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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Bludenz gegründet 1885

KW 48 | 128. Jahrgang Freitag, 29. November 2013

Rechnungshof: Kritik an Gemeinde Bludenz Der jüngste Bericht des Rechnungshofes übt massive Kritik an der Finanzgebarung der Gemeinde Bludenz: Intransparenz, zweckentfremdete Ausgaben, nicht nachvollziehbare Prämienzahlungen, verdeckte Subventionen und vieles mehr wird beanstandet. Seite 6 und 7

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Höhle, Hüttle, Energiespar-Hüsle? Die Raiffeisenbank im Montafon lud gemeinsam mit dem Energieinstitut Vorarlberg zu einem unterhaltsamen Abend in die Kulturbühne Schruns. Mehr auf Seite 15


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Von wegen familienfreundlich Vorarlberg ist führend - wenn es um die Kosten für die Kinderbetreuung geht Die meisten Eltern wissen es nicht: längst haben alle anderen Bundesländer kostengünstige oder elternbeitragsfreie Angebote für die Kinderbetreuung. Nur im Ländle hinkt die Politik der

ÖVP trotz Betonung ihrer familienfreundlichen Maßnahmen um Jahre hinterher. Kinderbetreuung dient nicht nur der Entlastung berufstätiger El-

tern. Sie bietet den Kindern auch zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Damit gemeint sind nicht nur Sprachfördermaßnahmen. Frühe Kinderbetreuung ist auch eine Chance für viele Einzelkinder sich sozial gut zu entwickeln. Die Interessen der Kinder und Eltern ergänzen sich. Die Kosten für eine Kinderbetreuung sind für die Eltern beträchtlich und in jeder Gemeinde Vorarlbergs unterschiedlich. Besonders teuer ist Dornbirn: Für eine Vollzeit arbeitende Handelangestellte, die für ihr 4-jähriges Kind eine ganztägige Betreuung im Kindergarten braucht und 1450 Euro (brutto!) und somit etwa 1150 Euro netto verdient, außerdem 400

Beispiel: Alleinerzieherin und Vollzeitangestellte, Verdienst 1.150 Euro Netto, 400 Euro Alimente, ein Vierjähriges Kind.

Euro Alimente erhält, belaufen sich die Kosten für eine Betreuung auf knapp 200 Euro monatlich. Dabei ist eine Förderung von 30 Prozent bereits eingerechnet. Schaut man in andere Bundesländer, so kann man sich über das „familienfreundliche“ Vorarlberg nur wundern. Wien: kostenfreie Kinderbetreuung von 0 - 6 Jahren Oberösterreich: ab dem 30. Lebensmonat ist die Kinderbetreuung frei Niederösterreich: Kinderbetreuung max. (!) 80 Euro pro Monat Tirol: Vormittag für 4-Jährige frei Salzburg: ca. 100 Euro monatlich Dornbirn: 200 Euro monatlich Mit gutem Recht fordern wir SozialdemokratInnen, dass Vorarlberg wenigstens einen ersten Schritt in Richtung elternbeitragsfreie Kinderbetreuung macht! Dr. Gabi Sprickler-Falschlunger (pr)

Schluss mit Pensionsprivilegien! FPÖ fordert Abschaffung ungerechter Spitzenpensionen Echte Reformen und keine kosmetischen Eingriffe in diesen Privilegienstadel

„Die Bevölkerung hat überhaupt kein Verständnis für die Tatsache, dass nach wie vor Pensionsprivilegien bei staatsnahen Betrieben

FPÖ-Bundesrätin Cornelia Michalke

und Altpolitikern bestehen. Pensionen, wie etwa jene des ehemaligen Nationalbankpräsidenten in der Höhe von rund 32.000 Euro brutto, müssen endlich der Vergangenheit angehören. Das versteht kein Mensch und schon gar nicht ein ASVG-Pensionist oder Mindestrentner. Mit derartigen Pensionsprivilegien muss ein für alle Mal Schluss sein“, so die FPÖBundesrätin Cornelia Michalke zur aktuellen Diskussion rund um Spitzenpensionen. „Die FPÖ fordert seit Jahren eine Abschaffung der immer noch vorhandenen Pensionsungerechtigkeiten, auch bei Altpolitikern SPÖ-‚Pensionistenvertreter‘ Karl Blecha streift beispielsweise jährlich rund 218.000 Euro an Politikerpension ein. Aber auch Privilegiensümpfe, wie jener in der Nationalbank, müssen endlich trocken gelegt werden. Es kann nicht sein, dass man hier Schlupflöcher hat, die es nicht nur ermög-

lichen mit 55 Jahren in Pension zu gehen, sondern dieser Pensionsantritt auch noch mit 85 Prozent des Letztbezugs erfolgt. Wie viel die von Faymann und Spindelegger kürzlich im Ministerrat abgegebene Absichtserklärung zur Änderung dieser untragbaren Pensionsprivilegien wert ist, wird sich zeigen. Die FPÖ jedenfalls wird echte Reformen einfordern und ist für kosmetische Eingriffe in diesen Privilegienstadel nicht zu haben. Hier geht es um ein deutliches Signal der Solidarität und der Gerechtigkeit, das längst überfällig ist“, betont Michalke. „Der ‚Speckgürtel‘ aus Privilegien und Luxuspensionen muss endlich einer umfassenden Diät ausgesetzt werden. Wir treten daher dafür ein, dass es in Zukunft eine für alle geltende, begrenzte staatliche Höchstpension geben soll und gleichzeitig die Mindestpensionen auf 1.200 Euro angehoben werden“, so die FPÖ-Bundesrätin. (pr)


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Schlechtes Zeugnis für VP-Regierung OFFENE LISTE BLUDENZ sieht sich durch den Rechnungshofbericht in ihrer Kritik bestätigt „Wir haben in den letzten Jahren immer wieder auf Fehlentscheidungen der ÖVP hingewiesen, die maßgeblich für die schlechte Finanzlage verantwortlich sind“, nimmt Karin Fritz, Fraktionsvorsitzende der Offenen Liste Bludenz zum Bericht des Rechnungshofs Stellung. Dieser bestätige, dass die Berechnungen des VAL BLU-Zubaus viel zu optimistisch waren. Wörtlich heißt es auf Seite 159/160: „Das tatsächlich kumulierte EGT lag von 2006 bis 2011 um 57- mal niedriger als der Prognosewert“. Der Bericht betont, dass das Führen eines Hotels keine Aufgabe einer Stadt ist, worauf wir von Anfang an hingewiesen haben. Als Folge dieser Fehlentscheidung müsse die Stadt Schulden in Millionenhöhe und jährliche Abgänge tragen. Der Rechnungshof bemängelt, „dass sich der Subventionsbedarf des VAL BLU Resorts durch den Zubau um rund 60 % auf durchschnittlich jährlich

628.000 Euro erhöhte. Die Gemeinde Bludenz verfehlte damit nicht nur ihr ursprüngliches Ziel, den Abgang der VAL BLU GmbH durch Überschüsse aus dem Zubau (Hotel-, Gastronomie- und Vermietungsbereich) zu reduzieren, sondern verursachte mit dem Zubau noch höhere Subventionen von Seiten der Stadt“ (S. 163). „Besonders fatal ist dabei, dass die Stadtregierung es seit Jahren verabsäumt hat, den Zuschussbedarf der VAL BLU Gesellschaft zu verringern, obwohl wir das immer wieder eingefordert haben“, so die Stadtvertreterin. Fehlende Vorgaben an ausgegliederte Gesellschaft sind ein eindeutiges Versagen der Regierung und des Aufsichtsrats, in dem mehrere Stadträte und der Bürgermeister sitzen.

rig - Budgetlöcher gestopft. Erst durch massive Kritik der Opposition wurden die hohen Nachlässe für eine Bludenzer Firma, die zu Mehrkosten für die Haushalte führten, reduziert. „Wir fordern BM Katzenmayer auf, die Kritik endlich ernst zu nehmen. V. a. muss die Stadt die steigenden Abgänge im VAL BLU in den Griff bekommen, statt jährlich die Gebühren für die BürgerInnen zu erhöhen“, fordert die OLB-Fraktionsvorsitzende abschließend. (pr) Mag. Karin Fritz Offene Liste Bludenz

Der Rechnungshof bestätige auch ihre Kritik an überhöhten Gebühren, so Fritz. Mit Überschüssen im Abwasserbereich würden seit Jahren - rechtswid-

„BügerInnen zahlen durch überhöhte Gebühren für ÖVP-Fehlentscheidungen.“

Kommentar

Sensibilisieren ist zu wenig „Häusliche Gewalt darf in unserer Gesellschaft nicht geduldet werden. Dafür werden wir uns immer einsetzen.“ Das betonte Landesrätin Greti Schmid anlässlich der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“, mit der auch heuer das Recht auf ein gewaltfreies Leben in das öffentliche Blickfeld gestellt wird. Die Initiative startete am Montag, 25. November, am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dauert bis Dienstag, 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. 90 Prozent aller Gewalttaten an Frauen und Kindern werden in der Familie und im sozialen Nahraum verübt. Die Dunkelziffer ist vor allem im familiären Bereich sehr hoch. Laut dem jüngsten Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO wird rund ein Viertel der Frauen in Europa zumindest einmal in ihrem Leben Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt durch einen Partner und mehr als fünf Prozent werden Opfer von sexueller Gewalt außerhalb der Partnerschaft.

Damit sich das ändert, müsse das Thema enttabuisiert werden, bekräftigte Landesrätin Schmid einmal mehr: „Wenn Frauen Opfer von Gewalt werden, muss deren soziales und familiäres Netz den Mut finden, zu reagieren und sich einzumischen, auch wenn das oft ein schwerer Schritt ist. Darüber hinaus gibt es in Vorarlberg ein engmaschiges Netz an Einrichtungen, die professionelle Hilfe leisten.“ Das ist notwendig und gut, aber viel zu wenig, wenn man sich einige Hintergründe ansieht. Es stimmt zwar, dass Gewalt an Frauen ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, das unabhängig von Herkunft, sozialer Schicht, Kultur oder Bildungsstand Frauen und Mädchen jeden Alters betreffen kann. Doch steht das Ausmaß offenbar in einem Zusammenhang zum Wohlstandsgefälle: So sind dem WHOBericht zufolge in Regionen mit hohem Durchschnittseinkommen – darunter Nordamerika, Westeuropa, Australien und Japan – 23,2 Prozent und im rest-

lichen Europa 25,4 Prozent der Frauen Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt durch Beziehungspartner. In Südostasien und anderen sehr armen Ländern seien es 37,7 Prozent oder mehr. Investitionen in soziale Sicherheit und Arbeitsplätze, Senkung von Steuern und Absicherung von Pensionen könnten vielleicht also präventive Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen sein – hier wäre die Politik aufgerufen, ein derartiges Umfeld zu schaffen.

auseinander klaffende Einkommensschere zwischen den beiden Geschlechtern aufweist, eine berechtigte Frage, der sich die Politik ebenfalls annehmen sollte. Dies hat auch generell mit den Rollenbildern der Geschlechter in einer Gesellschaft zu tun, die ebenfalls in Zusammenhang mit dem Ausmaß der Gewalt an Frauen stehen. Nur zu sensibilisieren und Hilfseinrichtungen zu etablieren, erscheint hier also doch etwas zu wenig sein.

Laut Landesrätin Schmid würden auch viele betroffene Frauen schweigen – aus Angst und Scham. Hier sollte vielleicht darauf hingewiesen werden, dass der Großteil der betroffenen Frauen in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Partner steht – allein schon aus wirtschaftlichen Gründen. Natürlich ist die Angst groß, wie sollen die betroffenen Frauen – vielleicht auch noch mit ihren Kindern – ihr künftiges Leben finanzieren ohne den prügelnden Mann? In einem Land wie Vorarlberg, das im Österreichvergleich die am weitesten

Damit kein Missverständnis aufkommt: Das oben Geschriebene ist weder Rechtfertigung noch Entschuldigung für gewalttätige Männer – oder Frauen. Menschen, die anderen Gewalt antun, sind nicht zu tolerieren. Das beginnt schon bei der xundn Watschn. Und wer Täter deckt, macht sich mitschuldig.

Andreas Feiertag andreas.feiertag@rzg.at


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Budget mit sozialer Handschrift Landesbudget 2014 nützt regionale Spielräume zur Zukunftsgestaltung Das Landesbudget 2014 mit einem Ausgabenvolumen von 1,625 Milliarden Euro wurde diese Woche im Finanzausschuss des Vorarlberger Landtags intensiv diskutiert: „Von den geplanten Mehrausgaben von insgesamt 73,5 Millionen Euro entfallen 37 Millionen Euro oder 50,5% auf Erhöhungen im Bildungs- und Gesundheitsbereich. In diesen Bereichen setzen wir ganz bewusst Akzente und nützen unsere regionalen Spielräume zum Gestalten von Zukunft“, zieht ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück ein erstes Fazit. Pflegezuschuss wird deutlich erhöht Die soziale Handschrift der

ÖVP-Vorarlberg im Budget 2014 sieht Frühstück durch die deutliche Erhöhung des Vorarlberger Pflegezuschusses in den Stufen 5 bis 7 einmal mehr bestätigt: „Im Jahr 2014 werden in diesen Stufen für die Pflege daheim monatlich 100 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Das ist das klare Bekenntnis zur ambulanten Pflege vor Ort“, freut sich der ÖVP-Klubobmann über diese Schwerpunktsetzung. Keine neuen Schulden Insgesamt ist es aus Sicht von Frühstück bemerkenswert, dass mit dem Landesbudget 2014 auch im kommenden Jahr wieder keine neuen Schulden gemacht werden. „Die verantwortungsvolle

Haushaltspolitik der vergangenen Jahre gibt uns die Kraft, in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Bildung sowie Jugendbeschäftigung bewusst zu investieren. Trotzdem haben wir allen Grund vorsichtig zu sein und auch weiterhin sparsam mit den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger zu haushalten. Die Prognosen sind weder national noch international rosig. Ich bin jedoch überzeugt, dass der Weg, Sparsamkeit und Innovation unter einen Hut zu bringen, für unser Land richtig und zukunftsträchtig ist“. (pr) ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück: „Der Weg, Sparsamkeit und Innovation unter einen Hut zu bringen, ist nachhaltig und daher richtig.“

Armut bekämpfen, Arbeit schaffen! Manuela Auer: Menschen brauchen Arbeit und faire Löhne! einräumen“. Notwendig sind für Auer etwa Investitionen in Bildung, Pflege und gemeinnützigen Wohnbau. „Das schafft Arbeitsplätze und sichert das Wirtschaftswachstum“, so die AK-Vizepräsidentin.

Die Zahl der Personen, die in Vorarlberg Mindestsicherung beziehen, steigt kräftig. Für AK-Vizepräsidentin Manuela Auer eine „alarmierende Entwicklung“, die vor allem auf die schwierige Lage am Arbeitsmarkt zurückzuführen sei.

Zentral ist für Auer aber auch, dass die Menschen von ihrer Arbeit leben können. Dies sei vor allem auch für Frauen wichtig, die oft im Niedriglohnsektor beschäftigt seien. „Die Menschen leisten viel und erwarten sich zu Recht, dass sie dafür auch entsprechend entlohnt werden“, so Auer. Der von Arbeiterkammer und Gewerkschaft geforderte Mindestlohn von 1.500 Euro müsse daher rasch umgesetzt werden.

„Viele Menschen haben in den letzten Monaten ihren Arbeitsplatz verloren und wissen nicht mehr, wie sie ihr Leben finanzieren sollen“, so Auer. Sie kritisiert, dass das Arbeitslosengeld in Österreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr niedrig ist und die Nettoersatzrate lediglich 55 Prozent beträgt. „Das reicht oft nicht aus, um offene Rechnungen zu begleichen und die monatlichen Fixkosten zu decken“, so Auer. Um Arbeitslose/suchende vor der Armutsfalle zu schützen, müsse das Arbeitslosengeld zumindest auf EU-Niveau erhöht werden. Arbeitsplätze schaffen Zudem müsse die Politik der Schaffung und Sicherung der Arbeitsplätze „allerhöchste Priorität

AK-Vizepräsidentin Manuela Auer.

Alleinerziehende unterstützen Eines zeigen die aktuellen Zahlen ebenfalls: Das Risiko, in die Armut abzugleiten, ist für Alleinerziehende besonders groß. Um sie zu unterstützen und Frauen eine existenzsichernde Beschäftigung zu ermöglichen, fordert Auer den weiteren Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen. (pr)


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Rechnungshof kritisert Gem Vorwurf der Kontrollinstanz: Finanzgebarung intransparent, Die Schulden der Gemeinde Bludenz steigen, die Finanzgebarung ist zum Teil desaströs und intransparent und auch sonst gibt es einiges an Misswirtschaft: Der jüngste Bericht des Rechnungshofes lässt kaum ein gutes Haar an den politisch Verantwortlichen in der Alpenstadt. Andreas Feiertag Der erst vergangene Woche präsentierte Bericht des Rechnungshofes (RH) über die finanzielle Situation der Gemeinde Bludenz zeichnet ein mehr als bedenkliches Bild: Die Finanzschulden erhöhten sich von 2008 bis 2011 von 20,03 um rund 5,8 Prozent auf 21,20 Millionen Euro. Die zur Hälfte in Schweizer Franken bestehenden Darlehen der Gemeinde Bludenz und von zwei in ihrem Alleineigentum stehenden Beteiligungen verursachten allein seit September 2011 Kursverluste von 4,29 Millionen Euro. In den Jahren 2010 und 2011 konnte ein ausgeglichenes Haushaltsergebnis nur durch Darlehensaufnahmen in Höhe von insgesamt 2,33 Millionen Euro erreicht werden, zudem musste im Jahr 2011 die Tilgung von sechs Darlehen ausgesetzt werden. Die Gemeinde war Ende 2011 an zwölf Unternehmen beteiligt, davon standen fünf im Alleineigentum der Gemeinde. Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten der im Alleineigentum der Gemeinde stehenden Beteiligungen in Höhe von 15,20 Millionen Euro erreichten beinahe drei Viertel der Schulden der Gemeinde. Der seit Herbst 2005 betriebene Zubau zur Bade- und Freizeitanlage ValBlu verursachte von 2006 bis 2011 negative Ergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,27 Millionen Euro. Die Personalausgaben der Gemeinde Bludenz stiegen von 2008 bis 2011 um 8,6 Prozent auf 8,62 Millionen Euro. Der Abwasserhaushalt erwirtschaftete Abgänge, die vor allem durch die fehlende Wertsicherung von Abwasserbeiträgen sowie durch Nachsichten, Mengenrabatte und die fehlende Verrechnung von Schmutzbeiwerten

bedingt waren. Soweit die negativen Eckdaten, doch das Haarsträubendste sitzt in den Details. Neben den Finanzschulden der Gemeinde Bludenz stiegen laut RH im selben Zeitraum auch die „sonstigen Finanzierungsverpflichtungen auf das Achtfache an“. Obwohl das Land Vorarlberg für seine Gemeinden maximal 30 Prozent der Darlehen in Fremdwährungskrediten gutheißt, hält Bludenz bei 50 Prozent. Die Folge: Aufgrund der Aufwertung des Schweizer Franken entstanden seit September 2011 Kursverluste von 4,29 Millionen Euro. Damit entsprach die Höhe der noch im Herbst 2012 aushaftenden Franken-Darlehen der ursprünglichen Darlehenssumme, obwohl zwischenzeitig Tilgungen in der Höhe von 4,27 Millionen Euro geleistet worden waren. Exorbitante Haftungen Die von der Gemeinde Bludenz von 2008 bis 2010 übernommenen Haftungen stiegen ebenfalls von 22,08 auf 23,1 Millionen Euro, Ende 2011 kam auch noch eine Gewährträgerhaftung von 44,7 Millionen Euro gegenüber der Sparkasse Bludenz hinzu, wodurch sich die zu Jahresende ausgewiesene Haftungssumme auf 67,28 Millionen Euro verdreifachte. Mit einem Haftungsbetrag von durchschnittlich 1.599 Euro pro Einwohner im Zeitraum von 2008 bis 2010 lag die Gemeinde Bludenz bereits fast 100 Prozent über dem gesamtösterreichischen Schnitt und rund 70 Prozent über dem Vorarlberger Vergleichswert. Rechnet man die Haftung gegenüber der Sparkasse mit ein, erhöhte sich die Haftungssumme je Einwohner in der Gemeinde Bludenz per Jahresende 2011 auf 4.883 Euro: Das ist sechs Mal so viel wie im österreichischen Durchschnitt. Bludenz war Ende 2011 an zwölf Unternehmen beteiligt. Davon standen fünf im Alleineigentum der Gemeinde, an sieben hielt Bludenz Minderheitsanteile. Aus den Beteiligungen entstanden der Gemeinde von 2008 bis 2011 Ausgaben in Höhe von 12,26 Millionen und Einnahmen in Höhe von 1,11 Millionen Euro – in Minus von

