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Mark Roozen ist mit Schweinen groß geworden. Als Fachtierarzt für Schweine arbeitet er in den Niederlanden in der Region mit der größten Schweinedichte. Im Rahmen seiner Beratungstätigkeit gibt er den Schweinemästern jede Menge Anregungen und Tipps. „Es gibt nichts Schöneres, als einen gut laufenden Betrieb zu betreten. Läuft ein Betrieb weniger gut, besteht für mich als Tierarzt die Herausforderung darin, diesen Zustand zu verbessern.“ Neben seiner Arbeit in einer Tierarztpraxis betreut Mark Roozen Praxistests für die pharmazeutische Industrie.

Foto: Els Korsten

Kees Scheepens und Jan Hulsen sind Hauptinitiatoren der Buchreihe „Schweinesignale“. Kees Scheepens war wissenschaftlich tätig und ist internationaler Schweinefachtierarzt und Schweinehalter zugleich. Ihm gelingt es, Schweinehaltern praktisches Fachwissen auf anschauliche Art und Weise zu vermitteln. Scheepens züchtet selbst Berkshire-Schweine, bekannt und beliebt wegen ihres schmackhaften Fleisches. „Ein bestmöglicher Geschmack ist für mich vorrangiges Zuchtziel. Ich liebe Schweine und ihr leckeres Fleisch.“ Kees Scheepens bietet Workshops mit praktischen Übungen am Tier an.

Marleen Felius ist bildende Künstlerin. „Mich faszinieren Nutztiere seit meiner Kindheit.“ Seit 1968 malt sie Bilder, auf denen Rinder das Hauptmotiv darstellen. Außerdem illustriert sie Fachzeitschriften und Bücher, darunter „Schweinesignale“, „Het Schwein“ (Das Schwein) und „Kuhsignale“. Marleen Felius reist um die ganze Welt, um Informationen über Viehrassen und verschiedene Formen der Viehhaltung zusammenzutragen. So entstanden das Standardwerk „Rundvee - rassen van de wereld“ (Rinderrassen der Welt) und „De Koe“ (Die Kuh).

„Kennzahlen wie Futterverwertung sind wichtig. Wa s I h n e n I h re S c h w e i n e s a g e n , i s t j e d o c h n o c h w i c h t i g e r. H ö re n S i e z u . “

Für den Schweinemäster stehen hohe Zunahmen und eine gute Futterverwertung ganz oben auf der Agenda. Bei der Schweinemast geht es aber um mehr als eine optimale Fütterung. Gesundheit und möglichst wenig Stress sind für die Schweine mindestens genauso wichtig. Auf diese Faktoren haben Sie als Unternehmer einen großen Einfluss. Das Ziel ist eine möglichst schnelle, effiziente Mast. Um dieses zu erreichen, müssen Sie regelmäßig kontrollieren. Unregelmäßigkeiten müssen erkannt und beseitigt werden, bevor hieraus Probleme werden. Entscheiden Sie sich bewusst für eine genetische Herkunft, die zu Ihnen und Ihrem Betrieb passt, und wählen Sie die richtige Fütterungs- und Tiergesundheitsstrategie aus. Beobachten Sie während des Stalldurchgangs genau. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Bleibt das Wachstum hinter den Erwartungen zurück? Sehen Sie Tiere mit krummen Rücken oder einem Tränenstreifen? Herrscht Unruhe in der Herde? All dies können Signale sein, die auf Probleme hindeuten. Konzentrieren Sie Ihre Beobachtungen nicht nur auf die Schweine. Auch der Stall und das Futter liefern Hinweise. Herrscht Zugluft? Riecht das Futter frisch? In dem Buch „Mastschweine” wird gezeigt, dass einige Dinge, die Ihnen „normal“ erscheinen, eben nicht normal sind. Für den einen sind Schweine mit Durchfall akzeptabel, für den anderen nicht. Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Das Buch enthält viele praktische Tipps, leicht verständliche Erklärungen, informative Fotos und sehr schöne Zeichnungen. Nach dem Lesen von „Mastschweine“ schauen Sie bewusster hin, sind wachsamer und reagieren fachlich richtig. Und Sie betreten den Stall mit neuer Energie!

Praxisleitfaden für Wachstum, Gesundheit und Verhalten

SCHWEINE ® SIGNALE

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SCHWEINE

MASTSCHWEINE

M A S T-

Über die Autoren

SCHWEINE PRAXISLEITFADEN FÜR WACHSTUM, GESUNDHEIT UND VERHALTEN

DR. C.J.M. SCHEEPENS CONSULTANCY B.V.

www.roodbont.nl

www.lv-h.de

www.3drie3.nl

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Food Safety Animal Health Animal Welfare DR. C.J.M. SCHEEPENS CONSULTANCY B.V.

