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SONDERAUSGABE 2013

Geb채udeautomation

Energie-Messen-Pr체fen

Ausbildung


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Bevölkern Sie unsere zwei Stände an der

Optec Spitaltechnik Stand A 39

(Versorgungs)sicherheit in sensitiven Bereichen von Spitälern durch • Messung der Isolationswiderstandes • laufenden Überprüfung ungeerdeter IT-Netze • vorzeitige Erkennung von Isolationsfehlern • zentral gesteuerte und bedienbare Controlpanels


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Begleiten

Sie unS durch die ineltec

2013


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Eigener Steuerungsbau

Not- & Dauerstromaggregate 8-3300 kVA / Aggregat Schlüsselfertig ! Our energy working for you.™ Datacenter

Das gesamte Netzwerk eines der führenden Anbieter in der Schweiz ist heute mit unseren Aggregaten ausgerüstet. Die reduzierten Serviceaufwendungen für die Batterien der USV‘s senken die Betriebskosten. Gleichzeitig verlängernSeite die 2Aggregate die Autonomie auf bis zu 72 Stunden.

Baustellen

Auf Baustellen wird oft kurzfristig eine zuverlässige Stromversorgung benötigt. Der geschlossene Aggregategrundrahmen schützt die Umwelt vor austretenden Flüssigkeiten. Optionale Steckdosen vereinfachen den Einsatz. Mehr als 12h Brennstoffautonomie garantieren einen ganztägigen Betrieb. Dieselpartikelfilter nachrüstbar !

Mietaggregate

Wir vermieten Aggregate für den privaten und industriellen Gebrauch. Bei Bedarf haben wir die passende Netz- Notstromumschaltung inkl. dem passenden Aggregat für Sie. www.aksa.ch


Energielösungen, schlüsselfertig, zuverlässig effizient Die Anforderungen an die Verfügbarkeit elektrischer Netze und deren Betrieb steigen im Umfeld der Strommarktliberalisierung und der Energiewende in den nächsten Jahren weiter.

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ie dezentrale Energiegewinnung und der Einsatz von erneuerbaren Energien werden in diesem Zusammenhang weiter an Bedeutung gewinnen und die Netzbetreiber vor neue Herausforderungen stellen. Spitäler, Rechenzentren, Produktionsbetriebe, Banken, und nicht zuletzt die vorhandene Infrastruktur im öffentlichen Verkehr wie Flughäfen und Bahnen sind auf eine sichere elektrische Energieversorgung angewiesen.

Im Stromnotfall hilft Notstrom In diesem, sich wandelnden Umfeld ist die Verfügbarkeit der elektrischen Netze und eine entsprechende Notstromversorgung nicht mehr wegzudenken. Ungeplante Netzausfälle oder selbst geplante Stromunterbrüche während Service-, Reparatur-und Erweiterungsarbeiten an elektrischen Netzen sind heute nicht mehr tragbar. Mobile oder stationäre, flexibel einsetzbare Notstromlösungen gewinnen in diesem Zusammenhang immer mehr an Bedeutung. Die heutige Informationstechnologie ermöglicht unbemannt einsetzbare, vollautomatische fernüberwachte Lösungen. Sie werden über GSM oder

Internet mit der Einsatzzentrale verbunden und bei Bedarf auch betrieben. Dadurch werden die Betriebskosten wesentlich gesenkt, Stromausfälle verhindert und nächtliche Personaleinsätze vermieden. Wir über uns Ob stationär, mobil oder in Containern, die AKSA Würenlos AG, als Werksvertretung der Cummins Power Generation, bietet Ihnen schlüsselfertige Lösungen von 8 kVA bis 3300 kVA pro Aggregat, unabhängig ob Diesel, Erdgas oder Biogas.

gerne ein. Wir prüfen die Anlagen vor der Auslieferung in unserem eigenen Prüffeld auf Funktion und Leistung. Schulung unter realen Bedingungen Kundenschulungen finden bei uns unter realen Bedingungen statt. Unser, im Jahr 2013, erweitertes Prüffeld und eine 40t Kranbahn erlauben uns mehrere Aggregate gleichzeitig bis zu einer Leistung von 4 000 kVA und einer Spannung von 11’000 Volt zu prüfen. Die Aggregate werden zusätzlich mit variablen Phasenwinkeln und Lasttransienten belastet. Viele Kunden nutzen die Gelegenheit die Funktion und die Leistung Ihrer heute vorhandenen, mobilen Lösungen bei uns in Würenlos zu überprüfen.

Nach dem Motto «The Power of One – Alles aus einer Hand» werden alle Hauptkomponenten (Motor, Generator, Schaltanlagen sowie die Leit- und Anlagenleittechnik) basierend auf Cummins Technologie von AKSA geplant, gebaut und betreut.

Service Wir unterstützen alle unsere Produkte «ein Leben» lang. Durch unser Ersatzteillager in Würenlos und das Cummins Zentrallager in Europa, stehen Ihnen die benötigten Ersatzteile oft nach mehr als 25 Jahren noch zur Verfügung.

Die AKSA Würenlos AG und Cummins Power Generation stehen für mehr als nur für Technik. Unsere Stärken sind die langjährige Partnerschaft (seit 1948) und das dadurch entstandene Vertrauen, sowie die Menschen, die für Sie, geschätzte Kunden, arbeiten.

Besuchen Sie uns an der ineltec 10. – 13. September 2013 Messe Basel Halle 1.1 / Stand D66

Durch unsere hauseigene Planungsgruppe und den eigenen Steuerungsbau gehen wir auf Ihre spezifischen Bedürfnisse


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Vier Berufe lösen das ProBlem. Quattro mestieri risolVono il ProBlema. Quatre métiers résolVent le ProBlème.

Loïc Elektroinstallateur Installateur-électricien Installatore elettricista

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Evelyne Telematikerin Télématicienne Telematica Shadi Montage-Elektriker Electricien de montage Elettricista di montaggio

Andrea-Dario Elektroplaner Planificateur-électricien Pianificatore elettricista


EDITORIAL

Energie-Handel … eine Guilde für sich …

Liebe Leserin, Lieber Leser Seit Jahren wird nur über die Börse von New York, Tokyo, London und Zürich gesprochen. Aktien und Warenterminhändler sind immer im Fokus der Medien. Welch ein Stress mit Short-, Medium- oder Long-Term Anlagen. Auch Short-Verkäufe, Butterfly-Spread’s, Ratio’s-Absicherungen sind immer Tages-Thema. Banker, Börsianer und Broker stehen im Rampenlicht, bis vor einigen Monaten. Nach dem Absturz der börsenrelevanten Indizes, spricht keiner mehr über die nostalgischen Tage an der Börse «à la criée». Warum nur? alles ist vergänglich! Wurde Ihnen verehrte Leserschaft eigentlich einmal bewusst, dass der Strom, welcher zu Ihnen fliesst, auch an einer Börse gehandelt wird; wussten Sie, dass Energie-Händler weltweit mehr Kapazität umsetzen, als mancher Anlageberater Ihrer Hausbank. Der tägliche Wechsel der Strommarktpreise ist so schnelllebig und starken Fluktuationen ausgesetzt, welche den Börsenhändlern ebenbürtig sind, wenn nicht schon überlegen. Strom wird nicht nur produziert. Strom und erneuerbare Energien sind weltweit mit so vielen Transaktionen rund um den Globus an den Strombörsen jeden Tag gehandelt, somit für jeden käuflich und sollten dadurch auch bei Stromengpässen vorhanden und lieferbar sein. «Energie-Händler sind die Partner Ihrer Steckdose» Die Lieferung in Ihr Stromnetz, auf Ihr Dach oder Ihren Keller wird immer durch das momentane Gefühl eines Händler entschieden, damit Ihre Versorgung in geruhsamer Weise bewerkstelligt werden kann. Denken Sie bei Ihrer nächsten Stromrechnung an den Energie-Handel; denken Sie nicht an Ihren Anlageberater oder Börsen-Markler. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Lesespass und alles Gute

Ihr Roland Baer

Ihre Ansprüche sind unsere Herausforderung. Seit über 65 Jahren bauen unsere Kunden auf unsere technische und wirtschaftliche Kompetenz beim Bau, Service und Unterhalt von Energie- und Telecomnetzen sowie Anlagen der Verkehrsinfrastruktur. Mit 575 kompetenten Mitarbeitenden an 20 Standorten sind wir immer nahe bei unseren Kunden – regional und schweizweit.

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www.arnold.ch


XXXX Inhalt

Report Elektriker – und die Welt bewegt und versteht sich

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Gebäudeautomation «Die Energiewende wird uns wohl noch eine Zeit lang beschäftigen»

17

xComfort App – das intelligente Zuhause unterwegs per Smartphone steuern

20

Stromsensoren messen

22

Die USV für Industrieanwendung

24

Skalierbare Energie Optimierung

26

Ein Tüftler erfindet die Sonnenkollektoren nochmals neu

28

22

Make IT easy. SCHALTSCHRÄNKE Seite 6

STROMVERTEILUNG

KLIMATISIERUNG


Inhalt

Energie-Messen-Prüfen

06

46

Ist die Gewitterenergie nutzbar?

32

Optec im Operationssaal

36

Push-in-Anschlusstechnik von Phoenix Contact

40

Bettermann AG – Der starke OBO Partner in der Schweiz

42

Kompakter Magnetisch-induktiver Durchflussgeber

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SYMALIT AG hat den Bogen raus …!

46

Die Brennstoffzelle wird salonfähig

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ALMEMO® 710

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Aus- und Weiterbildung

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Weiterbildungs-Wirrwarr – was wirklich zählt!

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«Regulierung der Energiemärkte und Geschäftsmodelle für Energieversorgungsunternehmen (EVU)»

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Innovatives Netzmanagement als neue Aufgabe

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Das neue TS IT Rack mit Snap-In-Technologie. Schnell und einfach montiert.

IT-INFRASTRUKTUR

SOFTWARE & SERVICE

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10. – 13. September 2013 www.ineltec.ch (OYD *UDYR ,GHD JUDSK 7HFKQLN

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Alle Aussteller + Produkte: www.ineltec24.ch

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Do 12.9.2013, 12.30 –13.30 Uhr • Begrßssung und Moderation: RenÊ Senn, KNX Swiss • Intelligentes Wohnen – Komfort durch Integration der Systeme. Walter LÜrtscher, Kilchenmann AG • Multimedia + Elektro: mit Kooperation zum Erfolg. Heinz Vogt, Ervotronic AG Veranstalter: Gebäude Netzwerk Initiative (GNI), Verband Schweiz. Radio- und Televisionsgeschäfte VSRT, KNX Swiss

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Intelligentes Wohnen mit neuen Branchenpartnern

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Energieeffizienz aus der Box – LÜsungen fßr die minimale Gebäudeautomation

Mi 11.9.2013, 12.30 –13.30 Uhr Veranstalter: ET Licht (AZ Medien), KNX Swiss

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Di 10.09.2013, 10.00 –10.45 Uhr Veranstalter: Gebäude Netzwerk Initiative (GNI)

LED: Neues Licht, neue Fragen

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Qualität in der Projektfßhrung – Normen und Tools fßr die Gebäudeautomation

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Fokus Gebäudeautomation

Di 10.9.2013, 12.30 –13.30 Uhr • Spielerisch Planen: neuer Zugang zum Planungsprozess. Markus Weber, SIA-FGE • Standardisierung und Vorfertigung fßr eine effiziente Umsetzung. RenÊ Senn, KNX Swiss • Zukunft der Gebäudeautomation – die Perspektive eines Herstellers. Matthias Russenberger, Theben HTS AG Veranstalter: KNX Swiss, Fachverband Gebäudetechnik und Energie (SIA-FGE)

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Anmeldung unter: www.ineltec.ch/forum

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Grün denken. Grün handeln. Intelligente Stromsensoren zur Überwachung von Solaranlagen bzw. Wechselrichtern für Gleichstrommessungen mit großem Strommessbereich.

