PANNORAMA 00x/0x

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Mit Einblicken in das pannonische Lebensgefühl Wert: 5,50 Euro • Zugestellt durch post.at-Gruppe

Kultursommer Alpen-Adria-Kulinarik Frühjahrstrends München im Portrait Naturpark Rumänien Surf-Opening

Frühlingsgefühle kultur | kulinarik | leben | reise

| regionen | sport


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DERTOUR Flusskreuzfahrten

Österreich, Deutschland l Donau, Main & Rhein MS Modigliani ◆◆◆ ,"Drei-Flüsse-Sinfonie" 9-tägige Flusskreuzfahrt von Linz nach Straßburg, 8 Nächte in der 2-Bett-Kabine mit Vollpension, VPplus (Wein, Bier, Wasser und ein Espresso zu den Hauptmahlzeiten), inklusive 5 Landausflüge, Anreise z.B. 22.06./07.09. und 22.09.11* Preis pro Person, eigene Anreise ab º

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Reiseverlauf: Linz - Passau - Regensburg - Nürnberg - Bamberg - Würzburg - Wertheim - Miltenberg - Frankfurt - Straßburg Als Gast auf der MS Modigliani erwartet Sie eine faszinierende Reiseroute. Ab Linz auf der „blauen Donau“ führt die Fahrt zunächst zwischen Kelheim und Dietfurt still und leise durch eines der schönsten Naturschutzgebiete Europas: das Altmühltal. Zwischen Regensburg und Bamberg durchfahren Sie den spektakulären Main-Donau-Kanal. Der 1992 fertig gestellte Kanal überwindet die Alb über 16 Schleusen. Kurvenreich geht es auf dem Main weiter bis Mainz und dann trägt der viel besungene Rhein Ihr modernes Hotelschiff bis nach Straßburg. Die Flußkreuzfahrt ist am 21.08.2011 auch im umgekehrten Verlauf von Strassburg nach Linz buchbar. *) Am 22.09.2011 kommt die baugleiche MS Claude Monet zum Einsatz.

Russland l Wolga, Moskwa, Swir & Newa MS Tschechov ◆◆◆ , "Unterwegs auf Russlands Wasserwegen" 11-tägige Flusskreuzfahrt von St. Petersburg nach Moskau, 10 Nächte in der 2-Bett-Glückskabine mit Vollpension, inklusive 10 Landausflüge, Anreise z.B. 16.06./07. & 28.07./18.08. und 08.09.11 Preis pro Person, eigene Anreise ab º

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Reiseverlauf: St. Petersburg - Mandrogi - Kischi - Goritsy - Jaroslawl Uglitsch - Moskau Zwischen Tradition und Moderne. Entdecken Sie die Flüsse Wolga, Moskwa, Swir und Newa und bewundern Sie an den verschiedenen Kanälen die beeindruckenden Schleusen, die diese einmalige Reise erst möglich machen. Befahren Sie die größten Binnenseen Europas wie den Weißen See, Onegaund Ladogasee und genießen Sie die verschiedenen russischen Wasserwege. Erleben Sie die Schönheit und Vielfalt des traditionsreichen Landes. Die schon sprichwörtliche Gastfreundlichkeit Russlands erwartet Sie – „Dobro poshalowat“ in Russland. Flug mit Air Berlin ab Wien inkl. aller Transfers, pro Person ab: EUR 359

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Colmarplatz 1 A-7000 Eisenstadt Tel. 02682 / 648 02

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Hauptplatz 21 A-7100 Neusiedl/See Tel. 02167 / 8141

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Judengasse 15 A-7210 Mattersburg Tel. 02626 / 624 00

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inhalt

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KULTUR

KULINARIK

LEBEN

REISE

Interview S 6 Wolfgang Kuzmits

Kulinarischer Süden S 30 Jürgen Csencsits

Wohntrend 2050 S 44 Zukunft des Wohnens

Wohlfühloase S 68 Beauty Vital Residenz

Lisztjahr S 10 Schauplätze

Steak-House S 33 Rocky Docky

Paradiese für die Seele S 46 Schaugärten in NÖ

Niveauvoll Urlauben S 74 Griechenland

Originell und Kurios S 17 Museumskleinode

Einzigartige Note S 36 Pöllauer Hirschbirne

Frühjahrstrends S 52 Was Mann/Frau trägt

Unbekanntes Ungarn S 76 Eine Reise wert

Musical S 23 Miss Saigon

Alpen-Adria-Kulinarik S 38 Slowenien

Frühlingskräuter S 62 Mit der Kraft der Natur

München S 78 Portrait einer Weltstadt

IMPRESSUM Medieninhaber/Herausgeber: MEMA Medien Marketing GmbH, Reitschulgasse 5, 8010 Graz info@mema.at Eigentümer/Geschäftsleitung: Bruno Rabl Verlagsleitung: Dr. Walter Vilt Chefredaktion: Mag. Brigitte Krizsanits Grafik, Illustration und Layout: Kathrin Nehrer, BA

Produktion: MEMA Medien Marketing GmbH Freie Mitarbeiter: Shandiz Ahi, Gerhard Blagusz, Ursula Mungitsch, Manfred Murczek, Dietmar Posteiner, Alexander Siebenaller, Fanz Simonic, Miriam Wiegele Coverfoto: istockphoto.com Anzeigenverkauf: Dr. Walter Vilt, walter@pannorama.eu

Anschrift Verlag und Redaktion: Robert Graf Platz 1/216, 7000 Eisenstadt Tel. +43 2682/69564-03, Fax +43 2682/69564-05, red@pannorama.eu, www.pannorama.eu Herstellung: Leykam Vertrieb: Post.at-Gruppe und Österreichischer Lesezirkel Mediadaten: www.lesezirkel-oesterreich.at PANNOrama ist ein eingetragenes Markenzeichen. Gedruckt in Pannonien

Die alleinige Verwendung der männlichen und weiblichen Wortformen in diesem Magazin bedeutet keine Diskriminierung des anderen Geschlechtes, sondern ist geschlechtsneutral und dient dem besseren Lesefluss. Für Seiten mit der Rubrizierung „Präsentation“ wurde ein Druckkostenbeitrag verrechnet. Es handelt sich daher lt. Mediengesetz §26 um eine entgeltliche Einschaltung. Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht der Meinung des Verlages oder des Herausgebers entsprechen.

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BURGENLAND

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Das WEINGUT NEHRER umfasst eine Fläche von ca. 24 ha am Südhang des Leithagebirges im Burgenland. Tradition und Innovation reichen sich in diesem Familienbetrieb harmonisch die Hände. In den letzten Jahren wurde die Kellertechnik überlegt verfeinert. Weingärten wurden mit Sorgfalt und Verständnis neu angelegt, um die Einzigartigkeit dieses Weinbaugebietes auch in den Weinen widerspiegeln zu können.

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EDITORIAL Liebe Leser!

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REGION

SPORT

Landschaftspflege S 81 Zickenbachtaler Moorochse

Surf-Opening S 88 Podersdorf /Neusiedler See

Grenzenlose Natur S 82 Naturpark Geschriebenstein

Pannonia-Cup S 90 Fußballturnier der Jugend

Salz-Spuren S 84 Das Berchtesgadener Land Naturpark Rumänien S 86 Der Garten der Karparten Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Die MEMA Medien Marketing GmbH, mit Sitz in 8010 Graz, Reitschulgasse 5, ist alleiniger Inhaber des Magazins PANNOrama. Geschäftsführer Bruno Rabl. Das PANNOrama Magazin ist eine unabhängige und unpolitische Publikumszeitschrift mit den Schwerpunkten Kultur, Kulinarik, Leben, Reise, Regionen und Sport. Das Magazin versteht sich auch als Wegweiser für neue Trends, Produkte und Dienstleistungen und stellt einen hohen Anspruch an die Qualität der Inhalte. Es erscheint österreichweit und in Bayern im Lesezirkel und wird gratis verteilt. Alle Rechte vorbehalten.

Ab dieser Ausgabe erscheint PANNOrama über den deutschen Lesezirkel auch in Bayern beziehungsweise in Süddeutschland. Somit erreicht unser Magazin pro Ausgabe insgesamt knapp eine Million Leserkontakte. Darauf sind wir stolz. PANNOrama, mit Ursprung im Burgenland, feiert in diesem Jahr auch sein 5-jähriges Bestandsjubiläum. Unsere Leser erwartet deshalb in jeder der vier Ausgaben 2011 ein Jubiläums-Gewinnspiel. Spielen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück tolle Preise. Im Mittelpunkt des Frühjahrs-Magazins steht das Lisztjahr 2011: Wir präsentieren Ihnen einen Überblick über die zahlreichen Liszt-Veranstaltungen im In- und Ausland. Ebenso werfen wir einen Blick auf die Events des Kultursommers 2011, heuer erstmals auch mit Tipps aus unseren Nachbarländern Deutschland, der Slowakei und Ungarn. Interessante Informationen und Trends zum Thema Bauen und Wohnen finden Sie ab der Seite 44. Und sollten Sie gerade für die nächsten Monate einen Ausflug oder eine Urlaubsreise planen, finden Sie bei uns einige attraktive Anregungen. Viel Spaß beim Lesen!

Dr. Walter Vilt Verlagsleiter

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Kultur mi t Leib un Hervorragend Heinrich Heine sprach bereits von einer „Lisztomanie“ anlässlich der Begeisterungsstürme, die die Konzerte des Klaviervirtuosen Franz Liszt 1841/42 in Berlin hervorriefen. Von Ursula Mungitsch

Die modische Sonnenbrille holt Franz Liszt ins 21. Jahrhundert.

Zur Person Dr. Wolfgang Kuzmits wurde am 7. Juni 1967 in Eisenstadt geboren und wuchs in Trausdorf an der Wulka auf. Nach der Matura absolvierte er die Studien der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Uni Wien sowie Kulturmanagement in Wien, Linz und Salzburg. Nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Schloss Esterhazy Management GmbH übernahm er 2010 die Leitung der Kultur-Service Burgenland GmbH, wo er auch für die Gesamtkoordination für das Lisztjahr 2011 verantwortlich zeichnet.

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m Banne dieses Giganten steht seit einiger Zeit auch Dr. Wolfgang Kuzmits als Projektleiter und Gesamtkoordinator der „Lisztomania 2011“. Der Doktor der Sozial- und Wirtschaftwissenschaften und MAS des Kulturmanagements hat als Geschäftsführer der Kultur-Service Burgenland GmbH die Fäden in der Hand. PANNOrama: 2011 steht ganz im Zeichen von Franz Liszt, also einer neuen „Lisztomanie“. Was erwarten Sie sich als emotionelles Resultat am Ende des Jahres davon? Dr. Wolfgang Kuzmits: Mein etwas „philosophisch“ anmutender Wunsch ist, dass Projekte, die so lange geplant wurden, von den Besuchern mit der Kraft und Freude angenommen werden, die man in der Zeit davor darin investiert hat. Es wird höchste Qualität geboten, aber letztendlich entscheidet der Gast, ob das von uns Geplante bei ihm auch so ankommt.

Es ist eine sehr schöne Erfahrung, Erwachsene und Kinder aus Ausstellungen oder Konzerten kommen zu sehen, mit leuchtenden Augen und in begeisterte Gespräche vertieft. Und es wäre ein weiterer Wunsch, dass das Lisztjahr für viele ein Anstoß ist, sich mehr mit Liszt zu befassen, mit seiner Musik, seinem überaus interessanten Leben als reisender europäischer Superstar. Wir wollen Lust auf Liszt machen! Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kultur-Service Burgenland sind regelrecht mitgerissen von seiner vielfältigen und tiefgründigen Persönlichkeit. KSB – das neue Kultur-Service, wozu genau dient es? Die Kultur-Service Burgenland GmbH ist aus der Schloss Esterhazy Management GmbH hervorgegangen und mit verschiedenen Aufgaben betraut worden. Dazu zählen Erhaltung und Betrieb musealer Einrichtungen des Landes


nd Seele Burgenland, aber auch Ticketing und Informationsmanagement, die Vermarktung der Dachmarke Kultur Burgenland und Drehscheibe zu sein für überregionale Projekte und internationale Kooperationen, wie z.B. im Lisztjahr mit Weimar und Thüringen. Sie führen die Schlossspiele Kobersdorf nun bereits in die fünfte Saison. Wie ist die Zusammenarbeit der beiden Wolfgangs? Ich konnte nach Dr. Wiedenhofer auf einer sehr guten Basis aufbauen, habe aber beispeilsweise das Ticketing und unterschiedliche Maßnahmen im Marketing geändert. Die Kommunikation ist sehr stark auf Wolfgang Böck aufgebaut. Die gemeinsame Arbeit ist hervorragend, seine künstlerische Anschauung und meine kaufmännische Sicht passen gut zusammen. Ich freue mich schon auf Molières „Der eingebildete Kranke“, der vom 7.7. bis 31.7.2011 aufgeführt wird! Die Tamburica, das Instrument der Burgenlandkroaten, spielt in Ihrem Leben eine besondere Rolle. Ja, sicher. Ich selbst bin Burgenlandkroate und meine, dass die Kroaten sich durch dieses In-

strument definieren. Das Tamburicaorchester Trausdorf wurde im Jahr 1959 von meinem Großvater gegründet, mein Vater hat es nach ihm geleitet und ich habe es 1992 übernommen. Mein Vater und ich teilen uns die Aufgaben auf, da ich des Öfteren dienstlich verhindert bin. Sie haben aber auch Klavier gelernt, und zwar am Joseph-Haydn-Konservatorium. Dieses Muss für einen burgenländischen Musikkulturbeauftragten ist also auch erfüllt. Ja, schon, aber leider habe ich vor einigen Jahren damit aufgehört, es war einfach nicht genug Zeit mehr dafür da. Wenn ich privat jetzt noch ab und zu spiele, freue ich mich, wie gut es doch noch geht – dann aber höre ich die Kutrowatz Brüder und …. na ja. Das Lisztjahr stellt ebenso wie das Haydnjahr 2009 eine große Herausforderung für alle Kulturverantwortlichen des Landes dar. Herr Kuzmits blickt aber auch sehr engagiert weiter in die Zukunft und man darf gespannt sein, mit welchen „Höhepunkten“ er uns in den nächsten Jahren begeistern wird. Auch dem österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer ist die Frisur des Wolfang Kuzmits als sein Markenzeichen bekannt.

Fotos: Krizsanits, Kultur-Service Burgenland, Hermann Fercsak

Wolfgang Kuzmits mit Barbara Rett und Nike Wagner, der UrurEnkelin von Franz Liszt, die das Liszjahr 2011 eröffneten.

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kultur

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Fotos: ZVG

Fotos: ZVG

Liszt trifft Haydn

Poesie auf dem Drahtseil

Die Bergkirche in Eisenstadt, letzte Ruhestätte Joseph Haydns, wird von der Pfarre Eisenstadt Oberberg für die Veranstaltung von Konzerten genützt. Der 27. März 2011 steht ganz im Zeichen des musikalischen Jahresregenten Franz Liszt. Gerade in religiöser Hinsicht finden sich in seinem Werk viele berührende und persönliche Bekenntnisse, die so gar nicht mit dem gefeierten romantischen Bohemien der Salons zusammenpassen. „Diese Gegensätze machen eine Auseinandersetzung mit den Werken auch heute noch spannend!“ sagt Gerhard Krammer, künstlerischer Leiter von „Himmel und Haydn“. Neben Liszts Via Crucis werden ausgewählte Einzelwerke aufgeführt. Traditionellerweise wird auch heuer am Todestag von Joseph Haydn, am 31. Mai, wieder Musik erklingen. Unter dem Titel „Das Leben ist ein Traum“ werden Werke von Joseph Haydn, Franz Liszt und Gerhard Krammer (UA) aufgeführt. Das Kammerkonzert wird u.a. von Eduard Kutrowatz (Klavier), Hannes Gradwohl (Cello) und Jana Mamonova (Sopran) gestaltet. Franz Liszt: Via Crucis, 27.03.2011 um 18:00 Uhr Das Leben ist ein Traum, Lebendiges zum Todestag Joseph Haydns, 31.05.2011 um 19:30 Uhr Kartenvorverkauf: www.haydnkirche.at und www.himmelundhaydn.at

Die Zirkuskünstler des Cirque du Soleil balancieren heuer wieder in Wien, Salzburg und München. Mit einem gewöhnlichen Zirkus mit Tierdressuren und spaßigen Clowns haben sie wenig gemein. Dafür ist es die exorbitante Mischung aus einer magischen Bühnenshow, gepaart mit Musik, Theater, Tanz und nahezu beispielloser Akrobatikkunst, die Millionen von Zuschauern in die Zeppelin-artigen Zelte treibt. In Österreich gastiert Cirque du Soleil mit zwei Showreihen: Der Auftakt ist in Wien bereits mit der Show Corteo erfolgt und dauert noch bis 20. März. Die zweite Showreihe – der bewährte Cirque du Soleil-Klassiker Alegria – geht vom 5. bis 9. Oktober in der Salzburgarena an den Start. Wer die Athleten im Münchener Olympiastadion erleben möchte, hat von 28. September bis 2. Oktober 2011 Gelegenheit dazu. Karten und Infos für alle Shows unter: www.showfactory.at , www.cirquedusoleil.com

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Landesmuseum Burgenland Museumsgasse 1-5 7000 Eisenstadt Tel. +43 2682/6001234 landesmuseum@bgld.gv.at

as Burgenland steht heuer ganz im Zeichen von zwei großen Jubiläen: 90 Jahre Burgenland und 200. Geburtstag von Franz Liszt. „Das Landesmuseum widmet diesen beiden Gedenkjahren gleich zwei Ausstellungen. Auf der einen Seite werden die Besucher die Geschichte des Burgenlandes auf eine sehr persönlichen Art und Weise kennen lernen, zum anderen tritt uns Franz Liszt als weit gereister Superstar entgegen“, erklärt Kulturlandesrat Helmut Bieler.

90 Jahre Burgenland

Mit einer Spurensuche nach denjenigen Menschen, die das Burgenland am stärksten geprägt haben, startete das Landesmuseum am 22. Feb-

Landesrat Helmut Bieler startet mit Dieter Szorger und Pia Bayer ins Jubiläumsjahr 2011.

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Franz Liszt - Born to be a Superstar

Lisztomanie! Schon im 19. Jahrhundert wurde die Verehrung, die Franz Liszt, der Klaviervirtuose und Superstar der Romantik auslöste, von seinem Zeitgenossen Heinrich Heine mit diesem Begriff beschrieben. Die Ausstellungen im Burgenland wollen diese Begeisterung spürbar machen und ein Leben nachzeichnen, das von frühen Höhenflügen, triumphalen Tourneen, spirituellen Krisen, schöpferischen Meisterleistungen und bewegten Liebesgeschichten geprägt war. Das Ausstellungsmodul im Landesmuseum greift ab 17. März das Thema des Lisztjahres mit „Lisztomanie – der Hexenmeister am Klavier“ auf. Liszt gilt als Revolutionär des Klavierspiels: Seine Solostücke und Konzerte waren virtuos, als erster bestritt er einen Konzertabend alleine als Pianist und prägte die Form des „Piano Recital“. Kostbare und originale Leihgaben der berühmten Lisztstätten Budapest, Weimar oder Paris repräsentieren Liszts Lebensweise in seiner Virtuosenzeit. Die Ausstellung veranschaulicht nicht nur seine Konzerttournee, sondern stellt auch den Bezug zum modernen Popstarmythos her.

Fotos: ZVG

Jubiläum Das Landesmuseum in Eisenstadt präsentiert sich 2011 zwischen burgenländischer Spurensuche und Superstar-Mythos.

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Zeitensprung

ruar in die diesjährige Saison. „Wir feiern heuer den 90. Geburtstag unseres Burgenlandes. Ein anfangs zusammen gewürfelter Landstrich, mit uneinheitlicher Struktur, aber kultureller Vielfalt. Es war den Generationen nach 1921 bestimmt, diesen Landstrich zu einen und ein burgenländisches Landesbewusstsein in den Herzen der Menschen zu verankern. In der Sonderausstellung begegnen uns viele individuelle, zugleich aber auch historische Momente und Persönlichkeiten, die dazu beigetragen haben“, so Landesrat Helmut Bieler. 90 Exponate erzählen 90 Geschichten aus dem oder über das Burgenland. Das sind 90 einzelne Mosaiksteine der burgenländischen Geschichte von Ladislaus Almásy, dem aus Bernstein stammenden „Englischen Patienten“, bis zu Rosalie Zull, der ersten Frau im burgenländischen Landtag. Ob die Schreibmaschine, auf der Ernst Görlich den Text der Landeshymne schrieb, die Farbpinsel, mit denen Schwester Elfriede Ettl zauberhafte Landschaften schuf, oder die Chipcard, die der ersten burgenländischen EU-Abgeordneten den Weg ins EU-Parlament öffnete – all diese Exponate erzählen Geschichten über das Land und seine Menschen.


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Stadtführung „Auf den Spuren von Franz Liszt“ Arrangement „Franz Liszt – Ein Europäer in Weimar“ Privatkonzert an der Liszt-Orgel der Kirche Denstedt Reise „Weimar & Bayreuth – Klassik und Romantik“ Liszt-Menü Veranstaltungstickets

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Busreise nach Weimar Auf den Spuren von Franz Liszt 19. bis 21. September 2011 Elf Jahre lebte und arbeitete Franz Liszt als phänomenaler Pianist, Dirigent und Komponist, als Lehrer und Musikorganisator in Weimar. Die Reise führt die Teilnehmer auf Liszts Spuren. Sie übernachten im traditionsreichen Grand Hotel Russischer Hof****Superior, in dem Liszt selbst abgestiegen war. Bei einer geführten Stadtbesichtigung werden die Lebens- und Wirkungsstätten besucht. Das Angebot beinhaltet: 2 Übernachtungen im historischen Doppelzimmer mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, örtliche Reiseleitung am 2. Tag, Eintrittsgebühr: Landesausstellung im Schiller-Museum und Schlossmuseum sowie Liszthaus Anreise im Bus (Zustiegsmöglichkeiten: Oberpullendorf, Eisenstadt, Wien 3, St. Pölten, Ansfelden) Preis pro Person € 375,00 Einbettzimmerzuschlag € 105,00

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Festivals im Burgenland Hochkarätig Der Kultursommer im Burgenland wird seit vielen Jahren mit großartigen Aufführungen an einzigartigen Orten verbunden.

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öchste Qualität und ein vielfältiges Angebot an Operetten, Opern, Theater, Musicals sowie Konzerten der Klassischen Musik als auch Pop, Jazz und Rock lassen die Herzen der Kulturliebhaber höher schlagen.

Imposante Kulissen

Alljährlich kommen rund 700.000 Menschen ins Burgenland, um die Vielzahl der Veranstaltungen des Kultursommers zu besuchen, und sind von den hochkarätigen Besetzungen, den imposanten Inszenierungen, der guten Musik und interessant gestalteten Bühnenbildern begeistert. Damit der Festivalbesuch im Burgenland in unverwechselbarem Ambiente zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, sind die Kulturveranstalter das ganze Jahr über im Einsatz.

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Fotos: ZVG, Schlossspiele Kobersdorf/Mayrhofer

Unter freiem Himmel

Der große Erfolg ist sicherlich in der Vielfalt der unterschiedlichen Sparten der Bühnenkunst begründet. Die Seefestspiele Mörbisch, als Aushängeschild der Operette in Österreich, sowie die Opernfestspiele St. Margarethen locken heuer wieder tausende Fans dieser Genres auf die Seebühne und vor die imposante Kulisse des Steinbruchs. Die Aufführungen von Musical Güssing, des Festivalsommers Kittsee im Hof des beeindruckenden Barockschlosses sowie von J:Opera auf Schloss Tabor mit seiner malerischen Umgebung sind schon lange kein Geheimtipp mehr.

In historischem Ambiente

Freunde der klassischen Musik kommen bei den Haydnfestivals in Eisenstadt, den Kammermusiktagen sowie dem Orgelfestival in Lockenhaus und dem umfassenden Pro-

Die Intendanten der burgenländischen Kulturfestivals bieten auch 2011 wieder ein abwechlsungsreiches Programm.

gramm von Lisztomania 2011 voll auf ihre Rechnung. Franz Liszt treffen Klassikliebhaber anlässlich seines 200. Geburtsjahres sowohl an seiner Geburtsstätte Raiding als auch an vielen anderen Orten im Burgenland auf Schritt und Tritt.

Kultur-Service Burgenland Tel. +43 2682/7193000 www.kultur-burgenland.at

Programm für jede Altersgruppe

Klassisches Sommertheater in luftiger Atmosphäre geht in Kobersdorf, Güssing und Parndorf über die Bühne. Mit der Kinderoper in St. Margarethen und bei Forchtenstein Fantastisch wird gutes Programm für unser jüngstes Publikum geboten. Jazz, Rock und Pop wird auch heuer tausende Junge und Junggebliebene zu den Limmitationes nach Rudersdorf, zum Nova Rock nach Nickelsdorf und zum Festival nach Wiesen locken. „Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der burgenländische Kultursommer hat sich nicht nur einen klingenden Namen in Österreich erworben, sondern strahlt weit über die Grenzen unseres Landes hinaus. Der kulturinteressierte Besucher weiß, dass ihn hier ein vielfältiges Angebot von hoher Qualität erwartet“, lädt Kulturlandesrat Helmut Bieler die Kulturinteressierten ein, den Festivalreigen im Burgenland zu besuchen.

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7. – 24. Jul i 2 0 1 1 TICKET - TELE FO N: ( 0 1 ) 2 0 3 6 3 5 7

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Eine musikalische Komödie von SAMUEL & BELLA SPEWACK Musik und Gesangstexte von COLE PORTERDeutsch von GÜNTER NEUMANN


SEEFESTSPIELE MÖRBISCH INTENDANT HARALD SERAFIN

Nach langjährigen Kriegswirren kehrt der junge Sándor Barinkay auf den Gutsbesitz seiner Familie in der ungarischen Heimat zurück. Die alten Ländereien hat mittlerweile der Schweinezüchter Zsupán in Besitz genommen, und er weigert sich diese wieder abzutreten. Auch die Einheimischen begegnen dem Heimkehrer sehr misstrauisch. Nur die Zigeunerin Czipra erkennt in Barinkay den Sohn des ehemaligen Gutsbesitzers und somit akzeptieren ihn die Zigeuner als rechtmäßigen Herren und küren ihn zu ihrem „Baron“. Barinkay verliebt sich in das Zigeunermädchen Saffi, doch als sich herausstellt, dass sie von adeliger Herkunft ist, fühlt er sich ihrer als einfacher „Zigeunerbaron“ nicht würdig. Er verpflichtet sich für die Armee und zieht, ebenso wie Zsupán, in den Krieg. Wird die Liebe zwischen Barinkay und Saffi den Krieg überdauern und selbst die Standesunterschiede überwinden?

Gewinnen Sie mit PANNOrama und den Seefestspielen Mörbisch 2x2 Eintrittskarten für „Der Zigeunerbaron“ 2011! Gewinnfrage: „Wie heißt das Zigeunermädchen, in welches sich Barinkay verliebt?“ So spielen Sie mit: Schreiben Sie eine E-Mail bzw. eine Postkarte mit der richtigen Antwort an: Seefestspiele Mörbisch, Joseph Haydn-Gasse 40/1, 7000 Eisenstadt. Oder per E-Mail an tickets@seefestspiele-moerbisch.at. Einsendeschluss: 31.05.2011. Rechtsweg ausgeschlossen, keine Barablöse, Gewinner werden schriftlich verständigt.

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INTERNATIONALE HAYDNTAGE 2011

„Haydn & Die Neue Welt“ 8. - 18. September 2011 Adam Fischer, Österr.-Ung. Haydn Philharmonie, Trevor Pinnock, Orchestra of the Age of Enlightenment, Giovanni Antonini, Il Giardino Armonico, Kammerorchester Basel, Sol Gabetta, Viviane Chassot, La Stagione Frankfurt, The Philharmonics, Sir Neville Marriner u.v.m HAYDN FESTSPIELE EISENSTADT Intendanz: Dr. Walter Reicher Schloss Esterházy A-7000 Eisenstadt Tel: +43-2682-61866 w w w . hwawywd. hnafyedsntf ei v . al.a tt s taivl a office@haydnfestival.at

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Kultur Parndorf präsentiert:

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28. Juli bis 21. August: Do - So ab 20:00 Uhr (die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt) Karten: 02166/21070 oder office@kulturparndorf.at | Information: www.kulturparndorf.at

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A U G U S T

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Orginell und Kurios Museumskleinode Die großen Museen Österreichs genießen weltweiten Ruf. Daneben gibt es aber auch viele kleine „Ausstellungsstücke“, die nur wenig Bekanntheitsgrad haben. Darunter einige echte „Schmankerl“, bei denen es sich lohnt, vorbei zu schauen. PANNOrama stellt zwei dieser kleinen, aber feinen Museen vor. 
Von Gerhard Blagusz

Fälschermuseum

Hundemuseum

Auf den Spuren der „Hitler-Tagebücher“

Auf den Spuren unserer besten Freunde

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Fotos: Hundemuseum, Fälschermuseum

in gut gefälschtes Kunstwerk lässt sich mit freiem Auge nicht von einem Original unterscheiden. Wer das nicht glaubt, kann sich im Fälschermuseum im 3. Bezirk in Wien eines Besseren belehren lassen.

