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Chancen. Risken. Sommer-Sause oder Sommer-Pause? Was Ihr Depot jetzt braucht.

INFORMATION FÃœR WERTPAPIER-ANLEGER 131/JULI - AUGUST 2017


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INHALT

AKTUELL

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Sommer-Sause oder Sommer-Pause? Was Ihr Depot jetzt braucht

MARKT

Editorial Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, viele Anleger wünschen sich eine Gesamtlösung, wenn es um die Geldanlage geht. Mit einem Produkt strategisch alle Anlageklassen abzudecken ist unkompliziert und bequem. Die KEPLERFONDS KAG hat hier nun eine optimale Lösung im Angebot: Drei strategisch ausgerichtete Mischportfolios. Mit einem Aktienanteil von 20 Prozent in der soliden Variante bis hin zu 80 Prozent in der dynamischen Variante können sich die Bedürfnisse vieler Anleger hervorragend abdecken lassen. Die PRIVAT BANK ist Vorreiter, wenn es um Solidität, Innovationen und Erfolg in der Geldanlage geht. Sprechen Sie mit uns: Es warten viele Anlageideen und Chancen auf Sie. Einige davon verraten wir auch schon in dieser Ausgabe unseres Anlegermagazins. Dr. Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich service@privatbank.at

Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz Für die Redaktion: Gerhard Lauss, Elisabeth Peer, Thomas Brunnmayr Layout, Gestaltung: Andrea Plank Druck: Friedrich Druck & Medien GmbH

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Grund zur Freude im ersten Halbjahr!

IM BLICKPUNKT

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Mit dem richtigen Boot sind Wellen kein Problem

Aktionäre konnten ordentliche Zuwächse verbuchen

Das einfache Prinzip vom Auf und Ab an den Märkten

AKTUELL

IM BLICKPUNKT

4 Wirtschaftsgeschehen kompakt Rundblick MARKT

8 Aktienauswahl Positive Einschätzung von Raiffeisen RESEARCH

10 Verschiedene Zinswelten USA bauen Vorsprung in puncto Zinsen aus DATEN & FAKTEN

18 Wirtschaftsbarometer Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

19 Anleihen Aktuelle Auswahl

20 Über- oder untergewichten? Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

21 Fondskurse KEPLER-FONDS KAG, RCM

11 2,60 % FixZins Anlage in US-Dollar Fremdwährungsanleihe von Raiffeisen Oberösterreich

13 Werden Sie zum Strategen in puncto Geldanlage! Die KEPLER Strategieportfolios

14 6 % Europa Protect Aktienanleihe Anlageprodukt ohne Kapitalschutz

15 Vorsorglich Planen Eine geregelte Nachfolge sichert Familienvermögen.

16 Sommer, Sonne, Geldanlage Vom Urlaubseuro bis zum Kurssignal


AKTUELL

Was Ihr Depot jetzt braucht

Sommer-Sause oder Sommer-Pause? Dieser Sommer liefert ein interessantes Potpourri an Einflussfaktoren. Die prinzipiell positive Stimmung an den Märkten vermischt sich mit einer traditionellen Entschleunigung in den Monaten Juli und August.

Die Rahmenbedingungen an den internationalen Aktienmärkten sind eigentlich nicht so schlecht. Aber trotzdem: Ein Aufwärtstrend ist nicht zwangsläufig vorgezeichnet. Was wartet also auf die Anleger: Ein Sommerhoch oder ein Sommerloch? Idealerweise ist man natürlich für beide Fälle gerüstet. Daher haben wir in dieser Ausgabe von Chancen_Risken ein paar Anlageideen und Tipps zusammengetragen. Auf der Seite 6 finden Sie einen Überblick, was sich an den Märkten tut. Das soll das Grundgerüst für die nächsten Wochen sein. Auf Seite 8 folgt dann die Analyse eines aussichtsreichen Titels, der laut Experten auch eine Sommerpause gut überstehen sollte. Außerdem im Gepäck: Eine Anleihe in US-Dollar von Raiffeisen Oberösterreich, eine Aktienanleihe mit Risikopuffer und zu guter Letzt ein paar hilfreiche Tipps, falls Sie und Ihr Depot auf Sommerfrische setzen wollen. Die zwei Boxen rechts passen übrigens auch gut zum Motto: Für die Aktiven, die ans Sommerhoch glauben, eine FlatFee-Aktion mit der Bank Vontobel. Und für alle, die in die Sommerpause gehen wollen, haben wir ein kleines Gewinnspiel vorbereitet. Erholen Sie sich gut und wie immer: Viel Erfolg bei Ihren Veranlagungen! ANDREA PLANK

☼ ☼ ☼ Aktion ☼ ☼ ☼ Von 1. August bis 29. September haben wir ein spezielles Angebot für Sie parat: Eine Flat-Fee-Aktion mit dem renommierten Schweizer Bankhaus Vontobel AG. Alle außerbörslichen Kauf- und Verkaufsaufträge mit Produkten der Vontobel Financial Products GmbH kosten im Aktionszeitraum nur 5 Euro an Handelsgebühren. Gültig ab einer Ordergröße von 2.000 Euro. Bei Fragen steht Ihr Berater gerne zur Verfügung!

☼ ☼ ☼ Gewinnspiel ☼ ☼ ☼ National Geographic hat die schönsten Fernweh-Ziele in einem Bildband gesammelt – in aktualisierter Auflage zum Nachschlagen und Planen für die nächste Reise. Je nach Geschmack, Typ und Geldbörse nimmt das Buch den Leser ins Abenteuer mit. Wir verlosen 5 Exemplare dieses tollen Bildbands mit seinen wertvollen Tipps. Alles was Sie tun müssen, ist folgende Frage zu beantworten: Mit welchen Hilfsmitteln lassen sich Depots gut absichern? 1. Limits 2. Karabinern 3. Sonnenhut Gleich die richtige Antwort auf www.boerse-live.at/Sommer eingeben! Teilnahmeschluss ist der 18. August 2017. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

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AKTUELL

Rundblick

Wirtschaftsgeschehen kompakt

BRASILIEN USA

Auftauchen aus der Rezession

SPANIEN

Der Standort USA verliert einer Studie zufolge aufgrund des umstrittenen Präsidenten Donald Trump an Attraktivität. Nur noch 15 Prozent würde es erneut in die USA ziehen, wenn sie den Standort ihres Start Ups noch einmal wählen könnten. So lautet das Ergebnis einer veröffentlichten Umfrage des Branchenverbands für Internet- und Kommunikationstechnologie Bitkom unter mehr als 250 Gründern. Vor einem Jahr war der Anteil mit 32 Prozent noch mehr als doppelt so hoch. Gleichzeitig legte die Attraktivität des Standorts Deutschland zu: Mehr als zwei Drittel der Gründer würden erneut in Deutschland gründen wollen, vor einem Jahr waren es nur 44 Prozent.

Der wegen eines Korruptionsskandals unter Druck geratene Präsident Michel Temer erhält Rückenwind durch die Konjunktur. Die Wirtschaft erholte sich von der bislang stärksten Rezession des Landes. Im Juni hatte die Notenbank den Leitzins auf 10,25 Prozent gesenkt, den tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren. Wie das Statistikamt IBGE mitteilte, legte das BIP im Vergleich zum Vorquartal um ein Prozent zu. Es ist der erste Anstieg nach acht Quartalen mit schrumpfender Wirtschaftsleistung in Folge und der stärkste seit fast vier Jahren. Eine gute Ernte und wachsende Exporte haben sinkende Konsumausgaben und Investitionen ausgeglichen. Ökonomen warnen jedoch, dass das Land noch nicht über den Berg sei, weil viele Wirtschaftsbereiche hinter ihren Möglichkeiten blieben.

Dow Jones

Bovespa

IBEX

Start Ups verlieren Interesse an den USA

Stand 31.12.2016

19.762,60

Stand 13.07.2017

21.553,09

Veränderung in %

+ 9,06 %

Veränderung absolut

+ 1.790,49

Spaniens Wirtschaft besser, aber... Spanien profitiert aktuell von einem unvergleichlichen Tourismusboom. Die Hoteliers erwarten ein Spitzenjahr, viele Hotels sind bereits bis in den November ausgebucht. Die starke Auslastung spiegelt sich natürlich auch im BIP-Zuwachs wider. Manche Ökonomen wollen sogar ein Plus von drei Prozent im Jahr 2017 nicht ausschließen, wenn es in dieser Tonart weitergeht. Allerdings gibt es eine Kehrseite der Medaille: Das Land kämpft mit Schattenwirtschaft, Korruption und einer hohen Schuldenquote, die bei etwa 100 Prozent der Wirtschaftsleistung liegt.

