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Auf die Plätze, los Der neue T-Roc R mit 221 kW (300 PS)

Volkswagen R Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 9,5–9,1/außerorts 6,6–6,5/kombiniert 7,7–7,5; CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 176–171; Effizienzklasse: D. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.

volkswagen-r.de


I think our first year in print has been successful and all of you subscribers have made all of this possible. Without you, we definitely would not have had the balls to pull this off. 2020 will mark the 10th year of XS MAG and a lot has changed in the development with the next stage only around the corner. Meeting your expectations is our biggest challenge and we always wanted, want and will stay up to date, as you can see in this issue. JP‘s #supergolf wasn‘t even finished, but we wanted to be the first, as with the LTO E30 and DeLorean. Looking at our 2020 events calendar, I count 5 XS CARNIGHTs in 4 different countries plus 2-3 smaller stories that we have planned with the XS MAG. But for now its winter time, where our RS4 B5 awaits us with hopeful eyes. Yours truly, Andy Füllborn

Ich denke, wir haben unser erstes Druckjahr erfolgreich über die Bühne gebracht und ihr Abonnenten habt das Ganze erst möglich gemacht, denn ohne euch hätten uns ganz klar die Eier gefehlt, dies alles durchzuziehen. 2020 gehen wir mit dem XS MAG in das 10. Jahr und da hat sich einiges in der Entwicklung getan und so wie es im Moment ausschaut, werden wir den nächsten Schritt gehen dürfen. Eurem Anspruch gerecht zu werden, ist hier unsere größte Herausforderung. Wir wollten, wollen und werden im Tagesaktuell sein, was man auch in dieser Ausgabe sehen kann. Der #supergolf von JP war eigentlich noch gar nicht fertig. Wir aber wollten die Ersten sein, wie auch bei dem LTO E30 oder dem DeLorean. Wenn ich auf unseren 2020er Eventkalender schaue, sehe ich 5 XS CARNIGHT ́s in 4 verschiedenen Ländern plus 2 - 3 kleinere Geschichten, die wir mit unserem XS MAG durchziehen werden. Doch jetzt folgt erst einmal der Winter, wo nur unser RS4 B5 mit hoffnungsvollen Augen auf uns wartet. Euer Andy Füllborn

PHOTO CREDIT

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Andy Füllborn | Martin Hillmann Peter Herforth | @illume91 @igelgurgel | @iamnotomoto @_der_krueger_ | LWSFCK @woern_lowcalhero | James Preston ILB Drivers Club | @_sharonow

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IN

Y O U R

FACE


Asking Kraemo about his roots or who inspired him on his way, he‘ll drop one name pretty quick - Hans Dahlbaeck. Hans Dahlbaeck? Yes, the Swede who dropped the first MK4 Golf with over 1000HP under the name Dahlbaeck Racing just before the new millennium. 1000HP was almost unattainable 20 years ago and this Golf would stay in Jean Pierre‘s mind forever. Digging deeper you‘ll find out that the Volkswagen AG has created a perfect base with the MK7 Golf. Pretty straight forward until the Dahlbaeck Golf crossed JP‘s mind once again. It would need the complete program to live up to his expectations. Back then it was the engine swap and the increase in performance...something that would get JP‘s full attention this time around. R32 conversion with 3,2L, fitted length-ways, was the challenge at hand.


Fragt man Kraemo nach seinen persönlichen Ursprüngen oder vielmehr, wer ihn rückblickend auf seinem Weg inspirierte, dann fällt ziemlich schnell ein Name - Hans Dahlbäck. Hans Dahlbäck? Ja, jener Schwede, der kurz vor der Jahrtausendwende unter dem Namen Dahlbäck Racing den weltweit ersten Golf Mk4 mit über 1000 Pferden auf die Menschheit jagte. 1000 PS waren vor 20 Jahren eine fast unerreichbare Marke und auch bei Jean Pierre sollte dieser Golf einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bohrt man in Dortmund noch etwas tiefer, dann kommt zu Tage, dass der Volkswagenkonzern mit dem Golf Mk7 für ihn eine nahezu perfekte Basis geschaffen hatte. Soweit so gut, bis der Dahlbäck Golf sich in JP‘s Gehirn zurückmeldete und einmal mehr aufzeigte, dass das volle Programm vonnöten sein wird, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Damals war es der Motorumbau und die nicht zu verachtende Leistungssteigerung. Also sollte auch dieses Kapitel die volle Aufmerksamkeit erhalten. Umbau auf einen R32 mit 3,2 l und das Ganze längs verbaut, lautete die Challenge.


Why? Because of the all wheel drive system. Since there‘s no oil pan available with space for the driveshafts and that automatically placed the differential behind the flywheel. Lengthways also means an unequal weight distribution, causing the front to become overweight. This problem was solved with the installation of the electric turbocharger in the trunk, balancing the Golf to a near perfect 52 to 48 weight distribution with a total weight of 1250kg. All in all the engine position was chosen in a way that the driveshafts would stay vertical while standing still, leading to a symbioses of body and Rotiform wheels. NG-Motorsport took care of the head. Steel rods, forged pistons and a factory forged crankshaft followed, but the cream of the crop is the already mentioned and customized turbocharger. This one was developed to wave any lag good bye and is controlled via the steering wheel, with which the boost can be controlled at your finger tips. A finely programmed controller comes into play here which calculates the higher air mass congenially. At the end of the day the house own dyno would measure 1200+ HP.

Warum? Wegen der Allradproblematik, da es keine Ölwannen gibt, wo die Antriebswellen in deren Bereich austreten und man dann automatisch hinter dem Schwungrad mit dem Differenzial landet. Längs bedeutet aber auch Ungleichheit bei der Gewichtsverteilung, da hier nun ein deutliches Übergewicht auf die Front drückt. Dieses Problem löste man mit dem Installationsort für die Elektroturbotechnik im Kofferraum und balancierte den Golf auf nahezu perfekte 52 zu 48 % bei einem momentanen Gesamtgewicht von 1250 kg. Allgemein musste und wurde die Motorposition auch so gewählt, dass die Antriebswellen im stehenden Zustand fast waagerecht sind, was am Ende auch zu einer Symbiose von Karosse und Rotiform-Felgen führte. NG-Motorsport nahm sich dem Kopf an. Stahlpleuel, großer Turbo, geschmiedete Kolben und eine serienmäßig geschmiedete Kurbelwelle folgten dem Ganzen, aber das Salz in der Suppe ist der bereits genannte und zusätzliche eTurbolader. Dieser wurde entwickelt, um dem Turboloch Paroli zu bieten und wird über das Lenkrad bedient. Damit kann punktgenau Ladedruck produziert werden und generierst Abgasvolumen. Hier kommt ein freiprogrammiertes Steuerteil ins Spiel, welches die höhere Luftmasse kongenial berechnet. Am Ende des Tages soll der hauseigene Leistungsprüfstand standfeste 1200+ PS anzeigen.