Hogevleutweg 5 NL-5681 PD Best Tel./Fax + 31 (0)499 31 01 42 E-mail: kscheepens@3drie3.nl Internet: www.3drie3.nl

anschauliche, praxisnahe Informationen über die tiergerechte Schweinehaltung vermittelt.

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Das Buch „Mastschweine“ ist Teil der Buchreihe „Schweinesignale“. Mit Schweinesignale® werden Schweinehaltern umfassende Informationen für die Schweinehaltung zur Verfügung gestellt. Auf Konferenzen, Fachtreffen und Klönabenden von Tierhaltern bilden Foto, Bild und Ton aus der Praxis die Grundlage für die Vermittlung von Wissen. Fragen, die sich dem teilnehmenden Schweinehalter täglich stellen, werden auf unkonventionelle Art und Weise beantwortet und aktiv in Präsentationen einbezogen. In speziellen Stall-Workshops können die Teilnehmer lernen, auf Signale zu achten, die im normalen Betrieb leicht übersehen werden. Folgende Ziele sollen erreicht werden: • Betriebsblindheit vermeiden • Bewertungskriterien in die tägliche Arbeitsroutine einbauen • Wissen praxisnah auffrischen • Arbeit mit Checklisten lernen • Rentabilität des Schweinebetriebs verbessern

M A S T-

Das Buch „Mastschweine“ ist Teil der Buchreihe „Schweinesignale®“. Mit Schweinesignale® werden

Food Safety Animal Health Animal Welfare

Schweinesignale

Mark Roozen Kees Scheepens


Impressum Autoren Mark Roozen Kees Scheepens Redaktion der niederländischen Ausgabe Ton van Schie Übersetzung Language Centre of Wageningen University and Research Centre, Wageningen Koordination der deutschen Ausgabe Uli Bartsch

Postbus 4103 NL-7200 BC Zutphen Telefon: +31 (0)575 54 56 88 Fax: +31 (0)575 54 69 90 E-Mail: info@roodbont.nl Internet: www.roodbont.nl

Food Safety Animal Health Animal Welfare DR. C.J.M. SCHEEPENS CONSULTANCY B.V.

Hogevleutweg 5 NL-5681 PD Best Telefon/Fax: +31 (0)499 31 01 42 E-Mail: kscheepens@aol.com Internet: www.3drie3.nl

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Fotos Mark Roozen, Marrit van Engen und Willem Hissink

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Zeichnungen Marleen Felius

Layout Dick Rietveld, Erik de Bruin, Varwig Design

Unser Dank gilt: Klaas van Aken, Paul Bens, Piet Dirven, Marrit van Engen, Wouter van Herten, Jan van der Heijden, Wilbert Hilkens, Anita Hoofs, Jan Hulsen, Leo van Leengoed, Laurens van Lierop, Jan Manders, Paul Ottink, Handrik Relou, Wout Rovers, Jan Smeijers, Harry Smits, Hans Spoolder, Peter van de Voorst, Alfred de Vries, Tijje de Vries, Nico Wertenbroek, unzähligen Schweinehaltern, vielen Tierärzten, Betriebs- und Futterberatern.

Schweinesignale® ist eine registrierte Marke von Dr. C.J.M. Scheepens Consultancy B.V. Autor und Verleger haben den Inhalt dieser Ausgabe mit großer Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Autor und Verleger haften nicht für eventuellen Schaden, der als Folge von Handlungen bzw. gefassten Beschlüssen aufgrund der gegebenen Information entsteht.

© Dr. C.J.M. Scheepens Consultancy B.V., Roodbont B.V., November 2006 Nichts aus dieser Ausgabe darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages durch Druck, Fotokopie oder eine andere Methode vervielfältigt bzw. publiziert werden.

ISBN 10 3-7843-3428-8 ISBN 13 978-3-7843-3428-8 NUR 940


Inhalt Einleitung

4

1 Gute Vorbereitung

6

2 Optimales Wachstum

22

Der Unterschied

6

Rumorende Bäuche

22

Ferkelerzeuger und Schweinemäster

Kontinuierliches Fressen

23

7

Krank – todkrank – tot

24

Gezielte Auswahl

8

Wachstum wird eingestellt

26

Was sind Sie für ein Typ?

9

Die Lunge: Sauerstoff zum Wachsen

27

Der Darm: Pforte zum Körper

28

arbeiten Hand in Hand

Es geht immer noch besser

10

Hygienemanagement:

Doch das ist nicht alles …

29

12

Verabreichung von Medikamenten

30

Stallvorbereitung

14

Der Krankenstall

31

Tag der Anlieferung

15

Schmerz

32

Fresszeiten

16

Sehen

33

Trockenfutter

16

Wie der Bauer, so das Schwein

34

Flüssigfutter

17

Ruhig arbeiten, überlegt handeln

35

Wasser

18

Eingeschränkte Wasseraufnahme

19

3 Der Endspurt

36

Freude am Spielen

20

Kurz vor Schluss

36

Wer hat das Sagen?