60.080,96

Stand 31.12.2016

9.352,10

Stand 13.07.2017

65.178,34

Stand 13.07.2017

10.658,30

Veränderung in %

+ 8,48%

Veränderung in %

+ 13,97 %

Stand 31.12.2016

Veränderung absolut

+ 5.097,38

Veränderung absolut

+ 1.306,20


AKTUELL

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DEUTSCHLAND Deutsche Wirtschaft unbeirrbar Erneut haben führende Wirtschaftsinstitute Deutschland eine robuste Konjunktur bescheinigt. So hat etwa das ifo-Institut die Konjunkturerwartungen spürbar nach oben geschraubt. In diesem Jahr erwarten die ifo-Forscher ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent, die ursprüngliche Schätzung lag bei 1,5 Prozent. Für 2018 erhöhte das Institut die Prognose auf zwei Prozent, nach zuvor 1,7 Prozent. Als Wachstumstreiber gelten die lebhafte Konsumnachfrage der privaten Haushalte und die rege Bautätigkeit. Mit ihrer Prognose folgen die Ökonomen Einschätzungen anderer führender Forschungsinstitute. Zuvor hatte bereits das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI seine Wachstumsprognose 2017 angehoben. Forscher des Instituts für Weltwirtschaft (If W) warnten in ihrer Prognose sogar vor einer konjunkturellen Überhitzung.

DAX

CHINA

JAPAN

IWF traut China mehr Wachstum zu Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für China aufgestockt, das Land aber gleichzeitig zu weiteren Reformen aufgerufen. In seinem aktuellsten Länderbericht rechnet der IWF nun mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung im heurigen Jahr von 6,7 Prozent. Die bisherige Schätzung lag knapp darunter bei 6,6 Prozent. Für 2018 ging der IWF zuletzt von 6,2 Prozent aus. Allerdings wurden auch Warnungen ausgesprochen: „Der Reformprozess muss beschleunigt werden, um mittelfristig die Stabilität zu sichern und dem Risiko zu begegnen, dass die laufende wirtschaftspolitische Umorientierung zu scharfen Anpassungen führen könnte.“ Die Wirtschaft soll künftig stärker vom Konsum als von den Exporten getragen werden.

Demografischer Wandel stellt Japan vor Herausforderungen 40 Prozent der japanischen Unternehmen erwarten in den kommenden drei Jahren einen schrumpfenden heimischen Markt, wie aus einer Umfrage des Instituts Nikkei Research im Auftrag der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht. „Der Binnenmarkt wächst nicht mehr – und es gibt nichts, was wir dagegen tun können“, so ein befragter Manager von mehr als 500 kleinen und mittelständischen Unternehmen. Viele fürchten auch, nicht mehr genügend geeignete Mitarbeiter zu finden. 34 Prozent macht das zu schaffen. Die Zahl der Japaner im erwerbsfähigen Alter ist seit dem Höhepunkt 1995 um elf Prozent auf 77,2 Millionen geschrumpft. Experten prognostizieren, dass es 2065 nur noch 45,2 Millionen sein werden.

NIKKEI 225

Hang Seng

Stand 31.12.2016

11.481,06

Stand 31.12.2016

22.000,56

Stand 31.12.2016

19.114,37

Stand 13.07.2017

12.641,33

Stand 13.07.2017

26.346,17

Stand 13.07.2017

20.099,81

Veränderung in %

+ 10,11 %

Veränderung in %

+ 19,75 %

Veränderung in %

+ 5,16 %

Veränderung absolut

+ 985,44

Veränderung absolut

+ 1.160,27

Veränderung absolut

+ 4.345,61


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MARKT

Aktionäre konnten ordentliche Zuwächse verbuchen

Grund zur Freude im ersten Halbjahr! Mit den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 können die Aktionäre durchaus zufrieden sein. Vor allem an den europäischen Börsen dominierten großteils die positiven Vorzeichen. Wie heiß wird nun der Börsensommer? Diese Frage beschäftigt die Anleger.

Viele Sorgenfalten der Investoren konnten im ersten Halbjahr 2017 geglättet werden. Einen zwischenzeitigen DAX-Stand im Juni im Bereich der 13.000-Punktemarke hatte zu Beginn des Jahres wohl kaum jemand erwartet.

Gesamtwirtschaftliche Gefahrenherde wie beispielsweise eine politische Eskalation in Europa aufgrund der Wahlen in Frankreich oder in den Niederlanden, ein möglicher, ausufernder Protektionismus durch US-Präsident Donald Trump oder ein schwächelndes Wirtschaftswachstum in China haben viele Marktteilnehmer zu hoher Skepsis verleitet. Die Ängste haben sich aber nicht bewahrheitet. Zum einen fehlte aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen weiterhin die entscheidende Anlagealternative, zum anderen sorgten erfreuliche Konjunkturdaten

und gute Quartalszahlen der Konzerne für dementsprechenden Rückenwind an den Börsen. Erfreuliches vom ATX Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der heimische Aktienmarkt. Dem Leitindex ATX ist es im ersten Halbjahr gelungen, knapp 20 Prozent zuzulegen. Aktionäre von Flughafen Wien, Lenzing und OMV konnten sich sogar über Kursgewinne von über 30 Prozent freuen. Der österreichische Aktienmarkt hat allerdings Aufhol-


MARKT

potenzial. Während das deutsche Börsenbarometer DAX von einem Rekordstand zum nächsten eilt, ist der ATX von seinen historischen Höchstwerten noch weit entfernt. Konjunktur unterstützt Für Unterstützung sollte aus Sicht vieler Volkswirte weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung sorgen. Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten konnten großteils die Erwartungen erfüllen bzw. sogar übertreffen. Sowohl in den USA als auch in Europa befinden sich die Konjunkturfrühindikatoren auf Mehrjahres-Höchstständen. Bei diesen Indikatoren werden in regelmäßigen Abständen Firmenmanager und private Investoren befragt, wie sie die aktuelle Situation in ihrer jeweiligen Region einschätzen. Zu den bekanntesten Umfrageindikatoren zählen beispielsweise der ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland oder als Pendant dazu der ISM-Index in den USA. Rückenwind von den f leißigen Unternehmen Viele Unternehmen konnten wieder überzeugen. Das dokumentierten die Zahlen zum ersten Quartal 2017. Rund zwei Drittel der Unternehmen – sowohl in den USA als auch in Europa – haben die Umsatz- und Gewinnpro-

gnosen übertreffen können. Erfreulich für das Gesamtjahr ist, dass in vielen Regionen das Gewinnwachstumspotenzial der Konzerne bei rund zehn Prozent liegt. In den vergangenen Jahren waren diese Zahlen deutlich niedriger. Spannender wird es in diesem Zusammenhang ab etwa Mitte Juli. Beginnend mit den USA berichten ab diesem Zeitpunkt die großen Konzerne über das abgelaufene Quartal. Hohe Erwartungen in den Aktienkursen eingepreist Aktuell gibt es aber auch warnende Stimmen. Durch den Kursanstieg der vergangenen Monate hat sich die Bewertung der Märkte deutlich erhöht und somit wird die Luft schon etwas „dünner“. Vor allem der US-Aktienmarkt kann nicht mehr als günstig bezeichnet werden. Auch in Europa haben die Bewertungen – gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis – zuletzt angezogen. Aktuell ist außerdem eine hohe Erwartungshaltung in den Börsen eingepreist. Und hier spielt speziell US-Präsident Trump eine wichtige Rolle. Was kann die Welt von Donald Trump in puncto Handelspolitik und Außenpolitik bzw. die USA in Sachen Fiskal- und Steuerpolitik erwarten? Bis auf gezielte Polemik, ein fragwürdiges

öffentliches Auftreten und markante Ansagen hat Trump bisher wenig vorzuweisen. Das ist für die Märkte durchaus gefährlich. Denn die Erwartungshaltung an den US-Präsidenten, der große Macher der US-Politik zu werden und keinen Stein auf dem anderen stehen zu lassen, wird von Woche zu Woche mehr enttäuscht. Sollte Trump nicht bald liefern, könnte das zwischenzeitlich für Unsicherheit an den Börsen sorgen. Unser Fazit Unterstützt von guten Konjunkturund Unternehmensdaten haben sich die internationalen Aktienmärkte heuer bis dato sehr gut entwickelt. Viele Aktienindizes konnten zuletzt immer wieder neue Rekordhöhen erreichen. Dadurch wurden jüngst die warnenden Stimmen etwas lauter. Die Aktienmärkte sind sicherlich nicht mehr günstig und von einer hohen Erwartungshaltung unterstützt. Kurzfristige Rücksetzer in den Sommermonaten sind daher möglich. Allerdings sollten diese nicht von anhaltender Dauer sein. Aufgrund der niedrigen Zinsen in Europa können diese Phasen durchaus für weitere Zukäufe genutzt werden, sofern das Kundenportfolio breit aufgestellt ist. THOMAS BRUNNMAYR

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Foto: Wiener Börse

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MARKT

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Aktieninfo

Dieser Bericht wurde von der Raiffeisen Bank International AG erstellt und wird Ihnen in unveränderter Form von der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich zur Verfügung gestellt (Aufsichtsbehörde: FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht). Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Rückseite dieser Broschüre.

