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„You‘re from the seventies, but I‘m a nineties bitch“ ist eine Textzeile aus dem aktuellen Welthit “I love it” von “Icona Pop”. Seit ich dieses Lied das erste Mal hörte, setzte sich genau dieser Absatz bis zum heutigen Tag in meinem Ohr fest. Ich fühle mich damit direkt angegriffen, denn auch ich komme aus den Siebzigern, aus einer Zeit als das Dessert noch Kompott hieß und die Klingel an der Haustür das W-Lan Netz bei der Frage nach dem Befinden ersetzte. Es ist nun auch schon locker 20 Jahre her als ich mich das erste Mal so richtig mit dem Thema Tuning auseinandersetzte. Ein Kadett E von „Matchbox“ diente mir zu diesem Zeitpunkt bei den ersten Gehversuchen als Versuchsobjekt. Felgen bearbeitet, Karosse in die Knie gezwungen und mit einem Filzstift ein neues Lackkleid gezaubert. Für mich war damals bereits klar, dass diese Leidenschaft wohl ein schwerwiegender Teil meines Lebens werden sollte. Zurück im Heute fühle ich mich durch die bereits benannte Textzeile im Nu als alter Sack oder doch viel mehr als gereifter Tuningopi?! Das Thema Tuning hat mir so viel gegeben und eigentlich kaum etwas genommen, von der Kohle einmal abgesehen. Ich freue mich auf die noch vielen Jahre mit euch positiv Verrückten und hoffe sehr, euch mit der aktuellen Ausgabe des „XS-MAG“ ein Stück unserer Leidenschaft zu vermitteln. Euer Andy Füllborn (Verantwortlich für den Inhalt) Redaktion: André Kahl, Andy Füllborn, Johannes Bär, Rudi Johne Fotos in dieser Ausgabe: Julien Wolf, GGrounded, Jan Linnenkohl Photography, Andy Füllborn, djpj.de.vu / Pierre Jäckel, Mario Klemm Photography, www.vwhome.de / Patrick Hille, Austria Actionphoto Tobias Sagmeister, Sebastian Bongartz Layout: Peter Michaelis / www.pm-mediastylez.de Umsetzung: Marvin Ristau / www.ristau-media.de XS-MAG Redaktion Coschützer Str. 82B 01705 Freital xsmag@xs-edition.de www.xs-edition.de

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unser

Starfür

England

Während bei den großen deutschen Fernsehstationen in den letzten Jahren die „Top-Stars“ durch unzählige Recalls gequällt wurden, um anschließend mehr oder weniger die schwarz-rot-goldenen Landesfarben würdig zu vertreten, brannte zur selben Zeit in der Provinz von Nordrhein-Westfalen bis weit nach Mitternacht das Garagenlicht bei Ralf Kuntzsch. In dieser schraubte er in jeder freien Minute an seinem ganz persönlichen Star, ohne zu diesem Zeitpunkt zu wissen, dass sein großer Auftritt im englischen Northampton noch kommen würde.


Auf den ersten Blick schaut dieser Volkswagen aus wie aus einem originalen Ei gepellt. Man könnte sogar vermuten, dass dieser Golf genau in diesem Zustand im Jahre 1983 vom Wolfsburger Band gerollt sei, aber weit gefehlt. Im komplett restaurierten Innerraum duftet es nach Porscheleder sowie Stoffen aus dem Hause Mercedes. Die Sitzgestelle als auch diverse Kleinteile erfreuten sich an einem Chrombad. Dabei fällt dem Betrachter des Innenraumes nur anhand des sichtbaren Subwoofers im PicknickKorb die hochwertige Hifi-Anlage auf. Dem nicht genug, schmücken selbst abgedrehte BBS-Räder, bei welchen die Sterne nach außen wanderten, die Außensilhouette. Für die nötige Tiefe sorgt ein Luftfahrwerk aus dem Hause „GAS“, wo es in der Showposition nahezu unmöglich ist, einen Blick auf die vollständig verchromten Bremssättel zu werfen. Einen Steinwurf entfernt von der Bremsanlage sorgt ein unverschämt sauberer VR6-Motor für den nötigen Vortrieb. Nach Beendigung des komplexen Umbaumarathons kam es irgendwann zu dem Tag, an welchem Ralf seinen persönlichen Ritterschlag erhalten sollte. Wo sonst, als im königlichen England, sollte dieses klassische Prozedere zelebriert werden.


Wir schreiben den 2. September 2012 Jahre nach Christi und befinden uns beim Edition38-Event im Overstonepark in Northampton. „Du fährst nach England ohne große Erwartungen, da du weißt wie hoch die Qualitätsmesslatte da hängt.“, schildert uns Ralf seine Gedanken bei der 11-stündigen Hinfahrt.


Es muss kurz nach dem Mittagstee gewesen sein als der Moderator den Kopf erhob, um denn Best of Show-Gewinner dem breiten internationalen Publikum kundzutun. „And the winner is … RALF KUNTZSCH, Golf Mk2 from Germany!”, hallte es durch sämtliche Lautsprecher und Ralf traute seinen Ohren nicht. Da denkt man, sein Schwein pfeift inklusive einem nicht mehr aufhörenden breiten Grinsen, welches ihm auch auf der langen Heimfahrt über Dover zurück nach Calais durchweg erhalten blieb. Wer jetzt denkt, der Westfale ruht sich auf den Lorbeeren die nächsten Jahre aus, hat sich auch hier geschnitten. Ralf baut im Moment in den neuen freien Minuten an einer Kopie seines Superstars. Einziger Unterschied sind „nur“ 2 zusätzliche Türen und ein Turbo für den auch hier verpflanzten VR6-Motor.

VW Golf 2 VR6 Baujahr 1983

Facts

Rad/Reifen: VA: 7,5x17 ET 48 BBS RS 301 mit 185/35-17 Nankang HA: 8x17 ET 50 BBS RS 301 mit 185/35-17 Nankang Sonstiges: GAS-Luftfahrwerk, Neulackierung in Nevadabeige, Fadenkreuzscheinwerfer, schwarze HellaRückleuchten, VR6-Bremsanlage, verchromte Bremssättel, Ur-GTI-Spucknapflenkrad, Chromspiegel und verchromte Türgriffe vom Golf 1, Stabis und Anbauteile verchromt Motor: Fächerkrümmer, Edelstahlauspuffanlage, Optimierter VR6, Schrick Nockenwellen, leichter Schwung, verstärkte Kupplung, verchromte und polierte Teile


NEW XS-MAG NEWS „Da ist das Ding!“ Diesen legendären Satz schrie einmal Oliver Kahn bei der x-ten Übergabe des Meisterpokals. Anders als bei Bayern München wird diese Eintönigkeit bei unserem XSMAG-Pokal nicht der Fall sein. Eigentlich war dieses Einzelstück aus dem Hause „Mücke-Carbon“ allein für den 2012er Superstar vorgesehen. Nun aber gehen 10 abgeänderte Varianten mit uns auf die Suche nach Best of Show-Fahrzeugen bei den Veranstaltungen, welche ein XS-MAG-Support in diesem Jahr erhalten. Bereits im April beehren wir das „Blumenpflücken“ sowie den „Cult-Style“ Saisonauftakt gemeinsam mit unserem 34er Schlüssel aus Carbon.

