundheits-News 57 Impressum / Vorschau 58 – 59 gesundgekauft

Bluthochdruck ist hochgefährlich. Nicht von ungefähr trägt er den Beinamen «der lautlose Tod», denn viele Betroffene verspüren entweder gar keine Symptome oder sie bringen vorhandene Symptome nicht mit Bluthochdruck in Verbindung – bis es zu spät ist. Das persönliche Risiko kann man aber auf vielerlei Weise verringern. Kernbestandteil eines jeden Präventionsprogramms ist eine regelmässige Messung des Blutdrucks zu Hause mit einem klinisch validierten Gerät. OMRON Healthcare ist der weltweit führende Hersteller von Blutdruck-Messgeräten.

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Nr. 4 | Mai 2014

Heilpflanzen

Reich an Nektar sind die lippenförmigen Blüten der Zitronenmelisse; Bienen lieben sie. Das eher unscheinbare Kraut wird seit alters her vom Menschen genutzt: nicht nur in der Küche, sondern auch als vielseitige Heilpflanze. Jürg Lendenmann

Melisse Ein Kraut nicht nur für Bienen Melissen – Bienen – wurden die jungfräulichen Priesterinnen der griechischen Göttinnen Artemis und Demeter genannt. Denn mit der Biene verbanden die Griechen die Idee von erster Nahrung (Honig) und reinem Gottesdienst. Wie das Melissenkraut zu seinem Namen gekommen sein dürfte, beschreibt Leonhart Fuchs in seinem 1543 erschienenen Kräuterbuch: «Melissen nent man auch Hönigblum. Bey den Griechen würdt sie Melissophyllon oder Meliphyllon … in den Apotecken Melissa geheyssen. Dise namen aber alle hat sie überkommen darumb das die Im-

men oder Bynen ein sondere lieb unnd begird zu disem kraut haben / und das hönig darauss saugen.» Mehr als nur eine Bienenweide Melissen werden aufgrund ihrer nektarreichen Blüten seit der Antike als Bienenweide angepflanzt. Das Kraut wurde aber auch als Küchengewürz sowie als Heilmittel gegen vielerlei Beschwerden eingesetzt. In den volkstümlichen Namen der Melisse, Frauenkraut und Mutterkraut, hat sich ihre Anwendung bei Frauenleiden niedergeschlagen: «Das kraut gesotten unn ein lenden bad dar-

Bild: © Sonja Birkelbach, Fotolia.com

Kaum ein Pflänzchen lässt sich so vielseitig als Küchen- und Heilkraut einsetzen wie die Zitronenmelisse.

auss gemacht / bringt den frawen jr zeit», so Fuchs. Hildegard von Bingen (1098 –1179) setzte sie als Mittel für das Herz ein: «Die Melisse ist warm. Ein Mensch, der sie isst, lacht gerne, weil ihre Wärme die Milz beeinflusst und daher das Herz erfreut wird.» Die Melisse habe zu den Lieblingsarzneien des Paracelsus gehört, schreibt der Paracelsus-Kenner Dr. Max Amann und zitiert den Arzt und Alchemisten: «Sie erneuert alle Kräfte des Körpers … Melissa ist von allen Dingen, die die Erde hervorbringt, die beste Pflanze für das Herz.» Dass man der Pflanze positive Wirkungen auf das Herz zuschrieb, hängt mit ihren herzförmigen Blättern zusammen, die man als Zeichen der Natur deutete. Dieses früher weit verbreitete «Denken in Entsprechungen» wird als Signaturenlehre bezeichnet. Im Mittelalter war die Melisse auch wichtiger Bestandteil von Geheimmitteln wie dem «Karmelittergeist», der als Univer-

Melissentee Zwei Teelöffel frische Melissenblätter (1,5 – 4,5 g) mit 2,5 dl siedendem Wasser überbrühen. 10 Minuten zugedeckt stehen lassen, dann abseihen.

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Wichtige Heilpflanze der Klostergärten Die Melissen gehören zur Familie der Lippenblütler, zu der auch Salbei, Basilikum und Lavendel gehören. Neben den zweilippigen Blüten ist den meisten Lippenblütlern ein vierkantiger Stängel eigen. Arzneilich genutzt wird von den vier Arten der Gattung Melissa hauptsächlich die Zitronenmelisse, Melissa officinalis L. Das ausdauernde Kraut zeichnet sich durch einen feinen zitronenartigen Geruch und Geschmack aus. Mit den Benediktinermönchen gelangte die Heilpflanze über die Alpen in die Klostergärten. Wichtige kommerzielle Anbaugebiete der Pflanze sind heute Spanien, Bulgarien und Rumänien. Die Blätter der Melisse werden vor der Blüte gesammelt und schonend bei 30 – 35 °C getrocknet, um das Verdampfen der ätherischen Öle möglichst klein zu halten. Wegen der Flüchtigkeit dieser Wirk-

stoffe sollten die Blätter nicht länger als ein Jahr gelagert werden. Heil- und Duftpflanze Wichtige Inhaltsstoffe der Melissenblätter sind das ätherisches Öl (Citral, Citronellal u. a.), Gerbstoffe wie die Rosmarinsäure sowie weitere Substanzen. Melissenöl gehört zu den kostbarsten und teuersten ätherischen Ölen. Melisse wirkt krampflösend und gegen Blähungen, beruhigend sowie antibakteriell und virostatisch. Medizinisch wird die Heilpflanze heute innerlich v. a. eingesetzt bei Magen-Darm-Beschwerden und nervös bedingten Einschlafstörungen, äusserlich bei Herpex-simplex-Infektionen (Fieberbläschen). Kombiniert wird Melisse gerne mit Baldrian bei Nervenschwäche sowie mit Kamille bei nervösen Magenbeschwerden mit Sodbrennen und Blähungen. Melisse ist gut verträglich. Vor einer Behandlung mit dem ätherischen Öl sollte vorsichtshalber ein Arzt konsultiert werden bei extrem empfindlicher Haut, einem Glaukom, bei Schilddrüsenerkrankungen sowie bei einer Schwangerschaft.

Kreative Küche mit Melissenblättern Bild: © Thomas Francois, Fotolia.com

salheilmittel galt. Heute noch verkauft wird der 1775 von der Nonne Maria Clementine Martin entwickelte hochprozentige «Melissengeist».

Frische Melissenblätter sind reich an Vitamin C (ca. 250 mg /100 g). Sie eignen sich auch vorzüglich als originelle (und gesunde) Dekoration für Süssspeisen, für Gemüse, Salat, Suppen, Saucen, Eintöpfe, Pasta-Gerichte, Fisch sowie als Würze für Quark und Weichkäse.

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Vaginalgel 2 in 1 Hydro Santa® lindert Juckreiz und Brennen Normalerweise finden sich in der Scheide vorwiegend Milchsäurebakterien, die dafür sorgen, dass das Milieu beziehungsweise der vaginale pH-Wert sauer bleibt. Dies stellt einen effektiven Schutz vor anderen Keimen dar, die sich in einer solchen Umgebung kaum vermehren können. Die gesunde Vaginalschleimhaut sorgt zudem für die notwendige Befeuchtung und Elastizität und ist für ein ideales Scheidenmilieu ebenfalls unerlässlich. Reguliert wird dieses komplexe System unter anderem von den weiblichen Sexualhormonen. Die Ursachen für vaginale Trockenheit und eine Veränderung des Scheidenmilieus sind vielfältig. In der Schwangerschaft und Stillzeit, nach der Menopause oder auch bei Einnahme der Antibabypille kommt es zu einer Umstellung des weiblichen Hormonprofils, dadurch kann das Milieu in der Scheide verändert werden. Neben Scheidentrockenheit sind Symptome wie Juckreiz, Brennen und Reizungen möglich. Eine trockene Schleimhaut ist zudem verletzlicher und anfälliger für Infektionen. Daneben begünstigt ein erhöhter pH-Wert eine bakterielle Fehlbesiedelung, was sich durch Ausfluss, unangenehmen Geruch oder auch Schmerzen äussern kann. Hydro Santa® befeuchtet und reguliert den pH-Wert Eine Möglichkeit, beginnende Veränderungen des Scheidenmilieus zu norma6

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Nr. 4 | Mai 2014

Gesundheit aktuell

Die Neigung zu Venenproblemen ist angeboren. Mit richtigem Verhalten lässt sich der chronische Verlauf aber beträchtlich verlangsamen. Am wichtigsten ist es, bei ersten Anzeichen eine Apotheke, eine Drogerie oder einen Arzt aufzusuchen. Nadja Belviso

Venenprobleme Wie müde Beine munter werden

Bild: zVg

zu Besenreisern, Krampfadern, Venenentzündungen, offenen Beinen, Thrombosen und sogar zu lebensbedrohlichen Lungenembolien. Die geschwollenen Beine sind ein Symptom, das in jedem Stadium auftreten kann.

Dr. phil. nat. P. Schnell, Inhaber der SternenApotheke in Altstätten, führt eine eigene Praxis als Naturheilpraktiker.

Es gibt in unseren Breitengraden nur wenige, die das Gefühl schwerer Beine nicht kennen. Über 70 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Vor allem im Sommer schwellen gegen Abend die Knöchel an, die Haut kribbelt und juckt, und nachts finden die Beine keine Ruhe. Manche Betroffene werden sogar regelmässig von Wadenkrämpfen geplagt. «Schwere Beine sind auf Venenprobleme zurückzuführen, denen wiederum eine Bindegewebsschwäche zugrunde liegt», erklärt Dr. Peter Schnell, Inhaber der Sternen-Apotheke in Altstätten. Verformt sich eine schwache Venenwand unter dem Druck innerhalb der Vene, können die Klappen nicht mehr vollständig schliessen und der Bluttransport zum Herzen ist beeinträchtigt. Je nach Ausprägung kommt es 8

Teure Volkskrankheit «Obwohl die Hauptursache in der genetischen Veranlagung liegt, handelt es sich bei Venenproblemen um eine klassische Zivilisationskrankheit», erklärt Schnell. Denn diese können durch die Einnahme der Antibabypille, durch sitzende Tätigkeiten, Nikotin, schlechtes Schuhwerk und Übergewicht noch verstärkt werden. Bis heute hält sich das Bild, Krampfadern seien ein Problem alter Menschen. Dem ist nicht so: Selbst junge Erwachsene können betroffen sein. «Venenprobleme haben sich zu einer regelrechten Volkskrankheit entwickelt, die hohe volksökonomische Kosten verursacht», so der Apotheker. In Kulturen, in denen die Menschen keinen Zugang zu industriell gefertigter Nahrung haben und körperliche Arbeit verrichten, kämpft ein Bruchteil der Bevölkerung mit diesen Beschwerden. Dies zeige, dass man den chronischen Verlauf der Krankheit mit richtigem Verhalten verlangsamen könne, sagt Schnell. Er rät unter anderem zu regelmässiger Bewegung: «Muskeln wirken wie eine natürliche Pumpe und unterstützen den Blutfluss in den Venen.» Geeignet seien

Sportarten mit runden Bewegungsabläufen wie Nordic Walking, Velofahren, Wandern, Schwimmen und Aquagymnastik. Atmen nicht vergessen Auch der Alltag bietet viele Möglichkeiten, die Venentätigkeit positiv zu beeinflussen. Der Experte warnt zum Beispiel davor, die Beine beim Sitzen übereinanderzuschlagen. Klüger sei es, die Füsse nebeneinander auf den Boden zu stellen: «Wenn sie aufgestützt sind, statt frei zu baumeln, werden die Muskeln bereits ein wenig beansprucht.» Er empfiehlt ausserdem, am Ende jeder Dusche die Beine kühl abzubrausen. Generell mögen Beine die Kälte mehr als die Hitze. Menschen mit Venenproblemen sollten deshalb Saunagänge und Sonnenbaden ebenso vermeiden wie heisse Bäder. Auch auf einengende Kleidung und High Heels sollten sie so oft wie möglich verzichten. Ein weiterer Feind der Beine ist das Übergewicht: Wer sich an die Ernährungspyramide hält und genügend trinkt, beugt gleichzeitig auch anderen gesundheitlichen Problemen vor. Frauen, die auf hormonelle Verhütungsmethoden setzen, sollten dem Körper nahrungsergänzend Vitalstoffe zuführen. Oft vernachlässigt wird der Atem, obwohl auch er bei der Vorbeugung von Venenproblemen eine wichtige Rolle spielt. «Der Atem regt die Venenmuskulatur an, was den Rückfluss des Blutes begünstigt», sagt Schnell. «Die


Bild: © lamax, Fotolia.com

meisten Menschen atmen oberflächlich.» Er rät, hin und wieder am offenen Fenster ein paar Mal tief durchzuatmen. Kompressionstherapie bringt viel Doch was, wenn die Beine bereits geschwollen sind? «Wippen, die Beine hochlegen, sie kalt abduschen und Quarkwickel bringen rasche Linderung», sagt der Venen-Experte. Zur längerfristigen Behandlung legt er Geplagten eine Kompressionstherapie nahe. Die Stützstrümpfe schaffen einen Gegendruck zum erhöhten Druck innerhalb der Venen und verhindern so, dass sich der Zustand weiter verschlimmert. Die Therapie wird auch Schwangeren empfohlen, die durch die Hormonveränderung zusätzlich gefährdet sein können. Präparate zum Einnehmen und zur äusserlichen Anwendung seien in der Regel pflanzlich, erklärt Schnell. Neben dem

Der Mäusedorn oder Ruscus aculeatus L. wirkt venenstärkend, hilft gegen Veneninsuffizienz und leichte Entzündungen.

Tipps Das können Sie tun bei Venenschwäche

Klassiker, der Rosskastanie in Tablettenform und als Creme, sind auch tibetische Kräuterpräparate und der Mäusedorn beliebte Mittel, ebenso ein Wirkstoff, der unter anderem im Weinlaub und in Pinien vorkomme. Entwässernde Tees können zusätzlich Abhilfe schaffen. Und schliesslich: «Es lohnt sich, in Apotheken und Drogerien nach Hausspezialitäten zu fragen. Wir haben zum Beispiel eine selbst entwickelte Venen-Emulsion.»

Schluss mit müden und schmerzenden Beinen!

• Regelmässige Bewegung durch geeignete Sportarten wie Nordic Walking, Velofahren, Wandern, Schwimmen, Aquagymnastik. • Füsse beim Sitzen nebeneinander auf den Boden stellen statt übereinanderzuschlagen. • Am Ende der Dusche Beine kühl abbrausen. • Auf Saunagänge, Sonnenbaden und heisse Bäder verzichten. • Hauptsächlich flache Schuhe tragen.

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Spirig HealthCare AG informiert

Reagieren Sie auf Milchzucker (Laktose) mit quälenden Verdauungsstörungen? Lactease, mit dem hochwirkungsvollen Enzym Laktase, hilft bei Laktoseintoleranz Milchzucker verträglich zu machen. Damit Sie überall unbeschwert essen können.

Laktoseintoleranz? Mit Lactease das Leben wieder geniessen

Laktoseintoleranz ist ein Enzymmangel Die gute Nachricht vorweg: Laktoseintoleranz ist keine Allergie, sondern ein Enzymmangel. Und den kann man mit bewusster Ernährung und gezielter Unterstützung der Verdauung in den Griff bekommen. Milch ist für Säuglinge in der Regel die einzige Nahrung und eine natürliche Quelle für hochwertiges Eiweiss, Kohlenhydrate, Kalzium und Spurenelemente. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, vertragen Säuglinge den Milchzucker problemlos. Mit dem Abstillen und der Gewöhnung an feste Kost, sinkt die körpereigene Produktion des Enzyms Laktase, das für die Verdauung von Milchzucker notwendig ist. Wird das Enzym Laktase nicht mehr oder nur noch in kleinen Mengen gebildet, wird dieser Laktasemangel auch primäre Laktoseintoleranz genannt. Sehr häufig ist die Laktoseintoleranz in Asien, Afrika und Südamerika anzutreffen. Auch in der Schweiz leiden schätzungsweise 20 Prozent der Bevölkerung daran. Die anderen verfügen auch im 10

Erwachsenenalter über eine im Vergleich zu Säuglingen zwar reduzierte, jedoch genügend hohe Laktaseproduktion, die es ermöglicht, Milchprodukte beschwerdefrei zu verdauen. Die lebenslange Laktoseverträglichkeit entwickelte sich im Laufe der Menschheitsgeschichte im Zusammenhang mit der Milchviehwirtschaft. Im Laufe von Generationen passten sich einige Menschen durch genetische Veränderung an die Verfügbarkeit von Milch an, sodass sie noch im Erwachsenenalter Milch trinken konnten. Dies war von Vorteil, denn die gesunden Bestandteile der Milch,

wie Kalzium und Vitamine, verhalfen den Vorfahren, insbesondere kalte Winter zu überleben. Wie der Körper aus Milchzucker Energie gewinnt Um Milchzucker verdauen zu können, brauchen wir im Dünndarm eine ausreichende Menge Laktase. Dieses Enzym hat die Aufgabe, den in vielen Nahrungsmitteln enthaltenen Milchzucker in zwei verdaubare Zuckerbestandteile aufzuspalten: in Glukose (Traubenzucker) und Galaktose. Dieser Vorgang ist so wichtig, weil Laktose nur zerteilt durch die Darm-

Quelle: Spirig HealthCare

Leiden Sie nach dem Essen unter Beschwerden wie einem aufgeblähten, schmerzenden, rumorenden Bauch, Übelkeit oder Durchfall? Dann gehören Sie vielleicht zu den 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung, die milchzuckerhaltige Lebensmittel nicht oder nicht gut vertragen, weil sie von einer Laktoseintoleranz betroffen sind.

Dünndarm

Laktose

Laktase Galaktose

Glukose

Darmbakterien

Dickdarm Abb. 1: Bei der Laktoseverdauung wird der Milchzucker durch Laktase in Glukose und Galaktose gespalten. Diese werden als Energielieferanten in die Blutbahn aufgenommen.


wand «schlüpfen» kann, um in den Blutkreislauf aufgenommen zu werden (siehe Abb. 1). Milchzuckerhaltige Lebensmittel dienen uns als gute Energielieferanten, da sie den Blutzuckerspiegel nur langsam steigen und wieder fallen lassen. Bemerkbar macht sich das durch ein längeres Sättigungsgefühl. Was genau ist eine Laktoseintoleranz? Wird nicht ausreichend Laktase gebildet, kann nicht aller Milchzucker zerteilt und im Dünndarm aufgenommen werden: Mehr oder weniger Milchzucker gelangt ungespalten in den Dickdarm, wo er von bestimmten Darmbakterien vergoren wird. Bei der Gärung entstehen Gase; sie führen nicht nur zu Blähungen, sondern regen auch die Darmbewegung (Peristaltik) an. Gleichzeitig wird durch die wasseranziehende Wirkung der Laktose Wasser im Dickdarm gebunden und angesammelt (siehe Abb. 2). Die Folgen sind unangenehme und teils schmerzhafte Verdauungsbeschwerden, die meist ab etwa 15 Minuten bis mehrere Stunden nach der Mahlzeit eintreten. Das kann für die betroffenen Personen sehr belastend sein.

unterwegs ist – nicht immer gut. Denn viele Back- und Fleischwaren und vor allem auch Fertiggerichte enthalten versteckten Milchzucker. Die Auswirkungen können sehr unangenehm sein, besonders wenn man auswärts isst. So verschieden die Menschen sind, so individuell ist auch die Menge an Milchzucker, die eine Person vertragen kann. Daher ist es im Rahmen einer laktosebewussten Diät empfehlenswert, für sich selbst herauszufinden, welche Lebensmittel beispielsweise von Natur aus laktosefrei sind und gleichzeitig welche

Quelle: Spirig HealthCare

Ist Verzicht die Lösung? Leiden Sie an Laktoseintoleranz und lassen Sie alle Laktosequellen weg, um nicht zu leiden? Das Vermeiden von Laktosequellen gelingt – gerade wenn man

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Dünndarm

Laktose

Milchprodukte in welchen Mengen noch vertragen werden. Strategie für Geniesser Die einfachste Art, laktosehaltige Lebensmittel unbeschwert geniessen zu können, ist, das Enzym Laktase ergänzend zum Essen zu sich zu nehmen: mit Lactease Kautabletten. Diese sind ab sofort in Apotheken und Drogerien erhältlich. Zu laktosehaltigen Mahlzeiten eingenommen, unterstützt Lactease die natürliche Verdauung des Milchzuckers. So können Sie beispielsweise auch dort entspannt und ohne unangenehme Folgen speisen, wo Sie keinen Einfluss auf die Zutaten haben. Lactease steht in den hochwirkungsvollen Varianten 4500 FCC und 9000 FCC (FCC = Masseinheit für die Enzymaktivität) zur Verfügung.

