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Das Magazin der Österreichischen Sporthilfe | Ausgabe 1 | 2014

Herr der Ringe Vinzenz Höck

P.b.b. Verlagspostamt 1030, GZ.: 13Z039585S Österreichische Post AG/Sponsoring Post

Frau der Wellen Julia Schmid

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www.lotterien.at

Gut fĂźr Ă–sterreich. Seite 2


n n i w e ! G t r n o i p E S n e d r ü f

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Die Österreichische Sporthilfe dankt ihren Partnern für die Unterstützung Premium Partner

Förderprogramm- und Gold-Partner

Kompetenz-Partner

Silber- und Bronze-Partner

Cellagon

Aus der Fülle der Natur

Athletes Care Programm- und Event-Partner


Editorial

Inhalt

Nach einer ereignisreichen und auch sehr erfolgreichen Olympiasaison der Wintersportler richtet sich der Fokus des allgemeinen Sportinteresses längst schon wieder auf die Sommersportarten. Auch hier haben wir im laufenden Jahr schon schöne Erfolge erzielt. Mag. Gerald Klug Besonders freut mich dabei die historische Goldmedaille des jungen Grazer Turners Vinzenz Höck, der sich kürzlich in Sofia zum ersten österreichischen Junioren-Europameister an den Ringen kürte. Auch als Veranstalterland von großen Sportevents hat Österreich in guter Tradition wieder eine hervorragende Visitenkarte abgegeben, sei es bei der American Football EM in Graz, St. Pölten und Wien, sei es bei der EM im Kanuslalom an der neuen Wildwasseranlage Donauinsel oder der Triathlon-EM in Innsbruck. In ganz Österreich findet regelmäßig internationaler Spitzensport statt! Ich bin der festen Überzeugung, dass unser gemeinsamer Maßnahmen-Mix aus Sportförderung, Ausbau der Infrastruktur und der Durchführung hochkarätiger Sportevents bald weitere Früchte tragen wird. Mit sportlichen Grüßen Mag. Gerald Klug

Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Präsident der Österreichischen Sporthilfe

Go for Gold – das ist nicht nur der Name des neuen Magazins der Österreichischen Sporthilfe, sondern auch unser Leitbild. Leistung wird in Zukunft noch mehr anerkannt. In diesem Sinne wurden die Richtlinien für die Sportförderung geändert. Kernpunkt: Höhere Unterstützung für weniger Sportler. Zu Recht dürAnton Schutti fen die Sportlerinnen und Sportler auch vom Team der Sporthilfe starke Leistungen erwarten. Wir bemühen uns mit vollem Einsatz um die Unterstützung privater Sponsoren. Go for Gold gilt also auch für unser Team! So haben wir in Kooperation mit Runtastic einen CharityLauf für die österreichischen Paralympics-Sportlerinnen und -Sportler auf die Beine gestellt. Damit wollen wir sogar den Sprung ins Buch der Rekorde schaffen. Das Magazin, das Sie gerade in der Hand halten, wurde neu gestaltet: Go for Gold wird Österreichs Athletinnen und Athleten noch mehr als bisher in den Mittelpunkt rücken. Go for Gold – das ist die Forderung hinter der Förderung: Mit der Unterstützung unserer starken Wirtschaftspartner werden Sportlerinnen und Sportler ihrem Traumziel einen großen Schritt näher kommen. In diesem Sinne: Let’s go for Gold! Anton Schutti

Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe

4

Im Dreiklang

8

Auf Olympia-Kurs

Julia Schmid, Vinzenz Höck und die Schwaiger Sisters Tanja Frank und Tom Zajac, Mixed Doppel im Segeln

14

Auf Weltrekord-Kurs

16

Am Puls

18

Über Hürden

Sporthilfe und Runtastic für Paralympics-Sportler Kommentar von Günther Matzinger Beate Schrott über ihre Sportart und die Europameisterschaft

22

Am Wort

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Im Obstgarten

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High Performance

28

Unter Strom

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Am Sprung

Kommentar von Christoph Zöpfl Sporthilfe-Partner SanLucar auf gesunder Mission Accenture entwickelt Strategie 2020 Präsident Herbert Kocher über das „Umspannwerk“ BSO Starke Unterstützung auf dem Weg zur Weltspitze

34

Im Ruhestand

37

Unterm Hammer

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Im Aufwind

Unvergleichliches Rodel-Duo Linger/Linger hört auf Sagenhaftes Ergebnis bei der Krone Charity Auktion Arno Wohlfahrter - Spitzensport und Wirtschaftsspitze

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Im Recht

42

Im Trend

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In Gesellschaft

Steuer- und Rechtstipps für Athleten Neues von der Österreichischen Sporthilfe Das Who is Who bei den Sporthilfe-Events

Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Österreichische Sporthilfe, Marxergasse 25, 1030 Wien | Für den Inhalt verantwortlich: Anton Schutti, Geschäftsführer | Chefredakteur: Jürgen Preusser | Produktion und Koordination: MMag. Barbara Leitner | Art Director: Philipp Walcher | Fotos: GEPA pictures | Autoren: Jürgen Preusser, Manfred Polt, Raimund Fabi, Christoph Zöpfl, Dr. Harald Christandl, Harald Glocknitzer | Anzeigen: MMag. Barbara Leitner, 01 799 4080, bleitner@sporthilfe.at Druck: Paul Gerin GmbH | Lektorat: Mag. Hildegund Manhalter | Herstellungsort: Wien | Offenlegung: Go for Gold ist das Mitglieder- und Partnermagazin der Österreichischen Sporthilfe und informiert über relevante Themen aus ihrem Umfeld. Beiträge von Gastautoren geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht der Meinung der Österreichischen Sporthilfe entsprechen. Aus Gründen der Lesbarkeit verzichten wir darauf, konsequent die männliche und weibliche Formulierung zu verwenden. Wir meinen selbstverständlich beide Geschlechter. Leserbriefe an medien@sporthilfe.at Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 6. Juni 2014 Die Österreichische Sporthilfe dankt

für die freundliche Unterstützung.

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Gold, Silber und ein Abschiedsgeschenk Doris Schwaiger-Robl beendete ihre Beachvolleyball-Karriere, doch der Sieg in ihrem letzten gemeinsamen Turnier war den Schwaiger Sisters nicht zu nehmen. Julia Schmid gewann in Wien

ihre zweite EM-Silbermedaille im WildwasserCanadier. Vinzenz Höck holte Gold bei der Junioren-EM im Turnen und ist Österreichs „Herr der Ringe“.

Ein Triumph zum Abschied

Doris Schwaiger-Robl hat – für viele sehr überraschend – ihre große Beachvolleyball-Karriere beendet.

Standesgemäß mit einem Sieg. Und ebenso würdig verlief das Abschiedsturnier von Doris und Stefanie in Baden. Denn im Finale kam es zur Neuauflage des Endspiels der Europameisterschaft 2013, in dem sich die Schwaiger Sisters den wertvollsten Titel ihrer gemeinsamen Karriere gesichert hatten. Wieder wurden die Spanierinnen Liliana Fernández Steiner und Esla Baquerizo Macmillan bezwungen. Im Rahmen einer Pressekonferenz

in Baden begründete die 29-jährige Doris ihren Rücktritt: „Mir ist über die Jahre langsam die Motivation, Tag für Tag an meine persönlichen Grenzen zu gehen, abhanden gekommen. Das habe ich zu lange ignoriert.“ Ob es gelingt, bis zu den Spielen in Rio 2016 ein neues, ähnlich olympia-taugliches Damen-Duo – möglicherweise mit Stefanie Schwaiger – aufzubauen, wird sich wohl erst Ende 2014 zeigen. Stefanie und Doris sind immerhin Olympia-Fünfte 2008 und 2012, Fünfte der Weltmeisterschaften 2009 und 2013. Den Viertelfinal-Fluch überwanden sie eben 2013 bei der Europameisterschaft mit ihrem Triumph.

Gold für einen echten Exoten Turnen ist nicht unbedingt der österreichische Nationalsport. Umso sensationeller ist es, dass ein Österreicher im Begriff ist, der neue „Herr der Ringe“ zu werden: Vinzenz Höck ist im Sternbild ein Fisch. Und er bewegt sich in schwindelerregender Höhe mit einer Leichtigkeit, die andere bestenfalls unter Wasser zustande bringen. Bei den Junioren-Europameisterschaften im Kunstturnen in Sofia 2014 gewann der Athlet vom Allgemeinen Turnverein Graz (ATG) die Goldmedaille an den Ringen. Nach Platz 3 im Vorkampf überholte er mit der schwierigsten Kür im Finale noch seine beiden schärfsten Rivalen. Ja, ein Österreicher ist Europameister im Turnen! Das gab es noch nie.

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Der 18jährige geht ins Bundesrealgymnasium Carnerigasse in Graz, liebt Computerspiele und liest viel. Doch sein Leitspruch passt perfekt in sein persönliches Unternehmen Go for Gold: „Zuerst Training, dann Schule!“ 2003 hat Vinzenz mit dem Kunstturnen begonnen. Seine Trainer heißen Benno Poduschka und Jörg Christandl. Auch am Pferd und beim Sprung zählt Vinzenz Höck zur österreichischen Nachwuchs-Elite. Der in Graz lebende Salzburger isst am liebsten Wiener Schnitzel… naja, an der richtigen sportlichen Ernährung kann man ja noch arbeiten, wenn man bei den „Erwachsenen“ an den Start geht.

Beim Trinken passt das schon gut: Sein Lieblingsgetränk ist Wasser.


Ein Silberstreif für 2020 Zwei Mal in Serie im Finale einer Europameisterschaft – zwei Mal in Serie Silber. Das ist die starke Bilanz von Julia Schmid. Ihre große Gegnerin heißt Caroline Loir aus Frankreich, die die 25-jährige Kärntnerin nicht nur 2013 in Krakau, sondern auch 2014 auf der nagelneuen Wildwasser-Strecke in Wien besiegt hat. Damals war die ehemalige Kajak-Fahrerin die große Überraschung, diesmal gelang es ihr hervorragend mit dem Druck fertig zu werden: Sie zählte zu den Favoritinnen, hatte auch noch Heimvorteil, der mitunter ein Nachteil sein kann.

Außerdem musste sie einen Bruch im Handgelenk mit Schmerzmitteln bekämpfen. Go for Gold bei Olympia? Das gilt für Julia erst für Tokio 2020, denn in Rio 2016 ist ihre Disziplin (Canadier Einer) noch nicht olympisch. „Heute war mein Tag“, strahlte die Athletin des KC Graz in Wien. Julia ist ein perfektes Beispiel für die Verbindung von Sport und Karriere: Sie studiert neben ihrer sportlichen Laufbahn Veterinärmedizin in Augsburg, wo sie mit dem deutschen Team auf der Olympiastrecke von 1972 trainiert. Dazu kommt noch An-

glistik und Romanistik in Klagenfurt. Wer weiß, vielleicht wird 2020 ja eine mehrsprachige Tierärztin Olympiasiegerin im Canadier Einer?

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Go for Gold

Erfolge der geförderten Sporthilfe-Athleten Österreichs Spitzensportler sind Aushängeschilder für unser Land. Ob bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi oder bei den in-

ternationalen Meisterschaften der Sommersportler – die Sporthilfe Athleten feierten großartige Erfolge und die Österreichische Sporthilfe gratuliert.

Andreas und Wolfgang Linger, Olympiasieger von 2006 und 2010, sicherten sich in Sotschi die Silbermedaille. Mit Platz sechs im Gesamtweltcup beendeten die Rodler Ende der Saison ihre außergewöhnliche Karriere.

Als fixer Medaillentipp nach Sotschi gereist, hielt das Skisprungteam rund um Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Michael Hayböck und Thomas Diethart dem Druck stand und gewann hinter Deutschland die Silbermedaille. Mit der Bronzemedaille im Gepäck kehrten auch die Nordischen Kombinierer um Mario Stecher, Christoph Bieler, Bernhard Gruber und Lukas Klapfer aus Sotschi zurück.

Mit Silber holte sich Philipp Bonadimann im Slalom (sitzend) seine erste Paralympics-Medaille.

Manuel Salcher krönte sich bei den Paralympics in Sotschi zum zweifachen Paralympics-Sieger in der Abfahrt und im Super-G (Ski Alpin stehend) und holte Bronze im Riesentorlauf. Die WeltcupSaison beendete der Kärntner mit den ersten Plätzen in den Spezialwertungen Abfahrt und Riesentorlauf sowie dem zweiten Platz in der SuperKombi.

Claudia Lösch holte sich in Sotschi zwei Silbermedaillen im Super-G und im Riesentorlauf (Ski Alpin sitzend). Auch die Weltcupsaison beendete die dreifache Sportlerin des Jahres auf dem Podest. In der Super-Kombi und in der Abfahrt sicherte sie sich den dritten Platz. Seine zweite Olympiamedaille nach Silber in Vancouver 2010 sicherte sich Snowboarder Benjamin Karl. Im Parallelslalom gewann der Niederösterreicher Bronze.

Erstmals in seiner Karriere sicherte sich Lukas Mathies im Snowboard die große Kristallkugel des Gesamtsiegers im Parallel-Weltcup.

Mit dem Olympiasieg am vorletzten Wettkampftag in Sotschi erfüllte sich Snowboarderin Julia Dujmovits den großen Traum von Olympia-Gold. Die Burgenländerin siegte souverän im Parallelslalom.

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Mit der Bronzemedaille im Team kamen die Biathleten Dominik Landertinger, Christoph Sumann, Daniel Mesotitsch und Simon Eder aus Sotschi nach Hause.


Mit einem Wettfahrtsieg und drei zweiten Plätzen holte sich das Segel-Duo Tanja Frank und Thomas Zajac in der Klasse Nacra 17 den zweiten Platz beim Segel-Weltcup in Miami. Lara Vadlau landete mit einem Wettfahrtsieg und drei weiteren Podestplätzen auf dem dritten Platz in der Klasse 470. Gleich dreimal stand Roman Rabl auf dem Olympia-Podest. Der Tiroler sicherte sich in Super-Kombi, Riesentorlauf und Slalom (Ski Alpin sitzend) die Bronzemedaille und krönte die erfolgreiche Saison mit dem Sieg im Super-Kombi-Weltcup.

Wettkletterer Kilian Fischhuber gewann den Boulder-Weltcup in Innsbruck. Anna Stöhr holte beim Heim-Weltcup Silber.

Amer Hrustanovic errang bei der Ringer-EM bis 85 kg im finnischen Vantaa im griechisch-römischen Stil die Bronzemedaille.

