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n P.B.B. GZ 02Z034581 M VERLAGSPOSTAMT 5020 SALZBURG, AUFGABEPOSTAMT 5020 SALZBURG, NR. 159/NOVEMBER 2017

Das Magazin der SPORTUNION Salzburg Nr.159 November 2017

News

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LISA GRILL, SKIFAHRERIN

Lungauerin mit Ambitionen

SCHWERPUNKT

Jugend- und Trendsport

MACH DICH STARK!

Selbstvertrauen durch Selbstverteidigung

„Aufstehen, Krone richten und weitermachen.“

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Lisa Grill, Skifahrerin


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01 Editorial

Liebe Freunde der SPORTUNION!

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Inhalt

Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG für Frauen und Männer in gleicher Weise.

UNION Sport im Bild 02 Lisa Grill, Skifahrerin aus dem Lungau mit Ambitionen 07 Der UNION-Landesverband unterwegs 08 Sportlicher Ferienspaß bei Sports4Fun UNION-Vereine im Bild 10 UNION-Vereine im Bild 16 Sonstiges 19 Neue Vereine in der UNION-Familie 20 Ein Verein stellt sich vor: USC Eugendorf 22 Bewegung und lernen – eine untrennbare Allianz 23 Salzburg Ducks unter dem Motto „Fit und gescheit“ UNION Thema 24 Schwerpunkt: Jugend- und Trendsport 28 Sport für alle 30 Über 5.500 Aktive bei „Bewegt im Park“ 32 Beweg dich – gemeinsam aktiv 34 Selbstvertrauen durch Selbstverteidigung! 36 Die tägliche Bewegungs- und Sporteinheit steht in den Startlöchern! UNION Service 38 Kort.X – das koordinative Fitnesstraining aus den Bergen 40 UNION Social Award 2017 41 500 Euro für Materialanschaffung 42 Eure Bezirksreferenten stellen sich vor 44 Personalia 45 Sportlerküche & Ernährungstipps 46 Bestellformular 46 Impressum

Wir haben im Herbst mit der Umsetzung der täglichen Sporteinheit im Lungau begonnen und freuen uns, dass diese langjährige Forderung der Dachverbände nun Wirklichkeit wird. Leider wurden uns dadurch aber Mittel des Sportministeriums für „Kinder Gesund Bewegen“ im Tennengau gestrichen. Nach erfolgreich geführten Verhandlungen freut es mich ganz besonders, dass durch eine Sonderförderung des Landes Salzburg die weitere Durchführung auch hier sichergestellt werden konnte. Gemeinsam mit unseren Vereinen organisieren wir professionelle Sportund Bewegungsangebote in Kindergärten und Volksschulen, um bereits den Kleinsten den Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Durch Aktionen wie die U-Tour und das UNIQA-Trendsportfestival bringen wir neue Sportarten in mittlere und höhere Schulen und zeigen, dass sportliche Bewegung voll im Trend ist. Bei unseren engagierten Vereinen möchte ich mich ganz herzlich für die Bereitschaft bedanken, diese Projekte mit uns umzusetzen.  An dieser Stelle möchte ich aber auch unserer Karate-Weltmeisterin Alisa Buchinger ganz herzlich gratulieren, die beim ersten Serie A Turnier in Salzburg wieder mit Gold glänzte.  Viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe wünscht

Michaela Bartel Präsidentin

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02 Sport im Bild

Lisa Grill, Skifahrerin

LUNGAUERIN

MIT AMBITIONEN

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Lisa Grill vom USC MariapfarrWeißpriach ist eine sehr erfolg­ reiche Nachwuchs­ skifahrerin und Gewinnerin des SPORTUNIONNachwuchsförderpreises 2017. Mit der UNIONnews spricht sie über ihre sportlichen Träume und ihr persönliches Erfolgsgeheimnis. Fotos: L. Grill, USC Mariapfarr-Weißpriach

L

isa, wie haben deine ersten Gehversuche auf Skiern ausgesehen und war dein Talent bereits damals zu erkennen?

Ich bin im Lungau geboren und komme aus einer Familie, wo Skifahren in Sachen Freizeitgestaltung ganz oben steht. Bereits meine Eltern waren begeisterte Skifahrer. Ich glaube, sie haben mir diese Leidenschaft vermittelt und mich für diese Sportart begeistert. Bereits als Kleinkind bin ich immer in den Skischuhen meines Papas gestanden, obwohl sie mir damals noch bis zu den Hüften reichten. Im Alter von zweieinhalb Jahren bekam ich zu Weihnachten meine ersten rosafarbenen Skier mit Blümchen. Von da an war ich tagtäglich in Wiesen und auf Pisten unterwegs. Meine Mama meint, dass mich das Element Schnee seit jeher sehr fasziniert. Was ist deine Lieblingsdisziplin und warum?

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Eher begeistert bin ich von den technischen Disziplinen. Mit Speed-Disziplinen habe ich noch weniger Erfahrung, wobei ich den Super G schon auch sehr spannend finde. So schnelle langgezogene Kurven haben schon auch ihren Reiz. Welches ist der beste Tipp, den du von einem Betreuer, Trainer bekommen hast?

„Aufstehen, Krone richten und weitermachen!“ Das ist mittlerweile auch zu meinem Lebensmotto geworden. Hast du eine Lieblingsstrecke? Und eine Piste, die du am liebsten aus dem Programm streichen möchtest?

Meine Lieblingsskipisten befinden sich natürlich auf meinem Hausberg, dem Fanningberg. Slalom fahre ich am liebsten am Petersbründl in St. Michael. Es wäre schön, wenn es dort wieder einmal FIS-Rennen geben würde, so wie früher auch. Wenn ich eine Piste aus dem Rennplan


03 Sport im Bild

Sport ist Lisa Grills absolute Leidenschaft, sie hat ihr ganzes Leben danach ausgerichtet.

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„Für mein Alter liege ich, glaube ich, ganz gut im Fahrplan.“ nicht. Mit der Ernährung beschäf­ tige ich mich jetzt eigentlich immer intensiver. Ich versuche dabei, mich ausgewogen zu ernähren, mache mein Müsli und meine Müsliriegel selber und reduziere Zucker und Fett, so gut es geht. //////////////////////////////////////////////////////////////

Lisa Grill gibt bei jedem Rennen ihr Bestes.

streichen könnte, wäre es die Finstergrube in Großarl. Die Skipiste kann eigentlich nicht verantwortlich gemacht werden, aber auf diesem Hang will mir einfach nichts gelingen. Wie schaut das Training einer Skifahrerin im Winter bzw. Sommer aus?

Das Training im Schnee beginnt für uns in der zweiten Augusthälfte. Von September bis November wechseln dann Trainings- und Schulwochen ab, wobei in der Schulwoche Kondition trainiert wird und in der Schneewoche natürlich Skifahren. Ab Mitte November beginnen die Rennen und ab dieser Zeit gibt’s fast nur mehr Skitraining und Rennen. Hier versucht man, im Konditionsbereich möglichst den Level zu halten und die Konditionsreserven möglichst langsam aufzubrauchen. Das zieht sich bis Anfang April hin und dann legt man wieder den Schwerpunkt auf Schule und den Aufbau im Konditionsbereich. Im Juni und im Juli müssen wir Hotelfachschüler ein Pflichtpraktikum absolvieren. D. h.: 40 Stunden in der Woche arbeiten und abends oder morgens Konditionstraining. n nionNews 2017.159

Bis zum Schulbeginn gibt’s dann fast nur Konditionseinheiten. Kannst du uns auch kurz etwas zu den Regenerationszeiten und dem Ernährungsplan einer Spitzensportlerin sagen?

Ich sehe mich noch nicht als Spitzensportlerin, aber ich arbeite natürlich in allen Bereichen daran, mich zu verbessern und das Optimale herauszuholen. Nach der Rennsaison gibt es für zwei bis drei Wochen eine trainingsfreie Zeit. Während des Konditionsaufbaus im Sommer versucht man natürlich, dem Körper nach den Trainingsreizen genügend Zeit zu geben, um sich zu erholen. Das hängt einerseits davon ab, wie hoch die Trainingsintensität ist, welche zusätzlichen Belastungen für den Körper hinzukommen, wie z. B. Krankheiten oder Verletzungen, und auch wie müde der Kopf ist. Es gibt auch psychische Belastungen, die einem die Energie rauben. Während der Wintersaison, die bei uns im Oktober anfängt, ist es einfach wichtig, zu lernen, auf seinen Körper und Kopf zu hören. Man merkt es selber ob der Energielevel physisch und psychisch passt oder

Was ist dein persönliches Erfolgsgeheimnis und was motiviert dich?

Ich glaube ein Erfolgsgeheimnis habe ich nicht. Ich liebe den Winter mit Schnee und ich fahre einfach unheimlich gerne Ski. Wenn man das tun kann, was einem Spaß macht, braucht man nicht viel zusätzliche Motivation. Wobei man bei dem straffen Zeitplan, den man das ganze Jahr über hat, schon oftmals für Unterstützung durch Trainer, Eltern oder Trainingspartner dankbar ist. Wie zufrieden bist du mit deinen eigenen Leistungen?

Ich habe ein langfristiges Ziel vor Augen und mir ist bewusst, dass es viele kleine Schritte und Erfolge braucht, um dieses zu erreichen. Für mein Alter liege ich, glaube ich, ganz gut im Fahrplan. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden, wobei es natürlich immer schön wäre, sich noch zu verbessern. Ich möchte mich auf jeden Fall körperlich und technisch weiterentwickeln und gebe bei jedem Rennen mein Bestes. Was war für dich der wichtigste sportliche Erfolg und warum?

Der Vierfachsieg bei den österreichischen Meisterschaften 2016 war für mich eigentlich der Wertvollste. Innerhalb eines langen Wochenendes in allen Disziplinen zu gewin-


05 Sport im Bild

nen, ist vor allem bei der Dichte in Österreich nicht so leicht. Was sind deine sportlichen Träume und Ziele für die Zukunft?

Meine Träume und Ziele motivieren mich und sind auch unbedingt notwendig. Für mich ist es wichtig, dass ich auch weiterhin gesund bleibe. Es gibt zahlreiche berühmte Beispiele, die durch Verletzungen ihre Ziele laufend kurzfristig ändern müssen. Natürlich träume ich davon, einmal professionell Ski zu fahren und diesen Sport zu meinem Beruf zu machen. Dafür werde ich kämpfen und weiterhin hart trainieren. Für die kommende Saison hoffe ich auf einige Europacupeinsätze, und vielleicht gelingen mir ab und zu Podiumsplätze bei FIS Rennen. Ein Traum in ferner Zukunft wäre eine Teilnahme bei einem Großereignis in Österreich. Vielleicht gibt es einmal die Möglichkeit. Natürlich habe ich einen Plan B und der heißt Schule, Berufsausbildung Der Vierfachsieg bei den ÖM 2016 zählt für Lisa zu den schönsten Erfolgen.

und Matura. Dabei habe ich in der Skihotelfachschule Bad Hofgastein perfekte Voraussetzungen. Wie gehst du mit dem Konkurrenzkampf im Skizirkus um? Denn es ist sicher nicht einfach als erfolgreiche Nachwuchssportlerin in diesem Einzelsport.

Der Konkurrenzkampf ist im Training und in der Freizeit kein Thema, aber am Renntag, im Wettkampf gehört er einfach dazu. Jeder muss seine Leistung erbringen und ist in der Rennsituation auf sich selbst angewiesen. Mir ist ein gutes und freundschaftliches Verhältnis zu meinen Sportkolleginnen besonders wichtig. In den vergangenen Jahren im SLSV und auch jetzt im ÖSV waren und sind wir eine sehr homogene Trainingsgruppe und haben eine gute Stimmung in der Mannschaft. Das ist auch unheimlich wichtig, um gute Leistungen zu bringen. Ich verbringe viel Zeit mit meinen Konkurrentinnen und für uns alle ist es auch wichtig, sich gegenseitig zu pushen, aber auch gleichzeitig die Leistung einer anderen zu respektieren. Wenn ich einmal Neid von jemandem verspüre, dann erinnere ich mich an einen Satz von meinem ehemaligen Religionslehrer, der zu mir einmal sagte: „Neid muss man sich verdienen!“ Für mich hat der Einzelsport schon Vorteile – es kommt auf meine Leistung an und alles ist mein Erfolg, oder eben auch nicht. Voraussetzung ist natürlich ein perfektes Material, aber das habe ich mit Head ja seit vielen Jahren. Was bedeutet Sport generell für dich?

Sport ist meine absolute Leidenschaft, ich habe mein ganzes Leben

Die ersten Versuche auf Skiern.

danach ausgerichtet. Gleichzeitig ist es schön, etwas, das andere als Hobby betreiben, zu seinem Lebensmittelpunkt machen zu dürfen. Leider bleibt für andere Sportarten nicht mehr so viel Zeit, aber wenn, dann spiele ich sehr gerne Tennis und gehe auch gerne Mountainbiken und Schwimmen. Meine gesamte Familie betreibt seit jeher gerne Sport und daher hat er seit meiner jüngsten Kindheit einen sehr hohen Stellenwert. Wie wichtig sind der Rückhalt und die Unterstützung von Familie, Freunden und deines Vereines USC Mariapfarr-Weißpriach für dich?

Meine Familie und meine Freunde nehmen den ersten Platz in meinem Leben ein. Ohne sie und meinen Verein wäre meine sportliche Entwicklung nicht so verlaufen. Meine Eltern waren bis jetzt nicht nur finanziell, durch den hohen Trainingsaufwand, den Materialverbrauch und die weiten Anfahrten zu Trainings und Rennen gefordert. Vor allem haben sie auch sehr viel n nionNews 2017.159


06 Sport im Bild

Zeit investiert, weil sie auch meine Trainer waren. Der Verein steht nach wie vor hinter mir, unterstützt mich und gibt mir Rückhalt.

