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Das Magazin der Österreichischen Sporthilfe | Ausgabe 2 | 2014

Glanz & Glorie Die LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ 2014

P.b.b. Verlagspostamt 1030, GZ.: 13Z039585S Österreichische Post AG/Sponsoring Post

Fenninger & Alaba Die Sportler des Jahres im Talk


www.lotterien.at

Gut fĂźr Ă–sterreich.


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Die Österreichische Sporthilfe dankt ihren Partnern Premium Partner

Förderprogramm- und Gold-Partner

Kompetenz-Partner

Silber- und Bronze-Partner

Cellagon

Aus der Fülle der Natur

Athletes Care Programm- und Event-Partner


Editorial

Inhalt

Das Sportjahr 2014 war aus österreichischer Sicht sehr erfolgreich. Neben den absoluten Highlights, den Olympischen Winterspielen bzw. den Paralympics in Sotschi, gab es auch an vielen anderen Plätzen der Welt schöne internationale Erfolge unserer Sportstars. Die Sporthilfe leistet – zusammen mit der SpitzensportMag. Gerald Klug förderung des Bundes – einen maßgeblichen Beitrag dazu. Unser gemeinsames Ziel muss es aber nach wie vor sein, bei künftigen Großereignissen noch besser, noch erfolgreicher zu werden. Um den allgemeinen positiven Trend abzusichern, habe ich mit Blickrichtung auf die kommenden Olympischen Spiele das „Projekt Rio“ ins Leben gerufen. Für dieses Vorhaben werden bis 2016 vom Sportministerium bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die den Athletinnen und Athleten des Rio-Kaders zugutekommen. Zudem wird die Infrastruktur verbessert. „Wir haben ein Ziel“, lautet der Slogan, den sich das „Team Rio“ gegeben hat. Der Kurs nach Rio stimmt jedenfalls, und deshalb können wir erwartungsvoll die weiteren Etappenschritte vornehmen. Mit sportlichen Grüßen

Mag. Gerald Klug

Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Präsident der Österreichischen Sporthilfe

Go for Gold – unser Leitbild und der Name unseres Magazins. 2014 hat die Österreichische Sporthilfe noch ein zweites Motto gelebt: Stark, schlank, jung! Wir haben als Veranstalter eine glanzvolle und höchst erfolgreiche LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ und damit das größte gesellschaftliche Sportereignis Österreichs hinter uns. Anton Schutti Das junge und dynamische SporthilfeTeam ist neu aufgestellt, die neue Webseite www.sporthilfe.at strahlt – wie auch unser Magazin – genau diese jugendliche Dynamik aus. Mithilfe unserer starken und verlässlichen Partner, allen voran den Österreichischen Lotterien, ist es erneut gelungen, innovative Projekte im Sinne des österreichischen Spitzensports in die Tat umzusetzen: Der UNIQA-Jugendsportpreis, die Schulinitiative „Lust auf Obst“ gemeinsam mit SanLucar, die Gründung eines Go-for-Gold-Teams durch die RWB-Gruppe oder der Weltrekordversuch im Rahmen des Sporthilfe Runtastic Charity Run sind nur vier Beispiele aus unserem ganz speziellen Alltag. Apropos Alltag: Auch unser Office-Betrieb wird sich weiterentwickeln; die Sporthilfe übersiedelt demnächst in ein neues Büro. Ein weiteres Ziel für 2015 ist der Ausbau unseres Social-Media-Netzwerks. In diesem Sinne: Let’s go for Gold!

Anton Schutti

Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe

4

Goldrichtig

6

Glanz und Glorie

Erfolge der geförderten Sporthilfe-Athleten Die LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“

16

Die Stars 2014

19

Gemeinsam stark

21

Am Wort

Die Sportler des Jahres am Wort Athletenkommentar: Lara Vadlau und Jolanta Ogar Kommentar von Mag. Hans Peter Trost

22

Frauenpower

28

Die jungen Wilden

2014 war im österreichischen Sport das „Jahr der Frau“ Der UNIQA Jugendsportpreis 2014

31

Lust auf Obst

32

Live on A.I.R

36

Runtastisch

38

Sport & Karriere

SanLucar Schulinitiative auf Rekordkurs Die langen Eisen im Olympischen Feuer Erfolgreicher Sporthilfe Runtastic Charity Run Die Umsteiger des Sportjahres 2014

40

Im Kommen

42

Sporthilfe-Partner Citroën

46

Im selben Boot

50

Spitzenköche und Haubensportler

52

I believe in you

57

emadeus

60

In Gesellschaft

Die Aufsteiger des Sportjahres 2014 Auch 2015 schnell und sicher zum Erfolg Der Österreichische Ruderverband Sporthilfe-Kochbuch, die Zweite

Crowdfunding-Projekt von Sporthilfe und ÖOC Was wurde aus Emese Dörfler-Antal? Sporthilfe Updates

Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Österreichische Sporthilfe, Marxergasse 25, 1030 Wien | Für den Inhalt verantwortlich: Anton Schutti, Geschäftsführer | Chefredakteur: Jürgen Preusser | Produktion und Koordination: MMag. Barbara Leitner | Art Director: Philipp Walcher | Fotos: GEPA pictures | Autoren: Jürgen Preusser, Manfred Polt, Andreas Oberndorfer, Mag. Hans Peter Trost, Dr. Harald Christandl, Mag. Wolfgang Piribauer, Veronika Kratochwil | Anzeigen: MMag. Barbara Leitner, 01 799 4080, bleitner@sporthilfe.at Druck: Paul Gerin GmbH | Lektorat: Mag. Hildegund Manhalter | Herstellungsort: Wien | Offenlegung: Go for Gold ist das Mitglieder- und Partnermagazin der Österreichischen Sporthilfe und informiert über relevante Themen aus ihrem Umfeld. Beiträge von Gastautoren geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht der Meinung der Österreichischen Sporthilfe entsprechen. Aus Gründen der Lesbarkeit verzichten wir darauf, konsequent die männliche und weibliche Formulierung zu verwenden. Wir meinen selbstverständlich beide Geschlechter. Leserbriefe an medien@sporthilfe.at Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 27. November 2014 Die Österreichische Sporthilfe dankt

für die freundliche Unterstützung.

Seite 5


Goldrichtig

2014 – „Ein irres Jahr!“

Andrea Mayr erzielte in diesem Jahr einen ganz außergewöhnlichen Erfolg: Die 34-jährige Welserin sicherte sich in Italien nach dem EM-Titel auch ihren bereits fünften WM-Titel im Berglauf und wurde außerdem in Weyer Vize-Europameisterin im Duathlon. So betrachtet erscheint ihr 7. Platz bei der Wahl zur österreichischen Sportlerin des Jahres sogar ein bisschen enttäuschend.

© Marsano

Lara Vadlau und Jolanta Ogar segeln erst seit nicht einmal zwei Jahren zusammen – und sind bereits Welt- und Europameisterinnen in der 470er-Klasse. Die beiden wurden deshalb auch zur Mannschaft des Jahres 2014 gewählt. „Ein irres Jahr!“, jubelte Lara, die von internationalen Experten als derzeit beste Seglerin der Welt eingestuft wird. Nicht nur für Lara Vadlau und Jolanta Ogar hat sich die Reise zur Segel-WM nach Santander gelohnt. Die 49er-Crew Nico Delle Karth und Niko Resch schrammte als Vierter hauchdünn an einer Medaille vorbei, das Nacra17-Duo Thomas Zajac und Tanja Frank belegte Rang 14. Beide Teams sicherten Österreich auf Anhieb Quotenplätze für Olympia 2016. Sportaerobic – eine junge, höchst attraktive Disziplin. Und Österreich mischt in der Weltklasse mit: Die 25-jährige, aus Bulgarien stammende Linzerin Lubi Gazov sicherte sich nach Medaillen in allen Altersklassen in Cancun den WM-Titel.

Spielen in Sotschi. Die von der Österreichischen Sporthilfe geförderten Athleten spielten dabei auch im zweiten Halbjahr 2014 die Hauptrollen. Lisa Zaiser wurde sensationell zur großen Hoffnungsträgerin der österreichischen Schwimmer: Bei der EM in Berlin machte sich die Kärntnerin aus Ferndorf mit der Bronzemedaille ein unvergleichliches Geschenk zu ihrem 20. Geburtstag.

© ÖTTV - Georg Diener

Das Olympia-Jahr 2014 war ein phantastisches Jahr für den österreichischen Sport – auch im Schatten der Erfolge bei den Olympischen und Paralympischen

Lissabon wurde zum silbernen Boden für Österreichs TischtennisDamen: Bei der EM mussten sich Jia Liu, Amelie Solja, Li Qiangbing und Sofia Polcanova erst im Finale geschlagen geben und wurden somit Vize-Europameister. Auf dem Weg dorthin wurden die Türkei, Frankreich, Ungarn und Polen besiegt.

Eine erfolgreiche Saison konnte Kletterer Jakob Schubert abschließen. Nach 2011 sicherte er sich zum zweiten Mal den Gesamtweltcup im Vorstieg.

Erfolgreicher Weltcup-Auftakt für Eisschnellläuferin Vanessa Bittner im japanischen Obihiro: Die zweifache Junioren-Weltmeisterin verbesserte ihren eigenen Rekord über 500 m auf 38,33 Sekunden und gewann als schnellste Europäerin Bronze. Seite 6


Thomas Geierspichler sicherte sich bei der Leichtathletik-EM in Swansea (Wales) seinen siebten und achten Titel. Diesmal siegte der zweifache ParalympicsSieger und fünffache Weltmeister im Rennrollstuhlfahren über 1.500 und 400 m. Günther Matzinger, zweifacher ParalympicsChampion 2012, wurde trotz eines eben erst überstandenen Bandscheibenvorfalls Zweiter über 400 m. Natalija Eder fügte ihrer langen Erfolgsliste eine weitere Medaille hinzu: Die sehbehinderte Athletin gewann im Speerwurf mit einer Weite von 36,45 m die Silbermedaille.

Den Europameister-Titel gewannen die Radfahrer Andreas Graf und Andreas Müller im Madison-Bewerb bei den Wettkämpfen in Guadeloupe.

Mit zweiten Plätzen kamen Daniel Allerstorfer (bis 100 kg), Kathrin Unterwurzacher (bis 63 kg) und Bernadette Graf (bis 70 kg) vom Judo Grand Prix in Tashkent nach Hause. Graf sicherte sich außerdem den 2. Platz beim Grand Slam in Abu Dhabi.

Bei den Weltmeisterschaften der Handbiker in Greenville (South Carolina / USA) machten gleich drei Österreicher von sich reden: Wolfgang Eibeck (Kategorie C5, Zeitfahren) mit Silber, Walter Ablinger (H3, Straße) und Thomas Frühwirth (H4, Zeitfahren) mit Bronze.

Der 27-jährige Mountainbiker Daniel Federspiel wurde schon 2013 bei der WM in Südafrika Vize-Weltmeister. 2014 bestätigte der Imster diese Leistung auf eindrucksvolle Weise: Er wurde Europameister im Cross Country Eliminator. Bei der WM erreichte er trotz eines Sturzes den 4. Platz. Markus Mendy Swoboda (Para-Kanu) gewann bei den Weltmeisterschaften in Moskau seine insgesamt fünfte WMGoldmedaille. Der 24-Jährige aus Altenberg bei Linz wurde 2014 auch Europameister. Seite 7


Glanz & Glorie Seite 8


Seite 9


Thomas Morgenstern mit Begleitung

Maria Höfl-Riesch mit Ehemann Marcus Höfl sowie Elisabeth und Hans Grogl Bundesminister Mag. Gerald Klug und der Stargast des Gala-Abends Samuel Koch

Sportlerin des Jahres Anna Fenninger mit Dr. Leodegar Pruschak, Geschäftsführer der Raiffeisenwerbung ORF-Sportchef Hans Peter Trost (im Bild mit seiner Gattin) war erstmals in seiner Funktion als Präsident der Sports Media Austria vor Ort

Olympiasieger unter sich: Matthias Mayer und Stephan Eberharter ÖFB-Präsident Leo Windtner mit Fußball-Teamchef Marcel Koller

Marlies Schild und Benni Raich

Die doppelten Doppel-Olympiasieger Wolfgang und Andreas Linger Seite 10

Marcel Hirscher mit Freundin Laura Moisl


Renate Götschl (im Bild mit Special Olympics Österreich-Präsident Hermann Kröll) gratuliert Alexander Radin

Lotterien-Generaldirektor Dr. Karl Stoss mit den Skilegenden Karl Schranz und Franz Klammer

Ski-Ass Nicole Hosp mit Paralympics-Star Heather Mills Daniela und Isabel Iraschko-Stolz mit Sänger Andreas Bourani

Presenter des Red Carpets: Alexander und Marion Thaller (SanLucar)

Annemarie MoserPröll mit den Lotterien-Vorständen DI Friedrich Stickler und Mag. Bettina Glatz-Kremsner Red Bull-Air Race-Pilot Hannes Arch mit Freundin Miriam Höller

Die Skistars Marcel Hirscher, Mario Matt und Matthias Mayer mit Dr. Leodegar Pruschak (Raiffeisen) und Arno Schuchter (Generali) Seite 11


Dramatisch, glanzvoll, berührend Die LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“

Die 18. LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ war der gesellschaftliche Höhepunkt des Sportjahres. 1500 Menschen im Austria Center Vienna erlebten

Ehrungen versprühen einen eigenen Charme. Man kann die Show und die Starparade mögen oder nicht – aber man kann sich der Spannung, dem Hauch von Luxus und dem Rausch der Sinne nicht entziehen. Die 18. LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ bildet da keine Ausnahme. Der gesellschaftliche Höhepunkt des Sportjahres lockte auch heuer wieder 1.500 Gäste ins prächtig geschmückte Austria Center Vienna, das zum zweiten Mal nach 2013 als perfekte Location diente. Sie bereuten es nicht, denn die Österreichische Sporthilfe organisierte ein Fest der Superlative. Und der ORF sorgte mit einer eineinhalbstündigen Live-Übertragung dafür, dass sich die Zuschauer auch ohne Smoking den Stars nahe fühlten. Mirjam Weichselbraun und Rainer Pariasek führten souverän durch den Abend, Michael Kögler dirigierte als Regisseur die zehn Live-Kameras. Das freute auch Karl Stoss, den Generaldirektor der Österreichischen Lotterien: „Diese Gala ist auch deshalb eine tolle Sache, weil sie den Menschen vom ORF ins Haus geliefert wird. Für viele ist es wichtig, dass sie das miterleben und mitfiebern können.“ Seite 12

glanzvolle Momente, berührende Augenblicke und dramatische Entscheidungen bei der Ehrung der Sportler des Jahres 2014.

Starauflauf am Red Carpet Das Gedränge am Roten Teppich war groß. Von Paralympics-Sieger Walter Ablinger bis zur weltweit wohl prominentesten Behindertensportlerin, Heather Mills; von Hannes Arch bis Lisa Zaiser; von Stephan Eberharter bis Maria Höfl-Riesch; von Karl Stoss, dem Generaldirektor der Österreichischen Lotterien, bis ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz; von Sportminister Gerald Klug bis Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter; von Schauspielerin Doris Schretzmayer bis Schauspieler Reinhard Nowak – die Liste von Prominenten aus Sport, Politik, Wirtschaft, Kultur und Society war eine schier endlose. Das freute auch Christian Oxonitsch, den Wiener Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport: „Wir freuen uns, dass die Sporthilfe mit dieser Gala nach Wien gekommen ist. Denn Wien ist ein wesentliches Zentrum des Sports und daher der richtige Rahmen, erst recht an einer Stätte der Begegnung wie dem Austria Center Vienna. Und als Stätte der Begegnung versteht sich Wien ganz besonders.“ Vor der Bekanntgabe der Sieger in den diversen Kategorien machte ein Gerücht die

Runde: Die Wahl zum „Sportler des Jahres“ sollte das knappste Ergebnis in der 66-jährigen Geschichte gebracht haben. Doch der Reihe nach.

„Sportlerin mit Herz“ Mirna Jukic und Lotterien-Generaldirektor Dr. Karl Stoss


Dr. Karl Stoss, Generaldirektor der Österreichischen Lotterien und Präsident des Österreichischen Olympischen Comités: „Für mich ist die LOTTERIEN-GALA ‚Nacht des Sports‘ ein toller Event und ein guter Anlass, der vielen Menschen die Möglichkeit bietet, hier dabei zu sein, wenn die Sportlerinnen und Sportler auf die Bühne geholt werden.“

Arno Schuchter, Vorstandsdirektor Vertrieb-Marketing Generali: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, junge Sportler zu fördern, denn wir alle fiebern mit, wenn österreichische Sportler Erfolg haben. Wir sehen es als unsere gesellschaftspolitische Verantwortung, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten und auch Vorbilder zu geben für all jene, die vielleicht nicht ganz so aktiv im Sport sind. Deshalb sind wir stolz, seit vielen Jahren Partner der Österreichischen Sporthilfe zu sein, und unterstützen gerne die LOTTERIEN-GALA ‚Nacht des Sports‘.“

die Deutschen Weltmeister gehalten. Ich Sportlerin mit Herz geworden waren, wurde der hab‘ gedacht, Der Reigen der Ehrungen Song sogar während der dass die Lingerbegann mit einer karitatiEhrenrunde im Maracanã- Brüder zum Abschluss ihrer einzigartiven. Der von den ÖsterStadion von Rio de Janeiro gen Karriere gewinnen würden. Als unser reichischen Lotterien in gespielt. Name aufgerufen wurde, war das unZusammenarbeit mit der Österreichischen Sporthilfe 2013 ins Le- „Eine tolle Stimmung herrscht hier“, war glaublich. Es hat eine riesige Bedeutung, ben gerufene Preis „Sportler mit Herz“ Bourani überrascht, „gar nicht so steif, wie in einer Ski-Nation wie Österreich zu gegeht an ein Charity-Projekt. Abgestimmt man es vermuten würde, wenn man im winnen“, jubelte die Kärntnerin über ihren wurde von den Fans auf www.sporthilfe.at. Anzug und Abendkleid erscheint. Ich bin ersten Titel bei der Sportlerwahl. Dominik Landertinger, der mit dem Biathlon-Team Letztlich freute sich die Ex-Schwimmerin begeistert.“ Mirna Jukic über 5.000 Euro, die sie in Nach Bourani unterhielt ein weiterer Star auf Platz zwei landete, gönnte Vadlau/ die Friedensflotte „Mirno More“ investiert. auf der Bühne die Stars an den Tischen vor Ogar den Sieg: „Die haben sich das schon „Mirno More“ ist ein Segelprojekt für sozial der Bühne. Der belgische Singer-Song- verdient, sie haben super Leistungen gewriter und Hitparadenstürmer Milow gab bracht. Zweiter ist auch nicht schlecht.“ benachteiligte Kinder. Für Karl Stoss, den Generaldirektor der „Against The Tide“ zum Besten, während Österreichischen Lotterien, ist der Preis Thomas Morgenstern seine Geburtstag- Der Star war der Laudator eine Herzensangelegenheit: „Gutes zu tun storte anschnitt. Morgenstern war vermut- Da ist Claudia Lösch doch um einiges für die Gesellschaft ist auch unsere Un- lich einer der entspanntesten Sportler bei routinierter. Die querschnittgelähmte Skiternehmens-Philosophie. Es gibt so viele der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“: rennläuferin wurde zum bereits vierten Mal engagierte Sportlerinnen und Sportler, die Der Kärntner hatte erst kurz zuvor seinen „Behindertensportlerin des Jahres“. Die Rücktritt vom ak- gebürtige Niederösterreicherin gewann bei ein großes Herz hativen Sport erklärt den Paralympics in Sotschi Silber im Suben und etwas tun für Menschen, die Platz Mannschaft des Jahres Punkte gesamt Erste Plätze Hilfe dringend nötig haben. Die soll1. Lara Vadlau, Jolanta Ogar 1.038 127 te man besonders 2. ÖSV - Team Biathlon 680 43 auszeichnen und 3. ÖSV Team Skispringen 554 37 ehren.“ „Diese Auszeich4. Fußballteam Red Bull Salzburg 450 38 nung ist etwas 5. Andreas Linger, Wolfgang Linger 413 24 ganz Besonde- Lara Vadlau und Jolanta Ogar nehmen res“, bestätigt auch Sportminister Mag. Gerald Klug in die Mitte. und genoss den per-G und im Riesentorlauf. „Es war eine Sportminister und Abend sichtlich. wirklich schwierige Saison, umso mehr Sporthilfe-Präsident freue ich mich, dass ich wieder gewonnen Gerald Klug. „Hier agieren Sportler auch habe“, lachte Lösch. Ihr ebenfalls skifahals Vorbilder für andere Sportler, denn ich „Das ist sooo cool“ bin sicher, dass durch diesen Preis das Nicht nur der Abend, sondern das gesamte render Kollege Markus Salcher holte sich Bewusstsein für ein solches Engagement Jahr 2014 wird Jolanta Ogar für immer in erstmals den Titel „Behindertensportler Erinnerung bleiben. Die 470er-Seglerin er- des Jahres“. Der Kärntner war mit Gold in gehoben wird.“ hielt heuer die österreichische Staatsbür- der Abfahrt und im Super-G sowie Bronze gerschaft, gewann mit ihrer Partnerin Lara im Riesentorlauf einer der Stars der PaNomen est omen Vadlau vor Athen EM-Gold ralympics. „Das ist eine sehr große AusAndreas Bourani, mit sei- Dr. Susanne Baumann-Söllner, und vor Santander WM- zeichnung. Dass ich da oben stehen darf – nem Hit „Auf uns“ Nummer 1 Direktorin Austria Center Vienna: der Charts in Österreich und „Eine Gala wie die LOTTERIEN-GA- Gold. Das sollte eigentlich das hat schon was“, freute er sich. Bei der ‚Nacht des Sports‘ setzt Maßstäbe reichen, um das Jahr als Überreichung der Trophäe lachte er: „Die Deutschland, gab quasi das LA und stellt Organisatoren wie Location Motto vor. Denn die Text- vor besondere Herausforderungen. „perfekt“ bezeichnen zu ist schwerer als gedacht.“ Er sollte sich zeile „Ein Hoch auf uns“ er- Nach der erfolgreichen Premiere im dürfen. Doch es kam noch daran gewöhnen. Denn Salcher ist erst 23 scheint wie eigens geschrie- vergangenen Jahr konnten wir auch besser. Die wahlberechtig- Jahre alt – es könnten also noch weitere dieses Jahr die Schaffung ganz neuer ben für eine Veranstaltung Szenerien ermöglichen. Gemeinsam ten Journalisten von Sports Titel folgen. wie die LOTTERIEN-GALA mit unseren Kooperationspartnern Media Austria machten Vad- Die Preise an Lösch und Salcher wurden „Nacht des Sports“, die die tragen wir gerne dazu bei, die Leis- lau/Ogar zur „Mannschaft von einem besonderen Stargast übergevon Österreichs Top-Athletindes Jahres“. Wenig überra- ben. Samuel Koch ist seit einem Unfall am besten Sportler des Landes tungen nen und Athleten im richtigen Licht schend blieb der gebürtigen 4. Dezember 2010 bei „Wetten, dass…“ vor den Vorhang bittet. Bei erstrahlen zu lassen.“ Polin Ogar die Spucke weg: querschnittgelähmt. In seiner Laudatio Bourani verhielt es sich wie im Spitzensport: Man muss zur richtigen „Ich bin sprachlos, das ist sooo cool“ – sorgte der 27-jährige Deutsche für GänseZeit am richtigen Ort eine perfekte Per- mehr konnte sie bei der Überreichung der haut. „Der Preis ist etwas Besonderes, weil formance abliefern. „Auf uns“ kam vor der Trophäe nicht sagen. Vadlau, als Steuer- es hier nichts mehr Besonderes ist. Ich finFußball-WM auf den Markt und wurde zu frau die Chefin an Bord, war überwältigt: de es wunderbar, dass mittlerweile alle, dem WM-Song in Deutschland. Nachdem „Das hätte ich nie und nimmer für möglich ob beeinträchtigt oder nicht beeinträchtigt,

Seite 13


Dr. Leodegar Pruschak, Geschäftsführer der Zentralen Raiffeisenwerbung: „Raiffeisen und Sport, das ist eine langjährige und erfolgreiche Partnerschaft. Die Sportförderung hat dazu beitragen, dass Raiffeisen die bekannteste und beliebteste Bankenmarke in Österreich ist. Sie alle kennen die Namen der Raiffeisen-Top-Sportler. Es sind die ganz großen im österreichischen Sport: Niki Lauda, Thomas Muster, Hermann Maier, Markus Rogan, Anna Fenninger, Marcel Hirscher. Und sie alle haben eines gemeinsam: Sie haben die Wahl zum Sportler des Jahres bereits gewonnen.“

mich wirklich sehr.“ Das Publikum verneigte sich vor der Slalom-Königin und bedachte sie mit Standing Ovations. Schild hat in ihrer beeindruckenden Laufbahn mehr Weltcup-Slaloms gewonnen als jede andere Läuferin (35), sie gewann vier Mal den Slalom- und einmal den Kombinations-Weltcup. Bei Olympia eroberte die Salzburgerin vier Medaillen (3x Silber, 1x Bronze), bei Weltmeisterschaften räumte sie mit 2x Gold, 3x Silber und 2x Bronze groß ab.