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www.wago.com Seite 9


10. – 13. September 2013 www.ineltec.ch Anmeldung unter: www.ineltec.ch/forum

Fokus Netzwerktechnik Datentresor Schweiz: Trends, Chancen und Herausforderungen

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Folgende Aussteller mit Schwerpunktthema Kommunikationssysteme und Netzwerktechnik sind im,1)2 Fachbereich Gebäudeautomation und /lFNHUOL 6WUREHO Elektroinstallation zu finden. +XXV • Alton • Asut • Canoo Engineering )LUDOX['HVLJQ 5HJHQW =XPWREHO 7ULOX[ • Drahtex • Eboplan • Kilchenmann • Knßrr • KNX Swiss • Messerli)LQGHUInformatik . WWHO 6FKZHL]

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Alle Aussteller + Produkte: www.ineltec24.ch

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Explodierende Datenmengen: Netzqualität im Grundnetz als Basis fßr hohen Komfort in der Feinverteilung Fr 13.9.2013, 13.30 –15.00 Uhr • Anforderungen an die strukturierte Verkabelung in Rechenzentren. Hans-Joerg Rothert, Huber + Suhner AG • Breitband als Standortfaktor fßr Gemeinden. Daniel Meyer + Max Lanthemann, Saphir Group • Enterprise WLAN: Mobile Device Entwicklung 802.11ac, Herausforderungen und LÜsungsansätze. David Simon, sysob Veranstalter: asut, Schweizerischer Verband der Telekommunikation

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Mi 11.9.2013, 10.00 –11.15 Uhr • Datacenter – Die Nervenknoten der Digitalen Schweiz. Peter Grßtter, asut • Die wichtigsten Resultate der Studie Datentresor Schweiz. Stephan Frey, Scherler AG • Schlussfolgerungen, volkswirtschaftliche Effekte und Trends. Roger Weber, Rittal AG • Anschliessend Networking-ApÊro Veranstalter: asut, Schweizerischer Verband der Telekommunikation


10. – 13. September 2013 www.ineltec.ch

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Anmeldung unter: www.ineltec.ch/forum

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Lichttag Energieeffiziente LichtlĂśsungen im Fokus )LUDOX[ 'HVLJQ

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Do, 12.9.2013, 10.00 –11.45 Uhr • Beleuchtungsindustrie: das neue energiepolitische Umfeld, Diego De Pedrini, Fachverband der Beleuchtungsindustrie FVB • effelux – energieeffiziente LichtlÜsungen im Zweckbau, Daniel Cathomen, Fachverband der Beleuchtungsindustrie FVB • Intelligente Steuerungstechnologie fßr LED, Patrick Oswald, Key Account Manager LED, Tridonic AG 3DVVDJH • Anschliessend Networking-ApÊro +DOOH Veranstalter: Fachverband der Beleuchtungsindustrie FVB

Citylounge / Messeplatz

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Messen + Prüfen Energie

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Fri 13.9.2013, 09.30 –10.45 Uhr • «Einführungsreferat & Moderation»: Marianne Zünd, BFE • Smart House – effiziente Gebäudetechnik am Beispiel des ABB-Forschungszentrums, Marco Savia, ABB Schweiz • Ein Photovoltaik-Ausbau mit Folgen: Mittagssonne am Abend genutzt – Fallbeispiel Überbauung Eich, Dominik Müller, Solvatec • Die Optionen des Energieversorgers zur Nutzung der Photovoltaik. Fallbeispiel Überbauung Eich, Beat Andrist, EBL • Moderiertes Podium im Anschluss an die Referate. Veranstalter: Solvatec, EBL, KNX Swiss, ABB Schweiz, Solarspar

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Solarenergie im intelligenten Stromnetz der Zukunft

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Fokus Solarenergie & Smard Grid

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10. – 13. September 2013 www.ineltec.ch

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Eine Anschlusstechnik für alle!

Push-in-Anschlusstechnik – Durchgängig vom Feld bis zur Steuerung Mit der Push-in-Anschlusstechnik von Phoenix Contact verdrahten Sie einfach und sicher Ihre gesamte Applikation. Durchgängig von der Feldverdrahtung bis zur Leistungs- und Steuerungsverdrahtung steht Ihnen ein komplettes Produktprogramm zur Verfügung. Ohne Werkzeug kontaktieren Sie einfach Sensoren und Aktoren, Reihenklemmen, Interface- und Automatisierungs-Komponenten. Push-in – das neue Steckerlebnis! Push-in Anschlusstechnik live an unserem Messestand an der ineltec Halle 1.1 / Stand D28. Halle 1.1 / Stand D28

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© PhOenIx COntACt 2013


Report

Elektriker – und die Welt bewegt und versteht sich I

mmer stärker bekommt die Elektround Telekommunikations-Installationsbranche die demographische Entwicklung zu spüren. Vermehrt können Lehrstellen nicht mehr besetzt werden. Die Branche ist jedoch auf einen guten Nachwuchs angewiesen. Der Branchenverband der Schweizerischen Installations- und Telekommunikationsfirmen (VSEI) ist der Arbeitgeberverband der Elektro- und Telekommunikationsinstallationsbranche. Er sorgt für die Grundbildung in den Berufen Elektroinstallateur, Montage-Elektriker, Elektroplaner und Telematiker. In dieser Funktion hat der VSEI sich in einer Vorwärtsstrategie entschlossen, das Schwergewicht auf die Nachwuchsförderung zu legen. Mit einem neuen Auftritt in der Berufswerbung sollen die attraktiven Berufe der Branche vorgestellt werden. «Elektriker schaffen mit ihrer Arbeit die Grundlagen für die Entwicklung der modernen Gesellschaft», betont Hans-Peter In-Albon, Direktor des VSEI. «Nur wenn elektrische Installationen im Gebäude vorhanden sind, ist es bewohnbar», fährt er fort. Elektriker würden dafür sorgen,

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dass der Strom nutzbar werde. Mit einer frischen und innovativen Berufswerbung will der Verband diesem Umstand Rechnung tragen. An der Ineltec vom 10. September – 13. September 2013 fällt der Startschuss für die neue und attraktive Berufswerbung. So werden die druckfrischen Berufswerbebroschüren für die Berufe des Elektroinstallateurs, des Montage-Elektrikers, des Elektroplaners sowie des Telematikers vorgestellt. Jung, frisch, frech und dynamisch: die neue Berufswerbung Die Berufe des VSEI decken das gesamte Gebiet der Elektroinstallation, Elektroplanung und der Telematik ab. Sie sind anspruchsvoll, und gute Lernende sind rar. Entsprechend sorgfältig muss die Rekrutierung angegangen werden. Gut ausgebildete Berufsleute sind die Basis einer starken Branche. Der VSEI schafft dazu die Grundlagen. Das duale Bildungssystem verbindet die praktische Bildung im Lehrbetrieb mit theoretischem Unterricht in der Berufsfachschule. Die Grundfertigkeiten der jeweiligen Berufe werden in überbetrieblichen Kursen vermittelt. Für

die Schnupperlehre, die Grundbildung und die berufliche Weiterbildung erstellt der VSEI zukunftsgerichtete Konzepte und Detailunterlagen. Er passt die aktuellen Berufe laufend an die Bedürfnisse der Branche an und entwickelt neue bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildungen. Damit der Branche auch weiterhin die richtigen Lernenden zur Verfügung stehen, hat der VSEI die neue Berufswerbung auf die künftigen Berufsleute ausgerichtet. Jung, frisch, frech und dynamisch sind die neuen Broschüren gestaltet. Inhaltlich sind sie ansprechend mit vielen direkten Anreden und Aufforderungen sowie auflockernd illustriert. Die Bildsprache wurde stark gewichtet und gross geschrieben. Hervorgehoben sind auch die Interessen und Voraussetzungen welche ein Kandidat mitbringen sollte. Beschrieben sind der zukünftige Berufsalltag sowie der Ablauf der Ausbildung. Welche Aufstiegsmöglichkeiten gegeben sind, ist ebenfalls erwähnt. Zu den einzelnen Lehrjahren werden konkrete Statements, jung und frisch bebildert sowie dialogähnlich dargestellt, abgegeben.


Report XXXX

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Report

Spannender Berufswerbefilm Mit einem spannenden Berufswerbefilm, der im Stil eines Aktionsfilms gedreht worden ist, zeigt der Verband, dass Elektriker die Helden sind, die täglich dafür sorgen, dass die Welt sich bewegt und versteht. Drei junge Männer und eine Frau, alles Mitarbeiter von Unternehmungen aus der Elektrobranche, rücken nach einem Blackout aus, um das gewohnte Leben wieder in Gang zu bringen. Wie in der Wirklichkeit, sorgen auch im Film die Berufe der Branche dafür, dass der Strom wieder fliesst. Damit nicht nur fiktive Ereignisse gezeigt werden müssen, hat der Verband zudem vier neue Dokumentationsfilme erstellt. Diese berichten objektiv über die vier Be-

rufe und zeigen auf, was das Besondere an einem Beruf in der Elektrobranche ist. Kinofeeling an der Ineltec In der Halle 1.1. am Stand D 44 (und D 56 dem Training zu den Europameisterschaften der Elektroberufe), präsentiert der Verband erstmals die neue Berufswerbung. Der VSEI verwandelt seinen Stand in ein Kino, das die neuen Filme zeigt. Zudem werden die neuen Berufsbroschüren sowie weitere Premieren vorgestellt. So sind beispielsweise mit dem Handbuch zur Schnupperlehre für die Grundbildungen, dem Eignungstest für die Grundbildungen sowie dem Schweizer Schnupperlehrpass neue Hilfsmittel für die Schnupperlehre gestaltet worden.

Besuchen Sie uns an der ineltec 10. – 13. September 2013 Messe Basel Halle 1.1 / Stand D 44 und D 56 Kontakt Verband Schweizerischer ElektroInstallationsfirmen Limmatstrasse 63 8005 Zürich Telefon 044 444 17 17 Telefax 044 444 17 18 www.vsei.ch

Intelligente Gebäude steigern die Produktivität und sparen Ressourcen. Effizienzgewinne sind Gewinne, die man immer wieder macht. www.siemens.ch/buildingtechnologies

Unternehmer stehen auf unterschiedlichen Ebenen in der Verantwortung: sie sollen Mitarbeitende und Geschäftsprozesse schützen, Ressourcen schonen, Energiesparpotenziale ausschöpfen und ein nachhaltiges Energiemanagement betreiben. Intelligente Gebäudetechnik unterstützt diese Vorhaben, ermöglicht Energieeinsparungen von bis zu

50 Prozent und reduziert den CO2-Ausstoss – ohne Abstriche beim Komfort. Die präzise Interaktion zwischen der Gebäudeautomation und den Sicherheitssystemen sorgt für mehr Sicherheit, Flexibilität und Effizienz der Immobilie, was sich täglich bezahlt macht. Damit bleibt Siemens der bevorzugte Partner von weitsichtigen Unternehmern.

Answers for infrastructure. Seite 16


Gebäudeautomation

«Die Energiewende wird uns wohl noch eine Zeit lang beschäftigen» Andreas Muffler, Geschäftsführer der Optec AG, im Interview mit Roland Baer

«Die Energie kann wenden …» hat sich Optec zum Motto gemacht. Andreas Muffler, wie ist dies zu verstehen? Andreas Muffler: Wichtiger Faktor der Energiewende ist die Optimierung des Energieeinsatzes. Dazu ist ein lückenloses Monitoring erforderlich, vor, während und nach allfälligen Optimierungsmassnahmen. Dafür braucht es unsere Messgeräte, die Transparenz schaffen und damit die Grundlage für ein effizientes Energiemanagement bieten. Von uns aus kann die Energie wenden, wir bieten unseren Kunden dafür die entsprechenden Messgeräte und Gesamtlösungen. Wie weit halten Sie es denn für realisitisch, vom Atomstrom wegzukommen?

zwischen um die Nutzung erneuerbarer Energien und den Begriff der Energiewende auch nicht mehr herum. Den Stromlieferanten ist zudem wichtig, den Konsumentinnen und Konsumenten eine Netzqualität gemäss Norm EN 50160 gewährleisten zu können. Dazu schätzen die EWs unsere hochwertigen UMG-Netzanalysatoren und ausgeklügelten Gesamtlösungen. Die Energiewende tangiert nicht nur die EWs, sondern uns alle. Was kann denn die Frau oder der Mann von der Strasse dazu beitragen? Jede oder jeder leistet mit dem eigenen Nutzungsverhalten einen Beitrag. Aus diesem Grund lancieren wir für die diesjäh-

rige ineltec ein SmartGridKit, das es erlaubt, im eigenen Haushalt Transparenz zu schaffen und den individuellen Energiekonsum zu messen. Das heisst, dieses Kit kann man bei der Haushaltverteilung selbst installieren? Nein, so ist dies natürlich nicht gemeint, und es ist zudem nicht erlaubt. Der Energiezähler eVision lässt sich dank den im Kit enthaltenden, aufklappbaren Stromwandlern von Fachleuten relativ einfach installieren, ohne gross in die Verteilung eingreifen oder neu verdrahten zu müssen. Ist das Kit erst einmal montiert, lässt sich via Ethernet direkt auf die Daten und die im Zähler selbst installierte Visualisierungssoftware zugreifen. Das heisst, man benötigt

Auch ich habe da meine Vorbehalte. Als Fernziel finde ich die Abkehr von der Kernenergie jedoch durchaus tauglich und sinnvoll. Die Frage stellt sich, wie wir diese erreichen. Auf jeden Fall, die Energiewende wird uns wohl noch eine Zeit lang beschäftigen. Zum Kundensegment der Optec gehören ja auch die EWs, die sich teils noch schwer tun mit der Energiewende. Stösst damit die Optec mit der Aussage «Die Energie kann wenden …» der Energiewirtschaft nicht vor den Kopf? Ich denke nicht. Wenn man die Websites der EWs anschaut, kommt man dort in-

Leisten ihren Beitrag zur Energiewende, die Messgeräte bzw. Mitarbeitenden der Optec AG in Wetzikon.