Von Natur aus laktosefrei

Darmbakterien Dickdarm

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Abb. 2: Laktoseintoleranz: Fehlt das Enzym Laktase, gelangt Milchzucker in den Dickdarm, wo er von Bakterien vergärt wird: Gase entstehen und Durchfall bahnt sich an.

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Nr. 4 | Mai 2014

Gesundheitspolitik

Wer vermehrt Selbstverantwortung für seine Gesundheit übernehmen will, kann sich manchen Arztbesuch sparen. Denn dank kompetenter und verantwortungsvoller Beratung in Apotheken und Drogerien ist die wirkungsvolle Selbstmedikation garantiert. Hans Wirz

Selbstmedikation

Bild: zVg

Sparen und Lebensqualität gewinnen

Interview mit: Hans-Rudolf Fuhrer, Geschäftsleiter des Schweizerischen Fachverbands für Selbstmedikation (ASSGP). Der Fachverband fördert Massnahmen, damit leichte Erkrankungen eigenverantwortlich behandelt werden können.

Wer seine Gesundheit vermehrt in eigener Verantwortung gestalten will, ist nicht nur auf fachliche Beratung angewiesen, sondern muss sich auch auf qualitativ hochstehende Produkte verlassen können. Diese müssen jederzeit verfügbar und ohne Verschreibung erhältlich sein. In seinen Überlegungen «Gesundheit 2020» hält der Bundesrat ausdrücklich fest, dass die Übernahme von mehr Selbstverantwortung der Patienten sehr wünschenswert sei. Umso mehr, als es in der Schweiz eine grosse Zahl von Unternehmen gibt, die das Bedürfnis der Bevölkerung nach Selbstmedikation ernst nehmen und entsprechende Heilmittel herstellen. Sie haben sich im Rahmen der ASSGP organisiert, dem Schweizerischen Fachverband für Selbstmedikation. Vista hat sich mit dem Geschäftsführer der Organisation, Hans-Rudolf Fuhrer, zusammengesetzt, um Ihnen nützliche Informationen zum Thema Selbstmedikation zu bieten. 12

Können Sie uns bitte den Begriff «Selbstmedikation» kurz umschreiben? Als Selbstmedikation bezeichnet man alle medizinischen Massnahmen, die der Patient in eigener Verantwortung zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden unternimmt. Dies mittels nicht von Ärzten verschriebenen Heilmitteln, die vorbeugend oder lindernd und heilend auf eine mögliche Erkrankung einwirken oder nach Krankheit oder Verletzung die Gesundheit vollständig wiederherstellen. Durch Sichtung der Faktoren einer Situation und Beratung in der Apotheke oder der Drogerie werden selbstbestimmend angemessene Massnahmen beschlossen. Damit können in vielen Fällen teure und teilweise unnötige Arztbesuche – mit allen ihren Folgekosten – vermieden werden. Aber manchmal sind ja Arztbesuche nötig … Selbstverständlich. Deshalb kommt der Abklärung in der Apotheke oder Drogerie, der sogenannten Triage, so grosse Bedeutung zu. Gibt es nur die kleinsten Zweifel, empfehlen die Apotheker und Drogisten den Ratsuchenden sofort den Arztbesuch. Darauf ist Verlass. Welche Produkte kommen in der Selbstmedikation zum Einsatz? Für die Selbstmedikation eignen sich rezeptfreie Arzneimittel, Medizin- und Gesundheitsprodukte, wie sie beispielsweise zur Behandlung bei Erkältungen und Grippe, Kopf- und Gliederschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden, Heuschnupfen, Juckreiz, Vitamin- und Mineralstoffmangel angezeigt sind. Nebst Arzneimitteln wissen die Fachleute auch Bescheid etwa über Tees oder Wickel. Ist Selbstmedikation also für den Fall gedacht, dass man noch nicht krank genug ist für einen Arztbesuch? Leichtere Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen können mit einem Besuch in der Apotheke oder Drogerie sehr erfolgreich therapiert werden.


Das hat ja in der Schweiz auch eine gewisse Tradition ‌ So ist es. Die BevÜlkerung ist seit jeher gewohnt, sich selbst zu therapieren. Was auch dadurch belegt wird, dass knapp die Hälfte der in Apotheken und Drogerien nachgefragten Medikamentenpackungen aus dem Bereich der rezeptfreien Arzneimittel stammen. Man will Medikamente, aber mit mÜglichst wenig Nebenwirkungen. Hat Selbstmedikation auch mit Prävention und GesundheitsfÜrderung zu tun? In gewissen Bereichen ja, wie beispielsweise bei Vitaminen und Mineralstoffen. Wo eine ausreichende Versorgung wichtig ist fßr die Funktionen des KÜrpers, und somit auch eine präventive Wirkung hat. Das ist immer dann nÜtig und damit sinnvoll, wenn – aus welchen Grßnden immer – eine optimale Ernährung infrage gestellt ist. Oder der KÜrper bezßglich gewisser Wirkstoffe eine zusätzliche Unterstßtzung braucht. Wie gross sind denn die Einsparungen heute durch Selbstmedikation? Die von Patienten im Jahr 2013 selbst ausserhalb der Krankenversicherung bezahlten Kosten fßr rezeptfreie Arzneimittel belaufen sich auf rund 1,2 Mia. Franken pro Jahr. Das entspricht, um die Zahl leichter einordnen zu kÜnnen, einem Anteil von gut 17 Prozent aller Medikamente ausser jenen, die in Spitälern abgegeben werden. Die Schweiz nimmt damit einen absoluten Spitzenplatz ein, was die Popularität der Selbstverantwortung im gesundheitlichen Bereich eindrßcklich dokumentiert. Aber man kÜnnte mehr tun. Wie hoch ist das Potenzial? Studien ßber den vermehrten Einsatz von rezeptfreien Arzneimitteln, Medizin- und Gesundheitsprodukten zeigen ein

Fortsetzung auf Seite 14

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Frau und Herr Schweizer kÜnnen sich im Krankheitsfall mittels Arztbesuch Medikamente verschreiben lassen. Oder sich in Apotheken und Drogerien bezßglich der Wahl von Medikamenten – und anderen nßtzlichen Therapien – beraten lassen. Um dann selber entscheiden zu kÜnnen, was zur Heilung eingesetzt wird. Dabei ist zu beachten: • Selbstmedikation heisst mehr Selbstbestimmung und mehr Selbstverantwortung. Sie muss aber aus der eigenen Tasche bezahlt werden. • Selbstmedikation (also der Verzicht auf Arztbesuche in Bagatellfällen) spart gesamtwirtschaftlich gesehen Geld. Auch weil nicht verschriebene Medikamente deutlich billiger sind. • Apotheken und Drogerien sind dafßr ausgebildet, bei einfachen Erkrankungen angemessen zu beraten. Insbesondere auch in Fällen, wo man nicht richtig krank ist, sondern sich in seiner Leistungsfähigkeit beeinträchtigt fßhlt oder eine allgemein ungenßgende Gesundheitsqualität hat.

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Selbstmedikation in KĂźrze

Ich kann im Seeblick so richtig vom Alltag abschalten und mich ganz meiner Entspannung, Ernährung und Gesundheit widmen. Esther Ochsner

www.seeblick-berlingen.ch 13


Fortsetzung von Seite 13

weiteres Einsparpotenzial von rund 300 Mio. Franken pro Jahr. Diese Berechnung basiert auf der Annahme, rund fünf Prozent der heute verschriebenen Medikamente und Arztbesuche durch rezeptfreie Arzneimittel und Gesundheitsprodukte aus der Apotheke oder Drogerie zu ersetzen. Das wäre angesichts des absehbaren Ärztemangels kein Nachteil. Aber im Prinzip ist Selbstmedikation eine Kostenverlagerung? Das kann man teilweise so sehen. Die ständige Erhöhung der Krankenkassenprämien veranlasst viele Patienten, auch für leichtere Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen den Arzt aufzusuchen. Was tendenziell die Prämienspirale unnötigerweise weiter nach oben dreht. Denn oft braucht es keinen Arzt, um sich einen Schnupfenspray verschreiben zu lassen. Deshalb ist die Selbstmedikation gesamtwirtschaftlich betrachtet immer noch die weitaus günstigste Therapie. Können Sie das etwas konkreter ausdrücken? Im Durchschnitt kostet ein rezeptfreies Arzneimittel nur 22 Prozent eines rezeptpflichtigen Medikaments. Mit einem vorgängigen Arztbesuch steigen zudem die Behandlungskosten erheblich. Zusammen mit der kostenlosen Beratung in der Apotheke oder Drogerie stellt die Selbstmedikation deshalb eine sehr günstige Therapie dar. Und benötigt auch weniger Zeit. Wie gesagt, ich spreche hier von Bagatellfällen.

Beispielsweise wie? Durch Erhöhung der Franchise oder die Einführung einer Praxisgebühr beim Arzt. Letztere wurde im Jahr 2009 diskutiert, aber im Nationalrat bei der entsprechenden Abstimmung deutlich abgelehnt. Obwohl im Prinzip die Idee Anklang fand, Anreize zu schaffen, um bei leichteren Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen als erste Anlaufstelle vermehrt die Apotheke oder Drogerie aufzusuchen. Was plant Ihr Verband zur Förderung der Selbstmedikation? ASSGP hat kürzlich zusammen mit dem renommierten Marktforschungsunternehmen GfK eine Befragung von 1000 Personen zu den Motiven zum Einkauf in der Apotheke oder Drogerie durchgeführt. Warum sucht die Bevölkerung Apotheken und Drogerien auf? Die Motive sind klar: Kompetente Beratung ist in Gesundheitsfragen sehr wichtig und bietet grösste Sicherheit gegenüber den Grossverteilern und dem Internetkauf. Aber es besteht Potenzial, in der Apotheke und Drogerie noch mehr positive Erlebnisse zu schaffen. Die Begriffe «Beratung», «Vertrauen» und «Partnerschaft» stehen dabei im Mittelpunkt der Aktivitäten für alle Befragten. Unser Fachverband und seine Mitgliederfirmen unterstützen deshalb Apotheken und Drogerien darin, die Beratungskompetenz in ihren Geschäften zu erhöhen.

Aber die Selbstmedikation macht die Beratung durch Fachleute erforderlich? Die verantwortungsvolle Selbstmedikation braucht immer den Austausch mit den Fachleuten in der Apotheke oder Drogerie. Dafür sind diese entsprechend gründlich ausgebildet. Und damit ist sichergestellt, dass die Behandlung zielgerichtet und ohne vermeidbare Nebenwirkungen erfolgt. Wie hat sich die Selbstmedikation in den letzten Jahren entwickelt? Die Selbstmedikation wird sehr stark von einer mehr oder minder starken Grippe-Saison beeinflusst. So ist der Markt mit nicht verschriebenen Medikamenten im Jahr 2013 um 4 Prozent gewachsen. Im Jahr zuvor hat er stagniert und im Jahr 2011 um 0,9 Prozent zugenommen. Kümmert sich die nationale Politik um die Förderung der Selbstmedikation? Leider zu wenig. Denn Fördermassnahmen für mehr Eigenverantwortung durch Politik, Krankenkassen und Gesundheitsinstitutionen wären sinnvoll und würden nachgewiesenermassen die Grundversicherung finanziell entlasten. Weshalb passiert denn politisch nicht mehr zugunsten der Selbstmedikation? Der volkswirtschaftliche Nutzen der Selbstmedikation in der Schweiz ist breit akzeptiert und das Bekenntnis zu mehr Selbstverantwortung steht in jedem Papier zum Thema der gesundheitspolitischen Prioritäten. Aber es fehlt halt dann doch der politische Wille, die dazu nötigen Rahmenbedingungen zu verändern. 14

Erachten Sie mehr Selbstmedikation für sich persönlich als möglich und erstrebenswert? Schreiben Sie uns bis am 20. Juni 2014 an: Sanatrend AG, Vista Leserbrief 4/2014, Zürcherstrasse 17, 8173 Neerach, oder schicken Sie eine E-Mail an: vista@sanatrend.ch Ein Auszug der ersten Einsendungen wird nach Möglichkeit ab Juni auf www.vistaonline.ch veröffentlicht. Bitte den Absender nicht vergessen.


Schwabe Pharma AG informiert

Fit im Kopf? Eine Heilpflanze kann helfen Konzentrationsmangel, Vergesslichkeit oder Schwindelgefühle sind oft Folge einer mangelhaften Durchblutung. Die besten Massnahmen, um im Kopf fit zu bleiben, sind immer noch: Neues lernen und das Gehirn täglich fordern. Dazu ist eine gute Durchblutung unerlässlich. Denn nur so wird das Gehirn mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, die für die Energiegewinnung der Hirnzellen nötig sind. Positiv auf die Durchblutung wirkt tägliche körperliche Aktivität. Zudem bietet die Natur uns Hilfe, nämlich den Extrakt EGb 761® aus der Heilpflanze Ginkgo biloba.

Tebofortin® intens bei Konzentrationsmangel und Vergesslichkeit In den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts fanden Forscher in den Blättern des Ginkgobaums medizinisch wertvolle Verbindungen: Ginkgolide und Bilobalide wirken positiv auf geistige Leistungsfähigkeit, Informationsverarbeitung im Gehirn, auf Vitalität und emotionales Gleichgewicht. Tebofortin® intens Filmtabletten enthalten diese wichtigen Inhaltsstoffe der Ginkgoblätter in optimaler Dosierung.

Die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung verbessert sich bei täglicher Einnahme von 240 mg Ginkgo-Spezialextrakt, insbesondere im Bereich kleiner und kleinster Blutgefässe. Tebofortin® intens kann bei Konzentrationsmangel, Vergesslichkeit oder Schwindelgefühlen (bei Arteriosklerose-Beschwerden) helfen und ist rezeptfrei in Apotheken und Drogerien erhältlich. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

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Ars Vitae AG informiert

Der Sommer kommt. Sowohl Wärme wie auch langes Stehen oder Sitzen verstärken Venenprobleme. Die Künzle Pinus® Pygenol® Tabletten (Arzneimittel) mit pflanzlichen Wirkstoffen aus der Pinienrinde stärken und schützen die Blutgefässe.

Venenbeschwerden Extrakt aus Pinienrinde kann helfen Kaum steigen die Temperaturen, klagen vermehrt Menschen über geschwollene Füsse, Knöchel und Beine. Denn durch die Wärme lässt die Elastizität der Venenwände nach, die Gefässe weiten sich und können das Blut – rund 7000 Liter täglich – nicht mehr richtig zum Herzen zurücktransportieren. 90 Prozent sind von einer Venenschwäche betroffen «Ist die Blutzirkulation in den Gliedern gestört, dann kommt es zu Kältegefühl, Kribbeln und Einschlafen von Händen, Füssen und Beinen. Schwere Beine, Krämpfe und Hämorrhoiden sind Symp-

Bon Beim Kauf einer Packung Pinus® Pygenol® à 120 Tabletten (Arzneimittel) erhalten Sie kostenlos eine Packung Pinus® Pygenol® Gel (kosmetisches Produkt). Einlösbar in Ihrer Apotheke oder Drogerie. Angebot gültig bis 31.07.2014. Händlerhinweis: Bitte Bon mit Kassenbeleg aufbewahren. Wird durch den Aussendienst der Firma Ars Vitae AG vergütet.

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tome von Veneninsuffizienz», schreibt Kräuter Pfarrer Johann Künzle in seinem Kräuterheilbuch. Von einer Venenschwäche betroffen ist weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung; in Deutschland sind es nach Angaben der Deutschen VenenLiga rund 90 Prozent. Wie aber funktioniert unser Venensystem, wie kommt es zu den häufigen Venenbeschwerden, welche Anzeichen und Symptome treten auf und wie können diese behandelt werden? Die Aufgabe der Venen Unsere Venen haben die Aufgabe, das sauerstoffarme Blut zum Herzen zurück-

zutransportieren. Dieser lebenswichtige Vorgang muss auch gegen die Schwerkraft funktionieren. Ermöglicht wird dies mithilfe der Bewegungen der Beinmuskeln – die sogenannte Muskelpumpe – sowie den Venenklappen: Beim Gehen spannen sich die Muskeln an und pressen das venöse Blut in Richtung des Herzens. Damit das Blut nicht zurücksacken kann, wenn sich die Muskeln entspannen, verfügen die Venen über spezielle Klappen, die sich nur in Richtung des Herzens öffnen. Anders ausgedrückt: Die Venenklappen funktionieren wie ein raffiniertes Rückschlagventil – analog Flügeltüren, die sich nur auf eine Seite hin öffnen. Ursachen der Venenbeschwerden Zu der Vielzahl von Symptomen von Venenleiden gehören neben der bereits erwähnten Schwellungsneigung auch Spannungsgefühl, schwere Beine, Juckreiz sowie eine Verfärbung der Haut des Unterschenkels. Die Hauptursache von Venenleiden ist eine erbliche Veranlagung. Ob jedoch Venenbeschwerden wie Krampfadern entstehen oder nicht, dazu können verschiedenste Faktoren beitragen. In erster Linie ist dies unser Lebensstil: Denn wir bewegen uns immer weniger und aktivieren somit auch die Muskelpumpe nicht so oft, wie es für die Venengesundheit wünschenswert wäre. Besonders langes Stehen sollte vermieden werden,


denn der dauernde Druck beim Stehen belastet das Venensystem am meisten. Dies zeigt die grosse Anzahl von Krampfaderpatienten mit Stehberufen – Lehrer, Verkäufer, Coiffeure. Doch auch weitere Risikofaktoren belasten die Venen zusätzlich: Übergewicht, zu enge Kleidungsstücke, Rauchen, zu hohe Schuhe, Alkoholkonsum sowie weibliches Geschlecht und damit verbunden auch eine Schwangerschaft. Mit fortschreitendem Lebensalter nehmen Venenerkrankungen zu. Zu den bekanntesten Venenleiden gehören Krampfadern, die jeder dritte Erwachsene im Laufe seines Lebens entwickelt. Venenbeschwerden vorbeugen und lindern Was können Sie tun, um Venenleiden vorzubeugen und die Beschwerden zu lindern? • Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft oder machen Sie Bein-/Fussgymnastik. Dies aktiviert die für den Rücktransport des Blutes wichtige Muskelpumpe. • Bauen Sie Übergewicht ab bzw. halten Sie Ihr normales Gewicht. • Legen Sie die Beine hoch; dies entlastet die Venen, denn so kann das Blut leichter zurückfliessen. • Trinken Sie ausreichend. Dünnes Blut kann leichter transportiert werden. • Meiden Sie Sonnenbäder, heisse Vollbäder oder die Sauna. • Vermeiden Sie enge Kleidung und hohe Schuhe. • Tragen Sie bei langem Stehen/Sitzen regelmässig Kompressionsstrümpfe. • Kalte Wassergüsse stärken Venen und Muskulatur. • Stärken Sie die Venen mit geeigneten Wirkstoffen.

Künzles Pinus® Pygenol® Tabletten (Arzneimittel) helfen bei Venenbeschwerden • pflanzliches Arzneimittel mit Pinienrindenextrakt • bei venösen Stauungen und Krampfadern • bei Schwellungen und Schweregefühl in den Beinen • stärkt und schützt die Blutgefässe Pinus® Pygenol® Tabletten (Arzneimittel) à 40 oder 120 Tabletten / Pinus® Pygenol® Gel und Lotion zur äusserlichen Anwendung (kosmetische Produkte). Alle Produkte sind rezeptfrei erhältlich in Drogerien und Apotheken. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

Wirksam: Extrakt aus Pinienrinde Bereits vor einigen Hundert Jahren entdeckten Seefahrer ein ausgezeichnetes Mittel gegen Venenbeschwerden: die Rinde der See-Kiefer (Pinus pinaster). In der südwestlichen Küstenregion Frankreichs wird die See-Kiefer im Reinbestand, das heisst ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut. Aus der Rinde der erwachsenen Bäume wird ein spezieller Pinienrindenextrakt ohne toxische Lösungsmittel und auch ohne Einsatz genveränderter Organismen (GVO) gewonnen. Der Pinienrindenextrakt enthält als Wirkstoffe vornehmlich Procyanidine, Bioflavonoide und Polyphenole. Diese Substanzen unterscheiden sich in ihrer Wirkung von jenen der Rosskastanien-Präparate, die bei Venenleiden oft eingesetzt werden. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit kann der spezielle Pinienrindenextrakt in vielen Ländern der Welt, darunter den

USA, als Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden; vom britischen Ministry of Agriculture, Fisheries and Food (MAFF) wurde er als Lebensmittelwirkstoff zugelassen. Stärkt, schützt und hilft bei Venenbeschwerden Pinus® Pygenol® Tabletten sind ein pflanzliches Arzneimittel mit Pinienrindenextrakt, das die Blutgefässe stärkt und schützt und bei Venenbeschwerden wie Krampfadern, Schwellungen und auch Schweregefühl in den Beinen hilft. Pinus® Pygenol® enthält exklusiv als einziges Heilmittel in der Schweiz Pinienrindenextrakt. Das Produkt ist gut verträglich. Es kann von Personen jeden Alters und nach Absprache mit einer Fachperson (Arzt, Apotheker, Drogist) auch gleichzeitig mit anderen Medikamenten eingenommen werden.