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Das Fälschermuseum wurde 2005 von Diane Grobe und Christian Rastner eröffnet. In diesem noch sehr jungen Museum sind unter anderem Stil- und Identfälschungen der berühmtesten Kunstfälschern der Welt und Meisterkopien von Schiele, van Gogh, Klimt, Rembrandt und anderen Künstlern zu sehen. In diesem in Europa einzigartigen Museum werden die spektakulärsten Kriminalgeschichten erzählt. Die Besucher erhalten auf unterhaltsame Weise Informationen, wie sich ein Original von einem Falsifikat unterscheidet.

uf den Hund gekommen! Liebhaber von Hunden sollten sich einen Sonntag reservieren und einen Ausflug ins kleine Örtchen Klostermarienberg im Mittelburgenland einplanen. Im dortigen Kloster finden sich jede Menge tierische Sammlerstücke. Das Europäische Hundemuseum ist die einzige öffentlich zugängliche Sammlung, die dem „besten Freund des Menschen“ gewidmet ist. Hinter den alten Klostermauern wird die gemeinsame Geschichte von Mensch und Hund beleuchtet. Die treuen Vierbeiner haben im Laufe der Jahrtausende die verschiedensten Aufgaben erfüllt. Der Einsatz von Rex & Co im Dienst des Menschen wird durch zahlreiche Exponate, Bilder und Schriftstücke dokumentiert. Den Grundstock des Hundemuseums bildet die Sammlung Hauck, die sich im Besitz des Österreichischen Kynologenverbandes befindet.

Gefälschte Fälschungen

Jedes Jahr eine Sonderschau

Eine Hauptattraktion ist Konrad Kujau, der für die gefälschten Hitler-Tagebücher weltberühmt wurde. Der „Stern“ fiel auf die falschen Tagebücher rein und veröffentlichte sie 1983. Nachdem die Falsifikate aufgeflogen waren, wurde Kujau zu drei Jahren Haft verurteilt. Und der „Stern“ hatte sich mit der Veröffentlichung der Tagebücher bis auf die Knochen blamiert. Kujau war in Folge so begehrt, dass sich andere Fälscher daran machten, Kujau-Fälschungen zu fälschen. Paradox, aber tatsächlich wahr.

Im Jahr 2006 übersiedelten viele Objekte aus Berlin nach Klostermarienberg, nachdem das Berliner Hundemuseum für immer seine Pforten geschlossen hatte. Jedes Jahr findet eine eigene Sonderausstellung statt. Heuer widmet sich diese den „Hunderassen und Rassehunden von 1750 bis 1900“. Mit einem Festakt wird am 7. Mai 2011 das zehnjährige Jubiläum des Europäischen Hundemuseums gefeiert. Übrigens: Die Mitnahme für Hunde ins Museum ist nicht nur nicht verboten, sondern ausdrücklich erwünscht.

Fälschermuseum
 Löwengasse 28
 1030 Wien
 Tel. + 43 1/7152296 Öffnungszeiten: Di bis So: 10:00 bis 17:00 Uhr
 Eintritt Erwachsene: € 4 www.faelschermuseum.com

Hundemuseum
 Klostermarienberg (Kloster)
 7444 Mannersdorf a.d. Rabnitz
 
 Tel. +43 2611/2292 Öffnungszeiten: 01.05. bis 26.10. 2011 So und Feiertag: 14:00 bis 17:00 Uhr Eintritt Erwachsene: € 4
 www.kulturimkloster.at

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Faszinierende Schatten Oscarreif Schemenhafte Körper hinter einer beleuchteten Leinwand verschmelzen zu Gegenständen, fügen sich zu Phantasiegebilden und zerfallen wieder.

Rock – Balladen – Traumwelt

Schattentheater, Modern Dance, Lichteffekte und Musik: In ihrer ersten abendfüllenden Produktion „Shadowland“ erzählt Pilobolus die berührende und fantasiereiche Geschichte eines Mädchens im „Schattenland“, das in einer Welt aus Schattenspielen gefangen ist. Auf der Suche nach einem Ausgang begegnet es den unterschiedlichsten Gestalten und Bildern. Die entstehenden Traumwelten ziehen den Betrachter tief in den Bann, konfrontieren ihn mit seinen eigenen, surrealen Traumerlebnissen. Den Handlungsstrang der Show entwarf der Kinderbuchautor Steven Banks, der Soundtrack, der von Balladen bis zu treibenden Rocknummern reicht, stammt von dem Musiker, Produzenten und Filmkomponisten David Poe.

Vielschichtige Schattenwelten

Bestimmendes Element des einzigartigen Programms ist die Verwandlung. „Seit seinen frühesten Tagen gehört die Metamorphose zur pursten Pilobolus-Erfahrung. Wir sehen beides – Körperlichkeit und Illusion. Körper wer-

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den Bilder und ein Bild fließt in das nächste, poetisch, unerklärlich“, schrieb der Journalist Alistair MacCaulay in der „New York Times“ über Pilobolus. Das Tanztheater führt den Betrachter in die erzeugten Schattenwelten wie in eine Filmszene. Zwar nutzt die Truppe Elemente des Balletts, doch mit Tanz im klassischen Sinne hat das, was die Künstler auf der Bühne zeigen, nur am Rande zu tun.

Spektakuläre Effekte

Verblüffend sind nicht nur die Figuren, die aus menschlichen Körpern entstehen. Spektakulär sind auch die Effekte, die Pilobolus durch verschiedene bewegliche Leinwände auf mehreren Ebenen erzeugt. Es entstehen Bilder jenseits des Schwerpunkts. Mit Akrobatik und Poesie zeigen uns die Tänzerinnen und Tänzer, dass der Mensch auch Tier, Pflanze, Landschaft und das Universum schlechthin sein kann. Da verwandeln sich die Schatten der Tänzer in fahrende Autos, Elefanten, aufgehende Blüten, Burgen oder Zentauren. Karten für die Veranstaltung sind in allen oeticket Centers und Verkaufsstellen in ganz Österreich telefonisch unter 01/96096 und unter www.oeticket.com erhältlich, ebenso in allen Filialen der Erste Bank und ausgewählten Sparkassen. Weiters unter www.erstebank. at und www.spark7.com sowie unter 05 0100 – 10111. Ermäßigung für Kunden der Erste Bank und Sparkassen!

Foto: John Kane

D

urch sein Programm bei der OscarVerleihung wurde das Pilobolus Dance Theatre weltberühmt. Das Ensemble zeigte eine einzigartige Show, etwas komplett Neues, was das Publikum noch nie zuvor gesehen hatte. 2011 ist die innovative US-Amerikanische Künstlergruppe nun erstmals in Österreich zu Gast.

— PRÄSENTATION —

„Shadowland“ PILOBOLUS Dance Theatre 05.-10.Juli 2011 Wien Museumsquartier Halle E


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Venezianische Stimmung La Serenissima Venedig war rund 1000 Jahre lang Zentrum von Wirtschaft und Macht. Ab 26. März zeigt das Renaissanceschloss Schallaburg „La Serenissima“ (die Allerdurchlauchteste) in der Ausstellung Venedig – Seemacht, Kunst und Karneval.

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enedig, die Lagunenstadt, polarisiert und fasziniert wie kaum eine andere Metropole. Keine andere Stadt zieht jährlich so viele Menschen durch ihre große Vergangenheit und Schönheit an. Eine bewegte Geschichte, die auch durch die Habsburger mitgeprägt wurde: Über ein halbes Jahrhundert lang gehörte „La Serenissima“ zu Österreich-Ungarn.

TIPP Venezianisches Eröffnungswochenende 26. und 27.03.2011 9:00 bis 18:00 Uhr Venedig – Seemacht, Kunst und Karneval 26.03. - 6.11.2011 Renaissanceschloss Schallaburg 3382 Schallaburg 1 Tel. +43 2754/6317 0 www.schallaburg.at

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Gemälde von Tizian, Tintoretto und Longhi werden gemeinsam zu sehen sein und verleihen der Ausstellung damit einen einzigartigen Stellenwert. Das Theater, die Entstehung der für Venedig charakteristischen „Commedia dell’arte“ sowie die venezianische Oper werden thematisiert und zeigen Venedig als „Weltstadt des Theaters“. Die zeitgenössische Kunst spiegelt sich in der Biennale und in den Filmfestspielen wider und erregt internationales Aufsehen. Berühmte Persönlichkeiten wie Marco Polo und Casanova werden den Besuchern begegnen, aber auch der Karneval, die venezianischen Villen oder die Themen Skulptur und Glas wer-

Das Renaissanceschloss Schallaburg führt die Besucher 2011 auf eine Zeitreise durch die Lagunenstadt Venedig.

den aufgegriffen. Schlussendlich führt der Weg durch die venezianische Geschichte ins Jetzt und thematisiert die Problematik der Übergangszone zwischen Wasser und Land.

Großes Eröffnungsfest

Besucher können am Eröffnungswochenende erstmals in die venezianische Welt eintauchen. Ein großes Fest bildet den fulminanten Auftakt in ein neues Ausstellungsjahr. Am 26. und 27. März stehen Akrobaten, Masken, Handwerk, Musik und vieles mehr am Programm. Originelle Kinderstationen laden zum Basteln, Malen und Mitmachen ein. Für das leibliche Wohl sorgen das Schlossrestaurant und verschiedene Gastro-Stände. Die grüne Oase der Schallaburg, der historische Turniergarten, lädt zum Verweilen und Entspannen ein. Das venezianische Eröffnungswochenende bietet ein buntes Programm für die ganze Familie.

Foto: Helmut Lackinger, Venedig, Fondazione Querini Stampalia

Ein Gemälde von Pietro Longhi zeigt den venezianischen Karneval des 18. Jahrhunderts.

Die Ausstellung zeigt die historische Entwicklung der Stadt vom Mittelalter bis in unsere Zeit. Von der Gründung der Stadt, der Entwicklung zur Handels- und Seemacht über das Kolonialreich, die Türkenkriege und die österreichische Herrschaft bis zur Bedeutung der Stadt heute. Der Seehandel verhalf der Stadt zu Ruhm und Reichtum und legte die Weichen für die Kunst, die heute noch immer Garant für den Tourismus ist.

— PRÄSENTATON —

Seemacht, Kunst und Karneval


Römerland Carnuntum Entdeckungsreise Die Niederösterreichische Landesausstellung 2011 entführt unter dem Titel Erobern – Entdecken – Erleben im Römerland Carnuntum zu einer einmaligen Reise durch die Jahrtausende.

S

o vielfältig wie das historische Gebiet der Region Römerland Carnuntum, so unendlich viele Möglichkeiten des Eroberns, Entdeckens und Erlebens werden bei der Niederösterreichischen Landesausstellung 2011 von 16. April bis 15. November zu sehen sein. Interessierte werden durch die Vielfalt des Römerlandes Carnuntum begeistert und erleben, wie die Vergangenheit einer pulsierenden Zivilisation zu neuem Leben erwacht. Das Freilichtmuseum Petronell, das Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg und die Kulturfabrik Hainburg sind die Standorte der Landesschau und erwarten die Besucher mit beeindruckenden Sensationen.

— PRÄSENTATON —

Foto: AKP, ZVG

Freilichtmuseum Petronell

Petronell-Carnuntum Besucher fühlen römisches Flair, während sie durch die Erlebniswelt des originalgetreu rekonstruierten Stadtviertels Carnuntum schlendern. Auf weltweit einzigartige Weise zeugen hier prächtige Villen und eine authentische römische Therme von Schönheit und Lebensart einer antiken Metropole. Ein 3D Modell der Stadt Carnuntum demonstriert ihre enorme Ausdehnung maßstabsgetreu auf 350 m².

Museum Carnuntinum

Bad Deutsch-Altenburg Auf zwei Etagen präsentiert das 1904 eröffnete, bekannteste österreichische Römermuseum

die spektakulärsten Fundstücke des antiken Carnuntums. Die Ausstellung „Götterbilder Menschenbilder“ bietet mit spannenden Rekonstruktionen, interessanten Kurzfilmen und bildlichen Darstellungen einen beeindruckenden Querschnitt römischer Kultgewohnheiten. Die Themen Opferung, Aberglaube und Magie, sowie Götterbilder, Kultplätze uvm. werden inszeniert und effektvoll dargestellt.

Niederösterreichische Landesausstellung 2011 Hauptstraße 1A, 2404 Petronell-Carnuntum Tel. +43 2163/3377-799 info@noe-landesausstellung.at www.noe-landesausstellung.at

Kulturfabrik

Hainburg a.d. Donau Während die attraktive Glasterrasse der ehemaligen k.u.k. Tabakfabrik atemberaubende Ausblicke auf den Nationalpark Donau-Auen bietet, beeindruckt die Ausstellung im Inneren mit Einblicken in die Welt der großen Eroberer und Entdecker – von der Völkerwanderung und Kolonisation bis hin zur Entdeckung der Natur und ihrer Gesetze im 20. Jahrhundert. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Großveranstaltungen sowie Boots-, Wanderund Radtouren durch die malerische Landschaft präsentieren die Region Römerland Carnuntum als attraktiven Anziehungspunkt zum Erobern, Entdecken und Erleben. Die Gastronomie - vom Landgasthof bis zum Heurigen – verwöhnt den Gaumen mit regionalen Schmankerln und exquisiten Weinen. Entdecken und erleben Sie die Region Römerland Carnuntum bei der Niederösterreichischen Landesausstellung 2011!

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BALLETT DES SLOWAKISCHEN NATIONALTHEATERS PRÄSENTIERT

Onegin Ballettdrama in zwei Akten

MUSIK: PJOTR

ILJITSCH TSCHAIKOWSKI (AUSWAHL AUS SYMPHONIEWERKEN), LIBRETTO: WALERI MODESTOW NACH ALEXANDER PUSCHKINS VERSDRAMA CHOREOGRAPHIE UND REGIE: WASSILY MEDWEDEW, CHOREOGRAPHIEASSISTENT: STANISLAV FEČO BALLETTMEISTER – KORREPETITOREN: NORA GALLOVIČOVÁ, LIUDMYLA ZHYTNYKOVA, IGOR HOLOVÁČ, JOZEF MARČINSKÝ BÜHNE UND KOSTÜME: PETER ČANECKÝ, MUSIKALISCHE LEITUNG UND DIRIGENT: PETER FERANEC ASSISTENT DER MUSIKALISCHEN LEITUNG UND DIRIGENT: MARTIN GIGAC, KONZERTMEISTER: VLADIMÍR HARVAN BESETZUNG:

SOLISTEN UND CORPS DE BALLET DES SLOWAKISCHEN NATIONALTHEATERS, SOLISTEN UND CORPS DE BALLET DES STAATSTHEATERS KOŠICE ORCHESTER DES SLOWAKISCHEN NATIONALTHEATERS

PREMIEREN

18. und 19. FEBRUAR 2011 um 19.00 Uhr NEUES GEBÄUDE DES SLOWAKISCHEN NATIONALTHEATERS

IN BRATISLAVA

WEITERE VORSTELLUNGEN 2. 3., 29. 3., 30. 3., 26. 5., 27. 5., 11. 6. 2011 Generalpartner des SND

Partner des SND

Eintrittskarten erhalten Sie an den Kassen des SND und auf www.ticketportal.sk

Partner des Balletts des SND

Mediale Partner

www.snd.sk

Slowakisches Nationaltheater ist eine staatliche Beitragsorganisation des Kulturministeriums der Slowakischen Republik.

Inzercia Onegin - 186x126 - nemcina.indd 1

18.2.2011 12:07

eventHIGHLIGHTS live erleben THE ARTIST MANAGEMENT pr äsentiert in kooper ation mit ITM Agency eine neue R ainer Hackl Produktion

Die irische Musiksensation

Songs

hearT L i v e 2011

FROM THE

Musical Director David

30. - 31.03.11 • Stadthalle F • Wien

ÜBER 7 MILLIONEN ZUSCHAUER SAHEN SIE IN DEN USA - JETZT KOMMEN SIE ZUM ERSTEN MAL LIVE NACH EUROPA

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Executive Producer Dave

Kavanagh

MASTERMINDS

PAUL O‘NEILL & JON OLIVA

Sichern Sie sich frühzeitig die besten Plätze . . .

Porter

Die Tanzsensation aus New York

präsentiert

16.03.11 • Stadthalle D • Wien

Producer Scott

24.06.11 • Stadthalle F • Wien

01.-10.04.11 • Museumsquartier Halle E • Wien

DIE ROCK-OPER VON DEN

Downes

18.03.11 • Stadthalle F • Wien

Getanzte Träume aus Schatten und Licht!

05.-10.07.11 • Museumsquartier Halle E • Wien

Kartenvorverkauf an allen oeticket Centers und oeticket Verkaufsstellen in ganz Österreich unter 01/96096 und unter www.oeticket.com. Tickets erhalten Sie in allen Filialen der Erste Bank und ausgewählten Sparkassen. Weiters unter www.erstebank.at, www.spark7.com, sowie unter 050 100-10 111. Karten auch an allen Kassen der Wiener Stadthalle und unter 01/79 999 79 oder www.stadthalle.com. Tickets ebenso unter www.lskonzerte.at


Musical von Weltformat Gigantisch Im Sommer 2011 wird in Sopron mit „Miss Saigon“ das größte Musical-Spektakel Ungarns auf die Bühne gebracht.

M

it dem Musical Miss Saigon landeten Alain Boubil und Claude-Michel Schönberg 1989 einen Welterfolg. Auf der französischen Nouvelle „Madame Crysanthemum“ und Puccinis Madame Butterfly basierend wurde der Stoff in den Vietnamkrieg im 20. Jahrhundert transportiert und erzählt die Geschichte der Liebe einer Vietnamesin und eines US-Soldaten.

Welterfolg

Bereits wenige Wochen nach der Uraufführung des Stücks im Jahr 1989 wurde das Musical in dem Nachrichtenmagazin Newsweek als „Das Musical, das schon eine Legende ist“ bezeichnet. Die Sunday Times schrieb „Musicals kommen und gehen, aber dieses Stück bleibt“, und sollte damit recht behalten. Denn Miss Saigon findet sich immer noch auf der Liste der zehn am meisten gespielten Musicals.

— PRÄSENTATON —

Foto: ZVG

Amerikanischer Traum

Die tragische Geschichte einer Liebe wird bestimmt von dem Traum, in Amerika zu leben. Der amerikanische GI Chris verliebt sich in die junge Vietnamesin Kim, doch der Soldat muss wieder zurück nach Amerika, wo er heiratet. Kim bekommt einen Sohn, von dem Chris nach drei Jahren erfährt. Gemeinsam mit seiner Frau reist er nach Bangkok, wo er sein Kind sehen soll. Kim glaubt, dass er gekommen sei, um sie nach

Amerika zu holen und wird von der Realität eingeholt, als sie auf Chris Frau trifft. Ihr Traum von Amerika ist geplatzt und sie nimmt sich das Leben, damit zumindest ihr Sohn in einem behüteten Umfeld aufwachsen kann.

Letztes Opfer

Die Inspiration zu diesem Musical bekam Claude-Michel Schönberg angeblich durch ein Foto, das er zufällig in einer Zeitung gesehen hatte. Das Bild zeigte eine vietnamesische Mutter, die sich von ihrer Tochter auf dem Luftwaffenstützpunkt Son Nhut verabschiedet. Die Tochter reiste in die Vereinigten Staaten zu ihrem Vater, der ihr ein besseres Leben ermöglichen sollte. Diese Tat, die Schönberg als das „letzte Opfer“ bezeichnete, inspirierte ihn und wurde zum zentralen Gedanken des Stückes.

Miss Saigon 2011

2011 kommt Miss Saigon nach Ungarn – und die Besucher dürfen sich auf eine großartige Veranstaltung freuen! Auf der Freilichtbühne in Sopron wird unter der Regie von Kero® und unter Mitwirkung des Budapester Operettentheaters eine fesselnde Handlung mit mitreißenden, aber auch romantischen Pop-Songs dargeboten. Mehrere hundert Mitwirkende, eine Helikopterinvasion und eine hochkarätige Starbesetzung werden „Miss Saigon“ zu einem unvergesslichen Erlebnis machen!

Tickets mema Touristk Tel. +43 2682/605-6406 touristik@pannorama.eu 19., 20., 21. 08.2011 ab 21:00 MKB Musical Arena Sopron

PANNOrama Leser-Angebot 3 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Halbpension in ruhiger Lage im Heilkurort Bükfürdo in West-Ungarn, Eintritt für 1 Tag in die Therme von Bad Bük, kostenlose Benützung der hoteleigenen Wellness-Insel, Eintrittskarte für das Musical Miss Saigon am 19.08.2011, inkl. MwSt.

Preis: Hunguest Hotel Repce Gold 4*: € 199,- pro Person im Doppelzimmer Hunguest Hotel Repce 3*: € 179,- pro Person im Doppelzimmer Buchung: mema Touristik, Tel. +43 2682/605-6406 oder touristik@pannorama.eu

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Liszt, Benz und kreati Jubilate! Auch unsere Nachbarn haben 2011 einige Jubiläen zu feiern und sie warten mit kreativen Neuheiten auf: Ein Grund mehr um den Urlaub in Deutschland endlich in die Tat umzusetzen! Von Ursuka Mungitsch

Nach jahrzehntelanger Rastlosigkeit fand Liszt in Weimar Ruhe und Konzentration.

INFORMATIONEN www.germany.travel www.liszt-2011.de www.bayreuth.de www.automobilsommer2011.de www.ltm-leipzig.de www.trabi-safari.de www.nuerburgring.de www.iaa.de www. artcolologne.de www.designersopen.de

O

b in den Bereichen Kultur, Technik oder Design. Deutschland lockt mit vielfältigen Ausstellungs- und Veranstaltungsangeboten.

200 zum 200sten

Franz Liszt hätte 2011 seinen 200. Geburtstag gefeiert. 200 Konzerte, Wettbewerbe und Ausstellungen sind zu seinen Ehren geplant. Elf Jahre lebte Liszt als Pianist, Dirigent und Komponist, als Lehrer und Musikorganisator in Thüringen und dominierte das Musikleben. ¬„Franz Liszt. Ein Europäer in Weimar“ reflektiert die Landesausstellung, die von 24. Juni bis 31. Oktober 2011 nach Weimar einlädt. Auch in anderen Städten zeigten die Werke der von ihm geführten „Neudeutschen Schule“ große Wirkung. „Überlisztet?“ heißt das Thüringen-Festival, das von 18. Juni bis 10. Juli in Wei-

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mar, Meiningen, Sondershausen, Eisenach und Erfurt stattfinden wird. Ein herausragendes Denkmal in Mitteleuropa stellt das UNESCO Welterbe, die Wartburg dar. Der legendäre Sängerkrieg und seine Aufnahme in Richard Wagners „Tannhäuser“, das Wartburgfest in Erinnerung an Luthers Thesenanschlag – Franz Liszts Elisabeth-Oratorium, ein Ausdruck tiefer Verbundenheit mit der Wartburgheiligen wurde 1867 zur Feier der Wiederherstellung der Burg uraufgeführt. 2011 wird „Die Legende von der Heiligen Elisabeth“ im Erfurter Dom zu hören sein. Bayreuth ehrt in familiärer und künstlerischer Verbundenheit den großen Künstler und Schwiegervater Richard Wagners mit zahlreichen Veranstaltungen. Auch unter Mitwirkung der Klaviervirtuosen und Intendanten des Liszt-Festivals in Raiding, Eduard und Johan-


ve Kräfte nes Kutrowatz, mit einem Konzert am 16. und 17. August. Ein Besuch im Franz Liszt Museum und ein kurzes Gedenken an seiner Grabstätte auf dem Stadtfriedhof runden den Aufenthalt in dieser für Liszt so bedeutenden Stadt ab.

Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Zentrale für Tourismus, Foto: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Deutsche Zentrale für Tourismus

125 zum 125sten

Im „Automobilsommer 2011“ feiert BadenWürttemberg 125 Tage lang das Automobil. 1886, also vor 125 Jahren, meldete Carl Benz seinen Benz Motorwagen Nummer 1 zum Patent an. (Benzin leitet sich allerdings nicht von seinem Namen ab!) Durch seine und Gottfried Daimlers Ingenieurleistungen spricht man hier von der Wiege des Automobils. Tradition und Erfindergeist stehen in diesem Sinne bei vielen Events in ganz Deutschland im Vordergrund. Museen mit legendären Fahrzeugen, Auto-Erlebnisstädte sowie Motorsportveranstaltungen runden das Angebot ab. So begeistern die Autostadt Wolfsburg, das Mercedes-Benz-Museum sowie das Porsche Museum in Stuttgart, die BMW Welt in München, die Gläserne Manufaktur Dresden und das Audi Forum Ingolstadt und Neckarsulm alle großen und kleinen Autonarren. Mit der „Rennpappe“ durch Leipzig, so „erfahren“ Sie diese Stadt ganz neu! Der DDR-Zweitakter Marke Trabant mit seiner Karosse aus Duroplast ist heute Kultobjekt. Oder erleben Sie eine Trabi-Safari im Konvoi mit Anleitung und Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten durch Berlin oder Dresden. Einen „Trabiführerschein“ gibt es zur Erinnerung! Und die Neuheiten für alle zukünftigen Autoträume sind im September auf der IAA in Frankfurt zu sehen.

Created in Germany

Der Strukturwandel weg von der Industrie, hin zum Dienstleistungssektor, hat kreative Kräfte

frei gesetzt. Kunst, Mode, Architektur und Design – diese Themenbereiche prägen den Veranstaltungskalender deutscher Metropolen, zahlreiche Events ziehen internationales, vorwiegend junges Publikum an: Die Art Cologne öffnet vom 13. bis 17. April 2011 ihre Tore in Köln und zweihundert internationale Galerien präsentieren Klassische Moderne, Nachkriegskunst und zeitgenössische Kunst. „Designers Open“ lädt nach Leipzig ein: Von 28. bis 30. Oktober 2011 kommen Gestalter aus den Bereichen Interior-, Mode-, Industrie- und Kommunikationsdesign sowie interessierte Laien im Rahmen eines Festivals für mehr als 10.000 Besucher zu einem neuerlichen Meinungs- und Ideenaustausch zusammen.

Im Porsche Museum in Stuttgart fühlt sich so mancher Besucher im siebten Auto-Himmel.

Wie das Gütezeichen „Made in Germany“ wird auch „Created in Germany“ immer mehr zum weltbekannten Markenzeichen. Das Land der Dichter und Denker präsentiert sich in diesem Jahr musikalisch, technisch und kreativ. Lassen Sie sich überraschen!

DERTOUR - Stuttgart

Weitere Informationen, Beratung und Buchung:

BLAGUSS TOURISTIK GmbH

Deutschland l Stuttgart, Städtereise Maritim Hotel Stuttgart ◆◆◆◆ 3 Nächte im Doppelzimmer mit Frühstück, inkl. Eintritt in das MercedesBenz Museum, das auf einem 60.000 qm großen Areal die Möglichkeit bietet die Faszination der 120-jährigen Automobilgeschichte zu erleben und von dem ersten Mercedes an weitere 160 ausgestellte Fahrzeuge zu besichtigen, Anreise z.B. am 22./29.04. und am 03./10. und 24.06.2011 Preis pro Person, eigene Anreise

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Tagesaktuelle Flugpreise bei Blaguss.

Eisenstadt:

Neusiedl/See:

Mattersburg:

Oberpullendorf:

Colmarplatz 1 A-7000 Eisenstadt Tel. 02682 / 648 02 Judengasse 15 A-7210 Mattersburg Tel. 02626 / 624 00

Hauptplatz 21 A-7100 Neusiedl/See Tel. 02167 / 8141 Wiener Straße 26 A-7350 Oberpullendorf Tel. 02612 / 425 95 - 0

PANNOrama

Kirchschlag:

Günser Straße 58 A-2860 Kirchschlag Tel. 02646 / 22 51

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www.blaguss.com


Römisch-Germanisches Museum

Blick auf den Dom.

Gutenberg-Museum

Wissenschaft trifft Kultur

www.mainz.de www.emz2.de

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Mit der umgewandelten Einstein-Formel E= MZ² wird Mainz in das Jahr 2011 als Stadt der Wissenschaft starten. In tollen Ausstellungen, bei Führungen und Forschungsexpeditionen wird Wissenschaft greifbar gemacht.

