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Deine Zeit – leben und lernen am schÜnsten Ende der Welt

High School und Uni in Neuseeland


Inhalt Kia Ora – Willkommen...........................................................................................................3 Deine Zeit in einem spannenden Land mit wunderschöner Natur..................4 Hohes Bildungsniveau und ungewöhnliche Fächer.................................................7 Sieben Schulen mit sehr gutem Ruf.................................................................................8

King‘s High School..................................................................................................11

St Hilda‘s Collegiate School................................................................................12

Queen‘s High School..............................................................................................13

St Andrew‘s College...............................................................................................14

Tokomairiro High School......................................................................................15

Macleans College....................................................................................................16

Tauranga Boys‘ College.........................................................................................17

University of Otago – Uniluft mit Kiwiduft...............................................................18 Start im Januar oder Juli....................................................................................................21 Unkomplizierte Anmeldung..............................................................................................21 Dein Abitur in Neuseeland................................................................................................22 Wohnen in der „Kiwifamilie“.............................................................................................23 Kontakt nach Hause.............................................................................................................23 Land und Leute kennenlernen.........................................................................................24 Experte für Neuseeland-Reisen.....................................................................................25 Gut zu wissen...........................................................................................................................26 Back in Germany....................................................................................................................27 Erfahrungsberichte..............................................................................................................28

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Kia Ora – Willkommen Ein anderes Land kennenlernen, dort den Alltag in Familie und Schule miterleben, die Sprache verstehen, neue Freunde finden und sich selbst behaupten – all das sind Vorteile, für die ein junger Mensch sich meistens nur einmal im Leben wirklich Zeit nehmen kann. Und zwar dann, wenn er sich entschließt, für ein Jahr – oder zumindest sechs Monate – der eigenen Schule adé zu sagen und ins Ausland geht. Amerika, Kanada oder England sind dabei häufige Ziele. Warum aber nicht Neuseeland? Dort treffen die Jungen und Mädchen auf eine einzigartige Natur, sehr gastfreundliche Menschen und ein Schulsystem, das darauf ausgelegt ist, Schüler aus dem Ausland als besonders willkommene Gäste zu betreuen. Die Schulen haben spezielle Lehrer, sogenannte International Directors, deren ausschließliche Aufgabe es ist, sich um die Gastschüler aus aller Welt zu kümmern. Sowohl auf der Nord- als auch auf der Südinsel Neuseelands stehen Schulen zur Auswahl, die seit Jahren eng mit uns zusammenarbeiten. Es bestehen gute Kontakte, sodass garantiert

werden kann, dass die Jugendlichen am anderen Ende der Welt nicht alleingelassen werden. Weder in der Schule noch in den Gastfamilien, in denen sie leben. Den Kontakt zu den Schulen stellt Hermann Olberding, Oberstudienrat aus Münster her. Seine Tochter wollte in der elften Klasse nach Neuseeland und hatte sich entsprechende Unterlagen von verschiedenen professionellen Vermittlungsorganisationen besorgt. Hermann Olberding kam mit einigen Schulleitern in Kontakt, es folgten gegenseitige Besuche und es entwickelte sich eine gute Freundschaft. So entstand die Idee, Schüler und deren Familien zu beraten und sie direkt und möglichst unkompliziert an die Schulen in Neuseeland zu vermitteln. Ein ganz besonderer Service: In der Regel haben die deutschen Familien die Gelegenheit, Vertreter der Schulen aus Neuseeland hier in Deutschland schon vor dem eigentlichen Aufenthalt der Tochter oder des Sohnes zu treffen und zusammen mit ihnen die Pläne für eine gute Zeit in Neuseeland zu besprechen.

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Deine Zeit in einem spannenden Land mit wunderschöner Natur Das Land der Kiwis ist 23 Flugstunden von Deutschland entfernt, das Klima aber ist dem heimischen sehr ähnlich, vor allem auf der Südinsel. Ein Unterschied ist allerdings, dass dort Sommer ist, wenn hier Winter herrscht. Neuseeland bietet einzigartige Landschaften, Gebirge, Vulkane, Strände, Fjorde und unberührte Regenwälder. Dazu kommt eine fabelhafte Tierwelt mit Pinguinen, Albatrossen, Walen, Delfinen und natürlich dem Nationalvogel, dem Kiwi. Die Größe des Landes ist vergleichbar mit der Großbritanniens. Auf der Nordinsel herrscht subtropisches Klima, es ist insgesamt wärmer. Neuseeland ist eines der am wenigsten dicht besiedelten Länder der Erde; insgesamt leben dort rund vier Millionen Menschen. Neuseeland hat ein hervorra-

gendes Bildungssystem und erreicht regelmäßig vorderste Plätze bei der weltweiten PISA-Studie. Auf der Südinsel stehen fünf Schulen zur Auswahl, sowohl sog. singlesex-schools als auch Schulen für Jungen und Mädchen zusammen. Die meisten der Schulen sind in Dunedin, einer Stadt auf der Südinsel Neuseelands – auch Sitz der Universität von Otago. An dieser Universität gibt es für deutsche Abiturientinnen und Abiturienten das Angebot, ein Language Centre zu besuchen oder aber sich erst einmal im Rahmen eines sog. foundation year zu orientieren und unterschiedliche Fachbereiche kennenzulernen. Die Stadt Dunedin, auch das Edinburgh des Südens genannt, wurde 1848 in günstiger Lage direkt an einem natürlichen Hafen gegründet und expandierte nach 1861 schnell. Goldvorkommen in der Region hatten zahlreiche Siedler aus aller Welt

„Ich persönlich hatte immer schon den Wunsch nach Neuseeland zu kommen, weil ich auch so viel Schönes darüber gehört habe. Außerdem fand ich es total spannend etwas Neues zu erleben – neue Kultur, neue Sprache, neue Menschen …“ Lisa ten Brink

