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Foto: Els Korsten

Kees Scheepens und Jan Hulsen sind Hauptinitiatoren der Buchreihe „Schweinesignale“. Kees Scheepens war wissenschaftlich tätig, ist internationaler Schweinetierarzt und Schweinehalter zugleich. Ihm gelingt es, Schweinehaltern praktisches Tierwissen auf anschauliche Art und Weise zu vermitteln. Kees Scheepens züchtet selbst Berkshire-Schweine, wegen ihres sehr beliebten, schmackhaften Fleisches. „Ein bestmöglicher Geschmack ist für mich vorrangiges Zuchtziel. Ich liebe Schweine und ihr leckeres Fleisch.“

„30 Ferkel jährlich sind für die Sau eine sportliche Höchstleistung.

Praxisleitfaden für Laktations- und Fruchtbarkeitsmanagement

SCHWEINE ® SIGNALE

Und Sie sind der Coach.“

Jeder Sauenhalter ist daran interessiert, möglichst viele gesunde Ferkel zu produzieren. Dabei geht es um das Erreichen eigener Ziele, die Bedürfnisse der Tiere und die betriebliche Entwicklung. Doch wie fangen Sie an? Zuallererst, indem Sie sich gut um die Sauen kümmern und Problemen bestmöglich vorbeugen. So erzielen Sie eine maximale Wurfgröße und reduzieren die Verluste.

co pr py ot rig ec h te t d

Marrit van Engen hat Tierzucht und Tiermedizin studiert und verfügt so über eine ideale Kombination aus Wissen in den Bereichen Tierhaltung und Veterinärmedizin. „Ein Sauenhalter muss nach kurzer Beobachtung sehen können, wie die Sau sich fühlt. Ich helfe, dafür Gespür zu entwickeln.“ Marrit van Engen besucht Schweinebetriebe als Beraterin auf dem Gebiet der Fortpflanzung. Dazu entwickelte sie das Konzept FertilAid®. Zum Thema Schweinesignale® bietet Marrit van Engen Tagungen und Stall-Workshops an.

S AU EN

SAUEN

Über die Autoren

Das Buch „Sauen“ setzt bei Ihnen, dem Unternehmer, an. Richten Sie Ihren Betrieb so ein, dass er zu Ihnen UND den Tieren passt: Für Sie effizient und für die Sau angenehm. In unserem Buch wird der Prozess vom Abferkeln bis zur Trächtigkeit mit besonderer Berücksichtigung der Selektion von Altsauen und der Auswahl von Jungsauen beschrieben. Ziel ist es, optimale Bedingungen für ein problemloses Abferkeln und eine maximale Milchproduktion zu schaffen. Dabei geht es um einen schnellen Rauscheeintritt, eine erfolgreiche Belegung und eine erneute, problemlose Trächtigkeit.

Marleen Felius ist bildende Künstlerin. „Mich faszinieren Nutztiere seit meiner Kindheit.“ Seit 1968 schafft sie Bilder, auf denen Rinder das Hauptmotiv darstellen. Außerdem illustriert sie Fachzeitschriften und Bücher, darunter „Schweinesignale“, „Het Varken“ (Das Schwein) und „Kuhsignale“. Marleen Felius reist um die ganze Welt, um Informationen über Viehrassen und verschiedene Arten der Viehhaltung zusammenzutragen. So entstand das Standardwerk „Rundvee - rassen van de wereld“ (Rinderrassen der Welt).

SAUEN

Nehmen Sie die Signale Ihrer Schweine unmittelbar wahr. So sollte Ihnen eine Futterverweigerung sofort auffallen. Welche Ursache hat sie? Ist es zu warm, säuft die Sau nicht genug oder wird sie überfüttert? Können Sie unterscheiden zwischen tot geborenen und erdrückten Ferkeln? Die Ursachen zu kennen, ist bereits die halbe Lösung.

PRAXISLEITFADEN FÜR LAKTATIONS- UND FRUCHTBARKEITSMANAGEMENT

Marrit van Engen Kees Scheepens

Food Safety Animal Health Animal Welfare

www.lv-h.de

www.3drie3.nl

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www.roodbont.nl

Weitere Informationen erhalten Sie unter: Food Safety Animal Health Animal Welfare

Hogevleutweg 5 NL-5681 PD Best Tel./Fax + 31 (0)499 31 01 42 E-mail: kscheepens@3drie3.nl Internet: www.3drie3.nl

„Sauen“ ist Teil der Buchreihe „Schweinesignale®. Mit Schweinesignale® werden anschauliche, praxisnahe Informationen über die tiergerechte Schweinehaltung vermittelt.

DR. C.J.M. SCHEEPENS CONSULTANCY B.V.