Johannes Gutenberg, der Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, gilt als der „größte Sohn“ der Stadt, im Gutenberg-Museum sind zwei seiner berühmten Bibeln zu sehen. Weitere Highlights: das frisch renovierte Landesmuseum und die moderne Kunsthalle.

17.03.–25.09. 2011 Gutenberg-Museum: Ausstellung Zwiebelfische

Highlights aus dem Veranstaltungskalender:

15.07.– 14.08.2011 Rheingoldhalle SPEKTRALE 2011 – Ein Feuerwerk aus Licht und Farbe

— PRÄSENTATON —

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er tausendjährige Dom St. Martin ist Wahrzeichen der Stadt. Doch den Grundstein legten schon vor 2000 Jahren die Römer, wovon heute noch das RömischGermanische Zentralmuseum, das Museum für Antike Schifffahrt, das römische Bühnentheater und das Isis-Heiligtum zeugen.

Fotos: ZVG

Mainz Die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, Weinhochburg und Mitglied im internationalen Verbund der Great Wine Capitals vereint Lebensart, Lebensfreude und eine reiche Jahrtausende alte Kultur.


La Bayadère in Bratislava Romantisch Die tragische Geschichte der Tempeltänzerin Nikija und des tapferen Kämpfers Solor wird auf der Bühne des Slowakischen Nationaltheaters wieder zum Leben erweckt.

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m 18. März 2011 führt das Slowakische Nationaltheater im Historischen Gebäude in Bratislava La Bayadère auf.

— PRÄSENTATON —

Fotos: ZVG

Extravaganz mit viel Exotik

Die Uraufführung des romantischen Balletts La Bayadère fand im Kaiserlichen Großen Steintheater in Sankt Petersburg am 4. Februar 1877 statt. La Bayadère ist ein typisches Produkt seiner Zeit, das dem damaligen Geschmack des Publikums angepasst war, denn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren vor allem Ballette mit einem Hauch von Melodramatik beliebt. Im Vordergrund steht eine Dreiecksbeziehung, getragen durch tragische Elemente und bleibende Eindrücke: Extravagante Bilder, die in exotischen Ländern spielen – einem idealen Handlungsort für die Vorführung opulenter Tänze und mimischer Szenen, ergänzt durch üppige Kulissen und luxuriöse Kostüme. Der Choreograph Marius Petipa gab dem Publikum aufwendige Gruppentänze, brillante Pas de deux und die unvergessliche Szene „Das Königreich der Schatten“, die zu den Glanzstücken der klassischen romantischen Choreographie zählt.

Lieblingsvorstellung

La Bayadère wurde außerhalb Russlands erst nach mehr als sechzig Jahren gezeigt und wird

seitdem mit großem Erfolg auf den Bühnen der Welt aufgeführt. Die slowakische Premiere fand im Jahre 2003 in der Einstudierung von Rafael Avnikjan und Karin Alaverdjan im Historischen Gebäude des Slowakischen Nationaltheaters statt. Das Publikum war begeistert und La Bayadère wurde zur Lieblingsvorstellung - nicht nur für Ballett-Fans. Nach einer zweijährigen Pause wird die Geschichte der hübschen Nikija, die den tapferen Krieger Solor liebt, wieder lebendig. Nikija ahnt nicht, dass Solor eine andere heiraten soll. Die dramatischen Geschehnisse führen zu Nikijas Tod, und die Geschichte geht mit einem bezaubernden Bild weiter, in dem der Schatten der toten Nikija wieder mit ihrem Geliebten vereinigt wird. Die dramatische Handlung wird von Ludwig Minkus melodischer, leidenschaftlicher Musik unterstützt, die durch stimmungsvolle Tänze begleitet wird. In der Aufführung sind hervorragende Solisten des Balletts des Slowakischen Nationaltheaters Romina Kolodziej, Reona Sato, Barbora Kubátová, Adrian Ducin, Oliver Jahelka und Sergej Jegorow zu sehen. Die Wiederaufnahme-Premiere findet am 18. März statt, weitere Vorstellungen sind am 19. März, 2. April und 25. Juni im Historischen Gebäude des Slowakischen Nationaltheaters in Bratislava zu sehen.

Information www.snd.sk

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Frühlingszeit

am Neusiedler See

FREIZEITTIPPS

Bei einem feinen Glas Wein und regionalen Schmankerln lassen die Urlauber diesen Frühlingstag ausklingen – er ist wieder da – der magische Frühling am Neusiedler See.

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pa n n o n i s c h e r

frühling s o m m e r 2011

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Bestellhotline: Neusiedler See Tourismus | Tel. 02167/8600 info@neusiedlersee.com | www.neusiedlersee.com

Grenzüberschreitender Urlaubsspaß mit der Neusiedler See Card 46 Gratisleistungen und 39 Bonuspartner garantieren Urlaub mit hohem Erholungs- und Spaßfaktor. Vorteile auch in Wien, dem benachbarten Ungarn und der Slowakei Exkursionen, Museen, See-, Frei- und Hallenbäder 50 % Vergünstigungen bei einzelnen Fahrradfähren am Neusiedler See

Fotos: NTG/steve.haider.com

Im Wasser ist Action angesagt: Kitesurfer, Segler und Windsurfer nützen die Winde im Frühjahr und heizen von Ufer zu Ufer. An Land sind die Radwege mittlerweile gut befahren – aber auch Wanderer und Nordic Walker trifft man hier immer wieder.

URLAUB „ALL INCLUSIVE“

— PRÄSENTATION —

Im Naturpark Neusiedler See-Leithagebirge blühen gelbe Adonisröschen, dunkelviolette Kuhschellen, rosa und weißer Rittersporn, Traubenhyazinthen sowie gelbe und violette Zwergschwertlilien. Vögel singen, zwitschern und balzen um die Wette, tausende Marillen- und Kirschbäume setzen noch eines drauf und verwandeln die Ausläufer der Alpen in ein wahres Blütenmeer. Anfang April bietet sich ein spektakuläres Naturereignis – es duftet, es blüht und leuchtet am Neusiedler See.

Radtouren – wenn Kirsch- und Marillenbäume in voller Blütenpracht strahlen Wandern, Reiten, Spazieren oder Walken – wenn Großtrappen und anderes Gefieder um die Wette balzen Wein und Kulinarik genießen – wenn Produkte aus den Genussregionen liebevoll auf den Tellern landen und feinster Wein den Gaumen umspült Relaxen und Wohlfühlen – in der „St. Martins Therme“ am Rande des Naturjuwels „Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel“ Staunen – wenn die Vogelwelt fröhlich den Frühling begrüßt: „Pannonian Bird Experience“ von 15.–17. 04. 2011


kulinarik W�i�st�a�e� S�o�e�i�n�

— PRÄSENTATION —

Na svetu so tri dobre b stvari: t i tri t i vinorodne i d dežele d ž l Slovenije! Sl iije! ij !

Fachkreise schätzen die Ehre, am „Chef ’s Table“ zu speisen. Ausgewählte Gäste dinieren an einem in der Küche platzierten Tisch, beobachten den Küchenchef bei der Arbeit und kommen in den Genuss, seine neuesten Kreationen zu probieren. Barbara van Melle und Oliver Scheiblauer haben aus der Ehre ein Event gemacht, und gestalten in Wien 21 einmal im Monat zwei aufeinander folgende Abende zu einem individuellen Erlebnis für 38 Feinschmecker. Eine Großküche wurde für das Ereignis umgebaut, und so sitzen die Gäste mitten im kulinarischen Geschehen. Oliver Scheiblauer, der schon an der Seite von Wolfgang Puck für die Stars der Oscar-Nacht gekocht hat und auch bei Ferran Adria, dem Erfinder der „Molekular-Küche“, am Herd gestanden ist, lässt sich von seinen Gästen über die Schultern und in den Kochtopf schauen. Das achtgängige Menü mit Weinbegleitung führt die Genießer „Zu den Wurzeln des Geschmacks“ – und hält so manche Überraschung bereit. Reservierung unter: Tel. +43 1/4078119 www.chefs-table.at Preis für das Menü pro Person: € 95 bzw. € 150 für Menü und Getränke.

Foto: ZVG

— PRÄSENTATION —

Foto: ZVG

Zu Tisch beim Küchenchef

w w w. d e r- re isin ge r.a t – in fo@ de r-re isin ge r.a t

PÖTTSCHING NEUFELD RESTAURANT - CATERING - BRUNCH

HOTEL - RESTAURANT - SEMINAR

MÖRBISCH SEEFESTSPIELE MÖRBISCH

Alle Wege führen zum Wein Durch die drei großen Weinbaugebiete Sloweniens führen malerische Weinstraßen. Eine 68 Seiten starke Broschüre, herausgegeben vom Slowenischen Tourismusbüro, geleitet durch das „Land an der Drau“, das „Land am Sava-Fluss“ und das „Küstengebiet“. Gespickt mit jeder Menge Tipps vom Slowenien-Kenner Peter Lexe und anderen Autoren wird dieses Heft zum idealen Begleiter für eine kulinarische Reise. Was Sie in Slowenien kulinarisch erwartet, erfahren Sie in diesem PANNOrama ab Seite 38. www.slovenia.info

Der Reisinger in Pöttsching 08.04.- 23.04. Frankreich zu Gast 10.04. Delicat-Essen 15.04. Chanson & Jazz & Küche Der Reisinger in Pöttsching Osterfest am 24. Und 25.04. – Ostermenü und Osterbrunch in Pöttsching – Ostermenü in Neufeld Der Reisinger am Neufelder See – Mystik der Kelten 29.04. Literarischer Polterabend ab 19:00 Uhr 30.04. Walpurgisnacht ab 18:00 Uhr 30.04. Beltane - Keltisches Hochzeitsmahl ab 19:00 Uhr Der Reisinger in Pöttsching Der Reisinger am Neufelder See Tel. +43 2631/2212 Tel. +43 2624/53088 Der Reisinger bei den Seefestspielen Mörbisch (während der Festspielzeit im Juli und August)

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Abseits inmitten des Genusses Der alte Holzofen ist Kernstück in Jürgen Csencsits Küche – und eines seiner Geheimnisse.

Ausgezeichnet Im südburgenländischen Harmisch führt Jürgen Csencsits seine Gäste zu ungeahnten kulinarischen Höhenflügen. Von Brigitte Krizsanits

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ine halbe Autostunde südlich von Oberwart liegt inmitten einer Waldlichtung der kleine Ort Harmisch. Man wäre wohl geneigt, es auf der Straße Richtung Eberau rechts liegen zu lassen, hätte Jürgen Csencsits nicht in den letzten Jahren sein Gasthaus zu einer Pilgerstätte des Genusses gemacht.

Hohe Schule

Nachdem Jürgen Csencsits seine ersten Sporen als Sous-Chef und dann als Küchenchef in Walter Eselböcks Taubenkobel verdient hatte, übernahm er das elterliche Gasthaus. Aus Schützen am Gebirge mitgenommen hat er seine Frau Melanie, die schon im Taubenkobel als Wein- und Servierkellnerin für das Wohl der Gäste sorgte. Diese Erfahrung merkt man schon bei der Begrüßung. Zurückhaltend, aber herzlich heißt Melanie Csencsits die Gäste willkommen. Charakteristisch für das Service: Es ist nicht aufgesetzt, sondern umsichtig und sehr bemüht.

Jürgen Csencsits Harmisch 13 7512 Kohfidisch Tel. +43 3366/77220 gasthaus@csencsits.at www.gasthaus-csencsits.at

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Bodenständige Haubenküche

Die Speisen der hungrigen Kinder werden gleichzeitig mit der Vorspeise der Erwachsenen serviert, ohne dass wir extra darum bitten mussten. Einen Hauch vom nahen Ungarn bringt die „Halaszle“, die Fischsuppe, auf den Tisch. Der Zwiebelrostbraten ist so, wie er sein soll: but-

terweiches Fleisch mit knusprigen Zwiebeln. Schön kross und in Begleitung von ErdäpfelBlattsalat kommt das Rauchwarter Backhendl. Auch die Nachspeisen haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So meinten die Kinder, noch nie so ein gutes Schokoeis gegessen zu haben, aber auch das Uhudler-Erdbeer-Sorbet und die Schokobanane mit Mangoeis waren ein würdiger Abschluss.

Holzofen als Geheimrezept

„Saisonal, mit der Region verbunden und mit neuen Ansätzen“, so charakterisiert Jürgen Csencsits seine Küchenlinie – und schwächt gleich ab, „Das klingt schon abgedroschen. Die Klassiker sind unverändert und das Meiste wird in unserem Holzofen gegart.“ Kein Wunder, dass das gute Stück aus den 60er Jahren beim Umbau in die neue Küche integriert wurde. Obwohl von Gault Millau 2010 mit zwei Hauben ausgezeichnet, wird das Restaurant Csencsits bei Hochzeiten, Taufen und Familienfeiern durchaus noch seiner Bestimmung als Gasthaus gerecht und bietet eine hervorragende Küche zu bemerkenswerten Preisen. So richtig zünftig geht’s in Harmisch jedoch im Sommer zu: Mal verwandelt sich der Gastgarten zum Heurigen, mal wird er Schauplatz eines böhmischen Kirtags. Die Spezialitäten aus Jürgen Csencsits Küche spielen eben alle Stückerl!


Zutaten für 4 Personen

Kräuter-Semmel-Fülle

Rezept

50 g Butter 3 Schalotten fein gewürfelt 150 ml Milch 30 g gehackte Kräuter (Mayoran, Petersilie, Rosmarin) 5 Semmeln in 2 cm große Würfel geschnitten 1 Ei Salz, Pfeffer, Muskat

Butter in einem Topf zerlassen und die Schalotten darin glasig dünsten, mit der Milch aufgießen und über die geschnittenen Semmelwürfel geben, die Kräuter und das Ei untermengen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und zu je 4 gleichen Knödeln formen.

Für das Hendl

Gebratenes Stubenhendl mit Rosmarin

4 Stubenhendln 400-500 g Die Hendln vom Rücken her hohl auslösen, mit den Karkassen und einem Bund Suppengemüse eine Soße herstellen. 4 Schalotten geschält und halbiert 4 Stangen Staudensellerie, abgezogen 1 Stange Lauch, geschnitten und kurz blanchiert 8 Kohlsprossen halbieren und blanchieren Verschiedene Waldpilze, Rosmarin, Salz, Pfeffer 100 g Butter 500 ml Suppe

Die vier Hendln mit der Hautseite nach unten legen, Knödel darauf legen, zusammendrehen und wieder in Form bringen, mit Salz und Pfeffer würzen. Butter und etwas Rosmarin darüber geben. Die Hendln auf ein Blech setzen, die Suppe zugießen und in den (Holz) Ofen schieben ca. 25-30 Minuten. (Backrohr 25 Minuten 220°C Heißluft) Nach fünfzehn Minuten die Hendln übergießen, Gemüse, Pilze, Rosmarin und etwas von der Soße dazugeben, fertig braten. Das Gemüse auf vorgewärmten Tellern verteilen, die Hendln darauf setzen, mit Rosmarin und Soße fertig stellen.

Fotos: ZVG

Jürgen Csencsits verwöhnt seine Gäste mit Köstlichkeiten und Eigeninterpretationen aus der pannonischen Küche.

PANNOrama

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Pannonische Schmankerl Gustostückerl Mit regionalen Spezialitäten aus Küche und Keller verwöhnen die Pannonischen Schmankerlwirte das ganze Jahr über.

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Persönlichkeit und Service

„Produkt und Geschmack sind die Werbeträger, sie sollen den Konsumenten zurück an den Ursprung führen und das Gasthaus als regionale Institution festigen“, so Gerhard Windholz, Obmann der Vereinigung. Wichtig dabei, so Windholz, seien „das solide Preis LeistungsVerhältnis“ sowie die Bewahrung der Eigenheit jedes Betriebes. Denn „der Grundstein für die Erfolgsgeschichte liegt in der Unternehmerpersönlichkeit, die den Gedanken der Dachmarke und das Bewusstsein für heimische Spezialitäten weiter trägt und im Angebot umsetzt.“ Der Einzelbetrieb steht im Mittelpunkt, und so

Pannonisch – köstlich!

Die Mitglieder der Schmankerlwirte-Vereinigung haben sich der Formel „sechs mal 20“ verschrieben. Auf den Karten werden mindestens sechs pannonische Gerichte aus einem Kanon aus 20 angeboten, klassisch oder neu interpretiert, sowie sechs „offene“ Weine des Burgenlandes. Das ganze Jahr über finden Aktivitäten und Veranstaltungen statt – der kulinarische Reigen ist stets rund um die saisonalen Köstlichkeiten des Burgenlandes konzipiert. Die Schmankerlwirte bringen den Geschmack der pannonischen Sonne auf die Teller!

Erweiterung der Kooperation

„Die Kooperation Pannonische Schmankerlwirte hat sich als eine Wirte-Vereinigung etabliert, die für Qualität und Regionalität steht“, so Franz Perner, Geschäftsführer des Vereins. „Unser Ziel ist es, die Kooperation um weitere 50 Mitglieder zu erweitern. Interessierte Betriebe werden nach ihrer Bewerbung getestet und dürfen sich, wenn sie die Kriterien erfüllen, fortan Pannonischer Schmankerlwirt nennen.“

www.pannonische-schmankerlwirte.at

Foto: ZVG, Rita Newman

Der PANNOrama Tipp für den Frühling: Osterlamm, Maibock, Grünspargel, Bärlauch oder andere Kräuter – individuell zubereitet bei Ihrem Schmankerlwirt!

punkten die Familienbetriebe vor allem durch Persönlichkeit, Service und ihre eigene Note.

— PRÄSENTATION —

K

ulinarisch durch das Jahr – die 36 Pannonischen Schmankerlwirte haben ihren Gästen zu jeder Jahreszeit stets das Beste zu bieten. Vom Grünspargel aus heimischer Produktion bis hin zu Spezialitäten wie dem Graurind oder Mangalitzaschwein, gesundem Fisch aus den burgenländischen Gewässern oder feinen Lammspezialitäten. Auf den Karten der Schmankerlwirte finden sich stets pannonische Spezialitäten, auch längst vergessene, klassisch zubereitet oder neu interpretiert. Und oft wird da nicht weit über den Tellerrand geschaut – warum auch, wenn die besten Zutaten ohnehin in unmittelbarer Nähe gedeihen.


High Noon Für Liebhaber von saftigen, amerikanischen Steaks ist das urige Restaurant in Wien-Ottakring längst kein Geheimtipp mehr. Von Gerhard Blagusz

B

ruce Low klingt in den Ohren, wenn man das unscheinbare Lokal in der Rückertgasse betritt: „Das alte Haus von Rocky Docky ...“. Gut, dass ich mir die Adresse genau notiert habe. Ich wäre sonst sicher daran vorbei gegangen. Von außen her deutet nichts darauf hin, dass sich an dieser Stelle das vielleicht beste, in jedem Fall aber das urigste Steaklokal von Wien befindet. Beim Betreten des „Rocky Docky“ wird man in eine andere Welt versetzt. Der Gast fühlt sich wie im Wilden Westen. Und das soll auch so sein. „Die Idee dahinter war von Anfang an, das Restaurant als eine kleine Westernstadt zu konzipieren“, erklärt Hermann Bauer, der Chef des Hauses. Oder sollte man besser sagen: der Sheriff von „Rocky Docky“?

Essen hinter Gittern

Ein Sheriff-Office ist jedenfalls ebenso Bestandteil des Steak-Hauses wie ein Gefängnis. Ja, richtig gelesen. Im „Rocky Docky“ haben die Gäste die Möglichkeit, im „Jail“ zu speisen. Hinter Gitterstäben, so wie einst die Cowboys in Amerika, die nach einer wüsten Saloon-Schlägerei zur Ausnüchterung vorübergehend hinter US-amerikanische Gardinen wandern mussten. Wem die gesiebte Luft beim Genuss seines Sirloin-Steaks nicht so behagt, der kann es sich im Pferdestall gemütlich machen. Im „Stadl“ hängen an der Wand jede Menge Bärenfelle, die tatsächlich aus den USA stammen. So wie auch die Bar, die originalgetreu einer Einrichtung in New York nachgebaut wurde. Seit 1993 ist das „Rocky Docky“ Treffpunkt für Steak-Liebhaber. „Wir haben davor jahrelang an der Einrichtung herumgetüftelt. Jede neue Idee wurde in die Planungen miteinbezogen“, blickt Hermann Bauer zurück.

Foto: Blagusz

Kein Platz für Pommes

Zu Beginn wollten die Gäste am liebsten immer Pfeffersteak mit Pommes, das war damals der kulinarische Renner. Doch warten die Gäste auf die frittierten Kartoffel auf belgische Art

Wild-West-Feeling wohin das Auge reicht.

bis heute vergeblich. Die sind im „Rocky Docky“ verpönt, weil eben nicht typisch amerikanisch. Eine Pfeffersauce gibt es dagegen schon. „Ich bin der Meinung, die Gäste sollen sich ihre Beilagen zum Fleisch selbst zusammen stellen“, erklärt der Chef. Zwei Beilagen („side orders“) sind im Preis inbegriffen. Das Fleisch stammt aus Texas, Argentinien oder Brasilien. Die zweiwöchige Schiffsreise gibt den Steaks die Möglichkeit zu reifen. „Das Fleisch wird nie tief gekühlt, nur so erhält es seinen typischen Geschmack“, legt Bauer großen Wert auf Qualität. Diese hat natürlich auch ihren Preis. Was nichts daran ändert, dass man zwei bis drei Wochen im Vorhinein reservieren sollte. Tische im „Rocky Docky“ sind speziell am Freitag und Samstag sehr rar.

Rocky Docky‘s Western-Steak-House Rückertgasse 39 1160 Wien Tel. +43 1/4803216 Dienstag bis Samstag ab 17:00 Uhr geöffnet www.rocky-docky.at

PANNOrama

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WEIN BURGENLAND: Einzigartige Vielfalt in Weiß, Rot & Süß!

www.weinburgenland.at

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Qualität aus dem Burgenland Herausforderung Die burgenländischen Weine präsentieren sich trotz eines ambivalenten Weinjahres 2010 in guter Qualität.

D

er Rückblick auf das Jahr 2010 geschieht bei Wein Burgenland mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Weinexporterlöse sind trotz deutlich zurückgehender Fassweinmenge gestiegen. Zudem wurde die Qualität der burgenländischen Weine sowie die Arbeit der Winzer in zahlreichen Publikationen, Artikeln und Auszeichnungen bestätigt.

Schwieriges Weinjahr 2010

„Die Weinliebhaber können sich auf fruchtbetonte, reintönige Weine mit moderatem Alkoholgehalt freuen. Der Jahrgang 2010 war mit Sicherheit einer der arbeitsaufwendigsten und schwierigsten der vergangenen 15 Jahre. Umso erfreulicher ist es nun, dass die Weine trotz schlechter Bedingungen im Weingarten mit Qualität überzeugen. Die burgenländischen Winzer haben viel Fingerspitzengefühl bewiesen und eine tolle Arbeit geleistet“, so Christian Zechmeister, Geschäftsführer der Wein Burgenland.

— PRÄSENTATION —

Fotos: M. Stelzhammer, ZVG

Geringe Erntemenge

Aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen während der Blüte fiel die Erntemenge des Jahrgangs 2010 äußerst gering aus. Wein Österreich spricht von einer der kleinsten Erntemengen in den letzten 25 Jahren, im Burgenland wird ein Minus von rund 27% zum fünfjährigen Durchschnitt erwartet. „Besonders dramatisch ist die Lage bei Weißwein, da hier aus der geringen Vorjahresernte nur ein geringer Weißweinlagerbestand als Vorrat vorhanden ist“, so Josef Pleil, Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes.

Schlank und elegant

Von schlank, fruchtig und säurebetont bis zu reifen, voll ausbalancierten Weinen wird mit dem Jahrgang 2010 im Burgenland alles zu

finden sein. Die Weißweine, die derzeit auch schon abgefüllt werden, zeigen sich von einer sehr fruchtigen, kernigen Seite. Sie weisen guten Sorten- und Gebietscharakter auf und wirken weder zu breit noch zu üppig. Auch bei den Rotweinen wird es ein fruchtig-würziger Jahrgang. Axel Stiegelmar vom Weingut Juris dazu: „Kleine Mengen und individueller Ausbau prägen den Auftritt. Die Weißweine zeigen ein hervorragendes Aromenspektrum und einen gesunden, vitalen Säurebogen. Die roten Frühsorten begeistern durch tiefe Frucht und Komplexität, die vor allem in der Mineralik zu finden ist.“

Optimismus

Die Weinbauern geben sich bezüglich der Qualität jedenfalls optimistisch. „Wir sind stolz auf die Ergebnisse unserer Arbeit in diesem Jahr. Heute geben wir allen unseren Kunden die Garantie, 2030 jede Flasche von unserem 2010er, wenn der nicht mehr gut ist, gegen den aktuellen Jahrgang auszutauschen“, meint etwa Ernst Triebaumer aus Rust. Aus dem Weingut Jalits im südburgenländischen Badersdorf hört man: „Das Weinjahr 2010 war ein Jahr des Winzers wer gute Arbeit, das ganze Jahr über im Weingarten geleistet hat, hat auch 2010 tolle Weine.“ Weinfreunde jedenfalls sind schon gespannt auf diesen Jahrgang!

Burgenland Präsentation in Bratislava 14. 04.2011 15:00 bis 21:00 Uhr Radisson BLU Carlton Hotel www.weinburgenland.at

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Veranstaltungen 2011 Pöllauer Genussfrühling zur Hirschbirnblüte mit Staatsmeisterschaften der Haus- und Kleinbrauereien: Samstag, 30. 04.2011 Pöllauer Blumen- und Gartentage: 17. – 19. 06.2011 Konzert der Styriarte im Schloss Pöllau mit dem Arnold Schönberg Chor: 29. 06.2011 Styrian Summer_art: Kunstworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: 01. 07. - 17. 07. 2011 Winzerfest am Schönauberg: 18. 09.2011 ORF Wandertag „Rund um die Pöllauer Hirschbirne“ am 26. 10.2011

Rund um die Birne Ausgefallen Im Naturpark Pöllauer Tal wächst eine regionale Spezialität: Die Pöllauer Hirschbirne. Von Alexander SIebenaller

D

ie Obstfrucht ist eine alte steirische Sorte, deren Name auf das Wort „Herbst“ („Hiascht“) zurückzuführen ist, wo sie geerntet wird. Dank der Voraussicht der Bauern sind noch größere Bestände der Bäume erhalten. Mit viel Geschick stellen die Betriebe aus den Hirschbirnen wahre Köstlichkeiten wie Hirschbirnsaft, Edelbrände, Essig her.

Veredelt

Zu den neuesten Kreationen gehören der Hirschbirn-Schinken, die Leberwurst und die

Hirschbirnschokolade. Im Gasthaus verfeinert der Wirt mit der Birne seine Speisen: Erfinderisch und traditionsbewusst gibt es Spezialitäten wie Mostsuppe mit Hirschbirnknöderl, Schweineschopf gefüllt mit Hirschbirnen oder Hirschbirn-Tiramisu.

Ausgezeichnet

Im Jahr 2006 wurden die Bemühungen um die Qualität der Hirschbirnprodukte vom Lebensministerium belohnt: Dem Pöllauer Tal wurde der Titel „Genuss Region Pöllauer Hirschbir-

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ne“ verliehen. Damit einhergehende chemische Vollanalysen der Inhaltsstoffe zeigen, dass die Hirschbirne nicht nur gut schmeckt, sondern auch gesund ist. Der hohe Gerbstoffanteil wirkt vorbeugend gegen Herz- und Kreislauferkrankungen oder Krebs.

Foto: TV Naturpark Pöllauer Tal

Unterwegs im Pöllautal

Am letzten Samstag im April laden die Bauern, Wirte und Veredler zum „Pöllauer Genussfrühling“. Im stimmungsvollen Ambiente des Schlosses Pöllau wird nach Herzenlust gustiert. Zur Hirschbirnernte heißt es dann den Rucksack schultern: Am 26. Oktober macht sich das gesamte Pöllauer Tal auf den Weg um die Hirschbirne zu erwandern Labstationen sorgen für die kulinarische Unterstützung auf dem malerischen Weg, den die tiefrote Herbstfärbung der Hirschbirnbäume umrahmt. Freunde der Kultur besuchen dabei den „Steirischen Petersdom“. Die Pfarrkirche in Pöllau ist ein imposanter Barockbau, der seine Gäste

farbenfroh und reich an Fresken mit barocker Lebensfreude in Staunen versetzt. Die Marienwallfahrtskirche am Pöllauberg ist von weitem sichtbar und als hochgotischer Bau seit Jahrhunderten das Ziel von Wallfahrern aus ganz Europa.

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Kletzen, Pasteten, Brände und vielem mehr verhilft die Hirschbirne zur einzigartigen Note.

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Das Besondere an der slowenischen Küche ist die Kombination aus mediterranen und deftigen Zutaten.