Foto: Fresenius

Auf Einkaufstour Zum deutschen Konzern gehören vier eigenständige agierende Unternehmensbereiche, die jeweils Marktführer in Wachstumsbereichen des Gesundheitssektors sind: Fresenius Medical Care (Produkte und Dienstleistungen für Nierenkranke), Kabi (Produkte für chronisch und kritisch kranke Patienten), Helios (Europas führende Klinik-Gruppe) und Vamed (Projekte und Services für Gesundheitseinrichtungen). 26,1 Prozent der Aktien befinden sich in der Hand der Else-Kröner-Stiftung.

Branchentrends Pharma & Biotechnologie + Zunehmende Alterung der Bevölkerung. + Wachstum in den Emerging Markets. + M&A (Fusionen & Übernahmen). – Preisdruck in den USA sowie rechtliche Risiken. – Bedrohung noch laufender Patente durch Generika und Patentausläufe. Fresenius SE & Co KGaA + Am 3. Mai konnte Fresenius mit der Bekanntgabe der Zahlen aus dem ersten Quartal den Markt beeindrucken. Die Umsätze konnten um 17 Prozent zulegen auf EUR 8,26 Mrd. (Konsens EUR 8,11 Mrd.). Der adjustierte Nettogewinn konnte mit einem Anstieg von 25 Prozent auf EUR 457 Mio. die Analysten ebenfalls beeindrucken (Konsens: EUR 418 Mio.)

+

Das Unternehmen hat den Ausblick angehoben und erwartet für 2017 nun ein Umsatzwachstum von 17 bis 19 Prozent.

Der Nettogewinn pro Aktie soll um 19 bis 21 Prozent zulegen (nach der Berücksichtigung der Übernahme des BiosimilarsGeschäfts von Merck KGaA um 17 bis 20 Prozent).

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Fresenius Medical Care hat am 8. Juni im Rahmen des Kapitalmarkttages einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen gegeben. Bekannt gegeben wurde auch ein neues Effizienzprogramm, das bis 2020 EUR 100 bis 200 Mio. an Einsparungen bringen soll.

ο

Am 25. April hat Fresenius die Übernahme des USSpezialpharma-Unternehmens Akorn und des BiosimilarsGeschäfts von Merck KGaA bekannt gegeben. Unter Biosimilars versteht man biotechnologisch produziert Nachahmerprodukte von Medikamenten. Mit Akorn soll die Sparte Kabi verstärkt werden, eingebracht wird von den Amerikanern speziell die Expertise schwierig zu produzierender Medikamente.


MARKT

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Positive Einschätzung von Raiffeisen RESEARCH. Die Einschätzung gibt einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate.

Einschätzung: Kauf Kursziel: 87,8 EUR

Stärken/Chancen

(auf Sicht 12 Monate) Kurs 03.07.2017, 17:35 MESZ: ISIN: Hauptbörse: Homepage: Marktkap. in Mio. EUR: Umsatz in Mio. EUR: Verschuldungsgrad: Anzahl der Mitarbeiter: Index:

Finanzkennzahlen Umsatz in Mio. EBITDA-Marge Gewinn je Aktie Gewinn je Aktie bereinigt Dividende je Aktie Dividendenrendite Kurs/Gewinn-Verhältnis Kurs/Buchwert-Verhältnis Kurs/Umsatz-Verhältnis

75,44 EUR DE0005785604 Frankfurt Xetra www.fresenius.de 41.772 29.083 41,9 % 232.873 DAX Preisindex

2016 29.083 18,9 % 2,92 2,92 0,62 0,8 % 25,8 3,3 1,4

 ggü. Vj. 3,9 % 15,4 % 15,4 % 12,7 %

+ Sehr gutes Management + Gutes Händchen bei Übernahmen + Sehr gute Diversifikation über unterschiedliche Geschäftssparten

Schwächen/Risiken - Preisdruck bei Produkten von Kabi - Starke Abhängigkeit von Entwicklungen im US-Gesundheitssystem

2017e 34.378 18,9 % 3,40 3,43 0,74 1,0 % 22,0 2,6 1,2

 ggü. Vj. 18,2% 16,4 % 17,4 % 19,5 %

2018f 37.024 19,1 % 3,76 3,80 0,78 1,0 % 19,8 2,4 1,1

 ggü. Vj. 7,7 % 10,5 % 10,9 % 5,8 %

Quelle: Bloomberg, RBI/Raiffeisen RESEARCH

Fazit: Der deutsche Konzern glänzt mit einem sehr guten Management und einer guten Erfolgsbilanz bei Übernahmen. Im September 2016 ist Fresenius mit den Aktivitäten von Helios ins Ausland expandiert und hat in Spanien um EUR 5,3 Mrd. Quironsalud übernommen. Hintergrund war unter anderem die Vorreiterrolle des spanischen Unternehmens beim Thema elektronische Datenverarbeitung. Wir nehmen mit dieser Analyse das Unternehmen mit der Einschätzung „Kauf “ auf. Das ermittelte Kursziel von EUR 87,8 basiert auf einem Discounted Cash-Flow (abgezinster Zahlungsstrom) Verfahren. Dabei werden die zukünftigen Zahlungsüberschüsse (Cashf lows, Zahlungsströme) ermittelt und mit Hilfe von Kapitalkosten auf den Bewertungsstichtag diskontiert. Die Zahlen basieren auf Konsensusschätzungen (Quelle: Bloomberg). Finanzanalyst: Connie Gaisbauer, Raiffeisenbank International, Datum Erstellung/Erstveröffentlichung: 4. Juli 2017. Ausführlicher Disclaimer unter http://www.raiffeisenresearch. at -> „Disclaimer Finanzanalyse“.

Fresenius vs. DAX

Quelle: Bloomberg, 14. Juli 2017, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


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USA bauen Vorsprung in puncto Zinsen aus

Verschiedene Zinswelten Die US-amerikanische und die europäische Notenbank entwickeln sich stärker als bisher in verschiedene Richtungen. Während die US-Notenbank Fed der amerikanischen Wirtschaft eine Normalisierung der Geldpolitik zutraut, verharrt die europäische EZB noch im Krisenmodus.

Fed-Chefi n Yellen setzt den dritten Zinsschritt Die Präsidentin der Fed, Janet Yellen, hat die Zinsen bereits zum dritten Mal angehoben. Bei der Juni-Zinssitzung zeigte sie sich zuversichtlich: „Wir heben die Zinsen erneut an, aber sie unterstützen die Wirtschaft immer noch.“ Die US-Zinsen liegen nun aktuell bei einer Spanne von einem bis 1,25 Prozent. Zusätzlich kündigte die Fed-Chefi n an, die Bilanz ihrer Notenbank zu schrumpfen. Die Märkte zeigten sich kurz nach der Zinsanhebung aber unbeeindruckt. So zogen zum Beispiel die Aktienkurse weiter an. Das ist im Normalfall nach einer Zinsanhebung eher unüblich. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Fed, mit dem Versuch die Geldpolitik zu normalisieren, alleine auf weiter Flur ist. Europa kann diesbezüglich noch nicht mitziehen, von Japan ganz zu schweigen. Somit bewegt sich die US-amerikanische Notenbank gegen den Strom der weltweiten Kapitalmärkte. Die Bilanz der Fed soll schrumpfen Bei der letzten Zinssitzung hat Yellen angesprochen, wie sie die Bilanzsumme der Fed abschmelzen will. Diese liegt in den USA – wie auch in Europa – bei etwa einem Viertel des Bruttoinlandsprodukts. Noch heuer soll die Bilanzsumme dadurch sinken, dass auslaufende Anleihen nicht ersetzt werden. Dies soll anfänglich zehn Milliarden Dollar pro Monat ausmachen und in Zukunft weiter ansteigen. Im Gegensatz dazu investiert die EZB noch in Anleihekäufe, monatlich um rund 60 Milliarden Euro. Dadurch steigt ihre Bilanzsumme an. Eine geldpolitische Wende hat der EZB-Präsident Mario Draghi bis dato noch nicht konkret angekündigt. Dazu ist ihm die Infl ation in der Eurozone derzeit noch zu schwach ausgeprägt, obwohl die Konjunktur zuriedenstellend läuft. Die Nachteile der abweichenden Notenbankpolitik Folgendes Dilemma haben die großen Notenbanken aktuell mit ihrer verschiedenen Zinspolitik: Die Fed zieht mit ihren höheren Zinsen Geld von den internationalen Kapitalmärkten an, was dazu führt, dass zwar die Renditen für langfristige Anleihen niedrig bleiben, der US-Dollar aber – zumindest tendenziell – weiterhin stark bleibt. Das erschwert Exporte für die US-amerikanische Wirtschaft. Die EZB hat im Gegenzug das Problem, dass viele Investoren ihr Geld in den USA anlegen, anstatt in die Eurozone zu investieren. Unser Fazit Die Fed hat die Leitzinsen weiter angehoben, während die EZB noch bei ihrer aktuellen Linie bleibt. Die Geldpolitik der großen Notenbanken driftet also vorerst weiter auseinander. Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie gerne bei Ihrem Berater. WOLFGANG SCHÜRZ