Den WM-Titel im Riesentorlauf eroberte Lisa Zaff bei der Skibob-WM am Semmering. Zudem gewann die Steirerin gleich drei VizeTitel in Super-G, Kombination und Slalom.

So wie im Vorjahr kürte sich Jasmin Ouschan bei der BillardEM in Kyrenia / CPY zur Europameisterin und holte sich in den Einzelbewerben 9-Ball und Straight sowie mit der Mannschaft die Goldmedaille.

Sabrina Filzmoser (bis 57 kg) und Bernadette Graf (bis 70kg) eroberten bei der JudoEM im französischen Montpellier jeweils die Bronzemedaille. Eine Premiere gelang Skispringerin Daniela IraschkoStolz. Die steirische Sportlerin des Jahres sicherte Österreich die erste olympische Medaille im Damenskispringen und holte am Bakken von Krasnaja Poljana Silber. Bei der Skeleton-EM in Königssee / D triumphierte Janine Flock und krönte sich erstmals in ihrer Karriere zur Europameisterin.

Am Eröffnungstag der Olympischen Spiele jubelte Biathlet Dominik Landertinger über Silber im Sprintbewerb. Es folgten weitere Top-Ten-Platzierungen in der Verfolgung und über 20 km sowie die Bronzemedaille mit der Mannschaft. Seite 9


The first cut KAT is the deepest

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The first cut KAT is the deepest Mixed Doppel im Katamaran: Tanja Frank und Tom Zajac haben aus einer großen sportlichen Alles begann, nachdem eine Welt zusammengebrochen war: „Die Tommies“, das sind und waren zwei österreichische Spitzensegler. Thomas Czajka und Thomas Zajac mussten im November 2007 zur Kenntnis nehmen, dass ihre große Passion plötzlich nicht mehr zum olympischen Programm zählt. Bis dahin waren die beiden Tornado-Segler stets im Windschatten der Doppel-Olympiasieger Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher gesegelt. Jetzt, da ein Ende der Karriere der beiden großen Rivalen absehbar war, entschied der Welt-Segelverband (ISAF), den klassischen Katamaran einfach zu versenken. „Wir waren völlig verzweifelt“, erinnert sich Tom Zajac. „Immerhin sind wir zusammen erwachsen geworden und wurden dann auch noch gemeinsam Vize-Weltmeister, nachdem diese unglückliche Entscheidung schon gefallen war.“ Wenn er an die Hintergründe denkt, an die fehlende Kompetenz mancher Entscheidungsträger, an den Lobbyismus, der sich hinter dieser Entwicklung verbirgt, so scheint der 28-jährige Wiener noch heute in Saft zu gehen.

Am Anfang war die Skepsis Auch das Alternativprogramm vermochte Tom & Tom keineswegs zu überzeugen: „Ein Mixed Doppel in einem neuen Kat? Unmöglich! Ich war extrem skeptisch.“ Diese Skepsis wuchs durch Kleinigkeiten: „Wo kommen wir da hin, wenn ich mit meinem Partner nicht einmal ein Zimmer teilen kann? Außerdem herrscht unter Typen eben ein anderer, ein gewohnter Ton.“ Ursprünglich hätte ja auch ein österreichisches Konkurrenz-Boot aufgebaut werden sollen, doch das Projekt mit Sylvia Vogl und Tommy Czajka wurde schließlich fallengelassen: Sylvia Vogl, inzwischen auch OeSV-Vizepräsidentin, und der ehemalige Olympia-Segler Stephan Schurich bekamen ihr zweites Kind. Die Zeichen standen jedenfalls auf Sturm. Doch aus den schwarzen Wol-

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Not eine Tugend gemacht und gelten als Geheimtipp für die Olympischen Spiele 2016 in Rio.

ken entwickelte sich kein Sturm der Entrüstung, schon gar kein zweiter Weltuntergang, sondern ein sportlicher Orkan unter strahlend blauem Himmel: Tom Zajac und seine Vorschoterin Tanja Frank zählen heute zu den besten Nacra-17-Seglern der Welt, wollen sich im September vor Santander im Baskenland unbedingt für Rio qualifizieren und haben dann sogar einen Spitzenplatz im Visier. Vorübergehend waren die beiden sogar Nummer 2 der Weltrangliste, haben auch schon einen Weltcup-Sieg zu Buche stehen und wurden Vierte bei der EM. Tanja hat es ihrem Steuermann aber offenbar auch ziemlich leicht gemacht: „Eigentlich geht es bei den Burschen viel direkter zu. Man muss sich nicht so genau überlegen, was man sagt. Die halten einfach mehr aus.“ Damit war das Kommunikationsproblem aus der Welt geschafft, bevor es überhaupt zu einem Problem geworden war. „Vor allem hat sie mich seglerisch überzeugt“, berichtet Tom heute. Mag sein, dass die überdurchschnittliche Intelligenz der 21-Jährigen dabei eine gewisse Rolle spielt: Das Adoptivkind war in der ersten Volksschul-Klasse derart unterfordert gewesen, dass es sich einem Intelligenztest unterziehen musste. IQ 137 lautete das Ergebnis, im mathematisch-technischen Bereich sogar 158. Tanja durfte gleich die erste Klasse überspringen, lernte mit

dem Wunderkind-Image umzugehen, steckte die Breitseiten pubertierender Mitschülerinnen in der Unterstufe ohne bleibende Schäden weg, durfte bereits mit 14 parallel zur Schule an der Uni studieren… und stieg mit einem anderen Wunderkind ins selbe Boot: Super-Talent Lara Vadlau und Tanja Frank wurden gemeinsam JugendWeltmeisterinnen in der 420er-Klasse. Tom Zajac sprang damals mehrmals als Coach ein. Auch Lara Vadlau (mit Vorschoterin Jolanta Ogar) gilt als Medaillen-Tipp für Rio in der 470erKlasse: Gefragt nach den Seglern der Zukunft, erwähnte der vierfache Olympiasieger und America’s-Cup-Triumphator Sir Ben Ainslie neulich bei einer Pressekonferenz ihren Namen. Tanja Frank sitzt nicht selbst am Steu-

er, sie wiegt zwar nur 55 Kilo, arbeitet aber trotzdem als Vorschoterin, während der um zwanzig Kilo schwerere Tom das Ruder nicht aus der Hand gibt. „Das ist egal“, sagt sie. „Wir ste-


Name

Tanja Chiara Frank

Name

Thomas Zajac

Geburtsdatum

24.01.1993

Geburtsdatum

22.09.1985

Geburtsort

Wien

Geburtsort

Wien

Position

Vorschoterin

Position

Steuermann

Verein

Union Yacht Club Neusiedlersee

Verein

Burgenländischer Yacht Club

Trainer

Angelo Glisoni / Norbert Petschel

Trainer

Angelo Glisoni / Norbert Petschel

Erfolge

Erfolge

2. Platz Weltcup 2014

2. Platz Weltcup

Miami, Nacra 17

2014

4. Platz Weltcup

Mallorca, Nacra 17

Gardasee, Nacra 17

2013

3. Platz Europacup

Weltranglisten Führung 1. Platz Europacup

www.goforgold2016.at

Gardasee, Nacra 17

2013

Kieler Woche, Nacra 17

3. Platz Europacup

Kieler Woche, Nacra 17

4. Platz Europameisterschaft

4. Platz Europameisterschaft

1. Platz WM-Testevent

1. Platz WM-Testevent

Comersee, Nacra 17

Comersee, Nacra 17

Santander, Nacra 17

2011

4. Platz Weltcup

Mallorca, Nacra 17

Weltranglisten Führung 1. Platz Europacup

Miami, Nacra 17

Santander, Nacra 17

ISAF Jugendweltmeisterin 420er

aus Gleiten und Fliegen. Gebogene Schwerter und ein spezielles RumpfDesign sorgen dafür, dass die Boote immer wieder abheben und – je nach seglerischem Geschick – sanft oder unsanft abstürzen. „Das ist Action! Und die liegt uns beiden im Blut“, sagt Tanja. Sie erzählt, dass sie schon mehrmals die 50km/h-Grenze durchbrochen haben. Das klingt fast ein bisserl stolz, jedenfalls aber verwegen. „Wir sind schneller als der Wind“, lacht sie. Wer das physikalisch nicht versteht: Mathematik-Genie Tanja kann es mit einem simplen Vektoren-Diagramm sicher perfekt erklären…

Wunderkind im Optimisten

hen sowieso beide im Trapez. Und da ist es bei viel Wind sogar von Vorteil, wenn das Gewicht weiter hinten liegt.“ Bei den meisten gegnerischen Mixed Doppels steuert trotzdem die Frau. Nacra 17 – das ist die Kombination

Eines kann sie allerdings nicht: Erzählen, wie ihr erstes Segel-Erlebnis war. Ein IQ zwischen 137 und 158, aber kein Erinnerungsvermögen? Nun, das ist nicht ihre Schuld: „Die haben mich zum ersten Mal allein in ein Boot gesetzt, da war ich zweieinhalb“, erzählt Tanja. Hand aufs Herz: Können Sie sich erinnern, was sie im Alter von zweieinhalb Jahren so getrieben haben? Mama Frank hat eine Segelschule (Liesis Opti Zentrale) in Neusiedl am See. „Optimisten“ heißen diese überaus beliebten Segelboote für Kinder,

2009

Vizeweltmeister, Tornado

2006

Juniorenweltmeister, Tornado

2005/2006

Junioreneuropameister, Tornado

die der Ursprung so vieler Karrieren großer Segler gewesen sind. Eine Optimistin ist auch Tanja bis heute geblieben: Unerschütterliche Zuversicht scheint eine der Wunderwaffen des einstigen Wunderkindes zu sein. Der vormals erfolgreiche TornadoSegler Norbert Petschel, der mit seinem Partner Christian Claus bei den Spielen 1988 nur durch einen Baumstamm im Wasser auf der letzten Wettfahrt die Bronzemedaille verpasste, ist einer der Trainer des Wiener MixedDoppels. Der Italiener Angelo Glisoni ist der zweite. Gemeinsam mit Langzeit-Sportdirektor Georg Fundak ein höchst professionelles Team: „Doch die Konkurrenz wird stärker, das Feld wird dichter.“ In diesem Punkt sind sich alle einig. Teilweise finden sich große Namen in der Flotte, denn „die Tommys“ waren nicht die einzigen Opfer der Neuordnung der olympischen Klassen: Santiago Lange, Darren Bundock, einige Franzosen, Holländer, Schweizer und die spanischen 49er-Olympiasieger sind die stärksten Gegner. „Doch auch wir haben noch viel Spielraum nach oben“, sagt Tom Zajac. Georg Fundak sorgt dafür, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen: Seite 13


„Tanja muss noch sehr viel physisch arbeiten. Tom muss weiterhin hart ar-

Richtungsweisend: Der Kurs nach Rio ist festgelegt.

beiten, um an der Pinne das Niveau von Hagara oder Delle Karth zu erreichen. Aber beide sind auf einem guten Weg.“ Fundaks Devise: Selbstvertrauen ist gut, doch erst in der Kombination mit harter Arbeit soll es sich so richtig entfalten.

Der 28-jährige Wiener scheint jedenfalls voll auf Rio fokussiert. „Wenn ich sage, ich studiere JUS, dann ist das eine Beleidigung für jeden anderen Studenten“, lacht er. Zwar will er das Studium später unbedingt fertig machen, aber jetzt ist dafür eben einfach keine Zeit. Nebenbei sei erwähnt, dass sein ehemaliger Partner jetzt sehr intensiv studiert. Und zwar Landschaftsarchitektur auf der Boku in Wien. Seglerisch bleibt Tommy Czajka durch die Teilnahme an BigBoat-Regatten am Ball. Von der anfänglichen Skepsis, die Tom Zajac dem Projekt „Nacra 17“ entgegengebracht hatte, ist nichts übrig geblieben. „Tanja hat mich überzeugt. Jetzt gibt es nur noch eines: Ganz oder gar nicht!“ Und das gilt vor allem für die Olympia-Qualifikation im Rahmen der

Auf der hohen Kante: Segeln ist auch physische Herausforderung.

Weltmeisterschaft im September im Golf von Biskaya vor der baskischen Hafenstadt Santander. Das Test-Event für diese entscheidende Regatta hat bereits 2013 stattgefunden... Sieger übrigens eine gewisse Tanja Frank und ihr Partner Tom Zajac. Jürgen Preusser

WUSSTEN SIE,... …DASS

Segeln Österreichs erfolgreichste Sommersportart in diesem Jahrtausend ist? Vier der sieben Medaillen wurden seit dem Jahr 2000 ersegelt. Roman Hagara und HansPeter Steinacher mit zwei Mal Gold im Tornado (2000, 2004) sowie Christoph

Sieber mit Gold im Surfen (2000) ragen heraus. Dazu kommt Andi Geritzers Silber im Laser (2004). Den Anfang machte aber Hubert Raudaschl (Silber im Finn 1968). Es folgten das Duo Hubert Raudaschl / Karl Ferstl (Silber im Star 1980) und Wolfgang Mayrhofer (Silber im Finn 1980).

Das Boot Nacra 17 (North American Catamaran Racing Association) Länge

5,25 m

Breite

2,59 m

Gewicht Segelfläche Großsegel Segelfläche Genua/Fock Spinnaker

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132 kg 14,65 m² 4,0 m² 19,5 m²

…DASS

Segelboote, besonders Katamarane, schneller sein können als der Wind? Das passiert, wenn sie vor dem Wind durch die Unterstützung der Wellen ins Gleiten kommen, und / oder, wenn sie vor dem Wind kreuzen und so den wahren Wind quasi überholen. Das Mixed Doppel im NACRA 17 kann bei optimalen Bedingungen bis zu 50 Stundenkilometer (27 Knoten) erreichen. Speziell für Geschwindigkeitsrekorde gebaute Boote haben aber bereits die 100-km/h-Grenze geknackt.