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kybun AG informiert

Plagen Sie Rücken-, Bein- und Fussprobleme? Haben Sie genug davon, sich den Alltag durch Schmerzen einschränken und dirigieren zu lassen? Dann laufen Sie ihnen doch einfach davon.

Therapie: Gehen Laufen Sie den Schmerzen davon Schmerzen des Bewegungsapparates werden meist verursacht durch flache, harte Böden sowie ein Leben, das grösstenteils im Sitzen stattfindet. Für beides ist der menschliche Körper nicht geschaffen. Weich-elastischer Untergrund als wichtiger Therapie-Baustein Ein guter Therapie-Baustein zur Lösung solcher Probleme ist das Gehen und Stehen auf weich-elastischem Untergrund. Es entspannt die Muskulatur, schont die Gelenke, trainiert die Tiefenmuskulatur und fördert das Gleichgewicht. Muskuläre Blockaden können gelöst und die Haltung des Körpers aufgerichtet werden. Möglichkeiten der kybun MechanoTherapie Ziel der Erfahrungswissenschaft «kybun MechanoTherapie» ist es, Bewegung mittels weich-elastischer Materialien in den Alltag zu integrieren und damit Schmerzen zu lindern, oder aber Problemen vorzubeugen. Durch den einzigartigen «Trampolineffekt» – bei jedem Schritt befindet man sich für Sekundenbruchteile in völliger Schwerelosigkeit – gibt Ihnen die kybun MechanoTherapie die Bewegungsfreude zurück.

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Das kybun Intervall Walking

Linderung und Vorsorge bei Venenproblemen Schon bei den ersten Schritten spüren Venenpatienten, dass die Beine vom Druck komplett entlastet werden. Das geschieht durch die ständige Bewegung der Füsse und dadurch die enorme Aktivierung sowohl der Venenpumpe wie auch des Lymphsystems – beim Gehen und beim Stehen. Schmerzhafte Beine und Überdruck in den Venen – speziell beim Stehen – im Alltag gehören der Vergangenheit an. Positive Erfahrung vieler Ärzte und Physiotherapeuten «kyBoot sind hilfreich in der Behandlung von Fersen- und Vorfussschmerzen und werden oft zur unterstützenden Behandlung bei Achillessehnen- und Rückenschmerzen eingesetzt», sagt Dr. med. Markus Müller, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH. Weltweit gehen und stehen bereits hunderttausende von Menschen im kyBoot und wollen seine wohltuende Wirkung nicht mehr missen. Lesen Sie ausgewählte Kundenmeinungen online unter www.kybun.ch/meinungen

Die weich-elastische Luftkissen-Sohle des Schweizer Luftkissen-Schuhs kyBoot erzeugt ein federleichtes Trampolingefühl, was Gehen auch für Schmerzpatienten zur wahren Freude macht. Darum eignet sich das kybun Intervall Walking besonders für Menschen mit Problemen an Rücken, Beinen und Füssen ebenso wie für Menschen mit Übergewicht. Durch den ständigen Wechsel der Geh/ Lauf-Geschwindigkeit trainiert und entspannt man den hinterletzten Muskel des ganzen Bewegungsapparats. Sie können das Intervall Walking kostenlos beim kyBoot-Partner in Ihrer Nähe ausprobieren. Das sind kyBoot Shops, viele Drogerien und Apotheken. Fragen Sie nach dem nächsten Intervall Walking Termin!

Mehr Informationen: www.intervall-walking.ch


Nr. 4 | Mai 2014

In jedem Vista

Markt-Infos Dr. Andres Wallwurz Salbe ist bio

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GZO Spital Wetzikon informiert

Ernährungsberater, Hormonspezialisten und Psychiater am GZO Spital Wetzikon helfen adipösen Patienten beim Abnehmen. Da bei krankhaftem Übergewicht nur die Chirurgie nachhaltig erfolgreich ist, bietet das GZO auch diesen Service seit rund 20 Jahren an.

GZO-Teamarbeit Gemeinsam das Übergewicht bekämpfen Starkes Übergewicht hat belastende Folgen für den ganzen Organismus. Dazu zählen unter anderem Zuckerkrankheit, Bluthochdruck und Einengung der Herzkranzgefässe, aber auch Gelenkschmerzen, Krebserkrankungen und Depressionen. Adipositas ist ohne Zweifel eine Volkskrankheit, die in allen hochentwickelten Industrie-Nationen vor allem wegen Bewegungsmangel stark zunimmt. Bereits mehr als ein Fünftel der erwachsenen Europäer leidet daran. Effektive Therapiekonzepte sind gefragt, die gute Langzeitresultate bringen. Die Bariatrische Chirurgie (ÜbergewichtsChirurgie) verfolgt vor allem das Ziel, die

Magenbypass-Operation

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Folgeerkrankungen des krankhaften Übergewichts zu behandeln oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Sie dient also nicht in erster Linie einem kosmetischen Zweck, sondern einem präventiven. Sinnvoll ist sie für stark übergewichtige Menschen, die trotz mehrmaligen Versuchen mit Diäten und Ernährungsberatung nicht den gewünschten Erfolg erzielt haben und denen nun eine StoffwechselEntgleisung droht. Wenn diese bereits besteht, z. B. in Form von Zuckerkrankheit (Diabetes), Bluthochdruck (Hypertonie) oder Metabolischem Syndrom, kann die Übergewichts-Chirurgie auch mal die letzte Rettung sein.

Schlauchmagen-Bildung

Bariatrische Chirurgie am GZO Seit gut 20 Jahren führt das ChirurgieTeam des GZO Spital Wetzikon Eingriffe zur Behandlung des krankhaften Übergewichts (morbide Adipositas) durch. Seit mehr als zehn Jahren kümmert sich zudem ein interdisziplinäres, fachübergreifendes Team um alle diese Patienten, die mit ärztlicher Unterstützung abnehmen wollen. Zu diesen Spezialisten gehören nicht nur Chirurgen unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. med. Daniel M. Frey, sondern auch Stoffwechselspezialisten (Endokrinologen), Magen-Darm-Spezialisten (Gastroenterologen), Ernährungsberaterinnen, Psychologen und Psychiater. Die häufigsten Eingriffe des Teams von Dr. Frey sind der sogenannte proximale Magenbypass und die SchlauchmagenBildung («sleeve gastrectomy»). Beide Techniken (siehe Grafiken) können die Chirurgen mittels modernster minimalinvasiver Methoden durchführen. Am GZO Spital Wetzikon werden jährlich über 200 Patienten mit krankhaftem Übergewicht behandelt. Proximaler Magenbypass Die schweizweit am häufigsten durchgeführte bariatrische Operation ist der proximale Magenbypass («Roux-en-Y Gastric Bypass»). Durch die Bildung eines relativ kleinen Restmagens von 20 bis 30 ml wird die quantitative Nahrungszufuhr erheblich verringert. Gleichzeitig beschleunigt sich die Transit-Zeit des


Darminhalts, weil der Dünndarm funktionell verkürzt ist. Der Darm kann so weniger Nährstoffe aufnehmen. Verringerte Nahrungsaufnahme und verkürzte Aufnahmezeit führen zu einer nachhaltigen Gewichtsreduktion. Schlauchmagen-Bildung Ein neueres Verfahren ist die Schlauchmagen-Bildung («sleeve gastrectomy»). Bei dieser Methode entfernt der Chirurg 80 bis 85 Prozent des Magens und bildet einen engen Magenschlauch. Dadurch wird die Nahrungsaufnahme verringert. Und man geht davon aus, dass der Magen wegen der kleineren Magenschleimhaut-Fläche auch weniger «Hungerhormone» produziert. Die Grundidee bei der Entwicklung war, mit einer relativ risiko- und komplikationsarmen Operation eine Gewichtsreduktion zu erreichen, um den Patienten dann zu einem

späteren Zeitpunkt definitiv mit einem Magenbypass zu versorgen. In der Zwischenzeit hat es sich aber gezeigt, dass dieses Verfahren alleine schon bei vielen Patienten zu einer effektiven und andauernden Gewichtsreduktion führen kann, die durchaus mit derjenigen des Magenbypass vergleichbar ist. Kostenübernahme ab BMI 35 Seit Anfang 2011 gelten in der Schweiz die internationalen Richtlinien für die Kostenübernahme der interdisziplinären Bariatrischen Therapie durch die Krankenkassen – ab einem Body-MassIndex (BMI) von 35 kg/m². Damit können stark adipöse Patienten rechtzeitig operiert werden, bevor die Begleitkrankheiten nicht mehr heilbar sind. Denn in der Fachwelt ist man davon überzeugt, dass bei einem BMI von über 35 nur die Operation nachhaltig erfolgreich ist.

PD Dr. med. Daniel M. Frey ist Chefarzt Chirurgie am GZO Spital Wetzikon. Er gilt als ausgewiesener Spezialist für minimal-invasive Chirurgie und die chirurgische Behandlung von krankhaftem Übergewicht (morbide Adipositas), mit den Schwerpunkten Viszeralchirurgie, Allgemeinchirurgie, Traumatologie und

Kosten-Einsparungen Durch die gute und kontinuierliche Gewichtsabnahme nach der Operation können sich bei vielen Patienten die Blutzucker- und Blutdruckwerte normalisieren und sie sind deswegen nicht mehr dauernd auf Medikamente angewiesen. Wegen des grossen Gewichtsverlusts werden die Gelenke deutlich weniger belastet und es kommt weniger oft zu Arthrosen. Dadurch können teure Knieund Hüftprothesen vermieden werden. Das spart viel Geld. Zudem sind krankhaft Übergewichtige nach der Gewichtsnormalisierung weniger oft krank und arbeitsunfähig. Das bringt erhebliche, volkswirtschaftlich relevante Einsparungen. Noch viel wichtiger ist aber die vollständige Reintegration der oft diskriminierten und vereinsamten AdipositasPatienten in unsere Gesellschaft. Ihre Lebensqualität verbessert sich massiv.

Notfallmedizin. Er leitet das Referenzzentrum für Bariatrische Chirurgie und bildet junge Ärzte in diesem Spezialgebiet aus. Während seiner langjährigen Tätigkeit am Universitätsspital Basel führte Dr. Frey das gesamte Spektrum viszeralchirurgischer Eingriffe auf hohem Niveau durch. Seit 2006 beschäftigt er sich intensiv mit der chirurgischen Behandlung des krankhaften Übergewichts und führte während fünf Jahren die Bariatrische Chirurgie am Universitätsspital Basel. Dr. Frey studierte an der Universität Zürich Medizin. Dort verbrachte er auch seine chirurgische Assistenzarzt-Zeit. Weitere Arbeitsorte waren das Kantonspital Aarau und das Spital Uster. Seine Ausbildung zum Bariatrischen Chirurgen absolvierte er an verschiedenen renommierten Kliniken im In- und Ausland. In Zusammenarbeit mit der «University of Minnesota» in den USA war er an der Entwicklung einer neuartigen minimal-invasiven Technik zur Behandlung von krankhaftem Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2 beteiligt. Er gehört zu den erfahrensten

Adipositas-Chirurgen der Schweiz. Daniel Frey ist im Zürcher Oberland in Greifensee aufgewachsen, 46 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. GZO Spital Wetzikon Seit mehr als 100 Jahren sichert das GZO Spital Wetzikon die regionale medizinische Gesundheitsversorgung im Zürcher Oberland. Aus dem ursprünglich kleinen Landspital mit einer Handvoll Betten ist über die Jahrzehnte ein hochmodernes 200-Betten-Spital mit lokaler Verankerung, überregionaler Ausstrahlung und internationaler Vernetzung entstanden. 2003 wurde das Spital umfassend erweitert und modernisiert. Mit etwa 850 Mitarbeitenden versorgt es jedes Jahr rund 55 000 Patienten. GZO Spital Wetzikon Chirurgische Klinik Spitalstrasse 66 8620 Wetzikon Tel. 044 934 22 01 chirurgie@gzo.ch www.gzo.ch

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Vista Dossier

Nr. 4 | Mai 2014

Metabolisches Syndrom

Sepp Trütsch Ärger mit dem Jo-Jo-Effekt Der ehemalige Volksmusik-Star und TV-Moderator Sepp Trütsch kämpfte lange gegen sein Übergewicht. Nach Diäten nahm er aber immer wieder zu. Erst der Tod seiner Mutter brachte ihn dazu, etwas gegen sein Metabolisches Syndrom zu tun. Dr. med. Markus Meier

Dossier-Übersicht S. 23 – 24 Sepp Trütsch Ärger mit dem Jo-Jo-Effekt S. 25 – 27 Getarnte Gefahr Das Metabolische Syndrom

Bild: zVg

S. 28 – 29 Vista-Umfrage Fakten zum Metabolischen Syndrom S. 30 – 31 Alles angehen Wider das Wohlstandssyndrom

Interview mit: Sepp Trütsch, ehemaliger Volksmusik-Star und TV-Moderator, Besitzer des Restaurants und Hotels «Wysses Rössli» in Schwyz.

Können Sie sich erinnern, wann Sie das erste Mal festgestellt haben, dass Sie übergewichtig werden? War das erst nach der Kindheit? Ja, das war nach der «Sportperiode» so etwa im Alter von 25 Jahren. Zu dieser Zeit habe ich mich wenig bis kaum bewegt, aber fast die gleiche Essensmenge verspeist wie vorher, als ich viel Bewegung hatte. Da stimmt natürlich die Bilanz nicht mehr. Man sollte ja mindestens so viel an Kalorien verbrennen wie man isst. Meine Sportarten waren Langlauf, Klettern und Skitouren. Da wir sehr früh geheiratet haben, sind die «Sportaktivitäten» sofort in den Hintergrund getreten. Was haben Sie dann unternommen? Das damals beliebte «FdH = Friss die Hälfte», mehr Bewegung oder eine Diät? Ich habe im Lauf der Zeit fast alles probiert und war ein typischer «Liftklübler». Es ging ständig rauf und runter. Ich litt also

S. 32 – 33 Gut zu wissen Hilfreiches zum Metabolischen Syndrom

auch unter dem Jo-Jo-Effekt, der vielen Abnehmwilligen das Leben schwer macht. Die beste Diät damals war für mich übrigens die Kiwi-Diät: Ich konnte alles essen nur keine Kiwis! (lacht) Es war eine im wahrsten Sinne schwere Zeit, doch wie Sie sehen, hab ich meinen Humor nicht verloren. Wie viele Diäten haben Sie in Ihrem Leben gemacht? Als ausgebildeter Drogist waren Sie ja an der Quelle. Die ganze Palette habe ich durchprobiert: Diäten von A wie Ananas bis Z wie «zabig nüt ässe». Am besten wäre die Disziplin gewesen, aber … Als gelernter Drogist wusste ich genau, dass nur gesunde Ernährung, Bewegung und Disziplin – ohne Süssgetränke – zum Erfolg führen.

Fortsetzung auf Seite 24

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Bilder: www.weberverlag.ch / zVg

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1988

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2009

Fortsetzung von Seite 23

Nahmen Sie vor allem im Winter zu? Oder wegen Stress und Kummer? Nein, das war zeit- und witterungsunabhängig. Ich hatte keinen Kummer und meine Arbeit machte mir Spass und keinen Stress. Ich hatte beim Schweizer Fernsehen drei verschiedene Schränke mit drei verschiedenen Kleidergrössen. Es war alles prima auf meine Gewichtsschwankungen ausgerichtet. Aber als bekanntes TV-Gesicht «musste» ich doch überall kräftig beim Essen «zugreifen», sonst hat es sofort geheissen, dem Trütsch hat unser Essen wohl nicht geschmeckt. Das wollte ich natürlich nicht. Wann haben Sie die gesundheitlichen Folgen des Übergewichts zum ersten Mal bemerkt? Kamen Bluthochdruck, hohes Cholesterin und Diabetes miteinander? Klar, plötzlich war der Bluthochdruck da, Diabetes genauso, aber das hat mir keine Schmerzen gemacht und mich in keiner Weise eingeschränkt. Deshalb machte ich mir die ersten Jahre keine grossen Sorgen. Die Resultate habe ich bei den gelegentlichen Selbstmessungen und auf der Waage natürlich festgestellt, aber wirklich nicht beachtet, sie in den berühmten Wind geschlagen. Was hat Ihnen der Hausarzt über das Metabolische Syndrom erzählt? Hat er Sie denn nicht gewarnt? Ja, natürlich. Er hat mich auf die spezifischen Risiken aufgeklärt. Schlussendlich habe ich mich in einer TV-Sendung mit dem bestbekannten Übergewichtsspezialisten Dr. med. Fritz Horber eingehend unterhalten. Er nahm mich unter seine Fittiche und besprach mit mir die Risiken wie zum Beispiel

Arterienverkalkung im ganzen Körper, Herzinfarkt und Hirnschlag – mit der Gefahr, invalid zu werden oder sogar zu sterben. Besserte etwas dank den Anstrengungen, die Sie mit dem Arzt unternahmen? Rauf und runter mit dem Gewicht, da hat sich bei mir nicht viel verändert. Wir erreichten einfach die gemeinsam gesetzten Ziele nicht. Das war manchmal sehr frustrierend. Was hat sie schlussendlich bewogen, Ihren Magen operativ verkleinern zu lassen? War es der Tod Ihrer Mutter, die auch Diabetikerin war? Ja, der Tod meiner Mutter hat mir dann vor Augen geführt, was passiert, wenn ich nichts unternehme. So habe ich mich zusammen mit Dr. Horber entschieden, zum letzten Mittel zu greifen und mir einen Magenbypass installieren zu lassen. Welchen Einfluss hatte der Magenbypass auf Ihr Gewicht, ihren Blutdruck und die Blutwerte? Diese operative Verkleinerung des Magens war die beste Idee, die ich je hatte. Denn die gesundheitlichen Probleme verschwanden mit der Zeit: keine Zuckerkrankheit, kein hohes Cholesterin und kein Bluthochdruck mehr. Nach dem jahrelangen Kampf war ich froh, dass alles optimal lief. Ich nahm stark ab – manchmal fast zu stark. Doch nach einiger Zeit hat es sich ebenfalls im Normalbereich eingependelt. Es entwickelte sich ein – für mich – neues Lebensgefühl: Es war wieder eine Freude, die Skischuhe anzuziehen und ich konnte plötzlich auch von der «Stange» meine Kleider einkaufen. Ich bin rundum zufrieden mit mir.

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Nr. 4 | Mai 2014

Vista Dossier Metabolisches Syndrom

Getarnte Gefahr Das Metabolische Syndrom Lange wusste man nicht, dass sich die Faktoren des Metabolischen Syndroms gegenseitig verstärken. Fatal ist, dass die Betroffenen diese «Entgleisung» ihres Stoffwechsels oft viele Jahre nicht bemerken – mit Herzinfarkt oder Hirnschlag als Weckruf. Dr. med. Markus Meier

Bild: zVg

nern bzw. <1,0 mmol/l bei Frauen, • Blutdruck von 130/85 mmHg oder mehr, • Nüchternblutzucker > 6,1 mmol/l oder Vorliegen eines Diabetes Typ 2.

Prof. Dr. med. Beat Müller, Chefarzt Medizinische Universitätsklinik sowie Bereichsleiter Medizin am Kantonsspital Aarau.