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Gebäudeautomation

Transparenz im Energiehaushalt Rechtzeitig zur diesjährigen ineltec wartet die Optec mit einem SmartGridKit auf, das einem jeden effizientes und nachhaltiges Energiemanagement im Homebereich ermöglicht. Dank den drei im Kit enthaltenen aufklappbaren Stromwandlern lässt sich der neue innovative Drehstromzähler eVision in bestehenden Hausverteilungen sowie beliebigen, auch Photovoltaik-Anlagen installieren, ohne dabei den Schaltkreis unterbrechen zu müssen. Via Ethernet

können die gemessenen Daten detailliert ausgewertet und illustrativ dargestellt werden. Dabei ist keine zusätzliche Software nötig, weil vom PC oder entsprechenden Smart Devices wie iPhone oder Tablets direkt auf die zählereigene Auswertungssoftware zugegriffen werden kann. Energiemanagement für den Hausgebrauch

keine zusätzliches Programm, um die gemessenen Verbrauchsdaten auswerten und illustrativ darstellen zu können. Eine kürzlich von den Elektrizitätswerken der Stadt Zürich (EWZ) veröffentlichte Studie zeigt auf, das Smart Metering, welche dem Stromkonsumenten Echtzeit-Informationen zu seinem Verbrauch liefern, sich nur bedingt längerfristig auf das individuelle Konsumverhalten auswirkt. Mag sein, aber gerade Stromkonsumenten, die auf den Energieverbrauch sensibilisiert sind, erhalten dank eVision Transparenz, was getätigte oder beabsichtigte Investitionen effektiv bringen. Bekanntlich verbrauchen ja beispielsweise Wärmepumpen auch Strom. Ein entsprechend installiertes SmartMeteringKit zeigt nun dem Hausbesitzer auf, wieviel elektrische Energie seine Investition in eine Wärmepumpe benötigt. Oder andersrum, wenn jemand in Solarenergiegewinnung investiert hat und nun wissen möchte, wieviel Strom seine PVAnlage auf dem Dach jeweils einspeist oder welchen Anteil damit zum Strombedarf im eigenen Haushalt beigetragen wird, liefert eVision in illustrativen Darstellungen Aufschluss. An der diesjährigen ineltec ist die Optec gleich mit zwei Ständen vertreten. Neben unserer Kernkompetenz, dem Energiemanagement auf allen Ebenen, haben wir uns im Bereich Spitaltechnik

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spezialisiert. Angesichts der laufenden und noch anstehenden Restrukturierungen im Gesundheitswesen erlangt die Gebäude- und Betriebstechnik in sensiblen Räumlichkeiten wie OPs und Intensivstationen besondere Aktualität. Dies hat uns bewogen, an einem separaten inteltec-Stand unsere spezifischen Lösungen in diesem besonders anspruchsvollen Bereich zu präsentieren.

Besuchen Sie uns an der ineltec 10. – 13. September 2013 Messe Basel Halle 1.1 / Stand C127

Was macht denn die Spitaltechnik so anspruchsvoll? Etwas überspitzt gesagt, geht es in einem Spital früher oder später immer um die Gesundheit von Menschen. Neben der Versorgungssicherheit und der frühzeitigen Erkennung von Isolationsfehlern in ungeerdeten IT-Netzen muss die Sicherheit aller Beteiligten, Patienten wie Personal, gewährleistet sein. An einem sterilen Hightech-Touchpanel kann in einem Operationssaal je nach Bedarf die Stromversorgung der medizinischelektrischen Geräte, die Steuerung des OPTisches, die Beleuchtung, die medizinische Gasversorgung usw. zentral bedient, gesteuert, kontrolliert und überwacht werden. Lässt sich in einem Operationssaal der Energieeinsatz auch optimieren? Wir wären nicht die Optec, wenn wir selbst in Spitälern nicht Optionen zur Optimierung bieten könnten. Trotz oder gerade dank Hightech, die zwar auch Strom verbraucht, schöpfen unsere Gesamtlösungen Optimierungspotential aus, was für Spitäler natürlich attraktiv ist. Durch Spitalpauschalen bzw. Spitalliste steht das Gesundheitswesen unter grossem Kostendruck.

Lesen Sie auch «OPtec - Optec im Operationssaal» auf Seite 36 in dieser Ausgabe der energieRUNDSCHAU


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xComfort

Sorgt für ein intelligenteres Zuhause +

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Steuern Sie Ihr Zuhause auch von unterwegs! xComfort ist Eaton’s funkbasiertes Gebäudeautomationssystem, welches Ihnen hilft, Ihr Haus energieeffiezienter, komfortabler und sicherer zu machen. Mit dem neuen Smart Home Controller können Sie nun auch über kostenlose App’s das ganze System einfach und auch von unterwegs steuern. Internet, Smartphone und Tablet-PC machen es möglich.

Kostenlose App’s erhältlich: Android

Apple

www.eaton.eu

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Gebäudeautomation

xComfort App – das intelligente Zuhause unterwegs per Smartphone steuern A

ls diversifizierter Hersteller von Energiemanagementlösungen macht Eaton jetzt das drahtlose G e bä u d e au to m ati s i e r u n g s-S yste m xComfort per Smartphone-App von überall aus steuerbar. Damit wird es für Anwender noch einfacher, nachhaltiges Energiesparen und zukunftsweisenden Wohnkomfort zu verbinden. Wohnungsbesitzer können Einstellungen für Lichtund Heizungssteuerung, Sicherheit und

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Sonnenschutz bequem mit dem eigenen Smartphone vornehmen – mobil im eigenen Haus oder auch weltweit von unterwegs. Dank verschiedener Apps (Androids, iOS, WEB) lassen sich alle Steuerungsfunktionen im Smartphone vereinen, das dann als zentrale Fernbedienung für die gesamte Gebäudeautomation eingesetzt werden kann. Bewohner werden so auf Reisen im Falle unvorhersehbarer Ereignisse im eigenen

Zuhause wie einem Einbruch umgehend per SMS und/oder Email informiert und können schnell reagieren. Ausserdem lassen sich Funktionen wie die Heizung aus der Ferne steuern, sodass es bereits warm ist, wenn man nach Hause kommt. Auf diese Weise erhöhen die neue Apps gemeinsam mit dem xComfort Smart Home Controller den Komfort, die Sicherheit und auch die Energeiseinsparung von xComfort-Nutzern.


Gebäudeautomation

Komfort, Sicherheit, Energieeffizienz – Gebäudeautomation von unterwegs.

Die einfache Einbindung des Smart Home Controllers in das xComfort-System ermöglicht die bequeme Steuerung mit dem Smartphone und den neuen Eaton Apps von unterwegs. Nutzer können sich jederzeit mobil einen Überblick verschaffen, was in ihrem Zuhause vor sich geht. Egal, wo sich jemand befindet, mit der xComfort-App hat er vollen Zugang zur drahtlosen Steuerung seiner Wohnung und kann sie theoretisch weltweit bedienen – überall mit derselben anwenderfreundlichen Benutzeroberfläche. Auf Reisen erhalten Anwender beispielsweise einen Bericht auf ihr Smartphone, welches wesentliche Informationen über die Innen- und Aussentemperatur enthält. Darüber hinaus lassen sich Heizung, Beleuchtung und Alarmanlage bereits von unterwegs aus- und einschalten. Sollte etwas Unvorhergesehenes wie ein Wasserschaden oder eine Auslösung des Wohnungsalarms eintreten, können Nutzer, die gerade nicht Zuhause sind, diese Informationen unverzüglich auf ihr Smartphone erhalten. xComfort bietet Anwendern durch seine verschiedenen Bedienoptionen ein hohes Mass an Flexibilität, Komfort und Energeieinsparung: Zuhause erfolgt die Steuerung direkt über das drahtlose Heim-Netzwerk (Wlan) und von unterwegs über das Internet oder per Smartphone über den Eatonserver. xComfort ist ein dezentrales, drahtloses Steuerungssystem für die elektrischen Anlagen im Gebäude, die mehr Sicherheit, erhöhten Komfort und Energieeinsparung verleihen. Das hilft den Anwendern in Zeiten stetig steigender Energiepreise dabei, Strom und damit Kosten zu sparen. Die komplette Funktionalität einer modernen Elektroinstallation lässt sich auf diese Weise nach Belie-

ben steuern – und das ohne aufwendige und störende Leitungen. Das xComfort Funksystem hat eine hervorragende Reichweite im Gebäude und ermöglicht es Nutzern, das Design flexibel an die eigenen Wünsche anzupassen. Dank seines modularen Aufbaus und der drahtlosen Kommunikation kann xComfort sowohl für die Erneuerung vorhandener Installationen, als auch für Anbau, Renovierung sowie neue Installationen verwendet werden. Je nach Bedarf lassen sich einfach Erweiterungen vornehmen. Eaton ist einer der führenden Hersteller moderner, energiesparender Elektrotechnik für Gebäude jeder Grösse. Ob Haus oder Wohnung, Büro, oder private Immobilie, Hotel, Schule oder Kindergarten – die nachhaltige xComfort Gebäudetechnik von Eaton verbindet Komfortgewinn mit Kostenersparnis und Klimaschutz. Eatons Geschäftsbereich Elektrotechnik ist weltweit führend bei Produkten und Engineering-Dienstleistungen zur Energieverteilung, sicheren und unterbrechungsfreien Stromversorgung, Maschinen- und Gebäudeautomatisierung, Anlagen- und Motorschutz, Beleuchtungs-, Sicherheits- und Kabelmanagement sowie Komponenten für raue Umgebungsbedingungen und explosionsgefährdende Bereiche. Mit seinen globalen Lösungen ist Eaton bestens aufgestellt, um Antworten auf die derzeit wichtigsten Herausforderungen im Energiemanagement zu geben. Als diversifizierter Hersteller im Bereich Energiemanagement bietet Eaton energieeffiziente Lösungen, die seinen Kunden helfen, elektrische, hydraulische

und mechanische Energie wirksam zu nutzen. 2012 erzielte Eaton Umsätze von 16,3 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen zählt weltweit zu den Technologieführern im Bereich elektrotechnischer Komponenten, Systeme und Dienstleistungen für sichere Stromversorgung, -verteilung und -steuerung, Energieübertragung, Beleuchtung sowie Kabelmanagement. Die Produktpalette umfasst darüber hinaus Hydraulikkomponenten, Systeme und Dienstleistungen für industrielle und mobile Ausrüstungen, Kraftstoffversorgungs-, Hydraulik- und Pneumatik-Systeme für die kommerzielle und militärische Luftfahrt sowie; intelligente LKW-Antriebssysteme die hohe Leistungsfähigkeit, niedrigen Kraftstoffverbrauch und optimale Sicherheit bieten. 2012 übernahm Eaton Cooper Industries plc. Eaton beschäftigt 103’000 Mitarbeiter und beliefert Kunden in mehr als 175 Ländern. Für weitere Infos besuchen Sie www.eaton.eu

Besuchen Sie uns an der ineltec 10. – 13. September 2013 Messe Basel Halle 1.1 / Stand C158 Kontakt Eaton Industries II GmbH Electrical Sector Im Langhag 14 8307 Effretikon Telefon 058 458 14 14 Telefax 058 458 14 88 www.eaton.ch effretikonswitzerland@eaton.com

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Stromsensoren messen Modul- und Strangströme in Solaranlagen

Überall auf der Welt entstehen Solarstromanlagen, von kleinen auf Hausdächern bis zu grossen in Solarparks. Die Leistungsfähigkeit solcher Anlagen hängt nicht nur von der Sonneneinstrahlung ab, sondern auch vom fehlerfreien Betrieb der Solarmodule. Die Stromsensoren 789-620 und 789-621 von WAGO bieten die Möglichkeit, Strommessungen kontinuierlich während des Betriebs vorzunehmen.

Intelligente Stromsensoren zur Überwachung von Solaranlagen bzw. Wechselrichtern für Gleichstrommessungen mit grossem Strommessbereich.

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Anbindung an ein WAGO-PERSPECTO®-Bediengerät

Statusanzeige

Adressierung

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erzeit existieren zwei Varianten, mit den Messbereichen von DC 0 bis 80 A und DC 0 bis 140 A, bei einer Messgenauigkeit von 0,5 % vom Endwert. Anhand dieser Strommessungen lässt sich ein Defekt an Solarmodulen schnell herausfinden. Der Stromsensor kann als MODBUSSlave an das WAGO-I/O-SYSTEM, an die TO-PASS®-Fernwirkmodule oder auch an die HMI-Panels aus der Produktfamilie PERSPECTO® angeschlossen werden. Pro RS-485-Line können bis zu 32 Sensoren in Reihe geschaltet werden. Die Adressierung erfolgt über DIP-Schalter. Mit diesen Eigenschaften lassen sich kostengünstig und einfach Monitoring-Applikationen in Photovoltaikanlagen installieren.

Besuchen Sie uns an der ineltec 10. – 13. September 2013 Messe Basel Halle 1.1 / Stand C153 Kontakt WAGO Contact SA Route de l’industrie 19 Case postale 168 1564 Domdidier Telefon 0840 200 750 Telefax 026 676 75 01 info@switzerland@wago.com www.wago.com

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Die USV für Industrieanwendung Unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) werden seit vielen Jahren eingesetzt, um industrielle und kommerzielle Verbraucher durchgängig mit sauberer elektrischer Energie zu versorgen. Nur wenige andere Produkte finden in so vielen verschiedenen Bereichen Anwendung wie USV. Dazu gehören Datenzentren, Computerräume und industrielle Produktionsprozesse aller Art (Halbleiter, Automobilindustrie usw.) ebenso wie empfindliche medizinische Ausrüstung.