Das Buch „Sauen“ ist Teil der Buchreihe „Schweinesignale“. Mit Schweinesignale® werden Schweinehaltern umfassende Informationen für die Schweinehaltung zur Verfügung gestellt. Auf Konferenzen, Fachtreffen und Klönabenden von Tierhaltern bilden Foto, Bild und Ton aus der Praxis die Grundlage für die Vermittlung von Wissen. Fragen, die sich dem teilnehmenden Sauenhalter täglich stellen, werden auf unkonventionelle Art und Weise beantwortet und aktiv in Präsentationen einbezogen. In speziellen Stall-Workshops können die Teilnehmer lernen, auf Signale zu achten, die im normalen Betrieb leicht übersehen werden. Folgende Ziele sollen erreicht werden: • Betriebsblindheit vermeiden • Bewertungskriterien in die tägliche Arbeitsroutine einbauen • Wissen praxisnah auffrischen • Arbeit mit Checklisten lernen • Rentabilität des Schweinebetriebs verbessern

DR. C.J.M. SCHEEPENS CONSULTANCY B.V.

Das Buch enthält praktische Tipps für optimale Produktionsergebnisse, mit erläuternden Texten und informativen Fotos und Abbildungen. Nach dem Lesen des Buches können Sie als „Coach“ dafür sorgen, dass auch Ihre Sauen sportliche Höchstleistungen erbringen!

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Schweinesignale


Impressum Autoren Marrit van Engen Kees Scheepens Redaktion der niederländischen Ausgabe Ton van Schie Übersetzung Language Centre of Wageningen University and Research Centre, Wageningen

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Postbus 4103 NL-7200 BC Zutphen Telefon: +31 (0)575 54 56 88 Fax: +31 (0)575 54 69 90 E-Mail: info@roodbont.nl Internet: www.roodbont.nl

Koordination der deutschen Ausgabe Uli Bartsch

Food Safety Animal Health Animal Welfare

Fotos Marrit van Engen, wenn nicht anders angegeben

DR. C.J.M. SCHEEPENS CONSULTANCY B.V.

co pr py ot rig ec h te t d

Hogevleutweg 5 NL-5681 PD Best Telefon/Fax: +31 (0)499 31 01 42 E-Mail: kscheepens@aol.com Internet: www.3drie3.nl

Zeichnungen Marleen Felius

Layout Dick Rietveld, Erik de Bruin, Varwig Design

Unser Dank gilt: Jan Hulsen, Geertjan van Groenland, Paul van der Meyden, Arie van Nes, John Nijhoff, Mark Roozen, Jan Smeijers, Nicoline Soede, Nico Wertenbroek, Hendrik Wevers, ‚De Tolakker’ und unzähligen Sauenhaltern, vielen Tierärzten, Betriebs- und Futterberatern.

Schweinesignale® ist eine registrierte Marke von Dr. C.J.M. Scheepens Consultancy B.V. Autor und Verleger haben den Inhalt dieser Ausgabe mit großer Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Autor und Verleger haften nicht für eventuellen Schaden, der als Folge von Handlungen bzw. gefassten Beschlüssen aufgrund der gegebenen Information entsteht.

© Dr. C.J.M. Scheepens Consultancy B.V., Roodbont B.V., November 2006 Nichts aus dieser Ausgabe darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages durch Druck, Fotokopie oder eine andere Methode vervielfältigt bzw. publiziert werden. ISBN 10 3-7843-3427-X ISBN 13 978-3-7843-3427-1 NUR 940


Inhalt Einleitung

4

1 Die Sau im Stall

6

4 Die tragende Sau

32

Rückblick und Vorschau

7

Trächtig oder nicht?

32

Der Sauenhalter

8

Umrauscher und kleine Würfe

33

Kennzahlen als Orientierung

9

Embryonale Sterblichkeit

33

Betriebsgesundheit erhalten

10

Umrauscher-Analyse

34

Mehrwochenrhythmus

11

Fruchtbarkeit und Infektionen

35

Zukunftsweisende Gruppenhaltung

12

Hitzestress

36

Welche Art der Gruppenhaltung?

13

Herbsttief

36

Sauenverluste

37

14

Gutes Futter für beste Leistungen

38

Reinigen, desinfizieren und trocknen

14

Sättigung

39

Kontrolle beim Abferkeln

15

Geburtsüberwachung und –hilfe

16

5 Jungsauen sind die Zukunft

40

Tot geboren oder erdrückt?

17

Zukauf oder Eigenremontierung?

