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29er, grosse Touren & sexy Radmode

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ie gewohnt, verwöhnen wir unsere Leser in der Mai-Ausgabe jeweils mit tollen Bildern aus einem Modeshooting über Radmode. Dieses Jahr haben wir erstmals mit Frank Nader, einem erfahrenen Modefotografen zusammenarbeiten dürfen und ich finde, die Bilder sind sagenhaft gut geworden. Was meint Ihr dazu? Cancellara immer noch Olympia-Kandidat? Nach seinem überraschenden Unfall an der Flandernrundfahrt, der ein 4fach gebrochenes Schlüsselbein nach sich zog, fragt sich die ganze Schweiz, wie es wohl um die Olympia-Chancen von Fabian Cancellara steht. Wir haben etwas recherchiert und einen sehr lockeren, entspannten und hochprofessionellen Rennfahrer kennengelernt. Boonen im Auswind Wie ernst muss man die aktuelle Siegesserie von Ex-Weltmeister Tom Boonen nehmen? Ist es einfach eine glückliche Phase, die bald wieder abklingt oder steckt mehr dahinter? Wir haben ein wenig recherchiert. Günstige Rennräder Nun da es wieder warm wird, wollen viele wieder aufs Rad steigen. Der

eine oder andere Kunde braucht dringend ein Neues, aber das Portemonnaie macht keine grossen Sprünge. Wir haben uns deshalb nach günstigen Alternativen umgesehen und haben 20 günstige Rennräder im Preisraum zwischen Fr. 1’000.00-3’000.00 gefunden. 29er im Test Seit 2-3 Jahren sind die 29er Bikes im Aufkommen. Doch ist der Trend gemacht oder sind die grossen Bikes auch ‘was wert? Ich wollte es genau wissen und habe die 29er getestet. Erfreulich für die Schweiz ist die Einführung der Marke Niner in den Schweizer Markt! Reisen, Ferien, Hotels Und wie gewohnt, haben wir auch in dieser Ausgabe einige grosszügige Reportagen zu Rad- und Bikedestinationen im Heft. Neu haben wir auch ein paar Hotels, die sich für Bike sehr eignen näher vorgestellt. Sollen wir mehr davon machen? Gebt Bescheid! Ich wünsche allen viel Spass mit der Ausgabe und freue mich über Eure Feedbacks!

Der Herausgeber Rolf Fleckenstein

TRIKOT LS.Mille Das neue ASSOS milleJersey in der langärmeligen Version wurde für die Temperaturbereiche Frühling, Sommer und früherHerbst entwickelt. Das LS.Mille ist das erste langärmelige ASSOSTrikot für den Sommer und damit perfekt für kühlere Tage oder nordische Sommer, Touren am frühen Morgen oder für Fahrer, die gerne ihre Arme permanent vor der Sonne schützen möchten. Auch mit kurzem Arm als SS.Mille erhältlich

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Inhalt Bikernews 6

Alles, was Biker und Radsportfreunde interessieren könnte

Radsport 10 Tour de France 2012 Was ist von der diesjährigen Tour de France zu erwarten?

16 Tour de Suisse 2012 Eine kleine Etappen-Analyse der bevorstehenden Schweizer Tour

Rad-/Bikestars 20 Fabian Cancellara Wie sieht es nach dem kürzlichen Unfall mit den Olympia-Chancen aus? Intakt? 24 Tom Boonen Ein Aufwind oder bloss ein laues Lüftchen. Wie sieht es nach den zahlreichen Frühjahrsiegen bei Tornado Tom aus?

Bikes 28 Günstige Rennräder Es gibt zahlreiche günstige Angebote für neue Renner bis rund Fr. 2’500.00. Wir haben einige Schnäppchen gefunden. 66 29er Hipe übertrieben? Aktuell rollt eine Welle von 29er Bikes über die Schweiz, doch was ist von den grossen Rädern wirklich zu halten?


Mode 40 Sexy Look So schön kann Radmode sein. Wir haben ein paar ausgesuchte Stücke aktueller Kollektionen in wunderschönen Bildern festgehalten.

Bikereisen & -ferien 80 Zugspitzarena Hier oben hängt der Hammer hoch! Sagenhafte Landschaft, Lifte mit BikeMitnahme, gemütliche Hütten und Touren ohne Ende 56 Tannheimer Tal Eine idyllische Region in den AllgäuerAlpen mausert sich dank Umgebung und Events zur Rennradoase 94 Biker-Hotels: Ein echtes Zuhause Wir haben einige Wohlfühl-Adressen für Bikerinnen und Biker, die Bikeferien verbringen wollen, ausfindig gemacht.

Abo, Impressum 13 Abo-Bestellung 104 Impressum


Bikernews Polar RCX5 Tour de France

Nicht nur für Tour-deFrance Freunde Er sieht aus wie eine Uhr, denn man trägt ihn am Handgelenk wie eine, doch er ist weit mehr als das, der offizielle Trainingscomputer der Tour de France, der in einer limitierten Auflage produziert wurde. Abgesehen von seinem sportlichen Design vereint er in seinem Innern zahlreiche Features, die für ein professionelles Training förderlich sind: ZoneOptimizer hilft in den richtigen Intensitäten zu trainieren, Sportprofile ermöglichen ein rasches Umschalten zwischen verschiedenen Sportarten, Trainingsprogramme verbessern die Ausdauer, Herzfrequenz-Übertragung ist im Wasser möglich und die Funktion Race Pace hilft, die Geschwindigkeit zu kontrollieren und das Zeitlimit zu erreichen. Wer noch mehr wissen will, findet die notwendigen Informationen unter www.polar.ch.

Der neue E-Bike Guide Schweiz 2012 ist da! Nachdem wir mit unserer Ausgabe 2011 auf ein sehr gutes Echo gestossen sind und uns zahlreiche Hersteller auf eine neue Ausgabe angefragt hatten, haben wir uns entschlossen, den E-Bike Guide neu aufzulegen. Anfang April ist er erschienen und umfasst nun sage und schreibe 50 Seiten mehr als die Ausgabe 2011. Auf den 224 Seiten erfahren interessierte Kundinnen und Kunden alles rund um zum Thema E-Bike. Neu haben wir dieses Mal auf rund 90 Seiten zahlreiche neue E-Bikes vorgestellt, die Zukunft der E-Bikes in Augenschein genommen, die neuen Gesetze 2012 für E-Bike-Fahrer publiziert, neue Reisen aufgenommen und ein Kapitel über Fahrradkategorien geschrieben. Und aktuell senken wir zumindest während der Einführungsphase den Preis von Fr. 19.80 auf Fr. 14.80. Es gibt also keinen Grund, sich nicht einmal in diese „grüne Bibel” zu vertiefen und darin zu blättern.