21

Große Temperaturunterschiede

37

Kälte

37

Lüftung

38

Hitzestress

40

Lüftungssysteme

41

Wachstum: Muskeln und Fett

42

Umstallen – ja oder nein?

43

Verladen der Schlachttiere

44

Fahrt zum Schlachthof

44

Im Schlachthof

45

Checkliste für den Ferkeleinkauf

46

Entscheidungsbaum Medikation

47

Atemwegsinfektionen unterscheiden

47

Stichwörter

48

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Gesunder Menschenverstand


Das Schwein ist mehr als eine Wachstumskurve Eine gute Futterverwertung und hohe Lebendtagszunahmen sind das Hauptanliegen vieler Schweinemäster. Manchmal wird vergessen, dass dies nur zwei von zahlreichen Zielen sind. Denn auch die Schlachtkörperqualität, die Liefersicherheit und die Tiergesundheit spielen eine Rolle. Diese Faktoren lassen sich häufig durch ein gutes Management optimieren. Der Stall stellt eine große Investition dar. Hier jedoch nicht für bestmögliche Bedingungen zu sorgen, wäre ein Fehler. Eine gute Stallvorbereitung und eine hohe Belegungsquote gewährleisten eine optimale Stallauslastung. Die gesundheitlich-medizinische Betreuung der Tiere ist ein weiterer Faktor, der gern vernachlässigt wird. Vorbeugen ist besser als heilen. Meist ist das auch billiger. Klappt es mit der Vorbeugung nicht, muss rechtzeitig gehandelt werden, um eine Krankheit in den Griff zu bekommen. So sparen Sie nicht nur Kosten, sondern steigern auch die Produktivität. Ein Wachstumsstillstand von einer Woche bedeutet

einen erheblichen Verlust an Lebendmassezuwachs. Durch gezieltes Beobachten stellen Sie sicher, dass Ihnen nichts entgeht. Gut investierte Zeit rentiert sich schnell. In der Mastschweinehaltung können jene, die ein Auge für das Tier entwickeln, viel erreichen. Dies gilt nicht nur für die Schweinemäster selbst, sondern auch für die vielen externen Berater. Beobachten – Denken – Handeln Beobachten, denken und handeln – darum geht es in diesem Buch. Machen Sie also keine Kontrollgänge, wenn der dampfende Kaffee bereits in der Küche steht, sondern nehmen Sie sich Zeit. Beobachten Sie auf unterschiedliche Art und Weise: Nehmen Sie unvoreingenommen Signale wahr, schauen Sie nach der Gruppe, dem Einzeltier und achten Sie auf einzelne Körperteile: Beine, Rüssel, Hinterteil. Behalten Sie gleichzeitig Stall und Futter im Auge. Die Schweinemast ist harte Arbeit und erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Das alles können Sie nicht allein leisten, sondern nur zusammen mit Tierärzten, Futterberatern und anderen Beteiligten.

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Einleitung

„Ein guter Anfang ist die halbe Arbeit.“ Das gilt auch für die Schweinemast.


Kein normales Handbuch Das Buch „Mastschweine“ ist kein Werk zum Nachschlagen von Normen. Dafür gibt es andere Bücher. „Mastschweine“ ist ein Buch zum Stöbern. Es soll Sie immer wieder daran erinnern, dass es noch besser geht, und Ihnen aufzeigen, in welchen Bereichen dies möglich ist. Die Sollwerte aufstellen sowie das Mastverfahren festlegen und umsetzen können letztendlich nur Sie selbst. Das Buch deckt alle Bereiche des Produktionszyklus in der Schweinemast ab. Die Mast beginnt bereits vor der Einstallung neuer Ferkel. Denn es geht zuallererst um eine durchdachte Strategie. Ist diese klar,

gilt es als nächstes für einen tadellosen Stall zu sorgen – vor der Anlieferung der Tiere. Auch das gehört zur Schweinehaltung dazu. Nach der Einstallung wird es dynamischer: Nutzen Sie Ihre Sinne und registrieren Sie alle Signale, bis der Transporter mit den letzten Tieren den Betrieb verlässt. Gut möglich, dass Sie nach häufigerem Lesen in „Mastschweine“ Ihre Tiere durch eine andere Brille sehen. Nehmen Sie sich für die Beobachtung Zeit und handeln Sie so schnell wie nötig. Dadurch werden Sie noch mehr Spaß an Ihrer Arbeit haben und den Stall mit neuer Energie betreten!