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angelockt. Viele davon stammten aus Schottland. Dunedin ist der alte gälische Name für Edinburgh (,Stadt auf dem Hügel‘). Die Einwohnerzahl beträgt etwa 120.000. Die schottische Herkunft vieler Einwohner ist beispielsweise noch an der Schuluniform der Mädchen von St Hilda‘s zu erkennen. In den Straßen der Stadt sind gelegentlich Dudelsackspieler zu sehen und natürlich auch zu hören. Heute gilt Dunedin für die Neuseeländer als die Stadt der Bildung in ihrem Land. Sie liegt direkt am feinsandigen Surfstrand und ganz in der Nähe befinden sich große Robben- und Pinguinkolonien. In Christchurch nimmt das koedukative St Andrew‘s College deutsche Jungen und Mädchen auf. Diese Privatschule gilt als eine der besten Schulen des Landes. Christchurch ist eine sehr englisch geprägte Stadt mit vielen Parks und einem ausgeprägten internationa-

„Die Kiwis sind so aufgeschlossene Menschen, wie man sie sich nur vorstellen kann. Ich hatte das ganze Jahr über das Gefühl willkommen zu sein.“ John Allkemper, 1 Jahr Schüler an der King‘s Highschool


len Flair. Sie liegt an der Ostküste der Südinsel Neuseelands in der Region Canterbury. Etwa 390.000 Einwohner leben in der Stadt. Die Schule bietet deutschen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, entweder in Gastfamilien oder in einem neuen, modernen Internat zu leben. Die Schulleiterin Mrs. Leighton schreibt: “When you join the St Andrew‘s College community, you gain the support and friendship of an entire network of people who take an active interest in your wel-

fare. We do everything possible to ensure your academic, cocurricular and social interactions here are as rewarding as possible.” Auf der etwas wärmeren Nordinsel stehen zwei Schulen zur Verfügung. Zum einen das Macleans College, ganz in der Nähe von Auckland. Diese Schule, gelegen an einer sehr schönen Bucht direkt am pazifischen Ozean, können sowohl Mädchen als auch Jungen besuchen. Eine weitere Schule nur für

Jungen gibt es in Tauranga an der Bay Of Plenty, einem Traumziel vieler Neuseelandbesucher. Das Tauranga Boys’ College bietet neben ganz „normalen“ Schulfächern als Schwerpunkt ein sog. outdoor education-Programm mit dem Schwerpunkt auf Wassersport. Weitere Schulen können auf Wunsch gerne ausgewählt werden. Eine mögliche Vermittlung erfolgt wie mit den bereits „etablierten Schulen“.

New Learning New Experiences New Opportunities New Zealand 5


„Im Sportunterricht wird viel draußen bei Exkursionen durch die neuseeländische Landschaft, wie beispielsweise bei einer Kajak- und Wandertour im Abel-TasmanNationalpark im Nord-Osten der Südinsel, trainiert.“ Olivia van der Heide

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Schulsystem in Neuseeland

Hohes Bildungsniveau und ungewöhnliche Fächer Das Schulsystem in Neuseeland unterscheidet sich wesentlich vom deutschen. Sechs Fächer muss jeder Schüler belegen. Pflicht sind Englisch, Mathematik und eine Naturwissenschaft. Wählen können die Schüler außerdem zwischen Outdoor-Education, einem Fach, in dem das Erleben in der Natur mit einer Kombination aus sportlicher Betätigung wie Klettern, Kajak fahren oder Wandern im Vordergrund steht. Weitere Angebote: Fotografie, Kochen, Drama, Musik oder andere darstellende Künste. Jede Schule setzt zudem andere Schwerpunkte. Schon vor Reiseantritt können die Fächer gewählt werden. Ein Wechsel vor Ort ist später allerdings immer noch möglich. Der Unterricht ist ebenfalls anders als gewohnt. Disziplin wird im Unterricht groß geschrieben, dabei herrscht ein sehr freundlicher Umgangston und es gibt ein gutes freundschaftliches Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern. Die neuseeländischen Schülerinnen und Schüler identifizieren sich mit

ihrer Schule, schließlich verbringen sie die meiste Zeit des Tages dort. Neuseeländisches Englisch ist nicht sonderlich kompliziert. Spätestens nach zwei bis drei Wochen ist auch ein Schüler, der im Englischen nicht unbedingt die Note „Sehr gut“ hat, in der Lage, alles zu verstehen. Außerdem sind die Schulen auf ausländische Schüler spezialisiert und kümmern sich bei Problemen intensiv um ihre Gäste. An der St Hilda’s School z.B. sind von 450 Schülerinnen 25 Ausländer, die dort „International Students“ genannt werden. An der Jungenschule King’s High School sind es 40 von insgesamt 950 Schülern. Der Unterricht findet täglich von 8.30 bis 15.30 Uhr statt. Die Schuluniform kann von Gastschülern in der jeweiligen Schule ausgeliehen werden. Einige kaufen sich die Uniform aber, um ein besonderes Andenken an eine unvergess-

liche Zeit zu haben. Im Unterricht ist selbstständiges Lernen gefordert. Die neuseeländischen Schüler müssen zum Ende eines jeden Jahres eine umfassende Prüfung ablegen. Die Gastschüler sind davon befreit, erhalten aber von den Lehrern ein Zertifikat, in dem berichtet wird, wie sie während ihrer Zeit mitgearbeitet und welche Leistungen sie erbracht haben. Dieses Zeugnis wird von der Schule übrigens direkt an die Eltern geschickt. Education New Zealand:

„Es war eine echt tolle Erfahrung, jeden Morgen in der blauen Uniform zur Schule zu gehen und auch echt einmal gerne zur Schule zu gehen und nicht mit irgendwelchen Arbeiten gestresst zu werden.“

„Das mit dem Englischen war auch kein Problem. Am Anfang musste ich manchmal zweimal nachfragen, aber die „Kiwis“ hatten volles Verständnis dafür. Viele waren sowieso beeindruckt, dass man sich traute, so lange und so weit von zu Hause weg zu sein.“

Leonie Kauter

Hannah Ruprecht

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Verschiedene Schulen in ganz Neuseeland

Sieben Schulen stehen zur Auswahl

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Die King‘s High School ist eine der größten Schulen im Süden Neuseelands. Dort haben deutsche Jungen die Möglichkeit, ein halbes oder auch ein ganzes Schuljahr Gastschüler zu sein. Eine Schuluniform ist Pflicht. Die deutschen Schüler berichten von einer sehr engen Schulgemeinschaft mit Ganztagsbetrieb und vielen außerschulischen Aktivitäten. Unterstützt und begleitet werden die Gastschüler von Sharon Davis und ihrem Team. Sharon Davis kümmert sich als Director of International Students ausschließlich um die Belange der internationalen Gäste. Sie empfängt ihren Gast bereits am Flughafen und führt ihn in die Gastfamilie ein. Zusammen mit ihren Kolleginnen ist sie an der Schule immer als Ansprechpartnerin da.