Die Behindertensportler 2014: Claudia Lösch und Markus Salcher

selbstverständlich zu Sportlern des Jahres gekürt werden. Allen wird dieselbe Wertschätzung für ihre Leistung zuteil“, sagte Koch und erntete dafür tosenden Applaus.

Tränen bei der Slalom-Königin Apropos tosender Applaus: Der wurde auch Marlies Schild zuteil, die sich die Tränen aus den Augen wischte, als sie aus den Händen ihrer langjährigen Rivalin Maria Höfl-Riesch den „Special Award“ entgegennahm. Schild war zutiefst gerührt: „Ich zittere hier mehr als vor jedem Rennen, das ist wirklich die Krönung meiner Karriere. Dieser Film über meine Karriere weckt schon sehr viele Emotionen. Und dass Maria so schöne Worte gefunden hat, freut

werde auf der Straße erkannt, habe viele Termine zu absolvieren. Aber ich sehe das gar nicht negativ, es ist schön und der Lohn harter Arbeit. Es war nicht selbstverständlich, dass ich gewinne. Die Trophäe kriegt einen Ehrenplatz“, freute sich der 22-Jährige.

Punktlandung des Überfliegers Schild stellt ihre Skier ins Eck, ein anderer Preisträger könnte zum Stammgast der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ avancieren: Thomas Diethart. Der Niederösterreicher, der vor Beginn der olympischen Skisprung-Saison der Öffentlichkeit kaum bekannt war, stand in gleich drei Kategorien zur Wahl – als Sportler des Jahres, als Teil der Mannschaft des Jahres und als Aufsteiger des Jahres. Diethart belegte schließlich die Ränge 5 (Sportler), 3 (Mannschaft) und 1. Er setzte sich bei der Wahl zum Aufsteiger, die von den Fans online über orf.insider.at und www.krone.at getroffen wurde, klar vor der Schwimmerin Lisa Zaiser (EM-Dritte) und JuniorenTurn-Europameister Vinzenz Höck durch. „Es ist schon ein Wahnsinn, dass ich hier stehen darf, das ist eine große Ehre. Es ist so viel passiert im letzten Jahr, das ist schon heftig. Ich

Legenden aus verschiedenen Generationen: Annemarie Moser-Pröll und Anna Fenninger

Eine Träne zum Abschied: Special Award für Marlies Schild Seite 14

Premiere bei der Wiederholung Platz schaffen muss bald Anna Fenninger. Die Vorjahressiegerin verteidigte ihren Titel souverän und durfte bereits zum dritten Mal in vier Jahren nach 2011 (Aufsteigerin) und 2013 (Sportlerin) eine Ehrung genießen. Die Olympia- und Gesamt-Weltcupsiegerin kam auf 2.045 Punkte, die burgenländische Snowboard-Olympiasiegerin Julia Dujmovits, Marlies Schild und SkiDer Aufsteiger: Thomas Diethart springerin Daniela Iraschko-Stolz erreichten gemeinsam 2.049 Platz Aufsteiger des Jahres Stimmen gesamt Zähler. „Ich habe mich sehr 1. Thomas Diethart Skispringen 9.159 auf diesen Abend 2. Lisa Zaiser Schwimmen 6.674 gefreut, letztes Jahr 3. Vinzenz Höck Turnen 4.921 ist sich das ja nicht


Platz

Punkte gesamt

Erste Plätze

Punkte gesamt

Erste Plätze

1.

Sportler des Jahres David Alaba

1.193

119

Platz 1.

Sportlerin des Jahres Anna Fenninger

2.045

285

2.

Marcel Hirscher

1.192

90

2.

Julia Dujmovits

1.277

73

3.

Mario Matt

957

75

3.

Marlies Schild

448

16

4.

Matthias Mayer

793

51

4.

Daniela Iraschko-Stolz

324

9

5.

Thomas Diethart

477

20

5.

Nicole Hosp

323

2

6.

Dominik Thiem

304

14

6.

Lisa Zaiser

279

3

7.

Thomas Morgenstern

253

17

7.

Andrea Mayr

269

11

8.

Dominik Landertinger

220

7

8.

Liu Jia

235

6

9.

Bernd Wiesberger

218

10

9.

Corinna Kuhnle

193

2

10.

Christoph Strasser

156

8

10.

Jasmin Ouschan

183

4

11.

Raimund Baumschlager

118

9

11.

Katharina Innerhofer

144

3

12.

Michael Grabner

90

5

12.

Lubi Gazov

119

8

13.

Thomas Vanek

65

2

13.

Janine Flock

101

5

14.

Dominik Distelberger

55

1

14.

Nina Burger

89

3

15.

Benjamin Karl

51

0

15.

Sabrina Filzmoser

71

2

ausgegangen“, lächelte die Salzburgerin, „dass ich jetzt auch noch gewonnen habe, macht es umso schöner. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte Fenninger die Trophäe diesmal persönlich in Empfang nehmen. 2013 hatte sie ein Magen-Darm-Virus außer Gefecht gesetzt: „Ich bin sehr dankbar,

dass ich das jetzt direkt erleben und den Preis persönlich entgegennehmen habe dürfen. Das ist ein perfekter Abschluss der alten und ein schöner Auftakt der neuen Saison.“

Es kann nur einen geben Blieb also noch eine Trophäe zu vergeben. Die rund fünf Kilogramm schweren Skulpturen wurden übrigens wieder von Stefan Gahr gefertigt. Der Salzburger war früher Judoka und ist seit mehr als zehn Jahren professioneller Metallkünstler. Gahr: „Jeder Jahrgang der Trophäen hat einen eigenen Charakter. Jede Skulptur ist ein geschweißtes Unikat aus Messing und Stahl.“ Eine solche hatten von den fünf Finalisten David Alaba (Sieger 2013) und Marcel Hirscher (Sieger 2012) bereits daheim stehen. Die zweite durfte sich David Alaba abholen. Das heißt, dem aus München zugeschalteten Bayern-Star wurde sie vor dem Länderspiel gegen Russland am 15. November im Happel-Stadion von SporthilfePräsident, Sportminister Gerald Klug, Sports-Media-AustriaPräsident, ORF-Sportchef Hans Peter Trost, ÖFB-Präsident Leo Windtner und Raiffeisen-Marketing-Chef Leodegar Pruschak überreicht. Denn Alaba hatte zur Gala wegen des bevorstehenden Bundesligaspieles gegen Dortmund von Bayern-Trainer Pep Guardiola keinen Ausgang bekommen. 1193:1192 endete das Duell Auszeichnung per Live-Schaltung aus München: David Alaba zwischen Alaba und Hirscher. Der Sieger, ansonsten gar nicht

Roger Niederer, Vorsitzender der Geschäftsführung Paylife: „Die Gemeinsamkeit von Sport und Bezahlung mit Karte? Beides ist für viele Menschen im täglichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Es freut uns sehr, als Presenting Partner in der Kategorie Sportlerin des Jahres besonders herausragende Leistungen würdigen zu dürfen. Denn solche Siege gehören gefeiert.“

verlegen, war baff. In seiner ersten Reaktion dominierte das Wort „riesig“: „Die Überraschung ist riesig, es waren überragende Sportler in der engeren Auswahl. Das ist eine Riesen-Ehre und ich freue mich riesig über die Auszeichnung.“ Die Gerüchte hatten sich bewahrheitet, im tatsächlich knappsten Rennen der 66-jäh-

Gastgeberin Susanne Baumann-Söllner, Stadtrat Christian Oxonitsch und Moderator Tom Walek

rigen Geschichte der Sportlerwahl gab ein einziger Punkt den Ausschlag. Rund 460 Mitglieder von Sports Media Austria hatten ihre Wahl getroffen.

Seite 15


Marcel Hirscher zeigte sich gentlemanlike als fairer Verlierer: „Alaba ist ein Weltklassespieler und ein toller Typ und damit auch ein verdienter Sieger“, sagte Hirscher den Salzburger Nachrichten. Enttäuscht sei er nicht gewesen: „Nein, enttäuscht war ich im Vorjahr, weil ich dachte, dass ein WMTitel in Schladming den Sportjournalisten doch mehr im Gedächtnis bleibt.“

Was für ein Abend Die 18. LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ bot alles, was das Herz begehrt: Jede Menge Stars, Emotionen, Überraschungen, Favoritensiege, ein perfektes Ambiente und eine tolle Show. Bescheiden zog Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti kurz Bilanz: „Wir dürfen sehr zufrieden sein, die LOTTERIEN-GALA ‚Nacht

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des Sports‘ war eine großartige Werbung für den österreichischen Sport.“ Also gehört das letzte Wort dem Präsidenten der Sporthilfe. „Für die Sporthilfe ist die Gala ein wichtiger Abend und eine gute Gelegenheit, um die Arbeit der Sporthilfe im Sinne der Unterstützung der Athletinnen und Athleten sichtbar zu machen“, erklärte Sportminister Gerald Klug und fügte hinzu: „Und es ist ein wichtiger Abend, weil unsere Athleten durch ihre Erfolge eine Vorbildwirkung haben – sie tragen zu einer fitteren und gesünderen Gesellschaft bei.“ von Manfred Polt

Mag. Markus Werner, Marketing Director LG: „Es freut uns sehr, dass wir bei der LOTTERIEN-GALA ‚Nacht des Sports‘ unseren neuen OLED Fernseher mit funkelnden Swarovski-Kristallen präsentieren durften. Der OLED-Fernseher besticht durch Qualität und Präzision gepaart mit österreichischem Ausnahmetalent, genauso wie jene Mannschaft, der wir auch den Preis für das beste Team 2014 überreichen durften.“ Mag. (FH) Ing. Christian Bauer, Geschäftsführer Hanlo: „Wie viele Menschen haben auch Spitzensportler das Bedürfnis, sich in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen. Genau das haben wir in den letzten 40 Jahren bei Hanlo gemacht, nämlich das eigene Heim zu einer Insel des Wohlfühlens zu gestalten. Wir freuen uns sehr, die LOTTERIEN-GALA ‚Nacht des Sports‘ zu unterstützen, weil es uns sehr stolz macht zu sehen, wie diese Leute dann auch sportliche Spitzenleistungen erbringen.“


Behindertensportler des Jahres Markus Salcher

Ski Alpin Behindertensportlerin des Jahres Claudia Lösch

Ski Alpin

Special Olympics Alexander Radin

Laufen

Sportler mit Herz

Projekt

Mirna Jukic

Friedensflotte „Mirno More“

Special Award Marlies Schild

Ski Alpin

Dr. Robin Rumler, Präsident Pharmig: „Die Pharmig ist stolz, Pate der Kategorie Special Olympics zu sein. Uns als Pharmaindustrie ist die Bedeutung von regelmäßiger Bewegung sehr wichtig, denn sie hilft, Lebensstilerkrankungen zu verhindern. Sportler sind hier natürlich große Vorbilder. Bewegung bedeutet auch Prävention und Gesundheitsförderung für ein gesundes langes Leben. Und das wünsche ich Ihnen allen.“ Doris Muth, Geschäftsführung PM Austria: „Seit einigen Jahren unterstützt PM mit den Fitline-Produkten aktive Athleten der Österreichischen Sporthilfe. Resultate zu erleben, ist für uns alle wichtig, essenziell ist es natürlich für Sportler. Wir freuen uns, dass wir heuer die LOTTERIEN-GALA ‚Nacht des Sports‘ unterstützen und ich wünsche den Athleten viel Erfolg auf ihrem weiteren Karriereweg.“

Christian Oxonitsch, Sportstadtrat: „Ich freue mich, dass die Österreichische Sporthilfe mit der LOTTERIEN-GALA ‚Nacht des Sports‘ nach Wien gekommen ist. Denn ich glaube, Wien ist ein wesentliches Zentrum und bietet den richtigen Rahmen, vor allem als Stätte der Begegnung. Hier ist der Sport gut aufgehoben: Er ist ein wesentlicher Motor für ein Miteinander.“ Mag. Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich: „Die österreichischen Sportler sind so wie unsere Unternehmen mit ihren Spitzenleistungen weltweit Botschafter unseres Landes. Wenn ein österreichischer Spitzenathlet auf dem Podest steht, dann gewinnt auch der Wirtschaftsstandort Österreich. Wir wollen diesen Spitzensportlern im Rahmen der WIFI-Sporthilfe-Akademie auch eine Perspektive für die Zeit nach der sportlichen Karriere geben.“

Alexander Thaller, Geschäftsführer SanLucar Obst & Gemüse: „Obst und Gemüse sind die Grundlage für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Die Marke SanLucar steht für feinste Selektion von Obst und Gemüse. In unserer neuen Funktion als offizieller Vitaminpartner der Österreichischen Sporthilfe freut es mich besonders, alle Gäste bei der LOTTERIEN-GALA ‚Nacht des Sports‘ zu begrüßen.“

Ing. Werner Knausz, Vorstand Altstoff Recycling Austria AG: „Die ARA ist Österreichs Recycling-Spezialist für Verpackungen. Mit jährlich rund 800.000 Tonnen gesammelten und recycelten Verpackungen leisten wir unseren Beitrag für eine saubere Umwelt. Weil wir auch auf saubere und faire Wettkämpfe setzen, unterstützen wir die Österreichische Sporthilfe.“

Stephan Eberharter überreicht Alexander Radin die Special Olympics-Trophäe.

WUSSTEN SIE, … …DASS

David Alaba in der 66-jährigen Geschichte der Sportlerwahl für den erst sechsten Sieg eines Fußballers sorgte? Vor ihm siegten Walter Zeman (1950), Ernst Ocwirk (1951), Gerhard Hanappi (1955), Toni Polster (1997) und Alaba selbst (2013).

…DASS

die Skirennläufer deutlich die Nase vorn haben? Bei den Herren gab es bisher 25 Siege, bei den Damen gar 35. Dazu kommen weitere 10 Siege durch Skispringer.

…DASS

eine Fechterin und ein Radsportler die ersten Sieger waren? Ellen Müller-Preis und Richard Menapace gewannen 1949 die erste Wahl. Beide wurden übrigens nicht in Österreich geboren: Müller-Preis kam in Berlin zur Welt, Menapace in Tramin/Südtirol. Für den Fechtsport war es bislang auch der einzige Sieg, für den Radsport triumphierte 2005 Georg Totschnig.

…DASS

die Sieger seit 1949 in den Kategorien Sportler, Sportlerin und Team insgesamt 25 Disziplinen repräsentieren? Die meisten Titel gingen an den alpinen Skisport (60 Siege). Es folgen: Skispringen (16), Fußball (10), Leichtathletik (7), Eiskunstlauf (6), Judo (5), Nordische Kombination (5), Schwimmen (4), Tennis (4), Segeln (3), Eisschnelllauf (2), Kajak (2), Kanu (1), Radsport (2), Rudern (2), Beachvolleyball (1), Bergsteigen (1), Bob (1), Eishockey (1), Fechten (1), Formel 1 (1), Langlauf (1), Motorrad (1), Tischtennis (1), Triathlon (1).

…DASS

Annemarie Moser-Pröll (7) und Hermann Maier (4) die größten Titelhamster bei der Sportlerwahl sind?

…DASS

Anna Fenninger die bislang Einzige ist, die sowohl Aufsteiger des Jahres (2011) als auch Sportlerin des Jahres (2013) wurde?

…DASS

bei den Mannschaften die Skispringer mit 6 Siegen das erfolgreichste Team sind? Ihnen folgen die Nordischen Kombinierer und diverse Fußball-Teams (je 5).

…DASS

bei den Behindertensportlern Andrea Scherney (5 Siege) und Thomas Geierspichler (3) die erfolgreichsten Athleten sind? Claudia Lösch holte 2014 ihren vierten Titel.

…DASS

auch ein Bergsteiger Österreichs Sportler des Jahres war? Hermann Buhl wurde diese Ehre 1953 als Würdigung für die Erstbesteigung des Nanga Parbat zuteil.

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„Jeder hätte diese Auszeichnung verdient!“

Sportler des Jahres David Alaba im Gespräch Der Rahmen hätte kaum würdiger sein können: David Alaba bekam am 15. November vor 48.500 Zuschauern die Trophäe für den Sportler des Jahres überreicht. Alaba hatte seinen Vorjahrstitel erfolgreich verteidigt, fehlte aber wegen des Spiels seines FC Bayern gegen Borussia Dortmund bei der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ im Austria Center Vienna am 30. Oktober. Nachdem er sich am Knie verletzt hatte, kam er auf Krücken als Zuschauer zum so wichtigen EM-Quali-

fikationsspiel gegen Russland ins Ernst-Happel-Stadion. Vor dem Anpfiff wurde ihm von Sporthilfe-Präsident BM Gerald Klug, ÖFB-Präsident Leo Windtner und Sports Media-Austria-Präsident Hans Peter Trost die wertvolle Trophäe überreicht. Diese Auszeichnung mag auch seine Mannschaftskollegen beflügelt haben: Der 1:0-Sieg gegen Russland war ein ganz wichtiger Schritt in Richtung EM-Endrunde 2016 in Frankreich.

als auch in der Nationalmannschaft. Persönliche Auszeichnungen wie die zum Sportler des Jahres sind dann die Sahne auf dem Kuchen. Ohne meine Mitspieler wäre diese aber nicht möglich gewesen. Du bist in Wien geboren und aufgewachsen, aber schon 2008 nach München übersiedelt. Fehlt dir Wien? Wenn ja, was speziell? Wien ist meine Heimat und ich versuche so oft wie möglich nach Hause zu fahren. Leider ist das während der Saison sehr schwierig, aber meine Eltern und meine Freunde aus Wien kommen mich oft besuchen, so hält sich mein „Heimweh“ in Grenzen. München ist aber auch eine tolle Stadt und ich fühle mich sehr wohl hier. München ist längst zu meiner zweiten Heimat geworden.

Deiner Reaktion nach zu urteilen warst du selbst am meisten überrascht, dass du wieder Sportler des Jahres geworden bist? Natürlich war ich sehr überrascht. Mit Marcel Hirscher, Mario Matt, Matthias Mayer und Thomas Diethart standen herausragende Sportler und Athleten zur Wahl. Jeder dieser Kandidaten hätte die Auszeichnung verdient. Dass ich zum zweiten Mal zum „Sportler des Jahres“ gewählt wurde, ist eine große Ehre. Ich freue mich sehr darüber und bedanke mich bei allen, die dies ermöglicht haben. Welchen Stellenwert haben solche Ehrungen für dich? Als Fußballer zählen in erster Linie die Erfolge und Titel, die man mit der Mannschaft erreicht. Und ich habe das Glück, in einer außerordentlich guten Mannschaft mit vielen tollen Spielern zu spielen – sowohl bei Bayern

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Jeder Fußballer hatte in seiner Jugend einen Lieblingsklub. War deiner immer schon Bayern München? Schwer zu sagen. Bei mir waren es mehrere. Ich bin von Kindheit an Austria-Fan. Mit der Austria verbinde ich meine Heimat. Obwohl mein erstes Trikot ein Bayern-Trikot von Mehmet Scholl war, mochte ich die Bayern damals nicht wirklich. Aber seitdem ich hier in München bin, sehe ich das komplett mit anderen Augen. Der Verein ist unglaublich familiär und wirklich jeder Mitarbeiter arbeitet hart für den Erfolg. Wer war dein Vorbild, als du Nachwuchsspieler warst? Spielerisch war Patrick Viera mein Vorbild. Du bist ein großer Freund von Galatasaray Istanbul – wie kommt das? Ich habe einige türkische Freunde, mit denen ich öfter Spiele der türkischen Liga anschaue, daher bin ich ein Fan von Galatasaray Istanbul. Vor Jahren hat ein Video die Runde gemacht, in dem du im Auto ein Lied von

Justin Bieber mitsingst. Das passt eigentlich nicht zur Musik, die dein Vater macht. Welche Art von Musik magst du? Ich finde die Musik von Justin Bieber wirklich ganz cool, aber größtenteils höre ich Hip-Hop – vor allem Drake, Jay Z und Chris Brown. Musik spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben. Sie hilft mir als Motivation vor einem Spiel und auch als Entspannung abseits des Platzes. Papstbesuch und Champions LeagueFinalsieg – was war für dich als gläubiger Mensch das größere Erlebnis? Das sind zwei spezielle Momente, die man nicht miteinander vergleichen kann. Die Champions League zu gewinnen, ist das Größte, was man international im Klubfußball erreichen kann. Ein Ziel, auf das man jeden Tag hinarbeitet und dem man alles unterordnet. Die Audienz beim Papst war für mich persönlich eine Riesenehre. Jeder weiß, wie wichtig mir mein Glauben ist und wie viel Kraft ich daraus ziehe. Ich danke Gott jeden Tag sehr dafür, dass ich diese Momente erleben durfte. Du bist finanziell abgesichert. Welchen Stellenwert hat Geld für dich und welches ist der größte Luxus, den du dir gönnst oder einmal leisten willst? Es stimmt, als Fußballprofi verdient man sehr gut, aber das ist für mich nicht alles. Ich bin sehr dankbar, mit meiner Familie und meinen Freunden ein Umfeld zu haben, das dafür sorgt, dass ich die Bodenhaftung nicht verliere. Ich versuche, immer ich selbst zu bleiben. Luxus ist für mich, soviel Zeit wie möglich mit meiner Familie und mit meinen Freunden zu verbringen. Wo siehst du dich in 15 Jahren? Als Trainer, Privatier, …? Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. In bin ja erst 22 Jahre alt und habe hoffentlich noch viele Jahre als Fußballer vor mir.


„Der Sieg im Gesamtweltcup war ein echter Meilenstein!“

Sportlerin des Jahres Anna Fenninger im Gespräch Während der Sieg von David Alaba in diesem Jahr für viele eine Überraschung war, kam die Titelverteidigung von Anna Fenninger als „Sportlerin des Jahres“ mehr

oder weniger programmgemäß. Über einen Olympiasieg und den Gesamt-Weltcup geht eben wenig. Damit gerechnet hat die Salzburgerin aber nicht.

In welchem Kleidungsstück fühlst du dich wohler: im Rennanzug oder im Abendkleid? Und warum? Ich fühle mich in beidem sehr wohl. Im Rennanzug fühle ich mich sozusagen zu Hause. Da kann ich meiner Leidenschaft, dem Skifahren, nachgehen. Aber natürlich trägt man als Frau auch sehr gerne mal ein schönes Kleid und macht sich schick. Wie eben zur LOTTERIENGALA „Nacht des Sports“.