A relatively normal figure by today‘s standards but JP knows the problems that can occur afterwards and he prefers his builds to be solid and reliable. The insanity continues with the suspension. The wheel mounts were rotated, putting the brakes on the other side and the steering now sits in front of the axle. The consequence: the complete geometry had to be changed to work with exactly that. And if that wasn‘t enough, the rear suspension seemed impossible. Inboard shocks, where the energy from the wheel is transferred by a rocker arm to the interior. Clear advantage here is the extra space in the wheel well and of course the option for a wider wheel/tire combination. While in the interior you‘ll quickly see the blow-off valve, where the over 2 bar of boost find their way into your airways with every shift, leaving never before experienced impressions. And wait, there‘s more! The Golf has a 3,8cm longer wheelbase. Why? Looks! There‘s always been one issue with the Rocket Bunny kit. Due to the factory axis, it‘s hard to actually go low. You‘d have to work with wheel centering plates which will bring more problems due to the independent rear suspension, unless you modify the actual cross member...but who does that...the Dortmund boy did it.

Fotograf: Martin Hillmann | @vongerman_custompixel @jp.performance


Heutzutage eine relativ normale Ansage, aber hier sind JP die Probleme im Lagergassenbereich bekannt und er mag es dann halt eher stabil und solide. Der Wahnsinn geht weiter, wenn man den Aufwand an der Fahrwerkstechnik erkennt. Die Radträger an der Vorderachse wurden gedreht, damit liegen die Bremsen auf der anderen Seite und die Lenkung liegt vor der Achse. Die Folge: Die Dämpfungsgeometrie musste geändert und exakt für dieses Vorhaben angepasst werden. Dem nicht genug, versuchte man an der Hinterachse das schier Unmögliche. Die Dämpfer sind innenliegend, wo die Energie, die vom Rad auf den Dämpfer übertragen wird, über einen Rocker Arm in den Fahrzeuginnenraum geleitet wird. Vorteil hier: Mehr Platz im Radhaus und damit auf Wunsch eine breitere Rad/Reifenkombination. Einmal im Innenraum fällt der Blick direkt auf das Blow Off-Ventil, wo sich der Ladedruck von über 2,0 bar bei jedem Schaltvorgang über die Atemwege im Gehirn meldet und da nie dagewesene Eindrücke vermittelt. Einen hätten wir noch! Der Golf hat einen 3,8 cm längeren Radstand. Warum? Wegen der Optik! Rocket Bunny lässt in den seltensten Fällen - aufgrund der Achstechnik - ordentlichen Tiefgang zu. Man müsste also Achsversatzplatten verbauen, was aber durch die Einzelradaufhängung an der Hinterachse schon wieder massive Probleme mit sich bringt, außer man modifiziert die hinteren Achsträger, aber wer macht so was schon ... Der Dortmunder Jung hat‘s gemacht.


After the XS CARNIGHT Classic 2.0 in 2016 we promised ourselves that we would never again do a build around any of our events. That year Akira Nakai brought Artemis to life during the days before the Classic. That promise didn‘t even hold up 8 months, until we organised two RWB builds parallel to the XS CARNIGHT at Woerthersee. After all of this it was certain that we would have to keep our promise and we kept it for over 2 years. Since the headaches from past years were almost gone, we decided to get involved with 3 builds for this year‘s Classic. What was an easy read months ago on paper or much rather Messenger, felt much more intense in real life.


Nach der XS CARNIGHT Classic 2.0 im Jahre 2016 schwörten wir uns, keine größeren Umbauten mehr rund um eine unserer Veranstaltungen zu platzieren. In jenem Jahr sollte Akira Nakai in den Tagen vor der Classic Artemis zum Leben erwecken. An diesen Schwur hielten wir uns keine 8 Monate, den bereits im Jahr darauf drückten wir uns selbstsicher 2 RWB‘s parallel zur XS CARNIGHT am Wörthersee aufs Auge. Spätestens danach sollte der Schwur erneuert und verstärkt werden und hielt dann über 2 Jahre und da die Kopfschmerzen von damals kaum noch nachhallten, sollten es für die diesjährige Classic ganze 3 Umbauten werden, wo wir uns irgendwie mit reinhängten. Was sich Monate vorab auf dem Papier oder besser gesagt via Messenger so leicht lesen ließ, fühlte sich in der Realität einmal mehr viel intensiver an.


Added to this trouble was the fact that we would have to make the Classic bigger, adding the Ostradome as new location, which served as a perfect stage for a live build, but also adding a huge amount of work to our desk. A Porsche 964 in RWB Backdate dress live on stage, a BMW E30 reimagined by Kyza and a Voomeran MK1 the days before...all 3 having to fill a spot at the Ostrapark in Dresden during our event.


Hinzu kam, dass wir uns mit der Classic vergrößern mussten und mit dem Ostradome Dresden eine Location zusätzlich buchten, die wie geschaffen schien für einen Livebuild, aber sich dadurch auch deutlich mehr Arbeit auf dem Schreibtisch befand. Einen Porsche 964 im RWB-Backdate Dress live und in türkisblauer Farbe direkt am 7. September plus einen BMW E30 in Kyza’s Gewand sowie ein Mk1 mit Voomeran Backen die Tage zuvor, wo klar war, alle 3 müssen am Veranstaltungstag im Ostrapark zu Dresden um die Wette glänzen.


In each of our articles to these cars you‘ll read that none of these cars were far from easy builds and without the usual suspects would definitely not have made it to their scheduled XSCN premiere. But our pictures show the proud moment at which everything went according to plan on this September evening, giving us the feeling of change after 5 years and leaving us looking forward to 2020. Fotograf: Martin Hillmann | @vongerman_custompixel @xs_carnight


In jedem einzelnen Feature zu diesen Fahrzeugen werdet ihr lesen können, dass keines der Fahrzeuge ein Selbstläufer war und wenn nicht links und rechts die üblichen Verdächtigen mit angegriffen hätten, dann hätten sich die 3 Premieren zur XSCN schnell zu 3 wunderschönen Pusteblumen verwandelt. Unsere Bilder zeigen aber mit stolzgeschwellter Brust, dass an jenem Septemberabend alles wie am Schnürchen lief und bis auf Petrus einmal mehr alle Rädchen ineinander griffen und wir nach 5 Jahren im Ostrapark ein Gefühl nach Veränderungen verspüren und schauen, was uns 2020 bringen wird.