Die St Hilda’s Collegiate School – eine Mädchenschule – gilt als eine der begehrtesten Schulen Neuseelands und schneidet beim Schulranking regelmäßig sehr gut ab. Die Uniform verweist auf die schottische Herkunft der Einwanderer, die die Schule vor mehr als hundert Jahren gründeten. An die Schulkleidung müssen sich die deutschen Schülerinnen meistens gewöhnen. Die Mädchen, die dort waren, berichten allerdings, dass die Uniform den Einstieg und die Eingliederung in die Schule deutlich erleichtert. Und weil alle gleich aussehen, ist modischer Geschmack ohnehin egal. Als International Director kümmert sich Kirstyn Mawdesly um die Gastschüler und ist Ansprechpartnerin für alle Fragen.

Das St Andrew’s College in Christchurch ist eine unabhängige Privatschule für insgesamt 1.400 Jungen und Mädchen. Sie genießt einen sehr guten Ruf in Neuseeland und darüber hinaus. Gegründet wurde die Schule im Jahre 1917; hat also für neuseeländische Verhältnisse eine recht lange Tradition. Der Schule ist ein Internat für insgesamt 165 Schülerinnen und Schüler angeschlossen. Außerschulische Angebote gibt es in großer Zahl. So verfügt die Schule über eine eigene Ranch, die aktiv betrieben wird, und für die Schülerinnen und Schüler gibt es in den neuseeländischen Alpen eine eigene Mountain Lodge. Sie dient als Basisstation beim Skilaufen und Klettern.

Die Queen‘s High School in Dunedin ist eine Schule mit sehr individueller Betreuung und vielen outdoor-activities. Sie arbeitet sehr eng mit der King’s High School for boys zusammen. Auch die Queen‘s High School ist eine reine Mädchenschule mit langer Tradition. Unsere Schülerinnen aus Münster, die dort waren, sind begeistert. Daria S. schreibt: „Das Leben an der Queen‘s High ist super – so viele Fächer die man wählen kann und die Lehrer sind sehr verständnisvoll (was vor allem für den Anfang wichtig war) und helfen gerne. Mit den Internationals wird auch relativ viel unternommen. Wir gehen öfter zusammen essen, wir haben einen Dunedin-Trip gemacht, als wir angekommen sind, um uns gegenseitig kennen zu lernen. Weiterhin haben wir einen ‚Maori-Tag‘ in einer Marae, einem traditionellen Maori-Versammlungsort, erlebt und waren bei der Albatroskolonie.“


Auckland

Tauranga

Macleans College

Tauranga Boys‘ College

Etwa 40 Minuten Fahrzeit von Dunedin befindet sich die Tokomairiro High School in der kleinen Stadt Milton. Die Schule ist mit insgesamt ca. 280 Schülerinnen und Schülern sehr überschaubar, eine individuelle Betreuung der International Students ist garantiert. Wer sich als deutscher Gast für diese Schule entscheidet, trifft auf sehr freundliche, hilfsbereite und unkomplizierte Menschen. Da diese Schule nur wenige Schüler aus dem Ausland hat, besteht eine gute Chance, schnell mit den neuseeländischen Mitschülern in engen Kontakt zu kommen, für die meisten Jungen und Mädchen aus Deutschland eine ganz wichtige Sache. Die Nähe zur Natur und die vielen Sportmöglichkeiten machen diese Schule zusätzlich sehr reizvoll.

Wellington

Christchurch

St Andrew‘s College

Queenstown

Dunedin

King‘s High School, St Hilda‘s Collegiate School, Queen‘s High School

Milton

Tokomairiro High School 9


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Das Tauranga Boys‘ College auf der Nordinsel ist eine reine Jungenschule. Sie liegt an der wunderschönen Bay of Plenty in einer der sichersten und beliebtesten Städte Neuseelands. Die Schule legt großen Wert auf die individuelle Betreuung ihrer Gastschüler. Mit seiner Nähe zum Wasser und den subtropischen Temperaturen gibt es im sportlichen Bereich einen klaren Schwerpunkt auf den Wassersport mit seinen vielen Möglichkeiten. Die Fahrzeit nach Auckland beträgt ca. drei Stunden.

Das Macleans College in Auckland punktet besonders mit seiner fantastischen Lage: Direkt am Pazifik gelegen reichen die Sportsgrounds bis unten an den schönen Strand. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler in sog. „Whanaus“. Das sind eigenständige Schulgebäude für die einzelnen Jahrgangsstufen. Jedes Gebäude hat ein pädagogisches Zentrum, um das herum die Klassenräume angeordnet sind. Auch die dort unterrichtenden Lehrer haben hier ihre Räume. So entsteht ein sehr intensives Gefühl der Zusammengehörigkeit, für die Gäste aus Deutschland eine gute Möglichkeit, sich schnell zu integieren. Schwerpunkte am Macleans College sind neben den akademischen Fächern sowie Musik und Sport die Ausbildung der sog. soft skills: hier geht es um deine soziale Kompetenz. Du lernst u.a., dich in einer Gruppe zurecht zu finden und dich selbst besser einzuschätzen. Bis zur Innenstadt von Auckland, der größten neuseeländischen Stadt mit ca, 1,5 Millionen Einwohnern, sind es ca. 30 Minuten Fahrzeit.

„Die ,Kiwis’ sind nett und hilfsbereit. An der King’s Highschool lernt man schnell andere Jungen kennen und es herrscht ein gutes Klima. Die Lehrer sind sympathisch und haben zu den Schülern fast schon ein freundschaftliches Verhältnis.“

„All die Befürchtungen, über die ich mir vorher Gedanken gemacht habe, waren sofort vergessen als mich Maggie – die Betreuerin der Internationalen Studenten, die wie eine dritte Mutter ist – und meine Gastfamilie ganz herzlich aufgenommen haben.“

Christian Serries

Leonie Kauter


Dunedin, Südinsel

King‘s High School Dunedin Mr Dan Raddiex, Schulleiter der King’s Highschool in Dunedin, schreibt über die besonderen Beziehungen zwischen Münster und Dunedin This special and unique relationship with King’s High School and Hermann Olberding brings a sense of family connection and orientation. As a consequence the students tend to assimilate more quickly and have more confidence. Usually a representative of King’s will have met the students and their families in Germany before they come to NZ so there is a familiar face for them when they arrive. This also makes it easier for the parents to contact the school when their sons are in NZ. The students are not “sent” to NZ to try to help their behaviour/lack of maturity – they come because they know (from the experiences of others) that the King’s programme is probably better than others. Boys leave Germany as boys but return as mature young men – they know that they can live in another family, cope with homesickness, make friends in another language, learn in another language, manage their money, plan successful travel for themselves. The success of our programme is evident in that we have now had the younger brothers also wanting the same experience that their older siblings have enjoyed.