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ewave Energy AG konnte das Programm durch innovativen USV Industrieanlagen erweitern. Die ebenfalls auf einer modernen, hocheffizienten modularen Topologie basierenden aktiven Spannungsregler AVC und unterbrechungsfreien Stromversorgungen UPS-I der PCS100-Familie (Power Converter System) sind für industrielle Anwendungen ausgelegt. Aktiver Spannungsregler PCS100 AVC Der PCS100 AVC schützt empfindliche industrielle Anlagen und Verbraucher gegen Spannungseinbrüche, Unsymmetrien und Regelungsprobleme. Durch kontinuierliche Überwachung der Eingangsspannung und deren Vergleich mit perfekt sinusförmigen Referenzwellen können mithilfe leistungselektronischer Bauelemente Spannungsvektoren erzeugt und in Echtzeit eingekoppelt werden, um die Versorgungsspannung zu korrigieren. Der PCS100 AVC sorgt für eine schnelle und vollständige Korrektur von dreiphasigen Spannungseinbrüchen auf bis zu 70% der Nennspannung und von einphasigen Einbrüchen auf bis zu 55% der Nennspannung. Bei tieferen Spannungseinbrüchen unternimmt die Anlage eine teilweise Korrektur, was oft einen Lastabwurf verhindert. Darüber hinaus sind alle Modelle in der Lage, Spannungsschwankungen von ±10% der Netzspannung kontinuierlich auszuregeln.

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PCS100 UPS-I Die PCS100 UPS-I ist eine hocheffiziente modulare USV mit Line-Interaktive-Topologie die für den Einsatz mit Motoren und elektrischen Antrieben entwickelt wurde und sich dank ihres äusserst robusten Designs auch für anspruchsvollste industrielle Verbraucher eignet. Unter normalen Bedingungen wird der Verbraucher über einen hochbelastbaren statischen Netztrennschalter versorgt. Der modulare Wechselrichter übernimmt die Versorgung des Verbrauchers, sobald die Netzspannung ausserhalb der Toleranz liegt.

Eine der Herausforderungen beim Schutz industrieller Verbraucher ist die Bestimmung geeigneter Differenzierungseinstellungen in den Schutzsystemen. Aufgrund der einzigartigen Topologie der UPS-I und der hohen Belastbarkeit des statischen Schalters steht für die Auslegung des elektrischen Systems eine hohe Störfestigkeit zur Verfügung. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 99% ist die UPS-I äusserst verlustarm. Die daraus resultierenden geringen Betriebskosten und Kühlungsanforderungen machen die UPSI zu einer ebenso wirtschaftlichen wie umweltfreundlichen Lösung.


Gebäudeautomation

Kontakt Newave Energy AG Industriestrasse 5 CH-5432 Neuenhof Telefon 056 416 01 01 Telefax 056 416 01 01

Besuchen Sie uns an der ineltec 10. – 13. September 2013 Messe Basel Halle 1.1 / Stand C119

Am Wald 36 2504 Biel Telefon 032 366 60 30 Telefax 032 366 60 35 usv@ch.abb.com www.newavenergy.ch

PCS100 UPS-I Industrial UPS

Über Newave Die Newave Energy AG gehört seit dem 27. Februar 2012 zur ABB-Gruppe. Das Unternehmen ist sowohl der führende Hersteller von trafolosen dreiphasigen USV-Anlagen als auch technologisch führend bei modularen USV-Systemen. Newave-Kunden schützen so ihre kritischen Anwendungen vor Datenverlusten und vermeiden Systemausfälle. Innovation, Qualität und Benutzerfreundlichkeit sind die Hauptmerkmale der Newave-Power-ProtectionProdukte. Das Produktprogramm umfasst hochverfügbare und energieeffiziente Standgeräte sowie modulare unterbrechungsfreie Stromversorgungen von 800 Watt bis zu einer Abgabeleistung von 5 Megawatt. Newave hat sich besonders der Energieeffizienz verpflichtet. Das Unternehmen produziert die USV-Anlagen mit dem branchenweit höchsten Wirkungsgrad, womit auch die Umweltbelastung nachhaltig verringert werden kann. Nebst innovativer Technologie bietet die Newave Energy AG auch umfassende Dienstleistungen wie technische Beratung, Verkauf, Schulung sowie Wartung und Service, mit einem Kundendienst 24 h / 365 Tage.

Dreiphasige Stand-AloneUSV-Lösungen. Das leistungsstarke Kraftpaket bis 5000 kW!

PowerWave 33, 60–500 kW _ 100 % Wirkleistung bei cos phi 1.0 _ Parallelfähig (bis zu 10 Einheiten, = 5000kVA / 5000kW) _ Wirkungsgrad bis zu 96 % _ Kleine Stellfläche: 500 kW = 1.4m2 _ Hohe Leistungsdichte: 357 kW/m2 (500 kVA/500 kW)

Newave Energy AG . 5432 Neuenhof . 2504 Biel . www.newavenergy.ch

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Verbrauchsdaten erfassen, archivieren, darstellen und kommunizieren

Skalierbare Energie Optimierung

Am Anfang jeder Optimierung steht der Wille etwas zu bewegen. Die Energiestrategie 2050 des Bundes sieht vor, den Verbrauch zu reduzieren und weitgehend aus erneuerbarer Quelle zu nutzen. In vielen Industrie- und Gewerbebetrieben ist heute meist noch unbekannt, wo und wie viel Energie im Detail tatsächlich verbraucht wird. Da gerade die elektrische Energie langfristig teurer wird, ist dies ein Spiel mit dem Feuer. Immer mehr Betriebe erkennen, dass frühes Handeln die Energiekosten positiv beeinflusst und dadurch wertvolle Unternehmens Ressourcen spart.

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ie für das Elektrogewerk geschaffenen S-Energy Geräte sind für den Start in die Energie-Optimierung optimal geeignet.

bestehenden Schaltschränken nachzurüsten. Als direktmessende (65A) oder Wandler (>1 500A) Zähler bilden sie die Grundlage zum Energie-Monitoring.

Saia-Energie Zähler Die sehr kompakte Bauform der Elektrozähler von Saia-Burgess Controls AG sind bestens geeignet, um die Messgeräte auf kleinstem Raum unterzubringen. Dadurch ist es möglich, Zähler auch in

Die 1 oder 3Phasen Energiezähler sind ideal für den Einsatz in industrieller oder Gebäudetechnischer Infrastruktur und garantieren, aus Schweizer Produktion hohe Zuverlässigkeit und Langzeitstabilität.

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Gebäudeautomation XXXX Für die diversen Kommunikationsstandards sind Geräte mit S0-Puls, MBus, Modbus oder SBus erhältlich. Für bestehende, ältere Zähler stehen zudem Kopplergeräte zur Verfügung.

Saia-Energy Manager Die S-Monitoring Produkte sind zur Energie Visualisierung sowie der sukzessiven Optimierung direkt aus der Verpackung einsatzbereit und lassen sich ohne Programmierung mit den Elektrozähler verbinden. Eine Visualisierung startet sofort nach dem einschalten und stellt die Verbrauchswerte auf dem Touch Screen (verfügbar in 5“ / 10“ und 12“) in umfang-

reichen Grafiken als Tages, Wochen, Monats und Jahres Verbrauch zur Verfügung. Jeder Energy Manager kann auch via Standard PC mit Internet-Browser bzw. Smart-Tablets / Phones zur (Fern)Bedienung genutzt werden.

Die vorinstallierte Kernapplikation «S-Monitoring» zur Visualisierung der Energie, kann mit der Programmier-Software Saia® PG5 Controls Suite jederzeit um eigene Funktionen erweitert werden. Dies gilt als Voraussetzung für Systemausbauten die zum Zeitpunkt der Installation noch nicht absehbar waren oder zusätzliche Wünsche der Betreiber erfüllen sollen. Zudem ist das Gerät im Elektroverteiler konformen Gehäuse lieferbar und dadurch für jede Art der Nachrüstung geeignet.

Kontakt Saia-Burgess Controls AG Bahnhofstrasse 18 3280 Murten Saia PCD1.E-Controller Für interessierte Fachfirmen mit Wunsch zu mehr Individualität, gibt es die Visualisierung «S-Monitoring» auch in Verbindung mit der frei programmierbaren SPS-Technik. Die Hardwareplattform Saia-PCD1 E ist sehr leistungsfähig und lässt viel Raum für funktionale Erweiterungen über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage.

Telefon 026 672 72 72 www.saia-pcd.ch Besuchen Sie uns an der ineltec 10. – 13. September 2013 Messe Basel Halle 1.1 / Stand D142

clever & smart Als Kompetenzzentrum für Energielogistik im Bereich ZFA, EDM und Smart Grid bietet elog Lösungen und flexible Dienstleistungen an, mit deren Hilfe Verteilnetzbetreiber die neuen Aufgaben im offenen Strommarkt selbständig wahrnehmen oder an elog auslagern können. vertrauen und profitieren sie auf unsere Praxiserfahrung im Bereich smart Grid. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. elog Energielogistik AG, Vadianstrasse 8, 9001 St.Gallen, Telefon 071 224 59 32, www.elog-ag.ch, info@elog-ag.ch

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Gebäudeautomation

Ein Tüftler erfindet die Sonnenkollektoren nochmals neu Sonnenkollektoren zur Gewinnung von Warmwasser gelten als technisch ausgereift. Trotzdem lässt sich ihr Betrieb optimieren. Das belegen neuste Forschungsresultate von Ralph Eismann-Fry an der ETH Zürich. Mit gewieften Ideen erzielt der technisch versierte Physiker immer wieder verblüffende Verbesserungen. Sein Credo: «Herstellungs- und Betriebskosten von Anlagen müssen gesenkt werden, damit die Solarthermie ihr beträchtliches Potenzial im Markt realisieren kann.»

von Dr. Benedikt Vogel, im Auftrag des Bundesamts für Energie/BFE

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er Lehrstuhl von Prof. Horst-Michael Prasser an der ETH Zürich ist bekannt für sein Knowhow rund um die Nutzung der Kernenergie, vor allem auch zur Sicherheit von Kernkraftwerken und die Beherrschung von Störfällen Dieses Wissen ist aber auch die Grundlage, um die erneuerbaren Energien voranzubringen, wie die vom Bundesamt für Energie mit finanzierte Forschungsarbeit von Ralf EismannFry zeigt. Der Physiker erforscht am Lehrstuhl Prasser im Rahmen einer Doktorarbeit das Strömungsverhalten in Solaranlagen. «In Sonnenkollektoren können ähnliche Zustände wie in KKW auftreten», sagt Eismann. «Man kann die Strömungen von Flüssigkeit und Dampf daher mit denselben Methoden untersuchen, den Methoden der Thermohydraulik.» Mit den Augen des Praktikers Eismann-Fry ist mit 54 Jahren vergleichsweise alt für einen Doktoranden, dafür bepackt mit der Erfahrung eines Berufslebens. Er war als Industrieberater tätig, entwickelte in den 1990er Jahren mit der Firma Fenergy einen neuartigen Sonnenkollektor. Dann leitete er neun Jahre lang die Entwicklung im Geschäftsbereich Sonnenenergie bei der Ernst Schweizer AG in Hedingen, dem grössten Hersteller von Sonnenkollektoren in der Schweiz. Vor drei Jahren verliess er die etablierte

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ETH-Forscher Ralph Eismann-Fry vor der Testanlage, mit der er das Strömungsverhalten in Sonnenanlagen untersucht.

Position, wechselte als Forscher an die ETH. «Hier kann ich neue Ideen entwickeln, die für die ganze Branche relevant sind», sagt der geborene Solothurner. «Bei der Umwandlung von Sonnenenergie in Warmwasser ist das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.» Eismann-Fry denkt dabei nicht nur an die Heizung und die Warmwasserversorgung von Wohnungen, sondern auch an industrielle Prozesswärme, beispielsweise für Brauereien und die Milchpasteurisierung. An vielen Orten braucht es Wasser mit vergleichsweise niedriger Temperatur. Warmwasser, das über Sonnenkollektoren bereitgestellt werden kann. Je tiefer die Herstellungskosten, desto mehr Anlagen werden zum Einsatz kommen, ist Eismann-Fry überzeugt. Wenn es um die Nutzung der Sonnenenergie geht, steht in der Regel ein ho-

her Wirkungsgrad – also eine maximale Ausbeute der eingestrahlten Energie – im Zentrum. Eismann-Fry verfolgt einen anderen Ansatz: «Energetisch ist man bei den Sonnenkollektoren und Solaranlagen schon sehr weit, aber was die hydraulische Dimensionierung angeht, sind wir noch immer in der Steinzeit.» Er befasst sich mit hydraulischen Fragestellungen wie der richtigen Auslegung der Pumpen und Expansionsgefässen, dem optimalen Querschnitt von Rohren und der optimalen Anordnung von Armaturen im Kreislauf. Das klingt auf Anhieb unspektakulär. Doch der ETH-Forscher, der erst am Technikum Burgdorf Maschinenbau und schliesslich an der ETH Physik studiert hat, weiss, dass in solchen Fragestellungen ungeahntes Verbesserungspotenzial steckt: «Anlagen werden heute nicht kostenoptimal konstruiert. Ich kenne Fälle, wo die Kosten für die Verrohrung 30 Prozent höher liegen als nötig.» Der Trick mit dem Rohrbogen Eismann-Fry steht vor einem Sonnenkollektor, den er zu Versuchszwecken im Labor der ETH aufgebaut hat. Der Kollektor besteht aus einer dunkelblauen Metallplatte (Absorber), die die Sonnenstrahlung einfängt. An der Unterseite des Absorbers ist ein Metallrohr angeschweisst, in dem ein Wasser-Glykol-Gemisch zirkuliert, das die Wärme abführt. Das Rohr mäandert über die gesamte


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Jahr Tonnen des wertvollen Rohstoffs Kupfer! Anders ausgedrückt: Unter realistischen Annahmen spart der Unternehmer in einem überschaubaren Zeitraum die Mittel, die er in eine moderne Schweissanlage investieren kann, die auch Rohrbogen meistert.

