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ALZEY-WORMS: Kreistag votiert einstimmig für Übernahme als Übergangslösung / Keine weiteren Übernahmekandidaten gefunden
Die Zukunft des Krankenhauses in Alzey stand im Mittelpunkt der jüngsten nichtöffentlichen gut dreistündigen Sondersitzung des Kreistags. Wie Landrat Heiko Sippel jetzt der Öffentlichkeit mitteilt, haben die Kreistagsmitglieder einstimmig eine Absichtserklärung zur vorläufigen Übernahme der Verantwortung für das bisherige DRKKrankenhaus durch den Kreis zunächst für die Monate 1. März bis 30. Juni 2025 beschlossen. Der laufende Betrieb des Krankenhauses soll somit sichergestellt und das Risiko, dass das hervorragend ausgebildete Personal mit insgesamt 440 Mitarbeitenden abwandert, minimiert werden.
der Bedeutung für die gesundheitliche Versorgung der Region ist. Außerdem wurde dem gesamten Team des Krankenhauses große Anerkennung für die hervorragende Arbeit ausgesprochen. Von daher besteht die Zuversicht, dass wir eine gute Lösung finden werden, auch wenn noch einige Hürden zu überwinden sind“, macht Sippel deutlich. Wichtig bleibe es, dass sowohl die Mitarbeitenden als auch die Bevölkerung weiter dem Krankenhaus vertrauen und – gerade jetzt – treu bleiben.
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64 Prozent aller Häuser waren betroffen
Auf dem Domplatz ist noch bis zum 8. März eine Fotoausstellung zum Jahrestag der Bombardierung von Worms zu sehen. Die Ausstellung wurde von der Domgemeinde mit der Agentur Eichfelder konzipiert. Foto: Robert Lehr
ab. Der Angriff dauerte etwa eine halbe Stunde und entfachte einen Feuersturm, der einen Großteil der Innenstadt erfasste. Zwei Stunden später kam eine zweite Angriffswelle durch mit Bomben besetzte Fernnachtjäger, sogenannte „Mosquitos“. Insgesamt waren 349 Flugzeuge an dem Angriff beteiligt.
Bericht eines Augenzeuges Der Augenzeuge Philipp Hotz, der damals in der Bleichstraße wohnte, berichtete: „Die Glut lodert zum nächtlichen Himmel und färbt ihn gelb und rot. Darüber breitet sich eine
schwere, schwarze Rauchwolke aus. Gierig fressen die Flammen am Holzwerk, es knistert und kracht und donnert. Dazwischen hört man Detonationen von Fliegerbomben mit Zeitzündern, das Krachen einstürzender Giebel und Mauern und das Rasseln der Ziegel- und Schieferdächer.“ Trotz jahrelanger Vorbereitungen durch den „Reichsluftschutzbund“ waren Feuerwehr und sonstige Helfer der Lage kaum gewachsen. Die noch intakten Löschwasserteiche reichten nicht, sodass zusätzlich Wasser aus dem Rhein gepumpt werden musste. Bitte lesen Sie weiter auf Seite 2
der Krankenhausstrukturreform in Auftrag gegeben werden soll. Auf der Grundlage des Gutachtens wird der Kreistag entscheiden, ob der Landkreis die endgültige Trägerschaft ab dem 1. Juli übernehmen kann. Auch diese Entscheidung hängt letztlich von einer Zustimmung der ADD ab. „Im Kreistag wurde unisono deutlich, dass der Krankenhausstandort von überragen-
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SCHULSOZIALARBEIT: Fast zehn Millionen Euro für Schulgemeinschaften bewilligt
Land stärkt Schulen Schulsozialarbeit bereichert die gesamte Schulgemeinschaft. Sie unterstützt Schülerinnen und Schüler, stärkt das soziale Miteinander und berät in persönlichen und gesellschaftlichen Krisen. Aus den Schulen ist Schulsozialarbeit nicht mehr wegzudenken. Deshalb stehen im Landeshaushalt insgesamt über zwölf Millionen Euro in verschiedenen Landesprogrammen zur Verfügung, um Schulsozialarbeit zu stärken. Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig freut sich, „dass wir nun insgesamt rund 9,9 Millionen Euro für Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie an Grundschulen in herausfordernder Lage bewilligen konnten“. Ferner unterstützt das Land über weitere Mittel auch Schulpsychologie, Schulgesundheitsfachkräfte, die an 26 Grundschulen in besonders herausfordernden Lagen im Einsatz sind, sowie u.a. mit dem Startchancen-Programm oder auch dem Unterstützungsfond des Landes von jährlich zehn Millionen Euro, über den die Kommunen unter anderem Integrationshelfer und Schulsozialarbeit finanzieren können. Außerdem beschäftigt das Land noch eigene sozialpädagogische Fachkräfte (rund 13,5 Vollzeitäquivalente), die an Berufsbildenden Schulen sowie Integrierten Gesamtschu-
len zum Einsatz kommen. Kommunen werden unterstützt Schulsozialarbeit gehört zwar zur Kinder- und Jugendhilfe und fällt damit originär in den Aufgabenbereich der Kommunen, dennoch fördert das Land die Schulsozialarbeit in Rheinland-Pfalz an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in diesem Haushaltsjahr mit insgesamt rund 9,1 Millionen Euro. Dies entspricht knapp 300 Vollzeitstellen. Davon erhält die Stadt Worms 168.300 Euro für allgemeinbildende Schulen, die den Abschluss der Berufsreife anbieten, sowie 91.800 Euro für die Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen.