41

Konditionsbeurteilung

18

Perfekte Selektion

42

Wasser und Futter

19

Selektionsformular

43

Selektion von Schlachtsauen

20

Anlieferung

44

Nottötung

20

Füttern Sie Ihre Jungsauen richtig

44

Absetzen

21

Rauschestimulation und Besamung

3 Auf zum nächsten Wurf

22

Von 25 auf 30 Ferkel

Der Geschlechtszyklus

22

Kontrollliste für die Ein- und

Schnelle gute Rausche

23

Verschleppung von Keimen

Rausche im Abferkelstall

23

co pr py ot rig ec h te t d

2 Abferkelung und Säugezeit

bei Jungsauen

Stichwörter

Zehn Voraussetzungen für den idealen Deckstall Signale der Sau

24 26

Signale des Ebers

27

Ein Eber lässt sich nicht nachahmen!

28

Besamen – aber wann?

29

Besamen – aber wie?

30

45 46 47 48


KAPITEL 1

co pr py ot rig ec h te t d

Die Sau im Stall

Erfolgreiche Sauenhaltung – aber wie? Die Vorraussetzung dafür ist ein gut organisierter Sauenbetrieb mit ausreichend Platz, optimalen Arbeitsbedingungen und einer guten Planung und Dokumentation. Ein erfolgreicher Schweinehalter ist kri-

Viele gesunde Ferkel produzieren – das Hauptanliegen eines jeden Sauenhalters.

tisch, strebt nach Verbesserungen und hat Spaß an seiner täglichen Arbeit.

Sauen mit einer ausreichenden Milchleistung sind keine Selbstverständlichkeit. Betriebe, die Probleme mit der Milchleistung haben, sind sowohl für Schweinehalter als auch den Futterlieferanten eine Herausforderung. Eine gute Abstimmung von Fütterung, Futterzusammensetzung, Haltungsbedingungen, Wasserversorgung und Stallklima ist nicht einfach. Um elf 8 kg-Ferkel abzusetzen und die Sau gleichzeitig in guter Kondition zu halten, ist ein geschicktes Stallmanagement erforderlich. Wenn Sie das erreichen, gilt das Motto: „Never change a winning team!“

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Die Fruchtbarkeit der Sauen und Jungsauen zu optimieren, ist möglicherweise eine noch schwierigere Aufgabe. Hier gibt es viele Parameter zu berücksichtigen und einzustellen. Zuerst muss für eine optimale Rausche der Sauen gesorgt werden, damit die Sauen möglichst schon nach der ersten Besamung tragend werden. Nur wenn Sie über ein ausgeklügeltes Zucht- und Eingliederungsprogramm verfügen, tragen Jungsauen – im wahrsten Sinne – Früchte.

Sauen


Rückblick und Vorschau Die Sauenhaltung hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm weiterentwickelt. Wenn wir zurückblicken, können wir die heutige Situation besser verstehen. Dadurch kommen wir weiter und können die entscheidende Frage stellen: Wie soll sich mein Betrieb weiterentwickeln? 1950 Zu jener Zeit halten Betriebe neben Sauen auch andere Nutztiere und bauen verschiedene Feldfrüchte an. Schweine müssen fett sein (30 mm Rückenspeck bei 100 kg Lebendmasse sind normal) und das betrifft auch Sauen. In der Produktion werden pro Sau jährlich fünfzehn Ferkel abgesetzt (bei einer Säugezeit von acht Wochen). Die Landwirte organisieren die Zucht selbst. An Markttagen werden die Schweine auf Typ und Äußerlichkeiten hin geprüft. 1958 gibt es erste künstliche Besamungsversuche, insbesondere um Deckinfektionen durch den Eber, der überbetrieblich eingesetzt wird, vorzubeugen.

co pr py ot rig ec h te t d

1960 Weil verfettete Sauen hohe Futterkosten verursachen und weniger fruchtbar sind, erhalten die Tiere täglich zwei Kilo Futter. Das „Dünne-Sau-Syndrom“ bzw. „Zweite-Wurf-Syndrom“ manifestiert sich. Die Säugezeit verkürzt sich von acht auf vier Wochen. Dem Futter werden verstärkt Mineralien, Vitamine und Proteine zugesetzt. Einige Betriebe arbeiten als Zuchtbetriebe. Über die Zuchtwertschätzung kommt der Schlachtkörperqualität mehr Aufmerksamkeit zu.

1970 Es setzt sich zunehmend durch, Sauen am Tag vor der Belegung die doppelte Futtermenge zu verabreichen (Flushing-Fütterung). Größere Futtermengen im Anschluss an die Belegung sollen viele Früchte zur Folge haben, was jedoch einige Zeit später wissenschaftlich widerlegt wird. Einzelhaltung sorgt dafür, dass jede Sau ihre Futterration erhält. Mit jedem Wurf muss die Sau 15 kg zunehmen. Die Betriebe spezialisieren sich auf verschiedene Produktionsbereiche: Basiszucht, Jungsauenvermehrung, Ferkelerzeugung und Mast. Impfmaßnahmen gegen Tierkrankheiten halten Einzug in die Produktion.

