RePHlex Ausgabe 45

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Ein Rückblick auf das erste Schuljahr 6 Der Prüfungsguide 10 Das PH-ABC 12

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Studierendenzeitung der PH Zürich Nr. 45, 19. September 2022

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Impressum

Ausgabe: RePHlex Nr. 45, 19. September 2022, Auflage: 800 Stück. Herausgeber: VS PH Zürich, Versammlung der Studierenden der PHZH; Lagerstrasse 2, Büro LAC-E073 8090 Zürich; vs@phzh.ch; www.facebook.com/vsphzh Redaktion: RePHlex, Zeitung des VS PH Zürich, Lagerstrasse 2, Büro: LAC-E073, 8090 Zürich; rephlex@vs.phzh.ch Redaktionsleitung: Marcel Freuler Redaktion: Marcel Freuler, Vera Kobler, Chiara Profeta, Valentina Botic, Lea Imhof, Sarah Lyons, Gioia Rodriguez, Robin Reber, Endrit Sula Titelbild: Chiara Profeta Layout & Gestaltung: Vera Kobler Inserieren: rephlex@vs.phzh.ch – Einsendeschluss Ausgabe 46: 02.11.2022 2


TIPPS & TRICKS 4

Editorial

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Ein Rückblick auf das erste Studienjahr Eine Erzählung über den Studi-Einstieg an der PH.

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Impressum

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Flowchart

Alles unter einem Hut? Der Multitasking-Studiengang QUEST im Test.

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Rätsel

10

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Pinnwand

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#phlife

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Dr. PHlex

Der Prüfungsguide Die Does und Don'ts der Prüfungsorgien zusammengefasst.

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Das PH-ABC Das Wichtigste der PH aufgelistet in 24 Buchstaben.

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Nebenjobs Was für Nebenjobs gibt es? Drei Studierende erzählen.

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Wir brauchen dich! Unser Aufruf an dich!

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Creative Page Let it go! Eine Anleitung zum loslassen.

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Verschiedene Länder, verschiedene Bücher Literatur zum Thema

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Kolumne Ich und die Gesellschaft

Exgüsi,

dass mir au a dem Platz erwähned, dass mir uf de Suechi noch neue Lüüt für d RePHLEx sind.

ZAHL

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Aifach dää Trick! 3



Tipps und Tricks In der 45. RePHlex-Ausgabe wollen wir dir ein paar Tipps und Tricks rund ums Thema Schule mit auf den Weg geben. Unser PH-ABC soll dir den Start ins Studium oder in den Berufsalltag als Lehrperson erleichtern. Zum Beispiel erfährst du auch, wie du schnell zu einer Vikariatsstelle kommst. Im Portrait stellen drei Studierende ihren Nebenjobs vor. Vielleicht helfen dir die Empfehlungen und Erfahrungen weiter. BTW: Die RePHlex sucht neues Personal – bei uns findest du den perfekten Nebenjob zum Studium an der PHZH. Wenn du beispielsweise über die PHZH wieder mal so richtig wütend bist, dann bekommst du auf unserer Creative Page gute Ratschläge, was du dagegen machen kannst. Zudem erhältst du einen Guide zu Prüfungen, Literaturtipps und vieles mehr. Danke für deine Treue und viel Spass bei der Lektüre. Das RePHlex-Team wünscht dir einen guten Start ins neue Semester. Liebe Grüsse Marcel Freuler

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Ein Rückblick auf mein erstes Studienjahr (21/22) an der PHZH

Abb. oben: Frida Kahlo - las dos fridas - Quelle: https://en.m.wikipedia.org/wiki/The_Two_Fridas Abb. unten: Nachgestelltes Kunstbild am Tableaux-Vivants-Posten an der Nacht der Künste 2022

Im Sommer 2021, wie auch in diesem Sommer, waren viele Menschen bereit, ein Studium an der PHZH zu beginnen. Diese Menschen unterschied vieles voneinander: manche kamen frisch vom Zwischenjahr, andere hatten bereits den Vorkurs besucht. Einige würden auf den Beruf der Sek-Lehrperson hinarbeiten, andere auf den der Primar und wieder andere würden mit Kindern im Kindergartenalter arbeiten. Es gab solche, die ein Vollzeitstudium absolvieren würden und solche, die sich für ein Teilzeitstudium entschieden hatten. Viele lebten noch bei den Eltern und viele waren bereits ausgezogen. Es gab ältere und jüngere Menschen. Viele wählten Englisch im Profil und wenige Französisch. Es gab solche, die jahrzehntelange Berufserfahrung mit sich brachten und nun quer in den Beruf einstiegen und andere, die frisch vom Gymnasium kamen, ohne jemals gearbeitet zu haben. Diese Menschen unterschieden sich tatsächlich in vielen Punkten, doch zwei Dinge waren ihnen gemein: Erstens, im September würden sie alle ihr Studium beginnen und zweitens, wenn sie, oder vielleicht falls sie, ihr Studium abschliessen, würden sie alle einen der bedeutungsvollsten Berufe ausüben dürfen. Text: Sarah Lions

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Zu diesem Zeitpunkt war die Mailadresse der zukünftigen Studierenden bereits eingerichtet und schon bevor wir überhaupt die Einführungstage hatten, ging es los: Eine E-Mail-Diskussion wurde als Antwort auf den Entscheid der Zertifikatspflicht ausgelöst. Die Meinungen waren gespalten, die Argumente stark und die Diskussion heftig. «Läuft das an der PH immer so?», fragte man sich da als Neuankömmling. Ich kann nun sagen: Nein. Seit diesem «Vorfall» gab es nichts mehr in der Art, obschon immer noch viele mit den Massnahmen nicht einverstanden waren. Es war damals nämlich so, dass man ein Coronazertifikat brauchte, um an den Vorlesungen teilnehmen zu dürfen, und da die Vorlesungen bei uns nicht gefilmt werden, war zu Hause bleiben keine attraktive Option. Man musste entweder ein normales Zertifikat vorweisen können oder sich an der PH testen lassen, um ein PH-Zertifikat zu erhalten (welches übrigens in der Mensa nicht akzeptiert wurde). Die Maskenpflicht galt trotz Zertifikatspflicht auch. Ich glaube, es ist nachvollziehbar, wieso die Meinungen sehr gespalten waren. Das Jahr begann für die Erstsemestler:innen mit den beiden Einführungstagen, die ihr diesjährigen Neuankömmlinge bereits schon hinter euch habt. Man knüpfte erste Kontakte, war vielleicht überrascht, wenn man einige bekannte Gesichter antraf und lernte den Campus wie auch die VSPHZH etwas kennen. Die Stimmung war eine Mischung aus Entspannung, weil es ein relativ lockerer Einstieg war, und Aufregung, weil halt trotzdem alles ganz neu war. Nach dem Wochenende begann dann jedoch der Ernst des Lebens mit der ersten Woche des Semesters: Neue Gesichter in jedem Modul, Termine für Leistungsnachweise hier, «wichtige» AV-Stunden da und leider noch keine Profilfächer. Dann lernte man gleich auch schon die eigene Mentoratsgruppe kennen und wurde über die Berufspraxis, die