Syndrom X, tödliches Quartett, ReavanSyndrom, Metabolisches Syndrom: Das sind alles Namen für ein und dieselbe «Stoffwechselkatastrophe», die lebensbedrohlich werden kann. Hier in der Schweiz sprechen Fachleute hauptsächlich vom Metabolischen Syndrom und meinen damit vor allem vier Faktoren: zuviel Bauchfett (abdominelle Fettleibigkeit), Bluthochdruck (Hypertonie), veränderte Blutfettwerte (Dyslipidämie) und Zuckerkrankheit (gestörte Glukosetoleranz, Insulinresistenz, Diabetes). Es existieren verschiedene Definitionen für das Metabolische Syndrom: Am gebräuchlichsten sind diejenige der Weltgesundheitsorganisation WHO und die «NCEP-ATP-III»-Definition, weil sie beide

einfach zu erheben sind. Es braucht nur eine körperliche Untersuchung und eine Blutentnahme. Kriterien nach «NCEP-ATP-III» Nach dem «national expert panel on detection, evaluation and treatment of high blood cholesterol in adults» (NCEP-ATPIII) von 2001 wird ein Metabolisches Syndrom diagnostiziert, wenn mindestens drei der folgenden fünf Kriterien erfüllt sind: • Abdominelle Fettverteilung (viel Bauchfett), bestimmt durch einen Bauchumfang von über 102 cm bei Männern oder über 88 cm bei Frauen, • Serumtriglyceride >1,7 mmol/l, • HDL-Cholesterol < 0,9 mmol/l bei Män-

Kriterien der WHO Nach den WHO-Kriterien von 1998 liegt ein Metabolisches Syndrom vor, falls folgende Risikofaktoren bestehen: 1. Diabetes mellitus (= Blutzucker > 7,1 mmol/l nüchtern oder spontan >11,1 mmol/l), 2. Gestörte Glukosetoleranz (= Blutzucker > 5,6 mmol/l nüchtern oder spontan > 7,7 mmol/l), 3. Insulinresistenz. sowie zwei der folgenden Punkte: • Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck): Blutdruck ≥140/90 mmHg, • Dyslipidämie (schlechte Blutfettwerte): Triglyceride >1,7 mmol/l und HDL ≤ 0,9 mmol/l (bei Männern) bzw. ≤ 1,0 mmol/l (bei Frauen), • Viszerale Adipositas (zu viel Bauchfett): Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang > 0,9 (bei Männern) bzw. > 0,85 (bei Frauen) und/oder BMI (Body-Mass-Index) > 30 kg/m². Das unterschätzte Risiko In der Praxis ist das Metabolische Syndrom nicht immer so klar und deutlich ersichtlich, denn es macht meist längere

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Bauchbetontes Übergewicht Taillenumfang: Frauen ab 88 cm; Männer ab 102 cm

Bluthochdruck Blutdruck: 130/85 mmHg oder höher

Erhöhter Blutzucker Nüchternblutzucker: über 6,1 mmol/l

Schlechte Blutfettwerte Serumtriglyceride: über 1,7 mmol/l Niederiges HDL-Cholesterin: bei Frauen unter 1,0 mmol/l; bei Männern unter 0,9 mmol/l Kriterien nach «NCEP-ATP-III»

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Zeit keine Symptome. «Zuckerkrankheit und Bluthochdruck spürt man nicht, beziehungsweise erst, wenn es zu spät ist – bei einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder bei einer Amputation», erklärt Prof. Dr. med. Beat Müller, Chefarzt Medizinische Universitätsklinik sowie Bereichsleiter Medizin am Kantonsspital Aarau. «Die Gefahr wird unterschätzt, weil Herr und Frau Schweizer den ‹Wohlstandsbauch› zu wenig als Risikofaktor einer schweren Krankheit wahrnehmen. In der Schweiz sind derzeit etwa 39 Prozent der erwachsenen Bevölkerung und rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig oder fettsüchtig. Gemäss Bundesamt für Gesundheit

BAG verursacht das hohe Kosten von rund sechs Milliarden Franken pro Jahr», so Prof. Müller weiter. Stark eingeschränkte Lebensqualität Auch die Folgekrankheiten werden unterschätzt, obwohl sie die Lebensqualität stark einschränken können. Ein schwaches Herz nach einem Herzinfarkt beispielsweise erlaubt es nicht mehr, lange zu spazieren. Auch wenn die Errungenschaften der modernen Medizin noch so gross sind! Ein «kaputtes» Herz lässt sich nicht so einfach «reparieren» wie ein stotternder Motor. Und Blindheit wegen Diabetes ist eine schwere Beein-

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trächtigung der Lebensqualität. Hier ist eine heilende Therapie nicht mehr möglich. «Somit liegt der Fokus bei der Prävention», sagt Müller. Diabetes, Hypertonie & Co. verstärken sich Welche Ursachen das Metabolische Syndrom auslösen, ist klar. Dass sich deren krankmachende Effekte verstärken, weiss man dagegen erst seit ein paar Jahren. «Wir wissen aus Studien, dass sich die einzelnen Risikofaktoren potenzieren, wenn sie gemeinsam auftreten. Frühere Daten hatten zum Beispiel gezeigt, dass das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis gleich hoch ist für einen Patienten

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Vista Dossier Metabolisches Syndrom

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TIPPS von Walter Käch mit Diabetes wie für einen Patienten, der schon einen Herzinfarkt gehabt hat. Wenn dann noch Bluthochdruck und hohes Cholesterin dazu kommen, nimmt das Risiko nochmals stark zu», betont Prof. Müller. Das hat längerfristige Folgen im ganzen Körper. «Mit Studien konnte gezeigt werden, dass bei Übergewicht das wichtige Hormon Insulin nicht richtig wirken kann, die Nährstoffe Zucker, Fett und Eiweisse nicht mehr in die Zellen gelangen können und somit die Blutzuckerwerte und andere Nährstoffe im Blut ansteigen. Dies führt zu einer ‹Verzuckerung› und ‹Verkalkung› der grossen und kleinen Gefässe mit Gefahr von Rissen und Durchblutungsstörungen. Dies betrifft zum Beispiel die kleinen Arterien von Niere und Nerven, aber auch die grösseren Gefässe von Herz, Gehirn und Extremitäten. Das Cholesterin lagert sich in den Gefässwänden ab und führt zur Versteifung der Gefässe. Der Blutdruck steigt dadurch an», erklärt Prof. Müller. Dieser Bluthochdruck führt ebenfalls zu Schäden in der Gefässwand. Dort können sich Gerinnsel bilden, die die Gefässe verstopfen. Diese Gefahr besteht besonders im Herz und im Gehirn. Die Folgen sind Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch Nierenversagen (Betroffene müssen zur Blutwäsche an die DialyseMaschine), Durchblutungsstörungen an den Beinen mit Amputationsgefahr wie beim «Raucherbein» sowie die sogenannte Erektile Dysfunktion (ED). Impotenz ist oft das erste Anzeichen Die Impotenz (ED) tritt auf, weil der Penis nicht mehr adäquat mit Blut versorgt wird. Und die Minderdurchblutung der Nerven in den Extremitäten verursacht Missempfindungen in Händen und Füssen. Allen diesen schwerwiegenden Erkrankungen, welche die Patienten massiv einschränken, gilt es frühzeitig vorzubeugen – bevor es zu spät ist.

Ganzheitliche Therapie des Metabolischen Syndroms Die Behandlung erfolgt stufenweise und abhängig von den Risikofaktoren des Patienten. Prof. Müller: «Generell sollte die Therapie aller Risikofaktoren vor Auftreten der Folgeschäden erfolgen. Wir nennen das Primärprävention. Zudem sollte man aktiv nach den Folgen des Metabolischen Syndroms suchen, also zum Beispiel nach Herzschwäche, Nierenversagen und Durchblutungsstörungen der Beine. Primär muss immer eine Umstellung der Lebensgewohnheiten eingeleitet werden, das heisst Gewichtsreduktion und vermehrte körperliche Betätigung. Dann sollte der Arzt Diabetes, Bluthochdruck und Cholesterin gemäss Zielvorgaben behandeln. Bei Risikopatienten gehört auch der Wirkstoff Acetylsalicylsäure zur Blutverdünnung dazu.» Übergewichts-Chirurgie Heute kommen – wie beim VolksmusikStar Sepp Trütsch (s. Seite 23) – immer häufiger auch sogenannte Bariatrische Operationen zur Gewichtsreduktion zum Einsatz. Dazu zählen der Magenbypass und der Schlauchmagen. «Dies ist die einzige Therapie, die eine Heilung des Diabetes und des Bluthochdrucks kurzfristig möglich macht», so Prof. Müller. So weit sollte man es aber gar nicht kommen lassen. Es ist auf jeden Fall besser, mit Lebensstil-Änderungen frühzeitig die Risikofaktoren zu reduzieren. Denn Vorbeugen ist besser als heilen!

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Vista-Umfrage Fakten zum Metabolischen Syndrom Immer mehr Menschen leiden an einem Metabolischen Syndrom. Auch die von Vista durchgeführte Umfrage zeigt: Längst nicht alle Betroffenen wissen um ihre Krankheit. Und sie tun sich meist schwer damit, ihren Lebensstil zu ändern. Jürg Lendenmann

Wie häufig ist das Metabolische Syndrom (MetS)? In der 1990 gestarteten BotniaStudie wiesen rund 25% der über 45-Jährigen ein MetS auf, Männer etwas mehr als Frauen. Die Tendenz des MetS ist stark steigend, wie Zahlen des amerikanischen «National Health and Nutrition Examination Survey» zeigen: Während sie zwischen 1988 und 1994 eine Häufigkeit von 22% ermittelten, war in der zehn Jahre später durchgeführten Folgeuntersuchung der Wert bereits auf 34,5% angestiegen! Oft unerkannt – auch in der Schweiz Da in der Schweiz Daten fehlten, wurden 2007 neu in die Medizinische Poliklinik des Universitätsspitals Basel ein-

tretende Patienten auf ein MetS hin untersucht (Annic Baumgartner, Dissertation 2011). Von den 415 untersuchten Patienten wiesen 22% ein MetS auf. Brisant sind aber folgende Aussagen der Autorin: «Von den behandelnden Ärzten wurde das MetS nur in einem Fünftel der Fälle erkannt. Die einzelnen pathologischen Komponenten des MetS fanden als solche in gleichem Masse in der Krankenakte der Patienten Erwähnung. Noch schlechter fiel aber die schriftliche Erwähnung der empfohlenen LifestyleÄnderungen als abgeleitete therapeutische Konsequenz der Wahl aus.» Dass die Dunkelziffer des MetS wie auch seiner einzelnen Komponenten erschreckend hoch ist, geht auch aus der aktuellen Umfrage von Vista hervor.

Die Vista-Umfrage Teilnehmende: Die meisten sind weiblichen Geschlechts (73% Frauen, 23% Männer); 75% sind älter als 51 Jahre (wobei nur zwei Drittel der Befragten Angaben zu ihrer Altersgruppe machten). Auf die Frage «Kennen Sie den Begriff ‹Metabolisches Syndrom›?» antworteten 68% der Befragten mit «Nein». Von jenen, die den Begriff kennen, informieren sich 34% zum Thema primär im Internet, 26% in Broschüren, Ratgebern und Büchern; der Arzt als Auskunftsperson folgt mit 13% erst an dritter Stelle. Weiter wurden die Teilnehmenden gefragt, ob sie an einem oder mehreren der für das MetS charakteristischen Risikofaktoren leiden – an abdomineller Fettleibigkeit (Bauchumfang von über

Welche der folgenden Erkrankungen trifft/treffen auf Sie zu? (Mehrfachnennungen möglich) 0%

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20%

40%

Bluthochdruck

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Abdominelle Fettleibigkeit (Bauchumfang von über 102 cm bei Männern oder über 88 cm bei Frauen)

39%

Veränderte Blutfettwerte

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Insulinresistenz/Diabetes

9%

Weiss nicht

3%


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Metabolisches Syndrom

102 cm bei Männern oder über 88 cm bei Frauen), Bluthochdruck, veränderten Blutfettwerten und Insulinresistenz/ Diabetes. 26% der Befragten nannten einen Risikofaktor, 12% mehrere. Am häufigsten genannt wurden Bluthochdruck (40%) und abdominelle Fettleibigkeit (39%); eher selten veränderte Blutfettwerte (10%) und Insulinresistenz/ Diabetes (9%), siehe Grafik. Hohe Dunkelziffern In Wirklichkeit dürften die tatsächlichen Werte bedeutend höher sein, da viele der Befragten nicht um ihre Werte wissen. Beim Risikofaktor Bluthochdruck ist bekannt, dass der hohen Dunkelziffer wegen weniger als 30% der Betroffenen behandelt werden, so Prof. Gerhard Pott. Beim Risikofaktor Diabetes (Zuckerkrankheit) sieht es ähnlich aus: Bei Personen im mittleren Lebensalter ist die Dunkel-

ziffer des Typ-2-Diabetes annähernd so hoch wie die Anzahl der bereits bekannten Typ-2-Diabetiker. Dies hatte eine 2010 publizierte Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf und des Helmholtz-Zentrums in München gezeigt. Aufhorchen lässt auch die Tatsache, dass in der Studie mit dem Messen der Nüchtern-Blutzuckerwerte lediglich 60% der unentdeckten Diabetes-Fälle festgestellt werden konnten. Nur dank des 2-Stunden-Wertes im sogenannten oralen Glukosetoleranztest konnten die restlichen 40% eruiert werden. Ernährungsberatung noch zu wenig gefragt Zurück zur Vista-Umfrage: Von den Befragten mit einem Metabolischen Syndrom nehmen 56% die Hilfe eines Arztes in Anspruch, wohingegen sich 17% gar nicht behandeln lassen. Weitere 9%

nutzen eine Ernährungsberatung – was (zu) wenig ist, da über die Nahrung verschiedene Faktoren des MetS beeinflusst werden können. Auf die Frage «Was unternehmen Sie, um dem ‹Metabolischen Syndrom› vorzubeugen oder entgegenzuwirken?», antworteten 26% mit «Ich integriere bewusst Bewegung in meinen Alltag» und 19% mit «Ich treibe Sport». 18% vermeiden Risikofaktoren und 16% achten auf den Zuckergehalt der Lebensmittel. 10% nehmen Nahrungsergänzungsmittel ein und 9% konsumieren gezielt fettreduzierte Lebensmittel. Fazit Wegen der hohen Dunkelziffer sollte ab 40 abgeklärt werden, ob man an Risikofaktoren des MetS leidet. Zudem sollten viel mehr Betroffene wie auch noch nicht Betroffene ihren Lebensstil ändern.

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Alles angehen Wider das Wohlstandssyndrom Üppiges Bauchfett, Bluthochdruck, hoher Blutzucker und schlechte Blutfettwerte: Diese Risikofaktoren müssen zusammen bekämpft werden. «Sonst kann einem Metabolischen Syndrom nicht vorgebeugt werden», sagt Naturarzt Peter J. Schleiss. Jürg Lendenmann

Bild: zVg

nicht möglich.» Und er merkt an, dass der Bluthochdruck auch natürlich behandelt werden könne – mit Weissdorn, Mistel, Zinnkraut oder Immergrün. Zudem solle generell der Salzkonsum reduziert werden, auch indem Nahrungsmittel wie Gepökeltes, Geräuchertes und viele Fertiggerichte, die viel Kochsalz enthalten, möglichst vom Menüplan gestrichen werden.

Peter J. Schleiss, Drogist HF und Naturarzt, gründete vor 30 Jahren die «Drogerie im Dorfgässli AG» in Hünenberg.

«Es bringt nichts, beim Metabolischen Syndrom nur einen einzigen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu behandeln», so der Drogist und Naturarzt Peter J. Schleiss. «Wenn beispielsweise der Bluthochdruck für sich alleine angegangen wird und die anderen Risikofaktoren – Übergewicht, schlechte Blutfettwerte, hoher Blutzucker – nicht mit eingeschlossen werden, ist eine Vorbeugung oder gar Heilung 30

Übergewicht abbauen ist vordringlich Nach der Diagnose Metabolisches Syndrom gelte es, den Lebensstil radikal zu ändern, wobei der Abbau des Körpergewichts im Vordergrund stehe. Peter J. Schleiss: «Der wichtigste Risikofaktor ist ein zu grosser Bauchumfang. Zu gross heisst: bei Männern über 102 cm, bei Frauen über 88 cm.» Das Körpergewicht könne mit verschiedenen Massnahmen normalisiert werden. «Wichtig ist es, sich regelmässig zu bewegen», sagt Peter J. Schleiss. «Zum Beispiel dreimal die Woche während mindestens 30 Minuten schwimmen, joggen oder biken gehen.» Bei der Ernährung gelte es darauf zu achten, sich bei einer Kalorienreduktion nicht einseitig zu ernähren. «Der Körper muss mit allen Nährstoffen versorgt werden, die er benötigt. Ideal ist, sich an die Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung zu halten», erklärt der Naturarzt und Dro-

gist. Am meisten Kalorien sparen könne, wer weniger Fett zu sich nehme. «Dabei sollen vor allem die ungesunden gesättigten Fettsäuren reduziert werden, die in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Wurstwaren und Butter sowie versteckt in Fertigprodukten vorkommen.» Für die Ernährung am wertvollsten seien einfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Raps- und Olivenöl, aber auch in Seefisch vorkommen. Gesund seien auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Sonnenblumen-, Distel- und Leinöl zu finden seien. Satt werden ist wichtig Die Zufuhr von ballaststoffreichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sollte erhöht werden, denn «Nahrungsmittel mit vielen Ballaststoffen und einem hohen Wassergehalt tragen wegen ihres grossen Volumens zu einem guten Sättigungsgefühl bei». Viel zu trinken sei wichtig; unmittelbar vor oder während des Essens sollte es jedoch möglichst unterbleiben, da sonst die Verdauungssäfte verdünnt würden. Beim Alkohol gelte es generell Zurückhaltung zu üben, denn er fördere die Entstehung von Übergewicht und lasse die Blutfettwerte steigen. «Ausserdem», so der Naturarzt, «hat er eine appetitanregende Wirkung.» Das Gefühl, satt zu sein, lasse sich aber auch trainieren, indem man lerne, Hunger und Appetit voneinander zu unter-


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scheiden. Der Hunger sei ein Signal des Körpers, ihn mit Nahrung und wichtigen Nährstoffen zu versorgen, der Appetit hingegen ein psychologisches Phänomen. «Ein einfacher und kostengünstiger Trick ist zudem, langsam zu essen», rät der Drogist, «denn die Sättigung stellt sich erst mit einer Verzögerung ein.» Die Blutzuckerspitzen abschwächen Ein weiterer Vorteil von ballaststoffreichen Nahrungsmitteln sei, dass sie für einen gleichmässigeren Blutzuckerverlauf sorgen, da sie die Verweildauer der Nahrung im Magen verlängern und die Kohlenhydrataufnahme verlangsamen. «Zur Behandlung der Insulinresistenz, die dem Metabolischen Syndrom zugrunde liegt, hat eine Entlastung der Insulinproduktion und eine gleichmässigere Glukoseverwertung Priorität», betont Schleiss. «Somit sind primär die raffinierten Stärke- und Saccharoseträger wie Auszugsmehlprodukte und Süsswaren vom Speiseplan zu streichen. Da Fruktose vom Körper sehr viel schneller in Körperfett umgewandelt wird als Glukose, sollten zudem mit Fruktose angereicherte Drinks und Süssigkeiten mit Zurückhaltung genossen werden. «Ebenso soll nach einer Mahlzeit während mindestens drei Stunden nichts mehr gegessen werden. So kann der Blutzuckerspiegel genügend absinken, um den Körper in den Status der Fettverbrennung zu bringen.»

Wer dem Metabolischen Syndrom vorbeugen und Übergewicht abbauen will, muss weniger, dafür gesünder essen. Lachs enthält wertvolle ungesättigte Fettsäuren.

Wichtige Heilpflanzen «Zur Behandlung einer Insulinresistenz bzw. eines Diabetes werden in der Drogerie dafür geeignete Heilpflanzen verschrieben», sagt der Drogist und Naturarzt und nennt Grüntee, Bittergurke sowie Copalchi-Rinde. «In der VitalstoffTherapie hilft zudem ein Antioxidans und Radikalfänger wie Zink, das auch für die Bildung von Insulin gebraucht wird.» Um hohe LDL- und Triglycerid-Werte zu senken und tiefe HDL-Werte anzuheben, habe sich der Austausch von Kohlenhydraten durch Eiweiss und ungesättigten Fettsäuren als wirksam erwiesen. Schlechte Blutfettwerte würden sich auch durch Supplementierung mit Fischölen oder Omega3-Fettsäuren verbessern lassen.

«Die Phytotherapie verbessert die LDLund Triglycerid-Werte durch Aktivieren der Lebertätigkeit und durch Anregen des Gallenflusses», so Peter J. Schleiss. «Dafür werden vorzugsweise Löwenzahn, Mariendistel, Artischocken und Erdrauch verwendet. In der Pflanzenheilkunde erzielen wir gute Erfolge bei der Behandlung des Metabolischen Syndroms mit der Zusammenstellung von Urtinkturen-Mischungen zusammen mit dem beschleunigenden und intensivierenden Knospenmazerat vom Feigenbaum.» Weiter werden eingesetzt: Tausendgüldenkraut (magendrüsenanregend), Brennnesselblatt (blutreinigend), Mariendistel (leberstärkend) und Faulbaum (abführend).