…DASS

das Wort „Katamaran“ aus der tamilischen Sprache stammt und sinngemäß „Boot aus zusammengebundenen Baumstämmen“ bedeutet? Zuletzt wurde der America’s Cup mit Katamaranen gefahren. Doch die für Österreich so erfolgreiche Bootsklasse Tornado wurde aus dem Olympia-Programm gestrichen und durch das Mixed Doppel in der Klasse NACRA 17 ersetzt, in der nun Tanja Frank und Tom Zajac miteinander segeln.


www.sanlucar.at

Erster! Unsere Meisteranbauer wissen, wie schwer es ist, auf dem Feld ein Champion zu sein. Da wird jeden Tag hart geackert, um die leckerste Melone an den Start zu bekommen. Wenn sie unser Feld verlässt, kommt sie mit schier unglaublicher Geschwindigkeit ins Geschäft. Kein Wunder, dass sie so süß schmeckt, wie ein wohlverdienter Sieg. SanLucar. Aus Leidenschaft für den Geschmack. OFFIZIELLER VITAMINPARTNER

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Sporthilfe & Runtastic auf Weltrekord-Kurs Primäres Ziel des Sporthilfe Runtastic Charity Run ist es, die paralympischen Sportlerinnen und Sportler auf dem Weg zu den Die Anerkennung des Behindertensports ist in Österreich weit fortgeschritten. Das bestätigen auch doppelt vergoldete Paralympics-Teilnehmer wie Günther Matzinger (London 2012) und Markus Salcher (Sotschi 2014). Trotzdem gibt es noch reichlich Spielraum nach oben. Runtastic, die weltweit erfolgreichste Lauf-App, und die Österreichische Sporthilfe haben am

Sommerspielen in Rio 2016 zu unterstützen. Doch ein Hintergedanke gilt auch dem Buch der Rekorde…

dreifache Rad-Weltmeister Roland Königshofer, Tormann-Legende Michael Konsel, die Olympia- und ParalympicsStarter Andreas Vojta, Andy Onea, Wolfgang Eibeck und Georg Schwab, Volvo-Ocean-Race-Skipper Andreas Hanakamp, „Mister Vienna City Marathon“ Wolfgang Konrad und die ehemalige Langstrecken-Läuferin Dagmar Rabensteiner waren beim Auftakt des Sporthilfe Runtastic Charity Run dabei.

Viele aus diesem beeindruckenden P r o m i - Te a m sind selbst mitgelaufen und wurden von Moderator Tom Walek kräftig eingepeitscht. Böse Zungen behaupten, die TeilnehmerinSporthilfe-Chef Toni Schutti begrüßte Armin Assinger, Günther Matzinger, Markus Salcher, Jia Liu und Lupo Paischer zum Sporthilfe Charity Lauf. nen und Teilnehmer am 3. Juni einen ganz großen Schritt Staffellauf über knapp 400 Meter in gesetzt, um diesen Spielraum zu erden Schlumberger Kellerwelten seien schließen. nur so schnell gerannt, um Tom WaErfolgreiche Wirtschaftstreibende lek nicht in die Falle zu gehen. Am wie Gastgeber und Schlumberger Fi- meisten dürften sich Fußballer Stenanzvorstand Wolfgang Spiller, die fan Kulovits und die ehemalige Miss Präsidentin des Österreichischen Austria Amina Dagi davor gefürchtet Paralympischen Committees Maria haben, denn sie befanden sich unter Rauch-Kallat, Stadt Wien Marketing- den Schnellsten. Die gestellte AufgaGeschäftsführerin Barbara Forsthuber, be, möglichst gleich schnell zu laufen adidas Marketing Manager Georg Ko- wie die Staffel-Partner, löste das Team vacic, Fleurop-Geschäftsführer Marco rund um Alexander und Kaja Quester Ansaldi, Siemens-Konzernsprecher und Robert Nemeth am besten. Sie Walter Sattlberger, ÖBB-Werbecenter durften sich als Sieger des Abends feiGeschäftsführer Manfred Oschounig ern lassen. und vorbildliche Sportgrößen wie der Das beim Sporthilfe Runtastic Charivierfache Sieger von Speed-Rennen ty Run erlaufene Geld kommt Österim Ski-Weltcup Armin Assinger, Judoreichs paralympischen Sportlerinnen Europameister Ludwig Paischer, die und Sportlern für die Vorbereitung auf Paralympics-Sieger Günther Matzindie Sommerspiele 2016 in Rio zugute. ger und Markus Salcher, TischtenDarum hat sich einer der erfolgreichsnis-Weltklassespielerin Jia Liu, der Seite 16

ten Sportler für die Aktion als Testimonial zur Verfügung gestellt: Günther Matzinger gewann bei den Paralympischen Spielen 2012 in London im 400- und 800-Meter-Lauf jeweils die Goldmedaille. „Der Sporthilfe Runtastic Charity Run ist ein großartiges Projekt, das uns hilft, an die starken Leistungen bei den Spielen von London anzuknüpfen“, sagt der 27-jährige Salzburger aus Tamsweg. Nebenbei wird Günther Matzinger als Läufer ganz ordentlich dazu beitragen, dass die Runtastic Community das angestrebte Ziel auch erreicht. Doch das ist nur der Anfang.

So geht es nach dem Kick-Off weiter Regeln und Modus sind recht einfach erklärt: Die Anmeldung erfolgt über die Homepage der Österreichischen Sporthilfe unter www.sporthilfe.at. Freizeit-Läuferinnen und Freizeit-Läufer können gegen ein Nenngeld von 15 Euro teilnehmen und erhalten jeweils eine kostenlose Gold-Mitgliedschaft bei Runtastic. Jeder gelaufene Kilometer mit der Runtastic-App – egal, ob im Training oder in einem Wettkampf – wird dann auf der Homepage der Österreichischen Sporthilfe gespendet. Das gar nicht bescheidene Ziel ist eine Gesamtsumme von 500.000 Kilometern im Aktionszeitraum vom 1. Juli 2014 bis zum Nationalfeiertag am 26. Oktober 2014. Der Weg zum Weltrekord – und damit vielleicht ins Guinnessbuch der Rekorde – kann auf der Homepage der Österreichischen Sporthilfe mitverfolgt werden. Dort werden alle gelaufenen Kilometer dargestellt.


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Sporthilfe Runtastic Charity Run für Österreichs Paralympics-SportlerInnen 2016 -- ein virtueller Lauf mit Weltrekord-Charakter --

Sei Teil eines Weltrekord-Versuchs! Die Österreichische Sporthilfe hat sich das Ziel gesetzt mit einem Weltrekord-Versuch das Paralympics-Team für Rio 2016 zu unterstützen und DU hast die Möglichkeit ein Teil dieser einzigartigen Initiative zu sein. Vom 1. September bis 26. Oktober kann man mithilfe der Runtastic-App, unabhängig von Ort und Zeit, Kilometer für den Weltrekord-Versuch sammeln. Nur gemeinsam können wir unser Ziel erreichen!

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Ein Sportland mit guten Ansätzen Österreich ist Kulturland, soviel steht fest. Aber ist Österreich auch ein Sportland? Als zweifacher Paralympics-Sieger werfe ich einen Blick auf

Nach meinen – sogar für mich selbst überraschenden – Erfolgen bei den Paralympics in London ist es mir gelungen, mein Hobby zum Beruf zu machen. Seit Anfang 2012 bin ich Profisportler. Allein diese Tatsache spricht dafür, dass es in diesem Land möglich ist, Sport auf hohem Niveau auszuüben. Trotzdem ist genau das nicht immer einfach. Und man muss nicht nur als Leichtathlet einige Hürden überwinden, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen.

Testimonial Günther Matzinger, zweifacher Paralympicssieger in London 2012.

Für die meisten Sportler in Österreich fängt die Sportkarriere in einem der zahlreichen Vereine an. Dort wird bereits im Kindesalter der Grundstein für spätere Leistungen gelegt. So auch bei mir. Über den Turnverein in Salzburg kam ich im Alter von acht Jahren zur Leichtathletik. Der Leistungsgedanke stand dabei am Anfang nicht im Vordergrund, aber die ehrenamtlichen Trainer haben es geschafft, in mir die Begeisterung für den Sport zu wecken. Ohne all diese Seite 18

Trainer- und Vereinslandschaft, auf Infrastruktur und Sportförderung. Mein Blickwinkel ist ein rein subjektiver.

ehrenamtlichen Sportfanatiker wäre das derzeitige Sportsystem kaum aufrechtzuerhalten. Schon jetzt ist es schwierig, Trainer und Betreuer für die Kindergruppen im Verein zu finden. Hier wird es in Zukunft Maßnahmen brauchen, um weiterhin genügend Nachwuchs ausbilden zu können. Viele Sportarten sind an eine entsprechende Infrastruktur gebunden, egal ob Mehrzweckhallen, Eisflächen, Leichtathletikanlagen oder Skipisten. Oft wird diskutiert, welche Investitionen nicht notwendig wären. In vielen Bereichen könnte man aber schon mit kleinen Maßnahmen viel bewirken. Konkret denke ich an das Hallen-Radstadion in Wien. Es wird von drei großen Fachverbänden genutzt. Sportler und ehrenamtliche Trainer hätten am Wochenende Zeit, um dort zu trainieren. Leider ist die Halle sonntags prinzipiell geschlossen. Man müsste die Halle nur zugänglich machen und könnte so die am Wochenende vorhandenen Möglichkeiten für Turner, Leichtathleten und Bahnradfahrer verdoppeln. Selbstverständlich ist das leistungsorientierte Ausüben eines Sports mit hohen Kosten verbunden. Sind am Anfang der sportlichen Karriere hauptsächlich die Eltern Sponsoren, so kommt mit fortlaufender Karriere eine Vielzahl von unterstützenden Institutionen ins Spiel. Einem Sportler, der kein gelernter Buchhalter ist, fällt es schwer, den Überblick

über alle möglichen Unterstützungsquellen zu behalten. Doch ich bin sehr froh über jede Art von Unterstützung. Und vor allem darüber, dass mittlerweile auch der Behindertensport fast gleichgestellt ist. Im internationalen Vergleich steckt viel Geld im österreichischen Sport. Über Verwaltung und Verteilung darf aber sicherlich kritisch nachgedacht werden. Die Sporthilfe unterstützt mit privaten Sponsorengeldern Nachwuchssportler und seit 2012 auch den Behindertensport. Auch ich profitiere von der monatlichen Förderung, die nach der jährlichen Einstufung äußert unkompliziert und ohne Belege-Chaos ausbezahlt wird. Außerdem setzt die Sporthilfe immer wieder tolle Aktionen. Aktuell startet die Sporthilfe gemeinsam mit Runtastic ein einmaliges Projekt, das ich als Testimonial unterstützen darf. Über das Smartphone wird es möglich sein, an einem riesigen virtuellen Charity Lauf teilzunehmen und so Kilometer zu sammeln. Die Startgebühr kommt dabei den Paralympics-Sportlern für Rio 2016 zugute. Es würde mich freuen, wenn möglichst viele Teilnehmer die Laufschuhe schnüren und uns so in der Vorbereitung unterstützen. Sportliche Grüße Günther Matzinger


gratuliert den Athleten aus dem Kornspitz® Sporthilfe Team zu ihren Erfolgen! die Kultmarke von backaldrin® BIANCA & NADINE SCHALL

MAXIMILLIAN HUEMER

GREGOR RAMSKOGLER

MELANIE KLAFFNER

IVONA DADIC

GÜNTHER MATZINGER

JAKOB RUCKENDORFER

KARL MÜLLEHNER

LENA KREUNDL

MARTINA RITTER

MAX AFFENZELLER

NATHALIE SCHWARZ

DORIEN LLEWELLYN

CARLOS KAMMERLANDER

JULIAN HUNGER

LUKAS WEIßHAIDINGER

SEBASTIAN STEFFAN

FABIAN HÖRL

Kornspitz® und Sport – eine ideale Kombination www.kornspitz.com


Die Sehnsucht nach dem Trancelauf Österreichs Hürden-Star Beate Schrott

Fact Box Distanz: 100 m Hürden der Damen Olympische Disziplin seit 1932 Zehn 84 Zentimeter hohe Hürden Vom Start zur ersten Hürde 13,00 m Zwischenräume 8,50 m Schlusssprint 10,50 m Meilensteine 1. offizieller Weltrekord: 13,3 s / Karin Balzer (DDR), 20.6.1969 Weltrekord: 12,21 s / Jordanka Donkova (BUL), 21.8.1988 Entspricht einer Geschwindigkeit von 28,8 km/h Österreichischer Rekord 12,82 s / Beate Schrott (Luzern/SUI), 17.07.2012

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Der Hürdensprint steht im Schatten des 100-m-Laufes. Nicht ganz zu Recht, wenn man mit Beate Schrott über die Feinheiten jener Disziplin spricht, die (zumindest bei den Männern) die gleiche Olympia-Tradition hat und seit 1896 auf dem Programm steht. Die Frage mutet gleichermaßen dämlich wie naheliegend an, daher sei sie erlaubt: Warum läuft man über Hürden, wenn es auch flach geht? Beate Schrott, Österreichs Leichtathletik-Beitrag zur absoluten Weltklasse, lacht: „So blöd ist die Frage gar nicht.

rauszukitzeln, dafür nimmt man jedes Risiko in Kauf. Wenn es klappt, hat man gewonnen. Wenn nicht, hat man es versucht“, erzählt Schrott. Der grundsätzliche Bewegungsablauf ergibt sich von selbst. Jeder Mensch verfügt über ein natürliches Sprungbein, der Rest passiert automatisch. Schrott: „Bei mir ist es das rechte. Das heißt, dass ich mit dem linken Bein zuerst über die Hürde gehe.“ Wäre es möglich, diesen Ablauf umzustellen. Schrott lacht: „Wenn ich das versuche,

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Und die Antwort ist recht pragmatisch: Zum einen ist der Hürdensprint eine extrem reizvolle Mischung aus Sprint und technischer Disziplin. Und zum anderen ist er einer der ganz wenigen Sprintbewerbe, in dem weiße gegen dunkelhäutige Läuferinnen eine Chance haben.“ Das hat die Niederösterreicherin mit ihrem Finaleinzug bei Olympia 2012 in London und mit Platz vier bei der EM im selben Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Schritte bis zur ersten Hürde und je drei zwischen den Hindernissen üblich. Schrott probierte es einmal mit sieben Schritten bis Hürde eins. Das Ergebnis war – höflich formuliert – nicht zufriedenstellend: „Damit wirft man den kompletten Bewegungsablauf über den Haufen. Das beginnt damit, dass man „verkehrt“ in der Startmaschine kniet. Die Läufe selbst haben sich komisch angefühlt. Also hab‘ ich es wieder bleiben lassen.“

Das Thema Routine – im Sinn von eintrainierten, automatischen Bewegungsabläufen – ist im Hürdensprint ein großes. Bei den Damen sind acht

Was aber nicht heißt, dass im Training nicht immer wieder Änderungen probiert werden. „Man versucht alles, um mit verbesserter Technik Hundertstel

gibt es an der ersten Hürde eine Katastrophe.“

ten Slackline Kniebeugen. Oder ich krabble rücklings unter den Hürden durch. Das macht Spaß und ist eine Abwechslung“, erklärt Schrott.

