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pOtSdaMErextra rundSchau TÄGLICH ZUR OBERBÜRGERMEISTERWAHL | Dienstag, 28. September 2010

Sozialdemokratische Zeitung für die Landeshauptstadt

Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer, noch fünf Tage bis zur Stichwahl. Sie können sich am 3. Oktober für Ihren Oberbürgermeister entscheiden. Bitte gehen Sie zur Wahl! Jann Jakobs war der klare Sieger des 1. Wahlgangs. Doch damit ist noch nichts entschieden. Wir kämpfen bis zum 3. Oktober um jede Stimme. Wir setzen auf Sie als Wählerinnen und Wähler.

Schulsanierung geht voran 120 Millionen Euro für die Jüngsten

Das Schulsanierungsprogramm, das derzeit durch die Stadt Potsdam umgesetzt wird, umfasst 120 Mio. Euro und sucht in der Geschichte der Stadt ihresgleichen. Potsdam nimmt

damit die Herausforderung an, den wieder wachsenden Schülerzahlen ein hervorragendes Angebot an Schulgebäuden zur Seite zu stellen. „Unser Ziel ist es, unseren Kindern gute,

wenn möglich sehr gute Bedingungen für ihre Bildung zu schaffen“, so Oberbürgermeister Jann Jakobs. l

S t i c h w a h l 3. Oktober: J a n n J a ko b s wählen!

Seit 20 Jahren regieren sozialdemokratische Oberbürgermeister unsere Heimatstadt. Als SPD sind wir stolz darauf, Potsdam an entscheidender Stelle mit gestalten zu können. Wir tun das mit Ihnen gemeinsam. Unsere Programmatik haben wir mit Ihnen zusammen entwickelt. Wir haben den Bürgerhaushalt eingeführt, durch den Sie direkt Einfluss auf die Stadtpolitik nehmen können. Potsdam lebt vom Engagement seiner Bürger – ob beim Bündnis für Familie am Stern, bei der Werstkurve in der Brandenburger Vorstadt oder beim Pfingstberg-Förderverein. Die positive Entwicklung der Potsdamer Mitte wäre ohne bürgerschaftlichen Einsatz gar nicht möglich gewesen. Die SPD freut sich über diesen Einsatz. Wir glauben: Jann Jakobs ist der Oberbürgermeister, der die Fäden der Stadt am besten zusammenhält. Ihr Mike Schubert Vorsitzender der SPD Potsdam


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Potsdamer Rundschau Dienstag, 28. September 2010

Liebe Potsdamerinnen und Potsdamer,

immer mehr junge Menschen wohnen in unserer wachsenden Stadt. Wir müssen für ihre Bildung gute Rahmenbedingungen schaffen. Ich bin mir bewusst: Die Potsdamerinnen und Potsdamer haben einen hohen Anspruch, wenn es um die Zukunft ihrer Kinder geht. Sie erwarten die richtige Schule für Ihre Kinder.

Deshalb ist für mich klar, dass wir auch in den nächsten Jahren in die Bildung investieren müssen. Dabei sind Grundschulen, Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien, alle Schularten und alle Stadtteile im Programm. Bildung setzt sich nach der Schule fort. Heute wird lebenslanges Lernen immer wichtiger. Deshalb liegen mir der Hochschulstandort, unsere Bibliothek und unsere Museen genauso am Herzen. Ihr

Gute Bildung ist für mich: 4 bedarfsgerechte Kinderbetreuung 4 Schulen und Kitas sanieren 4 neue Schulen bauen 4 Gutes Essen in Schule und Kita 4 gutes Umfeld für Wissenschaft 4 und Forschung 4 Angebote für lebenslanges Lernen 4 Fachkräfteausbildung

Bildung. Zuku Wir werden 120 Mio. Euro bis zum Jahr 2013 in Kitas und Schulen investieren. Wir sanieren und bauen Schulen in allen Stadtteilen und über alle Schulformen. Die ehemalige MarieCurie-Oberschule und die frühere HaeckelSchule werden wieder als Schule genutzt. Im Bornstedter Feld wird eine neue Grundschule gebaut und eine weiterführende Schule ist dort geplant. Der Schulcampus Kurfürstenstraße wird gebaut.

gen können, die seinen Talenten entspricht. Das gemeinsame Schulessen gehört zu einem guten Lernen dazu, deshalb ist die Qualitätsoffensive „Jedes Kind is(s)t gerne in der Schule“ so wichtig. Alle unsere Oberstufenzentren sind inzwischen saniert. Damit verfügt Potsdam über eine Struktur für Auszubildende, die ihresgleichen in Brandenburg sucht. Auch darüber hinaus gilt es, die Weiterbildung zu sichern.