schon in der darauffolgenden Woche beginnen würde, aufgeklärt. Gleich zu Beginn des Studiums begann auch das sogennante «BP1»: Wöchentliche Praxistage in einer Klasse. Am allerersten BP1-Tag wurde man ins kalte Wasser geworfen, indem man ohne grosse Vorbereitung bereits vor «seiner» Klasse stand. Alles ging sehr schnell, viele neue Eindrücke wurden gesammelt und ehe man sich versah, war schon das halbe Semester vorbei und man hatte sich an einen komplett neuen Alltag gewohnt. Langsam war alles etwas entspannter, da man sich nun etwas eingelebt hatte. Doch kaum hatte man sich zurückgelehnt, ging bereits der grössere Stress los, zumindest für diejenigen des Studiengangs Primar, die alle ihre Leistungsnachweise auf den letzten Drücker machten. Wer besonders Glück hatte, durfte noch gleichzeitig mit den Abgaben vieler Leistungsnachweise die Deutschkompetenzprüfung, welche übrigens unter Studierenden auch ein grosses Thema war, absolvieren. Endlich kam die Erlösung: das Winterzwischensemester. Leider hat man an der PH in den Ferien nicht immer Ferien, daher heisst es auch «Winterzwischensemester» und nicht «Ferien». Nach einigen Wochen wirklichen Ferien stand nämlich schon das erste richtige Praktikum, das P1, vor der Tür. Drei Wochen ohne Freizeit. Für die meisten Studierenden war das P1 streng, aber schön und vor allem eine gute Erfahrung. Wer bis dahin sich nicht sicher war, ob das Studium das Richtige ist oder nicht, würde es nach dem P1 sehr wahrscheinlich besser wissen. Und wer sich bereits sicher war, konnte extrem viel mitnehmen und von der Erfahrung profitieren. Nach dem P1 hatte man lediglich zwei Wochen, in denen man ein Wahlmodul besuchen konnte oder um vielleicht etwas Ferien zu machen. Ein Wahlmodul in dieser Zeit zu machen finde ich persönlich sehr empfehlenswert (wenn man nicht verreisen möchte), da das Angebot vielseitig ist und es draussen so-

wieso kalt ist (und natürlich gibt es ECTS-Punkte ;)). Im Frühlingssemester wehte ein anderer Wind als im Herbstsemester, denn da hatte man endlich diejenigen Fächer, die man nach seinen Interessen ausgesucht hatte (Profilfächer). Da es allmählich wärmer wurde, wurde die Therabierbar auch wieder vielzähliger besucht, welche übrigens auch sehr empfehlenswert ist, besonders um neue Leute kennenzulernen. Eigentlich müsste die Stimmung toll sein, doch mit der grossen BE-Prüfung, die sich näherte, wuchs auch der Stress bei vielen Studierenden. Auch die einzelnen, wöchentlichen Praxistage wurden von vielen nun mehr als eine Belastung, statt eine Bereicherung, empfunden. Ein Lichtblick, abgesehen von den Sommerferien, war die Nacht der Künste, mein persönliches Highlight, auf die viele Studierende in den Wahlmodulen und den Profilfächern hingearbeitet haben. Eine Nacht, wie keine andere im Semester, voller Musik, Kunst und Alkohol. Die Stimmung war ausgelassen und friedlich, es gab ein Chorkonzert, Tanzaufführungen, geschmückte Räume, kreative Workshops, kleine Kunstausstellungen und vieles mehr. Praktisch jede:r hatte etwas zu dieser Nacht beigetragen und der Stolz konnte man bei vielen sichtlich erkennen. Alle waren gut drauf, Dozierende und Studierende waren zum Teil kaum mehr voneinander zu trennen und der ganze Abend verlief reibungslos und harmonisch. Insgesamt empfand ich das erste Studienjahr an der PH sehr positiv, die Menschen sind nett und das Studium nicht allzu streng. Mein persönlicher Tipp an die neuen Studierenden wäre: Macht euch keinen Stress, seid offen und geht auf eure Mitstudierenden zu, fragt, wenn ihr Hilfe benötigt, bewirbt euch bei der Rephlex und vor allem: geniesst es, denn das Studium ist kurz und die Zeit fliegt!

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QUEST Studium, Arbeit und Kinder – geht das alles unter einem Hut?

Nun steht ihr hier an der schönen PHZH und freut euch, dass ihr das Auswahlverfahren überbestanden habt. Hey, der erste Schritt ist geschafft – juhuuuu! Ihr seid aufgeregt und schaut voller Erwartungen eurer beruflichen Neuorientierung tapfer entgegen. Was kommt alles auf mich zu? Werde ich es schaffen? Ist es überhaupt das, was ich mir vorgestellt habe? Wie streng wird es? Tja, diese Fragen kann ich euch leider nicht beantworten. Aber hier sind ein paar Tipps, wie ihr euch auf die happige, aber natürlich auch sehr schöne, Studienzeit einstellen könnt: Text: Lea Imhof Illustration: Vera Kobler 8

Bereitet euch vor! 1 Macht euch auf eine strenge Zeit gefasst, und informiert auch eure Liebsten zu Hause oder im engeren Umkreis frühzeitig. Besprecht allenfalls eine Änderung der aufgeteilten Aufgaben und Kostenabdeckungen. Die ersten eineinhalb Jahre sind nur schon deswegen anstrengend, weil alles neu ist. Ihr lernt viele neue Menschen kennen, müsst euch im Wirrwarr der PH zurechtfinden, Prüfungen und Leistungsnachweise absolvieren und euch durch ein paar intensive Praktika durchmetzgen. Die nächste Halbzeit wird dann, man glaubt es kaum, noch einen Ticken härter: Jetzt arbeitet ihr bereits mindestens 40 % an einer Schule und geht dazu noch einen Tag an die PH. Das sind schonmal 60 % einer Woche verstrichen. Dazu kommen noch Vorbereitungs- und Nachbearbeitungszeit, Schulkonferenzen, Teamsitzungen, Leistungsnachweise abarbeiten,Texte lesen, Diplomprüfungen überstehen… rechnet selbst mal nach, auf wieviel Prozent ihr da kommt – da gehen manch Wochenende und Ferientage drauf.