Das ValBlu ist dem Rechungshof mehrfach negativ aufgefallen. 11,15 Millionen Euro. Bei den teuersten Beteiligungen, kritisiert der RH, handelt es sich jedoch nicht um gemeinwohlorientierte Unternehmen mit im Allgemeininteresse der örtlichen Bevölkerung liegenden Aufgaben, die Beteiligung an touristischen Projekten von überregionaler Bedeutung, etwa ValBlu-Gesellschaften, Golfclub und Sonnenkopfbahn, ging nämlich über das Interesse der örtlichen Bevölkerung und über den Kernbereich staatlicher Aufgabenerfüllung durch eine Gemeinde hinaus. Und gerade hier liegt ein großer Kritikpunkt des RH – größtest Sorgenkind sind die ValBlu-Gesellschaften. Zum einen beanstandete der RH „die mit der Gründung der ValBlu Resort GmbH verbundene Absicht, ein Vergabeverfahren zu vermeiden. Dadurch nützte die Gemeinde nicht das einer Ausschreibung innewohnende Potenzial, allfällige noch nicht bekannte wirtschaftliche Lösungen und Einsparungen zu finden“. Künftig solle auch in Bludenz gefälligst das Vergaberecht angewendet und Ausschreibungen öffentlich gemacht werden, mahnt die Kontrollinstanz ein. Doch damit nicht genug: Eigentums- und Vertragsstrukturen des Resorts seien zu komplex und durch mangelnde Eintragung im Grundbuch weder transparent noch nachvollziehbar, die Finanzierungsverantwortung liege zwar ausschließlich bei der Gemeinde Bludenz, die von ihr

investierten Mittel kämen jedoch nur zu einem Drittel der örtlichen Bevölkerung zugute. Eklatante Unterschreitung Abgesehen davon seien die Prognosen für den ValBlu-Zubau viel zu optimistisch gewesen, die Ergebnisse lägen 57 Mal niedriger als geplant. Der Zubau könne nicht einmal mittelfristig ein positives Ergebnis erzielen, was für Bludenz umso schwerer wiege, als der Betrieb eines Hotels nicht zu den Kernaufgaben einer Gemeinde zählt. Anstatt durch den Zubau Überschüsse zu erwirtschaften und damit die Abgänge der ValBlu GmbH zu reduzieren, müssten nun um 60 Prozent höhere Subventionen der Gemeinde in das ValBlu Resort gepumpt werden. Die dringend notwendige Generalsanierung des ValBluFreibades um mindestens 2,7 Millionen Euro sei wirtschaftlich derzeit fatal. Weitere Kritik des RH: „Eine Interessentensuche für Mieter im ValBlu-Zubau gab es nicht, bei manchen Mietverträgen wurden Aufsichtsrat und Stadtrat nicht befasst. Potenzielle Interessenkonflikte – beispielsweise aus dem Verwandtschaftsverhältnis zwischen dem Geschäftsführer der ValBlu GmbH und Vertretern des eingemieteten Fitnessunternehmens – waren die Folge.“ Auch mit der Organisation der Gemeinde ist der RH nicht einverstanden. Das Verhältnis von Abteilungsleitern mit höheren Bezügen


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einde Bludenz Prüfungen unzureichend zu niedriger dotierten Abteilungsmitarbeitern sei nicht ausgewogen, teils seien Abteilungsleiter, die für die Planung von Vorhaben zuständig sind, auch verantwortlich für die Genehmigung eben dieser Vorhaben, was eine unbefangene Prüfung und objektive Entscheidung nicht ermögliche – insbesondere im kostenintensiven Bereich des Bauwesens. Ausbezahlte Leistungsprämien seien mangels Regelungen nicht nachvollziehbar und generell lägen die Personalkosten über dem österreichweiten beziehungsweise vorarlbergweiten Schnitt. Verdeckte Steuern Massive Kritik gab es auch für die Abwasserwirtschaft der Gemeinde Bludenz, die generell einen Abgang aufweist. Jedoch: Überschüsse führte die Gemeinde nicht den Rücklagen zu, sondern verwendete sie für den allgemeinen Haushalt. „Das stand nicht im Einklang mit der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs und entsprach im Ergebnis der Einhebung von versteckten Steuern, wofür die Rechtsgrundlage fehlte“, rügt der RH: „Derartige Gewinnentnahmen waren auch bei den Abgaben für Müll festzustellen.“ Weiters: Der Stadtrat beschloss regelmäßig Nachsichten für vorgeschriebene Kanalbenützungsgebühren zugunsten der im Eigentum der Gemeinde Bludenz stehenden ValBlu GmbH. Von 2007 bis 2011 waren das immerhin 441.838 Euro – zuzüglich der ebenfalls für das Wasser erteilten Nachsichten ergab sich eine Summe von 636.855 Euro. „Die im Jahr 2006 vom Land Vorarlberg ergangenen Prüfungsfeststellungen bezüglich der Problematik dieser verdeckten Subventionen beachtete die Gemeinde Bludenz nicht“, kritisiert der RH. Weitere Nachsichten erteilte die Gemeinde einem Hotelbetrieb (17.188 Euro) und einem Textilbetrieb (41.437 Euro). Die Kontrollinstanz analysiert dazu: „Die Gemeinde verletzte damit das Gebot der Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Bei der Gewährung von Nachsichten fehlte in den Bescheiden generell eine Prüfung der erforderlichen Nachsichtsvoraussetzungen und eine entsprechende Begründung.“

Keine Begründungen beziehungsweise nicht einmal schriftliche Anträge gab es zum Teil auch bei der Verteilung von Fördermitteln. In dem Bericht heißt es: „Für mehr als 80 Prozent der von der Gemeinde im Zeitraum 2007 bis 2011 gewährten Förderungen bestanden keine Regelungen, die eine transparente und nachvollziehbare Förderungsabwicklung sicherstellten. Kulturförderungen wurden formlos vergeben (ein Kulturverein erhielt ohne Förderungsvertrag in den Jahren 2007 bis 2011 Förderungen in Höhe von insgesamt 325.000 Euro), Nachprüfungen ihrer Mittelverwendung unterblieben.“ Auch die von der Gemeinde praktizierte Parteienförderung war intransparent: Verwendungsnachweise für Förderungen, die jährlich an die in der Stadtvertretung vertretenen Fraktionen gewährt wurden, sein nicht zu erbringen gewesen, auch eine Verwendungskontrolle durch den Prüfungsausschuss sei nicht erfolgt. Auch Josef „Mandi“ Katzenmayer bekam vom Rechnungshof ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Denn die Verbuchung der vom Bürgermeister von 2007 bis 2011 veranlassten Ausgaben von rund 225.500 Euro – die überwiegend Repräsentationscharakter aufwiesen – seien intransparent. Auch habe es keine Obergrenze für Ausgaben gegeben. Ausgaben zweckentfremdet Und was den Prüfern besonders aufgestoßen ist: „Insbesondere unterstützte der Bürgermeister Brauchtumsvereine, Exkursionen, Sportaktivitäten oder Marketingmaßnahmen aus einem dafür nicht vorgesehenen Haushaltsansatz“ – und zwar aus dem Haushalt für „Freie Wohlfahrt – Maßnahmen zur Arbeitslosenunterstützung“. Nicht nur aufgrund der in Vorarlberg und in der Region Bludenz ständig steigenden Arbeitslosenzahlen und Armutsgefährdung ermahnt der Rechnungshof den ÖVP-Bürgermeister: „Die jahrelange Praxis, für Arbeitslosenunterstützung vorgesehene Mittel für Repräsentationen zu verwenden, sollte ehestens eingestellt werden.“

Mandi Katzenmayer: „Theorie und Praxis differenziert betrachten“ Der jüngst veröffentlichte Bericht des Rechnungshofs ist eine herbe Kritik an der Finanzgebarung der Gemeinde Bludenz. Bürgermeister Mandi Katzenmayer bezieht im Gespräch mit dem „Anzeiger“ Stellung zur Situation. Der RH hat neben Bludenz auch die Gemeinden Eisenstadt, Hall in Tirol, Knittelfeld, Mistelbach, St. Veit/Glan, Stockerau und Wörgl geprüft. Fünf der überprüften Gemeinden, darunter auch Bludenz, verzeichneten von 2008 bis 2011 einen Anstieg der Finanzschulden. Der Vergleich mit anderen Kommunen interessiere das Bludenzer Stadtoberhaupt grundsätzlich nicht, zu unterschiedlich seien Rahmenbedingungen und Strukturen. Prüfungen durch den Rechnungshof hält Katzenmayer für sehr wichtig, gerade in Zeiten finanzieller Not, die nicht ausschließlich die Gemeinden beträfe. „Es ist nicht das erste Prüfungsergebnis, das wir zur Kenntnis nehmen und selbstverständlich in unseren Finanzplanungen berücksichtigen“, sagt Mandi Katzenmayer, der sich Vorwürfen ausgesetzt sieht, die nur bedingt standhalten würden. Zwischen Theorie und Praxis herrsche eine große Kluft, die man durch notwendige Kompromisse schließen müsse. „Gebäudekomplexe, die zur Ausrichtungen von Veranstaltungen dienen, sind in einer Stadt wie Bludenz unerlässlich. Wie sollten wir einen Stadtsaal in Frage stellen, der mehreren Einrichtungen für rund fünfzig Veranstaltungen pro Jahr dient. Das ValBlu als Teil einer vernünftigen Infrastruktur und maßgeblicher Faktor der Naherholung für unsere Bürgerinnen und Bürger ist unverzichtbar“, erklärt Katzenmayer.

Bludenzer Bürgermeister Katzenmayer wehrt sich gegen Vorwürfe. Mit dem Vorwurf von massiven Kursverlusten konfrontiert, die durch Fremdwährungskredite entstanden sind, entgegnet Katzenmayer vehement: „Diese Entwicklung muss temporär betrachtet werden. Das ist ein diffiziles Rechenspiel, das mittel- und längerfristig Vorteile bieten wird, wobei Fremdwährungskurse und Zinssätze in vernünftige Relation gestellt werden“, beruft sich Katzenmayer auf seine städtischen Finanzexperten. Sämtliche Investitionen, die nicht nur in jüngster Vergangenheit getätigt wurden, seien intern seriös geprüft und mit gebotener Sparsamkeit umgesetzt worden. Von Intransparenz könne keine Rede sein. „Mehrheitsbeschlüsse in der Bludenzer Stadtvertretung sind die Folge von Einnahmen und Ausgaben, die auch im kommenden Budget aufmerksam berücksichtigt werden“, sagt der Bludenzer Bürgermeister und beruft sich beispielsweise auf den Rechnungsabschluss des Vorjahres. „Wir werden zielstrebig weiterarbeiten, den Rotstift stets in der Hand, um laufende Projekte voranzutreiben“. Finanzausgleich sowie notwendige Kooperationen mit Bund und Land seien die Basis, die zu einer Verbesserung der Situation beitragen werde, unter ständiger Berücksichtigung von Autonomie im Sinne einer funktionierenden Zukunft. (bach)

Es gibt kein Patentrezept in Zeiten kommunaler Finanznot. Theorie und Praxis, Strukturen und Rahmenbedingungen sind von Gemeinde zu Gemeinde zu unterschiedlich. Schwerpunkte müssen jeweils gesetzt werden.


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Montafoner Winterzauber Ruhe, Besinnlichkeit und Partyspaß Bereits zum neunten Mal findet die Veranstaltungsreihe „Winterzauber“ im Montafon statt. Vom 29. November bis zum 5. Jänner stehen über siebzig Veranstaltungen auf dem Programm, die sich um Advent und Weihnachten drehen. Vom 5. bis 15. Dezember kommen auch Sport- und Partyfans beim Weltcup auf ihre Kosten. Bei den Weihnachtsmärkten in St. Anton (Freitag, 29.11.), Gortipohl (Samstag, 30.11.), Gaschurn und Bartholomäberg (Sonntag, 1.12.) sowie einigen Ausstellungen und Vernissagen gibt es in der ersten Winterzauber-Woche die Möglichkeit, in Adventstimmung zu kommen. Turbulenter geht es ab 5. Dezember zu: Der Montafon Weltcup mit Partymeile, zahlreichen Partylocations und die Gargell-

Einer der Höhepunkte im Rahmen des „Montafoner Winterzauber“ ist das Konzert des Carinthia Chors Millstatt am 4. Jänner in der Schrunser Pfarrkirche. ner Musiknacht bieten genügend Möglichkeiten zu feiern. Alle Informationen sind auf www.montafon.at/weltcup zu finden. Wer lieber besinnlich und ruhig die Adventzeit verbringen möchte, ist mit der Besinnlichen Wanderung und anschließender

Lesung am Gaues (Samstag, 30. November), dem Adventkonzert in der Kirche Innerberg zugunsten von „Licht ins Dunkel“ am 7. Dezember, der Lesestunde „zum Losna und Schmunzla“ im Pfarrsaal Schruns oder einer der gemütlich-besinnlichen Veranstal-

tungen der Montafoner Museen bestens beraten. Acht Konzerthöhepunkte stehen im Montafoner Winterzauber auf dem Programm. Vom Jazzkonzert im Vitalzentrum Felbermayer, Weihnachten mit dem Sonus Brass Ensemble, einem weihnachtlichen Kammermusikabend, einem Orgelkonzert, der russischen Weihnacht mit den Zarewitsch Don Kosaken, zum „Geheimnis der Gregorianischen Stimme“ bis zur „Gospel-Family live in Concert“ spannt sich der musikalische Bogen. Besonderer Höhepunkt ist das Konzert des Carinthia Chors Millstatt am 4. Jänner in der Schrunser Pfarrkirche. Konzertkarten sind in den Montafoner Tourismusbüros sowie bei ländleTICKET erhältlich. Das gesamte Programm „Montafoner Winterzauber” gibt es auf www.montafon.at/winterzauber oder in den Tourismusbüros. (red)

Unter uns gesagt

Soweit darf es erst gar nicht kommen... Die Vorweihnachtszeit ist wieder einmal angebrochen und mit ihr die mehr oder weniger oberflächlichen Gedanken und Worthülsen über jene Mitmenschen, die auf der Schattenseite des Lebens ein wenig erfreuliches Dasein fristen. Kurzum, es geht um die Armut in unserem Staat und speziell auch im »Ländle«. Etliche Medien berichten derzeit bundesweit in mehr oder weniger boulevardmäßiger Manier über die wachsende Armut in Österreich. Hauptthema ist dabei die enorm wachsende Zahl jener Menschen, die von der sogenannten Mindestsicherung leben müssen, also Sozialempfänger sind. Erste Reaktion beim vielfach gedankenlosen Bürger sind oft abfällige Worte über jene Sozialempfänger, die nach ihrer Meinung als »Sozialschmarotzer« ein relativ bequemes Leben führen, so sie »genügsam« sind. Erst denken und dann reden, wäre oft angebrachter. In der Tat soll es auch solche geben, wie es immer und überall Leute gibt, die sich auf Kosten anderer relativ bequem durchs Leben schlängeln. Wieweit man so etwas »lebenswert« findet, bleibt dahingestellt. Diese Art zu »leben« gab es bisher in der

Geschichte immer und wird es auch immer geben... Dennoch bleiben hier – und das sollte bedacht werden – jene Mitmenschen, die unverschuldet und durch negative Ereignisse und Schicksalsschläge in die Rolle der sozialen Außenseiter gedrängt wurden, ein gesellschaftliches Thema, dem sich niemand – und gerade pharisäerische Besserwisser nicht – verschließen darf. Und dass die Zahl derer, die in Armut leben, beängstigend gestiegen ist und weiter steigt, ist mehr als alarmierend und sollte uns und unseren Regierenden nicht nur zu reden und zu denken geben, sondern ein umgehendes Handeln auf den Plan rufen. Gerade jetzt, in der Weihnachtszeit, wo sich alles – und besonders die Wirtschaft und der Handel im Hinblick auf die Konsumenten – aufs Schenken und Geben einstellt, ist es angebracht, auf jene Mitmenschen hinzuweisen, die auf der Schattenseite unserer Gesellschaft leben. Und die Zahl derer wird in der Tat mehr und mit ihr besonders jene Zahl, die nur die Spitze eines Eisberges darstellt, nämlich die Zahl der in der sogenannten anonymen Armut lebenden Mitmenschen. Das sind Mitmenschen, die oft nur

einige Türen weiter wohnen, sich seit einiger Zeit nur noch das Nötigste leisten können. Familien, deren Angehörige unter Arbeitslosigkeit und/ oder Krankheit leiden. Eltern und besonders alleinerziehende Frauen, die nicht wissen, wie sie ihren Kindern aufgrund finanzieller Engpässe ein einigermaßen erträgliches Leben bieten können, von schönen Weihnachten und Geschenken gar nicht zu reden. Familien, die durch das ewige Sichnach-der-Decke-strecken-müssen in einen psychischen Stress geraten und dabei langsam aber sicher auseinanderbrechen. Und schlussendlich sind da Menschen, die schon einmal bessere Zeiten gesehen haben, die sich nicht eingestehen wollen, dass es ihnen nicht mehr gut geht und zu stolz sind, zuzugeben, dass sie in die Armut abgeglitten sind. In eine Armut und damit in eine Erkenntnis, in dieser leben zu müssen und nicht mehr auf einen »grünen Ast« zu kommen. Das ist sie, die anonyme Armut, die sich durch unsere Gassen schleicht und von vielen nicht bemerkt wird. Sie gilt es, zu bekämpfen. Nicht erst, wenn sie irgendwo eingetreten ist, sondern vorher. So etwas darf erst gar nicht auf den

Plan treten und es muss uns allen ein Anliegen – nicht nur zur Weihnachtszeit – sein, auf das wir uns besinnen... Unsere christlich orientierte Gesellschaft gebietet uns, zu helfen und viele von uns tun es auch. Doch es genügt nicht, bei Bekanntwerden von Unbill, Not und psychischem Elend zu helfen. Wichtig ist das Vorbeugen, die sogenannte Propyhlaxe gegen die fortschreitende sichtliche und unsichtbare Armut, zu der jedoch in einem immer größer werdenden Ausmaß auch die seelische gehört, der wir immer mehr gedankenlos anheim fallen. Und eine solche Tendenz gilt es gemeinsam – von den Regierungsspitzen angefangen, bis hinunter zum einfachen Mitbürger – zu bekämpfen. So weit darf es erst gar nicht kommen. So viel sei – unter uns gesagt und einmal in einem anderen Ton – zur geschäftigen Vorweihnachtszeit bemerkt...