Ring of Fire 3G steht hierbei weniger für den bestmöglichen Internetdienst eines Smartphones, sondern vielmehr für atemberaubende G-Kräfte bei einem Ritt in einem Audi R8 der Firma „Car-Art“, welcher weit über 600 PS aus einem 10-Zylindermotor auf der Visitenkarte stehen hat. Dieses Fahrzeug gehört zur Flotte von „RaceTaxi99“ und steht ab Ende April allen Rennsportbegeisterten für Mietfahrten zur Verfügung. Lasst euch von professionellen Rennfahrern wie Steve Mizera, Carsten Seifert oder auch dem Rennsportteam der Firma „Car-Art“ für einen Tag in eine benzingeschwängerte Welt entführen. www.racetaxi99.de


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A new star is born

„Barracuda Wheels“ geht neue Wege und trifft dabei mit ihrer „SHOXX“ voll ins Matt-schwarze. In dieser Farbauslieferung als auch in Bronce ist diese Felge in den Dimensionen 8x18 bis hin zu 10,5x20 Zoll erhältlich. Preislich liegt das Rad entspannt zwischen 274 € und 450 €. www.aerotechnik.ch

Official XS-CarNight Shirt Ab dem 1.3. wartet auf euch das offizielle Shirt der kommenden XSCarNight „Black & White“ exklusiv im Online-Shop der Firma „Sourkrauts“. Passend zum Abendthema gibt es das Shirt in den Farben zum Dresscode. Dieses Jahr ist die Erfüllung des Dresscodes absolute Pflicht. Falls doch jemand in Türkis zur CarNight schlendert, wird er dann im Hauptfoyer der Messe den Restbestand dieser Produktion an unserem XS-Stand finden. http://xs.sourkrauts.de/

Chakuza is back Lange Zeit war es ruhig um Chakuza, welcher bereits drei Mal Gast einer XS-CarNight war. Wer so lang freiwillig die Bildfläche scheut, führt scheinbar großes im Schilde. Sein neues Album „Magnolia“ erscheint am 8. März 2013. Bereits die vorab präsentierten Videos zeigen den neuen deutlich musikalischeren Weg des Wahl-Berliners. http://www.facebook.com/Chakuza4ever

Wrap 4 free „Top Secret“ die Tuning Company sucht ein automobiles Top-Model für eine kostenfreie Vollfolierung. „Top Secret“ ist die neue Firma von Szeneurgestein Dominik Seibt in Halle an der Saale. Mitmachen kann jeder, der ein beulenfreies Lackkleid vorweisen kann. Alle weiteren Infos findet ihr auf der dafür extra eingerichteten Facebook-Seite. www.facebook.com/TopSecretTuningCompany/app_215390068586822


Für viele steht der JDM-Style übergreifend für alles, was getunt ist und aus dem Land der aufgehenden Sonne stammt. Dabei steht JDM eigentlich nur als Abkürzung für Japanese Domestic Market. Ursprünglich bezeichnete sie im Bereich der Automobilindustrie die Ausstattungsvariante eines Fahrzeugs in der es auf dem japanischen Markt erhältlich war oder ist. Die Abkürzung hat sich bereits seit vielen Jahren in der Tuningszene etabliert und findet dort oft auch in abgewandelter Form Anwendung. So steht JDM nicht mehr nur für die verschiedenen Varianten der Ausstattung sondern bezeichnet eine neue Form des Fahrzeugtunings.


Genau hier kommt Carlos Islas ins Spiel, welcher seinem 370Z einen fetten Customstempel aufdrückte. Bis auf die Serienrundungen findet selbst Nissan kaum noch ein Teil wie sie es entwickelt und eigentlich auch für ausreichend befunden haben.

Die nach dem JDM-Vorbild modifizierten Fahrzeuge lehnen sich stark an die Serienoptik in der japanischen Ausführung an. Es werden lediglich dezente Veränderungen durchgeführt (z. B. Fahrwerk, breitere aber dezente Alufelgen und Außenspiegel), die nicht das gesamte Erscheinungsbild des Fahrzeugs verändern.


Schwerpunkt dieses Umbaus ist sicherlich der Bodykit inklusive unzähliger Carbonparts dicht gefolgt vom „Air Runner“-Luftfahrwek. Carlos hat bereits 48 Jahre auf dem Buckel, was man seinem Style aber nicht annähernd ansieht. Normal schippern gleichaltrige Zeitgenossen mit bequemen Karossen kreuz und quer durch die Prärie. Hankook-Reifen mit einem 30er Niederquerschnitt zeigen wie kompromisslos der Amerikaner mit sich und seinem Hobby ins Gericht zieht.


Nissan 370Z Baujahr 2009

Facts

Rad/Reifen: VA 9x19 Concept One Wheels mit 245/35 ZR 19 Hankook HA 10x19 Concept One Wheels mit 285/30 ZR 19 Hankook Sonstiges: R1 Concept Bremsscheiben mit Keramikbelägen, ARK Performance Auspuffanlage, K&N Typhoon, Mishimoto Silikon Kühlerschläuche, AIR RUNNER-Luftfahrwerk, Motorhaube - Seitenschweller – Frontlippe - Heckspoiler - Motorabdeckung by Carbon Creations, NRG innovations-system

Allein das hochwertige BoseSystem durfte sich am Bleiben erfreuen da diese Klangqualität genau nach Carlos Geschmack ist. Nur hier laufen nicht die Black Eyed Peas oder gar der Gangnam Style, sondern vielmehr richtige Musik aus der Jugendzeit von Carlos, wo viele von uns als Quark im Schaufenster lagen.


Für Marcel Schwartz aus dem sächsischen Zwickau hat der Tag scheinbar 24 Partystunden. Beruflich ist er im Familienbetrieb eine feste Größe und kümmert sich tagein tagaus um die Koordination von Veranstaltungen. Vom Splash-Festival bis hin zur

Motorrad-WM auf dem Sachsenring besorgt das Unternehmen seit knapp 23 Jahren seinen Kunden fette Partys. Wer jetzt aber meint, dass er beim Abschließen seines Büros die Maske wechselt und eher eine ruhige Kugel schiebt, hat sich geschnitten.