1980 Die Konzentration auf hohe Magerfleischanteile zu niedrigen Preisen hat die Fleischqualität nicht verbessert. Vor allem stressbedingtes PSE-Fleisch („blass, weich, wässrig“) ist ein Problem. Mit dem Halothantest werden stressempfindliche von stressstabilen Schweinen unterschieden. Ein stressempfindliches Schwein streckt nach dem Einatmen des Gases die Beine, statt zu entspannen. Über einen DNA-Test und eine Selektion wird die Stressempfindlichkeit aus der Schweinepopulation herausgezüchtet.

Fotos: Geertjan van Groenland

1990 Die Anbindehaltung von Sauen wird verboten. Der Zuchtwert der Tiere wird mit Hilfe von Computerprogrammen berechnet. Auch Sauenplaner in Papierform werden durch entsprechende Software abgelöst. Viele Betriebe gehen von getrennten Produktionssystemen wieder zum geschlossenen System über. Sperma von wertvollen Ebern wird eingefroren.

K a p i t e l 1 : D i e S a u i m Stall

7


„Der Produktionstechniker“ ausgerichtet auf biologische Leistungen

Der Sauenhalter

WETTBEWERBER Erreichen von Zielvorgaben

„Der Unternehmer“

„Der Traditionelle“

ausgerichtet auf wirtschaftliche Ziele

Technologieorientiert

Erhaltung des Familienbetriebs

VERSORGER Erfüllen von Bedürfnissen

„Der Tierhalter“

ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Tiere

Rentabilitätsorientiert

Beweggründe kennen Was ist Ihre Hauptmotivation als Sauenhalter? Lieben Sie technische Neuheiten und bestmögliche biologische Leistungen? Sind Sie ein Züchter, dem es primär um das Wohl seiner Tiere geht? Oder geht es Ihnen als rechnender Unternehmer vor allem um Rentabilität?

co pr py ot rig ec h te t d

Der Sauenhalter kann niemals alles wissen: Beziehen Sie deshalb andere ein, um (neue) Kenntnisse zu erwerben.

Ist die Ampel grün, gelb oder schon rot? Rot: Achtung! Sie müssen sofort reagieren. Gelb: Eine Schwachstelle ist erkannt, die mittelfristig zu beseitigen ist. Grün: Gut gelöst, aber geht es noch besser? Wenn Sie immer wieder nach Schwachstellen suchen (lassen) und diese beseitigen, entwickelt sich auch Ihr Betrieb kontinuierlich weiter.

Impfen? Welche Tiere, welche Infektionen, welche Impfstoffe (Lebend/Totimpfstoffe) und in welchem Alter? Informieren Sie sich bei Tierärzten. Stellen Sie die richtigen Fragen! Spritzen? Vorbeugen ist besser als heilen, und geheilt werden kann nur bei schneller Behandlung. Verschieben Sie dringende Aufgaben nicht auf morgen.

Beugen Sie der Verbreitung von Keimen vor, indem Sie Stallwerkzeug mit verschiedenen Farben für die einzelnen Tierkategorien kennzeichnen. Reinigen Sie den Kadaverplatz niemals mit einem Besen aus dem Abferkelstall. Zusätzliches Werkzeug verkürzt die Arbeitswege und spart damit auch Arbeitskosten.

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Nach M. Commandeur, 2003

Gute Sauenhalter wissen, wo es lang geht. Dabei entspricht das Arbeiten mit festen Regeln und Protokollen nicht immer ihrer Natur. Allerdings erzielen Betriebe mit entsprechenden Strategien die besten Ergebnisse.

Mit einem Auge fürs Detail: Prüfen und beurteilen Sie kritisch. Mit viel Licht im Stall ist vieles besser zu erkennen.

Mit einem guten Riecher für Neuerungen.

Spaß an der Arbeit durch kurze Wege, gut organisierte Arbeit und wenig kranke Tiere. Mitarbeiter werden motiviert durch sinnvolle Arbeit und Verantwortung sowie Information über die Ergebnisse.

Arbeiten Sie systematisch und verwenden Sie Protokolle. Die Arbeit ist so für alle transparent und die Dokumentation übersichtlich. Dies ist besonders für (betriebsfremde) Mitarbeiter wichtig. Hängen Sie die Protokolle an auffälligen Orten im Stall und der Hygieneschleuse auf.

Sauen


Kennzahlen als Orientierung Tieren können schnell zu falschen Schlussfolgerungen verleiten. Der Vergleich Ihrer Kennzahlen mit den Durchschnittswerten von Land, Region und Partnerbetrieben bzw. mit Betrieben gleicher Größe, ähnlichen Produktionsmethoden oder Produkten kann ein Anreiz sein und Ihnen zeigen, wo der Betrieb steht. Geht es gut oder geht es noch besser?