Neben den Bewegungsabläufen spielt die Balance eine enorm wichtige Rolle. Der Rumpf muss extrem stabil bleiben, andernfalls geht das Gleichgewicht verloren, was wiederum Zeit kostet. Daher ist das Training der 26-Jährigen auch durchaus abwechslungsreich. „Es besteht nicht nur aus Sprinten und Krafttraining. Es geht viel um Schnellkraft und Balance. Ich mache zum Beispiel auf einer doppel-

Aufgrund der Komplexität des Hürdensprints könnte man meinen, dass es den „perfekten Lauf“ nicht gibt. Doch Schrott widerspricht. „Die gibt es immer wieder. Bei mir fühlt sich das an, als wäre ich in Trance. Das sind jene Läufe, an die ich mich am wenigsten erinnern kann.“ 2012, als sie österreichische Rekorde im Freien und in


der Halle aufstellte, als sie EM-Vierte, WM-Siebente und Olympia-Achte wurde, war sie mehrmals in Trance. Für August 2014 wünscht sich Beate Schrott dieses Erlebnis wieder. Dann steht die EM in Zürich auf dem Programm – quasi auf geweihtem Leichtathletik-Boden. „Der Letzigrund ist le-

gendär. Es ist eine Ehre, dort laufen zu dürfen“, gibt sich Schrott demütig. Mit Zürich verbinden sie ausschließlich positive Gedanken: „Ich freu‘ mich darauf, seit ich weiß, dass die EM dort stattfindet. Das Stadion ist wunderschön, das Publikum ist super, die Veranstaltung ist perfekt organisiert,

Lichtermeer, Feuerwerk – das ist einfach großartig.“ Bleibt zu hoffen, dass sie sich nach dem 100-m-Hürdensprint nicht an viele Einzelheiten erinnern kann – dann sollte ihr der perfekte Lauf gelungen sein.

WUSSTEN SIE, ... ...DASS die bis heute verwendete Technik, bei der die Hürde bei Absenkung des Oberkörpers mit je drei Schritten

zwischen den Hindernissen überlaufen statt übersprungen wird, bereits Alvin Kraenzlein, der Olympiasieger von 1900, anwendete?

...DASS der 100 m-Hürden-Weltrekord von Jordanka Donkova aus dem Jahr 1988 trotz seines „hohen Alters“ nur der

siebentälteste hinter den Bestmarken über 100 m, 400 m, 800 m, im Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen und Diskuswerfen ist? Bei den Herren gibt es nur zwei länger bestehende (Diskus, Hammer).

...DASS Fanny Blankers-Koen die vielleicht meistbeschäftigte Läuferin der Olympia-Geschichte ist? Die Niederlän-

derin bestritt 1948 in acht Tagen insgesamt elf Läufe und holte Gold über 100 m, 200 m, 80 m Hürden und mit der 100 m-Staffel. Seite 23


Wie sich der Sport selbst helfen soll Kommentar von Christoph Zöpfl

Was haben Roswitha Stadlober, Michael Hadschieff, Markus Prock oder Horst Nussbaumer gemeinsam? Sie können auf eine sehr erfolgrei-

che sportliche Karriere zurückblicken und haben nach ihrer aktiven Zeit eine naheliegende, aber doch eher seltene Verwandlung zugelassen.

ÖSV-Vizediese Leute können mehr als Danrung verloren gegangen ist. Auch präsidentin cing-Stars gewinnen, in der Schickidas könnte – abgesehen von einer Roswitha Micki-Szene den Kasperl machen immer bewegungsärmer werdenden Stadlober, oder als politische Quereinsteiger für Gesellschaft – ein Grund dafür sein, Eisschnelllauf- die Partei X oder Y ein paar Extradass Österreich in klassischen olymverband-Sport- Stimmen einsammeln. pischen Disziplinen so schlecht aufdirektor Micha- Warum ehemalige Spitzensportler gestellt ist. el Hadschieff, ihre aktive Karriere eher selten in eine Umso erfreulicher ist es, dass in der Rodelverband- Verbandsfunktion verlängerten, ist jüngeren Vergangenheit immer mehr Sportdirektor nur damit zu erklären, dass die Her- ehemalige Spitzensportler in den Markus Prock ren Präsidenten wohl Angst vor einem verschiedensten Funktionen wieder und RuderverMachtverlust hatten, wenn sich da auf das Spielfeld kommen. Die einband-Präsident Horst Nussbaumer plötzlich ein Olympiasieger in seine gangs erwähnten Persönlichkeiten sind inzwischen – nach mehr oder Seilschaft einklinkt und neue Routen sind nur Beispiele für viele andere, weniger langen Umwegen – als abseits der alten Trampelpfade vor- die wichtige Impulse geben werden. Funktionäre in führenden Positionen schlägt. Die Weigerung, den Erfah- Surf-Olympiasieger Christoph Sieber zum Spitzensport zurückgekehrt. rungsschatz der eigenen Sportler an ist beispielsweise im „Projekt Rio“ an Dieser KnowBord, auch der Herr Sporthow-Transfer vom „Die Weigerung, den Erfahrungsschatz der eigenen minister war so klug, mit WettkampfgescheSophie Lampl, Anja Richter Sportler an Land zu ziehen, lässt einige Verbände hen hinauf in die und Nik Berger ehemalige ganz schön alt ausschauen.“ Machtzentralen der Top-Sportler in sein Büro Verbände ist eine zu holen. Die Aufzählung Strategie, mit der sich der Sport Land zu ziehen, lässt einige Verbän- ist erfreulicherweise nicht einmal anselbst am besten helfen könnte. de ganz schön alt ausschauen. Wenn nähernd vollständig. Umso erstaunlicher ist es, dass man man sich das demografische Set-up Das überfällige Up-date der heimiin Österreich in der Vergangenheit wichtiger Gremien anschaut, hat man schen Sport-Struktur ist in den verehemalige Leistungsträger überall das Gefühl, dass vielen heimischen gangenen Jahrzehnten trotz zahlreisehen wollte, nur nicht in den FühSport-Organisatoren da mindestens cher, gut gemeinter Versuche nicht rungsetagen der Sport-Organisaeine Generation profunder Experten gelungen. Die Erneuerung von innen tionen. Was sehr schade ist, denn mit spitzensportlicher Selbsterfah- wird sich nicht mehr aufhalten lassen.

Biografie Christoph Zöpfl Geboren am 25. Juni 1964, wohnt in Wels. Journalistischer Beginn beim Neuen Volksblatt, seit 1994 bei den Oberösterreichischen Nachrichten und seit 2005 Ressortleiter Sport. Verheiratet mit Sabine, zwei Kinder (Christina / 23, Fabian / 20). In seiner Freizeit steigt Zöpfl gerne auf Berge und fliegt mit dem Gleitschirm herunter, um seine Knie zu schonen. Seite 24

Der mehrfache Olympia-Medaillengewinner Markus Prock bleibt seinem Sport als Rodelverband-Sportdirektor treu. Auch das ÖOC mit Marketingleiter Florian Gosch und der ÖSV mit Marketingleiter Mario Reiter setzen auf ehemalige Top-Sportler in ihrem Team.


Entgeltliche Einschaltung

Michael Hayböck Skisprung Silber bei Olympia mit der Mannschaft 5.und 8. Platz bei Olympia (Einzel) Sieg mit der Mannschaft in Lahti 3. Platz beim Weltcup in Wisla 13x Top 15 im Weltcup 14. Platz im Gesamtweltcup 3 Continentalcupsiege

Power für Sieger Wir gratulieren und bedanken uns für die tollen Erfolge in der heurigen Wintersaison. Stefan Hayböck Skisprung 3. Platz beim Continentalcup 9 Top 30 Plätze im Continentalcup Thomas Mayrpeter Ski Alpin Vizestaatsmeister im Super-G 3 Siege bei FIS Rennen 8 Top 15 Plätze bei Europacuprennen

Andrea Limbacher Ski Cross 22. Platz bei Olympia 7. Platz beim Weltcup in Are 6 Top 15 Plätze im Weltcup

Christina Staudinger Ski Cross 23. Platz bei Olympia 12. Platz beim Weltcup/Innichen 3 Top 15 Plätze im Weltcup

Vincent Kriechmayr Ski Alpin 5. Platz beim Weltcup Super-G in Kvitfjell 15. Platz beim Weltcup Super-G in Kitzbühel 3. Platz bei den Militärweltmeisterschaften im Riesentorlauf 3 Europacupsiege

Die Energie AG unterstützt und fördert in ihrer Sportfamilie 15 Sportler aus Oberösterreich, die sich mit Topleistungen revanchieren. Michael Hayböck holte mit der Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Sotschi die Silbermedaille. www.sportfamilie.at

Wir denken an morgen

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Im Auftrag des Geschmacks „Sportler üben mit Leidenschaft ihren Sport aus und wir produzieren mit Leidenschaft geschmackvolles Obst und Gemüse aus aller Welt.“ So unterstreichen Marion und Alexander Thaller, Geschäftsführer von SanLucar, ihr

Engagement im Spitzensport und ihre Partnerschaft mit der Österreichischen Sporthilfe. Für 2014 ist mit der Schulinitiative „Lust auf Obst“ eine neue Aktion gemeinsam mit der Sporthilfe geplant. offizieller Vitaminpartner vorgestellt. Als erste gemeinsame Aktion rufen SanLucar und die Österreichische Sporthilfe diesen Sommer die Schulinitiative „Lust auf Obst“ ins Leben. Volksschüler sollen auf spielerische und kreative Weise für Obst und Gemüse begeistert werden.

Schulinitiative: Vom Muss zum Genuss

Als Alexander Thaller vor zwölf Jahren die SanLucar Obst und Gemüse HandelsgesmbH gründete, war die Marke SanLucar in Österreich weitgehend unbekannt. Und das, obwohl die Geschichte des spanischen Unternehmens bereits 1993 in Valencia ihren Anfang nahm. Inzwischen gibt es in rund 35 Ländern SanLucar-Niederlassungen, darunter Italien, Frankreich, Portugal, Türkei, Mittel- und Südamerika. Heute zählt SanLucar allein in Österreich 42 Mitarbeiter und steht in den österreichischen Supermärkten für höchste Qualität. „Stellen Sie sich vor, Sie gehen immer, wenn sie Lust auf frisches Obst und Gemüse haben, in Ihren Garten. Genau das ist es, was wir von SanLucar für Sie tun. Wir ernten überall auf der Welt reifes und geschmackvolles Obst und Gemüse, damit Sie immer, wenn sie Lust auf etwas Knackiges, Frisches, Saftiges, Fruchtiges haben, versorgt sind“, so Alexander Thaller. Seite 26

Leidenschaft, Ausdauer, Kontinuität Sport steht für Marion und Alexander Thaller in einem engen Zusammenhang mit gesunder und vitaminreicher Ernährung. Ein Engagement im Bereich des Sportsponsorings war für die begeisterten Golfer, die große Bewunderer von Bernd Wiesberger sind, ein logischer Schritt: „Seit 2003 unterstützt SanLucar den Sport. Leidenschaft, Ausdauer, Kontinuität – was für Spitzensportler zutrifft, gilt auch für SanLucar.“ Als Partner sorgte SanLucar bereits in der Vergangenheit bei vielen Events der Österreichischen Sporthilfe für Begeisterung. Das SanLucarFrüchte-Boot bei der LOTTERIENGALA „Nacht des Sports“ oder bei den Sporthilfe-Golfturnieren gibt jedem Besucher den nötigen Energieschub. 2014 wurde die Partnerschaft mit der Sporthilfe vertieft und SanLucar als

„Die Einstellung zu gesunder Ernährung bildet sich schon im Kindergarten- und Jugendalter heraus. Ob gesunde Ernährung mit Obst als lästige Pflicht oder als Genuss betrachtet wird, hängt stark mit der Sozialisation zusammen. In jungen Jahren entscheidet sich, ob man Lust auf Obst entwickelt. Ab zehn Jahren sind die Gewohnheiten dann gefestigt und es ist meist zu spät, einen großen Einfluss auf das Essverhalten zu nehmen“, so Marion Thaller. Studien zeigen: Wer in der Kindheit


positive Erlebnisse mit Obst hat, greift auch im Erwachsenenalter häufiger zur Obstschüssel. „Ziel der Schulinitiative ist es, die Lust und den Genuss auf gesunde und natürliche Ernährung zu stimulieren. SanLucar und die Österreichische Sporthilfe wollen

Marion und Alexander Thaller (seit 2002 Geschäftsführer von SanLucar Österreich).

gemeinsam einen Beitrag für mehr Gesundheitsbewusstsein in Schulen leisten. Wer qualitativ hochwertiges und richtig gereiftes Obst kennt, weiß, dass es vielen anderen schnellen ‚Zwischendurch-Mahlzeiten’ auch geschmacklich weit überlegen ist“, so Alexander Thaller. Selbst greift der SanLucar-Geschäftsführer täglich zu Obst und Gemüse – Beeren und Tomaten stehen dabei ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Besonders empfiehlt Marion Thaller das SanLucar-Erdbeertiramisu und stellt GO FOR GOLD für diese Ausgabe ihr Rezept zur Verfügung.

Das persönliche Lieblingsrezept von Marion und Alexander Thaller: Erdbeertiramisu Zutaten: 800 g SanLucar Erdbeeren 500 g Mascarpone 1 SanLucar Zitrone (ausgepresst) 200 ml Schlagobers 160 g Staubzucker 300 g Cantuccini (italienisches Mandelgebäck) 200 g Naturjoghurt 200 ml kalter Espresso Zubereitung: 400 g Erdbeeren würfeln. Mit Zitronensaft und 60 g Staubzucker pürieren. 400 g Erdbeeren in Scheiben schneiden, zur Seite stellen. Joghurt, Mascarpone und 100 g Staubzucker verrühren. Obers steif schlagen und unter die Mascarpone-Mischung heben. Cantuccini in eine flache Schale legen und mit Espresso beträufeln. Abwechselnd Erdbeerpüree, Mascarponecreme und Erdbeerscheiben schichten. Mit Erdbeeren garnieren. Tiramisu vor dem Servieren zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Guten Appetit!

Bei den Sporthilfe Golfturnieren sorgt SanLucar für den nötigen Energieschub.

