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O WUNDER! SPIELZEIT 2016/2017

LANDESTHEATER SCHWABEN


Regional. engagieRt. leW. LEW f旦rdert den Nachwuchs und die kulturelle Vielfalt vor Ort Wir 端bernehmen Verantwortung und unterst端tzen Initiativen, Projekte und den Nachwuchs in den Bereichen Kunst und Kultur. Wie zum Beispiel das Landestheater Schwaben in Memmingen. Eine tolle Sache, findet auch Gertrud Abt, LEW-Koordinatorin f端r Sponsoring und Spenden. Informieren Sie sich unter www.lew.de


Inhalt

4 Vorworte 9 Spielzeitauftakt - Theaterfest - O Wunder!

GROSSES HAUS 11 Peer Gynt - Dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen 13 Alles, was wir geben mussten DSE - nach dem Roman von Kazuo Ishiguro 15 Out of Allgäu UA - Muhsical von Michael Barfuß - 17 Romeo und Julia - Tragödie von William Shakespeare 19 Verbrennungen - Drama von Wajdi Mouawad 21 Vorhaut - Komödie von Necati Öziri, Miraz Bezar und Tunçay Kulaoğlu STUDIO 25 Zwischen den Dingen sind wir sicher UA - von Laura Naumann 27 Effi Briest - nach dem Roman von Theodor Fontane 29 Die deutsche Ayșe - Rechercheprojekt von Tuğsal Moğul - 31 Ich bin das Volk - von Franz Xaver Kroetz 33 glauben UA - Theater-Tanz-Projekt von satellit produktion FOYER 37 Der Messias - Weihnachtskomödie von Patrick Barlow - 39 NippleJesus - Komödiensolo von Nick Hornby Kooperation mit der MEWO Kunsthalle - 41 Die Psyche der Frau - Solo von und mit Aurel Bereuter JUNGES THEATER 43 Junges Theater - Einführung - 45 Peterchens Mondfahrt - von Philipp Löhle nach Gerdt von Bassewitz 47 Krieg. Stell dir vor, er wäre hier - von Janne Teller - 49 Heute hier, morgen dort - von Anne Verena Freybott THEATERPÄDAGOGIK 50 Theaterpädagogisches Angebot THEATER - EXTRA 53 Bürgerbühne Schwaben - 54 Theater-Extra - 55 Angebote mit Stern SERVICE 56 Abonnements - 59 Theaterbus - 60 Sitzplan - 61 Preise - 62 AGB - 64 Mitarbeiter, Impressum Dem Spielzeitheft liegt ein Premierenkalender bei.


Vorworte

Vorworte

Sehr geehrte Freunde und Besucher des Landestheaters Schwaben, Dem Landestheater Schwaben kommt in der schwäbischen Theaterlandschaft eine besondere Bedeutung zu. Es leistet in eindrucksvoller Weise zum vielfältigen kulturellen Leben in Schwaben einen ebenso wertvollen wie unübersehbaren Beitrag. Mit seiner Unmittelbarkeit und Authentizität hat es sich seinen Platz in der schwäbischen Kulturlandschaft gesichert. Anspruchsvoll, kurzweilig, vielfältig und abwechslungsreich. Das sind Schlagworte mit denen sich das neue Programm des Landestheaters Schwaben auch in der Spielzeit 2016/2017 charakterisieren lässt. Auch für diese Saison ist es dem Landestheater gelungen, einen Spielplan zu erstellen, der mit seiner großen Bandbreite das Publikum begeistern wird. Ich bin mir sicher, dass die Theatervorstellungen ein Publikum aller Altersgruppen und mit den unterschiedlichsten Vorlieben erreichen, anregen und unterhalten werden. Mein Dank gilt den Künstlern, aber auch den zahlreichen Förderern sowie dem Zweckverband, dem der Bezirk Schwaben sowie Landkreise, Städte und Gemeinden vom Ries bis ins Allgäu angehören. Den Besucherinnen und Besuchern der Aufführungen des Landestheaters Schwaben wünsche ich viel Freude bei den Vorstellungen und den Akteuren vor und hinter der Bühne den verdienten Applaus.

Karl Michael Scheufele Regierungspräsident

das Landestheater zählt zu einer unserer herausragenden schwäbischen Kultureinrichtungen. Dank des überregionalen Gastspiel-Engagements profitieren Schwabens Bürger weit über Memmingen hinaus von dieser Theaterarbeit. Die Spielzeit 2016/17 überzeugt mit einem vielseitigen Programm. Es berücksichtigt die unterschiedlichsten Publikumsinteressen und Altersgruppen. Neben Theaterklassikern, Komödien, einem fröhlichen Allgäu-Musical sowie einem sehr gut aufgestellten mobilen Kinder- und Jugendtheater legt die neue Intendantin in ihrer ersten Saison den Schwerpunkt auf neue Stücke mit tagesaktuellem Bezug. Damit bringt sie gesellschaftsrelevante Themen pointiert auf die Bühne. Den Einstieg stemmen sie und ihr junges Team dazu mit beeindruckend vielen Uraufführungen. Ein spannendes Projekt ist die angestrebte Öffnung des Theaters: Ich freue mich auf die „Bürgerbühne Schwaben“, die alle Bürgerinnen und Bürger einlädt, sich in Workshops, Spielzeitclubs und Projekten mit verschiedenen Themen aktiv einzubringen. Der Bezirk Schwaben fördert mit Überzeugung das Landestheater Schwaben. Die hier geleistete Theaterarbeit ist eine Bereicherung für unsere Region. Ich wünsche der neuen Intendantin Frau Dr. Kathrin Mädler und ihrem Team eine gute erste Spielzeit und viel Erfolg! Allen Theaterfreunden wünsche ich anregende Stunden im Landestheater Schwaben.

Jürgen Reichert Bezirkstagspräsident von Schwaben

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Vorworte

Vorworte

„Miracles still left. Just enough.“ Mit einem ambitionierten Spielplan geht die zukünftige Intendantin Dr. Kathrin Mädler in ihre erste Spielzeit 2016/2017. „O Wunder!“ lautet die Überschrift ihres ersten Spielplanes. Frau Dr. Mädler nimmt damit als neue Intendantin die Herausforderung an, in Memmingen und dem gesamten Spielgebiet unseres Theater-Zweckverbandes Theater außerhalb der Metropolen engagiert und weltoffen zu vermitteln. Der aus vielen kommunalen Gebietskörperschaften Bayerisch-Schwabens bestehende Zweckverband Landestheater Schwaben heißt die neue Intendantin herzlich willkommen. Sie knüpft einerseits an die erfolgreiche Arbeit des Intendanten Walter Weyers an, setzt aber andererseits viele neue Akzente, nicht nur im Spielplan selbst, sondern auch in der Vermittlung des Theaters jeweils vor Ort. Nehmen Sie die Einladung für die neue Spielzeit an. Kommen Sie ins Gespräch mit unserem Theater und seiner neuen Intendantin. Werden Sie als Abonnent Teilhaber am interessanten Theaterleben und beeinflussen und befruchten Sie durch Ihre Besuche das Landestheater Schwaben. Ich wünsche eine erfolgreiche Spielzeit 2016/2017.

Unsere Welt implodiert, sie fliegt auseinander, alles im selben Moment. Überfordert sehnen wir uns nach Wundern. Aber was wäre ein wahres Wunder? Eine himmelstürmende Liebe? Unanfechtbarer Glaube? Der wieder gefundene Sohn? Unerwartete Vergebung? In den Stücken unserer ersten Spielzeit am Landestheater Schwaben werden all diese Wunder geschehen. Und noch mehr. Denn wir müssen bescheidener denken in Zeiten, in denen wieder Horden Hasstiraden schreien, in denen rassistische, sexistische, homophobe, fanatische Ideologien radikal wachsen und salonfähig werden, in denen um uns herum grauenhafte Anschläge geschehen, Kriege toben und ganze Völker zur Flucht gezwungen sind. Wahrscheinlich sind zur Zeit schon dies echte Wunder: Die Bereitschaft einen winzigen Teil unseres Wohlstands herzuschenken. Großzügigkeit und Offenheit gegenüber dem, der sein Leben anders entwirft. Der Gedanke, dass Verschiedenheit Bereicherung ist, allen Konflikten zum Trotz. Die Erkenntnis, dass die Komplexität gesellschaftlicher Veränderungsprozesse nicht Last, sondern Möglichkeit ist – für ein wildes und freies Denken, das Räume öffnet und nicht Herzen verschließt. Eins ist jedenfalls sicher: Wir dürfen nicht auf diese Wunder warten, wir selbst müssen sie geschehen machen, jetzt. Und was könnte ein besserer Ort dafür sein als das Theater? Hier geben wir uns nicht mit dem zufrieden, was ist; hier erfinden wir, was sein könnte. Eine Welt, die anders ist – strahlender, verrückter. Und vielleicht tragen wir dann etwas von dem, was wir auf der Bühne erträumen, in die Realität hinein… Wir freuen uns auf unser Ensemble, auf viele aufregende Entdeckungen und schöne Begegnungen mit Ihnen. Und wir hoffen sehr, dass wir Sie für unseren Spielplan, für die großen und kleinen Veränderungen begeistern können!

Ihr Dr. Ivo Holzinger Oberbürgermeister der Stadt Memmingen Vorsitzender des Zweckverbandes Landestheater Schwaben

Ihre Kathrin Mädler Intendantin & das neue Team des Landestheaters Schwaben

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Spielzeitauf takt

THEATERFEST - O WUNDER! Endlich geht es los! Am 17. September 2016 feiern wir ab 13 Uhr das große Theaterfest zur Eröffnung der Spielzeit. Das neu aufgestellte Landestheater Schwaben macht seine Türen sperrangelweit auf und freut sich auf alle kleinen und großen Neugierigen aus Memmingen und dem Umland. EINTRITT FREI! Auf der THEATER-ODYSSEE erleben Sie, wie an entlegenen Orten des Hauses Bühnen entstehen für Performances, Lesungen oder szenische Miniaturen, die Lust auf die kommende Spielzeit machen. WUNDERWELT: Bei Rundgängen hinter die Kulissen können Sie einen Blick in Werkstätten, Fundusräume und Probebühnen werfen. Lernen Sie die Mitarbeiter neben und hinter der Bühne und ihre Arbeit kennen! In der WUNDERKAMMER erhalten Sie einen Einblick in die laufenden Proben unserer ersten Premiere PEER GYNT. Auf der Probebühne machen die Theater-Workshops unserer neuen BÜRGERBÜHNE SCHWABEN Sie oder Ihre Kinder zu SchauspielerInnen. In der Maske verwandeln sich die kleinen Besucher in magische Wesen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! In PETERCHENS RAUMLABOR wird vorgelesen, gebastelt und vom Mond geträumt. Wir freuen uns jetzt schon auf das Weihnachtsmärchen! WUNDERSCHÖN: Bei der Kostümversteigerung aus dem Theaterfundus können Sie Einzelstücke für die nächste Kostümparty erstehen. Im Biergarten vor dem Theater gibt es selbstverständlich den ganzen Tag gute Getränke und Gespräche. Und wie es sich für einen Biergarten gehört, können Sie Ihre Speisen selbst mitbringen und mit uns picknicken (für alle Nicht-Köche ist durch die Theatergastronomie gesorgt). Abends öffnet auf der großen Bühne die WUNDERBAR: Das neue Ensemble stellt sich mit Songs und Szenen vor. Und anschließend wird gefeiert. Eventuell wird jemand tanzen, vielleicht ja auch Sie? Die Autoren Noah Haidle und Lukas Hammerstein haben uns zum Einstand Szenen geschenkt: Erleben Sie die Welturaufführungen am Landestheater Schwaben! An weiteren Wundern und Ereignissen wird es nicht mangeln – seien Sie dabei, wenn wir unseren Einstand feiern!