2011 Aufsteigerin des Jahres, 2013 Sportlerin des Jahres, 2014 Olympiasiegerin und abermals Sportlerin des Jahres – kommt man da noch zum Luftholen? Ich lebe noch… also ja (lacht). Kam der Sieg heuer für dich überraschend oder hast du nach OlympiaGold und Gesamt-Weltcup damit spekuliert? Der Titel „Sportlerin des Jahres“? Nein, damit habe ich nicht gerechnet. Wir sind alle auf einem so hohen Niveau, jeder hat es daher verdient, diesen Titel am Ende zu bekommen. Auf einen Titel oder Sieg zu spekulieren, ist übrigens sowieso der größte Fehler, den du in diesem Business machen kannst. Sind Veranstaltungen wie die LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ für dich Verpflichtung oder Vergnügen? Ich mache nur Dinge oder besuche nur Veranstaltungen, die ich auch wirklich gerne mache oder wo ich wirklich hin will. Ich lasse mich zu nichts zwingen.

Olympia- und Gesamt-Weltcupsiegerin bist du bereits, ein WM-Titel in einer „Einzeldisziplin“ fehlt noch. Ist der das große Ziel? Mein Ziel ist es erst einmal, gesund zu bleiben und fit durch die Saison zu kommen. Natürlich möchte ich dabei dann auch den einen oder anderen Titel holen. Und einen WM-Titel habe ich ja wohlgemerkt schon (2011 Super-Kombination in Garmisch). Ein weiterer ist natürlich ein Ziel. Für mich ist wichtig, was ich von Siegen lernen und davon mitnehmen kann. Ich kann mich zum Beispiel bei meinem Olympiasieg an jede Minute des Tages erinnern. Genau solche Sachen möchte ich wieder erleben. Natürlich ist der Gesamtweltcup auch ein echter Meilenstein. Genau für diese Momente trainiere ich hart und mache das alles. Du bist in recht kurzer Zeit zur Prominenten geworden. Ist das Segen oder Fluch? Oder anders gefragt: Könntest du in Österreich ungestört urlauben? Alles hat seine Vor- und Nachteile. Durch meinen sportlichen Erfolg hat vor allem die Nähe zu meinen Fans gelitten. Das tut mir extrem weh im Herzen. Und ja, natürlich muss ich auch Einschränkungen im Privatleben akzeptieren, aber neulich war ich in der Salzburger Altstadt mal wieder relativ unerkannt unterwegs. Es geht also schon. Urlauben in Österreich würde ich aber am ehesten zu Hause (lacht).

Wie entspannst du dich zwischen den Rennen und wie in der kurzen Sommerpause? Einfach ein wenig relaxen, mit Freunden telefonieren, oder wenn Zeit bleibt, ausgehen. Im Sommer fahre ich auch gerne eine Runde Motorrad, genieße den Fahrtwind und die Natur. Du unterstützt den „Cheetah Conservation Fund“, um auf die Situation der vom Aussterben bedrohten Geparden aufmerksam zu machen. Warum setzt du dich gerade für Geparde ein? Ein Fotografenfreund hat mich auf das Thema angesprochen, dass diese Tiere Hilfe benötigen, dass sie vom Aussterben bedroht sind. Und da es für mich wichtig ist, dass die Natur so bleibt, habe ich mich intensiver damit beschäftigt. Seitdem ist der Gepard für mich das Tier an sich. Ich habe es erleben dürfen, wie Geparde sich in der Natur bewegen. Es hat mir extrem imponiert, welche Ruhe sie ausstrahlen – und wie sie im nächsten Moment explodieren können.

Ob Rennanzug oder Abendkleid (im Bild oben mit Freund Manuel Veith bei der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“) – Anna Fenninger macht immer gute Figur.

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Athleten-Kommentar von Lara Vadlau und Jolanta Ogar

Genau das ist unser Ziel!

© Marsano

Stillstand ist Rückschritt – getreu diesem Motto verbringen wir abseits der Regattabahnen einen Großteil unserer Segeltage in den Olympiagewässern vor Rio, wo wir zwischen Reviertraining, Materialabstim-

mung und Technikschulung switchen und die Gegebenheiten vor Ort so intensiv wie möglich aufsaugen. Wir haben ein perfektes Umfeld, bestehend aus Wassertrainern, einer Meteorologin, Psychologen, Physiotherapeuten und einem Techniker, der das Revier unterm Zuckerhut mittels Sensoren topografisch erfasst. Je besser wir die Gegebenheiten lesen und verstehen lernen, umso eher können wir bei den Olympischen Spielen um die Medaillen mitreden, das gilt für das gesamte Nationalteam. Wir arbeiten mit einem super Team und profitieren vom individuellen Know-how unserer Fachleute, ein Umstand, der nicht selbstverständlich und kostenintensiv ist. Ohne Fördermittel und Subventionen wäre unsere aktuelle Vorbereitung in der Qualität nicht möglich, Institutionen wie die Österreichische Sporthilfe machen den Unterschied aus. Was uns besonders gefällt, sind der familiäre Zugang, die vielen zündenden Ideen und das unkomplizierte Miteinander. Nicht zuletzt ist das stressfreie Abrechnungssystem, das ohne lästige Zettelwirtschaft abläuft, extrem hilfreich. Wer solche Partner hat und immer mehr öffentliche Unterstützung und Anerkennung bekommt, ist aufgefordert, nicht locker zu lassen und mit Leistung zurückzuzahlen. Jolanta Ogar und Lara Vadlau feiern den WM-Titel.

© Marsano

Was für ein Jahr, was für eine Ehre und was für ein Ansporn! Die Einbürgerung von Jolanta und die effiziente Zusammenarbeit mit dem Verband sowie unseren Partnern haben uns weiter auf Touren gebracht. Nachdem wir 2013 mit dem Vize-Weltmeistertitel und EM-Silber bereits ausgezeichnet am Weg waren, gelang heuer mit zwei Goldmedaillen und der erfolgreichen Olympia-Nationenqualifikation eine weitere Steigerung. Ein wirklich geiles Jahr, das durch die Anerkennung der heimischen Sportjournalisten, die uns zur Mannschaft des Jahres gewählt haben, noch süßer geschmeckt hat. Die Wahl hat uns auf die Bühne der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ gebracht und uns einen sehr emotionalen Abend beschert. Die Organisation und das Drumherum waren toll, wir haben interessante Leute kennengelernt, viele bekannte Gesichter gesehen und unglaublich viel Positives mitgenommen. Herzlichen Dank an die Gastgeber, die Galanacht war die perfekte Motivation, um genau dort anzuknüpfen, wo wir aufgehört haben, und uns weiter nach der Decke zu strecken.

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Was für ein Theater – oder: Die zwei Seiten einer Medaille? Kommentar von Mag. Hans Peter Trost

Sportchef Trost mit Bayern-Star Alaba

Eine ganz und gar nicht unrealistische Posse in zwei Akten Erster Akt Ein Wiener Kaffeehaus in den Abendstunden – es ist bereits dunkel. Die handelnden Personen: Der ORF-Sportchef und der Präsident von Sports Media Austria. Der Präsident sitzt bereits an einem kleinen Tischchen, der Sportchef tritt ein …. Sportchef: Servas, no wie schauts denn heuer aus mit den Sportlerinnen und Sportlern für die Wahl und die Galanacht? Präsident: Ned schlecht, wir haben schon die Wahlvorschläge an unsere Mitglieder zur Wahl verschickt. Sportchef: Echt? An alle? Präsident: Nein, nur an die, die bei der Wahl mitstimmen dürfen, das ist ungefähr die Hälfte.

Präsident Trost mit Nationalteam-Star Alaba

den Bayern an…– (zieht Handy aus dem Sakko und wählt.) – es hebt schon wieder keiner ab, …na gut, die sind ja im Cup und in der Meisterschaft voll im Einsatz. Präsident: Lass das, ich habe dort eh schon deponiert, dass wir ihn dringend brauchen. Reden wir morgen weiter. (Sie zahlen und gehen ab.)

Der zweite Akt wird durch einen Rückblick ersetzt: Die Wahl ist vorbei und mit ihr große Emotionen, der Auftritt toller Sportlerinnen und Sportler und neben Anna Fenninger, als Sportlerin des Jahres, wurde David Alaba zum Sportler des Jahres gewählt. Leider war er „nur“ per Video-Liveschaltung aus München dabei und die Reaktionen der

Beteiligten und Unbeteiligten waren heftig, sowohl positiv als auch negativ. Fazit: Es ist der wichtigste Sportpreis Österreichs, mit größtmöglicher Aufmerksamkeit, allein in ORF eins haben 400.000 Zuseher die Wahl an den Fernsehgeräten verfolgt. Das Austria Center Vienna war gesteckt voll mit Prominenz aus Sport, Politik und Medien. Und trotzdem werden wir (ORF-Sportchef, Präsident Sports Media Austria und Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe) mit einer kritischen Nachbetrachtung den Ankick für die Wahl der Sportlerin und des Sportlers 2015 beginnen. Vielleicht auch mit der einen oder anderen Änderung. Übrigens, ob der Dialog im ersten Akt so stattgefunden hat, wissen nur die Beteiligten.

Biografie

Sportchef: Du weißt eh, für eine tolle Sendung und einen gelungenen Abend mit Emotionen brauchen wir die alle vor Ort und auf der Bühne. Wir senden in ORF eins, da sind die Ansprüche hoch.

Geboren am 5. Oktober 1959 in Wien

Präsident: Geh, quäl mich nicht dauernd, Anton Schutti von der Sporthilfe und ich bemühen uns sowieso um jeden Einzelnen und fast alle haben ihr Kommen schon zugesagt.

Seit 1996 Finanz- und Produktionschef des ORF SPORT

Sportchef: Hurra, auch der Alaba? Präsident: Nein, der noch nicht. Sportchef: Na geh, dann ruf ich gleich bei

Lehramtsstudium der Germanistik und der Geschichte an der Universität Wien Seit 1982 beim Österreichischen Rundfunk Funktionen: Produktionsleiter und Leiter Programmwirtschaft in zahlreichen Abteilungen (Kultur, ZIB, Religion, Auftragsproduktionen im In- und Ausland, Archiv, 3Sat etc.) In dieser Funktion zuständig für Großprojekte (Olympische Spiele, Alpine und Nordische Ski-WM, Fußball-WM, EURO etc.) Vertreter des ORF in folgenden EBU-Gremien: Sports Group, Sub Group Major Sports Events Seit 2007 in der Informationsdirektion als administrativ und finanziell Verantwortlicher für News, Sport, Wissenschaft und Dokumentation tätig Seit Juni 2009 Leiter der Sportredaktion Seit 2014 Präsident der Sports Media Austria

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Frauenpower

Anna Fenninger in Aktion Seite 24


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2014 war im österreichischen Sport das „Jahr der Frau“ Anna Fenninger, Lara Vadlau, Jolanta Ogar, Claudia Lösch, Marlies Schild, Mirna Jukic – bei den Ehrungen der LOTTERIEN-GALA „Nacht

des Sports“ stahlen die Damen den „Herren der Schöpfung“ eindeutig die Show. Und das war gut so.

Anna Fenninger in Sölden.

Dass es sie gibt, ist unumstritten. Allein, man findet heute kaum noch eine seriöse Definition – weder im Duden noch im Brockhaus, noch in Meyer’s Lexikon: Die „Frauenpower“, entstanden in der Emanzipationsbewegung der 1970er-Jahre. Wollen wir also naiv glauben, dass die Emanzipation so weit fortgeschritten ist, dass man Frauenpower nicht mehr definieren muss, weil sie selbstverständlich geworden ist. Bei der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ gaben in diesem Jahr auch die Frauen den Ton an, sieht man von den gesanglichen Einlagen der Herren Milow und Bourani ab. Dass mit Anna Fenninger und Clau-

dia Lösch zwei Frauen „Sportlerin des Jahres“ wurden, kommt nicht wirklich überraschend. Aber das in früheren Zeiten fälschlich als „schwach“ bezeichnete Geschlecht räumte auch sonst nicht schlecht ab im Austria Center Vienna.

Damenteam folgt Damenteam Lara Vadlau und Jolanta Ogar wurden zur besten Mannschaft des Jahres gekürt. Die Seglerinnen setzten sich in einem Jahr mit Olympischen Winterspielen nicht nur gegen die traditionell starken Wintersportler (Skispringer, Biathleten) durch, sondern folgten den Beachvolleyballerinnen Doris und Stefanie Schwaiger als Sieger-Team. Seit 1990 wird der Titel der Mannschaft des Jah-

res regelmäßig vergeben. Nur 1978 und 1979 wurde der Titel ausnahmsweise der Fußball-Nationalmannschaft (WMSiebenter und Sieg über Deutschland) verliehen. Doris Schwaiger und Stefanie Schwaiger waren 2013 die ersten Frauen, die sich gegen die bis dahin übermächtigen Herren der Schöpfung durchsetzen konnten. Heuer setzten Vadlau und Ogar gleich noch einen drauf – ob 2015 der weibliche Team-Hattrick gelingt? Die Frauen haben inzwischen generell so manchen weißen Fleck auf der Medaillen-Landkarte eingefärbt. Zwei Beispiele aus dem Jahr 2014: Das WMGold von Vadlau und Ogar bedeutete die erste WM-Medaille für Österreich im

© Marsano

Lara Vadlau und Jolanta Ogar auf Kurs.

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Damen-Segelsport überhaupt. Das, obwohl der Österreichische Segelverband zu den erfolgreichsten Verbänden im österreichischen Sommersport zählt. Und das Damen-Tischtennis-Team kehrte mit Silber von der EM in Lissabon nach Hause zurück und sorgte für die erste Team-Medaille bei den Frauen.

Special Award für Seriensiegerin Marlies Schild

Mirna und die Kinder Mirna Jukic bekam den zum zweiten Mal ausgelobten Preis „Sportler mit Herz“ (in diesem Fall ist „Sportler“ ein Mehrzahlwort ohne männliches Vorzeichen). Mit dieser Auszeichnung werden karitative Projekte von aktiven oder ehemaligen Spitzensportlern unterstützt. Der Preis ist von den Österreichischen Lotterien mit 5.000 Euro dotiert. Jukic ist wie Schild eine Kämpfernatur, wenngleich unter anderen Voraussetzungen. Sie flüchtete mit ihren Eltern als Fünfjährige vor dem Krieg von Vukovar nach Zagreb, 1999 zog die Familie nach Österreich. Mirna sprach kein Deutsch, sechs Jahre später maturierte sie. Natürlich auch in Deutsch. Da hatte sie für Österreich bereits die ersten WM- und EM-Medaillen erschwommen.

Große Sportlerinnen, große Gesten Mit Marlies Schild und Mirna Jukic standen zwei weitere höchst erfolgreiche Sportlerinnen im Mittelpunkt. Schild, die heuer zurückgetreten ist, erhielt in Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Leistungen den „Special Award“, mit dem besondere Leistungen oder das sportliche Lebenswerk ausgezeichnet werden. Der Preis wird seit 2003 vergeben, Schild ist nach Renate Götschl erst die zweite Frau, die den „Special Award“ erhielt. Und dass sie den Preis von Maria Höfl-Riesch, einer weiteren „Powerfrau“, entgegennahm, ist nur auf den ersten Blick Zufall. Denn Höfl-Riesch und Schild verbindet einiges – sowohl große Siege als auch schwere Verletzungen. Die 33-jährige Salzburgerin ist auch das beste Beispiel dafür, dass angeblich so typische Männereigenschaften wie Aggressivität, Mut, Durchsetzungskraft, Willensstärke und Zielstrebigkeit sehr wohl und sehr gut zu einer SpitzensportlerIN passen. Denn kaum ein Sportler hierzulande hat körperlich mitgemacht, was Schild durchstehen musste. Auch nach der x-ten Operation stand sie auf, stellte ihre Frau und kehrte in die Erfolgsspur zurück. Jetzt hat die Sportlerin des Jahres 2012 genug. Nächstes Ziel: Mutter werden.

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Jukic hat die harten Kinder- und Jugendzeiten nicht vergessen. Heute engagiert sie sich für „Mirno More“, ein Segelprojekt für sozial benachteiligte Kinder. Entstanden ist die Friedensflotte 1994, um den Kriegshandlungen im ehemaligen Jugoslawien entgegenzutreten. Inzwischen umfasst die Flotte 100 Schiffe, die jährlich eine Woche lang durch die Adria segeln. „Zu sehen, wie die Kinder und Jugendlichen zusammenkommen, wie sie sich anfreunden und Zeit miteinander verbringen, wie sie spielen und tanzen, das ist so schön. Egal, was sie machen, in ihren Gesichtern ist immer ein Lächeln. Ich bin froh, ein Teil dieses Projekts und des Teams sein zu dürfen“, sagt Jukic. Stichwort Schicksal: Claudia Lösch wird längst nicht mehr für die Bewältigung ihres Schicksals anerkannt. Ihre sportlichen Erfolge füllen inzwischen Seiten. Bei den Paralympischen Spielen 2014 in Sotschi fügte die 26-Jährige, die seit einem Autounfall in ihrem sechsten Lebensjahr querschnittgelähmt ist, eine weitere Medaille hinzu: Trotz Verletzungspech im Vorfeld, trotz zu viel Risikos in den SpeedDisziplinen, trotz einer leichten Formkrise gewann sie die Silbermedaille im Riesentorlauf. Das Schicksal immer wieder aufs Neue zu bezwingen – auch das ist Frauenpower. von Manfred Polt

Mirna Jukic ist Patin der Friedensflotte „Mirno More“ © mirno more - Verein für sozialpädagogische Friedensprojekte

Trophäe für Paralympics-Star Claudia Lösch


Entgeltliche Einschaltung

Michael Hayböck Skisprung

Teamgeist Die Energie AG unterstützt und fördert in ihrer Sportfamilie 14 Sportler aus Oberösterreich, die sich mit Topleistungen revanchieren. Einer dieser Sportler ist der Skispringer Michael Hayböck. Leistungswille, Zusammengehörigkeit und Authentizität zeichnen die Sportfamilie der Energie AG aus. www.sportfamilie.at

v.l.n.r. Hannes Trinkl, Kapitän der Sportfamilie // Christina Staudinger, Ski Cross // Thomas Mayrpeter, Ski Alpin // Viktoria Schwarz, Kanu-Flachwasser // Helmut Oblinger, Wildwasser Kanuslalom // Ana Roxana Lehaci, Kanu-Flachwasser // David Brandl, Schwimmen // Jördis Steinegger, Schwimmen // Yvonne Schuring, Kanu-Flachwasser // Vincent Kriechmayr, Ski Alpin // Andrea Limbacher, Ski Cross // Violetta Oblinger-Peters, Wildwasser Kanuslalom // Stefan Spiessberger, Kitesurfing

Wir denken an morgen


Sternstunden für die Zukunft Die Biathletin Julia Schwaiger und der Kanute Mario Leitner erhielten den Sporthilfe

Jugendsportpreis 2014 in Partnerschaft mit UNIQA.

Die Sieger des Jugendsportpreises 2014

Nein, die Kletterer Jessica Pilz (Platz 2 bei den Mädchen) und Bernhard Röck (Platz 3 bei den Burschen) wollen beide nicht auf den Mount Everest, was Moderator Erwin Gruber so gern von den beiden gehört hätte. Doch hoch hinaus wollen sie alle, die jungen Sportlerinnen und Sportler, die im Rahmen eines stilvollen Galaabends den Jugendsportpreis 2014 in Partnerschaft mit UNIQA erhielten. Allen voran Mario Leitner, der Sieger bei den Burschen, der sein Ziel eindeutig definierte: „Olympiagold“. Diese Ein-

Uniqa-Vorstand Franz Meingast gratuliert Jugend-Olympiasiegerin Nadine Weratschnig

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stellung imponierte auch Peter Mennel, dem Generalsekretär des Olympischen Comités: „So gehört das!“, kommentierte er den selbstbewussten Spruch des Kanuten. Beflügelt wurde der junge Mann wohl auch von der schwungvollen Laudatio einer zweifachen Weltmeisterin und Weltcup-Siegerin: Corinna Kuhnle. Und vom Umstand, dass die 16-jährige Nadine Weratschnig, Siegerin der Olympischen Jugendspiele in Nanjing (China) und eine weitere Vertreterin seiner Sportart, den Sonderpreis der Jury entgegennehmen durfte. Mario Leitner aus Glanegg gewann übrigens 2014 bei der Kanu-Junioren-WM in Australien Gold im Wildwasserslalom. Der 17-jährige Kärntner war im Olympiakanal von Sydney 2000 als einziger Athlet fehlerfrei geblieben. Julia Schwaiger aus Saalfelden holte den ersten Platz bei den Mädchen. Die Tochter des Slalom-Trainers des deutschen Ski-Teams (Christian Schwaiger) wurde für die Einzel-Goldmedaille bei den Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften der Biathleten in Presque Isle (Maine/USA) gewürdigt. Die 18-jährige Salzburgerin war in der Jugendklasse

Biathletin Julia Schwaiger mit Moderator Erwin Gruber (Uniqa)

als einzige Biathletin fehlerfrei geblieben. „Ich hoffe, dass noch viele weitere Titel folgen“, meinte auch sie selbstbewusst. Die Laudatio hielt Biathlon-Trainer Reinhard Grossegger. Die weiteren Preisträger: Jessica Pilz aus Haag kletterte in Arco am Gardasee zu ihrem ersten internationalen Titel im Bouldern: Die 17-Jährige wurde U20Europameisterin. Ihre Paradedisziplin ist der Vorstieg. In dieser Disziplin hatte die Athletin vom OeAV Amstetten-Haag schon zuvor Silber bei der U20-EM geholt. Platz 3 beim Heimweltcup in Imst in der allgemeinen Klasse unterstreicht


ihr Ausnahmetalent. Ein Talent, das auch ihre Laudatorin besitzt: Johanna Ernst wird in der Statistik immer noch als jüngste Welt- und Europameisterin im Klettern geführt. Michaela Polleres aus Niederösterreich holte bei den U18-Judo-Europameisterschaften in Athen Silber. Die 16-Jährige musste sich erst im Finale der Klasse bis 63 kg der Deutschen Lara Reimann geschlagen geben. Auch Laudator Norbert Haimberger, Europameister 1992, zeigte sich von weiteren Erfolgen Michaelas überzeugt. Vinzenz Höck aus Graz gewann bei den Junioren-Europameisterschaften der Turner in Sofia die Goldmedaille an den Ringen. Zwischen schriftlicher und mündlicher Matura schrieb der 18-jährige Steirer österreichische Sportgeschichte: Es war der erste JuniorenEM-Titel für einen österreichischen Turner überhaupt! Ein Umstand, der auch vom Laudator, dem Olympiateilnehmer im Turnen, Fabian Leimlehner, besonders gewürdigt wurde.

Sänger Thorsteinn Einarsson begeisterte das Publikum mit seiner Stimme.

UNIQA-Vorstand Franz Meingast sagt über das Engagement seines Unternehmens für junge Sportler: „Wir halten es für unerlässlich, dass sich die Jugend ausreichend bewegt. UNIQA ist der größte heimische Gesundheitsversicherer und sieht es als Pflicht an, sich aktiv dafür einzusetzen.“ Der Jugendsportpreis ist nicht die einzige Aktivität des Unternehmens in dieser Hinsicht: Diverse Schulsport-Bewerbe, sowie die Bewegungsinitiative Vital4Brain und die „Fit aufwachsen Camps“ zählen dazu. „Die Zusammenarbeit mit der Sporthilfe mit dem Jugendsportpreis rundet dieses Engagement ab.“ Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti: „Das sind diesmal ganz besondere Preisträger, die wirklich außergewöhnliche Leistungen gebracht haben. Die Partnerschaft mit UNIQA sorgt dafür, dass sie dafür eine entsprechende Würdigung bekommen.“

Laudatorin Corinna Kuhnle mit Sieger Mario Leitner und Siegerin Julia Schwaiger

Bernhard Röck aus Landeck, der jüngere Bruder von Shooting-Star Magdalena Röck, gewann bei der Junioren-WM im Klettern in Nouméa (Neukaledonien) die Goldmedaille. Nach dem Halbfinale war er noch auf Platz 5 gelegen, im Finale ließ er dann unter anderem die drei Favoriten hinter sich. 2011 hatte er bereits Jugend-WM-Gold gewonnen. Besonders originell: Die besonders herzliche Laudatio hielt Magdalena Röck – seine Schwester. Sie ist in derselben Sportart bereits Junioren-Weltund Europameisterin und Gewinnerin des Jugendsportpreises 2011.