IM BLICKPUNKT

Fremdwährungsanleihe von Raiffeisen Oberösterreich

2,60 % FixZins Anlage in US-Dollar Antelope Canyon / USA

Fremdwährungsanleihen bieten zusätzliche Chancen, allerdings ist auch das Währungsrisiko zu beachten. Wir werfen einen Blick auf ein aktuelles Angebot.

Wie funktioniert diese Anlage? Mit der FixZins Anlage in US-Dollar investieren Sie Ihr Kapital für drei Jahre in eine Fremdwährungsanleihe von Raiffeisen Oberösterreich. Sie erhalten dafür jährlich fix 2,60 Prozent Zinsen, die jeweils am 30. Juni ausbezahlt werden.

Zu beachten: • Während der Laufzeit sind Kursschwankungen möglich, bei vorzeitigem Verkauf kann es daher zu Kursverlusten kommen. • Ein gestiegener Euro gegenüber dem US-Dollar wirkt sich negativ

Eine Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar wirkt sich positiv auf den Ertrag aus und führt zu Kapitalgewinnen umgerechnet in Euro. •

Am 30. Juni 2020, dem Laufzeitende, bekommen Sie Ihr Investment zur Gänze zurückbezahlt. Die Rückzahlung und die Zinszahlung erfolgen in US-Dollar. Ihr Kapital ist mit dieser Anleihe zu keiner Zeit gebunden, ein vorzeitiger Verkauf zum aktuellen Marktpreis ist jederzeit möglich. Das Mindestinvestment für dieses Anlageprodukt beträgt 1.000 US-Dollar.

• •

Sie möchten: 2,60 % fixe Zinsen mit jährlicher Zinszahlung Eine überschaubare Laufzeit der Anleihe von 3 Jahren

auf den Ertrag aus und führt zu Kapitalverlusten umgerechnet in Euro. Auch die Zinszahlungen unterliegen dem Risiko von Währungsschwankungen. Der Investor trägt mit dem Kauf der Anleihe das Bonitätsrisiko der Emittentin.

Dieses Anlageprodukt gibt es übrigens auch in einer variablen Ausgestaltung. Näheres dazu weiß Ihr persönlicher Berater!

Produktporträt Anleihe: Emittentin: Laufzeit: Verzinsung: Zinszahlung: Verkauf: Stückelung: ISIN:

USD Fixzinsanlage 2017-2020 (Serie 82) Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft 3 Jahre (30.06.2017 bis 30.06.2020) 2,60 % jährlich jährlich am 30.06.; erstmalig am 30.06.2018 zum tagesaktuellen Kurs möglich USD 1.000,– AT0000A1WJE5

Der am 09.06.2017 gebilligte und veröffentlichte Basisprospekt samt aller Nachträge und die „Endgültigen Bedingungen“ können bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft kostenlos bezogen werden und sind im Internet unter www. rlbooe.at verfügbar. Die Kurse sind freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen. Das Angebot mit den angeführten Konditionen gilt nur für Kaufaufträge bis max. USD 500.000,–. Laut Konditionenblatt werden bei jeder Konvertierung Transaktionsgebühren in Höhe von 0,20 % (max. EUR 150,–) verrechnet.

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IM BLICKPUNKT

Das einfache Prinzip vom Auf und Ab an den Märkten

Mit dem richtigen Boot sind Wellen kein Problem Wie so vieles auf der Welt ist auch die Börse Schwankungen unterworfen. Wer sich dessen bewusst ist, hat als Investor sicher einen klaren Vorteil.

Das klingt jetzt vielleicht etwas philosophisch. Aber wenn man sich die Abläufe in der Welt einmal genauer ansieht, kann man recht einfach feststellen, dass vieles einem Kommen und Gehen oder einem Auf und Ab folgt. Tag und Nacht, die vier Jahreszeiten, wach sein und schlafen, Ebbe und Flut. Nichts anderes ist es eigentlich an der Börse, wo das Hoch und Tief genau so Programm ist, wie andernorts. Und doch scheinen wir überrascht zu sein, wenn es mit den Kursen nach unten geht, gerade so, als ob wir diesen Kreislauf mit reiner Willenskraft unterbinden könnten. Angst vor Schwankungen ist größer als vor Kapitalverlust Volatile Börsen machen meistens Sorgenfalten. Interessant ist, dass Schwankungen Anleger offenbar mehr verunsichern, als ein fi xer, schleichender Kapitalverlust. Viele haben Angst vor einem Auf und Ab an den Märkten, nehmen es aber zugleich recht unbeeindruckt in Kauf, wenn das eigene Kapital durch mangelnde Streuung und niedrige Zinsen angeknabbert wird.

Wellen sind nicht schlimm, wenn man im richtigen Boot sitzt Experten sind nach wie vor der Meinung, dass man um die Beimischung risikoreicherer Anlageklassen nicht herumkommt, wenn man Erträge erwirtschaften möchte. Ohne Aktien, Fonds oder Zertifikate kommt man aufgrund der andauernden Niedrigzinspolitik nicht vom Fleck, wenn man an das Thema Kapital und Vorsorge denkt. Welche Tipps sollte man also beherzigen? Tipp 1: Denken Sie daran, dass Schwankungen zu den Märkten gehören. Ein gewisses Auf und Ab ist völlig normal und sollte von Anfang an einkalkuliert werden. Tipp 2: Erweitern Sie Ihren Anlagehorizont! Wer nicht auf wöchentliche Kursschwankungen schaut, sondern seinen Investments fünf oder zehn Jahre Zeit gibt, kann nach ganz anderen Kriterien investieren. Zwischenzeitige Rücksetzer

können gelassener betrachtet werden und man kann sich auf jene Unternehmen konzentrieren, denen man langfristig besonders viel zutraut. Tipp 3: Streuen Sie auf verschiedene Regionen und Branchen! Wer mehrere Pferde im Stall hat, erhöht die Chancen, dass Kursrückgänge von anderen Titeln ausgeglichen werden können. Wenn das einzige Pferd lahmt, ist das natürlich ungleich schmerzhafter. Tipp 4: Abwärtsbewegungen ermöglichen einen anschließenden Aufwärtstrend. Doch leider folgen nicht immer alle Werte dieser Logik, daher gilt: Behalten Sie die Aussichten Ihrer Werte im Auge. Vielleicht verändern sich die Perspektiven mancher Branchen dauerhaft, das ist in unserer schnelllebigen Zeit durchaus möglich. Schwankungen sind kein Problem, dauerhafte Abwärtsbewegungen sind aber freilich unerwünscht.

Selbst innerhalb der sogenannten risikoreicheren Anlageklassen ist die Bandbreite an Anlageideen sehr groß. In einem Beratungsgespräch werden nur jene Lösungen vorgeschlagen, die zu Ihrem Profil passen. Ihr persönlicher Berater weiß mehr zu risikoreduzierten Aktienstrategien oder Zertifikaten, bei denen am Laufzeitende fi xe Auszahlungsszenarien auf Sie warten. Gleich Termin vereinbaren!


IM BLICKPUNKT

Die KEPLER Strategieportfolios

Werden Sie zum Strategen in puncto Geldanlage! Der Markt steigt, sollte ich jetzt Aktien kaufen? Rohstoffe beimischen: Ja oder nein? Und wie groß sollte der Anteil an Anleihen sein? Fragen wie diese stellen sich viele Anleger. Wir verraten, wie Sie ganz einfach das strategische Mastermind Ihrer Geldanlage werden.