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Großes Haus

Peer Gynt

Dramatisches Gedicht von Henrik Ibsen

Inszenierung: Kathrin Mädler Bühne und Kostüme: Mareike Delaquis-Porschka Musik: Cico Beck Dramaturgie: Silvia Stolz Der Wahrheitsfanatiker Henrik Ibsen hat neben seinen großen realistischen Dramen mit PEER GYNT (1867), dem „norwegischen Faust“, eine szenische Weltreise hinterlassen, ein romantisches Märchen, eine symbolreiche Abenteuer-Geschichte und eine Abrechnung mit der Selbstverwirklichungssucht des zeitgenössischen Menschen. Vor allem aber: Ein fabelhaftes, komisches und trauriges, ein schillernd buntes Stück Theater. Peer Gynt, norwegischer Bauernsohn, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf, der Vater hat Haus und Hof verspielt, bevor er gestorben ist. Seine Mutter Aase liebt ihn abgöttisch und lauscht begeistert den Lügengeschichten, die Peer erzählt, um sich aus der Enge hinweg zu träumen. Doch Peer will mehr! Auf der großen Dorfhochzeit entführt er die Braut und flieht in die Berge. Aus dem Reich der Trolle entkommt er glücklich, bevor man ihn zum Krüppel macht. Peer wird kapitalistischer Sklavenhändler auf den Weltmeeren, gibt sich in Marokko als Prophet aus und vergnügt sich mit arabischen Schönheiten. In Kairo krönt man ihn zum Kaiser der Irren. Und auf der Schiffsreise zurück in die Heimat wird Peer aus Egoismus zum Mörder. „Peer, du lügst“, tadelte Aase ihren charmanten Sohn als Kind. Aber wen belügt Peer wirklich, wenn er um die Welt und sich selbst davon rennt? Als der alternde Mann dem Tod ins Auge sieht, muss er feststellen, dass er weite Wege gemacht, aber nie herausgefunden hat, wer er wirklich ist: Ewig Suchender, Egoist, Verführer, Träumer oder Versager? Peers Jugendliebe Solveig jedenfalls hat ein Leben lang auf einen Peer Gynt gewartet. Umsonst? In Henrik Ibsens furiosem Lebensgedicht spiegelt sich unsere Gegenwart. Peer Gynt ist der Prototyp des modernen Menschen, überfordert von der Vielzahl der möglichen Selbstentwürfe: Unter den Allmachtsphantasien und der Egozentrik bis zur Hybris bleibt er der kleine verlorene Junge auf der Suche nach sich selbst und ein wenig Geborgenheit.

Premiere am 30. September 2016

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Großes Haus

Alles, was wir geben mussten nach dem Roman von Kazuo Ishiguro Deutschsprachige Erstaufführung

Inszenierung: Thomas Ladwig Bühne und Kostüme: Ulrich Leitner Dramaturgie: Kathrin Mädler Eine Internatsgeschichte im England des 20. Jahrhunderts: Drei Freunde, die gemeinsam die erste Liebe, eine der großen Enttäuschungen des Lebens und schließlich ein grausames Schicksal teilen. Eine Zukunftsvision um Reproduktionsmedizin, Organspende und Klonen: Mit ALLES, WAS WIR GEBEN MUSSTEN schrieb Bestsellerautor Kazuo Ishiguro „einen meisterhaften Roman, der unsere Zeit im Innersten berührt“ (FAZ). Erstmals ist er auf einer deutschen Bühne zu sehen. Die Freunde Tommy, Ruth und Kathy wachsen gemeinsam im Elite-Internat Hailsham auf und genießen eine weitgehend glückliche, sorgenfreie Jugend. Natürlich kämpfen sie mit ungerechten Lehrern, rivalisierenden Mitschülern, den ersten freundschaftlichen Konflikten und schließlich einer fragilen großen Liebe, die sie auseinander zu bringen droht. Wie in vielen Coming-of-Age-Geschichten treiben die Jugendlichen zutiefst existentielle Fragen um: Was fange ich mit meinem Leben an? Was bedeutet es, glücklich zu sein? Und wo liegt der Sinn meines Daseins? Erst nach und nach wird schmerzlich klar, dass bei Tommy, Ruth und Kathy etwas anders ist als bei anderen jungen Menschen. Sie scheinen nie Eltern gehabt zu haben, sie dürfen keine Zukunftswünsche erträumen und ihre Gesundheit wird peinlich genau überwacht: Die Jugendlichen sind Klone, die für einen ganz bestimmten Zweck geschaffen wurden, ihr Schicksal ist unausweichlich vorbestimmt. Kazuo Ishiguro hat einen zarten, leisen Roman geschrieben, eine zutiefst berührende Dreiecksgeschichte um das Erwachsenwerden unter besonderen Bedingungen. Sie kommt ohne reißerische Science-Fiction-Momente aus, aber zielt mit ihrer Zukunftsvision ins Herz: Wissenschaftliche Hybris, biotechnologischer Fortschritt und der ausbeuterische Umgang mit dem Körper stellen uns alle vor die Frage: Was macht den Menschen aus? ALLES, WAS WIR GEBEN MUSSTEN wurde von der Kritik gefeiert und 2012 erfolgreich verfilmt mit Keira Knightley und Andrew Garfield.

Premiere am 08. Oktober 2016

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Großes Haus

Out of Allgäu Muhsical von Michael Barfuß Uraufführung

Inszenierung und musikalische Leitung: Michael Barfuß Bühne und Kostüme: Ulrich Leitner Dramaturgie: Kathrin Mädler Schauspielmusiker und Regisseur Michael Barfuß erarbeitet mit dem neu zusammengesetzten Ensemble des Landestheaters Schwaben einen Liederabend über die Freuden des Ankommens und die Sehnsucht des Weggehens, über wohlige Heimatgefühle und das aufregende Fremde, über Stadt Land Fluss und die Wunder der Provinz. Neu entdeckte Sounds, lokales Liedgut und Gassenhauer inbegriffen. Wenn wir uns das Allgäu vorstellen, dann denken wir selbstverständlich an sanfte grüne Hügel, seelenvolle schöne Kühe und Gipfelkreuze auf sonnenverwöhnten Bergspitzen. Und wo sollte ein Allgäu-Liederabend spielen, wenn nicht auf einem Bauernhof mit herrlichem Ausblick, auf dem wir alle gerne Ferien machen würden? Da kommen dann bei einem Hoffest unter Lampions alle zusammen: Die gastgebenden Bauern, der BMW-Fahrer aus München, die spröde Wirtstochter, das etwas peinliche Touristen-Pärchen, die Punkerin, die raus will, der Jungbauer, der Frau sucht. Landbewohner sind hier auf Landflucht und Städter auf Stadtflucht – denn das Glück ist ja immer da, wo man gerade nicht ist. Mit OUT OF ALLGÄU stellt sich das neue Ensemble musikalisch vor und setzt sich dabei mit Herkunft, Heimat und Fremde auseinander. Wie haben wir uns das Allgäu ersehnt und was erwarten die Menschen hier von uns? Wer träumt vom Landleben und kann nicht einmal die Birke von der Buche unterscheiden? Und wer sehnt sich nach der Stadt, in der Hoffnung, dass sich dort endlich Weite auftut? Michael Barfuß und das Ensemble lassen die neue Heimat auf sich wirken, und so ist musikalisch alles möglich auf diesem Fest der Sehnsüchtigen. Mit Songs zwischen Queen, Mozart, Volkslied und Anna Depenbusch erzählen die Figuren ihre Geschichten und lassen in ihre Seelen blicken, in ihre Träume und Alpträume, ihre Lust und ihre Abgründe.

Premiere am 23. Dezember 2016

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Großes Haus

Romeo und Julia Tragödie von William Shakespeare

Inszenierung: Robert Teufel Bühne und Kostüme: Rebekka Zimlich Dramaturgie: Miriam Grossmann Die wahrscheinlich aufregendste und schönste Liebesgeschichte aller Zeiten handelt von der Wucht eines Gefühls, das wir nicht erklären können, von dem Hass, der Kriege erzeugt, und von Eltern, die ihre Kinder nicht verstehen. Shakespeares ROMEO UND JULIA ist heute so aktuell wie zu seiner Entstehungszeit. Die Liebe, sie bleibt die ewige Sehnsucht, oft Projektion und eine herrliche Utopie. Romeos und Julias Liebesgeschichte ist kurz, aber intensiv und bedingungslos. Bei ihrer Begegnung auf einem Fest funkt es gewaltig, Liebe auf den allerersten Blick, absolute Gewissheit und Schwüre bis zum Tode, gleich hier und jetzt. Doch die Verbindung der beiden steht unter einem unglücklichen Stern, wie Shakespeares Prolog wissen lässt: Romeo und Julia gehören verfeindeten Familien an, deren Mitglieder sich in den Straßen Veronas aufs Blut bekriegen – eine Liebesbeziehung, die feindlichen Lager übergreifend, ist in dem Klima aus Hass und Misstrauen nicht erwünscht. Der gesellschaftliche Druck ist übermächtig. Und so bleibt Romeo und Julia nur eine einzige gemeinsame Nacht, bevor sie unglücklichen Zufällen und fehl gehenden Rettungsplänen zum Opfer fallen. Das Liebespaar wird erst im Tod vereint und über Romeos und Julias Grab versöhnen sich die gegnerischen Familien. Shakespeares Tragödie, deren Inhalt sich nicht zufällig wie die Beschreibung eines Hollywoodfilms liest, hat unsere Vorstellung von Liebe und die Kulturgeschichte der Romantik geprägt. Unendlich viele Bücher, Musikstücke, Filme nahmen die Motive von ROMEO UND JULIA auf; gerade, weil sie unerfüllt blieb, wurde ihre Liebe zum unsterblichen Ideal. Umso mehr ist die „größte Liebesgeschichte aller Zeiten“ genau dies: Eine leidenschaftliche, furiose, herzzerreißende Betrachtung des kompliziertesten aller Gefühle. Und einer der schönsten Theaterstoffe der Weltliteratur: Komisch und tragisch, romantisch und derb, existentiell.