SanLucar Facts Die Marke SanLucar bietet Obst und Gemüse mit bestem Geschmack. Mit einem Angebot von derzeit rund 90 Obst- und Gemüsesorten aus mehr als 35 Ländern ist SanLucar die Marke mit dem breitesten Sortiment im Handel. Weltweit arbeiten mehr als 2.000 Mitarbeiter mit viel Leidenschaft und Sorgfalt daran, den Menschen hierzulande geschmackvolles und frisches Obst und Gemüse auf den Tisch zu bringen. Die Philosophie „Geschmack im Einklang mit Mensch und Natur“ ist Grundlage für alles, was SanLucar unternimmt – von dem Anbau der Früchte auf dem Feld bis hin zu der Art und Weise, wie die Produkte im Handel präsentiert werden. Um nachhaltige Produkte in konstanter Markenqualität anbieten zu können, erschließt SanLucar gemeinsam mit Meisteranbauern neue Anbaugebiete wie zum Beispiel für Zitrusfrüchte in Südafrika, Bananen in Ecuador sowie Tomaten und Beeren in Tunesien.

www.sanlucar.com

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High Performance. Delivered

Sporthilfe-Partner Accenture setzt auf digitale Visionen Die Österreichische Sporthilfe und Accenture Österreich verbindet seit vielen Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft. Als GOLD-Partner entwickelt der Managementberatungs-, Technolo-

gie- und Outsourcing-Dienstleister gemeinsam mit der Sporthilfe auch die „Strategie 2020“. Go for Gold bat Country Managing Director Klaus Malle zum Talk.

beschränken. Das Fördersystem zielt darauf ab, ein verlässlicher Karrierebegleiter zu sein. Es ermöglicht mehr Transparenz und Planbarkeit für die Athleten.

Wo liegen die Parallelen zwischen Spitzensport und Wirtschaft?

Klaus Malle ist seit Juli 2004 Country Managing Director von Accenture Österreich.

„High Performance. Delivered.“ ist das Motto von Accenture. Wie unterstützen Sie Unternehmen bei der Entwicklung von Geschäftsstrategien? Wir verstehen uns als Partner für große Business-Transformationen und verbinden dabei unsere globale Perspektive mit der lokalen Marktkenntnis des jeweiligen Landes. Neue Technologien verändern jedes Unternehmen tiefgreifend. Um diesen Wandel als Chance wahrzunehmen, brauchen Unternehmen eine digitale Vision. Genau hier, an der Schnittstelle zwischen Unternehmensführung und Technologie, setzt Accenture an. Von der Analyse bis zur Umsetzung liefern wir alles aus einer Hand – sozusagen End-to-End. Das macht Accenture einzigartig – und das verstehen wir unter High Performance. Delivered.

Accenture engagiert sich seit vielen Jahren für die Österreichische Sporthilfe und entwickelt gemeinsam die Strategie 2020. Welche Kernpunkte beinhaltet die Strategie? Die Strategie beinhaltet ein neues DreiSäulen-Förderkonzept: In Zukunft werden nur ausgewählte Athleten, dafür aber mit höheren Förderungen, unterstützt. Dieses Konzept stellt eine bedeutende Vereinfachung dar, da sich die Einstufungskategorien auf die drei Klassen „Gold“, „Silber“ und „Bronze“

In beiden Bereichen sind Höchstleistungen notwendig, um langfristig an der Spitze und vor der Konkurrenz zu bleiben. Klare Ziele helfen dabei, Prioritäten zu setzen und sich auch in schwierigen Phasen zu motivieren. Darüber hinaus ist es sowohl im Spitzensport als auch in der Wirtschaft wichtig, neue Trends sowie Entwicklungschancen frühzeitig zu erkennen.

Welche „sportlichen“ Werte zeichnen Ihr Unternehmen aus? Zwei unserer wichtigsten Unternehmenswerte sind die Zusammenarbeit in unserem globalen Netzwerk sowie der Respekt gegenüber jedem Einzelnen. Während beim Erreichen eines gemeinsamen Ziels das Team immer im Vordergrund steht, ist es wichtig, auf die Bedürfnisse jedes Mitglieds zu achten. In einem starken Team zählt immer auch die Leistung des Einzelnen – was Parallelen zum Leistungssport aufweist. Für die persönliche Weiterentwicklung bieten wir außerdem ein individuelles Trainingsprogramm für jeden Mitarbeiter.

Bei welcher Sportart kann man Sie an einem freien Wochenende antreffen? Ich bevorzuge alle Sportarten in der freien Natur. Im Sommer sind das vor allem Laufen, Rad fahren und Schwimmen. Und vor einigen Jahren habe ich im Winter neben dem Alpin-Ski auch das Langlaufen entdeckt.

Welcher Sportler bzw. welches Sportereignis begeistert Sie besonders und warum?

Österreich ist immer noch mehr eine Ski- als eine Fußballnation, deshalb begeistert auch mich ganz besonders der alpine und nordische Ski-Sport und seine Top-Stars wie Marcel Hirscher und Anna Fenninger sowie die erfolgreichen Skispringer Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern. Bei den Großereignissen sind meine Highlights das Hahnenkammrennen in Kitzbühel, der Nachtslalom in Schladming und die VierSchanzen-Tournee am Bergisel in Innsbruck. Ganz besonders gefreut habe ich mich letztes Jahr über die Ehrung von David Alaba zum Sportler des Jahres 2013. Die größte Nachwuchshoffnung im Spitzensport ist für mich übrigens der erst 20-jährige Profi-Tennisspieler Dominic Thiem. Der junge Mann ist auf dem Weg in die Tennis-Weltelite. Vielleicht wird er der nächste Thomas Muster?

Accenture Facts Accenture ist ein weltweit führenden Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit rund 289.000 Mitarbeitern, die für internationale TopKunden in über 120 Ländern tätig sind. Accenture erwirtschaftete im vergangenen Fiskaljahr (bis zum 31. August 2013) einen Nettoumsatz von 28,6 Mrd. US-Dollar. Klaus Malle startete seine Karriere 1991 bei Accenture, wurde 2000 Partner und ist seit Juli 2004 Country Managing Director von Accenture Österreich. In dieser Funktion ist er dafür verantwortlich, die Marktpräsenz des weltweit tätigen Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters im österreichischen Raum weiter zu stärken und die erfolgreiche Positionierung des Unternehmens voran zu treiben. In den vergangenen Jahren war Klaus Malle für zahlreiche Beratungs- und Implementierungsprojekte bei großen Finanzdienstleistungsunternehmen und in der öffentlichen Verwaltung verantwortlich. Seine Expertise liegt in erster Linie auf umfassenden Transformationsprozessen, Post-Merger-Integrationen, Strategie sowie Prozess- und Organisationsveränderungen.

www.accenture.at

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Es knistert im Umspannwerk

BSO-Präsident Herbert Kocher über Hindernisse und Visionen Alte Strukturen als harte Prüfung, moderne Koordination als Sisyphusarbeit: die Österreichische

Bundes-Sportorganisation (BSO) will vor allem anderen sportliche Energie in politische umwandeln.

Ex-Kicker Herbert Kocher bewegt jetzt kleinere Bälle.

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ness im Sport, insbesondere durch Maßnahmen gegen Doping, Gewalt und Rassismus.“ Ein Leitbild, das sich sehen lassen kann. Nun, „Transformator“ trifft es auf den Punkt. Die BSO ist also eine Art Umspannwerk, das sportliche Energie in politische Energie umwandelt. Herbert Kocher, 66 Jahre alt und seit 1994 Organisator der Österreich Radrundfahrt, sieht in diesem Vorgang die wichtigste Aufgabe der BSO. Sein erster Job beim E-Werk hat damit nicht wirklich etwas zu tun.

© HB Hartl

„Wir sind eine Art Transformator“, sagt Herbert Kocher, Präsident der BSO. Offiziell klingt das so: „Die Österreichische Bundes-Sportorganisation ist eine gemeinnützige Institution mit der Ausrichtung, die Interessen des Sports in Österreich und in internationalen Organisationen zu vertreten. Die BSO ist damit die zentrale Koordinations- und Beratungsplattform innerhalb des österreichischen Sportsystems. Im umfassenden Kompetenzbereich der Österreichischen Bundes-Sportorganisation liegen die Koordination der sportpolitischen Aktivitäten, Erbringung von Serviceleistungen für die Mitglieder, Vertretung der Anliegen des Sports gegenüber staatlichen Einrichtungen, Vertretung des österreichischen Sports in internationalen Gremien, Koordination der Fördereinrichtungen, TrainerInnenund InstruktorInnenausbildungen, Aus- und Fortbildung von Führungskräften, Entwicklung von Sportprojekten, Begutachtung und Erarbeitung von Gesetzes- und Verordnungsentwürfen, Information über sportrelevante Rechts- und Steuerangelegenheiten, Herausgabe von Publikationen, Erstellung von Dokumentationen und Datenbanken, Event- und Verbandsmarketing und Förderung von Fair-

Als Vize-Präsident der Sporthilfe begrüßt Kocher (hier mit Sporthilfe-Präsident BM Klug) die neuen Förderrichtlinien.

Transformation – das ist gleichzeitig auch die schwierigste Aufgabe der BSO. „Österreichs Sport-Struktur ist nicht einfach“, sagt er. Dies liege einerseits an der Existenz von drei

Dachverbänden, andererseits daran, dass es 60 Fachverbände gibt, die alle ein gewisses Eigenleben haben. „Es gibt starke und gut geführte Verbände, aber auch sehr schwache“, sagt Kocher. Bei denen müsse der Hebel angesetzt werden: Eine Zusammenlegung mehrerer kleiner Verbände zu größeren, überschaubaren und leichter administrierbaren Einheiten sei eine seiner Visionen.

Die Kompetenzverteilung ist eine große Herausforderung „Die Deutschen haben den Olympischen Sportbund gegründet“, sagt Kocher. „Der hat Vor- und Nachteile, es gibt Befürworter und Kritiker. Vielleicht haben sie in Deutschland übertrieben, aber in diese Richtung sollte meiner Meinung nach die Reise gehen.“ Vereinfachung der Verwaltung und bessere Kontrolle wären unumstritten die positiven Folgen. Ein Anfang sei ja bereits gemacht worden: „Die drei Dachverbände haben eine GmbH gegründet und so die gemeinsame Aktion Fit Sport Austria ins Leben gerufen.“ Eine weitere Herausforderung sei die Kompetenzverteilung zwischen Bundessport und Landessport. „Bis zu einer gewissen Grenze wird der Sport auf Landesebene gut bewältigt“, sagt


Kocher. Der Übergang zu einer bundesweiten Angelegenheit sei aber alles andere als leicht. „Wir müssen den Landessportorganisationen noch viel deutlicher als bisher klar machen: Dort sind eure Landesgrenzen – ab hier und jetzt übernehmen wir!“ Kocher ist sich darüber im Klaren, dass er mit einigen seiner Vorstellungen in Wespennester sticht: „Davor habe ich keine Angst. Ich halte es aus, wenn mich einige verfluchen.“ So hält er es beispielsweise für zielführend, alle kleinen Kampfsportverbände zu einem großen Verband zusammenzulegen. Mutig, doch bevor die Wellen zu hoch schlagen, nennt er den Judo-Verband als eines der vorbildlichen und immer wieder erfolgreichen Beispiele. „Es geht ja nicht darum, jemandem Kompetenzen zu entziehen, sondern diese zu kanalisieren.“ Im Hinblick auf die Sommerspiele in Rio de Janeiro 2016 wirkt Kochers Optimismus eher vorsichtig: „Es kann doch keiner glauben, dass wir innerhalb von vier Jahren von null auf hundert durchstarten können“, sagt er. Die Londoner Nullnummer sei ja noch vielen in Erinnerung. Trotzdem hält der Wiener die Initiative des Tirolers Peter Schröcksnadel (Projekt Rio) für einen guten Weg. „Viele werden in Rio trotzdem nur dabei sein, aber die Saat wird erst danach aufgehen.“ Dass Rio 2016 punkto Medaillen schief gehen könnte, daran will der BSO-Präsident aber nicht glauben. „Segeln, Judo, vielleicht Mountainbike: Das sind meine Hoffnungsträger!“

rican Football beginnen seine Augen zu leuchten: „Ja, ich gebe zu, die sind modern und vorbildhaft“, sagt er. Junge Strukturen ohne Altlasten – das mag natürlich ein gewisser Startvorteil gewesen sein.

Seit 1974 ist Kocher Organisator der Österreich Rundfahrt.

Kocher ist auch Vizepräsident der Österreichischen Sporthilfe. Die jüngsten Entwicklungen begrüßt er: „Bisher wurden zu viele Sportler unterstützt, in Zukunft werden weniger Sportler, dafür intensiver unterstützt. Das ist ein Weg, mit dem ich sehr gut leben kann.“ Im Umgang mit der Politik ist Herbert Kocher routiniert und daher entsprechend gelassen: „Wir schlagen nichts Unmögliches vor, daher werden die meisten Projekte auch aufgegriffen und umgesetzt.“ Es ist kein Kampf gegen Windmühlen, sondern ein ständiger für Sportanlagen. Damit die BSO die Rolle als oberste Bewegungsinstanz des Landes auch erfüllen kann. Jürgen Preusser

Eine Qualitätswertung der einzelnen Fachverbände verweigert Herbert Kocher im Interview. Doch bei Ame-

Service und Beratung Die BSO-Geschäftsstelle und ihre Mitarbeiter stehen den Mitgliedsverbänden mit Rat und Tat zur Seite und servicieren diese in den unterschiedlichsten Bereichen. So werden z.B. Fortbildungsangebote in den Bereichen Train­erwesen, Medienarbeit, Kinder­ schutz, Ökologie, Recht oder Finanz- und Abrechnungswe­sen angeboten. Zentraler Aufgabenbereich Soziale Verantwortung und Gesellschaftspolitik. Im Mittelpunkt stehen: Integration und Inklusion, Schutz von Kindern, Ökologisierung des Sports im Sinne der Nachhaltigkeit, die geschlechtliche Gleichstellung im Sport, ein klares Nein zu jeder Form von Rassismus und Diskriminierung sowie die Ermutigung zum unbezahlbaren freiwilligen Engagement für den Sport. Außerdem ist der BSO die Förderung des Jugendsports ein Anliegen. Mit der Initiative „Tägliche Turnstunde“ ist man auf einem guten Weg zu mehr Bewegung in den Schulen (150.000 Unterschriften 2012/13!). Mitglieder ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION, Österreichisches Olympisches Comité (ÖOC), Österreichisches Paralympisches Committee (ÖPC), Österreichischer Behindertensportverband (ÖBSV), Special Olympics Österreich (SOÖ) und die 60 Fachverbände. Wichtigste Organe Österreichische Sportversammlung (höchstes Gremium des österreichischen Sports). Österreichischer Sportrat (Gremium der Dachverbände; breiten- und gesundheitssportliche Relevanz). Österreichischer Sportfachrat (Gremium der 60 Fachverbände). Spitzensportausschuss.