Allein der Knopf für die Klappensteuerung sorgt dafür, dass sich der V8-Lärm auf der Heimfahrt direkt ins Freie verabschieden darf. Wenn es nach Marcel ginge, wäre dieser Schalter auf DauerOn. Das Problem ist nur, dass der örtliche Förster, kurz vor dem Ruhestand, leider gar nicht auf solche Dezibel-Partys steht. Rund 380 PS untermalen die Lust nach Unruhe. Aber auch im stehenden Zustand macht dieser Audi S5 eine bomben Figur. Fachleute raten ja eher davon ab, Luftfahrwerke in Kraftpakete zu installieren. Bei seinem Phantomschwarz lackierten Ingolstädter ließ sich der Sachse von der Firma „G-Ride“ eines Besseren belehren und schwört seitdem auf dieses Luftfahrwerk.


Gerade die Performance in verwinkelten Kurven erinnert vom Fahrverhalten an Walter Röhrls Quattro-Brett auf der Nordschleife. Einmal zum Stehen gekommen, sorgt das Fahrwerk dann eher für Show & Shine Feeling, gepaart mit optischer Brutalität. BBS in 20 Zoll, ABT-Bodykit als auch ein HQ-Innenraum lassen auch hier keine Wünsche offen.

Audi S5 4,2l Quattro Baujahr 2008

Facts

Rad/Reifen: VA 9,5x20 BBS CH-R Black Edition mit 255/30 ZR20 Conti Sport Contact 5, HA 10,5x20 BBS CH-R Black Edition mit 295/25 ZR20 Conti Sport Contact 5

Motor: 4,2l V8 mit Leistungssteigerung auf ca. 380 PS, MTM Abgasanlage ab Kat, Manuell Steuerbahre Klappensteuerung direkt nach dem Katalysator Sonstiges: HA 10mm und VA 5mm Spurverbreiterung, ABT Bodykit, bestehend aus Front- und Heckschürze sowie ABT Schweller, V8 Luftausund Einlässe in den Kotflügeln, ABT Frontgrill, Abgeflachtes Lenkrad in Echtcarbon laminiert, Türpappen in Alcantara Leder bezogen Fahrwerk: G-Ride Luftfahrwerk inkl. 2-Kanal Niveauregelung, Lufttrocknung, Kessel und Bedienteil, zur Tieferlegung mit Sportabstimmung inkl. verstärkter Satz Stabilisatoren


Sage und schreibe 3664 Teilnehmer wählten in den 7 Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr den XSMAG Superstar 2012. Bis kurz vor der Schließung des Wahllokales lieferten sich vor allem Beni Gemperli als auch Marco Forstmann ein Fotofinish erster Güte. Rückblickend auf die vergangene Saison waren es auch diese beiden Kandidaten, welche nicht nur in der VAG-Szene ordentlich polarisierten. Über Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen streiten, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass gerade der Schweizer Golf 5 von „Ben Gee“ bei unzähligen Betrachtern den Mund offen stehen ließ.

Dieser Golf ist weit entfernt, in eine 3F-Schublade gedrückt zu werden. Beispiele gefällig? Audi R8 Bremsanlage, brutaler Tiefgang ohne Hilfe von Luft und vor allem diese Vossen Räder, wo auch wir der Meinung waren: „Ja man kann das Rad neu erfinden.“ Alles in allem ein mehr als verdienter 2012er Superstar, denn knapp ein Drittel aller abgegebenen Stimmen, welche auf diesen Golf fielen, können sich nicht irren. Herzlichen Glückwunsch „Ben Gee“!


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Grauer Henrik Schmidt aus dem schwedischen Dalsjöfors trägt nicht nur einen typisch deutschen Namen, sondern fährt im wahrsten Sinne des Wortes voll auf deutsche Fahrzeuge ab. Der BMW E61 mit seinem voluminösen Innenraum hat es ihm besonders angetan. Viele Hardliner werden sich jetzt fragen, ob es sich bei dem hier gezeigten Modell nicht um einen E60 handelt, was so nur der Hälfte dessen entspricht, was sich die bayrischen Entwickler bei ihrer Durchnummerierung einmal gedacht haben. Die Baureihe E60 bezeichnet die fünfte Generation der 5er-Reihe.

Star


Der Kombi, äähm „Touring“ wird intern als E61 bezeichnet. Henrik verpasste seinem Touring eine derart brutale Optik, wo sich selbst die Ingenieure der M-Abteilung ein bis zwei Scheiben abschneiden könnten. Auch bei der Installation des Luftfahrwerkes verließ er sich allein auf das eigene Talent und bediente sich dabei bei mehreren Anbietern. Wir vermuten, wenn der junge Schwede Zugang zu einer CNCFräse gehabt hätte würden auch die Felgen seine Handschrift zieren. Hier aber verließ er sich aber ganz auf die Marke „Work“ welche ihm von der Zollgröße bis hin zur Einpresstiefe absolute Einzelstücke lieferte.


BMW 525d Baujahr 2004

Facts

Rad/Reifen: VA 9,5 x 19 Work Gnosis GS1 mit 215/35 R19 HA 10,5 x 19 Work Gnosis GS1 mit 235/35 R19

Sonstiges: Eigenbau Luftfahrwerk (u.a. Accuair, airlift), Frongrill (Niere) in Schwarz, Custom-Frontschürze, Carbon-Frontspoilerlippe, Eigenbau Heckschürze, schwarze Seitenspiegel, Radläufe gebördelt, Edelstahlauspuffanlage


s eigentlich diese t is as W : en ag einem Viele Leute fr nn das nicht in ka an „M “? ed d „GGroun ch das nd man kann au u en rt o tw n ea b enn Satz was man hat, w , ln te it rm ve t h einfach Gefühl nic pe bewegt oder p u Tr er d in ch man si elated al, ob das Auto-r eg t, äl h er t al h ist ck Rü Situationen. GG en h lic äg lt al in ist oder orden. seinstellung gew en eb L rt A er n zu ei rstehen oder gar ve t h ic n as d en icht.“, Viele werd teressiert uns n in as d er ab , n ir el beläch GGrounded. „W n vo s g n Ju ie d derklären uns n an alten Freun er K n te ar h en n haben ei auch ein ie jede Gruppe schaften und w e ie mit der Trupp d e, er Ti ah lp A paar tige er wieder für rich m im en m m sa zu ppe pulse in der Gru und wichtige Im ck ins wir weiter. Zurü n re h fa er , .“ en sorg Media ch dank Social traf, Jahr 2011, wo si er feine Gruppe ab e n ei kl “ ch o eine „n ulersWeg zum LowR en d f au ch ie si um machen. Auch d zu n ie g el B h ac Treffen n wurden t-Wochenenden n ve E en d en m kom ppierung achsenden Gru htig mit der weiter w an sich folgeric m s as d so t, b durchle en Namen m der Crew ein u , d n fa en m m ungen zusa kurzen Überleg t ch re h ac N . zu geben aum und ed“ durch den R d n u ro G „G e rt flatte o, dass es art positives Ech er d en n ei lt dem ie h er och weitere aus n , ar w g ti ö n r nicht meh z klar für round“ steht gan „G . n er b u za e zu Hut flache Fahrzeug d n u en d o B m die Nähe zu lang „GEneudeutschen S im ch si n d fe p schim zum anderen un es n ei m ka o S “. n 40 GROUNDED n. Aktuell zähle re o eb g ar w ed d GGroun aktiven Umfeld. m zu n er d än L 5 im Mitglieder aus itglieder waren M er d e g eu rz ah Diverse F gig beschon einschlä e n ze S er d in es d Vorfel eispiel schaffte B m zu 5 lf o G s kannt. Ruffy´ tsch- wie auch mehrfach in deu Printmedien. fremdsprachigen