Premiere am 10. Februar 2017

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Großes Haus

Verbrennungen Drama von Wajdi Mouawad

Inszenierung: Kathrin Mädler Bühne: Frank Albert Kostüme: Isabell Wibbeke Dramaturgie: Anne Verena Freybott Die Zwillinge Simon und Jeanne werden durch das Testament ihrer Mutter Nawal auf eine Reise in die Vergangenheit geschickt: In Nawals bürgerkriegsgeschüttelter Heimat im Nahen Osten erfahren sie die verstörende Wahrheit über ihre eigene Identität. Mouawad hat mit VERBRENNUNGEN das wohl eindrücklichste und berührendste Stück über die individuellen Folgen von Krieg und Vertreibung geschrieben, ein Familiendrama von archaischer Wucht. Bevor Nawal Marwan in einem kanadischen Krankenhaus stirbt, hat sie fünf Jahre lang geschwiegen. Warum? Ihre Kinder Simon und Jeanne erhalten als Hinterlassenschaft zwei Briefe: Der eine sei dem Vater zu übergeben, von dem sie glauben, dass er tot ist. Der andere einem Bruder, von dessen Existenz sie nie gehört haben. Nur widerstrebend nehmen die Zwillinge den Auftrag der Mutter an. Getrennt reisen sie in die verlorene Heimat im Nahen Osten und tauchen in Nawals Lebensgeschichte ein: Sie wuchs in einem Bürgerkrieg auf, war lange auf der Flucht und wurde schließlich zur politischen Aktivistin. Nach dem Krieg gelang ihr die Ausreise in den sicheren Westen, doch das Erlebte lässt sich selbst im neuen Leben nicht abschütteln und überschattet alles, auch die Liebe zu ihren beiden Kindern. Während der Odyssee durch die fremde Welt vermischen sich Gegenwart und Vergangenheit, die Kinder stehen ihrer Mutter als junger Frau gegenüber und schließlich dem Geheimnis ihrer eigenen Herkunft – und damit einer Wahrheit, die kaum zu ertragen ist. Der Frankokanadier Wajdi Mouawad, selbst vor dem Bürgerkrieg im Libanon geflohen, erzählt in seinem Familiendrama von den Grausamkeiten und Verletzungen durch Kriege, aber ebenso von Hoffnung, Mut und der erstaunlichen Kraft der Liebe. VERBRENNUNGEN fesselt mit seiner höchst dramatischen Geschichte, den komplexen Figuren und einer poetischen Sprache. In den letzten Jahren auf zahlreichen deutschen Bühnen gespielt, bleibt das Stück angesichts andauernder Bürgerkriege und Flüchtlingsströme von trauriger Aktualität.

Premiere am 21. April 2017

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Großes Haus

Vorhaut

Komödie von Necati Öziri, Miraz Bezar und Tunçay Kulaoğlu

Inszenierung: Peter Kesten Bühne und Kostüme: Ulrich Leitner Dramaturgie: Anne Verena Freybott VORHAUT ist eine furiose und irrwitzige Komödie. Sie vereint das Beste aus Boulevard, gesellschaftskritischer Farce, politisch absolut unkorrektem Kabarett und Konversationsstück. Nach „Verrücktes Blut“ kommt damit vom Ballhaus Naunynstrasse wieder ein pointiertes Stück, das die Wachstumsschmerzen unserer multikulturellen Gesellschaft aufs Korn nimmt. Silvesternacht auf der Entbindungsstation. Alles scheint ruhig und Schwester Schwenzer und Oberärztin Tarak haben gerade den ersten Sekt geköpft, als sich doch noch ein neuer Erdenbürger im alten Jahr ankündigt. Und das mit Getöse, denn die hochschwangere Ela Bülükoğlu hat ihre Familie im Schlepptau: Ihre dominante Mutter Elif, die in ihrer Tasche gefüllte Weinblätter für ein Jahr mitbringt und dauernd mit der Familie in Anatolien skypt; ihr Bruder Abraham, der gerade zum Judentum konvertiert ist; der Schwager Mohamed, der das Patriarchat hochhält, aber vom ersten Christopher-Street-Day in Ramallah träumt. Und natürlich der Kindsvater Christian aus Niederpierscheid, der Dienst als Klinik-Clown schiebt und sich als Vertreter der Mehrheitsgesellschaft langsam bedroht sieht. Erst recht, als sich herausstellt, dass seine Schwiegerfamilie bereits die Beschneidung des Stammhalters plant! Los geht sie, die aufgeheizte Debatte um den drohenden Untergang des Abendlandes angesichts eines kleinen Hautzipfels. Schamgrenzen und politische Korrektheiten werden definitiv umgangen, und zum guten Schluss schlägt die Natur allen kulturellen Befindlichkeiten ein Schnippchen. VORHAUT ist eine Realsatire, die kein Klischee, kein Vorurteil und vor allem keine Pointe im Blick auf die Herausforderungen einer offeneren Gesellschaft auslässt. Grell, schräg, zum Schreien komisch! „Virtuos formt Öziri die boulevardesken Mittel zu einem well-made Play à la Moritz Rinke, mit Migranten.“ (Süddeutsche Zeitung)

Premiere am 02. Juni 2017

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Out of Allgäu Muhsical von Michael Barfuß Uraufführung

Premiere am 23. Dezember 2016


Studio

Zwischen den Dingen sind wir sicher Schauspiel von Laura Naumann Uraufführung

Inszenierung: Oliver D. Endreß Bühne und Kostüme: Ulrich Leitner Dramaturgie: Anne Verena Freybott ZWISCHEN DEN DINGEN SIND WIR SICHER ist eine berührende Endzeit-Parabel für eine Welt, in der die Menschen ihren Halt verlieren. Was bleibt, wenn gesellschaftliche Strukturen zusammenbrechen und wir auf existentielle Bedürfnisse und Bindungen zurückgeworfen sind? Das sprachlich und atmosphärisch bestechend dichte Stück von Laura Naumann, ist am Landestheater Schwaben erstmals auf der Bühne zu sehen. Alles ist zerstört, die Menschen weggezogen, die Gegend verwaist, als habe es eine Katastrophe oder einen Krieg gegeben. Eine versprengte Armee patrouilliert durch die Ödnis. Im Hafen hat sich eine Widerstandsgruppe gebildet – doch wofür oder wogegen kämpft sie? Seit die Eltern tot sind, leben zwei Brüder und eine Schwester alleine im zerfallenden Elternhaus und versuchen so etwas wie Normalität aufrecht zu erhalten. Das Haus ist von einem Wall aus Müll umgeben, Schutz und Gefängnis zugleich. Alicja verschanzt sich im Haus und der Erinnerung an ein Früher, das sie nicht zurückholen kann. Bandito möchte am liebsten kämpfen – oder zumindest aufbrechen ins Ungewisse. Und der Jüngste, Techno, klammert sich an die Liebe der älteren Geschwister und beruhigt sich mit Märchen aus der Kindheit. In der Perspektivlosigkeit halten die drei aneinander fest – eine liebevolle, aber ebenso quälerische Notgemeinschaft. Da taucht die Wächterin Rascasse auf, Bandito und Techno nehmen Kontakt zum Widerstand auf, und das fragile Gleichgewicht der Drei gerät gefährlich ins Wanken: Bedeutet das den endgültigen Zusammenbruch? Einen tastenden Neubeginn? Oder sind das nur die Schmerzen des Erwachsenwerdens unter besonderen Bedingungen?

Premiere am 01. Oktober 2016

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Studio

Effi Briest

nach dem Roman von Theodor Fontane

Inszenierung: Pia Richter Bühne und Kostüme: Julia Nussbaumer Dramaturgie: Anne Verena Freybott Theodor Fontanes Gesellschaftsroman über bürgerliche Sehnsüchte und Träume am Ende des 19. Jahrhunderts erzählt die Geschichte einer großen Enttäuschung. Und vielleicht auch die Geschichte einer weiblichen Emanzipation: Effi Briest wird verheiratet, betrügt ihren Mann, scheint sich schließlich mit dem Eheleben abzufinden und scheitert in der Katastrophe. Wir zeigen EFFI BRIEST, den großen Roman des poetischen Realismus, in einer lebendigen Theaterfassung mit kleinem Ensemble. „Nicht so wild, Effi, nicht so leidenschaftlich“, tadelt die Mutter die lebenslustige Tochter, die ihre Schaukel über alles liebt und vielleicht sogar Kunstreiterin werden möchte. Stattdessen aber erfüllt Effi den Lebenstraum ihrer Mutter und heiratet deren Jugendliebe Baron von Instetten, der doppelt so alt ist wie die 17-Jährige. Instetten ist ein Pedant und Karrierist, ein Langweiler, der seine junge Frau mit Spukgeschichten unter der Fuchtel hält. Hatte Effi sich das Leben als Ehefrau glamourös und aufregend erträumt, wird sie nun schrecklich enttäuscht: Im muffigen Landhaus in Kessin vereinsamt die junge Frau zunehmend und fängt schließlich eine Affäre mit dem attraktiven Major Crampas an. Auch das macht nicht wirklich glücklich, und Effi beginnt sich desillusioniert in das „falsche Leben“ einer oberflächlichen Gesellschaft zu fügen. Doch Jahre später holt ihre Vergangenheit sie ein: Instetten erfährt von der lange beendeten Affäre und kann aus fanatischem Ehrgefühl nicht vergeben. Er fordert Crampas zum Racheduell heraus – mit dramatischen Folgen für alle Beteiligten. Effi Briest, Fontanes lebhafte und charismatische Protagonistin, ist hin- und hergerissen zwischen den eigenen Sehnsüchten und Vorstellungen für ihr Leben und einer Gesellschaft, die für ihre Mitglieder strikte Lebenspläne und Verhaltensregeln bereit hält. Effis Konflikt ist heute so aktuell wie im 19. Jahrhundert: Wie kann es gerade als Frau gelingen, sich mutig von den einengenden Projektionen Anderer zu befreien und selbstbestimmt Perspektiven und einen eigenen Weg zu entwickeln?