XeNTiS Squad 2.5 MTB 29

29er MTB Karbonrad Das Üsterreichische Unternehmen XeNTiS erweitert seine Produktpalette im Mountainbikesektor und präsentiert das gespeichte SQUAD 2.5 MTB 29er Carbon Laufrad fßr passionierte Hobbyathleten und Profi-Biker. Mit 2 Gewichtsvarianten greift XeNTiS im 29er Bereich an. Das extraleichte CC Modell ist fßr ein maximales Systemgewicht (Fahrer+Bike) von 80 kg ausgelegt und in den zwei Nabenvarianten (QR5/1.360 g, QR15/X12/1.450 g) erhältlich. Das Standardmodell wird ebenfalls in beiden Nabenvarianten fßr ein maximales Systemgewicht von 100 kg angeboten (QR5/1.440 g, QR15/X12/ 1.530 g). Das Squad 2.5 MTB 29er ist im Design der bisherigen gespeichten Variante Squad 2.5 MTB 26 Zoll gehalten und tubeless kompatibel. Das XeNTiS 29er zeichnet sich durch Laufruhe, Seitensteifigkeit, Spurtreue und direktes Einlenkverhalten aus. Water transfer stickers geben den letzten Schliff und schaffen eine komplett glatte Oberfläche. UV-Schutz durch Lackierung, RFID-Verfolgbarkeit jedes Laufrades plus Crash-Replacement in den ersten drei Jahren gibt es obendrauf. Weitere Infos erhaltet Ihr beim Importeur unter www.gprag.ch.

ENGADIN BIKETRIP

ohne Gepäck Das kann sich nicht

jeder leisten. 6FXROÂŻ6W0RULW]LQRGHU7DJHQ *HQLHVVHQ6LHJHSšFNIUHLGLH%LNHWRXUGXUFKVZLOGURPDQWLVFKH,QQWDORGHUGLH$OSLQH 9DULDQWHYLD6WD0DULDIÂąU6SLW]HQELNHUPLWVWHLOHQ$QVWLHJHQXQGNQLIĂ LJHP'RZQKLOO $QJHERW”EHUQDFKWXQJHQLP0HKUEHWW]LPPHULQGHQ-XJHQGKHUEHUJHQ6FXRO6WD 0DULDXQG6W0RULW]LQNO)UÂąKVWÂąFNVEXIIHW*HSšFNWUDQVSRUW5RXWHQIÂąKUHU5HLVH XQWHUODJHQXQG+HOSOLQH.RVWHQ,QQ7RXU&+)Ă 3HUVRQ 1šFKWH $OSLQH7RXU YLD6WD0DULD&+)Ă 3HUVRQ 1šFKWH * OWLJĂ  :HLWHUH,QIRV %XFKXQJZZZ\RXWKKRVWHOFKVZLVVWUDLOV_FRQWDFW#\RXWKKRVWHOFK


Rudy Project Sterling

Knackiger Helm Helme zu tragen, ist heute nichts mehr Spezielles für Radfahrer. Umso erstaunlicher ist es eigentlich, wie viele langweilige und unästhetische Helme es im Markt gibt. Mode und Design gibt’s wohl nur auf Befehl oder auf besonderen Wunsch. Umso erfreulicher ist, dass es auch anders geht, wie die Marke Rudy Project mit ihrem Helmmodell Sterling beweist. Gleich ob ein keckes Grün oder ein rassiges Schwarz/Rot, der In-Mold-Helm bietet ein frisches, sportliches Design, das gefällt. Alles andere ist mehr oder weniger Standard. Mit einem empfohlenen Verkaufspreis des Importeurs von Fr. 199.90 ist er nicht supergünstig, aber auch nicht exorbitant teuer. Wer weitere Farbvarianten anschauen oder mehr erfahren will, findet weitere Informationen unter www.intercycle.ch.

Wheeler E-Falcon

Mehr E-MTBs 2012 2012 wird für die Freunde von E-Mountainbikes ein schönes Jahr, denn dieses Jahr kommen zahlreiche Neuerungen für Elektro-MTB-Freunde auf den Markt. Insbesondere Wheeler hat dieses Jahr zugelegt und präsentiert den E-Falcon. Der „Elektro-Falke” wiegt rund 22 kg, verfügt über 27 Gänge und ist mit seinen 120 mm Federweg eine typische Cross Country Maschine. Aber auch die spanische Marke BH bringt ein E-Fully auf den Markt und Flyer präsentiert stolz das erste 29er-Fully. Alles näher nachzulesen im E-Bike Guide Schweiz.

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Tour de France 2012 2012 steht die Tour de France kurz vor ihrem 100. Geburtstag. Ein Fest für die Zuschauer soll die abwechslungsreiche Tour jedoch bereits dieses Jahr werden. 012 findet die 99. Austragung des bedeutendsten EtappenRadrennen der Welt statt. Mit rund 96 Kilometer Zeitfahren, 25 schweren Anstiegen und einem abwechslungsreicher Kurs wollen die Veranstalter der Tour de France für ein spannendes Rennen zu sorgen. Vor allem Zeitfahr-Spezialisten kommen bei 99. Auflage der Grand Boule mit drei Etappen im Kampf gegen die Uhr auf ihre Kosten. Die Kletterer müssen daher auf der Hut sein, für sie stehen bei der knapp 3500 Kilometer langen Fahrt im Uhrzeigersinn durch Frankreich nur zwei Bergankünfte auf dem Plan.

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Los geht es am 30. Juni mit einem 6,1 Kilometer langen Prolog in Lüttich. Von dort aus erreicht der Tour-Tross durch die Ardennen und mit einem kleinen Abstecher in die Normandie die Vogesen. Im welligen Terrain der 7. und 8. Etappe mit zeitweise bis zu 20 Prozent steilen Rampen wird es zum ersten Mal Ernst für die KlassementFahrer. Auf der 9. Etappe über 38 Kilometer nach Besancon schlägt dann die Stunde der Zeitfahrer. Kletterpartien in den Alpen und den Pyrenäen Nach einem von zwei Ruhetagen wartet die erste schwere Bergetappe auf Andy Schleck und Co. Auf der 10. Etappe müssen die Fahrer den Col du Grand Colombier erklimmen, für viele Experten der schwerste Anstieg bei der diesjähri-

Bild: Andy Schleck feiert den Sieg der 18. Etappe bei der Tour de France 2011.


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Bild: Der spätere Sieger der Tour, der Australier Cadel Evans, beim Einzelzeitfahren der 20. Etappe 2011 in Grenoble.

gen Tour. Am Folgetag geht es über bekannte Alpenriesen wie Col de la Madelaine und Col de la Croix de Fer zur Bergankunft in La Toussuire. Nach drei Überführungsetappen setzt sich die Kletterei in den Pyrenäen fort.

Vor allem auf der 16. Etappe dürfte es grosse Zeitabstände geben, wenn mit dem Aubisque, Tourmalet, Aspin und Peyresourde gleich vier PyrenäenKlassiker passiert werden müssen. Die Entscheidung im Kampf ums Gelbe Trikot wird dann beim Zeitfahren über

52 Kilometer auf der vorletzten Etappe fallen, bevor die Tour am 22. Juli in Paris traditionell endet.

Nicht frankieren Ne pas affranchir Non affrancare

Geschäftsantwortsendung Invio commerciale-risposta Envoie commercial-réponse

Rolf Fleckenstein Media Alte Landstr. 168 Postfach 1558 8801 Thalwil


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Bild: Das Siegertrio 2011: Andy Schleck (2), Cadel Evans (1) und Frank Schleck (3) von links nach rechts.