„Commentatore“

Günther J. Wolf Gastkommentar


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Landesrechnungshof prüft Schruns Ernüchterndes Fazit der Kontrollinstanz: „Grenze der Finanzierbarkeit überschritten“

Schruns erbringt neben den Kernaufgaben einer Gemeinde eine Reihe von zusätzlichen Leistungen, die insgesamt sehr kostenintensiv sind. Neben einem ausgedehnten Straßen- und Wegenetz sowie umfangreichen Quellfassungen, wird eine Reihe von Sport- und Freizeiteinrichtungen unterhalten und zum größten Teil auch von der Gemeinde finanziert. Obwohl auch andere Gemeinden von der Infrastruktur profitieren, tragen derzeit neben Schruns nur Tschagguns und die Aktivpark Card zur Finanzierung bei. Künftige Projekte erfordern eine breitere Finanzierungsbasis. Auch sind Synergien durch den gemeinsamen Betrieb der Sportund Freizeitanlagen im Tal zu nutzen. Für die Bauverwaltung, die Schulerhaltung und die Abwasserbeseitigung bestehen Kooperationen mit anderen Gemeinden. Die Potenziale sind noch nicht ausgeschöpft. Der Stand Montafon initiiert und betreibt diverse Talprojekte, bei denen Schruns in der Regel die Hauptlast der Finanzierung trägt. Trotz einer erfreulichen Entwicklung der Einnahmen in mehreren Bereichen konnten die überproportional gestiegenen Ausgaben in den letzten Jahren nicht ausgeglichen werden. Fi-

Die Schruns Tschagguns Tourismus GmbH lagerte die Tourismusagenden aus und fokussiert ihren Tätigkeitsbereich auf den Aktivpark. Sie wird erneut in die Aktivpark Montafon GmbH umbenannt. Ein Risiko ergibt sich aus bestehenden Schulden der Schruns Tschagguns Tourismus GmbH. Auch die zukünftige Finanzierung sei noch nicht geklärt. Die Montafon Tourismus GmbH übernahm im Rahmen der Neuorganisation das Destinationsmanagement und diverse Tourismusagenden für das gesamte Montafon. Schruns ist Alleineigentümerin einer Immobilienverwaltungs GmbH und Kommanditistin einer Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG. Zudem ist Schruns an der Naturwärme Montafon beteiligt. Als Host City ist Schruns überdies Gesellschafterin der eigens

für das Europäische Olympische Jugendfestival 2015 gegründeten GmbH. Mit den Beteiligungen seien Finanz- und hohe Haftungsrisiken verbunden. Aufgrund der angespannten Finanzsituation von Schruns seien laut LandesRechnungshof gegenwärtig keine neuen Projekte mit zusätzlicher Verschuldung finanzierbar. „Die Vorschläge des Rechnungshofs werden von uns ernst genommen“, betont Bürgermeister Karl Hueber in einer Stellungnahme zum vorgelegten Bericht des Landes-Rechnungshofs, der sich mit der Finanzsituation in der Gemeinde Schruns befasst. Mit den konstruktiven Anregungen wird die Gemeinde den bereits seit 2011 eingeleiteten Weg der Finanzoptimierung weitergehen. „Viele der Erkenntnisse aus dem LRH Bericht sind bereits im Projekt Finanzoptimierung in Bearbeitung. Der Bericht bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen“, wird von Hueber dezidiert angemerkt. Vergleicht man den Schuldenstand mit ähnlich gelagerten Tourismusgemeinden, zeigen sich vergleichbare Tendenzen und Probleme: So ist die Pro-KopfVerschuldung beispielsweise in Brand, Lech, Mittelberg, aber auch Seefeld, Serfaus-Fiss-Ladis und Sölden ähnlich oder sogar höher als in Schruns. Übrigens läge Schruns etwa im Durchschnitt der Gemeinden im gesamten Bezirk.

Foto: Werner Bachmann

Trotz überdurchschnittlicher Finanzkraft sei der Haushalt der Marktgemeinde aus dem Ruder gelaufen, lautet das ernüchternde Ergebnis. Damit sich die Situation nicht weiter verschärft, sei unverzüglich eine Konsolidierung einzuleiten. „Die Sanierung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen, ein umfassender Sparkurs ist erforderlich. Nur so können in den Folgejahren wieder Investitionen durchgeführt werden“, lautet daher das Resümee von LRH-Direktor Herbert Schmalhardt.

nanzdarlehen in Höhe von 2,9 Millionen Euro waren die Folge. Beiträge an den Sozialfonds und zu den Spitalsabgängen haben einen finanzierbaren Plafond erreicht. Kostendämpfende Maßnahmen sowie die Deckelung wesentlicher Fondsbeiträge und Umlagen sind einzufordern. Zusätzlich belasten die Ausgaben für Infrastruktur, Tourismus und talweite Projekte den Haushalt. Maßnahmen zur Konsolidierung sind unverzüglich einzuleiten, um wieder Spielraum für künftige Investitionen zu schaffen. Die Vielzahl an Bauprojekten ließ die Verschuldung kontinuierlich auf 11,16 Millionen Euro anwachsen. Zudem könnten Zins-, Fremdwährungs- und Haftungsrisiken den Haushalt massiv belasten. Aufgrund der überaus angespannten Finanzlage erstellte der Landes-Rechnungshof im Zuge der Prüfung mit der Gemeinde eine mittelfristige Finanzplanung für die Jahre 2013 bis 2017. Der Finanzbedarf der nächsten vier Jahre muss maßgeblich durch Einsparungen bei den Ausgaben gedeckt werden. Erst bei Einsparungen von jährlich einer Million Euro bis 1,5 Millionen Euro besteht ab dem Jahr 2018 ein Spielraum für Investitionen. Zusätzlich wird ein Vermögensabbau von rund 3,33 Millionen Euro notwendig. Entsprechende Beschlüsse seien von der Gemeindevertretung zu fassen.

Bürgermeister Karl Hueber: „Eine Finanzoptimierung wurde bereits 2011 eingeleitet. Wir nehmen die Empfehlungen des Rechnungshofs ernst“. „Trotz eines notwendigen intensiven Sparkurses müssen wir jedoch die Entwicklung von Schruns vorantreiben, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein“, sagt Bürgermeister Karl Hueber. „Die dafür notwendigen Maßnahmen werden wir gemeinsam mit der gesamten Bevölkerung im bereits initiierten Dorfentwicklungsprozess diskutieren und dann die richtigen Schlüsse und Entscheidungen für Schruns treffen“. (bach)

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Der Vorarlberger Landtag richtete im Jahr 1999 einen LandesRechnungshof ein. Der LandesRechnungshof prüft die gesamte Gebarung des Landes Vorarlberg und der Gemeinden unter 10.000 Einwohner. Schruns war die erste Gemeinde, die der Landes-Rechnungshof Vorarlberg aufgrund der neuen Kompetenz prüfte.


Freitag, 29. November 2013

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Hört… Hört…

Feierliche Neueröffnung des Bludenzer „Löwen“

Foto: Werner Bachmann

„Zusammenkommen, ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg“, im Zeichen dieses legendären Zitats von Henry Ford luden Karin Hummel und Ralf Kohler sowie das „Löwen“Team am vergangenen Freitag zur feierlichen Neueröffnung in den Bludenzer Traditions-Gasthof. Der Beginn sei das Zusammenkommen, unter diesem Motto begrüßten die neuen Wirtsleute eine Schar geladener Gäste und Freunde in den schmucken Räumen des „Löwen“ in der Bludenzer Mutterstraße. Bereits seit mehr als fünf Jahren betreiben Karin Hummel und Küchenmeister Ralf Kohler das „Gasthaus Sonne“ in Thüringerberg, zur Freude zahlreicher Stammgäste aus der Region und verdientermaßen weit darüber hinaus. Ebenso wie am Thüringerberg, sind regionale Leitprodukte die Basis für kulinarische Highlights im neu eröffneten „Gasthof Löwen“ in Bludenz. Frische Zutaten aus dem Biosphärenpark Großes Walsertal, Käse- und Milchprodukte aus heimischen Sennereien sowie Wildfleisch aus heimischer Jagd und aus der fernen Lüneburger Heide sind unter anderem bewusst auf der kreativen Speisenkarte zu finden. Erlesene Tropfen aus dem gut bestückten Weinkeller ergänzen das umfangreiche Angebot.

Blumen für die Chefin – Stadtmarketing-Chef Klaus Allgäuer, „Löwen“Betreiberin Karin Hummel mit Bürgermeister Mandi Katzenmayer.

Bürgermeister Mandi Katzenmayer, in Begleitung von Stadtamtsdirektor Erwin Kositz und Stadtmarketing-Chef Klaus Allgäuer, würdigte in seiner Grußbotschaft das bemerkenswerte Engagement der neuen Wirtsleute, das sie an beiden Standorten aufmerksam ausüben. Eine wichtige Tradition werde in der Stadt fortgesetzt, die nicht zuletzt den Bemühungen von „Löwen“-Eigentümer und Besitzer Detlef Wratschko zu verdanken sei. Der Bludenzer, Detlef Wratschko, besitzt das Haus seit mehr als zehn Jahren. Die Revitalisierung innerstädtischer Gebäude und Einrichtungen läge ihm besonders am Herzen, sagt der Vierundsiebzigjährige, der laut eigenen Angaben im kommenden Jahr die Geschäfte seinen Kindern übertragen werde. Parallel zu mehreren Projekten in der Stadt Bludenz soll demnächst die Neueröffnung eines Herren-Mode-Geschäfts in der Bludenzer Wichnerstraße der nächste bevorstehende Schritt sein. Wratschko zeigt sich hoch erfreut über das Wirken von Karin Hummel und Ralf Kohler, die bereits im Rahmen der Eröffnung am vergangenen Wochenende außergewöhnliche Kostproben ihres Könnens unter Beweis stellten und somit auf dem bestem Weg sind, sich erfolgreich im „Städtle“ zu etablieren. (bach)

Das „Löwen“-Team lud zur Neueröffnung in Bludenz – Adem Yildiz, Betreiber Ralf Kohler und Karin Hummel mit Hanni Wallner.

Dietmar Müller, Leiter Arbeitsmarktservice Bludenz, mit Christl Libardi zu Gast im Bludenzer „Löwen“.

Maria Schaffenrath und Künstlerin Daniela Schneider, deren Gemälde die Räume im „Löwen“ zieren.

Eva Ladinig, ‚Gebietsleiter Rene Bertsch und Brigitte Novak waren im Namen der „Brauunion“ gekommen.

Helmut und Maria Bartenbach sind seit vielen Jahren Stammgäste im „Gasthof Löwen“ in Bludenz.

Marktkoordinator der Stadt Bludenz, Thomas Laterner, mit WIGEGeschäftsführer Peter Hickersperger.

Amtsdirektor Erwin Kositz mit „Löwen“-Eigentümer Detlef Wratschko (Immobilien/ Maklerservice).


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An nur einem Tag Badewanne raus - Dusche rein - geringere Kosten als bei Komplett-Sanierung - alle Arbeiten aus einer Hand Der Montageablauf: Die alte Badewanne oder Dusche wird entfernt. Über das entstandene Loch wird die neue Duschtasse in gewünschtem Dekor eingesetzt. Im Anschluss werden die Rückwände sowie Glasduschkabine

montiert. Nun noch die Armaturen, Duschsitz und andere Accessoires anbringen und fertig ist die neue Dusche. Die Übergabe an den Kunden wird nach der obligatorischen Endreinigung gemacht. Im Anschluss an solche Teilrenovierungen mit dem vitermaKonzept können die Badezimmer später kinderleicht schrittweise weitersaniert werden! Weitere Informationen sind erhältlich beim viterma-Profi in Ihrer Nähe. (pr)

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Eine Milliarde Euro für Wohnbau Landeshauptmann Markus Wallner erklärt die neue Wohnbauförderung Wir werden in den kommenden Jahren mehr Projekte im ländlichen Raum realisieren und damit das Angebot auch in den Talschaften erhöhen.

Ab kommendem Jahr gibt es neue Richtlinien für die Wohnbauförderung in Vorarlberg. Auch im sozialen Wohnbau wird es Änderungen geben. Insgesamt will Vorarlberg laut Landeshauptmann Markus Wallner bis zum Jahr 2018 eine Milliarde Euro in leistbares Wohnen investieren. Anzeiger: Im Vergleich zu anderen Bundesländern sind die Preise für Grundstücke, Hausbau, Immobilien und Wohnungen in Vorarlberg extrem hoch. Woran liegt das? Wallner: Die Gründe für höhere Grundstückpreise sind vielschichtig. Im Österreichvergleich wächst die Bevölkerung in Vorarlberg am schnellsten. Seit den 1950er-Jahren hat sich die Wohnbevölkerung verdoppelt. Die steigende Nachfrage ist also sicherlich ein wichtiger Grund. Weiters stellen Grundstücke und Immobilien für viele eine Anlageform dar, die im Vergleich zu anderen eine gewisse Sicherheit bieten. Gerade in Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit investieren jene, die das können, in die Veranlagungsform „Grund und Boden“. Und es ist sicherlich auch so, dass die unübersichtliche Zahl an bautechnischen Vorschriften einen beachtlichen Kostentreiber darstellt. Das ist einer jener Punkte, an denen unsere Bemühungen intensiv ansetzen. Anzeiger: In jüngster Vergangenheit wurde angesichts der hohen Preise die Forderung an die Regierung erhoben, den Hamster- und Spekulationskäufen von Bauunternehmen Einhalt zu gebieten. Wie ist die Haltung des Landes dazu? Wallner: Hamsterkäufe – sofern von solchen überhaupt gesprochen werden kann – finden eher durch Privatpersonen statt. Auch Bauträger beklagen, dass sie derzeit kaum zu Baugrundstücken kommen. Hier stellt sich eine Reihe von diffizilen rechtlichen Fragen. Eine Arbeitsgruppe ist gerade dabei zu erheben, ob und welche Möglichkeiten es überhaupt gäbe, die rechtlich machbar und auch in der Praxis umsetzbar sind. Anzeiger: Ab nächstem Jahr gibt es in Vorarlberg eine neue Wohnbauförderung, dabei soll stärker als bisher auf Einkommen und Familiensituation Rücksicht genommen werden. Wie ist das zu verstehen? Fällt die Staffelung

Landeshauptmann Markus Wallner: „Unser Ziel ist es, möglichst vielen die Schaffung von individuellem Wohnraum zu leistbaren Preisen zu ermöglichen.“ weg, wird sie vielschichtiger oder wie geht das? Wallner: Unser Ziel ist es, weiterhin möglichst vielen die Schaffung von individuellem Wohnraum zu leistbaren Preisen zu ermöglichen. Wir haben mit der grundlegenden Überarbeitung der Wohnbauförderungsrichtlinien die soziale Ausrichtung gestärkt ohne dabei die Ökologie zu vernachlässigen. Künftig wird stärker nach Einkommen und sozialen Verhältnissen gefördert: Wer weniger verdient, bekommt mehr Geld. Und wer mehr Kinder hat, bekommt ebenfalls mehr Förderung. Den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen will man im Land mit einer Basisförderung und einem zusätzlichen Bonussystem gerecht werden. Die Staffelung bei den Einkommen bleibt, aber es wird großzügigere Einschleifregelungen geben. Anzeiger: Was ändert sich sonst noch bei der Wohnbauförderung? Wallner: Die große Umstellung ist, dass das Förderungssystem von bisher fixen Förderstufen auf eine Basisförderung mit Bonussystem umgestellt wird. Die Basisförderung kann erhöht werden, in dem man beispielsweise einen Kinderund/oder Einkommensbonus geltend macht. Eine bessere energetische, ökologische oder barrierefreie Ausführung etwa führt ebenfalls zu einer höheren Förderung. Auch die Kosten- und Kaufpreisgrenzen werden angehoben. Die Kreditkonditionen werden transparent dargestellt und die Laufzeit von 27 auf 35 Jahre verlängert, um die monatliche Rückzahlungsbelastung zu reduzieren. Insgesamt soll

das System für alle transparenter, nachvollziehbarer und noch unbürokratischer werden. Anzeiger: Im gemeinnützigen Wohnbau sollen bis zum Jahr 2018 rund 2500 Neubauwohnungen geschaffen werden. Wir kommt das Land auf diese Zahl? Gab es da eine Bedarfserhebung, reicht diese Zahl aus? Wallner: Alle Wohnungssuchenden werden von ihrer Wohnsitzbeziehungsweise Arbeitsplatzgemeinde erfasst. Der Bedarf ist somit leicht erhebbar. Wir reagieren auf die steigende Nachfrage, in dem wir die Bautätigkeit im Bereich der integrativen Mietwohnungen massiv erhöhen. Bis 2012 wurden ca. 330 Mietwohnungen jährlich gebaut, ab 2014 wird diese Zahl auf durchschnittlich 500 erhöht. Das ist ein sehr ambitioniertes Programm, da die Projekte ja gefunden, definiert und dann gebaut werden müssen. Die gemeinnützigen Bauträger haben hier also keine einfache Aufgabe übernommen. Ich bin mir aber sicher, dass sie dies professionell abwickeln und gut bewältigen werden. Anzeiger: Ändert sich etwas an den Voraussetzungen zur Erlangung einer gemeinnützigen Wohnung? Wallner: Nein, die Voraussetzungen für die Wohnungssuchenden bleiben gleich. Die Förderungen im öffentlichen Wohnbau werden aber natürlich ebenfalls auf Basis der neuen Richtlinien vergeben. Anzeiger: Wie viel gemeinnützige Wohnungen gibt es derzeit schon in Vorarlberg? Wallner: Derzeit stehen cirka 17.500 Wohnungen zur Verfügung.

