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Schutzgebühr 2,50 € – Verlag AVi Medienverlag GmbH – 9. Jahrgang

Unabhängig · Bürgernah

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www.perle-schramberg.de

März / April 2021 I Nr. 54

Stadtmagazin Schramberg LESER AKTIONEN

Auflösung WeihnachtsGewinnspiel

Frühlingsstart und Wahlkampf in der Fünftäler-Stadt Wir sind für Sie da!

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Stadtmagazin Schramberg

Schicken Sie die Lösung unter dem Stichwort „Perle-Rätsel“ per E-Mail an: leseraktion@perle-schramberg.de oder per Postkarte an: AVi Medien­verlag GmbH, Dreifaltigkeitsbergstr. 27, 78549 Spaichingen. Unter allen richtigen Einsendungen (mit kompletter Adresse) verlosen wir eine Perlenkette Auflösung Heft Januar / Februar 2021: Autofahrt Gewinner: Zita Müller, Schiltach

wünscht viel Spaß beim Rätseln www.perle-schramberg.de

Lösungswort:

Großes Perle-Weihnachts-Gewinnspiel

Rainer Sturm / pixelio.de

Mehrere hundert Leser zählen versteckte Perle Schramberg (avi). Liebe Leserinnen und Leser! Herzlichen Dank für das sehr fleißige Suchen und Zählen der versteckten Perle Goldsterne in den Inseraten unserer Anzeigenkunden sowie den redaktionellen Texten beim großen Leser-Weihnachts-Gewinnspiel 2020. Unser Mediateam wie die Redaktion waren beeindruckt von den mehreren hundert Einsendungen an E-Mails, Postkarten und Briefen. Und die meisten von Ihnen haben im wahrsten Wortsinn „goldrichtig gezählt“ und die korrekte Anzahl von 13 fünfzackigen Perle Goldsterne gefunden. Unter allen richtigen Einsendungen hat unsere Glücksfee nunmehr die Gewinner der Genuss- und Sachpreise gezogen. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Hatten Sie dieses Mal allerdings kein Losglück, haben Sie bei den nächsten Perle-Leseraktionen unter dem Motto „Mitmachen und gewinnen!“ eine neue Chance. Zum Nachlesen folgend die Namen der Gewinner(innen) mit den zugelosten Sachpreisen: Immobilien-Wertermittlung (Schwarzwald-Neckar Immobilien GmbH): Simon Lohrer (Schramberg);

Goldsterne korrekt

2 Tagespässe Tripsdrill-Erlebnispark und Wildparadies (Erlebnispark Tripsdrill, Cleebronn): Jürgen Forstner (Schiltach); 10erKarte Erwachsene für „badschnass“ (Stadtwerke Schramberg): Silvia Glück (Schramberg); Taschenfernglas (Optikfachgeschäft Fischer): Claudia Beitz (Schramberg), Sieglinde Moosmann (Lauterbach); HGV-Schramberg-Gutschein (HGV Schramberg e. V.): Martina Fleig (Tennenbronn), Hildegard Baumann (SchrambergSulgen); Anwendung für 2 Personen (Salzgrotte Wolfach, Wolfach): Elfi Rapp (Schramberg); Einkaufs-Gutschein (PostShop Schramberg & Sulgen): Michael Gasch, Kirstin Hermann (beide Schramberg); VVR Modellbus (VVR Verkehrsverbund Rottweil): Manuel Baur, Wolfgang Borho (beide Schramberg); Buch-Gutschein (Buchhandlung „BUCHLESE“): Helga Kunz, Corinna Kramer (beide Schramberg); Taschenschirm „doppler Havanna“ (Lederwaren Krön e.K.): Franz Bauknecht (Schramberg); Einkaufs-Gutschein (Floral Design Benzing, Tennenbronn): Alica Haas, Alexander Hein (beide Schramberg), Amanda Straub (Tennenbronn); 2 Museums-Eintrittskarten (Museum ErfinderZeiten H.A.U. 3/5): Beate Broghammer, Andrea Krisp (beide Schramberg); Schuhreparatur / Schlüsselservice (Schuhmacherei & Schlüsselservice Rapp): Hans-Peter Wolber, Hans Huber (beide Schramberg); Einkaufs-Gutschein (Fritze-Bäckerei Fleig, Tennenbronn): Tobias Eberhardt (Schramberg), Christian Schulz (Tennenbronn); Pizza nach Wahl (U Gaddu-Pizza „Zum Spunden“): Julia Langenbacher, Roland Flaig (beide Schramberg); Pizza nach Wahl (Ristorante / Pizzeria „ROMA“): Bianca Weber (Waldmössingen), Marcel Kohler (Schramberg).

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! www.perle-schramberg.de


W I R S I N D F Ü R S I E DA ! - B I L D U N G

Über 200 Jahre: Zinzendorfschulen Königsfeld (mm). Die Zinzendorfschulen in Königsfeld, eine der größten Privatschulen mit Internat in Baden-Württemberg, sind in ihrem Charakter ebenso ungewöhnlich wie in ihrem Bildungsangebot. Das Netz allgemeinbildender und beruflicher Abschlüsse ist weit gespannt von der Fachschulreife/mittleren Reife bis zur allgemeinen Hochschulreife. Sie werden von praxisnahen Berufsausbildungen in sozialpädagogischen Berufsfeldern abgerundet. Schülerinnen und Schüler – ob Externe oder in den Internaten – genießen die Atmosphäre der Geborgenheit in einem Schulwerk mit seiner mehr als 200-jährigen Geschichte und besonderen pädagogischen Grundsätzen. Mehr unter www. zinzendorfschulen.de; www.zinzendorfinternat.de oder www. facebook.com/Zinzendorfschulen

Stadtmagazin Schramberg

Liebe Schrambergerinnen und Schramberger, liebe Leserinnen und Leser, der Lockdown dauert an. Die Corona-Pandemie beeinflusst weiterhin unseren Lebensalltag und unsere Freizeitaktivitäten. Doch die gestartete - wenn auch etwas zäh - VirusImpfschutzaktion sowie die Schnellteststrategie bereiten Hoffnung, die Pandemie mehr und mehr in den Griff zu bekommen. Das rettet Leben und entlastet auch das seit Monaten geforderte Gesundheitssystem. Auch können wir wieder zum normalen Lebensalltag übergehen. Das bleibt zu wünschen, zu Mal auch der Frühling kurz vor der Tür steht und wir das Erwachen der schönen Natur genießen können. Das hat unser Verlagsteam mit stark motiviert, auch unter den aktuellen Corona-Erschwernissen die vorliegende Frühlingsausgabe des Perle Stadtmagazins Schramberg zu erstellen. In der Ausgabe finden Sie - für viele von Ihnen eine besonders gute Nachricht - die Auflösung unseres großen Leser-Weihnachts-Gewinnspiels – Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner(innen). Zudem bildet der Landtagswahl-Countdown ein Schwerpunktthema. Für die möglich gewordene umfangreiche März-/ April-Ausgabe gilt ein großes Dankeschön an unsere treuen und neuen Anzeigenkunden in der Stadt Schramberg, dem Landkreis Rottweil und der ganzen Region. Ihnen wünschen wir viel Lesevergnügen und gute Anregungen. Eine schöne Frühlingszeit und frohe Ostertage! Herzlichst Anton A. Villing sowie Mediateam und Redaktion des Perle Stadtmagazins Verlag, Mediateam und Redaktion des Perle Stadtmagazins

www.perle-schramberg.de I www.avi-medienverlag.de

u chti pp Perle Buchtipp er le B P Die Mitternachtsbibliothek Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können. Hier findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnet sich für Nora plötzlich die Möglichkeit herauszufinden, was passiert wäre, wenn sie sich anders entschieden hätte. Jedes Buch in der Mitternachtsbibliothek bringt sie in ein anderes Leben, in eine andere Welt, in der sie sich zurechtfinden muss. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist? Autor Matt Haig ist ein zauberhafter Roman darüber gelungen, dass uns all die Entscheidungen, die wir bereuen, doch erst zu dem Menschen machen, der wir sind. (Verlag Droemer, 20 Euro). HINWEIS Den Buchtipp für das Perle Stadtmagazin Schramberg hat Britta Blaurock von der Buchhandlung „BUCHLESE“ in Schramberg (Hauptstraße 12 / Fußgängerzone, Telefon 07422/3585), fachkundig ausgewählt und treffend kurz beschrieben. Das Buch Buchlese Schramberg ist auch über den OnlineHauptstr. 12 shop der Buchhandlung 07422-3585 bestellbar unter www. www.buchlese.net buchlese.net.

Infotage virtuell am 20. März www.zinzendorfschulen.de/info-events

Nach der MITTLEREN REIFE zum ABITUR Tel: 07725 - 93 81 60 Berufliche Gymnasien

Sozialwissenschaftliches Gymnasium

10 Uhr

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11 Uhr

Der andere Weg zur MITTLEREN REIFE Tel: 07725 - 93 81 70

Berufsfachschulen 11 Uhr Hauswirtschaft und Ernährung (BFH) Wirtschaft (BFW) PLUS (für Gymnasiasten)

ERZIEHER/IN werden Tel: 07725 - 93 81 70

Fachschulen

12 Uhr

Sozialpädagogik (Erzieher/in) Sozialwesen (Jugend- und Heimerzieher/in)

Impressum

Herausgeber: AVi Medienverlag GmbH, Geschäftsführer, Dipl.-Journ./Dipl.-Ing. Anton A. Villing, Dreifaltigkeitsbergstraße 27, 78549 Spaichingen, www.avi-medienverlag.de Mediaberatung / Insertionen: Tel.: 07424 / 958265-0 anzeigen@perle-schramberg.de Grafik / Layout: Denise Mein Druck: braun druck & medien GmbH Titelfotos: Anton A. Villing / Titelbildcollage: Rainer Zepf

78126 Königsfeld im Schwarzwald Mönchweilerstraße 5

zinzendorf Schulen

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Staatlich anerkannte Schulen mit internat Kirchliche Trägerschaft der herrnhuter Brüdergemeine

W W W . Z I N Z E N D O R F S C H U L E N . D E März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg 3


S TA N D O R T / W I R S I N D F Ü R S I E DA !