Mr Olberding has knowledge and understanding of the school systems in both New Zealand and Germany so he is able to give sound advice to prospective travelling students about the available programmes and how the time in New Zealand can fit in with the German requirements. A further advantage is that both parties are dealing with one person. We are in frequent communication with each other. There is always a little bit of King’s High School in the Muenster boys. They take their school uniform home with them; they wear it to information meetings and like to perform the school haka! They stay on the King‘s International distribution list, and email or telephone their NZ connections. They really feel that they too are “King’s Boys” albeit on the other side of the world.

Factsheet Schülerzahl: 950 Schwerpunkte: Persönlichkeitsbildung, Outdoor Education Sportangebote: Rugby, Schwimmen, Rudern, Fußball, Hockey, Leichtatlethik, Skifahren, Surfen, Tennis Fremdsprachen: Französisch, Japanisch, Spanisch, Latein (Privatleher) www.kingshigh.school.nz

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Dunedin, Südinsel

St Hilda’s Collegiate School St Hilda’s has worked closely with Mr Hermann Olberding for a number of years. St Hilda’s had the pleasure of hosting Hermann’s daughter and the relationship has grown from there. St Hilda’s is a small school and we really appreciate the personal approach Hermann takes to placing girls in our school. His personal knowledge of St Hilda’s and the New Zealand and German education system mean that he is well placed to advise students and guide their choices so they get the best experience they can. The personal touch is also appreciated from here as we can contact Hermann and discuss things that come up. We at St Hilda’s have had the pleasure of adding some wonderful girls from Germany to our school family and the girls who have come through Hermann have a good idea of what it will be like. Hermann makes excellent use of the experiences of girls who have been to St Hilda’s in previous years and we always look forward to meeting

Dunedin

and hearing from these girls at the seminars he organises in Muenster. The close relationship and personal touch have ensured we have had a very successful experience in welcoming girls to our school.

Factsheet Schülerzahl: 450 Schwerpunkte: Tanz, Theater, Musik, Skills for Living, Outdoor Education Sportangebote: Schwimmen, Hockey, Touchball, Tennis Fremdsprachen: Französisch, Japanisch, Spanisch www.shcs.school.nz

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Dunedin, Südinsel

Queen‘s High School Dunedin Queen’s High School is a girls’ school which prides itself on its ability to meet the needs of the individual students. With a roll of approximately 450 students, who come from a range of cultures and diverse backgrounds, Queen’s provides an environment where students are encouraged and challenged to achieve personal excellence. International students often comment on the positive relationship between students and teachers in the school and on the high level of care provided. The wide range of subjects students can study also makes Queen’s an attractive choice for international students. As well as the traditional curriculum areas students can also study subjects such as drama, design and graphics, food technology, photography, business studies, child development and outdoor & physical education. The co-curricular opportunities at Queen’s High School are also many and varied. Our local environment, near a great surfing beach, rivers and mountains, provide an excellent ‘playground’ for our Outdoor Education programme. Queen’s is also renowned for its programmes in the arts – aerobics, dance, music, wearable art are all areas where our students excel. Our brother school, King’s High School, is situated next door and we share a Performing Arts Centre with them. Home-stay accommodation is organised for all our international students and this is usually within walking distance of the school.

Queen’s High School has been working with Hermann Olberding from Münster, Germany for more than seven years. The school has had a very personal and successful relationship ever since.

Quote from a current International Student: „Einer der guten Vorteile an der Schule ist, dass sie nicht so groß ist. Es herscht eine gute Atmosphäre und fast jeder kennt jeden. Mein Auslandsjahr war einfach nur awesome!“ / in Englisch: “One of the great advantages of the school is that it is not so big. There is a good atmosphere and almost everyone knows everyone. My year abroad was simply awesome!” Lorena Benz

Factsheet Schülerzahl: 450 Schwerpunkte: Outdoor Education, Modedesign, Fotografie Sportangebote: Rudern, Leichtathletik, Basketball, Hockey, Schwimmen Fremdsprachen: Französisch, Spanisch www.queens.school.nz

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Christchurch, Südinsel

St Andrew‘s College

St Andrew‘s College, an independent, co-educational school located in Christchurch, New Zealand has had an excellent partnership with Mr Hermann Olberding over recent years. This makes for a smooth transition for our German students who arrive safe in the knowledge that they have been very well informed and prepared to embark on a once in a life time experience. At St Andrew‘s College our staff go out of their way to ensure that every student is happy, while making sure that every student makes the most of the opportunities on offer. The relationship between the staff and students is said to be a very special feature of St Andrew‘s College. Students have expert teachers, small class sizes and a tutor group system, which ensures that every student is looked after. Students who come to us from Germany often take the opportunity to select new subjects not on offer at their German schools. Subjects such as Food Technology, Textiles, Television, Drama, Photography, Tourism and Agriculture are popular choices. Our location is close to several malls and central Christchurch so there are plenty of options for organised social outings to the movies, restaurants and local events. We have three boarding houses with 167 students living in them. International students become a special part of our boarding community as they integrate with other students who come from all over New Zealand.

We also carefully select a St Andrew‘s College guardian family for each student, so that they have the option to enjoy Kiwi family life during the weekends and holidays. St Andrew‘s College has been delighted with the German international students who have come to us from Mr Hermann Olberding, all of whom have made the very most of this opportunity by involving themselves fully in the life of the College. We invite you to be the next person to join us.