Anzeiger: Es soll sich auch etwas an den Bauvorschriften und Baurichtlinien verändern - sowohl für den privaten als auch für den gemeinnützigen Bereich. Welche Vorteile sollen sich daraus ergeben? Wallner: Der Wildwuchs an Vorschriften, der hier im Laufe der Zeit entstanden ist, hat dazu geführt, dass die Baukosten gestiegen sind. Wir durchforsten jetzt gemeinsam mit Experten alle Regelungen im Detail und klopfen sie auf ihr Kosten-Nutzen-Verhältnis ab. Eine gewisse Entschlackung und Lockerung von Vorschriften wird sich positiv auf die Kosten auswirken. Anzeiger: Kann das Land die Bauvorschriften in Eigenregie ändern oder braucht es dazu das OK vom Bund? Wallner: Das Österreichische Institut für Bautechnik (OIB) ist die Koordinierungsplattform der österreichischen Bundesländer auf dem Gebiet des Bauwesens. In einem ersten Schritt hat das Land gemeinsam mit der Wirtschaftskammer eine Liste von über 50 Vereinfachungsvorschlägen an das OIB übermittelt. Derzeit laufen Gespräche mit dem Ziel der Vereinfachung und Kosteneinsparung. Konkrete Ergebnisse werden im Frühjahr 2014 vorliegen und von der Generalversammlung des OIB Mitte 2014 beschlossen werden. Wir werden genau darauf achten, was durch die OIB-Richtlinien Neu an Erleichterungen erreicht werden kann, um leistbares Wohnen zu ermöglichen. Sollten diese Neuerungen aus unserer Sicht nicht ausreichend sein, behalten wir uns vor, in Vorarlberg wieder einen stärker eigenständigen Weg zu gehen. Anzeiger: Gibt es Schätzung darüber, wieviel das Land für Wohnbauförderung und gemeinnützige Wohnungen bis zum Jahr 2018 ausgeben wird? Wallner: Wenn wir den Zeitraum von 2014 bis 2018 betrachten, ist mit einem Ausgabenvolumen von knapp 1 Milliarde Euro zu rechnen. Ein sehr beachtlicher Betrag, der unterstreicht, dass wir dem leistbaren Wohnen höchste Priorität einräumen. (fei)


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Freitag, 29. November 2013

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Die Goldwaage Ihr heimischer Gold- und Silberexperte in Feldkirch Seit die „Goldwaage“ vor über zwei Jahren ihre Pforten auch in Feldkirch eröffnet hat, durfte sich das Vorarlberger Unternehmen stets wachsender Beliebtheit erfreuen.

Der Edelmetall-Spezialist in Feldkirch. Es geht um Geld – Ihr Geld – und eine individuelle sowie faire Behandlung jedes einzelnen Kunden hat hier absolute Priorität.

Ihre Vorteile auf einen Blick: • Transparenz: Die Abwicklung der Analyse (Wiegung usw.) bis zur Bewertung (Preisgestaltung

s’ Mühle Lädile Bludenz feiert Geburtstag Der jüngste Bludenzer Bioladen feiert morgen Samstag seinen ersten Geburtstag.

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Die vorrangige, ehrliche Herangehensweise bescherte dem Edelmetall-Spezialisten einen Spitzen-Ruf über die Grenzen des Dreiländerecks hinaus. Als heimischer Partner hat sich die „Goldwaage“ bei einer breiten Masse der Bevölkerung bereits einen Namen gemacht und erfreut sich weiterhin an einem wachsenden Kundenstamm: Mittlerweile findet ein Großteil der Kunden durch Empfehlungen ihrer Familie, Freunde und Bekannten ihren Weg in die Niederlassung in Feldkirch. Denn nach wie vor sind Gold, Silber und Platin begehrte Stoffe, die heute in jeglicher Form von Schmuck, Anlage sowie in der Industrienutzung vorzufinden sind.

anhand Tageskursen) der Stücke wird in Anwesenheit des Kunden Schritt für Schritt durchgeführt und erläutert. • Barzahlung ist selbstverständlich. • Diskretion, Sicherheit, Vertrauen stehen an erster Stelle. So ist zum Beispiel der Warteraum optisch sowie akustisch vom Beratungsbzw. Verkaufsraum abgetrennt. • Prämie: Bei Nachfolgeaufträgen aufgrund einer Empfehlung erhält der Werber eine zusätzliche Vergütung. • Kostenlose Analyse: Beratungsgespräche sowie Analysen von Wertstücken sind selbstverständlich kostenlos. • Anlageberatung: Sie wollen Ihr Geld in physische Edelmetalle anlegen? Ein breites Sortiment an Gold- sowie Silberbarren und –münzen wartet auf Sie. Die „Goldwaage“ möchte sich auf diesem Wege bei seinen Kunden für ihre Treue bedanken und freut sich auf Ihren Besuch. (pr)

Vanessa Bitschnau betreibt nun seit einem Jahr ihren Bioladen in der alten Gunz Mühle in Bludenz. Um dieses Jubiläum entsprechend zu feiern veranstaltet das Mühle Lädile einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt. Kommen Sie vorbei und verweilen Sie bei Glühwein und Keksen in glanzvoller Weihnachtsstimmung. Gefeiert wird morgen Samstag, den 30.11 von 09.00 – 14.00 Uhr. Finden Sie Selbstgemachtes zum Schenken oder selber kaufen. Hier ein kleiner Auszug aus dem Sortiment des Mühle Lädiles: Neben Produkten aus dem Eigenanbau enthält das Sortiment auch zugekaufte Demeter Lebensmittel. Seit dem heurigen Frühjahr vertreibt das Mühle Lädile auch eine eigene wöchentliche Gemüsekiste. Gerne informieren Vanessa Bitschnau und ihr Team Sie über die Möglichkeit, frisches

Gemüse und Obst zu Ihnen nach Hause geliefert zu bekommen. Auch ist die Zusammenarbeit mit der Firma Back Kultur zu einem großen Erfolg geworden. Dreimal in der Woche ist nun frisches Bio Brot im Mühle Lädile erhältlich. Vanessa Bitschnau und ihr Team freuen sich schon auf ihren Besuch beim Jubiläums Weihnachtsmarkt morgen Samstag. (pr)

INFO

s’Mühle Lädile St. Peterstraße 18, Bludenz Vanessa Bitschnau Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr 14-18 Uhr Samstag 9 -12 Uhr Tel: 0680/3053052 www.muehlelaedile.at muehlelaedile@iplace.at


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Höhle, Hüttle, Energiespar-Hüsle? Begeistertes Publikum in der Kulturbühne Schruns

„Können wir es uns leisten, nichts zu tun?“, so Dr. Drössler eindrucksvoll. „Abgesehen von der positiven Auswirkung auf Klima und Umwelt, kann eine Sanierung, langfristig betrachtet, sogar Kostenreduzierung für den Einfamilienhausbesitzer bedeuten.“ Dr. Drössler zeichnet sich, als Abteilungsleiter im Energieinstitut

v.l.: VDir. Günter Fäßler, Dr. Eckart Drössler, VDir. Stefan Wachter Vorarlberg, verantwortlich für die Bürgerenergieberatung und die Qualitätssicherung der Vorarlberger Wohnbauförderung. Im Vortrag analysierte er die klimatische Allgemeinsituation, in der wir alle uns befinden, und stellte Anhand von eindrucksvollen Beispielen den Sinn der Gebäudesanierung dar. Besonderes Augenmerk legte er auf Einfamilienhäuser, Kosten und individuellen Nutzen für die Besitzer. Im Anschluss an den Vortrag stellten sich die Wohnbauberater der Raiffeisen Bank im Montafon

kurz vor. Kundenberater Hannes Schneider betonte vor dem Publikum: „Sichern Sie sich jetzt historisch niedrige Kreditzinsen, einmalige Möglichkeiten zur langfristigen Zinsabsicherung sowie zahlreiche Förderungen. Mittlerweile gibt es Förderstufen, die bei sinnvoller Bauweise jeder erreichen kann. Wir helfen unseren Kunden, die höchstmögliche Förderung zu erhalten. Eine flexible und maßgeschneiderte Finanzierungslösung ist dabei selbstverständlich.“ Nach der Pause präsentierte das Vorarlberger Volkstheater mit

VDir. Stefan Wachter der Raiffeisenbank im Montafon bedankte sich bei den rund 200 Gästen für den gelungenen Abend. „Die Kundenberater der Raiffeisen Bank im Montafon sind speziell fürs Thema Bauen & Sanieren ausgebildet und halten sich laufend auf dem neuesten Stand der gesetzlichen Gegebenheiten“, so VDir. Wachter. „Wir bieten unseren Kunden, weit über die klassischen Leistungen einer Bank hinaus, fundiertes Wissen und hilfreiche Netzwerke.“ (pr)

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Die Raiffeisen Bank im Montafon lud am Montag zu gleich zwei Zeitreisen ein: Dr. Eckart Drössler vom Energieinstitut Vorarlberg spannte den Klimageschichtlichen Bogen von den vergangenen 2000 Jahren bis 25 Jahre in die Zukunft und beleuchtete in Folge das Energiesparpotential der Vorarlberger. Im Anschluss daran führte das Best of Kabarett „Höhle, Hüttle, Hüsle“ mit 10.000 Jahren Vorarlbergertum in eine humorvoll aufbereitete Geschichte zurück. Wieder sicher in der Gegenwart angekommen, applaudierte das Publikum mit großer Begeisterung.

„Höhle, Hüttle, Hüsle“ die wohl erste umfassende Geschichtsschreibung aus der Sicht des gemeinen Alemannen. Vom Ländle der nahen Zukunft ging es über Kaiserschmarren, Hexenverfolgung und Rittertum weit in die Geschichte zurück und endete in einer futuristischen Suche nach einem neuen Vorarlberg auf einem anderen Planeten. Auf die humorvolle Zeitreise begaben sich Heike Montiperle und Christoph Dingler sowie drei neue Talente, die ihr Können beim VOVO-Casting unter Beweis gestellt hatten: Markus Lins aus Feldkirch-Altenstadt, Martin Weinzerl aus Ludesch und Sophia lmmler aus Alberschwende. Geschrieben wurde das Stück von Heike Montiperle und Stefan Vögel, Regie führte Stefan Pohl.

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Dr. Eckart Drössler vom Energieinstitut Vorarlberg und das VOVO Kabarett „Höhle, Hüttle, Hüsle“ begeisterten das Publikum in der Kulturbühne Schruns, präsentiert von der Raiffeisen Bank im Montafon.


Freitag, 29. November 2013

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MEINUNG Chefredakteurin Österreich karin.strobl@regionalmedien.at Twitter: @KarinStrobl

Unsere Budgets als Schweizer Käse Gerade haben sich Frau und Herr Österreicher vom 40- oder 24-Milliarden-Euro-Loch im Bundeshaushalt erholt, da erreicht sie schon die nächste Hiobsbotschaft: Die Gemeinden weisen „unüberschaubare Finanzlöcher“ aus, stellt der Rechnungshof (RH) fest. Dieser durfte – nach langem Hin und Her – endlich auch in die Finanzgebarungen kleinerer Gemeinden blicken. Was die RH-Prüfer dort sahen, hat derzeit Hochsaison: Löcher bei der Darstellung der Budgets, Löcher bei der Transparenz oder Löcher bei unerlaubten Querfinanzierungen. Diese stichprobenartigen Prüfungen sind erst der Anfang. Auch wenn der beherzte Gemeindebundpräsident Mödlhammer beteuert, die Gemeinden seien nicht die großen Budgetsünder, ist dringender Handlungsbedarf gegeben – auf allen Ebenen. Für Bund, Länder und Gemeinden muss nachhaltiges Wirtschaften oberste Priorität haben. Auch wenn dazu unpopuläre Maßnahmen notwendig sind. Ansonsten wird WKOChef Leitl Recht behalten: Österreich ist „abgesandelt“.

AUF ...

Parlamentsthema: Mit der Grünen-Abgeordneten Sigrid Maurer ist auch die Onlineplattform Twitter in den Nationalrat eingezogen.

AB ... Telekom-Prozess: Der Staatsanwalt hat die Ermittlungen u.a. auch gegen Ex-Finanzminister Wilhelm Molterer ausgedehnt. Fotos: Parlament

Immer mehr Kinder Opfer im Internet Mit dem Projekt „Cyberkids“ soll in Schulen auf die Gefahren im Internet aufmerksam gemacht werden. WIEN (kast). Oft kommen Eltern mit dem Lernen der Bedeutung jener Ausdrücke, die ihre Kinder ganz selbstverständlich verwenden, nicht mehr nach: „Happy Slapping“, „Cyber-Mobbing“ oder „Cyber-Bullying“ klingen eher nach Computerspielen als nach

bitterer Realität. Ausgestattet mit Handys sind Jugendliche heute ständig online. Nur: Junge Konsumenten sind leichte Opfer: Mitschüler werden von Klassenkameraden im Internet niedergemacht – und die ganze (Online-)Welt sieht zu.

gendliche auf einen sinn- und verantwortungsvollen Umgang mit Chatforen und Onlineplattformen hinzuweisen“, er-

Breite Schulaktion 2014 Die Kinder seien im Internet meist ungeschützt und geben, so die Polizei, viel zu viel von sich preis. „Wir brauchen neue Methoden, um Kinder und Ju-

MIKL-LEI T NER , M I NI ST ER I N

„Wir müssen die Gefahren im Cyberspace aufzeigen und sie auch den Jugendlichen näherbringen.“

klärt Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Deshalb hat sie nun die Aktion „Cyberkids“ ins Leben gerufen. Bei Workshops in den Schulen werden speziell geschulte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte die Gefahren im Cyberspace aufzeigen und den Jugendlichen näherbringen. Dabei soll auf alle neuen Kommunikationstechnologien großer Wert gelegt werden.

TIPPS FÜR KINDER

Erfahrungsaustausch im Wiener Mediengymnasium HaizingerFoto: BMI gasse zwischen Schülern und Ministerin Mikl-Leitner.

Schütze deine Privatsphäre: Achte darauf, welche Informationen du über dich ins Internet stellst! Sei misstrauisch: Viele Behauptungen, die auf sozialen Plattformen gepostet werden, sind nicht wahr. Hol dir Rat bei Erwachsenen: Wenn dir etwas merkwürdig vorkommt, sprich mit Erwachsenen, denen du vertraust!

„Menschlich oft überfordert“ Jugendliche müssen auch in der Medienwelt begleitet werden VORARLBERG. Damit sich Kinder sicher im Internet bewegen können, wird die Aktion „Cyberkids“ auch in Vorarlbergs Schulen Halt machen. „Die Neuen Medien, insbesondere Smartphones, sind mächtige Werkzeuge. Kinder und Jugendliche sind technisch versiert, aber oft menschlich überfordert. Um sie vor Gefahren zu schützen, ist es daher wichtig, sie

in ihrer Medienwelt zu begleiten, so wie im richtigen Leben auch“, erklärt Harald Longhi, Beamter beim Landeskriminalamt. Alle Informationen: LKA, Kriminalprävention, Bahnhofstraße 45, 6900 Bregenz, Tel.: 059133/80/3750, E-Mail: LPD-V-LKA-Kriminalpraevention@polizei.gv.at

LKA-Beamter Harald Longhi: „Neue Medien sind eine mächtige Waffe.“

Foto: BMI


Freitag, 29. November 2013

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Bewegen Sie etwas mit Ihrer Stimme! AK-Wahl: Die Mitglieder der Vollversammlung werden Anfang 2014 neu gewählt Es ist wieder soweit: Nach fünf Jahren werden Anfang 2014 österreichweit wieder die Mitglieder der AK-Vollversammlung gewählt. In Vorarlberg findet die AK-Wahl vom 27. Jänner bis 6. Februar statt. Beantworten wir die grundlegendste Frage zuerst: Warum sollten Sie wählen? Nun, zum einen, weil jede Stimme zählt, und zum anderen, weil Sie entscheiden, welchen Themen sich die Arbeiterkammer und die Kammerräte verstärkt widmen sollen beziehungsweise welches Gewicht die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – also Ihre Stimme – in Österreich in Zukunft haben soll und wie deutlich sie ihre Interessen gegenüber der Regierung, den Arbeitgebern und der Gesellschaft zum Ausdruck bringen kann. In der Vollversammlung und in den einzelnen Ausschüssen bestimmen die Kammerräte die Politik der AK mit. Die Zahl der Mitglieder der AK-Vollversammlungen – also der Kammerräte – hängt von der Zahl der AK-Mitglieder im jeweiligen Bundesland ab. In Vorarlberg werden 70 Kammerräte gewählt. Diese vertreten nicht nur in der zweimal jährlich einberufenen Vollversammlung der AK Vorarlberg die Interessen der Arbeitnehmer, sondern sind auch bei der Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer (BAK) sowie in den Gremien der Sozialversicherungsträger (zum Beispiel Gebietskrankenkassen, Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, Pensionsversicherungsanstalt und so weiter) vertreten. Aufnahme in die Wählerliste Wer darf nun wählen? Wahlberechtigt sind sämtliche Arbeitnehmer im aufrechten Dienstverhältnis (Stichtag ist der 4. November 2013), egal, welcher Staatsangehörigkeit, sowie jene, die nach einem arbeitslosenversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis arbeitslos sind. Arbeitnehmer mit mehreren aufrechten Arbeitsverhältnissen sind nur einmal wahlberechtigt, und zwar aufgrund jenes Arbeitsverhältnisses, in dem sie überwiegend beschäftigt sind.

Die Arbeiterkammer setzt sich für die Interessen der Arbeitnehmer ein. Bei der AK-Wahl 2014 entscheiden Sie, welches Foto von AK Gewicht die Stimme der Arbeitnehmer in Österreich in Zukunft haben soll. Lehrlinge, AK-Mitglieder in Karenz, im Präsenz- oder Zivildienst, geringfügig Beschäftigte und Arbeitssuchende sind ebenfalls wahlberechtigt. Sie müssen sich jedoch rechtzeitig in die Wählerliste eintragen. Der Antrag auf Aufnahme in die Wählerliste ist bis zum 8. Dezember 2013 zu stellen. Nicht wählen dürfen: Beamte in der Hoheitsverwaltung, leitende Angestellte und Ärzte. Manipulation unmöglich So, und wie funktioniert nun die AK-Wahl? Gewählt wird in Betriebssprengeln und natürlich gibt es außerdem die Möglichkeit der Briefwahl. Den Dienstnehmern werden ihre Wahlunterlagen – persönlich adressiert – an die Firmenadresse oder direkt nach Hause zugesendet. So sollen auch die Wähler aus Klein- und Mittelbetrieben in abgelegeneren Ortschaften unkompliziert erreicht werden. Der Mitarbeiter kann nun entscheiden, ob er die Wahlkarte mit der Betriebspost an die Hauptwahlkommission sendet oder ob er die Wahlunterlagen mit nach Hause nimmt, dort ausfüllt und selbst zum Briefkasten bringt.

