Skip to main content

Samstag, 18. Februar 2023, 7. Woche

Page 1

Die Gratis-Zeitung für das Nibelungenland

Bitte beachten Sie unsere Sonderseiten

M E I N SC HÖN ES

Z U HAUSE in dieser Ausgabe

IHR LEASINGSPEZIALIST FÜR WORMS!

23_07s

• Sie müssen nur 1 x zum Aussuchen und zur Abwicklung des Leasingvertrages nach Alzey • Im Anschluss holen wir Ihr Leasingrad (z. B. Jobrad) kostenlos für die Wartung/Reparaturen und bringen es wieder zurück nach Worms. • Über 3.000 Räder auf Lager inkl. Lieferung

aufen? K ? n e f u a k r Ve Investieren?

Welcher ImmobilienTyp sind Sie?

seit 1974

KAPITALANLAGE IN WORMS Wir suchen für Sie:

Zentrumslage, gute Anbindung, MFH mit 4 Wohnungen, ca. 336 m² Wfl., Miete p.a. € 30.700,– zzgl. Nebengebäude mit großer Halle (505 m² Nfl.) und weiterer Wohnung (175 m² Wfl.), Garten und Hof, Areal 1018 m², EB 1954, Gas, 291 kWh/m²a KP: € 750.000,–

Sicherheit? Geht vor. Aktuell gibt es Chancen und Risiken für Käufer und Verkäufer von Immobilien. Jetzt gilt es, die richtige Entscheidung zu treffen. Telefon: 06241/841-1900 | www.vb-alzey-worms.de/immobilien

Ihr Fahrradgeschäft in Rheinhessen! Otto-Lilienthal-Straße 2 • Industriegebiet Alzey Tel. (0 67 31) 4 23 41 • www.cecil-cycle.de

23_07s

Prinz-Carl-Anlage 20, 67547 Worms, Tel. (0 62 41) 95 78-0, www.nibelungen-kurier.de 23_03s

Samstag, 18. Februar 2023, 7. Woche, 39. Jahrgang, Auflage 59.360

QR-Codemit Ihrem Smartphone scannen und Online-Teststarten!

· Einfamilienhäuser · Mehrfamilienhäuser · Eigentumswohnungen · Bauplätze · Mietwohnungen

Ihr Makler für Worms und ganz Rheinhessen

Sachverständige für Immobilienbewertung D2

WWW.DENSCHLAG.DE

Mitglied im Immobilienverband Deutschland

Foto: Pixabay

ALZEY-WORMS: Landrat und Bürgermeister richten offenen Brief an Ministerpräsidentin

„Weitere Asylbewerber-Aufnahme überfordert uns“ Nachdem die Zahl der Asylbewerber, die dem Landkreis Alzey-Worms seitens des Landes zugewiesen werden, unaufhörlich wächst, hat sich Landrat Heiko Sippel gemeinsam mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden sowie der Stadt Alzey in einem offenen Brief an die rheinland-pfäzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer gewandt und Unterstüt-

zung der stark belasteten Kommunen dringend gefordert. „Das ist kein Appell mehr, wir haben es mit einer dringenden Notwendigkeit zu tun“, unterstreicht der Chef des Landkreises. Die Kapazitäten zur Unterbringung und Integration der Geflüchteten seien erschöpft. „Wir sind am Limit und teils schon darüber hinaus.“

Seit 2015 habe der Landkreis Alzey-Worms mehr als 3.000 Asylbewerberinnen und Asylbewerber aufgenommen, auf dem Wohnungsmarkt untergebracht, betreut und die Leistungsgewährung sichergestellt. Neben dem erheblichen Aufwand für die kommunalen Verwaltungen sei dabei auch das bürgerschaftlichehrenamtliche Engagement von herausragender Bedeutung. Die-

ses habe wesentlich dazu beigetragen, die Situation zu stemmen. Die Belastungsgrenze sei aber längst erreicht. Seit Februar 2022 komme die Aufnahme Geflüchteter aus der Ukraine hinzu. Rund 1.100 Menschen seien auch hier im Landkreis wiederum gut aufgenommen und mit Wohnraum – bis auf wenige Ausnahmen in Privatwohnungen – und Leistun-

gen versorgt worden. „Von allen Beteiligten wurde unglaublich viel abverlangt, aber wir haben es gemeinsam unter größter Kraftanstrengung geschafft, ohne dass es zu gravierenden gesellschaftspolitischen Spannungen oder gar offener Ablehnung kam“, berichten Landrat Sippel und die Bürgermeister unisono.