This car brings back memories for us. In the early 90s we stood infront a Kadett C like this one, up for sale and exactly to our expectations. Due to lack of funds we had to keep walking and did our first few XS laps in a Trabant 601. A similar story unfolded in Finland in 2011. Erik Mykrä - visiting technical college at the time - was looking for a suitable set of wheels for the winter months.

Bei diesem Fahrzeug werden bei uns uralte Erinnerungen geweckt. Anfang der 80er-Jahre standen wir genau vor solch einem Opel Kadett C, der zum Kauf angeboten wurde und unseren Vorstellungen vollends entsprach. Aufgrund fehlender Knete wurde nichts aus einem Kauf und die ersten XS-Runden drehten wir in einem Trabant 601. Ähnliches Spiel in Finnland im Jahre 2011. Erik Mykrä - zu jenem Zeitpunkt auf der Fachhochschule - suchte einen fahrbaren Untersatz allein für die Wintermonate.


Erik couldn‘t quite tell us what happened to him and the Kadett during those months, but the bond became so strong that selling the car was definitely not an option anymore. A project was born shortly after. More and more changes followed throughout the years and the Opel was a lot more appealing as a whole. Erik decided to get married in 2016 and you don‘t really have to ask what car he chose for his wedding. With a ring now gracing his finger, parties were exchanged with garage weekends, all in favor of the Kadett.

Was genau in diesen Monaten mit Erik und seinem Kadett passierte, konnte er uns nicht genau erklären. Jedenfalls war die Bindung so stark, dass ein Verkauf nicht mehr auf der Tagesordnung stand und so fällte man im darauf folgenden Frühjahr die Entscheidung, daraus ein Projekt zu starten. In den Jahren danach folgten immer und immer wieder ein paar Veränderungen und auch in der Gesamtheit machte der Opel immer mehr her. 2016 dann Eriks große Hochzeit und ihr braucht gar nicht erst zu fragen, welches Fahrzeug als Hochzeitskutsche herhalten musste. Einmal den Ring am Finger, verbrachte er die Wochenenden weniger auf Partys, sondern mehr in der Garage, was seinem Kadett sichtlich gut tat.


We would‘ve fitted 13x7“ wheels back then, Erik went for 15x10 with 4,5“ wide BBS barrels, completed with original Zender centers that were out of our reach back in the day. A lot of improvisation was needed for the suspension with airride being Erik‘s only option, just before it was off to the spray booth. A BMW Metallic Brown followed and and when you ask Erik what the state of his Opel is today, he will happily say that ‚my project is completely finished.‘

Bei uns hätte es damals maximal eine 7x13“ auf die Achse gegeben. Erik aber reizte das Spiel auf 10x15 Zoll mit gar 4,5 Zoll breiten BBS-Betten. Für die Mitten erstand er originale Zender Sterne, die zu unserer Zeit unerschwinglich waren. Ohne Luft geht es auch in Finnland nicht mehr und hier musste so einiges improvisiert werden, bevor es ab in die Lackierkabine ging. In dieser folgte ein sehr dunkles Metallicbraun von BMW und wenn man Erik nach dem Ist-Zustand fragt, sagt er zufrieden: „Ich kann sagen, dass mein Projekt komplett fertig ist.“

Fotograf: Andy Füllborn @erikmykra


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While the rest of the world continues to puzzle over what ‚Pipifein‘ means, central Europe is pretty much overrun by the gang and that with exceptional quality, Tschalla and his WRX STI Impreza is no different and we‘ve had our eyes on his builds for a while now, already planning a shoot 2 years ago when the WRX was still wrapped matte black with a similar brutal look. Porsche Classic Grey dressed the car this seasons and there was no more stopping us. The project has been going on for 6 years and it was obvious from the beginning that it would have to be more than just gold wheels. The first year, Tschalla left his house with coilovers and a little more width, only to find out that he wouldn‘t even win a pot of plants.

Wie schimpft der Volksmund so schön im positiven Sinne? „Pipifein hinten rein“. Doch eigentlich hat man immer mehr das Gefühl, dass Zentraleuropa von jener Gang buchstäblich überrollt wird und dies mit herausragender Qualität. Tschalla steht dem mit seinem Subaru WRX STI in nichts nach und auch wir hatten ihn bereits vor einer Weile auf dem Schirm. So wollten wir diesen WRX bereits vor 2 Jahren vor der Linse haben, damals noch schwarz matt foliert, aber schon mit einer ähnlich brutalen Optik. Für diese Saison folgte das Classic Grey von Porsche und spätestens jetzt gab es für uns kein Halten mehr. 6 Jahre stecken bereits in diesem Projekt, wo von Anfang klar war, dass es mehr werden muss als „nur“ goldene Felgen. Die erste Saison ging es mit Gewinde und etwas mehr Breite vor die Tür, um feststellen zu müssen, damit keinerlei Blumentopf gewinnen zu können.


Mario from Dumped offered some much needed support or much rather a grinder to make space for the widebody kit. Fender flares, side skirts by ABW-Motorsport and the wonderful ducktail take up much of the new look. Airlift Performance 3H suspension make sure the height is on point and Work Meister S1 wheels fill out all the gaps. Subaru and Work Meister is a match made in heaven for Tschalla but the way he fitted them on this is a feast for the eyes.

Bei Mario von Dumped holte er sich den nötigen Support oder vielmehr die Flex, damit Platz für den Breitbaukit geschaffen werden konnte. Fender Flares, Side Skirts von ABW-Motorsport und der wunderschöne Ducktail halfen zusätzlich auf dem Weg zur neuen Optik. Runter ging es mit einem Airlift Performance 3H Fahrwerk, um die Work Meister S1 genau auf die Kanten zu legen. Subaru und Work Meister gehören auch für Tschalla zusammen, aber wie er sie gefitted hat, ist eine absolute Augenweide - mehr eben als nur Tschall und Rauch.

Fotograf: Martin Hillmann | @vongerman_custompixel @tschalla_pipifein


There‘s a few ladies in our automotive world that can actually call themselves influencers. One of these is Christin Franke, who by the way happens to be the face of XS. Married to our resident DJ ‚The Krueger‘, you‘ll be able to find both of them at a row of events and even on Instagram you‘ll most likely see something new on almost a daily basis alongside her other 70.000 followers. Next to her passion for photography - preferably with an automotive background - Christin likes to take her followers to the gym or the tattoo studio. She receives countless questions via Instagram so it seemed like a good time for an interview to clear a few questions.