Natürlich kann der Arbeitnehmer auch in einem der öffentlichen Wahllokale seine Stimme abgeben. Auch sind wieder zusätzlich zwei AK-Wahlbusse mit mobilen Briefkästen im Unterland und Oberland für Sie unterwegs. Eine doppelte Stimmabgabe ist jedoch

ausgeschlossen. Denn: Wird per Briefwahl und noch einmal im Wahllokal gewählt, wird die zuvor ausgefüllte Wahlkarte ungeöffnet vernichtet – es zählt also nur die Stimme, die im Wahllokal abgegeben wurde. So ist es auch möglich, seine Stimmabgabe zu korrigieren. (pr)

Das Ergebnis der AK-Wahl 2009

Wahlberechtigt waren: 114.597 abgegebene Stimmen: 47.743 davon gültig: 47.306 Wahlbeteiligung: 41,66 %

AK-Präsident Hubert Hämmerle ÖAAB|FCG gültige Stimmen: 24.987 in Prozent: 52,82 Mandate: 38 Manuela Auer – FSG gültige Stimmen: 13.793 in Prozent: 29,16 Mandate: 21 NBZ – Neue Bewegung für die Zukunft, Gelecek iÇin yeni hareket, novi pokret za buducnost gültige Stimmen: 2874 in Prozent: 6,08 Mandate: 4

Freiheitliche + Parteifreie Arbeitnehmer – FA gültige Stimmen: 2829 in Prozent: 5,98 Mandate: 4 GEMEINSAM, Grüne und Unabhängige – GEMEINSAM gültige Stimmen: 2602 in Prozent: 5,50 Mandate: 3 Gewerkschaftlicher Linksblock – GLB gültige Stimmen: 221 in Prozent: 0,47 Mandate: 0

Infos zur AK-Wahl 2014: www.akwahl.info


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Heimatmuseum Schruns $XVVWHOOXQJ²Å.DXÁXVW´LQKLVWRULVFKHQ%LOGHUQ

Heute dominieren Supermärkte, Discounter und Einkaufszentren das Bild. Sie haben die kleinen Geschäfte inzwischen weitgehend verdrängt. Dennoch können viele Unternehmen des heimischen Einzel- und Großhandels auf ein langes Bestehen zurückblicken,

Ein Dauerbrenner in der Vorarlberger Handelsgeschichte waren die Bemühungen, den Einkaufstourismus ins benachbarte Ausland zu verhindern. Dem gegenüber standen die Bestrebungen, Vorarlberg über die Landesgrenzen hinaus als Einkaufsland attraktiv zu machen. Wie dies erreicht wurde, ist ebenfalls Thema der Ausstellung. Trotz des tiefgreifenden Wandels sind zahlreiche heimische Handelsbetriebe bereits seit Generationen am Markt erfolgreich. Ein eigener Teil der Ausstellung widmet sich diesen

Traditionsunternehmen. Manche von ihnen blicken bereits auf eine weit über einhundertjährige Geschichte zurück, darunter klingende Namen wie Pircher, Sagmeister oder F. M. Zumtobel. Ein farbig bebilderter Katalog ist vor Ort und beim Wirtschaftsarchiv Vorarlberg erhältlich. Öffnungszeiten Heimatmuseum Schruns im Advent an den Adventwochenenden jeweils Freitag und Samstag von 15 bis 17 Uhr. (red)

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Einblicke in die Geschichte des Vorarlberger Handels bietet die Ausstellung „Kauflust“ des Wirtschaftsarchivs Vorarlberg. Das Publikum erfährt, wie das Einkaufen in früherer Zeit abgelaufen ist, als die Waren noch an der Bedientheke ausgegeben wurden.

indem sie stets auf neue Trends reagiert oder diese sogar mitgeprägt haben. Anhand erstmals gezeigter Dokumente und Fotos veranschaulicht die Ausstellung auf spannende Weise, wie Umbrüche abgelaufen und heutige Handelsformen entstanden sind.

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Am Freitag, 29. November (19 Uhr), findet im Montafoner Heimatmuseum in Schruns die Ausstellungseröffnung „Kauflust“ statt. Vorarlbergs Handel wird in historischen Bildern eindrucksvoll dokumentiert.


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Advent in der Regio Nikolaus, Christkindle- und Weihnachtsmärkte Bereits gestern Abend wurde der Bludenzer Christkindle-Markt offiziell eröffnet. Die „Friends of Nüziders“ veranstalten am Samstag, 30. November, sowie am Sonntag, 1. Dezember, den traditionellen Weihnachtsmarkt. Weitere Adventmärkte begleiten die Jahreszeit.

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An den Ständen der Alpe Els, Bäckerei Fuchs, Café Dörflinger, Gasthaus Fuchs, Kräuter Müller, Dietmar Mathies, Violetta Mathies, Montessori Zentrum Oberland, Schlosshotel Dörflinger, Wolke Sieben sowie der Wirtschaftsgemeinschaft Bludenz versammelte sich die Bevölkerung bereits gestern anlässlich der Eröffnung des diesjährigen Bludenzer Christkindle-Marktes. Unzählige Programmpunkte begleiten den Bludenzer Christkindle-Markt: Kleines Kinderkarussell in der Rathausgasse bis Di, 24. Dez., jeweils ab 11 Uhr; Streichelzoo beim Nepomukbrunnen, jeden Fr bis 20.Dez. von 13 bis 18 Uhr, jeden Sa bis 14. Dez. von 13 bis 18 Uhr, jeden So bis 15. Dez. von 14 bis 18 Uhr; ChristkindlePostamt im Bayrischen Garten, jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr, jeden Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr; Kindertombola Montessori Zentrum Oberland, vom 29. Nov. bis 23. Dez. Kindertombola mit Unterstützung der Bludenzer Geschäfte; WIGE Glücksrad in der Rathausgasse, täglich am WIGE-Stand; Live Musik mit Ute & Werner beim Nepomukbrunnen, Fr, 29. Nov., Sa, 14. Dez., jeweils 14 bis 18.30 Uhr; Der Nikolaus besucht mit seiner Kutsche die Altstadt und verteilt Weihnachtsgrüße , Sa, 7. Dez. ab 14.30 bis 17 Uhr, Treffpunkt: Nepomukbrunnen; Krampus-Treiben in der Altstadt, Sa, 7. Dez., 18 bis 19 Uhr; Großer Bludenzer Weihnachtsmarkt in der Innenstadt, Sa, 21. Dez., 8 bis 17.30 Uhr und So, 22. Dez., 10 bis 17 Uhr. Viele weiter Programmpunkte sind unter ‚www.bludenz. at‘ online abrufbar. Weihnachtsmarkt in Nüziders Am Samstag, 30. November, sowie am Sonntag, 1. Dezember, veranstalten die „Friends of Nüziders“ ihren traditionellen Weihnachtsmarkt im Ortszentrum.

Der Bludenzer Christkindle-Markt wurde bereits am Donnerstag eröffnet. „Alle Jah Innenstadt. Auch dieses Jahr wird ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Samstag: Um 15 Uhr finden ein Kindertheater sowie das Glücksrad mit tollen Preisen statt. Die beliebten „Clini-Clowns“ werden um 16 Uhr am Dorfplatz zu Gast sein. Um 16:30 Uhr präsentiert die Bäckerei „Begle“ den längsten Weihnachtsstollen Österreichs. Um 17 Uhr besucht der Nikolaus das Dorf und wird die Kinder beschenken. Um 17:45 wird Thomas Pegram für beste Unterhaltung auf dem Weihnachtstruck sorgen. Besinnlich wird es um 18:15, wenn die Harmoniemusik Nüziders ihre Weihnachtslieder zum Besten gibt. Sonntag: Beginn um 13:30, Kindertheater und Glücksrad finden wiederum um 15 Uhr statt. Um 16 Uhr wird Zauberin Kerstin Andreatta ihre Kinder-Zaubershow präsentieren. Zugunsten Vorarlberger Kinder findet um 16:45 Uhr eine beeindruckende Versteigerung statt. Eine selbstgefertigte Krippe, ein „Porsche-Tag“ sowie ein „BMWWochenende“ oder Autogramme von Spitzensportler kommen beispielsweise unter den wohltätigen Hammer. Ein edles Gemälde des Nüziger Surrealisten Herbert Galehr, der vor drei Wochen die „Gale(h)rie“ im Ort eröffnete, kommt ebenso zur Versteigerung wie viele weitere gestiftete Preise. Um 18 Uhr betritt „Geri der Klostertaler“ die Bühne am Weihnachtstruck. Die „Fohrenburger Bier-Party“ wird um 18:45 Uhr jeweils von der größten anwesen-

den Familie sowie vom größten anwesenden Verein gewonnen. Krippenausstellung Klösterle Am Samstag, 30. November (ab 17 Uhr), und Sonntag, 1. Dezember (10 bis 17 Uhr) findet in Klösterle die jährliche Krippenausstellung statt. Alle liebevoll gefertigten Krippen können in gewohntem und stilvollen Ambiente nach der Eröffnung durch Bürgermeister Dietmar Tschohl und der feierlichen Krippensegnung durch Pfarrer Ernst Ritter sowie musikalischer Umrahmung einer Bläsergruppe der HM Klösterle bis 21 Uhr bewundert werden. Ein kleiner Adventmarkt mit regionalen Produkten begleitet die Ausstellung. Krippenausstellung Braz Am Samstag, 30. November (14 bis 21 Uhr, Krippensegnung um 18 Uhr, vor der Abendmesse), und am Sonntag, 1. Dezember (10 bis 17 Uhr) findet in der Klostertalhalle Braz die jährliche Weihnachtskrippen-Ausstellung statt. Kreatives und Selbstgebasteltes wird zum Verkauf angeboten. Nikolaus in der Südtirolersiedlung Der Nikolausverein in der Bludenzer Südtiroler-Siedlung empfängt am Freitag, 6. Dezember (ab 17:30 Uhr) den Nikolaus und den Krampus. Alljährlich werden die Kinder in der Siedlung beschenkt. Verpflegung und anschließender


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Aus Stiefkindern werden Musterknaben Zu hoch? Zu antiqiert? Zu staubig? Zimmerdecken gehÜren zu den Stiefkindern Üsterreichischer Wohungen und Häuser.

Nikolaus-Hock im CafĂŠ Meran. „Märktle im Kloster“ Bereits zum 6. Mal laden die Bludenzer Franziskaner zum Adventmärktle am Samstag, 7. Dezember von 15 Uhr bis 19 Uhr in den Klosterhof ein. Vereine und Gruppen aus Pfarre und Stadt bieten wieder leckere Imbisse und Getränke an, auch kleine Geschenke fĂźr die Advents- und Weihnachtszeit kĂśnnen erworben werden. Musikalisch umrahmt wird der Nachmittag von ChĂśren und Musikgruppen. Das Tonkraftwerk, die Jugendkapelle der Stadtmusik Bludenz, erĂśffnet um 15 Uhr das Märktle. Zu hĂśren ist auch die Bludenzer Sängerrunde, der Franziskanerchor und die Brandner Weisenbläser. Sie alle stellen sich in den Dienst der jährlichen Sozialaktion des Franziskanerklosters, der ReinerlĂśs kommt wieder bedĂźrftigen Personen in der Region Bludenz zugute, damit auch fĂźr sie Weihnachten ein Fest der Freude wird. „Adventmärktle in Bings“ Die Spielgruppe Bingser Zwergle lädt am Sonntag, 8. Dezember ab 11 Uhr zu einem gemĂźtlichen vorweihnachtlichen Beisammensein am Volksschulplatz ein. Die Besucher erwarten allerlei KĂśstlichkeiten und gebastelte Kunstwerke. Ein spezielles Kinderprogramm (Kindersingen, Schafe zum Streicheln, Christkindl-Postamt, Kinderbasteln und vieles mehr) wird vor allem die jungen Besucher begeistern. (bach)

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jeweils passende Deckengestaltung. Das fĂźr den Bauherren sowohl umständliche MĂśbelrucken vor, wie auch Schmutz während der Montagearbeiten, entfallen. Das sind nur zwei der zahlreichen Vorteile der PLAMECO-Decken. Die auf MaĂ&#x; gefertigten Decken werden zusammen mit der neuen Beleuchtung in den Wohnräumen montiert. Die vielseitigen MĂśglichkeiten der PLAMECO-Decken sind die ideale und langlebige LĂśsung fĂźr jede Zimmerdecke. So macht PLAMECO meist an einem Tag, aus Stiefkindern Musterknaben. Ăœber Vorteile der PLAMECODecken kĂśnnen Sie sich am 30.11. und 1.12., jeweils von 10 bis 17 Uhr in FuĂ&#x;ach, FallenstraĂ&#x;e 15, beim PLAMECO-Fachbetrieb Siegi Lassner Ăźberzeugen. (pr)

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Illwerke Zentrum Montafon eröffnet Vorarlberger Illwerke AG bündelt Kompetenz

Beeindruckt zeigten sich die Besucherinnen und Besucher über das „Green Building“, das alle Möglichkeiten im Bereich energieeffizientes und wirtschaftliches Bauen aufzeigt. Der Festakt wurde von der Musikschule Montafon mitgestaltet. Den kirchlichen Segen spendete Pfarrer Hans Tinkhauser. Mit dem neu errichteten Illwerke Zentrum Montafon habe sich der Vorarlberger Landesenergiedienstleister ein weiteres Mal mit besten Zukunftsperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten ausgestattet, würdigte Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser in seinen Grußworten das zukunftsorientierte Projekt. Durch den Neubau sei auch ein bedeutender wirtschaftlicher Impuls gesetzt worden, sagte Rüdisser: „Viele heimische Unternehmen waren am Bau beteiligt. Damit wurde Wertschöpfung in der Region gehalten und gleichzeitig konnten Arbeitsplätze vor Ort gesichert

Auf einer Fläche von 10.400 Quadratmetern entstand das Illwerke Zentrum Montafon, das Raum für zweihundertsiebzig Arbeitsplätze sowie für ein modernes Besucherzentrum bietet. werden“. Der Landesstatthalter, der in Vertretung des in Wien verhandelnden Landeshauptmann Mag. Markus Wallner zur Eröffnung gekommen war, machte in seinen Ausführungen auch auf die interessanten neuen Chancen aufmerksam, die sich in touristischer Hinsicht ergeben und bekräftigte einmal mehr die Schlüsselrolle, die illwerke vkw bei der Umsetzung des ehrgeizigen Ziels der Vorarlberger Energieautonomie bis zum Jahr 2050 einnimmt. Die Bürogebäude der Vorarlberger Illwerke AG im Montafon stammten teilweise aus den 1940er Jahren und entsprachen nicht mehr dem Nachhaltigkeitsverständnis des Unternehmens. „Eine Sanierung auf den energietechnisch neuesten Stand wäre betriebswirtschaftlich nicht rentabel gewesen. Ein Neubau hingegen brachte neben der Energieeffizi-

enz auch viele organisatorische Vorteile“, erklärt Dr. Christof Germann, Mitglied des Vorstands der Vorarlberger Illwerke AG, im Rahmen des Festakts. Dadurch konnten die Bereiche Erzeugung, Engineering Services, Energiewirtschaft, Infrastruktur Services und administrative Einheiten an einem Ort gebündelt werden. Im Mittelpunkt der Überlegungen standen primär die Bedürfnisse der rund zweihundertsiebzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in einem neuen Gebäude eine angenehme Arbeitsumgebung vorfinden sollten. Das neue Illwerke Zentrum Montafon (IZM), dessen Investitionsvolumen sich auf rund dreißig Millionen Euro beläuft, verfügt über fünf Geschosse, ein Untergeschoss und eine Nutzfläche von über 10.000 Quadratmetern. Der zentrale Baustoff ist Holz. Rund 3.000 Festmeter des nachwachsenden Rohstoffs wurden verbaut. Das IZM ist eines der größten in Holzhybridbauweise errichteten Bürogebäude der Welt und stellt für Experten ein hervorragendes Beispiel für innovatives, energieeffizientes und ökonomisches Bauen dar. Durch die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz ist der Ressourcenverbrauch im Vergleich zu konventionellen Bauweisen nachhaltig optimiert und die CO2-Bilanz um bis zu

neunzig Prozent günstiger. „Das Illwerke Zentrum Montafon ist ein klares Bekenntnis des Unternehmens zur Region und insbesondere zum Montafon als ‚Wiege der Wasserkraft‘“, betonte Standesrepräsentant Rudi Lerch. Umgesetzt wurde das Bauvorhaben, das als architektonisches Highlight zu einem Drittel in den Speicher Rodund ragt, von der CREE GmbH, einem Tochterunternehmen der Rhomberg Gruppe. Gemeinsam mit dem Architektenteam entwickelte CREE das innovative Konzept mit einem minimierten Energie- und Ressourceneinsatz über den gesamten Lebenszyklus. Nach rund achtzehn Monaten Bauzeit hatten die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ende September ihren neuen Arbeitsplatz bezogen. Die Arbeitsbereiche sind offen, kommunikativ und transparent gestaltet. Die einzelnen Stockwerke verfügen über Sprechzimmer und kleinere Rückzugsmöglichkeiten. Des Weiteren verfügt das IZM über ein technisch hervorragend ausgestattetes Besucherzentrum. Rund 15.000 Besucherinnen und Besucher besichtigen pro Jahr die Kraftwerksanlagen der Illwerke. Zukünftig werden diese im IZM empfangen. Das über dem See gelegene Betriebsrestaurant kann auch von Gästen genutzt werden. (red)

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Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wurde das neue WasserkraftKompetenzzentrum der Vorarlberger Illwerke AG im Rahmen eines Festakts vergangene Woche offiziell eröffnet. Rund dreihundert geladene Gäste aus Wirtschaft und Politik sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter feierten die Eröffnung.