Die Versuchsanlage an der ETH Zürich besteht aus einem umgebauten Solarkollektor. Sie verfügt über einen Tank von 140 Litern für das Wasser-Glykol-Gemisch.

Fläche des Absorbers, von links nach rechts, von rechts nach links. Die gerade verlaufenden Rohrabschnitte sind an den Absorber geschweisst, nicht hingegen die Rohrbogen links und rechts. Der Grund: Das Anbringen einer gebogenen Schweissnaht ist nur mit Spezialgerät möglich und daher entsprechend teuer. Daher verzichten Hersteller bisher in der Regel auf diese Schweissnaht. Sie sparen damit Investitionskosten für die Schweissanlagen, handeln sich damit aber auch einen Nachteil ein, denn die Wärmeübertragung vom Absorber auf das Rohr ist an diesen Stellen stark vermindert. Eine Ineffizienz, die einem Tüftler wie Ralph Eismann-Fry keine Ruhe lässt. In seiner Doktorarbeit rechnet der For-

scher den Kollektorherstellern nun vor, dass sich das Verschweissen der Rohrbogen – wenn sie es nur richtig anstellen – sehr wohl lohnt. Der Trick: Man verlegt den Rohrbogen – ohne Leistungseinbusse – etwas weiter vom Rand des Absorbers weg. Dadurch verkürzt sich die Länge des Rohrs um einige Zentimeter – was zu einer entsprechenden Materialersparnis (Kupfer) führt. «Für einen einzelnen Rohrbogen fallen die ersparten Materialkosten nicht ins Gewicht. Bei einem Unternehmen, das im Jahr 100’000 Kollektoren herstellt, läppert sich das aber zusammen.» Zu welchem Betrag, hat Eismann mit einer «gruusigen Formel», wie er auf Schweizerdeutsch sagt, beispielhaft errechnet. Der Hersteller spart im

Software-Tool für Stillstandverhalten Andere Menschen mögen Theoretiker sein oder Praktiker, mögen mit Zahlen arbeiten oder mit Werkzeugen. Ralph Eismann-Fry scheint diesen Widerspruch nicht zu kennen. Er, der heute an der renommiertesten technischen Hochschule der Schweiz forscht, hat seine Karriere mit einer klassischen Mechaniker-Lehre begonnen, bei Sulzer Textilmaschinen in Zuchwil. Auch wenn er mit komplizierten Formeln um sich wirft, sieht er die Welt mit den Augen eines Praktikers. Einer, der nicht hinnimmt, wenn Dinge nicht funktionieren, weil man sie nur halb versteht. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Stagnation: Wenn eine Solaranlage an einem sonnigen Tag so viel Warmwasser produziert hat, dass der Boiler randvoll mit heissem Wasser ist, wird die Pumpe abgestellt. Damit wird die Überhitzung vermieden. Der nun einsetzende, sehr dynamische Vorgang heisst Stagnation. Jetzt – bei Stillstand – wird die Wärme nicht mehr aus den Kollektoren abgeführt – in der Folge verdampft das Wasser-Glykol-Gemisch. Dieser ganz normale Vorgang, für den jede Solaranlage ausgelegt werden muss, verläuft meist harmlos. Wenn man die Dampfausbreitung aber unterschätzt, können sehr kostspielige Schäden entstehen. Das kann im Extremfall dazu führen, dass der Dampf bis zum Wärmetauscher beim Boiler vordringt und dort wegen Kondensation einen Druckschlag verursacht. Wer das nicht glaubt, dem hält Eismann-Fry eine verkrümmte Metallröhre unter die Nase, die von der unbändigen Kraft solcher Druckschläge erzählt. Eismann-Fry untersucht das Stagnationsverhalten von Solaranlagen seit rund 15 Jahren. Sein jüngster Streich: Er hat mit TRACE – einer Software, mit der beispielsweise Rohrbrüche und andere Störfälle in KKW simuliert werden – das Stagnationsverhalten in Solaranlagen simuliert. Die Simulation schafft die

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Das Schema zeigt vereinfacht den Versuchsaufbau am Departement für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH Zürich. Der Kollektor wird – statt der Sonne – mit vier Halogenstrahlern zu je 1500 W geheizt. Der entstehende Dampf kondensiert im Kondensator. Der nicht kondensierbare Stickstoff wird über den Luftabscheider an die Umgebung abgegeben.

Grundlage für die Konstruktion neuer, besserer Solaranlagen. Eismann-Fry möchte mit diesem Wissen ein praxistaugliches Software-Tool entwickeln. Dieses soll dem Ingenieur die nötigen Auskünfte an die Hand geben, z.B. welcher Rohrdurchschnitt nötig ist oder welche Dampffalle er einbauen muss, damit die Gefahr von Druckschlägen gebannt ist. Er plant, ein Handbuch zu verfassen, um seine Erkenntnisse aus dem Elfenbeinturm in die Praxis zu tragen. Passive Entgasung erspart den Vakuumentgaser Wo Eismann-Fry hinschaut, da hat er wieder eine frische Idee, wie bei Solaranlagen unnötige Fehlerkosten vermieden werden können. Etwa bei der Entgasung. Mit dem Entlüften einer Solaranlage nach dem Befüllen ist es nämlich oft nicht getan. Denn vor allem dann, wenn eine Anlage bei hohen Temperaturen betrieben wird, werden die im Wasser-Glykol-Gemisch gelösten Gase frei – und behindern dann die Zirkulation der Flüssigkeit im Kreislauf der Anlage. Das mindert die Effizienz und kann zu Schäden führen. solche Solaranlagen müssen bei der Inbetriebnahme und in Wartungsintervallen entgast werden, zumindest wenn

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bestimmte Bedingungen erfüllt sind (z.B. hohe Betriebstemperaturen etwa für solarthermische Kühlung, grosse Höhendifferenz zwischen Keller und Kollektoren, oder weit verzweigte Rohrnetze). Bisher werden dafür mobile Vakuumentgaser eingesetzt. Diese arbeiten zuverlässig, verursachen pro Entgasung aber Kosten von mehreren Tausend Franken. Eismann hat – mit angeregt durch seinen Doktorvater Horst-Michael Prasser – eine Alternative entwickelt. Bei seiner Methode ist kein Entgaser nötig. Der von ihm entworfene Kollektor lässt sich in eine Anlage einbauen und sorgt dort für die Entgasung der gesamten Anlage. Eismann-Fry hat den Kollektor so gebaut, dass die Flüssigkeit ihn langsamer durchströmt und infolge der Erhitzung zu einem kleinen Teil verdampft. Der in der Flüssigkeit gelöste Stickstoff geht dabei praktisch vollständig in den Dampf über. Der Dampf wird anschliessend so abgekühlt, dass dieser kondensiert – Stickstoff kondensiert nicht und kann in Form von Gasblasen elegant abgeführt werden. Die Betriebstemperatur des Kollektors mit der Entgasungsfunktion liegt je nach Betriebsdruck zwischen 115 bis 130 °C; damit ist sichergestellt, dass das Wasser-

Glykol-Gemisch nicht übermässig erhitzt und geschädigt wird (was erst bei einer Temperatur von 160 bis 180 °C – abhängig vom verwendeten Glykol – der Fall wäre). Im ETH-Labor hat Eismann eine Anlage aufgebaut und die Funktionstüchtigkeit seiner Idee an einem Prototypen dargelegt. Diese Methode ist günstiger als die Vakuumentgasung. Auch muss für die Entgasung kein Spezialist gerufen werden, sondern die Entgasung geschieht passiv, also von alleine. «Auch dies wird helfen, die Solaranlagen günstiger zu machen und deren Einsatz damit zu fördern», wiederholt Eismann-Fry sein Credo. Bereits hat er das Patent für die Anlage angemeldet.

Kontakt Der Schlussbericht des Forschungsprojekts ist zu finden unter: www.bfe.admin.ch/dokumentation/energieforschung/index. html?lang=de&publication=11063 Auskünfte zum BFE-Forschungsprogramm «Solarwärme und Wärmespeicherung» erteilt: Jean-Christophe Hadorn jchadorn@baseconsultants.com


Strom leiten. Daten f端hren. Energie kontrollieren.

Folgen Sie mir in die Zukunft der Kabelrinnen-Systeme.

Bettermann AG . Lochr端tiried . 6386 Wolfenschiessen Telefon 041 629 77 00 . Verkauf 041 629 77 05 . Telefax 041 629 77 10 info@bettermann.ch . www.bettermann.ch . www.facebook.com/obo.schweiz

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Energie-Messen-Prüfen

Ist die Gewitterenergie nutzbar? Ein Blitz in unserer Natur ist eine Funkenentladung oder ein kurzfristiger Lichtbogen zwischen Wolken und Erde. In den meisten Fällen tritt ein Blitz während eines Gewitters in Folge einer lektrostatischen Aufladung der bildenden Wolken auf. Es braucht dazu aber Wassertropfen. Er wird durch dieses Element mit Donner begleitet und wird dann zu einem sogenannten «Elektrometeoren». Seite 32


Energie-Messen-Prüfen

von Roland Baer

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ie Forschung versucht im Labor mit Hochspannungsimpulsen erzeugte Blitze künstlich zu erzeugen. Das Studium dient nicht nur zur Überprüfung von Einrichtungen des Stromnetzes. Gewitterblitze gehören seit Jahren zu den längsten studierten Naturphänomenen. Die Blitzentstehung ist bis heute der zugrundeliegenden physikalischen Gesetzmässigkeiten nicht zweifelsfrei erforscht. Die Blitzentladung ist deutlich komplizierter als eine reine Funkenentladung.

Im Jahre 1752 hat Francois Dalibard auf einen Vorschlag vom ehemaligen US-

Präsidenten, Benjamin Franklin, eine 12m lange Eisenstange, die gegen die Erde isoliert war, senkrecht verankert und aufgestellt. Dank der hohen elektrischen Feldstärke gegenüber der Erde, konnte er Funken in geringer Länge ziehen und bewies somit, dass die Blitze eines Gewitters elektrische Phänomene sind. Es wurden weiter Drachen mit elektrisch leitender Schnur in die Höhe geschickt. Damit konnte er noch längere Funken ziehen. Nur dieser spielerische Effekt wurde sehr schnell eingestellt, da die Blitze in die verschiedenen Modelle einschlugen und das Experiment zum Erliegen brachte.

In Wolkenbereichen mit hohem Graupelanteil werden Luftmassen durch die nach unten fallenden Graupelteilchen mit nach unten gerissen und es entstehen Abwindkanäle in der Gewitterwolke. Der nun negativ geladene Teil der Unterseite der Wolke bewirkt eine Influenz, dass sich der Erdboden unter der Wolke positiv auflädt. Damit kommt es zu einer klassischen Ladungsverteilung in der Gewitterwolke. Im unteren Teil dieser Wolke kommt es zu einer erneuten Reaktion, da sich die Graupelteilchen wieder schmelzen und dabei wieder positiv aufladen.

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In Betrachtung der enormen Schäden, die ein Blitzeinschlag anrichten kann, liegt unser Gedanke nahe, dass eine solch massive Energie, welche auch zur Energiegewinnung genutzt werden könnte, auf der Hand. Auch die physikalischen Eigenschaften eines Blitzes, Ströme von über 100’000 Ampere und Spannungen von mehreren Millionen Volt, verleiten immer wieder Forscher zu diesem Gedanken; es wäre machbar. Ein Blitz ist ein Potenzialausgleich innerhalb einer Wolke oder zwischen dem Erdboden und dem unteren Teil der Wolke. Die Spannungen wurden aber bis anhin in Stromstärken oder Feldstärken in einer Gewitterwolke noch nie oder unrealistisch gemessen. Heutzutage haben sich verschiedene Verfahren zur Untersuchung von Blitzen etabliert, die auch darauf achten, das Risiko der Forscher möglichst gering zu halten (im Gegensatz zur Methode von Franklin). Heute werden Raketen abgeschossen, die einen metallischen Draht hinter sich herziehen. Der Blitz gelangt durch den Draht zur Mess-Station, in welcher analysiert wird.

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Man wird diese extrem hohen elektrischen Leistungen trotzdem im Moment nicht zur Energiegewinn-Nutzung realisieren können. Blitze treten jedes Mal an einem anderen unberechenbaren Ort auf, somit ist leider das Phänomen nicht gelöst, wie man die kostenlose Energie speichern soll. Mit dem Blitzflüsterer wird es eventuell doch eines Tages Wirklichkeit werden.