MINI-Schramberg 2021 verschoben Schramberg (mm). „Wir haben gehofft und gebangt, diskutiert und verschiedene Szenarien besprochen. Schlussendlich mussten wir uns nun aber entscheiden,“ teilt das Team vom JUKS³ mit. Angesichts der aktuellen Corona-Lage wird MINI-Schramberg 2021 um ein Jahr verschoben. Das beliebte Großspielprojekt braucht einen längeren Planungsvorlauf und derzeit ist noch nicht absehbar wie sich die Pandemielage bis zum Sommer entwickelt. „Wir freuen uns 2022 mit ganz vielen Kindern, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen auf eine geniale Woche“, verspricht die Organisationsgruppe des JUKS³ um Marcel Dreyer. Doch was ist mit den Veranstaltungen in den anderen Ferien, wie das Osterferienprogramm oder das Pfingstferienprogramm? Hier plant das Team vom JUKS³ unterschiedliche Formate, entsprechend den jeweiligen Regelungen und Infektionszahlen. Aktuelle Informationen hierzu gibt es unter www.juks-hoch-drei.de und auf Facebook.

Selbsttests genügen Ansprüchen

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„Vertrauensvoll leben“

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„Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden“, lautet die diesjährige Fastenaktion. In den Zeiten der Pandemie bestimmen Infektionszahlen, Durchschnittswerte, Reisewarnungen und Risikogebiete unser Leben. Viel war und ist dabei spür- und erlebbar von „Zusammenhalten“. Doch da sind auch die Grenzen und die weniger werdende Kraft. Anderseits die Sehnsucht und der Wunsch, neue Orientierung, Mut und Hoffnung zu finden. Es braucht also weiter und besonders Worte, Zeichen und Wege des Miteinanders. Dazu gehört wohl Beides: Regeln, auf die wir uns gegenseitig verlassen können, und den Spielraum, in dem wir uns persönlich begegnen, uns vielleicht auch ganz anders entdecken. Der Soziologe Markus Mirwald bringt es so auf den Punkt: „Gedanken zu teilen bedeutet, ihnen die Freiheit zu schenken, sich in anderen Menschen neue Formen geben zu lassen“. In diesem Sinne eine gesegnete kommende Zeit! HINWEIS Diesen Impuls für unsere Reihe „Gedankenperle“ verfasste Hans-Peter Mattes, Dekanatsreferent Katholisches Dekanat Tuttlingen-Spaichingen.

Schramberg / Region (mm). Inzwischen muss man nicht mehr unbedingt das Testzentrum aufsuchen und einen Corona-Test machen. Kostenlose Schnelltests sollen rasch überall verfügbar sein, so sieht es zumindest der aktuelle Plan des Bundes-GesundheitsSchramberg (mm). Der Schramberger Stadtteil Waldmössingen beministeriums vor. Einen Antigen-Schnelltest pro Woche soll jeder kommt einen neuen Ortsvorsteher. Der Gemeinderat hat jüngst Bürger gratis in Apotheken, Arztpraxen oder Testzentren machen Reiner Ullrich in dieses Amt gewählt. Der 56-Jährige verfügt über lassen können, die Kosten dafür übernimmt der Bund. Allerdings viel Erfahrung in der Kommunalpolitik haben die Länder noch bis Anfang April Zeit für die Umsetzung und stammt aus der Region. „Wir freuen dieser Maßnahme als Teil der nationalen Teststrategie. Die bereits uns, mit Herrn Ullrich einen Ortsvorsteverfügbaren neuen Selbsttests aus Apotheken, Einzelhandel und her gefunden zu haben, der aufgrund Discountern sind dabei mit den Schnelltests identisch. Sie müssen seiner Fachkenntnis und seines berufaber zunächst selbst bezahlt werden. Der Vorteil der Selbsttests: lichen Erfahrungsschatzes für die Stelle Die Tests kann man zuhause machen. Das Wattestäbchen muss daaußerordentlich gut qualifiziert ist“, sagt bei nicht ganz so tief in die Nase geschoben werden wie bei den herOB Dorothee Eisenlohr. Reiner Ullrich ist kömmlichen Verfahren. Das Robert Koch-Institut (RKI) verweist auf Diplom-Verwaltungswirt und war von Studien, wonach bei richtiger Anleitung die Probenentnahme durch 2008 bis 2016 Bürgermeister von AlpirsPrivatpersonen und daraus resultierende Ergebnisse vergleichbar bach. Danach war er als freiberuflicher Reiner Ulrich, neuer OrtsvorStadtmagazin Ausgabe Personal. März /Studien April 2019 Nr. 42 war mit der Entnahme durch medizinisches be- IKommunalberater und Lehrkraft für die steher von Waldmössingen. Schramberg legen aber auch, dass Antigen-Schnelltests prinzipiell weniger zuAusbildung von VerwaltungsfachangeKunde Stemke Foto: Stadt Schramberg verlässig sind wie die für die offizielle Corona-Statistik berücksichstellten tätig. Außerdem unterrichtet er Anzeige 90 x 77 mm (Format) tigten PCR-Tests. Dabei sind zwei Werte bedeutend: die Sensitivität Staatsrecht an der Verwaltungsschule Weimar. Auch ehrenamtlich ist Farbe 4c Nicht-Infizierte der neugewählte Ortsvorsteher Waldmössingens sehr aktiv. Reiner und die Spezifität. Die Spezifität gibt es, wie viele korrekt ein negatives Ergebnis erhalten. Die Sensitivität wiederum Ullrich freut sich auf die neuen Aufgaben und darauf, die Menschen gibt den Anteil der mit dem Virus Infizierten an, die tatsächlich korin Waldmössingen näher kennen zu lernen. „Das ist eine neue Herausrekt ein positives Testergebnis erhalten. Das Paul-Ehrlich-Institut forderung für mich und eine Abrundung meiner bisherigen kommuhat Mindestanforderungen für Antigen-Tests festgelegt: Die Spenalpolitischen Laufbahn“, betont Ullrich. zifität muss über 97 Prozent liegen. Bei allen sieben Selbsttests (Stand 6. März 2021), die das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bislang zugelassen hat, liegt die Spezifität den Herstellerangaben zufolge bei mindestens 98 Prozent.

Reiner Ullrich neuer Ortsvorsteher

4 März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg


Drei Gastronomen ausgezeichnet

Neues Angebot auf Wochenmarkt

Schramberg (mm). „Jugendschutz – na klar!“ heißt eine Aktion, die 2005 in Schramberg entstanden ist und der Landkreis Rottweil 2008 übernommen hat: Die Aktion will sicherstellen, dass Jugendliche in Restaurants, Wirtschaften und an Tankstellen vor den Gefahren des Alkohols geschützt werden. Schrambergs OB Dorothee Eisenlohr hat nun an zwei Restaurants und ein Café die Auszeichnung „Jugendschutz – na klar“ übergeben. „Ich freue mich, dass Sie bei der Aktion dabei sind!“, sagte Eisenlohr, als sie die drei Lokale nacheinander besuchte und den Gastronomen jeweils eine Urkunde und eine Plakette übergab. Gerda Pflumm vom Café „Atelier“ und Francesco Infantone vom Gasthaus „Spunden“ in der Talstadt sowie Voichita Marginean von der Pension „Hasen“ / Restaurant „Olive“ in Sulgen hatten sich im Vorfeld intensiv mit dem Thema Jugendschutz beschäftigt. Sie haben eine Schulung absolviert, bieten mindestens ein attraktives, alkoholfreies Getränk günstiger an als das billigste alkoholische, und sie haben in der Vergangenheit das Jugendschutzgesetzt eingehalten. Bei der freudigen Preisverleihung schwang bei den Gastronomen wegen des Corona-Lockdowns der Wehmut mit. Auch, wenn das Bestellen und Abholen von Speisen bei ihnen erlaubt sei, würden die Bestellungen nur sparsam eingehen. Deshalb der Aufruf der Oberbürgermeisterin an die Bürger: „Wer unseren Cafés und Restaurants jetzt helfen will, unterstützt sie, indem Essen bestellt oder Gutscheine zum Beispiel als Geschenk gekauft werden.“

Schramberg (mm). Schrambergs Marktmeister Hans Schuler hat eine neue Beschickerin für den Wochenmarkt gewinnen können. Jeden dritten Samstag im Monat bietet von nun an Simone Dieterle ihre Chutneys, Salsas und süße Brotaufstriche dort an. „Mir ist es wichtig, dass wir ein breites und abwechslungsreiches Angebot haben“, so Schuler. Jeden ersten Samstag im Monat ist deshalb der Bären-Treff aus Schiltach mit Gummibärchen auf dem Schramberger Markt zu Gast, an den zweiten Samstagen bietet die Brennerei Vitt aus Prinzbach Schnäpse und Liköre an. „Für den dritten Samstag haben wir mit den Salsas und Broteaufstrichen von Frau Dieterle aus Hardt ein weiteres Angebot“, so Schuler. Auch für den vierten Samstag eines jeden Monats ist er auf der Suche einer weiteren Marktattraktion und zuversichtlich, diese bald bieten zu können.

Gelder für zehn Bauprojekte Schramberg (mm). In diesem Jahr ist es gelungen, rund eine Million Euro an Zuschüssen aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) nach Schramberg zu bringen. Das Ministerium für Ländlicher Raum und Verbraucherschutz fördert damit zehn von insgesamt 15 über die Schramberger Stadtkämmerei beantragten Projekten. Der größte Betrag mit 750.000 Euro fließt dem Neubau der Turn- und Festhalle Tennenbronn zu. Außerdem werden neun private Vorhaben aus dem Bereich „Wohnen“ in den Stadtteilen Waldmössingen und Tennenbronn mit einer Gesamtsumme von 284.320 € unterstützt. Schramberg hatte zuletzt 2018 von einer solchen Förderung profitiert. „Wir freuen uns sehr über die Zuschüsse, die uns dabei helfen, dass unsere Ortskerne attraktiv bleiben“, sagt OB Eisenlohr. Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum ist ein Förderangebot des Landes Baden-Württemberg zur Stärkung und strukturellen Weiterentwicklung ländlich geprägter Regionen in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinbedarfseinrichtungen.