„Zeichen für mehr Bildungsgerechtigkeit“ Dass die Stadt Worms somit 260.100 Euro vom Land für die Förderung der Schulsozialarbeit vor Ort erhält, freut wiederum den SPD-Landtagsabgeordneten Dirk Beyer. „Sie ist ein wichtiges Zeichen für mehr Bildungsgerechtigkeit und um die Chancengleichheit zu erhöhen“, betonte der SPD-Landtagsabgeordnete Dirk Beyer nach der Bekanntgabe der Landesfördermittel durch das rheinland-pfälzische Bildungsministerium. Bitte lesen Sie weiter auf Seite 4
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hierfür noch die Genehmigung erteilen. Grundsätzlich bleibt es aber dabei, dass das Krankenhaus in „normalen“ Zeiten wirtschaftlich stabil betrieben werden kann. Beschlossen hat der Kreistag außerdem, dass unmittelbar ein Gutachten über die Zukunftschancen und wirtschaftliche Tragfähigkeit des Krankenhauses auch vor dem Hintergrund
Unser Kollege
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hausbetriebes für den Übergangszeitraum von vier Monaten könnte durch die Situation bedingt ein vorübergehender Verlust von maximal 150.000 Euro pro Monat entstehen. Diese Summe müsste der Kreis tragen. Hierfür hat der Kreistag ebenfalls einstimmig seine Zustimmung gegeben. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier muss
Überraschend hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Anfang Februar 2025 mitgeteilt, ganz aus der Krankenhausversorgung auszusteigen, Bis zuletzt war man davon ausgegangen, dass die Übernahme unter dem Dach der DRK-Trägergesellschaft viel versprechend sei. Die Hoffnung, dass andere Träger im Rahmen des Insolvenzverfahrens Angebote für eine Übernahme des Krankenhauses abgeben würden, hat sich nicht erfüllt. Vor dieser Situation hatte Landrat Sippel deshalb frühzeitig Beratungen in den Kreisgremien aufgenommen, um die mögliche Situation einer Übernahme durch den Kreis vorzubereiten.
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Das bisherige DRK-Krankenhaus wird vorläufig ab 1. März bis 30. Juni 2025 vom Kreis Alzey-Worms übernommen. Foto: Stadtverwaltung Alzey
WORMS: 80. Jahrestag des Luftangriffes der Royal Air Force vom 21. Februar 1945
Am 21. Februar jährte sich zum 80. Mal einer der schwersten Schicksalsschläge der Wormser Geschichte: Die Zerstörung der Stadt in einem Fliegerangriff 1945. Im Jahr 1942 begannen britische Flugzeuge systematisch mit Angriffen auf deutsche Städte. Worms war dabei zunächst weniger das Hauptziel gewesen. An jenem wolkenlosen Abend des 21. Februar 1945 war jedoch alles anders. Als die Sirenen losgingen, flüchteten die Einwohner in ihre Keller. Gegen halb neun begann der Bombenhagel: Die Bomber der Royal Air Force flogen von Westen aus auf die Stadt zu und warfen Spreng- und Brandbomben
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Zum Hintergrund
Erleichterung über klares Votum „Ich freue mich sehr und bin erleichtert über dieses klare Votum des Kreistags“, betont Sippel. „Die Entscheidung macht deutlich, dass wir das Krankenhaus erhalten und die gute und erfolgreiche Arbeit der Klinik auch in Zukunft weiterführen wollen. Eine Schließung dieser Einrichtung, die die medizinische und auch die Notfallversorgung der Bevölkerung vor Ort sichert, wäre fatal für Alzey und für die gesamte Region.“ Im Rahmen der Fortführung des Kranken-
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„Krankenhaus für die Region und Alzey erhalten“
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