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Optec im Operationssaal In einem Spital konzentrieren sich alle Kräfte auf die Patientinnen und Patienten und deren Genesung. Schon ein kleiner Stromausfall kann jedoch eine erfolgreiche Diagnose oder Behandlung gefährden. Optec-Spitaltechnik sorgt hier für die nötige Sicherheit.

I

m medizinischen Bereich wird an der Zuverlässigkeit und Sicherheit der Stromversorgung hohe Anforderungen gestellt. So existiert in einem Spital im besonders schutzbedürftigen Bereich von OP und Intensivstation neben dem herkömmlichen geerdeten Netz (TN) ein isoliertes, ungeerdetes Netz (IT). Der Isolationswiderstand ist in einem IT-Netz neben allfälliger Über- oder Unterspannung, dem Laststrom und der Temperatur des Transformators eine der bestimmenden Grössen in Bezug auf den Personen-, Anlagenund Brandschutz und muss deshalb

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kontinuierlich überwacht werden. Berührt eine mit der Erde verbundene Person einen Aussenleiter, so geschieht ihr nichts, da kein Stromkreis geschlossen wird. Isolationsüberwachung Isolationsüberwachungsgeräte messen permanent den Isolationswiderstand der Aussenleiter gegen Erde und melden einen Isolationsfehler vorzeiitg bzw. lösen einen Alarm aus. Damit können nicht notstromrelevante Geräte kontrolliert abgeschaltet werden. Isolationsüberwachungsgeräte von Op-

tec überwachen den Isolationswiderstand des gesamten IT-Systems inklusive der angeschlossenen Verbraucher und erfassen den Gesamtisolationswiderstand als Parallelschaltung aller Einzelwiderstände. Isolationsfehlersuche Zusätzlich zur Überwachung des gesamten IT-Netzes kann ein fehlerbehafteter Netzabschnitt durch ein separates Isolationsfehlersuchgerät angezeigt werden. Isolationsüberwachung und Isolationsfehlersuche erfolgen ohne Unterbrechung der Versorgung und beeinflussen Netzbetrieb und angeschlossene Verbraucher nicht.


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Teilerweiterung Spital Männedorf Umfang

5 Operationssäle 1 Anästhesiesaal 1 Intensivpflegestation

Charakteristika Sensible Räumlichkeiten mit teils isolierten und ungeerdeten Stromversorgungssystemen (IT) Anforderungen Permanente Überwachung der einzelnen IT-Systeme bezüglich Trafotemperatur, Überlast, Isolationsfehler sowie Unter- und Überspannung. Gewährleistung einer permanenten Alarmierungsüberwachung, Integration diverser Steuerungen auf einem kompletten Anzeigetableau bzw. Leitsystem. Lösung

5 Touchpanels, womit der gesamte OP-Bereich gesteuert und überwacht werden kann. Melde- und Prüfkombination im Anästhesiesaal und in der Intensivstation.

Nutzen

Jedes IT-System wird permanent überwacht, und Fehler bzw. Störungen auf dem Netz werden durch einen Voralarm frühzeitig erkannt. Störungen werden klar definiert und im Display der Touchscreen-Panels dargestellt, womit eine zeitraubende Fehlersuche erspart bleibt.

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Bedienung an einem Tableau Medizinisch genutzte Räume sind heute eigentliche Hightech-Zentren, in denen die unterschiedlichsten Systeme für verschiedene medizinische Prozesse zusammen fliesen. In einem OP-Raum sind dies beispielsweise – Stromversorgung der Geräte – Steuerung der OP-Tische – Beleuchtungsanlagen – OP-Lampen – medizinische Gasversorgung – Belüftungsanlagen – EDV / Netzwerk – Laser / Röntgensteuerung

leisten, werden die notwendigen Einheiten in zentralen Bedienungstableaus zusammengefasst. Modernste Touchscreen-Technik Die neueste Generation von medizinischen Bedien- und Controlpanels von Optec macht sich modernster TouchscreenTechnik zu Nutzen, wie man sie von Handys und Tablets her kennt. Zusammen mit einem antibakteriellen Folienüberzug hat dies den Vorteil, dass strikte Hygiene-Vorschriften eingehalten werden können.

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Lesen Sie auch das Interview mit Optec-Geschäftsleiter Andreas Muffler auf Seite 17 in dieser Ausgabe der energieRUNDSCHAU


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ENERGIERUNDSCHAU.CH Seite 39


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Push-in-Anschlusstechnik von Phoenix Contact – Durchgängig vom Feld bis zur Steuerung

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erdrahten Sie Ihre Applikation durchgängig vom Feld bis zur Steuerung mit der einfachen Push-in-Anschlusstechnik von Phoenix Contact. Wir bieten Ihnen ein komplettes Produktprogramm von der Sensor-Aktor-Verkabelung im Feld, über Reihenklemmen und Relaissysteme bis zur Klein- und Kompaktsteuerung. Die Push-in-Anschlusstechnik ist für den direkten Leiteranschluss entwickelt worden. Dies bedeutet, starre oder mit Aderendhülse bestückte Leiter können direkt ohne Werkzeug in die LeiteranschlussStelle gesteckt werden. Die spezielle Federkontur erlaubt federleichtes Stecken von Leitern mit Aderendhülse ab 0,34 mm². Die Kontaktfeder wird beim Einschieben des Leiters selbsttätig geöffnet und sorgt somit für die erforderliche Anpresskraft gegen den Strombalken. Das Öffnen der Feder, ob zum Lösen von Leitern oder für den Anschluss von flexiblen Leitern ohne Aderendhülse ab 0,14 mm², geschieht mit dem Betätigungsdrücker – einfach und ohne direkten Kontakt zu stromführenden Teilen. Dieser kann mit allen gängigen Schraubendrehern betätigt werden.

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Besuchen Sie uns an der ineltec 10. – 13. September 2013 Messe Basel Halle 1.1 / Stand D28 Ansprechperson an der Messe Herr Martin Reh Leiter Vertrieb & Marketing Die Vorteile der Push-in-Anschlusstechnik: – Durchgängiges Produktprogramm von der Feldverkabelung bis zur Steuerung – Einfach und werkzeuglos verdrahten durch bis zu 50 Prozent geringere Steckkräfte – Schnelles Lösen des Leiters mit jedem Werkzeug über den integrierten Drücker Push-in – das neue Steckerlebnis spart Zeit und Nerven!

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Bettermann AG, Der starke OBO Partner in der Schweiz

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P

erfekte Lösungen für die Elektroinstallation sowie eine einzigartige Produktepalette erhalten Sie von der Bettermann AG, dem starken OBOPartner in der Schweiz. Unser Ziel: Produkte und Systeme, mit denen unsere Kunden gerne arbeiten und mit denen sie erfolgreich sind. OBO Bettermann verfügt über eine 100 jährige Erfahrung im Elektroinstallationsbereich und ist mit einem rund 30’000 Produkte umfassenden Sortiment und über 3 000 Mitarbeitern rund um den Globus für Sie da. Gründungsjahr: 1911 (OBO Bettermann, Deutschland) 1986 Bettermann AG, Schweiz

2013 präsentiert Ihnen OBO die neue Generation der Kabeltrag-Systeme. Durchgängig rastbar, von der Rinne bis zum Formteil: Einfach zusammenstecken, einrasten, fertig. Belastbarer: Magic-Kabelrinnen zeichnen sich im Vergleich zu unseren bisherigen Systemen durch eine noch höhere Stabilität aus. Die komplexe 3D-Struktur und die Veränderung des Materialgefüges im Lasernahtbereich ergeben bisher unerreichte Belastungswerte. Geprüft: Alle Magic-Kabelrinnen erfüllen die relevanten deutschen und europäischen Normen. Verbesserte Kabelbelüftung: Die völlig neue Bodenstruktur ermöglicht eine besonders gute Belüftung der Kabel. Ökologischer: Das DUO-Plus Laser-Fertigungsverfahren steigert die Belastbarkeit der mittleren und schweren OBO Kabel-

trag Systeme deutlich und vereinfacht gleichzeitig deren Montage. Auch die Umwelt profitiert vom neuen DUO-Plus Fertigungsverfahren und der komplett neu entwickelten Anlagentechnik. Bei einer jährlichen Produktionsmenge von zwei Millionen Metern Magic-Kabelrinnen werden ca. 2 600 Tonnen CO2 weniger ausgestossen als im Standardverfahren. Mit OBO-Bettermann wird jedes Ereignis zum Erlebnis Für höchste Ansprüche bei der Qualität der Sicherheitssysteme um Personen vor Gefahrensituationen bestmöglich zu schützen, ist OBO Bettermann der richtige Partner. Die geprüften OBO-Lösungen für den Blitz-und Überspannungsschutz sowie Trassen nach Funktionserhalt sind dafür unter anderem wichtige Elemente. Mit seinen aufeinander abgestimmten Systemen für die Sicherheit und reibungslosen Betrieb will OBO jeden Kunden voll und ganz überzeugen. Die ausgefeilte OBO-Logistik stellt die termingenaue Anlieferung für die einzelnen Bausektoren zu jeder Zeit sicher. Die OBO FireBox T-Serie Besuchen Sie uns an der Ineltec in Basel vom 10.–13. September 2013 und entdecken Sie die neuen Varianten der T-Serie mit Einsteckdichtung, mit Aussenbefestigung, mit Sicherungshalter für den gesicherten Abzweig und Ausführungen für die Datentechnik. Die neue OBO FireBox mit vormontierter Anschlusseinheit macht das Verlängern oder Abzweigen von Funktionserhaltkabeln zu einer sicheren Sache.

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Steuermöglichkeiten und erforderte eine z.T. umfangreiche Parametrierung. Diese führt nicht selten auch zu Fehlern und zusätzlichem Aufwand. Bei der Messung von thermischer Energie ist, um das Volumen an das Rechenwerk zu übermitteln, aber nur ein Pulsausgang zulässig. Das angeschlossene Rechenwerk verfügt oft selbst über eine Anzeige, diverse Ausgänge und Funktionen welche diese dann im Durchflussgeber überflüssig machen. Hier bietet es sich an, die Funktionalität des Durchflussgebers auf das Notwendigste zu reduzieren. AMFLO® MAG Basic sowie AMFLO® MAG Smart besitzen eine integrierte Messelektronik und benötigen keine weiteren Komponenten zur Messung. Die Spannungsversorgung kann beispielsweise einfach über ein CALEC® Rechenwerk erfolgen. Zusammen mit Temperaturfühlern und dem Multi-Protokoll Rechenwerk CALEC® ST ent-

steht so eine optimierte Messstelle mit minimalem Aufwand für Installation und Inbetriebnahme.

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as 1952 in Killwangen im schweizerischen Kanton Aargau gegründete und heute zur international tätigen Quadrant-Gruppe gehörende Unternehmen ist Marktführer bei Kabelschutzrohr-Systemen. Neben einer aussergewöhnlich breiten Produktpalette bietet Symalit umfassende Beratung und technische Unterstützung an. Für jede Bausituation wird eine objektbezogene, massgeschneiderte Lösung erarbeitet – bis hin zur Produktion von Spezial- Komponenten und -Rohren. Besonders stolz sind wir auf unser aktuell erfolgreich realisiertes Gross-

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projekt, bei welchem wir von 2011 bis 2013 für den Gotthard-Eisenbahntunnel den gesamten Bedarf an Kabelschutzrohren, Spezialbogen und Abstandhalter auf dem Bauabschnitt Faido-Bodio (Länge ca. 27 km) liefern durften. Das gesamte SYMALIT-Team hat dabei alle Herausforderungen bei diesem einmaligen Jahrhundertbauwerk mit Bravour gemeistert. So gelangen die Abklärungen vor Ort im Tunnel, die Planung, Koordination und Produktion der verschiedenen Komponenten, welche grösstenteils individuellen Spezialausführungen entsprachen, in hervorragender Weise.

Um den neuen Kunden-Bedürfnissen nach grösstmöglicher Flexibilität im Spezialbogen-Bereich zu entsprechen, wurde zu diesem Zweck im Werk Lenzburg in eine neue Produktions-Anlage für starre Bogen investiert. Somit ist die Symalit AG in der Lage, Spezialwünsche betr. Radius, Gradzahl der Bogen, Längen, horizontal/vertikal usw. abzudecken. Dem Unternehmen ist ein umfangreicher persönlicher Dialog mit den Anwendern sehr wichtig und Symalit ist somit der ideale Ansprechpartner für alle Fragen rund um Kabelschutzrohr-Systeme und deren Komponenten.


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Die Brennstoffzelle wird salonfähig Brennstoffzellen wandeln die in Erdgas gespeicherte Energie ohne Verbrennung in Wärme und Elektrizität um. Ideal, um Ein- und kleine Mehrfamilienhäuser mit Wärme und Strom zu versorgen, findet die Firma Hexis AG in Winterthur. Nach zwei Jahrzehnten Entwicklungszeit steht ihr Brennstoffzellen-Energiesystem vor der Markteinführung

von Dr. Benedikt Vogel, im Auftrag des Bundesamts für Energie/BFE

H

auseigentümer mit Anschluss ans Erdgasnetz entscheiden sich in der Regel für eine moderne Gasheizung mit Brennwertkessel. Doch es gibt auch andere Technologien. Die Firma Hexis bringt im Herbst 2013 ein neuartiges Brennstoffzellen-Heizgerät auf den Markt. Das auffälligste Merkmal: Die Heizung mit dem Namen Galileo produziert neben Wärme auch Strom. Die Anlage ist so ausgelegt, dass sie während der Heizperiode (ca. September bis Mai) praktisch durchgängig in Betrieb ist, was rund 5 000 Stunden entspricht. Reicht die Wärmeproduktion durch die Brennstoffzelle an kalten Wintertagen nicht, so springt ein zusätzlich eingebauter, herkömmlicher Gasbrenner an. Die-

Die Komponenten des Brennstoffzellen-Heizgeräts von Hexis sind in einem 164 cm hohen, 62 cm breiten und 58 cm tiefen Gehäuse untergebracht. Das Gerät wiegt 170 kg.