LISA GRILL Geburtsdatum: 2. September 2000 Wohnort: Tamsweg Hobbys: Skifahren, Lesen, Tennis spielen, Musik hören Verein: USC MariapfarrWeiß­priach Trainer: Mama und Papa, Michael Laßhofer; SLSV (Schüler): Luggi Brunner, Hans Brucker, Flo Putz; SLSV (Jugend): Thomas Salchegger, Christoph Ehrenecker; ÖSV: Thomas Rimml, Dominik Jetz, Peter Meliessnig Größte Erfolge: 2014 Österr. Schülermeisterin im GS; 2015 Österr. Schülermeisterin im GS, SL und Kombination; 2016 Österr. Schülermeisterin im GS, SL, SG und Kombination; 2015/16 Podiumsplätze bei internationalen Schülerrennen in Italien, Slowenien und Frankreich; 2017 Sieg FIS-Super G in Spital am Pyhrn; Podiumsplätze bei internationalen FIS-Rennen (SG, Slalom und Kombi); österreichische Jugendmeisterin in der Kombination (U18)

Hast du ein Vorbild? Wenn ja, was fasziniert dich an diesem Menschen?

Mein sportliches Vorbild ist Mikaela Shiffrin. Sie fährt seit einigen Jahren in einer eigenen Liga und ist technisch zur Zeit wohl die Perfekteste. Zusätzlich ist sie noch sehr jung und es ist ein Traum von mir, vielleicht sogar mit ihr gemeinsam bei einem Skirennen an den Start zu gehen. Wie wichtig sind für dich Auszeichnungen wie der UNION-Nachwuchsförderpreis?

Der Nachwuchssport wird durch die Öffentlichkeit noch nicht so stark wahrgenommen. Die SPORT­ UNION Salzburg hat mit dem Nachwuchsförderpreis eine tolle Initiative ergriffen. Ich verstehe den Preis als eine große Anerkennung für meine sportlichen Leistungen.

Die damit verbundene finanzielle Unterstützung ist natürlich eine willkommene Erleichterung, da der Skisport nicht unbedingt billig ist. Für 2018 wünsche ich mir:

Eine unfallfreie Saison, Gesundheit für mich und meine Familie, die Ziele die ich mir gesteckt habe, auch umzusetzen und dabei Spaß zu haben.

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HORST SEIFTER, Obmann USC Mariapfarr-Weißpriach:

Lisa Grill ist definitiv unser Aushängeschild – nicht nur aufgrund ihrer sportlichen Erfolge, sondern auch aufgrund ihrer sportlichen Einstellung. Sie liebt Sport – und lebt Sport. In der Schule durfte ich sie bereits als ausgezeichnete Allroundsportlerin kennen lernen, auf der Skipiste als hervorragende Technikerin mit großem Herz und Leidenschaft für das Training. Es ist bewundernswert wie fokussiert sie gerade in entscheidenden Situationen ihre Leistung abrufen kann. Mit insgesamt sieben österreichischen Schülermeistertiteln in den letzten beiden Jahren übertraf sie alle Erwartungen. Abseits der Rennen erleben wir Lisa als ruhig und zielstrebig, sie ist eine aufmerksame Zuhörerin, häufig auch mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht. Hat man ihr Vertrauen gewonnen, so wirken ihre Energie und ihr herzhaftes Lachen absolut ansteckend. Wir wünschen Lisa alles Gute für die neue Saison, vor allem Gesundheit und ein Jahr ohne Verletzungen. … und wer weiß, vielleicht können wir in einiger Zeit – dann, knapp 40 Jahre nach Erwin Resch – wieder mit einem Fanclub bei einem Weltcuprennen mitfiebern.

Der USC Mariapfarr-Weißpriach ist mit rund 1.400 Mitgliedern der größte Sportverein des Lungaus. Organisiert in drei großen Sektionen – Fußball, Ski alpin, Ausdauer – versucht der 13-köpfige Vorstand ein buntes und vielfältiges Programm für die Bevölkerung der Region anzubieten. Neben Strukturen für Topsportler ist den Verantwortlichen der Breitensport und vielfältige Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche ein besonderes Anliegen. 2019 feiert der Verein sein 70-jähriges Bestandsjubiläum und hofft weiter auf breiten Zuspruch und Unterstützung aus der Bevölkerung – getreu dem Motto: „Wir bewegen Mariapfarr!“ Am 16. Dezember 2017 Gedenkrennen veranstaltet der USC Hans-Peter Grill Mariapfarr-Weißpriach ein Gedenkrennen für Lisas Vater Hans-Peter Grill. Das Nenngeld kommt vollständig der Familie Grill zu Gute. Fanningberg, am 16. Dez. 2017 ab 09.45 Uhr (Ersatzort je nach Schneelage „Petersbründl“ Infos unter www.uscmariapfarr.at)

n nionNews 2017.159 Nennung unter www.uscmariapfarr.at oder skizeit.at Fragen bitte an 0664/3952750


07 Sport im Bild

DER UNION-LANDESVERBAND UNTERWEGS

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60 Jahre Schwimm-Union Generali Salzburg

50 Jahre USC-Eugendorf

Mag. Clemens Weis (Trainer SU Generali Salzburg, Präsident NVSVS), Bernd Frey (GF SPORTUNION Salzburg), LAbg. Michaela Bartel (Präsidentin SPORTUNION Salzburg), Dr. Kurt Kozák (Obmann SU Generali Salzburg).

UNION Salzburg Präsidentin LAbg. Michaela Bartel und JVP Generalsekretär Stefan Schnöll beim Ehrenanstoß des Spiels Eugendorf gegen Golling. Quelle: Junge ÖVP

Verleihung Landessportehrenzeichen Salzburg

40 Jahre Sportmedizin des Landes Salzburg

Verleihung des Sportehrenzeichens in Gold an Franz Kendler durch LR Martina Berthold und LH Wilfried Haslauer mit UNION-Präsidentin LAbg. Michaela Bartel. Quelle: LMZ Franz Neumayr/SB

Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer, MBA mit dem UNION-Vorstand: Präsidentin LAbg. Michaela Bartel, Vizepräsident Dr. Thomas Wörz und LH-Stv. Dr. Christian Stöckl. n nionNews 2017.159


08 Sport im Bild

Sports4Fun Sportzentrum Mitte

SPORTLICHER FERIENSPASS BEI SPORTS4FUN Viel Sport, Fun und Action gab es auch heuer wieder bei Sports4Fun. An insgesamt sechs Standorten konnten Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren in den Sommerferien verschiedene Sportarten ausprobieren.

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nsgesamt über 4.500 Kids

nutzten heuer in der Stadt Salzburg, Maishofen, Hof, Faistenau, Oberndorf und erstmals in Eugendorf das sportliche Sports4Fun-Angebot der SPORTUNION. Auf dem Programm standen unter anderem American Football, Basketball, Taekwondo, Tischtennis, Voltigieren, Schach, Bogenschießen und Rhönrad. Organisiert wird die Ferienaktion in der Stadt Salzburg von der SPORTUNION Salzburg, in den Umlandgemeinden von örtlichen

Sports4Fun Faistenau

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SPORTUNION-Vereinen mit Unterstützung der Gemeinden und zum Teil der Tourismusverbände. Betreut werden die Kinder an allen Standorten von Trainern und Übungsleitern aus Vereinen. Ziel und Zweck des traditionsreichen Projekts ist es, Kindern in den Sommerferien die Möglichkeit zu bieten, verschiedene Sportarten kennen zu lernen und Spaß an der Bewegung zu entdecken. Gefällt den Kids eine Sportart besonders gut, können sie diese nach Sports4Fun im Verein ausüben. W


09 Sport im Bild

Sports4Fun Maishofen

STANDORTE 2017: Sportzentrum Mitte, Maishofen, Hof, Faistenau, Eugendorf, Oberndorf Sports4Fun Hof

Sports4Fun Eugendorf

Sports4Fun Oberndorf

„Im Rahmen unseres Ferien­ erlebnisses holten wir Sports­ 4Fun heuer gemeinsam mit den Eugendorfer Vereinen erst­ mals in unsere Marktgemein­ de. Das Programm war sehr vielfältig. Vom Bogenschießen und American Football über einen Radparcour und einen Tanz-Workshop bis hin zu Tennis, Leichtathletik, Gerä­ teturnen, vielen Ballspielen und einem Orientierungslauf konnten wir den jungen Teil­ nehmern einen abwechslungs­ reichen sportlichen Vormittag bieten. Es freut uns besonders, dass die Kinder eifrig mit dabei und begeistert von diesem Angebot waren. Wir sind über­ zeugt, dass Eugendorf ein sehr guter Sports4Fun-Standort ist.“ Neuer Standort Eugendorf: Andrea Wintersteller von der Marktgemeinde Eugendorf und Nicole Suppan vom USC Eugendorf organisierten Sports4Fun heuer erstmals sehr erfolgreich am neuen Standort Eugendorf.

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UNION-Vereine im Bild

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BASKETBALL

V.l., hinten: Dominik Klocker, Maximilian Renner, Silvester Schattauer, Jamie Kohn, Fabian Sturmberger, Jozef Krajco, Lukas Jirsa. V.l., vorne: Daniel Drücker, Ivan Antipov, Louis Sutterland mit Meisterpokal, Thomas Mayr, Jessie Kohn. Quelle: copyright by Andreas Walch

BSC Salzburg gelingt Sensation und ist Landesmeister 2017. Das Herrenteam des BSC Salzburg schafft die Sensation – vom 4. Platz des Saison-Rankings starten sie durch und holen nach sechs Siegen in Serie inklusiv dem würdigen Landesligafinale den Meistertitel gegen Saison-Tabellenführer BBU Hallein. BSC Obmann Martin Schneider über das Finalspiel: „Es war ein mit sehr viel Kampf geführtes Spiel mit zwei sehr unterschiedlichen Basketballphilosophien. Unterm Strich hat sich die Athletik des BSC Salzburg knapp gegen das erfahrene Team aus Hallein durchgesetzt.“

FAUSTBALL

TSU St. Veit steigt in die Bundesliga auf. Die jungen Damen der TSU St. Veit reisten zu den Aufstiegsspielen in die 2. Bundesliga der Damen. Mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 15 Jahren waren sie mit Abstand das jüngste Team. In den beiden ersten Matches gegen St. Leonhard und Reichenthal boten die Mädels sehr starke Leistungen und verloren jeweils nach Satzbällen sehr knapp. Die routinierten Damen aus Münzbach wurden in 2:1 Sätzen niedergerungen. Herausragend war dabei die Hauptangreiferin Kristina Kreuzer. Durch ihre Leistungen wuchsen auch alle anderen Mädels über sich hinaus. Im entscheidenden letzten Spiel gegen Itzling gaben die St. Veiter Mädels alles. „Wir siegten 2:1 und sind somit in der Bundesliga. Unglaublich war für mich die Leistungssteigerung und der Siegeswille bei diesem Turnier. Wir sind überglücklich und freuen uns schon sehr auf die große Herausforderung in der kommenden Saison“, so der stolze Trainer und Sektionsleiter Andreas Gappmaier. n nionNews 2017.159

V.l., vorne: Anna-Lena Schwarzenberger, Lea Aigner, Andreas Gappmaier. V.l., hinten: Nicole Niederreiter, Elena Doppler, Kristina Kreuzer, Hildegard Unterrainer. Quelle: TSU St. Veit


11 UNION-Vereine im Bild

Kristina Kreuzer (TSU St. Veit) im EM-Team. Mit gerade mal 15 Jahren hat sich Kristina Kreuzer von der TSU St. Veit für das U18 Faustballteam Österreich qualifiziert und ist die jüngste Spielerin im Team Rot-Weiß-Rot. Als Belohnung für die Topleistungen während der gesamten Saison 2016/17 fuhr sie mit dem Team in die Schweiz zur U18 Europameisterschaft. Die Vorrunde wurde von den Österreicherinnen klar dominiert. Als Gruppenerster spielte man im Halbfinale gegen das Team der USA. Ein ganz glatter 3:0 Sieg ließ den Traum vom Finale wahr werden. Gegner war hier die Faustballgroßmacht Deutschland. Das Team spielte großartig, musste sich aber dennoch mit 1:3 geschlagen geben. Kristina Kreuzer holte sich beim ersten Antreten für Österreich gleich die Silbermedaille und damit den Vizeeuropameistertitel. Dies ist der größte Erfolg für eine Spielerin der TSU St. Veit in der langen Vereinsgeschichte. ///////////////////////////////////////////////////

Kristina Kreuzer holte mit dem österreichischen Faustballteam EM-Silber. Quelle: TSU St. Veit

Captain Tobias Nietzold in Action. Quelle: Maren Thieme

KANUPOLO

Salzburg wird österreichischer Vizemeister im Kanupolo. Salzburg entsandte zwei Teams zu den österreichischen Meisterschaften im Kanupolo nach Wien und kehrt mit einer Silbermedaille in die Mozartstadt zurück. Das Salzburger Team 1 um die Spieler Tobias Nietzold und Florian Godde konnte in einem packenden und spannenden Halbfinale gegen den Ausrichter aus Wien das Spiel um den Einzug ins Finale mit 5:4 knapp für sich entscheiden. Im eigentlichen Finale, in dem die gleichen Kontrahenten Wien und Salzburg erneut aufeinandertrafen, kamen die Salzburger nicht so gut ins Spiel wie im vorherigen Match. Die Abwehr der Wiener war überragend und so endete das Finalspiel mit 3:1 für Wien. Salzburg 2 um die Spieler Moritz Stüber und Julian Walkner zeigten eine gute und souveräne Teamleistung, waren jedoch oft körperlich unterlegen. Das Team belegte am Ende den 5. Platz.