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Gut zu wissen Hilfreiches zum Metabolischen Syndrom Wohlstandssyndrom und Syndrom X wird das Metabolische Syndrom auch genannt. Wer davon betroffen ist oder vorbeugen will, findet auf dieser Doppelseite nützliche Links und Adressen, Buchtipps und mehr.

Muss ich mich testen?

Buchtipp

Die Wahrscheinlichkeit für ein Metabolisches Syndrom steigt mit zunehmendem Alter an. Es lohnt sich, die Risikofaktoren – Bauchumfang, Bluthochdruck, Blutfettwerte (v. a. LDL- und HDL-Werte) sowie Blutzuckerwerte – regelmässig testen zu lassen. Einige Tests können Sie selber ausführen, wenn Sie über die dazu nötigen Hilfsmittel und Geräte wie z. B. Blutdruckmessgerät verfügen. Manche Tests können Sie auch in Drogerien, viele in Apotheken vornehmen lassen. Die umfangreichsten Messungen können vom Arzt/Labor durchgeführt werden.

Das Metabolische Syndrom. Alfred Wirth, Hans Hauner, Urban & Vogel/ Springer Medizin. 2. Auflage. ISBN 978-3-899352-57-3. Das Buch beleuchtet in zwölf von Experten verfassten Kapiteln die pathophysiologischen Zusammenhänge von Insulinresistenz, Bauchfett und krankhaftem Übergewicht (Adipositas); nützliche Empfehlungen zur Vorbeugung und Therapie.

Broschüre Ratgeber für Patientinnen und Patienten

Besser informiert über das metabolische Syndrom Störung des Stoffwechsels durch Übergewicht und andere Risikofaktoren

Zitat Metabolisches Syndrom: Der Nimmersatt ist immer matt. Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck, (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker

Lebensstil Um eine Lebensstiländerung kommt man bei einem Metabolischen Syndrom nicht herum: Nicht mehr rauchen, sich regelmässig körperlich betätigen, Stress abbauen und sich gesund ernähren, bei hohen TriglyceridWerten auf Alkohol verzichten.

Die mit dem Regenbogen

«Besser informiert über das metabolische Syndrom.» Grundlegende und einfach verständliche Informationen. Mit zahlreichen Tipps, einem Fragebogen zum Ermitteln des persönlichen Herzinfarktrisikos und einem Body-Mass-Index Rechner. www.santoux.ch/Infos/MetabolischesSyndrom_d.pdf oder bei www.mepha.ch > Ratgeber & Service > Patientenratgeber

Diabetes-Broschüren D-Journal: www.d-journal.ch DiabetesNews: www.bayerdiabetes.ch/de/magazin/diabetesnews DiabetesAktiv: www.bayerdiabetes.ch/de/magazin Pr!sma: www.prisma-online.ch Bild: © Natalia Lisovskaya, Fotolia.com

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Links

www.cardiovascsuisse.ch «CardioVasc Suisse» ist ein Netzwerk von national tätigen medizinischen Fachgesellschaften sowie Förderund Patientenorganisationen, die für die Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Krankheiten und Diabetes auf gesellschaftlicher Ebene eintritt. Links zu Förder- und Partnerorganisationen. www.diabetesgesellschaft.ch 1957 gegründet, zählt die Schweizerische DiabetesGesellschaft heute über 22 000 Mitglieder. Umfangreiche Website mit Infos, News, Broschüren, Aktivitäten, Links, Apps.

Gedanken zur letzten Vista-Umfrage Auf die Frage nach der Behandlung des Metabolischen Syndroms antworteten die Teilnehmer mit grosser Mehrheit, dass sie sich vom Arzt behandeln lassen. Dies hat durchaus seine Berechtigung, handelt es sich doch um Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes. Nur ein sehr kleiner Prozentsatz nutzt die Ernährungsberatung. Woran das liegt, lässt sich nur schwer erklären. Doch wäre es nicht eine Überlegung wert, die Ernährung nicht aussen vor zu lassen? Übergewicht, erhöhte Cholesterinwerte, selbst Diabetes und hoher Blutdruck lassen sich mit gesunder, auf den persönlichen Bedarf abgestimmter Ernährung positiv beeinflussen. Wie sagt man so schön: Du bist, was du isst!

Bild: © cirquedesprit, Fotolia.com

www.swissheart.ch Die Schweizerische Herzstiftung fördert die Forschung auf dem Gebiet der Herz-KreislaufErkrankungen und des Hirnschlags und steht Betroffenen und ihren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Die Stiftung zeigt, was Herz und Kreislauf schadet und wie man mit einem gesunden Lebensstil einer Erkrankung vorbeugen kann.

www.diabetesstiftung.org Die Website der Schweizerische Diabetes-Stiftung www.saps.ch Die Schweizerische Adipositas-Stiftung SAPS ist die kompetente Anlauf- und Auskunftsstelle zu Fragen rund ums Übergewicht. Auf der Website finden Sie auch Tests, Rezepte sowie die Broschüre «Bewegen! – Aber wie?» (Gratis-Download). www.sge-ssn.ch Die 1965 gegründete Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE klärt die Bevölkerung auf über alle Fragen einer gesunden Ernährung mit aktuellen, wissenschaftlich gesicherten und ausgewogenen Massnahmen der Ernährungsinformation, -erziehung und -ausbildung. Auf der umfangreichen Website stehen diverse Tests bereit sowie viele Dokumente und Merkblätter rund um das Thema Ernährung zum Herunterladen.

Neuer Online-Test Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE lanciert einen Online-Test zur Schweizer Lebensmittelpyramide auf www.sge-ssn.ch/test-pyramide. Mit diesem Test lässt sich rasch und einfach feststellen, ob man ausgewogen isst und trinkt. Er umfasst 14 Fragen zu den persönlichen Ernährungsgewohnheiten, die sich in 5 –10 Minuten beantworten lassen. Als Ergebnis erhält der Nutzer eine persönliche Pyramide, die – je nach Ernährungsgewohnheiten – seltsam verzerrt aussehen kann. So sieht man auf einen Blick, bei welchen Lebensmittelgruppen sich etwas verbessern lässt.

www.ampelcheck.de Informative Website der deutschen Verbraucherzentrale, auf der auch gesunde Rezepte sowie Ernährungstipps zu finden sind. Mit Online-Ampelrechner. www.metabolischessyndrom.info Ratgeber Metabolisches Syndrom: Informationen für Betroffene und Angehörige.

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So könnte Ihre persönliche Lebensmittelpyramide als Ergebnis des Online-Tests aussehen: die Testperson konsumiert zu viele Chips und Süssgetränke.

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Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Gedächtnisschwäche und Schwindelgefühl treten im Alter vermehrt auf. Oft ist die Ursache eine Arteriosklerose. Eine Kombination aus vier bewährten Heilpflanzen kann die Beschwerden wirksam lindern.

Müde, vergesslich? Mehr Vitalität mit Knoblauch und Co. Mit zunehmendem Alter nimmt nicht nur die Muskelkraft ab. Auch die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung lassen allmählich nach. Stellen sich zudem chronische Müdigkeit und Schwindelgefühle ein, sind dies ernst zu nehmende Signale. Denn es könnte eine Verhärtung der Blutgefässe vorliegen: eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung). Arteriosklerose beginnt stumm Zu Beginn einer Arteriosklerose werden Blutfette – v.a. das LDL-Cholesterin (low density lipoproteins) – in die Gefässwand eingelagert, es kommt zu herdförmigen

Bindegewebswucherungen (Plaques), die Wand verdickt sich, verliert ihre Elastizität und verhärtet. Auch Blutpfropfen (Thromben) wie z. B. Blutgerinnsel lagern sich ab. Die Gefässlichtung wird allmählich kleiner, sodass bei gleichem Druck immer weniger Blut durchfliessen kann. Da manchmal im Spätstadium einer Arteriosklerose auch Kalk in die Gefässwände eingelagert wird, spricht der Volksmund auch von Arterienverkalkung. Die Krankheit, die sich auf alle Arterien des Körpers auswirkt, entwickelt sich langsam – über Jahre oder gar Jahrzehnte und verläuft lange stumm … bis sie sich durch

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Symptome wie Thrombose, Angina pectoris, Hirnschlag und Schlaganfall bemerkbar macht. Nicht nur ein fortgeschrittenes Alter kann zu einer Arteriosklerose führen. Zu den vielen Faktoren, die die Entstehung einer Arteriosklerose begünstigen können, gehören auch eine allzu kalorien- und fettreiche Ernährung, Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte, Veranlagung, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Nikotin und Stress. Knoblauch – volle Wirkung ohne unangenehmen Geruch Knoblauch (Allium sativum) gehört, wie der Name verrät, zu den Lauchgewächsen und ist Gewürz, Gemüse und Arzneipflanze zugleich. Wie viele Untersuchungen ergaben, vermögen die Inhaltsstoffe der Knoblauchzwiebel erhöhte Blutfettwerte zu normalisieren und altersbedingten Gefässveränderungen vorzubeugen. Knoblauch hemmt darüber hinaus das Zusammenballen der Blutplättchen und vermindert so das Thromboserisiko. Ebenso hemmt das Vielstoffgemisch der Knoblauchzwiebel das Wachstum von Bakterien und Pilzen – wirkt also antibakteriell und antimykotisch. Traditionell wird Knoblauch auch eingenommen zur Förderung der allgemeinen Durchblutung und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit. In der mediterranen Küche (Mittelmeerkost), die als besonders gesund gilt, ist


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Knoblauch Bestandteil vieler Gerichte. Bei uns hingegen wird er wegen der strengen Ausdünstung in der Atemluft und im Schweiss – sie rührt von Abbauprodukten schwefelhaltiger Inhaltsstoffe her – von vielen Personen strikte gemieden. Durch ein besonderes Herstellungsverfahren können jedoch Extrakt und Pulver des Knoblauchs so in Dragées eingeschlossen werden, dass sie vollständig geruchlos sind und sich zudem erst im Dünndarm auflösen. In allvita® Knoblauch comp. wurde Knoblauch auf diese Weise verarbeitet und darüber hinaus mit noch ähnlich bzw. ergänzend wirkenden Heilpflanzen kombiniert: mit Bärlauch, Weissdorn und Herzgespann. Bärlauch: powervoller Verwandter des Knoblauchs Im Frühling sind die Blüten des Bärlauchs (Allium ursinum) vor allem in lichten Wäldern zu sehen. Das mit dem Knoblauch verwandte und ähnlich riechende Kraut wird auch Wildknoblauch genannt. Bärlauch gilt nicht nur als geschätztes Wild-

gemüse, sondern ist auch eine altbekannte Gewürz- und Heilpflanze. Die Wirkungen der beiden Pflanzen – Knoblauch und Bärlauch – sind recht ähnlich. Traditionell wird Bärlauch u. a. eingesetzt bei Arteriosklerose, zur Senkung der Blutfettwerte und unterstützend bei Bluthochdruck. Zudem wirken die Inhaltsstoffe der Pflanze antibakteriell und entzündungshemmend. Weissdorn für ein starkes Herz Verschiedene Arten des Weissdorns (Crataegus sp.) werden bei leichten Herzbeschwerden eingesetzt. Die Heilpflanze – es werden deren Blätter und Blüten verwendet – unterstützt die Wirkung des Herzmuskels und wirkt zusammen mit Herzgespann (s.u.) lösend bei Herzbeschwerden und Herzklopfen. Echtes Herzgespann Vom Echten Herzgespann (Leonurus cardiaca) werden die oberirdischen Teile geerntet und als Arzneidroge verwendet. In der Volksmedizin wurde das

auch unter dem Namen Löwenschwanz (griech. léon = Löwe, urá = Schwanz) bekannte Kraut zur Behandlung von Erkrankungen des Herzens und des Magens (Herzgespann = Magenkrampf) eingesetzt. Traditionell wird Herzgespann u. a. auch als krampflösendes und blutdrucksenkendes Mittel eingesetzt und gilt als Tonikum auch bei Herzschwäche. In der Schulmedizin findet die Heilpflanze heute bei der Behandlung von nervösen (psychosomatischen) Herzbeschwerden, wie beispielsweise Herzklopfen, Anwendung. Vier Heilpflanzen für mehr Vitalität allvita® Knoblauch Dragées enthalten die oben beschriebenen vier bewährten Heilpflanzen als hoch konzentrierte Extrakte in optimaler Kombination. Unterstützend können Sie Begleiterscheinungen der Arteriosklerose mindern, indem Sie einseitige Ernährung, übermässigen Fettkonsum sowie das Rauchen vermeiden oder einschränken. 35


Nr. 4 | Mai 2014

Vista Life

Bequeme Ausreden Manche Damen fordern bedingungslose Liebe, trotz, oder wegen ihren überflüssigen Extrapfunden. Für sensible Jungs, die gerne nach dem Kern der Dinge buddeln, eine fette Herausforderung. Die Realität ist aber knallhart und schlank. Andy Stuckert

Schleichend, ohne Schmerzen gelang es uns, wertloses Hüftgold zu horten. Da ein Bier zu viel und dort ein Teller Pasta mehr, bei echten Kumpels ist immer Futter in der Nähe. Noch waren wir beim Gurt nicht im letzten Loch, als wir bemerkten, unsere Kumpels tragen nie Schuhe zum Binden. Die bunten Klamotten wirken fröhlich, passend zu den ewig neuen Witzen, so haben wir uns Gemütlichkeit immer vorgestellt. Damals waren wir alle spindeldürr und die dicken Mädels in der Klasse wollte keiner. Wir stehen noch immer auf den selben Typ, auch wenn die inzwischen ältere australische Popprinzessin leider die Traumfrau bleiben muss. Dass unser Marktwert dramatisch sank, beschönigten wir mit zunehmender Reife, vor dem Spiegel redeten wir uns schön. Erst als die Sofamulde zu eng wurde und wir öfters über den Nutzen von Liften nachdachten, erwachte unser Ego. Stur und heftig Fluchen Ein gutes dutzend abgestrampelter Fettkilos später kultivieren wir nun Muckizellen, dafür stehen wir seit Monaten früh auf und verzichten auf unerwünschte Nebeneffekte im Futter und der neue Gurt hat amerikanische Kindergrösse, enger geht nicht. Frauen fragen nach unserem Trick, die gut sichtbaren Bauchmuskeln kennen sie normalerweise nur von Milchbärten, oder nach welcher Methode wir uns fit halten würden, ausser einer schweisstreibenden Bekanntschaft mit einer Tret-

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mühle können wir nichts empfehlen. Wenn der innere Schweinehund erst mal Lunte gerochen hat, klappt fast alles, auch bei Mädels. Bei unseren schweren Jungs vermuten wir übrigens, dass ihre professionelle Heiterkeit eventuell unerfüllte Wünsche ersetzt, Sex oder so. Auch der digitale Beziehungsmarkt belegt, übergewichtige Paarungswillige mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein preisen sich deutlich humorvoller an als knackige Sportkanonen, vergeblich. Burger, Pizza, Süsskram, in den Werbebotschaften schaufeln immer adrette und erfolgreiche Typen diesen Mist in sich hinein, wenn wunderts wenn treue Stammkunden glauben, damit auch sexy zu werden? Seit wir wieder in die angesagten Jeans aus der Jugend passen würden, steigt die Flirtrate, die tiefen Blicke im Vorbeigehen belohnen für den täglichen Kampf um das Wohlbefinden. Gemäss einer Studie, Horoskope für Fortgeschrittene, haben wir mittlerweile ein Fitnessalter, welches genau der Hälfte unseres realen Alters entspricht, exakt diese Mädels lächeln uns an, wir sollten uns aber auch was schämen. Im Gegenteil, wir sind so was von Stolz, die Waage und die Spiegel vor der Muckistation machen vermutlich süchtig. Körperlich haben wir uns ziemlich verändert, geistig sind wir die alte Rotznase geblieben und haben trotzdem mehr Anerkennung. In der Realität zählt am Ende nur die Optik, die Geschichten von den inneren Werten ein hoffnungsloser Mythos und für Dicke bloss bequeme Ausreden.


Dicke Freundinnen Eine dicke Provision und ein Pfundskerl ist manchen Frauen lieber als eine fette Rechnung und ein dicker Maulheld. Das Leben bietet grandiose sprachliche Fettnäpfchen für schwerwiegende Missverständnisse zwischen den Geschlechtern. Sandra Poller

«Ganz ehrlich, bin ich dick?», wenn Bea knurrt, ist eine realitätsbezogene Antwort gefährlich. «Da schreibt mir einer im Mail, ich wäre für ihn echt eine dicke Überraschung und ich vermute, er meint eher eine überraschend Dicke, Männer verdrehen ja immer alles». Beziehungsstress und Gewichtsprobleme – für Frauen der klassische Freundschaftskiller. Dazu schweigen ist deshalb mehr als nur klug. «Vielleicht riskiert er aber auch nur eine dicke Lippe, um mich zu testen. Na warte, du Spargeltarzan», grinst Bea und schickt eine Antwort, «mal sehen, ob der nur einen auf dicke Hose macht». Dicke Brummis Noch riechen die Liegestühle etwas muffig, «sind die über Winter eingegangen?», gurgelt Bea, «übrigens hat der Kerl gestanden, dass er auf Mollige steht, vermutlich ein Kompliment zu seinen Gunsten, ich verzeihe ihm, zurück auf Start». Ihre positive Einstellung ist die Gelegenheit, um über Männer und ihre Vorlieben zu reden. «Die Schlappen an ihren überbreiten Karren können nicht fett genug sein und dicke Möpse kleben sie an den Spind, aber ein paar Pfunde zu viel unterhalb des Busens und sie bekommen die Krise, das typische Weicheiersyndrom». Gerne hätte ich Bea gesagt, dass ich bei abschätzigen Blicken auf meinen Bauch auch einen dicken Hals bekomme, ich möchte jedoch auf ihr sagenhaftes Schokoladendessert nicht verzichten.

Wonneproppen «Das Management verlangt von uns eine schlanke Produktion. Ich bin mir nie sicher, wie das zu verstehen ist, abnehmen oder gefeuert werden?» Tatsächlich versuchen immer mehr Unternehmen, ihre übergewichtigen Angestellten los zu werden. Dicke verursachen zusätzliche Kosten und zählen somit zum reduzierbaren Betriebsrisiko, etliche Arbeitgeber verlangen schon eine entsprechende Vorsorgeuntersuchung. «Natürlich meinen sie es nur gut, wenn sie dich zum Vertrauensarzt schicken, die Resultate sollen zur Anpassung der Arbeitsplätze an die körperlichen Bedürfnisse ausgewertet werden. Wer nicht in einen Kaninchenstall passt, darf zu Hause bleiben», faucht Bea. Es ist mir auch schon aufgefallen, dass es immer weniger vollschlanke Verkäuferinnen gibt, «auf den Banken gibt es nur noch magersüchtige Kleiderständer, wenn der Leiter der Personalabteilung nicht auf mich stehen würde, wäre ich sicher den Job los, ja, die Mail kam von ihm». Genüsslich leckt Bea die Schüssel leer. «Eigentlich egal, was der Typ denkt», schmatzt sie extra laut, «so lange wir zwei schlanken Göttinnen die dicksten Freundinnen sind, kann mich der Rest mal da, wo es, du weisst schon». Sie ist für mich der klassische Frauentyp aus einer frühen Epoche, leider sind die dazu passenden Männer fast ausgestorben. «Jedes Pfund feurige Energie», lacht sie und rückt die Reize zurecht, einfach ein sonniger Wonneproppen.

Mehr als vier Milliarden Franken jährlich kosten die Folgen von Alkoholkonsum, Sprit nicht eingerechnet. Andy Stuckert möchte wissen ob Kiffen nicht billiger wäre. Vermutlich aus volkswirtschaftlichen Gründen subventioniert der Bund nun die Alkoholindustrie, ein Pflänzchen auf dem Balkon bleibt verboten, das Feierabendbier wird zur Pflicht.

Sandra Poller wurde überraschend in den Gemeinderat gewählt, als Parteilose hatte sie kein Wahlkampfbudget, dafür aber unbezahlbare Tipps von ihrer Tochter. Gerne würde sie etwas im Sozialbereich übernehmen und hofft, nicht zu den Finanzen gesteckt zu werden. Sie ist zu jung, um dafür den Kopf hin zu halten, freie Sprechübungen sind angesagt.