Premiere am 15. Oktober 2016

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Studio

Die deutsche Ayşe Türkische Lebensbäume Ein Rechercheprojekt von Tuğsal Moğul Übernahme vom Theater Münster

Inszenierung: Tuğsal Moğul Bühne und Kostüme: Kerstin Bayer Dramaturgie: Friederike Engel Tuğsal Moğul, Theatermacher, Arzt und Sohn türkischer Einwanderer, leistet mit seinem sehr persönlichen Rechercheprojekt über die erste Einwanderer-Generation einen ebenso klugen, wie humorvollen szenischen Beitrag zur Debatte um Integration. Entstanden sind die berührenden Porträts dreier mutiger selbstbewusster Frauen, die in den 70er Jahren aus der Türkei nach Deutschland aufbrachen, um in einer ihnen kurios fremden Welt ihr Glück zu machen. Mit Witz, Charme und großer Leichtigkeit erzählt DIE DEUTSCHE AYŞE über die Herausforderungen und Glücksmomente von Abschied und Ankommen. DIE DEUTSCHE AYŞE erhielt den Publikumspreis bei den NRW Theatertagen 2014, sowie Gastspiel-Einladungen u.a. an das Ballhaus Naunynstraße Berlin, das Badische Staatstheater Karlsruhe und zu den Festivals MADE IN GERMANY in Stuttgart und TALKING ABOUT BORDERS in Nürnberg. Nun zieht die Erfolgsproduktion ans LANDESTHEATER SCHWABEN um. „...ein spitzzüngiges Sittenbild über die Anfänge der Migration in Deutschland. Über starke Frauen, die ... trotz aller Anfeindungen voller (Überlebens-)Elan mitwirkten am wirtschaftlichen Wiedererstarken ihrer neuen Heimat. Tuğsal Moğul hat ihnen ein längst fälliges Denkmal gesetzt. Minutenlanger Applaus für ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.“ (Westfälische Nachrichten) „Ein zeitlos-aktuelles, sensibles Stück, das man nicht so schnell vergisst.“ (WDR)

Premiere am 26. November 2016

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Studio

Ich bin das Volk Volkstümliche Szenen aus dem neuen Deutschland von Franz Xaver Kroetz

Inszenierung: Max Claessen Bühne und Kostüme: Ilka Meier Dramaturgie: Silvia Stolz ICH BIN DAS VOLK ist grelle Farce, scharfer Zeitkommentar, Polit-Comedy und ein allzu deutsches Volksstück. 1993 fetzte Franz Xaver Kroetz seine Szenenfolge zu „Ausländerhaß, Neonazitum, Not und Feigheit“ aufs Papier. Von ihm selbst als Gebrauchsstück für den Augenblick gedacht, entfalten diese Szenen heute angesichts gesellschaftlicher Enge und sozialen Abstiegs eine gnadenlos aktuelle Wucht. „Aus aktuellem Anlass“ schrieb Kroetz seine „volkstümlichen Szenen aus dem neuen Deutschland“. Das Deutschland ist nicht mehr neu, aber der Anlass hat nichts von seiner Hässlichkeit eingebüßt: Demonstrationszüge haben sich den Slogan „Ich bin das Volk“ zu eigen gemacht; der NSU-Prozess lenkt den Blick auf ein jahrelang und deutschlandweit operierendes rechtes Netzwerk, blind beobachtet vom Verfassungsschutz; die AfD gewinnt weiter Wähler, die gesamte deutsche Mitte rutscht nach Rechts. Die EU kann sich zu keiner entschiedenen Hilfe für die Flüchtlinge der Kriege dieser Welt durchringen... In ICH BIN DAS VOLK schafft Kroetz schnelle, energetische Szenen von starker Theatralität. Und er legt mit den darin auftretenden aggressiv tumben Neonazis, den scheintoleranten Politikern, den gutmenschelnden Künstlern und feigen Lehrern brutal und hart den Finger in die deutsche Wunde: Was ist das für ein merkwürdiges Volk, das aus dem Dritten Reich zu viel und zu wenig zugleich gelernt zu haben scheint? Die ZEIT nannte ICH BIN DAS VOLK „einen Wutanfall, ... eine Ein-Mann-Wirtshausschlägerei“. Es ist nicht schwer, Kroetz` Wut frisch zu halten. Der Autor, einer der meistgespielten und umstrittensten deutschen Dramatiker, ist ein theatraler Nachkomme von Marieluise Fleißer, Brecht und Horváth. Sein neues Volkstheater spült den Dreck aus den Kellern des kollektiven Bewusstseins hoch und gibt sprachunfähigen Menschen eine aggressive Expressivität.

Premiere am 22. April 2017

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Studio

glauben

Dokumentarisches Theater-Tanz-Projekt von satellit produktion Uraufführung

Inszenierung: Ana Zirner Choreografie: David Russo Dramaturgie: Martina Missel Im Jahr 2017 wird in zahlreichen Ausstellungen, Feierstunden und Bildbänden der Reformation gedacht werden. Die europäische Auseinandersetzung über die „richtige“ Praxis des christlichen Glaubens ist 500 Jahre zurückliegende Geschichte. Oder gerade nicht? Für das Landestheater Schwaben wird das Künstlerkollektiv satellit produktion einen zugleich politischen und persönlichen Theaterabend über den so heftig im Feuer stehenden Glauben entwickeln. Der Glaube hat zur Zeit einen schlechten Ruf: Fanatiker missbrauchen ihn für Eroberungsfeldzüge oder Amokläufe, Kriege werden in seinem Namen geführt. Gesellschaften grenzen mit seiner Hilfe aus, Glaubenszugehörigkeit wird zum Stempel für Individuen. Dabei glauben wir doch alle an etwas, ob das nun Gott, die Familie, hergebrachte Werte, Bayern München oder die Homöopathie ist. Und eigentlich ist er etwas Schönes, dieser Glaube, der Berge versetzt, Gemeinschaft stiftet oder zumindest dem Leben Hoffnung gibt. satellit produktion macht sich also auf die Suche nach persönlichen Glaubenserlebnissen und Glaubensbekenntnissen. Welche Rolle spielt Glauben im Leben von Menschen in Schwaben jetzt? Welche hoffnungsvollen Geschichten können vom Glauben erzählt werden? Und können Sie erklären, warum die positive Kraft des Glaubens so leicht in etwas Zerstörerisches umschlägt? Das Theaterkollektiv satellit produktion entwickelt performative Theaterabende zu aktuellen politischen und sozialen Themen, so zuletzt in München „Hiatus“, ein Tanz-Theater über Bettler und Passanten, und das viel beachtete, zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladene „Brothers in Arms“ über junge israelische und iranische Soldaten. Alle Texte in den Projekten von satellit produktion basieren auf dokumentarischer Recherche. Häufig werden in den Textfassungen wortgetreue Transkripte von Gesprächen verwendet, die im Rahmen des Projekts geführt wurden. Die Texte werden anhand einer somatischen Choreografie für die Bühne übersetzt.

Premiere am 03. Juni 2017

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Kreativ, individuell und außergewöhnlich

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Diese Spielzeit wird unterstützt von

Hotel D-877 Salzst Tel.: 0 www.h

Informationsmagazin für Memmingen und Umgebung

Die Lokale www.lokale-mm.de

Hotel & Restaurant D-87700 Memmingen Salzstrasse 12 - 14 Tel.: 0 83 31 / 936-0 www.hotelweissesross.de

in Kooperation mit dem Bezirksverband der schwäbischen Sparkassen.


Foyer

Der Messias

Weihnachtskomödie von Patrick Barlow unter Mitarbeit von Jude Kelly und Julian Hough

Inszenierung: Peter Kesten Bühne und Kostüme: Ulrich Leitner Dramaturgie: Miriam Grossmann Patrick Barlows irrwitzige Weihnachtskomödie hat mittlerweile ähnlichen Kultstatus wie „Dinner for One“: Mit Charme, Chuzpe und mitreißendem Improvisationstalent stürzen sich zwei Schauspieler und eine Sängerin in die schier unlösbare Herausforderung, die ganze Weihnachtsgeschichte glaubhaft darzubieten. Theodor Stolze-Stadermann und sein jüngerer Kollege Bernhard sind echte Theatertiere. Dieses Jahr haben sie sich eine besondere Aufgabe gestellt. Sie möchten die Geschichte aller Geschichten auf die Bühne bringen: Die Geburt Jesu von Nazareth! Aber wie so oft am Theater sind Zeit und Mittel knapp. Einzige Unterstützung für das ehrgeizige Unterfangen sind Erna Timm, eine unzuverlässige Opernsängerin, ein unaufmerksamer Techniker, eine selbstgebastelte Dekoration und natürlich das Publikum. So schlüpfen die beiden tapferen Schauspieler selbst in alle benötigten Rollen – darunter die deprimierte Maria, der schlecht gelaunte Josef, ein giftiger Volkstribun, ein Hirte, der sich dauernd bei seinen Schafen verzählt, der flügelrauschende Engel Gabriel und, ja, auch Gottvater selbst. Theo und Bernhard wagen sogar das schier Unmögliche: Die bühnenhafte Darstellung einer Geburt durch zwei Männer. Weil die beiden aber eben leidenschaftliche Theatermacher sind, nehmen sie all ihre Figuren sehr ernst, lassen sich selbst von ihren Szenen zu Tränen rühren und setzen sich immer wieder kritisch mit dem Gespielten auseinander. Und so wird DER MESSIAS, dieses besondere Krippenspiel, bei dem die Zuschauer die Rolle der wogenden Volksmasse von Nazareth einnehmen, nicht nur zu einer hinreißend komischen Farce, sondern sogar zu einem kleinen Theaterwunder. Auch über Weihnachten hinaus ein riesiges Vergnügen!

Premiere am 19. November 2016

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MEWO Kunsthalle

NippleJesus Komödiensolo von Nick Hornby Kooperation mit der MEWO Kunsthalle

Inszenierung: Kathrin Mädler Dave, einsneunzig groß und schwer gebaut, war Türsteher in einem Club. Doch jetzt möchte er sich einen zivileren Job besorgen. Er heuert als Wächter im Museum für Moderne Kunst an. Gleich sein erster Auftrag ist besonders heikel: Die Collage „NippleJesus“ ruft in der Stadt eine aufgeregte Debatte hervor: Das Konterfei des gekreuzigten Heilands ist aus lauter ausgeschnittenen Bildfetzen von Brustwarzen zusammengesetzt. Ist das jetzt Blasphemie? Pornographie? Sexismus? Oder doch moderne Kunst? Je länger Dave das Kunstwerk bewacht, desto deutlicher ist er der Meinung: „NippleJesus“ ist genial. Dave läuft zum großen Verteidigungsschlag gegen die Angreifer und Kritiker auf... NIPPLEJESUS nähert sich aus der Perspektive seiner charmanten, unbedarften Hauptfigur den großen Fragen zur Ästhetik, die wir uns nie zu stellen trauen. Was ist denn nun Kunst? Dave würde antworten: Etwas, dass Liebe und Leidenschaft entfacht.