Arbeiten Sie mit Kennzahlen, um zu prüfen, ob die Betriebsführung weiter optimiert werden kann. Dokumentieren Sie Daten sorgfältig im Sauenplaner, dem Sie später die entsprechenden Informationen entnehmen. Zur Analyse von Kennzahlen brauchen Sie viel Erfahrung und einen scharfen Blick für Zahlen. Analysen über kurze Zeiträume mit wenigen

Zukauf von Jungsauen

Abgang Sauen

Zahl der verkauften Ferkel/Sau/Jahr

Zahl der verkauften Ferkel/Wurf

Zyklusdauer

Trächtigkeitsdauer

Säugezeit

Zahl der lebend geborenen Ferkel/Wurf

Güstzeit

Verluste bei Saug- und Absatzferkeln

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Je mehr Parameter Sie berücksichtigen, desto höher ist Ihre Produktivität! Im nebenstehenden Schema finden Sie Kennzahlen, die zur Orientierung besonders geeignet sind:

Umrauscher

Intervall zwischen Absetzen und Besamen

Unauffällig in einer Ecke des Deckstalls sorgen diese Sauen für Leertage. Jeder Leertag kostet zwei Euro. Minimieren Sie die Leertage durch Umrauschkontrolle, Scannen der Trächtigkeit, Selektion im Abferkelstall und direkten Abtransport zum Schlachten nach dem Absetzen.

Zahl der gesamt geborenen Ferkel/Wurf

So geht es nicht: Eine dreckige Sauenkarte hinten im Stall, die kaum lesbar ist. Die Aufzeichnung von Daten ist die Voraussetzung für den Zugriff auf Informationen aus dem Sauenplaner: Falsche Eingabedaten = falsche Ausgabedaten. Drucken Sie möglichst viele Informationen aus.

Zielwerte Steigern Sie sich langsam aber sicher von 27 auf 28, 29 und dann 30 Ferkel pro Sau und Jahr! Mit der Definition von Zielwerten und

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der Aufstellung eines Verbesserungsplans bringen Sie Ihren Betrieb voran! Passen Sie Ihre Zielwerte jährlich an, evaluieren und diskutieren Sie diese. Ein realistischer Zielwert für das kommende Jahr errechnet sich beispielsweise aus den Ergebnissen der drei besten Vorjahresmonate.

K a p i t e l 1 : D i e S a u i m Stall

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Betriebsgesundheit erhalten

Tiertransporter holen nicht nur Ferkel, sie bringen auch ungebetene Gäste: Keime. Ein einfacher Verladestall verhindert, dass Transportfahrzeuge und Fahrer in den „sauberen“ Betriebsbereich gelangen.

co pr py ot rig ec h te t d

Es ist unbedingt zu verhindern, dass Keime in den Betrieb eingeschleppt werden oder sich verbreiten. Was theoretisch klar ist, ist in der Praxis nicht immer optimal geregelt. Mit der Lieferung neuer Tiere erhöht sich das Risiko, neue Keime in den Betrieb einzuschleppen, erheblich. Vermeiden Sie also den Zukauf von Tieren bzw. informieren Sie sich darüber, welche Keime auf dem Herkunftsbetrieb existieren, und nutzen Sie einen Eingliederungsstall. Auch durch Ungeziefer, Haustiere und Mist können Keime eingeschleppt werden. Durchbrechen Sie die Infektionskette von der Sau zum Ferkel und umgekehrt. Dies schaffen Sie durch den konsequenten Einsatz von farblich unterschiedlich gekennzeichnetem Arbeitsmaterial und -kleidung für die einzelnen Ställe, einem Mehrwochenrhythmus und nur einer Tiergruppe pro Abteil. Bei kompletter Neubestückung empfiehlt es sich, nur Jungsauen mit einem ausgewiesenen, hohen Gesundheitsstatus einzukaufen.

Weniger Verschleppung von Keimen im Betrieb Weniger infizierte Tiere Weniger Infektionen

Weniger Krankheiten

Ein- und Verschleppung von Keimen vermeiden? Siehe Seite 46

Hygieneschleusen wie diese müssen nicht teuer sein. Installieren Sie eine warme Dusche mit separatem Einund Ausgang. Die Verlockung, vorbei zu laufen, kann so unterbunden werden. Die Mindestempfehlung für das Betreten des Stalles: Hände waschen, betriebseigene Socken, Overall, Mütze und Stiefel tragen.

BEOBACHTEN – DENKEN - HANDELN Ist dies konsequent „rein-raus“? Hier ist deutlich zu sehen, dass das Rein-Raus-Prinzip nicht konsequent angewandt wird. Der Altersunterschied zwischen den Ferkeln darf bei einem Rein-RausVerfahren nicht mehr als eine Woche betragen. Stallen Sie keine Ferkel in andere Abteile um. Wenn Sie beim Einziehen der Ohrmarken für jede Woche eine andere Farbe verwenden, können Sie kontrollieren, ob Ferkel in eine jüngere Gruppe zurückgestallt worden sind.