In unserem automobilen Kosmos gibt es eine Reihe von Ladys, die es geschafft haben, sich Influencer nennen zu dürfen. Eine von diesen ist zweifelsfrei Christin Franke, die ganz nebenbei auch das Gesicht von XS ist. Liiert mit unserem Hausund Hof-DJ „Der Krüger“ sieht man die beiden auf einer ganzen Reihe von Events und auch auf Instagram lässt sie fast täglich die Puppen tanzen, wo sie sich momentan bei fast 70.000 Followern einpendelt und ein Ende hierbei nicht abzusehen ist. Neben ihrer Affinität zur Fotografie - bevorzugt mit automotivem Background - nimmt sie ihre Follower auch gern mal mit ins Fitnessstudio oder gar bis zum Tätowierer. Täglich erhält sie via Instagram unzählige Fragen und so schien es an der Zeit, einiges zu klären und wir baten zum Interview.


XS MAG: Christin...we‘ll start with the question on everyones‘ mind. Can you live from being an influencer or do you have a regular job? Christin: At the moment I can‘t live from it. I have a full time job at the local council and the rest is just a hobby with the occasional extra income. XS MAG: But the idea of completely living off your hobby sounds good doesn‘t it? Christin: The idea itself is not bad but I would never quit my job for it. This way I can still say I do it all for fun and because I am passionate about it, without financial pressure. XS MAG: So how does it work? You get messages on Instagram from different companies with offers or do you get packages full of free stuff daily and pick your favourite products to show? Christin: Some companies send me direct messages via Instagram but most contact me through email. Since it‘s important to me to stay credible, I first try to identify myself with the product. If the product works for me, I make an agreement with the company. They either provide my chosen products free of charge or they pay me a compensation per post/story.

XS MAG: Christin, als erstes die Frage, die sicher eine ganze Menge interessieren dürfte. Kannst du als Influencer davon leben oder gehst du einer geregelten Arbeit nach? Christin: Als Influencer kann ich aktuell nicht davon leben. Ich habe einen Vollzeitjob in einer Kommunalverwaltung. Meine Tätigkeit als Influencer ist quasi nur ein Hobby und inzwischen natürlich auch ein kleiner Verdienst nebenbei. XS MAG: Aber es wäre sicher kein schlechter Gedanke, irgendwann allein durch das Hobby über die Runden zu kommen? Christin: Der Gedanke an sich ist nicht schlecht, aber aktuell würde ich meinen Job dafür nicht an den Nagel hängen. Ich kann so nach wie vor behaupten, dass ich das Ganze aus Spaß und Leidenschaft mache, ohne jeglichen finanziellen Druck. XS MAG: Wie muss man sich das vorstellen? Du bekommst Nachrichten via Instagram von verschiedenen Firmen mit Angeboten oder flattern täglich Freipakete ins Haus und du suchst dir die für dich persönlich besten Produkte raus und zeigst dich damit in deinen posts? Christin: Einige Firmen senden mir Direct Messages via Instagram, die meisten kontaktieren mich jedoch per Email. Da es mir wichtig ist, glaubwürdig zu bleiben, schaue ich im nächsten Schritt, ob ich mich mit der Firma bzw. mit dem Produkt identifizieren kann. Sollte dies der Fall sein, geht es darum, eine passende Vereinbarung mit der Firma zu treffen. Entweder stellt eine Firma mir kostenfreie Produkte meiner Wahl zur Verfügung oder sie zahlt eine Vergütung pro Beitrag/Story.


XS MAG: You‘re now driving your second modified R. But what would you park in your garage if money was no issue? Christin: A Porsche GT2 RS and definitely another R32, but this time with plenty of power under the hood. XS MAG: Is there a vehicle in our scene that blows you away? Christin: The Apple RWB. XS MAG: Do you have any other interests besides modified 4 wheels? Christin: I work out at the gym numerous times a week and love shopping. XS MAG: Your personal Instagram TOP 5? Christin: @xs_carnight @longundstrong @lisayasmin7 @livadax3 @someonesday XS MAG: Last question: Reading the comments on your page, we found a whole row of admirers. Surely you get the occasional serious offer? Christin: I often feel like Instagram is mistaken for a dating site. You definitely get plenty to read and in the worst case to see. Occasionally there are serious offers but I would never take up any of them. Fotograf: @_der_krueger_ | @illume91 | LWSFCK @christin_xs


XS MAG: Du fährst momentan deinen zweiten gemachten R. Was aber würdest du dir in die Garage stellen, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Christin: Das wäre ganz klar ein Porsche GT2 RS und definitiv wieder einen R32, dieses Mal allerdings mit ordentlich Dampf unter der Haube. XS MAG: Gibt es in unserer Szene ein Fahrzeug, von welchem du hin und weg bist? Christin: Ja, der Apple RWB. XS MAG: Was findet sich neben der Faszination für 4 gemachte Räder an weiteren Interessengebieten? Christin: Ich gehe mehrmals die Woche ins Fitnessstudio und wie es sich für eine Frau gehört, liebe ich das Shoppen. XS MAG: Deine persönliche TOP 5 auf Instagram? Christin: @xs_carnight @longundstrong @lisayasmin7 @livadax3 @someonesday XS MAG: Letzte Frage: Wenn man sich die Kommentare auf deiner Seite durchliest, dann finden sich da eine ganze Reihe an Verehrern? Da kommen doch sicher hin und wieder ernst gemeinte Angebote? Christin: Oft denke ich, dass Instagram mit einer Singlebörse oder anderen Portalen verwechselt wird. Man bekommt da echt ganz schön was zu lesen, im schlimmsten Fall auch zu sehen. Hin und wieder ist da sicher auch ein ernst gemeintes Angebot dabei, aber darauf würde ich mich nie einlassen.


The Audi 100 C1 Type 105 was a car of the upper middle class in 1976. Over 800.000 examples were rolled out of the factory and yet you‘ll hardly see any on the road today. Good then that Kevin Spannberger got hold of one 16 months ago, even better that this Audi has been sitting still for the last 22 years. At first it seemed like it wouldn‘t take too much time but 350 hours later the project finally took shape. 200 hours for the body work alone and 30 for the wheels that ended up being a separate little project. Inner barrel and outer lip were delivered by BBS. The center was taken from an original steel wheel, cut apart and fitted with a steel ring in BBS wheel specs. After that everything was planed to ensure a perfect sealing surface. 17x9 is what the measurements showed in the end, covered in fitting 185/35 rubber.