Tour de France 2012 Etappen Etappe 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

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Typ Prolog Flach Flach Wellig Flach Flach Flach Wellig Wellig Zeitfahren Berge Berge Wellig Flach Berge Flach Berge Berge Flach Zeitfahren Flach

Datum 30. Juni 1. Juli 2. Juli 3. Juli 4. Juli 5. Juli 6. Juli 7. Juli 8. Juli 9. Juli 10. Juli 11. Juli 12. Juli 13. Juli 14. Juli 15. Juli 16. Juli 17. Juli 18. Juli 19. Juli 20. Juli 21. Juli 22. Juli

Abfahrt Lüttich Lüttich Vise Orchies Abbeville Rouen Epernay Tomblaine Belfort Arc-et-Senans Ruhetag in Macon Macon Albertville - La Toussuire Saint-Jean-de-Maurienne Saint-Paul-Trois-Châteaux Limoux Samatan Ruhetag in Pau Pau Bagnères-de-Luchon Blagnac Bonneval Rambouillet

14 15

Ankunft Kilometer Lüttich 6,1 Seraing 198 Tournai 207 Boulogne-sur-Mer 197 Rouen 214 Saint-Quentin 197 Metz 210 La Planche des Belles Filles 199 Porrentruy 154 Besançon 38 Bellegarde-sur-Valserine 194 Les Sybelles 140 Annonay Davézieux 220 Le Cap d’Agde 215 Foix 192 Pau 160 Bagnères-de-Luchon 197 Peyragudes 144 Brive-la-Gaillarde 215 Chartres 52 Paris Champs-Élysées 130


Tour de Suisse 2012 Für einen Moment im positiven Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit zu stehen, dies verschafft die Tour de Suisse der Schweiz, denn sie bietet ihr eine tolle Bühne, sich von ihrer schönsten Seite zu zeigen mit dem weltbekannten Radsportereignis durch das schöne Alpenland. Darauf freuen sich Radsportfans, Veranstalter und Etappenort gleichermassen. von Rolf Fleckenstein

D

ie Tour de Suisse ist für die Schweiz das Radsport-Highlight des Jahres, wenngleich es für viele Profahrer häufig als Vorbereitungsrennen für die anschliessende Tour de France, dem Jahreshöhepunkt des Radsports, betrachtet wird. 2012 geht das Rennen bereits zum 76. Male über die Bühne und das mit grossem Erfolg. Die Beliebtheit dieses Schweizer Klassikers ist denn auch ungebrochen. Insbesondere freuen

sich nebst Zuschauern, Radsportfans und Veranstalter auch die Etappenorte sehr darüber, dass sie dank der Tour de Suisse für ein paar Stunden oder einen ganzen Tag in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses der Schweiz, ja der Welt, rücken. Nichts kann als Reklame für ein Land oder für eine Region besser dienen, denn als Austragungsort für einen international anerkannten und beliebten Sportanlass ausgewählt zu werden.

Etappen 2012 Dieses Jahr startet die Tour wie schon die letzten Jahre mit einem 6 km langen Prolog in Lugano. Doch bereits mit der zweiten Etappe kommt Schwung ins Fahrerfeld, denn vom italienischen Verbania geht es per Domodossala nach rund 60 km gut 1700 Höhenmeter rauf auf den Simplonpass und wieder runter durchs Wallis nach Martigny, um von dort nach Verbier als Zielort wieder gut 1000 Höhenmeter anzusteigen.


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Wittnau

Bischofszel

Gansingen Trimbach

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Gossau

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Näfels

Aarberg 9 8 Sörenberg Arosa 3

Martigny Verbier

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Lugano

Verbania

Tour de Suisse 2012 Etappen Etappe 1. Etappe 2. Etappe 3. Etappe 4. Etappe 5. Etappe 6. Etappe 7. Etappe 8. Etappe 9. Etappe

Datum Sa, 9. Juni So, 10. Juni Mo, 11. Juni Di, 12. Juni Mi, 13. Juni Do, 14. Juni Fr, 15. Juni Sa, 16. Juni So, 17. Juni

Abfahrt Lugano Verbana Martigny Aarberg Olten/Trimbach Wittnau Gossau (ZH) Bischofszell Näfels-Lintharena

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Ankunft Distanz Lugano 7 km Verbier 218 km Aarberg 195 km Trimbach/Olten 189 km Gansingen 193 km Bischofszell 199 km Gossau (ZH) 34 km Arosa 148 km Sörenberg 216 km


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An den nächsten Etappentagen geht es von der französischen Schweiz in die deutsche Schweiz, an den sich lange Flachlandpassgen, kleinere Pässe und hügeliges Gelände abwechseln. Spannend dürfte es wiederum am 7. Renntag werden: Da wartet im zürcherischen Gossau das Einzelzeitfahren auf die Radprofis, das bereits eine erste Vorentscheidung herbeiführen könnte. Die letzten beiden Etappen haben es dann nochmals in sich, hier werden nochmals kräftig Höhenmeter gebolzt: am 8. Tag wartet die Bergankunft im bündnerischen Arosa und am 9. Tag, dem Schlusstag der Tour, führt die Tour von der Lintharena in die Zentralschweiz an vier Seen vorbei. Dabei gilt es 4210 Höhenmeter an Steigungen zu überwinden und rund 3500 Höhenmeter an Gefällen hinter sich zu lassen, ein abwechslungsreiches Rauf und Runter. Es ist zu hoffen und zu erwarten, dass aufgrund der anspruchsvollen Streckenführung insbesondere der letzten zwei Tage die Spannung über den Toursieg bis zum Schluss erhalten bleibt. Wir sind jetzt schon gespannt.

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Wer unten den ambitionierten Radfahrern die einzelnen Etappen selbst abfahren will, findet auf der Homepage des Veranstalters, www.tds.ch, die einzelnen Streckenpläne detailliert und ausführlich beschrieben.

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Vertrieb Schweiz: www.ontek.ch *im Fachhandel erhältlich

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Fabian Cancellara

Olympia-Chancen? Er hat den Sturz bei der Flandernrundfahrt gut verarbeitet. Der Körper muss sich restlos erholen, doch die Zeichen stehen wieder auf Gold. von Rolf Fleckenstein

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eine Erfolge im Radsport sind einzigartig in der Schweizer und Internationalen Radsportgeschichte. Kein Rennradfahrer vor ihm hat es je geschafft, 4 Mal Weltmeister (in seiner Parade-Disziplin Einzelzeitfahren) zu werden. Er ist der Einzelzeitfahren-Dominator schlechthin. Zahllose Siege an bekannten Profirennen wie z.B. der Prolog an der Tour de France, die Klassiker Mailand-San Remo und Paris Roubaix, die Tour de Suisse, usw. sowie noch mehr Bestplatzierungen sprechen für den Rekordmann Cancellara. Auch die Erfolge in Peking 2008 sind einzigartig: Gold und Silber an der Olympiade. Das ist kaum zu toppen. Klar starrt die ganze Schweiz auf den Superradler aus dem bernischen Ittigen und wünscht sich weitere Erfolge an der kommenden Olympiade in London und erstarrt geradezu, als er plötzlich am 1. April dieses Jahres an der Flandernrundfahrt überraschend stürzt und sich dabei verletzt: 4facher Schlüsselbeinbruch ist die Diagnose, ein Schock für die Schweizer Radsportfangemeinde.

weiter“. Innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde gingen alle Vorbereitungen für Paris-Roubaix den Bach runter, dafür durfte er Ostern mit der Familie verbringen und mit der Tochter Eier suchen. Er wirkt durch den Unfall deshalb überhaupt nicht psychisch beeinträchtigt, sondern ist sehr entspannt und locker. Er nimmt das Geschehene an und versucht, das Beste daraus zu machen. Er versucht vom Unfall zu profitieren und daraus zu lernen. Doch es ist ihm auch bewusst geworden, dass jederzeit etwas passieren könne und was er für ein Privileg geniesst, vielleicht im Unterschied zu Millionen von Menschen (üblicherweise) am Morgen ohne Schmerzen aufzustehen und gesund zu sein.