R Landion aus dem BO kt ra F 3 lf o G ie n D he Golf 2 GTI vo ac fl ra lt u er d s kreis al ach en spätestens n ar w s m ar H s iu Mar ein Berthersee jedem dem 2012er Wö der dem Bericht in h ac n lls fa en b E griff. ver Hype, folgte ein positi 12 20 d ee p S d W V ält. Aus der Han h an te eu h is b welcher nschaft ne große Gemei ei t is n te eu L ll vo nge as Auto schon la geworden, wo d ir lpunkt steht. „W te it M im r eh m t nich , was wir Monat an allem wachsen jeden gegenseitig und s n u n er g ei st , erleben it nach s der Gruppe m au en d je en g n bri der och bleibt dabei vorne und denn ecke.“, r nie auf der Str te ak ar h C e är ili fam men. ngs ins Schwär kommen die Ju er, dass Miteinand t, af h sc n ei em Die G port ahrung, der Sup rf E ie d e, ilf H indet alle ie d ndschaften verb u re F e g en ch fa und ein Szene werden es er d s au e ch an d Ken miteinander. M Grounded-Mitglie G , en ab h en nm mitbekom schweren Autou en n ei r h Ja es nkenhatte vergangen elmäßig im Kra g re n ih an m te hatte, fall. Nachdem ünschen versorg sw g n u es en G nem it haus m n die Idee mit ei io kt ra F er rg u sb ßen seinen kam der Wolf k. Die Jungs lie en ch es G en h as persönlic ner malen, um d ig es D W V em n chriften 3er Golf von ei mtlichen Unters sä it m d en ß lie ch nach Bild ansch nded zeichnet si u ro G G . en eb g ch, zu über e Autos aus. Do h ac -fl ra lt u h rc sen die außen hin du inter steckt, wis ah d r eh m s u ta dass wei ent bei den ät und Engagem it al u Q . en en. st ig wen ist enorm gestieg 13 20 r fü en g GG-Fahrzeu itig immer mehr, se en eg g ch si t Die Gruppe push . ziel zu erreichen au b m U es d je um


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Erste Frage: Wie viele solcher deutschen Custom Bikes schlummern in den deutschen Garagen? Zweite Frage: Wie viele davon stammen eigentlich aus dem Hause S&W? Wie bereits im letzten MAGazin, handelt es sich auch hier um einen Totalumbau aus der sächsischen Landeshauptstadt. Mit „Twenty 4 seven“ meint S&W-Head Franz Weise weniger die 90er-Jahre Trashband, sondern vielmehr die absolut zuverlässige Alltagstauglichkeit. Dabei dienen solch feine Umbauten mehr dem Cruisen an den sonnigen Tagen im Jahr, aber gut ist es zu wissen, dass sie auch den harten Straßenalltag nicht scheuen würden.


Anders als in der vierrädrigen Szene ist das Thema Custom bei den Bikes Thema Nummer 1. Einmal mehr diente Roland Sands mit seinen Parts als Teilelieferant aber auch ohne ihn besticht diese Softail mit unzähligen Details. Patronenhülsen an allen Ecken und Enden, polierte als auch verchromte Teile soweit das Auge reicht, wenn dann noch Zeit für die Begutachtung der Lackierung über bleibt, so stellt man fest, dass dieses Zweirad für sämtliche Custom-Lehrbücher dieser Welt wie geschaffen scheint.


Umbau einer Harley-Davidson Softail Deuce Baujahr 2000

Facts

Rad/Reifen: VA RSD mod. Judge MH90 - 21 Avon Cobra AV71 HA RSD mod. Judge 200/55 - 18 Avon Cobra AV72 Motor: Harley Twin Cam 88 , 1450 ccm , ca 75 PS, leistungsgesteigert durch RSD Luftfilter Judge, Vergaser angepasst an offenen Auspuff Sonstiges: Original Harley Softail Rahmen Modell 2000, ca. 2 Zoll tiefergelegt, Heckfender und Sitz von Heartland, Felgen incl. Bremsscheibe, Kettenantrieb mit Ritzelbremse von Exile cyles, Armaturen und Fussrastenanlage komplett Performance Machine, Lenker RSD Vintage, Custom Lackierung


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Lockenmit

S wie Feger


Hat ein Automobil nicht die gewünschte Durchschlagskraft am Markt bewiesen, findet sich in den Geschichtsbüchern häufig der Satz: „Es war seiner Zeit weit voraus“, oder: „Der Wagen kam zur falschen Zeit“, damit kann sich trösten, wer ein Faible für ein bestimmtes Fabrikat entwickelt hat, ungeachtet eventueller baulicher Mängel oder misslungener Werbefeldzüge. Die Wahrheit liegt meist dazwischen oder ganz woanders. Ein schönes Beispiel: Audi 100 Coupé S. Sieht stark und schnell aus, ist schnittig gestreckt, breiter als sein Limo-Bruder und weist aggressive Fischkiemen an den schräg abfallenden Schultern auf. Nur rund 30.000 mal gebaut, endete schon nach sechs Jahren seine Montagezeit. Warum ihn keiner wollte? Zum Produktionsstart 1970 haben Käufer die damalige Audi NSU Auto Union AG wegen solider, unaufdringlicher Fahrzeuge geschätzt. Typen wie Buchhalter und technische Zeichner fühlten sich angesprochen. Aber Sportskanonen und Lebenskünstler sicher nicht. Ingolstadt erlebte in jenen Tagen eine Aufbruchstimmung, dank gekonnter und im geheimen entwickelter Modelle wie den Audi 100 C1 – eine echte und ehrliche Alternative zur Mittelklasse von Daimler und BMW, Kreuzern von Opel und Ford überlegen. Und dann kommts. Plötzlich bietet Biedermann Audi ein Zweitürer-Coupé an, welches wie der freche Bruder vom Fiat Dino, breit grinsend mit stierenden Doppelscheinwerfern die Straße erhellt – gefühlsbetont und Aufmerksamkeit heischend. Viel zu schwach für den gedrungenen Auftritt motorisiert. Aber ein Grund sich zu verlieben. Michael Peschel hat sich verliebt. Da war der Exot unter den Audi aber längst ein Youngtimer und auf den lächerlichen Bestand von etwas über 300 bei uns bekannter Exemplare zusammengeschrumpft. Vor 43 Jahren, als bei Audi der Vorsprung durch Technik gerade erste Knospen erahnen ließ, kam der Haifisch mit Frontantrieb zu früh, zu spät. Überhaupt... da brachte man andere Hersteller mit sportiver Fortbewegung in Verbindung. Nicht aber Audi. Und erst recht nicht Michael Peschel. Er gilt als Exot den Tieferlegungs-Jüngern, steht auf moderne Technik ebenso wie auf Chromstoßstangen-Charme. Möglich, dass dieser Wesenszug seinem 100er Coupé namens „Mrs Orangina“ seine Vollendung entgegenstrebt.