Jedes Kind soll die Fachkräfteausbildung Schullaufbahn einschla- stärkt den Wirtschafts-


Potsdamer Rundschau Dienstag, 28. September 2010

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Potsdam auf dem Weg in die energiepolitische Zukunft Die energiepolitische Diskussion wird auch in Potsdam von zwei Erkenntnissen geleitet: Erstens muss der Klimakiller CO2 vermindert werden. Das wird zunehmend eine Sache auch der kommunalen Politik. Damit wird das weltweite Bemühen um die Begrenzung des Temperaturanstieges auch zu unserer ganz persönlichen Sache. Zweitens ist die Sorge um einen Preisanstieg der fossilen Rohstoffe Öl und Gas berechtigt. Wir wollen uns vor explodierenden Benzin- und Heizkosten schützen. Von der Erkenntnis bis zur politischen Umsetzung führt freilich ein langer, bisweilen steiniger Weg. Das Klimaziel ist meist unbestritten. Wenn es aber um Interessen und Befindlichkeiten geht, wird es schwierig. Deshalb ist ein klares Bekenntnis und ein schlüssiges energiepolitisches Programm wichtig. Potsdam ist hier auf einem guten Weg. Der hohe Versorgungsgrad bei der Fernheizung, ein technisch sehr modernes Heizwerk, das mit der Heizwärme zugleich Strom produziert, und die anhaltende Sanierung des Gebäudebestandes führten zu einer bundesweit sehr guten CO2-Bilanz. Darauf aufbauend beschloss die Stadt ein ehrgeiziges Klimaziel: Bibliothek, der Volks- 20 Prozent weniger CO2 soll bis zum Jahr 2020 lokal aushochschule und weiterer gestoßen werden. Bildungsträger im selben Haus zusammen zu füh- Oberbürgermeister Jann Jakobs berief 2008 einen Klimarat ren und zu vernetzen. ein, dem er auch vorsteht. Hier trifft sich die Wissenschaft, die Wirtschaft und die Politik. In den Facharbeitsgruppen Die neue Bibliothek wird des Rates werden detaillierte Konzepte diskutiert. Im soeben als „Wissensspeicher“ ein fertig gestellten „Integrierten Klimaschutzkonzept“ findet Anlaufpunkt für lebens- sich ein Fahrplan in die energiepolitische Zukunft der Lanlanges Lernen werden. l deshauptstadt. Das Programm ist – nebenbei gesagt – auch ein hervorragendes Konjunkturprogramm für unser Handwerk.

unft. potsdam. standort Potsdam. Wissenschaft und Forschung haben in Potsdam ihren Platz. Mit neuen Angeboten für studentisches Wohnen und einem guten Familienumfeld will ich dazu beitragen, dass Studenten und Wissenschaftler nicht nur bei uns lernen und arbeiten, sondern auch leben.

Bildung setzt sich nach der Schule fort – ein Leben lang. Dabei geht Impressum rundschau EXtra es ganz wesentlich potsdamer Sozialdemokratische Zeitung die Landeshauptstadt darum, mit den Verände- für TÄGLICH ZUR rungen im Alltagsleben OBERBÜRGERMEISTERWAHL Dienstag, 28. September 2010 Mike Schubert Redaktion Harald zurecht zu kommen. Ein Herausgeber Kümmel, Daniel Rigot (v.i.S.d.P.), Alleestraße 9, Potsdam, Telefon 0331 – 73098 500, TeleSchwerpunkt wird daher 14469 fax 0331 – 73098 501, Mail: ub-potsdam@spd.de Blumrich Potsdamer Rundschau sein, die Angebote der Bildnachweis im Internet www.spd-potsdam.de

Lassen Sie uns das Konzept bekannt machen, diskutieren, vertiefen und verbessern! Wir haben beste Voraussetzungen, vor allem viele engagierte Fachleute in den wissenschaftlichen Einrichtungen, in Wirtschaft und Verwaltung. Was wir brauchen, ist die engagierte politische Führung durch Jann Jakobs, der diesen Prozess weiterhin unterstützt und vorantreibt. Stefan Grzimek stellv. Vorsitzender des Klimarates der Landeshauptstadt Potsdam, Vorsitzender des Energie Forum Potsdam e.V. Mitglied im Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V.