Wachstum – Gesundheit – Verhalten

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Wachstum ist das höchste Ziel des Unternehmers. Ein optimales Wachstum ist eng gekoppelt an Gesundheit und gesundes Verhalten. Diese Parameter beeinflussen sich gegenseitig. Eine unruhige Herde „verschenkt“ Energie und gestresste Tiere sind anfälliger für Krankheiten. Ein krankes Tier wächst langsamer als ein gesundes. Krankheiten wiederum wirken sich auf das Verhalten aus. Auch Wachstumsverzögerungen sind nicht ohne Folgen: Kümmerer sind anfälliger und neigen zur Unterwerfung. Schwerere Schweine nehmen in der Gruppe hingegen meist eine dominante Position ein. Ein Dreieck entsteht, das mit verschiedenen Ausgangspunkten immer wieder durchlaufen werden kann.

Gesundheit

Wachstum

Verhalten


KAPITEL 1

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Gute Vorbereitung

Der Schweinemäster befindet sich in einer günstigen Position: Er hat die Möglichkeit, die Produktionskosten zu senken und dadurch ein besseres

wirtschaftliches Ergebnis zu erzielen. Doch die Voraussetzung dafür ist ein

gutes Konzept. Dabei ist Folgendes entscheidend: die Auswahl der richtigen

Ferkelherkunft, eine zeitnahe Datenanalyse des vorangegangenen Durchganges und eine optimale Stallvorbereitung.

Der Einkauf geeigneter und vor allem gesunder Ferkel hat in einem erfolgreichen Mastbetrieb oberste Priorität. Führen Sie deshalb bei Anlieferung der Ferkel gründliche Kontrollen durch.

Der Unterschied

Das Mastschwein steht für ultimatives Wachstum: bis zu 1000 Gramm Tageszunahme und eine Futterverwertung von 2,2. Und die Sau? Sie kann jährlich bis zu dreißig Ferkel großziehen. Warum erreichen die Ferkelerzeuger die technisch machbaren Resultate annähernd, die Schweinemäster jedoch nicht? Die Schweinehaltung insgesamt ist durch hohe Haltungskosten gekennzeichnet. Bei hohen Aufzuchtleistungen verringern sich die fixen Kosten pro Ferkel. In der Mastschweinehaltung hingegen fallen die Futter- und Ferkelkosten am meisten ins Gewicht. Deshalb wird in der Mastschweinehaltung in der Regel der Überschuss je Mastschwein berechnet.

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Das Zunahmeniveau wird hierbei jedoch vernachlässigt. Eine aussagekräftigere Kennzahl ist deshalb der Überschuss pro Mastplatz und Jahr. Neben den Zunahmen wird hier zusätzlich der Belegungsgrad berücksichtigt. Davon abgesehen hat die Ferkelerzeugung als spezialisierter Betriebszweig eine lange Tradition. Die Schweinemast hingegen wurde oft „nebenbei“ betrieben. Ferkelerzeuger kennen ihre Daten und versuchen, stets besser zu werden. Dies ist unter Schweinemästern weniger verbreitet.

Mastsch w e i n e


Ferkelerzeuger und Schweinemäster arbeiten Hand in Hand

Kommen die Ferkel von einem oder mehreren Betrieben? Ferkel verschiedener Erzeuger in einem Betrieb zusammenzuführen ist stets problematisch. Prüfen Sie das Ausgangsmaterial genau, vor allem, was den Gesundheitsstatus der Tiere anbelangt. Das zahlt sich in jedem Fall aus.

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Der Ferkelerzeuger schafft für das in der Schweinemast angestrebte Ergebnis die Voraussetzungen. Eine enge Zusammenarbeit von Ferkelerzeuger und Schweinemäster ist deshalb wichtig. So dürfen zum Beispiel Impfungen oder Antibiotikabehandlungen nicht ohne Absprache einfach ausgesetzt werden. Dies geschieht leider immer wieder. Der Schweinemäster muss die genetische Grundlage und die Anpaarungen kennen und wissen, worauf es dem Ferkelerzeuger ankommt. Probleme beim Abferkeln zum Beispiel können eine Anpassung der Anpaarungsstrategie erforderlich machen. In einer guten partnerschaftlichen Beziehung zwischen Sauenhalter und Schweinemäster hat der Ferkelerzeuger ein Interesse, dass es dem Mastschwein gut geht. Beide müssen im Interesse ihrer Zöglinge eine möglichst langfristige und enge Kooperation anstreben.

Falls Sie Tiere aus verschiedenen Erzeugerbetrieben kaufen müssen, reduzieren Sie das Gesundheitsrisiko, indem Sie mehrere Stalleinheiten einrichten und diese getrennt nach Herkunft belegen.