Penibel restauriert wie ein millionenschwerer 1965er Ferrari Spyder, trumpft Michaels Audi mit Qualitäten luxuriöser Neuwagen auf. Besser noch: mit Luftfahrwerk und clever kombinierten Extras, von denen man damals nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Mit der Fuhre schlägt unser IT-Techniker bei Tuning-Treffen ebenso auf wie bei OldieEvents. Und es gibt keinen Krach. Gleichermaßen fasziniert schätzt jeder Veranstalter sein Eintreffen. Exoten wie das Audi Coupé aus dem Geist von Dr. Ludwig Kraus sind gern gesehene Gäste. Gerade wenn das Benzingeflüster startet, steht die gepflegte Zitrusfrucht im Mittelpunkt vieler Gespräche. Die monatelange Rekonstruktion beim Spezialbetrieb nehmen die Zuhörer zwischen all ihren 20-Zoll-Dampfschiffen mit Halbleiter-Nervensystem und Interface erstaunt auf. Gleiches widerfährt bibeltreuen Zierleisten-Kardinälen, wenn Michael die Funktionstüchtigkeit des fernbedienbaren Airride demonstriert. Mogelpackung hin oder her, Michaels Ansinnen bestand darin, sämtliche Modifikationen zeitgenössischen Möglichkeiten zu unterwerfen. Gab es 1972 eine Technik nicht, wird sie auch nicht eingebaut. Auf Luftbälgen gleiten in jenen Tagen etwa 500er SELs umher. Citroen verwendete Hydraulik-Zylinder zum Absenken. Also rein damit. Solche Technik gibt es nicht von der Stange. Die Bagyard-Profis leisteten Entwicklungsarbeit. Michael freut es, bewegt er das weltweit einzige 100er Coupé auf Luftfahrttechnik. Der Ritterschlag steht Michael allerdings nicht nur deshalb zu. Kaum eine Audi-Restauration aus jener Dekade dürfte besser im Netz dokumentiert worden sein, als der 72er aus dem Landkreis Simmern. Hunderte Bilder belegen, mit welchem Aufwand vorgegangen wurde. Als Sahnehaube serviert Michael Textinformationen wie aus einer Betriebsanleitung. Worum ging es eingangs? Zur falschen Zeit gebaut! Nicht der Räuber von Michael. Denn wenn der Rheinland-Pfälzer durch den Hunsrück streift, bemerken RS5-Driver: Ohne das 100er Coupé würde es meinen Goldbarren gar nicht geben.

www.gotchazone.de


Audi 100 Coupé S Baujahr 1972

Facts

Fahrwerk: Luftfederung mit Lufttank und Kompressor im Kofferraum, achsenweise steuerbar (BagYard Airride) Sonstiges: Benzinpumpe mit Petrol King Benzindruckregler, grüne originale Colorverglasung aus England (wärmedämmend), Fahrerspiegel Audi Coupé S aus England als 2ter Außenspiegel, gelbe Bi-Focus H1-Scheinwerfer aus Frankreich (original Audi Auslieferung Frankreich), komplette Spezialdämmung Fußraum/Spritzwand/ Türen Hifi: Car-Hifi Upgrade mit Ampire Retro Sound Radio und 2-wege Eton RSE Frontsystem www.coupe-s.de


Niemals hat es je ein Insasse geschafft, von der Gefängnisinsel Alcatraz zu flüchten. Was aber hat diese Story mit der Tuningschmiede „Stance Lab“ am Hut? Rein gar nichts, außer der Tatsache, dass beide Geschichten in San Francisco ihren Ursprung haben und „Stance Lab“ von da aus die weltweite Flucht nach vorn angetreten ist. Das im Jahre 2011 gegründete Unternehmen sorgte sofort im ersten Jahr auf der

Sema Show mit einer weißen E-Klasse für gewaltiges Aufsehen. 19 Zoll ist ja eigentlich eine untypische Felgengröße für deutsche Mittelklasse-schiffe, gerade wenn der Designer aus den Staaten kommt. Firmeninhaber Wilson Tam geht aber hier seinen ganz eigenen Weg und erntet damit auch ausreichend Lorbeeren. Was 2011 tadellos funktionierte, wurde nur ein Jahr später an dieser C-204 weiter multipliziert.


19 Zoll Work Felgen, garniert mit einem derart perversen Sturz, fanden den Weg an dieses Stuttgarter Edel-Coupé. Dem nicht genug, tauschten unzählige Parts ihre Plätze, so dass es dem einen oder anderen Black-Series-Fahrer den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Genau auf diese Kundenschicht hat es das junge Unternehmen abgesehen, denn Wilson geht es weniger um Stürze jenseits von gut und böse, sondern vielmehr um einen komplexen Service, gerade was die Fahrzeuge von Mercedes Benz angeht.


Felix Chan, Inhaber des hier vorgestellten Stern, ist zeitgleich auch Mitarbeiter bei „Stance Lab“ und musste sicherlich nicht zweimal gefragt werden, ob er sein Fahrzeug als Versuchsobjekt zur Verfügung stellt. Wusste er zu diesem Moment aber, dass die Bride-Schalensitze noch weniger Platz und Komfort bieten als die berüchtigten Einzelzellen von Alcatraz?