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Freitag, 29. November 2013

24 29. November

17.00 Uhr Weihnachtsmarkt Gemeindezentrum St. Anton 19.00 Uhr Ausstellungseröffnung „Kauflust - Vorarlbergs Handel in historischen Bildern“, Montafoner Heimatmuseum Schruns 20.00 Uhr Kabarett „Der Ausflug“ mit Maria Neuschmid und Jörg Adlassnig, Kulturbühne Schruns 20.15 Uhr Kabarett „Neuland“, Kultursaal Haus des Gastes, Schruns

Sa

30. November

8.00 - 12.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 9.00 Uhr Mistelaktion der Pfadfinder Montafon, Kirchplatz Schruns & Hotel Sonne Tschagguns 12.00 - 17.00 Uhr Kellerflohmarkt für notleidende Tiere, Pulverturmstr. 6, Bludenz 14.00 Uhr Adventausstellung Kreatives aus Ton, Erdzeit Silbertal 15.00 Uhr kinder.welten „Nagobert & der klingende Adventskalender“, für Kinder 3-8 J. Remise Bludenz 16.00 Uhr Besinnliches am Gaues Wanderung zum Kloster Gauenstein mit anschl. Lesung „Gedanken zum Advent“, Gauesweg Schruns 16.00 Uhr Klosamarkt der Landjugend Innermontafon, Ortszentrum Gortipohl 17.00 Uhr Krampustreiben Taschggunser Au 19.00 Uhr Gospel-family by g.a.mathis, Friedenskirche Bürs 20.00 Uhr Cäciliakonzert der Harmoniemusik Schruns, Polysaal Gantschier Bartholomäberg 20.00 Uhr Kabarett „Der Ausflug“ mit Maria Neuschmid und Jörg Adlassnig, Kulturbühne Schruns

So

1. Dezember

9.00 - 17.00 Uhr Adventausstellung mit Kreativem aus Ton, Erdzeit Silbertal 10.00 - 17.00 Uhr Kellerflohmarkt für notleidende Tiere, Pulverturmstr. 6, Bludenz 10.00 Uhr Frühschoppen der Bürgermusik Silbertal, Vereinshaus Silbertal 10.00 Uhr Adventmärktli mit Gottesdienst, Ortszentrum Gaschurn 11.00 - 17.00 Uhr Tag der offenen Tür Museum Frühmesshaus Bartholomäberg 11.00 Uhr Adventmarkt im Anschluss an den Gottesdienst Eröffnung druch Bgm. Martin Vallaster, um 13 Uhr komm der Hl. Nikoluas und Krampus, Orztszentrum Bartholomäberg

Termine Veranstaltungskalender 29.11. bis 5.12.2013 14.00 Uhr Adventfeier mit vorweihnachtlichen Liedern und Gedichten Kaffee und Kuchen, Montafoner Bergbaumuseum Silbertal 15.00 - 18.00 Uhr Sternenglanz im Museum, gestaltet von VS und Kindergarten Partenen, Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn

Mo

2. Dezember

19.00 Uhr Gemeinsames Singen neuer und alter Volkslieder, Montafoner Tourismusmuseum Gaschurn

Mi

4. Dezember

Do

5. Dezember

8.00 - 16.00 Uhr Bludenz Markt Bludenzer Altstadt 10.00 Uhr Jahrgang 1944 Cafe-Ristorante Pino

14.00 Uhr Weltcup Montafon Partymeile, Kirchplatz Schruns 19.00 Uhr Linedance & Disco Fox Night Tanzbar Höhle St. Gallenkirch 21.00 Uhr „Mashup di Place“ mit DJ Mittone, Partyclub Mühle Gaschurn

HAUSMESSE FR, 29.11. 8.30 - 19 UHR mbs Hausmesse bei Red Zac Schruns und mbs home electronics in Bludenz Rechtzeitig zum ersten Advent-Wochenende lädt die Montafonerbahn AG auch heuer wieder zur beliebten Hausmesse in die Elektrofachgeschäfte Red Zac Schruns und mbs home electronics in Bludenz. Unter dem Motto „Wir verführen Ihre Sinne“ läutet das mbs-Team den Countdown auf Weihnachten stilgemäß ein und bietet für jeden der fünf Sinne „sehen“, „hören“, „fühlen“, „schmecken“ sowie „riechen“ das passende Angebot. mbs-Bereichsleiter Alexander Kircher und sein Team freuen sich schon jetzt auf zahlreiche Gäste und Besucher bei der großen Hausmesse. Denn neben vielen Top-Angeboten und den neuesten Trends aus den Bereichen Multimedia, TV sowie Hifi und Haushaltsgeräten werden in den beiden mbs-Elektrofachgeschäften in Schruns und Bludenz bei der vorweihnachtlichen Hausmesse leckere Weihnachtsbäckerei sowie Glühwein und Kinderpunsch angeboten. In der großen Schau-Küche im mbs home electronics in Bludenz werden die Besucher zudem mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt.

Weltcupauftakt der Kunstbahnrodler Beim Weltcupauftakt der Kunstbahnrodler in Lillehammer erreichten die beiden Junioren Thomas Steu (Rodelclub Sparkasse Bludenz) und Lorenz Koller (Tirol) den sensationellen sechsten Rang. Bei ihrem ersten Weltcup-Auftritt in Igls in der vergangenen Saison reichte es für die beiden Jungathleten gerade für den 20. Rang. Beim ersten Weltcuprennen der neuen Saison auf der Olympiabahn in Lillehammer (NOR) bewiesen Steu/ Koller vergangene Woche, welches Potential in ihnen steckt. Mit der viertschnellsten Zeit im ersten Lauf mussten sie sich lediglich den deutschen Favoriten Wendl/Arlt und Eggert/Benecken sowie den österreichischen Olympiasiegern Linger/Linger geschlagen geben. Im zweiten Heat fielen die beiden etwas zurück, sicherten sich aber in der Weltelite den 6. Gesamtrang und fuhren damit neununddreißig Weltcuppunkte nach Hause. Thomas Steu: „Wahnsinn, das Rennen war einfach sensationell, der sechste Rang ist extrem lässig und motiviert uns sicher für die weiteren Bewerbe“. Beim zweiten Weltcuprennen der Kunstbahnrodler in

Innsbruck-Igls belegte das Duo im Doppelsitzer den ansprechenden 13. Rang. Innsbruck-Igls zählt nicht gerade zu den Lieblingsbahnen von Steu/Koller, sie bevorzugen eher technisch anspruchsvolle Anlagen. Bei schwierigen Wetterverhältnissen schlichen sich im ersten Durchgang bei den beiden einige kleine Fehler ein, im zweiten Heat lief es besser und sie absolvierten einen durchaus gelungenen Lauf. Mit dem 13. Gesamtrang und einem Rückstand von 0.813 Sekunden auf die deutschen Sieger Toni Eggert/ Sascha Benecken konnte sich das Juniorenduo einmal mehr im Kreis der etablierten Fahrer behaupten. Beste Österreicher wurden Peter Penz/Georg Fischler, die mit dem 3. Rang einen Stockerlplatz heraus fuhren. Nächster Halt für den Weltcuptross der Kunstbahnrodler ist am 30./11./1.12.13 im deutschen Winterberg. (red)

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Aus den

Pfarreien Heilig Kreuzkirche 05552/62219 Msgr. Peter Haas Heilig Kreuzkirche: Dienstag: 9 Uhr, Donnerstag: 9 Uhr Freitag: 9 Uhr, Sonntag 10 Uhr Beichtgelegenheit: Fr 9.30 bis 10 Uhr Peter Haas Im Advent Roratemessen Montag – Freitag um 6.00 Uhr Heilig Kreuzkirche So 1.12. 1. Adventsonntag 10 Uhr Gottesdienst, musikalisch mit den „Zigeuner Gottes“ 11 Uhr Reissonntag im „Zemma“ mit Vortrag Kapl. Inna Mo 2.12. 1. Roratemesse, anschließend Frühstück im „Zemma“ Mo 2.12. Jahrtagsmesse für die Verstorbenen des Dezember 2012 19 Uhr Gottesdienst in Heilig Kreuz Mi 4.12. „Offene Fragen für offene Christen“ 9.45 Uhr Gesprächsrunde, Sitzungszimmer im Pfarrhaus Do 5.12. Seniorennachmittag 14.30 Uhr Adventfeier im „Zemma“

St. Laurentius 05552/32617 Msgr. Peter Haas Sa 18 Uhr Vorabendmesse

Dreifaltigkeitskirche Di 8 Uhr Laudes, anschl. Anbetung, Abschluss um 17.30 Uhr mit Vesper und Segen, Mi 9 Uhr Messe So 19 Uhr Sonntagabendmesse

Franziskanerkloster 05552/62251 Pater Makary

Gottesdienste Werktag: 7.30 Uhr (Außer Donnerstag) Do 18 Uhr Stille Anbetung 19 Uhr Gottesdienst So 8 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kloster St. Peter 05552/62329 Sr. Marcelina

Hl. Messe: 6:30 Uhr Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Di 19:15 Uhr Hl. Messe mit Predigt, anschließend Anbetung Sa 9 Uhr Hl. Messe (keine Vorabendmesse) So 9 Uhr Hl. Messe

Kirche Lorüns Msgr. Peter Haas

So 8.45 Uhr Sonntagsgottesdienst

Kapelle im Krankenhaus So 10 Uhr Gottesdienst

25 Kapelle im Seniorenpark St. Laurentius Fr 10.30 Uhr Gottesdienst

Kirche in Rungelin Di 19 Uhr Gottesdienst

Pfarre Herz Mariae Fatimakirche 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen: 19 Uhr Samstagvorabendmesse, 10 Uhr Sonntaggottesdienst Mo 19 Uhr Rosenkranz Fr 19 Uhr 1. und letzter Freitag Abendmesse Fr 29.11. 19 Uhr Abendmesse Sa 30.11. 19 Uhr Abendmesse So 1.12. 10 Uhr Gottesdienst Mo 2.12. 18.30 Uhr Rosenkranz Mi 3.12. 18 Uhr Jahrgängergottesdienst (1933), 19 Uhr Verstorbenengottesdienst

Pfarre Bings - Stallehr - Radin 05552/62587 Pfr. Josef Bertsch Gottesdienste an Sonn - und Feiertagen: Sonntaggottesdienst 8.30 Mittwoch: 19 Uhr jeden 2. Mittwoch im Monat Messe in Stallehr oder Radin jeden letzten Mittwoch im Monat Jahrtagsgottesdienst um 19 Uhr in Bings Donnerstag 18.30 Uhr Friedensgebet in Stallehr Samstag 18.30 Uhr Rosenkranz in Stallehr Sa 30.11. 18.30 Uhr Rosenkranz St. Leonhard So 1.12. 8.30 Uhr Gottesdienst Miniaufnahme Mi 4.12. 6 Uhr Rorate Stallehr, 19 Uhr Barbara Messe im Steinbruch Do 5.12. 18.30 Uhr Friedensgebet Stallehr

Pfarre Nüziders 05552/62456 Pfr. Karl Bleiberschnig Fr 29.11. 7.15 Uhr Hl. Messe Sa 30.11. 19 Uhr Vorabendmesse mit Adventkranzweihe So 1.12. 1. Adventsonntag 7.30 Uhr Rorate, 9.30 Uhr Hl. Messe, 19 Uhr Hl. Messe Mo 2.12. 6.30 Uhr Rorate Di 3.12. 6.30 Uhr Rorate mit den Firmlingen Mi 4.12. ab 17 Uhr ist der Nikolaus Richtung Ludesch unterwegs, 19 Uhr 7./30. für Gertrud Zech Do 5.12. 6.30 Uhr Rorate zusammen mit den Erstkommunionkindern, 17 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum, 19 Uhr Hl. Messe Fr 6.12. 6.30 Uhr Rorate

Pfarre St. Martin Bürs

05552/65061 Msgr. Peter Haas

Fr 29.11. 19 Uhr Jahrtagsgottesdienst in der Friedenskirche für Herrn Dietmar Nägele, Altenstadt Sa 30.11. 17 Uhr Rosenkranz in der Martinskirche, 18 Uhr Vorabendmesse in der Martinskirche mit Adventskranzsegung So 1.12. 1. Adventsonntag 9.30 Uhr Familiengottesdienst in der Friedenskirche mit Adventkranzsegnung Ausgabe der Opfersäckchen „Bruder und Schwester in Not“ Anschl. Kaffe und Kuchen im Pfarrsaal durch den Sozialkreis, 10.30 Uhr Taufe in der Friedenskirche, es wird das Kind Nico Krameter, Unterrainweg 8/12, getauft Mo 2.12. 11 Uhr Wortgottesdienst im Sozialzentrum Di 3.12. 6.45 Uhr Roratemesse in der Friedenskirche Do 5.12. 18 Uhr Rosenkranz in der Friedenskirche

Pfarre Gantschier 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser Fr 29.11. 9 Uhr Heilige Messe mit Pfarrcafé Sa 30.11. Heiliger Andreas Apostel Vorabend zum 1. Adventsonntag 18.30 Uhr Pfarrgottesdienst in Gantschier, Vorstellung der Erstkommunionkinder, musikalische Gestaltung Gantschierer Chörle, Segnung der Adventkränze, Gestecke und Kerzen. Gedenken zum Jahrtag für Hilda Raudaschl

Pfarre Vandans 05556/72718 Pfrm. Mag. Hans Tinkhauser Sa 30.11. Vorabend zum 1.Adventsonntag 16 Uhr Heilige Messe mit Adventkranzweihe im Seniorenheim Schmidt Vandans So 1.12. 1. Adventsonntag 9:30 Uhr Pfarrgottesdienst in Vandans musikalisch gestaltet von der Stubenmusik und Trachtengruppe Vandans Segnung der Adventkränze, Kerzen und Gestecke Jahrtag für Frau Elsa Sauerwein. Gedenken für Herrn Elmar Vonier, Hubert Schoder und Herrn Karl Gundolf Do 5.12. Heiliger Anno 6 Uhr Rorate in der Pfarrkirche Vandans

Pfarre St. Nikolaus Braz

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

Fr 29.11. 10.30 Uhr Hl. Messe im Haus Klostertal Sa 30.11. 17 Uhr Seelenrosenkranz 18 Uhr Krippensegnung in der Klostertalhalle, 19.30 Uhr Vorabendmesse mit Adventkranzssegnung So 1.12. 10 Uhr Gemeindegottesdienst

Mo 2.12. 8 Uhr Rorate in der St. Anna Kapelle Di 3.12. 9.30 Uhr Gebetskreis im Pfarrheim Mi 4.12. 19.30 Uhr Rorate Do 5.12. 19.30 Uhr Eucharistische Anbetung

Pfarre Hl. Oswald Dalaas

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

So 1.12. 8.45 Uhr Sonntagsmesse mit Adventkranzssegnung, anschließend Suppentag im Kristbergsaal Di 3.12. 7.30 Uhr Rorate in der Hl. Kreuzkirche Do 5.12. 19.30 Uhr Abendmesse

Pfarre St. Anna Wald a.A.

05552/29234 Pfarrer Alois Erhart

So 1.12. 9.45 Uhr Familiengottesdienst mit Adventkranzverkauf und – segnung, anschließend Agape

Christus Gemeinde Montafon 0664/1041101 oder www.c-g-m.at So 1.12. 9.45 Uhr Gottesdienst, der Gottesdienst findet in der Brunnenfelderstr. 51 in Bludenz statt.

Volksmission Evan. Freikirche

05552/68077 Pastor Dr. James Griggers

So 9.30 Uhr Gottesdienst So 9.30 Uhr Kinderstunde Mo 20 Uhr Bibelinstitut Di 20 Uhr Bibelstunde

Neuapostolische Kirche

05552/31238 Auskunft

So 30.11. 18 Uhr Jugendabend mit Bezirksapostel Fehlbaum in St. Gallen Mi 3.12. 20 Uhr Gottesdienst in Bludenz

Kirche der Siebenten Tags Adventisten

0676/83322593

Sa 9.30 Uhr Bibelgespräch 10.45 Uhr Predigtgottesdienst http://vorarlberg.adventisten.at/ bludenz.html

Pfarre St. Anton i.M. 05556/73994 Pfarrer Celestin Disca Lucaci So 1.12. 8 Uhr Sonntagsgottesdienst - 1. Adventsonntag mit Segnung der Adventkränze Di 3.12. 6 Uhr Rorate


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Ä R Z T E APOTHEKEN APOTHEKENDIENST FÜR BLUDENZ UND REGION NENZING/BLUMENEGG Von Montag bis Freitag (unabhängig ob Werk- od. Feiertag) außerhalb der festgesetzten Betriebszeiten täglich wechselnder Bereitschaftsdienst. Montag: Central Apotheke, Bludenz; St. Jakob-Apotheke, Bludesch Dienstag: Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Mittwoch: Apotheke Nenzing und Sonnenberg-Apotheke, Nüziders Donnerstag: Rosenegg-Apotheke, Bürs und Blumenegg-Apotheke, Thüringen Freitag: Apotheke Bludenz Stadt

Sonntag 1.12. Günter Tschol, Bahnhofstraße 11, Bludenz, 05552/65746 oder 0664/3383825 oder 05552/65662 Montag 2.12. Mohilla Maximilian, Am Postplatz 1, Bludenz, 05552/63175 oder 0664/4312882 Dienstag 3.12. Dr. Kurt Jenny, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Mittwoch 4.12. Dr. Albert Walz, Sonnenbergstraße 12, Nüziders, Tel.: 05552/66080 Donnerstag 5.12. Amtmann Joachim Christian, Spitalgasse 3, Bludenz, Tel.: 05552/63870

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST BLUDENZ Sa 30.11. und So 1.12. 9-11 Uhr Dr. Erich Fritz, Silvrettastraße 4, St. Gallenkirch

Am Wochenende (von Samstag 8 Uhr bis Montag 8 Uhr)

NOTDIENST KLOSTERTAL

Sa 29.11. und So 1.12. Sonnenberg-Apotheke, Nüziders

Sa 30.11. und So 1.12. Michael Jeleff, Innerbraz, 05552/28444, 11 bis 12 Uhr und 17 - 18 Uhr

DIENSTE DER ÄRZTE IM SANITÄTSSPRENGEL BLUDENZ Mit den Gemeinden N��ziders, Bürs, Brand, Bürserberg, Stallehr und Lorüns Dauer des Notdienstes: 7 bis 7 Uhr des nachfolgenden Tages Freitag 29.11. Kurt Jenny, Färberstraße 10, Bludenz, 05552/62877 oder 0664/2062877 Samstag 30.11. Dr. Andre Frühwirth, Rathausgasse 20, Bludenz, 05552/62570 oder 0664/5774881

APOTHEKENDIENST MONTAFON

Möbel Frick: Musterküchen der Extraklasse 11 Musterküchen bis zu 60% preisreduziert. Wegen Modellwechsels werden diese tollen Ausstellungsküchen radikal abverkauft. Jeder kann profitieren Die beste Gelegenheit, eines dieser schönen Stücke zum einmaligen Preis zu ergattern! Dazu kommt, dass Ausstellungsküchen bekanntlich besonders reichhaltig und komfortabel ausgestattet sind. Einige günstige Gelegenheit also, sich endlich den Traum von einer Markenküche zu erfüllen. Angepasst an Ihre Raumvorgaben Auch wenn die Ausstellungsküche, die Ihnen gefällt, auf den ersten Blick etwas zu groß oder zu klein scheint – selten ein Problem. Durch geschickte Umplanung passen die Frick-Küchenberater, unterstützt von der hauseigenen Tischlerei, fast jede Küche an den vorgegebenen Platz an. Natürlich

wird sie dort auch fachgerecht eingebaut und montiert. Service und Garantie wie gewohnt Auch bei den Ausstellungsküchen gilt die uneingeschränkte Möbel Frick Garantie - und auf den guten Service können Sie ebenfalls bauen. Denn „zufriedene Kunden sind unsere beste Werbung“ sagt sich die Geschäftsführung von Möbel Frick. Ein guter Tipp: Schlagen Sie den anderen Interessenten ein Schnippchen und reservieren Sie sich rasch eine der 11 Ausstellungsküchen. Denn auch eine spätere Auslieferung ist möglich und Ihre Traumküche wird bis zu einem Jahr gelagert bei Möbel Frick … die echten Vorarlberger Nenzing, Bundesstraße 205 Tel. 05525/62514 Auch im Netz unter: moebelfrick.at (pr)

Der Diensthabende Apothekennotdienst an Wochenende und Feiertagen ist unter der Tel: 05556/72362 oder auf der Homepage www.kurapo.at erfahren.

NOTDIENST MONTAFON Der diensthabende Arzt an den Wochenenden und Feiertagen ist unter der Nummer 141 zu erfahren.

Ausstellungsküchen zu Ihrem Vorteil, wenn Sie rasch zugreifen!