10

Sauen


Mehrwochenrhythmus

Vor- und Nachteile Die aufgeführten Vor- und Nachteile sind betriebs- und personenbezogen! Vorteile des Mehrwochenrhythmus: • Ablieferung großer Gruppen einheitlicher Ferkel • Trennung nach Altersgruppen und bessere Hygiene • effizienteres Arbeiten und bessere Organisation durch größere Gruppen • kein Alltagstrott durch sich verändernde Wochenarbeit • ausreichende Leerstehzeit zwischen den Durchgängen • geringere Kosten für die künstliche Besamung durch gebündelte Besamungszeitpunkte • Ergebnisorientierung durch Vergleich großer Gruppen • mehr Aufmerksamkeit für kritische Momente • mehr Aufmerksamkeit für Jungsauen durch Synchronisierung der Rausche • Zeitersparnis durch weniger Umrauschkontrollen Nachteile des Mehrwochenrhythmus: • strikter Arbeitsablauf (auch an Feiertagen) • schematisches Arbeiten/weniger Flexibilität • ein Fehler in einer Gruppe hat wochenlange Konsequenzen • fähiger Manager gefragt: rationale statt emotionale Entscheidungen • mehr Arbeit zu Stoßzeiten

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Wer strukturiert arbeiten will (mit Konzentration auf ein spezifisches Tätigkeitsfeld) und eine hohe Betriebsgesundheit anstrebt, sollte sich für einen Mehrwochenrhythmus entscheiden. Die einzelnen Arbeitsabläufe wie Abferkeln, Belegen oder Absetzen werden dann nicht mehr jede Woche, sondern alle drei, vier oder fünf Wochen durchgeführt. Der Sauenhalter muss in diesem Fall sehr strukturiert arbeiten. Zwischengruppen sind in diesem System besonders nachteilig. Denken Sie bei Ihrer Entscheidung für ein System an folgende von Ihnen gewünschte Parameter in Bezug auf: • Säugezeit • Abstand zwischen den Altersgruppen • Leerstand der Abteile zwischen den Gruppen • Gruppengröße (Futtersystem, Unterbringung, Arbeit).

Bei Ablieferung großer Gruppen abgesetzter Ferkel erhalten Sie Zuschläge und sparen Transportkosten. Bei einer Herdenführung im Dreiwochenrhythmus befinden sich im Ferkelaufzuchtstall drei Ferkelgruppen, im Vier- und Fünfwochenrhythmus lediglich zwei.

Eine Sau mit zwei Wochen alten Ferkeln und eine tragende Sau zusammen in einem Stall gibt es in Mehrwochenrhythmen nicht. Dadurch kann die Stallhygiene besser kontrolliert werden.

Gute Planung erforderlich Die dokumentierte Arbeitsplanung lässt eine Einteilung in periodische und tägliche Arbeiten

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erkennen. Vorausplanen ist möglich und notwen-

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dig. An arbeitsintensiven Tagen können Fachkräfte

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eingesetzt werden. Der Mehrwochenrhythmus

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macht ein strenges Besamungsregime erforder-

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lich, damit die Sauen innerhalb von zwei Tagen abferkeln und das Absetzalter der Ferkel nicht weit auseinander liegt.

K a pi te l 1: D i e S au i m Sta ll

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Zukunftsweisende Gruppenhaltung Zusammenstellen von Gruppen, die Einstellung der Futtermengen, der Futterzeiten und des Stallklimas sowie das Sortieren und Selektieren von einzelnen Sauen. Darum ist es wichtig, dass das ausgewählte Gruppenhaltungssystem auch zum Sauenhalter passt.

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Durch die Gruppenhaltung soll das Wohlbefinden der Sauen verbessert werden. Die biologischen Leistungen sind nach einiger Zeit meist mit der Einzelhaltung vergleichbar. Vor allem der Sauenhalter muss sich an dieses neue System gewöhnen. Dazu gehört die Suche nach neuen Arbeitsroutinen wie das

Prüfen Sie die Klauen im Abferkelstall. Schlechte Klauen

haben die Ursache in der Aufzucht oder der Trächtigkeit, wie ein zu harter/nasser oder glatter Boden, ein zu starkes Klauenwachstum, Bewegungsarmut, Rangkämpfe, Kanten auf dem Boden oder eine abweichende

Beinstellung. Kot erhöht zusätzlich das Infektionsrisiko und Harn brennt in der Verletzung. Durch zusätzliche

In dieser (kleinen) stabilen Gruppe werden die Sauen nach der Besamung nach ihrer Wurfnummer und Kondition selektiert und zusammengestallt, bis sie in den Abferkelstall umgestallt werden. In einer dynamischen Gruppe werden frisch besamte Sauen zugeführt und werden hochtragende Sauen in den Abferkelstall umgestallt. Der Wechsel sollte in den ruhigeren Abendstunden geschehen. Auch eine separate Jungsauengruppe ist empfehlenswert.