Biografie Herbert Kocher Geboren am 22. August 1947 in Wien. Gelernter Maurer; später Administrativkaufmann und Betriebsrat beim E-Werk. Fußballer u.a. ein Jahr in der höchsten österreichischen Liga bei Admira (1974) und zwei Jahre bei der zweiten Mannschaft von 1860 München (in der 3. deutschen Liga). Radsport-, ASKÖ- und ARBÖ-Funktionär sowie Organisator der Österreich-Radrundfahrt (seit 1974). U.a. Vizepräsident des Radsport-Verbandes und seit 2013 BSO-Präsident (Nachfolger von Peter Wittmann).

BSO Facts

„Segeln, Judo und Mountainbike sind meine Hoffnungsträger in Rio“.

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Sicherheit hat einen Namen Alarmcenter

Empfangs- und Rezeptionsdienst

Veranstaltungssicherheit Werk- und Objektschutz

Revierdienst

Sicherheitstechnik

Public Services

Sicherheitsconsulting

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Sport-Patenschaft

Starke Unterstützung auf dem Weg zur Weltspitze Die Österreichische Sporthilfe setzt gemeinsam mit starken Partnern aus der Wirtschaft auf eine gezielte Nachwuchsförderung und baut das Sporthilfe-Patenschaftenprogramm kontinuierlich

aus. Eine Förderung, die ankommt: Mit Matthias Mayer und Julia Dujmovits holten sich zwei von der Sporthilfe im Nachwuchsprogramm unterstützte Athleten in Sotschi Olympia-Gold.

Marco Schwarz auf Matthias Mayers Spuren Der Geschäftsführer der Zentralen Raiffeisenwerbung Dr. Leodegar Pruschak ist seit Jahren treuer Pate im Mentoring-Patenschaften-Programm der Österreichischen Sporthilfe. Und er beweist ein gutes Händchen bei der Auswahl der Athleten. Vier Jahre lang unterstützte er den Skifahrer Matthias Mayer mit einem Sporthilfe-Mentoring, begleitete das Top-Talent auf seinem Weg in die Weltspitze und verlängerte das Mentoring auch, als Mayer aufgrund einer Virus-Infektion ein Jahr pausieren musste – eine treue Unterstützung, die mit dem Abfahrts-Olympiasieg von Mayer belohnt wurde. Seit 2014 darf sich mit Marco Schwarz ein neuer hoffnungsvoller Skifahrer über die Aufnahme in das SporthilfeMentoring und die Unterstützung von Dr. Pruschak freuen. Marco Schwarz war im Nachwuchsbereich eine Klasse für sich, holte bei den Youth Olympic Games 2012 in Innsbruck drei Mal Gold und jubelte ein Jahr später beim European Youth Festival über den Sieg. Nun steht der Nachwuchsläufer im ÖSV-B-Kader und ist am Sprung in die Weltspitze. Wenige Tage nach der Fixierung des Mentorings bedankte sich Schwarz mit dem JuniorenWeltmeistertitel im Super-G und der

Bronze-Medaille in der Abfahrt für die Unterstützung im Sporthilfe-Nachwuchsprogramm.

Um sportliche Träume wahr zu machen, entschloss sich das Unternehmen kurzerhand, eine SporthilfePatenschaft für die junge Fechterin Paula Schmidl zu übernehmen, die in der laufenden Saison bereits mit mehreren Top-Platzierungen im JuniorenWeltcup aufzeigen konnte. „Ich freue mich sehr über die Unterstützung“, so die 6. der Junioren-Weltrangliste. „Die finanzielle Förderung werde ich für die kommenden Wettkampffahrten verwenden. Mein nächstes Ziel ist eine Top-Platzierung bei der Junioren-EM und -WM 2015!“

Dr. Pruschak setzt in Zukunft auf Nachwuchshoffnung Marco Schwarz.

Mit dem Degen am Sprung in die Weltspitze Begeistert von dem Patenschaften-Programm zeigten sich Anfang des Jahres die Verantwortlichen im Team von Zalando Österreich: „Die Nachwuchsathleten haben bereits Hervorragendes geleistet und wir hoffen, dass sie in ihrer Zukunft noch viel erreichen werden“, so Filiz Gündogmus aus dem Bereich Online Marketing bei Zalando.

Weltcup-Gesamt-6. Paula Schmidl freut sich über Unterstützung von Zalando.

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Unterstützung geht in Verlängerung

Black Bear macht gelenkig: Gymnastin Nicol Ruprecht im Training.

Seit einem Jahr wird die 21-jährige Tiroler Gymnastin Nicol Ruprecht von Unternehmer Christian Lugar mit einer Sporthilfe-Patenschaft unterstützt. Der ehemalige Judoka und Mitglied im Sporthilfe-emadeus-Club erfand vor einigen Jahren den Energie-Riegel Black Bear, der das Beste der unberührten Natur in sich vereint und natürliche Energie liefert. Für Nici, die bei der Gymnastik-EM 2013 in Wien aufzeigen konnte, ist die Unterstützung ein Motivationsschub auf dem Weg zu ihrem großen Ziel – die Teilnahme bei den Olympischen Sommerspielen 2016. Infos unter: www.energieriegel.at

Christa und Andreas Wiegert von Wiegert Obst und Gemüse lernten Paralympics-Schwimmer Andy Onea beim Fotoshooting für den Sporthilfe Diversity Kalender kennen. Seitdem unterstützen sie ihn und verlängerten die Patenschaft

v.l. Christopher Krämer, Nadja Heigl, Magdalena Krssakova

Mehr Unterstützung für Wiens hoffnungsvollste Nachwuchsathleten – so lautet das Motto der Wirtschaftskammer Wien. Deshalb gründete sie 2011 auch das WKW-Sporthilfe-Nachwuchsteam. Unterstützung finden darin Ruder-U23-Weltmeister und Sieger der Universiade Paul Sieber, Junioren-Europameisterin im Wasserspringen Sophie Somloi, der Deaflympics-Tischtennisspieler Christopher Krämer, die Judo-EM-Bronzene in der Junioren-Klasse Magdalena Krssakova und MountainbikeNachwuchs-Europameisterin Nadja Heigl.

Anfang des Jahres. „Gleichberechtigung spielt in vielen Bereichen des Lebens eine wichtige Rolle, selbstverständlich auch im Sport. Schließlich erbringen alle Sportler, egal ob mit oder ohne Handicap, bei jedem Wett-

Skeleton-Athletin Carina Mair wird seit 2012 von Unternehmer KR Arthur Bellutti unterstützt. „Um sicherzustellen, dass es genügend Nachwuchs gibt, der mit Ehrgeiz, Disziplin und Freude den Sport ausübt, ist es unabdingbar, eben diesen Nachwuchs zu fördern“, so Bellutti, der Mair schon auf ihren Weg zu Silber bei den YOG 2012 begleitete.

kampf Bestleistungen. In diesem Sinne freuen wir uns als Firma Wiegert, Andy Onea auch im neuen Jahr auf seinem Karriereweg nach Rio begleiten zu dürfen“, so Christa Wiegert.

Fritz Müller lernte Radsportler Georg Schwab im Fitnessstudio kennen. Seit einem Jahr unterstützt der Transportunternehmer den Paralympics-Athleten und verlängerte die Patenschaft nun um ein Jahr: „Mich beeindruckt, wie Georg mit der Situation nach seinem Unfall umgegangen ist und mit welcher Energie er heute seinen Sport ausübt.“ Seite 35


Cool Runnings – in echt! Karriere-Ende der Linger-Brüder

Mit zwei Gold- und einer Silbermedaille haben sich Andreas und Wolfgang Linger einen Platz in der österreichischen Olympia-„Hall Of Fame“ gesichert. Am 30. März gaben die nach Krauß/

Das schönste Erlebnis in eurer Karriere? Natürlich die Olympiasiege. Der von 2006 war überraschend, wir waren Außenseiter, außerdem war die Saison durchwachsen. Wenn du dann Olympiasieger wirst, ist das ein Wahnsinn.

Behrendt (GER/2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze) erfolgreichsten Rodler im Doppelsitzer ihr Karriereende bekannt. Wolfgang Linger spricht über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Das schlimmste?

Die größte Enttäuschung?

2010, als bei den Spielen in Whistler der georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili im Training ums Leben gekommen ist. Du reist nach Kanada und denkst dir, dass es nichts Wichtigeres gibt auf der Welt als dieses Rennen. Dann stehst du an der Bahn, es passiert die Katastrophe, die sich so schnell herumspricht, und bist ganz schnell wieder auf dem Boden der Realität. Es ist völlig wurscht, wie schnell du bist, wenn so etwas geschieht.

Als wir erstmals im Doppelsitzer gefahren sind, vor Ewigkeiten also, waren in Innsbruck-Igls auch unsere Vorbilder Schiegl/Schiegl am Start. Dann hat es uns in drei Läufen zweimal fast aus der Bahn geschmissen. Ich hab‘ überall blaue Flecken gehabt, alles hat mir wehgetan – da hab‘ ich mich gefragt, ob das wirklich meine Disziplin ist. In jüngerer Vergangenheit waren es drei Weltmeisterschaften. Vierter bei der Heim-WM 2007 zu werden, ist bitter. 2008 waren wir schlicht chancenlos und 2009 hat uns ein Fahrfehler eine Medaille gekostet.

Das lustigste?

Wolfgang (li.) und Andreas (re.) blicken auf eine höchst erfolgreiche Karriere zurück.

2010 haben wir eine gute Saison gehabt, waren Titelverteidiger und Favoriten. Dass wir mit dem verstärkten Druck von außen trotzdem unseren Sieg von 2006 bestätigt haben, war einfach nur schön.

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Da gibt es keines, das man hervorstreichen könnte, es hat sehr viele witzige Geschichten gegeben. Viele haben mit der Sprachbarriere zu tun gehabt. Wenn wir in Japan nicht japanisch können und der Kellner nicht englisch kann, kann’s schon sehr lustig werden. Ich will gar nicht wissen, was ich da zeitweise gegessen hab‘.

Der schönste Ort? Puuh, schwierig, weil wir an sehr unterschiedlichen, sehr schönen Orten rodeln durften. Sigulda in Lettland ist von der Bahn her für uns ideal. Dort waren wir immer sehr gern, auch wenn‘s ein kleines, verschlafenes Nest ist. Außerdem sind wir dort zum


ersten Mal Weltmeister geworden. Auf der anderen Seite waren Whistler Mountain und Calgary sehr cool. Vor allem Calgary. Da siehst du am Abend vom Start aus die beleuchtete Skyline der Stadt – ein genialer Ausblick wie im Film „Cool Runnings“, nur in echt.

„Cool Runnings“ – in echt: Das passt auch zu eurer Karriere. Aber wer ist deiner Meinung

Olympia immer in Topform. Das verdient den größten Respekt. Da müssten wir noch zehn Jahre rodeln …

ERFOLGE

Genießt du das Leben nach dem Rodeln?

Olympia: Gold 2006, Gold 2010, Silber 2014

Sehr. Es hat viele Nächte gegeben, in denen ich wirklich schlecht geschlafen hab‘, weil mich das Rodeln beschäftigt hat und meine Ansprüche so hoch waren. In den Medien sieht man ja meis-

WM: Gold 2003, 2011, 2012, Bronze 2013

Doppelsitzer:

EM: Gold 2010, Silber 2008, Bronze 2004, 2014 Team: WM-Bronze 2003, EM-Silber 2008, 2010, EM-Bronze 2004 Weltcup: 15 Siege im Doppelsitzer, 1 im Team, Gesamtweltcup Doppelsitzer 2012 jetzt einen völlig neuen Tagesablauf habe, hat auch seinen besonderen Reiz.

Was wird die Zukunft bringen? Bis Ende August sind wir noch beim Bundesheer, danach geht’s drei Jahre in die Berufsweiterbildung. Auch die Sporthilfe bietet in Kooperation mit dem WiFi Kurse an. Wir haben die Chance bekommen, uns zu 100 Prozent auf unseren Sport konzentrieren zu können und haben jetzt weiterhin tolle Möglichkeiten. Dafür sind wir sehr dankbar.

nach der beste Rodler der Geschichte? Wenn ich mir die Konstanz anschau‘, geht über den Armin Zöggeler nichts drüber. Der hat bei sechs Olympischen Spielen in Folge eine Medaille gewonnen. Das muss man sich einmal vorstellen: Er war 20 Jahre lang Weltklasse und zum absoluten Höhepunkt

tens nur die schönen Seiten, Fotos vom Jubel nach dem Zieleinlauf oder Filme von den Sieges- und Medaillenfeiern. Aber da waren auch Situationen, in denen wir nervlich ziemlich angeschlagen waren. Jetzt ist der ganze Druck weg, ich genieße es, nicht bei jedem Anlass auf Knopfdruck funktionieren zu müssen. Das ist schon ein sehr befreiendes Gefühl. Und dass ich

Manfred Polt

WUSSTEN SIE, … …DASS Rodeln seit 1964 in Innsbruck olympisch ist? …DASS Frauen laut Reglement im Doppelsitzer starten dürften? Bei Olympia gab es bisher aber nur Männer-Teams. …DASS es 1976 in Innsbruck erstmals eine Kunsteisbahn gab? …DASS der erste Präsident des internationalen Rodelverbandes mit Bert Isatitsch ein Österreicher war? …DASS die ersten Olympiasieger im Doppelsitzer aus Österreich kamen? (Josef Feistmantl / Manfred Stengl) Seite 37


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Eingebettet in die außergewöhnliche Kulisse des Salzkammergutes findet neben den traditionellen Bewerben wie Tennis und Golf erstmals auch als Sideevent eine kleine Segelregatta mit prominenten Skippern am Wolfgangsee statt. Auch dieses Jahr versammeln sich zahlreiche Prominente bei der GTM-Trophy, um Geld für eine der größten Förderinitiativen des österreichischen Sports zu sammeln. Der Reinerlös kommt traditionell der Franz Beckenbauer Stiftung für notleidende Menschen, der Österreichischen Sporthilfe und dem österreichischen Skinachwuchs zugute. Bislang wurde über eine Million Euro gesammelt! Wir freuen uns, Sie und Ihre Gäste bei der GTM-Trophy 2014 begrüßen zu dürfen!