Krampuslauf in Klösterle .ORVWHUWDOHU3XEOLNXPVUHQQHUHUIlKUWDP'H]HPEHUVHLQHVLHEWH$XÁDJH Wiederbelebung althergebrachten Brauchtums: So lautete das Motto junger Mitglieder der örtlichen Funkenzunft vor sieben Jahren. Ein Verein wurde aus der Taufe gehoben und mit Mitteln von Sponsoren sogar ein Lager mit eigenen Masken und Kostümen eingerichtet. Aus dem damals gefassten Motto ist inzwischen ein nicht mehr wegzudenkender Veranstaltungsfaktor im Oberland geworden: Hatten sich zur Erstauflage des

„Klostner Krampuslaufes“ noch wenige hundert Besucher nach Klösterle aufgemacht, so säumten im Vorjahr bereits mehr als 1000 Zaungäste die Straßen der Klostertaler Gemeinde. Und zeigten sich ebenso wie in den Jahren zuvor hellauf begeistert von den 300 Krampussen und ihrem farbenprächtigen Treiben mit Masken, die nicht nur unter Krampusfans längst unter dem Begriff „handwerkliche Kunst“ firmieren. Heuer werden fünfzehn verschiedene Krampusvereine aus

Tirol und Vorarlberg in Klösterle erwartet. Auch mit Feuershows und einer abschließenden Krampusparty warten die Organisatoren rund um Niclas Burtscher auf. Keine Gewalt Und eines ist garantiert: Der Umzug findet ohne Gewalt statt und wartet mit jeder Menge Showeffekten auf. Für Speis und Trank ist natürlich im Ortszentrum von Klösterle bestens gesorgt. Treffpunkt: 7. Dezember um 19 Uhr im Zentrum von Klösterle. (ver)

In Klösterle sind wieder die Krampusse unterwegs.


Freitag, 29. November 2013

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Geschichtsverein Region Bludenz

Die „Jura Soyfer Ausstellung“ im Bundesgymnasium Bludenz widmet sich der Person des politischen Schriftstellers.

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Fünfundsiebzig Jahre nach dem Novemberpogrom und fast ebenso lange nach Jura Soyfers missglücktem Fluchtversuch über die Montafoner Berge Richtung Schweiz, werden am Bundesgymnasium Bludenz die Person und das Werk des politischen Schriftstellers, der 1939 im KZ Buchenwald ums Leben kam, ins Zentrum gerückt. Die Eröffnung wird im Rahmen des ZeitgeschichteTages am BG Bludenz erfolgen, der sich dem Thema „Flucht über die Grenze“ widmet. Entsprechend dem regionalen Schwerpunkt wird in der Ausstellung ein spezieller Fokus auf die regionalen Gegebenheiten nach dem „Anschluss“ 1938 gerichtet, dem Novemberpogrom sowie dem

Kontext des Fluchtversuchs Jura Soyfers in Richtung der rettenden Schweiz. Die Ausstellung im Bundesgymnasium Bludenz dauert bis Samstag, 21. Dezember. (red)

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Im Beisein von Kulturlandesrat Harald Sonderegger lädt der Geschichtsverein Region Bludenz am Freitag, 29. November (16 Uhr), zur Ausstellungseröffnung „Jura Soyfer“ im Bundesgymnasium Bludenz.


Freitag, 29. November 2013

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„Der mit dem Wein tanzt“ Walter Fritz – Leidenschaftlicher Hüttenwirt aus Dalaas

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Direkt auf der Ski-Piste reifte einst der Wunsch des heute Neunundvierzigjährigen, eines Tages die eigene Apres-Ski-Bar aus der Taufe zu heben. Ausgeprägte Leidenschaft und Kreativität begleitete das Trio bereits bei der Errichtung der „Kelo-Bar“, die sich mittlerweise zu einer der ersten Adressen in Insider-Kreisen sowie bei einem ständig wachsenden Stammpublikum dies- und jenseits der Region entwickelte. „Kelo“, traditionelle finnische Blockhaus-Bauweise, wurde durch einhundert Jahre altes Holz aus dem großelterlichen Bauernhof geschmackvoll ergänzt. Bewusst distanziert sich Fritz von einer vermeintlichen Massenabfertigung des Publikums, das sich in gediegenem Ambiente unterschiedlichen Genüssen hingibt. Niveauvolle Stimmung, DJ-Sound oder LiveMusik werden von kulinarischen Highlights aus Küche und Keller begleitet. Bereits am 6. Dezember startet das „Kelo-Bar“-Team in die bevorstehende Jubiläums-Saison. Im Rahmen des Opening-Wochenendes am Sonnenkopf werden „Jüry & Bernd“ sowie die „Hilander“ live zu Gast auf der Bühne an der Talstation im Klostertal sein. Das „Wein.Erlebnis“ wird auch dieses Jahr einer der Höhepunkte sein. Die Initiative, von Österreich Wein-Marketing zur Förderung der Genusskultur am Berg, wird von Walter Fritz engagiert unterstützt. Bereits seit mehreren Jahren lebt der Wein-Liebhaber seine Affinität zu edlen Tropfen aus vornehmlich österreichischen Weinanbaugebieten sowie Rebsorten aus Italien und Frankreich. Mit einer bemerkenswerten Auswahl an offenen Rot- und Weißweinen sowie einem sehr gut sortierten Flaschenange-

Fritz: Ich bin so ganz zufrieden.

Foto: Werner Bachmann

Der Klostertaler Walter Fritz betreibt gemeinsam mit Bruder Hannes und Kompagnon Sepp Heuberger bereits seit fünfzehn Jahren die beliebte „Kelo-Bar“ in Dalaas. Mit außergewöhnlichem Elan startet der Wein-Liebhaber in die bevorstehende JubiläumsSaison am Fuße des Sonnenkopfs.

Walter Fritz, Hüttenwirt aus dem Klostertal, startet mit der „Kelo-Bar“ in Dalaas in die Jubiläums-Saison am Fuße des Sonnenkopfs. bot, rund sechzig unterschiedliche Sorten, werden weinselige ApresSki-Gäste aufmerksam verwöhnt. Bevor Fritz erneut mit seinen Gästen und dem Wein „tanzen“ wird, traf sich der „Bludenzer Anzeiger“ mit dem sympathischen Hüttenwirt. (bach) Anzeiger: Was bedeutet für Sie das vollkommene Glück? Fritz: Gesundheit. Anzeiger: Kennen Sie Ängste? Fritz: Nein, nicht unbedingt. Anzeiger: Welchen Ihrer eigenen Charakterzüge schätzen Sie? Fritz: Pure Leidenschaft für Dinge die ich anpacke. Anzeiger: Was ist Ihr größter Luxus? Fritz: Hier in meiner Heimat leben zu dürfen. Anzeiger: Was verabscheuen Sie? Fritz: Neid, Unehrlichkeit, Unzuverlässigkeit. Anzeiger: Mit wem würden Sie gerne einen Abend verbringen? Fritz: Mit Julia Roberts (Anm. USamerik. Schauspielerin). Anzeiger: Welches Wort/Redewendung gebrauchen Sie am häufigsten? Fritz: „Skandalös“, nicht immer ganz ernst gemeint. Anzeiger: Wo und wann waren Sie am glücklichsten? Fritz: Ich erlebe Glück des Öfteren aufs Neue. Anzeiger: Welches Talent hätten Sie gerne?

Anzeiger: Wenn Sie etwas an sich ändern könnten, was wäre das? Fritz: Nicht immer als Letzter zu Bett gehen. Anzeiger: Ihr wertvollster Besitz? Fritz: Unser Lokal, die „Kelo-Bar“. Anzeiger: Eine Sache außer Liebe, die man nicht für Geld kaufen kann? Fritz: Gesundheit und Zufriedenheit. Anzeiger: Was ist für Sie das größte Unglück? Fritz: Krankheit. Anzeiger: Was schätzen Sie an Freunden am meisten? Fritz: Ihre Zuverlässigkeit. Anzeiger: Wie sieht ein perfekter Tag für Sie aus? Fritz: Abends das erreicht zu haben, was ich mir vorgenommen habe. Anzeiger: Eine Kindheitserinnerung? Fritz: Die Heuernte mit meinen Großeltern in Dalaas. Anzeiger: Ihr Traum-Urlaubsziel? Fritz: Die Toskana und Weingüter, die ich noch nicht kenne. Anzeiger: Wofür geben Sie viel Geld aus? Fritz: Für Wein. Anzeiger: Ihr Lebensmotto? Fritz: Immer positiv denken. Anzeiger: Wie schalten Sie ab? Fritz: In der Natur oder bei einem Gläschen Wein.

ZUR PERSON

Walter Fritz Geburtsdatum: Geburtsort: Familienstand: Erlernter Beruf: Ausgeübter Beruf: Hobbies: Lieblingsbuch: Lieblingsort: Lieblingsessen: Lieblingslokal:

30. Sept. 1964 Bludenz Single Kaufmann Hüttenwirt Skifahren, Biken, Wein „Falstaff“ (GourmetMagazin) Die Berge Heimische Küche Vinotheken


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Kulinarisches Schmuckstück SPAR möchte der Bevölkerung der Stadt und des ganzen Bezirks Bludenz sowie den vielen Touristen mit dem Lebensmittelmarkt ein außergewöhnliches Schmuckstück präsentieren – mit einem speziellen Gourmet- und Lebensmittelsortiment und einem besonderen Schwerpunkt auf Spezialitäten und Köstlichkeiten aus der Region. Alle Vorteile eines Nahversorgers Neben einem attraktiven Innenstadtflair bietet der SPAR-Supermarkt auf rund 500 m² Verkaufsfläche alles, was ein moderner Supermarkt braucht: ein umfangreiches Sortiment mit vielen regionalen aber auch internationalen Köstlichkeiten, tolle Angebote

und eine direkt angeschlossene Tiefgarage, die das Gratisparken für Kunden bis zu einer Stunde ermöglicht. Insgesamt sind 18 kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Führung von Marktleiterin Simone Fijatkowski beschäftigt. Bekenntnis zur Regionalität „Einen besonderen Schwerpunkt legen wir auch hier auf Frische und regionale Produkte. Mit diesem Bekenntnis setzen wir ein weiteres Zeichen für eine nachhaltige und zukunftssichernde Unterstützung unserer heimischen Produzenten und Bauern“, erläutert Marktleiterin Simone Fijatkowski, die Anfang Mai diesen Jahres den SPAR-Supermarkt im Kronenhaus übernommen hat. (pr)

'U¶0DOHÀ]« Der „Österreichische Weg“

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Alles spricht über die Bildungspolitik. Doch wie vieles derzeit, ist das nur Gerede. Über Bildungspolitik können wir uns erst wieder unterhalten, wenn wir eine längst fällige Bildungsreform geschafft haben. Doch Reformen sind nicht unsere Sache. Nicht zustande gekommene Reformen säumen den »Österreichischen Weg«... ...meint dr`Malefiz.


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Gsundheitsbrünnele Gute Vorbereitung auf die Skisaison te bringen. Wenn die Wirbelsäule gestärkt ist, sollte man die Kraft der Beine als auch die Koordination und damit das Gleichgewicht verbessern.

In den Bergen ist der Winter bereits angekommen, und auch die Skisaison wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Damit Ihnen im Winter auf und neben der Piste nicht die Puste ausgeht rät Sportwissenschafter Stephan Schirmer von der aks gesundheit zu ein klein wenig Vorbereitung.

Vor Weihnachten gehen doch nur Wenige Skifahren? Warum sollte man schon jetzt mit einer Vorbereitung beginnen?

Sportwissenschafter Stephan Schirmer

(Foto: Fotolia)

Warum ist die Vorbereitung auf das Skifahren so wichtig? Schirmer: Wer sich fit macht profitiert doppelt: Erstens macht das Skifahren viel mehr Spaß, wenn einem nicht alle paar hundert Meter die Puste ausgeht. Zweitens geschehen die meisten Unfälle, wenn die Kraft und damit auch die Konzentration nachlässt. Dann verkantet man schnell mal und schon liegt man auf der Nase.

Haben Sie auch ganz konkrete Übungen? Schirmer: Das ist schwierig, da alle ganz unterschiedliche sportmotorische Fähigkeiten mitbringen. Übungen, die den einen langweilen, können andere Leute bereits überfordern. Relativ einfach ist es noch bei Gleichgewichtsübungen, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, Hauptsache der Balanceakt ist schwierig genug für Sie.

Wer sich fit macht, profitiert beim Schifahren. Schirmer: Unser Körper benötigt einige Zeit bis er sich anpasst. Gerade das Skifahren stellt höchste Ansprüche an das Gleichgewicht, die Reaktionsfähigkeit und natürlich auch an die Muskulatur und die Ausdauer. Wie oft und wie lange sollte man sich vorbereiten? Schirmer: Je sportlicher man ist, umso leichter hat man es, da man schon auf eine gute Grundlage zurückgreifen kann. Wer häufig Ski-

fahren will, sollte sich aber grundsätzlich schon ein bis zweimal die Woche für ca. eine halbe Stunde vorbereiten. Worauf sollte man dabei achten? Schirmer: Die Basis bildet wie bei fast jeder Sportart ein stabiler und beweglicher Rumpf. Ein Wirbelsäulentraining ist daher zunächst das Wichtigste. Nur wenn die Basis stimmt, können die Beine die Kraft auch effizient – und vor allem rückenschonend auf die Pis-

Und die anderen Bereiche wie Kraft und Ausdauer? Schirmer: Da ist es am besten, sich den Spezialistinnen und Spezialisten anzuvertrauen. Eine (Ski-) Gymnastik wird in recht vielen Gemeinden von Vereinen angeboten. Wer ansonsten eher unsportlich ist sollte zusätzlich so oft wie möglich hinaus ins Freie und richtig flott spazieren gehen – das fördert gerade bei weniger sportlichen Menschen die Kondition. Ein oder zwei Übungen können Sie uns doch sicher geben: Schirmer: Etwas das schnell und ohne Aufwand geht und auch Kindern Spaß macht ist das Seil-

Immer in meiner Nähe. Meine Apotheke

Welche Vorteile habe ich von meiner Apotheke?

Mag.pharm Marina Wittwer Apothekerin in Nüziders

Wir Apothekerinnen und Apotheker sagen Ihnen wie und wann Sie ihr Medikament richtig einnehmen, wie hoch Sie es dosieren sollen und welche Neben- und Wechselwirkungen es hervorrufen kann. Wir händigen Medikamente aus und empfehlen Ihnen passende rezeptfreie Arzneimittel.

Wer seinen Blutdruck messen, eine Gewichtskontrolle durchführen lassen oder sich das Rauchen abgewöhnen will, ist in der Apotheke bestens aufgehoben. Vorsorgetipps und -maßnahmen aus Ihrer Apotheke helfen Ihnen dabei.

Wir bieten unseren Kunden eine breite Palette von Präparaten an, die Ihr körperliches Wohlbefinden erhöhen. Dazu zählen Nahrungsergänzungsmittel, Mineralstoff- und Vitaminpräparate und Tees genauso wie kosmetische Produkte, Haarkuren oder spezielle dermatologische Präparate. Die Apothekerinnen und Apotheker beraten Sie zur richtigen Ernährung und klären Sie über notwendige saisonale Impfungen, Auffrischungsimpfungen sowie Reiseimpfungen auf. Die Medikamente aus der Apotheke sind erstklassig und wirken hervorragend. Wir Apotheker garantieren, dass die Arzneimittel den neuesten Qualitätsund Sicherheitsstandards entsprechen. Eine Garantie, die Sie im Internet nie bekommen. Auf Anfrage überprüfen wir Ihre Medikamente gerne auf Wechselwirkungen und Unverträglichkeiten.

Jede Apotheke hat ein kleines Labor, in der täglich Medikamente individuell gemixt, gerührt und geschüttelt werden. Diese von uns selbst hergestellten Arzneimittel werden vor allem bei Haut-, Kinder- und Augenkrankheiten eingesetzt, bei denen eine individuelle Dosierung wichtig ist. Weil sich Krankheiten nicht an reguläre Öffnungszeiten halten, haben Nacht für Nacht Apotheken in Ihrer Nähe Bereitschaftsdienst - und das das ganze Jahr lang. In den 50 Vorarlberger Apotheken arbeiten rund 500 Fachleute, um Ihnen bei Gesundheitsfragen zu helfen.


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Und für die Oberschenkel haben Sie sicher auch noch eine Übung? Schirmer: Machen Sie es wie die Skispringerinnen bzw. Skispringer bei der Landung: Beine in Schrittstellung, gerader aufgerichteter Oberkörper, Bauchspannung

Haben Sie noch einen Tipp zum Schluss? Schirmer: Alle Übungen sollten Sie übrigens nur machen, wenn Sie keinerlei Schmerzen verspüren! Außerdem sollten Sie nicht nur sich selbst eine Vorbereitung gönnen, sondern auch Ihrem Skimaterial.

Kontakt

aks gesundheit GmbH Gesundheitsbildung Rheinstraße 61 6900 Bregenz T 055 74 / 202 – 0 gesundheitsbildung@aks.or.at www.aks.or.at

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Wie kann ich das Gleichgewicht trainieren? Schirmer: Stellen Sie sich einbeinig und mit ganz leicht gebeugten Knien auf eine weiche Unterlage (Kissen, zusammengerollte Decke). Wenn Sie stabil stehen können, schließen Sie vorsichtig die Augen. Wem das zu einfach ist, der hebt und senkt nun seine Ferse – wem es zu schwer ist, lässt die Augen offen oder versucht das ohne wackelige Unterlage.

und nun langsam in die Knie gehen, bis das hintere und vordere Knie fast im rechten Winkel abgewinkelt sind. „Unten“ angelangt sollte ungefähr eine Faust zwischen vorderer Ferse und hinteres Knie passen. Die Anstrengung sollten Sie in beiden Beinen gleich spüren, sonst ist die Gewichtsverteilung falsch. Nun gehen Sie langsam wieder nach oben. Wenn die Oberschenkel brennen dürfen Sie Pause machen und die Seiten wechseln.

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springen. Fünf Minuten bevor Sie das Haus zur Arbeit oder in die Schule verlassen sind hier sehr effektiv investiert. Einsteiger können mit Zwischensprung starten und versuchen, um die 25 Durchläufe ohne Pause zu schaffen. Für fittere Menschen bietet sich das besonders schnelle Schwingen des Seils an, gerne auch einbeinig: 25x links, 25x rechts, 25x links, 25x rechts.

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„Cäcilia“ in Bludenz und Bürs Stadtmusik und Harmoniemusik laden zum Konzert

Der neue, junge Dirigent der Stadtmusik Bludenz, Christoph Gell, hat zu seinem ersten Konzert als Kapellmeister der Stadtmusik einige Highlights der letzten Jahre zusammengestellt. Parallel zur Dirigenten-Neubesetzung konnte die Stadtmusik mit Barbara Katzenmayer eine junge, charmante Dame für die Konzertmoderation für sich gewinnen. Unter dem Motto „Groovin` Stadtmusik“ darf Cenk Dogan mit dem Saxophon-Stück „Saxpack“ sein Können unter Beweis stellen. Bereits zur Tradition geworden sind die Darbietungen des Jugend-

Die Harmoniemusik Bürs lädt am Samstag, 7. Dezember zum Cäcilia-Konzert in die Friedenskirche. Ensembles der Stadtmusik im Rahmen der Cäcilia-Konzerte. Das „Tonkraftwerk“ unter der Leitung von Manuel Stross wird erneut sein außergewöhnliches Repertoire zum Besten geben. Für die Konzerttermine (SA, 30.11., 20

Uhr/SO, 1.12., 17 Uhr) sind noch Restkarten bei den Raiffeisen- und Sparkassenfilialen erhältlich. Für die Bürser Harmoniemusik neigt sich ein arbeitsintensives und erfolgreiches Jubiläumsjahr

dem Ende zu. Die Vorbereitungen für den musikalischen Höhepunkt des diesjährigen Vereinsjahres, dem Cäciliakonzert, laufen bereits auf Hochtouren. Am Samstag, 7. Dezember (20 Uhr) in der Friedenskirche Bürs dürfen sich alle Besucher zudem auf eine wahre Weltpremiere freuen. Im Mittelpunkt dieses Konzertabends steht das Geschenk der Gemeinde Bürs, die eigens für diesen Anlass komponierte „heitere Festmusik“ des jungen deutschen Komponisten Tristan Uth. Der aufstrebende Komponist erhielt zahlreiche Auszeichnen im In- und Ausland. Neben seinem Diplomstudium im Fach Tuba an der Hochschule für Musik in Augsburg/Nürnberg, beendete er 2011 sein Diplomstudium im Hauptfach Dirigieren bei Professor Maurice Hamers ebenfalls mit Auszeichnung. Als sein Abschluss- sowie Meisterwerk komponierte Tristan Uth „Die heitere Festmusik der Harmoniemusik Bürs“. (bach)

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Die Stadtmusik Bludenz sowie die Harmoniemusik Bürs laden zu den traditionellen CäciliaKonzerten. Am Samstag, 30. Dezember, sowie am Sonntag, 1. Dezember, geben die Bludenzer Abordnungen im Stadtsaal ihr Repertoire zum Besten. Die Bürser Musikanten legen am Samstag, 7. Dezember, nach.