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5 • Ihr selbst habt oberste Priorität! 2 Gönnt euch immer wieder eine Auszeit oder kauft euch dieses eine Ding, welches ihr schon lange wolltet. Trefft euch mit euren Freunden oder setzt euch einfach mal wieder aufs Sofa oder in den Park und lest ein Buch oder hört einen Podcast. Fixiert auch zwischendurch immer wieder auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben: eure Familie, eure Freunde und ihr selbst! Gebt euch Zeit! 3 Ich fand es am Anfang recht schwierig, wieder fachliche Texte durchlesen zu müssen. Gebt euch dafür etwas Zeit, da müssen sich wieder ganz viele Synapsen im Gehirn bilden, die geschlummert haben. Vielleicht braucht ihr am Anfang für einen zehnseitigen Text zwei Stunden, so ging es mir auf jeden Fall. Nach einer Weile waren meine Augen und mein Denkmotor bereits so trainiert, dass alles nur noch halb so lang ging. Nur Mut, auch ihr werdet das schneller schaffen! Dasselbe gilt auch für die Vorbereitungszeit eurer Lektionen. Stundenlang habe ich teilweise am Pult gesessen, um eine einzige Lektion vorzubereiten. Mein «Spickzettel» war drei A4 Seiten lang. Heute geht das alles viel zügiger, weil man Übung mit dem Erteilen klarer Aufträge hat, das Lehrmittel besser kennt, die Klasse einem vertraut ist und die Arbeitsblätter bereits erstellt wurden. Mein Spickzettel ist jetzt nur noch eine halbe A4 Seite lang.

Holt euch Unterstützung! Falls alles zu viel wird, meldet euch früh genug bei euren Vertrauenspersonen. Es gibt auch an der PHZH eine Psychologische Beratung, bei der ihr euch melden könnt – nutzt diese! Zuletzt noch ein paar Tipps meines Ehemannes an eure Partner:in:

Falls irgendwie möglich, würde ein reduziertes Arbeitspensum dem Hausfrieden extrem beisteuern. So kann mit dem Haushalt und der Organisation der Kinder geholfen werden. Mit der Zeit macht es sogar richtig Spass (Märli)! Sicherlich könnt ihr euren studierenden Partner:innen mit Fachwissen in eurem beruflichen Gebiet helfen. Ich konnte beispielsweise mit meinen hervorragenden Mathematik- und Grammatikentnissen einige Unbestimmtheiten klären. Es stellt sich heraus, dass ein redender Experte doch noch recht brauchbar ist. Eure Tätigkeit erweitert sich mit dem eurer/s Lebensgefährten/in ebenfalls. Die Partnerschaft ändert sich, die emotionale Unterstützung wird verstärkt benötigt und die eigene Freizeit tritt etwas kürzer. Es ist nur vorübergehend und sollte sich nach drei Jahren wieder einpendeln. So, nun seid ihr bestens vorbereitet für die Zeit als QUEST-Student:in! Hoffentlich habt ihr nicht allzu viel Angst bekommen und konntet euch mindestens etwas Wertvolles aus unseren Tipps für euch nehmen. Ja, das Studium ist anstrengend und der Beruf ist es ebenso. Aber das was von den Kindern zurück kommt, deckt die Einbüssungen allemal. 9


D ER PR ÜFUNGSGUIDE 10

Lasst mich beginnen mit dem Hinweis, dass ich gerade das erste Jahr des Sek I Studiums mitsamt Prüfung hinter mich gebracht habe. Meine Fächer sind Mathematik, Englisch, Geografie und Geschichte und Sport, wobei ich nur Prüfungen in Mathe, Englisch und Geschichte und Geografie schreiben musste. Es kann sein, dass gewisse Ratschläge auf andere Fächer nicht angewendet werden können. Ich werde mir aber Mühe geben, dass ich mich entweder auf diese Fächer spezifisch beziehe oder aber möglichst allgemeine Tipps gebe. Ich hoffe, dass ich mit diesem Text euch weiterhelfen und auch einige Ängste vorbeugen kann. Text Robin Reber

Beginnen wir mit unseren Vorbereitungen am Anfang des Semesters/Jahres. Prüfungen sind eigentlich immer am Schluss des Semesters oder am Ende des Jahres. Darum ist mein 1. Tipp denk nicht das ganze Semester/Jahr lang nur an die Prüfung.Viele Dinge wirken am Anfang unmöglich und Prüfungen sind hier keine Ausnahme. Aber es ist Zeitverschwendung und unnötiger Stress, während des ganzen Jahres nur daran zu denken, ob man die Prüfung bestehen kann. Das Studium ist eine schöne Zeit, die man auch geniessen sollte und die Erfahrungen, die man während des Semesters sammelt, sind wichtiger als die Prüfung, die man am Schluss schreibt. Und dazu kommt noch, dass man den Stoff, den man an der Prüfung können muss über das ganze Semester oder Jahr lernt, was zu Beginn vielleicht noch unmöglich scheint, kann am Schluss viel einfacher sein als man es sich zu Beginn vorgestellt hat. Nun ist Vorsicht geboten! Mit dem vorherigen Abschnitt habe ich nicht gemeint, dass man das ganze Semester die Füsse hochlagern und das zukünftige Ich mit der Prüfung dealen lassen soll. Damit zu meinem nächsten Tipp: Besucht die Vorlesungen! Dieser Tipp ist nun wieder selbstverständlicher, weil ab diesem Semester die Anwesenheitspflichten wieder gelten und er ist auch nicht gleich universell anwendbar. Es gibt eindeutig sehr gute und sehr schlechte Vorlesungen. Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass Geschichtsvorlesungen sehr wenig Inhalt haben und nicht gut sind. Aber meiner Meinung nach gibt es viele gute Vorlesungen/Seminare und die schlechten sind eher die Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Mir ist bewusst, dass das ein sehr subjektiver Tipp ist und wie gesagt, für viele wird es dieses Semester wieder eine Anwesenheitspflicht geben, aber mir ist wichtig, zu erwähnen, dass viele Vorlesungen gut sind und es viel bequemer ist, die Vorlesungen zu besuchen, als

wenn man den Stoff selbst aufarbeiten muss. Und ich möchte diesen Tipp noch erweitern: Man profitiert am meisten von den Vorlesungen/Seminaren, wenn man sich auf sie vorbereitet und zum Teil auch eine Nachbearbeitung ES IST VIEL BEQUEMER, DIE VORLESUNGEN ZU BESUCHEN, ALS DEN STOFF SELBER AUFZUARBEITEN.