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ser erhitzt auch das Warmwasser während der Sommermonate (ca. Mai bis September), wenn die Brennstoffzelle ruht. Wie bei der Wärme sorgt die Brennstoffzelle auch beim Strom für die Abdeckung des Grundbedarfs; Bedarfsspitzen im Winter und der gesamte Strombedarf im Sommerquartal werden dann aus dem Netz bezogen.

bedarfsarmen Zeiten von September bis Mai, die ins Netz eingespeist werden und mit denen Galileo im Stromverbund einen Beitrag zur dezentralen Versorgung leistet.

Besonders für Bestandsbauten geeignet Hexis-Marketingleiter Volker Nerlich verweist auf die Modellrechnung für einen 4-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus. Demnach deckt Galileo über das ganze Jahr gesehen rund die Hälfte des Wärmebedarfs und 50 bis 80 Prozent des aktuellen Strombedarfs. Nicht berücksichtigt sind hier die Überschüsse in

Die Brennstoffzellen-Heizung hat einen Output von 1 kW elektrischer Leistung und 1,8 kW Wärmeleistung. Mit dieser Wärmeproduktion eignet sich das System nach den Erfahrungswerten in der Heizungsbranche für Bauten mit einem ausreichend hohen Wärmebedarf, also insbesondere für Bestandsbauten. Neubauten haben einen tieferen Wärmebedarf. Hier kann die Brennstoffzelle nicht sinnvoll während jenen 5 000 Stunden pro Jahr betrieben werden, die erforderlich sind, dass sich das Gerät (über die Stromproduktion) amortisiert. Trotz die-

Das Brennstoffzellen-Heizgerät ist mit einem Zusatzbrenner ausgerüstet. Dieser liefert während den Sommermonaten, wenn das Brennstoffzellen-Modul nicht in Betrieb ist, die benötigte Wärme. Der Strom wird in dieser Zeit aus dem Netz bezogen.

Oxid-Brennstoffzellen werden mit Synthesegas betrieben, das mittels Partieller Oxidation aus einem Erdgas-Luft-Gemisch erzeugt wird. Bei der elektrochemischen Reaktion in der Brennstoffzelle entstehen – ohne Verbrennung – Strom und Wärme. Der Elektrolyt ist für Sauerstoffionen leitend; dadurch wird ein Stromfluss möglich.


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Brennstoffzellen werden in einem teilautomatischen Fertigungsprozess hergestellt, damit die keramischen Bauteile keine Qualitätsschwankungen haben.

ser Einschränkung sind die Marktperspektiven für Galileo interessant, ist HexisMarketingleiter Nerlich überzeugt: «Allein im deutschsprachigen Raum müssen jedes Jahr etwa 300’000 Gas-Wärmeerzeuger bei Bestandsbauten ersetzt werden.» Nerlich ist mit dieser Zuversicht nicht allein: Im September 2012 stieg das deutsche Heiztechnik-Unternehmen Viessmann bei Hexis ein. Schrittweise Verbesserungen Die Idee einer Heizung auf der Grundlage von keramischen Brennstoffzellen (SOFC-Technologie) reicht über zwei Jahrzehnte zurück. Seit 1991 wurde die Technologie unter dem Dach der Sulzer AG erforscht. 2006 ging daraus die Hexis AG als eigenständiges Unternehmen hervor, getragen von einer Winterthurer Stiftung. Schon 1997/98 bauten die Ingenieure einen Prototypen des Brennstoffzellen-Systems. Die für 2004 geplante Markteinführung musste aber ausgesetzt werden, weil dieses Gerätes nicht technisch ausgereift war. 2006 präsentierte Hexis eine Weiterentwicklung der Heizanlage. Der Brennstoff wurde jetzt per Partieller Oxidation statt per Dampfreformierung aufbereitet, der Interkonnektor (vgl. Textbox) aus einer statt zwei Platten gefertigt. Seither hat Hexis etwa 200 Pilotanlagen hergestellt und unterzieht diese im Labor und bei Pilotkunden Langzeittests. Am Firmensitz in Oberwinterthur reiht sich Testanlage an Testanlage. Auf der einen Seite wird hier an Ministapeln von Brennstoffzellen beispielsweise die elektrische Leitfähig-

keit einzelner Komponenten untersucht. Oder es handelt sich um komplette Anlagen, bei denen das Zusammenspiel der Teile im Fokus steht. Die Testanlagen sind bis zu fünf Jahre im Dauerbetrieb. Dauerhaft leistungsfähig «Wir müssen lange testen, denn die Brennstoffzellen sollen als Zwischenziel 40’000 Stunden durchhalten», sagt Hexis-Forscher Andreas Schuler, promovierter Materialwissenschaftler der Eidgenössisch Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). 40’000 Stunden bedeutet, dass die Brennstoffzelle während acht Heizperioden à 5 000 Stunden ihren Dienst tun würde, und dies bei möglichst geringer Leistungseinbusse (Degradation). Schuler und seine Forscherkollegen haben in den letzten Jahren markante Fortschritte erzielt. Bei einer ab 2007 im Testbetrieb stehenden Anlage betrug die Degradation noch 1,6 % auf 1 000 Betriebsstunden; für die Geräte, die in diesem Herbst auf den Markt kommen, werden es noch etwa 0,5 % auf 1 000 Betriebsstunden sein. Für die Kunden ist dieser Verschleiss nicht unbedingt von Bedeutung. Denn unterschreitet ein Brennstoffzellen-Modul eine gewisse Leistungsgrenze, wird es ausgewechselt. So kann eine Heizanlage zum Beispiel während 16 Jahren betrieben werden, nach acht Jahren wird einfach das Modul ausgewechselt. Hexis ist aus kommerziellen Überlegungen aber an einer möglichst langen Lebenszeit der Brennstoffzellen interessiert. Je länger diese mit gutem Wirkungsgrad laufen,

desto geringer sind die Kosten für Ersatz und zugehörige Serviceleistungen. Kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit – sie wird vom Bundesamt für Energie mitfinanziert – ist hier unabdingbar. Dank ihr konnte in den letzten Jahren auch die Stromausbeute nochmals um 30 Prozent gesteigert werden, ebenso die Robustheit der Anlage gegen Betriebsunterbrüche (‹Zyklenfestigkeit›). Empa-Forscher optimieren Materialien Hexis arbeitet für die Entwicklung der Heizung unter anderem mit der Empa, der Forschungsinstitution für Materialwissenschaften innerhalb des ETH-Bereichs, zusammen. Die Qualität einer keramischen Brennstoffzelle hängt nämlich

Im Labor in Oberwinterthur testet Hexis seine BrennstoffzellenHeizgeräte über mehrere Jahre, um die Langlebigkeit der darin verbauten Brennstoffzellen zu untersuchen.

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Blick in die Produktionshalle von Hexis.

stark von den verwendeten Materialen ab. So werden für den Elektrolyten keramische Folien aus Zirkoniumdioxid verwendet. Die Abteilung Hochleistungskeramik der Empa kann hier ihr Wissen einbringen. «Wir haben uns die Alterungsschäden an den Zellen ganz genau angeschaut und daraus Vorschläge entwickelt, wie die Brennstoffzellenalterung verlangsamt werden kann», sagt Jakob Kübler, der an der Empa die Forschergruppe Keramische Komposite in der Abteilung Hochleistungskeramik leitet. So hat sie beispielsweise mit einem Rasterelektronenmikroskop ergründet, ob Risse oder Gefügeveränderungen beispielsweise der Grund für Leitfähigkeitsänderungen des von Hexis entwickelten Anodenmaterials sein könnten.

Im Empa-Labor hat Kübler einen Ofen aufgebaut. Hier können er und seine Forscherkollegen das Verhalten von Materialien bei Temperaturen von etwa 800 °C, wie sie in einer Brennstoffzelle herrschen, untersuchen. Die hohen Temperaturen sind nämlich der Hauptgrund für Degradationserscheinungen wie Risse und chemischen Veränderungen z. B. des Elektrolyten von Brennstoffzellen. Die Forscher haben beispielsweise Schutzschichten für die Interkonnektoren entwickelt oder das Material der Beschichtungen so optimiert, dass Zellbrüche heute vermieden werden können. So konnte die Herstellung der Werkstoffe optimiert und das Zusammenspiel der Komponenten besser aufeinander abgestimmt werden. Dabei hatten die Forscher stets auch

den Betrieb im Blick, da die Brennstoffzelle beim Ein- und Ausschalten hohe Temperaturdifferenzen aushalten muss. Und weitere Verbesserungen sind in der noch jungen Brennstoffzellen-Technologie möglich. «Verbesserungen gab es nicht in einem einzigen, grossen Schritt, sondern in vielen kleinen Schritten», sagt Kübler. Und Hexis-Mann Nerlich ist überzeugt, dass dies erst der Anfang ist: «Brennstoffzellen haben zwar laufen gelernt, aber sie stecken noch immer in der Kleinkindphase. Das Potenzial dieser Technologie ist sehr gross.

Die Herstellung der Brennstoffzellen erfolgt in einer teilautomatischen Fertigung.

Jakob Kübler, Leiter der Forschergruppe Keramische Komposite an der Empa. Eine im Labor aufgebaute Testapparatur mit integriertem Ofen (rechts im Bild) hilft den Forschern bei der Analyse und Verringerung von Alterungsschäden an Brennstoffzellen.

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Das Herzstück der neuen Heizanlage: Der Stapel mit ca. 60 übereinander geschichteten Brennstoffzellen, eingefasst von hitzebeständigen keramischen Materialien.

Blick in das Innere des Heizgeräts: Oben der Stapel mit ca. 60 übereinander geschichteten Brennstoffzellen.


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So funktioniert eine Brennstoffzellen-Heizung Das Herzstück einer BrennstoffzellenHeizung ist das Brennstoffzellen-Modul. Dieses Modul ist im Fall der HexisHeizung Galileo aufgebaut aus etwa 60 scheibenförmigen, übereinander gestapelten Brennstoffzellen von der Grösse einer Compact Disk (den Begriff ‹Brennstoffzelle› wird also für das ganze Modul verwendet, zugleich aber auch für die einzelnen Zellen, aus denen dieses Modul aufgebaut ist). Jede dieser einzelnen Brennstoffzellen besteht aus einem Ionen (allerdings nicht Elektronen) leitenden Trägermaterial (Elektrolyt), das beidseitig mit einem elektrisch normal leitenden

Material beschichtet ist (Anode und Kathode). Zwei der Zellen trennt jeweils ein – ebenfalls CD-grosses – metallisches Verbindungsstück (Interkonnektor). Das zylinderförmige Brennstoffzellen-Modul ist mit einem Strömungsprofil ausgestattet, so dass ein Gas es auf geeignetem Weg durchströmen kann. Zum Betrieb des Brennstoffzellen-Moduls wird ein Gemisch aus entschwefeltem Erdgas und vorgewärmter Luft verwendet, das von einem Katalysator in ein wasserstoffreiches Gas umgewandelt wurde. Durchströmt dieses Gemisch das Modul, läuft eine elektrochemische Reaktion ab. Dabei wird das Erdgas ohne Verbrennung in Strom und Wärme umge-

wandelt. Die im Gas gespeicherten Energie wird zu ca. 60 % in Wärme und zu ca. 35 % als Strom umgewandelt, die im Gas enthaltene Energie also mit einem Gesamtwirkungsgrad von 95 % ausgenutzt. Bei dem Prozess entsteht kein Feinstaub, aber das Treibhausgas CO2. Der erzeugte Gleichstrom wird bei Galileo über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und steht als 220 Volt Wechselstrom für die Anwendung im Haushalt zur Verfügung. Die Wärmeenergie wird aus dem 550 °C warmen Abgas über einen Wärmetauscher in Warmwasser mit maximal 80 °C umgesetzt, das dann in den Heizungskreislauf des Hauses eingespeist wird.

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Massgeschneidert Weiterbildung nach Ihren Wünschen bedarfsgerechter Lehrgang nach Ihren Bedürfnissen Aufbauend vom Fachkurs zum Executive CAS zum Executive Diploma zum Executive MBA Von Praktiker zu Praktiker Gelerntes direkt umsetzen Theorie in der Praxis anwendbar

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Aus- und Weiterbildung

Weiterbildungs-Wirrwarr – was wirklich zählt! Die Wichtigkeit einer Weiterbildung ist allgemein bekannt und ein lebenslanges Lernen gehört zum Standard, um die persönliche Marktfähigkeit zu steigern und den täglichen Herausforderungen zu begegnen. Betrachtet man die Bildungslandschaft Schweiz sind die Weiterbildungs-Möglichkeiten grenzenlos. Aber steckt hinter einer Weiterbildung auch immer das was versprochen wird?

