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n P.B.B. GZ 02Z034581 M VERLAGSPOSTAMT 5020 SALZBURG, AUFGABEPOSTAMT 5020 SALZBURG, NR. 154/JUNI 2106

Das Magazin der SPORTUNION Salzburg Nr.154 Juni 2016

News

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ALEXANDRA ELMER SPEEDKLETTERIN

Eine junge Pinzgauerin sprintet nach oben

SEDENTARY LIFESTYLES

Sitzt du noch oder stehst du schon?

RISKANTES UNTERFANGEN

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Die Sucht nach dem perfekten Körper

„Work less, climb more ;-)“

Alexandra Elmer, Speedkletterin


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01 Editorial

Liebe Freunde der SPORTUNION! Am 22. April fand im Rahmen

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Inhalt

Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG für Frauen und Männer in gleicher Weise.

UNION Sport im Bild 02 Alexandra Elmer: Eine junge Pinzgauerin sprintet nach oben 08 Spaß, Bewegung & Action hoch 7! UNION-Vereine im Bild 10 UNION-Vereine im Bild 17 Neu in der UNION-Familie: Kickers UNION Sport Salzburg 18 Ein Verein stellt sich vor: UBSC Pongau UNION Thema 20 Team.Geist: Fortbildung 22 Team.Geist Praxisübungen 23 Beweg dich – gemeinsam aktiv 24 Sitzt du noch oder stehst du schon? 26 Die Sucht nach dem perfekten Körper 29 Fit in die Golfsaison 30 „Es ist nicht wichtig, ob man auf Rädern oder Füßen tanzt“ 33 U-Tour – das neue Jugendprojekt der SPORTUNION 34 Streusalz: vernetzte Jugendarbeit 36 UGOTCHI – Kinder gesund bewegen 38 Nachwuchsförderpreis der SPORTUNION Salzburg UNION Service 40 Verein im Fokus: Die SPORTUNION- Versicherung neu 42 Verein im Fokus: Das SPORTUNION- Registrierkassenangebot 43 SPORTUNION Akademie: Übungsleiterausbildung 44 Personalia und Gewinner 45 Sportlerküche und Ernährungstipps

der Landeskonferenz die Verleihung des Nachwuchsförderpreises statt. Der aufstrebende Karateka Luca Rettenbacher (Karate UNION Shotokan Salzburg) konnte das Voting für sich entscheiden und erhielt den Hauptpreis in der Höhe von 2.000 Euro. Die weiteren Plätze belegten Anne Struijk (Tri-Team Hallein) und Barbara Walchhofer (USC Altenmarkt). Den Gewinnern gratuliere ich herzlichst und wünsche Ihnen weitere nationale und internationale Spitzenergebnisse. Bei allen Funktionären, Trainern und Eltern, die die jungen Sportler mit viel Einsatz und persönlichem Engagement trainieren und unterstützen, bedanke ich mich ganz besonders. Es benötigt ein perfektes Umfeld und beste Rahmenbedingungen, um sportliche Spitzenleistungen möglich zu machen. Wie wir als Dachverband neben dem Leistungssport auch den Gesundheitssport fördern, berichten wir Ihnen in dieser Ausgabe. Viel Spaß beim Lesen.

Dr. Leonhard Schitter Präsident SPORTUNION Salzburg

46 Bestellformular 46 Impressum n nionNews 2016.154


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Im Interview: Alexandra Elmer, Speedkletterin

EINE JUNGE PINZGAUERIN SPRINTET NACH OBEN Der 20-jährigen Alexandra Elmer hat es der Klettersport angetan. Speziell das Speedklettern, eine der drei Hauptdisziplinen in diesem spektakulären Sport, ist die große Leidenschaft der Pinzgauerin vom UNION Sportverein Stuhlfelden. Alexandra Elmer startet im A-Kader des öster­ reichischen Wettkletterverbandes. Fotos: Elias Holzknecht, Heiko Wilhelm

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Beim Speed足 klettern muss jeder Griff und Tritt exakt passen. n nionNews 2016.154


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ann hast du mit dem Klettern begonnen und wie kam es zu deiner Lust und Motivation, an Wettkämpfen teilzunehmen?

Ich habe 2004 mit acht Jahren mit dem Klettern begonnen, ich war von Anfang an begeistert. Viele Kletterer meines Vereines (Alpenverein Oberpinzgau) starteten bei Salzburger Wettkämpfen, da wollte ich auch nicht zu Hause bleiben. Ich hatte von Beginn an Spaß am Wettkampfklettern, als Kind startete ich immer in allen drei Disziplinen. 2010, in meinem ersten Jugendjahr, spezialisierte ich mich dann auf Speed. Kannst du uns deine Spezialdisziplin, das Speedklettern, näher erklären? Und was gefällt dir so daran?

Durch das K.-o.System wird das Finale zu einer echt spannenden Sache. n nionNews 2016.154

Beim Speedklettern geht es darum, eine genormte Route im Toprope gesichert möglichst schnell zu klettern. Die offizielle Speed­route ist 15 Meter lang und fünf Grad überhängend. Bei den Damen liegt der Weltrekord bei 7:53 von Iuliia Kaplina (RUS) und mit 5:60 von Danyl Boldyrev (UKR) bei den Herren, Schwierigkeit 7–. Für das Finale

qualifizieren sich 16 Kletterer, diese treten dann im K.-o.-System direkt gegeneinander an. Ich persönlich finde die Normroute super, mir gefällt, dass es offizielle Weltrekorde gibt. Durch die Speed­ route sieht man deutlich, wie sich der Speedklettersport in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Trotz der Normroute gibt es noch verschiedene Klettertechniken. Jeder Griff und Tritt muss exakt passen, wir trainieren auch sehr viel an der Technik, mir gefällt diese Perfektion. Ich freue mich immer wieder über eine persönliche Bestzeit, derzeit liegt sie bei 8:56. Das K.-o.-System macht das Finale

„Ich hatte von Beginn an Spaß am Wettkampfklettern.“ echt spannend, auch ein nicht Favorit kann eine Runde weiter oder bis ganz nach vorne kommen. Dieser Vergleich der parallel kletternden Sportler macht es auch für das Publikum sehr interessant. Machst du nur Speedklettern oder auch andere Disziplinen?

Wettkampfmäßig mache ich nur Speed, zu Trainingszwecken gehe ich noch Bouldern, speziell in der Aufbauphase. Für Vorstieg und Felsenklettern bleibt in der Trainingsund Wettkampfphase wenig Zeit, dafür freue ich mich dann immer besonders darauf. Auf welche Erfolge blickst du besonders gern zurück?

Am liebsten blicke ich auf meine erste WM der Allgemeinen Klasse in Paris zurück, 9.000 Zuseher und eine super Stimmung, bei der ich mich unerwartet als 16. für das


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Achtelfinale qualifizierte. Mein bestes Weltcupergebnis erzielte ich 2014 in Chamonix mit dem 6. Platz, Chamonix ist jedes Jahr ein Highlight, vergleichbar mit Kitzbühel im Skisport. Auch auf die Jugendweltmeisterschaften blicke ich gerne zurück, besonders auf meine erste 2010 in Schottland, bei der ich den 2. Platz belegte. Wie gehst du mit Niederlagen um?

Im Speed gewinnt nicht immer der Schnellste, macht ein Favorit im Finale einen Fehler oder verliert die Nerven, kann jemand von hinten ganz nach vorne kommen. Im K.o.-System kommt es oft vor, dass man wegen einer Hundertstel nicht in die nächste Runde kommt. In den ersten Jugendjahren hatte ich schwer damit zu kämpfen, mit der Zeit lernt man aber damit umzugehen. Ich versuche mich selber aufzumuntern und ich weiß, dass es nicht mein letzter Wettkampf war. Was sind deine Ziele? Was möchtest du in deiner Sportart erreichen?

Ich möchte gerne international ganz nach vorne kommen und weiterhin so viel Spaß am Trainieren und an den Wettkämpfen haben. Dieses Jahr möchte ich bei der Weltmeister­schaft in Paris eine Top-16-Platzierung erreichen.

Ein riesengroßes Ziel ist auch die Heimweltmeisterschaft 2018 in Innsbruck. Sollte Klettern olympisch werden? Was meinst du dazu?

Meiner Meinung nach ist Klettern ein sehr fairer Sport und der Klettersport hat es sich auf jeden Fall verdient, dabei zu sein. Des Weiteren kann eine Kletterwand in jeder Stadt aufgebaut werden, ohne unnötige Ressourcen zu verschwenden und das Publikum ist dem Geschehen sehr nah. Geplant ist ein Wettkampf aus allen drei Disziplinen, so können die Zuseher einen ausgezeichneten Einblick in alle Disziplinen bekommen. Ich glaube, es wäre ein Traum für alle Wettkampfkletterer, dabei zu sein. Bei den Weltmeisterschaften sind Starter aus fünf Kontinenten dabei, ich denke, das ist etwas ganz besonderes. Wie schaut es denn im Klettern mit finanziellen Unterstützungen bzw. Sponsoren aus?

Mein Hauptsponsor ist Boreal, ein spanischer Kletterausrüster, und außerdem werde ich noch von der Raiffeisenbank unterstützt und erhalte die Salzburger Landesförderung. Zusätzlich werde ich von vielen lokalen Einrichtungen unterstützt (Physiotherapie Oberpinzgau, Fitnesstudio Active8, Hallenbenützungen). Da Klettern noch nicht olympisch ist, ist der Fördertopf kleiner und die Standards sind sehr hoch. Das Preisgeld ist auch geringer als in Fernsehsportarten. Wenn man

„Ich möchte gerne international ganz nach vorne kommen.“

davon leben will, muss man ganz an die Spitze kommen. Wie schaut das Training einer Speedkletterin aus?

Ich trainiere sehr abwechslungsreich, seit Jänner habe ich mit dem Konditionstraining im Olympiazentrum Innsbruck begonnen. Dort schätze ich die moderne Ausstattung und die super Betreuung. Mir gefällt besonders, dass so viele Sportler aus den verschiedensten Sportarten zusammenkommen. Klettern teilt sich bei mir in Bouldern und Speed auf. Beim Bouldern wird Wert auf Kraft und Koordination gelegt. Beim Speed liegt das Augenmerk auf der Technik und der Schnelligkeit. Bist du mit den Trainingsbedingungen (Kletterhallen) in Salzburg zufrieden?

Ich habe dieses Jahr in Innsbruck zu studieren begonnen. Im Jänner wird dort die neue Kletterhalle eröffnet, wo wir sicherlich perfekte Trainingsbedingungen haben werden. Derzeit ist es ziemlich eng, da viele sehr starke Kletterer in Innsbruck trainieren. In Zell am See trainiere ich Speed in der Jugendherberge Pecile, dort sind die Bedingungen optimal. In den letzten Jahren sind viele neue Kletterhallen entstanden (Saalfelden, Zell am See, Uttendorf-Boulderhalle). Trotzdem bin ich mir sicher, dass sich auch eine Kletterhalle in Mittersill rentieren würde. Hast du dich beim Klettern schon mal verletzt?

Beim Klettern nicht, durchs Training habe ich mir eine langwierige Knieentzündung zugezogen, zum Glück habe ich aber jetzt keine Beschwerden mehr. n nionNews 2016.154


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ALEXANDRA ELMER Geburtsdatum: 10.06.1996 Wohnort: Stuhlfelden, Innsbruck Hobbys: Freunde treffen, backen, Sport aller Art Verein: OEAV Oberpinzgau – OG Tauernkraxxla Trainer: Klettern: Ingo Filzwieser, Konditon: Antonio Pérez del Río Größte Erfolge – Jugend/ Junioren Jugendvizeweltmeisterin 2010, 2011 Bronze Jugendweltmeisterschaft 2014 Jugendeuropameisterin 2012 Größte Erfolge – Allgemeine Klasse Staatsmeisterin 2014, 2015 6. Platz Weltcup Chamonix 2014 13. Platz Weltmeisterschaft Gijón 2014 Welche Eigenschaften braucht ein guter Speedkletterer?

Schnelligkeit, Kraft, Frustrationstoleranz fürs K.-o.-System ;-) und wie in jeder Sportart Disziplin, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz. Wie wichtig sind der Rückhalt und die Unterstützung von Familie, Freunden und deines Vereines USV Stuhlfelden für dich?

Der Rückhalt meiner Familie und von Freunden ist sehr wichtig für mich, ich werde auch teilweise bei den Trainings von meiner Familie unterstützt. Der USV Stuhlfelden legt den Grundstein für viele sportbegeisterte Kinder. Ich bin der Meinung, dass Sportvereine in jeder Gemeinde einen hohen Stellenwert haben. Welche Vorteile bringt dir das Klettern im Alltag?

Ich glaube, dass jeder Breitensportler eine bewusstere Lebensweise entwickelt und sich jeder aus dem Sport viel für den Alltag mitnehmen kann. Ich habe durchs Klettern gelernt, nicht sofort aufzugeben, zielstrebig zu sein und die Sachen durchzuziehen, die mir wichtig n nionNews 2016.154

Alexandra Elmer zeichnen Eigenschaften wie Schnelligkeit, Kraft, Frustrationstoleranz, Disziplin, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz aus.

sind, Ruhe bewahren und die Dinge von mehreren Seiten beobachten. Ich habe auch Menschen aus aller Welt kennen gelernt und es haben sich Freundschaften entwickelt. Gibt es etwas, dass du einem Hobbykletterer mit auf dem Weg geben möchtest?

Work less, climb more ;-). Zum Abschluss: Wo verbringt denn eine Speedkletterin ihren Urlaub?

Ich bin seit sechs Jahren international aktiv, meine Wettkampfsaison zieht sich von April bis Oktober, leider hatte ich in den letzten Jahren nicht die Gelegenheit, in den Sommerferien einen Urlaub zu machen. Dieses Jahr habe ich zu studieren begonnen, da kommen sicherlich noch genügend Gelegenheiten, auf Urlaub zu fahren. W


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08 Sport im Bild

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SPASS, BEWEGUNG & ACTION HOCH 7! Die Sommerferienaktion Sports4Fun wächst. Zu den bereits bewährten Standorten Europark, Hof, Maishofen, Sportzentrum Mitte und Oberndorf kommen zwei neue Gemeinden hinzu.