Mercedes Benz C350

Facts

Rad/Reifen VA: 9.5x19 Work CR Ultimative mit Toyo Proxes T1 Sport 225/35 ZR 19 HA: 10,5x19 CR Ultimative mit Toyo Proxes T1 Sport 245/35 ZR 19

Sonstiges: Revozport C63 Frontstoßstange, Carbon Spiegelkappen C63 Carbon-Heckspoiler, C63 Carbon-Heckdiffusor, OEM Dachspoiler, 3m Hot Rod Red 1080 Vinyl-Fahrzeugfolie Bride eXAS III Rennschalensitze, Schroth Profi II Renngurte, Werkshop Kohlefaser Innenverkleidung, AirRex digitale Luftfederung mit Dual-VIAIR 444 Kompressoren, Meisterschaft GT Racing-Auspuff, K&N Luftfilter, E63 Brembo GT Turismo Bremsanlage, Brembo Stahlflexleitungen


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Kleines Rätsel gefällig? Worum geht es bei: Sechszylinder Boxer, luftgekühlt und das Ganze hinten drin? Porsche wäre die falsche Antwort. Ist aber nicht so schlimm, weil: echt schwieriger Fall. Wenn weitere Details bekannt sind, kommt ihr dann eher drauf? Na dann: 2,3 Liter Hubraum, Flachgebläse, um die 90 PS, Bauzeit 1960 bis 1964, serienmäßig vom Einfachvergaser bis

zum Turbo weiterentwickelt und in Detroit in Millionenauflage vom Band gerollt. Und? Immer noch nix? Na gut, des Rätsels Lösung: ein Großserienexot. Was klingt wie ein Widerspruch in sich, dem sei gesagt, der Chevy Corvair gehört nicht zu den Straßenkreuzern aus Amiland, bei dem hierzulande von einer nennenswerten Verbreitung die Rede sein kann.


Clubs gibt es spärlich. In seinem Produktionsgebiet hält der Corvair und seine Artgenossen dagegen einen ganzen Wirtschaftszweig am Leben, schenkt man der Informationsflut von Google Glauben. Reichlich Hoffnung steckte auch ein gewisser Wolfgang Pouzar in jene amerikanische Parallelentwicklung, die dem Verkaufsschlager Käfer und der Beliebtheit eines Porsche in den 60er-Jahren die Stirn zu bieten wagte. Der Corsair wirkt im Detail wie ein Plagiat inklusive Pendelachse, Abmessungen und Verkaufspreis. Dass er bei dem Schweden Wolfgang Pouzar in einem annähernd ähnlichen, auf Sportlichkeit getrimmten Volkswagen-Derivat ein neues Leben bestreiten darf, grenzt an Schicksal. Zusammengeführt hat der Wolf Motor und Karmann Ghia Coupé nach einer unendlich intensiven und langwierigen Restauration.

„Der Wagen war ein Wrack“, rutscht es dem Skandinavier heraus. Dies beweist auch die penible Fotodokumentation, die Wolfgang ins Internet gestellt hat. Bei www.wolfparts.com weiß man auf Anhieb, woran man ist. Auf hunderten von Bildern hat Wolf minutiös festgehalten, wie aus Puzzleteilen Stück für Stück ein Gesamtwerk entstanden ist. Gut zu erkennen ist dabei auch die Renovierung und finale Platzierung des außergewöhnlichen, gegenläufigen Kolbenmotors. Halterungen und Motorverblechung entstanden aus eigenen Überlegungen.


Für Wolf kein Beinbruch, ist er als Karosseriespezialist seit etwa einem Jahrzehnt bis weit über die Grenzen des Wikingerreiches im global vernetzten VW-Geschrick bekannt. Wolfgangs guter Ruf erhellt jetzt ein noch größerer Glanz. Der texasbraune Oldie war ein Geburtstagsgeschenk für seinen Sohn Alexander. Gekauft hat ihn Vater Wolf, da war der kleine Alex gerade ein Jahr alt. Während seinem achten Lebensjahr startete Daddy das Großprojekt. Zwölf Monate spä-

ter stand das Kernstück. Zehn Jahre später gab es den Führerschein für Alex und das gewaltigste Geschenk neben echter Zuwendung, mit dem ein Vater nach der Pubertät seines Sprosses wieder zu Gott avanciert. Weil, nebenbei bemerkt, der Vater neben einem schnittigen Auftritt auch an standesgemäße Details der Gegenwart gedacht hat: Stance dank extrem negativ gestellten Hinterrädern, kein Customgefummel und ohne Stilknick.


Stattdessen wartet der Osnabrücker mit einem Luftfahrwerk an der Hinterhand auf, verstellbarer Vorderachse und CSP-Scheibenbremsen unterm Bug – selbstverständlich angebunden an den zeitgenössischen Lochkreis von 5 x 205 Millimeter. So lieben es die Jungen heute: Vintage und bis

zum Lack komplett Oldschool. Dem ist allerdings noch nicht genug. Denn Wolfgang ist ein ganz großer Wikinger mit viel Herz. Eine Kopie des Ganzen hat er auch seinem Zwillingsbruder zurechtgemacht. Einziger Unterschied: Die Hautfarbe seines Coupés ist Saharabeige.

Karmann Ghia Typ14 Coupé Baujahr 1962

Facts

Motor: 2,3 Liter Sechszylinder Chevrolet Corvair Boxermotor Serie 1 (1960 – 1964), luftgekühlt mit Flachgebläse, 2287 ccm, 2 Doppelvergaser, Fram Hauptstromölfilter, Bosch 009-Zündung, Motor überholt und bearbeitet, Serienleistung 96 PS, jetzt 140 PS, Auspuffanlage Eigenbau Sonstiges: Karosserie komplett restauriert, Farbe VW Texasbraun, verstellbare Vorderachse mit Tieferlegungsachsschenkeln und Stabi, hinten Pendelachse mit Airkweld Luftfederbälgen, Lufttank Rücksitzbank, Kompressor in Reserveradmulde vorn, CSP Scheibenbremsanlage VA für Lochkreis 5 x 205, Serien-Stahlfelgen mit Weißwandreifen, Innenausstattung mit Teilen von TMI und Himmelservice, Empi GT-Holzlenkrad www.wolfparts.com


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01. 12. 2012

Essen, Essen und immer wieder Essen. Im Dezember des vergangenen Jahres zelebrierte dieser automobile Dino bereits seine 45. Auflage. Wie auch schon die letzten Jahre hielt das Gebotene die Waage und so war es auch f체r den trendsuchenden Besucher verschmerzbar, wenn er sich auf die wirklichen Tuninghallen beschrenkte, auch wenn, es sich dabei fast nur um ein Drittel der gesamten Fl채che der Essener Messehallen handelte.


09. 12. 2012


Wieder einmal gab es nicht wirklich viel auf die Linse, was über das Jahr nicht schon durch sämtliche Facebookkanäle gedrückt wurde. Für die Industrie wird es aber auch in diesem Jahr kein Vorbei an diesem Publikumsmagneten geben, denn bei aller Kritik, 12 Millionen Besucher in den letzten 45 Jahren sind eine Hausmarke, die es erst mal zu übertreffen gilt.


www.alpine.de


Der

Patriot

Das Thema Patriotismus wird gerade in den Vereinigten Staaten extrem groß geschrieben. Von der Coke über sämtliche Apple-Produkte bis hin zum Budweiser greift der gehorsame Amerikaner auf einheimische Produkte zurück. In der Autoindustrie ist dies meist nicht viel anders. Klar schmücken sich ein paar Hippies mit einem Prius, um sich so sicher wie der grüne Daumen zu fühlen.