Fahrdienste zum Impfzentrum Schramberg (mm). Die Stadt Schramberg bietet ihren Seniorinnen und Senioren, die über 80 Jahre alt sind, Unterstützung bei der Vereinbarung von Coronaschutz-Impfterminen sowie der Organisation der Fahrt zum Impfzentrum nach Rottweil an. Schon vielen älteren Mitmenschen konnte das beschwerliche Prozedere einer Terminbuchung abgenommen und die beiden notwendigen Termine vereinbart werden. Die Fahrten zur ersten Impfung im Impfzentrum in der Stadthalle Rottweil wurden von sechs Fahrern im ehrenamtlichen Einsatz geleistet. In den kommenden Tagen stehen weitere Fahrten an, um Impfberechtigten, die den Weg nach Rottweil alleine nicht mehr bewältigen können, diese wichtige Schutzimpfung zu ermöglichen. Die Stadt Schramberg sucht deshalb auch weiter dringend Freiwillige, die für eine kleine Aufwandsentschädigung bereit sind, solche Fahrten zu übernehmen. Wer mithelfen will, kann sich unter der Telefonnummer 07422 / 29595 (von 8 – 12 Uhr) oder per Email an juks@schramberg.de melden. Mehr zur Aktion auch unter www. schramberg.de.

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Elf Kandidat(innen)en im heimischen Wahlkreis Rottweil

Sonja Rajsp (Grüne)

Redaktion des Perle Stadtmagazins Schramberg fragt zur Kandidatur-Motivation, den parteipolitischen Zielen und dem lokalen Mandatsauftrag nach Landkreis Rottweil / Schramberg (avi). Der Countdown zur Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag, 14. März 2021, ist eingeläutet. Um die 7,7 Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger entscheiden mit ihrer Stimme über den Einzug der Parteien in den neuen Stuttgarter Landtag (Zusammensetzung des 17. Landtags). Am Wahlsonntag können die Wähler(innen) im Land die Stimme von 8 bis 18 Uhr in ihrem lokalen Wahlraum abgeben oder per Briefwahl wählen. Die Briefwahl ist bereits seit mehreren Tagen möglich. Im örtlichen „Wahlkreis Nr. 53 Rottweil“ - landesweit gibt es 70 Wahlkreise - bewerben sich elf Kandidat(innen)en. Um das politische Mandat für die fünfjährige Legislaturperiode (Beginn am 1. Mai 2021) im Wahlkreis Rottweil ringen nach Reihenfolge der zugelassenen Wahlvorschläge des Kreiswahlausschusses folgende Personen und Parteien: Sonja Rajsp (Bündnis 90 / Die Grünen), Stefan Teufel (CDU), Emil Sänze (AfD), Torsten Stumpf (SPD), Daniel Karrais (FDP), Sven Pfanzelt (DIE LINKE), Verena Föttinger (ÖDP), Roland Dreizler (FREIE WÄHLER), Michael Wennesheimer (die Basis), Jan Bollmann (Klimaliste BW) und Frank Duden (WIR2020). Die Gelegenheit zu Kurzinterviews gab das Perle Stadtmagazin Schramberg den Kandidat(innen)en der aktuell im Landtag sowie in kommunalen Gremien vertretenen Parteien.

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6 März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg

Unsere Fragen

1. Mit welcher Motivation und welchen parteipolitischen Zielen sind Sie im Wahlkreis 53 Rottweil als Landtagskandidat angetreten? 2. Wie werden Sie sich bei einem Wahlerfolg als Abgeordneter bei Ihrer Fraktion und im Landtag zum Wohle für den örtlichen Wahlkreis einsetzen? 3. Haben Sie eine Aufgaben-Prioritätenliste für den Wahlkreis in der Schublade und wo hinkt der Landkreis Rottweil im Landesvergleich besorgniserregend hinterher? 4. Die aktuelle Corona-Pandemie fordert auch die Parlamentarier in ihren Entscheidungen und Handlungen. Mit welcher Vernunft und Weitsicht sollte sich das Land um das aktuelle Pandemiegeschehen und die zu erwartenden gesellschaftlichen Folgeschäden kümmern? Wahlwerbung zur Landtagswahl am 14. März 2021: Die Parteien sind für die Inhalte ihrer Wahlwerbung selbst verantwortlich.

Antwort

14. März 202

L A N D TAG S WA H L 2 0 2 1 – B E W E R B E R - I N T E RV I E W

78730 Lauterbach, 47 Jahre, wohnhaft mit Mann und drei Kindern; Diplom-Betriebswirtin (FH), selbstständig mit Marketingbüro, Leiterin des Begegnungsrestaurants „Aladin & Frieda“ (Lauterbach); Hobbys: Yoga, Krimis, Flamenco

1. Ich will die Themen des ländlichen Raums im Landtag nach vorne bringen. Infrastruktur, lebendige Ortszentren, Daseinsvorsorge, ein funktionierender ÖPNV und das gute Miteinander sind wichtig. Außerdem gilt es, der Wirtschaft beste Voraussetzungen zu bieten, damit wir im Ländle weiterhin innovative Produkte in die ganze Welt verkaufen können. 2. Im Wahlkreis Rottweil gibt es viel zu tun: Die weißen Flecken beim Breitband müssen endlich verschwinden. Es gibt viele Straßen, die saniert werden müssen, und wir sind schon dabei, den ÖPNV auf neue Beine zu stellen, gemeinsam mit den Nachbarkreisen. Bei der Gäubahn müssen wir weiter Druck machen, damit es da endlich vorangeht. Und natürlich gilt es unsere wunderschöne Natur zu schützen und zu bewahren. 3. Ganz oben auf der Liste steht „Hilfestellung für Menschen, Organisationen, Unternehmen“ – Wiederaufbau nach Corona. Es soll niemand hinten runterfallen. Das wird eine sehr wichtige Aufgabe sein: von den großen Strukturen hin zu den Einzelfällen denen, die Hilfe brauchen, Unterstützung zu bieten. 4. Das aktuelle Pandemiegeschehen ist derzeit schwer einzuschätzen. Die Infektionszahlen weisen auf die dritte Welle hin. Ich hoffe so sehr, dass wir diese Welle brechen können: durch Einhaltung der AHA-Regeln, durch Impfen und durch den großzügigen Einsatz von Schnelltests. Jede Infektion, die früh erkannt wird und keine Folgeinfektionen nach sich zieht, ist sehr viel wert. Dafür müssen wir in Schnelltests investieren und testen, testen, testen! Ich habe mich dafür eingesetzt, dass alle Schülerinnen und Schüler wöchentlich getestet werden. Demnächst gibt es auch einfache Selbsttests, das ist ein weiterer Baustein, um Infektionen nicht weiterzutragen. Und: Ich wünsche mir, dass die Corona-Warnapp genutzt wird. Sie kann so hilfreich sein bei der Kontaktnachverfolgung!


1. Ich stehe für wertgleiche Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Die Menschen in unserer Region müssen ähnlich gute Zukunftschancen haben wie jene in den Ballungsgebieten.

Emil Sänze (AfD)

2. Ich setze mich seit nunmehr 15 Jahren intensiv erfolgreich für die Belange des Wahlkreises ein. Für mich geht es bei allen landespolitischen Entscheidungen darum, dass unsere Region mit gestärkt wird. Investitionen in die Infrastruktur und Bildungseinrichtungen erhöhen die Zukunftschancen im ländlichen Raum. 3. Wir müssen weiterhin in die Themen Breitband, Digitalisierung der Schulen und die Infrastruktur investieren. Dazu dürfen wir die Belange der jungen Generation nicht aus den Augen verlieren. 4. Ich setze mich mit Nachdruck für ein Öffnungskonzept mit Augenmaß ein. Wir dürfen bei allem den Fokus auf die Infektionszahlen, die Wirtschaft und die Beschäftigten nicht vergessen. Unser Einzelhandel sowie unsere Gastronomie benötigen jetzt Impulse für die Zeit nach dem Lockdown.

ERFAHREN. ENGAGIERT. ENTSCHLOSSEN.

www.stefan-teufel.de

72172 Sulz am Neckar, 70, verheiratet, drei erwachsene Töchter, Landtagsabgeordneter (MdL seit 2016), Industriekaufmann / Betriebs- und Volkswirt, 30 Jahre tätig bei Finanzdienstleistern, zuletzt Geschäftsführer der Alphabet-Fuhrparkmanagement GmbH (Tochter BMW AG); Hobbys: Politik, Wirtschaft

Torsten Stumpf (SPD)

Antwort

78658 Zimmern ob Rottweil, 48, verheiratet, drei Kinder; Landtagsabgeordneter (MdL seit 2006), langjährige Berufserfahrung, in Leitungsfunktionen im Gesundheitswesen, Betriebswirt GA / Industriekaufmann; Hobbys: Unternehmungen mit der Familie, Pferde

Antwort

Antwort

Stefan Teufel (CDU)

1. Der ländliche Raum ein Stiefkind der Politik. Es genügt nicht, mit Sonntagsreden à la Kauder, der seit ewigen Zeiten an die Gäubahn „denkt“ aber nicht handelt, zu parlieren. Forderungen wie der Erhalt der kommunalen Krankenhäuser und Gesundheitsversorgung, der lokalen Wasserversorgung und der Ausbau und Weiterentwicklung unserer Infrastruktur, müssen vehement und selbstbewusst vorgetragen werden. Wir sind nicht der Schuh- Abstreifer der städtischen Gesellschaft. Unser Beitrag zum BIB ist proportional gleich hoch wie die der städtischen Gesellschaft und uns täte es gut, dass wir Behörden, Universitäten und Forschungsstandorte dezentral aufstellen, um unseren ländlichen Raum zu stärken. 2. Die erste Herausforderung ist den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu fördern und zu stärken und Wirtschaftsansiedlungen, ob international oder national wieder zu ermöglichen. Dazu gehören sowohl steuerliche Anreize als auch die Endbürokratisierung, verbunden mit starken Investitionen in unsere Infrastruktur, Straße, Schiene. Nur mit Arbeitsplätzen werden wir den sozialen Frieden in unserem Land sichern! Gerade für unseren Kreis gilt, die Verteufelung des Verbrennungsmotors zu beendigen und zu einem vernünftigen Umgang mit dieser Schlüsselindustrie zurückzukehren. Vergessen wir nicht die große Abhängigkeit unserer Zulieferer in unserem Wahlkreis. 3. Es ist schon fasst peinlich, den mangelnden Ausbau der Gäubahn anzusprechen, alle Altparteien haben es in nahezu 70 Jahren nicht geschafft, die Gäubahn wieder zweigleisig auszubauen, wie dies schon vor 1945 war. Des Weiteren fehlt eine direkte Anbindung der Wirtschaftsregion Albstadt/Balingen über einen BAB -Anschluss in Höhe Epfendorf über Oberndorf/Schramberg bis nach Schiltach. Auch plädiere ich für die Rekommerzialisierung der Daseinsvorsorge, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Wasserversorgung und Müllentsorgung. 4. Ich hatte bereits im April einen dezidierten Ausstiegsplan für die Beherrschung der CoronaPandemie vorgelegt. Im Januar hatte ich einen Entschließungsantrag nachgereicht, der wesentliche Inhalt lautete: 1. Die Schließung aller Einrichtungen und Betriebe des kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens, sofern sie die Einhaltung der Hygienevorschriften gewährleisten, unverzüglich aufzuheben; 2. Risikogruppen wirkungsvoll zu schützen wie durch bestimmte Einkaufszeiten, gesonderte Zeiten bei Friseuren, öffentlichen Verkehrsmitteln und Ausweitung der Testmöglichkeiten.