Bild: Am 3. April 2012 verlässt Fabian Cancellara nach der Pressekonferenz bereits wieder den Spital.

men sollte oder was anderes passieren würde, könnte er es nicht ändern. Er nimmt es, wie es kommt. Das Strassenrennen, ist eine grössere Lotterie, beim Zeitfahren kann man sich akribischer vorbereiten, meint er. Wichtig ist, dass man alles gibt, was man nur kann, dann kann man sich keine Vorwürfe machen, wenn einer trotzdem schneller sein sollte. Seine Einstellung ist schon einmal reif für Gold, ob’s metallen wird, werden wir spätestens am 1. August sehen.

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Wie geht es nach dem Unfall weiter? Nun, es ist klar, nicht nur zu Beginn der Saison, sondern auch jetzt nach dem Unfall ist das Ziel von Fabian Cancellara (und der übrigen Schweiz), Gold an der Olympiade 2012 in London zu holen. Obwohl Fabian Cancellara das erste Mal in seiner Karriere ernsthaft verletzt ist, geht er erstaunlich ruhig und gelassen, ja sogar positiv mit dem Unfall und dessen Folgen um. Er sieht das Ganze positiv und wahrscheinlich ist diese seine Art auch die Basis seiner Erfolge, seine Fähigkeit, auch aus negativen Erlebnissen Positives zu schöpfen. Er meint „es hätte schlimmer kommen können. Der Bruch ist gut für die Erfahrung und bringt mich

Die Olympiade ist noch weit weg, sie sollte seiner Einschätzung nach nicht gefährdet sein, er macht sich hierzu keinen Kopf. Wichtig ist, was jetzt ist, und wie er sich erholt. Wenn er plötzlich Probleme mit der Schulter bekom-

Persönlicher Steckbrief Name Wohnort Geburtsdatum Grösse Zivilstand Team Grösste Erfolge

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Fabian Cancellara Ittigen 18.03.1981 186 cm verheiratet, 1 Tochter (bald 2 Kinder, Ehefrau ist schwanger) Aktuelles Team: RadioShack-Nissan Olympia 2008 Gold (Einzelzeitfahren) und Silber (Strassenrennen), 4 x Weltmeister im Einzelzeitfahren (2006, 2007, 2009, 2010), Siege: Tour de Suisse 2009, Paris-Roubaix 2010 & 2006, Mailand-San Remo 2008, etc. www.fabiancancellara.ch


Tom Boonen

Im Aufwind oder bloss ein laues Lüftchen? Diese Seite ist für unsere zahlenden E Leser reserviert. von Rolf Fleckenstein

in alter Hase im Rennradsport schnuppert wieder Siegesluft oder ähnlich könnte der Titel einer Story lauten, wollte man die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit um den belgischen Rennradprofi vereinfacht zusammenfassen. Was Boonen an Erfolgen in den letzten Wochen einheimste, ist nicht normal. Der Klassikerfahrer gilt als einer der besten Sprinter der Weltelite und hat dieses Frühjahr eine Rundfahrt nach der anderen gewonnen. Er startete stärker in die Saison als die Jahre zuvor und galt deswegen bereits als Topfavorit für die Frühjahrsklassiker. Dieser Favoritenrolle konnte er eindrucksvoll gerecht werden, indem er als erster Fahrer überhaupt E3-Preis Harelbeke, Gent-Wevelgem, Flandern-Rundfahrt und ParisRoubaix in einer Saison gewann. Mit seinem vierten Sieg bei ParisRoubaix, der durch eine 53 km lange Solofahrt zustande kam, schloss er zudem zum Rekordgewinner des Rennens Roger De Vlaeminck auf. Der ehemalige Weltmeister (2005) ist in den letzten beiden Jahren eher etwas abgetaucht, 2010 hatte er mit Knieproblemen zu kämpfen, 2011 stürzte er bei der Tour de France. 2008 und 2009 kam er negativ in die Schlagzeilen, nachdem er positiv auf Kokain getestet wurde. Es konnte kein Doping festgestellt werden – Boonen sprach davon, dass ihm jemand das Kokain heimlich untergejubelt habe – dennoch wurde er 2008 von der Tour de Suisse und der Tour de France ausgeschlossen. Auch wenn er

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Bild: Tornado Tom feiert 2012 seinen 4. Sieg von Paris-Roubaix.


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2006 an der Tour de France das gelbe Trikot und 2007 das grüne Trikot überstreifen konnte, reichte es bis heute nicht zu einem Gesamtsieg an einer grossen Tour. Boonen ist ein ausnahmsloses Sprintertalent, der stets im Frühling und zu Beginn der Saison zündet, dann bald aber wieder verblüht. Es fehlt ihm offensichtlich die Disziplin oder die Hartnäckigkeit für einen konstanten Nummer 1 Platz. Aktuell führt er die UCI Weltrangliste deutlich an, doch wie lange noch. Gerade erst hat er nach dem Sieg von Paris-Roubaix wegen einer Fussentzündung eine Pause eingelegt und die nächsten Rennen abgesagt. Mitte Mai will er bei der Kaliformien-Rundfahrt wieder einsteigen. Die Gefahr ist gross, dass aus dem Frühlingssturm wieder ein laues Sommerlüftchen wird.

Name Geburtsdatum Geburtsort Nationalität Wohnort Grösse Gewicht Hobbies Lieblingsrennen Spitzname Team Grösste Erfolge

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Tom Boonen 15 Oktober 1980 Mol, Belgien Belgien Monaco 192 cm 82 kg Sein Auto fahren Paris - Roubaix Tornado Tom Omege Pharma-QuickStep Siege: 4 x Paris Roubaix, 3 x KatarRundfahrt, 2 x Flandern-Rundfahrt (2006, 2012), Weltmeister 2005 www.tomboonen.com


Günstige Rennräder

Garantierter Preisvorteil In Zeiten steter Wirtschaftskrise sind günstige Produkte immer stark nachgefragt. Das gilt auch für die Fahrradbranche. Deshalb haben wir uns bei den Rennern nach günstigen Alternativen umgeschaut. von Rolf Fleckenstein

icht jeder Rennradfreund verfügt über ein grosses Budget, nein, ganz im Gegenteil, viele auch ambitionierte und talentierte Fahrer müssen aus Budgetgründen bei ihrem Rennrad zurückstecken. Auch macht es meiner Meinung keinen Sinn, viel Geld für ein Rennrad auszugeben, wenn man es kaum braucht. Gerade für Gelegenheitsfahrer und Einsteiger oder Fahrer mit geringem Budget bieten sich zahlreiche vielversprechende Alternativen im unteren Preissegment.