Alpen-Adria Kulinarik Vielfältig Sloweniens Spezialitäten vereinen die Küche der HabsburgerMonarchie mit mediterranen Einflüssen und machen jede Reise zum südlichen Nachbarn zu einem kulinarischen Erlebnis. Von Brigitte Krizsanits

Mediterran, deftig, köstlich!

Die 14 Weinstraßen warten mit Weinen von großem Format ebenso auf wie mit autochtonen Sorten.

Sklerljevemesnine: Rohwürste und –schinken werden nach traditioneller Art hergestellt und getrocknet.

www.slovenia.info

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Das Küstenland Primorska ist stark von der Küche Friauls und Venetiens beeinflusst. Fisch und Meeresfrüchte wie etwa Scampi oder Muscheln in „Buzara“, einer schmackhaften Sauce aus Paradeiserwürfeln, Zwiebeln und Weißwein, aber auch Pasta und Polenta kommen auf den Teller. Im Karst schätzen Schinkenliebhaber den Pršut als die slowenische Antwort

auf den italienischen Prosciutto, aber auch die herzhaften Eintöpfe wie Karster Jota – bei der Sauerkraut, Käferbohnen und Speck eindeutig den alpinen Einschlag erkennen lassen. Deftig mutet auch die Kost in der Štajerska, der Untersteiermark, an. Ungewöhnliche Suppen wie Kartoffelmilchsuppe verwöhnen hier den Gaumen ebenso wie Gibanica, der süße „Vierlingsstrudel“. Und natürlich geht in Slowenien nichts ohne die Wurst – die „krajnska klobasa“ zählt selbstverständlich zu den slowenischen Nationalgerichten.

Slowenischer Wein – c’est bon!

Was wäre eine kulinarische Reise nach Slowenien aber ohne den Besuch einer der 14 großen Weinregionen. An malerischen Weinstraßen laden alte Weinkeller zur Einkehr und zum Verkosten so manch seltenen Tröpfchens. Denn neben Riesling, Sauvignon Blanc, Merlot oder Pinot Noir werden hier auch autochtone Sorten wie Refosk, Rebula, Pikolit, Malvazija, Zelen und Pinela gekeltert. Der Wein soll schon Napoleon vorzüglich geschmeckt haben und mit einem bewundernden „C’est bon“ goutiert worden sein. Die Slowenen freute es, und so heißt der Furmint seither „Šipon“. Schinken, Meeresfrüchte, Würste oder Süßspeisen - welches der rund 1200 Nationalgerichte man zu seinem Lieblingsgericht macht, hängt letztendlich von den eigenen Vorlieben ab. Fest steht jedoch, dass Sloweniens Küche für jeden etwas bereithält und eine kulinarische Reise allemal wert ist.

Mit freundlicher Unterstützung des Slowenischen Tourismusbüros, Fotos: Bobo, ZVG

W

as Slowenien als Reiseland so reizvoll macht, ist, dass man innerhalb kürzester Zeit von den Alpen am Meer ist, die pannonische Tiefebene genießen und beeindruckende Karsthöhlen erleben kann. Diese unterschiedlichen Landschaftsräume haben auch ihren Eingang in Sloweniens Kochtöpfe gefunden und warten in 24 kulinarischen Regionen auf ihre Entdeckung.


Weinkulturzentrum Jeruzalem Himmlisch Im Nordosten Sloweniens liegt eine der schönsten Weinstraßen der Welt. Rund um den Ort Jeruzalem gedeihen weiße und rote Spitzenweine in einer malerischen Landschaft.

Z

u Recht trägt der Ort mit seiner Weinstraße, mit all seinen Aussichtspunkten und der Pilgerkirche den Namen des himmlischen Jerusalem.

— PRÄSENTATION —

Fotos: ZVG

Geschmackserlebnisse

Die bewegte Landschaft ist ein Land der guten Weinreben, deren Ursprünge auf diesem Gebiet bis ins Tertiär zurückreichen. Mit der Ankunft der Römer hielten auch die edlen Weinreben Einzug, welche bei der idealen Lage Weiß- und Rotweine von höchster Qualität hervorbringen. Die bunte Mischung der Weißweine und die verschiedenen Qualitätsstufen und Aromen sind eine wahrhafte Symphonie in Weiß. Der Feinschmecker kann zwischen Šipon (autochthone Sorte), Welsch- oder Rheinriesling, Chardonnay, Sauvignon und Weißburgunder wählen. Diese Auswahl ergänzen noch Grau- und Blauburgunder, gelber Muskateller, Risvanec, Kerner und Junker sowie Zweigelt.

Schmackhafte Spezialitäten

Zu den guten Weinen werden natürlich lokale Spezialitäten serviert. Auf eine Bretteljause mit

Kübelfleisch, hausgemachten Würsten, Schmalz, Käse, hausgemachten Pasteten und Grammeln sollte man auf keinen Fall verzichten. Pilzsuppe mit Buchweizensterz und Milchcremesuppe findet man fast in jedem Lokal. Zu empfehlen sind noch gekochte Käsestrudel mit Schmalz, Sauerkraut mit Bratwurst, Milchrübe mit Blutwurst. Auf dem offenen Feuer werden Ente, Schwein, Wildbret und Gemüse sowie Kartoffeln geschmort. Dazu noch Saisonsalat mit Kürbiskernöl. Auch Gibanica (Topfenstrudel) und Buchweizentopfenkuchen als Dessert sollte man nicht auslassen. Die Gegend um Jeruzalem blickt auch auf ein eindrucksvolles Kultur- und Naturerbe: Seine Besucher können sich bis heute an den Thermalquellen, den Kurorten, deren Wasser heilende Kräfte besitzen, den Panorama-Fahrten sowie der noch immer lebendigen Tradition der Traber erfreuen. Für die Fitness sorgen zahlreiche Fahrrad-, Wander-, und Reitwege. Fahrräder können vor Ort ausgeliehen werden. Und nach einer sportlichen Tour schmecken die lokalen Köstlichkeiten noch viel besser!

Am Tag Mariä Himmelfahrt, am 15. August, werden in den Weinbergen die Klapotetz aufgestellt.

Tourismusamt Prlekija Ljutomer Jureša Cirila 4 SI-9240 Ljutomer Tel. +38 62581/1105 info@jeruzalem.si www.jeruzalem.si

PANNOrama

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BU RGENLAND

LANDTAG

Ein historischer Rückblick ALS AM ENDE DES ERSTEN WELTKRIEGES DIE HABSBURGERMONARCHIE ZERFIEL UND IM NOVEMBER 1918 ZWISCHEN DEN NUNMEHR GETRENNTEN STAATEN ÖSTERREICH UND UNGARN EINE NEUE, NUR MEHR ERSCHWERT PASSIERBARE GRENZE GEZOGEN WURDE, ENTSTAND IN BREITEN SCHICHTEN DER BEVÖLKERUNG DEUTSCH-WEST-UNGARNS DER WUNSCH, SICH DER REPUBLIK DEUTSCH-ÖSTERREICH ANZUSCHLIESSEN.

DIE ENTSTEHUNG DES BURGENLANDES

1922 trat in der Kaserne von Eisenstadt der neu gewählte Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.

Seit Jahrhunderten kulturell, aber auch wirtschaftlich engstens mit den benachbarten Ländern Niederösterreich und Steiermark verbunden, war es für viele Menschen, meist Bauern und Wanderarbeiter, eine Existenzfrage, den traditionellen Absatzmarkt und Arbeitsplatz nicht zu verlieren. Obwohl sich die Hoffnung auf das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ nicht realisieren ließ, trugen die Siegermächte den Forderungen der Menschen und der österreichischen Staatsführung Rechnung und sprachen das Gebiet, das bald den Namen Burgenland tragen sollte, im Friedensvertrag von Saint Germain (10. September 1919)

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Österreich zu. Ungarn versuchte mit allen politi-

schen Mitteln diesen Verlust zu verhindern und obwohl es nach zähem diplomatischem Ringen im Friedensvertrag von Trianon (4. Juni 1920) die Abtretung des Landes zur Kenntnis nehmen musste, verstärkte es weiter seinen Kampf, der letztlich Ende August 1921 in blutige Freischärlerauseinandersetzungen mündete. Österreich musste nach Verlusten an Menschenleben seine - entsprechend den Vereinbarungen von Trianon - bereits ins Land einmarschierenden Gendarmeriekräfte und Beamten zurückziehen. In dieser schwierigen Situation schaltete sich Italien als Vermittler ein und brachte Österreich und


B U RG ENLAND

LANDTAG

homepage: www.bgld-landtag.at

Landtagspräsident Gerhard Steier

Ungarn in Venedig an den Verhandlungstisch. Im „Venediger Protokoll“ vom 13. Oktober 1921 verpflichtete sich Ungarn, das Burgenland endgültig an Österreich abzutreten. Österreich stimmte einer Volksabstimmung in Ödenburg und acht benachbarten Landgemeinden zu, wobei es von vornherein auf Grund der dort herrschenden Machtverhältnisse klar war, dass dies den Verlust der vorgesehenen Hauptstadt des Landes bedeutete. Die Volksabstimmung vom 14. bis 16. Dezember 1921 erbrachte dann tatsächlich eine Mehrheit von 65 Prozent für den Verbleib der Stadt bei Ungarn. Der endgültige Grenzverlauf wurde in der Folge durch eine internationale Kommission, die ihre Arbeit 1923 beendete, festgelegt. Schon 1919 hatte man in Wien durch die Errichtung einer „Verwaltungsstelle für den Anschluss Deutsch-Ungarns“ mit den Vorarbeiten zur Übernahme des Landes begonnen und mit dem Bundesverfassungsgesetz über das Burgenland, das am 25. Jänner 1921 in Kraft trat, die entsprechenden Weichen gestellt. Mit Jahresbeginn 1922 übersiedelte die „Verwaltungsstelle für das Burgenland“ - wie sie inzwischen hieß - von Wiener Neustadt nach Sauerbrunn, und der am 18. Juni 1922 erstmals neu gewählte Landtag konstituierte sich am 15. Juli 1922 in der Kaserne von Eisenstadt in

— PRÄSENTATION —

seiner ersten Sitzung. Erst in der Landtagssitzung am 30. April 1925 wurde Eisenstadt als Sitz des Landtages und der Landesverwaltung bestimmt.

Innovation, Effektivität und Transparenz. Das sind ganz wesentliche Merkmale, welche die Arbeit des Burgenländischen Landtages bestimmen. Unser Landesparlament ist aber nicht nur eine gute Adresse für die Austragung politischer Kontroversen, um schlussendlich gemeinsam konkrete Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erarbeiten. Der Landtag ist auch eine Stätte der Begegnung zwischen Politik, Kunst und Kultur und ein Ort des Lernens für Schülerinnen und Schüler – damit das Interesse an gesellschaftspolitischen Entwicklungen von klein auf geweckt und gefördert wird. Demokratie lebt nur mit und durch die Bürgerinnen und Bürger – und daher wollen wir sie darüber informieren, welche Themen zur Debatte stehen, wie die Arbeitsabläufe im Landtag funktionieren und welche Regeln und gesetzlichen Rahmenbedingungen hier gelten. Inhalte wie diese und elektronische Medien wie unsere Homepage leisten wertvolle Hilfe, die oft komplexen parlamentarischen Abläufe zu erklären. Wobei aber nichts die persönliche Begegnung zwischen BürgerInnen und PolitikerInnen ersetzen kann – sei es anlässlich eines Besuchs im Landtag oder bei Gesprächen im Wahlkreis. Mit offenem Ohr für Anliegen, für Anregungen, aber auch für Kritik sind wir Abgeordnete immer zum Dialog bereit. Das Landhaus ist ein Haus für die Bürgerinnen und Bürger! Wir freuen uns, wenn dies auch so verstanden und genutzt wird – denn davon lebt die Demokratie.

PANNOrama

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Zeit zum Kompostieren - Gemüse-, Obst- und Speisereste, Kaffee- und Teesatz, Eierschalen, Laub, Gras, Stroh, Baumund Strauchschnitt usw. - Als Grundsatz gilt: Je verschiedener die Materialien, desto besser sind die Verrottung und Belüftung. Bestellen Sie gleich unseren Ratgeber Nr. 4 „Richtig kompostieren“ unter: Tel. 0800/806154

R

und 40 % des Hausmülls sind organische Materialien, die bei der Kompostierung zu einem wertvollen Bodenverbesserungsmittel umgewandelt werden können. Durch dieses natürliche Verfahren vermindern Sie das Müllvolumen und durch die Verwendung des Kompostes halten Sie Ihre Böden aktiv. Im Gegensatz zu teurem Handelsdünger verursacht Ihnen dieses organische Bodenverbesserungsmittel auch keine Kosten. Der im Kompost enthaltene Humus verbessert die Bodenstruktur, die Durchlüftung und das Wasserhaltevermögen im Boden. Weiters bietet der Komposthaufen Kleintieren Lebensraum. Und durch das „Selber Kompostieren“ schonen Sie auch Ihre Brieftasche, denn Sie bezahlen eine um rund ein Drittel geringere Müllgebühr pro Jahr.

Durchmischt und geschichtet

Zur Kompostierung eigenen sich alle verrottbaren pflanzlichen und tierischen Abfälle, z. B. Küchenabfälle wie Gemüse-, Obst- und Speisereste, Kaffee- und Teesackerl und Eierschalen sowie Abfälle aus dem Garten wie Laub-, Grasschnitt, Stroh, Baum- und Strauchschnitt. Diese Materialien sollten gut durchmischt und schichtweise aufgesetzt werden. Der ideale Standort für eine Kompostmiete ist ein halbschattiger Platz und die Miete sollte auf natürlichem Boden aufgesetzt werden. Eine dünne Hülle aus Erde, Grasschnitt oder Stroh über

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den Haufen gebreitet beugt Gerüchen vor. Sie schützt auch vor extremer Hitze oder Kälte sowie einem Austrocknen oder einer Übernässung bei starken Regenfällen. Der fertige Kompost kann auf jedem Boden als organischer Dünger und Bodenverbesserer aufgebracht werden. Eine Überdüngung durch natürlichen Kompost ist nicht möglich.

Gesunde Pflanzen

Selber Kompostieren lohnt sich, denn Kompost ist das Herzstück einer naturgemäßen Gartenwirtschaft. Der Kompost pflegt den Boden in idealer Weise und die kompostgedüngten Pflanzen wachsen gesund und widerstandsfähig heran. All diese Vorteile könnte – und sollte – jeder für sich in Anspruch nehmen, denn das Kompostieren geht ganz einfach. Außerdem stehen die Abfallberater des Burgenländischen Müllverbandes allen „Kompost-Interessenten“ unter folgender Telefonnummer für Anfragen zur Verfügung:

Mülltelefon 08000/806154 zum Nulltarif oder www.bmv.at Auf Wunsch zeigen sie auch an Ort und Stelle im Rahmen von Kompostparties, wie man einen Komposthaufen richtig aufsetzt.

Fotos: pixelio.de/Kurt Brodbeck

Es eigenen sich alle verrottbaren pflanzlichen und tierischen Abfälle wie:

Umwelt Selber Kompostieren ist eine ökologische Alternative, die einfach umzusetzen ist und eigentlich nur Vorteile bringt.

— PRÄSENTATON —

Was kann zur Kompostierung verwendet werden?


leben Neue Materialien bestimmen den Bau

www.archlang.at

Planungssache Die Planung des eigenen Gartens und dessen Bewässerung sollte nicht dem Zufall überlassen werden. Der Gärtnermeister weiß, welche Pflanzen wo am besten gedeihen und wie selbst dunklere Ecken charmant in Szene gesetzt werden können. „Auch der Pflegeaufwand wird in der Gartenplanung berücksichtigt“, so Gärtnermeister Erwin Fochtner, Inhaber von ERFO Gartenbau. „Zum einen planen und legen wir Gärten an, zum anderen übernehmen wir auch die Pflege von bestehenden Anlagen – und Sie machen einfach Urlaub im eigenen Garten.“ ERFO Gartenbau Linke Wulkazeile 53, 7061 Trausdorf Tel. 02682/62055 www.erfo.at

Fotos: ZVG

PANNOrama: Herr Architekt, Sie stammen aus Vorarlberg, leben und arbeiten aber seit 15 Jahren im Burgenland. Ist Ihnen die Vorarlberger Architektur Vorbild für Ihre Arbeiten? Andi Lang: Die Architektur in Vorarlberg ist Beim Kindergarten in Mönchhof wurde auf die Verwendung von natürlichen Materialien geachtet. weltweit führend. Ich identifiziere mich stark mit ihr, da ich damit aufgewachsen bin. Mit vielen Architekten aus Vorarlberg stehe ich laufend in Kontakt, wir haben gemeinsam studiert und auch gemeinsame Technologien entwickelt. Der von Ihnen geplante Kindergarten in Mönchhof soll den Kindern einen Zugang zu natürlichen Materialien vermitteln. Wir haben bei diesem Projekt mit dem bewussten Einsatz von Materialien gearbeitet. Dort, wo Rückzugsräume sind, wurden natürliche Baustoffe verwendet. Die Gruppenräume sind komplett aus Holz, die verwendeten Farben wasserlöslich. Firmen wie die Glaserei Bernhard, ERFO Gartenbau oder Schötta & Tischnovsky haben bei ihren Ausführungen auf kindgerechte, natürliche Arbeit geachtet. Worin sehen Sie die aktuellen Trends im Wohnbau? Ganz klar bei energiesparenden Projekten. Neue Materialien stellen eine neue bauphysikalische Herausforderung dar.

— PRÄSENTATION —

Foto: Andreas Bitesnich

PANNOrama sprach mit Architekt Andi Lang über aktuelle und zukünftige Trends beim Bauen.

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Ein Blick in die Z Wohntrend 2050 Ob innen oder außen – den Menschen treibt es zurück ans Wasser. So schließt sich ein Jahrmillionen alter Kreislauf des Lebens. Von Manfred Murczek

Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation von Gorenje und Ora Ito: die Mac-kompatible Küche für IT-Freaks.

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topisch oder nicht – die Lebenswelten des Menschen im Jahr 2050 befinden sich mehr denn je am oder sogar im Wasser. Zukunftsforscher und –designer sowie Architekten mit Sinn für Visionen sind sich einig, dass der Klimawandel und die verstärkte Nutzung neuer und erneuerbarer Energieformen in den kommenden Jahrzehnten den Lebensraum des Menschen extrem beeinflussen. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Visionäre ist der belgische Architekt Vincent Callebaut. Er entwarf unter anderem und nicht zuletzt im Bewusstsein, dass Millionen von Menschen auf Grund der globalen Erwärmung ihren Lebensraum verlieren werden, riesige schwimmende Inselstädte, Lilypads genannt. Rund 50.000 Menschen sollen auf jedem dieser Lilypads leben und dort eine paradiesische Umwelt fern von Klimakatastrophen vorfinden. Straßen und Autos sieht Callebaut in seiner Amphibienstadt übrigens nicht vor.

Auf dem Wasser wohnen

LINKTIPPS www.vincent.callebaut.org www.waterstudio.nl www2.dupont.com www.zaha-hadid.com www.alno.at www.gorenje.at www.ora-ito.com

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Auf einer ähnlichen Welle schwimmen Architekten in Holland. Sie entwickeln die Häuser der Zukunft – funktionell, hell, umweltfreundlich und vor allem flut- und klimawandelsicher, denn sie können schwimmen. Die Notwendigkeit dafür liegt auf der Hand: „60 Prozent der niederländischen Bevölkerung leben auf Flächen, die unter dem Meeresspiegel liegen“, erklärt der 35-jährige Architekt Koen Olthuis. Er ist einer der Vordenker einer neuen Generation von Landschafts- und Städtevisionären. In Holland findet er mit seinen utopisch anmutenden Plänen Gehör. Das niederländische Ministerium für Städteplanung und Wohnen wies 15 hochwassergefährdete Gebiete aus, in denen flutresistente Wohnmodelle entstehen. Und Olthuis verspricht viel: „Wir bauen eine Infrastruktur, die schwimmen kann - schwim-

mende Häuser, schwimmende Häfen, ja sogar schwimmende Straßen. Wir werden eine bessere Welt auf dem Wasser erschaffen.“

Die Küche ist ein Schiff

Im Inneren der schwimmenden und nicht schwimmenden Häuser und Wohnungen werden Technologien Einzug halten, von denen man gegenwärtig erst Ansätze erahnt. Vorläufer sind vor allem im Küchenbereich zu finden. Dort scheint die Innovationskraft gebündelt aufzutreten. Ein gutes Beispiel dafür ist die von Zaha Hadid für OberflächenSpezialist Dupont entworfene Konzept-Küche „z_Island by Corian“, eine Multimediaküche, deren Herzstück optisch an einen Bootskiel erinnert. Noch eindeutiger ist die Formensprache der neuen ALNO-Küche namens „Marecucina“, die ebenfalls auf der kürzlich stattgefundenen Leitmesse „Living Kitchen“ in Köln präsentiert wurde. Für Ästheten ein Genuss, bietet sie für Kochfreaks ein breites Betätigungsfeld.


ukunft Fotos: Gorenje, Koen Olthuis of Waterstudio, Vincent Callebaut, DuPont ™ Corian ® / Leo Torri, ALNO

Der Apfel in der Küche

Vincent Callebauts schwimmende Inselstadt namens „Lilypad“. Bis zu 50.000 Menschen finden auf jeder Insel ideale Lebensverhältnisse vor.

Für all jene, die ohne iPod, iPhone und Co. nicht mehr auskommen, hat Apple gemeinsam mit Gorenje die Designerküche von Ora Ito zukunftstauglich gemacht – und öffnet damit schon heute einen konkreten und sehr realen Blick in die Küchen- und Wohnwelt von morgen. Intelligente Technik, punktgenau auf die Bedürfnisse der User abgestimmt, spart Energie - und liefert auf Wunsch sogar das Lieblingsrezept auf den iPod, Einkaufsliste inklusive, versteht sich. Bei all dem Fortschrittsstreben darf auf den (Unsicherheits)Faktor Mensch nicht vergessen werden. Denn so perfekt die von zahllosen Wissenschaftern, Forschern und Visionären rund um unseren Globus angedachten, technikbasierten Lösungen auch sein mögen, und so sehr sie unseren Alltag bis 2050 revolutionieren werden – der Mensch steht stets im Mittelpunkt aller Überlegungen, denn die Zukunft liegt in seiner Hand.

Marecucina von ALNO vereint traditionelle Formensprache mit visionärer Technik.

In Holland mehr als Vision: Citadel Complex von Koen Olthuis.

Stardesignerin Zaha Hadid entwarf diese futuristische Küche für DuPont™ Corian®.

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Paradiese für Leib und Gartenland Niederösterreich Am leuchtenden Sommermorgen geh ich im Garten herum. Es flüstern und sprechen die Blumen, ich aber, ich wandle stumm. Heinrich Heine 1797 – 1856. Von Manfred Murczek

U

m stumm durch ihre Gärten wandeln zu können wie einst Heinrich Heine, greifen Hobbygärtner in Österreich alljährlich tief in die Tasche. Damit noch nicht genug, holen sie sich fachkundige Informationen und Ideen. Wo? In Gartenausstellungen, Schau- und Themengärten. In Niederösterreich lockt das umfangreiche Angebot an derartigen Zielen auch viele Touristen an.

Besuchermagnet Garten Tulln

Der Kräutergarten von Stift Geras zählt zu den Geheimtipps unter den NÖ-Klostergärten.

Eine der Hauptattraktionen in Österreichs größtem Bundesland ist die „Garten Tulln“, die erstmals im April 2008 ihre Gartentore öffnete. Seither besuchten rund 840.000 Gäste das auf zehn Hektar Fläche installierte Freilufterlebnis. In über 50 Schau- und Mustergärten mit so klingenden Namen wie Hortensienreigen, Nebelwald, Gräsermeer, Weidendickicht, Hexentanz oder Energieoase – um nur einige zu nennen – finden Gartenfreunde Anregungen und praktische Darstellungen zu so gut wie jedem Themenkreis. Die Gartenschau in Tulln ist mit ihrem attraktiven Rahmenangebot, darunter ein Baumwipfelweg, gut 30 Meter über der Erde, ein

Schon im Frühling lockt die „Garten Tulln“ mit einem fabenfrohen Blütenmeer.

riesiger Abenteuer- und Naturspielplatz. Der Bootsrundkurs durch die angrenzenden DonauAuen ist ein lohnendes Ziel für die ganze Familie. Die Garten Tulln ist von 16. April bis 09. Oktober 2011 wieder für Besucher geöffnet.

Mönche sind die besten Gärtner

Eine ganz besondere Atmosphäre, ein Hauch von Mystik und viel Tradition kennzeichnet etliche Klostergärten im Land dies- und jenseits des Donaustroms. Mönche kultivieren in ihren Gärten seit Jahrhunderten Nutz- und Zierpflanzen. Immer mehr Klöster öffnen ihre Gartenanlagen für Besucher. Einerseits geben die Mönche ihr Wissen so an interessierte Menschen weiter, andererseits sind auch die Einnahmen aus dieser touristischen Aktivität und aus den Verkaufserlösen im Klosterladen höchst willkommen, um die Klingelbeutel zu füllen. Einer dieser selig machenden Orte ist der Garten im Prämonstratenser Chorherrenstift Geras. Der Kräutergarten mit dem Kräuterlehrpfad zeigt heimische Heil- und Küchenkräuter. Seit Gründung des Stifts im Jahr 1153 werden diese Gärten mit ihren über 100 Heil- und Gewürzpflanzen gehegt und gepflegt. Darunter befinden sich seit Jahrhunderten bekannte Heilkräuter ebenso wie „moderne“ Arzneipflanzen. Auch heimische Obstbäume, Zierpflanzen und Pflanzen mit besonderer kultischer Bedeutung sind Elemente dieses klösterlichen Kräutergartens. Eine wertvolle Ergänzung zu den Gartenanlagen stellt der zum Kloster gehörige Naturpark dar. Der Kräutergarten des Prämonstratenser Chorherrenstifts Geras ist ganzjährig geöffnet und frei zugänglich. Er kann auch im Rahmen einer Spezialführung besichtigt werden.

Der Hort des Ursprünglichen

Was eine Arche Noah ist, weiß jedes Kind, dass es so etwas Wunderbares aber auch für Pflanzen

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Die Schaugärten der Arche Noah in Schiltern bei Langenlois sind einzigartige Biotope für selten gewordene Kulturpflanzen sowie alte Gemüse- und Obstsorten.

Fotos: Garten Tulln, Arche Noah, Stift Geras

d Seele gibt, hat sich noch nicht ganz so weit herumgesprochen. In Schiltern bei Langenlois befindet sich diese vegetarische Variante der himmlischen Rettungsbarke. Anno 2010 konnte deren 20. Geburtstag gefeiert werden. Ziel war und ist es, den Bestand alter, wertvoller, seltener Kulturpflanzen – Obst, Gemüse, Kräuter, Zierpflanzen etc. – der Region zu sichern und Samen bzw. Sprösslinge einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Anlaufstelle für Interessierte ist der sehenswerte Schau- und Vermehrungsgarten in Schiltern. Vor 17 Jahren wurde dieser Arche Noah-Garten auf den Flächen des früheren „Kuchlgartens“ von Schloss Schiltern eröffnet. Nach jahrelangen Revitalisierungs-, Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten ist nunmehr der gesamte

historische Garten auf drei Ebenen für die Öffentlichkeit zugänglich. Mehr als 500 Sorten an Gemüse, Kräutern, Zierpflanzen und Obstgehölzen sind jedes Jahr im Schaugarten zu bewundern. Manches davon wird auch im Arche Noah-Shop angeboten. Die Auswahl an Schaugärten ist heute größer denn je. Immer mehr Menschen verspüren das Bedürfnis, selbst Hand an einen Garten zu legen, Teil eines Stücks „kultivierter Natur“ zu sein, eigenes Obst, eigenes Gemüse zu ziehen, sich an bunten Blüten und ökologischen Biotopen vor der eigenen Haustür zu erfreuen. In Niederösterreich führte dieses Bedürfnis zur Entwicklung eines touristischen Angebots, das sich bester Nachfrage und Nutzung erfreut.

Linktipps www.gartentulln.at www.kloesterreich.at www.stiftgeras.at www.arche-noah.at www.diegaerten.at

Persönliche Note Schauraum Fenster und Türen sind die Visitkarte Ihres Hauses! Gleichzeitig müssen sie auch den Ansprüchen von Wärme- und Schalldämmung, Sicherheit und Qualität gerecht werden.