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euer können Kinder und Jugendliche zwischen sechs

und 16 Jahren auch erstmals in Faistenau und Berndorf eine breite Palette von Sportarten kennen lernen und sich einen ganzen Vormittag austoben. Professionelle Trainer aus Vereinen betreuen die Kinder an den verschiedenen Sports4FunStandorten und sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Mitmachen ist ganz einfach: In

der Früh zur Infostelle kommen, eine Teilnehmerkarte direkt vor Ort erwerben (Kosten Tageskarte 5 bzw. 6 Euro), sich eine Sportart aussuchen und los geht’s! Keine Voranmeldung notwendig. Bettina Huber Obfrau vom BV polysportiv Berndorf und

Jugendleiter Daniel Kreiseder vom USV Berndorf freuen sich, dass Sports4Fun heuer erstmals in Berndorf angeboten wird: „Das Vereinsleben ist sehr wichtig für die Gemeinschaft in Berndorf. Sports4Fun bietet unseren Vereinen die Möglichkeit, sich zu

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präsentieren und ihre Sportarten vorzustellen. Für die Kinder stellt Sports4Fun eine tolle, abwechslungsreiche und vor allem aktive Ferienbetreuung dar.“ In Faistenau sorgt Sports4Fun heuer erstmals von 8. bis 11. August für vier Tage voller Spaß und Bewegung. Veranstaltet werden die Sports4Fun-Tage vom UNION OMT Faistenau und der Gesunden Gemeinde Faistenau: „Bei Sports4Fun können die Kinder und Jugendlichen verschiedene Sportarten wie Klettern, American Football, Kids Gym, Beachvolleyball, Zumba etc. ausprobieren. Bei dem Programm ist ganz bestimmt für jeden etwas dabei.“W

Faistenau: v.l. Christa Huber (Projektleiterin GG), Reinhard Innerberger (UNION OMT), Toni Resch (Obm. UNION OMT), Roswitha Winkler (GG/ TV Faistenau), Roland Schöndorfer (GG) und Dr. Wolfgang Ginzinger (GG).

Berndorf: Auch die Kinder von Obfrau Bettina Huber und von Jugendleiter Daniel Kreiseder freuen sich schon auf das sportliche Ferienprogramm.


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TERMINE & KONTAKTE Salzburg Europark Europark, Europastr. 1, 5020 Salzburg-Taxham 11.–15. Juli 2016, 10:00 –14:00 Uhr SPORTUNION LV Salzburg, office@sportunion-sbg.at, 0662/842688 Hof bei Salzburg Sportzentrum, Sportplatzstr. 15, 5322 Hof bei Salzburg 18.–22. Juli 2016, 09:00 –12:00 Uhr USK Hof & Tourismusverband Hof, 06229/2249

Maishofen Sportanlage, Sportplatzweg 22, 5751 Maishofen 25.–29. Juli 2016, 09:00 –12:20 Uhr USK Maishofen, office@skm.at Stadt Salzburg Sportzentrum Mitte, Ulrike-Gschwandtner-Str. 6, 5020 Salzburg 25.–29. Juli und 1.–5. August 2016, 08:00 –13:00 Uhr SPORTUNION LV Salzburg, office@sportunion-sbg.at, 0662/842688

Faistenau Sportplatz, Stegleitenstr. 20, 5324 Faistenau 08.–11. August 2016, 09:00 –12:00 Uhr Gesunde Gemeinde & Old Men Team Faistenau, info@oldmenteam.at, 0664/5027032 Berndorf Sportplatz, Sportplatzstr. 9, 5165 Berndorf 26.–27. August 2016, 09:00 –12:00 Uhr BV polysportiv Berndorf & USV Berndorf, bettina.huber@outlook.com Oberndorf Hauptschulgelände, Joseph-Mohr-Str. 8, 5110 Oberndorf 29. August – 02. September 2016, 09:00 –12:30 Uhr SPORTUNION Bezirk Flachgau & Stadtgemeinde Oberndorf, 06272/7601

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Heuer findet Sports4Fun erstmals an insgesamt sieben Standorten statt. Bewegung, Sport und Action sind garantiert.

12. JUNI GRENZENLOSES WUZEL­TURNIER Unter dem Motto „Tore schießen statt schließen“ wird von 10. bis ­12. Juni in der Trumerei im Salzburger Stadtwerk der Beginn der Fußball-EM mit einem bunten Fest gefeiert. Im Rahmen dieses grenzenlosen EM-Auftakts lädt die Trumerei gemeinsam mit der SPORTUNION Salzburg und dem Tischfußballbund am Sonntag, 12. Juni zu einem Wuzelturnier für Jung und Alt ein. Ab 13 Uhr können Tischfußballbegeisterte ihr Können unter Beweis stellen und sich beim Tore schießen auf die Fußball-EM einstimmen, deren Spiele vor Ort natürlich auch live übertragen werden. Das Turnier findet bei Schönwetter im Gastgarten, bei Schlecht­ wetter im Foyer der Trumerei (Strubergasse 26, 5020 Salzburg) statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig – einfach vorbeikommen und mitwuzeln! Für das kulinarische Rahmenprogramm sorgt ein „Food Truck EM Round-up“, bei Mitmachen und gewinnen dem verschiedene Food Trucks internatiWir verlosen ein Essen für zwei in der Trumerei onale Schmankerl servieren. Ein Teil der inkl. Bierbegleitung. Senden Sie das Kennwort „TRUMEREI“ einfach per Einnahmen dieses Wochenendes kommt E-Mail an office@sportunion-sbg.at und nehmen Sie an der Verlosung teil. Salzburger Flüchtlingsprojekten zugute. Einsendeschluss: 30. Juni 2016 Infos: www.sportunion-sbg.at und www.trumerei.at W n nionNews 2016.154


UNION-Vereine im Bild

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Die Eagles-Mädels holten Silber in der ÖSM. Quelle: Eagles

EISHOCKEY

n Österreichische Staatsmeisterschaften – Silber für die Eagles. Für die Eagles zählte nach der Heimniederlage im ersten Finalspiel nur ein Sieg. Im ersten Drittel kam es zu einem offenen Schlagabtausch. Wobei die Sabres im Abschluss erfolgreicher agierten. In der neunten und in der 17. Minute scorte Esther Kantor für die Wienerinnen. Dem gegenüber konnten die Eagles drei hochkarätige Chancen nicht verwerten. Im Mitteldrittel sahen die Zuschauer weiter schnelles und attraktives Dameneishockey. Immer wieder standen die Torfrauen im Mittelpunkt. Wobei Julie Friend von den Eagles als auch Nicole Amberger von den Sabres fehlerlos spielten. Dazu kam, dass die Salzburgerinnen durch leichte Fouls, folglich in

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Unterzahl, immer wieder aus dem Rhythmus kamen. Aus so einem Powerplay erzielten die Sabres den dritten Treffer (29. Minute durch Sarah Casorso). Die Eagles versuchten im Schlussdrittel weiterhin auch vom Ergebnis her ins Spiel zurückzukommen. So eröffnete sich den Wienerinnen immer wieder Konterchancen. Charlotte Wittich konnte so einen raschen Gegenzug in der 57. Minute zum Endstand von 4:0 verwerten. Nach diesem zweiten Finalsieg konnte sich der EHV Sabres Wien den 13. Meistertitel sichern. Für die Eagles war die Saison trotz dieser Finalniederlage eine weitere Steigerung zum Vorjahr. „Mit den beiden Silbermedaillen bei den ÖSM und in der EWHL können wir zufrieden sein. Allerdings wollen wir nächstes Jahr definitiv einmal in Gold glänzen“, so Headcoach Vera Pancakova.


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Quelle: JudoHeroes

JUDO

n Ludwig Paischer gewinnt die European Open von Oberwart. Unglaubliche Stimmung in der Inform-Halle, 300 Zuschauer aus dem Häuschen, Lupo-Lupo-Sprechchöre und ein Ludwig Paischer, der diese Stimmung noch anheizte. Er überließ seinem Gegner für keine Minute die Kontrolle, startete jede halbe Minute Techniken und holte sich am Ende verdient die Goldmedaille in der Kategorie bis 60 kg. Damit ist Paischer der erste Österreicher seit 2006 (damals war auch er der Sieger), der ein heimisches Weltcup-Turnier gewinnen konnte.

KARATE

n Gold für Buchinger und Pokorny beim Karate 1 World Cup. Beim Karate-Weltcup im slowenischen Lasko waren über 520 Sportler aus 40 Nationen und vier Kontinenten am Start. Mit dabei auch Kaderathleten aus Salzburg, die sich groß in Szene setzen konnten und zweimal Gold, einmal Bronze, einen 5. und 7. Platz erzielen. Alisa Buchinger, amtierende Europameisterin bis 68 kg, zeigte groß auf, ließ die starke internationale Konkurrenz hinter sich und holte Gold. Der Kuchler Heeressportler Stefan Pokorny spielte seine Schnelligkeit und große Routine perfekt aus und gewann in der Klasse bis 67 kg Gold. Sein Teamkollege Thomas Kaserer durfte sich über den ausgezeichneten 5. Platz freuen. Stark präsentierte sich auch SSM-Sportler Luca Rettenbacher, der die ersten beiden Runden für sich entscheiden konnte. Julia Reiter belegte in der Kategorie Kumite female bis 50 kg den ausgezeichneten 7. Platz. Zum Abschluss konnten Österreichs Damen mit den Salzburgerinnen Nathalie Reiter und Alisa Buchinger, die beim Kumite-Teambewerb Bronze holten, groß aufzeigen.

Alisa Buchinger in voller Action. Quelle: Salzburger Karateverband

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KICKBOXEN

Bronzegewinner Alexander Federer.

n Toller Erfolg für das Aushängeschild des Halleiner Kickboxsportes. Bei den Weltmeisterschaften der WAKO in Dublin, Irland, konnte sich der Obmann-Stellvertreter der KBU-Hallein und Präsident des Salzburger Kickboxverbandes, Alexander Federer, in der Klasse Pointfighting bis 94 kg die Bronzemedaille sichern. Nach einem Freilos in der ersten Runde und einem vorzeitig gewonnenen Viertelfinale (10:0 gegen einen Südafrikaner) musste er sich im Halbfinale unglücklich einem Amerikaner geschlagen geben. Gleich zu Beginn kassierte er einen Fußschlag auf die Nase, welche, wie sich später hinein herausstellte, dabei brach. Durch diese Aktion war die Konzentration von Federer die ersten zwei Runden nicht 100 Prozent gegeben und er geriet 2:9 in Rückstand. In der dritten Runde war er wieder voll fokussiert und konnte aufholen, leider war die Zeit zu knapp und er musste sich mit 9:13 geschlagen geben. Ein toller Erfolg für den 35-jährigen Federer. Wer selbst gerne einmal diese Sportart ausprobieren will, erhält nähere Infos unter www.kbu-hallein.at.

Quelle: KBU-Hallein

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LAUFEN

n Hofer Lauffestival 2016 und 1. Fuschlsee Halbmarathon am 26. Juni 2016. Der USK Hof feiert im Jahr 2016 das 60-jährige Jubiläum. Zu diesem Festjahr veranstaltet der Lauftreff des USK Hof erstmalig einen Halbmarathon rund um den Fuschlsee. Dabei gilt es neben dem coupierten Gelände rund um den See einen Kilometer nach dem Start ein steiles Bergabstück zur Schwarzmühle zu meistern und Quelle: USK-Hof gegen Ende des Laufs diese Höhenmeter an etwas andererer Stelle wieder bergauf zu laufen. In Summe sind rund 400 Höhenmeter zu bewältigen. Für alle Teilnehmer, die diese Strapazen erfolgreich auf sich nehmen, wartet neben den Labestellen im Ziel ausreichend Verpflegung, um wieder zu Kräften zu kommen. Daneben wird es mit Unterstützung der Trachtenmusikkapelle Hof ein beschwingtes Rahmenprogramm geben. Auch 2016 wird das Hofer Lauffestival wieder Teil von zwei Cupwertungen sein, dem Salzburger Laufcup und dem EuRegio Zwei-Länder-Laufcup. 2016 wird der Lauftreff zehn Prozent aller Startgeldeinnahmen wiederum an den Mathiashof spenden.

RADFAHREN

Die 8. Radtauschbörde des URC Wals-Siezenheim war ein voller Erfolg. Quelle: URC Wals-Siezenheim

n 8. Radtauschbörse des URC Wals-Siezenheim. Die Walserfeldhalle war bis auf den letzten Platz mit Hunderten von Rädern gefüllt. Bereits eine Stunde vor der Öffnung der Türen wartete eine riesige Menschenschlange darauf, ein Schnäppchen zu erstehen oder für das alte Rad einen Nachfolger zu finden. Es war vom hochwertigen Bike für Erwachsene bis zum günstigen Kinderfahrrad alles dabei und die 60 freiwilligen Helfer des Radclubs hatten alle Hände voll zu tun, um die Räder aufzunehmen und anschließend wieder erfolgreich zu verkaufen. Da es bei dieser Radtauschbörse in erster Linie darum geht, Familien günstige Kinder- und Jugendräder anzubieten, war es wichtig, dass die angesetzten Preise nicht zu hoch waren. Der Erlös kommt dem Sozialfond sowie der Jugendarbeit des Vereins zugute. So konnte bereits wieder ein Mädchen der NMS Walserfeld unterstützt werden, indem die Kosten für den Skikurs übernommen wurden.

„Die Freude in den Gesichtern dieser Menschen zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind.“ Obmann Norbert Lurger //////////////////////////////////////////////////////////////////////

n Rad Aktionstag mit Geschicklichkeitsparcours – Aktion Kinder gesund bewegen. Am 1. April 2016 fand bereits zum zweiten Mal der Rad Aktionstag für die Volksschulen der Gemeinde Wals-Siezenheim statt. Die Kinder der 4. Klassen der Volksschulen Wals und Walserfeld folgten der Einladung des URC Wals-Siezenheim, auf dem neuen Trainingsgelände in Wals ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Es waren acht Stationen (u. a. Radwippe, Slalomparcours etc.) zu absolvieren. Unter Mithilfe der Betreuer des URC Wals-Siezenheim konnten alle Kinder die Aufgaben meistern. Jedes Kind wurde mit einer Medaille und einer Trinkflasche belohnt. Am 15. April durften auch die Schülerinnen und Schüler der Volksschulen Viehhausen und Siezenheim ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die Kinder hatten großen Spaß und gleichzeitig war es auf spielerische Weise eine Vorbereitung zur Fahrradprüfung.

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Die Volksschüler konnten ihre Geschicklichkeit mit dem Rad unter Beweis stellen. Quelle: URC Wals-Siezenheim


13 UNION-Vereine im Bild

RHÖNRAD

n 3. WM-Quali beim Baselbietercup 2016 in Hölstein, Schweiz. Lena Schwameder (TGUS, Turn-Gym-Union-Salzburg) schaffte in der Eliteklasse das Limit für die Rhönradweltmeisterschaften in Cincinnati, Ohio, USA, und erreicht Rang 5 bei diesem Wettkampf. Veronika Brunnauer (TGUS), Eliteklasse auf Rang 6, wurde ebenfalls für die WM 2016 nominiert. Marina Porenta Juniorenklasse qualifizierte sich für die WM 2016 in der Geradekür, konnte aber aufgrund ihrer im Herbst erlittenen Verletzung nur eine Disziplin turnen.

