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AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland!

6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! Ziele: Wichtige Sprachhandlungen: 1. über Gründe für das Auswandern sprechen 2. ein Balkendiagramm erklären 3. Texte aus einem Reiseführer für Innsbruck verstehen 4. Bedingungen für die Einbürgerung in DACHL verstehen 5. Zukunftspläne und Träume verstehen und eigene vorstellen Wortschatz und Grammatik: a. Wiederholung von Präsens, Perfekt, Präteritum, Plusquamperfekt und Futur I b. Modalverben im Perfekt c. zweiteilige Konnektoren sowohl … als auch, nicht nur …, sondern auch, weder … noch

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Sprechen 1 Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Sprecht in der Klasse. Die Fotos und die Wörter im Schüttelkasten helfen. bessere Zukunft ● Liebe ● Studium ● Suche nach Sicherheit ● bessere Arbeit ● politische Situation ● Krieg ● Armut ● Naturkatastrophen Sprechen 2 Kennst du in deiner Familie oder im Bekanntenkreis jemanden, der ausgewandert ist? Was waren seine/ihre Gründe? Erzähle seine/ihre Geschichte. Sprechen 3 Partnerarbeit: Lies das Volkslied. Wovon handelt es? Schreibt zu zweit ein Gedicht über eure Heimat. Notranja diferenciacija O Heimat, ich muß wandern O Heimat, ich muß wandern Durch Täler, über Höh'n, Von einem Ort zum andern, Das schöne Land zu seh'n. Wer stets zu Haus geblieben, Der ist ein armer Wicht, Du kannst die Welt nicht lieben, Du kennst ja unsern Schwarzwald nicht. (Deutsches Volkslied)

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6A Warum auswandern? Woanders ist es …

Sprechen 1 Gruppenarbeit: Seht euch die Fotos an und überlegt in der Gruppe: Warum wollen diese Menschen in ein anderes Land auswandern? Folgende Redemittel helfen. Ein guter Grund für eine Auswanderung ist sicher … | Ich glaube, der Mann/das Mädchen auf Bild 1/2/3 ist ausgewandert, weil/um … zu … | Wahrscheinlich wandern Menschen auch aus, um … zu … | Ich kann mir vorstellen, dass Menschen auswandern, wenn … | Ich denke/glaube, dass Menschen in ein anderes Land auswandern, weil … Lesen 2 Lies die Texte aus einem Internetforum für Auswanderer. Warum wollen die Personen in ein anderes Land gehen? AB: A 1

Clara S.

Bert K.

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Wir leben in der Schweiz, aber meine Mutter kommt aus Schweden. Weil sie großes Heimweh hat, haben wir entschieden nach Göteborg auszuwandern. Ich werde meinen Abschluss an einer schwedischen Schule machen. Das wird sicher nicht einfach, obwohl ich gut Schwedisch spreche. Mama wird in einem Krankenhaus arbeiten, sie hat den Vertrag schon unterschrieben. Und Papa wird zur Vorbereitung einen Schwedischkurs machen und dann eine Stelle suchen. Das wird schon klappen, schließlich werden Fachkräfte in Schweden immer gesucht. Ich habe in Halle eine Kochlehre gemacht und jetzt steht mir die Welt offen. Als Koch kann man schließlich überall auf der Welt arbeiten. Ich werde zuerst versuchen, eine Stelle in Österreich zu bekommen, weil ich dort sicher mehr verdienen werde als in Deutschland. Vielleicht wird es ein bisschen dauern, bis ich ein gutes Restaurant gefunden habe. Aber es wird bestimmt klappen, denn mit meinem Sächsischen Sauerbraten werde ich jeden Küchenchef überzeugen. Ich würde gern nach Tirol gehen. Lisa, eine Freundin von mir, besucht die Tourismusschule in Innsbruck. Sie wird mir sicher gute Tipps geben, damit mein Start in Österreich gelingt.


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Ricardo P.

Meine Freundin ist Deutsche. Wir haben uns vor zwei Jahren in Barcelona kennengelernt, als sie einen Schüleraustausch gemacht hat. Ab August werden wir zusammen in Berlin wohnen. Es wird wohl schwierig dort Arbeit zu finden, aber vielleicht habe ich eine Chance als Dolmetscher und Übersetzer. Wahrscheinlich werde ich Spanien manchmal vermissen – besonders meine Familie, meine Freunde und das Klima. Aber was tut man nicht alles für die Liebe!