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Katharina Brötzner mit Maximo Diamant, UNION-Vereine LM Noriker Allgemei- im Bild ne Klasse, Gelände. Quelle: Cornelia Pretzsch, Bilderstrahlen

PFERDESPORT

Salzburger Landesmeisterschaft in der Vielseitigkeit für Noriker, Haflinger und Warmblutpferde. Der UNION Reitclub Waidach veranstaltete ein Vielseitigkeitsturnier für knapp 120 Haflinger, Noriker, Ponys und Warmblutpferde. In diesem Rahmen wurde gleichzeitig die Landesmeisterschaft ausgetragen. Das Turnier begann mit den Einzel- und Mannschaftsdressuren, als Höhepunkt sorgte der Geländeritt für Nervenkitzel, dann ging es beim Springen spannend weiter. Als krönender Abschluss galt der große Schlussmarsch mit der Ehrung der Landesmeister und der Pferdesegnung. Ganz besonders freut sich der Veranstalter URC Waidach über den Heimsieg in der Mannschaftswertung. Noriker, AK: 1. Katharina Brötzner mit Maximo Diamant (URG Wals); Noriker, Junioren: 1. Martina Foidl mit Estrella (RG Piesendorf); Noriker, Mannschaft: 1. URC Waidach 1 mit Lisa-Maria Voglstätter, Alexander Voglreiter, Nina Mitterhauser, Alexandra Bernsteiner, Madeleine Fischer; Haflinger, AK: 1. Karin Mairegger mit Number One (URG Kreuzweg); Haflinger, Mannschaft: 1. Flachgauer Lausbuam mit Viktoria Kirchmeier, Eva Fallenecker, Karin Mairegger; Warmblut: 1. Viktoria Wimmer mit Kleiner Herzensdieb (URG Kreuzweg)

RHÖNRAD

Die erfolgreichen TGUS-Rhönrad-Mädels. Quelle: TGUS

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1. Salzburger SPORTUNION Landesmeisterschaften im SZM. Schüler, AK 2008, nur Geradeturnen: 1. Paula Poppenberger; Schüler, AK 2003/2004, nur Geradeturnen: 1. Isabel Jarolin, 2. Chiara Neumayr; Schülerinnen Zweikampf, AK 2005, Gerade, Sprung: 1. Christina Schäffl, 2. Marie Gangl, 3. Julia Kurz, 4. Emilie Memeti; Schülerinnen Zweikampf, AK 2003, Gerade, Sprung: 1. Lara Galvan, 2. Nicola Häusler, 3. Selina Memeti, 4. Janina Wagner; Schülerinnen Mehrkampf, AK 2003/2004, Gerade, Spirale, Sprung: 1. Larissa Brunner, 2. Anna Steiner, 3. Katharina Strobl; Juniorinnen Mehrkampf, Gerade, Spirale, Sprung: 1. Malena Kernacs; Elite Mehrkampf, Musikkür, Spirale, Sprung: 1. Ingrid Vukusic, 2. Sarah Breitenbaumer


13 UNION-Vereine im Bild

RHYTHMISCHE GYMNASTIK

9. österreichische Bundesmeisterschaft in Salzburg. Fast 300 Mädels aus sieben Bundesländern waren im Sportzentrum Mitte in Salzburg dabei. Ausgerichtet wurde der Wettkampf vom Salzburger Fachverband für Turnen, das Organisationsteam und Ausrichterteam wurde von der TGUS, Turn-Gym-Union-Salzburg gestellt. Die Ergebnisse der TGUS-Gymnastinnen: Jugend: 16. Madeleine Mora, 24. Emily Brandstetter, 33. Sara Sprung; Junioren Wettkampf: 4. Lilly Bracke, 10. Valentina Essl, 20. Muriel Mora; Allg. WK Einzel: 3. Lisa Zapf; Teambewerb AK: 1. TGUS 1 – Reifenkür mit Lisa Zapf, Valentina Essl, Katharina Witsch, Muriel Mora, Lilly Bracke; 7. TGUS 2 – Reifenkür mit Sara Pardeller, Selina Gurschner, Sophie Eidenhammer, Ricarda Abu, Lea Steidl; 10. TGUS 3 – Reifenkür mit Lisa Wallner, Lea Roiss, Lea Sprung, Marie Saliger; Teambewerb Allg. Jugendklasse: 7. TGUS 2 – Ballkür ////////////////////////////////

Bronzemedaille für Michaela Miklavcic.

Bronze für Lisa Zapf – TGUS. Quelle: TGUS

Quelle: TGUS

Bronze für TGUS in Bulgarien. Großartiger Erfolg von Michaela Miklavcic in einer Hochburg der Sportgymnastinnen im Osten Europas – in Bulgarien. Die Topsportlerin der Rhythmischen Gymnasitk der TGUS hat, begleitet von ihrer Mutter als Trainerin, beim Rhyhtmic Gymnastics Tournament „Summer of Kyustendil“ den 3. Rang im Mehrkampf erreicht, in den Einzelwertungen Gold mit Ball und Bronze mit den Keulen. Lisa Marie Zapf holt Gold bei internationalem Schönbrunnpokal. Sechs TGUS-Gymnastinnen stellten sich beim Schönbrunnpokal der internationalen Konkurrenz. Lisa Marie Zapf konnte erneut ihre Topform unter Beweis stellen und siegte in der Allgemeinen Wettkampfklasse mit einer ausdrucksstarken Übung ohne wesentliche Fehler und wurde dafür mit Gold belohnt. Muriel Mora, die im Feld Jugend Wettkampfklasse meist mit herausragender Gerätetechnik besticht, erturnte sich mit ihrer Reifenübung Bronze. Johanna Illichmann holte im Mehrkampf Rang 9. Die TGUS-Juniorinnen in der Leistungsklasse erreichten folgende Platzierungen: Ella Marie Murkovic, eine der jüngsten Gymnastinnen in diesem Feld, gelang es Platz 7 zu erringen. Michaela Miklavcic erreichte den 9. Platz, Sonja Müller holte verletzungsbedingt Platz 18.

V.li. Julia Kurz und Lea Rettenbacher. Quelle: P. Steinwender

SKI

UNION-Nachwuchsfreestyler lassen international aufhorchen. In Zürich fand zum 22. Mal das FIS World Aerial Masters der weltbesten Skikunstspringer statt. Dabei wurde auch ein internationaler Schülerwettkampf mit Startern aus sechs Nationen durchgeführt. Dabei konnten sich zwei UNION-Athletinnen sehr gut in Szene setzen. Lea Rettenbacher (USV Krispl-Gaißau) erreichte mit einem sehr hohen Vorwärtssalto den 3. Platz. Auf den 4. Rang konnte sich die zwölfjährige Julia Kurz (USV Krispl-Gaißau) platzieren. „Ich hätte mir nie gedacht, dass ich bei diesem Wettkampf aufs Podest springe. Aber beim offiziellen Training habe ich gemerkt, dass ich mit den anderen voll mithalten kann. Im Wettkampf habe ich dann beim Vorwärtssalto volles Risiko genommen – das hat sich ausgezahlt“, so die junge Freestylerin Lea Rettenbacher.

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14 UNION-Vereine im Bild

SPORTKEGELN

Gold für Österreich im Mannschaftsbewerb und Bronze für Andreas Eisl. Die beiden Salzburger erreichten in ihrer jungen Karriere für das Nationalteam den größten Erfolg und sind Mannschaftsweltmeister im Sportkegeln der Klasse U18. Stefan Herzog wurde als Ersatzspieler eingewechselt und startete mit 299 Kegel eine tolle Aufholjagd. Andreas Eisl erzielte mit 565 Kegeln auch eine sehr gute Leistung. Andreas Eisl kam auch im Sprintbewerb zum Einsatz. Er konnte die erste Runde gegen den Franzosen mit einem Kegel Unterschied für sich entscheiden. In der zweiten Runde hat er es mit einem Ungarn zu tun, den er souverän 2:0 schlug. Im Viertelfinale traf er auf einen starken Kroaten, den er aus dem Bewerb warf. Im Halbfinale verlor er gegen den Deutschen und gewann somit WM-Bronze.

Salzburgs erfolgreicher WM-Teilnehmer Andreas Eisl. Quelle: Richard NUSZPL

SQUASH

Einzel-EM. Gleich mit einem Höhepunkt ging die Saison mit der Einzel-Europameisterschaft in Nottingham los. Mit einem Top-Ten-Platz legte Österreichs Rekordstaatsmeister Aqeel Rehman einen erfolgreichen Saisonstart hin. Nach diesen starken Leistungen stimmt die Formkurve für die weitere Saison.

TAEKWONDO

Radojkovic gewinnt Studenteneuropameisterschaft. Gold für Aleksandar Radojkovic bei der Studenteneuropameisterschaft in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm im portugiesischen Coimbra. Er konnte vier Kämpfe für sich entscheiden und u. a. dabei die Nummer 31 der Weltrangliste, den Portugiesen Fernandes, besiegen. Für den 20-jährigen Oberndorfer (aktuell Nummer 36 der Welt) ist dies wohl bislang einer seiner größten Erfolge in seiner jungen Sportlerkarriere

Fünf Medaillen für Taekwondo Verein Oberndorf beim SPORT­ UNION Bundescup. Beim SPORTUNION Bundescup in Korneuburg war der Taekwondo Verein Oberndorf mit fünf Wettkämpfern vertreten. Bei seinem ersten Antreten bei einem Turnier konnte sich Andreas Geierstanger in der Kadettenklasse über 65 Kilo gleich die Silbermedaille erkämpfen. Außerdem gab es noch zweimal Silber, für Anita und Selma Grosic, sowie dreimal Bronze für Christian Löw und Zabidullah Niazey. Radojkovic nach seinem Finalsieg mit Coach Thomas Wimmesberger. Quelle: Taekwondo Verein Oberndorf

Weltmeisterschaft – Platz 17 für Radojkovic. Nach der Auftaktrunde, kämpfte Aleks Radojkovic in der Runde der letzten 32 gegen den Vizeweltmeister von 2015 aus Großbritannien, Samsun Daemon. Den Briten konnte er bis zur Mitte des Kampfes dominieren und führte sogar mit acht Punkten Vorsprung. Zum Schluss ging Aleks etwas die Luft aus und der Engländer zeigte seine Klasse und gewann knapp mit 21:18. Am Ende Platz 17 für Aleks, für seine erste WM ein gutes Ergebnis, wobei sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

Platz 17 für Aleks Radojkovic (2.v.l.) bei der WM. Quelle: Taekwondo Verein Oberndorf n nionNews 2017.159


15 UNION-Vereine im Bild

TENNIS

Meisterschaft +45: Landesmeistertitel für Damen und Herren. Über einen zweifachen Landesmeistertitel freut sich der Eugendorfer Tennisclub in der Alterskategorie +45. Sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft waren in der abgelaufenen Mannschaftsmeisterschaft die besten Teams in Salzburg. V.l.: Renate Hojas, Gertraud Kirnbauer, Michaela Thurner, Christine Schafleitner, Hans-Peter Büchsner, Günther Kofler, Herbert Stelzinger, Gerhard Pichelstorfer, Michael Bieling und Reinhold Pendl. Quelle: UTC Eugendorf

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TURNEN

Offene Wiener Kinder- und Jugend­ meisterschaften. Sieben Turnerinnen und zwei Turner der TGUS starteten im Ferry-Dusika-Stadion. In der Jugendstufe 1 erreichte Verena Hettich den hervorragenden 3. Platz. Carolin Einzenberger wurde Achte. In der Jugendstufe 3 wurde Sonja Gössler Fünfte und Emma Minnich Sechste. Jana Unterguggenberger platzierte sich auf Rang 11. Ida Tomasi konnte in der Kinderstufe 1 sogar den Sieg erturnen und ließ 22 Turnerinnen hinter sich. Sophia Nagl erturnte den 14. Platz. Bei den Burschen konnte sich Raphael Brandl in der Jugendstufe 2 ebenfalls den 1. Platz sichern. Maximilian Poppmeier platzierte sich auf dem 4. Rang.

KARATE

Alisa Buchinger holt Gold beim Karate1 in Salzburg. Beim ersten Series A Turnier in Salzburg konnte Alisa Buchinger nun auch ihre Position in der Kategorie bis 61 kg eindrucksvoll bestätigen. Über 1.400 Nennungen aus 86 Ländern wurden für dieses Turnier abgegeben, 107 davon in der Kategorie Kumite female bis 61 kg. Schon am Vormittag war die Sporthalle Alpenstraße bis auf den letzten Platz gefüllt und die Karatefans wurden nicht enttäuscht. Quelle: Red Bul

V.li.: Emma Minnich, Jana Unterguggenberger, Sonja Gössler, Verena Hettich und Carolin Einzenberger. Quelle: TGUS

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16 UNION-Vereine im Bild

V.l.: Verena Hettich (9), Raphael Brandl (5), Carolin Einzenberger (11), alle TGUS. Quelle: TGUS

Österreichische Jugendmeisterschaften Kunstturnen. Die TGUS vertrat mit sieben Turnerinnen und drei Turner das Bundesland Salzburg. Für die fünf jüngsten TGUS-Turnerinnen der Jugendstufe 3 war es das erste Antreten. Im Endklassement belegten Sonja Gößler den 27., Dorina Szabo den 30., Kaja Kitzbichler den 31., Emma Minnich den 37. und Jana Unterguggenberger den 41. Rang. In der Teamwertung wurde Rang 7 in der Jugendstufe 3 erreicht. Bei den Burschen traten zwei TGUS-Turner in der Jugendstufe 2 an. Raphael Brandl konnte sich als Zwölfter im Pflichtbewerb für das Kürfinale qualifizieren, in dem er den hervorragenden 5. Rang belegte. Maximilian Poppmeier wurde im Pflichtbewerb 26. In der Jugendstufe 1 nahm Leopold Riedl teil und überzeugte im Pflichtbewerb mit dem 11. Platz. In der Jugendstufe 1 der Mädchen konnten die zwei Turne­ rinnen der TGUS auch erstmals seit langer Zeit wieder als Mannschaft antreten und erzielten den 5. Rang. In der Einzelwertung wurde Verena Hettich Neunte und Carolin Einzenberger Elfte.

Die Saalfeldner Turnkinder. Quelle: Saalfeldner SK

Kinderturnen beim 1. Saalfeldner Sportklub – Turnabschluss. Das Kinderturnprogramm im Saalfeldner Sportklub ist ein sehr gefragter Bereich der sportlichen Grundausbildung der Jugend. Pro Semester nützen ca. 130 Jugendliche in den Altersgruppen von vier bis 15 Jahren diese Möglichkeit. Zum Frühjahrsturnabschluss stellten sich 44 Teilnehmer dem Turn10 Wertungsdurchgang. Mit zwei goldenen Leistungsabzeichen für Anna Maria Fuschlberger und Julia Seiwald sowie 18 silbernen und 24 bronzenen Leistungsabzeichen wurde der Bewerb abgeschlossen.