macht. Mir ist absolut bewusst, dass unsere Zeit beschränkt ist unter dem Semester. Aber jede Minute, die man unter dem Semester investiert, muss man nicht mehr während der Prüfungsvorbereitung investieren und diese Zeit ist meistens stressiger als die Zeit während des Semesters. Als Nächstes will ich mich dem Umfang der Prüfungen widmen. Die meisten Prüfungen an der PH dauern zwischen 90 – 120 Minuten. Das sind relativ kurze Prüfungen! Wenn du dich an deine Schulzeit erinnerst. Man hat normalerweise alle paar Wochen eine Prüfung, die 1 oder 2 Lektionen dauert. Das ist gleich lang, wie viele Semester und Jahresprüfungen sind! Das heisst, dass wenig Detailwissen abgefragt werden kann und es wird auch sehr wenig Detailwissen abgefragt. Das ist fair von der PH und macht auch Sinn, weil es uns laut neuester Forschung wenig bringt, wenn wir absolute Experten sind, in den Fächer, die wir unterrichten werden. Wichtig ist, dass wir MACH DIR KEINE SORGEN, WENN DU DENKST, DASS DU NIEMALS DEN GANZEN STOFF AUS EINEM JAHR MERKEN KANNST.

eine Grundlage haben, auf der wir aufbauen können. Mach dir also keine Sorgen, wenn du denkst, dass du dir niemals den ganzen Stoff aus einem Jahr merken kannst. Das ist auch


Bildquelle: www.unsplash.ch

nicht nötig und wird auch nicht erwartet. Mein Tipp ist hier, versuche die Themen aufzuarbeiten, bei denen du denkst, dass du noch unsicher bist und kümmere dich weniger um die Themen, in denen du dich bereits sicherer fühlst. Wenn du in einem Thema sicher bist, reicht das für die Prüfungen. Widmen wir uns noch den verschiedenen Typen von Prüfungen. Ich finde es gibt grundsätzlich drei verschiedene Prüfungsformen. Prüfungen mit offenen Fragen, Prüfungen mit offenen Fragen mit «open Book» und Multiple Choice Prüfungen. Meiner Meinung nach sind die Vorbereitungen für diese Prüfungen grundsätzlich verschieden. Beginnen wir mit dem meiner Meinung nach einfachsten Typ: «Open Book Prüfungen». Bei diesen Prüfungen ist Hilfsmaterial gestattet. Von den Skripten und Folien und den Büchern der Vorlesungen bis z.T. sogar das Internet. Das heisst, in diesen Prüfungen ist es wichtig einen Überblick zu haben und gut zu wissen, wo in den Unterlagen nachzuschauen bei der Prüfung. Ich hatte mir eine Zusammenfassung auf mein iPad geladen und habe an den wichtig Stellen Schlüsselwörter eingefügt, sodass ich an der Prüfung die Themen immer schnell gefunden habe. Meiner Meinung nach ist bei Open Book Prüfungen klassisches Lernen weniger hilfreich, als wenn man sich spezifisch darauf vorbereitet, wichtig Informationen schnell zu finden. Der nächste Typ sind Multiple Choice Prüfungen. Hier hat man jeweils Antworten zur Auswahl und man muss die richtige Antwort oder die richtigen Antworten finden. Der Vorteil hier ist, dass die richtige Antwort schon vor einem steht, die Gefahr ist aber, dass man sich von der Fragestellung verwirren lässt. Die Multiple Choice Prüfungen an der PH sind sehr fair. Das heisst, es wird nicht versucht mit kompliziert Fragestellungen und spitzfindigen Unterschieden in den Antworten, die Studenten hinter das Licht zu führen. Wenn man eine Frage nicht beantworten kann, dann liegt es daran, dass man den Stoff nicht beherrscht. Mein Tipp ist darum, dass man sich auf diese Prüfungen vorbereitet wie auf eine normale Prüfung, aber man muss nicht jedes letzte Detail in seinen Kopf bekommen, weil wenn man die Sache im Grossen und Ganzen versteht, dann kann man die Fragen beantworten. Zum letzten Typ, die Prüfungen mit offenen Fragestellungen. Das sind klassische Prüfungen, bei denen man die ganze Lösung selbst aufschreiben muss. In diese Prüfungen würde ich die meiste Vorbereitung stecken, da es oft keine Hilfestellung von der Prüfung gibt, man muss selbst auf die Lösung

kommen und sie aufschreiben. Darum ist es hier wichtig, das Thema nicht nur grob zu verstehen, sondern es auch erklären zu können. Für diese Prüfungen ist es anzuraten während der Vorbereitung aktiv und nicht nur passiv zu lernen, das heisst sich z.B. selbst zu testen mit Fragen. Ich möchte hier nochmals erwähnen, dass es unendliche viele Tipps zur Prüfungsvorbereitungen und zum Lernen gibt. Viel mehr als ich hier auf zwei Seiten aufschreiben kann. Zum Lernen gibt es zwei allgemeine Prinzipien die wichtig sind: Active Recall und Spaced Repetition. Bei Active Recall geht es darum, dass man nicht nur passiv lernt, indem man seine Zusammenfassung liest, sondern dass man sich selbst aktiv Fragen stellt und diese versucht zu beantworten. Und bei Spaced Repetition geht es darum, dass man Dinge die man schon gut kann, nicht am nächsten Tag nochmals anschaut, sondern erst in einer Woche wieder. Das waren nur kurze Erklärungen zu diesen Methoden. Wenn du mehr darüber erfahren willst, dann schau im Internet nach, diese beiden Methoden, haben mein Lernen nachhaltig WIR MÜSSEN OFT LANGE AUF DIE RESULTATE WARTEN. ES BRINGT NICHTS SICH WÄRHEND DIESER ZEIT DEN KOPF ZU ZERBRECHEN.

verändert und viel effizienter gemacht! Ein wichtiger Punkt zum Schluss. Wenn die Prüfung durch ist, dann ist sie durch. Wir müssen oft lange auf die Resultate warten, es bringt nichts sich während dieser ganzen Zeit den Kopf zu zerbrechen, ob man bestanden hat oder nicht. Geniess deine Ferien und konzentrier dich auf die schönen Dinge im Leben. Du hast ein ganzes Jahr gearbeitet, du hast es dir verdient! 11


Das PH-ABC Für den Start ins Semester geben wir dir ein paar Tipps und Tricks in den Studi- sowie Berufsalltag als Lehrperson. Text: Marcel Freuler Illustration: Chiara Profeta

ALLENMOOS – das coolste Schulhaus in der Stadt Zürich :p. BROCKI – wenn du noch keine Spiele, Kinderbücher,

Ablagefächer usw. besitzt, lohnt sich ein Besuch in der Brockenstube.

CAFÉ – In der Europaallee gibt es viele Restaurants und Take-aways. Das Radix ist bei Kaffeeliebhabern besonders beliebt.