Lesen 3 Was passt zu Clara (C), Bert (B) oder Ricardo (R) in den Texten in Übung A 1? Kreuze an. 1. Wer wird mit der ganzen Familie ins Ausland ziehen? 2. Wer kennt schon jemanden im Zielland? 3. Wer vermutet, dass es einfach ist, eine Arbeit zu finden? 4. Wer macht sich Mut, weil es nicht so einfach ist, eine Arbeit zu finden? 5. Wer vermutet, dass er/sie Heimweh haben wird?

C C C C

B B B B

R R R R

C

B

R

TIPP Futur I Mit dem Futur I kann man Absichten in der Zukunft und sicherere Prognosen ausdrücken. Man bildet es mit der Präsensform von werden + Infinitiv. z. B. Zur Vorbereitung wird mein Vater einen Schwedischkurs machen. Wir werden ab August zusammen in Berlin wohnen. TIPP Die Konjugation von werden im Futur I ist wie im Passiv Präsens, vgl. Lektion ____. Zukünftiges kann man auch im Präsens + Zeitangabe ausdrücken, vgl. Lektion ____. 4 Absicht (A), Vermutung (V), Zuversicht (Z) oder Sicherheit (S)? Welche Bedeutung passt? Kreuze an. 1. Claras Mutter wird in einem Krankenhaus arbeiten. 2. Es wird schon klappen. 3. Ich werde versuchen, eine Stelle in Österreich zu bekommen. 4. Wahrscheinlich werde ich manchmal Spanien vermissen.

A A A A

V V V V

Z Z Z Z

S S S S

Lesen, Sprechen 5 Fachübergreifend: Auswandern gestern und heute. Lies die Berichte über verschiedene Generationen von Auswanderern. Warum sind die Menschen ausgewandert? Gibt es heute andere Gründe für das Auswandern als früher? Martha Liebig, 92 Jahre Mein älterer Bruder Hermann wanderte kurz vor dem Zweiten Weltkrieg nach Amerika aus. Er war in einer kommunistischen Organisation aktiv gewesen, die von den Nationalsozialisten beobachtet wurde. Die Nazis hatten schon einige seiner Freunde verhaftet, doch Hermann konnte fliehen. Er reiste über Dänemark und Schweden nach Amerika aus. Eigentlich hatte Hermann nach dem Krieg zurückkommen wollen, aber wir verloren den Kontakt. Viele Jahre 4


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! später fand mich seine Tochter, meine Nichte Elizabeth. Sie besuchte mich in Deutschland und erzählte mir Hermanns Geschichte. Nachdem er in New York angekommen war, fand er eine Arbeit als Übersetzer. Er heiratete eine Amerikanerin und zog mit ihr nach Kalifornien. Ich bin froh, dass Hermann als Auswanderer in Amerika ein schönes Leben hatte. Ayla Özgür, 16 Jahre Einige Verwandte von uns kamen schon in den 1960er-Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland. Mein Großonkel arbeitete bei Volkswagen und besorgte meinem Vater einen Job. So ist Papa 1992 aus Anatolien nach Hannover gekommen. Bei VW hat er viel mehr verdienen können als in der Türkei. Er hat viel arbeiten müssen, aber dafür hat er meinen Großeltern jeden Monat Geld schicken können. Die Arbeit hat ihm gut gefallen und er ist befördert worden. Zum Glück hat er meine Mutter nach Hannover holen dürfen. Ich bin also in Deutschland geboren und eine „Migrantin der zweiten Generation“. Ich bin sehr froh, dass mein Vater ausgewandert ist. Deutschland ist meine Heimat. Hier habe ich bessere berufliche Möglichkeiten als in der Türkei und als Mädchen auch mehr Freiheiten. Harald Wiesner, 20 Jahre Mein Heimatland Österreich ist mir zu eng! Die Bürokratie, die ernsten Menschen, die Berge und das Klima – all das macht mich depressiv. Was erwartet mich dort? Ein langweiliges Studium und danach ein langweiliger Bürojob? Nein, danke! Ich träume von einem Leben unter Palmen und deshalb wandere ich aus. Seit zwei Wochen arbeite ich als Animateur in einem Hotel auf Lanzarote. In meiner Freizeit werde ich Spanisch lernen und Kontakte knüpfen. Ich spare etwas Geld, mache eine Ausbildung zum Tauchlehrer und eröffne irgendwann meine eigene Tauchschule. Ist das nicht ein super Plan?