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17 UNION-Vereine im Bild

SONSTIGES

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Bei der Aktiv & Gesund UNION Mattsee sind jederzeit neue Teilnehmer herzlich willkommen. Quelle: Aktiv & Gesund UNION Mattsee

„Fit in den Herbst“, „Fit in den Frühling“ und „Bewegt in den Sommer“. Unter diesem Motto begleitet die Aktiv & Gesund UNION Mattsee seit 24 Jahren Senioren durch das Jahr. Mit Koordinationstraining, Gedächtnistraining, Schrittkombinationen, Gleichgewichtsübungen sowie Übungen aus vielen anderen Sportarten und Trainingsprogrammen wird ein ganzheitliches, altersgerechtes Programm für die Teilnehmer angeboten. Auch der beliebte Abschluss mit Entspannungstraining darf nicht fehlen. Die Dauer einer Einheit beträgt eineinhalb Stunden und wird mit großer Ausdauer genützt. „Bewegt in den Sommer“ findet bei gutem Wetter im Freien am See statt. Die Teilnehmerzahl steigt ständig, daher wurde eine zweite Gruppe ins Programm aufgenommen. Die Qualität der Gymnastik hat für den Verein oberste Priorität.

Skate the Ring 2017. 500 Starter (Inline Speedskating, Kickbiking und Skiroller) rollten über Distanzen von 500 Meter bis 50 Kilometer über das schwarze Eis des Salzburgrings. Der Rollerblade Inline Speedskating Marathon (Worldcup Ranking) wurde bei den Männern durch den Europameister Felix Rijhnen (Deutschland) in 1:07:35,17 gewonnen. Bei den Damen sicherte sich Vanessa Herzog (Österreich) den Sieg und Titel des österreichischen Marathonstaatsmeisters (1:19:27,39). Bester Österreicher und somit österreichischer Staatsmeister wurde Johannes Hahnekamp auf Gesamtplatz 5 (1:12:09,35). Bei den Skirollerbewerben wurden ca. 150 Starter verbucht. Über die 50 Kilometer holte sich der Steirer Harald Lemmerer vor dem Deutschen Lars Hänel und dem Salzburger Bernhard Tritscher in einer Zeit von 1:32:11,86 den Tagessieg. Bei den Damen (30 Kilometer) gab es einen deutschen Doppelsieg mit Merle Richter (1:00:28,07) vor Linda Schumacher (1:00:28,22).

Zielsprint 50 Kilometer (v.l.: Lars Hänel, Bernhard n Tritscher und Harald nLemmerer). ionNews 2017. 159 Stöggl Quelle:


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Kickbike-Führungstrio Herren (Sieger Olsar Matyas, Nummer 63). Quelle: Stöggl

Climb the Goas 2017. Bei de siebten Auflage waren über 300 Starter bei den Radfahrern (österreichsiche Bergmeisterschaft), Skiroller (österreichische Rollski-Bergmeisterschaft) und Kickbiker (Uphill-Kriterium im Zuge der Kickbike-Europameisterschaft) dabei. Bei den Skirollern gewannen die beiden Salzburger Favoriten Teresa Stadlober in 23:28,95 von Guggenthal bis auf die Zistelalm und Bernhard Tritscher in 34:43,96 über die neun Kilometer auf die Gaisbergspitze. Bei den Jugendläuferinnen siegte Witta Walcher in 27:03,38 und bei den Burschen war Niklas Peil in 23:29,52 der Schnellste. Bei den Radfahrern setzten sich die Favoriten durch, wobei Daniel Eichinger in 27:29 die Gaisbergspitze bezwang und Martina Ritter in 29:17 sich den Tagessieg und den Titel der österreichischen Bergmeisterin sicherte. Bei der Premiere der Kickbiker auf dem Gaisberg setzte sich die Niederländerin Wenda Zuiddam in 26:20,20 auf die Zistelalm durch. Bei den Herren wurde bis auf die Gaisbergspitze gekickt, wobei hier der erst 18-jährige Tscheche Matyas Olsar in einer Zeit von 36:50 gewann. Es war ein hartes und spannendes Rennen, bei dem sich jeder Finisher als Sieger bezeichnen darf.

Bergmesse USV Scheffau. Bei herrlichem Bergwetter nahmen an die 200 Besucher an der Bergmesse, die am Schwarzerberg im Rahmen des 50-jährigen Bestehens des USV Scheffau gefeiert wurde, teil. Die von Pfarrer Richard Schwarzenbacher zelebrierte Messe wurde von den Bläsern der TKM Scheffau, dem Scheffauer Zweigesang und den Alphornbläsern aus der Scheffau feierlich umrahmt. Anschließend konnte man im Berggasthof Bachrain bei Musik und hervorragendem Essen den Nachmittag ausklingen lassen. Quelle: USV Scheffau

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Ausflug des UNION-Ehrensenates. Die Mitglieder des UNION-Ehrensenates besichtigten die Bergisel Schanze, das Bergisel-Panorama und zum Abschluss das Schloss Tratzberg. Ein Tirol-Schwerpunkt bei dem SPORTUNION-Landespräsident Univ.-Prof. Dr. Günther Mitterbauer die Führung übernahm. Quelle: A. Koch


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NEUE VEREINE IN DER UNION-FAMILIE

Schachklub Salzburg Süd

Sparte: Schach Schwerpunkt: Schach für alle Altersgruppen Kontakt: Dr. Erich Leitner, T 06246/731 01, erich.leitner@cablelink.at

UNION-Vereine im Bild

Obertrumer Tennisclub (OTC)

Sparte: Tennis Schwerpunkt: Die Förderung des Tennissports für Jugendliche und Erwachsene in Obertrum. Der Neubau der Tennisanlage (vier Freiplätze und Vereins­heim) stellt im Moment den absoluten Schwerpunkt des Vereines dar. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2018 geplant. Kontakt: Silvia Werner, T 0664/280 19 93, tc-obertrum@gmx.at

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UNION Sportverein Michaelbeuern Pinzgauer Stockschützen

Sparte: Stockschießen nach Pinzgauer Art Schwerpunkt: Wir sind begeisterte Stockschützen und Treffen uns mindestens zweimal pro Woche im Sommer wie im Winter. Die Pinzgauer Stockschützen gibt es bereits seit 1978, aber es wurde bis 2013 als Sektion auf einer olympischen Stockbahn geschossen. Mit dem Neubau der Tennisanlage haben wir eine Einzelbahn für die Pinzgauer Spielart erhalten. Meisterschaftsbetrieb gibt es keinen, aber wir führen mehrere Turniere durch. Als selbstständigen Verein gibt es uns seit April 2017. Kontakt: Gerold Zinner (Obmann), T 0660/471 51 48, gerold.zinner@cablelink.at

UNION Tennis Club Michaelbeuern

Sparte: Tennis Schwerpunkt: Tennisspielen von Jung bis Alt, Nachwuchsarbeit, Angebote für Familien, Teilnahme an den Meisterschaften des STV Kontakt: Stefan Schleindl (Obmann), stefanschleindl@gmx.at

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Als Dachverband möchten wir die Vereine bei ihren Tätigkeiten bestmöglich unterstützen, denn der Verein steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir freuen uns auf das gemeinsame Engagement für den Sport in Salzburg.“ Sabine Mayrhofer, Vorstand für Vereinsservice

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Ein Verein stellt sich vor:

USC EUGENDORF //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

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ereits in den 1950er-Jahren gab es in Eugendorf viele gemeinschaftliche Sportaktivitäten und erste Überlegungen zur Gründung eines Sportvereines. Im Dezember 1966 wurde der USC Eugendorf als Verein angemeldet. In den letzten 50 Jahren hat sich der USC zu einem großen Verein mit drei Zweigvereinen und fünf Sektionen weiterentwickelt und umfasst aktuell über 1.200 Mitglieder. Am 3. September 2005 wurde das Sportzentrum, wie es

Impressionen vom 50 Jahr-Jubiläum des USC-Eugendorf.

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sich heute präsentiert, eröffnet und es wurden immer wieder wichtige sportliche Projekte umgesetzt. 2011 erhielten alle ehrenamtlichen Funktionäre für ihre Tätigkeit beim USC eine Halskette mit Anhänger mit eigens dafür entworfenem Logo. Im September 2016 wurde die vier Meter hohe Skulptur „Friede – Freiheit – Fairness“ bei der Einfahrt zum Sportzentrum unter einer der alten Linde aufgestellt und gesegnet.


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Union Sport Club Eugendorf Hammermühlstraße 7, 5301 Eugendorf, usc@eugendorf.at

Gegründet: 1967 Mitglieder: 1.200 Fünf Sektionen: Leichtathletik, Radsport, Sportkegeln, Stocksport, Turnen Drei Zweigvereine: Fußball, Ski, Tennis

Obmann Eduard Hatzl: Die Gründungs­

mitglieder des USC Eugendorf konnten sich vermutlich 1967 nicht vorstellen, welche wunderbare Basis sie für die aktuelle Sportstätte in Eugendorf geschaffen hatten. Im Jahr 1980 wurde ich Mitglied der Sektion Ski im USC Eugendorf und übernahm 1996 die Sektionsleitung des Skiclubs und bin seit 2002 Obmann des USC Eugendorf. Das starke Wachstum der Marktgemeinde Eugendorf in den letzten 50 Jahren war für den USC eine Chance, neue Mitglieder für sportliche Aktivitäten zu begeistern, aber gleichzeitig auch eine große Herausforderung, dies zu bewältigen. Der USC war und ist immer offen für alle und freut sich über jedes neue sportbegeisterte Mitglied in seinen Reihen.

Stolz blicken wir zurück:

Auf ein großartiges zweitägiges Fest im Rahmen unserer 50-Jahr-Feier mit mehr als 1.000 Besuchern. Auf 50 Jahre Sportleidenschaft in einer wachsenden Flachgauer Gemeinde, in der der USC Eugendorf ein riesiges Sportangebot für die Bevölkerung bietet und dieses auch stark nachgefragt und in Anspruch genommen wird.

Highlights 2018:

Fußballnachwuchs-Pfingstturnier, Skiclub-Kabarett, Friedenswanderung

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22 UNION-Vereine im Bild

BEWEGUNG UND LERNEN – EINE UNTRENNBARE ALLIANZ

Die Auswirkungen von Bewegung auf unsere Gesundheit sind heutzutage wissenschaftlich belegt und unumstritten. Wir wissen um den positiven Einfluss von Sport auf unser Herz-Kreislauf-System, unseren Stoffwechsel, unser Immunsystem etc. schon bei Kindern.

N

euer und oft noch weitgehend

unbeachtet ist allerdings die Bedeutung von Bewegung auf die Gehirnentwicklung und das Lernen bei Kindern und Jugendlichen. Dank neuer bildgebender Verfahren kann gezeigt werden, welche unmittelbare Auswirkung körperliche Aktivität auf die Gehirndurchblutung, die Stoffwechselrate und die Gehirn­ aktivität hat. Nach nur 20 Minuten Bewegung kommt es zu einer deutlichen Erhöhung der genannten Parameter und somit zu einer verbesserten Aufmerksamkeitsleistungsfähigkeit, welche in weiterer Folge das Lernen begünstigt und erleichtert.

Haben die Kinder die Möglichkeit, sich in den Lernpausen und in ihrer Freizeit zu bewegen, verbessert sich dadurch die Durchblutung und die Sauerstoff­ versorgung des Gehirns, wodurch sich die Voraussetzungen für Lernen und Denken optimieren. Weiters konnten Forschungen

nachweisen, dass es durch körperliche Aktivität zu einer Vermehrung von Gehirnzellen (=Neurogenese) kommt. Diese neugeborenen Neuronen werden in das bestehende Netzwerk integriert und stehen dem Gehirn dann für Lernen und Denken zur Verfügung. Die Neurogenese wird durch Bewegung angekurbelt und ist n nionNews 2017.159

Bewegung macht schlau.

somit in direktem Zusammenhang mit körperlicher Aktivität zu sehen. Bewegung schafft neue Gehirnzellen, die dann in weiterer Folge dem Lernen zur Verfügung stehen. Als dritter Aspekt muss die Tatsache genannt werden, dass durch Bewegung Wachstumsfaktoren (=Neurotrophine) für Nervenzellen ausgeschüttet werden, welche das Nervenwachstum anregen, Verknüpfungen im Gehirn unterstützen und somit das Lernen begünstigen. Stellvertretend für diese Gruppe von Neurotrophinen sei das BDNF genannt (=Brain Derived Neurotrophic Factor). BDNF wird als Wunderdünger für Gehirnzellen bezeichnet, welches auf neuronaler Ebene optimale Bedingungen für Wachstum und

Verknüpfung schafft und somit als Meistermolekül des Lernens bezeichnet wird. Deutsche Forscher stellten 2007 bei einer Studie fest, dass Kinder nach körperliche Betätigung Vokabeln um 20 Prozent schneller lernen als zuvor und das ein direkter Zusammenhang zwischen dem BDNF-Spiegel und der Geschwindigkeit des Lernens besteht. Durch Bewegung wird „Dünger für Gehirnzellen“ im Körper ausgeschüt­ tet. Dieser schafft optimale Bedingun­ gen für Vernetzung und Neubildung von Nervenzellen. Somit aktiviert Bewegung das Meistermolekül des Lernens. W

Nähere Informationen unter www.neuromotorik.at, Mag. Mariella Bodingbauer


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Zuerst Englischlernen und dann Sport – so wurden die Ducks dem Motto „Fit und gescheit“ gerecht.

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SALZBURG DUCKS UNTER DEM MOTTO „FIT UND GESCHEIT“

Ereignisreiche Wochen liegen hinter den Salzburg Ducks. So fand erstmals das Sport- und Englisch-Camp der Ducks statt.