Der Audi 100 C1 Typ 105 zählte im Jahre 1976 zur oberen Mittelklasse. Von jenem C1 liefen über 800.000 Exemplare vom Band und dennoch bekommt man heutzutage kaum noch einen zu Gesicht. Gut, dass sich Kevin Spannberger vor 16 Monaten einem annahm und noch besser, dass dieser Audi über 22 reine Standzeitjahre hinter sich hatte. Anfänglich ging man im Salzburger Land noch davon aus, nicht allzu viel an Zeit investieren zu müssen. Stand heut waren es satte 350 Arbeitsstunden, bis man sich selbst das Prädikat wertvoll auf die Schulter heften konnte. 200 dieser Stunden verschlang allein die Karosserie, 30 gingen für die Felgen flöten und gerade bei diesen hat sich Kevin ein Denkmal gesetzt. Die Innenund Außenbetten besorgte man sich von BBS. Beim Stern dienten originale Stahlfelgen als Spender, wo der Stern ausgeschnitten und mit einem Stahlring in BBS-Massen verschweißt wurde. Abschließend ging es an die Drehmaschine für einen perfekten Plan- bzw. Rundlauf und für eine optimale Dichtfläche. Stattliche 9x17 Zoll zeigte abschließend das Maßband und mit 185/35 sollte eine passende Bereifung rundum folgen.


To round it all off, some custom suspension had to make sure the wheels sit just right, since there‘s not a single aftermarket suspension part available off the shelf. Nullbar delivered all the necessary accessories and Czeslaw Air Suspension got to work on the struts. The end result.... well, see for yourself! Back to the 200 working hours that went towards the body work. No good parts available and if there were, they were on the other side of the world. The new fenders came from Hannover, 800km away. The metal that needed some love was straightened by a friend right before everything was covered in the original Caditz Orange.

Fotograf: Andy Füllborn @kev_cltwrk

Um diese Eigenkreation auch formschön in das Blech gedrückt zu bekommen, musste auch bei der Fahrwerksfindung über den Tellerrand hinaus gedacht werden. Von der Stange gibt’s da nix und selbst unter dem Ladentisch hat für einer 76er Audi 100 keine Sau etwas liegen. Nullbar lieferte alle notwendigen Zubehörteile und Czeslaw Air Suspension wagte sich gar an die Dämpfer heran, wo sich das Endergebnis zweifelsfrei sehen lassen kann. Zurück aber zu den 200 Arbeitsstunden, die für die Außenhaut draufgingen. Auch hier waren kaum gute Teile verfügbar und wenn, dann meist am Arsch der Welt. So stammen die neuen Kotflügel beispielsweise aus dem rund 800 km entfernten Hannover. Das Blech, was noch zu dengeln schien, nahm sich ein befreundeter Spenglermeister zur Brust, bevor am Ende das originale Cadizorange wieder den Weg auf den 100ter fand.


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Let‘s be honest...no one saw this LTO project coming right before the end of this year‘s season. But Fabian has been in this business for a while now. It was him that fitted the first Accuair system to his Chevy C10 back in 2001. It was also him that transformed his 964 into an RWB masterpiece at the last XSCN Classic 5.0 and by now you should know who we‘re talking about. The goal was to create another project together with Khyzyl Saleem aka ‚The Kyza‘, to be premiered at the XSCN. The first LTO Widebody E30 in Europe. And as if that‘s not enough, there‘s nothing original left after the ‚4 WEEK LONG‘ build phase apart from the E30‘s chassis. A whole lot of companies were involved, without which the build would definitely have worked in such a short amount of time, with some last minute changes being made right in Dresden before the XSCN. V.SLD Industries‘ Denis Vasold was the team captain throughout the whole journey while Fabian, as always invisible in the background, took care of the organisation. First thing on order was the M3 engine with Karbonius carbon intake out of the E46 to replace the original 2,5L, paired with a brand new 6-speed gearbox and a CAE short shifter to make things a little snappier.


Hand aufs Herz, dieses LTO-Projekt hatte so kurz vor dem diesjährigen Saisonende niemand auf dem Schirm. Dabei ist Fabian schon sehr lang in diesem Business unterwegs, war er es doch, der im Jahre 2001 als Erster in unseren Breitengraden ein Accuair-System in seinem Chevy C10 vorzuweisen hatte. Fabian war es auch, der zur letzten XSCN Classic 5.0 seinem 964 eine RWB-Bodytransformation spendierte und spätestens jetzt sollte es bei jedem Einzelnen Klingklang gemacht haben. Ziel war es, zusammen mit Khyzyl Saleem aka „The Kyza“ ein weiteres Projekt mit der Live-Premiere zur XSCN zu präsentieren, einem LTO-Widebody E30, den ersten in Europa. Dem nicht genug, ist nach der „NUR 4-WÖCHIGEN“ Umbauphase nichts mehr original, bis auf das Chassis des E30. Da war eine ganze Reihe an Firmen involviert, ohne die zweifelsfrei nichts funktioniert hätte und in den letzten Sekunden vor der XSCN wurde noch ein Großteil der Umbauten direkt in Dresden realisiert. Denis Vasold von V.SLD Industries war der Teamkapitän auf der kompletten Wegstrecke und Fabian, wie immer unsichtbar im Background, zog die organisatorischen Fäden. Erst einmal hieß es, die 2,5 Liter raus und einen M3-Motor mit Karbonius Carbon Ansaugung aus dem E46 folgen lassen.


The E30 was transported to Carstyle.me for the required bodywork, not only fixing the metal itself but preparing everything for the LTO parts designed by Khyzyl Saleem. The interior also had to be spotless in order to be painted completely, after which a fresh coat of Alpine White 3 was sprayed onto everything else by Lackwerk in Dresden. Fabian, a 90s kid and therefore a fan of the DTM series back in the day counts more than 90% of classic parts from the series on his E30. If you take a look at the rear number plate, or at least where it should be, you‘ll find a complete racing fuel system where 110 liters of finest magic juice finds its way to the engine compartment. Front and rear axles are from the DTM - uniball bushings as far as the eye can see. This was all part of e30.tv‘s Robin, who provided a lot of parts for Fabian like the electric power steering, strengthened driveshafts, prop shaft and the cooled differential. The insanity continues in the interior.