TIPP Perfekt mit Modalverben Das Perfekt der Modalverben bildet man mit haben + Infinitiv + Infinitiv vom Modalverb. Die Modalverben stehen am Satzende. z. B. Am Anfang hat Herr Özgür bei VW viel arbeiten müssen. Er hat seinen Eltern Geld schicken können. Lesen 6 Lies die Texte in Übung A 5 noch einmal. Was ist richtig (r), was ist falsch (f)? Kreuze an. 1. Hermann ist aus politischen Gründen geflohen. 2. Die Liebe war für Hermann ein Grund, in Amerika zu bleiben. 3. Herr Özgür hat eine Deutsche geheiratet. 4. Ayla will irgendwann in die Türkei zurückkehren. 5. In Österreich fühlt sich Harald nicht wohl. 6. Harald hat seine Auswanderung sehr gut vorbereitet.

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r r r r r r

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Sprechen 7 Projektarbeit: Interviewe einen Auswanderer, den du kennst (Familienmitglied, Freund oder Bekannter). Das Interview kannst du auf Slowenisch führen. Filme es, wenn möglich. Zeige das Video in der Klasse und fasse das Gespräch in deutscher Sprache zusammen. Verwende dabei das Präteritum.

Auswandern heute Lesen 8 Partnerarbeit: Lies die Ergebnisse einer Umfrage unter 3000 Deutschen, die auswandern wollen. Was sind ihre Gründe? Berichte deinem Partner/deiner Partnerin. Er/sie berichtet dir dann über die Grafik zum Thema Auswandern im Arbeitsbuch, Übung A 12. AB: A 12

Sprechen 9 Gruppenarbeit: Wie ist deine Meinung zum Thema? Was ist oder wäre für dich ein Grund, aus deiner Heimat auszuwandern? Mache dir Notizen. Tauscht dann in Gruppen Argumente für und gegen das Auswandern aus.

Von A nach B oder von B nach A? Schreiben Notranja diferenciacija 10 Projektarbeit, IKT-Übung: Erstelle mit einem Partner/einer Partnerin einen Fragebogen zum Thema Auswandern. Macht eine Online-Umfrage oder befragt eure Verwandten, Freunde, Nachbarn usw. Wie viele Menschen haben schon einmal über das Auswandern nachgedacht? Welche Gründe könnte es geben die Heimat zu verlassen? Welche Ziele werden genannt? Präsentiert eure Ergebnisse in der Klasse und begründet sie. Die Redemittel unten helfen. 6


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! AB: A 11 Wir haben ... Menschen befragt. | ... Prozent sagen, dass sie ... | die Hälfte/ein Viertel/ ... Prozent der Befragten würden (niemals) auswandern, wenn/weil ... | Als mögliche Ziele wurden genannt: ... | Wahrscheinlich wandern Menschen aus, weil …/um … zu … | Aus folgenden Gründen wollen Menschen lieber im Ausland leben: Erstens …, zweitens …, drittens … | In … gibt es …, deshalb … | In … kann man (nicht) …, daher … | Österreich/Thailand/... ist vermutlich ein beliebtes Ziel, weil ...

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6B Meine neue Heimat Innsbruck, die Hauptstadt von Tirol Lesen 1 Lies die Texte aus einem Reiseführer über Innsbruck. Welcher Text passt zu welchem Foto? Ordne zu. 1

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A Innsbrucks berühmtes Wahrzeichen, das Goldene Dachl, liegt mitten in der gotischen Altstadt, einem der schönsten mittelalterlichen Stadtzentren Österreichs. Im 15. Jahrhundert war das Gebäude die Residenz der Tiroler Landesfürsten. Jetzt ist es sowohl Museum als auch Gedenkstätte für Kaiser Maximilian I. (1459–1519), der das vergoldete Kupferdach in Auftrag gab. Die Museumsbesucher können von dort den Ausblick auf die Innsbrucker Altstadt genießen – wie einst der Kaiser.

B Innsbruck liegt mitten in den Alpen, die man von vielen Stellen der Stadt aus sehen kann. Es bietet sowohl Natur als auch Kultur. Und beides lässt sich verbinden, zum Beispiel beim Blick durch die Triumphpforte. Dabei sieht man nicht nur die alten Häuser in der MariaTheresien-Straße, sondern auch die Berge des Karwendelgebirges. Kaiserin Maria Theresia ließ die Triumphpforte 1765 zur Heirat ihres Sohnes Leopold mit der spanischen Prinzessin Maria Ludovica erbauen.

C Skispringen auf dem Bergisel hat eine lange Tradition, aber eine besondere Attraktion ist die Olympiasprungschanze erst, seitdem sie 2001 von der Architektin Zaha Hadid neu erbaut wurde. Besucher können dort nicht nur die Architektur bewundern, sondern auch die Aussicht. Mit dem Schrägaufzug gelangt man in nur zwei Minuten vom Stadioneingang zum Schanzenturm und danach mit dem Turmlift zur PanoramaTerrasse. Von dort hat man einen fantastischen Rundblick auf die Tiroler Bergwelt.