Probleme werden so groß, wie Sie dies zulassen. Achten Sie auf gesundes Ausgangsmaterial. Sorgen Sie für eine schnelle Problembeseitigung, präventives Arbeiten und eine gute Fütterung. Ein Ferkel, das bis zur Ausstallung gesund bleibt, ist bei guter Fütterung immer rentabel.

K a p i t e l 1 : G u t e Vo r b e reitung

7


Gezielte Auswahl

stimmt sein. Grundsätzlich sind mit jeder Zuchtlinie gute technische Ergebnisse möglich. Dabei kommt es insbesondere auf ein gutes Management und Knowhow an. So kann ein Schwein mit einer extrem hohen Futteraufnahmekapazität von einem Fachmann so gefüttert werden, dass der Magerfleischanteil nach wie vor hochgesteckten Anforderungen entspricht.

Schweineherkünfte werden nach ihrem Futteraufnahmevermögen unterschieden, wobei Zuchtlinien mit einer höheren oder niedrigeren Aufnahmekapazität jeweils durch besondere Vorzüge und Charakteristika gekennzeichnet sind. So muss die Maststrategie auf die jeweilige Herkunft abge-

• Energiereiches Futter • Futter mit durchschnittlichem Proteingehalt • mittlere Anforderungen an das Stallklima (Temperatur) • hoher Arbeitsaufwand und Versorgungsbedarf • durchschnittlicher Medikamenteneinsatz • hohes Speckmaß, geringes Fleischmaß

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• Futter mit Eiweißergänzung • mittlere Anforderungen an das Stallklima (Temperatur) • hoher Arbeitsaufwand und Versorgungsbedarf • durchschnittlicher Medikamenteneinsatz • hohes Speckmaß, hohes Fleischmaß

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• Futter mit durchschnittlichem Proteingehalt • keine hohen Anforderungen an das Stallklima • durchschnittlicher Arbeitsaufwand und Versorgungsbedarf • geringer Medikamenteneinsatz • hohes Speckmaß, geringes Fleischmaß

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Unterschiedliche genetische Herkünfte, unterschiedliche Anforderungen ���� • Energiearmes Futter • Energiearmes Futter

• Energiereiches Futter • Futter mit Eiweißergänzung • hohe Anforderungen an das Stallklima (Temperatur) • hoher Arbeitsaufwand und Versorgungsbedarf • hoher Medikamenteneinsatz • geringes Speckmaß, hohes Fleischmaß

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Der Kunde ist König!

Jugendherberge oder Fünfsternehotel? Jeder Masttyp hat seine Vorzüge. Ein neuer Stall wie dieser mit guter Lüftung eignet sich für empfindliche Tiere, die unter anderen Bedingungen schlechtere Leistungen erbringen würden. Berücksichtigen Sie die (betrieblichen) Umstände bei der Auswahl der Mastlinie.

8

Die Auswahl einer Mastlinie ist davon abhängig, für welchen Markt Sie produzieren möchten. In jedem Fall ist gute Qualität gefragt, die Rahmenbedingungen sind variabel. In den Niederlanden muss das Fleisch in kleine Verpackungsgrößen passen, mit wenig Tropfsaft. In Belgien bevorzugt man große Schinken. Diese hängen beim Schlachter und werden vor Ort portioniert. In Deutschland sollen die Mastendprodukte möglichst uniform sein und genügend Fleisch aufweisen.

Mastsch w e i n e


Was sind Sie für ein Typ? Der Generalist kann zwar gewissenhaft und sorgfältig arbeiten. Er muss jedoch mit viel Konzentration an die Arbeit gehen. Für den Perfektionisten hingegen stellt die Versorgung großer Einheiten eine Herausforderung dar. Er läuft Gefahr, sich in Details zu verlieren.

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Genau wie das Schwein legen auch Sie als Mastschweinehalter bestimmte Verhaltensmuster an den Tag. Hier bieten sich verschiedene Kategorisierungen an. Perfektionisten beispielsweise kommen mit individuellen Haltungsmethoden gut klar, während Generalisten sich eher auf die Gruppenhaltung verstehen.

Der Perfektionist arbeitet mit viel Präzision, wenn es um die Futterzusammenstellung und -aufnahme geht. Kleinste Veränderungen bei den Schweinen werden sofort registriert.

Jeder Schweinehalter hat seinen eigenen Stil und bringt eine individuelle Mischung aus Geschäftssinn und technischem Interesse mit, je nach Charakter und persönlichen Beweggründen. Lieben Sie technische Neuheiten und bestmögliche Leistungen? Sind Sie ein Züchter, dem es primär um das Wohl seiner Tiere geht? Oder geht es Ihnen als echter Unternehmer vor allem um Rentabilität? Es gibt zwei verschiedene Typen: • Wettbewerber: Sie achten darauf, ob die vorgegebenen Zahlen und Zielvorgaben erreicht werden. • Versorger: Ihnen geht es primär um die Erfüllung von Bedürfnissen – Ihrer Familie oder Ihrer Tiere.