Factsheet Schülerzahl: 1.400 Schwerpunkte: Outdoor Education, Musik, Darstellende Kunst, TV-Produktionen Sportangebote: Hockey, Basketball, Volleyball, Skifahren, viele weitere Sportarten Fremdsprachen: Französisch, Spanisch www.stac.school.nz

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Christchurch


Milton, Südinsel

Tokomairiro High School Tokomairiro High School is for boys and girls from Year 7 to Year 13. We are a school with a very friendly atmosphere, small class sizes for individual attention and excellent, dedicated teachers. “The atmosphere here is very special, small schools with small classes mean you get lots of teacher time, treasure it.” Glenis Sim - Principal

Milton

There are 270 students at Tokomairiro High School. Tokomairiro would love to welcome some and as International Student numbers are low it means each student can take advantage of the courses offered and get to know the ‘Kiwi’ students very well.

Tokomairiro has excellent classroom facilities, extensive playing fields, a full size gymnasium and has swimming pool facilities nearby. Tokomairiro High School is located in Milton, 40 minutes from Dunedin city and 30 minutes from Dunedin International Airport with the tourist town of Queenstown a three hour drive away. Milton is surrounded by rolling green hills, farmland and forest and is a safe community. Being a smaller town, means you can usually walk to school, or to the local shops for ice cream! Subjects offered: English including English for International students, Maths with Calculus or Statistics for seniors, Science with Biology, Chemistry and Physics for seniors, Physical Education, Geography, History, Classical Studies, French, Art, Drama, Technology and Horticulture. Outdoor Education currently include: hiking the Kepler and Routeburn tracks, camps in The Catlins, South Otago, a geography camp to Queenstown plus a ski trip. Sporting opportunities include: hockey, volleyball, touch rugby, rugby and netball. Lunch times offer the chance to participate in other sports.

Factsheet Schülerzahl: ca. 400 Schwerpunkte: Outdoor Education, Musik, Theater Sportangebote: Leichtathletik, Volleyball, Basketball, Skifahren Fremdsprachen: Französisch www.tokohigh.school.nz

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Auckland, Nordinsel

Macleans College

Auckland

Macleans College is the leading co-educational school in New Zealand with a recognised reputation for achieving at the highest level in national and international examinations. Two main academic pathways are offered. There is the Cambridge (UK) International Examinations and the New Zealand National Certificate of Education Achievement. There are 2.500 students on campus who belong to eight separate houses. The house system allows for a family type environment with friendly competition in sport and other activities. There are two other important corner stones to the college. These are the emphasis on quality teaching and examination success; and the extra-curricular programme where all students are expected to take part in after-school activities. There is a strong international student representation and many of our domestic and international students now study at universities around the world. Byron Bentley - Principal

Factsheet Schülerzahl: 2.500 Schwerpunkte: Musik, Theater, Outdoor Education Sportangebote: Basketball, Hockey, Fußball, Tennis, Segeln und viele weitere Sportarten Fremdsprachen: Französisch, Spanisch www.macleans.school.nz

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Tauranga, Nordinsel

Tauranga

Tauranga Boys‘ College Tauranga Boys’ College aims to be ‘Best for Boys’ by being dedicated exclusively to meeting the educational, social and developmental needs of boys as they journey from boyhood to manhood. Our unwavering focus is on “being better than before”. We have a commitment to continuous improvement as we challenge our boys to strive for excellence in academic, sporting and cultural activities in a male context. Boys are challenged to enquire and to reflect on their actions, and to be motivated to achieve their potential. We provide a supportive environment with strong leadership, clear direction, and high expectations.

I wish to warmly welcome you to Tauranga Boys’ College. As the Director of International Students, I consider the happiness, safety and welfare of all our students to be of paramount importance. Students have personalised on-call support available to them anytime day or night. I look forward to helping you strive towards creating a strong academic purpose and will do everything to ensure that the academic, cocurricular and social aspects of both school and home life are as rewarding as possible. Annette Roff - Director of International Students

We are proud of our school’s traditions and its heritage, whilst being firmly focused on preparing our young men to face the challenges of the future. I invite you as an International Student to be part of our College and its future and therfore look forward to meeting you. R.W. Mangan - Principal

Factsheet Schülerzahl: 1.100 Schwerpunkte: Outdoor Education, Musik, Theater, Engineering, Media Studies etc. Sportangebote: Basketball, Hockey, Fußball, Rudern, Tennis, Segeln, Surfen und viele weitere Sportarten Fremdsprachen: Spanisch, Japanisch www.tbc.school.nz

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Abitur, was dann?

Eine Gute Zeit zur Orientierung auf das Studium

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Ein besonderes Angebot – maßgeschneidert für G8-Abiturienten: Foundation Year-Programm oder Language Centre an der Otago University Zwei Abiturientinnen haben es ausprobiert. Sie berichten über ihre Zeit an der Universität in Neuseeland in der Zeitschrift „Absolut Karriere“, ein Magazin für Abiturientinnen und Abiturienten.

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Neuseeländisches Schuljahr

Start im Januar oder Juli Das neuseeländische Schuljahr ist in vier Teile, die „Terms“ genannt werden, aufgeteilt. Immer zu Anfang eines solchen Terms können ausländische Schüler den Schulbesuch starten. Wer ein Jahr in Neuseeland bleiben möchte, sollte am besten gleich im Januar zum Schuljahresanfang starten. Man kann auch im Sommer beginnen, ist dann aber während der sechswöchigen Ferien über Weihnachten dort. Die Terms beginnen Ende Januar, Mitte April, Mitte Juli und Anfang Oktober. Zwischen den Terms gibt es jeweils zwei Wochen Ferien. Die Sommerferien dauern gut sechs Wochen und beginnen Anfang Dezember. Empfehlenswert ist ein Aufenthalt in der zweiten Hälfte der neunten oder der ersten bzw. zweiten Hälfte der zehnten Klasse. Es ist aber auch möglich, das gesamte zehnte Schuljahr in Neuseeland zu verbringen.

„Insgesamt habe ich meinen Auslandsaufenthalt sehr genossen und es gab viele Highlights – sei es die zweiwöchige Südinseltour oder die kleinen Ausflüge. Aber das Größte für mich war die Tatsache, dass ich es geschafft habe, mich in einem fremden Land so gut zurecht zu finden und zu integrieren.“ Lisa ten Brink

Unkomplizierte Anmeldung Vertreter der Schulen aus Neuseeland kommen in der Regel im Frühjahr oder Herbst nach Deutschland, unter anderem auch nach Münster. Dort findet jeweils eine Info-Veranstaltung für interessierte Schülerinnen und Schüler und deren Eltern statt. An dem Abend können Eltern und Jugendliche mit den Vertretern der beiden Schulen sprechen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, sich während des ganzen Jahres zu informieren und es kann jederzeit eine Anmeldung erfolgen. Der Kontakt zur Schule wird dann kurzfristig hergestellt.