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er sich auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen will, muss sein Wissen konstant auffrischen und erweitern. Die Bildungslandschaft Schweiz präsentiert eine unüberschaubare Anzahl von Möglichkeiten und Anbietern. Eidgenössische Fähigkeits-, Fachausweise und Diplome, Abschlüsse von Höheren Fachschulen und Fachhochschulen, universitäre Aus- und Weiterbildung sowie Titel und Abschlüsse von Privatinstitutionen, um nur einige zu erwähnen. Der Trend geht leider zu einer Wissensaneignung innerhalb kürzester Zeit. Schaut man sich die verschiedenen Angebote an, gibt es grosse Unterschiede in der Dauer, dem Inhalt, den Dozierenden, dem Preis sowie dem Leistungsnachweis des Studi-

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ums. So ist zu beobachten, dass immer öfter Inhalte im Schnelldurchlauf zusammengestellt und Dozierende aus den eigenen Reihen verpflichtet werden, sich die Kursdauer auf wenige Tage beschränkt und auch Leistungsnachweise oder Abschlussarbeiten weggelassen werden. Nach einer Schnellbleiche hält man einen Abschluss in der Hand. Wer sich für eine Weiterbildung interessiert und in seine eigene Zukunft investiert, tut gut daran, die Angebote im Vorfeld zu evaluieren, um im Nachhinein nicht aufs falsche Pferd gesetzt zu haben. Eine fundierte qualitativ hochwertige Weiterbildung kann nicht in wenigen Tagen absolviert werden. Will man einen Wissenstransfer in die Praxis gewährleisten und die Erfahrung des Erlernten möglich machen, muss die An-

wendung des Wissens gelebt werden. Dies erhöht automatisch den Zeitfaktor. Auf den ersten Blick mögen alle Titel gleichwertig erscheinen, der Wert des entsprechenden Diploms kann jedoch sehr unterschiedlich sein. Folgende Punkte gilt es u. a. zu beachten: Qualität der Institution und des Abschlusses, Anerkennung oder Zertifizierung der Weiterbildungsinstitution und des Lehrgangs, staatlich anerkannte Schule oder Privatanbieter. Die Dozierenden spielen eine entscheidende Rolle. Nur eine gute Mischung aus Fachexperten und Praktikern gewährleisten eine umfangreiche Wissensvermittlung. Aber auch die Akkreditierung kann einer von vielen Qualitätsindikatoren sein.


Aus- und Weiterbildung

Jedoch ist hier Vorsicht geboten um welche Zertifizierung es sich handelt. Es gibt eine Vielzahl von Institutionen und Labels. Das international institute of management in technology (iimt) ist Bestandteil der Universität Freiburg und bietet massgeschneiderte universitäre Weiterbildung an. Das Institut sowie seine Lehrgänge wurden durch das Organ für Akkreditierung und Qualitätssicherung (OAQ) zertifiziert, welches die Qualität der Schweizer Hochschulen prüft. Somit ist eine Weiterbildung nach den höchsten internationalen Standards gewährleistet. Zu den berufsbegleitenden und spezialisierten Weiterbildungsangeboten im Bereich ICT- und Energie-Management gehören der Executive MBA, das Executive Diploma und das Executive CAS, sowie verschiedene Fachkurse. Wirtschaftsexperten und akademische Lehrkräfte bilden gemeinsam ein erfahrenes Dozierendenteam, das gleichermassen fundiertes Wissen und praktische Erfahrungen zu vermitteln weiss. Die Lehrgänge bereiten die Teilnehmenden darauf vor, effizient auf ein zunehmend komplexes, aber auch dynamisches Geschäftsumfeld zu reagieren. Die modulare und flexible Struktur der Lehrgänge erlaubt es, die Weiterbildung den individuellen Möglichkeiten entsprechend anzupassen. Zudem bringt nicht nur das theoretische Wissen, sondern auch das grosse Repertoire an Erfahrung, Sozialkompetenzen und Kontakten entscheidende Vorteile. Ziel eines jeden iimt-Lehrgangs ist bei Studierenden das strukturierte Denken sowie die Fähigkeit, Probleme zu analysieren und zu lösen, zu fördern. Wer gezielt Entscheidungen treffen will, muss die wirtschaftlichen Zusammenhänge des Marktes kennen und die Fähigkeit besitzen, die entscheidenden Managementinstrumente zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen.

Kontakt iimt Universität Fribourg Bd de Pérolles 90 1700 Fribourg iimt@unifr.ch www.iimt.ch

Nächste Kurse am iimt Law in ICT & Utility Management Modul 1 Modul 2

04. November 2013 – 06. November 2013 11. November 2013 – 13. November 2013

National & International Economics Modul 1 07. November 2013 – 09. November 2013 Modul 2 14. November 2013 – 16. November 2013

Project Management Modul 1+2

18. November 2013 – 23. November 2013

Anmeldung und Informationen unter www.iimt.ch erhältlich

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Aus- und Weiterbildung

HTW Chur: MAS in Energiewirtschaft

«Regulierung der Energiemärkte und Geschäftsmodelle für Energieversorgungsunternehmen (EVU)» Vertiefungsmodul Seite 56


Aus- und Weiterbildung

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ie Energiewirtschaft ist mehr denn je in tiefgreifendem Wandel begriffen. Klima- und Ressourcenschonung, die Liberalisierung des Energiemarktes und Netzregulierung sind und waren die wesentlichen Treiber von Veränderungen. Dies wird heute verschärft durch Ziele und Instrumente der Energiestrategien des Bundes, der Europäischen Union und unserer Nachbarländer. Der Ausbau erneuerbarer Energien belebt derzeit die Diskussion um Potenziale für Energiespeicher. Durch die Energiewende müssen die Geschäftsmodelle der Energieversorgungsunternehmen periodisch überprüft werden – das Wissen um und Verständnis für strategische Fragestellungen und Optionen in der Energiewirtschaft ist angesichts dessen weiterzuentwickeln.

Die ganzheitliche Betrachtungsweise des Energiesystems wird in einem neuen Vertiefungsmodul «Regulierung der Energiemärkte und Geschäftsmodelle für Energieversorgungsunternehmen (EVU)» behandelt. Aufgezeigt werden verschiedene Szenarien in den unterschiedlichen Wertschöpfungsstufen der Energiewirtschaft und die Auswirkungen der oft widersprüchlichen europäischen, bundes-, kantonalen und kommunalen Instrumente. Das Vertiefungsmodul richtet sich an Absolventinnen und Absolventen des «MAS in Energiewirtschaft» sowie an Fach- und Führungskräfte der Energiewirtschaft und abhängiger Branchen. Das sechstägige Modul wird von erfahrenen Referierenden und Fachspezialisten aus der Energiewirtschaft; wie Alpiq AG, Swisse-

lectric, Bearing Point GmbH, E-Netz AG, Siemens Schweiz AG, Swissgrid AG und Wasser- und Elektrizitätswerk Walenstadt unterrichtet. Bei erfolgreichem Abschluss des Vertiefungsmoduls in Form eines einstündigen Leistungsnachweises erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 4 ECTS-Punkte.

Kontakt Kursleitung Prof. Dr. Karin Eggert Studienleiterin MAS in Energiewirtschaft Telefon 081 286 39 96 karin.eggert@htwchur.ch www.htwchur.ch/energie

Master of Advanced Studies (MAS) in Energiewirtschaft Von der Energiewirtschaft für die Energiewirtschaft Zweistufiges Teilzeit-Weiterbildungsstudium: 1. Stufe: General Management (6 Module) 2. Stufe: Energiewirtschaft (3 Module), Energietechnik (2 Module), Energierecht (1 Modul) Partner:

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Aus- und Weiterbildung

Tageskurs / vertiefte Weiterbildung

Innovatives Netzmanagement als neue Aufgabe Der vom energie-cluster.ch organisierte Tageskurs vermittelt Know-how für ein innovatives Netzmanagement. Diese neue Aufgabe spielt in den Bereichen Smart Grid, Smart Metering und Lastmanagement eine zentrale Rolle. Mit der vertieften Weiterbildung in Bern und Zürich werden die künftigen Anforderungen durch eine dezentrale Stromproduktion umsetzbar.

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ine vermehrte dezentrale Stromproduktion stellt für Energieversorgungsunternehmen, Stromverbraucher und Netzdienstleister neue Anforderungen, anspruchsvolle Aufgaben und spannende Funktionen. Der energie-cluster.ch nimmt dieses Thema im Tageskurs «Innovatives Netzmanagement als neue Aufgabe» auf und vermittelt Informationen, Erfahrungen und Tipps von Experten: am 30. Oktober 2013 in Bern und am 16. Januar 2014 in Zürich. Forschungsaktivitäten als Basis für die Umsetzung Das Zusammenspiel und die Möglichkeiten von Lastmanagement, Smart Metering und Smart Grid bringt für die Forschung und Entwicklung neue Herausforderungen für interdisziplinäre Lösungsansätze. Es geht dabei um die Rolle von IT, Kommunikation, Netzmanagement, ökonomische Regelmechanismen usw.

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Dr. Michael Moser, Bereichsleiter des Forschungsprogramms Elektrizität und Netze beim Bundesamt für Energie (BFE) in Bern, stellt den aktuellen Stand der Forschungsaktivitäten vor, berichtet über die Arbeiten der relevanten Forschungsstellen sowie über die vorhandenen Förderinstrumente. Kurt Wiederkehr, Ressortleiter Energiewirtschaft beim Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), thematisiert das intelligente Netzmanagement im Kontext von Produktvernetzungen und Kraftwerken. Speicher als Mittelpunkt der neuen Netze Über die Stromnetze in liberalisierten Märkten, den damit verbundenen Wettbewerb und die Regulierung, den Netzausbau und das Engpassmanagement spricht Prof. Dr. Hannes Weigt, Forschungsstelle Nachhaltige Energie- und Wasserversorgung an der Universität Basel. Ein weiterer Wissenschaftler, Paul Gantenbein, vom Institut für Solartech-

nik (SPF) an der Hochschule für Technik (HSR) in Rapperswil, stellt die thermischen Speichermöglichkeiten in den Mittelpunkt. Er präsentiert die Grundsätze, Anforderungen, Auslegungen und Bewertungen von bestehenden und neuen Speichersystemen, die einen Beitrag in künftigen Energienetzen leisten können. Dezentrale Einspeisung fordert Netzbetreiber heraus Mit der Vorstellung konkreter Projekte zum Einstieg in das innovative Netzmanagement werden anschliessend die kommenden Realitäten der Stromversorgung erläutert. Somit wird auch klar, wie ein innovatives Netzmanagement die neuen Herausforderungen meistern kann. Mit weiteren Praxisberichten geht der Tageskurs «Innovatives Netzmanagement als neue Aufgabe» auf alle verschiedenen Aspekte ein und bietet Antworten für Energieversorgungsunternehmen, für die Öffentliche Hand, Bund, Kantone und Gemeinden.


Aus- und Weiterbildung

Tageskurs Innovatives Netzmanagement als neue Aufgabe Informationen zum Kurs: CHF 280.– bzw. CHF 180.– für Mitglieder energie-cluster.ch (inkl. Unterlagen und Verpflegung) BERN Mittwoch, 30. Oktober 2013 GIBB Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern Aula, Lorrainestrasse 5, 3013 Bern, www.gibb.ch Anmeldeschluss 23. Oktober 2013

Anmeldung und Auskunft Patrizia Brosi Projektleiterin energie-cluster.ch Monbijoustrasse 35 3011 Bern

ZÜRICH Donnerstag, 16. Januar 2014 HWZ Hochschule für Wirtschaft, Zürich Sihlhof, Lagerstrasse 5, 8021 Zürich, www.fh-hwz.ch Anmeldeschluss: 9. Januar 2014

Telefon 031 381 24 80 Telefax 031 318 61 11 patrizia.brosi@energie-cluster.ch www.energie-cluster.ch

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Vorschau / Impressum

Ausgabe 02 / 2013 Windturbinen

Herausgeber Rundschau Medien AG www.rundschaumedien.ch info@rundschaumedien.ch Telefon +41 (0) 61 333 07 17 Telefax +41 (0) 43 411 90 16 Geschäftsführer Roland Baer baer@rundschaumedien.ch Verkauf & Marketing Roland Baer baer@rundschaumedien.ch Christoph Borer borer@rundschaumedien.ch

Wasserwirschaft

Lektorat Maya Herrmann herrmann@rundschaumedien.ch Redaktion redaktion@rundschaumedien.ch Grafik Nicole Senn n.senn@prestigemedia.ch

Lichtmanagement

Verlag + Produktion Prestige Media AG Leimgrubenweg 4 CH-4053 Basel Telefon +41 (0) 61 335 60 80 www.prestigemedia.ch Autoren Dr. Benedikt Vogel Roland Baer Max Raeb Christoph Vogel VSEI

Aus- und Weiterbildung

Fotografen Eismann-Fry Bernhard Flora HEXIS Bernhard Flora Bildagentur Christoph Vogel

Nächste Ausgabe erscheint im Oktober 2013 Wiedergabe von Artikeln und Bildern auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von der Redaktion und Verlag jede Haftung abgelehnt.

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