In der letzten Ausgabe von Chancen_ Risken haben wir eine Lösung für jene Anleger vorgestellt, die auf der Suche nach risikoreduzierten Aktien sind. Dieses Mal widmen wir uns einer ähnlich herausfordernden Frage: Wie erreiche ich – je nach meiner Risikobereitschaft – den optimalen Mix verschiedener Anlageklassen im Depot? Die KEPLER-FONDS KAG hat hier eine innovative Lösung für jene Anleger entwickelt, die eine Gesamtstrategie beim Thema Geldanlage bevorzugen. Denn in sogenannten Mischportfolios

sind die einzelnen Anlageklassen bereits perfekt aufeinander abgestimmt. Die KEPLER Mix-Strategieportfolios gibt es in drei Varianten: • Den KEPLER Mix Solide mit einer Ausrichtung von etwa 80 Prozent Anleihen und 20 Prozent Aktien, • den KEPLER Mix Ausgewogen mit einer Ausrichtung von etwa 50 Prozent Anleihen und 50 Prozent Aktien und • den KEPLER Mix Dynamisch, der circa in 20 Prozent Anleihen und 80 Prozent Aktien veranlagt ist.

Je nach Gewichtung richten sich diese drei Fonds an unterschiedliche Anlagetypen: Von soliden bis hin zu risikobewussten Investoren. Interessant ist die dynamische Ausrichtung: Bei bestimmten Marktbewegungen schichtet das Fondsmanagement aktiv um. Wenn die Aussichten attraktiv sind, kann übrigens auch in Rohstoffe investiert werden. Wer die oft gar nicht so einfache Entscheidung, wann man in welcher Anlageklasse investiert sein sollte, abgeben möchte, könnte sich also die KEPLER-Strategieportfolios durchaus einmal genauer ansehen.

3 Fragen an Marina Kamleitner, Fondsmanagerin der KEPLER-FONDS KAG

Sie managen die drei strategischen Mischportfolios der KEPLERFONDS KAG. Wo sehen Sie denn die Vorteile dieser Portfolios bzw. was gilt es zu beachten? Der Vorteil liegt für mich klar darin, dass wir hier unseren Kundinnen und

Kunden eine Gesamtlösung für ihr Depot anbieten. Mit nur einem Anlageprodukt wird ein breites Spektrum an Anlageklassen abgedeckt, passend zur jeweiligen Risikobereitschaft. Die Kunden sind sehr flexibel und können einmalig, aber auch regelmäßig investieren. Zu beachten ist, das zwischenzeitliche Wertschwankungen natürlich nicht ausgeschlossen werden können, da sie zum Börseleben nun einmal dazugehören. Welche Faktoren werden denn bei der Vermögensaufteilung berücksichtigt? Wir beachten einerseits bei der Vermögensaufteilung Bewertungskritierien sowie das makroökonomische Umfeld.

Andererseits aber auch – und das ist besonders interessant – den Faktor Börsenpsychologie. Wir analysieren die Stimmung an den Finanzmärkten und versuchen, Unter- bzw. Übertreibungen herauszufiltern. So können wir typische Anlegerfehler, wie etwa den allseits bekannten Herdentrieb, vermeiden. Eine breite Streuung ist eines der Hauptargumente für Fonds, im speziellen Mischfonds. Wieviele Werte befinden sich denn aktuell in den drei Portfolios? Aktuell befi nden sich in den drei Portfolios je circa 40 sorgfältig ausgewählte Fonds, die in über tausend Einzeltitel investieren.

Hinweis: Im Rahmen der Anlagestrategie kann in beträchtlichem Ausmaß in Investmentfonds investiert werden. KEPLER Mix Dynamisch: Der Fonds weist eine erhöhte Volatilität (hohe kurzfristige Schwankungen) auf.

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IM BLICKPUNKT

Anlageprodukt ohne Kapitalschutz

6 % Europa Protect Aktienanleihe Die 6 % Europa Protect Aktienanleihe ist mit einem attraktiven Fixzinssatz ausgestattet: Der Zinsbetrag wird – unabhängig von der Entwicklung der zugrundeliegenden Aktien – in jedem Fall ausbezahlt. Das Szenario am Laufzeitende richtet sich nach der Wertentwicklung der zugrundeliegenden Aktien. Solide Renditen, eine Teilabsicherung sowie eine kurze Laufzeit sind interessante Veranlagungskriterien. Die 6 % Europa Protect Aktienanleihe vereint diese Eigenschaften. Das Anlageprodukt ohne Kapitalschutz bietet einen jährlichen Fixzinssatz von 6 % sowie eine Barriere von 50 % als zusätzlichen Sicherheitsmechanismus. Die Laufzeit des Zertifikats beträgt zwei Jahre. Der Aktienkorb dieses Produkts setzt sich aus drei Schwergewichten der europäischen Wirtschaft zusammen: Airbus SE, ING Groep N.V. und Sanofi S.A. Wie funktioniert das Produkt? Aktienanleihen werden mit einem definierten Rückzahlungstermin, einem fi xen Zinssatz sowie einem festgesetzten Basispreis ausgestattet. Diese Parameter bleiben über die gesamte Laufzeit konstant. Protect Aktienanleihen der RCB verfügen zudem über eine Barriere, die unterhalb des Basispreises festgesetzt ist. Der über Marktniveau liegende Fixzinssatz stellt – im Falle einer Rückzahlung der Protect Aktienanleihe zu 100 % des Nominalbetrags – einen attraktiven Ertrag dar. Sollte es zur physischen Aktienlieferung kommen, fungiert der Fixzinssatz als Sicherheitsmechanismus und vermindert den bei der Lieferung der Aktien entstandenen Verlust bzw. kann diesen überkompensieren.

Die Funktionsweise Am Ersten Bewertungstag wird der Schlusskurs der drei zugrundeliegenden Aktien als Basispreis fi xiert und die Aktienanzahl ermittelt. Zusätzlich wird die jeweilige Barriere (50 % des jeweiligen Basispreises) festgesetzt. Der Fixzinssatz von 6 % wird, unabhängig von der Entwicklung der drei Aktien, jedenfalls jährlich ausbezahlt. Die Rückzahlung am Laufzeitende richtet sich nach der Kursentwicklung der zugrundeliegenden Aktien. Die Schlusskurse der Aktien werden während des Beobachtungszeitraums täglich mit ihrer jeweiligen Barriere verglichen. Zwei Szenarien am Ende möglich Szenario 1 – Alle drei Aktien notierten täglich über ihrer jeweiligen Barriere. Befindet sich der tägliche Schlusskurs während des Beobachtungszeitraums immer über der jeweiligen Barriere von 50 % des Basispreises, erfolgt die Rückzahlung zu 100 % des Nominalbetrags. Schließt also keine der drei Aktien 50 % oder mehr unter ihrem jeweiligen Basispreis, erhalten Anleger am Rückzahlungstermin den Nominalbetrag von EUR 1.000 ausbezahlt. Dieser Betrag stellt den maximalen Auszahlungsbetrag dar. Szenario 2 –Barriere wurde von mind. einer Aktie berührt bzw. unterschritten: Liegt der tägliche Schlusskurs von einer oder mehreren der zugrundeliegenden Aktien zumindest einmal auf oder unter der jeweiligen Barriere von 50 %, erhält der Anleger jene Aktie mit der schlechtesten Wertentwicklung (prozentuelle Entwicklung vom Basispreis zum Schlusskurs am Letzten Bewertungstag – „Worst of “) zu der am Beginn der Laufzeit definierten Aktienanzahl in sein

Wertpapierdepot geliefert. Die Differenz zur „ganzen Zahl“ wird ausbezahlt. Befinden sich jedoch – trotz des Eintritts eines Barriereereignisses – am Letzten Bewertungstag die Schlusskurse aller Aktien auf oder über ihrem jeweiligen Basispreis, erhält der Anleger am Laufzeitende den Nominalbetrag von EUR 1.000 ausbezahlt. Dieser Betrag stellt auch dann den maximalen Auszahlungsbetrag dar. Chancen • Attraktiver Fixzinssatz: Die Auszahlung der jährlichen fi xen Zinsbeträge (2 x 6 %) erfolgt unabhängig von der Entwicklung der drei Aktien. • Sicherheitspuffer: Attraktive Rendite in Seitwärtsmärkten sowie leicht fallenden Märkten durch die partielle Absicherung gegen Kursverluste bis zur jeweiligen Barriere von 50 % • Flexibilität durch Handelbarkeit am Sekundärmarkt, kein Verwaltungsentgelt Risiken • Sollte die Barriere von zumindest einer der drei zugrundeliegenden Aktien berührt bzw. unterschritten werden, sind Anleger ohne Schutzmechanismus eins zu eins dem Marktrisiko ausgesetzt. • Die Ertragschance ist in jedem Fall auf die Höhe der jährlichen Fixzinszahlungen begrenzt (2 x 6 %). Keine Teilnahme an Kursanstiegen der Basiswerte über den Basispreis hinaus. • Emittentenrisiko: Die Rückzahlung ist abhängig von der Zahlungsfähigkeit der Raiffeisen Centrobank AG oder einer behördlichen Anordnung („Bail-in“). In diesen Fällen kann es zu einem Totalverlust der Forderungen des Anlegers kommen.