Foto 1: Text ___

Foto 2: Text ___

Foto 3: Text ___

Schreiben: 2 Lies die Texte in Übung B 1 noch einmal und beantworte die Fragen. AB: B 1 1. Wo befindet sich das Goldene Dachl? ____________________________________________ 2. Wer hat das Dach bauen lassen? _______________________________________________ 8


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! 3. Welches Gebirge ist in Innsbruck gut sichtbar? ____________________________________ 4. In welcher Straße steht die Triumphpforte? _______________________________________ 5. Welche Sportveranstaltung findet auf dem Bergisel statt? ____________________________ 6. Was ist für Besucher dort interessant? (2 Infos) ____________________________________

Auf jeden Fall in Österreich Lesen 3 Lies Berts Mail an Lisa. Was macht Bert jetzt, was plant er konkret, was überlegt er sich für die Zukunft? Schreibe die Informationen in die Tabelle unten. AB: B 2 Liebe Lisa, du hast mir schon zehn Mails geschrieben. Sorry, dass ich erst jetzt antworte. Ja, ich habe eine Stelle gefunden und bin seit zwei Wochen in Innsbruck. Österreich ist ein guter Start, um Berufserfahrung im Ausland zu sammeln. Hier habe ich weder Sprachprobleme noch brauche ich ein Visum. Ich arbeite im Restaurant Alpenrose und habe eine Probezeit von drei Monaten. Danach entscheide ich, ob ich hier weiterarbeiten werde. Denn zwei Sachen stören mich: Das Restaurant ist weder schick noch ist die Speisekarte aufregend – deshalb werde ich wohl nicht viel Neues lernen. Ich werde mich also weiter bewerben, sowohl in Innsbruck als auch in der Umgebung. Tirol gefällt mir nämlich sehr gut. An meinen freien Tagen habe ich nicht nur die Altstadt besucht, sondern auch die wunderschönen Berge. Noch fühle ich mich wie ein Tourist. Aber ich werde mich sicher schnell einleben. Schließlich bin ich weder zu Besuch noch auf Geschäftsreise. Ich werde nicht nur kurz in Österreich arbeiten, sondern die nächsten Jahre bleiben. Übrigens: Vielleicht sehen wir uns am Tag der offenen Tür an deiner Schule. Ich werde wohl hingehen, denn ich überlege, ob ich noch einen Aufbaulehrgang mache. Der dauert drei Jahre – das ist zwar lang, aber danach wäre ich Touristikkaufmann. Ich könnte nicht nur ein Unternehmen leiten, sondern hätte auch das Abitur. Dann könnte ich Tourismus studieren. Aber das ist noch ein weiter Weg … Du merkst, ich weiß noch nicht genau, wie es weitergehen soll. Aber ich werde auf jeden Fall in Österreich bleiben, weil hier sowohl Köche als auch Fachleute für Tourismus gesucht werden. Vielleicht kannst du mir noch Tipps für die Zukunft geben. Beste Grüße und ich melde mich bald nochmal, Bert

Gegenwart hat Stelle in Innsbruck gefunden

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Konkrete Pläne will sich weiter bewerben

Ideen für die Zukunft


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Grammatik auf einen Blick

Zweiteilige Konnektoren 4. Markiere nicht nur …, sondern auch, sowohl … als auch und weder … noch in den Texten in Übung B 1 und in der E-Mail in Übung B 3. Was fällt auf? Ergänze die Regeln. AB: C 3 Tipp Zwischen nicht nur …, sondern auch steht immer ein Komma. 1. nicht nur …, sondern auch und sowohl … als auch ersetzen den Konnektor a „aber“. b „und“. 2. In Verbindungen mit nicht nur …, sondern auch ist a das erste Element stärker betont. b das zweite Element stärker betont. 3. sowohl … als auch drückt aus, dass die aufgezählten Elemente a gleich wichtig sind. b nicht gleich wichtig sind. 4. weder … noch bedeutet, dass a beide Elemente zutreffen. b kein Element zutrifft.

Grammatik 5. Ergänze weder … noch, sowohl … als auch und nicht nur …, sondern auch. 1. Harald will auf Lanzarote ________________ als Animateur arbeiten ________________ Spanisch lernen und Kontakte knüpfen. 2. Im Hotel hat er ________________ Zeit dafür ________________ hat er Ruhe, denn er arbeitet viel und teilt sich ein kleines Zimmer mit drei anderen Animateuren. 3. ________________ seine Eltern ________________ seine Freunde haben ihm geraten, in Deutschland Tourismus zu studieren, bevor er auswandert.