Lena Schwameder schaffte das Limit für die Rhönrad-WM. Quelle: TGUS

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RHYTHMISCHE SPORTGYMNASTIK

Die neue Salzburger SPORTUNION Landesmeisterin Michaela Miklavcic (TGUS). Quelle: TGUS

n SU Rauris und TGUS erfolgreich bei den Landesmeisterschaften. Bei den von der TGUS ausgerichteten offenen SPORTUNION Landesmeisterschaften gab es ein Rekordteilnehmerfeld von 88 Gymnastinnen aus sechs Vereinen. A-Klasse Gruppe: 2. TGUS Miniklasse: 1. Sarah Altenberger (SU Rauris), 2. Adriana Soriano (TGUS), 3. Mia Salchegger (SU Rauris) Kinderwettkampfklasse: 1. Emma Wischenbart, 2. Elisa Ehrenreich, 3. Sarah Khahil (alle TGUS) Jugendwettkampfklasse: 3. Annabel Götzenauer (TGUS) Juniorenwettkampfklasse: 3. Marlene Friesacher (TGUS) Kinder 3: 1. Carla Bracke, 2. Anna Miklavcic, 3. Viola Baskova (alle TGUS) Kinder 2: 1. Helena Kössner, 2. Katharina Herzog (beide SU Rauris) Jugend 3: 1. Vanda Svancerova (SU Rauris), 2. Yana Migsch, 3. Lea Wilhelm (beide TGUS) Jugend 1: 1. Kerstin Herbek, 2. Ella Murkovic (beide TGUS) Jugend 2: 1. Lea Stöckl (SU Rauris), 2. Johanna Illichmann, 3. Flora Perl (TGUS) Juniorinnen 2: 1. Michaela Miklavcic, 2. Sonja Müller (beide TGUS), 3. Elisabeth Kaiserer (SU Rauris)

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14 UNION-Vereine im Bild

RINGEN

n Josef Siller holt als Jugendlicher den Staats­meistertitel in der Allgemeinen Klasse. Bei der Staatsmeisterschaft im griechisch-römischen Stil war die KG Vigaun/ Abtenau mit den zwei Nachwuchsathleten Josef Siller und Robert Seiwald am Start. Josef Siller ging in der Gewichtsklasse bis 59 kg erstmals in der Allgemeinen Klasse an den Start. Bereits der erste Kampf gegen den Kadersportler Raul Häusle aus Götzis war ein Gradmesser, er konnte ihn nach hartem Kampf mit 7:3 besiegen. Im Halbfinale ließ Josef Siller von der KG Vigaun/Abtenau beim Kampf Robert Seiwald gewann die Bronum den Staatsmeistertitel. Quelle: KG Vigaun/Abtenau zemedaille. Quelle: KG Vigaun/Abtenau er Timon Halswanter aus Inzing keine Chance und //////////////////////////////// besiegte diesen vorzeitig mit 8:0. Im Finale wartete mit Raphael Jäger aus Klaus ein harter Brocken, den er bis jetzt noch nie besiegen konnte. Die beiden Kämpfer schenkten sich nichts. Josef lag zwischenzeitig mit 5:10 Punkten zurück, konnte aber mit einer außerordentlichen Willensleistung den Kampf noch drehen und ging mit 13:10 als Staatsmeister von der Matte. Betreuer Josef Schnöll war von der Leistung seines Schützlings äußerst angetan. Vereinskamerad Robert Seiwald verlor nach einem klaren Auftaktsieg gegen Titelverteidiger Christoph Burger nach Punkten. Da sich dieser in weiterer Folge im Turnierverlauf verletzte, blieb Robert die Möglichkeit über die Hoffnungsrunde noch eine Medaille zu holen, verwehrt. n Österreichische Meisterschaften Freistil in Wals. Robert Seiwald holte die Bronzemedaille in der Klasse bis 65 kg. Nach Siegen gegen Alexander Kolpakov aus Innsbruck und Derex Kralik aus Söding musste er sich dem Favoriten Simon Marchl aus Wals nach Punkten geschlagen geben. Im Kampf um Platz 2 gab es eine weitere Punkteniederlage gegen Gabriel Janatsch aus Wien. Josef Siller startete eine Gewichtsklasse höher (bis 61 kg) und belegte den guten 5. Platz. Das Trainergespann Nikolov Koce und Rupert Brandauer bereitete die beiden Sportler bestens vor.

Benjamin Skupien mit seiner Solo­ show „Gollum“. Quelle: Alex West

SHOWDANCE

n Benjamin Skupien erneut ungeschlagen. Beim internationalen Showdance-Turnier in Nistelrode, Niederlande, hatte die TGUS zwei Tänzer am Start. Benjamin Skupien beeindruckte mit seinem Show-Solo „Gollum“ nicht nur mit hervorragender Tanztechnik, sondern auch mit einer charismatischen Darstellung dieser schizophrenen Figur aus „Herr der Ringe“. Er konnte sich mit 286 Punkten gegenüber seinem letzten Auftritt in Belgien nochmals steigern und führt mit großem Abstand im Europacup. Lisa Marie Zapf tanzt in dieser Saison eine junge Dame, die ein böses Geheimnis in sich trägt. Lisa konnte mit einer äußerst gut dargestellten Präsentation die Jury überzeugen und landete auf Platz 2. Im Moment ist Lisa im Europacup an 3. Stelle.

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SKI ALPIN

V.l.: Clubmeister Skiclub Seekirchen: Thomas Hausbacher und Matthäa Hörtnagel sowie die Clubmeister des Eugendorfer Skiclubs: Christina Kerbler und Stefan Steiner. Quelle: USC Eugendorf

n Neue Ski-Clubmeister für Eugendorf und Seekirchen. Gemeinsam haben die Skiclubs aus Eugendorf und Seekirchen ihre vereinsinterne Clubmeisterschaft auf der Reiteralm bei Schladming ausgetragen. Die neuen Clubmeister für Eugendorf sind Christina Kerbler und Stefan Steiner. Bei den Seekirchnern holten sich Matthäa Hörtnagel und Thomas Hausbacher den Clubmeistertitel.

n 66. Klubmeisterschaft des 1. Saalfeldner Sportklubs. 130 Nennungen gab es beim Riesentorlauf am Hinterreit: Klubmeister: Roland Ortner, Klubmeisterin: Lisa-Marie Mäser, Schülermeister: Moritz Eder, Schülermeisterin: Julia Kilian, Knabenmeister: Marc Ortner, Mädchenmeisterin: Sophie Lappe; Familienwertung: 1. Familie Ortner, 2. Familie Slowiok, 3. Familie Stöphasius; Firmenwertung: PLAN EINS; Gästeklasse Damen: 1. Barbara Rieder, 2. Susanne Wurm, 3. Ingrid Fellner; Gästeklasse Herren: 1. Bgm. Erich Rohrmoser, 2. Siegfried Schößwendter, 3. Joachim Resch. www.sportklub-saalfelden.at

Die Knabengruppe mit Sieger Marc Ortner. Quelle: 1. Saalfeldner SK

SKI NORDISCH

n Zwei Goldmedaillen für Bernhard Flaschberger. Der nordische Kombinierer aus St. Veit gewann bei den Junioren Skiweltmeisterschaften 2016 die Einzelkonkurrenz. Nach dem 8. Platz im Springen lief er seinen Konkurrenten im anschließenden Langlauf über 10 km auf und davon. Drei Tage später holte der Gewinner des UNION-Nachwuchsförderpreises 2014 erneut Gold mit dem Team.

Bernhard Flaschberger (TSU St. Veit) holte zweimal Gold.

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Aqeel Rehman holte sich seinen zehnten Staatsmeistertitel in Folge. Quelle: Rehman

SQUASH

n Zehnter Staatsmeistertitel in Folge für Aqeel Rehman. Das langjährige Aushängeschild des Salzburger Squash Club 80 Aqeel Rehman hat bei den 39. österreichischen Squash-Einzel-Titelkämpfen in Wien nationale Squashgeschichte geschrieben. Er konnte bei diesem Turnier mit vielen sehenswerten Matches seine bereits zehnte Goldmedaille in ununterbrochener Folge erringen.

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16 UNION-Vereine im Bild

STOCKSPORT

n Schöne Erfolge für UNION-Sportler in Staats- und Bundesligen. Staatsmeister im Zielbewerb wurde in Marchtrenk Thomas Fuchs vom USC Abersee. Bei den Damen wurde Marianne Schrofner österreichische Meisterin der Seniorinnen. Salzburgs Damen mit Brigitte Schönleitner, Marianne Schrofner, Hilde Fink (alle UEV Thalgau) und Christine Velagic holten im Teambewerb die Bronzemedaille. Olympischer Bewerb Bundesliga: Die Damen vom UEV Seeham (Waltraud und Petra Niederreiter, Annemarie Bachmaier, Hilde Schinagl und Maria Bauer) siegten in der Eisarena Salzburg und steigen in die Staatsmeisterschaft auf. In der Bundesliga der Herren in Amstetten wurde der USC Abersee mit Thomas und Staatsmeister im Zielbewerb Thomas Fuchs vom USC Abersee vor Gerhard Fuchs, David Feichter, Patrik Fischer und Uwe Taxer Sechster, die ESU Mathias Taxacher (UNION EV Angerberg) und Manfred Gutmann (SU Passail). Quelle: Peter Fritz St.Gilgen/Abersee mit Harald Hager, Wolfgang, Christoph und Johannes Laimer und Andreas Hödlmoser belegten Platz 15, beide bleiben in der Bundesliga. Der Servus TV-Alpencup war die größte Eisstockveranstaltung weltweit, 600 Mannschaften aus ganz Österreich spielten eine Qualifikation in allen Bundesländern. Je drei Teams aus Deutschland, der Schweiz und Südtirol sowie je ein Team aus allen neun Bundesländern bestritten das große Finale auf dem Weißensee in Kärnten. Zum Event gehörte auch ein Weitschieß-Bewerb, an dem sich die zehn besten Weitschützen Europas beteiligten. Die Herren des UEV Thalgau qualifizierten sich unter 60 Teams aus Salzburg für das Finale und belegten in der Österreichgruppe den 3. Rang.

SONSTIGES FÜNF TAGE BERGWANDERN IM OBERPINZGAU MIT DER BGUS 55+. Der Nationalpark Hohe Tauern ist eine der

n

letzten unberührten Landschaften Mitteleuropas und beherbergt als Schutzgebiet zahlreiche naturkundliche Besonderheiten. Bei den Wanderungen geht es vorwiegend um das Kennenlernen interessanter Gipfel und Bergtouren. Die Unterbringung ist in Neukirchen im Hotel Buasen. Von dort wird mit dem eigenen Bus zu den geplanten Touren gestartet: Karalm in Bramberg (ca. 2,5 Stunden), Neue Thüringer Hütte im Habachtal (900 Hm, ca. 4,5 Stunden), Warnsdorfer Hütte im Krimmler Achental (700 Hm, ca. 4 Stunden), Rudolfshütte, Gletscherlehrpfad im Stubachtal (leichte Wanderung mit 4 km, 250 Hm, ca. 2 Stunden), Gernkogel, Wald im Pinzgau (860 Hm, ca. 4 Stunden), Lachalm Höhenweg bei Hollersbach (Rundweg, 800 Hm, ca. 4,5 Stunden). Die endgültige Auswahl der Touren richtet sich nach den Wetterbedingungen und den Teilnehmern. Ein Mindestmaß an Grundkondition und Ausdauerfähigkeit sowie Trittsicherheit sind notwendig. Zielgruppe 55+ und natürlich auch darunter, sofern sie sich dem Gehtempo anpassen können. Kosten: 465 Euro (Bus, HP, Wanderführung), EZ-Zuschlag: 60 Euro. Anmeldungen (beschränkte Teilnehmerzahl) bis spätestens 15. Juli 2016 an BGUS 55+, Ing. Hansi Schwaiger, 5020 Salzburg, Bayrisch-Platzl-Straße 16e, schwaigerjohann@aon.at, T 0676/3162884.

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n CHECKPOINT JAM 4.0. Die Checkpoint Jam geht in die vierte Runde: Von 17. bis 19. Juni 2016 steht Salzburg wieder ganz im Zeichen der Bewegung und Kreativität. Der Verein ONEMOVE lädt drei Tage lang zu spannenden Sport- und Life­ styleworkshops ein. Das Festival ist voll von Action, Bewegung und Kreativität. Neben dem spektakulären Freerunning Contest und dem waghalsigen Parkour Speedrun steht unter anderem eine Graffiti- und Hip-Hop-Battle auf der Liste der Highlights. Location: ASV-Sportanlage, Plainstraße 123. Nähere Infos und Anmeldung: cpj@onemove.at


17 UNION-Vereine im Bild

Schwung und Stimmung beim fünften Body Workout Day in Wals-Viehausen. Quelle: USV-Wals-Laschensky

n BODY WORKOUT DAY V. DIE Trainerfortbildung des UNION-Vereins Wals-Laschensky im Rahmen der UNION Sportakademie. „Raus aus der Routine – rein in ein variantenreiches und hochwirksames Training“, war heuer das Motto der mittlerweile zum fünften Mal stattfindenden Trainerfortbildung in der Turnhalle der VS und NMS Wals-Viehhausen. Vor fast 40 Übungsleiterinnen und Übungsleitern aus der Stadt Salzburg und Umgebung starteten die beiden Salzburger Fitnessexperten Sonja Jungreitmayr und Marjan Jordanovski voll durch und brachten Schwung und Stimmung in die Halle. Den Puls trieb Sonja mit dem HIT-Training (=High Intensity Training), einer modernen Form des Intervalltrainings, das gleichzeitig Ausdauer und Kraft anspricht, nach oben. Beim Core-Training gab es Wissenswertes rund ums Thema Bauch – vom nach außen sichtbaren Sixpack bis hin zur Ansteuerung der tiefen Bauchmuskulatur. Marjan stellte den neuen Fitnesstrend KamiBo vor. KamiBo setzt sich aus verschiedenen Elementen der Kampfkunst zusammen und wird durch entspannende Elemente aus dem Tai Chi ergänzt. Zum Schluss gab es noch jede Menge Anregungen für die klassische Bauch-Beine-Po-Stunde, die sich bei den Teilnehmern der Bewegungskurse großer Beliebtheit erfreut. Stärken konnten sich die Teilnehmer am von Anna und Julia betreuten Buffet, von Müsli über Obst und Kuchen und Kaffee bis hin zu Fitness-Toasts reichte diesmal das reichhaltige Angebot. Für die Organisation waren wieder die Vereins­ übungsleiterinnen Karin Enzinger und Susanne Leherbauer zuständig. Mit tatkräftiger Unterstützung vom Vereinsvorstand und der Bewerbung durch die UNION-Geschäftsstelle wurde der Workshop ein voller Erfolg. Weil alle an einem Strang ziehen, ist der Body Workout Day zu einem fixen Bestandteil im Fortbildungsprogramm der UNION Sportakademie geworden.W

NEU in der UNION-Familie

KICKERS UNION SPORT SALZBURG kurz KUSS

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Sparte: Fußball Schwerpunkt des Vereines: Fußball, bevorzugt in der Halle, und zwar das ganze Schuljahr über in der NMS Plainstraße, jeden Dienstag von 18.30 Uhr bis 20.15 Uhr. Es wird bewusst darauf geachtet, Sportler aus gesellschaftlichen Randgruppen und unterschiedlicher Herkunft einzubinden. Der integrative Ansatz von Fußball ist ein Hauptaugenmerk, der Fairplay-Gedanke steht im Vordergrund, die Fitness folgt von selber. Kontakt: Kickers UNION Sport Salzburg, Martin Schmidbauer, martin.schmidbauer@neustart.at n nionNews 2016.154


Ein Verein stellt sich vor:

UBSC PONGAU

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(UNION-Billard-Sport-Club Pongau)

Die Organisatoren des UBSC Pongau Daniela Christian und Theo Riedlecker mit Weltmeisterin Jasmin Ouschan.