E

ine Woche lang wurden 20 Ju-

gendliche von den Ducks Coaches, native Speakern und ausgebildeten Englischlehrern betreut. Täglich je drei Stunden Sport und Englisch­ unterricht. Nicht nur trockene Unterrichtseinheiten, sondern auch Learning by Doing waren angesagt. Einheiten wie z. B. ein Einkauf der Teilnehmer im nahen Shoppingcenter. Der Besuch im Waldhochseilgarten war für viele eine Herausforderung. Alle waren sich einig, dass die Kombination von Unterricht, Sport und Fun-Aktivitäten hervorragend gelungen war. Die Ducks wurden dabei besonders von der Gemeinde Anif unterstützt, die die Schulräumlichkeiten zur Verfügung stellte, dem USK Anif gebührt Dank für die Überlassung des Sportplatzes. Weitere Projekte unter dem Titel „Fit und gescheit“

werden folgen. So arbeiten die Ducks intensiv an Kooperationen, bei denen Nachhilfe und sportliche Aktivitäten miteinander kombiniert werden. Einer der Partner ist dabei die Shopping Arena und mehrere Sportvereine. Eine Stunde Nachhilfe und anschließend eine Stunde Sport ist optimal, um dem Motto „Fit und gescheit“ gerecht zu werden. Dass die Nachwuchsarbeit der Ducks bereits Früchte trägt, beweist die Aufnahme von Fabian Matl sowie Julius Stöger in das SSM Salzburg. Die jungen Athleten können so neben einer hervorragenden Ausbildung auch ihre Trainingsarbeit betreut vom SSM und den Ducks Coaches intensivieren. Zu einem Austausch der besonderen Art kam es für zwei weitere Junge

Ducks-Spieler. So verbrachte Alex Renner ein Auslandsjahr in den USA und spielte dabei Football an einer High School. Aktuell befindet sich mit Sebastian Huber ein weiterer Spieler der Ducks in den USA und spielt ebenfalls Football an einer High School. Die Erfahrungen, die die Salzburger Athleten dabei im Mutterland des Footballs machen, sind unbezahlbar. Die Ducks sind daher intensiv bemüht, möglichst viele ihrer Nachwuchsspieler für einen Auslandsaufenthalt zu begeistern, und unterstützen sie dabei. Die Ducks sind regelmäßig auf der Suche nach neuen Talenten, egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, dick oder dünn. W Weitere Infos beim sportlichen Leiter Mag. Gerd Harlander: T 0650/220 37 11 oder sekretariat@salzburgducks.at. n nionNews 2017.159


JUGEND- UND TRENDSPORT IN Vereine positionieren sich attraktiv fĂźr Jugendliche und gehen vermehrt Schulkooperationen ein.

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U-TOUR-Stopp in St. Johann (Schulbewegungsprojekt).

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DER SPORTUNION

D

er Zugang Jugendlicher, speziell in

der Altersgruppe der Elf- bis 18-Jährigen, zur Bewegung und zum Sport kann vielfältig sein. In persönlichen Gesprächen über Motivation und Hemmnisse erhält man unter anderem oft die Faktoren der Sportattraktivität oder des Leistungsgedankens. Es gilt, adäquat auf die Bedürfnisse dieser Altersgruppe einzugehen und Angebote zu schaffen, welche die Wünsche von Jugendlichen erfüllen. „Ich bewege mich gerne, probiere alles aus und spiele Fußball im Verein. Ich bin ein totaler Wettkampftyp und will immer gewinnen.“ Tamara, 14 Jahre „Ich bin in keinem Verein. Ich war einmal, habe Tennis gespielt. Irgendwie habe ich das Interesse verloren und hänge lieber mit Freunden ab.“ Dean, 16 Jahre Seit mehreren Jahren setzt die SPORTUNION Salzburg durch verschiedene Maßnahmen einen Schwerpunkt in eine bewegte Jugendbzw. Freizeitkultur. Erlangte Erkenntnisse und Erfahrungen stärken den Um- und Aufbau der Vereinsarbeit im Segment der Elf- bis 18-Jährigen, motivieren zur Bewegung und wirken dem berüchtigten Drop-out entgegen. Hier wirken insbesondere die vielen Kooperationen mit den Salzburger Schulen. „Es ist so cool. Ich habe bis jetzt Football, Ultimate Frisbee und Röhnrad ausprobiert. Ultimate und Röhnrad habe ich vorher gar nicht gekannt. Voll anstrengend, macht

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26 UNION Thema

SPORTUNION-Übungsleiter Jugend- & Trendsportausbildung.

aber auch riesig Spaß, so viele Sportarten hintereinander.“ Felix (14 Jahre), einer der über 500 Teilnehmer am UNIQA Trendsportfestival in Kooperation mit der SPORTUNION. Die Vereine der SPORTUNIONFamilie gehen vermehrt auf die sich ständig wechselnden Anforderungen dieser Altersgruppe ein. Unterstützung erfahren sie durch die vielen Projekte des Landesverbandes, wie auch durch die adaptierten Ausbildungsinhalte und starten selbstständig vereinsinterne, innovative Angebote. „Projekte, wie die U-Tour, Sports4fun oder das Trendsportfestival, an denen wir teilgenommen haben, bieten den Jugendlichen einen guten n nionNews 2017.159

Einstieg in unsere Sportart. Es selbstständig zu lernen, ist schwierig und es schreckt anfangs vielleicht etwas ab, es einfach zu versuchen. Mit den Impulsen, die wir bei eigenen Workshops und den SPORTUNION-Projekten setzen können, geben wir einen wichtigen Anstoß, in seinem eigenen Tempo skaten zu lernen. Unser urbaner Sport hat glücklicherweise wenige Voraussetzungen. Ein Brett, zwei Achsen, Rollen, unabhängig von fixen Strukturen oder Sportplätzen und nicht regelbestimmt, frei!” Felix P., Mitglied des SPORTUNION-Vereines Rollbrett (Skate- und Longboarden) „Meiner Meinung nach wird zu früh auf Leistung und Erfolg

geachtet. Ich habe zwei Töchter (elf und 13 Jahre), die viel Freude haben, sich zu bewegen, und sportlich eigentlich recht motiviert sind. Mit der Zeit wurde immer mehr auf Platzierungen und Wettkämpfe hingearbeitet. Beide haben das Vereinstraining beendet. Emma mit Tennis und Sophie mit Turnen. Sie sind zwar weiterhin recht sportlich, aber nur noch in der Schule und ungezwungen mit ihren Freunden.“ Fr. Schönfeld (Mutter zweier Töchter). Die Zukunft des Gesundheits-, Breiten- und teilweise Leistungssports liegt somit scheinbar in den Strukturen, die angeboten werden. Trendsportvereine wie Rollbrett zeigen einen offenen, attraktiven Weg. Klassische Sportarten, wie


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z. B. Turnen, modernisieren ihre Angebote durch Integration der Bewegungsrevolution Parkour. American Football boomt, da hier keine besonderen körperlichen Voraussetzungen (aufgrund der vielfältigen Positionsanforderungen) eine Teilnahme verhindert.

UNIQA TRENDSPORTFESTIVAL

ein Jugendsportfest in Kooperation mit Salzburgs Schulen

Ein Beispiel für das Engagement der SPORTUNION im Jugendbereich ist das UNIQA Trendsportfestival, das heuer zum ersten Mal am Areal des Sportzentrums Die SPORTUNION wird diesen juMitte ausgetragen wurde. gendbezogenen Weg auch weiterhin Mehr als 500 Schüler und Schüverfolgen und mit ihren zahlreichen lerinnen aus 22 Klassen konnten Projekten Impulse für Jugendliche, sich zum Schulschluss bei 16 Schulen und Vereine setzen. Mit eitrendigen Stationen richtig austonem kontinuierlich anwachsenden ben. Die breite Palette umfasste Netzwerk aus Kooperationspartnern traditionelle, weniger bekannte schafft die SPORTUNION hier zuund trendigen Sportarten. Amesätzlich die Basis für eine bewegte rican Football und Cheerleading, Zukunft. Rhönrad, Volleyball, Ultimate Frisbee, Parkour, Capoeira, Ho///////////////////////////////////////////// ckey und viele weitere Angebote standen auf dem Programm. Spaß und Action brachte die StaKOOPERATIONEN UND PROJEKTE MIT JUGENDBEZUG: tion Bullriding und die von den n Streusalz: mobile Jugendarbeit und UNIQA Vital-Coaches betreute sportliche Freizeitangebote durch Torschusswand. Beim Graffiti Sportevents und Workshops in konnten die Kids ihre Kreativität Kooperation mit der Stadt Salzburg zum Ausdruck bringen. Es war für n Sport für alle: einfacher Zugang jeden Geschmack etwas dabei. zum Sport unter Berücksichtigung Ein beeindruckendes Highlight sozialer Ausgangssituationen war die Halbzeitshow der SPORT­ n U-Tour: Kooperation von Schulen UNION-Vereine Salzburg Ducks, und Vereinen One Move, Abada Capoeira und n Sportveranstaltungen: UNIQA Taekwondo Union Salzburg. Trendsportfestival, Schulfeste der Neben dem Fun-Faktor konnten U-Tour etc. die Schüler und Schülerinnen vor n Nachwuchsförderpreis für allem Kontakte zu Trainern knüpjugendliche Ausnahmeathleten fen und sich von den Vereinsexn Hallen-Nachwuchsmeisterschaften perten Tipps holen. Fußball: Turnier „Es ist kein leichtes Unterfangen, Jugendliche neben deren vielseitigen Herausforderungen für Sport und Vereinsleben zu begeistern. Aber immer wieder zeigt sich die Wirkung derartiger Aktionen durch Neuan­ meldungen Jugendlicher in den Vereinen. Die Jugend bleibt die Zukunft, weshalb wir gemeinsam darauf hinarbeiten, attraktive Strukturen zu schaffen.“ Bernd Frey, Geschäftsführer SPORTUNION Salzburg

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Trendsportarten in Verein, Schule und Freizeit. n nionNews 2017.159


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SPORT VEREIN(T)

Der Titel „Sport für alle“ ist Programm und Botschaft zugleich. Im Sommer wurden im Zuge des Projekts zahlreiche Maßnahmen von unseren Vereinen umgesetzt, um Zugang zu Bewegung und Sport im Verein, insbesondere für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, zu schaffen.

S

o standen in den letzten Monaten verschiedene Workshops in Jugendzentren, in Flüchtlingseinrichtungen, im Zuge der Sommeraktion „Live im Park“ im Volksgarten und unter anderem für Jugendliche aus betreuten Jugend-WGs auf dem Programm. Die Vereine luden zu offenen Trainingseinheiten und Schnupperterminen ein und richteten sich mit ihren Angeboten an verschiedene Zielgruppen. Unterstützt wurden die Vereine bei all diesen Maßnahmen sowohl finanziell wie auch organisatorisch über das Projekt „Sport für alle“ und den Fördertopf „Sport Verein(t)“, um (noch mehr) sozial offen, sozial engagiert und solidarisch handeln zu können. Auch für die kommenden Monate liegt der Schwerpunkt darauf, sozial und ökonomisch benachteiligten Kindern und Jugendlichen einen niederschwelligen Zugang zum Vereinssport zu ermöglichen und sich auch weiterhin mit Sozialpartnern zu vernetzen.

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Salzburg Ducks: Flag Football im Sportzentrum Mitte

Onemove: Parkour in Flüchtlingseinrichtungen


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Projektvorstellung und Austausch. Am 21. September lud die

BBU: Basketball in Asylunterkünften

Führungsakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes ausgewählte Expertinnen und Experten aus dem Themenkomplex Integration, Inklusion und Diversity im Sport in Deutschland zur Veranstaltung „Vielfalt verbindet: Integration, Inklusion, Diversity – eine europäische Perspektive“ nach Frankfurt ein. Bei der Veranstaltung wurden die relevanten Themen in einem europäischen Kontext betrachtet und so Anregungen für die Weiterent-

wicklung von Projekten, Programmen und Ansätzen geliefert. Die SPORTUNION war durch Mag. Martina Braun von der SPORTUNION Salzburg und Mag. Sandra Speigner von der SPORT­ UNION Österreich vertreten. Die Projektleiterinnen stellten den deutschen Kollegen die beiden Integrationsprojekte „Sport für alle“ und „Sport verbindet uns“ vor. Im Anschluss blieb ausreichend Zeit, sich mit den Teilnehmern über Erfahrungen, Ideen und verschiedene Ansätze zu den Themen auszutauschen. W

V.r.: Mag. Sandra Speigner – SPORTUNION Österreich, Dr. Daniel Illmer – stv. Direktor Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Dirk Steinbach – GF SPIN Sport Innovation GmbH, Mag. Martina Braun – SPORTUNION Salzburg. ////////////////////////////////////////////

Taekwondo Union Salzburg: Selbstverteidigungskurse für Jugendliche aus betreuten WGs

Kontakt: SPORTUNION Salzburg, Ulrike-Gschwandtner-Straße 6, 5020 Salzburg, Martina Braun, T 0662/842688-15, martina.braun@sportunion-sbg.at

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30 UNION Thema

ÜBER 5.500 AKTIVE BEI „BEWEGT IM PARK“ 2017 In 23 Bewegungsangeboten in der Stadt Salzburg, der Stadtgemeinde Oberndorf und der Gemeinde Faistenau haben sich im Sommer 2017 zahlreiche begeisterte Menschen unter professioneller Anleitung an der frischen Luft bewegt. Wir haben ein paar Stimmen zu diesem Projekt eingefangen:

Dr. Alexander Biach (Vorsitzender des Verbandsvorstands im Hauptverband

der österreichischen Sozialversicherungsträger) Aus welchem Anlass wurde das Projekt „Bewegt im Park“ ins Leben gerufen? Wir sind uns bewusst, dass Bewegungsmangel eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen für die Gesundheit darstellt. Daher ist es auch der Sozialversi­ cherung besonders wichtig, Menschen für mehr Sport und Bewegung zu motivie­ ren. Darüber hinaus bringt eine aktive Lebensweise auch soziale und psychische Vorteile mit sich, wie beispielsweise die Stärkung des geistigen Wohlbefindens und die Steigerung der Lebensqualität. Mit „Bewegt im Park“ ist es uns gelungen, Bewegung in den öffentlichen Raum zu bringen, um den Menschen den Einstieg in ein aktives Leben so einfach wie möglich zu gestalten. Das Angebot wurde heuer sehr positiv von der Bevölkerung aufgenommen. Ist eine Fortführung für 2018 geplant? „Bewegt im Park“ ist ein voller Erfolg. Zum aktuellen Stand haben heuer fast 25.000 Personen teilgenommen. Das sind 33 Prozent mehr Teilnehmer als im Jahr davor! Für das Jahr 2018 ist eine weitere Ausdehnung des Bewegungsprogramms geplant. Ziel ist es, „Bewegt im Park“ in 80 Städten und Gemeinden umzusetzen.