Eltern können im Anschluss selbst mit der Schule per E-Mail kommunizieren und alles Weitere absprechen. Es müssen keine umfangreichen Bewerbungsunterlagen ausgefüllt und eingesendet werden. Die Schule schickt alle notwendigen Formulare per E-Mail. Für eine erste Kontaktaufnahme, für weitere Beratungen rund um das Thema „Schule in Neuseeland“ und für die gesamte Begleitung steht Hermann Olberding zur Verfügung. Er ist per E-Mail zu erreichen unter postmaster@neuseelandzeit.de.

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New Zealand Certificate of Educational Achievement (NCEA)

Dein Abitur in Neuseeland Deutsche Schülerinnen und Schüler, die die 10. Klasse erfolgreich absolviert haben, können in einem Zeitraum von 18 Monaten den neuseeländischen Schulabschluss erwerben. Diesen Abschluss nennt man NCEA (New Zealand Certificate of Educational Achievement). Damit kannst du dann in Deutschland studieren, d.h. das NCEA ist dem Abitur gleichgestellt. Dieser Schulabschluss wird also auch in Deutschland als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt. Sehr interessant ist diese Ausbildungsoption sicherlich für • Jungen und Mädchen, die nach der zehnten Klasse nach Neuseeland gehen wollen und bereit sind, 18 Monate dort zur Schule zu gehen. Solange dauert es i.d.R. für gute Schülerinnen und Schüler, die notwendigen credits zu sammeln und alle notwendigen Leistungsnachweise zu erbringen. • Realschüler, die auch später studieren wollen. • Schülerinnen und Schüler, die später an einer Fachhochschule studieren wollen. Sie können sich aufgrund der vielen angebotenen berufsvorbereitenden Fächer wie z.B. Buchhaltung, Tourismus, Grafikdesign oder Business Studies so schon ein bisschen auf das Studium vorbereiten. • Schülerinnen und Schüler, die ein englischsprachiges Studium in Europa absolvieren wollen. Sie werden mit ihren in Neuseeland erworbenen Englischkenntnissen beste Voraussetzungen haben. Die Regeln für die Anerkennung sind in den Bundesländern nicht immer einheitlich. In NRW, z.B. wird eine nur 11,5 jährige Schulzeit problemlos anerkannt. Man sollte sich in jedem Fall am besten bei der Zeugnisanerkennungsstelle seines Bundeslandes erkundigen.

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Stolze NCEA-Schüler mit ihrem Schulleiter am Tauranga Boys‘ College an der Bay Of Plenty auf der Nordinsel von Neuseeland

Nähere Infos gibt es auf dem Informationsportal zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse: http://anabin.kmk.org/ Das Bundesland NRW hält ein Merkblatt zum Thema Abitur in Neuseeland bereit unter: http://www.brd.nrw.de/schule/ schulrecht_schulverwaltung/pdf/ Merkblatt_Neuseeland_.pdf Die Schulen in Neuseeland kümmern sich mit vielen begleitenden Beratungsangeboten (Academic Counceling) sehr intensiv um ihre Schüler und Schülerinnen aus Deutschland.


Neuseeländische Gastfreundschaft

Wohnen in der „Kiwifamilie“ Die Jungen und Mädchen wohnen in Neuseeland i.d.R. in Gastfamilien. Die Schulen vermitteln den Kontakt. Schon vor der Reise können erste Kontakte zu der neuen „Kiwifamilie“ aufgenommen werden. Ca. 40 Prozent der monatlichen Kosten für den Reiseaufenthalt erhält die Gastfamilie. Die deutschen Schüler müssen innerhalb der Familie keine besonderen Aufgaben übernehmen. Lediglich eine kleine Mithilfe, wie sie auch zu Hause üblich ist, wird erwartet. In erster Linie sollen die Gastschüler jedoch Land und Leute kennen lernen und auch in der Schule gut mitarbeiten können. Die Eltern werden mit Vornamen angesprochen.

In this house

we are a family love each other be happy every day

laugh a lot repect one another

use kind words always tell the truth

say please and thank you „Heimweh hatte ich nie. Die Menschen sind hier einfach so nett und man hat immer etwas zu tun, da bleibt keine Zeit für Heimweh.“ Lukas

never give up keep your promise

Be

forgive even when it‘s hard

truthfu l positiv e grat e fu l

try to keep this house rules

Kontakt nach Hause Mit den neuen Medien wie Internet und Handy ist es kein Problem, Kontakt zur Heimat zu halten. Empfehlenswert ist ein Handy ohne Vertrag. Der Gastschüler kauft sich in Neuseeland einfach eine günstige PrepaidKarte und kann dann für wenig Geld in Neuseeland telefonieren. Das ist auch wichtig, um mit Freunden vor Ort und mit der Gastfamilie immer in Kontakt zu bleiben. Das Telefonieren empfiehlt sich über verschiedene Internet-Anbieter. In allen Gastfamilien gibt es einen Internet-Anschluss, der auch für die Jugendlichen aus Deutschland jederzeit zugänglich ist.

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Unvergessliche Erlebnisse

Land und Leute kennenlernen In den Schulferien besteht die Gelegenheit, das Land auf eigene Faust, gemeinsam mit anderen Schülern oder mit der Gastfamilie zu bereisen. Neuseeland bietet traumhafte Nationalparks, Berge zum Klettern oder Skilaufen und viel Wasser zum Kanufahren oder Segeln. Die International Directors der Schulen helfen gerne bei der Vorbereitung eines solchen Ausflugs. In der Regel sind auch die Gastfamilien bereit, in der unterrichtsfreien Zeit mit den Jungen und Mädchen aus Deutschland etwas Tolles zu unternehmen. Gute Erfahrungen haben wir mit dem Reiseunternehmen New Zealand Educational Tours (NZET) gemacht.