2014 wurde der Jugendsportpreis zum 11. Mal vergeben. Die Sporthilfe hat dafür mit UNIQA einen starken und verlässlichen neuen Partner gefunden. Und der Einsatz für die jungen Talente im österreichischen Sport hat sich bisher sehr oft so richtig ausgezahlt: Namen wie Anna Fenninger, Lara Vadlau, Gregor Schlierenzauer, Dinko Jukic, Marcel Hirscher oder Thomas Morgenstern sind in der Liste der bisherigen Preisträger zu finden. Die Auszeichnungen sind in beiden Kategorien wie folgt dotiert: 1. Platz 5.000 € 2. Platz 3.000 € 3. Platz 2.000 €

Auch das Unterhaltungsprogramm am Galaabend im ATH Savoyen Vienna bestritten junge Talente: ein Streichquartett des Musikgymnasiums Wien und der Sänger Thorsteinn Einarsson, Finalist der Großen Chance 2014. Die Preisträgerinnen 2014

Die Preisträger 2014

1.

Julia Schwaiger

Biathlon

1.

Mario Leitner

Kanu

2.

Jessica Pilz

Klettern

2.

Vinzenz Höck

Turnen

3.

Michaela Polleres

Judo

3.

Bernhard Röck

Klettern

Sonderpreis der Jury Nadine Weratschnig

Kanu

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„Meine Erfolge im Skisport wären ohne die richtige Ernährung nicht möglich gewesen.“ – Michi Dorfmeister

t auf s u L „ e v i t Initia

Obst“

Schulwettbewerb mit tollen Preisen Ab jetzt können Kinder nach Lust und Laune so richtig Naschen – am besten fünfmal am Tag: buntes, geschmackvolles Obst und knackigfrisches Gemüse. Die Österreichische Sporthilfe und SanLucar fördern die ausgewogene Ernährung unserer Kinder mit dem großen Schulwettbewerb der Initiative „Lust auf Obst“. So unterstützen wir sie in ihrer Entwicklung: Denn unsere Kids sind auch die Spitzensportler von morgen.

Jetzt

anmelden und mitmachen!

Früh richtig Essen lernen – mit viel Spaß! Bei dem Wettbewerb werden Aktivitäten rund um Obst und Gemüse prämiert – ob Malen, Basteln oder Tanzen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ab September können LehrerInnen ihre Schulklassen anmelden. Alle teilnehmenden Klassen erhalten als Geschenk vorab einen SanLucar-Obstkorb. Auf die Gewinner in jedem Bundesland wartet neben attraktiven Preisen ein Ausflug mit einem Spitzensportler.

Mehr Infos und Anmeldung unter www.sporthilfe.at/lustaufobst Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union


„Lust auf Obst“ auf Rekordkurs

Schulinitiative in Kooperation mit SanLucar

Seit Anfang September ist der Schulwettbewerb der Initiative „Lust auf Obst“ der Österreichischen Sporthilfe und SanLucar an Österreichs Volksschulen am

Start. Und der Zuspruch ist mehr als positiv: Mitte November hatten sich bereits 160 Schulen und über 250 Klassen zum Wettbewerb angemeldet. Wie kann man mitmachen? Die Initiative läuft noch bis Ende Februar 2015 an Österreichs Volksschulen. Somit hat man noch ausreichend Zeit, sich anzumelden und ein interessantes ProAlexander Thaller, jekt einzureichen. NäGeschäftsführer here Informationen gibt von SanLucar Österreich, im Ge- es auf www.sporthilfe.at/ lustaufobst. spräch

Susanne Brandsteidl (Stadtschulratspräsidentin Wien), Alexander Thaller (SanLucar), Michaela Dorfmeister, Patin der Aktion, und Anton Schutti mit Schülern der Volksschule Ada-Christen-Gasse, 1100 Wien (v. li.)

Das zeigt, wie wichtig das Thema gesun- Studien ergeben. Deswegen unterstützen de Ernährung in auch das BunÖsterreich und an desministerium „Wir möchten den Anstoß den Schulen gefür Bildung und zu einem gesunden worden ist. TägFrauen (BMBF) lich treffen neue und das BunLebensstil geben!“ Anmeldungen und desministerium Projekteinreichunfür Gesundheit gen im Büro der Sporthilfe ein. Eines ha- (BMG) die Schulinitiative. Als offizieller ben alle engagierten Projektteilnehmer ge- Medienpartner fungiert die Online Plattmeinsam: Es ist ihnen bewusst, welchen wichtigen Beitrag sie für die Entwicklung unserer Kids leisten können. Denn während der Projekte lernen die Kinder durch den direkten Umgang zahlreiche Obst- und Gemüsesorten kennen und – was hier besonders wichtig ist – vor allem auch essen und schmecken.

Zahlen und Fakten sprechen eine traurige Sprache Der Hintergrund für die Aktion: Immer mehr Kinder leiden an Übergewicht und schwerwiegenden Erkrankungen. Mittlerweile ist hierzulande jedes fünfte Kind übergewichtig − Tendenz steigend. Verantwortlich dafür sind mangelnde Bewegung und falsche Ernährung sowie zu wenig Obst und Gemüse auf dem Speiseplan. Dagegen wollen die Österreichische Sporthilfe und SanLucar etwas unternehmen und Kindern den Zugang zu einem gesunden und erfüllten Leben ermöglichen. Warum schon so früh „übers Essen reden“? Ernährungsgewohnheiten werden schon in der Kindheit geprägt, das haben zahlreiche

form „gesund.at“. Österreichs Kinder sind auch die Spitzensportler von morgen − diese gilt es schon jetzt in ihrer Entwicklung zu fördern.

Die Österreichische Sporthilfe ist stolz, eine starke Kooperation mit der Styria Multimedia Gruppe eingegangen zu sein. Offizieller Medienpartner ist die Online-Plattform: www.gesund.at

Der Schulwettbewerb der Initiative „Lust auf Obst“ der Österreichischen Sporthilfe und von SanLucar ist ein ambitioniertes Projekt. Wie kam es dazu? Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der Tatsache, dass immer mehr Kinder übergewichtig sind, haben wir uns entschlossen, gemeinsam mit der Österreichischen Sporthilfe etwas gegen diesen negativen Trend zu unternehmen. Da die Prägung der Kinder in ihren Ernährungsgewohnheiten schon sehr früh abgeschlossen ist, wollen wir mit unserem Schulwettbewerb in den ersten beiden Schulstufen der Volksschulen ansetzen. Können sich Eltern eigentlich auch in den Wettbewerb einbringen? Eines der erklärten Ziele ist es, unseren Kindern so früh wie möglich Bewegung und gesunde Ernährung mit auf den Lebensweg zu geben. Dabei spielen natürlich auch die Eltern eine wichtige Rolle: Sie sind es, die den Ernährungsplan bestimmen und auch die Freizeitaktivitäten maßgeblich beeinflussen. Bewegung im Freien, im Garten, im Park oder am Spielplatz muss ein fixer Bestandteil im Alltag unserer Kinder sein. Genauso sollen Obst und Gemüse am täglichen Speiseplan stehen – am besten fünfmal am Tag. Was genau müssen die Kinder beim Wettbewerb machen? Gemeinsam mit ihren Lehrern sollen sie einen spielerisch-kreativen Zugang zum Thema Obst, Gemüse sowie gesunde Ernährung finden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – Malen, Basteln oder sogar Obsttänze. Wir wollen im Idealfall den Anstoß für einen gesunden Lebensstil geben – es winken auch tolle Preise: Ein Highlight ist sicherlich der Ausflug mit einem Spitzensportler zu einem heimischen Obstund Gemüseanbauer für die Gewinnerklasse aus jedem Bundesland. Seite 33


Live on A.I.R Eisschnelllauf-Starlet Vanessa Bittner Seite 34


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Live on A.I.R – Die langen Eisen im Olympischen Feuer Auf die Kufen… fertig… los! Eine Erfolgsstory, die eine Fortsetzung braucht. Die österreichischen EisschnellZurück in alte Höhen. So lautet das Ziel des neu formierten österreichischen Eisschnelllaufverbandes „Austrian Ice Racers“, A.I.R. Das Team um die zweifache Junioren-Weltmeisterin Vanessa Bittner, Junioren-Vize-Weltmeister Armin Hager, Linus Heidegger und Bram Smallenbroek macht durchaus Hoffnung auf diesen neuen österreichischen Höhenflug im internationalen Eisschnelllauf. Das große Ziel der A.I.R ist eine Medaille bei den nächsten Olympischen Winterspielen 2018. Hadschieff meint es ernst Der starke Mann ist der neue A.I.R-Generalsekretär Michael Hadschieff. Der Sportler des Jahres 1986 beobachtet die Österreichische Eisschnelllaufszene seit Langem. „Jetzt ist der richtige Moment gekommen, mein Know-How einzubringen“, sagt er. Jetzt gibt es zwei hoffnungsvolle Jungtalente am Beginn einer hoffentlich sehr erfolgreichen Karriere. „Ich weiß, wie man gewinnt. Ich weiß, was wir zu tun haben. Ich gebe alles, damit wir es schaffen“, so der ehemalige Weltcupsieger, Weltrekordler und zweifache Olympiamedaillengewinner. Möglich ist dieses Projekt nur durch die Unterstützung des neu gewählten Präside nten Ernst Falger. Er war es auch, der Michael Hadschieff mit den Worten „Wir sind angetreten, um zu gewinnen“ überzeugte und für den Job begeistern konnte: „Falger ist es gelungen, dass alle, die im österreichischen Eisschnelllaufsport etwas erreichen wollen, zueinandergefunden haben“, so Hadschieff. Die Innsbrucker mit ihrer einzigen Speed SkatingBahn in Österreich ziehen wieder am gleichen Strang wie die Kärntner mit ihren touristisch so bedeutenden Natureisflächen, vor allem auf dem Weißensee. Und die Shorttrack-Großmächte Steiermark und

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läufer starten mit Ernst Falger und Michael Hadschieff eiskalt durch.

Wien haben ihre Kufen ebenfalls frisch geschliffen und auf die gemeinsame Sache ausgerichtet.

A.I.R – Austrian Ice Racers Die neue Namensgebung des Verbandes „Austrian Ice Racers“ soll durchaus als Kampfansage gelten und den Siegeswillen bekräftigen. Diese Dynamik ist bereits im ganzen Team spürbar. Doppel-Juniorenweltmeisterin Vanessa Bittner: „Ich freu mich, dass mit Michael ein ehemaliger Top-Mann im Verband tätig ist, der die Anliegen von uns Sportlern kennt. Ich bin sicher, dass die Zusammenarbeit sehr gut funktionieren wird und hoffe, dass wir diesen frischen Wind als Rückenwind nutzen können.“ Historisch betrachtet: Es wird auch Zeit! Denn lang bevor Österreich zur besten Ski-Nation wurde, war es eine der

erfolgreichsten Eis-Nationen. Doch keineswegs nur im Eiskunstlauf, sondern auch im Eisschnelllauf. 1892 wurde Franz Schilling für die Donaumonarchie unter schwarz-gelber Flagge zum ersten dokumentierten Europameister dieser Sportart überhaupt. Schon 1925 in St. Moritz wurde Otto Polacsek (Jahrgang 1904) Europameister. 1926 in Chamonix besiegte er den Finnen Julius Skutnabb über 10.000 Meter und wurde in der Gesamtwertung Zweiter. 1928 bei Olympia in St. Moritz wurde er Achter über 5.000 Meter. 1929 triumphierte Polacsek über 5.000 Meter in Wien gegen den vierfachen Olympiasieger und Weltmeister Clas Thunberg.

Die allererste Weltmeisterin Die erste Eisschnelllauf-Weltmeisterin im Mehrkampf der Sportgeschichte war eine Österreicherin: 1933 in Oslo gewann die ehemalige Eiskunstläuferin Liselotte Landbeck und machte sich dabei wahrscheinlich nicht sehr beliebt, da sie in Oslo die Norwegerin Sinnøve Lie auf Platz 2 verwies. Landbeck lief in den Dreißigerjahren eine ganze Reihe von Weltrekorden. Schade nur, dass Eisschnelllauf erst 1960 in Lake Placid für Frauen olympisch wurde. 1934 durchbrachen Karl Wazulek und Max Stiepl die bis dahin unumstrittene Dominanz der Norweger und Finnen: Bei der EM in Hamar gewann Stiepl die beiden Langstrecken und stellte über 5.000 Meter sogar einen neuen Weltrekord auf. In der Gesamtwertung wurden Stiepl und Wazulek hinter dem norwegischen Lokalmatador Staksrud Zweiter und Dritter. 1935 wurde Wazulek, wieder in Hamar, Europameister, unter anderem mit einem Sieg über 1.500 Meter. Über 10.000 Meter wurde er nur von Max Stiepl geschlagen, der auch die 5.000 Meter gewann.


Die olympische Premiere Stiepl war es auch, der die erste Olympiamedaille für Österreich eroberte: Bronze über 10.000 Meter in Garmisch-Partenkirchen 1936 mit 6 Sekunden Rückstand auf Olympiasieger Ivar Ballangrud (Norwegen) und Birger Wasenius (Finnland). Über 1.500 Meter und 500 Meter wurde Stiepl jeweils Fünfter. Im Schatten der beiden österreichischen Stars notierten die Sportreporter der Zwischenkriegszeit immer wieder auch noch die Namen Leban, Löwinger, Riedl und Jungblut. Den letzten großen Erfolg dieser goldenen Generation feierte Wazulek mit einem zweiten Platz im Vierkampf bei der WM 1938 in Davos. Besiegt nur vom „unbesiegbaren“ Norweger Ballangrud. Im Krieg verlor Wazulek ein Bein, wurde danach erfolgreicher Trainer und verhalf dem Ungarn Pajor und dem Schweden Eriksson jeweils zu Weltmeister-Titeln.

Shooting Star Michael Hadschieff Es dauerte sehr lang, ehe Österreich im Eisschnelllauf wieder an die Weltklasse anknüpfen konnte. Und das passierte nicht im Flachland, sondern in Tirol: Michael Hadschieff und ein paar weitere Talente tauchten aus dem Nichts auf. Unterstützt von Michaels Vater, einem Vollblutfunktionär, begleitet vom bayrischen Trainer Günter Schumacher, brach die Partie in die Weltklasse ein. Bevor in Österreich noch jemand von ihm Notiz nahm, war der Name Hadschieff in den Niederlanden bereits ein Begriff. Das alpine Volk wurde erst auf Michael Hadschieff aufmerksam, nachdem der damals 21-jährige Betriebswirtschaftsstudent 1984 bei den Olympischen Spielen nur knapp an einer Medaille vorbeigeschlittert und mit dem fünften Platz bei diesen aus österreichischer Sicht völlig verkorksten Spielen von Sarajevo für einen der wenigen Höhepunkte gesorgt hatte.

Die Frösche mit den Nackenpölstern Neben Hadschieff fuhr auch der in der Schweiz geborene

Christian Eminger in die Weltklasse. Er nahm an drei Olympischen Spielen (84, 88, 94) und an 13 Welt- und 14 Europameisterschaften teil, erreichte einen WeltcupSieg über 5.000 Meter in Innsbruck und fixierte sogar einen Weltrekord über die selten gelaufene 3.000-Meter-Strecke. Die Fotos der Trainingsgemeinschaft Eminger/ Hadschieff in froschgrünen Rennanzügen mit selbst entwickelten aerodynamischen Nackenpölstern gingen um die Welt. 52 Jahre nach Max Stiepl holte Michael Hadschieff die Medaillen 2 und 3 für die österreichische Eisschnelllauf-Familie: Am 21. Februar 1988 gewann er Bronze über seine Paradestrecke (1.500 Meter), musste sich den Ostdeutschen André Hoffmann und dem Amerikaner Eric Flaim knapp geschlagen geben. Auf Gold fehlte dem Tiroler nur eine Viertelsekunde. Am Tag darauf fixierte Michael Hadschieff über 10.000 Meter einen neuen Weltrekord. Allerdings einen, der sogar in den offiziellen Statistiken vergessen wurde. Denn wenige Minuten danach lief der Titelverteidiger Tomas Gustafson aus Schweden erneut Weltrekord und verdrängte Hadschieff auf den silbernen zweiten Platz.

Plötzlich waren die Eisflitzer jemand! Dank Ernst Happel rutschte der Eisschnelllauf damals sogar kurzfristig aus dem Schlagschatten des Fußballs: Die TrainerLegende antwortete bei einer Pressekonferenz auf die Frage, wer denn der beste Österreicher (gemeint waren die Fußballer) sei: „Der… wie heißt er? Hadschik oder so ähnlich.“ Gemeint war Hadschieff, „der Eisflitzer“, wie Happel den rätselnden Journalisten kurz danach erklärte.

Erfolgslauf auf den langen Eisen war für Österreich noch lang nicht vorbei: 1992 in Albertville holte sich nämlich Emese Hunyady über 3.000 Meter die olympische Bronzemedaille. Geschlagen nur von der als fast unbesiegbar geltenden Deutschen Gunda Niemann und deren Landsfrau Heike Warnicke. 1993 wurde Emese Europameisterin. nyady und der Donauwalzer Zwei Jahre später – bei den Olympischen Spielen von Lillehammer 1994 – machte Emese dann aber erst richtig ernst: Zuerst gewann sie die Silbermedaille über 3.000 Meter, wurde hinter der Russin Baschanowa und vor der späteren Berühmtheit Claudia Pechstein Zweite. Doch Emeses legendärer Tag kam erst. Gold über 1.500 Meter! Sie profitierte dabei zwar von einem Stolperer von Gunda Niemann, musste dann aber noch eine ganze Reihe von starken Konkurrentinnen abwarten. Svetlana Fedotkina lag bis zur letzten Kurve vor ihr, musste sich dann aber doch noch um eine halbe Sekunde geschlagen geben. Der Donauwalzer auf Schnelllauf-Eisen mit der rot-weiß-roten Fahne in der Hand ging in die olympische Geschichte ein. Die Sportlerin des Jahres 1994 nahm an fünf Olympischen Spielen teil. In dieselbe Epoche fallen auch noch die durchaus beachtlichen Leistungen von Emese Dörfler-Antal, die 1994 und 1998 an den Olympischen Spielen teilnahm. Jetzt gilt es, an diese Erfolgsstory anzuschließen. Die Tirolerin Vanessa Bittner hat mit zwei Weltmeistertiteln bei den Junioren den Grundstein gelegt. Namen wie Armin Hager, Linus Heidegger und Bram Smallenbroek sollten auf diesem Weg nicht vergessen werden. von Jürgen Preusser

Nach den Olympischen Spielen von Lillehammer 1994 beendete Michael Hadschieff seine Karriere, aber der

Vanessa Bittner gelang mit dem dritten Platz über 500 Meter beim Weltcupauftakt im japanischen Obihiro der Sprung in die Weltspitze. In Korea bestätigte sie diese Superleistungen.

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Sporthilfe Runtastic Charity Run Sechs Mal um die Erde

Österreichs paralympische Sportler können auf dem Weg nach Rio 2016 dank des Sporthilfe

Runtastic Charity Run mit rund 50.000 Euro unterstützt werden.

Tag des Sports 2014: Anton Schutti, Robert Sommer, Dr. Petra Burger, Günter Matzinger, Mag. Philipp Bodzenta, Mag. Gerald Klug, Mag. Christoph Stadler

235.332 Kilometer haben Runtastic Community, Pensionsversicherungsanstalt (PVA) und „Wien Läuft“ für den guten Zweck gesammelt. Das entspricht knapp dem sechsfachen Erdumfang auf dem Äquator. Der Reinerlös des Sporthilfe Runtastic Charity Run fließt in die Vorbereitung der österreichischen Athletinnen und Athleten auf dem Weg zu den Paralympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro. Darum hatte sich auch einer der erfolgreichsten Athleten für die Aktion als Testimonial zur Verfügung gestellt: Günther Matzinger gewann bei den

Paralympischen Spielen 2012 in London im 400- und 800-Meter-Lauf jeweils Gold. „Der Sporthilfe Runtastic Charity Run war ein großartiges Projekt, das uns hilft, an die starken Leistungen bei den Spielen von London anzuknüpfen“, sagt der 27-jährige Salzburger aus Tamsweg. Als Läufer hat Matzinger ganz ordentlich zum Erfolg der Aktion beigetragen. Und das, obwohl er einen Bandscheibenvorfall auskurieren musste. Was ihm auch gelang, wie seine Silbermedaille bei den Europameisterschaften über 400 m beweist.

Die PVA war starker Partner des Charity Run und sammelte 80.179 Kilometer. Im Bild: Abteilungsleiter Victor Patzka (PVA), Präsident Gerald Guttmann (Grassskiverband), Kristin Hetfleisch, Andreas Guttmann (AUT), Pflegedienstleiterin Ingeborg Hutter (PVA), Janette Strametz Juranek (PVA) und Wolfgang Sandor (PVA) Seite 38

Lob von Mister VCM Wolfgang Konrad, als Organisator des Vienna City Marathons wohl Österreichs erfolgreichster und erfahrenster LaufEvent-Veranstalter, stellte sich ebenfalls als Botschafter in den Dienst der guten Sache: „Ich bin sehr positiv überrascht, wie sehr sich die Laufsport-Gemeinde für den Sporthilfe Runtastic Charity Run eingesetzt hat“, meinte der ehemalige Weltklasse-Läufer. Dieser virtuelle Lauf war nicht an Zeit und Ort gebunden, sondern erfand sich täglich neu. Wertvolle Meter konnten beim Lauf zur Straßenbahn, beim Training nach einem langen Bürotag oder bei einem Wettkampf gesammelt werden. Jeder Meter zählte und brachte uns unserem gemeinsamen Ziel ein Stück näher. Um Kilometer für den Weltrekordversuch und für die Paralympics 2016 zu sammeln, benötigte man lediglich die Runtastic Laufen & Fitness App und viel Freude und Motivation fürs Laufen. Gemeinsam mit Runtastic hat die Österreichische Sporthilfe eine großartige Initiative geschaffen. Der Dank der paralympischen Athletinnen und Athleten gilt aber vor allem den vielen Hobbysportlern, die bei der Aktion mitgemacht haben.


Kilometersammeln beim Tag des Sports auf dem Wiener Heldenplatz: Sportminister Gerald Klug besuchte nicht nur den Stand der Sporthilfe, er ließ es sich auch nicht nehmen, den von der Sporthilfe und Coca Cola initiierten Lauf durch den Volksgarten zu bestreiten. Neben dem Minister absolvierten zahlreiche Sportler die 400-m-Runde, darunter Niki Hosp, Kathrin Zettel und Benjamin Karl sowie viele Behindertensportler wie Günther Matzinger, Andreas Onea, Claudia Lösch, Sabine Weber-Treiber und Thomas Geierspichler. Philipp Bodzenta (Coca Cola) und Christian Stadler (3/Hutchison) machten sich laufend auf den Weg. „Get active“ lautet das Motto von Coca Cola, das damit den Sporthilfe Runtastic Charity Run zugunsten der Paralympic-Sportler zur Vorbereitung auf die Paralympischen Sommerspiele Rio 2016 unterstützte.

Höher, schneller, weiter! Die Leistungen unserer österreichischen Behindertensportler sind ebenso faszinierend wie die dahinterstehende mentale Willenskraft dieser einzigartigen Persönlichkeiten. Aus diesem Grund sind wir stolz, als Kooperationspartner des Sporthilfe Runtastic Charity Run ein Teil dieser wertvollen Initiative zu sein. Wir bei Renault freuen uns, die Paralympics-SportlerInnen für ihre Vorbereitung auf Rio 2016 zu unterstützen und wünschen schon jetzt viel Erfolg! Samuel Bucket, Marketing Manager Renault Österreich Der erste Renault wurde im Jahr 1898 gebaut. Heute ist Renault ein internationaler Konzern, der im Jahr 2013 mehr als 2,6 Millionen Fahrzeuge in 128 Ländern verkauft hat. Um auch weiterhin mit den technologischen Herausforderungen der Zukunft Schritt halten und die Strategie des rentablen Wachstums fortführen zu können, setzt Renault konsequent auf seine internationale Entwicklung, auf die Komplementarität seiner drei Marken Renault, Dacia und Renault Samsung Motors und auf Elektrofahrzeuge. Seite 39


Abschiedstränen 2014

Die Nation der Umsteiger

Marlies Schild, Doris Schwaiger, Martin Koch, Andreas und Wolfgang Linger, Thomas Morgenstern, Chris-

toph Sumann, Viktor Pfeifer – die Liste jener Sportler, die 2014 ihre aktive Karriere beendet haben, ist lang.