Quelle: Raiffeisen Centrobank, Juli 2017. Veröffentlichter Prospekt sowie allfällige Nachträge sind bei der RLB OÖ und der Emittentin erhältlich. Die Zustimmung zur Prospektnutzung wurde von der Emittentin erteilt.


IM BLICKPUNKT

Eine geregelte Nachfolge sichert Familienvermögen.

Vorsorglich Planen Nur wenige Vermögende regeln rechtzeitig ihren Nachlass. Was im schlimmsten Fall zu dramatischen Folgen führt – vor allem wenn Familienunternehmen betroffen sind. Die PRIVAT BANK sorgt mit Financial Planning vor.

Auch wenn seit Kurzem wieder mehr Kinder in Österreich geboren werden – das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt weiter an. Die Zahl jener, die schon zu Lebzeiten ihren Nachlass regeln, bleibt aber gleich: Nur einer von fünf Österreichern hat entsprechende Verfügungen getroffen. Was angesichts von komplexer gewordenen Familien- und Vermögensstrukturen im Falle eines Schicksalsschlages dramatische Auswirkungen haben kann. Planung rechtzeitig beginnen Die Planung des Nachfolgeprozesses sollte deshalb rechtzeitig und sorgfältig vorbereitet in Angriff genommen werden. Wobei ein Regelungsbedarf nicht erst für den Fall des Ablebens, sondern schon viel früher besteht. Für den Fall des Eintritts einer Geschäftsunfähigkeit etwa: Bei ungeregelter Nachfolge besteht das Risiko der gerichtlichen Bestellung eines fremden Sachwalters. Damit einher geht die Verpf lichtung, das Vermögen im Inland mündelsicher zu veranlagen. Sogar der Ankauf von beweglichen Gütern müsste dann ab einem Wert von 1.000 Euro erst von einem Pf legschaftsgericht genehmigt werden, wie viele andere Entscheidungen in Vermögensangelegenheiten auch. Nur wer eine formgültige Vorsorgevollmacht rechtzeitig erstellt, kann bestimmen, wer im Fall einer Geschäftsunfähigkeit die Vertretung übernimmt. Auch für den Fall der Berufsunfähigkeit sollte Vorsorge getroffen werden: Klare Vertretungsregelungen und der Abschluss einer entsprechenden Versicherung können hier von vornherein klare Verhältnisse schaffen. Familienunternehmen erhalten Weitreichende Folgen kann schließlich ein fehlendes Testament haben. Ohne letztwillige Verfügung unterliegt der Nachlass

der gesetzlichen Erbfolge mit den damit in Zusammenhang stehenden anteiligen Ansprüchen und dem Entstehen von Erbengemeinschaften. Das Streitpotenzial ist hoch, vor allem bei illiquiden Vermögenswerten. Sind Unternehmen in der Erbmasse, können lange Erbteilungsprozesse, zersplittete Unternehmensführungen oder Verkaufsabsichten einzelner Nachfolger deren Handlungsfähigkeit blockieren. Sind keine testamentarisch bestimmten oder gesetzlichen Erben vorhanden, fällt das gesamte Vermögen überhaupt an den Staat. Know-how und Transparenz Um für alle Fälle gewappnet zu sein und die Familie versorgt zu wissen, müssen rechtzeitig die richtigen Handlungen gesetzt werden. Sind größere Vermögenswerte und/oder viele Familienmitglieder involviert, geht es kaum ohne Rat von Experten, um keine weitreichenden Fehler zu machen. Systematischer, individueller Beratungsprozess Die Financial Planner der PRIVAT BANK der Raiffeisenlandesbank OÖ unterstützen mit umfassendem ZielgruppenKnow-how und breiter Erfahrung. In einem systematischen, individuellen Beratungsprozess wird der Ist-Stand erhoben. Die anschließende Analyse der Finanz- und Vermögenssituation schafft einen Überblick und maximale Transparenz: Private und beruf liche Verf lechtungen werden sichtbar gemacht, grafische Darstellungen, Simulationen und Prognoserechnungen veranschaulichen die Ergebnisse und lassen einen möglichen Handlungsbedarf erkennen. Die Experten der PRIVAT BANK bilden schließlich Gestaltungsmöglichkeiten ab und schaffen damit eine profunde Basis für Entscheidungen bei Vorsorge- und Erbschaftsthemen. Sprechen Sie mit uns!

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IM BLICKPUNKT

Vom Urlaubseuro bis zum Kurssignal

Sommer, Sonne, Geldanlage Wir haben für Sie einige wissenswerte Infos und Tipps zusammengetragen, wenn es um Sommer und Finanzen geht. Das Wichtigste ist aber wahrscheinlich: Genießen Sie Ihre Auszeit!

Für Kurzentschlossene: Wo ist mein Urlaubseuro heuer am meisten wert? Prinzipiell sehr erfreulich: Der Wert des Urlaubseuros für Österreicher liegt im Ausland aktuell im Durchschnitt um 18 Prozent über seinem Wert im Inland. Unter den wichtigsten Urlaubsdestinationen der Österreicher bekommt man derzeit in der Türkei, in Ungarn und Kroatien am meisten für seinen Urlaubseuro, wobei der Wert in der Türkei nochmals gestiegen ist. Am allergünstigsten wäre ein Urlaub in Bulgarien, wo 100 in Österreich verdiente Euro sogar 220 Euro entsprechen würden. Der bevorstehende Brexit sorgt außerdem für eine Sondersituation im Vereinigten Königreich, ein Urlaub in Großbritannien ist so günstig wie seit 2008 nicht mehr. Unverändert teuer ist weiterhin der Urlaub in der Schweiz, wo man um 100 in Österreich verdiente Euro nur Waren und Dienstleistungen um 66 Euro erhält. Ebenfalls teuer kommen Dänemark (76 Euro), Schweden (79 Euro), Australien (82 Euro) und Irland (92 Euro). Wenn Sie sich für ein Ziel entschieden haben und am Strand liegen... Vermutlich haben Sie daheim die Haustür versperrt, es kümmert sich jemand um die Post und die Zimmerpflanzen. Aber wer kümmert sich um Ihr Depot? Das Gute ist, dass ein paar einfache Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Sie können zum Beispiel ganz bequem Kurssignale setzen. Die lassen sich unkompliziert in ELBA-internet einrichten. Sobald ein Titel einen von Ihnen definierten Kurs erreicht, erhalten Sie – je nach Wunsch – eine E-Mail oder ein SMS und können bei Bedarf reagieren. Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion ist ein Benutzer für ELBA-internet. Nach dem Einstieg finden Sie die Kurssignale im Menü „Wertpapiere - Information“. Hier können Sie nach Belieben Kurssignale für die gewünschten Wertpapiere definieren. Änderungen der Mailadresse oder Handynummer können Sie jederzeit selbständig unter „Einstellungen - Persönliche Daten“ erfassen.


IM BLICKPUNKT

Sonnenbrille: Check. Sonnencreme: Check. Absicherung fürs Depot: CHECK. Anleger sollten sich vor dem Urlaub zunächst Gedanken über die Werte in ihrem Depot machen. Welche Aktien will man auf lange Sicht behalten? Und gibt es Werte, die spekulativ sind und möglicherweise ein kurzfristiges Eingreifen erfordern? Danach sollte man je nach Wertpapier entscheiden, welche Kursschwankungen man mitmachen möchte. Sind diese Fragen geklärt, kann man sich an die eigentliche Absicherung des Depots machen. Ein praktisches Hilfsmittel nennt sich „Stop Limit“. Das ist jener Limitzusatz, den wir etwas genauer beschreiben möchten. Stop Limits können Sie sowohl bei Käufen als auch bei Verkäufen einsetzen. Ein Beispiel: Ihre Aktie „Sonnenschein“ notiert aktuell bei 110 Euro. Sie möchten die Aktie gerne verkaufen, falls der Kurs unter 100 Euro fällt. Die Aktie soll aber natürlich nicht zu einem beliebigen Kurs verkauft werden, denn Sie wollen mindesten 95 Euro erhalten. Sie entscheiden sich für einen „Stop Limit“-Auftrag. Sie wählen das Limit „Stop Limit“ und die Eingabefelder „Stopmarke“ und „Limithöhe“ werden aktiv. In das Eingabefeld „Stopmarke“ geben Sie 100 Euro ein und im Eingabefeld „Limithöhe“ erfassen Sie den Wert 95 Euro. Fällt nun der Kurs von aktuell 110 Euro auf 100 Euro wird Ihre Aktie zumindest um 95 Euro verkauft (wenn sich ein Käufer zu diesem Kurs findet).