Dem Tierhalter geht es in erster Linie um das Wohl der Tiere. Der Betrieb ist auf eine besonders tierfreundliche Schweinehaltung ausgerichtet. Dazu gehört zum Beispiel eine Haltung auf Stroh mit Auslauf.

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Dem Traditionellen geht es um die Erhaltung des Familienbetriebs. Die Familie ist seit Generationen in der Schweinehaltung tätig und soll es auch bleiben. Ziel ist eine ausgewogene Mischung aus Arbeit und Zeit für die Familie. Viele Betriebe mittlerer Größe sind klassische Familienbetriebe.

„Der Produktionstechniker“

Dem Produktionstechniker geht es um die Optimierung der Leistung seiner Tiere. Der Betrieb soll perfekt laufen. Wie erreiche ich maximales Wachstum? Welche Krankheiten kann ich beseitigen? Er investiert in eine Produktivitätssteigerung, in gute Ferkel und gutes Futter. Ziel ist eine bestmögliche Verwertung der Mastschweine durch optimierte Verfahren.

biologische Leistungen

WETTBEWERBER Erreichen von Zahlen und Zielvorgaben

„Der Traditionelle“

Ausrichtung auf optimale biologische Leistungen

Betriebsführung

Mit einfachen Hilfsmitteln kann der Generalist sich das Leben leichter machen. Eine „Handvoll“ Antibiotika ist kein zuverlässiges Maß. Nehmen Sie die Kappe einer Spraydose und notieren Sie, wie viel Gramm der verschiedenen Antibiotika in die Kappe passen. So sorgen Sie für die richtige Dosierung.

Bedürfnisse der Familie

„Der Unternehmer“ wirtschaftliche Ziele

VERSORGER Erfüllen von Bedürfnissen

„Der Tierhalter“

Bedürfnisse der Tiere

Ausrichtung auf wirtschaftliche Ziele

Der Unternehmer konzentriert sich auf wirtschaftliche Größen. Wo entstehen die größten Futterkosten? Welches ist der ideale Absatzmarkt? Er investiert in Modernisierung. Sein Ziel ist wirtschaftliche Rentabilität.

Quelle: M. Commandeur, 2003

9


Es geht immer noch besser Der neue Mastdurchgang beginnt mit der Auswertung des vorangegangenen. Wurde das Zunahmeniveau erreicht? Sind unerwartete Krankheiten ausgebrochen? Ziehen Sie hieraus für den neuen Durchgang Konsequenzen. Jeder Betrieb kann sich weiter verbessern. Mit gemeinsamer Jahresplanung in die Zukunft! Definieren Sie als Schweinehalter im Dreiergespräch mit Tierarzt und Fütterungsberater Zielvorgaben für das kommende Jahr. Versuchen Sie, sich gegenseitig zu Verbesserungen anzuregen. Auch wenn der

Betrieb bereits gut läuft, geht es immer noch besser! Sind die Zielvorgaben mit dem derzeit verabreichten Futter erreichbar? Investieren Sie in gutes Futter und in Tiergesundheit. Unterscheiden Sie zwischen den Kosten für die präventive und kurative Behandlung. Das gemeinsame Vorgehen in der Beratung rentiert sich und kann die Produktion weiter verbessern. Dabei werden die Ziele für das nächste Jahr anhand der Daten aus dem aktuellen Jahr abgesteckt. Wie hoch waren die Futterkosten pro Kilogramm Zuwachs? Gibt es hierfür eine Erklärung? Welche Medikamente kamen häufig zum Einsatz und warum?

Das Beratungsdreieck

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Das Schwein wird von drei Experten betreut: dem Schweinehalter, dem Tierarzt und dem Fütterungsberater. Sie haben den größten Einfluss auf die täglichen Maßnahmen und Entscheidungen. Die Beteiligten liefern wichtige Informationen über die einzuschlagende Richtung. Ein gutes Zusammenspiel ist wichtig für ein gutes Ergebnis. ��������������

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Einem Schwein kann man sein Problem nicht immer ansehen. Eine Blutuntersuchung kann helfen und ist eine ideale Ergänzung zur genauen Beobachtung im Stall.