Relikte & Reliquien: 10. Februar bis 21. Mai 2017

In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Schwaben zeigt die MEWO Kunsthalle in Memmingen eine internationale Ausstellung, die sich mit der Aura der Objekte auseinandersetzt und versucht, den Bedeutungsraum zwischen Heiligenbildern und heiligen Bildern zu erkunden. Viele zeitgenössische Künstler beschäftigen sich mit den Zeichen und Bildern des Glaubens, denen häufig selbst eine wundertätige Kraft zugesprochen wird. Sie kopieren, forschen, dokumentieren, sie empfinden nach und spielen mit den Bedeutungen. MEWO Kunsthalle, Bahnhofstraße 1, Memmingen, www.mewo-kunsthalle.de

Besuchen Sie Vorstellung und Ausstellung an einem Abend!

Ausstellungseröffnung am 09. Februar 2017 Premiere am 17. Februar 2017

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Foyer

Die Psyche der Frau - eine Beziehungssafari von und mit Aurel Bereuter

Aurel Bereuter, österreichischer Asylbewerber und Schauspieler auf Jobsuche, wurde von seiner Freundin Sonja für einen afrikanischen Zahnarzt verlassen. Während er mit allen Mitteln der Schauspielkunst versucht seine Sonja zurückzuerobern und dabei sogar Gene afrikanischen Ursprungs in sich zu entdecken glaubt, erfahren wir nicht nur alles über die abtrünnige Ex, sondern auch über eine Kuh, deren Euter Landwirte in Erstaunen versetzt und von den zahlreichen Möglichkeiten, trotz vieler Tiefschläge die innere Mitte wiederzufinden. Vor allem aber wächst uns die Figur Aurel Bereuter ans Herz, der in Selbstmitleid zerfließende, gescheiterte Schauspieler, der so gerne den Hamlet geben würde und doch nur im Handyladen um die Ecke vorspricht. Der langjährig an den Theatern Würzburg, Ingolstadt und Münster engagierte und mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2007 bedachte, österreichische Schauspieler Aurel Bereuter zeigt ein irrwitziges Solo zwischen Theater, Comedy und Kabarett, zwischen Biographischem und Fabulierlust. Das ist schreiend komisch, aber mindestens genauso berührend. Denn Bereuter interessiert sich für jene, die in einer Welt, in welcher scheinbar alles auf Bestellung möglich ist und geliefert wird, auf der Strecke bleiben. DIE PSYCHE DER FRAU ist schon viel und erfolgreich gereist und nun in aktualisierter Version am LANDESTHEATER SCHWABEN zu sehen, wo Aurel Bereuter in der Spielzeit 2016/17 Ensemblegast sein wird. „Er zieht sein Publikum in den Bann mit Präsenz und Tempo, mit seinem vielseitigen Schauspieltalent und mit der Kunst, in Windeseile in andere Rollen zu schlüpfen, Gestalt, Stimme und Dialekt zu wechseln.“ (Süddeutsche Zeitung)

Premiere am 04. Dezember 2016

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Gewinnen Sie maximale Aufmerksamkeit. Die perfekte mobile Werbung – immer und überall einsetzbar. Ausrollen, aufstellen und fertig ist Ihre Präsentation!

Junges Theater

JUNGES THEATER

Wir erweitern das JUNGE THEATER sukzessive! Wir bieten Stücke an, die in Thematik, Ästhetik und Umsetzung differenziert auf unterschiedliche Altersstufen abgestimmt sind, sowie vielseitige neue Vermittlungsangebote, die einen Einblick in die Kunstform Theater bieten – in Memmingen oder am Gastspielort. Theaterpädagogik ist für uns Kunstvermittlung und Ermutigung, Fragen an die Welt im szenischen Bild abzuarbeiten. Mit zusätzlichen Formaten wollen wir Sie anregen, aktiv zu werden und die WUNDER des Theaters selbst zu entdecken. Sollten Sie ein passendes Angebot für Ihre Gruppe vermissen, sprechen Sie uns an, so können wir gemeinsam neue Ideen entwickeln. Wir freuen uns auf Sie! Spielplan-Empfehlungen für junges Publikum HEUTE HIER, MORGEN DORT 3+, PETERCHENS MONDFAHRT 5+, KRIEG 12+, EFFI BRIEST 14+, PEER GYNT 15+, ALLES, WAS WIR GEBEN MUSSTEN 15+, ROMEO UND JULIA 15+ Kontakt: Claudia Schilling, Theaterpädagogin Telefon: 08331 94 59 14 claudia.schilling@landestheater-schwaben.de

Wir drucken Plakate und Displays

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Großes Haus

Peterchens Mondfahrt

von Philipp Löhle nach dem Märchenspiel von Gerdt von Bassewitz

Inszenierung: Ingrid Gündisch Bühne und Kostüme: N. N. Dramaturgie: Silvia Stolz Der Maikäfer Herr Sumsemann vermisst sein sechstes Bein. Mit Hilfe der Geschwister Peter und Anneliese macht er sich auf eine fantastische Abenteuer-Reise, um das Beinchen vom Mond zurückzuholen. Mit Erfolg! Das zauberhafte Märchenspiel von Gerdt von Bassewitz ist in der Fassung des jungen Autors Philipp Löhle zu sehen. Magie und Poesie des geliebten Originals werden für heutige Zuschauer erlebbar. Alle Maikäfer der Familie Sumsemann haben nur fünf Beine, weil ein Holzdieb vor langer Zeit einem ihrer Vorfahren das sechste Bein abschlug. Der Holzdieb wurde zur Strafe von der Nachtfee auf den Mond verbannt, aber er nahm das Beinchen mit sich. Seitdem müssen alle Sumsemanns hinken. Es sei denn, einer von ihnen fände zwei Kinder, die noch nie ein Tier gequält haben und die bereit sind, die Reise zum Mond zu unternehmen. Wie gut, dass Herr Sumsemann ausgerechnet bei Peterchen und Anneliese ins Zimmer fliegt! Die beiden sollten zwar eigentlich gerade schlafen, aber ein Abenteuer lassen sie sich nicht entgehen. Sie sind mutig genug selbst das Fliegen zu lernen. Und schon geht es los, auf eine aufregende, verrückte und auch ein bisschen gefährliche Reise in den Sternenhimmel und weiter zum Mond. Unterwegs begegnen sie dem verfressenen Sandmännchen, der Nachtfee und dem Nachtvetter, die gerade das Donnern und das Blitzen üben. Sie reisen auf dem Mondschlitten, treffen den Weihnachtsmann und lassen sich mit der Mondkanone in die Höhe schießen. Und schließlich besiegen sie sogar den riesigen Mondmann. PETERCHENS MONDFAHRT, das schon klassische Weihnachtsmärchen für die ganze Familie, ist ein riesiges Theatervergnügen mit charmanten und urkomischen Figuren. Es erzählt von Freundschaft, Solidarität JUNGES und Hilfsbereitschaft, ebenso wie von Mut und Abenteuerlust. THEATER

5+

Premiere am 20. November 2016

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Mobile Produktion f ür Schulen

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier nach dem Jugendbuch von Janne Teller

Inszenierung: Christina Gegenbauer Bühne und Kostüme: Isabell Wibbeke Dramaturgie: Anne Verena Freybott Was wäre, wenn: Die europäischen Demokratien brechen auseinander und brutale Massenvertreibungen sind an der Tagesordnung? Jeder, der kann, flieht – vielleicht in den Nahen Osten oder nach Afrika. Stell dir vor, du würdest dort als Migrant auf massive Fremdenfeindlichkeit und Ablehnung stoßen. Mit einem einfachen Perspektivwechsel wird der Zuschauer in das Leben von weltweit über 60 Millionen Flüchtlingen hineinversetzt. KRIEG ist ein aufrüttelndes, eindringliches Gedankenexperiment der vielfach ausgezeichneten Autorin von „Nichts. Was im Leben wichtig ist.“ Der junge Erzähler muss mit seiner Familie so schnell wie möglich Deutschland verlassen, weil sein dortiges Leben in Schutt und Asche liegt und die Familie von den diktatorischen Machthabern bedroht wird. Folter, Mord und Verletzungen sind plötzlich alltäglich, die großen Städte sind zerbombt und ein Ende der Unruhen ist nicht absehbar. Aber kein Land will die fünfköpfige Familie aus dem dekadenten Norden aufnehmen. Schließlich gelangen sie mit teuren Schleuserbanden in ein überfülltes Flüchtlingslager in Ägypten. Dort wird der Asylantrag der Familie geprüft, und der 14-Jährige versucht, sich mit seiner Familie ein neues Leben aufzubauen. Aber wie soll das gehen? Weil er zwei Jahre auf die Aufenthaltsgenehmigung warten muss, kann er keinen Arabischkurs besuchen, nicht arbeiten und nicht zur Schule gehen. Freunde findet er auch keine, denn seine blauen Augen markieren ihn als Fremden, und er kann sich mit niemandem unterhalten. Am ehesten versteht er sich noch mit anderen Flüchtlingen aus dem Camp. Er würde am liebsten nach Hause zurückkehren, aber wo ist das eigentlich, wenn sich der Krieg immer weiter hinzieht? JUNGES THEATER

12+

Premiere am 16. Oktober 2016

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Mobile Produktion f ür Kindergärten