78652 Deißlingen, 43, verheiratet, zwei Söhne; Technischer Vertriebsmanager und Betriebsrat, seit 2009 SPD-Ortsvereinsvorsitzender Deißlingen/Lauffen (von 2016 bis 2019 SPD-Kreisvorsitzender); Hobbys: Schlagzeug, Zwerglachshühner

1. Meine Motivation ist es mich für meine Heimat im Landtag einzusetzen, als Familienvater ist Familienpolitik für mich im Fokus. Ich möchte ein Landtagsabgeordneter sein, der vor Ort, der gerne Lokalmatador und Wahlkreisabgeordneter ist. Jeden Tag möchte ich mithelfen das Leben der Menschen im Kreis Rottweil im Konkreten besser zu machen. Nur so kann ich Politik machen. Das ist mir sehr wichtig! 2. Ganz besonders wichtig finde ich die Einführung des 365 Euro Tickets, um den Verkehr aus der Stadt zu bekommen. Aber natürlich möchte ich ein Sprachrohr für die Bedürfnisse der Menschen hier vor Ort nach Stuttgart sein. Außerdem müssen wir in den nächsten Jahren die sozialverträgliche Transformation der Arbeit voranbringen und die Arbeitsplätze der Kolleginnen und Kollegen erhalten und verteidigen. Das ist eine große Aufgabe, vor der wir auch im Landkreis Rottweil stehen. 3. Der Landkreis Rottweil hinkt meiner Meinung nach überhaupt nicht besorgniserregend hinterher. Natürlich gibt es immer und in jedem Landkreis so auch bei uns Dinge, die verbessert werden können. Wichtig ist mir der Ausbau des ÖPNV, das man von jedem Winkel im Landkreis eine gute Anbindung hat und auch günstig fahren kann. Aber auch die Abschaffung der Kitagebühren und die Entlastung der Familien müssen wir als erstes umsetzen. 4. Die Coronapandemie verlangt uns viel ab. Vor etwas mehr als einem Jahr kannte niemand dieses Virus. Seit her ist viel passiert. Aber wir müssen endlich Strategien entwickeln, um ein Leben mit Corona wieder zu ermöglichen und unsere Innenstädte vor einer Insolvenzwelle zu bewahren. Es müssen klare, wenn-dann Szenarien entwickelt und umgesetzt werden. Gastronomie, Einzelhandel, Geschäftsleute, Kulturtreibende und Vereine müssen endlich wieder eine Perspektive haben. Außerdem darf keine zwei Klassengesellschafft in geimpfte und nicht geimpfte Bevölkerung entstehen.

März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg 7


Wahlen: Höhepunkt einer Demokratie Landkreis Rottweil / Schramberg (mm). Bei Wahlen sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, von ihrem aktiven und passiven Wahlrecht Gebrauch zu machen, also wählen zu gehen oder sich als Kandidat(in) aufstellen zu lassen. Durch die Wahl bekommen die gewählten Personen auf Zeit (im Fall der Landtagswahl fünf Jahre) die Macht, Entscheidungen zu treffen. Wahlvorschläge können von einer Partei oder von Wahlberechtigten eingereicht werden. Ein Wahlvorschlag kann neben dem Bewerber auch einen Ersatzbewerber enthalten. Sofern der Wahlvorschlag nicht von einer im Landtag vertretenen Partei stammt, muss er von mindestens 150 Wahlberechtigten des jeweiligen Wahlkreises unterzeichnet sein. Wegen der besonderen Umstände durch die Corona-Pandemie wurde diese Bestimmung für die Landtagswahl im März 2021 jedoch geändert. Zu dieser Wahl genügten laut Landeszentrale für politische Bildung BadenWürttemberg 75 UnterstützerUnterschriften pro Wahlkreis. Wahlen gelten als der Höhepunkt einer Demokratie, an dem das Volk entscheidet, in welche Richtung die politischen Weichen gestellt werden, welche Parteivertretung mit welchem Programm das Land in den nächsten Jahren regieren soll. Die Bedeutung von Wahlen für die Demokratie wird auch deutlich durch das Grundgesetz unterstrichen. Mehr zur Landtagswahl und dem LandesWahlsystem unter www.lpb-bw.de.

Unsere Fragen

Daniel Karrais (FDP)

1. Mit welcher Motivation und welchen parteipolitischen Zielen sind Sie im Wahlkreis 53 Rottweil als Landtagskandidat angetreten? 2. Wie werden Sie sich bei einem Wahlerfolg als Abgeordneter bei Ihrer Fraktion und im Landtag zum Wohle für den örtlichen Wahlkreis einsetzen?

78628 Rottweil, 30, verheiratet Landtagsabgeordneter (MdL seit November 2018), gelernter Maschinenbauingenieur Hobbys: Kochen, Wandern, Tauchen

Antwort

14. März 202

L A N D TAG S WA H L 2 0 2 1 – B E W E R B E R - I N T E RV I E W

3. Haben Sie eine Aufgaben-Prioritätenliste für den Wahlkreis in der Schublade und wo hinkt der Landkreis Rottweil im Landesvergleich besorgniserregend hinterher? 4. Die aktuelle Corona-Pandemie fordert auch die Parlamentarier in ihren Entscheidungen und Handlungen. Mit welcher Vernunft und Weitsicht sollte sich das Land um das aktuelle Pandemiegeschehen und die zu erwartenden gesellschaftlichen Folgeschäden kümmern?

Herzog GmbH setzt auf E-Mobilität Schramberg (mm). In Sachen E-Bikes hat die Firma Herzog GmbH (hGears) in Schramberg-Sulgen (Brambach) die Nase vorn. Das war mit ein Grund für den Firmenbesuch von Grüne-Landtagskandidatin Sonja Rajsp, die von Geschäftsführer Dr. Matthias Aust die innovative Firma Herzog als Teil der hGears Gruppe auf dem Sulgen vorgestellt bekam. Demnach unterlag die Herzog GmbH einem großen Wandel als die strategische Entscheidung, sich auf E-Mobilität zu konzentrieren, in 2016 getroffen wurde. 2011 erfolgte der Kauf durch eine Private Equity Gesellschaft, seit 2015 ist Herzog Teil einer größeren Familie: mit den beiden Schwestern in Padova (Italien) und Suzhou (China) gebe es regen Austausch und Wissenstransfer - das sei sehr hilfreich und produktiv für Zukunftsprojekte, so Aust. Inzwischen machen die Sulgener einen sehr hohen Teil ihres Umsatzes mit E-Bike Komponenten und als hGears Gruppe sind sie führend im Bereich E-Mobility. Dafür wurde aber auch kräftig investiert: 28 Millionen Euro in den letzten drei Jahren. 8 März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg

Das zahlt sich aus: Herzog bildet mehr als 30 Azubis zu Zerspanungsmechanikern, Industriemechanikern, Mechatronikern und in kaufmännischen Berufen aus. Geschäftsführer Aust zeigt auf wie innovativ man im Unternehmen denkt und handelt: hGears ist First Mover im Bereich E-Mobility und unterstützt seine Kunden bei der Entwicklung von Komponenten und Getrieben. Dies reicht von der Werkstoffauswahl, über den Bau von Prototypen bis hin zur Erprobung von Getrieben und der Geräuschoptmierung. So hat Herzog auch einen Vorsprung vor anderen Komponentenherstellern und arbeitet mit nahezu allen namhaften Unternehmen im Bereich E-Mobility, Automotive und Powertools zusammen. Aber auch die LeanProduction ist ein wichtiger Aspekt, hier wird langfristig und zukunftsorientiert gedacht. Die Mitarbeiter werden eng in die Entwicklung miteinbezogen, ob es um Fehlersuche, Qualität oder Information geht. „Das haben wir in den letzten Jahren konsequent umgesetzt“, erklärte Aust.

1. „Net bruddla, sondern macha“ ist mein Leitsatz für meine politische Arbeit. Ich bin für die Leute im Wahlkreis da, informiere mich, spreche über die Situation und versuche rauszuholen, was geht. Der Kreis Rottweil ist meine Heimat, hier bin ich aufgewachsen und hier sehe ich die Zukunft meiner Familie. Wir brauchen im Kreis und im Land eine sachorientierte, bodenständige und vernünftige Politik, die die Zukunft im Blick hat. Darum möchte ich Innovation fördern, um Zukunft zu gestalten. 2. Eines meiner Ziele ist der Aufbau einer Wasserstoff-Modellregion SchwarzwaldBaar-Heuberg. Darum bin ich im zugehörigen Verein Gründungsmitglied. Ich möchte die Fördergelder in Millionenhöhe für dieses Projekt in unsere Region bringen, damit wir neue Arbeitsplätze im Automobilbereich schaffen können. Wichtig für unsere Zukunftsfähigkeit ist der Aufbau einer echten Glasfaserinfrastruktur im Kreis. Aber auch viele Straßen- und Schienenprojekte wie die Talstadtumfahrung oder die Gäubahn müssen politisch zum Guten begleitet werden. 3. Das Wichtigste ist, dass wir uns auf den Umbruch in der Automobilindustrie einstellen müssen und neue Betätigungsfelder finden. Der Kreis hinkt in Sachen Breitband schon in wenigen Jahren hinterher. Die bisher befriedigende Situation wird bald schon wieder unzureichend sein. Darum müssen wir Mobilfunk und Glasfaser weiter ausbauen. Dafür brauchen wir vom Land passende Fördermodelle. Die Innenorte sind für mich auch im Fokus. Hier brauchen wir Sanierungen und vor allem gute Bedingungen für Gesundheitsdienste, Handel und Gastronomie. 4. Wir brauchen vor allem endlich eine verlässliche Corona-Politik. Die Bundes- und Landesregierung haben massiv Glaubwürdigkeit eingebüßt, als das Inzidenz-Ziel von 50 plötzlich zu 35 wurde. Es braucht eine Öffnungsstrategie, mit der wir lernen können mit Corona zu leben. Die geschlossenen Betriebe brauchen die Möglichkeit wieder zu arbeiten, da diese nicht ewig finanziert werden können. Um aus der wirtschaftlichen Krise herauszukommen, muss das Land in Digitalisierung, Infrastruktur und Bildung investieren.