Gaben von Biotin (500- 800 ppm) können die Klauen vorübergehend gestärkt werden.

BEOBACHTEN – DENKEN – HANDELN Schaum vor dem Maul – was ist los?

Schaum ist ein Signal, das auf Leerkauen hinweist (stereotypes Verhalten). Die Sau fühlt oder fühlte sich in diesem Fall unwohl. Das stereotype Verhalten hat durch Freisetzung morphinähnlicher Substanzen eine beruhigende Wirkung. Einmal gelernt, wird das Verhalten beibehalten. Wenn viele Sauen im Stall leer kauen, suchen Sie nach der Ursache! Sättigt das Futter nicht ausreichend? Herrscht ein ungünstiges Klima? Können die Tiere nicht vor dominanten Sauen flüchten? Verfügen Sie über zu wenig Liegefläche?

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Sauen


Welche Art der Gruppenhaltung? Die Auswahl der Haltungsform hängt von Ihren Vorlieben ab: • rationierte oder nicht rationierte Fütterung • zeitgleiche Fütterung oder Fütterung der Sauen nacheinander • Abtrennung während des Fressens • stabile oder dynamische Gruppe • tierindividuelle Fütterung • Haltung auf Stroh oder auf Spalten • gewünschte Gruppengröße • betriebliche Möglichkeiten

Abrufstation

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Stroh ist Wühl- und Kaumaterial, füllt den Magen und dient als weiche Liegefläche.

Fressliegebucht mit Auslauf

Abrufstationen sind für Stroh- und Spaltenställe geeignet (Optionen: Selektionsraum, Rauschedetektion, Spraymarkierung, Anlernstation für Jungsauen, zweite Futtersorte). Achten Sie darauf, dass jede Sau ausreichend Zeit erhält, die Futterstation zu betreten und dort zu fressen. Abrufstationen müssen 4 bis 6 Stunden täglich unbelegt („schweinefrei“) sein. Kontrollieren Sie täglich, ob alle Sauen ihre Portion Futter gefressen haben und zweimal pro Woche die Dosiergenauigkeit der Stationen. Störungen der Anlage sorgen sofort für viel Unruhe in der Gruppe.

Fressliegebuchten mit Auslauf sind mit der Einzelhaltung am ehesten vergleichbar. Sie kommen bei stabilen Gruppen zum Einsatz. Die Sauen werden während des Fressens getrennt. Weil der Spaltenboden keinen angenehmen Liegeplatz darstellt (kalt und ungeschützt), liegen Sauen häufig in der Box. Ein separater Liegeraum (mit Stroh) ermöglicht soziale Kontakte in der Gruppenhaltung.

Charakteristika mehrerer Fütterungssysteme in Gruppenhaltung

Dribbelfütterung Computergesteuerte Futterstationen Fressliegebucht mit Auslauf Teilweise Sattfütterung

Individuelle

Rationierte Gleichzeitiges Getrenntes

Fütterung Nein Ja Nein/Ja Nein

Fütterung Ja Ja Ja Nein

Fressen Ja Nein Ja Nein

Fressen Nein Ja Ja Nein

Quelle: Übergang zur Gruppenhaltung bei Sauen. Ministerium der Flämischen Gemeinschaft.

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Foto: Els Korsten

Kees Scheepens und Jan Hulsen sind Hauptinitiatoren der Buchreihe „Schweinesignale“. Kees Scheepens war wissenschaftlich tätig, ist internationaler Schweinetierarzt und Schweinehalter zugleich. Ihm gelingt es, Schweinehaltern praktisches Tierwissen auf anschauliche Art und Weise zu vermitteln. Kees Scheepens züchtet selbst Berkshire-Schweine, wegen ihres sehr beliebten, schmackhaften Fleisches. „Ein bestmöglicher Geschmack ist für mich vorrangiges Zuchtziel. Ich liebe Schweine und ihr leckeres Fleisch.“

Marleen Felius ist bildende Künstlerin. „Mich faszinieren Nutztiere seit meiner Kindheit.“ Seit 1968 schafft sie Bilder, auf denen Rinder das Hauptmotiv darstellen. Außerdem illustriert sie Fachzeitschriften und Bücher, darunter „Schweinesignale“, „Het Varken“ (Das Schwein) und „Kuhsignale“. Marleen Felius reist um die ganze Welt, um Informationen über Viehrassen und verschiedene Arten der Viehhaltung zusammenzutragen. So entstand das Standardwerk „Rundvee - rassen van de wereld“ (Rinderrassen der Welt).