Infos aus der Schlachtabrechnung

Sind die Schweine zu fett? Geht durch eine schlechte Ausschlachtung viel Geld verloren? Der Schlachtabrechnung können viele Informationen entnommen werden. Beim Vergleich mehrerer Mastdurchgänge erhalten Sie Informationen darüber, ob die Entwicklung positiv oder negativ verläuft. Auffälligkeit Zu viele Schweine mit Übergewicht

Mögliche Ursache Schlechtes Sortieren

Zu viele Schweine mit Untergewicht Zu geringes Fleischmaß

Krankheit Unzureichendes Jugendwachstum, Krankheit, zu geringe Rohproteinversorgung,

Zu hohes Speckmaß

falsche Genetik, zu früh vermarktet Zu viel Energie in der Endmast, falsche Genetik, zu spät vermarktet

Zu geringes Fleisch- und Speckmaß Auffällig viele Abweichler in einem Abteil

Unzureichende Futteraufnahme, Krankheiten in der Jugendentwicklung, falsche Genetik Lüftungsfehler, übervolle Güllekanäle, Abteil mit Außenwänden, hoher Infektionsdruck (Krankenstall)

Brustfellentzündung/Pleuritis Verworfene Leber

Schlechtes Stallklima, einseitige Lungenentzündung/APP, vorbelastete Ferkel eingestallt Würmer PRRS, Grippe, Mykoplasmen, einseitige Lungenentzündung/APP, schlechtes Stallklima, vorbelastete Ferkel, Würmer, zu große Vermischung von Tieren aus verschiedenen Herkunftsbetrieben

Auffällig viele Lungenbefunde Beinschäden Hautkrankheiten

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Defekte Stalleinrichtungen, Streptokokken Räude, Verletzungen

Mastsch w e i n e


Das Auge des Herrn mästet das Vieh! Tiere zu beobachten, ob sie wachsen und gesund sind, ist eine wichtige Aufgabe. Nur so kann man rechtzeitig Probleme im Stall erkennen. Gleichzeitig müssen die Auffälligkeiten richtig interpretiert und mit den Produktionsdaten in Beziehung gesetzt werden. So können Sie die Richtung definieren, die es für die Erarbeitung von Lösungen einzuschlagen gilt. Eine unzureichende Fleischfülle kann auf eine zu geringe Futteraufnahme im Vormastbereich oder auf gesundheitliche Probleme zurückzuführen sein. Vergleichen Sie alle vorhandenen Daten und suchen Sie nach Erklärungen.

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Über Blutuntersuchungen können Sie sich ein Bild vom Gesundheitsstatus der Tiere Ihres Betriebs machen. Mit einer Bestandsbeprobung können Sie den Betrieb auf PRRS, Mykoplasmen oder PIA testen. Anschließend können Sie den Verlauf bestimmter Krankheiten beobachten. Sind Grippesymptome latent vorhanden oder brechen sie einmal jährlich aus? Mit dem regelmäßigen Monitoring erhalten Sie Hinweise auf Ursachen bestimmter betrieblicher Probleme.

Stimmt die errechnete Energiezufuhr mit der tatsächlichen Energieaufnahme überein? Gärprozesse beanspruchen viel Energie. Die vom Schwein tatsächlich aufgenommene Energiemenge ist dann niedriger als berechnet.

Signale im Stall und Auswertungen: Denken Sie in beide Richtungen!

Signale im Stall: Der Güllekanal ist übergelau-

fen. Dadurch können mehrere Millionen Eier des Spulwurms verbreitet werden, was zu einem erhöhten Wurmbefall führt. Diese Schweine werden bei der Schlachtung einen erhöhten Prozentsatz verworfener Lebern aufweisen. Leeren Sie also die Güllekanäle rechtzeitig.

Auswertungen: Der auf der Schlachtabrechnung ausgewiesene Prozentsatz für verworfene Leber ist zu hoch. Begleiterscheinungen können eine schlechte Kondition, Husten und Durchfall sein. Infektionen mit Wurmeiern werden oft nicht bemerkt. Deshalb sollten Sie rechtzeitig und effizient entwurmen.

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SCHWEINE

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Kees Scheepens und Jan Hulsen sind Hauptinitiatoren der Buchreihe „Schweinesignale“. Kees Scheepens war wissenschaftlich tätig und ist internationaler Schweinefachtierarzt und Schweinehalter zugleich. Ihm gelingt es, Schweinehaltern praktisches Fachwissen auf anschauliche Art und Weise zu vermitteln. Scheepens züchtet selbst Berkshire-Schweine, bekannt und beliebt wegen ihres schmackhaften Fleisches. „Ein bestmöglicher Geschmack ist für mich vorrangiges Zuchtziel. Ich liebe Schweine und ihr leckeres Fleisch.“ Kees Scheepens bietet Workshops mit praktischen Übungen am Tier an.

Marleen Felius ist bildende Künstlerin. „Mich faszinieren Nutztiere seit meiner Kindheit.“ Seit 1968 malt sie Bilder, auf denen Rinder das Hauptmotiv darstellen. Außerdem illustriert sie Fachzeitschriften und Bücher, darunter „Schweinesignale“, „Het Schwein“ (Das Schwein) und „Kuhsignale“. Marleen Felius reist um die ganze Welt, um Informationen über Viehrassen und verschiedene Formen der Viehhaltung zusammenzutragen. So entstanden das Standardwerk „Rundvee - rassen van de wereld“ (Rinderrassen der Welt) und „De Koe“ (Die Kuh).