1. Ich möchte meinen Teil zur Demokratie beitragen. Demokratie lebt von Beteiligung. Meine Ziele sind an den Menschen, ihrer Selbstbestimmung und Grundbedürfnissen, ausgerichtet. Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen durch Stärkung von Tarifverträgen und einen Mindestlohn von 13 Euro. Ein weiteres meiner Ziele ist die Entkriminalisierung unserer Jugendlichen durch Präventionsprogramme und eine kontrollierte Abgabe von Cannabis, damit dem Schwarzmarkt das Handwerk gelegt werden kann.

Verena Föttinger (ÖDP)

Roland Dreizler (FREIE WÄHLER)

78737 Fluorn-Winzeln, 65, verheiratet, 10 Kinder; Diplomtheologin Hobbys: Beschäftigung mit Literatur und Kunst, naturnaher Garten

2. Mit Gesprächen und konkreten Verbesserungs- und Änderungsvorschlägen, wie z.B. die Reaktivierung von stillgelegten Bahnhöfen im Wahlkreis Rottweil, zur Stärkung des ÖPNV. Ein weiteres wichtiges Thema ist unsere Jugend, hier benötigen wir im Besonderen im ländlichen Raum finanziell gut ausgestattete Förderprogramme, damit den Jugendlichen ein Angebot gemacht werden kann. 3. Hier muss ich zugeben, dass ich mich derzeit noch nicht in der Lage sehe, fundiert einen Landesvergleich zu stellen. Jedoch was auf der Prioritätenliste ganz oben steht, ist der Erhalt unserer beiden Krankenhäuser im Wahlkreis. Das Land hat hierfür Sorge zu tragen, dass eine flächendeckende Gesundheitsversorgung auch im ländlichen Raum gewährleistet ist und dass Pflegeeinrichtungen in der Lage sind, eine würdevolle und menschenorientierte Pflege zu ermöglichen. 4. Die derzeitige politische Führung durch diese Krise ist vom Aspekt der sozialen Verantwortung nur in Teilen bis gar nicht nachzuvollziehen. Es sind zu viele offene Fragen unbeantwortet geblieben, welche in dem derzeitigen öffentlichen Diskurs keinen Platz einnehmen. Die Entscheidungen werden derzeit auf Ministerpräsidenten-Konferenzen beschlossen. Dieses Organ sieht das Grundgesetz so nicht vor. Es werden weitreichende Entscheidungen, an den Landesparlamenten und dem Bundestag vorbei, getroffen. Mit den psychologischen Folgeschäden werden wir noch sehr lange zu kämpfen haben und eine derartige Politik schadet der Demokratie mehr als es ihr nützt.

78628 Rottweil, 68, verheiratet Dipl.-Betriebswirt (FH), Unternehmer Hobbys: Enkelkinder, Angeln, Garten

Antwort

78727 Oberndorf am Neckar, 31, ledig Gesundheits- und Krankenpfleger, Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (derzeit Betriebsratsvorsitzender); Hobbys: Malen & Zeichnen, Städtereisen und Fußball

Antwort

Antwort

Sven Pfanzelt (DIE LINKE)

1. Unseren Kindern und den Kindern weltweit eine lebenswerte Zukunft zu erhalten, ist meine Motivation.Im eigenen Haushalt, in jeder Kommune, im Bundesland werden die Weichen für eine bessere Welt gestellt: Nur mit „weniger ist mehr“ kann der Planet gerettet werden. Ich möchte, dass die Politik an den Ursachen ansetzt, sich an ethischen Maßstäben orientiert mit Ehrfurcht vor allem Leben und langfristigen Zielen. Dazu brauchen wir unabhängige Abgeordnete, die keine Lobbyinteressen vertreten und sich einzig dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen. 2. Kurze Wege zur Arbeit und zur Grundversorgung sind für die Lebensqualität so wichtig wie eine Landschaft mit Artenreichtum und naturschonender Landwirtschaft. Daher möchte ich mich für eine konsequente Umsetzung des Artenschutzgesetzes einsetzen für Bienen und Vögel, für gesundheitsverträglichen Mobilfunk, für eine Rekommunalisierung der Grundversorgung, v.a. der Krankenhäuser und gegen Arbeitsplatzabbau. Alle Einkommen müssen die Lasten tragen durch mehr Steuer- und Abgabengerechtigkeit. 3. Keine fertigen Rezepte, aber Entscheidungen müssen klima- und familienverträglich sein. Die hier ansässige Industrie muss gemäß einer Kreislaufwirtschaft Nachhaltigkeitsstrategien entwickeln, um langfristig Arbeitsplätze und Qualität zu síchern. Familiäre Kinder- und Altenbetreuung muss ebenso honoriert werden wie in öffentlichen Einrichtungen, damit Eltern ohne finanzielle Nachteile entscheiden können, ob sie Ihre Kinder zu Hause erziehen oder in eine Kita geben. Das Wohl des Kindes und der Senioren ist entscheidend.

4. Keine eindimensionalen Sicht auf Zahlen! Ursachen fokussieren, die in einer rücksichtslos globalisierten Welt liegen mit extremen Belastungen für die Tierwelt und der Gefahr von Zoonosen. Gesundheit ist keine Ware, mit der Profit gemacht wird! Allen an der Basis, die durch Corona geschädigt wurden, muss existenzsichernd unbürokratisch geholfen werden.

1. Als ehemaliger Unternehmer habe ich viele Höhen und Tiefen erlebt. Nun ist es an der Zeit, diese Erfahrungen auch politisch einzusetzen und Baden-Württemberg wieder auf das Gleis zu setzen, welches uns groß gemacht hat: Förderung Wirtschaft und Umwelt – nicht Verbote und Bürokratie bringen uns voran. 2. Wir sind bodenständig, bürgernah und liberal. Wir sind im ländlichen Raum verwurzelt und haben sehr gute Kontakte zum Mittelstand und seinen Problemen: Ich will meine Agenda als Wahlkreisabgeordneter in der Partei der Freien Wähler und im Landtag mit bestem Nachdruck einbringen und auf politische Ergebnisse drängen. 3. 1. Digitalisierung: zu viele Funklöcher, zu wenig Glasfaser, Anbindung von Schulen deutlich verbessern; 2. Hausärzte-Notstand: es darf nicht sein, dass Gemeinden sich ihre Hausärzte abjagen; 3. Ausbau Gäubahn bis Stuttgart: wenn der ländliche Raum mehr aufs Auto verzichten soll, muss er wenigstens Anschluss an den Bahnhof haben; 4. Abbau Bürokratie: Bauordnungen, Verwaltungsvorschriften, Bonpflicht, DS-GVO ausdünnen und vereinfachen 4. Es wird ein Spagat, einerseits liegen uns die Menschen sehr am Herzen, andererseits dürfen wir die Wirtschaft nicht abwürgen. Daher: 1. Impfen: deutlich schneller und vorrangig die gefährdeten Menschen; 2. Hygienekonzepte für alle Bereiche erstellen lassen; 3. Klare verlässliche Aussagen: wann macht was auf und wann wieder zu; 4. Die lokalen Behörden wieder entscheiden lassen, insbesondere bei stark ROLAND unterDREIZLER schiedlichen Ihr Kandidat für Inzidenzen den Wahlkreis zwischen Rottweil den Kreisen; 5. Schulen und Gastronomie vorrangig öffnen. bürgernah - bodenständig - liberal März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg 9


AU S B I L D U N G – B E R U F – K A R R I E R E

Treueaktionen für Nahverkehr-Nutzer

RAMPF setzt auf Spitzentechnik

Schramberg / Landkreis Rottweil (ps). Für AboCard-Besitzer und Teilnehmer am Schülerlistenverfahren im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hat das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg zwei „Treue-/Dankeschön“-Aktionen ausgerufen. Demnach erhalten erstens alle Kunden des öffentlichen Nahverkehrs mit einem Jahresticket sämtlicher Tarifgattungen, das im März 2021 gültig ist, einen „bwTreueBonus“. Für die AboCards für Erwachsene, Auszubildende und Senioren des VVR (Verkehrsverbund Rottweil) wird im April nur die halbe Monatsrate berechnet und eingezogen. Zweitens wird für alle regelmäßigen Inhaber(innen) von MonatsCards Schüler im Listenverfahren der Schülereigenanteil für den Monat April 2021 vom Land Baden-Württemberg bezahlt, wenn der Bezug der MonatsCards durchgehend – auch im März 2021 – erfolgt ist. Der Verkehrsverbund Rottweil (VVR) – auch mit KundenCenter in Schramberg (Leibbrandstraße 2 / Busbahnhof) - wird dies über seine Ticket-Ausgabestellen (VVR, RVS und POG) so umsetzen, dass die Eigenanteile im April 2021 nicht abgebucht werden. Der VVR bewertet die Landesmaßnahmen als gute Initiative zur Aufrechterhaltung des Verkehrsangebots in der momentan herausfordernden Pandemiezeit, die vor allem die benötigte Treue der Nutzer von AboCards und MonatsCards Schüler belohnt. Landesseits werde allerdings auch darauf hingewiesen, dass hierdurch kein Automatismus für die Zukunft entstehe und auch keine weitere Erstattung für bereits zurückliegende Monate erfolgen werde. Die Schulträger haben laut VVR derweil ihren Anteil am Preis für die Schüler-Fahrkarten auch durchgängig übernommen und so ebenfalls einen wichtigen Beitrag geleistet, um Familien zu entlasten. Der VVR weist an dieser Stelle auch nochmals darauf hin, die jeweils gültigen Corona-Vorschriften in Bus und Bahn sowie an Haltestellen und in Bahnhöfen zu beachten. Die einzelnen Verkehrsbetriebe unternehmen große Anstrengungen, das Angebot an Bussen und Bahnen in der Region aufrecht zu erhalten. INFO Mehr zu den VVR-Fahrplänen, Tarifangeboten sowie Aktuelles unter www.vvr-info.de.