DIPLOMPRÜFUNG – falls du ein Auskunftsbegehren zu einer absolvierten Prüfung verlangen möchtest, musst du dich hier melden: primarstufe@ phzh.ch.

EINBLATT – diese Pflanze sorgt für ein gutes «Klassenklima». Bogenhanf, Grünlilie Calathea oder der Drachenbaum sorgen ebenso für gute Luft im Klassenzimmer. FONT – den Download zur Deutschschweizer Basisschrift findest du hier: www.basisschrift.ch.

GEBURTSTAG – überlege dir ein Geburtstagsritual. Z. B.: SuS darf sich im Sportunterricht ein Spiel wünschen, Luftballon an Stuhl des Geburtstagskindes anbringen, Geburiwürfel (Wunsch nach Zahlenliste), Glücksbringer ist den ganzen Tag bei SuS (Plüschtier). HATTIE – einige Mentorierende vergöttern den neuseeländischen Pädago-

gen für seine Studie, die er unter anderem im Buch «Visible Learning» erläutert.

IDT – Interdisziplinäres Team: Mindestens einmal im Quartal berät das IdT

Fragen zur Förderung von einzelnen SuS. Man erhält wertvolle Tipps für den Schulalltag.

JANOSCH – Ein Klassiker für die Unterscheidung der Halbklasse in

der Unterstufe sind Tiger und Bären, wobei sich hier die Geschichte «Oh, wie schön ist Panama» besonders gut als Einstieg eignet.

KLEMMBRETTER – eignen sich perfekt für den Unterricht im Freien und für Ausflüge.

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LEHRPLAN21 – den kennst du ja schon zu Genüge :D. MEH FREIZIIT ! –

diese Plattform auf Ilias sollte dir den Alltag als Studi erleichtern.

NOTFALLAPOTHEKE – beschaffe dir eine Notfallapotheke mit dem Wichtigsten drin (Pflaster, Desinfektionsmittel, Parapic usw.)

OLYMPICS – Swiss Olympics engagiert sich mit dem Projekt «Schule be-

wegt» für einen bewegten Schulalltag. Einmal im Schuljahr dürfen Lehrpersonen Produkte für die SuS kostenlos bestellen unter: https://www.schulebewegt. ch/de/misc/shop.

PHZH MOBILE APP – abgesehen von deinem Stundenplan findest du

unter anderem auch das aktuelle Mensa Menü in der App.

QUEST – Quereinsteigende absolvieren ein Studium und haben vorher in einem anderen Berufsfeld gearbeitet. Nicht zu verwechseln mit Aushilfslehrpersonen, die kein Lehrdiplom vorweisen können.

REPHLEX – wir suchen eine neue Redaktionsleitung sowie neue Mitglieder. Bewirb dich unter: praesidium@vs.phzh.ch.

SITZORDNUNG – mögliche Anordnung: Hufeisenform, Tischinseln, Reihen, Einzelplätze.

TURNUNTERRICHT – das WC-Fangis ist beliebt bis in die 6. Klasse. Sobald ein Fänger jemanden fängt, wird der zu einem WC und darf sich nicht mehr von der Stelle bewegen. Das «WC» kann befreit werden, indem ein anderer freier Spieler auf das «WC» sitzt und die Spülung betätigt. Spieler, die auf einem «WC» sitzen, können nicht gefangen werden.

UPCYCLING – Pestogläser, Joghurtbecher oder Büchsen eigenen sich gut als Behälter für Wasser, Pinsel, Stifte usw.

VIKARIAT – Hier findest du offene Stellen: angelaworks.ch, bildungsstellen.ch, epalero.ch, teacherswitch.ch, Stellenportal der PHZH. Häufig gibt es auch direkt vom Schulhaus einen Whatsapp-Chat. .

WANDUHR – irgendwo in deinem Schulzimmer benötigst du eine Wanduhr, die für dich gut ersichtlich ist.

XENOPUS – du solltest den Krallenfrosch kennen, da er auf der Anlauttabelle unter X aufgeführt wird.

YOUNG WORLD – eignet sich gut für den Englischunterricht. ZUSAMMENARBEITSVEREINBARUNG – es ist zu empfehlen, dass du im Berufsalltag mit deinen Arbeitskolleginnen und -kollegen eine Vereinbarung mit gemeinsamen Werten unterzeichnest.

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PORTRAITIERT

NEBEN JOB Meist bringt ein Studium nebst vielem Lernen auch einige finanzielle Engpässe mit sich. Bei kaum jemandem ist ein Studium ohne Nebenjob möglich. Ich selbst habe bereits bei meinem ersten Studium an einigen Orten gearbeitet. Im Service, als Promodame, im Verkauf oder jetzt gerade wenn ich diesen Text für die RePHlex schreibe. Ob während dem Semester oder in den Sommerferien, die Möglichkeiten das eigene Sparschwein zu füttern ist ziemlich vielfältig. Aber nicht alle entscheiden sich des Geldes wegen für einen Nebenjob. Was die Beweggründe dafür sind und worauf geachtet werden sollte, erfährt ihr in den folgenden Interviews. Interview und Illustration Vera Kobler

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JONATAN MEIER

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Wie bist du zu diesem Job gekommen?

Per Zufall hat mich mal jemand auf der Fritschiwiese auf mein Cargo Bike angesprochen. Wir sind schnell ins Gespräch gekommen und teilten unsere Leidenschaft über Velos aus. Ich interessierte mich für Cargo Bikes oder generell Velos. Früher habe ich mit Tico-Rad Velos gekauft und dann wieder verkauft. Ich tat das mit Leidenschaft und nun habe ich, knapp ein Jahr nach der Begegnung, den Schritt zur Selbstständigkeit gewagt.

Warum hast du dich für diesen Job entschieden?

Aus Interesse, Velos interessieren mich. Ich wollte aber schon immer ein zweites Standbein neben dem Leherberuf haben. Meine Work-Live Balance. Die Arbeit mit dem Kopf auf der einen Seite und die Arbeit mit den Händen an den Velos.Dass ich nun Mitinhaber bin, ist einfach passiert. Aber ich bin happy damit.

Wie oft gehst du den Tätigkeiten nach?

Ungefähr 40 % manchmal sogar etwas mehr. Mein Ziel wäre aber etwa 30 % zu arbeiten. Momentan bin ich jeweils am Dienstag- und Donnerstagabend in der Werkstatt. Für mich ist es ideal. Ich habe nur bis kurz vor16 Uhr PH. Danach gehe ich bis circa 20 Uhr arbeiten.

Wie lässt sich das mit dem Studium vereinen?