„In den Ferien waren wir oft mit Freunden unterwegs auf der ganzen Südinsel. Dabei brauchten wir nur eine Erlaubnis unserer Eltern und konnten dann ganz einfach in einem Touristcentre unsere Urlaube planen. Dabei muss ich sagen, dass man wirklich viel Eigenständigkeit dazu gewonnen hat.“ Luca Radau

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In guten Händen

Experte für Neuseeland-Reisen

PALMTOURS-Münster Unser Partner für Reisen an das schönste Ende der Welt Schon seit vielen Jahren ist das Reisebüro Palmtours in Münster unser Partner für die Flugreisen nach Neuseeland. Frau Hornung, die Geschäftsführerin von Palmtours, ist eine ausgesprochene Expertin für die Flugreisen. Sie organisiert die Flüge für die Schülerinnen und Schüler, sie sorgt dafür, dass die Schüler in Gruppen gemeinsam reisen und auch beim Umsteigen gut betreut werden. Auch für Eltern und Geschwister, die die Schüler vor Ort besuchen möchten, organisiert sie diese Reisen. Frau Hornung steht immer zur Beratung zur Verfügung und hilft auch gerne, wenn es mal etwas komplizierter wird.

Reisebüro Palm Tours Marion Hornung-Grieswald Reisebüro Palm Tours Sessendrupweg 49 48161 Münster

Telefon: +49 (0) 2533 2691 Telefax: +49 (0) 2533 4552 palmtours@gmx.de www.palmtours.de

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Wichtige Informationen

Gut zu wissen Kosten

Visum

Der Aufenthalt in Neuseeland kostet – je nach Schule – rund 1.500 bis 1.700 Euro pro Monat. Darin sind das Schulgeld und die Kosten für die Gastfamilie enthalten. Das Geld ist vor Reiseantritt in voller Höhe an die Schule zu überweisen. Die Kosten sind auch abhängig von dem jeweiligen Wechselkurs zwischen Euro und Neuseeland-Dollar.

Für den Aufenthalt in Neuseeland ist ein Visum erforderlich. Das wird erteilt, nachdem eine Bestätigung der neuseeländischen Schule vorliegt, dass der Jugendliche dort angemeldet ist und alle Kosten vorab bezahlt worden sind. Neuseeland möchte sichergehen, dass es nicht für etwaige Forderungen an Gastschüler aufkommen muss. Die Quittung wird mindestens vier Wochen vor dem Abflug mit dem Reisepass an die neuseeländische Botschaft in Berlin geschickt, die das Visum dann erteilt.

Krankenversicherung Eine Kranken- und Haftpflichtversicherung wird i.d.R. von der Schule mit angeboten. Die private Krankenversicherung gilt auch in Neuseeland. Für gesetzlich versicherte Schülerinnen und Schüler muss eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden. Die hiesige Versicherung ruht dann in der Regel. Die Details sollten mit ihrer jeweiligen Krankenkasse abgesprochen werden.

Taschengeld Um auch in Neuseeland ans Taschengeld zu kommen, gibt es eine gute und kostenlose Lösung: Einfach bei der Deutschen Bank ein kostenloses Jugendkonto einrichten. Man bekommt eine Deutsche Bank Card. Damit kann der Schüler bei der neuseeländischen Partnerbank WESTPAC kostenlos Geld abheben, auch an Geldautomaten vor Ort.

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Auslands BaföG Für einen Aufenthalt in Neuseeland besteht auch die Möglichkeit, Auslands BaföG zu beantragen. Zuständig ist das Studentenwerk Frankfurt an der Oder. Das gilt auch für Schüler BaföG. Die genaue Anschrift lautet: Studentenwerk Frankfurt-Oder Amt für Ausbildungsförderung Paul-Feldner-Straße 8 | 15230 Frankfurt-Oder Tel.: (0335) 56 50 90 Dort stehen Mitarbeiter zur Beratung zur Verfügung. Zu den Leistungen: Für einen High SchoolBesuch beträgt der monatliche Bedarfssatz für den Lebensunterhalt 465  €. Schulgebühren werden nicht erstattet. Für Reisekosten werden je Hin- und Rückreise pauschal 500 € bewilligt.


Zurück in die alte Schule

Back in Germany Die Wiedereingliederung in die alte Schule ist in der Regel kein Problem. Die Ferien nach der Rückkehr sollten eigenständig dazu genutzt werden, den versäumten prüfungsrelevanten Stoff nachzuholen. Besondere Förderstunden für Schüler, die ein Jahr an einer ausländischen Schule verbracht haben, werden nicht angeboten. Die Fortschritte, die der Austauschschüler in Englisch gemacht hat, sind so groß, dass in dieser Sprache wohl keine Probleme mehr auftauchen.

„Ein halbes Jahr in einem anderen Land und G8?“ Ihr schafft das, wenn ihr euch anstrengt und bereit seid, etwas Lernstoff nachzuholen! Diese unvergessliche Zeit ist es wirklich wert!“ Christian Serries

Hannah R. und Melina E. am Strand von Dunedin

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Erfahrungsbericht von Leonie Kauter

Eine unvergesslich schöne Zeit Kia Ora! Ich heiße Leonie Kauter (15) und habe ein tolles halbes Jahr auf der Südinsel in Dunedin verbracht. Endlich kam der Tag, den ich mit gemischten Gefühlen erwartet hatte. Ich war ganz aufgeregt, was mich in Neuseeland wohl erwarten würde. Ich wollte schon immer besonders gern nach Neuseeland: viele outdoor activities, neue Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, klein und sicher genug, um alleine Neuseeland zu „erkunden“ und natürlich, um mein Englisch zu verbessern :) [...] Ich hatte 4 Gastgeschwister: zwei Kiwischwestern, 21 und 12, eine „Thai“-Schwester, 16 und einen Kiwibruder. Von Anfang an hab ich mich in der Gastfamilie richtig wohl gefühlt und nach kurzer Zeit war ich die „kleine“große Schwester und wir hatten eine unglaublich schöne Zeit. Meine Schule (St. Hilda‘s) und all die Mädchen habe ich auch gleich in mein Herz geschlossen. Die Schulgemeinschaft ist einfach genial: die Lehrer werden wie gute Freunde behandelt, gemeinsame Aktionen (Wettbewerbe verschiedenster Art, Sportaktionen), alle Mädchen sind super freundlich ... Es war eine tolle Erfahrung, jeden Morgen in der blauen Uniform zur Schule zu gehen, auch echt mal gerne zur Schule zu gehen und nicht mit irgendwelchen Arbeiten