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Amplifon AG informiert

Knapp zwei Jahre nach der ersten empirischen Untersuchung der Hörqualität von Schweizerinnen und Schweizern rufen die zwei führenden Hörakustikspezialisten Amplifon und Phonak zur 2. Nationalen Hörstudie auf, um das Fachwissen weiter zu vertiefen.

Forschen Sie mit Die 2. Nationale Hörstudie ist lanciert

Mehr Lebensqualität durch den Einsatz von Hörgeräten.

Herzlich eingeladen zur 2. Nationalen Hörstudie sind alle, die eine mögliche Hörbeeinträchtigung vermuten, bislang aber noch keine Hörgeräte haben. Ihr Vorteil: Sie erhalten kostenlos für 4 Wochen die neuste Hörgeräte-Technologie von Phonak zum Probe tragen und zusätzlich CHF 50.–* als Dankeschön für Ihr Engagement. 38

Hörgeräte erleichtern die Kommunikation und steigern die Lebensfreude Von September 2012 bis Februar 2013 untersuchten Amplifon und Phonak in der ganzen Schweiz, wie sich das Tragen von Hörgeräten auf die Lebensqualität auswirkt. 1137 Teilnehmende lieferten wertvolle Erkenntnisse. Bereits nach kur-

zer Tragezeit bestätigte die Mehrheit aller Studienteilnehmer mehr Spass an Aktivitäten mit Freunden, ein besseres Kommunizieren und mehr Lebensqualität zu Hause. Dies ist erstaunlich. Denn die Mehrheit der Testpersonen gab im Vorfeld an, kein Hörgerät zu benötigen. Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen der 1. Nationalen Hörstudie unter www.nationale-hörstudie.ch.


Die beiden Marktführer Amplifon und Phonak forschen für Ihr Gehör Durch die gemeinsame Studie sollen wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden, die massgeblich in die Arbeit von Amplifon und Phonak einfliessen. Um die Kundenbedürfnisse noch besser zu verstehen, wird im Rahmen der 2. Nationalen Hörstudie die Auswirkung von neusten Hörgeräten auf die einzelnen Lebenssituationen exakt beobachtet. Die Erfahrungen der Teilnehmenden helfen dabei, die Hörgeräte noch besser an die alltäglichen Anforderungen des Lebens anzupassen und die Technologie weiterzuentwickeln. Ihre Meinung ist uns wichtig Machen Sie mit und profitieren auch Sie von der schweizweiten Untersuchung. Die Studie wird streng nach wissen-

schaftlichen Standards durchgeführt. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und durch ein renommiertes Marktforschungsinstitut anonym ausgewertet. Am Ende der Hörstudie werden die Ergebnisse den HNO-Ärzten und Kliniken zur Verfügung gestellt. Mitmachen lohnt sich Melden Sie sich direkt bei Amplifon an – auf www.nationale-hörstudie.ch, unter der kostenlosen Servicenummer 0800 800 881, in einem der 78 Amplifon-Fachgeschäfte in Ihrer Nähe oder mit dem untenstehenden Talon. Die Anmeldungen werden bis zum 31.7.2014 berücksichtigt. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie CHF 50.–*.

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Profitieren Sie von der Teilnahme an der 2. Nationalen Hörstudie und: • erfahren Sie mehr über Ihr Hörvermögen • testen Sie Hörgeräte der neusten Generation • erhalten Sie CHF 50.–* in bar

* Nur für die ersten 1000 Studienteilnehmer, die zugelassen werden und beide Fragebögen ausfüllen.

So verläuft die Studie • 45-minütiger Beratungstermin im Amplifon-Fachgeschäft in Ihrer Nähe mit kurzem Fragebogen und kostenloser Prüfung Ihres Hörvermögens. Sie erfahren direkt, ob Sie an der Studie teilnehmen können. • Bei einer Teilnahme passt Ihnen der Hörgeräteakustiker die neusten Hörgeräte von Phonak an. • Sie tragen die Hörgeräte für 4 Wochen. Während dieser Zeit geniessen Sie in allen Amplifon-Fachgeschäften eine professionelle und persönlich Beratung. • Nach 4 Wochen teilen Sie in einem Abschlussgespräch und mit detailliertem Fragebogen Ihre Erfahrungen mit und erhalten CHF 50.–* als Dankeschön.

Ihre Anmeldung zur 2. Nationalen Hörstudie Machen Sie mit. Profitieren Sie von einem vierwöchigen, kostenlosen Probehören im Rahmen der Hörstudie. Einfach diesen Talon ausfüllen, abschneiden und zurücksenden. Natürlich können Sie sich auch telefonisch unter der kostenlosen Servicenummer 0800 800 881, auf www.nationale-hörstudie.ch oder direkt im AmplifonFachgeschäft in Ihrer Nähe anmelden. Vorname

Name

Telefon (zwingend)

Geburtsdatum

Strasse

PLZ / Ort

Formular ausschneiden und einsenden an: Nationale Hörstudie, Postfach 306, 8706 Meilen

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Nr. 4 | Mai 2014

Gesunde Ernährung

Die Auswahl an Köstlichkeiten, die Vegetariern für den Grillplausch zur Verfügung steht, ist fast unerschöpflich. Hiltl-Koch Wolfgang Potzmann kennt alle Tricks für die sommerliche Zubereitung von Nadja Belviso Gemüse, Käse, Tofu, Quorn und Co.

Vegisommer Fleischloser Grillspass Der Sommer ist für Vegetarier eine schwierige Zeit. Aus den Nachbarsgärten dringt der Duft von gebratenem Fleisch, und beim Grillieren im Wald zelebrieren die Freunde die Rituale der Kindheit: Stecken suchen, Spitze schnitzen und wetteifern, wessen Wurst die Beinchen am schnellsten spreizt. Während des Knabberns am obligaten Maiskolben gerät manch ein Vegetarier ins Wanken. Doch wer sich vor Augen führt, was die Grillsaison für Vegetarier bereithält, verliert schnell das Gefühl von Verzicht. Von edel marinierten Gemüsespiessen über Käse mit italienischen Kräutern, Chicken Tandoori aus Quorn oder Räuchertofu in Curry-Marinade bis hin zu Cervelat aus der ersten vegetarischen Metzgerei der Schweiz. Im Kopf des Hiltl-Kochs Wolfgang Potzmann scheint ein niemals versiegender Strom an Ideen für den vegetarischen Grillsommer zu sprudeln.

Gemüse auf dem Grill ist alles andere als langweilig. Gewusst wie!

Gemüsespiesschen, aber richtig Die Gemüsespiesschen sind zwar den meisten Vegetariern bekannt, besonders beliebt sind sie allerdings nicht. Viele denken: Wieso sollte ich Gemüse auf den Grill legen, wenn es in der Pfanne gekocht viel besser wird? Das kann Potzmann verstehen: «Wer das Gemüse mit Salz und Pfeffer gewürzt neben das Fleisch auf den Grill legt, wird keine Freude daran haben», sagt er. Im Gegensatz zu Fleisch werde Gemüse nämlich nicht über der ganz heissen

Glut gegart, sondern bloss über mittelheisser. Und statt Gewürzen aus der Menage empfiehlt er eine Marinade aus Senf, Knoblauch, Rotwein, Paprika und Öl, in die das Gemüse mindestens eine halbe Stunde lang eingelegt wird, bevor es für 15 Minuten auf den Grill kommt. Vor dem Servieren streut er noch grobes Meersalz aus der Mühle und italienische Kräuter darüber. Nebst aufgespiessten Auberginen, Zucchini, Peperoni und Zwiebeln eignen sich gemäss Potzmann auch Austernund Shiitakepilze, die umami schmecken. «Das Wort «umami» kommt aus dem Japanischen, wird mit fleischig oder herzhaft übersetzt und gilt neben süss, sauer, bitter und salzig als fünfte Geschmacksqualität», erklärt er. Frisch vom Grill schmeckten Pilze auch ohne Marinade – ein bisschen Fleur de Sel oder Kräuterbutter darauf, und fertig ist die vegetarische Delikatesse. Grillkäse selber machen Seit ein paar Jahren sind im Handel diverse Grillkäse im Angebot, die gut schmecken. Noch mehr Genuss bescheren die selbst zubereiteten, da sie sich nach persönlichem Geschmack und mit natürlichen Zutaten marinieren lassen. «Besonders gut eignet sich Halloumi, weil er beim Erhitzen nicht verläuft», so Potzmann, der den zypriotischen Kuh-/ Schaf-/Ziegenmilchkäse am liebsten mit Olivenöl und Kräutern mariniert. «Wenn


Rezept piess Mega-Gemüses Grill-Delikatesse e ch ris Die vegeta 4 Portionen Marinade • 3 EL Senf , gepresst • 1 Knoblauchzehe • 2 EL Rotwein • 1 TL Papr ika n Pfef fer, gebroche • 2 TL schwar zer • 2 dl Olivenöl Gemüse in 4 cm grosse 1 gelbe Peperoni • 1 rote Peperoni, Stücke geschnitten eln, in Schnitzen • 2 Gemüsez wieb iben geschnitten 3 mm dünne Sche • 2 Auberginen, in • 1 EL Meersalz n geschnitten cm dicke Scheibe • 2 Zucchetti, in 2 entfernt ampignons, Stiel • 8 mittelgrosse Ch

Zubereitung rze verrühren, oblauch und Gewü Kn nf, Se e: ad in ar •M zugeben. ndigem Rühren da Olivenöl unter stä salzen, 30 Minuten Gitter legen, leicht • Auberginen auf ein r trocken tupfen. mit Haushaltspapie stehen lassen und n stehen lassen, salzen, 15 Minute t ch lei tti he cc Zu • trocken tupfen. en, f Holzspiesse steck chslungsweise au eistr be de Die Gemüse abwe r Marina und rundum mit de auf ein Blech legen hen nochmals mit isc zw da stehen lassen, chen, 30 Minuten hen. Marinade bestreic , der abgetropften Minuten grillieren 15 . ca mittlerer Glut Die Spiesse über . ab und zu wenden Meersalz und den mit wenig grobem en Vor dem Servier rn bestreuen. lienischen Kräute frisch gehackten ita h. ch «Hiltl. Vegetarisc t aus dem Kochbu n de La ltl Hi Das Rezept stamm Hiltl, im , erhältlich im Haus Die Welt zu Gast» shop.hiltl.ch und online unter

• grobes Meersalz ter • italienische Kräu

man den Käse komplett in Alufolie einwickelt und für 20 Minuten auf den Grill legt, entfalten die Kräuter ihren vollen Geschmack.» Bei Quorn-Erzeugnissen kommt der Vegi-Koch ins Schwärmen: «Gäste, die sich bei uns im Hiltl Tandoori-Schnitzel essen, glauben, wir hätten ihnen Chicken untergejubelt.» Die Zubereitung ist einfach: Die Quorn-Schnitzel werden über Nacht in eine Tandoori-Marinade eingelegt und dann wie Fleisch grilliert. Die Marinade besteht aus Joghurt, Knoblauch, Pfeffer, mildem Curry, Tomatenmark und Cayenne-Pfeffer. Servieren würde es der gelernte Koch, der im Hiltl Kochatelier Kochkurse leitet, zusammen mit einer Gurken-Ingwer-Raita.

Empfänglicher Tofu Tofu wird oft vorgeworfen, er schmecke nach nichts. Dabei ist er dank seiner grobporigen Struktur besonders empfänglich für Marinaden. Für Tofu vom Grill empfiehlt Potzmann eine Marinade aus Sojasauce, Senf, Ketchup, Knoblauch, Pfeffer, Salz und nach Wunsch etwas Curry. 20 Minuten auf den Grill gelegt und schon ist man zu beschäftigt, um neidisch nach dem Nachbarssteak zu schielen. Selbst auf eine toll präsentierte Auslage zur Steigerung der Vorfreude müssen Vegetarier nicht verzichten. In der VegiMetzg des Hiltl-Ladens locken Cervelats aus Soja und Weizenprotein, täuschend echt aussehende, mit Paprika eingefärbte Crevetten aus Yamswurzel, mari-

nierte Satay-Spiesse, die mit Erdnusssauce harmonieren und saftige Burger, die nichts mit den üblichen aus Gemüse zusammengekneteten Tätschli zu tun haben. Der Sommer kann kommen – auch für Vegetarier.

Vista Rezepte p

>

Auf www.vistaonline.ch unter der Rubrik «Vista Rezepte» finden Sie weitere Rezepte.

Lea – 5 kg Salina – 6 kg

Petra – 10 kg

Corinna – 7 kg

Martina – 8 kg

Wir haben es geschafft! Effektiv und gesund abnehmen • Neuartiger Fettbinder • Pflanzlicher Wirkstoff • Sehr gut verträglich * IMS Health, European report, Weight Loss category 14A, Top-5-Hersteller, Anzahl verkaufter Packungen, Juli 2011 – Juni 2012

Unsere ganzen Erfolgsgeschichten finden Sie unter:

xlsmedical.ch Interdelta SA | Route André-Piller 21 | 1762 Givisiez

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OBERWAID – Kurhaus & Medical Center informiert

Die Oberwaid in St. Gallen verbindet auf einzigartige Weise hochmoderne Medizin mit bester Schweizer Heiltradition: Ganzheitliche und medizinisch fundierte Kurkonzepte, die auf einen nachhaltigen Effekt, auch im Alltag, abzielen.

Leichter Leben Die Kur des 21. Jahrhunderts

Die Kur des 21. Jahrhunderts in der Oberwaid richtet sich gezielt an den modernen Menschen mit seinen typischen gesundheitlichen Belastungen wie: Stress, Überforderung, chronische Erschöpfung, Burn-out, Übergewicht, Herz-KreislaufProbleme, Diabetes, chronischer Rückenschmerz, Allergien, Magenkrankheiten. Sie ruht auf den drei Säulen der Gesundheit, die sich in Jahrhunderten bewährt haben: Bewegung, Ernährung und geistige Motivation. Persönlich und zeitgemäss Die Behandlungskonzepte sowie die personelle und technische Ausstattung entsprechen den höchsten Ansprüchen der Medizin des 21. Jahrhunderts. Kurgäste der Oberwaid werden von einem transdisziplinären Team aus Fachärzten betreut, die hochmoderne Ansätze wie die Verhaltensmedizin (Behavioral Medicine) oder MBSR (mindfulness based stress reduction) in ihre Behandlungen integrieren. Modernste Bewegungsana42

lysen und Trainingskonzepte, Ernährungscoaching und die eigens für die Bedürfnisse des modernen Menschen entwickelte SMART Cuisine sind wesentliche Elemente der Oberwaid-Kur. Hinzu kommen persönliche Coachings, Verhaltens- und Motivationstrainings für die Entwicklung von Gelassenheit und Resilienz in kritischen Stress-Situationen. Mit diesem Kurkonzept kann jeder Gast seine wohltuenden Erfahrungen in der Oberwaid in seinen Alltag mitnehmen und integrieren. Effektive Kur für mehr Leichtigkeit Wollen Sie wieder das Gefühl der Leichtigkeit erleben, eine Auszeit in besonderer Atmosphäre geniessen und dabei effektiv Übergewicht loswerden? Wir bieten ein ganzheitliches und medizinisch fundiertes Kurkonzept, das auf einen nachhaltigen Abnehmeffekt auch im Alltag abzielt. Unsere individuell gestalteten Kurprogramme werden von erfahrenen Ärzten und Ernährungscoaches begleitet.

Dabei ist uns wichtig, unseren Gästen überzeugend zu zeigen: Gewichtsreduktion schliesst weder Genuss noch Urlaubsflair in einem exklusiven Ambiente aus.

Frühjahrs-Kennenlern-Angebot Leichter Leben • 2 Übernachtungen im SuperiorDoppelzimmer inkl. Halbpension • Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) zu Körper- und Ernährungszustand • ärztliches Beratungsgespräch • SMART Cuisine Ernährungskonzept • Bewegung im Oberwaid Gym • Wellness im Tau Spa Buchung unter dem Stichwort «Vista». Buchbar zu: 850 CHF für zwei Personen. Weitere Informationen und Reservationen unter: Telefon 071 282 04 60, reservation@oberwaid.ch oder www.oberwaid.ch


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Zeitlose Eleganz trifft trendiges Design – Gewinnen Sie 1 von 45 BRITA Elemaris Türkis Wasserfilter-Systemen im Wert von je CHF 44.90 Elemaris Tisch-Wasserfilter sind ein schönes und starkes Argument für tägliches Filtrieren von Leitungswasser. Der neue Elemaris Türkis passt in moderne und individuelle Wohnumgebungen. Dabei überzeugt er nicht nur im Küchenumfeld, er schmeichelt auch als Accessoire anspruchsvoller Tischkultur in Wohn- und Essräumen. www.brita.ch Und so sind Sie an der Verlosung dabei: Senden Sie eine SMS mit dem folgenden Text: VISTA4 (Abstand) und das Lösungswort (Beispiel: VISTA4 FITNESS) an 919 (CHF 1.50 / SMS) oder wählen Sie die Tel.-Nr. 0901 333 121 und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen, Ihre Adresse und private Tel.-Nr. (CHF 1.50 / Anruf, Festnetztarif), oder Gratisteilnahme per Wap: http://win.wap.919.ch. Teilnahmeschluss: 30. Juni 2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

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Nr. 4 | Mai 2014

In jedem Vista

Markt-Infos Der Lidschlag und der Tränenfilm – ein eingespieltes Team

Verfärbte Nägel? Abwarten bringt nichts

Neu! WUNDE – Innovatives Wundtherapeutikum

Ein Mangel an Tränenflüssigkeit galt lange als Ursache eines trockenen Auges. Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen nun, dass ein trockenes Auge in fast 80% der Fälle durch erhöhte Verdunstung als Folge eines defekten Lipidschutzfilms entsteht. Ein gesunder, stabiler Tränenfilm ist wichtig für Ihre Augengesundheit: er reinigt und schützt die Augenoberfläche, verhindert Entzündungen und sorgt für eine klare Sicht. Weitere Informationen finden Sie unter: www.similasan.ch

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Avène Sonnenpflege mit noch besserer Rezeptur

EUCERIN SUN – HightechSonnenpflege mit 3-fach-Wirkung

Venenbeschwerden?

Neu beinhaltet die Avène Sonnenschutzlinie nur noch drei chemische Filter und einen organischen Schutz. Die Produkte bieten so einen sicheren und optimal verträglichen UVB-UVA-Breitbandschutz. Der aktive Zellschutz ProTocopherol beugt oxidativem Stress vor und liefert Schutz gegen freie Radikale. Das Avène Thermalwasser sorgt für Beruhigung. Neu im Sortiment: Sonnenöl SPF 30. Diese alkohol- und silikonfreie Formulierung ist lichtbeständig, wasserfest und weist eine enorm angenehme Textur auf. ww.eau-thermale-avene.ch

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Nr. 4 | Mai 2014

Gesundheit aktuell

Wunden richtig zu versorgen, kann sehr komplex sein. Für Laien erstaunlich ist die Aussage der Wundexpertin Dr. med. Stephanie Scherz: «In der modernen Wundbehandlung versuchen wir, die natürliche Wundheilung zu imitieren.» Jürg Lendenmann

Wunden Bild: Jürg Lendenmann

Richtig behandeln ist eine Kunst

Dr. med. Stephanie Scherz Die Wundspezialistin ist als Chefärztin-Stv. und Klinikleiterin im Spital Riggisberg tätig sowie in der Arztpraxis Bälliz in Thun.