Gut. Es ist zwar eine Herausforderung. Aber ich bin der Meinung: Je mehr Workload eine Person hat, desto organisierter ist man. Es ist intensiv, aber es lohnt sich.

In welchen Situationen war es schwierig das Studium und dein Nebenjob zu vereinbaren?

Es hat viel mit Organisation zu tun. Gewisser Mailverkehr von den Kunden kann ich während der PH abarbeiten, denn die Kunden warten nicht gerne. Mir ist es aber wichtig, dass ich Job und Studium trenne.

Was würdest du den Leser:innen empfehlen, wenn sie sich für einen Nebenjob während des Studiums entscheiden?

Dass sie einen Ausgleich bekommen vom Sitzen, in den Bildschirm starren, lesen und lernen. Eher etwas Aktives. Mich erfüllt es zum Beispiel, wenn ich am Ende ein Produkt, das ich erstellt habe, betrachte.

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hörrisge de e Fi t-Ca g ll-R

SELINA FURRER KUST H20

euerwehr r Fesponder

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PORTRAITIERT

Was machst du beruflich?

Ich bin Angehörige der Feuerwehr aber nicht im «roten» Bereich tätig. Meine Aufgabe ist nicht den Brand zu löschen, sondern ich bin «First Responder». Ich bin für die Erste-Hilfe der Menschen und auch als Unterstützung der Feuerwehr zuständig.

Warum hast du dich für diesen Job entschieden?

Es war meine Leidenschaft für die Medizin die mich 2019 zu diesem Job brachte. Zudem ist es das Naheliegendste, wenn man etwas Gutes für Menschen machen möchte. Für mich ist es ein idealer Kontrast zu dem eher kopflastigen Studium an der PH.

Wie oft gehst du den Tätigkeiten nach?

Wir haben regelmässig zweimal pro Monat Übungen aber die Einsätze sind sehr unterschiedlich. Manchmal sind es mehr, manchmal weniger.

Wie lässt sich das mit dem Studium vereinen?

Sehr gut, ich brauche den Kontrast von Arbeit bei der Feuerwehr und der Arbeit an der PH. Manchmal komme ich mit meinen PH-Problemen nicht weiter, was mich dann sehr nervt und dann, plötzlich stirbt jemand während eines Einsatzes. Da kommen mir meine Probleme an der PH plötzlich ziemlich banal vor. 16

In welchen Situationen war es schwierig das Studium und dein Nebenjob zu vereinbaren?

Ich hatte zum Beispiel in der Nacht vor der Mathe Diplomprüfung einen langen Einsatz. Ich war da immer wieder hin und her gerissen, was ist nun wichtiger, meine Ausbildung oder den Menschen zu helfen. Solche Situationen sind schwierig.

Was würdest du den Leser:innen empfehlen, wenn sie sich für einen Nebenjob während des Studiums entscheiden?

Sofern es finanziell möglich ist, mach das was dir Spass macht. Die PH kann manchmal echt nervig sein. Ein Gegensatz zum Studialltag tut einem schon gut.


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Wie lässt sich das mit dem Studium vereinen?

Relativ gut, da am Samstag nie PH-Veranstaltungen sind. Im ersten Semester mit den vielen Modulen war es relativ streng, da ich dann manchmal kein Ruhetag hatte, weil ich am Sonntag noch Sachen fürs Studium erledigen musste.

In welchen Situationen war es schwierig das Studium und dein Nebenjob zu vereinbaren?

Primar H19

Während den Prüfungsphasen.

Warum hast du dich für diesen Nebenbjob entschieden?

Was würdest du den Leser:innen empfehlen, wenn sie sich für einen Nebenjob während des Studiums entscheiden?

Spass am Arbeiten mit Kinder, bereits während dem Studium mit Kinder arbeiten, Freude an der Arbeit im Wasser, Geld verdienen für die Freizeit, Ferien.

Wie oft gehst du den Tätigkeiten nach?

Wenn immer möglich einen Nebenjob annehmen der Spass macht, dann ist es auch einfacher diesem Job nachzugehen, wenn es Mal etwas streng oder viel ist. Darauf achten, dass man trotz Nebenjob noch Zeit für Erholung, Freunde etc. hat.

1x pro Woche (samstags 9.00-16.00).

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FLOWCHART Beides

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Werde mitglied der Rephlex

MIR SUECHED DICH! MACHSCH DU ES SPEZIELLS HOBBY, HESCH ÖPPIS BSUNDRIGS ERLÄBT ODER WETTSCH VIELLICHT PER PORTRAIT DINI GROSSI LIEBI FINDE? WER WEISS, VILICHT ERSCHIINSCH MIT DINNERE STORY BALD I DE REPHLEX UND WIRSCH BERÜEMT! MELD DICH BI OIS UNTER: rephlex@vs.phzh.ch LIEBI GRÜESS VODE REPHLEX-REDAKTION PS: DU DÖRSCH NATÜRLICH AU ÖPPERT AMELDE, WO DU SPANNEND FINSCH. :) 19


CREATIVE PAGE

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LET IT GO! Manchmal werden wir wütend über Dinge, die wir nicht ändern oder kontrollieren können. Es hilft in solchen Situationen etwas loszulassen, indem wir die Dinge physisch aufschreiben. Und damit uns diese Zeilen nicht weiter beschäftigen, sollten wir sie danach möglichst weit weg von uns bringen. Schreibe auf, was dich beschäftigt und "Let it go"! Illustration Vera Kobler

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Schreibe deine Gefühle, Gedanken oder was dich beschäftigt in diese Ballone, reisse oder schneide die Seite raus und lasse dich von unseren "Let-it-go" Ideen inspirieren, wie du das Geschriebene loswirst.

second 1.

Bastle einen Flieger und lass ihn von ganz weit oben fliegen. 2. Burn it down! 3. Zerknülle das Papier und schmeiss es möglichst weit weg. 4. Binde es an einen Ballon und lass ihn steigen.

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LITERATUR

Verschiedene Länder, verschiedenen Bücher

Diese Ausgabe enthält alle möglichen Tipps und Tricks rund um den Semesterbeginn an der PH. In diesem Literaturvorschlag werden vier Bücher vorgestellt, die im Alltag, mit Selfcare, Pflanzen und sonstigen interessanten Sachen, die etwas helfen die Work-Life-Balance etwas in Schach zu halten. Text Gioia Rodriguez

ONLINE-DATING TRICKS AUS AMERIKA

121 First Dates: How to Succeed at Online Dating, Fall in Love, and Live Happily Ever After (Really!) – Wendy Newman

Online Dating ist mittlerweile etwas was alle kennen. Wendy Newman hat aber Jahre und viele (eher unglückliche) Dates in dieses Buch hineingesteckt und teilt ihre Tricks, um es erfolgreich durch diese Welt von Rechtsund Linksswipes zu schaffen und sein eigenes Happy Ending zu sichern.