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Natürlich kann man für ein kleines Budget auch bei Rennrädern nicht dasselbe erwarten wie für ein grosses Budget. In der Regel muss man Abstriche bei den Komponenten und deren Qualität und beim Gewicht machen, nichtsdestotrotz findet sich auch für weniger Geld so manche Trouvaille. Und insbesondere beim Gewicht muss gerade bei nicht professionellen Fahrern darauf verwiesen werden, dass der Fahrer selbst den grössten Gewichtsanteil mitbringt und so manch einer bei sich selbst ein paar Kilos abspecken könnte, um Gewicht zu sparen. Apropos Gewichtsangaben: Vorsicht beim Vergleich der Gewichte, denn die Hersteller geben die Gewichte ihrer Räder mit unterschiedlichen Rahmengrössen an, daher sind direkte Vergleiche nur bedingt möglich. Wer bereit ist, da und dort einige Abstriche zu machen, findet ein paar Klasseräder im Markt. Wir haben einige zusammengesucht, die wir Euch gerne vorstellen wollen.


Stevens San Remo

Das Einsteigerbike Selbst bei ihren günstigsten Rädern steht bei der Hamburger Schmiede der Fahrkomfort und eine vorteilhafte Kinematik an vorderster Stelle. Das San Remo muss dem Preis zuliebe bei den Komponenten natürlich Abstriche machen, doch der 10-Gänger verfügt über einen rassigen Look und ist bis 61 cm Rahmengrösse erhältlich. Preis: Fr. 1’299.00 Gewicht: 9.4 kg

Merida Ride 91-27

Low-Pricer Das beinahe günstigste Modell von Merida ist mit einem einfachen 27-GangSet ausgestattet und ist Ideal für Sparwütige und Einsteiger. Ein Rennrad, das alles hat, was es braucht, und fast nichts kostet. Nicht nur was für Schnäppchenjäger. Preis: Fr. 999.00 Gewicht: 9.5 kg

BH Zaphire 6.7

Unter Tausend Die Zaphire-Linie ist die günstigste Modellreihe des spanischen Herstellers BH. Der Rahmen der Zaphire-Linie ist einheitlich, die Komponenten beim Modell 6.7 sehr einfach. Das Gewicht ist schon ganz passabel und das Design ganz schön sportlich. Man erhält schon was für wenig Geld. Preis: Fr. 999.00 Gewicht: 9.8 kg


BH Zaphire 6.8

Über Tausend Der grössere Bruder des 6.7 aus der Zaphire-Linie ist schon ein paar Gramm leichter, dafür aber auch Fr. 250.00 teurer. Das verdankt er den etwas besseren Komponenten, die verwendet werden, aber sie sind immer noch einfach. Hier in Blau/Weiss abgebildet, gibt es das Modell auch in Rot/Weiss. Preis: Fr. 1249.00 Gewicht: 9.6 kg

Orbea Aqua T23

Günstiger Schönling Die Aqua-Linie von Orbea ist die Freizeitserie des spanischen Radherstellers. Das Modell T23 ist dabei das Günstigste. Hier abgebildet in meinem Lieblingsdesign Schwarz/ Orange. An den Alurahmen von Orbea wurde eine OrbeaKarbongabel verbaut und ein Shimano-2300-Set. In drei weiteren Farbvarianten und bis Grösse 60 cm erhältlich, lässt sich in Hinblick auf den Preisknüller wohl nichts mehr sagen. Preis: Fr. 999.00 Gewicht: k.A.

Orbea Aqua TSR

Noch ein Schönling Das Modell Aqua TSR unterscheidet sich von seinem kleineren Bruder Aqua T23 eigentlich nur dadurch, dass an dem Modell ein anderes Set verbaut wurde, nämlich das Shimano Sora, alles andere ist im Wesentlichen gleich. Nur der Preis ändert sich noch geringfügig nach oben. Preis: Fr. 1’149.00 Gewicht: k.A.

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Kuota Kharma

Echtes Highlight Ich glaube, hier muss man nicht mehr viel sagen, das Rad spricht für sich. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass das Kharma der italienischen Marke Kuota wohl eines der schönsten Rennräder seiner Kategorie ist. Das Einsteigermodell verfügt über einen Karbonrahmen und eine Komplettgruppe, die ausgewählt werden kann. Dazu passend kann optional Laufrad, Reifen, Lenker und Vorbau ausgewählt werden. Designfreunde wählen der Optik wegen das Kharma, andere des aussergewöhnlich guten Preisleistungsverhältnis wegen. Preis: ab Fr. 2’095.00 Gewicht: k.A.

Storck Scenero

Sportliches Hammerteil Auch in diesem Fall ist das Bild ziemlich selbsterklärend. Das Einstiegsmodell aus dem Hause Storck ist ein waschechter Karbonrenner, der für Triathlon und Radmarathon konzipiert wurde. Der Karbonrahmen von Storck wurde mit einer Karbongabel ergänzt, die für Leichtigkeit und Steifigkeit des Rennrades sorgt. Die angenehme Sitzposition und die gute Dämpfung sorgen für den Komfort, den alle Rennradfahrer schätzen werden. Dieses Hammerteil macht Lust auf ausgedehnte Touren! Preis: ab Fr. 3’068.00 Gewicht: k.A.


ATME TIEF DURCH, ES IST NUR EIN BIKE. ORCA Das Orca wird das Symbol deines Lebens. Dein Fluchtweg. Wettkampf in deinen H채nden. Es ist das Bile von Euskaltel-Euskadi und dein idealer Begleiter auf der Suche nach der Freiheit. Aber es ist nur ein Bike. Oh nein. Entdecke es.

AZN

ATR

GSB DCR SSN www.orbea.com


Radmode 2012

Sexy Look Moderne Radmode verbindet hohe Funktionalität mit verführerischer Optik. Auf den folgenden Seiten findet Ihr ein paar überzeugende Beispiele dafür. Text Rolf Fleckenstein Fotos Frank Nader Na Jungs, was sagt ihr zu unserer Eva? Wer von Euch hätte Lust, mit Eva eine Radtour zu unternehmen? Alle? Ja, klar. Aber sie erwartet von Euch, dass Ihr Euch für Sie auch „in Schale werft”. Sonst gibt man zusammen doch kein tolles Paar ab, nicht wahr? Und dazu braucht es doch eigentlich gar nicht viel, mit etwas frischer Mode gewinnt man schnell einen guten Radlook und zieht die Blicke auf sich. Dass Radmode nicht nur funktional sein kann, sondern auch ganz schön sexy, zeigen wir Euch auf den nächsten Seiten. Neuheit 2012: Radsportbrille Assos Zegho Eva trägt hier nebst dem roten Shirt, Modell SS.Lady von Assos, das sehr leicht, passformgenau, komfortabel und in vielen Farben erhältlich ist, auch die neue Brille „Zegho” von Assos, die mit ihrem sexy Look überzeugt, aber auch punkto Qualität und Raffinesse einiges zu bieten hat. Nicht nur sorgt die Firma Carl Zeiss Vision für maximale Qualität bei den Gläsern, sondern die Zegho verfügt auch über das einzigartige „Tunnel Vision”-Konzept, das optimale Lichtanpassung gewährleistet. Die nach oben hin verlaufende Verdunkelung der Gläser bietet genügend Sicht im dunklen Tunnel und ausreichend Blendschutz bei direktem Sonnenlicht allein durch das Anheben oder Senken des Kopfes. Etwas, was Männern ihren Radladys schenken können, denn Frauen lieben nicht nur Blumen. Nähere Informationen erhaltet Ihr beim Schweizer Importeur unter www.gprag.ch.