Dieser bekam ein nagelneues 6-Gang-Getriebe spendiert, wo die Schaltvorgänge mittels eines CAE-Shifters in nunmehr halber Geschwindigkeit gedrückt kommen. Für die erforderlichen Karosseriearbeiten ging der E30 nach Dresden zu Carstyle.me, die neben sämtlichen Blechreparaturen auch die Vorbereitungen schufen, damit die LTO-Teile aus der Feder von Khyzyl Saleem am Ende auch zu 100 % passen. Der Innenraum musste ebenfalls wie geleckt dastehen, da dieser komplett auf Sicht auslackiert wurde. Alpinaweiß 3 folgte zeitgleich im Lackwerk zu Dresden auf alle Anbauteile und bis in die kleinsten Ecken der mittlerweile fast neuwertigen Karosserie. Fabian, ein Kind der Neunziger und damit auch Fan der DTM-Serie zu jener Zeit, beziffert den Anteil von Teilen an seinem Wagen aus der damaligen Rennsportserie auf fast 90 %. Allein der Blick auf die Kennzeichenmulde verrät, dass hier gepflegte 110 Liter Zaubersaft über die DTM-Rennsporttankanlage den Weg in die Motorenzentrale finden. Dass die Hinter- und Vorderachse Uniball gelagert - ebenfalls aus der DTM stammen, versteht sich hier von selbst. Robin von e30.tv war ebenfalls ein Puzzleteil im Game, der für Fabian viele Teile baute, unter anderem die elektrische Servolenkung, verstärkte Antriebswellen, Kardanwelle oder das gekühlte Differenzial. Im Innenraum der selbige Wahnsinn.


Recaro Carbon Pole Position with a layout done by Khyzyl and dressed perfectly by Ledermania with the help of a CNC punching process. Another highlight is the full rollcage done by Heigo, handmade and later on covered in alcantara. A CNC machine also cut out the Messer wheels with center lock nuts, covering the candy red Rolloface brakes. The perfect racing look was wrapped on by SN-Exclusive‘s Sascha with design templates from Khyzyl. The motorsport theme continues on the hood, the side skirts, spoiler and rear diffusor, coated in carbon fiber. There‘s so much to show and it feels like a life‘s achievement, even though it only took 4 weeks of last summer.

Recaro Carbon Pole Position, wo das Layout von Khyzyl und in absoluter Perfektion von Ledermania umgesetzt wurde. Diese Perfektion erreichte Ledermania mit Hilfe eines CNC-Stanzverfahrens. Ein weiteres Highlight ist sicher der von Heigo gefertigte Vollkäfig, der erst von Hand und dann in Alcantara in perfekten Ziernähten gefasst wurde. Per CNC folgten auch die mehrteiligen Messer Felgen, baugleich zu seinem RWB und mit Zentralverschluss, wo dahinter eine Candyrot glänzende Rollface-Bremsanlage versteckt ist. Den perfekten Rennsport-Look folierte Sascha von SN-Exclusive nach den Designvorlagen von Khyzyl. Rennsportlike sind natürlich auch die Motorhaube, die Schweller, das Spoilerschwert und der Heckdiffusor, was ausnahmslos in Carbon daher glänzt. Eigentlich gäbe es noch so viel zu erzählen und es fühlt sich an wie ein Lebenswerk, dabei waren es doch nur 4 Wochen im letzten Sommer.

Fotograf: Peter Herforth @fabs_speed


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How do you best celebrate your own 5 year anniversary? Right, with a new location - the Olympic Ski Jump Center in the Russian town of Sotchi. Right in the middle of picturesque nature, the run off areas were quickly turned into a show and shine area and the roads to the event ended up as a drift trail, tested by none other than vice world drift champion Arkadiy Tsaregradsev from the Black Monster Team with his Honda S2000 and R34 Skyline with 1200HP. 250 vehicles on display and 8000 visitors admiring what‘s on show.

Wie feiert man sich selbst zum 5-Jährigen? Richtig, mit einer neuen Location - dem olympischen Ski Jump Center im russischen Sotschi. Eingebettet in einer malerischen Natur, wurden die Auslaufzone zum Show- & Shine-Bereich und die Zufahrtsschleifen schnell zur Driftstrecke umfunktioniert. Direkt ausgetestet wurde diese durch den Vize-Weltdriftmeister Arkadiy Tsaregradsev aus dem Blackmonster-Team mit seinem Honda S2000 und Nissan Skyline R34 mit satten 1200 PS. Zu den Feierlichkeiten tummelten sich um die 250 Ausstellungsfahrzeuge und über 8000 säumten das weitläufige Areal.


The Grounded event has definitely arrived, receiving worldwide attention and having become more than just an insider‘s tip. The event will stay at the location in 2020, the drift show will become more show than competition and the TOP16 will be chosen by the crowd. For those who want to see something new or get some cars in front of their lens that we don‘t really see... go take care of your visa in time and dive into the world of Grounded in 2020.

Fotograf: James Preston | ILB Drivers Club | @_sharonow @grounded_event

Das Grounded Event ist definitiv angekommen, genießt die volle weltweite Aufmerksamkeit und ist mehr als nur ein Geheimtipp. Für 2020 bleibt die Location als Austragungsort erhalten, die Driftshow wird weg vom Wettbewerb mehr in die Showrichtung gedrückt und die TOP 16 soll vom Publikum erkoren werden. Wer zusätzlich über den europäischen Tellerrand schauen will, Fahrzeuge vor die Linse braucht, die es bei uns nicht an jeder Ecke zu finden gibt, der kümmert sich rechtzeitig um ein Visum und taucht 2020 ein in die Welt von Grounded.


It all started in 2014 with the purchase of a daily driver for Phillip. He always had a thing for sedans and it should be something from VW. A few more technical features, exclusivity and value for money made the choice fall onto a Jetta. Since his resident workshop is in the middle of cobblestone filled Brandenburg, Phillip quickly got rid of his H&R Monotube coilovers for some air suspension. A TA airride was fitted along with 19“ wheels. Shortly after it was obvious that something different would have to be fitted...lower than low please. K-Sport took care of the rest and the multi piece 18“ wheels seemed like a good setup. 2018 it was time for the next step to perfection. 17“ to 18“ Gotti GTP‘s with slant lips [@macheins], finished off by the gods at pucpolish and AG Felgenveredelung. At the end of the year an age old question came to mind...what next? An engine swap from diesel to 3,6L petrol seemed like the last piece of the puzzle.