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— PRÄSENTATON —

Fotos: ZVG

ie Wahl der richtigen Fenster, Haus- u. Innentüren gehört gut durchdacht und überlegt. Neben unzähligen Form- und Farbvarianten stehen zahlreiche Materialen zur Verfügung: Holz, Kunststoff, Aluminium – oder eine Mischung aus zwei Werkstoffen bei Fenstern und Hauseingangstüren, zusätzlich noch Glas bei den Innentüren. Sich da für das „Richtige“ zu entscheiden, ist nicht einfach! Die SchauWelt der BauWelt Koch in Mattersburg ist die erste Adresse für alle, die Wert auf Qualität, Design, Auswahl und umfassende, kompetente Beratung legen. Ausstellungsstücke unterschiedlicher Markenhersteller wie Internorm, Böhler und WKF im Fensterbereich, Topic bei Hauseingangstüren sowie Kunex und Dana im Innentürenbereich erleichtern den Überblick.

Eine Besonderheit stellt vor allem die Präsentationsform der Fenster- und Türenwelt sowie der Garagentore dar. Sämtliche Ausstellungsstücke sind stabil in Häuserwände eingebaut und erlauben so realitätsnahes „Look and Feeling“ beim Anschauen und Ausprobieren. Ausreichend Zeit der kompetenten Mitarbeiter auf alle Fragen und Anliegen einzugehen, erleichtert die Auswahl und die individuell richtige Entscheidung.

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Haus G. in Wien, entworfen von Architekt Andreas Lang, vereint modernes Ambiente mit den Vorzügen eines Passivhauses.

Modernstes Bauen EU-Projekt „Energiestrategie Pannonien“ setzt neben dem Ausbau erneuerbarer Energien voll auf den Passivhaus-Standard - sowohl im Wohnbau als auch für Gewerbe- und Nutzobjekte. Das Apfelgut Leeb in St. Andrä am Zicksee zeigt, das Passivhausbau auch im Nutzbau möglich ist.

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as Projekt „ESPAN – Energiestrategie Pannonien“ wird im Rahmen der Programmlinie Europäische Territoriale Zusammenarbeit Österreich-Ungarn durchgeführt und unterstützt nachhaltige Energieentwicklungen in der Grenzregion mit dem langfristigen Ziel der vollständigen Unabhängigkeit von Energieimporten.

Vernetzung

In grenzüberschreitender Kooperation der Technologieoffensive Burgenland, dem Amt der Burgenländischen Landesregierung Abt. 5/III, der Steiermärkischen Landesregierung FA 17A, der IG Passivhaus Steiermark/ Burgenland sowie von fünf ungarischen Partnerorganisationen werden vorhandene Kompetenzen in der Regionalentwicklung, Ausbildung, Forschung und Entwicklung sowie der Wirtschaft vernetzt und weiter ausgebaut. Damit sollen die regionale Entwicklung der Grenzregionen unterstützt, neue interregionale Geschäftsfelder eröffnet und Arbeits-

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plätze im Bereich Erneuerbare Energien geschaffen bzw. abgesichert werden.

Wertschöpfung

Besonderes Augenmerk wird – neben der bestmöglichen Nutzung der natürlichen Ressourcen Sonne, Wind und Wasser – im Sinne von regionaler Wertschöpfung auf lokal und regional vorhandene Ressourcen wie Biomasse, Biogas, Reststoffe, etc. gelegt. Es werden Verbrauchs- und Produktionsprozesse auf Optimierungspotenzial untersucht und dezentrale bzw. lokale Energiekonzepte erstellt, um die Energieeffizienz drastisch zu verbessern. Weitere wichtige Projektziele sind der nachhaltige Wissens- und KnowHow-Transfer sowie der Aufbau und die Betreuung eines grenzüberschreitenden Energieclusters.

Geringer Energiebedarf

Da der Gebäudebereich für 40-50% des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich ist, lohnt es sich hier besonders, innovative Maßnahmen zu setzen. Dieser Prozess wird nicht zuletzt durch die Neufassung der Europäischen Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen Parlaments vom 19.05.2010) unterstützt, die ab dem 01.01.2019 für öffentliche Gebäude und bis 31.12.2020 für den gesamten Neubau-Bereich mindestens „NiedrigstenergieStandard mit nahezu Null bzw. sehr geringem Energiebedarf “ vorsieht.

Hochwertiger Standard

Dabei spielen die Qualität der Gebäudehülle und das haus- bzw. energietechnische Konzept eine wesentliche Rolle. Die zur Zeit hochwertigste Bauweise – der Passivhausstandard


Beim Kindergarten von Mönchhof wurde Wert auf natürliche Materialien gelegt.

– bietet dazu qualitätsgesicherte Konstruktionsweisen und ermöglicht, gegebenenfalls ergänzt durch Einrichtungen zur dezentralen Energieproduktion, sogar die Erreichung des Plus-Energie-Standards.

Was ist nun ein Passivhaus?

Ein Passivhaus heißt Passivhaus, weil es so gebaut ist, dass Wärmeverluste vermieden und Wärmegewinne aus Sonnenenergie und inneren Energiequellen intelligent genutzt werden, sodass bei richtiger Planung und Ausführung kein konventionelles Heiz- bzw. Klimatisierungssystem notwendig ist.

— PRÄSENTATION —

Fotos: Andreas Bitesnich, Wolfgang Thaler

Heizenergieeinsparung

Das Passivhaus ist die konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses. Es bietet höchsten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/ m² und Jahr. Die Heizenergieeinsparung beträgt rund 70% gegenüber einem Niedrigenergiehaus, bzw. mehr als 90% gegenüber den meisten bestehenden Gebäuden. Wer sich für ein Passivhaus entscheidet, entscheidet sich also zunächst einmal für den sensiblen Umgang mit Energie. Gleichzeitig aber auch für minimale Betriebskosten, Unabhängigkeit von Preisentwicklungen des Rohstoffmarktes sowie für ein unschlagbar behagliches Raumklima.

Wärmerückgewinnung

Durch die kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gehören Umweltbelastungen wie Lärm, Feinstaub und Pollen der Vergangenheit an. Der Passivhausstandard ist in sämtlichen Bauweisen und architektonischen Gestaltungsvarianten umsetzbar. Mit Passivhaus tauglichen Bauteilen ist auch die hochwertige energetische

Sanierung bestehender Gebäude möglich. Nicht zuletzt werden mit hochenergieeffizienten Gebäuden die (energetischen) Weichen für einen nachhaltigen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen bestmöglich gestellt und wird unseren Kindern die optimale Ausgangsbasis für eine lebenswerte Umwelt geboten. Daher wird der Bau von Passivhäusern durch die Wohnbauförderungen der einzelnen Bundesländer auch besonders unterstützt.

Wohn- und Verwaltungsbau

Wurden anfänglich meist Einfamilienhäuser im Passivhausstandard errichtet, so hat sich der mittlerweile mehrtausendfach bewährte Baustandard seit Jahren im mehrgeschoßigen Wohn- und Verwaltungsbau sowie im Nutzund Gewerbebau etabliert. Schöne Bespiele für letzteren sind das Apfelgut Leeb in St. Andrä am Zicksee (Architects Collective Wien) und der Passivhaus-Kindergarten in Mönchhof (Architekt A. Lang, Neusiedl). Während die Kunden des Apfelhofs beim Einkauf den spannenden Mix zwischen liebevoll verarbeiteten Naturprodukten und ansprechender Passivhaus-Architektur erleben, werden kommende Generationen im funktional wie ästhetisch optimal durchdachten, im Herbst 2010 eröffneten, Kindergarten spielerisch mit der Behaglichkeit der Zukunft vertraut gemacht. Informieren Sie sich über die Veranstaltungen und Ergebnisse des Projektes ESPAN bzw. über die Programmlinie Europäische Territoriale Zusammenarbeit unter:

www. espan.at www.sk-at.eu/at-hu

Die IG Passivhaus Steiermark / Burgenland ist ein Verband von mehr als 40 Unternehmen, die an der Entwicklung und Umsetzung des Passivhaus-Standards maßgeblich beteiligt waren und nun an der Verbreitung, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung sowie Forschung, Aus- und Weiterbildung arbeiten. Sie garantieren beste Planungsund Ausführungsqualität! Zahlreiche Mitgliedsbetriebe bieten Fachberatungen oder Führungen an. Die Passiv-Musterhäuser Binder in Kemeten bzw. Singer in Hartberg laden nach Voranmeldung zur Vor-Ort-Besichtigung ein – in Hartberg kann sogar Probe gewohnt werden! Weiter führende Informationen, z.B auch über geführte Exkursionen zu Passivhäusern in Ihrer Nähe, finden Sie unter www.igpassivhaus.at/stb Tel. +43 3332/66495.

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Zeitlose Kombination

Auch im Wohnbereich hat sich die Kombination bereits breit gemacht. Ob Fliesen, Teppiche, Leuchten, Textilien oder Möbel – immer mehr Menschen setzen in ihrem Zuhause schwarzweiße Akzente oder nutzen dies als Basisausstattungsfarbe, um anderweitig mit Farbe und Materialien saisonale Highlights neu zu setzen.

Der Armaturenspezialist KLUDI geht einen Schritt weiter und bringt das Zusammenspiel mit seiner neuen Serie Zenta Black & White ins Badezimmer. Die weiße Oberfläche richtet sich ganz nach dem Weißlack der Automobilindustrie – das Schwarz ist dem hochwertigen Klavierlack entlehnt. Chromakzente lassen sich unkompliziert bei Austausch oder Baderneuerung hervorragend mit Accessoires und sonstigem Zubehör kombinieren. KLUDI Zenta Black & White ist trendorientiert, dekorativ, hochwertig und bezahlbar und damit das ‚must have‘ der neuen Badsaison.

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S

tilikonen und Modedesigner zeigen es immer wieder: Die Kombination aus Schwarz und Weiß gibt Ausdrucksstärke, ohne aufdringlich zu sein. Sie ist elegant, ohne übertrieben zu wirken, passt fast immer und überall und läßt sich ideal mit allen Farben verbinden.

Foto: ZVG

Black meets White Das „Unfarbenkonzept“ Schwarz-Weiß hält Einzug in allen Lebensbereichen – und macht auch nicht vor dem Bad Halt. KLUDI mit Produktionsstätte im burgenländischen Hornstein - kann mit dieser Serie einmal mehr seine Designkompetenz unter Beweis stellen.

Gestaltungsraum Boden Trittsicher Ihr Lebensraum als architektonischer Kunstgriff wird durch moderne Bodengestaltung in Szene gesetzt.

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Foto: ZVG

Neben den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die Pandomo Floor bietet, können die Flächen durch Reduktion auf Form und Funktion ein besonderes Flair entwickeln. Es entsteht ein Boden, pur und klar, einfach und monolithisch. Verstärkt wird dieser Effekt durch die fugenlose Gestaltung von Pandomo Floor. Die Bodenflächen wirken großzü-

gig und auf eine sehr reduzierte Art exquisit. Gleich, welchen Stil, welches Ambiente die Architektur prägen soll, durch den individuellen Einsatz der Farbtöne, Schattierungen, Maserungen und changierenden Effekte erwacht jeder Boden zum Leben und beginnt den Raum zu prägen. Ob rustikal oder reduziert, modern oder zeitlos elegant, mit spritzigen Farbakzenten oder stilvoll zurückhaltend, Pandomo verleiht jedem Raum ein einzigartiges Ambiente.

— PRÄSENTATION —

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it Pandomo Floor kann die Konzeption der Architektur auch im Gebäudeinneren konsequent zum Leben erweckt werden. So entstehen Räume von ganz eigener Stringenz und faszinierender Intensität. Die Basis für diese Fülle von Möglichkeiten ist überraschend einfach: Der zementäre Grundwerkstoff bringt eine glatte und zugleich edle Oberfläche hervor. Die große Vielfalt an Farbpigmenten erzeugt eine unglaubliche kreative Freiheit.


Heißer Tipp Wärmepumpe Die effiziente Nutzung von Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung, weshalb Energiesparen ein Gebot der Stunde ist.

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ichael Gerbavsits, Vorstandssprecher der BEWAG: „Die BEWAG ist nicht nur bei der Ökostromproduktion Vorreiter, sondern auch in Sachen Energieeffizienz. Der heißeste Tipp unter den Heizungen ist die Wärmepumpe, sie ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch höchst sinnvoll.“ Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bereits zwei Drittel aller neuen Heizungen im Burgenland nützen die Wärmepumpen-Technologie. Die Wärmepumpen-Technologie besitzt viele Vorteile: Sie ist technisch ausgereift, höchst effizient und vergleichsweise kostengünstig. Im Schnitt liefert die Wärmepumpe für eine Kilowattstunde elektrischer Energie vier Kilowattstunden Wärme für das Heizsystem. Zudem ist die Wärmepumpe sehr umweltfreundlich: Je höher der Anteil erneuerbarer Energie beim Strom ist, desto mehr trägt sie zum Klimaschutz bei. BEWAG Energie Kunden erhalten zu 100% Strom aus erneuerbarer Energie.

— PRÄSENTATION —

Foto: ZVG

Das Prinzip ist einfach

Eine Wärmepumpe funktioniert im Grunde wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt: Während der Kühlschrank den Lebensmitteln Wärme entzieht und diese an die Umwelt abgibt, entzieht eine Wärmepumpe der Umwelt Wärme und führt sie dem Heizsystem zu. Das Beste daran ist: Die in der Erde, in der Luft oder im Wasser gespeicherte Sonnenenergie steht kostenlos zur Verfügung.

Luft, Erde oder Wasser

Es gibt jedoch nicht nur „eine“ Wärmepumpe, die für alle Gebäude effizient anwendbar

ist. Die unterschiedlichen Wärmequellen ermöglichen – bei guter Beratung im Vorfeld – ideale Lösungen für die unterschiedlichsten Gebäude. Eine kurze Übersicht der Wärmequellen: Erdwärme aus dem Boden: Das Erdreich speichert Sonnenenergie. Um diese Wärme für Heizzwecke nutzbar zu machen, werden in der Regel Rohrschleifen aus Kunststoff oder Kupfer in rund 1,2 m Tiefe verlegt. Bei Neubauten benötigt man für den Kollektor ungefähr das 1,0- bis 1,5-fache der zu beheizenden Wohnfläche. Erdwärme aus der Tiefe: Über Erdsonden wird die Wärme aus der Tiefe geholt. Für ein Haus mit sehr guter Wärmedämmung sind ein bis zwei Bohrlöcher (ca. 14 cm Durchmesser) im Abstand von rund 10 Meter und ca. 100 Meter Tiefe erforderlich. Grundwasser als Energiequelle: Um die Wärmeenergie des Grundwassers nutzbar zu machen, benötigt man zwei Brunnen: einen zur Wärmeentnahme (Förderbrunnen) und einen zur Rückführung des Wassers (Schluckbrunnen). Aus dem Grundwasser lassen sich höchste Wärmeentzugsleistungen erzielen, da es eine konstante Temperatur von 8 bis 10°C aufweist. Wärmequelle Luft: Die Wärmepumpe nutzt die in der Außenluft enthaltene Energie, indem sie mit Hilfe eines Ventilators Luft ansaugt und über den Verdampfer führt. Dieser entzieht ihr über ein Kältemittel einen Teil ihrer Wärmeenergie.

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Vom Eierpecken bis zur Kreuzigung
 Osterbrauchtum Andere Länder, andere Sitten. Dieser Grundsatz gilt auch für das Osterbrauchtum. In den christlichen Ländern wird die Auferstehung mit den verschiedensten Gepflogenheiten gefeiert. Von Gerhard Blagusz

Auf den Philippinen lassen sich junge Männer ans Kreuz nageln.

Kapuzenmänner und Eierroller

Die Deutschen halten es wie wir. Das Nestersuchen und das Verzehren von Schokohasen zählen auch von der Waterkant bis zum Watzmann zur Tradition, ebenso wie das Osterfeuer. Auf bemalte Eier fahren auch die Briten ab. Allerdings werden diese nicht in den Wiesen versteckt (obwohl davon auf der Insel zweifellos viele vorhanden sind). In England werden die Eier einen Hügel runtergerollt. Das „Eierrollen“ ist Tradition und Wettkampf zugleich. Die Spanier gelten als besonders religiös. Ostern wird in Spanien durch unzählige Prozessionen geprägt. Die Teilnehmer nehmen oft mit spitzen Kapuzen an den Umzügen teil. Ähnlich verläuft die Karwoche in Italien. In vielen Dörfern wird der Leidensweg Jesu („Via Crucis“) durch Prozessionen inszeniert. In Ungarn werden Frauen und Mädchen am Ostermontag von den Männern besucht und von diesen mit Parfüm „begossen“. Als Gegenleistung bekommen sie Eier, Kuchen und Alkohol serviert. In Finnland wird das Osterfest etwas schmerzvoller zelebriert. Dort droben im hohen Norden schlagen sich die Menschen mit Birkenruten – in Anlehnung an die Palmwedel beim Einzug von Jesu in Jerusalem.

Ans-Kreuz-schlagen

Auf den Philippinen rückt jedes Jahr am Karfreitag der Ort Cutud (etwa 75 Kilometer nördlich von Manila) in den Blickpunkt des Weltgeschehens. Junge Philippinos tragen ein Holzkreuz auf einen Hügel und lassen sich dort an Händen und Füßen darauf festnageln. Dieses Schauspiel lockt alljährlich zahlreiche Tou-

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Fotos: pixelio.de/Heike Lo, istockphotos.com

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u Ostern wird der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi gedacht. Seit Mitte des zweiten Jahrhunderts gedenken die Christen auf der ganzen Welt des ältesten und bedeutendsten Festes der katholischen Kirche. In vielen Staaten gibt es unterschiedliche Rituale und Bräuche, mit denen der Auferstehung Jesu gedacht wird. Nicht alle davon sind christlichen Ursprungs. So stammt das Osterfeuer, das in unseren Breitengraden nach der heiligen Messe am Karsamstag entzündet wird, aus dem römischen Reich. Dort wurde damit die Sonne begrüßt. Die bei uns so beliebte Tradition des Ostereier-Bemalens und diese dann zu verstecken hat verschiedene Ursprungsquellen. Bereits im alten Ägypten wurden Eier bemalt. Im Mittelalter zählten Eier als Geldmittel, damit wurde der Zins bezahlt.


risten aus aller Welt an. Die katholische Kirche distanziert sich von diesem allzu „realistischen“ Gedenken an die Kreuzigung Jesu. Im nördlichen Teil von Argentinien statten die Kinder frühmorgens ihren Verwandten einen Besuch ab. Sie knien sich nieder und erbitten den „Segen“. Nach diesem Procedere werden die Kleinen mit Süßigkeiten beschenkt. In Australien werden statt der Hasen die „Osterbilbys“ versteckt. Das sind kleine Beuteltiere, die in Down Under jenen Stellenwert haben wie in unseren Breitengraden die Hasen. Auch die USA zelebrieren ihre Osterbräuche. Allerdings „typisch amerikanische“. Die First Lady lädt die Kids und ihre Eltern ins Weiße Haus nach Washington. Dort findet das „Easter Egg Roll“ statt – ein Wettbewerb, bei dem die Eier möglichst schnell ins Ziel gerollt werden müssen. Und in New York verkleiden sich tausende Menschen und ziehen die Fifth Avenue auf und ab. Was das mit Ostern zu tun hat, bleibt dahingestellt.

Wie bei uns, wird auch in Deutschland das Osterfeuer entfacht.

Ostern heuer sehr spät

Der Ostersonntag fällt heuer auf den 24. April. Aufgrund neutestamentlicher Überlieferung wurde der Ostertermin als der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond festgelegt. Vereinbartes Datum für den frühesten Frühlingsvollmond ist der 21. März, so dass der früheste Ostersonntag auf den 22. März fällt. Spätestes Osterdatum ist der 25. April. Nach diesen Datum richten sich fast alle anderen beweglichen Feiertage im Kirchenjahr.

Neue Ausbildung „FREIWILLIGENKOORDINATOR/IN“ in der BFI Gesundheitsakademie

— PRÄSENTATION —

Foto: ZVG

Die Freiwilligenarbeit ist für viele Organisationen unerlässlich, sie leben vom Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen. Gerade deswegen sollte die Gewinnung und Einbindung der Freiwilligen nicht dem Zufall überlassen sein. Es müssen Strukturen und Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Freiwillige zu gewinnen, sie zu motivieren und in die Organisation zu integrieren. Diese Aufgabe braucht Kompetenz, so gibt es in vielen Einrichtungen den neuen Tätigkeitsbereich der Freiwilligenkoordinator/innen, welche die Planung, Organisation und Koordination der Freiwilligenarbeit in einer Institution mit einschließt. Anlass zur Entwicklung dieser Ausbildung ist das „Europäische Jahr der Freiwilligenarbeit“. Der Lehrgang richtet sich an Mitarbeiter/innen von Altenbetreuungseinrichtungen, Hilfsorganisationen und Institutionen, die für die Weiterentwicklung und Begleitung der Freiwilligenarbeit verantwortlich sind. Ziel ist es, Kenntnisse und Methoden zu erwerben, die Einsatzbereiche für Freiwillige zu planen, Konzepte zu entwickeln sowie die Teamarbeit zu unterstützen. Weiters sollen sie befähigt werden, Menschen für die Freiwilligenarbeit zu begeistern, Teams zu koordinieren und nachhaltig im Unternehmen zu integrieren. Die Ausbildung umfasst 72 Unterrichtseinheiten, schließt mit einer Projektpräsentation und BFI Zertifikat ab und startet im Mai 2011.

Kostenlose Informationsveranstaltung: 22. Feber 2011 um 17:00, BFI Gesundheitsakademie in Jormannsdorf Auskünfte und Anmeldungen: BFI Gesundheitsakademie, Schloss Jormannsdorf 1, 7431 Bad Tatzmannsdorf Tel. 0 33 53/36 860 gesundheit@bfi-burgenland.at

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Für alle Wünsche offen Ford C-MAX Mit dem Ford C-MAX wurde mit zwei Karosserievarianten eine neue Grundarchitektur für das C-Segment geschaffen. Von Dietmar Posteiner

Kraftvoll und dabei sparsam

Auch im technischen Bereich hat man sich bei Ford mächtig ins Zeug gelegt. Neben einer Vielzahl an elektronischen Assistenzsystemen gibt es neu entwickelte Benzin-Direkteinspritzer mit Niedrigdruck-Turboaufladung und zwei oben liegenden Nockenwellen, die sich variabel steuern lassen. Neben einer kraftvollen Leistungsentfaltung sorgt diese Technik für besonders sparsamen Verbrauch. Der 1,6 l-4 Zylinder etwa unterbietet gleich starke Motoren konventioneller Bauart beim Spritkonsum um bis zu 20 %. Mit 150 bzw. 182 PS lässt sich der C-MAX fast schon sportlich bewegen. Mindestens 95 % des maximalen Drehmoments stehen

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bei diesem Motor durchgehend von 1500-5500 Umdrehungen/min zur Verfügung. Selbstverständlich gibt es aber auch schwächere Varianten mit 105 bzw. 125 PS. Auch die beiden TDCi-Motoren mit 1,6 und 2,0 l Hubraum wurden überarbeitet, was sich unter anderem in einem niedrigen CO2-Ausstoß von nur 119 g/km manifestiert. Die 1,6 l Variante bietet wahlweise 95 bzw. 115 PS, das 2,0 l, Aggregat mit 140 bzw. 163 PS beschleunigt den C-MAX bereits auf deutlich mehr als 200 km/h.

Agil und komfortabel

Schon beim Vorgänger war Ford besonders stolz auf die Kombination aus Agilität und hohem Komfort, die beiden Nachfolger legen die Messlatte bei diesen Kriterien noch ein gutes Stück höher. Ford verspricht sogar Klassenbestwerte bei Fahrqualität, Lenkpräzision und Feedback des Fahrwerks. Einen besonderen Beitrag hierfür wird die neu entwickelte elektrische Servolenkung mit klaren Rückmeldungen und einem Mindestmaß an Lenkkräften bei Parkmanövern liefern. Beibehalten hat Ford die drei Ausstattungs-Stufen Ambiente, Trend und Titanium, wobei Verarbeitungsqualität und Haptik für alle Varianten verbessert wurden. Wer gesteigerten Wert auf helle Innenraum-Atmosphäre legt, kann ein üppig dimensioniertes Panorama-Glasdach ordern, das sich fast über die gesamte Dachpartie erstreckt. Die Preise für die neuen Modelle beginnen bei € 19.050 und reichen bis € 32.200 für das Spitzenmodell mit langem Radstand.

Fotos: Ford

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it längerem Radstand und sieben Sitzen ist der Grand C-MAX schon zum Transport einer Großfamilie geeignet. Außerdem sorgen bei diesem Modell zwei seitliche Schiebetüren dafür, dass sich der vorhandene Platz auch optimal nutzen lässt. Besonders variabel zeigt sich der neue Ford bei den Möglichkeiten zur Sitzplatz-Konfiguration. So kann beispielsweise beim Fünfsitzer der mittlere Rücksitz weg geklappt, während die beiden äußeren Sitze anschließend diagonal nach hinten gerückt werden können und so den beiden Passagieren im Fond einen noch besseren Reisekomfort gewähren. Für beide Versionen identisch ist das Cockpit mit erhöhter Sitzposition und in den Armaturenträger integriertem Schalthebel. Deutlich verbessert wurde das Bedienkonzept HMI.


Diät-Serie Teil 3

Dukan Diät – Abspeckhit der Stars Abnehm-Strategie Das Ernährungsprogramm nach Dr. Pierre Dukan wurde zum weltweiten Trend – und gilt als letztes Diätgeheimnis der Hollywood-Stars. Von Shandiz Ahi

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ugegeben. Die Entscheidung für die richtige Diät ist ebenso schwierig wie das Durchhalten. Der letzte Schrei der Celebrities aus der Filmfabrik: Die Dukan-Diät. Mit dieser Wunderwaffe wird man vor allem eins: Dünn binnen kürzester Zeit!

Fotos: Gisele_Bundchen_Calzedonia_Photoshoot_2010, http://justjared.buzznet.com

Atkins und Co. waren gestern

Wem es gar nicht schnell genug gehen kann, der greift zu diesem Abspeck-Programm: Bei der Dukan-Diät purzeln die Kilos im Handumdrehen. Als eine der ersten vorgemacht hat es Supermodel Gisele Bündchen. Kaum war Sohn Benjamin im Winter 2009 auf der Welt, räkelte sich das Model mit Best-Gage bereits vergangenen Mai wieder ohne jede Spur einer Schwangerschaft in einer Bikini-Kampagne. Auch Jennifer Lopez speckte nach der Geburt ihrer Zwillinge Emme und Max in Rekordzeit 23 sagenhafte Kilo ab. Was Gisele und JLo vormachten, hält inzwischen in ganz Hollywood Einzug.

Wunderwaffe aus Frankreich

Der revolutionäre Abspeck-Hit ist eine Erfindung des französischen Arztes Dr. Pierre Dukan. In seinem Buch „The Dukan Diet“ (Hodder & Stoughton-Verlag) beschreibt der Diät-Guru, wie das sensationelle Abspeck-Programm funktioniert.

Vier Phasen

Die Diät erfolgt in vier Phasen, die Dauer hängt vom individuellen Wunschgewicht ab. Das Programm wird mit einer kurzen, scharfen Attacke auf die Fettzellen gestartet. Die „Attack“-Phase ist hart, dafür verliert man binnen fünf Tagen bis

zu vier Kilo. In dieser Zeit stehen ausschließlich Proteine wie Fleisch, Fisch oder fettfreie Milchprodukte auf dem Speiseplan. „Entweder Sie bleiben nur einen Tag in der Attack-Phase oder bis zu 10 Tage. Kommt darauf an, wie viel Gewicht Sie loswerden möchten!“ so Dukan. Etwas lockerer geht es in der „Cruise“-Phase zu. Den reinen Protein-Tagen folgen hier Tage, an denen auch Kohlehydrate (Haferflocken und Gemüse) gegessen werden dürfen. Bis zu zwei Kilo pro Woche kann man beim Cruising abspecken. Danach ist die Consolidations-Phase dran: Jetzt darf man sich in einer Woche sogar zwei Festmahlzeiten gönnen. Erlaubt ist, was schmeckt. Ansonsten stehen wieder Proteine und Kohlehydrate in Maßen auf dem Speiseplan.

Donnerstag ist Proteintag

Zu guter Letzt kommt die „Stabilisations“-Phase. Man isst nach Lust und Laune, ganz ohne Schuldgefühl und Regeln, heißt es. Außer mit einer Ausnahme: Am Donnerstag sind nur Proteine erlaubt. Und das ein Leben lang. Ob der Jojo-Effekt ausbleibt, ist allerdings fraglich. Auch diese Methode erfordert mit Sicherheit dauerhaftes Maßhalten. Doch wie heißt es so schön: Von nichts kommt nichts – schon gar kein Top-Body à la Lopez und Gisele.

PANNOrama

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Rhythmus in der Jubiläum LH Stv. Mag. Franz Steindl ist seit zehn Jahren im Amt. Im Interview blickt er zurück auf seinen Weg und in die Zukunft des Burgenlands.