Deutschlands berühmtester Auswanderer Lesen 6 Ergänze den Text über Deutschlands berühmtesten Auswanderer. Achte auf die richtige Form. Nicht alle Wörter aus dem Schüttelkasten passen. (notranja diferenciacija) Versicherung ● aufbauen ● finanziell ● Tourist ● Zentrum ● Ziel ● begleiten ● harte Arbeit ● Wilder Westen ● sammeln ● Auswanderer ● interkulturell ● Englisch ● registrieren ● Auswanderung ● Arbeitserlaubnis ● Management ● Hochwasser

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AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! Neben der Schweiz und Österreich ist Amerika das beliebteste [1]___________  deutscher Auswanderer. Wer in den USA leben und arbeiten will, braucht eine  Greencard. Diese [2]___________________ bekommen meist nur Manager und  Wissenschaftler. Aber die USA verlost auch einige Greencards. Einer, der es so  in den [3]___________ geschafft hat, ist Konny Reimann, der berühmteste deutsche  [4]___________. Nachdem Konnys Frau eine Greencard gewonnen hatte, reiste das  Ehepaar 2004 mit den beiden Kindern Janina und Jason nach Texas. Ein Kamerateam  des Fernsehsenders VOX [5]___________ die Familie. Am Anfang sprachen die  Reimanns kaum [6]___________ und lebten in einem Wohnwagen. Doch mit viel Mut,  Humor und [7]___________ haben sie sich in den USA ein neues Leben  [8]___________. Konny kaufte ein Stück Land an einem See und baute dort  Ferienhäuser. Er machte alles selbst und kämpfte dabei nicht nur mit  [9]___________ Problemen, sondern auch mit Tornados und [10]___________. Durch  die Fernsehsendung „Goodbye Deutschland“ ist Konny berühmt geworden. Heute  besuchen viele deutsche [11]___________ „Konnys Island“ in Gainsville, Texas.  Konny tritt in TV‐Shows auf und hat ein Buch über seine [12]___________  geschrieben.

Schreiben 7 Lies den Text in Übung C 6 noch einmal und beantworte die Fragen. 1. Was braucht man, um in die USA auszuwandern? ___________________________________________________________________________ 2. Wie haben die Reimanns eine Greencard bekommen? ___________________________________________________________________________ 3. Welche Probleme hatte Konny in den USA? ___________________________________________________________________________ 4. Wie ist Konny berühmt geworden? ___________________________________________________________________________ 5. Womit verdient er heute sein Geld? ___________________________________________________________________________

Vorbereitungen für das Auswandern Sprechen Notranja diferenciacija 8 Fachübergreifend, Gruppenarbeit: Einwanderungsbedingungen. Lest die Texte und ordnet sie den richtigen Ländern zu. Notiert die wichtigsten Stichpunkte in der Tabelle unten. Berichtet in der Klasse. A Für die Einreise in dieses Land genügt der Reisepass oder Personalausweis. Du hast sechs Monate Aufenthaltsrecht, um Arbeit zu finden. Du kannst deinen Arbeits- und Wohnort frei wählen. Nach der Ankunft hast du acht Tage Zeit, dich in der Wohngemeinde anzumelden. Du brauchst: Pass oder Personalausweis, Geburtsurkunde, evtl. Heiratsurkunde, Mitgliedsbestätigung deiner Krankenkasse, aktuelles Passbild und Arbeitsvertrag oder Studienbescheinigung. Du erhältst das Recht auf Aufenthalt und Erwerbstätigkeit, wenn du beim Arbeitsamt des zuständigen Kantons deinen Arbeitsvertrag, die Einstellungserklärung des Arbeitgebers oder einen Nachweis für eine selbständige Tätigkeit vorlegst. B Dieses Land hat das höchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf weltweit, doch die Einwanderung ist eine echte Herausforderung. Wenn du allerdings einen guten Job suchst, 11