• Hebelifte • Etagenlifte • Treppenlifte • Plattformlifte

23_07s

Rheinhessenlift eK Neugasse 24 • 55234 Wendelsheim Tel. (0 67 34) 91 36 68 • www.rheinhessenlift.de Pflegekassenzuschuss von bis zu € 4.000,– möglich!

www.partyservice-may.de

23_03s

Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2

WORMS: Kunstverein und Kuratorium nimmt Spende der Sparkasse Rheinhessen entgegen

Von Rudolf Uhrig › Frühling, Sommer, Herbst und Winter … und ja, es gibt ja auch noch die „fünfte Jahreszeit“. In dieser kunterbunten Welt, zwischen Winter und Frühling, steuert der „Karnevalist“ auf deren Höhepunkt zu. Wir haben es in diesen Stunden nun erlebt. Die Karnevalskultur mit ihren vielen Festen und Umzügen passt in unsere Erlebnisgesellschaft. Das närrische Treiben ist aber viel älter und gehört zur christlichen Kultur: „Fastelovend“ oder „Fastnaht“, so heißt seit etwa 1200 der Vorabend der Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt und in der sich die Menschen auf Ostern, das höchste christliche Fest vorbereiten. Bevor die Zeit des Fastens begann, wollte man feiern, essen und trinken und noch einmal richtig „auf die Pauke hauen“. „Denn an Aschermittwoch“, so sang Jupp Schmitz ab 1978 herzerwärmend und herzergreifend, „ist alles vorbei“. Die Vergänglichkeit und damit auch seine Kostbarkeit werden darin sehr deutlich. Besinnung und Innehalten sind jetzt in der Fastenzeit Gebot. „Herr, lehre uns, unsere Tage zu zählen, damit wir ein weises Herz gewinnen“, so heißt es in Psalm 90, mit dem sich die Künstlerin Lisa Huber seit 2007 sehr intensiv beschäftigt. Zyklen nach biblischen Themen stehen im

Von links: Steffen Burdack (Sparkasse), Cornelia Pujari (Kuratorium Kunstverein), Dompropst Tobias Schäfer, Lisa Huber (Künstlerin), Dr. Marcus Walden (Vorstandsvorsitzender der Rheinhessen Sparkasse), Dr. Klaus Döll (Vorsitzender des Kunstvereins), Frank Belzer (Vorstand Sparkasse), Wolfgang Melzer und Dr. David Maier (Kuratorium Kunstverein) bei der Spendenübergabe. Foto: Rudolf Uhrig

Mittelpunkt ihres Schaffens, so auch „Davids Harfe – das Fastentuch“, das vom 22. Februar bis 5. April mit einer Größe von 16,40 auf 6,60 Metern den Hochaltar des Wormser Doms fast gänzlich verdecken wird.

Namhafte Vorgängerkirchen Sehr froh darüber zeigte sich Dompropst Tobias Schäfer, dass der Dom in Worms nun auch dazu gehört, denn das Fasten-

tuch war bereits in den Domen von Klagenfurt, Bamberg und Wien zu sehen. Auch im Kaiserdom in Worms tritt das Kunstwerk in einen ganz eigenen Dialog mit dem Raum. Und er ist auch glücklich darüber, dass dies überhaupt gelungen ist, denn nur in Kooperation mit dem Kunstverein Worms e.V. und mithilfe zahlreicher Unterstützer, darunter auch der Rheinhessen Sparkasse, die vorab die Spende aus Ihrer Stiftung übergab, war und ist dies

möglich. „Gut. Für die Region“ ist das Motto der Stiftung, was Dr. Marcus Walden, der Vorstandsvorsitzende der Rheinhessen Sparkasse bei der Spendenübergabe im Dom nochmals unterstrich. Auch Walden griff das Thema auf und meinte: „Diese Ausstellung regt zum Nachdenken an. Sie bereichert die Begegnungsstätte Wormser Dom.“ Marcus Walden, der mit seinem Vorstandskollegen Frank Belzer gekommen war,

zeigte sich stolz, „Förderer dieses ungewöhnlichen Kunstprojektes“ zu sein. Ebenso auch Dr. Klaus Döll, dem es mit seinem Vorstand vom Kunstverein und des Kuratoriums, in welchem auch Wolfgang Melzer, Cornelia Pujari und Dr. David Maier vertreten waren, gelungen ist, die Ausstellung nach Worms zu holen und auch nun u.a. die finanzielle Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro entgegenzunehmen. Während der gesamten Fastenzeit wird das Fastentuch „Davids Harfe“ der Künstlerin Lisa Huber, die in Berlin und Villach lebt und arbeitet, im Dom zu sehen sein. Schäfer erläutert aber auch die logistischen Vorbereitungen, jenes monumentale Werk zu installieren. „Wir haben dabei Löcher in der Decke gefunden, die mit Holz verschlossen waren, aber noch Brandspuren der Brandlegung durch die französischen Truppen unter General Mélac im Pfälzischen Erbfolgekrieg zu Pfingsten 1689 in der Stadt legten, aufwiesen.“

Parallel dazu findet in den Räumen des Wormser Kunstvereins vom 25. Februar bis zum 8. April eine Ausstellung mit weiteren Werken der Künstlerin statt, die auf den „Kreuzweg Christi“ Bezug nehmen.

23_03s

„Davids Harfe“ gastiert bald im Kaiserdom


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Samstag, 18. Februar 2023, 7. Woche by Nibelungen Kurier - Issuu