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So f u nk t i o ni e r t die Stichwahl: Am 19. September haben Sie die Wahlbenachrichtigungskarte im Wahllokal zurückerhalten. Nehmen Sie die Karte und einen Personalausweis am 3. Oktober wieder mit. Sie müssen wieder in das selbe Wahllokal. Sie haben die Wahlbenachrichtigung nicht mehr? Kein Problem: Sie können auch ohne die Karte nur mit Ihrem Personalausweis wählen gehen. Sie waren Briefwähler? Dann haben Sie entweder bereits die Briefwahlunterlagen erneut zugesandt bekommen oder Sie können mit Ihrem Personalausweis in Ihrem üblichen Wahllokal wählen gehen (Info unter 0331/289-3870). Außerdem ist es möglich, im Briefwahllokal im Stadthaus zu wählen. Das Briefwahllokal im Stadthaus, Friedrich-Ebert-Str. 79, ist ausgeschildert. Potsdamerinnen und Potsdamer, die seit dem 19. September 18 Jahre alt geworden sind, haben ebenfalls Briefwahlunterlagen nach Hause erhalten. Sie haben zum ersten Wahlgang am 19. September nicht gewählt? Dann dürfen Sie das selbstverständlich trotzdem zur Stichwahl am 3. Oktober. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie wählen dürfen dann rufen Sie bitte die 0331/289-3870 an. Mehr Infos auch im Internet: www.potsdam.de/oberbuergermeisterwahl

Potsdamer Rundschau Dienstag, 28. September 2010

potsdam. Ein Erfolg. potsdam ist ein guter platz zum Leben. die Bilanz kann sich sehen lassen: • In unseren Sanierungsgebieten steht die Erneuerung von Straßen und Plätzen vor dem Abschluss. Am Alten Markt entsteht der neue Landtag. In den Neubaugebieten wurde mit großem finanziellem Aufwand das Wohnumfeld verbessert. In Drewitz schließen wir diesen Prozess ab. Die Kasernen- und Militäranlagen im Norden der Stadt waren noch vor fünfzehn Jahren unzugängliche Ruinen. Heute sind sie Zuhause für viele Menschen. Mittendrin gibt es den Volkspark. • Die Straßenbahnstrecken sind zum überwiegenden Teil saniert. Unsere Busse und Bahnen fahren heute deutlich mehr Streckenkilometer. • Mit der Schiffbauergasse – der wir noch mehr Leben einhauchen müssen – und dem Nikolaisaal sind zentrale Orte der Kultur entstanden. Unser Potsdam-Museum erhält ein neues Zuhause im Alten Rathaus. Die Bibliothek erhalten wir in ihrer Größe und an ihrem zentralen Standort. • Unsere Arbeitslosenquote ist eine der niedrigsten in Ostdeutschland. Die Anzahl der Beschäftigten und der Betriebe in Potsdam steigt – selbst in Krisenzeiten. Mit den neuen Technologiezentren öffnen wir den Weg für Existenzgründer. Daneben boomt Potsdams Tourismus. • Unsere städtischen Unternehmen sind keine Zuschussbetriebe mehr. Sie stehen auf eigenen Beinen und leisten gute Arbeit für Strom, Wärme, Wasser, Abfall, Verkehr und Wohnen in unserer Stadt. • Die im Jahr 2003 noch „neuen“ Ortsteile sind inzwischen fester Bestandteil unserer Stadt. • Die Stadtverwaltung hat sich neu aufgestellt: Unser Bürgerservice und der Wirtschaftsgründerservice sind preisgekrönt. Ein Baby-Begrüßungsdienst und ein Bauservice wurden eingerichtet. All das ist nicht selbstverständlich. Wir haben die Chancen unserer Stadt erkannt und sie genutzt. l

www.jann-jakobs.de


Potsdamer Rundschau extra, 28.09.2010