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! könntest du ihn hier vielleicht finden. Als EU-Bürger kannst du mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass in das Fürstentum einreisen, obwohl das Land nicht zur EU gehört. Wenn du deinen Wohnsitz zum Zweck der Erwerbstätigkeit hierher verlegen willst, kannst du je nach Dauer zwischen vier Aufenthaltsbewilligungen wählen: eine Saisonbewilligung (neun Monate pro Kalenderjahr - z.B. Bau- und Gastronomiegewerbe); eine Kurzaufenthaltsbewilligung (zwölf Monate); eine Aufenthaltsbewilligung für Arbeitnehmer und deren Familien (fünf Jahre) und wenn du dich zehn Jahre lang ununterbrochen in diesem Land aufgehalten hast, kannst du eine Niederlassungsbewilligung beantragen. Als Tourist darfst du dich hier drei Monate lang aufhalten, ohne dich anmelden zu müssen. C Gründe für die Auswanderung in dieses Land sind u. a. gut bezahlte Jobs und ein großes Angebot an Arbeitsplätzen. Hier können sich EU-Bürger ohne Probleme niederlassen. Wenn du dauerhaft bleiben willst, musst du dich innerhalb von drei Tagen nach dem Einzug in die Unterkunft mit einem Reisepass oder Personalausweis bei den Behörden anmelden. Die Einwanderungsregelungen sind seit Juli 2011 verschärft worden. Du musst einen Einbürgerungstest bestehen, der genauso wichtig ist wie die Rot-Weiß-Rot Card. Die Einbürgerung dauert dann etwa zehn Jahre. Beim Einbürgerungstest werden Fragen zur Geschichte des Landes sowie zu Politik und Recht gestellt. Seit 2013 gibt es zusätzlich eine Quotenregelung. Jedes Jahr wird die Anzahl der möglichen Einwanderer aus bestimmten Regionen begrenzt. Mehr Infos findest du unter www.migration.gv.at/de/ Österreich Text ___

Liechtenstein Text ___

Schweiz Text ___

INFO – Deutschland Bürger aus EU-Ländern können ohne Visum einreisen und problemlos in Deutschland arbeiten. Du brauchst lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Innerhalb von drei Monaten musst du deinen Wohnsitz beim Einwohnermeldeamt anmelden. Wenn du deutscher Staatsbürger werden willst, musst du folgende Voraussetzungen erfüllen: - acht Jahre dauerhaft in Deutschland leben und arbeiten - einen Einbürgerungstest (Fragen zur deutschen Kultur und zu Gesetzen) bestehen - ausreichend Deutsch sprechen - kein Verbrechen begehen - das deutsche Grundgesetz anerkennen - deine alte Staatsangehörigkeit ablegen Oder du verliebst dich und heiratest einfach einen Deutschen/eine Deutsche. Dann wird die Einbürgerung leichter. Mehr Infos findest du unter www.bamf.de

Österreich 12

Liechtenstein

Schweiz


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Schreiben 9 Projektarbeit, IKT-Übung: „Goodbye Deutschland“. Sieh dir auf der Internetseite http://www.vox.de/cms/sendungen/goodbye-deutschland.html ein Video über deutsche Auswanderer an. Schreibe eine Zusammenfassung und berichte in der Klasse.

Sprechen 10 Partnerarbeit: Warum sollte man aus Slowenien auswandern bzw. warum nicht? Diskutiere mit deinem Partner/deiner Partnerin. Jeder vertritt eine Seite, Pro oder Kontra. Zählt mindestens fünf Vor- und Nachteile einer Auswanderung auf.

Pläne und Träume für die Zukunft 11 Gruppenarbeit: Was möchtet ihr gerne in den nächsten fünf bis zehn Jahren machen? Präsentiert in Gruppen eure Zukunftspläne und Träume. Geht dabei auch auf folgende Punkte ein. Pläne Wo wirst du sein? Was wirst du tun? Womit wirst du fertig sein? Womit hast du dann schon begonnen?

Träume + Ideen Was wünschst du dir? Was erwartest du von …? Wieso möchtest du gerade …? Was möchtest du auf keinen Fall?

Beispiel: In fünf Jahren werde ich mit meinem Studium fertig sein. Danach werde ich nach Österreich umziehen, weil … Sprechen 12 Lies deine Zukunftspläne in Übung C 11 noch einmal durch und denke darüber nach wie sich dein Leben und deine Ziele verändern. Schreibe eine Vergleichstabelle: Was hast du dir in der Vergangenheit gewünscht, was willst du heute und was wirst du in der Zukunft machen? Berichte in der Klasse. vor fünf Jahren Sängerin werden

Beispiel: 13

heute Mathematik studieren

in zehn Jahren eine Familie haben


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! Vor fünf Jahren wollte ich noch Sängerin werden. Heute möchte ich lieber Mathematik studieren. In zehn Jahren werde ich sicher eine Familie haben.

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Alles auf einen Blick Grammatik

Präsens – Überblick Verben im Präsens kommen komme ich kommst du er/sie/es/man kommt kommen wir kommt ihr kommen sie/Sie

fahren fahre fährst fährt fahren fahrt fahren

laufen laufe läufst läuft laufen lauft laufen

sprechen spreche sprichst spricht sprechen sprecht sprechen

lesen lese liest liest lesen lest lesen

wissen weiß weißt weiß wissen wisst wissen

müssen muss musst muss müssen müsst müssen

Präsens: Verben mit trennbaren Vorsilben Konny Reimann Im Jahr 2012

Position 2 baut

sich in Texas ein neues Leben

Satzende auf.

wanderten

20 826 Deutsche in die Schweiz

aus.