Mag. Michaela Steinacker (Vizepräsidentin SPORT­

UNION Österreich) Warum sind Dachverbände und Sportvereine ideale Partner in der Umsetzung von Initiativen in den Bereichen Gesundheitsförderung und Bewegung? Die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher erreicht die Mindestkriterien der Bewegungsempfehlungen der WHO nicht. Somit ist es nicht verwunderlich, wenn mehr als 50 Prozent der erwachsenen Österreicherinnen und Ös­ terreicher übergewichtig oder adipös sind. Da gibt es noch viel zu tun! Aus der aktuellen Evaluierung der SVA wissen wir, dass die größte Barriere, Sport zu treiben, das Fehlen von Trainingspartnern ist. Eine tolle Chance auf kontinuierliche körperliche Aktivität in der Gruppe mit qualifizierten Trainern bieten unsere Vereine und das Netz der Dachverbandsorganisation. Mehr als 6.000 Angebote, welche mit dem Fit-Sport Austria Qualitäts­ siegel zertifiziert sind, ermöglichen freudvolles Sporttreiben in der Gruppe in ganz Österreich.

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31 UNION Thema

Mag. Brigitte Angerer

Berd Frey (Geschäftsführer SPORTUNION Salzburg) Wie können begeisterte Teilnehmer auch nach „Bewegt im Park“ aktiv bleiben? Die Übungsleiter sind gut ausgebildete Trainer, die auch in UNION-Vereinen tätig sind. Zu den meisten Program­ men gibt es auch bestehende Vereinsangebote. Dort wo dies nicht der Fall ist fördern wir die Gründung neuer Vereinsgruppen durch einen Zuschuss von 300 Euro, um nachhaltig ein vielfältiges Bewegungsprogramm zu gewähr­ leisten.

(Trainerin „Bewegt im Park“ 2017) Da das Angebot von „Bewegt im Park“ völlig unverbindlich ist, erwartet Sie als Trainerin bei jeder Einheit quasi eine neue Gruppe (Unterschiede in Fitness, Bewegungserfahrung, neu, schon oft dabei). Wie schaffen Sie es trotzdem, auf jeden entsprechend einzugehen und alle richtig zu fordern? Das war eigentlich für mich keine schwierige Herausforderung. Mein Kurs hieß Konditions­ gymnastik. Am Beginn der Trainingseinheit standen nicht allzu anstrengende Übungen auf dem Programm, um warm zu werden und das Herz-Kreislauf-System in Schwung zu bringen. Das war für jeden Teilnehmer möglich. Im wei­ teren Verlauf habe ich für schwierige Übungen auch immer leichtere Alternativen vorbereitet. Die Teilnehmer konnten dadurch das passende Niveau für sich selbst wählen. So habe ich es geschafft, mit der ganzen Gruppe und mit viel Spaß an der Bewe­ gung zeitgleich zu trainieren.

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Teilnehmer „Bewegt im Park“ 2017

Was hat Ihnen bei „Bewegt im Park“ gefallen? Nenne Sie drei Begriffe, die Ihnen spontan dazu einfallen. Ingrid E. (55 J. aus Salzburg): Super Ausgleich, nette Gemeinschaft, professionelle Trainer. Hans F. (50 J. aus Salzburg): Flexibel und offen, professionell, motivierend. Würden Sie „Bewegt im Park“ wieder besuchen, wenn ja warum? Ingrid E.: Ja, jederzeit! Wegen der motivierenden und professionellen Betreuung: Die Ausführung der Übung war un­ kompliziert und man wurde korrigiert. Die Teilnahme ist auch spontan möglich, da keine Anmeldung erforderlich. Sport in der freien Natur ist außerdem für mich der beste Ausgleich – psychisch wie physisch. Hans F.: Ich werde sicher wieder dabei sein, weil es mir sehr gut getan hat. n nionNews 2017.159


32 UNION Thema

BEWEG DICH – GEMEINSAM AKTIV Beweg Dich Aktivgruppen: mit Bewegung eine halbe Tonne Gewicht abgespeckt!

den SPORTUNION und ASKÖ wurde das Bewegungsprogramm „Beweg dich – gemeinsam aktiv“ ins Leben gerufen.

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Wie werden die Aktivgruppen angenommen?

Interview mit Dr. Harald Seiss (Direktor SGKK)

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ie kam es zum Projekt „Beweg dich – gemeinsam aktiv“?

Ziel der SGKK ist es, mehr gesunde Jahre für die Menschen und insgesamt mehr Lebensqualität zu erreichen. Der moderne Bewegungsmangel ist ein wesentlicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf- und Zivilisationskrankheiten. Vieles davon wäre vermeidbar. Der Körper braucht regelmäßig Bewegung und wird bei zu wenig Aktivität unterfordert. Die SGKK hat deshalb seit 2015 einen Schwerpunkt in der Herz-Kreislauf-Gesundheitsförderung gesetzt. Gemeinsam mit den Sportverbänn nionNews 2017.159

Ursprünglich waren jährlich 20 Aktivgruppen über drei Jahre mit insgesamt 900 Teilnehmenden in ganz Salzburg geplant. Die Nachfrage war aber so groß, dass wir bereits im ersten Jahr auf 32 Aktivgruppen mit 400 Teilnehmenden aufgestockt haben. Die Aktivgruppen begeisterten sichtlich: Die wichtige Regelmäßigkeit wurde mit durchschnittlich 75-prozentiger Teilnahmequote erreicht. Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass die Aktivgruppen wirken. Gemeinsam wurden über eine halbe Tonne Gewicht abgespeckt und knapp zehn Meter Bauch­umfang verloren. Für 85 Prozent hat sich ihre Gesundheit merklich verbessert, 94 Prozent fühlten sich fitter. So gut wie alle (99,7 Prozent) gaben an, einen aktiven Lebensstil beibehalten zu wollen. Mit Jahresende 2017 haben 900 Menschen an 69 Aktivgruppen teilgenommen. Wir arbeiten mit SPORTUNION und ASKÖ auf Hochdruck, die starke Nachfrage zu bedienen und sind bereits bei den Überlegungen für die Weiterführung nach 2018.

Andrea Füreder

(Projektkoordination SPORT­ UNION Salzburg) Welche Inhalte erwarten die Teil­nehmer in den Kursen? Bei unserem Gesund­ heitsprojekt findet über 14 Wochen zweimal wöchentlich ein modera­ tes Bewegungsprogramm gemeinsam mit einer aus­ gebildeten Trainerin, einem ausgebildeten Trainer statt. Mit abwechslungsreichen und vielseitigen Inhalten wie Kräftigung, Koordina­ tion, Mobilisation, Nordic Walking etc. werden die Teilnehmer motiviert und in Schwung gebracht. Dabei stehen die Gemeinschaft und der Spaß an der Bewe­ gung im Mittelpunkt. Zudem werden die Bewegungs­ einheiten durch Ernäh­ rungs- und Entspannungs­ workshops ergänzt. Das umfassende Programm soll den Teilnehmern den ersten Schritt in ein bewegtes und gesünderes Leben bieten.


33 UNION Thema

LAbg. Michaela Eva Bartel (Präsidentin SPORTUNION Salzburg) Welchen Beitrag leistet die SPORT­UNION Salzburg Ihrer Meinung nach zur allgemeinen Gesundheitsförderung? Die SPORTUNION Salzburg fördert seit vielen Jahren den Ausbau von gesundheits­ fördernden Bewegungsangeboten im Bundesland Salzburg. Unsere Vereine bieten neben leistungsorientierten Sportprogrammen ein flächendeckendes Angebot an attraktiven Kursen für Personen, denen es nicht um Meter oder Sekunden geht, sondern darum, sich durch regelmäßige Bewegung fit und gesund zu halten.

Karin P. (60 J.) Teilnehmerin Aktivkurs Golling 2017

Wie hat Ihnen der Aktivkurs gefallen? Es war super! Ich habe meine Beweglichkeit verbessert und mein Gewicht reduzieren können. Ich kann es jedem nur empfehlen, da mitzumachen. Was konnten Sie aus den Aktivkursen für Ihren Alltag mitnehmen? Ich gehe generell mehr zu Fuß und nehme viel öfter die Stiegen. Zu Hause baue ich erlernte Gymnastikübungen bewusst in den Alltag ein. Auch im Bereich Ernährung konnte ich einiges mitnehmen und meine Nordic-Wal­ king-Technik ist deutlich besser geworden.

Lara Leutgeb, BSc. (Trainerin SPORTUNION Salzburg) Haben Sie Tipps und Tricks für die Teilnehmer, um auch in der kalten Jahreszeit aktiv zu bleiben? Auch in der kalten Jahreszeit ist es möglich, bequem von Zuhause eine Runde Nordic-Walken zu gehen oder mit Schneeschuhen durch die Natur zu wandern. Wer Indoor-Sportarten bevorzugt, kann einen Ausflug ins Schwimm­ bad unternehmen oder man nimmt an einem der zahlreichen Gesundheitsangebote der SPORTUNION teil. Tipps für den Alltag: Beim Warten auf den Bus ist durch leichtes Wippen in den Zehenstand die Zeit sinnvoll ver­ wertet. Auch im Büro können während dem Sitzen Mobilisations- und Lockerungsübungen ausgeführt werden oder durch wiederholtes langsames Aufstehen die Beinmuskulatur gekräftigt werden.

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34 UNION Thema

SELBSTVERTRAUEN DURCH

SELBSTVERTEIDIGUNG! Kampfsport kann einfach mehr und ist vielseitiger, als es für Außen­ stehende scheinen mag. Er trainiert nicht nur Körper und Geist, sondern fördert auch Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen. Foto: Folia

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urch die Fähigkeit, sich verteidigen und Gren-

zen setzen zu können, befähigt ein Selbstverteidigungskurs, vor Angriffen jeglicher Art, egal ob psychisch oder physisch, gewappnet zu sein. Dazu gehört auch, in der Öffentlichkeit nicht hilflos oder überängstlich zu wirken, sondern durch das Auftreten zu vermitteln, sich im Zweifelsfall helfen zu können. Das gewonnene Selbstvertrauen ist auch im Berufsalltag von Vorteil. Sich selbstbewusst hinzustellen, hat schon manchen Kollegen oder Chef einen anderen Umgang mit seinem Gegenüber finden lassen. Im Alltag finden sich Männer, aber vor allem auch Frauen und Mädchen oftmals in Situationen wieder, die ihnen Unbehagen verursachen können (dunkle Seitenstraßen, Stadtparks, einsame Parkgaragen etc.). Der UNION Selbstverteidigungsverein Carpe Diem bietet im Rahmen eines Workshops die Möglichkeit, Techniken der Selbstverteidigung zu erlernen, um so körperliche Angriffe schnell und selbstbewusst abwehren zu können, aber auch Verhaltensweisen, um brenzlige Situationen zu deeskalieren, um gar nicht erst in direkte Gefahr zu geraten. Selbstverteidigungskurse eignen sich sehr gut, um Frauen und auch Männern mehr Sicherheit zu geben und zu zeigen, wie man sich in einer Notsituation zur Wehr setzen kann, um dieser möglichst unbeschadet zu entrinnen. Selbstverteidigung fängt laut Trainer Alexander Pecher schon damit an, sich zu überwinden, um Hilfe zu rufen oder zu bitten. Hier müssen meist die Männer über ihren eigenen Schatten springen, da das Klischee des stärkeren Geschlechts immer noch in den Köpfen der Menschen herumgeistert. Ja, auch Männer benötigen immer wieder einmal Hilfe.

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SELBSTVERTEIDIGUNGSWORKSHOP IN NEUMARKT AM WALLERSEE

35 UNION Thema

Datum: Samstag, 9. und 16. Dezember 2017 Zeit: 10.00 bis 15.00 Uhr Dauer: 10 Einheiten Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene, keine Vorkenntnisse notwendig Kursort: Volksschule Neumarkt am Wallersee Trainer: Alexander Pecher; über 20 Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Kampfkunst-/Kampfsportbereichen, Haki Ryu Aiki Jutsu/Ju Jutsu Trainer, Allkampf Jitsu Trainer; langjährige Erfahrung im Sicherheitsbereich; Obmann des SVV Carpe Diem

MITMACHEN UND GEWINNEN!

Wir verlosen fünf Plätze für die Teilnahme an dem Selbstverteidigungskurs. Senden Sie das Kennwort „Selbstverteidigung“ einfach per E-Mail an office@sportunion-sbg.at und nehmen an der Verlosung teil. Einsendeschluss: 30. November 2017 UNION SVV CARPE DIEM IN NEUMARKT AM WALLERSEE Alexander Pecher (Obmann und Trainer) und seine Frau Jasmina sind die Gründer dieses jungen Vereines. Folgende Trainingszeiten werden angeboten: Jeden Freitag im Kindergarten Neumarkt/Sighartstein 18.00 bis 19.10, Kindertraining ab 4 Jahre, 19.20 bis 21.30, Erwachsenentraining ab 14 Jahre Am Samstag nach Absprache und bei bestehendem Interesse 13:00 bis 15:00 Erwachsenentraining in der CDK Psychatrieturnhalle Das Training an sich beinhaltet natürlich auch die reine Selbstverteidigung. Hier spielt Alexander Pechers 20-jährige Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen des Kampfsportes und der Kampfkunst eine große Rolle. Es wird die Kampfkunst des Haki Ryu Aikijutsu/Ju Jutsu in Zusammenareit mit dem Verein UNION Ju Jutsu Hebi betrieben. Im Training treffen der Kampfsport, der gesundheitliche Aspekt sowie die Kampfkunst aufeinander. Man lernt sich oder einem anderen im gesetzlichen Rahmen zu helfen (Notwehrparagraf, Nothilfe, Erste Hilfe). Man darf nicht vergessen, dass Kampfkunst, Kampfsport und die Selbstverteidigung Kontaktsportarten sind. INHALTE DES TRAININGS: 1. Erste Hilfe: Jeder sollte lernen, wie er einem Trainingspartner bei einer Verletzung helfen kann. Ebenso ist es immer wieder gut, die Kenntnisse aufzufrischen, denn man ist auch in einer Notwehrsituation nach einer gelungenen Verteidigung, dazu verpflichtet, dem Kontrahenten die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. 2. Deeskalation: Die Deeskalation soll helfen, unangenehme Situationen ohne Gefahr und vor allem mit Hilfe von Kommunikation zu bewältigen. Auch um Unterstützung zu bitten, wenn eine unsichere Situation auffällt, ist ein wichtiges Thema (z. B. wenn jemand bedrängt wird, Hilfeschreie, Mobbing). Nicht wegschauen ist hier die Devise. 3. Prävention: Hier wird die Wahrnehmung von Gefahren im Alltag geschärft (z. B. Stolper- und Sturzgefahren, erkennen, wenn jemand Hilfe benötigt, Hilfe anfordern). Es geht darum, die vorhandenen Instinkte und Sinne zu schärfen. 4. Kampfkunst: Jedes Mitglied kann sogenannte Halbgurtprüfungen ablegen oder gleich einen ganzen farbigen Gürtel, vielleicht aber auch nur so am Training teilnehmen, um sein Sicherheitsgefühl und sich selbst zu stärken. 5. Selbstverteidigung (SD = self defense): Wird man z. B. durch einen eskalierenden Streit in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt, sollte man doch Techniken (auch eine Fallschule) oder Möglichkeiten erlernen, diesen Situationen so gut wie möglich unbeschadet zu entrinnen, um Hilfe zu suchen oder zu holen.