Angefangen hatte alles 2014 mit dem Kauf eines neuen Alltagswagens für Phillip. Limousinen standen schon immer hoch im Kurs und etwas aus dem VW Lager sollte es sein. Etwas mehr Ausstattung war natürlich auch gern gesehen. Exklusivität und das Preis-Leistungs-Verhältnis waren dann ausschlaggebend für die Wahl - den Jetta. Da sich seine Schrauberstätte im kopfsteingepflasterten Brandenburg befand, musste er sich nach einem kurzen Experiment mit einem H&R Monotube schnell eingestehen, dass da deutlich mehr gehen sollte und Luft die einzige Lösung werden kann. So wurde ein TA Airride verbaut und zusätzlich zogen noch 19 Zoll Felgen ein. Nach kurzer Zeit wurde klar, dass nochmal ein anderes Fahrwerk verbaut werden muss - tiefer als tief bitteschön. Mit einem Luftfahrwerk von K-Sport und mehrteiligen Felgen in 18“ schien fürs Erste ein gutes Setup gefunden. 2018 dann der nächste Schritt zur Perfektion - mit 17 Zoll Gottis GTP, die durch Slantlips [@ macheins] auf 18 Zoll gebaut und von den Meistern höchstpersönlich [@ pucpolish & AG Felgenveredelung] veredelt wurden. Die Flächen wurden hochglanzverdichtet und die Taschen gebürstet und es sollte bei der Breite das Maximum an Außenbett ausgereizt werden. Zum Ende des Jahres dann wieder die altbekannte Frage. Was nun? Motorumbau von Diesel auf einen 3.6l Benziner schien das einzig fehlende Nonplusultra.


Fotograf: @woern_lowcalhero @schinky_refined


The old engine including DSG gearbox was quickly removed and the 3,2L with 3,6L manual gearbox made its way into the engine bay. The parents‘ garage was converted into a second living room with one goal in sight: this thing needs to run! 5 weeks later and the engine roared to life for the first time. The sound alone made the countless sleepless nights worth while and the engine has now done 12.000km without any problems. You could say that this is the only MK6 Jetta with 3,6L engine in Europe known to us, especially with the manual gearbox. A unique project that was created in a short amount of time by 4 friends. Phillip wants to thank you all - Eric, Max and Sebastian, for sacrificing your weekends and the long drives, Big Wheelers for the software and coding, his parents for the garage and of course his girlfriend Luise for enduring all the emotions, and the physical and mental 5 week long absence.

Somit den alten Motor samt DSG raus und 3.6er mit Schaltgetriebe vom 3.2er in den Motorraum verpflanzt. Darauf folgte noch die passende Bremse und alles, was zu einem Umbau von Diesel zu Benzin notwendig war. Die elterliche Garage wurde fast täglich zum zweiten Wohnzimmer mit allein einem Ziel vor Augen: Das Ding muss laufen! Nur 5 Wochen nach Beginn des Umbaus röhrte zum ersten Mal das neue Triebwerk. Der Klang sollte die stressigen Wochen in Vergessenheit geraten lassen und mittlerweile hat dieser Motor bereits 12.000 km problemlos abgespult. Man kann sagen, dass es bisher der uns einzig bekannte Jetta MK6 mit 3.6er Motor in Europa ist, dazu noch mit Schaltgetriebe. Ein einzigartiges Projekt, welches binnen kürzester Zeit von 4 Freunden auf die Räder gestellt wurde. Im Namen von Phillip gilt euch sein größter Dank - Eric, Max und Sebastian für das Opfern eurer Wochenenden und das Aufnehmen des weiten Weges. Big Wheelers für die Codierarbeiten, seinen Eltern für das Einmieten in der Garage und natürlich seiner Freundin Luise für das Aushalten aller Emotionen während des Umbaus und der fünfwöchigen Abwesenheit, sowohl geistig als auch körperlich.

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No one has really put their hands on one of these. Sure, there‘s a few here and there that have tried some small things but nothing really spectacular. The English Nick Allen, that by the way also owns a slammed ‚72 Volvo, accepted the challenge. A DeLorean DMC-12! DMC stands for DeLorean Motor Company and this model was only manufactured over 2 years in 1981 and 1982 in Northern Ireland. Hollywood made DeLorean a thing for eternity and only through this did John DeLorean receive the attention that he always wished for. Doc Brown and McFly transformed this car in the 80s with plenty of gimmicks and performance wise the milky way seemed only 9 seconds away. Nick prefers things a little more subtle, although no one could stop him on his way to buy some wheels. A call to Germany quickly followed and on the other side of the line was Rad48‘s Mario Mattick, who was directly served with Nick‘s vision: using the complete width of the car without losing the original looks.

An dieses Fahrzeug hat sich noch niemand so wirklich herangewagt. Klar gibt es hier und da ein paar Jünger, die ein paar Sachen versucht haben, aber ein Brett war bis dato nicht dabei. Der Engländer Nick Allen, der nebenbei noch einen abgelegten 72er Volvo in der Garage liegen hat, nahm sich diesem an. Ein DeLorean DMC-12! DMC steht für DeLorean Motor Company und dieses Modell wurde allein in den Jahren 1981 und 1982 in Nordirland vom Band gelassen. Hollywood machte daraus ein Ding für die Ewigkeit und erst dadurch erhielt Erbauer John DeLorean die Aufmerksamkeit, die er sich gewünscht hatte. Doc Brown und McFly verzauberten jenen Wagen in den 80er-Jahren mit ordentlichem Firlefanz und von der Leistung her schien die Milchstraße in unter 9 Sekunden machbar. Nick mag es da eher bescheidener, war aber bei der Wahl der Felgen von nichts und niemandem auf seinem Weg abzubringen. Ein Anruf in Deutschland sollte folgen und am anderen Ende meldete sich Mario Mattick von Rad48. Dieser bekam direkt die Vorstellungen serviert: Die Breite vollends ausreizen und die originale Optik dabei nicht aus den Augen verlieren ...


No problem for Mario but his first concept ended up a lot more concave and extreme. In the end both of them found the golden middle with the birth of 16x8 and 17x10,5 Rad48 DLR, straight away scoring the ‚Best of Wheels‘ trophy at the Ultimate Stance show in Telfort. Individual solutions were also needed for the suspension. No one had anything laying around or even any interest in developing components. Intermotiv decided to take up the task at hand, creating some custom shocks with air bags, all controlled by a KNTRL management system, ensuring a perfect fitment everytime.