Heute hier, morgen dort Stückentwicklung von Anne Verena Freybott

Inszenierung: Anne Verena Freybott Bühne und Kostüme: Isabell Wibbeke Eine Gesellin der Zimmererkunst auf der Walz kommt auf ihrer Wanderung durch das Allgäu an einem Kindergarten vorbei und sieht sofort, dass es dort Arbeit für sie gibt. Ist da nicht ein Loch im Zaun? Was ist mit der Holzverschalung? Warum hängt da kein Regal? Und vielleicht laden die Kinder sie ja zu einer Rast ein, wenn sie ihnen dafür etwas repariert? Mit bunten Erzählungen vom Wanderleben im Gepäck tritt die Zimmerin in den Alltag der Kinder und verzaubert ihren Kindergarten in ein traditionsreiches Zunfthaus. Seit dem 12. Jahrhundert ziehen junge HandwerkerInnen durchs Land, um andere Regionen, Kulturen, aber vor allem neue Fertigkeiten in ihrem Fach kennenzulernen. Diese Tradition hat sich zwar bis heute gehalten, im Alltag sieht man dennoch wenige Wandergesellinnen und Gesellen. Durch ihre eigentümliche Kleidung wirken sie ein wenig fremd, wie verkleidete Darsteller, die ein Theaterstück aus einem anderen Jahrhundert aufführen. HEUTE HIER, MORGEN DORT ist eine erste Begegnung von Kleinkindern mit der Kunstform Theater. Die Schauspielerin kommt als Besucherin in den Alltagsraum der Kinder und bringt ihre Geschichten um ihr traditionsreiches Handwerk mit. Gemeinsam mit den Kindern repariert sie etwas im Kindergarten und erzählt dabei, was es mit ihrer besonderen Kleidung, ihrem Gepäck und ihrer Wanderschaft auf sich hat. Die Zimmerin eröffnet mit ihren Geschichten für die Kinder einen neuen Blick auf die Umwelt und lädt sie ein, Alltägliches neu zu hinterfragen. HEUTE HIER, MORGEN DORT ist als Mischung aus Interaktion und Zuschauen ein leichter Einstieg ins Theater und bietet zugleich eine intensive Begegnung mit einem vom Aussterben bedrohten Handwerk. Dank der großzügigen Unterstützung der kostenlos ermöglichen.

können wir 20 Kindergärten diese Vorstellung JUNGES THEATER

3+

Premiere im Januar 2017

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Theaterpädagogik

Fest für Pädagoginnen und Pädagogen Lernen Sie uns und unsere neue Ausrichtung kennen! Um Ihnen den neuen Spielplan, die für Ihre Gruppen passenden Inszenierungen und unser theaterpädagogisches Angebot vorzustellen, laden wir Sie herzlich zu uns ins Foyer ein. Bei einer Präsentation und anschließendem Getränk freuen wir uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Melden Sie sich an! Termin: 22.09.2016, 18 Uhr Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuchs Durch szenisches Spiel, thematische Erarbeitung sowie ästhetische Bewusstseinsbildung bereiten wir Ihre Gruppe auf den Theaterbesuch vor oder überprüfen das Gesehene in der Nachbereitung. Die Termine können zeitlich und inhaltlich an die Bedürfnisse Ihrer Gruppe angepasst werden. Bei unserem Familienstück PETERCHENS MONDFAHRT gilt dieses Angebot nur für die jüngste Altersgruppe der 5-7-Jährigen. Nachgespräch Im Anschluss an ausgewählte Inszenierungen bieten wir die Gelegenheit, mit Regieteam und Ensemble ins Gespräch zu kommen. (Terminvereinbarung auf Anfrage) Theaterpädagogische Materialmappen Zu Inszenierungen für ein junges Publikum finden Sie auf unserer Homepage inszenierungsbezogene Material- und Ideensammlungen, mit denen Sie Ihren Gruppenbesuch selbständig vor- oder nachbereiten können. Sichtungsproben Als Pädagogin oder Pädagoge können Sie in einer Hauptprobe ausgewählte Inszenierungen vorbereitend zum Gruppenbesuch schon vor den Premieren kennenlernen. Bei einem anschließenden Gespräch haben Sie Gelegenheit, sich mit uns und dem Regieteam auszutauschen. Termine finden Sie ab Sommer 2016 im Monatsleporello und auf der Homepage. Begleitung von P-Seminaren Gerne überlegen wir uns Kooperationsmöglichkeiten, um Sie bei der Durchführung Ihres P-Seminars zu unterstützen. Newsletter Regelmäßig informieren wir in unserem Newsletter über Termine und theaterpädagogische Angebote. Schreiben Sie uns eine E-Mail (mit Angabe der Schule) und wir nehmen Sie in den Verteiler auf!

Theaterpädagogik

Theaterführung Bei einer Führung durch unser Haus lernt Ihre Gruppe Abteilungen und Abläufe des Theaters kennen. (Terminvereinbarung auf Anfrage) Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen In unseren Fortbildungen geben wir Ihnen einen Einblick in Methoden, die sowohl im Unterricht, wie in der eigenen Arbeit mit Theatergruppen eingesetzt werden können. Die Themen der vier geplanten Fortbildungen sind: - Dramatisierung: Vom Text zur Inszenierung - Theaterpädagogische Spiele und Übungen - Kurze Probenzeit, tolles Ergebnis: Theater im Schnelldurchlauf - Vor- und Nachbereitungsmöglichkeiten von PETERCHENS MONDFAHRT (im Anschluss an die Sichtungsprobe) Termine und Details finden Sie ab Herbst 2016 auf unserer Homepage. Patenklassen Zu ausgewählten Inszenierungen öffnen wir die Probenarbeit für eine Patenklasse. Auf der Probebühne zeigen wir einen Ausschnitt aus dem bis dahin Erarbeiteten. Im nachfolgenden Gespräch mit Regieteam und Ensemble wird die Klasse zu Experten, deren Feedback in die weitere Inszenierungsarbeit einfließt. Die Klasse erhält vergünstigte Eintrittskarten zur Premiere um das Ergebnis der Arbeit zusammen mit dem regulären Publikum zu erleben. Kooperations-Schulen Jede Spielzeit haben zwei Schulen die Gelegenheit, mit uns eine Kooperation einzugehen, die sich über das gesamte Schuljahr erstreckt. Jede Klasse der Schule besucht einmal im Jahr zu einem vergünstigten Preis eine Vorstellung und erhält dazu ein theaterpädagogisches Begleitprogramm. Gemeinsam mit Ihnen arbeiten wir Ihren speziellen Kooperationsplan aus, sodass jede Klasse das für sie geeignete Angebot erhält. Nehmen Sie bei Interesse gerne Kontakt mit uns auf! Kontakt: Claudia Schilling, Theaterpädagogin Telefon: 08331 94 59 14 claudia.schilling@landestheater-schwaben.de

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Theater - Extra

BÜRGERBÜHNE SCHWABEN Theater für ALLE! Die BÜRGERBÜHNE SCHWABEN lädt alle 8-99-Jährigen aus Memmingen und der Umgebung ein, selbst Theater zu machen und sich auf der Bühne mit den großen Fragen an die Welt auseinanderzusetzen. Das Theater ist ein öffentlicher Raum für Diskussion und Austausch. Die Bürgerbühne soll ein geschützter Ort für künstlerische Arbeit und soziale Kommunikation sein. Werden Sie selbst Teil des Landestheaters, spielen Sie mit und beteiligen Sie sich an unserer Werkstatt für gemeinsame WUNDER! Theatervorkenntnisse sind nicht erforderlich, jeder ist herzlich willkommen. Ein- bis zweitägige Workshops Schnuppertage! Von November bis April gibt es an sechs Terminen Workshops zu unterschiedlichen Themen wie Bühnenbild, Erzählkunst und Schauspiel. Alle Interessenten erhalten erste Einblicke in die Möglichkeiten des Theaters und können verschiedene Theaterformen erproben. Es gibt Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Spielclubs Auf die Bühne! Im Dezember starten drei Spielclubs, in denen jeder die Gelegenheit hat, selbst Teil einer Inszenierung zu werden. Wir verhandeln Themen und Probleme auf der Bühne, die uns bewegen und finden dafür eine eigene Spielform. Die Ergebnisse werden bei den Bürgerbühnen-Tagen aufgeführt. Es gibt je einen Spielclub für alle ab 10 Jahren, für Jugendliche ab 15 Jahren und für Erwachsene ab 20 Jahren. Die Spielclubs werden von Ensemblemitgliedern und Theaterpädagoginnen geleitet. Bürgerbühnen-Tage Im Sommer 2017 zeigen wir bei einem abschließenden Festival im Landestheater Schwaben alle Arbeiten der Spielclubs und präsentieren Workshop-Ergebnisse. Amateurtheatergruppen und andere Spielclubs aus dem Umland können sich ebenfalls an den Bürgerbühnen-Tagen beteiligen. Termine und Details finden Sie ab Herbst 2016 auf unserer Homepage. Die BÜRGERBÜHNE SCHWABEN wird unterstützt von der

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Theater - Extra

Theater - Extra

Einführungen Eine halbe Stunde vor Beginn ausgewählter Vorstellungen stellen Ihnen die Dramaturginnen Stück und Autor vor und geben einen interessanten Einblick in die Inszenierung.

Theaterführungen Entdecken Sie das Landestheater Schwaben im Rahmen einer Führung hinter die Kulissen neu! Wie arbeitet eine Gewandmeisterin? Was passiert in den Werkstätten? Wer entwirft die Bühnenbilder? Und was geschieht tagsüber auf der Bühne? Anmeldung an der Theaterkasse, Telefon: 08331 94 59 16.

Publikumsgespräche Im Anschluss an ausgewählte Vorstellungen möchten wir mit Ihnen über unsere Inszenierungen diskutieren. Mitglieder des Schauspielensembles und des Produktionsteams sind gespannt auf Ihre Fragen, Ihre Kritik und Ihre Anregungen. Matineen & Lesungen An einem Sonntagvormittag vor ausgewählten Premieren stellen wir Ihnen die neue Produktion in einer Matinee vor. Ensemble und Produktionsteam erzählen über Stück und AutorIn und von der Konzeption der Inszenierung. Lesungen und Diskussionsveranstaltungen ergänzen und begleiten unseren Spielplan. Late Night: WUNDER DES MONATS Ab Oktober 2016 starten wir unsere Late Night-Reihe WUNDER DES MONATS. Jeweils zum Monatsende werden Ihnen Ensemblemitglieder außergewöhnliche Ereignisse, menschliche Großtaten des vergangenen Monats oder auch nur absurdes Talent präsentieren. Am Ende der Veranstaltung wählen Sie das WUNDER DES MONATS. Zwischen politischer Alltagssatire und charmanter Salonunterhaltung angesiedelt, wird die Veranstaltung durch die jeweiligen Paten aus dem Ensemble und unser verrücktes Zeitgeschehen geprägt werden. Seien Sie mit dabei, Überraschungen garantiert! LEAN IN – Ein Salon Die Intendantin lädt interessante Frauen aus dem Allgäu in ihren Salon und spricht mit ihnen über ihre Projekte, das Theater, Gott und die Welt. Kommen Sie mit ihnen und uns ins Gespräch! Wein gibt es auch, und Männer sind als Gäste natürlich willkommen. Ab November 2016 im Intendanzbüro. Premierenfeiern Es gibt im Theater nichts Aufregenderes als eine Premiere. Und keinen besseren Grund zu feiern, als wenn diese gut über die Bretter gegangen ist. Unsere Premierenfeiern sind immer öffentlich und kostenlos für alle Theaterbesucher. Feiern Sie mit uns! Silvester-Party Feiern Sie den Beginn des neuen Jahres rauschend mit uns im Theater! Nach der Silvester-Vorstellung von DER MESSIAS auf der großen Bühne gibt es „Dinner for one“ live, gutes Essen und Getränke, Musik und Tanz. Und die Möglichkeit, sämtliche Vorsätze gleich über den Haufen zu werfen. Vorverkauf ab 17. September 2016.