EINE ERFOLGSGESCHICHTE

V

or 28 Jahren, am 10. Mai 1988,

wurde der UNION-Billard-SportClub (UBSC) Pongau von einigen Billardbegeisterten und zum Teil schon erfahrenen Leuten ins Leben gerufen. In der ersten Zeit diente ein Abstell-

raum, der von den Vereinsmitgliedern in mühevoller Arbeit zu einem gemütlichen Clubheim hergerichtet wurde, als Spielstätte. Das Interesse, Vereinsmitglied zu werden, war derart groß, dass schon bald ein neues n nionNews 2016.154

Clublokal gesucht werden musste. Nach intensiven Verhandlungen war es 1990 endlich soweit. Der erste Stock eines neu erbauten Geschäftshauses konnte als Vereinsheim adaptiert werden. Das Billardcenter Etage war somit aus der Taufe gehoben. Diesmal sollte auch die breite Öffentlichkeit die Gelegenheit bekommen, dem schönen Spiel mit Queue und Kugel zu frönen. Im Etage standen den Billardbegeisterten acht Neun-Fuß-Turniertische zur Verfügung. Nach 13 Jahren wurde 2003 eine neue Ära in der Clubgeschichte eingeleitet: Das Etage wurde aufgelassen und ein neues, größeres und

moderneres Clublokal gesucht. Von März bis September 2003 wurde das BALL’AZZO aus der Taufe gehoben – ein öffentliches Spiellokal mit 12 Turniertischen, das ideale Sportbedingungen für die Pool-Billardsportler und die Zuschauer bietet. Mit diesem Vereinslokal konnten auch Austrian Grand Prix Turniere und internationale Turniere ausgetragen werden. Organisatorisch zählt der UBSC Pongau mit mehr als 300 ausgetragenen Turnieren zu den Veranstaltungslöwen. Aufgrund der Unterstützung der Stadtgemeinde und des Tourismusverbandes konnten von 2009 bis 2016 insgesamt vier Europameis-


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terschaften und zehn internationale Euro Tour Preisgeldturniere nach St. Johann geholt werden. Es wurden zahlreiche ÖMs und Ö-Cups im BALL’AZZO organisiert. Aber nicht nur organisatorisch bürgt der Name UBSC Pongau für Qualität, sondern auch sportlich. In seiner kurzen Bestandszeit konnte sich der Verein als einer der erfolgreichsten in der österreichischen Billardgeschichte etablieren. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga 1990 gelang es der Mannschaft mit Albert Schwarz, Ulrich Schnell, Günther Maringer, Robert Lackner und Theo Riedlecker 1992 den österreichischen Meistertitel zu gewinnen. Als Draufgabe schafften sie, was in der österreichischen Billardgeschichte noch keiner je zuvor erreichen konnte. Es wurde zum Meistertitel auch noch der österreichische Mannschaftscup gewonnen. Das Double war das erste Mal geschafft. 1995 konnte dieses Husarenstück mit dem Jungstar Andreas Rindler wiederholt werden. Er war es auch, der im Einzel

mit seinen beiden Vizeweltmeistertiteln (1994 und 1996) für Furore sorgte. Daneben sei aber keineswegs auf die anderen Spitzenspieler des UBSC Pongau hingewiesen, die bei Europameisterschaften Medaillen oder ÖM-Titel gewinnen konnten: Albert Schwarz, Robert und Sabine Lackner, Markus Hofer, Michael Felder und Johann Wallner. Auch für die Jugend wurde immer sehr viel beim UBSC getan. Von Schnupperturnieren und Trainingscamps bis hin zu Ferienkalenderaktionen für Kinder und Jugendliche wurde immer kräftig die Werbetrommel für den Billardsport gerührt. Derzeit sind keine „jungen Rindlers“ in Sicht, aber der UBSC Pongau wird trotzdem nicht aufgeben, den Jugendsport zu fördern. Für die Zukunft hoffen wir, dass wir

durch die positive Berichterstattung der EM viele neue vor allem junge Mitglieder in unserem Verein begrüßen dürfen. Sportlich werden wir auch ver-

Gegründet 1988 Mitglieder: derzeit 75 Sektionen: Billard

Highlights 2016: die Organisation

der Pool-Billard Europameisterschaft der Damen, Herren und Rollstuhlfahrer sowie der Pool-Billard Euro Tour der Damen und Herren.

Stolz blicken wir zurück auf den ersten Bundesligameistertitel 1992. UNION-Billard-Sport-Club Pongau, Färbergasse 45, 5600 St. Johann im Pongau, T 0699/19640224

suchen, an die Erfolge der 1990er-Jahre anzuknüpfen, dies ist aber kein leichtes Unterfangen. Veranstaltungen im BALL’AZZO werden auch in der Zukunft regelmäßig organisiert, ob und wann nach acht Jahren internationaler Bühne wieder ein Großereignis organisiert wird, hängt vom aktuellen und aktiven Vorstand ab, da es hier sicherlich auch die eine oder andere Veränderung geben wird. W

Die Alpendorf-Arena für die Europameisterschaft 2016.

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FORTBILDUNG

Im Zuge des SPORTUNION-Projekts Team.Geist wurde gemeinsam mit einem Expertenteam und sechs Projektvereinen ein Fortbildungskonzept zur Förderung sozialer Kompetenzen bei sechs- bis zehnjährigen Kindern entwickelt.

Wie wird aus einer Gruppe ein Team? Welche Möglichkeiten gibt es, Fairplay spielerisch zu ver­ mitteln? Wie sollen Trainer im Vereinskurs mit Wut und Aggressionen umgehen?

I

m Rahmen der dreieinhalbstün-

digen Team.Geist-Fortbildung erhalten die Teilnehmer Antworten auf diese und weitere Fragen. Themen wie Teambuilding, Fairplay, Gewaltprävention, Entspannung etc. werden sowohl theoretisch als auch praktisch behandelt. Jeder Teilnehmer erhält eine umfangreiche Team.Geist-Mappe mit insgesamt 53 ausgewählten Praxisübungen, die das soziale Miteinander der Kinder fördern und die Arbeit im Verein mit den Kindern erleichtern und bereichern sollen. Die Inhalte und Praxisübungen der Fortbildung lassen

sich optimal in Kindervereins­kurse einbauen. Zusätzlich gibt es hilfreiche Tipps zu Gesprächsführung, Feedback, der Trainerrolle und zur Gestaltung von Team.Geist-­ Festen. Von Jänner bis Juni 2016 fanden im Bundesland Salzburg sechs kostenlose Team.Geist-Fortbildungen für Vereinstrainer, Übungsleiter und Interessierte statt. Knapp 90 Teilnehmer nahmen an den Workshops teil. Fünf von ihnen berichten über ihre Erfahrungen:

Besonders erfreulich ist, dass die von der SPORTUNION Salzburg entwickelte Team.Geist-Fortbildung österreichweit angeboten wird. Wie auch hier bei den Teilnehmern in Oberndorf, findet die Schulung großen Anklang und sehr positives Feedback. n nionNews 2016.154


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MARTIN FRÖHLICH UND MICHAEL ERBSCHWENDTNER, Kindertrainer beim USV St. Georgen, Sektion Tennis: „Die Jugend ist die Zukunft jedes Vereins. Die Kinder bekommt man nur regelmäßig zum Training, wenn diese Spaß daran haben. Mit einem ansprechenden Trainingskonzept und gut aufgebauten Trainingsstunden versuchen wir, das so gut wie möglich in unserem Verein zu erreichen. In der Fortbildung konnten wir neben zahlreichen Praxisübungen auch viele theoretische Inputs zu den Themen Teambuilding, Fairplay, Gewaltprävention etc. mitnehmen.“

IRMGARD GERDENITSCH, staatlich geprüfte Trainerin: „Die Themen, die bei der Fortbildung behandelt wurden, sind sehr aktuell. Ich freue mich darauf, die Übungen ins Training einzubauen und das Training damit noch abwechslungsreicher gestalten zu können.“

HORST SEIFTER, Obmann und Trainer USC Mariapfarr-Weißpriach: „Die übersichtlich und ansprechend gestaltete Team.Geist-Mappe beinhaltet ein tolles Repertoire an Spielen und Übungen. Hier finden wir wertvolle Ideen und Anregungen für die Gestaltung unserer Trainingseinheiten.“

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MONIKA WEISER, Kinder­übungsleiterin beim Verein Vitactiv Nußdorf: „Die Team. Geist-Fortbildung war für mich als Kinder­ trainerin sehr bereichernd. Die Übungen aus der Mappe sind nicht nur pädagogisch wertvoll, sondern auch lustig und sofort in jeder Kindergruppe durchführbar.“

Für Rückfragen steht Ihnen die Projektleiterin Mag. Martina Braun jederzeit gerne zur Verfügung: martina.braun@sportunion-sbg.at, T 066/842688-15 Weitere Infos: www.team.geist.sportunion.at

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PRAXISÜBUNGEN

Wir stellen Ihnen auch in dieser UNIONnews-Ausgabe zwei Praxisspiele aus der Team.Geist-Mappe vor. „Der schmale Grat“ fördert und schult das Teamwork der Kinder in der Gruppe. Beim „Drei-Bein-Lauf“ sollen Kinder lernen, Rücksicht aufeinander zu nehmen und paarweise zusammenzuarbeiten.

ÜBUNG TEAMBUILDING DER SCHMALE GRAT

Eine Langbank wird in der Halle aufgestellt. Die Kinder teilen sich in zwei Gruppen (ca. fünf bis sechs Kinder). Jede Gruppe steht an einem Ende der Langbank. Die Kinder betreten nun von beiden Seiten die Langbank und müssen sich aneinander vorbeischieben, ohne dass ein Kind hinunterfällt. Das aneinander Vorbeischieben kann auch durch Übersteigen (einer hockt, der andere steigt über das Kind), Bauch an Bauch oder Rücken an Rücken erfolgen. Anmerkung: Bei größeren Gruppen können mehrere Langbänke aufgestellt werden. Variante: Je mehr Kinder gleichzeitig auf der Langbank aneinander vorbei müssen, umso schwieriger wird die Übung. TEAM.GEIST-TIPP: Helft euch gegenseitig, damit niemand von der Bank fällt! Material: Langbänke, evtl. Matten

ZIEL: Kooperation und Gleichgewicht

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ÜBUNG FAIRPLAY DREI-BEIN-LAUF

Die Kinder gehen paarweise zusammen und stellen sich Schulter an Schulter nebeneinander. Nun werden die Knöchel der Kinder zusammengebunden. Als Paar müssen die beiden nun einen Parcours durchlaufen oder Bewegungssaufgaben absolvieren. Anmerkung: Als Vorstufe können sich die Paare auch mit den Ellbogen einhaken und so gemeinsam die Aufgaben bewältigen. Als Alternative zum Drei-Bein werden die Kinder um die Hüften zusammengebunden (Rücken an Rücken). Variante: Sind die Kinder mit der Übung vertraut, können diverse Spiele in der Drei-Bein-Variante gespielt werden, z. B. Fußball. TEAM.GEIST-TIPP: Bewege dich rücksichtsvoll, damit dein Partner nicht stürzt! Material: Seile, diverse Hindernismaterialien

ZIEL: Kooperation und Rücksichtnahme n nionNews 2016.154


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BEWEG DICH – GEMEINSAM AKTIV Das neue Projekt „Beweg dich – gemeinsam aktiv“ der Salzburger Gebietskrankenkasse (SGKK) in Zusammenarbeit mit der SPORTUNION Salzburg hilft Menschen mit Risikofaktoren für Herz-Kreislauf- und Zivilisationskrankheiten, in Bewegung zu kommen und ihren Lebensstil zu verbessern.

Erste Aktiv-Gruppe Salzburg Stadt und erste Aktiv-Gruppe Tennengau (Lammertal).

B

ewegungsmangel ist ein zentraler Risikofaktor für Zivi­ lisations- und Herz-KreislaufErkrankungen. Durch regelmäßiges Training können große gesundheitliche Effekte erzielt werden. Über das Projekt „Beweg dich“ werden in allen Bezirken Salzburgs AktivGruppen angeboten, um Menschen ab 20 Jahren mit entsprechenden Risikofaktoren (z. B. Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes Typ 2, erhöhtes Cholesterin) strukturiert in ein bewegtes, gesünderes Leben zu begleiten. Neben den zwei Bewegungseinheiten pro Woche (je eine Stunde) beinhaltet das kostenlose Angebot auch Workshops zu den

Themen Ernährung und Stress bzw. Entspannung.

Wollen auch Sie Teil unserer Aktiv-Gruppen sein und in Bewegung kommen?