Präsens: Verben mit trennbaren Vorsilben und Modalverben Claras Eltern In die USA

Position 2 wollen kann

in Schweden neu man nur mit einem Visum

Satzende anfangen. einreisen.

Verben im Perfekt – Überblick Regelmäßige, unregelmäßige, gemischte, trennbare und untrennbare Verben regelmäßige Verben ich du er/sie/es/man wir ihr sie/Sie

ich du er/sie/es/man wir ihr

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ge –[…] – (e)t

[…] - t

sein

bin gestartet bist gestartet ist gestartet sind gestartet seid gestartet sind gestartet

habe organisiert hast organisiert hat organisiert haben organisiert habt organisiert haben organisiert

bin gewesen bist gewesen ist gewesen sind gewesen seid gewesen sind gewesen

gemischte Verben habe gedacht hast gewusst hat gebracht sind gerannt habt gekannt

trennbare Verben habe angerufen hast angenommen hat vorgeschlagen sind angekommen seid weggelaufen

unregelmäßige Verben finden habe gefunden hast gefunden hat gefunden haben gefunden habt gefunden haben gefunden untrennbare Verben habe berichtet hast vermisst hat begonnen haben verstanden habt erfahren


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! haben genannt

sie/Sie

haben abgesagt

haben empfunden

Verben im Präteritum – Überblick Regelmäßige, Modalverben, unregelmäßige und gemischte Verben regelmäßige Verben arbeiten suchen arbeitete suchte ich arbeitetest suchtest du suchte er/sie/es/man arbeitete arbeiteten suchten wir arbeitetet suchtet ihr arbeiteten suchten sie/Sie

Modalverben können konnte konntest konnte konnten konntet konnten

unregelmäßige Verben finden gehen fand ging fand(e)st gingst fand ging fanden gingen fandet gingt fanden gingen

gemischte Verben rennen rannte ranntest rannte rannten ranntet rannten

Plusquamperfekt, Aktiv 1. Das Plusquamperfekt verwendet man, um auszudrücken, dass in der Vergangenheit etwas vor etwas anderem stattgefunden hat. 2. Man bildet das Plusquamperfekt Aktiv mit haben oder sein im Präteritum und dem Partizip Perfekt. 3. Das Plusquamperfekt steht im Hauptsatz mit „nachdem“, im Nebensatz steht das Präteritum oder Perfekt. z. B. Nachdem Konny die Greencard gewonnen hatte, reiste er nach Texas; Nachdem wir zu Bert nach Innsbruck gefahren waren, hat er uns die Stadt gezeigt. Futur I Mit dem Futur I kann man Absichten in der Zukunft und sicherere Prognosen ausdrücken. Man bildet es mit der Präsensform von werden + Infinitiv. z. B. Zur Vorbereitung werde ich einen Spanischkurs machen. Wir werden ab August zusammen in Barcelona wohnen.

ich du er/sie/es/man wir ihr sie/Sie

werden werde wirst wird werden werdet werden

Vermutung, Zuversicht oder Sicherheit mit Futur I ausdrücken Das Futur I kann verschiedene Bedeutungen haben, die mit unterschiedlichen Partikeln und Adverbien ausgedrückt werden. Vermutung: vermutlich, wahrscheinlich, wohl z. B. Ich werde meine Familie vermutlich/wahrscheinlich/wohl vermissen. Vermutlich/Wahrscheinlich werde ich meine Familie vermissen. ( wohl steht nur sehr selten am Satzanfang.) Zuversicht: schon 16


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! z. B. Es wird schon klappen. Sicherheit: bestimmt, sicher z. B. Ich werde als Dolmetscher bestimmt/sicher gute Chancen haben. Bestimmt/Sicher werde ich als Dolmetscher gute Chancen haben.

Zweiteilige Konnektoren – nicht nur …, sondern auch; sowohl … als auch; weder … noch nicht nur …, sondern auch und sowohl … als auch ersetzen den Konnektor und. In Verbindungen mit nicht nur …, sondern auch ist das zweite Element stärker betont. z. B. Besucher können dort nicht nur die Architektur, sondern auch die Aussicht bewundern. sowohl … als auch drückt aus, dass die aufgezählten Elemente gleich wichtig sind. z. B. Innsbruck bietet sowohl Kultur als auch Natur. weder … noch bedeutet, dass kein Element zutrifft. z. B. Das Restaurant ist weder schick noch ist die Speisekarte aufregend. Modalverben im Perfekt Das Perfekt der Modalverben bildet man mit haben + Infinitiv + Infinitiv vom Modalverb. Die Modalverben stehen am Satzende. z. B. Herr Özgür hat viel arbeiten müssen. Er hat seinen Eltern Geld schicken können.