Zur Person Mag. Franz Steindl wurde am 10. Jänner 1960 geboren und wuchs in Purbach am See auf. Neben seinem Studium der Sozialund Wirtschaftswissenschaften absolvierte er die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Konzertfach Trompete). Seit 2000 bekleidet der ÖVP-Politiker das Amt des Landeshauptmannstellvertreters im Burgenland. Darüber hinaus ist er für die Bereiche Gemeinden, Staatsbürgerschaften, Landesfeuerwehrverband, Katastrophenschutz, Wirtschaft, Jugend sowie Baurecht, Gewerberecht und Energierecht zuständig.

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PANNOrama: Herr Landeshauptmannstellvertreter, bitte geben Sie unseren Lesern zum Jubiläum einen kurzen Einblick in Ihren Werdegang. Mag. Franz Steindl: Ich war politisch früh interessiert, aber nicht aktiv. Die einzige Gruppierung, die ich als Wirtschafts- und Musik-Student unterstützt habe, war der Morgenmuffelverein, der keine Vorlesung vor zehn Uhr gefordert hat. Erst, als in meiner Heimatgemeinde Purbach die ÖVP eine Jugendgruppe gegründet hat, bin ich ausgewählt worden, diese zu leiten. Wir hatten 100 Mitglieder, eine eigene Zeitung und das hat mich in die Kommunalpolitik gebracht. Dort habe ich von den ewigen Zweiflern gelernt, dass Pessimisten ihr Ziel niemals erreichen. In Purbach bin ich mit 38% Stimmenanteil angetreten. Nach acht Jahren habe ich beim Wechsel in die Landesregierung die Gemeinde mit 67% Stimmenanteil übergeben. Im Jahr 2000 wollte ich aussteigen, habe mein Nationalratsmandat freiwillig zurückgelegt, und wurde Institutsleiter vom WIFI Burgenland. Ende 2000 hat man mich nach verlorener Landtagswahl zurückgeholt.

Was ich nie aufgegeben habe, war die Musik, die mir innerlich Ausgleich bietet. Speziell in problematischen Zeiten wie 2010, wo mir vorgeworfen wurde, ich hätte als Gemeindeaufsicht beim Seniorenzentrum in Strem ein Darlehen genehmigt und ich angezeigt wurde, was sich als haltlos erwiesen hat. Was sehen Sie als wirtschaftliche Höhepunkte? Als ich in die WIBAG als Aufsichtsratvorsitzender-Stellvertreter eingetreten bin, haben wir einen Privatisierungsplan beschlossen. Für mich ist die WIBAG eine Gehschule, wo man Betriebe aufbaut, die dann in die Unabhängigkeit entlassen werden. Das Konzept „Mehr privat, weniger Staat“ ist auch bei der Bank Burgenland aufgegangen. Genauso ist es bei der Therme Stegersbach, die schwarze Zahlen schreibt. Lutzmannsburg sowie die St. Martins Therme & Lodge werden folgen. Wo liegt Ihre Grenze der Privatisierung? Alles, was im Bereich der Ver- und Entsorgung liegt, die so genannte Daseinsvorsorge, die wir in den Verfassungsrang gehoben haben. Kurz gesagt: Energie, Wasser, Müll und Abwasser.


Politik

— PRÄSENTATION —

Fotos: Krizsanits

Wo liegen die Stärken im Land, worauf bauen wir auf? Wir konnten seit 2001 etwa zwei Milliarden Euro an Förderungen lukrieren, was die Kennzahlen widerspiegeln. 11000 neue Arbeitsplätze, allein 2010 1200 neue Betriebe, und wir stehen vor der Grenze von drei Millionen Nächtigungen. Der Aufholprozess ist gelungen, was man am Wirtschaftswachstum sieht, das höher als der heimische Durchschnitt liegt. Jetzt geht es darum Nummer Eins zu werden – und zwar beim Thema ökologische Energie. Vor zehn Jahren haben wir 2% des Stromverbrauchs selbst hergestellt. Heute sind es 60% Abdeckung. Wir haben das Zentrum für erneuerbare Energie in Güssing, wollen die Windparks ausbauen, und haben das große Ziel bis 2013 stromautark zu sein. Das Gesamtziel ist, ganz energieunabhängig zu werden, also auch bei Wärme und Mobilität. Als ersten Schritt wollen wir den öffentlichen Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umstellen. Noch gibt es das Problem Energie effizient zu speichern und z. B. wie im Jennersdorfer Projekt „Lichtregion“ LED stromsparend zu verwenden. Doch könnte jeder Bezirk schwerpunktmäßig für eine Innovation stehen: Wind, Holzgas, Solar, Elektromobilität, Energieeinsatz usw. Dafür haben wir als Land 50 Millionen Euro Budget für Forschung bereitgestellt. Letztlich könnte das Burgenland das Silicon Valley für Energie werden, also die erste Region in ganz Europa, die sich selbst autark mit Energie versorgt und das Know-How vermarktet. Nachhaltigkeit soll sich aber auch über Naturparks und Kulturinitiativen ausdrücken. Stichwort Tourismus – wie sieht es bei der nachhaltigen Sicherung von Projekten wie dem Kammermusikfest in Lockenhaus von Gideon Kremer aus? Geld gab es für solche Projekte immer. Doch wir wollen nicht zentralisieren. Die Initiative muss von der Region kommen, so wie das Orgelfestival von Wolfgang Horvath ebenfalls in

Lockenhaus entstanden ist. Tausend Rosen, falls Kremer weiter engagiert wird. Wie sieht es mit dem Nord-Süd-Gefälle aus? Der Norden hat die Festspiele, die Mitte das Blaufränkischland, im Süden fehlt eine große Verkehrsanbindung und viele Dörfer leiden stark unter der Abwanderung. Ich habe mir als Gemeindereferent die 171 Gemeinden genau angeschaut. Es zählen 90 zu den so genannten Verlierergemeinden, die aufgrund der sinkenden Einwohnerzahl immer weniger Einnahmen lukrieren. Sieht man sich das geographisch an, liegen die vor allem am ehemaligen Eisernen Vorhang. Zwar ist der Süden überproportional vertreten, dafür haben wir z. B. mit Bad Tatzmannsdorf und Stegersbach touristisch gegengesteuert. Der Gewerbepark Heiligenkreuz kann erst richtig funktionieren, wenn die S7 gebaut wird, was ja gerade ansteht. Dazu kommt der erwähnte Energieschwerpunkt. Man muss auch die Bruttowertschöpfung pro Einwohner mit den laufenden Preisen vergleichen – da hat das Südburgenland am meisten aufgeholt und eher das Mittelburgenland Probleme. Der Prozess wird aber sicher nicht von heute auf morgen beendet sein. Wir werden wohl kaum für jeden Menschen einen Arbeitsplatz schaffen können. Wir müssen eher einen Kreis ziehen und innerhalb dessen mobil sein. Schon bald werden Leute z. B. nach Szombathely pendeln. Darin liegen Riesenchancen. Was bedeutet das Jahr der Freiwilligen für Sie? Und wie sieht es konkret mit reiner Freiwilligkeit im Pflegebereich aus? Da geht es um gesellschaftspolitische Werte. Man muss auch den Bürger fragen, was er für den Staat tun kann. Doch wir müssen sicher die mobile Pflege ausbauen. Dafür wird man Geld in die Hand nehmen und die Pflegeberufe aufwerten müssen. Und zwar nicht nur monetär, sondern indem man Freiwillige auszeichnet und Politiker mit gutem Beispiel vorangehen.

PANNOrama

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Mit Frühlingskräutern zu Kräften kommen Bärenstark Frühlingskräuter wie Bärlauch, Brennnessel und Gundelrebe verhelfen nach dem Winter zu neuen Kräften. Von Miriam Wiegele

Frühlingskräutersuppe (nicht nur für den Gründonnerstag) Gehackten Zwiebel kurz in Öl anschwitzen, die fein gewiegten Kräuter (Bärlauch, Brennnesseln und andere) dazu geben und kurz andünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Durch Zugabe von Erdäpfelwürfeln, die man mitkochen lässt, kann man eine sämige Suppe herstellen. Anschließend mit einem Stabmixer pürieren, mit Sauerrahm und eventuell noch etwas Obers verrühren, salzen und mit einem Hauch Muskat würzen. In Suppenschalen mit ein wenig frischer, fein gehackter Gundelrebe und Blüten vom Gänseblümchen servieren

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TCM, Frühling und Wildkräuter

In der Traditionellen Chinesischen Medizin und ihrer Ernährungslehre bedeutet Frühling „Wandlungsphase Holz“, und dieser werden die Farbe Grün und die Geschmacksrichtung sauer zugeordnet. Die Natur liefert uns im Frühling eine Fülle von Wildkräutern, die wir zu säuerlichen Suppen verkochen können, wodurch wir den Leber- und Gallenmeridian stärken und auch neue Energie aufbauen können.

Heilsames Grün

Auch aus gesundheitlichen Gründen ist die Verwendung der Frühlingskräuter sehr zu empfehlen. Im Frühjahr, wenn sie herauszusprießen beginnen, sind sie besonders reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, da sie diese für ihr eigenes Wachstum benötigen. Viele Wildkräuter, vor allem die scharf-würzigen Kreuzblütler enthalten Senfölglykoside, die verdauungsfördernd, stoffwechselanregend, entschlackend und vorbeugend gegen Arteriosklerose wirken.

Bärlauch

Vorsicht: Den Bärlauch sollte man nicht mit Herbstzeitlose oder Maiglöckchen verwechseln! Der Bärlauch enthält Senfölglykoside und wirkt ähnlich wie Knoblauch antiarteriosklero-

tisch. Um Bärlauch medizinisch nutzen zu können, kann man die Blätter als alkoholische Tinktur ansetzen, die dann tropfenweise genommen wird. Wer selbst keine Möglichkeit dazu hat, kann die Tinktur über die österreichische Firma Phytopharma und in Apotheken beziehen (www.phytopharma.at). Bärlauch lässt sich nicht trocknen und einfrieren, da er dann seinen Geschmack verliert. Man kann ihn aber in Öl ansetzen oder ein Bärlauchpesto machen.

Gundelrebe

Die niedrig wachsende (bis 30cm) Pflanze hat kleine herzförmige Blätter mit gekerbtem Blattrand, sie sind behaart und riechen beim Zerreiben aromatisch. Eigentlich sollte man sie in jedem Garten finden. In früheren Zeiten war die Gundelrebe ein beliebtes Volksheilmittel gegen alle entzündlichen Erkrankungen (Gund=Eiter), man spricht ihr eine Atemwege stärkende und auch eine immunanregende Wirkung zu. Durch ihren aromatischen Geschmack eignet sich die Gundelrebe als würzende Zutat zu Kräutersuppen.

Brennnessel

Brennnesseln wachsen überall dort, wo viel Stickstoff im Boden ist, daher Vorsicht, denn sie speichert so wie der Spinat die Nitrate. Im Frühjahr sind die jungen Triebe die beste Eisenquelle, die uns zur Verfügung steht. Sie hilft somit, winterbleiche Wangen wieder zart erröten zu lassen. Brennnesseln zu verspeisen ist eine wahre Mineralstofftherapie. Sie können solo verwendet werden, da sie aber wenig Eigengeschmack haben, empfiehlt es sich, sie mit würzigen Kräutern wie Bärlauch oder Sauerampfer zu mischen.

Fotos: Wiegele, ©Deutsches Suppeninstitut im Verband der Suppenindustrie e.V., Bonn

Rezept

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rüher, als es noch keine Tiefkühltruhen gab und die Regale der Supermärkte noch nicht das ganze Jahr hindurch mit dem ewig gleichen Angebot an Gemüse und Obst gefüllt waren, ging man im Frühjahr alles sammeln, was an frischem und schmackhaftem Grün zu finden war – und auch heute erfreut sich das Sammeln und Verkochen von Wildkräutern wieder einer zunehmenden Popularität.


Zukunft Elektromobilität

Der Renault Fluence Z.E. kommt im Oktober 2011 in die österreichischen Autohäuser.

Vorreiter Renault präsentiert mit seinen künftigen Serienversionen Fluence Z.E. und Kangoo Express Z.E. emissionsfreie Elektromobilität für ausgewählte Märkte.

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er Herbst wird für Autofreunde spannend. „Im Oktober 2011 werden wir das erste Renault Elektrofahrzeug, einen Fluence Z.E., in unserem Autohaus präsentieren“, so Gerhard Skrbetz vom Autohaus Koinegg in Eisenstadt.

Platzwunder

Der neue Renault Fluence Z.E. misst 4,75 Meter in der Länge und überragt damit das Schwestermodell mit Verbrennungsmotor um nur 13 Zentimeter. Dadurch gelang die Integration des auswechselbaren Batterieblocks hinter den Rücksitzen, ohne die Platzverhältnisse für die Fond-Passagiere einzuschränken. Der Kofferraum fasst familientaugliche 300 Liter.

— PRÄSENTATON —

Fotos: ZVG

Komfort und Platzangebot

Fahrer und Passagiere profitieren im neuen Renault Fluence Z.E. von den gleichen großzügigen Abmessungen wie im Modell mit Verbrennungsmotor. Wichtiger Unterschied im Interieur: Im Armaturenbrett ersetzt ein Display mit Informationen zum Elektroantrieb den Drehzahlmesser. Der Schalthebel lässt sich wahlweise in die Positionen „Vorwärts“, „Rückwärts“, „Neutral“ und „Parken“ stellen.

Lademodi

Renault hat drei unterschiedliche Batterieladeverfahren entwickelt, die höchste Flexibilität

und optimale Reichweite im Alltag garantieren. Die Standardladung erfolgt über die konventionelle Haushaltssteckdose mit 230 Volt Spannung oder 16-Ampere-Ladestrom und braucht etwa sechs bis acht Stunden zur vollständigen Aufladung. Nur rund 30 Minuten dauert die Schnellladung an einer 400-Volt-Drei-Phasen-Kraftstromsteckdose. Diese Variante steht voraussichtlich 2013 zur Verfügung. Mit dem Quickdrop-System kann die Batterie innerhalb von drei Minuten gewechselt werden, ohne dass der Fahrer das Fahrzeug verlassen muss.

Umstellung für das Autohaus

Die neue Technologie bringt auch eine Umstellung für die Autohäuser mit sich. Skrbetz: „Drei Meister unseres Unternehmens wurden bereits auf die neue Technologie geschult. Es wird eine einschneidende Veränderung in unserem Unternehmen geben, da z.B. sämtliche Schmierstoffe und einige Verschleißteile wie z.B. Auspuff, Kupplungen etc. nicht mehr in diesen Fahrzeugen vorhanden sind.“ Die Technologie der Elektromotoren sei grundsätzlich wartungsfrei, so Skrbetz. Interessenten können sich bereits jetzt auf der Internetseite www.renault-ze.com für regelmäßige Informationen vormerken lassen. Auch eine Vorreservierung für die Fahrzeuge, die in neun Elektro-Zentralen in Österreich serviciert werden, ist bereits möglich.

Renault Josef Koinegg GmbH & Co KG Ruster Straße 110, 7000 Eisenstadt Tel. +43 2682/65118-0 www.koinegg.at www.renault-ze.com

PANNOrama

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Hilfreich Die Burgenländische Landesregierung unterstützt die Bürgerinnen und Bürger bei rechtlichen Fragen im alltäglichen Leben. Gerne steht LR Verena Dunst Ihnen für Ihr Anliegen persönlich zur Verfügung. Terminvereinbarung: Europaplatz 1 7000 Eisenstadt Tel. +43 57-600/2120 verena.dunst@bgld.gv.at

Tag für Tag steigen die Anforderungen an die Burgenländerinnen und Burgenländer – ob im Konsumentenschutz mit immer neuen Formen des Betruges, im Mietrecht mit immer komplexeren Verträgen oder Problemen. Im finanziellen Bereich helfen die Schuldnerberatung oder die Bankenombudsfrau.

SÜDBERATUNGSSTELLEN „Ich freue mich, den Menschen im Burgenland Information und kompetente Beratung vor Ort anbieten zu können. Die Südberatungsstellen des Konsumentenschutzes und der Mietrechtsberatung, der Schuldnerberatung und der Bankenombudsfrau sind Anlaufstelle vor Ort in den jeweiligen Bezirkshauptmannschaften.“ so Landesrätin Verena Dunst.

MIETRECHT Das Thema „Wohnen“ bewegt die Gemüter. Denn Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen und dementsprechend zentral sind die Probleme rund um das Wohnrecht in ihrer Wirkung auf die Gesellschaft. Das Mietrecht ist eine komplexe und komplizierte Materie. Mietrechtliche Bestimmungen finden sich verstreut in verschiedenen Gesetzen. Es gibt zwingende Vorschriften und Vorschriften, die vertraglich außer Kraft gesetzt werden können. Es gibt Anwendungsvorschriften und Ausnahmetatbestände. Sogar Fachleute tun sich damit schwer! Umso mehr die einzelnen Mieterinnen und Mieter, die sich in dem Wirrwarr an Regelungen gar nicht zurechtfinden können und bei Auftreten einer mietrechtlichen Frage überfordert sind.

MIETRECHTSBERATUNG

Konsumentinnen und Konsumenten sind täglich mit vielen juristischen Sachverhalten konfrontiert. Dass da den Menschen nicht immer klar ist, wie sie sich juristisch am besten verhalten sollten, ist verständlich. Mit der Konsumentenschutzberatung wollen wir jedoch nicht nur anlassbezogen beraten, sondern vor allem präventiv informieren! Die Broschüren „Rat & Tat“, die Mietrechtsfibel und die Rauchfangkehrbroschüre sollen hierbei hilfreich unterstützen.

ALLGEMEINE KONSUMENTENBERATUNG Ansprechpartnerin: Mag.a Natascha Subosits-Varga Telefonische Beratungszeit: jeden Mittwoch und Donnerstag von 8:00 bis 12:00 Uhr Tel. 0 57-600/23 46

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Fotos: pixelio.de/Thorben Wengert/TRgreizer

Ansprechpartnerin: Mag.a Natascha Subosits-Varga Telefonische Beratungszeit: jeden Dienstag von 8:00 bis 12:00 Uhr Tel. 0 57-600/23 46

— PRÄSENTATION —

KONSUMENTENSCHUTZ


BÜRGERSERVICE SCHULDENBERATUNG

BANKENOMBUDSFRAU

Die Beratungszahlen in der Schuldenberatung sind dieses Jahr leider wieder sehr stark angestiegen. 130 neue Klientinnen und Klienten in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 sprechen eine deutliche Sprache. Bei finanziellen Problemen ist die Schuldenberatung des Landes die erste Anlaufstelle.

In Bank- und Finanzangelegeheiten ist die Ombudsfrau des Landes die ideale Ansprechpartnerin. Über 1.500 Burgenländerinnen und Burgenländer wurden bereits professionell beraten.

Leiterin Schuldenberatung Burgenland Mag.a Gabriela Perusich Hartlsteig 2, 7000 Eisenstadt Tel. 0 57-600/21 51 post.schuldenberatung@bgld.gv.at

Ombudsfrau Helga Schmidt Hartlsteig 2, 7000 Eisenstadt Tel. 0 57-600/24 65 helga.schmidt@bgld.gv.at

Schuldenberatung Außenstelle Süd Hauptplatz 1, 7400 Oberwart Terminvereinbarungen: Tel. 0 57/600-45 13.

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reise Auf Hollywoods Spuren

Mehr Informationen zu Filmen, die in der Tschechischen Republik gedreht wurden: www.tipsfortrips.cz www.filmcommission.cz.

Istrien für Genießer Zwischen dem Golf von Triest und der Kvarner Bucht vor Rijeka bietet sich Istrien für jene an, die mediterranes Flair mit Kultur und Ursprünglichkeit kombinieren möchten. In seinem aktuellen Magazin informiert der Tourismusverband Istrien über Ausflugsmöglichkeiten, Tipps für kulinarische Genüsse oder zehn Trips ins Grüne. Ob aktiv unter Pinien, abtauchen in tiefblaue Welten oder der Sonne entgegen, die Leser erfahren die zahlreichen Möglichkeiten, wie sie ihren Urlaub auf der Halbinsel abwechslungsreich gestalten – wobei auch so manche Geheimtipps wie das Inselchen Levan, das Galerion Museum in Novigrad oder versteckte Fischrestaurants verraten werden. Foto: ZVG

Foto: © Czech Tourism

Tom Cruise im Schatten der Prager Karlsbrücke, Daniel Craig im Casino in der Mühlbrunnenkolonnade in Karlsbad oder Sean Connery im Prager Kloster Strahov. Längst hat Hollywood die tschechische Republik als Filmkulisse entdeckt und nützt den Charme und die geheimnisvollen Seiten der Hauptstadt Prag, aber auch der mystischen Burgen und Schlösser sowie der einzigartigen Natur. In dem Film „From Hell“ (2001) über den britischen Mörder Jack the Ripper trieb dieser nicht am Originalschauplatz in London sein Unwesen, sondern in den verwinkelten Gassen Prags. Auch der kleine Hannibal Lecter streifte 2007 in dem Film „Hannibal Rising - Wie alles begann“ durch Tschechiens Hauptstadt. Den Schauspieler Gaspard Ulliel führte es auf seinen Spaziergängen in den Prager Stadtteil Holešovice, zum Rudolfinum, in die Einkaufsstraße Parížská, die Loretánská und U Obecního dvora. Eine Reise ist Tschechien immer wert – und mit etwas Glück heißt es dabei auch „Film ab“!

Zu bestellen gibt es die Broschüre bei info@istra.hr

Foto: Burgenland Tourismus

MEMA Touristik bei der „FREE München“ Gemeinsam mit 16 heimischen Partnern des Burgenland Tourismus präsentierte sich MEMA Touristik vom 23.bis 27. Feber auf der Ferienmesse in München, der mit rund 1500 Ausstellern größten Erlebnis- und Verkaufsmesse in Süddeutschland. MEMA Touristik stellte den über 95.000 Besuchern neben dem Magazin PANNOrama, das ab März auch in Süddeutschland erscheint, attraktive Reiseangebote zu den wichtigsten Kulturveranstaltungen 2011 im Burgenland vor, etwa zum Lisztjahr, den Seefestspielen in Mörbisch mit dem Zigeunerbaron, den Passionsspielen in St. Margarethen oder den Schlagergiganten, ebenfalls auf der Seebühne in Mörbisch. Attraktive Reiseangebote mit Schwerpunkten im Burgenland bietet Ihnen MEMA Touristik Tel.+43 2682/695 6406, touristik@pannorama.eu

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Oase der Serie Wohlfühloasen Seit 35 Jahren bietet das Team rund um Helga Dolezal seinen Gästen in Neusiedl am See in der „Beauty Vital Residenz“ ein ganzheitliches Wohlfühlprogramm für Körper, Geist und Seele. Von Brigitte Krizsanits

G

ediegenes Ambiente, entspannte Atmosphäre und zuvorkommendes Personal heißen den Gast willkommen. Die Beauty Vital Residenz ist Gesundheitszentrum und Ort der Schönheit, ein Viersternehotel, das mit seinem umfangreichen Wellness-Angebot keine Wünsche offen lässt.

lein durch Pflege und Styling von Kopf bis Fuß, wichtig für ein strahlendes Äußeres ist auch die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele.“ Aus diesem Grund wird in ihrem Haus neben den kosmetischen Anwendungen auch eine Vielzahl an medizinisch-therapeutischen Behandlungen durchgeführt.

Schönheit für Körper und Geist

Wohlfühlwohnen

Helga Dolezal erkannte bereits in den 1970er Jahren, dass „Wellness“ weit mehr ist als nur das Gegenteil von Krankheit (Illness). „Schönheit und Geist gehen einher. Mir war der ganzheitliche Ansatz schon früh ein Anliegen“, so die Gründerin der Residenz, die zu Recht als Grand Dame der Kosmetikbranche bezeichnet werden kann. „Schönheit erreicht man nicht al-

„Unsere Gäste müssen nichts und dürfen alles ausprobieren“, so Helga Dolezal. Daher steht das Haus nicht nur für Beauty-Urlaube offen, sondern auch jenen Gästen, die die Natur im einzigartigen UNESCO-Weltkulturerbe Neusiedler See-Fertö genießen wollen. Die Beauty Vital Residenz eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Radtouren, Wanderungen oder Ausflüge rund um den See. Ideal also auch für Paare, die unter tags ihre Interessen pflegen und trotzdem eine schöne gemeinsame Zeit verbringen wollen.

Bestens umsorgt

Das umfangreiche Beautyprogramm richtet sich durchaus nicht nur an weibliches Publikum. Auch immer mehr Herren lassen sich verwöhnen: Massage, Kräuterwickel und spezielle Behandlungen stehen dabei ebenso auf dem Programm wie indisches Ayurveda-Treatment oder Thalasso-Therapie. Gemeinsam entspannen Paare im Serailbad, ergänzt wird das Wellnessprogramm durch klassische Massagen und

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Entspannung

Beauty-Vital-Residenz**** Seestraße 37 7100 Neusiedl am See Tel. +43 2167/2439 www.beautydolezal.at

Angebote Kosmetikbehandlungen. Der Dame des Hauses ist es dabei wichtig, dass sich die Gäste um nichts kümmern müssen.

Natürliche Schönheit

Die Produkte stammen zum Teil aus Frankreich und zum Teil aus dem eigenen Haus. Über zehn Jahre wurde daran gearbeitet, bevor die Rezeptur mit einem befreundeten Chemiker umgesetzt wurde. Entstanden ist eine wirkungsvolle Kosmetiklinie mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis, die selbstverständlich den Namen ihrer Erfinderin trägt. Angeboten werden zwei Serien: Natural für normale und Charisma für die reifere Haut.

Kulinarisch verwöhnt

ihr Mann Erwin Strahl sind lange schon unsere Gäste – und irgendwann ist daraus auch eine Freundschaft entstanden.“ Zu jedem Tisch gibt es Geschichten und Stammgäste, und dass sich diese in dem Haus wohl fühlen, davon zeugt eine Fotowand mit Dankesworten. „Ihre Oase der Entspannung ist eine wahre Wohltat für Geist und Körper. Danke Ihnen und Ihrem wunderbaren Team“, ist hier etwa zu lesen. Heinz Marecek, Nicole Beutler, Brigitte Neumeister, Martina Dorak und viele mehr – die Gästeliste liest sich wie ein Who is Who. Bevor ich diesen wunderbaren Ort verlasse, finde ich mich mit einem Schauspieler und seiner Frau auf einer Bank im Wintergarten – Frau Dolezal möchte mir ein Foto als nette Erinnerung mitgeben.

7 Tage Wohlfühlwohnen inkl. Gourmethalbpension zum Preis von € 389 pro Person. 3 Tage Wohlfühlwohnen inkl. Gourmethalbpension und folgender Behandlungen: 1x Gesichtspeeling 1x Gesichtsbehandlung nach Helga Dolezal 1x Klassische Massage (25 Minuten) 1x Power Plate 1x Energieinsel zum Preis von € 239 pro Person.

Dass auch das leibliche Wohl nicht außer Acht gelassen wird, dafür sorgt ein ambitioniertes Küchenteam mit gesunden Vitalmenüs. Hungern muss hier niemand, denn das Angebot ist reichlich – und gesund. Die Gäste können zwischen Normalkost, fleischlosem Vitalmenü, einer Gourmetdiät und einer Spezialdiät wählen. Jeden zweiten Abend wird ein 5-gängiges Galadinner zelebriert.

Fotos: ZVG

Ausgezeichnete, zufriedene Gäste

Für Helga Dolezal ist der Speisesaal auch der Ort, wo sie mit ihren Gästen gerne zusammen kommt. „Dort drüben“, sagt sie, während wir essen, „dort sitzt immer die Waltraud Haas. Sie und

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Draisinenspaß sonnenland draisinentour Die Strecke durch das Mittelburgenland wartet nicht nur mit einem einzigartigen Pedalspaß und abwechslungsreicher Landschaft auf. Auch das kulinarische Angebot lockt immer mehr Gäste an.

INFO UND BUCHUNG sonnenland draisinentour gmbh Karl Goldmark-Gasse 4 7301 Deutschkreutz Tel: +43 2613/80100 www.draisinentour.at

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esonders in den Sommermonaten haben die Draisinen im Mittelburgenland Hochbetrieb. Die Draisinenfahrt macht jede Menge Spaß, für das leibliche Wohl der Gäste sorgen drei bewirtete Stationen entlang der Strecke, die alle einen unterschiedlichen Themenschwerpunkt haben.