BOTANISCHE TIPPS AUS ITALIEN

Wicca Botanica – Cecilia Lattari

Dieses Buch ist wunderschön illustriert und voller Ideen wie man als moderne Hexe seine Küche, seine Wohnung und sein Leben von grüner Magie erwecken lassen kann. 22


MOTIVATIONSHILFE AUS DEUTSCHLAND

101 Selbsthilfe-Tipps – André Sternberg

Selbsthilfe Bücher gibt es mittlerweile mehr als genug. Dieses ist jedoch kurz und knapp, obwohl der Titel hundert und eins sagt. Es geht auch darum, wie man sich besser Ziele setzt. Etwas was man an der PH ständig machen muss, aber ich finde dieses Buch hilft, diese Ziele auch für sein persönliches Leben gut zu setzen.

SKINCARE AUS SÜDKOREA

The Korean Skincare Bible: The Ultimate Guide to K-Beauty Secrets – Linlin Yang, Leah Ganse, Sarah Jiménez

Die südkoreanische Skincare ist weltweit als eine der Besten anerkannt. Besonders bekannt für interessante Routinen, unglaubliche Serums und die besten Sonnencremen, die überallhin verkauft werden. Dieses Buch ist nicht nur ästhetisch zum Anschauen, es erklärt auch Schritt für Schritt wie man seine Hautpflege angehen soll, welche Zutaten für was sind und wie man diese Dinge am besten einsetzen kann, um das Beste aus seiner Haut zu holen. 23


RÄTSEL

PH EINFACH ERKLÄRT – DAS KREUZWORTRÄTSEL

Finde die gesuchten Begriffe und du erfährst einen Tipp (grau), der dir viele ältere Studierende geben, um durchs PH-Studium durchzukommen. Rätselmaster: Valentina Botic

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

Ein Semester wird vollgestopft mit ... In jedem Modul musst du einen oder mehrere ... ausspucken. Im Praktikum bis du meist im ... unterwegs. Die meisten Unterlagen der Module findest du auf ... Wenn du ein Problem hast im Modul, sprichst du den ... direkt an. Studierst du Teilzeit geht dein Studium ... Jahre. Wird dir alles ein wenig zu viel und du möchtest von anderen Studierenden wissen, ob sie sich gerade auch so fühlen wie du und darauf trinken möchten, dann gehst du zur .... 8. Der Durchgang zum Coop ist/war im Gebäude ... 9. Wenn du gerne schreibst und gerne flexibel ein bisschen Geldverdienen möchtest, melde dich bei der ... 10. AV ist die Abkürzung für ... 11. Verpasst du diese Infos mal, sind die Protokolle und Folien im ... zu finden. LÖSUNGSWORT

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KOLUMNE

ICH UND DIE GE SELLSCHAFT ENTSCHEIDUNGEN Text und Illustration Valentina Botic

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Ein Mensch ist in der Lage sich unbewusst bis zu 100’000-mal am Tag zu entscheiden, ohne es zu wissen. Die Frage nach welchem Getränk unseren Geschmackssinnen zu Mute ist, ist nicht die Entscheidung, welche uns Kopfzerbrechen bereitet. Es sind Fragen bezüglich der Ausbildung, der Partnerwahl, der Ehe und der Karriere, bei welchen sich die Menschen fragen: Was ist das Beste, das man tun kann? Manche denken noch ein wenig schlauer und denken: Was ist das Beste für mich? Gibt es immer eine Entscheidung, die richtig oder falsch ist? Es gibt nicht die eine richtige Sache, die

ein Mensch tun kann oder soll. Selbst die kleinste Sache, die für viele unscheinbar ist, kann zu einer grossen Sache werden, wenn der Mensch daran glaubt uns sich dafür einsetzt. In unserer Gesellschaft sind wir es uns gewohnt uns gegenseitig Ratschläge zu geben und behaupten auch oft, dass irgendetwas das Beste für jemanden ist. Ein paar Jahre später widerruft man «das Beste» wieder, weil es doch nicht stimmt. Wurde man dann nur schlecht beraten oder hat man sich falsch entschieden? Was wäre, wenn man sich doch anders entschieden hätte? Wäre es heute besser gewesen?

Ratschläge einholen, beachten oder nicht beachten Fragen über Fragen und jeder meint die richtige Antwort zu haben. Die richtige Antwort darauf hat aber jeder für sich. Ist der Mensch aber unsicher oder wünscht sich eine andere Antwort als die, die er im Kopf hat, fragt er um Rat. Andere Personen, um Rat zu fragen, ist keine Schande! Niemand sagt, dass man den Rat befolgen muss. Es reicht manchmal aus, die eigene Situation aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, um einen Schritt in seiner Entscheidung weiterzukommen. Die Individuen auf unserem Planeten namens Menschen mögen es aber nicht, wenn man ihre Ratschläge nicht befolgt. Da wir in einem Porzellan-Zeitalter angelangt sind, ist die Formulierung der Frage und Aussage wichtig. Aus diesem Grund rate ich dazu es so zu formulieren, dass das Gegenüber versteht, dass nur ein anderer Blickwinkel gesehen werden will. Sonst verliert man im Nachhinein mögliche unnötige Diskussionen darüber, warum man nicht auf die Meinung der Person Wert gelegen hat. Denn egal wie viele Blickwinkel eingeholt werden, die Entscheidung liegt bei einem selbst.Welche Kriterien und Werte für eine Entscheidung wichtig sind, bestimmt jeder und jede auch für sich selbst und dies kann von anderen Personen abweichen. Die Rechtfertigung dafür ist pure Zeitund Energieverschwendung.

selbst. Und wenn wir noch ehrlicher sind: Sich für die Unentschlossenheit zu entscheiden, ist heute sehr oft auch die Grundlage, die Schuld für die eigene Situation bei anderen zu suchen. Entscheide selbst, verbock es selbst und beklag dich dann auch bei dir selbst. Vertraue deinen Kriterien und deinen Werten für dein Leben.