Theater & Menü Für den Abend Ihrer Vorstellung können Sie an der Theaterkasse das Kombi-Angebot „Theater & Menü“ buchen. Verbinden Sie Ihren Theaterbesuch mit kulinarischem Genuss in der Theatergastronomie! Dinner-Theater Egal ob Sie einen privaten Anlass feiern möchten oder einen außergewöhnlichen Rahmen für Ihre Firmenfeier suchen – mit dem „Dinner-Theater“ wird Ihr Fest zum Erlebnis! Freuen Sie sich auf eine exklusive Vorstellung im Foyer des Theaters und auf weitere Unterstützung bei der Ausgestaltung Ihrer Feier. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter Telefon 08331 94 59 16.

ANGEBOTE MIT STERN Regionales Kultursponsoring Zeigen Sie sich von Ihrer engagierten Seite! Im Rahmen eines Kultursponsorings unterstützen Sie das Landestheater Schwaben gezielt beim Ausbau seines Angebotes für Kinder und Jugendliche sowie beim Aufbau der BÜRGERBÜHNE SCHWABEN. Sie leisten einen Beitrag zu nachhaltiger Bildung in der Region, zur Stärkung kultureller und sozialer Kompetenz und ermöglichen Theater für ALLE großen und kleinen Bürgerinnen und Bürger. Zur Absprache eines individuellen Sponsoring-Pakets kontaktieren Sie uns! Club der Mäzene des Theaters Der Club der Mäzene des Theaters (CMT) besteht seit der Spielzeit 2000/2001. Seine Mitglieder verstehen sich als geselliger Kreis und unterstützen das Theater in großzügiger Weise. Der CMT vernetzt unterschiedliche gesellschaftliche und berufliche Strukturen und erzeugt Synergie-Effekte. Gerne begrüßen wir neue Mitglieder! Weitere Informationen zu unseren Angeboten mit Stern erhalten Sie bei Claudia Herzog-Kaiser, Telefon: 08331 94 59 12, claudia.herzog@landestheater-schwaben.de

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Abonnements

Gönnen Sie sich THEATERWUNDER in Serie! Mit den Abonnements des Landestheaters Schwaben haben Sie nur VORTEILE: Sparen Sie Geld! Bis zu 50 % des Einzelkartenpreises! Sparen Sie Zeit! Kein Anstehen an der Theaterkasse! Sichern Sie sich Ihren persönlichen Lieblingsplatz! Steigen Sie jederzeit ein! Seien Sie flexibel! Ihr Abo ist übertragbar und Sie können bis zu einem Tag vor Ihrer Abo-Vorstellung den Termin tauschen. Sehen Sie mehr und sehen Sie es vor allen anderen! Wir laden in unserer ersten Spielzeit alle Abonnenten zu einer öffentlichen Probe ein. PREMIEREN-ABO Seien Sie die Ersten bei allen sechs Neuproduktionen im Großen Haus und erleben Sie die Spannung der Premiere! Das Premieren Club-Abo beinhaltet bereits das Buffet bei der Premierenfeier. Das Premieren Plus-Abo enthält zusätzlich zu den Premieren im Großen Haus drei Vorstellungen im Studio: ZWISCHEN DEN DINGEN SIND WIR SICHER, ICH BIN DAS VOLK, GLAUBEN. Auch dieses kann inklusive Premierenbuffet gebucht werden. Teilnahme am Premierenbuffet ist selbstverständlich auch spontan auf der Feier möglich. WOCHENTAGS-ABO (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag) Wählen Sie Ihren liebsten Theatertag und sehen Sie alle sechs Produktionen im Großen Haus sowie zwei ausgewählte Produktionen im Studio! (Studioproduktionen sind Dienstag: EFFI BRIEST, GLAUBEN Mittwoch: DER MESSIAS, EFFI BRIEST Donnerstag: ZWISCHEN DEN DINGEN SIND WIR SICHER, ICH BIN DAS VOLK Samstag: ZWISCHEN DEN DINGEN SIND WIR SICHER, EFFI BRIEST) SONNTAGS-ABO Beschließen Sie das Wochenende mit einem Theaterbesuch! Sie sehen alle sechs Produktionen im Großen Haus sowie eine Vorstellung im Studio: ZWISCHEN DEN DINGEN SIND WIR SICHER. Das Sonntags-Abo ist mit Seniorenermäßigung erhältlich und enthält in dieser Variante den Besuch des Familienstücks mit einer Begleitung und eine Vorstellung im Studio.

Abonnements

STUDIO-ABO Sie möchten ganz nah dran sein und lieben zeitgenössische Stücke und experimentelle Formen? Im Studio sehen Sie vier Neuproduktionen, zusätzlich OUT OF ALLGÄU und VERBRENNUNGEN sowie eine weitere Produktion Ihrer Wahl im Großen Haus. ALLES GEHT-ABO Sie stellen Ihr Theaterprogramm gern selbst zusammen? Mit sieben Gutscheinen, die für alle Spielstätten und Termine gültig sind (nach Verfügbarkeit, Premieren und die Silvestervorstellung ausgenommen), können Sie sieben Mal alleine ins Theater gehen oder einmal mit sechs Freunden – ganz, wie Sie möchten! ALLES DRIN-ABO Von Theater können Sie nicht genug bekommen? Sehen Sie Alles! Sechs Vorstellungen im Großen Haus, fünf Vorstellungen im Studio, DER MESSIAS im Foyer und die externe Produktion NIPPLE JESUS stehen auf Ihrem Programm. JUNGE FLATRATE Du bist unter 25, liebst das Theater und willst Alles sehen? Für nur 60 € pro Spielzeit kannst Du jede Vorstellung besuchen und so oft Du möchtest - dazu zählen auch Theater-Extras. (Nach Verfügbarkeit, Premieren und Silvestervorstellung ausgenommen, nicht übertragbar.) FAMILIEN-ABO Sie möchten Familie und Theater miteinander vereinen? Kein Problem! Wir ermöglichen Ihren Kindern zum Preis von 9 € und Ihnen zum Preis von 39 € den gemeinsamen Besuch der beiden Kinderstücke PETERCHENS MONDFAHRT 5+ und HEUTE HIER, MORGEN DORT 3+, zusätzlich besuchen Sie zwei Stücke im Studio: DIE DEUTSCHE AYŞE und EFFI BRIEST. Da Ihre Kinder für diese beiden Vorstellungen zu jung sind, gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung und Sie können Ihren Theaterbesuch in Ruhe genießen. Bei der Vorstellung von PETERCHENS MONDFAHRT reservieren wir Abonnenten exklusiv die Plätze ganz vorne (Reihen 1 - 7). Zu jedem Familien-Abo für Erwachsene können beliebig viele Abonnements für Kinder gebucht werden. Alle Vorstellungen finden sonntags um 15 Uhr statt.

UPGRADE Sie können bei allen Wochentags-Abos eine Vorstellung Ihrer Wahl im Studio zum Abonnementpreis dazu buchen.

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Theaterbus

STERNFAHRT Sie leben außerhalb Memmingens und möchten in Gesellschaft zu uns kommen? Unsere vier Theaterbus-Routen garantieren maximalen Komfort, und der Schauspielführer unterwegs ist inklusive. Sie sehen alle sechs Produktionen 1 im Großen Haus sowie die Komödie DER MESSIAS im Foyer. Die Busfahrt ist im Preis enthalten. Thannhausen 2 Krumbach 3 Niederraunau

4 Loppenhausen

5

SONNTAG (VORSTELLUNGSBEGINN 19 UHR) BUSROUTE Thannhausen nach Memmingen

Breitenbrunn 6 Salgen 7 Mindelheim 1 Bad Waldsee

8

2

3

Bad Wurzach Rot an der Rot

4 Tannheim

SONNTAG (VORSTELLUNGSBEGINN 19 UHR) BUSROUTE Bad Waldsee nach Memmingen

.

Memmingen

6 5 4 Westerheim Kammlach Holzgünz Stetten 7

6 Woringen

3

2

Türkheim

Buchloe

1 Bad Wörishofen

SONNTAG (VORSTELLUNGSBEGINN 19 UHR) BUSROUTE Bad Wörishofen8 nach Memmingen

5

Bad Grönenbach 4

Wolfertschwenden 3 Ottobeuren

2 Sontheim

SAMSTAG (Vorstellungsbeginn 20 UHR) BUSROUTE Erkheim nach Memmingen

1 Erkheim

STAND MÄRZ 2016. ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN.

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Sitzplan

Preise

GROSSES HAUS

ABONNEMENTS Kategorie

BÜHNE

PARKETT 1

1

2

11 9 7 5 3

1. Rang

1

9 7 5 3

2. Rang

1

A Sperrsitz 1. Balkon 1. Rang

8

6

4

15 17 19 21 23 25 27 29 28 26 24 22 20 18 16

61 63 65 67 69 71 73 75 76 74 72 70 68 66 64

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7

93 95 97 99 101 103 105 107 106 104 102 100 98 96 94 92 1

3

5

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11 13 15 14 12 10

8

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17 19 21 2 3 2 5 27 29 31 30 28 26 24 22 20 18 16

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33 35 37 39 41 43 45 46 44 42 40 38 36 34 32

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47 49 51 53 55 57 59 61 62 60 58 56 54 52 50 48

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65 67 69 71 73 75 77 76 74 72 70 68 66 X

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17 19 21 2 3 2 5 27 29 31 30 28 26 24 22 20 18 16 1

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15 17 19 21 23 25 27 29 28 26 24 22 20 18 16

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4

45 47 49 51 53 55 57 58 56 54 52 50 48 46 44

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6

73 75 77 79 81 83 85 84 82 80 78 76 74

1

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5

7

9

11 13 15 16 14 12 10

8

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4

2

3

33 35 37 39 41 43 45 47 46 44 42 40 38 36 34 32

2. BALKON

B 1. Platz 2. Balkon, Reihe 1

C 2. Platz 2. Balkon, Reihe 2 – 4

121, 10 € 110, 30 €

X

54 52 50 48

D 2. Rang

60, 00 €

JUNGE FLATRATE

10

STERNFAHRT

8

D 111, 60 € 99, 90 € 150,90 € 86, 80 €

94, 10 € 75, 70 € 92, 90 € 94, 50 € 172, 70 € 60, 00 € 60, 00 €

73, 70 € 58, 90 € 82, 70 € 152, 30 € 60, 00 €

39, 00 € 39, 00 € 39, 00 € 39, 00 € 9, 00 € 9, 00 € 9, 00 € 9, 00 € 191, 10 € 180,30 € 164, 10 € 143,70 €