Im Bahnhof wird gebacken

Ein heißer Tipp ist die Bahnhofsbäckerei in Lackenbach. Mit viel Liebe zum Detail und nostalgischem Touch fungiert die Station nun als Selbstbedienungsbetrieb, in dem sich die Kunden aus dem übersichtlichen Angebot nach Gusto und Geschmack bedienen können. Verführerische Schmankerl wie süße Knödel und Palatschinken werden auf Kochstationen frisch vor dem Gast zubereitet. Und natürlich dürfen auch die erfrischenden Eisbecher im süßen Angebot nicht fehlen – ideal für heiße Radeltage auf den Schienen!

im Zubau untergebrachte modern ausgestattete Backstube ist für die Produktion von Süßigkeiten für den Eigenbedarf und auch für den Lieferbetrieb ausgestattet. Wer qualitativ hochwertige Mehlspeisen für Familienfeste, Hochzeiten oder verschiedenste Anlässe benötigt, ist hier genau richtig. Auf Vorbestellung wird in der Bahnhofsbäckerei alles frisch produziert. Die Burgenländische Hochzeitsbäckerei gehört hier genauso zum Sortiment wie hausgemachte Salzstangerl und Spezial- oder Hochzeitstorten. Ein Besuch in den gastronomischen Einrichtungen der sonnenland draisinentour ist auf jeden Fall empfehlenswert!

Segway – der neue Freizeittrend

Süßes zum Mitnehmen

Seit kurzem ist die sonnenland draisinentour um eine neue Attraktion reicher: Segway heißt der neue Fahrspaß. Er ist schnell und leicht erlernbar, bietet mühelose Fortbewegung sowohl in der Stadt als auch im Gelände und ist außerdem sehr umweltfreundlich.

Besonders köstlich schmecken die Mehlspeisen und Torten aus der hauseigenen Konditorei. Die

Einfach mit dem Segway durch das Sonnenland rollen, lustige Manöver im Parcours ausprobieren oder die Besonderheiten des Mittelburgenlandes bei geführten Touren kennen lernen. Spüren Sie ein ganz neues Körpergefühl mit einem der trendigsten Fortbewegungsmittel, die es derzeit gibt.

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Fotos: ZVG

Doch nicht nur Draisinenfahrern sind diese Köstlichkeiten vorbehalten. In den Sommermonaten steht die Bahnhofsbäckerei allen Schleckermäulern jedes Wochenende (Samstag und Sonntag) von 12:00 bis 19:00 Uhr für einen Besuch offen.

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Natur im Mittelpunkt Facettenreich Der Übergang vom Alpenland in die pannonische Tiefebene kennzeichnet die Landschaft des Burgenlandes und bietet eine Artenvielfalt, wie sie auf so kleinem Raum in Europa sonst kaum anzutreffen ist.

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aturliebhaber kommen im Burgenland voll auf ihre Kosten, denn rund 30% des gesamten Landesgebietes stehen unter Naturschutz. Der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel und das UNESCO-Welterbe Fertö-Neusiedler See zählen zu den wohl bekanntesten Destinationen, daneben bewahren sechs Naturparke und 16 „Natura-2000“-Gebiete die Einzigartigkeit der Landschaft.

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Fotos: ZVG, Burgenland Tourismus/Lois Lammerhuber

Urlaub in intakter Natur

Die Nachfrage nach Reisen in Länder mit intakter, geschützter Natur, die mit den natürlichen Ressourcen schonend umgehen, sei massiv im Ansteigen und schaffe eine stetig wachsende Zielgruppe, stellte Tourismusdirektor Mario Baier kürzlich fest. Das Burgenland biete „beste Voraussetzungen für einen Urlaub im Einklang mit der Natur. Es ist ein definiertes und strategisches Ziel von Burgenland Tourismus, unsere Region langfristig als herausragendes NaturerlebnisReiseziel in Europa zu positionieren“, so Baier.

Mit Fernglas und Spektiv

International hat sich das Burgenland bereits einen Namen gemacht: Birdwatcher und Hobby-Ornithologen aus ganz Europa haben die spezielle Vogelwelt rund um den Neusiedler See für sich entdeckt. Man trifft sie, ausgestattet mit

Ferngläsern, Kameras und Teleskopen, auf den zahlreichen Aussichtstürmen an, die Einblicke in die Schilflandschaft und reizvolle Ausblicke über den See bieten. Bei geführten Touren, auch mit Kanu oder Solarboot, kann die Vielfalt der Vogelwelt erkundet werden – rund 300 Vogelarten gibt es zu entdecken. Auch zu Land wartet die Natur mit so mancher Überraschung auf: Saure Gräser, Zwergschwertlilien und Pflanzen, wie sie sonst nur auf den Salzböden in Asien oder Afrika wachsen, erklären die Besonderheit des Naturerbes Neusiedler See-Fertö, ebenso außergewöhnliche Insekten, wie zum Beispiel der Mondhornkäfer.

Tourismusdirektor Mario Baier, LH Hans Niessl, LR Michaela Resetar, Landesjägermeister Peter Prieler und der Leiter des Nationalpark-Informationszentrums Illmitz Alois Lang unterstützen den Ökotourismus im Burgenland.

Pannonian-Bird-Experience

Um dem großen Interesse an der einzigartigen Vogelwelt entgegen zu kommen, wurde 2010 die Pannonian Bird Experience ins Leben gerufen. Die dreitägige Veranstaltung (15. bis 17. April 2011) bietet Ausstellung, Vorträge, Workshops und Exkursionen zu den Vogelhabitaten des westpannonischen Raums. Pannonian Bird Experience möchte einerseits zu Österreichs Plattform für das „schönste Hobby der Welt“ werden, andererseits soll die Veranstaltung auch interessierten Laien erste Einblicke in die Welt der gefiederten Freunde bieten und Bewusstsein für den Vogelschutz schaffen.

www.burgenland.info www.birdexperience.at

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Entspannen und Relaxen Brennerei- und Wellnesshotel Lagler

zum Preis von € 292 pro Person im Doppelzimmer für 5 Tage/4 ÜN (inkl. aller Steuern und Abgaben, exklusive € 0,90 Ortstaxe) Gültigkeit dieses Packages ab sofort bis 30.06.2011

Relax Shopping Package mit Candle Light Dinner • 1Übernachtung im Perun Designzimmer • Reichhaltiges Frühstücksbuffet • Softdrinks in der Minibar inklusive • Willkommensgetränk bei Anreise • 3-Gang Candle Light Dinner im Restaurant Ventus • Kostenloses Internet • Kostenfreier Parkplatz beim Hotel • Tagesbonuskarte vom Designer Outlet Parndorf

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cia Spe

€ 69,00 pro Person im Doppelzimmer € 92,00 pro Person im Einzelzimmer Reservierung und Anreise bis 28. April 2011

Pannonia Tower Hotel Parndorf - Das Hotel neben dem Designer Outlet Parndorf Pannonia Straße 3, A- 7111 Parndorf Tel: +43 2166 22252 • reservation@pannoniatower.at • www.pannoniatower.at

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Brennerei und Wellnesshotel Lagler Hotelgasse 1 7543 Kukmirn Tel. +43 3328/32003 info@lagler.cc www.lagler.cc

Kostenlose Benützung des gesamten Wellnessparadieses mit Erlebnisbecken, Whirlpool mit 34 °C warmen Granderwasser, 3 verschiedenen Saunen, Tauchbecken, 2 Solarien, Apfelbaumerlebnisdusche mit Gewitter und Landregen, Eisbrunnen, Feng-Shui-Ruheraum, Vulkanlavaliegen und einem 450 m² großes Schwimmbiotop mit klarem Quellwasser. Auch ein großzügig ausgestatteter Fitnessraum, wird höchsten Ansprüchen gerecht. Grander-Wasser, Tee sowie frischem Obst und Knabbereien zur freien Entnahme Kuschelige Bademäntel und Fön am Zimmer Brennereiführung mit einer Degustation von Qualitätsbränden und Likören

Foto: ZVG

4 x Übernachtung im komfortablen Doppelzimmer reichhaltiges südburgenländisches Frühstücksbuffet mit Naturprodukten aus der Region 2 x Schmankerlabendmenü mit Auswahlmöglichkeit und Salat vom Buffet 1 x Fondueabend (mit Suppe oder Öl) 4 x Kaffee und Kuchen am Nachmittag (15:00 bis 16:00 Uhr)


Mediterrane Aktivferien Zypern Mit Naturlehrpfaden, Wanderwegen und einer abwechslungsreichen Landschaft ist die Insel ideales Ziel für Wanderurlaube Mediterraner Wind und ein Blick auf das Meer begleiten die Wanderer.

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frönen.

ie Insel der Aphrodite bietet eine leicht erreichbare Alternative, um der Wander-Leidenschaft zu jeder Jahreszeit zu

340 Sonnentage

Zypern verfügt schon aufgrund seiner geografischen Lage im südöstlichen Mittelmeer über ein im Winter sehr mildes Klima. Angenehme Frühlingstemperaturen um ca. 20 Grad schaffen ideale Voraussetzungen um Wind, Kälte und Trübsinn zu vergessen und beim Wandern aktiv neue Kräfte zu tanken. Hinzu kommt ein im Mittelmeerraum richtungsweisender Standard bei Hotellerie und Infrastruktur.

Wanderwege

Wer die duftende Natur lieber auf eigenen Beinen entdecken möchte, findet auf der Insel der Aphrodite mit 50 bestens ausgeschilderten und über 200 Kilometer langen Wanderwegen eine schier endlose Vielfalt. Die Akamas-Halbinsel im Nordwesten der Insel ist ein kleines Natur-

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Mit Unsterstützung von Zypern Tourismus, Fotos: ZVG

Ein ca. 19 Kilometer langer Wanderweg führt durch die Avacas Schlucht.

paradies, wo sich Urlauber besonders am Duft von Wildkräutern und am Anblick seltener Pflanzen erfreuen können.

Auf den Spuren Aphrodites

Zypern Tourismus Parkring 20 1010 Wien Tel. +43 1/513187 0 www.visitcyprus.com

Die nicht für den Massentourismus erschlossene Halbinsel lässt sich besonders gut entlang von zwei Naturlehrpfaden erkunden, die von den Bädern der Aphrodite, Loutra tis Afroditis, ins Innere der Halbinsel führen. Pflanzen und Mineralien werden auf speziellen Täfelchen ausgewiesen, eine eigene Broschüre erklärt die Besonderheiten dieser Region. Am Pyrgos tis Rigenas, einer Klosterruine, trennen sich die beiden Naturlehrpfade. Der Aphrodite Trail wendet sich Richtung Norden und umrundet den Mouti tis Sotiras (370 m), führt dann zur Küste hinunter und erreicht nach rund 2,5 Stunden wieder den Ausgangspunkt. Der Adonis Trail schlägt hingegen einen Bogen gegen Süden und mündet nach circa zwei Stunden etwas unterhalb des Tourist Pavilion in eine Teerstraße. Unterwegs zweigt auf diesem Weg an einer Quelle der Smigies Trail ab, der an einer alten Mine vorbei zum Smigies Picknickplatz führt. Für Mountainbiker empfiehlt sich der Küstenpfad vom Tourist Pavilion zum Kap Arnaoutis, der Spitze der Halbinsel.

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Chalkidiki: Urlaub auf Luxuriös Das Eagles Palace Hotel & Spa verleiht Ihrer Seele Flügel - und lässt als Mitglied von „Small Luxury Hotels of the World“ keine Wünsche offen.

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assandra, Sithonia und Athos, so heißen die drei charakteristischen „Finger“ der Halbinsel Chalkidiki, die als Anspielung auf die drei Landzungen auch häufig als „Poseidons Dreizack“ bezeichnet wird. Auf Athos, nur vier Kilometer außerhalb der pittoresken Stadt Ouranoupolis, liegt eines der wenigen Luxusresorts in Griechenland.

Wohlfühlort

Eingefügt in die atemberaubende Kulisse, nur einen Steinwurf vom Berg Athos entfernt, belohnt das Eagles Palace Hotel & Spa seine Gäste mit einem unvergesslichen Urlaub. Mit 164 Zimmern, Luxus Suiten mit Pool und Bungalows mit Meeresblick und Küstenlage ist es der ideale Ort für einen Urlaub in absoluter Entspannung – direkt am Sandstrand gelegen und der faszinierenden Küstenlinie zugewandt. Das Eagles Palace ist sich dieses Schatzes bewusst und zählt durch das Setzen von ökologischen Maßnahmen zu einem der wenigen umweltfreundlichen Hotels in Griechenland.

Kulinarisch verwöhnt

Vier Restaurants sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Griechische Spezialitäten treffen auf internationale Geschmacksrichtungen und finden so in einer einzigartigen Fusionsküche geschmackliche Vollendung in einem bemerkenswerten Ambiente. Eagles Palace Hotel & Spa Ouranoupolis Halkidiki, 63075, Griechenland Te. +30 23770/31047-8 www.eaglespalace.gr

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Ausgezeichnete Entspannung

So richtig entspannen, loslassen und sich einfach wohl fühlen. Das Zauberwort dazu lautet „Elemis“. Das Eagles Spa ist eines der besten in Griechenland und bietet eine Kombination von

In den Restaurants speisen die Gäste in stilvoller Atmosphäre.

Therapien und Massagen aus aller Welt an. Der mit dem Titel „Best Day Spa“ ausgezeichnete Wellness-Bereich versprüht Ruhe und Entspannung – traditionelle Methoden kombiniert mit modernen Therapien ermöglichen den Ausbruch aus der Hektik des Alltags. Sauna, Spa, Hamam, Massagen oder Thalasso-Therapie führen zu einem inneren Ausgleich – und einem Gefühl der Zufriedenheit.

Spaß am Meer

Chalkidiki ist sehr bekannt für seine Sandstrände und sein klares Wasser und vielleicht ist das der Grund warum jedermann auf Chalkidiki und generell in ganz Griechenland, Wassersport liebt. Das Eagles Palace Hotel & Spa verfügt über einzigartige Sporteinrichtungen die allen Wünschen nachkommen. Das Wassersport-& Tauchzentrum befindet sich am Strand und bietet Tauchen, Wasserski, Wakeboard, Kanu fahren, Windsurfing, Tretboote, Wasserspielartikel mit Fallschirm, Motorboote und vieles mehr – was wäre schließlich ein Urlaub in Griechenland ohne spaßige Aktivitäten im Wasser und einem Plansch im kristallblauen Meer!


höchstem Niveau Magisch Das unendliche blaue Meer und die grüne Umgebung erwarten Sie im Porto Carras Grand Resort.

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in Paradies direkt am Meer auf einer 1.763 Hektar großen abwechslungsreichen Landschaft, zwischen den Hängen des Meliton Berges, dem kristallklaren Wasser des torinischen Golfes und einer 9 km langen natürlichen Meeresküste mit 25 kleinen versteckten privaten Buchten - das verheißt das Porto Carras Gran Resort seinen Gästen.

Luxus-Urlaub

120 Kilometer und rund 75 Autominuten von Thessaloniki entfernt liegt das Resort auf dem gleichen Breitengrad wie Mallorca – was sommerliche Temperaturen das ganze Jahr über garantiert. Die Gäste erwartet ein unvergesslicher Urlaub: Villa Galini, Meliton***** Deluxe Thalasso & Spa, Sithonia***** Thalasso & Spa und Village Inn schenken ein einzigartiges Erlebnis an Entspannung. Das mit 4700 Quadratmetern größte Center für Thalassotherapie und Spa Europas macht das Resort mit KosmetikBehandlungen, Massagen, Saunen oder Hamam machen das Resort zu einem Ort der Schönheit.

Bestens versorgt

Kulinarisch fehlt es den Gästen an nichts: Nicht weniger als zehn Restaurants und neun Bars geben die Möglichkeit, die Mahlzeiten an immer

anderen Orten einzunehmen – und dabei neue Aussichten zu genießen. Neun Bars verwöhnen mit kühlen Drinks. Und mit biologischen Weinen aus dem hoteleigenen Weingut.

Porto Carras Sithonia Halkidiki 63081, Griechenland Tel. +30 23750/77000 www.portocarras.com

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Fotos: ZVG

Gute Unterhaltung

Aktiv-Urlauber verbringen ihre Zeit auf dem 18-Loch Golfplatz oder auf einem der neun Tennisplätze. Beide Sportarten können hier erlernt oder perfektioniert werden. Rund um das Resort stehen zahlreiche weitere Sportmöglichkeiten zur Verfügung: Tauchen, Segeln, Wassersport oder Volley Ball. Die umliegenden Berge laden zu einer Mountainbike-Tour ein oder zur Erkundung im Rahmen einer Wanderung. Nach einem abwechslungsreichen Tag klingt der Abend stilvoll aus. Im Restaurant, an der Bar oder im Casino.

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Und ewig lockt die Piroschka!

Ungarn Die östlich und südlich von Budapest gelegenen Teile des Landes sind oft leider zu weit weg für einen Programmpunkt eines Ungarnaufenthaltes. Obwohl diese einen Besuch sehr wohl verdient hätten. Von Ursula Mungitsch

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inerseits ist es verständlich, dass die Schlösser und Städte, die Thermen Westungarns, der Balaton mit seiner ganzen Schönheit und das faszinierende Budapest unsere ganze Aufmerksamkeit vereinnahmen, aber die Reise sollte auch ein Stück weiter gehen. Wir haben ein paar „urlaubswertsteigernde“ Tipps für Sie:

Tanyacsárda

Ungarn in seiner ursprünglichsten Form. Bereits 60 km nach Budapest gibt es Pusztafeeling pur: Feurige Pferde, scharf gewürztes Pörkölt (Gulasch) und einen doppelt gebrannten MarillenSchnaps dazu. Da muss es einem ja warm ums Herz werden! Und bei der waghalsigen Reitervorführung der Csikós (Pferdehirten) geht die „ungarische Post“ ab (1). Wirklich sehenswert!

Szarvas

Der 30 km lange Körös-Altarm umfasst diese Kleinstadt-Perle und bestimmt das Leben in Natur und Eintracht. Ebenso harmonisch und stimmig präsentiert sich das Hotel Liget in fernöstlichem Stil (2). Der großzügige Wellnessbereich und das prämierte Restaurant laden abwechselnd zum Hochgenuss. Ein Aufenthalt hier, direkt an der idyllischen Wasserlandschaft, garantiert totale Entspannung, mit oder ohne dem hier heimischen Zwetschkenschnaps...

Fotos: Ungarisches Tourismusamt, Charles Steiner

Gyula

Vielfalt in Kultur, Volksgruppen und Religion. Und alles mit herrlich warmem Wasser! Gyula, die Bastei der Gesundheit, heilt den Körper des Besuchers in angenehmem Thermalwasser im weitläufigen Burgbad und erfreut die kulturelle Seele des Gastes in der 500 Jahre alten Ziegelburg (3). Albrecht Dürers Familie stammte von hier, die „Deutschstadt“ ist noch erhalten und die süßen Verlockungen in der „Hundertjährigen Konditorei“ (4) versetzen uns in kalorientabellenfreie K&K-Zeiten.

Pusztaromantik

„Ich denke oft an Piroschka“ - Die Generation vor uns kennt diesen Film mit Liselotte Pulver, als liebreizender Tochter des Stationsvorstehers noch sehr genau. Abgesehen von den vielen beeindruckenden Highlights des Komitats Csongrád ist der (Film-) Bahn-

hof mit dem unaussprechlich langen Namen „Hódmezővásárhelykutasipuszta“ heute immer noch ein lustiger Zungenbrecher!

Szeged

Sisi - allgegenwärtig! Die wunderschöne Kaiserin, bekannterweise von den Ungarn heiß geliebt, wird auch hier, so fern von Wien, mit einem Denkmal geehrt. Das Kaiserpaar besuchte die Stadt 1857. Nach der verheerenden Überschwemmung am 12.März 1879, die Stadt wurde fast gänzlich zerstört, half Wien beim Wiederaufbau. Diese phantasievoll restaurierte Jugendstilstadt begeistert den Betrachter (5). Heute genießt man das Wasser in seiner angenehmsten Form in der Aquapolis-Therme (6). Szeged liegt an der Theiß und bietet somit neben Hochkultur und eleganten Einkaufstraßen auch Flussfahrten mit harmonischen Abschluss in einem Fischrestaurant. Und nicht zu vergessen, die weltberühmte Pick-Salami hat von hier ihren Siegeszug in die ganze Welt angetreten.

Ópusztaszer

Árpád in seinem großen allumspannenden Zelt. Im nationalen historischen Gedenkpark versetzt man uns in die Zeit des Einzuges der sieben Magyarenstämme zurück, wir erleben die „ungarische Landnahme“ im Jahre 884. Nach mehr als 1100 Jahren zeigt ein riesiges Rundgemälde sehr detailgetreu und anschaulich die Zeremonien und gespannte Stimmung des auf eine bessere Zukunft hoffenden, endlich sesshaft werdenden ungarischen Volkes. Das Freilichtmuseum mit Nomadenpark und Csete-Jurten, Kloster und Bauerndorf (7) stellt auf 55 ha die ungarische Historie und Volkskunst dar. Nachhaltig beeindruckend! Der Kaufladen mit originaler Einrichtung und Warenangebot erweckt Kindheitserinnerungen (8). Lassen Sie sich verführen – von der anregenden Landschaft, Kultur und Kulinarik der großen südungarischen Tiefebene und den darin lebenden überaus gastfreundlichen Menschen. Vielleicht werden Sie auch von einer Piroschka oder ihrem männlichen Pendant verzaubert? Zur Einstimmung schickt Ihnen das ungarische Tourismusamt gerne alle erforderlichen Unterlagen und Prospekte zu. Viszontlátásra – auf ein Wiedersehen in Ungarn!

DERTOUR - Szeged

Ungarisches Tourismusamt Opernring 1/R/707 1010 Wien Tel. 01/58 520-12 13 01/58520-1214 www.ungarn-tourismus.at

Weitere Informationen, Beratung und Buchung:

BLAGUSS TOURISTIK GmbH

Ungarn l Ungarische Tiefebene, Szeged Hunguest Hotel Forrás ◆◆◆◆ 2 Nächte im Doppelzimmer mit Frühstück, inkl. 1x Abendessen im Hotel, täglich Eintritt in das benachbarte Erlebnisbad, 1x Eintritt ins Pick SalamiMuseum, 1x Eintritt in das Szegediner Paprika-Museum, Anreise z.B. am 01./08./15./22./23./29.04. und am 06./13./20. und 27.05.2011 Preis pro Person, eigene Anreise

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Eisenstadt:

Neusiedl/See:

Mattersburg:

Oberpullendorf:

Colmarplatz 1 A-7000 Eisenstadt Tel. 02682 / 648 02 Judengasse 15 A-7210 Mattersburg Tel. 02626 / 624 00

Hauptplatz 21 A-7100 Neusiedl/See Tel. 02167 / 8141 Wiener Straße 26 A-7350 Oberpullendorf Tel. 02612 / 425 95 - 0

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Kirchschlag:

Günser Straße 58 A-2860 Kirchschlag Tel. 02646 / 22 51

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www.blaguss.com


München – Weltstadt Bussi-Bussi-Gesellschaft und Biergärten, Oktoberfest und Kulturhochburg – die bayrischen Hauptstadt versteht es internationalen Flair und regionale Gemütlichkeit sehr gekonnt zu verbinden. Von Shandiz Ahi

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n München ist immer was los. Nicht nur auf dem alljährlichen Fixpunkt – „Wiesn“, wo der das Bier in Strömen fließt. Die Weltstadt mit den 2000-Sonnenstunden, großen Opernhäusern, Museen, Festspielen und Events bietet ein breites Angebot für jedermann. Die Fußgängerzone in der Innenstadt zieht Fashion-Victims mit coolen Shops und exklusiven Designern in ihren Bann. Schwabing ist das berühmte Mekka für Nachtschwärmer. Restaurants, Bars und Clubs verschiedenster Couleur und Preiskategorie säumen die Leopoldstraße und ihre Nebenstraßen. Unser Best-of Kulinarik, Kultur, Shopping, Nightlife & Hotels:

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ulinarik: 1. Wie international München ist, beweist das Yum Thai. Das Thai-Lokal erfreut sich größter Beliebtheit. Suppen ab ca. € 5,90 , Wok-Gerichte ab € 8,50. Utzschneidergasse 6. Infos: www.yum-thai.de. 2. Zwei-Sterne-Gourmettempel überzeugt nicht nur mit prämierter Fünf-Hauben-Küche, sondern auch außergewöhnlicher Architektur. 4-Gänge-Menü mit Weinbegleitung, ab ca. € 115. Johann-Fichte-Straße 7. www.tantris.de. 3. Käfer ist mit seiner Feinkostkette nicht nur eine Premiummarke für sich – das Restaurant Käfer-Schänke ist „der Nr. 1“-Treff der Münchner Schickeria. Vorspeisen ab ca. € 16,– Euro
Hauptgerichte ab ca. € 29. Prinzregentenstraße 73. www.feinkost-kaefer.de.

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otel: 1. Vier Jahreszeiten Kempinski. Grandhotel in Toplage und Topstandard. Pro DZ inkl. Frühstück ab ca. € 255, Maximilianstraße 17. www.kempinski.com. 2. Ein Mix aus südlichem Flair und britischem „Understatement“: The Charles Hotel High-End direkt neben dem botanischen Garten. Sophienstraße 28. Pro DZ inkl. Frühstück ab ca. € 495. www.charleshotel.de 3. Anna Hotel: Durchgestyltes Hotel im Stadtzentrum. Schützenstraße 1. Pro DZ, inkl. Frühstück ab € 220. www.annahotel.de. 4. Mandarin Oriental München: Beste Lage zwischen Hofbräuhaus und Maximilianstraße. Pro DZ inkl. Frühstück ab € 355. Neuturmstraße 1. www.mandarinoriental.com

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mit gemütlichem Flair S

hopping: 1. Das berühmte Label des deutsch-amerikanischen Duos Talbot Runhof hat in München seit 1992 eine eigene Shopniederlassung und schreibt seither auch auf den Laufstegen der Welt Erfolgsgeschichte. Klenzestraße 41. Infos: www.talbotrunhof.com. 2. Ludwig Beck. In diesem Kaufhaus wird jeder fündig. Marienplatz 11. www.ludwigbeck.de. 3. Servus Heimat: Der Souvenirladen mit dem gewissen Etwas: Statt dem üblichen Krimskrams gibt’s hier Originelles und Ausgefallenes.Achtung: Suchtgefahr! Brunnstraße 3. www.servusheimat.com. 4. Slips: Obwohl es der Name vermuten lässt, hier gibt es nicht nur Wäsche – wenn auch die Auswahl großartig ist. Gärtnerplatz 2
 www.slipsfashion.de

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Fotos: ZVG

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DERTOUR - München

ultur: 1. Neue Pinakothek: 400 Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts vom Klassizismus bis zum Jugendstil. Eintritt (So.) ab € 1. Barer Straße 27. 2. Die Alte Pinakothek: Eine der bedeutendsten Sammlungen Europas. Eintritt (So.) ab € 1. Barer Straße 29. www.pinakothek.de 3. Das Antiquarium: prächtiger Renaissancebau in der Münchner Residenz. Eintritt Residenzmuseum ab € 6. Residenzstraße 1. www.residenz-muenchen.de. Weitere Informationen, Beratung und Buchung:

BLAGUSS TOURISTIK GmbH

Deutschland l München, Städtereise DERAG Hotel Max Emanuel ◆◆◆ 2 Nächte im Doppelzimmer mit Frühstück, inkl. Welcome-Drink, Eintritt für Nymphenburg mit Schlossbesuch, Marstallmuseum, Museum "Nymphenburger Porzellan" und Amalienburg, City Tour Card für 3 Tage inkl. Nutzung der öffentl. Verkehrsmitteln, Anreise z.B. am 01./08./15./22./23./29.04. und am 06./20. und 27.05.2011 Preis pro Person, eigene Anreise

ightlife: 1. Im legendären Club P1 tummelt sich heute das Münchner Partyvolk. Prinzregentenstraße 1. www.p1-club.de. 2. Baby: Der neueste In-Treff. Dresscode: Hauptsache chic und teuer! Ein echter Hingucker sind auch die weiblichen Türsteher. Maximiliansplatz 5. www.babymunich.de

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10% Frühbuchervorteil bei Buchung bis 60 Tage vor Anreise, noch nicht berücksichtigt.

Eisenstadt:

Neusiedl/See:

Mattersburg:

Oberpullendorf:

Colmarplatz 1 A-7000 Eisenstadt Tel. 02682 / 648 02 Judengasse 15 A-7210 Mattersburg Tel. 02626 / 624 00

Kirchschlag:

Günser Straße 58 A-2860 Kirchschlag Tel. 02646 / 22 51

Hauptplatz 21 A-7100 Neusiedl/See Tel. 02167 / 8141 Wiener Straße 26 A-7350 Oberpullendorf Tel. 02612 / 425 95 - 0

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DER ZIGEUNERBARON

CLUB SOULKITCHEN

Gewinnen Sie mit PANNOrama und den Seefestspielen Mörbisch 2x2 Eintrittskarten für „Der Zigeunerbaron“ 2011!

PANNOrama und Club Soulkitchen verlosen ein Soulkitchen Dinner für zwei Personen mit anschließendem Eintritt in den Club Soulkitchen am 25.3.2011 in Eisenstadt.