Zimmern ob Rottweil (mm). Spitzentechnik aus der Region für Kunden aus aller Welt: Als Entwickler und Produzent von Misch- und Dosieranlagen sowie den dazugehörigen Automatisierungslösungen hat sich RAMPF Production Systems als internationaler Technologietreiber und Qualitätsführer etabliert. Unternehmen der Automobil-, Elektro-, Hausgeräte- und Filterindustrie setzen auf Lösungen aus ZimRAMPF-Auszubildende sind vom ersten Tag mern ob Rottweil für an voll im Team integriert. Hochqualifizierte das Dichten, Vergießen Ausbilder garantieren für einen gelungenen und Kleben reaktiver Start ins Berufsleben. Foto: RAMPF Kunststoffsysteme. Aktuell beschäftigt das Familienunternehmen über 230 Mitarbeitende – inklusive 18 Auszubildende. Wer bei RAMPF Production Systems eine Ausbildung beginnt, den erwarten hochqualifizierte Ausbilder(innen), top ausgestattete Arbeitsplätze, vielfältige Weiterbildungsangebote und eine persönliche Atmosphäre. Hinzu gibt es zahlreiche Zusatzleistungen und ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Ob im technischen oder kaufmännischen Bereich: Bei RAMPF können alle Mitarbeitenden Wissen, Erfahrung und Talente gewinnbringend einsetzen und erweitern.

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10 März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg

(m/w)


Pflegefachkräfte sind gesucht

45 Jahre duales Studium

Landkreis / Region (mm). Pflegefachkräfte haben einen sicheren und zukunftsorientierten Beruf. Sie werden umworben und sind gesuchte Mitarbeitende. Ein Beruf in der Pflege bedeutet, mit hoher fachlicher Kompetenz aber auch Menschlichkeit kranken Menschen zu begegnen. Eine fachlich fundierte Ausbildung zur Pflegefachkraft bieten viele Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder Altenpflege: Seit 2020 werden diese drei Berufsbilder in einem vereint – in der Ausbildung zur Pflegefachkraft. Die Azubis beginnen mit der generalistischen Ausbildung und haben ab dem dritten Lehrjahr die Möglichkeit, sich zu spezialisieren. Diese neue Ausbildung ist europaweit anerkannt. Während der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft erlernen die Azubis die gesamte Spanne des modernen Pflegeberufs. Die Azubis werden theoretisch umfassend begleitet und durch Praxisanleitungen für den Pflegealltag geschult. Auch spannende Einsätze in anderen Ausbildungsbetrieben gehören mit dazu.

Villingen-Schwenningen / Region (mm). Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen blickt auf 45 Jahre duales Studium zurück. Das duale Studium zeichnet sich durch regelmäßig abwechselnde Theorie- und Praxisphasen aus. In einem dreimonatigen Turnus wechseln die Studierenden zwischen Unternehmen bzw. sozialer Einrichtung und Hochschule. Nach drei Jahren schließen die Studierenden als Bachelor of Arts bzw. Bachelor of Science ihr Studium ab. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, berufsAn der DHBW Villingen-Schwenningen sind begleitend ein duales derzeit knapp 2.500 Studierende eingeschrieMasterstudium an der ben. Das duale Studium gibt es seit 45 Jahren DHBW zu absolvieren. und ist beliebt. Foto: DHBW Mit einem dualen Studium an der DHBW gelingt der Berufseinstieg nahezu nahtlos und die Studierenden legen zusammen mit den Dualen Partnern ihren Grundstein für eine erfolgreiche Karriere. Die DHBW VillingenSchwenningen bietet insgesamt 16 innovative Studienangebote an den Fakultäten Wirtschaft und Sozialwesen an. Mit rund 1.000 Unternehmen und sozialen Einrichtungen ist die Hochschule stark vernetzt. Sowohl die Studierenden als auch die Dualen Partner schätzen diese enge Verbindung von akademischer Lehre und Praxis sehr. Insgesamt studieren derzeit knapp 2.500 Studierende am Standort. Die DHBW ist auch im Bereich Forschung aktiv. Mehr zur Hochschule unter www.dhbw-vs.de.

Weiterbildung: Förderung verbessert Schramberg / Region (mm). Die berufliche Weiterbildung ist auch in Zukunft für Beschäftigte in den Betrieben wichtig, um in Zeiten des Strukturwandels mit den veränderten Qualifizierungsbedarfen mithalten zu können. Seit Januar diesen Jahres können Arbeitgeber gebündelt und damit leichter die Förderung der beruflichen Weiterbildung für mehrere Beschäftigte mit einem Antrag abrufen. Die Förderleistungen werden als eine Gesamtleistung bewilligt. Mit dem „Arbeit-vonmorgen-Gesetz“ wurde das Qualifizierungschancengesetz, in dem die Weiterbildung Beschäftigter geregelt ist, weiterentwickelt. Der Gesetzgeber hat darin auch die Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmer, deren berufliche Tätigkeiten durch neue Technologien ersetzt werden können, die in sonstiger Weise vom Strukturwandel bedroht sind oder die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben, nochmals verbessert. INFO Weitere Informationen gibt es unter: www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung.

SCHLECHTE AUSSICHTEN? NICHT MIT UNS! WIR SIND TROTZ PANDEMIE FÜR DICH DA UND BERATEN DICH GERNE ZU EINEM DUALEN STUDIUM AN DER DHBW VILLINGEN-SCHWENNINGEN Viele Duale Partner bieten freie Studienplätze für den Studienstart im Oktober 2021 an. Informiere Dich jetzt online über unser duales Studienangebot in Wirtschaft und Sozialwesen: www.dhbw-vs.de/studienangebot Bei Fragen steht Dir unsere allgemeine Studienberatung gerne zur Verfügung: studienberatung@dhbw-vs.de Virtuelle Info-Talks

Besuche unsere virtuelle Messe und schau‘ Dich um:

22.03.2021, 17 - 18 Uhr: »Dual Studieren an der Fakultät Wirtschaft« 21.04.2021, 17 - 18 Uhr: »Durchstarten mit dem dualen Studium Wirtschaftsinformatik«

https://dhbw-vs-

events.de

Folge uns auf Instagram und bleibe informiert: @dhbw.vs

März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg 11


AU S B I L D U N G – B E R U F – K A R R I E R E

Tests zur beruflichen Orientierung

Im Chat über Ausbildung reden

Schramberg / Region (mm). Mit dem Tool „New Plan“ unterstützt die Bundesagentur für Arbeit Menschen, die bereits im Erwerbsleben stehen, bei ihrer beruflichen Neu-Orientierung und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen am Arbeitsmarkt, wie etwa der Digitalisierung, stehen Beschäftigte vor neuen Herausforderungen. Sie müssen sich über ihren beruflichen Weg und Entwicklungsmöglichkeiten Gedanken machen. Das neue Onlinetool „New Plan“ der Bundesagentur für Arbeit unterstützt Nutzer dabei, sich über die eigenen Stärken klarzuwerden und gibt Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung. Innerhalb der Themenfelder „Testen“, „Suchen“ und „Inspirieren“ können sich Menschen im Erwerbsleben diesen Fragestellungen nähern. Sie können sich in normierten, psychologischen Tests Entwicklungsmöglichkeiten zu ihren Softskills, ihrer Motivation und Arbeitshaltung aufzeigen lassen. Außerdem gibt es eine Suche nach Weiterbildungsangeboten sowie Informationen zu Berufen, Weiterbildungen und Beschäftigungschancen. INFO Bis Oktober 2022 werden weitere fachliche Komponenten wie beispielsweise ein Test für Weiterbildungen und ein Stärken-Schwächen-Test sowie Erweiterungen der Suchfunktionalitäten zur Verfügung gestellt. New Plan ist zu finden unter www.arbeitsagentur.de/newplan.

Landkreis Rottweil / Schramberg (mm). Einen guten Ausbildungsplatz zu finden, ist mehr und mehr online möglich. So können sich auch auf dem neuen Azubi-Speed-Dating-Portal der badenwürttembergischen Handwerkskammern Jugendliche mit örtlichen Handwerksbetrieben zum digitalen Kennenlernen verabreden. Schon über 50 Betriebe aus den Landkreisen Konstanz, Waldshut, Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar stehen mit ihren Ausbildungsangeboten von A wie Augenoptikerin bis Z wie Zimmerer in den Startlöchern. Seit dem 1. März bis zum 30. April 2021 können sich aktuell Jugendliche und Betriebe in jeweils 15-minütigen Telefon- oder Videoterminen kennenlernen und über eine mögliche Ausbildung sprechen. „Das ist derzeit der sicherste Weg, um direkt und gezielt in Kontakt zu kommen und gleich Nägeln mit Köpfen zu machen. Denn Corona hin oder her: Die Zeit für eine Ausbildung ist da!“, sagt Werner Rottler, Präsident der Berufeberatung und Handwerkskammer Konstanz. Im letzten Kennenlern-Gespräche mit dem AusbildungsJahr sei es dem Handwerk der Region trotz betrieb laufen mehr und mehr über Video-Chats der Pandemie gelungen, sein Ausbildungsengagement aufrecht zu erhalten. Und ab. Den neuen Service bietet die Agentur für auch für das Ausbildungsjahr 2021 stünden Arbeit sowie jetzt auch die Chancen für Bewerber nach wie vor gut. die baden-württembergischen Handwerks- Die Teilnahme am Azubi-Speed-Dating ist kammern mit dem unkompliziert: einfach Lehrstellenangebot neuen Portal „Azubiund Kanal auswählen, Wunschtermin Speed-Dating“ an. Foto: anklicken und Kontaktdaten hinterlegen. Agentur für Arbeit Ebenso können sich Betriebe anmelden und ihre Angebote einstellen. INFO Zum Portal geht es unter www. hwk-konstanz.de/oasd. Bei Fragen hilft das Team für Nachwuchswerbung der Handwerkskammer Konstanz gerne weiter unter Telefon 07531/205-252, E-Mail maria.grundler@hwk-konstanz.de.