Davonlaufen geht nicht. Vertrauen ist angesagt. Lebst du, entscheidest du. Es ist unmöglich keine Entscheidungen zu treffen. Denn auch wenn man sich nicht entscheidet, hat man sich in Tat undWahrheit schon entschieden. Man hat sich nämlich dann dazu entschieden, dass alles so bleibt wie es bisher war und ist. Man hat also die Unentschiedenheit gewählt: Man beschliesst nichts zu verändern. Dieser Zustand kostet aber enorm viel Energie, auch wenn man sich dessen gar nicht bewusst ist. Natürlich will ich nun nicht sagen, dass man immer sofort und schnell entscheiden soll. Jede Entscheidung bedarf seine Zeit, aber jemand der keine Entscheidungen treffen kann, verliert das Vertrauen in sich

Pro = Struktur, Contra = Komplikation Pro und Contra abwägen bei schweren Entscheidungen machen viele. Dies kann auch helfen, um seine Gedanken zu strukturieren. Wenn man aber 35 Kriterien für eine Arbeitsstelle hat, 256 Werte, die bei der nächsten Partnerwahl wichtig sind, dann macht man sich nicht nur eine schwere Entscheidung, sondern man macht sich ein schweres kompliziertes Leben. Natürlich soll jeder selbst seine Kriterien wählen, aber bei Entscheidungen hilft es sich auf wenige aber wichtige Punkte zu beschränken. Falsch ≠ falsch Wenn eine Entscheidung sich hinterher als «falsch» herausstellt, dann ist das nicht schlimm. Welcher Mensch macht schon sein ganzes Leben die «richtigen» Entscheidungen? Achtung! Auch das ist nicht die nächste Ausrede, um einfach alle Entscheidungen, die unüberlegt sind zu rechtfertigen. Es ist aber völlig normal auf die Schnauze zu fallen. Das nennt man Erfahrungen und aus ihnen kann man sehr viel lernen, ob positiv oder negativ. Ich habe schon viele «falsche» Entscheidungen getroffen und nach reifer Überlegung und ehrlicher Reflexion, weiss ich, dass diese Entscheidungen zwar nicht optimal waren, aber dennoch war es irgendwie richtig in meinem Leben in diesen Momenten auf die Schnauze zu fallen. Denn so wie ich meinen Dickschädel kenne, hätte ich es wahrscheinlich anders nicht gelernt. Was ich damit sagen möchte, ist, dass auch falsche Entscheidungen akzeptiert werden können. Ich wage es sogar zu glauben, dass ein Mensch es manchmal nötig hat, sich zu irren. Bekanntlich gehört dies zur Menschlichkeit dazu, daher akzeptiere es Mensch zu sein und irre dich, lerne daraus und mach weiter. 27


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Bild: Corinne Altieri

HERBST AKTION


#phlife

Wettbewerb Agenda Cover Liebe Studierende

Auch dieses Jahr wird es wieder eine VSPHZH Jahresagenda für das Jahr 2023 geben. Wir sind bereits voll an der Umsetzung und brauchen nun eure Unterstützung und eure Kreativität für die Gestaltung der Titelseite.

Für die Umsetzung geben wir folgende Punkte vor: • •

Das Motto der Agenda lautet «Blue», wir wünschen uns also eine Titelseite komplett in der Farbe Blau Auf der Titelseite soll der Schriftzug VSPHZH oder das Logo der VS irgendwie enthalten sein, du darfst und solltest dieses auch in Blau einfärben; Die Grösse der Titelseite ist 130 x 180 mm und muss im Format .tiff oder bei einem Scan mindestens 600dpi eingereicht werden.

Teilnahmebedingungen: • •

Jede:r, die/der sich in kreativer Art und Weise an dieser Aktion beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen. Mit der Einreichung des Vorschlags werden die uneingeschränkten Nutzungs- und Bearbeitungsrechte in Bezug auf die Grafik an die VSPHZH abgetreten. Die eingereichten Unterlagen müssen die persönlichen Daten (Vor- und Nachname, Stufe, Studienjahrgang, E-Mail-Adresse und Telefonnummer) des Teilnehmer:in enthalten.

Im Anschluss wird ein Wettbewerb durchgeführt, bei welchem die Studierenden über das neue Cover abstimmen können. Die Vorschläge sind bis am Samstag, 8. Oktober 2022 via Mail an vs@phzh.ch einzureichen. Der Sieger:in des Wettbewerbs erhält einen Gutschein oder eine Geschenkkarte von 50 Franken seiner Wahl. Herzliche Grüsse

Eure VSPHZH

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Dr. PHlex

Gratis Mitgliedschaft für Studierende

Es plagt dich PH-Kummer? Du kannst dich nicht konzentrieren? Nicht zögern: Dr. PHlex konsultieren!

Lieber Dr. PHlex Ich nehme an, dass ihr Doktortitel ein richtiger Doktortitel ist und kein Ehrendoktortitel. Ich gehe davon, dass sie darum mit Prüfungskorrekturen und dem universitären Umfeld vertraut sind. Darum ist meine Frage folgende: Wie kann es sein, dass wir monatelang auf unser Prüfungsergebnis warten müssen? Sogar wenn die Prüfungen zum grossen Teil vom Computer korrigiert werden? Machen die Dozierenden absichtlich zu dieser Zeit Ferien? Und wieso werden nicht alle Prüfungen auf dem Computer geschrieben? Das würde diese unaushaltbare Wartezeit auch sicher verkürzen.

Dein starker Berufsverband. Politisches und pädagogisches Engagement inklusive: Gratis: • 5x jährlich ZLV-Magazin • Merkblätter • Newsletter Rabatte: • ZLV-Fachtagungen • Einkauf in verschiedenen Shops • Sunrise Mobile-Abo

Mit ungeduldigen Grüssen Sukk Ma Langdig www.zlv.ch

Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband

Guten Tag Herr Ma Langdig Als erstens würde ich Ihnen einen entspannenden Wellnessurlaub empfehlen, denn Sie wirken recht angespannt. In diesem Urlaub können Sie dann auch ganz entspannt meine Antworten lesen. Als erstes gehen Sie richtig davon aus, dass ich meinen Doktortitel erarbeitet habe. Ich habe einen Doktortitel in Problemlösologie und Leserbriefologie. Ich habe also längere Zeit im universitären Umfeld gearbeitet und kann Ihnen aus eigener Erfahrung folgendes berichten: Es sind meistens mehrere Noten-Konferenzen nötig, weil auf der ersten Konferenz hat man sich z.T. länger nicht gesehen und dann muss man bei ein paar Getränken zuerst wieder auf den neusten Stand gebracht werden. Es ist wichtig zu wissen, wer neu verheiratet ist, wer ein Kind bekommen hat oder ähnliches. Das beeinflusst die Korrekturfähigkeit und die Notensetzung. Und natürlich liegen meisten noch wohl verdiente Ferien zwischen den Konferenzen, unsere Jobs sind nämlich sehr anstrengend. Zu Ihrer letzten Frage: Wir stellen nicht auf computerbasierte Prüfungen um, weil wir keine Lust haben und weil die Noten-Konferenzen so spannender und länger sind. Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Komplexität des Dozentenberufs näherbringen. Ihr Dr. PHlex

D ie e r d me en S t i m e r so n rp Leh