«Ziel einer Wundversorgung ist nicht nur, die Wunde zum Verschliessen zu bringen», erklärt Dr. med. Stephanie Scherz, die zusammen mit den Wundexperten Liliane Gautschi und Jürg Willen das Wundambulatorium des Regionalspitals Riggisberg leitet. «Der Vorgang soll auch mit grösstmöglichem Komfort für den Patienten, geringem Therapieaufwand und vertretbaren Kosten geschehen.» Ob eine Wunde selbst behandelt werden könne oder in die Hand des Hausarztes/eines Spezialisten gehöre, hänge von der Art der Verletzung ab. Auch eine fehlende Starrkrampf-Impfung könne den Ausschlag geben, dass ein Arzt aufgesucht werden müsse. «Immer zum Arzt gehen sollte man, wenn eine Wunde stark 46

schmerzt, blutet, klafft, tief ist oder keine Heilung eintreten will», rät die Ärztin. Wunden mit äusseren Ursachen Am häufigsten treten äussere, mechanische Wunden auf. • Schürfwunden sind oberflächliche Verletzungen der Haut, die meist durch Reibung entstehen. Kleinere können selbst desinfiziert werden; an der Luft trocknen lassen. • Schnittwunden entstehen bei scharfer Gewalteinwirkung. Einen kleinen Schnitt kann man selbst desinfizieren, dann mit einem Pflaster abdecken. • Stichwunden: Während kleine Stiche unkompliziert abheilen, muss man bei grösseren Stichen zwingend zum Arzt,

da Bakterien in die Tiefe eingeführt werden können. • Quetschwunden sind Wunden, die durch stumpfe Gewalteinwirkung (Einklemmen der Hand) entstehen. Sind die Wundränder zerfetzt, sollte der Arzt aufgesucht werden. • Risswunden treten durch Überdehnen der Haut auf. Ist die Blutung stark und die Wunde gross, sollte der Arzt aufgesucht werden. • Ablederungsverletzungen: Die Haut wird vom darunter liegenden Fettgewebe abgerissen und verschoben. Ein Arztbesuch ist meist angezeigt. • Bisswunden führen unbehandelt i. d. R. zu starken Infektionen: Zum Arzt gehen. • Schusswunden oder Pfählungsverletzungen müssen vom Arzt behandelt werden, auch weil meist viele Bakterien in die Wunde gelangt sind. Weitere äussere Wunden sind chemische Verletzungen (entstehen durch Einwirkung von Säuren und Laugen), thermische Verletzungen (Verbrennungen, Erfrierungen, Stromverletzungen) und aktinische Wunden (entstehen durch Bestrahlung). Wie Wunden behandelt werden «Vor einer Behandlung muss abklärt werden, ob die Ursache von aussen oder von innen gekommen ist», sagt die Wundspezialistin und zählt einige innere Ursachen auf: Zuckerkrankheit, Vitaminmangel, Tumorerkrankung, Mangeldurchblutung.


Die Wundheilung kann mit verschiedenen Heilpflanzen unterstützt werden. In der westlichen Medizin noch wenig angewandt wird Jasminöl.

Die Chirurgin, die einen Master of Science in ayurvedischer Medizin besitzt, weist darauf hin, dass auch in der traditionellen indischen Heilkunst, dem Ayurveda, die Ursachenbehandlung das Wichtigste sei. Ist die Diagnose gestellt, wird die Wunde anhand verschiedener Kriterien beurteilt: Grösse, Umgebung, Rand, Wundgrund, Absonderung von Flüssigkeit sowie Zeichen (Schmerz, Rötung, Geruch), die auf einen

Infekt hindeuten. Es folgen das Vorbereiten der Wunde, die Wahl der Therapie und das Verfolgen des Heilungsverlaufs. Die Natur als Vorbild «Welche Wundauflage gewählt wird, hängt von der Art der Wunde ab», sagt die Ärztin. «Ist die Wunde trocken, bietet sich etwas Feuchtes an: Hydrokollo-

Phasen der Wundheilung Exsudative Phase. Fibrin wird gebildet: Es verschliesst Blutgefässe, überzieht die Wunde, schützt sie (Wundschorf) und stellt sicher, dass sich unter dem Verschluss wundheilende Substanzen konzentrieren können. Resorptive Phase (1.– 3. Tag). Spezialisierte Zellen wandern ein, die Zelltrümmer abtransportieren; andere bilden Granulationsgewebe. Proliferative Phase (4.– 7. Tag). Kollagenbildende Zellen wandern ein, um die Wunde aufzufüllen. Reparative Phase (ab 8. Tag). Die Hautoberfläche wird erneuert und es bildet sich ein Narbengewebe.

ide Verbände liegen im Trend. Nässt jedoch die Wunde, brauche ich einen Verband, der saugt. Ist die Wunde infiziert, muss abgeklärt werden, ob der Infekt auf den ganzen Körper übergreift; dann braucht der Patient noch ein Antibiotikum. Ein grosser Substanzdefekt erfordert umfassendere Massnahmen.» In der modernen Wundtherapie werde die Natur imitiert: das Bilden einer Kruste, unter der sich die wundheilenden Substanzen ansammeln können (s. Kasten): «Wir können zuerst Substanzen auf die Wunde geben, die die Granulation anregen und sie dann anfeuchten, dass sie nicht an der Wunde kleben. Als Sekundärverband bietet sich etwa ein Schaumstoffverband an, unter dem sich die wundheilenden Substanzen konzentrieren können; zudem saugt er Wundflüssigkeit auf.» Sondere die Wunde stark Flüssigkeit ab, müsse der Wundrand geschützt werden, z. B. mit einer Zinksalbe oder Fettcreme. Auf die Wundheilung fördernd wirkten Wärme, gute Durchblutung (Versorgung mit Sauerstoff und heilungsfördernden Substanzen), Vitamine, Zink und Ruhigstellung. Hilfreiche Pflanzen Anders als andere Wundspezialisten, bietet Stephanie Scherz ihren Patienten unterstützende Behandlungen mit bewährten Heilpflanzen sowohl des Ayurveda wie der heimischen Phytotherapie an. Dazu zählen Süssholz, Niem, Jasmin, Lotusblumen sowie Kamille, Wallwurz, Johanniskraut, Ringelblumen, Arnika. Lobend erwähnt Dr. Stephanie Scherz die gute Zusammenarbeit mit den Pflegefachleuten der Spitex: «Sie leisten hervorragende Arbeit. Wir Ärztinnen und Ärzte könnten gar nicht bei allen Patienten täglich zu deren Wunden schauen.»

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Beiersdorf AG informiert

Die Ursachen für sensible Haut sind vielfältig. Eucerin bietet mit den beiden neuen Linien UltraSENSITIVE und AntiRÖTUNGEN eine sofort wirksame Lösung und dabei den allerersten tiefenwirksamen Inhaltsstoff, der das Problem direkt am Ursprung der Überempfindlichkeit bekämpft.

Empfindliche Haut? SymSitive® bringt die Balance zurück selbstgemachter Stress hinzu: Wir verbringen viel Zeit in klimatisierten Räumen mit extrem trockener Luft, wir rauchen, setzen uns im Urlaub stundenlang der Sonne aus und vergessen dabei, dass UV-Strahlen das Immunsystem der Haut schwächen.

Interview mit: Dr. Susan C. Taylor, Harvardabsolventin in Dermatologie, heute Gründungsmitglied und Direktorin des «Skin of Color Center» im renommierten «St. Luke’s Hospital» in New York.

Dr. Taylor, Sie stellen fest, dass immer mehr Menschen, Frauen und vermehrt auch Männer, an sensibler Haut leiden. Weshalb? Extreme Kälte aber auch Ultraviolettstrahlen lösen bei zahlreichen Menschen Reaktionen aus. Vermehrt klagen die Patienten über Rötungen, Juckreiz und ein Brennen auf der Haut, typische Symptome empfindlicher, ja hypersensibler Haut. Dabei spielen drei Faktoren mit: die Umwelt, emotionaler Stress und Chemikalien. Mehrheitlich reagiert die Haut auf verschiedene Faktoren, die normale Haut problemlos toleriert. Was passiert mit der gereizten Haut? Zum einen ist die Hautschutzbarriere geschwächt, sodass sie ihre schützende Funktion nicht mehr erfüllen kann, was zu Rötungen und Hautirritationen führt. Sonne, Wind, Kälte, Hitze sowie hohe Ozonwerte lösen in der Haut Entzündungen aus. Dadurch altern die Zellen schneller. Zum andern kommt 48

Welche Rolle spielen dermokosmetische Inhaltsstoffe? Unsere Haut kommt unvermeidlich in Kontakt mit Chemikalien wie Alkohol, Duft- und Hilfsstoffe sowie Parabene. Diese bieten normaler Haut keinerlei Probleme, während sensible Haut darauf mit Juckreiz, Rötungen und einem unangenehmen Spannungsgefühl reagiert. Auch Anti-Aging-Inhaltsstoffe wie Vitamin A können bei einer geschwächten Hautschutzbarriere zu Reizungen führen. Die Attacken auf unsere Haut enden jedoch nicht nach der täglichen Dusche. Gefärbte, knitterfreie oder imprägnierte Textilien sowie synthetische Materialien schädigen die Hautschutzbarriere mit Chemikalien wie Formaldehyde. Sie können sensible Haut irritieren und Allergien auslösen. Die Haut ist Spiegel der Seele, sagt man … Bestimmt! Massgebend ist unser Selbstverständnis. Wie schätze ich mich ein? Wie fühle ich mich in meiner Haut? Und: Wie kann ich mich mit Pflegeritualen und Make-up verschönern? Was gut gemeint ist, überfordert allerdings zuweilen die Haut. Besonders häufige, stark abrasive Peelings oder alkoholhaltige Lotionen lädieren die Hautschutzbarriere. Gern benennen wir unsere Haut als Spiegel der Seele, denn just emotionaler Stress verträgt sie schlecht. In der Folge löst das Stresshormon Adrenalin einen entzündlichen Prozess in der Haut aus. Zudem ist bekannt, dass emotionaler Stress das genetische Material der Hautzellen schädigt und dadurch den Hautalterungsprozess beschleunigt.

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Was braucht sensible Haut? Umweltgifte, Chemikalien und emotionale Faktoren sind in unserem Leben eng verknüpft. Die massgeschneiderte Pflege für sensible und hypersensible Haut muss daher gleich mehrere Anforderungen erfüllen. Zu allererst müssen wir die wichtigsten Stress-Auslöser identifizieren und in den Griff bekommen: Wind, Sonne, extreme Kälte und Hitze. Zweitens müssen wir geeignete Pflegeprodukte mit wirksamen Inhaltsstoffen verwenden. Eucerin lanciert mit UltraSENSITIVE Spezialprodukte für hypersensible Haut, die direkt an der Wurzel des Problems wirken. Sie besänftigen hyperreaktive Nerven und ermöglichen auf diese Weise Entspannung mit Sofort- und Langzeiteffekt. Neigt die Haut zu Rosacea oder Couperose, lindern die beiden Neuheiten von AntiRÖTUNGEN das Problem. Die ausgleichende Tagespflege mit grünen Pigmenten kaschiert zudem sofort Rötungen. Die beiden Linien sind frei von potenziellen Stressoren wie Duft- und Konservierungsstoffe sowie Paraffine und Alkohol.

übernimmt das Eucerin UltraSENSITIVE Reinigungsfluid. Mit diesem ersten Schritt im Pflegeritual entfernt man sanft, doch effizient sowohl Make-up als auch den täglichen Schmutz aus der Umwelt, ohne die Haut auszutrocknen oder zu reizen. Ist sensible Haut ein «Geschenk» fürs Leben? Wir sprechen in diesem Fall nicht von einem Hauttyp, der uns lebenslänglich treu bleibt, sondern von einem veränderbaren Zustand. Selbst robuste Haut kann bei extremer Kälte, einem Manko an Feuchtigkeit oder UV-Stress leiden und benötigt genauso Spezialprodukte für sensible Haut. Wichtig ist, die Haut auf schonende Art wieder ins Lot zu bringen. Dank den neuen Produkten mit dem Wirkstoff SymSitive®, der an der Wurzel des Problems wirkt, lassen sich Juckreiz und das unangenehme Spannungsgefühl sofort lindern. Die innovative Pflegelinie sowie Sonne, Wind und Kälte mit Mass, lassen die Haut ihr natürliches Gleichgewicht finden, sodass sie die Stressoren unseres modernen Lebens verkraftet.

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Nr. 4 | Mai 2014

Rundum gesund

Die Zuckerkrankheit ist eine gefährliche Erkrankung, die zu einem Herzinfarkt oder Hirnschlag führen kann. Auch Folgeerkrankungen wegen Durchblutungsstörungen, z. B. Missempfindungen in den Beinen, machen Diabetikern das Leben schwer. Dr. med. Markus Meier

Diabetes-Folgen Mit Pflanzen die Gefässe schützen Wer die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus Typ 2 heute noch mit «Altersdiabetes» bezeichnet, hinkt der Zeit hinterher. Denn längst sind auch Kinder und Jugendliche von dieser Diabetes-Form betroffen. Wegen des Bewegungsmangels und der Fehlernährung in unserer Überflussgesellschaft ist die Tendenz steigend. In der Schweiz spricht man von rund 500 000 Diabetes-Kranken. Ein

Blutzucker Verstärker Folgen im Körper Diabetische Folgekrankheiten

Infektanfälligkeit

oxidativer Stress AGE chronischer Entzündungszustand

Empfindungsstörungen, Schmerzen veränderte Funktion von Immunzellen

Diabetischer Fuss, schlechte Wundheilung diab. Retinopathie

Bluthochdruck diab. Nephropathie

Durchblutungsstörungen

Nervenschädigung Hirnschlag

Atherosklerose

PAVK

Angina pectoris, Herzinfarkt

Hoher Blutzucker kann zusammen mit oxidativem Stress und mit einem niederschwelligen Entzündungszustand im ganzen Körper zu einer Reihe von Folgeerkrankungen führen.

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Grossteil ist zwischen 40 und 59 Jahren alt. Man schätzt, dass etwa die Hälfte der Diabetiker gar nicht weiss, dass sie betroffen sind, weil sie lange Zeit keine Symptome spüren. Durchschnittlich dauert es etwa sieben Jahre, bis ein Typ-2Diabetes entdeckt wird. Hoher Blutzucker und seine Auswirkungen Diabetes löst im Körper eine Reihe von krankmachenden Vorgängen aus. Besonders anfällig sind die Blutgefässe und ihre Innenwände. Die Arterien verkalken mit der Zeit (Arteriosklerose) und Durchblutungsstörungen können auftreten. Sind die grossen Gefässe betroffen, kann das zu Angina pectoris, Herzinfarkt, Hirnschlag und zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK/«Schaufensterkrankheit») führen. Wegen durchblutungsbedingter Beinschmerzen müssen die Betroffenen Gehpausen machen und bleiben gerne vor einem Schaufenster stehen. Schädigt Diabetes die kleinen Gefässe, kommt es zu Mikrozirkulationsstörungen: an den Augen (Retinopathie), Nerven und Nieren (Nephropathie). Auch die Wundheilung funktioniert dann nicht mehr richtig. «Verschlackung» und Entzündung Ist der Blutzuckerspiegel zu hoch, lagert sich Glukose an Proteine an (s. Grafik rechts). Es entstehen AGEs («advanced glycation end products»). Diese beein-

trächtigen die Zellversorgung und schädigen Zellen – z. B. die Nervenzellen und die Endothelzellen der Gefässinnenwände. AGEs begünstigen zudem Entzündungen: Zusammen mit bestimmen weissen Blutkörperchen, die durch den hohen Blutzucker in ihrer Funktion gestört werden, tragen sie zu einem entzündlichen Milieu im Körper bei. Dieser chronische, niederschwellige Entzündungszustand sowie oxidativer Stress sind kennzeichnend für die Zuckerkrankheit. Sie beide können als gemeinsame Verursacher von Erkrankungen angesehen werden, die mit Diabetes in Zusammenhang stehen. Psychischer Stress, Rauchen, Schlafmangel und massives Übergewicht verstärken diese Entzündung. «Antientzündliche» Ernährung Pflanzliche Stoffe in der Nahrung können die Entstehung der Zuckerkrankheit und deren Folgeerkrankungen positiv beeinflussen. Vor allem die sekundären Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Tannine, Bitterstoffe und ätherische Öle spielen dabei eine Rolle. Sie haben anti-oxidative Eigenschaften, weil sie als Radikalfänger wirken. Zudem stimulieren sie die antientzündlichen Mechanismen des Körpers. Auch die Reduktion von AGEs ist ein guter Präventionsansatz: 2008 und 2009 konnten Forscher in Studien zeigen, dass Zimt, Schwarzer Pfeffer, Ingwer, Grüntee und Traubenkernpolyphenole die AGE-Entstehung vermindern


Glukose

Proteine

AGE

Hoher Blutzucker führt dazu, dass sich Glukose vermehrt an Proteine bindet. Es entstehen AGEs («advanced glycation end products»). Diese beeinträchtigen die Zellversorgung, z. B. von Nervenzellen.

können. Gewürze bilden also die Schnittstelle zwischen Ernährung und Pflanzentherapie: Diese sogenannte Phytotherapie hat bei der Prävention und Therapie von diabetischen Folgeerkrankungen viel zu bieten. Sie passt gut ins Diabetes-Management – neben den Lebensstil-Änderungen und den synthetischen Mitteln zur Blutzucker-Senkung. Pflanzentherapie gegen die Folgen der Zuckerkrankheit Weil die diabetischen Folgeerkrankungen kompliziert entstehen, macht eine Therapie Sinn, die an verschiedenen Stellen angreift (Multi-Target-Ansatz). Eine Viel-

pflanzen-Rezeptur, für die ein solches Multi-Target-Wirkprinzip nachgewiesen ist, stellt «Padma 28» dar, das auf den Prinzipien der Tibetischen Medizin basiert. Dieses pflanzliche Medikament zeigte in vielen Studien antioxidative, antientzündliche und antimikrobielle Wirkungen, einen Einfluss auf die Funktion von neutrophilen weissen Blutkörperchen, Schutz vor der Oxidation von Lipiden (Fetten) und einen guten, durchblutungsfördernden Effekt. Das breite Wirkspektrum deutet darauf hin, dass dieses Präparat einen Nutzen hat in Prävention und Therapie von DiabetesFolgeerkrankungen. Diese Annahme unterstützen viele klinische Studien.

Durchblutungsstörungen Hoher Blutzucker (Diabetes), Bluthochdruck und weitere Risikofaktoren führen zu einer Gefässverkalkung im ganzen Körper. Diese Arteriosklerose verursacht Durchblutungsstörungen. Dazu zählt z.B. die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK), die Symptome wie Einschlafen von Händen und Füssen sowie Wadenkrämpfe («Schaufensterkrankheit») auslösen kann. Massnahmen gegen Arteriosklerose sind Lebensstil-Änderungen wie gesündere Ernährung, mehr Bewegung, Stress- und Gewichtsreduktion sowie Nichtrauchen. Lassen sich die Risikofaktoren so nicht normalisieren, ist eine medikamentöse Therapie von Bluthochdruck, Diabetes und hohem Cholesterin angezeigt. Zur wirksamen Unterstützung gibt es pflanzliche Mittel, die durchblutungsfördernd, antientzündlich und antioxidativ wirken.

Therapie bei Diabetes-Folgen Das pflanzliche Arzneimittel PADMA 28 basiert auf der Tibetischen Medizin und hat durchblutungsfördernde, entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften. Es kann bei Beschwerden wie Kribbeln, Ameisenlaufen, Schwere- und Spannungsgefühl in den Beinen und Armen, Einschlafen von Händen und Füssen und bei Wadenkrämpfen eingesetzt werden. Das sind Symptome, welche die Zuckerkrankheit (Diabetes) durch Durchblutungsstörungen auslösen kann. Bis zur deutlichen Besserung wird die Einnahme von täglich 3 × 2 Kapseln empfohlen. Die Wirkung von PADMA 28 beruht auf der Vielfalt der über 20 in diesem Medikament enthaltenen, wertvollen Heilpflanzen und deren grosse Anzahl an Inhaltsstoffen (Vielstoffgemisch). PADMA 28 enthält u. a. folgende Stoffgruppen: 쐍 Gerbstoffe (Tannine): wirken entzündungshemmend und antioxidativ 쐍 Pflanzliche Farbstoffe ( Flavonoide) aus Blüten, Blättern und Stängeln: unterstützen die Immunfunktion, sind antimikrobiell, entzündungshemmend und antioxidativ 쐍 Ätherischen Öle (Duft- und Aromastoffe, Terpene): wirken antimikrobiell 쐍 D-Campher: tonisiert den Kreislauf

Das bewährte Arzneimittel PADMA 28 wird seit 1977 in der Schweiz produziert und ist in Packungen à 60, 200 oder 540 Kapseln in Ihrer Apotheke oder Drogerie erhältlich. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. www.padma.ch

Die einzelnen Bestandteile sind niedrig dosiert und erzielen ihre therapeutische Wirkung auf additive, synergistische und antagonistische Weise. Sowohl die niedrige Dosierung als auch das Zusammenspiel der Bestandteile führen zu einer guten Verträglichkeit.

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Tentan AG informiert

Sonnenschutzmittel filtern wirksam UV-Strahlen heraus – oft so viel, dass der Körper nicht mehr genügend Vitamin D3 bilden kann. Daher kann die Zufuhr des wichtigen Vitamins über Nahrungsergänzungsmittel auch im Sommer sinnvoll sein.