Thomas Morgenstern

Die Rücktritte in geballter Form bedeuten für den österreichischen Sport einen gewaltigen Aderlass, denn die nunmehrigen Sport-Umsteiger waren echte Erfolgsgaranten: Nicht weniger als 103 Weltcupsiege, sechs Olympiasiege, sieben Silberne und zwei Bronzene bei Olympischen Spielen, 22 WM-Titel, acht zweite und zehn dritte WM-Plätze, zwei EM-Titel und je drei EM-Silber- und Bronzemedaillen gehen auf das Konto der Genannten. Zur Veranschaulichung: Im ewigen Medaillenspiegel bei Olympischen Winterspielen läge die Nation „Schild-Koch-Linger-Morgenstern-Sumann“ knapp hinter Polen und noch vor Kroatien oder Slowenien auf Rang 19. Zu den errungenen Medaillen kommen historische Leistungen, die zu beachten sind: Wie jene von Schild, die Vreni Schneiders Rekord an Slalom-Weltcupsiegen knackte; oder jene der Schwaiger-Schwestern, die den ersten Beachvolleyball-EM-Titel nach Österreich holten; oder jene von Christoph Sumann, der einer der wenigen Biathleten ist, dem in jeder Disziplin ein Weltcupsieg gelang. Seite 40

Keine Überraschung So mancher Rücktritt war abzusehen. Dass Marlies Schild mit 33 Jahren nach 37 Weltcupsiegen und fünf Kreuzbandrissen genug hat und sich nach Ruhe und einer Familie, die mit Benjamin Raich noch zu gründen ist, sehnt, kam nicht überraschend.

Marlies Schild

Bei Andreas und Wolfgang Linger brannte das Feuer nach zwei Olympiasiegen nicht mehr so, wie es brennen müsste. Die Familie habe bei der Entscheidung eine wichtige Rolle gespielt, erklärte das Duo bei der Verkündung seines Karriereendes im

März. „Wir sind beide Familienmenschen. Wenn man nicht mehr bereit ist, 100 Prozent herauszuholen, sollte man nicht weiterfahren“, sagte der 31-jährige Wolfgang Linger, der zwei kleine Kinder hat. Der eineinhalb Jahre ältere Andreas wurde einen Tag nach dem Medaillengewinn in Sotschi erstmals Vater. Dem Rodelsport bleiben die Lingers aber erhalten. Sie unterstützen die JuniorenWeltmeister Thomas Steu und Lorenz Koller. „Sie bringen das nötige Talent und den Ehrgeiz mit, um es ganz nach vorne zu schaffen“, sind die Doppel-Olympiasieger überzeugt. Deshalb überlassen sie der nächsten Generation ihren Gold-Schlitten. Der Linger-Prototyp ist verdammt schnell, verlangt aber auch extremes Feingefühl und große Präzision. Jetzt heißt es, in mühevoller Kleinarbeit die optimale Einstellung für das Junioren-Duo zu finden. Einen Rücktritt vom Rücktritt und danach einen Rücktritt mit Ansage absolvierte Christoph Sumann. Eigentlich hatte der Steirer, in der Szene als „Schmäh-König“ bekannt, schon 2012 das Handtuch werfen


Viktor Pfeifer

wollen. Eine verkorkste Saison stachelte den damals 36-Jährigen aber noch einmal an. Er startete durch und gewann 2014 in

Ende Juni mit. „Mir ist über die Jahre langsam die Motivation – Tag für Tag an meine persönlichen Grenzen zu gehen – abhand-

Christoph Sumann

Sotschi noch einmal Olympia-Bronze mit der Staffel. Der Ort seiner letzten Rennen hätte nicht besser gewählt werden können: Sumann verabschiedete sich am Osloer Holmenkollen vom Wettkampf-Geschehen. „Der Holmenkollen steht wie nichts anderes für den nordischen Skisport. Es ist schön, dort meine Karriere beenden zu können“, sagte Sumann im März. Dass Thomas Morgenstern schon mit 27 Jahren aufgehört hat, klingt nur im ersten Moment überraschend. Nach vielen Hochs und zu vielen Stürzen erscheint seine Entscheidung aber nur zu verständlich. „Man darf nicht vergessen, dass ich mit 16 Jahren in den Weltcup gekommen bin. Das ist auch ein Unterschied zu den Alpinen, die mit 20 in den Weltcup kommen und bis 32 fahren. Die sind am Ende ihrer Karriere zwar älter als ich, haben aber gleich viel erlebt“, sagte der Kärntner zur Tiroler Tageszeitung. Viktor Pfeifer war in den letzten Jahren verantwortlich dafür, dass Österreich im Eiskunstlaufsport wahrgenommen wurde und nicht gänzlich im Dornröschenschlaf versank. Sein achter Platz bei der EM 2013 und seine 3 Teilnahmen bei Olympischen Winterspielen sind höchst ehrenwert. Der in den USA lebende Vorarlberger will nun sein Master-Studium abschließen, dem österreichischen Eiskunstlauf würde der 27-Jährige gern weiter zur Verfügung stehen.

Doch eine Überraschung Der Rücktritt von Doris Schwaiger hingegen war nicht wirklich abzusehen, selbst ihre Schwester und kongeniale Partnerin Steffi erfuhr erst sehr spät von der Entscheidung. Der Öffentlichkeit teilte Doris ihren Rücktritt beim CEV Masters in Baden

Doris Schwaiger

engek o m m e n “ , erklärte sie damals, „das habe ich zu lange ignoriert.“ Ursprünglich waren die Schwaigers nach zwei fünften Plätzen bei Olympia auf eine Medaille bei den Spielen 2016 aus. Das Karriereende zelebrierte Doris übrigens standesgemäß mit einem Sieg in Baden. Im Finale war es dabei zu einer Neuauflage des erfolgreich absolvierten EM-Endspiels gegen Liliana und Baquerizo (ESP) gekommen. Bei der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ strahlte Doris: „Es geht mir großartig. Ich freue mich, hier wieder viele Bekannte und Freunde zu treffen. Aber der Rücktritt war die richtige Entscheidung, ich bereue nichts.“ von Manfred Polt

WUSSTEN SIE, … …DASS

Marlies Schild eine Spezialistin für Heimsiege war? Von ihren 37 Weltcup-Erfolgen feierte sie elf in Österreich: vier in Lienz, drei am Semmering und je zwei auf der Reiteralm und in Flachau.

…DASS

Doris und Steffi Schwaiger das erste österreichische Damen-Duo war, das den EM-Titel eroberte? Der Coup gelang 2013 ausgerechnet bei der Heim-EM in Klagenfurt. Sara Montagnolli und Barbara Hansel waren 2011 Vize-Europameister geworden.

…DASS

Martin Koch der perfekte Teamplayer war? Der Kärntner gewann bei Olympia, WM, Skiflug-WM, Junioren-WM und European Youth Olympic Festival jeweils Gold – und immer mit der Mannschaft.

…DASS

in der Olympia-Geschichte bisher nur fünf Rodler erfolgreicher waren als die Linger-Brüder? Mit 2x Gold und 1x Silber liegen sie hinter Georg Hackl (GER – 3/2/0), Felix Loch (GER – 3/0/0), Armin Zöggeler (ITA – 2/1/3), Jan Behrendt (GER – 2/1/1) und Stefan Krauße (GER – 2/1/1).

…DASS

Thomas Morgenstern einer von nur vier Skispringern ist, die die vier wichtigsten Bewerbe gewonnen haben? Neben dem Kärntner gewannen nur Espen Bredesen (NOR), Matti Nykänen (FIN) und Jens Weißflog (GER) Olympia-Gold, WM-Gold, den Gesamt-Weltcup und die Vierschanzentournee.

…DASS

Viktor Pfeifer einst das Nesthäkchen war? 2006 war der Vorarlberger mit 18 Jahren nicht nur der jüngste Teilnehmer im Olympia-Starterfeld der Eiskunstläufer, sondern auch der „Junior“ in der österreichischen Olympia-Mannschaft.

…DASS

Christoph Sumann der erste Österreicher war, der den Biathlon-Gesamt-Weltcup anführte? Der Steirer schlüpfte im Dezember 2009 in Pokljuka nach seinem Sieg über 20 km ins Gelbe Trikot. Am Ende belegte er Rang zwei, nur 15 Punkte hinter Emil-Hegle Svendsen (NOR).

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Die drei Aufsteiger des Jahres 2014 „Austria 3“ macht Zukunftsmusik

Skispringer Thomas Diethart, der Sieger der Vierschanzen-Tournee, wurde zum „Aufsteiger des Jahres 2014“ gewählt (siehe S. 12). Doch Lisa Zaiser, die

Steckbriefe

EM-Bronze im Schwimmen holte, und Vinzenz Höck, Junioren-Europameister im Turnen, standen bei dieser Wahl keineswegs im Schatten.

Lisa Zaiser, 20: Mit der Kraft des Lachens

Thomas Diethart Skispringen Geboren am 25. Februar 1992 in Tulln an der Donau Hobbies Fotografieren, Radfahren, Parkour, Klettern Erfolge

Olympia-Silber Teamspringen 2014 in Sotschi 4. Platz Einzel Normalschanze Olympische Spiele 2014 in Sotschi Gesamtsieger der Vierschanzentournee 2013/14 4 Weltcupsiege (2 Einzel / 2 Team) 8. Platz Gesamtweltcup 2013/14

www.diethart-thomas.at

Vinzenz Höck Kunstturnen Geboren am 6. März 1996 in Salzburg

Hobbies Lesen, Computerspiele, Reisen, Essen Erfolge

Junioren-EM-Gold Ringe 2014 in Sofia (erste österreichische EM-Goldmedaille in dieser Sportart)

Lisa Zaiser Schwimmen Geboren am 23. August 1994 in Spittal/Drau

Hobbies Freunde treffen, Shoppen, Einrad, Reisen Erfolge

EM-Bronze 200 m Lagen 2014 in Berlin

www.lisa-zaiser.at

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Lisa isst alles außer Fisch. „Ich bin doch keine Kannibalin“, lacht die Schwimmerin, die bei der Langbahn-EM 2014 sensationell die Bronzemedaille für Österreich holte. Für die Österreichische Sporthilfe ist sie seither ein „Goldfisch“: Das heißt höchste Kategorie der Förderung. „Diese verlässliche Partnerschaft ist mir enorm wichtig und hoffentlich die Garantie dafür, dass diese Medaille nicht die letzte bleibt“, sagt die 20-jährige Kärntnerin. Eigentlich nennt sie sich ja nicht Fisch, sondern Wasserratte. „Das war ich von klein auf“, erzählt sie. Kindergarten, Volksschule, Schwimmkurs – alles mit Leidenschaft. Und dann wurde Lisa als 7-Jährige von der Schwimmlehrerin an den SV Spittal an der Drau empfohlen.

Talent in allen Lebenslagen Bald stellte sich heraus, dass Lisa in allen vier Lagen überdurchschnittlich viel Talent besitzt, sich überall zu Hause fühlte. „Das entspricht ein bisserl meinem Gemüt“, sagt sie. „Ich bin grundsätzlich bei allem, was ich tue, gut drauf. Und das sogar fast immer.“ Ideal für eine Allrounderin. Die Lagen wurden daraufhin ihr Metier. Andere Hobbys wurden hinten angereiht. Skifahren und Turnen zum Beispiel. Und wie sich das ausgezahlt hat! Die Bronzemedaille kam völlig unerwartet. „Das Erreichen des Finales war schon ein Traum. Danach wäre ich mit Platz fünf absolut zufrieden gewesen. Nur nicht Letzte werden in einem Finale, hab ich mir gedacht.“ Es wurde Platz 3, ihre erste Medaille bei den Großen. „Darum hab‘ ich auch eine halbe Minute gebraucht, bevor ich gecheckt hab‘, was da überhaupt passiert ist.“ Sie selbst habe am allerwenigsten mit dieser Medaille gerechnet. „Und wenn ich ehrlich bin: Ganz kapiert hab’ ich das bis heut‘ noch nicht!“ Doch die Hauptsache sei, dass es alle anderen

mitbekommen haben: „Ich wurde vom Ausmaß der Freude in meinem Umfeld völlig überrollt.“

Kämpfen, kratzen, beißen Im Interview lacht Lisa Zaiser viel mehr als alle anderen Athleten zusammen. Immer und immer wieder. Sie ist ein Bündel aus guter Laune, Schmäh und ein bisserl Frechheit. „Aber Frechheit allein siegt nicht“, sagt sie. „Du musst kämpfen, kratzen, beißen und dich ständig überwinden. Und wenn du fertig bist, musst du dir denken: Ich will noch weitermachen!“ Genau das ist es auch, was ihr speziell an ihrer Sportart so gut gefällt. „Das Material ist wurscht. Da geht es um ‚Ich gegen die Uhr‘ im Training und um ‚Athlet gegen Athlet‘ im Wettkampf. Das ist Sport pur.“ Fünf Stunden im Wasser – jeden Tag. Ein gewaltiges Pensum. „Bis Rio 2016 gibt es für mich nur Schwimmen, da brauch‘ ich gar nicht an die Zukunft zu denken.“ Diese Konzentration und Disziplin zeichnet Lisa Zaiser aus.

Ein Juwel mit Schmäh Wie entscheidend sind für Lisa Zaiser die letzten Minuten vor dem Wettkampf? „Sehr“, sagt sie. „Ich freu‘ mich so drauf, dass ich es kaum erwarten kann. Wenn dann dein Name aufgerufen wird… das ist so ein aufregendes Gefühl! Ich bin sowieso so ein richtiger Wettkampf-Typ.“ Die wichtigsten Bezugspersonen im Schwimmerleben der Lisa Zaiser sind ihre Eltern: „Sie haben mich immer bei allem unterstützt, haben mich aber nie zu etwas gezwungen. Und sie sind meine besten Freunde.“ Papa Horst ist Kfz-Mechaniker, Mama Petra arbeitet bei einem Juwelier. Doch das wahre Juwel ist ihre Tochter. Vorläufig mit einer Einfassung aus Bronze.


Vinzenz Höck, 18: Österreichs Herr der Ringe Die Öffentlichkeit trat ohne Vorwarnung und sehr plötzlich in sein Leben: Ein paar Wochen vor seiner mündlichen Matura wurde Vinzenz Höck in Sofia Junioren-Europameister 2014 an den Ringen. Nichts Außergewöhnliches? Doch. Denn Österreich ist keine ausgesprochen erfolgreiche Turn-Nation. Und plötzlich taucht da einer auf, der es echt drauf hat. „Dank der Sporthilfe kann ich davon ausgehen, dass ich meinen Weg erfolgreich weiterverfolgen kann“, sagt er. Er baue sehr auf diese verlässliche Partnerschaft. Der Frühsommer 2014 ist wohl der bisher erfolgreichste Abschnitt im Leben des Grazers, der im März erst 18 geworden ist. Der Goldmedaille folgte der erfolgreiche Schulabschluss am Oberstufen-Realgymnasium Carnerigasse in Graz. „Jetzt dreht sich überhaupt nur noch alles um den Sport in meinem Leben“, sagt er.

Ab in den Keller! Die Art und Weise, wie Vinzenz zu seinem Sport gekommen ist, hat rein gar nichts mit Einzelschicksal zu tun: Mama sucht Mittel, um kleines, hyperaktives Kind irgendwie ruhig zu stellen. Und findet… den Sport! Das ist geradezu schablonenhaft. Nach einigen Fehlversuchen in verschiedenen Turngruppen gelingt es auch den Eltern von Vinzenz Höck, das ideale Umfeld zu finden: ATG-Keller in Graz. Ab jetzt geht’s rund im Turnverein! Und siehe da: Das Kind ist plötzlich ausgeglichen. „Heute bin ich abseits der Halle gar nicht mehr hyperaktiv“, lacht er. Eher die Ruhe in Person, wie es scheint. Doch leicht war es nicht, diese innere Ruhe zu finden: „Im Alter zwischen elf und fünfzehn hab‘ ich gleich vier Mal die österreichischen MehrkampfMeistertitel vergeigt“, erzählt er. Das seien kleine Rückschläge gewesen, die ihn noch ehrgeiziger gemacht und schließlich viel zur Persönlichkeitsbildung beigetragen hätten. Ein Leben ohne Sport kann sich Vinzenz noch überhaupt nicht vorstellen. „Wenn ich meinen Sport nicht hätte? Dann würde ich einen anderen Sport betreiben“, sagt er, ohne nachdenken zu müssen. „Mountainbike Downhill oder Dirtbike, vielleicht Freeriding auf Skiern…“ Technik ist seine große Stärke. Auch in der fernen Zukunft nach der sportlichen Karri-

ere: „Es wird sicher ein technischer Beruf werden“, sagt er. „Ich werde auf der Technik-Uni studieren. In Graz oder anderswo.“ Hochfliegende Pläne hat er keine: „Arbeit, Familie und vielleicht irgendeine ehrenamtliche Aufgabe im Sport.“ Sein Spezialgerät sind die Ringe, auf denen er Junioren-Europameister wurde. „Da zählt Kraft, Kraft und noch einmal Kraft. Andere Geräte sind ganz anders. Uns Mehrkämpfern geht es ähnlich wie den Zehnkämpfern in der Leichtathletik: Wenn du nicht Kugelstoßen willst und kannst, musst du trotzdem zumindest eine gewisse Weite zusammenbringen.“

Internationales Format Vinzenz Höck will nichts versäumen im Leben, auch wenn sein Ehrgeiz groß und seine geheimen Ziele sicher hochgesteckt sind. „Wenn ich nebenbei ein bisserl dazu beitragen kann, die Popularität des Turnens in Österreich zu heben, wäre ich schon ganz schön zufrieden.“ Vorerst hat Österreich erst einmal einen Turner von internationalem Format. Und allein das ist schon eine mittelgroße Sensation.

Aufsteiger des Jahres 2007 2008 2009 2010

Gregor Schlierenzauer (Skispringen) Ümit Korkmaz (Fußball) Johanna Ernst (Klettern) Matthias Schwab (Golf)

2011 2012 2013 2014

Anna Fenninger (Ski Alpin) Beate Schrott (Leichtathletik) Riccardo Zoidl (Radsport) Thomas Diethart (Skispringen)

WUSSTEN SIE, … …DASS

Thomas Diethart 2014 nicht nur zum „Aufsteiger des Jahres“ gewählt wurde, sondern auch bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“ unter die Top 5 kam?

…DASS

Skispringen bisher die einzige Sportart ist, die bereits zwei Mal den Aufsteiger des Jahres stellte?

…DASS

der Preis für die „Aufsteiger des Jahres“ erst seit 2007 vergeben wird?

…DASS

Gregor Schlierenzauer der Erste war, der zu Österreichs Aufsteiger des Jahres gewählt wurde?

…DASS

die zweifache österreichische Sportlerin des Jahres, Anna Fenninger, auch einmal den Preis „Aufsteiger des Jahres“ (2011) erhielt?

…DASS

auf der Homepage der Österreichischen Sporthilfe www.sporthilfe.at viele Reportagen über österreichische Spitzensportler zu finden sind? So auch über die Aufsteiger-Kandidaten Lisa Zaiser und Vinzenz Höck. Sie brauchen dazu nur in der Taskleiste auf ATHLETEN und danach auf SPORTLER-STORYS zu klicken.

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Mit Citroën auch 2015 schnell und sicher zum Erfolg „Die Sporthilfe und Citroën verbinden viele gemeinsame Jahre, in denen Sportler herausragende Erfolge für sich und für Österreich gefeiert haben. Es ist wichtig, dass sich die Athleten auch in Zukunft professionell und konzentriert auf ihre Herausforderungen vorbereiten können.“ Mit dieser Begründung verlängerte Cornelius Grzimek,

Generaldirektor Citroën Österreich, erneut die Partnerschaft mit der Österreichischen Sporthilfe. Durch die Kompetenzpartnerschaft und die Unterstützung im „Athletes Care Programm“ haben die geförderten Athleten auch im Jahr 2015 attraktive Möglichkeiten, mit Citroën schnell und sicher durch das Jahr zu fahren.

Citroën DS 19 1963 bei der Rallye Tour de Corse und ...

sign, mehr Komfort, mehr nützliche Technologien und das alles zu überschaubaren Kosten.

Cornelius Grzimek, Generaldirektor Citroën Österreich, vertraut auf eine starke Partnerschaft mit der Österreichischen Sporthilfe.

Citroën steht für Kreativität und Technologie im Dienste des Wohlbefindens. Seit 1919 ist Citroën ein wichtiger Akteur bei der Demokratisierung des Automobils. Die Marke gibt konkrete und optimistische Antworten auf die Herausforderungen jeder Epoche. Genau hier lassen sich auch die Gemeinsamkeiten zwischen der Marke und den 263 geförderten Sporthilfe-Athleten finden. Optimismus und der Wille zum Fortschritt motivieren zur täglichen Arbeit. 2014 bieten die Citroën-Modelle mehr von all dem, was wirklich zählt: mehr De-

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Citroën seit über 40 Jahren im Rennsport engagiert Das sportliche Interesse und Engagement bei Citroën hat bereits eine lange Tradition. Schon im Jahr 1963 gründete man unter der Leitung von René Cotton eine eigene Abteilung für den Rennsport. Im Jahr 2014 steht Citroën für acht Titel in der Herstellerwertung der Rallye-Weltmeisterschaft und ein neues sportliches Engagement bei der Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2014, das bereits in der ersten Saison mit dem Titel in der Hersteller- sowie der Fahrerwertung gefeiert werden konnte. Bei aller Freude über die Erfolge, ist sich Generaldirektor Cornelius Grzimek auch über die Gefahren des Rennsports im Klaren: „Das Thema Sicherheit wird im Motorsport großgeschrieben. Dank enormer Investitionen seitens der Hersteller wie auch der Streckenbetreiber konnten in den letzten Jahren die Sicherheitsstandards deutlich erhöht werden. Dennoch besteht natürlich immer ein gewisses Restrisiko.“

Sportler haben die Qual der Wahl Citroën ist, was die Ausrichtung der Modellpalette betrifft, ein Generalist im wahrsten Sinn und offeriert für praktisch jedes Einsatzgebiet das passende Fahrzeug. Im Rahmen des „Athletes Care Programm“ der Österreichischen Sporthil-

„Das ist mein erstes eigenes Auto!“ Ina Meschik freut sich über die Kooperation mit Citroën.

fe bietet Citroën den Sportlern exakt auf ihre Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnittene Angebote, die vom urbanen Citroën C1 AIRSCAPE bis zum 9-sitzigen Mannschaftsbus reichen. Individuelle Mobilität ist schließlich gerade bei Sportlern ein überaus relevantes Thema, ebenso


... 2014 bei der World Touring Car Championship.

wie planbare und überschaubare Kosten. Grzimek ist es wichtig, im Rahmen dieses Programms die vielseitigen Modelle zu guten Konditionen zur Verfügung zu stellen. So kamen Jubelrufe über das erste eigene Auto bei den Athleten zustande: „Das ist mein erstes eigenes Auto. Und was besonders wichtig ist, es schaut cool aus!“, freut sich Ina Meschik, die Viertplatzierte im Snowboard Parallel-Riesenslalom bei den Olympi-

schen Spielen in Sotschi 2014. Auch das Team der Österreichischen Sporthilfe erfreut sich der Unterstützung von Citroën. Zur perfekten Abhaltung der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ werden die notwendigen Transporte, Shuttleservices und vielen kleinen Wege in den Tagen vor der großen Gala durch die Partnerschaft mit Citroën und die zur Verfügung gestellten Modelle ermöglicht.