Sell in Summer... but remember to come back in September? Es scheint logisch, dass einige Unternehmen durchaus von der heißen Jahreszeit profitieren. So zum Beispiel Langnese. Der zu Unilever gehörende Konzern produziert im hessischen Heppenheim, wo nach Firmenangaben die größte Eisfabrik Europas steht. Pro Jahr werden dort 1,5 Milliarden Portionen Speiseeis hergestellt. Doch trotz Hitzeprofiteuren gelten die Sommermonate in Summe als eher renditeschwach. Für den DAX gibt es dazu auch eine Statistik: Im August ließen sich seit 1988 nur in knapp 50 Prozent aller Fälle Kursgewinne erzielen. Zum Vergleich: Für den Dezember liegt die Trefferquote für Kursgewinne bei über 80 Prozent! Wie es 2017 aussieht, wird man natürlich erst im Nachhinein feststellen können. Unser Tipp: Sichern Sie Einzeltitel mit Limits ab. Und werfen Sie einen Blick auf Zertifi kate: Sie bieten oftmals einen Risikopuffer oder gar eine Kapitalgarantie. Damit lässt sich eine mögliche Sommerpause an der Börse sicher leichter verschmerzen.

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DATEN & FAKTEN

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

Wirtschaftsbarometer KONJUNKTUR ARBEITSLOSENQUOTE in Prozent

BIP-WACHSTUM in Prozent

ÖFFENTLICHES DEFIZIT in Prozent des BIP

INFLATION in Prozent

Quelle: WIFO, OECD, Statistik Austria, EU-Kommission, 14. Juli 2017

ROHSTOFFE ÖL / Barrel

GOLD / Feinunze

Quelle: Bloomberg, 14. Juli 2017, Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


DATEN & FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Anleihen Emissionen der Raiffeisenlandesbank OÖ EUR

Primärmarkt

0,875 - 1,75 % StufenZins Anlage 0,875%/1,00%/1,125 %/1,25%/ 1,375%/1,50%/1,625 %/1,75%

Kurs 17-25.04.2025

99,05

EUR

0,75 % VarioZins Anlage 17-25.04.2022 0,75 % p.a. fi x im ersten Veranlagungsjahr bis inkl. 24.04.2018, danach jährliche Anpassung an den 12-Monats-Euribor. Mindestverzinsung 0,625 % p.a., Maximalverzinsung 2,625 % p.a. ab dem zweiten Jahr.

99,95

EUR

0,75 % Fundierte FixZins Anlage

97,40

17-04.07.2027

Rendite pa 1,44

Nach-KESt Rendite pa 1,04

ISIN AT0000A1VH75

AT0000A1VH67

1,03

0,73

AT0000A1X0Z3

EUR

0,60 % FixZins Anlage

17-30.06.2021

99,50

0,73

0,52

AT0000A1WJD7

USD

2,60 % FixZins Anlage in US-Dollar

17.-30.06.2020

100,00

2,60

1,88

AT0000A1WJE5

USD

3,00 % VarioZins Anlage in US-Dollar 3,00 % p.a. fi x im ersten Veranlagungsjahr bis inkl. 29.06.2018, danach jährliche Anpassung an den 12-Monats-USD-Libor. Mindestverzinsung 2,75 % p.a., keine Maximalverzinsung

17-30.06.2022

99,90

AT0000A1WJC9

Quelle: Raiffeisenlandesbank OÖ, 14. Juli 2017. Die Kurse sind generell freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen.Konditionen gültig für Kaufaufträge von max. 500.000 Euro.

Der Investor trägt mit dem Kauf von Anleihen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft das Bonitätsrisiko der Emittentin. Diese Anleihen unterliegen besonderen Vorschriften, die sich bereits bei einem wahrscheinlichen Ausfall der Emittentin nachteilig auswirken können (zB.: Reduzierung des Nennwerts, Umwandlung in Eigenkapital, Aussetzung von Zinszahlungen). Näheres unter www.raiffeisen-ooe.at/Bankenabwicklung oder bei Ihrem Berater.

Unsere Beraterinnen und Berater informieren Sie gerne zu unserem breit gefächerten Angebot!

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Aktuelle Einschätzung der Assetklassen

Über- oder untergewichten?

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den Veranlagungserfolg. Chancen_Risken stellt für Sie die aktuelle Markteinschätzung des Investmentkomitees der Dynamikstrategie – der exklusiven Vermögensverwaltung der PRIVAT BANK – dar.

Das Statement von EZB-Präsident Mario Draghi auf der Notenbankkonferenz in Portugal bewegte die Märkte. Er sieht eine Festigung und Verbreiterung der wirtschaftlichen Erholung in der Eurozone. Viele Marktteilnehmer erwarten deshalb, dass die extrem expansive Geldpolitik früher als gedacht zurückgefahren wird. Die Renditen für Euro-Anleihen stiegen kräftig und auch die Gemeinschaftswährung zeigte Kursgewinne. Die US-Notenbank hat bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr an der Zinsschraube gedreht. Diese war jedoch allgemein erwartet worden und löste daher kaum Reaktionen aus. Bei Aktien bleibt der Aufwärtstrend weiter intakt. Die robuste Wirtschaft gepaart mit soliden Unternehmensgewinnen liefert dazu das passende Umfeld. Obwohl die Bewertungen in manchen Regionen und Sektoren schon hoch sind, scheint ein Ausstieg aus den Aktienmärkten noch zu früh. Das untermauern auch die Stimmungsindikatoren, die noch keine Euphorie anzeigen. Die Rohstoffmärkte setzten den Abwärtstrend zuletzt weiter fort und markierten ein neues Jahrestief. Bis auf wenige Ausnahmen zogen sich die Abschläge quer durch alle Sekto-

ren. Vor allem der Ölpreis verzeichnete kräftige Einbußen. In diesem Marktumfeld wurden im Juli in der Vermögensaufteilung der Dynamikstrategie inflationsgesicherte Anleihen zulasten von Staatsanleihen aufgestockt. Erstere zeigen attraktive Einstiegsniveaus und bieten mittelfristig sehr gutes Ertragspotenzial. Staatsanleihen hingegen laufen Gefahr, bei weiteren Zinsanstiegen entsprechende

Kursverluste einzufahren. Deshalb wurde dieses bereits untergewichtete Anleihen-Segment weiter reduziert. Neutral gewichtet bleiben Unternehmensanleihen, die weiter interessante Zinsaufschläge bieten. Positiv beurteilt werden auch Anleihen aus den Emerging Markets, wo gute Fundamentaldaten auf attraktive Bewertungen treffen. Das trifft auch auf die AktienPendants dieser Länder zu, die gegenüber Industriestaaten übergewichtet bleiben. Rohstoffe und Wandelanleihen komplettieren als Beimischungen das Gesamtportfolio. ANDREAS REHBERGER

DYNAMIK INVEST: AKTUELLE POSITIONIERUNG IN PROZENT

Anleihen Inflationsgeschützt: 14,40 %

Unternehmensanleihen High Grade: 9,60 % Unternehmensanleihen High Yield: 4,80 %

Anleihen Europa: 6,4 % Rohstoffe: 10,00 % Anleihen Emerging Markets: 4,80 % Aktien Emerging Markets: 6 %

Quelle: KEPLER-FONDS KAG, Juli 2017

Wandelanleihen: 10,00 %

Aktien Developed: 34,00 %


DATEN & FAKTEN

Aktuelle Auswahl

KEPLER-Fonds Fondsbezeichnung

www.kepler.at

Anlageschwerpunkt

ISIN-A Wähwww.kepler.atrung ISIN-T

AGA in %

Auflagedatum

Performance in % pa 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger KEPLER Liquid Rentenfonds