Vitamin D3 Was Knochen und Zähne brauchen Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist ein wichtiger Vitalstoff. Die Sonne ist unsere Hauptquelle für das wichtige Vitamin. Denn es wird in der Haut auf natürliche Weise aus Cholesterin mithilfe des ultravioletten Anteils des Sonnenlichts gebildet. Je weniger UV-B-Strahlen uns die Sonne spendet, desto geringer ist die Produktion dieses Vitalstoffs. Vom Spätherbst bis Frühlingsbeginn ist die Sonne zu schwach, damit die Haut ausreichend Vitamin D produzieren kann. Gemäss einer Studie aus dem Jahr 2012 weisen während der Wintermonate rund 60 Prozent der Bevölkerung

Bon CHF 3.– Beim Kauf einer Packung Fortevital Vitamin-D3 -Lutschtabletten à 60 erhalten Sie einen Preisnachlass von CHF 3.–. Einlösbar in Ihrer Apotheke oder Drogerie. Angebot gültig bis 31.07.2014. Händlerhinweis: Bitte Bon mit Kassenbeleg aufbewahren. Wird durch den Aussendienst der Firma Tentan AG vergütet.

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einen Mangel an Vitamin D3 auf. Doch auch im Sommer kann es zu einem Vitamin-D-Mangel kommen. Ein Vitamin-D-Mangel ist auch im Sommer möglich Zum einen ist bei älteren Personen die hauteigene Vitamin-D-Produktion bis um den Faktor vier erniedrigt. Zum anderen wird generell – von Ärzten wie auch dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) – empfohlen, sich vor dem Sonnenlicht zu schützen, da ein Zuviel an UV-Strahlung zu Hautalterung und Krebs führen kann. Nicht nur Sunblocker können zu einer Unterversorgung an Vitamin D3 führen; ein Sonnenschutzmittel mit einem tiefen Lichtschutzfaktor genügt bereits, um die Vitamin-D-Produktion in der Haut deutlich herabzusetzen. Doch warum ist dieser Vitalstoff für unsere Gesundheit so wichtig? Für Knochen, Zähne, Muskeln und Immunsystem Vitamin D3 spielt eine bedeutende Rolle beim Wachstum und der gesunden Entwicklung von Knochen und Zähnen, in der Kindheit wie auch im Alter. Denn es reguliert die Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor. Zudem leistet es einen wichtigen Beitrag zur Abwehrkraft des Immunsystems. Ebenso stärkt Vitamin D3 die Muskelkraft und hilft so, Stürze und Knochenbrüche zu verhindern.

Fortevital Vitamin D3 ist rezeptfrei in Apotheken und Drogerien erhältlich. Weitere Informationen unter www.tentan.ch.

Vitamin-D3 -Supplemente Über die Nahrung allein kann die Zufuhr von Vitamin D3 nicht sichergestellt werden. Bei einer Unterversorgung kann die Mangelsituation mit einem Supplement entschärft werden – einem Nahrungsergänzungsmittel, das zusätzlich zur täglichen Nahrung eingenommen wird. Damit ein Vitamin-D3-Supplement zuverlässig eingenommen wird, sollte es nicht nur angenehm schmecken, sondern zudem einfach einzunehmen und zu dosieren sein. Alle diese Kriterien erfüllen speziell entwickelte Vitamin-D3Lutschtabletten mit einem feinem Himbeeraroma: Sie werden ohne Wasser eingenommen, was praktisch ist für unterwegs, lassen sich einfach dosieren und sind zuckerfrei.


Nr. 4 | Mai 2014

Gesundheit aktuell

Es muss meist eine Notfallsituation sein, die uns merken lässt, wie wichtig eine gut ausgestattete Hausapotheke wäre. Vista hat die Apothekerin Christine Nyffenegger gefragt, worauf man achten und Katharina Schwab wie das Sortiment aussehen sollte.

Apotheke im Haus Was drin sein sollte

Je mehr Menschen, desto grösser das Risiko Laut Suva geschehen die meisten Nichtberufsunfälle in der Schweiz bei Sport und

«Leben ist immer lebensgefährlich» Erich Kästner, Silvestergedicht

Christine Nyffenegger, dipl Apothekerin FPH, Simmental Apotheke, Zweisimmen.

Kleinere und grössere Notfälle sind alles andere als selten. Überall lauern buchstäblich Stolpersteine auf dem Weg. Im Sommer stechen die Bienen und der Sonnenbrand lässt grüssen, im Herbst gehts beim Wandern den Knöcheln und Knien an den Kragen, in den kalten Wintertagen sind es Schnee und Eis, die einem ein Bein stellen und im Frühling ist es vielleicht die Gartenschere, die zu viel abschneidet. Lebensgefährlich ist in den allermeisten Fällen zwar keines der genannten Beispiele. Trotzdem sind wir in solchen und vielen anderen Situationen dankbar für Mittel, Pflaster, Bandagen, Sprays und was es sonst noch so gibt,

Spiel sowie im Haushalt. «Ausserdem ereignen sich viele Notfälle abends, während der Nacht oder am Wochenende, und dann etwas zu besorgen, ist mit hohem Aufwand verbunden. Umso wichtiger ist es, dass es in den Haushaltungen eine Hausapotheke hat», sagt die Apothekerin Christine Nyffenegger. Für Familien sei eine Hausapotheke zwingend: «Je mehr Menschen in einem Haushalt leben, desto grösser wird das Risiko, dass sich jemand verletzt.»

Aber mit der Hausapotheke ist es so wie mit vielem anderem. Wenn man sie braucht, ist sie nicht aufzufinden, das Wichtigste fehlt oder es herrscht ein heilloses Durcheinander. Was schafft Abhilfe? Je besser organisiert, desto schneller gefunden Die Wahl des Standorts ist wichtig, damit sie in Notfällen sofort gefunden wird. So gehört die Hausapotheke immer an den gleichen Platz, wo sie klar und deutlich gekennzeichnet ist. Leben Kinder im Haushalt, empfiehlt es sich, die Apotheke in ein abschliessbares Schränkchen zu versorgen, bei dem der Schlüssel für die Kinder nicht erreichbar ist. Zudem sollte der Ort trocken und kühl sein, also eignen sich Bad und Küche nicht besonders. «Die Medikamente sollten jeweils noch in der Packung sein, inklusive Packungsbeilage», sagt die Apothekerin. Einerseits

Bild: © Dron, Fotolia.com

Bild: zVg

um unsere Beschwerden zu lindern. Am besten sofort verfügbar.

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Fortsetzung von Seite 53

Egal ob mit Auto, Bahn oder Flugzeug, in die Berge oder an den Strand – mit einer durchdachten und kompakten Reiseapotheke im Gepäck sind alle gut beraten.

vergesse man ansonsten schnell, für oder gegen was ein Medikament genau wirke, wie es eingenommen wird und andererseits kenne man das Ablaufdatum nicht. Eine gute Hausapotheke sei klein und übersichtlich, so Nyffenegger. Das bedeutet: schmales Sortiment mit guter Haltbarkeit, das vielseitig verwendbar ist und sich für verschiedene Altersstufen eignet.

Tipps Die Hausapotheke • Kühl und trocken lagern • Gut sichtbar anschreiben • Liste mit Medikamenten, ihrem Einsatzzweck und dem jeweiligen Ablaufdatum • In Originalpackung inklusive Beipackzettel aufbewahren • Einmal im Jahr kontrollieren

Je informierter, desto hilfreicher Wer auf eine gut geführte Hausapotheke achtet, sollte sie auch regelmässig überprüfen: «Ich empfehle meinen Kunden, ihre eigene Apotheke einmal pro Jahr zu kontrollieren und die Medikamente, die im nächsten halben Jahr ablaufen, zu kennzeichnen», sagt die Apothekerin. Oft wüssten die Menschen gar nicht, was genau sich alles in ihrer Hausapotheke befinde. Hilfreich sei eine sogenannte Indikationsliste. Also eine Liste mit Beschwerden und den jeweiligen Präparaten, die dabei eingesetzt werden können sowie ihrem Ablaufdatum. «Auf diese Weise weiss man immer, was genau bei diesem akuten Fall hilft.» Was genau nun aber in eine Hausapotheke gehört, ist sehr individuell: So verschieden die Menschen sind, so sind es auch ihre Beschwerden und Bedürfnisse. Manche werden nie von einer Mücke gestochen, andere leiden unter Migräneanfällen und wieder andere schneiden sich dauernd in die Finger. «Wir besprechen mit unseren Kunden die Präparate anhand einer vorgedruckten Liste. So geht einerseits nichts vergessen und die

Apotheke kann andererseits individuell zusammengestellt werden mit jenen Sachen, die sich für die Personen im gleichen Haushalt eignen», sagt Nyffenegger. Je komplementärer, desto unterstützender Unverzichtbar sind ein Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial, Fieberthermometer sowie Schmerz- und Fiebermittel. Die komplette Checkliste für Haus- und Reiseapotheken können Sie übrigens im Internet unter www.vistaonline.ch herunterladen und ausdrucken. Für Christine Nyffenegger gehören auch homöopathische Präparate in alle Hausapotheken. Ihre Devise lautet: «Das eine tun und das andere nicht lassen.» Im Klartext heisst das, eine Sportverletzung heile einfach schneller, wenn zu den schulmedizinischen Präparaten zusätzlich noch Arnica Globuli eingenommen würden. Dasselbe gelte für allgemeine oder bakterielle Infekte und MagenDarm-Störungen. Auch bei diesen Beschwerden gebe es hervorragende unterstützende homöopathische Präparate, so Nyffenengger.

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Revolutionär gegen Fussgeruch

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Je abenteuerlicher die Reise, desto breiter das Sortiment Im Vergleich zur Hausapotheke sollte die Reiseapotheke ein breiteres Sortiment vorweisen. Für die Zusammenstellung spielen auch die Gruppengrösse,

Vista Plus

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Auf www.vistaonline.ch unter der Rubrik «Vista Plus» finden Sie eine komplette Checkliste für die Haus- und Reiseapotheke.

das Alter der Reisenden und die Aktivitäten eine grosse Rolle. Sehr wichtig: Rechtzeitig vor Gebrauch kontrollieren. Hinein gehören immer – egal wohin man geht und welche Aktivitäten man plant – Präparate gegen Durchfall, Übelkeit, Allergien, Verletzungen und Sonnenbrand sowie Sonnenschutz. «Je nach Destination ändert sich auch das Sortiment der Reiseapotheke», sagt Apothekerin Nyffenegger. Wie sieht die Versorgung vor Ort aus? Kommt dort Malaria vor? Sind die hygienischen Bedingungen prekär? Gleich wie bei der Hausapotheke gehört auch in die Reiseapotheke eine Liste mit den Beschwerden und Präparaten inklusive Dosierung. Da eine Reiseapotheke idealerweise klein und kompakt ist, nehmen viele Menschen die Medikamente aus den Packungen heraus. Die Packungen sollten aber immer zu Hause aufbewahrt werden, ansonsten weiss niemand, wann die Präparate genau ablaufen. «Mein Tipp: Zu Hause die Medikamente wieder in die Packungen versorgen. So kennt man das Verfalldatum und führt gleichzeitig nur eine Apotheke, die zu kontrollieren ist», so Nyffenegger. Davon ausgenommen sind Medikamente, die grosser Hitze ausgesetzt wurden, diese müssen ersetzt werden.

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Wer gern und viel Sport treibt, kommt oft um Verstauchungen, Prellungen usw. nicht herum. In diese Hausapotheke gehören zusätzlich Kühlbandagen, die mittels einer chemischen Reaktion sofort kühlen, oder die bereits im Eisfach gelagert werden. Bis die neuen Berg- oder Wanderschuhe eingelaufen sind, dauert es meist eine Weile. Wandervögel können entweder vorbeugend auf Blasenpflaster setzen, oder die Blasen nach der Wanderung damit abdecken. Aber nicht nur in der Bergwelt zeigen sie Wirkung: Im Sommer mit den Ballerinas und Riemchensandalen leiden manche Frauenfüsse gar fest, auch hier können die Blasenpflaster Abhilfe schaffen. Etwas ungeschickt mit dem Küchenmesser hantiert, und schon ist es passiert: Man hat sich in den Finger geschnitten, aber das Essen ist noch nicht bereit. Für jene Pechvögel gibt es spezielle Fingerpflaster, die wegen ihrer Form besser auf dem Finger halten.

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Ergo-pharm GmbH informiert

Immer mehr Menschen leiden an Verspannungen. Häufig betroffene Körperstellen sind Nacken und Rücken. Die acht aufeinander abgestimmten Wirkstoffe von Crampex® helfen sowohl bei akuten wie bei chronischen Beschwerden.

Muskelkrämpfe? Homöopathie hilft entspannen Wer kennt es nicht, die Muskeln sind verspannt oder krampfen gar. Wenn ein solcher Krampf auftritt, ist das äusserst schmerzhaft und kann die Lebensqualität empfindlich beeinträchtigen. Besonders dann, wenn die Krämpfe während des Schlafs auftreten. Auch Kopfschmerzen können durch Verspannungen verursacht werden. Es gibt zahlreiche Gründe für Verspannungen: Einerseits können sie durch ungewohnte starke oder einseitige körperliche Belastungen entstehen, andererseits auch psychisch etwa durch Stresssituationen bedingt sein. Betroffene greifen dann oft zu einem herkömmlichen Schmerzmittel. Doch das Problem kann mit der Komplementärmedizin auch ohne Nebenwirkungen an der Wurzel angepackt werden.

Ins Gleichgewicht bringen Seit über 30 Jahren hat sich das homöopathische Komplexmittel Crampex® bei Beschwerden wie Krämpfe in den Extremitäten und krampfartige Kopfschmerzen bewährt. In ihm sind acht anerkannte und aufeinander abgestimmte homöopathische Wirkstoffe vereinigt: Ambra grisea und Belladonna sowie Calcium, Kalium, Magnesium, Kupfer, Zink und Silizium bringen den Mineralstoffwechsel ins Gleichgewicht. Das Komplexmittel hilft nicht nur bei akuten Problemen; es kann auch kurmässig zur Behandlung von wiederkehrenden Verspannungen eingesetzt werden. Gute Rückmeldungen «Heute bin ich beschwerdefrei», freut sich ein ehemaliger Kunstturn-Trainer, der be-

Hilfe ohne Nebenwirkungen Verspannte Verspannte und und verkrampfte verkrampfte Muskeln Muskeln verursachen verursachen Schmerzen. Schmerzen. Crampex Crampex – das – das homöopathische homöopathische Heilmittel Heilmittel ausaus 8 bewährten, 8 bewährten, aufeinander aufeinander abgestimmten abgestimmten Natur-Substanzen Natur-Substanzen hilft – hilft, diesen diesen Schmerz Schmerz zuzu lindern. lindern. Auch Auch krampfartige krampfartige Kopfschmerzen Kopfschmerzen müssen müssen nicht nicht sein. sein. Crampex Crampex nimmt nimmt nicht nicht nurnur den den Schmerz, Schmerz, sondern sondern beugt beugt auch auch künftigen künftigen «Attacken» «Attacken» vor. vor. Krämpfe Krämpfe in in Waden, Waden, Händen, Händen, Füssen Füssen und und Schultern, Schultern, rasch rasch und und ohne ohne NebenwirkunNebenwirkungen gen wirkungsvoll wirkungsvoll behandeln. behandeln. MitMit Crampex Crampex kein kein Problem! Problem!

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rufsbedingt immer wieder von Krämpfen in Beinen und Fingern geplagt war. Die homöopathischen Tabletten helfen aber auch präventiv. Michael B. wurde beim Ausdauersport immer wieder von Muskelkrämpfen geplagt. «Vier Wochen vor dem Ironman-Wettkampf habe ich Crampex Tabletten genommen, die Muskelkrämpfe blieben völlig aus», sagt er begeistert. Wer zu Verspannungen neigt, kann dieser Veranlagung mit Crampex demnach gezielt entgegenwirken.

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Essig tötet Myobakterien ab Bei manchen Entdeckungen spielt der Zufall mit. So auch, als Howard Takiff vom Forschungsinstitut IVIC in Caracas, Venezuela, nach einem preiswerten Desinfektionsmittel gegen Myobakterien suchte. Zu dieser Bakteriengruppe gehören auch die Krankheitserreger von Tuberkulose (TBC) und Lepra; manche der Myobakterien sind gegen Antibiotika resistent. Takiffs Mitarbeiterin Claudia Cortesia prüfte verschiedene Substanzen, die in Essigsäure gelöst werden mussten. Bereits die Kontrollsubstanz, 6%ige Essigsäure, vernichtete viele der getesteten Erreger. Bei hartnäckigen Vertretern war nur eine Erhöhung der Essigsäurekonzentration auf 10% nötig, um die Krankheitskeime abzutöten. Mit der Essigsäure steht für Mediziner und Wissenschaftler in Entwicklungsländern ein Mittel zu Verfügung, mit dem sie u. a. Kulturen von Myobakterien sicher und preiswert entsorgen können. Quelle: science.ORF.at

Yoga hilft Demenzkranken Yoga-Übungen können an einer Demenz erkrankten Menschen nicht nur körperliche Vorteile wie mehr Kraft oder tiefere Atmung bringen, so Bettina Kraft. Die Yoga-Lehrerin, die seit 2012 demenzkranke Altersheimbewohner in Hatha Yoga unterrichtet, hat die Erfahrung gemacht, dass Übungen das Körpergefühl und die Wertschätzung stärken. Wichtig sei, die Übungen an die Patienten anzupassen. Manche Übungen könnten auch auf einem Stuhl oder im Rollstuhl gemacht werden. Quelle: Pharmazeutische Zeitung Sepp Trütsch präsentiert Spezialitäten

Der Volksmusik-Moderator und Hotelier Sepp Trütsch, den wir in unserem Dossier portraitieren, verrät in seinem 230 Seiten starken Buch im Bildbandformat seine kostbarsten Gerichte: 60 Spezialitäten aus seiner Heimat Schwyz, der übrigen Schweiz sowie von unzähligen Auslandreisen. Diese Gerichte offeriert der prominente Moderator im «Wysse Rössli» in Schwyz seinen Gästen. Die Rezepte werden bereichert durch stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen aus dem Kanton Schwyz – und ergänzt durch eine CD mit Jodelliedern von Sepp Trütsch. Das Buch von «WERD & WEBER VERLAG AG» in Thun/ Gwatt ist online bestellbar auf www.weberverlag.ch und im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-909532-74-2).

IMPRESSUM Herausgeber / Verlag / Anzeigen Sanatrend AG Zürcherstrasse 17 Postfach 8173 Neerach Tel. 044 859 10 00 E-Mail: contact@sanatrend.ch www.sanatrend.ch Verleger Daniel M. Späni Verlagsleitung Isabelle Mahrer Chefredaktor Dr. med. Markus Meier Fotografie Titelbild Pascale Weber Druck Roto Smeets Deutschland GmbH

GESUNDHEITS-NEWS

Alarmierende Zunahme der Krebserkrankungen Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation WHO, sammelt Daten zu Krebserkrankungen von 184 Ländern. Laut dem von ihr in Lyon vorgelegten Weltkrebsbericht werden bis 2030 21,6 Millionen neue Krebsfälle erwartet – das sind 40 Prozent mehr als heute. Auf der Website des Globocan-Projekts der IARC können sowohl die Häufigkeiten der verschiedenen Krebsarten in den einzelnen Ländern abgerufen werden wie auch die geschätzte Zunahme der Krebsfälle in einem zu wählenden Zeitraum bis zum Jahr 2035. Zu einem Grossteil lässt sich die Zunahme der Krebsfälle in den kommenden Jahren auf den demografischen Effekt – den steigenden Anteil der älteren Bevölkerung – zurückführen. Quelle: globocan.iarc.fr > Predictions

VORSCHAU Redaktionsteam Nadja Belviso, Jürg Lendenmann, Sandra Poller, Katharina Schwab, Andy Stuckert, Hans Wirz Vista Leserservice Sanatrend AG, Leserservice, Zürcherstrasse 17 Postfach, 8173 Neerach Tel. 044 859 10 00, Fax 044 859 10 09 E-Mail: vista@sanatrend.ch www.vistaonline.ch Vista Abonnement 9 Ausgaben für CHF 39.– (inkl. MwSt.) Bestellung beim Vista Leserservice Rätsel und Leserbriefe Auflösungen der Rätsel und Leserbriefe der letzten Ausgaben auf www.vistaonline.ch

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Vista Nr. 5 / 2014 erscheint ab 18. Juni 2014 • Grosses Hauptthema: Verdauung • Fusspilz und Nagelpilz • Sonnenschutz • Sommerrätsel

Distribution Vista gelangt mit 11 Tageszeitungen in die Haushaltungen der deutschsprachigen Schweiz. Druckauflage: 514 855 Expl. (WEMF-beglaubigt 517 249 Expl.; Erhebungsperiode 7.12. – 6.13.).

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Vista 4 / April 2014