In der Stadt Salzburg und im

Tennengau (Lammertal) laufen die ersten Aktiv-Gruppen bereits unter der Leitung von Evelyn Gumpinger und Kati Baier-Bein. Die Dauer beträgt 14 Wochen und das vielfältige Programm wird gemeinsam mit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern abgestimmt (z. B. in Bezug auf Ausdauer, Kraft, Koordination, Stretching). Auch Trainingseinheiten in der Natur sind vorgesehen sowie die Nutzung von Fitnessparcours. Über 14 Wochen wird gemeinsam eine positive Veränderung des Bewegungsverhaltens erarbeitet. Das Ziel ist eine alltägliche Bewegung sowie ein kontinuierliches Training über die Aktiv-Gruppen hinaus.W

Aktiv-Gruppen Stadt Salzburg, Flachgau: Evelyn Gumpinger, evelyn.gumpinger@sportunion-sbg.at, T 0664/3560307

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Aktiv-Gruppen Tennengau, Lungau: Kati Baier-Bein, kati.baier-bein@sportunion-sbg.at, kati@baier-bein.net, T 0664/2818644 www.sgkk.at/gemeinsamaktiv n nionNews 2016.154


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SITZT DU NOCH ODER STEHST DU SCHON? Ein kurzer Überblick über die negativen gesundheitlichen Auswirkungen des „Sedentary Lifestyles“ und wie unser sitzender Arbeitsalltag bewegter werden kann – Denkanstöße und Lösungsansätze. Foto: Pixelio

N

eueste Studien zeigen es ganz

deutlich: Nicht nur mangelnde körperliche Aktivität hat einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit, sondern auch unser sitzender Lebensstil. Lang andauerndes Sitzen wird heute als eigenständiger Risikofaktor betrachtet. Je länger und je mehr Zeit wir im Sitzen verbringen, desto größer ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes, bestimmte Krebsarten und chronische Erkrankungen – und das schon in der Kindheit.

„Der sitzende Lebensstil beschreibt alle Handlungen und Aktivitäten, die zum einen im Sitzen oder Liegen ausgeführt werden. Er weist zum anderen einen sehr niedrigen Energieverbrauch auf, der nur unwesentlich über dem n nionNews 2016.154

energetischen Ruheumsatz des Menschen liegt.“ (aus: „Sitzender Lebensstil von Kindern und Jugendlichen: Eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft“, in peb-Empfehlungen an Politik und Gesundheit.)

Am Arbeitsplatz oder in der Schule, im Verkehr und in der Freizeit finden wir uns oftmals in sitzenden Positionen vor. Freizeitaktivitäten wie Computerspiele, Social Media und Fernsehen gehen auf Kosten der Bewegungszeiten und der körperlichen Aktivitäten. Studien

weisen darauf hin, dass ein sitzender Lebensstil schon in der Kindheit erlernt wird und mit hoher Wahrscheinlichkeit im Erwachsenenalter weiterverfolgt wird. Es ist somit von höchster Relevanz, so früh wie möglich anzusetzen und Sitzzeiten zu reduzieren. Wer nun glaubt, dass eine aktive Freizeitgestaltung dem langen Sitzen im Alltag gegenübergestellt werden kann und ausgleichend wirkt, der irrt. Körperliche Aktivität in der Freizeit kann die negativen Effekte des sitzenden Lebensstils


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BEWEGUNG IM ALLTAG

TÄGLICH über den Tag verteilt! Inaktivität stündlich unterbrechen 10.000 Schritte gehen Treppen steigen Aktive Freizeitgestaltung: Gartenarbeit Hausarbeit Spazierengehen

Herz-KreislaufTraining 2 x pro Woche

Radfahren Joggen Walken etc.

Muskuläres und neuronales Training 2 x pro Woche

Muskeltraining Gymnastik Yoga etc.

TIPPS FÜR EINEN BEWEGTEREN ARBEITSALLTAG „Man kann die empfohlenen Bewegungseinheiten der WHO über den Tag verteilt sammeln. Dreimal zehn Minuten sind genauso effektiv wie einmal 30 Minuten“, weiß Professor Dr. Ingo Froböse. Sitzen sollte regelmäßig unterbrochen werden. Es reichen kurze Bewegungspausen, die sich in den Arbeitsalltag integrieren lassen: n Mehrmals täglich die Treppen im Bürogebäude nutzen. n Telefonieren kann man auch im Stehen. n Statt ein E-Mail ins Nachbarbüro zu schreiben, kann der Kollege auch direkt aufgesucht werden. n Für Botengänge im Bürogebäude nicht den Lift nutzen, sondern die Treppen. n Gibt es auch eine Toilette in der Etage darüber, die man aufsuchen kann? n Kurze Meetings und Besprechungen können durchaus an einem Stehtisch stattfinden. n Warum nicht auch einmal ein Laufmeeting oder Brainstorming im Gehen mit einer Kollegin oder einem Kollegen durchführen? n Ein Whiteboard oder eine Tafel bieten die Möglichkeit, im Stehen Ideen zu sammeln, To-Do-Listen zu erstellen etc. Zur Not eignen sich auch Post-its, die an die Wand geklebt werden können. n Alternativ zum Bürosessel kann ein Sitzball oder Sitzhocker zur Verfügung stehen, den man bei Bedarf nutzen kann. Schon diese kleine Änderung bringt einen Vorteil, denn das Sitzen wird mit Hilfe eines Sitzballs zum dynamischen Sitzen. n Ein Arbeitsplatz, der die Möglichkeit zu stehen bietet, wäre ideal. Lösungen gibt es hierfür unterschiedliche (Stehtische, höhenverstellbare Arbeitstische, höhenverstellbare Aufsätze etc.). n Die Mittagspause für einen kurzen Spaziergang nutzen. n Der Weg zum Imbiss oder zum Restaurant in der Mittagspause darf auch zu Fuß zurückgelegt werden. n Das Auto überhaupt öfter stehen lassen und zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. n Kann auf das Auto nicht verzichtet werden, findet sich eventuell eine Parkmöglichkeit in einiger Entfernung zum Arbeitsplatz. Die letzte Strecke kann zu Fuß zurückgelegt werden. n Wer mit dem Bus anreist, kann zwei Stationen früher aussteigen und in die Arbeit spazieren.

nur bedingt abfangen. Unsere Gesundheit ist somit nicht nur durch die körperliche Aktivitätszeit beeinflusst, sondern darüber hinaus auch durch die Zeit, die wir in Ruhe verbringen. Jede Bewegung ist besser als keine – Aufstehen fördert die Gesundheit! „Die zunehmend dauerhaft sitzenden Tätigkeiten am Schreibtisch in vielen Berufsfeldern sind ein wahrer Gesundheitskiller. Aber genau dieser Tendenz müsse man entgegenwirken. Die Zauberformel lautet: Bewegungspausen!“ (Dr. Froböse, Deutsche Sporthochschule Köln)

Es wird sehr deutlich, dass wir Strategien und Lösungsansätze zur Reduzierung des Sitzens im Alltag benötigen.

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Das Wichtigste in Kürze n Länger andauerndes Sitzen gilt als eigenständiger Risikofaktor und bedeutet ein erhebliches Gesundheitsrisiko. n Eine aktive und bewegte Freizeitgestaltung kann die negativen Folgen des langen Sitzens nur bedingt ausgleichen. n Ein von Kindern erlernter sitzender Lebensstil wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Erwachsenenalter weiterverfolgt. n Sitzzeiten sollten stündlich durch kurze Bewegungsimpulse unterbrochen werden.

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DIE SUCHT NACH DEM

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PERFEKTEN KÖRPER

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Auf der Jagd nach dem perfekten Körper greifen immer mehr Menschen zu verbotenen Substanzen, sogenannten anabolen Stoffen, um ihre hoch gesteckten Ziele rasch zu erreichen. Ein riskantes Unterfangen. Text: Doris Neuhauser. Fotos: Fotolia, Pixelio Gerade im Frühjahr, vor der

Badesaison, greifen modellierwillige Jugendliche zu verbotenen Mitteln, um den Körper in Form zu bringen. Um dieses Ziel möglichst rasch zu erreichen, werden Diäten eingehalten, einseitige Ernährungsweisen praktiziert, Nahrungsergänzungsmittel, Eiweißpräparate oder Fatburner konsumiert und Medikamente und leistungssteigernde Substanzen (z. B. Anabolika) eingenommen. Dass das veränderte Essverhalten bzw. die Einnahme von Substanzen negative Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit haben können, wird entweder ausgeblendet oder auch in vollem Bewusstsein in Kauf genommen. Eine Studie der Universität Frankfurt ergab, dass fast jeder fünfte Fitnessstudiobesucher (19,5 Prozent) regelmäßig Anabolika konsumiert. Dr. Mischa Kläber vom

Deutschen Olympischen Sportbund weiß: „Anabole Steroide sind schon lange nicht mehr nur im Profisport verbreitet. Immer mehr, vor allem immer jüngere Freizeitsportler nehmen sie. Das ist ein gefährlicher Medikamentenmissbrauch, nur um das Aussehen zu optimieren.“ Gerade Jugendliche und junge Erwachsene scheinen äußerst anfällig für die illegalen Muskelmacher zu sein. „Lange, wirklich lange habe ich verschiedene Dinge ausprobiert. Wenn man einmal Anabolika/Steroide genommen hat, ist es schwer, auf den muskelaufbauenden Effekt zu verzichten. Man kommt schwer davon los, auch wenn man weiß, dass man es irgendwann bereuen wird“, berichtet uns der 26-jährige Sebastian, der täglich im Fitnessstudio trainiert. Dr. Alexander Schorb, Oberarzt

der Christian-Doppler-Klinik, Be-

reich Abhängigkeitserkrankungen, erklärt: „Doping im Breiten- und Freizeitsport ist sicher eine unterschätzte Domäne, da es außerhalb der Vereinsstruktur keine Dopingkontrollen gibt. Etwa 20 bis 60 Prozent der Freizeitsportler greifen vor allem im Kraftsportbereich zu Dopingmittel.“ Die Einnahme von anabolen Steroiden führt zu einer Vielzahl von Nebenwirkungen weiß Alexander Schorb: „Es drohen Wassereinlagerungen im Gewebe mit Körpergewichtszunahme, Aknebildung, Haarausfall, sexuelle Funktionsstörungen, Leberschädigungen, Wesensänderungen mit Aggressivität und Reizbarkeit, Depressionen oder die Entwicklung von Psychosen mit Wahnvorstellungen ohne Realitätsbezug.“ Ferner zählen Kurzatmigkeit (je mehr Muskelmasse, desto höher der Sauerstoffbedarf und desto schneller die Atmung), erhöhte Schweißproduktion und Hunger zu n nionNews 2016.154


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den typischen Symptomen. Ebenso sind Bluthochdruck, erhöhter Augendruck, Gynäkomastie (weibliche Brustbildung bei Männern) sowie Prostatawachstum und Kopfschmerzen möglich. Da auch der Herzmuskel unter Steroid-Einnahme wächst, ist das Herzinfarktrisiko erhöht. Der plötzliche Herztod ist bei den Dopingkonsumenten daher keine Seltenheit. Bei regelmäßiger Anwendung können zudem Schilddrüse, Nieren, Leber und Magen Schäden davontragen. Über die aktuelle Situation in Salzburg berichtet Schorb: „Bei Anabolika-Missbrauch können sich Betroffene in unserer Allgemeinen Ambulanz für Abhängigkeitserkrankungen einen Termin geben lassen. Im Akutfall können sie rund um die Uhr in unsere Akutambulanz für Abhängigkeitserkrankungen kommen.“ Der Handel mit Anabolika ist zu einem blühenden Geschäft geworden. Oft werden die illegalen Mittel im Internet bestellt oder unter der Hand gehandelt. Eine bedeutende Drehscheibe für geschmuggelte Medikamente aus der gesamten Welt ist der Frankfurter Flughafen. Muskelpräparate kommen oft aus Thailand und der Türkei. In Deutschland werden tonnenweise Anabolikatabletten beschlagnahmt. Wenn der österreichische Zoll Dopinglieferungen abfängt, werden die Produkte bei der Agentur für Gesundheit (AGES) untersucht. „Viele dieser Sachen werden in China oder in anderen Ländern produziert, wo wir nicht wissen, wie gefährlich die sind. Man weiß, dass sie eine gewisse anabole Wirkung haben werden, aber die Nebenwirkungen n nionNews 2016.154

Präventionsmaßnahmen sollten daher dieses Geschlechtsspezifikum einbeziehen. Freizeitsport im Verein und in Fitnessclubs ist heute ebenso unverzichtbarer Teil des Sportangebotes für die Bevölkerung wie organisierte Breitensportveranstaltungen. Diese Angebote werden in großem Umfang angenommen. Sportausübung trägt zur Gesundheit bei. Allerdings sind kompetente Trainingsberatung und -betreuung wesentliche Voraussetzungen.“

Untersuchungen zeigen, dass wesentlich mehr Männer Anabolika konsumieren.

sind schlimm, vor allem aber auch manchmal völlig unerforscht. Aber auch bei nicht verunreinigten Mitteln sind die Gefahren für die Gesundheit enorm“, so Dr. Christoph Baumgärtl von der AGES. Wer Produkte im Internet bestellen möchte und sich nicht sicher ist, ob diese legal sind, kann sich bei der AGES informieren. Als besonders dramatisch stellt

sich die Situation in manchen Fitnessstudios dar, in denen immer häufiger auch Schüler Mitglied sind. „Heutzutage leisten die Betreiber in 90 Prozent der Fitnessstudios einen tollen Job. Doch es gibt eben auch noch den Rest“, sagt Dopingexperte Jörg Börjesson, „Anabolika sind die Droge unserer Zeit.“ Alexander Schorb ergänzt: „Untersuchungen zeigen, dass wesentlich häufiger Männer Anabolika konsumieren oder andere Arzneimittel zu Dopingzwecken missbrauchen.

Präventionsarbeit mit Jugendlichen sollte folgende Themen umfassen:

π Positiver Umgang mit dem eigenen Körper und körperlichen Veränderungen in der Pubertät π Kritische Diskussion von Schönheitsidealen, Rollenbildern und Werbebotschaften π Umgang mit Risiken π Konstruktiver Umgang mit Leistungsgrenzen, Krisen und Leistungsdruck π Aufklärung über Missbrauch von Medikamenten bzw. leistungssteigernden Substanzen π Reflexion des Essverhaltens π Förderung von Lebenskompetenzen / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / Den jungen Männern, die sich durch einen muskelbepackten Körper mehr Chancen bei den Frauen erwarten, sei gesagt: Steroide haben einen starken Einfluss auf die Sexualität und auf Geschlechtsmerkmale. So führt die Einnahme von anabolen Steroiden bei Männern zu einer gestörten Spermienproduktion, zu einer sogenannten Atrophie der Hoden (Schrumpfhoden) und zu Unfruchtbarkeit.W


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FIT IN DIE GOLFSAISON Warum die Fitness für das Golfspiel so entscheidend ist.