Citroën auch im Umweltengagement aktiv Citroën zeichnet sich nicht nur durch das Engagement im Sport aus, sondern setzt auch klare Zeichen im Umweltengagement. „Creative Technologie ist nicht nur unser Werbe-Claim, sondern auch gelebtes Leitmotiv“, wie Grzimek im Interview mit der Sporthilfe betont. Gleichzeitig versichert Grzimek, dass Citroën auch in Zukunft bei der Entwicklung sinnvoller und leistbarer Technologien an vorderster Front zu finden sein wird.

Die Marke Citroën

Anton Schutti (Sporthilfe), Cornelius Grzimek (Citroën), Heinz Hofer (ARBÖ), Ina Meschik, Willi Denifl, Michael Konsel, Karin Schmidt-Mitscher (Uni Credit Leasing Austria) freuen sich über die Kooperation im „Athletes Care Programm“.

Citroën – das bedeutet 10.000 Anlaufstellen für Kunden in mehr als 90 Ländern und 1,266.000 verkaufte Fahrzeuge im Jahr 2013. Citroën steht aber auch für acht Titel in der Herstellerwertung der Rallye-Weltmeisterschaft und ein neues sportliches Engagement in der TourenwagenWeltmeisterschaft (WTCC) 2014, das bereits in der ersten Saison mit dem Titel in der Hersteller- sowie der Fahrerwertung gefeiert werden konnte.

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RWB und die Rohdiamanten Das glänzende Go for Gold-Team

Was täten Sportler ohne die idealistische Unterstützung privater Sponsoren und Unternehmen? Einer der vorbildlichsten Förderer ist die RWB Gruppe. Die ehemalige Klasse-Eisschnellläuferin Emese Dörfler-Antal übernahm die Vermittlerrolle und stellte den Kontakt zwischen der Österreichischen Sporthilfe und der RWB her. Die Auswahl für das RWB-Go for GoldTeam fiel dann auf Tennisspielerin Arabella Koller, die erfolgreichen nordischen Sportler Teresa Stadlober und Philipp

Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Sportler auf Schiene zu bringen und sie auf ihrem Weg an die Spitze zu begleiten.

Orter, Tischtennis-Talent Andreas Levenko und die Eisschnellläufer Armin Hager und Linus Heidegger. Denn Rohdiamanten müssen geschliffen werden und das kostet Geld. Doch jetzt geht es an die harte Arbeit für eine Karriere im Spitzensport, die hoffentlich genauso viel Spaß macht…

…für Arabella Koller, eine 14-jährige Tennisspielerin aus Großgmain / Salzburg, die 2014 bereits bei vielen internationalen Turnieren von sich reden machte und als großes Talent gehandelt wird. …für Teresa Stadlober, die es möglicherweise am schwersten hat, weil sie wohl medial immer wieder an ihren Eltern Roswitha Steiner und Alois Stadlober gemessen wird. Doch die 21-jährige Langläuferin ist damit 2014 sehr gut zurechtgekommen. Unter anderem mit Skiathlon-Bronze bei der Junioren-WM in Val di Fiemme. Über 5 km Freistil wurde Teresa außerdem Österreichische Meisterin. …für den Nordischen Kombinierer Philipp Orter, der bei der Junioren-WM in Val di Fiemme abräumte: Gold über 5 und 10 km nach Gundersen sowie im Team. Insgesamt ist der 20-Jährige bereits vierfacher Junioren-Weltmeister. …für Tischtennis-Talent Andreas Levenko. Der Bursche schaffte die Qualifikation für die Olympischen Jugendspiele in Nanjing und spielt auch in der Liga der Erwachsenen bereits eine bemerkenswerte Rolle.

Beim RWB-Sommerfest hatten die jungen Sportlerinnen und Sportler beim Tischfußball und bei anderen Funsport-Disziplinen sichtlich Spaß.

Armin Hager und Linus Heidegger im Gespräch mit Emese Dörfler-Antal

Erster großer internationaler Auftritt: Andreas Levenko bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing

…für die beiden Eisschnellläufer Armin Hager und Linus Heidegger, die soeben dabei sind, von der Junioren-Ebene auf die Eisfläche der Erwachsenen zu gleiten – ein großer Schritt in einem neuen, starken Eisschnelllauf-Team. Dieses junge Team hat ein Ziel: Go for Gold. Und die RWB unterstützt dieses Go-for-Gold-Team. Seite 46


Zum Kennenlernen luden die RWB-Regionaldirektoren Wolfgang Jonas und Zsolt Kovacs, Vertriebsdirektorin Österreich Birgit Schmolmüller, Emese Dörfler-Antal und Freestyle-Skier Christian Rijavec die Athleten nach Salzburg zum RWB-Sommerfest.

Birgit Schmolmüller, Vertriebsdirektorin der RWB, im Gespräch

Seit 2014 ist die RWB Austria Partner der Österreichischen Sporthilfe und unterstützt sechs hoffnungsvolle Talente auf ihrem Karriereweg. Wieso ist der RWB die Unterstützung des Nachwuchssports in Österreich wichtig? Im Team der RWB Austria sitzen durchwegs sportbegeisterte Menschen, die vor allem die österreichische Sportszene genau verfolgen. Wir freuen uns ungemein, einige der größten heimischen Talente aus ganz unterschiedlichen Sportarten persönlich näher kennen lernen und finanziell unterstützen zu dürfen. Die Idee, aus jungen Menschen mit unterschiedlichem sportlichen Background EIN Team zu formen, fanden wir von Anfang an sympathisch und interessant. Auf den RWB-Sommerfesten in Graz und Salzburg konnten sich die meisten Athleten im Juni schon kennen lernen und austauschen. Wir von der RWB finanzieren mit den Geldern unserer Anleger Unternehmen, die dank dieser Finanzierung wachsen,

sich weiterentwickeln und später meist viel wertvoller und gewinnbringender werden. Mit den jungen Athleten ist das ganz ähnlich: Es handelt sich um eine Investition in die Zukunft, metaphorisch gesprochen um das Gießen eines Pflänzchens oder auch schon ausgewachsener Pflanzen.

– als Tirolerin – besonders am Herzen. Ich interessiere mich aber auch sehr für Tennis, Fußball, Radsport etc. Der ORFTeletext mit seinen Sportergebnissen ist mein steter Begleiter. Ich hoffe natürlich, dass ich beim einen oder anderen Wettkampf unserer Nachwuchstalente mit dabei sein kann.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit und der Auswahl der Athleten?

Über die RWB

Eine unserer Geschäftspartnerinnen, die Ex-Eisschnellläuferin Emese Dörfler-Antal, hat den Kontakt zur Sporthilfe hergestellt. Nach einigen Terminen war uns klar, dass wir junge österreichische Athleten in irgendeiner Form unterstützen und Teil der Österreichischen Sporthilfe sein möchten. Unser Ziel war es dann, das Team so bunt wie möglich zusammenzuwürfeln. Also Winter- und Sommersportler, Athleten aus ganz unterschiedlichen Bundesländern und mit verschiedensten Backgrounds zu mischen. Wir haben uns teilweise für schon etwas reifere Athleten und gleichzeitig auch für einige ganz junge Ausnahmetalente entschieden. Welche Sportart begeistert Sie – aktiv wie passiv – besonders? Ich spielte in jungen Jahren aktiv Handball und Basketball und probierte mich im alpinen Skisport. Ich würde mich insgesamt einfach als sportbegeisterten Menschen beschreiben, der fast jede Sportart passiv mitverfolgt, sofern es die Zeit erlaubt. Sämtliche Wintersportarten liegen mir

Die RWB Gruppe hat ihren Sitz in Oberhaching bei München. Seit 2006 ist die RWB auch am österreichischen Markt tätig, die Zentrale befindet sich in Innsbruck. Die RWB ist Spezialist für Private Equity, ein Oberbegriff für die Finanzierung nicht börsennotierter Unternehmen („Private“) mit Eigenkapital („Equity“). Mit ihren Private Equity-Dachfonds bietet sie Privatanlegern die Möglichkeit, mit moderaten Anlagesummen und höchstmöglicher Anlagesicherheit in diese Anlageklasse zu investieren. Sich als Privatanleger direkt an einzelnen Unternehmen zu beteiligen, ist gewagt. Nur das Dachfondsprinzip ermöglicht eine ausgewogene Streuung und dem „normalen“ Privatanleger überhaupt erst den Zugang zu dieser Anlageklasse. Seit 1999 haben sich über 73.000 Anleger mit einem Gesamtvolumen von über 1,8 Milliarden Euro an den Private Equity-Dachfonds der RWB beteiligt. In über 2.000 Unternehmen weltweit wurde Kapital investiert, von denen bereits über 1.000 vollständig oder teilweise erfolgreich veräußert wurden. Seit Kurzem können sich Anleger in Österreich auch in Form einer Versicherung an diesem Investment beteiligen.

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Aufbruch in neue Zeiten Der Österreichische Ruderverband

Der Österreichische Ruderverband hat schon bessere Zeiten erlebt – die will der Ex-Weltklasse-Ruderer

Horst Nussbaumer hätte es sich leicht machen können. Der 42-Jährige ist glücklich verheiratet, hat zwei Kinder, verdient sein Geld in der Wiener Niederlassung einer Schweizer Bank, er war bei drei Olympischen Spielen, WMDritter und Weltcupsieger – NussSeit 2013 Präsident des Ruderbaumer könnte verbandes: Horst Nussbaumer sich also auf die Schulter klopfen und sagen: „Ich hab‘ was erreicht.“ Doch dem gebürtigen Oberösterreicher tat das Herz weh. Zu sehr schmerzte die chronisch gewordene Erfolglosigkeit der österreichischen Ruderer. Dass zuletzt für Olympia in Peking und London kein einziges ÖRVBoot qualifiziert war, rief Nussbaumer auf den Plan. Also stellte er seine Erfahrung und seine Zeit zur Verfügung, um im März 2013 Helmar Hasenöhrl als Präsident zu folgen. „Österreich war in den 90er-Jahren bis 2001 sehr erfolgreich, das ist schlagartig abgerissen. Ich möchte den Verband gern wieder

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und nunmehrige Präsident Horst Nussbaumer mit seinem Team wieder aufleben lassen.

zu alter Stärke führen“, sagte Nussbaumer damals. Gut eineinhalb Jahre später ist er zufrieden. „Wir haben mit Carsten Hassing einen Weltklasse-Trainer engagieren können. Wir haben es geschafft, dass alle nach den gleichen Grundprinzipien rudern und nach einheitlichen Rahmen-Trainingsplänen trainieren. Das Gerüst steht, jetzt müssen die Erfolge her.“ Die Ziele sind klar: 2016 in Rio sollen drei ÖRV-Boote an den Start gebracht, 2020 in Tokio wieder Medaillen erkämpft werden. „Wir haben wieder eine sehr hohe Qualität reingebracht“, sagt Nussbaumer, „wir haben vier hauptamtliche Trainer, die die vorgegebene Struktur einhalten, sich weiterbilden und ihre Erfahrung weitergeben. Momentan haben wir ja das Problem, dass es keine Leithammel gibt. Das Team ist sehr jung, alle müssen sich alles selbst erarbeiten. Aber dafür dürfen sie sehr stolz auf sich sein, wenn sie es zu Olympischen Spielen schaffen.“ Der Weg nach Tokio 2020 soll auch über Ottensheim führen. Der ÖRV würde gern 2019 die WM in Oberösterreich austragen. Im Jahr vor den Spielen werden die Quotenplätze dafür vergeben. Eine WM in Ottensheim wäre also ein echtes Highlight – und eine Motivationsspritze. Nussbaumer: „Was kann es Schöneres für einen Sportler geben, als sich daheim für Olympia zu qualifizieren? Das

wäre doch genial.“ Finanziell würde der ÖRV nicht direkt profitieren, „aber da geht es auch um Nachhaltigkeit. Die Infrastruktur im Ruderzentrum würde weiter verbessert, Ottensheim würde sich als Ruderstrecke in Mitteleuropa weiter einen Namen machen. Und die Umwegrentabilität ist nicht zu verachten. Man kann mit 1.500 Ruderern und Betreuern und rund 20.000 Zuschauern rechnen. Viele kommen aus dem Ausland, die müssen schlafen, essen und trinken.“ Vorerst gilt es aber, den eingeschlagenen Weg nicht aus den Augen zu verlieren. Sorgen darüber macht sich Nussbaumer keine: „Ein Vorteil des ÖRV ist, dass er immer schon auf die Jugendarbeit und den Leistungssport ausgerichtet war, der Breitensport keine allzu große Komponente darstellt. Das vereinfacht die Zielausrichtung. Allen ist klar: Auf Sicht müssen wieder Olympiamedaillen her.“ Dabei blickt der ÖRV-Vorstand einerseits auf die Arbeit von Großmächten wie Deutschland, Großbritannien oder Australien, andererseits aber auch auf vergleichbare Länder wie Slowenien oder die Schweiz. „Wir versuchen von allen zu profitieren“, erklärt der einstige WMDritte im schweren Doppelvierer und Sieger der legendären Rotsee-Regatta. Die Saat ist gestreut. Nun gilt es, die Pflänzchen ans Licht zu führen. von Manfred Polt


„Jetzt sind wir alle das Team“ Hoffnungsträger Bernhard und Paul Sieber

Bernhard und Paul Sieber zählen zu den größten Zukunftshoffnungen des ÖRV. Die Neffen von Surf-Olympiasieger Christoph Sieber holten 2012 den U 23-WM-Titel im Leichtgewichts-Doppelzweier. Rio 2016 ist das nächste große Ziel.

Ihr habt den Trainer gewechselt, jetzt ist Carsten Hassing euer Coach. Er macht das großartig. Er schafft es, einen Trainingsplan zu gestalten, der abwechslungsreich und zugleich extrem fordernd ist. Trotzdem macht es total Spaß.

Wie haben sich die Umstrukturierungen im ÖRV für euch ausgewirkt? Bernhard Sieber: Sehr gut. Wir waren im November in Portugal auf Trainingslager, das war das beste, das wir je erlebt haben. Man hat den Eindruck, dass alles zu 100 Prozent wegen des Sports und der Sportler passiert.

Was sind sonst seine Vorzüge? Er hat ein irrsinnig gutes Gespür für Menschen und weiß, wie er mit den verschiedenen Typen umgehen muss. Es wurde jetzt ein Klima des Miteinanders geschaffen, in dem man sich wohlfühlt. Denn Rudern ist – der Einer ausgenommen – ein Teamsport. Da ist das

Teamgefühl einfach entscheidend. Früher waren Paul und ich für uns die Mannschaft, jetzt sind wir alle das Team. Wie hat das mit den einheitlichen GrundTrainingsplänen geklappt? Wir waren am Anfang skeptisch, aber es funktioniert. Wobei: Den einen Trainingsplan gibt’s eh nicht, der wird ohnehin flexibel gestaltet. Und Carsten ist da sehr gut. Jeder gute Trainer findet einen anderen Zugang, um dich an deine Grenzen zu bringen. Carsten nimmt jeden in die Eigenverantwortung, ist sehr flexibel. Das taugt uns sehr.

Bernhard und Paul Sieber zählen zu den großen Olympia-Hoffnungen für Rio 2016 und Tokio 2020

WUSSTEN SIE, … …DASS

seit „Ewigkeiten“ gerudert wird? Das „Paddel von Duvensee“ stammt aus 6.500 v. Chr., in Star Carr (ENG) wurden noch ältere Stücke gefunden. Und es gibt Beweise, dass etwa in Ägypten bereits 1.500 v. Chr. Ruder-Wettkämpfe stattfanden.

…DASS

ein Ruderklub der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs ist? Der „Erste Wiener Ruderclub LIA“ wurde 1863 gegründet, der Österreichische Ruderverband 1891. Zum Vergleich: Der älteste Fußballverein Österreichs, der „First Vienna FC 1894“ wurde 31 Jahre später aus der Taufe gehoben.

…DASS

Rudern seit 1896 olympisch ist, es in Athen aber keine Sieger gab? In der Bucht von Neo-Faliro herrschte zu starker Seegang, wodurch die Olympia-Premiere auf 1900 verschoben werden musste.

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Eurosport steht für die ganze Breite des Sports Ob hochwertige Packages für die Krone SporthilfeAuktion oder TV-Präsenzen für die Sporthilfe-Kampagnen-Spots – die Österreichische Sporthilfe vertraut Warum unterstützt Eurosport die Österreichische Sporthilfe und wie profitiert der TV-Sender von dieser langjährigen Partnerschaft? Wenn man die vielen Äußerungen der österreichischen Sportler zum Beispiel auf Werner Starz, Director Marketing der Sporthilfe-Home& Channel page liest, dann beDevelopment antwortet sich diese bei Eurosport Frage fast von ganz allein: Nur über die Österreichische Sporthilfe werden Sportler aus der ganzen Breite des olympischen und nicht-olympischen Sports gefördert. Eurosport steht für die ganze Breite des Sports, indem wir Jahr für Jahr internationale Events aus über 100 Sportarten übertragen, uns also nicht auf nur einige wenige besonders populäre und damit auch oft für die Sportler finanziell

seit vielen Jahren auf eine erfolgreiche Partnerschaft mit Eurosport. Go for Gold bat Werner Starz, Director Marketing & Channel Development, zum Talk.

lohnende Disziplinen beschränken. Natürlich können wir als internationaler Sender, der ja ein Programm für 54 Länder macht, neben den vielen nationalen Partnern der Sporthilfe nur einen überschaubaren Beitrag leisten. Durch ihre innovativen und kreativen Sponsorenkonzepte macht es das Team der Sporthilfe aber möglich, dass wir an dieser großen Aufgabe mitwirken können. Und natürlich profitieren wir spätestens dann, wenn ein Welt- oder Europameister aus Österreich bei uns europaweit zu sehen ist und auch unsere Zuschauer in Österreich begeistert. Welche „sportlichen“ Werte zeichnen Eurosport aus? Unabhängig von unserer Arbeit bei Eurosport sprechen Sie einen sehr wichtigen Punkt an: Sport vermittelt Werte – und deshalb hat und verdient Sport als Medieninhalt auch einen ganz besonderen Platz, der jenseits vieler beliebig austauschbar gewordener TV-Inhalte steht. Für diese Rolle und Präsenz des Sports

– das heißt auch für die Verbreitung von Sportinhalten an möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher – brauchen wir dabei die Unterstützung aller gesellschaftlichen Kräfte. Darüber hinaus möchten wir den ganzen Sport und alle Emotionen einem internationalen Publikum vermitteln. Seit unserem Sendestart vor genau 25 Jahren haben zahlreiche Kollegen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich vor der Kamera und am Mikrofon unser Profil geprägt – mit ihrer Sachkenntnis und ihrer Leidenschaft. Die Internationalität – im Großen wie im Kleinen – macht Eurosport auch in der heutigen Zeit noch einmalig: Wir sehen den Sport nicht durch die rein nationale Brille. Das hat uns vielleicht auch davor bewahrt, uns selbst dabei wichtiger zu nehmen als den Sport, über den wir berichten. Das Team von Eurosport setzt sich aus vielen ehemaligen Sportstars zusammen. Wie nützen Sie die Potenziale

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ehemaliger Spitzenathleten für die Sendungen? Spitzenathleten sind unverzichtbar für die Sportberichterstattung. Für uns nicht nur als Aushängeschilder – sondern als diejenigen, die ganz nah an ihrem Sport dran sind. Wer sonst kann besser erklären, welche Entbehrungen und welche Trainingsumfänge im heutigen Sport Alltag sind? Und wer kann sich besser in Sieger und Verlierer hineindenken? Diese Einblicke zu vermitteln – auch hierfür braucht es selbstverständlich nochmals Talent und Fleiß. Umso schöner ist es, wenn die ehemaligen Top-Sportler wie Barbara Schett und Alex Antonitsch dies im Tennis für unsere Zuschauer so perfekt umsetzen.

Wintersport-Nation ist die Begeisterung für die alpinen und nordischen Disziplinen selbstverständlich. Aber wenn man ehrlich ist, war der Wintersport als Ganzes viele Jahre auf die Alpen-Nationen beschränkt und erhielt darüber hinaus nicht immer die volle Aufmerksamkeit. Durch einen einheitlichen Auftritt, harmonisierte Terminpläne und die tolle TV-Produktion, zum Beispiel der ORF-Kollegen, hat der Wintersport auch international heute eine große Präsenz. Hier spielt auch Eurosport eine maßgebliche Rolle – schließlich darf man nicht vergessen, dass Wintersport-Klassiker wie beispielsweise Biathlon oder Skispringen in der Mehrheit der europäischen Länder nur bei uns zu sehen sind. In der letzten

Über Eurosport Seit 1989 ist Eurosport als Europas führender Sportsender auf Sendung. 2014 hat Discovery Communications, das weltweit führende Pay-TV Medienunternehmen, die Mehrheit an Eurosport übernommen.

Österreichs ehemaliger Tennis-Star Barbara Schett bietet heute als Eurosport-TV-Expertin Einblicke hinter die Kulissen des Tenniszirkus.

Welche neuen Projekte sind bei Eurosport für 2015 bereits geplant? Weil wir gerade über Spitzensportler bei Eurosport gesprochen haben: Zum Jahresbeginn bringen wir Skispringerlegende Martin Schmitt für die Vierschanzentournee zurück an die Schanzen. Als Eurosport-Experte wird er die Tournee erstmals vor der Kamera begleiten. Auch im Rechtebereich haben wir uns für 2015 nochmals verstärkt. Ab März 2015 wird die MotoGP bei Eurosport zu sehen sein. Die Motorrad-WM hat nicht zuletzt durch das Engagement von KTM besonders viele Fans in Österreich. Wir planen eine ausführliche Berichterstattung auf der gesamten Eurosport-Plattform – also Eurosport und Eurosport 2, sowie auf digitalen Zusatzkanälen.

© Eurosport

Eurosport, Europas Sportsender Nr. 1, erreicht in 20 Sprachversionen 135 Mio. TVHaushalte in 54 Ländern. Eurosport 2 ist derzeit in 18 Sprachversionen in 72 Mio. TV-Haushalten und 51 Ländern zu sehen. Inzwischen hat Eurosport auch die Grenzen des europäischen Kontinents verlassen. Eurosport Asien-Pazifik wird in 16 Ländern der Region ausgestrahlt und hat im September 2011 einen HD-Kanal gestartet. Und auch im Online-Geschäft ist Eurosport mit seinem Sportportal Eurosport.com eine feste Größe: Das Unternehmen erreicht hier über 23 Mio. Nutzer pro Monat und hat sich in 11 Sprachversionen (inklusive Yahoo! Co-Branding-Seiten in Deutschland, Spanien, Italien und UK) als Europas Sportportal Nr. 1 etabliert.

Wintersport-Saison haben mehr als 128 Millionen Zuschauer die Wintersport-Übertragungen bei Eurosport gesehen. Eine beeindruckende Zahl, wie ich meine.

Wintersport-Klassiker wie beispielsweise Biathlon sind in der Mehrheit der europäischen Länder nur bei Eurosport zu sehen.

Welche Sportart hat sich Ihrer Meinung nach in den letzten Jahren medial besonders entwickelt und wie hat Eurosport dazu beigetragen? Eine interessante Frage, auf die Ihnen die Medienexperten keine einheitliche Antwort geben werden. Aus Eurosport-Sicht würde ich hier neben anderen auf jeden Fall den Wintersport nennen. Für Österreich als

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Spitzenköche und Haubensportler Sporthilfe-Kochbuch, die Zweite

Das Sporthilfe Kochbuch 2013 war eines der erfolgreichsten Charity-Projekte der letzten Jahre und konnte über 50.000 Euro Fördermittel für die von der Österreichischen Sporthilfe geförderten Athleten generieren. Dieser erfreuliche Erfolg und die große

Nachfrage waren Anlass genug, auch heuer wieder das Kochtalent von Österreichs Sportlern unter Beweis zu stellen. Und der Aufwand hat sich gelohnt, denn die neue Auflage 2014 verspricht wieder jede Menge tolle Rezepte und viele Anekdoten.

ten stoppen mussten, da diese schon lange nicht mehr jugendfrei waren. Bei nicht so gut gelaunten Paarungen überlegten wir gelegentlich, künstlich Hoppalas zu produzieren, kamen von diesem Gedanken aber ab, als jemand vorschlug, mit Ketchup schwere Schnittwunden zu simulieren. Das wäre

wiederum kochte Snowboarder Benni Karl mit dem aktuellen Chefkoch Martin Klein, mit dem ihn auch der gemeinsame Sponsor verbindet. „Wir bedanken uns bei allen aktiven und ehemaligen Spitzensportlern, bei allen Spitzenköchen und den Partnern des Buches für ihr Engagement“,

Hans Knauss war zu Gast bei Konstantin Filippou.