36 UNION Thema

DIE TÄGLICHE BEWEGUNGSUND SPORTEINHEIT STEHT IN DEN STARTLÖCHERN!

Die langjährige Forderung der drei Sportdachverbände wird zur Realität – die tägliche Bewegungs- und Sporteinheit (kurz TBuS) an den österreichischen Pflichtschulen kommt ab dem Schuljahr 2017/18.

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ie drei Sportdachverbände

wurden vom Sportministerium, gemeinsam mit dem Landesschulrat, beauftragt die TBuS in den österreichischen Pflichtschulen umzusetzen. Im Bundesland Salzburg startet die Initiative im Schuljahr 2017/18 in der Projekt­ region Lungau mit der Betreuung von vorerst 14 Volksschulen mit 30 Klassen. Im Rahmen der TBuS bringen

qualifizierte Bewegungscoaches mehr Bewegung in den Schulalltag. Der Bewegungscoach ist ein neues Berufsbild. Gemeinsam mit dem n nionNews 2017.159

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Schulkollegium stellt er in den Schulen sicher, dass die Kinder in ausreichendem Maße körperlich aktiv sind. So können diese zusätzlichen Bewegungsstunden im Turnsaal abgehalten werden – dieser wird aber nicht immer zur Verfügung stehen. Für die Bewegungscoaches ist das aber kein Problem, denn Bewegung, Spiel und Spaß kann überall stattfinden. Ob im Schulgarten, auf der Freianlage, der Aula oder sogar im Klassenraum. „Es geht um Bewegung und nicht um Sport“, weiß Projektkoordinatorin Mariella Bodingbauer. „Für diese niederschwelligen Spiele,

koordinative Übungen und körperliche Aktivität als Ausgleich müssen sich die Kinder auch nicht unbedingt umziehen.“ Die Sportdachverbände haben

hierfür Personen mit sportlichem Background gesucht und angestellt, welche ab September als Bewegungscoaches zu arbeiten begonnen haben. Ab dem Herbst 2017 wird es darüber hinaus eine berufsbegleitende Fortbildung in Salzburg geben, in welcher den Bewegungscoaches das nötige pädagogische und fachliche Wissen für diese spannende Tätigkeit vermittelt wird.


37 UNION Thema

Mag. Mariella Bodingbauer, Projektkoordinatorin TBuS:

FI Mag. Robert Tschaut, Fachinspektor für Bewegung und Sport, LSR Salzburg

„Um diese zusätzliche Bewegungseinheit im Rahmen des Unterrichts­ tages der Volksschulkin­ der umsetzen zu können, müssen alle an einem Strang ziehen. Der Lan­ desschulrat für Salzburg, die Sportdachverbände und die Volksschuldirekto­ ren haben in den letzten Wochen und Monaten auf Hochtouren gear­ beitet, um das Projekt pünktlich zu Schulbeginn im Lungau starten zu können. Wir freuen uns schon auf die ersten Rück­ meldungen.“

„Bewegung und Lernen gehören untrennbar zusammen. Jedes Kind sollte täglich auf mindestens eine Stunde Bewegung kommen. Je länger die Kinder sitzende Tätigkeiten verrichten müssen, umso wichtiger wird der bewegte Ausgleich. Die tägliche Bewegungseinheit an den Schulen trägt hier einen wesentlichen Beitrag zur gesunden Entwicklung unserer Kinder bei.“

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Moritz, zehn Jahre alt:

„Ich bin schon sehr gespannt auf die Turnstun­ den mit der neuen Trainerin. Ich freue mich, dass wir nun öfter in den Turnsaal oder den Garten dürfen.“

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Carina Tockner, Bewegungscoach Lungau

„Ich freue mich auf die Arbeit mit den Kindern, da es schön ist, zu sehen, wie sie sich über eine zusätzliche Turnstunde freuen. Gerade im Kin­ desalter ist ein aktiver Alltag wichtig und durch meine Tätigkeit kann ich somit einen kleinen Beitrag dafür leisten.“

Marina Petzlberger, Mutter aus St. Margarethen: „Ich freue mich sehr, dass die tägliche Bewegungsein­ heit an den Lungauer Schu­ len startet. Es wurde schon lange darüber gesprochen und diskutiert, dass es mehr Bewegung an den Schulen geben muss. Endlich kom­ men diese Ideen auch zur Umsetzung. Da ich selbst im Bereich Kindertanz und Be­ wegung tätig bin, weiß ich, wie entscheidend körperliche Aktivität für die kindliche Entwicklung ist.“

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Dagmar Behnke, Bewegungscoach Lungau:

Mehr Informationen unter: www.sportunion-sbg.at und www.tbus.at.

„Meine Tätigkeit als Schwimmtrainerin ermöglicht mir, Kinder für Bewegung zu begeistern. Dabei fällt mir aber auch auf, dass Bewegung manchen Kindern schwer fällt. Die Arbeit in dem Projekt tägliche Bewegungs- und Sporteinheit gibt mir die Möglichkeit, mehr Kindern, die Freude an Bewegung näher zu bringen.“ n nionNews 2017.159


Das koordinative Fitnesstraining aus den Bergen.

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ort.X Lungau – koordinatives

Körpertraining für mentale Fitness: So nennt sich ein neuer SPORTUNION-Verein, der im Lungau gegründet worden ist. Die drei engagierten Vorstandsmitglieder Heidi Hinterberger (Obfrau), Maria Fanninger und Brigitte Schiefer besuchten im Frühjahr dieses Jahres Kort.X-Schulungen und waren von diesem neuen koordinativen Fitnessprogramm so begeistert, dass sie kurzerhand einen Verein gründeten, um Kort.X im Lungau bekannt zu machen. Mittlerweile bietet der Verein fünf Kurse an, die allesamt innerhalb kürzester Zeit ausgebucht waren. Der Erfolg gibt ihnen Recht und es kann sich sehen lassen, wenn täglich Kurse für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer stattfinden.

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Was ist Kort.X? Kort.X ist ein koordinatives Fitnesstraining, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Mit abwechslungsreichen Übungen werden gezielt Nervenleitbahnen aktiviert, die den Körper und vor allem auch den Geist fordern. Man bewegt sich und muss gleichzeitig mitdenken. Kort.X baut sich wie ein klassisches Groupfitnessprogramm auf und gliedert sich in drei Teile: Aktivierung, Aufbau und Automatisierung. Kort.X wirkt. Kort.X ist ein Trai-

ning, dass Sport für Körper und Gehirn verbindet. Antonia Santner, eine Sportwissenschaftlerin aus Tirol, hat das Konzept entwickelt. Sie interessiert sich seit Jahren für Gehirnforschung und untersucht

am Institut für Sportwissenschaften in Innsbruck die Effekte von Kort.X. Es wurde bereits eine erste Pilotstudie mit 30 Handballern durchgeführt und die Ergebnisse sind überzeugend. Aktuell werden gerade 500 Volksschulkinder getestet und ab Jänner 2018 sind 80 jugendliche Nachwuchssportler dran. Kort.X wirkt sich bereits nach wenigen Einheiten signifikant auf die Bewegungskontrolle aus: Das Gleichgewicht verbessert sich, die Reaktion wird schneller, es sind weniger Ausgleichsbewegungen notwendig und dadurch ist man generell agiler. Auch die kognitive Leistungsfähigkeit und Konzentration wird durch das Training gesteigert.

Informationen zu theoretischen Grundlagen, Kursen, KortXperten, Workshops und Ausbildungen unter www.kortx.info.


39 Service

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„Wir haben gewusst, dass Kort.X total lässig ist und dass es wahrscheinlich anderen Leuten auch viel Spaß machen wird, aber dass es so einschlägt, hat keine von uns erwartet.“ Heidi Hinterberger. Obfrau Kort.X Verein Lungau

„Besonders die Kinder lieben Kort.X, weil sie ihre eigene Reifenreihe bekommen und individuell Aufgaben festigen können. Bei Kort.X ist es ge­ wollt, Fehler zu machen – Fehler sind super! Als Trainerin versuche ich, die Anreize so schwierig zu gestalten, dass die Kinder angespornt werden. Der Ehrgeiz wird geschürt und es gibt immer etwas zum Lachen.“ Brigitte Schiefer-Moser.

„Ich habe Koordinationsübun­ gen immer schon gern gemacht und es war mir klar, dass so ein Programm mit Reifen herausfor­ dernd ist. Aber Kort.X ist viel mehr als dieses klassische Training, wie man es von Fußballern, Skifahrern oder anderen Sport­ lern kennt. War ich überrascht! Plötzlich musst du alles unter Kontrolle haben – Beine, Arme, welche Farbe der Reifen hat. Was muss ich nochmal tun, wenn einmal geklatscht wird? Es ist der Hammer und man schaltet komplett ab und konzentriert sich nur auf die Aufgabe. Man wird so ehrgeizig und die Leute berichten oft, dass sie zu Hause weiterüben. Das ist eigentlich das, was mir am besten gefällt: Man hat ein­ fach a Gaudi beim Üben!“ Maria Fanninger, Kort.X Verein, Obfrau USV Unternberg

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40 Service

UNION SOCIAL AWARD 2017 Auch 2017 soll außergewöhnliches soziales Engagement von UNION-Sportlern, -Trainern und -Funktionären mit dem UNION Social Award ausgezeichnet werden.

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ie SPORTUNION Salzburg ist der Meinung, dass außergewöhnliches soziales Engagement Anerkennung und Unterstützung verdient. Gesucht werden Sportler, Trainer und Funktionäre, die sich mit den besonderen Situationen oder Problemen sozial benachteiligter Menschen im Bundesland Salzburg auseinandersetzen:

Integration Inklusion Gendergerechtigkeit Soziale Verantwortung Beispiele

ƒƒ Öffnung von Sportflächen für sozial benachteiligte Menschen, z. B.: kostenlose Nutzung von Beachplätzen, Tischtennis­ räumen etc. ƒƒ Kindertanzkurse mit Einbindung von Kindern mit speziellen Bedürfnissen ƒƒ Integrative Sportangebote für Flüchtlinge ƒƒ Durchführung von Behindertensportveranstaltungen ƒƒ Herausgabe von Elterninformationen in mehreren Sprachen n nionNews 2017.159

ƒƒ Veranstaltungen zu Gunsten sozial benachteiligter Menschen (Sportartikelbörsen, Flohmärkte, Turniere etc.) ƒƒ Sportliche Aktivitäten, Begleitungen, Erfolge ƒƒ und anderes mehr

Einfach eine kurze E-Mail an office@sportunion-sbg.at mit Name, Verein, Kontaktdaten und einer kurzen Beschreibung der sozialen Tätigkeit.

Ihre Vorschläge werden gerne entgegengenommen.

Mit dem Social Award will die SPORTUNION Salzburg Personen und Vereine unterstützen, die soziales Engagement im und durch den Sport zeigen. Sie sollen somit als Vorbilder für ein positives Miteinander in unserer Gesellschaft ausgezeichnet werden.

Kennen Sie Vereine, Funktionäre, Sportler oder Mitglieder, die der SPORTUNION angehören und besonderes soziales Engagement leisten? Dann nennen Sie uns diese bitte!

Wir freuen uns auf zahlreiche Nennungen bis 30. November 2017.

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Informationen und weitere Auskünfte: SPORTUNION Salzburg, Melanie Wirthenstätter, office@sportunion-sbg.at, T 0662/84 26 88


VEREIN IM FOKUS

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TIO

500 EURO FÜR MATERIALANSCHAFFUNG

41 Service

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Bis 30. November können sich Salzburger SPORTUNION-Vereine 500 Euro für die Neuanschaffung von Sportmaterialien bzw. Sportgerätschaften abholen. Die Förderaktion ist einmalig und soll Vereine auf unkompliziertem Weg bei der Durchführung von Sport- und Übungseinheiten unterstützen.

So funktioniert es 1. A  uf der Website www.sportunion-sbg.at findet sich unter Menüpunkt „Service“ – „Förderungen“

der Link zum Onlinekatalog und Onlineshop mit den möglichen Sportmaterialien. 2. M  aterialien aus dem Onlinekatalog oder dem Onlineshop auswählen. 3. F  ormular für Sonderförderung Material ausfüllen und an office@sportunion-sbg.at übermitteln. 4. B  estätigung und Bestellung der förderbaren Materialien erfolgt durch den Landesverband. 5. V  ersand der Materialien erfolgt direkt durch unseren Partner ASMUS Fußball & More GmbH. 6. B  estätigung der Übernahme durch den Verein an den Landesverband. Förderkriterien

ƒƒ Förderbar: Sportmaterialien und Sport­gerätschaften, die nach Anschaffung in Vereinseigentum übergehen. Bestellung ausschließlich über die SPORTUNION Salzburg. ƒƒ Förderhöhe: Euro 500,– (je nach Höhe der Anschaffung). ƒƒ Einreichfrist: 30. November 2017.

Vorstandsmitglied für Finanzen Udo Hatzenbichler: „Um die Qualität der Ver­ einsangebote sicher­ stellen zu können, benötigen unsere Vereine stets funktionelle und zeitgemäße Sportmaterialien ///////////////////////// und Gerätschaften. Wir freuen uns, unsere Vereine mit dieser Förder­ aktion auf unkompliziertem Weg unterstützen zu können!“ Weitere Infos: Florian Manhardt, office@sportunion-sbg.at, T 0662/84 26 88

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VEREIN IM FOKUS

EURE BEZIRKSREFERENTEN STELLEN SICH VOR Wir dürfen Ihnen hier die ehrenamtlich tätigen Bezirksreferenten der SPORTUNION Salzburg vorstellen. Neu im Team sind seit April 2017 Kati Baier-Bein (Bezirk Tennengau) und Norbert Laimer (Bezirk Flachgau Ost).