„G

olf ist ein Spiel, bei dem

man einen zu kleinen Ball in ein viel zu kleines Loch schlagen muss, und das mit Geräten, die für diesen Zweck denkbar ungeeignet sind.“ Was Sir Winston Churchill mit diesem Satz schon damals ausdrückte, ist bis heute gültig: Golf ist ein hochkomplexes Spiel mit denkbar ungünstigem Equipment. Der Ball, das Loch und die Geräte können nur bedingt verändert werden, um das Spiel zu erleichtern. Der Rahmen und die Mittel sind also vorgegeben. Woran allerdings effektiv gearbeitet werden kann, sind die körperlichen und mentalen Voraussetzungen des Golfers. Diese können in großem Ausmaß verbessert werden und sich damit positiv auf das Golfspiel auswirken. Die für den Golfer spannendste motorische Komponente ist die Kraft. Golfstudien beweisen, dass bei gleicher Technik der Kräftigere weiter schlägt. Wie jeder Golfer weiß, erleichtert Länge das Spiel entscheidend. Golfspezifisches Krafttraining verbessert tatsächlich den Score und das bei einem vergleichbar geringen Aufwand, der sich in einzelnen

Trainingsstunden messen lässt. Oft bringt eine Krafteinheit mehr, als weitere zusätzliche Stunden auf dem Platz oder der Range. Die zweite wesentliche Komponente ist die Beweglichkeit in Kombination mit der Koordination. Oft arbeiten Golfer ohne Fortschritt an den immer gleichen technischen Themen. Nicht selten liegt das Problem an einer eingeschränkten Beweglichkeit oder an mangelnden koordinativen Fähigkeiten. Beispielsweise ist es bei schlecht ausgeprägter Koordination von Rumpf und Becken nicht möglich, seine Hüfte so anzusteuern wie es der Golfpro gerne hätte. Es kommt somit zu geringen Fortschritten und Erfolgen im Golftraining und im Spiel, da die körperlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind. Beides lässt sich aber leicht trainieren. Was man dazu braucht, ist im Fall der Beweglichkeit ein wenig Zeit und im Fall der Koordination ein wenig Geduld, vor allem mit sich selbst. Um die Konzentration für ein gutes Spiel über sechs Stunden (mit Aufwärmen und Einschlagen auf der Range) aufrecht zu erhalten,

braucht man eine gut ausgebildete Grundlagenausdauer in Kombination mit der richtigen Ernährung (Brainfood). Die Ausdauereinheiten dürfen locker sein, sollten aber länger dauern. Zusätzliches Training abseits der Range kann somit das Golfspiel positiv beeinflussen, den Score verbessern und die Freude am Spiel steigern.W

Mag. Jörg Bodingbauer Selbstständiger Fitnesscoach und Personal Trainer – Spezialgebiet Golf, Fitnesstrainer des Salzburger Golfkaders, aktiver Golfer seit 15 Jahren Für mehr Infos zu dem Thema: www.fitforgolf.at joerg@fitforgolf.at UNION-Golfclubs im Bundesland Salzburg: n Mittersill-Stuhlfelden UNION Golfclub (Pinzgau) n UNION Golfclub Römergolf (Flachgau) n Goldegg Golfclub (Pongau)

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30 UNION Thema

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„ES IST NICHT WICHTIG, OB MAN AUF RÄDERN ODER FÜSSEN TANZT“ 2010 wurde der Verein Wheelchairdancers Salzburg gegründet und wurde kurz darauf auch Mitglieder der SPORTUNION. Gleich ob Hobbytänzer oder Leistungssportler: Im Verein stehen der Sport und die Menschen, nicht aber ihre Beeinträchtigungen im Vordergrund.

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31 UNION Thema

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Das Wheelchairdancers Salzburg-Team.

B

ereits 2008 wurde die Idee von der heutigen Obfrau Kerstin Govekar und ihrem Mann Diethard Govekar ins Leben gerufen. Zwei Jahre waren sie damals als Sektion bei einem Tanzsportclub zu Gast, ehe sie 2010 ihren eigenen Verein gründeten. Erfahrung brachte die Obfrau aus ihrem Heimatland Deutschland bereits reichlich mit, hatte sie dort doch bereits eine Rollstuhltanzgruppe aufgebaut. Schnell waren so auch in Salzburg und ganz Österreich Anhänger für die hier noch eher unbekannte Variante des Tanzsports gefunden. Vereinsziel war und ist es nach wie vor, dass versucht wird, allen interessierten Menschen das Tanzen

zu ermöglichen. Dabei werden aber natürlich Talente und Leistungen gefördert und auch gefordert. So tanzen derzeit Hobbysportler, aber auch Leistungssportler im Verein. „Den Spagat für alle Leistungsstufen zu halten, ist uns sehr wichtig. Wir möchten für alle ein möglichst gutes Angebot haben“, erklärt Obfrau Govekar. Übrigens tanzen hier nicht nur Rollstuhlfahrer miteinander, sondern auch – wie die Rollstuhlfahrer zu sagen pflegen – Fußgänger mit Rollstuhlfahrern. Um den Teamgedanken und den Zusammenhalt untereinander zu fördern, wird in den Trainings teilweise bewusst auf eine Leistungsstufeneinteilung verzichtet. So kommen zum Beispiel Mittwoch­

Die Nationalteammitglieder Sanja Vukasinovic und Robert Pleininger.

abend alle Tänzer und Tänzerinnen für ein gemeinsames Training ins Sportzentrum Mitte zusammen, darunter auch reine Hobbytänzer, die gar keine Wettkämpfe bestreiten. So kann sich neben der Förderung des geselligen Beisammenseins auch noch sportlich jeder von jedem etwas abschauen. n nionNews 2016.154


32 UNION Thema

Mit den Leistungssportlern wird meist danach und an den Wochenenden noch trainiert, allen voran Nationalteammitglieder Sanja Vukasinovic und Robert Pleininger. Sanja ist aktuell auf dem 3. Platz der Weltrangliste Single Women und auf dem 2. Platz Single Women Freestyle. Robert ist ebenso auf dem 3. Platz der Weltrangliste Single Men und kommt übrigens zweimal pro Woche extra aus der Bundeshauptstadt ins Training angereist. Beide tanzen somit bereits auf höchstem Niveau und bei gleich zwei Topevents wollen sie im Jahr 2016 ihr Können erneut unter Beweis stellen. Zuerst steht der Continentscup Anfang September in Russland auf dem Programm, danach folgt die Europameisterschaft in der Slowakei Ende Oktober. Auf die Frage, welche Rolle der Sozialgedanke bei der Gründung bzw. allgemein in ihrem Verein spielt, reagiert Kerstin Govekar, die selbst bei einem großen integrativen Betrieb arbeitet, aber ganz trocken: „Den Sozialgedanken, welcher in Verbindung mit Behindertensport öfter einmal auftaucht, hat es bei uns so nie gegeben. Wir gehen alle miteinander gleich um, halten zusammen und sind ein Team. Wir sind ein Sportverein und betreiben Tanzsport und das steht im Vordergrund. Wenn einer Unterstützung braucht, egal worum es geht, hilft man sich ohnehin gegenseitig, gleich ob auf Rädern oder Füßen.“ Es ist wohl genau diese Einstellung der Grund dafür, dass der Verein von Jahr zu Jahr wächst und immer mehr Anhänger und Fans findet – auf Rädern, wie auch auf Füßen. W n nionNews 2016.154

WHEELCHAIRDANCERS SALZBURG Mitglieder (Stand 1. Jänner 2016): 58 Mitglieder, davon 23 aktive und 35 Fördermitglieder. Sportlich: Wir haben sechs Sportlerinnen und sportler (2 Kombi-Paare, 1 Duo-Paar), welche nur aus Freude tanzen wollen und nur im Training und bei unseren öffentlichen Shows mit dabei sind. Aktiv an Wettkämpfen nehmen insgesamt 16 Sportlerinnen und Sportler (Leistungsklasse Beginners: 3 Kombi-Paare, 3 Duo-Paare; Leistungsklasse Continues: 1 Kombi-Paar; Leistungsklasse High-Level/NT: 2 Singlestarter). Sportlicher Stand derzeit: Sanja im Single Women ist 3. der Weltrangliste und 2. der Weltrangliste im Single Women Freestyle. Robert ist 3. der Weltrangliste Single Men.


33 UNION Thema

U-TOUR – DAS NEUE JUGENDPROJEKT DER SPORTUNION Der Verein und die Schule sind Orte, wo Wissen, Können und Verhaltensweisen vermittelt werden.

D

ie U-Tour als neue Bewegungsinitiative der SPORTUNION schafft Möglichkeiten, sich kennen zu lernen und miteinander aktiv in einer sportlichen Zusammenarbeit zu kooperieren. Der Schul­ unterricht wird aufgewertet, das Vereinsprogramm erweitert und die Freizeitgestaltung der Jugendlichen abwechslungsreicher, aktiver und gemeinschaftlicher. Schülerinnen und Schüler im Alter von elf bis 19 Jahren bekommen hierbei einen neuen Zugang zum Sport und werden begeistert. Bundesweite Maßnahmen

Bundesweit werden 45 regionale Schul- und Vereinskooperationen aufgebaut. Jede der Kooperationsschulen erhält ein kostenloses Bewegungskontingent in Form von Schnupperstunden an der Schule. Hier werden neue sportliche Trends wie Longboard, Parkour oder INDES (historische Schwertkampfkunst), aber auch klassische Sportarten wie Tennis, Leichtathletik und mehr angeboten. Die

U-Tour Stopp geplant und organisiert. Professionelle Trainerinnen und Trainer aus den Vereinen begeistern Schülerinnen und Schüler mit aktiven Programmen Zusätzlich

SPORTUNION-Vereine werden vom Landesverband und der SPORTUNION Österreich professionell und finanziell unterstützt. Highlight an jeder Schule wird der U-Tour Stopp sein, ein Sportfest in Kooperation der Schule und regionalen Vereinen.

n Kostenlose Übungsleiterausbildungen von den SPORTUNION Landesverbänden im Jugendsport vermitteln nachhaltiges Wissen und Können. n Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine Ermäßigung für die erste Mitgliedschaft in einem U-Tour Verein.W

So läuft’s ab

Die SPORTUNION erstellt gemeinsam mit lokalen Sportvereinen einen Sportkatalog für die Projektschulen. Die Pädagoginnen und Pädagogen wählen aus dem Katalog Sportarten aus und vereinbaren Schnupperstunden mit den Vereinen. Jede Schule erhält ein kostenloses Kontingent von bis zu 60 Schnupperstunden. Mit Unterstützung der SPORTUNION wird der n nionNews 2016.154


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VERNETZTE JUGENDARBEIT Streusalz wurde als Pilotprojekt der Stadt Salzburg im Jänner 2009 gestartet und seitdem kontinuierlich ausgebaut. Es ist in unterschiedlichen Stadtteilen in der Vernetzung und Kooperation mit bereits bestehenden Jugendeinrichtungen aktiv. Auch die SPORTUNION Salzburg ist einer dieser Partner und setzt bei den Angeboten für Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren in Nonntal, Josefiau und Herrnau einen sportlichen Fokus.

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iteinander reden und

gemeinsam gestalten sind das Um und Auf für eine gelebte Jugendpolitik. Und hier setzen auch die Stärken von Streusalz an, nämlich die mobile und flexible Präsenz des Teams und der unmittelbare, von Vertrauen und Verlässlichkeit geprägte Kontakt mit den Jugendlichen, der für hohe Akzeptanz und jeweils maßgeschneiderte Aktivitäten in den Stadtvierteln sorgt. Orientiert an den jeweiligen Interessen und Ideen der Jugend-

lichen, werden so Angebote zur aktiven, kreativen und sinnvollen Freizeitgestaltung organisiert. Ziel dabei ist es, die Lebensbedingungen und -kompetenzen der Jugendlichen zu verbessern und Akzeptanz zu fördern. Auch die SPORTUNION hat in den letzten Jahren solche maßgeschneiderten Aktivitäten ins Leben gerufen und durchgeführt, wie zum Beispiel „Your Voice – das bewegte Jugendradio“. Jeden zweiten Montag widmet sich die Livesendung in

Im Sportzentrum Mitte wurde der Event „Streusalz Volleyball-Cup“ ausgetragen.

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der Radiofabrik verschiedenen Themen rund um die Jugendszene der Stadt Salzburg. Viele Sendungen werden dabei inhaltlich von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet. So standen die Themen Rauchen, Gaming oder auch Flüchtlinge bereits im Fokus. Gleich ob voraufgezeichnete Interviews oder Livegäste, der Kreativität der Jugendlichen sind dabei keine Grenzen gesetzt. In kleinen Redaktionsteams wird dabei das Thema vorab erarbeitet, insbesondere die Herangehensweise


35 UNION Thema

„Mit den Angeboten von Streusalz motivieren und unter­ stützen wir die Jugendlichen bei ihren Wünschen und Zielen. Ganz im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung von der ‚faulen Jugend‘ ist die Lust auf Bewegung – gerade in den dicht bewohnten Stadtvierteln – riesig.“ Mag. Isabel Bojanovsky,

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Jugendbeauftragte STADT:SALZBURG Magistrat, Service und Information

und die Botschaft, welche vermittelt werden soll bzw. nicht soll. Ein anderer erfolgreicher Event war der „Streusalz Volleyball-Cup“, ein Turnier, das im Sportzentrum Mitte ausgetragen wurde. In der Organisation hat sich Streusalz Lehen und die SPORTUNION zusammengeschlossen und letztendlich wurde unter vier Teams der Meistertitel ausgespielt. Jugendliche verschiedenen Alters mussten dabei gemischte Teams aufstellen und durch die Zusammenarbeit verschiedener Stadtteile werden auch Jugendliche aus diesen zusammengebracht und somit das Knüpfen sozialer Kontakte gefördert. Weitere sportliche Events waren eine Jugendzentrum-Tischtennismeisterschaft Mitte Mai oder auch der seit Anfang Mai stattfindende Playday. Jeden Sonntag werden bei Schönwetter die Außenanlagen des Sportzentrums Mitte von 16 bis 18 Uhr geöffnet und Jugendliche können nach Lust und Laune Sportarten ausprobieren (Basketball, Fußball, Football und vieles mehr)

Bei diesem Projekt werden auch die sozialen Kontakte der Jugendlichen gefördert.

und sich austoben. Die Öffnung von Sportanlagen ist der SPORTUNION schon seit jeher ein Anliegen und dieses Angebot ist somit ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Nur dadurch können Jugendliche zum Sport angeregt werden, die – aus welchen Gründen auch immer – keinen Bezug zu Sportvereinen haben. Bekommt der eine oder die andere dann mehr Lust auf eine Sportart, so stehen die Betreuer vor Ort für Auskünfte und eine Weiterleitung an Vereine zur Verfügung. Als Partner von Streusalz trägt die SPORTUNION Salzburg nicht nur zur sinnvollen Beschäftigung von Jugendlichen bei, sondern fördert mit dem Sportschwerpunkt der Projekte auch noch die körperliche Bewegung und Gesundheit der 13bis 20-Jährigen. Also kompetenter

Partner in Sachen Sport wird die SPORTUNION dabei von vielen Streusalz-Stadtteilen und Partnern geschätzt und somit wird auch die Vernetzung in vielen wichtigen Bereichen (Jugendpolizei, Gartenamt etc.) gefördert. Dieses Netzwerk und neue Know-how kommt letztendlich wieder den UNION-Vereinen zugute, welche natürlich bei den diversen Events und Projekten für Jugendliche auch gern gesehene Partner sind.W

Möchtest du als Verein oder Jugendlicher aktiv mitgestalten? Dann wende dich einfach an harald.bruendlinger@sportunion-sbg.at Er hat ein offenes Ohr für dich. Mehr Infos zu „Your Voice“ unter www.radiofabrik.at. n nionNews 2016.154


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UGOTCHI – KINDER GESUND BEWEGEN. Was ist los in Salzburg!