Pflichtplatz oder Ausgleichsabgabe Schramberg / Region (mm). Betriebe und Verwaltungen mit zwanzig und mehr Beschäftigten sind verpflichtet, fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Tun sie das nicht, müssen sie für jeden nicht besetzten Pflichtplatz eine Ausgleichsabgabe an das zuständige Integrationsamt zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote. Arbeitgeber, die ihrer Meldepflicht noch nicht nachgekommen sind, können dies noch bis zum 31. März 2021 nachholen, eine Fristverlängerung ist nicht möglich. INFO Fragen rund um das Anzeigeverfahren werden wochentags von 9.30 bis 11. 30 Uhr unter der Rufnummer 0721 823 7066 beantwortet. Dieses Serviceangebot richtet sich an Arbeitgeber im Bezirk der Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen. Mehr auch unter www.arbeitsagentur.de.

A

Teil haben. Teil sein.

ICH MAG MENSCHEN

WIE SIE SIND.

Kommen Sie zu uns ins Team im Landkreis Rottweil über • eine Ausbildung in der Heilerziehungspflege (m/w/d) • eine Ausbildung zum Arbeitserzieher (m/w/d) • einen Freiwilligendienst (BFD/FSJ) Informieren und bewerben Sie sich unter 07402 9295-0, Vanessa Welz www.bd-karriere.de 12 März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg

AUSBILDUNG 2021/2022 MS-SCHRAMBERG MS-Schramberg GmbH & Co. KG 07422/519-0, bewerbung@ms-schramberg.de Max-Planck-Straße 15, D-78713 Schramberg-Sulgen


Berufliche Schulen mit Profil Gesundheit Dolmetscher im Ehrenamt Schramberg / Landkreis Rottweil (mm). Die Beruflichen Schulen Schramberg bieten in der zweijährigen Berufsfachschule Gesundheit und Pflege (2BFP) und im Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium (SGGG) das Profil „Gesundheit“ an. Ein Thema, dass immer stärker an Bedeutung gewinnt und viele Berufs- und Karrieremöglichkeiten bietet. Wer Interesse an naturwissenschaftTheoretische und praktische Unterrichtseinheilichen Fächern hat, ten erleichtern das Verständnis im Profilfach „Gesundheit“ der Beruflichen Schulen Schram- gerne mit Menschen berg mit Berufsfachschule und beruflichem arbeitet und sich eine Gymnasium. Foto: Schule Tätigkeit im Gesundheitswesen vorstellen kann, findet hier genau den richtigen Einstieg. Die zweijährige Berufsfachschule Gesundheit und Pflege ermöglicht es den Schülern mit einem Hauptschulabschluss in einem zweijährigen vollzeitschulischen Bildungsgang die Fachschulreife zu erwerben. Dieser Abschluss ist der Mittleren Reife gleichgestellt und ermöglicht einen theoretischen und praktischen Einblick in den Bereich Gesundheit und Pflege. Er bietet damit eine gute Grundlage für eine Ausbildung als Pflegefachmann/-frau, Medizinische/r Fachangestellte/r oder einem weiteren Beruf im Gesundheitswesen. Darüber hinaus bietet die Fachschulreife einen Zugang in ein Berufliches Gymnasium oder ein Berufskolleg. Das Berufliche Gymnasium in Schramberg bietet mit dem Profilfach „Gesundheit und Biologie“ einen dreijährigen Weg zum Abitur. Die Unterrichtsinhalte sind auf ein Studium wie Gesundheitswissenschaft, Medizin oder Krankenhaus- und Sozialmanagement ausgerichtet. Das Abitur am SGG vermittelt neben dem Profilfach „Gesundheit und Biologie“ ebenso eine breite Allgemeinbildung und befähigt somit zum Studium aller Fachrichtungen an Universitäten und Hochschulen in ganz Deutschland. Die Voraussetzungen zum Besuch sind ein Mittlerer Bildungsabschluss mit einem Notenschnitt von 3,0 in den Hauptfächern. Eine Bewerbung für die zweijährige Berufsfachschule Gesundheit und Pflege erfolgt direkt bei der Schule. Eine Bewerbung für das Berufliche Gymnasien ist über ein zentrales Online-Bewerbungsverfahren des Kultusministeriums möglich. INFO Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Schule. Kontaktdaten: Berufliche Schulen Schramberg, Wittumweg 13, 78713 Schramberg (Sulgen), Telefon: 07422/5109-0, www.bs-schramberg.de.

Schramberg (mm). Seit zwei Jahren sind 38 ehrenamtliche Sprachmittler(innen) in Schramberg im Einsatz. Sie unterstützen bei der Kommunikation mit Bürgern bei Migrations- und Fluchthintergrund, erleichtern Eltern- und Arztgespräche und sind mittlerweile ein wichtiger Bestandteil im interkulturellen Zusammenleben geworden. Obwohl einige Institutionen aufgrund des Lockdowns zeitweise geschlossen hatten, blieb die Nachfrage im vergangenen Jahr konstant hoch. Alle ehrenamtlichen Sprachmittler haben eine zweitägige Schulung absolviert und dabei grundlegende Kenntnisse des Dolmetschens sowie den Umgang mit herausfordernden Situationen gelernt. Die Koordinierung und Vermittlung läuft zentral über die Integrationsbeauftragte der Stadt, Luisa Wöhrle. INFO Schramberger Institutionen, die Dolmetschertätigkeiten in Anspruch nehmen möchten, wie auch interessierte Ehrenamtliche, können sich unter integration@schramberg.de oder unter der Telefonnummer 07422 29583 melden. Mehr auch unter www.schramberg.de.

Fachberatung zur Existenzgründung Schramberg / Region (mm). Für immer mehr Menschen stellt die Selbstständigkeit eine Alternative zur abhängigen Beschäftigung dar. Der Schritt in die Selbstständigkeit setzt jedoch vielfältige Überlegungen und Entscheidungen voraus und verpflichtet Existenzgründer(innen) bereits im Vorfeld zu unternehmerischem Handeln. Eine durchdachte Planung mit fundierter Marktrecherche und die Festlegung von Zielen helfen beim erfolgreichen Durchstarten. Die Erstellung eines schlüssigen Geschäfts- oder Businessplans ist dabei eine der wichtigsten Aufgaben bei der Vorbereitung. Dazu bietet der Eigenbetrieb Wirtschaftsförderung der Stadt Schramberg in Kooperation mit der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg am Mittwoch, 24. März 2021 (17 bis 19 Uhr, Oberndorfer Straße 1), eine ExistenzgründungsBeratung an. INFO Anmeldung zur Beratung wird erbeten bis Montag, 22. März 2021,11 Uhr beim Eigenbetrieb Wirtschaftsförderung (Telefon: 07422 / 29–370 / E-Mail: wirtschaftsfoerderung@schramberg.de).

BILDUNG BRINGT‘S! Als gewerbliche, kaufmännische und hauswirtschaftliche Schule zeichnen wir uns durch eine Vielfalt an Profilen und Abschlüssen aus. Schularten I Berufliches Gymnasium I Berufskolleg I und II I Berufskolleg Fachhochschulreife I Zweijährige Berufsfachschule I Fachschule für Technik

Abschlüsse I Fachschulreife I Fachhochschulreife I Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Schuljahr 2021/22: Jetzt anmelden!

T 07422 5109-0 I info@bs-schramberg.de I www.bs-schramberg.de

März / April 2021 I Perle Stadtmagazin Schramberg 13


B AU E N U N D R E N O V I E R E N

Smarthome erhöht Wohnkomfort

Baustoff vereint Ziegel und Holz

Schramberg / Landkreis (mm). Intelligente Haustechnik macht das Haus zum Smarthome. Ob Heizung, Lüftung, Rollladen und Licht im Smarthome werden die Funktionen der Haustechnik passgenau auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt. Die intelligente Haustechnik hilft so beim Energiesparen, steigert den Wohnkomfort und sorgt auch für deutlich mehr Sicherheit im Zuhause. Eine gute Haustechnik braucht jedoch eine gute Planung. Egal ob Architektenhaus oder Fertighaus: ein Blick auf die Haustechnik und die genaue Definition in der Bau- und Leistungsbeschreibung ist deshalb Pflicht. Heizung, Lüftung und Elektroinstallation entscheiden nämlich nicht nur darüber, wie energiesparend das Haus später unterhalten werden kann, sondern auch darüber, wie lange die Bewohner es selbstbestimmt nutzen können. Ermöglicht die Technik eine Vernetzung und die automatische Steuerung von verschiedenen Gebäudekomponenten, können selbst eingeschränkte Hausbewohner höchsten Komfort genießen. Grundlage für eine intelligente Haustechnik ist eine moderne und zukunftsfähige Elektroinstallation. Experten schätzen, dass bis 2030 jedes dritte Haus ein so genanntes Smarthome ist, das über eine automatisierte und vernetzte Elektronik, Heizung und Lüftung verfügt, gesteuert mit Smartphone, Tablet oder Fernbedienung. Wer sich für die Vernetzung seiner Haustechnik interessiert, sollte unbedingt mit einem Fachbetrieb zusammenarbeiten. Aktuell kosten Systemlösungen für das Smarthome für ein Einfamilienhaus je nach Umfang 5.000 bis 10.000 Euro und mehr.

Region / Schramberg (mm). Die meisten Häuser in Deutschland sind aus Ziegel, aber auch Holz ist eine Alternative. Beide Materialien haben unterschiedliche Vorzüge. Unter dem Namen „SILVACOR“ gibt es jetzt einen Baustoff, der alle Stärken von Ziegel und Holz zusammenführt und wegweisend für nachhaltiges Bauen ist. Sowohl mit Ziegel als auch mit Holz lassen sich gute Häuser bauen. Dennoch gibt es im Detail gewisse Unterschiede. Was liegt also näher, als die Vorteile beider Bauweisen in einem Baustoff zu vereinen. Das ist mit dem innovativen Wandbaustoff „SILVACOR“ in massiver Ziegelstruktur mit einem einzigartigen Kern aus natürlichen Holzfasern gelungen. Der Baustoff für Ein- und Mehrfamilienhäuser bietet auch beste Voraussetzungen für ein baubiologisch optimales Raumklima. Ziegel und Holz stammen vollständig aus der Natur, geben keine Schadstoffe ab und gelten als besonders ökologisch. Da Ziegel und Holz auch feuchtigkeitspuffernd und wasserdampfdurchlässig sind, stabilisiert sich die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen unabhängig von äußeren und inneren Einflüssen. Im Winter sorgt die Kerndämmung aus Holzfasern für guten Wärmeschutz. Ein weiteres Plus: Die Innenwand strahlt keine Kälte ab, was von Bewohnern als sehr angenehm empfunden wird. Im Sommer ist der Effekt noch deutlicher. Entscheidend hierfür ist die durchdachte Kombination von massivem Ziegel mit integriertem Holzwollkern: An heißen Tagen bedeutet das, dass der Temperaturdurchgang durch die Außenwände deutlich verringert wird. Die Innenräume bleiben auch bei längeren Hitzeperioden angenehm kühl.