S

owohl als Vorstandsmitglied des Landesverbandes mit dem Aufgabenge-

biet Vereinsservice als auch in meiner Funktion als Bezirksreferentin ist es mir ein besonderes Anliegen, den Kontakt zwischen dem SPORTUNION-­ Vorstand, dem SPORTUNION-Landesverbandsbüro und den Vereinen durch ein starkes Bindeglied – die Bezirksreferenten – zu stärken und zu intensivieren. Da eine gute Zusammenarbeit immer auf Gegenseitigkeit beruht, ist es für alle Vereine wichtig, auch ihrerseits den Kontakt zu den Bezirksreferenten zu Jahreshauptversammlungen oder Feierlichkeiten sowie durch die Teilnahme der Vereinsfunktionäre an den SPORTUNION-Bezirkstagen, welche unter der Leitung des jeweiligen Bezirksreferenten durchgeführt werden. In diesem Sinne hoffen wir, mit der Vorstellung der Bezirksreferenten allen Vereinen eine gute Kontakthilfe zum für sie zuständigen Bezirksreferenten anzubieten und somit einen weiteren Schritt für eine gute Zusammenarbeit zu setzen. Sabine Mayrhofer

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Sabine Mayrhofer

Bezirksreferentin Flachgau Nord Kontakt: Michael-Rottmayer-Straße 9, 5110 Oberndorf, T 06272/7601, 0664/126 63 62, sabine@mayrhofer.cc Beruf: Kaufmännische Angestellte In welchem Verein sind Sie aktiv bzw. haben Sie eine Funktion: Union-Tennisclub Oberndorf Welchen Sport betreiben Sie selbst: Tennis, Nordic Walking, Radfahren, Skifahren Hobbys (neben dem Sport): Gartenarbeit

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Norbert Laimer

Bezirksreferent Flachgau Kontakt: Winklstraße 15, 5340 St. Gilgen, T 0664/906 34 88, n.laimer@wienerstaedtische.at Beruf: Versicherungsangestellter In welchem Verein sind Sie aktiv bzw. haben Sie eine Funktion: USC Abersee, Obmann seit 2004 Welchen Sport betreiben Sie selbst: Tischtennis (Meisterschaftsspieler), Skifahren, Tourengehen Hobbys (neben dem Sport): Garteln, Tanzen, Wandern (Natur bewusst erleben), Ski-Kampfrichter, Sprungrichter „Durch die sehr gute Zusammenarbeit von meinem Verein mit der SPORTUNION Salzburg über den ehemaligen Referenten und Vorstand Franz Kendler stand mein Entschluss fest, die Funktion des Bezirksreferenten zu über­ nehmen. Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Vereinen und dem Landesverband. Besonders liegt mir die Nachwuchsförderung am Herzen, egal welche Sportart, welche Farbe und Herkunft der jungen Leute!“ n nionNews 2017.159


43 Service

Kati Baier-Bein

Anton Meingast

Bezirksreferent Reitergruppen Flachgau Kontakt: Irrsdorfstraße 62, 5204 Straßwalchen, T 06215/65 14 od. 0664/73 68 25 31, anton.meingast@aon.at Beruf: Sozialversicherungs­ angestellter In welchem Verein sind Sie aktiv bzw. haben Sie eine Funktion: Landesverein Ländlicher Reiter und Fahrer, Obmann; Reit- und Fahr­ verein Straßwalchen-Irrsdorf, Obmann Welchen Sport betreiben Sie selbst: Reiten, Gespannfahren, Skifahren

Bezirksreferentin Tennengau Kontakt: Rigaus 41, 5441 Abtenau, T 0664/281 86 44, kati@baier-bein.net Beruf: Dipl. Tourismuskauffrau, staatl. gepr. BHV-Trainerin, Dipl. Gesundheitstrainerin In welchem Verein sind Sie aktiv bzw. haben Sie eine Funktion: SU Abtenau, Sektion Aktivsport, stellvertrende Sektionsleiterin Welchen Sport betreiben Sie selbst: aktiver Freizeitsportler mit div. Equipment :) am Berg, Sommer wie Winter Hobbys (neben dem Sport): Reisen „Im Zeitalter von steigendem Leistungsdruck und Digitalisierung wird es immer wichtiger, die Bevölkerung für Bewegung und Sport zu begeistern. Mir ist es ein besonderes Anliegen, Vereine dabei zu unterstützen, neue Impulse im Gesund­ heits- und Breitensport zu setzen. Mit einem vielfältigen Vereinsangebot soll sichergestellt werden, dass sowohl Leistungssportler als auch Gesundheits- und Breitensportler ihren Platz im heimischen Sportverein finden.“

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Veronika Scheffer

Bezirksreferentin Pongau Kontakt: Zauchensee 28, 5541 Altenmarkt, T 0664/326 59 91, v.scheffer@zauchensee-amade.at Beruf: GF Liftgesellschaft Zauchensee In welchem Verein sind Sie aktiv bzw. haben Sie eine Funktion: Union Skiclub Altenmarkt-Zauchensee, Obfrau seit 1992 Welchen Sport betreiben Sie selbst: Ski und Golf

Rudolf Hinterlechner

Bezirksreferent Pinzgau Kontakt: Embach 17, 5651 Lend, T 06543/72 47 od. 0664/370 70 32, hinter@gmx.at Beruf: Pensionist In welchem Verein sind Sie aktiv bzw. haben Sie eine Funktion: USK Embach Welchen Sport betreiben Sie selbst: Nostalgie­ skifahren, Skifahren, Langlaufen, Spazierengehen Hobbys (neben dem Sport): Sommer: Rasen­ mähen, Gartenarbeit, Winter: Schneescheren

Josef Österbauer

Bezirksreferent Stadt Salzburg Kontakt: Bernhard-Stuart-Straße 7, 5020 Salzburg, T 0664/532 81 34, usv@lepimoos.at Beruf: Taxiunternehmer In welchem Verein sind Sie aktiv bzw. haben Sie eine Funktion: USV Leopoldskron-Moos, bis 2015 Obmann, seit 2015 Kassier Welchen Sport betreiben Sie selbst: Fußball und Skifahren Hobbys (neben dem Sport): keine

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Horst Scharfetter

Bezirksreferent Lungau Kontakt: Gerichtsstraße 401, 5582 St. Michael, T 06477/74 67 od. 0664/416 81 49, h.scharfetter@sbg.at Beruf: Pensionist In welchem Verein sind Sie aktiv bzw. haben Sie eine Funktion: USK St. Michael, Chef der Zeitnehmung und Vorstandsmitglied Welchen Sport betreiben Sie selbst: Skifahren, Schwimmen, Radfahren Hobbys (neben dem Sport): Bergsteigen, Wandern

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44 PERSONALIA

Service

Die SPORTUNION gratuliert ganz herzlich zum runden Geburtstag!

Josef Auinger 80 Jahre UNION-Ehrensenat

Gertraud Öhlinger 70 Jahre UNION-Ehrensenat

Brigitte Biberger 50 Jahre Obfrau UNION Voltigierteam Salzburg-Wals Schullergut

Dr. Rudolf Kainz jun. 60 Jahre ehem. SPORTUNION-Vorstand

Dr. Leonhard Schitter 50 Jahre SPORTUNION-Präsident 2009 –2017

Norbert Scherübl 50 Jahre Obmann UNION Bogenschützen Radstadt

Werner Furtner 50 Jahre Obmann USSV Nußdorf

DI Andreas Moosgassner 60 Jahre Obmann Ruderclub Wolfgangsee

AQUA SALZA GOLLING

Die SPORTUNION gratuliert den NATÜRLICH WOHLFÜHLEN Gewinnern aus der UNIONnews 158

REDAKTIONSSCHLUSS VOR DEN TOREN SALZBURGS

Fünf Mal zwei Tages­karten für das Aqua Salza gingen an Rita Mösl aus Seekirchen, Anna Eichenseder aus Salzburg, Pauline Niederbrucker aus Mondsee, e eine chauffierte Ausfahrt in einem fast 100 Jahre alten Manfred Eder aus Golling und Christian Schwarzenberger aus St. Veit im Pongau. der Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum in Mattsee.

hen und nnen!

UNIONnews 160 Sie wollen mit Ihrem Verein in der UNIONnews auch vertreten sein? Schicken Sie uns einen kurzen Text über Ihre Aktivitäten inklusive druckfähiger Fotos bis 30. November 2017 an office@sportunion-sbg.at.

Über zwei fahr(T)raum-Gut­scheine

eineaeinstündige chen Mattseerundfahrt für m Mitfür jeweils fünf Personen mitneinem ! Oldtimer im nefreuten d gvonejew270inEuro sich Gertraud unWert skarten

ge 2 Ta Straßwalchen und Peter Etzer Neuhofer rlosen 5 xaus Wir ve aus Schwarzach. ua Salza! s Aq da r fü Wir verlosen zwei fahr(T)raum-Gutscheine für eine einstündige

wojert€ 270,-! nnvon s Ke Mattseerundfahrt für jeweils 5 Personen mit einemSe unserer Wert Sie daim ndenOldtimer ail r E-M peJuni n Sie das Kennwort „fahr(T)raum“ einfach per Mail an office@sportunion-sbg.at! Einsendeschluss: 2017 einfach 30. “ lza Sa a qu „A t und n-sbg.a nio tu or sp AND PORSCHE ERLEBNISWELTEN | PASSAUER STRASSE 30 an | 5163 MATTSEE | +43 (0)6217 592 32 e@ fic of teil. n 10:00 - 17:00 UHR | OFFICE@FAHRTRAUM.ATSie TÄGLICH VON | an WWW.FAHRTRAUM.AT der Verlosung nionNews 2017.159 nehmen s: 30.06.2017 Einsendeschlus

BADELANDSCHAFT WELLNESS & BEAU SAUNAPARADIES SAUNAGARTEN SONNENTERRASSE LOUNGE INFRAROTKABINEN AQUAKURSE KINDERWELT SCHWIMMSCHULE VERANSTALTUNGE KINDERGEBURTSTA EVENTS

160

Nr.

Aqua Salza Möslstraße 199 A-5440 Golling Tel. +43-6244/2004 Fax +43-6244/2004

www.aqua-salz


SPORTLERKÜCHE & ERNÄHRUNGSTIPPS

3 Service

Das sind die Food-Trends 2018 Zum fünften Mal in Folge hält die Ernährungswissenschaftlerin und Autorin Hanni Rützler in ihrem „Food Report 2018“ die wichtigsten Food-Trendphänomene fest und analysiert diese. Wir verraten Ihnen, die drei wichtigsten Trends, die uns 2018 erwarten. Trend eins: Gemüse ist das neue Fleisch

Gemüse liegt weiter im Trend. Das zeigt sich auch in den Küchen internationaler Spitzenköche. Laut Rützler werden wir nicht alle zu Vegetariern, aber wir werden zu kritischeren Fleischessern. Trend zwei: arabisch-israelische Küche

Die Küche der Levante, also der Länder der östlichen Mittelmeerküste (wie Syrien, Libanon, Israel, Jordanien sowie palästinensische Regionen) sieht Rützler als klaren Trend für 2018. Zum einen, weil diese Küche durchaus gut und vielfältig mit Gemüse umgeht. Zum anderen, weil wir in den letzten Jahren natürlich auch sehr viele Migrationsströme aus diesem Kulturraum erleben.

Trend drei: weniger Akzeptanz für hochverarbeitete, industriell erzeugte Lebensmittel

Das sogenannte De-Processing beschreibt einen Paradigmenwechsel in der Nahrungsmittelindustrie. Es ist der Versuch, dem Kundenwunsch nach „natürlicheren“, geringer verarbeiteten Produkten mit weniger Zusatz- und Hilfsstoffen nachzukommen. Dabei sollen eine höhere Transparenz bei der Herkunft ermöglicht und ein größerer Augenmerk auf die Qualität der Ausgangsprodukte und Verarbeitungsprozesse gelegt werden. Diese Entwicklung bringt innovative, kleine Produzenten und Start-ups hervor, die auf komplett andere Herstellungsverfahren setzen.

WINTER-COUSCOUS ORIENTALISCH (4 Portionen)

Zutaten 4 Karotten, in 2 cm große Stücke geschnitten 4 Pastinaken, in 2 cm große Stücke geschnitten 8 Schalotten, geschält 2 Stangen Zimt 4 Sternanis 3 Lorbeerblätter 5 EL Olivenöl Salz 1 TL Ingwer

Je vier Prisen Kurkuma, Paprikapulver scharf, Chiliflocken 600 g Butternusskürbis, in 2 cm große Stücke geschnitten 75 g getrocknete Marillen, gehackt 400 g Kichererbsen, frisch gekocht oder aus der Dose 700 ml heißes Wasser 340 g Couscous 2 Prisen Safranfäden 500 ml Gemüsefond, kochend heiß 40 g Butterflocken Zitronenschale, gerieben Petersilie, gehackt oder Cilantro Kontakt: Diätologin Alexandra Braun alexandra1.braun@gmail.com

Zubereitung Ofen auf 190 °C vorheizen. Karotten, Pastinaken und Schalotten in eine Auflaufform geben. Zimtstangen, Sternanis, Lorbeerblätter, 4 EL Olivenöl, 3/4 TL Salz sowie alle anderen Gewürze zugeben und alles gut mischen. 15 Minuten im Ofen backen. Kürbis zugeben und weitere 30 Minuten garen. Nun getrocknete Marillen, Kichererbsen und Wasser hinzufügen und weitere 10 Minuten erhitzen. Etwa 15 Minuten, bevor das Gemüse fertig gegart ist, den Couscous mit 1 EL Olivenöl, Safran und 1/2 TL Salz in eine Schüssel füllen und mit kochendem Gemüsefond übergießen. Mit Frischhaltefolie bedecken und 10 Minuten quellen lassen. Butter hinzufügen und den Couscous mit einer Gabel auflockern. Zum Servieren den Couscous in eine große Servierschüssel füllen. Zitronenschale unter das Gemüse mischen, ggf. mit Salz abschmecken. Gemüse auf Couscous schichten und mit Petersilie (oder Cilantro) garnieren.


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