Kurzlaufende Anleihen

A T

AT0000754668 AT0000722632

EUR

1,00

02.03.2000

-0,67

0,37

1,17

KEPLER Vorsorge Rentenfonds

Mündelsichere österreichische Anleihen

A T

AT0000799861 AT0000722566

EUR

2,50

21.04.1998

-5,85

-0,14

2,28

KEPLER Ethik Rentenfonds

Anleihen nach ethischen Kriterien

A T

AT0000815006 AT0000642632

EUR

3,00

05.05.2003

-5,27

1,09

2,78

KEPLER Europa Rentenfonds

Anleihen in europäischen Währungen

A T

AT0000799846 AT0000722673

EUR

2,50

21.04.1998

-0,42

3,04

6,12

KEPLER Optima Rentenfonds

Globaler Mix von Anleihenklassen

A T

AT0000A066K2 AT0000A066L0

EUR

2,50

18.09.2007

-2,02

1,37

3,59

KEPLER High Grade Corporate Rentenfonds

Unternehmensanleihen Investment Grade Breiter Mix von Anlageklassen

A T A T

AT0000653688 AT0000653696 AT0000825468 AT0000722582

EUR

3,00

12.07.2003

-1,61

1,51

3,85

EUR

3,00

15.01.1999

-0,27

1,51

4,14

KEPLER Mix Solide

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger KEPLER Vorsorge Mixfonds

mind. 60 % Anleihen und mind. 30 % Aktien

A T

AT0000969787 AT0000722640

EUR

3,00

27.11.1995

5,88

5,08

9,53

KEPLER Mix Ausgewogen

Breiter Mix von Anlageklassen

A T

AT0000825476 AT0000722590

EUR

3,50

15.01.1999

4,52

3,60

6,73

KEPLER Emerging Markets Rentenfonds

Internationale Emerging Markets Anleihen

A T

AT0000718580 AT0000718598

EUR

3,00

05.03.2001

-0,40

2,48

3,80

KEPLER High Yield Corporate Rentenfonds

Unternehmensanleihen Non Investment Grade

A T

AT0000737085 AT0000722541

EUR

3,00

17.07.2000

5,90

2,96

6,17

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger KEPLER Active World Portfolio

Globaler Mix von Anlageklassen Risikoreduzierter Managementansatz für Aktien Aktien mit Nachhaltigkeit und ethischen Kriterien

A T A T A T

AT0000A0PDC8 AT0000A0PDD6

EUR

3,00

04.05.2011

3,76

2,16

4,77

AT0000A0NUV7 AT0000A0NUW5

EUR

4,00

09.03.2011

0,53

11,12

10,89

AT0000675657 AT0000675665

EUR

4,00

01.07.2002

21,35

10,50

12,47

KEPLER Europa Aktienfonds

Europäische Aktien

A T

AT0000817788 AT0000722681

EUR

4,00

20.08.1998

15,21

2,50

8,66

KEPLER Global Aktienfonds

Globaler Branchenmix

A T

AT0000799820 AT0000722657

EUR

4,00

23.04.1998

16,87

10,48

13,28

KEPLER Österreich Aktienfonds

Österreichische Aktien

A T

AT0000647680 AT0000647698

EUR

4,00

23.04.2003

44,84

8,49

10,33

KEPLER Small Cap Aktienfonds

Internationale kleinkapitalisierte Aktien

A T

AT0000653662 AT0000653670

EUR

4,50

17.02.2003

2,50

13,07

13,54

KEPLER Risk Select KEPLER Ethik Aktienfonds

Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 11. Juli 2017, Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann.Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer

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DATEN & FAKTEN

Aktuelle Auswahl

Raiffeisen-Fonds Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

ISIN-A ISIN-T

Performance in % pa

Währung

AGA in %

Auflagedatum

EUR

1,00

04.05.1987

-1,32

-0,33

0,28

EUR

2,50

18.05.1987

-4,24

-0,59

0,62

EUR

2,50

16.12.1996

-5,80

1,23

3,19

EUR

3,00

20.06.1988

-9,42

3,48

1,01

EUR

2,50

17.12.1985

-3,39

-0,24

1,43

EUR

3,00

14.05.2001

-2,49

1,39

3,02

EUR

3,00

22.06.1998

-2,03

2,15

3,30

EUR

3,00

03.05.2000

-3,07

0,39

2,06

EUR

3,50

01.07.1998

2,24

4,58

4,78

EUR

3,00

25.08.1986

1,28

5,18

6,40

EUR

4,00

22.06.1998

7,32

6,79

6,22

EUR

4,00

16.10.1989

42,23

10,39

11,94

EUR

4,00

17.06.1996

21,23

5,09

10,73

EUR

4,00

16.10.1986

9,33

6,32

9,91

EUR

4,00

15.11.1999

17,13

14,70

14,12

EUR

4,00

15.11.1999

14,39

8,54

9,35

EUR

5,00

02.05.2000

4,85

3,38

3,47

EUR

5,00

21.02.1994

6,21

-6,03

-2,52

EUR

5,00

12.05.1999

7,88

0,96

1,42

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger Raiffeisen Euro-Short Term Rent RaiffeisenÖsterreich-Rent RaiffeisenEuro-Rent RaiffeisenGlobal-Rent RaiffeisenEuroPlus-Rent RaiffeisenEuro-Corporates RaiffeisenfondsSicherheit

Geldmarktnahe Euro-Anleihen Anleihen österreichischer Schuldner Euro-Anleihen Globale Anleihen Euro-Anleihen, bis 30 % Fremdwährungen vorwiegend europäische Unternehmensanleihen ca. 80 % Anleihenfonds ca. 20 % Aktienfonds

A T A T A T A T A T A T A T

AT0000859541 AT0000822606 AT0000859533 AT0000805163 AT0000996681 AT0000805445 AT0000859582 AT0000805486 AT0000859509 AT0000805221 AT0000712518 AT0000712526 AT0000811633 AT0000811641

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger RaiffeisenOsteuropa-Rent RaiffeisenfondsErtrag RaiffeisenNachhaltigkeitsfonds-Mix

Anleihen der Reformstaaten Osteuropas ca. 50 % Anleihenfonds ca. 50 % Aktienfonds Globale Anleihen und Aktien

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AT0000740642 AT0000740659 AT0000818919 AT0000818927 AT0000859517 AT0000805361

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger RaiffeisenfondsWachstum RaiffeisenÖsterreich-Aktien RaiffeisenEuropa-Aktien Raiffeisen-GlobalAktienfonds RaiffeisenUS-Aktien RaiffeisenPazifik-Aktien RaiffeisenEurasien-Aktien RaiffeisenOsteuropa-Aktien Raiffeisen-EmergingMarkets-Aktien

ca. 20 % Anleihenfonds ca. 80 % Aktienfonds Aktien österreichischer Unternehmen Europäische Aktien Globaler Branchenmix US-amerikanische Aktien Südostasiatische Aktien, Schwerpunkt Japan Aktien der Reformstaaten Asiens Aktien der Reformstaaten Osteuropas Aktien aus Schwellenländern weltweit

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AT0000811609 AT0000811617 AT0000859293 AT0000805189 AT0000986377 AT0000805387 AT0000859525 AT0000805205 AT0000764741 AT0000764758 AT0000764154 AT0000764162 AT0000745856 AT0000745864 AT0000936513 AT0000805460 AT0000796404 AT0000796412

Quelle: Raiffeisen Capital Management, 11. Juli 2017; Performanceberechnung auf EURO-Basis nach max. AGA Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-EuroVeranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer


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Wenn kulturelle Erlebnisse auf einzigartige Beratungskompetenz treffen, dann ist das echtes Private Banking.

Bankdienstleistung trifft Kultur Als PRIVAT BANK bieten wir Ihnen neben einem breiten Leistungsspektrum klassischer Bankdienstleistungen zum Thema Veranlagung und Finanzierung auch einen Ansprechpartner für kulturelle Highlights. Erwarten dürfen Sie ganz persönliche Strategien, aber mit Sicherheit keine Standardlösungen. Denn jede Ihrer individuellen Fragestellungen braucht ein ebenso individuelles Konzept. Mit ausgewählten Engagements wollen wir für Sie außergewöhnliche Momente schaffen, die Sie weltweit genießen können. Zusätzlich profitieren Sie dabei auch von unserem internationalen Netzwerk einer lokalen Bank. In Österreich, Süddeutschland und Tschechien sind wir jeweils mit eigenen Standorten vertreten.

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Chancen_Risken 131 / 2017 / 09Z038089F / P.b.b. Verteilzentrum 4000 Linz / Erscheinungsort 4020 Linz

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Die beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG auf. Im Falle von anderen Emissionen liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim jeweiligen Emittenten auf. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen (Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35% im Fondsvermögen gewichtet sein können. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument (KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.privatbank.at/Disclaimer Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft, Europaplatz 1a, 4020 Linz. Aktionäre der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft sind zu rund zu 98,57% die Raiffeisenbankengruppe OÖ Verbund eGen und zu rund 1,43 % die RLB Holding registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung OÖ. Nähere Details sind im Internet unter www.privatbank.at/AGB und Impressum abrufbar Vorstand Schaller Heinrich, Dr.; Keplinger-Mitterlehner Michaela, Mag.; Sandberger Stefan, Mag.; Schwendtbauer Reinhard, Mag.; Starzer Georg, Dr.; Vockenhuber Markus, Mag.

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PRIVAT BANK - Magazin Chancen. Risken.  

Juli-August 2017

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