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ständig gestresst zu werden. Es gab richtig tolle Fächer, die super Spaß machen und abenteuerlich sind wie Drama, Outdoor Education (Kajaking, Surfen, MountainBiking, Klettern ...) Painting, Photography ... Ich habe English, Mathe, Grafik/Design, Kunst, PE (Sport) und Outdoor Education genommen. Der Unterrichtsstoff ist im Vergleich zu Deutschland echt einfach und ich konnte dem Unterricht sehr gut folgen. [...] Ich habe mich so wohlgefühlt, dass ich kein Heimweh hatte. Ich habe so viele neue Freundschaften geschlossen und hatte so tolle Erlebnisse ... und der Kontakt per skype hat immer super gut geklappt. Und wenn ich je Heimweh gehabt hätte, wäre ich zu Maggie gegangen, die echt mit einem offenen Ohr zuhört und für alles eine Lösung findet :) Ich bin so froh, diese Entscheidung getroffen zu haben, nach Neuseeland zu gehen. Die Zeit war einfach unglaublich schön, spannend und abenteuerlich und ich werde all die Erlebnisse nie vergessen. Ich hab nicht nur unheimlich viel über das Land und die Eigenarten der Kiwis gelernt, sondern auch meine zweite Familie und Heimat gefunden. Auch wenn es Überwindung kostet, seine Familie und Freunde in Deutschland zurückzulassen, man lernt so viel Neues: eigenständig sein, offen auf andere Menschen zugehen, neue Menschen mit verschiedenen Kulturen ... Ich unterstütze euch gerne und wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mir gern eine E-Mail schreiben: leonie.kauter@gmx.de oder euch meinen Blog durchlesen www.leonieimkiwiland.blogspot.com


Erfahrungsbericht einer Mutter

Eine groSSartige Erfahrung für unsere Tochter Johanna Frau Drüppel, Mutter von Johanna Drüppel schreibt:

Kontakt zur Schule in NZ und zu den Kontaktpersonen dort hergestellt.

Unsere Tochter Johanna wollte bewusst ins naturschöne Neuseeland, und zwar gleich für ein ganzes Jahr, ihr 10. Schuljahr (2014/15).

Die Betreuung unserer Tochter vor Ort ist gewährleistet durch eine Lehrerin, die extra für die ‚internationals‘ verantwortlich ist, was Schule, Seelenleben und Unterbringung in der Gastfamilie angeht.

Zuerst waren wir Eltern skeptisch: Können wir unser 15-jähriges Mädchen allein buchstäblich ans andere Ende der Welt schicken? Viele Bedenken hat Herr Olberding uns genommen: Er hat Schüler/Studenten und Eltern vor Reiseanttritt in diversen Dingen beraten und begleitet: Anmeldung/Antrag bei der Schule, Fächerwahl, Kenntnisse über Land und Leute, Tagesseminar für Schüler/Studenten und deren Eltern, Visumantrag, Zusammenreisen mehrerer Schüler nach Neuseeland. Auch hat er den direkten

Von Beginn des Aufenthalts an erleben wir unsere Tochter über Skype und anlässlich eines persönlichen Treffens zur ‚Schulhalbzeit‘ begeistert, quicklebendig und glücklich über Land & Leute, das every day life auch mit der Gastfamilie, die direkten Kontakte, die Schule und den ganz anderen Unterricht. Ihre persönliche Entwicklung durch diese Erfahrung ist enorm. Die zuverlässige Vorbereitung, enge Begleitung und die Kontakte, die Herr Olberding uns im Vorfeld herstellte, haben uns überzeugt, dass es gut und richtig war, Johanna diesen Aufenthalt zu ermöglichen. Dieses Jahr wird eine unvergessliche Erfahrung für Johanna bleiben.

Ein Blick in den Schulhof der St. Hilda‘s Collegiate School in Dunedin (Südinsel von Neuseeland)

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Abschlussrede von Melina Eßer

Opening and closing doors Melina Eßer aus Münster hält nach einem Jahr als Gastschülerin ihre Abschiedsrede vor der gesamten Schulgemeinschaft von St. Hilda‘s. Good evening everybody. I’d like to start this speech with a quote from Alexander Graham Bell. He said: “When one door closes another door opens; but we so often look so long and so regretfully upon the closed door, that we do not see the ones which open for us.”

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happen. I researched Mr Bell a bit and he has never been to New Zealand. This is probably why he said that you feel sad and regretful when a door closes. When you come to New Zealand, all the doors that open for you, either by themselves or are opened by all the nice people, they reveal so many amazing things; there is no time to look back. During my year here in New Zealand, in Dunedin, at St Hilda’s, I had all these great people by my side, who opened doors with me and for me. [...]

When I left Germany this was a bit what it felt like. When I left my house, the door closed. When I left the car at the airport, the door closed. When I got on the plane, the door closed. When I got off the plane in Dunedin after about 40 hours of flight, the door closed and I found myself exposed to an unknown, exciting, new environment. In the first weeks, I was too busy being filled with awe about all the new things I experienced. Every night I went to bed, overwhelmed by all the things I saw during the day.

But now, after more than a year, it is time for me to close some doors behind me again. In 13 days I will close the door of the house behind me that was my home for 370 days. I will close the door of the car behind me that picked me up from the airport, drove me around Dunedin and then drove me to the airport again. The doors of the plane will close behind me when I leave Dunedin. And then, after a long flight, the doors of the plane will close behind me again and I will be back in Germany. And this time I will look at those closed doors “so long and so regretfully” because they separate me from the best time I ever had in my life.

And when the excitement eased, I started to look at the doors that closed behind me. This would have been the time when I would have looked at those doors, as Mr Bell would say, “so long and so regretfully”. But this didn’t

But I will take the keys to these doors with me so I can open them again, so I can come back to all these people I love and who will be in my heart and mind forever. Thank you!


Auckland Tauranga

Wellington

Christchurch

Queenstown

Dunedin Milton

Kontakt Hermann Olberding, Oberstudienrat Ohmweg 29 | 48159 M端nster Tel.: (0251) 21 77 89 Mobil: (0163) 39 31 850

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E-Mail: postmaster@neuseelandzeit.de www.neuseelandzeit.de

Neuseelandzeit_deine Zeit-leben und lernen am schönsten Ende der Welt  
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