US-Snobs hingegen greifen gern tiefer in die Tasche und trumpfen mit deutschen Nobelkarossen auf. Doch unweit der Großstädte tuckern auf sämtlichen Highways wie gewohnt V8-PickUps als auch die voluminösen Strassenkreutzer vor sich hin.


Bei Josh Sherwin Esfahani könnte man meinen, dieser Trend scheint irgendwie an ihm vorbeigegangen zu sein, wenn, dann aber nur auf den ersten Blick. Josh feiert eher die deutschen Tugenden mit jeder Pferdestärke und jedem OEM-Bauteil an seinem Audi. Dem nicht genug, verewigte er die deutschen Nationalfarben auf seiner Motorabdeckung und hat dafür auch allen Grund. Vor ziemlich genau 22 Jahren erblickte er in Hamburg das Licht der Welt. Scheinbar ist da genügend Heimatliebe hängengeblieben, denn wie selbstverständlich präsentiert er seine Herkunft am Ingolstädter. Der junge Amerikaner ist nicht einmal bereit, die Audi-Ringe wie üblich zu cleanen, sondern zeigt diese mit breiter Brust bei den Touren entlang der Westküste. Auch im Berufsleben bleibt Josh seinem Hobby treu und vertreibt für die Firma Sonic Motorsports Tuningteile kreuz und quer durch die USA.


Audi A4 1.8 T Quattro Baujahr 2002

Facts

Rad/Reifen: VA 10x20 ET22 VIP Modular VXS-110 mit 235/30/20 Achilles HA 11x20 ET13 VIP Modular VXS-110 mit 245/30/20 Achilles

Motor: PTE5857 Billet Turbo, Tial, 38mm Wastegate, 3 Zoll Catless Auspuffanlage, Borla, Halstücher, Garrett Ladeluftkühler, Delphi 630cc Einspritzdüsen, Stern Motorlager, VR6 MAF, Southbend Stage 3 Kupplung, Fidanza Aluminium-Leichtbau Schwungrad, Bosch 040 Kraftstoffpumpe, JHM Schaltwegverkürzung, HKS Turbo Timer Sonstiges: Felgen in 24 Karat vergoldet, Lackierung in Dolphin Grey, Trunk - Accuair Air Luftfahrwerk inkl. i-level iPhoneSchnittstelle, DTM Boser Carbon Motorhaube, Aerocatch Haubenschlösser, Caratere Grill, Rieger Dachspoiler, Audi S4 Heckschürze, Audi Ultrasport-Frontstoßstange inkl. Subaru STI Frontlippe, DTH Seitenschweller, Brembo Gran Tourismo 355 mm Big Brake Kit pulverbeschichtet, Momo Sportlenkrad vergoldet, Pioneer AVH-4100 Head Unit, JL Audio 5-Wege-Innenraum-Verstärker, Infinity-Lautsprechersystem

Im eigenen Unternehmen wird er zeitgleich als einer der besten Kunden geführt, denn nicht nur die VIP Modular Wheels verließen in seinem Auftrag die Laderampe unweit von San Francisco. Es scheint also doch ein guter US-Staatsbürger in ihm zu stecken, denn auch sein amerikanisches Luftfahrwerk bedient er mit einem drahtlosen Gerät mit einem Apfel drauf. Beim Hamburger Jung ist dann scheinbar doch nicht immer alles deutsch, was glänzt. Das ist auch gut so, denn niemand hatte hier die Absicht eine Mauer zu errichten solange Schwarz-Rot-Gold die 350 Turbo-Pferde beherbergen.


S T E E M S L E E H W F O T NIGH W O H S M O T S U C S U A H K PAR

R H U 0 2 I A M 19. g n i h c s a P y t i C s u l P Parkhaus n .a t e f f e r t s u a h k r a www.p


und

Gründe für eine wirkungsvolle Tarnung liefert die Natur mannigfaltig und in unübertroffener Reinform. Worum geht es? Tiere auch niederer Art wie Insekten und Spinnen bedienen sich Körper-Tarnschemen, um ihren natürlichen Feinden aufzulauern oder sich respektive vor ihnen unsichtbar zu machen. Stabheuschrecke, Leopard oder Eisbär etwa veranschaulichen deutlich wie sich Tiere an ihre Umwelt anpassen können. Ihr Erfolg im Überlebenskampf entscheidet nicht zuletzt, welche Gattungsmerkmale an Nachkommen weitervererbt werden, was das Überleben einer Art sichert. Nicht auf Dauer, wie sich noch zeigen wird. Mit schmelzenden Polarkappen des Planeten könnten etwa Eisbären und Schneefüchse eines Tages wie Zielscheiben in ihrem Revieren umherstreifen und anderen Arten den Platz frei machen. Ebenso können Tiger und Jaguare bald der Vergangenheit angehören, wenn sich ihre Heimat vom Dschungel zur Steppe verwandelt und die Tiere statt als Schatten im Dickicht verschwimmen, ihre Streifen und Tupfen wie auf dem Präsentierteller leuchten.

verwirren

Verblüffen


Theoretische Sieger unter den Verlierern wären zumindest Kraken und Tintenfische sowie das Chameleon. Deren Anpassung an ihre Umgebung ist für den Menschen noch unnachahmlich. Diese Spezies profitieren von evolutionären Prozessen, die ihnen in Jahrmillionen die Fähigkeit gegeben haben, die Farbpigmente ihrer oberen Hautzellschichten via Nervensteuerung sekundenschnell zu verändern und zu variieren. Der Mensch, speziell im Jagdwesen und beim Militär, nutzt die Eigenschaften der Tarnung erst seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Mit dem Täuschen hat es in der Seefahrt begonnen. Schiffe mit skurilen Farbanstrichen zu versehen, reduzierte beim Feind die Möglichkeiten zu erahnen, mit was er es genau zu tun hat.