Gewinnfrage: „Wie heißt das Zigeunermädchen, in welches sich Barinkay verliebt?“ Schicken Sie eine E-Mail oder Postkarte mit der richtigen

Gewinnfrage: „Wo findet der Club Soulkitchen statt?“

Antwort an: Seefestspiele Mörbisch, Joseph Haydn Gasse 40/1, 7000 Eisenstadt oder per E-Mail an tickets@seefestspiele-moerbisch.at Einsendeschluss: 31.5.2011.

Einsendeschluss: 23.3.2011

PANNONIA TOWER

SURFWELTCUP

Eine Nacht im „Perunzimmer“ für zwei Personen inkl. Frühstück im Hotel Pannonia Tower erwartet die Gewinner, die die folgende Frage richtig beantworten.

Gewinnen Sie je zwei Karten für die beiden Wochenenden des Surf-Weltcups. Dazu müssen Sie folgende Frage richtig beantworten:

Gewinnfrage: „Wie heißt das Shopping Center neben dem Pannonia Tower?“

Gewinnfrage: In welchem Land zählt das Wellenreiten zur Attraktion?

Einsendeschluss: 15. 4.2011

Einsendeschluss: 15.4.2011

Teilnahmebedingungen: So spielen Sie mit: Schreiben Sie eine E-Mail oder eine Postkarte mit der richtigen Antwort und dem jeweiligen Kennwort an PANNOrama Verlag, Robert Graf Platz 1/216, 7000 Eisenstadt, E-Mail: gewinn@pannorama.eu

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Einsendeschluss bei den einzelnen Gewinnspielen beachten! Rechtsweg ist ausgeschlossen, keine Barablöse, Gewinner werden schriftlich verständigt. Teilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Mitarbeiter von PANNOrama/MEMA sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Jeder Teilnehmer nimmt zu, dass seine Daten für de Übermittlung von Informationsmatierial verwendet werden können. Diese Einverständiserklärung kann jederzeit unter res@pannorama.eu. widerrufen werden.


Schwarz wie das Moor Naturschutz Im südburgenländischen Zickenbachtal haben Ochsen eine verantwortungsvolle Aufgabe übernommen: Sie fressen saftige Kräuter, um die Moorlandschaft zu bewahren. Von Brigitte Kizsanits

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ie Initiative Genuss Region hat es sich zum Ziel gemacht, regionale Spezialitäten hervorzuheben und dadurch die Landwirtschaft zu stärken. Das Zickenbachtal hingegen ist den umgekehrten Weg gegangen: Um das einzigartige Moor zu erhalten, wurden Ochsen zur Landschaftspflege angesiedelt und haben es so zur Genuss Region gemacht.

Die Moorochsen grasen in den satten Wiesen des Niedermoors und tragen so zum Erhalt der Moorlandschaft bei.

Leitbild Natur

Foto: Krizsanits

Am Anfang war das Moor. Gefährdet durch Austrocknung, Bodenerosion und Überdüngung suchten 42 Landwirte aus den südburgenländischen Gemeinden Eisenhüttl, Heugraben und Rohr gemeinsam mit dem Naturschutzbund nach einer Lösung, das mit 42 Hektar größte Niedermoor im pannonischen Raum zu retten. Eine ungedüngte Grünzone war das Ziel und schließlich besann man sich darauf, was hier früher auch war: die Rinderhaltung. Rund 100 Hektar Ackerland wurden auf Grünland umgestellt. „Wie vor 100 Jahren wird heute hier wieder Fleischwirtschaft betrieben.“, erklärt Dr. Jürgen Frank, Projektkoordinator der Genuss Region Zickentaler Moorochse. „Unser Leitbild war die unberührte Natur, die Symbiose zwischen Naturschutz und Landwirtschaft unter Vernetzung aller Beteiligten.“ 2004 wurden die ersten Ochsen auf die Weide getrieben, seither grasen jährlich 150 Tiere im Zickenbachtal und kommen so ihrem „Job“ als Landschaftspfleger nach.

Ochsen-Pate

Für ein „Oxn-Göd“ von 700 Euro kann man die Patenschaft über ein Tier übernehmen. Mit dem Betrag wird der Kauf eines Ochsen finan-

ziert, der „Pate“ bekommt ein Bild des Tieres und darf ihm einen Namen geben. Natürlich darf das „Patenkind“ auch jederzeit besucht werden. Die Patenschaft dient dem Naturschutz, der auch mit Teilbausteinen unterstützt werden kann.

Ab ins Moor

Auch wenn das Moor selbst nicht vor sich hin blubbert und alles verschlingt, was einen Fuß darauf setzt, wird dennoch darauf Bedacht genommen, dass Besucher nicht kreuz und quer in den einzigartigen Lebensraum vordringen. Lehrwege und zahlreiche Programme „Rund ums Moor“ führen durch das Niedermoor, in dem seltene Tier- und Pflanzenarten wie der Blutweiderich, das Schwertkehlchen, der Sumpfrohrsänger oder der Bitterling anzutreffen sind. Bei einem Streifzug durch das Moor, durch den Garten der Sinne oder einer geführten Trecking Tour räumen idyllische Plätze mit alten Klischees auf. Geführte Nachtwanderungen im Sommer mit einem ausgebildeten Moorbegleiter werfen Taschenlampen- und Fackellicht auf die Natur bei Nacht – und lehren die Erwachsenen, dass es im Zickenbachtal noch Moorgeister gibt.

www.moorochse.at Kontakt und Anmeldung : Peter Kühne, Tel. +43 664/5966858 Termine: 26.03.2011, 14 Uhr: Gratisführung durch das Moor 15. 04.2011: Auftrieb auf die Weiden 16. 04.2011: Vogelwanderung Führungen jederzeit gegen Voranmeldung

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Grenzenlose Natur Natur pur Der älteste Naturpark des Burgenlands Geschriebenstein-Irottkö liegt zwischen Ungarn und Österreich. Den Besucher erwarten 500 Kilometer Wanderwege, zahlreiche Lehrpfade und altes Handwerk. Von Alexander Siebenaller

Natur auf der Spur Naturpark Geschriebenstein Markt Neuhodis 7464 Markt Neuhodis 106 Tel. +43 3363/77178 Öffnungszeiten: Montag - Freitag 8:00-12:00 Uhr

Inmitten der wunderbaren Natur der Wälder, Trockenrasen, Streuobstwiesen, Weingärten und Obstkulturen säumen auf den Lehrpfaden illustrierte Tafeln und Modelle die Routen der Wanderer. In Rechnitz liest man auf dem Jagdlehrpfad die Spuren des Waidmannshandwerks, und wandelt am Weinlehrpfad von der Vinothek durchs Weingebirge. In Althodis helfen 300 Modelle der Pilze der Region Schwammerlsuchern beim „Brocken“. Auf Durch das Dach des Waldes führt der Baumwipfelweg und zeigt auf Schautafeln wer dort wohnt.

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Lockenhauser Seite steht die Margarethenwarte, deren Aussicht Richtung Kirchschlag und Köszeg weist. An ihrem Fuße laden Infopulte und Erlebnis- und Spielstationen zum Walderlebnisweg ein. In Hochstraß beschreibt der Getreidelehrpfad den Kreislauf der Natur und zeigt die wichtigsten Kulturpflanzen. Am Lehrpfad in Markt Neuhodis werden die heimischen Tag- und Nachtfalter gezeigt. Und in Althodis wurde ein einzigartiger Baumwipfelweg errichtet, der auch per Rollstuhl zu befahren ist und die Natur über Erlebnisstationen näher bringt. Sportler finden jede Menge Platz für Mountainbike Touren, Nordic Walking und Ausflüge zu Pferd. Beim Schneeschuhwandern in stiller Winterlandschaft stapft man auf den Spuren von Lederstrumpf hinter Wildspuren im Schnee und bekommt häufig ein Stück Wild vor die Linse.

Wasser, Eisen, Späne

Die Wallner Wassermühle in Markt Neuhodis wurde komplett instand gesetzt. Sie mahlt mit einem imposanten Wasserrad von 5 Meter Durchmesser. Die Körner stammen ausschließlich aus Getreide des biologischen Landbaus. Nach der Führung wird das gemahlene Getreide zu Brotteig und Brotlaibchen geformt, in den Brotbackofen geschoben und die selbstgebackenen Weckerln werden gemeinsam geschmaust. Das hauseigene Mehl kann selbstverständlich gekauft werden, um daheim weiter zu experimentieren. In der Schauschmiede warten Esse, Blasbalg, Amboss und viele weitere Werkzeuge mit denen das glühende Eisen bearbeitet wird. Eine besondere Attraktion ist das Schnupperschmieden, wo Besucher unter fachkundiger Anleitung einen eigenen Nagel herstellen. Das „Venezianergatter“ der Familie Kogl in Lockenhaus ist eine alte Brettersäge aus dem

Fotos: ZVG, ARGE Naturparke

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er Naturpark Geschriebenstein–Irottkö umfasst mit einer Größe von 32.000 Hektar das Gebiet rund um den 884 Meter hohen Geschriebenstein, der höchsten Erhebung des Burgenlandes. Naturparke sind gewachsene, schützenswerte Kulturlandschaften, in denen nachhaltige Projekte zur Erholung, Umweltbildung und Regionalentwicklung umgesetzt werden. Die Aussichtswarte am Geschriebenstein an der Staatsgrenze bietet einen herrlichen Rundblick von den Alpen bis in den pannonischen Raum.


Die Margarethenwarte lässt tief ins Land in Richtung Kirchschlag und Köszeg blicken.

17. Jahrhundert, die nach den Plänen von Leonardo da Vinci erbaut wurde, und die beim Schauschneiden zum Staunen einlädt.

Feuer, Öfen, Schuhwerk

In Unterkohlstätten dokumentieren der originalgetreue Schaumeiler und die Köhlerhütte die beschwerliche Arbeit der Einwohner der früheren Zeiten bei der Herstellung der Holzkohle. Ebendort steht auch ein funktionstüchtiger Kalkofen, der die Erzeugung von Lösch-

kalk vom Abbau der Kalksteine im Steinbruch bis zum Ablöschen des gebrannten Kalksteines in der Kohlegrube zeigt. Im Gemeindeamt in Rechnitz ist das Stiefelmachermuseum untergebracht – das Handwerk hatte in der Gegend bis zum Zweiten Weltkrieg eine lange Tradition. Zu besichtigen ist eine komplette Stiefelmacherwerkstätte mit Werkzeug, Marktstand, Zunfttruhen und vielen weiteren Details. Die fachkundige Führung leitet der Schuhmachermeister Julius Koch.

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Der 2.713 Meter hohe Watzmann überragt das Berchtesgadener Land.

Traditionen wie der Almabtrieb werden im Berchtesgadener

Auf den Spuren des Salzberg Das Berchtesgadener Land wird als das „Dubai des Mittelalters“ bezeichnet. Der Quell seines Reichtums ist das „weiße Gold“.

Gut konserviert

Bereits vor 4000 Jahren siedeten die Menschen die Sole, die damals noch aus überirdischen Quellen sprudelte, und gewannen so das „weiße Gold“, den bis in die Neuzeit hinein einzigen verfügbaren Konservierungsstoff. Im 12. Jahrhundert wurde der erste Brunnen am Gruttenstein gegraben und es entstand ein ausgeklügeltes Tunnelsystem in Bad Reichenhalls Unterwelt.

Unterirdische Schatzkammer

Den größten Reichtum häufte das „Dubai des Mittelalters“ im 12. Jahrhundert durch das Salz-

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Monopol für die Ostalpen und weite Teile Mitteleuropas an. „Das war der absolute Höhepunkt in der Stadtgeschichte“, so Archivar Dr. Johannes Lang, der kürzlich die Historie aufarbeitete. Noch zu Ludwigs Zeiten stammte ein Drittel der Staatseinnahmen aus dem Salzverkauf, was erklärt, warum der König die Quellen seiner Einkünfte unterirdisch mit Carrara-Marmor veredeln ließ.

Urbanes Flair

Bis heute werden täglich 700.000 Liter Sole aus dem Erdreich gepumpt. Aus dem Großteil wird Bad Reichenhaller Markensalz, der Rest fließt direkt in Bäder- und Kureinrichtungen. Dass sich Bad Reichenhall zu einem renommierten Kurort entwickelt hat, in dem Gäste urbanes Flair inmitten alpenländischer Natur genießen können, ist Ludwigs Sohn zu verdanken: Bayernkönig Max II. weilte hier 1848 zur Kur, machte den Ort als Trendsetter für den Adel salonfähig.

Sommerfrisch

Wer heute durch Bad Reichenhall schlendert, vorbei an den Gründerzeitvillen und durch den Königlichen Kurpark mit seinen präch-

Fotos: ZVG

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s ist dämmrig. Manchmal sind die eigenen Schritte auf Carrara-Marmor zu hören, manchmal wird jedes Geräusch vom Rauschen des Wassers übertönt. Je nachdem wo man sich gerade befindet im 3,4 Kilometer langen Stollennetz, das sich wie ein Labyrinth 120 Meter tief unter den Häusern der Stadt verzweigt. Die Alte Saline, ein Prachtbau des bayerischen Königs Ludwig I., bildet den Zugang zu den unterirdischen Sole-Quellen, die Bad Reichenhall einst ungeahnten Reichtum bescherten.


Land noch immer hoch gehalten.

Der Kurgarten verzaubert zur Kirschblüte mit einem rosa Blütenmeer.

Salzes tigen Bauten, kann sich leicht vorstellen, wie die feine Gesellschaft hier einst die Sommerfrische genoss. Während das Kurmittelhaus der Moderne höchsten Therapiestandard in historischen Gemäuern bietet, ist das Gradierhaus nach wie vor ein beeindruckendes Freiluftinhalatorium. Die Sole rieselt über eine Wand aus Schwarzdornbüschen und verwandelt die gesunde Bergluft in eine frische Meeresbrise.

Vielfältige Anwendungen

Aber nicht nur beim Einatmen, auch beim Baden, Inhalieren, Trinken und Spülen offenbart die an Mineralien und Spurenelementen reiche Alpensole, in der die Schätze des 250 Millionen Jahre alten Urmeeres gebunden sind, ihre positive Wirkung. Neurodermitis und Allergien werden ebenso behandelt wie Rheuma, Erkrankungen der Atemwege, Schlafstörungen und Depressionen.

Meeresluft im Berg

Im benachbarten Berchtesgaden können Besucher gesunde Meeresluft in der Tiefe des Berges schnuppern – im einzigen Salzheilstollen Euro-

Die deutlich erkennbaren Salzadern im Salzbergwerk Berchtesgaden zeigen den Besuchern auf, wie die Salzlagerstätten in den Alpen aussehen.

pas. Mit der Grubenbahn einfahren, unten Pantoffeln anziehen, sich in warme Decken gehüllt auf die Liege kuscheln, dann einfach abschalten. Was im stillen Bauch des Berges besonders gut gelingt. Wer bei den zweistündigen TagesEinfahrten auf den Geschmack gekommen ist, kann sich auch zur Übernachtung anmelden, um am nächsten Morgen wie neu geboren aufzuwachen.

SalzZeitReise

Gleich neben dem Salzheilstollen startet die SalzZeitReise, auf der Urlauber interessante Details über die Gewinnung des „weißen Goldes“ erfahren, das hier – anders als in Bad Reichenhall – aus dem Fels gelöst wird. Unsichtbar bleiben dabei die Männer im aktiven Teil des Bergwerks, der sich nur wenige Stollenmeter entfernt befindet.

Berchtesgadener Land Tourismus GmbH Bahnhofplatz 4 D-83471 Berchtesgaden Tel. +49 1805/865200 www.berchtesgadener-land.com

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Die Naturparks lassen sich zu Fuß oder mit dem Rad erkunden.

Das Donaudelta bietet 300 Vogel-

Im Garten der K Authentisch Die wunderschöne Landschaft Rumäniens entpuppt sich als lebendige Kulisse für den faszinierenden Kulturschatz des Landes.

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iefebenen, Hügel, Hochplateaus und Gebirge – die Einzigartigkeit der rumänischen Naturlandschaft ist von der dominanten Präsenz der Karpaten, dem langen Donaufluss und der Einmaligkeit des Donaudeltas sowie von der sonnigen Schwarzmeerküste stark geprägt.

Gesunde Wälder

Mehr als 25 Prozent der gesamten Oberfläche des Landes sind von unberührten Wäldern bedeckt. Greenpeace hat im Westen der Südkarpaten einen der letzten intakten Wälder des Erdballs entdeckt, Rumänien weist in der Europäischen Union die größten Bestände an Braunbären, Wölfen und Rosapelikanen auf. Gleichzeitig ist es das einzige Land der EU, das durch fünf biogeographische Regionen gezeichnet ist.

Naturschutz

Die Oberfläche der geschützten Regionen deckt (im Jahr 2010) über 7 Prozent des gesamten Landes: • Das Biosphäre Reservat Donaudelta mit einer Oberfläche von über 560.000 Hektar. • 13 Nationalparks mit einer Gesamtfläche von über 315.000 Hektar. • 13 Naturparks mit einer Gesamtfläche von über 756.000 Hektar. • Über 200 geschützte Zonen und Naturdenkmäler mit einer Fläche von mehr als 33.000 Hektar.

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Wo die Donau ins Meer fließt

Das Donaudelta ist das zweitgrößte Delta, das weitläufigste Feuchtgebiet Europas und die größte von Schilf bedeckte Fläche der Welt. Der schönste Teil beginnt kurz nach Tulcea, endet an der Schwarzmeerküste und breitet sich zwischen drei Donauarmen aus. Mehr als 300 verschiedene Vogel- und 70 Fischarten, darunter auch der strengst geschützte Donaustör, sind hier beheimatet. Das Donaudelta wurde zum Biosphäre Reservat erklärt und in die UNESCO Denkmalschutzliste aufgenommen.

Donaukessel und Eisenes Tor

Wer den schönsten Teil der unteren Donau erleben möchte, dem sei eine Schiffsfahrt oder Wanderung entlang der „Clisurii Dunarii“ (dem Donau Kessel) von Bazias bis zum EiserSaftiges Grün und urwüchsige Landschaft prägen die rumänischen Naturparks.


und 70 Fischarten eine Heimat.

Innerhalb Fagaras-Gebirges westlich von Kronstadt liegt der Moldoveanu, mit 2544 Metern höchster Berg Rumäniens.

arpaten nen Tor empfohlen. Die Gegend lässt sich auch auf dem Fahrrad erkunden. Wanderer finden im Nationalpark „Domogled“ wunderschöne Wanderstrecken.

Gletscherseen

Fotos: Rumänien Tourismus

Der älteste und zugleich auch einer der schönsten Nationalparks ist Retezat. Gletscher haben hier Spuren und Seen hinterlassen. Zu den mehr als 80 Seen im Retezat Nationalpark gehören auch der „Bucura See“ als größter und der „Zanoaga“ als tiefster Gletschersee Rumäniens. Idyllische Dörfer, faszinierende Fels- und Karstformationen und eine abwechslungsreiche Fauna und Flora prägen den Nationalpark Piatra Craiului und den Naturpark Bucegi im östlichen Teil der Südkarpaten.

Steinere Bäume im Roten See

Der größte Naturstausee in den Karpaten, der Rote See (Lacul Rosu), liegt im Nationalpark Cheile Bicazului-Hasmas in den Ostkarpaten. Nach einer Wanderung durch die malerische

Bicaz Klamm gelangt man zu dem See, der im Jahr 1837 am Fuß des „Hasmasu Mare“ Gebirges durch einen Erdrutsch entstanden war. Bis heute ragen versteinerte Baumstämme aus dem Wasser. Fischfreunde kommen in den Restaurants vor Ort auf ihre Kosten – vor allem die Forellenspezialitäten sind hoch geschätzt. Die Region Moldawien besitzt gleich zwei als romantisch zu bezeichnende Parks: den Nationalpark Ceahlau und den Nationalpark Rodna, beides wahre Paradiese für Wander- und Aktivurlauber.

Der Ruf der Karpaten

Der Naturpark „Muntii Apuseni“ wurde 2009 zu den Destinations of Excellenz (EDEN) ernannt. Die Schönheit und der Charme der Apuseni Gebirge (Westkarpaten) werden durch die zahlreichen Höhlen und Karste unterstrichen. Hier befinden sich einige der schönsten Höhlen Rumäniens, aber auch malerische Landschaften. Idyllische Dörfer mit ursprünglichen Traditionen und Sitten ergänzen harmonisch die Anziehungskraft der Apuseni Gebirge. Seit hunderten von Jahren wurde hier eine Art Alpenhorn als Kommunikationsmittel zwischen den entfernten Dörfern benützt

Reiche Tradionen

Der Kreis Harghita erfreut sich unzähliger Naturgegenden und wird durch die schönen Trachten und ursprünglichen Traditionen der hier lebenden Bevölkerung ungarischer Herkunft geprägt. Ein Muss für jeden Gast ist ein Besuch auf der romantischen Straße, die zum Heiligen Ana See (Lacul Sfanta Ana) führt. Der im Harghita Gebirge auf 946 Metern Seehöhe gelgene See ist der einzige Vulkansee Rumäniens.

Rumänisches Fremdenverkehrsamt Tel. +43 1/3173157 www.rumaenien-info.at

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Highlights bis zum M Wind-stark „Ich kriege nicht genug – vom Leben.“ Dieser Hit wird beim Summer-Opening und Surf-Weltcup 2011 in Podersdorf am Neusiedler See wohl an allen zehn Event-Tagen zur bereits traditionellen Realität werden. Von Franz Simonic

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om 29.April bis zum 8.Mai 2011 steht Podersdorf am Neusiedler See wieder Kopf. Trendsport, viel Musik und Partys am laufenden Band stehen für ein internationales Publikum auf dem Programm.

13 Mal Mega-Spaß

„Die 13 sollte zur Glückszahl werden“, geben sich die Initiatoren dieses traditionellen MegaEvents mehr als optimistisch, denn genau so oft werden heuer von Ende April bis Anfang Mai die weltbesten Surfer der Disziplinen Freestyle und Kiteboarding am Ufer dieses Ferienparadieses einander ein Stelldichein geben. Und zumindest 60.000 sportbegeisterte Partytiger sollen die Stars dabei anfeuern und mit ihnen hautnah den „Sommer-Beginn“ 2011 erleben.

Triologie aus Sport, Musik und Party

Podersdorf wird heuer bei dieser „Triologie“ (Sport, Musik und Party) ebenso eine Welt-Premiere erleben: Vom 5. bis 8. Mai werden die Kitesurfer in Aktion treten. Aber nicht genug damit, dass diese Kombination aus „Drachenfliegen“ und Surfen den Atem stocken lässt, kommt es nun auch zu einer völlig neuen Herausforderung für die Sportler, näm-

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lich zu einem Teambewerb. Ein Mann (für new school freestyle) sowie jeweils ein Herr und eine Dame nach der alten Freestyle-Schule bilden eine Mannschaft. 16 Teams aus eben so vielen teilnehmenden Ländern werden gegeneinander antreten.

Flutlicht-Surfing

An beiden Samstagen kämpfen die Riders mit Tricks und Moves auf ihren Brettern in den Abendstunden im Flutlicht gegeneinander. Von einem Jetski lassen sich die Stars unmittelbar am Ufer an einer Leine ziehen und wollen dabei


Fotos: Michael Gruber, Walter Kölbl, Martin Reiter, Sven Posch, PWA John Carter

Morgengrauen atemberaubende Action zeigen. „Wenn es Wind gibt, wird es auch stürmisch“, sagt einer, der es wissen soll, dessen Teilnahme aber (leider!) noch fraglich ist – Evergreen Josh Stone, der langjährige Publikums-Liebling aus Hawaii.

Summer-Feeling

Mit den Surfern – angefangen von Weltmeister Jose „Gollito“ Estredo bis zu Österreichs EliteFahrern Chris Sammer, Michi Roßmeier, Max Matissek oder Lorenz Forstenlechner – hält ebenso der Surf-Lifestyle im Burgenland Einzug. Entspanntes Feeling,

die ersten warmen Sonnenstrahlen, Flanieren über die Shopping-Meile oder ein Test mit den neuesten Trendsportgeräten tragen ganz sicher zur einzigartigen Atmosphäre bei.

Event erfahren

„Jeder einzelne dieser Besucher wird vom bunten Treiben entlang des Ufers am Neusiedler See und den schier unbegrenzten Möglichkeiten an Aktivitäten erfasst und in den Bann gezogen werden. Das haben die zwölf Jahre zuvor deutlich gezeigt.“ Podersdorfs Tourismus-Manager Walter Gisch spricht aus Überzeugung.

Party bis in den Morgen

Einerseits erwartet die Surf-Fans Weltklassensport, andererseits „Party-Time mit Open End“ – wenn die Sonne nach einem ereignisreichen Tag hinter dem Schneeberg verschwinden wird, soll es auf dem Festgelände erst so richtig los gehen. Auf nicht weniger als fünf Floors haben die Nachtschwärmer die Qual der Wahl – zwischen „Krachern“ und sanften Rhythmen.

www.surfworldcup.at

Programm-Highligths 29.04.-04.05.2011: PWA Windsurfen Freestyle 04.05.-08.05.2011: Kiteboarding.eu Team-Contest 30.04.2011 ab 21:00 Uhr: Surf Magazin Tow-In Night-Session 07.05.2011 ab 21:00 Uhr: Stand Up Paddle Night Race 29.04.-8.05.2011: BACARDI Partyweek 06.-07.05.2011: ZIPFER Seaside Festival

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Ein Fußball-Fest der Jugend Pannonia-Cup Am 21. und 22. Mai 2011 wird Eisenstadt/St. Georgen im Burgenland zur Fußballhochburg für den Nachwuchs. Von Franz Simonic

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eben dem Attilabrunnen und dem Heurigen-Viertel „Klein-Grinzing“ hat der Eisenstädter Stadt-Teil St.Georgen auch eine sportliche Attraktion zu bieten: ein Mini-Fußball-Stadion! Und genau dort werden sich vom 21. bis 22. Mai Knirpse aus beinahe halb Europa tummeln – beim Pannonia-Cup für 12-jährige. „Es wird ein tolles Event“, verspricht der Eisenstädter Nachwuchs-Manager aus Leidenschaft, Alex Lehner. Weit über 300 fußballspielende Kinder müssen in diesem Zeitraum in der burgenländischen Landeshauptstadt untergebracht werden. Die teilnehmenden Teams bei diesem Mega-Turnier der Minis kommen aus Österreichs Spitzen-Klubs Austria, Rapid und Red Bull-Salzburg, aus Deutschland zum Beispiel Jan Regensburg und RW Ehrfurt, aus Serbien Roter Stern Belgrad, aus Ungarn FC Siofok und aus Lettland Lepayas Metalurgs.

Rahmenprogramm

Pannonia-Cup 2011 Sportanlage St. Georgen/ Eisenstadt 21.05.: 10:00-17:00 Uhr 22.05.: 09:00-14:00 Uhr Siegerehrung: 15:00 Uhr www.ufcstgeorgen.at

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„Das ist aber noch nicht alles“, sagt FußballExperte Lehner, „dieser erstmals zur Austragung gelangende Pannonia-Cup wird nämlich heuer in das bereits traditionelle St. Georgener sowie in das damit verbundene `Sigi Jandresits-Gedenkturnier` integriert.“ In den Neben-Turnieren haben bereits 7-jährige vor einer großen Zuseher-Kulisse ihren ersten großen Auftritt, ebenso können 14-jährige ihr Talent unter Beweis stellen und werden St. Georgens 16-jährige – auf dem Sprung in die 2. Liga-Kampfmannschaft – Altersgenossen aus Pannoniens Fußball-Welt fordern.

Der Pannonia-Cup 2011 in St. Georgen/Eisenstadt wird ein internationales Fußballfest.

Zukunftspläne

Der UFC St.Georgen galt schon in Zeiten, in denen der große Bruder, der SC Eisenstadt, bereits zur crème de la crème des österreichischen Fußballs gehörte, als Hochburg der NachwuchsFörderung. Dem wird nun Rechnung getragen. Der Pannonia-Cup in dieser Form mit Gruppen-Spielen (ähnlich wie bei Welt- und Europameisterschaften mit den Super-Stars) ist ein erster Schritt auf internationalem Terrain. „Im nächsten Jahr soll daraus ein noch größeres Turnier werden, auf das sogar die UEFA aufmerksam werden soll.“ Das sei bei guter Arbeit durchaus realistisch, meint man unisono in der Heimat der einstigen rot-weiß-roten Größen wie dem jetzigen Austria-Manager Tommy Parits, Admira-Trainer Didi Kühbauer oder Rapid-Star „Kegerl“ Keglevits. Jedenfalls darf man sich schon jetzt auf das vorletzte Mai-Wochenende (21. und 22.05.2011) freuen, wenn in Burgenlands Hauptstadt das Fußball-Fest der Minis steigt.

Foto: Krizsanits

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