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2. Bücher- & SpielzeugÁRKPDUNWGHV/LRQV&OXE

INFO

%FKHU 6SLHO]HXJÁRKPDUNW GHV/LRQV&OXE6LOYUHWWD Silbriga Sonntig 15. Dezember Haus des Gastes in Schruns Weitere Infos unter www.lions-silvretta.at

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Am 15.12.2013 werden von 10:0018:00 Uhr gut erhaltene Kinderbücher, Brettspiele, DVDs und Spielsachen im Haus des Gastes verkauft. Als besonderer Höhepunkt werden die beiden ORFModeratorinnen Ulli von Delft und Martina Köberle Kindergeschichten für unsere „Kleinen“ am Nachmittag vorlesen. Um das erfreuliche Ergebnis des letzten Jahres wiederholen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe! Wir suchen noch dringend Bücher und Spielwaren in gutem Zustand. Gerne können diese von Montag bis Freitag von 8:00-17:00 Uhr und am Samstag, dem 14.12. von 14:00-18:00 Uhr im Tourismusbüro in Schruns abgegeben werden. Der Erlös kommt direkt notlei-

denden Menschen in der Region zugute. Oft sind es gerade Familien, die unsere Hilfe brauchen. Unterstützen Sie die Arbeit des Lions Club Silvretta. Helfen Sie uns mit Ihrer Sachspende, und schauen Sie am Silbriga Sonntig in Schruns vorbei! (pr)

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Nach dem großen Erfolg des Vorjahres findet der Bücher- & Spielzeugflohmarkt heuer zum zweiten Mal am Silbriga Sonntig in Schruns statt.


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Lesung im Dornbirner „Element“ Ă…0DOHĂ€]´²%XFKSUlVHQWDWLRQYRQ* QWKHU-:ROI

Der in Bludenz lebende Schriftsteller GĂźnther J. Wolf mit seiner im skandalträchtigen Buch „MaleďŹ z“ beschriebenen BĂźste „Amour fou“. Neben der Lesung durch den Autor wird Wolf im Gespräch mit Margit Hinterholzer, Präsidentin des Vorarlberger Musiktheaters, einige persĂśnliche HĂśhepunkte und HintergrĂźnde seines von Journalis-

mus, Kultur und Reisen geprägten Lebens preisgeben. Die Lesung beginnt um 19 Uhr bei freiem Eintritt. Präsentiert wird der Literaturabend von ZIMA sowie dem Bucher Verlag Hohenems, Wien, Vaduz. (red)

‌ wie dem auch sei, meinen Ursprung als so genanntes ‚Kind der Liebe‘ verdanke ich der mehr oder weniger gewollten Zeugung durch meine aus verarmtem, jedoch redlichem Adel stammenden Eltern. Und das auf einer Wiese im Wienerwald, nahe dem aus einem alten Wienerlied bekannten romantischen Wegerl im Helenental, ausgerechnet im Jahr der ‚Heimholung‘ Ă–sterreichs ins angeblich Immerwährende Deutsche Reich. GĂźnther J. Wolf

INFO

Literatur im „Element� /HVXQJXQG7DONPLW$XWRU Å0DOHÀ]¾* QWKHU-:ROI Montag, 2. Dezember 2013 Beginn8KU(LQWULWWIUHL 3DOPHQJDUWHQLPÅ(OHPHQW¾ 'RUQELUQ/XVWHQDXHU6WUD‰H

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Das im Bucher Verlag herausgegebene Buch gibt Einblick in das reichhaltige und äuĂ&#x;erst vielseitige Leben des 1939 geborenen, ehemaligen Chefredakteurs. Dazu gehĂśren investigative Aufenthalte in Ostafrika, um dem von Wolf äuĂ&#x;erst geschätzten Ernest Hemingway nachzuspĂźren. Auch eine KrĂśnungszeremonie in Zentralafrika, faszinierende Landschaften Italiens oder die Eroberung einer sĂźdländischen Marchesa wollen genauer beleuchtet werden.

Foto: Werner Bachmann

In den reichen Erlebnis- und Erfahrungsschatz des Schriftstellers und Journalisten GĂźnther J. Wolf lässt sich am Montag, 2. Dezember, im Palmengarten des Dornbirner „Element" eintauchen. Der in Bludenz wohnhafte Autor und Lebemensch wird aus seinem neuen Buch „MaleďŹ z" lesen.


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Herbert Geringer informiert Adventzauber: Für Drinnen und Draußen Berechtigt ist für viele Menschen die Adventzeit die schönste Zeit des Jahres. Ich meine, es lohnt sich wirklich die Wohnung, den Eingangsbereich, Balkon oder Terrasse, aber auch den Garten festlich zu schmücken.

Blühende Blickfänge: Blühende Pflanzen im Advent haben eine lange Tradition. Denken Sie nur an die Barbarazweige, die am 4. Dezember geschnitten werden und am Christtag die ersten Blüten entwickeln. Blühender Weihnachtsstern, Cyclamen, Amaryllis, Orchideen und so weiter werden in jeder Wohnung zum absoluten Blickfang.

Mein Tipp: Im Eingangsbereich kommen Töpfe und Körbe zu „weihnachtlichen Ehren!“ Persönlich bevorzuge ich Naturmaterialien, wie: Äste von Fichten, Tannen, Thujen, Zypressen, liebevoll dekoriert mit Kugeln, Bändern, Sterne aus Stroh, Tannenzapfen und so weiter. Eine Laterne, mit schimmernden Kerzenlicht, verfehlt niemals ihre Wirkung und signalisiert: „Herzlich willkommen, freuen wir uns gemeinsam auf das beliebteste und schönste Familienfest Weihnachten!“ Wenn Sie im benachbarten Wald Tannenäste von gefällten Bäumen abschneiden, wird die Forstverwaltung mit Sicherheit nichts dagegen haben. Bitte schneiden Sie keine Äste von lebenden Bäumen ab, das wäre „Waldfrevel!“ Übrigens, bei Ihrem Gärtner erhalten Sie preiswert frisches, duftendes Grün von Eibe, Stechlaub, Mistel, Fichte, Tanne, Zypresse und so weiter.

Mein Tipp: • Erwerben Sie bitte nur Qualitätspflanzen, die sich durch Vitalität, kompakten Wuchs und vor allem Gesundheit auszeichnen. • Achten Sie bitte darauf, dass sich die Blumen auf dem Nachhauseweg nicht verkühlen. • Gießen Sie die Pflanzen mit Fingerspitzengefühl. Am besten prüfen Sie mit Ihren Fingern, ob sich die Erde feucht anfühlt. Die meisten Pflanzen tolerieren keine stauende Nässe. Mit wenig Aufwand, ein bisschen Mut, inszenieren Sie eine besondere Atmosphäre und Sie werden staunen wie viel Kreativität in Ihnen steckt und sich über das „Selbstgebastelte“ ganz besonders freuen. (hg)

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Herbert Geringer

Gartentipp von ORF-Radiogärtner Herbert Geringer, jeden Freitag um 8.15 Uhr Radio Vorarlberg gartenparkgeringer.at


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Pumpstation Kropfen wurde eröffnet

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wurden 40 neue Schneekanonen angeschafft. Dank den zwei neuen Pumpstationen Kropfen und Schruns – die an der Litz wurde bereits im vergangenen Herbst fertiggestellt – ist die Beschneiungsanlage der Silvretta Montafon jetzt wesentlich schlagkräftiger. Die Schneileistung am Hochjoch wurde somit verdoppelt: „Insgesamt können wir nun in der Silvretta Montafon 3300 Kubikmeter Schnee in der Stunde produzieren. Das entspricht rund 400 LKW-Ladungen und das pro Stunde“, so Projektleiter Dipl. Ing. Martin Oberhammer. Ein weiterer Vorteil ist, dass nun Dank der Pumpstation Kropfen auch der Speicherteich Seebliga direkt aus der Litz nachgespeist werden kann. Dies ist auch für den Weltcup Montafon notwendig, denn allein für den Bau der Boardercross-Strecke werden 70.000 Kubikmeter Schnee benötigt. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt 3,3 Millionen Euro.

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Am 22. November 2013 wurde die Pumpstation Kropfen in der Silvretta Montafon feierlich eröffnet. Nach den Grußworten von Silvretta Montafon Vorstand Dr. Georg Hoblik in traumhafter Winterkulisse oberhalb von Schruns, sprach Pfarrer Hans Tinkhauser den Segen für das neue Gebäude und den künftig produzierten Schnee. Erstmalig in Betrieb war die Pumpstation allerdings bereits Mitte Oktober. Nur so war es möglich schon am 16. November mit Wochenendbetrieb in die Wintersaison zu starten, betonte Georg Hoblik: „Wir sind stolz als erstes Skigebiet in Vorarlberg in die Wintersaison gestartet zu sein. Die neue Pumpstation hat ihren Teil dazu beigetragen, dass dies möglich war. Eine starke Beschneiung setzt der Gast heutzutage einfach voraus, mit der heutigen Eröffnung der Pumpstation Kropfen sind wird gut aufgestellt und der Grundstein für einen weiteren Ausbau ist gelegt.“ Zudem


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Krippenausstellung. Die Krippenfreunde Klösterle laden wieder zu ihrer traditionellen Ausstellung. Alle liebevoll gefertigten Krippen können in einem gewohnten und stilvollen Ambiente am Samstag, dem 30. November, ab 17 Uhr nach der Eröffnung durch Bürgermeister Dietmar Tschohl und der feierlichen Krippensegnung durch Pfarrer Ernst Ritter bis 21 Uhr und am Sonntag, dem 1. Dezember, von 10 bis 17 Uhr in der Kulturhalle in Klösterle am Arlberg bewundert werden. Weiters findet noch ein kleiner Markt mir regionalen Produkten statt. Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen gesorgt. (ver)

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Freitag, 29. November 2013


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Rankweil sch

%HQHĂ€]$GYHQWEDVDUDP6RQQWDJ'H] Der Missionskreis Rankweil lädt kommenden Adventsonntag, 1. Dezember, zwischen 9 und 16 Uhr im Vereinshaus Rankweil zu einem Basar der besonderen Art: Zahlreiche Prominenz aus Vorarlberg hat einen kĂźnstlerischen Beitrag fĂźr diese BeneďŹ zveranstaltung geleistet. Eine einzigartige Aktion, die umso mehr einen Besuch des Basars lohnt. Bunt und schlicht, nachdenklich und lustig oder frech und bieder – stets aber mit individueller Kreativität erdacht und mit persĂśnlicher Handwerkskunst gefertigt haben viele namhafte PersĂśnlichkeiten aus Vorarlberg einen einzigartigen Beitrag geleistet, um dem diesjährigen Adventbasar des Missionskreises Rankweil eine besondere Note zu verleihen. Neben den traditionellen selbstgefertigten Produkten wie Weihnachtsdekorationen, Nikolaussäcke, SchĂźrzen, Tischläufer, Kissen, Lesekissen, Eingelegtem,

Eine kleine Auswahl der besonderen Häu prominenten Vorarlbergerinnen und Vora werden. LikĂśren, Weihnachtskeksen sowie gebrauchtem Weihnachtsschmuck und vielem mehr Ăźberrascht der Basar die Besucherinnen und Besucher heuer unter dem Motto „Rankweil schenkt Herberge“ mit „bsundriga HĂźsr“, die groĂ&#x;e und kleine, bekannte und weniger bekannte KĂźnstlerinnen und KĂźnstler gestaltet haben.

Nagobert & der klingende Adventkalender

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Mit dem Familienkonzert der kinder.welten-Reihe „Nagobert & der klingende Adventkalender“ veranstaltet Bludenz Kultur am Samstag, 30. November (15 Uhr) ein interaktives Weihnachtsliederprogramm mit Ulrich Gabriel. Das lustige Weihnachtsprogramm fĂźr Kinder von drei bis acht Jahren und Erwachsene von und mit Ulrich Gabriel ďŹ ndet in der Remise Bludenz statt. Der Schneehase Nagobert hat den Kalender verloren und fragt sich bei vielen Tieren des Waldes durch, wann denn endlich Weihnachten ist: „Mitten im gefrornen Grase sitzt Nagobert, der Hase, nagt eine gelbe RĂźbe, es ist kalt und trĂźbe. Traurig hängen seine Ohren, sein Kalender ging verloren und ständig fragt er voller Sorgen – Weihnachten? Ist das morgen? Wievielmal noch schlafen? Wie viele Nächte sind es noch?“

Ein amĂźsantes Advents- und Weihnachtsliederprogramm zum Mitsingen alter und neuer sowie traditionellen und internationalen Weihnachtslieder nach der CD „Der klingende Adventskalender“ von Ulrich Gabriel. Die Veranstaltung wird gefĂśrdert von der Sparkasse Bludenz, Hauptsponsor von Bludenz Kultur. Kartenvorverkauf bei allen ländleTICKETVorverkaufsstellen, in allen Raiffeisenbanken und Sparkassen in ganz Vorarlberg sowie online auf www.laendleticket.com. (red)

Ulrich Gabriel und „Nagobert“ gastieren am Samstag, 30. November, in der Remise Bludenz.


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enkt Herberge HPEHUDE8KULP9HUHLQVKDXV5DQNZHLO

Der Bogen der Namen spannt sich von James Morrison, Bischof Benno Elbs, First Lady Sonja und Landeshauptmann Markus Wallner, Gerold Hirn, Arno Egger, Harald Gfader, Roland Adlassnigg, Gabriele Obriejetan Ăźber den Malgrund Satteins, den ART.eliers GĂśtzis und Sulz bis hin zur offenen

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ser, gefertigt unter anderen von etlichen rlbergern, die auf dem Basar angeboten

Mehr als 150 solcher KunstHäuser, freilich alle signiert, werden auf dem Basar zum Kauf angeboten, einige davon werden um 14.30 Uhr versteigert. Und da so ein Basar immer auch ein beliebter Treffpunkt zum Verweilen ist, das StÜbern und Kaufen auch hungrig macht, werden die Besucherinnen und Besucher natßrlich auch kulinarisch bestens verwÜhnt. Der ErlÜs dieses Basars kommt wiederum zur Gänze den Projekten des Missionskreises unter anderem in Indien, Sibirien, Afrika und auf den Philippinen zugute. (red)

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Jugendarbeit Rankweil, den Gemeindevertretern von Rankweil, dem Alten Kino, den Rankweiler Ministranten, mehreren ChÜren, Clown Galetti, Lucia Sandholzer, Traudl Harich und vielen mehr. Sie alle haben aus einem Stßck Holz in Form eines Hauses eine individuelle Herberge geschaffen, ein kleines Kunstwerk, das humanitärer Hilfe zugute kommt.


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42 Regional-Wetter am Wochenende Freitag

Samstag

Sonntag g

Trend



Temperatur-Trend

n: 0° min: Nied. 30%

,

max 4° max: 2000m: -2°

min:: 0° Nied. 80%

max max: 3° 2000m: -7°

min: -4° 4°

max: 2 2°

Nied. 10%

2000m: -9°

Am Freitag im Tal oft nebelig. Aus Norden gegen Abend Störungseinfluss. Es kann in der Nacht auf Samstag erste Schneeflocken bis ins Flachland geben. Der Samstag verläuft meist trüb mit Schneeregen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze liegt um 400-600 m. Am Sonntag erreicht uns arktische Kaltluft und in der Früh gibt es frostigen Werten. Es kann sich Hochnebel bilden. Wie zäh er wird und ob die Sonne durchkommt, ist aktuell noch schwer zu sagen.

ULC läuft für guten Zweck Drei Athleten des ULC Bludenz waren beim 5. Staufenlauf in Dornbirn am Start. Der Gesamterlös der Veranstaltung kam einem wohltätigen Zweck zugute. Die Distanz für die 150 Teilnehmer: 3,7 Kilometer und 1.007 Höhenmeter. Die Strecke führte von der Karrentalstation über Oberbürgle, Bildstöckle und Stich über den Wurzelweg zur Staufenspitze. Inmitten des starken Starterfeldes konnte Gerhard Marte erneut seine diesjährige Topform unter Beweis stellen und mit einer Zeit von 45:14 den 14. Gesamtrang sowie den 3. Rang in seiner Altersklasse belegen. Andreas Rüdisser wurde 81. und Gabi Marte 140. Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass anstatt eines sonst üblichen Startgeldes freiwillige Spenden für karitative Zwecke geleistet werden. Dieses Jahr kam der geErlös von mehr als zehntausend Euro Jugendlichen der Dornbirner Jugendwerkstätte zugute. (red)

Lukas Alton

Zu Anfang der neuen Woche kann sich Hochnebel ausbreiten. Es wird allgemein etwas milder. Bis Wochenmitte sonnig bzw. im Tal neblig bei vorerst eher noch trockener Witterung.

Immer auf der sicheren Seite. Landesdirektion Vorarlberg 057070 280, dornbirn@wuestenrot.at www.wuestenrot.at



Aktuelle Prognosen, Webcams, Live-Wetterdaten und Nowcast-Warnungen unter www.wetterring.at

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Impressum Medieninhaber und Verleger: RZ Regionalzeitungs GmbH, 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Herausgeber: Reiner Kolb (rk); Geschäftsführer: Peter Bertole (ber); Chefredakteur: Andreas Feiertag (fei); alle: 6800 Feldkirch, Rosengasse 5. Mitglied im Verband der Regionalmedien Österreichs (VRM). Firmenbuchnummer: FN 178 846 i. Firmenbuchgericht: Landesgericht Feldkirch. Redaktionelle Beiträge sind mit (red) oder dem Kürzel des Redakteurs gezeichnet, von Vereinen, Institutionen und Organisationen übernommene Texte mit (ver). Mit (pr) gezeichnete Texten sind Beiträge im Sinne von bezahlten Anzeigen. Von Parteien und Interessensgruppen unabhängige demokratische regionale Wochenzeitung für die Region Bludenz. Redaktion: redaktion@rzg.at Verlag: info@rzg.at


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