FREIER VERKAUF

6 4 Kategorie

A

B

C

D

29, 00 € 14, 50 € 20, 30 €

25, 00 € 12, 50 € 17, 50 €

21, 00 € 10, 50 € 14, 70 €

16, 00 € 8, 00 € 11, 20 €

32, 00 € 16, 00 € 22, 40 €

28, 00 € 14, 00 € 19, 60 €

24, 00 € 12, 00 € 16, 80 €

19, 00 € 9, 50 € 13, 30 €

10, 00 € 6, 00 €

10, 00 € 6, 00 €

10, 00 € 6, 00 €

10, 00 € 6, 00 €

19, 50 € 9, 80 € 13, 70 €

-

-

-

Großes Haus Schauspiel

Normalpreis Schülerermäßigung sonst. Ermäßigung Musikalische Produktion

4

Normalpreis Schülermäßigung sonst. Ermäßigung

2

Weihnachtsmärchen

Erwachsene Kinder

Induktionsschleife Parkett: Reihe 1 - 11

C 132, 00 € 120, 30 € 171, 30 € 107, 20 €

FAMILIEN - ABO

ERWACHSENE KINDER

2

B 148, 20 € 136, 50 € 187, 50 € 123, 40 €

SONNTAGS - ABO (SENIOREN) 97, 40 € 88, 30 € STUDIO - ABO 106, 40 € 101, 00 € ALLES GEHT - ABO 126, 00 € 113, 40 € ALLES DRIN - ABO 199, 70 € 188, 90 €

12

6

17 19 21 23 25 27 29 31 30 28 26 24 22 20 18 49 51 53 55 57 59 60 X

14

8

2 4

16

10

1. BALKON

1

18

81 83 85 87 89 91 93 92 90 88 86 84 82 80 X 1

14

20

2

9

13

SONNTAGS - ABO

(DIENSTAG, MITTWOCH, DONNERSTAG, SAMSTAG)

Sperrsitz

47 49 51 53 55 57 59 60 58 56 54 52 50 48 46

8

WOCHENTAGS - ABO

MIT BUFFETT

X

1. Rang

13

11 13 14 12 10

2. Rang

15

9

1. Platz

17

7

31 33 35 37 39 41 43 45 44 42 40 38 36 34 32

4 5

5

PREMIERENPLUS - ABO

2. Platz

3

3

A 159, 00 € 147, 30 € 198, 30 € 134, 20 €

PREMIERENCLUB - ABO

Studio & Foyer

Normalpreis Schülermäßigung sonst. Ermäßigung Stand: März 2016. Änderungen vorbehalten.

61


AGB

KARTENRESERVIERUNG Ihre Karten können Sie telefonisch, per E-Mail oder persönlich an unserer Theaterkasse reservieren. Auch über unsere Homepage können Sie Theaterkarten kaufen. Dort ist keine Reservierung möglich, daher sind Bestellungen über die Homepage verbindlich und verpflichten zur Abnahme der gebuchten Karten. Reservierte Karten sind bis 3 Tage vor Vorstellungstermin zu bezahlen, andernfalls verfällt die Reservierung. Erworbene Eintrittskarten können bis zu 3 Tage vor Vorstellungsbeginn zurückgegeben oder getauscht werden. Der Geldwert der Karte wird in Form eines Gutscheins erstattet. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ersatz für verfallene Karten wird nicht geleistet. Sollten Sie Abonnement-Karten tauschen wollen, teilen Sie uns Ihren Umtausch-Wunsch bis zum vorhergehenden Werktag telefonisch während der Öffnungszeiten mit. Die Abendkasse öffnet in der Regel eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Bei uns können Sie mit EC-Karte bezahlen. ABO-VERLÄNGERUNG Der Abonnementvertrag verlängert sich automatisch um eine Saison, wenn er nicht bis zum 31. Mai der laufenden Spielzeit gekündigt wird.

Service

NEUIGKEITEN und TERMINE finden Sie ...im alle zwei Monate erscheinenden Monatsleporello ...im INTERNET: www.landestheater-schwaben.de ...auf FACEBOOK: www.facebook.de/landestheater.schwaben ...in unserem E-MAIL-NEWSLETTER, den Sie über unsere Homepage abonnieren können. BARRIEREFREIER ZUGANG & INDUKTIVE HÖRANLAGE Sämtliche Etagen unseres Hauses und die Tiefgarage sind mittels Aufzug erreichbar. Das Theater verfügt über zwei behindertengerechte WCs. Im Parkett des Großen Hauses (Reihe 1 bis 11) und im Studio ist eine induktive Höranlage installiert. Lassen Sie sich von unserer Theaterkasse beraten, damit Sie diesen Service in vollem Umfang nutzen können. TIEFGARAGE Direkter Zugang zum Theater über die Lindentorstraße – Parkhaus „Neue Schranne“ Öffnungszeiten: 6 – 1 Uhr. Preis: € 1/Std., nach 19 Uhr € 0,50/Std.

ERMÄSSIGUNG Studierende, Grundwehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende sowie Rollstuhlfahrer inkl. Begleitung erhalten beim Kauf eines Abonnements und auch beim Kauf von Einzelkarten gegen Vorlage des Berechtigungsausweises einen Rabatt von 30 %, SchülerInnen erhalten einen Rabatt von 50 %, ausgenommen hiervon sind jeweils die Kinder- und Jugendangebote. Leistungsempfänger nach SGB II und XII erhalten die Karten kostenlos. Ermäßigte Karten können beim Einlass nur in Verbindung mit dem Berechtigungsausweis akzeptiert werden. Für Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte und der JugendleiterIn-Card (Juleica) gilt der ermäßigte Eintrittspreis. Gruppenrabatte auf Anfrage. GUTSCHEINE ...stellt Ihnen gerne unsere Theaterkasse über Ihren Wunschbetrag aus.

THEATERKASSE Theaterplatz 2, 87700 Memmingen Telefon: 08331 94 59 16 E-Mail: vorverkauf@landestheater-schwaben.de Öffnungszeiten: Mo.–Fr.: 11 – 18 Uhr, Sa.: 10 – 14 Uhr

63


Mitarbeiter

Ensemble Anke Fonferek, Claudia Frost, Miriam Haltmeier, Elisabeth Hütter, Regina Vogel,*Lilly Gropper, *Isa Weiß, Jan-Arne Looss, Christian Bojidar Müller, Rudy Orlovius, Jens Schnarre, Fridtjof Stolzenwald, André Stuchlik, Sandro Šutalo,*Aurel Bereuter (*Gäste) Intendanz Dr. Kathrin Mädler, Intendantin; Peter Kesten, Oberspielleiter und stellvertretender Intendant; Miriam Grossmann, Assistentin der Intendanz Dramaturgie Anne Verena Freybott, Chefdramaturgin; Silvia Stolz, Miriam Grossmann, Dramaturginnen Kommunikation Silvia Stolz, Leiterin Kommunikation; Claudia Herzog-Kaiser, Referentin für Marketing; Lydia Dinst, Referentin für Gastspiel und Disposition Theaterpädagogik Claudia Schilling Regieassistenz & Inspizienz Oliver Eisenmenger, Greta Lindermuth Ausstattung Ulrich Leitner, Ausstattungsleiter; Isabell Wibbeke, Ausstattungsassistentin Kostüm Christin Kriener, Jessica Janka, Gewandmeisterinnen; Rosmarie Burghardt, Angelika Groß, Silvia Kohler, Andrea Knaus, Christina Schneider, Schneiderinnen Maske Alin Akhdar, Naëmi Frischknecht Technik und Werkstätten Sebastian Schnorr, Technischer Leiter; Michael Wagenbauer, Assistent des Technischen Leiters und Vorabeiter Bühnentechnik; Armin Herold, Werkstattleiter, Schreinerei und Bühnentechnik; Ralf Anschütz, Requisite und Bühnentechnik; Thomas Dietrich, Transportlogistik und Bühnentechnik; Michael Kaiser, Leiter der Requisite; Wolfgang Kaiser, Vorarbeiter Bühnentechnik; Rudolf Köhler, Schlosserei und Bühnentechnik; Anton Riedle, Requisite; Arne Thomas, Polsterei und Bühnentechnik; Lothar Wegmann, Malersaal; Sven Daniel Wölfle, Schreinerei und Bühnentechnik Beleuchtung Philipp Egler, Inka Kohl, Georg Schlögel, Michael Schöffel Verwaltung Birgit Swoboda, Leiterin; Anja Eibl Vorverkauf und Abendkasse Sandra Stüber, Kornelia Windauer Hauspersonal Peter Ohneberg, Emil Schüller, Hausmeister; Petra Knoblich, Anna Kollert, Raumpflegerinnen Garderobe und Einlass Hermann Wiele Gebäudereinigung Impressum: Spielzeitheft 2016/2017 Landestheater Schwaben, Theaterplatz 2, 87700 Memmingen www.landestheater-schwaben.de Intendantin: Dr. Kathrin Mädler Redaktion: Anne Verena Freybott, Claudia Herzog-Kaiser, Kathrin Mädler, Claudia Schilling, Silvia Stolz Gestaltung/Illustration: Meltem Balkaya, www.melodesign.de Druck und Herstellung: Uhl Media GmbH Auflage: 10.000, Redaktionsschluss: 2. April 2016 Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Bildnachweis S. 7: Marion Bührle

W U N D ERVO L L E B EG EG N U N G EN

… in historischem Ambiente

Schwäbisches Tagungs- und Bildungszentrum Eine Einrichtung des Bezirks Schwaben

Anspruchsvolle Kunst- und Kulturveranstaltungen, ausgezeichnete Hotellerie und Gastronomie: Kloster Irsee bietet seinen Gästen im schwäbischen Allgäu den glanzvollen Rahmen für wundervolle Begegnungen in historischem Ambiente. 2016/2017 stehen gleich zwei bedeutende Jubiläen an. Gefeiert wird der 35igste Geburtstag des Schwäbischen Tagungs- und Bildungszentrums Kloster Irsee und 300 Jahre barocke Musiktradition unter Meinrad Spieß. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm finden Sie auf unserer Internetseite. W W W. K LO S T E R - I R S E E . D E

Klosterring 4 | 87660 Irsee · hotel@kloster-irsee.de · T 08341 906-00


Verstehen ist einfach. Wenn man einen Finanzpartner hat, der die Region und ihre Menschen kennt. Sprechen Sie mit uns.

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Spielzeitheft 2016/2017  

Spielzeitheft Landestheater Schwaben

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