Assos Supperleggera Für Radtouren an heissen Tagen empfiehlt sich das neue Modell „superleggera” von Assos (Bild links). Das „superleichte” Shirt trocknet schnell und ist antibakteriell behandelt. Das ultramoderne Oberteil besteht aus insgesamt 5 Textilien, 15 Stoffbahnen und 12 Komponenten und kann an kühleren Tagen mit weiteren Schichten kombiniert werden. Toller Look und Komfort sind garantiert. Etwas für den kommenden Sommer! Assos tB.laalaLai + Assos SS.Lady Auf dem rechten Bild seht Ihr Eva mit dem neuen Body tB.laalaLai kombiniert mit einem blauen SS.Lady Jersey. Der stilvolle Body passt gut zur leuchtenden Farbe des Shirts. Ergonomische Form, leicht, komfortabel, rasch trocknend und in verschiedenen Farben erhältlich, sind Pluspunkte dieser weiteren passenden Kombination für den Sommer. Nähere Informationen unter www.gprag.ch.


Assos T FI.Mille S5 + Assos SS.Uno Vladimir hat sich für die Trägershorts „T FI.Mille S5” entschieden, die sich durch ein angenehmes Sitzpolster und optimale Kompressionseigenschaften auszeichnet. Sie hat nicht so eine enge Passform und eignet sich daher auch für etwas kräftigere Fahrer. Darüber trägt er die neuen SS.UnoJerseys, einmal gelb (yellowVolt) und einmal weiss (whitePanther),, das mit seine enganliegenden und komfortablen Passform besticht. Der Netzeinsatz unter den Achseln fördert die Optimierung der Körpertemperatur. Drei Rückentaschen und eine Reissverschlusstasche machen das SS.Uno zum idealen Shirt für Training und Wettkampf. Nähere Informationen findet ihr unter www.gprag.ch.


Assos: Hotter then hot FWow, dieser Body steht Frauen und holt alles aus ihnen raus! Der neue Body tB.laalaLai von Assos weiss zu bezaubern. Er ist nicht nur wunderschön, sondern er betont mit seinem makellosem Schnitt die Figur der Frau vorteilhaft. Aber nicht nur der Look ist einmalig, sondern auch der Komfort auch dank des eingearbeiteten FI.Lady S5 Sitzpolsters. Damit macht die Bikerin von heute immer eine gute figur ud fühlt sich gleichzeitig wohl. Nähere Informationen unter www.gprag.ch.


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Rennradregion Tannheimer Tal

Vom Glück auf der Strasse von Marco Felgenhauer

as Glück muss tatsächlich auf der Strasse liegen und zwar genau hier! Es rollt richtig gut auf dem schmalen Asphaltband, das man zwischen die Felswand des Rotflüh und den Haldensee gezwängt hat. Gut genug, sodass die tagsüber überhitzte Luft nun schon wieder kühlend unters Trikot zieht. Kaum ein Auto ist mit uns unterwegs, was dann doch etwas ungewöhnlich ist, dem Glücksgefühl eher noch förderlich. Gen Abend wird es aber generell ruhiger auf der einzigen Bundesstrasse, die durch das Tannheimer Tal führt und so lassen sich die letzten Kilometer unserer Tour richtig geniessen.

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Es ist der letzte Tag und der krönende Abschluss von zwei Tagen Rennrad-Kurzurlaub mit vielen neuen Eindrücken einer Gegend, die noch auf den wenigsten Karten als Radsport-Paradies vermerkt ist. Wir sind in Tirol, doch so richtig glauben wollten wir das weder beim Gespräch mit unseren Gastgebern noch bei unserem Treffen mit Tourismus-Chef Michael Keller. Die Sprache erinnert doch schwer an das mehr als nahe gelegene Allgäu, auch wenn man das niemanden direkt an den Kopf werfen sollte. Der Fremdenverkehr ist bis jetzt ganz auf Deutschland hin ausgerichtet, die Mehrzahl der Urlauber kommt aus dem nördlichen Nachbarland, erklärt uns Keller. Der Mann ist - nicht nur aus unserer Sicht – ein wahrer Glücksfall für das Hochtal. Als ehemaliger Amateur-Radrennfahrer und späterer Bundestrainer der österreichischen Mountainbiker bringt er nicht nur die Kompetenz in Sachen Radsport mit, er fühlt sich den Sportlern auch in besonderem Masse verpflichtet. Seit zehn Jahren ist er der OKChef des Ski Trail, einem DER Skimarathons in den Alpen. Langlaufen hat eine lange Tradition in Tannheim und den dazugehörigen Ortschaften wie Schattwald, Grän oder Nesselwängle, doch nun soll auch der Radsport end-


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29er MTB

29er Hipe übertrieben? Aktuell rollt die Trendwelle der neuen 29er Bikes aus den USA über die Schweiz. Doch was bringen die grösseren Räder wirklich für Vorteile oder handelt es sich bloss um reines Marketing der Hersteller? Hier meine Meinung. von Rolf Fleckenstein


ngesichts des steten Verkaufsdruck im Handel und der düsteren Wirtschaftslage, die manchmal kein Ende nehmen will, lassen sich findige Verkäufer immer wieder was Neues einfallen, um den Um-satz zu halten oder zu steigern. Seit 2 Jahren ist es eine angebliche neue Trendwelle aus den USA im Anrollen, gemeint ist diejenige der 29er. Doch wirklich ein Hipe scheint es bis jetzt nicht geworden zu sein, auch wenn immer mehr Hersteller ihre bestehenden Paletten damit ergänzen. Wahr-scheinlich ist dies der typisch schweizerischen Zurückhaltung vor neuen Dingen zuzuschreiben. Von Hersteller auf dieses Novum angesprochen, zeigte auch ich mich skeptisch, was das wohl bringen solle, doch schulde ich es der Fairness und unseren Lesern, solche Neuheiten redlich zu testen.

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Test eines 29er MTB: Niner Jet 9 RDO Schön ist es dann, wenn man so tolle Typen wie den Fadri Zender von der GPR AG kennt, die seit diesem Jahr Niner als Marke in ihr Portfolio aufgenommen haben, und der einem ein neues Niner zum Testen vorbeibringt. Da schulde ich doch erst recht einen Testbericht. Abgesehen vom hammermässigen Look, der Rahmen ist einfach einzigartig, der damit verbundenen Technologie, auf die ich später kurz und knapp eingehen will, und einem hochwertigen Set-Up, ging es nun darum, zu spüren, worin der Mehrwert bestand. Also nicht lange Reden, sondern aufgesessen und los! Die Sitzposition war für mich äusserst angenehm, gerade zu exzellent, gestreckt, nach vorne gebeugt und ein breiter Lenker, der für eine herausragende Lenkkontrolle sorgt, wie auf einer Motocross-Maschine. Auf der Strasse verhielt sich der Niner sehr ruhig und kultiviert, die XT-Schaltung spielt ihre Vorteile aus, und man ist schnell mit den 29er Reifen, das ist schon toll, fast wie auf einem Rennrad. Aber so überragend, wie man es immer hörte, die angeblich 1000 Vorteile, die in zig marketingkonformen, von Herstellern initiierten Berichten und Reportagen beschrieben wurden, schien es mir dann doch nicht zu haben. Etwas übertrieben also alle diese Berichte, dachte ich. Es macht ja auch keinen Sinn, weshalb produzieren sie dann noch 26er Bikes? Na ja, ich musste mal jetzt die Höhe rauf zum Wald radeln und das kostete mich schon kräftig Puste, schliesslich

bin ich ja auch nicht mehr der Jüngste. Oben angekommen, legte ich eine kurze Rast ein, bevor ich daran ging, das Bike auf den Trails zu testen. Der Boden im Wald war noch feucht nach den vielen Tagen, die es bis heute geregnet hatte, das machte die ganze