Das betrifft sowohl die Größe des anvisierten Objektes als auch dessen Entfernung und dessen Geschwindigkeit. Dazzle nennt sich diese Flächentarnung im Fachjargon und findet bis heute Anwendung bei den Seestreitkräften. Das eigentliche Tarnen mit Farben und Formen wie wir es von den Soldaten kennen, wendeten Engländer, Franzosen und Deutsche zunächst im Ersten Weltkrieg an. Panzer, später auch Flugzeuge und Stahlhelme erhielten Buntfarbenanstriche von Hand mit schwarz umrandeten Feldern, was dann wie ein Netz aus Braun- und Grüntönen aussah. Eine erste industrielle Herstellung von Tarnkleidung geht auf eine italienische Entwicklung im Jahr 1929 zurück. Mit „Telo Mimetico“, also Tarntuch, bekleidete man zuerst die Nachkommen der römischen Legionäre. 1935 verbesserte ein deutscher Professor der TU München sowohl die Tarnschemen, den Druck von bis zu sechs Farben übereinander als auch die Beschaffenheit von Wasser abweisenden Baumwolltextilien. Darüber hinaus kamen Farben zum Einsatz, die das Licht aufsaugen anstatt es zu reflektieren, was die Tarnung zusätzlich verbesserte. Daraus folgten Tarnbekleidungen für Wehrmacht und Eliteverbände, deren Muster als Erbsentarn, Platanenmuster und beringtes Eichenlaub im Herbst in die Analen der Militärgeschichte eingegangen sind und bis heute als Vorbilder für Uniformen vieler Streitkräfte dient. Die modernsten Camouflage-Verkleidungen tragen derzeit Kanadier und das US Marinecorps. Deren Kampfanzüge basieren auf digitalen Pixel-Drucke, die von der Firma Hyperstealth entwickelt werden. Beim Stichwort Stealth stoßen wir auch gleich an die Grenzen der Farbentarnung. Denn sobald ein Gegner über Wärmesucher, Sonar, Ultraschall oder Radar verfügt, hat es sich ausgetarnt. Was allerdings nicht dazu führen muss, auf Tarnung zu verzichten. Der Bluff, die Täuschung kann immer hilfreich sein, wie der Phaeton des „Generals“ zeigt.


Diesen Spitznamen trägt Marco Forstmann, der traditionell alle seine Projekt-Fahrzeuge mit Nato-Tarnmustern bekleidet. Letzter Coup war ein A8. Jetzt ist der größte VW dran, den es werksseitig zu kaufen gibt. Marco begnügte sich jedoch nicht damit, einfach erneut eine gängige Tarnfolie aufzukleben. Black Box Richter wendete die modernste Form der Folierung mit 3DOberfläche an. Neben symmetrisch angeordneten Dreiecken sind etwa die NATO-Rose als Relief erkennbar sowie das Familienwappen der Low Familia. Wegen der enormen Fahrzeug-Fläche wirkt der Dazzle-Look äußerst extrem, was dem Dickschiff eine ungewöhnliche und neuartige Form verleit. Nebeneffekt: Laien vermuten einen Erlkönig unter dem

Fleckenteppich, russische Immigranten deuten den Wagen als FSB-KommandoFahrzeug, welches sich beim Häuserkampf im kaukasischen Grosny ins Rheinland verfahren hat. Bleibt nur eines noch zum Spekulieren – falls sich Marco eines Tages doch am V8-VW ausgetobt hat. Was kommt dann? Ein R8 mit der verspiegelten Ghost Blind-Tarnvorrichtung vom Predator?

Facts

VW Phaeton V8 4.2 FSI Baujahr 2005

Rad/Reifen: 10,5x20 MB-Design KV1 mit 255/35-20

Sonstiges: 3D Vollfolierung mit Reflex Folie in Grau/Schwarz Reflex von Black Box Richter, Facelift Rückleuchten, Auspuffanlage ab Kat 3 Zoll von F&F Motorsport, Bremsanlage VA Bentley Continental mit 405er Scheiben, Sättel gepulvert, HA noch Serie aber bald mit R8, originales Luftfahrwerk komplett geändert und neuem Luftkit von K-Custom


Call 9


911


Wenn Mark Arcenal das letzte Jahr mit seinen leuchtgrünen 911 am RWB-Headquarter startete, hatte er vermehrt das Gefühl, dass irgendwer ständig die 911 wählte, um den Cops von seinem Ausflug zu berichten. Keine zwei Ecken später stand er bereits wieder und ließ seinen Wagen gezwungenermaßen von der California Highway Patrol auseinandernehmen. Dieser Dauerzustand ging ihm dann irgendwann so gehörig auf die Eier, dass er sich kurzerhand dazu entschloss, dem Grün ein Ende zu bereiten. Die Farbe Schwarz folgte 2012 auf die breiten Backen aus dem Hause „Rauh-Welt-Begriff“. RWB-Designer Akira Nakai polarisiert mit seiner Breitbauoptik seit ein paar Jahren rund um den Globus, welche in den 80iger Jahren geliebt und bereits ein Jahrzent später wieder verpönt wurde. Wie in der Mode, so scheint sich auch in der automobilen Welt jeder Trend einmal zu wiederholen. Selbst wenn die Fachwelt dieses verneinen würde, wäre es die Mission des gereiften Japaner Akira, die komplette Menschheit vom Gegenteil zu überzeugen.

www.goldrushrally.com


www.muecke-carbon-gfk.de


Einmal quer über den Pazifik fand er in San Francisco für diese Mission prominente Unterstützung. Mark Arcenal war es nämlich der die Szene-Welt mit den Namen „Fatlace“ als auch „Illest“ großzügig überschwemmte. Ein perfekter Partner für Akira und die erste RWB-Niederlassung in den Vereinigten Staaten, wo dieser Porsche im Jahre 2011 die heiligen Hallen vollendet verließ. Zwei weitere folgten kurzerhand, wovon einer keinem Geringeren als Ken Block gehört, welcher seinen 911 als PR-Fahrzeug für das Unternehmen „Hoonigan“ missbraucht. Zurück aber zur „Pandora One“. Auf diesen Namen taufte Mark seinen 911er kurz nach der Vollendung. Pandora stammt aus der griechischen Mythologie und steht für die erste Frau im Leben. Nachdem „FFTec“ die Serienleistung mehr als verdoppelte, muss der erste Ritt auf der Pandora für den USBoy mit nichts anderem vergleichbar gewesen sein. Wie sonst wäre diese Namensgebung erklärbar.


Für dieses abartige Leistungsgefühl verbaute man sicherheitshalber einen kompletten Überrollkäfig. Das deutsche Unternehmen „KW“ sorgt dafür, dass den Porsche bei extremen Situationen niemals die Performance verlässt. Verlassen will auch Mark seine Pandora niemals und selbst wenn, die erste Frau vergisst man nie.

Porsche 964 C4 Baujahr 1990

Facts

Rad/Reifen: VA: 10,5x18 SSR SP1 mit 265/35 R18 Falken 453K HA: 12,5x18 SSR SP1 mit 315/30 R18 Falken 453K Sonstiges: Rauh Welt ctrl 964 Wide Body Kit, Recaro Pro-Racer SPG Schalensitze, Technic Craft Wildleder-Lenkrad, Rennline Pedalerie, Moly Zylinder, FFTEC 62R Kolben, Turbo-Kit mit Billet Turbolader, TiAL Q Abblasventil, 1100cc Einspritzdüsen, Bosch 044 Kraftstoffpumpe, ACT Kupplung, KW V3 Gewindefahrwerk, Überrollkäfig, Brembo GT Bremsanlage


XS MAG - Das Online Tuning Magazin  

XS-MAG Redaktion, Coschützer Str. 82b, 01705 Freital, xsmag@xs-edition.de, www.xs-edition.de

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