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Top-Erlös bei der neunten Auflage der Krone 60.000 Euro für heimische Nachwuchssportler Charity Auktion zugunsten der Österreichischen und bescherten der Österreichischen Sporthilfe Sporthilfe! Die 53 Exponate brachten knapp das zweithöchste Ergebnis seit ihrem Bestehen. Auch dieses Jahr dürfen sich die Höchstbieter über Packages freuen, welche sie so nicht hätten kaufen können. Top-Exponat war das von Red Bull zur Verfügung gestellte Formel-1 -Wochenende für 2 Personen in Spielberg. Für 6.000 Euro kam das Package unter den Hammer und beschert dem Ersteigerer und seiner Begleitung ein unvergessliches Wochenende bei der Rückkehr der Formel-1 nach Österreich.

kot von Alexander Horst und Clemens Doppler, das beim A1 Beach Volleyball Grand Slam in Klagenfurt an den Höchstbieter des von Acts und Kärnten Werbung zur Verfügung gestellten Packages geht. Er ist live dabei, wenn die Champions im Sand gekrönt werden.

herzlich allen Teilnehmern und allen Unterstützern, die diese Traumpakete unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben“, zeigt sich SporthilfeGeschäftsführer Anton Schutti begeistert

Top-Gun-Feeling erwartet den Höchstbieter des HannesArch-Flugs. Der Airrace Pilot wird mit dem Ersteigerer abheben und einen spektakulären Kunstflug abliefern.

Die weiteren Top-Produkte der heurigen Auktion Läuferisch in Wien und Südafrika unterwegs ist der Höchstbieter des von SanLucar geschnürten Packages. Zwei Startplätze für den Vienna City Marathon 2015, inklusive Zutritt zur VCM VIP Zone, sowie eine Traumreise nach Südafrika inklusive Besichtigung der SanLucar Plantage erwarten ihn. Ebenfalls Rennfeeling pur erwartet den Ersteigerer des von Mercedes AMG Petronas zur Verfügung gestellten Exponats. Er freut sich über einen Original Nico Rosberg Rennanzug aus der Saison 2013, den Rosberg getragen und signiert hat. Getragen und signiert ist auch das Tri-

Möglichst nicht im Sand landen hoffentlich die Schläge, die der Ersteigerer der ÖGV-Golfreise für 2 Personen nach Dubai bewundern wird. Beim „Race to Dubai“ Finalturnier wird die Golfelite bestes Golf präsentieren. „Ein großartiges Ergebnis! Seit nunmehr neun Jahren stellt die Krone eBay Charity Auktion ein innovatives Fundraisingtool für die wichtige Fördermittelbeschaffung unserer Nachwuchs- und Spitzensportler dar, wir danken

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Was wurde aus ... Arno Wohlfahrter Spitzensportler und Wirtschaftsspitze

Arno Wohlfahrter war einer der besten Radsportler und einer der ersten Radprofis Österreichs.

Arno Wohlfahrter: Große Karriere nach dem Sportlerleben

Der Mann muss vielbeschäftigt sein, denn der Interviewtermin findet bereits um 7.30 Uhr statt. Arno Wohlfahrter, österreichischer Spitzenradfahrer und Radprofi der ersten Stunde, hat es tatsächlich, wie man landläufig meint, „geschafft“. Der Kärntner ist Leiter des Privat- und Geschäftskundenvertriebs der BAWAG P.S.K. Das heißt: 500 Filialen, ca. 1.350 Postpartner, 40.000 Geschäftskunden, eineinhalb Millionen Privatkunden und über 1.000 Broker. Die Parallelen zwischen Spitzenmanagement und Spitzensport sind für ihn unübersehbar. „Zielstrebigkeit, persönliches Zutrauen, das Reagieren in Extremsituationen und auf Veränderungen, der Rhythmus zwischen Belastungs- und Erholungsphase – all das sind Dinge, die ich im Sport gelernt habe und die mir jetzt helfen“, sagt der Familienmensch und dreifache Vater.

Heute ist der Kärntner mit Wohnsitz Perchtoldsdorf ein höchst erfolgreicher Manager.

(Eni/Agip) zum BankManager mutet eigenartig an. Doch Wohlfahrter widerspricht: „Gar nicht, das passt schon zusammen. Ich sehe vieles aus einer anderen Sicht, habe andere Zugänge – das ist mitunter sehr hilfreich. Dass ich aber das Bankgeschäft in kurzer Zeit lernen musste, ist auch klar.“ Die Worte „lernen“ und „arbeiten“ fallen oft im Interview. „Talente verlassen sich manchmal zu lange auf ihr Talent. Wenn einer talentiert ist und wenig tut, wird er gegen einen, der weniger talentiert ist und hart arbeitet, verlieren. Das ist im Sport genauso wie in der Wirtschaft“, ist er überzeugt. Wohlfahrter selbst arbeitet gern. Keine Rede von Überbelastung, von Burnout oder leidender Familie. „Da sind wir wieder bei der Be- und Entlastung. Ich sitze jeden Samstag und Sonntag zwei bis drei Stun-

Biografie Mehrmaliger österreichischer Juniorenmeister • 1987: Österreichischer Straßenmeister/Amateure • ab 1998: Profi • 1990: Österreichischer Straßenmeister/Profis • 7-facher WM-Teilnehmer Teams Amateur: Peterquelle Klagenfurt, RWC, Puch. Profi: Malvor-Bottecchia-Sidi, Gewiss-Bianchi, Varta-Elk-NÖ, Selle Italia, Varta-Elk, Telwolle Stockerau Im Berufsleben • ab 1990: freiberuflicher Fotograf & Redakteur • Chefredakteur Bike for Fun (Special Interest Rennrad & MTB Magazin) • 1998: Einstieg bei Agip: Werbe- und Marketingleitung, später Agip Austria – Country Retail Manager, Country Retail Manager für Slowenien, Agip Austria Tankstellen-Betriebs GmbH Geschäftsführer, Agip Deutschland – Netz- und Investitionsentwicklung und technische Koordination Eni (Mutterkonzern Agip), • 2007: Eigenes Beratungsunternehmen • 2009: BAWAG P.S.K., Leiter des Filialvertriebs der BAWAG-Geschäftsstellen • seit 2011: Leiter des Privat- und Geschäftskundenvertriebs Buchtipp Arno Wohlfahrter: „Das Gavia-Prinzip – Wirtschaft braucht Sport braucht Wirtschaft oder: Was man an einem Tag beim Giro d’Italia lernen kann.“

Der Sport als Türöffner Doch Wohlfahrter, der drei Studien abgeschlossen hat (2 MBA, MLE), warnt davor, nur auf sportliche Erfolge und Bekanntheit zu setzen: „Der Sport kann Türen öffnen, aber niemand in der Wirtschaft wartet auf dich, wenn du abgesehen vom Sport nichts kannst. Deshalb habe ich sofort nach dem Sport studiert. Die Frage ist, wie gut es gelingt, die sportlichen Erfahrungen auf die wirtschaftliche Ebene zu heben.“ Der Karriereweg des heute 49-Jährigen vom Radsportler über den erfolgreichen Manager in einem Mineralölkonzern

Arno Wohlfahrter (re.) im Duell mit Helmut Wechselberger.

den auf dem Rad, da bekomme ich den Kopf frei“, erklärt der Staatsmeister im Straßenrennen von 1987. Und die Familie? „Die kennt mich nicht anders.

„Früher habe ich Montag bis Freitag trainiert, am Wochenende bin ich Rennen gefahren, habe also gar kein freies Wochenende gehabt. Oder ich war überhaupt wochenlang weg. Wenn ich mit meinen Kindern telefoniert habe, haben sie manchmal gesagt: ‚Hallo Papa, alles in Ordnung, tschüss, ich hab‘ keine Zeit, ich muss spielen.‘ Oft ist es das eigene schlechte Gewissen, das einen plagt. Aber meine Kinder sind jetzt 26, 24 und 19 – und wir haben ein tolles Verhältnis. Und verheiratet bin ich auch noch immer.“

Manfred Polt Seite 41


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Steuer- und Rechtstipps

Harald Glocknitzer und Dr. Harald Christandl geben Athleten in Go for Gold wertvolle Steuer- und Rechtstipps Welche Ausgaben können Sportler steuerlich absetzen? Die Einkommensteuer wird entweder vom Gewinn (bei einer betrieblichen Tätigkeit) oder dem Überschuss der Einnahmen über die Harald Glocknitzer Werbungskosten (zum Beispiel bei Steuerberater einem Beschäftigungsverhältnis) berechnet. Die Höhe des Gewinnes bzw. des Überschusses wird maßgeblich von den geltend gemachten Betriebsausgaben oder Werbungskosten beeinflusst. Je mehr Betriebsausgaben oder Werbungskosten steuerlich angesetzt werden können, desto geringer wird der steuerpflichtige Gewinn! Sofern der Sportler mit seiner sportlichen Betätigung daher überhaupt eine steuerpflichtige Einkunftsquelle hat und nicht „Liebhaber“ im steuerrechtlichen Sinne ist, zahlt es sich aus, alle Belege und Unterlagen für Ausgaben, die durch die sportliche Tätigkeit verursacht werden, aufzubewahren und bei der Erstellung der Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen. Die Liste der möglichen steuerrelevanten(-mindernden) Betriebsausgaben bei Sportlern ist unbegrenzt, weshalb hier auch nur ein kleiner Auszug denkbarer Absetzposten erwähnt werden kann: • Sämtliche Ausgaben für Sport- und Trainingsgeräte sowie Sport- und Trainingsbekleidung, • Ausgaben für Trainer und Trainingslager, medizinische Betreuung, Massage und Physiotherapie, • Fahrtkosten, Unterkunfts- und Verpflegungsaufwand für Wettkämpfe und Training, • Startgelder und Mitgliedsbeiträge, (sofern vom Sportler selbst übernommen) Wichtig ist auch zu prüfen, ob manche Aufwendungen aus steuerlicher Sicht nicht in einen privaten und betrieblichen / beruflichen Aufwand gesplittet werden müssen. Für diesen Fall empfiehlt es sich, bei diesen Ausgaben einen angemessenen „Privatanteil“ anzusetzen! Manche Ausgaben können auch nicht zur Gänze auf einmal steuermindernd abgesetzt werden, sondern müssen auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (zB bei Sport und Trainingsgeräten) verteilt werden. Lassen Sie sich auf jeden Fall durch einen Steuerfachmann beraten – es zahlt sich garantiert aus!

Flug delayed: Rechte bei Flugverspätungen Sportler sind Vielflieger, da Wettkampfstätten meist nur mit dem Flugzeug zu erreichen sind. Wettkampfstimmung oder Urlaubsfreuden werden bei Flugverspätungen Harald Christandl naturgemäß beeinträchtigt. KonRechtsanwalt sumentenschutzgesetze wie auch Verordnungen der EU (z.B. VO 261/2004/EG) regeln die Ansprüche von Betroffenen gegenüber Fluglinien. Grundsätzlich sind Verspätungen von geringer Dauer entschädigungslos hinzunehmen. Die Grenze bei Kurzstreckenflügen (bis 1.500 km) liegt bei zwei Stunden, bei Mittelstrecken (bis 3.500 km) bei drei Stunden und bei Langstrecken (über 3.500 km) bei vier Stunden Verspätung. Werden die jeweiligen Grenzen überschritten, hat der Reisende gegenüber dem vertraglichen Luftfahrtunternehmer Ersatzansprüche auf Verpflegung, Hotelunterbringung samt einer damit zusammenhängenden Beförderung sowie unentgeltliche Telefonate und E-Mails. Ab einer Verspätung von fünf Stunden kann der Betroffene die Rückerstattung der Flugkosten begehren.

Einen darüber hinausgehenden Schadenersatz sieht die genannte VO grundsätzlich nicht vor. Der Europäische Gerichtshof hat jedoch kürzlich unter bestimmten Voraussetzungen Reisenden zusätzliche Ausgleichsansprüche – bei einer Flugverspätung von mehr als drei Stunden – zugesprochen, sofern die Fluglinie nicht nachweisen kann, dass die Flugverspätung auf außergewöhnliche – von ihr nicht zu beeinflussende – Umstände zurückzuführen ist. Wurden bei der Buchung des Fluges mit dem Veranstalter bestimmte Reisebedingungen zur Buchungsgrundlage, so können Flugverspätungen zu Reisepreisminderungen und zusätzlichen Ersatzforderungen führen. Ob Fluglinie, Reiseveranstalter oder Reisebüro haften, ist stets im Einzelfall zu prüfen. Jedenfalls sollten Betroffene die Ereignisse einer Verspätung genau dokumentieren, um einen Beweisnotstand hintanzuhalten.

Harald Glocknitzer ist Steuerberater bei Glocknitzer Hollenthoner Steuerberatung.

Dr. Harald Christandl ist Rechtsanwalt bei Christandl und Partner Rechtsanwälte.

Weitere Informationen: www.gh-stb.at

Weitere Informationen: www.christandl.at

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Sporthilfe Updates

Kornspitz® Team besucht Bäckertage

SECURITAS verlängert Kooperation

Anlässlich der zweiten „Österreichischen Bäckertage“ lud backaldrin-Eigentümer und Kornspitz®-Erfinder Peter Augendopler die Athleten des Kornspitz® Sporthilfe Teams nach Asten. Bereits im Vorjahr hatten backaldrinKunden die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Backgrundstoffherstellers zu werfen und die Kornspitz® Sportfamilie kennenzulernen. Die Nachwuchsathleten standen für Fragen zur Verfügung, schrieben fleißig Autogramme und ließen sich bei der Sportchallenge im Sportzelt zum sportlichen Wettkampf herausfordern.

Seit fünf Jahren ist SECURITAS ein verlässlicher Partner der Österreichischen Sporthilfe und sorgt mit seinen Sicherheitsleistungen für den optimalen Ablauf bei Sporthilfe-Veranstaltungen. Securitas ist die Österreichtochter des weltgrößten Sicherheitsdienstleistungsunternehmens, beschäftigt allein in Österreich 2.000 Mitarbeiter und ist marktführend im Bereich der Event Security. Der Bogen der Leistungen spannt sich dabei von der Sicherheitsplanung über Unterstützung bei Behördenverhandlungen bis hin zur Abwicklung von Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Ordnern.