Die Bewegungsinitiative „UGOTCHI – Kinder gesund bewegen“ ist in vollem Gange und seit Schuljahresbeginn arbeiten die Vereine wieder mit den Schulen und Kindergärten zusammen. Zahlreiche kostenlose Veranstaltungen und Bewegungseinheiten wurden und werden durchgeführt, um so den Kindern den Spaß und die Freude an der Bewegung zu vermitteln. Hier einige Berichte und Meldungen der teilnehmenden Vereine.

SK MAISHOFEN

Skitraining und Kinderrennen

Am 28. Februar konnte bei angenehmen Temperaturen und besten Pistenbedingungen das UGOTCHI Kinderrennen am Übungslift in Schloss Kammer durchgeführt werden. 55 Kindergartenkinder waren der Einladung des SKM gefolgt und bewältigten die Strecke mit viel Ehrgeiz und Können. Für die kleinen Rennläuferinnen und Rennläufer, die Eltern und Großeltern war es eine große Freude und die Begeisterung war deutlich hörbar. Die sportlichen Leistungen waren überaus erfreulich und jedes startende Kind durfte am Ende einen Pokal und ein Überraschungssackerl mit nach Hause nehmen.

KARATE UNION PINZGAU

Kinder in Bewegung mit Ivo Vukovic

Der Karateverein betreut insgesamt 13 Institutionen vom Oberpinzgau bis Saalfelden. Ivo Vukovic legt viel Wert auf die spielerische Bewegungsförderung der Kinder. Die Pädagogen der Institutionen sind ebenso begeistert wie die Kinder. Kindergarten Bergstraße (rechts) und Zell am See (links).

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USV UNTERNBERG

Kinderskirennen

Auch der USV Unternberg veranstaltet mit den Kindern regelmäßige Skitrainings und ein spannendes Abschlussrennen. Alle Kinder sind Sieger und der Spaß ist immer groß.

BEWEGUNGSVEREIN POLYSPORTIV BERNDORF

VS Berndorf, Kindergarten Seeham und VS Seeham

Auch im Flachgau wird fleißig geturnt. Der BV polysportiv betreut gleich drei Institutionen und bewegt damit etliche Kinder: von den Kindergartenzwergen angefangen bis zu den Volksschülern. Die Trainings finden während der Unterrichtszeit statt, werden von geschulten Trainern aus dem Verein durchgeführt und sind für alle Kinder kostenlos.

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URC WALS-SIEZENHEIM

Rad Aktionstag mit Geschicklichkeitsparcours

Am 1. April 2016 fand bereits zum zweiten Mal der Rad Aktionstag für die Volksschulen der Gemeinde Wals-Siezenheim statt. Die Kinder der 4. Klassen der Volksschulen Wals und Walserfeld folgten der Einladung des URC Wals-Siezenheim und konnten auf dem neuen Trainingsgelände in Wals ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Es waren acht Stationen (u. a. Radwippe, Slalomparcours) zu absolvieren, welche die Kinder unter Mithilfe der Betreuer des URC Wals-Siezenheim erfolgreich meisterten. Die Kinder hatten großen Spaß und gleichzeitig war es eine spielerische Vorbereitung auf die kommende Fahrradprüfung. Jedes Kind wurde mit einer Medaille und einer Trinkflasche belohnt.

Etliche weitere Vereine engagieren sich bei dem Projekt „Kinder gesund bewegen“. Die Auswahl ist bunt und durchmischt. Von Judo über Basketball, von Tennis bis Schach ist alles dabei. Basketballunion Hallein, Basketballunion Salzburg, Bewegungsverein polysportiv Berndorf, E.V. Hüttschlag, Eben UNION Tennisclub, FIT-UNION Lebendiges Köstendorf, Karate UNION Shotokan Pinzgau, Sportklub Maishofen, SPORTUNION Straßwalchen, SU Abtenau, Taekwondo Verein Oberndorf, Tennisclub Faistenau, Turn- und Sportunion St.Veit, Turn- und Sportverein Unken, union DANCE BASE, UNION Judoschule Sakura, UNION Salzburg Leichtathletik , Union Shotokan St. Johann, UNION Sportverein Scheffau am Tennengebirge, UNION Tennisclub Sparkasse Tamsweg, UNION Radclub Wals-Siezenheim, USC Abersee, USK Fusch, USK Hof, USV Michaelbeuern, USV St. Georgen, USV Unternberg, UHC, USV Hallwang – Sektion Tennis, USV Zederhaus, ONEMOVE, USV Köstendorf, USC Altenmarkt, Sektion Ski, UTC Mattsee, Salzburg Ducks – Freestylers, TC Unken, TC Radstadt, USC Mauterndorf, USC Altenmarkt, Ein großes Dankeschön an alle Sektion Tennis, Tri-TeamHallein, 1. Halleiner Schachklub Vereine für euer Engagement! n nionNews 2016.154


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NACHWUCHSFÖRDERPREIS DER SPORTUNION SALZBURG

Unter großem Interesse fand am Freitag, 22. April die Landeskonferenz der SPORTUNION Salzburg im SN-Saal statt. Neben den Ehrengästen Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Landeshauptmann-Stellver­ treter Dr. Christian Stöckl, Landtagsabgeordnete Klubobfrau Mag. Daniela Gutschi, Landtagsabgeordnete Mag. Dr. Kimbie Humer-Vogl, Gemeinderat Bernhard Auinger und der Vizepräsidentin der SPORTUNION Österreich Danja Haslacher befanden sich auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Salzburger Sports unter den 220 Gästen. Fotos: Alexandra Stockinger

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V.l.n.r.: SPORTUNION-Präsident Dr. Leonhard Schitter, Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Gemeinderat Bernhard Auinger, Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Anne Struijk (2. Platz Tri-Team Hallein), Barbara Walchhofer (3. Platz USC Altenmarkt), Vizepräsidentin der SPORTUNION Österreich Danja Hascher, Vorstand der SPORTUNION Salzburg für Leistung & Wettkampf Franz Kendler.

W

ie auch in den vergangenen Jahren, nutzte SPORT­

UNION-Präsident Dr. Leonhard Schitter den Anlass, um langjährig engagierte Funktionärinnen und Funktionäre der SPORTUNION-­ Vereine auszuzeichnen. Danach wurde mit großer Spannung das Ergebnis des diesjährigen Nachwuchsförderpreises erwartet. Insgesamt reichten heuer 31 junge Sportlerinnen und Sportler aus 23

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verschiedenen Sportarten ein. Luca Rettenbacher (Karate UNION Shotokan Salzburg) ist der Gewinner des Nahwuchsförderpreises 2016. Das TGUS Dance Flash Team (Showdance) konnte den Teampreis für sich entscheiden. Der erste Platz ist mit einem Preisgeld in der Höhe von 2.000 Euro dotiert. Auch für die weiteren Stockerlplätze – 2. Platz: Anne Struijk (Triathlon, Tri-Team Hallein), 3. Platz: Barbara

Walchhofer (Langlauf, USC Altenmarkt) – gab es neben Sachpreisen Schecks im Wert von 1.500 bzw. 1.000 Euro. Zusätzlich wurden sieben Anerkennungspreise im Wert von jeweils 500 Euro vergeben. Mit diesem Preis wird erfolgreichen Nachwuchssportlerinnen und -sportlern aus dem Bundesland Salzburg eine Gesamtsumme von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.W


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1

Die Preisträger im Detail 1. Platz: Luca Rettenbacher (Karate/Kumite) Karate UNION Shotokan Salzburg 2. Platz: Anna Struijk (Triathlon) Tri-Team Hallein 2. Platz: Barbara Walchhofer (Langlaufen) USC Altenmarkt

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1. Platz Teampreis: Dance Flash (Showdance) TGUS 2

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Anerkennungspreise (in alphabethischer Reihenfolge): Lisa Grill (Ski alpin) USC Mariapfarr Alexander Hölbling (Schwimmen) SU Generali Salzburg Laura Prantner (Rhythmische Gymnastik) SPORTUNION Rauris Janni Reisenauer (Skispringen) TSU St. Veit Lena Schwameder (Rhönrad) TGUS Rhönrad Josef Siller (Ringen) SU Vigaun Anna Zimmerebner (Fußball) FC Bergheim /////////////////////////////////

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1 V.l.n.r.: L. Schitter, D. Haslacher, F. Huber, K. Hoffmann, G. Hirscher. R. Hinterlechner, S. Mayrhofer 2 H. Pöhl, R. Hable, G. Eichinger 3 T. Manhart, T. Gassner 4 Anna Zimmerebner mit Familie 5 V.l.n.r.: F. Gassner, N. Laimer, H. Gassner, H. Turetschek 6 B. Gensbichler, L. Schitter 7 v.r.n.l.: Petra Reiser, Tobias Nietzold mit Vereinskollege von Kanupolo Salzburg 8 R. Weberndorfer, S. Mayrhofer, H. Steinhagen, B. Frey 9 Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl, Barbara Walchhofer (3. Platz USC Altenmarkt), Landtagspräsidentin Dr. Brigitta Pallauf, Anne Struijk (2. Platz Tri-Team Hallein), Landtagsabgeordnete Klubobfrau Mag. Daniela Gutschi, SPORTUNION-Präsident Dr. Leonhard Schitter

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VEREIN IM FOKUS

DIE SPORTUNIONVERSICHERUNG NEU Rainer Sturm/pixelio.de

Damit Trainer und Funktionäre sich voll und ganz auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können und sich nicht mit Haftungsfragen herumschlagen müssen, hat die SPORTUNION Österreich mit dem langjährigen und verlässlichen Partner, der UNIQA Österreich Versicherungen AG, ein neues, noch attraktiveres Versicherungsangebot für Vereine, Mitglieder und Funktionäre entwickelt.

D

ie Versicherung Neu enthält

eine Haftpflichtversicherung für den Verein und seine Mitglieder sowie eine Vermögensschadens-­ Haftpflichtversicherung für die Vereinsorgane, eine Rechtsschutzversicherung für Organe und Mitglieder und schließlich eine Unfallversicherung in drei möglichen Stufen für alle Mitglieder. Gerade durch die Verschärfungen des Vereinsgesetzes empfehlen wir unseren Mitgliedsvereinen den Abschluss von adäquaten Versicherungen. Der große Vorteil der SPORT­­ UNION-Versicherung besteht darin, dass der Verein diese einfach und unbürokratisch für die Zahl seiner in der SPORTUNION registrierten Mitglieder abschließt und die Nennung aller Daten der einzelnen Versicherten nicht notwendig ist. Die Jahresprämie je Versichertem beginnt bereits bei nur € 4,–. Als zusätzliche Verbesserung gegen-

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über dem bisherigen Versicherungsangebot in Zusammenarbeit mit der UNIQA bestehen jetzt für den Verein verschiedene Auswahlmöglichkeiten: In der Unfallversicherung können drei verschiedene Leistungspakete gewählt werden. Bei nur € 3,– pro Jahr mehr als in der Variante „Kompakt“ ist zum Beispiel jeder Knochenbruch mit einer Einmalzahlung von € 500,– versichert. Und für nur € 7,– mehr als in der Variante „Kompakt“ zahlt die Versicherung bei einem Unfall bis zu € 2.000,– Unfallkosten neben den reinen medizinischen Behandlungskosten (Alternativmedizin, Kosten für Begleitpersonen, Zahnersatz etc.). Es besteht auch die Möglichkeit für Vereine, die bereits über eine Pauschalhaftpflichtversicherung z. B.

einer Landesregierung abgesichert sind, nur die Unfallversicherung abzuschließen. Vereine, die in der aktuellen UNIQA SPORTUNION-­ Versicherung schon Partner sind, werden automatisch in die Variante „Kompakt“ übernommen und können im Laufe des Jahres 2016 Änderungswünsche bekannt geben. Warum SPORTUNIONVersicherung?

Die SPORTUNION-Versicherung schützt in erster Linie den Verein – die Bedingungen dieser ausgewogenen Kombination von Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherung gelten einheitlich und für alle gemeldeten Mitglieder und Funktionäre in Ausübung von Tätigkeiten im Interesse ihres Vereines. Nach der Verschärfung im Ver-


41 Service

DIE ANGEBOTE DER SPORTUNIONVERSICHERUNG BEI UNIQA ÖSTERREICH UNFALLVERSICHERUNG DER SPORTUNION Variante Kompakt einsgesetz bietet die UNIQA für SPORTUNION-Vereine auch eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für Organwalter und Rechnungsprüfer in Vereinen an. Versichertes Risiko ist hier die unentgeltliche, ehrenamtliche Tätigkeit des Versicherungsnehmers als Mitglied eines Vereinsorgans oder als Rechnungsprüfer. • Versicherte Personen: Die Mitglieder der zu dieser Versicherung angemeldeten Vereine, die Mitglieder der SPORTUNION Österreich bzw. Mitglieder von Landesverbänden der SPORTUNION sind. • Versicherungszeitraum: Der Versicherungsschutz ist gewährleistet, sofern der laufende Versicherungsbeitrag vor einem Schadensereignis bezahlt ist. Ausnahme bildet der jeweilige Jänner eines Jahres. Tritt ein Schadensereignis in diesem Zeitraum ein und ist der Beitrag für dieses Kalenderjahr noch nicht bezahlt, erfolgt eine Leistung nur dann, wenn der Beitrag noch bezahlt wird und für das Vorjahr der Versicherungsbeitrag einbezahlt wurde. Die Vorschreibung der Versicherungsbeiträge erfolgt durch die SPORTUNION Österreich.

Interessenten wenden sich per E-Mail an: office@sportunion.at, Betreff: Versicherung oder rufen direkt im Büro der SPORTUNION an: T 01/5137714.