Partie etwas rutschig und auch gefährlich. Nichtsdestotrotz wollte ich es wissen. Und Wunder oh Wunder, es ist immer noch ein Mountainbike, nichts sonst, einfach mit ein bisschen grösseren Rädern. Faszinierend aber das geringe Gewicht des Niner Jet 9 RDO,


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Merida Big.Nine Lite 3000-D

Goodlooking Trailboy Wenn es darum geht, geschmackvolle Bikes zu entwerfen, dann macht Merida häufig eine gute Falle. Hinzukommt bei diesem 29er ein vielversprechendes Set mit Shimano XT-Komponenten und 100 mm starken Fox Gabel. Mit seinen rund 12 kg ist es kein Vollblutracer, aber ein wendiges, agiles CrossCountry Bike für Biker, die bereits Ansprüche stellen, ohne den gesamten Geldbeutel ausleeren zu wollen. Preis: Fr. 2’990.00 Gewicht: 11.8 kg

Merida Big.Nine Carbon 3000-D

Karbonleicht Der grössere Bruder heisst Big.Nine Carbon 3000-D und unterscheidet sich im Wesentlichen dadurch, dass der Rahmen aus Karbon ist, weshalb das Gewicht ein Kilo tiefer liegt und eine andere Farbe gewählt wurde. Das Bike ist also noch einen Zacken agiler, steifer, schneller und direkter, dafür auch einen Tausender teurer. Wem es das wert ist, sollte hier zuschlagen. Auf alle Fälle erhält man für sein Geld ein hochwertiges 29er Hardtail für rasante Fahrten auf den Trails. Preis: Fr. 3’990.00 Gewicht: 10.8 kg


Sport, Spaß, Sonne.

Fotoarkiv Trentino Marketing S.p.A. - R. Kiaulehn, C. Baroni, R. Brunel

Ein Volltreffer für Ihren Urlaub.

Das Trentino hat alles zu bieten, was Mountainbiker wollen. Vom „Dolce far Niente“ im mediterranen Klima am Ufer des Gardasees bis zum hochalpinen Abenteuer auf 2700 Metern in den Dolomiten; von genüsslichen Bike-Touren bis zu Downhills voller Adrenalin. Die drei Projekte Dolomiti Brenta Bike, Mountain & Garda Bike, sowie Dolomiti Lagorai Bike zeichnen sich durch eben diese Trentiner Vielfalt aus. Es lohnt sich, jeden einzelnen dieser wundervollen Plätze zu erleben.

WWW.VISITT R E N T I N O .IT/BIKE


Tiroler Zugspitzarena

Hier hängt der Hammer hoch Die Tiroler Zugspitzregion zeigt, wie hoch der Hammer für eine Mountainbike-Region hängen kann: Sagenhafte Landschaft, Lifte mit Bike-Mitnahme, gemütliche Hütten und Touren ohne Ende, die bis zu 50 % Single Trails enthalten von Gerhard Eisenschink


ationalstolz auf höchstem Niveau: Unten im Eibsee hat sie sich noch gespiegelt mit ihren knallweissen Felsflanken, nun hängt der jähe Absturz der Zugspitze direkt über einem, wenn man den steilen Weg zum Thörlensattel kochkeult. Immer wieder der Blick auf die senkrechte Felswand und den Gipfel in 2‘962 Metern Höhe, zu dem geisterhaft die Gondel der bayerischen Zugspitzbahn hochschwebt. Deutschlands Allerhöchstes. Die Österreicher müssen sich mit dem niedrigeren Teil des durch die Grenze zerschnittenen Bergmassivs begnügen. Ätsch.

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Doch der Stolz auf das Mehr an Höhe wird noch üble Scharten bekommen bei der Weiterfahrt über die unsichtbare Grenze nach Österreich. Die Hochthörlehütte ist erreicht, jetzt befindet man sich auf tirolerischem Gebiet. Und der Blick auf den Zugspitzklotz wird immer dramatischer. Auch die Österreicher haben eine Zugspitzbahn gebaut, sogar noch vier Jahre früher als die Bayern. Und nerven mit dem kecken Spruch “Auffi, wo die Zugspitze am schönsten ist.” Sollten sie Recht haben? Ehrwald ist erreicht – und im Nachmittagslicht steht der Zugspitzklotz gewaltig über dem Ort. Für die Österreicher mit ihrem Meer an Gipfeln über 3.000 Metern ist die Zugspitze nicht besonders erwähnenswert, man redet hier nur vom Wetterstein. Schliesslich ist die Zugspitze doch nur die höchste Kante ganz im Westen des Wettersteingebirges, das als kompakte Felsburg mit rundum senkrechten Abstürzen aufragt. Die – man muss es gestehen – von der österreichischen Seite fast noch dramatischer aussehen als von der deutschen. Ehrwalder Alm Zum Beispiel, wenn man zur Ehrwalder Alm hochfährt. Die 500 Höhenmeter kann man treten oder mit dem Lift überwinden. Bike-Mitnahme kein Problem. Oben auf der Ehrwalder Alm kann man sich dann nicht satt sehen zwischen dem Wettersteingebirge auf der einen Seite und den wie Steinpyramiden aufragenden Gipfeln der Mieminger Kette auf der anderen. Wer das absolute Landschaftsjuwel suchen will, hat noch 200 Höhenmeter zum Seebensee. An seinem Südende steht man direkt unterhalb der steil aufragenden Sonnenspitze und blickt nach Norden auf den Wetterstein, der sich – Windstille vorausgesetzt – perfekt im See spiegelt. Zum Augenschmaus dann noch die Einkehr in der Seebenalm – so wollen wir das.