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Wie sagt man’s? Nützliche Sätze und Ausdrücke Gründe nennen und Entscheidungen begründen Vermutlich/Wahrscheinlich …, weil … Aus folgenden Gründen …: Erstens …, zweitens …, drittens … Es gibt …, daher/deshalb/deswegen … In … kann man (nicht) …, daher … Über Grafiken/Diagramme sprechen Der beliebteste/Das beliebteste/Die beliebteste … war/ist …, gefolgt von … Die Zahl der … ist doppelt/dreifach/… so hoch wie die Zahl der … Etwa die gleiche Anzahl … An zweiter/dritter/vierter/…/letzter Stelle steht/stehen … Die wenigsten/meisten Menschen … Wortschatz

Auswandern/Einwandern auswandern aus + Dat./nach + Land die Auswanderung, -en (Pl. selten) der Auswanderer, -/die Auswanderin, -nen der Migrant, -en/die Migrantin, -nen die Ausreise, -n ≠ die Einreise, -n der Auslandsaufenthalt, -e das Zielland, -''erdie Aufenthaltsgenehmigung, -en die Einbürgerung, -en der Staatsbürger, -/die Staatsbürgerin, -nen die Arbeitserlaubnis, -se die Erwerbstätigkeit, (nur Sg.) der Gastarbeiter, -/die Gastarbeiterin, -nen der Wohnsitz, -e das Heimatland, -''er das Heimweh, (nur Sg.) die Krise, -n Eurokrise niederlassen zurückkehren Grafiken/Diagramme das Diagramm, -e Balkendiagramm Liniendiagramm Säulendiagramm Tortendiagramm die Grafik, -en 18


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! die Hälfte, -n ein/zwei Drittel ein/zwei/drei Viertel ein/zwei/drei/vier Fünftel jeder/jede Zweite/Dritte/… doppelt/dreifach/vierfach/… Sonstiges Nomen die Absicht, -en der Animateur, -e/die Animateurin, -nen die Armut, (nur Sg.) die Aussicht, -en der Rundblick, (nur Sg.) der Bogen, - (A/CH auch -“) Torbogen Fragebogen die Bürokratie, -n die Chance, -n ≠ das Risiko, Risiken der Einkaufsbummel, die Entscheidung, -en die Erlaubnis, -se die Fachkraft, -''e der Fels, -en das Gesetz, -e das Gewerbe, -e Gastgewerbe die Herausforderung, -en das Hochwasser, die Höhle, -n der Kaiser, -/die Kaiserin, -nen der Lehrgang, -''e Aufbaulehrgang die Muschel, -n der Nationalsozialist, -en/die Nationalsozialistin, -nen der Nazi, -s das Olympia, (meist ohne Artikel, nur Sg.) die Pforte, -n Triumphpforte der Sauerbraten, die Schanze, -n Sprungschanze Schanzenturm 19


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! das Skispringen, tauchen Tauchlehrer Tauchschule der Umstand, -“e Lebensumstand die Vermutung, -en der Wohnwagen, - (A auch: -“) die Zuversicht, (nur Sg.) Verben aufgeben + Akk in Auftrag geben befördern + Akk. einleben (sich) erbauen fliehen gelangen zu + Dat. gelingen halten für + Akk. halten für + Adjektiv (gut/schlecht/wichtig/…) klappen (ugs.) = funktionieren klarkommen (ugs.) = zurechtkommen Mut machen (sich) reizen verhaften vermissen verlosen verschärfen weiterarbeiten weitergehen Adjektive dauerhaft = ununterbrochendepressiv festgefahren kommunistisch konkret mittelalterlich gotisch sächsisch schräg sichtbar vergoldet vernünftig 20


AS! 4 KB L6 Tschüss Heimat – Hallo Ausland! zuständig Adverbien einst meist möglicherweise wahrscheinlich woanders Modalpartikeln schon wohl Redemittel/Ausdrücke ein Interview führen Kontakte knüpfen ein Leben unter Palmen die Welt steht mir/dir/ihr offen. ein armer Wicht sein der Zweite Weltkrieg (1939–1945)

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Tschüss Heimat – Hallo Ausland! 2, učbenik