Dauerinvalidität, Leistung ab 15 % Invaliditätsgrad: € 35.000,–; der 50 % übersteigende Teil des Invaliditätsgrades wird dreifach geleistet, Maximalleistung: € 70.000,– Unfalltod: € 5.000,– Bergungskosten: bis € 15.000,– /////////////////////////////// (Selbstbehalt: € 500,–)

Variante Optimal

Dauerinvalidität, Leistung ab 15 % Invaliditätsgrad: € 35.000,–; der 50 % übersteigende Teil des Invaliditätsgrades wird dreifach geleistet, Maximalleistung: € 70.000,– Unfalltod: € 5.000,– Bergungskosten: bis € 15.000,– (Selbstbehalt: € 500,–) Knochenbruch: € 500,–

Variante Premium

Dauerinvalidität, Leistung ab 15 % Invaliditätsgrad: € 35.000,–; der 50 % übersteigende Teil des Invaliditätsgrades wird dreifach geleistet, Maximalleistung: € 70.000,– Unfalltod: € 5.000,– Bergungskosten: bis € 15.000,– (Selbstbehalt: € 500,–) Knochenbruch: € 500,– Unfallkosten: bis € 2.000,– (Selbstbehalt: € 75,–)

HAFTPFLICHT- UND VERMÖGENSSCHADENSHAFTPFLICHTVERSICHERUNG DER SPORTUNION

Pauschalversicherungssumme: € 2 Mio. für die Vereinshaftpflichtversicherung sowie € 100.000,– für die Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung Selbstbehalt: € 200,– je Schadensfall, kein Selbstbehalt bei Personenschäden.

RECHTSCHUTZVERSICHERUNG DER SPORTUNION

Schadenersatz- und Straf-Rechtsschutz (Art. 19 ARB) im Zusammenhang mit der Ausübung der satzungsgemäßen Vereinstätigkeit Versicherungssumme: € 60.000,– pro Versicherungsfall.

PRÄMIEN

Das sind die Jahresbruttoprämien (inklusive Versicherungssteuer): Gesamtpakete: • Variante „Kompakt“ in der Unfallversicherung plus Haftpflichtversicherung plus Rechtschutzversicherung: € 4,– jährlich/Mitglied • Variante „Optimal“ in der Unfallversicherung plus Haftpflichtversicherung plus Rechtschutzversicherung: € 7,– jährlich/Mitglied • Variante „Premium“ in der Unfallversicherung plus Haftpflichtversicherung plus Rechtschutzversicherung: € 11,– jährlich/Mitglied Nur Unfallversicherung: • Variante „Kompakt“: € 3,– jährlich/Mitglied • Variante „Optimal“: € 6,– jährlich/Mitglied • Variante „Premium“: € 10,– jährlich/Mitglied

VereiNs-Check


VEREIN IM FOKUS DAS SPORTUNION-REGISTRIERKASSENANGEBOT FÜR UNSERE MITGLIEDSVEREINE Speziell für unsere Mitgliedsvereine haben wir mit zahlreichen Anbietern verhandelt und können jetzt zwei kostengünstige und gerade für Sportvereine maßgeschneiderte Kassensysteme anbieten. Die Anbieter erfüllen alle rechtlichen und technischen Vorgaben der neuen Regelungen. Zum einen empfehlen wir ein kompaktes Komplettsystem, das aus einer Kassa, Bondrucker und der notwendigen Software besteht. Zum anderen eine reine Weblösung, die einfach mit allen gängigen Computern, Laptops, Tablets oder Smartphones genutzt werden kann. ////////////////////////////////////

1. KASSENKAISER

2. HEROLD ETRON ONR-KASSE

Kassenkaiser bietet verschiedene Komplettlösungen für alle Anforderungen an Bargeschäfte an. Im speziellen Fall für Ihre Kantine oder den Handel mit Sportartikeln sowie den Ticketverkauf die Olivetti Nettuna@ 7000 open. Dieses platzsparende System verbindet alle Anforderungen an ein modernes Kassensystem in einem Gerät und bietet Eingabe­ bildschirm, Bondrucker und Kundendisplay in einem Gehäuse.

Die HEROLD ETRON onR-Kasse ist die Alternative zu Komplettlösungen und erfüllt trotzdem alle gesetzlichen Anforderungen, die seit 1. Jänner 2016 in Kraft sind. Denn der HEROLD macht aus jedem Computer eine gesetzeskonforme Registrierkasse.

Olivetti NETTUNA@ 7000 open π Kassensystem für die Gastronomie, Handel und Dienstleistungen π höhenverstellbarer 10,1“ Touch Monitor π integrierter Bondrucker π integriertes Kundendisplay π CSB Kassensoftware π u. a. Tischverwaltung bei Verwendung in der Gastronomie π Kasse, Installation, Einrichtung, Schulung vor Ort € 1.290,– netto, € 1.548,– brutto π Leasing 60 Monate, per Monat € 27,86 netto, € 33,43 brutto Update für Registrierkassensicherheitsverordnung 2017 inkludiert.

 eblösung: ohne Software von jedem Computer, W Laptop, Tablet, Handy aus aufrufbar, Offline­ nutzung möglich. π Hardwareunabhängig – Verwendung über praktisch jeden Computer oder Laptop mit Internetbrowser (dzt. Google Chrome). π Sofort loslegen: Für die Bedienung braucht man sich nur einzuloggen. π Belegsdruck über handelsüblichen Drucker oder Bondrucker. π € 24,–/Monat netto, €€28,80 brutto, exklusiv für Mitglieder der SPORTUNION Österreich. π Bondrucker ab € 175,– netto, € 210,– brutto. π Erfüllt die Vorgaben der Registrierkassensicherheitsverordnung 2017. π

BESTELLUNGEN ÜBER FOLGENDEN LINK: http://sportunion.hdwp.at oder unter Angabe des SPORTUNION-Mitgliedsvereins und eines Ansprechpartners über: office@sportunion.at oder telefonisch unter T 01/5137714 n nionNews 2016.154


43 Service

SPORTUNION AKADEMIE ÜBUNGSLEITERAUSBILDUNG Die österreichweit standardisierten Übungsleiterausbildungen der SPORTUNION sind die erste Stufe einer Qualifikation zur Abhaltung von Bewegungskursen in den Vereinen. Für Einsteiger und angehende Übungs­ leiter soll die Ausbildung Basiswissen in Theorie und Praxis vermitteln.

Aufbau und Inhalte der Übungsleiterausbildung: 15 UE Theorie, 5 UE allgemeine, nicht sportartenspezifische Praxiseinheiten, 18 UE Praxiseinheiten zum jeweiligen Schwerpunkt der Übungsleiterausbildung Im Herbst 2016 werden in Salzburg zwei Übungsleiterausbildungen angeboten. Termin: 1./2. Okt., 29./30. Okt., Prüfung: 5./12. Nov. 2016 Ugotchi Übungsleiterausbildung: Die Praxiseinheiten sind polysportiv gewählt und speziell auf die Zielgruppe der Sechsbis Zehnjährigen (Volksschulkinder) ausgerichtet. Die Inhalte sind: „Werfen Springen Fangen“, Gerätturnen, Ballspiele, „kreatives Tanzen & Rhythmusschulung“, Team.Geist – soziale Kompetenzen fördern, allgemeine Koordinationsschulung usw. Übungsleiterausbildung Jugend-Trendsport: Die Praxisinhalte richten sich an Trainer und Übungsleiter, die mit Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren arbeiten. Neben dem theoretischen Basiswissen soll Spaß an coolen trendigen Bewegungen vermittelt werden. Die Inhalte sind: Longboard, Ultimate Frisbee, Parkour/Freerunning, Trendsport Mini’s etc. Weitere Informationen zu den Angeboten der SPORTUNION Akademie Salzburg finden Sie unter www.sportunion-akademie.at, www.sportunion-sbg.at.


44 PERSONALIA

Service

Die SPORTUNION gratuliert ganz herzlich zum runden Geburtstag!

Franz Scheffenacker 80 Jahre UNION-Ehrensenator, Ehrenobmann USK Hof

Reinhard Kittl 40 Jahre Obmann Karate UNION Shotokan Neumarkt

Baumeister Ing. Johann Jastrinsky 60 Jahre UNION-Ehrenmitglied

Walter Klaffenböck 60 Jahre Obmann UNION-Tanzsportclub Wolfgangsee

AQUA SALZA GOLLING

Dr. Mag. Alexander Schwaighofer 60 Jahre NATÜRLICH Obmann USC Goldegg

Roman Jahoda 40 Jahre Leiter unionLAB WOHLFÜHLEN

VOR

Bernd Frey Anton Meingast 50 Jahre 50 Jahre Bezirksreferent Obmann Landesverein DENundTOREN SALZBURGSUNION-Geschäftsführer ländliche Reiter und Fahrer

Mitmachen en! und gewinn

BADELANDSCHAFT WELLNESS & BEAUTY arten SAUNAPARADIES sk ge Ta 2 x 5 verlosen Wir den Die SPORTUNION gratuliert Gewinnern SAUNAGARTEN lza! für das Aqua Sa SONNENTERRASSE aus der UNIONnews 153 wort nn Ke s da Sie Senden LOUNGE fach per E-Mail ein “ lza Sa a „Aqu und bg.atKrautgartner nion-s Jeweils zwei Tageskarten für das Aqua an Salza Josef aus Bischofshofen, INFRAROTKABINEN @sportuan officegingen teil. g sun rlo Ve r de en Sie AQUAKURSE Johann Fuchshofer aus St. Georgen, Carina Zarfl ausanWals-Siezenheim, Herlinde Lackner aus nehm s: 31.03.2016 KINDERWELT Salzburg und Anna Eichenseder aus Salzburg. Einsendeschlus SCHWIMMSCHULE Einen SPORTUNION-Rucksack erhielten Franz Neuhofer aus Straßwalchen und Ingeborg VERANSTALTUNGEN Graggaber aus Unternberg. KINDERGEBURTSTAGE EVENTS Berger aus Ein SPORT­UNION-Fußball konnte an Bernhard Pirnbacher aus St. Veit, Barbara

Siezenheim und Hermann Feichter aus Hallein gesandt werden.

Aqua Salza

An den Crossfit Workshops konnten Maria Verhaar aus Mattsee, Heike Sturany aus 199 Kuchl Möslstraße A-5440 Golling und Carina Neucamp aus Mattsee kostenlos teilnehmen.

Tel. +43-6244/20040-0 Fax +43-6244/20040-44

www.aqua-salza.at

REDAKTIONSSCHLUSS

UNIONnews 155 Sie wollen mit Ihrem Verein in der UNIONnews auch vertreten sein? Schicken Sie uns einen kurzen Text über Ihre Aktivitäten inklusive druckfähiger Fotos bis 15. Juli 2016 an office@sportunion-sbg.at.

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SPORTLERKÜCHE & ERNÄHRUNGSTIPPS

Service

Mehr Fisch

auf dem Tisch? Aus ökologischer Sicht ist vermehrter und vor allem willkürlich gewählter Fischkonsum kritisch zu sehen. Greenpeace rät derzeit sogar weitgehend zum Verzicht. Der Anlass: die Überfischung der Meere. Ausschließlich Karpfen wird uneingeschränkt empfohlen. Zu Unrecht, wenn man die gesundheitlichen

Vorzüge beachtet. Grund für die Empfehlung, ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche zu konsumieren, ist der hohe Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen wie zum Beispiel Vitamin B12 und Vitamin D, Jod oder Selen. Außerdem besitzt Fisch hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß für den effizienten Aufbau von körpereigenem Eiweiß für Muskelmasse, Botenstoffe für das Gehirn, Enzyme und Hormone. Lachs, Makrele, Hering – also fette Fische – liefern zudem mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Omega-3-Fettsäuren. Deren ausreichender Konsum kann den Blutdruck und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Was gilt es, als Konsument zu beachten?

Fisch sollte eine besondere, nicht alltägliche Delikatesse sein, die überlegt gekauft wird. Beim Einkauf können folgende Gütesiegel helfen.

Quelle: http://www.wwf.at/de/online-einkaufsratgeber-fisch/

Beim Kauf von Zuchtfisch gibt es das „ASC (Aquaculture

Stewardship Council)“-Siegel oder solche mit Bio-Gütesiegel. Beim Wildfisch kennzeichnet das „MSC (Marine Stewardship Council)“-Siegel die Herkunft aus umweltverträglicher, nachhaltiger Fischerei. Dieses Siegel garantiert, dass nicht mehr Fisch gefangen wird, als für unsere Meere umweltverträglich ist. Laut dem Greenpeace Fischratgeber 2016 gibt es auch noch vertretbare Ausnahmen neben dem Karpfen. Darunter fallen Lachs aus vereinzelten Regionen und Thunfisch. Hering und Wels sind demnach „überwiegend vertretbar“. Wer eine erhöhte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren ohne Fisch erzielen möchte, greift zusätzlich zu Lein-, Walnuss- und Rapsöl. Weiterführende Infos: www.wwf.at/de/online-einkaufsratgeber-fisch/ www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Publikationen/ratgeber/fisch-ratgeber/

SEESAIBLING MIT PAPRIKAGEMÜSE UND TARHONYA (UNGARISCHE TEIGWARE) Zutaten (4 Portionen) 800 g Seesaiblings-Filets Zitronensaft, Mehl Salz, frischgemahlener schwarzer Pfeffer Olivenöl zum Anbraten 2 rote Paprika und 1 gelbe Paprika, in feine Streifen geschnitten 1 mittlere Zwiebel, fein geschnitten

2 Zehen Knoblauch, fein gehackt Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 1/16 l Weißwein 1/8 l passierte Tomaten oder 2 frische, geschälte Tomaten in Würfel geschnitten 3 EL Olivenöl 250 g Tarhonya 1 kleine Zwiebel, fein geschnitten 500 ml Gemüsesuppe 1 TL Paprikapulver edelsüß 2 EL Olivenöl

Kontakt: Alexandra Braun, alexandra1.braun@gmail.com

Zubereitung In einem Topf Zwiebel in Olivenöl anrösten, Paprikapulver kurz mitrösten, Tarhonya dazu geben und dann mit Gemüsesuppe aufgießen. Auf großer Hitze die Suppe verkochen lassen, dann Hitze zurücknehmen und zugedeckt ausdampfen lassen. Für das Paprikagemüse zuerst Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anrösten, Paprikastreifen zugeben, kurz mitrösten, dann mit Weißwein aufgießen, Flüssigkeit verdampfen lassen und Tomaten einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. zehn Minuten köcheln lassen. Die Paprika sollen noch knackig sein. In dieser Zeit bereits den Fisch mit Salz, Pfeffer und einigen Tropfen Zitronensaft marinieren. Auf der Hautseite ins Mehl legen. Dann Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen. Den Fisch zuerst auf der Hautseite rund drei Minuten braten, dann wenden und noch eine halbe Minute braten. n nionNews 2016.154


Ja,

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sport uN ioN

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