Modernes Wohnen am Dorfbach

Baufläche im „Madenwald“

Dunningen (mm). Die attraktive Wohnanlage „Dorfbach“ in Dunningen liegt zentrumsnah in ruhiger Süd/Südwest-Lage mit einer exzellenten Infrastruktur und bietet Wohnerlebnis für alle Generationen. Es entstehen 15 moderne Eigentumswohnungen als KfW 55-Effizienzhäuser mit Wohnflächen von 53 bis 141 Quadratmetern. Die Interessenten haben somit die Wahl zwischen 2 bis 5 Zimmer. Aufgrund der KfW 55-Bauweise gibt es für die Erwerber zinsverbilligte Darlehen der KfW-Bank sowie einen Tilgungszuschuss. Beim Interieur werden hochwertige Materialien und Ausstattung verwendet wie bodentiefen Fenstern mit Dreifachverglasung, Fußbodenheizung, Echtholzparkett, barrierefreie Zugänge, Aufzug, bodengleichen Duschen, Pelletheizung und vieles mehr. Die Wohnungen verfügen je nach Lage über eine Terrasse mit Gartenanteil oder Balkon, sowie Tiefgarage und Stellplatz. Die komfortablen Wohneinheiten eignen sich für den Eigenbedarf oder auch für Kapitalanleger. INFO Die Schittenhelm Immobilien GmbH (Sitz in Rottweil) als Bauträger begleitet Interessenten von der Erstberatung bis hin zum notariellen Vertragsabschluss. Der Verkauf ist provisionsfrei. Weitere Informationen zum Projekt „Dunningen Dorfbach“ gibt es unter Telefon 0741/8283 oder www. schittenhelm-immobilien.de.

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Schramberg (mm). Die Große Kreisstadt Schramberg ist nicht nur als Wohnort, sondern auch als Standort für Gewerbetreibende sehr beliebt. Um die Nachfrage befriedigen zu können, hat die Stadt bereits Ende des Jahres 2020 den Verkauf neuer Flächen im Gewerbe- und Mischgebiet „Madenwald“ im Stadtteil Sulgen auf den Weg gebracht. Die Verkaufspreise liegen zwischen 62 und 84 Euro je Quadratmeter. „Wir freuen uns, mit dem SCHREINEREI · FENSTER · INNENAUSBAU ‚Madenwald‘ wieder Flächen gerade auch für kleinere FENSTER / HAUSTÜREN Betriebe anbieten zu können,“ DACHFENSTER sagt Oberbürgermeisterin INSEKTENSCHUTZ Dorothee Eisenlohr. Auf rund SONNENSCHUTZ 25.700 Quadratmetern stellt MÖBEL NACH MASS die Stadtverwaltung GewerKÜCHENRENOVIERUNG beflächen bereit. Bei einer Geschossflächenzahl von 1,2 koTÜREN UND BÖDEN stet ein Quadratmeter 62 Euro. TREPPENRENOVIERUNG Bei einer Geschossflächenzahl 78713 SCHRAMBERG-SULGEN von 2,4 müssen Käufer mit 84 TELEFON: 07422 8288 Euro je Quadratmeter rechnen. WWW.GRAF-INNENAUSBAU.DE Mehr Infos dazu und Anfragen unter www.schramberg.de.

Bezirksleiter Daniel Maier Tel. 07422 24862712 Daniel Maier@LBS-SW.de

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GARTEN IM FRÜHJAHR

Gebäude-Check nutzen

Primel: Perfekte Frühlingsblume

Schramberg / Landkreis (mm). Im Eigenheim lässt sich viel Energie sparen. Je nach Gebäude gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Einsparpotenziale. Als Starthilfe dient der Gebäude-Check der Verbraucherzentrale. Er zeigt auf wie bereits mit kleinen Maßnahmen und Verhaltensänderungen gezielt Energie eingespart werden kann, ohne auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen. Die Durchführung des Gebäudechecks ist mit Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz auch in Corona-Zeiten sehr gut durchführbar. Das Besondere am Gebäude-Check: Der energetische Ist-Zustand des Hauses wird sofort eingeschätzt. Anhand einer anschaulichen Auswertung können Verbraucher schnell beurteilen, welche Maßnahmen sie kurzfristig selbst umsetzen können und bei welchen Aspekten sich eine tiefergehende Folgeberatung empfiehlt. Der Gebäude-Check ist ein Angebot für Eigentümer und Vermieter, gegebenenfalls auch für Mieter, die Einfluss auf Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle und der Haustechnik nehmen können. Der Energieberater macht eine Bestandsaufnahme der Stromgeräte in der Wohnung, beurteilt den Strom- und Heizenergieverbrauch und identifiziert wichtige Stellschrauben für Einsparungen. Zusätzlich werden die Gebäudehülle (Außenwände, Fenster, Türen, Dach) sowie die Heizungsanlage (Wärmeerzeuger und Verteilsystem) unter energetischen Aspekten begutachtet. INFO Mehr Informationen mit telefonischer Terminvereinbarung gibt es bei der Energieagentur Landkreis Rottweil unter Telefon 0741/4900589 sowie unter www.ea-rw.de.

Dichtungen regelmäßig pflegen

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Pfeffer-Fenster

Schramberg (mm). Wer seine Fenster mitsamt den Dichtungen regelmäßig pflegt, kann Verschleißerscheinungen vorbeugen. Werden dabei einige wenige Punkte beachtet, lässt sich die Lebensdauer von Fensterdichtungen wesentlich steigern. Als oberstes Gebot gilt, die Dichtungen möglichst trocken zu halten. Der Einsatz von Silikonspray schützt und hält Fenster, Türen die Dichtungen elastisch. Bei warmen Temperaturen und Wintergärten bietet Magnesiumsilikat vom Profi meist ausreichend Schutz vor Nässe. Fette und Öle, die Im Kronengarten 15 etwa am Rahmen eingesetzt 78713 Schramberg-Sulgen werden, sollten nicht mit der Telefon 07422 240717 Fensterdichtung in BerühTelefax 07422 9593688 rung kommen. Sollten die Mobil 0174 3814919 Dichtungen feucht werden, kpffenster@aol.com einfach mit einem sauberen Tuch oder Stück Stoff abwischen. Zum Säubern der Dichtungen reicht Wasser mit ein paar Tropfen von einem sanften Reinigungsmittel wie handelsüblichen Fenster & Türen Geschirrspülmitteln. Der Wintergärten Reinigungsvorgang erfolgt am besten mit weichem Material wie einem Schwamm.

Schramberg (mm). Ob im Garten, Balkonkasten oder auf dem Fensterbrett: Primeln sind die perfekten Frühlingsblumen, denn sie blühen bereits ab Februar. „Eingehen wie eine Primel“ – fast jeder kennt die Redensart. Obwohl sie bedeutet, dass man sich in einer Umgebung nicht wohl fühlt, ist die Primel (Primula) alles andere als eine komplizierte Pflanze. Im Gegenteil: Primeln sind leicht zu pflegen. Zudem sind sie äußerst vielseitig. Manche Arten eignen sich besonders als Bodendecker, andere ergänzen perfekt den Steingarten. Auch im Balkonkasten und im Zimmer fühlen sich Primeln wohl. An halbschattigen oder sonnigen Standorten gedeihen Primeln am besten, lediglich die Echte Schlüsselblume (Primula veris) und die Aurikel oder Alpenaurikel (Primula auricula) benötigen besonders viel Sonne. Diese beiden Sorten brauchen zudem einen relativ trockenen Boden, in dem sich keine Winternässe sammeln darf. Alle anderen Sorten sind mit frischen und nährstoffreichen Böden zufrieden.

Die Primel gilt als perfekte Frühlingsblume und erfreut mit schöner Blütenpracht. Foto: Margarita AicherVilling

Im Garten nicht zu früh starten Schramberg (mm). Wenn die ersten Frühjahresblumen aus dem Boden sprießen und uns wärmere Sonnenstrahlen erfreuen, lockt es auch die heimischen Hobbygärtner wieder zur Gartenarbeit. Doch trotz schönem Frühlingswetter warnt der Naturschutzbund (Nabu) davor, zu früh im Garten mit dem Aufräumen und ersten Arbeiten zu beginnen. „Auch wenn mit den ersten warmen Tagen im März der grüne Daumen juckt und man den Garten von Herbstlaub und abgestorbenen Pflanzenstängeln befreien will“, rät Martin Feucht, Fachbeauftragter für Schmetterlinge des Naturschutzbundes Baden-Württemberg, zur Zurückhaltung. Denn laut des Experten erwachen Schmetterlinge erst im Frühling aus der Überwinterung und könnten so gestört werden. Und Insekten, die sich momentan im Boden unter dem Herbstlaub und in Pflanzenteilen versteckt haben, haben auch unterschiedliche Taktiken wie sie die kalte Jahreszeit überstehen. Viele verpuppen sich, einige überleben als Raupe am Boden oder sogar als Ei an einen Blumenstängel geheftet. Sie schlüpfen, sobald die ersten Blätter austreiben. Aber auch die Pflanzen brauchen das Herbstlaub und die abgestorbenen Pflanzenteile noch, um ausreichend vor den Witterungsbedingungen geschützt zu sein. Wenn es absehbar ist, dass es nicht mehr schneit oder über einen längeren Zeitraum keinen Bodenfrost mehr gibt, kann die Gartenarbeit nach und nach beginnen. INFO Liegen die Temperaturen für einen längeren Zeitraum über vier Grad im Plus, kann die Frühjahres-Gartenarbeit mit der Auflockerung des Bodens und dem Bepflanzen von Beeten allerdings beginnen. Auf das Umgraben ist im Frühjahr zu verzichten – Nützlinge in den oberen Erdschichten werden hierdurch stark gestört. Damit der Boden jedoch belüftet wird und Niederschläge aufnehmen kann, muss er mit einem Kultivator oder einer Grabgabel gelockert werden.

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Perle Stadtmagazin Schramberg, März – April 2021, Nr. 54

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