Auffällig war heuer die oft glänzende Laune der Beteiligten. Kein Stress, war das Motto. Gleich das allererste Shooting, jenes bei Manfred Buchinger mit den Beachvolleyballern Clemens Doppler und Alexander Horst, gab die Richtung vor: Einerseits dadurch, dass der Chefredakteur um eine Stunde zu spät zum Termin kam, weil ihn sein Navi durchs halbe Weinviertel in die Irre gelotst hatte. Andererseits durch die gute Stimmung, die vor allem den kauzigen Erzählungen des Gastgebers zu verdanken war. Bei anderen Paarungen machte sich bemerkbar, dass sie schon oft gemeinsam gearbeitet hatten. Ganz besonders fiel das bei puls4-Fernsehkoch Oliver Hoffinger auf, der mit dem Ex-Beachvolleyballer Oliver Stamm kochte. Wir standen mit ihnen etwa doppelt so lang in der Studioküche wie geplant, weil der Schmäh derartig lief, dass wir irgendwann die Wiedergabe von OriginalzitaSeite 52

Felix Gottwald gab sich im Restaurant von Jürgen Vigne besondere Mühe mit den Erdäpfel-Gnocchi.

vielleicht zu weit gegangen.

Mayer beim Fanfest, Arch in der eigenen Küche und Konsel beim Lieblingsitaliener Viele Sportler kannten ihre Kochpartner schon vorher oder schlugen sie sogar selbst vor. So is(s)t Markus Prock häufig im Wiener Marriott, Matthias Mayer grillte mit dem befreundeten Philipp Prodinger vom Schloßhotel Seewirt bei einem riesigen Fantreffen in Afritz am See, Michael Konsel, ein erklärter Fan der italienischen Küche, fühlte sich im Fabios wie zu Hause. Tatsächlich zu Hause kochte Superflieger Hannes Arch, weil dies der Superkoch Roland Trettl – bis vor Kurzem Executive Chef im Salzburger Superrestaurant Ikarus – vorschlug. Archs Küche sei einfach toller als seine eigene. Im Ikarus

so Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti. Alle Beteiligten haben viel Zeit geopfert; viele Sportler sind teilweise eigens von weither angereist, um der Österreichischen Sporthilfe auf diese Art zu helfen, Köche haben ihre Betriebe stundenlang lahmgelegt. Für die meisten war es aber eine Hetz. Und alle einte das Gefühl, eine gute Sache zu unterstützen, kommt der Erlös doch ausschließlich der österreichischen Sportförderung zugute. von Andreas Oberndorfer

Ab Ende November ist das Buch im Buchhandel für 24,90 Euro erhältlich. Die Einnahmen aus dem Buchverkauf kommen der Athletenförderung der Österreichischen Sporthilfe zugute.


Claudia Lösch kochte gemeinsam mit dem Chefkoch des „For Friends Hotel“ in Seefeld, Rainer Gugl.

Einen Zander bereiteten Dominik Landertinger und Simon Taxacher zu.

ÖST ERREIC H S beste Ath le ten kO C H En In Ö S T ERREIC H S bES T En kÜCHE n

rtoli, Manfred Buchinger, Christoph Rainer Gugl, Oliver Hoffinger, Tamer Kacar, pp Kohl, Meinrad Neunkirchner, Jaqueline s Senn, Andre Stahl, Max Stiegl, Simon gne

Danke für die Teilnahme

Spitzenköche & Haubensportler (2)

ch, Clemens Doppler & Alexander Horst, , Felix Gottwald, Manuel Fettner, Benjamin , Dominik Landertinger, Magdalena Lobnig, lge Payer, Markus Prock, Roman Rabl, rio Stecher, Nicole Trimmel

ÖSTERREICHS beste Athleten kOCHEn In ÖSTERREICHS bESTEn kÜCHEn

2. Durchgang

Hannes Arch Felix Gottwald Hans Knauss Dominik Landertinger Claudia Lösch Helge Payer Roman Rabl Mario Stecher Clemens Doppler und Alexander Horst

Manuel Fettner Benjamin Karl Michael Konsel Magdalena Lobnig Matthias Mayer Markus Salcher Oliver Stamm Nicole Trimmel Julia Dujmovits und Bernhard Sieber

EIn kOCHbuCH dER ÖSTERREICHISCHEn

www.sporthilfe.at

MEHR ERFOLG FÜR ÖSTERREICHS SPORT 22.10.14 16:02

Benjamin Karl kochte gemeinsam mit Martin Klein im „Ikarus“ im Hangar-7.

Zum Fanfest in Afritz servierten Matthias Mayer und Philipp Prodinger Roastbeef aus dem BBQ Smoker.

Helge Payer und Meinrad Neunkirchner präsentierten stolz ihre Nachspeise.

Tipps von Haubenköchin Jacqueline Pfeiffer holten sich Julia Dujmovits und Bernhard Sieber. Seite 53


I believe in you

Erfolgsprojekt Crowdfunding für Österreichs Sportler Das Österreichische Olympische Comité und die Österreichische Sporthilfe bringen die erfolgreiche

Crowdfunding-Plattform „I believe in you“ aus der Schweiz nach Österreich.

Christoph Sumann, Barbara Hansel, Stefanie Schwaiger, Dr. Karl Stoss, Wolfgang und Andreas Linger, Dr. Peter Mennel, Mike Kurt und Anton Schutti präsentieren das neue Crowdfunding-Projekt „I believe in you“.

Das Zauberwort heißt „Crowdfunding“. Warum sollen Sportfans, die an eine Sportlerin oder einen Sportler glauben, nicht direkt in deren Zukunft investieren können? Und warum soll ein Projekt, das in der Schweiz innerhalb kurzer Zeit großen Erfolg hatte, nicht auch in Österreich funktionieren? Auf der Website www. ibelieveinyou.at können sich Athleten, Vereine und Veranstalter bei der Finanzierung ihrer Sportprojekte unterstützen lassen. Zum Auftakt sind bereits 18 Projekte online gegangen. „Wir wollen in Österreich die Schweizer Erfolge von ‚I believe in you‘ wiederholen. Damit können wir Weltklasse-Athleten, Hobby- oder Behindertensportlern Zugang zu bisher nicht erschlossenen privaten Mitteln verschaffen und Hilfe zur Selbsthilfe bieten, schnell und unkompliziert“, sieht ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss großes Wachstumspotenzial für Crowdfunding in Österreich.

Schulterschluss zwischen Athleten und Fans „Zusätzlich können wir die Solidarität der Bevölkerung mit dem Sport fördern“, wünscht sich Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti einen Schulterschluss zwiSeite 54

schen Athleten und Fans, also der Masse, sprich Crowd. „I believe in you“ wurde von den ehemaligen Schweizer Olympia-Teilnehmern Mike Kurt (Kanu) und Fabian Kauter (Fechten) ins Leben gerufen. Innerhalb eines Jahres wurden 144 Projekte erfolgreich finanziert und mehr als 400.000 Euro für den Sport gesammelt. „Es hat sich schnell gezeigt, dass Crowdfunding auch im Sport Erfolg haben kann und ‚I believe in you‘ eine hervorragende Ergänzung zu bereits bestehenden Sportförderungs-Instrumenten ist“, so Mike Kurt.

Wie funktioniert „I believe in you“? Sportler, Vereine oder Verbände reichen ihr Projekt inklusive Gegenleistungen für die verschiedenen Beträge ein. Danach bleiben 50 oder 80 Tage Zeit, um das zuvor definierte Finanzierungsziel zu erreichen. Gelingt das nicht, bleibt das Geld bei den Unterstützern. In der Schweiz hält man seit dem Start bei einer Erfolgsquote von 63 Prozent. Zu den ersten 18 Projekten in Österreich gehören die Doppelsitzer-Rodler

Thomas Koller und Lorenz Steu, die von den Doppel-Olympiasiegern Andreas und Wolfgang Linger die Gold-Kufen bekommen. Nun geht es für die JuniorenWeltmeister darum, den Schlitten für ihre Bedürfnisse anzupassen und weiterzuentwickeln. Die Lingers mussten nicht lange überlegen, als die beiden Nachwuchshoffnungen sie baten, ihr Projekt als Mentoren zu unterstützen. „Wir sind ja quasi Vorreiter in Sachen Crowdfunding, denn wir haben in den letzten Jahren unserer Karriere auf diese Art und Weise zusätzliche finanzielle Mittel organisiert.“ Weitere Projekte sind die 13-jährige Gewichtheberin Sarah Fischer, die von Olympia träumt und schon bald im Stoßen die Schallmauer von 100 kg durchbrechen möchte. Dazu kommt Mountainbikerin Nadja Heigl, die für ihre Reisen zu den Rennen ein neues Wohnmobil benötigt. Das alte ist nach einer Kollision mit einem Traktor nicht mehr fahrtauglich. Die 18-jährige Wienerin, Teilnehmerin der Youth Olympic Games 2014 in Nanjing, hofft auf breite Unterstützung bei der Finanzierung der ersten Leasingrate in Höhe von 8.000 Euro.


Die einzelnen Projekte im Überblick Nadja Heigl

Mountainbike Nach einem Zusammenstoß mit einem Traktor ist Papas Wohnmobil fahruntauglich, für die kommende Wettkampfsaison benötigt Nadja ein neues Wohnmobil, die Leasing-Anzahlung ist fällig.

Thomas Steu und Lorenz Koller

Gewichtheben

Noch fehlen Sarah 9 kg zur Schallmauer von 100 kg im Stoßen; Fernziel sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio; 50 Trainerstunden mit Maged Salama sollen Sarah der Weltklasse näherbringen.

Vanessa Bittner

Eisschnelllauf

Mit einem Laktattestgerät (und mehr Kontrollen) soll das Training der zweifachen Junioren-Weltmeisterin weiter optimiert werden. SG West Wien

Beachvolleyball

Lorenz und Tobias bereiten sich in Rio de Janeiro bereits auf die nächste Wettkampfsaison vor. Der Vorteil: perfekte Bedingungen, zig Topteams aus aller Welt als Sparringpartner: „Ein besseres vierwöchiges Wintertraining können wir uns nicht vorstellen.“ Daniel Federspiel

Nico Langmann

Rollstuhl-Tennis 25.000 Eurio wendet die Familie Langmann für die Karriere von Nico privat auf. Der jetzige Wettkampf-Rollstuhl ist in die Jahre gekommen, jetzt braucht der 17-Jährige einen neuen.

Ursula Kadan

Orientierungslauf

Ein Trainingslager in Schottland soll Ursulas Chancen für die WM im kommenden Jahr erhöhen. Kevin Haselsberger

Mountainbike Orienteering

Um konkurrenzfähig bleiben zu können, benötigt der Kärntner ein neues, noch leichteres Bike. FC Lustenau

Fußball

Die Nachwuchsbetrieb (mit insgesamt 14 Teams) soll verstärkt werden. Ferdinand Querfeld und Christoph Seifriedsberger

Rudern

Ferdinand und Christoph wollen unter der Anleitung von Ex-Hermann-Maier-Konditionstrainer Heini Bergmüller ihre Ausdauerwerte weiter verbessern.

Handball

Die Profis sind in ihrer Vorbildfunktion gefragt: 100 Kinder und Jugendliche sollen im Sommer 2015 gemeinsam mit der Kampfmannschaft ein einwöchiges Trainingslager absolvieren. Lorenz Petutschnig und Tobias Winter

Basketball

Fundament für jeden Verein ist die eigene Nachwuchsarbeit, konkret gesprochen geht es um die Bezahlung eines Nachwuchstrainers.

Rodeln, Doppelsitzer

Es ist ein ganz besonderer Schlitten, den Thomas und Lorenz ab sofort ihr eigen nennen und zwar der Schlitten der DoppelOlympiasieger Andreas und Wolfgang Linger. Und es war klar, dass das rot-weiß-rote Know-How nicht ins Ausland wandern sollte. Der Linger-Prototyp ist verdammt schnell, verlangt aber auch extremes Feingefühl und große Präzision. Die erste Eingewöhnungs-Phase ist abgeschlossen, jetzt heißt es, in mühevoller Kleinarbeit die optimale Einstellung für das Junioren-Duo zu finden. Sarah Fischer

Gmunden Swans

Gernot Kerschbaumer

Orientierungslauf

Ein Start bei den drei Events im australischen Tasmanien zum Jahresbeginn 2015 soll den Grundstein für ein Spitzenergebnis in der Weltcup-Gesamtwertung legen. Lena Plesiutschnig und Kathi Schützenhöfer

Beachvolleyball Das Training von Lena und Kathi soll speziell in den Bereichen medizinische Betreuung, Trainingsplanung und Ernährung optimiert werden.

Mountainbike Ein Höhentrainingslager auf 1.800 m im WM-Ort 2015 in Andorra. Weitere Informationen und alle aktuellen Projekte finden Sie auf www.ibelieveinyou.at Seite 55


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Gut zu wissen, dass man selbst die verwöhntesten Ansprüche an Leben und Business, Shopping und Gastlichkeit an einem einzigen Ort erfüllen kann. In bester Innenstadtlage mit prachtvoller Architektur und modernster Ausstattung. Mitten im Herzen einer Stadt voller Lebensqualität: das G O L D ENE Q UA RT IER von Wien. Tuchlauben / Seitzergasse / Bognergasse / Am Hof www.goldenesquartier.com Seite 56


„Die Website ist die Auslage eines Unternehmens!“ Seit Sommer 2014 präsentiert sich die Homepage der Österreichischen Sporthilfe im neuen Look. Übersichtlich und modern aufbereitet stehen die von der Sporthilfe geförderten Athleten im Mittelpunkt. Informationen finden interessierte Leser auch über Kooperationsmöglichkeiten, Förderungen für Athleten und alle Sporthilfe-Events. Für die Umsetzung zeichnet die Salzburger Werbeagentur Doppelpack verantwortlich.

Go for Gold traf Doppelpack-Geschäftsführer Mag. Werner Klausner zum Gespräch. Die Sporthilfe-Homepage erstrahlt im neuen Design. Welche Faktoren waren Ihnen beim Relaunch der Webplattform besonders wichtig? Bei einem erfolgreichen Online-Auftritt sind folgende Faktoren entscheidend: Emotion, Information, Funktionalität und Interaktion. Eine besondere Herausforderung bei diesem tollen Projekt war, die enorme Menge an Informationen möglichst klar und übersichtlich zu transportieren. In Kombination mit den neuesten Technologien, wie z.B. Responsive Design etc., ist die neue Sporthilfe-Website eine tolle, moderne, innovative und dynamische Internetplattform. Welchen Nutzen bringt eine gut und grafisch anspruchsvoll aufbereitete Homepage dem Unternehmen? Eine Website ist die Auslage eines Unternehmens. Man informiert sich über die Website eines Partnerunternehmens bzw. einer Partnerorganisation. Dieser Auftritt muss der Qualität des Unternehmens absolut entsprechen. Eigenschaften wie dynamisch, modern, schnell, funktionell, emotional, klar, anwenderfreundlich,… sind maßgebend für den Erfolg einer erfolgreichen Internetplattform. Eine professionelle Website ist ein absolut entscheidender Erfolgsfaktor im Marketing eines Unternehmens. Informationsplattform, Kommunikationsplattform, Responsive Design… Man spricht heute von einer neuen „Website Generation“. Was empfehlen Sie Kun-

den, die einen Relaunch ihres Webauftritts planen? Jedem Kunden kann ich nur empfehlen, sich von professionellen Unternehmen beraten zu lassen. Wir starten zum Beispiel immer mit einem Workshop, um alle Entscheidungsfaktoren für einen funktionierenden Internetauftritt perfekt aufbereiten zu können. Es gibt verschiedenste Formen einer Websiteerstellung. Es ist die Aufgabe einer Agentur, dem Kunden die Möglichkeiten klar, unternehmensangepasst und verständlich zu präsentieren. Wir starten, wie erwähnt, mit einem kostenlosen Workshop, um punktgenaue Lösungen und Angebote entwickeln zu können. Wie bedeutend ist dabei die Integration von Social Media? Die Social Media sind mittlerweile eine Parallelwelt zur klassischen Website. Es geht um Interaktion und Geschwindigkeit. Eine Social MediaStrategie muss aber geplant werden. Es muss für die „Fans“ spannend und aktuell sein!

Über Doppelpack Doppelpack ist eine Fullservice Werbeagentur mit Büros in Salzburg und Radstadt. Viele nationale und internationale Kunden vertrauen auf die Agentur. Doppelpack bietet die Bereiche New Media (Websites, Apps, Spezialprogrammierungen), Grafikdesign (Printdesign, Produktdesign) und Marketingkonzeptionen an. Die USP´s von Doppelpack sind die Entwicklung und Anwendung neuester Technologien (Semantic, Parallax Scrolling, …) und individueller Designs. Als Anspruch gilt, für alle Kunden immer besondere Lösungen zu entwickeln. Weitere Informationen unter: www.doppelpack.com Seit Sommer 2014 präsentiert sich die Sporthilfe-Homepage im neuen Look.

Sie sind selbst sehr sportinteressiert. Welcher Sport begeistert Sie – aktiv wie passiv – besonders? Ich habe selbst immer sehr viel Sport betrieben. Skifahren, Langlaufen, Tennis, Joggen, Golf,… – soweit es die Zeit erlaubt. Aber Sport war und ist ein absolut fixer und wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Ich sehe auch sehr gerne Weltklasseathleten bei der „Arbeit“ zu. Als Präsident des Salzburger Tennisverbandes bin ich natürlich auch sehr eng mit dem Tennissport verbunden. Wir dürfen auch als Agentur Doppelpack etliche tolle Sportler im Marketing begleiten.

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Unterstützung geht in Verlängerung

Andreas Sommer mit seinem Schützling Victoria Schindler

Selbst als Ringer sehr erfolgreich, kennt Andreas Sommer die Nachwuchshoffnung Victoria Schindler seit Kindertagen und unterstützt die junge Burgenländerin seit vielen Jahren im Rahmen des Sporthilfe-Patenschaften-Programms. Nun wurde die Patenschaft um ein weiteres Jahr verlängert. Zusätzliche Maßnahmen, für die ansonsten die Budgetmittel nicht ausreichen, sollen bei der Weiterentwicklung der jungen Sportlerin helfen. „Ich verfolge den sportlichen Werdegang von Victoria schon seit Beginn ihrer Karriere. Es ist für mich erfreulich, dass sie Spaß und Freude in einer ansonsten eher männlich dominierten Sportart findet“, so Sommer, der als Präsident des burgenländischen Ringsportverbandes eng mit dem Sport verbunden ist.

René Wolfgramm im Gespräch mit Teresa Stadlober

2014 war mit ihrer ersten Olympiateilnahme in Sotschi ein aufregendes Jahr für Teresa Stadlober. Mit ihren Leistungen fiel die U23-Weltmeisterin René Wolfgramm, Unternehmensvertreter der Hans-Günter Berner GmbH & Co. KG., bereits in den vergangenen Jahren auf. Die Verlängerung der Patenschaft war für Wolfgramm deshalb nur ein logischer Schritt: „Ich freue mich, wenn ich eine erfolgreiche Sportlerin auf ihrem Weg an die Weltspitze begleiten kann. Teresa hat bereits gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt, und ich bin gespannt, welche Erfolge sie in Zukunft noch feiern wird.“

Martin Würz gilt als große Hoffnung für die Paralympics 2018 und freut sich über die Unterstützung von Pate Johann Altschachl.

Mit zwei 7. (Super Kombi und RTL) und einem 9. Platz (Slalom) kehrte Martin Würz von seinen ersten Paralympischen Spielen in Sotschi 2014 nach Hause zurück. Unterstützung erfährt der 21-Jährige, der im Alter

von 13 Jahren nach einem Unfall mit einem Feuerwerkskörper die linke Hand verlor, in Zukunft auch von seinem Sporthilfe-Paten Johann Altschachl. „Ich möchte mich für die Unterstützung herzlich bedanken. Den

Beim Sport & Business Circle der Sporthilfe lernten sich Judoka Stephan Hegyi und Pate Marcus Helmert kennen.

Über seinen Verein S.C. Hakoah lernte der 16-jährige Stephan Hegyi den Geher Martin Toporek kennen, langjähriges Mitglied im Sporthilfe emadeus Club. Toporek bot an, dem Nachwuchssportler als sportlicher Mentor zur Seite zu stehen und vermittelte mit Marcus Helmert einen Paten, der Hegyi in Zukunft auch finanziell unterstützen wird. „Ich freue mich, Stephan auf seinem sportlichen Karriereweg begleiten zu können und zu seinen Erfolgen ein kleines Stück beisteuern zu können“, so Marcus Helmert. Seite 58

Förderbetrag werde ich in der kommenden Wintersaison sehr gut verwenden können, um meinen Sport immer professioneller auszuüben. Mein Ziel ist es, zu den Weltbesten zu gehören“, so Würz.

Gregor Schlierenzauer unterstützt Nachwuchsskispringer Julian Wackernell.

Mit seinem ersten Platz in der Austria Cup-Gesamtwertung 2013 der Schüler zählt der Innsbrucker Julian Wackernell zu Österreichs hoffnungsvollsten Nachwuchsskispringern. Dass der 14-Jährige auch aus dem gleichen Verein wie Überflieger Gregor Schlierenzauer stammt, könnte ein gutes Omen sein. Gemeinsam mit den Innsbrucker Kommunalbetrieben entschloss Schlierenzauer sich nun, den Nachwuchssportler im Rahmen einer Sporthilfe-Patenschaft zu unterstützen. „Es ist einfach ein tolles Gefühl, von meinem großen Vorbild Gregor Schlierenzauer unterstützt zu werden!“, freut sich Julian über die Unterstützung.


Life goes on

Was wurde aus ... Emese Dörfler-Antal? Emese Dörfler-Antal, 44, ist begeistert: „Die haben unsere Zeiten gefressen“, sagt sie – und meint die neue Generation mit Vanessa Bittner, Linus Heidegger und „Unser Ziel ist es, Werte zu vermitteln und außergewöhnliche Menschen mit ihren außergewöhnlichen Taten als Eckpfeiler unserer Gesellschaft im Rahmen einer herzvollen Gala zu würdigen“, berichtet Emese. „Das positive Werk dieser Menschen für unsere Welt und ihre unermüdliche Arbeit muss unterstützt werden.“ Die Geehrten kommen bei „Life goes on“ nur in den seltensten Fällen aus dem Sport: „Uns liegt es auch sehr am Herzen, innovativen, zeitgemäßen und zukunftsorientierten Projekten eine Plattform zu bieten, damit auch in Zukunft Menschen in Notlagen und schwierigen Lebensumständen Hoffnung und eine lebensbejahende Perspektive gegeben werden kann.“

Armin Hager, die im Begriff sind, den Eisschnelllauf in Österreich neu zu erfinden. Doch ihre Begeisterung gilt vor allem einem bemerkenswerten Charity-Projekt.