Fotograf: @igelgurgel | @iamnotomoto @3dnick


Für Mario an sich kein Problem, nur bot seine erste Studie deutlich mehr Concave und alles eine Stufe krasser. Am Ende fanden sich beide in der goldenen Mitte und die Rad48 DLR in 8x16 und 10,5x17 Zoll waren geboren. Mit denen gab es dann auf dem Ultimate Stance in Telfort gleich den „Best of Wheels“ Pokal. Individuelle Lösungen waren auch bei der Fahrwerksfindung vonnöten. Auch hier hatte keiner etwas im Regal liegen oder hatte gar Bock, sich auf Entwicklungsvorgänge einzulassen. Intermotiv nahm sich dieser an und schuf Customdämpfer mit passenden Bälgen. Angesteuert mit einem KNTRL Managementsystem ist das Fitment eine absolute Augenweide.


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If someone was to ask us when ‚Reloaded‘ kicked off, we wouldn‘t be able to give an exact answer. 7 years ago we went on our first trip mid September to the Woerthersee and now do this on a regular basis. The movement was started by a few scene greats that were annoyed by the party atmosphere during the May weeks and wanted a more comfortable stay without the traffic and excessive noise. Looking at the event now, it has become very similar to what happens every May.


Würden wir gefragt werden, seit wann genau es dieses ‚reloaded‘ schon gibt, könnten wir gar keine genaue Antwort liefern. Vor 7 Jahren starteten wir unseren ersten Trip Mitte September an den Wörthersee und tun dies nun in einer Regelmäßigkeit. Entstanden war es, da einige Szenegrößen sich, genervt von den Wochen im Mai, einen gemütlicheren See wünschten ohne das ganze Geknalle und die unendlichen Staus. Mittlerweile schaut es am Wochenende nicht viel anders aus, als man es vom Mai her kennt.


Reloaded ist gewachsen und gerade die lokalen Jünger nehmen dieses Event gern noch mit, so kurz vor Saisonschluss und so muss man sie wieder suchen die ruhigen, gemütlichen Fleckchen am Wörthersee. Dennoch lohnt sich für uns jeder der einzelnen 850 km von unserem Büro bis an den See und auch in fotografischer Hinsicht findet sich der ein oder andere Leckerbissen, auch wenn die Qualitätslatte nicht ganz so hoch hängt, wie man es vom Hauptevent gewöhnt ist.

Reloaded has grown and especially the local youngsters tend to use the weekend as a last meetup before the winter, leaving the rest of us once again looking for a quiet, comfortable place around the Woerthersee. We still travel the 850km with joy every time and there‘s always something special to see, even if the quality is not quite as high as we‘re used to at the main event.

Fotograf: Andy Füllborn #wörthersee


Clemens Janous is definitely a repeat offender in more than one way. On one side, this MK1 is, next to the 2014 MK3 R, his second personal Scirocco project. On the other, his MK3 with BBS E88 wheels was already featured in one of our issues. But today we‘re going to talk about this original GTI from the year 1980, which was originally red. Clemens travelled across Austria numerous times around 3 years ago to find a suitable base and stumbled upon this MK1, rated a solid 2+ back then. Almost too nice for what Clemens had planned for it. The build and restoration took a good 2 years to finish. While others normally tick the facelift boxes, Clemens purposely chose the old, first generation bumpers - chromed of course - including small indicators.


Clemens Janous ist Wiederholungstäter im doppelten Sinne. Auf der einen Seite ist dieser Mk1 neben seinem 2014er Mk3 R bereits das zweite persönliche Scirocco-Projekt. Auf der anderen Seite wurde genau jener Mk3 mit seinen BBS E88 bereits in einer unserer Ausgaben veröffentlicht. Heute beschäftigen wir uns aber ausschließlich mit diesem originalen GTI aus dem Jahre 1980, welcher ursprünglich ein Rot trug. Für die Basis reiste Clemens vor gut 3 Jahren mehrfach durch ganz Österreich und diese langwierige Suche sollte sich am Ende auszahlen, denn dieser Mk1 war vom Zustand her locker eine 2+. Fast zu schade für all das, was Clemens im Kopf rumgeisterte. Gute 2 Jahre gingen für die Umbauten und zeitgleichen Restaurationen flöten. Wo sonst meist jeder die Kreuzchen sofort beim Facelift setzt, entschied man sich bewusst für die alten, allerersten Stoßstangen - verchromt versteht sich - inklusive der kleinen Blinker.


Fotograf: Martin Hillmann | @vongerman_custompixel @cj_alternate_89


He wanted to send this 1980 MK1 back to the first decade from 1974 to 1977. The spittoon steering wheel and the world famous titty speedometer are just some of the period correct elements. Everything that could possibly be wrapped was wrapped in dark grey alcantara. Yellow was chosen as secondary color mainly for the seat belts and stitching. On the outside you‘ll see the 16x7,5“ BBS E50 shine in the same tone, filling the wheel arches perfectly with the help of a TAtechnix airride and Airlift 3P management. Ultraviolett - from the current 911 GT3 RS - was whispered into the painters ear and this would become the cherry on top of Clemens‘ automotive cake.

Tenor war es, den Mk1 mit Baujahr 1980 von der Optik in die erste Dekade zu drücken, welche 1974 - 1977 vom Band lief. So finden sich im Innenraum auch ein Spucknapflenkrad sowie der weltberühmte Tittentacho wieder. Alles, was sich verpacken ließ, bekam mit dunkelgrauem Alcantara eine neue Haut vernäht. Als Zweitfarbe wurde Gelb auserkoren und neben den Ziernähten sind es gar die Gurte, die in dieser Farbe glänzen. Parallel glitzern bei gutem Sonnenlicht die BBS E50 in 7,5x16 Zoll im selbigen Ton, füllen diese doch perfekt die Radhäuser, die durch ein TA Technix Luftfahrwerk und einer Airlift 3P-Ansteuerung den Reifen verdammt nah gekommen sind. Ultraviolett - vom aktuellen 991 GT3 RS - bekam der Lackierer seicht ins Ohr geflüstert und dieser Farbton sollte für Clemens den i-Punkt und der krönende Abschluss seines automotiven Lebenswerkes bedeuten.


Straßenzulassung inklusive Der neue T-Roc R, von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden

Volkswagen R Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 9,5–9,1/außerorts 6,6–6,5/kombiniert 7,7–7,5; CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 176–171; Effizienzklasse: D. Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.

volkswagen-r.de

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XS MAG 55 - Das Online Tuning Magazin  

I think our fi rst year in print has been successful and all of you subscribers have made all of this possible. Without you, we defi nitely...

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