Kornspitz® und Sport: eine ideale Kombi Seit 2011 ist Kornspitz®, die Kultmarke des oberösterreichischen Backwarenherstellers backaldrin, Partner der Österreichischen Sporthilfe und unterstützt mit der Marke Kornspitz® 19 erfolgreiche Nachwuchssportler auf ihrem Weg in die Weltspitze.

www.securitas.at

Startschuss für „Color of Sports“

Kornspitz®-Erfinder Peter Augendopler begrüßt die Sporthilfe-Athleten in der Firmenzentrale in Asten.

Über die Unterstützung freuen sich die beiden Tennisspieler Melanie Klaffner und Gregor Ramskogler, die Wasserskifahrer Bianca und Nadine Schall sowie Dorien Llewellyn, Langläuferin Nathalie Schwarz, die Biathleten Fabian Hörl, Jakob Ruckendorfer und Julian Hunger, der Nordische Kombinierer Carlos Kammerlander, der Ruderer Max Affenzeller, die Schwimm-Hoffnungen Lena Kreundl und Sebastian Steffan, Radfahrerin Martina Ritter, die beiden Faustballer Maximilian Huemer und Karl Müllehner und die erfolgreichen Leichtathleten Ivona Dadic, Lukas Weißhaidinger und Paralympics-Sieger Günther Matzinger.

www.kornspitz.com Seite 44

Seit April 2014 erscheint mit „Color of Sports“ Österreichs erstes Sports Business Newspaper – jeden Monat, 32 Seiten mit einer Auflage von 8.000 Stück. Mit der Österreichischen Sporthilfe hat die Color of Sports einen starken Partner an ihrer Seite. Denn mit Partnerschaft wird in die Sportförderung österreichischer Athleten investiert. Von jedem Jahresabo, 12 Ausgaben gibt es zum Vorzugspreis von 35 Euro, kommen 12 Euro der Unterstützung österreichischer Sportler zugute. „Color of Sports ist immer up to date im aktuellen Business-Sportgeschehen und richtet sich an Key-Player aus Wirtschaft, Sport, Politik und Sportverbänden. Selbstverständlich hat der Endverbraucher auch die Möglichkeit Color of Sports im Abo oder als ePaper zu konsumieren“, erklären die Herausgeber Harald Kopp und Sascha Zelenka.

www.colorofsports.at


Cellagon

Aus der Fülle der Natur

Kelly und die Sporthilfe lassen es knistern

Cellagon lädt zum Patentreffen

Seit 2004 verbindet das Unternehmen Kelly und die Österreichische Sporthilfe eine erfolgreiche Partnerschaft. Nach zehn intensiven Jahren der Zusammenarbeit geht die Kooperation nun in die Verlängerung. Als Silber-Partner unterstützt Kelly die Sporthilfe nicht nur im finanziellen Bereich, auch bei den Events der Sporthilfe ist die Marke Kelly´s nicht mehr wegzudenken. Für Kelly-Geschäftsführer Wolfgang Hötschl ist das Sporthilfe-Engagement des Snackherstellers selbstverständlich: „Kelly ist für das Engagement im Sportsponsoring bekannt und investiert laufend in den Sportnachwuchs. Als Snackhersteller verstehen wir uns auch als Botschafter für mehr Sport und Bewegung, weil uns bewusst ist, welch wesentlichen Beitrag der Sport zur Gesunderhaltung im Alltag leistet.“

In der Lounge des Hotel Sacher in Salzburg traf Cellagon-Sponsoring-Verantwortlicher René Wolfgramm im Rahmen des Patentreffens die Athletinnen Sabine Schöffmann, Teresa Stadlober und Veronika Mayerhofer. Seit 2009 unterstützt das norddeutsche Unternehmen HansGünter Berner GmbH & Co. KG mit seiner Marke Cellagon sechs hoffnungsvolle österreichische Nachwuchsathleten finanziell wie ideell auf ihrem Weg in die Weltspitze. In Salzburg ließen die Wintersportlerinnen mit ihrem Paten die Olympischen Spiele in Sotschi nochmals Revue passieren. Eine gute Nachricht brachte René Wolfgramm ebenfalls aus dem deutschen Norden mit: Cellagon verlängert die Patenschaft um ein weiteres Jahr und möchte die Langläuferinnen Veronika Mayerhofer und Teresa Stadlober, Snowboarderin Sabine Schöffmann, Biathletin Lisa Hause, Golferin Sarah Schober und das BeachTeam Lorenz Petutschnig und Tobias Winter ein weiteres Jahr auf ihrem Karriereweg begleiten.

www.kelly.at

www.cellagon.de

„Get Old“ – inspiriert für eine aktive Lebensweise Mit der Botschaft „Jeder hat die Kraft für sich selbst zu entscheiden, wie er alt werden möchte!“ soll das neue internationale Programm von Pfizer „Get Old“ die Diskussion rund um das gesunde und aktive Altern fördern. Menschen werden angeregt, sich mit dem Älterwerden auseinanderzusetzen und für sich selbst ein „besseres Altern“ zu entdecken. Kernstück der österreichischen Kampagne ist die Internet-Plattform www.getold.at, auf der Visionen, Meinungen und Expertenwissen zum Erhalt von Lebensqualität und Lebensfreude bis ins hohe Alter gesammelt werden. In Kooperation mit der Sporthilfe gewähren Österreichs Sportler Einblicke in ihre Fitness- und Gesundheitsgewohnheiten.

www.getold.at

Kostenloser Greenfee für alle Sporthilfe-Athleten KR Arthur Bellutti, Präsident des Olympia Golf Igls und Partner der Österreichischen Sporthilfe, bietet allen golfliebenden Sporthilfe-Athleten die Möglichkeit, mit einem kostenlosen Greenfee den Olympiagolfplatz in Igls kennenzulernen. Kontakt: Petra Volgger, Clubmanagerin Olympia Golf Igls GmbH, Badhausstraße 60b, 6080 Igls 0512-379150, office@olympia-golf.at

www.olympia-golf.at Seite 45


Österreichs Sport tanzt

Ball des Sports | 22. März | Wiener Rathaus Zum 8. Mal fand im Wiener Rathaus der Ball des Sports, organisiert von den Wiener Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und Sportunion, statt. Der Erlös der Tombola kam auch dieses Jahr über die Sporthilfe den geförderten Sporthilfe-Athleten zugute. Stellvertretend für die Athleten nahm Rita Davidson, stv. Geschäftsführerin

Dr. Paul Haber, Prof. Walter Stobl und Rainer Husty übergeben den Scheck an Mag. Rita Davidson

der Österreichischen Sporthilfe, den Scheck über 3.500,- Euro aus den Händen von ASVÖ Wien-Präsident Dr. Paul Haber, Sportunion Wien Präsident Prof. Walter Strobl und ASKÖGeschäftsführer Rainer Husty entgegen.

Sportler als Markenbotschafter

1. Sport & Business Circle 2014 | 8. April | ATH Savoyen Vienna Österreichs Marken setzen mit 1,1 Milliarden Euro an Sponsoring-Ausgaben voll auf den Sport. Die neuesten SportSponsoringtrends und -entwicklungen

Das SBC-Podium: Manfred Dimmy, Dieter Heger, Andreas Stieber, Wolfgang Hötschl, Herbert Prohaska, Hans-Willy Brockes.

standen im Mittelpunkt des ersten österreichischen Sportsponsoring-Kongresses Sport & Marke, der im April im ATH Savoyen Vienna stattfand. Bei der Breakfast-Session in Kooperation mit dem Sport & Business Circle der Österreichischen Sporthilfe begrüßten Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti und die Kongress-Veranstalter Hans-Willy Brockes (ESB Europäische Sponsoring Börse) und Dr. Manfred Dimmy (Sport & Recht) KELLY-CEO Dr. Wolfgang Hötschl, Jahrhundertfußballer Herbert Prohaska, Mag. Dieter Heger, Milka, Andreas Stieber, Geschäftsführer Marketing der Brau

Testimonial Herbert Prohaska und KELLY-CEO Wolfgang Hötschl verbindet eine langjährige Partnerschaft.

Union, Mag. Philipp Bodzenta, Director Public Affairs & Communications bei Coca-Cola, und Jens Falkenau, Repucom.

Vielfalt als Ressource

2. Sport & Business Circle 2014 | 2. Juni | Ringturm der Wiener Städtischen

Hochkarätiges SBC-Podium: Moderator Gerhard Prohaska, Gunnar Prokop, Markus Salcher, Jia Liu, Mag. Hermann Fried, Dr. Judit Havasi, Mathias Cimzar

Potenziale und soziale Vielfalt konstruktiv zu nützen, ist nicht nur im Sport der Schlüsselfaktor zum Erfolg. Auch

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Unternehmen achten zusehends auf ein erfolgreiches Diversity Management, das langfristig zum Businesserfolg beitragen soll. Im Ringturm der Wiener Städtischen Versicherung begrüßte Generaldirektor-Stellvertreterin Dr. Judit Havasi den Paralympics-Sieger 2014 Markus Salcher und Tischtennis-Europameisterin Jia Liu. Im Gespräch mit Moderator Gerhard Prohaska sprachen Mag. Hermann Fried, Landesdirektor Wien der Wiener Städtischen, und Diversity-Experte Mathias Cimzar über Diversity-Kompetenz, Chancengleichheit und das Bewusstsein für einen vorurteilsfreien Umgang

Generaldirektor-Stv. Dr. Judit Havasi begrüßt im Ringturm der Wiener Städtischen Versicherung

miteinander. Einblicke in seine Aufgabe, unterschiedliche Charaktere zu einem Team zu formen, bot der ehemalige Handball-Erfolgscoach Gunnar Prokop.


Kick Off zum Sporthilfe Charity Run

Rodler Christian Schopf, Ski-Crosserin Katrin Ofner und Paralympics-Sieger Günther Matzinger laufen für den guten Zweck.

Tom Walek mit den Gastgebern des Abends Benedikt Zacherl und Wolfgang Spiller.

Die gestellte Aufgabe, möglichst gleich schnell zu laufen, löste das Team rund um Alexander und Kaja Quester und Robert Nemeth am besten. Sie durften sich als Sieger des Abends feiern lassen.

ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat mit den Paralympics-Sportlern Markus Salcher und Andy Onea. Den Startschuss gab Armin Assinger. Christian Drastil und Dagmar Rabensteiner

Roland Königshofer (adidas) startete hochmotiviert.

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Steirische Galanacht des Sports

Sportlerin des Jahres Daniela Iraschko-Stolz, Skispringen

Sportler des Jahres Christoph Sumann, Biathlon

Behindertensportler des Jahres Thomas Frühwirth, Triathlon Rollstuhlsport

Mannschaft des Jahres 1. Österreichischer Fallschirmspringer Club Graz, Formationsteam

Trainerin des Jahres Eva Maria Kreiner, Reiten Voltigieren

Trainer des Jahres Christoph Eugen, Nordische Kombination

Ehrungen der Kleinen Zeitung

Strahlende Steirische Sportler des Jahres: Christoph Sumann und Daniela Iraschko-Stolz.

Beliebteste Nachwuchssportlerin Lisa Ehgartner, Biathlon

Beliebtester Nachwuchssportler Sebastian Gaugl, Leichtathletik

Styrian Sports Award Martin Hofbauer, Fußball Ehrenpreise der LSO Steiermark Jürgen Magritzer, Special Olympics

Simone Steiner, Eis- und Stocksport

Nadja Reinegger, Kickboxen

Lukas Klapfer, Nordische Kombination

Mario Stecher, Nordische Kombination 30.000 Euro für den steirischen Sport: Kleine Zeitung Marketingleiter Michael Kummerer übergibt den Scheck an Sporthilfe Geschäftsführer Anton Schutti.

Energie Steiermark-Vorstandssprecher Christian Purrer mit Christoph Eugen und dessen Schützling Lukas Klapfer.

Thomas Morgenstern mit den Nachwuchssportlern Lisa Ehgartner und Sebastian Gaugl. LH Franz Voves und BM Gerald Klug haben sichtlich Spaß.

LH-Stv. Hermann Schützenhöfer ehrt Thomas „TiggerTom“ Frühwirth, Seglerin Lara Vadlau und Hanlo-GF Christian Bauer gratulieren. Wolfgang Mayer und Maria Brandstetter (Kornspitz) nehmen Christoph Sumann und Eurosport-Ikone Sigi Heinrich in die Mitte.

LH Franz Voves, BM Gerald Klug, Snowboarderin Marion Kreiner und Generali-GD Peter Thirring gratulieren Daniela Iraschko-Stolz zu ihrem ersten Titel als Steirische Sportlerin des Jahres. Kleine Zeitung-Chefredakteur Hubert Patterer zeichnet Martin Hofbauer mit dem Styrian Sports Award aus. Die begehrte Trophäe des Abends: Der Bronzene Diskuswerfer wiegt rund 18 kg.

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Ski for Gold Charity Race Schladming

Auf Einladung der Österreichischen Sporthilfe und des WSV-Schladming trafen sich am Vortag des Nightrace Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Gesellschaft zum traditionellen Sporthilfe Ski for Gold Charity Race

presented by Generali. Im Mittelpunkt standen wie immer Spaß und der gute Zweck: Der Erlös von 30.000 Euro kommt über die Sporthilfe dem heimischen Skinachwuchs zugute. Eine bunte Runde mit aktuellen und ehe-

maligen Top-Sportlern und Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Medien und Gesellschaft schnallte sich für den guten Zweck die Skier an. Andere klatschten im Zielraum der Planai für die VIP-Kollegen frenetisch Beifall.

Sichtlich Spaß hatten Parade-Rock n‘ Roller Andy Lee Lang und Austro-Rapper Lukas Plöchl.

Sportminister Mag. Gerald Klug gratulierte David Zwilling zu seinem gelungenen Lauf.

Die Brettl-Akrobaten Armin Assinger, Uli Kriegler, Heather Mills und Otto Retzer.

Am 26. Jänner 2015 ist es wieder soweit: Das Ski for Gold Charity Race 2015 findet in Schladming statt. Package-Infos unter office@sporthilfe.at oder 01 / 799 4080

Upcoming Events Juli 11. Juli 2014 Sporthilfe Charity Golftrophy GCC Dachstein-Tauern Schladming

August 12. – 14. August 2014 5. Sport & Wirtschaftsgipfel Admont

September

Oktober 6. Oktober 2014 3. Sport & Business Circle 2014 Wien 26. Oktober 2014 Finale Runtastic Charity Lauf Wien 30. Oktober 2014 LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ mit der Ehrung der Sportler des Jahres Austria Center Vienna

26. – 28. September 2014 Sportler für Sportler Golftrophy Stegersbach Seite 49


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Go for Gold  

Das Magazin der Österreichischen Sporthilfe

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