„Kennzahlen wie Futterverwertung sind wichtig. Wa s I h n e n I h re S c h w e i n e s a g e n , i s t j e d o c h n o c h w i c h t i g e r. H ö re n S i e z u . “

Für den Schweinemäster stehen hohe Zunahmen und eine gute Futterverwertung ganz oben auf der Agenda. Bei der Schweinemast geht es aber um mehr als eine optimale Fütterung. Gesundheit und möglichst wenig Stress sind für die Schweine mindestens genauso wichtig. Auf diese Faktoren haben Sie als Unternehmer einen großen Einfluss. Das Ziel ist eine möglichst schnelle, effiziente Mast. Um dieses zu erreichen, müssen Sie regelmäßig kontrollieren. Unregelmäßigkeiten müssen erkannt und beseitigt werden, bevor hieraus Probleme werden.

co pr py ot rig ec h te t d

Mark Roozen ist mit Schweinen groß geworden. Als Fachtierarzt für Schweine arbeitet er in den Niederlanden in der Region mit der größten Schweinedichte. Im Rahmen seiner Beratungstätigkeit gibt er den Schweinemästern jede Menge Anregungen und Tipps. „Es gibt nichts Schöneres, als einen gut laufenden Betrieb zu betreten. Läuft ein Betrieb weniger gut, besteht für mich als Tierarzt die Herausforderung darin, diesen Zustand zu verbessern.“ Neben seiner Arbeit in einer Tierarztpraxis betreut Mark Roozen Praxistests für die pharmazeutische Industrie.

Entscheiden Sie sich bewusst für eine genetische Herkunft, die zu Ihnen und Ihrem Betrieb passt, und wählen Sie die richtige Fütterungs- und Tiergesundheitsstrategie aus. Beobachten Sie während des Stalldurchgangs genau. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Bleibt das Wachstum hinter den Erwartungen zurück? Sehen Sie Tiere mit krummen Rücken oder einem Tränenstreifen? Herrscht Unruhe in der Herde? All dies können Signale sein, die auf Probleme hindeuten. Konzentrieren Sie Ihre Beobachtungen nicht nur auf die Schweine. Auch der Stall und das Futter liefern Hinweise. Herrscht Zugluft? Riecht das Futter frisch? In dem Buch „Mastschweine” wird gezeigt, dass einige Dinge, die Ihnen „normal“ erscheinen, eben nicht normal sind. Für den einen sind Schweine mit Durchfall akzeptabel, für den anderen nicht. Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Das Buch enthält viele praktische Tipps, leicht verständliche Erklärungen, informative Fotos und sehr schöne Zeichnungen. Nach dem Lesen von „Mastschweine“ schauen Sie bewusster hin, sind wachsamer und reagieren fachlich richtig. Und Sie betreten den Stall mit neuer Energie!

Praxisleitfaden für Wachstum, Gesundheit und Verhalten

MASTSCHWEINE

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Über die Autoren

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Hogevleutweg 5 NL-5681 PD Best Tel./Fax + 31 (0)499 31 01 42 E-mail: kscheepens@3drie3.nl Internet: www.3drie3.nl

anschauliche, praxisnahe Informationen über die tiergerechte Schweinehaltung vermittelt.

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Das Buch „Mastschweine“ ist Teil der Buchreihe „Schweinesignale“. Mit Schweinesignale® werden Schweinehaltern umfassende Informationen für die Schweinehaltung zur Verfügung gestellt. Auf Konferenzen, Fachtreffen und Klönabenden von Tierhaltern bilden Foto, Bild und Ton aus der Praxis die Grundlage für die Vermittlung von Wissen. Fragen, die sich dem teilnehmenden Schweinehalter täglich stellen, werden auf unkonventionelle Art und Weise beantwortet und aktiv in Präsentationen einbezogen. In speziellen Stall-Workshops können die Teilnehmer lernen, auf Signale zu achten, die im normalen Betrieb leicht übersehen werden. Folgende Ziele sollen erreicht werden: • Betriebsblindheit vermeiden • Bewertungskriterien in die tägliche Arbeitsroutine einbauen • Wissen praxisnah auffrischen • Arbeit mit Checklisten lernen • Rentabilität des Schweinebetriebs verbessern

M A S T-

Das Buch „Mastschweine“ ist Teil der Buchreihe „Schweinesignale®“. Mit Schweinesignale® werden

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Schweinesignale

Mark Roozen Kees Scheepens

Finishing pigs - German edition  

Praxisleutfaden für wachstum, gesundheit und verhalten

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