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Tourenvorschläge TOUR 1: Um die Zugspitze 100 km, 2000 Hm, 8 h Kondition: schwer Fahrtechnik: leicht Charakter: Landschaftlich atemberaubende Zweiländer-Tour um Deutschlands höchsten Berg, die allerdings 20 % Asphalt beinhaltet. Route: Ehrwald – Ehrwalder Alm – Gaistal – Leutasch – Mittenwald – Lautersee/Ferchensee – Hintergraseck – Olympiastadion Garmisch – Grainau – Eibsee – Thörlehütte - Ehrwald

Wannig, Fernpass, Tegestal, Haiminger Alm und Inntal - gespickt mit Trails der Spitzenklasse Route: Biberwier – Fernpass – Tegestal – Sinnesbrunn – Kappakreuz – Tarrenz – Haiminger Alm – Haiming/Inntal – Mötz – Finsterfiecht – Weisland – Marienbergjoch - Biberwier TOUR 4: Besuch beim Eibsee 40 km, 950 HM, 3,5 h Kondition: mittel Fahrtechnik: leicht

TOUR 2: Schlössertour 90 km, 1500 Hm, 8 h Kondition: schwer Fahrtechnik: mittel bis schwer

Charakter: Panoramatour über die Grenze nach Deutschland mit Bademöglichkeit im sagenhaft gelegenen Eibsee

Charakter: Herausfordernde Tour zwischen wunderschönen Gebirgsseen und majestätischen Königsschlössern

Route: Ehrwald – Hochthörlehütte – Eibsee – Höhenrain – Ehrwald

Route: Lermoos – Lähn – Heiterwanger See – Plansee – Urisee – Pinswang – Alpsee – Schloss Neuschwanstein – Bleckenau – Ammerwald Plansee – Griesen - Lermoos TOUR 3: WannigExtremrunde 90 km, 4200 Hm, 10 – 12 h Kondition: sehr schwer Fahrtechnik: schwer Charakter: Extrem anstrengende und technische Marathonrunde um

TOUR 5: Um den Thaneller 50 km, 700 Hm, 4 h Kondition: mittel Fahrtechnik: mittel Charakter: Entspannte Genießertour mit Bademöglichkeit; ohne große technische Herausforderungen, aber mit grossartiger Bergkulisse Route: Lermoos - Bichlbach – Berwang – Rinnen – Rotlechtal – Festung Schlosskopf – Heiterwang – Bichlbach - Lermoos

TOUR 6: Um den Daniel 50 km, 500 Hm, 4 h Kondition: leicht Fahrtechnik: leicht Charakter: Einsteigertour mit leichten Trail-Passagen und herausragender Landschaft Route: Lermoos – Griesen – Plansee – Heiterwang - Lermoos TOUR 7: Tuftlalm 23 km, 800 Hm, 3 h Kondition: mittel Fahrtechnik: leicht Charakter: Die kurze Tour mit dem Wahnsinnsblick auf die Zugspitze und einer steilen Abfahrt Route: Lermoos – Lähn – Tuftlalm – Lermoos TOUR 8: Seebensee 25 km, 1200 Hm, 4 h Kondition: mittel Fahrtechnik: mittel Charakter: Die Spiegelung des Wetterstein-Gebirges im Seebensee erkämpft man sich mit knackiger Auffahrt Route: Ehrwald – Ehrwalder Alm Hochfeldernalm – Gaistal Seebenalm – Seebensee – Ehrwald


WO SICH EFFIZIENZ UND KONTROLLE VEREINEN

OCCAM Advanced Dynamics ist die Technologie, mit der wir das effizienteste Trail-Bike auf dem Markt geschaffen haben. Eine Maschine für maximale Kontrolle und Spass bei der Abfahrt, mit der du schneller und agiler klettern kannst als jemals zuvor. Das neue Orbea Occam ist das Bike, bei dem sich Effizienz und Kontrolle vereinen.

ADY

GSB

THT

CHT www.orbea.com


Biker-Hotels

Ein echtes Zuhause Es gibt nichts Schöneres als ein Platz, an dem man sich Zu Hause fühlt. Häufig genug ist es ein Kunst, so etwas wie ein Zu Hause in der Fremde zu finden, wenn man in der Ferne seine Ferien verbringt. Hier einige Tipps für Bikerinnen und Biker. von Rolf Fleckenstein


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Impressum Verlag: Rolf Fleckenstein Media Alte Landstr. 168, CH-8800 Thalwil, Schweiz Tel. +41-44-720 99 55 Fax +41-44-721 00 35 Email: rfmedia@ swissonline.ch www.sportguide.ch (noch nicht aktiv) Herausgeber Rolf Fleckenstein Chefredaktion Rolf Fleckenstein Redaktionelle Mitarbeit: Marco Felgenhauer Gerhard Eisenschink Rolf Fleckenstein Fotos, Bildquellen: Cover: Gettyimages

Dorfbahn von Serfaus, welche das Dorf im Winter autofrei hält und die Gäste direkt zu den Gondelbahnen führt, welche Bike und Mann in die Höhe hieven. Und Biker zu bewirten, ist eine alte Tradition im Geigers Lifehotel. Dabei sind es die Kleinigkeiten, die zählen. Auf dem Kissen liegt ein Stück Traubenzucker. Am Frühstücksbuffet füllen die Biker ihre Taschen mit Proviant, ohne dabei schief angesehen zu werden. Man kennt hier eben die Spezies der Biker und weiss, wie die ticken. Nach vollendeter Tour warten Schwimmbad, Sauna und Massage auf die ermüdeten Körper, um sie wieder fit zu machen für den nächsten Tag. Dazu gesellt sich Bikewäsche, Shuttledienst und eine geräumige Bikegarage mit Werkstatt. Dazu gesellt sich Tourenservice par excellence: an die 40 Touren haben der Chef, Florian Geiger, und Georg Peer vom Hotel Universo akribisch zusammengetragen, die ihren Gästen den Bikeurlaub versüssen sollen, daneben stehen erfahrende Bikeguides, welche die Region bestens kennen, bereit, ihren Gästen, die Geheimnisse dieser Region zu erschliessen. Schliesslich wartet abends ein feines Essen auf die müden Heimkehrer und süsse Träume über die erlebte Biketour.

Bikerpauschalen 8 Tage ab 554 Euro - 7 Nächte Lifehotel mit 3/4 Inklusivpension - Top Service für alle Mountainbiker - 6 x Energiepaket von Maxim (Riegel + Drinks) - 6 geführte Biketouren pro Woche in 3 Leistungsgruppen - 2 Teilmassagen - inklusive Super Sommer Card Serfaus-Fiss-Ladis mit 7 Seilbahnen + Wanderbus - 2 x wöchentlich Wäscheservice - Tipps + Tricks für die Bikereparatur Buchbar vom 16.06. - 13.10.2012, weitere Bikepauschalen im Angebot Adresse Geigers Lifehotel**** Familie Florian und Barbara Geiger Untere Muiren 8, A-6534 Serfaus Tel. +43 (0)5476 62090 Fax +43 (0)5476 620948 info@lifehotel-posthotel.com www.lifehotel.at

Innenseiten: - Tour de France: Gettyimages - Tour de Suisse: Reuters - Fabian Cancellara: Gettyimages - Tom Boonen: Gettyimages - Zugspitzarena: MTS, Tirol Zugspitz Arena - Tannheimer Tal: MTS, TVB Tannheimer Tal - Biker-Hotels: Gettyimages, Jugendherbegen, Hotels - Mode: Frank Nader, www.franknader.com - Rest: Bildarchive der Firmen, ihrer Produkte & Marken Inserate rfmedia@swissonline.ch Abos rfmedia@swissonline.ch Druck Mayr Miesbach GmbH, D-83714 Miesbach Copyright © Alle Beiträge und redaktionellen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen dem ausschliesslichen Copyright des Verlages. Der Nachdruck oder die Wiedergabe auch nur auszugsweise ist nicht gestattet ausser mit einer schriftlichen Genehmigung des Verlages.



Sportguide Bike 02/2012