„30 Ferkel jährlich sind für die Sau eine sportliche Höchstleistung.

Praxisleitfaden für Laktations- und Fruchtbarkeitsmanagement

SCHWEINE ® SIGNALE

Und Sie sind der Coach.“

Jeder Sauenhalter ist daran interessiert, möglichst viele gesunde Ferkel zu produzieren. Dabei geht es um das Erreichen eigener Ziele, die Bedürfnisse der Tiere und die betriebliche Entwicklung. Doch wie fangen Sie an? Zuallererst, indem Sie sich gut um die Sauen kümmern und Problemen bestmöglich vorbeugen. So erzielen Sie eine maximale Wurfgröße und reduzieren die Verluste.

co pr py ot rig ec h te t d

Marrit van Engen hat Tierzucht und Tiermedizin studiert und verfügt so über eine ideale Kombination aus Wissen in den Bereichen Tierhaltung und Veterinärmedizin. „Ein Sauenhalter muss nach kurzer Beobachtung sehen können, wie die Sau sich fühlt. Ich helfe, dafür Gespür zu entwickeln.“ Marrit van Engen besucht Schweinebetriebe als Beraterin auf dem Gebiet der Fortpflanzung. Dazu entwickelte sie das Konzept FertilAid®. Zum Thema Schweinesignale® bietet Marrit van Engen Tagungen und Stall-Workshops an.

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SAUEN

Über die Autoren

Das Buch „Sauen“ setzt bei Ihnen, dem Unternehmer, an. Richten Sie Ihren Betrieb so ein, dass er zu Ihnen UND den Tieren passt: Für Sie effizient und für die Sau angenehm. In unserem Buch wird der Prozess vom Abferkeln bis zur Trächtigkeit mit besonderer Berücksichtigung der Selektion von Altsauen und der Auswahl von Jungsauen beschrieben. Ziel ist es, optimale Bedingungen für ein problemloses Abferkeln und eine maximale Milchproduktion zu schaffen. Dabei geht es um einen schnellen Rauscheeintritt, eine erfolgreiche Belegung und eine erneute, problemlose Trächtigkeit.

SAUEN

Nehmen Sie die Signale Ihrer Schweine unmittelbar wahr. So sollte Ihnen eine Futterverweigerung sofort auffallen. Welche Ursache hat sie? Ist es zu warm, säuft die Sau nicht genug oder wird sie überfüttert? Können Sie unterscheiden zwischen tot geborenen und erdrückten Ferkeln? Die Ursachen zu kennen, ist bereits die halbe Lösung.

PRAXISLEITFADEN FÜR LAKTATIONS- UND FRUCHTBARKEITSMANAGEMENT

Marrit van Engen Kees Scheepens

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Weitere Informationen erhalten Sie unter: Food Safety Animal Health Animal Welfare

Hogevleutweg 5 NL-5681 PD Best Tel./Fax + 31 (0)499 31 01 42 E-mail: kscheepens@3drie3.nl Internet: www.3drie3.nl

„Sauen“ ist Teil der Buchreihe „Schweinesignale®. Mit Schweinesignale® werden anschauliche, praxisnahe Informationen über die tiergerechte Schweinehaltung vermittelt.

DR. C.J.M. SCHEEPENS CONSULTANCY B.V.

Das Buch „Sauen“ ist Teil der Buchreihe „Schweinesignale“. Mit Schweinesignale® werden Schweinehaltern umfassende Informationen für die Schweinehaltung zur Verfügung gestellt. Auf Konferenzen, Fachtreffen und Klönabenden von Tierhaltern bilden Foto, Bild und Ton aus der Praxis die Grundlage für die Vermittlung von Wissen. Fragen, die sich dem teilnehmenden Sauenhalter täglich stellen, werden auf unkonventionelle Art und Weise beantwortet und aktiv in Präsentationen einbezogen. In speziellen Stall-Workshops können die Teilnehmer lernen, auf Signale zu achten, die im normalen Betrieb leicht übersehen werden. Folgende Ziele sollen erreicht werden: • Betriebsblindheit vermeiden • Bewertungskriterien in die tägliche Arbeitsroutine einbauen • Wissen praxisnah auffrischen • Arbeit mit Checklisten lernen • Rentabilität des Schweinebetriebs verbessern

DR. C.J.M. SCHEEPENS CONSULTANCY B.V.

Das Buch enthält praktische Tipps für optimale Produktionsergebnisse, mit erläuternden Texten und informativen Fotos und Abbildungen. Nach dem Lesen des Buches können Sie als „Coach“ dafür sorgen, dass auch Ihre Sauen sportliche Höchstleistungen erbringen!

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