Geholfen habe ihr damals zeitweise nur der Umstand, dass sie von der Sporthilfe immer toll unterstützt worden sei. „Das war lebenswichtig“, erinnert sie sich, „zumindest sportlich.“ Und manchmal kommt aus so einer Symbiose ja auch etwas zurück: Emese hat den Kontakt zwischen der RWB (siehe Seite 44) und der Österreichischen Sporthilfe hergestellt und den Weg für eine dauerhafte Partnerschaft geebnet. Ihrem Sport ist sie immer noch treu geblieben: „Ja, ich bewege mich immer noch leidenschaftlich gern auf den langen Kufen“, sagt sie. „Und wenn ich mich mit Emese vorstelle, muss ich immer noch klarstellen, dass ich nicht die Hunyady bin, sondern eben die andere Emese…“ Wettkämpfe sind Geschichte. „Davon hab ich wirklich genug.“ Aber sie verfolgt die aktuelle Generation sehr ge-

nau: „Die Zeiten – speziell von Vanessa Bittner – sind großartig!“ Außerdem habe sie eine enge Beziehung zu den neuen Jungstars im österreichischen Team: „Ich habe sechs Jahre mit Vanessa und Linus trainiert“, berichtet Emese Dörfler-Antal. „Das sind gewissermaßen meine Babys.“ Neben dem Einsatz für „Life Goes“ on betreibt Emese Dörfler-Antal ein Sportstudio (EMS – Elektro-Muskel-Stimulation) in Innsbruck. „Doch an unserem Charity-Projekt hängt mein Herz“, sagt sie. „Es ist unser Ziel, unsere Gala mit Herz weltweit bekannt zu machen. Und da sind wir derzeit auf dem besten Weg.“ Mehr Informationen unter: www.lifegoeson.at

„Life goes on“ nützt das edle Ambiente der Wiener Hofburg, um Respekt und Bewunderung gegenüber den Preisträgern und Partnern zum Ausdruck zu bringen. Life goes on – so lautet inzwischen Emeses generelles Lebensmotto. Die ehemalige Klasse-Eisschnellläuferin hat die Initiative und die damit verbundene Gala gemeinsam mit dem ehemaligen Freestyler Christian Rijavec voll im Griff: „Er ist der Künstler, der Moderator, der Kreative. Ich bin in erster Linie für das Marketing zuständig“, erzählt sie. Es geht den beiden Ex-Spitzensportlern vor allem darum, Menschen vor den Vorhang zu bekommen. „Und zwar solche, die nicht so berühmt sind wie Angelina Jolie, aber im Verborgenen genauso viel für Mitmenschen leisten.“ Sie könne sich oft in die Lage dieser unbekannten Helden versetzen: „Vielleicht liegt das daran, dass ich auch acht Jahre allein und ohne Trainer arbeiten musste.“ Eine Bronzemedaille über 500 Meter bei der WM 1994 in Butte/Montana bezeichnet sie heute als ihren größten sportlichen Erfolg. Emese hat 1994 und 1998 an den Olympischen Spielen teilgenommen.

1998 in Nagano war der zweite Olympia-Auftritt für Emese Dörfler-Antal.

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Die 16. BSO Cristall Gala 2014 Strahlende Awards für strahlende Sieger

Mit Cristallen aus dem Hause Swarovski ausgezeichnet werden dabei jährlich die Top-Funktionärin und der Top-Funktionär, der Top-Sportverein, der / die Top-TrainerIn, das Frauenpower Projekt sowie der / die Top-SportbotschafterIn. Die geehrten Persönlichkeiten bzw. Institutionen dienen hinter den Kulissen als Motor des Sports – und auch sie sollen einmal am Siegerpodest stehen dürfen! Für BSO-Präsident Herbert Kocher ist die Cristall Gala eine ganz besondere Veranstaltung: „An diesem Tag werden jene Menschen geehrt, die im Hintergrund arbeiten und sehr großen Anteil an den sportlichen Erfolgen in Österreich haben. Speziell an der Basis und in den vielen Vereinen engagieren sich unzählige Menschen ehrenamtlich, um Sport in Österreich möglich zu machen.“ Rund 300 Gäste aus Sport, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft, durch den Abend geführt von Michael Berger, ließen sich diese traditionelle Veranstaltung im österreichischen Sport nicht entgehen. Zusätzliches Highlight der 16. BSO Cristall Gala war der Auftritt von „Die 3“.

Vorstandsdirektorin der Lotterien und Studio 44-Hausherrin Mag. Bettina Glatz Kremsner mit BSO-Präsident Herbert Kocher

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Bereits seit 16 Jahren ehrt die Österreichische Bundes-Sportorganisation, dieses Jahr am 7. November 2014, im Rahmen der BSO Cristall Gala im Studio 44 – Haus der Lotterien jene Menschen, die ihre Zeit, ihr Engagement und ihre Kompetenz überwiegend ehrenamtlich in den Dienst des Sports stellen.

Die Gewinnerinnen und Gewinner 2014 Top-SportbotschafterInnen Top-Trainer Top-Sportverein Top-Funktionärin Top-Funktionär Frauenpower Projekt

Marlies Schild (Ski Alpin) und Thomas Morgenstern (Skisprung) Helmar Steindl (Kanu) SU Arnreit (Damenfaustball) Karin Ofner (SPORTUNION) Gottfried Lammerhuber (SPORTUNION) Athletic Dreams (Leichtathletik)

Top-Sportbotschafter Thomas Morgenstern mit Gewichtheber-Olympiasieger von 2008 und Laudator für den Trainer des Jahres Matthias Steiner.

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Mehr Details zur 16. BSO Cristall Gala und allen Siegerinnen und Siegern auf www.bso.or.at/cristallgala


Steuer- und Rechtstipps

Mag. Wolfgang Piribauer und Dr. Harald Christandl geben Athleten in Go for Gold wertvolle Steuer- und Rechtstipps Steuersparen mit der Sportlerpauschalierung Selbstständig tätige Sportler im Profi- und Amateurbereich müssen für ihren Gewinn als Sportler in Österreich Einkommensteuer bezahlen. Der Gewinn wird dadurch ermittelt, dass von den Einnahmen, wie Preisgeldern, Prämien und Werbeverträgen die Betriebsausgaben, wie z.B. Ausgaben für Trainingsgeräte, Trainer, medizinische Betreuung, Reisekosten, StartSteuerberater gelder, Mitgliedsbeiträge, Kosten für Mag. Wolfgang Piribauer Telefon, Internet u.Ä. abgezogen werden. Anstatt der tatsächlichen Ausgaben kann auch die Betriebsausgabenpauschale in Höhe von 12 % der Einnahmen angesetzt werden. Zieht man vom so ermittelten vorläufigen Gewinn noch den Gewinnfreibetrag ab, erhält man die steuerpflichtigen Einkünfte als Sportler. Die Sportlerpauschalierungsverordnung erlaubt nun, dass zwei Drittel dieser Einkünfte steuerfrei gestellt werden und nur ein Drittel in Österreich versteuert werden muss. Dabei kommt aber ein etwas erhöhter Steuersatz zur Anwendung (Progressionsvorbehalt). Welche Sportler können die Sportlerpauschalierung beanspruchen? Voraussetzung für die Anwendung der Sportlerpauschalierung ist, dass der Sportler im Kalenderjahr überwiegend an Sportveranstaltungen (Wettkämpfe, Turniere) im Ausland teilnimmt. Dabei zählen nur die tatsächlichen Wettkampftage samt wettkampfbezogenem Training: Mehr als die Hälfte der Wettkampftage muss im Ausland stattfinden. Reine Trainingslager zählen jedoch nicht mit. Lassen Sie sich von einem Steuerberater durchrechnen, ob die Anwendung der Sportlerpauschalierung für Sie von Vorteil ist. Mag. Wolfgang Piribauer ist Steuerberater und Partner bei TPA Horwath. TPA Horwath ist eines der führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Österreich. Das Angebot umfasst Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung. Die TPA Horwath-Gruppe ist neben Österreich in zehn weiteren Ländern in Mittel- und Südosteuropa tätig: Albanien, Bulgarien, Kroatien (exklusiver Kooperationspartner), Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Rund 1.000 Mitarbeiter kümmern sich an 25 Standorten in elf Ländern um die Anliegen ihrer Kunden. Weitere Informationen: www.tpa-horwath.com

Bevor Sie „Ja!“ sagen… In Österreich wird von den 36.000 jährlichen Eheschließungen knapp die Hälfte wieder geschieden. Das Ehegelübde und der biblische Vorsatz „Was Gott zusammenfügt, soll der Mensch nicht trennen“ wird durch Begehrungsneurosen vergessen. Das Ende einer Liebe bedeutet für betroffene Familienmitglieder oft auch den wirtschaftlichen Ruin. Mit einem Ehevertrag können für den Fall der Scheidung Unterhalts- und Vermögensaufteilungsregelungen getroffen werden. Ein Ehevertrag ist dann sinnvoll, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse zwischen den zukünftigen Ehegatten unausgeglichen sind. Wenngleich das Eherecht in Österreich vom Prinzip der „Gütertrennung“ ausgeht, ist die spätere Zuordnung der eingebrachten Vermögenswerte schwierig. Zudem ist das Eherecht vom Grundsatz getragen, das alles, was während einer Ehe angeschafft wird, verschuldensunabhängig zu teilen ist. Sollten einzelne vermögensrechtliche Klauseln einen der Ehepartner in der Existenz gefährden (Unterhaltsregelungen, Regelungen über die Verwendung des späteren ehelichen Wohnsitzes), so kann dies unter Umständen gerichtlich bekämpft werden.

Rechtsanwalt Dr. Harald Christandl

Keinesfalls durch Ehepakte geregelt können persönliche Bereiche der Ehegatten – wie die Zeugung von Nachkommen, die Häufigkeit sexueller Kontakte, Beistandspflichten u.a. – werden. Vereinbarungen über die Obsorge und Unterhaltspflichten gemeinsamer Kinder sind rechtlich nicht bindend, da sie der Genehmigungspflicht der Pflegschaftsgerichte unterliegen. Rechtlich stellen sie Absichtserklärungen dar, wobei bei gerichtlicher Prüfung das „Wohl des Kindes“ im Vordergrund zu stehen hat. Ein Ehevertrag ist zwar kein „Allheilmittel“, jedoch ein wichtiger Ansatz bei der Aufteilung von Vermögen und der Klärung von Unterhaltsfragen, um spätere aufwendige Gerichtsverfahren hintanzuhalten. Dr. Harald Christandl ist Rechtsanwalt bei Christandl und Partner Rechtsanwälte. Die Rechtsanwaltskanzlei Christandl wurde im Jahr 1988 von Dr. Harald Christandl gegründet. Derzeit stehen den Mandanten acht Juristen, zahlreiche fachkundige Sachbearbeiter und eine adäquate Inkassoabteilung zur Verfügung. Durch Anbindung an modernste Datenbanken und das Zugreifen auf entsprechende Netzwerke ist die Kanzlei in der Lage, sämtliche juristischen Anforderungen von Einzelpersonen, Klein- und Mittelbetrieben sowie Großkonzernen abzudecken. Weitere Informationen: www.christandl.at Seite 61


Quizzen für den guten Zweck

Armin Assinger präsentierte die Promi-Millionenshow Rasant, knifflig und sportlich ging es im Oktober in ORF 2 zu. In Armin Assingers „Promi-Millionenshow“ stellten Sportler und Sportler im Ruhestand paarweise ihr Wissen in den Dienst der guten Sache und spielten um jeweils bis zu 75.000 Euro für die Österreichische Sporthilfe. An den Start gingen die Schwimmerinnen Lisa Zaiser und Mirna Jukic, die Skifahrer Claudia Lösch und

Hans Knauß, die Fußballer Roman Mählich und Paul Scharner sowie die SkiSisters Bernadette und Marlies Schild. Insgesamt erspielten die quizbegeisterten Sportler 160.000 Euro, zur Verfügung gestellt von den Österreichischen Lotterien und UNIQA. Lampenfieber gab es bei den Sportler nicht: „Wir sind Racer, wir brauchen den Kick“, gab sich Hans Knauß siegessicher.

Stellten ihr Wissen auf die Probe: Knauß, Mählich, Lösch, Zaiser, Jukic, Scharner, B. Schild und M. Schild mit Moderator Armin Assinger, Lotterien-Vorstandsdirektorin Bettina Glatz-Kremsner und Anton Schutti

Wenn aus Träumen Erfolge werden

Special Sport & Business Circle 2014 | 18. Juli | Congress Innsbruck

Über Mut zur Vision sprach Moderator Rainer Pariasek mit Prock, Schlierenzauer, Oppitz-Plörer, Flock, Schneider, Kronthaler und Hirner.

Wodurch unterscheiden sich sehr erfolgreiche von durchschnittlich erfolgreichen Menschen? Ist es Talent, Know-How oder Disziplin? Der unbedingte Wille, seine Ziele zu verfolgen? Anlässlich des 111-jährigen Jubiläums des Kraftwerks Obere Sill luden die Innsbrucker Kommunalbetriebe zum Special SBC. Hochkarätige Vertreter aus Sport und Wirtschaft ließen über 130 interessierte Zuhörer an ihren Visionen teilhaben. Die Gastgeber des Abends, die Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck Mag. Christine Oppitz-Plörer und der Vorstandsvorsitzende der IKB DI Harald Schneider begrüßten Österreichs Skisprung-Aushängeschild Gregor

Schlierenzauer, Skeleton-Europameisterin Janine Flock, den General Manager des Hypo Tirol Volleyballteams Mag. Hannes Kronthaler, Sportmanager und OlympiaMedaillengewinner Markus Prock und Unternehmer Rupert Hirner. Durch den Abend führte Rainer Pariasek.

Keine Macht den Wettpaten

3. Sport & Business Circle 2014 | 6. Oktober | ATH Savoyen Vienna

Hochkarätiges Podium: Holzer, Ebenbauer, Newald, Kaltenbrunner, Haschke, Moritzer, Ortlechner, Stuchlik mit Moderator Volker Piesczek und Anton Schutti Seite 62

Wettspielkriminalität zählt heute zu einer der größten Bedrohungen für den Sport. Der Kampf gegen Spielmanipulation zählt zu den wichtigsten Aufgabenstellungen im globalen Sport. Die Podiumsgäste des 3. SBCs des Jahres in Kooperation mit dem Verein Play Fair Code und tipp3 waren sich einig, wie wichtig Bewusstseinsbildung ist, und dass alle Zuständigen – Vereine, Buchmacherverband und offizieller Sport – nur gemeinsam den Kampf gegen Spielmanipulation gewinnen können. Moderator Volker Piesczek begrüßte Play Fair CodePräsident Günter Kaltenbrunner, Mag. Severin Moritzer (Geschäftsführer Play Fair Code), Mag. Philip Newald (CEO Österreichische Sportwetten tipp 3 GmbH), Mag. Christian Ebenbauer (Vorstand Österreichische Bundesliga), FK Austria Wien-

Kapitän Manuel Ortlechner, Mag. Andreas Holzer (Leiter Abteilung Organisierte Kriminalität im Bundesministerium für Inneres), Mag. Pia Haschke (Sportministerium) und Schiedsrichtermanager Fritz Stuchlik.

Präsident Günter Kaltenbrunner berichtete über die erfolgreichen Aktivitäten des Vereins Play Fair Code.


5. Sport & Wirtschaftsgipfel Zum fünften Mal veranstaltete die Österreichische Sporthilfe auf Schloss Röthelstein in der Steiermark den Sport- & Wirtschaftsgipfel. Im Mittelpunkt standen

Trotz Schlechtwetters wurde der 2.196 Meter hohe Kalbling über der Kaiserau bestiegen.

Doris Muth (Geschäftsführer PM International), Christoph Stadler (Head of CRM Hutchison), Christian Lugar (Ge-

die zukunftsorientierten Gespräche aller Teilnehmer, die wichtige Partner der Österreichischen Sporthilfe sind.

schäftsführer Lugar), Kurt Schügerl (Geschäftsführer Digilight), Udo Klüwer (Marketingleiter Sebapharma), Martin Wiesinger (Geschäftsführer Securitas), Sebastian Haböck (Direktor Vertrieb Citroën), Philipp Bodzenta (Director PR & Comm. Coca Cola), Roland Königshofer (Marketing adidas, vormals Rad-Weltmeister), Tobias Grafe (Geschäftsführer Procter & Gamble Österreich), Walter Sattlberger (Head of Media Relations, Siemens AG), Johannes Raab (Vertriebspartner ifa AG Soravia Group) und Anton Schutti (Geschäftsführer Österreichische Sporthilfe) nahmen nicht

nur die Höhen der oft unterschätzten Verbindungen zwischen Wirtschaft und Sport, sondern auch jeweils rund 1.000 Höhenmeter in Angriff.

Anton Schutti mit Philipp Bodzenta (Coca Cola), Christoph Stadler (DREI) und Roland Königshofer (adidas)

Sporthilfe Charity Golftrophy 2014

Anton Schutti und Alexander Thaller (SanLucar) gaben das Signal zum Kanonenstart.

Heidi Neururer

Die „Sportler für Sportler“ Sporthilfe-Charity-Golftrophy 2014 im GCC DachsteinTauern Schladming stand wieder unter dem Motto Nachwuchsförderung und stellte einen wertvollen Beitrag zur Mittelaufbringung für den österreichischen Sportnachwuchs dar. Zahlreiche Prominente, Sponsoren und Partner folgten der Ein-

ladung der Sporthilfe, um Gelder für den österreichischen Nachwuchs einzuspielen. Unterstützt wurde die Golftrophy von SanLucar, dem Vitaminpartner der Sporthilfe. Unter den 100 Startern waren unter anderem Angelika Neuner, Heidi Neururer, Charly Kahr, Mario Innauer und Leonhard Stock.

Bei der „Beat the Pro Putting Competition“ konnten sich die Teilnehmer Tipps von Golf Shooting-Star Matthias Schwab holen.

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Sporthilfe Updates

TPA Horwarth neuer Sporthilfe-Partner TPA Horwath ist eines der führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Österreich. In den elf Niederlassungen stehen den Kunden österreichweit rund 450 Mitarbeiter zur Seite. Neben Österreich ist das Unternehmen in zehn weiteren Ländern in Mittel- und Südosteuropa tätig. Ab 2015 übernimmt TPA Horwath alle Aufgabenbereiche im Finanz- und Rechnungswesen und fungiert als neuer Steuerberater der Österreichischen Sporthilfe. „Bei TPA Horwath steht das individuelle Bedürfnis im Mittelpunkt. Wir lieben – so wie jeder Sportler auch – die Herausforderung und bieten rasche und unkomplizierte Unterstützung in allen steuerlichen Fragen. Sportler sollten sich nicht mit steuerlichen Angelegenheiten beschäftigen müssen, sondern genügend Zeit und den nötigen Freiraum haben, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen. Wir unterstützen die Österreichische Sporthilfe, um diesen Freiraum zu ermöglichen und damit auch einen Beitrag für die zukünftigen Erfolge zu leisten“, so Mag. Monika Seywald, Steuerberaterin und Partnerin bei TPA Horwath. www.tpa-horwath.at

Deloitte ist offizieller Partner der Sporthilfe Deloitte Österreich ist der führende österreichische Anbieter von Professional Services. Mit 1.100 Mitarbeitern in acht Niederlassungen betreut Deloitte Unternehmen und Institutionen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting, Financial Advisory und Human Capital. Kunden profitieren von der exzellenten Betreuung durch Top-Experten vor Ort sowie tiefgehenden Branchen-Insights der Industry Lines. Deloitte versteht sich als smarter Impulsgeber für den Wirtschaftsstandort Österreich und bündelt seine breite Expertise, um aktiv an dessen Stärkung mitzuwirken. „Deloitte arbeitet als Professional Services Provider weltweit mit den bedeutendsten Sportvereinen, Verbänden, Veranstaltern sowie Fördergebern zusammen. Mit einem umfassenden Serviceportfolio unterstützen wir österreichische Spitzen- und Nachwuchsathleten zielgerichtet, damit sie sämtliche Energien auf ihre sportlichen Erfolge richten können“, so DDr. Patrick Weninger, Senior Manager bei Deloitte Österreich. www.deloitte.at

Sport trifft Business bei Drei Im Frühjahr 2014 wurde Drei Gold-Partner der Österreichischen Sporthilfe. Die Kooperation umfasst neben vielen Aktivitäten auch spannende, sportliche Events für 3Businesskunden. Sport trifft Business – unter diesem Motto wird Drei jährlich mehrere Business Events anbieten. Drei möchte mit dieser Veranstaltungsserie eine Brücke von den Erfahrungen der Sportler zu jenen der Wirtschaftstreibenden schlagen und somit sportliches und wirtschaftliches Know-How verbinden. Hutchison Drei Austria GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen von Hutchison Whampoa Limited in Hongkong und seit 2003 unter der Marke Drei am österreichischen Markt tätig. Drei ist drittstärkster Anbieter, hat aktuell 3,5 Millionen Kunden und einen Marktanteil von rund 26 % (Juni 2014). www.drei.at Seite 64

Konica Minolta verlängert Partnerschaft Seit vielen Jahren ist Konica Minolta wichtiger Partner der Österreichischen Sporthilfe und unterstützt unter anderen den Sport & Business Circle mit der regelmäßigen Produktion des SBC-CircleReports. Nun wurde die Partnerschaft verlängert. „Schnelligkeit, Ausdauer und Zielstrebigkeit sind wesentliche Eigenschaften, im Sport genauso wie in der IT-Branche. Als ein führendes Unternehmen in diesem Bereich können wir gemeinsam mit der Sporthilfe diese Attribute perfekt kommunizieren. Daher war es für uns selbstverständlich, die Zusammenarbeit für weitere fünf Jahre zu verlängern“, so Geschäftsführer Ing. Johannes Bischof, MBA. www.konicaminolta.at


Sporthilfe Highlights – Vorschau 2015

Accenture entwickelte Förderkonzept Das Ergebnis einer langjährigen Partnerschaft mit Accenture ist das neue Förderkonzept, das die Österreichische Sporthilfe im letzten Jahr mit dem Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister entwickelt hat. In den drei Förderkategorien „Gold“, „Silber“ und „Bronze“ werden die Sportler bestmöglich gefördert. Darüber hinaus erhalten sie zusätzliche Aus- und Weiterbildungsangebote für ihre Karriere nach dem Profileben. „Das Fördersystem zielt darauf ab, ein verlässlicher Karrierebegleiter zu sein. Und es bringt mehr Transparenz und Planbarkeit für die Athleten“, so Anton Schutti. Als Partner für große BusinessTransformationen bringt Accenture umfassende Projekterfahrung, fundierte Fähigkeiten über alle Branchen und Unternehmensbereiche hinweg und Wissen aus qualifizierten Analysen der weltweit erfolgreichsten Unternehmen in eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Kunden ein. „In der Wirtschaft ist es wie im Sport: Nur wer Höchstleistungen erbringt, kommt an die Spitze“, so Klaus Malle, Country Managing Director Accenture Österreich. „Dazu braucht man starke Partner und die besten Rahmenbedingungen.“

26. Jänner Sporthilfe Ski for Gold Charity Race // Schladming

21. April Sport & Business Circle im Rahmen des Kongresses SPORT & MARKE // Wien Mai „Steirische Galanacht des Sports“ 2015 // Graz

www.accenture.at

Juni Sport & Business Circle // Wien 26. Juni Sporthilfe Golf-Trophy // Schladming August 6. Sport- & Wirtschaftsgipfel // Admont 4. September Sporthilfe Charity Golf-Trophy // GCC Brunn

giveandstyle.com: „Be stylish – be good!“ Das von dem Wiener Unternehmer Christoph Dechler im Jahr 2013 nach einem persönlichen Schicksalsschlag gegründete Unternehmen verbindet individuell gestaltbare Lifestyle-Produkte wie Cover für Smartphones und Tablets auf kreative Art und in höchster Qualität mit sozialem Engagement. Von jedem verkauften Produkt der limited Sporthilfe Gala-Cover Edition fließen fünf Euro an die Österreichische Sporthilfe – transparent, unmittelbar und partizipativ. www.giveandstyle.com

28. September Sport & Business Circle mit dem 1. Sporthilfe-Manager Run 29. Oktober LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ mit der Ehrung der Sportler des Jahres 2015 // Austria Center Vienna November Jugendsportpreis in Partnerschaft mit Uniqa // Wien

Stand November 2014 (Änderungen vorbehalten) Seite 65


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Das Magazin der Österreichischen Sporthilfe

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